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Grundlagen Werkstoffkunde
„TEST“:

1. Aus welchen Elementarteilchen setzen sich Atome zusammen? Protonen, Elektronen und Neutronen
2. Welcher Teil des Atoms macht den Hauptteil der Masse des Atoms aus? Atomkern
3. Atome sind nach außen elektrisch neutral. Woran liegt das? Gleiche Anzahl von Elektronen und Protonen in einem Atom
4. Im Bohrschen Atommodell umkreisen die Elektronen den Atomkern…Auf festgelegten Bahnen
5. Die Ordnungszahl eines Elements entspricht... Der Anzahl der Protonen im Atom
6. Chemische Elemente innerhalb einer Periode… Besitzen gleich viele Schalen
7. Elemente der gleichen Gruppe… Ähneln sich in ihrem chemischen Verhalten
8. Valenzelektronen…Nennt man auch Außenelektron ; Beeinflussen stark das chemische Verhalten der Elemente ; Nennt man die Elektronen, die
sich auf der äußeren besetzten Schale befinden
9. Orbitale sind… Räume, in denen die Elektronen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit aufhalten
10. Die 4 Quantenzahlen… Beschreiben genau den Energiezustand des einzelnen Elektrons ; Sind: Hauptquantenzahl, Drehimpulsquantenzahl,
Magnetquantenzahl und Spinquantenzahl; Dürfen bis zwei Elektronen innerhalb des gleichen Atom nicht vollständig übereinstimmen
11. Die Hauptquantenzahl… Entspricht der Schale im Bohrschen Atommodell

Bindungsarten
Fassen Sie zusammen, was Sie in den Videos (und im Lehrbuch) über die Primärbindungen, d.h. die Intramolekularen Bindungen gelernt haben.: Ionenbindung, Atombindung,
Metallische Bindung

Ionenbindung: Ionen= Bausteine von Salzen ; positiv geladene Ionen heißen Kationen ; negativ geladene Ionen heißen Anionen ; Die Ionenbindungen sind eine Art chemische
Bindung. Positive sowie negative geladenen Ionen ziehen sich an. Eine Bindung, die zwischen zwei entgegengesetzt geladenen Ionen entsteht, nennt
man also Ionenbindung. Die entgegengesetzt geladenen Ionen samt Ionenbindung nennt man eine Ionenverbindung. = Salz
Beispiel: Kochsalz und Natriumchlorid; 1 Elektron wird abgegeben bzw aufgenommen ; Aluminium sowie Chlorid-Ionen; wobei man 3 Chlorid-Ionen braucht, da Al 3 Elektronen
abgeben möchte, nimmt ein Chlorid-Ion jeweils nur eins an. / Ionenverbindungen liegen in Kristallgittern vor.

Atombindung: Bei der Atombindung ist es anders als bei der Ionenbindung. Hier haben wir kein geben und nehmen. Hier werden Elektronen untereinander geteilt. Beispiel:
Wasser (H2O): Sauerstoffatom hat 6 Außenelektronen, es hätte aber gerne nach der Oktett-regel 8 Elektronen. Ein Wasserstoffatom hat ein Außenelektron und möchte zwei.
Deshalb kommen benötigt man einen 0 und zwei H. (Einfachbindung) / Atombindung = Elektronenpaarbindung = Kovalente Bindung ; CO2= ein Kohlenstoffatom und zwei
Sauerstoffatome, Sauerstoff hat 6 Elektronen und Kohlenstoff nur 4. Diese ´tun´sich zusammen und sind somit ´zufrieden´. (Doppelbindung) ; Atome können durch verschiedene
Bindungen zu Molekülen oder Verbindungen kombiniert werden. / Bei Salzverbindung ist es die Ionenbindung / Bei Metallen ist es die Metallbindung und bei den meisten
Molekülen ist es die Atombindung. / Eine Atombildung entsteht, indem Atome gemeinsame Elektronenpaare ausbilden. Dabei stellt jedes Atom seinem Bindungspartner ein oder
mehrere Elektronen zur Verfügung und bekommt im Gegenzug genauso viele Elektronen zur Verfügung gestellt. Durch gemeinsame Elektronenpaare erfüllen so alle beteiligten
Atome die Oktett-Regel. Die meisten Atome sind Einfachbindungen oder Doppelbindung. / Bei Molekülen fasst man die Elektronen, die zwar Außenelektronen sind, aber an keiner
Bindung teilnehmen zu Paare zusammen und nennt sie freie Elektronenpaare.

Metallische Bindung: Metalle: Sie sind gute Wärmeleiter, leiten Strom, lassen sich gut verformen und sie glänzen. / Die einzelnen Metallatome lagern sich in einem Gitter
zusammen. / Metall Aufbau: Positiv geladene Atomrümpfe und ein freies, negatives geladenes Elektronengas. / Wärme ist die Bewegung von Teilchen = Bewegungsenergie /
Wärmeleitung: Dadurch, dass sich die Elektronen frei in dem Metall bewegen können, können sie ihre Bewegung auch gut auf andere Elektronen übertragen. Werden die
Temperaturen größer, fangen irgendwann auch noch die Atomrümpfe an zu schwingen und geben dadurch auch Energie weiter. / Die elektrische Leitfähigkeit: Strom: Man
braucht elektrische Ladungsträger, die sich bewegen. Elektronengeschwindigkeit: 1000km/s = 3,5mio km/h Driftgeschwindigkeit: 0,1 mm/s / Beispiel: Ionenkristall: Positive
Kationen und negative Anionen immer abwechselnd. Werden jetzt durch einen Hammerschlag die Ebenen verschoben, dann liegen pos itive Kationen nebeneinander und
negative Anionen nebeneinander. Durch die Verschiebung der Gitterebenen sieht der Kristall dann ganz anders aus. Die Folge Kationen und Kationen stoßen sich ab. Anion und
Anion stoßen sich ab und der Ionenkristall zerbricht. / Alkalimetalle sind recht weich und leicht verformbar. / Alle Metalle lassen sich unter Hitze verformen. / Weiteres Beispiel
ist der Hammer, dieser besteht aus einer Legierung. Eine Legierung ist ein Gemisch aus verschiedenen Metallen. Die Atome der verschiedenen Metalle einer Legierung sind
unterschiedlich groß. Auch sind die Gitterebenen nicht mehr so schön symmetrisch und regelmäßig. / Glanz: Ein Gegenstand glänzt, wenn man Licht draufwirft und es reflektiert
wird. Und auch das liegt an den freien Elektronen, dem Elektronengas. = Gute Wärmeleitung, Stromleitung, gute Verfrombarkeit und Glanz.

Neben den Primärbindungen haben Sie auch die Zwischenmolekularen Bindungen (Intermolekulare Bindungen, Van -der-Waals-Bindungen) kennengelernt. Wie kommen diese
Bindungen zustande?
Wasserstoffbrückenbindungen: Entstehen zwischen Molekülen, wenn Wasserstoff an einen elektronegativeren Partner gebunden ist. / Diese Bindungen entstehen durch die
Polarität.

Aufbau kristalliner Feststoffe



Was ist der strukturelle Unterschied zwischen amorphen und kristallinen Stoffen?
In kristallinen Stoffen liegt eine Fernordnung vor, bei amorphen Stoffen nur eine Nahordnung.

• Wie kann man die gute Verformbarkeit von Metallen im Gegensatz zu der schlechten Verformbarkeit von Salzen wie NaCl erklären?
Die Verschiebung eines Teils der Ionen um einen Atomabstand hätte zur Folge, dass sich die Kationen bzw. die Anionen gegenüberständen. Die aufgrund der gleichnamigen Ladungen abstoßenden Kräfte
zerstören den Kristall. Eine plastische Verformbarkeit ist folglich bei der Ionenbindung nicht zu erwarten. Salze lassen sich nicht verformen. Sie sind spröde. Salze bestehen aus einem Ionengitter.

• Welche Informationen zur Struktur eines idealen Kristalls enthält die Elementarzelle?
Der genaueren Beschreibung eines Gitters dienen einfache geometrische Körper, Gitterzellen oder Elementarzellen genannt, die durch die Atomabstände a, b und c auf den Achsen x, y und z eines
Koordinatensystems und durch die Winkel a, b und g zwischen diesen Achsen gekennzeichnet sind. Die Achsabschnitte a, b und c werden Gitterkonstanten oder Gitterparameter genannt. Ihre Größe liegt für die
Mehrzahl der Metalle bei 0,25 ... 0,5 nm, d.h. auf einen Millimeter kommen 2 ... 4 Millionen Atome.

• Welche 3 Gittertypen sind die bei Metallen am häufigsten auftretenden? Wie sehen ihre Elementarzellen aus? Nennen Sie Beispiele.
kubisch-raumzentrierte (krz) Gitter : Hier befindet sich in jedem Eck ein Atom, sowie in der Mitte des Würfels ein weiteres Atom sitzt.
- -

kubisch-flächenzentrierte (kfz) : Hier befindet sich jedoch im Zentrum jeder Fläche ein zusätzliches Atom.
hexagonale Gitter dichtester Kugelpackung (hdP) : die einzelnen Atome sind jeweils in den Ecken zweier Sechsecken sowie drei weitere Atome in Form eines Dreiecks zwischen den beiden Sechseckschichten.

• Wie entstehen Gitterbaufehler (Abweichungen vom idealen Gitter)?


Die Abweichungen vom idealen Gitter (Gitterbaufehler) entstehen in jedem Kristall, wenn bei dessen Erzeugung das thermodynamische Gleichgewicht gestört wird. Sie können aber auch im festen Kristall durch
Energiezufuhr, z. B. mechanische Verformung oder Kernstrahlung, gebildet werden.

• Welche Gitterbaufehler gehören zu den punktförmigen Fehlern?


Leerstellen
Zwischengitteratom
Austausch- / Substitutionsatom
interstitielle Atome

• Was sind Versetzungen? (kurze Definition)


Versetzungen sind linienförmige Baufehler des Gitters. Man unterscheidet zwei Formen: Stufenversetzungen und Schraubenversetzungen.
• Wie kann die Verstetzungsdichte erhöht werden (Wie werden Versetzungen erzeugt)?
Durch plastische Verformung
Entsteht beim Kristallwachstum
• Was sind Kleinwinkel- und was sind Großwinkelkorngrenzen?
Kleinwinkelkorngrenzen werden auch Subkorngrenzen genannt, weil jeder Kristall durch sie in Teilbereiche aufgeteilt wird, die die Bezeichnung Subkorn oder Mosaikblöckchen tragen.
Großwinkelkorngrenze: Ist der Grenzbereich (zwei Körner treffen aufeinander)
• Was sind Einkristalle?
Kristalle, die allseitig eine freie Oberfläche haben und keine Korngrenzen enthalten, werden als Einkristalle bezeichnet.
• Was versteht man unter Gefüge?
Der Verband der Körner heißt Gefüge. Gefüge ist nicht zu verwechseln mit Struktur, womit der Gitteraufbau bezeichnet wird. Zur Kennzeichnung des Gefüges eines reinen Metalles dienen zwei Begriffe: die
Korngröße und die Kornform.

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