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Weniger als 20 Prozent der Bevölkerung der Lager Tinduf sind sahrawischen

Ursprungs (Wiederkehrender)

Laâyoune-Weniger als 20 Prozent der Bevölkerung der Lager Tinduf in Südalgerien sind
sahrawischen Ursprungs, erklärte Hamada El Bihi, ein marokkanischer Staatsbürger, der 40
Jahre in diesen Schandelagern festgehalten wurde, bevor er die Rückkehr in den Schoss des
Mutterlandes antritt.

„Weniger als 20 Prozent der Einwohner der Lager Tinduf entstammen Laâyoune, Es-smara
oder Boujdour. Der Rest sind Tuaregs und Staatsangehörige von Nachbarländern wie
Mauretanien, Mali, Niger und Tschad“, sagte er MAP gegenüber.

Herr El Bihi, Präsident der in Laâyoune ansässigen Sahara-Liga für Demokratie und
Menschenrechte, verwies darauf, dass die Front Polisario seit Ausbruch des Konflikts die
Zahl der Einwohner dieser Lager aufgebauscht habe, um diesen Konflikt aufrechtzuerhalten
und mehr Hilfe von Geberländern und internationalen Organisationen zu ergattern.

Aus diesem Grund lehnen die Front Polisario und deren Pate Algerien die Volkszählung
dieser Lager trotz dringender Anrufe mehrerer internationaler Organisationen ab, stellte er
die Erklärung auf, nachschiebend, dass die Männer, Frauen und Kinder in diesen Lagern
gegen ihren Willen festgehalten werden und von der Bande der Separatisten ausgenutzt
werden, die daraus ein echtes Geschäft machen.

Dieser marokkanische Staatsbürger sahrawischer Herkunft, der 2014 nach vier Jahrzehnten
der Hölle Tinduf ins Königreich zurückgekehrt war, stellte fest, dass die Führer der Front
Polisario im Rahmen des Befehls der algerischen Generäle, angesichts des seitens Marokkos
im Rahmen der Autonomieinitiative vorgeschlagenen „ernsthaften und glaubwürdigen“
Projekts, "Utopien und Lügen" an die Bevölkerung Lahmada verkaufen, um den Konflikt
aufrechtzuerhalten und das Beste daraus zu holen.

Diese beiden Parteien hegen keine Lust, den Sahara-Konflikt beizulegen, weil sie, im
Gegensatz zu Marokko, das ernsthafte Ambitionen aufgebracht hat, kein Interesse daran
hegen, diesen Konflikt endgültig zu schlichten, stellte er die Bemerkung auf.

El Bihi, der von der Front Polisario zum Studium nach Kuba, Venezuela und Libyen
verschickt wurde, sagte, dass die marokkanische Sahara in den letzten Jahrzehnten ihr Gesicht
"radikal" verändert und einen "qualitativen Sprung" und eine "beispiellose Dynamik" erlebt
habe, was von allen ausländischen Delegationen, die sich dorthin begeben, bestätigt wird,
welche erklären, dass die Sahara der 70er, 80er oder 90er Jahre des letzten Jahrhunderts
„nichts mit der Sahara von heute zu tun habe“.

Er stellte die „kolossalen“ Projekte Marokkos in den südlichen Provinzen unter Führung
seiner Majestät des Königs Mohammed VI. in den Vordergrund, das Beispiel der
Fertigstellung der Schnellstraße zwischen Agadir und Dakhla, das „gigantische“ Projekt des
Atlantikhafens in Dakhla, die Flughäfen Laâyoune und Dakhla, die Entsalzungsstationen für
Meerwasser, die Sportanlagen, die Krankenhäuser, die medizinische Fakultät in Laâyoune
usw… aufführend.
Er fügte hinzu, dass das Management der Gesundheitskrise im Zusammenhang mit der
Pandemie des neuen Coronavirus aufgezeigt hat, dass das Königreich ein „großes“ Land ist,
das Millionen von Masken in europäische Länder ausfuhrt, und ein stabiler Staat, dem es
gelungen ist, den Schock der Krise aufzusaugen.

Der Präsident der Sahara-Liga für Demokratie und Menschenrechte prangert auch das Klima
des Terrors an, das durch die Front Polisario in den Lagern Tinduf weht, indem sie den
Beschlagnahmten die Rechte auf Meinungsäußerung, freie Bewegung und freie Wahl
wegnimmt.

"Ich habe 40 Jahre in Tinduf zugebracht und hatte nie das Recht, zu wählen bzw. Kandidat bei
einer Wahl zu werden", erklärte er, die Welle von Verschwindenlassen und willkürlichen
Verhaftungen aufführend, welche zuletzt gegen Gegner und Menschenrechtsaktivisten in den
Lagern verübt wird, davon die Verurteilung eines unschuldigen 70-Jährigen zu 5 Jahren
Gefängnis bar rechtlicher Grundlage bzw. Rücksicht auf sein Alter.

Nach deren Verhaftung seien diese Menschen Opfer unfairer Prozesse vor Militärgerichten,
die gegen internationales Recht und Konventionen verstoßen, sagte er und sprach sich gegen
das Schweigen internationaler Organisationen angesichts der von den Separatisten
verursachten Angst und Unterdrückung aus.

El Bihi, der sich vor der 4. UNO-Kommission mehrmals gegen Menschenrechtsverletzungen


in Tinduf äußerte, forderte den algerischen Staat dazu auf, für dessen rechtliche und
moralische Verantwortung des Schutzes der Beschlagnahmten einzustehen, soweit seine
Militärprozesse massive Verstöße gegen Menschenrechte auf seinem Hoheitsgebiet zustande
bringen, und sich an der Suche nach einer Lösung für diesen Konflikt auf Grundlage der
seitens Marokkos als Projekt „ohne Gewinner bzw. Niederlage“ vorgeschlagenen Autonomie
zu beteiligen.

El Bihi appellierte auch an die marokkanischen Bürger, die gegen ihren Willen in Tinduf
festgehalten werden, sich gegen die "korrupte Führung der Front Polisario aufzulehnen" und
in den Schoss des Mutterlandes zurückzukehren, sowie an die marokkanischen Medien, sich
der Propagandakampagne zu stellen, welche von der Front Polisario orchestriert und von den
algerischen Geheimdiensten finanziert wird.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com