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Jasmine Choi
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Jasmine Choi (* 1983 in Seoul) ist eine südkoreanische Flötistin, die ihre
musikalische Ausbildung in den USA absolvierte und in Österreich lebt.[1]
Inhaltsverzeichnis

1 Werdegang
2 Diskografie
3 Weblink
4 Quellen
5 Einzelnachweise

Werdegang

Choi hatte zunächst Violin- und Klavierunterricht, bevor sie neunjährig zur Flöte
wechselte. Im Alter von sechzehn Jahren kam sie in die USA und studierte am Curtis
Institute of Music bei Julius Baker und Jeffrey Khaner. Nach dem Abschluss als
Bachelor erwarb sie den Mastergrad an der Juilliard School of Music.

2006 wurde Choi stellvertretende Erste Flötistin des Cincinnati Symphony Orchestra
unter Leitung von Paavo Järvi. Daneben trat sie u. a. mit dem Philadelphia
Orchestra, dem St. Petersburg Philharmonic Orchestra, der Tschechischen
Philharmonie und dem Seoul Philharmonic Orchestra auf und spielte Konzerte von
François Devienne, Joseph Haydn, Jacques Ibert, André Jolivet, Rolf Liebermann,
Saverio Mercadante, Wolfgang Amadeus Mozart, Carl Nielsen, Carl Reinecke, Antonio
Vivaldi, Heitor Villa-Lobos und anderen. Zu ihrem Repertoire gehören auch Werke
zeitgenössischer koreanischer Komponisten wie Yun I-sang, und sie vergab
Kompositionsaufträge an Solbong Kim und James Ra.

Als Kammermusikern nahm Choi u. a. am Pacific Music Festival, dem Sarasota Music
Festival und am Professional Workshop der Carnegie Hall unter Leitung von Michael
Tilson Thomas teil. 2012 wurde sie Erste Flötistin der Wiener Symphoniker, ihr
Vertrag wurde jedoch 2013 nicht verlängert. Auf drei Solo-CDs nahm Choi u. a.
Flötenkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Sebastian Bachs Violinkonzerte
in Transkription für Flöte und Claude Bollings Suite für Flöte und Jazztrio auf.

Nach ihrer Karriere als Associate Principal Flute beim Cincinnati Symphony
Orchester erhielt sie 2012 einen Probevertrag mit einjähriger Laufzeit als
Principal Flute bei den Wiener Symphonikern, wobei sie sich gegen 245 andere
Bewerber durchsetzte. Das Orchester sprach sich gegen Ende der Vertragslaufzeit
jedoch gegen eine Verlängerung des Vertrages aus. Während Choi die Gründe in ihrem
Geschlecht, ihrer asiatischen Herkunft und ihrem fehlenden Bezug zu Wien ausmachte,
äußerte sich das Orchester nicht näher zu den Gründen.[2]

2015 wurde sie zu den “Top 10 Greatest Flutists in History” by Sinfini Magazine
(UK) gekürt.[3] Außerdem gewann sie den „Yamaha Young Performing Artists“
Wettbewerb (2004)[4]
Von ihren sieben CDs wurden vier von Sony Classical herausgegeben, zunächst die
Flötenkonzerte von Mozart und danach virtuose Flötenwerke unter dem Titel
„Fantasy“. Weitere Werke waren „Claude Bolling Suite“ für Flöte und „Jazz Trio“.
Ebenso spielte sie die Mozart-Flötenquartette mit Mitgliedern der Wiener
Symphoniker ein und veröffentlichte ihre Solo-CD „The Telemann Files“ mit Hilfe
einer Crowdfunding Kampagne.
Diskografie

Jasmine Choi plays Mozart (2006)


Fantasy (2011)
Claude Bolling Suite for Flute and Jazz Trio (2012)
W.A.M.: 5 Quartets with Flute (2013)
The Telemann Files: 12 Fantasies for Solo Flute (2015) – Classical Album of the
week
Trio Joy – free improvisations (2017)
Love in Paris – a live recital album (2017)

Weblink

Homepage von Jasmine Choi


YouTube Channel Jasmine Choi

Quellen

InstantEncore - Jasmine Choi Biography


Slipped Disc: Vienna principal flute speaks out about her ‚sexist, racist‘
dismissal (Memento vom 16. Februar 2014 im Internet Archive)

Einzelnachweise
Jasmine Choi - Deutsche Gesellschaft für Flöte e.V. Abgerufen am 28. September
2019.
Korean Times, 13. August 2013: Flutist leaves prestigious Vienna post
JASMINE CHOI. Abgerufen am 28. September 2019 (amerikanisches Englisch).

Winners Yamaha Young Performing Artists

Kategorien:

Klassischer FlötistSüdkoreanerGeboren 1983Frau

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Diese Seite wurde zuletzt am 1. Januar 2020 um 23:08 Uhr bearbeitet.


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