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BETRIEBSANLEITUNG

PROFESSIONAL

DIGITALE STEUEREINHEIT CEA7


INDEX
3 1. Einleitung
6 2. Vorderseite des anzeigemoduls
9 3. Betriebsarten
11 4. Betrieb
19 5. Ein- und ausgänge der steuereinheit CEA7
28 6. Alarme der steuereinheit CEA7
47 7. Wartung
51 8. Optionen
55 9. Anhang I: parametertabelle
65 10. Anhang II: menüfenster der steuereinheit CEA7
78 11. Anhang III: abmessungen, anschlüsse und verarbeitung
91 12. Anhang IV: can-kommunikationen
94 13. Anhang V: kalibrierung der steuereinheit
96 14. Anhang VI: erweiterung der eingänge
96 15. Anhang VII: fehler in kommunikationen

GENERATOR HS355 | SEITE 2


1. EINLEITUNG
Die Steuereinheit CEA7 ist ein Gerät zur Überwachung des elektrischen
Netzsignals, und zur Überwachung und Steuerung der Stromversorgung über ein
Stromaggregat. Die Steuereinheit besteht aus zwei verschiedenen Modulen:
•• Anzeigemodul Das Anzeigemodul liefert Informationen über den
Zustand des Geräts und ermöglicht Bedienungen durch den Benutzer.
Am Anzeigemodul kann der Benutzer der Steuereinheit Befehle geben
und ihren Betrieb programmieren und konfigurieren.
Über das Anzeigemodul kann eine Liste mit den letzten 10 Fehlern aufgerufen
werden, die in der Steuereinheit registriert wurden.
•• Messmodul. Das Messmodul führt die Überwachungs- und
Steuerungsfunktionen der Steuereinheit aus. Dieses Modul befindet
sich an der Rückwand, um die Verkabelung zu vereinfachen, und um
die Störfestigkeit gegen elektromagnetisches Rauschen zu erhöhen.
Alle Signale, Sensoren und Stellantriebe werden am Messmodul
verdrahtet. (siehe Anhang III)

HINWEIS
Dem Messmodul kann als Option eine Programmieruhr hinzugefügt werden,
womit es in der Lage ist, die Funktionen Start, Sperre und programmierte
Wartung auszuführen. Mit der Option Programmieruhr wird auch die Kapazität
der Liste mit den historischen Fehlern ausgeweitet.

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1.1 MESSMODUL 3. Konfigurierbare Eingänge; die Messplatine besitzt 5 Eingänge, die für die
Ausführung der folgenden Funktionen programmiert werden können:
Das Messmodul erfasst die folgenden Eigenschaften des elektrischen Signals, •• Quittierung Netz-Schaltschütz
sowohl für den erzeugten Strom als auch für das Stromnetz: •• Quittierung Schaltschütz des Aggregats
•• Spannung Phase-Nullleiter •• Meldung Tarifwechsel
•• Spannung Phase-Phase •• Tarifwechsel
•• Stromstärke Phase •• Startsperre
•• Frequenz •• Externer Start
•• Wirk-, Schein- und Blindleistung •• Test
•• Leistungsfaktor •• Erzwungener Betrieb
•• Momentane Energie des Aggregats (kWh) und kumulierte Energie •• 3 programmierbare Alarme
(Tag, Monat und Jahr) mit der Option Programmieruhr.
•• Auswahl Parametersatz
•• THD (Oberschwingungen) für Spannung und Stromstärke.
•• Überprüfung der Gasrampe
•• Berechnung der Oberschwingungen bis zur 20. Ordnung.
4. Motorstatistiken:
Das Messmodul erfasst die folgenden Eigenschaften des Motors:
•• Betriebsstunden
1. Alarmeingänge des Motors: •• Anzahl der Starts
•• Kraftstoffreserve
5. Das Messmodul befiehlt die folgenden Funktionen des Motors:
•• Öldruck
•• Vorglühen
•• Wassertemperatur
•• Stillstand
•• Wasserstand
•• Start
•• Not-Aus (Pilzkopftaster)
•• Heizwiderstand
2. Analoge Eingänge des Motors: •• Förderpumpe
•• Kraftstoffvorrat •• Aktivierung des Wechselstromgenerators
•• Druck
Das Messmodul verfügt über Ausgänge, mit denen der Zustand der Steuereinheit
•• Temperatur
überwacht werden kann:
•• Konfigurierbarer Eingang (Öltemperatur)
•• Motor gestartet
•• Wechselstromgeneratorspannung für Batterieladung
•• Alarm der Steuereinheit
•• 3 programmierbare Ausgänge, die den Zustand der Alarme der
Steuereinheit bzw. die Eingänge für Motorzustand überwachen.
Das Messmodul verfügt über Relaisausgänge zur Durchführung der Aktivierung
des Netz- und Aggregat-Schaltschützes.
Der Anschluss des Messmoduls und des Anzeigemoduls erfolgt über einen CAN-
Datenbus, was die Verbindung von Zusatzmodulen ermöglicht und die
Erweiterbarkeit der Steuereinheit gewährleistet.

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Die folgenden Zusatzmodule können als Optionen über den CAN-Bus hinzugefügt
werden:
•• Programmieruhr
•• Fernsignal-Modul
•• Modul J1939
•• Zusätzliches Display
•• Fernsteuermodul
•• Anzeigetafel
•• CAN/USB
•• CAN/232 + KABELMODEM
•• CAN/232 + GSM-MODEM
•• CAN/232 + GSM/GPS-MODEM STELLGERÄT
•• CAN/232 + GPRS-MODEM HG FLOTTENVERWALTER
•• CAN/232 + GPRS/GPS-MODEM HG FLOTTENVERWALTER
•• CAN/485 (MODBus)
•• CAN/LAN
•• CAN/LAN (MODBus IP)
•• Erweiterung Temperaturfühler PT100.
•• CAN/LAN (SNMP)

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2. VORDERSEITE DES ANZEIGEMODULS
Das Anzeigemodul verfügt über ein hinterleuchtetes Display und mehrere LEDs
zur Überwachung des Zustands der Steuereinheit. Des Weiteren gibt es Tasten,
an denen der Benutzer Befehle eingeben und die Steuereinheit programmieren
kann.

Abbildung 1
Anzeigemodul CEA7

1. Hinterleuchtetes Display mit 4 Zeilen und jeweils 20 Stellen.

HINWEIS
Das Display schaltet in den Stromsparmodus (Ausschalten der Hinterleuchtung),
nachdem innerhalb von 10 Minuten keine Eingabe über die Tasten erfolgt ist.
2. Tasten der Steuereinheit:
•• Tasten der Betriebsart der Steuereinheit
•• Befehlstasten der Steuereinheit
•• Tasten des Displays
•• Aktivierungstaste des Aggregat-Schaltschützes und Netz-
Schaltschützes
3. Zustands-LEDs:
•• LEDs des Motorzustands
•• Alarm-LEDs
•• LEDs für den Zustand der Schaltschütze

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2.1 TASTEN DER STEUEREINHEIT
Taste für Förderpumpe.
In der Betriebsart Manuell der Förderpumpe wird die Pumpe
aktiviert, wenn der Kraftstoffvorrat unterhalb des program-
2.1.1 TASTEN DER BETRIEBSARTEN DER STEUEREINHEIT
mierten Grenzwerts liegt.
LED leuchtet: Förderpumpe ist aktiv.
Betriebsart Automatik. Die
Steuereinheit überwacht den
Zustand der Installation und steuert 2.1.3 TASTEN DES DISPLAYS
deren Betrieb und den der
LED leuchtet:
programmierbaren Eingänge.
Betriebsart aktiv Bestätigen (V). Sie dient zum Aufrufen von Menüs und
Betriebsart Test. Die Steuereinheit Bestätigen der eingegebenen Daten.
startet den Motor und überwacht LED blinkt: Sperre der
Betriebsart aktiv Abbrechen (X). Sie dient zur Rückkehr in das jeweils
und steuert seinen Betrieb.
(Betriebsart Automatik vorherige Menü und Abbrechen der Dateneingabe.
Betriebsart gesperrt. Die Steuerein-
und Manuell) Aufwärts (+). Vorwärtsbewegung in der Auswahl der
heit überwacht den Zustand der
Installation, macht den Motorstart LED leuchtet nicht: Anzeigemenüfenster, in der Auswahl von Wartungsmenüs
aber von Bedingungen abhängig. Betriebsart nicht aktiv und Erhöhung der Programmierungswerte.
Betriebsart Manuell. Die Abwärts (-). Rückwärtsbewegung in der Auswahl der
Steuereinheit wird vom Benutzer Anzeigemenüfenster, in der Auswahl von Wartungsmenüs
gesteuert. und Verringerung der Programmierungswerte.

2.1.2 BEFEHLSTASTEN DER STEUEREINHEIT 2.1.4 TASTEN DER SCHALTSCHÜTZE

Taste für Motorstart (nur in der Betriebsart manuell).


Netz-Schaltschütz. Aktivierung/Deaktivierung des Netz-Schalt-
Der Motor kann mit nur einer Betätigung gestartet werden.
schützes (nur in der Betriebsart Manuell).
LED leuchtet: Motor wird gestartet.
Taste für Motorstillstand (nur in der Betriebsart manuell).
Mit der ersten Betätigung wird der Motor mit einem Abkühlzy- Aggregat-Schaltschütz. Aktivierung/Deaktivierung des
klus ausgeschaltet. Aggregat-Schaltschützes (nur in der Betriebsart Manuell).
Mit der zweiten Betätigung wird der Motor sofort ausgeschaltet.
LED leuchtet: Motor wird ausgeschaltet (mit oder ohne
Abkühlung)
Taste für Alarm-Quittierung.
Damit kann der Benutzer Alarmmeldungen quittieren.
LED blinkt: Es gibt Alarme, die noch nicht quittiert wurden.
LED leuchtet: Aktive Alarme.

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2.2 ZUSTANDS-LEDS 2.2.3 LEDS FÜR DEN ZUSTAND DER SCHALTSCHÜTZE

2.2.1 LEDS DES MOTORZUSTANDS Zustand des Netz- Leuchtet: Schaltschütz aktiv
Schaltschützes
Blinkt: Schaltschütz in Ein-
Leuchtet: Gestarteter Motor erkannt. oder Ausschaltphase.
Motor gestartet Zustand des Aggregat-
Leuchtet nicht: Motor ist Aus. Leuchtet nicht: Schaltschütz
Schaltschützes
Leuchtet: Vorglühen des Motors ist ist ausgeschaltet.
aktiviert.
Vorglühen
Leuchtet nicht: Vorglühen des Motors
ist deaktiviert. 2.2.4 ZUSTANDS-LEDS FÜR ELEKTRISCHES SIGNAL
Leuchtet: Motorstart ist aktiviert.
Motorstart Leuchtet nicht: Motorstart ist deakti-
viert. Zustand des Netzsignals Leuchtet: Zustand aktiviert
Leuchtet: Bei gestartetem Motor wird ohne Fehler.
Spannung des Wechselstromgenerators
Blinkt: Zustand mit Fehler.
Zustand des Wech- zum Laden der Batterien erkannt. Zustand des Motors
selstromgenerators Leuchtet nicht: Motor ist ausgeschaltet Leuchtet nicht: Inaktiver
Batterieladung oder Motor ist gestartet, aber keine Zustand des elektrischen AC-Si- Zustand.
Spannung des Wechselstromgenerators gnals des Stromaggregats
zum Laden der Batterien.

2.2.2 ALARM-LEDS
2.3 PASSWORT

Kraftstoffreserve
Die Steuereinheit CEA7 bietet 2 Passwortebenen mit 4 Stellen zum Schutz vor
einem unberechtigten Zugang. Die verschiedenen Zugangsebenen sind:
Batterieladezustand
•• Benutzer (Standardwert für das Passwort: 1111). Die Zugangsebene
Leuchtet: Alarm durch Benutzer erlaubt den Aufruf des Hauptmenüs der Steuereinheit CEA7.
Hohe Temperatur
analogen Sensor. •• Wartung (Standardwert für das Passwort: 1911). Die Zugangsebene
Wartung erlaubt den Aufruf der Option Parameterprogrammierung des
Startfehler Blinkt: Alarm durch digitalen
Hauptmenüs.
Sensor.
Überdrehzahl Der Benutzer kann die Passwörter der Steuereinheit CEA7 im Hauptmenü ändern.
Leuchtet nicht: Kein Alarm.
Ein Benutzer kann das Passwort seiner Ebene und die Passwörter der niedrigeren
Niedriger Öldruck Ebenen ändern.
Aux 1
HINWEIS
Aux 2
Zur Eingabe eines Passworts siehe Anhang II: Eingabe des Passworts

HINWEIS
Weitere Informationen sind im Abschnitt Alarme enthalten.
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3. BETRIEBSARTEN

3.1 BETRIEBSART MANUELL

In der Betriebsart Manuell wird die Steuereinheit am Bedienfeld des


Anzeigemoduls gesteuert. Der Benutzer kann den Motor mit den Tasten START
bzw. STOP starten und ausschalten.

Mit Betätigung der Taste START wird der Startablauf des Motors eingeleitet (ohne
Deaktivierung des Netz-Schaltschützes). Mit Betätigung der Taste STOP wird der
Ausschaltablauf des Motors mit Abkühlung eingeleitet; bei einer zweiten
Betätigung der Taste STOP wird der Motor sofort ohne Abwarten der Ausschaltzeit
ausgeschaltet.

x 1 Klick x 2 (Doppelklick)
MIT Abkühlung OHNE Abkühlung

HINWEIS
In der Betriebsart Manuell bleiben die Schutzvorrichtungen der Steuereinheit
aktiviert und können Alarme auslösen, die eine Abschaltung des Motors
verursachen.
In der Betriebsart Manuell berücksichtigt die Steuereinheit keine
Startbedingungen (programmierte, durch externes Signal), die programmiert
sein können.

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Des Weiteren erfolgt die Aktivierung des Netz- und Aggregat-Schaltschützes durch 3.3 BETRIEBSART TEST
Betätigung der Tasten RED/MAINS und GRUPO/GEN.
In der Betriebsart Test wird ein Start des Aggregats gemäß dem erläuterten
Verfahren im Abschnitt Motorstart mit Ausnahme des Ablaufs für die Aktivierung
der Schaltschütze durchgeführt, es sei denn es tritt ein Netzabfall auf.
In der Betriebsart Test steuert die Steuereinheit nicht die Funktionen der
programmierbaren Eingänge, mit Ausnahme jener in Bezug auf Alarme, analoge
Eingänge und der Sperrfunktion für einen Start der Steuereinheit (IA).
Für die Aktivierung des Aggregat-Schaltschützes muss der Motor gestartet sein
und ein stabilisiertes elektrisches Signal ausgeben. Mit der Aktivierung des
Aggregat-Schaltschützes wird der Netz-Schaltschütz deaktiviert, und umgekehrt.
Zwischen der Aktivierung der Schaltschütze gibt es eine nicht programmierbare 3.4 BETRIEBSART GESPERRT
Verzögerungszeit von einer Sekunde.
In der Betriebsart gesperrt sperrt die Steuereinheit das Aggregat unter allen
3.2 BETRIEBSART AUTOMATIK Bedingungen.

In der Betriebsart Automatik wird die Überwachung der Anlage von der
Steuereinheit gesteuert. Unter Bestimmten Umständen, die programmiert
3.5 SPERRE DER BETRIEBSART AUTOMATIK
werden können, wird das Aggregat zur Versorgung der Installation von der
Steuereinheit durch Aktivierung des Aggregat-Schaltschützes gestartet.
Durch gleichzeitiges Betätigen der Tasten Auto oder Man über eine Dauer von 5
Zu den programmierbaren Startbedingungen für das Aggregat und zur Aktivierung Sekunden wird die Betriebsartsperre aktiviert. Der Zustand der Steuereinheit
des Aggregat-Schaltschützes zählen: wird durch das Aufblinken der jeweils aktiven Betriebsartentaste angezeigt. Zum
•• Alarm maximale Netzspannung (Tabelle Alarme, Parameter 88). Deaktivieren der Betriebsartsperre und für den Normalbetrieb der Steuereinheit
muss die jeweilige Taste der gewollten Betriebsart 5 Sekunden lang betätigt
•• Alarm minimale Netzspannung (Tabelle Alarme, Parameter 90).
werden.
•• Alarm maximale Netzfrequenz (Tabelle Alarme, Parameter 92).
•• Alarm minimale Netzfrequenz (Tabelle Alarme, Parameter 94).
•• Alarm Netzphasenfolge (Tabelle Alarme, Parameter 96).
•• Alarm Netzabfall (Tabelle Alarme, Parameter 98).
•• Alarm für Fehler des Netz-Schaltschützes (Tabelle Alarme, Parameter
100).
•• Externer Start (Tabelle Programmierungen, Parameter 10). 5’’ Sperre 5’’ Sperre auf-
heben
•• Programmierter Start nach Uhrzeit (wenn Programmieruhr vorhanden
ist).
•• Signal erzwungener Betrieb (Tabelle Programmierungen, Parameter 12
und Tabelle Regelungen, Parameter 25).
Zu den programmierbaren Startbedingungen für das Aggregat ohne Aktivierung
des Aggregat-Schaltschützes zählen:
•• (ESP1) Meldung Tarifwechsel (Tabelle Programmierungen, Parameter 7). 5’’ Sperre 5’’ Sperre auf-
•• Motortest (Tabelle Programmierungen, Parameter 11). heben

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4. BETRIEB

4.1 MOTORSTART

Bei einer Aktivierungsbedingung erfolgt der folgende Ablauf zum Motorstart:

4.1.1 DIESELMOTOR

1. Startverzögerung. Nach Erfassung einer Aktivierungsbedingung kann eine


Verzögerungszeit (Tabelle Zeiten, Parameter 3) programmiert werden, bevor der
Ablauf des Motorstarts fortgesetzt wird. Diese Verzögerung gilt nur für
Motorstarts in der Betriebsart Automatik.
2. Vorheizen des Motors (PR). Die Steuereinheit aktiviert den Vorglühausgang
(PR) während der programmierten Zeit (Tabelle Zeiten, Parameter 4). Die
Steuereinheit ermöglicht die Programmierung eines Temperaturschwellenwerts
(Tabelle Schwellenwerte, Parameter 48) für den Kühlmittelsensor, der den
Vorheizvorgang beendet und den Motorstart fortsetzt.
3. Freischaltung des Motorstarts (Aktivierung Kontakt-Plus). Die Freischaltung
des Motorbetriebs (Aktivierung Kontakt-Plus) erfolgt über den Ausgang PC des
Messmoduls. Der Ausgang ermöglicht eine Konfiguration Stillstand durch
Entregung (Aktivierung des Ausgangs während des Motorbetriebs) oder Stillstand
durch Erregung (Impuls für Motorstillstand, Tabelle Zeiten, Parameter 12), oder
durch Erregung PULL der Startmagnetspule (Impuls von 1 Sekunde während des
Motorstarts). Die Funktionsweise des Freischaltungsausgangs kann konfiguriert
werden (Tabelle Regelungen, Parameter 18).

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4. Motorstart (ARR). Während einer maximalen Zeit (Tabelle Zeiten, Parameter 4.1.2 GASMOTOR
5), wird der Startausgang des Messmoduls aktiviert und gewartet, bis mindestens
eine der programmierten Startbedingungen erfasst wird. Die möglichen 1. Prüfung der Motor-Gasrampe (PR). Der Prüfungsablauf der Gasrampe wird
Startbedingungen des Motors sind: mit der Aktivierung des Ausgangs PR eingeleitet und hat eine programmierbare
•• Spannung des Wechselstromgenerators (Tabelle Regelungen, Dauer (Tabelle Zeiten, Parameter 4). Wenn ein programmierbarer Eingang der
Parameter 19). Der Motor gilt als gestartet, sobald eine bestimmte Steuereinheit (Tabelle Programmierungen, Parameter 25) der Prüfung der
Generatorspannung überschritten ist (Tabelle Schwellenwerte, Gasrampe zugewiesen ist, wird die Prüfung der Gasrampe beendet, wenn die
Parameter 20). Aktivierung des Prüfeingangs der Gasrampe erfasst wird; wenn die Prüfzeit der
Gasrampe abläuft, ohne die Prüfung der Gasrampe erfasst zu haben, führt die
•• Wechselstromgeneratorspannung (Tabelle Regelungen, Parameter
20). Der Motor gilt als gestartet, sobald eine bestimmte Spannung Steuereinheit einen erneuten Startversuch durch. Wenn kein programmierbarer
des Wechselstromgenerators für Batterieladung überschritten ist Eingang der Steuereinheit der Prüfung der Gasrampe zugewiesen ist (Tabelle
(Tabelle Schwellenwerte, Parameter 21). Programmierungen, Parameter 25, Wert 0), führt die Steuereinheit den Motorstart
•• Motordrehzahl (Tabelle Regelungen, Parameter 21). Der Motor gilt nach der programmierten Zeit für die Prüfung der Gasrampe durch. Der Ausgang
als gestartet, sobald eine über Pickup (Tabelle Schwellenwerte, de Gasrampe PR bleibt ab dem Motorstart und während des Motorbetriebs aktiv,
Parameter 22) berechnete bestimmte Drehzahl, oder von der bis der Stillstand des Motors erfolgt.
Elektronik des Motors über den Bus J1939 erhaltene Drehzahl
überschritten wird. Zur Aktivierung der Pickup-Berechnung über 2. Motorstart (ARR). Während einer maximalen Zeit (Tabelle Zeiten, Parameter
den Schwungradkranz des Motors muss die Zahl der Zähne am 5), wird der Startausgang des Messmoduls aktiviert und gewartet, bis mindestens
Kranz des Motorschwungrads (Tabelle Schwellenwerte, Parameter eine Bedingung für gestarteter Motor erfasst wird (Tabelle Regelungen, Parameter
24) eingegeben werden; wenn die eingegebene Zahl der Zähne am 19 bis 22).
Kranz des Motorschwungrads null ist, wird die Motordrehzahl über
3. Gaszündung (PC). In einer Zeit (Tabelle Zeiten, Parameter 30) nach Aktivierung
die Frequenzen des Generators im Verhältnis 50 Hz / 1500 U/min,
50 Hz / 3000 U/min oder 60 Hz / 1800 U/min (Tabelle Regelungen, des Startsignals wird der Ausgang PC aktiviert, um nach Entlüften des Restgases
Parameter 26) berechnet. die Zündung des Motors freizugeben.
•• Signal für niedrigen Öldruck (Tabelle Regelungen, Parameter 22). 4. Gasventil. In einer Zeit (Tabelle Zeiten, Parameter 31) nach Aktivierung des
Wegen seiner Eigenschaften wird nicht empfohlen, das Signal Signals für Gaszündung wird der konfigurierte Ausgang als Gasventil (Tabelle
für niedrigen Öldruck zur Erfassung des gestarteten Motors zu Programmierungen, Parameter 1 bis 3, Wert 25) aktiviert. Wenn während der
verwenden. Es wird jedoch empfohlen, dieses Signal als Schutz
programmierten Zeit kein Motorstart erkannt wird, wartet die Steuereinheit eine
zur Verhinderung eines Neustarts des Motors zu verwenden, wenn
dieser bereits in Betrieb ist. Ausnahmen für diese Erfassung des definierte Zeit (Tabelle Zeiten, Parameter 2), bevor ein erneuter Start versucht
gestarteten Motors sind die Motoren SCANIA und die Sensoren mit wird. Nach Erreichen einer bestimmten Anzahl an Startversuchen, ohne eine
eigener Stromversorgung. Startbedingung zu erkennen (Tabelle Zeiten, Parameter 1), aktiviert die
Steuereinheit den Alarm Startfehler. Während des Starts erfolgt die Erregung des
Wechselstromgenerators für Batterieladung D+ über eine Zeitdauer (Tabelle
Zeiten, Parameter 8). Nach Abschluss der Ansteuerung des
Wechselstromgenerators überwacht das Messmodul den korrekten Betrieb des
Wechselstromgenerators zum Laden der Batterie. Wenn eine Störung des
Wechselstromgenerators für Batterieladung, erkannt wird, wird der Alarm
Wechselstromgeneratorfehler aktiviert (Tabelle Alarme, Parameter 10).

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5. Stabilisierung des Generators. Nach Erfassung einer Startbedingung wartet PRAXISBEISPIEL FÜR DEN STARTABLAUF
die Steuereinheit eine festgelegte Zeit bis zur Stabilisierung des Generatorsignals,
BETRIEB
bevor die Überwachung der Qualität des Generatorsignals beginnt.
Bei Betätigen des Tasters START wird der Startzyklus eingeleitet und durch das
6. Nennzustand. Nach Erreichen der Stabilisierung des Motors erfolgt der
aufleuchtende LED am Taster START angezeigt. Wenn der Motor über Glühkerzen
Übergang zur Prüfung des Generatorsignals. In diesem Zustand wird die Qualität
verfügt, wird gleichzeitig der Ausgang PR über die programmierte Zeit
des vom Aggregat ausgegebenen Signals ausgewertet (Werte für Spannung,
(Standardmäßig 0‘‘) aktiviert, und die entsprechende LED leuchtet ( ). (1)
Frequenz usw.).

Abbildung 1

Nach Ablauf dieser Zeit wird der Ausgang PR deaktiviert und die entsprechende
LED ( ) erlischt. Sofort danach wird der Ausgang PC Kontakt-Plus aktiviert, und
0,5 Sekunden danach der Ausgang ARR, was durch Aufleuchten der LED ( )
angezeigt wird. Dieser Ausgang bleibt aktiv, bis eine Bedingung für Motor
gestartet erfasst wird. (2)

Abbildung 2

BETRIEB | SEITE 13
Nach Erfassung des gestarteten Motors leuchtet die LED ( ), womit der Wenn während des Startzyklus keine Bedingung für Motorgestartet erfasst wird,
Startzyklus beendet ist und die LED des Tasters START erlischt. (3) wird der Ausgang ARR deaktiviert und die entsprechende LED ( ) erlischt.
Danach führt die Steuereinheit automatisch einen erneuten Startversuch durch,
d. h. wiederholt den Startzyklus, ohne dass die Taste START betätigt werden
muss (standardmäßig 4 Zyklen). Wenn danach kein Start des Motors erreicht
wurde, zeigt die Steuereinheit am Display den Alarm an (STARTFEHLER). (5)
Der Startzyklus kann durch Betätigen des Tasters STOP abgebrochen werden.

x4
Abbildung 3

Die entsprechende LED für Spannung des Wechselstromgenerators für


Batterieladung ( ) leuchtet auf, wenn der vom Wechselstromgenerator
erhaltene Spannungswert den standardmäßig programmierten
Spannungsschwellenwert überschreitet. (4) Abbildung 5

HINWEIS
Am Display wird ein Menüfenster des Motorzustands angezeigt, wo der Zustand
des Motors während des Startablaufs angezeigt wird. Dieser Ablauf ist:
Aggregat: Stillstand
Aggregat: Aggregat
wird gestartet: Aggregat
gestartet: Aggregat
stabilisiert: Unter Last

HINWEIS
Der Start bei einem automatischen System über die Programmieruhr, externes
Abbildung 4
Signal usw. erfolgt mit demselben Ablauf wie beim manuellen Start.

BETRIEB | SEITE 14
4.2 MOTORSTILLSTAND 4.2.2 GASMOTOR

Der Ablauf für den Motorstillstand im Automatikbetrieb ist wie folgt: 1. Motor-Gasrampe (PR) und Gasventil. Die Steuereinheit deaktiviert die
Ausgänge zur Gasversorgung zum Motor.
4.2.1 DIESELMOTOR
2. Gaszündung (PC). In einer Zeit (Tabelle Zeiten, Parameter 32) nach
1. Abkühlen des Motors. Nachdem der Motor ohne Last ist, bleibt er während Unterbrechen der Gasversorgung wird der Ausgang Gaszündung zum Ausschalten
einer Abkühlzeit (Tabelle Zeiten, Parameter 11) in Betrieb. Für bestimmte des Motors deaktiviert. Wenn der Motorstillstand durch einen Alarm des Not-Aus-
Umstände können die Alarme (Tabelle Alarme, Parameter 3, 6, 9...) der Tasters verursacht wird, erfolgt die Deaktivierung des Ausgangs für Gaszündung
Steuereinheit konfiguriert werden, um einen Stillstand ohne Abkühlung des gleichzeitig mit der Unterbrechung der Gasversorgung.
Motors vorzunehmen. Zur Validierung des Motorstillstands müssen alle programmierten
2. Motorstillstand. Nach Ablauf der Abkühlzeit des Motors wird der Ausgang PC Stillstandbedingungen über eine definierte Zeit (Tabelle Alarme, Parameter 71)
des Messmoduls in Abhängigkeit der programmierten Konfiguration (Tabelle erfasst werden. Wenn während 90 Sekunden noch eine Bedingung für
Regelungen, Parameter 18) aktiviert oder deaktiviert. Als Bedingung für Motorbetrieb erfasst wird, wird der Alarm Stillstandfehler ausgelöst.
Motorstillstand gibt es die folgende Auswahl:
•• Aggregatspannung (Tabelle Regelungen, Parameter 19). Der Motor gilt
als ausgeschaltet, wenn die Spannung des Generators unterhalb des
Startschwellenwerts liegt (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 20).
•• Wechselstromgeneratorspannung (Tabelle Regelungen, Parameter
20). Der Motor gilt als ausgeschaltet, wenn die Spannung des
Wechselstromgenerators für Batterieladung unterhalb des
Startschwellenwerts liegt (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 21).
•• Motordrehzahl (Tabelle Regelungen, Parameter 21). Der Motor
gilt als im Stillstand, wenn die über Pickup berechnete, oder
von der Elektronik des Motors über den Bus J1939 erhaltene
Motordrehzahl des Startschwellenwerts liegt (Tabelle Schwellenwerte,
Parameter 22). Zur Aktivierung der Pickup-Berechnung über den
Schwungradkranz des Motors muss die Zahl der Zähne am Kranz
des Motorschwungrads (Tabelle Schwellenwerte, Parameter
24) eingegeben werden; wenn die eingegebene Zahl der Zähne
am Schwungradkranz null ist, wird die Pickup-Frequenz über die
Frequenzen des Generators im Verhältnis 50 Hz / 1500 U/min,
50 Hz / 3000 U/min oder 60 Hz /1800 U/min (Tabelle Regelungen,
Parameter 26) berechnet.
•• Signal für niedrigen Öldruck (Tabelle Regelungen, Parameter 22).
Die Bedingung niedriger Öldruck die zur Erfassung des Stillstands
verwendet wird, hält den Motor für ausgeschaltet, wenn ein
geschlossener Sensor erkannt wird. Ausnahmen für diese Erfassung
des Motorstillstands sind die Motoren SCANIA und die Sensoren mit
eigener Stromversorgung.

BETRIEB | SEITE 15
PRAXISBEISPIEL FÜR DEN STILLSTANDABLAUF Wenn nach einer definierten Zeit noch eine Bedingung für gestarteter Motor
besteht, zeigt die Steuereinheit am Display den Alarm STILLSTANDFEHLER an
1. Manuell: Durch einmalige Betätigung des Tasters STOP. Zur Durchführung
eines Stillstands mit Abkühlzyklus. und die LED des Tasters STOP leuchtet weiter auf. (3)

2. Manuell: Durch zweimalige Betätigung des Tasters STOP. Zur Durchführung


eines Stillstands ohne Abkühlzyklus.
3. Durch Schalten des Aktivierungsschlüssels an der Schaltung in die Stellung
“O”. Zur Durchführung eines Stillstands ohne Abkühlzyklus.
4. Automatisch: Nach Deaktivierung des Befehls, der zum automatischen
Motorstart führte, erfolgt ein automatischer Stillstand mit Abkühlung des Motors.
Abfolge: Den Taster STOP einmal betätigen, womit der Stillstandzyklus mit
Abkühlung des Motors eingeleitet wird. Dies wird durch Aufleuchten des Tasters
STOP angezeigt. (1)

Abbildung 3

Die entsprechende LED für Spannung des Wechselstromgenerators für


Batterieladung ( ) erlischt, wenn der vom Wechselstromgenerator für
Batterieladung erhaltene Spannungswert unter den programmierten
Spannungsschwellenwert fällt. (4)

Abbildung 1

Nach Ablauf der Abkühlzeit (standardmäßig 120 Sekunden) wird der Ausgang PC
je nach Motortyp deaktiviert oder aktiviert, um den Stillstand auszuführen, und
der Taster STOP und die LED ( ) für gestarteter Motor erlöschen. (2)

Abbildung 4

HINWEIS
Am Display wird ein Menüfenster des Motorzustands angezeigt, wo der Zustand
des Motors während des Stillstandablaufs angezeigt wird. Dieser Ablauf ist:
Aggregat: Aggregat
stabilisiert: Abkühlung
Aggregat: Anhalten
Aggregat: Stillstand
Abbildung 2

BETRIEB | SEITE 16
4.3 FÖRDERPUMPE (BTC, BTNA) 4.4 VORHEIZEN

Es kann die Funktion der Förderpumpe der Steuereinheit CEA7 aktiviert werden, Für die Steuerung der Motorheizung gibt es 2 Aktivierungsarten:
wobei ihre Funktion mit dem Relais BT des Messmoduls (Tabelle Regelungen, •• Zuweisung der Vorheizungsfunktion zum Relais BT des Messmoduls
Parameter 4) verknüpft wird. Nach Aktivierung der Option der Förderpumpe wird (Tabelle Regelungen, Parameter 4).
ihre Betriebsart konfiguriert (Tabelle Regelungen, Parameter 1):
•• Durch Zuweisung der Vorheizungsfunktion zu einem der
1. Betriebsart gesperrt. Die Förderpumpe wird nicht gesteuert. 3 programmierbaren Ausgänge des Messmoduls (Tabelle
Programmierungen, Parameter 1 bis 4), wenn das Relais BT des
2. Betriebsart Manuell. Die Förderpumpe wird durch Betätigen der Taste DIESEL
Messmoduls der Steuerung der Förderpumpe zugewiesen ist (Tabelle
TRANSF aktiviert, wenn der Kraftstoffstand unterhalb des maximalen
Regelungen, Parameter 4).
Schwellenwerts für Deaktivierung (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 19) liegt.
Die Steuerung der Vorheizung des Motors erfüllt die folgende Funktion:
3. Betriebsart Automatik. Die Steuerung der Förderpumpe erfolgt unter
Berücksichtigung des unteren Schwellenwerts für Aktivierung (Tabelle •• Unterhalb eines bestimmten Schwellenwerts für Motortemperatur
Schwellenwerte, Parameter 18), unter dem das Relais BT eingeschaltet wird, und (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 29) wird der Heizwiderstand
eines oberen Schwellenwerts für Deaktivierung (Tabelle Schwellenwerte, aktiviert.
Parameter 19), unter dem das Relais BT ausgeschaltet wird. •• Unterhalb eines bestimmten Schwellenwerts für Motortemperatur
(Tabelle Schwellenwerte, Parameter 28) wird die Aktivierung des
4. Kombinierter Modus. Im kombinierten Modus der Förderpumpe erfolgt die
Aggregat-Schaltschützes begrenzt und der Alarm für niedrige
Steuerung der Förderpumpe gemäß der Betriebsart Automatik, aber gleichzeitig
Motortemperatur (Tabelle Alarme, Parameter 73 bis 74) gesteuert.
ist die Aktivierung des Relais BT durch Betätigen der Taste Diesel Transf möglich.
Die manuelle Aktivierung des Relais BT ist durch den oberen Schwellenwert für •• Oberhalb eines bestimmten Schwellenwerts für Motortemperatur
Deaktivierung (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 19) begrenzt. (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 30) wird der Heizwiderstand
deaktiviert.
5. Betriebsart zentral. Die Steuerung der Förderpumpe erfolgt auf die folgende
Art und Weise:
•• Wenn sich die Steuereinheit in der Betriebsart Automatik oder Test
befindet, wird die Funktion der Förderpumpe automatisch gesteuert. 4.5 WECHSELSTROMGENERATOR FÜR BATTERIELADUNG
•• Wenn sich die Steuereinheit in der Betriebsart Manuell befindet, wird
die Funktion der Förderpumpe manuell gesteuert. Der Wechselstromgenerator für Batterieladung wird über den digitalen Ausgang
D+ und den analogen Eingang DI des Messmoduls an der Steuereinheit CEA7
•• Wenn sich die Steuereinheit in der Betriebsart gesperrt befindet, ist
angeschlossen.
die Funktion der Förderpumpe gesperrt.
Die Steuereinheit CEA7 kann so konfiguriert werden, dass sie einen Alarm für
6. Kalibrierung des Kraftstoffvorratsgebers. Zur korrekten Messung des
Wechselstromgeneratorspannung (Tabelle Alarme, Parameter 10 bis 12) ausgibt,
Kraftstoffvorrats (was zur Steuerung der Förderpumpe und des Alarms für
wenn vom Wechselstromgenerator für Batterieladung über den analogen Eingang
Kraftstoffvorrat notwendig ist) muss der Kraftstoffvorratsgeber im Behälter
DI des Messmoduls ein niedriger Spannungswert erhalten wird.
kalibriert werden. Dazu müssen die Parameter für Minimum und Maximum des
Kraftstoffvorratsgebers (Tabelle Messungen, Parameter 12 und 13) aufgerufen Es besteht die Auswahl unter den folgenden Betriebsarten für den
werden. Zur Einstellung des Mindestwerts für den Kraftstoff im Behälter muss Wechselstromgenerator für Batterieladung (Tabelle Regelungen, Parameter 3):
die Validierung des Parameters 12 der Tabelle Messungen mit dem
Kraftstoffvorratsgeber auf der Position für Minimum vorgenommen werden. Zur
Einstellung des Höchstwerts für den Kraftstoff im Behälter muss die Validierung
des Parameters 13 der Tabelle Messungen mit dem Kraftstoffvorratsgeber auf
der Position für Maximum vorgenommen werden.

BETRIEB | SEITE 17
4.5.1 BETRIEBSART WECHSELSTROMGENERATOR 4.7 START DURCH LASTBEDARF (NUR BEI ERWEITERUNG CEA7CC2)
BESCHREIBUNG
Für den Betrieb des Wechselstromgenerators für Batterieladung der Steuereinheit
CEA7, der als Betriebsart Wechselstromgenerator konfiguriert ist, wird der Diese Funktion ermöglicht den automatischen Start und Aktivierung der Last auf das
Wechselstromgenerator durch einen Impuls mit konfigurierbarer Dauer (Tabelle Stromaggregat gemäß der vom Stromnetz aufgenommenen Leistung. Der erfolgt in
Zeiten, Parameter 8) während des Motorstartprozesses über den Ausgang D+ Abhängigkeit von der Programmierung eines Schwellenwerts für maximale Netzleistung
des Messmoduls erregt. Am Ende dieses Impulses testet die Steuereinheit die (kW), die von der Installation über eine Zeitdauer aufgenommen wird. Nachdem das
erzeugte Spannung durch den Wechselstromgenerator für Batterieladung. Stromaggregat in Betrieb genommen wurde, führt das System den Wechsel der
Leistung auf das Aggregat durch, womit das Stromnetz lastfrei ist. Sobald die von der
Die erzeugte Spannung vom Wechselstromgenerator für Batterieladung kann als
Installation aufgenommene Leistung unterhalb des programmierten Schwellenwerts
Bedingung für den gestarteten Motor verwendet werden (Tabelle Regelungen,
für Deaktivierung liegt, und die programmierte Zeit abgelaufen ist, schaltet das
Parameter 20). Dazu wartet die Steuereinheit auf die Messung über den analogen
System die Last der Installation wieder auf das Stromnetz und das Aggregat beginnt
Eingang DI einer höheren Spannung als ein Schwellenwert für die Erfassung der
seinen Stillstandzyklus.
Wechselstromgeneratorspannung (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 21).
PROGRAMMIERUNG
Die Steuereinheit CEA7 kann so konfiguriert werden, dass sie einen Alarm für
Wechselstromgeneratorspannung (Tabelle Alarme, Parameter 10 bis 12) ausgibt, Das Stromaggregat setzt sich in Betrieb und übernimmt die Last, wenn eine
wenn vom Wechselstromgenerator für Batterieladung über den analogen Eingang Netzleistungsaufnahme erfasst wird, die höher als ein über Parameter programmierter
DI des Messmoduls ein niedriger Spannungswert erhalten wird, wenn sie in der Grenzwert ist (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 34). Das Aggregat bleibt in Betrieb,
Betriebsart Wechselstromgenerator konfiguriert ist. bis die gemessene Leistungsaufnahme des Aggregats unterhalb eines durch
Parameter programmierten Schwellenwerts fällt (Tabelle Schwellenwerte, Parameter
4.5.2 DYNAMISCHER MODUS 35). Sowohl beim Start als auch beim Stillstand durch Leistungsbedarf muss die
Bedingung über eine programmierbare Zeit (Tabelle Zeiten, Parameter 27) vorliegen.
Für den Betrieb des Wechselstromgenerators für Batterieladung der Steuereinheit Die Funktion Start durch Leistungsbedarf ist nur im Automatikbetrieb der Steuereinheit
CEA7, der als Betriebsart dynamisch konfiguriert ist, wird der CEA7 verfügbar.
Wechselstromgenerator durch einen kontinuierlichen Impuls über den Ausgang
D+ des Messmoduls erregt, während sich der Motor in Startphase oder im 4.8 ELEKTRONISCHER SCHUTZ
Zustand gestartet befindet.
BESCHREIBUNG
Die im dynamischen Modus konfigurierte Steuereinheit kann nicht die gemessene
Der elektronische Schutz ist eine Funktion, womit ein Ausgang der Steuereinheit
Spannung über den analogen Eingang DI zur Erfassung der Bedingung Motor
bei einem Überlast- und Kurzschlussalarm aktiviert werden kann. Diese Funktion
gestartet verwenden.
ermöglicht die Deaktivierung des Hauptschutzschalters des Aggregats über die
Die Steuereinheit CEA7 kann so konfiguriert werden, dass sie einen Alarm für Auslösespule. Solange alle solche Alarme, die den Stillstand des Motors
Wechselstromgeneratorspannung (Tabelle Alarme, Parameter 10 bis 12) ausgibt, verursachen (sofort oder mit Abkühlung) aktiv ist oder noch nicht quittiert ist,
wenn vom Wechselstromgenerator für Batterieladung über den analogen Eingang bleibt der Ausgang, der dem elektronischen Schutz zugewiesen ist, aktiv.
DI des Messmoduls ein niedriger Spannungswert erhalten wird.
PROGRAMMIERUNG
4.6 SCHLÜSSEL FÜR START/STILLSTAND Die Ausgangsfunktionen, die dieser Funktion zugewiesen werden können, sind
•• Das Relais SC ist standardmäßig dieser Funktion zugeordnet. Außerdem
Der Schlüssel Start/Stop in der Stellung ON verursacht die Stromversorgung der wird das Relais SC von jedem Alarm aktiviert, der einen Stillstand des
Elektronik der Steuereinheit CEA7 (Messmodul und Anzeigemodul). Motors verursacht.
Der Schlüssel Start/Stop in der Stellung OFF verursacht den kontrollierten •• Das Relais BT des Messmoduls (Tabelle Regelungen, Parameter 4).
Stillstand des Motors, wenn er in Betrieb war. Sobald der Motorstillstand erreicht •• Jeder der programmierbaren Ausgänge des Messmoduls (Tabelle
ist, wird die Stromversorgung der Steuereinheit CEA7 ausgeschaltet. Programmierungen, Parameter 1 bis 3).

BETRIEB | SEITE 18
5. EIN- UND AUSGÄNGE DER STEUEREINHEIT
CEA7
Mit den digitalen Eingänge der Steuereinheit CEA7, d. h. jenen mit spezifischer
Funktion und den programmierbaren, ist eine Entprellungszeit (Tabelle Zeiten,
Parameter 15 a 24) verbunden, die erfordert, dass der Wert des eingangs während
eines Zeitintervalls stabil bleibt. Des Weiteren können alle Eingänge der
Steuereinheit CEA7 so konfiguriert werden, dass sie bei nach Masse
geschlossenem Kontakt aktiv oder bei nach Masse geschlossenem Kontakt inaktiv
sind (Tabelle Regelungen, Parameter 5 a 15).
Der Zustand der Ein- und Ausgänge der Steuereinheit CEA7 kann im
Hauptmenü1Eingänge/Ausgänge überwacht werden. Hier wird ein Menüfenster
mit dem Zustand der digitalen Ein- und Ausgänge der Steuereinheit angezeigt:
* E I N - / A U S G Ä N G E *
3 2 1 0 9 8 7 6 5 4 3 2 1
I N : M S 3 2 1 P I X N A B R
O U T : C P R 4 B g r 3 2 + 1 M A

IN: Eingang
OUT: Ausgänge
Index des Ein-/Ausgangs Geordnet von der Nr. 13 bis 1
Die Erfassung des aktiven Eingangs wird mittels der folgenden Zeichen
angezeigt:
•• IN 1 R: Kraftstoffreserve (RC)
•• IN 2 B: Niedriger Öldruck (BPA)
•• IN 3 A: Hohe Temperatur (ATA)
•• IN 4 N: Wasserstand (NA)
•• IN 5 X: Programmierbarer Eingang 4 (Standardwert, externer
Start) (AE)
•• IN 6 I: Programmierbarer Eingang 5 (Standardwert,
Startsperre) (IA)
•• IN 7 P: Not-Aus (PEM)
•• IN 8 1: Programmierbarer Eingang 1
•• IN 9 2: Programmierbarer Eingang 2
•• IN 10 3: Programmierbarer Eingang 3
•• IN 11 S: Not-Aus-Pilzkopftaster
•• IN 12 M: Zündschlüssel (MAN)

EIN- UND AUSGÄNGE DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 19


Die Erfassung des aktiven Ausgangs wird mittels der folgenden Zeichen 5.1 DIGITALE EINGÄNGE
angezeigt:
•• OUT 1 A: Aktiver Alarm (AL) VORDEFINIERTE EINGÄNGE
•• OUT 2 M: Motor gestartet (MA) Das Messmodul der Steuereinheit CEA7 verfügt über 5 digitale Eingänge, deren
•• OUT 3 1: Programmierbarer Ausgang 1 (SAL 1) Funktion festgelegt ist.
•• OUT 4 +: Wechselstromgenerator für Batterieladung (D+) Die Eingänge mit festgelegter Funktion haben die folgenden Aufgaben:
•• OUT 5 2: Programmierbarer Ausgang 2 (SAL 2)
•• OUT 6 3: Programmierbarer Ausgang 3 (SAL 3)
HOHE TEMPERATUR (ATA)
•• OUT 7 r: Netz-Schaltschütz (CRC, CRNA, CRNC).
•• OUT 8 g: Aggregat-Schaltschütz (CGC, CGNA, CGNC). Mit diesem digitalen Signal wird der Steuereinheit mitgeteilt, dass ein Alarm
•• OUT 9 B: Förderpumpe / Heizwiderstand. (BTNA, BTA) wegen hoher Motortemperatur (Tabelle Alarme, Parameter 1 bis 3) aufgetreten
ist.
•• OUT 10 4: Elektronischer Schutz
•• OUT 11 R: Vorglühen/Stillstand Erregung (PR)
•• OUT 12 P: Stillstand Entregung/Stillstand Erregung (PC) NIEDRIGER ÖLDRUCK (BPA)
•• OUT 13 C: Freischaltung Steuereinheit Mit diesem digitalen Signal wird der Steuereinheit mitgeteilt, dass ein Alarm
wegen niedrigen Öldrucks (Tabelle Alarme, Parameter 4 bis 6) aufgetreten ist.
Durch Betätigen der Bewegungstasten auf-/abwärts werden die analogen
Eingänge angezeigt.
WASSERSTAND (NA)
A N A L O G E E I N G Ä N G E
N C 0 . 0 Ω P A 0 . 0 Ω Mit diesem digitalen Signal wird der Steuereinheit mitgeteilt, dass ein Alarm
T M 0 . 0 Ω A A 0 . 0 Ω wegen niedrigen Wasserstands (Tabelle Alarme, Parameter 16 bis 18) aufgetreten
ist.
D I 0 . 0 V V B 0 . 0 V

NOT-AUS (PEM + SETA)


Der Wert der analogen Widerstandseingänge wird in Ohm und der analogen
Mit diesem digitalen Signal wird der Steuereinheit mitgeteilt, dass ein sofortiger
Spannungseingänge in Volt angezeigt. Die verschiedenen Eingänge, die angezeigt
Stillstand des Motors ohne Abkühlung ausgeführt werden muss.
werden, sind:
•• NC: Kraftstoffvorrat
KRAFTSTOFFRESERVE (RC)
•• PA: Öldruck
•• TM: Motortemperatur Mit diesem digitalen Signal wird der Steuereinheit mitgeteilt, dass ein Alarm
•• AA: Analoger Hilfseingang wegen Kraftstoffreserve (Tabelle Alarme, Parameter 19 bis 21) aufgetreten ist.
•• DI: Spannung des Wechselstromgenerators
•• VB: Batteriespannung

EIN- UND AUSGÄNGE DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 20


5.2 PROGRAMMIERBARE EINGÄNGE
SIGNAL FÜR TARIFWECHSEL (EJP2)
Das Messmodul der Steuereinheit CEM7 verfügt über 5 digitale Eingänge, deren
Diese Funktion hat nur im Automatikbetrieb der Steuereinheit CEA7 Wirkung.
Funktion programmiert werden kann. Die Eingänge mit programmierbarer
Funktion können für die folgenden Aufgaben programmiert werden: Der konfigurierte Eingang als Tarifwechsel (Tabelle Programmierungen, Parameter
8) führt die Aktivierung des Aggregat-Schaltschützes durch, wenn keine Störung
QUITTIERUNG SCHALTSCHÜTZ DES STROMNETZES (CKR) am Aggregat erfasst wird.
Der konfigurierte Eingang als Bestätigung des Netz-Schaltschützes (Tabelle
Programmierungen, Parameter 5) wird zur Überprüfung der korrekten Aktivierung SIGNAL FÜR STARTSPERRE (IA + ENT5)
des Netz-Schaltschützes verwendet. Bei Aktivierung des Netz-Schaltschützes
Diese Funktion hat nur im Automatikbetrieb der Steuereinheit CEA7 Wirkung.
beginnt ein Wartezeitintervall (Tabelle Zeiten, Parameter 13) zur Überprüfung der
Aktivierung des Schaltschützes über den programmierten Eingang als Bestätigung Der konfigurierte Eingang als Startsperre (Tabelle Programmierungen, Parameter
des Netz-Schaltschützes. Wenn nach Ablauf dieser Zeit keine Bestätigung für die 9) verhindert den Start des Aggregats bei allen Startbedingungen, mit Ausnahme
Aktivierung des Netz-Schaltschützes erhalten wurde und die Steuereinheit keinen des erzwungenen Starts (Tabelle Programmierungen, Parameter 12), der mit
Alarm für Netzabfall erkennt, wird ein Alarm Netz-Schaltschütz ausgelöst (Tabelle hoher Priorität programmiert ist (Tabelle Regelungen, Parameter 25).
Alarme, Parameter 100). Wenn sich die Steuereinheit in der Betriebsart
Automatik befindet, erfolgt ein Start des Aggregats mit Aktivierung des Aggregat-
EXTERNES STARTSIGNAL (AE + ENT4)
Schaltschützes zur Versorgung der Installation.
Diese Funktion hat nur im Automatikbetrieb der Steuereinheit CEA7 Wirkung.
QUITTIERUNG SCHALTSCHÜTZ DES AGGREGATS (CKG) Der konfigurierte Eingang als externer Start (Tabelle Programmierungen,
Der konfigurierte Eingang als Bestätigung des Aggregat-Schaltschützes (Tabelle Parameter 10) erzwingt den Start des Aggregats, wenn es sich im Automatikbetrieb
Programmierungen, Parameter 6) wird zur Überprüfung der korrekten Aktivierung befindet, und wenn keine der folgenden Bedingungen für eine Startsperre vorliegt:
des Schaltschützes verwendet. Bei Aktivierung des Aggregat-Schaltschützes •• Die Steuereinheit aktiviert nicht den Eingang für Startsperre (IA) oder
beginnt ein Wartezeitintervall (Tabelle Zeiten, Parameter 13) zur Überprüfung der diese ist nicht aktiv.
Aktivierung des Schaltschützes über den programmierten Eingang als Bestätigung •• Die Steuereinheit befindet sich in keinem nach Uhrzeit
des Aggregat-Schaltschützes. Wenn nach Ablauf dieser Zeit keine Bestätigung für programmierten Sperrmodus.
die Aktivierung des Aggregat-Schaltschützes erhalten wurde, wird ein Alarm Für den Start des Aggregats über externen Eingang kann mit dem Parameter
Aggregat-Schaltschütz ausgelöst (Tabelle Alarme, Parameter 102). Wenn sich die (Tabelle Regelungen, Parameter 31) eine Verzögerung programmiert werden.
Steuereinheit in der Betriebsart Automatik befindet, erfolgt ein Stillstand mit
Abkühlung des Motors, sowie die Aktivierung des Netz-Schaltschützes, wenn er
sich innerhalb der gültigen Betriebsparameter befindet. TESTSIGNAL (TEST)
Diese Funktion hat nur im Automatikbetrieb der Steuereinheit CEA7 Wirkung.
TARIFIERUNGS-MELDESIGNAL (EJP1) Der als Tests konfigurierte Eingang (Tabelle Programmierungen, Parameter 11)
Diese Funktion hat nur im Automatikbetrieb der Steuereinheit CEA7 Wirkung. Der ermöglicht die Durchführung eines Tests des Aggregats ohne Aktivierung der
konfigurierte Eingang als Tarifierungsmeldung (Tabelle Programmierungen, Last.
Parameter 7) startet das Aggregat nach Aktivierung des jeweiligen Eingangs und
nach Ablauf einer programmierten Zeit (Tabelle Zeiten, Parameter 9). Das Ende
der Tarifierung erfolgt mit Deaktivierung des Eingangs EJP1, und es erfolgt ein
Stillstand mit Abkühlung des Motors.

EIN- UND AUSGÄNGE DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 21


AUSWAHL PARAMETERSATZ (S1 UND S2)
ERZWUNGENER BETRIEB (MFOR)
Es gibt 2 zusätzliche Parametersätze, die über jeden der programmierbaren
Diese Funktion hat nur im Automatikbetrieb der Steuereinheit CEA7 Wirkung. Eingänge (Tabelle Programmierungen, Parameter 16 und 17) aktiviert werden
können. Die Aktivierung des Eingangs zur Auswahl des Parametersatzes aktiviert
Der konfigurierte Eingang als erzwungener Betrieb (Tabelle Programmierungen,
die Werte, mit denen die Steuereinheit betrieben wird (Tabelle Auswahl).
Parameter 12) erfüllt die Brandschutzvorschriften, nach denen der Betrieb des
Aggregats unter keinen Bedingungen mit Ausnahme von Überdrehzahl und Not-
Aus (sei es Alarm, externer Eingang für Startsperre oder programmierte Sperre)
unterbrochen werden darf. Für den erzwungenen Betrieb können 3 Betriebsarten 5.3 ANALOGE EINGÄNGE
konfiguriert werden (Tabelle Regelungen, Parameter 25):
•• 0: Erzwungener Betrieb nicht freigeschaltet. Der Prozess Die Steuereinheit CEA7 verfügt über 5 analoge Eingänge zur Messung der
des erzwungenen Betriebs ist nicht aktiv, obwohl er mit einem Betriebswerte des Motors. Mit diesen Eingängen kann der Betrieb des Motors
programmierbaren Eingang verknüpft ist. zur Anzeige seines Zustands und ggf. Auslösung von Alarmen erfasst werden. In
•• 1: Start durch Netzstromausfall. Bei der Aktivierung des Eingangs der standardmäßigen Konfiguration verursachen die von den analogen Eingängen
für erzwungenen Betrieb, wird gewartet, dass der Start durch eine ausgelösten Alarme keinen Stillstand der Steuereinheit (Motormeldungen). Sie
programmierte Bedingung erfolgt (Alarme durch Stromnetzsignale, können jedoch so konfiguriert werden, dass ein solcher Stillstand mit oder ohne
Ausfall Netz-Schaltschütz, externer Start usw.), damit der Start Abkühlung erfolgt.
des Aggregats ausgeführt wird. Für die Ausführung des Stillstands
des Aggregats ist es nicht ausreichend, dass die Startbedingung Die Steuereinheit CEA7 überwacht kontinuierlich das Vorhandensein der
aufgehoben wird, sondern der verknüpfte Eingang mit dem installierten analogen Sensoren, und am Display des Anzeigemoduls wird der
erzwungenen Betrieb muss deaktiviert werden. Wert der vorgenommenen Ablesungen angezeigt.
•• 2: Start durch erzwungenen Betrieb. Bei der Aktivierung des
EINGANG FÜR KRAFTSTOFFVORRAT (NC)
Eingangs für erzwungenen Betrieb erfolgt der sofortige Start des
Aggregats ohne abzuwarten, ob eine andere Startbedingung auftritt. Der analoge Eingang für Kraftstoffvorrat gibt die Menge des enthaltenen
Für den Stillstand des Aggregats muss in die Betriebsart Manuell Kraftstoffs im Behälter an. Für seinen korrekten Betrieb muss die Einstellung des
gewechselt und in dieser Betriebsart ein Stillstand der Steuereinheit maximalen Kraftstoffinhalts im Behälter (Tabelle Messungen, Parameter 13) und
durch Betätigen der Stop-Taste ausgeführt werden.
des minimalen Kraftstoffinhalts im Behälter (Tabelle Messungen, Parameter 12)
PROGRAMMIERBARE ALARME (AL1, AL2 UND AL3) ausgeführt werden.

Es gibt drei frei programmierbare Alarme (Tabelle Programmierungen, Parameter Des Weiteren kann ein minimaler Schwellenwert für den Kraftstoff im Behälter
13, 14 und 15) die mit einem der programmierbaren Eingänge verknüpft werden (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 25) festgelegt werden, um eine Alarmmeldung
können, und deren es ist, der Steuereinheit zusätzliche Alarme zu melden, deren (Tabelle Alarme, Parameter 55 bis 57) auszulösen, wenn sich der Kraftstoffvorrat
Funktion konfiguriert werden kann (Tabelle Alarme, Parameter 79 bis 87). Für unterhalb dieses Grenzwerts befindet.
diese Alarme kann sowohl die Wirkung als auch der bei einer Aktivierung
Wenn das Relais BT des Messmoduls zur Steuerung der Förderpumpe programmiert
angezeigte Text am Display konfiguriert werden.
wird, wird bei Erfassung eines Kraftstoffvorrats unterhalb eines unteren
PROGRAMMIERBARE ALARME (AL4 UND AL5) Grenzwerts(Tabelle Schwellenwerte, Parameter 18) der Start der Förderpumpe
aktiviert, um Kraftstoff in den Behälter zu fördern. Die Deaktivierung der
Es gibt 2 zusätzliche frei programmierbare Alarme (Tabelle Programmierungen,
Förderpumpe erfolgt, sobald ein Kraftstoffstand oberhalb eines programmierbaren
Parameter 22 und 23) die mit einem der programmierbaren Eingänge verknüpft
Schwellenwerts (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 19) erfasst wird. In der
werden können, und deren es ist, der Steuereinheit zusätzliche Alarme zu
manuellen Betriebsart der Förderpumpe sperrt dieser obere Schwellenwert die
melden, deren Funktion konfiguriert werden kann (Tabelle Alarme, Parameter 111
Aktivierung der Förderpumpe mittels einer Tastenbetätigung durch den Benutzer.
bis 116). Für diese Alarme kann sowohl die Wirkung als auch der bei einer
Aktivierung angezeigte Text am Display konfiguriert werden.
EIN- UND AUSGÄNGE DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 22
EINGANG FÜR ÖLDRUCK (P) ANALOGER HILFSEINGANG (AA)
Der analoge Eingang für Öldruck ermöglicht die Überwachung des Öldruckwerts Der analoge Hilfseingang ist standardmäßig der Überwachung der Öltemperatur
des Motors. An diesem analogen Eingang der Steuereinheit können VDO- zugeordnet, er kann aber mittels einer programmierbaren Kurve (Tabelle Analoge
Sensoren angeschlossen werden. Mittels der Programmierung eines Sensoren) jeder anderen Messung zugeordnet bzw. dafür programmiert werden.
Schwellenwerts kann eine Obergrenze für den Öldruck festgelegt werden (Tabelle
Schwellenwerte, Parameter 26), um einen Motoralarm auszulösen (Tabelle
Alarme, Parameter 52 bis 54), sobald ein Öldruck unterhalb dieses Grenzwerts ERWEITERUNG DER ANALOGEN EINGÄNGE
erfasst wird.
Die Steuereinheit CEA7 erlaubt das Hinzufügen von 8 analogen
EINGANG FÜR MOTORTEMPERATUR (T) Temperatureingängen für Fühler PT100 mittels Erweiterung von bis zu 2 CCPT100
Geräten. Mit jedem dieser 4 analogen Temperatureingänge mit Sensor P100
Der analoge Eingang für Motortemperatur ermöglicht die Überwachung des
können 2 Höchsttemperatur-Alarme verbunden werden.
Temperaturwerts des Motorkühlmittels. An diesem analogen Eingang der
Steuereinheit können VDO-Sensoren angeschlossen werden. Mittels der Die Steuereinheit CEA7 erlaubt das Hinzufügen von 4 konfigurierbaren analogen
Programmierung eines Schwellenwerts kann eine Untergrenze für die Eingängen (Spannung 0 bis 10 V, Strom 4 bis 20 mA oder Widerstandselement)
Motortemperatur festgelegt werden (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 27), um durch die Erweiterung des Geräts CCPT100. Mit jedem dieser 4 konfigurierbaren
einen Motoralarm auszulösen (Tabelle Alarme, Parameter 49 bis 51), sobald eine analogen Eingänge kann eine konfigurierbare Antwortkurve verbunden werden,
Temperatur oberhalb dieses Grenzwerts erfasst wird. Es kann auch eine ein beschreibender Text und die visualisierten Einheiten an der Benutzeroberfläche
Untergrenze für die Motortemperatur festgelegt werden (Tabelle Schwellenwerte, der Steuereinheit.
Parameter 28), um einen Motoralarm auszulösen (Tabelle Alarme, Parameter
73 bis 55), sobald eine Temperatur unterhalb dieses Grenzwerts erfasst wird.
Wenn die Heizungssteuerung programmiert ist (über das Relais BT oder über 5.4 EINGANG FÜR PICKUP (PKC1, PKC2)
einen der programmierbaren Ausgänge und unter der Bedingung, dass das Relais
BT der Steuerung der Förderpumpe zugeordnet ist), dient der analoge Eingang für Der Pickup-Eingang des Messmoduls erfasst die Motordrehzahl in Umdrehungen
Motortemperatur auch zur Regelung der Aktivierung des Heizwiderstands. Die pro Minute (U/min). Zur Berechnung der Drehzahl muss die Anzahl der Zähne am
Steuereinheit ermöglicht die Programmierung eines Temperaturschwellenwerts Kranz des Motorschwungrads eingegeben werden (Tabelle Schwellenwerte,
(Tabelle Schwellenwerte, Parameter 48) des Kühlmittelsensors, an dem die Parameter 24). Wenn im Parameter der Anzahl der Kranzzähne null eingegeben
Vorheizung während des Motorstartprozesses beendet wird. wird, ist die Steuereinheit ohne Pickup-Sensor konfiguriert und führt die
Berechnung der Motordrehzahl anhand der Frequenz des vom Aggregat erzeugten
SPANNUNGSEINGANG DES WECHSELSTROMGENERATORS (DI)
elektrischen AC-Signals im Verhältnis 50 Hz/1500 U/min, 50 Hz/3000 U/min
Der analoge Eingang für Wechselstromgeneratorspannung ermöglicht die oder 60 Hz/1800 U/min oder 60 Hz/3600 U/min (Tabelle Regelungen,
Überwachung des Werts der vom Wechselstromgenerator für Batterieladung Parameter 26) durch.
erzeugten Spannung. Dieser Eingang wird zur Diagnose einer möglichen
Die Steuereinheit CEA7 kann für die Auslösung eines Alarms Überdrehzahl
Betriebsstörung des Wechselstromgenerators verwendet, wenn bei laufendem
(Tabelle Alarme, Parameter 22 bis 24) und Alarms Unterdrehzahl (Tabelle Alarme,
Motor ein niedriger Spannungswert erfasst wird. In einem solchen Fall wird der
Parameter 25 bis 27) in Abhängigkeit der vom Pickup erhaltenen mechanischen
Alarm Wechselstromgenerator für Batterieladung ausgelöst (Tabelle Alarme,
Drehzahl konfiguriert werden.
Parameter 10 bis 12). Diese Spannung kann auch für die Erfassung der
Startbedingung des Aggregats (Tabelle Regelungen, Parameter 20) mittels eines
Spannungsschwellenwerts des Wechselstromgenerators für gestarteten Motor
(Tabelle Schwellenwerte, Parameter 21) programmiert werden, wenn dieser nicht
im dynamischen Modus programmiert ist (Tabelle Regelungen, Parameter 3).

EIN- UND AUSGÄNGE DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 23


5.5 PROGRAMMIERTE DIGITALE AUSGÄNGE •• Stillstand durch Erregung. Der konfigurierte Ausgang für
Motorstillstand als Stillstand durch Erregung wird über einen
Die Steuereinheit CEA7 verfügt über 9 spezifisch zugeordnete Ausgänge (3 programmierbaren Zeitraum (Tabelle Zeiten, Parameter 12), wenn der
Relaisausgänge, 3 Leistungsausgänge und 3 digitale Ausgänge). Stillstand des Motors befohlen wird.
•• Stillstand durch Erregung/Entregung. Der konfigurierte Ausgang
Die Funktion dieser Ausgänge ist zwar werksseitig festgelegt, sie kann aber in für Motorstillstand als Stillstand durch /Erregung/Entregung wird
der Konfiguration der Steuereinheit geändert werden. 500 ms nach Deaktivierung des Vorglühausgangs aktiviert und nach
Befehl des Motorstillstands wieder deaktiviert. Dieser Ausgang
wird zur Aktivierung der Sensoren des Motors verwendet, wobei die
AUSGANG FÜR VORGLÜHEN (PR) LEISTUNGSAUSGANG
Aktivierung des Motorstillstands über den Stillstandsprozess durch
Der Ausgang für Vorglühen (PR) der Steuereinheit CEA7 ein kurzschließbarer Erregung vom Vorglühausgang abhängt.
Driver mit hoher Leistung (70 A) zur Regelung des Vorglühprozesses der •• Steuerung PULL/HOLD. Der konfigurierte Motorstart in der
Glühkerzen des Motors während des Startprozesses. Die Aktivierungszeit des Betriebsart PULL/HOLD verwendet den Ausgang Motorstillstand PC
Vorglühausgangs kann konfiguriert werden (Tabelle Zeiten, Parameter 4). Der als Signal PULL, das während des Starts mit der festen Zeitdauer von
Vorglühausgang kann auch zur Steuerung des Stillstands durch Erregung jener 1 Sekunde aktiviert wird. Jeder der programmierten Ausgänge (SAL1,
SAL2 oder SAL3) kann als Signal HOLD (Tabelle Programmierungen,
Motoren verwendet werden, die einen solchen Abschalttyp verwenden, oder für
Parameter 1 bis 3, Wert 25) verwendet werden, das während der Zeit
die Aktivierung der Gasversorgungsrampe (Tabelle Regelungen, Parameter 18).
für Motorstart aktiv bleibt.
AUSGANG SCHALTSCHÜTZ DES STROMNETZES (CR). RELAISAUSGANG
AUSGANG FÜR MOTORSTART (ARR) LEISTUNGSAUSGANG
Der Ausgang Netz-Schaltschütz (CR) der Steuereinheit CEA7 ist ein
Der Ausgang für Motorstart (ARR) der Steuereinheit CEA7 ist ein kurzschließbarer Relaisausgang, der die Steuerung der Öffnung und Schließung des Netz-
Ausgang mit hoher Leistung (40 A) zur Aktivierung des Anlassers. Die Aktivierung Schaltschützes übernimmt.
des Motorstarts bleibt aktiv, bis eine programmierte Startbedingung (Tabelle
Regelungen, Parameter 19 bis 22) während einer programmierbaren Höchstzeit
(Tabelle Zeiten, Parameter 5) erfasst wird. AUSGANG AGGREGAT-SCHALTSCHÜTZ (CG) RELAISAUSGANG
Der Ausgang Aggregat-Schaltschütz (CG) der Steuereinheit CEA7 ist ein
Relaisausgang, der die Steuerung der Öffnung und Schließung des Aggregat-
AUSGANG FÜR MOTORSTILLSTAND (PC) LEISTUNGSAUSGANG
Schaltschützes übernimmt.
Der Ausgang für Motorstart (PC) der Steuereinheit CEA7 ist ein kurzschließbarer
Ausgang mit hoher Leistung (40 A) zur Steuerung des Motorstillstands. Der
Ausgang für Motorstillstand ermöglicht die Konfiguration der Funktionsweise zur AUSGANG FÖRDERPUMPE/HEIZUNG (BT). RELAISAUSGANG
Steuerung von Motoren mit 2 verschiedenen Stillstandsarten (Tabelle Der Ausgang Förderpumpe/Heizung (BT) der Steuereinheit CEA7 ist ein
Regelungen, Parameter 18): Relaisausgang, der so konfiguriert werden kann (Tabelle Regelungen, Parameter
•• Stillstand durch Entregung. Der konfigurierte Ausgang für 4), dass er die Funktion zum Auffüllen des Kraftstoffbehälters mittels der
Motorstillstand als Stillstand durch Entregung wird 500 ms nach Förderpumpe ausführt, oder den Motorheizungsprozess steuert, oder als
Deaktivierung des Vorglühausgangs aktiviert und nach Befehl des
Ausgang für den elektronischen Schutz gegen Überlast oder Kurzschluss dient.
Motorstillstands wieder deaktiviert.
Der Ausgang Förderpumpe/Heizung (BT), der als elektronischer Schutz

EIN- UND AUSGÄNGE DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 24


konfiguriert ist, wird aktiviert, wenn die Steuereinheit einen übermäßigen Programmierung des Ausgangs AL (Tabelle Regulierungen, Parameter
Verbrauch (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 7 und 8) erfasst und einen Alarm 31, Feld akustischer Alarm):
durch Überlast (Tabelle Alarme, Parameter 28 bis 30) oder Kurzschluss (Tabelle Für den Ausgang AL, der als akustisches Signal AL programmiert ist
Alarme, Parameter 58 bis 60) auslöst. (Tabelle Regulierungen, Parameter 31, Feld akustischer Alarm, Wert
0), bei Betätigung der Taste RESET durch den Benutzer:
- Die kontinuierliche Aktivierung des Ausgangs AL (Wert 0 in der Tabe-
ANSTEUERUNGSAUSGANG DES BATTERIELADEGENERATORS (D+) DIGITALER
lle Zeiten, Parameter 14): Es wird der Ausgang AL deaktiviert, wenn
AUSGANG
kein Fehler oder ein aktiver Hinweis aufgetreten ist.
Der Ausgang D+ der Steuereinheit CEA7 übernimmt die Erregung des - Die verzögerte Aktivierung (Wert in Sekunden der Aktivierung des
Wechselstromgenerators für Batterieladung während des Startprozesses. Dieser Ausgangs in Tabelle Zeiten, Parameter 14): Es wird der Ausgang AL
Ausgang kann so konfiguriert werden (Tabelle Regelungen, Parameter 3), dass er vor der ersten Betätigung der Taste RESET deaktiviert oder wenn die
einen Startimpuls (Modus Wechselstromgenerator) über einen programmierten Zeit der Aktivierung des Ausgangs abgelaufen ist.
Zeitraum (Tabelle Zeiten, Parameter 8) ausgibt, oder den Wechselstromgenerator
Für den als Fehlermeldung programmieren Ausgang AL (Tabelle Regu-
kontinuierlich erregt hält (Dynamomodus).
lierungen, Parameter 31, Feld akustischer Alarm, Wert 1), wird bei Be-
tätigung der Taste RESET durch den Benutzer der Summer der Benut-
zeroberfläche deaktiviert, aber die Aktivierung des Ausgangs AL bleibt
ALARMAUSGANG (AL) DIGITALER AUSGANG
bestehen, solange ein Aggregat-Alarm noch aktiv oder noch zu mel-
Der Alarmausgang Alarm (AL) übernimmt die Mitteilung der verschiedenen den  ist.
Zustände der Steuereinheit CEA7. Der Ausgang AL wird zusammen mit dem
Die Programmierung des Ausgangs AL kann jeder Funktion der programmierbaren
Aufblinken der LED an der Taste RESET und dem Ertönen des Warnsummers der
Ausgänge zugewiesen werden (Tabelle Programmierungen. Parameter 41). In die-
Anzeigeeinheit der Steuereinheit CEA7 aktiviert. Dieser Ausgang überwacht die
sem Fall ist die standardmäßige Funktion des Ausgangs deaktiviert.
folgenden Zustände der Steuereinheit CEA7:
•• Externer Start der Steuereinheit. Zur Anzeige eines Starts des
Aggregats, der über einen programmierbaren Eingang befohlen wird, AUSGANG FÜR MOTOR GESTARTET (MA) DIGITALER AUSGANG
der mit dem Modus AE verbunden ist, wird der Alarmausgang der
Steuereinheit (AL) vor dem Motorstart 5 Sekunden lang aktiviert. Der Ausgang für Motor gestartet (MA) der Steuereinheit CEA7 wird aktiviert,
Die Aktivierung des Alarmausgangs (AL) durch externen Start der sobald eine Bedingung für Motor gestartet erfasst wird und er bleibt aktiv,
Steuereinheit kann im Konfigurationsparameter gesperrt werden solange der Motor in Betrieb bleibt. Der Ausgang für Motor gestartet (MA) wird
(Tabelle Regelungen, Parameter 31. deaktiviert, sobald der Stillstandsprozess des Motors beginnt; dieser Prozess
umfasst die Abkühlzeit des Motors (Tabelle Zeiten, Parameter 11) während des
•• Fehler der Steuereinheit. Bei einem aktiven oder vom Benutzer
Stillstandsprozesses.
nicht quittierten Fehler wird der Alarmausgang der Steuereinheit
während eines programmierbaren Zeit (Tabelle Zeiten, Parameter 14)
aktiviert. Bei den Fehlern, die den Ausgang AL aktivieren, handelt AUSGANG FÜR ELEKTRONISCHEN SCHUTZ (SC) DIGITALER AUSGANG
es sich um Fehler, die den Stillstand des Motors auslösen und um
Meldungen, die keinen Motorstillstand auslösen. Abhängig von der Der Ausgang für elektronischen Schutz (SC) wird aktiviert, sobald ein Alarm
erfasst wird, der den Motorstillstand auslöst. Der Ausgang bleibt aktiv, bis alle

EIN- UND AUSGÄNGE DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 25


Alarme, die den Motorstillstand auslösen, nicht mehr bestehen und quittiert PROGRAMMIERTER AUSGANG NACH BETRIEBSART
sind.
Die programmierbaren Ausgänge, die als programmierter Ausgang nach
Betriebsart konfiguriert sind, werden für die Angabe der Betriebsart der
Steuereinheit konfiguriert. Als mögliche Konfigurationen für Betriebsarten sind
die folgenden Werte vorgesehen:
5.6 PROGRAMMIERBARE AUSGÄNGE
•• Steuereinheit gesperrt
Die Steuereinheit CEA7 verfügt über 3 programmierbare Ausgänge, deren •• Steuereinheit in Betriebsart Manuell
Funktion zur Anzeige bestimmter Zustände (Tabelle Programmierungen, •• Steuereinheit in Betriebsart AUTO
Parameter 1 bis 3) konfiguriert werden kann. Die möglichen Konfigurationen für
•• Steuereinheit in Betriebsart Test
die programmierbaren Ausgänge sind:

AUSGANG GESPERRT
PROGRAMMIERTER AUSGANG DURCH HEIZUNG
Die programmierbaren Ausgänge, die als gesperrt konfiguriert sind, reagieren auf
keine Aktionen oder Zustände und bleiben immer deaktiviert. BESCHREIBUNG
Diese Funktion ermöglicht die Aktivierung eines Heizelements, wenn die
PROGRAMMIERTER AUSGANG DURCH ZUSTAND EINES EINGANGS Motortemperatur unterhalb eines programmierbaren Schwellenwerts liegt.
Die programmierbaren Ausgänge (verbunden mit einem programmierbaren PROGRAMMIERUNG
Eingang) werden aktiviert, wenn sie einen verknüpften Eingang erkennen. Als
mögliche Konfigurationen für verknüpfte Eingänge sind die folgenden Werte Die programmierbaren Ausgänge, die als Heizungsausgänge programmiert sind,
vorgesehen: werden aktiviert, wenn die gemessene Motorkühlmitteltemperatur niedriger als
•• Eingang Kraftstoffreserve ein programmierbarer Schwellenwert ist (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 29).
•• Eingang Wasserstand Der Ausgang bleibt aktiv, bis die gemessene Motorkühlmitteltemperatur höher
•• Programmierbarer Eingang 1 als ein programmierbarer Schwellenwert ist (Tabelle Schwellenwerte,
Parameter 30).
•• Programmierbarer Eingang 2
•• Programmierbarer Eingang 3
•• Programmierbarer Eingang 4 PROGRAMMIERTER AUSGANG DURCH SCHEINLAST
•• Programmierbarer Eingang 5
BESCHREIBUNG
PROGRAMMIERTER AUSGANG NACH ALARM Diese Funktion ermöglicht die Aktivierung einer von der Versorgung der
Die programmierbaren Ausgänge, die als durch Alarm programmierte Ausgänge Installation getrennten Batteriebank, um einen Betrieb des Stromaggregats unter
konfiguriert sind, werden aktiviert, wenn die Steuereinheit den mit dem Bedingungen mit niedriger Last zu vermeiden, um den Ölverbrauch im Motor zu
programmierten Ausgang verknüpften Alarm oder vom Benutzer noch nicht verringern und dessen Betrieb bei optimaler Last zu gewährleisten.
quittierten Alarm erkennt. PROGRAMMIERUNG
Die programmierbaren Ausgänge, die als programmierter Ausgang durch
Scheinlast konfiguriert sind, werden aktiviert, wenn über einen programmierten
Zeitraum (Tabelle Zeiten, Parameter 26) eine niedrigere Aufnahme der
Aggregatleistung unterhalb eines programmierten Schwellenwerts (Tabelle
Schwellenwerte, Parameter 32) erkannt wird. Der konfigurierte Ausgang als

EIN- UND AUSGÄNGE DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 26


Ausgang durch Scheinlast wird deaktiviert, wenn eine höhere Aufnahme der HINWEIS:
Aggregatleistung oberhalb eines programmierten Schwellenwerts (Tabelle Die Aktivierung des Aggregat-Schaltschützes erfolgt für eine programmierbare
Schwellenwerte, Parameter 33) erkannt wird. Und dies während einer Zeit nach Erfassung des gestarteten Motors (Tabelle Zeiten, Parameter 6), wobei
programmierten Zeitdauer (Tabelle Zeiten, Parameter 26). Als Bedingung für die die Aktivierung von beiden Ausgängen —vom Aggregat-Schaltschütz und dem
Aktivierung des Ausgangs für Scheinlast muss der Schaltschütz des Aggregats programmierbaren Ausgang im Modus MOTOR STABILISIERT— versetzt sein
aktiv und der Motor in stabilisiertem Zustand sein. kann.

PROGRAMMIERTER AUSGANG MODUS HOLD-STEUERUNG DES MOTORS


BESCHREIBUNG PROGRAMMIERTER AUSGANG RAUCHÜBERWACHUNG

Diese Funktion ermöglicht die Steuerung des Motors in der Betriebsart PULL/ BESCHREIBUNG
HOLD (Tabelle Regelungen, Parameter 18, Wert 3), zusammen mit dem Die programmierbaren Ausgänge können konfiguriert werden, um einen
Leistungsausgang PC. Der programmierte Ausgang im HOLD-Modus bleibt Startprozess des Motors mit Rauchkontrolle auszuführen. Dazu ist ein
während des Motorbetriebs aktiv. programmierbarer Ausgang zuzuordnen (Tabelle Programmierungen, Parameter 1
Bei Gasmotoren (Tabelle Regelungen, Parameter 18, Wert 4), ermöglicht diese bis 4, Wert 97), der während des Startvorgangs angesteuert wird und der nach
Funktion die Aktivierung das Gas-Elektroventils der Gasmotoren. Erfassen der Bedingung Motor in Betrieb während einer programmierbaren Zeit
aktiv bleibt (Tabelle Zeiten, Parameter 33).
PROGRAMMIERUNG
PROGRAMMIERTER AUSGANG STROMNETZ VORHANDEN
Zur Aktivierung des Steuerungsmodus PULL/HOLD des Motors muss der
Steuerungsfunktion HOLD ein programmierbarer Ausgang zugewiesen werden BESCHREIBUNG
(Tabelle Programmierungen, Parameter 1 bis 3, Wert 25). Die programmierbaren Ausgänge können konfiguriert werden, um den Zustand
des Stromnetzes zu überwachen (Tabelle Programmierungen, Parameter 1 bis 4
oder 24, Wert 98). Der Ausgang bleibt aktiv, wenn das Vorhandensein des
PROGRAMMIERTER AUSGANG WATCHDOG Stromnetzes innerhalb der richtig programmierten Funktionsbedingungen erkannt
BESCHREIBUNG wurde.

Die programmierten Ausgänge können zur Überwachung des Zustands der


Elektronik konfiguriert werden. Der Ausgang bleibt aktiv, wenn die korrekte
Funktion des Steuerungssystems des Stromaggregats erfasst wird. 5.7 PROGRAMMIERBARE AUSGÄNGE ERWEITERUNG

Die Steuereinheit CEA7 verfügt über 4 zusätzliche programmierbare Ausgänge an


PROGRAMMIERTER AUSGANG MOTOR STABILISIERT der Erweiterung Unterdrückung Zweite Null, deren Funktion zur Anzeige
bestimmter Zustände (Tabelle Programmierungen, Parameter 18 bis 21)
BESCHREIBUNG
konfiguriert werden kann. Von den 4 verfügbaren Ausgängen haben 2
Die programmierbaren Ausgänge können konfiguriert werden, um den Zustand (programmierbare Ausgänge 4 und 5) einen direkten Anschluss an der
des stabilisierten Motors zu überwachen (Tabelle Programmierungen, Parameter Klemmenleiste, die anderen 2 (programmierbare Ausgänge 6 und 7) müssen als
1 bis 3, Wert 96). Der Ausgang bleibt aktiv, wenn die Bedingung in stabilisiertem Sonderfunktion bestellt werden. Die möglichen Konfigurationen für die
Motorbetrieb nach dem Start erkannt wird (Tabelle Zeiten, Parameter 7), programmierbaren Ausgänge sind gleich wie jene, die im Abschnitt 5.5 erläutert
einschließlich der Abkühlungszeit während des Stillstandzyklus. werden.

EIN- UND AUSGÄNGE DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 27


6. ALARME DER STEUEREINHEIT CEA7
Die Steuereinheit CEA7 verfügt über eine Alarmliste, deren Funktion so
konfiguriert werden kann, dass Aktionen ausgeführt oder sie nur am Display des
Anzeigemoduls angezeigt werden.
Die Steuereinheit CEA7 unterscheidet zwischen Fehler, die den Stillstand des
Motors auslösen (Alarme) und Fehler, die keinen Motorstillstand auslösen
(Meldungen).
Bei Erfassung eines Alarms oder einer Meldung gibt die Steuereinheit eine
akustische Meldung aus, die vom digitalen Alarmausgang (AL) aktiviert wird, und
die LED der Taste RESET und das Display blinken. Dieser Zustand hält an,
solange die Fehlerbedingung während einer konfigurierbaren maximalen Zeit
besteht (Tabelle Zeiten, Parameter 14).
Bei aktiven oder nicht quittierten Alarmen oder Meldungen leuchtet die LED der
Taste RESET kontinuierlich auf. Mit einer Betätigung der Taste RESET kann der
Benutzer eine Liste der aktiven und nicht quittierten Alarme und Meldungen
anzeigen. Die Bewegung durch die Fehlerliste ist mit den Pfeiltasten ▲▼ des
Displays möglich. Mit einer zweiten Betätigung der Taste RESET wird der Alarm
quittiert.
Die Liste der aktiven oder nicht quittierten Alarme und Meldungen hat das
folgende Format:
* A L A R M * E N 1 / 3

M I N . F R E Q U E N Z D E S A G G R E G A T S

E: Alarm / A: Hinweis
N: Noch nicht quittiert
1: Position des Fehlers in der Fehlerliste
3: Gesamtanzahl der Fehler auf der Liste

An der Vorderseite der Steuereinheit befinden sich LEDs zur Anzeige der Alarme,
die von den digitalen Sensoren (digitalen Eingängen) oder von den analogen
Sensoren (analogen Eingängen) erfasst wurden.

ALARME DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 28


HINWEIS ABLAUFBEISPIELE BEI ALARMEN
Die Alarme, die einen Motorstillstand verursachen, haben keine automatische •• “EN” Alarm mit Motorstillstand
Rücksetzung. Sie müssen quittiert und zurückgesetzt werden, damit der Motor •• “AN” Meldung, die zurückgesetzt werden muss
wieder betrieben werden kann, nachdem der Fehler nicht mehr aktiv ist.
•• “A” Meldung mit automatischer Rücksetzung
In der standardmäßigen Konfiguration verursachen die von den analogen
Eingängen verursachten Fehler keinen Motorstillstand, nur eine Meldung in der
Programmierung. Sie müssen zum Löschen vom Display zurückgesetzt werden,
wobei die Meldung nicht mehr aktiv sein darf. Ausnahme hiervon ist der “EN” ALARM MIT MOTORSTILLSTAND
Kraftstoffvorrat, der automatisch zurückgesetzt werden kann.
1. Bei Erfassung eines Alarms gibt die Steuereinheit eine akustische Meldung
aus und die LED der Taste RESET und das Display blinken, und der entsprechende
digitale Alarmausgang (AL) wird aktiviert. In diesem Fall wird der Motor
ausgeschaltet. (1)

Abbildung 1

2. Die akustische Meldung wird durch Betätigen der Taste RESET beendet, und
der Bildschirm blinkt nicht mehr auf. Die LED RESET leuchtet kontinuierlich und
am Display wird der Alarmtyp angezeigt. Beispiel: Aktiver Alarm “EN” Hohe
Wassertemperatur (2)

ALARME DER STEUEREINHEIT CEM7 | SEITE 29


ALARM “AN” MELDUNG, DIE ZURÜCKGESETZT WERDEN MUSS, SIE VERURSACHT
KEINEN MOTORSTILLSTAND
HOHE TEMPERATUR
WASSER 1. Bei Erfassung eines Alarms gibt die Steuereinheit eine akustische Meldung
aus und die LED der Taste RESET und das Display blinken, und der entsprechende
digitale Alarmausgang (AL) wird aktiviert. (1)

Abbildung 2

3. Das alarmverursachende Problem muss gelöst werden. In diesem Fall muss


die Motortemperatur durch Abschaltung gesenkt werden. Den Wasserstand des
Motors kontrollieren, um die Fehlerursache festzustellen. Wenn der Alarm dann
nicht mehr aktiv ist, kann “N” durch Betätigen der Taste RESET zurückgesetzt
und der Motor wieder in Betrieb genommen werden. (3)
Abbildung 1
ALARM

HOHE TEMPERATUR 2. Die akustische Meldung wird durch Betätigen der Taste RESET beendet, und
WASSER der Bildschirm blinkt nicht mehr auf. Die LED RESET leuchtet kontinuierlich und
am Display wird der Meldungstyp angezeigt. Beispiel: Aktive Meldung „AN“ Hohe
Wassertemperatur. (2)
HINWEIS

HOHE TEMPERATUR
WASSER

Abbildung 3

Abbildung 2

ALARME DER STEUEREINHEIT CEM7 | SEITE 30


3. Das meldungsverursachende Problem muss behoben werden. In diesem Fall 2. Die akustische Meldung wird durch Betätigen der Taste RESET beendet. Die
den Motor ausschalten, wenn dies zur Feststellung des Problems für erforderlich LED RESET leuchtet kontinuierlich und am Display (das nun nicht mehr blinkt)
gehalten wird. Wenn die Meldung dann nicht mehr aktiv ist, wird am Display “N” wird der Meldungstyp angezeigt. Meldung “A”. (2)
angezeigt, was durch Betätigen der Taste RESET zurückgesetzt werden kann. (3)
3. Eine solche Meldung wird automatisch zurückgesetzt, sobald die normalen
HINWEIS Betriebsbedingungen wieder hergestellt sind. Sie dient in der
HOHE TEMPERATUR Standardprogrammierung für Alarme in Bezug auf den Kraftstoffvorrat und die
WASSER Alarme für die Stromnetzschwellenwerte.

HINWEIS

KRAFTSTOFFRESERVE

Abbildung 3

“A” MELDUNG MIT AUTOMATISCHER RÜCKSETZUNG


1. Bei Erfassung eines Alarms gibt die Steuereinheit eine akustische Meldung
Abbildung 2
aus und die LED der Taste RESET und das Display blinken, und der entsprechende
digitale Alarmausgang (AL) wird aktiviert. (1)

Abbildung 1

ALARME DER STEUEREINHEIT CEM7 | SEITE 31


6.1 ALARMLISTE Beschreibung LED an Vorderseite Typ Maßnahme

Fehler Stillstand
Die Liste der aktiven Alarme und Meldungen kann wie folgt zusammengefasst
werden (gemäß der STANDARDPROGRAMMIERUNG DES HERSTELLERS)
Niedrige Motortemperatur Hinweis Schaltet Motor nicht ab

Signalausfall des Aggre- Motorstillstand mit


6.1.1 ALARME DES MOTORS Alarm
gats Abkühlung

Kommunikation Motor
Hinweis Schaltet Motor nicht ab
(nur Option CEA7J)
Tabelle 1
Beschreibung der Motoralarme Meldung Temperaturen
(nur Erweiterung PT100)
Beschreibung LED an Vorderseite Typ Maßnahme
Sofortiger Stillstand
Hohe Wassertemperatur LED blinkt Alarm des Motors ohne
Abkühlung 6.1.2 ALARME DES GENERATORS
Sofortiger Stillstand
Niedriger Öldruck LED blinkt Alarm des Motors ohne
Abkühlung
Tabelle 2
Sofortiger Stillstand Beschreibung der Generatoralarme
Not-Aus Alarm des Motors ohne
Abkühlung
Beschreibung Typ Maßnahme
Störung des Wechsel-
stromgenerators für Batte- Überlast Alarm Aggregatstillstand mit Abkühlung
LED leuchtet nicht Hinweis Schaltet Motor nicht ab
rieladung (bei laufendem
Motor) Spannungsasymmetrie des Aggregats Alarm Aggregatstillstand mit Abkühlung
Sofortiger Stillstand des Aggregats ohne
Startfehler LED blinkt Max. Spannung des Aggregats Alarm
Abkühlung
Sofortiger Stillstand Sofortiger Stillstand des Aggregats ohne
Max. Frequenz des Aggregats Alarm
Niedriger Wasserstand LED blinkt Alarm des Motors ohne Abkühlung
Abkühlung Falsche Phasenfolge des Aggregats Alarm Aggregatstillstand mit Abkühlung

Kraftstoffreserve LED blinkt Hinweis Schaltet Motor nicht ab Rückleistung Alarm Aggregatstillstand mit Abkühlung

Sofortiger Stillstand Kurzschluss Alarm Aggregatstillstand mit Abkühlung


Überdrehzahl Led leuchtet Alarm des Motors ohne
Abkühlung Min. Spannung des Aggregats Alarm Aggregatstillstand mit Abkühlung

Motorstillstand mit Min. Frequenz des Aggregats Alarm Aggregatstillstand mit Abkühlung
Unterdrehzahl Alarm
Abkühlung
Leistung des Aggregats Hinweis Schaltet Motor nicht ab
Niedrige Batteriespannung Hinweis Schaltet Motor nicht ab

Hohe Wassertemperatur
Led leuchtet Hinweis Schaltet Motor nicht ab
durch Sensor

Niedriger Öldruck durch


Led leuchtet Hinweis Schaltet Motor nicht ab
Sensor

Niedriger Kraftstoffvorrat Schaltet Motor nicht ab


Led leuchtet Hinweis
durch Sensor

Unerwarteter Stillstand

ALARME DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 32


6.1.3 STROMNETZALARME Alle Alarme mit Ausnahme der nicht programmierbaren Alarme können wie folgt
konfiguriert werden:

Tabelle 3 Ausführung:
Beschreibung der Stromnetzalarme
•• Nie
Beschreibung Typ Maßnahme •• Immer
Störung max. Netzspannung Alarm
Wird geprüft, und bei Fehler läuft der •• Während des Motorstarts
Motor an
•• Ab Erkennung der Bedingung Motor gestartet
Wird geprüft, und bei Fehler läuft der
Störung min. Netzspannung Alarm
Motor an •• Ab dem Nennzustand des Motors
Wird geprüft, und bei Fehler läuft der
Störung max. Netzfrequenz Alarm Zur Ausführung einer der folgenden Aktionen:
Motor an
Wird geprüft, und bei Fehler läuft der •• Keine Aktion durchführen (Meldung)
Störung min. Netzfrequenz Alarm
Motor an
Wird geprüft, und bei Fehler läuft der •• Durchführung eines Stillstands mit Abkühlung des Motors
Störung Netzphasenfolge Alarm
Motor an •• Durchführung eines sofortigen Motorstillstands
Wird geprüft, und bei Fehler läuft der
Störung Netzsignalausfall Alarm
Motor an Bei den einzelnen Alarmen wird ihre Standardkonfiguration hervorgehoben.
Wird geprüft, und bei Fehler läuft der
Schaltfehler CR Alarm
Motor an
Wird geprüft, und bei Fehler wird der Motor
Schaltfehler CG Alarm
mit Abkühlung angehalten
6.2 ALARMBESCHREIBUNG

6.1.4 ZUGEWIESENE ALARME ZU DEN PROGRAMMIERBAREN EINGÄNGEN HOHE WASSERTEMPERATUR


Der Alarm hohe Wassertemperatur der Steuereinheit CEA7 ist mit dem
Es gibt fünf frei programmierbare Alarme, die Motoralarmen zugeordnet und an
spezifischen digitalen Eingang für hohe Wassertemperatur (ATA) verbunden. Der
den LEDs Aux1 und Aux2 angezeigt werden können.
Zustand dieses Eingangs muss während eines Zeitintervalls (Tabelle Zeiten,
Parameter 17) zur Stabilisierung (Entprellung) validiert werden, bevor der Alarm
Tabelle 4 hohe Wassertemperatur ausgelöst wird.
Beschreibung der zugeordneten Alarme zu programmierbaren Eingängen
Er kann als Schließer oder Öffner konfiguriert werden (Tabelle Regelungen,
Beschreibung Typ Maßnahme
Zugeordnet zu programmierbaren Ein-
Parameter 7).
Alarm Je nach Konfiguration
gängen
Die Erfassung des Alarms hohe Wassertemperatur ist standardmäßig so
konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 1), dass sie immer erfolgt.
Mit dem Alarm hohe Wassertemperatur kann eine Zeit verknüpft werden (Tabelle
Alarme, Parameter 2), um den Zeitpunkt zu verzögern, ab dem die Überprüfung
der Alarmbedingungen erfolgt.
Der Alarm hohe Wassertemperatur ist standardmäßig so konfiguriert (Tabelle
Alarme, Parameter 3), dass ein sofortiger Motorstillstand erfolgt.

ALARME DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 33


NIEDRIGER ÖLDRUCK Schwellenwerte, Parameter 21). Ist dies nicht der Fall wird dieser Alarm für eine
Störung des Wechselstromgenerators für Batterieladung aktiviert.
Der Alarm niedriger Öldruck der Steuereinheit CEA7 ist mit dem spezifischen
digitalen Eingang für niedrigen Öldruck (BPA) verbunden. Der Zustand dieses Die Erfassung einer Störung des Wechselstromgenerators für Batterieladung ist
Eingangs muss während eines Zeitintervalls (Tabelle Zeiten, Parameter 16) zur standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 10), dass sie erfolgt:
Stabilisierung (Entprellung) validiert werden, bevor der Alarm niedriger Öldruck Ab Erkennung der Bedingung Motor gestartet Mit dem Alarm Störung des
ausgelöst wird. Wechselstromgenerators für Batterieladung kann eine Entprellungszeit verknüpft
werden (Tabelle Alarme, Parameter 11), während der die über den Eingang DI
Er kann als Schließer oder Öffner konfiguriert werden (Tabelle Regelungen, gemessene Spannung unterhalb des Schwellenwerts für Erfassung des
Parameter 6). gestarteten Motors bleiben muss, bevor der Alarm Störung des
Die Erfassung des Alarms niedriger Öldruck ist standardmäßig so konfiguriert Wechselstromgenerators für Batterieladung aktiviert wird. Der Alarm Störung des
(Tabelle Alarme, Parameter 4), dass die Erfassung der Bedingung bei gestartetem Wechselstromgenerators für Batterieladung ist standardmäßig so konfiguriert
Motor erfolgt. (Tabelle Alarme, Parameter 12), dass er keine Aktion ausführt (Meldung).

Mit dem Alarm niedriger Öldruck kann eine Zeit verknüpft werden (Tabelle Alarme,
STARTFEHLER
Parameter 5), um den Zeitpunkt zu verzögern, ab dem die Überprüfung der
Alarmbedingungen erfolgt. Der Alarm Startfehler der Steuereinheit CEA7 tritt auf, wenn die Anzahl
aufeinander folgender und nicht erfolgreicher Startversuche (Tabelle Zeiten,
Der Alarm niedriger Öldruck ist standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Alarme,
Parameter 1) beim Startablauf des Motors überschritten wird. Zwischen jedem
Parameter 6), dass ein sofortiger Motorstillstand erfolgt.
Startversuch wird eine programmierbare Wartezeit (Tabelle Zeiten, Parameter 2)
eingehalten. Nach Auftreten des Alarms wartet die Steuereinheit auf die
NOT-AUS Quittierung durch den Benutzer, bevor ein erneuter Startversuch des Motors
Der Alarm Not-Aus der Steuereinheit CEA7 ist mit dem spezifischen digitalen erfolgt.
Eingang für Not-Aus (PEM oder SETA) verbunden.
NIEDRIGER WASSERSTAND
Er kann als Schließer oder Öffner konfiguriert werden (Tabelle Regelungen,
Parameter 11 und 15). Der Alarm niedriger Wasserstand der Steuereinheit CEA7 ist mit dem spezifischen
digitalen Eingang für niedrigen Wasserstand (NA) verbunden. Der Zustand dieses
Der Alarm Not-Aus ist auch mit dem Eingang SETA des Messmoduls verbunden.
Eingangs muss während eines Zeitintervalls (Tabelle Zeiten, Parameter 18) zur
Dieser Eingang trennt die Stromversorgung zu den Leistungsausgängen des
Stabilisierung (Entprellung) validiert werden, bevor der Alarm niedriger
Messmoduls (Start, Vorglühen und Motorstillstand), womit der Stillstand der
Wasserstand ausgelöst wird. Er kann als Schließer oder Öffner konfiguriert
Motoren gewährleistet wird, die als Stillstand durch Entregung konfiguriert sind
werden (Tabelle Regelungen, Parameter 8). Die Erfassung des Alarms niedriger
(Tabelle Regelungen, Parameter 18), unabhängig von der Elektronik der
Wasserstand ist standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 16),
Steuereinheit. Bei konfigurierten Motoren mit Stillstand durch Erregung muss
dass sie immer erfolgt.
dieser Eingang an Batteriemasse gelegt werden.
Mit dem Alarm niedriger Wasserstand kann eine Zeit verknüpft werden (Tabelle
Der Alarm Not-Aus löst immer den Motorstillstand ohne Abkühlung aus. Mit
Alarme, Parameter 17), um den Zeitpunkt zu verzögern, ab dem die Überprüfung
dieser Aktion kann keine Zeit verknüpft werden. Sie wird immer sofort nach
der Alarmbedingungen erfolgt. Der Alarm niedriger Wasserstand ist standardmäßig
Erfassen des Eingangs Not-Aus (PEM) durchgeführt.
so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 18), dass ein sofortiger Motorstillstand
FEHLER DES WECHSELSTROMGENERATORS FÜR BATTERIELADUNG erfolgt, wenn dieser nicht steht.
Der Alarm Batterieladungsfehler der Steuereinheit CEA7 ist mit dem analogen
Spannungseingang des Batterieladungs-Wechselstromgenerators (DI) verbunden.
Die über diesen Eingang gemessene Spannung muss höher als der programmierte
Schwellenwert für die Erfassung des gestarteten Motors sein (Tabelle

ALARME DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 34


KRAFTSTOFFRESERVE UNTERDREHZAHL

Der Alarm Kraftstoffvorrat der Steuereinheit CEA7 ist mit dem spezifischen Der Alarm Unterdrehzahl der Steuereinheit CEA7 ist mit der Messung der
digitalen Eingang für Kraftstoffvorrat (RC) verbunden. Der Zustand dieses Drehzahl am Kranz des Motorschwungrads, oder über den Datenkanal J1939 mit
Eingangs muss während eines Zeitintervalls (Tabelle Zeiten, Parameter 15) zur dem Motor verbunden (nur bei Option CEA7J). Diese Messung erfolgt über den
Stabilisierung (Entprellung) validiert werden, bevor der Alarm Kraftstoffvorrat Pickup-Eingang des Messmoduls. Die Wirkung des Alarms hängt davon ab, dass
ausgelöst wird. der Parameter zur Festlegung der Zähnezahl am Kranz des Motorschwungrads
(Tabelle Schwellenwerte, Parameter 24) nicht null ist, oder dass die
Er kann als Schließer oder Öffner konfiguriert werden (Tabelle Regelungen, Motorsteuerelektronik die Drehzahl über den Bus J1939 meldet. Die Erfassung
Parameter 5). des Alarms Unterdrehzahl ist standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Alarme,
Die Erfassung des Alarms Kraftstoffvorrat ist standardmäßig so konfiguriert Parameter 25), dass ab der Nennbedingung des Motors erfolgt.
(Tabelle Alarme, Parameter 19), dass sie immer erfolgt. Mit dem Alarm Unterdrehzahl kann eine Entprellungszeit (Tabelle Alarme,
Mit dem Alarm Kraftstoffvorrat kann eine Zeit verknüpft werden (Tabelle Alarme, Parameter 26) verknüpft werden, während der die Motordrehzahl unterhalb des
Parameter 20), um den Zeitpunkt zu verzögern, ab dem die Überprüfung der programmierten Mindestwerts für die Drehzahl bleiben muss (Tabelle
Alarmbedingungen erfolgt. Schwellenwerte, Parameter 12). Der Alarm Unterdrehzahl ist standardmäßig so
konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 27), dass ein Motorstillstand mit
Der Alarm Kraftstoffvorrat ist standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Alarme, Abkühlung erfolgt.
Parameter 21), dass keine Aktion erfolgt (Meldung).
Zum Zurücksetzen des Stromaggregats bei einem Alarm wegen Kraftstoffvorrat ÜBERLAST
ist kein Eingriff des Benutzers erforderlich (Alarm mit automatischer Quittierung). Der Alarm Überlast der Steuereinheit CEA7 hängt davon ab, ob die Messung des
Wirkstroms an den Phasen höher als der programmierte obere Grenzwert für
ÜBERDREHZAHL Überlast (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 7), aber niedriger als der obere
Grenzwert für Kurzschluss (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 8) ist.
Der Alarm Überdrehzahl der Steuereinheit CEA7 ist mit der Messung der Drehzahl
am Schwungradkranz, oder über den Datenkanal J1939 mit dem Motor verbunden Die Phasen, die zur Erfassung des Alarms Überlast ausgewertet werden, werden
(nur bei Option CEA7J). Diese Messung erfolgt über den Pickup-Eingang des je nach Konfiguration der Phasen der Installation ausgewählt (Tabelle
Messmoduls. Die Wirkung des Alarms hängt davon ab, dass der Parameter zur Schwellenwerte, Parameter 1):
Festlegung der Zähnezahl am Kranz des Motorschwungrads (Tabelle •• Bei einer einphasigen Konfiguration wird die Phase 1 getestet.
Schwellenwerte, Parameter 24) nicht null ist, oder dass die Motorsteuerelektronik •• Bei einer zweiphasigen Konfiguration wird die Phase 1 und 2
die Drehzahl über den Bus J1939 meldet. getestet.
Die Erfassung des Alarms Überdrehzahl ist standardmäßig so konfiguriert •• Bei einer zweiphasigen Konfiguration Wählschalter werden die Phasen
(Tabelle Alarme, Parameter 22), dass sie ab der Nennbedingung des Motors 1 und 3 getestet.
erfolgt. •• Bei einer dreiphasigen Konfiguration mit oder ohne Nullleiter werden
Mit dem Alarm Überdrehzahl kann eine Entprellungszeit (Tabelle Alarme, die Phasen 1, 2 und 3 getestet.
Parameter 23) verknüpft werden, während der die Motordrehzahl oberhalb des Die Erfassung des Alarms Überlast ist standardmäßig so konfiguriert (Tabelle
Höchstwerts für die Drehzahl bleiben muss (Tabelle Schwellenwerte, Parameter Alarme, Parameter 28), dass sie ab der Nennbedingung des Motors erfolgt. Mit
11). Der Alarm Überdrehzahl ist standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Alarme, dem Alarm für Überlast kann eine Entprellungszeit (Tabelle Alarme, Parameter
Parameter 24), dass ein sofortiger Motorstillstand erfolgt. 29) verknüpft werden, während der die gemessene Stromstärke in einer der
Phasen oberhalb des programmierten maximalen Grenzwerts bleiben muss
(Tabelle Schwellenwerte, Parameter 7). Der Alarm Überlast ist standardmäßig so
konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 30), dass ein Stillstand mit Abkühlung
des Motors erfolgt.

ALARME DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 35


SPANNUNGSASYMMETRIE DES AGGREGATS MAX. FREQUENZ DES AGGREGATS

Der Alarm Spannungsasymmetrie des Aggregats der Steuereinheit CEA7 hängt Der Alarm maximale Frequenz des Aggregats der Steuereinheit CEA7 hängt davon
davon ab, ob die Differenz zwischen den Messungen der Wirkspannung zwischen ab, ob die erzeugte Frequenz des Aggregats höher als der programmierte obere
Phasen bei dreiphasigen Aggregaten höher als der programmierte obere Frequenzgrenzwert ist (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 5).
Grenzwert für Asymmetrie ist (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 4). Der Alarm Die Messung der Frequenz des Aggregats erfolgt an der ersten Phase. Wenn in
Spannungsasymmetrie ist nur dann aktiv, wenn die Steuereinheit für dreiphasige dieser Phase kein Signal erfasst wird, wird die Frequenz in der zweiten Phase
Spannungsmessungen mit oder ohne Nullleiter konfiguriert ist. Die Erfassung gemessen. Und wenn in dieser zweiten Phase auch kein Signal erfasst wird, wird
des Alarms Spannungsasymmetrie des Aggregats ist standardmäßig so die Frequenz in der dritten Phase gemessen.
konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 31), dass sie ab der Nennbedingung des
Motors erfolgt. Die Erfassung des Alarms maximale Frequenz des Aggregats ist standardmäßig
so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 37), dass sie ab der Nennbedingung
Mit dem Alarm Spannungsasymmetrie des Aggregats kann eine Entprellungszeit des Motors erfolgt.
(Tabelle Alarme, Parameter 32) verknüpft werden, während der die Differenz
zwischen jedem Wertepaar der Phasenspannungswerte des Aggregats (VG12, Mit dem Alarm maximale Frequenz des Aggregats kann eine Entprellungszeit
VG23 oder VG31) oberhalb des programmierten maximalen Grenzwerts bleiben (Tabelle Alarme, Parameter 38) verknüpft werden, während der die Signalfrequenz
muss (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 4). Der Alarm Spannungsasymmetrie des Aggregats oberhalb des programmierten maximalen Grenzwerts bleiben
des Aggregats ist standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 33), muss (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 5).
dass ein Stillstand mit Abkühlung des Motors erfolgt. Der Alarm maximale Frequenz des Aggregats ist standardmäßig so konfiguriert
(Tabelle Alarme, Parameter 39), dass ein sofortiger Motorstillstand erfolgt.
MAX. SPANNUNG DES AGGREGATS
Der Alarm maximale Spannung des Aggregats der Steuereinheit CEA7 hängt
davon ab, ob die Wirkspannung des Aggregats höher als der programmierte FALSCHE PHASENFOLGE DES AGGREGATS
obere Spannungsgrenzwert ist (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 2). Der Alarm falsche Phasenfolge des Aggregats der Steuereinheit CEA7 hängt
Die Phasen, die zur Erfassung des Alarms maximale Spannung des Aggregats davon ab, ob die Aggregat-Spannungseingänge jeder Phase die richtige
ausgewertet werden, werden je nach Konfiguration der Phasen der Installation Reihenfolge haben (Phasen 123 für Konfiguration in Richtungssinn vorwärts —
ausgewählt (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 1): Wert 0, Tabelle Regulierungen, Parameter 34— oder Phasen 321 für Konfiguration
•• Bei einer einphasigen Konfiguration wird die Spannung V1N getestet. in Richtungssinn rückwärts —Wert 1, Tabelle Regulierungen, Parameter 34—).

•• Bei einer zweiphasigen Konfiguration wird die Spannung V12 Der Alarm falsche Phasenfolge des Aggregats ist nur dann aktiv, wenn die
getestet. Steuereinheit für einen dreiphasigen Betrieb mit oder ohne Nullleiter konfiguriert
•• Bei einer zweiphasigen Konfiguration Wählschalter wird die Phase 1 ist.
und 3 getestet. Die Erfassung des Alarms falsche Phasenfolge des Aggregats ist standardmäßig
•• Bei einer dreiphasigen Konfiguration mit oder ohne Nullleiter werden so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 40), dass sie ab der Nennbedingung
die Spannungen V12, V23 und V13 getestet. des Motors erfolgt.
Die Erfassung des Alarms maximale Spannung des Aggregats ist standardmäßig Mit dem Alarm falsche Phasenfolge des Aggregats kann eine Entprellungszeit
so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 34), dass sie ab der Nennbedingung (Tabelle Alarme, Parameter 41) verknüpft werden, während der eine falsche
des Motors erfolgt. Mit dem Alarm maximale Spannung des Aggregats kann eine Phasenfolge in den Höchstspannungen des Aggregats erkannt werden muss.
Entprellungszeit (Tabelle Alarme, Parameter 35) verknüpft werden, während der
Der Alarm falsche Phasenfolge des Aggregats ist standardmäßig so konfiguriert
die Wirkspannung des Aggregats oberhalb des programmierten maximalen
(Tabelle Alarme, Parameter 42), dass ein Stillstand mit Abkühlung des Motors
Grenzwerts bleiben muss (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 2).
erfolgt.
Der Alarm maximale Spannung des Aggregats ist standardmäßig so konfiguriert
(Tabelle Alarme, Parameter 36), dass ein sofortiger Motorstillstand erfolgt.

ALARME DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 36


RÜCKLEISTUNG
HOHE WASSERTEMPERATUR DURCH SENSOR
Der Alarm Rückleistung der Steuereinheit CEA7 wird aktiviert, wenn die für das
Der Alarm hohe Wassertemperatur durch Sensor der Steuereinheit CEA7 ist mit
Aggregat gemessene Leistung (für das Stromnetz und das Aggregat) negativ und
dem analogen Eingang für Wassertemperatur (T) verbunden. Der Alarm hohe
größer als ein Prozentsatz (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 10) der
Wassertemperatur durch Sensor wird aktiviert, wenn ein höherer Temperaturwert
Nennleistung (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 9) ist.
als der programmierte Grenzwert (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 27) erfasst
In bestimmten Fällen kann der Alarm Rückleistung auf einen falschen Anschluss wird.
der Stromwandler zurückzuführen sein.
Die Erfassung des Alarms hohe Wassertemperatur durch Sensor ist
Die Erfassung des Alarms Rückleistung ist standardmäßig so konfiguriert (Tabelle standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 49), dass sie immer
Alarme, Parameter 43), dass sie ab der Nennbedingung des Motors erfolgt. erfolgt.

Mit dem Alarm Rückleistung kann eine Entprellungszeit (Tabelle Alarme, Mit dem Alarm hohe Wassertemperatur durch Sensor kann eine Entprellungszeit
Parameter 44) verknüpft werden, während der die gemessene Leistung außerhalb (Tabelle Alarme, Parameter 50) verknüpft werden, während der ein höherer
des programmierten Grenzwerts bleiben muss. Wassertemperaturwert als der programmierte Grenzwert (Tabelle Schwellenwerte,
Parameter 27) erfasst werden muss.
Der Alarm Rückleistung ist standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Alarme,
Parameter 45), dass ein Stillstand mit Abkühlung des Motors erfolgt. Der Alarm hohe Wassertemperatur durch Sensor ist standardmäßig so
konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 51), dass keine Aktion erfolgt (Meldung).

NIEDRIGE BATTERIESPANNUNG
NIEDRIGER ÖLDRUCK DURCH SENSOR
Der Alarm niedrige Batteriespannung der Steuereinheit CEA7 wird aktiviert,
sobald die gemessene Batteriespannung unterhalb eines programmierten Der Alarm niedriger Öldruck durch Sensor der Steuereinheit CEA7 ist mit dem
Grenzwerts liegt (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 17). analogen Eingang für Öldruck (P) verbunden. Der Alarm niedriger Öldruck durch
Sensor wird aktiviert, wenn ein niedrigerer Druckwert als der programmierte
Die Erfassung des Alarms niedrige Batteriespannung ist standardmäßig so
Grenzwert (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 26) erfasst wird.
konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 46), dass sie immer erfolgt.
Die Erfassung des Alarms niedriger Öldruck durch Sensor ist standardmäßig so
Mit dem Alarm niedrige Batteriespannung kann eine Entprellungszeit (Tabelle
konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 52), dass die Erfassung der Bedingung
Alarme, Parameter 47) verknüpft werden, während der ein niedriger
bei gestartetem Motor erfolgt.
Spannungswert als der programmierte Mindestwert erfasst werden muss (Tabelle
Schwellenwerte, Parameter 17). Mit dem Alarm niedriger Öldruck durch Sensor kann eine Entprellungszeit (Tabelle
Alarme, Parameter 53) verknüpft werden, während der ein niedrigerer Druckwert
Der Alarm niedrige Batteriespannung ist standardmäßig so konfiguriert (Tabelle
als der programmierte Grenzwert (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 26) erfasst
Alarme, Parameter 48), dass er keine Aktion ausführt (Meldung).
werden muss.
Der Alarm niedriger Öldruck durch Sensor ist standardmäßig so konfiguriert
(Tabelle Alarme, Parameter 54), dass keine Aktion erfolgt (Meldung).

ALARME DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 37


NIEDRIGER KRAFTSTOFFVORRAT DURCH SENSOR HOHE BATTERIESPANNUNG

Der Alarm niedriger Kraftstoffvorrat durch Sensor der Steuereinheit CEA7 ist mit Der Alarm hohe Batteriespannung der Steuereinheit CEA7 wird aktiviert, sobald
dem analogen Eingang für Kraftstoffvorrat (NC) verbunden. Der Alarm niedriger die gemessene Batteriespannung oberhalb eines programmierten Grenzwerts
Kraftstoffvorrat durch Sensor wird aktiviert, wenn ein niedrigerer Kraftstoffvorrat (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 36) liegt.
als der programmierte Grenzwert (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 25) erfasst
Die Erfassung des Alarms hohe Batteriespannung ist standardmäßig so
wird.
konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 120), dass sie nie erfolgt.
Die Erfassung des Alarms niedriger Kraftstoffvorrat durch Sensor ist
Mit dem Alarm hohe Batteriespannung kann eine Entprellungszeit (Tabelle
standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 55), dass sie immer
Alarme, Parameter 121) verknüpft werden, während der ein höherer
erfolgt.
Spannungswert als der programmierte Mindestwert (Tabelle Schwellenwerte,
Mit dem Alarm niedriger Kraftstoffvorrat durch Sensor kann eine Entprellungszeit Parameter 36) erfasst werden muss.
(Tabelle Alarme, Parameter 56) verknüpft werden, während der ein niedrigerer
Der Alarm niedrige Batteriespannung beim Start ist standardmäßig so konfiguriert
Kraftstoffvorrat als der programmierte Grenzwert (Tabelle Schwellenwerte,
(Tabelle Alarme, Parameter 122), dass keine Aktion erfolgt (Meldung).
Parameter 25) erfasst werden muss.
Der Alarm niedriger Kraftstoffvorrat durch Sensor ist standardmäßig so
konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 57), dass keine Aktion erfolgt (Meldung). NIEDRIGE BATTERIESPANNUNG BEIM START
Der Alarm niedrige Batteriespannung beim Start der Steuereinheit CEA7 wird
aktiviert, sobald die gemessene Batteriespannung unterhalb eines
NIEDRIGE SPANNUNG DER HILFSBATTERIE
programmierten Grenzwerts liegt (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 37).
Der Alarm niedrige Hilfsbatteriespannung der Steuereinheit CEA7 wird aktiviert,
Die Erfassung des Alarms niedrige Batteriespannung beim Start ist
sobald die gemessene Spannung der angeschlossenen Batterie an der
standardmäßig und ohne Änderungsmöglichkeit so konfiguriert (Tabelle Alarme,
Erweiterung Zweite Null unterhalb eines programmierten Grenzwerts (Tabelle
Parameter 123), dass sie beim Start erfolgt.
Schwellenwerte, Parameter 31) liegt.
Mit dem Alarm niedrige Batteriespannung beim Start kann eine Entprellungszeit
Die Erfassung des Alarms niedrige Hilfsbatteriespannung ist standardmäßig so
(Tabelle Alarme, Parameter 124) verknüpft werden, während der ein niedriger
konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 117), dass sie nie erfolgt.
Spannungswert als der programmierte Mindestwert (Tabelle Schwellenwerte,
Mit dem Alarm niedrige Hilfsbatteriespannung kann eine Entprellungszeit (Tabelle Parameter 37) erfasst werden muss.
Alarme, Parameter 118) verknüpft werden, während der ein niedriger
Der Alarm niedrige Batteriespannung beim Start ist standardmäßig so konfiguriert
Spannungswert als der programmierte Mindestwert (Tabelle Schwellenwerte,
(Tabelle Alarme, Parameter 125), dass keine Aktion erfolgt (Meldung).
Parameter 31) erfasst werden muss.
Der Alarm niedrige Hilfsbatteriespannung ist standardmäßig so konfiguriert
(Tabelle Alarme, Parameter 119), dass keine Aktion erfolgt (Meldung).

ALARME DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 38


KURZSCHLUSS MIN. FREQUENZ DES AGGREGATS

Der Alarm Kurzschluss der Steuereinheit CEA7 hängt davon ab, ob die Messung Der Alarm minimale Frequenz des Aggregats der Steuereinheit CEA7 hängt davon
des Wirkstroms an den Phasen höher als der programmierte obere Grenzwert für ab, ob die erzeugte Frequenz des Aggregats niedriger als der programmierte
Kurzschluss ist (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 8). Die Phasen, die zur untere Frequenzgrenzwert ist (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 6).
Erfassung des Alarms Überlast ausgewertet werden, werden je nach Konfiguration Die Messung der Frequenz des Aggregats erfolgt an der ersten Phase. Wenn in
der Phasen der Installation ausgewählt (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 1): dieser Phase kein Signal erfasst wird, wird die Frequenz in der zweiten Phase
•• Bei einer einphasigen Konfiguration wird die Phase 1 getestet. gemessen. Und wenn in dieser zweiten Phase auch kein Signal erfasst wird, wird
•• Bei einer zweiphasigen Konfiguration wird die Phase 1 und 2 die Frequenz in der dritten Phase gemessen.
getestet. Die Erfassung des Alarms minimale Frequenz des Aggregats ist standardmäßig
•• Bei einer zweiphasigen Konfiguration Wählschalter werden die Phasen so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 64), dass sie ab der Nennbedingung
1 und 3 getestet. des Motors erfolgt.
•• Bei einer dreiphasigen Konfiguration mit oder ohne Nullleiter werden Mit dem Alarm minimale Frequenz des Aggregats kann eine Entprellungszeit
die Phasen 1, 2 und 3 getestet. (Tabelle Alarme, Parameter 65) verknüpft werden, während der die Signalfrequenz
Die Erfassung des Alarms Kurzschluss ist standardmäßig so konfiguriert (Tabelle des Aggregats unterhalb des programmierten minimalen Grenzwerts bleiben
Alarme, Parameter 58), dass sie ab der Nennbedingung des Motors erfolgt. Der muss (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 6).
Alarm Kurzschluss ist standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter Der Alarm minimale Frequenz des Aggregats ist standardmäßig so konfiguriert
60), dass ein Stillstand mit Abkühlung des Motors erfolgt. (Tabelle Alarme, Parameter 66), dass ein Stillstand mit Abkühlung des Motors
erfolgt.
MIN. SPANNUNG DES AGGREGATS
Der Alarm minimale Spannung des Aggregats der Steuereinheit CEA7 hängt von
der Bedingung ab, ob die Messung der Wirkspannung des Aggregats niedriger als UNERWARTETER STILLSTAND
der programmierte untere Spannungsgrenzwert ist (Tabelle Schwellenwerte,
Der Alarm unerwarteter Stillstand der Steuereinheit CEA7 tritt auf, wenn bei
Parameter 3).
laufendem Motor nicht mehr alle Bedingungen für den gestarteten Motor (Tabelle
Die Phasen, die zur Erfassung des Alarms minimale Spannung des Aggregats Regelungen, Parameter 19 bis 22) erfasst werden.
ausgewertet werden, werden je nach Konfiguration der Phasen der Installation
ausgewählt (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 1):
•• Bei einer einphasigen Konfiguration wird die Spannung V1N getestet. FEHLER STILLSTAND
•• Bei einer zweiphasigen Konfiguration wird die Spannung V12 Der Alarm Stillstandfehler der Steuereinheit CEA7 tritt auf, wenn 15 Sekunden
getestet. nach Auslösen des Motorstillstands nicht alle Bedingungen für Motorstillstand
•• Bei einer dreiphasigen Konfiguration mit oder ohne Nullleiter werden (Tabelle Regelungen, Parameter 19 bis 22) erfasst werden.
die Spannungen V12, V23 und V13 getestet.
Wenn die Aktivierung des Alarms Stillstandfehler deaktiviert ist (Tabelle Alarme,
Die Erfassung des Alarms minimale Spannung des Aggregats ist standardmäßig Parameter 70) geht die Steuereinheit nach den 15 Sekunden Wartezeit für die
so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 61), dass sie ab der Nennbedingung Stillstandbedingungen davon aus, dass der Motor steht.
des Motors erfolgt. Mit dem Alarm minimale Spannung des Aggregats kann eine
Zur Erfassung des stehenden Motors müssen alle Stillstandbedingungen
Entprellungszeit (Tabelle Alarme, Parameter 62) verknüpft werden, während der
während einer programmierten Zeit (Tabelle Alarme, Parameter 71) erfasst
die gemessene Spannung zwischen Phasen des Aggregats (VG12, VG23 oder
werden.
VG31) unterhalb des programmierten minimalen Grenzwerts (Tabelle
Schwellenwerte, Parameter 3) bleiben muss. Der Alarm minimale Spannung des
Aggregats ist standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 63), dass
ein Stillstand mit Abkühlung des Motors erfolgt.

ALARME DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 39


NIEDRIGE MOTORTEMPERATUR PROGRAMMIERBARER ALARM 1
Der Alarm niedrige Motortemperatur der Steuereinheit CEA7 ist mit dem analogen Der programmierbare Alarm 1 der Steuereinheit CEA7 wird aktiviert, indem der
Eingang für Wassertemperatur (T) verbunden. Der Alarm niedrige Motortemperatur Funktion der programmierbaren Alarme (Tabelle Programmierungen, Parameter
wird aktiviert, wenn ein niedrigerer Temperaturwert als der programmierte 13) einer der allgemeinen digitalen Eingänge (ENT1, ENT2, ENT3, ENT4 oder
Grenzwert (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 28) erfasst wird. ENT5) oder bei der Option CEA7J einer der Alarmeingänge des Motors (ATA, BPA
oder NA) zugeordnet wird. Der Zustand dieses Eingangs muss während eines
Die Erfassung des Alarms niedrige Motortemperatur ist standardmäßig so
Zeitintervalls (Tabelle Zeiten, Parameter 19, 20, 22, 23 oder 24) zur Stabilisierung
konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 73), dass sie nie erfolgt.
(Entprellung) validiert werden, bevor der Alarm des programmierbaren Alarms 1
Mit dem Alarm niedrige Motortemperatur kann eine Entprellungszeit (Tabelle ausgelöst wird. Die Erfassung des programmierbaren Alarms 1 Kurzschluss ist
Alarme, Parameter 74) verknüpft werden, während der ein niedrigerer standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 79), dass sie nie
Wassertemperaturwert als der programmierte Grenzwert (Tabelle Schwellenwerte, erfolgt.
Parameter 28) erfasst werden muss.
Mit dem programmierbaren Alarm 1 kann eine Zeit verknüpft werden (Tabelle
Der Alarm niedrige Motortemperatur ist standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 80), um den Zeitpunkt zu verzögern, ab dem die Überprüfung
Alarme, Parameter 75), dass er keine Aktion ausführt (Meldung). der Alarmbedingungen erfolgt. Der programmierbare Alarm 1 ist standardmäßig
(Tabelle Alarme, Parameter 81) zur Durchführung einer der folgenden Aktionen
Wenn der Schwellenwert für niedrige Motortemperatur (Tabelle Schwellenwerte,
konfiguriert: keine Aktion (Meldung). Mit dem programmierbaren Alarm 1 kann
Parameter 28) mit einem anderen Wert als null programmiert ist, hängt die
ein programmierbarer Text verknüpft werden, der am Display des Anzeigemoduls
Aktivierung des Aggregat-Schaltschützes (CG) davon ab, ob die gemessene
angezeigt wird, wenn der aktive Alarm erfasst wird.
Temperatur des Motorkühlmittels unterhalb des programmierten Schwellenwerts
liegt.
PROGRAMMIERBARER ALARM 2
SIGNALAUSFALL DES AGGREGATS Der programmierbare Alarm 2 der Steuereinheit CEA7 wird aktiviert, indem der
Funktion der programmierbaren Alarme (Tabelle Programmierungen, Parameter
Der Alarm Signalabfall des Aggregats der Steuereinheit CEA7 tritt auf, wenn bei
14) einer der allgemeinen digitalen Eingänge (ENT1, ENT2, ENT3, ENT4 oder
laufendem Motor an keiner Phase Aggregatspannung erfasst wird.
ENT5) oder bei der Option CEA7J einer der Alarmeingänge des Motors (ATA, BPA
Die Erfassung des Alarms Signalabfall des Aggregats ist standardmäßig so oder NA) zugeordnet wird. Der Zustand dieses Eingangs muss während eines
konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 76), dass sie ab der Nennbedingung des Zeitintervalls (Tabelle Zeiten, Parameter 19, 20, 22, 23 oder 24) zur Stabilisierung
Motors erfolgt. (Entprellung) validiert werden, bevor der Alarm des programmierbaren Alarms 2
ausgelöst wird.
Mit dem Alarm Signalabfall des Aggregats kann eine Entprellungszeit (Tabelle
Alarme, Parameter 77) verknüpft werden, während der in keiner Phase ein Signal Die Erfassung des programmierbaren Alarms 2 Kurzschluss ist standardmäßig
erfasst werden darf, bevor der Alarm ausgelöst wird. so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 82), dass sie nie erfolgt.
Der Alarm Signalabfall des Aggregats ist standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Mit dem programmierbaren Alarm 2 kann eine Zeit verknüpft werden (Tabelle
Alarme, Parameter 78), dass ein Stillstand mit Abkühlung des Motors erfolgt. Alarme, Parameter 83), um den Zeitpunkt zu verzögern, ab dem die Überprüfung
der Alarmbedingungen erfolgt. Der programmierbare Alarm 2 ist standardmäßig
so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 84), dass keine Aktion erfolgt
(Meldung). Mit dem programmierbaren Alarm 2 kann ein programmierbarer Text
verknüpft werden, der am Display des Anzeigemoduls angezeigt wird, wenn der
aktive Alarm erfasst wird.

ALARME DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 40


PROGRAMMIERBARER ALARM 3 PROGRAMMIERBARER ALARM 5
Der programmierbare Alarm 3 der Steuereinheit CEA7 wird aktiviert, indem der Der programmierbare Alarm 5 der Steuereinheit CEA7 wird aktiviert, indem der
Funktion der programmierbaren Alarme (Tabelle Programmierungen, Parameter Funktion der programmierbaren Alarme (Tabelle Programmierungen, Parameter
15) einer der allgemeinen digitalen Eingänge (ENT1, ENT2, ENT3, ENT4 oder 23) einer der allgemeinen digitalen Eingänge (ENT1, ENT2, ENT3, ENT4 oder
ENT5) oder bei der Option CEA7J einer der Alarmeingänge des Motors (ATA, BPA ENT5) oder bei der Option CEA7J einer der Alarmeingänge des Motors (ATA, BPA
oder NA) zugeordnet wird. Der Zustand dieses Eingangs muss während eines oder NA) zugeordnet wird. Der Zustand dieses Eingangs muss während eines
Zeitintervalls (Tabelle Zeiten, Parameter 19, 20, 22, 23 oder 24) zur Stabilisierung Zeitintervalls (Tabelle Zeiten, Parameter 19, 20, 22, 23 oder 24) zur Stabilisierung
(Entprellung) validiert werden, bevor der Alarm des programmierbaren Alarms 3 (Entprellung) validiert werden, bevor der Alarm des programmierbaren Alarms 3
ausgelöst wird. Die Erfassung des programmierbaren Alarms 3 Kurzschluss ist ausgelöst wird. Die Erfassung des programmierbaren Alarms 5 Kurzschluss ist
standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 85), dass sie nie standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 114), dass sie nie
erfolgt. erfolgt. Mit dem programmierbaren Alarm 5 kann eine Zeit verknüpft werden
(Tabelle Alarme, Parameter 115), um den Zeitpunkt zu verzögern, ab dem die
Mit dem programmierbaren Alarm 3 kann eine Zeit verknüpft werden (Tabelle
Überprüfung der Alarmbedingungen erfolgt. Der programmierbare Alarm 5 ist
Alarme, Parameter 86), um den Zeitpunkt zu verzögern, ab dem die Überprüfung
standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 116), dass keine
der Alarmbedingungen erfolgt. Der programmierbare Alarm 3 ist standardmäßig
Aktion erfolgt (Meldung). Mit dem programmierbaren Alarm 5 kann ein
so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 87), dass keine Aktion erfolgt
programmierbarer Text verknüpft werden, der am Display des Anzeigemoduls
(Meldung).
angezeigt wird, wenn der aktive Alarm erfasst wird.
Mit dem programmierbaren Alarm 3 kann ein programmierbarer Text verknüpft
werden, der am Display des Anzeigemoduls angezeigt wird, wenn der aktive Alarm MAX. NETZSPANNUNG
erfasst wird.
Der Alarm maximale Netzspannung des Aggregats der Steuereinheit CEA7 hängt
davon ab, ob die Wirkspannung des Stromnetzes höher als der programmierte
PROGRAMMIERBARER ALARM 4 obere Spannungsgrenzwert ist (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 13). Die
Der programmierbare Alarm 4 der Steuereinheit CEA7 wird aktiviert, indem der Phasen, die zur Erfassung des Alarms maximale Netzspannung ausgewertet
Funktion der programmierbaren Alarme (Tabelle Programmierungen, Parameter werden, werden je nach Konfiguration der Phasen der Installation ausgewählt
22) einer der allgemeinen digitalen Eingänge (ENT1, ENT2, ENT3, ENT4 oder (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 1):
ENT5) oder bei der Option CEA7J einer der Alarmeingänge des Motors (ATA, BPA •• Bei einer einphasigen Konfiguration wird die Netzspannung V1N
oder NA) zugeordnet wird. Der Zustand dieses Eingangs muss während eines getestet.
Zeitintervalls (Tabelle Zeiten, Parameter 19, 20, 22, 23 oder 24) zur Stabilisierung •• Bei einer zweiphasigen Konfiguration wird die Netzspannung V12
(Entprellung) validiert werden, bevor der Alarm des programmierbaren Alarms 4 getestet.
ausgelöst wird. •• Bei einer zweiphasigen Konfiguration Wählschalter werden die Phasen
Die Erfassung des programmierbaren Alarms 2 Kurzschluss ist standardmäßig 1 und 3 getestet.
so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 111), dass sie nie erfolgt. •• Bei einer dreiphasigen Konfiguration mit oder ohne Nullleiter werden
die Netzspannungen V12, V23 und V13 getestet.
Mit dem programmierbaren Alarm 4 kann eine Zeit verknüpft werden (Tabelle
Alarme, Parameter 112), um den Zeitpunkt zu verzögern, ab dem die Überprüfung Die Erfassung des Alarms maximale Netzspannung kann wie folgt konfiguriert sein
der Alarmbedingungen erfolgt. Der programmierbare Alarm 4 ist standardmäßig (Tabelle Alarme, Parameter 88):
so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 113), dass keine Aktion erfolgt •• 0: Wird nicht geprüft.
(Meldung).
•• 1: Wird geprüft, und bei Fehler läuft der Motor an.
Mit dem programmierbaren Alarm 4 kann ein programmierbarer Text verknüpft
werden, der am Display des Anzeigemoduls angezeigt wird, wenn der aktive Alarm Mit dem Alarm maximale Netzspannung kann eine Entprellungszeit (Tabelle Alarme,
erfasst wird. Parameter 89) verknüpft werden, während der die Wirkspannung des Stromnetzes
oberhalb des programmierten maximalen Grenzwerts bleiben muss (Tabelle
Schwellenwerte, Parameter 13). Die Erfassung des Alarms maximale Netzspannung
ist eine Startbedingung für das Aggregat.
ALARME DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 41
Die Erfassung des Alarms maximale Netzfrequenz kann wie folgt konfiguriert sein
MIN. NETZSPANNUNG
(Tabelle Alarme, Parameter 92):
Der Alarm minimale Netzspannung des Aggregats der Steuereinheit CEA7 hängt •• 0: Wird nicht geprüft.
davon ab, ob die gemessene Wirkspannung des Stromnetzes niedriger als der •• 1: Wird geprüft, und bei Fehler läuft der Motor an.
programmierte untere Spannungsgrenzwert ist (Tabelle Schwellenwerte,
Parameter 14). Mit dem Alarm maximale Netzfrequenz kann eine Entprellungszeit (Tabelle
Alarme, Parameter 93) verknüpft werden, während der die Signalfrequenz des
Die Phasen, die zur Erfassung des Alarms minimale Netzspannung ausgewertet Stromnetzes oberhalb des programmierten maximalen Grenzwerts bleiben muss
werden, werden je nach Konfiguration der Phasen der Installation ausgewählt (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 15).
(Tabelle Schwellenwerte, Parameter 1):
•• Bei einer einphasigen Konfiguration wird die Netzspannung V1N Die Erfassung des Alarms maximale Netzspannung ist eine Startbedingung für
getestet. das Aggregat.
•• Bei einer zweiphasigen Konfiguration wird die Netzspannung V12
getestet.
•• Bei einer zweiphasigen Konfiguration Wählschalter werden die Phasen MIN. NETZFREQUENZ
1 und 3 getestet.
Der Alarm minimale Netzfrequenz der Steuereinheit CEA7 hängt davon ab, ob die
•• Bei einer dreiphasigen Konfiguration mit oder ohne Nullleiter werden erzeugte Frequenz des Stromnetzes niedriger als der programmierte untere
die Netzspannungen V12, V23 und V13 getestet.
Frequenzgrenzwert ist (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 16).
Die Erfassung des Alarms minimale Netzspannung kann wie folgt konfiguriert
Die Messung der Netzfrequenz erfolgt an der ersten Phase. Wenn in dieser Phase
sein (Tabelle Alarme, Parameter 90):
kein elektrisches Signal erfasst wird, wird die Frequenz in der zweiten Phase
•• 0: Wird nicht geprüft. gemessen. Und wenn in dieser zweiten Phase auch kein elektrisches Signal
•• 1: Wird geprüft, und bei Fehler läuft der Motor an. erfasst wird, wird die Frequenz in der dritten Phase gemessen.
Mit dem Alarm minimale Netzspannung kann eine Entprellungszeit (Tabelle Die Erfassung des Alarms minimale Netzfrequenz kann wie folgt konfiguriert sein
Alarme, Parameter 91) verknüpft werden, während der die gemessene (Tabelle Alarme, Parameter 94):
Netzspannung unterhalb des programmierten minimalen Grenzwerts (Tabelle •• 0: Wird nicht geprüft.
Schwellenwerte, Parameter 14) bleiben muss.
•• 1: Wird geprüft, und bei Fehler läuft der Motor an.
Die Erfassung des Alarms minimale Netzspannung ist eine Startbedingung für
Mit dem Alarm minimale Netzfrequenz kann eine Entprellungszeit (Tabelle Alarme,
das Aggregat.
Parameter 95) verknüpft werden, während der die gemessene Signalfrequenz
des Stromnetzes unterhalb des programmierten minimalen Grenzwerts (Tabelle
MAX. NETZFREQUENZ Schwellenwerte, Parameter 16) bleiben muss. Die Erfassung des Alarms
minimale Netzspannung ist eine Startbedingung für das Aggregat.
Der Alarm maximale Netzfrequenz der Steuereinheit CEA7 hängt davon ab, ob die
vom Stromnetz erzeugte Frequenz höher als der programmierte obere
Frequenzgrenzwert ist (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 15).
Die Messung der Netzfrequenz erfolgt an der ersten Phase. Wenn in dieser Phase
kein Signal erfasst wird, wird die Frequenz in der zweiten Phase gemessen. Und
wenn in dieser zweiten Phase auch kein Signal erfasst wird, wird die Frequenz in
der dritten Phase gemessen.

ALARME DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 42


FALSCHE PHASENFOLGE DES STROMNETZES KOMMUNIKATIONS-AUSFALL DES NETZ-SCHALTSCHÜTZES
Der Alarm falsche Phasenfolge des Stromnetzes der Steuereinheit CEA7 hängt Der Fehler Kommunikations-Ausfall des Netz-Schaltschützes der Steuereinheit
davon ab, ob die Aggregat-Spannungseingänge jeder Phase die richtige CEA7 tritt auf, wenn bei aktiviertem Netz-Schaltschütz über das Relais CR des
Reihenfolge haben (Phasen 123 für Konfiguration in Richtungssinn vorwärts — Messmoduls während einer programmierten Zeit (Tabelle Zeiten, Parameter 13)
Wert 0, Tabelle Regulierungen, Parameter 34— oder Phasen 321 für Konfiguration nicht die Aktivierung über den programmierten Eingang (ENT1, ENT2, ENT3, ENT4
in Richtungssinn rückwärts —Wert 1, Tabelle Regulierungen, Parameter 34—). oder ENT5) erfasst wird, der mit dem Bestätigungsmodus des Netz-Schaltschützes
Der Alarm falsche Phasenfolge des Stromnetzes ist nur dann aktiv, wenn die (Tabelle Programmierungen, Parameter 5) verknüpft ist. Der Zustand des
Steuereinheit für einen dreiphasigen Betrieb mit oder ohne Nullleiter konfiguriert programmierbaren Eingangs in Verbindung mit dem Bestätigungsmodus des
ist. Netz-Schaltschützes muss während eines Zeitintervalls (Tabelle Zeiten,
Parameter 19, 20, 22, 23 oder 24) zur Stabilisierung (Entprellung) validiert
Die Erfassung des Alarms falsche Phasenfolge des Stromnetzes kann wie folgt
werden, bevor eine Auslösung erfolgt.
konfiguriert sein (Tabelle Alarme, Parameter 96):
•• 0: Wird nicht geprüft. Die Erfassung des Alarms Kommunikations-Ausfall des Netz-Schaltschützes kann
•• 1: Wird geprüft, und bei Fehler läuft der Motor an. so konfiguriert werden (Tabelle Alarme, Parameter 100), dass:
•• die Erfassung nicht erfolgt.
Mit dem Alarm falsche Phasenfolge des Stromnetzes kann eine Entprellungszeit
•• Die Erfassung erfolgt und bei seiner Aktivierung das Aggregat gestartet
(Tabelle Alarme, Parameter 97) verknüpft werden, während der eine falsche
wird.
Phasenfolge in den Höchstspannungen des Stromnetzes erkannt werden muss.
Die Erfassung des Alarms falsche Phasenfolge des Stromnetzes ist eine
Startbedingung für das Aggregat. KOMMUNIKATIONS-AUSFALL DES AGGREGAT-SCHALTSCHÜTZES
Der Fehler Kommunikations-Ausfall des Aggregat-Schaltschützes der
Steuereinheit CEA7 tritt auf, wenn bei aktiviertem Aggregat-Schaltschütz über
NETZSIGNALAUSFALL das Relais CG des Messmoduls während einer programmierten Zeit (Tabelle
Der Alarm Netzsignalausfall der Steuereinheit CEA7 tritt auf, wenn in keiner Zeiten, Parameter 13) nicht die Aktivierung über den programmierten Eingang
Phase Netzspannung erfasst wird. (ENT1, ENT2, ENT3, ENT4 oder ENT5) erfasst wird, der mit dem
Bestätigungsmodus des Aggregat-Schaltschützes (Tabelle Programmierungen,
Die Erfassung des Alarms Netzsignalausfall kann wie folgt konfiguriert sein
Parameter 6) verknüpft ist. Der Zustand des programmierbaren Eingangs in
(Tabelle Alarme, Parameter 98):
Verbindung mit dem Bestätigungsmodus des Aggregat-Schaltschützes muss
•• 0: Wird nicht geprüft. während eines Zeitintervalls (Tabelle Zeiten, Parameter 19, 20, 22, 23 oder 24)
•• 1: Wird geprüft, und bei Fehler läuft der Motor an. zur Stabilisierung (Entprellung) validiert werden, bevor eine Auslösung erfolgt.
Mit dem Alarm Netzsignalausfall kann eine Entprellungszeit (Tabelle Alarme, Die Erfassung des Alarms Schaltfehler des Aggregat-Schaltschützes kann so
Parameter 99) verknüpft werden, während der in keiner Phase ein Netzsignal konfiguriert werden (Tabelle Alarme, Parameter 102), dass:
erfasst werden darf, bevor der Alarm ausgelöst wird. •• die Erfassung nicht erfolgt.
Die Erfassung des Alarms Netzsignalausfall ist eine Startbedingung für das •• die Erfassung erfolgt und bei seiner Aktivierung der Motor mit Abkühlung
Aggregat. ausgeschaltet wird.

ALARME DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 43


ALARM FÜR AGGREGATLEISTUNG
Der Alarm Aggregatleistung der Steuereinheit CEA7 ist mit der Messung der Ist- MOTORKOMMUNIKATION J1939
Leistung des Aggregats verbunden. Wenn die vom Aggregat erzeugte Leistung Beim Alarm Motorkommunikation J1939 wird der korrekte Datenaustausch
einen bestimmten Prozentsatz (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 38) der zwischen der Steuereinheit CEA7J und dem Motor über den Bus J1939 geprüft.
programmierten Nennleistung (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 9) während Dieser Alarm ist nur bei jenen Steuereinheiten CEA7J verfügbar, bei denen die
eine programmierbaren Zeitraums (Entprellung) (Tabelle Alarme, Parameter 130) Option J1939 installiert ist.
überschreitet.
Die Erfassung des Alarms Motorkommunikation J1939 beim Start ist
Die Erfassung des Alarms Aggregatleistung ist standardmäßig so konfiguriert standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 144), dass sie erfolgt:
(Tabelle Alarme, Parameter 129), dass sie erfolgt: ab dem Nennzustand des beim Start.
Motors.
Mit dem Alarm Motorkommunikation J1939 kann eine Entprellungszeit verknüpft
Der Alarm Aggregatleistung ist standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Alarme, werden, um die korrekte Erfassung des Alarms zu gewährleisten (Tabelle Alarme,
Parameter 131), dass keine Aktion erfolgt (Meldung). Parameter 145).
Der Alarm Motorkommunikation J1939 ist standardmäßig so konfiguriert (Tabelle
HOHE TEMPERATUR PT100 FÜHLER 1 BIS 4. PHG7 VERS. 4.60 ODER Alarme, Parameter 146), dass keine Aktion erfolgt (Meldung).
HÖHER) ERFORDERT ERWEITERUNG PT100
Der Alarm hohe Temperatur PT100 Fühler 1 bis 4 der Steuereinheit CEA7 ist mit HOHE TEMPERATUR PT100 FÜHLER 1 BIS 4 EBENE 2. PHG7 VERS. 4.60
den analogen Temperatureingängen PT100 der Erweiterung analoge Eingänge ODER HÖHER) ERFORDERT ERWEITERUNG PT100
verbunden. Der Alarm hohe Temperatur PT100 Fühler 1 bis 4 wird aktiviert, wenn
ein höherer Temperaturwert als der programmierte Grenzwert (Tabelle Der Alarm hohe Temperatur PT100 Ebene 2 Fühler 1 bis 4 der Steuereinheit
Schwellenwerte, Parameter 39 bis 42), oder wenn ein nicht angeschlossener CEA7 ist mit den analogen Temperatureingängen PT100 der Erweiterung analoge
Fühler erfasst wird. Eingänge verbunden. Der Alarm hohe Temperatur PT100 Fühler 1 bis 4 wird
aktiviert, wenn ein höherer Temperaturwert als der programmierte Grenzwert
Die Erfassung des Alarms hohe Temperatur PT100 Fühler 1 bis 4 ist (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 43 bis 46) erfasst wird. Die Verwendung
standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 132, 135, 138 und einer zweiten Temperaturebene zur Auslösung von Alarmen ermöglicht die
141), dass sie nie erfolgt. Ausgabe von Meldungen vor dem Temperaturalarm mit unabhängiger Steuerung
Mit dem Alarm hohe Temperatur PT100 Fühler 1 bis 4 kann eine Entprellungszeit des Alarms.
(Tabelle Alarme, Parameter 133, 136, 139 und 142) verknüpft werden, während Die Erfassung des Alarms hohe Temperatur PT100 Ebene 2 Fühler 1 bis 4 ist
der ein höherer Temperaturwert als der programmierte Grenzwert (Tabelle standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 147, 150, 153 und
Schwellenwerte, Parameter 39 bis 42) erfasst werden muss. 156), dass sie nie erfolgt.
Der Alarm hohe Temperatur PT100 Fühler 1 bis 4 ist standardmäßig so Mit dem Alarm hohe Temperatur PT100 Ebene 2 Fühler 1 bis 4 kann eine
konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 134, 137, 140 und 143), dass er keine Entprellungszeit (Tabelle Alarme, Parameter 148, 151, 154 und 157) verknüpft
Aktion ausführt (Meldung). werden, während der ein höherer Temperaturwert als der programmierte
Grenzwert (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 39 bis 42) erfasst werden muss.
Der Alarm hohe Temperatur PT100 Ebene 2 Fühler 1 bis 4 ist standardmäßig so
konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 149, 152, 155 und 158), dass er keine
Aktion ausführt (Meldung).

ALARME DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 44


ALARM IDMT Der Wert 0 für die Zeitkonstante (Tabelle Zeiten, Parameter 34) oder den
Nennstrom (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 51) der IDMT-Kurve deaktivieren
Der Alarm IDMT der Steuereinheit CEM7 ist mit der Messung der Stromstärke
die Handhabung dieses Alarms.
des Aggregats verknüpft. Die Zeit der Alarmerkennung (td) wird entsprechend
folgender Formel an die Kurve angepasst:
BERECHNUNGSBEISPIEL FÜR DIE ZEITKONSTANTE (T) DER IDMT-KENNLINIE
Für eine Stromstärke des Aggregats (I) mit einem Wert von 110% des Nennstroms
soll die Auslösezeit (td) 1 Stunde betragen (3600 Sekunden).
Hier wird der Parameter der Zeitkonstanten T in Sekunden (Tabelle Zeiten,
Parameter 34, Standardwert 36 Sekunden) und ein Prozentsatz des maximalen Aus der Gleichung der IDMT-Kurve ergibt sich die Zeitkonstante:
Überlaststroms des Aggregats I (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 51,
Standardwert 200%) definiert. Mit diesen Standardwerten beträgt die definierte
Zeitbasis eine Stunde für einen Stromfluss, der 110% des Schwellenwerts der
Für einen Stromwert des Aggregats von 110% In ergibt sich der Wert aus dem
Überlast des Aggregats entspricht (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 7).
Bruch
Die Funktion des Alarms IDMT besteht darin, eine Erwärmung aufgrund des
Stromflusses in den im Aggregat enthaltenen Komponenten (Schaltschütze,
Kabel…) zu vermeiden. Aus diesem Grund hängt die Auslösezeit des Alarms von
der Stromleitung ab; mehr Strom im Aggregat bedeutet eine kürzere Der Wert der Zeitkonstante für eine Auslösezeit von 3600 Sekunden für einen
Alarmauslösezeit. Außerdem bedeutet dieser Zustand, dass aufeinanderfolgende Strom von 110% des Nennstromes ergibt sich folgendermaßen:
IDMT-Alarm-Auslösungen in einer kürzeren Zeit als der festgelegten vorkommen
können (Tabelle Zeiten, Parameter 34), da nicht genügend Abkühlzeit zur
Verfügung stand, während der der Strom des Aggregats geringer als der
Schwellenwert des Überlaststroms war.
Die Abkühlzeit wird durch folgende Formel bestimmt:
HOHE TEMPERATUR PT100 FÜHLER 5 BIS 8. ERFORDERT ERWEITERUNG
FÜHLER CCPT100.
Der Alarm hohe Temperatur PT100 Fühler 5 bis 8 der Steuereinheit CEA7 ist den
analogen Temperatureingängen PT100 der Erweiterung für Analogeingänge
Die Erfassung des IDMT-Alarms ist standardmäßig so konfiguriert (Tabelle
zugeordnet. Der Alarm hohe Temperatur PT100 Fühler 5 bis 8 wird aktiviert, wenn
Alarme, Parameter 180), dass sie nie erfolgt.
ein höherer Temperaturwert als der programmierte Grenzwert (Tabelle
Sobald der IDMT-Alarm ausgelöst wurde, muss die Stromstärke des Aggregats Schwellenwerte, Parameter 52 bis 55), oder wenn ein nicht angeschlossener
innerhalb eines programmierbaren Zeitintervalls (Entprellungszeit) (Tabelle Alarm, Fühler erfasst wird.
Parameter 181) geringer als der in der IDMT-Kurve definierte Nennstrom sein
Die Erfassung des Alarms hohe Temperatur PT100 Fühler 5 bis 8 ist
(Tabelle Schwellenwerte, Parameter 51), damit der Alarm nicht länger aktiv ist
standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 183, 186, 189 und
und quittiert werden kann.
192), dass sie nie erfolgt.
Der Alarm Aggregatleistung ist standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Alarme,
Parameter 182), dass keine Aktion erfolgt (Meldung).

ALARME DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 45


Dem Alarm hohe Temperatur PT100 Fühler 5 bis 8 kann eine Entprellungszeit
(Tabelle Alarme, Parameter 184, 187, 190 und 193) zugeordnet werden, während PROGRAMMIERBARE ALARME 6 BIS 20
der ein höherer Temperaturwert als der programmierte Grenzwert (Tabelle
Die programmierbaren Alarme 6 bis 20 der Steuereinheit CEA7 werden aktiviert,
Schwellenwerte, Parameter 52 bis 55) erfasst werden muss.
indem der Funktion der programmierbaren Alarme (Tabelle Programmierungen,
Der Alarm hohe Temperatur PT100 Fühler 1 bis 4 ist standardmäßig so Parameter 26 —programmierbarer Alarm 6—, 27 —programmierbarer Alarm
konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 185, 188, 191 und 194), dass er KEINE 7—,… 40 —programmierbarer Alarm 20—) einer der allgemeinen digitalen
Aktion ausführt (Meldung). Eingänge (ENT1, ENT2, ENT3, ENT4 oder ENT5) oder bei der Option CEA7J einer
der Alarmeingänge des Motors (ATA, BPA oder NA) zugeordnet wird. Der Zustand
dieses Eingangs muss während eines Zeitintervalls (Tabelle Zeiten, Parameter
HOHE TEMPERATUR PT100 FÜHLER 5 BIS 8 EBENE 2. ERFORDERT 19, 20, 22, 23 oder 24) zur Stabilisierung (Entprellung) validiert werden, bevor
ERWEITERUNGSMODUL FÜHLER CCPT100. irgendeiner der programmierbaren Alarme 6 bis 20 ausgelöst wird.
Der Alarm hohe Temperatur PT100 Ebene 2 Fühler 5 bis 8 der Steuereinheit Die Erfassung der programmierbaren Alarme 6 bis 20 ist standardmäßig so
CEA7 ist den analogen Temperatureingängen PT100 der Erweiterung für konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 183 —programmierbarer Alarm 6—, 186
Analogeingänge zugeordnet. Der Alarm hohe Temperatur PT100 Fühler 5 bis 8 —programmierbarer Alarm 7—… 249 —programmierbarer Alarm 20—), dass sie
wird aktiviert, wenn ein höherer Temperaturwert als der programmierte Grenzwert nie erfolgt.
(Tabelle Schwellenwerte, Parameter 56 bis 59) erfasst wird. Die Verwendung
Den programmierbaren Alarmen 6 bis 20 kann eine Zeit zugeordnet werden
einer zweiten Temperaturebene zur Auslösung von Alarmen ermöglicht die
(Tabelle Alarme, Parameter 184 —programmierbarer Alarm 6—, 187 —
Ausgabe von Meldungen vor dem Temperaturalarm mit unabhängiger Steuerung
programmierbarer Alarm 7—… 250 —programmierbarer Alarm 20—), um den
des Alarms.
Zeitpunkt des Beginns der Überprüfung der Alarmbedingungen zu verzögern.
Die Erfassung des Alarms hohe Temperatur PT100 Ebene 2 Fühler 5 bis 8 ist
Die programmierbaren Alarme 6 bis 20 sind standardmäßig so konfiguriert
standardmäßig so konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 195, 198, 201 und
(Tabelle Alarme, Parameter 185 —programmierbarer Alarm 6—, 188 —
204), dass sie nie erfolgt.
programmierbarer Alarm 7—… 251 —programmierbarer Alarm 20—), dass keine
Dem Alarm hohe Temperatur PT100 Ebene 2 Fühler 5 bis 8 kann eine Aktion erfolgt (Meldung).
Entprellungszeit (Tabelle Alarme, Parameter 196, 199, 202 und 205) zugeordnet
Den programmierbaren Alarmen 6 bis 20 kann ein programmierbarer Text
werden, während der ein höherer Temperaturwert als der programmierte
zugeordnet werden, der am Display des Anzeigemoduls angezeigt wird, wenn der
Grenzwert (Tabelle Schwellenwerte, Parameter 56 bis 59) erfasst werden muss.
aktive Alarm erfasst wird.
Der Alarm hohe Temperatur PT100 Ebene 2 Fühler 5 bis 8 ist standardmäßig so
konfiguriert (Tabelle Alarme, Parameter 197, 200, 203 und 206), dass er keine
Aktion ausführt (Meldung).

ALARME DER STEUEREINHEIT CEA7 | SEITE 46


7. WARTUNG

7.1 BETRIEBSZÄHLER

Die Steuereinheit CEA7 registriert verschiedene kumulierte Betriebswerte der


Steuereinheit. Die von der Steuereinheit registrierten Zähler sind:
•• Gesamtzähler Betriebsstunden. Die Steuereinheit registriert die
Zahl der Stunden, die der Motor des Aggregats in Betrieb war. Der
Gesamtzähler Betriebsstunden kann nicht zurückgesetzt werden.
•• Teilzähler Betriebsstunden. Die Steuereinheit registriert die Zahl der
Stunden, die der Motor des Aggregats in Betrieb war. Der Teilzähler
der Betriebsstunden kann auf null gestellt werden.
•• Zähler für erfolgreiche Starts. Die Steuereinheit zählt die Anzahl der
Starts, die von der Steuereinheit erfolgreich durchgeführt wurden. Der
Zähler für erfolgreiche Starts kann auf null gestellt werden.
•• Zähler für nicht erfolgreiche Starts. Die Steuereinheit zählt die
Anzahl der Starts, die von der Steuereinheit nicht erfolgreich
durchgeführt wurden. Der Zähler für nicht erfolgreiche Starts kann auf
null gestellt werden.
•• Gesamtenergiezähler. Die Steuereinheit zählt die gesamte Energie
in MWh, die vom Aggregat erzeugt wurde. Der Gesamtenergiezähler
kann nicht zurückgesetzt werden.
•• Teilzähler für Energie. Die Steuereinheit zählt die gesamte Energie in
MWh, die vom Aggregat erzeugt wurde. Der Teilenergiezähler kann auf
null gestellt werden.
•• Tagesenergiezähler (erforderliche Option Programmieruhr). Der
Tagesenergiezähler zählt die vom Aggregat erzeugte Energie von
00.00 Uhr des aktuellen Tages bis zum Zeitpunkt der Anzeige.
Am Tageswechsel wird die über den Tag kumulierte Energie dem
Monatsenergiezähler hinzugefügt, und der Tagesenergiezähler wird
auf null gestellt.
•• Monatsenergiezähler (erforderliche Option Programmieruhr). Der
Monatsenergiezähler zählt die vom Aggregat erzeugte Energie
vom 1. Tag des aktuellen Monats bis zum Tag vor der Anzeige. Am
Monatswechsel wird die kumulierte Energie dem Jahresenergiezähler
hinzugefügt, und der Monatsenergiezähler wird auf null gestellt.

WARTUNG | SEITE 47
•• Jahresenergiezähler (erforderliche Option Programmieruhr). Der Aktivierung. Zur Aktivierung des Wartungsalarms muss im Menü ZählerWartung
Jahresenergiezähler zählt die vom Aggregat erzeugte Energie vom 1. 1 durch Betätigen der Taste  und Eingabe eines anderen Werts als null
Januar bis zum Monat vor der Anzeige. Am Jahreswechsel wird der programmiert werden.
Jahresenergiezähler auf null gestellt.
Annullierung. Zum Annullieren des jeweiligen Wartungszählers muss im
Zur Anzeige der Zählerwerte muss im Hauptmenü 3Zähler aufgerufen werden. MenüWartung 1, Wartung 2 und Miete durch Betätigen der Taste  und
Die Teilzähler können auf null gestellt werden. Dazu mit den Pfeiltasten ▲▼ den Eingabe des Werts in Stunden programmiert werden.
Zähler auswählen und die Taste RESET 5 Sekunden lang betätigen.

7.3 FEHLERHISTORIE
7.2 WARTUNGSZÄHLER
Die Steuereinheit CEA7 registriert die erfassten Alarme und speichert den
Die Steuereinheit CEA7 verfügt über 3 programmierbare Zähler, für die eine Zustand der Steuereinheit zum Zeitpunkt ihres Auftretens.
bestimmte Zeit definiert wird, die bei Erfassung des laufenden Motors Die Steuereinheit CEA7 speichert die letzten 10 erkannten Fehler. Mit der Option
zurückgezählt wird. Die Wartungszähler sind: Programmieruhr wird die Fehlerhistorie um 100 zusätzliche Fehlereinträge und
•• 2 Wartungszähler des Motors. Sobald die Zähler null erreichen, mit dem Datum und der Uhrzeit, wo der Fehler aufgetreten ist, erweitert.
lösen sie einen Motoralarm ohne Stillstand aus. Der Alarm wird durch
Hinzufügen neuer Zeit zum Zähler deaktiviert. Die Motorbetriebszeit,
die den programmierten Wert des Wartungszählers überschreitet,
wird blinkend und mit einem „–“ Zeichen vor dem Zählerwert auf der 7.4 GERÄTELISTE
Benutzeroberfläche der Steuereinheit angezeigt.
•• 1 Mietzähler für Miete. Die Motorbetriebszeit, die den
programmierten Wert des Mietzählers überschreitet, wird 7.4.1 INFORMATION DER GERÄTELISTE
blinkend und mit einem „–“ Zeichen vor dem Zählerwert auf der
Benutzeroberfläche der Steuereinheit angezeigt.
Die Steuereinheit CEA7 ermöglicht die Identifizierung und Anzeige aller
Die Wartungszähler ermöglichen: elektronischen Geräte, die aktuell an der Steuereinheit angeschlossen sind.
Dazu das Menü Parameter->Geräteliste aufrufen. In dieser Menüoption werden
Programmierung. Der Wartungszähler wird im Menü ZählerWartung 1, Wartung
alle elektronischen Messgeräte (PHR und PHG) und Displays (CEM, CEA und
2 und Miete programmiert. Durch Betätigen der Taste  wird die Ladung des
CEC) angezeigt, die aktuell angeschlossen sind, wobei mit einem Sternchen ()
Werts der Betriebszeit in Stunden aufgerufen. Beim Mietzähler muss nach
das Modul identifiziert wird, von dem aus die Geräteliste angezeigt wird.
Programmierung des Grenzwerts der Betriebsstunden der Modus des Alarms
festgelegt werden. Die folgenden Werte sind zulässig: Als Information dieser Geräte wird angegeben:
•• 0: Meldung •• das Modell des elektronischen Moduls
•• 1: Stillstand ohne Abkühlung •• die ID des elektronischen Moduls (von 0 bis 14)
•• 2: Stillstand mit Abkühlung •• die Version der Firmware

Anzeige. Die verbleibende Betriebszeit vor Auftreten eines Wartungsalarms wird


im Menü Zähler->Wartung 1 in Stunden und Minuten angezeigt.

WARTUNG | SEITE 48
•• Für die Anzeigemodule (CEM, CEA, CEC) wird in Klammern 7.6 PROGRAMMIERUNG DER VON ANALOGEN SENSOREN
das Messgerät angegeben, mit dem es verknüpft ist. Für die
Anzeigemodule (CEM und CEA) muss das Master-Displaymodul Die Steuereinheit CEA7 verfügt über eine Reihe von Temperatur- und
dieselbe ID haben, wie das damit verknüpfte Messmodul. Für die Drucksensoren, die für unterschiedliche VDO-Fühler (Modell 323-803-001-008
zusätzlichen Displaymodule muss das Modul eine andere ID haben für Temperatur und Model 360-081-030-009 für Druck) und Motoren (VOLVO,
als das Master-Display und mit demselben Messmodul verknüpft
JCB, SCANIA, YANMAR) programmiert sind. Mit dem Parameter 29 der Tabelle
sein. Für die Anzeigemodule von Schaltzentralen (CEC) muss das
Display-Modul dieselbe ID wie das Messmodul der verknüpften Regelungen wird der im Stromaggregat installierte Sensortyp ausgewählt.
Schaltzentrale haben, und in Klammern die ID des Messmoduls des Außer den programmierten Kurven gibt es 2 Sensorkurven (eine für Druck und
Aggregats, mit der die manuelle Steuereinheit verknüpft ist. eine für Temperatur) mit bis zu 8 Punkten, die vom Benutzer programmiert werden
können.
HINWEIS
Zur Programmierung in der Option MenüParameterSensoren ist der folgende
Das Vorhandensein analoger Module mit derselben ID ist NICHT zulässig. Wenn Ablauf erforderlich:
beim Start eines Anzeigemoduls ein anderes analoges Modul mit derselben ID
erkannt wird, wird am Display FEHLER ID. DISPLAY angezeigt. 1. Die Anzahl der Punkte für die programmierbare Kurve ist begrenzt auf acht
Punkte.
HINWEIS 2. Mit Ohmwerten für den Widerstandswert der Kurve des Sensors. Die
Bei Änderung der ID eines Moduls wird er automatisch wieder zurückgesetzt. Es Widerstandswerte der Kennkurve des Sensors müssen in absteigender
muss beachtet werden, dass die ID von Messmodulen bei in Betrieb Reihenfolge eingegeben werden, d. h. der erste Punkt muss dem höchsten
befindlichem Aggregat NICHT geändert werden darf. Widerstandswert entsprechen, der zweite Punkt dem zweithöchsten
Widerstandswert usw. Bei der Programmierung der Punkte der Sensorkurve sind
7.4.2 ABLAUF ZUR ID-ZUORDNUNG nur positive Widerstandswerte zulässig.
3. Die Temperaturwerte für die Punkte der Sensorkurve müssen in Grad Celsius
Da alle elektronischen Module standardmäßig die ID 0 haben, müssen den eingeben werden. Bei der Programmierung der Punkte der Sensorkurve sind
verschiedenen Modulen zur Inbetriebnahme von Installationen mit mehreren positive und negative Temperaturwerte zulässig.
untereinander verbundenen Steuereinheiten IDs zugeordnet werden. Dazu
müssen die verschiedenen Steuereinheiten nacheinander eingeschaltet und 4. Die Druckwerte für die Punkte der Sensorkurve müssen in Kilopascal eingeben
jeder eine andere ID zugeordnet werden. werden. Bei der Programmierung der Punkte der Sensorkurve sind nur positive
Druckwerte zulässig.
5. Die Temperaturkurve kann sowohl auf den Temperatursensor des Kühlmittels
als auch auf den Hilfssensor (standardmäßig die Öltemperatur) angewendet
7.5 NULLSTELLUNG DER STROMSTÄRKEMESSUNGEN
werden.
Bei einem Ablesefehler der Stromstärkewerte bei lastfreiem Aggregat muss eine 6. Die Druckkurve wird auf den Öldrucksensor angewendet.
Kalibrierung der Nullstellung (Tabelle Messungen, Parameter 6, 8 und 10: mit
jedem der drei wird eine Nullstellung der 3 Stromstärkekanäle durchgeführt) der
Tabelle Messungen durchgeführt werden.

WARTUNG | SEITE 49
7.7 PROGRAMMIERUNG DER KENNKURVE DES KRAFTSTOFFVORRATSGEBERS

Die Steuereinheit CEA7 ermöglicht die Verwendung nicht linearer


Kraftstoffvorratgeber zur Messung des Kraftstoffs. Zu diesem Zweck kann außer
der Kennkurven der Temperatur- und Drucksensoren eine zusätzliche Kennkurve
für Kraftstoffvorratsgeber mit jeweils bis zu 8 vom Benutzer konfigurierten
Punkten programmiert werden. Die erste programmierbare Kurve dem Eingang
für Kraftstoffvorrat (NC) für einen nicht linearen Verlauf. Die zweite programmierte
Kurve ermöglicht einen Vorratsgeber für einen Hilfsbehälter am Eingang (AnC).
Zur Programmierung in der Option MenüParameterSensoren ist der folgende
Ablauf erforderlich:
1. Die Anzahl der Punkte für die programmierbare Kurve ist begrenzt auf acht
Punkte.
2. Mit Ohmwerten für den Widerstandswert der Kurve des Sensors. Die
Widerstandswerte der Kennkurve des Sensors müssen in absteigender
Reihenfolge eingegeben werden, d. h. der erste Punkt muss dem höchsten
Widerstandswert entsprechen, der zweite Punkt dem zweithöchsten
Widerstandswert usw.
3. Zur Programmierung der Kennkurve muss der Kraftstoffvorratsgeber auf
verschiedene Positionen gestellt werden. Für jede Position liest die Steuereinheit
automatisch den Widerstandswert des Sensors ab. Der Benutzer muss den
Prozentsatz des Behälterfüllstands zwischen 0 und 100 % programmieren.
4. Die erste programmierbare Kraftstoffkurve entspricht dem Hauptkraftstoffgeber
des Stromaggregats. Diese Kurve wird für nicht lineare Kraftstoffvorratsgeber
verwendet, die zur Programmierung mehr als 2 Punkte benötigen. Wenn die
Steuereinheit CEA7 eine programmierte Kurve an der ersten Kraftstoffkurve
erkennt, annulliert sie die entsprechenden Parameter der linearen Kalibrierung
des Hauptkraftstoffgebers des Stromaggregats (Tabelle Messungen, Parameter
12 und 13).
5. Die zweite programmierbare Kraftstoffkurve entspricht dem Hilfskraftstoffgeber
des Stromaggregats. Wenn die Steuereinheit CEA7 eine programmierte Kurve an
der zweiten Kraftstoffkurve erkennt, ordnet sie diese Messung dem analogen
Hilfseingang zu.

WARTUNG | SEITE 50
8. OPTIONEN
Der Steuereinheit CEA7 können durch Erweiterungsmodule, die am CAN-Bus
angeschlossen werden, neue Funktionen hinzugefügt werden.

8.1 ANZEIGEDISPLAY (ZUSÄTZLICHE DISPLAYS)

Bei den Steuereinheiten CEA7 und CEM7 ist es möglich, der Installation weitere
Anzeigedisplays hinzuzufügen. Dieses Gerät zeigt den aktuellen Zustand der
Steuereinheit an, und wenn sich diese in der Betriebsart Automatik befindet,
kann der Betrieb des Aggregats gesteuert werden. Am Anzeigedisplay kann die
Betriebsart der Master-Steuereinheit nicht geändert werden.

Des Weiteren können am Anzeigedisplay der Zustand der Steuereinheit mit


Fehler-LEDs, sowie der Zustand und die Programmierung der Betriebsparameter
angezeigt werden.

OPTIONEN | SEITE 51
8.2 PROGRAMMIERUHR 2. Damit ist der Raum für die Installation der Programmieruhr vorbereitet. Die
Uhr in der korrekten Anschlusslage einsetzen (siehe Anschlusskontakte) und zur
Die Programmieruhr meldet der Steuereinheit das Datum und die aktuelle vollständigen Installation andrücken.
Uhrzeit. Dieses Gerät ermöglicht die wöchentliche Programmierung von:
•• Programmierten Starts
•• Programmierten Sperren
•• Programmierter Motortest und Wartungen
•• Vergrößerung der historischen Fehlerliste (Vergrößerung der Liste um
100 zusätzliche Fehlereinträge zu den 10, über die die Steuereinheit
serienmäßig verfügt, mit Angabe von Datum und Uhrzeit, wo der
erkannte Fehler aufgetreten ist).
•• Energiezähler (Tag, Monat, Jahr)

3. Sie steht etwas hervor, damit der Zugang dazu einfach möglich ist.

Die Programmieruhr ermöglicht maximal 5 Programmierungen für einen Tag. Für


die Anwendung der vorgenommenen Programmierung muss sich die Steuereinheit
CEA7 in der Betriebsart Automatik befinden.
8.3 FERNSIGNAL

INSTALLATION IM ANZEIGEMODUL Die Steuereinheit CEA7 ermöglicht den Anschluss eines Fernsignal-Geräts. Das
Die Programmieruhr lässt sich einfach und präzise auf der Rückseite des Fernsignal-Gerät verfügt über 12 Relaisausgänge (4 mit NO- und NC-Kontakt, 8
Anzeigemoduls der Steuereinheit CEA7 einbauen. mit NO-Kontakt).

1. Die bereits vorgesehene Öffnung an der Rückseite der Steuereinheit


ausschneiden (unten auf der rechten Seite).

OPTIONEN | SEITE 52
Die Ausgänge des Fernsignal-Geräts können so programmiert werden, dass sie Der Zustand des Motors wird im Menüfenster EINGÄNGE/AUSGÄNGE angezeigt,
unter folgenden Bedingungen aktiviert werden: wenn die installierte Erweiterung J1939 erkannt wird.
•• bei allen aktiven oder noch nicht quittierten Alarmen der Außerdem werden der Option 9 im Menüfenster MENÜ zwei neue Menüfenster
Steuereinheit
hinzugefügt.
•• bei jedem aktiven Eingang der Steuereinheit
•• bei jedem aktiven Ausgang der Steuereinheit 1. Menüfenster zur Anzeige von Fehlern am Motor. In diesem Menüfenster
werden die historischen aktiven und passiven Fehler angezeigt, die von der
•• Betriebsart der Steuereinheit (automatisch oder manuell)
Regelung des Motors erkannt wurden. Das erste Fenster zeigt die vollständige
Jeder Ausgang des Moduls Fernsignal wird aktiviert, sobald mindestens eine der Liste der erkannten Fehler an. Wenn sie mit der Bestätigungstaste (V) aufgerufen
jeweils programmierten Aktivierungsbedingungen eintritt. werden, wird für jeden Fehler Folgendes angezeigt:
•• Fehlercode
•• Betriebszeit des Motors bei Auftreten des Fehlers
•• Ob es sich um einen aktiven oder passiven Fehler handelt
8.4 CCJ1939/CEA7J •• Verknüpfter Blinkcode mit diesem Fehler

Die Steuereinheit CEA7 ermöglicht den Anschluss eines Moduls J1939. Mit der Mit dem Passwort für die Benutzerebene 3 kann der historische Verlauf der
Option CCJ1939 können die folgenden Betriebsparameter des Motors je nach aktiven und passiven Fehler, die in der elektronischen Regelung des Motors
Hersteller und Modell überwacht werden: gespeichert sind, gelöscht werden.

•• Druck-/Temperaturmessungen 2. Menüfenster zur Anzeige der Starts der Steuereinheit über die Erweiterung
•• Alarme des Motors CCJ1939 im autonomen Betrieb. Die Erweiterung CCJ1939 ermöglicht eine
autonome Betriebsart, die einen Start und Stopp des Motors unabhängig von der
•• Fehlercodes des Motors
Steuereinheit ermöglicht. Diese Starts werden in der Erweiterung CCJ1939
•• Abläufe für Start und Stopp
zusammen mit den Zeiten des laufenden Motors der elektronischen Regelung
•• Feineinstellung der Drehzahl, geregelt nach Parameter oder über registriert.
analogen Eingang von 0 bis 10 V (Synchronisation).
•• Motorbefehl mittels Protokoll J1939 (Modus CIU):
- Motorstart und -stopp via Netzwerk J1939.
- Betriebsmodus Override (Notstart). 8.5 CC/LAN
- Motoren:
TEDOM: Austausch HMI TEDOM. Die Steuereinheit CEA7 ermöglicht den Anschluss eines CCLan-Geräts zur
SCANIA: Austausch CiU. Herstellung einer Fernverbindung mittels der Verwendung der Verbindungen TCP/
IVECO TIER3: kompatibilisiert Kommunikationsstring TIER2. IP. Das CCLan-Gerät ermöglicht:
ALLE: Start und Stillstand über CAN-String. •• Fernüberwachung und Steuerung über TCP/IP-Verbindung und die
Anwendungen Überwachung und Konfiguration.
•• Fernüberwachung über Website. (Modell CC/LAN HG).

OPTIONEN | SEITE 53
8.6 ANZEIGETAFEL 8.10 ERWEITERUNG ANALOGE EINGÄNGE PT100

Die Steuereinheit CEA7 ermöglicht den Anschluss einer Anzeigetafel in Form einer Die Steuereinheit CEA7 ermöglicht den Anschluss eines Geräts CPT100 für die
Benutzerschnittstelle mit 16 LEDs, womit jeweils die folgenden Zustände der Messwerte von bis zu 4 Temperaturfühlern zur Anzeige und Steuerung der Alarme
Steuereinheit CEA7 verknüpft werden können: des Stromaggregats.
•• Alarme
•• Zustand der Eingänge
•• Zustand der Ausgänge 8.11 SNMP CCLAN
•• Betriebsart der Steuereinheit
•• Zustand der Steuereinheit Die Steuereinheit CEA7 ermöglicht den Anschluss eines Geräts SNMP CCLan zur
Steuerung auf Grundlage des SNMP-Protokolls.

8.7 MODBUS CC/LAN


8.12 ERWEITERUNG PRÄZISIONS-KRAFTSTOFFVORRATSGEBER
Die Steuereinheit CEA7 ermöglicht den Anschluss eines Geräts MODBUS CCLan
zur Herstellung einer Fernverbindung mittels der Verwendung der Verbindungen Die Steuereinheit CEA7 ermöglicht den Anschluss eines Präzisions-
TCP/IP mit Protokoll MODBUS. Kraftstoffvorratsgebers für die Messung des Kraftstoffstands im
Kraftstoffbehälter.

8.8 MODBUS CCRS485

Die Steuereinheit CEA7 ermöglicht den Anschluss eines Geräts CCRS485 CCLan
zur Herstellung einer Fernverbindung mittels der Verwendung der Verbindungen
RS485 mit Protokoll MODBUS.

8.9 CCRS232

Die Steuereinheit CEA7 ermöglicht den Anschluss eines Geräts CCRS232 in


Verbindung mit einem MODEM RTB oder GRPS oder GPRS zur Herstellung einer
Fernverbindung oder Steuerung über SMS-Nachrichten des Stromaggregats
mittels der Verwendung von Telefonnetzen.

OPTIONEN | SEITE 54
9. ANHANG I: PARAMETERTABELLE
Die Steuereinheit CEA7 bietet 3 Zugangsebenen für die Konfiguration. Für die
Änderung eines Parameters der Steuereinheit CEA7 ist die Freigabe mittels der
Eingabe des entsprechenden Passworts erforderlich. Die 3 Zugangsebenen sind:
1. Benutzer Erlaubt das Lesen der Parameter der Ebene 1.
2. Wartung Erlaubt das Lesen der Parameter der Ebenen 1 und 2.
3. Supervisor Erlaubt das Lesen der Parameter der Ebenen 1, 2 und 3.

(ANHANG I) PARAMETERTABELLE | SEITE 55


Tabelle 1
Tabelle Zeiten

Parameter PSW Beschreibung Standardwert Bereich Parameter PSW Beschreibung Standardwert Bereich

1 2 Anzahl Starts 4 1..10 20 2 Filterung des Eingangs ENT5 1,0’’ 0,0’’.. 120,0’’

Zeitraum zwischen Starts


22 2 Filterung des Eingangs ENT1 1,0’’ 0,0’’.. 120,0’’
2 2 Zeitraum zwischen Starts, wo alle Ausgänge deakti- 5’’ 3’’..15’’
viert sind.
23 2 Filterung des Eingangs ENT2 1,0’’ 0,0’’.. 120,0’’
Startverzögerung
3 2 Verstrichene Zeit zwischen Netzstromausfall und 0’’ 0’’..1800’’
24 2 Filterung des Eingangs ENT3 1,0’’ 0,0’’.. 120,0’’
Start des Motors.

4 2 Vorglühzeit der Kerzen 0’’ 0’’..180’’ 26 2 Erfassungszeit Scheinlastleistung 5’’ 1’’..3000’’

Inbetriebnahmezeit 27 2 Erfassungszeit Startlastleistung 5’’ 1’’..3000’’


5 2 Maximale Wartezeit bis die Startbedingung erfüllt ist. 5’’ 1’’..30’’
Während dieser Zeit ist der Startausgang aktiv.
28 2 Frei -
Aktivierungszeit der Last
Zeit ab der Erfassung der Startbedingung des
6 2 3’’ 1’’..600’’ 29 2 Frei -
Motors bis zur Aktivierung des Schaltschützes des
Aggregats.
30 2 Verzögerungszeit Aktivierung Gaszündung 3’’ 0’’..100’’
Zeit für Nennzustand
Zeit ab der Erfassung der Startbedingung des Motors
7 2 2” 2”..15” 31 2 Verzögerungszeit Aktivierung Gasventil 1’’ 0’’..10’’
bis zum Beginn der Validierung der Qualität des
erzeugten Signals.
32 2 Verzögerungszeit Deaktivierung Gaszündung 1’’ 0’’..10’’
Aktivierungszeit von D+
Bei Ablauf dieser Zeit wird mit der Überprüfung des
8 2 Spannungswerts am Eingang DI und der Ausgang 3’’ 1’’..10’’
D+ bleibt bis zum Stillstand des Motors gemäß dem Tabelle 2
Parameter Regelungen (3) aktiv oder nicht. Tabelle Abmessungen

9 2 Verzögerungszeit bei der Aktivierung von EJP1 1” 1”..1800” Parameter PSW Beschreibung Standardwert Bereich

11 2 Abkühlzeit 120’’ 2’’..1800’’ Umwandlungsfaktor der Stromwandler. Allgemeiner


1 2 100
Faktor der Wirkstromwerte IR, IS, IT.
12 2 Aktivierungszeit von PE 10’’ 1’’..30’’

13 2 Schaltschütz-Erfassungszeit 5’’ 1’’..3000” 6

Maximale Zeit für Alarmaktivierung Regelung null Stromstärken


8 2
Der Alarmausgang wird aktiviert (mit Aufblinken 0- Nicht Nullstellung der Stromstärkeablesungen.
14 2 der Reset-LED und Ertönen des Summers am 15” definiert 10
Bildschirm), wenn dies während dieser Grenzzeit der 1”..1800”
Fall ist. 12 2 Regelung Kraftstoffvorrat LEER
15 2 Filterung des Eingangs RC 1,0’’ 0,0’’..5,0’’
13 2 Regelung Kraftstoffvorrat VOLL
16 2 Filterung des Eingangs BPA 1,0’’ 0,0’’..5,0’’

17 2 Filterung des Eingangs ATA 1,0’’ 0,0’’..5,0’’

18 2 Filterung des Eingangs NA 1,0’’ 0,0’’..5,0’’

19 2 Filterung des Eingangs ENT4 1,0’’ 0,0’’..120,0’’

(ANHANG I) PARAMETERTABELLE | SEITE 56


Tabelle 3
Tabelle Regelungen

Parameter PSW Beschreibung Standardwert Bereich Parameter PSW Beschreibung Standardwert Bereich
0- Aus 19 2 Phasenspannung als Startbedingung 3
1- Manuell
1 2 Betriebsart Förderpumpe 3
2- Automatisch Spannung des Wechselstromgenera- 0- Wird nicht abgefragt
20 2 1
3- Zentral/kombiniert tors als Startbedingung 1-Stabilisiert
0- Gesperrt 2- Vor-Start
21 2 Eingang PICK-UP als Startbedingung 3 3-Stabilisiert und Vor-Start
1- Manuell
2 2 Betriebsart Standardstart 1
2- Automatisch
22 2 Eingang BPA als Startbedingung 2
3- Test
0-Wechselstromgenerator 0- Nicht installiert
3 2 Aktivierung von D+ 0 23 2 Spannungsumrichter 0
1-Dynamisch 1- Transformator 400/600
0- Gesperrt 0- Schaltung des Aggregats
24 2 Position Strommessung 0
1- Förderpumpe 1- Ausgangsleitung
4 2 Konfiguration des Relaisausgangs BT 1
2- Heizwiderstand 0- Nicht erlaubt
3- Temperaturschutz 1- Start durch Netzstrom-
0- Aus 25 3 Handhabung erzwungener Betrieb 1 ausfall
5 2 Konfiguration des Eingangs RC 1 1- Normal offen 2- Start durch erzwungenen
2- Normal geschlossen Betrieb
Geschwindigkeitsverhältnis Kranz 0-50 Hz/1500 U/min
6 2 Konfiguration des Eingangs BPA 1
26 2 des Motorschwungrads und Frequenz 0 60 Hz/1800 U/min
7 2 Konfiguration des Eingangs ATA 1 Aggregatspannung 1-50 Hz/3000 U/min
0- Grad Celsius
27 2 Temperaturanzeige 0
8 2 Konfiguration des Eingangs NA 1 1- Grad Fahrenheit
0-Bar
9 2 Konfiguration des Eingangs ENT4 1 28 2 Druckanzeige 0
1-Psi
10 2 Konfiguration des Eingangs ENT5 1 Siehe Tabelle
29 3 Typ analoge Sensoren 0
analoge Sensoren
11 2 Konfiguration des Eingangs PEM 2 0- Manuell
30 2 Auswahl des Steuereinheittyps 0
1- Automatisch
12 2 Konfiguration des Eingangs ENT1 1
0- Verzögerung durch Alarm
13 2 Konfiguration des Eingangs ENT2 1 Konfiguration externer Start 1- Sofortstart
(Anzeige: Vers. 4.46 Messungen Vers. 2- Verzögerung ohne Aktivie-
31 2 0
14 2 Konfiguration des Eingangs ENT3 1 4.00 rung des Ausgangs AL
oder höher) 3- Sofortstart ohne Aktivie-
15 2 Konfiguration des Eingangs SETA 2 rung AL
0- Nicht programmiert
1- RC
16 2
Verknüpfter Eingang mit dem LED AUX1
9 2- BP HINWEIS
des Anzeigemoduls
3- AT Nach einer Änderung des Parameters 30 muss die Steuereinheit durch Trennen
4- NA
5- ENT4 ihrer Stromversorgung zurückgesetzt werden, damit ihre Betriebsart aktualisiert
6- ENT5 wird.
Verknüpfter Eingang mit dem LED AUX2 7- PE
17 2 10 8- ENT1
des Anzeigemoduls
9- ENT2
10- ENT3
0- PD/PR
1- PE/PR
Konfiguration der Ausgänge für Vorglühen
18 2 0 2- PD/PE
und konfigurierbarer Stillstand.
3- PULL/HOLD
4- GAS

(ANHANG I) PARAMETERTABELLE | SEITE 57


Tabelle 4 Tabelle 6
Analoge Sensoren Verbunden mit dem Parameter 29 der Tabelle Regelungen Tabelle Schwellenwerte

Temperatur Druck Temperatur Parameter PSW Beschreibung Standardwert Bereich


Wert
Kühlmittel Öl Öl 0- Dreiphasig ohne
0 VDO: 323-803-001-008 VDO: 360-081-030-009 Nullleiter
1- Dreiphasig
1 SCANIA SCANIA 2- Zweiphasig
Dreiphasig, zweiphasig, einphasig oder
2 Yanmar Yanmar 3- Einphasig
1 2 dreiphasig ohne Nullleiter, Delta oder Delta 1
4- Delta
3 JCB VDO: 360-081-030-009 ohne Nullleiter.
5- Delta ohne Null-
4 VOLVO VOLVO VDO: 323-803-001-008 leiter
5 Programmierbar 1 Programmierbar 2 6- Zweiphasig Wähl-
schalter
6 Programmierbar 1 VDO: 360-081-030-009
2 2 Max. Spannung des Aggregats 440 V
7 VDO: 323-803-001-008 Programmierbar 2
3 2 Min. Spannung des Aggregats 360 V
8 KUS KUS
4 2 Max. Asymmetriewert des Aggregats 80 V
16 VDO: 323-803-001-008 VDO: 360-081-030-009
5 2 Max. Frequenz des Aggregats 58 Hz
17 SCANIA SCANIA
18 Yanmar Yanmar 6 2 Min. Frequenz des Aggregats 45 Hz

19 JCB VDO: 360-081-030-009 7 2 Max. Stromstärke des Generators 1000 A


Programmierbar 1:
20 VOLVO VOLVO Siehe Tabelle Punktkur- 8 2 Kurzschlusserfassung 3000 A
21 Programmierbar 1 Programmierbar 2 ve Hilfssensor
9 2 Nennleistung des Aggregats 200 kW
22 Programmierbar 1 VDO: 360-081-030-009
10 2 Max. Rückleistung 10% 0-20%
23 VDO: 323-803-001-008 Programmierbar 2
11 2 Max. Motordrehzahl 1740 U/min
24 KUS KUS
12 2 Min. Motordrehzahl 1350 U/min

Tabelle 5 13 2 Max. Netzspannung 440 V


Punktkurve Hilfssensor VDO 323-801-012-00 14 2 Min. Netzspannung 360 V

15 2 Max. Netzfrequenz 55 Hz
Punkt Widerstand Temperatur
1 740 30 16 2 Min. Netzfrequenz 45 Hz
2 322 50
17 2 Min Batteriespannung 8 V (16 V) 8-23
3 155 70
4 112 80 18 2 Förderpumpe: Min. Kraftstoffvorrat 30% 5%-90%
5 71 95 19 2 Förderpumpe: Max. Kraftstoffvorrat 80% 10%-100%
6 41 115
20 2 Startspannung im Signal des Aggregats 40 V 30-100
7 23 140
8 10 180 21 2 Startspannung im Wechselstromgenerator 8 V (21 V) 6-23

22 2 Startdrehzahl (PICK UP) 1000 U/min 300-1000

24 2 Zähne Motorschwungrad 0 0-300

25 2 Niedriger Kraftstoffvorrat 10% 0..30

26 2 Schwellenwert niedriger Öldruck 1,2 bar 0,5-3

27 2 Schwellenwert hohe Wassertemperatur 98 °C 80-105

(ANHANG I) PARAMETERTABELLE | SEITE 58


Parameter PSW Beschreibung Standardwert Bereich Tabelle 7
Tabelle Alarme
28 2 Hohe Motortemperatur durch Sensor AUS AUS (0 °C) - 40 °C
Parameter PSW Beschreibung Standardwert Bereich
29 2 Min. Heiztemperatur 25 °C 5 - 30 °C 0- Wird nicht geprüft
1- Wird immer geprüft
30 2 Max. Heiztemperatur 35 °C 10 - 40 °C
2- Beim Start
Handhabung Alarm 0
31 2 Min. Spannung der Hilfsbatterie 8 5-40 1 3 1 3- Ab Startbedingung (sta-
Hohe Wassertemperatur
bilisiert)
0: Deaktiviert 4- Ab Sollbedingung (im
32 2 Aktivierungsleistung der Scheinlast 0 kW
1...10000 Betrieb)
0: Deaktiviert
33 2 Deaktivierungsleistung der Scheinlast 0 kW 2 3 Verzögerung Alarm 0 0’’ 0”…255”
1...10000
Start-Aktivierungsleistung 0: Deaktiviert 0- Schaltet Motor nicht ab
34 2 0 kW 1- Schaltet Motor ab
durch Lastbedarf 1...10000 3 3 Modus Alarm 0 1
2- Schaltet Motor ab mit
0: Deaktiviert
35 2 Start-Deaktivierungsleistung durch Lastbedarf 0 kW Kühlung
1...10000
Handhabung Alarm 1
36 2 Max. Batteriespannung 32 8-40 4 4 0..4
3 Niedriger Öldruck
37 2 Min. Batteriespannung beim Start 10 8-23 5 3 Verzögerung Alarm 1 15’’ 0”…30”
38 2 Max. Leistungsprozentsatz des Aggregats 90 0-110% 6 3 Modus Alarm 1 1 0..2
39 2 Max. Temperatur des externen Fühlers 1 0 0-250 °C Handhabung Alarm 3
10 2 Fehler Wechselstromgenerator 3 0..4
40 2 Max. Temperatur des externen Fühlers 2 0 0-250 °C der Batterien
41 2 Max. Temperatur des externen Fühlers 3 0 0-250 °C 11 2 Filter Alarm 3 5’’ 0”…30”

42 2 Max. Temperatur des externen Fühlers 4 0 0-250 °C 12 2 Modus Alarm 3 0 0..2


Max. Temperatur Ebene 2 des externen Handhabung Alarm 5
43 2 0 0-250 °C 16 3 1 0..4
Fühlers 1 Niedriger Wasserstand
Max. Temperatur Ebene 2 des externen 17 3 Verzögerung Alarm 5 5’’ 0”…30”
44 2 0 0-250 °C
Fühlers 2
Max. Temperatur Ebene 2 des externen 18 3 Modus Alarm 5 1 0..2
45 2 0 0-250 °C
Fühlers 3 Handhabung Alarm 6
19 2 1 0..4
Max. Temperatur Ebene 2 des externen Kraftstoffreserve
46 2 0 0-250 °C
Fühlers 4 20 2 Verzögerung Alarm 6 5’’ 0”…30”
0- Abschaltung
48 2 Abschalttemperatur für Vorglühen 0 deaktiviert 21 2 Modus Alarm 6 0 0..2
1..125 °C Handhabung Alarm 7
22 2 4 0..4
Überdrehzahl
23 2 Filter Alarm 7 5’’ 0”…30”

24 2 Modus Alarm 7 1 0..2


Handhabung Alarm 8
25 2 4 0..4
Unterdrehzahl
26 2 Filter Alarm 8 15” 0”…30”

27 2 Modus Alarm 8 2 0..2


Handhabung Alarm 9
28 2 4 0..4
Überlast
29 2 Filter Alarm 9 15” 0”…30”

30 2 Modus Alarm 9 2 0..2

(ANHANG I) PARAMETERTABELLE | SEITE 59


Parameter PSW Beschreibung Standardwert Bereich Parameter PSW Beschreibung Standardwert Bereich
Handhabung Alarm 10 60 2 Modus Alarm 19 2 0..2
31 2 3 0..4
Asymmetrie
Handhabung Alarm 20
32 2 Filter Alarm 10 8” 0”…30” 61 2 3 0..4
Min. Spannung des Aggregats
33 2 Modus Alarm 10 2 0..2 62 2 Filter Alarm 20 15’’ 0”…30”
Handhabung Alarm 11 63 2 Modus Alarm 20 2 0..2
34 2 3 0..4
Max. Spannung des Aggregats
Handhabung Alarm 21
35 2 Filter Alarm 11 5’’ 0”…30” 64 2 3 0..4
Min. Frequenz des Aggregats
36 2 Modus Alarm 11 1 0..2 65 2 Filter Alarm 21 15’’ 0”…30”
Handhabung Alarm 12 66 2 Modus Alarm 21 2 0..2
37 2 4 0..4
Max. Frequenz des Aggregats
Handhabung Alarm 23
38 2 Filter Alarm 12 1’’ 0”…30” 70 2 1 0..1
Fehler Stillstand
39 2 Modus Alarm 12 1 0..2 71 2 Filter Alarm 23 5’’ 0”…255”
Handhabung Alarm 13 Handhabung Alarm 24
40 2 4 0..4 73 2 0 0..4
Falsche Phasenfolge Niedrige Motortemperatur
41 2 Filter Alarm 13 5’’ 0”…30” 74 2 Filter Alarm 24 15’’ 0”…255”

42 2 Modus Alarm 13 2 0..2 0- Sperrt nicht CG


75 2 Modus Alarm 24 0
1- Sperrt CG
Handhabung Alarm 14
43 2 4 0..4 Handhabung Alarm 25
Rückleistung 76 2 3 0..4
Signalausfall des Aggregats
44 2 Filter Alarm 14 15 0”…30”
77 2 Filter Alarm 25 2” 0”…255”
45 2 Modus Alarm 14 2 0..2
78 2 Modus Alarm 25 2 0..2
Handhabung Alarm 15
46 2 1 0..4 Handhabung Alarm 26
Niedriger Spannungswert in Batterie 79 2 0 0..4
Programmierbarer Alarm 1
47 2 Filter Alarm 15 15 0”…30”
80 2 Verzögerung Alarm 26 0’ 0”…255”
48 2 Modus Alarm 15 0 0..2
81 2 Modus Alarm 26 0 0..2
Handhabung Alarm 16
Handhabung Alarm 27
49 2 Hohe Wassertemperatur (durch 1 0..4 82 2 0 0..4
Programmierbarer Alarm 2
Sensor)
83 2 Verzögerung Alarm 27 0’ 0”…255”
50 2 Filter Alarm 16 5’’ 0”…30”
84 2 Modus Alarm 27 0 0..2
51 2 Modus Alarm 16 0 0..2
Handhabung Alarm 28
Handhabung Alarm 17 85 2 0 0..4
52 2 3 0..4 Programmierbarer Alarm 3
Niedriger Öldruck (durch Sensor)
86 2 Verzögerung Alarm 28 0’ 0”…255”
53 2 Filter Alarm 17 5’’ 0”…30”
87 2 Modus Alarm 28 0 0..2
54 2 Modus Alarm 17 0 0..2
0..1
Handhabung Alarm 18 Handhabung Alarm C1
0. Wird nicht geprüft
55 2 Niedriger Kraftstoffvorratsanzeige 1 0..4 88 2 Störung max. Netzspannung 1
1. Wird geprüft, und bei
(durch Sensor)
Fehler läuft der Motor an
56 2 Filter Alarm 18 5’’ 0”…30”
89 2 Filter Alarm C1 5’’ 0”…30”
57 2 Modus Alarm 18 0 0..2 Handhabung Alarm C2
90 2 1 0..1
Handhabung Alarm 19 Störung min. Netzspannung
58 2 4 0..4
Kurzschluss 91 2 Filter Alarm C2 5’’ 0”…30”
59 2 Filter Alarm 19 __

(ANHANG I) PARAMETERTABELLE | SEITE 60


Parameter PSW Beschreibung Standardwert Bereich Parameter PSW Beschreibung Standardwert Bereich
Handhabung Alarm C3 125 2 Modus Alarm NFPA 2 0 0..2
92 2 1 0..1
Störung max. Netzfrequenz
Handhabung Alarm der Erweiterung 4
93 2 Filter Alarm C3 5’’ 0”…30” 129 2 Leistung des Aggregats 4 0..4
Handhabung Alarm C4 (ab Version PHG7 v419)
94 2 1 0..1
Störung min. Netzfrequenz 130 2 Filter Alarm Erweiterung 4 5’ 0”…255”
95 2 Filter Alarm C4 5’’ 0”…30”
131 2 Modus Alarm Erweiterung 4 0 0..2
Handhabung Alarm C5
96 2 1 0..1 Modus Alarm des Fühlers 1
Störung Netzphasenfolge
132 2 Temperatur Fühler 1 0 0..4
97 2 Filter Alarm C5 5’’ 0”…30” (ab Version PHG7 v419)
Handhabung Alarm C6 133 2 Filter Alarm Sonde 1 5’ 0”…255”
98 2 1 0..1
Fehler Netzsignalausfall
134 2 Modus Alarm Sonde 1 0 0..2
99 2 Filter Alarm C6 5’’ 0”…30”
Handhabung Alarm des Fühlers 2
0. Wird nicht geprüft 135 2 Temperatur Fühler 2 0 0..4
Handhabung Alarm C7 1. Wird geprüft, und bei (ab Version PHG7 v419)
100 2 1
Schaltfehler CR Fehler wird der Motor mit
Abkühlung angehalten 136 2 Filter Alarm Sonde 2 5’ 0”…255”
0. Wird nicht geprüft 137 2 Modus Alarm Sonde 2 0 0..2
1. Wird geprüft, und bei
Handhabung Alarm C8 Handhabung Alarm des Fühlers 3
102 2 1 Fehler
Schaltfehler CG 138 2 Temperatur Fühler 3 0 0..4
wird der Motor mit
(ab Version PHG7 v419)
Abkühlung angehalten
Handhabung Alarm der Erweiterung 1 139 2 Filter Alarm Sonde 3 5’ 0”…255”
111 2 Programmierbarer Alarm 4 (ab Versi- 0 0..4
140 2 Modus Alarm Sonde 3 0 0..2
on PHG6/7 v250)
Handhabung Alarm des Fühlers 4
112 2 Verzögerung Alarm der Erweiterung 1 0’ 0”…30”
141 2 Temperatur Fühler 4 0 0..4
113 2 Modus Alarm der Erweiterung 1 0 0..2 (ab Version PHG7 v419)

Handhabung Alarm der Erweiterung 2 142 2 Filter Alarm Sonde 4 5’ 0”…255”


114 2 Programmierbarer Alarm 5 0 0..4
143 2 Modus Alarm Sonde 4 0 0..2
(ab Version PHG6/7 v250)
Handhabung Alarm J1939
115 2 Verzögerung Alarm der Erweiterung 2 0’ 0”…255”
144 2 Kommunikation Motor 4 0..4
116 2 Modus Alarm der Erweiterung 2 0 0..2 (nur Erweiterung PHG7J)

Handhabung Alarm der Erweiterung 3 145 2 Filter Alarm J1939 1’ 0”…255”


117 2 Alarm Hilfsbatterie 0 0..4
146 2 Modus Alarm J1939 0 0..2
(ab Version PHG6/7 v250)
Handhabung Alarm des Fühlers 1
118 2 Filter Alarm Erweiterung 3 0’ 0”…255”
Ebene 2
147 2 0 0..4
119 2 Modus Alarm der Erweiterung 3 0 0..2 Temperatur Fühler 1 Ebene 2
(ab Version PHG7 v420)
Handhabung Alarm NFPA
120 2 Hohe Batteriespannung 0 0..4 148 2 Filter Alarm Sonde 1 Ebene 2 5’ 0”…255”
(ab Version PHG6 v300)
149 2 Modus Alarm Sonde 1 Ebene 2 0 0..2
121 2 Filter Alarm NFPA 1 0’ 0”…255”
Handhabung Alarm des Fühlers 2
122 2 Modus Alarm NFPA 1 0 0..2 Ebene 2
150 2 0 0..4
Temperatur Fühler 2 Ebene 2
Handhabung Alarm der Erweiterung 3 (ab Version PHG7 v420)
Niedrige Batteriespannung beim
123 2 0 0..4 151 2 Filter Alarm Sonde 2 Ebene 2 5’ 0”…255”
Start
(ab Version PHG6 v300)
152 2 Modus Alarm Sonde 2 Ebene 2 0 0..2
124 2 Filter Alarm NFPA 2 0’ 0”…30”

(ANHANG I) PARAMETERTABELLE | SEITE 61


Parameter PSW Beschreibung Standardwert Bereich Parameter PSW Beschreibung Standardwert Bereich
Handhabung Alarm des Fühlers 7 2 Verknüpfter Eingang mit dem Modus EJP1 0
3 Ebene 2
153 2 0 0..4 8 2 Verknüpfter Eingang mit dem Modus EJP2 0
Temperatur Fühler 3 Ebene 2
(ab Version PHG7 v420) 0- Nicht programmiert
9 2 Verknüpfter Eingang mit dem Modus IA 6 2- BPA (Option CEM7J)
154 2 Filter Alarm Sonde 3 Ebene 2 5’ 0”…255” 3- ATA (Option CEM7J)
10 2 Verknüpfter Eingang mit dem Modus AE 5 4- NA (Option CEM7J)
155 2 Modus Alarm Sonde 3 Ebene 2 0 0..2
11 2 Verknüpfter Eingang mit dem Modus TEST 0 5- ENT4
Handhabung Alarm des Fühlers 6- ENT5
4 Ebene 2 12 3 Verknüpfter Eingang mit dem Modus MFOR 0 8- ENT1
156 2 0 0..4
Temperatur Fühler 4 Ebene 2 9- ENT2
(ab Version PHG7 v420) 13 2 Verknüpfter Eingang mit dem Modus AL1 0 10- ENT3
14 2 Verknüpfter Eingang mit dem Modus AL2 0 17- Erweiterung ENT1
157 2 Filter Alarm Sonde 4 Ebene 2 5’ 0”…255”
18- Erweiterung ENT2
158 2 Modus Alarm Sonde 4 Ebene 2 0 0..2 15 2 Verknüpfter Eingang mit dem Modus AL3 0 19- Erweiterung ENT3
20- Erweiterung ENT4
16 2 Verknüpfter Eingang mit dem Modus S1 0
Tabelle 8 17 2 Verknüpfter Eingang mit dem Modus S2 0
Tabelle Programmierungen (E/A)
Parameter PSW Beschreibung Standardwert Bereich
0- Nicht programmiert Tabelle 9
1- Eingang RC Tabelle Programmierungen (E/A) Erweiterung ab Version PHG6/7v250
2- Alarm BP Wert
Parameter PSW Beschreibung Bereich
3- Alarm AT Fehler
Modus programmierbarer 4- Eingang NA 0- Nicht programmiert
1 2 0 5- Eingang ENT4
Ausgang 1 Modus programmierbarer Ausgang 4 1- Eingang RC
6- Eingang ENT5 2- Alarm BP
7- Alarm PE 18 2 (notwendige Erweiterung 0
Zweite Null) 3- Alarm AT
8- Eingang ENT1 4- Eingang NA
9- Eingang ENT2 5- Eingang ENT4
10- Eingang ENT3 6- Eingang ENT5
11- Heizwiderstand 7- Alarm PE
12- Betriebsart Gesperrt Modus programmierbarer Ausgang 5
8- Eingang ENT1
13- Betriebsart Manuell 19 2 (notwendige Erweiterung 0
9- Eingang ENT2
14- Betriebsart Autom. Zweite Null)
10- Eingang ENT3
15- Betriebsart Test 11- Heizwiderstand
Modus programmierbarer 16- Alarm Wechselstromgenerator
2 2 0 12- Betriebsart Gesperrt
Ausgang 2 17- Progr. Alarm 1 13- Betriebsart Manuell
18- Progr. Alarm 2 Modus programmierbarer Ausgang 6
14- Betriebsart Autom.
19- Progr. Alarm 3 20 2 (notwendige Erweiterung 0
15- Betriebsart Test
20- AL4 Zweite Null)
16- Alarm Wechselstromgenerator
21- AL5 17- Progr. Alarm 1
22- Scheinlast 18- Progr. Alarm 2
23- Temperaturschutz 19- Progr. Alarm 3
24- Lastbedarf 20- AL4
25- HOLD-Steuerung des Motors/ Modus programmierbarer Ausgang 7 21- AL5
Gasventil 21 2 (notwendige Erweiterung 0 22- Scheinlast
29- Zustand Schaltschütz des Zweite Null) 23- Temperaturschutz
Modus programmierbarer Aggregats 24- Lastbedarf
3 2 0 30- Zustand Schaltschütz des
Ausgang 3 25- HOLD-Steuerung des Motors
Stromnetzes
(nur automatische Steuereinheit)
31- Watchdog
32...95- Aggregatalarm (siehe
Tabelle Zuordnung Sammelalarm an
programmierbaren Ausgang)

(ANHANG I) PARAMETERTABELLE | SEITE 62


Wert Tabelle 11
Parameter PSW Beschreibung Bereich Auswahltabelle Parametersatz
Fehler
0- Nicht programmiert Parameter PSW Beschreibung Standardwert Bereich
Verknüpfter Eingang mit dem 2- BPA (Option CEA7J) 0- Dreiphasig ohne
22 2 0
Modus AL4 3- ATA (Option CEA7J) Nullleiter
4- NA (Option CEA7J) 1- Dreiphasig
5- ENT4 2- Zweiphasig
Verknüpfter Eingang mit dem
23 2 0 6- ENT5 3- Einphasig
Modus AL5 1 2 Signaltyp Satz 1 1
8- ENT1 4- Delta mit Nullleiter
9- ENT2 5- Delta ohne
10- ENT3 Nullleiter
Verknüpfter Eingang mit dem 17- Erweiterung ENT1 6- Zweiphasig Wähl-
25 2 Modus 0 18- Erweiterung ENT2 schalter
Prüfung Gasrampe 19- Erweiterung ENT3
2 2 Max. Spannung des Aggregats, Satz 1 440 V
20 Erweiterung ENT4
3 2 Min. Spannung des Aggregats, Satz 1 360 V
4 2 Max. Stromstärke des Generators, Satz 1 1000 A
Tabelle 10 5 2 Kurzschlusserfassung, Satz 1 3000 A
Zuordnung Aggregatalarm an programmierbaren Ausgang
6 2 Max. Frequenz des Aggregats, Satz 1 58 Hz
Inhalt Alarm Inhalt Alarm 7 2 Min. Frequenz des Aggregats, Satz 1 45 Hz
32 Wassertemperatur 56 Niedrige Motortemperatur 0- Dreiphasig ohne
33 Öldruck 57 Ausfall des Aggregats Nullleiter
34 Notaus 58 Programmierbar 1 1- Dreiphasig
2- Zweiphasig
35 Wechselstromgenerator Batterien 59 Programmierbar 2
3- Einphasig
36 Startfehler 60 Programmierbar 3 8 2 Signaltyp Satz 2 1
4- Delta mit Nullleiter
37 Wasserstand 61 Com Umschaltung 5- Delta ohne
38 Kraftstoffreserve 62 Zähler für Miete Nullleiter
6- Zweiphasig Wähl-
39 Überdrehzahl 63 Wartungszähler
schalter
40 Unterdrehzahl 64 Programmierbar 4
9 2 Max. Spannung des Aggregats, Satz 2 440 V
41 Überlast 65 Programmierbar 5
42 Asymmetrie 66 Hilfsbatterie 10 2 Min. Spannung des Aggregats, Satz 2 360 V
43 Max. Spannung des Aggregats 67 Hochspannung Batterie 11 2 Max. Stromstärke des Generators, Satz 2 1000 A
44 Max. Frequenz des Aggregats Niedrige Batteriespannung beim 12 2 Kurzschlusserfassung, Satz 2 3000 A
68
45 Phasenfolge Start
13 2 Max. Frequenz des Aggregats, Satz 2 58 Hz
46 Rückleistung 69 Schaltschütz Aggregat
70 Leistung des Aggregats 14 2 Min. Frequenz des Aggregats, Satz 2 45 Hz
47 Batteriespannung
48 Wassertemperatur (Sensor) 71 Temperaturfühler 1 15 2 Motordrehzahl, Satz 1 (nur Option CEM7J) 1500 U/min
49 Öldruck (Sensor) 72 Temperaturfühler 2 16 2 Drehzahl J1939, Satz 2 (nur Option CEM7J) 1500 U/min
50 Kraftstoffvorrat 73 Temperaturfühler 3
17 2 Nennleistung des Aggregats, Satz 1 220 kW
51 Kurzschluss 74 Temperaturfühler 4
18 2 Nennleistung des Aggregats, Satz 2 220 kW
52 Min. Spannung des Aggregats 75 J1939
76 Temperaturfühler 1 19 2 Min. Motordrehzahl, Satz 1 1350
53 Min. Frequenz des Aggregats
54 Unerwarteter Stillstand 77 Temperaturfühler 2 20 2 Max. Motordrehzahl, Satz 1 1740
55 Fehler Stillstand 78 Temperaturfühler 3 21 2 Min. Motordrehzahl, Satz 2 1350
79 Temperaturfühler 4
22 2 Max. Motordrehzahl, Satz 2 1740
23 2 Min. Netzspannung Satz 1 360
24 2 Max. Netzspannung Satz 1 440
25 2 Min. Netzfrequenz Satz 1 55

(ANHANG I) PARAMETERTABELLE | SEITE 63


Parameter PSW Beschreibung Standardwert Bereich Tabelle 13
Tabelle Bildschirm
26 2 Max. Netzfrequenz Satz 1 45
Parameter PSW Beschreibung Standardwert Bereich
27 2 Min. Netzspannung Satz 2 360 0: Warnsummer freigeschal-
28 2 Max. Netzspannung Satz 2 440 1 3 Deaktivierung des Warnsummers 0 tet
1: Warnsummer gesperrt
29 2 Min. Netzfrequenz Satz 2 55
0: Freischaltung Aktivierung
30 2 Max. Netzfrequenz Satz 2 45
Sperre PD im Menü PD im Menü E/A
2 3 0
Ein-/Ausgänge 1: Sperre Aktivierung PD im
Menü E/A
Tabelle 12
Tabelle J1939 Freischaltung Display-Heizung
0: Sperre Display-Heizung
Parameter PSW Beschreibung Standardwert Bereich (Parameter zur Ablesung nur
3 - - 1: Freischaltung Motorhei-
SCANIA EMS Version DGT Version 4.45 oder
zung
VOLVO EDC4 höher)
VOLVO EMS2
VOLVO EMS1 4 - Reserviert -
IVECO CURSOR TIER2
IVECO NEF 5 - Reserviert -
1 3 Motormodell 0
JOHN DEERE
MTU (SmartConnect)
PSI 6 - Reserviert -
TEDOM
MTU SAM
IVECO CURSOR TIER3
SCANIA (nur Ablesung):
Regelungsversion 160- Regelungsversion
2 3 0
(nur Erweiterung CCJ1939) 161- Regelungsversion
REST: nicht verfügbar
Erweiterung CCJ1939:
SCANIA:
0,1: 1500 U/min
2: 1800 U/min
3: Leerlauf
VOLVO:
Jedes Schreiben ändert die Drehzahl
zwischen 1500 und 1800 U/min.
3 3 Motordrehzahl 0 IVECO:
0: 1000 U/min
1: 1500 U/min
2: 1800 U/min
Option CEM7J:
0, 1: 1500 U/min
2: 1800 U/min
3: Leerlauf
4 2 Feineinstellung der Drehzahl 125 Feineinstellung der Motordrehzahl.
0: Regelung deaktiviert
Drehzahlregelung über analogen
5 3 0 1: Regelung aktiviert
Eingang
2: Betriebsart CiU (nur CEA7J)
Wert für Droop:
6 3 Droop-Wert 0 0 - Droop nicht aktiviert
1..250- Wert für Droop (0,1 %)
0- Deaktiviert
Begrenzer für Drehzahländerung
7 2 0 1..250 Max. Schwellenwert für Dreh-
(nur Steuereinheit CEM7J)
zahländerung (U/min / 250 ms)

(ANHANG I) PARAMETERTABELLE | SEITE 64


10. ANHANG II: MENÜFENSTER DER
STEUEREINHEIT CEA7

10.1 ZUSTAND DER STEUEREINHEIT

Der Zustand der Steuereinheit CEA7 wird am Display angezeigt, das den Zugang
zu verschiedenen Anzeigeoptionen mit den Bewegungstasten auf-/abwärts er-
möglicht.
•• Die Anzeige der Stromstärkemessung hängt von der Konfiguration
der Position der Stromesstransformatoren ab (Tabelle Regelungen,
Parameter 24):
- Messung der Stromstärke in der Ausgangsleitung. Die Stromstär-
kemessung wird in den Menüfenstern Netz oder Generator ange-
zeigt, je nachdem, ob der Schaltschütz (Stromnetz oder Aggregat)
aktiv ist. Im Menüfenster, wo keine Stromstärkemessung ange-
zeigt wird, wird der numerische Wert durch einen Bindestrich er-
setzt.
- Messung der Stromstärke in der Schaltung des Aggregats. Die
Stromstärkemessung wird in den Menüfenstern des Generators
angezeigt.

10.1.1 MENÜFENSTER DER NETZSTROMMESSUNGEN

1. Spannungsmessungen zwischen den Phasen, Stromstärken pro Phase und


Frequenz.

S TRO M N ETZ: 5 0 . 0 H z
V 1 2 4 0 0 V I 1 - A
V 2 3 4 0 0 V I 2 - A
V 3 1 4 0 0 V I 3 - A

(ANHANG II) MENÜFENSTER DER STEUEREINHEIT | SEITE 65


2. Spannungsmessungen zwischen den Phasen, Stromstärken pro Phase und 10.1.3 MENÜFENSTER MOTORZUSTÄNDE
Frequenz.
1. Messung von U/min, H, NC, DI, TM, VB, PA, Anzeige der Motordrehzahl U/min,
Betriebsstunden H, Kraftstoffvorrat NC, Batterieladespannung des Wechsel-
S TROM N E T Z : 5 0 . 0 H z
stromgenerators DI, Motortemperatur TM, Batteriespannung VB, Öldruck PA.
V 1 N 2 3 0 V I 1 - A
V 2 N 2 3 0 V I 2 - A M O T O R : 1 5 0 0 R P M 1 0 0 H
V 3 N 2 3 0 V I 3 - A N C 7 5 %
D I 1 4 V T M 7 0 º C
V B 2 4 V P A 6 . 7 B A R
10.1.2 MESSFENSTER DES GENERATORS

3. Spannungsmessungen zwischen den verschiedenen Phasen und Nullleiter, HINWEIS


Stromstärken pro Phase und Frequenz. Zur Anzeige der Motortemperatur und des Öldrucks muss der Motor über die
Entsprechenden Sensoren verfügen. Wenn die Ablesungen des Motors über die
G E N E R A T O R : 5 0 . 0 H z Erweiterung CCJ1939 erfolgen, wird das Wort MOTOR durch das Wort J1939
V 1 N 2 3 0 V I 1 0 A ersetzt. Die Aktivierung der elektronischen Motorregelung wird durch Aufblinken
V 2 N 2 3 0 V I 2 0 A des Worts J1939 angezeigt.
V 3 N 2 3 0 V I 3 0 A

4. Spannungsmessungen zwischen den Phasen, Stromstärken pro Phase und 10.1.4 MENÜFENSTER ZUSTAND DER STEUEREINHEIT
Frequenz.
1. Position der programmierbaren Eingänge
G E N E R A T O R : 5 0 . 0 H z
V 1 2 4 0 0 V I 1 0 A A G G R E G A T : S T I L L S T A N D
I A  A E C K G C K R  K -
V 2 3 4 0 0 V I 2 0 A
T F J P 1 J P 2
V 3 1 4 0 0 V I 3 0 A
S T A R T G E S P E R R T
5. Messung von V, A, NC, U/min, P, alternative Anzeige der Spannungswerte und
der Stromstärke, Kraftstoffvorrat NC, Motordrehzahl U/min. P aktuelle Leistungs- Abbildung 1
Zustand der programmierbaren Eingänge
aufnahme.
IA: Startsperre
G E N E R A T O R : 5 0 . 0 H z
AE: Externer Start
V 1 N 2 3 0 V I 1 0 A
CKG: Quittierung Schaltschütz des Aggregats
N C 7 5 % R P M 1 5 0 0
CKR: Quittierung Schaltschütz des Stromnetzes
P 0 k W
K-: Relaisaktivierung unter Last
T: Funktionstest
F: Funktion erzwungener Betrieb
JP1: Funktion EJP1
JP2: Funktion EJP2

(ANHANG II) MENÜFENSTER DER STEUEREINHEIT | SEITE 66


10.1.5 MENÜFENSTER LEISTUNG UND ENERGIE 10.1.6 FEHLERLISTE

* A L A R M * E N 1 / 3
HINWEIS
Im Menüfenster Energie wird sowohl die kumulierte Energie als auch Datum und MIN. SPANNUNG DES AGGREGATS
Uhrzeit angezeigt, wenn die Option Programmieruhr verfügbar ist.
1. Messwerte der aktuellen Leistung und des Cosinus phi pro Phase.
Abbildung 1
Fehlerablesung

L E I S T U N G E N : F P 1 . 0 0 L E: Alarm / A: Hinweis

3 0 k W F P 1 1 . 0 0 L N: Noch nicht quittiert

3 0 k V A F P 2 1 . 0 0 L 1: Position in der Fehlerliste

0 k V A R F P 3 1 . 0 0 L 3: Anzahl der Fehler

FP: Leistungsfaktor insgesamt


10.1.7 TEMPERATUREN PRO FÜHLER PT100 (NUR MIT ERWEITERUNGSMODUL
FP1: Leistungsfaktor Phase 1
FÜHLER PT100)
FP2: Leistungsfaktor Phase 2

FP3: Leistungsfaktor Phase 3 P T 1 0 0 T 1 : E 8 5 º C


T 2 : 9 1 º C
T 3 : 8 3 º C
2. Messwerte der gesamten aufgenommenen Energie in Tag, Monat und Jahr. T 4 : - -

Abbildung 1
Temperatur der Fühler
E N E R G I E : P 3 0 k W h
D 1 0 K W h
M 1 0 0 M W h 1 7 : 5 6 : 2 3 P T 1 0 0 T 1 : E 8 5 º C
A 1 0 0 0 M W h 4 / 1 2 / 0 6 L T 2 : 9 1 º C
T 3 : 8 3 º C
D: Kumulierte tägliche Energie T 4 : - -
M: Kumulierte monatliche Energie
A: Kumulierte jährliche Energie Abbildung 2
Fühler nicht erkannt

(ANHANG II) MENÜFENSTER DER STEUEREINHEIT | SEITE 67


10.2 WARTUNG DER STEUEREINHEIT * * * * * * * M E N Ü * * * * * * *
 7 . S p r a c h e
10.2.1 EINGABE DES PASSWORTS  8 . P a s s w o r t
 9 . J 1 9 3 9
Bei eingeschalteter Steuereinheit “Menü” auswählen und  betätigen. Zur Einga-
be des Passworts mittels der Cursor (+) und (-) die Ziffer der ersten Stelle aus-
wählen und  betätigen. Bei den restlichen vier Stellen denselben Ablauf anwen- 1. ANZEIGE DER EIN- UND AUSGÄNGE
den.

* * * * * * * M E N Ü * * * * * * *
* E I N - / A U S G Ä N G E *
P a s s w o r t
3 2 1 0 9 8 7 6 5 4 3 2 1
0 0 0 0
I N : M S 3 2 1 P I X N A B R
O U T : C P R 4 B g r 3 2 + 1 M A

10.2.2 HAUPTMENÜ * E I N - / A U S G Ä N G E *
3 2 1 0 9 8 7 6 5 4 3 2 1
Das Hauptmenüfenster bietet Zugang zu den Anzeigen. Zum Aufrufen des jeweili- I N : M S 3 2 1 P I X N A B R
gen Menüs muss es mit dem Cursor ▲▼ ausgewählt und  betätigt werden: O U T : C P R 4 B g r 3 2 + 1 M A

1. Eingänge / Ausgänge
EINGÄNGE / IN AUSGÄNGE / OUT
2. Parameter (nur mit Berechtigungsschlüssel)
R: Kraftstoffreserve A: Aktiver Alarm
3. Zähler B: Niedriger Öldruck M: Motor gestartet

4. Fehlerhistorie A: Hohe Temperatur 1: Programmierbarer Ausgang 1

N: Wasserstand +: D+
5. Uhrzeiten (Programmierung nur mit Option Programmieruhr)
X: Programmierbarer Eingang 4 2: Programmierbarer Ausgang 2
6. Datum / Uhrzeit
I: Programmierbarer Eingang 5 3: Programmierbarer Ausgang 3
7. Auswahl der Sprache P: Not-Aus r: Netz-Schaltschütz

8. Änderung des Passworts 1: Programmierbarer Eingang 1 g: Aggregat-Schaltschütz

2: Programmierbarer Eingang 2 B: Fördern/Heizen


* * * * * * * M E N Ü * * * * * * *
3: Programmierbarer Eingang 3 4: Programmierbarer Ausgang 4
 1 . E i n - / A u s g ä n g e
S: Not-Aus-Pilzkopftaster R: PR/PD (Ausgang PR)
2 . P a r a m e t e r
 3 . Z ä h l e r M: Zündschlüssel. P: PD/PE (Ausgang PC)

C: Freischaltung Steuereinheit.
* * * * * * * M E N Ü * * * * * * *
 4 . H i s t o r i e
 5 . U h r z e i t e n
 6 . D a t u m / U h r z e i t

(ANHANG II) MENÜFENSTER DER STEUEREINHEIT | SEITE 68


A N A L O G E E I N G Ä N G E Das zweite Messwert-Anzeigefenster von J1939 ist für die Firmware-Versionen
N C 0 . 0 P A 0 . 0 3.36 und höher der Anzeigemodule des Aggregats und Automatik verfügbar.
T M 0 . 0 A A 0 . 0
D I 0 . 0 V V B 0 . 0 V
* J 1 9 3 9 *
I M : 2 8 º C A T : 2 3 %
NC: Kraftstoffvorrat.
F U : 8 6 L
PA: Öldruck
H s : 2 4 : 3 6 h *
TM: Motortemperatur.
AA: Hilfstemperatur.
IM: Ansaugkrümmertemperatur
DI: Spannung des Wechselstromgenerators
AT: Aktueller Drehmoment-Prozentsatz
VB: Batteriespannung
FU: Teilzähler für Kraftstoff
HS: Teilzähler für Motorbetriebsstunden

2. ANZEIGE DES MOTORZUSTAND (NUR ERWEITERUNG CCJ1939 ODER OPTION


CEM7J)
HINWEIS
Das Menüfenster Motorzustand wird nur bei jenen Aggregaten angezeigt, bei
* J 1 9 3 9 *
denen die Erweiterung J1939 installiert ist. Die angezeigten Variablen hängen
N A : 1 0 0 % P T : 0 . 6 b a r
vom Modell des installierten Motors ab.
F R : 6 L / h V B : 2 4 . 2 V
F U : 1 2 0 0 L h
3. ZÄHLER
NA: Kühlmittelstand
PT: Turboladedruck
Das zweite Messwert-Anzeigefenster von J1939 ist für die Firmware-Versionen
3.36 und höher der Anzeigemodule des Aggregats und Automatik verfügbar.
FR: Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch
FU: Kraftstoffverbrauch insgesamt
VB: Batteriespannung
h: Betriebsstunden des Motors

* * * * Z Ä H L E R * * * *
 H r . Ins g es am t 0 1 : 0 0 : 0 0
 H r . T e i l w e i s e 0 0 : 1 0 : 0 0
 A r . K o r r e k t 1 1 0

(ANHANG II) MENÜFENSTER DER STEUEREINHEIT | SEITE 69


Die Teilzähler für Kraftstoffverbrauch und Zeit können zurückgesetzt werden, in- 5. BETRIEBSZEITEN
dem die Taste RESET 5 Sekunden lang betätigt gehalten wird, unter der Voraus-
Für die Programmierung von Uhrzeiten in der Steuereinheit CEA7 muss die Opti-
setzung, dass der Benutzer ein Passwort für die Wartungsebene oder höher ein-
on der Programmieruhr freigeschaltet sein. Die Programmierung der Betriebszei-
gegeben hat.
ten erfolgt in der fünften Option des Wartungsmenüs.

* * * * * * * M E N Ü * * * * * * *
* * * * Z Ä H L E R * * * *  5 . U hr zei t en
V e r h i n d e r t e Sta r ts 5  6 . D at um / U hr zei t
 I n s ge s a mt 5 0 k W h  7 . Spr ache
 Te i l we i s e 1 0 k W h

* * * * Z Ä H L E R * * * * Programmierungsverfahren (die Option Programmieruhr ist erforderlich, siehe An-


T a g 2 0 k W h hang Erweiterungen):
 Mo n a t 5 0 M W h
Für die Programmierung von Uhrzeiten in der Steuereinheit CEA7 muss die Opti-
 J a h r 1 0 0 M W h
on der Programmieruhr freigeschaltet sein. Wenn die Option Programmieruhr
nicht erkannt wird, zeigt die Steuereinheit die folgende Meldung an:
* * * * Z Ä H L E R * * * *
W a r t u n g # 1 ! 0 : 0 0 * * * * * BETRIEBSZEITEN * * * * *
 Wa r tu n g # 1 1 5 0 : 0 0
 Mi e te 1 : 0 4 R T C N I C H T I N S T A L L I E R T

Die Teilzähler können auf null gestellt werden, indem die Taste RESET 5 Sekun-
den lang betätigt gehalten wird. Die Betriebszeiten werden programmiert, damit sie regelmäßig jede Woche oder
alle zwei Wochen wiederholt werden. Zum Aufrufen des jeweiligen Menüs muss es
mit dem Cursor ▲▼ ausgewählt und  betätigt werden.
4. FEHLERHISTORIE
Nach Auswahl des Menüs historische Daten können alle historischen Daten
durch Betätigen von  ausgewählt werden. Die Steuereinheit zeigt die Zustände * * * * * BETRIEBSZEITEN * * * * *
an, in der sich das Aggregat befand als der Alarm auftrat, Durch Betätigen von M o n t a g
▲▼ werden die verschiedenen Menüfenster angezeigt. D i ens t ag
 M i t t w och

* * * * * BETRIEBSZEITEN * * * * *
D o n n e r s t a g
 Fr ei t ag
* F E H L E R L I S T E *
 Sam s t ag
 1 . MA X . N E T Z S P A N N U N G 
2 . MIN. NE TZ SPA NNUNG  
 3 . MA X . NE TZ FRE QUE NZ

(ANHANG II) MENÜFENSTER DER STEUEREINHEIT | SEITE 70


* * * * * BETRIEBSZEITEN * * * * *
S o n n t a g

* * * * *     M o n t a g   * * * * *
 B L O Q [ 0 ] 1 0 : 0 0 . 1 1 : 0 0
A R R F [ 2 ] 1 5 : 5 0 . 1 7 : 0 0
Die möglichen Aktionen, die pro Betriebszeit programmiert werden können, sind
 T E S T [ 1 ] 2 0 : 0 0 . 2 2 : 0 0
(in Reihenfolge ihrer Priorität):
•• Sperre (BLOQ): Dies verhindert den Start des Aggregats und sperrt
Abbildung 1
die Aktivierung des Zählers. Typ der Aktion Stunde Beginn
•• Erzwungener Start (ARRF): Damit wird das Aggregat gestartet und
der Zähler aktiviert.
* * * * *     M o n t a g   * * * * *
•• Test (TEST): Damit wird das Aggregat ohne Aktivierung des Zählers  B L O Q [ 0 ] 1 0 : 0 0 . 1 1 : 0 0
gestartet, sobald ein externer Startbefehl erhalten wird.
A R R F [ 2 ] 1 5 : 5 0 . 1 7 : 0 0
•• Frei (----): Für diesen Bereich wurde keine Aktion programmiert; die
 T E S T [ 1 ] 2 0 : 0 0 . 2 2 : 0 0
Start- und Endzeit haben keine Wirkung.
Die Option Programmieruhr ermöglicht die Programmierung von bis zu 5 verschie- Abbildung 2
denen Aktionen an einem Wochentag. Für jede Option wird ein Aktivierungsbe- Typ der Aktion Stunde Ende
reich mit Angabe der Stunde und Minuten für Beginn und Ende definiert; die An-
fangsuhrzeit muss immer vor der Enduhrzeit liegen. Die Uhrzeit für Anfang und Wenn eine Aktion programmiert werden soll, deren Wirkungsbereich 2 aufeinan-
Ende liegen zwischen 00:00 und 23:59. der folgende Wochentage umfasst (z. B. von 22.00 Uhr am Montag bis 03.00
Uhr am Dienstag) muss eine Aktion programmiert werden, die am Montag 23.59
Ab der Version CEx7 rev 4.71 kann die Häufigkeit des Ereignisses programmiert
Uhr endet und dieselbe Aktion, die um 00.00 Uhr am Dienstag beginnt.
werden:
•• Wöchentlich (Option [0]). Das programmierte Ereignis wird in jeder
Woche ausgeführt.
* * * * *     M o n t a g   * * * * *
•• Monatlich (Option [1]). Das programmierte Ereignis erfolgt nur in der
 B L O Q [ 0 ] 2 2 : 0 0 . 2 3 : 5 9
ersten Woche des Monats (Tage 1 bis 7, jeweils einschließlich).
- - - - 0 0 : 0 0 . 0 0 : 0 0
•• Zweimal pro Monat (Option [2]). Das programmierte Ereignis erfolgt
 - - - -     0 0 : 0 0 . 0 0 : 0 0
nur in der ersten Woche (Tage 1 bis 7, jeweils einschließlich) und
dritten Woche (Tage 15 bis 21, jeweils einschließlich) des Monats.
* * * * *    D i e n s t a g   * * * * *
Wochentag auswählen und zur Programmierung  betätigen: Aktion, Wiederho-  B L O Q [ 0 ] 0 0 : 0 0 . 0 3 : 0 0
lung, Stunde für Start, Minuten für Start, Stunde für Ende, Minuten für Ende. Zur - - - - 0 0 : 0 0 . 0 0 : 0 0
Auswahl der Programmierung 2-3-4-5 die Tasten ▲▼ verwenden und den vorheri-  - - - -     0 0 : 0 0 . 0 0 : 0 0
gen Ablauf wiederholen.

(ANHANG II) MENÜFENSTER DER STEUEREINHEIT | SEITE 71


6. DATUM UND UHRZEIT * * * S P R A C H E * * *
Das Feld Uhrzeit auswählen und  betätigen. Stunde, Minuten und Sekunden mit  1 2 . D u t c h
den Tasten ▲▼ einstellen und  betätigen. 1 3 . D a n s k

8. ÄNDERUNG DES PASSWORTS

* * * D A T U M / U H R Z E I T * * * * * * * P A S S W O R T * * * *
 0 . B e n u t z e r
 U h r z e i t : 1 1 : 0 0 : 5 5 1 . W a r t u n g
 D a t u m : 1 0 / 1 2 / 0 6 D

* * * * B E N U T Z E R * * * *
7. AUSWAHL DER SPRACHE P a s s w o r t

Zum Aufrufen des jeweiligen Menüs muss es mit den Pfeiltasten ▲▼ ausgewählt 1 1 1 1
und • betätigt werden. 0 0 0 0

Abbildung 1
Altes Passwort
* * * S P R A C H E * * *
 0 . E s p a ñ o l
* * * * B E N U T Z E R * * * *
1 . E n g l i s h
P a s s w o r t
2 . F r a n c a i s
1 1 1 1
* * * S P R A C H E * * * 0 0 0 0
 3 . I t a l i a n o
4 . P o r t u g u e s Abbildung 2
Neues Passwort
5 . P o l i s h

* * * S P R A C H E * * * 9. J1939
 6 . G e r m a n
7 . P y c c к и й
8 . 中 文 * M E N Ü *
 1 . F e h l e r l i s t e
* * * S P R A C H E * * *
2 . S t a r t l i s t e
 9 . F i n n i s h
1 0 . N o r s k
1 1 . S w e d i s h

(ANHANG II) MENÜFENSTER DER STEUEREINHEIT | SEITE 72


10. OBERSCHWINGUNGEN V G 2
Die Steuereinheit ermöglicht eine Berechnung der verschiedenen Oberschwin- H 9 : 1 %
gungen der Spannung und Stromstärke. Die folgenden Informationen werden an-  H 11 : 0 %
gezeigt:  H 13 : 0 % T H D : 5 . 7 %
•• Grafik des Frequenzspektrums  Taste für Bestätigen ().
•• Werte in % der Oberschwingungsanteile bis zur 20. Ordnung
V G 2
•• Wert des Oberschwingungsgehalts (THD) und Wert des
Oberschwingungsgehalts mit Rauschen (THDN) in % H 15 : 0 %
 H 17 : 0 %
Mit den Pfeiltasten ▲▼ das Signal auswählen, das analysiert werden soll (VG1,
 H 19 : 0 % T H D : 8 . 7 %
VG2, VG3, VR1, VR2, VR3, I1, I2 oder I3). Die Anzeige der Oberschwingung erfolgt
nach Betätigen der Taste .
Abbildung 3
> Analysiertes Signal: Auswahl mit den Pfeiltasten ▲▼. Oberschwingungen: Änderung der Auswahl mit der Taste für Bestätigen ()

V G 2
V G 2
H 3 : 6 %
H 3 : 6 %
 H 5 : 2 %
 H 5 : 2 %
 H 7 : 1 % T H D : 5 . 7 %
 H 7 : 1 % T H D : 5 . 7 %
V G 3  Taste für Bestätigen ().
H 3 : 2 %
V G 2
 H 5 : 1 %
H 9 : 1 %
 H 7 : 0 % T H D : 3 . 9 %
 H 11 : 0 %

Abbildung 1
 H 13 : 0 % T H D : 5 . 7 %

Analysiertes Signal: Auswahl mit den Pfeiltasten ▲▼  Taste für Bestätigen ().

V G 2
V G 2
H 15 : 0 %
H 3 : 6 %
 H 17 : 0 %
 H 5 : 2 %
 H 19 : 0 % T H D : 8 . 3 %
 H 7 : 1 % T H D : 5 . 7 %

Abbildung 4
Abbildung 2 Oberschwingungsgehalt (ohne Rauschen -THD- oder mit Rauschen -THDN-):
Spektralanalyse:
Änderung der Auswahl mit der Taste für Bestätigen ()
V G 2
H 3 : 6 %
 H 5 : 2 %
 H 7 : 1 % T H D : 5 . 7 %

 Taste für Bestätigen ().

(ANHANG II) MENÜFENSTER DER STEUEREINHEIT | SEITE 73


10.3 PROGRAMMIERUNG DER STEUEREINHEIT * * * * M E S S U N G E N * * * *
 P 0 1 . . . . . . . . . . . 4
Zum Aufrufen des jeweiligen Menüs muss es mit den Pfeiltasten ▲▼ ausgewählt  P 0 2 . . . . . . . . . . . 5
und  betätigt werden.  P 0 3 . . . . . . . . . . . 0
Für das Hauptmenü muss zumindest das Passwort für die Wartungsebene eingege-
ben werden. Abbildung 2
Parameter-Nr.

* * * * P A R A M E T E R * * * * * * * * M E S S U N G E N * * * *
 1 . M e s s u n g e n  P 0 1 . . . . . . . . . . . 4
2 . Z e i t e n  P 0 2 . . . . . . . . . . . 5

 3 . R e g e l u n g e n  P 0 3 . . . . . . . . . . . 0

* * * * P A R A M E T E R * * * *
 4 . S c h w e l l e n w e r t e Abbildung 3
Wert
 5 . A l a r m e
 6 . P r o g r a m m i e r u n g I / O

* * * * P A R A M E T E R * * * * 10.3.1 TEXTE
 7 . T e x t e
Mit den programmierbaren Eingängen kann ein Text mit höchstens 15 Zeichen
 8 . G e r ä t e l i s t e
verknüpft werden. Die Steuereinheit verfügt über die alphanumerischen Zeichen
 9 . W ä h l s c h a l t e r
A bis Z und 0 bis 9.
* * * * P A R A M E T E R * * * *
 10 . J 1 9 3 9
 11 . C C L A N * * * * T E X T E * * * *
 12 . Se n s o r e n  1 . P R O G R A M M I E R B A R 1
2 . P R O G R A M M I E R B A R 2
* * * * P A R A M E T E R * * * *
 3 . P R O G R A M M I E R B A R 3
 13 . S y n c h r o n i s a t i o n
 14 . Z w e i t e N u l l
* * * * T E X T E * * * *
 15 . P r o g r a m m i e r u n g I / O
 4 . M E N Ü F E N S T E R
* * * * P A R A M E T E R * * * *
 16 . M e n ü f e n s t e r 
17 . P T 1 0 0

10.3.2 EINGABE DER TEXTE FÜR DIE PROGRAMMIERBAREN ALARME

Abbildung 1
Programmierung der Steuereinheit
Mit der Option für die Programmierung der Texte der Steuereinheit können die
Texte in Verbindung mit den programmierbaren Alarmen eingegeben werden.

(ANHANG II) MENÜFENSTER DER STEUEREINHEIT | SEITE 74


10.3.3 ANPASSUNG DES HERSTELLER-MENÜFENSTERS 10.3.5 MENÜFENSTER

Mit der Option für die Programmierung der Texte der Steuereinheit kann das Her- Im Menü Display-Parameter kann die Funktionsweise des Displays der Steuerein-
steller-Menüfenster angepasst werden. heit der Stromaggregate programmiert werden.

H I M O I N S A Die konfigurierbaren Parameter beziehen sich auf die Tabelle Display.


3 0 7 3 0 S A N J A V I E R
M U R C I A ( S p a i n )
10.3.6 FEHLERLISTE J1939
T l f . + 3 4 9 6 8 1 9 1 1 2 8
Die Option J1939 ermöglicht die Anzeige des historischen Verlaufs der aktiven
10.3.4 PROGRAMMIERUNG DER SENSORKURVEN und passiven Fehler, die in der elektronischen Regelung des Motors gespeichert
sind.
Mit der Option Parameter können 2 Kennkurven für die Temperatur- und Druck-
kurven programmiert werden. Außerdem können Kennkurven für den Kraftstoff-
vorratsgeber des Hauptbehälters und für den Hilfsbehälter programmiert werden, * H I S T O R I S C H E M O T O R D A T E N *
die am analogen Hilfseingang (Anc) angeschlossen sind.  P 0 1 . . . . . . . . . . . 2 0 0
 P 0 2 . . . . . . . . . . . 1 0 5
 P 0 3 . . . . . . . . . . . . 3 0
* * * * * * S E N S O R E N * * * * * *
 1 . T e m p e r a t u r
Abbildung 1
 2 . D r u c k Parameter-Nr.
 3 . K r a f t s t o f f
* H I S T O R I S C H E M O T O R D A T E N *
* * * * T E M P E R A T U R * * * * *  P 0 1 . . . . . . . . . . . 2 0 0
 P . 1 Ω 7 4 0 T M 3 0  P 0 2 . . . . . . . . . . . 1 0 5
P . 2 Ω 3 2 2 T M 5 0  P 0 3 . . . . . . . . . . . . 3 0
P . 3 Ω 1 5 5 T M 7 0
Abbildung 2
Fehlercode
Die Programmierung der Kennkurven der Sensoren erfolgt durch Eingabe der ab-
nehmenden Punkte der Widerstandswerte. Für die Kurve 1 der Temperatursenso- * 2 0 0 . 3 *
ren können positive und negative Temperaturwerte eingegeben werden; für die  1 6 7 8 : 2 5
Kurve 2 der Drucksensoren können nur positive Druckwerte eingegeben werden.  C P : 3 . 5 O N
Jede programmierte Kurve kann maximal 8 Punkte haben. Mit den Pfeiltasten
 C O U N T : 5 1 / 4
▲▼ wird jeder neue Punkt ausgewählt und der Widerstandswert eingegeben.
Hierbei ist der Wertebereich begrenzt zwischen 0 und dem Widerstandswert des
Abbildung 3
vorherigen Punkts. Nach Eingabe des Widerstandswerts die Betätigungstaste be-
tätigen und den Wert für diesen Widerstand eingeben. Zum Beenden der Pro-
grammierung der Kurve die Taste  nach Eingabe der Einheiten des Punkts 5
Sekunden lang betätigt halten, wenn ein neuer Punkt der Kurve programmiert
werden soll, die Taste  betätigen. Nach Abschluss der Programmierung der Kur-
ve wird automatisch wieder das Sensor-Menü angezeigt.

(ANHANG II) MENÜFENSTER DER STEUEREINHEIT | SEITE 75


Fehlercode 10.3.7 STARTLISTE (NUR ERWEITERUNG CCJ1939)
* 2 0 0 . 3 *
Die Option J1939 ermöglicht die Anzeige der durchgeführten Starts seit der Er-
 1 6 7 8 : 2 5
weiterung J1939 im autonomen Betrieb.
 C P : 3 . 5 O N
 C O U N T : 5 1 / 4 * S T A R T L I S T E *

Abbildung 4  1 6 7 8 : 2 5
Betriebsstunden Motor  1 / 4
* 2 0 0 . 3 *
 1 6 7 8 : 2 5 Abbildung 1
Betriebsstunden Motor
 C P : 3 . 5 O N
 C O U N T : 5 1 / 4 * S T A R T L I S T E *

Abbildung 5  1 6 7 8 : 2 5
Blinkcode  1 / 4
* 2 0 0 . 3 *
 1 6 7 8 : 2 5 Abbildung 2
Startindex
 C P : 3 . 5 O N
 C O U N T : 5 1 / 4

Abbildung 6
Zustand des Fehlers

* 2 0 0 . 3 *
 1 6 7 8 : 2 5
 C P : 3 . 5 O N
 C O U N T : 5 1 / 4

Abbildung 7
Fehlerzähler

* 2 0 0 . 3 *
 1 6 7 8 : 2 5
 C P : 3 . 5 O N
 C O U N T : 5 1 / 4

Abbildung 8
Fehlerindex

(ANHANG II) MENÜFENSTER DER STEUEREINHEIT | SEITE 76


10.4 ZUGANG ZU DEN MENÜS

CEACC2
MENÜ CEM CEA
Verknüpft Extern
Ein-/Ausgänge    
Zähler    
Fehlerliste    
Uhrzeiten    
Wartung Datum/Uhrzeit    
Sprachen    
Passwort   
Historische Motordaten (1) (1)
Synchronisation (2)
Messungen    
Zeiten    
Regelungen    
Schwellenwerte    
Alarme    
Programmierung E/A    
Texte    
Geräteliste    
Parameter Wählschalter (3)
J1939 (1) (1)
CCLAN  
Sensoren  
Synchronisation (2)
Zweite Null (2)
CC2 Programmierung (2)
Menüfenster    
PT100    
(1)
Vorhandene Erweiterung J1939 erkannt.
(2)
Vorhandene Erweiterung Zweite Null erkannt.
(3)
Ohne verknüpfte Schaltmodule.

(ANHANG II) MENÜFENSTER DER STEUEREINHEIT | SEITE 77


11. ANHANG III: ABMESSUNGEN,
ANSCHLÜSSE UND VERARBEITUNG

11.1 MESSMODUL PHG7

POTENZIALFREIE DIGITALE
RELAISAUSGÄNGE AUSGÄNGE

DIGITALE
AUSGÄNGE

POTENZIALFREIE ANALOGE
RELAISAUSGÄNGE EINGÄNGE

PICK-UP

DIGITALE
STROMSTÄRKE EINGÄNGE

NETZSPAN- CAN-BUS
NUNG:

STROMVERSORGUNG

AGGREGATSPANNUNG

Abbildung 1
Anschluss Messmodul

(ANHANG III) ABMESSUNGEN, ANSCHLÜSSE UND VERARBEITUNG | SEITE 78


WARNHINWEIS
Vor Durchführung dieses Anschlusses muss das Gerät isoliert oder ausgeschaltet
sein. Stromschlaggefahr! (Abb.4).

Abbildung 2
SCHALTSCHÜTZ
Anschluss Messmodul 2 SCHALTSCHÜTZ SCHALTSCHÜTZ FÖRDERPUMPE ODER
STROMNETZ AGGREGAT AKTIVIERUNG DER
Zur Versorgung der Platine wird ein Kabel mit Querschnitt 1 mm2 empfohlen. HEIZUNG

Abbildung 5
Anschluss Messmodul 5

Abbildung 3
Anschluss Messmodul 3
NOT-AUS SCHALTSCHÜTZ
ÜBERLAST UND
KURZSCHLUSS

LEISTUNGSAUSGÄNGE MAC: 40 A

Abbildung 6
Anschluss Messmodul 6

Zur Verkabelung der Anschlüsse +BAT, ARR, PR und PC muss ein Kabel mit Quer-
schnitt 2,5 mm2 verwendet werden. Für die restlichen Anschlüsse wird ein Kabel
Abbildung 4
Anschluss Messmodul 4 mit Querschnitt 1 mm2 empfohlen.

(ANHANG III) ABMESSUNGEN, ANSCHLÜSSE UND VERARBEITUNG | SEITE 79


Tabelle 1 Signal Beschreibung Typ Eigenschaften
Anschluss Messmodul PHG7
PC Konfigurierbarer Stillstand Ausgang Digitaler Leistungsausgang PNP
Signal Beschreibung Typ Eigenschaften PR Vorglühen Ausgang Digitaler Leistungsausgang PNP
Versorgungsspannung der Steuereinheit
8-36 V Batterieplus Stromversorgung ARR Start Ausgang Digitaler Leistungsausgang PNP
von 8 bis 36 V
Masse der Stromversorgung der Steuer- +BAT Batterieplus Stromversorgung Versorgungsspannung Digitalausgänge
-BAT Batteriemasse Stromversorgung
einheit
SCC Überlast und Kurzschluss Ausgang Überlast- und Kurzschlussrelais, Kontakt C
MAN Manuell Eingang Digitaleingang PNP für Inbetriebnahme
Überlast- und Kurzschlussrelais, Kontakt
CANS Menüfenster CAN-Bus Bus CAN-Kommunikation SCNC Überlast und Kurzschluss Ausgang
NC
CANL Linie CANL CAN-Bus Bus CAN-Kommunikation Überlast- und Kurzschlussrelais, Kontakt
SCNA Überlast und Kurzschluss Ausgang
NO
CANH Linie CANH CAN-Bus Bus CAN-Kommunikation
BTC Förderpumpe Ausgang Förderpumpenrelais, Kontakt C
RC Kraftstoffreserve Eingang Digitaleingang NPN
BTNA Förderpumpe Ausgang Förderpumpenrelais, Kontakt NO
BPA Niedriger Öldruck Eingang Digitaleingang NPN
CGC Schaltschütz Aggregat Ausgang Relais für Aggregat-Schaltschütz, Kontakt C
ATA Hohe Wassertemperatur Eingang Digitaleingang NPN
Relais für Aggregat-Schaltschütz, Kontakt
CGNC Schaltschütz Aggregat Ausgang
NA Wasserstand Eingang Digitaleingang NPN NC
Relais für Aggregat-Schaltschütz, Kontakt
ENT4 Externer Start Eingang Digitaleingang NPN CGNA Schaltschütz Aggregat Ausgang
NO
ENT5 Startsperre Eingang Digitaleingang NPN Relais für Stromnetz-Schaltschütz, Kontakt
CRC Schaltschütz Stromnetz Ausgang
C
PEM Not-Aus Eingang Digitaleingang NPN
Relais für Stromnetz-Schaltschütz, Kontakt
CRNC Schaltschütz Stromnetz Ausgang
ENT1 Eingang 1 Eingang Digitaleingang NPN NC
Relais für Stromnetz-Schaltschütz, Kontakt
ENT2 Eingang 2 Eingang Digitaleingang NPN CRNA Schaltschütz Stromnetz Ausgang
NO
ENT3 Eingang 3 Eingang Digitaleingang NPN IL3 Stromstärke Phase 3 Eingang Analoger Messeingang für Stromstärke
PCK1 Messwertgeber Eingang Digitaleingang hohe Drehzahl PICK-UP IL2 Stromstärke Phase 2 Eingang Analoger Messeingang für Stromstärke
PCK2 Messwertgeber Eingang Digitaleingang hohe Drehzahl PICK-UP IL1 Stromstärke Phase 1 Eingang Analoger Messeingang für Stromstärke
NC Kraftstoffvorrat Eingang Analogeingang resistiver Sensor NIL Stromstärke allgemein Eingang Analoger Messeingang für Stromstärke
P Druck Eingang Analogeingang resistiver Sensor VR3 Netzspannung Phase 3 Eingang Analoger Messeingang für Spannung
T Temperatur Eingang Analogeingang resistiver Sensor VR2 Netzspannung Phase 2 Eingang Analoger Messeingang für Spannung
AnC Öltemperatur Eingang Analogeingang resistiver Sensor VR1 Netzspannung Phase 1 Eingang Analoger Messeingang für Spannung
Wechselstromgenerator- NVR Nullleiter Netzspannung Eingang Analoger Messeingang für Spannung
DI Eingang Analoger Spannungseingang 0-40 V
spannung
VG3 Aggregatspannung Phase 3 Eingang Analoger Messeingang für Spannung
GND Sensormasse Eingang Masse für 2-polige Sensoren
Ansteuerung Wechselstrom- VG2 Aggregatspannung Phase 3 Eingang Analoger Messeingang für Spannung
D+ Ausgang Digitalausgang PNP
generator
VG1 Aggregatspannung Phase 3 Eingang Analoger Messeingang für Spannung
AL Alarm Ausgang Digitalausgang PNP
NVG Nullleiter Aggregatspannung Eingang Analoger Messeingang für Spannung
MA Motor gestartet Ausgang Digitalausgang PNP

SAL1 Ausgang 1 Ausgang Digitalausgang PNP

SAL2 Ausgang 2 Ausgang Digitalausgang PNP

SAL3 Ausgang 3 Ausgang Digitalausgang PNP

SETA Not-Aus-Pilzkopftaster Ausgang Digitaleingang NPN

(ANHANG III) ABMESSUNGEN, ANSCHLÜSSE UND VERARBEITUNG | SEITE 80


Tabelle 2
Elektrische Eigenschaften

Symbol Parameter Bedingungen Min. Typisch Max. Einheit


VERSORGUNG (KLEMMEN 8-36 V, –BAT, +BAT)
Versorgungsspannung der Steuerein-
8-36 V 8 36 V DC
heit
+BAT Versorgungsspannung der Ausgänge 8 36 V DC
IBAT Versorgungsstromstärke 8-36 V = 12 V 100 mA
IBAT Versorgungsstromstärke 8-36 V = 24 V 50 mA
PBAT Aufgenommene Leistung 1,2 W
CAN-BUS (KLEMMEN CANS, CANL, CANH)
Eingangsspannungen an CANH und
VIN -27 +40 V
CANL
DRCAN Übertragungsgeschwindigkeit 50 Kbps
LCAN Buslänge 500 m
Knoten Anzahl Bus-Knotenpunkte 20 Knoten
DIGITALE EINGÄNGE PNP (KLEMMEN MAN)
VIN Eingangsspannung -0,7 40 V
VIL Niedrige Eingangsspannung 1 V
VIH Hohe Eingangsspannung 5 V
IIL Niedrige Eingangsstromstärke VIN = 0V 0 100 uA
IIH Hohe Eingangsstromstärke VIN = 12V 0,8 1 mA
DIGITALE EINGÄNGE NPN (KLEMMEN RC, BPA, ATA, NA, ENT4, ENT5, PEM, ENT1, ENT2, ENT3, SETA)
VIN Eingangsspannung -0,7 40 V
VIL Niedrige Eingangsspannung 1 V
VIH Hohe Eingangsspannung 5 V
IIL Niedrige Eingangsstromstärke VIN = 0V 2 2,5 mA
IIH Hohe Eingangsstromstärke VIN = 24V 0 100 uA
DIGITALE EINGÄNGE HOHE DREHZAHL (KLEMMEN PCK)
VIN Eingangsspannung 30 V AC
IIN Eingangsstromstärke VIN=12 V AC 2,6 3 mA
FIN Eingangsfrequenz VIN=12 V AC 3600 Hz
ANALOGE EINGÄNGE (KLEMMEN NC, P, T, AnC, DI, GND)
VI Eingangsspannung 5 V
RNC Widerstand Kraftstoffvorrat 0 400 Ω
RP Widerstand Druck 0 200 Ω
RT Widerstand Wassertemperatur 0 4000 Ω
Abbildung 7 RTC Widerstand Öltemperatur 0 4000 Ω
Abmessungen Messmodul
DI Wechselstromgeneratorspannung 0 40 V

(ANHANG III) ABMESSUNGEN, ANSCHLÜSSE UND VERARBEITUNG | SEITE 81


Symbol Parameter Bedingungen Min. Typisch Max. Einheit 11.2 ANZEIGEMODUL CEA7
AUSGÄNGE PNP (KLEMMEN D+, AL, MA, SAL1, SAL2, SAL3)
VO Ausgangsspannung +BAT V
IO Ausgangsstromstärke 1 A
RD+ Widerstand am Ausgang D+ 47 Ω
LEISTUNGSAUSGÄNGE PNP (KLEMMEN PC, PR, ARR)
VO Ausgangsspannung +BAT V
IO Ausgangsstromstärke T=∞ 20 A
IO Ausgangsstromstärke T = 1s 40 A
RELAISAUSGÄNGE (KLEMMEN CRNA, CRNC, CRC, CGNA, CGNC, CGC, SCNA, SCNC, SCC)
VO Max. Spannung Relaiskontakte 250 V AC
IO Stromstärke Relaiskontakte cosφ = 1 8 A
Abbildung 8
RELAISAUSGÄNGE (KLEMMEN BTNA, BTC) Anschluss Anzeigemodul

VO Max. Spannung Relaiskontakte 250 V AC


IO Stromstärke Relaiskontakte cosφ = 1 5 A
ANALOGE STROMSTÄRKE-MESSEINGÄNGE (KLEMMEN NIL, IL1, IL2, IL3)
IIN Eingangsstromstärke 5 AAC
RIN Eingangswiderstand 0,05 Ω
ANALOGE SPANNUNGS-MESSEINGÄNGE (KLEMMEN NVR, VR1, VR2, VR3, NVG, VG1, VG2, VG3)
VIN-FF Eingangsspannung Phase-Phase 600 V AC
VIN-FN Eingangsspannung Phase-Nullleiter 350 V AC
RIN Eingangswiderstand 1 MΩ

Abbildung 9
Das Messmodul muss an der Rückseite der Schaltung und wenn möglich in der Anschluss Anzeigemodul

Mitte installiert werden, damit die Verdrahtung bequem ausgeführt werden kann,
weil sich um das gesamte Modul herum Anschlüsse befinden. HINWEIS
Aufgrund der niedrigen Leistungsaufnahme durch das Modul gibt es keine beson- Zur Versorgung der Platine wird ein Kabel mit Querschnitt 1 mm2 empfohlen.
deren Lüftungsanforderungen.
Tabelle 3
Anschluss Anzeigemodul
Signal Beschreibung Typ Eigenschaften
Versorgungsspannung der Steuereinheit
8-36 V Batterieplus Stromversorgung
von 8 bis 36 V
Masse der Stromversorgung der Steuer-
-BAT Batteriemasse Stromversorgung
einheit
MAN Manuell Eingang Digitaleingang aktiv auf hoher Ebene
AUTO Automatik Eingang Digitaleingang aktiv auf hoher Ebene
CANL Linie CANL CAN-Bus Bus CAN-Kommunikation
CANH Linie CANH CAN-Bus Bus CAN-Kommunikation

(ANHANG III) ABMESSUNGEN, ANSCHLÜSSE UND VERARBEITUNG | SEITE 82


Tabelle 4
Elektrische Eigenschaften

Symbol Parameter Bedingungen Min. Typisch Max. Einheit


VERSORGUNG (KLEMMEN 8÷36V, –BAT, +BAT)
Versorgungsspannung der Steuerein-
8-36 V 8 36 V DC
heit
+BAT Versorgungsspannung der Ausgänge 8 36 V DC

IBAT Versorgungsstromstärke 8-36 V = 12 V 100 mA

IBAT Versorgungsstromstärke 8-36 V = 24 V 50 mA

PBAT Aufgenommene Leistung 1,2 W

CAN-BUS (KLEMMEN CANL, CANH)


Eingangsspannungen an CANH und
VIN -27 +40 V
CANL
DRCAN Übertragungsgeschwindigkeit 50 Kbps

LCAN Buslänge 500 m

Knoten Anzahl Bus-Knotenpunkte 20 Knoten

DIGITALE EINGÄNGE PNP (KLEMMEN MAN)

VIN Eingangsspannung -0,7 40 V

VIL Niedrige Eingangsspannung 1 V

VIH Hohe Eingangsspannung 5 V

IIL Niedrige Eingangsstromstärke VIN = 0V 0 100 uA

IIH Hohe Eingangsstromstärke VIN = 12V 0,8 1 mA

DIGITALE EINGÄNGE NPN (KLEMMEN RC, BPA, ATA, NA, AE, IA, PEM, ENT1, ENT2, ENT3, SETA)

VIN Eingangsspannung -0,7 40 V

VIL Niedrige Eingangsspannung 1 V

VIH Hohe Eingangsspannung 5 V

IIL Niedrige Eingangsstromstärke VIN = 0V 2 2,5 mA

IIH Hohe Eingangsstromstärke VIN = 24V 0 100 uA

DIGITALE EINGÄNGE HOHE DREHZAHL (KLEMMEN PCK)

VIN Eingangsspannung 30 V AC

IIN Eingangsstromstärke VIN=12 V AC 2,6 3 mA

FIN Eingangsfrequenz VIN=12 V AC 3600 Hz

Abbildung 10
Abmessungen Anzeigemodul

(ANHANG III) ABMESSUNGEN, ANSCHLÜSSE UND VERARBEITUNG | SEITE 83


Symbol Parameter Bedingungen Min. Typisch Max. Einheit 11.3 MESSMODUL PHG7J
ANALOGE EINGÄNGE (KLEMMEN NC, P, T, AnC=TC, DI, GND)
POTENZIALFREIE DIGITALE
RELAISAUSGÄNGE AUSGÄNGE
VI Eingangsspannung 5 V

RNC Widerstand Kraftstoffvorrat 0 400 Ω

RP Widerstand Druck 0 200 Ω


DIGITALE
RT Widerstand Wassertemperatur 0 4000 Ω AUSGÄNGE

RTC Widerstand Öltemperatur 0 4000 Ω

DI Wechselstromgeneratorspannung 0 40 V
POTENZIALFREIE ANALOGE
AUSGÄNGE PNP (KLEMMEN D+, AL, MA, SAL1, SAL2, SAL3) RELAISAUSGÄNGE EINGÄNGE
VO Ausgangsspannung +BAT V

IO Ausgangsstromstärke 1 A
PICK-UP
RD+ Widerstand am Ausgang D+ 47 Ω

LEISTUNGSAUSGÄNGE PNP (KLEMMEN PC, PR, ARR, SAL4)

VO Ausgangsspannung +BAT V
DIGITALE
IO Ausgangsstromstärke T=∞ 20 A STROMSTÄRKE EINGÄNGE
IO Ausgangsstromstärke T = 1s 40 A

RELAISAUSGÄNGE (KLEMMEN CRNA, CRNC, CRC, CGNA, CGNC, CGC, BTNA, BTC)

VO Max. Spannung Relaiskontakte 250 V AC

IO Stromstärke Relaiskontakte cosφ = 0 8 A


NETZSPAN-
ANALOGE STROMSTÄRKE-MESSEINGÄNGE (KLEMMEN NIL, IL1, IL2, IL3) NUNG:

IIN Eingangsstromstärke 5 AAC

RIN Eingangswiderstand 0,05 Ω STROMVERSOR-


GUNG

ANALOGE SPANNUNGS-MESSEINGÄNGE (KLEMMEN NVR, VR1, VR2, VR3, NVG, VG1, VG2, VG3)

VIN-FF Eingangsspannung Phase-Phase 600 V AC AGGREGATSPANNUNG

VIN-FN Eingangsspannung Phase-Nullleiter 350 V AC

RIN Eingangswiderstand 1 MΩ
Abbildung 1
Anschluss Messmodul

(ANHANG III) ABMESSUNGEN, ANSCHLÜSSE UND VERARBEITUNG | SEITE 84


Abbildung 2 SCHALTSCHÜTZ
NOT-AUS
Anschluss Messmodul Abschnitt 1 ÜBERLAST UND
KURZSCHLUSS
Zur Versorgung der Platine wird ein Kabel mit Querschnitt 1 mm2 empfohlen.

LEISTUNGSAUSGÄNGE MAC: 40 A

Abbildung 5
Anschluss Messmodul Abschnitt 4

Zur Verkabelung der Anschlüsse +BAT, ARR, PR und PC muss ein Kabel mit Quer-
schnitt 2,5 mm2 verwendet werden. Für die restlichen Anschlüsse wird ein Kabel
mit Querschnitt 1 mm2 empfohlen.

Abbildung 3
Anschluss Messmodul Abschnitt 2

Abbildung 6
SCHALTSCHÜTZ Anschluss Messmodul Abschnitt 4
SCHALTSCHÜTZ SCHALTSCHÜTZ FÖRDERPUMPE ODER
STROMNETZ AGGREGAT AKTIVIERUNG DER
HEIZUNG
ACHTUNG
Vor Durchführung dieses Anschlusses muss das Gerät isoliert oder ausgeschaltet
Abbildung 4 sein. Stromschlaggefahr!
Anschluss Messmodul Abschnitt 3

(ANHANG III) ABMESSUNGEN, ANSCHLÜSSE UND VERARBEITUNG | SEITE 85


Tabelle 5 Signal Beschreibung Typ Eigenschaften
Anschluss Messmodul PHG7J
Digitalausgang aktiv auf hoher Leis-
PC Konfigurierbarer Stillstand Ausgang
tungsebene
Signal Beschreibung Typ Eigenschaften
Digitalausgang aktiv auf hoher Leis-
Stromversor- Versorgungsspannung der Steuereinheit PR Vorglühen Ausgang
8-36 V Batterieplus tungsebene
gung von 8 bis 36 V
Digitalausgang aktiv auf hoher Leis-
Stromversor- Masse der Stromversorgung der Steu- ARR Start Ausgang
-BAT Batteriemasse tungsebene
gung ereinheit
Digitalausgang aktiv auf hoher Leis-
Digitaleingang aktiv auf hoher Ebene für SAL4 Ausgang 4 Ausgang
MAN Manuell Eingang tungsebene
Inbetriebnahme
Stromversor-
CANS Menüfenster CAN-Bus Bus CAN-Kommunikation +BAT Batterieplus Versorgungsspannung Digitalausgänge
gung
CANL Linie CANL CAN-Bus Bus CAN-Kommunikation Überlast- und Kurzschlussrelais, Kontakt
SCC Überlast und Kurzschluss Ausgang
CANH Linie CANH CAN-Bus Bus CAN-Kommunikation C
Überlast- und Kurzschlussrelais, Kontakt
J1939S Menüfenster Bus J1939 Bus Kommunikation J1939 SCNC Überlast und Kurzschluss Ausgang
NC
J1939L Linie J1939L Bus J1939 Bus Kommunikation J1939 Überlast- und Kurzschlussrelais, Kontakt
SCNA Überlast und Kurzschluss Ausgang
NO
J1939H Linie J1939H Bus J1939 Bus Kommunikation J1939
BTC Förderpumpe Ausgang Förderpumpenrelais, Kontakt C
RC Kraftstoffreserve Eingang Digitaleingang aktiv auf niedriger Ebene
BTNA Förderpumpe Ausgang Förderpumpenrelais, Kontakt NO
BPA Niedriger Öldruck Eingang Digitaleingang aktiv auf niedriger Ebene
Relais für Aggregat-Schaltschütz,
ATA Hohe Wassertemperatur Eingang Digitaleingang aktiv auf niedriger Ebene CGC Schaltschütz Aggregat Ausgang
Kontakt C
NA Wasserstand Eingang Digitaleingang aktiv auf niedriger Ebene Relais für Aggregat-Schaltschütz,
CGNC Schaltschütz Aggregat Ausgang
Kontakt NC
AE Externer Start Eingang Digitaleingang aktiv auf niedriger Ebene
Relais für Aggregat-Schaltschütz,
IA Startsperre Eingang Digitaleingang aktiv auf niedriger Ebene CGNA Schaltschütz Aggregat Ausgang
Kontakt NO
PEM Not-Aus Eingang Digitaleingang aktiv auf niedriger Ebene Relais für Stromnetz-Schaltschütz,
CRC Schaltschütz Stromnetz Ausgang
Kontakt C
ENT1 Eingang 1 Eingang Digitaleingang aktiv auf niedriger Ebene
Relais für Stromnetz-Schaltschütz,
ENT2 Eingang 2 Eingang Digitaleingang aktiv auf niedriger Ebene CRNC Schaltschütz Stromnetz Ausgang
Kontakt NC
ENT3 Eingang 3 Eingang Digitaleingang aktiv auf niedriger Ebene Relais für Stromnetz-Schaltschütz,
CRNA Schaltschütz Stromnetz Ausgang
Kontakt NO
PCK1 Messwertgeber Eingang Digitaleingang hohe Drehzahl PICK-UP
IL3 Stromstärke Phase 3 Eingang Analoger Messeingang für Stromstärke
PCK2 Messwertgeber Eingang Digitaleingang hohe Drehzahl PICK-UP
IL2 Stromstärke Phase 2 Eingang Analoger Messeingang für Stromstärke
NC Kraftstoffvorrat Eingang Analogeingang resistiver Sensor
IL1 Stromstärke Phase 1 Eingang Analoger Messeingang für Stromstärke
P Druck Eingang Analogeingang resistiver Sensor
NIL Stromstärke allgemein Eingang Analoger Messeingang für Stromstärke
T Temperatur Eingang Analogeingang resistiver Sensor
VR3 Netzspannung Phase 3 Eingang Analoger Messeingang für Spannung
TC Öltemperatur Eingang Analogeingang resistiver Sensor
VR2 Netzspannung Phase 2 Eingang Analoger Messeingang für Spannung
Wechselstromgenerator-
DI Eingang Analoger Spannungseingang 0-40 V VR1 Netzspannung Phase 1 Eingang Analoger Messeingang für Spannung
spannung
GND Sensormasse Eingang Masse für 2-polige Sensoren NVR Nullleiter Netzspannung Eingang Analoger Messeingang für Spannung
Ansteuerung Wechselstrom- VG3 Aggregatspannung Phase 3 Eingang Analoger Messeingang für Spannung
D+ Ausgang Digitalausgang aktiv auf hoher Ebene
generator
VG2 Aggregatspannung Phase 3 Eingang Analoger Messeingang für Spannung
MA Motor gestartet Ausgang Digitalausgang aktiv auf hoher Ebene
VG1 Aggregatspannung Phase 3 Eingang Analoger Messeingang für Spannung
SAL1 Ausgang 1 Ausgang Digitalausgang aktiv auf hoher Ebene
NVG Nullleiter Aggregatspannung Eingang Analoger Messeingang für Spannung
SAL2 Ausgang 2 Ausgang Digitalausgang aktiv auf hoher Ebene
SAL3 Ausgang 3 Ausgang Digitalausgang aktiv auf hoher Ebene
SETA Not-Aus-Pilzkopftaster Ausgang Digitaleingang aktiv auf niedriger Ebene

(ANHANG III) ABMESSUNGEN, ANSCHLÜSSE UND VERARBEITUNG | SEITE 86


Tabelle 6
Elektrische Eigenschaften

Symbol Parameter Bedingungen Min. Typisch Max. Einheit Symbol Parameter Bedingungen Min. Typisch Max. Einheit

VERSORGUNG (KLEMMEN 8-36 V, –BAT, +BAT) ANALOGE EINGÄNGE (KLEMMEN NC, P, T, AnC, DI, GND)

8-36 V Versorgungsspannung der Steuereinheit 8 36 V DC VI Eingangsspannung 5 V

+BAT Versorgungsspannung der Ausgänge 8 36 V DC RNC Widerstand Kraftstoffvorrat 0 400 Ω

IBAT Versorgungsstromstärke 8-36 V = 12 V 200 mA RP Widerstand Druck 0 200 Ω

IBAT Versorgungsstromstärke 8-36 V = 24 V 100 mA RT Widerstand Wassertemperatur 0 4000 Ω

PBAT Aufgenommene Leistung 2,4 W RTC Widerstand Öltemperatur 0 4000 Ω

CAN-BUS (KLEMMEN CANS, CANL, CANH) DI Wechselstromgeneratorspannung 0 40 V

Eingangsspannungen an CANH und AUSGÄNGE PNP (KLEMMEN D+, AL, MA, SAL1, SAL2, SAL3)
VIN -27 +40 V
CANL
VO Ausgangsspannung +BAT V
DRCAN Übertragungsgeschwindigkeit 50 Kbps
IO Ausgangsstromstärke 1 A
LCAN Buslänge 500 m
RD+ Widerstand am Ausgang D+ 47 Ω
Knoten Anzahl Bus-Knotenpunkte 20 Knoten
LEISTUNGSAUSGÄNGE PNP (KLEMMEN PC, PR, ARR)
J1939 BUS (KLEMMEN J1939S, J1939L, J1939H)
VO Ausgangsspannung +BAT V
Spannungseingang an J1939H und
VIN -27 +40 V
J1939L IO Ausgangsstromstärke T=∞ 20 A
DRJ1939 Übertragungsgeschwindigkeit 250 Kbps IO Ausgangsstromstärke T = 1s 40 A
LJ1939 Buslänge 40 m RELAISAUSGÄNGE (KLEMMEN CRNA, CRNC, CRC, CGNA, CGNC, CGC, SCNA, SCNC, SCC)
Knoten Anzahl Bus-Knotenpunkte 30 Knoten Vo Max. Spannung Relaiskontakte 250 V AC
DIGITALE EINGÄNGE PNP (KLEMMEN MAN) Io Stromstärke Relaiskontakte Cosφ=1 8 A
VIN Eingangsspannung -0,7 40 V RELAISAUSGÄNGE (KLEMMEN BTNA, BTC)
VIL Niedrige Eingangsspannung 1 V Vo Max. Spannung Relaiskontakte 250 V AC
VIH Hohe Eingangsspannung 5 V Io Stromstärke Relaiskontakte Cosφ=1 5 A
IIL Niedrige Eingangsstromstärke VIN = 0V 0 100 uA ANALOGE STROMSTÄRKE-MESSEINGÄNGE (KLEMMEN NIL, IL1, IL2, IL3)
IIH Hohe Eingangsstromstärke VIN = 12V 0,8 1 mA IIN Eingangsstromstärke 5 AAC
DIGITALE EINGÄNGE NPN (KLEMMEN RC, BPA, ATA, NA, ENT4, ENT5, PEM, ENT1, ENT2, ENT3, SETA) RIN Eingangswiderstand 0,05 Ω
VIN Eingangsspannung -0,7 40 V ANALOGE SPANNUNGS-MESSEINGÄNGE (KLEMMEN NVR, VR1, VR2, VR3, NVG, VG1, VG2, VG3)
VIL Niedrige Eingangsspannung 1 V VIN-FF Eingangsspannung Phase-Phase 600 V AC
VIH Hohe Eingangsspannung 5 V VIN-FN Eingangsspannung Phase-Nullleiter 350 V AC
IIL Niedrige Eingangsstromstärke VIN = 0V 2 2,5 mA RIN Eingangswiderstand 1 MΩ
IIH Hohe Eingangsstromstärke VIN = 24V 0 100 uA
Das Messmodul muss an der Rückseite der Schaltung und wenn möglich in der
DIGITALE EINGÄNGE HOHE DREHZAHL (KLEMMEN PCK)
Mitte installiert werden, damit die Verdrahtung bequem ausgeführt werden kann,
VIN Eingangsspannung 30 V AC weil sich um das gesamte Modul herum Anschlüsse befinden. Aufgrund der nied-
IIN Eingangsstromstärke VIN=12 V AC 2,6 3 mA rigen Leistungsaufnahme durch das Modul gibt es keine besonderen Lüftungsan-
FIN Eingangsfrequenz VIN =12V AC 3600 Hz forderungen.

(ANHANG III) ABMESSUNGEN, ANSCHLÜSSE UND VERARBEITUNG | SEITE 87


11.4 ANZEIGEMODUL: CEA7.1

Abbildung 1
Anschluss Anzeigemodul 1

Abbildung 2
Anschluss Anzeigemodul 2
Zur Versorgung der Platine wird ein Kabel mit Querschnitt 1 mm2 empfohlen.
Abbildung 7
Abmessungen Messmodul

(ANHANG III) ABMESSUNGEN, ANSCHLÜSSE UND VERARBEITUNG | SEITE 88


Tabelle 7
Anschluss Anzeigemodul CEA7
Signal Beschreibung Typ Eigenschaften
Stromversor- Versorgungsspannung der Steuereinheit von
8-36 V Batterieplus
gung 8 bis 36 V
Stromversor- Masse der Stromversorgung der Steuer-
-BAT Batteriemasse
gung einheit
MAN Manuell Eingang Digitaleingang PNP

AUTO Automatik Eingang Digitaleingang PNP

CANS Menüfenster CAN-Bus Bus CAN-Kommunikation

CANL Linie CANL CAN-Bus Bus CAN-Kommunikation

CANH Linie CANH CAN-Bus Bus CAN-Kommunikation

Für die Anschlüsse muss ein Kabel mit Querschnitt 1 mm2 verwendet werden.

Tabelle 8
Elektrische Eigenschaften
T y -
Symbol Parameter Bedingungen Min. Max. Einheit
pisch
VERSORGUNG (KLEMMEN 8-36 V, –BAT)

8-36 V Versorgungsspannung 8 36 V DC
8-36 V =
IBAT Versorgungsstromstärke 210 mA
12 V
8-36 V =
IBAT Versorgungsstromstärke 105 mA
24 V
PBAT Aufgenommene Leistung 2,5 W

CAN-BUS (KLEMMEN CANS, CANL, CANH)


Eingangsspannungen an CANH und
VIN -27 +40 V
CANL
DRCAN Übertragungsgeschwindigkeit 50 Kbps

LCAN Buslänge 250 m

Knoten Anzahl Bus-Knotenpunkte 20 Knoten

DIGITALE EINGÄNGE PNP (KLEMMEN MAN, AUTO)

VIN Eingangsspannung -0,7 40 V

VIL Niedrige Eingangsspannung 1 V

VIH Hohe Eingangsspannung 5 V

IIL Niedrige Eingangsstromstärke VIN = 0V 0 100 uA

IIH Hohe Eingangsstromstärke VIN = 12V 0,8 1 mA

Das Anzeigemodul wird an der Vorderseite der elektrischen Schaltung montiert.


Aufgrund der niedrigen Leistungsaufnahme durch das Modul gibt es keine beson-
deren Lüftungsanforderungen. Abbildung 3
Abmessungen Anzeigemodul

(ANHANG III) ABMESSUNGEN, ANSCHLÜSSE UND VERARBEITUNG | SEITE 89


11.5 ALLGEMEINES, MERKMALE UND INSTALLATION DES GERÄTS

Nachfolgend wird die Dokumentation der Geräte ergänzt:


•• Allgemeines:
•• Die Unterlagen des Geräts müssen gelesen werden.
•• Merkmale:
Das Gerät wurde für einen sicheren Betrieb unter den folgenden Umgebungsbe-
dingungen entwickelt:
- Die Geräte müssen auf der Innenseite einer elektrischen Schaltung installiert
werden, die sich im Freien befindet.
•• Betriebstemperatur -20 °C ~ +70 °C
•• Relative Luftfeuchte max. 80 % (ohne Kondensation)
•• Installation:
Das Gerät fällt unter die Messkategorie CAT III 600 V für durchgeführte Messun-
gen in der Gebäudeinstallation.
Gemäß den geltenden Installationsvorschriften müssen Trennmittel von der fest
installierten Anlage vorhanden sein. Diese Trennmittel müssen an allen Polen ei-
nen Kontaktabstand haben, der die vollständige Trennung unter den Überspan-
nungsbedingungen der Klasse II ermöglicht.
Die Trennmittel müssen dem Benutzer zugänglich sein. Die Flächen des Geräts
und die Außenseite müssen mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Zum kor-
rekten Schutz der Geräte müssen die folgenden Elemente in der Schaltung mon-
tiert werden:
Nr. Sicherungen Ampere
F0 Hauptplus für Leistung 40

F1 Digitale automatische Steuereinheit CEM7 2

F2 Phase U 2

F3 Phase V 2

F4 Phase W 2

F5 Trennschutzrelais + Auslösespule 2

F6 Batterieladegerät 4

F7 Kit Kraftstoffförderung 10

Muss am Minuspol der Batterie, am Rahmen der Schaltung und am Rahmen des
Stromaggregats angeschlossen werden.

(ANHANG III) ABMESSUNGEN, ANSCHLÜSSE UND VERARBEITUNG | SEITE 90


12. ANHANG IV: CAN-KOMMUNIKATIONEN

12.1 EINLEITUNG

Beim CAN BUS handelt es sich um einen industriellen Bus der sich durch eine
hohe Robustheit und Zuverlässigkeit kennzeichnet, und die korrekte Kommunika-
tion zwischen den Geräten auch in Umgebungen mit hohem Rauschen gewähr-
leistet. Die Geräte mit Can-Controller können in ein industrielles Steuerungs- und
Automatisierungssystem integriert werden.
Die wesentlichen Merkmale eines Steuerungssystems mit Kommunikation über
CAN-Bus sind:
•• In einem CAN-Netzwerk können bis zu 110 Geräte verbunden werden.
•• Jedes Netzwerk kann eine Länge von 1000 m haben, die sich durch
den Einsatz von Bridges oder Verstärkern einfach ausweiten lässt (bis
2000 m).
•• CAN-Übertragungsgeschwindigkeit 50 kbits/s (bei einer Buslänge von
1000 Metern: 10 ms für Datenaktualisierung).
•• Direkter Zugang zum CAN-Bus von einem PC über USBCan.
Der CAN-Bus kann in Umgebungen mit extremen Rausch- und Störungsbedingun-
gen eingesetzt werden, wobei mittels der Fehlerprüfmechanismen sichergestellt
wird, dass die durch Rauschen beeinträchtigten Strings erfasst werden.
Der CAN-Bus ist auf die Fortsetzung der Kommunikation selbst in den folgenden
Fällen konzipiert:
•• wenn eines der beiden Buskabel unterbrochen wird,
•• wenn eines der Kabel Kurzschluss nach Masse hat,
•• wenn eines der Kabel Kurzschluss nach Plus hat.

12.2 TOPOLOGIE

Das CAN-Netzwerk verwendet eine Bus-Topologie, wo jeder Knoten einen Ein-


gangs- und einen Ausgangsanschluss hat. Die Endknoten müssen mit einem Wi-
derstand von 120 Ω abgeschlossen werden; dieser Abschlusswiderstand ´wird
mittels eines Switch an jedem Modul aktiviert (ON: Abschlusswiderstand aktiv, 1:
Abschlusswiderstand inaktiv). Der vorhandene Widerstand zwischen den Linien
CANH und CANL muss immer ca. 60 Ω betragen. Dazu muss an jedem Ende des

(ANHANG IV) CAN-KOMMUNIKATIONEN | SEITE 91


Netzwerks ein Widerstand mit einem Wert vorhanden sein, womit dieser Wider-
stand von jedem angeschlossenen Modul aus gewährleistet wird. 300 m ... 600 m <40 mΩ/m
0,4 mm2..0,6 mm2
AWG20

HINWEIS 0,75 mm2..0,8 mm2


600 m ... 1 km <26 mΩ/m
AWG18
Der vorhandene Widerstand muss gemessen werden, wenn alle Geräte nicht mehr in
Betrieb sind oder keinen Zugang zum Netzwerk haben. Weitere Informationen sind in
der Spezifikation ISO 11898 und den verschiedenen diesbezüglichen Anwendungsvor- Tabelle 2
Eigenschaften des Kabels in Abhängigkeit von der Knotenzahl
schriftennode
enthalten.
1 node n

Buslänge Anzahl Knoten

32 64 100

CAN Bus line


100 m 0,25 mm2 0,25 mm2 0,25 mm2

250 m 0,34 mm2 0,50 mm2 0,50 mm2

500 m 0,75 mm2 0,75 mm2 1,00 mm2

Abbildung 1 Kabelwiderstand <21 mΩ <18,5 mΩ <16 mΩ


Topologie des CAN-Bus
Für den Anschluss der verschiedenen Knoten des Netzwerks ist ein verdrilltes
Kabelpaar ohne Abschirmung erforderlich. Im Ausnahmefall kann für die Verbin-
dung zwischen dem Messmodul und Anzeigemodul der Steuereinheit ein unver-
12.3 VERKABELUNG
drilltes Kabelpaar verwendet werden.

Das CAN-Netzwerk erfordert eine Verkabelung in Abhängigkeit von Abstand, Über- In Umgebungen mit starkem Rauschen und großen elektromagnetischen Störun-
tragungsgeschwindigkeit und Anzahl der am Bus angeschlossenen Knoten. gen (EMI) kann ein verdrilltes Kabel mit Abschirmung verwendet werden, wobei das
Geflecht mit der Erdung der Installation verbunden ist. Eine weitere Methode zur
Tabelle 1 Immunität gegen elektromagnetische Störungen ist der Ersatz des CAN-Abschluss-
Eigenschaften des Kabels in Abhängigkeit von der Länge widerstands des Knotens durch zwei Widerstände mit 62 Ω und Installation eines
Trennkondensators zwischen den CAN-Widerständen und Batteriemasse.
Buslänge Eigenschaften des Kabels

Verhältnis Länge/Widerstand Querschnitt

0,25 mm2..0,34 mm2


0 m ... 40 m 70 mΩ/m
AWG23, AWG22

0,34 mm2..0,6 mm2


40 m ... 300 m <60 mΩ/m
AWG22 , AWG20

(ANHANG IV) CAN-KOMMUNIKATIONEN | SEITE 92


Abbildung 2
Schutzmethode gegen elektromagnetisches Rauschen:
Trennkondensator
MESSUNGEN CCrs

12.4 ANSCHLUSSDIAGRAMME

MESSUNGEN
DISPLAY

Abbildung 5
Steuereinheit manuell / automatisch + Option CCrs
MESSUNGEN USBCan

Abbildung 3
Steuereinheit manuell / automatisch

DISPLAY
MANUELL SCHALTUNG
MESSUNGEN MESSUNGEN Abbildung 6
Steuereinheit manuell / automatisch + Option CCrs

MANUELL SCHALTUNG
MESSUNGEN MESSUNGEN

DISPLAY DISPLAY

Abbildung 4
Steuereinheit manuell + Schaltung

DISPLAY DISPLAY

CCrs

Abbildung 7
Steuereinheit
(ANHANG manuell + Schaltung
IV) CAN-KOMMUNIKATIONEN + CCrs
| SEITE 93
13. ANHANG V: KALIBRIERUNG DER
STEUEREINHEIT
Die Steuereinheit CEx7 ermöglicht die Einstellung der Kalibrierung der
Spannungsmessungen des Aggregats und Stromnetzes (nur bei den
Steuereinheiten CEA7 und CEA7CC2). Dazu werden im Menü
ParameterMessungen die Parameter 3, 4 und 5 zur Kalibrierung der
Spannungen R, S und T aktiviert; ebenso werden die Parameter 14, 15 und 16
zur Kalibrierung der Spannungen U, V und W des Stromnetzes aktiviert (nur bei
den Steuereinheiten CEA7 und CEA7CC2). Für die Durchführung dieses Vorgangs
ist die Eingabe des Passworts auf Herstellerebene erforderlich.

* * * * P A R A M E T E R * * * *
 1 . M e s s u n g e n
2 . Z e i t e n
 3 . R e g e l u n g e n

Zum Aufrufen des Kalibrierungsprozesses und des Parameters, mit dem die
entsprechende Phase kalibriert wird, die Taste  betätigen.

* * * * M E S S U N G E N * * * *
 P 0 3 . . . . . . . . . . . 0
 P 0 4 . . . . . . . . . . . 0
 P 0 5 . . . . . . . . . . . 0

Während des Kalibrierungsmodus wird die aktuell zwischen Phase und Nullleiter
gemessene Spannung der jeweiligen Phase angezeigt:

* * * * M E S S U N G E N * * * *
 P 0 0 3 [ 2 2 7 ] . . . . . 0
 P 0 0 4 . . . . . . . . . . 0
 P 0 0 5 . . . . . . . . . . 0

(ANHANG VII) KALIBRIERUNG DER STEUEREINHEIT | SEITE 94


Mit den Tasten  wird der von der Steuereinheit gemessene Spannungswert
zwischen Phase und Nullleiter angepasst, bis er mit dem Ist-Wert übereinstimmt.

* * * * M E S S U N G E N * * * *
 P 0 0 3 [ 2 2 3 ] . . . . . 4
 P 0 0 4 . . . . . . . . . . 0
 P 0 0 5 . . . . . . . . . . 0

Der Kalibrierungsprozess wird durch Betätigen der Taste  beendet. Der


Kalibrierungsprozess kann durch Betätigen der Taste  abgebrochen werden.
Die Kalibrierung des Systems kann durch einen Eintrag des Parameters 17 für
die Netzspannungen und Parameter 18 für die Aggregatspannungen zurückgesetzt
werden.

(ANHANG VII) KALIBRIERUNG DER STEUEREINHEIT | SEITE 95


14. ANHANG VI: ERWEITERUNG DER 15. ANHANG VII: FEHLER IN
EINGÄNGE KOMMUNIKATIONEN
Die Steuereinheit CEx7 erlaubt die Einbindung von digitalen, analogen (0-10 V, Die Benutzerschnittstelle der Steuereinheit CEx7 zeigt den Text FEHLER IN
4-20 mA und Widerstandseingänge) Eingängen und PT100 mittels Anschluss von KOMMUNIKATIONEN, wenn keine Verbindung mit dem Steuermodul PHG7
Erweiterungsmodulen der Eingänge (CCIn8 und CCPT100) an den Datenbus der hergestellt werden kann. Die möglichen Gründe dieses Zustands sind:
Steuereinheit. Es können bis zu 4 Erweiterungsmodule (CCIn8 und CCPT100) der •• Die Abschlusswiderstände des CAN-Datenbusses der Installation
Eingänge angeschlossen werden, die folgendermaßen betrieben werden können: sind nicht aktiv: bei ausgeschalteter Steuereinheit prüfen, dass die
•• Digitale Eingänge: Es können die digitalen Eingänge von bis zu 4 Impedanz zwischen den CANH- und CANL-Leitungen der Anlage 60 Ω
Erweiterungsmodulen betrieben werden (bis zu 32 digitale Eingänge). beträgt.
•• Temperatureingänge über den Fühler PT100: Es können die •• Falscher Anschluss des Datenbusses: bei ausgeschalteter
Temperatureingänge von bis zu 2 Modulen CCPT100 betrieben Steuereinheit die Kontinuität zwischen den CANH-Anschlüssen
werden (8 Temperatureingänge über den Fühler PT100). der Benutzeroberfläche und dem Steuermodul PHG7 überprüfen;
danach die Kontinuität zwischen den CANL-Anschlüssen der
•• Analoge Eingänge (0-10V, 4-20mA und Widerstandseingänge): es
Benutzeroberfläche und dem Steuermodul PHG7 überprüfen.
können die Analogeingänge eines CCPT100-Moduls gesteuert werden
(5 Analogeingänge). •• Stromausfall am Modul PHG7: bei eingeschalteter Steuereinheit
überprüfen, ob die Spannung zwischen den Abschlusswiderständen
BAT+ und BAT- des Leistungsmoduls PHG7 über 8 V liegt.
•• Aktivierungsfehler Modul PHG7: bei eingeschalteter Steuereinheit
überprüfen, ob die Spannung zwischen den Abschlusswiderständen
MAN und BAT- des Leistungsmoduls PHG7 über 8 V liegt.

(ANHANG VII) KALIBRIERUNG DER STEUEREINHEIT | SEITE 96


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