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EDITO
Hallo!
RIAL
Hintergedanke dieser Zeitung ist es den Schul-

INHALT
pflichtigen St.Pöltens mittels eigener Zeitung
ein Sprachrohr und eine Plattform zu verschaf-
fen.
Der Inhalt bietet einen bunten und abwechs-
SCHULE ab S. 2 lungsreichen Mix, zwischen Fortgehn und
Freizeit, Rätseln und Spielen, (für Pausen und
Essenscheck fade Stunden) Politischem und Geschichtli-
SV? What the F*** chem, sowie der kritischen Durchleuchtung
Schulrecht Infocorner des Alltages in St.Pöltens Schulen.

POLITIK ab S. 5
Im Vordergrund steht der Wille nach einem
Medium, das sich für die Interessen der Jugend
einsetzt und deren Meinung vervielfältigt. Au-
InnenPolitik
ßerdem können wir uns via Zeitung austau-
AußenPolitik- US-Wahlen
schen und zusammen für unsere Rechte eintre-
ten. Denn nur gemeinsam sind wir stark!
GESCHICHTE ab S.8 Ganz im Zeichen des Mottos „the pupils uni-
ted will never be devided“ sind alle eingeladen
Che Guevara an diesem Projekt mitzuarbeiten. Wir brauchen
Herstory- Frauen niemanden der uns sagt, was wir zu tun haben
und wollen uns nicht länger bevormunden las-
FREIZEIT ab S. 10 sen. Wir, die SchülerInnen von St.Pölten haben
unsere eigenen Vorstellungen und werden da-
Cinema für eintreten, ganz egal welche Steine uns in
Events den Weg gelegt werden.
Cocktails
Viel Spaß beim Lesen und kritischen Reflek-
tieren!
EXTRAS :
Sudoko, Das Team.
Rätsel,
Comic,...

Zensurfreie Zone – Gratis!

Uns, dem achtköpfigen Redaktionsteam, war es besonders


wichtig sicher zu stellen, dass brainstorm gratis gelesen wer-
den kann. Deshalb sind wir auf Sponsoren angewiesen. Diese Schein oder
unterstützen das Projekt zwar, haben aber auf den Inhalt kei- nicht Schein...
nerlei Einfluss.

Lust auf Mitarbeit?

Fragen, Anregungen, Beschwerden oder LeserInnenbriefe?


Schreib uns! Wir beißen nicht.
harry.friedl@aon.at

brainstorm@aksnoe.at

Bei Sauer keine Frage.


Seite 1 www.sauer.at
lets talk about... SCHOOL
brainstorm durchleuchtet das Essensangebot an den St.Pöltner Schulen

Der große Schulessen – Check!


HAK/HTL, Gym und BORG.
Auf den folgenden Seiten berichten SchülerInnen von ihren Eindrücken
vor Ort.

Alles was dein Herz begehrt Zeige mir, was du isst und ich zeige dir, wer du bist
Kulinarische „Schmankerl“ im BG/BRG Jo- Eine Studie über die Essgewohnheiten der Spezies
sefstraße „BORGler“
In der großen Pause stürmen alle Schüler/innen des BG/BRG In meiner Studie über die Ernährungsgewohnheiten der
St.Pölten das riesige Schulwartkammerl (ca. 3m²) um sich an der Spezies „BORGler“ habe ich festgestellt, dass die Unterschiede der
großen Auswahl an kulinarischen Leckerbissen – auch Jause ge- Geschlechter nicht stark ausgeprägt sind – zumindest bei der Befriedi-
nannt – satt essen zu können ohne viel Geld auszugeben. gung des Essenstriebs.
Oder entspricht es eher der Tatsache, dass sie zu Hause darauf be-
stehen eine Jause in die Schule mitzubekommen? Der natürliche Lebensraum Schule prägt den durchschnittlichen „BORG-
Da ich mich nicht mehr genau daran erinnern kann, welche der ler“ stark in dessen Ernährungsgewohnheiten. So kommt es, dass sich
zwei vorangegangenen Aussagen der Wahrheit entspricht, möchte noch vor der ersten Stunde sowohl die jungen wie auch die alten Ge-
ich mich wohl eher für die erstere entscheiden. Denn wem schwebt schöpfe dieser Schule vor dem mit Instant-Kaffee gefüllten Automaten
es nicht im Sinn, dass er/sie sich nach der dritten Stunde einen versammeln um für den heranrückenden gemeinsamen Feind Unterricht
altbackenen, sparsam mit Speck und Käse bepackten Striezel – Energie zu tanken.
auch Pizzastangerl genannt – kauft, um seine Magendarmflora in Außerdem konnte ich beobachten, dass ein nennenswerter Prozentsatz in
Schwung zu bringen? Wer würde es nicht genießen sich am Vor- der großen Pause bei der Nahrungsaufnahme frische, preiswerte belegte
mittag ein Salzbrezerl zu kaufen, dessen „Salzguß“ nicht wirklich Brote oder selbst gemachte Kuchen vom vielfältigen Angebot des Jau-
essbar bzw. essenswert aussieht. senverkaufsstandes im 1. Stock der selbst mitgebrachten Jause vorziehen.
Auch der vor kurzem eingeführte wöchentliche Verkauf gesunder Bio-
Ein Freudenschrei hallte durchs ganze Schulgebäude als Anfang Nahrung blieb nicht lange unbemerkt.
diesen Jahres zwei neue Automaten, bestückt mit Essen, welches Um die Mittagszeit teilt sich die Spezies in 2 Untergattungen: Während
wirklich essenswert war (z.B.: ein frischer Früchtemix, Jogurt,Salat die Fleischfresser das warme Mittagsmenü vorziehen, nehmen die Pflan-
usw.), das Tageslicht im BG/BRG St. Pölten erblickten. Doch ging zenfresser großteils die beschwerliche Reise hinaus in die freie Wildnis
mit der Zeit die unterste Lade dieses Drehautomaten kaputt, über die Straße bis zum Salatbuffet des Unimarkts auf sich.
welche bis heute noch nicht repariert wurde. Der bekannte Schützer der Art „BORGler“ Herr Mohr (Filialleiter vom
Unimarkt) erleichterte diesen Weg. Er platzierte 2 Automaten an der üb-
Ein Punkt, der bezüglich des Essensangebotes im Gym total ver- lichen Fressstelle auch genannt Pausenraum, und füllt diese 2-3 mal täg-
nachlässigt wurde, ist wohl der des Mittagsangebotes. Im Gegen- lich mit frisch geschnittenem Obst, selbst gemachten Salaten und anderen
satz zu anderen höheren Schulen, welche ein täglich variierendes Köstlichkeiten.
Angebot an warmen Essen in der Mittagspause haben, müssen sich
die Vegetarier mit den angepriesenen Striezel und Salzbrezerl zu- Zusammenfassend möchte ich als Ergebnis meiner langen Recherche
frieden geben, da sie dem täglichen Angebot an Schnitzel- und Le- feststellen, dass die Spezies der BORGler beim Aufrechterhalten ihrer
berkässemmeln nicht viel abgewinnen können. Lebensfunktionen durch Bereitstellung schmackhafter Nahrung von
Herrn Mohr, Frau Stiefsohn (Mittagsbufett) und sonstigen Jausenver-
Mir stellt sich noch die Frage ob sich das Angebot an Nahrungsmit- käuferInnen unterstützt wird. Einzig die erhöhten Preise der Automaten
teln im Gymnasium in der Josefstraße jemals ändern wird, oder ob machten der heimischen Art zu schaffen. Trotzdem dankt jedes einzelne
die SchülerInnen bis zum (baldigen) Zerfall des Gebäudes – wider Individuum der Spezies durch regelmäßige Einkäufe.
dem was die sie bezüglich richtiger Ernährung im Schulunterricht
gelernt haben – falsch ernährt werden. Abschließend möchte ich Special:
noch sagen, dass es gut ist, dass es überhaupt ein Essensangebot Jeden Mittwoch gibt es im BORG die Möglichkeit, statt den 0815-Sem-
in der Schule gibt, doch es ist auch nicht zu übersehen, dass dieses meln eine gesunde Bio-Jause zu kaufen. Angefangen von belegten Broten
noch billiger und qualitativ hochwertiger werden muss. bis zu Gemüselaibchensemmeln ist alles vorhanden. Leider ist das Preis-
Leistungsverhältnis nicht sehr ausgeglichen
Special:
Jeden Mittwoch ist eine der 42 Klassen auserkorenen eine mehr
oder minder gesunde Jause herzustellen und zu verkaufen. So ist es
möglich belegte Brote, Aufstrichbrote
bzw. Mehlspeißen um je 50 Cent pro
Stück zu erwerben und die Einnah-
men werden für einen guten Zweck
gespendet.

Seite 2
Ein Quantum Trost
Wenn dich der Heißhunger in der HAK/HTL
packt…
Special:
Von Montag – Freitag von 06:00 bis 12:30 Uhr gibt es ein zahlrei- Die Mensa der HAK und HTL St. Pölten ist ein eigenes Gebäu-
ches Angebot von Weckerl mit verschiedenen Belegen, Zucker- de am Schulgelände. Von Montag – Freitag von 11:00 bis 14:00
kipferl und Nussschnecken bis zu Schokoriegel, Fruchtmolken Uhr können sich alle SchülerInnen ein Menü aus dem Tagesplan
und Kaugummis, welche die Schüler während des Schulalltags aussuchen. Jedes Menü kostet zwischen 3 und 5 Euro und jeden
in Versuchung bringen. Doch ist nach der großen Pause unglück- Dienstag und Donnerstag gibt es sogar italienische Speisen.
licherweise meist alles ausverkauft, was ab und zu für knurrende Die Mensa bietet sehr viel Platz und da sie gleich neben den
Mägen sorgt. Hier muss ich nur noch hinzufügen, dass die Jause Schulen ist, geht sich ein Menü auch in einer Freistunde gut
täglich frisch geliefert wird, was der wohl beste Punkt an der Vor- aus. Leider wird die Mensa nicht so zahlreich besucht, da viele
mittagsjause ist. Schüler gar nicht wissen, dass es eine Mensa gibt und typisches
Kantinenessen im Laufe der Zeit wohl einen schlechten Ruf be-
Des Weiteren gibt es für die SchülerInnen, die am Nachmittag kommen hat.
Heißhungerattacken bekommen den sehr begehrten Drehautoma-
ten der Leckereien wie z.B. Kinder Pingui, Nusskipferl und Co.
In sich verbirgt. Dieser wird meist nach der Mittagszeit, trotz der
etwas überteuerten Preise, von einer Schar von HAK Schülern
„überfallen“ und ist danach oft leer aufzufinden.

Fazit: Auch wenn die HAK ihre schlechten Seiten hat – jedeR
HAK SchülerIn weiß wovon ich spreche – über das Essen haben
bis jetzt nur wenige ein schlechtes Urteil gefällt und wenn dann
wohl auch nur über die Preise.

Vergleich dich eifersüchtig!


Abschließend: Ein übersichtlicher Vergleich zwischen den schulspezifischen Angeboten.

Gym Josefstraße BORG HAK/HTL

Angebot Preis Qualität Angebot Preis Qualität Angebot Preis Qualität


Jause ☺☺ ☺☺ ☺ ☺☺ ☺☺ ☺☺ ☺☺ ☺☺ ☺☺
Automaten ☺☺☺ ☺ ☺☺* ☺☺☺ ☺ ☺☺☺* ☺☺☺ ☺ ☺☺*
Mittagessen ☺ ☺☺ ☺☺ ☺☺ ☺☺ ☺☺ ☺☺☺ ☺☺ ☺☺☺

*Gym und BORG verfügen über dieselben Automaten. Die Qualität im BORG wurde deshalb höher eingestuft, weil der Betreiber direkt gegenüber seinen Sitz hat und
daher in dieser Schule sogar mehrmals täglich den Automaten mit frischen Lebensmitteln füllt.

KREUZWORTRÄTSEL 1.Haare von Tieren


2.Sohn des Dädalus
3.Männername
4.Sprichwort: Es ist nicht aller Tage .....
5.Haartracht
6.Was versucht Peter Zwegat zu bekämpfen?
7.Nachname der deutschen Kanzlerin
8.Vorname des neuen US- Präsidenten
9.Hell oder auch eindeutig
10Scheibenförmigen (im Knie halbmondförmigen) Knorpel in einem Gelenk
11.Griechischer Wein
12.Vornehm
13.Protagonist in Herr der Ringe
14.Teil des Hauses
15.Lat. Pferd
16.Kf.: United Nations International
Children’s Emergency Fund
17.Tennis: Schlag mit bevorzugter Hand
18.Österreichischer Entertainer: Alfons.....
19.Getrocknete Stängel und Halme von
Getreide
20.Mitglied einer Regierung
21.Verrückt
22.Gegenteil von rein (hinein)
23.Letzter Verteidiger (bei z.B. Fußball)
24.Lat. Gebärmutter
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Ernesto ‚Che’ Guevara wurde am 14.Juni nischen Revolution zum Kommandanten nach Bolivien. Dort erhoffte er ebenso
1928 in Rosario, Argentinien geboren. Er ernannt und spielte eine wichtige Rolle durch eine Revolution, die amtierenden
war ein revolutionärer Marxist, hat Medi- im erfolgreichen Guerillakrieg. Als seine Diktatoren stürzen zu können. Er scheiter-
zin studiert, und war Guerillaführer. In Gu- größte militärische Leistung gilt die Ein- te aber. In Bolivien wurde er schließlich
atemala lernte er seine erste Frau kennen, nahme von Santa Clara am 29.Dezember am 9.Oktober 1967 von bolivianischen
die eine Regierungsangestellte war, und 1958 nach zweijährigem Guerillakampf. Regierungssoldaten gefangen genommen
ihn mit weiteren politischen Aktivisten Auf Grund seiner militärischen Leis- und erschossen.
bekannt machte. In Guatemala wurde er tungen wurde er am 9.Februar 1959 zum Guevaras Selbstverpflichtung zu revo-
auch das erste Mal mit seinem Spitznamen „geborenen kubanischen Staatsbürger“ er- lutionären Idealen machte ihn zu einem
„Che“ benannt. nannt. Nach dem Sturz des Diktators Ful- bedeutenden Revolutionär und Guerill-
Als in Argentinien 1995 der Sturz von gencio Batista, wurde er in der Regierung aführer in Kuba. Sein Abbild wurde vor
Peróns erfolgte und in Argentinien die Fidel Castros Industrieminister, und später allem für junge Menschen zu einem
Aussicht auf eine Revolution bestand, sogar Leiter der kubanischen Zentralbank. allgegenwärtigen Symbol
wollte sein Freund Ricardo nach Buenos Castro wollte nach der Revolution 1959 für Widerstand
Aires und versuchte Che zu überreden mit ein unabhängiges Kuba aufbauen. und Protest.
ihm die Revolution zu unterstützen. Che Ches kritische Haltung gegenüber der
lehnte dies aber ab. Sowjetunion, seine politische Sympathie
1995 begegnete Che Fidel Castro in Mexi- für China und Schwierigkeiten in der In-
co. Er schloss sich dessen Bewegung des dustrialisierung führten zu Konflikten mit
26.Juli an und ließ sich militärisch ausbil- Fidel Castro und zum Rücktritt Ches von
den. Anschließend unterstütze er die revo- allen Ämtern und seinem Verschwinden
lutionäre Bewegung Fidel Castros in Kuba. in der kubanischen Öffentlichkeit. Danach
Che Guevara wurde während der kuba- ging er in den Kongo und anschließend

Guerilla steht wörtlich für einen „Kleinkrieg“. Gemeint ist eine besondere Art der Kriegsfüh-
rung, die auch als Guerillakrieg bezeichnet wird.
Der Begriff des Guerilleros steht in diesem Zusammenhang für einen Untergrundkämpfer in
Lateinamerika.
Der Guerillakrieg gilt als Kampfform von Befreiungsbewegungen. Er beschreibt eine Kampf-
form oppositioneller (d.h. nicht in der Regierung vertreten oder von dieser befehligt)
einheimischer Truppen gegen eine feindliche Armee beziehungsweise Besatzungsmacht
oder aber - im Zusammenhang mit einem Bürgerkrieg (wie in Kuba) - gegen die eigene Regie-
rung.
Oft solidarisieren sich Teile der Zivilbevölkerung mit den Guerillas und bilden eine Einheit ge-
gen das Establishment. In solch einem Fall billigt die Bevölkerung den Guerillakrieg, unterstützt
diesen, oder nimmt sogar aktiv daran teil.
Guerillas haben politische Ziele (wie z.B. den Machtwechsel in Kuba), welche sie mit
militärischen Mitteln, aus dem Untergrund agierend, erkämpfen wollen.

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Heute ist es für uns kaum vorstellbar, dass
FRAUEN schlecht und ihr Aussehen reduziert. So sollte für viele Mädchen und Frauen ein Richtwert
Frauen- im Vergleich zu Männern vor einigen keine „gleichberechtigte Gesellschaft“ ausse- für ihr Verhalten, Auftreten und vorallem Aus-
Jahrzehnten noch nicht wählen gehen durften, hen. ehen. Einige Frauen setzen Schönsein und
kein Eigentum besitzen durften, nicht arbei- Viele Frauen wollen heute alle das Gleiche, Glücksein gleich und sind zutiefst unzufrie-
ten gehen durften, kein Recht auf Schwan- nämlich genauso viel verdienen wie Männer, den, wenn sie diesem „Schönheitsideal“ nicht
gerschaftsabbruch hatten und, dass Gewalt an die gleichen beruflichen Aufstiegschancen, ei- entsprechen. Diesen „Schönheitswahn“ gibt
Frauen noch als völlig legitim angesehen wur- nen gleich großen Anteil an der Macht in un- es jedenfalls schon viel zu lange und die An-
de. Leider ist Gewalt an Frauen heute immer serem Land und nicht vor die Entscheidung sprüche an die „schöne Frau“ werden immer
noch nicht aus der Welt geschafft und hat ver- „Karriere oder Kind“ gestellt werden. All das höher und absurder. Wenn von Schönheit ge-
schiedene Facetten und Erscheinungsformen. sollte eigentlich selbstverständlich sein, doch sprochen wird, geht es nämlich immer nur um
Unterdrückung von Frauen zeigt sich nämlich das ist es nicht. Wenn Gleichberechtigung der die äußere Hülle. Sehr eintönig und oberfläch-
am offensichtlichsten im Zusammenhang mit Geschlechter schon Realität wäre, dann müsste lich und so ein Kriterium soll wirklich unser
Gewaltausübung. Im Laufe der Jahre hat sich man ja nicht mehr darüber reden. Offenbar ist Glück bestimmen? Die Idee eines „survival
vieles geändert und es kam zu vielen Verbesse- die Freiheit, die wir heute in unserer Lebens- of the prittiest“ ist also ziemlicher Blödsinn
rungen für die Situation der Frau in unserer Ge- planung genießen sollten, nicht so leicht zu und niemand sollte fürchten, nicht attraktiv
sellschaft, doch diese hat es einzig und allein handhaben. Scheinbar werden die Frauen au- genug für diese Welt zu sein. Das Problem ist,
wegen der Frauen gegeben, welche die Unter- tomatisch in die alten Rollenmuster gedrängt, dass uns die Schönheitsindustrie etwas ganz
drückung und Benachteiligungen nicht hinneh- vor allem wenn Kinder kommen. Weil Frauen anderes einreden will, nämlich, dass wir die
men wollten und die für ihre Rechte gekämpft in den meisten Fällen weniger verdienen als schön genug sein können. Die Haut könnte
haben. Doch trotzdem sind die Frauen in un- Männer, bleiben sie daheim. Nichts wird in weicher sein, der Po fester, die Augen größer,
serer Welt noch immer nicht gleichberechtigt. unserer Kultur so streng unterteil, besetzt und die Wimpern dichter,….. Würden Frauen und
Die ungleichen Machtverhältnisse in der Ar- bewertet wie die Geschlechter und ihre Rollen, Männer sich plötzlich schön finde, drohten der
beitswelt, die es Frauen nicht ermöglichen ver- die sie zu spielen haben. Schönheitsindustrie Milliarden verluste. Man
mehrt Spitzenpositionen zu erreichen oder sie Jede/r von uns ist sich ziemlich klar darüber, könnte meinen dem Schönheitsdiktat könnte
in das typische Rollenbild „Hausfrau“ drängt. was eine frau ist. Diese Vorstellung setzt sich man sich einfach nicht entziehen, doch dem
Genauso findet man dieses Ungleichgewicht in aus vielen Faktoren zusammen: Erziehung, Vor- Schönheitsterror kann jede/r aus dem Weg ge-
der Politik, Wirtschaft und auch in zwischen- lieben, Erfahrungen und eine Menge Klischees hen, der will. Schönheit ist eine willkürliche
menschlichen Beziehungen. Frauen werden aus Film, Medien, Literatur und Fernsehen er- Norm, deren Maßstäbe höchst individuell und
sehr oft als ökonomisch-abhängig bezeichnet zeugen ein Bild in unseren Köpfen, das uns mit auch sehr flexibel sind. Wer schön ist, ist nicht
und nicht selten werden Frauen nur auf ihr Ge- der Zeit zum Maßstab wird. Dieser Maßstab ist automatisch ein besserer Mensch.

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WILLKOMMEN BEI DEN SCH´TIS
Seiner Frau Julie zuliebe wollte sich der Postbeamte Philippe an die Côte
d‘Azur versetzen lassen, wird aber wegen eines dreisten Schwindels ins
nordfranzösische Bergues verbannt. Die Gattin denkt nicht daran, ihm zu
folgen, also muss er allein losziehen und befürchtet Schlimmes. Das Gegen-
teil tritt ein: Kollegen wie Antoine werden Freunde, der Dialekt „ch‘timi“ ist
einfach und seine Frau vermisst Philippe auch nicht….
Dieser Film ist einer der erfolgreichsten französischen Komödien, und das zu
Recht: Eine herzerfrischende Komödie, die spielerisch Vorurteile unterläuft
und Klischees gekonnt auf die Schippe nimmt.
Regie: Dany Boon
Darsteller: Kad Merad, Dany Boon, Zoé Felix

LET’S MAKE MONEY


„Die Welt ist ungerecht!“ ist eine längst bekannte Tatsache. Aber warum genau dem so
ist, muss noch näher geklärt werden. Dieses Problem beleuchtet die österreichische Do-
kumentation „Let‘s Make Money“. Der Regisseur Erwin Wagenhofer (Feed The World)
nimmt seine Zuschauer mit auf eine Reise durch die globalisierte Welt. Er deckt im Detail
auf, wie die westliche Elite ihr Geld auf Kosten der Wehrlosen in den Entwicklungsländern
vermehrt. Dabei liefert er eine messerscharfe Analyse des heutigen Finanzsystems, das
bekanntermaßen gerade eine schwere Krise durchläuft.

Mit „Let’s Make Money“ ist Erwin Wagenhofer eine beinahe geniale Analyse des heutigen
Finanzsystems gelungen. Der Film schafft es, in verständlichen Bildern zu erläutern, wie
das Geld um den Globus flitzt. Dass Wagenhofer den Film nur mit Hilfe seiner Assistentin
Lisa Ganser erstellt hat, klingt fast schon unglaublich

DER MANN DER NIEMALS LEBTE


CIA-Agent Roger Ferris ist mit allen Wassern gewaschen. Er agiert im Nahen
Osten undercover, um seinem Land wichtige Informationen im Kampf gegen
den Terrorismus zu verschaffen. Als Europa von mehreren schweren Bomben-
anschlägen erschüttert wird, soll Ferris die Urheber aufspüren. Er versucht, das
Netzwerk des Terrorchefs Al-Saleem zu finden, jedoch ohne einen entschei-
denden Schritt voranzukommen. Verkompliziert wird die Mission zusätzlich,
als Ferris sich in die Krankenschwester Aisha verliebt...Explosiv, rasant, fieb-
rig in den besten Szenen - aber eben auch nach klassischem Muster gestrickt:
‚Der Mann, der niemals lebte‘ ist ein solider, aber kaum überraschender Film
von Ridley Scott.

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EVENTS
Am 20.Dezember ist es wieder so weit:
In diesem Sinne: Get ready for a big party!
Melting Pot VII
Wie jedes Jahr, wir das VAZ von bekannten Künstlern
Andere große Events in STP und Umgebung
besucht aber auch neue Künstler können, in ihrer jewei-
ligen Kategorie, ihr Können auf der Bühne unter Beweis im Dezember:
stellen.

Zur Auswahl stehen die Kategorien: Bands, Alternati- 12.12 CITY OF BASS im Warehouse (Eintritt: 5 €)
ve, Beats & Reggae, Senior Lounge, Visual Artist und 20.12 Melting Pot VII im VAZ, STP
Specials. 23.12 All-Inclusive Party im Club Maquie
Das entgültige Line Up wird am 7.Dezember auf www. (Eintritt: 19,90 All-Incl.)
meltingpot.at bekannt gegeben. 26.12 Bruce Wayne Birthday Massacre, Madhouse
(50l Freibier!)
Karten: 31.12 Silversterparty im Madhouse
erhältlich im VAZ und allen Geschäftsstellen von 25.12 X-Mas Special Deluxe im Warehouse
Österreich-Ticket und online (www.oeticket.com, Tel.: 24.01 HTL-Ball im VAZ, St.Pölten
01/96096) (Schüler 17€, Erwachsene 24€)

VVK: € 6,00
AK: € 8,00
VVK-Ermäßigung: € 5,00 (Die Ermäßigung gilt für Mit-
glieder der BA-CA und der Raiffeisenbanken!)

Cocktails selber mixen


Mojito Die kubanische Erfrischungsoase.
Glühwein Der Klassiker im Winter.
Geschmack: süß-sauer ~ 20% vol.
Geschmack: süß ~ 12% vol.
Zutaten:
Zutaten:
5 cl Rum (weiß) - Tipp: Havana Club 3 anos!
1l Rotwein
6 cl Mineralwasser (prickelnd)
2 Orangen
3 cl Limettensaft (süß)
5 Gewürznelken
Ca. 10 Minzblätter
2 Zimtstangen
(3 TL) Rohrzucker – Nach
Zucker (Kristall) – Nach Geschmack variierbar
Geschmack variierbar
Zubereitung:
Zubereitung:
Rotwein mit den Gewürzen und den geschälten Orangen 1 Stunde
In einen Behälter den Rohrzucker, Limettensaft (oder 4 Limetten-
lang
Achtel) u. ca. 10 Minzeblätter geben. Einen Stössel fest nach unten
zugedeckt erhitzen, aber nicht kochen lassen, da sich sonst der Al-
drücken u. leicht drehen, damit die Aromen der Minze freigegeben
kohol verflüchtigt.
werden u. mit dem Limettensaft vermischt werden.
Danach den Glühwein noch mind. 1/2 Stunde ziehen lassen.
Crushed Ice und Havana Club dazugeben, umrühren, und mit kal-
Gezuckert wird der Glühwein
tem, prickelndem Mineralwasser auffüllen. Dann noch einmal kurz
nach persönlichem Geschmack.
umrühren. Den Mojito mit einer Limetten- oder Zitronenscheibe
Anschließend durch ein Sieb
garnieren u.mit schwarzem Strohhalm servieren.
gießen, und vor dem Trinken
erwärmen.
Tipp: Die Minze nicht zerkleinern, sonst trinkt man beim Mojito
kleine Minze-Stücke mit.