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Pablo Hess 

Kapellgasse 11 
CH­6004 Luzern  Luzern, den 19. Mai 2020 
 
 
   
  Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga 
  Eidgenössisches Departement für Umwelt,  
  Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK 
  Bundeshaus Nord 
  3003 Bern 
   
 
 
 
Offener Brief V:  zur Corona­Politik in der Schweiz / Rolle SRF / Antworten BAG auf Petition 
 
 
Sehr geehrte Frau Bundespräsidentin,  
Dies  ist  der  Fünfte  Offene  Brief  an  Sie.  Die  Bitten  der  Petition  für  Evidenz,  Transparenz  und 
Rechtsstaatlichkeit  in  der  Corona­Krise  werden  inzwischen  tatsächlich  auch  von  einigen  Me­
dien eingefordert. Sogar Herr Koch gesteht Fehler im Demokratieverständnis ein.  
Nachdem  die  Einschätzungen  und  Massnahmen  der  meisten  Regierungen  der  Welt  als  „unver­
hältnismässig“ und nach seriösem Studium der Fakten als fahrlässig bezeichnet werden müssen, 
frage ich Sie Frau Sommaruga: Wann gestehen Sie dem Schweizer Volk ein, dass die Corona­
Krise eine Neubeurteilung braucht und Sie bereit sind, diese kritisch und in unabhängiger Be­
setzung einzuleiten und zu überwachen?  
Mahnwachen und die Medien  
In  der  Zwischenzeit  haben  sich  die  widersprüchlichen  Meldungen  potenziert.  Ganz  persönlich 
konnte ich Zeuge werden, wie das Schweizer Fernsehen SRF die Mahnwachen interpretiert. Für 
einen Bericht im 10vor10 von Montag 18. 5. wurde ich zu einem mehr als 30­minütigen Inter­
view  eingeladen.  Die  Journalistin  hat  mir  versichert,  dass  SRF  zum  Thema  keine  vorgefasste 
Agenda verfolgt und neutral berichten wird. Leider erhielt ich am Montagmorgen die kurze Nach­
richt, dass aus Zeitgründen auf mein Interview verzichtet werden musste. Offensichtlich pass­
ten meine Aussagen nicht in das offizielle Bild von Verschwörungstheoretikern, Rechts Radikalen 
und  Esotherikern.  Die  Frage  SRG und Propaganda  ist  brisanter  den  je  (https://swprs.org/srf­
propaganda­analyse/).  
Auch in einem Interview mit „LE TEMPS“ (13.05.2020) wurden meine Aussagen auf die Meinung 
reduziert, der Widerstand bestehe aus Rechts­Extremisten und aus Verschwörern.   
Nach der erfolgreich niedergeschlagenen Mahnwache vom 16.5.2020 durch das Grossaufgebot 
der Berner Polizei, kamen mir grosse Zweifel über den Auftrag und die Absicht der Interventio­
nen. Wie ich aus erster Hand erfahren habe, hat der Berner Sicherheitsdirektor Nause (inoffiziell) 
empfohlen, die Mahnwache doch via Guisanplatz auf der Grossen Allmend stattfinden zu lassen, 
um  die  Abstandsregeln  besser  einhalten  zu  können.  Offensichtlich  ging  es  Herrn  Nause  dabei 
jedoch nicht um die Gesundheit, sondern um ein günstigeres Dispositiv um die Mahnenden bes­
ser  vom  Bundesplatz  weglocken,  einkreisen  und  dezentral  abführen  zu  können.  So  sieht  es  zu­
mindest für mich aus, nachdem ich die ganze Übung auf dem Guisanplatz miterlebt habe.  
Meine Gedanken nach der Berner Mahnwache: „Wenn das Volk aus Angst vor Repression sein 
politisches Handeln unterdrückt, dann ist es höchste Zeit politisch zu handeln!“ 
Impfkampagne 
Das BAG schätzt die Wirksamkeit von Impfungen im Bereich der Grippeprävention auf 20 – 80% 
ein. Reicht das, um Impfen als den „einzigen“ Hoffnungsschimmer gegen Corona zu propagieren? 
Insbesondere  da  der  Impfstoff  für  das  schnell  mutierende  Virus  bereits  unwirksam  entsorgt 
werden müsste (siehe Vogelgrippe). Bereits seit vielen Jahren wird Hydroxychloroquin oder Chlo­
roquin gegen Malaria und chronische Gelenksentzündungen sowie Autoimmunerkrankungen des 
Bindegewebes  erfolgreich  eingesetzt.  Mediziner  setzten  es  auch  bei  Coronapatienten  ein  und 
bezeichnen  es  als  hoch  effiziente.  Forschungsergebnisse  sind  leider  sehr  widersprüchlich 
(https://de.wikipedia.org/wiki/Hydroxychloroquin#COVID­19). Da der Wirkstoff sehr günstig und 
möglicherweise hoch wirksam ist, liegt die Vermutung nahe, dass viele Studien durch einseitige 
Interessen  verfälscht  werden.  Warum  prüft  das  BAG  nicht  Alternativen  zu  der  fragwürdigen 
Impfpropaganda?  Auf  welche  Fachleute  stützt  sich  das  weltweite  Impfprogramm  und  sind 
diese unabhängig?  
Wäre nicht jetzt ein guter Zeitpunkt um die Sorgen der Bevölkerung bezüglich Grundrechte und 
Gesundheit ernst zu nehmen und eine neue Kultur des Miteinanders von Politik und Bevölkerung 
zu initiieren? Die Zeit dafür ist reif und wir sind es auch.  
 
Mit hoffnungsvollen Grüssen 
Pablo Hess  
 
 
An  alle,  die  diesen  Brief  unterzeichnen  möchten:  Schicken  Sie  ihn  bitte  als  Mitunterzeich­
ner_in an Frau Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, Mail: info@gs­uvek.admin.ch.  
Vielen Dank im Namen der KrEvolution (kreative Entwicklung).  
 
 
An dieser Stelle möchte ich mich für die Antwort auf meine Petition von BAG Direktor Pascal 
Strupler  bedanken.  Natürlich  freut  mich  die  Motion „für eine risikobasierte  Präventions­  und 
Krisenstrategie  zur Bekämpfung übertragbarer Krankheiten“.  Dies wird  bestimmt  eine span­
nende Analyse.  
Der  von  Herrn  Strupler  zitierte  Art.  36  der  Bundesverfassung  besagt,  dass  schwerwiegende 
Einschränkungen der Grundrechte nur in Fällen ernster, unmittelbarer und nicht anders abwend­
barer Gefahr anzuwenden sind. Ebenfalls werden im obigen Artikel die Verhältnismässigkeit und 
die im Kerngehalt unantastbaren Grundrechte gefordert. Den Auftrag der Polizei im Umgang mit 
Mahnwächter_innen halte ich für eine unverhältnismässige Missachtung dieser Grundrechte.  
Ebenfalls bedanken möchte ich die Antwort vom Leiter der BAG Abteilung Übertragbare Krank­
heiten, Herrn Stefan Kuster. Irritiert hat mich jedoch, dass ein wesentlicher Teil meiner Fragen 
auf Französisch beantwortet wurde (mein Schulfranzösisch liegt 47 Jahre zurück). 
Zu den Argumenten. Bei einer Bevölkerung von über 8,5 Mio. infizierten sich während drei Mona­
ten lediglich ca. 30'000 Menschen. Die Infektion sagt jedoch wenig über die tatsächliche Gefahr 
eines Virus aus. Insbesondere da fast 90% der Infizierten einen absolut unproblematischen Ver­
lauf der natürlichen Immunisierung durchgemacht haben. Ob der Lockdown für die Entspannung 
verantwortlich ist oder die natürliche Immunisierung (wie bei den alljährlichen Grippen ohne Lock­
down) ist schwer nachzuweisen. Und ­ die Gewaltenteilung wird doch nicht durch eine ausseror­
dentliche Tagung des Parlamentes wiederhergestellt!    ­> siehe die beiden Antwortschreiben des BAG