Sie sind auf Seite 1von 5

EINHEIT 9: ESSEN UND TRINKEN

Übung 1: Drei leckere Gänge für ein paar Euro

Ergänze die fehlenden Wörter.

Heimbewohner – Einzelfall – Kaffee – kochen – Essen – Speiseplan – niedrig -


Personal – Altenheims - lecker - Rentner – entschieden - Qualität -
Ordnung - schmecken

Der Tafel am Haupteingang schenken Eckhard und Simone Kroll nur kurz
Beachtung. Denn der (1)___________, der in der Kantine des Altenheims St.
Elisabeth ausliegt, hat dem Ehepaar aus Kelmis bereits in der Vorwoche
verraten, welches Drei-Gänge-Menü heute zum Schnäppchenpreis von 4,80
Euro angeboten wird: Selleriecremesuppe, Sauerbraten mit Klößen und
Rotkohl, Christbirne mit Zimtjoghurt.

„Für den Preis können wir zu Hause nicht (2)_________”, sagt Simone Kroll
nach der ersten Kostprobe der Suppe, „außerdem schmeckt das Essen immer
sehr (3)___________”.

Seit der Modernisierung des Caritas-Altenheims an der Welkenrather Straße


profitieren nicht nur die Heimbewohner von dem guten (4)________, das hier
Tag für Tag serviert wird. „Wir haben uns bewusst dafür (5)_____________,
ein offenes Angebot daraus zu machen”, sagt Einrichtungsleiter Peter Rode.
Denn: „Unser guter Ruf beim Essen kann uns in Zukunft neue
(6)______________ einbringen.” Eine zusätzliche Einnahmequelle tut sich
dadurch allerdings nicht auf. „Dafür ist der Preis zu (7)_________. Es ist eher
ein Zuschussgeschäft”, sagt Rode.

Für den Preis und die (8)_____________ des Essens ist Achim Schaumann
verantwortlich. Er schwingt den Kochlöffel in der Küche des Altenheims. 160
bis 190 Essen stellt er jeden Tag bereit, „mittwochs, am Schnitzeltag, sind es
sogar noch ein paar mehr.” Der Großteil wird für die Heimbewohner produziert.
Doch auch das Ehepaar Kroll und viele weitere (9)__________, junge Familien
und Studenten schauen ein paar Mal in der Woche vorbei und lassen sich das
Drei-Gänge-Menü (10)____________.

„War alles in (11)____________?”, fragt Sigrid Starke ihre beiden


Stammgäste aus Kelmis. Sie ist die gute Seele des Hauses und immer gerne
bereit, einen Nachschlag zu geben. Denn mit knurrendem Magen soll keiner
vom Tisch aufstehen. „Ja, sehr gut”, lobt Simone Kroll. „Das (12)__________
ist sehr freundlich”, sagt sie. „Deshalb kommen wir auch immer wieder
hierher. Da unsere Kinder in Aachen leben, bietet es sich an, ab und zu über
die Grenze zu fahren und hier zu Mittag zu essen.”

Über die Grenze müssen Max Linder und seine kleine Gruppe nicht fahren. Ein
paar kommen aus Forst, andere nehmen den Bus aus der (13)___________.
Die Linie 75 hält direkt vor der Tür. Fast jeden Tag sitzen die sieben
alleinstehenden Senioren pünktlich um 12 Uhr an ihrem Stammplatz. Dem
Platz am Fenster, unter dem Weihnachtsschmuck und mit der besten Aussicht
auf das muntere Schneetreiben.

„Die Atmosphäre gefällt uns sehr gut. Außerdem können wir hier wunderbar
klönen, und das Essen ist auch klasse”, schwärmt der „Hahn im Korb”. Sechs
Frauen hat der Rentner um sich gescharrt, „zwei davon haben wir erst durch
Tischnachbarschaft kennengelernt”. Das ist kein (13)___________ im
Altenheim St. Elisabeth. Die Stammgäste kennen sich, „mit einigen
Heimbewohnern sind wir mittlerweile sogar befreundet”. Bei einem Tässchen
(14)_________ kommt man schnell ins Gespräch.

Die Stammgruppe von Max Linder kennt auch das Ehepaar Kroll. „Einen
schönen Tag noch”, wünscht der Rentner den beiden beim Verlassen des
(15)___________ und klopft auf den Tisch. „Bis bald.” Es wird vermutlich nicht
das letzte Mal sein, dass man sich dort gesehen hat.

Übung 2: Richtig ernähren im Alter


http://youtu.be/e8jIlEk8Knw

Beantworte folgende Fragen:

1. Wie viel Gramm Obst und Gemüse sollte ein älterer Mensch täglich
essen?

2. Was sollte nur zwei- bis dreimal wöchentlich gegessen werden?

3. Warum ist der Energiebedarf im Alter verringert?


4. Wie viel Gramm Eiweiß empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für
Ernährung für über 65jährige?

5. Wie erhält man die beste Eiweißzufuhr?

6. Was sind Ursachen für Mangelernährung im Alter?

Wichtige Wörter und Ausdrücke aus dem Video:

die bedarfsgerechte Ernährung

das Vollkornprodukt

in Maßen

etwas verzehren

der Energiebedarf

der Stoffwechsel

der Abbau der Muskelmasse

die Eiweißzufuhr

die altersgerechte Ernährung

mangelernährt sein

die Kau- und Schluckbeschwerden

das Verdauungsproblem

das Durstgefühl

das Geschmacksempfinden

der Appetit lässt nach

die Dritten = die Zahnprothese

die Schluckstörung
Übung 3: Hörverstehen

(Audios: einheit9_übung3_dialog1, einheit9_übung3_dialog2, einheit9_übung3_dialog3)

Hör die Dialoge und kreuz die richtigen Aussagen an.

Dialog 1:

a) Frau Siebert bestellt zum Mittagessen Bohneneintopf.

b) Dazu möchte sie gerne einen kleinen Salat.

c) Zum Nachtisch nimmt sie Kartoffelpuffer mit Zucker.

Dialog 2:

a) Herr Arslan isst kein Schweinefleisch, weil er Moslem ist.

b) Herrn Arslan ist türkisches Essen nicht wichtig.

c) Herr Arslan vermisst die Küche seiner Heimat sehr.

Dialog 3:

a) Es gibt keine ärztlichen Anordnungen für den Patienten.

b) Der Patient darf nur wenig Fett essen.

c) Es ist wichtig, dass der Patient sein Gewicht reduziert.