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„Werkstoffe sind Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“

− Viele intelligente Werkstoffe und Materialien, die uns den Weg in eine ressourcenschonende, nachhaltige und lebenswerte
Zukunft ermöglichen, haben Einzug in unser Leben gefunden
→ Hochleistungskeramiken ( halten höchste Temperaturen aus und ermöglichen effiziente Motoren und Turbinen)
→ Verbundwerkstoffe ( erlauben leichtesten & stabilsten Autokarosserien)
→ Nanopartikel ( winzig kleine Teilchen verschaffen Oberflächen neue Eigenschaften → schmutzabweisend, desinfizierend,
selbstreinigend)
→ Kohlenstoff (Baustein unseres Lebens)
− Intelligente Materialien reagieren selbstständig auf äußere Einflüsse und bilden als Sensoren die Grundlage für die digitale
Industrie von morgen
→ Materialien für Energiespeicher (elektrochemische Batterien, schnelle Speicherung und Abgabe von Energie)
→ Materialien für 3D-Druck (Um Abfälle zu vermeiden vom drehen und fräsen)
→ Neue Werkstoffe aus der Virtuellen Welt (Werkstoffe lassen sich vor Herstellung am PC simulieren und testen)
→ Werkstoffplattform CFK (Carbonfaser verstärkte Kunststoffe–härter als Stahl, leichter als Aluminium)

Zahlenstrahl der
Materialien:

„Warum braucht ein WING Werkstoffkunde?“


Def.: Werkstoff = Werkstoffe sind Materialien, die sich bei Raumtemperatur im festen Aggregatzustand befinden. Aus ihnen können
Bauteile und Konstruktionen hergestellt werden.
− Der Werkstoffkreislauf:
→ Lebensdauer eines Werkstoffes ist mit Werkstoffkreislauf verbunden
→ am Ende des Kreislaufs sind Werkstoffe gebrauchsunfähig
→ Lebensdauer nicht für Werkstoffe, sondern für Bauteile definiert
− Werkstoffe und Umwelt (sind stets in Wechselwirkung)
→ Anforderungen an Werkstoffe: Umweltverträglichkeit, Recyclingbarkeit,
Deponierbarkeit
→ Recycling von Werkstoffen: Wiederverwendung/-verwertung,
Weiterverwendung/-verwertung
→ Ökobilanz: berücksichtigt den gesamten Lebenszyklus eines Produktes

„Was sind Werkstoffe?“


− Großes Spektrum an Materialien: nur einige besitzen in min. einem Aggregatzustand anwendungsrelevante Eigenschaften,
sind technologisch & wirtschaftlich machbar und umweltverträgl.
→ = Werkstoffe
− Eigenschaften und Merkmale: thermische Merkmale (Wärmedehnung, Wärmeleitfähigkeit), elektrische und magnetische
Eigenschaften, chemische Eigenschaften (Korrosions- und UV-Beständigkeit), witere Kriterien (Preis, …)
− Werkstoffeinteilung:
Metalle

Eisen-Werkstoffe Nichteisenmetalle

Eisen-Guss-
Stähle Schwermetalle Leichtmetalle
Werkstoffe
− Nicht alle Materialien sind Werkstoffe

„Was sind Stoffe?“


− Bestehen aus Teilchen (sind korpuskular)
− Grundsätzliche Einordnung in reine Stoffe (Mengenverhältnis der Bestandteile definiert) und Stoffgemische (Mengenverhältnis
beliebig)
→ reine Stoffe: chemische Elemente und Verbindungen
→ Stoffgemische: Homogene Stoffgemische (einheitlich aufgebaut, Bestandteile nicht zu erkennen), Heterogene
Stoffgemische (uneinheitliche aufgebaut)
− Wann wird ein Stoff zum Werkstoff?
→ wenn er bei Raumtemperatur im festen Aggregatzustand ist, technisch verwertbare Eigenschaften hat, sich gut verarbeiten
lässt, wirtschaftlich und umweltverträglich ist

„Werkstoffe und ihre Einteilung“


− Einteilung nach ihrer Art:
→ metallisch (elektrisch leitfähig, wird mit steigender Temperatur geringer) → Metalle
→ nichtmetallich-organisch (schlecht leitfähig) → Kunststoffe
→ nichtmetallisch-anorganisch (schlecht leitfähig) → Keramik, Gläser
− Einteilung nach Dichte:
→ Unterscheidung zwischen leichten und schweren Werkstoffen (Grenze: 5g/cm^3)
− Einteilung nach weiteren Kriterien:
→ Konstruktionswerkstoffe, Funktionswerkstoffe, Smart Materials, Nanowerkstoffe