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Betriebsanleitung

Gasgeneratoraggregate
MTU 8V4000 GS – GG08V4000A1/A2 mit Motor 8V4000L64
MTU 8V4000 GS – GG08V4000A1/A2 mit Motor 8V4000L64FNER
MTU 12V4000 GS – GG12V4000A1/A2 mit Motor 12V4000L64
MTU 12V4000 GS – GG12V4000A1/A2 mit Motor 12V4000L64FNER
MTU 16V4000 GS – GG16V4000A1/A2 mit Motor 16V4000L64
MTU 16V4000 GS – GG16V4000A1/A2 mit Motor 16V4000L64FNER
MTU 20V4000 GS – GG20V4000A1/A2 mit Motor 20V4000L64
MTU 20V4000 GS – GG20V4000A1/A2 mit Motor 20V4000L64FNER

SS180152/02D
Name Modellnummer Motortyp Anwendungsgruppe
MTU 8V4000 GS GG08V4000A1 8V4000L64 3A, Dauerbetrieb, uneingeschränkt
8V4000L64FNER
MTU 8V4000 GS GG08V4000A2 8V4000L64 3A, Dauerbetrieb, uneingeschränkt
8V4000L64FNER
MTU 12V4000 GS GG12V4000A1 12V4000L64 3A, Dauerbetrieb, uneingeschränkt
12V4000L64FNER
MTU 12V4000 GS GG12V4000A2 12V4000L64 3A, Dauerbetrieb, uneingeschränkt
12V4000L64FNER
MTU 16V4000 GS GG16V4000A1 16V4000L64 3A, Dauerbetrieb, uneingeschränkt
16V4000L64FNER
MTU 16V4000 GS GG16V4000A2 16V4000L64 3A, Dauerbetrieb, uneingeschränkt
16V4000L64FNER
MTU 20V4000 GS GG20V4000A1 20V4000L64 3A, Dauerbetrieb, uneingeschränkt
20V4000L64FNER
MTU 20V4000 GS GG20V4000A2 20V4000L64 3A, Dauerbetrieb, uneingeschränkt
20V4000L64FNER

© 2019 MTU Onsite Energy GmbH, Augsburg


Originalpublikation wurde in deutscher Sprache erstellt.
Diese Publikation einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung oder Nutzung bedarf der vor-
herigen schriftlichen Zustimmung der MTU Onsite Energy GmbH. Das gilt insbesondere für Vervielfältigung, Verbreitung, Bear-
beitung, Übersetzung, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und/oder Verarbeitung in elektronischen Systemen, ein-
schließlich Datenbanken und Online-Diensten.
Alle Informationen dieser Publikation stellen den zum Zeitpunkt des Erscheinens jeweils neuesten Stand dar. MTU Onsite Ener-
gy GmbH behält sich das Recht vor, bei Bedarf Änderungen, Löschungen oder Ergänzungen der bereitgestellten Informationen
oder Daten durchzuführen.
Vorwort
Diese Betriebs- und Wartungsanleitung enthält allgemeine Anweisungen für den ordnungsgemäßen Betrieb
Ihres Generatoraggregats von MTU Onsite Energy. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass jede Person,
die am oder mit dem Generatoraggregat arbeitet, vollständig mit dem Inhalt dieses Handbuchs vertraut ist
und die Anweisungen in diesem Dokument sorgfältig befolgt.
Bestimmte Situationen können Abweichungen von den Richtlinien in diesem Handbuch erfordern. Solche Ab-
weichungen müssen den örtlich anwendbaren Vorschriften und Normen entsprechen. Einschlägige Sicher-
heitsrichtlinien und Sicherheitsmaßnahmen müssen berücksichtigt werden.
Die Beachtung dieser Betriebs- und Wartungsanleitung resultiert in einer effizienten und zuverlässigen Anla-
ge.
Alle Verfahrensanweisungen und Sicherheitsmaßnahmen sind sorgfältig zu befolgen, um die ordnungsgemä-
ße Funktion der Anlage sicherzustellen und Personenschäden zu vermeiden. Lesen und befolgen Sie die An-
weisungen im Abschnitt „Sicherheit“ am Anfang dieses Handbuchs.
Alle Anweisungen und Diagramme wurden auf Genauigkeit und einfache Anwendbarkeit geprüft, doch am
wichtigsten ist die Qualifikation des Bedienpersonals. MTU Onsite Energy garantiert nicht für das Ergebnis
der in diesem Handbuch beschriebenen Arbeiten, auch kann MTU Onsite Energy keine Haftung für Personen-
oder Sachschäden übernehmen. Mit dem Betrieb und der Bedienung der Anlage befasste Personen handeln
in vollem Umfang auf eigene Gefahr.
Zusätzlich zur Betriebs- und Wartungsanleitung müssen die mitgelieferten Dokumente beachtet werden.
In der Standarddokumentation des Generatoraggregats sind alle Dokumente enthalten, die von der Maschi-
nenrichtlinie 2006/42/EG gefordert werden. Zusätzlich werden folgende Unterlagen mitgeliefert:
• Prüfprotokolle
• Ersatzteilkatalog
• Schaltpläne
In dieser Publikation ist der Hersteller des Generatoraggregats bekannt als MTU Onsite Energy.
TIM-ID: 0000058778 - 001

SS180152/02D 2019-01 | Vorwort | 3


TIM-ID: 0000058778 - 001

4 | Vorwort | SS180152/02D 2019-01


Inhaltsverzeichnis
1 Sicherheit 3.2.5 Generatoraggregat – Optionaler Lieferumfang 64
3.2.6 Generatoraggregat – Betriebsarten 65
1.1 Wichtige Bestimmungen für alle Produkte 8
1.2 Bestimmungsgemäße Verwendung für 3.3 Motor 66
3.3.1 Motorübersicht 66
Gassysteme der MTU Onsite Energy GmbH 10
3.3.2 Bezeichnung der Motorseiten und Zylinder 73
1.3 Personelle und organisatorische 3.3.3 Übersicht Sensoren 74
Voraussetzungen 12 3.3.4 Gemischbildung, Aufladung und Abgassystem 78
1.4 Sicherheitsbestimmungen bei 3.3.5 Schmierölsystem 81
Inbetriebnahme und Bedienung 13 3.3.6 Kühlsystem 83
1.5 Sicherheitsbestimmungen bei
3.4 Getriebe 88
Inbetriebnahme und Bedienung, spezielle 3.4.1 Getriebe 88
Hinweise bei Brennstoffversorgung durch
Gas oder bei Gasmischbetrieb 15 3.5 Generator 90
1.6 Sicherheitsbestimmungen bei Montage-, 3.5.1 Generator – Allgemeine Informationen 90
3.5.2 Kupplung 91
Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten 17
1.7 Sicherheitsbestimmungen bei Montage-, 3.6 Überwachung und Steuerung 92
Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten, 3.6.1 MIP- und MMC-Steuerung 92
spezielle Hinweise bei Brennstoffversorgung 3.7 Ladeluftsystem und Gassystem 93
durch Gas oder bei Gasmischbetrieb 21 3.7.1 Gasregelstrecke 93
1.8 Brand- und Umweltschutz, Betriebs- und 3.7.2 Luftfilter 95
Hilfsstoffe 22
1.9 Brand- und Umweltschutz, Betriebs- und 3.8 Abgassystem 97
3.8.1 Abgaswärmetauscher 97
Hilfsstoffe, spezielle Hinweise bei
3.8.2 Abgaskatalysator 99
Brennstoffversorgung durch Gas oder bei 3.8.3 Abgasschalldämpfer 100
Gasmischbetrieb 25
1.10 Konventionen für Warnhinweise im Text 3.9 Schmierölsystem 101
und hervorgehobene Informationen 26 3.9.1 Schmierölsystem – Generatoraggregat 101
3.9.2 Vorschmierpumpe 103
1.11 Konventionen für Warnhinweise auf
Sicherheitsschildern am Generatoraggregat 27 3.10 Kühlsystem und Heizwassersystem 104
1.12 Übersicht Sicherheitsschilder am 3.10.1 Kühlsystem – Generatoraggregat 104
Generatoraggregat 29 3.10.2 Wärmemodul 108
1.13 Übersicht Schutzvorrichtungen am 3.11 Grundrahmen 113
Generatoraggregat 31 3.11.1 Lagerung 113

3.12 Überwachungs-, Steuerungs- und


2 Transport
Regelungseinrichtung 115
2.1 Transport 33 3.12.1 System Gasmotor Phase 4 – Übersicht 115
2.2 Transportsicherung Motorlagerung 40 3.12.2 Verwendungszweck der Geräte 117
2.3 Transportsicherung Generatorlagerung 41 3.13 Elektrisches System 119
2.4 Transportsicherung Kurbelwelle 43 3.13.1 Starterbatterie 119
2.5 Verzurrvorschrift 45 3.13.2 Batterieladegerät 120
DCL-ID: 0000048557 - 003

3.14 Gasalarm und Brandalarm 121


3 Funktionsbeschreibung 3.14.1 Gaswarnanlage 121
3.14.2 Brandmelder 122
3.1 Kapitelübersicht 48
3.2 Generatoraggregat 49
3.2.1 Allgemeine Beschreibung 49 4 Technische Daten
3.2.2 Generatoraggregat – Anwendungsgruppe 50
3.2.3 Generatoraggregat – Typschild und 4.1 Technische Daten 124
Bezeichnung 51
3.2.4 Generatoraggregat – Standardlieferumfang 54

SS180152/02D 2019-01 | Inhaltsverzeichnis | 5


5 Betrieb 8.3.5 Zündkerze ausbauen 461
8.3.6 Zündkerze einbauen 462
5.1 Kapitelübersicht 125 8.3.7 Zündkerzenstecker ersetzen 464
5.2 Verhalten bei Gasalarm 126 8.3.8 Zündkerzenstecker ausbauen 465
5.3 Verhalten bei Brandalarm 127 8.3.9 Zündkerzenstecker reinigen und prüfen 466
5.4 Verhalten beim Ansprechen von 8.3.10 Zündkerzenstecker einbauen 467
Sicherheitsfunktionen 128 8.3.11 Zündanlage – Zündzeitpunkt prüfen 470
8.3.12 Ventilrückstand messen 471
5.5 Betriebsraum auf Gasgeruch prüfen 129
8.3.13 Ventilsteuerung schmieren 474
5.6 Verfahren zur Abschaltung/Absperrung 130
8.3.14 Ventilspiel prüfen und einstellen 475
5.7 Entsperrverfahren 132 8.3.15 Zylinderkopfhaube abbauen 478
5.8 Steuerung, Start- und Stoppabläufe 134 8.3.16 Zylinderkopfhaube anbauen 479
5.9 Betriebszeiten bei Teillast 136 8.3.17 Motorölstand prüfen 480
5.10 Automatisches Starten und Abstellen 137 8.3.18 Motoröl wechseln 481
5.11 Generatoraggregat starten bei Handbetrieb 138 8.3.19 Motoröl – Probe entnehmen und untersuchen 482
5.12 Betriebsmeldungen 140 8.3.20 Motorölfilter ersetzen 484
5.13 Betriebsüberwachung 154 8.3.21 Motorkühlmittelstand prüfen 486
5.14 Emissionswerte prüfen 156 8.3.22 Motorkühlmittel wechseln 487
8.3.23 Motorkühlmittel ablassen 488
5.15 Generatoraggregat abstellen bei
8.3.24 Motorkühlmittel einfüllen 490
Handbetrieb 158
8.3.25 Kühlmittelentlüftungsleitung (Motorkühlmittel
5.16 Notabstellung 159 kreislauf) ersetzen 491
5.17 Nach dem Abstellen 160 8.3.26 Gemischkühlmittelstand prüfen 492
5.18 Motor starten nach automatischer 8.3.27 Gemischkühlmittel wechseln 493
Sicherheitsabstellung 161 8.3.28 Gemischkühlmittel ablassen 494
5.19 Vorbereiten zur Inbetriebnahme nach 8.3.29 Gemischkühlmittel einfüllen 495
langem Stillstand 162 8.3.30 Motorverkabelung prüfen 496

8.4 Getriebe 497


6 Störungssuche 8.4.1 Getriebe und Ölumlaufsystem prüfen 497
8.4.2 Getriebeöl prüfen 498
6.1 Kapitelübersicht 165 8.4.3 Getriebeöl – Probe entnehmen 499
6.2 Störungsmeldungen Legende 166 8.4.4 Getriebeöl wechseln 500
6.3 Störungsmeldungen auf Protokoll zur 8.4.5 Getriebe reinigen 502
Aggregatesteuerung 168 8.4.6 Ölfilter reinigen 503
6.4 Störungsmeldungen der Steuerung MMC 235 8.4.7 Lager- und Gehäusetemperatur prüfen 504
6.5 Störungsmeldungen des Motorreglers 404 8.5 Generator 505
8.5.1 Generator Cummins 505
7 Wartung 8.5.1.1 Lager- und Wicklungstemperatur prüfen 505
8.5.1.2 Ansauggitter reinigen 506
7.1 Wartungsplan Task Verweistabelle [QL1] 445 8.5.1.3 Luftfilter ersetzen 507
8.5.1.4 Wälzlager schmieren 509
8 Arbeitenbeschreibung 8.5.1.5 Wälzlager ersetzen 511
8.5.1.6 Ölabscheider reinigen 512
8.1 Kapitelübersicht 448 8.5.1.7 Kupplungselement prüfen 514
8.2 Generatoraggregat 449 8.5.1.8 Wicklungen prüfen 516
8.2.1 Probelauf durchführen 449 8.5.1.9 Wicklungen trocknen 518
DCL-ID: 0000048557 - 003

8.2.2 Startablauf überwachen 450 8.5.2 Generator Leroy-Somer 520


8.2.3 Betriebsdatenkontrolle nach 1000 Stunden 451 8.5.2.1 Lager- und Wicklungstemperatur prüfen 520
8.2.4 Betriebsdatenkontrolle nach 2000 Stunden 453 8.5.2.2 Ansauggitter reinigen 521
8.2.5 Abschaltkriterien prüfen 455 8.5.2.3 Wälzlager schmieren 523
8.5.2.4 Kupplungselement prüfen 525
8.3 Motor 456
8.5.2.5 Wicklungen prüfen 527
8.3.1 Motor von Hand durchdrehen 456
8.5.2.6 Wicklungen trocknen 529
8.3.2 Ölabscheider – Filter ersetzen 457
8.3.3 Kurbelgehäuseentlüftung – Druckregelung 8.6 Luftansaugung/Gemischzuführung 531
prüfen und einstellen 459 8.6.1 Luftfilter ersetzen 531
8.3.4 Zündkerze ersetzen 460 8.6.2 Luftfilter aus- und einbauen 532

6 | Inhaltsverzeichnis | SS180152/02D 2019-01


8.10.2 Schaltschrank – Filterlüfter auf
8.7 Gassystem 533 Verschmutzungen prüfen 557
8.7.1 Differenzdruck am Gasfilter prüfen 533
8.10.3 Schaltschrank – Filtermatte ersetzen 558
8.7.2 Gasfilter ersetzen 535
8.10.4 Schaltschrank – Filterlüfter auf
8.7.3 Ventildichtheitskontrolle auf Funktion prüfen 537
Geräuschentwicklung prüfen 559
8.7.4 Absperreinrichtung prüfen 539
8.10.5 Schaltschrank – Kühlgerät auf
8.7.5 Gaszuführung – Gasführende Leitungen auf
Geräuschentwicklung prüfen 560
Dichtheit prüfen 540
8.10.6 Schaltschrank – Kühlgerät auf Kühlfunktion
8.8 Abgassystem 541 prüfen 561
8.8.1 Abgaswärmetauscher prüfen 541 8.10.7 Schaltschrank – Kühllamellen am Kühlgerät
8.8.2 Abgaswärmetauscher reinigen 542 prüfen 562
8.8.3 Abgastemperatur vor und nach 8.10.8 Schaltschrank – Kühllamellen am Kühlgerät
Abgaswärmetauscher prüfen 543 reinigen 563
8.8.4 Abgasgegendruck vor und nach
Abgaswärmetauscher prüfen 545
8.8.5 Abgasgegendruck vor und nach Katalysator
9 Anhang A
prüfen 547
9.1 Abkürzungsverzeichnis 564
8.8.6 Kondensat und Neutralisationsanlage prüfen 549
9.2 Umrechnungstabellen 565
8.8.7 Abgasklappe prüfen 550
8.8.8 Kühlmitteldurchfluss prüfen 551
9.3 MTU Onsite Energy - Ansprechpartner/
Servicepartner 569
8.9 Kühlsystem und Heizwassersystem 552
8.9.1 Gummikompensatoren und Schläuche prüfen 552
10 Anhang B
8.9.2 Kühlmittelpumpe – Motorlager schmieren 553
8.9.3 Kühlmittelpumpe prüfen 554 10.1 Sonderwerkzeuge 570
8.10 Elektrisches System 556 10.2 Verbrauchsmaterial 574
8.10.1 Starterbatterie prüfen 556 10.3 Index 576
DCL-ID: 0000048557 - 003

SS180152/02D 2019-01 | Inhaltsverzeichnis | 7


1 Sicherheit
1.1 Wichtige Bestimmungen für alle Produkte
Allgemeines
Von diesem Produkt können Gefahren für Personen und Sachwerte ausgehen bei:
• Nicht bestimmungsgemäßer Verwendung
• Bedienung, Wartung und Instandsetzung durch nicht ausgebildetes Personal
• Nicht vom Hersteller durchgeführten oder autorisierten Veränderungen oder Umbauten
• Nichtbeachtung von Sicherheits- und Warnhinweisen

Typschilder
Das Produkt wird durch Typschild, Typbezeichnung oder Seriennummer identifiziert. Diese Angaben müssen
mit den Angaben dieser Anleitung übereinstimmen.
Typschilder, Typbezeichnung oder Seriennummer befinden sich am Produkt.
Alle EU-zertifizierten Motoren der MTU werden mit einem zweiten Typschild ausgeliefert. Dieses zweite Typ-
schild wird "lose" mit dem Motor geliefert. Wenn das am Motor befestigte Typschild nach der Installation im
Fahrzeug/System nicht ohne Entfernung von Bauteilen sichtbar ist, muss der Systemintegrator das zweite
Typschild gut sichtbar am Fahrzeug/System anbringen.

Emissionsvorschriften und Emissionslabel


Verantwortung für die Einhaltung der Emissionsvorschriften
Emissionsvorschriften verbieten die Änderung, Entfernung oder Hinzufügung jeglicher mechanischer/elektro-
nischer Bauteile oder das Vornehmen von Kalibrierungen, die die Emissionseigenschaften des Produkts be-
einflussen könnten. Emissionsrelevante Bauteile dürfen nur dann gewartet, ausgetauscht oder instandgesetzt
werden, wenn vom Hersteller freigegebene Komponenten verwendet werden.
Die Nichteinhaltung dieser Vorschriften führt zum Erlöschen der Betriebserlaubnis oder der Zertifizierung von
Seiten der Emissionsbehörden. Der Hersteller trägt für derartige Verstöße gegen die Emissionsvorschriften
keine Verantwortung.
Die "Bestimmungsgemäße Verwendung" muss während des gesamten Lebenszyklus des Produkts befolgt
werden (→ Seite 10).

Emissionszertifizierung, gültig für Motoren, die nach EPA Nonroad Tier 4 gemäß 40
CFR 1039 oder die nach EPA Locomotive gemäß 40 CFR 1033 zertifiziert sind
Auszug aus der Norm:
Failing to follow these instructions when installing a certified engine in a piece of nonroad equipment violates
federal law (40 CFR 1068.105(b)), subject to fines or other penalties as described in the Clean Air Act.
Auszug aus der Norm:
TIM-ID: 0000040530 - 014

If you install the engine in a way that makes the engine's emission control information label hard to read
during normal engine maintenance, you must place a duplicate label on the equipment, as described in 40
CFR 1068.105.
Für das Anbringen des zweiten Labels müssen die Anforderungen gemäß 40 CFR 1068.105(c) beachtet und
eingehalten werden. Dieser Paragraph beschreibt den Prozess zum Anfordern und Anbringen des Labels, die
Dokumentationspflichten und die Aufbewahurngspflichten der benötigten Dokumente.

8 | Sicherheit | SS180152/02D 2019-01


Austausch von Bauteilen mit Emissionslabeln
An allen Motoren der MTU, die mit Emissionslabeln gekennzeichnet sind, müssen diese Emissionslabels wäh-
rend der gesamten Lebensdauer am Motor verbleiben.
Ausnahme: Motoren, die ausschließlich in militärischer Landanwendung eingesetzt und nicht durch US-Be-
hörden betrieben werden.
Beim Austausch von Bauteilen mit Emissionslabeln beachten:
• Auf dem Ersatzteil müssen die entsprechenden Emissionslabels angebracht werden.
• Die Emissionslabels des ausgetauschten Bauteils dürfen nicht auf das Ersatzteil übertragen werden.
• Die Emissionslabels des ausgetauschten Bauteils müssen entfernt und zerstört werden.
TIM-ID: 0000040530 - 014

SS180152/02D 2019-01 | Sicherheit | 9


1.2 Bestimmungsgemäße Verwendung für Gassysteme der MTU
Onsite Energy GmbH
Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Maschine dient ausschließlich zur elektrischen Stromerzeugung und Abwärmenutzung im stationären Be-
trieb, sowie in ausreichend belüfteten Räumen und Containerlösungen.
Dem Hubkolbenverbrennungsmotor wird ein Gas-Luft-Gemisch zugeführt. Dieses wird in den einzelnen Zylin-
dern durch Verbrennung in mechanische Arbeit umgewandelt. Das Schwungrad des Motors treibt den über
eine elastische Kupplung verbundenen Synchrongenerator an, wodurch eine Umwandlung in elektrische
Energie stattfindet. Der Motor und der Generator sind über elastische, schwingungsgedämpfte Elemente mit
dem Grundrahmen verbunden. Für die Netzfrequenz 60 Hz wird je nach Baureihe entweder ein Getriebe zwi-
schen Motor und Generator eingesetzt (BR4000) oder die Motordrehzahl entsprechend erhöht (BR400). Die
beim Verbrennungsprozess erzeugte Abwärme wird entweder über Kühler an die Umgebung abgegeben
(Stromerzeugungsaggregat) und/oder über Wärmetauscher dem Kunden zur Verfügung gestellt (Blockheiz-
kraftwerk).
Einsatzbereich Zutreffend Bemerkung
Industrie Ja –
Gewerbe Ja Im Einzelfall sind hierunter auch
Gewerbe, Haushalte wie
Schwimmbäder, Schulen, Heiz-
zentrale für Wohnblöcke oder ähn-
liches, jedoch keine Benutzergrup-
pe im Sinne des klassischen End-
verbrauchers
Haushalt Nein Betrieb wird ausgeschlossen
Explosionsgefährdeter Bereich Nein Betrieb in explosionsgefährdeten
Bereichen ist untersagt
Unter Tage Nein Betrieb wird ausgeschlossen
Mobile Anwendung Nein Betrieb wird ausgeschlossen

Tabelle 1: Einsatzbereich der Maschine


Die Maschine kann in 3 verschiedenen Modi betrieben werden:
• Netzparallelbetrieb
• Netzersatzbetrieb
• Inselbetrieb

Vorhersehbare Fehlanwendung
Eine andere oder darüber hinausgehende Verwendung, insbesondere Missbrauch, gilt als nicht bestimmungs-
gemäß. Der nicht bestimmungsgemäße Betrieb erhöht die Gefahr von Personen- und Sachschäden beim Um-
gang mit dem Produkt. Für Schäden, die bei einem nicht bestimmungsgemäßen Betrieb entstehen, ist die
Haftung des Herstellers ausgeschlossen.
TIM-ID: 0000065674 - 002

Betrieb
Betrieb nur innerhalb der im technischen Datenblatt oder anderer Dokumente festgelegten Rahmenbedin-
gungen (Temperaturen, Drücke, Aufstellhöhe …). Kein Betrieb ohne Schutzeinrichtungen, Verwendung zuge-
lassener Ersatzteile, Verbot von Umbauten, Warnung von vorhersehbarem Missbrauch.
Betrieb nur mit Betriebsstoffen der MTU Onsite Energy (Erdgas, Biogas, Gasqualität, Wasserqualität,
Schmierstoffe) gemäß (→ Betriebsstoffvorschriften).
Betrieb nur mit von der MTU Onsite Energy zugelassener Konservierung gemäß (→ Konservierungs- und
Nachkonservierungsvorschrift).

10 | Sicherheit | SS180152/02D 2019-01


Die Vorschriften des Herstellers werden bei Bedarf geändert oder ergänzt. Vor Gebrauch sicherstellen, dass
die aktuellste Version vorliegt. Die aktuellste Version kann auf den Internetseiten gefunden werden:
• http://www.mtuonsiteenergy.com

Umgebung, Klima, Temperatur


Die bestimmungsgemäße Verwendung des Aggregats/Modul ist nur wettergeschützt innerhalb des Aufstell-
raums zulässig. Bei Containeranwendungen sind die zulässigen Außentemperaturen am Aufstellort aus-
schlaggebend. Die produktspezifischen Umgebungsbedingungen wie Klima und Temperatur sind in der tech-
nischen Beschreibung enthalten.

Voraussetzung für die bestimmungsgemäße Verwendung


Ordnungsgemäße Ausführung der Anforderungen im Dokument Aufstellbedingungen.
Jede über die beschriebenen Anwendungsgrenzen hinausgehende Verwendung gilt als nicht bestimmungsge-
mäß.

Veränderungen oder Umbauten


Eigenmächtige Veränderungen am Produkt sind nicht bestimmungsgemäß und beeinträchtigen die Sicher-
heit.
Änderungen oder Umbauten sind nur bestimmungsgemäß, wenn diese vom Hersteller ausdrücklich autori-
siert sind. Für Schäden, die aus nicht autorisierten Änderungen oder Umbauten entstehen, ist die Haftung
des Herstellers ausgeschlossen.
TIM-ID: 0000065674 - 002

SS180152/02D 2019-01 | Sicherheit | 11


1.3 Personelle und organisatorische Voraussetzungen
Organisatorische Maßnahmen des Betreibers/Herstellers
Diese Anleitung muss dem Bedien-, Wartungs-, Instandsetzungs-, Montage-, Installations- oder Transportper-
sonal zur Verfügung gestellt werden.
Diese Anleitung muss ständig am Einsatzort des Produkts griffbereit aufbewahrt werden und dem Bedien-,
Wartungs-, Instandsetzungs-, Montage-, Installations- oder Transportpersonal jederzeit zugänglich sein.
Das Personal muss mithilfe dieser Anleitung in die Handhabung und Instandsetzung des Produkts eingewie-
sen werden. Insbesondere müssen vor allen Tätigkeiten die Sicherheits- und Warnhinweise gelesen und ver-
standen worden sein.
Dies gilt in besonderem Maße für Personal, das nur gelegentlich am Produkt tätig wird. Dieses Personal wie-
derholt einweisen.

Anforderungen an das Personal


Arbeiten am Produkt dürfen nur von geschultem, eingewiesenem und qualifiziertem Personal durchgeführt
werden:
• Schulung im Training Center des Herstellers
• Qualifiziertes Personal aus Maschinenbau, Anlagenbau und Elektrotechnik, auch für Arbeiten unter Span-
nung
Die Zuständigkeiten des Personals für Bedienung, Wartung, Instandsetzung, Montage, Installation und Trans-
port muss der Betreiber schriftlich festlegen.
Das Personal darf nicht unter dem Einfluss von Alkohol, Betäubungsmitteln oder starken Medikamenten ste-
hen.

Berufskleidung und persönliche Schutzausrüstung


Bei allen Arbeiten die jeweils notwendige persönliche Schutzausrüstung tragen, z. B. Sicherheitsschuhe, Ge-
hörschutz, Schutzhandschuhe, Schutzbrille, Atemschutz. Hinweise zur persönlichen Schutzausrüstung in der
jeweiligen Tätigkeitsbeschreibung beachten.
Sicherer Umgang mit besonders besorgniserregenden Stoffen nach Registrierung, Bewertung, Zulassung und
Beschränkung von Chemikalien (REACH-Verordnung): Zur Risikominderung wird empfohlen, bei allen Arbei-
ten Schutzhandschuhe zu tragen.

TIM-ID: 0000040531 - 012

12 | Sicherheit | SS180152/02D 2019-01


1.4 Sicherheitsbestimmungen bei Inbetriebnahme und Bedienung
Sicherheitsbestimmungen bei Inbetriebnahme
Bevor das Produkt erstmals in Betrieb genommen wird, das Produkt vorschriftsmäßig einbauen und nach
Vorschriften des Herstellers abnehmen. Es müssen alle notwendigen behördlichen Genehmigungen oder In-
betriebnahmevoraussetzungen vorliegen.
Bei jeder weiteren Inbetriebnahme des Produkts sicherstellen:
• Niemand darf sich im Gefahrenbereich beweglicher Maschinenteile aufhalten.
Elektrisch betriebene Stellmechaniken können sich beim Einschalten des Motorreglers bewegen.
• Alle Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten müssen abgeschlossen sein.
• Alle losen Teile müssen von beweglichen Maschinenteilen entfernt sein.
• Alle vorgesehenen Schutzeinrichtungen müssen angebracht sein.
• Eine funktionierende Erdung aller Komponenten muss sichergestellt sein, gegebenenfalls eine separate Er-
dung mittels Erdspieß vorsehen.
• Kein Aufenthalt für Personen mit Herzschrittmacher oder anderen aktiven Körperhilfsmitteln.
• Eine ausreichende Belüftung des Betriebsraumes muss in jedem Betriebszustand sichergestellt sein.
• In den ersten Betriebsstunden des Produkts entstehen Gase, z. B. durch Verschwelen von Lacken oder
Ölen. Diese Gase können gesundheitsgefährdend sein. Während dieser Zeit darf der Betriebsraum nur mit
geeignetem Atemschutz betreten werden.
• Abgasführung auf Dichtheit prüfen und Abfuhr ins Freie sicherstellen.
• Es dürfen keine Beschädigungen am Produkt vorhanden sein, insbesondere nicht an Leitungen oder Ver-
kabelungen.
• Batterieklemmen, Generatorklemmen oder Kabel vor unbeabsichtigter Berührung schützen.
• Bei allen Anschlüssen auf die richtige Anordnung/Zuordnung achten, z. B. +/- Polung, Kraftstoffleitung/
Reduktionsmittelleitung, Zulauf/Rücklauf.
Unmittelbar nach Inbetriebnahme des Produktes sicherstellen, dass die Bedien- und Anzeigeinstrumente so-
wie die Überwachungs-, Signalisierungs- und Alarmsysteme ordnungsgemäß funktionieren.
Im Bereich des Produkts ist Rauchen nicht erlaubt.

Sicherheitsbestimmungen bei Bedienung


Der Bediener muss mit den Bedien- und Anzeigeelementen vertraut sein.
Der Bediener muss die Auswirkungen jedes von ihm auszuführenden Bedienschrittes kennen.
Während des Betriebs die Anzeigeinstrumente und Überwachungsgruppen in Bezug auf momentane Betriebs-
zustände, auf Einhaltung der Grenzwerte sowie auf Warn- und Alarmmeldungen beobachten.

Störungen und Not-Halt


Die Bedienabläufe für Notfälle regelmäßig trainieren, insbesondere Not-Halt.
Wenn eine Störung am System erkennbar ist oder vom System gemeldet wird:
• Das verantwortliche Führungspersonal informieren.
• Die Meldung auswerten.
• Eventuelle Notmaßnahmen ausführen, z. B. Not-Halt.
TIM-ID: 0000040533 - 021

Nach einer Sicherheitsabstellung darf der Motor nur gestartet werden, wenn die Abstellursache behoben ist.
Kann die Ursache einer Störung nicht eindeutig bestimmt werden, den Service hinzuziehen.

Betrieb
Aufenthalt im Betriebsraum des Produkts während des Betriebs ist nur zulässig wenn notwendig. Den Aufent-
halt so kurz wie möglich halten.
Sicherheitsabstand zum Produkt, falls möglich, einhalten. Produkt nur berühren, wenn es ausdrücklich er-
laubt und beschrieben ist.
Abgase des Produkts nicht einatmen.

SS180152/02D 2019-01 | Sicherheit | 13


Bevor das Produkt gestartet wird, folgende Voraussetzungen sicherstellen:
• Gehörschutz tragen.
• Ausgelaufene oder verschüttete Betriebsstoffe aufwischen oder mit entsprechendem Bindemittel aufsau-
gen.

Betrieb elektrischer Geräte


Beim Betrieb elektrischer Geräte stehen bestimmte Teile dieser Geräte unter elektrischer Spannung/Hoch-
spannung.
Die für den Betrieb der Geräte gültigen Betriebsanleitungen und Sicherheits- und Warnhinweise beachten.

TIM-ID: 0000040533 - 021

14 | Sicherheit | SS180152/02D 2019-01


1.5 Sicherheitsbestimmungen bei Inbetriebnahme und
Bedienung, spezielle Hinweise bei Brennstoffversorgung
durch Gas oder bei Gasmischbetrieb
Sicherheitsbestimmungen, allgemein
Wichtig
Brennstoffversorgung beim Gasmotor ist ausschließlich Brenngas.
Brennstoffversorgung bei Gasmischbetrieb ist Diesel mit verschiedenen Anteilen an Brenngas.

Anforderung an den Betreiber: Bei jeder Inbetriebnahme des Produkts die Gasregeleinheit prüfen.
Im Betrieb darf die Temperatur des Gases an keiner Stelle unter 5 °C liegen.

Gassystem, allgemeine Anforderungen


Der Anschluss an die Gasversorgung nach den jeweils gültigen behördlichen Regeln durch den Anlagenher-
steller/Betreiber durchführen, z. B. DVGW, G490/I, G491/I, DIN EN 12186, NFPA37.
Absperrung der Gaszufuhr: Der Anlagenhersteller/Betreiber muss die Gasabsperreinrichtung nach den örtli-
chen Bestimmungen ausführen.
Der Gasdruckregler muss für den Fall einer Drucküberschreitung am Druckreglerausgang mit einem zugelas-
senen Sicherheitsabsperrventil (SAV) und einem Sicherheitsabblaseventil (SBV) ausgestattet werden. Das
Gas muss in eine belüftete ungefährdete Zone (ins Freie) abgeleitet werden.
Die Gasregeleinheit muss bei Anschluss der Gasversorgung an Behälter oder bei Verwendung sauerstoffhalti-
ger Gase mit einer temperaturüberwachten Flammensicherung ausgeführt sein.
Die Gasabsperrventile werden über zwei diversitäre Pfade aus der Steuerung angesteuert, wobei jeweils ein
Gasabsperrventil über einen Pfad angesteuert wird.
Die Gasregeleinheit muss mit einer Minimaldrucküberwachung ausgestattet sein.
Zusatzausrüstungen an der Gasregeleinheit, z. B. eine Maximaldrucküberwachung, können erforderlich sein
bei
• Einem Druck in der Gasversorgung über 100 mbar
• Einem Gasvolumenfluss größer 200 m³/h
• Einer Brennstoffleistung größer 600 KW

Sicherheitsbestimmungen bei Inbetriebnahme bei Gasmischbetrieb/Bi-Fuel


Betrieb
Bei jeder Inbetriebnahme des Produkts sicherstellen:
• Mobile Anwendung: Das Produkt darf nur im Freien verwendet werden.
• Stationäre Anwendung: Das Produkt darf nur bei ausreichender Belüftung verwendet werden.

Gassystem, Anforderungen bei Gasbetrieb


TIM-ID: 0000040550 - 010

Für die Gasversorgung des Produkts und den Anschluss an ein Gasversorgungsnetz muss der Anlagenher-
steller/Betreiber geprüfte Gasregeleinheiten verwenden. Die Anschlussbedingungen und die Dimensionie-
rungen müssen mit dem Hersteller abgestimmt sein.
Gasregeleinheiten enthalten in Fließrichtung:
• Eine Handabsperrarmatur
• Einen Gasfilter
• Zwei Gasabsperrventile
• Eine Druckregeleinrichtung
Die Gasregeleinheit muss mit einer automatischen Dichtheitskontrolle ausgestattet sein.

SS180152/02D 2019-01 | Sicherheit | 15


Der Anlagenhersteller/Betreiber ist dafür verantwortlich, dass die Positionierung der Gasregeleinheit unmit-
telbar vor dem Motor erfolgt, jedoch maximal 3 Meter Leitungslänge vor der Schnittstelle des Motors.
Schnittstelle ist der Flansch des Gasmengenreglers bzw. der Anschluss des Gasluftmischers des Motors.
Baureihe 400: Die Positionierung der Gasregeleinheit muss unmittelbar vor dem Motor erfolgen, jedoch ma-
ximal 2 Meter Leitungslänge vor der Schnittstelle des Motors.
Die Beweglichkeit des flexiblen Leitungsanschlusses muss, gemäß der Einbauvorschrift, gewährleistet sein.

Gassystem, Anforderungen bei Gasmischbetrieb/Bi-Fuel Betrieb


Gasregeleinheiten enthalten in Fließrichtung (Bereitstellung durch Anlagenhersteller/Betreiber):
• Eine Handabsperrarmatur
• Einen Gasfilter
Gasregeleinheiten enthalten in Fließrichtung (Lieferumfang MTU):
• Zwei Gasabsperrventile (automatisch)
• Eine Druckregeleinrichtung
• Eine Handabsperrarmatur

TIM-ID: 0000040550 - 010

16 | Sicherheit | SS180152/02D 2019-01


1.6 Sicherheitsbestimmungen bei Montage-, Wartungs- und
Instandhaltungsarbeiten
Sicherheitsbestimmungen für Arbeiten vor der Durchführung von Montage,
Wartung und Instandhaltung
Montage-, Wartungs- oder Instandhaltungsarbeiten nur von autorisiertem und qualifiziertem Personal durch-
führen lassen.
Das Produkt auf weniger als 50 °C abkühlen lassen (Gefahr durch Explosion von Öldämpfen, Betriebs- und
Hilfsstoffen, Verbrennungsgefahr).
Zu öffnende Betriebsstoffsysteme und Druckluftleitungen drucklos machen. Geeignete Auffanggefäße mit
ausreichendem Füllvolumen verwenden.
Restdruck ablassen, bevor ein Bauteil von der Zuleitung abgebaut werden soll. Druckleitungen zur Druckent-
lastung zuerst absperren und danach Restdruck ablassen.
Arbeiten an Leitungen dürfen erst durchgeführt werden, wenn diese Leitungen frei von Betriebs- und Hilfs-
stoffen sind.
Bei Ölwechsel, Arbeiten an der Brennstoff-/Kraftstoffanlage oder Arbeiten mit Betriebs- und Hilfsstoffen
(z. B. Kleber, Reiniger) den Betriebsraum ausreichend belüften.
Keine Montage-, Wartungs- oder Instandhaltungsarbeiten bei laufendem Produkt durchführen, außer:
• Wenn es ausdrücklich erlaubt und beschrieben ist.
Das Produkt gegen ungewolltes Starten sichern, z. B.
• Startverriegelung
• Schlüsselschalter
• Bei hydraulischem Start Versorgungsleitung schließen.
• Bei Druckluftstart das Hauptventil der Druckluftanlage schließen, Druckluftleitung entlüften.
Das Schild "Nicht in Betrieb nehmen" in den Raum des Bedieners oder an die Steuereinrichtung hängen.
Die Batterie abklemmen oder Batterietrennschalter auslösen, wenn vorhanden. Leistungsschalter verriegeln.
Vor allen Arbeiten am CaPoS, falls vorhanden:
• Das Ladesystem (DC/DC Konverter) ausschalten.
• Die UltraCap-Module mit dem zugehörigen Entladegerät entladen.
• Die UltraCap-Module mit einer geeigneten Drahtbrücke kurzschließen.
Vor Arbeiten an der Abgasnachbehandlung das Absperrventil am Reduktionsmitteltank schließen. Nachlauf-
zeiten der Reduktionsmittelpumpen beachten.
Die Steuereinrichtung vom Produkt trennen.
Wenn Sonderwerkzeuge angegeben sind, müssen diese oder andere geeignete Werkzeuge verwendet wer-
den.

Sicherheitsbestimmungen für Arbeiten während der Durchführung von


Montage, Wartung und Instandhaltung
TIM-ID: 0000040535 - 023

Sonderwerkzeug und Anschlagmittel


Nur funktionsgerechtes und kalibriertes Werkzeug verwenden. Bei Montage oder Demontage die vorge-
schriebenen Anziehdrehmomente einhalten.

Abstellen, Anheben und Aufsteigen


Arbeiten nur an vorschriftsgemäß befestigten Baugruppen oder Anlagen durchführen.
Bei allen Bauteilen geeignete Anschlagmittel und Hebezeuge verwenden. Alle vorgesehenen Befestigungs-
punkte verwenden und den Schwerpunkt beachten.

SS180152/02D 2019-01 | Sicherheit | 17


Nicht unter schwebenden Lasten aufhalten.
Nicht am Produkt oder an Bauteilen arbeiten, wenn sie durch Hebeeinrichtungen gehalten werden.
Auf stabiles Abstellen von Bauteilen oder Baugruppen achten und gegen Kippen oder Wegrollen sichern. He-
runterfallen von Bauteilen/Werkzeugen verhindern.
Bei der Montage auf sicheren Stand achten.
Produkt nicht als Aufstiegshilfe benutzen.
Bei Arbeiten über Körperhöhe sicherheitsgerechte Aufstiegshilfen oder Arbeitsbühnen verwenden. Besonders
im Außenbereich: Es darf keine Rutschgefahr vorhanden sein, z. B. durch Vereisung.

Abbauen, Anbauen und Sauberkeit


Bei allen Arbeiten auf besondere Reinheit achten.
Ausgetretene Betriebs- und Hilfsstoffe aufgrund der Rutschgefahr vollständig aufwischen.
Vorsicht beim Entfernen von Entlüftungs- oder Verschlussschrauben des Produkts.
Bei Montage von O-Ringen dürfen diese nicht verdreht eingebaut werden.
Bauteile mit Forderung "Besondere Reinheit" (z. B. Öl, Kraftstoff oder luftführende Bauteile) durch geeignete
Reinigungsverfahren säubern und prüfen.
Abkühldauer von Bauteilen beachten, die zur Montage oder Demontage angewärmt wurden (Verbrennungs-
gefahr).
Sicherstellen, dass alle Halterungen und Dämpfer einwandfrei eingebaut sind.
Nach der Montage von tiefgekühlten Bauteilen muss entstehendes Kondenswasser entfernt werden. Bauteile
erforderlichenfalls mit geeignetem Korrosionsschutz bestreichen.

Leitungen
Leitungen für alle Betriebsstoffe und deren Anschlüsse sauber halten.
Wenn Leitungen abgebaut oder geöffnet wurden, alle Öffnungen mit Kappen oder Deckeln verschließen.
Bei Wiedermontage von Leitungen neue Dichtungen verwenden.
Keine Leitungen biegen oder beschädigen, insbesondere nicht Brennstoff-/Kraftstoffleitungen.
Sicherstellen, dass alle Brennstoff-/Kraftstoffeinspritzleitungen und Druckölleitungen genügend Spiel haben,
um einen Kontakt mit anderen Komponenten zu verhindern. Keine Brennstoff-/Kraftstoffleitungen oder Öllei-
tungen nahe an ein Heißteil setzen.

Sonstiges
Eine ausreichende Belüftung muss während der Arbeiten gesichert sein.
Bei Arbeiten an abgasführenden Bauteilen Atemschutz der Filterklasse P3 zum Schutz vor Ruß, künstlichen
Mineralfasern und Staub tragen. Die Arbeitsstelle mit einer staubbeseitigenden Maschine der Klasse H reini-
gen. Zum Schutz vor säurehaltigem Kondensat Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen.
Verkohlte oder verharzte Elastomerdichtungen (z. B. Viton-Dichtringe) nicht mit ungeschützten Händen be-
TIM-ID: 0000040535 - 023

rühren.
Elastomerteile (z. B. Motorlagerungen, Dämpfungselemente, Kupplungen und Keilriemen) nicht lackieren.
Diese erst nach dem Lackieren des Motors anbauen oder vor dem Lackieren abdecken.
Bei Starter mit Ritzel aus Kupfer-Beryllium-Legierung gilt:
• Atemschutz der Filterklasse P3 tragen. Den Innenbereich des Schwungradgehäuses sowie den Starter
nicht mit Druckluft ausblasen. Den Innenbereich des Schwungradgehäuses mit einer staubbeseitigenden
Maschine der Klasse H reinigen.
• Das Sicherheitsdatenblatt beachten.

18 | Sicherheit | SS180152/02D 2019-01


Sicherheitsbestimmungen für Arbeiten nach der Durchführung von Montage,
Wartung und Instandhaltung
Vor dem Durchdrehen des Motors sicherstellen, dass sich niemand in dessen Gefahrenbereich befindet.
Alle für die Arbeiten geöffneten Zugänge/Öffnungen müssen wieder geschlossen werden.
Alle Schutzeinrichtungen müssen wieder angebaut und alle Werkzeuge sowie lose Teile müssen entfernt wer-
den (insbesondere auch die Durchdrehvorrichtung).
Sicherstellen, dass sich keine Losteile in/am Produkt befinden (z. B. auch Putzlappen und Kabelbinder).
Sicherstellen, dass die Erdungsanlage vollständig angeschlossen ist.

Schweißarbeiten
Das Schweißen am Produkt oder angebauten Aggregaten ist verboten. Beim Schweißen in der Umgebung
muss das Produkt abgedeckt sein.
Vor Beginn von Schweißarbeiten:
• Hauptschalter der Stromversorgung auf Aus schalten.
• Batterie abklemmen bzw. Batterietrennschalter auslösen.
• Elektronikmasse und Aggregatmasse trennen.
Während des Schweißens dürfen in der Umgebung des Produkts keine weiteren Montage-, Wartungs- oder
Instandhaltungsarbeiten am Produkt ausgeführt werden. Es besteht Explosions- oder Brandgefahr durch Öl-
dämpfe oder leicht entzündliche Betriebs- und Hilfsstoffe.
Das Produkt nicht als Masseanschluss verwenden.
Das Schweißkabel nicht über oder in der Nähe von Kabelbäumen des Produkts legen. Durch den Schweiß-
strom kann in die Kabelbäume eine Störspannung induziert werden, welche zu Schäden an der elektrischen
Anlage führt.
Wenn an Teilen (z. B. Abgasrohr) geschweißt werden muss, diese Teile vorher vom Produkt abbauen.

Auf- und Abpressen


Zu verwendende Werkzeuge und Vorrichtungen auf einwandfreien Funktions- und Sicherheitszustand prüfen.
Nur die vorgeschriebenen Vorrichtungen zum Auf- und Abpressen verwenden.
Den für die Vorrichtung zum Auf- und Abpressen maximal zulässigen Aufschiebedruck einhalten.
Unter Druck stehende Leitungen nicht biegen oder Gewalt aussetzen.
Vor Beginn des Pressvorganges Folgendes beachten:
• Die Vorrichtung zum Auf- und Abpressen, die Pumpen sowie das Leitungssystem an den für die jeweils
eingesetzte Anlage vorgesehenen Stellen entlüften.
• Beim Aufpressvorgang Vorrichtung mit eingeschobenem Kolben aufschrauben.
• Beim Abpressvorgang Vorrichtung mit ausgezogenem Kolben aufschrauben.
Bei einer Vorrichtung zum Auf- und Abpressen mit zentraler Aufweitdruckzuführung die Spindel in das Wel-
lenende einschrauben, bis die Dichtwirkung erreicht ist.
Während des hydraulischen Auf- und Abpressens von Bauteilen darauf achten, dass sich niemand in unmittel-
TIM-ID: 0000040535 - 023

barer Nähe des auf-/abzupressenden Bauteils aufhält.

Arbeiten mit Batterien


Bei Arbeiten mit Batterien Sicherheitsbestimmungen des Batterieherstellers beachten.
Die von der Batterie abgegebenen Gase sind explosiv. Funkenbildung und offenes Feuer vermeiden.
Batteriesäure nicht auf Haut oder Kleidung kommen lassen.
Schutzkleidung, Schutzbrille und Schutzhandschuhe tragen.
Keine Gegenstände auf die Batterie legen.

SS180152/02D 2019-01 | Sicherheit | 19


Vor dem Kabelanschluss an die Batterie auf richtige Polarität achten. Falscher Anschluss an die Batteriepole
kann zum Zerplatzen der Batterie und Herausspritzen von Säure führen.

Arbeiten an elektrischen und elektronischen Baugruppen


Vor dem Beginn jeder Montage-, Wartungs- oder Instandhaltungsarbeiten und auch vor der dazu notwendi-
gen Abschaltung von Teilen der Elektronik muss die Genehmigung des verantwortlichen Führungspersonals
eingeholt werden.
Vor dem Ausführen von Arbeiten an Baugruppen die Stromversorgung der entsprechenden Bereiche abschal-
ten.
ESD (Electrostatic Discharge): Arbeiten an elektrostatisch gefährdeten Bauelementen, die durch elektrostati-
sche Entladung beschädigt werden können, dürfen nur mit geeigneter Ausrüstung durchgeführt werden. Ge-
eignete Ausrüstungen sind z. B. elektrische leitfähige Arbeitsoberflächen oder Antistatikbänder.
Verkabelung nicht während der Abbauarbeiten beschädigen. Bei Wiedereinbau sicherstellen, dass die Verka-
belung während des Betriebes nicht beschädigt wird durch:
• Kontakt mit scharfen Kanten
• Reiben an einem Bauteil
• Kontakt mit einer heißen Oberfläche.
Verkabelung nicht an flüssigkeitsführenden Leitungen befestigen.
Zum Befestigen von Leitungen keine Kabelbinder verwenden.
Überwurfmuttern der Stecker nur mit einer Steckerzange anziehen.
Nach jeder Instandsetzung eine Funktionskontrolle des Geräts und auch des Produkts durch entsprechende
Funktionstests durchführen. Insbesondere muss eine Funktionskontrolle des Not-Halts durchgeführt werden.
Die Funktionskontrolle des Not-Aus, bei der die Spannungsversorgung des Motorreglers abgeschaltet wird,
darf nur bei kaltem Produkt erfolgen.
Die Ersatzteile vor dem Austausch sachgerecht lagern, das heißt insbesondere vor Feuchtigkeit schützen.
Defekte elektronische Bauteile oder Baugruppen für den Transport zur Instandsetzung sachgerecht verpa-
cken:
• Feuchtigkeitsgeschützt
• Stoßsicher
• In Antistatikfolie (falls notwendig)

Arbeiten mit Lasergeräten


Laserarbeiten dürfen nur von beauftragtem und geschultem Personal durchgeführt werden. Bei Laserarbeiten
die Sicherheitsbestimmungen in der Betriebsanleitung des Herstellers beachten.
Bei Arbeiten mit Lasereinrichtungen spezielle Laserschutzbrille tragen (Gefahr durch starke gebündelte
Strahlung).
Lasereinrichtungen müssen entsprechend ihrer Klasse und Verwendung mit den für einen sicheren Betrieb
erforderlichen Schutzeinrichtungen ausgerüstet sein.

Messen von Abmaßen an Bauteilen


Bei einer Bezugstemperatur von 20 °C liegen Werkstücke, Bauteile und Messgeräte innerhalb der vorge-
TIM-ID: 0000040535 - 023

schriebenen Toleranzen.

20 | Sicherheit | SS180152/02D 2019-01


1.7 Sicherheitsbestimmungen bei Montage-, Wartungs- und
Instandhaltungsarbeiten, spezielle Hinweise bei
Brennstoffversorgung durch Gas oder bei Gasmischbetrieb
Sicherheitsbestimmungen für Arbeiten vor der Durchführung von Montage,
Wartung und Instandhaltung
Die Montage darf nur speziell für diese Aufgaben unterwiesenes/autorisiertes Personal ausführen.
Den Anschluss der Gasversorgung darf nur zugelassenes, unterwiesenes/autorisiertes Personal durchführen.
Arbeiten an gasführenden Teilen des Produkts darf nur speziell für diese Aufgaben unterwiesenes/autorisier-
tes Personal ausführen.
Vor dem Öffnen des Gassystems muss eine ausreichende und eventuell erhöhte Belüftung gesichert werden.
Die Gasversorgung zum Produkt durch Schließen der Handabsperrarmatur unterbrechen.
Antriebseinheit gegen Starten verriegeln.

Zusätzliche Sicherheitsbestimmungen für Motoren in der Anwendung Marine,


Motoren mit Multipoint-Gaseindüsung
Gassystem drucklos machen und mit Stickstoff spülen.
Sofern vorhanden, die Leckageüberwachung Stickstoffüberdruck drucklos machen.
Vor Öffnen des Kurbelgehäuses oder des Ölabscheiders das Kurbelgehäuse mit Stickstoff spülen.
TIM-ID: 0000040549 - 010

SS180152/02D 2019-01 | Sicherheit | 21


1.8 Brand- und Umweltschutz, Betriebs- und Hilfsstoffe
Brandverhütung und Brand
Feuer, offenes Licht und Rauchen sind nicht erlaubt.
Im Falle eines Brandes die Kraftstoff-/Brennstoffzufuhr stoppen, wenn dies für das Personal gefahrlos mög-
lich ist.
Das Produkt hat heiße Oberflächen, die brennbare Gase und andere Stoffe in der Umgebung entzünden kön-
nen. Der Betreiber muss das Produkt in einem sicheren Abstand zu Gefahrenquellen aufstellen und betreiben
und eventuell existierende Sicherheitsvorschriften bzw. Sicherheitsempfehlungen beachten. Von Produkten,
die die SOLAS-Konvention erfüllen, geht diese Gefahr nicht aus.
Nach Arbeiten mit brennbaren Betriebs- und Hilfsstoffen (z. B. Reinigungsmitteln) ausreichend lüften. Ent-
standenes Dampfluftgemisch muss sich soweit verdünnt haben, dass keine explosionsfähige Atmosphäre
vorliegt.
Leckagen von Betriebs- und Hilfsstoffen sofort beheben. Betriebs- und Hilfsstoffe auf heißen Teilen können
Brände verursachen, deshalb das Produkt immer sauber halten. Mit Betriebsstoffen durchtränkte Lappen
nicht am Produkt liegen lassen. Brennbares nicht in der Nähe des Produkts lagern.
Eine Fehlbetankung des Reduktionsmittelsystems mit Kraftstoff kann zu Brand führen.
Vor dem Schweißen die zu schweißenden Stellen mit einer nicht brennbaren Flüssigkeit reinigen. An Rohren
und Teilen, die Brennstoff/Kraftstoff oder Öl enthalten, nicht schweißen.
Beim Starten des Motors mit einer fremden Stromquelle das Massekabel zuletzt anschließen und zuerst ent-
fernen. Um Funkenbildung in der Nähe der Batterie zu vermeiden, das Massekabel der fremden Stromquelle
an das Massekabel des Motors oder an die Masseklemme des Starters anschließen.
Immer geeignete Löschmittel (Feuerlöscher) bereithalten und deren Handhabung kennen und beherrschen.
Nach einem Brand können giftige Substanzen entstanden sein. Alle Bauteile nur mit Schutzhandschuhen und
evtl. weiterer persönlicher Schutzausrüstung behandeln.

Lärm
An allen Arbeitsplätzen mit einem Schalldruckpegel über 85 dB(A) Gehörschutz tragen.
Lärm kann zu einer erhöhten Unfallgefahr führen, wenn dadurch eine Wahrnehmung akustischer Signale,
Warnrufe oder gefahrankündigender Geräusche beeinträchtigt wird.

Umweltschutz und Entsorgung


Verbrauchte Betriebsstoffe und Komponenten entsprechend den am Einsatzort geltenden Vorschriften ent-
sorgen.
Batterien werden innerhalb der EU durch den Hersteller kostenlos zurückgenommen und einer ordnungsge-
mäßen Verwertung zugeführt.

Betriebs- und Hilfsstoffe


Betriebs- und Hilfsstoffe können Gefahrenstoffe oder Giftstoffe sein oder enthalten. Beim Umgang mit Be-
TIM-ID: 0000040536 - 019

triebs- und Hilfsstoffen und anderen chemischen Substanzen das zugehörige Sicherheitsdatenblatt beachten.
Das Sicherheitsdatenblatt kann beim jeweiligen Hersteller oder bei MTU angefordert werden.
Es dürfen nur vom Hersteller zugelassene Betriebsstoffe gemäß Betriebsstoffvorschrift verwendet werden.
Die jeweils aktuellste Version beim Hersteller anfordern.
Verunreinigung von Betriebs- und Hilfsstoffen mit Reduktionsmittel (z. B. AdBlue®, DEF): Betriebs- und Hilfs-
stoffe in getrennten Behältern aufbewahren und eigene Auffangschalen verwenden. Selbst kleinste Verunrei-
nigungen mit Reduktionsmittel können zu Störungen von Sensoren und anderen Bauteilen führen.
In Altölen sind gesundheitsschädliche Verbrennungsrückstände enthalten.
Beim Umgang mit Altöl müssen Schutzhandschuhe getragen werden.

22 | Sicherheit | SS180152/02D 2019-01


Nach Kontakt mit Altöl die betroffenen Stellen reinigen.

Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien


(REACH-Verordnung)
Besonders besorgniserregende Stoffe in unseren Produkten sind in einer Liste aufgeführt:
• Für Antriebssysteme: www.mtu-online.com/mtu/technische-info → SVHC gem. REACH in MTU-Produkten
• Für Stromerzeugung: www.mtuonsiteenergy.com/technische-infos → Tools und Downloads → SVHC ACC.
REACH IN MTU PRODUCTS

Druckluft
• Unzulässige Verwendungen von Druckluft, z. B. Herausdrücken brennbarer Flüssigkeiten (Gefahrenklasse
AI, AII und B) aus Behältern führt zu Explosionsgefahr.
• Beim Abblasen von Werkstücken oder beim Wegblasen von Spänen Schutzbrille tragen.
• Einblasen von Druckluft in dünnwandige Behälter (z. B. aus Blech, Kunststoff, Glas) zum Trocknen oder zur
Dichtheitsprüfung führt zu Berstgefahr.
• Höhe des Drucks im Druckluftnetz oder Druckbehälter beachten.
• Die anzuschließenden Baugruppen oder Produkte müssen für diesen Druck gebaut sein. Wenn der zulässi-
ge Druck kleiner ist, müssen auf den zulässigen Druck eingestellte Druckminder- und Sicherheitsventile
dazwischen geschaltet sein.
• Schlauchkupplungen und -verbindungen müssen sicher befestigt sein.
• Das Mundstück der Luftdüse mit einer Schutzscheibe (z. B. aus Gummi) versehen.
• Restdruck abbauen, bevor ein Druckluftgerät von der Zuleitung abgebaut werden soll. Druckluftleitungen
zur Druckentlastung zuerst absperren und Restdruck ablassen.
• Dichtheitsprüfung vorschriftsgemäß durchführen.

Farben und Lacke


• Bei allen Stoffen das jeweils zugehörige Sicherheitsdatenblatt beachten.
• Bei Lackierarbeiten außerhalb der mit Absaugung versehenen Spritzstände für eine gute Belüftung sorgen.
Darauf achten, dass keine Beeinträchtigungen an benachbarten Arbeitsplätzen auftreten.
• Offene Flammen in der Umgebung vermeiden.
• Rauchverbot.
• Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes beachten.
• Schutzmasken gegen Farb- und Lösemitteldämpfe tragen.

Flüssiger Stickstoff
• Bei allen Stoffen das jeweils zugehörige Sicherheitsdatenblatt beachten.
• Arbeiten mit flüssigem Stickstoff dürfen nur von eingewiesenem Personal durchgeführt werden.
• Flüssigen Stickstoff nur in kleinen Mengen und vorschriftsmäßigen Gefäßen (ohne festen Verschluss) auf-
bewahren.
• Nicht mit Körperteilen (Augen, Hände) in Berührung bringen.
• Schutzkleidung, Handschuhe, geschlossene Schuhe und Schutzbrille tragen.
• Für gute Raumbelüftung sorgen.
• Jeden Schlag oder Stoß auf die Gefäße, Armaturen oder Werkstücke vermeiden.
TIM-ID: 0000040536 - 019

SS180152/02D 2019-01 | Sicherheit | 23


Säuren/Laugen/Reduktionsmittel (z. B. AdBlue®, DEF)
• Bei allen Stoffen das jeweils zugehörige Sicherheitsdatenblatt beachten.
• Bei Arbeiten mit Säuren/Laugen Schutzbrille oder Gesichtsschutzschild, Handschuhe und Schutzkleidung
tragen.
• Dämpfe nicht einatmen.
• Nach Verschlucken von Reduktionsmittel Mund ausspülen und viel Wasser trinken.
• Wenn Kleidung benetzt wird, die benetzte Kleidung sofort entfernen.
• Nach Hautkontakt die benetzten Körperstellen mit viel Wasser spülen.
• Bei Augenkontakt sofort mit Augenspülflasche oder sauberem Leitungswasser auswaschen. Schnellst-
möglich Arzt hinzuziehen.
Verunreinigung von Reduktionsmittel mit anderen Betriebs- und Hilfsstoffen: Reduktionsmittel in getrenn-
ten Behältern aufbewahren und eigene Auffangschalen verwenden. Selbst kleinste Verunreinigungen kön-
nen zu Störungen der Abgasnachbehandlung führen.
Eine Fehlbetankung des Reduktionsmittelsystems mit Kraftstoff kann zu Leckagen an Dichtungen und
Schläuchen führen.

TIM-ID: 0000040536 - 019

24 | Sicherheit | SS180152/02D 2019-01


1.9 Brand- und Umweltschutz, Betriebs- und Hilfsstoffe, spezielle
Hinweise bei Brennstoffversorgung durch Gas oder bei
Gasmischbetrieb
Gas, allgemein
Sicherheitsdatenblatt des verwendeten Gases beachten. Rücksprache mit dem Gasversorger halten.
Das verwendete Gas muss den (→ Betriebsstoffvorschriften des Herstellers) entsprechen.
Vergiftungsgefahr durch gefährliche Begleitstoffe. Die Aufnahme selbst von geringen Mengen Schwefelwas-
serstoff oder Ammoniak kann zum Tod führen.
Einatmen von bestimmten Gasen ist je nach Konzentration lebensgefährlich. Außerdem werden manche Ga-
se bei höheren Konzentrationen nicht mehr vom Geruchssinn wahrgenommen.
Verhalten bei Austreten von Gasen:
• Wenn gefahrlos möglich: Hauptgasversorgung schließen.
• Wenn gefahrlos möglich: Not-Halt durchführen.
• Gefahrenbereich weiträumig absperren.
• Räume ausreichend belüften.
• Gefahrenbereich nicht betreten, bevor die Ungefährlichkeit der Atmosphäre durch eine Messung der Gas-
konzentration mit dem passenden Gasmelder festgestellt wurde.
Alle gasführenden Leitungen vor der Inbetriebnahme und in regelmäßigen Abständen während des Betriebs
auf Dichtheit prüfen.

Erdgas (Pipelinequalität bzw. aufbereitetes Compressed Natural Gas (CNG)


oder Liquified Natural Gas (LNG))
Hochentzündliches Gas, bildet mit Luft/Sauerstoff ein explosionsfähiges Gemisch.
Schwach betäubendes Gas, bei hoher Konzentration besteht Erstickungsgefahr.

Biogene Gase aus Fermentationsprozessen


Hochentzündliches Gas, bildet mit Luft/Sauerstoff ein explosionsfähiges Gemisch.
Vergiftungsgefahr durch Schwefelwasserstoff aus dem Fermentationsprozess. Die Aufnahme selbst von ge-
ringen Mengen Schwefelwasserstoff kann zum Tod führen.
Schwach betäubendes Gas, bei hoher Konzentration besteht Erstickungsgefahr.
Biogene Gase neigen sich zu entmischen. In tiefer gelegenen Anlagenbereichen kann es zur Anreicherung
von Kohlendioxid kommen.
TIM-ID: 0000040537 - 006

SS180152/02D 2019-01 | Sicherheit | 25


1.10 Konventionen für Warnhinweise im Text und hervorgehobene
Informationen
GEFAHR
Bei unmittelbar drohender Gefahr.
Folgen: Tod, schwere oder irreversible Verletzungen!
• Abhilfemaßnahmen.

WARNUNG
Bei möglicherweise drohender Gefahr.
Folgen: Tod, schwere oder irreversible Verletzungen!
• Abhilfemaßnahmen.

VORSICHT
Bei möglicherweise drohender Gefahr.
Folgen: Leichte Verletzungen!
• Abhilfemaßnahmen.

ACHTUNG
Bei möglicherweise drohendem Schaden für das Produkt.
Folgen: Sachschaden!
• Abhilfemaßnahmen.
• Zusätzliche Informationen zum Produkt.

Warnhinweise
1. Das Bedien-, Wartungs-, Instandsetzungs-, Montage-, Installations- oder Transportpersonal muss diese Anlei-
tung mit allen Sicherheits- und Warnhinweisen gelesen und verstanden haben.
2. Bei Auftreten mehrerer Gefährdungsstufen wird der Warnhinweis zur jeweils höchsten Stufe verwendet. Bei
Warnung vor Personenschaden ist die Warnung vor Sachschaden eingeschlossen.

Hervorgehobene Informationen
Wichtig
Dieses Feld enthält wichtige oder nützliche Informationen zum Produkt für den Benutzer.
Es darf nicht auf Gefahren für Personen oder mögliche Sachschäden verweisen.
TIM-ID: 0000040578 - 006

26 | Sicherheit | SS180152/02D 2019-01


1.11 Konventionen für Warnhinweise auf Sicherheitsschildern am
Generatoraggregat
Warnhinweise auf Sicherheitsschildern
Das dargestellte Sicherheitsschild gilt beispielhaft für den Aufbau der Sicherheitsschilder am Generatorag-
gregat.

Abbildung 1: Aufbau der Sicherheitsschilder


1 Farbiges Feld mit Signalwort 4 Sicherheitstext in Landes- 7 Sicherheitssymbol
2 3-stellige Nummer sprache (optional) 8 Sachnummer (Aufkleberset)
3 Aufkleber an der Gefahren- 5 Sicherheitstext in Englisch 9 Sicherheitstext in Deutsch
stelle (Standard) (Standard)
6 Abkürzungen der angegebe-
nen Sprachen
Der Sicherheitstext in Landessprache (4) wird nur in Ländern erstellt, in denen die Maschinenrichtlinie
2006/42/EG gültig ist.
TIM-ID: 0000069399 - 003

SS180152/02D 2019-01 | Sicherheit | 27


Die Gefährdungsstufen:

Gefahr
Sicherheitsschild mit dem Signalwort DANGER (GEFAHR)
Bei unmittelbar drohender Gefahr
Folgen: Tod, schwere oder irreversible Verletzungen!
Warnung
Sicherheitsschild mit dem Signalwort WARNING (WARNUNG)
Bei möglicherweise drohender Gefahr
Folgen: Tod, schwere oder irreversible Verletzungen!
Vorsicht
Sicherheitsschild mit dem Signalwort CAUTION (VORSICHT)
Bei möglicherweise drohender Gefahr
Folgen: Leichte Verletzungen!

Wenn mehrerer Gefährdungsstufen auftreten, wird der Warnhinweis zur jeweils höchsten Stufe verwendet.
Bei Warnung vor Personenschaden ist die Warnung vor Sachschaden eingeschlossen.

TIM-ID: 0000069399 - 003

28 | Sicherheit | SS180152/02D 2019-01


1.12 Übersicht Sicherheitsschilder am Generatoraggregat

Abbildung 2: Warnhinweise am Generatoraggregat – Motorseite


1 VORSICHT – Sicherheitsvor- 3 Hier Anhängen 5 GEFAHR – Herausschleu-
schriften beachten 4 VORSICHT – Anheben und dernde Teile / Heißes Gas
2 GEFAHR – Elektrische Span- Anhängen nur an den ge- 6 GEFAHR – Hochspannung
nung kennzeichneten Stellen
TIM-ID: 0000079884 - 001

SS180152/02D 2019-01 | Sicherheit | 29


Abbildung 3: Warnhinweise am Generatoraggregat – Generatorseite
1 VORSICHT – Sicherheitsvor- 3 GEFAHR – Elektrische Span- 5 Hier Anhängen
schriften beachten nung 6 GEFAHR – Herausschleu-
2 GEFAHR – Hochspannung 4 VORSICHT – Anheben und dernde Teile / Heißes Gas
Anhängen nur an den ge-
kennzeichneten Stellen

TIM-ID: 0000079884 - 001

30 | Sicherheit | SS180152/02D 2019-01


1.13 Übersicht Schutzvorrichtungen am Generatoraggregat

Abbildung 4: Schutzvorrichtungen am Generatoraggregat 50 Hz


1 Dämmung (Abgasturbola- 4 Schutzblech (Schwungrad- 7 Schutzgitter (Leroy-Somer-
der) gehäuse) Generator)
2 Abschirmblech (Gemischlei- 5 Berührungsschutz (Kupp-
tung) lung)
3 Polkappen (Anlasser, Batte- 6 Berührungsschutz (Leroy-
rie) Somer-Generator)
TIM-ID: 0000079851 - 001

SS180152/02D 2019-01 | Sicherheit | 31


Abbildung 5: Schutzvorrichtungen am Generatoraggregat 60 Hz
1 Dämmung (Abgasturbola- 4 Schutzblech (Schwungrad- 7 Berührungsschutz (Leroy-
der) gehäuse) Somer-Generator)
2 Abschirmblech (Gemischlei- 5 Berührungsschutz (Motor – 8 Schutzgitter (Leroy-Somer-
tung) Getriebe) Generator)
3 Polkappen (Anlasser, Batte- 6 Berührungsschutz (Genera-
rie) tor – Getriebe)
Das Generatoraggregat darf nur betrieben werden, wenn alle Schutzvorrichtungen angebaut und unbeschä-
digt sind.
Das Generatoraggregat mit Leistungsschalter darf nur mit geschlossenem Leistungsschalter und angebauten
Abdeckungen betrieben werden. Wenn der Leistungsschalter am Grundrahmen verbaut ist, muss der Falten-
balg intakt sein.
Das Generatoraggregat mit Abgaswärmetauscher darf nur mit allen Abdeckungen und gedämmten Abgas-
wärmetauscher betrieben werden.
TIM-ID: 0000079851 - 001

32 | Sicherheit | SS180152/02D 2019-01


2 Transport
2.1 Transport
Anhebevorschrift
GEFAHR
Schwebende Last.
Lebensgefahr!
• Geeignete Vorrichtungen und Hebewerkzeuge verwenden.
• Sich nicht unter schwebenden Lasten aufhalten und entsprechenden Sicherheitsabstand einhalten.
• Persönliche Schutzausrüstung tragen (z. B. Schutzhelm, Sicherheitsschuhe).

Die Abbildungen zeigen die Anhebevorschriften für das Generatoraggregat und das Wärmemodul:
• Generatoraggregat (→ Abbildung 6)
• Geteiltes Aggregat:
– Motorteil (→ Abbildung 8)
– Generatorteil (→ Abbildung 9)
• Wärmemodul (→ Abbildung 10)
• Wärmemodul mit Anschlüssen zum Abgaswärmetauscher (→ Abbildung 11)
• Wärmemodul ohne Plattenwärmetauscher (→ Abbildung 12)

Anhebevorschrift für Generatoraggregat


TIM-ID: 0000070905 - 004

Abbildung 6: Anhebevorschrift
1 Lastkette 3 Aufhängeöse am Motor
2 Stabilisierungskette 4 Aufhängeöse am Grundrah-
men
Das Generatoraggregat darf nur mit einem Kran angehoben werden.
Das Generatoraggregat darf nicht mit einem Gabelstapler angehoben werden.

SS180152/02D 2019-01 | Transport | 33


Das Anheben des Generatoraggregats für 50Hz Anwendungen ist ausschließlich mit einer einseitig flexiblen,
schwerpunktausgleichenden H-Traverse oder einer I-Traverse erlaubt, siehe (→ Abbildung 6).
Das Anheben des Generatoraggregats für 60Hz Anwendungen (mit Getriebe) ist ausschließlich mit einer I-
Traverse erlaubt (H-Traverse verboten).
Das Anheben auf andere Weise ist verboten, siehe (→ Abbildung 7).
Bei beiden Anhebearten sicherstellen, dass die Last gleichmäßig auf alle Aufhängeösen verteilt ist.
Das Generatoraggregat darf nur an den markierten Aufhängeösen am Grundrahmen (4) gehoben werden.
Nicht die Aufhängeösen an Motor oder Generator zum Heben des Gesamtaggregats verwenden.
Auf den Schwerpunkt des Generatoraggregats achten.
Nur geeignete Transportmittel und Hebezeuge verwenden.
Masseangaben auf dem Typschild beachten.
Kippsicherheit durch zusätzliche Stabilisierungsketten (2) an den Aufhängeösen vom Motor (3) erhöhen. Die
Stabilisierungsketten müssen lastfrei sein.
Lose Teile am Generatoraggregat demontieren.
Das Generatoraggregat langsam anheben. Die Hebeseile oder Ketten dürfen das Generatoraggregat nicht be-
rühren.
Beim Anheben und Transport der Komponenten, die lose mitgeliefert sind, nur geeignete Transportmittel und
Hebezeuge verwenden. Masseangaben für die Komponenten beachten.

TIM-ID: 0000070905 - 004

Abbildung 7: Anhebevorschrift Generatoraggregat


A Anheben erlaubt B Anheben verboten
Abbildungen sind beispielhaft.

34 | Transport | SS180152/02D 2019-01


Anhebevorschrift für geteiltes Aggregat, Motorteil

Abbildung 8: Anhebevorschrift für geteiltes Aggregat, Motorteil


1 Lastkette 2 Aufhängeöse am Motor
Das Motorteil darf nur mit einem Kran angehoben werden.
Das Motorteil darf nicht mit einem Gabelstapler angehoben werden.
Die Abbildungen veranschaulichen das Anheben im Schrägzug mit Quertraverse.
Das Motorteil darf nur an den markierten Aufhängeösen am Motor (2) gehoben werden.
Nur geeignete Transportmittel und Hebezeuge verwenden.
Lose Teile am Motorteil demontieren.
Das Motorteil langsam anheben. Die Hebeseile oder Ketten dürfen das Motorteil nicht berühren.
Beim Anheben und Transport der Komponenten, die lose mitgeliefert sind, nur geeignete Transportmittel und
Hebezeuge verwenden. Masseangaben für die Komponenten beachten.
TIM-ID: 0000070905 - 004

SS180152/02D 2019-01 | Transport | 35


Anhebevorschrift für geteiltes Aggregat, Generatorteil

Abbildung 9: Anhebevorschrift für geteiltes Aggregat, Generatorteil


1 Lastketten 2 Stabilisierungskette 3 Aufhängeöse am Grundrah-
men
Das Generatorteil darf nur mit einem Kran angehoben werden.
Das Generatorteil darf nicht mit einem Gabelstapler angehoben werden.
Die Abbildungen veranschaulichen das Anheben im Schrägzug mit Quertraverse.
Das Generatorteil darf nur an den markierten Aufhängeösen am Grundrahmen (3) gehoben werden.
Nur geeignete Transportmittel und Hebezeuge verwenden.
Lose Teile am Generatorteil demontieren.
Kippsicherheit durch zusätzliche Stabilisierungsketten (2) an den Aufhängeösen vom Generator erhöhen. Die
Stabilisierungsketten müssen lastfrei sein.
Das Generatorteil langsam anheben. Die Hebeseile oder Ketten dürfen das Generatorteil nicht berühren.
Beim Anheben und Transport der Komponenten, die lose mitgeliefert sind, nur geeignete Transportmittel und
Hebezeuge verwenden. Masseangaben für die Komponenten beachten.
TIM-ID: 0000070905 - 004

36 | Transport | SS180152/02D 2019-01


Anhebevorschrift für Wärmemodul

Abbildung 10: Anhebevorschrift für Wärmemodul


1 Lastketten 2 Aufhängeöse
TIM-ID: 0000070905 - 004

Abbildung 11: Anhebevorschrift für Wärmemodul mit Anschlüssen zum Abgaswärmetauscher


1 Lastketten 2 Aufhängeöse

SS180152/02D 2019-01 | Transport | 37


Abbildung 12: Anhebevorschrift für Wärmemodul ohne Plattenwärmetauscher
1 Lastketten 2 Aufhängeöse
Das Wärmemodul darf nur mit einem Kran angehoben werden.
Die Kettenlängen müssen müssen so eingestellt werden, dass das Wärmemodul beim Anheben waagrecht
am Kran hängt.
Das Wärmemodul darf nicht mit einem Gabelstapler angehoben werden.
Das Wärmemodul darf nur an den markierten Aufhängeösen (2) gehoben werden. Das Wärmemodul darf
nicht an den Rohrleitungen angehoben werden.
Nur geeignete Transportmittel und Hebezeuge verwenden.
Lose Teile am Wärmemodul demontieren.
Das Wärmemodul langsam anheben. Die Hebeseile oder Ketten dürfen das Wärmemodul nicht berühren.
Beim Anheben und Transport der Komponenten, die lose mitgeliefert sind, nur geeignete Transportmittel und
Hebezeuge verwenden. Masseangaben für die Komponenten beachten.

Transportsicherung
Vor jedem Transport die elastischen Motor- und Generatorlager mit Transportsicherungen versehen
(→ Seite 40), (→ Seite 41). Das Aggregat muss als “transportgesichert” gekennzeichnet werden.
TIM-ID: 0000070905 - 004

Vor jedem Transport die Transportsicherung der Kurbelwelle anbauen, um Beschädigung des Motors durch
unerwünschte Kurbelwellenbewegung zu vermeiden (→ Seite 43).
Vor Inbetriebnahme alle Transportsicherungen abbauen.

Transport
Das Generatoraggregat darf mit LKW, Zug (im kombinierten Verkehr) und Schiff transportiert werden.
Der Transport mit dem Zug im Rangierbetrieb ist verboten.

38 | Transport | SS180152/02D 2019-01


Die zum Zeitpunkt des Transports geltenden Vorschriften, Bestimmungen und Richtlinien für Ladungssiche-
rung und Transportsicherheit müssen im jeweiligen Land des Transports eingehalten werden.

Ladungssicherung
Generatoraggregat und Wärmemodul so sichern, dass ein Verrutschen und Umkippen während des Tran-
sports ausgeschlossen ist.
Das Generatoraggregat muss nach Angaben der Verzurrvorschrift gesichert werden, damit ein Verrutschen
und Umkippen während des Transports ausgeschlossen ist (→ Seite 45).
TIM-ID: 0000070905 - 004

SS180152/02D 2019-01 | Transport | 39


2.2 Transportsicherung Motorlagerung
Voraussetzungen
☑ Kühlmittel und Motoröl müssen eingefüllt sein.

Transportsicherung
Hinweis: Die Transportsicherung schützt die Motorlagerung beim Transport des Motors vor möglichen Schäden durch
Stöße und Erschütterungen.

Für den Ab– und Anbau der Transportsicherung beachten:


1. Die Transportsicherung vor der Inbetriebnahme des Generatoraggregats an allen elastischen Lagern abbau-
en.
2. Vor jedem Transport die Transportsicherung an allen elastischen Lagern vorschriftsmäßig anbauten

Transportsicherung Motorlage-
rung abbauen
1. Muttern (2) lösen.
2. Mutter (3) lösen und Schraube (1) zusammen
mit Scheiben und Muttern herausschrauben
und entfernen (2 pro Lagerelement).
3. Die abgebauten Teile der Transportsicherung
für einen evtl. erforderlichen Wiederanbau
sorgfältig aufbewahren.

Abbildung 13: Transportsicherung Motorlagerung

Transportsicherung anbauen
1. Schrauben (1) zusammen mit Scheiben und
Muttern (2) einschrauben (2 pro Lagerele-
ment).
2. Mutter (3) einschrauben und anziehen.
3. Muttern (2) in Stufen gleichmäßig gegen Mo-
torfuß und Lagerfuß schrauben.
4. Den Motor als “transportgesichert” kenn-
zeichnen.
TIM-ID: 0000048695 - 002

Abbildung 14: Transportsicherung Motorlagerung

40 | Transport | SS180152/02D 2019-01


2.3 Transportsicherung Generatorlagerung

Hinweis: • Die Transportsicherung schützt die Generatorlagerung beim Transport des Generators vor möglichen
Schäden durch Stöße und Erschütterungen.
• Die Transportsicherung vor der Inbetriebnahme des Generatoraggregats an allen Lagern abbauen.
• Vor jedem Transport die Transportsicherung an allen Lagern vorschriftsmäßig anbauen.
Transportsicherung abbauen –
Variante A
1. Muttern (2) lösen.
2. Schraube (1) zusammen mit Scheiben und
Muttern herausschrauben und entfernen
(2 pro Lagerelement).
3. Die abgebauten Teile der Transportsicherung
für einen evtl. erforderlichen Wiederanbau
sorgfältig aufbewahren.

Abbildung 15: Transportsicherung Generatorlagerung


Cummins

Hinweis: Die Transportsicherung nur mit den mitgelieferten oder mit den an der Transportsicherung abgeschraubten
Schrauben anschrauben.

Transportsicherung anbauen – Variante A


1. Anbau in umgekehrter Reihenfolge wie Abbau.
2. Muttern (2) in Stufen gleichmäßig einschrauben.
3. Den Generator als “transportgesichert” kennzeichnen.

Transportsicherung abbauen –
Variante B
1. Muttern (2) lösen.
2. Schraube (1) zusammen mit Scheiben und
Muttern herausschrauben und entfernen
(1 pro Lagerelement).
TIM-ID: 0000079852 - 003

Abbildung 16: Transportsicherung Generatorlagerung


Cummins

SS180152/02D 2019-01 | Transport | 41


Transportsicherung anbauen – Variante B
1. Schraube (1) einschrauben, bis die Blockierung am Lagerfuß erfolgt.
2. Muttern (2) anziehen und Schraube (1) damit fixieren.
3. Den Generator als “transportgesichert” kennzeichnen.

Transportsicherung abbauen –
Variante C
1. Mutter (2) lösen.
2. Schraube (1) zusammen mit Scheiben und
Muttern herausschrauben und entfernen
(2 pro Lagerelement).

Abbildung 17: Transportsicherung Generatorlagerung Leroy


Somer

Transportsicherung anbauen – Variante C


1. Schraube (1) einschrauben, bis die Blockierung am Lagerfuß erfolgt.
2. Mutter (2) anziehen und Schraube (1) damit fixieren.
3. Den Generator als “transportgesichert” kennzeichnen.

TIM-ID: 0000079852 - 003

42 | Transport | SS180152/02D 2019-01


2.4 Transportsicherung Kurbelwelle
Sonderwerkzeug, Verbrauchsmaterial, Ersatzteile
Benennung / Verwendung Bestell-Nr. Anz.
Drehmomentschlüssel, 10–60 Nm F30452769 1
Drehmomentschlüssel, 60–320 Nm F30452768 1
Einsteckknarre F30027340 1
Motoröl

Transportsicherung
Hinweis: Die Transportsicherung auf beiden Seiten schützt die Kurbelwellenlagerung beim Transport des Motors vor
Schäden durch Stöße und Erschütterungen.

Beim Abbau und Anbau der Transportsicherung beachten:


1. Während das Generatoraggregat eingebaut wird, die Transportsicherung auf beiden Seiten so lange wie mög-
lich angebaut lassen.
2. Die Transportsicherung vor der Inbetriebnahme des Generatoraggregats auf beiden Seiten abbauen.
3. Vor jedem Transport des Generatoraggregats die Transportsicherung auf beiden Seiten vorschriftsmäßig an-
bauen.
4. Bei abgebauter Transportsicherung das Schutzblech am Schwungradgehäuse auf beiden Seiten anbauen.

Hinweis: Die Transportsicherung nur mit den mitgelieferten oder mit den an der Transportsicherung abgeschraubten
Schrauben anschrauben.
Transportsicherung an Antriebs-
seite (KS) anbauen

Abbildung 18: Transportsicherung Kurbelwelle


TIM-ID: 0000049855 - 004

Hinweis: Die Platte (6) nur am oberen Teil der Öffnung anschrauben.
1. Auf beiden Seiten des Schwungradgehäuses die Platten (6) mit Schrauben (4) und Scheiben (5) an den seitli-
chen Öffnungen befestigen und auf vorgeschriebenes Anziehdrehmoment anziehen.
Name Größe Typ Schmiermittel Wert/Norm
Schraube M16 Anziehdrehmoment (Motoröl) 250 Nm +25 Nm

SS180152/02D 2019-01 | Transport | 43


2. Kontermutter (2) bis an das Gewindeende der Schraube (1) eindrehen.
3. Die lange Seite von Halter (3) muss nach unten zeigen. Halter (3) durch die Öffnungen der Platte (6) stecken.
Hinweis: Halter (3) darf nur das Schwungrad und nicht den Zahnkranz verspannen.
4. Schraube (1) in Bohrung von Halter (3) drehen, bis Halter (3) fixiert ist.
Hinweis: Schraube (1) muss wechselseitig auf beiden Seiten des Schwungradgehäuses angezogen werden.
5. Schraube (1) auf vorgeschriebenes Anziehdrehmoment anziehen.
Name Größe Typ Schmiermittel Wert/Norm
Schraube M10 Anziehdrehmoment (Motoröl) 30 Nm +3 Nm

6. Kontermuttern (2) der Schraube (1) an Platte (6) anlegen und kontern.

Transportsicherung von An-


triebsseite (KS) abbauen
1. Auf beiden Seiten des Schwungradgehäuses
Kontermutter (2) lösen, Schraube (1) aus-
schrauben und Halter (3) abnehmen.
2. Schrauben (4) ausschrauben, mit Schei-
ben (5) und Platte (6) abnehmen.
3. Die abgebauten Teile für einen erforderlichen
Wiederanbau sorgfältig aufbewahren.

Abbildung 19: Transportsicherung Kurbelwelle

TIM-ID: 0000049855 - 004

44 | Transport | SS180152/02D 2019-01


2.5 Verzurrvorschrift
GEFAHR
Ladung kann verrutschen oder kippen.
Quetschgefahr von Körper oder Körperteilen!
• Ladung sichern.
• Zur Ladungssicherung ausschließlich zugelassene Befestigungspunkte und Befestigungsmittel ver-
wenden.

MTU Onsite Energy Montageanleitung (M060775/..) liegt vor.

Anschlagpunkte am 8V- und 12V-Generatoraggregat mit Cummins-Generator

Abbildung 20: Anschlagpunkte am 8V-Generatoraggregat mit Cummins-Generator


1 Anschlagpunkt am Leroy- 2 Anschlagpunkt am Grund- 3 Anschlagpunkt am Motor *
Somer-Generator rahmen *
* Die dargestellten Anschlagpunkte befinden sich beidseitig am Generatoraggregat.
TIM-ID: 0000083746 - 001

SS180152/02D 2019-01 | Transport | 45


Anschlagpunkte am 16V- und 20V-Generatoraggregat mit Cummins-Generator

Abbildung 21: Anschlagpunkte am 16V-Generatoraggregat Cummins-Generator


1 Anschlagpunkt am Cum- 2 Anschlagpunkt am Grund- 3 Anschlagpunkt am Motor *
mins-Generator * rahmen *
* Die dargestellten Anschlagpunkte befinden sich beidseitig am Generatoraggregat.

TIM-ID: 0000083746 - 001

46 | Transport | SS180152/02D 2019-01


Anschlagpunkte am 8V-, 12V-, 16V- und 20V-Generatoraggregat mit Leroy-Somer-
Generator

Abbildung 22: Anschlagpunkte am 16V-Generatoraggregat mit Leroy-Somer-Generator


1 Anschlagpunkt am Leroy- 2 Anschlagpunkt am Grund- 3 Anschlagpunkt am Motor *
Somer-Generator rahmen *
* Die dargestellten Anschlagpunkte befinden sich beidseitig am Generatoraggregat.

Diese Vorschrift ist für den Transport eines Generatoraggregats mit den folgenden Mitteln zulässig:
• LKW
• Schiff
• Zug im Kombinierten Verkehr
Der Transport mit dem Zug im Rangierbetrieb ist verboten.
Vor jedem Transport müssen die elastischen Motor- und Generatorlager mit Transportsicherungen versehen
werden (→ Seite 40), (→ Seite 41).
Vor jedem Transport muss die Transportsicherung der Kurbelwelle angebaut werden (→ Seite 43).
Der Grundrahmen des Generatoraggregats muss auf Antirutschmatten gelagert werden.
Vor dem Transport muss der Grundrahmen an den dafür vorgesehenen Anschlagpunkten kraftschlüssig und/
oder formschlüssig fixiert werden.
TIM-ID: 0000083746 - 001

Zusätzlich müssen Generator und Motor an den dafür vorgesehenen Anschlagpunkten durch Spanngurte
kraftschlüssig fixiert werden.
Zur Ladungssicherung sind Spanngurte in ausreichender Anzahl nach EN 12195-2 zu verwenden.
Die Spanngurte am Generatoraggregat nicht über Kanten führen. Teile des Generatoraggregats können be-
schädigt werden.
Das Generatoraggregat darf nicht mit Spanngurten überspannt werden.
Die zum Zeitpunkt des Transports geltenden Vorschriften, Bestimmungen und Richtlinien für Ladungssiche-
rung und Transportsicherheit müssen im jeweiligen Land des Transports eingehalten werden.

SS180152/02D 2019-01 | Transport | 47


3 Funktionsbeschreibung
3.1 Kapitelübersicht
Dieses Kapitel enthält allgemeine Informationen über das Generatoraggregat mit Komponenten einschließ-
lich Funktionsbeschreibung, technischer Daten und Vorteile.
Generatoraggregate sind mit standardmäßigen und optionalen Komponenten lieferbar.
Hinweis: Diese Publikation enthält Beschreibungen aller lieferbaren Komponenten des Generatoraggregats.
Komponenten, die nicht zum Lieferumfang Ihres Generatoraggregats gehören, bitte nicht beachten.
Weitere technische Daten siehe (→ Seite 124).
Wenn Sie ausführlichere Informationen über eine Komponente wünschen, wenden Sie sich bitte an den örtli-
chen Distributor oder Händler.

TIM-ID: 0000034939 - 005

48 | Funktionsbeschreibung | SS180152/02D 2019-01


3.2 Generatoraggregat
3.2.1 Allgemeine Beschreibung
Das Aggregat besteht aus den folgenden Hauptbaugruppen:
• Motor
• Generator und Kupplung
• Getriebe und Kupplung (60-Hz-Aggregate)
• Gasregelstrecke
• Grundrahmen
• Wärmeauskopplung (bei Ausführungen GR und GC)
• MMC (MTU Module Control) zur Anlagensteuerung, Regelung, Diagnose (optional)
• MIP (MTU Interface Panel) zur Motorsteuerung, Regelung, Diagnose
• Dämpfungsplatten unter Grundrahmen

Im Verbrennungsmotor wird die im Brennstoff enthaltene Energie in mechanische Arbeit und Wärme umge-
wandelt.
Über eine elastische Kupplung ist der Generator, an den Motor angeflanscht. Der Generator ist auf zwei
Gleitschienen montiert, damit kann der Generator bei einem Austausch des Kupplungselements verschoben
werden. Der Motor und der Generator sind über elastische, schwingungsgedämpfte Elemente mit dem
Grundrahmen verbunden. Zwischen Fundament und Grundrahmen befinden sich Dämpfungsplatten, die Un-
ebenheiten im Fundament ausgleichen und den Eintrag von Schwingungen und Vibrationen ins Fundament
verringern.
Sämtliche Regelungen, Steuerungen und Überwachungen, sowie Kommunikationsmöglichkeiten nach und
von extern, werden durch die Hardware und Software realisiert.
TIM-ID: 0000077769 - 002

SS180152/02D 2019-01 | Generatoraggregat | 49


3.2.2 Generatoraggregat – Anwendungsgruppe
Das Generatoraggregat besteht aus einem Gasmotor, der mit einem Generator auf einem gemeinsamen
Grundrahmen montiert ist. Auf Anforderung startet der Motor und treibt den Generator an, um elektrische
Energie zu erzeugen.

Anwendungsgruppe 3A – Dauerbetrieb, uneingeschränkt (Continuous Power)


Generatoraggregate zur uneingeschränkten Dauerstromversorgung werden eingesetzt:
• Grundlastversorgung
• Teil einer Stromversorgung oder des öffentlichen Netzes
Dauerbetrieb Anwendungsgruppe 3A
Betriebsart Dauerbetrieb, uneingeschränkt
Bemessungsgrundlage 10 % überlastbar (ICXN)
Lastfaktor < 100 %
Betriebsstunden Unbegrenzt

TIM-ID: 0000064957 - 002

50 | Generatoraggregat | SS180152/02D 2019-01


3.2.3 Generatoraggregat – Typschild und Bezeichnung
Typschilder am Generatoraggregat
Folgende Typschilder befinden sich am Generatoraggregat:
• Typschild des Generatoraggregats
• Typschild des Motors
• Typschild des Generators

Abbildung 23: Anbauort der Typschilder (Generator und Generatoraggregat)


1 Typschild des Motors 2 Typschild des Generators 3 Typschild des Generatorag-
gregats

Erklärung des Produktnamens


Beispiel: MTU 12V4000 GS
MTU Hersteller: MTU Onsite Energy
12 Anzahl der Motorzylinder
V Anordnung der Motorzylinder: V-Anordnung
4000 MTU-Baureihe 4000
TIM-ID: 0000079789 - 002

GS Gas System

Erklärung Modellnummer
Beispiel: GG12V4000A1
GG Produkttyp: Gasgenset
12 Anzahl der Motorzylinder
V Anordnung der Motorzylinder

SS180152/02D 2019-01 | Generatoraggregat | 51


Beispiel: GG12V4000A1
4000 Serie 4000
A1 (A2) 50 Hz (60 Hz)

Übersicht der Anwendungsgruppen auf dem Typschild


Angabe auf Typschild Anwendungsgruppe
CONTINUOUS POWER 3A – Dauerbetrieb, uneingeschränkt
PRIME POWER 3B – Dauerbetrieb, variable Last, ICXN
LTP GRID STABILITY 3G – Dauerbetrieb, zeitlich begrenzt, ICXN
DATA CENTER CONTINUOUS 3F – Netzersatzbetrieb, unbegrenzt, ICXN
MISSION CRITICAL STANDBY 3H – Netzersatzbetrieb, Sonderqualifikationen

Generatoraggregat – Typschild und Bezeichnung

Abbildung 24: Typschild des Generatoraggregats


Position Bezeichnung
1 Leistungsangaben nach ISO-Standard-Leistung ISO 3046-1 nicht überlastbar
TIM-ID: 0000079789 - 002

Luftdruck (Gesamtdruck) pr = 100 kPa (100 ü.N.N)


Lufttemperatur (am Luftfiltereintritt) Tr = 298 K (tr = 25 °C)
Relative Luftfeuchte ɸ = 30%
2 Wärmeauskopplung nach DIN 6280
3 MTU Onsite Energy
Dasinger Str. 11
D-86165 Augsburg
4 Typ
5 Modul- / Aggregat - Nr.

52 | Generatoraggregat | SS180152/02D 2019-01


Position Bezeichnung
6 Projekt Nr.
7 Baujahr
8 Gewicht mit / ohne Betriebsstoffe [kg]
9 Elektrische Leistung COP [KW]
10 Performance - Class
11 Nennspannung [V]
12 Nennfrequenz [Hz]
13 Max. Außentemperatur [°C]
14 Nennleistungsfaktor cos ɸ induktiv / kapazitiv
15 Max. Aufstellhöhe [m.ü.NN.]
16 Thermische Nennleistung [kW]
17 Zul. Heizwassertemperatur [°C]
18 Zul. Betriebsdruck im Heizwasserkreis
TIM-ID: 0000079789 - 002

SS180152/02D 2019-01 | Generatoraggregat | 53


3.2.4 Generatoraggregat – Standardlieferumfang
Übersicht Generatoraggregate 50 Hz
Generatoraggregat 20V4000Lxy

Abbildung 25: Generatoraggregat 20V – Motorseite


1 Abgasaustritt 4 Schaltschrank 7 Schmierölpumpe
2 Gasregelstrecke 5 Generator
3 Generatorklemmkasten 6 Motor

TIM-ID: 0000079790 - 004

54 | Generatoraggregat | SS180152/02D 2019-01


Abbildung 26: Generatoraggregat 20V – Generatorseite
1 Luftfilter 3 Motorlagerung 5 Dämpfungsplatte
2 Grundrahmen 4 Kupplung 6 Generatorlagerung
TIM-ID: 0000079790 - 004

SS180152/02D 2019-01 | Generatoraggregat | 55


Generatoraggregat 12V4000Lxy

Abbildung 27: Generatoraggregat 12V – Motorseite


1 Abgasausritt 4 Schaltschrank 7 Schmierölpumpe
2 Gasregelstrecke 5 Generator
3 Generatorklemmkasten 6 Motor
Die Abbildung (→ Abbildung 27) zeigt ein Generatoraggregat mit dem Motor der Baureihe 12V4000Lxy. Die
Abbildung gilt sinngemäß auch für Generatoraggregate mit Motoren der Baureihe 8V4000Lxy und
16V4000Lxy

TIM-ID: 0000079790 - 004

56 | Generatoraggregat | SS180152/02D 2019-01


Abbildung 28: Generatoraggregat 12V – Generatorseite
1 Luftfilter 3 Motorlagerung 5 Dämpfungsplatte
2 Grundrahmen 4 Kupplung 6 Generatorlagerung
Die Abbildung (→ Abbildung 28) zeigt ein Generatoraggregat mit dem Motor der Baureihe 12V4000Lxy. Die
Abbildung gilt sinngemäß auch für Generatoraggregate mit Motoren der Baureihe 8V4000Lxy und
16V4000Lxy
TIM-ID: 0000079790 - 004

SS180152/02D 2019-01 | Generatoraggregat | 57


Übersicht Generatoraggregate 60 Hz
Generatoraggregat 20V4000Lxy mit 60-Hz-Getriebe

Abbildung 29: Generatoraggregat 20V – Motorseite


1 Abgasaustritt 4 Generator 7 Motor
2 Gasregelstrecke 5 Schaltschrank 8 Dämpfungsplatte
3 Generatorklemmkasten 6 Anschluss Getriebekühlung 9 Schmierölpumpe
Die Abbildung (→ Abbildung 29) zeigt ein Generatoraggregat mit dem Motor der Baureihe 20V4000Lxy. Die
Abbildung gilt sinngemäß auch für Generatoraggregate mit Motoren der Baureihe 8V4000Lxy, 12V4000Lxy
und 16V4000Lxy.

TIM-ID: 0000079790 - 004

58 | Generatoraggregat | SS180152/02D 2019-01


Abbildung 30: Generatoraggregat 20V – Generatorseite
1 Luftfilter 4 Kupplung (Motor – Getrie- 7 Generatorlager
2 Motorlager be)
3 Grundrahmen 5 Getriebe
6 Kupplung (Generator – Ge-
triebe)
Die Abbildung (→ Abbildung 30) zeigt ein Generatoraggregat mit dem Motor der Baureihe 20V4000Lxy. Die
Abbildung gilt sinngemäß auch für Generatoraggregate mit Motoren der Baureihe 8V4000Lxy, 12V4000Lxy
und 16V4000Lxy.
TIM-ID: 0000079790 - 004

SS180152/02D 2019-01 | Generatoraggregat | 59


Übersicht Anschlüsse am Generatoraggregat

Abbildung 31: Generatoraggregat 12V4000Lxy – Anschlüsse


a Gaseintritt d Gemischkühlmittelaustritt g Schmierölablauf
b Abgasaustritt e Motorkühlmitteleintritt h Schmierölabspritzung
c Gemischkühlmitteleintritt f Motorkühlmittelaustritt i Schmierölzulauf
Die Abbildung (→ Abbildung 31) zeigt ein Generatoraggregat mit dem Motor der Baureihe 12V4000Lxy. Die
Abbildung gilt sinngemäß auch für Generatoraggregate mit Motoren der Baureihe 8V4000Lxy, 16V4000Lxy
und 20V4000Lxy.

TIM-ID: 0000079790 - 004

60 | Generatoraggregat | SS180152/02D 2019-01


Abbildung 32: Generatoraggregat 12V4000Lxy – optionale Anschlüsse
a Gaseintritt d Gemischkühlmitteleintritt g Schmierölablauf
b Abgasaustritt e Motorkühlmitteleintritt h Schmierölabspritzung
c Gemischkühlmittelaustritt f Motorkühlmittelaustritt i Schmierölzulauf
Die Abbildung (→ Abbildung 32) zeigt ein Generatoraggregat mit dem Motor der Baureihe 12V4000Lxy. Die
Abbildung gilt sinngemäß auch für Generatoraggregate mit Motoren der Baureihe 8V4000Lxy, 16V4000Lxy
und 20V4000Lxy.
TIM-ID: 0000079790 - 004

SS180152/02D 2019-01 | Generatoraggregat | 61


Standardlieferumfang Genset Basis (GB)
• Gasmotor der MTU Baureihe 4000:
– Nenndrehzahl 1.500 1/min
– Elektronisches Motormanagementsystem (ECU)
– Elektrische Anlasser
• 50-Hz-Generator:
– Spannung 400 V, 6300 V, 10500 V, 11000 V
– 2-Lager
– Digitaler Spannungsregler
– Messstromwandler
– Schutzwandler
– Wicklungstemperatursensoren
– 1 Lagertemperatursensor je Lager
– Stillstandsheizung
– Schutzart IP23
• 60-Hz-Generator:
– Drehzahl 1.800 1/min
– Spannung 480 V, 600 V, 4160 V, 12470 V, 13200 V, 13800 V
– 2-Lager
– Digitaler Spannungsregler
– Wicklungstemperatursensoren
– Stillstandsheizung
– Schutzart IP23
• Abgasschalldämpfer
• Getriebe für 60-Hz-Generator
• Kupplung
• Gasregelstrecke mit Verbindungsschläuchen zum Aggregat
• Ölsystem mit Ölpumpe für Vorschmierung und Entleerung der Ölwanne
• MIP-Steuerung: Schaltschrank ohne Steuerfunktion (Schnittstelle zwischen Generatoraggregat und kun-
denseitiger Steuerung)
• Luftfilter, Ansaugluftgehäuse bei 20V Motoren
• Zubehör (Abgaskompensator, Schläuche, Polklappen usw.)
• Kühlmittelschläuche
• Schutzvorrichtungen für alle rotierenden Teile
• Grundrahmen mit:
– elastischer Motor- und Generatorlagerung
– Ölauffangwanne und Lecksensor
– Dämpfungsplatten
TIM-ID: 0000079790 - 004

62 | Generatoraggregat | SS180152/02D 2019-01


Standardlieferumfang Genset Reduced (GR)

Abbildung 33: Generatoraggregat 12V mit Wärmemodul – Generatorseite


1 Generatoraggregat 2 Wärmemodul
Der Lieferumfang für Genset Reduced (Aggregat mit Wärmeauskopplung Motorkühlmittel) beinhaltet den Lie-
ferumfang Genset Basic (Aggregat) und zusätzlich folgende Komponenten:
• Wärmemodul als Rahmenkonstruktion mit:
– Kühlmittelpumpen
– Plattenwärmetauscher
– Rohrleitungen
– Messeinrichtungen
– Sicherheitstechnischer Ausrüstung
– Membranausdehnungsgefäße von Gemischkühlkreislauf und Motorkühlmittelkreislauf
• Kühlmittelverrohrung zwischen Wärmemodul und Generatoraggregat

Standardlieferumfang Genset Combined (GC)


Der Lieferumfang für Genset Combined (Modul) beinhaltet den Lieferumfang Genset Reduced (Aggregat mit
Wärmeauskopplung Motorkühlmittel) und zusätzlich folgende Komponente:
• Abgaswärmetauscher zur Nutzung der thermischen Abgasleistung im Heizwassernetz
TIM-ID: 0000079790 - 004

SS180152/02D 2019-01 | Generatoraggregat | 63


3.2.5 Generatoraggregat – Optionaler Lieferumfang
Optionaler Lieferumfang zu Genset Basic, Genset Reduced und Genset
Combined
Nicht alle optionalen Subsysteme sind miteinander kombinierbar. Je nach Kombination der Optionen und der
Anforderungen kann die technische Dimensionierung des Subsystems variieren.
• 50-Hz-Generator:
– Spannung 415 V
– Generator mit nächster Baugröße (Oversized)
– Messstromwandler für Differentialschutz
• Generatorleistungsfeld (GLF):
– Generatorleistungsschalter
– Anschlusssystem Generator und Kunde
– Versorgung Hilfsantriebe bzw. MMC
• MMC-Steuerung (MTU Modul Control):
– MIP-Steuerung
– Schaltschrank mit Batterieladegerät
– Anbindung an Maschinen-NOT-HALT und Hand-NOT-HALT-Taster
– Fernanzeige
• Ölsystem Erweiterung:
– Frischölpumpe zur automatischen Nachfüllung
– Ölabspritzung zur Erweiterung der Ölstandzeiten
– Wechseltanks mit Überwachung für Frisch- und Altöl
– Steuerung des Ölsystems mit MMC-Steuerung
– Schlauchsystem für Befüllung und Entleerung
– Leistungsstärkere Schmierölpumpe für Regelenergie
• Abgassystem:
– Anschluss am Aggregat
– Abgasführung
– Katalysator
– Abgaswärmetauscher (bei GB und GR)
• Luftansaugverlängerung
• Hilfsantriebefeld (HA-Feld)
• Gaswarnanlage
• Brandmelder
• Notkühler
• Rückkühler Gemischkühlkreis
• Kühlmittelverrohrung (Genset Basic)
• Starterbatterien mit Halterung und Kabelsatz
• Container:
– Containerhülle
– Kamin
– Lüftungssystem
– Abgaskondensat Neutralisation
• Optionaler Beipack:
– Elastische Verbindungen
TIM-ID: 0000077771 - 004

– Rohrstücke
– Kompensatoren
– Schrauben und Dichtungen

64 | Generatoraggregat | SS180152/02D 2019-01


3.2.6 Generatoraggregat – Betriebsarten
Dauerbetrieb (Standard)
Gasgeneratoraggregate sind für den uneingeschränkten Dauerbetrieb im definierten Leistungsbereich ausge-
legt, siehe (→ Seite 50).

Regelenergie (optional)
Regelenergie wird benötigt, um Frequenzschwankungen auszugleichen.
Gasgeneratoraggregate im Regelenergiebetrieb sind in 5 bis 7 Minuten am Netz.
Für die optionale Betriebsart "Regelenergie" gelten folgende Voraussetzungen:
Komponenten Regelenergie
Schmierölsystem Die Vorschmierpumpe ist speziell für die erhöhten Anforderungen in
diesem Betrieb ausgelegt. Durch das schnellere Ansprechen der
Schmierölpumpe wird der Verschleiß im Regelenergiebetrieb vermin-
dert.
Nach Motorabstellung läuft die Vorschmierpumpe für eine definierte
Zeit weiter, um eine Nachschmierung des Motors zu gewährleisten.
Das Schmieröl muss vorgewärmt sein. Dies kann über eine konstant
gehaltene Maschinenraumtemperatur erreicht werden. Empfohlen wird
eine Maschinenraumtemperatur von mindestens 20 °C, um ein ausrei-
chend vorgewärmtes Schmieröl zu gewährleisten. Bei einer Maschinen-
raumtemperatur von < 10 °C muss das Schmierölsystem vorgewärmt
werden.
Gassystem Ein Gaslecktest muss durchgeführt werden, wenn das Generatoraggre-
gat außer Betrieb genommen wird.
Motordatensatz Für Regelenergie werden andere Motordatensätze verwendet.
TIM-ID: 0000085353 - 002

SS180152/02D 2019-01 | Generatoraggregat | 65


3.3 Motor
3.3.1 Motorübersicht
Motorübersicht 8V4000Lxy

Abbildung 34: Motor 8V4000Lxy – KS


1 Luftfilter / Lufteintritt 6 Abschirmung 11 Anlasser
2 Gemischkühler 7 Motorträger KGS 12 Schwungrad
3 Anschluss Abgasaustritt 8 Motoraufhängung KS Antriebsseite
4 Abgasturbolader 9 Motorträger KS
5 Zündanlage / Kondensator 10 Ölwanne TIM-ID: 0000079791 - 003

66 | Motor | SS180152/02D 2019-01


Abbildung 35: Motor 8V4000Lxy – KGS
1 Kurbelgehäuseentlüftung, 7 Zündspule 13 Ölstandniveauschalter
Ölabscheider 8 Zündkerze 14 Anschluss Motorkühlmittel-
2 Gasregelventil 9 Zylinderkopfhaube eintritt
3 Anschluss Gaseintritt 10 Zylinderkopf 15 Motorölwärmetauscher
4 Bypassleitung 11 Entnahmestutzen für Motor- 16 Anschluss Motorkühlmittel-
5 Motorregler / Motorüber- ölprobe austritt
wachung 12 Motorölfilter KGS Freie Seite
6 Drosselklappe
TIM-ID: 0000079791 - 003

SS180152/02D 2019-01 | Motor | 67


Motorübersicht 12/16V4000Lxy

Abbildung 36: Motor 12V4000Lxy – KS


1 Luftfilter / Lufteintritt 6 Abschirmung 11 Anlasser
2 Bypassleitung 7 Motorträger KGS 12 Drosselklappe
3 Gemischkühler 8 Motoraufhängung 13 Schwungrad
4 Abgasturbolader 9 Ölwanne KS Antriebsseite
5 Zündanlage / Kondensator 10 Motorträger KS
Abbildung (→ Abbildung 36) gilt sinngemäß für Motoren der Baureihe 16V4000Lxy.

TIM-ID: 0000079791 - 003

68 | Motor | SS180152/02D 2019-01


Abbildung 37: Motor 12V4000Lxy – KGS
1 Kurbelgehäuseentlüftung, 7 Zündspule 13 Ölstandniveauschalter
Ölabscheider 8 Zündkerze 14 Anschluss Motorkühlmittel-
2 Anschluss Abgasaustritt 9 Zylinderkopfhaube eintritt
3 Gasmischer 10 Zylinderkopf 15 Motorölwärmetauscher
4 Gasregelventil 11 Motorölfilter 16 Anschluss Motorkühlmittel-
5 Anschluss Gaseintritt 12 Entnahmestutzen für Motor- austritt
6 Motorregler / Motorüber- ölprobe KGS Freie Seite
wachung
Abbildung (→ Abbildung 37) gilt sinngemäß für Motoren der Baureihe 16V4000Lxy.
TIM-ID: 0000079791 - 003

SS180152/02D 2019-01 | Motor | 69


Motorübersicht 20V4000Lxy

Abbildung 38: Motor 20V4000Lxy – KS


1 Luftfilter / Lufteintritt 7 Motorölwärmetauscher 13 Zylinderkopf
2 Ansauggehäuse 8 Kühlmittelführungsgehäuse 14 Schwungrad
3 Anschluss Gaseintritt 9 Zündanlage / Kondensator 15 Motorregler / Motorüber-
4 Bypassleitung 10 Zylinderkopfhaube wachung
5 Gasregelventil 11 Zündkerze KS Antriebsseite
6 Abgasführung 12 Zündspule

TIM-ID: 0000079791 - 003

70 | Motor | SS180152/02D 2019-01


Abbildung 39: Motor 20V4000Lxy – KGS
1 Anschluss Motorkühlmittel- 6 Motoraufhängung 11 Motorölfilter
eintritt vom Kühler 7 Motorträger KS 12 Entnahmestutzen für Motor-
2 Kurbelgehäuseentlüftung / 8 Ölwanne ölprobe
Ölabscheider 9 Abschirmung 13 Ölstandsniveauschalter
3 Abgasturbolader 10 Motorträger KGS KGS Freie Seite
4 Gasmischer
5 Drosselklappe

Die Motoren der Baureihe 4000 sind kompakt, leistungsstark, zuverlässig, wartungsfreundlich und außeror-
dentlich wirtschaftlich.
Magergemischtechnik, modernste Zündungselektronik mit individuellem Zündzeitpunkt und automatischer
Zündenergieregelung, Klopfregelung sowie reaktionsschnelle Gemisch- und Lastregelung gewährleisten einen
wirtschaftlichen und sicheren Betrieb bei optimaler Energienutzung.

Technik
• Viertakt-Otto-Gasmotoren
• 8V, 12V, 16V und 20V Zylinderausführung
• 90° V-Winkel
• Leistung (kWmech):
TIM-ID: 0000079791 - 003

Anzahl der Mo- L32 FN* L32 FB* L32 FNER* L33 FN* L64 FN*
torzylinder
8 800 800 800 880 1040
12 1200 1200 1200 1320 1560
16 1600 1600 1600 1760 2080
20 2000 2000 2000 2200 2600
*
FN = Erdgas, FB = Biogas, FNER = Epsilon-Reduziert
• Hubraum (l):

SS180152/02D 2019-01 | Motor | 71


Anzahl der Mo- L32 FN* L32 FB* L32 FNER* L33 FN* L64 FN*
torzylinder
8 38,16 38,16 38,16 38,16 38,16
12 57,24 57,24 57,24 57,24 57,24
16 76,32 76,32 76,32 76,32 76,32
20 95,4 95,4 95,4 95,4 95,4
*
FN = Erdgas, FB = Biogas, FNER = Epsilon-Reduziert
• Verdichtungsverhältnis (λ):
Anzahl der Mo- L32 FN* L32 FB* L32 FNER* L33 FN* L64 FN*
torzylinder
8 12,1 13,9 10,5 12,8 14,0
12 12,1 13,9 10,5 12,8 14,0
16 12,1 13,9 10,5 12,8 14,0
20 12,1 13,9 10,5 12,8 14,0
*
FN = Erdgas, FB = Biogas, FNER = Epsilon-Reduziert
• Linksläufer
• Flüssigkeitsgekühlt
• Magergemischaufgeladen
• Zweistufige Gemischkühlung
• Offener Brennraum
• Mikroprozessorgesteuerte Hochspannungszündanlage
• Abgasturboaufladung
• Zwei Kühlsystemkreisläufe
• Kolbenkühlung
• Anlasser elektrisch
• Motorlagerung elastisch

TIM-ID: 0000079791 - 003

72 | Motor | SS180152/02D 2019-01


3.3.2 Bezeichnung der Motorseiten und Zylinder

Abbildung 40: Bezeichnung der Motorseiten und Zylinder


1 Linke Motorseite (A-Seite) 3 Rechte Motorseite (B-Seite)
2 Freie Seite nach 4 Antriebsseite nach
DIN ISO 1204 (KGS = Kupp- DIN ISO 1204 (KS = Kupp-
lungsgegenseite) lungsseite)
Zur Seitenbezeichnung (nach DIN ISO 1204) wird der Motor von der Antriebsseite (4) aus betrachtet.
Zur Zylinderbezeichnung (nach DIN ISO 1204) werden die Zylinder der linken Motorseite (1) mit "Ax" und die
Zylinder der rechten Motorseite (3) mit "Bx" benannt. Die Zylinder werden durchnummeriert, beginnend mit
x=1 auf der Antriebsseite (4) des Motors.
Auch laufende Nummerierungen von anderen Bauteilen beginnen auf der Antriebsseite (4) des Motors mit 1.
TIM-ID: 0000002185 - 014

SS180152/02D 2019-01 | Motor | 73


3.3.3 Übersicht Sensoren
Sensoren B-Seite
Bild gilt sinngemäß auch für 16V.

Abbildung 41: Sensoren B-Seite


Pos. Benennung Überwachung von
1 B90 Feuchtesensor
2 B81.2 Ansaugluftdruck nach Filter
3 B16.1 Kühlmitteldruck nach Motor
4 B4.X Abgastemperatur nach Zylinder
5 B79.22 Gemischdruck B-Seite
6 B73 Gemischtemperatur

Tabelle 2: Sensoren B-Seite


Die Klopfsensoren (B80.XX) sind brennraumnah an jeder Station angebracht.
TIM-ID: 0000038398 - 006

74 | Motor | SS180152/02D 2019-01


Sensoren KS

Abbildung 42: Sensoren KS


Pos. Benennung Überwachung von
1 B88 Stickoxidwerte im Abgas (NOx)
2 B79.23 Gemischdruck vor Drosselklappe
3 B75 Kurbelwellendrehzahl Reset Zündanlage
4 B13.2 Kurbelwellendrehzahl Zündung

Tabelle 3: Sensoren - Motor KS


TIM-ID: 0000038398 - 006

SS180152/02D 2019-01 | Motor | 75


Sensoren A-Seite

Abbildung 43: Sensoren A-Seite


Pos. Benennung Überwachung von
1 B44.1 (optional) Drehzahlaufnehmer ATL
2 B5.1 Motoröldruck nach Filter
3 B7 Motoröltemperatur
4 B5.3 Motoröldruck vor Filter
5 B50 Kurbelgehäusedruck
6 B79.21 Gemischdruck A-Seite

Tabelle 4: Sensoren - A-Seite


TIM-ID: 0000038398 - 006

76 | Motor | SS180152/02D 2019-01


Sensoren KGS

Abbildung 44: Sensoren KGS


Pos. Benennung Überwachung von
1 B6.1 Kühlmitteltemperatur nach Motor
2 B4.21 Sammelabgastemperatur
3 B16.3 Kühlmitteldruck vor Motor
4 B1.3 Nockenwellendrehzahl für Anti-Klopf-Regelung
5 B1.1 Nockenwellendrehzahl für Motorregler
6 B24 Motorölniveau
7 B1.2 Nockenwellendrehzahl für Zündanlage
8 B6.3 Kühlmitteltemperatur vor Motor

Tabelle 5: Sensoren - Motor KGS


TIM-ID: 0000038398 - 006

SS180152/02D 2019-01 | Motor | 77


3.3.4 Gemischbildung, Aufladung und Abgassystem
Gemischbildung, Aufladung und Abgassystem für Motoren mit 8, 12 und 16
Zylindern

Abbildung 45: Gemischbildung, Aufladung und Abgassystem 12V


1 Gasmischer 5 Drosselklappe, linke Seite 9 Abgasführung mit Abgas-
2 Gasregelventil 6 Gemischleitung, linke Seite kompensator
3 Luftfilter 7 Abschirmung, linke Seite 10 Abgasturbolader
4 Gemischkühler 8 Abgassammelleitung, linke KGS Freie Seite
Seite
Abbildung (→ Abbildung 45) gilt sinngemäß auch für Motoren mit 8 und 16 Zylindern. TIM-ID: 0000079793 - 002

78 | Motor | SS180152/02D 2019-01


Gemischbildung, Aufladung und Abgassystem für Motoren mit 20 Zylindern

Abbildung 46: Gemischbildung, Aufladung und Abgassystem 20V


1 Abgasführung, rechte Seite 5 Gasregelventil 9 Gemischleitung, linke Seite
2 Abgasturbolader, rechte 6 Ansauggehäuse 10 Abschirmung, linke Seite
Seite 7 Luftfilter, linke Seite 11 Abgassammelleitung, linke
3 Gasmischer, rechte Seite 8 Drosselklappe, linke Seite Seite
4 Gemischkühler KGS Freie Seite

Gemischbildung
• Luftansaugung über Trockenluftfilter, 2 Trockenluftfilter am 20V-Motor
• Vorfilter aus Vlies
• Gaszuführung über elektronisch gesteuertes Gasregelventil
• Gemischbildung im Gasmischer

Aufladung
• Gemischverdichtung im Abgasturbolader
• Zweistufige Gemischkühlung
• Drosselklappen zwischen Gemischkühler und Gemischleitungen angeordnet
• Abschirmung der Gemischleitungen
TIM-ID: 0000079793 - 002

Abgassystem
• Ungekühlte, isolierte Abgassammelleitungen im V-Raum des Motors
• 8V/12V/16V-Motor: gemeinsamer Abgasaustritt
• 20V-Motor: zwei Abgasturbolader und zwei Abgasführungen

SS180152/02D 2019-01 | Motor | 79


Vorteile
• Deutliche Reduktion der Schadstoffemissionen bei niedrigen Drehzahlen
• Gutes Beschleunigungsverhalten
• Keine mechanische Einstellung erforderlich
• Wartungsfreundlich
• Hohe Zuverlässigkeit
• Beispielhafte Laufruhe

TIM-ID: 0000079793 - 002

80 | Motor | SS180152/02D 2019-01


3.3.5 Schmierölsystem

Abbildung 47: Schmierölsystem


1 Abgasturbolader (2 Abgas- 10 Anschluss Zulauf für auto- 19 Kurbelwellen-Hauptlager
turbolader am 20 V) matische Ölnachfüllung 20 Nockenwellen-Axiallager
2 Motorölwärmetauscher 11 Ölansaugkorb 21 Ölwanne
3 Messstelle Öldruck vor Mo- 12 Motorölpumpe 22 Kurbelwellen-Stützlager KS
torölfilter 13 Anschluss Eintritt Vor- 23 Nockenwellenlager
4 Ölprobeentnahme schmierung 24 Hauptölkanal
5 Motorölfilter 14 Überdruckventil Motoröl- 25 Zylinderkopf
6 Umgehungsventil Motorölfil- pumpe 26 Spritzdüsen für Kolbenküh-
ter (gilt nicht für 8 V) 15 Absteuerventil vor Motor lung
7 Anschluss Motoröldruckauf- 16 Schwingungsdämpfer
nehmer nach Filter 17 Kurbelwellen-Stützlager
8 Anschluss Motoröltempera- KGS
turaufnehmer nach Motoröl- 18 Pleuellager
wärmetauscher
9 Ablassschraube an Ölwanne

Technik
TIM-ID: 0000045081 - 001

• Motorölpumpe mit Sicherheitsventil


• Zwei Motorölwärmetauscher
• Motorölfilter mit vier auswechselbaren Filterpatronen am 12 V, 16 V und 20 V, mit zwei Filterpatronen am
8V
• Überwachung des Motorölstandes
• Automatische Ölnachfüllung

Vorteile
• Lange Ölwechselintervalle

SS180152/02D 2019-01 | Motor | 81


Funktion
Die Motorölpumpe (12) saugt das Öl durch einen Ölansaugkorb (11) aus der Ölwanne (21) an und fördert es
zu den Motorölwärmetauscher (2) und Motorölfilter (5).
Das gereinigte Öl fließt direkt zu den Schmierstellen im Motor und zum Hauptölkanal.
Direkt werden versorgt:
• Spritzdüsen für Kolbenkühlung (26)
• Schwingungsdämpfer (16)
• Kurbelwellen-Stützlager KGS (17)
• Lager des Abgasturboladers (1)
Über den Hauptölkanal (24) werden versorgt:
• Kurbelwellen-Hauptlager (19)
• Nockenwellen-Axiallager (20)
• Zylinderköpfe (25)
• Pleuellager (18)
• Nockenwellenlager (23)
• Kurbelwellen-Stützlager KS (22)
• Kurbelwellen-Axiallager
Die Motorölpumpe ist eine Zahnradpumpe. Sie wird über ein Zwischenrad von der Kurbelwelle angetrieben.
Ein Überdruckventil schützt sie vor zu hohem Öldruck.
Ein Absteuerventil regelt den Öldruck unabhängig von der Motordrehzahl.
Druckhalteventile versorgen die Spritzdüsen für Kolbenkühlung erst ab einem Öl-Mindestdruck. Dadurch si-
chern sie die Triebwerksschmierung im unteren Drehzahlbereich.

TIM-ID: 0000045081 - 001

82 | Motor | SS180152/02D 2019-01


3.3.6 Kühlsystem
Kühlsystem 8V, 12V, 16V ohne HT-Wärmeauskopplung

Abbildung 48: Kühlsystem 8V, 12V, 16V ohne HT-Wärmeauskopplung


1 Anschluss Gemischkühlmit- 8 Anschluss Motorkühlmittel- 15 Anschluss Entlüftung Motor-
telaustritt zum Kühler NT- austritt zum Kühler HT- kühlmittelkreislauf
Kreislauf Kreislauf P = Messstelle Druck
2 Anschluss Gemischkühlmit- 9 Kurbelgehäuse T = Messstelle Temperatur
teleintritt vom Kühler NT- 10 Motorkühlmittelablass am HT = Hochtemperatur
Kreislauf Kurbelgehäuse NT = Niedertemperatur
3 Gemischkühler 11 Ablasshahn für Motorkühl-
4 Anschluss Entlüftungslei- mittel
tung NT-Kreislauf 12 Abgasturbolader
5 Anschluss Motorkühlmittel- 13 Anschluss Kühlmitteleintritt
eintritt vom Kühler HT-Kreis- von Reservepumpe
lauf 14 Drossel für Kühlerumge-
6 Schmierölwärmetauscher hung (nur 12/16 V)
7 Anschluss Kühlmittelaustritt
zur Reservepumpe
TIM-ID: 0000072931 - 002

SS180152/02D 2019-01 | Motor | 83


Kühlsystem 8V, 12V, 16V mit HT-Wärmeauskopplung

Abbildung 49: Kühlsystem 8V, 12V, 16V mit HT-Wärmeauskopplung


1 Anschluss Gemischkühlmit- 8 Schmierölwärmetauscher 15 Ablasshahn für Motorkühl-
telaustritt zum Kühler NT- 9 Anschluss Kühlmittelaustritt mittel
Kreislauf zur Reservepumpe 16 Anschluss Kühlmitteleintritt
2 Anschluss Gemischkühlmit- 10 Anschluss Motorkühlmittel- von Reservepumpe
teleintritt vom Kühler NT- austritt zum Kühler HT- 17 Anschluss Entlüftungslei-
Kreislauf Kreislauf tung für Ladeluftkühlmittel
3 Gemischkühler 11 Kurbelgehäuse P = Messstelle Druck
4 Anschluss Entlüftungslei- 12 Motorkühlmittelablass am T = Messstelle Temperatur
tung NT-Kreislauf Kurbelgehäuse HT = Hochtemperatur
5 Anschluss Eintritt vom Küh- 13 Anschluss Entlüftung Motor- NT = Niedertemperatur
ler Ladeluftkühlmittelkreis- kühlmittelkreislauf
lauf 14 Abgasturbolader
6 Anschluss Austritt vom Küh-
ler Ladeluftkühlmittelkreis-
lauf
7 Anschluss Motorkühlmittel-
eintritt vom Kühler HT-Kreis-
lauf
TIM-ID: 0000072931 - 002

Technik
• Zwei getrennte Kreisläufe:
– Motorkühlmittel HT (Hochtemperatur)
– Ladeluftkühlmittel NT (Niedertemperatur)
• Hochtemperatur-Kreislauf mit integrierter Ölkühlung, erster Stufe Ladeluftkühlung und Zylinderkühlung
• Gummikompensatoren zum Anschluss an die externen Kühlkreise
• Integrierte elektrische Kühlmittelvorwärmung

84 | Motor | SS180152/02D 2019-01


Kühlsystem 20V ohne HT-Wärmeauskopplung

Abbildung 50: Kühlsystem 20V


1 Anschluss Gemischkühlmit- 7 Motorkühlmittelaustritt zum P = Messstelle Druck
telaustritt zum Kühler NT- Kühler HT-Kreislauf T = Messstelle Temperatur
Kreislauf 8 Kurbelgehäuse HT = Hochtemperatur
2 Anschluss Gemischkühlmit- 9 Motorkühlmittelablass am NT = Niedertemperatur
teleintritt vom Kühler NT- Kurbelgehäuse
Kreislauf 10 Ablasshahn für Motorkühl-
3 Gemischkühler mittel
4 Anschluss Entlüftungslei- 11 Abgasturbolader
tung Motormittelkreislauf 12 Anschluss Entlüftung Motor-
5 Anschluss Motorkühlmittel- kühlmittelkreislauf
eintritt vom Kühler HT-Kreis-
lauf
6 Schmierölwärmetauscher
TIM-ID: 0000072931 - 002

SS180152/02D 2019-01 | Motor | 85


Kühlsystem 20V mit HT-Wärmeauskopplung

Abbildung 51: Kühlsystem 20V mit HT-Wärmeauskopplung


1 Anschluss Gemischkühlmit- 8 Drossel für Kühlerumge- 15 Ablasshahn für Motorkühl-
telaustritt zum Kühler NT- hung mittel
Kreislauf 9 Schmierölwärmetauscher 13 Anschluss Entlüftungslei-
2 Anschluss Gemischkühlmit- 10 Anschluss Motorkühlmittel- tung Ladeluftkühlmittel
teleintritt vom Kühler NT- austritt vom Kühler HT- P = Messstelle Druck
Kreislauf Kreislauf T = Messstelle Temperatur
3 Gemischkühler 11 Kurbelgehäuse HT = Hochtemperatur
4 Anschluss Entlüftungslei- 12 Motorkühlmittelablass am NT = Niedertemperatur
tung NT-Kreislauf Kurbelgehäuse
5 Anschluss Eintritt vom Küh- 13 Anschluss Entlüftung Motor-
ler Ladeluftkühlmittelkreis- kühlmittelkreislauf
lauf 14 Abgasturbolader
6 Anschluss Austritt zum Küh-
ler Ladeluftkühlmittelkreis-
lauf
7 Anschluss Motorkühlmittel-
eintritt vom Kühler HT-Kreis-
lauf
TIM-ID: 0000072931 - 002

Vorteile
• Optimale Betriebstemperatur für Motor, Öl und Ladeluft wird schnell erreicht
• Ladeluftkühlung im Lastbetrieb

86 | Motor | SS180152/02D 2019-01


Funktion
Motorkühlmittelkreislauf (Hochtemperatur HT)
Nach dem Starten des Motors pumpt die Motorkühlmittelpumpe das Motorkühlmittel durch die Schmieröl-
wärmetauscher und anschließen durch den Gemischkühler (nur bei HT-Wärmeauskopplung) und in die Kühl-
mittelräume des Kurbelgehäuses gepumpt. Das Kühlmittel umströmt die Zylinderlaufbuchsen und tritt in die
Zylinderköpfe über.
Hier durchströmt das Kühlmittel die Kühlmittelräume und -bohrungen der Zylinderköpfe. Das Kühlmittel
strömt dann über die links und rechts liegenden Kühlmittelsammelleitungen zum Kühler des HT-Kreislaufs
zurück.
Die Abgasturbolader sind durch eine Bypass-Leitung in den Kühlmittelkreislauf integriert.
An den tiefsten Stellen des Motorkühlmittelkreislaufs sind Ablassschrauben und Ablasshahn angeordnet.

Gemischkühlmittel-Kreislauf (Niedertemperatur NT)


Nach dem Starten des Motors pumpt die Gemischkühlmittelpumpe das Gemischkühlmittel durch den Gemi-
schühler. Das Kühlmittel strömt dann zum Kühler des NT-Kreislaufs zurück.
TIM-ID: 0000072931 - 002

SS180152/02D 2019-01 | Motor | 87


3.4 Getriebe
3.4.1 Getriebe

Abbildung 52: Getriebe, Motorseite


1 Druckschalter 4 Anschluss Kühlmittelzulauf 7 Getriebebefestigung
2 Ölkühler 5 Ölablass
3 Anschluss Kühlmittelrück- 6 Antriebswelle
lauf

TIM-ID: 0000075138 - 003

88 | Getriebe | SS180152/02D 2019-01


Abbildung 53: Getriebe, Generatorseite
1 Thermometer 4 Ölpumpe 7 Manometer
2 Schaulochdeckel 5 Ölfilter
3 Ölschauglas 6 Abtriebswelle

Funktion
Bei 60-Hz-Generatoraggregaten wird ein Getriebe zwischen Motor und Generator geschaltet. Die Motordreh-
zahl wird bei 1500 min-1 belassen. Das Getriebe erhöht die Drehzahl auf die erforderliche Generatordrehzahl
von 1800 min-1, um mit der Netzfrequenz von 60Hz kompatibel zu sein. Das Getriebe ist starr zwischen Mo-
tor und Generator auf dem Grundrahmen verschraubt. Über eine hochelastische Flanschkupplung wird im
ersten Schritt das vom Motor erzeugt Drehmoment auf ein Übersetzungsgetriebe übertragen. Anschließend
wird das Drehmoment über eine drehsteife Lamellenkupplung vom Getriebe auf den Generator übertragen.

Beschreibung
• Einstufiges Stirnradgetriebe
• Getriebekühlung eingebunden in Motorkühlmittelkreis
• Schmierung über Druckumlaufschmierung
• Berührungslose Labyrinthdichtungen
TIM-ID: 0000075138 - 003

SS180152/02D 2019-01 | Getriebe | 89


3.5 Generator
3.5.1 Generator – Allgemeine Informationen
Mit dem Generator wird die mechanische Leistung des Verbrennungsmotors in elektrische Leistung über-
führt.
Es werden ausschließlich selbstregelnde, bürstenlose Innenpolsynchrongeneratoren mit eingebautem Span-
nungsregler verwendet.
Synchrongeneratoren dürfen ausschließlich an das Stromnetz geschaltet werden, wenn diese in Spannungs-
höhe, Frequenz und Phasenlage identisch sind. Hierfür wird ein entsprechendes Synchronisiergerät verwen-
det.
Der Zuschaltbefehl wird unter Berücksichtigung des parametrierten Phasenwinkels (dalpha) und der Schalterei-
genzeit berechnet und voreilend abgesetzt, sodass die Hauptkontakte des Leistungsschalters im Synchron-
punkt geschlossen werden.
HINWEIS: Siehe (→ Betriebsanleitung des Herstellers).

TIM-ID: 0000065334 - 002

90 | Generator | SS180152/02D 2019-01


3.5.2 Kupplung

Abbildung 54: Übersicht Kupplung


1 Motor 3 Flanschkupplung
2 Flanschglocke (Schnittdar- 4 Generator
stellung)
Die Flanschkupplung (3) kann unter hohen thermischen Belastungen betrieben werden und wurde unter Be-
rücksichtigung einer maximalen Lebensdauer entwickelt. Ein Tausch des Kupplungselementes wird durch
das Verschieben der Generatoreinheit auf dem Grundrahmen ermöglicht.
Die Flanschglocke (2) verbindet torsionssteif den Generator (4) mit dem Motor (1). Die seitlichen Öffnungen
sorgen für eine Zirkulation der Luft und ermöglichen so eine optimale Kühlung der Flanschkupplung (3) im
Betrieb. Die Öffnungen sind zum Schutz vor rotierenden Teilen mit Lochblechen abgedeckt, die als Berüh-
rungsschutz eine Schutzeinrichtung am Generatoraggregat darstellen.
TIM-ID: 0000079792 - 002

SS180152/02D 2019-01 | Generator | 91


3.6 Überwachung und Steuerung
3.6.1 MIP- und MMC-Steuerung
In der MIP-Software (MTU Interface Panel) sind motorspezifische Regelungskomponenten verbaut und der
Generatorschutz integriert. Ein Aggregat ohne Modul/Aggregatesteuerung MMC (MTU Modul Control) wird
nur mit der MIP-Standalone ausgeliefert (Standard Lieferumfang). Der MIP-Schaltschrank ist fest auf dem
Grundrahmen montiert. Der MMC Steuerschrank wird auf der Anlage separat am Boden befestigt.

MIP – Funktionen
Die MIP hat folgende Funktionen:
• Kommunikation mit Motorregler ECU und Motorüberwachung EMU
• Synchronisation und Zuschalten des Generators zum Netz
• Ansteuerung der Hilfsantriebe am Aggregat
• Generator- und Netzschutzfunktionen

MMC – Funktionen
Die MMC hat folgende Funktionen:
• Bedienung und Visualisierung
• Ansteuerung externer Hilfsantriebe

TIM-ID: 0000065665 - 003

Abbildung 55: MIP - Steuerung


1 MIP - Schaltschrank 2 Taster Not-Halt 3 MIP - Kühlgerät (optional)

92 | Überwachung und Steuerung | SS180152/02D 2019-01


3.7 Ladeluftsystem und Gassystem
3.7.1 Gasregelstrecke
Das Gassystem besteht aus der Gasregelstrecke und den Verbindungsschläuchen zum Aggregat.
Das Brenngas muss der MTU Onsite Energy Betriebstoffvorschrift entsprechen.

Gasregelstrecke für Erdgas

Abbildung 56: Gasregelstrecke für Erdgas


1 Gasfilter 4 Druckwächter max. 7 Endkontakt
2 Manometer mit Druckknopf- 5 Gasdruckregler 8 Druckwächter min.
hahn 6 Ventilprüfsystem
3 Doppelmagnetventil

Funktion
Über die Gasregelstrecke wird die Gaszufuhr zum Gasmotor geregelt. Die Gasregelstrecke ist das Absperror-
gan zur kundenseitigen Gaszufuhr und verfügt über wichtige Sicherheitseinrichtungen.
Der Gasfilter filtert das Brenngas und schützt dadurch Absperrorgane, Regler und den Motor vor Verunreini-
TIM-ID: 0000080358 - 002

gungen. Der Druckwächter min. überwacht den minimal geforderten Gasdruck und sichert gegen Gasmangel
ab. An den Manometern können die Drücke abgelesen werden.
Vor jedem Start wird der Dichtheitstest durchgeführt. Wenn eine Undichtigkeit erkannt wird, kann das Aggre-
gat nicht gestartet werden. Durch Schließen der Doppelmagnetventile wird die Gaszufuhr sicher verriegelt.
Das Position des Doppelmagnetventils wird durch Endlagenschalter überwacht. Der Gasdruckregler regelt
den Eingangsdruck auf den Betriebsdruck. Der Druckwächter max. überwacht den maximal zulässigen Gas-
druck. Wenn einer der Druckwächter anspricht, schließen die Doppelmagnetventile. Die Gaszufuhr ist sicher
verriegelt und der Betrieb des Aggregats ist gestoppt.

SS180152/02D 2019-01 | Ladeluftsystem und Gassystem | 93


Generatoraggregate im Regelenergiebetrieb (optional)
Wenn das Generatoraggregat im Regelenergiebetrieb mit der Option Schnellstartfähigkeit betrieben wird,
muss ein Gaslecktest durchgeführt werden, wenn das Generatoraggregat außer Betrieb genommen wird.

TIM-ID: 0000080358 - 002

94 | Ladeluftsystem und Gassystem | SS180152/02D 2019-01


3.7.2 Luftfilter

Abbildung 57: Luftfilter 12V


1 Luftfilter
Abbildung (→ Abbildung 57) gilt sinngemäß auch für 8V und 16V Generatoraggregate.
TIM-ID: 0000079794 - 003

SS180152/02D 2019-01 | Ladeluftsystem und Gassystem | 95


Abbildung 58: Luftfilter 20V
1 Luftfilter 2 Ansauggehäuse

Funktion
Der Luftfilter reinigt die angesaugte Luft, um Schäden an wichtigen Komponenten im Motor zu vermeiden.
Die angesaugte Luft passiert die Filtermedien im Luftfilter (1) von außen nach innen und strömt anschließend
über den Gasmischer zum Motor. Die Staubpartikel werden von den Filtermedien zurückgehalten.
Beim 20V-Generatoraggregat verbindet das Ansauggehäuse (2) beide Ansaugrohre für die Zylinderbänke A
und B miteinander und sorgt damit für eine gleichmäßige Luftströmung und ausgleichende Druckregulierung
über beide Ansaugrohre hinweg.
TIM-ID: 0000079794 - 003

96 | Ladeluftsystem und Gassystem | SS180152/02D 2019-01


3.8 Abgassystem
3.8.1 Abgaswärmetauscher
Die Abbildungen gelten sinngemäß auch für andere Ausführungen.

Abbildung 59: Abgaswärmetauscher


1 Eintritt/Austritt Abgas 3 Messstutzen Druck/Tempe- 5 Kondensatablass
2 Eintritt/Austritt Heizwasser ratur
4 Kondensatablass
TIM-ID: 0000077344 - 003

SS180152/02D 2019-01 | Abgassystem | 97


Abbildung 60: Abgaswärmetauscher mit integriertem Oxidationskatalysator und sicherheitstechnischer
Ausrüstung
1 Sicherheitsventil 4 Druckmessbalken 7 Widerstandsthermometer
2 Sicherheitstemperaturbe- 5 Widerstandsthermometer 8 Kondensatablass
grenzer 6 Entlüftung 9 Oxidationskatalysator mit
3 Druckmessbalken Tempersensoren

Funktion
Mit einem Abgaswärmetauscher wird dem Abgas thermische Energie entnommen und je nach projektspezifi-
scher Nutzung bzw. Einbindung, den Kühlmittelkreisläufen (Heizwasser oder Motorkühlmittel) zugeführt. Der
Abgaswärmetauscher ist mit einer Dämmung versehen, um die Abstrahlwärme der wärmegeführten Kompo-
nenten zu reduzieren. Die Dämmung besteht aus Glasfaser mit Edelstahlummantelung.
Zusätzlich sind sicherheitstechnische Komponenten wie Sicherheitstemperaturbegrenzer, Sicherheitsventil,
etc. verbaut.
Weitere Anschlussmöglichkeiten gibt es für:
• Entlüftung
• Kondensatablass
• Sensorik für Druck-, und Temperaturmessung
Der Abgaswärmetauscher kann mit einem kundenspezifischen Wärmemodul kombiniert werden, siehe
TIM-ID: 0000077344 - 003

(→ Seite 108).
In den Vorkopf des Abgaswärmetauschers kann ein Abgaskatalysator integriert werden, um eine kompakte
Bauform und eine nahe Positionierung des Abgaskatalysators zum Gasmotor zu gewährleisten, siehe
(→ Seite 99).
Nach dem Abgaswärmetauscher kann ein optionaler Abgasschalldämpfer verbaut werden (→ Seite 100).
Der Abgaswärmetauscher wird als loses Bauteil geliefert und anlagenseitig in das kundenseitige Abgassys-
tem integriert

98 | Abgassystem | SS180152/02D 2019-01


3.8.2 Abgaskatalysator

Abbildung 61: Oxidationskatalysator


1 Katalysatorgehäuse 2 Temperatursensor

Funktion
Das Abgas strömt von den Abgasturboladern in den Abgaskatalysator. Im Abgaskatalysator werden Kohlen-
monoxid (CO) und unverbrannte Kohlenwasserstoffe (HC) oxidiert. Dadurch werden die Emissionen aus dem
Verbrennungsprozess weiter verringert.
Der Oxidationskatalysator kann motornahe im Abgassystem (→ Abbildung 61) oder im Vorkopf des Abgas-
wärmetauschers integriert werden, siehe (→ Seite 97).
TIM-ID: 0000078948 - 003

SS180152/02D 2019-01 | Abgassystem | 99


3.8.3 Abgasschalldämpfer
Die Abbildung zeigt einen Schalldämpfer mit horizontalem Ein- und Austritt. Die Abbildung gilt sinngemäß
auch für andere Ausführungen.

Abbildung 62: Abgasschalldämpfer


1 Gehäuse 3 Anschlagöse 5 Austritt mit Flansch
2 Richtung des Abgasstroms 4 Eintritt mit Flansch a Abgas

Funktion
Mit einem Abgasschalldämpfer wird der Schallpegel reduziert, welcher im Betrieb des Gasmotors im Abgas
entsteht. Die Funktionsweise des Abgasschalldämpfers basiert auf dem Reflexions- und Absorptionsverfah-
ren. Die Auslegung erfolgt angelehnt an der VDI 2263 Blatt 3 (explosionsdruckstoßfeste Auslegung im Ab-
gastrakt).
Bezogen auf den geforderten Restschalldruckpegel, den Ein- und Austrittsnennweiten und der Art des ver-
wendeten Gases sind verschiedene Ausführungen des Abgasschalldämpfers erhältlich. Zusätzlich können
Verbindungssätze, welche z. B. Einschweißflansche, Schrauben und Dichtungen beinhalten, geliefert werden.
Am Abgasschalldämpfer sind, je nach projektspezifischer Nutzung bzw. Einbindung, Anschlussmöglichkeiten
für den Kondensatablass gegeben.
TIM-ID: 0000077345 - 002

Der Abgasschalldämpfer wird als loses Bauteil geliefert und kann in das kundenseitige Abgassystem entwe-
der liegend, stehend oder hängend integriert werden. Die vorgegebene Durchströmungsrichtung muss be-
rücksichtigt werden. Zur Befestigung dienen die an dem Abgasschalldämpfer vorbereiteten Halterungen.

100 | Abgassystem | SS180152/02D 2019-01


3.9 Schmierölsystem
3.9.1 Schmierölsystem – Generatoraggregat

Abbildung 63: Schmierölsystem


1 Aggregat 7 Aggregat 19 Überfüllsicherung
2 Abspritzleitung 8 Kundenseite 20 Tankwagenstecker
3 Schmieröl 9 bis 15 Kugelhahn DN25 21 Stahltank doppelwandig, 2-
4 Altöl 16 Vakuumleckanzeiger Kammerausführung
5 Vorschmierung 17 Inhaltsanzeige 22 Stahltank doppelwandig, 2-
6 Auffangwanne mit Leckage- 18 Konsole mit Überfüllsiche- Kammerausführung
überwachung rung und Tankwagenstecker 23 Vormontiertes Tanksystem

Technik
• Magnetventil zur Frischölnachfüllung
• Ölauffangwanne mit Leckageüberwachung
• Vorschmierpumpengruppe mit Drei-Wege-Magnetventil
• Automatische Ölabspritzung

Funktion
TIM-ID: 0000085036 - 001

Frischöl wird über eine Frischölpumpe aus dem aktiven Umlauftank zum Aggregat gepumpt.
Durch die automatische Ölabspritzung wird eine längere Ölstandzeit erreicht. Ein kleiner Teil des umlaufen-
den Schmieröls aus der Motorölwanne wird regelmäßig in den Umlauftank abgegeben. Dadurch sinkt der
Füllstand in der Motorölwanne. Der sinkende Füllstand wird durch kurzzeitige Intervalle der Frischölpumpe
ausgeglichen. Dadurch findet ein ständiger Austausch der umlaufenden Ölmenge statt. Durch das vergrößer-
te Gesamtvolumen werden die Ölwechselintervalle verlängert.
Wenn ein Schmierölwechsel notwendig wird, wird durch die Schmierölpumpe das verbrauchte Schmieröl in
den Umlauftank gepumpt. Nach der Entleerung wird der Motor mit dem frischen Schmieröl aus dem zweiten
Tank befüllt.

SS180152/02D 2019-01 | Schmierölsystem | 101


Generatoraggregate im Regelenergiebetrieb (optional)
Vorwärmung Motorschmierölsystem
Im Regelenergiebetrieb mit und ohne Option Schnellstartfähigkeit muss das Schmieröl vorgewärmt sein. Dies
kann über eine konstant gehaltene Maschinenraumtemperatur erreicht werden. Empfohlen wird eine Maschi-
nenraumtemperatur von mindestens 20 °C, um ein ausreichend vorgewärmtes Schmieröl zu gewährleisten.
Bei einer Maschinenraumtemperatur von < 10 °C muss das Schmierölsystem vorgewärmt werden.

Nachschmierfunktion
Im Regelenergiebetrieb mit und ohne Option Schnellstartfähigkeit muss eine größere und leistungsstärkere
Vorschmierpumpe verbaut werden (→ Seite 103). Nach Motorabstellung läuft die Vorschmierpumpe für eine
definierte Zeit weiter, um eine Nachschmierung des Motors zu gewährleisten.

TIM-ID: 0000085036 - 001

102 | Schmierölsystem | SS180152/02D 2019-01


3.9.2 Vorschmierpumpe
Die Vorschmierung dient der Temperaturregelung des Schmieröls und stellt geschmierte Lager beim Start
des Motors sicher.
Das auf dem Grundrahmen montierte Ölsystem enthält folgende Komponenten:
• Ölpumpe für Vorschmierung und Entleerung der Ölwanne
• Magnetventile und Absperrungen

Abbildung 64: Vorschmierpumpe


1 2/2-Wegeventil 4 Vorschmierpumpe 7 Schmierölaustritt Abspritz-
2 3/2-Wegeventil 5 Ölauffangblech leitung
3 Ölabspritzdüse 6 Schmieröleintritt 8 Schmierölaustritt

Vorschmierpumpe für Generatoraggregate im Regelenergiebetrieb (optional)


Die Vorschmierpumpe für Generatoraggregate im Regelenergiebetrieb mit und ohne Option Schnellstartfä-
higkeit ist speziell für die erhöhten Anforderungen im Regelenergiebetrieb ausgelegt. Durch den Einsatz einer
leistungsstärkeren Schmierölpumpe wird ein höherer Öldruck und eine schnellere Schmierung der Lager er-
möglicht. Dadurch wird der Verschleiß im Regelenergiebetrieb verringert.
Nach Abstellen des Motors muss eine Maschinenraumtemperatur von > 20 °C gehalten werden. Dadurch
kann eine ausreichende Öltemperatur gewährleistet werden. Wenn eine Kühlwasservorwärmung mit einer
TIM-ID: 0000085035 - 001

Eintrittstemperatur von 65 °C nicht ausreichet, eine Maschinenraumtemperatur von 20 °C zu halten, sind


zusätzliche Heizkörper für den Maschinenraum notwendig.

SS180152/02D 2019-01 | Schmierölsystem | 103


3.10 Kühlsystem und Heizwassersystem
3.10.1 Kühlsystem – Generatoraggregat
Das Kühlsystem besteht aus zwei getrennten Kühlkreisen:
• Gemischkühlkreis (NT)
Anfallende Wärme aus der 2. Stufe des Gemischkühlers wird abgeführt.
• Motorkühlwasserkreis (HT)
Anfallende Wärme aus Motor und 1. Stufe des Gemischkühlers wird abgeführt.
Die Kühlsysteme werden mit einem Gemisch aus Wasser und Frost-/ Korrosionsschutzmittel nach den Be-
triebsstoffvorschriften MTU Onsite Energy betrieben.
Die notwendige Temperaturregelung der Kühlsysteme wird über mechanisch oder elektrisch betriebene
Mischventile realisiert.
Die Wärmeabgabe kann folgendermaßen erfolgen:
• Wärmeabgabe über Rückkühler: keine Wärmenutzung
• Wärmeauskopplung (optional): mit Wärmenutzung

Gemischkühlmittelkreis (NT)
Der Kühlmittelkreis ist als geschlossenes System ausgeführt. Temperaturbedingte Volumenschwankungen
werden über die verbauten Membranausdehnungsgefäße realisiert, die eine Druckhaltung ermöglichen. Um
eine unzulässige Temperatur- oder Druckerhöhung zu unterbinden sind entsprechende Messvorrichtungen im
Kühlmittelkreis vorgesehen, die die Anlage bei Ansprechen abschalten. Die Förderung des Kühlmittels wäh-
rend dem Betrieb erfolgt über eine elektrisch angetriebene Kreiselpumpe.
Zur Sicherstellung der notwendigen Eintrittstemperatur am Motor ist ein elektrisch angesteuertes 3-Wege-
Ventil verbaut. Dieses Ventil hat die Aufgabe die Schwankungen bei der Wärmeabnahme bzw. Rückkühlung
auszugleichen und ein schnelles erreichen der Betriebstemperatur nach der Startphase sicherzustellen.
Die im Gemischkühlmittelkreis enthaltene Wärme wird über einen kundenseitigen Rückkühler an die Umge-
bung abgegeben.

TIM-ID: 0000085032 - 002

104 | Kühlsystem und Heizwassersystem | SS180152/02D 2019-01


Motorkühlmittelkreis (HT) ohne Wärmenutzung

Abbildung 65: Motorkühlmittelkreis ohne Wärmenutzung – Schema


1 Gemischkühler HT-Kreis 9 Gemischkühler NT-Kreis 17 Plattenwärmetauscher
2 Ölkühler 10 Sicherheitsventil 18 Notpumpe
3 Sicherheitsventil (Motor- 11 3-Wege-Ventil mit Endlager- 19 Kunde
kühlmittelkreis) schalter 20 Optional
4 Drosselventil (Motorkühl- 12 Be- und Entlüfter 21 Abgaswärmetauscher
mittelkreis) 13 Kühler (Gemischkühlmittel- G Generatoraggregat
5 Kühler kreis)
6 Warmfahrtthermostat 14 Ausdehnungsgefäß (Ge-
7 Ausdehnungsgefäß (Motor- mischkühlmittelkreis)
kühlmittelkreis) 15 Umwälzpumpe (Gemisch-
8 Umwälzpumpe (Motorkühl- kühlmittelkreis)
mittelkreis) 16 Drosselventil (Gemischkühl-
mittelkreis)
Der Kühlmittelkreis ist als geschlossenes System ausgeführt. Die Druckhaltung wird über die verbauten
Membranausdehnungsgefäße realisiert. Um eine unzulässige Temperatur- oder Druckerhöhung zu unterbin-
den sind entsprechende Schutzeinrichtungen im Kühlmittelkreislauf vorgesehen, die die Anlage bei Anspre-
chen abschalten. Die Förderung des Kühlmittels während des Betriebs erfolgt über eine elektrisch angetrie-
bene Kreiselpumpe.
TIM-ID: 0000085032 - 002

Zur Sicherstellung der notwendigen Eintrittstemperatur am Motor ist ein elektrisch angesteuertes 3-Wege-
Ventil verbaut. Dieses Ventil hat die Aufgabe die Schwankungen bei der Wärmeabnahme bzw. Rückkühlung
auszugleichen und ein schnelles erreichen der Betriebstemperatur nach der Startphase sicherzustellen. Die
Wärme wird über einen im Container integrierten Sandwichkühler an die Umgebung abgegeben.

SS180152/02D 2019-01 | Kühlsystem und Heizwassersystem | 105


Motorkühlmittelkreis (HT) mit Wärmenutzung

Abbildung 66: Motorkühlmittelkreis (HT) mit Wärmenutzung – Schema


1 Gemischkühler HT-Kreis 9 Gemischkühler NT-Kreis 17 Plattenwärmetauscher
2 Ölkühler 10 Sicherheitsventil (PWT)
3 Sicherheitsventil (Motor- 11 3-Wege-Ventil mit Endlager- 18 Notpumpe
kühlmittelkreis) schalter 19 Heizwasser (kundenseitig)
4 Drosselventil (Motorkühl- 12 Be- und Entlüfter 20 Abgaswärmetauscher (opti-
mittelkreis) 13 Kühler (Gemischkühlmittel- onal)
5 Kühler kreis) 21 Abgas
6 Warmfahrtthermostat 14 Ausdehnungsgefäß (Ge- G Generatoraggregat
7 Ausdehnungsgefäß (Motor- mischkühlmittelkreis)
kühlmittelkreis) 15 Umwälzpumpe (Gemisch-
8 Umwälzpumpe (Motorkühl- kühlmittelkreis)
mittelkreis) 16 Drosselventil (Gemischkühl-
mittelkreis)
Die folgenden Möglichkeiten stehen für die Wärmenutzung zur Verfügung:
• Wärmenutzung aus Motorkühlmittel
• Wärmenutzung aus Motorkühlmittel und Abgas

Motorkühlmittelkreis (HT) mit Wärmenutzung aus Motorkühlmittel (GR)


TIM-ID: 0000085032 - 002

Die vom Kühlmittel aufgenommene Wärme wird im Wärmemodul (→ Seite 108) an einen Plattenwärmetau-
scher übergeben. Der Plattenwärmetauscher stellt die Schnittstelle zwischen dem Kühlmittelsystem des Ag-
gregats und dem kundenseitigen Heizungssystem dar.

Motorkühlmittelkreis (HT) mit Wärmenutzung aus Motorkühlmittel und Abgas (GC)


Bei der vollständigen Wärmeauskopplung (Motorkühlmittel und Abgas) wird die Wärme aus dem Abgas mit-
tels Abgaswärmetauscher über den Motorkühlmittelkreislauf dem Heizwasser zugeführt. Der Plattenwärme-
tauscher ist im Wärmemodul (→ Seite 108) integriert und stellt die Schnittstelle zwischen dem Kühlmittelsys-
tem des Aggregats und dem kundenseitigen Heizungssystem dar.

106 | Kühlsystem und Heizwassersystem | SS180152/02D 2019-01


Generatoraggregate im Regelenergiebetrieb (optional)
Im Regelenergiebetrieb mit Option Schnellstartfähigkeit müssen das Motorkühlmittel (HT) und das Gemisch-
kühlmittel (NT) vorgewärmt sein.
Die Vorwärmung des Motorkühlmittels erfolgt hierbei über die am Gasmotor verbauten Heizelemente.
Für das Vorwärmen des Gemischkühlkreises ist es ausreichend, in bestimmten Intervallen die Gemischkühl-
mittelpumpe in Betrieb zu setzen. Dabei kann das Gemischkühlmittel zirkulieren. Über den am Gasmotor ver-
bauten Gemischkühler erfolgt ein Wärmeübertrag vom vorgeheizten Motorkühlmittelkreis in den Gemisch-
kühlmittelkreis.
Nach Motorabstellung muss die Motorkühlmittelpumpe für eine bestimmte Zeit nachlaufen, um für eine wei-
tere Kühlung der Komponenten wie z. B. Abgasturbolader, Motorblock etc. zu sorgen.
TIM-ID: 0000085032 - 002

SS180152/02D 2019-01 | Kühlsystem und Heizwassersystem | 107


3.10.2 Wärmemodul
Übersicht
Das Wärmemodul ist eine vormontiere Einheit, die kompakt auf einer Rahmenkonstruktion verbaut ist. Sie
enthält alle Komponenten, die zur Kühlung des Gasmotors benötigt werden. Außerdem kann die im Gasmotor
entstehende thermische Energie mittels eines Plattenwärmetauschers an das kundenseitige Heizwassersys-
tem übergeben werden.
Alle Wärmemodule werden lose geliefert und vor Ort aufgestellt. Hierfür kann das Wärmemodul an drei integ-
rierten Aufhängeösen angehoben werden. Mit vier Stellfüßen an der Rahmenkonstruktion kann das Wärme-
modul zum Aggregat ausgerichtet werden.
Das Wärmemodul ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich, je nachdem welcher Anwendungsfall ge-
wünscht ist. Für die Optionen sind kundenspezifische Auslegungen erforderlich.
Im (Standard) Wärmemodul sind folgende Komponenten enthalten:
• Plattenwärmetauscher
• Kühlmittelpumpen
• Regelventile
• Drossel und Absperrventile
• Membranausdehnungsgefäß
• Rohrleitungen
• Sicherheitstechnische Ausrüstung des Aggregats von Gemischkühlkreislauf und Motorkühlmittelkreislauf
• Sensorik

TIM-ID: 0000084387 - 001

Abbildung 67: Übersicht Wärmemodul


1 Klemmkasten 5 Membranausdehnungsgefäß 9 Membranausdehnungsgefäß
2 Pumpe Gemischkühlkreis Gemischkühlkreis Motorkühlmittelkreis
3 Regelventil 6 Plattenwärmetauscher 10 Rahmen
4 Aufhängeöse 7 Stellfuß
8 Pumpe Motorkühlmittelkreis

108 | Kühlsystem und Heizwassersystem | SS180152/02D 2019-01


Funktion
Die Kühlmittelkreisläufe werden mit einem Gemisch aus Wasser, Frost- und Korrosionsschutzmittel nach den
Betriebsstoffvorschriften der MTU Onsite Energy betrieben. Die Temperaturregelung der Kühlmittelkreisläufe
wird über elektromechanisch betriebene Mischventile, FU-geregelte Pumpen oder Thermostatventile umge-
setzt.
Die Wärmeübertragung an den kundenseitigen Heizwasserkreis wird über einen Plattenwärmetauscher reali-
siert. Die thermische Energie beim Betrieb des Gasmotors wird durch das Kühlmittel aufgenommen. Über
den Plattenwärmetauscher steht die thermische Energie dem Kunden für die Weiterverwendung (Heizkreis,
Prozesswärme usw.) zur Verfügung. Der Plattenwärmetauscher stellt die hydraulische Trennung der Systeme
dar. Die thermische Energie aus dem Gemischkühlmittelkreis wird über kundenseitig verbaute Rückkühler an
die Umgebung abgegeben.
Die Membranausdehnungsgefäße stellen sicher, dass der Mindestdruck, zur Vermeidung von Unterdruck, Ka-
vitation und Verdampfung nicht unterschritten wird und kompensieren Volumenschwankungen des Motor-
kühlmittels infolge von Temperaturänderungen.

Anschlüsse Wärmemodul – Beispiel

Abbildung 68: Anschlüsse Wärmemodul mit Plattenwärmetauscher


a Gemischkühlmitteleintritt d Gemischkühlmittelaustritt g Motorkühlmitteleintritt (vom
(vom Motor) (zum Kühler) Motor)
TIM-ID: 0000084387 - 001

b Gemischkühlmittelaustritt e Heizwasseraustritt h Motorkühlmittelaustritt


(zum Motor) f Heizwassereintritt (zum Motor)
c Gemischkühlmitteleintritt
(vom Kühler)

SS180152/02D 2019-01 | Kühlsystem und Heizwassersystem | 109


Abbildung 69: Anschlüsse Wärmemodul mit Anschlüssen zum Abgaswärmetauscher
a Gemischkühlmitteleintritt e Gemischkühlmitteleintritt i Motorkühlmitteleintritt (vom
(vom Motor) (vom Rückkühler) Notkühler)
b Gemischkühlmittelaustritt f Gemischkühlmittelaustritt j Heizwassereintritt
(zum Motor) (zum Rückkühler) k Motorkühlmitteleintritt (vom
c Motorkühlmitteleintritt (vom g Motorkühlmittelaustritt Motor)
Abgaswärmetauscher) (zum Abgaswärmetauscher) l Motorkühlmittelaustritt
d Heizwasseraustritt h Motorkühlmittelaustritt (zum Motor)
(zum Notkühler)

TIM-ID: 0000084387 - 001

110 | Kühlsystem und Heizwassersystem | SS180152/02D 2019-01


Abbildung 70: Anschlüsse Wärmemodul ohne Plattenwärmetauscher
a Gemischkühlmitteleintritt d Gemischkühlmittelaustritt g Motorkühlmitteleintritt (vom
(vom Motor) (zum Kühler) Motor)
b Gemischkühlmittelaustritt e Motorkühlmittelaustritt h Motorkühlmittelaustritt
(zum Motor) (zum kundenseitigen Küh- (zum Motor)
c Gemischkühlmitteleintritt ler)
(vom Kühler) f Motorkühlmittelaustritt
(vom kundenseitigen Küh-
ler)
Folgende Kühlmittelkreisläufe sind je nach Ausbaustufe Bestandteil des Wärmemoduls.

Motorkühlmittelkreis – Hochtemperatur (HT)


Der Motorkühlmittelkreis dient zur Kühlung der im Gasmotor verbauten Komponenten Ölwärmetauscher, Mo-
torblock inklusive Zylinderköpfe und der ersten Stufe im Gemischkühler. Die dadurch dem Gasmotor ent-
nommene thermische Energie wird über einen Wärmetauscher an den kundenseitigen Heizwasserkreis über-
geben.
Der Motorkühlmittelkreis stellt einen geschlossenen Kreislauf dar, bei dem alle notwendigen Komponenten
im Wärmemodul verbaut sind, inklusive der sicherheitstechnischen Ausrüstung. Folgende Hauptkomponen-
ten sind enthalten:
• Kühlmittelpumpe
TIM-ID: 0000084387 - 001

• Membranausdehnungsgefäß
• Drossel und Absperrventile
• Plattenwärmetauscher
• Sicherheitstechnische Ausrüstung
• Sensorik
• Rohrleitungen
Die Anschlüsse am Wärmemodul sind in den Abbildungen (→ Abbildung 68), (→ Abbildung 69) und
(→ Abbildung 70) dargestellt und können den mitgelieferten Anordnungszeichnungen entnommen werden.

SS180152/02D 2019-01 | Kühlsystem und Heizwassersystem | 111


Motorkühlmittelkreis - Mitteltemperatur (MT) (optional)
Die standardgemäß im Motorkühlmittelkreis eingebundene erste Stufe des Gemischkühlers kann optional
vom Motorkühlmittelkreis ausgekoppelt und in den kundenseitigen Heizwasserkreis integriert werden. Je
nachdem wie diese Einbindung in den kundenseitigen Heizwasserkreislauf vorgenommen wird, kann hier-
durch der thermische Wirkungsgrad oder die Vorlauftemperatur erhöht werden.
Durch die anlagenseitige Einbindung sind bei Bedarf weitere Anbauten, wie z. B. Rohrleitungen, Kühlmittel-
pumpen, Absperrventile, 3-Wege-Ventile, etc. kundenseitig notwendig. Die Anschlüsse für diese Option befin-
den sich nicht im Wärmemodul sondern direkt am Gasmotor.

Gemischkühlkreis – Niedertemperatur (NT)


Der Gemischkühlmittelkreis dient zur Kühlung der im Gasmotor verbauten zweiten Stufe des Gemischküh-
lers. Die dadurch dem Gasmotor entnommene thermische Energie wird über einen Rückkühler an die Umge-
bung abgegeben. Der Rückkühler ist nicht Bestandteil des Wärmemoduls und wird separat in der kundensei-
tigen Anlage verbaut.
Der Gemischkühlmittelkreis stellt einen geschlossenen Kreislauf dar und besteht aus folgenden Hauptkom-
ponenten:
• Kühlmittelpumpe
• Membranausdehnungsgefäß
• 3-Wege-Ventil mit Stellantrieb
• Drossel und Absperrventile
• Wärmetauscher
• Sensorik
• Rohrleitungen
Durch die anlagenseitige Montage des Rückkühlers sind ggf. weitere Anbauten, wie z.B. Rohrleitungen, Kühl-
mittelpumpen, Absperrventile, 3-Wege-Ventile, etc. kundenseitig notwendig.
Die Anschlüsse am Wärmemodul sind in den Abbildungen (→ Abbildung 68), (→ Abbildung 69) und
(→ Abbildung 70) dargestellt und können den mitgelieferten Anordnungszeichnungen entnommen werden.

Notkühlkreis (optional)
In den Motorkühlmittelkreis kann ein Notkühlmittelkreis integriert werden. In diesem Fall kann die dem Gas-
motor entnommene thermische Energie optional über einen Rückkühler an die Umgebung abgegeben wer-
den, wenn im kundenseitigen Heizwasserkreis die thermische Energie nicht benötigt bzw. abgeführt wird. Da-
durch ist eine vom kundenseitigen Heizwasserkreis unabhängige Kühlung, und somit der Betrieb des Gasmo-
tors weiterhin gewährleistet.
Der Notkühlmittelkreis stellt einen geschlossenen Kreislauf dar und besteht aus folgenden Hauptkomponen-
ten:
• Regelventil mit Stellantrieb
• Rückschlagklappe
• Drossel und Absperrventile
• Sensorik
• Rohrleitungen
Durch die anlagenseitige Montage des Rückkühlers sind ggf. weitere Anbauten, wie z.B. Rohrleitungen, Kühl-
mittelpumpen, Absperrventile, 3-Wege-Ventile, etc. kundenseitig notwendig.
TIM-ID: 0000084387 - 001

Die Anschlüsse am Wärmemodul sind in der Abbildung (→ Abbildung 69) dargestellt und können den mitge-
lieferten Anordnungszeichnungen entnommen werden.

112 | Kühlsystem und Heizwassersystem | SS180152/02D 2019-01


3.11 Grundrahmen
3.11.1 Lagerung
Der Grundrahmen nimmt alle Komponenten des Generatoraggregats auf.
Die Abbildung zeigt beispielhaft einen Grundrahmen für Generatoraggregate.

Abbildung 71: Grundrahmen für Generatoraggregate – Motorseite


1 Motorfuß 4 Ölwanne 7 Elastisches Lagerelement
2 Grundrahmen 5 Aufhängeöse für Generator
3 Elastisches Lagerelement 6 Gleitschiene
für Motor

Der Grundrahmen (2) ist eine biegesteife Schweißkonstruktion mit einer Gleitschiene für den Generator (6).
Auf dem Grundrahmen sind vier Motorfüße (1) verschweißt, auf denen elastische Lagerelemente (3) aufge-
schraubt sind. Die Lagerelemente des Generators (7) sind auf die Gleitschienen verschraubt. Die elastischen
Lagerelemente reduzieren Schwingungen, welche von Motor und Generator während des Betriebes erzeugt
werden. Eine Ölwanne (4) ist mit dem Grundrahmen verschweißt. Am Grundrahmen befinden sich vier Auf-
hängeösen (5), die mit Längs- und Querträgern verschweißt sind.
TIM-ID: 0000079796 - 002

Technische Daten
• Geschweißte Stahlkonstruktion
• Elastische Lagerelemente für Motor und Generator

SS180152/02D 2019-01 | Grundrahmen | 113


Vorteile
• Geringes Gewicht des Grundrahmens
• Leichterer Transport des Generatoraggregats durch gemeinsames Untergestell
• Leichter Zugang zu allen Hauptkomponenten
• Optimierung der Schwingungseigenschaften
• Schneller Kupplungstausch aufgrund der Gleitschiene
• Die Ölwanne ist dicht und mit geeigneten Materialien geschweißt. Sie entspricht damit den Anforderungen
des WHG

TIM-ID: 0000079796 - 002

114 | Grundrahmen | SS180152/02D 2019-01


3.12 Überwachungs-, Steuerungs- und Regelungseinrichtung
3.12.1 System Gasmotor Phase 4 – Übersicht
Gesamtübersicht

Abbildung 72: Gesamtübersicht


1 System Anlage 5 Motorüberwachung 9 Klopfmodul
2 System Motor 6 Frei 10 Zündung
3 Anlage 7 Drosselklappen 11 Verdichterbypass
4 Motorregler 8 Gasdosiereinheit 12 NOx-Sensor (optional)

Regelung/Steuerung/Überwachung
Motorregler ECU-9
• Steuert den Start-, Stopp- und Notstoppablauf
• Überwacht die Motorbetriebswerte
• Regelt die Steuerung der Drosselklappen und stellt das Gasgemisch für die angeforderte Drehzahl/Leis-
tung ein
• Überwacht das erste Gasmagnetventil in der Gasstrecke zum Motor
TIM-ID: 0000043155 - 003

Motorüberwachung EMU 8
• Überwacht das zweite Gasmagnetventil in der Gasstrecke zum Motor

Verdichterbypass (F-Series)
• Regelt Drosselklappenreserve, verhindert Verdichterpumpen

Zündanlage Woodward oder Motortech (je nach Ausführung)


• Stellt den Zündzeitpunkt für die Zylinder ein

SS180152/02D 2019-01 | Überwachungs-, Steuerungs- und Regelungseinrichtung | 115


Antiklopfregelung AKR
• Regelt die überwachten Zylinder auf ihre Klopfeigenschaften. Wird Klopfen erkannt, so wird bei dem ent-
sprechenden Zylinder zuerst der Zündzeitpunkt in Richtung spät verstellt. Wenn sich dadurch keine Ver-
besserung ergibt, wird die Leistung reduziert.

Gasregelventil TecJet52
• Regelt die angeforderte Gasmenge

Gemischdrosselklappen (P-Series)
• Die vom Motorregler angesteuerten Gemischdrosselklappen in den Gemischleitungen

TIM-ID: 0000043155 - 003

116 | Überwachungs-, Steuerungs- und Regelungseinrichtung | SS180152/02D 2019-01


3.12.2 Verwendungszweck der Geräte
Motorregler ECU 9

Abbildung 73: ECU9


Zentrales Steuer- und Überwachungsgerät für den Motor
• Kommunikation mit anderen Geräten und übergeordneten Systemen über CAN-Bus
• Ansteuerung der Drosselklappen (Gemisch und Gas)
• Erfassung und Auswertung der Betriebszustände des Motors
• Überwachung auf Grenzwerteinhaltungen
• Selbstüberwachung und -diagnose,
– Integrierte Status-/Fehleranzeige
– Fehlerspeicher
• Umfangreiche E-/A-Ausstattung
• Motor- und anlagenbezogene Einstellgrößen in Flash-Speicher
• Bei unzulässigen Zuständen und Grenzwertverletzungen: Auslösung von Leistungsreduzierung, Motorstopp
oder Motornotstopp (projektierbar)
• Diagnose über CAN-Schnittstelle (Default CAN1, Anschlussmöglichkeit für Dialoggerät)
Softwareaufbau:
• Ein Datensatz für Motorsoftware
TIM-ID: 0000040818 - 002

• Ein Datensatz für Anlagensoftware

SS180152/02D 2019-01 | Überwachungs-, Steuerungs- und Regelungseinrichtung | 117


Motorüberwachung EMU 8

Abbildung 74: Motorüberwachung EMU 8


EMU = Engine Monitoring Unit
Überwachungsgerät für den Motor
• Erfassung und Auswertung der Einzelzylinder-Abgastemperaturen
Selbstüberwachung

TIM-ID: 0000040818 - 002

118 | Überwachungs-, Steuerungs- und Regelungseinrichtung | SS180152/02D 2019-01


3.13 Elektrisches System
3.13.1 Starterbatterie
Starterbatterien sind notwendig, um den Motor anzulassen. Es wird eine Kombination von vier 12-Volt-Batte-
rien verwendet, um die notwendige Systemspannung von 24 Volt zu erreichen und die benötigte Kapazität
zur Verfügung zu stellen. Die Batterien werden jeweils zwei Stück in Reihe und diese dann parallel geschal-
tet.

Technische Daten
• Satz von vier 12-Volt-Batterien
• Verschlossene Gel-Batterien

Vorteile
• Sofortiges Starten des Generatoraggregats dank hochwertiger Batterien
• Große Toleranz gegen niedrige Umgebungstemperaturen
• Automatisches Nachladen durch Batterieladegerät
• Einfache Montage und Wartung
• Wiederaufladbar
• Sehr geringe Selbstentladung

Funktion
Die Batterien sind mit dem Anlasser verbunden. Wenn der Start des Generatoraggregats angefordert wird,
veranlasst die Steuerung die Betätigung des Anlassers. Das Einrückrelais des Anlassers schließt den Start-
stromkreis, um den Gleichstrom zum Starten des Generatoraggregats bereitzustellen. Nachdem der Motor
gestartet ist, endet die Stromzufuhr von den Batterien.
Anzahl der Anlasser:
• Ein Anlasser bei 8- und 12-Zylinder-Motoren
• Zwei Anlasser bei 16- und 20-Zylinder-Motoren
Das Batterieladegerät überwacht den Ladezustand der Batterien und lädt sie auf.
Alle Starterbatterien eines Generatoraggregats müssen die gleiche Größe haben.
Die Leitungslängen der beiden parallel geschalteten Batterien muss identisch sein.

Sicherheit
Beim Umgang mit der Batterie die Sicherheitsvorschriften beachten.
HINWEIS: Polkappen an Batterie und Anlasser zum Schutz vor Kurzschluss anbringen.
TIM-ID: 0000077256 - 001

SS180152/02D 2019-01 | Elektrisches System | 119


3.13.2 Batterieladegerät
• Ladegerät zur Bereitstellung der Steuerspannung
Der Steuerschrank ist mit einem Batterieladegerät ausgestattet. Dieses Gerät übernimmt die Ladung der
Steuerbatterien für die Versorgung der 24 VDC Verbraucher (z. B. Display, SPS, Switch).

TIM-ID: 0000070036 - 001

120 | Elektrisches System | SS180152/02D 2019-01


3.14 Gasalarm und Brandalarm
3.14.1 Gaswarnanlage
Die Gaswarnanlage kann nur in Verbindung mit einer MTU Module Control (MMC) von MTU Onsite Energy als
Sicherheitsfunktion in die Steuerung eingebunden werden.
Die Abbildung ist beispielhaft.

Abbildung 75: Gaswarnanlage – Beispiel


1 Gaswarnsensor 3 Abluft
2 Generatoraggregat 4 Zuluft

Funktion
Die Gaswarnanlage besteht aus einem Transmitter und eine Auswerteeinheit. Die Sensoren der Gaswarnanla-
ge werden im MMC-Schaltschrank mitgeliefert.
Die Gaswarnanlage ist eine zusätzliche Schutzmaßnahme gegen Explosionsgefahr. Wenn durch Leckagen
Gas austritt, spricht die Gaswarnanlage bei einem Anteil von 15 % untere Explosionsgrenze im Aufstellraum
an.
Wenn die Gaswarnanlage anspricht, wird das Generatoraggregat sicherheitsgerichtet heruntergefahren und
TIM-ID: 0000065679 - 005

gegen erneutes Hochfahren verriegelt.


Der Transmitter wird so montiert, dass seine Sensoren senkrecht nach unten zeigen und Gase auch bei un-
günstiger Lüftung den Sensor erreichen. Mindestens ein Gaswarnsensor ist oberhalb der Anlage im Bereich
zwischen Gasregelstrecke und Motor im Abluftbereich positioniert. Wenn im Aufstellraum strömungstechni-
sche Totgebiete vorliegen, müssen weitere Gassensoren installiert werden.

SS180152/02D 2019-01 | Gasalarm und Brandalarm | 121


3.14.2 Brandmelder
Der Brandmelder kann nur in Verbindung mit einer MTU Module Control (MMC) von MTU Onsite Energy als
Sicherheitsfunktion in die Steuerung eingebunden werden.
Die Abbildungen sind beispielhaft.

Abbildung 76: Brandmelder – Negativbeispiel


1 Brandmelder 3 Generatoraggregat 5 Abluft
2 Hindernis 4 Zuluft

TIM-ID: 0000065518 - 006

122 | Gasalarm und Brandalarm | SS180152/02D 2019-01


Abbildung 77: Brandmelder – Beispiel
1 Brandmelder 3 Generatoraggregat 5 Abluft
2 Hindernis 4 Zuluft

Funktion
Der Brandmelder besteht aus einem Montagesockel und einem Brandmelder. Der Brandmelder ermöglicht
die frühzeitige Erkennung von Bränden und Schwelbränden.
Der Brandmelder spricht bei Rauchentwicklung und einem Temperaturanstieg auf + 65 °C an.
Wenn der Brandmelder anspricht, wird das Generatoraggregat sicherheitsgerichtet heruntergefahren und ge-
gen erneutes Hochfahren verriegelt.
Der Brandmelder wird so montiert, dass er sich im Abluftstrom befindet. Andernfalls ist nicht sichergestellt,
dass der Brandmelder eine Rauchentwicklung erkennen kann. Wenn der Abstand zwischen Decke und Abluft-
strom zu groß ist, wird ein längerer Sockel für den Brandmelder verwendet. In Abhängigkeit von den örtlichen
Gegebenheiten kann der Einsatz von mehreren Brandmeldern notwendig sein.
TIM-ID: 0000065518 - 006

SS180152/02D 2019-01 | Gasalarm und Brandalarm | 123


4 Technische Daten
4.1 Technische Daten
Die technischen Daten für das ausgelieferte Generatoraggregat sind in der Auslieferungsdokumentation de-
tailliert beschrieben (→ siehe dort Kapitel "Technische Daten").

TIM-ID: 0000069327 - 002

124 | Technische Daten | SS180152/02D 2019-01


5 Betrieb
5.1 Kapitelübersicht
Dieses Kapitel enthält Anleitungen für den Betrieb des Generatoraggregats.
Hinweis: Diese Publikation enthält Beschreibungen aller lieferbaren Komponenten des Generatoraggregats.
Komponenten, die nicht zum Lieferumfang Ihres Generatoraggregats gehören, bitte nicht beachten.
Vor Arbeitsbeginn
• Sicherstellen, dass die in den Beschreibungen genannten Voraussetzungen erfüllt sind.
Wenn eine Aufgabe nicht erfolgreich abgeschlossen werden kann, Service benachrichtigen.
TIM-ID: 0000070223 - 001

SS180152/02D 2019-01 | Betrieb | 125


5.2 Verhalten bei Gasalarm
WARNUNG
Zünd- oder explosionsfähiges Gas-Luftgemisch durch Gasaustritt.
Explosionsgefahr!
• Aufstellraum nicht betreten.
• Gasaustritt stoppen, Haupthahn außerhalb des Gebäudes schließen.

WARNUNG
Hohe Konzentration von Gas in der Luft durch Gasaustritt.
Erstickungsgefahr!
• Aufstellraum nicht betreten.
• Gasaustritt stoppen, Haupthahn außerhalb des Gebäudes schließen.

Hinweis: Bei Gasalarm läuft die Lüftungsanlage automatisch auf 100% hoch und belüftet den Raum.

Verhalten bei Gasalarm


1. Feuerwehr rufen.
2. Gefahrenbereich weiträumig absperren.
3. Gefahrenbereich nicht betreten, bevor durch eine Messung der Gaskonzentration die Ungefährlichkeit der At-
mosphäre festgestellt wurde.

Hinweis: • Über den Quittiertaster der Blitzhupe besteht die Möglichkeit das Hupsignal abzustellen.
• Wenn der Quittiertaster der Blitzhupe betätigt wird, bleiben das Blitzlicht und die Startverriegelung der An-
lage davon unberührt.

Blitzhupe quittieren
Hinweis: Die Hupe darf unter folgenden Bedingungen quittiert werden:
• Unbefugte Personen sind vom Gefahrenbereich abgeschirmt.
• Der Bediener begibt sich dabei nicht in Gefahr.
u Blitzhupe über die Quittiertaste an der Steuerung quittieren. Quittiertaste betätigen, siehe MTU Onsite Ener-
gy Betriebsanleitung für Steuerung MMC400 bzw. Steuerung MMC4000.

TIM-ID: 0000076935 - 002

126 | Betrieb | SS180152/02D 2019-01


5.3 Verhalten bei Brandalarm
GEFAHR
Brandbekämpfung an hochspannungsführenden Bauteilen.
Lebensgefahr durch elektrischen Schlag bei der Brandbekämpfung mit Wasser!
• Brände niemals mit Wasser bekämpfen.
• Sicherstellen, dass nur geeignete Feuerlöscher verwendet werden.

Hinweis: Bei Brandalarm schaltet die Lüftung ab und die Lüftungsklappen schließen automatisch.

Verhalten bei Brandalarm:


1. Ruhe bewahren.
2. Haupthahn, Gaszufuhr außerhalb des Gebäudes schließen.
3. Wenn gefahrlos möglich, Tür des Aufstellraums schließen.
4. Feuerwehr rufen.

Hinweis: • Über den Quittiertaster der Blitzhupe besteht die Möglichkeit das Hupsignal abzustellen.
• Wenn der Quittiertaster der Blitzhupe betätigt wird, bleiben das Blitzlicht und die Startverriegelung der An-
lage davon unberührt.

Blitzhupe quittieren
Hinweis: Die Hupe darf unter folgenden Bedingungen quittiert werden:
• Unbefugte Personen sind vom Gefahrenbereich abgeschirmt.
• Der Bediener begibt sich dabei nicht in Gefahr.
u Blitzhupe über die Quittiertaste an der Steuerung quittieren. Quittiertaste betätigen, siehe MTU Onsite Ener-
gy Betriebsanleitung für Steuerung MMC400 bzw. Steuerung MMC4000.
TIM-ID: 0000076936 - 002

SS180152/02D 2019-01 | Betrieb | 127


5.4 Verhalten beim Ansprechen von Sicherheitsfunktionen
WARNUNG
Unsachgemäßes Beheben von Störungsursachen.
Gefahr von Personenschaden!
• Störungsursachen dürfen nur von autorisierten Personen behoben werden. Diese Personen müssen
über die notwendige Fachkunde verfügen und in den Betrieb der Anlage eingewiesen sein.
• Beim Beheben von Störungsursachen alle Warn- und Sicherheitshinweise der entsprechenden Sys-
tem- und Anlagendokumentation beachten.

WARNUNG
Heiße Bauteile/Oberflächen.
Verbrennungsgefahr!
• Geeignete Schutzausrüstung/Wärmeschutzhandschuhe tragen.
• Ungeschützten Kontakt mit heißen Oberflächen vermeiden.

Verhalten beim Ansprechen von Sicherheitsfunktionen


Hinweis: Das Ansprechen einer Sicherheitsfunktion wird in der MMC-Steuerung als Rotalarm angezeigt.
1. Ursache prüfen, wenn möglich beheben.
2. Wenn Ursache nicht behoben werden kann, Rücksprache mit MTU Onsite Energy Servicepersonal halten.

TIM-ID: 0000077071 - 002

128 | Betrieb | SS180152/02D 2019-01


5.5 Betriebsraum auf Gasgeruch prüfen
Sonderwerkzeug, Verbrauchsmaterial, Ersatzteile
Benennung / Verwendung Bestell-Nr. Anz.
Gasmess- und Warngerät (wird bei MTU nicht am Lager geführt)

WARNUNG
Für die motorische Verbrennung geeignete Gase sind brennbar/explosiv.
Brand- und Explosionsgefahr!
• Offenes Feuer, elektrischen Funken und Zündquellen vermeiden.
• Persönliches Gaswarngerät (Bestandteil der persönlichen Schutzausrüstung) mitführen.
• Nicht Rauchen.

Betriebsraum auf Gasgeruch prüfen


1. Betriebsraum auf Gasgeruch prüfen oder mit Gasmess- und Warngerät Undichtheiten an der Gaszuführung
aufspüren.
2. Bei Gasgeruch oder Ansprechen des Gasmess- und Warngeräts:
• Kein offenes Feuer!
• Funkenbildung vermeiden! Keine elektrischen Geräte benutzen, auch nicht Schalter, Stecker/Steckdosen,
Telefon, Klingel.
• Nicht Rauchen!
• Gashauptabsperreinrichtung schließen!
• Fenster und Türen öffnen!
• Hausbewohner warnen und Gebäude verlassen!
• Gasversorgungsunternehmen von außerhalb des Gebäudes anrufen!
TIM-ID: 0000002533 - 003

SS180152/02D 2019-01 | Betrieb | 129


5.6 Verfahren zur Abschaltung/Absperrung
Voraussetzungen
☑ Generatoraggregat abgestellt und Steuerung ausgeschaltet.
☑ Startstromkreis des Motors ist deaktiviert.

GEFAHR
Unqualifiziertes Personal, Nichtbeachten von Sicherheitsregeln bei Arbeiten in und an elektrischen Anla-
gen.
Gefahr von tödlichem Stromschlag und Verbrennungen durch Lichtbogen!
• Freischalten der elektrischen Anlage von spannungsführenden Teilen.
• Unbeabsichtigtes Wiedereinschalten zuverlässig verhindern.
• Durch geeignetes Mess-/Prüfmittel, wie z. B. Spannungsprüfer, die Spannungsfreiheit feststellen.
• Leiter und Erdung mit Kurzschließvorrichtung, wie z. B. Erdungsstange, verbinden.
• Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken. Zutritt für Unbefugte verhindern.

GEFAHR
Manipulation von Sicherheitsverriegelungen an spannungsführenden Komponenten und Anschlüssen.
Gefahr von Verbrennungen oder tödlichem elektrischen Schlag!
• Sicherheitsverriegelungen am Produkt nicht manipulieren.

GEFAHR
Elektrische Spannung an offen liegenden Klemmen und Bauteilen.
Schwere Körperverletzung – Lebensgefahr!
• Arbeiten dürfen nur von ausgebildetem, geprüftem und gemäß den regional geltenden Vorschriften
zugelassenem Fachpersonal ausgeführt werden.
• Sicherstellen, dass keine weiteren Personen Zugang zu den offen liegenden Klemmen bzw. Bauteilen
haben.
• Nach Arbeiten Klemmenkästen bzw. Bauteile sofort wieder verschließen.
• Höchste Vorsicht walten lassen.

WARNUNG
Heiße Bauteile/Oberflächen.
Verbrennungsgefahr!
• Vor Beginn der Arbeiten Bauteile/Produkt auf unter 50 °C abkühlen lassen.
• Geeignete Schutzausrüstung/Wärmeschutzhandschuhe tragen.
• Ungeschützten Kontakt mit heißen Oberflächen vermeiden.

WARNUNG
Batterien sind spannungsführende Teile.
Gefahr von Verbrennungen und elektrischem Schlag!
• Vorsicht beim Abklemmen von den Batteriekabeln.
• Kabel am Minuspol der Batterie zuerst abklemmen.

WARNUNG
Die Batterie/der Bleiakkumulator enthält stark ätzende Schwefelsäure.
TIM-ID: 0000083361 - 001

Die Batterie/der Bleiakkumulator kann, speziell beim Laden, entzündliche Gase produzieren.
Kurzschluss beim Überbrücken von Batteriepolen durch Metallgegenstände.
Verätzungs-, Explosions- und Kurzschlussgefahr!
• Die persönliche Schutzausrüstung wie z. B. Gesichtschutz, Schutzkleidung und Schutzhandschuhe
tragen.
• Zündfunken durch Kurzschluss und andere Zündquellen vermeiden.
• Keine Metallgegenstände auf die Batterie legen.
• Wenn es zu Kontakt mit Batteriesäure kommt, Haut und Augen sofort mit Wasser spülen und für so-
fortige medizinische Hilfe sorgen.
• Die Sicherheitshinweise des Herstellers beachten.

130 | Betrieb | SS180152/02D 2019-01


Hinweis: Die Anweisungen in diesem Abschnitt sind allgemeingültig und können nicht alle Konfigurationen (Steuerung,
Leistungsschalter usw.) berücksichtigen.
Allgemeine Empfehlungen
• MTU Onsite Energy empfiehlt dringend, bei der Inbetriebnahme das Anlassverfahren für die jeweilige Anla-
ge zu dokumentieren.
• Alle an der Inbetriebnahme beteiligten Mitarbeiter müssen die Inbetriebnahmeschulung für Bediener besu-
chen. Diese Schulung wird von dem für Ihre Region autorisierten Schulungszentrum angeboten.

Batterie
1. Minusleitung vom Batteriepol abklemmen.
2. Schild mit der Aufschrift „NICHT IN BETRIEB SETZEN“ oder einer ähnlichen Warnung.

Leistungsschalter
Hinweis: ACHTUNG, Sammelschiene kann auch bei geöffnetem Leistungsschalter unter Netzspannung stehen.
u Leistungsschalter entsprechend der Herstellerangaben öffnen und gegen Wiedereinschalten sichern.

Hilfsantriebe
u Hauptschalter der Hilfsantriebe abschalten und verriegeln.

Steuerung des Generatoraggregats


Hinweis: Durch das Abschalten des Generatoraggregats wird die Motorkühlmittelpumpe ebenfalls abgeschaltet. War-
ten, bis der Motor abgekühlt ist.
1. Not-Halt-Taster drücken, um das Generatoraggregat zu sperren.
2. Schloss und Warnschild an Tür anbringen, um über den abgesperrten Zustand zu informieren (falls noch nicht
geschehen).

Netzleistungsschalter
1. Griff des Leistungsschalters in Stellung GEÖFFNET schalten.
2. Ein Schild mit der Aufschrift „NICHT IN BETRIEB SETZEN“ oder einer ähnlichen Warnung anbringen.
3. Wenn mehrere Leistungsschalter vorhanden sind, Schritte wiederholen.
TIM-ID: 0000083361 - 001

SS180152/02D 2019-01 | Betrieb | 131


5.7 Entsperrverfahren
Voraussetzungen
☑ Motor abgestellt und Steuerung in Betriebsart OFF.
☑ Startstromkreis des Motors ist deaktiviert.

GEFAHR
Hochspannung. Spannungsführende Komponenten und Anschlüsse.
Gefahr von Verbrennungen oder tödlichem elektrischen Schlag!
• Motorstartleitungen an der Steuerung des Generatoraggregats abschalten.
• Motorstartleitungen nicht vom Gehäuse des Netzumschaltgeräts lösen.

GEFAHR
Leistungsschalter sind spannungsführende Komponenten.
Gefahr von Verbrennungen oder tödlichem elektrischen Schlag!
• Vor und während Wartungsarbeiten am Generatoraggregat sicherstellen, dass alle Leistungsschalter
in Stellung GEÖFFNET sind.

GEFAHR
Das Batterieladegerät ist eine spannungsführende Komponente.
Gefahr von Verbrennungen oder tödlichem elektrischen Schlag!
• Vor Beginn von Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten am Generatoraggregat mindestens 30 Se-
kunden warten, nachdem die Spannungsquelle vom Batterieladegerät getrennt wurde.

WARNUNG
Rotierende und bewegliche Teile und hoher Motorgeräuschpegel bei unerwartetem Start des Generato-
raggregats während der Wartungsarbeiten.
Quetschgefahr, Gefahr der Erfassung oder des Einzugs von Körperteilen!
Gefahr eines Gehörschadens!
• Sicherstellen, dass das Generatoraggregat abgestellt wurde.
• Sicherstellen, dass die Steuerung in Betriebsart OFF ist, um einen Motorstart während der Wartungs-
arbeiten zu verhindern.
• Vor den Wartungsarbeiten das Batterieladegerät abklemmen.

WARNUNG
Rotierende und bewegliche Teile und hoher Motorgeräuschpegel bei unerwartetem Start des Generato-
raggregats nach Service.
Quetschgefahr, Gefahr der Erfassung oder des Einzugs von Körperteilen!
Gefahr eines Gehörschadens!
• Sicherstellen, dass die Steuerung in Betriebsart OFF ist, bevor der Minuspol der Batterie wieder ange-
schlossen wird.

WARNUNG
Batterien sind spannungsführende Teile.
Gefahr von elektrischem Schlag!
• Vorsicht beim Abklemmen von Batteriekabeln.
• Kabel am Minuspol der Batterie zuerst abklemmen.
TIM-ID: 0000000270 - 014

ACHTUNG
Spannungsstoß bei Verwendung unzureichender Sicherungen.
Beschädigung des Generatoraggregats!
• Schriftlich festhalten, wo welche Sicherung entnommen wurde, und diese Notizen bis zum Wiederein-
setzen aufbewahren.
• Sicherstellen, dass in jeden Steckplatz der Steuerung und des Batterieladegeräts die richtigen Siche-
rungen eingesetzt werden.

Hinweis: Die Anweisungen in diesem Abschnitt sind allgemein und können nicht alle Konfigurationen (Steuerung, Leis-
tungsschalter usw.) berücksichtigen.

132 | Betrieb | SS180152/02D 2019-01


Allgemeine Empfehlungen
• MTU Onsite Energy empfiehlt dringend, bei der Inbetriebnahme das Anlassverfahren für die jeweilige Anla-
ge zu dokumentieren.
• Alle an der Inbetriebnahme beteiligten Mitarbeiter müssen die Inbetriebnahmeschulung für Bediener besu-
chen. Diese Schulung wird von dem für Ihre Region autorisierten Schulungszentrum angeboten.

Automatisches Netzumschaltgerät (ATS), falls vorhanden


1. Warnschild und Schloss entfernen.
2. Schaltschrank des Generatoraggregats öffnen.
3. Schutzabdeckung über freiliegenden Leitungsenden entfernen.
4. Startleitungen vom ATS wieder anschließen.
5. Sicherungen wieder einsetzen.
6. Schaltschrank schließen.

Steuerung des Generatoraggregats


1. Zum Zurücksetzen den Taster Not-Halt drehen und ziehen.
2. Warnschild und Schloss entfernen.
3. Betriebsart auswählen.

Batterie
1. Schild und Schloss entfernen.
2. Kappe von Minusleitung abnehmen.
3. Minusleitung mit Batterieminuspol verbinden.
Ergebnis: Daraufhin startet die Steuerung, ein akustischer Alarm wird auslöst.
Hinweis: Es gibt eine Taste zum Stummschalten des Alarms. Je nach Konfiguration ist diese Taste mit Beschriftungen
wie ALARM SILENCE, QUITTIERUNG usw. gekennzeichnet.
4. Zum Stummschalten des Alarms diese Taste drücken.

Anlagenseitiges Batterieladegerät
1. Leistungsschalter schließen, der AC-Spannung zum Batterieladegerät liefert.
2. Sicherungen des Batterieladegeräts wieder einsetzen.
3. AC-Spannungsquelle wieder am Batterieladegerät anschließen.

Netzleistungsschalter
1. Schild entfernen.
2. Leistungsschalter entsprechend der anwendbaren Konfiguration einstellen, siehe „Allgemeine Empfehlun-
gen".

Abschließender Schritt
u Generatoraggregat testen, hierzu das normale Probelaufverfahren abarbeiten (→ Seite 449).
TIM-ID: 0000000270 - 014

SS180152/02D 2019-01 | Betrieb | 133


5.8 Steuerung, Start- und Stoppabläufe
ACHTUNG
Motorbeschädigung durch Fehlhandlungen.
Hoher Sachschaden!
• Betriebsbereitschaft des Motors vor dem Start sicherstellen, siehe Motordokumentation.

Start- und Stoppabläufe


Der Startablauf ist unabhängig vom Ort der Befehlseingabe, er ist in der Software realisiert.
Beim Gasmotor muss sichergestellt sein, dass sich z. B. beim Einschalten und Ausschalten der Zündung kein
Gemisch im Motor befindet, ist eine spezielle Routine zum Starten und Stoppen des Motors vorgesehen.
Die maximale Startanzahl ist begrenzt:
• Drei Starts in Folge bei Generatoraggregaten im Dauerbetrieb (Standard)
• Ein Start in Folge bei Generatoraggregaten im Regelenergiebetrieb (optional mit Schnellstartfähigkeit bei
BR4000L64)
Danach wird eine verlängerte Spülphase bei geschlossenen Gasabsperrventilen und ausgeschalteter Zün-
dung eingeschoben, um den Ansaugtrakt, Motorzylinder und Abgastrakt (bis Austrittskrümmer Abgasturbine)
mit Luft zu spülen. Der Betreiber muss durch bauseitige Maßnahmen sicherstellen, dass in den anlagenseiti-
gen Bereichen (Brenngasleitung bis Gasdosierventil und Abgasanlage nach Turbine) keine brennbaren Gase
oder Dämpfe in gefahrdrohender Menge oder Konzentration auftreten. Zur Einleitung derartiger Maßnahmen
steht ein MTU-Kontakt zur Verfügung.

Startablauf
Wenn eine Startanweisung bei stehendem Motor erfolgt, werden automatisch folgende Schritte durchge-
führt:
1. Startzähler setzen
2. (optional) Vorschmieren
3. Dichtheitsprüfung der Gasmagnetventile
4. Anlasser betätigen
5. Warten auf Anlasserdrehzahl
6. Motorspülen
7. Zündung aktivieren
8. Gasmagnetventile öffnen
9. Warten auf Ausrückdrehzahl
10. Anlasser ausrücken
11. Warten auf Leerlaufdrehzahl
12. Hochlauf auf Nenndrehzahl

Startabbruch
1. Bei Startabbruch ist die maximale Anzahl Starts in Folge je nach Betriebsart begrenzt.
2. Danach wird ein Alarm ausgegeben
3. Anforderung der externen Lüftung durch Kontakt
TIM-ID: 0000085392 - 001

4. Der Motor steht erst nach Fehlerquittierung für eine erneute Startanwahl zur Verfügung

Stoppablauf
Wenn eine Stoppanweisung erfolgt, werden automatisch folgende Schritte durchgeführt:
1. Gasmagnetventile schließen
2. Gemischdrosselklappen öffnen, Restgas ausspülen
3. Motor bis zum Stillstand austrudeln lassen
4. Zündung deaktivieren
5. Gemischdrosselklappen schließen

134 | Betrieb | SS180152/02D 2019-01


Notstoppablauf
Wenn ein Not-Halt erfolgt, werden automatisch folgende Schritte durchgeführt:
1. Gasmagnetventile schließen
2. Gemischdrosselklappen schließen
3. Motor bis zum Stillstand austrudeln lassen
4. Zündung deaktivieren
5. Anforderung der externen Lüftung durch Kontakt

Neustart nach Notstopp


Nach Notabstellung erfolgt bei erneuter Startanforderung eine Spülphase und eine Anforderung der externen
Lüftung durch Kontakt.
1. Anforderung externe Lüftung durch Kontakt
2. Anlasser betätigen
3. Warten auf Anlasserdrehzahl
4. Motorspülen
5. Anlasser ausrücken
6. Motor bis zum Stillstand austrudeln
7. Startzähler rücksetzen
8. Warten auf Startanforderung

Ölnachfüllen
1. Warten bis Motor läuft
2. Motor läuft min. eine parametrisierte Zeit
3. Öl nachfüllen aktiv
4. Wenn Öl nachfüllen angefordert
5. Öl nachfüllen (automatisch)
6. Anforderung wird zurück genommen
7. Öl nachfüllen beenden (automatisch)
TIM-ID: 0000085392 - 001

SS180152/02D 2019-01 | Betrieb | 135


5.9 Betriebszeiten bei Teillast
Gasmotoren sind für den Dauerbetrieb mit Lastfaktor 100 % ausgelegt und optimiert.
Folgende Einschränkungen gelten um maximale Verfügbarkeit der Maschine zu gewährleisten und den War-
tungsaufwand auf ein Minimum zu reduzieren:

Betrieb mit Erdgas


Leistung bezogen auf Nennlast Empfohlene Höchstdauer Empfohlene Mindestdauer
mit dieser Last im anschließenden Betrieb
bei Last > 50 %
5 % bis 20 % 30 Minuten 120 Minuten
Max. 25 Stunden pro Jahr
20 % bis 35 % 5 Stunden 120 Minuten
Max. 25 Stunden pro Jahr
35 % bis 100 % Keine Einschränkung Keine Einschränkung

Betrieb mit Biogas


Leistung bezogen auf Nennlast Empfohlene Höchstdauer Empfohlene Mindestdauer
mit dieser Last im anschließenden Betrieb
bei Last > 50 %
5 % bis 20 % 30 Minuten 120 Minuten
Max. 25 Stunden pro Jahr
20 % bis 50 % 5 Stunden 120 Minuten
Max. 25 Stunden pro Jahr
50 % bis 100 % Keine Einschränkung Keine Einschränkung

Um eine erhöhte Motorbelastung durch Temperaturwechsel (Kaltstart bis Motor betriebswarm) zu reduzie-
ren, wird eine Mindestbetriebsdauer von 5 h pro Start empfohlen.

TIM-ID: 0000077342 - 001

136 | Betrieb | SS180152/02D 2019-01


5.10 Automatisches Starten und Abstellen
Voraussetzungen
☑ MTU Onsite Energy Betriebsanleitung Steuerung MMC4000 liegt vor.

Automatisches Starten
u Verfahren zum automatischen Starten des Aggregats, siehe MTU Onsite Energy Betriebsanleitung Steuerung
MMC4000.

Automatisches Abstellen
u Verfahren zum automatischen Abstellen des Aggregats, siehe MTU Onsite Energy Betriebsanleitung Steue-
rung MMC4000.
TIM-ID: 0000071926 - 001

SS180152/02D 2019-01 | Betrieb | 137


5.11 Generatoraggregat starten bei Handbetrieb
Voraussetzungen
☑ Generatoraggregat ist betriebsbereit.
☑ Generatoraggregat befindet sich nicht in Automatikbetrieb.

GEFAHR
Elektromagnetisches Feld beim Betrieb des Generators.
Lebensgefahr durch Beeinflussung von Herzschrittmachern oder anderen aktiven Körperhilfs-
mitteln!
• Kein Zugang zum Bereich des Generators für Personen mit Herzschrittmachern oder implantierten
Defibrillatoren.

GEFAHR
Bauteile bewegen sich oder rotieren.
Quetschgefahr, Gefahr von Einziehen oder Erfassen von Körperteilen!
• Den Motor nur im unteren Lastbereich betreiben. Sich von den Gefahrenbereichen des Motors fern-
halten.

GEFAHR
Spannungsführende Komponenten und Anschlüsse.
Gefahr von Verbrennungen oder tödlichem elektrischen Schlag!
• Arbeiten dürfen nur von ausgebildetem, geprüftem und gemäß den regional geltenden Vorschriften
zugelassenem Fachpersonal ausgeführt werden.
• Äußerste Vorsicht bei Betriebsüberwachung.

WARNUNG
Lautes Motorgeräusch bei laufendem Motor.
Gefahr eines Gehörschadens!
• Geeigneten Gehörschutz tragen.

Vorbereitung
u Schalterstellungen vorbereiten:
Schlüsselschalter / Taster Stellung
am Steuerschrank
Freigabe Aggregat 1
Steuerung: vor Ort / Fern Vor Ort
Betriebsart: Hand / Automa- Hand
tik
Freigabe Netzersatzbetrieb 0
Netzausfalltest 0
Reset Unbetätigt
TIM-ID: 0000071927 - 002

Startanforderung 0
NOT-HALT-Schalter Entriegelt

Ergebnis: Die Betriebsmeldung „Modul ist betriebsbereit“ muss angezeigt sein

138 | Betrieb | SS180152/02D 2019-01


Generatoraggregat starten
1. Start einleiten:
Schlüsselschalter / Taster Stellung
am Steuerschrank
Startanforderung 1
Starttaste betätigen, siehe MTU Onsite Energy Betriebsanleitung Steuerung
MMC4000.

2. Leerlaufdrehzahl kontrollieren.
TIM-ID: 0000071927 - 002

SS180152/02D 2019-01 | Betrieb | 139


5.12 Betriebsmeldungen
Nr. Bezeichnung Beschreibung
1 Keine Freigabe Modul Schlüsselschalter "Freigabe Modul" ist auf aus
gestellt.
2 Freigabe Modul Schlüsselschalter "Freigabe Modul" ist auf ein
gestellt.
3 Handbetrieb Der Schlüsselschalter "Hand/Automatik" steht
auf Hand.
4 Automatikbetrieb Der Schlüsselschalter "Hand/Automatik" steht
auf Automatik.
5 Steuerung vor Ort Der Schlüsselschalter "Ort/Fern" steht auf vor
Ort. Alle Bedienungen können vor Ort durchge-
führt werden.
6 Steuerung von Fern Der Schlüsselschalter "Ort/Fern" steht auf
Fern. Alle Bedienungen können von Fern
durchgeführt werden. Diese Betriebsart ist
auch Voraussetzung für die Bedienung über
Schnittstelle.
7 Steuerung über Schnittstelle Die Freigabe über Schnittstelle ist aktiviert.
Der Schlüsselschalter "Ort/Fern" muss auf
Fern stehen.
8 Betriebsbereit Diese Meldung ist aktiv, wenn der Schlüssel-
schalter "Freigabe" auf ein steht und das Mo-
dul/Aggregat im Stillstand ist. Außerdem darf
keine abstellende Störung aktiv sein.
9 Motor steht Wenn die Drehzahl des Motors kleiner als 50
U/min ist.
10 Gasart A aktiv Die Gasregelstrecke für Gasart A ist aktiv.
11 Gasart B aktiv Die Gasregelstrecke für Gasart B ist aktiv. Nur
bedeutend bei Zweigasbetrieb.
12 Gaswechsel aktiv Nur für Zweigasbetrieb! Diese Meldung ist ak-
tiv, wenn eine Umschaltung von Gasart A nach
Gasart B und umgekehrt erfolgt.
TIM-ID: 0000073985 - 002

140 | Betrieb | SS180152/02D 2019-01


Nr. Bezeichnung Beschreibung
13 Startanforderung steht an Bei dieser Meldung wird zwischen drei Varian-
ten unterschieden:
1. Ort
Die Startanforderung liegt an, wenn:
• Der Schlüsselschalter "Freigabe" auf ein ist
• Der Schlüsselschalter "Ort/Fern" muss auf
Ort stehen
• Der Schlüsselschalter "Startanforderung vor
Ort" auf ein ist
• Optionale Bedingungen wie z.B. ausrei-
chend Füllstand bei der Option Gasbehäl-
terfüllstand gegeben sind.
2. Fern
Die Startanforderung liegt an, wenn:
• Der Schlüsselschalter "Freigabe" auf ein ist
• Der Schlüsselschalter "Ort/Fern" muss auf
Fern stehen
• Der digitale Eingang "Start/Stop von Fern"
auf High gesetzt ist
• Der Schlüsselschalter "Hand/Automatik"
auf Automatik steht
• Die Schnittstelle darf nicht freigegeben sein
• Optionale Bedingungen wie z.B. ausrei-
chend Füllstand bei der Option Gasbehäl-
terfüllstand gegeben sind.
3. Schnittstelle
Die Startanforderung liegt an, wenn:
• Der Schlüsselschalter "Freigabe" auf ein ist
• Der Schlüsselschalter "Ort/Fern" muss auf
Fern stehen
• Die Schnittstelle muss freigegeben sein
• Start über Schnittstelle erfolgt
• Der Schlüsselschalter "Hand/Automatik"
auf Automatik steht
• Optionale Bedingungen wie z.B. ausrei-
chend Füllstand bei der Option Gasbehäl-
terfüllstand gegeben sind.
14 Start aktiv Ist aktiv, wenn das Modul startet.
15 Stop aktiv Ist aktiv, wenn das Modul gestoppt wird.
16 Gasdichtheitstest aktiv (Gasstrasse A) Der Gasdichtheitstest für Gasart A ist aktiv.
Dieser erfolgt automatisch kann aber auch im
Handbetrieb ausgeführt werden.
17 Gasdichtheitstest in Ordnung (Gasstrasse A) Bei erfolgreicher Rückmeldung vom Gasdich-
heitstestgerät für Gasart A wird diese Meldung
TIM-ID: 0000073985 - 002

aktiv.
18 Gasdichtheitstest aktiv (Gasstrasse B) Der Gasdichtheitstest für Gasart B ist aktiv.
Dieser erfolgt automatisch kann aber auch im
Handbetrieb ausgeführt werden.
19 Gasdichtheitstest in Ordnung (Gasstrasse B) Bei erfolgreicher Rückmeldung vom Gasdich-
heitstestgerät für Gasart B wird diese Meldung
aktiv.
20 Hilfsantriebe aktiv Sobald die Hilfsantriebe gesetzt sind ist diese
Meldung aktiv.

SS180152/02D 2019-01 | Betrieb | 141


Nr. Bezeichnung Beschreibung
21 Kühlwasserpumpe 1 aktiv Diese Meldung gibt an, dass die Kühlwasser-
pumpe 1 aktiv ist.
22 Altöl-/ Vorschmierpumpe aktiv Diese Meldung gibt an, dass die Schmieröl-
pumpe zum Entleeren aktiv ist.
23 Altöl-/ Vorschmierpumpe Handbetrieb Diese Meldung signalisiert den Handbetrieb
der Schmierölpumpe zum Entleeren.
24 Gasventil 1 auf (Gasstrasse A) Das Gasventil 1 für Gasregelstrecke A ist auf.
25 Gasventil 1 auf (Gasstrasse B) Das Gasventil 1 für Gasregelstrecke B ist auf.
26 Freigabe Netzersatz (Schlüsselschalter) Die Freigabe Netzersatz ist über den Schlüs-
selschalter aktiviert.
27 Netz beruhigt Nach einer Netzstörung läuft ein Beruhigungs-
timer ab. Wenn dieser abgelaufen ist und kei-
ne weitere Netzstörung ansteht, dann er-
scheint diese Meldung.
28 Gasventil 2 auf (Gasstrasse B) Das Gasventil 2 für Gasregelstrecke B ist auf.
29 Synchronisation - Generatorschalter Wenn das EMM zum Synchronisieren des Ge-
neratorschalters freigegeben ist. Der Genera-
torschalter darf noch nicht geschlossen sein
und es darf kein Stop aktiv sein.
30 Synchronisation - Netzkuppelschalter Wenn das EMM zum Synchronisieren des
Netzkuppelschalters freigegeben ist. Der Netz-
kuppelschalter darf noch nicht geschlossen
sein.
31 Generatorschalter ist aus Rückmeldung "Aus" vom Generatorschalter.
32 Generatorschalter ist ein Rückmeldung "Ein" vom Generatorschalter.
33 Netzkuppelschalter ist aus Rückmeldung "Aus" vom Netzkuppelschalter
sofern dieser vorhanden ist. Wird über Option
angewählt.
34 Netzkuppelschalter ist ein Rückmeldung "Ein" vom Netzkuppelschalter
sofern dieser vorhanden ist. Wird über Option
angewählt. Ist der Netzkuppelschalter nicht
vorhanden, dann ist diese Meldung immer ak-
tiv.
35 Spitzenstrombetrieb aktiv Die Betriebsart "Spitzenstrom" ist aktiv.
36 Netzparallelbetrieb aktiv Diese Meldung wird aktiv, sobald der Genera-
torschalter und der Netzkuppelschalter ein
sind. Ist kein Netzkuppelschalter vorhanden,
dann muss nur der Generatorschalter ein sein.
37 Netzersatzbetrieb aktiv Sobald der Generatorschalter ein ist und der
TIM-ID: 0000073985 - 002

Netzkuppelschalter auf ist.


38 Netzausfall Test aktiv Der Schlüsselschalter für den Netzausfall Test
ist betätigt.
39 Kühlwasservorwärmung gesperrt Die Kühlwasservorwärmung kann über die Vi-
sualisierung gesperrt werden.
40 Startbedingungen für Automatikbetrieb vor- Wenn der Schlüsselschalter ""Freigabe"" auf
handen ein und optionale Bedingungen wie z.B. ausrei-
chend Füllstand bei der Option Gasbehälter-
füllstand gegeben sind.

142 | Betrieb | SS180152/02D 2019-01


Nr. Bezeichnung Beschreibung
41 Generator Stillstandsheizung ein Die Stillstandsheizung für den Generator ist
aktiviert. Der Motor muss stehen.
42 Hardwaresignal "Anforderung Prüfung Gasre- Das Hardwaresignal "Anforderung Prüfung
gelstrecke" von Motor Gasregelstrecke" ist vom Motor gesetzt.
43 Hardwaresignal "Anforderung Gasmagnetventil Das Hardwaresignal "Anforderung Gasmagnet-
1" von Motor ventil 1" ist vom Motor gesetzt.
44 Hardwaresignal "Anforderung Gasmagnetventil Das Hardwaresignal "Anforderung Gasmagnet-
2" von Motor ventil 2" ist vom Motor gesetzt.
45 Signal "Anforderung Synchronisierung" von Das Signal "Anforderung Synchronisierung" ist
Motor vom Motor gesetzt.
46 Gasverdichter ist ein Diese Meldung wird aktiv, wenn der Gasver-
dichter angesteuert wird.
47 Heizwasserpumpe 1 aktiv Sobald die Heizwasserpumpe 1 aktiv ist.
48 Wartungsaufruf 200 Stunden vor dem Erreichen der eingestell-
ten Betriebsstunden erscheint diese Betriebs-
meldung.
49 Leistungsregelung - Festwert aktiv Diese Meldung ist aktiv, wenn einer der fol-
genden Fälle zutrifft:
• Der Festwert wird über Visualisierung ange-
wählt. Dabei muss der Schlüsselschalter
"Ort/Fern" auf Ort stehen.
• Der Festwert wird über Hardwarekontakt
aktiviert. Dabei muss der Schlüsselschalter
"Ort/Fern" auf Fern stehen.
• Der Festwert über Schnittstelle aktiviert
wird. Dabei muss die Freigabe über Schnitt-
stelle aktiviert sein und der Schlüsselschal-
ter "Ort/Fern" muss auf Fern stehen.
50 Nulllastregelung aktiv Diese Meldung ist aktiv, wenn einer der fol-
genden Fälle zutrifft:
• Die Netzbezugsregelung wird über Visuali-
sierung angewählt. Dabei muss der Schlüs-
selschalter "Ort/Fern" auf Ort stehen.
• Die Netzbezugsregelung wird über Hardwa-
rekontakt aktiviert wird. Dabei muss der
Schlüsselschalter "Ort/Fern" auf Fern ste-
hen.
• Die Netzbezugsregelung über Schnittstelle
aktiviert wird. Dabei muss die Freigabe über
Schnittstelle aktiviert sein und der Schlüs-
selschalter "Ort/Fern" muss auf Fern ste-
hen.
TIM-ID: 0000073985 - 002

51 Ölnachfüllung aktiv Sobald die Ölnachfüllung angefordert wird.


Auch im Handbetrieb der Ölnachfüllung spricht
diese Meldung an.
52 Kühlwasservorwärmung aktiv Sobald die Kühlwasservorwärmung vom MTU
Motormanagement angefordert wird.

SS180152/02D 2019-01 | Betrieb | 143


Nr. Bezeichnung Beschreibung
53 Wasser-Regelung aktiv Der Wasser-Regler wird freigegeben wenn die
Drehzahl des Motors größer wie 50 U/min ist.
Sobald der Motor steht wird für eine einstell-
bare Nachlaufzeit die Wasser-Regelung akti-
viert. Mit Beenden der Nachlaufzeit wird die
Wasserregelung wieder deaktiviert.
54 Notkühler-Lüfter aktiv Sobald einer der von 8 möglichen Notkühler-
Lüfter Stufen in Betrieb ist, dann ist diese Mel-
dung aktiv.
55 Notkühlerwasser-Regelung aktiv Der Notkühler-Regler wird mit Anforderung der
Hilfsantriebe freigegeben. Sobald der Motor
steht wird für eine einstellbare Nachlaufzeit
die Notkühler-Regelung aktiviert. Mit Beenden
der Nachlaufzeit wird die Notkühler-Regelung
wieder deaktiviert.
56 Raumlüfter aktiv Sobald einer der von 4 möglichen Zulüfter
oder Ablüfter in Betrieb ist, wird diese Mel-
dung aktiv.
57 Raumtemperatur-Regelung aktiv Die Raumtemperatur-Regelung wird mit Ein-
schalten eines Zulüfters oder Ablüfters freige-
geben. Sobald alle Zulüfter oder Ablüfter aus-
geschaltet sind wird für eine einstellbare
Nachlaufzeit die Raumtemperatur-Regelung
aktiviert. Mit Beenden der Nachlaufzeit wird
die Raumtemperatur-Regelung wieder deakti-
viert.
58 Gemischwasser-Regelung aktiv Der Gemischwasser-Regler wird mit Erreichen
der Nenndrehzahl während des Starts freige-
geben. Sobald der Motor steht wird für eine
einstellbare Nachlaufzeit die Gemischwasser-
Regelung aktiviert. Mit Beenden der Nachlauf-
zeit wird die Gemischwasser-Regelung wieder
deaktiviert.
59 Gasventil 2 auf (Gasstrasse A) Das Gasventil 2 für Gasregelstrecke A ist auf.
60 Abgasklappen öffnen Diese Meldung ist aktiv, sobald die Abgasklap-
pen geöffnet sind. Zusätzlich lassen sich die
Klappen auch im Handbetrieb öffnen/ schlie-
ßen.
TIM-ID: 0000073985 - 002

144 | Betrieb | SS180152/02D 2019-01


Nr. Bezeichnung Beschreibung
61 Bypassklappe 1 öffnen Diese Meldung ist aktiv, sobald die Bypass-
klappe 1 geöffnet ist.
Folgende Vorgehensweise läuft dabei ab:
Zuerst muss der Bypassbetrieb aktiviert/deak-
tiviert werden. Der Bypassbetrieb wird akti-
viert, wenn eine der folgenden Bedingungen
erfüllt ist:
• Die Heizwassertemperatur einen einstellba-
reren Wert überschreitet
• Der Bypassbetrieb im Handbetrieb ange-
wählt wird
• Der Bypassbetrieb von Fern über digitalen
Eingang angewählt wird
Wenn der Bypassbetrieb aktiviert ist, wird zu-
erst die Bypassklappe 2 geöffnet. Ist diese ge-
öffnet, wird die Bypassklappe 1 geschlossen.
Wenn der Bypassbetreib deaktiviert ist, wird
zuerst die Bypassklappe 1 geöffnet. Ist diese
geöffnet, wird die Bypassklappe 2 geschlos-
sen.
Zusätzlich kann die Bypassklappe 1 im Hand-
betrieb geöffnet/geschlossen werden.
62 Bypassklappe 2 öffnen Diese Meldung ist aktiv, sobald die Bypass-
klappe 2 geöffnet ist.
Folgende Vorgehensweise läuft dabei ab:
Zuerst muss der Bypassbetrieb aktiviert/deak-
tiviert werden. Der Bypassbetrieb wird akti-
viert, wenn eine der folgenden Bedingungen
erfüllt ist:
• Die Heizwassertemperatur einen einstellba-
reren Wert überschreitet
• der Bypassbetrieb im Handbetrieb ange-
wählt wird
• Der Bypassbetrieb von Fern über digitalen
Eingang angwählt wird
Wenn der Bypassbetrieb aktiviert ist, wird zu-
erst die Bypassklappe 2 geöffnet. Ist diese ge-
öffnet, wird die Bypassklappe 1 geschlossen.
Wenn der Bypassbetreib deaktiviert ist wird
zuerst die Bypassklappe 1 geöffnet. Ist diese
geöffnet, wird die Bypassklappe 2 geschlos-
sen.
Zusätzlich kann die Bypassklappe 2 im Hand-
betrieb geöffnet/geschlossen werden.
63 Stopbefehl durch Benutzer Sobald keine Startanforderung mehr ansteht
TIM-ID: 0000073985 - 002

wird diese Meldung aktiv. Startanforderung


siehe auch Betriebsmeldung 13.
64 Protokollierung - Prüfstand aktiv Sobald die Protokollierung über Visualisierung
angewählt wird ist diese Meldung aktiv.
65 Notkühler - Pumpe aktiv Sobald die Notkühler-Pumpe aktiv ist, ist diese
Meldung aktiv.
66 Schmierölpumpe aktiv Die externe Schmierölpumpe wird angesteu-
ert, wenn der Nachfüllkontakt angesprochen
wird. Zusätzlich kann die Schmierölpumpe im
Handbetrieb angesteuert werden.

SS180152/02D 2019-01 | Betrieb | 145


Nr. Bezeichnung Beschreibung
67 Lastabwurf abgeschlossen Ist aktiv, wenn während des Einleitens des
Netzersatzbetriebs die Last erfolgreich abge-
worfen wird. Dabei wird die Rückmeldung über
digitalen Eingang ausgewertet.
68 Startanforderung durch Zeitschaltuhr steht an Wenn im Automatikbetrieb eine Startanforde-
rung durch die Zeitschaltuhr ansteht. Automa-
tikbetrieb muss aktiv sein.
69 Startfreigabe durch Gasbehälter (Füllstand/ Wenn im Automatikbetrieb eine Startanforde-
Druck) rung durch den Gasbehälterfüllstand ansteht.
Automatikbetrieb muss aktiv sein.
70 Laststufen Steuerung aktiviert Ist aktiv, wenn während des Einleitens des
Netzersatzbetriebs die Last abgeworfen wird
und nach geschlossenem Generatorschalter
die Last wieder gestaffelt zugeschalten wird.
71 Startfreigabe durch CH4-Steuerung Wenn im Automatikbetrieb eine Startanforde-
rung durch die CH4-Steuerung ansteht.
72 Startfreigabe durch Netzbezugsregelung Wenn im Automatikbetrieb eine Startanforde-
rung durch die Netzbezugsregelung ansteht.
73 Startfreigabe durch Wärmebetrieb-Steuerung Wenn im Automatikbetrieb eine Startanforde-
rung durch die Wärmebetrieb-Steuerung an-
steht.
74 Startfreigabe durch Pufferspeicherauswertung Wenn im Automatikbetrieb eine Startanforde-
rung durch die Pufferspeicherauswertung an-
steht.
75 Wärmebetrieb - Absenkung aktiv Wenn während des Wärmebetriebs die Absen-
kung aktiv ist.
76 Wärmebetrieb - Freigabe Kessel Wenn im Wärmebetrieb der Kessel freigege-
ben wird.
77 Pufferspeicher ist voll Wenn der Temperaturfühler PT7 für den Puf-
ferspeicher größer als der eingestellte Wert
ist, dann ist diese Meldung aktiv.
78 Pufferspeicher ist leer Wenn der Temperaturfühler PT4 für den Puf-
ferspeicher kleiner als der eingestellte Wert
ist, dann ist diese Meldung aktiv.
79 Pufferspeicher wird befüllt Solange der Pufferspeicher befüllt wird, ist die-
se Meldung aktiv.
80 Pufferspeicher wird entleert Solange der Pufferspeicher entleert wird, ist
diese Meldung aktiv.
81 Modul für Leittechnik verfügbar Das Modul ist für die Anwahl der externen
Leittechnik verfügbar. Folgende Bedingungen
TIM-ID: 0000073985 - 002

müssen erfüllt sein:


• Freigabe Modul
• Automatikbetrieb
• Steuerung über Schnittstelle
• Keine Stop-Meldung darf anstehen
82 Freigabe Netzersatz von Leittechnik Die Anlage bekommt die Freigabe von der Leit-
technik um einen Netzersatz einleiten zu kön-
nen.

146 | Betrieb | SS180152/02D 2019-01


Nr. Bezeichnung Beschreibung
83 Kurzunterbrechung Es ist eine kurze Netzstörung aufgetreten.
Durch die Kurzunterbrechung wird vom EMM
oder vom optionalen Netzschutzgerät entwe-
der der Netzschalter oder der Generatorschal-
ter geöffnet.
Ist die Kurzunterbrechung beendet, wird bei
Netztrennung durch den Netzschalter dieser
wieder rücksynchronisiert.
Ist die Kurzunterbrechung beendet, wird bei
Netztrennung durch den Generatorschalter
dieser wieder rücksynchronisiert.
84 Heizwasserpumpe 2 aktiv Sobald die Heizwasserpumpe 2 aktiv ist.
85 Heizwasserpumpe 2 - Handbetrieb Zeigt einen aktivierten Handbetrieb der Heiz-
wasserpumpe 2 an.
86 Schaltschrankheizung ein Das Heizgerät im Schaltschrank ist aktiviert.
Die Anforderung erfolgt von einem im Schalt-
schrank eingebautem Hydrostat.
87 Anforderung Vorschmierung aktiv Die Steuerung fordert die Vorschmierung an.
Die Schmierölpumpe wird aktiviert.
88 Bypasspumpe Turbolader aktiv Die Bypasspumpe für den Turbolader ist aktiv.
Das erfolgt standardmäßig bei Ausfall der Ver-
sorgungsspannung für die Hilfsantriebe.
89 Kühlwasserpumpe 2 aktiv Sobald die Kühlwasserpumpe 2 aktiv ist.
90 Kühlwasserpumpe 2 - Handbetrieb Zeigt einen aktivierten Handbetrieb der Kühl-
wasserpumpe 2 an.
91 Freigabe GLS von Leittechnik (extern) fehlt Wenn von der externen Leittechnik die Freiga-
be für den GLS fehlt. Folgende Bedingungen
müssen erfüllt sein:
• Die Steuerung von Fern muss aktiviert sein
• Eine Startanforderung von Fern liegt an
über einen digitalen Eingang
• Die Freigabe für den GLS fehlt von der ex-
ternen Leittechnik
92 Gasfackel ist ein Die Meldung ist aktiv, wenn die Gasfackel akti-
viert ist.
93 Gasfackel - Handbetrieb Die Meldung ist aktiv, wenn der Handbetrieb
der Gasfackel aktiviert ist.
94 Freigabe Synchronisierung GLS Bedingungen zur Synchronisierfreigabe des
Generatorleistungsschalter GLS sind erfüllt.
95 Biogas ist aktiv Diese Meldung zeigt an, dass im Moment die
Biogasstrecke aktiv ist.
TIM-ID: 0000073985 - 002

96 Reserve #
97 Fehlerquittierung (Reset betätigt) Der Reset-Taster in der Schaltschranktür, am
IPC oder über Schnittstelle wurde betätigt.
98 Gemischkühlerpumpe 1 aktiv Zeigt an, dass die Gemischkühlerpumpe aktiv
ist.
99 Gemischkühlerpumpe 1 - Handbetrieb Der Handbetrieb der Gemischkühlerpumpe ist
aktiv.

SS180152/02D 2019-01 | Betrieb | 147


Nr. Bezeichnung Beschreibung
100 Warmlaufphase im Insel-/Netzersatzparallel- In der Warmlaufphase im Insel-/Netzparallel-
betrieb aktiv betrieb wird abgewartet bis die notwendige
Kühlwassertemperatur erreicht wurde. In die-
ser Zeit wird die Leistung begrenzt, andere
Module müssen die restliche Leistung über-
nehmen.
101 Schwarzstartverriegelung Generatorschalter Der Generatorschalter ist im Insel-/Netzer-
im Insel-/Netzersatzparallelbetrieb satzparallelbetrieb von anderen Modulen/
Aggregaten gesperrt.
102 Raumlüfter - Handbetrieb Der Handbetrieb der Raumlüfter ist aktiv.
103 Backupschutz wird angefordert Lässt sich durch eine abstellende Störung der
Generatorschalter/-schütz nicht öffnen, dann
wird der Schleppbetrieb aktiviert. Ist ein Netz-
schalter oder ein BHKW-Kuppelschalter vor-
handen wird dieser geöffnet. Diese Meldung
ist dann aktiviert.
104 Netzersatz Stufe 1 aktiv Die Netzersatz Stufe 1 ist dann aktiv, wenn ei-
ne Netzstörung erkannt wird. Der Netzersatz-
betrieb wird eingeleitet.
105 Netzersatz Stufe 2 aktiv Je nach Netzersatz-Betriebsart wird in der
Netzersatz Stufe 2 eine bestimmte Aktion aus-
geführt.
• Betriebsart 1 (Netztrennung durch NLS (kei-
ne Unterbrechung bei Netzstörung), Unter-
brechung bei Netzwiederkehr (GLS öffnen) -
> NLS schließen -> GLS synchronisieren):
Der NLS wird durch das EMM geöffnet, der
GLS ist "Zu". Der Netzersatzbetrieb wurde
erfolgreich eingeleitet.
• Betriebsart 2 (Netztrennung durch NLS (kei-
ne Unterbrechung bei Netzstörung), Auto-
matische Rücksynchronisierung bei Netz-
wiederkehr (NLS synchronisieren)):
Der NLS wird durch das EMM geöffnet, der
GLS ist "Zu". Der Netzersatzbetrieb wurde
erfolgreich eingeleitet.
• Betriebsart 3 (Unterbrechung bei Netzstö-
rung (GLS öffnen -> NLS öffnen -> GLS
schließen) + Unterbrechung bei Netzwieder-
kehr (GLS öffnen) -> NLS schließen -> GLS
synchronisieren):
Der GLS wird durch das EMM geöffnet, der
NLS wird durch die Steuerung geöffnet.
• Betriebsart 4 (Unterbrechung bei Netzstö-
TIM-ID: 0000073985 - 002

rung (GLS öffnen -> NLS öffnen -> GLS


schließen) + Automatische Rücksynchroni-
sierung bei Netzwiederkehr (NLS synchroni-
sieren)):
Der GLS wird durch das EMM geöffnet, der
NLS wird durch die Steuerung geöffnet.

148 | Betrieb | SS180152/02D 2019-01


Nr. Bezeichnung Beschreibung
106 Netzersatz Stufe 3 aktiv Je nach Netzersatz-Betriebsart wird in der
Netzersatz Stufe 3 eine bestimmte Aktion aus-
geführt.
• Betriebsart 1 (Netztrennung durch NLS (kei-
ne Unterbrechung bei Netzstörung), Unter-
brechung bei Netzwiederkehr (GLS öffnen) -
> NLS schließen -> GLS synchronisieren):
Der GLS ist "Zu" und der NLS ist "AUF", das
Netz hat sich wieder beruhigt -> Der GLS
wird geöffnet.
• Betriebsart 2 (Netztrennung durch NLS (kei-
ne Unterbrechung bei Netzstörung), Auto-
matische Rücksynchronisierung bei Netz-
wiederkehr (NLS synchronisieren)):
Der GLS ist "Zu" und der NLS ist "AUF", das
Netz hat sich wieder beruhigt -> Der NLS
wird rücksynchronisiert. Liegt keine Start-
anforderung mehr an, wird der GLS geöff-
net.
• Betriebsart 3 (Unterbrechung bei Netzstö-
rung (GLS öffnen -> NLS öffnen -> GLS
schließen) + Unterbrechung bei Netzwieder-
kehr (GLS öffnen) -> NLS schließen -> GLS
synchronisieren):
Der NLS ist "AUF" und der GLS ist "AUF",
ein Lastabwurf wird aktiviert.
• Betriebsart 4 (Unterbrechung bei Netzstö-
rung (GLS öffnen -> NLS öffnen -> GLS
schließen) + Automatische Rücksynchroni-
sierung bei Netzwiederkehr (NLS synchroni-
sieren)):
Der NLS ist "AUF" und der GLS ist "AUF",
ein Lastabwurf wird aktiviert.
TIM-ID: 0000073985 - 002

SS180152/02D 2019-01 | Betrieb | 149


Nr. Bezeichnung Beschreibung
107 Netzersatz Stufe 4 aktiv Je nach Netzersatz-Betriebsart wird in der
Netzersatz Stufe 4 eine bestimmte Aktion aus-
geführt.
• Betriebsart 1 (Netztrennung durch NLS (kei-
ne Unterbrechung bei Netzstörung), Unter-
brechung bei Netzwiederkehr (GLS öffnen) -
> NLS schließen -> GLS synchronisieren):
Der GLS ist "AUF", eine Umschaltpause
wird gestartet.
• Betriebsart 3 (Unterbrechung bei Netzstö-
rung (GLS öffnen -> NLS öffnen -> GLS
schließen) + Unterbrechung bei Netzwieder-
kehr (GLS öffnen) -> NLS schließen -> GLS
synchronisieren):
Es wird gewartet, bis die erfolgreiche Rück-
meldung vom Lastabwurf kommt, dann wird
der GLS geschlossen.
• Betriebsart 4 (Unterbrechung bei Netzstö-
rung (GLS öffnen -> NLS öffnen -> GLS
schließen) + Automatische Rücksynchroni-
sierung bei Netzwiederkehr (NLS synchroni-
sieren)):
Es wird gewartet, bis die erfolgreiche Rück-
meldung vom Lastabwurf kommt, dann wird
der GLS geschlossen.
108 Netzersatz Stufe 5 aktiv Je nach Netzersatz-Betriebsart wird in der
Netzersatz Stufe 5 eine bestimmte Aktion aus-
geführt.
• Betriebsart 1 (Netztrennung durch NLS (kei-
ne Unterbrechung bei Netzstörung), Unter-
brechung bei Netzwiederkehr (GLS öffnen) -
> NLS schließen -> GLS synchronisieren):
Die Umschaltpause ist abgelaufen, der NLS
ist "AUF", der GLS ist "AUF", der NLS wird
geschlossen, der GLS wird rücksynchroni-
siert sofern eine Startanforderung anliegt.
• Betriebsart 3 (Unterbrechung bei Netzstö-
rung (GLS öffnen -> NLS öffnen -> GLS
schließen) + Unterbrechung bei Netzwieder-
kehr (GLS öffnen) -> NLS schließen -> GLS
synchronisieren):
Der Netzersatzbetrieb wurde erfolgreich
eingeleitet.
• Betriebsart 4 (Unterbrechung bei Netzstö-
rung (GLS öffnen -> NLS öffnen -> GLS
schließen) + Automatische Rücksynchroni-
TIM-ID: 0000073985 - 002

sierung bei Netzwiederkehr (NLS synchroni-


sieren)):
Der Netzersatzbetrieb wurde erfolgreich
eingeleitet.

150 | Betrieb | SS180152/02D 2019-01


Nr. Bezeichnung Beschreibung
109 Netzersatz Stufe 6 aktiv Je nach Netzersatz-Betriebsart wird in der
Netzersatz Stufe 6 eine bestimmte Aktion aus-
geführt.
• Betriebsart 1 (Netztrennung durch NLS (kei-
ne Unterbrechung bei Netzstörung), Unter-
brechung bei Netzwiederkehr (GLS öffnen) -
> NLS schließen -> GLS synchronisieren):
Der Netzersatzbetrieb ist beendet.
• Betriebsart 3 (Unterbrechung bei Netzstö-
rung (GLS öffnen -> NLS öffnen -> GLS
schließen) + Unterbrechung bei Netzwieder-
kehr (GLS öffnen) -> NLS schliessen -> GLS
synchronisieren):
Der GLS ist "Zu", der NLS ist "AUF", das
Netz hat sich wieder beruhigt, der GLS wird
geöffnet.
• Betriebsart 4 (Unterbrechung bei Netzstö-
rung (GLS öffnen -> NLS öffnen -> GLS
schließen) + Automatische Rücksynchroni-
sierung bei Netzwiederkehr (NLS synchroni-
sieren)):
Der GLS ist "Zu", der NLS ist "AUF", das
Netz hat sich wieder beruhigt, der NLS wird
rücksynchronisiert. Liegt keine Startanfor-
derung mehr an, wird der GLS geöffnet.
110 Netzersatz Stufe 7 aktiv Je nach Netzersatz-Betriebsart wird in der
Netzersatz Stufe 7 eine bestimmte Aktion aus-
geführt.
• Betriebsart 3 (Unterbrechung bei Netzstö-
rung (GLS öffnen → NLS öffnen → GLS
schließen) + Unterbrechung bei Netzwieder-
kehr (GLS öffnen) → NLS schließen → GLS
synchronisieren):
Der GLS wurde geöffnet, eine Umschaltpau-
se wird gestartet, ist die Umschaltpause ab-
gelaufen wird der NLS geschlossen.
111 Netzersatz Stufe 8 aktiv Je nach Netzersatz-Betriebsart wird in der
Netzersatz Stufe 8 eine bestimmte Aktion aus-
geführt.
• Betriebsart 3 (Unterbrechung bei Netzstö-
rung (GLS öffnen → NLS öffnen → GLS
schließen) + Unterbrechung bei Netzwieder-
kehr (GLS öffnen) → NLS schließen → GLS
synchronisieren):
Wenn der NLS "Zu" ist, ist der Netzersatz-
TIM-ID: 0000073985 - 002

betrieb beendet. Sofern eine Startanforde-


rung anliegt wird der GLS rücksynchroni-
siert.
112 Netzersatz Stufe 9 aktiv Im Moment nicht belegt.
113 Netzersatz Stufe 10 aktiv Im Moment nicht belegt.
114 Reserve #
115 Gemischkühlerlüfter aktiv Sobald einer der Gemischkühlerlüfter in Be-
trieb ist wird diese Meldung gesetzt.

SS180152/02D 2019-01 | Betrieb | 151


Nr. Bezeichnung Beschreibung
116 Gemischkühlerlüfter - Handbetrieb Zeigt einen aktivierten Handbetrieb der Ge-
mischkühlerlüfter an.
117 Notkühlerlüfter - Handbetrieb Zeigt einen aktivierten Handbetrieb der Not-
kühlerlüfter an.
118 Heizwasserpumpe 1 - Handbetrieb Zeigt einen aktivierten Handbetrieb der Heiz-
wasserpumpe 1 an.
119 Kühlwasserpumpe 1 - Handbetrieb Zeigt einen aktivierten Handbetrieb der Kühl-
wasserpumpe 1 an.
120 Hilfsantriebe - Handbetrieb Zeigt einen aktivierten Handbetrieb der Hilfs-
antriebe an.
121 Gasverdichter - Handbetrieb Zeigt einen aktivierten Handbetrieb des Gas-
verdichters an.
122 Notkühlerpumpe - Handbetrieb Zeigt einen aktivierten Handbetrieb der Not-
kühlerpumpe an.
123 Schmierölpumpe Handbetrieb Zeigt einen Handbetrieb der Schmierölpumpe
zum Befüllen an.
124 Reserve #
125 Generator Entregung aktiv Generator Entregung wird aktiviert bei:
• Hand-NOT-HALT ausgelöst
• Generatorschutz ausgelöst
• Differentialschutz ausgelöst
• Erdschlussschutz ausgelöst
126 Diesel: Generatorschalter (GLS) geschlossen Rückmeldung "Ein" vom Generatorschalter
vom Diesel Aggregat.
127 Freigabe Generatorschutz Die Generatorschutzwächter Unterspannung/
Unterfrequenz sind freigegeben.
128 Niveau Schmieröl Min Meldung vom MTU Motormanagement über
CAN Bus. Meldekontakt der Schmierölautoma-
tik (<Min) hat angesprochen.
129 Niveau Schmieröl MinMax Meldung vom MTU Motormanagement über
CAN Bus. Meldekontakt der Schmierölautoma-
tik (MinMax) hat angesprochen. Es muss Öl
nachgefüllt werden.
130 Niveau Schmieröl Max Meldung vom MTU Motormanagement über
CAN Bus. Meldekontakt der Schmierölautoma-
tik (>Max) hat angesprochen.
131 Stop aktiviert Meldung vom MTU Motormanagement über
CAN Bus. Es wird ein Stop Befehl an das MTU
Motormanagement ausgegeben.
TIM-ID: 0000073985 - 002

132 Maschine läuft Meldung vom MTU Motormanagement über


CAN Bus. Wird aktiviert, wenn die Motordreh-
zahl größer 300rpm ist.
133 Generator aktiv Meldung vom MTU Motormanagement über
CAN Bus. Das Signal "Anforderung Synchroni-
sierung" ist vom Motor gesetzt.
134 Altölmagnetventil ist ein Diese Meldung wird aktiv, wenn das Altölmag-
netventil angesteuert wird.
135 Umlüfter aktiv Diese Meldung wird aktiv, wenn der Umlüfter
angesteuert wird.

152 | Betrieb | SS180152/02D 2019-01


Nr. Bezeichnung Beschreibung
136 Go / NoGo Meldung vom MTU Motormanagement über
CAN Bus. Die Zündanlage IC92x ist aktiviert.
Wird aktuell nicht verwendet.
137 Warten auf 0 RPM Meldung vom MTU Motormanagement über
CAN Bus. Meldung von Zündanlage IC92x.
Wird aktuell nicht verwendet.
138 Anlasser ein Meldung vom MTU Motormanagement über
CAN Bus. Der Anlasser ist aktiviert.
139 Drosselklappen in der Begrenzung Meldung vom MTU Motormanagement über
CAN Bus. Die Drosselklappen haben die maxi-
male Stellgröße erreicht.
140 Begrenzung aktiv Meldung vom MTU Motormanagement über
CAN Bus. Der Motor ist in Begrenzung, die
Leistung darf nicht erhöht werden.
141 Reserve #
142 Reserve #
143 Reserve #
144 Gemischkühlerpumpe 2 aktiv Zeigt an, dass die Gemischkühlerpumpe 2 ak-
tiv ist.
145 Gemischkühlerpumpe 2 - Handbetrieb Der Handbetrieb der Gemischkühlerpumpe 2
ist aktiv.
146 Rücksynchronisation NLS von MCS/Leittech- Die Rücksynchronisation des NLS wird ange-
nik (extern) oder anderem Modul angefordert fordert. Die Generatorfrequenz wird an die
Netzfrequenz angeglichen und die Generator-
spannung wird an die Netzspannung angegli-
chen.
147 Netztrennung durch NLS von extern aktiviert Bei Netztrennung durch NLS wird bei einer
Netzstörung der Netzleistungsschalter geöff-
net sofern Netzparallelbetrieb aktiv ist.
148 Altölmagnetventil Handbetrieb Zeigt einen aktivierten Handbetrieb vom Altöl-
magnetventil an.
149 Reserve #
150 SAV schließen - Handbetrieb Sicherheitsabsperrventil wird im Handbetrieb
geschlossen.
151 SAV offen Endlage Auf vom Sicherheitsabsperrventil hat
angesprochen.
152 SAV geschlossen Endlage Zu vom Sicherheitsabsperrventil hat
angesprochen.
153 SAV Handbetrieb aktiv Der Handbetrieb vom Sicherheitsabsperrventil
TIM-ID: 0000073985 - 002

ist aktiv.
154 Abgasturbolader Nachschmierfunktion aktiv Motor hat abgestellt und der Turbolader wird
mit Öl nachgeschmiert: -> Kühlung des Turbo-
laders

SS180152/02D 2019-01 | Betrieb | 153


5.13 Betriebsüberwachung
GEFAHR
Elektromagnetisches Feld beim Betrieb des Generators.
Lebensgefahr durch Beeinflussung von Herzschrittmachern oder anderen aktiven Körperhilfs-
mitteln!
• Kein Zugang zum Bereich des Generators für Personen mit Herzschrittmachern oder implantierten
Defibrillatoren.

GEFAHR
Spannungsführende Komponenten und Anschlüsse.
Gefahr von Verbrennungen oder tödlichem elektrischen Schlag!
• Arbeiten dürfen nur von ausgebildetem, geprüftem und gemäß den regional geltenden Vorschriften
zugelassenem Fachpersonal ausgeführt werden.
• Äußerste Vorsicht bei Betriebsüberwachung.

GEFAHR
Rotierende, sich bewegende Teile während des Betriebs.
Quetschgefahr, Gefahr von Einziehen oder Erfassen von Körperteilen!
• Im Betriebsraum des Motors/Aggregats darf sich das Personal nur so lang wie nötig und nur, wenn
es ausdrücklich beschrieben ist, aufhalten.
• Sich von den Gefahrenbereichen des Motors/Aggregats fernhalten.

WARNUNG
Für die motorische Verbrennung geeignete Gase sind brennbar/explosiv.
Brand- und Explosionsgefahr!
• Durch bauseitige Raumlüftung sicherstellen, dass austretende Restgasmengen sicher abgeführt wer-
den und eine potentielle explosionsfähige Atmosphäre verhindert wird.
• Offenes Feuer, elektrische Funken und Zündquellen vermeiden.
• Nicht rauchen.

WARNUNG
Abgase sind gesundheitsschädlich und können krebserregend sein.
Vergiftungs- und Erstickungsgefahr!
• Maschinenraum stets ausreichend belüften.
• Undichte Abgasführung unverzüglich instandsetzen.

WARNUNG
Lautes Motorgeräusch bei laufendem Motor.
Gefahr eines Gehörschadens!
• Geeigneten Gehörschutz tragen.

WARNUNG
Heiße Bauteile/Oberflächen.
Verbrennungsgefahr!
• Geeignete Schutzausrüstung/Wärmeschutzhandschuhe tragen.
• Ungeschützten Kontakt mit heißen Oberflächen vermeiden.
TIM-ID: 0000065974 - 003

WARNUNG
Überdruck im Kühlmittelsystem wird durch das Überdruckventil abgelassen.
Verbrennungsgefahr durch heißes, unter Druck austretendes Kühlmittel!
• Kühlmittelabblaseleitung installieren, die das Kühlmittel gefahrlos ableitet (Betreiber/Integrator).
• Ordnungsgemäßen Sitz und Funktion der Kühlmittelabblaseleitung sicherstellen.
• Während des Motorbetriebs nicht im Bereich um das Überdruckventil aufhalten.
• Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen.

154 | Betrieb | SS180152/02D 2019-01


Tägliche Kontrolle
Position Maßnahme
Betriebsraum Betriebsraum auf Gasgeruch prüfen (→ Seite 129).
Generatoraggregat / Motor Auf Dichtheit und Beschädigung (Kompensator, Schläuche usw.) prüfen
Laufruhe des Motors prüfen
Abgasanlage Abgasverrohrung auf Kondensataustritt prüfen (Sichtprüfung auf Dichtheit)
Wasservorlage nach Kondensatablauf kontrollieren (falls vorhanden)
Gasversorgung / Gassystem Auf Beschädigung prüfen (Sichtprüfung)
Schmierölsystem Schmierölstand prüfen (→ Seite 480)
Funktion der Ölabspritzung (falls vorhanden) prüfen
Steuerung Prüfen, ob die angezeigten Betriebswerte innerhalb der Grenzwerte liegen:
• Elektrische Leistung, Batteriespannung, Lambdasondenspannung (falls
vorhanden)
• Schmieröldruck
• Kühlmitteldruck, Kühlmitteltemperatur
• Abgastemperatur, Heizwasser Vor- und Rücklauftemperatur (falls vorhan-
den)
Schmierölsystem Motorölstand im Vorratsbehälter prüfen (→ Seite 480).

Zusätzliche tägliche Kontrollen bei 60-Hz-Aggregaten:


Position Maßnahme
Getriebe Lagertemperatur prüfen
Öldruck, Ölstand, Öltemperatur prüfen
Ölfilterverschmutzungsanzeige prüfen
Auf Leckagen, Geräusche und Schwingungen kontrollieren

u Tägliche Kontrollen in die separate Checkliste eintragen und in der Lebenslaufakte hinterlegen. Im Bedarfsfall
kann so die Checkliste zum MTU Ansprechpartner geschickt bzw. dem Monteur vor Ort übergeben werden.

Wöchentliche Kontrolle
Position Maßnahme
Betriebsraum Temperatur prüfen
Aggregat/Motor Allgemeine Sichtkontrolle
Drehzahlregelung auf Stabilität des Reglers und des Gestänges (falls vorhan-
den)
Steuerung Kontrolle:
• Betriebsstunden
• Startzahlen
Schmierölsystem Schmierölverbrauch bzw. Inhalt des Frischöltanks prüfen

Zusätzliche wöchentliche Kontrollen bei 60-Hz-Aggregaten:


TIM-ID: 0000065974 - 003

Position Maßnahme
Getriebe Getriebebefestigung prüfen
Äußerer Zustand des Getriebes (Schmutz, Ölablagerungen usw.) prüfen
Zustand des Getriebeöls prüfen (Sichtprüfung)

u Tägliche Kontrollen in die separate Checkliste eintragen und in der Lebenslaufakte hinterlegen. Im Bedarfsfall
kann so die Checkliste zum MTU Ansprechpartner geschickt bzw. dem Monteur vor Ort übergeben werden.

SS180152/02D 2019-01 | Betrieb | 155


5.14 Emissionswerte prüfen
Sonderwerkzeug, Verbrauchsmaterial, Ersatzteile
Benennung / Verwendung Bestell-Nr. Anz.
Gasmess- und Warngerät (wird bei MTU nicht am Lager geführt)

WARNUNG
Betreiben des Motors mit hoher Last/Drehzahl für die Emissionsmessung.
Verletzungsgefahr!
• Die Messung, falls möglich, in einem Raum durchführen, der vor dem Motor schützt. Wenn dies nicht
möglich ist, die Messung bei größtmöglichem Abstand durchführen, z. B. Datenübertragung per Funk
oder langes Kabel benutzen.

WARNUNG
An- und Abbau der Messeinrichtung, Abgase sind heiß und stehen unter Druck.
Verletzungs- und Verbrennungsgefahr!
• An- und Abbau der Messeinrichtung darf nur im Motorstillstand erfolgen.
• Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen.

WARNUNG
Lautes Motorgeräusch bei laufendem Motor.
Gefahr eines Gehörschadens!
• Geeigneten Gehörschutz tragen.

WARNUNG
Abgase sind gesundheitsschädlich und können krebserregend sein.
Vergiftungs- und Erstickungsgefahr!
• Maschinenraum stets ausreichend belüften.
• Undichte Abgasführung unverzüglich instandsetzen.

ACHTUNG
Abstellen aus dem Volllastbetrieb bewirkt eine hohe thermische und mechanische Belastung des Mo-
tors.
Überhitzung und dadurch Bauteilbeschädigung möglich!
• Vor dem Abstellen den Motor solange im Leerlauf betreiben, bis die Motortemperaturen zurückgehen
und konstante Werte angezeigt werden.

ACHTUNG
Abgasemissionen überschreiten Grenzwerte.
Erlöschen der Betriebserlaubnis von Seiten der Emissionsbehörden möglich!
• Die Abgasemissionen so einstellen, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte eingehalten
werden.
• Nur geprüfte Messmittel verwenden.
• Die Abgasemissionen müssen gemäß dem im Wartungsplan vorgegebenen Intervall überprüft und
ggf. angepasst werden.
TIM-ID: 0000063508 - 005

156 | Betrieb | SS180152/02D 2019-01


Emissionswerte prüfen
Hinweis: Öffnen der Abgasmessstrecke und An-
bringen und Entfernen des Messgerätes
nur bei Motorstillstand.
1. Abgassonde (1) an der Messstelle applizie-
ren.
2. Motor starten.
3. Messpunkt anfahren bis stationärer Betriebs-
zustand erreicht ist.
4. Messung durchführen und Messwert NOx rel
(ppm) ablesen.
5. Messwert mit landesspezifischem Grenzwert
vergleichen, bei Abweichungen Abgasemissi-
onen einstellen.

Abbildung 78: Emissionswerte prüfen


TIM-ID: 0000063508 - 005

SS180152/02D 2019-01 | Betrieb | 157


5.15 Generatoraggregat abstellen bei Handbetrieb
Voraussetzungen
☑ Generator nicht am Netz
☑ Generatoraggregat befindet sich nicht in Automatikbetrieb.
☑ MTU Onsite Energy Betriebsanleitung Steuerung MMC4000 liegt vor.

GEFAHR
Elektromagnetisches Feld beim Betrieb des Generators.
Lebensgefahr durch Beeinflussung von Herzschrittmachern oder anderen aktiven Körperhilfs-
mitteln!
• Kein Zugang zum Bereich des Generators für Personen mit Herzschrittmachern oder implantierten
Defibrillatoren.

GEFAHR
Bauteile bewegen sich oder rotieren.
Quetschgefahr, Gefahr von Einziehen oder Erfassen von Körperteilen!
• Den Motor nur im unteren Lastbereich betreiben. Sich von den Gefahrenbereichen des Motors fern-
halten.

GEFAHR
Spannungsführende Komponenten und Anschlüsse.
Gefahr von Verbrennungen oder tödlichem elektrischen Schlag!
• Arbeiten dürfen nur von ausgebildetem, geprüftem und gemäß den regional geltenden Vorschriften
zugelassenem Fachpersonal ausgeführt werden.
• Äußerste Vorsicht bei Betriebsüberwachung.

WARNUNG
Abgase sind gesundheitsschädlich und können krebserregend sein.
Vergiftungs- und Erstickungsgefahr!
• Maschinenraum stets ausreichend belüften.
• Undichte Abgasführung unverzüglich instandsetzen.

WARNUNG
Lautes Motorgeräusch bei laufendem Motor.
Gefahr eines Gehörschadens!
• Geeigneten Gehörschutz tragen.

ACHTUNG
Abstellen aus dem Volllastbetrieb bewirkt eine hohe thermische und mechanische Belastung des Mo-
tors.
Überhitzung und dadurch Bauteilbeschädigung möglich!
• Vor dem Abstellen den Motor solange im Leerlauf betreiben, bis die Motortemperaturen zurückgehen
und konstante Werte angezeigt werden.
TIM-ID: 0000071921 - 002

Vorbereitung
Position Maßnahme
Generatoraggregat Ca. 5 Minuten unbelastet abkühlen lassen.

Generatoraggregat abstellen
Position Maßnahme
Steuerung Stopptaste betätigen, siehe MTU Onsite Energy Betriebsanleitung Steuerung
MMC4000.

158 | Betrieb | SS180152/02D 2019-01


5.16 Notabstellung
Voraussetzungen
☑ Generatoraggregat im Betrieb

GEFAHR
Elektromagnetisches Feld beim Betrieb des Generators.
Lebensgefahr durch Beeinflussung von Herzschrittmachern oder anderen aktiven Körperhilfs-
mitteln!
• Kein Zugang zum Bereich des Generators für Personen mit Herzschrittmachern oder implantierten
Defibrillatoren.

GEFAHR
Rotierende, sich bewegende Teile während des Betriebs.
Quetschgefahr, Gefahr von Einziehen oder Erfassen von Körperteilen!
• Im Betriebsraum des Motors/Aggregats darf sich das Personal nur so lang wie nötig und nur, wenn
es ausdrücklich beschrieben ist, aufhalten.
• Sich von den Gefahrenbereichen des Motors/Aggregats fernhalten.

WARNUNG
Abgas ist gesundheitsschädlich.
Vergiftungsgefahr!
• Undichte Abgasrohre vor Start und Betrieb des Motors instandsetzen.
• Abgasanlage und Emissionsbegrenzungssystem nicht modifizieren oder manipulieren.
• Motor nur in ausreichend belüftetem Bereich starten und betreiben.
• Wenn der Motor in einem geschlossenen Raum betrieben wird, muss das Abgas ordnungsgemäß zur
Atmosphäre abgeleitet werden.

WARNUNG
Lautes Motorgeräusch bei laufendem Motor.
Gefahr eines Gehörschadens!
• Geeigneten Gehörschutz tragen.

ACHTUNG
Eine Notabstellung bewirkt eine extreme Beanspruchung des Motors.
Gefahr der Beschädigung des Generatoraggregats durch Überhitzung!
• Motor nach den Anweisungen in diesem Handbuch abstellen.
• Eine Notabstellung nur in Notsituationen veranlassen.

Notabstellung
Position Maßnahme
Schaltschrank Not-Halt Tas- Taster drücken.
ter • Motor wird gestoppt
• Signalisierung (z. B. Hupe, Blitzleuchte) wird ausgelöst, siehe die Doku-
mentation der kundenseitigen Steuerung.
TIM-ID: 0000065976 - 002

Nach Notabstellung
Position Maßnahme
Steuerung, kundenseitig Taste zur Alarmquittierung drücken, siehe die Dokumentation der kundensei-
tigen Steuerung.
• Akustische und optische Alarmierung beendet

SS180152/02D 2019-01 | Betrieb | 159


5.17 Nach dem Abstellen
Voraussetzungen
☑ MTU Onsite Energy Konservierungs- und Nachkonservierungsvorschrift (A001070/..) liegt vor.

Nach dem Abstellen – Motor bleibt betriebsbereit


Position Maßnahme
Motor-/Generator-Steue- Betriebsart, z.B: HAND, AUTOMATIK einstellen.
rung (herstellerabhängig)

Nach dem Abstellen – Generatoraggregat außer Betrieb setzen


Position Maßnahme
Generatoraggregat Verfahren zur Abschaltung/Absperrung durchführen.
Steuerung Ausschalten.
Kühlsystem Motorkühlmittel ablassen (→ Seite 488);
Ladeluftkühlmittel ablassen (→ Seite 494), wenn folgende Bedingungen zu-
treffen:
• Frostgefahr besteht und Aggregat auf längere Zeit abgestellt wird und dem
Kühlmittel kein Gefrierschutzmittel zugesetzt ist;
• Aggregateraum nicht geheizt wird;
• Kühlmittel nicht warmgehalten wird;
• Gefrierschutzmittelkonzentration für die Raumtemperatur nicht ausreicht;
• Gefrierschutzmittelkonzentration 50 % beträgt und Raumtemperatur unter
-40 °C ist.
Lufteinlass und Abgasanlage Ist eine Betriebsunterbrechung von mehr als 1 Woche vorgesehen, Luftein-
lass und Abgasaustritt des Motors abdichten.
Generatoraggregat Ist eine Betriebsunterbrechung von mehr als 1 Monat vorgesehen, Genera-
toraggregat konservieren (→ MTU Konservierungs- und Nachkonservierungs-
vorschrift).

TIM-ID: 0000065977 - 001

160 | Betrieb | SS180152/02D 2019-01


5.18 Motor starten nach automatischer Sicherheitsabstellung
ACHTUNG
Start des Motors nach automatischer Sicherheitsabstellung.
Gravierender Motorschaden möglich!
• Vor dem Start des Motors sicherstellen, dass die Abstellursache behoben ist.
• Wenn die Abstellursache nicht gefunden und beseitigt werden kann, Service benachrichtigen.

Hinweis: • Wenn ein Motor durch eine Störung (Rotalarm) abgestellt wurde, darf der Motor erst gestartet werden,
wenn der Fehler erkannt und behoben ist.

Vorgehen nach automatischer Sicherheitsabstellung


1. Fehler beheben.
2. Wenn die Abstellursache nicht gefunden und beseitigt werden kann, Service benachrichtigen.
Wichtig
Die Funktion "Sicherheitssystem überbrücken" (Override, falls vorhanden), die nur in Gefahrensituationen
eingesetzt werden darf, ist davon nicht betroffen.
TIM-ID: 0000081383 - 001

SS180152/02D 2019-01 | Betrieb | 161


5.19 Vorbereiten zur Inbetriebnahme nach langem Stillstand
Voraussetzungen
☑ Generatoraggregat abgestellt und gegen Starten gesichert.
☑ Generatoraggregat ist nicht in Automatikbetrieb.
☑ Generator ist nicht am Netz angeschlossen.
☑ MTU Onsite Engergy Konservierungs- und Nachkonservierungsvorschrift liegt vor.

GEFAHR
Spannungsführende Komponenten und Anschlüsse.
Gefahr von Verbrennungen oder tödlichem elektrischen Schlag!
• Vor Wartungsarbeiten das Generatoraggregat von allen Spannungsquellen (Netz, Batterien, sonstige
externe Spannungsversorgungen) trennen.

GEFAHR
Elektromagnetisches Feld beim Betrieb des Generators.
Lebensgefahr durch Beeinflussung von Herzschrittmachern oder anderen aktiven Körperhilfs-
mitteln!
• Kein Zugang zum Bereich des Generators für Personen mit Herzschrittmachern oder implantierten
Defibrillatoren.

WARNUNG
Batterien entwickeln während des Ladevorgangs explosive Gase.
Gefahr schwerer Verletzungen durch Explosion und Verbrennungen!
• In einem gut belüfteten Bereich arbeiten.
• Offenes Feuer, elektrische Funken und Zündquellen in der Nähe der Batterie vermeiden.
• Nicht rauchen.
• Sicherstellen, dass nur die Minusleitung von der Batterie gelöst wird.
• Korrekte Polarität der Batterieanschlüsse sicherstellen.

WARNUNG
Batterien enthalten eine stark ätzende Säure.
Gefahr schwerer Verletzungen durch Chemikalien!
• Schutzkleidung, Handschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen.
• Falls es zu Kontakt mit Batteriesäure kommt, Haut mit Wasser spülen; Natron oder Kalk aufbringen,
um die Säure zu neutralisieren; Augen mit Wasser spülen und für sofortige medizinische Hilfe sorgen.

Zusätzliche Arbeiten nach dem Stillstand größer 3 Monate


Position Maßnahme
Generatoraggregat Entkonservieren (→ MTU Onsite Energy Konservierungs- und Nachkonservie-
rungsvorschrift).
Motor Motor von Hand durchdrehen (→ Seite 456).
Ventilantrieb Stillstand ≥ 6 Monate: Ventilsteuerung schmieren (→ Seite 474).
TIM-ID: 0000071928 - 003

Schmierölsystem Motorölstand prüfen (→ Seite 480);


Ölstand im Ölvorratsbehälter prüfen (→ Seite 480).
Kühlmittelkreislauf Stillstand größer 1 Jahr: Motorkühlmittel wechseln (→ Seite 487);
Gemischkühlmittel wechseln (→ Seite 493).
Motorkühlmittelstand prüfen (→ Seite 486);
Gemischkühlmittelstand prüfen (→ Seite 492).
Motorverkabelung Steckverbindungen prüfen (→ Seite 496).
Motormanagementsystem Auf Störungsmeldungen prüfen.
Anlasssystem Die Stromversorgung für den elektrischen Anlasser ist zu prüfen.

162 | Betrieb | SS180152/02D 2019-01


Vorbereiten zur Inbetriebnahme
Position Maßnahme
Aggregateraum Sicherstellen, dass Aggregateraum frei von Fremdkörpern und entflammba-
ren oder brennbaren Stoffen ist.
Generatoraggregat Auf Verschmutzung und Leckagen prüfen, bei Bedarf reinigen und instandset-
zen.
Kabelanschlüsse auf festen Sitz prüfen, bei Bedarf anziehen.
Sicherstellen, dass Ein- und Auslässe, Siebe und Schutzeinrichtungen sauber
und frei von Hindernissen sind.
Sicherstellen, dass alle benötigten Brennstoff- und Kühlmittelventile geöffnet
sind und Ablassventile geschlossen sind.
Motor Motorverkabelung prüfen (→ Seite 496).
Steckverbindungen des Motorreglers prüfen.
Ladeluftsystem Luftfilter auf Verschmutzung und Beschädigung prüfen .
Abgassystem Auf Dichtheit prüfen.
Auf fehlende Befestigungsteile prüfen.
Hitzeschilde (falls vorhanden) auf Beschädigung prüfen.
Abgasschalldämpfer, falls Auf Dichtheit prüfen.
vorhanden Auf Korrosion prüfen.
Regenhaube auf Beschädigung und ordnungsgemäßen Anbau prüfen.
Schmierölsystem Ölstand im Ölvorratsbehälter prüfen (→ Seite 480).
Kühlsystem Motorkühlmittelstand prüfen (→ Seite 486);
Gemischkühlmittelstand prüfen (→ Seite 492).
Starterbatterien Batteriepole prüfen und reinigen.
Batteriesäurestand prüfen, Batterietyp beachten.
Ladezustand der Batterien prüfen (Ladungstest durchführen), bei Bedarf la-
den.
Batterieladegerät Verkabelung prüfen.
Steuerung Funktionsprüfung durchführen, siehe Betriebsanleitung Steuerung
MMC4000.
Verkabelung prüfen.
Leistungsschalter, falls vor- Funktion der Leistungsschalter und Auslösemechanismen prüfen.
handen Anschlussfahnen und Lastkabel prüfen.
Stillstandsheizung des Ge- Verkabelung der Heizelemente prüfen.
nerators, falls vorhanden Wenn das Generatoraggregat längere Zeit außer Betrieb war, Heizelemente
24 bis 48 Stunden arbeiten lassen, bevor das Generatoraggregat gestartet
wird.
Rotierender Gleichrichter / Dioden prüfen.
Hauptläufergruppe Verkabelung des rotierenden Erregers und die Wellenverkabelung auf Be-
schädigung prüfen.
Ständerwicklung und Felddrähte F1/F2 prüfen.
Isolationsbeschichtung von Hauptstator- und Rotorwicklung prüfen.
TIM-ID: 0000071928 - 003

Generatorabgangskasten auf Verschmutzung prüfen, bei Bedarf reinigen.


Generatorklemmen prüfen
Phasenschienen / Isolato- Klemmenanschlüsse der Schienen und Isolatoren prüfen.
ren Isolatoren auf losen Sitz und Risse prüfen.
Spannungsregler Messleitungen und Feldleitungen auf Beschädigung oder lose Anschlüsse
prüfen.
Verkabelung für PMG, bzw. AREP auf Beschädigung oder lose Anschlüsse
prüfen.
Motorregler Auf Störungsmeldungen prüfen.

SS180152/02D 2019-01 | Betrieb | 163


Inbetriebnahme
Element Maßnahme
Generatoraggregat Entsperren (→ Seite 132).
Aggregateraum Sicherstellen, dass die Raumbelüftung ordnungsgemäß funktioniert.
Kühlsystem Kühlmittel mit Vorwärmgerät (falls vorhanden) erwärmen.
Steuerung Betriebsart, z. B. HAND, AUTOMATIKBETRIEB einstellen, siehe Betriebsanlei-
tung Steuerung MMC4000.
Auf offene Service-Informationen prüfen und evtl. Maßnahmen durchführen.

TIM-ID: 0000071928 - 003

164 | Betrieb | SS180152/02D 2019-01


6 Störungssuche
6.1 Kapitelübersicht
Dieses Kapitel enthält Informationen dazu, wie man Störungen am Generatoraggregat erkennt und behebt:
• Störungsmeldungen auf Protokoll zur Aggregatesteuerung , mit möglichen Ursachen und Korrekturmaß-
nahmen (→ Seite 168).
• Störungsmeldungen der Steuerung mit möglichen Ursachen und Korrekturmaßnahmen (→ Seite 235).
• Störungsmeldungen des Motorreglers, die an der Steuerung angezeigt werden, mit möglichen Ursachen
und Korrekturmaßnahmen (→ Seite 404).
Wichtig
Dieses Kapitel ist an Fachpersonal gerichtet, das für Wartungstätigkeiten an Motoren und Maschinen quali-
fiziert und ausgebildet ist. Die Befähigung zur Ausübung dieser Arbeiten kann auch im Schulungscenter der
MTU Onsite Energy erworben werden.
Arbeiten am Gassystem dürfen nur durch einen Gasfachbetrieb ausgeführt werden.
Arbeiten an elektrischen Teilen der Anlage dürfen nur durch elektrotechnisch ausgebildetes Fachpersonal
ausgeführt werden.

Korrekturmaßnahmen bestehen aus einzelnen Arbeitsschritten. In einigen Fällen wird innerhalb eines
Schritts auf eine separate Aufgabe verwiesen. In diesem Fall zuerst diese Aufgabe erledigen. Anschließend
zur ursprünglichen Aufgabe zurückkehren und mit dem nächsten Schritt fortfahren.
Wenn die Fehlersuche nicht erfolgreich ist oder der gleiche Fehler sich ständig wiederholt, Service benach-
richtigen.
TIM-ID: 0000080397 - 002

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 165


6.2 Störungsmeldungen Legende
Die Störungsmeldungen gelten für 8V, 12V, 16V und 20V.

Erklärung der verwendeten Abkürzungen


In den Texten zu den einzelnen Störungsmeldungen werden folgende Abkürzungen verwendet:
Abkürzung Bedeutung
DL <Nummer> Default Lost: Das Gerät mit der Bezeichnung <Nummer> hat keine Verbin-
dung zum Default CAN-Bus.
RL <Nummer> Redundant Lost: Das Gerät mit der Bezeichnung <Nummer> hat keine
Verbindung zum Redundant CAN-Bus.
SD <Sensorbezeichnung> Sensor defect: Der Sensor mit der Bezeichnung <Sensorbezeichnung> lie-
fert kein auswertbares Signal.
MD Missing Data: Es fehlen Daten einer Messstelle.
AL Alarm: Alarmmeldung
SS Safety System: Das Sicherheitssystem hat auf irgend eine Weise reagiert.
TD Transmitter Deviation: Zwei Sensoren, die Messwerte des selben Medi-
ums erfassen, liefern unterschiedliche Messwerte.
HI High: Überschreitung des ersten Grenzwertes.
HIHI High High: Überschreitung des zweiten Grenzwertes.
LO Low: Unterschreitung des ersten Grenzwertes.
LOLO Low Low: Unterschreitung des zweiten Grenzwertes.
MG Message: Allgemeine Meldung
SE System Error: Warnung aufgrund eines Knotenausfalls im Default-Feld-
bus.
PB Push Button: Zustandsanzeige aufgrund der Aktivierung bestimmter Steu-
ertasten.
AKR Anti Klopfregelung (Anti Knock Control GET)

Wichtige Hinweise zu den Störungsmeldungen des Motorreglers/


Motorüberwachung
Störungsmeldungen des Motorreglers sind in der Fehlercodeliste dargestellt (→ Seite 404).
Die Informationen zu den Alarmfarben und dem automatischen Motorstopp in der Fehlercodeliste beziehen
sich auf die ausgelieferte Voreinstellung (Standard) des Motorreglers. Durch den OEM geänderte Einstellun-
gen in der Aggregatesteuerung führen unter Umständen zu anderen Systemreaktionen (siehe Dokumentation
des Aggregateherstellers).
Voraussetzung für Durchführung der Maßnahmen zur Fehlerbehebung ist eine entsprechende Qualifikation/
Schulung bei der MTU.
TIM-ID: 0000027852 - 003

Sollte die Fehlersuche nach der Fehlercodeliste keinen Erfolg haben, Service benachrichtigen.

Handlungsanweisung im Falle von Alarmmeldungen


Gelbalarm:
Sollte eine automatische Abstellung zum Motorenschutz nicht konfiguriert sein, bzw. nicht ausgelöst werden,
ist der Motor vorübergehend weiter betreibbar. Unverzüglich Service benachrichtigen/Fehlerbehebung ein-
leiten.
Rotalarm:

166 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


Vorsicht, der Motor wird im Grenzbereich betrieben. Sollte sich der Motor nicht unmittelbar nach Auslösung
eines Rotalarms von selbst abstellen, ist unverzüglich eine manuelle Abstellung durchzuführen.
Vorgehen nach automatischer Sicherheitsabstellung (→ Seite 161)
TIM-ID: 0000027852 - 003

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 167


6.3 Störungsmeldungen auf Protokoll zur Aggregatesteuerung
Mögliche Motorreaktionen bei Gelbalarm:
Warnung, Leistungsbegrenzung /-reduktion, Drehzahlbegrenzung, Motorstopp

Mögliche Motorreaktionen bei Rotalarm:


Motorstopp, Leistungsbegrenzung /-reduktion, Drehzahlbegrenzung, Warnung

Vorgehen nach automatischer Sicherheitsabstellung (→ Seite 161)

112222 – HI T-Exhaust Mean


Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Mittelwert aller 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Einzelabgastemperaturen ist zu 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112223 – HIHI T-Exhaust Mean


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Mittelwert aller 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Einzelabgastemperaturen ist zu 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112301 – HI T-Exhaust A1
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112302 – HI T-Exhaust A2
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).
TIM-ID: 0000038611 - 006

112303 – HI T-Exhaust A3
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

168 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


112304 – HI T-Exhaust A4
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112305 – HI T-Exhaust A5
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112306 – HI T-Exhaust A6
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112307 – HI T-Exhaust A7
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112308 – HI T-Exhaust A8
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112309 – HI T-Exhaust A9
TIM-ID: 0000038611 - 006

Gelbalarm. Ursprung EMU.


Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 169


112310 – HI T-Exhaust A10
Gelbalarm.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112311 – HI T-Exhaust B1
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112312 – HI T-Exhaust B2
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112313 – HI T-Exhaust B3
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112314 – HI T-Exhaust B4
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112315 – HI T-Exhaust B5
TIM-ID: 0000038611 - 006

Gelbalarm. Ursprung EMU.


Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

170 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


112316 – HI T-Exhaust B6
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112317 – HI T-Exhaust B7
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112318 – HI T-Exhaust B8
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112319 – HI T-Exhaust B9
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112320 – HI T-Exhaust B10


Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112401 – LO T-Exhaust A1
TIM-ID: 0000038611 - 006

Gelbalarm. Ursprung EMU.


Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 171


112402 – LO T-Exhaust A2
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112403 – LO T-Exhaust A3
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112404 – LO T-Exhaust A4
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112405 – LO T-Exhaust A5
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.
TIM-ID: 0000038611 - 006

172 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


112406 – LO T-Exhaust A6
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112407 – LO T-Exhaust A7
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112408 – LO T-Exhaust A8
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112409 – LO T-Exhaust A9
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.
TIM-ID: 0000038611 - 006

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 173


112410 – LO T-Exhaust A10
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112411 – LO T-Exhaust B1
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112412 – LO T-Exhaust B2
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112413 – LO T-Exhaust B3
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.
TIM-ID: 0000038611 - 006

174 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


112414 – LO T-Exhaust B4
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112415 – LO T-Exhaust B5
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112416 – LO T-Exhaust B6
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112417 – LO T-Exhaust B7
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.
TIM-ID: 0000038611 - 006

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 175


112418 – LO T-Exhaust B8
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112419 – LO T-Exhaust B9
Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112420 – LO T-Exhaust B10


Gelbalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112501 – HIHI T-Exhaust A1


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112502 – HIHI T-Exhaust A2


TIM-ID: 0000038611 - 006

Rotalarm. Ursprung EMU.


Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

176 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


112503 – HIHI T-Exhaust A3
Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112504 – HIHI T-Exhaust A4


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112505 – HIHI T-Exhaust A5


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112506 – HIHI T-Exhaust A6


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112507 – HIHI T-Exhaust A7


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112508 – HIHI T-Exhaust A8


TIM-ID: 0000038611 - 006

Rotalarm. Ursprung EMU.


Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 177


112509 – HIHI T-Exhaust A9
Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112510 – HIHI T-Exhaust A10


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112511 – HIHI T-Exhaust B1


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112512 – HIHI T-Exhaust B2


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112513 – HIHI T-Exhaust B3


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112514 – HIHI T-Exhaust B4


TIM-ID: 0000038611 - 006

Rotalarm. Ursprung EMU.


Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

178 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


112515 – HIHI T-Exhaust B5
Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112516 – HIHI T-Exhaust B6


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112517 – HIHI T-Exhaust B7


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112518 – HIHI T-Exhaust B8


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112519 – HIHI T-Exhaust B9


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112520 – HIHI T-Exhaust B10


TIM-ID: 0000038611 - 006

Rotalarm. Ursprung EMU.


Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
Mittelwert zu hoch. 3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 179


112601 – LOLO T-Exhaust A1
Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112602 – LOLO T-Exhaust A2


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112603 – LOLO T-Exhaust A3


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112604 – LOLO T-Exhaust A4


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.
TIM-ID: 0000038611 - 006

180 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


112605 – LOLO T-Exhaust A5
Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112606 – LOLO T-Exhaust A6


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112607 – LOLO T-Exhaust A7


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112608 – LOLO T-Exhaust A8


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.
TIM-ID: 0000038611 - 006

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 181


112609 – LOLO T-Exhaust A9
Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112610 – LOLO T-Exhaust A10


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen(→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen (→ Seite 470).
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112611 – LOLO T-Exhaust B1


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112612 – LOLO T-Exhaust B2


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.
TIM-ID: 0000038611 - 006

182 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


112613 – LOLO T-Exhaust B3
Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112614 – LOLO T-Exhaust B4


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112615 – LOLO T-Exhaust B5


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112616 – LOLO T-Exhaust B6


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.
TIM-ID: 0000038611 - 006

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 183


112617 – LOLO T-Exhaust B7
Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112618 – LOLO T-Exhaust B8


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112619 – LOLO T-Exhaust B9


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.

112620 – LOLO T-Exhaust B10


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Zündkerze prüfen.
Zylinders ist im Vergleich zum 2. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Mittelwert zu niedrig. 3. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
4. Ventiltrieb prüfen.
5. Verkabelung der Zündschiene/Zündspule auf thermische und
mechanische Beschädigung prüfen.
TIM-ID: 0000038611 - 006

112701 – HIHI T-Exhaust A1 (abs)


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist zu hoch. 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

184 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


112702 – HIHI T-Exhaust A2 (abs)
Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist zu hoch. 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112703 – HIHI T-Exhaust A3 (abs)


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist zu hoch. 2. Zündzeitpunkt prüfen(→ Seite 470).
3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112704 – HIHI T-Exhaust A4 (abs)


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist zu hoch. 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112705 – HIHI T-Exhaust A5 (abs)


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist zu hoch. 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112706 – HIHI T-Exhaust A6 (abs)


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist zu hoch. 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112707 – HIHI T-Exhaust A7 (abs)


TIM-ID: 0000038611 - 006

Rotalarm. Ursprung EMU.


Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist zu hoch. 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 185


112708 – HIHI T-Exhaust A8 (abs)
Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist zu hoch. 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112709 – HIHI T-Exhaust A9 (abs)


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist zu hoch. 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112710 – HIHI T-Exhaust A10 (abs)


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist zu hoch. 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112711 – HIHI T-Exhaust B1 (abs)


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist zu hoch. 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112712 – HIHI T-Exhaust B2 (abs)


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist zu hoch. 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112713 – HIHI T-Exhaust B3 (abs)


TIM-ID: 0000038611 - 006

Rotalarm. Ursprung EMU.


Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist zu hoch. 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

186 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


112714 – HIHI T-Exhaust B4 (abs)
Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist zu hoch. 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112715 – HIHI T-Exhaust B5 (abs)


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist zu hoch. 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112716 – HIHI T-Exhaust B6 (abs)


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist zu hoch. 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112717 – HIHI T-Exhaust B7 (abs)


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist zu hoch. 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112718 – HIHI T-Exhaust B8 (abs)


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist zu hoch. 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112719 – HIHI T-Exhaust B9 (abs)


TIM-ID: 0000038611 - 006

Rotalarm. Ursprung EMU.


Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist zu hoch. 2. Zündzeitpunkt prüfen (→ Seite 470).
3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 187


112720 – HIHI T-Exhaust B10 (abs)
Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Einzelabgastemperatur dieses 1. Emissionswerte prüfen (→ Seite 156).
Zylinders ist zu hoch. 2. Zündzeitpunkt prüfen(→ Seite 470).
3. Ventiltrieb prüfen (Auslassventile schließen nicht).

112923 – MD/SD T-Exhaust


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Sammelalarm (Detail siehe u Sammelalarm (Detail siehe verursachenden Alarm).
verursachenden Alarm).

113200 – Communication Lost ECU


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Keine Kommunikation mit der 1. Versorgungsspannung der ECU prüfen.
ECU per CAN. 2. Verbindungsleitung CAN prüfen.

113601 – AL Gas Valve 1 feedback


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Sammelalarm Gasmagnetventil 1. 1. Ventil 1 und Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
Rückmeldung stimmt nicht mit 2. Verursachenden Alarm beheben.
Vorgabe überein.

113602 – AL Gas Valve status (internal)


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Leitungsbruch oder Kurzschluss u Verkabelung und externe Dioden- und Widerstandbeschaltung
an Kanal TO1-OUT oder TO2-OUT. prüfen (→ Seite 496).

113603 – AL Gas Valve feedback (internal)


Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
TIM-ID: 0000038611 - 006

Logische Rückmeldung u Ventil 1 prüfen.


Gasmagnetventil 1 stimmt nicht
mit Vorgabe überein.

188 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


113902 – SS Local Initiated Emerg. Stop
Rotalarm. Ursprung EMU.
Ursache Abhilfe
Notstopp erkannt. Notstopp 1. Notstopp freigeben.
wurde händisch (Button) 2. Drehzahlregler prüfen.
ausgelöst oder Zündung hat 3. Drosselklappenschließposition prüfen.
Überdrehzahl gemeldet.

1.4510.186 – Error Status


Rotalarm. Ursprung AKR.
Ursache Abhilfe
Sammelalarm (Detail siehe 1. Verursachenden Alarm beheben.
verursachenden Alarm). 2. Klopfmodul neu starten.

1.4510.187 – Combined Error


Rotalarm. Ursprung AKR.
Ursache Abhilfe
Sammelalarm (Detail siehe u Verursachenden Alarm beheben.
verursachenden Alarm).

1.4510.188 – Internal Error


Rotalarm. Ursprung AKR.
Ursache Abhilfe
Hardware nicht betriebsbereit. 1. Klopfmodul neu starten.
2. Klopfmodul ersetzen.

1.4510.189 – Error Camshaft


Rotalarm. Ursprung AKR.
Ursache Abhilfe
Kein Signal vom 1. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
Nockenwellensensor für die AKR. 2. Sensor B 1.3 prüfen, bei Bedarf ersetzen (→ Seite 74).

1.4510.192 – Knock Sensor Error A1


Rotalarm. Ursprung AKR.
Ursache Abhilfe
TIM-ID: 0000038611 - 006

Kein Signal von diesem 1. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).


Klopfsensor. 2. Sensor prüfen (Anziehdrehmoment, Beschädigung), bei Bedarf
ersetzen (→ Seite 74).

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 189


1.4510.193 – Knock Sensor Error A2
Rotalarm. Ursprung AKR.
Ursache Abhilfe
Kein Signal von diesem 1. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
Klopfsensor. 2. Sensor prüfen (Anziehdrehmoment, Beschädigung), bei Bedarf
ersetzen (→ Seite 74).

1.4510.194 – Knock Sensor Error A3


Rotalarm. Ursprung AKR.
Ursache Abhilfe
Kein Signal von diesem 1. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
Klopfsensor. 2. Sensor prüfen (Anziehdrehmoment, Beschädigung), bei Bedarf
ersetzen (→ Seite 74).

1.4510.195 – Knock Sensor Error A4


Rotalarm. Ursprung AKR.
Ursache Abhilfe
Kein Signal von diesem 1. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
Klopfsensor. 2. Sensor prüfen (Anziehdrehmoment, Beschädigung), bei Bedarf
ersetzen (→ Seite 74).

1.4510.196 – Knock Sensor Error A5


Rotalarm. Ursprung AKR.
Ursache Abhilfe
Kein Signal von diesem 1. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
Klopfsensor. 2. Sensor prüfen (Anziehdrehmoment, Beschädigung), bei Bedarf
ersetzen (→ Seite 74).

1.4510.197 – Knock Sensor Error A6


Rotalarm. Ursprung AKR.
Ursache Abhilfe
Kein Signal von diesem 1. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
Klopfsensor. 2. Sensor prüfen (Anziehdrehmoment, Beschädigung), bei Bedarf
ersetzen (→ Seite 74).

1.4510.198 – Knock Sensor Error A7


TIM-ID: 0000038611 - 006

Rotalarm. Ursprung AKR.


Ursache Abhilfe
Kein Signal von diesem 1. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
Klopfsensor. 2. Sensor prüfen (Anziehdrehmoment, Beschädigung), bei Bedarf
ersetzen (→ Seite 74).

190 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


1.4510.199 – Knock Sensor Error A8
Rotalarm. Ursprung AKR.
Ursache Abhilfe
Kein Signal von diesem 1. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
Klopfsensor. 2. Sensor prüfen (Anziehdrehmoment, Beschädigung), bei Bedarf
ersetzen (→ Seite 74).

1.4510.200 – Knock Sensor Error A9


Rotalarm. Ursprung AKR.
Ursache Abhilfe
Kein Signal von diesem 1. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
Klopfsensor. 2. Sensor prüfen (Anziehdrehmoment, Beschädigung), bei Bedarf
ersetzen (→ Seite 74).

1.4510.201 – Knock Sensor Error A10


Rotalarm. Ursprung AKR.
Ursache Abhilfe
Kein Signal von diesem 1. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
Klopfsensor. 2. Sensor prüfen (Anziehdrehmoment, Beschädigung), bei Bedarf
ersetzen (→ Seite 74).

1.4510.202 – Knock Sensor Error B1


Rotalarm. Ursprung AKR.
Ursache Abhilfe
Kein Signal von diesem 1. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
Klopfsensor. 2. Sensor prüfen (Anziehdrehmoment, Beschädigung), bei Bedarf
ersetzen (→ Seite 74).

1.4510.203 – Knock Sensor Error B2


Rotalarm. Ursprung AKR.
Ursache Abhilfe
Kein Signal von diesem 1. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
Klopfsensor. 2. Sensor prüfen (Anziehdrehmoment, Beschädigung), bei Bedarf
ersetzen (→ Seite 74).

1.4510.204 – Knock Sensor Error B3


TIM-ID: 0000038611 - 006

Rotalarm. Ursprung AKR.


Ursache Abhilfe
Kein Signal von diesem 1. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
Klopfsensor. 2. Sensor prüfen (Anziehdrehmoment, Beschädigung), bei Bedarf
ersetzen (→ Seite 74).

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 191


1.4510.205 – Knock Sensor Error B4
Rotalarm. Ursprung AKR.
Ursache Abhilfe
Kein Signal von diesem 1. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
Klopfsensor. 2. Sensor prüfen (Anziehdrehmoment, Beschädigung), bei Bedarf
ersetzen (→ Seite 74).

1.4510.206 – Knock Sensor Error B5


Rotalarm. Ursprung AKR.
Ursache Abhilfe
Kein Signal von diesem 1. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
Klopfsensor. 2. Sensor prüfen (Anziehdrehmoment, Beschädigung), bei Bedarf
ersetzen (→ Seite 74).

1.4510.207 – Knock Sensor Error B6


Rotalarm. Ursprung AKR.
Ursache Abhilfe
Kein Signal von diesem 1. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
Klopfsensor. 2. Sensor prüfen (Anziehdrehmoment, Beschädigung), bei Bedarf
ersetzen (→ Seite 74).

1.4510.208 – Knock Sensor Error B7


Rotalarm. Ursprung AKR.
Ursache Abhilfe
Kein Signal von diesem 1. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
Klopfsensor. 2. Sensor prüfen (Anziehdrehmoment, Beschädigung), bei Bedarf
ersetzen (→ Seite 74).

1.4510.209 – Knock Sensor Error B8


Rotalarm. Ursprung AKR.
Ursache Abhilfe
Kein Signal von diesem 1. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
Klopfsensor. 2. Sensor prüfen (Anziehdrehmoment, Beschädigung), bei Bedarf
ersetzen (→ Seite 74).

1.4510.210 – Knock Sensor Error B9


TIM-ID: 0000038611 - 006

Rotalarm. Ursprung AKR.


Ursache Abhilfe
Kein Signal von diesem 1. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
Klopfsensor. 2. Sensor prüfen (Anziehdrehmoment, Beschädigung), bei Bedarf
ersetzen (→ Seite 74).

192 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


1.4510.211 – Knock Sensor Error B10
Rotalarm. Ursprung AKR.
Ursache Abhilfe
Kein Signal von diesem 1. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
Klopfsensor. 2. Sensor prüfen (Anziehdrehmoment, Beschädigung), bei Bedarf
ersetzen (→ Seite 74).

1.4520.232 – Error Missing Ring Gear Signal


Rotalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Fehlendes Kurbelwellensignal u Sensor B13.2, Sensorabstand und Verkabelung prüfen, bei Bedarf
Drehzahl 182 Zähne. ersetzen (→ Seite 74) (→ Seite 496).

1.4520.233 – Error Missing Reset Signal


Rotalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Fehlendes Resetsignal von der u Sensor B75, Sensorabstand und Verkabelung prüfen, bei Bedarf
Kurbelwelle. ersetzen (→ Seite 74) (→ Seite 496).

1.4520.234 – Error Missing Camshaft Signal


Rotalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Fehlendes Nockenwellensignal für u Sensor B1.2, Sensorabstand und Verkabelung prüfen, bei Bedarf
die Zündanlage. ersetzen (→ Seite 74) (→ Seite 496).

1.4520.235 – Error Number of Teeth


Rotalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Falsche Zähnezahl am Messrad 1. Einstellung der Zündanlage prüfen.
erkannt. 2. Sensor und Sensorabstände prüfen (→ Seite 74).

1.4520.236 – Unknown Engine Appl. Code


Rotalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Zündung ist falsch eingestellt. u Einstellung der Zündanlage prüfen.
TIM-ID: 0000038611 - 006

1.4520.237 – OverSpeed Shutdown


Rotalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Aggregat hat zulässige Drehzahl u Zündung neu starten.
überschritten.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 193


1.4520.238 – E2PROM Checksum Error
Rotalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Hardware nicht betriebsbereit. 1. Zündung neu starten.
2. Zündung ersetzen.

1.4520.239 – Global Timing out of Range


Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Vorgegebener globaler 1. Wert in ECU Parametersatz anpassen.
Zündzeitpunkt außerhalb des 2. Einstellung der Zündanlage prüfen.
gültigen Bereiches.

1.4520.240 – Unknown Timing or Energy Level


Rotalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Keinen globalen Zündzeitpunkt u Verkabelung und Einstellung prüfen (→ Seite 496).
und Energielevel empfangen,
CAN-Bus-Verbindung gestört.

1.4520.241 – Individual Timing out of Range


Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Vorgegebener individueller 1. Wert in ECU Parametersatz anpassen.
Zündzeitpunkt außerhalb des 2. Einstellung der Zündanlage prüfen.
gültigen Bereiches.

1.4520.242 – Selftest Shutdown


Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Selbsttest war aktiv, bei u Zündung neu starten.
drehendem Motor.

1.4520.243 – Open Primary Rate Exceeded


Rotalarm. Ursprung IC922.
TIM-ID: 0000038611 - 006

Ursache Abhilfe
Zulässige Summierung der 1. Entsprechende Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
Entladungsfehler erreicht. 2. Zündspulen prüfen.

194 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


1.4520.245 – Open Primary, Channel 1
Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Zündenergie nicht entladen. 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
2. Zündspulen prüfen.

1.4520.246 – Open Primary, Channel 2


Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Zündenergie nicht entladen. 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
2. Zündspulen prüfen.

1.4520.247 – Open Primary, Channel 3


Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Zündenergie nicht entladen. 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
2. Zündspulen prüfen.

1.4520.248 – Open Primary, Channel 4


Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Zündenergie nicht entladen. 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
2. Zündspulen prüfen.

1.4520.249 – Open Primary, Channel 5


Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Zündenergie nicht entladen. 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
2. Zündspulen prüfen.

1.4520.250 – Open Primary, Channel 6


Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Zündenergie nicht entladen. 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
2. Zündspulen prüfen.
TIM-ID: 0000038611 - 006

1.4520.251 – Open Primary, Channel 7


Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Zündenergie nicht entladen. 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
2. Zündspulen prüfen.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 195


1.4520.252 – Open Primary, Channel 8
Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Zündenergie nicht entladen. 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
2. Zündspulen prüfen.

1.4520.253 – Open Primary, Channel 9


Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Zündenergie nicht entladen. 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
2. Zündspulen prüfen.

1.4520.254 – Open Primary, Channel 10


Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Zündenergie nicht entladen. 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
2. Zündspulen prüfen.

1.4520.255 – Open Primary, Channel 11


Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Zündenergie nicht entladen. 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
2. Zündspulen prüfen.

1.4520.256 – Open Primary, Channel 12


Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Zündenergie nicht entladen. 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
2. Zündspulen prüfen.

1.4520.257 – Open Primary, Channel 13


Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Zündenergie nicht entladen. 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
2. Zündspulen prüfen.
TIM-ID: 0000038611 - 006

1.4520.258 – Open Primary, Channel 14


Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Zündenergie nicht entladen. 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
2. Zündspulen prüfen.

196 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


1.4520.259 – Open Primary, Channel 15
Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Zündenergie nicht entladen. 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
2. Zündspulen prüfen.

1.4520.260 – Open Primary, Channel 16


Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Zündenergie nicht entladen. 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
2. Zündspulen prüfen.

1.4520.262 – Open Primary, Channel 17


Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Zündenergie nicht entladen. 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
2. Zündspulen prüfen.

1.4520.263 – Open Primary, Channel 18


Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Zündenergie nicht entladen. 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
2. Zündspulen prüfen.

1.4520.264 – Open Primary, Channel 19


Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Zündenergie nicht entladen. 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
2. Zündspulen prüfen.

1.4520.265 – Open Primary, Channel 20


Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Zündenergie nicht entladen. 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
2. Zündspulen prüfen.
TIM-ID: 0000038611 - 006

1.4520.270 – Warn. Missing Ring Gear Signal


Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Fehlendes Kurbelwellensignal u Sensor B 13.3, Sensorabstand und Verkabelung prüfen, bei Bedarf
Drehzahl 182 Zähne. ersetzen (→ Seite 74) (→ Seite 496).

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 197


1.4520.271 – Warning Missing Reset Signal
Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Fehlendes Resetsignal von der u Sensor B 75, Sensorabstand und Verkabelung prüfen, bei Bedarf
Kurbelwelle. ersetzen (→ Seite 74) (→ Seite 496).

1.4520.272 – Warn. Missing Camshaft Signal


Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Fehlendes Nockenwellensignal für u Sensor B 1.2, Sensorabstand und Verkabelung prüfen, bei Bedarf
die Zündanlage. ersetzen (→ Seite 74) (→ Seite 496).

1.4520.273 – SCR Fault Odd


Rotalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Hardware nicht betriebsbereit. 1. Zündung neu starten.
2. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).

1.4520.274 – SCR Fault Even


Rotalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Hardware nicht betriebsbereit. 1. Zündung neu starten.
2. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).

1.4520.275 – Odd Energy Level out of Range


Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Vorgegebenes Energy Level u Wert in ECU Parametersatz anpassen.
außerhalb des gültigen Bereiches.

1.4520.276 – Even Energy Level out of Range


Gelbalarm. Ursprung IC922.
Ursache Abhilfe
Vorgegebenes Energy Level u Wert in ECU Parametersatz anpassen.
außerhalb des gültigen Bereiches.
TIM-ID: 0000038611 - 006

1.4520.508 – MIC5 Stat Operational error


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Es ist ein Betriebsfehler 1. Verursachenden Alarm beheben.
aufgetreten. 2. Zündsteuergerät neu starten.

198 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


1.4520.509 – MIC5 Stat System error
Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Es ist ein Systemfehler 1. Verursachenden Alarm beheben.
aufgetreten. 2. Zündsteuergerät neu starten.

1.4520.520 – MIC5 Stat W: temperat limit reached


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Gerätetemperatur ist zu hoch. u Für ausreichende Durchlüftung im Aggregateraum sorgen.

1.4520.521 – MIC5 Stat W: pow output lim reached


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Leistungsabgabe ist zu hoch. 1. Einstellungen des Zündsystems im Motorregler prüfen.
2. Zündspulen prüfen.
3. Zündkerzen prüfen.

1.4520.522 – MIC5 Stat W: invalid coil data


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Einstellungen der Zündanlage 1. Einstellungen des Zündsystems im Motorregler prüfen.
sind ungültig. 2. Zündsteuergerät neu starten.

1.4520.523 – MIC5 Stat W: invalid configuration


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Einstellungen der Zündanlage 1. Einstellungen des Zündsystems im Motorregler prüfen.
sind ungültig. 2. Zündsteuergerät neu starten.

1.4520.524 – MIC5 Stat W: invalid trigger config


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Einstellungen der Zündanlage 1. Einstellungen des Zündsystems im Motorregler prüfen.
sind ungültig. 2. Zündsteuergerät neu starten.
TIM-ID: 0000038611 - 006

1.4520.525 – MIC5 Stat W: conf data checksum err


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Einstellungen der Zündanlage 1. Einstellungen des Zündsystems im Motorregler prüfen.
sind ungültig. 2. Zündsteuergerät neu starten.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 199


1.4520.526 – MIC5 Stat Analogue current sig fail
Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Ausfall des Stromsignals zur u Einstellungen im Zündsteuergerät prüfen.
Verstellung des Zündzeitpunktes.

1.4520.527 – MIC5 Stat Analogue voltage sig fail


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Ausfall des Spannungssignals zur u Einstellungen im Zündsteuergerät prüfen.
Verstellung des Zündzeitpunktes.

1.4520.528 – MIC5 Stat Aux inp supply volt. fail


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Störung der 1. Einstellungen prüfen.
Hilfsversorgungsspannung der 2. Zündsteuergerät neu starten.
analogen Eingänge. 3. Zündsteuergerät ersetzen.

1.4520.529 – MIC5 Stat Trigger supply volt. fail


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Störung der 1. Verkabelung zu Sensor B1.2 prüfen (→ Seite 496).
Hilfsversorgungsspannung der 2. Sensor B1.2 prüfen (→ Seite 74).
Impulsaufnehmer. 3. Zündsteuergerät neu starten.
4. Zündsteuergerät ersetzen.

1.4520.530 – MIC5 Stat Global timing limited


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Der globale Zündzeitpunkt liegt u Einstellungen Motorregler prüfen.
außerhalb des gültigen Bereiches.

1.4520.540 – MIC5 E1 General fault


Rotalarm. Ursprung MIC5.
TIM-ID: 0000038611 - 006

Ursache Abhilfe
Ein allgemeiner Fehler ist 1. Einstellungen Motorregler prüfen.
aufgetreten. 2. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
3. Zündsteuergerät neu starten.
4. Zündsteuergerät ersetzen.

200 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


1.4520.541 – MIC5 E1 Overspeed
Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Überdrehzahlgrenze wurde 1. Einstellungen Motorregler prüfen.
erreicht. 2. Drehzahlsensoren des Zündsystems prüfen (→ Seite 74).
3. Zündsteuergerät neu starten.

1.4520.542 – MIC5 E1 Speed sig during selftest


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Es wurden u Zündsteuergerät neu starten.
Impulsaufnehmersignale während
des Selbsttestes erkannt.

1.4520.543 – MIC5 E1 Shutdown due to alarm


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Abschaltung durch Alarm. 1. Verursachenden Alarm beheben.
2. Zündsteuergerät neu starten.

1.4520.544 – MIC5 E1 Id of output board failed


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Kenndaten der 1. Zündsteuergerät neu starten.
Ausgangsplatine konnten nicht 2. Zündsteuergerät ersetzen.
gelesen werden oder sind
fehlerhaft.

1.4520.545 – MIC5 E1 Fail hi-voltage pow supply


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Das Hochspannungsnetzteil ist 1. Zündsteuergerät neu starten.
defekt. 2. Zündsteuergerät ersetzen.

1.4520.546 – MIC5 E1 Failure temperature sensor


Rotalarm. Ursprung MIC5.
TIM-ID: 0000038611 - 006

Ursache Abhilfe
Der Temperatursensor ist defekt. 1. Zündsteuergerät neu starten.
2. Zündsteuergerät ersetzen.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 201


1.4520.547 – MIC5 E1 Failure current sensor
Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Der Stromsensor ist defekt. 1. Zündsteuergerät neu starten.
2. Zündsteuergerät ersetzen.

1.4520.548 – MIC5 E1 Temperature limit reached


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Gerätetemperatur hat den 1. Für ausreichende Durchlüftung im Aggregateraum sorgen.
zulässigen Wert überschritten. 2. Zündsteuergerät neu starten.

1.4520.549 – MIC5 E1 Power output limit reached


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Leistungsabgabe hat den 1. Einstellungen des Zündsystems im Motorregler prüfen.
zulässigen Wert überschritten. 2. Zündspulen prüfen.
3. Zündkerzen prüfen.
4. Zündsteuergerät neu starten.

1.4520.550 – MIC5 E1 Tr1 synchronisation fault


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Auf Signal von Impulsaufnehmer 1 u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
(B1.2) konnte nicht synchronisiert und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
werden. (→ Seite 496)

1.4520.551 – MIC5 E1 Tr1 operational error


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Impulsaufnehmer 1 (B1.2) hat 1. Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Betriebsfehler ausgelöst. und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
(→ Seite 496)
2. Zündsteuergerät neu starten.

1.4520.552 – MIC5 E1 Tr1 no signal detected


TIM-ID: 0000038611 - 006

Gelbalarm. Ursprung MIC5.


Ursache Abhilfe
Kein Signal von Impulsaufnehmer u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
1 (B1.2). und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
(→ Seite 496)

202 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


1.4520.553 – MIC5 E1 Tr1 polarity detection fail
Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Polarität von u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Impulsaufnehmer 1 (B1.2) konnte und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
nicht erkannt werden. (→ Seite 496)

1.4520.554 – MIC5 E1 Tr1 wrong polarity


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Impulsaufnehmer 1 (B1.2) hat die u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
falsche Polarität. und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
(→ Seite 496)

1.4520.555 – MIC5 E1 Tr1 no index mark detected


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Indexmarke von u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Impulsaufnehmer 1 (B1.2) wurde und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
nicht erkannt. (→ Seite 496)

1.4520.556 – MIC5 E1 Tr1 wrong n of trigg events


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Anzahl der Ereignisse von u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Impulsaufnehmer 1 (B1.2) ist und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
nicht korrekt. (→ Seite 496)

1.4520.557 – MIC5 E1 Tr1 signal missing


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Ein erwartetes Signal von u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Impulsaufnehmer 1 (B1.2) hat und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
gefehlt. (→ Seite 496)

1.4520.558 – MIC5 E1 Tr1 signal faulty


TIM-ID: 0000038611 - 006

Gelbalarm. Ursprung MIC5.


Ursache Abhilfe
Ein unerwartetes Signal von u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Impulsaufnehmer 1 (B1.2) wurde und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
erkannt. (→ Seite 496)

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 203


1.4520.559 – MIC5 E1 Tr1 index mark not detected
Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Indexmarke von u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Impulsaufnehmer 1 (B1.2) wurde und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
im Betrieb nicht erkannt. (→ Seite 496)

1.4520.560 – MIC5 E1 Tr1 index to early / faulty


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Indexmarke von u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Impulsaufnehmer 1 (B1.2) wurde und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
zu früh erkannt oder war gestört. (→ Seite 496)

1.4520.561 – MIC5 E1 Tr1 index to late / missing


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Indexmarke von u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Impulsaufnehmer 1 (B1.2) wurde und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
zu spät erkannt oder fehlte. (→ Seite 496)

1.4520.570 – MIC5 IPE Primary Open Cylinder 1


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
Primärstromkreis von Zylinder 1 in 2. Zündspule prüfen.
Zündreihenfolge.

1.4520.571 – MIC5 IPE Primary Open Cylinder 2


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
Primärstromkreis von Zylinder 2 in 2. Zündspule prüfen.
Zündreihenfolge.

1.4520.572 – MIC5 IPE Primary Open Cylinder 3


TIM-ID: 0000038611 - 006

Rotalarm. Ursprung MIC5.


Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
Primärstromkreis von Zylinder 3 in 2. Zündspule prüfen.
Zündreihenfolge.

204 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


1.4520.573 – MIC5 IPE Primary Open Cylinder 4
Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
Primärstromkreis von Zylinder 4 in 2. Zündspule prüfen.
Zündreihenfolge.

1.4520.574 – MIC5 IPE Primary Open Cylinder 5


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
Primärstromkreis von Zylinder 5 in 2. Zündspule prüfen.
Zündreihenfolge.

1.4520.575 – MIC5 IPE Primary Open Cylinder 6


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
Primärstromkreis von Zylinder 6 in 2. Zündspule prüfen.
Zündreihenfolge.

1.4520.576 – MIC5 IPE Primary Open Cylinder 7


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
Primärstromkreis von Zylinder 7 in 2. Zündspule prüfen.
Zündreihenfolge.

1.4520.577 – MIC5 IPE Primary Open Cylinder 8


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
Primärstromkreis von Zylinder 8 in 2. Zündspule prüfen.
Zündreihenfolge.

1.4520.578 – MIC5 IPE Primary Open Cylinder 9


TIM-ID: 0000038611 - 006

Rotalarm. Ursprung MIC5.


Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
Primärstromkreis von Zylinder 9 in 2. Zündspule prüfen.
Zündreihenfolge.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 205


1.4520.579 – MIC5 IPE Primary Open Cylinder 10
Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
Primärstromkreis von Zylinder 10 2. Zündspule prüfen.
in Zündreihenfolge.

1.4520.580 – MIC5 IPE Primary Open Cylinder 11


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
Primärstromkreis von Zylinder 11 2. Zündspule prüfen.
in Zündreihenfolge.

1.4520.581 – MIC5 IPE Primary Open Cylinder 12


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
Primärstromkreis von Zylinder 12 2. Zündspule prüfen.
in Zündreihenfolge.

1.4520.582 – MIC5 IPE Primary Open Cylinder 13


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
Primärstromkreis von Zylinder 13 2. Zündspule prüfen.
in Zündreihenfolge.

1.4520.583 – MIC5 IPE Primary Open Cylinder 14


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
Primärstromkreis von Zylinder 14 2. Zündspule prüfen.
in Zündreihenfolge.

1.4520.584 – MIC5 IPE Primary Open Cylinder 15


TIM-ID: 0000038611 - 006

Rotalarm. Ursprung MIC5.


Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
Primärstromkreis von Zylinder 15 2. Zündspule prüfen.
in Zündreihenfolge.

206 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


1.4520.585 – MIC5 IPE Primary Open Cylinder 16
Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
Primärstromkreis von Zylinder 16 2. Zündspule prüfen.
in Zündreihenfolge.

1.4520.586 – MIC5 IPE Primary Open Cylinder 17


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
Primärstromkreis von Zylinder 17 2. Zündspule prüfen.
in Zündreihenfolge.

1.4520.587 – MIC5 IPE Primary Open Cylinder 18


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
Primärstromkreis von Zylinder 18 2. Zündspule prüfen.
in Zündreihenfolge.

1.4520.588 – MIC5 IPE Primary Open Cylinder 19


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
Primärstromkreis von Zylinder 19 2. Zündspule prüfen.
in Zündreihenfolge.

1.4520.589 – MIC5 IPE Primary Open Cylinder 20


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
Primärstromkreis von Zylinder 20 2. Zündspule prüfen.
in Zündreihenfolge.

1.4520.590 – MIC5 IPE Prim Short Circuit Cyl 1


TIM-ID: 0000038611 - 006

Rotalarm. Ursprung MIC5.


Ursache Abhilfe
Kurzschluss im Primärstromkreis 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
von Zylinder 1 in Zündreihenfolge. 2. Zündspule prüfen.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 207


1.4520.591 – MIC5 IPE Prim Short Circuit Cyl 2
Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im Primärstromkreis 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
von Zylinder 2 in Zündreihenfolge. 2. Zündspule prüfen.

1.4520.592 – MIC5 IPE Prim Short Circuit Cyl 3


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im Primärstromkreis 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
von Zylinder 3 in Zündreihenfolge. 2. Zündspule prüfen.

1.4520.593 – MIC5 IPE Prim Short Circuit Cyl 4


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im Primärstromkreis 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
von Zylinder 4 in Zündreihenfolge. 2. Zündspule prüfen.

1.4520.594 – MIC5 IPE Prim Short Circuit Cyl 5


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im Primärstromkreis 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
von Zylinder 5 in Zündreihenfolge. 2. Zündspule prüfen.

1.4520.595 – MIC5 IPE Prim Short Circuit Cyl 6


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im Primärstromkreis 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
von Zylinder 6 in Zündreihenfolge. 2. Zündspule prüfen.

1.4520.596 – MIC5 IPE Prim Short Circuit Cyl 7


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im Primärstromkreis 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
von Zylinder 7 in Zündreihenfolge. 2. Zündspule prüfen.
TIM-ID: 0000038611 - 006

1.4520.597 – MIC5 IPE Prim Short Circuit Cyl 8


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im Primärstromkreis 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
von Zylinder 8 in Zündreihenfolge. 2. Zündspule prüfen.

208 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


1.4520.598 – MIC5 IPE Prim Short Circuit Cyl 9
Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im Primärstromkreis 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
von Zylinder 9 in Zündreihenfolge. 2. Zündspule prüfen.

1.4520.599 – MIC5 IPE Prim Short Circuit Cyl 10


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im Primärstromkreis 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
von Zylinder 10 in 2. Zündspule prüfen.
Zündreihenfolge.

1.4520.600 – MIC5 IPE Prim Short Circuit Cyl 11


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im Primärstromkreis 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
von Zylinder 11 in 2. Zündspule prüfen.
Zündreihenfolge.

1.4520.601 – MIC5 IPE Prim Short Circuit Cyl 12


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im Primärstromkreis 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
von Zylinder 12 in 2. Zündspule prüfen.
Zündreihenfolge.

1.4520.602 – MIC5 IPE Prim Short Circuit Cyl 13


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im Primärstromkreis 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
von Zylinder 13 in 2. Zündspule prüfen.
Zündreihenfolge.

1.4520.603 – MIC5 IPE Prim Short Circuit Cyl 14


Rotalarm. Ursprung MIC5.
TIM-ID: 0000038611 - 006

Ursache Abhilfe
Kurzschluss im Primärstromkreis 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
von Zylinder 14 in 2. Zündspule prüfen.
Zündreihenfolge.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 209


1.4520.604 – MIC5 IPE Prim Short Circuit Cyl 15
Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im Primärstromkreis 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
von Zylinder 15 in 2. Zündspule prüfen.
Zündreihenfolge.

1.4520.605 – MIC5 IPE Prim Short Circuit Cyl 16


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im Primärstromkreis 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
von Zylinder 16 in 2. Zündspule prüfen.
Zündreihenfolge.

1.4520.606 – MIC5 IPE Prim Short Circuit Cyl 17


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im Primärstromkreis 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
von Zylinder 17 in 2. Zündspule prüfen.
Zündreihenfolge.

1.4520.607 – MIC5 IPE Prim Short Circuit Cyl 18


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im Primärstromkreis 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
von Zylinder 18 in 2. Zündspule prüfen.
Zündreihenfolge.

1.4520.608 – MIC5 IPE Prim Short Circuit Cyl 19


Rotalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im Primärstromkreis 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
von Zylinder 19 in 2. Zündspule prüfen.
Zündreihenfolge.

1.4520.609 – MIC5 IPE Prim Short Circuit Cyl 20


TIM-ID: 0000038611 - 006

Rotalarm. Ursprung MIC5.


Ursache Abhilfe
Kurzschluss im Primärstromkreis 1. Verkabelung zur Zündspule prüfen (→ Seite 496).
von Zylinder 20 in 2. Zündspule prüfen.
Zündreihenfolge.

210 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


1.4520.610 – MIC5 ISE Secondary Open Cylinder 1
Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
1 in Zündreihenfolge.

1.4520.611 – MIC5 ISE Secondary Open Cylinder 2


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
2 in Zündreihenfolge.

1.4520.612 – MIC5 ISE Secondary Open Cylinder 3


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
3 in Zündreihenfolge.

1.4520.613 – MIC5 ISE Secondary Open Cylinder 4


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
4 in Zündreihenfolge.

1.4520.614 – MIC5 ISE Secondary Open Cylinder 5


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
5 in Zündreihenfolge.

1.4520.615 – MIC5 ISE Secondary Open Cylinder 6


TIM-ID: 0000038611 - 006

Gelbalarm. Ursprung MIC5.


Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
6 in Zündreihenfolge.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 211


1.4520.616 – MIC5 ISE Secondary Open Cylinder 7
Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
7 in Zündreihenfolge.

1.4520.617 – MIC5 ISE Secondary Open Cylinder 8


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
8 in Zündreihenfolge.

1.4520.618 – MIC5 ISE Secondary Open Cylinder 9


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
9 in Zündreihenfolge.

1.4520.619 – MIC5 ISE Secondary Open Cylinder 10


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
10 in Zündreihenfolge.

1.4520.620 – MIC5 ISE Secondary Open Cylinder 11


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
11 in Zündreihenfolge.

1.4520.621 – MIC5 ISE Secondary Open Cylinder 12


TIM-ID: 0000038611 - 006

Gelbalarm. Ursprung MIC5.


Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
12 in Zündreihenfolge.

212 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


1.4520.622 – MIC5 ISE Secondary Open Cylinder 13
Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
13 in Zündreihenfolge.

1.4520.623 – MIC5 ISE Secondary Open Cylinder 14


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
14 in Zündreihenfolge.

1.4520.624 – MIC5 ISE Secondary Open Cylinder 15


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
15 in Zündreihenfolge.

1.4520.625 – MIC5 ISE Secondary Open Cylinder 16


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
16 in Zündreihenfolge.

1.4520.626 – MIC5 ISE Secondary Open Cylinder 17


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
17 in Zündreihenfolge.

1.4520.627 – MIC5 ISE Secondary Open Cylinder 18


TIM-ID: 0000038611 - 006

Gelbalarm. Ursprung MIC5.


Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
18 in Zündreihenfolge.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 213


1.4520.628 – MIC5 ISE Secondary Open Cylinder 19
Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
19 in Zündreihenfolge.

1.4520.629 – MIC5 ISE Secondary Open Cylinder 20


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Unterbrechung im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
20 in Zündreihenfolge.

1.4520.630 – MIC5 ISE Secon Short Circuit Cyl 1


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
1 in Zündreihenfolge.

1.4520.631 – MIC5 ISE Secon Short Circuit Cyl 2


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
2 in Zündreihenfolge.

1.4520.632 – MIC5 ISE Secon Short Circuit Cyl 3


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
3 in Zündreihenfolge.

1.4520.633 – MIC5 ISE Secon Short Circuit Cyl 4


TIM-ID: 0000038611 - 006

Gelbalarm. Ursprung MIC5.


Ursache Abhilfe
Kurzschluss im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
4 in Zündreihenfolge.

214 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


1.4520.634 – MIC5 ISE Secon Short Circuit Cyl 5
Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
5 in Zündreihenfolge.

1.4520.635 – MIC5 ISE Secon Short Circuit Cyl 6


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
6 in Zündreihenfolge.

1.4520.636 – MIC5 ISE Secon Short Circuit Cyl 7


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
7 in Zündreihenfolge.

1.4520.637 – MIC5 ISE Secon Short Circuit Cyl 8


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
8 in Zündreihenfolge.

1.4520.638 – MIC5 ISE Secon Short Circuit Cyl 9


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
9 in Zündreihenfolge.

1.4520.639 – MIC5 ISE Secon Short Circuit Cyl 10


TIM-ID: 0000038611 - 006

Gelbalarm. Ursprung MIC5.


Ursache Abhilfe
Kurzschluss im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
10 in Zündreihenfolge.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 215


1.4520.640 – MIC5 ISE Secon Short Circuit Cyl 11
Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
11 in Zündreihenfolge.

1.4520.641 – MIC5 ISE Secon Short Circuit Cyl 12


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
12 in Zündreihenfolge.

1.4520.642 – MIC5 ISE Secon Short Circuit Cyl 13


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
13 in Zündreihenfolge.

1.4520.643 – MIC5 ISE Secon Short Circuit Cyl 14


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
14 in Zündreihenfolge.

1.4520.644 – MIC5 ISE Secon Short Circuit Cyl 15


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
15 in Zündreihenfolge.

1.4520.645 – MIC5 ISE Secon Short Circuit Cyl 16


TIM-ID: 0000038611 - 006

Gelbalarm. Ursprung MIC5.


Ursache Abhilfe
Kurzschluss im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
16 in Zündreihenfolge.

216 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


1.4520.646 – MIC5 ISE Secon Short Circuit Cyl 17
Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
17 in Zündreihenfolge.

1.4520.647 – MIC5 ISE Secon Short Circuit Cyl 18


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
18 in Zündreihenfolge.

1.4520.648 – MIC5 ISE Secon Short Circuit Cyl 19


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
19 in Zündreihenfolge.

1.4520.649 – MIC5 ISE Secon Short Circuit Cyl 20


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kurzschluss im 1. Zündleitung, Kerzenstecker und Zündkerze prüfen.
Sekundärstromkreis von Zylinder 2. Zündspule prüfen.
20 in Zündreihenfolge.

1.4520.658 – MIC5 E2 Tr2 synchronisation fault


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Auf Signal von Impulsaufnehmer 2 u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
(B75) konnte nicht synchronisiert und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
werden. (→ Seite 496)

1.4520.659 – MIC5 E2 Tr2 operational error


TIM-ID: 0000038611 - 006

Rotalarm. Ursprung MIC5.


Ursache Abhilfe
Impulsaufnehmer 2 (B75) hat 1. Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Betriebsfehler ausgelöst. und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
(→ Seite 496)
2. Zündsteuergerät neu starten.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 217


1.4520.660 – MIC5 E2 Tr2 no signal detected
Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kein Signal von Impulsaufnehmer u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
2 (B75). und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
(→ Seite 496)

1.4520.661 – MIC5 E2 Tr2 polarity detection fail


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Polarität von u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Impulsaufnehmer 2 (B75) konnte und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
nicht erkannt werden. (→ Seite 496)

1.4520.662 – MIC5 E2 Tr2 wrong polarity


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Impulsaufnehmer 2 (B75) hat die u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
falsche Polarität. und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
(→ Seite 496)

1.4520.663 – MIC5 E2 Tr2 no index mark detected


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Indexmarke von u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Impulsaufnehmer 2 (B75) wurde und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
nicht erkannt. (→ Seite 496)

1.4520.664 – MIC5 E2 Tr2 wrong n of trigg events


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Anzahl der Ereignisse von u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Impulsaufnehmer 2 (B75) ist nicht und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
korrekt. (→ Seite 496)

1.4520.665 – MIC5 E2 Tr2 signal missing


TIM-ID: 0000038611 - 006

Gelbalarm. Ursprung MIC5.


Ursache Abhilfe
Ein erwartetes Signal von u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Impulsaufnehmer 2 (B75) hat und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
gefehlt (→ Seite 496)

218 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


1.4520.666 – MIC5 E2 Tr2 signal faulty
Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Ein unerwartetes Signal von u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Impulsaufnehmer 2 (B75) wurde und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
erkannt. (→ Seite 496)

1.4520.667 – MIC5 E2 Tr2 index mark not detected


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Indexmarke von u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Impulsaufnehmer 2 (B75) wurde und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
im Betrieb nicht erkannt. (→ Seite 496)

1.4520.668 – MIC5 E2 Tr2 index to early / faulty


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Indexmarke von u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Impulsaufnehmer 2 (B75) wurde und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
zu früh erkannt oder war gestört. (→ Seite 496)

1.4520.669 – MIC5 E2 Tr2 index to late / missing


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Indexmarke von u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Impulsaufnehmer 2 (B75) wurde und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
zu spät erkannt oder fehlte. (→ Seite 496)

1.4520.670 – MIC5 E2 Tr3 synchronisation fault


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Auf Signal von Impulsaufnehmer 3 u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
(B13.2) konnte nicht und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
synchronisiert werden. (→ Seite 496)

1.4520.671 – MIC5 E2 Tr3 operational error


TIM-ID: 0000038611 - 006

Rotalarm. Ursprung MIC5.


Ursache Abhilfe
Impulsaufnehmer 3 (B13.2) hat 1. Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Betriebsfehler ausgelöst. und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
(→ Seite 496)
2. Zündsteuergerät neu starten.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 219


1.4520.672 – MIC5 E2 Tr3 no signal detected
Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Kein Signal von Impulsaufnehmer u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
3 (B13.2). und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
(→ Seite 496)

1.4520.673 – MIC5 E2 Tr3 polarity detection fail


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Polarität von u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Impulsaufnehmer 3 (B13.2) und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
konnte nicht erkannt werden. (→ Seite 496)

1.4520.674 – MIC5 E2 Tr3 wrong polarity


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Impulsaufnehmer 3 (B13.2) hat u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
die falsche Polarität. und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
(→ Seite 496)

1.4520.675 – MIC5 E2 Tr3 no index mark detected


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Indexmarke von u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Impulsaufnehmer 3 (B13.2) wurde und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
nicht erkannt. (→ Seite 496)

1.4520.676 – MIC5 E2 Tr3 wrong n of trigg events


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Anzahl der Ereignisse von u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Impulsaufnehmer 3 (B13.2) ist und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
nicht korrekt. (→ Seite 496)

1.4520.677 – MIC5 E2 Tr3 signal missing


TIM-ID: 0000038611 - 006

Gelbalarm. Ursprung MIC5.


Ursache Abhilfe
Ein erwartetes Signal von u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Impulsaufnehmer 3 (B13.2) hat und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
gefehlt. (→ Seite 496)

220 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


1.4520.678 – MIC5 E2 Tr3 signal faulty
Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Ein unerwartetes Signal von u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Impulsaufnehmer 3 (B13.2) wurde und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
erkannt. (→ Seite 496)

1.4520.679 – MIC5 E2 Tr3 index mark not detected


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Indexmarke von u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Impulsaufnehmer 3 (B13.2) wurde und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
im Betrieb nicht erkannt. (→ Seite 496)

1.4520.680 – MIC5 E2 Tr3 index to early / faulty


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Indexmarke von u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Impulsaufnehmer 3 (B13.2) wurde und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
zu früh erkannt oder war gestört. (→ Seite 496)

1.4520.681 – MIC5 E2 Tr3 index to late / missing


Gelbalarm. Ursprung MIC5.
Ursache Abhilfe
Die Indexmarke von u Sensor, Sensorabstand, Verkabelung, Einstellungen im Datensatz
Impulsaufnehmer 3 (B13.2) wurde und Messrad prüfen. Bei Bedarf den Sensor ersetzen. (→ Seite 74)
zu spät erkannt oder fehlte. (→ Seite 496)

1.4530.007 – Shutdown
Rotalarm. Ursprung Verdichterbypass.
Ursache Abhilfe
Hardware nicht betriebsbereit. 1. Verdichterbypassklappe neu starten.
2. Verdichterbypassklappe ersetzen.

1.4530.008 – Alarm
Gelbalarm. Ursprung Verdichterbypass.
TIM-ID: 0000038611 - 006

Ursache Abhilfe
Sammelalarm (Detail siehe u Verursachenden Alarm beheben.
verursachenden Alarm).

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 221


1.4530.009 – Derating Active
Gelbalarm. Ursprung Verdichterbypass.
Ursache Abhilfe
Interne Temperatur zu hoch. 1. Raumtemperatur und Belüftung prüfen.
Verstellgeschwindigkeit wird 2. Mechanik prüfen.
reduziert. 3. Verdichterbypassklappe neu starten.

1.4530.010 – PWM Input High Duty Cycle Error


Gelbalarm. Ursprung Verdichterbypass.
Ursache Abhilfe
Verdichterbypass ist falsch u Einstellung Verdichterbypassklappe prüfen.
eingestellt.

1.4530.011 – PWM Input Low Duty Cycle Error


Gelbalarm. Ursprung Verdichterbypass.
Ursache Abhilfe
Verdichterbypass ist falsch u Einstellung Verdichterbypassklappe prüfen.
eingestellt.

1.4530.012 – Analog Input High Error


Gelbalarm. Ursprung Verdichterbypass.
Ursache Abhilfe
Verdichterbypass ist falsch u Einstellung Verdichterbypassklappe prüfen.
eingestellt.

1.4530.013 – Analog Input Low Error


Gelbalarm. Ursprung Verdichterbypass.
Ursache Abhilfe
Verdichterbypass ist falsch u Einstellung Verdichterbypassklappe prüfen.
eingestellt.

1.4530.014 – Input Supply Voltage High Error


Gelbalarm. Ursprung Verdichterbypass.
Ursache Abhilfe
Obere Grenze der 1. Versorgungsspannung prüfen.
TIM-ID: 0000038611 - 006

Versorgungsspannung erreicht. 2. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).

1.4530.015 – Input Supply Voltage Low Error


Gelbalarm. Ursprung Verdichterbypass.
Ursache Abhilfe
Untere Grenze der 1. Versorgungsspannung prüfen.
Versorgungsspannung erreicht. 2. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).

222 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


1.4530.016 – Electronics Temperature High Error
Rotalarm. Ursprung Verdichterbypass.
Ursache Abhilfe
Elektroniktemperatur über 140ºC 1. Raumtemperatur und Belüftung prüfen.
oder interner Temperatursensor 2. Gerätetemperatur mit Temperaturanzeige im Servicetool
defekt. vergleichen.
3. Verdichterbypassklappe ersetzen.

1.4530.017 – Electronics Temperature Low Error


Rotalarm. Ursprung Verdichterbypass.
Ursache Abhilfe
Elektroniktemperatur unter -45ºC 1. Raumtemperatur und Belüftung prüfen.
oder interner Temperatursensor 2. Gerätetemperatur mit Temperaturanzeige im Servicetool
defekt. vergleichen.
3. Verdichterbypassklappe ersetzen.

1.4530.018 – Position Error


Rotalarm. Ursprung Verdichterbypass.
Ursache Abhilfe
Positionsvorgabe und 1. Mechanik prüfen.
Rückmeldung stimmen nicht 2. Verdichterbypassklappe neu starten.
überein.

1.4530.019 – Run Enable not active


Gelbalarm. Ursprung Verdichterbypass.
Ursache Abhilfe
Verdichterbypass ist falsch u Einstellungen Verdichterbypassklappe prüfen.
eingestellt.

1.4530.020 – Spring Check Failed


Gelbalarm. Ursprung Verdichterbypass.
Ursache Abhilfe
Verdichterbypass ist falsch u Einstellungen Verdichterbypassklappe prüfen.
eingestellt.

1.4530.021 – Internal Fault


TIM-ID: 0000038611 - 006

Gelbalarm. Ursprung Verdichterbypass.


Ursache Abhilfe
Hardware nicht betriebsbereit. 1. Verdichterbypassklappe neu starten.
2. Verdichterbypassklappe ersetzen.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 223


1.4530.022 – CAN Fault
Rotalarm. Ursprung Verdichterbypass.
Ursache Abhilfe
CAN-Bus-Verbindung gestört. 1. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
2. Einstellungen Verdichterbypassklappe prüfen.

1.4540.009 – Zero Pressure Detected


Gelbalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Kein Gasdruck / Gasfluss u Gasdruck prüfen.
erkannt.

1.4540.010 – Zero Flow Detected


Gelbalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Kein Gasdruck / Gasfluss u Gasdruck prüfen.
erkannt.

1.4540.011 – Flow Not Reached


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Kein Gasfluss erkannt. 1. Ein- und Auslass prüfen.
2. Gasdruck, Gasqualität, Gasfilter, Gasleitung auf Hindernisse
prüfen.
3. Motor auf Überlast prüfen.

1.4540.012 – Valve Position Error


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Die angeforderte 1. TecJet neu starten.
Klappensteuerung konnte nicht 2. Mechanik prüfen.
eingestellt werden. 3. TecJet ersetzen.

1.4540.013 – High Elec Temp


Rotalarm. Ursprung TecJet.
TIM-ID: 0000038611 - 006

Ursache Abhilfe
Umgebungstemperatur zu hoch. 1. TecJet neu starten.
2. Raumtemperatur und Belüftung prüfen.

224 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


1.4540.014 – Elec Temp Fail High
Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Interner Temperatursensor defekt. 1. TecJet neu starten.
2. TecJet ersetzen.

1.4540.015 – FGT Fail High


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Interner Gastemperatursensor 1. TecJet neu starten.
defekt. 2. TecJet ersetzen.

1.4540.016 – Delta P Fail High


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Interner Gasdifferenzdrucksensor 1. TecJet neu starten.
defekt. 2. TecJet ersetzen.

1.4540.017 – FGP Fail High


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Interner Gasdrucksensor defekt. 1. TecJet neu starten.
2. TecJet ersetzen.

1.4540.018 – Coil Current Fail High


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Stromgrenze Stellantrieb erreicht. 1. TecJet neu starten.
2. Mechanik prüfen.
3. TecJet ersetzen.

1.4540.019 – Position Fail High


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Interner Positionssensor defekt. 1. TecJet neu starten.
TIM-ID: 0000038611 - 006

2. TecJet ersetzen.

1.4540.020 – Elec Temp Fail Low


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Interner Temperatursensor defekt. 1. TecJet neu starten.
2. TecJet ersetzen.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 225


1.4540.021 – FGT Fail Low
Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Interner Gastemperatursensor 1. TecJet neu starten.
defekt. 2. TecJet ersetzen.

1.4540.022 – Delta P Fail Low


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Interner Gasdifferenzdrucksensor 1. TecJet neu starten.
defekt. 2. TecJet ersetzen.

1.4540.023 – FGP Fail Low


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Interner Gasdrucksensor defekt. 1. TecJet neu starten.
2. TecJet ersetzen.

1.4540.024 – Coil Current Fail Low


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Stromgrenze Stellantrieb erreicht. 1. TecJet neu starten.
2. Mechanik prüfen.
3. TecJet ersetzen.

1.4540.025 – Position Fail Low


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Interner Positionssensor defekt. 1. TecJet neu starten.
2. TecJet ersetzen.

1.4540.026 – Analog Input Low Error


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
TecJet ist falsch eingestellt. u Einstellung TecJet prüfen.
TIM-ID: 0000038611 - 006

1.4540.027 – Analog Input High Error


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
TecJet ist falsch eingestellt. u Einstellung TecJet prüfen.

226 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


1.4540.028 – PWM Duty Cycle Low Error
Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
TecJet ist falsch eingestellt. u Einstellung TecJet prüfen.

1.4540.029 – Battery Volt Low Error


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Untere Grenze der 1. Versorgungsspannung prüfen.
Versorgungsspannung erreicht. 2. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).

1.4540.030 – FGT Low Limit Error


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Gastemperatur vor TecJet 1. Einstellungen TecJet prüfen.
unterhalb des eingestellten 2. Gastemperatur prüfen.
Grenzwertes.

1.4540.031 – Delta P Low Limit Error


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Druckdifferenz über TecJet 1. Einstellungen TecJet prüfen.
unterhalb des eingestellten 2. Einbaurichtung TecJet prüfen.
Grenzwertes.

1.4540.032 – FGP Low Limit Error


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Gasdruck vor TecJet unterhalb des 1. Einstellungen TecJet prüfen.
eingestellten Grenzwertes. 2. Gasdruck prüfen.

1.4540.033 – Battery Volt High Error


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Obere Grenze der 1. Versorgungsspannung prüfen.
TIM-ID: 0000038611 - 006

Versorgungsspannung erreicht. 2. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).

1.4540.034 – FGT High Limit Error


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Gastemperatur vor TecJet 1. Einstellungen TecJet prüfen.
oberhalb des eingestellten 2. Gastemperatur prüfen.
Grenzwertes.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 227


1.4540.035 – Delta P High Limit Error
Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Druckdifferenz über TecJet 1. Einstellungen TecJet prüfen.
oberhalb des eingestellten 2. Gasdruck prüfen.
Grenzwertes.

1.4540.036 – FGP High Limit Error


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Gasdruck vor TecJet oberhalb des 1. Einstellungen TecJet prüfen.
eingestellten Grenzwertes. 2. Gasdruck prüfen.

1.4540.037 – Watchdog Reset


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Hardware nicht betriebsbereit. u TecJet neu starten.

1.4540.038 – CAN Flow Demand Failed


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Positionsvorgabe nicht erhalten 1. Einstellung TecJet prüfen.
oder zu spät erhalten. 2. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).

1.4540.040 – TecJet Shutdown


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Sammelalarm (Detail siehe u Verursachenden Alarm beheben.
verursachenden Alarm).

1.4540.041 – TecJet Internal Fault


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Hardware nicht betriebsbereit. 1. TecJet neu starten.
2. TecJet ersetzen.
TIM-ID: 0000038611 - 006

1.4540.042 – Keyswitch State


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Folgealarm von Motornotstopp. 1. Verursachenden Alarm beheben.
2. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).

228 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


1.4540.043 – Parameter Error
Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Hardware nicht betriebsbereit. 1. TecJet neu starten.
2. TecJet ersetzen.

1.4540.044 – Parameter Version Error


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Hardware nicht betriebsbereit. 1. TecJet neu starten.
2. TecJet ersetzen.

1.4540.045 – Main EEP Read Fail


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Hardware nicht betriebsbereit. 1. TecJet neu starten.
2. TecJet ersetzen.

1.4540.046 – Main EEP Write Fail


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Hardware nicht betriebsbereit. 1. TecJet neu starten.
2. TecJet ersetzen.

1.4540.047 – Reading Parameters


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Hardware nicht betriebsbereit. 1. TecJet neu starten.
2. TecJet ersetzen.

1.4540.048 – SPI ADC Error


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Hardware nicht betriebsbereit. 1. TecJet neu starten.
2. TecJet ersetzen.
TIM-ID: 0000038611 - 006

1.4540.049 – Sence 5V Error


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Hardware nicht betriebsbereit. 1. TecJet neu starten.
2. TecJet ersetzen.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 229


1.4540.050 – Sence -9V Error
Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Hardware nicht betriebsbereit. 1. TecJet neu starten.
2. TecJet ersetzen.

1.4540.051 – Sence 12V Error


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Hardware nicht betriebsbereit. 1. TecJet neu starten.
2. TecJet ersetzen.

1.4540.052 – ADC Test Error


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Hardware nicht betriebsbereit. 1. TecJet neu starten.
2. TecJet ersetzen.

1.4540.053 – CAN Timing Changed


Gelbalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Änderung des CAN-Baudrate 1. Einstellungen TecJet prüfen.
erkannt. 2. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).

1.4540.054 – Exeption Error


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Hardware nicht betriebsbereit. 1. TecJet neu starten.
2. TecJet ersetzen.

1.4540.055 – Factory CAL Error


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
Hardware nicht betriebsbereit. 1. TecJet neu starten.
2. TecJet ersetzen.
TIM-ID: 0000038611 - 006

1.4540.056 – PWM Duty Cycle High Error


Rotalarm. Ursprung TecJet.
Ursache Abhilfe
TecJet ist falsch eingestellt. u Einstellung TecJet prüfen.

230 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


1.4550.031 – A - Internal Fault
Rotalarm. Ursprung Drosselklappe A-Bank.
Ursache Abhilfe
Hardware nicht betriebsbereit. 1. Drosselklappe neu starten.
2. Drosselklappe ersetzen.

1.4550.032 – A - Stop commanded (Run/Stop)


Gelbalarm. Ursprung Drosselklappe A-Bank.
Ursache Abhilfe
Drosselklappe ist falsch u Einstellung Drosselklappe prüfen.
eingestellt.

1.4550.033 – A - Input (Supply) Voltage Fault


Gelbalarm. Ursprung Drosselklappe A-Bank.
Ursache Abhilfe
Obere oder untere Grenze der 1. Versorgungsspannung prüfen.
Versorgungsspannung erreicht. 2. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).

1.4550.034 – A - Position Error


Rotalarm. Ursprung Drosselklappe A-Bank.
Ursache Abhilfe
Positionsvorgabe und 1. Mechanik prüfen.
Rückmeldung stimmen nicht 2. Drosselklappe neu starten.
überein.

1.4550.035 – A - Temperature Sensor Fault


Rotalarm. Ursprung ProAct A-Bank.
Ursache Abhilfe
Interner Temperatursensor defekt. 1. Drosselklappe neu starten.
2. Drosselklappe ersetzen.

1.4550.036 – A - Temperature derating active


Gelbalarm. Ursprung Drosselklappe A-Bank.
Ursache Abhilfe
Interne Temperatur über 100ºC. 1. Raumtemperatur und Belüftung prüfen.
TIM-ID: 0000038611 - 006

Verstellgeschwindigkeit wird 2. Drosselklappe neu starten.


reduziert.

1.4550.037 – A - Temperature above 120 °C


Rotalarm. Ursprung Drosselklappe A-Bank.
Ursache Abhilfe
Interne Temperatur über 120ºC. 1. Raumtemperatur und Belüftung prüfen.
2. Drosselklappe neu starten.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 231


1.4550.038 – A - Loss of Position Demand
Rotalarm. Ursprung Drosselklappe A-Bank.
Ursache Abhilfe
Positionsvorgabe fehlt oder ist 1. Einstellungen Drosselklappe prüfen.
außerhalb des Bereichs. 2. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).

1.4550.039 – A - Demand Tracking Fault


Gelbalarm. Ursprung Drosselklappe A-Bank.
Ursache Abhilfe
Drosselklappe ist falsch u Einstellungen Drosselklappe prüfen.
eingestellt.

1.4550.040 – A - Analog Position Demand Failed


Gelbalarm. Ursprung Drosselklappe A-Bank.
Ursache Abhilfe
Drosselklappe ist falsch u Einstellungen Drosselklappe prüfen.
eingestellt.

1.4550.041 – A - PWM Position Demand Failed


Gelbalarm. Ursprung Drosselklappe A-Bank.
Ursache Abhilfe
Drosselklappe ist falsch u Einstellungen Drosselklappe prüfen.
eingestellt.

1.4550.042 – A - CAN Position Demand Failed


Rotalarm. Ursprung Drosselklappe A-Bank.
Ursache Abhilfe
Positionsvorgabe nicht erhalten 1. Einstellungen Drosselklappe prüfen.
oder zu spät erhalten. 2. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).

1.4550.043 – A - CAN Fault (CAN Bus Off, CAN Ad)


Rotalarm. Ursprung Drosselklappe A-Bank.
Ursache Abhilfe
CAN-Bus-Verbindung gestört. 1. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
2. Einstellungen Drosselklappe prüfen.
TIM-ID: 0000038611 - 006

1.4550.044 – A - CAN Stop Command


Gelbalarm. Ursprung Drosselklappe A-Bank.
Ursache Abhilfe
"Stop" Vorgabe über CAN-Bus u Einstellungen Drosselklappe prüfen.
erhalten.

232 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


1.4550.131 – B - Internal Fault
Rotalarm. Ursprung Drosselklappe B-Bank.
Ursache Abhilfe
Hardware nicht betriebsbereit. 1. Drosselklappe neu starten.
2. Drosselklappe ersetzen.

1.4550.132 – B - Stop commanded (Run/Stop)


Gelbalarm. Ursprung Drosselklappe B-Bank.
Ursache Abhilfe
Drosselklappe ist falsch u Einstellungen Drosselklappe prüfen.
eingestellt.

1.4550.133 – B - Input (Supply) Voltage Fault


Gelbalarm. Ursprung Drosselklappe B-Bank.
Ursache Abhilfe
Obere oder untere Grenze der 1. Versorgungsspannung prüfen.
Versorgungsspannung erreicht. 2. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).

1.4550.134 – B - Position Error


Rotalarm. Ursprung Drosselklappe B-Bank.
Ursache Abhilfe
Positionsvorgabe und 1. Mechanik prüfen.
Rückmeldung stimmen nicht 2. Drosselklappe neu starten.
überein.

1.4550.135 – B - Temperature Sensor Fault


Rotalarm. Ursprung Drosselklappe B-Bank.
Ursache Abhilfe
Interner Temperatursensor defekt. 1. Drosselklappe neu starten.
2. Drosselklappe ersetzen.

1.4550.136 – B - Temperature derating active


Gelbalarm. Ursprung Drosselklappe B-Bank.
Ursache Abhilfe
Interne Temperatur über 100ºC. 1. Raumtemperatur und Belüftung prüfen.
TIM-ID: 0000038611 - 006

Verstellgeschwindigkeit wird 2. Drosselklappe neu starten.


reduziert.

1.4550.137 – B - Temperature above 120ºC


Rotalarm. Ursprung Drosselklappe B-Bank.
Ursache Abhilfe
Interne Temperatur über 120ºC. 1. Raumtemperatur und Belüftung prüfen.
2. Drosselklappe neu starten.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 233


1.4550.138 – B - Loss of Position Demand
Rotalarm. Ursprung Drosselklappe B-Bank.
Ursache Abhilfe
Positionsvorgabe fehlt oder ist 1. Einstellungen Drosselklappe prüfen.
außerhalb des Bereichs. 2. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).

1.4550.139 – B - Demand Tracking Fault


Gelbalarm. Ursprung Drosselklappe B-Bank.
Ursache Abhilfe
Drosselklappe ist falsch u Einstellungen Drosselklappe prüfen.
eingestellt.

1.4550.140 – B - Analog Position Demand Failed


Gelbalarm. Ursprung Drosselklappe B-Bank.
Ursache Abhilfe
Drosselklappe ist falsch u Einstellungen Drosselklappe prüfen.
eingestellt.

1.4550.141 – B - PWM Position Demand Failed


Gelbalarm. Ursprung Drosselklappe B-Bank.
Ursache Abhilfe
Drosselklappe ist falsch u Einstellungen Drosselklappe prüfen.
eingestellt.

1.4550.142 – B - CAN Position Demand Failed


Rotalarm. Ursprung Drosselklappe B-Bank.
Ursache Abhilfe
Positionsvorgabe nicht erhalten 1. Einstellungen Drosselklappe prüfen.
oder zu spät erhalten. 2. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).

1.4550.143 – B - CAN Fault (CAN Bus Off, CAN Ad)


Rotalarm. Ursprung Drosselklappe B-Bank.
Ursache Abhilfe
CAN-Bus-Verbindung gestört. 1. Verkabelung prüfen (→ Seite 496).
2. Einstellungen Drosselklappe prüfen.
TIM-ID: 0000038611 - 006

1.4550.144 – B - CAN Stop Command


Gelbalarm. Ursprung Drosselklappe B-Bank.
Ursache Abhilfe
"Stop" Vorgabe über CAN-Bus u Einstellungen Drosselklappe prüfen.
erhalten.

234 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


6.4 Störungsmeldungen der Steuerung MMC
Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
1 Sammelmeldung Not- Diese Meldung stellt ei- Diese Meldung ist bei Alle aktiven Störungen,
Halt ne Sammelmeldung al- jeder auftretenden Stö- die mit "Notstop" als
ler anderen "Notstop- rung, die mit "Notstop" Reaktion codiert sind
Meldungen" dar. Bei als Reaktion codiert beheben -> nur dann
Aktivierung dieser Stör- wurde aktiv oder wenn kann diese Störmel-
meldung wird die Si- die Sicherheitskette dung über die manuelle
cherheitskette "Maschi- "Maschine" oder "Hand- "Reset-Taste" quittiert
ne" ausgelöst, die Ma- Notaus" ausgelöst hat. werden. Sicherheitsket-
schine stellt sofort ab. te "Maschine" bzw.
Die Sicherheitskette "Hand-Notaus" überprü-
kann nur über die ma- fen (evtl. auf Draht-
nuelle "Reset-Taste" bruch oder Unterbre-
(Schaltschranktür) quit- chung) und dann über
tiert werden. die manuelle "Reset-
Taste" quittieren.
2 Sammelmeldung Stop Diese Meldung stellt ei- Diese Meldung ist bei Alle aktiven Störungen,
ne Sammelmeldung al- jeder auftretenden Stö- die mit "Stop" als Reak-
ler anderen "Stop-Mel- rung, die mit "Stop" als tion und nicht "automa-
dungen" dar. Die Ma- Reaktion codiert wurde tisch quittierend" co-
schine wird abgestellt. aktiv. diert sind beheben. Bei
den aktiven Störungen,
die mit "Stop" als Reak-
tion und "automatisch
quittierend" codiert
sind wird diese Mel-
dung automatisch quit-
tiert wenn die entspre-
chenden Bedingungen
gegeben sind.
3 Sammelmeldung Alarm Diese Meldung stellt ei- Diese Meldung ist bei Alle aktiven Störungen,
ne Sammelmeldung al- jeder auftretenden Stö- die mit "Alarm" als Re-
ler anderen "Alarm-Mel- rung, die mit "Alarm" aktion und nicht "auto-
dungen" dar. Die Ma- als Reaktion codiert matisch quittierend" co-
schine wird nicht abge- wurde aktiv. diert sind beheben. Bei
stellt. den aktiven Störungen,
die mit "Alarm" als Re-
aktion und "automa-
tisch quittierend" co-
diert sind wird diese
Meldung automatisch
quittiert wenn die ent-
sprechenden Bedingun-
TIM-ID: 0000073956 - 004

gen gegeben sind.


4 Reserve # # #

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 235


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
5 Hand-Not-Halt wurde Durch diese Störung Der Hand-Not-Halt-Tas- Die Hand Not-Halt-Tas-
betätigt - Sicherheits- wird erkannt, ob der ter in der Schalt- ter bzw. den Hand-Not-
kette ausgelöst Hand-Not-Halt-Taster schranktüre oder ex- Halt-Taster entriegeln
betätigt wurde. Ist dies tern beim Kunden (so- und über die manuelle
der Fall, dann fällt das fern vorhanden) wurde "Reset-Taste" quittie-
Sicherheitsrelais der Si- betätigt. ren. Lässt sich die Si-
cherheitskette "Hand- cherheitskette dann
Nothalt" ab und meldet nicht quittieren, dann
dies über ein Low-Sig- kann evtl. ein Draht-
nal an die Steuerung. bruch in der Kette vor-
Die Maschine stellt so- liegen.
fort ab. Die Sicherheits-
kette kann nur über die
manuelle "Reset-Taste"
(Schaltschranktür) quit-
tiert werden.
6 Maschinen-Not-Halt - Wenn ein Sicherheits- Ein Sicherheitskriterium • Sicherheitskriterium
Sicherheitskette ausge- kriterium der Maschine der Maschine hat aus- der Maschine, wel-
löst anspricht (z.B. STB), gelöst, wenn: ches ausgelöst (sie-
dann löst sofort die Si- • Die Sicherheits- he detaillierte Mel-
cherheitskette "Maschi- druckbegrenzer min. dung in IPC) behe-
ne" aus und meldet für Kühlwasser oder ben und mit der ma-
dies über ein Low-Sig- Gemischkühlwasser nuellen "Reset-Tas-
nal an die Steuerung. ausgelöst haben te" quittieren.
Die Maschine stellt so- oder • Alle aktiven Störun-
fort ab. Zusätzlich er- • Andere optionale Be- gen, die mit "Not-
scheint eine detaillierte grenzer/Überwa- stop" als Reaktion
Meldung welches Krite- chungen in der Si- codiert sind beheben
rium ausgelöst hat. Die cherheitskette aus- -> nur dann kann
Hilfsantriebe laufen gelöst haben diese Störmeldung
weiter. Die Sicherheits- über die manuelle
kette kann nur über die "Reset-Taste" quit-
manuelle "Reset-Taste" tiert werden.
(Schaltschranktür) quit- • Sicherheitskette
tiert werden. "Maschine" evtl. auf
Drahtbruch kontrol-
lieren.
• Wenn keine detail-
lierte Meldung am
IPC steht, kann es
möglich sein dass
die Rückmeldung
vom ausgelösten Be-
grenzer fehlt oder ei-
nen Drahtbruch auf-
weist.
TIM-ID: 0000073956 - 004

236 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
7 Kühlwasser - Pumpe 1 Durch diese Störung er- Wenn der Motorschutz- • Motorschutzschalter
gestört kennt man, ob ein Feh- schalter gefallen ist der Kühlwasserpum-
ler der Kühlwasserpum- oder der Motor der pe defekt
pe vorliegt. Bei Störung Kühlwasserpumpe nach • Falsche Einstellung
wird ein High-Signal der Aktivierung der des Motorschutz-
vom Motorschutzschal- Startphase 1 nicht akti- schalters-Sanftstar-
ter der Kühlwasserpum- viert ist dann wird diese ter für "Kühlwasser-
pe an die Steuerung Meldung aktiv. pumpe ein" auf
übermittelt. Funktion überprüfen
• Anschluss der Kühl-
wasserpumpe kon-
trollieren (Kühlwas-
serpumpe läuft evtl.
nur auf 2 Phasen)
8 Sicherungsautomat Wenn ein Sicherungs- Sicherungs- oder Mo- • Sicherungsautomat
400VAC Hilfsantriebe- automat oder Motor- torschutzschalterauto- oder Motorschutz-
feld gefallen schutzschalter für matenfall wird durch schalter einschalten
400VAC im Hilfsantrie- Low-Signal gemeldet • Bei Auslösen wäh-
befeld fällt, dann wird rend Betrieb Ursache
diese Sammelmeldung lokalisieren (Kurz-
ausgelöst. schluss, Über-
strom....)
9 Sicherungsautomat Wenn ein Sicherungs- Sicherungs- oder Mo- • Sicherungsautomat
230VAC Hilfsantriebe- automat oder Motor- torschutzschalterauto- oder Motorschutz-
feld gefallen schutzschalter für matenfall wird durch schalter einschalten
230VAC im Hilfsantrie- Low-Signal gemeldet • Bei Auslösen wäh-
befeld fällt, dann wird rend Betrieb Ursache
diese Sammelmeldung lokalisieren (Kurz-
ausgelöst. schluss, Über-
strom....)
10 Gemischkühlwasser Wenn diese Temperatur Diese Temperatur über- Wassersystem überprü-
Temperatur Eintritt < über den eingestellten schreitet einen Grenz- fen, einschließlich Was-
Grenzwert Wert geht, dann wird wert sertemperaturregelung
die Störung aktiviert.
Dient der Alarmierung.
11 Status X20 - Modul Wenn ein digitales bzw. Überwachung ist immer • Versorgungsspan-
nicht in Ordnung analoges Ein-/ aktiv nung der RPS und
Ausgangsmodul nicht des X2X Links aus-
richtig funktioniert bzw. schalten, und da-
nicht richtig initialisiert nach wieder einsi-
wurde, dann wird diese chern.
Meldung nicht aktiv. • Module, die nicht
richtig funktionieren,
werden durch ein
TIM-ID: 0000073956 - 004

grün blinkendes "r"


auf dem entspre-
chenden Modul sig-
nalisiert. Kontrollie-
ren, ob dieses Modul
richtig steckt. Even-
tuell Modul tau-
schen, der Tausch
muss im spannungs-
losen Zustand erfol-
gen.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 237


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
12 Heizwasser Temperatur Wenn diese Temperatur Diese Temperatur über- Wassersystem überprü-
Eintritt > Grenzwert 1 über den eingestellten schreitet einen Grenz- fen, einschließlich Was-
Wert geht, dann wird wert sertemperaturregelung
die Störung aktiviert.
Dient der Alarmierung.
13 Heizwasser Temperatur Wenn diese Temperatur Diese Temperatur über- Wassersystem überprü-
Eintritt > Grenzwert 2 über den eingestellten schreitet einen Grenz- fen, einschließlich Was-
Wert geht, dann wird wert sertemperaturregelung
die Störung aktiviert.
Der Motor wird sofort
gestoppt.
14 Heizwasser Temperatur Bei einem AT4222-Mo- Bei Drahtbruch/Kurz- • Aufnehmer kontrol-
Eintritt (Hardware) dul (4*PT100/1000, 2 schluss oder Defekt lieren
oder 3-Draht) treten fol- des AT4222-Modul. • Anpassmodul der
gende Werte auf: Draht- Steuerung kontrollie-
bruch/Kurzschluss: - ren
3276,7 oder 3274,7.
Der Motor wird sofort
gestoppt.
15 Gemischkühlwasser Wenn diese Temperatur Diese Temperatur über- Gemischwassersystem
Temperatur Eintritt > über den eingestellten schreitet einen Grenz- überprüfen, einschließ-
Grenzwert 1 Wert geht, dann wird wert lich Gemischwasser-
die Störung aktiviert. temperaturregelung
Dient der Alarmierung.
16 Gemischkühlwasser Wenn diese Temperatur Diese Temperatur über- Gemischwassersystem
Temperatur Eintritt > über den eingestellten schreitet einen Grenz- überprüfen, einschließ-
Grenzwert 2 Wert geht, dann wird wert lich Gemischwasser-
die Störung aktiviert. temperaturregelung
Der Motor wird sofort
gestoppt.
17 Gemischkühlwasser Bei einem AT4222-Mo- Bei Drahtbruch/Kurz- • Aufnehmer kontrol-
Temperatur Eintritt dul (4*PT100/1000, 2 schluss oder Defekt lieren
(Hardware) oder 3-Draht) treten fol- des AT4222-Modul. • Anpassmodul der
gende Werte auf: Draht- Steuerung kontrollie-
bruch/Kurzschluss: - ren
3276,7 oder 3274,7.
Der Motor wird sofort
gestoppt.
18 Heizwasser Temperatur Wenn diese Temperatur Diese Temperatur über- Wassersystem überprü-
Austritt > Grenzwert 1 über den eingestellten schreitet einen Grenz- fen, einschließlich Was-
Wert geht, dann wird wert sertemperaturregelung
die Störung aktiviert.
Dient der Alarmierung.
TIM-ID: 0000073956 - 004

19 Heizwasser Temperatur Wenn diese Temperatur Diese Temperatur über- Wassersystem überprü-
Austritt > Grenzwert 2 über den eingestellten schreitet einen Grenz- fen, einschließlich Was-
Wert geht, dann wird wert sertemperaturregelung
die Störung aktiviert.
Der Motor wird sofort
gestoppt.

238 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
20 Heizwasser Temperatur Bei einem AT4222-Mo- Bei Drahtbruch/Kurz- • Aufnehmer kontrol-
Austritt (Hardware) dul (4*PT100/1000, 2 schluss oder Defekt lieren
oder 3-Draht) treten fol- des AT4222-Modul. • Anpassmodul der
gende Werte auf: Draht- Steuerung kontrollie-
bruch/Kurzschluss: - ren
3276,7 oder 3274,7.
Der Motor wird sofort
gestoppt.
21 Sicherungsautomat Wenn ein Sicherungs- Sicherungs- oder Mo- • Sicherungsautomat
400VAC Modulsteue- automat oder Motor- torschutzschalterauto- oder Motorschutz-
rung gefallen schutzschalter für matenfall wird durch schalter einschalten
400VAC in der Modul- Low-Signal gemeldet • Bei Auslösen wäh-
steuerung fällt, dann rend Betrieb Ursache
wird diese Sammelmel- lokalisieren (Kurz-
dung ausgelöst. schluss, Über-
strom....)
22 Sicherungsautomat Wenn ein Sicherungs- Sicherungs- oder Mo- • Sicherungsautomat
230VAC Modulsteue- automat oder Motor- torschutzschalterauto- oder Motorschutz-
rung gefallen schutzschalter für matenfall wird durch schalter einschalten
230VAC in der Modul- Low-Signal gemeldet • Bei Auslösen wäh-
steuerung fällt, dann rend Betrieb Ursache
wird diese Sammelmel- lokalisieren (Kurz-
dung ausgelöst. schluss, Über-
strom....)
23 Sicherungsautomat Wenn ein Sicherungs- Sicherungsautomaten- • Sicherungsautomat
24VDC / 24VAC Mo- automat für 24VDC / fall wird durch Low-Sig- einschalten
dulsteuerung gefallen 24VAC in der Modul- nal gemeldet • Bei Auslösen wäh-
steuerung fällt, dann rend Betrieb Ursache
wird diese Sammelmel- lokalisieren (Kurz-
dung ausgelöst. schluss, Über-
strom....)
24 Sicherungsautomat MIP Wenn ein Sicherungs- Sicherungs- oder Mo- • Sicherungsautomat
gefallen automat oder Motor- torschutzschalterauto- oder Motorschutz-
schutzschalter im MIP matenfall wird durch schalter einschalten
fällt, dann wird diese Low-Signal gemeldet • Bei Auslösen wäh-
Sammelmeldung ausge- rend Betrieb Ursache
löst. lokalisieren (Kurz-
schluss, Über-
strom....)
25 Gemischkühlwasser Bei einem AT4222-Mo- Bei Drahtbruch/Kurz- • Aufnehmer kontrol-
Temperatur nach Rück- dul (4*PT100/1000, 2 schluss oder Defekt lieren
kühler (Hardware) oder 3-Draht) treten fol- des AT4222-Modul. • Anpassmodul der
gende Werte auf: Draht- Steuerung kontrollie-
bruch/Kurzschluss: - ren
TIM-ID: 0000073956 - 004

3276,7 oder 3274,7.


Der Motor wird sofort
gestoppt.
26 Externer Maschinen- Wenn der Geber für den Der Geber für den ex- • Einstellung des Ge-
Notaus 1 externen Maschinenno- ternen Maschinennota- bers überprüfen
taus anspricht wird ein us hat angesprochen. • Geber defekt
High-Signal zur Steue-
rung übermittelt. Der
Motor stellt sofort ab.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 239


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
27 Motorkühlwasser Was- Wenn der Sensor für Der Sensor für Wasser- • Wassersystem über-
sermangel Wassermangel Kühl- mangel Motorkühlwas- prüfen
wasser anspricht, wird ser hat angesprochen. • Einstellung des Sen-
ein Low-Signal zur Steu- sors überprüfen
erung übermittelt. Der • Drahtbruch des Sen-
Motor stellt sofort ab. sor
• Sensor defekt
28 Gemischkühlwasser Wenn der Sensor für Der Sensor für Wasser- • Wassersystem über-
Wassermangel Wassermangel Ge- mangel Gemischkühl- prüfen
mischwasser anspricht, wasser hat angespro- • Einstellung des Sen-
wird ein Low-Signal zur chen. sors überprüfen
Steuerung übermittelt. • Drahtbruch des Sen-
Der Motor stellt sofort sor
ab. • Sensor defekt
29 Motorkühlwasser - Si- Wenn dieser Begrenzer Der Motorkühlwasser • Wassersystem über-
cherheitsdruckbegren- anspricht, wird ein SDB min hat angespro- prüfen
zer min (SDB min) High-Signal zur Steue- chen. • Einstellung des Be-
rung übermittelt und grenzers überprüfen
die Sicherheitskette • Begrenzer defekt
"Maschine" wird ausge-
löst. Der Motor stellt
sofort ab.
30 Gemischkühlwasser - Wenn dieser Begrenzer Der Gemischkühlwas- • Wassersystem über-
Sicherheitsdruckbe- anspricht, wird ein ser SDB min hat ange- prüfen
grenzer min (SDB min) High-Signal zur Steue- sprochen. • Einstellung des Be-
rung übermittelt und grenzers überprüfen
die Sicherheitskette • Begrenzer defekt
"Maschine" wird ausge-
löst. Der Motor stellt
sofort ab.
31 Gasdruck > Max. (Gas- Diese Meldung tritt auf, Störmeldung wird aktiv, • Gaszufuhr überprü-
strasse A) wenn der Gasdruck wenn die Gasart A an- fen (Absperreinrich-
max.-Schalter für Gas- gewählt (aktiv) ist oder tungen usw.)!
strasse A (befindet sich bei Zweigasbetrieb mit • Gasdruck max.-
an der Gasstrasse) an- einer Gasstrasse auch Schalter überprüfen
spricht. Wenn dieser bei Gasart B (es ist ja (evtl. Verkabelung
Schalter anspricht, wird nur eine Gasstrasse auf Drahtbruch)
ein High-Signal zur vorhanden) und der • Bei Biogas den Gas-
Steuerung übermittelt Gasdruck max.-Schalter verdichter überprü-
und die Sicherheitsket- ausgelöst hat. fen
te "Maschine" wird aus- • Einstellung des Gas-
gelöst. Der Motor stellt druckschalters über-
sofort ab. prüfen
TIM-ID: 0000073956 - 004

240 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
32 Gasdruck < Min. (Gas- Diese Meldung tritt auf, • Störmeldung wird • Gaszufuhr überprü-
strasse A) wenn der Gasdruck aktiv, wenn die Gas- fen (Absperreinrich-
min.-Schalter für Gas- art A angewählt (ak- tungen usw.)!
strasse A (befindet sich tiv) ist oder bei • Gasdruck min.-
an der Gasstrasse) an- Zweigasbetrieb mit Schalter überprüfen
spricht. Wenn dieser einer Gasstrasse (evtl. Verkabelung
Schalter anspricht, wird auch bei Gasart B auf Drahtbruch)
ein High-Signal zur (es ist ja nur eine • Bei Biogas den Gas-
Steuerung übermittelt Gasstrasse vorhan- verdichter überprü-
und die Sicherheitsket- den) und der Gas- fen, evtl. muss die
te "Maschine" wird aus- druck min.-Schalter Einverzögerung bzw.
gelöst. Der Motor stellt ausgelöst hat. die Ausverzögerung
sofort ab. • Wird diese Gasstras- des Gasverdichters
se im Moment mit angepasst werden
Biogas betrieben, • Einstellung des Gas-
dann wird diese Mel- druckschalters über-
dung erst ab Start- prüfen
phase 2 aktiv.
33 Gasdruck < Min. (Gas- Diese Meldung tritt auf, • Störmeldung wird • Gaszufuhr überprü-
strasse B) wenn der Gasdruck aktiv, wenn bei fen (Absperreinrich-
min.-Schalter für Gas- Zweigasbetrieb die tungen usw.)!
strasse B (befindet sich Gasart B angewählt • Gasdruck min.-
an der Gasstrasse) an- (aktiv) ist und der Schalter überprüfen
spricht. Wenn dieser Gasdruck min.- (evtl. Verkabelung
Schalter anspricht, wird Schalter ausgelöst auf Drahtbruch)
ein High-Signal zur hat • Bei Biogas den Gas-
Steuerung übermittelt • Wird diese Gasstras- verdichter überprü-
und die Sicherheitsket- se im Moment mit fen, evtl. muss die
te "Maschine" wird aus- Biogas betrieben, Einverzögerung bzw.
gelöst. Der Motor stellt dann wird diese Mel- die Ausverzögerung
sofort ab. dung erst ab Start- des Gasverdichters
phase 2 aktiv. angepasst werden
• Einstellung des Gas-
druckschalters über-
prüfen
34 Gas Dichtheitstest ge- Wenn nach der Aktivie- Diese Störmeldung wird • Kontrollieren, ob
stört (Gasstrasse A) rung des Gastests (Gas- aktiv, wenn die Gasart Versorgungsspan-
art A) nicht innerhalb A angewählt (aktiv) ist nung für "Dichtprü-
einer bestimmten Zeit oder bei Zweigasbetrieb fung ein" anliegt
die "Ok"-Meldung mit einer Gasstrasse • Gaszufuhr überprü-
kommt. Es wird eine auch bei Gasart B (es fen
Alarmmeldung ohne au- ist ja nur eine Gasstras- • Verkabelung des
tomatische Quittierung se vorhanden) und kei- Rückmeldekontakts
ausgegeben. ne Rückmeldung auf Drahtbruch über-
kommt, dass der Gas- prüfen
TIM-ID: 0000073956 - 004

dichtheitstest in Ord- • Gasdichtheitsprüfge-


nung ist. rät evtl. defekt

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 241


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
35 Gas Dichtheitstest ge- Wenn nach der Aktivie- Diese Störmeldung wird • Gaszufuhr überprü-
stört (Gasstrasse B) rung des Gastests (Gas- aktiv, wenn bei Zweig- fen
art B) nicht innerhalb asbetrieb die Gasart B • Kontrollieren, ob
einer bestimmten Zeit angewählt (aktiv) ist Versorgungsspan-
die "Ok"-Meldung und keine Rückmeldung nung für "Dichtprü-
kommt. Es wird eine kommt, dass der Gas- fung ein" anliegt
Alarmmeldung ohne au- dichtheitstest in Ord- • Verkabelung des
tomatische Quittierung nung ist. Rückmeldekontakts
ausgegeben. auf Drahtbruch über-
prüfen
• Gasdichtheitsprüfge-
rät evtl. defekt
36 Gemischkühlwasser Wenn diese Temperatur Diese Temperatur über- Gemischwassersystem
Temperatur Austritt > über den eingestellten schreitet einen Grenz- überprüfen, einschließ-
Grenzwert 1 Wert geht, dann wird wert. lich Gemischwasser-
die Störung aktiviert. temperaturregelung
Dient der Alarmierung.
37 Gemischkühlwasser Wenn diese Temperatur Diese Temperatur über- Gemischwassersystem
Temperatur Austritt > über den eingestellten schreitet einen Grenz- überprüfen, einschließ-
Grenzwert 2 Wert geht, dann wird wert. lich Gemischwasser-
die Störung aktiviert. temperaturregelung
Der Motor wird sofort
gestoppt.
38 Gemischkühlwasser Bei einem AT4222-Mo- Bei Drahtbruch/Kurz- • Aufnehmer kontrol-
Temperatur Austritt dul (4*PT100/1000, 2 schluss oder Defekt lieren
(Hardware) oder 3-Draht) treten fol- des AT4222-Modul. • Anpassmodul der
gende Werte auf: Draht- Steuerung kontrollie-
bruch/Kurzschluss: - ren
3276,7 oder 3274,7.
Der Motor wird sofort
gestoppt.
39 Schaltschranktempera- Wenn die Schalt- Schaltschranktempera- • Kontrolle, ob der
tur MIP > Grenzwert 1 schranktemperatur tur überschreitet einen Schaltschranklüfter
über den eingestellten Grenzwert richtig funktioniert
Wert geht, dann wird • Reinigen der Filter-
die Störung aktiviert. matten für den Luft-
Dient der Alarmierung. auslass
• Umgebungstempera-
tur des Schalt-
schrankes zu hoch
40 Schaltschranktempera- Wenn die Schalt- Schaltschranktempera- • Kontrolle, ob der
tur MIP > Grenzwert 2 schranktemperatur tur überschreitet einen Schaltschranklüfter
über den eingestellten Grenzwert richtig funktioniert
Wert geht, dann wird • Reinigen der Filter-
TIM-ID: 0000073956 - 004

die Störung aktiviert. matten für den Luft-


Der Motor wird geregelt auslass
gestoppt. • Umgebungstempera-
tur des Schalt-
schrankes zu hoch

242 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
41 Schaltschranktempera- Bei einem AT4222-Mo- Bei Drahtbruch/Kurz- • Aufnehmer kontrol-
turfühler MIP (Hard- dul (4*PT100/1000, 2 schluss oder Defekt lieren
ware) oder 3-Draht) treten fol- des AT4222-Modul. • Anpassmodul der
gende Werte auf: Draht- Steuerung kontrollie-
bruch/Kurzschluss: - ren
3276,7 oder 3274,7.
42 Schaltschranktempera- Wenn die Schalt- Schaltschranktempera- • Kontrolle, ob der
tur Modulsteuerung > schranktemperatur tur überschreitet einen Schaltschranklüfter
Grenzwert 1 über den eingestellten Grenzwert richtig funktioniert
Wert geht, dann wird • Reinigen der Filter-
die Störung aktiviert. matten für den Luft-
Dient der Alarmierung. auslass
• Umgebungstempera-
tur des Schalt-
schrankes zu hoch
43 Schaltschranktempera- Wenn die Schalt- Schaltschranktempera- • Kontrolle, ob der
tur Modulsteuerung > schranktemperatur tur überschreitet einen Schaltschranklüfter
Grenzwert 2 über den eingestellten Grenzwert richtig funktioniert
Wert geht, dann wird • Reinigen der Filter-
die Störung aktiviert. matten für den Luft-
Der Motor wird geregelt auslass
gestoppt. • Umgebungstempera-
tur des Schalt-
schrankes zu hoch
44 Schaltschranktempera- Bei einem AT4222-Mo- Bei Drahtbruch/Kurz- • Aufnehmer kontrol-
turfühler Modulsteue- dul (4*PT100/1000, 2 schluss oder Defekt lieren
rung (Hardware) oder 3-Draht) treten fol- des AT4222-Modul. • Anpassmodul der
gende Werte auf: Draht- Steuerung kontrollie-
bruch/Kurzschluss: - ren
3276,7 oder 3274,7.
45 Kühlwasser - Pumpe 2 Durch diese Störung er- Wenn der Motorschutz- • Motorschutzschalter
gestört kennt man, ob ein Feh- schalter gefallen ist der Kühlwasserpum-
ler der Kühlwasserpum- oder der Motor der pe 2 defekt
pe 2 vorliegt. Bei Stö- Kühlwasserpumpe 2 • Falsche Einstellung
rung wird ein High-Sig- nach der Aktivierung des Motorschutz-
nal vom Motorschutz- der Startphase 1 nicht schalters
schalter der Kühlwas- aktiviert ist dann wird • Sanftstarter für
serpumpe an die Steue- diese Meldung aktiv. "Kühlwasserpumpe
rung übermittelt. ein" auf Funktion
überprüfen
• Anschluss der Kühl-
wasserpumpe kon-
trollieren (Kühlwas-
serpumpe läuft evtl.
TIM-ID: 0000073956 - 004

nur auf 2 Phasen)


46 Öl-Leckageüberwa- Wenn die Öl-Leckage- Der Geber Öl-Leckage- Ölsystem auf Leckagen
chung Motorauffang- überwachung für die überwachung Motorauf- überprüfen
wanne Motorauffangwanne an- fangwanne hat ange-
spricht wird ein Low- sprochen.
Signal zur Steuerung
übermittelt.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 243


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
47 Motorkühlwasserkreis < Wenn diese Temperatur Die Temperatur bleibt Motorkühlwasserkreis
Grenzwert Alarm unter dem eingestellten unterhalb einem Grenz- überprüfen, einschließ-
Wert bleibt, wird diese wert-Generatorleis- lich Motorkühlwasser-
Alarmmeldung aktiviert. tungsschalter ist ge- temperaturregelung
schlossen.
48 Motorkühlwasserkreis < Wenn diese Temperatur Die Temperatur bleibt Motorkühlwasserkreis
Grenzwert Abstellung unter dem eingestellten unterhalb einem Grenz- überprüfen, einschließ-
Wert bleibt, wird diese wert-Generatorleis- lich Motorkühlwasser-
Störung aktiviert. Der tungsschalter ist ge- temperaturregelung
Motor wird geregelt ge- schlossen.
stoppt.
49 Schmieröl Nachfüllung: Mit dieser Meldung Wenn die Schmieröl- Schmierölsystem kon-
Abspritzung gestört wird die Schmieröl- nachfüllung innerhalb trollieren
nachfüllung überwacht. einer gewissen Zeit
Wird die Schmieröl- (Standard: 8 Stunden)
nachfüllung innerhalb nicht aktiviert wird. Mo-
einer gewissen Zeit tor muss in Betrieb
(Standard: 8 Stunden) sein.
nicht aktiviert, wird die-
se Meldung aktiviert.
50 Spannungsüberwa- Der Phasenwächter Die Phasenfolge-, Pha- • Kontrolle ob die Ver-
chung Hilfsantriebe MIP überwacht die Versor- senausfallüberwachung sorgungsspannung
gungsspannung der oder die Rückspan- der Hilfsantriebe vor-
Hilfsantriebe. Löst die nungserkennung (über handen ist
Phasenfolge-, Phase- Asymmetrieauswer- • Kontrolle der Versor-
nausfallüberwachung tung) des Phasenwäch- gungsspannung der
oder die Rückspan- ters hat ausgelöst. Hilfsantriebe auf
nungserkennung (über richtige Phasenfolge
Asymmetrieauswer- und Phasenausfall
tung) des Phasenwäch- • Drahtbruch des Mel-
ters aus, dann wird die- dekontaktes zwi-
se Meldung aktiv. schen Steuerung
und Phasenwächter
51 Externer Maschinen- Wenn der Geber für den Der Geber für den ex- • Einstellung des Ge-
Notaus 2 externen Maschinen- ternen Maschinen-No- bers überprüfen
Notaus anspricht wird taus hat angesprochen. • Geber defekt
ein High-Signal zur
Steuerung übermittelt.
Der Motor stellt sofort
ab.
52 Heizwasser - Sicher- Wenn der Geber für den Der Geber für den Heiz- • Heizwassersystem
heitsdruckbegrenzer Heizwasser - Sicher- wasser - Sicherheits- überprüfen
min (SDB min) heitsdruckbegrenzer druckbegrenzer min hat • Einstellung des Ge-
min anspricht wird ein angesprochen. bers überprüfen
TIM-ID: 0000073956 - 004

High-Signal zur Steue- • Geber defekt


rung übermittelt. Der
Motor stellt sofort ab.
53 Generatorwicklungs- Wenn diese Temperatur Diese Temperatur über- Generator überprüfen
temperatur U1 > Grenz- über den eingestellten schreitet einen Grenz-
wert 1 Wert geht, dann wird wert
die Störung aktiviert.
Dient der Alarmierung.

244 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
54 Generatorwicklungs- Wenn diese Temperatur Diese Temperatur über- Generator überprüfen
temperatur U1 > Grenz- über den eingestellten schreitet einen Grenz-
wert 2 Wert geht, dann wird wert
die Störung aktiviert.
Der Motor wird geregelt
gestoppt.
55 Generatorwicklungs- Bei einem AT4222-Mo- Bei Drahtbruch/Kurz- • Aufnehmer kontrol-
temperatur U1 (Hard- dul (4*PT100/1000, 2 schluss oder Defekt lieren
ware) oder 3-Draht) treten fol- des AT4222-Modul. • Anpassmodul der
gende Werte auf: Draht- Steuerung kontrollie-
bruch/Kurzschluss: - ren
3276,7 oder
3274,7.Der Motor wird
sofort gestoppt.
56 Generatorwicklungs- Wenn diese Temperatur Diese Temperatur über- Generator überprüfen
temperatur V1 > Grenz- über den eingestellten schreitet einen Grenz-
wert 1 Wert geht, dann wird wert
die Störung aktiviert.
Dient der Alarmierung.
57 Generatorwicklungs- Wenn diese Temperatur Diese Temperatur über- Generator überprüfen
temperatur V1 > Grenz- über den eingestellten schreitet einen Grenz-
wert 2 Wert geht, dann wird wert
die Störung aktiviert.
Der Motor wird geregelt
gestoppt.
58 Generatorwicklungs- Bei einem AT4222-Mo- Bei Drahtbruch/Kurz- • Aufnehmer kontrol-
temperatur V1 (Hard- dul (4*PT100/1000, 2 schluss oder Defekt lieren
ware) oder 3-Draht) treten fol- des AT4222-Modul. • Anpassmodul der
gende Werte auf: Draht- Steuerung kontrollie-
bruch/Kurzschluss: - ren
3276,7 oder 3274,7.
Der Motor wird sofort
gestoppt.
59 Generatorwicklungs- Wenn diese Temperatur Diese Temperatur über- Generator überprüfen
temperatur W1 > Grenz- über den eingestellten schreitet einen Grenz-
wert 1 Wert geht, dann wird wert
die Störung aktiviert.
Dient der Alarmierung.
60 Generatorwicklungs- Wenn diese Temperatur Diese Temperatur über- Generator überprüfen
temperatur W1 > Grenz- über den eingestellten schreitet einen Grenz-
wert 2 Wert geht, dann wird wert
die Störung aktiviert.
Der Motor wird geregelt
gestoppt.
TIM-ID: 0000073956 - 004

61 Generatorwicklungs- Bei einem AT4222-Mo- Bei Drahtbruch/Kurz- • Aufnehmer kontrol-


temperatur W1 (Hard- dul (4*PT100/1000, 2 schluss oder Defekt lieren
ware) oder 3-Draht) treten fol- des AT4222-Modul. • Anpassmodul der
gende Werte auf: Draht- Steuerung kontrollie-
bruch/Kurzschluss: - ren
3276,7 oder 3274,7.
Der Motor wird sofort
gestoppt.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 245


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
62 Sicherungsautomat Wenn ein Sicherungs- Sicherungs- oder Mo- • Sicherungsautomat
24VDC Hilfsantriebe- automat oder Motor- torschutzschalterauto- oder Motorschutz-
feld gefallen schutzschalter für matenfall wird durch schalter einschalten
24VDC im Hilfsantrie- Low-Signal gemeldet • Bei Auslösen wäh-
befeld fällt, dann wird rend Betrieb Ursache
diese Sammelmeldung lokalisieren (Kurz-
ausgelöst. schluss, Über-
strom....)
63 Kühlgerät gestört (Hilfs- Das Kühlgerät im • Option Kühlgerät Kühlgerät überprüfen
antriebefeld) Schaltschrank meldet vorhanden in Opti-
eine Störung. Dient der onsliste angewählt
Alarmierung. • Der Meldekontakt
des Schaltschrank
Kühlgerätes meldet
Störung
64 Gasfackel gestört Das Rückmeldesignal Immer • Verdrahtung der
(digitaler Eingang) der Gasfackel prüfen
Gasfackel meldet "Stö- • Funktion der Gasfa-
rung" ckel prüfen
65 Motor Stop Diese Meldung wird ak- Diese Störmeldung ist Die Störung am Motor
tiviert, wenn das MTU immer freigegeben. beheben, siehe Be-
Motormanagement ei- schreibung für das MTU
nen Motor Stop zum Motormanagement
MIP meldet. Durch die-
se Meldung wird der
Motor sofort gestoppt.
66 Rotalarm Motor Diese Meldung wird ak- Diese Störmeldung ist Die Störung am Motor
tiviert, wenn das MTU immer freigegeben. beheben, siehe Be-
Motormanagement ei- schreibung für das MTU
nen Rotalarm zum MIP Motormanagement
meldet. Durch diese
Meldung wird der Mo-
tor gestoppt.
67 Gelbalarm Motor Diese Meldung wird ak- Diese Störmeldung ist Die Störung am Motor
tiviert, wenn das MTU immer freigegeben. beheben, siehe Be-
Motormanagement ei- schreibung für das MTU
nen Gelbalarm zum MIP Motormanagement
meldet. Der Motor wird
nicht gestoppt.
68 Generatorunterdrehzahl Wenn im Netzersatzbe- Netzersatzbetrieb ist Kontrollieren der PV
trieb von der Motor- aktiv und der Genera- 2.1060.313
steuerung ein Öffnen torschalter ist ein.
des GLS gefordert wird.
TIM-ID: 0000073956 - 004

246 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
69 Netzschutz - U >>> Die Überwachung der Immer freigegeben. • Warten, bis die Netz-
Netzspannung ist zwin- störung beendet ist
gend erforderlich, wenn • Liegt keine tatsächli-
ein Generator am öf- che Netzstörung vor,
fentlichen Netz betrie- dann kann das fol-
ben wird. Bei Netzaus- gende Ursachen ha-
fall (z. B. Kurzunterbre- ben:
chung) muss der netz- – Verkabelung der
parallel arbeitende Ge- Netzspannung
nerator automatisch zum EMM ist un-
vom Netz getrennt wer- terbrochen
den. Die Außenleiter- – Einstellung der
spannungen des Netzes Netzspannungs-
werden auf Überschrei- überwachung im
ten des eingestellten EMM kontrollieren
Ansprechwerts über-
wacht. Wird der An-
sprechwert überschrit-
ten, wird die Anlage
vom Netz getrennt. Alle
Netzschutz-Meldungen
dürfen nur als Alarm
parametriert werden.
Die restlichen Reaktio-
nen (z.B. Netzersatz
einleiten, Genoschalter
öffnen, ...) werden je
nach Optionen im Pro-
gramm verknüpft. Die-
ser Wert ist in der Regel
schneller parametriert
als die Störung Netz-
schutz - U >.
TIM-ID: 0000073956 - 004

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 247


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
70 Netzschutz - U <<< Die Überwachung der Immer freigegeben. • Warten, bis die Netz-
Netzspannung ist zwin- störung beendet ist
gend erforderlich, wenn • Liegt keine tatsächli-
ein Generator am öf- che Netzstörung vor,
fentlichen Netz betrie- dann kann das fol-
ben wird. Bei Netzaus- gende Ursachen ha-
fall (z. B. Kurzunterbre- ben:
chung) muss der netz- – Verkabelung der
parallel arbeitende Ge- Netzspannung
nerator automatisch zum EMM ist un-
vom Netz getrennt wer- terbrochen
den. Die Außenleiter- – Einstellung der
spannungen des Netzes Netzspannungs-
werden auf Unter- überwachung im
schreiten des einge- EMM kontrollieren
stellten Ansprechwerts
überwacht. Wird der
Ansprechwert unter-
schritten, wird die Anla-
ge vom Netz getrennt.
Alle Netzschutz-Mel-
dungen dürfen nur als
Alarm parametriert wer-
den. Die restlichen Re-
aktionen (z.B. Netzer-
satz einleiten, Geno-
schalter öffnen, ...) wer-
den je nach Optionen
im Programm ver-
knüpft. Dieser Wert ist
in der Regel schneller
parametriert als die
Störung Netzschutz - U
<.
71 Lagertemperatur An- Wenn diese Temperatur Diese Temperatur über- Generator überprüfen
triebsseite (Drive End) > über den eingestellten schreitet einen Grenz-
Grenzwert 1 Wert geht, dann wird wert
die Störung aktiviert.
Dient der Alarmierung.
72 Lagertemperatur An- Wenn diese Temperatur Diese Temperatur über- Generator überprüfen
triebsseite (Drive End) > über den eingestellten schreitet einen Grenz-
Grenzwert 2 Wert geht, dann wird wert
die Störung aktiviert.
Der Motor wird geregelt
gestoppt.
TIM-ID: 0000073956 - 004

73 Lagertemperatur An- Bei einem AT4222-Mo- Bei Drahtbruch/Kurz- • Aufnehmer kontrol-


triebsseite (Drive End) dul (4*PT100/1000, 2 schluss oder Defekt lieren
(Hardware) oder 3-Draht) treten fol- des AT4222-Modul. • Anpassmodul der
gende Werte auf: Draht- Steuerung kontrollie-
bruch/Kurzschluss: - ren
3276,7 oder 3274,7.
Der Motor wird sofort
gestoppt.

248 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
74 Heizwasser - Sicher- Wenn der Geber für den Der Geber für den Heiz- • Heizwassersystem
heitsdruckbegrenzer Heizwasser - Sicher- wasser - Sicherheits- überprüfen
max (SDB max 1) heitsdruckbegrenzer druckbegrenzer max 1 • Einstellung des Ge-
max 1 anspricht wird hat angesprochen. bers überprüfen
ein High-Signal zur • Geber defekt
Steuerung übermittelt.
Der Motor stellt sofort
ab.
75 Heizwasser - Sicher- Wenn der Geber für den Der Geber für den Heiz- • Heizwassersystem
heitstemperaturbegren- Heizwasser-Sicherheits- wasser-Sicherheitstem- überprüfen
zer max (STB max 1) temperaturbegrenzer peraturbegrenzer max 1 • Einstellung des Ge-
max 1 anspricht wird hat angesprochen. bers überprüfen
ein High-Signal zur • Geber defekt
Steuerung übermittelt.
Der Motor stellt sofort
ab.
76 Gasventil 1 gestört Diese Störmeldung Diese Störung wird akti- • Gasventil auf Funkti-
(Gasart B) dient zur Überwachung viert, wenn on überprüfen
der Gasventilansteue- • das Gasventil ange- • Verkabelung des
rung. Die Maschine steuert wird, aber Gasventils prüfen
wird sofort abgestellt, das Ventil nicht ge-
die Maschinennotaus- öffnet ist
kette löst aus. • das Gasventil wird
nicht angesteuert,
aber das Ventil ist
geöffnet
77 Gasventil 2 gestört Diese Störmeldung Diese Störung wird akti- • Gasventil auf Funkti-
(Gasart B) dient zur Überwachung viert, wenn on überprüfen
der Gasventilansteue- • das Gasventil ange- • Verkabelung des
rung. Die Maschine steuert wird, aber Gasventils prüfen
wird sofort abgestellt, das Ventil nicht ge-
die Maschinennotaus- öffnet ist
kette löst aus. • das Gasventil wird
nicht angesteuert,
aber das Ventil ist
geöffnet
78 Leistungsregelung - Der Leistungsregler hat Wird mit Freigabe des Verursachende Grenz-
Soll-/Istwertabwei- längere Zeit eine Soll-/ Leistungsreglers akti- wertverletzung beseiti-
chung Istwertabweichung. Die viert gen (z.B. Ansaugluft-
zulässige Abweichung temperatur absenken)
(Totband) wird im Leis-
tungsregler eingestellt.
79 Heizwasser - Differenz- Wenn der Geber für den Der Geber für den Heiz- • Heizwassersystem
druck angesprochen Heizwasser-Differenz- wasser-Differenzdruck überprüfen
TIM-ID: 0000073956 - 004

druck anspricht wird hat angesprochen. • Einstellung des Ge-


ein High-Signal zur bers überprüfen
Steuerung übermittelt. • Geber defekt
Der Motor stellt sofort
ab.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 249


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
80 Freigabe Drehzahl für Bei geöffneten Gasven- Diese Störung wird akti- • Einstellung Gemisch-
Gasventile nicht er- tilen muss innerhalb viert, wenn bei geöffne- regelung/Drehzahl-
reicht der eingestellten Zeit ten Gasventilen die regelung überprüfen
die Drehzahl Drehzahl • Gasventil auf Funkti-
(1000-1100 rpm) er- (1000-1100rpm) nicht on überprüfen
reicht sein. Diese Stör- innerhalb der einge- • Verkabelung des
meldung dient auch zur stellten Zeit erreicht Gasventils prüfen
Überwachung der Gas- wird.
ventilansteuerung. Die
Maschine wird sofort
abgestellt, die Maschi-
nennotauskette löst
aus.
81 Gasventil 2 gestört Diese Störmeldung Diese Störung wird akti- • Gasventil auf Funkti-
(Gasart A) dient zur Überwachung viert, wenn: on überprüfen
der Gasventilansteue- • das Gasventil ange- • Verkabelung des
rung. Die Maschine steuert wird, aber Gasventils prüfen
wird sofort abgestellt, das Ventil nicht ge-
die Maschinennotaus- öffnet ist
kette löst aus. • das Gasventil wird
nicht angesteuert,
aber das Ventil ist
geöffnet
82 Gasventil 1 gestört Diese Störmeldung Diese Störung wird akti- • Gasventil auf Funkti-
(Gasart A) dient zur Überwachung viert, wenn on überprüfen
der Gasventilansteue- • das Gasventil ange- • Verkabelung des
rung. Die Maschine steuert wird, aber Gasventils prüfen
wird sofort abgestellt, das Ventil nicht ge-
die Maschinennotaus- öffnet ist
kette löst aus. • das Gasventil wird
nicht angesteuert,
aber das Ventil ist
geöffnet
83 Heizwasser - Wasser- Wenn der Geber für den Der Geber für den Heiz- • Heizwassersystem
mangel Heizwasser - Wasser- wasser-Wassermangel überprüfen
mangel anspricht wird hat angesprochen. • Einstellung des Ge-
ein Low-Signal zur Steu- bers überprüfen
erung übermittelt. Der • Geber defekt
Motor stellt sofort ab.
TIM-ID: 0000073956 - 004

250 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
84 Synchronisation Gene- Die Überwachungszeit • Generatorschalter ist Die Zuschaltbedingun-
ratorschalter gestört wird gestartet wenn die noch nicht geschlos- gen können innerhalb
"Freigabe für die Syn- sen der eingestellten Zeit
chronisation" erteilt • Automatikbetrieb nicht erreicht werden.
wurde. Die Störung muss aktiviert sein Das kann folgende
wird nur im Automatik- • Energiemessmodul Gründe haben:
betrieb freigegeben. ist zum Synchroni- • Die Leerlaufdrehzahl
Kommt die Meldung sieren freigegeben ist zu hoch oder zu
"Generatorschalter ist niedrig eingestellt
ein" nicht vor Ablauf • Die Leerlaufdrehzahl
der eingestellten Zeit, ist zu genau einge-
dann wird ein Stop ein- stellt
geleitet. • Generatorspannung
zu niedrig/hoch, Ein-
stellung des Span-
nungsreglers kon-
trollieren.
85 Synchronisation Netz- Die Überwachungszeit • Netzkuppelschalter Die Zuschaltbedingun-
schalter gestört wird gestartet wenn die ist nicht ein gen können innerhalb
"Freigabe für die Syn- • Automatikbetrieb der eingestellten Zeit
chronisation Netzschal- muss aktiv sein nicht erreicht werden.
ter" erteilt wurde. Die • Energiemessmodul Das kann folgende
Störung wird nur im Au- ist zum Synchroni- Gründe haben:
tomatikbetrieb und bei sieren des Netzkup- • Generatorspannung
Option "Netzersatz" pelschalters freige- zu niedrig/hoch, Ein-
freigegeben. Kommt die geben stellung des Span-
Meldung Netzschalter nungsreglers kon-
ist ein nicht vor Ablauf trollieren.
der eingestellten Zeit,
dann wird ein Alarm
eingeleitet. Die Rück-
synchronisation wird
abgebrochen und die
Anlage bleibt im Netzer-
satzbetrieb. Die Rück-
synchronisation wird
erst wieder eingeleitet,
wenn die Störung quit-
tiert wurde.
86 Generatorschalter - Bei dieser Störmeldung Diese Störung wird ak- • Generatorschalter
Rückmeldung (Ein/Aus) wird die Maschine so- tiv, wenn Rückmeldun- überprüfen
fehlerhaft fort gestoppt. Mit die- gen des Generator- • Verkabelung der
ser Meldung wird die schalter "Auf" und "Zu" Rückmeldekontakte
richtige Funktion des gleichzeitig anstehen "Auf" und "Zu" über-
Generatorschalters prüfen, evtl. auf
TIM-ID: 0000073956 - 004

überwacht. Drahtbruch
• Relais der Rückmel-
dekontakte "Auf"
und "Zu" defekt

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 251


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
87 Generatorschalter lässt "Beim Ansprechen des Es steht ein verlänger- • Generatorschalter
sich nicht öffnen Fehlers werden folgen- ter "Aus-Impuls" an und überprüfen
de Funktionen ausge- der Generatorschalter • Verkabelung des
führt: Das Modul soll ist immer noch ge- "Aus-Befehls" des
solange mit einer Leis- schlossen. Generatorschalter
tung von 5% weiter lau- überprüfen
fen, bis ein abstellender
Fehler auftritt. Bei Auf-
tritt des Fehlers wird
der übergeordnete
Schalter (Netzschalter)
geöffnet. Dies ist aber
nur möglich, wenn ein
Zugriff auf diesen
Schalter besteht (Netz-
schalter vorhanden
bzw. als Back-Up aus-
geführt). Sollte das
nicht der Fall sein, dann
läuft das Modul im
Schleppbetrieb (Modul
ausschalten, Abgas-
klappen auf, Hilfsantrie-
be ein) weiter. Wenn
der Netzersatzbetrieb
aktiv ist und diese Stör-
meldung auftritt, dann
wird der Netzschalter
geöffnet und das Modul
abgestellt.
88 Generatorschalter lässt Wenn die Störung "Ge- Ein Stop steht an und • Generatorschalter
sich nicht öffnen - neratorschalter lässt der Generatorschalter überprüfen
Schleppbetrieb sich nicht öffnen - lässt sich nicht öffnen. • Verkabelung des
Schleppbetrieb" an- "Aus-Befehls" des
steht und ein Stop an- Generatorschalter
steht (z.B. Übertempe- überprüfen
ratur) und es gibt kei-
nen Zugriff auf den
Netzkuppelschalter,
dann wird das Modul
abgeschaltet (Gasventi-
le zu). Die Hilfsantriebe
bleiben aktiviert.
TIM-ID: 0000073956 - 004

252 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
89 Generatorschalter lässt Wenn der verlängerter • Automatikbetrieb • Einschaltbefehl ist
sich nicht schließen Einschaltimpuls ausge- muss aktiviert sein bauseits gesperrt
geben wird und nach • Generatorschalter ist oder Fehler in Verka-
Ablauf der oben einge- noch nicht geschlos- belung
stellten Zeit die Rück- sen • Rückmeldung "Gene-
meldung "Generator- • Einschaltimpuls wird ratorschalter Ein"
schalter ist ein" fehlt, vom Energiemess- fehlt
dann wird die Störung modul ausgegeben, • Generatorschalter
gebildet (nur Automa- aber der Generator- überprüfen
tikbetrieb). Im Handbe- schalter lässt sich
trieb wird die Störung nicht schließen
unterdrückt, um die
Einschaltung testen zu
können.
90 Netzkuppelschalter - Mit dieser Meldung Die Warnung wird aktiv, • Netzkuppelschalter
Sammelstörung wird die richtige Funkti- wenn: überprüfen
on des Netzkuppel- • die Rückmeldung • Verkabelung des
schalters überwacht. "NLS ist auf" und Rückmeldekontakts
"NLS ist zu" gleich- Netzkuppelschalter
zeitig anstehen gestört überprüfen
• der optionale Stör- evtl. auf Drahtbruch
eingang des NLS an- • Verkabelung der
steht (Low-Signal) Rückmeldekontakte
"Auf" und "Zu" über-
prüfen, evtl. auf
Drahtbruch
• Relais der Rückmel-
dekontakte "Auf"
und "Zu" defekt
91 Netzkuppelschalter Wird nur freigegeben, • NLS lässt sich nach • Netzkuppelschalter
lässt sich nicht öffnen wenn die Option "Netz- 10 Ausschaltimpul- überprüfen
ersatzbetrieb" ange- sen nicht öffnen • Verdrahtung für An-
wählt wurde und der • Option Netzersatzbe- steuerung NLS kon-
Automatikbetrieb aktiv trieb trollieren, evtl. ist
ist. Wenn der Ausschal- • Einmodulanlage in der Ausschaltbefehl
timpuls 10x ausgege- Optionsliste ange- bauseitig gesperrt
ben wurde und die wählt oder ein Fehler in
Rückmeldung "ist aus" • Automatikbetrieb der Verkabelung
nicht kommt, dann wird muss aktiv sein
die Störung aktiviert.
Wenn die Störung auf-
tritt wird ein Stop ein-
geleitet.
TIM-ID: 0000073956 - 004

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 253


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
92 Netzkuppelschalter Wird nur freigegeben, • NLS lässt sich nach • Netzkuppelschalter
lässt sich nicht schlie- wenn die Option "Netz- 10 Zuschaltimpulsen überprüfen
ßen ersatzbetrieb" ange- nicht schließen • Verdrahtung für An-
wählt wurde und der • Option Netzersatzbe- steuerung NLS kon-
Automatikbetrieb aktiv trieb-Einmodulanlage trollieren, evtl. ist
ist. Wenn der Zuschal- in Optionsliste ange- der Einschaltbefehl
timpuls 10x ausgege- wählt bauseitig gesperrt
ben wurde und die • Automatikbetrieb oder ein Fehler in
Rückmeldung "ist ein" muss aktiv sein der Verkabelung"
nicht kommt, dann wird
die Störung aktiviert.
Die Störung wird auch
im Stillstand aktiviert.
Dies ist notwendig,
wenn beide Schalter
(Geno, Netz) offen sind
und das Energiemess-
modul versucht den
Netzschalter automa-
tisch zu schließen.
Wenn die Störung auf-
tritt wird der Zuschal-
timpuls gesperrt.
93 Maximale Zeit über- Die maximale Zeit Wenn die Option Für die Stufe1 (Gasre-
schritten (Gaswechsel) (=700 sek) für den Gas- "Zweigasbetrieb" ange- gelventil prüfen) und
wechsel ist überschrit- wählt ist und die maxi- die Stufe 2 (Gasdich-
ten. Der Gaswechsel male Zeit für den Gas- theitstest) gibt es sepa-
wird abgebrochen. wechsel (=700sek) rate Störmeldungen im
überschritten ist. Gaswechsel, die maxi-
male Zeit im Gaswech-
sel kann deshalb haupt-
sächlich von der Stufe
3 (Leistungsreduzie-
rung) hervorgerufen
werden. Dies ist dann
der Fall, wenn der ein-
gestellte Wert der Leis-
tungsreduzierung nicht
erreicht wird.
94 Generatorschutz - Über- Die Generatorfrequenz Das EMM meldet Über- • Einstellung Überfre-
frequenz wird auf Überschreiten frequenz-Schleppbe- quenz im EMM kon-
des eingestellten An- trieb darf nicht aktiv trollieren
sprechwerts über- sein • Drehzahl des Motors
wacht. Die Einstellung ist zu hoch
erfolgt im EMM. Wird
TIM-ID: 0000073956 - 004

der Ansprechwert über-


schritten, wird der Ge-
nerator durch Auslö-
sung des Relais Befehl:
GLS öffnen vom Netz
getrennt. Die Maschine
wird sofort abgestellt.

254 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
95 Generatorschutz - Un- Die Generatorfrequenz Das EMM meldet Unter- • Einstellung Unterfre-
terfrequenz wird auf Unterschreiten frequenz quenz im EMM kon-
des eingestellten An- trollieren
sprechwerts über- • Drehzahl des Motors
wacht. Die Einstellung ist zu niedrig
erfolgt im EMM. Wird
der Ansprechwert un-
terschritten, wird der
Generator durch Auslö-
sung des Relais Befehl:
GLS öffnen vom Netz
getrennt. Die Maschine
wird sofort abgestellt.
96 Generatorschutz - Über- Die Spannungen des Das EMM meldet Über- • Einstellung des EMM
spannung Generators werden auf spannung kontrollieren
Überschreiten des ein- • Einstellung des
gestellten Ansprech- Spannungsreglers
werts überwacht. Die überprüfen
Einstellung erfolgt im
EMM. Wird der An-
sprechwert überschrit-
ten, wird der Generator
durch Auslösung des
Relais Befehl: GLS öff-
nen vom Netz getrennt.
Die Maschine wird so-
fort abgestellt.
97 Generatorschutz - Un- Die Spannungen des • Das EMM meldet Un- • Einstellung des EMM
terspannung Generators werden auf terspannung kontrollieren
Unterschreiten des ein- • Schleppbetrieb darf • Einstellung des
gestellten Ansprech- nicht aktiv sein Spannungsreglers
werts überwacht. Die überprüfen
Einstellung erfolgt im
EMM. Wird der An-
sprechwert unterschrit-
ten, wird der Generator
durch Auslösung des
Relais Befehl: GLS öff-
nen vom Netz getrennt.
Die Maschine wird so-
fort abgestellt.
98 Generatorschutz - Über- Die Generatorwirkleis- Das EMM meldet Über- Einstellung EMM kon-
last tung wird auf Über- last trollieren
schreiten des einge-
stellten Ansprechwerts
TIM-ID: 0000073956 - 004

überwacht. Die Einstel-


lung erfolgt im EMM.
Wird der Ansprechwert
überschritten, wird
durch Auslösung des
Relais Befehl: GLS öff-
nen der Generator vom
Netz getrennt. Die Ma-
schine wird sofort ab-
gestellt.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 255


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
99 Generatorschutz - Die Generatorwirkleis- Das EMM meldet Rück- • Einstellung EMM
Rückleistung tung wird auf Unter- leistung kontrollieren
schreiten des einge- • Gaszufuhr kontrollie-
stellten Ansprechwer- ren, wenig Gas
tes überwacht. Die Ein- • Schlechtes Gas bei
stellung erfolgt im Biogasanlagen
EMM. Wird der An-
sprechwert unterschrit-
ten, wird der Generator
durch Auslösung des
Relais Befehl: GLS öff-
nen vom Netz getrennt.
Die Maschine wird so-
fort abgestellt.
100 Generatorschutz - Über- Die einzelnen Ströme Das EMM meldet Über- • Einstellung EMM
strom Stufe1 des Generators werden strom Stufe 1 kontrollieren
auf Überschreitung • Generator überprü-
überwacht. Als Bezugs- fen
wert dient der Genera-
tornennstrom. Der
Überstromwächter ist
zweistufig ausgeführt
und bietet somit die
Möglichkeit, die Auslö-
sestufe 1 auf einen ge-
ringeren Auslösewert
mit relativ langer Verzö-
gerungszeit und die
Auslösestufe 2 auf ei-
nen höheren Auslöse-
wert mit geringerer Ver-
zögerung (Schnellauslö-
sung) einzustellen. Die
Einstellung erfolgt im
EMM. Wird ein Über-
schreiten eines Wertes
erkannt, wird der Gene-
rator durch Auslösung
des Relais Befehl: GLS
öffnen vom Netz ge-
trennt. Die Maschine
wird sofort abgestellt.
TIM-ID: 0000073956 - 004

256 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
101 Generatorschutz - Über- Die einzelnen Ströme Das EMM meldet Über- • Einstellung des EMM
strom Stufe2 des Generators werden strom Stufe 2 kontrollieren
auf Überschreitung • Generator überprü-
überwacht. Als Bezugs- fen
wert dient der Genera-
tornennstrom. Der
Überstromwächter ist
zweistufig ausgeführt
und bietet somit die
Möglichkeit, die Auslö-
sestufe 1 auf einen ge-
ringeren Auslösewert
mit relativ langer Verzö-
gerungszeit und die
Auslösestufe 2 auf ei-
nen höheren Auslöse-
wert mit geringerer Ver-
zögerung (Schnellauslö-
sung) einzustellen. Die
Einstellung erfolgt im
EMM. Wird ein Über-
schreiten eines Wertes
erkannt, wird der Gene-
rator durch Auslösung
des Relais Befehl: GLS
öffnen vom Netz ge-
trennt. Die Maschine
wird sofort abgestellt.
102 Öl-Leckageüberwa- Der entsprechende Le- Via Digitaleingang an • Anschlussstellen auf
chung Pumpengruppe ckage-Sensor hat ange- SPS mögliche Leckagen
sprochen. Es wird ein überprüfen
Alarm ausgegeben. • Verdrahtung und Lo-
gik des Sensors prü-
fen
103 Generatorschutz - Aktuell nicht verwen- # • Einstellung EMM
Schieflast det. kontrollieren
• Generator überprü-
fen
TIM-ID: 0000073956 - 004

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 257


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
104 Generatorschutz - Co- Mit dieser Meldung • Kapazitiver Cosphi • Einstellung Cosphi-
sphi-Regelung gestört wird der Cosphi-Regler außerhalb Bereich Regler kontrollieren
(kapazitive Überwa- überwacht. Es wird der • Netzparallelbetrieb • Generator überprü-
chung) minimal zulässige kapa- oder Netzersatzbe- fen
zitive Cosphi ausgewer- trieb ist aktiv
tet.
Die Meldung wird über
folgende Kriterien gebil-
det: (Istwert Cosphi >
Minimale Grenze für ka-
pazitiven Cosphi) &
(Stromistwert jeder
Phase > Modulparame-
ter 79/80) & Verzöge-
rung abgelaufen.
Die minimale Grenze für
den kapazitiven Cosphi
wird unter Modulpara-
meter 77 eingestellt.
105 Generatorschutz - Co- Mit dieser Meldung • Induktiver Cosphi au- • Einstellung Cosphi-
sphi-Regelung gestört wird der Cosphi-Regler ßerhalb Bereich Regler kontrollieren
(induktive Überwa- überwacht. Es wird der • Netzparallelbetrieb • Generator überprü-
chung) minimal zulässige in- aktiv fen
duktive Cosphi ausge-
wertet.
Die Meldung wird über
folgende Kriterien gebil-
det:(Istwert Cosphi <
Minimale Grenze für in-
duktiven Cosphi) &
(Stromistwert jeder
Phase > Modulparame-
ter 79/80) & Verzöge-
rung abgelaufen.
Die minimale Grenze für
den induktiven Cosphi
wird unter Modulpara-
meter 78 eingestellt.
106 Generatorschutz - Maxi- Die Stromdifferenz der • Differenzstrom L1/ • Einstellung in den
maler Differenzstrom Ströme überschreitet L2 überschreitet Störmeldeparame-
L1 / L2 den zulässigen Grenz- Grenze tern kontrollieren
wert. Die Störung wird • Netzparallelbetrieb • Generator überprü-
im Netzersatzbetrieb ist aktiv fen
unterbunden! Der
Grenzwert wird in den
TIM-ID: 0000073956 - 004

Störmeldeparametern
eingestellt. Die Maschi-
ne wird sofort abge-
stellt.

258 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
107 Generatorschutz - Maxi- Die Stromdifferenz der • Differenzstrom L1/ • Einstellung in den
maler Differenzstrom Ströme überschreitet L3 überschreitet Störmeldeparame-
L1 / L3 den zulässigen Grenz- Grenze tern kontrollieren
wert. Die Störung wird • Netzparallelbetrieb • Generator überprü-
im Netzersatzbetrieb ist aktiv fen
unterbunden! Der
Grenzwert wird in den
Störmeldeparametern
eingestellt. Die Maschi-
ne wird sofort abge-
stellt.
108 Generatorschutz - Maxi- Die Stromdifferenz der • Differenzstrom L2/ • Einstellung in den
maler Differenzstrom Ströme überschreitet L3 überschreitet Störmeldeparame-
L2 / L3 den zulässigen Grenz- Grenze tern kontrollieren
wert. Die Störung wird • Netzparallelbetrieb • Generator überprü-
im Netzersatzbetrieb ist aktiv fen
unterbunden! Der
Grenzwert wird in den
Störmeldeparametern
eingestellt. Die Maschi-
ne wird sofort abge-
stellt.
109 Generatorschutz - Pha- Unterschreitet der • Phase L1 fällt aus Anschluss der Phase L1
senausfall L1 Strom im Netzparallel- • Generatorschalter kontrollieren (Unterbre-
betrieb den eingestell- muss geschlossen chung.....)
ten Wert wird die Ma- sein
schine sofort abge-
schalten.Besonderheit:
Im Netzersatzbetrieb
oder im Handbetrieb
wird die Störung nur als
Alarm ausgewertet
(egal wie sie hier para-
metriert wird). Es könn-
te im ungünstigsten Fall
vorkommen, dass eine
Phase nicht belastet
wird und diese Störung
den Inselbetrieb unter-
brechen würde.
110 Generatorschutz - Pha- Im Netzparallelbetrieb • Phase L2 fällt aus Anschluss der Phase L2
senausfall L2 wird die Maschine so- • Generatorschalter kontrollieren (Unterbre-
fort abgeschalten.Be- muss geschlossen chung.....)
sonderheit:Im Netzer- sein
satzbetrieb oder im
TIM-ID: 0000073956 - 004

Handbetrieb wird die


Störung nur als Alarm
ausgewertet (egal wie
sie hier parametriert
wird).Es könnte im un-
günstigsten Fall vor-
kommen, dass eine
Phase nicht belastet
wird und diese Störung
den Inselbetrieb unter-
brechen würde.

SS180152/02D 2019-01 | Störungssuche | 259


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
111 Generatorschutz - Pha- Im Netzparallelbetrieb • Phase L3 fällt aus Anschluss der Phase L3
senausfall L3 wird die Maschine so- • Generatorschalter kontrollieren (Unterbre-
fort abgeschalten.Be- muss geschlossen chung.....)
sonderheit:Im Netzer- sein
satzbetrieb oder im
Handbetrieb wird die
Störung nur als Alarm
ausgewertet (egal wie
sie hier parametriert
wird).Es könnte im un-
günstigsten Fall vor-
kommen, dass eine
Phase nicht belastet
wird und diese Störung
den Inselbetrieb unter-
brechen würde.
112 Netzschutz - Netzstö- Die Auswertung einer Diese Störmeldung ist • Warten, bis die Netz-
rung Netzstörung erfolgt im immer freigegeben. störung beendet ist
Energiemessmodul • Liegt keine tatsächli-
(EMM) oder über ein ex- che Netzstörung vor,
ternes Netzschutzgerät. dann kann das fol-
Folgende Überwachun- gende Ursachen ha-
gen des EMM verursa- ben:
chen eine Netzstörung: – Verkabelung der
• Netzfrequenzüber- Netzspannung
wachung zum EMM ist un-
• Netzspannungsüber- terbrochen
wachung – Einstellung der
• Asymmetrieüberwa- Netzschutzüber-
chung wachung im EMM
• Phasensprungüber- oder vom exter-
wachung nen Netzschutz-
• Frequenzänderung gerät kontrollie-
df/dt ren
• FRT Kennlinie
Alle Netzschutz-Mel-
dungen dürfen nur als
Alarm parametriert wer-
den. Die restlichen Re-
aktionen (z.B. Netzer-
satz einleiten, Geno-
schalter öffnen, ...) wer-
den je nach Optionen
im Programm ver-
knüpft.
TIM-ID: 0000073956 - 004

260 | Störungssuche | SS180152/02D 2019-01


Nr. Bezeichnung Beschreibung Freigabe Fehlerbehebung
113 Netzschutz - f > Die Überwachung der • Das EMM meldet • Warten, bis die Netz-
Netzfrequenz ist zwin- Überfrequenz (f>) störung beendet ist
gend erforderlich, wenn vom Netz • Liegt keine tatsächli-
ein Generator am öf- • Im Netzersatzbetrieb che Netzstörung vor,
fentlichen Netz betrie- wird diese Meldung dann kann das fol-
ben wird. Bei Netzaus- nicht ausgewertet gende Ursachen ha-
fall (z. B. Kurzunterbre- ben:
chung) muss der netz- – Verkabelung der
parallel arbeitende Ge- Netzspannung
nerator automatisch zum EMM ist un-
vom Netz getrennt wer- terbrochen
den. Die Netzfrequenz – Einstellung der
wird auf Überschreiten Netzfrequenz-
des eingestellten An- überwachung im
sprechwerts über- EMM kontrollieren
wacht. Die Einstellung
erfolgt im EMM. Wird
der Ansprechwert über-
schritten, wird die Anla-
ge vom Netz getrennt.
Alle Netzschutz-Mel-
dungen dürfen nur als
Alarm parametriert w