Sie sind auf Seite 1von 5

[

SEPTIEMBRE 2013 B2

COMPRENSIÓN DE LECTURA
PRUEBAS UNIFICADAS DE CERTIFICACIÓN

Apellidos: …………………………………………………………………………………………………
Nombre: …………………………………………………………………………………………………..

Marque con una X lo que corresponda:

 Alumno/a OFICIAL (Indique el nombre de su profesor/a tutor/a durante


el curso 2012-2013: ………………………………………..………………………………….) 
 Alumno/a LIBRE Grupo: ...........................

INSTRUCCIONES PARA LA REALIZACIÓN DE ESTE EJERCICIO:

o Duración: 75 minutos
o Este ejercicio consta de dos tareas. Deberá realizarlas ambas.
o En la tarea 1 deberá completar las afirmaciones (1-8) con la opción más adecuada
(a, b o c) y escribirla en el espacio que hay al lado de cada afirmación.

o En la tarea 2 deberá leer las afirmaciones (1-20) e indicar en el recuadro qué ocho
afirmaciones se corresponden exactamente con el contenido del texto.

o No escriba en los cuadros destinados a la calificación de las tareas.


o Sólo se admiten respuestas escritas con bolígrafo azul o negro.

NO ESCRIBA AQUI

PUNTUACIÓN DEL EJERCICIO: _____ / 16

CALIFICACIÓN: ⃞ Superado ⃞ No Superado

NIVEL AVANZADO ALEMÁN


PRUEBAS UNIFICADAS DE CERTIFICACIÓN
2013

TAREA 1 -8 puntos-:
Lesen Sie folgenden Text und die Aufgaben (1-8). Wählen Sie die richtige Antwort (a, b oder c) und tragen Sie den
entsprechenden Buchstaben in dem vorgesehenen Feld ein. Aussage 0 ist ein Beispiel. Es gibt NUR eine korrekte
Antwort.

NIVEA: VOM ALLTAGSPRODUKT ZUR KULTMARKE

Eine Marke mit Geschichte: Werbung für Nivea in Frankreich und Belgien im Jahr 1939. Nivea ist die Doris Day unter
den Cremes: kein Schnickschnack, keine „Total Effects“, kein „Invisible Lift“, sondern solide Pflege. Eine Freude für
Puristen. Blaue Dose, weiße Creme. Dazu passt auch der Name: „Nix, Nivis ist im Lateinischen der Schnee. Der
abgeleitete Name Nivea ist eben die Schneeweiße“, erklärt der Historiker Thorsten Finke, der bei dem Hamburger
Unternehmen Beiersdorf für die Markengeschichte zuständig ist.

Vor 100 Jahren kaufte Firmengründer Oskar Troplowitz das entscheidende Patent für die Mutter aller Cremes. Durch
den Emulgator Eucerit gelang es ihm, Wasser und Öl miteinander zu einer schneeweißen Creme zu verrühren. Hinzu
kamen Duftstoffe wie Maiglöckchenöl, Bergamotte und Zitrone. Und heraus kam ein Duft, der wie Badewanne,
Abendbrot und Samstagabendshow in einem riecht - nach Erinnerung.

Die Basis der Nivea-Creme hat sich in den vergangenen 100 Jahren kaum verändert. Die Verpackung schon: Die erste
Dose aus dem Jahr 1911 sah nicht so aus, wie wir sie heute kennen. Sie war noch nicht einmal blau. Die Dose war
gelb, mit grünen Jugendstilranken am Rand. 1924, sechs Jahre nach dem Tod von Troplowitz, verpasste Beiersdorf-
Werbeleiter Juan-Gregorio Claussen der Nivea-Creme-Dose ihre neue schlichte Optik.

Claussen hatte mexikanische Wurzeln, war ehemaliger Kapitän und mochte blau und weiß. Er traf den Nerv der Zeit:
„Die Nivea-Creme war anfangs für eine elegante Dame gedacht, die möglichst wenig im Freien war und wenn, dann
nur mit Schirm, um ihren blassen Teint nicht zu verderben. Das änderte sich dann Mitte der 1920er-Jahre sehr stark.
Die Menschen trieben Sport, gingen in Bäder und an den Strand“, weiß Historiker Finke zu berichten.

Schon 1914 war Beiersdorf ein internationales Unternehmen, mit Filialen auf allen fünf Kontinenten. In der Nazi- Zeit
diffamierten die Parteizeitungen und die Konkurrenten die Beiersdorf AG aufgrund der jüdischen Herkunft der
Gründerfamilie und des damaligen Vorsitzenden Willy Jakobsen. „Es gab Kampagnen wie: „Kauft keine Judencreme“,
oder Ähnliches. In der Nazi-Presse gab es Artikel gegen Beiersdorf. Und es gab diese kleinen Klebezettel, die
teilweise von der Konkurrenz lanciert wurden und auf Beiersdorf-Produkte geklebt wurden“ , so Finke.

Der damalige Vorstandsvorsitzende floh zuerst in die Niederlande und dann in die USA. Nach dem Zweiten Weltkrieg
war Beiersdorf damit beschäftigt, seine internationalen Markenrechte, die von den Alliierten konfisziert worden
waren, wieder zurückzukaufen.

Nivea war von Anfang an nicht nur Hautcreme, sondern eine ganze Marken-Familie: Rasierschaum, Puder,
Sonnencreme. Auch Zahnpasta war mal dabei, doch die sei kein Erfolg gewesen, erzählt Finke: „Man kannte natürlich
schon die Creme, die man auf die Haut aufträgt, und dann eine weiße Creme zu benutzen, mit der man die Zähne
2

putzt - ich glaube, da gab es einfach ein kleines Problem im Transfer.“


Página
PRUEBAS UNIFICADAS DE CERTIFICACIÓN
2013
Heute hat die Nivea-Creme über 100 verschiedene Produktableger. Aber die Zahnpasta ist nicht die
einzige Markenerweiterung, die nicht funktioniert hat. Das gleiche Schicksal ereilt aktuell die Make-Up-Serie von
Nivea. Roter Nagellack und grüner Lidschatten haben aus Sicht der Kunden einfach nicht zum Reinheitsgebot der
Nivea-Marke gepasst.
NDR Fernsehen: Hamburg Journal (03.03.2011)
Autorin: Ann-Katrin Johannsmann

Aussagen Lösung
0.- Die Farbe weiβ bezeichnet bei Nivea…
a) den Inhalt der blauen Dose. ✔
0 a
b) sowohl den Namen als auch den Doseninhalt.
c) das Aussehen des Produktes.
1.- Das Neue an der Creme war …
a) …, dass erstmals Düfte kombiniert wurden.
1
b) die Mischung der Inhaltsstoffe.
c) …, dass sie günstig ist.
2.- Ursprünglich gab es die Creme…
a) in einer gelben Tube mit grüner Schrift.
2
b) in der blauen Dose, wie wir sie heute noch kennen.
c) in einer gelben Dose mit einem grünen Muster.
3.- Heutzutage ist die Dose blau mit weiβer Schrift, weil…
a) sie die mexikanische Flagge symbolisiert.
3
b) sie feine Damen im Freien darstellt.
c) das die bevorzugten Farben eines Seemanns waren.
4.- Die Veränderung am Design war so gut gelungen, weil …
a) sie zu der veränderten Lebensweise der Menschen passte. 4
b) sie nun auch die eleganten Damen ansprach.
c) zur Gründung der ersten Strandbäder passte.
5.- Das Unternehmen Beiersdorf war Anfang des 20. Jahrhunderts …
a) verkauft worden.
5
b) eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
c) international tätig.
6.- In der Nazi-Zeit wurde die jüdische Gründerfamilie …
a) sabotiert.
6
b) deportiert.
c) motiviert.
7.- Nach Ende des Krieges musste die Firma …
a) ihre Rechte an die Allierten verkaufen.
7
b) eine neue Gesellschaft gründen.
c) ihre Rechte erst wieder kaufen.
8.- Einige Produkte der Linie Nivea waren kein Verkaufshit,…
a) weil die Käufer nur eine weiβe Creme wollen.
8
b) weil die Käufer die Farben nicht mochten.
c) weil die Käufer Nivea mit einer Hautcreme assoziieren.
3
Página

PUNTOS: /8
PRUEBAS UNIFICADAS DE CERTIFICACIÓN
2013

TAREA 2 -8 puntos-:

Lesen Sie folgenden Text und die Aussagen (1-20). NUR 8 Aussagen geben den Textinhalt korrekt wieder.
Tragen Sie die Nummern der richtigen Aussagen in den vorgesehenen Kasten unten ein.
Aussage 0 ist ein Beispiel.

DAUMEN HOCH!
Der „erste Finger“ mutiert zum Zeigefinger des 21. Jahrhunderts

Mehr als achtzig Prozent der japanischen Teenager nutzen ihr Handy nicht zum Telefonieren, sondern nur noch für
Kurznachrichten, so genannte SMS, wie kürzlich eine Umfrage eines Telefonkonzerns ergab. Die Tokioter Soziologin
Mimi Ito hatte festgestellt, dass die Jugendlichen selbst dann lieber kleine Texte mit dem Mobiltelefon verschicken,
wenn sie zu Hause vor dem Rechner sitzen und eigentlich mailen könnten. Ihre Erklärung: „Die sind mit dem Daumen
einfach schneller, als auf der Tastatur.“ TV-Sender veranstalten sogar schon Wettbewerbe; die Besten schaffen
hundert Wörter pro Minute.

In der Fachwelt heißen die jungen SMS-Junkies „oya yubi sedai“ - frei übersetzt „Generation Daumen“. Man fand
heraus, dass Angehörige dieser Gruppe wesentlich dickere Daumen besitzen als Heranwachsende ohne Handy. Sie
benutzen den ersten Finger der Hand sogar, um an der Tür zu klingeln, sich an der Nase zu reiben - oder als
Zeigefinger. Einige Forscher sehen darin sogar den Beweis, dass die technische Entwicklung beim Menschen
Entwicklungen bewirkt, für die früher viele Generationen nötig gewesen wären. Eine Übertreibung? Oder ist der
Daumen tatsächlich der „Superfinger“ des Informationszeitalters, wie die Londoner Tageszeitung Observer
schwärmte?

Es wäre nicht das erste Mal, dass sich eine Anpassung des Daumens an eine neue Technik vollzöge - mit einigem
Profit für uns Menschen. Der Evolutionsforscher John Napier schrieb, dass wir uns nicht zuletzt dank dieses Fingers
„von den übrigen Primaten“ unterscheiden. Vor gut zwei Millionen Jahren tauchten die ersten Werkzeuge aus
Knochen und Stein auf. In der selben Zeit, das zeigen Fossilienfunde, emanzipierte sich der Daumen von den übrigen
Fingern: Er wurde länger und die Muskeln zeigten massive Veränderungen. Der Mensch konnte den Daumen fortab
unabhängig von allen anderen Fingern bewegen und mit der Daumenspitze alle anderen Fingerkuppen berühren;
nach Auskunft eines Handchirurgen eine Entwicklung, die „in der Natur ohne Beispiel ist“.

Es mag uns banal erscheinen, doch die Fähigkeit, einen Stock fest in der Hand zu halten, mit Messer und Gabel zu
essen oder Golf zu spielen, haben wir erst dank des Daumens. „Ohne ihn ist die Hand bestenfalls eine Zange, die
nicht richtig schließt“ stellt John Napier fest. Der präzise Umgang mit Waffen und Werkzeug wäre uns ohne den
Daumen nie möglich gewesen; nur durch dieses evolutionäre Meisterwerk konnten wir zu erfolgreichen Jägern und
Kriegern werden. Der römische Feldherr Julius Cäsar wusste genau, warum er seinen Feinden vor der Entlassung aus
der Gefangenschaft beide Daumen abhacken ließ ...

Der Grund, weshalb sich unser Daumen im Laufe der Entwicklungsgeschichte des Menschen selbständig machte, ist
bis heute allerdings ungeklärt. Fest steht, dass sich nicht nur eine Veränderung der Hand vollzog, sondern auch eine
4

Weiterentwicklung im Gehirn: Es wuchs explosionsartig an, von gut 700 auf bis zu 1400 Gramm. Die Steuerung der
Página
PRUEBAS UNIFICADAS DE CERTIFICACIÓN
2013
Hand beansprucht - neben der des Gesichts - den größten Teil der motorischen und sensiblen
Gehirnmasse. Für den Daumen wiederum steht davon von allen Fingern die meiste Steuerungskapazität zur
Verfügung.

Wird er aber im Handyzeitalter so wichtig, dass unsere Kindeskinder nur noch mit dicken Daumen zur Welt
kommen? Wohl kaum, denn selbst bei zwanzig Jahre langem Training würden die Gene für einen kräftigeren
Daumen nicht an die nächste Generation vererbt; und Evolution heißt, dass sich die Gene verändern. Die Natur
unterstützt solche Mutationen nur, wenn sie sich als vorteilhaft für das Überleben einer Art erweisen - und danach
sieht es bei der Handynutzung nicht aus.

Statt dessen sehen sich Ärzte zunehmend mit Menschen konfrontiert, die über Entzündungen an der Hand klagen.
Und auch den Intellekt scheint der Einsatz des Superfingers nicht gerade zu befördern: In einer Umfrage, wieder in
Japan erhoben, äußerte jeder Vierte, der Gebrauch von Handy und Computer habe seine Handschrift verschlechtert
- und mehr als die Hälfte der Befragten gab zu, dass sie deshalb bereits einige Schriftzeichen vergessen hätten.

Fuente: Süddeutsche Zeitung. Magazin (29.08.2000) (Autor: Rainer Stadler, Daumen hoch!)

Aussagen
0. Heutzutage übernimmt der Daumen Funktionen des Zeigefingers.
1. Ein Groβteil der japanischen Jugend telefoniert kaum noch mit ihrem Mobiltelefon.
2. Die Jugendlichen rechnen ihre Aufgaben zu Hause mit dem Mobiltelefon aus.
3. Fernsehsender organisieren entsprechende Rekord-Wettbewerbe.
4. Handy-Benutzer führen immer mehr Bewegungen mit dem Daumen aus.
5. Die Londoner Tageszeitung Observer warnt vor den Folgen der Entwicklung des Daumens.
6. Erstmals in der Geschichte passt sich ein Körperteil an eine neue Technik an.
7. Mit der Benutzung des Handys ist der Daumen jetzt selbstständig geworden.
8. Wegen des Daumens unterscheiden sich die Menschen seit der Erfindung des Handys von Primaten.
9. Seit rund 2000 Jahren kann der Mensch Arbeiten mit Werkzeugen ausführen.
10. Die akkurate Benutzung von Werkzeugen ist dank des selbstständigen Daumens möglich.
11. Cäsar war sich der Wichtigkeit des Daumens bewusst.
12. Die Entwicklungsprozesse bei Hand und Gehirn stehen miteinander in Zusammenhang.
13. Je dicker der Daumen eines Menschen ist , desto gröβer ist sein Gehirn.
14. Um den Daumen steuern zu können, wird das Gehirn stark beansprucht.
15. Es ist unwahrscheinlich, dass sich die dickeren Daumen der Handy-Generation weitervererben.
16. In 20 Jahren könnten die ersten Babys mit gröβeren Händen geboren werden.
17. Eine Veränderung menschlicher Gene findet erst dann statt, wenn die Natur dazu bereit ist.
18. Die Benutzung von Handys kann ansteckende Krankheiten zur Folge haben.
19. Das Erinnerungsvermögen des Menschen verbessert sich durch die Handynutzung.
20. Das Schreiben mit der Hand ist durch die Computer und Handys überflüssig geworden.

Aussagen, die dem Textinhalt entsprechen


Aussage 0
5

Korrektur ✔
Página

PUNTOS: /8