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33 ab – abfliegen

zen Abend fernsehen x Sehen wir uns


kennzeichnet einen Buchstabenbereich
A heute / morgen Abend? x Eines Abends
stand sie plötzlich vor meiner Tür. x
A

 ab [ap]:
Wort gehört
(Gruß): GutenzumAbend! x Wann esst ihr zu
Goethe-Zertifikatswortschatz
(am) Abend?; * der Heilige Abend: B1 der
M
1. 〈bei Angaben zur Zeit oder zu einer 24. Dezember: Den Weihnachtsbaum
Reihenfolge; mit Dativ und Akkusativ〉 stellen wir erst am Heiligen Abend auf.
von ... an, von: Ab erstem / ersten Sep- 2. Veranstaltung am Abend: Für die
tember fährt der Zug täglich. x Jugendli- Senioren findet einmal monatlich ein
che ab 16 Jahren / Jahre dürfen Wein gemütlicher Abend im Gemeindezen-
kaufen. x Sie arbeitet ab kommendem / trum statt.
kommenden Mittwoch als Praktikantin  abends [�a�bnts]:
bei uns. am, jeden� � Abend: Er kam erst spät
2. 〈elliptisch〉 (umgangssprachlich) los(e), abends zurück. x Der Kurs findet abends
weg: Der Knopf ist ab. x Wir müssen die statt.
Fenster streichen, die Farbe ist fast ab.  das Aben|teu|er [�a�bnt�y�], des Abenteuers,
3. * ab und zu: manchmal: Er kommt ab die Abenteuer: � �
und zu vorbei. Stichwort mit Trennmöglichkeiten
außergewöhnliche Situation [voller
 ab|bie|gen [�apbi��n], biegt ab, bog ab, ist Gefahr]: ein großes / spannendes / aufre-
abgebogen: � Aussprache [IPA] x ein Abenteuer
gendes Abenteuer
die Straße, auf der man gerade fährt, suchen / erleben / bestehen.
verlassen und in einer anderen Richtung  aber [�a�b�]:
weiterfahren: falsch / links / rechts 1. drückt einen Gegensatz aus: jetzt
abbiegen x An der Ampel müssen wir Artikel
nicht, aber später x Er schlief, aber sie
abbiegen. war wach. x Aber ich will das nicht!
 die Ab|bil|dung [�apb�ld��], der Abbildung,
Genitiv Singular
2. verstärkt eine Aussage: Aber ja /
beim Substantiv
die Abbildungen: Nominativ Plural x Das ist aber ein schö-
gern / natürlich!
Darstellung in Form von Bildern oder nes Bild! x Das war aber knapp!
Zeichnungen: Das ist ein Wörterbuch Definition (Erklärungum
3. wird verwendet, dergegen
Bedeutung)
etwas zu
mit vielen / zahlreichen / farbigen Abbil- protestieren oder ein Verhalten zu kriti-
dungen. 3.sieren:
PersonAber,
Singular
aber, Präsens
meine Herren! x Aber
ab|bu|chen [�apbu�xn], bucht ab, buchte ab, 3.ich
Person Singular Präteritum
bitte Sie! beim
hat abgebucht: �  ab|2.
fahPartizip (Partizip fährt
|ren [�apfa�r�n], Präteritum)
ab, fuhr ab, Verb
ist
von einem Konto nehmen: Die Miete Hilfsverb
abgefahren:zur Bildung des Perfekts
wird Anfang des Monats automatisch einen Ort mit einem Fahrzeug verlassen:
[vom Konto] abgebucht. Der Zug ist pünktlich abgefahren. x
die Ab|bu|chung [�apbu�x��], der Abbu- Schade, dass wir morgen schon wieder
chung, die Abbuchungen: abfahren müssen.
das Abbuchen: Die Abbuchung des Rech-  die Ab|fahrt [�apfa��t], der Abfahrt, die
nungsbetrags von Ihrem Konto erfolgt in Abfahrten: �
den nächsten Wochen. 1. Beginn einer Fahrt: sich vor der
das Abc [a(�)be(�)�tse�], des ABC[s]: Abfahrt von allen verabschieden x Vor-
� Abc lernen / aufsagen.
1. Alphabet: das Beispiel
sicht beifür die Verwendung
Abfahrt des Zuges! (Wortgruppe)
2. Wissen, das man als Grundlage 2. Stelle, an der man eine Autobahn ver-
braucht: Mein Vater hat mir das Abc des Beispiel für dieAn
lassen kann: Verwendung
der nächsten(Satz)
Abfahrt
Fußballs beigebracht. müssen wir die Autobahn verlassen.
ab|dre|hen [�apdre��n], dreht ab, drehte ab,  der Ab|fall [�apfal], des Abfall[e]s, die Abfälle
abgedreht: In[�apf�l�]:
dieser Bedeutung wird das Perfekt
1. 〈hat〉 etwas stoppen, indem man einen
haben gebildet.
Reste, die übrig bleiben, oder Dinge, die
Hahn schließt oder Schalter benutzt: das
mit
man nicht mehr behalten will: Abfälle in
Licht / Radio / Wasser abdrehen x Wenn die Tonne werfen x Die Socken sind
du nicht bald zahlst, drehen sie dir den kaputt und kommen in den Abfall.
 der Ab|fall|ei|mer [�apfal|aim�], des Abfall-
Strom ab. In dieser Bedeutung wird � das Perfekt
2. 〈hat / ist〉 den Kurs ändern: Das Boot
fuhr erst auf uns zu, drehte dann aber ab.
mit haben oder sein gebildet.
eimers, die Abfalleimer:
Eimer für den Abfall: den Abfalleimer
 der Abend [�a�bnt], des Abends, die Abende: säubern.
� Nachmittag und Nacht,
1. Zeit zwischen ab|flie|gen [�apfli��n], fliegt ab, flog ab, ist
wenn es draußen dunkel wird: den gan- abgeflogen: �
ie deinenabhängig
Eltern guten Willen, sein. aber ich finde, du
4.
3. zu einem
solltest
〈abhängiger, das nicht Spieler
amtun. der eigenen Mann-
abhängigsten〉 mit der  ähn|mitzunehmen:
lich [���nl�c], ähnlicher, die Kinder amnach / von der
ähnlichsten:
m 3. tun,besonders
schaft
Sucht spielen:
was verlangt Gib nach endlich
wird;einer ab!
sich an etwas
Droge; süch- Schule
fast gleich: abholen ¸ähnliche
x Kannst du mich
Interessen bitte
/ Gedan-
ist 5. aussprechen
halten:
tig: vomdie Gesetze
Alkohol oder/ von mitteilen:
achten Drogen seine
x Vorfahrt
/ von am
ken/xvom Er sieht Bahnhofseinem abholen?
Bruder sehr ähn-
Stimme
achten!
Schmerzmitteln abgeben (an einer
abhängig sein. Abstimmung  das Abi
lich.;|tur* jemandem
[abi�tu��], des Abiturs,
ähnlich sehendie Abi- 
die|he
 ab Ach|ben
oder |tung
Wahl[�aphe�bnteilnehmen)
[�axt��], ], hebt x Der
der Achtung:
ab, hobMinister
ab, hat ture 〈Plural selten〉:
(umgangssprachlich): � so, dass es zum
1.
gab eine
Einstellung,
abgehoben: Erklärung �
dass zueine den Vorfällen
Person, Sache ab. 1. letzte Prüfung
Charakter einer Personan höherenpasst:Schulen,
Es sieht
und  1ab|1.
hän
hohenetwas| in die Hand nehmen und nach
gen Wert[�aph���n],
hat und hängt
entsprechendab, hing ab, Homonyme
besonders
dir ähnlich,am (sehr
dass unterschiedliche
Gymnasium:
du mal wieder das zu Abitur
spät
chäd- hat abgehangen:
behandelt
oben bewegen: werden vor muss:dem Austeilen aus Achtung der Kar- Bedeutung
machen
kommst./ bestehen oder Grammatik) x das schriftliche
ren. 1. von
vor
ten seineneinerEltern
abheben Person,
lassen xSache
x Durch abhängig
diese
Das Telefon Tat sein:
ist
klin- Ah|nung
 die Abitur in[�a�n��],
Deutsch.der Ahnung, die
at gelte, aber sie hob [den Hörer] nichtdirab.
Wie
sie sehres weitergeht,
in meiner hängt
Achtung jetzt von
gestiegen. 2. höchster Abschluss an Schulen, der
Ahnungen:
45 2.ab.vom x Das
dient hängt
dazu,
eigenen vor davon
Konto etwas ab,
zuob
holen: noch
warnen
am genug
oder
Automa- zum
Gefühl, Studium dass Anhängerin
an Hochschulen
etwas geschieht: – eine
anlegen
berechtigt:
Zeit/Aufmerksamkeit
um
ten ist.
beixder FürBank michGeld hängt
zuabheben viel von
bitten: x seiner
Achtung,
Ich das
dunkle / kein / böseAbitur Ahnung habenhaben;
x Für diesen
* keine
Entscheidung
Stufe!
habe Euro ab.
x Achtung,
200 zum Achtung,
Einkaufen eine von Durch-
mei- Beruf
Ahnung braucht habenman kein Abitur.
(umgangssprachlich):
n wur- 3.
2. (Jugendsprache)
sage!
nem Person, Kontodie von einer
abgehoben. Sache, Person
entspannen: Nach die Ab
oder
nicht|kür auf |zung
wissen: einer[�apk�rts
Liste
Ich habemarkieren:
��],
keine der die Lot-
Abkür-
Ahnung, wo
habe  acht3.| sich vom¸Boden lösen: Das Flugzeug
überzeugt
zig
der Schule
[�axts oder
will
�c ] (in begeistert
er nur
Ziffern: noch ist:
80): Die
abhängen. Partei tozahlen
zung,
sie ist.die ankreuzen.
Abkürzungen: � A
bgege- |beschleunigt
hän|genimmer
2ab verliert
achtzig �
[�aph���n],
Personen mehr
stark, x Mit Anhänger.
hängt
bevor esab,
achtzig hängte
[ Jahren]
abhebt. ab,  an |kün
Aids |di|]gen
1.[e�ts
Weg, der[�ank�nd��n
〈meist kürzer
ohneist: ], kündigt
eine
Artikel〉: Abkürzung an,
Aufga-
.
 ab|ho|len
die An
hat
fühlt
1.
rin,
|hän
|res
die abgeholt:
Advon
 anzeigen die|der
|ge
abgehängt:
er
se
sich |rindazu
[�apho�l�n],
Anhängerinnen:
–[a�dr�s�],
[�anh���r�n],
arbeiten
Stelle
zu
holtalt.
trennen,
ab, holte
der Adresse,
der Anhänge-
ab, hat
wo es befestigt
die
kündigte
gehen
sehr
1.
�gefährliche
2. mitteilen,
der Wort,
Körper
/ nehmenan, hat Infektion,
dass
dasnicht
gekürzt etwas
gegen

/angekündigt:
wählen.
wird:
bei der sich
geplant istund
Die Abkür-
Bakterien oder50
M
mir Frau,
1.
ist:sicheindie
Adressen: Bild
geben von von einer
lassenderPerson,Wand Sache über-
abhängen
und mitnehmen: xDer geschehen
zung
Viren»usw.« wehren wird: Sie hat
bedeutet
kann: ihren
»und
Bisher soBesuch
kann Aids /
weiter«.
zeugt
1.
Diegenaue
Müll oderAngabe,
hinteren
wird begeistert
immer Waggons woist:
dienstags eine Diese
werden Person Sportart
am
abgeholt. nächs-
wohnt:x ab|lau
sich
noch|fen für morgen
[�apl
nicht aufn],angekündigt.
geheilt läuft
werden. x Der
ab, lief ab, Kurs
abge-
 an|zei
ten|gen
hat
Wie
Du bereits
Bahnhof
ist[�ants
kannst / lautetviele
dein Anhängerinnen
aabgehängt.
Ihre
Heft Adresse?
nach an,der gefun-
Stunde an, bei die kann
Aka
laufen: |de |
leidermie � nicht� wie bekommst
[akade�mi�], angekündigt
der Akademie,dustatt-
/ kos- den.
2.
mir (umgangssprachlich)
Folgeabholen. von � �
i�n

Buchstaben
], zeigt zeigte
schneller
und Zeichen,sein Stilschicht,
Solche
1. 〈ist〉
finden.
die Akademien zu der[akade�mi��n]:
Medikamente
f ließend das Wort
einen Behälter gehörtoder Ort
nur
hat angezeigt: in der Apotheke.
an|he1.|ben
2.
und
die zu
der daher
ein [�anhe�bn
einemZielweit
Polizei im
Ort ], hebt
hinter
Internet
oder kommen,
zuständigenan,
sich hob
lassen:
bezeichnet:
um an,
eine hat
Er
Ich
Person
Behörde der 2.
Apo 〈+|the
verlassen:
Institutionsich〉 |kermit
schon
für dem vorher
Forschung
[apo�te�k�], zu
Abtrocknen erkennen
oder
des warten,
Bildung:
Apothekers,
nn- angehoben:
konnte
melden:die
schicke
mitzunehmen: dir Polizei
einedie
jemanden �E-Mail,/Kinder
die anderen
wegen wie nach /Teilneh-
ist denn
Betrug von
anzei- der sein:
bis das
die Das
Akademie
Apotheker, Gewitter
Wasser die
der den|the
hatte
vonWissenschaften
Apo |keschon
sich
Tellern |rinabgelau-
/ Stun-
[apo-
1.
mer
deineeinxabhängen.
Schule
gen kleines
Adresse?
abholen
eine Geburt Stück
x Kannst
beimnachStandesamt
oben
du mir heben:
mich malbitte den
fen ist
Künste. vorher
�te�k�r�n], x Das angekündigt.
der Wasser läuft imdie
Apothekerin, Waschbe-
Apothe-
e  ab|hän
Heb
bitte
am | / die
anzeigengigmal dein
[�aph���c
vomAdressexBahnhof Glas
Hast du ]: an,
dieser damit
den Website
abholen? ich
Diebstahlgeben? denange-  die
der An
Ak
cken |ku
kunft
kerinnen: schlecht
[�aku�],[�ank�nft],
ab. Akkus,
des der Ankunft:
die Akkus:
mung 1. von
Tisch
der Abi
 das Ad
zeigt?|vent
|turabwischen
bestimmten
[at�v�nt],
[abi�tu�� ¸],kann.EinfAbiturs,
des lüssen entschie-
Advent[e]s, die dieAbi- 2. 〈ist
das
Gerät
Person, Ankommen
/zum hat〉
die Speichern
eine an einem
der Reihe
Apotheke nach
von Ort:
zu Die
Strom:
leiten verschie-
Der
darf:
ster 2.
den: erhöhen:
Advente:
ture Das ist
〈Plural selten〉:
Informationen die
vom �Miete
Preis / /Preise
Zufall
für den Benutzer dar-x anheben
abhän- Ankunft
denenvon
Akku
Dieses Zielen
Mitteldes Zuges
meinemgehen:
hat mir verzögert
alle
dieLäden
Handy sich
ist leer.nach
Apothekerin x Der
n ab. Dieletzte
1.
gig.
die
stellen: gute
x Seine
vier Note
Wochen
Prüfung
Die Eltern
Waage hebtvor seinen
anmachtenWeihnachten:
höheren
zeigte Durchschnitt
50 ihre Erlaub-
Schulen,
kg an. die
x Wie Das
etwas.
einem
Akku Wort
empfohlen. x Wir
vom hat
passenden zwei
wurden
Laptop Bedeutungen.
hältbeibis
Geschenk unserer
zuablaufen
acht Stun- x
ab, an. davon
nis
Stimmung
besonders
kann ich mir abhängig,
imdie
am Advent
Gymnasium:
Größe dass er Dateien
genießen.
der um zehn
das Abitur Ich|pa
 der Ankunft
Ap
den habe |ratbereits
(speichert /[apa�ra�t],
bin die erwartet.
Strom ganze Gegend
fürApparat[e]s,
des acht Stunden abgelau-
die
an|hö
 der Af ||ren
wieder
machenfe
anzeigen [�anhø�r�n],
zu
[�af�], bestehen x das schriftlichehat
Hause
des
/lassen? sei.
Affen, hört an,
die hörte
Affen: an, fen,|lakonnte
 die An
Betrieb).
Apparate: |ge [�anla���],die Katze deraber
Anlage,
nichtdie Anla-
finden.
sein:  an|zie
1. |Tier,
angehört:
hen [�ants
Abitur das
in mitanregen
Deutsch.
i��n],dem ziehtMenschen
an,– zog
Anschluss
nah
an, hatver- Ak|ti|on [ak�ts
 die gen:
technisches io�n], der Aktion,
(besonders elektrisches)die
dir 1.
2.
wandtaufmerksam
höchster
angezogen: ist: Der �Abschluss
zuhören:
Affe anHast
schälte diedu
Schulen, [dir]
Banane der die 1. Park:Ein
Aktionen:
Gerät: ��
dasFernseher
Grillen inist
öffentlichen
ein komplizier- Anla-
genug CD
1. einen
wie
zum schon
ein
Studium angehört?
Mensch.
Teil desan Körpers x Bitte
Hochschulen mithören Sie
berechtigt:
Kleidung gen.
1.
tergemeinsam
Apparat. geplante und durchge-
an
einer 2.
meine
das 〈+
drückt
bedecken: sich〉
/ kein Vorschläge
aus, sich
Abitur
Zieh dassfür
dir /man
haben ein
mich
bitte Haustier
fürdoch
Für
xeine einen oder
erst
diesen
Jacke /ein-
Mann,dich  der 2. |pe|tit
ApGelände
führte
A bestimmten
Maßnahme: und Gebäude
[ape�ti�t], für einen
eineAppetits:
des Aktion zuguns-
Sie Kind
mal
Jungen
Beruf
warm an!entscheiden:
wenig
braucht
an. x Er Achtung Wir
keinwollen
mansportlich
war empfindet:
Abitur. uns eine
angezogen. Blö- x ten auf oderZweck:
Lustkrebskranker Freude militärische
Kinder Anla-
x militärische
am Essen: Ich hätte
e
ch Sie|kür
2.
Katze
die Ab
der 〈+ Affe!
wartete /|zungbereits
sich〉noch beim keineHören
[�apk�rts Kinder
fertig einen anschaffen.
��],angezogen bestimmten
der Abkür- vor gen
Aktionen Die Schule
jetztxAppetit gegenaufein darfLand.
einen die Anlagen
Salat. x Bei deseuren
sie-
n. ag|gres
3.
zung, |Tür.
der(süddeutsch,
Eindruck sivdie bewirken:
[a�r��si�f],
Abkürzungen: � / Seine Stimme
österreichisch)
Er
aggressiver, Anord-
am M Komparativ
Sportvereins
2. etwas, was beim Adjektiv
benutzen.
man
Gesprächsthemen kann einem ja der
3. Gerät(e)
tut; Handlung: Das
te ab, nungen
hörte
1.
2. Weg,
aggressivsten:
durchder sich oder heiser
Ziehen Aufträge
kürzer an.
fester x geben:
Für
ist: eine
machen: mich Sie
Abkürzungdie mir
hat
hört sich Superlativ
war
Appetit einevergehen!beim
reichlich Adjektiv
für einen bestimmten
sinnlose
x Guten Aktion.
Appetit! Zweck:
angeschafft,
das
bereit,
gehen
Handbremseso /an,andere alsdich
nehmen /ob /anzurufen.
sie
anzugreifen:
die schon aufgegeben
wählen.
Schraube Wer
/xdas
eine zahlt,
aggres-
Seil ak| Ap
 der |plaus
Die[ak�ti�f],
tiv Heizung muss
aus], gegen
aktiver,
[a�pl eine neue
am aktivsten:
des Applauses:
hat
stigt schafft
hat.
2.
sive Wort,
anziehen. an.
Spielweise
das gekürzt x aggressiv wird: Die reagieren
Abkür-x Anlageund
(gern
positive oft) �
ausgetauscht
Reaktion selbst werden.
deshandelnd
Publikums, Ichbeson-
xoder sich
nx die An
3.
Jetzt
zung |schaf
etwas sei
attraktiv»usw.« |fung
beim
doch [�an�af��],
Hören
nicht
bedeutet
wirken: erkennen:
gleich»und
anziehend der
soso Anschaf-
Man
aggressiv!
weiter«.
ausse- möchte
für
ders ein durch gerne
Ziel eine neue
einsetzend:
Klatschen; Anlage
ein
Beifall:sehrErfürs
aktives
bekam
Ver-
nächs- ab|lau
fung,
hen |fen
konnte x die ihr
[�apl
Süßes Anschaffungen:
anhören,
auzieht
fn], läuft
Wespen wieab, traurig
lief x sie
an. ab, Die war.
abge- Wohnzimmer
viel Applaus für haben
seinen (Gerät, mit dem
Auftritt.
ch-  an|kli |ckenhat
Sache,
laufen:
Messe die
[�ankl�kn� �Besucher
man
viele sich
], klicktanschafft:an, Ein Haus
klickte
angezogen. an, man|ko
 die Apri Musik |se [apri�ko�z�],
hören kann). der Aprikose, die
�einen
hn
in  der ist
hat
1. |eine
An〈ist〉 zug Anschaffung,
angeklickt
f[�ants
ließend (EDV):
u�k], desdie
� dem Abtrocknen
man sich
Behälter
Anzug[e]s, oder gut
die Ort (Fach)bereich,
4. etwas, was man
Aprikosen: zu dem das Wortmit
zusammen gehörteinem
Er überlegen
auf
verlassen:
Anzüge: dem Bildschirm muss.
mit des Computers warten,mit Brief, einer
kleine, weiche, E-Mail
orange schickt:
Frucht In mit
der /f la-
Als
ung
lneh- an|schal
der
bis
Jacke | ten
Maus
dasund [�an�altn
Wasserwählen
Hose,von ],und
dieden schaltet
die an,
Taste schaltete
drücken:
Tellern abgelau-
zueinander gehören: AnlageKern
chem sende in ich
der Ihnen
Mitte: die gewünschten
Marmelade aus
an,
Zurhat
ein
fen Menü
ist xangeschaltet:
Dasanklicken
Abschlussfeier Wasser� erschien Bitteimklicken
xläuft Waschbe-
er in AnzugSie Fotos.
Aprikosen kochen.
ser in
das
cken Betrieb
Bild
und Krawatte. an,
schlecht ab.nehmen;
um es zuanmachen:
vergrößern. die Hei-  der Ap|ril [a�pr�l], des Aprils:
5. Art, Geld anzulegen: eine langfristige /
den
hie-  an|kom
zung
2. 〈ist
zün |men
|den //dashat〉
[�ants Licht
[�ank�m�n],
der�ndn anschalten.
Reihe kommt
nach zu
], zündet an,an, kam an,
verschie-
zündete sichere Monat
vierter Anlage.im Jahr: Ostern liegt die-
stum
n- an|schau
ist
denen hat |enZielen
an,angekommen: [�an� �agehen:
angezündet: u�n], � schaut alle Läden an, schaute
nach An|lass
der ses Jahr [�anlas],
im April.; des Anlasses, die
* jemanden in den
aub- 1.
an,
einem
zum hat
einen angeschaut
passenden
Brennen �
Ort erreichen:
bringen: (besonders
Geschenk Ist der
die süd-
Brief
ablaufen
Kerze mitschonx Anlässe
April schicken: [�anl�s�]:jemanden am 1. April
n deutsch,
bei
Ich
einem dir
habe /österreichisch,
angekommen?
bin die ganze
Streichholz x Um
anzünden. schweizerisch):
Gegendwie viel Uhr
abgelau- Region,
1. Grund
zum Scherz in dertäuschen.
für das Wort (so)
eine Aktion: Er wird schon
ansehen:
kommen
 das fen,
Apart |ment die
konnte Schau
wir in mich
London
Katze aberdes
[a�partm�nt], an, wenn
an? nicht ich mit
finden.
Apart- Ar|beit
 die verwendet
beim geringsten
[�arb wird Anlass
ait], der aggressiv.
Arbeit, x Ich
die Arbeiten:
2.
dir
ments, rede!die
positive Ich
x Reaktionen schaue mir
Apartments: erst die Nach-
bekommen: Das habe
1. etwas, keinen was�Anlass zur Klage.
getan werden x Die
muss: IchAus-
paar richten
Buch / im
Der Fernsehen
Sänger
kleine Wohnung: Wir haben für den kam an. beim Publikum stellung
habe heute findet
noch aus Anlass
viel Arbeitdes vor200.
mir. x Sie
an|schei
gut
Urlaub |nend
an. ein [�an�
Apartment ain�nt]:gemietet. Todestages
sang bei derdes Malers
Arbeit. statt. machen viel
x Kinder
� Apfels,
3.
 der wie
Apfür |feleseine den Eindruck
[�apfPerson,
l], des Sache macht; offenbar:
wichtig
die Äpfeloder [��pfl]: 2. Situation,
Arbeit. x Wieinkommen der mandie etwas tut: bei
Arbeiten anfest-
die Anscheinend
entscheidend
runde Frucht �� ist sein:
mit sie noch
Auf
kleinen auf, in ihrem
Geschwindigkeit
braunen Ker- �� lichen Anlässen
eurem neuen Haus x Ervoran?
nahm ihren Geburts-
Zimmer
kommt esist Licht
[mir] an.
nicht
nen in der Mitte: einen Apfel schälen / in an, arbeite lieber tag〈ohne
2. zum Plural〉 Anlass,Tätigkeit
ihr zu gratulieren.
im Beruf, für
 an|schlie |ßen schneiden; an|Redewendung
die |man
spre- sorgfältig.
vier Teile [�an�
x Jetzt li�snkommt], *schließt
in denes ganz an,
saurenschloss
auf läss lich [�anl�sl�c mit
Geld bekommt:
¸
]:dem Stichwort
Ich muss jetzt
nicht an,
dich
Apfel hat an, angeschlossen:
beißen das� schaffen. x Wenneine
ob wir(umgangssprachlich): es zur / in die Arbeit. x Sie hatFeier
wegen eines Anlasses: eine anläss-
bei einer
as auf 1. mit einem
darauf
unangenehme ankommt, Schloss
Aufgabestrengtbefestigen:
er sichdas
übernehmen. an. lich des zehnten
Zeitung Arbeit (eine Firmenjubiläums.
Stelle) gefunden.
4. *|fel
der Fahrrad
Ap es|saftauf ametwas / (seltener:)
[�a ankommen
pflzaft], desanApfelsaft[e]s,
den Zaun
lassen: an|le3.|gen [�anle��nAufgaben
schriftliche ], legt an,inlegte der an,
Schule,hat für
anschließen.
etwas
die Apfelsäfte riskieren: � �Ich
[�a will es auf einen
pflz�ft�]: angelegt:
die es Noten gibt: � Wir haben heute eine
2.
Saft mitaus
Streit etwas
mit ihm
Äpfeln: verbinden;
nicht �� ankommen
Apfelsaft installieren:
trinken. lassen. x 1. am Ufer
Arbeit ankommen:
in Deutsch Am nächsten
geschrieben. x Sie hatTag
on Ap|fel
die den
Sie |schor
Kühlschrank
ließ es darauf |le [�aankommen,
/pfdie Waschma-
l��rl�], derentdeckt
Apfel- legte unser
fleißig für die Schiff
Arbeit in Hamburg
gelernt. an.
Basiswörterbuch
Deutsch als Fremdsprache
Basiswörterbuch
Deutsch als Fremdsprache

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der Cornelsen Schulverlage

Dudenverlag
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Redaktion Christine Beil, Susanne Billes, Angelika Haller-Wolf, Ursula Kraif,
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Herstellung Monika Schoch, Monique Markus
Typografisches Konzept Horst Bachmann
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Satz Dörr + Schiller GmbH, Curiestraße 4, 70563 Stuttgart
Sigrid Hecker Typografie, Mannheim
Druck und Bindung CPI books GmbH, Birkstraße 10, 25917 Leck
Printed in Germany

ISBN 978-3-411-90345-0 (eBook), ISBN 978-3-411-04154-1 (Buch)


www.duden.de
Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns sehr, dass Sie sich für das DaF-Wörterbuch der Verlage Duden
und Cornelsen entschieden haben.
Der Dudenverlag ist mit über 100 Jahren Erfahrung in der Entwicklung von
­Wörterbüchern und Lernhilfen ein kompetenter und verlässlicher Ansprech-
partner für Ihren Lernweg. Auch Cornelsen ist durch ein breites Angebot
an übersichtlichen Lernhilfen und Schulbüchern ein idealer Begleiter für alle
Lernenden.
Dieses Wörterbuch ist speziell für Deutschlerner und Deutschlernerinnen
des Sprachniveaus A1–B1 (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen
für Sprachen) ausgelegt und umfasst 7 000 Stichwörter, mit denen Sie in den
ersten Lernjahren sehr gut für alle Anforderungen gerüstet sein werden.
Zahlreiche Anwendungsbeispiele und Bilder sowie die sehr sparsame
­Verwendung von Abkürzungen innerhalb des Wörterbuchs werden Ihnen
das Verstehen und Lernen deutscher Wörter erleichtern.
Neben dem lexikalischen Teil enthält dieses Wörterbuch hilfreiche Zusatz­
seiten mit Grammatiktabellen, Aussprachehilfen und Wortbildungsmitteln.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Freude beim Erlernen der deutschen
Sprache,

die Redakteurinnen und Redakteure der Dudenredaktion


und der ­Cornelsen-Wörterbuchredaktion
6

Inhaltsverzeichnis

Vorwort. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Inhaltsverzeichnis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Benutzungshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Eintrag Typ 1: Substantiv. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Eintrag Typ 2: Adjektiv. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Eintrag Typ 3: Verb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Eintrag Typ 4: restliche Wortarten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Wichtige grammatikalische Grundbegriffe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Die ­Wortarten im Deutschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Lautschrift . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Unregelmäßige Verben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Präpositionen und deren Rektion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Verschmelzung von Präposition und Artikel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Vor- und Nachsilben für die Bildung deutscher Wörter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
A–Z-Wörterverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Bildteil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 241–272
7

Benutzungshinweise

Eintrag Typ 1: Substantiv

Substantive sucht man immer im Nominativ Singular. Jedes Wort hat ein
unterschiedliches grammatikalisches Geschlecht (Maskulinum, Femininum
oder Neutrum).

➊ ➋ ➌ ➍ ➎
> das Haus [haus], des Hauses, die Häuser [hɔyzɐ]:
➏ Gebäude mit Fenstern und Türen (besonders zum Wohnen
oder Arbeiten): ein schönes / neues / großes Haus · Wir
➐ haben uns ein Haus gekauft. · Ich hole dich zu Hause ab. ·
Nach dem Kino gehen wir nach Hause.

➊ Dieses Wort gehört zum Zertifikatswortschatz B1.


➋ Substantiv mit Artikel (und Worttrennung)
➌ Aussprache des Substantivs in Lautschrift
➍ Genitiv des Substantivs
➎ Plural des Substantivs
➏ Definition des Substantivs (kursiv)
Bei sehr verschiedenen Bedeutungen eines Substantivs gibt es
zwei ­Ein­träge, die durch hochgestellte Zahlen gekennzeichnet sind,
z. B. 1 Ball (Sportgerät), 2 Ball ( festliche Tanzveranstaltung).
➐ Beispiele
Benutzungshinweise 8

Eintrag Typ 2: Adjektiv

Adjektive sucht man immer in der unflektierten, nicht gesteigerten Form.

➊ ➋ ➌ ➍
> groß [groːs], größer, am größten:
➎ 1. so , dass es höher, länger, breiter als etwas Ähnliches
ist: eine große Stadt / Fläche / Halle.
2. von einer bestimmten Länge / Höhe / Breite: Mein
➏ Sohn ist knapp zwei Meter groß.
3. so, dass es lange dauert: die großen Ferien.
4. intensiv, erheblich: in großer Eile sein · Sie hat ihre
große Liebe wiedergefunden. · Er hat große
Schwierigkeiten in der Schule.
5. wichtig: ein großer Erfolg · Er hat große Pläne.
6. älter als eine andere Person, etwas anderes: Sie hat
einen großen und einen kleinen Bruder.

➊ Dieses Wort gehört zum Zertifikatswortschatz B1.


➋ unflektierte Grundform des Adjektivs (mit Worttrennung)
➌ Aussprache des Adjektivs in Lautschrift
➍ Steigerungsformen des Adjektivs: Komparativ, Superlativ
➎ Definition des Adjektivs (kursiv)
➏ Beispiele
9 Benutzungshinweise

Eintrag Typ 3: Verb

Verben sucht man immer im Infinitiv Präsens. Bei einem Verb sind jeweils
auch die 3. Person Singular Präsens, Präteritum und das Partizip Perfekt an-
gegeben. Von diesen Formen lassen sich alle anderen Verbformen ableiten.

➊ ➋ ➌ ➍
> fal|len [ˈfalən], fällt, fiel, ist gefallen:
➎ 1. sich (durch sein Gewicht) zu Boden bewegen: Die Blätter
fallen von den Bäumen. · Gestern ist etwas Regen / Schnee
gefallen. · Sie ist vom Rad / aus dem Bett gefallen. · Lass
➏ das Geschirr nicht fallen!
2. das Gleichgewicht verlieren und mit dem Körper auf dem
Boden landen: Die alte Frau ist gefallen. · Das Kind ist nach
hinten / aufs Knie / über einen Stein / in den Dreck gefallen. ·
Pass auf, dass du nicht fällst!
3. niedriger werden: Die Preise sind deutlich gefallen. · Die
Temperatur / Das Thermometer ist um 10 Grad gefallen. ·
Der Kurs des Euro fällt weiter.
4. als Soldat im Krieg sterben: Er ist im Zweiten Weltkrieg
gefallen. · Ihr Vater ist in Russland gefallen.
5. zu einem bestimmten Bereich gehören: Diese Entschei-
dung fällt nicht in meine Verantwortung.
6. mit bestimmten Substantiven: Die Entscheidung wird
morgen fallen (getroffen). · In diesem Spiel ist nur ein Tor ge-
fallen (geschossen worden). · Es fielen immer wieder Schüsse
(wurde immer wieder geschossen).
➐ 7. *etwas fallen lassen: etwas aufgeben: Sie wurde krank
und musste ihre Pläne fallen lassen.

➊ Dieses Wort gehört zum Zertifikatswortschatz B1.


➋ Infinitiv Präsens des Verbs (mit Worttrennung)
➌ Aussprache des Verbs in Lautschrift
➍ weitere Verbformen: 3. Person Singular Präsens, Präteritum, Partizip Perfekt
➎ Definition des Verbs (kursiv)
➏ Beispiele
➐ idiomatische Wendungen, in denen sich die Grundbedeutung des Wortes
verändert (*fett gedruckt)
Benutzungshinweise 10

Eintrag Typ 4: restliche Wortarten

In diese Kategorie fallen alle Wortarten, die unveränderlich sind und zu


­denen keine weiteren Formen angegeben werden müssen. Es finden sich in
Einträgen des Typs 4 aber häufig Bemerkungen, wie diese Worte im Satz
­verwendet werden (z. B. mit welchem Kasus).

➊➋➌
> in [ɪn]:
1. ‹räumlich; mit Dativ; Frage: wo?› bezeichnet den Ort,
➍ wo jemand oder etwas ist: Sie ist in der Stadt. · Ich lebe
in Hamburg. · Die Kinder sind in der Schule. · Der Pullover
ist in der Kommode.
➎ 2. ‹räumlich; mit Akkusativ; Frage: wohin?› bezeichnet das
Ziel, wohin jemand oder etwas kommt: Wir fahren in die
➏ Schweiz. · Sie bringt ihn in den Kindergarten. · Ich setze
mich in den Sessel.
3. ‹zeitlich; mit Dativ; Frage: wann?› bezeichnet einen
Zeitpunkt oder Zeitraum: In zwei Wochen beginnen die
Ferien. · In diesem Jahr fahren wir nicht in den Urlaub.
4. ‹mit Dativ› bezeichnet die Art, die Umstände: Ich suche
ein Paar Schuhe in Größe 43. · Sie ist in großer Eile.
5. ‹mit Dativ und Akkusativ; abhängig von bestimmten
Wörtern› In Englisch bin ich ganz gut. · Er hat sich in sie
verliebt. · In diesem Punkt bin ich anderer Meinung.

➊ Dieses Wort gehört zum Zertifikatswortschatz B1.


➋ unveränderliche Form des Wortes (mit Worttrennung)
➌ Aussprache des Wortes in Lautschrift
➍ Erklärung des Wortes (gerade) oder Definition des Wortes (kursiv)
➎ grammatikalische Zusatzangaben in ‹ ›
➏ Beispiele
11

Wichtige grammatikalische Grundbegriffe

Adjektiv  Eigenschaftswort, z. B. ein Demonstrativpronomen  hinweisendes


g­ roßes Haus, das Haus ist groß, er läuft Fürwort, z. B.: Dieses Auto gefällt ihm
schnell. gut, jenes nicht.
Adverb  Umstandswort, z. B. gern, so, Diphthong  Doppellaut, Zwielaut
oft. [aus zwei Vokalen], z. B. ei in leicht,
Akkusativ  Wenfall, z. B. Ich habe heute eu in heute.
[wen?] eine Freundin ­getroffen. feminin  weiblich.
Apostroph  Auslassungszeichen, z. B. Futur  Zukunft, z. B.: Sie wird kommen.
Wie du’s [du es] willst. (Futur I); Er wird bis dahin schon
Apposition  Beisatz. Erklärender ­angekommen sein. (Futur II).
­Zusatz, der im gleichen Fall wie das Genitiv  Wesfall, z. B. das Haus des
­Substantiv steht, z. B. ­Konrad Duden, ­Vaters, die Trainerin der Handball­
der Vater der deutschen Einheits­ mannschaft.
orthografie, ­wurde am 3. 1. 1829 auf Genus  Geschlecht eines Wortes,
Gut Bossigt bei Wesel geboren. z. B. Maskulinum.
Artikel  Geschlechtswort. Man unter- Grundwort  zweites bzw. am Ende
scheidet zwei Arten: den bestimmten ­stehendes Wort eines zusammen­
Artikel (der, die, das) und den un­be­ gesetzten ­Wortes, z. B. Bahnhof,
stimmten Artikel (ein, eine). ­Kinderzimmer.
Attribut  Beifügung, z. B. das kleine Imperativ  Befehlsform, z. B.: Geh!,
­Mädchen (kleine = Adjektivattribut), Komm!, Handle!
das Haus meiner Eltern (meiner Eltern Indikativ  Wirklichkeitsform des Verbs.
= Genitivattribut). Der Indikativ stellt einen ­Sachverhalt
Bestimmungswort  erstes bzw. am als gegeben dar, z. B.: »Klara sitzt
­An­fang stehendes Wort eines zu­sam­ im Café.«, »Heute scheint die Sonne.«
men­gesetzten Wortes, das ­Gegensatz: Konjunktiv.
das Grundwort näher bestimmt, z. B. indirekte Rede  berichtende, nicht wört-
Kaffeetasse, Couchtisch. liche Rede, z. B.: »Er sagt, dass das
Dativ  Wemfall, z. B.: Lara hilft [wem?] Geld g­ estohlen worden sei.« Gegen-
­ihrem Vater. satz: direkte (= wört­liche) Rede.
deklinieren  (Substantive, ­Adjektive, Infinitiv  Grundform, Nennform des
­Pronomen und Zahladjektive) Verbs, z. B. sagen, helfen. Gegensatz:
­beugen, z.  B. das Haus (Nominativ konjugierte Formen wie z. B. ich sage,
und Akkusativ Singular) – des ­Hauses du hilfst.
(­Genitiv ­Singular) – die Häuser Interjektion  Empfindungs-, Ausrufe­
­(Nominativ ­Plural). wort, z. B. ach!, aua!, basta!, miau!
Interrogativpronomen  Fragefürwort,
z. B. wer, wen?
Wichtige grammatikalische Grundbegriffe 12

Kasus  Fall eines Wortes, z. B. Nominativ. Plural  Mehrzahl.


Komparativ  erste Steigerungsstufe, Prädikat  Satzaussage, z. B.: Die Rose
z. B. dicker (zu: dick); besser (zu: gut). blüht. Er spielt Gitarre.
konjugieren  (Verben) beugen, z. B. ich Präposition  Verhältniswort, z. B.: Der
sehe, du siehst, er sieht, wir sehen ... ­ pfel liegt auf dem Tisch. Das Kind
A
Konjunktion  Bindewort, z. B. und, oder, spielt mit der Eisenbahn. Er tut es aus
denn, weil. Liebe.
Konjunktiv  Möglichkeitsform. Man un- Präsens  Gegenwartsform des Verbs,
terscheidet zwischen Konjunk­tiv I z. B.: Sie sitzt auf der Terrasse.
(z. B.: Alexander sagt, er habe keine Präteritum  Vergangenheitsform des
Lust) und Konjunktiv II (z. B.: Wenn Verbs, z. B.: Sie saß auf der Terrasse.
sie Zeit hätte, würde sie bestimmt Pronomen  Fürwort, z. B. du, sie, mein,
­kommen). Gegensatz: Indikativ. dieses.
Konsonant  Mitlaut, z. B. m, n, p, s, t. Relativpronomen  bezügliches Fürwort,
maskulin  männlich. z. B.: Der Mantel, der im Schaufenster
Modalverb  Verb, das in Verbindung hängt, gefällt mir gut.
mit dem Infinitiv eines anderen Semikolon  Strichpunkt (;).
Verbs dessen Inhalt modifiziert, Singular  Einzahl.
z. B. können, sollen. Subjekt  Satzgegenstand. Satzglied im
neutral  sächlich. Nominativ, z. B.: Die Katze fing eine
Nominativ  Werfall, z. B.: Dann schrieb Maus.
[wer?] meine Tochter einen Brief. Substantiv  Namenwort, Hauptwort,
Ordinalzahl  Ordnungszahl, z. B. erste, ­Nomen, Dingwort, z. B. der Mensch,
zweite, dritte. das Glas, die Idee.
Partizip  Mittelwort. Man ­unterschei­det Superlativ  höchste Steigerungs­stufe,
Partizip I (Mittelwort der Gegenwart, z. B. dickst... (zu: dick), best... (zu: gut).
z. B. hoffend, lachend, ­bindend, Umlaut  ä, ö, ü.
­lügend) und Partizip II (Mittelwort Verb  Zeitwort, Tätigkeitswort,
der Ver­gangenheit, z. B. ­gehofft, ­Tunwort, z.  B. gehen, liegen, singen,
­geweint, verwundet, interessiert). Parti- tanzen, ­blühen.
zip I und P
­ artizip II können oft wie Vokal  Selbstlaut: a, e, i, o, u.
Adjektive verwendet werden (z. B. das Zahladjektiv  Zahlwort, z. B. drei, sieb­
lachende Mädchen, die reich be­ zehn.
schenkten Kinder); das Partizip II wird
außerdem zur Bildung der
­zusammengesetzten Zeit­formen ge-
braucht (z. B. wir haben gehofft, sie
wurden gesehen).
13

Die Wortarten im Deutschen

Wortarten

flektierbare unflektierbare

deklinierbare konjugierbare
Adverbien
Wortarten Wortarten

Substantive Verben Interjektionen

Pronomen Konjunktionen

Artikel Partikeln

Adjektive
Präpositionen
(+ Komparation)
14

Lautschrift

Laut Beispielwort Transkription (IPA) Laut Beispielwort Transkription (IPA)


a Apfel ˈapflˌ ŋ Klang klaŋ
a: Zahl tsaːl o Tomate toˈmaːtə
ɐ Teller ˈtɛlɐ o: Zoo tsoː
ɐ̯ Uhr uːɐ̯ o̯ Toilette to̯aˈlɛtə
ãː Chance ˈʃãːsə õ Annonce aˈnõːsə
ai Seife ˈzaifə ɔ offen ˈɔfnˌ
aʊ Haus haʊs ø ökologisch økoˈloːgɪʃ
b bauen ˈbauən øː Österreich ˈøːstəraiç
ç Milch mɪlç œ geöffnet gəˈ|œfnɛt
d Duden ˈdʊdnˌ ɔɪ freuen ˈfrɔɪən
dʒ Job dʒɔp p praktisch ˈpraktɪʃ
e Akademie akadeˈmiː pf Pfeffer ˈpfɛfɐ
e: Leben ˈleːbnˌ r Rose ˈroːzə
ɛ Eltern ˈɛltɐn s Mast mast
ɛ: gefährlich ɡəˈfɛ:̯ɐ lɪç ʃ Schnee ʃneː
ɛ̃ Cousin kuˈzɛ̃ː t teuer ˈtɔyɐ
ə Schule ˈʃuːlə ts zwei tsvai
f frei frai tʃ Matsch matʃ
g gehen ˈgeːən u Argument arguˈmɛnt
h Hand hant u: Zug tsuːk
i Architektin arçiˈtɛktɪn u̯ aktuell akˈtu̯ɛl
i: ihn iːn ʊ rund rʊnt
̯i Familie faˈmiːli̯ə ui pfui pfui
ɪ singen ˈzɪngən v weil vail
j ja jaː x Nacht naxt
k krank kraŋk y Physik fyˈzɪk
l Liebe ˈliːbə yː trüb ˈtryːp
ˌl Klingel ˈklɪŋlˌ ʏ Hülle ˈhʏlə
m Mutter ˈmʊtɐ z Sahne ˈzaːnə
n Nacht naxt ʒ Girokonto ˈʒiːrokɔnto
nˌ essen ˈɛsnˌ | be|eilen bəˈ|ailən
15

Unregelmäßige Verben

Verben mit Vorsilbe werden nur in Ausnahmefällen aufgeführt; in der Regel


sind ihre Formen unter dem entsprechenden einfachen Verb nachzuschlagen.
Bei der 1. Stammform wird die 2. Person Singular Präsens hinzugesetzt, wenn
Umlaut oder e/i-Wechsel auftritt; bei der 2. Stammform wird der Konjunktiv II
angegeben, wenn er einen Umlaut aufweist; bei der 3. Stammform wird deut-
lich gemacht, ob das Perfekt mit haben oder sein gebildet wird.

1. Stammform 2. Stammform 3. Stammform 1. Stammform 2. Stammform 3. Stammform


(Infinitiv) (Präteritum) (Partizip II) (Infinitiv) (Präteritum) (Partizip II)

backen backte/buk hat gebacken blasen blies hat geblasen


du bäckst/ büke du bläst
backst
bleiben blieb ist geblieben
befehlen befahl hat befohlen
du befiehlst beföhle/befähle braten briet hat gebraten
du brätst
beginnen begann hat begonnen
brechen brach hat/ist
begänne/
du brichst bräche gebrochen
begönne
brennen brannte hat gebrannt
beißen biss hat gebissen brennte

bergen barg hat geborgen bringen brachte hat gebracht


du birgst bärge brächte

bersten barst ist geborsten denken dachte hat gedacht


du birst bärste dächte

bewegen bewog hat bewogen dringen drang hat/ist


bewöge dränge gedrungen

dürfen durfte hat gedurft


biegen bog hat/ist gebogen
dürfte
böge
empfangen empfing hat empfangen
bieten bot hat geboten du empfängst
böte
empfehlen empfahl hat empfohlen
binden band hat gebunden du empfiehlst empfähle/
bände empföhle

bitten bat hat gebeten erlöschen erlosch ist erloschen


bäte du erlischst erlösche
Unregelmäßige Verben 16

1. Stammform 2. Stammform 3. Stammform 1. Stammform 2. Stammform 3. Stammform


(Infinitiv) (Präteritum) (Partizip II) (Infinitiv) (Präteritum) (Partizip II)

erschrecken erschrak ist erschrocken gehen ging ist gegangen


du erschrickst erschräke
gelingen gelang ist gelungen
essen aß hat gegessen gelänge
du isst äße
gelten galt hat gegolten
fahren fuhr hat/ist gefahren du giltst gälte/gölte
du fährst führe
genießen genoss hat genossen
fallen fiel ist gefallen genösse
du fällst
geschehen geschah ist geschehen
fangen fing hat gefangen es geschieht geschähe
du fängst
gewinnen gewann hat gewonnen
fechten focht hat gefochten gewänne/
du fichtst föchte gewönne

finden fand hat gefunden gießen goss hat gegossen


fände gösse

flechten flocht hat geflochten gleichen glich hat geglichen


du flichtst flöchte
gleiten glitt ist geglitten
fliegen flog hat/ist geflogen
glimmen glomm hat geglommen
flöge
glömme
fliehen floh ist geflohen
graben grub hat gegraben
flöhe
du gräbst grübe
fließen floss ist geflossen
greifen griff hat gegriffen
flösse
haben hatte hat gehabt
fressen fraß hat gefressen hätte
du frisst fräße
halten hielt hat gehalten
frieren fror hat gefroren du hältst
fröre
hängen hing hat gehangen
gären gor/gärte hat/ist gegoren
göre/gärte hauen haute/hieb hat gehauen

gebären gebar hat geboren heben hob hat gehoben


du gebierst gebäre höbe

geben gab hat gegeben heißen hieß hat geheißen


du gibst gäbe
helfen half hat geholfen
gedeihen gedieh ist gediehen du hilfst hälfe/hülfe
17 Unregelmäßige Verben

1. Stammform 2. Stammform 3. Stammform 1. Stammform 2. Stammform 3. Stammform


(Infinitiv) (Präteritum) (Partizip II) (Infinitiv) (Präteritum) (Partizip II)

kennen kannte hat gekannt müssen musste hat gemusst


kennte müsste

klingen klang hat geklungen nehmen nahm hat genommen


klänge du nimmst nähme

kneifen kniff hat gekniffen nennen nannte hat genannt


nennte
kommen kam ist gekommen
käme pfeifen pfiff hat gepfiffen

können konnte hat gekonnt preisen pries hat gepriesen


könnte
quellen quoll ist gequollen
kriechen kroch ist gekrochen du quillst quölle
kröche
raten riet hat geraten
laden lud hat geladen du rätst
du lädst lüde
reiben rieb hat gerieben
lassen ließ hat gelassen
du lässt reißen riss hat/ist gerissen

laufen lief ist gelaufen reiten ritt hat/ist geritten


du läufst
rennen rannte ist gerannt
leiden litt hat gelitten rennte

leihen lieh hat geliehen riechen roch hat gerochen


röche
lesen las hat gelesen
du liest läse ringen rang hat gerungen
ränge
liegen lag hat gelegen
läge rinnen rann ist geronnen
ränne/rönne
lügen log hat gelogen
löge rufen rief hat gerufen

mahlen mahlte hat gemahlen saufen soff hat gesoffen


du säufst söffe
meiden mied hat gemieden
schaffen schuf hat geschaffen
messen maß hat gemessen schüfe
du misst mäße
scheiden schied hat/ist
misslingen misslang ist misslungen geschieden
misslänge
scheinen schien hat geschienen
mögen mochte hat gemocht
möchte scheißen schiss hat geschissen
Unregelmäßige Verben 18

1. Stammform 2. Stammform 3. Stammform 1. Stammform 2. Stammform 3. Stammform


(Infinitiv) (Präteritum) (Partizip II) (Infinitiv) (Präteritum) (Partizip II)

schelten schalt hat gescholten schwören schwor hat geschworen


du schiltst schölte schwöre/
schwüre
schieben schob hat geschoben
schöbe sehen sah hat gesehen
du siehst sähe
schießen schoss hat/ist
schösse geschossen sein war ist gewesen
wäre
schlafen schlief hat geschlafen
du schläfst senden sandte hat gesandt
sendete
schlagen schlug hat geschlagen
du schlägst schlüge singen sang hat gesungen
sänge
schleichen schlich ist geschlichen
sinken sank ist gesunken
schleifen schliff hat geschliffen sänke

schließen schloss hat geschlossen sinnen sann hat gesonnen


schlösse sänne/sönne

schlingen schlang hat geschlungen sitzen saß hat gesessen


schlänge säße

schmeißen schmiss hat geschmissen sollen sollte hat gesollt

schmelzen schmolz ist geschmolzen spalten spaltete hat gespalten


du schmilzt schmölze
speien spie hat gespien
schneiden schnitt hat geschnitten
sprechen sprach hat gesprochen
schreiben schrieb hat geschrieben du sprichst spräche

schreien schrie hat geschrien sprießen spross ist gesprossen


sprösse
schreiten schritt ist geschritten
springen sprang ist gesprungen
schweigen schwieg hat geschwiegen spränge

schwimmen schwamm hat/ist stechen stach hat gestochen


schwämme/ geschwommen du stichst stäche
schwömme
stecken stak hat gesteckt
schwinden schwand ist geschwunden (= sich in etwas stäke
schwände befinden)

schwingen schwang hat stehen stand hat gestanden


schwänge geschwungen stände/stünde
19 Unregelmäßige Verben

1. Stammform 2. Stammform 3. Stammform 1. Stammform 2. Stammform 3. Stammform


(Infinitiv) (Präteritum) (Partizip II) (Infinitiv) (Präteritum) (Partizip II)

stehlen stahl hat gestohlen verlöschen verlosch ist verloschen


du stiehlst stähle/stöhle du verlischst verlösche

steigen stieg ist gestiegen wachsen wuchs ist gewachsen


du wächst wüchse
sterben starb ist gestorben
du stirbst stürbe waschen wusch hat gewaschen
du wäschst wüsche
stinken stank hat gestunken
stänke weben wob/webte hat gewoben
wöbe/webte
stoßen stieß hat/ist gestoßen
du stößt
weichen wich ist gewichen
streichen strich hat gestrichen
weisen wies hat gewiesen
streiten stritt hat gestritten
wenden wandte/wendete hat gewandt
tragen trug hat getragen wendete
du trägst trüge
werben warb hat geworben
treffen traf hat getroffen du wirbst würbe
du triffst träfe
werden wurde ist geworden
treiben trieb hat getrieben du wirst würde

treten trat hat/ist getreten werfen warf hat geworfen


du trittst träte du wirfst würfe

trinken trank hat getrunken wiegen wog hat gewogen


tränke wöge

trügen trog hat getrogen


winden wand hat gewunden
tröge
wände
tun tat hat getan
wissen wusste hat gewusst
täte
wüsste
verderben verdarb hat/ist
du verdirbst verdürbe verdorben wollen wollte hat gewollt

vergessen vergaß hat vergessen ziehen zog hat/ist gezogen


du vergisst vergäße zöge

verlieren verlor hat verloren zwingen zwang hat gezwungen


verlöre zwänge
20

Präpositionen und deren Rektion

ab  Dat./Akk. entgegen  Dat. neben  Dat./Akk.


(an)statt  Gen./Dat. entlang  Gen./Dat./Akk. oberhalb  Gen.
abseits  Gen. entsprechend  Dat. ohne  Akk.
abzüglich  Gen./Dat. exklusive  Gen./Dat. seit  Dat.
an  Dat./Akk. für  Akk. trotz  Gen./Dat.
angesichts  Gen. gegen  Akk. über  Dat./Akk.
anhand  Gen. gegenüber  Dat. um – willen  Gen.
anlässlich  Gen. gemäß  Dat. um  Akk.
anstelle  Gen. hinsichtlich  Gen./Dat. ungeachtet  Gen.
auf  Dat./Akk. hinter  Dat./Akk. unter  Dat./Akk.
aufgrund  Dat. in  Dat./Akk. unterhalb  Gen.
aus  Dat. infolge  Gen. von  Dat.
ausschließlich  Gen./Dat. inklusive  Gen./Dat. vor  Dat./Akk.
außer  Dat. inmitten  Gen. während  Gen./Dat.
außerhalb  Gen./Dat. innerhalb  Gen./Dat. wegen  Gen./Dat.
bei  Dat. jenseits  Gen. wider  Akk.
bezüglich  Gen./Dat. längs  Gen./Dat. zu  Dat.
bis  Akk. laut  Gen./Dat. zu(un)gunsten  Gen.
dank  Gen./Dat. mangels  Gen./Dat. zufolge  Gen./Dat.
diesseits  Gen. mit  Dat. zuliebe  Dat.
durch  Akk. mittels  Gen./Dat. zuzüglich  Gen./Dat.
einschließlich  Gen./Dat. nach  Dat. zwischen  Dat./Akk.

Nom. = Nominativ  Gen. = Genitiv  Dat. = Dativ  Akk. = Akkusativ

Verschmelzung von Präposition und Artikel

Einige Präpositionen können


yy an/in + dem → am/im, bei + dem → beim,
mit Formen des Artikels zu an/in + das → ans/ins, von + dem → vom,
einer Wortform verschmelzen. zu + dem/der → zum/zur

In vielen Fügungen und festen


yy am schönsten sein, zum Tanzen auffordern,
­Wendungen sind nur die ver- im Juli beginnen, aufs Ganze gehen,
schmolzenen Formen möglich. hinters Licht führen
21

Vor- und Nachsilben für die Bildung


deutscher Wörter

Element Bedeutung, Funktion Beispiele


ab- wenn man sich von
yy Wir reisen morgen ab.
­etwas wegbewegt Hast du die Mail schon abgesendet?
yywenn etwas von etwas Er hat den Knopf einfach abgerissen.
getrennt wird Schneidest du mir ein Stück von der Pizza ab?
yywenn man etwas von Sie hat sich die Beinhaare abrasiert.
etwas entfernt
yywenn man etwas Ich schalte den Fernseher ab.
­beendet Hast du die Heizung abgedreht?
Ich habe die Zeitung abbestellt.
aller-, wenn etwas nicht mehr
yy am allerbesten
Aller- zu übertreffen ist der allergrößte Fisch von allen
Das ist ja das Allerbeste!
an- wenn man sich zu ­etwas
yy Wann kommen wir in Köln an?
hinbewegt Wann seid ihr angekommen?
wenn man etwas
yy Hast du dein Fahrrad auch sicher an­gekettet?
­befestigt
yywenn etwas nicht ­lange Das Steak nur kurz anbraten!
dauert Wir haben das Thema nur andiskutiert.
yywenn etwas auf eine Sie hat mich angeschrien.
­Person gerichtet ist Sieh mich an!
Hast du mich angelogen?
anti-, wenn etwas oder eine
yy die antiautoritäre Erziehung
Anti- Person gegen etwas ist eine antiamerikanische Politik
Er ist Antialkoholiker.
auf- wenn etwas geöffnet
yy Kannst du diese Dose aufmachen?
wird
wenn etwas noch ein-
yy Soll ich dir die Nudeln aufwärmen?
mal gemacht wird
wenn etwas begonnen
yy Er soll in der Firma eine neue Abteilung auf-
wird bauen.
Vor- und Nachsilben für die Bildung deutscher Wörter 22

Element Bedeutung, Funktion Beispiele


aus- wenn etwas leer ge-
yy Ich leere den Eimer aus.
macht wird Hilfst du mir, den Schrank auszuräumen?
wenn etwas beendet
yy Ich mache jetzt den Fernseher aus.
wird Willst du die Kerze ausblasen?
wenn etwas intensiv und
yy Ich habe mir einen Plan ausgedacht.
sorgfältig gemacht wird Wir müssen das Thema ausdiskutieren.
wenn etwas in seitliche
beiseite- yy Leg doch mal das Buch beiseite.
Richtung bewegt wird
wenn etwas natürlich
bio-, Bio- yy Wir kaufen nur Biofleisch und Biogemüse.
und ohne chemische
Zusätze ist
Ort, wo es so etwas zu
yy Das Brot ist aus dem Bioladen.
kaufen gibt
-chen wenn etwas sprachlich
yy Wir wohnen in einem Häuschen [von Haus]
verkleinert wird am Wald.
Wie wäre es mit einem Tässchen [von Tasse]
Tee?
durch- wenn etwas oder eine
yy Soll ich etwa unter dem Zaun durchkriechen?
Person sich in eine Ich kenne die Stadt nicht – ich bin nur einmal
Richtung bewegt durchgefahren.
wenn etwas gründlich
yy Kannst du meine Übersetzung mal durch­
gemacht wird sehen?
wenn etwas länger
yy Ich habe die ganze Nacht durchgeschlafen.
dauert Die Party war super – ich habe bis 3 Uhr
durchgetanzt.
ein- wenn etwas von außen Der Arzt sagte: »Atmen Sie jetzt tief ein.«
yy
nach innen kommt oder Hast du die Briefe eingeworfen?
gebracht wird Ich muss noch diese Daten eingeben, dann
bin ich fertig.
Darf ich Ihnen noch etwas Wein eingießen?
wenn etwas von etwas Gurken in Essig einlegen
yy
umgeben wird Können Sie das Geschenk einpacken?
Soll ich die Blumen in Papier einwickeln?
wenn etwas kaputtgeht Jemand hat das Fenster eingeschlagen.
yy
Der Turm der Kirche ist eingestürzt.
wenn etwas begonnen Kannst du das Radio einschalten?
yy
wird Man musste die Geburt einleiten.
wenn etwas nur eines
yy Die Straße ist nur einspurig.
von etwas hat »Tal« ist ein einsilbiges Wort.
23 Vor- und Nachsilben für die Bildung deutscher Wörter

Element Bedeutung, Funktion Beispiele


End- wenn etwas oder eine
yy Das Endergebnis war 86 : 77 für die Berliner
Person am Schluss von Mannschaft.
etwas kommt Die Wünsche der Endverbraucher müssen wir
berücksichtigen.
Im Endeffekt ist das egal.
ent- wenn etwas beginnt
yy Wer hat Amerika entdeckt?
Die Firma entwickelt gerade ein neues
­Programm.
wenn etwas von etwas
yy Wie kann man die Flecken wieder entfernen?
weggenommen wird Ludwig XVI. wurde 1793 enthauptet.
wenn ein Zustand be­
yy Die Spülmaschine muss entkalkt werden.
endet wird
extra-, wenn etwas besonders
yy Das neue Handy ist extraflach.
Extra hervorgehoben werden Er kaufte das Hemd extraweit.
soll; meist umgangs-
sprachlich
wenn etwas zusätzlich
yy Das Theater bot eine Extravorstellung an.
gemacht wird Über Weihnachten macht die Bahn Extra-
fahrten.
-förmig wenn etwas oder eine
yy eine pilzförmige Frisur
Person eine bestimmte Er hat einen kugelförmigen Bauch.
Form hat
-frei wenn etwas nicht
yy Das Medikament ist rezeptfrei.
­erforderlich ist Ist das Hemd bügelfrei?
yywenn etwas nicht Morgen ist schulfrei.
­stattfindet
yy wenn etwas nicht da ist Sie spricht akzentfrei Deutsch.
Alkoholfreies Bier schmeckt mir nicht.
-freund- wenn etwas gut für eine Die Ferien liegen dieses Jahr arbeitnehmer-
yy
lich Person ist freundlich.
Das neue Gesetz ist nicht familienfreundlich.
Erlangen ist eine radlerfreundliche Stadt.
-geil wenn eine Person etwas Sie war schon immer karrieregeil.
yy
sehr gut findet und Dieser Sänger ist einfach nur mediengeil.
haben oder erreichen
möchte
Vor- und Nachsilben für die Bildung deutscher Wörter 24

Element Bedeutung, Funktion Beispiele


-haft wenn etwas oder eine
yy Sein lehrerhaftes Verhalten geht mir auf den
Person so ist, wie der Geist.
erste Teil des Wortes es Der Urlaub war einfach märchenhaft schön.
ausdrückt
halb-, drückt aus, dass etwas
yy Sie arbeitet halbtags.
Halb- nur zur Hälfte der Fall Er hatte früher einen Halbtagsjob.
ist oder geschieht Sie war schon mit 11 Jahren Halbwaise ­
(= Vater oder Mutter waren gestorben).
Haupt- wenn eine Person
yy Kennen Sie den Weg zum Hauptbahnhof ?
oder etwas am An deinem Geburtstag bist du natürlich die
­wichtigsten ist Hauptperson.
her- wenn man etwas zu
yy Kannst du mir das Buch herbringen?
etwas bewegt oder eine Würdest du mal kurz herkommen?
Person sich auf eine »Wie bist du hergekommen?« – »Kim hat
­Person zubewegt mich hergefahren.«
herab- von (dort) oben
yy In dem Sturm ist viel Obst von den Bäumen
nach (hier) unten herabgefallen.
herauf- von (dort) unten
yy Danke, dass du zu mir heraufgekommen bist.
nach (hier) oben
heraus- von (dort) innen
yy Du kannst schon mal das Auto aus der ­Garage
nach (hier) außen herausfahren.
im übertragenen Sinn
yy Die Band wird nächstes Jahr ein neues ­Album
herausbringen.
Sie kann einfach nicht aus sich herausgehen
(= ihre Gefühle offen zeigen).
herein- von (dort) außen
yy Kommen Sie bitte herein.
nach (hier) innen

herüber- von dort (der gegen­


yy Wenn Sie bei Gelegenheit herüberkommen,
überliegenden Seite) führe ich Ihnen die neue Software vor.
nach hier
25 Vor- und Nachsilben für die Bildung deutscher Wörter

Element Bedeutung, Funktion Beispiele


von (dort) oben
herunter- yy In dem Sturm sind die meisten Birnen vom
nach (hier) unten Baum heruntergefallen.
Der Chef möchte, dass du zu ihm herunter­
kommst. [= Er hat sein Zimmer in einem
Stockwerk unter mir.]
Ich habe mir das Programm aus dem Internet
heruntergeladen.
hin- wenn man etwas von
yy Wo hast du das Buch hingelegt?
etwas wegbewegt oder Soll ich zu dir hinkommen?
eine Person sich von »Ich muss zum Rathaus.« – »Ich fahre dich
­einer Person wegbewegt hin.«
hinab- von (hier) oben
yy Pass auf, dass du nicht die Treppe hinabfällst.
nach (dort) unten
hinauf- von (hier) unten
yy Der Chef möchte, dass ich zu ihm hinaufgehe.
nach (dort) oben [= Er hat sein Zimmer in einem Stockwerk
über mir]
hinaus- von (hier) innen
yy Wer hat die Katze hinausgelassen?
nach (dort) außen
hinein- von (hier) außen
yy Ich ging einfach hinein, ohne zu klopfen.
nach (dort) innen
hinüber- von hier (dieser Seite)
yy Kommt – schwimmen wir zum anderen Ufer
nach dort drüben hinüber.
von (hier) oben
hinunter- yy Sei vorsichtig, sonst stürzt du die Treppe
nach (dort) unten hinunter.
Hobby- wenn eine Person etwas Ich bin Hobbykoch.
yy
aus Spaß und nicht als Christine ist begeisterte Hobbygärtnerin.
Beruf macht
-ig wenn eine Eigenschaft Sie ist eine fleißige Schülerin.
yy
ausgedrückt werden soll Du hast da einen riesigen Pickel.
Er spricht recht flüssig Deutsch.
wenn eine Zeitdauer
yy eine dreimonatige Tournee
ausgedrückt werden soll eine einstündige Veranstaltung
-in wenn weibliche
yy Sie wird später Lehrerin.
­Personen gemeint sind Die Spielerinnen jubelten.
Kennst du diese Sängerin?
Vor- und Nachsilben für die Bildung deutscher Wörter 26

Element Bedeutung, Funktion Beispiele


-isch wenn etwas zu etwas
yy Er hat psychische Probleme.
gehört Sie ist modisch angezogen.
wenn etwas oder eine
yy Sei nicht so egoistisch.
Person so ist
-ist wenn eine männliche
yy Mozart war ein genialer Komponist.
Person etwas macht Bist du Buddhist?
oder denkt Kennst du den Gitarristen der Band?
-istin wenn eine weibliche
yy Sie ist überzeugte Pazifistin.
Person etwas macht
oder denkt
Klasse- wenn eine Person etwas Das war mal wieder ein Klassefilm.
yy
oder eine Person sehr Udo ist ein Klassetyp.
gut findet
-lein wenn etwas sprachlich Ich schreibe es in mein Notizbüchlein.
yy
verkleinert wird [ver- Im Urlaub wohnten wir in einem Häuslein
gleiche -chen, das häufi- auf dem Berg.
ger verwendet wird]
-lich wenn eine Eigenschaft
yy Das ist ja unglaublich, wie unordentlich dein
von etwas oder einer Zimmer ist.
Person ausgedrückt Er ist ziemlich kleinlich.
wird Ich bin nicht bestechlich.
Sie ist immer fröhlich und freundlich.
Was machst du beruflich? [= Was ist dein
Beruf ?]
wenn ein Turnus
yy Die Züge von hier nach München gehen
­ausgedrückt wird stündlich [= einmal in der Stunde]
Die Zahlung der Miete erfolgt monatlich.
[= einmal im Monat]
Lieb- wenn man etwas sehr
yy Hähnchen vom Grill ist mein Lieblingsessen.
lings- gern hat Hast du ein Lieblingsbuch?
-los wenn etwas nicht da ist Er ist seit einem Jahr arbeitslos.
yy
Sie plapperte sinnloses Zeug.
27 Vor- und Nachsilben für die Bildung deutscher Wörter

Element Bedeutung, Funktion Beispiele


los- wenn eine Person mit
yy Beeile dich – wir wollen pünktlich losfahren.
etwas anfängt Wenn alle da sind, kann Till mit seinem Refe-
rat loslegen.
wenn etwas oder
yy Ich mache schon mal das Boot los.
eine Person von etwas Sie kann sich einfach nicht vom Computer
getrennt wird losreißen.
wenn etwas von sehr
massen-, yy Es gab massenhaft Proteste gegen die Spar-
Massen- vielen Personen pläne der Regierung.
g­ emacht wird oder für Das Radio war das erste Massenmedium.
sie von Bedeutung ist Die Umwelt der Region leidet unter dem
Massentourismus.
Es gab Massenproteste gegen die Sparpläne
der Regierung.
-maßen wenn man ausdrücken
yy Er ist anerkanntermaßen der beste Basket-
will, wie etwas getan, ballspieler im Land.
gedacht wird Wir machen dieses Jahr gezwungenermaßen
keinen Urlaub.
Da hat sie zugegebenermaßen Recht.
-mäßig wenn etwas oder eine
yy Wir müssen planmäßig vorgehen.
Person dem Inhalt Ab Juni wird der Wagen serienmäßig produ-
des ersten Wortteils ziert.
entspricht [umgangssprachlich]: Wie sieht es bei Euch
urlaubsmäßig aus? [= Was habt ihr im Urlaub
vor?]
mega-, wenn man etwas sehr
yy Die Party war megastark!
Mega- gut oder sehr schlecht Die Band ist doch mega-out.
findet Das war eine Megaparty!
miss-, wenn etwas falsch oder
yy Du hast mich missverstanden.
Miss- schlecht ist Das war ein Missverständnis.
Sie hat sein Vertrauen missbraucht.
Der Missbrauch von Kindern wird in Zukunft
härter bestraft.
Für den Misserfolg der Mannschaft wird der
Trainer verantwortlich gemacht.
Vor- und Nachsilben für die Bildung deutscher Wörter 28

Element Bedeutung, Funktion Beispiele


mit-, wenn etwas oder eine
yy Kann ich mitspielen?
Mit- Person etwas zusammen Sie möchte in der Arbeitsgruppe mitarbeiten.
mit anderen macht Das ist Olaf, mein Mitbewohner. [= der, der
wenn etwas zur
yy mit mir in dieser Wohnung wohnt]
­gleichen Zeit geschieht Du kannst gerne bei uns mitessen.
nach-, yywenn eine andere Sie ist vor 10 Minuten gegangen – du musst
Nach- ­Person schon nicht ihr nachlaufen.
mehr da ist
wenn etwas zum
yy Moment – das muss ich nachrechnen.
­wiederholten Mal ge- Ich habe morgen bei meinem Arzt eine Nach-
macht wird untersuchung.
yywenn eine Person etwas Da muss ich erst mal nachdenken.
gründlich macht Ich brauche Zeit zum Nachdenken.
neu-, wenn etwas schon
yy Das ist eine Neuverfilmung des Romans.
Neu- ­Bekanntes plötzlich
­wieder aktuell ist
yy wenn etwas wirklich Dieses Wörterbuch ist eine Neuentwicklung.
neu ist Was das Land braucht, ist ein völliger Neu-
beginn.
neo-, wenn etwas schon
yy Der Brandanschlag wurde von Neonazis
Neo- ­Bekanntes plötzlich ausgeführt.
­wieder aktuell ist
nicht-, wenn ein Zustand
yy Die Entscheidung fiel in nichtöffentlicher
Nicht- ­verneint wird Sitzung.
yyzur Verneinung einer Ich bin seit 17 Jahren Nichtraucher.
Fähigkeit
ober-, wird umgangssprach-
yy Du hältst dich wohl für oberschlau?
Ober- lich zur Verstärkung Er tut so, als wäre er der Oberschlaue im
einer Eigenschaft ver- Team. [= die wichtigste Person]
wendet Er ist Oberleutnant bei der Bundeswehr.
drückt eine gehobene
yy Sie war über 10 Jahre Oberbürgermeisterin
Position in einer Rang- von Frankfurt.
ordnung aus
öko-, die Umwelt bzw.
yy Die »Grünen« sind im Ursprung eine
Öko- den Umweltschutz ­Ökopartei.
­betreffend In unserer Straße gibt es jetzt einen Ökoladen.
29 Vor- und Nachsilben für die Bildung deutscher Wörter

Element Bedeutung, Funktion Beispiele


Pilot- wird für etwas ver­
yy Heute kommt im Fernsehen der Pilotfilm
wendet, das zum ersten zu der neuen Serie.
Mal oder als Versuch
oder Test gemacht wird
wenn etwas oder je-
pseudo-, yy Sein pseudochristliches Gerede nervt.
Pseudo mand nur scheint, aber In dem Land herrscht eine Pseudodemokratie.
nicht wirklich ist
rauf- umgangssprachlich für
yy Kannst du schnell mal raufkommen?
herauf-
raus- umgangssprachlich für
yy Du kannst schon mal den Wagen rausfahren.
heraus-
rein- umgangssprachlich für
yy Geh schon mal rein.
hinein-
umgangssprachlich für
yy Komm rein!
herein-
rüber- umgangssprachlich für
yy Kannst du bitte kurz rüberkommen?
herüber-
umgangssprachlich für
yy Du hast eine Frage? Moment, ich komm
hinüber- gleich rüber.
runter- umgangssprachlich für
yy Ich habe mir das Programm aus dem Internet
herunter- runtergeladen.
umgangssprachlich für
yy Ich gehe mal schnell in den Keller runter.
hinunter-
umgangssprachlich für
yy Pass auf, dass du nicht die Treppe runterfällst.
hinab-
-sam zeigt, dass etwas oder
yy Zum Flechten von Körben braucht man
jemand eine bestimmte ­biegsames Holz.
Eigenschaft hat Du bist heute so schweigsam. [= redest
sehr wenig]
Gegen diese Krankheit gibt es noch keine
wirksamen Medikamente.
scheiß-, wird verwendet, um
yy Das ist mir scheißegal.
Scheiß- eine negative Aussage Sie tut immer so scheißvornehm.
zu verstärken
zeigt an, dass man et-
yy Ich war gestern im Kino – es war ein Scheiß-
was total ablehnt film.
Ein Scheißladen ist das hier.
Vor- und Nachsilben für die Bildung deutscher Wörter 30

Element Bedeutung, Funktion Beispiele


drückt aus, dass etwas
schwarz-, yy Als Student bin ich oft schwarzgefahren
Schwarz- illegal ist bzw. dass (= ohne Fahrkarte).
j­emand etwas Illegales Durch Schwarzarbeit entsteht großer
tut ­Schaden für den Staat.
stink-, wird umgangssprach-
yy Er war gestern stinkbesoffen, weshalb seine
stock- lich verwendet, um eine Freundin heute stocksauer ist.
­Aussage zu verstärken
über-, zeigt, dass eine Eigen-
yy Man muss bei ihm genau nachdenken, was
Über- schaft höher ausgeprägt man sagt – er ist nämlich überempfindlich.
ist als normal
drückt aus, dass etwas
yy Viele Schüler werden durch die Schule
zu viel, zu stark aus­ ­überbelastet.
geprägt ist Er ist mit dieser Aufgabe einfach überfordert.
Man kann es auch übertreiben.
Der Film hat Überlänge.
zeigt, dass es von etwas
yy Er starb an einer Überdosis Heroin.
zu viel gibt In ihrem Übereifer unterliefen ihr einige
­Fehler.
un- drückt das Gegenteil
yy Das war unanständig von dir.
­einer Eigenschaft aus Die Entscheidung der Regierung war von
Anfang an unpopulär.
Sie will finanziell unabhängig sein.
Dieser Name ist mir unbekannt.
Un- drückt das Gegenteil
yy Ich kann Unordnung nicht ausstehen.
eines Zustands aus Keine Angst – der Chef ist kein Unmensch.
verstärkt eine Mengen-
yy Er gibt Unsummen für technische Spielereien
angabe aus.
Die Menschen produzieren Tag für Tag eine
Unmenge an Müll.
31 Vor- und Nachsilben für die Bildung deutscher Wörter

Element Bedeutung, Funktion Beispiele


unter-, zeigt, dass eine Eigen-
yy Sie fühlt sich am Arbeitsplatz unterfordert.
Unter- schaft weniger aus­ Für das, was ich leiste, bin ich unterbezahlt.
geprägt ist als normal Deine Leistungen sind unterdurchschnittlich.
drückt in Verben aus,
yy Bitte unterschreiben Sie hier.
dass etwas unter etwas Übersetze die unterstrichenen Wörter.
kommt, sich befindet
zeigt, dass es von etwas
yy Nach der langen Krankheit hat er Unter­
zu wenig gibt gewicht.
drückt aus, dass sich
yy Ich wechsle täglich die Unterwäsche.
etwas unter etwas Bei dem Sturz platzte ihre Unterlippe.
­befindet
Vize- bedeutet, dass jemand
yy Bayern München wurde in der letzten Saison
Zweiter bei einem nur Vizemeister.
­Wettbewerb ist
yygleichbedeutend mit Der Außenminister ist meistens auch gleich-
„Stellvertreter“ zeitig Vizekanzler.
voll-, verstärkend; drückt
yy Das Programm läuft vollautomatisch.
Voll- aus, dass etwas ganz In dem Land herrscht Vollbeschäftigung.
der Fall ist [= Es gibt kaum Arbeitslose.]
verstärkend; drückt
yy Ich wurde unter Vollnarkose operiert.
aus, dass ein Zustand Sie war bereits mit 11 Jahren Vollwaise.
er­reicht ist, der nicht [= beide Eltern waren gestorben]
mehr steigerungsfähig
ist
-voll bezeichnet eine Eigen-
yy Der Aufstieg auf den Berg war mühevoll.
schaft Er ist ein humorvoller Mensch.
Ich habe in der Firma eine verantwortungs-
volle Position.
vor-, wird räumlich im Sinne
yy Könntest du bitte die Vorhänge vorziehen?
Vor- von »vor« oder »nach Ich arbeite im Vorzimmer des Chefs.
vorn« verwendet
wird zeitlich im Sinne
yy Muss ich die Nudeln vorkochen?
von »vorher« verwendet Der Pulli muss nicht vorgewaschen werden.
Vorfreude ist die schönste Freude.
Vorehelicher Sex ist in manchen Religionen
tabu.
Vor- und Nachsilben für die Bildung deutscher Wörter 32

Element Bedeutung, Funktion Beispiele


-welle wird verwendet, wenn
yy Am letzten Wochenende rollte die erste
etwas plötzlich und Reisewelle durch Bayern.
dabei massenhaft oder Die Hitzewelle wird auch in den nächsten
intensiv auftritt Tagen anhalten.
-würdig drückt aus, dass etwas
yy Dein Vorschlag ist durchaus diskussions-
gemacht werden sollte würdig.
Das Projekt erschien nicht förderungswürdig.
zer- drückt aus, dass etwas
yy Das Glas ist zerbrochen.
beschädigt wird Das Buch sieht ziemlich zerlesen aus.
Ich lasse mir meine Idee nicht von dir
zerreden.
Sie beschränkten sich darauf, das Spiel der
anderen Mannschaft zu zerstören.
zu- drückt aus, dass etwas
yy Wir schicken Ihnen die Rechnung zu.
in einer bestimmten Sie ging lächelnd auf ihn zu.
Richtung geschieht Wir werden in dieser Sache noch auf Sie
zukommen.
Unsere Katze ist uns zugelaufen.
Die Tür geht nicht zu.
drückt aus, dass etwas
yy Mit deiner Grippe solltest du dich im Bett
geschlossen, bedeckt gut zudecken.
wird Du solltest auch mal ein Auge zudrücken.
[= nicht immer so übergenau sein]
zusam- drückt aus, dass jemand
yy Wir leben seit fast 20 Jahren zusammen.
men- etwas mit anderen Mit ihr zusammenzuarbeiten macht einfach
­gemeinsam macht Spaß.
yydrückt aus, dass etwas, Die Städte Fürth und Nürnberg sind längst
das getrennt war, zu zusammengewachsen.
einer Einheit wird
yywird umgangssprach- Sie haben ihn grundlos zusammen-
lich verwendet, wenn geschlagen.
ausgedrückt wird, dass
jemand durch Gewalt
verletzt wird
yywird umgangssprach- Was redest du wieder zusammen?
lich verwendet, wenn Was die Mannschaft heute zusammen-
ausgedrückt wird, dass gespielt hat, ist einfach unglaublich.
jemand etwas schlecht
macht
33 ab – abfliegen

zen Abend fernsehen x Sehen wir uns


A heute / morgen Abend? x Eines Abends
stand sie plötzlich vor meiner Tür. x
A

씰 ab [ap]:
(Gruß): Guten Abend! x Wann esst ihr zu
(am) Abend?; * der Heilige Abend: der
M
1. 〈bei Angaben zur Zeit oder zu einer 24. Dezember: Den Weihnachtsbaum
Reihenfolge; mit Dativ und Akkusativ〉 stellen wir erst am Heiligen Abend auf.
von ... an, von: Ab erstem / ersten Sep- 2. Veranstaltung am Abend: Für die
tember fährt der Zug täglich. x Jugendli- Senioren findet einmal monatlich ein
che ab 16 Jahren / Jahre dürfen Wein gemütlicher Abend im Gemeindezen-
kaufen. x Sie arbeitet ab kommendem / trum statt.
kommenden Mittwoch als Praktikantin 씰 abends [abnts]:
bei uns. am, jeden Abend: Er kam erst spät
2. 〈elliptisch〉 (umgangssprachlich) los(e), abends zurück. x Der Kurs findet abends
weg: Der Knopf ist ab. x Wir müssen die statt.
Fenster streichen, die Farbe ist fast ab. 씰 das Aben|teu|er [abnt y], des Abenteuers,
3. * ab und zu: manchmal: Er kommt ab die Abenteuer: 
und zu vorbei. außergewöhnliche Situation [voller
씰 ab|bie|gen [apbin], biegt ab, bog ab, ist Gefahr]: ein großes / spannendes / aufre-
abgebogen:  gendes Abenteuer x ein Abenteuer
die Straße, auf der man gerade fährt, suchen / erleben / bestehen.
verlassen und in einer anderen Richtung 씰 aber [ab]:
weiterfahren: falsch / links / rechts 1. drückt einen Gegensatz aus: jetzt
abbiegen x An der Ampel müssen wir nicht, aber später x Er schlief, aber sie
abbiegen. war wach. x Aber ich will das nicht!
씰 die Ab|bil|dung [apbld
], der Abbildung, 2. verstärkt eine Aussage: Aber ja /
die Abbildungen: gern / natürlich! x Das ist aber ein schö-
Darstellung in Form von Bildern oder nes Bild! x Das war aber knapp!
Zeichnungen: Das ist ein Wörterbuch 3. wird verwendet, um gegen etwas zu
mit vielen / zahlreichen / farbigen Abbil- protestieren oder ein Verhalten zu kriti-
dungen. sieren: Aber, aber, meine Herren! x Aber
ab|bu|chen [apbuxn], bucht ab, buchte ab, ich bitte Sie!
hat abgebucht:  씰 ab|fah|ren [apfar n], fährt ab, fuhr ab, ist
von einem Konto nehmen: Die Miete abgefahren:
wird Anfang des Monats automatisch einen Ort mit einem Fahrzeug verlassen:
[vom Konto] abgebucht. Der Zug ist pünktlich abgefahren. x
die Ab|bu|chung [apbux
], der Abbu- Schade, dass wir morgen schon wieder
chung, die Abbuchungen: abfahren müssen.
das Abbuchen: Die Abbuchung des Rech- 씰 die Ab|fahrt [apfat], der Abfahrt, die
nungsbetrags von Ihrem Konto erfolgt in Abfahrten: 
den nächsten Wochen. 1. Beginn einer Fahrt: sich vor der
das Abc [a()be()tse], des ABC[s]: Abfahrt von allen verabschieden x Vor-
1. Alphabet: das Abc lernen / aufsagen. sicht bei Abfahrt des Zuges!
2. Wissen, das man als Grundlage 2. Stelle, an der man eine Autobahn ver-
braucht: Mein Vater hat mir das Abc des lassen kann: An der nächsten Abfahrt
Fußballs beigebracht. müssen wir die Autobahn verlassen.
ab|dre|hen [apdre n], dreht ab, drehte ab, 씰 der Ab|fall [apfal], des Abfall[e]s, die Abfälle
abgedreht: [apfl ]:
1. 〈hat〉 etwas stoppen, indem man einen Reste, die übrig bleiben, oder Dinge, die
Hahn schließt oder Schalter benutzt: das man nicht mehr behalten will: Abfälle in
Licht / Radio / Wasser abdrehen x Wenn die Tonne werfen x Die Socken sind
du nicht bald zahlst, drehen sie dir den kaputt und kommen in den Abfall.
Strom ab. 씰 der Ab|fall|ei|mer [apfal|aim], des Abfall-
2. 〈hat / ist〉 den Kurs ändern: Das Boot eimers, die Abfalleimer:
fuhr erst auf uns zu, drehte dann aber ab. Eimer für den Abfall: den Abfalleimer
씰 der Abend [abnt], des Abends, die Abende: säubern.
 Nachmittag und Nacht,
1. Zeit zwischen ab|flie|gen [apflin], fliegt ab, flog ab, ist
wenn es draußen dunkel wird: den gan- abgeflogen: 
Abflug – ablaufen 34

einen Ort mit einem Flugzeug verlassen: 2. nicht selbstständig (entscheiden oder
Das Flugzeug fliegt in zehn Minuten ab. x leben könnend): abhängig Beschäftigte
Morgen fliegen wir schon wieder ab. (Angestellte) x finanziell noch von den
der Ab|flug [apfluk], des Abflug[e]s, die Eltern abhängig sein.
Abflüge [apfly ]: 3. 〈abhängiger, am abhängigsten〉 mit der
Beginn eines Fluges: sich zum / beim Sucht besonders nach einer Droge; süch-
Abflug anschnallen x Das Flugzeug ist tig: vom Alkohol / von Drogen / von
bereit zum Abflug. Schmerzmitteln abhängig sein.
씰 das Ab|gas [apas], des Abgases, die 씰 ab|he|ben [aphebn], hebt ab, hob ab, hat
Abgase 〈meist Plural〉: abgehoben: 
Gas, das beim Verbrennen entsteht und 1. etwas in die Hand nehmen und nach
nicht mehr genutzt werden kann: schäd- oben bewegen: vor dem Austeilen der Kar-
liche Abgase x die Abgase der Motoren. ten abheben lassen x Das Telefon klin-
씰 ab|ge|ben [apebn], gibt ab, gab ab, hat gelte, aber sie hob [den Hörer] nicht ab.
abgegeben:  2. vom eigenen Konto holen: am Automa-
1. einer Person geben, weil es für sie ten / bei der Bank Geld abheben x Ich
bestimmt ist oder damit sie etwas habe 200 Euro zum Einkaufen von mei-
Bestimmtes damit tut: Diese Blumen wur- nem Konto abgehoben.
den gerade für Sie abgegeben. x Ich habe 3. sich vom Boden lösen: Das Flugzeug
meinen Mantel an der Garderobe abgege- beschleunigt stark, bevor es abhebt.
ben. x Ich war noch nicht mit allen Aufga- 씰 ab|ho|len [aphol n], holt ab, holte ab, hat
ben fertig, als wir abgeben mussten. abgeholt:
2. mit einer Person teilen: Gibst du mir 1. sich geben lassen und mitnehmen: Der
ein Stück Kuchen ab? Müll wird immer dienstags abgeholt. x
3. verkaufen oder verschenken: Du kannst dein Heft nach der Stunde bei
Gebrauchter Kinderwagen günstig / kos- mir abholen.
tenlos abzugeben. 2. zu einem Ort kommen, um eine Person
4. zu einem Spieler der eigenen Mann- mitzunehmen: die Kinder nach / von der
schaft spielen: Gib endlich ab! Schule abholen x Kannst du mich bitte
5. aussprechen oder mitteilen: seine am / vom Bahnhof abholen?
Stimme abgeben (an einer Abstimmung 씰 das Abi|tur [abitu], des Abiturs, die Abi-
oder Wahl teilnehmen) x Der Minister 
ture 〈Plural selten〉:
gab eine Erklärung zu den Vorfällen ab. 1. letzte Prüfung an höheren Schulen,
씰 1ab|hän|gen [aph
n], hängt ab, hing ab, besonders am Gymnasium: das Abitur
hat abgehangen: machen / bestehen x das schriftliche
1. von einer Person, Sache abhängig sein: Abitur in Deutsch.
Wie es weitergeht, hängt jetzt von dir 2. höchster Abschluss an Schulen, der
ab. x Das hängt davon ab, ob noch genug zum Studium an Hochschulen berechtigt:
Zeit ist. x Für mich hängt viel von seiner das / kein Abitur haben x Für diesen
Entscheidung ab. Beruf braucht man kein Abitur.
2. (Jugendsprache) entspannen: Nach die Ab|kür|zung [apkrts
], der Abkür-
der Schule will er nur noch abhängen. zung, die Abkürzungen:
| |
2ab hän gen [aph
n], hängt ab, hängte ab, 1. Weg, der kürzer ist: eine Abkürzung
hat abgehängt: gehen / nehmen / wählen.
1. von der Stelle trennen, wo es befestigt 2. Wort, das gekürzt wird: Die Abkür-
ist: ein Bild von der Wand abhängen x zung »usw.« bedeutet »und so weiter«.
Die hinteren Waggons werden am nächs- ab|lau|fen [aplaufn], läuft ab, lief ab, abge-
ten Bahnhof abgehängt. laufen: 
2. (umgangssprachlich) schneller sein 1. 〈ist〉 f ließend einen Behälter oder Ort
und daher weit hinter sich lassen: Er verlassen: mit dem Abtrocknen warten,
konnte die Polizei / die anderen Teilneh- bis das Wasser von den Tellern abgelau-
mer abhängen. fen ist x Das Wasser läuft im Waschbe-
씰 ab|hän|gig [aph
c]: cken schlecht ab.
1. von bestimmten ¸ Einf lüssen entschie- 2. 〈ist / hat〉 der Reihe nach zu verschie-
den: Das ist vom Preis / Zufall abhän- denen Zielen gehen: alle Läden nach
gig. x Seine Eltern machten ihre Erlaub- einem passenden Geschenk ablaufen x
nis davon abhängig, dass er um zehn Ich habe / bin die ganze Gegend abgelau-
wieder zu Hause sei. fen, konnte die Katze aber nicht finden.
35 ablehnen – abrechnen

3. 〈ist〉 nicht mehr weiter bestehen, gel- 씰 ab|neh|men [apnem n], nimmt ab, nahm
ten: Die Frist / Mein Pass ist abgelau- ab, hat abgenommen: A
fen. x Kann man die Milch noch trinken, 1. von einer Stelle wegnehmen: die
wenn sie (das Datum auf der Packung)
abgelaufen ist?
Brille / die Mütze / das Tischtuch abneh-
men.
M
4. 〈ist〉 in bestimmter Weise geschehen: 2. [schneidend] entfernen: Er hat sich
Alles ist abgelaufen wie geplant. x Das ist den Bart abgenommen. x Nach dem
noch einmal gut abgelaufen. Unfall musste ihr linkes Bein abgenom-
씰 ab|leh|nen [aplen n], lehnt ab, lehnte ab, men werden.
hat abgelehnt: 3. ans Telefon gehen und einen Anruf
1. Nein sagen und etwas nicht akzeptie- annehmen; abheben: Ich habe mehrmals
ren: ein Angebot / einen Antrag / einen dort angerufen, aber es hat keiner abge-
Vorschlag ablehnen x ein ablehnender nommen.
Bescheid x Ich bot ihm etwas zu trinken 4. einer Person wegnehmen oder stehlen:
an, aber er lehnte dankend ab. x Sie hat Die größeren Jungen haben ihn verprü-
sich für / auf die Stelle beworben, wurde gelt und ihm sein Geld abgenommen. x
aber abgelehnt. Warum wurde ihm der Führerschein
2. nicht mögen; nicht gut oder richtig fin- abgenommen?
den: Solche Methoden lehne ich grund- 5. von einer Person nehmen und für sie
sätzlich ab. x Er wird von seinen Mit- tragen oder erledigen: Kann ich dir etwas
schülern abgelehnt. abnehmen? x Die Verantwortung kann
3. sich weigern, etwas zu tun: Er lehnte dir leider keiner abnehmen.
es ab, uns zu empfangen. 6. von einer Person verlangen: jemandem
die Ab|leh|nung [aplen
], der Ablehnung, ein Versprechen abnehmen x Wie viel
die Ablehnungen: hat er dir für die Reparatur abgenom-
1. das Ablehnen: Wie wurde die Ableh- men?
nung deines Antrags begründet? x Sie 7. an Gewicht verlieren: Ich sollte drin-
stößt mit ihrer Art bei den anderen Kin- gend ein paar Kilo abnehmen.
dern auf Ablehnung. 8. kleiner, weniger, schwächer werden;
2. ablehnendes Schreiben: Ich habe auf zurückgehen: bei abnehmendem Mond x
meine Bewerbungen nur Ablehnungen Die Zahl der Unfälle hat leicht abgenom-
bekommen. men. x Seine Kräfte nahmen rasch ab.
씰 ab|ma|chen [apmaxn], macht ab, machte ab, 씰 das Abo [ab ], des Abos, die Abos
hat abgemacht:  (umgangssprachlich):
1. entfernen: das Schild von der Tür Abonnement: ein Abo für das Stadtthea-
abmachen x Der Arzt machte ihm den ter.
Verband ab. 씰 das Abon|ne|ment [ab n mã], des Abonne-
2. vereinbaren: Wir hatten doch abge- ments, die Abonnements:
macht, dass du vorher anrufst! x So war Bestellung von etwas, was man regelmä-
das aber nicht abgemacht! x Gut, abge- ßig bekommt, nutzt: ein Abonnement für
macht! die neue Frauenzeitschrift / das Thea-
ab|mel|den [apmldn], meldet ab, meldete ter / die Oper x das Abonnement erneu-
ab, hat abgemeldet: ern / verlängern.
1. der zuständigen Stelle mitteilen, dass 씰 abon|nie|ren [ab nir n], abonniert, abon-
man etwas nicht mehr benutzt: das nierte, hat abonniert:
Auto / das Telefon abmelden. sich regelmäßig liefern lassen: eine Zei-
2. mitteilen, dass eine Person, man selbst tung abonnieren / abonniert haben.
weggeht, an etwas nicht mehr teilnimmt ab|räu|men [apr ym n], räumt ab, räumte
oder etwas nicht mehr besucht: ein Kind
ab, hat abgeräumt:
vom Kindergarten abmelden x sich beim 1. [vom Tisch] nehmen: das Geschirr
Chef abmelden, bevor man nach Hause abräumen.
geht x Hast du dich an deinem alten 2. leer machen: den Tisch abräumen x
Wohnort auch abgemeldet? Kannst du bitte abräumen?
3. * (bei jemandem) abgemeldet sein ab|rech|nen [aprcn n], rechnet ab, rech-
(umgangssprachlich): die Achtung ¸
nete ab, hat abgerechnet:
einer Person verloren haben: Wer sich 1. von einer Summe durch Rechnen weg-
so gemein verhält, ist bei mir abgemel- nehmen; abziehen: die Ausgaben von
det! den Einnahmen abrechnen.
Abrechnung – abschreiben 36

2. am Ende ausrechnen, wie viel Geld es zu kompliziert wird, schalten die


eine Summe beträgt: mit jemandem Schüler ab.
abrechnen und die Ausgaben teilen x 3. nicht mehr an seine Pf lichten und Pro-
nach Ladenschluss die Einnahmen bleme denken: Du musst einfach mal ein
abrechnen. paar Tage abschalten und dich erholen.
3. an jemandem Rache nehmen: In sei- 씰 der Ab|schied [apit], des Abschied[e]s, die
ner Biografie rechnet er mit seinen Geg- Abschiede:
nern ab. Trennung: jemandem zum Abschied
die Ab|rech|nung [aprcn
], der Abrech- winken x Beim Abschied von ihr musste
nung, die Abrechnungen:¸ ich weinen.; * Abschied nehmen: sich
1. das Ausrechnen eines Betrags am verabschieden: von den Eltern Abschied
Ende: die Abrechnung machen x Habt nehmen.
ihr schon die Abrechnung über die Hei- ab|schlie|ßen [ap lisn], schließt ab, schloss
zungskosten bekommen? 
ab, hat abgeschlossen:
2. Rache: Die Stunde der Abrechnung 1. mit einem Schlüssel sicher schließen:
wird kommen. Hast du [das Haus] auch abgeschlossen? x
ab|rei|ßen [apraisn], reißt ab, riss ab, abge- Die Tür war von innen abgeschlossen.
rissen:  2. zum geplanten Ende bringen: ein abge-
1. 〈hat〉 durch Reißen entfernen: ein Blatt schlossenes Studium haben x Wir konn-
Papier vom Block abreißen x Bei dem ten die Verhandlungen erfolgreich
Unfall wurde ihr ein Arm abgerissen. abschließen. x Diese Angelegenheit ist
2. 〈hat〉 ein Haus o. Ä. , das nicht mehr für mich abgeschlossen.
gebraucht wird, zerstören: die alte Brü- 3. [durch einen Vertrag] vereinbaren: ein
cke abreißen und eine neue bauen. Geschäft / einen Vertrag mit jemandem
3. 〈ist〉 sich reißend lösen: An der Jacke abschließen x Sollen wir eine Wette da-
ist ein Knopf abgerissen. rüber abschließen?
4. 〈ist〉 plötzlich auf hören, unterbrochen 씰 der Ab|schluss [ap l s], des Abschlusses,
werden: Warum hast du den Kontakt zu die Abschlüsse [ap ls ]:
ihr abreißen lassen? x Ihre Serie an Sie- 1. 〈ohne Plural〉 Ende: Die Verhandlun-
gen reißt nicht ab. gen nähern sich dem Abschluss / stehen
씰 ab|sa|gen [apzan], sagt ab, sagte ab, hat kurz vor dem Abschluss.
abgesagt:  2. das Vereinbaren: nach Abschluss der
1. nicht stattfinden lassen: Das Konzert Versicherung.
musste leider abgesagt werden. ab|schnei|den [apnaidn], schneidet ab,
2. mitteilen, dass eine Person, man selbst 
schnitt ab, hat abgeschnitten:
nicht kommen kann: Ich habe den Hand- 1. mit Messer oder Schere von etwas
werkern / meinen Besuch abgesagt, weil trennen: einen Faden abschneiden x Ich
ich krank bin. habe mir ein Stück [vom] Käse abge-
der Ab|satz [apzats], des Absatzes, die schnitten.
Absätze [apzts ]: 2. so trennen, dass eine Person, ein Ort
1. Teil unten am Schuh: hohe / flache nicht erreicht werden kann: Es hatte so
Absätze. viel geschneit, dass die Hütte völlig vom
2. Abschnitt eines Textes: einen Absatz Rest der Welt abgeschnitten war.
machen / einfügen. 3. [keinen] Erfolg haben: bei einer Prü-
ab|schaf|fen [apafn], schafft ab, schaffte ab, fung gut / schlecht abschneiden.
hat abgeschafft: 씰 der Ab|schnitt [apnt], des Abschnitt[e]s,
1. nicht mehr gelten lassen: Dieses die Abschnitte:
Gesetz ist schon lange abgeschafft. 1. [zusammenhängender] Teil, der sich
2. nicht mehr in seinem Besitz behalten: von anderen unterscheidet: der nächste
Wir mussten die Katze leider wieder Abschnitt des Textes / Weges x ein wich-
abschaffen. tiger Abschnitt im Leben x Ein neuer
ab|schal|ten [apaltn], schaltet ab, schaltete Abschnitt der Autobahn wird demnächst

ab, hat abgeschaltet: fertiggestellt.
1. außer Betrieb setzen; abstellen: das 2. Teil, der z. B. von einer Eintrittskarte
Radio / den Motor abschalten x Das abgerissen wird: Ich habe den Abschnitt
Kraftwerk wurde nach einem Betriebs- von der Eintrittskarte aufgehoben.
unfall abgeschaltet. 씰 ab|schrei|ben [apraibn], schreibt ab,
2. sich nicht mehr konzentrieren: Wenn 
schrieb ab, hat abgeschrieben:
37 absehen – abstellen

1. [noch einmal] schreiben: Du musst ab|sper|ren [appr n], sperrt ab, sperrte ab,
das Ganze noch einmal abschreiben. hat abgesperrt (besonders österrei- A
2. ohne Erlaubnis einen Text[teil] ver- chisch, süddeutsch):
wenden, der von einer anderen Person
geschrieben wurde: Der Schüler hat im
mit einem Schlüssel schließen; abschlie-
ßen: das Haus / die Tür absperren x Ich
M
Diktat bei / von seinem Nachbarn abge- habe vergessen abzusperren.
schrieben. ab|spie|len [appil n], spielt ab, spielte ab,
ab|se|hen [apze n], sieht ab, sah ab, hat hat abgespielt:
abgesehen: 1. [von Anfang bis Ende] spielen: Ich
1. durch genaues Beobachten lernen: hätte gern ein Gerät, mit dem man / das
Diesen Trick habe ich mir bei meinem auch Blu-Rays abspielen kann.
Bruder abgesehen. 2. (den Ball) zu einem Spieler der eige-
2. auf eine Aktion verzichten: Ich will nen Mannschaft spielen; abgeben: Er
noch einmal von einer Strafe absehen. müsste schneller abspielen.
3. nicht beachten: Wenn man von dem 3. 〈+ sich〉 geschehen: Der Streit spielt
einen Gewitter absieht, war das Wetter sich hinter verschlossenen Türen ab. x
ausgezeichnet. x Von wenigen Ausnah- Alles spielte sich so schnell ab, dass ich
men abgesehen waren alle begeistert. nicht reagieren konnte.
4. * es auf jemanden / etwas abgesehen ab|spre|chen [apprcn], spricht ab, sprach
haben: für sich haben wollen oder als ¸
ab, hat abgesprochen:
Ziel haben: Er hat es auf die Tochter sich über etwas einigen und gemeinsam
unseres Nachbarn / auf meinen Job abge- beschließen: Wir müssen [uns] noch
sehen. x Hast du es eigentlich darauf absprechen, wie wir weiter vorgehen wol-
abgesehen, mich zu ärgern? len. x Sie haben ihre Aussagen miteinan-
씰 der Ab|sen|der [apznd], des Absenders, der abgesprochen.
die Absender: der Ab|stand [aptant], des Abstand[e]s, die
1. männliche Person, die etwas Abstände [aptnd ]:
abschickt: Wir suchen den Absender die- 1. Entfernung, Raum zwischen zwei
ses Pakets. Punkten, Personen, Dingen: beim Auto-
2. Name und Adresse der Person, von der fahren genügend Abstand halten x die
die Post stammt: Absender nicht verges- Abstände zwischen den Zeilen vergrö-
sen! x Steht kein Absender auf dem ßern x Er folgte ihr in 50 Meter Abstand.
Brief ? 2. Zeitraum zwischen zwei Aktionen,
씰 die Ab|sen|de|rin [apznd rn], der Absen- Ereignissen: jemanden in regelmäßigen
derin, die Absenderinnen: Abständen besuchen x Die Kontrolle
weibliche Person, die etwas abschickt: wird im Abstand von 15 Minuten wie-
die Absenderin des geheimnisvollen derholt.
Briefes. 3. Unterschied: mit einem Abstand von
씰 die Ab|sicht [apzct], der Absicht, die 15 Punkten führen / verlieren; * mit
Absichten: ¸ Abstand: mit großem Abstand: Das ist
Wille, etwas zu tun oder zu erreichen: mit Abstand das Dümmste, was ich je
Das geschah völlig ohne (böse) gehört habe.
Absicht. x Das hat er doch mit Absicht 4. Zustand, in dem andere Personen,
getan! x Ich habe die Absicht, mir ein bestimmte Dinge einen emotional wenig
Auto zu kaufen. berühren: Er hat zu seinen Kollegen
씰 ab|so|lut [apzolut]: immer Abstand gehalten. x Ich muss
1. nicht mit Bedingungen verbunden; völ- endlich von diesen Vorfällen Abstand
lig: Das weiß ich mit absoluter Sicher- gewinnen.
heit. x Sie ist immer absolut zuverlässig. ab|stel|len [aptl n], stellt ab, stellte ab, hat
2. nicht zu steigern oder zu übertreffen: abgestellt:
Das ist absolut der beste Film, den ich je 1. etwas, was man getragen hat, an einen
gesehen habe. Platz stellen: Mir taten die Arme weh und
ab|sol|vie|ren [apz lvir n], absolviert, ich musste die Taschen kurz abstellen.
absolvierte, hat absolviert: 2. für bestimmte Zeit an einem geeigne-
mit Erfolg hinter sich bringen: eine Aus- ten Ort lassen: das Auto in der Garage
bildung / Prüfung / Schule absolvieren x abstellen x Kann ich meine Sachen bei
Als ich kam, hatte er bereits zwei Stun- euch abstellen, bis ich eine Wohnung
den Training absolviert. gefunden habe?
abstimmen – acht 38

3. bewirken, dass etwas nicht mehr ab, vielleicht kommt er ja noch. x Wir
f ließt: das Gas / das Wasser / den Strom konnten kaum abwarten, das neue Spiel
abstellen. auszuprobieren.
4. außer Betrieb setzen; ausschalten: den 2. warten, bis etwas zu Ende ist: den
Motor / das Radio / die Heizung abstel- Regen abwarten.
len. 씰 die Ab|war|tin [apvartn], der Abwartin, die
씰 ab|stim|men [aptm n], stimmt ab, Abwartinnen (schweizerisch):
stimmte ab, hat abgestimmt: weibliche Person, die als Abwart arbei-
1. eine Entscheidung treffen, indem tet: Die Abwartin hat den Einbruch ent-
gezählt wird, wie viele Personen dafür deckt.
und wie viele dagegen sind: Lasst uns 씰 ab|wärts [apvrts]:
über den Vorschlag abstimmen. Weg abwärts x Er kann
nach unten: der
2. für oder gegen etwas sein, wenn abge- sich vom Hals abwärts nicht mehr bewe-
stimmt wird: mit Ja / Nein abstimmen x gen.
Wie hast du abgestimmt? 씰 ab|wa|schen [apvan], wäscht ab, wusch ab,
die Ab|stim|mung [aptm
], der Abstim- hat abgewaschen: 
mung, die Abstimmungen: mit Wasser säubern: Ich wasche noch
Entscheidung durch Abstimmen: Der schnell (das Geschirr) ab.
Antrag kam / gelangte zur Abstimmung. ab|wech|seln [apvksln], wechselt ab, wech-
der Ab|sturz [apt rts], des Absturzes, die 
selte ab, hat abgewechselt:
Abstürze [aptrts ]: eines nach dem anderen geschehen las-
Unfall, bei dem eine Person, Sache aus sen oder im Wechsel von Personen: Wir
großer Höhe fällt: beim Absturz eines wechseln uns beim Kochen ab. x Gute
Flugzeugs ums Leben kommen. und schlechte Zeiten wechseln [sich] im
ab|stür|zen [aptrtsn], stürzt ab, stürzte ab, Leben ab. x Sie lachte und weinte
ist abgestürzt:  abwechselnd. x Die Kinder schaukelten
1. aus großer Höhe nach unten fallen: abwechselnd.
Das Flugzeug stürzte gestern in den Ber- 씰 ab|we|send [apveznt]:
gen ab.  an einem anderen
1. nicht da, sondern
2. (EDV) nicht mehr funktionieren, rea- Ort: Welche Schüler sind heute abwe-
gieren: Der Computer / Der Rechner ist send?
eben abgestürzt. 2. in Gedanken mit etwas anderem
ab|surd [apz rt], absurder, am absurdesten: beschäftigt: ein abwesender Gesichtsaus-
der Vernunft widersprechend: ein absur- druck x abwesend lächeln.
der Gedanke x Der Plan ist für mich völ- ach [ax]:
lig absurd. 1. drückt berraschung (und ein am Ton
씰 die Ab|tei|lung [aptail
], der Abteilung, zu erkennendes Gefühl) aus: Ach, das ist
die Abteilungen: mir neu! x Ach, das tut mir leid! x Ach,
Teil einer Firma, Behörde oder Organisa- wie schön / schade / doof ! x Ach ja / so!
tion mit eigenen Aufgaben: die medizini- (Jetzt habe ich verstanden.) x Ach ja /
sche Abteilung der Bibliothek x Fragen nein? (Ich habe meine Zweifel.).
Sie doch mal in der Abteilung für Spiel- 2. drückt Sehnsucht aus: Ach, wäre er
waren. doch hier bei mir! x Ach, wäre das schön!
ab|trock|nen [aptr kn n], trocknet ab, 3. drückt Bedauern aus: Ach, warum hab
trocknete ab, hat abgetrocknet: ich das nur getan? x Ach, ich wünschte,
mit einem Tuch trocken reiben: Du bist das wäre nie passiert!
dran mit [Geschirr] abtrocknen. x Ich 4. widerspricht der Aussage oder Vermu-
trocknete mir die Hände / mich ab. tung einer anderen Person: »Ist er
씰 der Ab|wart [apvart], des Abwarts, die krank?« – »Ach wo, er hat nur keine
Abwarte (schweizerisch): Zeit!« x Ach was, das ist doch gar nicht
Hausmeister: Hat der Abwart einen wahr!
Schlüssel zu der Wohnung? 씰 acht [axt] (als Ziffer: 8):
ab|war|ten [apvartn], wartet ab, wartete ab, die Zahl 8: auf Seite acht im Buch x Sie
hat abgewartet: ist heute acht [ Jahre alt] geworden. x Das
1. so lange warten, bis etwas geschieht Konzert fängt um acht [Uhr] an. x Es ist
oder die Zeit für etwas kommt: eine jetzt fünf vor / zehn nach acht. x Sie
günstige Gelegenheit / den richtigen kommt in acht Tagen (am gleichen
Zeitpunkt abwarten x Warte doch mal Wochentag). ; * zu acht: in einer Gruppe
39 acht... – aktiv

von acht Personen: Wir haben uns zu ähm [()m]:


acht eine Skihütte gemietet. füllt eine Pause beim Sprechen, während A
acht... [axt...]: man nachdenkt: Ähm, Moment, gleich
in einer Reihenfolge, Aufzählung an
8. Stelle: am achten Januar x jeder
hab ichs!
äh|neln [nln], ähnelt, ähnelte, hat geäh-
M
Achte x als Achte / Achter durchs Ziel nelt: 
gehen. im Aussehen oder in der Art an eine
씰 ach|ten [axtn], achtet, achtete, hat geachtet: andere Person, Sache erinnern: Das

1. aufpassen: auf Sauberkeit achten x Er Opernhaus ähnelt in der Form einer
achtete nicht auf ihre Worte. x Achte Muschel. x Wir ähneln uns mehr, als du
bitte auf deinen kleinen Bruder, während denkst.
ich weg bin. ah|nen [an n], ahnt, ahnte, hat geahnt:
2. mit Achtung und Respekt behandeln: vermuten, fühlen, dass etwas der Fall ist
die Gefühle anderer achten x ein interna- oder geschehen wird: Dunkle Wolken am
tional geachteter Politiker x Ich achte Himmel ließen nichts Gutes ahnen. x Ich
deinen guten Willen, aber ich finde, du hab ja geahnt, dass das nicht klappt!
solltest das nicht tun. 씰 ähn|lich [nlc], ähnlicher, am ähnlichsten:
3. tun, was verlangt wird; sich an etwas fast gleich:¸ähnliche Interessen / Gedan-
halten: die Gesetze achten x Vorfahrt ken x Er sieht seinem Bruder sehr ähn-
achten! lich.; * jemandem ähnlich sehen
씰 die Ach|tung [axt
], der Achtung: (umgangssprachlich): so, dass es zum
1. Einstellung, dass eine Person, Sache Charakter einer Person passt: Es sieht
hohen Wert hat und entsprechend dir ähnlich, dass du mal wieder zu spät
behandelt werden muss: aus Achtung kommst.
vor seinen Eltern x Durch diese Tat ist 씰 die Ah|nung [an
], der Ahnung, die
sie sehr in meiner Achtung gestiegen. Ahnungen:
2. dient dazu, vor etwas zu warnen oder Gefühl, dass etwas geschieht: eine
um Aufmerksamkeit zu bitten: Achtung, dunkle / böse Ahnung haben; * keine
Stufe! x Achtung, Achtung, eine Durch- Ahnung haben (umgangssprachlich):
sage! nicht wissen: Ich habe keine Ahnung, wo
씰 acht|zig [axtsc] (in Ziffern: 80): sie ist.
¸
achtzig Personen x Mit achtzig [ Jahren] Aids [ets] 〈meist ohne Artikel〉:
fühlt er sich dazu zu alt. sehr gefährliche Infektion, bei der sich
씰 die Ad|res|se [adrs ], der Adresse, die der Körper nicht gegen Bakterien und
Adressen: Viren wehren kann: Bisher kann Aids
1. genaue Angabe, wo eine Person wohnt: noch nicht geheilt werden.
Wie ist / lautet Ihre Adresse? die Aka|de|mie [akademi], der Akademie,
2. Folge von Buchstaben und Zeichen, die Akademien [akademi n]:
die ein Ziel im Internet bezeichnet: Ich Institution für Forschung oder Bildung:
schicke dir eine E-Mail, wie ist denn die Akademie der Wissenschaften /
deine Adresse? x Kannst du mir mal Künste.
bitte die Adresse dieser Website geben? 씰 der Ak|ku [aku], des Akkus, die Akkus:
der Ad|vent [atvnt], des Advent[e]s, die Gerät zum Speichern von Strom: Der
Advente: Akku von meinem Handy ist leer. x Der
die vier Wochen vor Weihnachten: die Akku vom Laptop hält bis zu acht Stun-
Stimmung im Advent genießen. den (speichert Strom für acht Stunden
씰 der Af|fe [af ], des Affen, die Affen: Betrieb).
1. Tier, das mit dem Menschen nah ver- 씰 die Ak|ti|on [aktsion], der Aktion, die
wandt ist: Der Affe schälte die Banane Aktionen: 
wie ein Mensch. 1. gemeinsam geplante und durchge-
2. drückt aus, dass man für einen Mann, führte Maßnahme: eine Aktion zuguns-
Jungen wenig Achtung empfindet: Blö- ten krebskranker Kinder x militärische
der Affe! Aktionen gegen ein Land.
ag|gres|siv [arsif], aggressiver, am 2. etwas, was man tut; Handlung: Das
aggressivsten: war eine reichlich sinnlose Aktion.
bereit, andere anzugreifen: eine aggres- 씰 ak|tiv [aktif], aktiver, am aktivsten:
sive Spielweise x aggressiv reagieren x (gern und oft) selbst handelnd oder sich
Jetzt sei doch nicht gleich so aggressiv! für ein Ziel einsetzend: ein sehr aktives
Aktivität – Alphabet 40

Kind x ein aktives Mitglied des Sportver- rung: Sie hat ganz von allein ihr Zimmer
eins x politisch / sexuell aktiv sein x Die aufgeräumt. 2) ohne dass eine Person
Regierung sollte endlich in dieser Ange- aktiv wird: Ich war das nicht, die Tür ist
legenheit aktiv werden. von allein aufgegangen.
씰 die Ak|ti|vi|tät [aktivitt], der Aktivität, die 4. nur diese Person, Sache und keine
Aktivitäten: andere: Das kannst nur du allein wis-
aktives Verhalten: politische Aktivitä- sen. x Schon allein für die erste Aufgabe
ten x seine Aktivität verstärken. habe ich zwei Stunden gebraucht.
씰 ak|tu|ell [aktul], aktueller, am aktuellsten: 씰 al|ler|dings [ald
s], [ald
s]:

jetzt interessant, wichtig, gültig oder 1. schränkt mit dieser eine andere Aus-
neu: aus aktuellem Anlass x die aktuelle sage ein: Ich war dort, allerdings hat mir
Entwicklung x Dieses Problem ist heute keiner aufgemacht. x Das Buch ist gut,
nicht mehr aktuell (besteht nicht mehr). allerdings etwas lang.
씰 ak|zep|tie|ren [aktsptir n], akzeptiert, 2. ja natürlich: »Kommt er denn auch?«
akzeptierte, hat akzeptiert: – »Allerdings! Hast du das nicht
1. einverstanden sein: eine Entschuldi- gewusst?«.
gung akzeptieren x Hat der Chef deinen 3. stimmt einer Person tröstend zu: Da
Vorschlag akzeptiert? x Sie wird von den hast du allerdings großes Pech gehabt!
anderen Kindern nicht akzeptiert. die Al|ler|gie [alri], der Allergie, die Aller-
2. annehmen, anerkennen: Akzeptieren gien [alri n]:
Sie auch Kreditkarten? [empfindliche] Reaktion des Körpers auf
씰 der Alarm [alarm], des Alarm[e]s, die bestimmte Stoffe: Sie hat mehrere Aller-
Alarme: gien.
Ton oder Signal, das bei Gefahr warnt: 씰 all|ge|mein [al main]:
Durch den Rauch wurde Alarm ausge- 1. bei, von ( fast) allen oder für ( fast)
löst.; * blinder Alarm: Alarm oder Auf- alle: auf allgemeinen Wunsch x ein allge-
regung aufgrund eines Irrtums; * Alarm mein bekannter Politiker x Es ist allge-
schlagen: vor einer aktuellen Gefahr mein bekannt, dass ...
warnen. 2. 〈allgemeiner, am allgemeinsten〉 nicht
씰 der Al|ko|hol [alkohol], des Alkohols: auf Einzelheiten beschränkt oder kon-
1. Flüssigkeit, die brennen kann und die zentriert: eine allgemeine Einführung in
besonders in [anregenden] Getränken ein Thema x Wir haben über diese Dinge
enthalten ist: eine Wunde mit Alkohol gesprochen, aber nur ganz allgemein,
reinigen x Der Schnaps enthält 40 Pro- nicht im Einzelnen.; * im Allgemeinen:
zent Alkohol. von wenigen Ausnahmen abgesehen: Im
2. Getränk, das Alkohol enthält: Ich Allgemeinen verstehen wir uns gut, aber
trinke / vertrage keinen Alkohol. im Moment haben wir Streit.
das All [al], des Alls: all|mäh|lich [almlc]:
Weltraum; Universum: eine Reise durchs drückt aus, dass ein¸ Vorgang lange dau-
All. ert, sich etwas langsam entwickelt: Es
씰 all ... [al ...]: wurde allmählich kalt / kälter. x Ich ver-
1. das Ganze oder jeden Einzelnen liere allmählich die Geduld mit ihm.
betreffend, ohne Rest oder Ausnahme: 씰 der All|tag [altak], des Alltag[e]s:
Vielen Dank für all deine Mühe! x Alles tägliches Leben, das immer ähnlich
Gute zum Geburtstag! x Was soll das abläuft: Der Urlaub ist vorbei, der Alltag
alles? x Sind jetzt alle (Kinder) da?; * vor hat uns wieder.
allem: hauptsächlich; besonders: Der 씰 all|täg|lich [altklc], alltäglicher, am all-
Kranke braucht jetzt vor allem Ruhe. täglichsten: ¸
2. in regelmäßigen Abständen von ...: alle so, dass es nichts Besonderes hat: die all-
zehn Meter einen Baum pflanzen x Der täglichen Dinge erledigen x Das ist eine
Bus fährt alle fünf Minuten. ganz alltägliche Geschichte.
씰 al|lein [alain], al|lei|ne [alain ]: all|zu [altsu]:
1. ohne andere: Heute Abend bin ich Der Urlaub war nur allzu bald
viel zu:
allein zu Hause. x Lass mich nicht allein! vorbei. x Sie hat sich nicht allzu sehr
2. einsam: Unter so vielen Fremden fühle (nicht besonders) angestrengt.
ich mich ziemlich allein. 씰 das Al|pha|bet [alfabet], des Alphabet[e]s,
3. ohne Hilfe: Lass mich, ich kann das die Alphabete:
allein!; * von allein: 1) ohne Aufforde- festgelegte Reihenfolge der Buchstaben
41 alphabetisch – amüsieren

einer Sprache; Abc: Das deutsche Alpha- kommt jetzt in das Alter, wo man über
bet hat 26 Buchstaben. Familie und Kinder nachdenkt. A
al|pha|be|tisch [alfabet]: 3. Zeit, die eine Person, ein Tier bereits
wie im Alphabet: in alphabetischer Rei-
henfolge x die Bücher alphabetisch nach
lebt oder etwas bereits existiert: im Alter
von 60 Jahren x Das Alter der Funde
M
Autor ordnen. wurde auf mehrere Hunderttausend
씰 als [als]: Jahre geschätzt.
1. 〈zeitlich〉 drückt aus, dass die Hand- 씰 al|ter|na|tiv [altrnatif]:
lung des Nebensatzes vor, während oder eine Alternative [zum Normalen, bisher
nach der Handlung des Hauptsatzes blichen] darstellend: ein alternatives
stattfindet: Als ich auf die Party kam, Konzept entwickeln x alternative Ener-
wurde schon getanzt. gien / Medizin x Alternativ könnten wir
2. drückt aus, dass etwas nicht so ist wie auch Folgendes versuchen: ...
etwas anderes: Ich bin älter als mein Bru- 씰 die Al|ter|na|ti|ve [altrnativ ], der Alter-
der. x Er ist ganz anders als mein native, die Alternativen:
Mann. x Ich komme lieber heute als mor- 1. andere Möglichkeit: Gibt es dazu eine
gen. preiswertere Alternative?
3. * nichts als: nur: Mit ihr hat man 2. Wahl zwischen zwei Möglichkeiten:
nichts als Ärger.; * alles andere als: Wir standen vor der Alternative, zu kün-
überhaupt nicht: Er ist alles andere als digen oder uns zu wehren.
schüchtern. 씰 das Al|ters|heim [altshaim], des Alters-
4. * als ob: drückt aus, dass ein wirkli-
heim[e]s, die Altersheime:
ches Ereignis gleich einem nicht wirkli- Altenheim: in einem Altersheim leben.
chen Ereignis ist: Mir kam es vor, als ob das Alt|pa|pier [altpapi], des Altpapier[e]s:
ich schon Stunden gewartet hätte. x Er alte Zeitungen u. Ä. , die entsorgt werden
schaute aus dem Fenster, als ob er nichts sollen: die Tonne für das Altpapier.
gehört habe. 씰 am [am] 〈Verschmelzung von »an« +
5. leitet eine nähere Erläuterung ein: Du »dem«〉:
fühlst dich als Held. x Die Geschichte 1. 〈kann aufgelöst werden〉 Die Personen,
erwies sich als wahr. die am Projekt mitarbeiten, treffen sich
씰 al|so [alzo]: heute.
1. als logische Folge; daher: Sie ist krank, 2. 〈kann nicht aufgelöst werden〉 eine
also wird sie nicht kommen. Stadt am Meer x am Anfang der Ferien x
2. drückt aus, dass man ein Thema, Er hat am 9. Juni Geburtstag.
Gespräch zu Ende bringen will: Also, 3. 〈kann nicht aufgelöst werden; mit
bleibt es dabei? x Bis später dann also! Superlativ〉 Am besten, du gehst zur Tou-
씰 alt [alt], älter, am ältesten: risteninformation. x Am liebsten trinke
1. schon seit langer Zeit lebend: Ältere ich Rotwein.
(nicht mehr junge) Arbeitslose finden 씰 der Am|mann [aman], des Ammann[e]s, die
schwer eine neue Stelle. x Für diesen Ammänner [amn], die Am|män|nin
Sport bin ich schon zu alt. [amnn], der Ammännin, die Ammän-
2. mit dem genannten Alter: ein zwei ninnen (schweizerisch):
Jahre altes Kind / Haus. Bürgermeister(in): der Ammann von
3. schon seit langer Zeit existierend, unserem Dorf.
bekannt: ein altes Problem x Der Trick 씰 die Am|pel [ampl], der Ampel, die Ampeln:
ist doch schon alt! Anlage, die mit  bunten Lichtern den Ver-
4. früher; ehemalig: Unser alter Lehrer kehr regelt: an der roten Ampel halten x
war nicht so streng wie der neue. Die Ampel stand auf Grün.
씰 das Al|ten|heim [altnhaim], des Alten- 씰 das Amt [amt], des Amt[e]s, die Ämter [mt]:

heim[e]s, die Altenheime: 1. offizielle Aufgabe oder Stellung: die
Einrichtung, in der alte Menschen ver- Kandidaten für das Amt des Bürgermeis-
sorgt werden: Meine Großmutter lebt im ters x Sie ist von ihrem Amt als Vereins-
Altenheim. vorsitzende zurückgetreten.
씰 das Al|ter [alt], des Alters: 2. Behörde (besonders als Teil des
1. Zeit des Lebens, in der man schon alt Namens): Mitarbeiter des Amtes für Sta-
ist: Sie war auch im Alter noch sehr tistik.
aktiv. 씰 amü|sie|ren [amyzir n], amüsiert, amü-
2. bestimmter Abschnitt des Lebens: Er sierte, hat amüsiert:
an – anerkennen 42

1. 〈+ sich〉 Spaß und Freude haben: Habt ment / eine Bemerkung / einen Vor-
ihr euch auf dem Fest gut amüsiert? schlag anbringen.
2. einer Person Vergnügen machen: Der an|dau|ernd [andaunt]:
Gedanke amüsierte ihn. x Sie lächelte 1. ohne Pause: der seit Stunden andau-
amüsiert über seine Unsicherheit. ernde Sturm x Ich muss andauernd
3. 〈+ sich〉 lachen (und Witze) machen: daran denken, was gestern passiert ist.
Er amüsiert sich immer darüber, dass ich 2. viel zu oft (vorkommend): Immer diese
so ungeschickt bin. andauernden Störungen! x Musst du
씰 an [an]: mich denn andauernd unterbrechen?
1. 〈mit Dativ; Frage: wo?〉 drückt aus, 씰 an|de|r... [and r...]:
dass etwas ganz nah ist, etwas anderes 1. nicht diese Person oder Sache (betref-
direkt berührt: Der Tisch steht an der fend), sondern eine zweite, weitere, alle
Wand. x Potsdam liegt an der Havel. übrigen: Mit der anderen Hand kann ich
2. 〈mit Akkusativ; Frage: wohin?〉 drückt das nicht. x Die anderen Fenster putze
eine bestimmte Richtung, eine Bewe- ich später. x Was machen denn die ande-
gung zu etwas hin aus: Wir stellen den ren, während du weg bist? x Alles andere
Tisch an die Wand. x Im Sommer fahren erzähle ich dir später.
wir an die Ostsee. 2. verschieden, nicht gleich: Er hatte eine
3. 〈mit Dativ; Frage: wann?〉 bezeichnet andere Vorstellung von seinem Leben
einen Zeitpunkt: an Ostern x An diesem [als seine Eltern]. x Das sind ja ganz
Tag kann ich nicht kommen. andere Farben, als ich haben wollte!
4. 〈mit Dativ und Akkusativ; zusammen 씰 an|de|rer|seits [and rzaits]:
mit bestimmten Wörtern〉 Sie ist schuld
aber auch; auf der anderen Seite: Die
an dem Unfall. x Er starb an Krebs. x Ich Worte kränkten sie, andererseits mach-
schreibe an meiner Doktorarbeit. ten sie sie auch wütend. x 〈oft in Verbin-
5. in Betrieb sein; funktionieren: Das dung mit »einerseits«〉 Das macht mich
Licht / Die Heizung ist an. einerseits traurig, andererseits wütend.
die Ana|ly|se [analyz ], der Analyse, die 씰 än|dern [ndn], ändert, änderte, hat geän-
Analysen: dert:
systematische Prüfung der Eigenschaften 1. anders werden lassen: Sie sah sich
oder Zusammensetzung: eine Analyse gezwungen, ihren Plan zu ändern. x Das
des Urins im Labor x eine gründliche ändert nichts an der Tatsache, dass ...
Analyse des Problems. 2. 〈+ sich〉 anders werden: Du hast dich
씰 ana|ly|sie|ren [analyzir n], analysiert, ana- sehr geändert. x Im Moment sieht es
lysierte, hat analysiert: schlecht aus, aber das kann sich ja noch
eine Analyse machen: Proben im Labor ändern.
analysieren x Wir müssen die Fehler / 씰 an|ders [ands]:
Situation genau analysieren. nicht so (wie), sondern verschieden: Es
씰 an|bie|ten [anbitn], bietet an, bot an, hat geht nicht anders. x Kommst du jetzt
angeboten:  oder hast du es dir anders überlegt? x Es
1. einer Person mitteilen, dass man ihr ist ganz anders, als du denkst!
etwas geben oder etwas für sie tun will: 씰 die Än|de|rung [nd r
], der Änderung,
jemandem einen Job / seine Hilfe / eine die Änderungen:
Tasse Kaffee anbieten x Sie bot mir an, Vorgang, etwas oder sich zu verändern:
mich zum Arzt zu begleiten. Es wird nur geringfügige Änderungen
2. als Ware verkaufen: Auf dem Markt geben. x Ist im Zustand des Kranken
werden jetzt schon Erdbeeren angebo- eine Änderung eingetreten?
ten. an|ei|nan|der [an|ainand]:
씰 der An|bie|ter [anbit], des Anbieters, die an die andere oder
eine Person, Sache
Anbieter: der anderen: aneinander denken x Wir
Firma, die etwas als Ware verkauft: beim müssen gerade aneinander vorbeigefah-
Strom die Tarife verschiedener Anbieter ren sein.
vergleichen. 씰 an|er|ken|nen [an|kn n], erkennt an,
an|brin|gen [anbr
n], bringt an, brachte erkannte an, hatanerkannt:
an, hat angebracht: 1. offiziell als gültig, richtig oder zulässig
1. an einer Stelle befestigen: ein Schild an akzeptieren: einen Staat / jemandes For-
der Tür anbringen. derungen anerkennen x Meine Ausbil-
2. in einem Gespräch äußern: ein Argu- dung wird in Deutschland nicht aner-
43 Anerkennung – Angelegenheit

kannt. x Das Finanzamt hat mein 2. bestimmen: Das kleinste Kind gibt das
Arbeitszimmer nicht anerkannt. Tempo an. A
2. positiv beurteilen (und loben): jeman- 3. so tun, als sei man, etwas besonders
des Leistungen anerkennen x Du soll-
test mehr anerkennen, was ich für dich
wichtig: Der gibt mit seinem neuen Auto
ganz schön an! x Gib doch nicht immer
M
tue. so an!
die An|er|ken|nung [an|kn
], der Aner- an|geb|lich [aneplc]:

kennung, die Anerkennungen: drückt aus, dass man¸ Zweifel daran hat,
1. Handlung, mit der man etwas als gül- dass etwas wahr ist: ihr angeblicher
tig oder zulässig akzeptiert: die Anerken- Onkel x Er hat angeblich nichts davon
nung seiner Forderungen. gewusst.
2. positive Bewertung (und lobende 씰 das An|ge|bot [an bot], des Angebot[e]s,
Worte): Ihre Leistung verdient unsere die Angebote:
volle Anerkennung. 1. etwas, was angeboten wird; Vorschlag:
씰 der An|fang [anfa
], des Anfang[e]s, die ein Angebot von jemandem bekommen /
Anfänge [anf
]: annehmen x Sie machte mir das Ange-
der erste Teil oder die erste Zeit von bot, meinen Aufsatz zu korrigieren.
etwas: Am Anfang hatte ich noch Pro- 2. etwas, was den Bürgern, Kunden zur
bleme damit. x Ich habe den Anfang des Verfügung steht: eine Stadt mit einem
Films verpasst. x Die Miete wird Anfang guten kulturellen Angebot x Der Super-
des Monats abgebucht. markt hat ein großes Angebot an Süßig-
씰 an|fan|gen [anfa
n], fängt an, fing an, hat keiten.
angefangen: 3. Ware zu einem günstigen Preis: Was
1. tun, was man gerade noch nicht getan ist denn heute im Angebot?
hat: Ich habe das Bild / mit dem Bild an|ge|hen [ane n], geht an, ging an, ist
gerade erst angefangen. x Sie fing an zu angegangen:
singen / zu singen an. x Können wir jetzt 1. zu brennen, funktionieren beginnen:
endlich anfangen? Als das Licht / Radio anging ... x Das
2. etwas als Erste[r] tun: Wer hat mit Feuer / Der Ofen will einfach nicht ange-
dem Streit angefangen? x Kann ich hen.
anfangen oder möchtest du? 2. eine Person betreffen, für sie interes-
3. seinen Anfang haben: da, wo der Wald sant sein: ein Problem, das uns alle
anfängt x Morgen fängt die Schule wie- angeht x Was ich mit meinem Geld
der an. x Das Wort fängt mit »p« an. mache, geht dich überhaupt nichts an!
4. machen: Was willst du mit dem freien 3. in bestimmter Weise handeln: gegen
Tag anfangen? x Wenn du ihn täuschen die Umweltverschmutzung / gegen ein
willst, musst du das schlau anfangen. x Gerichtsurteil angehen x Wie wollen wir
Kannst du damit noch etwas anfangen die Probleme angehen?
oder soll ich es wegwerfen? 씰 der An|ge|hö|ri|ge [an hør ], der Ange-
씰 an|fangs [anfa
s]: hörige / ein Angehöriger, des / eines
in der ersten Zeit oder im ersten Teil: Angehörigen, die Angehörigen / zwei
Anfangs ging alles gut. Angehörige:
an|fas|sen [anfasn], fasst an, fasste an, hat [männliche] Person, die zur [engeren]
angefasst:  Familie gehört: ein naher Angehöriger x
1. mit der Hand berühren oder greifen: Er hat keine Angehörigen mehr.
Fass hier bitte nichts an. 씰 die An|ge|hö|ri|ge [an hør ], die / eine
2. helfen: Wenn alle mit anfassen, ist die Angehörige, der / einer Angehörigen, die
Arbeit schnell getan. Angehörigen / zwei Angehörige:
씰 die An|ga|be [anab ], der Angabe, die weibliche Person, die zur [engeren] Fami-
Angaben: lie gehört: Sie ist seine nächste Angehö-
Information, die man einer Person gibt: rige.
ohne Angabe der Adresse x jemandes die An|ge|le|gen|heit [an lenhait], der
Angaben überprüfen x Können Sie 
Angelegenheit, die Angelegenheiten:
nähere Angaben zum Unfall machen? Sache, mit der sich eine Person beschäf-
씰 an|ge|ben [anebn], gibt an, gab an, hat tigt oder die sie betrifft: Wie ich das
angegeben:  mache, ist meine Angelegenheit. x Ich
1. nennen, mitteilen: Bitte geben Sie muss ihn in einer wichtigen Angelegen-
Namen und Adresse genau an! heit sprechen.
angenehm – Anhänger 44

씰 an|ge|nehm [an nem], angenehmer, am etwas passiert ist! x Sie war sehr in Angst
angenehmsten: um ihre Kinder.
als positiv erlebt: eine angenehme berra- 씰 ängst|lich [
stlc], ängstlicher, am ängst-
schung x Ist das Wasser so angenehm? x lichsten: ¸
Es wäre mir sehr angenehm, wenn du das [schnell] Angst empfindend: Sie warf mir
für mich erledigen könntest. x Die Atmo- ängstliche Blicke zu. x Unser Kind ist
sphäre war angenehm entspannt. sehr ängstlich.
an|ge|stellt [an t lt]: 씰 an|ha|ben [anhabn], hat an, hatte an, hat
mit fester Stelle als Mitarbeiter: Die Zei- angehabt: 
tung beschäftigt 20 fest angestellte und 1. (umgangssprachlich) als Kleidung am
mehrere freie Journalisten. Körper haben: ein Kleid / neue Schuhe
씰 der An|ge|stell|te [an tlt ], der Ange- anhaben x Es war ihm unangenehm, weil
stellte / ein Angestellter, des / eines er nichts anhatte.
Angestellten, die Angestellten / zwei 2. * jemandem / einer Sache nichts
Angestellte: anhaben können: nicht schaden kön-
[männliche] Person, die in einem Betrieb, nen: Sie hat keine Beweise und kann dir
einer Firma, einer Behörde angestellt ist: nichts anhaben. x Der Sturm konnte
Er arbeitet als Angestellter bei den Stadt- dem Boot nichts anhaben.
werken. 3. (umgangssprachlich) eingeschaltet
씰 die An|ge|stell|te [an tlt ], die / eine haben: Sie hatte kein Licht an.
Angestellte, der / einer Angestellten, die an|hal|ten [anhaltn], hält an, hielt an, hat
Angestellten / zwei Angestellte: angehalten: 
weibliche Person, die in einem Betrieb, in 1. zum Stehen bringen: Er hielt ein Auto
einer Firma, in einer Behörde angestellt an und fragte, ob er mitfahren könne. x
ist: Sie ist kaufmännische Angestellte. Ich hielt gespannt den Atem an (hörte
an|grei|fen [anraifn], greift an, griff an, hat auf zu atmen).
angegriffen:  2. stehen bleiben: an einer roten Ampel
1. einen Kampf beginnen und Gewalt anhalten.
einsetzen: Der Feind griff [die Stadt] am 3. noch nicht auf hören: Hoffentlich hält
frühen Morgen an. x Der Hund knurrte das schöne Wetter noch lange an.
drohend, griff [mich] aber nicht an. an|hand [anhant]:
2. heftig kritisieren: Für diese Äußerung mit der Hilfe der genannten Sache: etwas
wurde er in den Zeitungen scharf ange- anhand eines Beispiels / anhand von Bei-
griffen. spielen erklären.
3. den Zustand einer Sache verschlech- | |
1an hän gen [anh
n], hängt an, hängte an,

tern: eine angegriffene Gesundheit hat angehängt:


haben x Das Eisen war bereits stark von 1. an einer Stelle befestigen: Am nächs-
Rost angegriffen. ten Bahnhof wurden zusätzliche Wagen
4. (besonders österreichisch) anfassen: an den Zug angehängt.
Greif das nicht an, das ist heiß. 2. hinzufügen: noch ein paar Tage an den
der An|griff [anrf], des Angriff[e]s, die Urlaub anhängen x eine Datei an die
Angriffe: E-Mail anhängen.
1. das Angreifen mit Gewalt: Er hob die 3. (umgangssprachlich) zu Unrecht
Fäuste und ging zum Angriff über (griff beschuldigen: Ich lasse mir von dir doch
an). x Der Angriff der feindlichen Trup- keinen Diebstahl anhängen!
pen konnte abgewehrt werden. | |
2an hän gen [anh
n], hängt an, hing an,

2. heftige Kritik: Meine Kritik war nicht hat angehangen:


als persönlicher Angriff gegen Sie von einer Sache, Person überzeugt oder
gemeint. begeistert sein: Sie hängt der Theorie an,
3. (Sport) Aktion mit dem Ziel, einen dass ...
Vorteil gegenüber dem Gegner zu errei- der An|hän|ger [anh
], des Anhängers, die
chen: Der Angriff ist leider misslungen. Anhänger:
씰 die Angst [a
st], der Angst, die Ängste 1. Wagen ohne Motor, der an ein Fahr-
[
st ]: zeug gehängt wird: Er lud die Garten-
unangenehmes Gefühl, dass man selbst abfälle auf / in den Anhänger.
oder eine Person, Sache in Gefahr ist: Du 2. Schmuck, der an einer Kette getragen
brauchst keine Angst vor dem Hund zu wird: Sie trug eine Kette mit einem auf-
haben. x Ich hatte solche Angst, dass dir fälligen Anhänger.
45 Anhängerin – anlegen

3. Person, die von einer Sache, Person oder auf einer Liste markieren: die Lot-
überzeugt oder begeistert ist: Die Partei tozahlen ankreuzen. A
verliert immer mehr Anhänger. 씰 an|kün|di|gen [ankndn], kündigt an,
die An|hän|ge|rin [anh
rn], der Anhänge-
rin, die Anhängerinnen:

kündigte an, hat angekündigt:
1. mitteilen, dass etwas geplant ist oder
M
Frau, die von einer Person, Sache über- geschehen wird: Sie hat ihren Besuch /
zeugt oder begeistert ist: Diese Sportart sich für morgen angekündigt. x Der Kurs
hat bereits viele Anhängerinnen gefun- kann leider nicht wie angekündigt statt-
den. finden.
an|he|ben [anhebn], hebt an, hob an, hat 2. 〈+ sich〉 schon vorher zu erkennen
angehoben:  sein: Das Gewitter hatte sich schon Stun-
1. ein kleines Stück nach oben heben: den vorher angekündigt.
Heb mal dein Glas an, damit ich den 씰 die An|kunft [ank nft], der Ankunft:
Tisch abwischen kann. das Ankommen an einem Ort: Die
2. erhöhen: die Miete / Preise anheben x Ankunft des Zuges verzögert sich
Die gute Note hebt seinen Durchschnitt etwas. x Wir wurden bei unserer
an. Ankunft bereits erwartet.
an|hö|ren [anhør n], hört an, hörte an, hat 씰 die An|la|ge [anla ], der Anlage, die Anla-
angehört: gen:
1. aufmerksam zuhören: Hast du [dir] die 1. Park: das Grillen in öffentlichen Anla-
CD schon angehört? x Bitte hören Sie gen.
meine Vorschläge / mich doch erst ein- 2. Gelände und Gebäude für einen
mal an! bestimmten Zweck: militärische Anla-
2. 〈+ sich〉 beim Hören einen bestimmten gen x Die Schule darf die Anlagen des
Eindruck bewirken: Er / Seine Stimme Sportvereins benutzen.
hörte sich heiser an. x Für mich hört sich 3. Gerät(e) für einen bestimmten Zweck:
das so an, als ob sie schon aufgegeben Die Heizung muss gegen eine neue
hat. Anlage ausgetauscht werden. x Ich
3. etwas beim Hören erkennen: Man möchte gerne eine neue Anlage fürs
konnte ihr anhören, wie traurig sie war. Wohnzimmer haben (Gerät, mit dem
씰 an|kli|cken [anklkn], klickt an, klickte an, man Musik hören kann).

hat angeklickt (EDV): 4. etwas, was man zusammen mit einem
auf dem Bildschirm des Computers mit Brief, einer E-Mail schickt: In der / Als
der Maus wählen und die Taste drücken: Anlage sende ich Ihnen die gewünschten
ein Menü anklicken x Bitte klicken Sie Fotos.
das Bild an, um es zu vergrößern. 5. Art, Geld anzulegen: eine langfristige /
씰 an|kom|men [ank m n], kommt an, kam an, sichere Anlage.
ist angekommen: der An|lass [anlas], des Anlasses, die
1. einen Ort erreichen: Ist der Brief schon Anlässe [anls ]:
bei dir angekommen? x Um wie viel Uhr 1. Grund für eine Aktion: Er wird schon
kommen wir in London an? beim geringsten Anlass aggressiv. x Ich
2. positive Reaktionen bekommen: Das habe keinen Anlass zur Klage. x Die Aus-
Buch / Der Sänger kam beim Publikum stellung findet aus Anlass des 200.
gut an. Todestages des Malers statt.
3. für eine Person, Sache wichtig oder 2. Situation, in der man etwas tut: bei fest-
entscheidend sein: Auf Geschwindigkeit lichen Anlässen x Er nahm ihren Geburts-
kommt es [mir] nicht an, arbeite lieber tag zum Anlass, ihr zu gratulieren.
sorgfältig. x Jetzt kommt es ganz auf an|läss|lich [anlslc]:
dich an, ob wir das schaffen. x Wenn es ¸
wegen eines Anlasses: eine Feier anläss-
darauf ankommt, strengt er sich an. lich des zehnten Firmenjubiläums.
4. * es auf etwas ankommen lassen: an|le|gen [anlen], legt an, legte an, hat
etwas riskieren: Ich will es auf einen angelegt: 
Streit mit ihm nicht ankommen lassen. x 1. am Ufer ankommen: Am nächsten Tag
Sie ließ es darauf ankommen, entdeckt legte unser Schiff in Hamburg an.
zu werden. 2. (gehoben) anziehen: Sie legte ein
씰 an|kreu|zen [ankr ytsn], kreuzt an, kreuzte Abendkleid und eine Perlenkette an.

an, hat angekreuzt: 3. neu schaffen oder gestalten: eine
durch ein [kleines] Kreuz in einem Text Liste / einen Garten / Vorräte anlegen.
Anleitung – Anrede 46

4. Geld so verwenden, dass man hofft, 3. Vermutung: Die Annahme, die Geld-
dass es mehr wird; investieren: sein Geld anlage sei sicher, erwies sich als falsch. x
sicher / Gewinn bringend anlegen. Ich war der Annahme, dass ihr verreist
씰 die An|lei|tung [anlait
], der Anleitung, seid.
die Anleitungen: 씰 an|neh|men [annem n], nimmt an, nahm
[Text zur] Erklärung, wie etwas zu tun, an, hat angenommen:
benutzen ist: in der Anleitung nachse- 1. nehmen, was einem eine Person gibt,
hen, welche Teile zusammengehören x schickt: ein Paket für den Nachbarn
einen Versuch unter Anleitung des Leh- annehmen x Er hat Bestechungsgelder
rers durchführen. angenommen.
das An|lie|gen [anlin], des Anliegens, die 2. etwas akzeptieren, damit einverstan-
Anliegen:  den sein: ein Angebot / einen Antrag /
Sache, die einer Person wichtig ist: dem eine Einladung annehmen.
Direktor ein Anliegen vortragen x Der 3. glauben, dass etwas der Fall ist oder
Umweltschutz ist ein zentrales Anliegen geschehen wird: Ich nehme an, er kommt
unserer Partei. später. x Das dauerte länger als ange-
an|ma|chen [anmaxn], macht an, machte nommen.
an, hat angemacht: 씰 die An|non|ce [anõs ], der Annonce, die
1. befestigen, anbringen: Gardinen Annoncen:
anmachen x ein Schild an der Haustür Anzeige in einer Zeitung oder Zeit-
anmachen. schrift: eine Annonce aufgeben.
2. einschalten: die Heizung / das Radio / ano|nym [anonym]:
das Licht anmachen x Mach doch mal ohne dass der Name bekannt wird: ein
bitte den Fernseher an! anonymer Brief x Der Spender möchte
3. ansprechen und zeigen, dass man gern anonym bleiben.
[sexuelles] Interesse an jemandem hat: an|ord|nen [an| rdn n], ordnet an, ordnete
in der Disco Mädchen anmachen. an, hat angeordnet:
씰 an|mel|den [anmldn], meldet an, meldete 1. festlegen oder befehlen, dass etwas

an, hat angemeldet: geschieht: Der Arzt ordnete weitere Tests
1. mitteilen, dass man, eine Person kom- an. x Wegen der Vogelgrippe wurde
men wird: seinen Besuch telefonisch angeordnet, dass Geflügel im Stall zu
anmelden x Ich bin für zehn Uhr zur halten sei.
Untersuchung angemeldet. 2. in eine bestimmte Ordnung bringen:
2. der zuständigen Stelle mitteilen, um Hast du die Bücher alphabetisch oder
etwas tun oder benutzen zu dürfen: ein nach Sachgruppen angeordnet? x Die
Auto / ein Gewerbe / den Strom anmel- Stühle waren im Kreis angeordnet.
den x Du musst dich nach dem Umzug die An|ord|nung [an| rdn
], der Anord-
gleich bei der Gemeinde anmelden. nung, die Anordnungen:
3. mitteilen, dass man, eine Person teil- 1. Äußerung, mit der man etwas
nehmen oder etwas besuchen will: ein bestimmt: auf Anordnung des Arztes /
Kind in der Schule / bei einem Verein Richters x eine dienstliche Anordnung
anmelden x sich zu einem Kurs / Wett- nicht befolgen.
kampf anmelden. 2. die Art, wie Dinge geordnet sind: eine
씰 die An|mel|dung [anmld
], der Anmel- übersichtliche / Platz sparende Anord-
dung, die Anmeldungen: nung.
1. das Anmelden: Zur Teilnahme ist eine an|pas|sen [anpasn], passt an, passte an, hat
schriftliche Anmeldung erforderlich. angepasst: 
2. Stelle, wo man sich anmeldet: Die For- 1. 〈+ sich〉 sein Verhalten nach einer Per-
mulare bekommen Sie in der Anmel- son, Situation richten: Mir macht das
dung. nicht so viel Spaß, aber ich passe mich
die An|nah|me [annam ], der Annahme, die euch gern an. x Ich finde ihn ein biss-
Annahmen: chen zu sehr angepasst.
1. 〈ohne Plural〉 Empfang von Lieferun- 2. so ändern, dass etwas zu einer Situa-
gen oder Post: die Annahme eines Pakets tion passt: dem Wetter angepasste Klei-
verweigern. dung tragen x Die Renten sollen ange-
2. 〈ohne Plural〉 das Akzeptieren, Zustim- passt werden.
men: die einstimmige Annahme eines 씰 die An|re|de [anred ], der Anrede, die
Antrags. Anreden:
47 anregen – Anschluss

Bezeichnung für eine Person, die man 2. 〈+ sich〉 sich für ein Haustier oder
benutzt, wenn man mit ihr spricht: Sie Kind entscheiden: Wir wollen uns eine A
vermied eine direkte Anrede, weil sie Katze / noch keine Kinder anschaffen.
nicht wusste, ob sie ihn duzen oder sie-
zen sollte. x Unter Studenten ist die
3. (süddeutsch, österreichisch) Anord-
nungen oder Aufträge geben: Sie hat mir
M
Anrede mit Vornamen üblich. angeschafft, dich anzurufen. x Wer zahlt,
an|re|gen [anren], regt an, regte an, hat schafft an.
angeregt:  die An|schaf|fung [anaf
], der Anschaf-
1. einen Grund für ein bestimmtes Ver- fung, die Anschaffungen:
halten geben: ein Buch, das zum Nach- Sache, die man sich anschafft: Ein Haus
denken anregt x Ihr Vorbild regte ihn ist eine Anschaffung, die man sich gut
dazu an, fleißig zu lernen. überlegen muss.
2. vorschlagen: Sie regte an, die Sitzung an|schal|ten [analtn], schaltet an, schaltete
zu verschieben. 
an, hat angeschaltet:
3. bewirken, dass etwas aktiver, besser in Betrieb nehmen; anmachen: die Hei-
oder schneller wird: den Appetit / den zung / das Licht anschalten.
Kreislauf / die Fantasie / das Wachstum an|schau|en [anau n], schaut an, schaute
anregen.
an, hat angeschaut (besonders süd-
씰 der An|ruf [anruf], des Anruf[e]s, die deutsch, österreichisch, schweizerisch):
Anrufe: ansehen: Schau mich an, wenn ich mit
Gespräch am Telefon: auf jemandes dir rede! x Ich schaue mir erst die Nach-
Anruf warten x Ich muss noch ein paar richten im Fernsehen an.
Anrufe erledigen. an|schei|nend [anain nt]:
씰 der An|ruf|be|ant|wor|ter [anruf b -
wie es den Eindruck macht; offenbar:
|antv rt], des Anruf beantworters, die Anscheinend ist sie noch auf, in ihrem
Anrufbeantworter: Zimmer ist Licht an.
Gerät, auf das man eine Nachricht spre- 씰 an|schlie|ßen [an lisn], schließt an, schloss
chen kann, wenn man eine Person nicht 
an, hat angeschlossen:
am Telefon erreicht: jemandem etwas auf 1. mit einem Schloss befestigen: das
den Anruf beantworter sprechen. Fahrrad am / (seltener:) an den Zaun
씰 an|ru|fen [anrufn], ruft an, rief an, hat anschließen.
angerufen:  2. mit etwas verbinden; installieren:
eine Nummer wählen, um eine Person den Kühlschrank / die Waschma-
am Telefon zu sprechen: Ruf an, wenn du schine / den Herd / den Computer
mich brauchst. x Ich habe ihn auf dem anschließen.
Handy angerufen. 3. sich an etwas beteiligen, bei etwas
씰 ans [ans]: mitmachen: sich den Demonstranten
an das: sich ans Tor lehnen x eine Reise anschließen.
ans Meer x Sie hat mich ans Aufräumen an|schlie|ßend [an lisnt]:
erinnert. direkt danach: Ich war einkaufen und
씰 die An|sa|ge [anza ], der Ansage, die anschließend beim Arzt.
Ansagen: 씰 der An|schluss [an l s], des Anschlusses,
Information über Lautsprecher oder im die Anschlüsse [an ls ]:
Radio: die Ansage, dass der Zug 15 Minu- 1. Verbindung über eine Leitung: Sie
ten Verspätung hat x die Ansage des haben dort noch keinen Anschluss ans
nächsten Musiktitels. Internet. x Mitten im Anruf wurde der
an|sa|gen [anzan], sagt an, sagte an, hat Anschluss unterbrochen.
angesagt:  2. Möglichkeit, in ein anderes Verkehrs-
bei einer Veranstaltung oder Sendung mittel umzusteigen: Wir hatten in Frank-
Informationen bekannt geben: den Punk- furt sofort Anschluss nach Stuttgart. x
testand / die Zeit / einen Musiktitel ansa- Wegen der Verspätung habe ich meinen
gen x Im Radio wurde gerade angesagt, Anschluss verpasst.
dass die Straße gesperrt werden musste. 3. gesellschaftlicher Kontakt: Ich habe
씰 an|schaf|fen [anafn], schafft an, schaffte an, hier noch keinen Anschluss gefunden.
hat angeschafft: 4. * im Anschluss an etwas: direkt
1. 〈+ sich〉 etwas, was teuer, groß ist, danach: Im Anschluss an die Nachrich-
kaufen: sich einen Computer / ein Haus ten sehen Sie eine Sondersendung zu
anschaffen. diesen Ereignissen.
anschnallen – Anteil 48

씰 an|schnal|len [annal n], schnallt an, Kann ich auch Reis anstatt der Kartof-
schnallte an, hat angeschnallt: feln haben? x Er kommt erst morgen
mit einem Gurt am Sitz festhalten: Sie anstatt heute. x Wir sahen fern, anstatt
schnallte sich und ihre Tochter vor dem auszugehen.
Abflug an. an|stel|le [antl ]:
die An|schrift [anrft], der Anschrift, die anstatt: Kann ich anstelle meines Freun-
Anschriften: des mitmachen? x Sie trank Tee anstelle
Adresse: Bitte nennen Sie mir Ihre von Kaffee.
Anschrift. 씰 an|stel|len [antl n], stellt an, stellte an, hat
씰 an|se|hen [anze n], sieht an, sah an, hat angestellt:
angesehen: 1. 〈+ sich〉 sich ans Ende einer Reihe von
1. die Augen auf ein Ziel richten; Personen stellen, die warten: Stell dich
betrachten: Er sah mich wütend an. x Ich doch schon mal an der Kasse an.
kann das nicht mit ansehen, wenn ein 2. zum Fließen bringen: die Heizung /
Tier geschlachtet wird. das Gas / das Wasser anstellen.
2. 〈+ sich〉 mit den Augen aufmerksam 3. in Betrieb nehmen, setzen: das Radio /
Informationen und Eindrücke aufneh- den Fernseher anstellen.
men: Die Wunde sollte sich mal ein Arzt 4. jemandem einen Stelle geben; einstel-
ansehen. x Hast du dir die Fotos / den len: Er ist fest / zur Probe angestellt.
Film schon angesehen? 5. (umgangssprachlich) etwas Dummes
3. am Gesicht oder an anderen Zeichen machen: Habt ihr etwa schon wieder was
erkennen: Man sah ihm sein Alter / seine angestellt?
Enttäuschung an. der An|stieg [antik], des Anstieg[e]s, die
die An|sicht [anzct], der Ansicht, die Anstiege:
Ansichten: ¸ Vorgang, bei dem etwas steigt oder
1. persönliche Meinung: vernünftige zunimmt: ein Anstieg der Temperaturen
Ansichten haben x Ich bin der Ansicht, im Laufe des Tages x Es ist mit einem
dass es dafür zu früh ist. Anstieg der Arbeitslosenzahlen / Kosten
2. Bild: Das Titelblatt zeigt eine Ansicht zu rechnen.
der berühmten Brücke. 씰 an|stren|gen [antr
n], strengt an,
an|sons|ten [anz nstn]: strengte an, hat angestrengt:
1. was alles andere betrifft: Das Buch ist 1. 〈+ sich〉 sich Mühe geben: angestrengt
etwas lang, aber ansonsten sehr gut. nachdenken x Wenn du das schaffen
2. wenn nicht, dann: Gibts noch was? willst, musst du dich aber anstrengen.
Ansonsten würde ich jetzt gern ins Bett 2. stark beanspruchen und müde
gehen. machen: Das Arbeiten am Computer
씰 an|spre|chen [anprcn], spricht an, sprach strengt die Augen an. x Er ist noch
¸
an, hat angesprochen: schwach und der viele Besuch strengt ihn
1. mit jemandem ein Gespräch beginnen: an.
Sie hat die Frau höflich angesprochen 씰 an|stren|gend [antr
nt], anstrengender,
und nach der Uhrzeit gefragt. am anstrengendsten:
2. sich mit einer Frage an jemanden so, dass es mit Anstrengung verbunden,
wenden: Sie sprach ihn auf den Vorfall nicht leicht ist: Das ist eine sehr anstren-
im Büro an. gende Arbeit. x Der Tag war sehr
3. zur Sprache bringen, behandeln: das anstrengend.
Thema / die Schwierigkeiten anspre- die An|stren|gung [antr

], der Anstren-
chen. gung, die Anstrengungen:
씰 der An|spruch [anpr x], des Anspruch[e]s, 1. Mühe, die man sich gibt, um etwas zu
die Ansprüche [anprc ]: erreichen: Wir dürfen jetzt in unseren
1. etwas, was man fordert ¸ oder erwartet: Anstrengungen nicht nachlassen. x Nur
seine Ansprüche bei der Versicherung mit äußerster Anstrengung gelang es
anmelden x Welche Ansprüche stellen uns, das Tor zu öffnen. x Anstrengung
Sie an Ihren Urlaub / an einen Bewerber? lohnt sich.
2. das Recht, etwas zu bekommen: Jedes 2. etwas, was viel Kraft verbraucht: Sie
Kind hat Anspruch auf einen Platz im muss sich erst von den Anstrengungen
Kindergarten. der letzten Tage erholen.
an|statt [antat]: der An|teil [antail], des Anteil[e]s, die
als Alternative, Ersatz oder Vertretung: Anteile:
49 Antibabypille – Anzeige

Teil, der (zu) einer Person, Sache gehört: eine Methode / ein Programm / sein
jemandem seinen Anteil am Gewinn aus- Wissen anwenden x Ich musste Gewalt A
zahlen x Der Konzern hat seine Anteile anwenden, um das Schloss zu öffnen. x
am Unternehmen verkauft. x Du hast /
Dein Einsatz hat großen Anteil an die-
Technik ist angewandte Wissenschaft.
der An|wen|der [anvnd], des Anwenders,
M
sem Erfolg. die Anwender, die An|wen|de|rin [anvn-
die An|ti|ba|by|pil|le [antibebipl ], der d rn], der Anwenderin, die Anwenderin-
Antibabypille, die Antibabypillen: nen:
Medikament, das eine Schwangerschaft Person, die etwas (besonders ein Pro-
verhindert: die / eine Antibabypille neh- gramm am Computer) anwendet: Allen
men / verschreiben. Anwendern wird empfohlen, die neue
das An|ti|bio|ti|kum [antibiotik m], des Version zu installieren.

Antibiotikums, die Antibiotika [anti- die An|wen|dung [anvnd
], der Anwen-
biotika]: dung, die Anwendungen:

Medikament gegen Infektionen: Ich ver- 1. das Anwenden: Die neuen Vorschrif-
schreibe Ihnen ein Antibiotikum. ten kommen ab nächster Woche zur
씰 der An|trag [antrak], des Antrag[e]s, die Anwendung.
Anträge [antr ]: 2. Programm für Benutzer von Compu-
1. schriftliche Bitte an eine offizielle tern: Welche Anwendungen haben Sie
Stelle: Sie stellte bei der Krankenkasse installiert?
einen Antrag auf eine Kur. x Sein Antrag 씰 an|we|send [anveznt]:
auf vorzeitige Entlassung aus der Haft so, dass man an dem Ort, wo etwas
wurde abgelehnt. geschieht, ist: die Namen aller anwesen-
2. Vorschlag, über den abgestimmt wird: den Mitglieder notieren x Ich war nicht
für / gegen einen Antrag stimmen x eine anwesend, als das besprochen wurde.
Debatte im Bundestag über einen Antrag die An|we|sen|heit [anveznhait], der Anwe-
der Opposition. senheit: 
씰 die Ant|wort [antv rt], der Antwort, die das Anwesend-Sein, Da-Sein einer Per-
Antworten: son: die Anwesenheit der Schüler über-
1. Worte, mit denen man antwortet: Das prüfen x Das möchte ich in Anwesenheit
Kind gab mir eine freche Antwort. x Der der Kinder nicht diskutieren.
Lehrer bekam auf seine Frage keine Ant- der An|woh|ner [anvon], des Anwohners, die
wort. Anwohner, die An|woh|ne|rin [anvon -
2. Reaktion: Zur Antwort nickte sie rn], der Anwohnerin, die Anwohnerinnen:
stumm. x Die Strafe ist eine deutliche Person, die in einer bestimmten Straße
Antwort auf sein Verhalten. oder Nachbarschaft wohnt: Parken nur
씰 ant|wor|ten [antv rtn], antwortet, antwor- für Anwohner! x Eine Anwohnerin hatte

tete, hat geantwortet: die Feuerwehr alarmiert.
auf eine Frage, Bitte oder Aufforderung 씰 die An|zahl [antsal], der Anzahl:
hin etwas sagen oder schreiben: mit Ja /
Zahl von Personen, Dingen: Die Anzahl
Nein antworten x Sie hat mir auf meine der Kinderkrippenplätze ist begrenzt. x
Frage / meinen Brief nicht geantwortet. Ab einer Anzahl von 33 Kindern wird die
씰 der An|walt [anvalt], des Anwalt[e]s, die Klasse geteilt.
Anwälte [anvlt ], die An|wäl|tin [anvl- 씰 die An|zei|ge [antsai ], der Anzeige, die
tn], der Anwältin, die Anwältinnen: Anzeigen:
Person, die andere Menschen rechtlich 1. Mitteilung einer Person, Firma oder
berät und ihnen vor Gericht hilft: Nimm Behörde in einer Zeitung oder Zeit-
dir einen Anwalt und verklage die Firma schrift: Auf unsere Anzeige hat sich nie-
auf Schadenersatz. mand gemeldet, der die Katze haben
die An|wei|sung [anvaiz
], der Anweisung, will. x In der Anzeige wurden erfahrene
die Anweisungen: Krankenpfleger gesucht.
1. Anordnung, Befehl: Ich habe Anwei- 2. Meldung eines verbotenen Verhaltens
sung, niemanden ins Gebäude zu lassen. bei der Polizei oder der zuständigen
2. Anleitung: in der Anweisung nachle- Behörde: Sie erstattete Anzeige wegen
sen, wie ein Gerät zu bedienen ist. Körperverletzung gegen ihn.
씰 an|wen|den [anvndn], wendet an, wandte / 3. das, was ein Gerät anzeigt: die

wendete an, hat angewandt / angewendet: Anzeige der Waage ablesen x eine Uhr
zu einem bestimmten Zweck benutzen: mit digitaler Anzeige.
anzeigen – arbeiten 50

씰 an|zei|gen [antsain], zeigt an, zeigte an, Solche Medikamente bekommst du nur

hat angezeigt: in der Apotheke.
1. der Polizei oder zuständigen Behörde der Apo|the|ker [apotek], des Apothekers,
melden: jemanden wegen Betrug anzei- die Apotheker, die Apo|the|ke|rin [apo-
gen x eine Geburt beim Standesamt tek rn], der Apothekerin, die Apothe-
anzeigen x Hast du den Diebstahl ange- kerinnen:
zeigt? Person, die eine Apotheke leiten darf:
2. Informationen für den Benutzer dar- Dieses Mittel hat mir die Apothekerin
stellen: Die Waage zeigte 50 kg an. x Wie empfohlen.
kann ich mir die Größe der Dateien 씰 der Ap|pa|rat [aparat], des Apparat[e]s, die
anzeigen lassen? Apparate:
씰 an|zie|hen [antsi n], zieht an, zog an, hat technisches (besonders elektrisches)
angezogen: Gerät: Ein Fernseher ist ein komplizier-
1. einen Teil des Körpers mit Kleidung ter Apparat.
bedecken: Zieh dir bitte eine Jacke / dich 씰 der Ap|pe|tit [apetit], des Appetits:
warm an. x Er war sportlich angezogen. x Lust auf oder Freude am Essen: Ich hätte
Sie wartete bereits fertig angezogen vor jetzt Appetit auf einen Salat. x Bei euren
der Tür. Gesprächsthemen kann einem ja der
2. durch Ziehen fester machen: die Appetit vergehen! x Guten Appetit!
Handbremse / die Schraube / das Seil der Ap|plaus [aplaus], des Applauses:
anziehen. positive Reaktion des Publikums, beson-
3. attraktiv wirken: anziehend ausse- ders durch Klatschen; Beifall: Er bekam
hen x Süßes zieht Wespen an. x Die viel Applaus für seinen Auftritt.
Messe hat viele Besucher angezogen. 씰 die Apri|ko|se [aprikoz ], der Aprikose, die
씰 der An|zug [antsuk], des Anzug[e]s, die Aprikosen:
Anzüge: kleine, weiche, orange Frucht mit f la-
Jacke und Hose, die zueinander gehören: chem Kern in der Mitte: Marmelade aus
Zur Abschlussfeier erschien er in Anzug Aprikosen kochen.
und Krawatte. 씰 der Ap|ril [aprl], des Aprils:
an|zün|den [antsndn], zündet an, zündete vierter Monat im Jahr: Ostern liegt die-

an, hat angezündet:  ses Jahr im April.; * jemanden in den
zum Brennen bringen: die Kerze mit April schicken: jemanden am 1. April
einem Streichholz anzünden. zum Scherz täuschen.
씰 das Apart|ment [apartm nt], des Apart- 씰 die Ar|beit [arbait], der Arbeit, die Arbeiten:
ments, die Apartments: 1. etwas, was getan werden muss: Ich
kleine Wohnung: Wir haben für den habe heute noch viel Arbeit vor mir. x Sie
Urlaub ein Apartment gemietet. sang bei der Arbeit. x Kinder machen viel
씰 der Ap|fel [apfl], des Apfels, die Äpfel [pfl]: Arbeit. x Wie kommen die Arbeiten an
 mit kleinen braunen Ker-
runde Frucht  eurem neuen Haus voran?
nen in der Mitte: einen Apfel schälen / in 2. 〈ohne Plural〉 Tätigkeit im Beruf, für
vier Teile schneiden; * in den sauren die man Geld bekommt: Ich muss jetzt
Apfel beißen (umgangssprachlich): eine zur / in die Arbeit. x Sie hat bei einer
unangenehme Aufgabe übernehmen. Zeitung Arbeit (eine Stelle) gefunden.
der Ap|fel|saft [apflzaft], des Apfelsaft[e]s, 3. schriftliche Aufgaben in der Schule, für
die Apfelsäfte  pflzft ]:
[a die es Noten gibt: Wir haben heute eine

Saft aus Äpfeln: Apfelsaft trinken. Arbeit in Deutsch geschrieben. x Sie hat
die Ap|fel|schor|le [apfl rl ], der Apfel- fleißig für die Arbeit gelernt.

schorle, die Apfelschorlen: 씰 ar|bei|ten [arbaitn], arbeitet, arbeitete, hat
Getränk aus Apfelsaft und Mineralwas- gearbeitet: 
ser: eine Apfelschorle bestellen. 1. eine bestimmte Arbeit erledigen: Sie
die Ap|fel|si|ne [apflzin ], der Apfelsine, die arbeitet gerade im Garten / an ihrer
Apfelsinen:  Steuererklärung. x Stör ihn nicht beim
saftige, runde orange Frucht mit dicker Arbeiten!
Schale; Orange: Apfelsinen schälen / 2. mit einer Tätigkeit Geld verdienen: als
auspressen. Maurer / bei einer Bank / fürs Radio / in
씰 die Apo|the|ke [apotek ], der Apotheke, die einer Fabrik arbeiten x Andere in deinem
Apotheken: Alter arbeiten schon. x Wenn die Kinder
Geschäft, das Medikamente verkauft: größer sind, will sie wieder arbeiten gehen.
51 Arbeiter – ärgerlich

3. funktionieren: Ihr Herz arbeitet nicht 1. Platz, an dem man arbeitet: Fahrten
richtig. x Mein Computer arbeitet so zwischen Wohnung und Arbeitsplatz x A
langsam. Zum Lernen braucht das Kind einen
씰 der Ar|bei|ter [arbait], des Arbeiters, die
Arbeiter, die Ar| bei|te|rin [arbait rn],
ruhigen Arbeitsplatz.
2. beruf liche Arbeit mit Vertrag, festen
M
der Arbeiterin, die Arbeiterinnen: Zeiten und Arbeitgeber; Stelle: seinen
1. Person, die mit körperlicher Arbeit Arbeitsplatz verlieren x Der Betrieb will
Geld verdient: als Arbeiter in der Fabrik / weitere Arbeitsplätze einsparen.
auf der Baustelle arbeiten. 씰 die Ar|beits|stel|le [arbaitstl ], der
2. Person, die auf bestimmte Weise arbei-
Arbeitsstelle, die Arbeitsstellen:
tet: Sie ist eine langsame, aber sorgfältige beruf liche Tätigkeit: eine Arbeitsstelle
Arbeiterin. finden x Ich möchte [mir] eine neue
der Ar|beit|ge|ber [arbaiteb], des Arbeit- Arbeitsstelle suchen.
die Ar|beit|ge-
gebers, die Arbeitgeber, der Ar|beits|ver|trag [arbaitsftrak], des
be|rin [arbaiteb rn], der Arbeitgebe- 
Arbeitsvertrag[e]s, die Arbeitsverträge

rin, die Arbeitgeberinnen: [arbaitsftr ]:
Firma, Institution oder Person, die Mit- Vertrag 
[zwischen Arbeitgeber und
arbeiter beschäftigt: Eine Schwanger- Arbeitnehmer] über einen Arbeitsplatz:
schaft sollten Sie Ihrem Arbeitgeber den neuen Arbeitsvertrag aushandeln /
möglichst bald melden. unterschreiben.
der Ar|beit|neh|mer [arbaitnem], des die Ar|beits|zeit [arbaitstsait], der Arbeits-

Arbeitnehmers, die Arbeitnehmer, die Ar-
zeit, die Arbeitszeiten:
beit|neh|me|rin [arbaitnem rn], der 1. Zeit, in der man in seinem Beruf arbei-

Arbeitnehmerin, die Arbeitnehmerinnen: tet: eine wöchentliche Arbeitszeit von 40
Person, die in einer Firma oder Institu- Stunden haben x Private Telefongesprä-
tion angestellt ist: Schwangere Arbeit- che während der Arbeitszeit werden
nehmerinnen sind vor einer Kündigung nicht gern gesehen.
gesetzlich geschützt. 2. Zeit, die für eine bestimmte Arbeit
씰 die Ar|beits|er|laub|nis [arbaits|laupns], gebraucht wird: Der Klempner hat mir
der Arbeitserlaubnis:  zwei Stunden Arbeitszeit berechnet.
Erlaubnis eines Staates, dort als Auslän- 씰 der Ar|chi|tekt [arcitkt], des Architekten,
der zu arbeiten: eine Arbeitserlaubnis die Architekten,¸ die Ar|chi|tek|tin [arci-
beantragen / erhalten. ¸
tktn], der Architektin, die Architektin-
씰 ar|beits|los [arbaitslos]: nen:
keinen Arbeitsplatz zu
in der Situation, Person, die Pläne für Bauwerke entwirft
haben, aber einen zu suchen, seiend: und die den Bau überwacht: Das Theater
Hilfe für arbeitslose Jugendliche x ist das Werk eines berühmten Architek-
arbeitslos werden / sein. ten.
das Ar|beits|lo|sen|geld [arbaitsloznlt], die Ar|chi|tek|tur [arcitktu], der Archi-
des Arbeitslosengeld[e]s:  tektur: ¸ 
Geld, das die meisten Arbeitslosen eine 1. (Wissen über) das Errichten von Bau-
bestimmte Zeit lang vom Staat bekom- werken: Architektur studieren.
men: Wie lange bekommst du noch 2. Stil eines Bauwerks: ein schönes
Arbeitslosengeld?; * Arbeitslosen- Beispiel moderner Architektur.
geld II: Geld, das Personen vom Staat 씰 der Är|ger [r], des Ärgers:
bekommen, die keine anderen Möglich- 1. Gefühl, wenn man unzufrieden, ent-
keiten haben, sich zu ernähren. täuscht oder mit etwas nicht einverstan-
씰 die Ar|beits|lo|sig|keit [arbaitslozckait], den ist: Sie empfand großen Ärger über
der Arbeitslosigkeit: ¸ die ungerechte Behandlung.
1. Zustand, arbeitslos zu sein: Während 2. Situation, in der es Streit oder unange-
seiner langen Arbeitslosigkeit bekam er nehme Erlebnisse gibt: Wir hatten wegen
eine Depression. der Katze schon viel Ärger mit den Nach-
2. Anteil der Bürger, der arbeitslos ist: barn. x Wenn du da parkst, bekommst
die erschreckend hohe Arbeitslosigkeit du bestimmt Ärger.
in manchen Gebieten. 씰 är|ger|lich [rlc], ärgerlicher, am ärger-
씰 der Ar|beits|platz [arbaitsplats], des lichsten: ¸
Arbeitsplatzes, die
Arbeitsplätze 1. voll Ärger: Er war sehr ärgerlich auf
[arbaitsplts ]: mich / über den Vorfall. x Kommst du

ärgern – ärztlich 52

jetzt endlich oder muss ich erst ärgerlich Zustand, nur sehr wenig Geld und Besitz
werden? zu haben: ein Leben in bitterer Armut.
2. Ärger verursachend: ein ärgerliches 씰 die Art [at], der Art, die Arten:
Missverständnis x Ich finde die vielen 1. 〈ohne Plural〉 Verhalten, das typisch für
Staus sehr ärgerlich. eine Person ist; Wesen: Mit ihrer natürli-
씰 är|gern [rn], ärgert, ärgerte, hat geärgert: chen Art gewinnt sie schnell Freunde. x
1. ärgerlich machen: Das hat sie nur Entschuldige, es ist sonst eigentlich nicht
getan, um mich zu ärgern. x Es ärgert meine Art, so unhöflich zu sein.
mich, dass alle Mühe umsonst war. 2. eine von mehreren Möglichkeiten,
2. 〈+ sich〉 ärgerlich sein: Ich habe mich etwas zu tun; Weise: eine billige Art zu
über sie / den Fehler sehr geärgert. x reisen x Er hat mich auf sehr geschickte
Ärgerst du dich, dass es nicht geklappt Art überzeugt.
hat? 3. Gruppe von Exemplaren, die sich
das Ar|gu|ment [arumnt], des Argu- durch bestimmte Eigenschaften von ähn-
ment[e]s, die Argumente: lichen unterscheidet: Welche Art Hund
etwas, was man als Grund nennt, um wollt ihr euch denn anschaffen? x In dem
eine Person zu überzeugen: Sie brachte Museum sind alle möglichen Arten von
überzeugende Argumente für / gegen Werkzeugen ausgestellt.
den Vorschlag vor. 씰 der Ar|ti|kel [artikl], des Artikels, die Arti-
씰 arm [arm], ärmer, am ärmsten: kel: 
1. nur sehr wenig Geld und Dinge zum 1. Text, der in einer Zeitung, Zeitschrift
Leben habend: ein armer Bettler x Sie oder in einem Buch erscheint: In der Zei-
waren so arm, dass sie oft hungern muss- tung steht heute ein langer Artikel über
ten.; * Arm und Reich: alle Menschen alternative Energien.
ohne Unterschied. 2. Teil eines Gesetzes oder Vertrages mit
2. zu bedauern: Jetzt lass den armen Kerl einer Nummer: Artikel 3 des Grundge-
doch mal in Ruhe! x Die Ärmste ist setzes lautet: »Alle Menschen sind vor
schon wieder krank! dem Gesetz gleich.«
3. * arm an etwas sein: wenig von etwas 3. Gegenstand als Ware: An der Schnell-
haben: eine Ernährung, die arm an Vita- kasse kann man bezahlen, wenn man
minen ist x Der Juni war ungewöhnlich nicht mehr als acht Artikel kauft.
arm an Niederschlägen. 4. Wort, das das grammatische
씰 der Arm [arm], des Arm[e]s, die Arme: Geschlecht des darauf folgenden Wortes
1. einer der zwei schmalen Teile des Kör- zeigt: der bestimmte / unbestimmte
pers, an deren Ende die Hände sind: Das Artikel.
Kind streckte die Arme nach seinem 씰 der Arzt [atst], des Arztes, die Ärzte
Vater aus. x Sie nahm mich zur Begrü- 
[tst ]:
ßung in den Arm / die Arme (umarmte 
[männliche] Person, die Medizin studiert
mich). hat und Kranke behandelt: Mit der Ver-
2. einer von mehreren schmalen Teilen, letzung solltest du zum Arzt gehen.
in die sich etwas trennt: Kurz vor der der Arzt|hel|fer [atsthlf], des Arzthel-
Mündung in die Nordsee teilt sich der  die Arzt|hel|fe|rin
fers, die Arzthelfer,
Fluss in mehrere Arme. [atsthlf rn], der Arzthelferin, die
3. Ärmel: ein Hemd mit langen / kurzen 
Arzthelferinnen:
Armen. Person, die dem Arzt in der Praxis hilft:
die Ar|mee [arme], der Armee, die Armeen Das Blut hat mir die Arzthelferin abge-
[arme n]: nommen.
1. die Soldaten eines Landes: Das Gebiet 씰 die Ärz|tin [tstn], der Ärztin, die Ärztin-
wurde von der feindlichen Armee nen: 
besetzt. weibliche Person, die als Arzt arbeitet:
2. sehr große Anzahl: Wir hatten ganze Meine Ärztin hat mir eine Kur verschrie-
Armeen von Spinnen im Haus. ben.
der Är|mel [rml], des Ärmels, die Ärmel: ärzt|lich [tstlc]:

Teil der Kleidung, der den Arm oder  Ärztin:
1. als Arzt, ¸ der ärztliche Leiter
einen Teil des Armes bedeckt: die Ärmel des Rettungsdienstes.
hochschieben, damit sie beim Händewa- 2. von, durch einen Arzt, eine Ärztin: auf
schen nicht nass werden. ärztlichen Rat x sich ärztlich behandeln
die Ar|mut [armut], der Armut: lassen.
53 Asche – auch

die Asche [a ], der Asche: die Atom|ener|gie [atomenri], der


graues Pulver, das übrig bleibt, wenn Atomenergie: A
etwas verbrennt: Die Asche im Ofen war Energie, die in einem Atomkraftwerk
noch heiß.
der Ast [ast], des Ast[e]s, die Äste [st ]:
erzeugt wird: Risiken der Atomenergie.
die Atom|kraft [atomkraft], der Atomkraft:
M
Teil aus Holz, der aus dem Stamm eines Atomenergie: Die Demonstranten hatten
Baumes wächst: Ein großer Ast war Schilder mit der Aufschrift: »Atomkraft?
abgebrochen und blockierte die Straße. Nein danke!«.
씰 das Asyl [azyl], des Asyls, die Asyle: das Atom|kraft|werk [atomkraftvrk], des
1. Unterkunft für Menschen, die keine Atomkraftwerk[e]s, die Atomkraftwerke:
Wohnung haben: Bei schlechtem Wetter Kraftwerk, in dem Atome gespalten wer-
übernachtet er im städtischen Asyl. den, um Energie zu erzeugen: Das Atom-
2. das Aufnehmen und Schützen von Per- kraftwerk soll in zwei Jahren abgeschal-
sonen, die verfolgt werden: als politischer tet werden.
Flüchtling Asyl beantragen x Deutsch- das At|ten|tat [atntat], des Attentat[e]s, die
land gewährte der Familie Asyl. Attentate: 
der Asy|lant [azylant], des Asylanten, die Versuch, einen politischen Mord zu bege-
Asylanten, die Asy|lan|tin [azylantn], hen: Bei dem Attentat auf die amerikani-
der Asylantin, die Asylantinnen: sche Botschaft kamen fünf Menschen
(manchmal als negativ empfundene) ums Leben.
Bezeichnung für Asylbewerber: ein Heim der At|ten|tä|ter [atntt], des Attentäters,
für Asylanten. die Attentäter, die At|ten|tä|te|rin
der Asyl|be|wer|ber [azylb vrb], des Asyl- [atntt rn], der Attentäterin, die
bewerbers, die Asylbewerber, die Asyl|be- 
Attentäterinnen:
wer|be|rin [azylb vrb rn], der Asylbe- Person, die ein Attentat plant oder
werberin, die Asylbewerberinnen: durchführt: Der Attentäter sprengte sich
Person, die um politisches Asyl bittet: vor dem Parlamentsgebäude selbst in die
einen Asylbewerber ablehnen / anerken- Luft.
nen. die At|trak|ti|on [atraktsion], der Attrak-
씰 der Atem [at m], des Atems: tion, die Attraktionen: 
1. das Atmen: Der Kranke hatte einen Sache, die für viele Menschen interes-
sehr schnellen Atem. x Sie hielt gespannt sant ist: Konzerte, Ausstellungen und
den Atem an. andere Attraktionen x Burg und Altstadt
2. Luft, die beim Atmen durch den Kör- gehören zu den Attraktionen der Stadt.
per bewegt wird: schlecht riechender at|trak|tiv [atraktif], attraktiver, am attrak-
Atem x Sie holte tief Atem und sprang tivsten:
ins Wasser. 1. mit Eigenschaften, die etwas für eine
씰 at|men [atm n], atmet, atmete, hat geat- Person interessant machen: attraktive
met: Preise x Ein breites Freizeitangebot
Luft durch Nase oder Mund in den Kör- macht die Stadt für junge Leute attrak-
per holen und wieder nach außen brin- tiv.
gen: Atmet sie noch oder ist sie schon 2. gut aussehend: eine attraktive Frau x
tot? x Dem Kranken fiel das Atmen Ich finde ihn sehr attraktiv.
schwer. au [au]:
die At|mo|sphä|re [atmosfr ], der Atmo- drückt Schmerzen aus: Au, mich hat
1.
sphäre: was gestochen!
1. Schicht aus Luft, die die Erde umgibt: 2. drückt Begeisterung aus: Au ja, das
Abgase heizen die Atmosphäre auf. machen wir!
2. Stimmung in einer Gruppe von Men- 씰 auch [aux]:
schen: Die Gespräche fanden in einer
1. drückt aus, dass für eine Person, Sache
entspannten Atmosphäre statt. das Gleiche gilt; ebenfalls: Rainer ist
die At|mung [atm
], der Atmung: krank und Peter auch. x Unser Fernseher
das Atmen: Der Arzt kontrollierte Herz- ist auch kaputt.
schlag und Atmung des Bewusstlosen. 2. drückt aus, dass etwas zusätzlich der
das Atom [atom], des Atoms, die Atome: Fall ist; außerdem: Und eine Tasse Kaffee
kleinste Menge eines chemischen Stof- hätte ich auch noch gern. x Das Gemälde
fes: zur Energieerzeugung Atome spal- ist nicht nur teuer, sondern auch
ten. schlecht.
auf – Auffahrt 54

3. drückt Ärger aus: Auch das noch! x 1. aus Teilen zusammensetzen oder
Das ist aber auch dumm! bauen: Auf dem Platz wurde eine Bühne
4. drückt Zweifel oder Unsicherheit aus: für das Konzert aufgebaut. x Die zer-
Ob das denn auch stimmt? x Hast du dir störte Kirche wurde nach dem Krieg wie-
das auch gut überlegt? der aufgebaut.
5. begründet oder bestätigt eine andere 2. aktiv werden, damit etwas entsteht:
Aussage: Ich bin müde, es ist ja auch Beziehungen / Kontakte aufbauen x Die
schon spät. x Er hatte Angst zu verlieren, Firma wurde von ihrem Vater aufgebaut.
und so kam es dann ja auch. 3. eine bestimmte Gestalt oder Ordnung
6. drückt aus, dass etwas für alle, alles geben: Wie ist das Buch / die Organisa-
gilt: Du kannst dir nehmen, was du auch tion aufgebaut?
willst. x Ich denke an ihn, wo auch auf|be|wah|ren [aufb var n], bewahrt auf,
immer ich bin. bewahrte auf, hat auf bewahrt:
씰 auf [auf]: an einem geeigneten Ort lassen: Könn-
1. 〈mit Dativ; Frage: wo?〉 sagt, dass test du das Geld für mich sicher auf be-
etwas etwas anderes von oben her wahren? x Sie hat alle Bilder ihrer Kinder
berührt: Die Tasse steht auf dem Tisch. aufbewahrt (nicht weggeworfen).
2. 〈mit Dativ; Frage: wo?〉 sagt, dass auf|bre|chen [aufbrcn], bricht auf, brach
jemand an einem bestimmten Ort ist,
auf, aufgebrochen: ¸
dort etwas [regelmäßig] tut: Ich bin auf 1. 〈hat〉 mit Gewalt öffnen: Jemand hat
dem Rathaus / auf der Post. x Er arbeitet unser Auto aufgebrochen und die
auf dem Bau. Kamera gestohlen.
3. 〈zeitlich; mit Akkusativ〉 drückt aus, 2. 〈ist〉 einen Riss bekommen: Die Wunde
dass zwei Dinge nacheinander gesche- ist aufgebrochen und blutet wieder.
hen: in der Nacht vom 4. auf den 5. Mai x 3. 〈ist〉 sich auf den Weg machen: Sie
Auf Regen folgt Sonne. sind schon früh am Morgen zu einer
4. 〈mit Akkusativ; Frage: wohin?〉 gibt die Wanderung aufgebrochen.
Richtung [in einem bestimmten Bereich] der Auf|bruch [aufbr x], des Aufbruch[e]s,
an: auf eine Tagung fahren x Sonnabends die Auf brüche [auf brc ]:
gehe ich immer auf den Markt. das Auf brechen zu ¸ Ziel: Bei ihrem
einem
5. 〈mit Akkusativ; Frage: wohin?〉 gibt überstürzten Aufbruch vergaß sie, die
den Beginn einer Handlung an, die Teil- Tür abzuschließen.
nahme an etwas: Wir gehen auf den Ball auf|ei|nan|der [auf |ainand]:
der Mediziner. eine Person, Sache auf die andere oder
6. 〈mit Akkusativ; Frage: wohin?; verbin- der anderen: Die Autos fuhren mit hoher
det zwei gleiche Substantive〉 gibt an, Geschwindigkeit aufeinander zu. x Nach
dass sich etwas wiederholt: Dann ging es der Schule warten sie immer aufeinander.
Schlag auf Schlag. 씰 der Auf|ent|halt [auf |nthalt], des Aufent-
7. 〈vor dem Superlativ; mit Akkusativ〉
halt[e]s, die Aufenthalte:
jemanden aufs / auf das Herzlichste 1. Unterbrechung einer Fahrt: Wir hatten
begrüßen. in Köln eine halbe Stunde Aufenthalt. x
8. 〈mit Dativ und Akkusativ; abhängig Der Zug fuhr ohne Aufenthalt weiter.
von bestimmten Wörtern〉 auf etwas 2. das Bleiben an einem Ort: Sie plant
warten / hoffen / beruhen x Du musst einen längeren Aufenthalt im Ausland.
mir das nicht auf diese Art sagen. die Auf|ent|halts|er|laub|nis [auf |nthalts-
9. Los! Vorwärts! : Auf gehts! x Auf ins
|laupns], der Aufenthaltserlaubnis:
Kino! 
offizielle Erlaubnis, längere Zeit in
10. offen: Ist das Fenster noch auf ? einem fremden Land zu bleiben: Um hier
11. nicht im Bett: Ich bin schon lange / studieren zu können, brauchen Sie
seit sechs Uhr auf. zunächst eine Aufenthaltserlaubnis.
12. zusammen mit bestimmten anderen auf|es|sen [auf |sn], isst auf, aß auf, hat auf-
Wörtern: Im Leben geht es immer auf gegessen: 
und ab. 1. essen, bis nichts mehr übrig ist: den
13. zusammen mit »von« und bestimm- ganzen Kuchen aufessen.
ten anderen Wörtern: Er war von klein 2. fertig essen: erst aufstehen, wenn alle
auf ein sehr freundliches Kind. aufgegessen haben.
auf|bau|en [auf bau n], baut auf, baute auf, die Auf|fahrt [auffat], der Auffahrt, die

hat aufgebaut: Auffahrten: 
55 auffallen – aufhalten

Straße, auf der man zu einem Gebäude dieser Aufgabe sollen die passenden
oder auf eine Autobahn fährt: Schon an Wörter ergänzt werden. A
der Auffahrt gab es einen Stau. x Die 3. Zweck oder Funktion: Aufgabe der
Auffahrt zum Schloss ist durch ein Tor
gesichert.
Leber ist es, das Blut zu reinigen.
4. 〈ohne Plural〉 Vorgang, mit etwas auf-
M
씰 auf|fal|len [auffal n], fällt auf, fiel auf, ist zuhören, nicht weiterzumachen: Ihre

aufgefallen: Krankheit zwang sie zur Aufgabe ihres
1. Aufmerksamkeit erregen: auffallende Berufes / Geschäftes.
Unterschiede x Sie fiel durch ihre 씰 auf|ge|ben [aufebn], gibt auf, gab auf, hat
Größe / ihr selbstbewusstes Auftreten aufgegeben: 
auf. x Es fällt kaum auf, dass ... 1. als Aufgabe geben: Die Lehrerin hat
2. von einer Person bemerkt werden: Ist uns bis morgen einen Aufsatz aufgege-
dir an ihr nichts aufgefallen? x Mir fiel ben. x Der Fall gab der Polizei Rätsel auf.
gleich auf, dass ... 2. mit etwas auf hören (besonders weil
씰 auf|for|dern [auff rdn], fordert auf, for- keine Hoffnung auf Erfolg besteht): den
aufgefordert:
derte auf, hat Kampf / das Rauchen / das Studium auf-
1. einer Person sagen, dass sie etwas tun geben x Ich gebe auf, du hast gewon-
soll: Die Bevölkerung wurde zur Ruhe nen. x Gibs auf, das schaffst du nie!
aufgefordert. x Der Polizist forderte ihn 3. zum Transport geben: einen Brief bei
auf, aus dem Auto auszusteigen. der Post / einen Koffer bei der Bahn auf-
2. eine Person höf lich um etwas bitten, geben.
zu etwas einladen: Hat er dich schon 4. seine Wünsche zum Bearbeiten nen-
zum Tanz aufgefordert? x Sie forderte nen: beim Kellner eine Bestellung / bei
uns auf, uns zu setzen. der Zeitung eine Annonce aufgeben.
씰 die Auf|for|de|rung [auff rd r
], der Auf- auf|ge|hen [aufe n], geht auf, ging auf, ist

forderung, die Aufforderungen:
aufgegangen:
Äußerung oder Schreiben, mit denen 1. am Himmel erscheinen: Der Mond /
man eine Person zu etwas auffordert: Sie Die Sonne ist aufgegangen.
hat ohne Aufforderung ihr Zimmer auf- 2. sich öffnen: Die Tür ging auf und Klaus
geräumt. x Der Mieter kam der Aufforde- kam herein.
rung, die Wohnung zu räumen, nicht 3. nicht gebunden bleiben: Der Knoten /
nach. Die Schleife ist aufgegangen. x Meine
씰 auf|füh|ren [auffyr n], führt auf, führte auf, Schuhe gehen dauernd auf.

hat aufgeführt: 4. sich öffnen oder lösen lassen: Der
1. vor einem Publikum zeigen: Die Schü- Deckel geht nur schwer / nicht auf.
ler führen ein Theaterstück auf. 5. (umgangssprachlich) klar werden: Mir
2. 〈+ sich〉 sich in bestimmter Weise geht erst jetzt auf, warum er das getan
benehmen: Hast du dich bei der Oma hat.
auch anständig aufgeführt? x Deswegen 6. ohne Probleme funktionieren: Die
brauchst du dich doch nicht gleich so Rechnung / Sein Plan ging nicht auf.
aufzuführen! auf|grund [auf r nt]:
3. (besonders in einer Liste) nennen: aus dem genannten Grund: Aufgrund
Kannst du dafür ein paar Beispiele auf- zahlreicher Fehler / von zahlreichen Feh-
führen? x Seine Nummer ist im Telefon- lern musste der Vorgang wiederholt wer-
buch nicht aufgeführt. den.
die Auf|füh|rung [auffyr
], der Auffüh- 씰 auf|hal|ten [aufhaltn], hält auf, hielt auf, hat

rung, die Aufführungen:
aufgehalten: 
das Spielen vor Publikum: eine gelun- 1. daran hindern, weiterzumachen oder
gene Aufführung des Stückes. voranzukommen: eine Entwicklung /
씰 die Auf|ga|be [aufab ], der Aufgabe, die den Fortschritt aufhalten x Sie versuchte
Aufgaben: vergeblich, ihn aufzuhalten. x Entschul-
1. etwas, was eine Person tun soll: Zu dige die Verspätung, ich bin noch aufge-
den Aufgaben der Feuerwehr gehört halten worden.
auch die Hilfe bei Unfällen. x Kinder zu 2. (umgangssprachlich) offen halten:
erziehen ist eine lohnende Aufgabe. jemandem die Tür aufhalten x die Augen
2. bung, die bearbeitet, oder Problem, kaum noch aufhalten können.
das gelöst werden soll: Der Lehrer rech- 3. 〈+ sich〉 an einem Ort sein: Sie hält
nete die Aufgabe an der Tafel vor. x Bei sich gerade in Berlin / im Garten auf.
aufhängen – Aufnahme 56

auf|hän|gen [aufh
n], hängt auf, hängte 2. Bedingung, die besonders mit einer

auf, hat aufgehängt: Erlaubnis verbunden ist: Sie vererbte
1. oben befestigen: die Wäsche zum ihm das Geld unter der Auflage, dass er
Trocknen / Bilder aufhängen. sich um ihre Tiere kümmert.
2. mit einem oben befestigten Seil töten: 씰 auf|lö|sen [aufløzn], löst auf, löste auf, hat
einen Verräter / sich aufhängen. aufgelöst: 
씰 auf|he|ben [aufhebn], hebt auf, hob auf, hat 1. Teil einer Flüssigkeit werden lassen:
aufgehoben:  ein Pulver in Wasser auflösen.
1. in die Hand nehmen und nach oben 2. 〈+ sich〉 seine Gestalt verlieren und
bewegen: das Spielzeug aufheben, das verschwinden: Die Tablette / Der Stau
am Boden liegt. hat sich aufgelöst. x Er kann sich doch
2. für später behalten: Die Konzertkarte nicht in Luft aufgelöst haben!
habe ich [mir] zur Erinnerung aufgeho- 3. nicht länger bestehen lassen: ein
ben. x Ich komme später, hebt mir bitte Konto / einen Vertrag / einen Verein auf-
was vom Kuchen auf. lösen x Die Demonstration wurde von
3. für ungültig erklären: Das Urteil wurde der Polizei aufgelöst.
von einem höheren Gericht aufgehoben. die Auf|lö|sung [aufløz
], der Auflösung,
씰 auf|hö|ren [aufhør n], hört auf, hörte auf, die Auflösungen:

hat aufgehört: 1. der Vorgang, etwas nicht weiter beste-
1. ein Ende haben: Der Weg hört am hen zu lassen: die vorzeitige Auflösung
Waldrand auf. x Das muss endlich auf- des Parlaments und Neuwahlen beschlie-
hören! ßen.
2. etwas nicht weiter tun: Es will einfach 2. Lösung: die Auflösung eines Rätsels.
nicht zu regnen aufhören. x Jetzt hört 3. Fähigkeit, Details eines Bildes gut zu
schon auf mit dem Unsinn! zeigen: ein Bildschirm / Bild mit hoher
auf|klä|ren [aufklr n], klärt auf, klärte auf, Auflösung.

hat aufgeklärt: auf|ma|chen [aufmaxn], macht auf, machte
1. herausfinden, was wahr ist oder was
auf, hat aufgemacht:
geschehen ist: ein Missverständnis / 1. öffnen: die Augen / das Fenster / eine
Unglück / Verbrechen aufklären. Dose aufmachen x Ich habe lange geklin-
2. einer Person Informationen geben, gelt, aber keiner hat mir aufgemacht.
besonders einem Kind über sexuelle 2. für Kunden oder Publikum geöffnet
Dinge: Meine Eltern haben mich eigent- werden: Um wie viel Uhr macht die
lich nie aufgeklärt. x Würden Sie mich Bank / das Museum auf ? x Neulich hat
bitte darüber aufklären, was hier los ist? dort ein neues Restaurant aufgemacht.
die Auf|klä|rung [aufklr
], der Aufklä- 씰 auf|merk|sam [aufmrkzam], aufmerksa-

rung, die Aufklärungen:
mer, am aufmerksamsten:
das Auf klären: zur Aufklärung eines 1. mit Interesse in Gedanken folgend: ein
Mordes beitragen x Wir brauchen bes- aufmerksamer Leser / Zuschauer x Sie
sere Aufklärung über die Gefahren fal- hörte meinem Bericht aufmerksam zu.
scher Ernährung. 2. so, dass man etwas bewusst wahr-
씰 auf|la|den [aufladn], lädt auf, lud auf, hat nimmt: Sie machte mich auf einen Fehler

aufgeladen:  aufmerksam. x Sie wurde erst auf ihn
1. zum Transport auf etwas legen oder aufmerksam, als er hustete.
stellen: Sind schon alle Kisten aufgela- 3. höf lich und bereit zu helfen: Vielen
den? x Er lud dem Esel einen schweren Dank, das ist sehr aufmerksam von
Sack auf. Ihnen.
2. mit einem Vorrat (besonders an elek- die Auf|merk|sam|keit [aufmrkzamkait],
trischem Strom) füllen: die Akkus / die der Aufmerksamkeit, die Aufmerksam-
elektrische Zahnbürste aufladen x das keiten:
Handy / die Geldkarte mit 20 Euro Gut- 1. 〈ohne Plural〉 Zustand, aufmerksam zu
haben aufladen. sein: Er schenkte ihren Worten keine
die Auf|la|ge [aufla ], der Auflage, die Aufmerksamkeit. x Der Fehler war ihrer
Auflagen: Aufmerksamkeit entgangen.
1. (Zahl der) Exemplare, die zur gleichen 2. kleines Geschenk: jemandem eine
Zeit gedruckt werden: die zweite, völlig kleine Aufmerksamkeit mitbringen.
neu bearbeitete Auflage x Wie hoch ist 씰 die Auf|nah|me [aufnam ], der Aufnahme,
die Auflage der Zeitung? die Aufnahmen:
57 aufnehmen – aufstellen

1. das Aufnehmen einer Person in eine 1. spannend: Das war wirklich eine auf-
Unterkunft, Gruppe oder Institution: regende Zeit. A
jemandem die Aufnahme in einen Verein 2. sehr interessant: Er hat ein paar aufre-
verweigern.
2. das Beginnen (mit einer Tätigkeit): die
gende Bilder von der Reise mitgebracht.
die Auf|re|gung [aufre
], der Aufregung,
M
Aufnahme von Verhandlungen beschlie- die Aufregungen:
ßen x nach Aufnahme des Studiums. Zustand oder Situation, in dem, der Per-
3. Foto, Film oder gespeicherte Töne, sonen aufgeregt sind: Vor Aufregung
Musik: Die Band ist gerade zu Aufnah- brachte sie kein Wort heraus. x Wegen
men im Studio. x Er ließ sich die Auf- des Einbruchs gab es viel Aufregung.
nahme vergrößern. auf|ru|fen [aufrufn], ruft auf, rief auf, hat
씰 auf|neh|men [aufnem n], nimmt auf, nahm
aufgerufen: 

auf, hat aufgenommen: 1. laut nennen, um eine Person damit zu
1. eine Unterkunft bieten: Flüchtlinge bei etwas aufzufordern: Der Flug / Meine
sich aufnehmen x im Krankenhaus auf- Nummer wurde gerade aufgerufen. x Er
genommen werden. meldete sich, aber die Lehrerin rief einen
2. in einer Gruppe oder Institution anderen auf.
akzeptieren: jemanden in eine Schule / 2. ohne bestimmte Personen zu nennen,
in einen Verein aufnehmen. zu etwas auffordern: zum Blutspenden /
3. mit etwas beginnen: nach dem Streik Streik aufrufen x Wir sind alle aufgeru-
die Arbeit wieder aufnehmen x mit fen zu helfen.
jemandem Kontakt aufnehmen. 3. anzeigen lassen: eine Datei / ein Pro-
4. fotografieren, filmen oder speichern: gramm im Computer aufrufen.
Ich habe heute keine Zeit, nimmst du 씰 aufs [aufs]:
mir die Sendung bitte auf ? x Wo hast du auf das: sich aufs Bett legen x aufs Land
das Foto denn aufgenommen? ziehen x immer wieder aufs Neue.
5. darauf reagieren: Mein Vorschlag der Auf|satz [aufzats], des Aufsatzes, die
wurde begeistert aufgenommen. Aufsätze [ ]:
aufzts
씰 auf|pas|sen [aufpasn], passt auf, passte auf, 1. Text, den Schüler
über ein Thema

hat aufgepasst:  schreiben: Die Kinder sollen einen Auf-
1. aufmerksam sein: Du musst in der satz über ihr schönstes Ferienerlebnis
Schule besser aufpassen! x Pass auf, schreiben.
dass / damit du nicht hinfällst! x Pass 2. wissenschaftlicher Text in einer Zeit-
genau auf, wie ich das mache! schrift oder einem Buch: Sie hat mehrere
2. aufmerksam beobachten, damit nichts Aufsätze zu diesem Thema veröffentlicht.
Schlimmes passiert: Passt du bitte mal 씰 auf|schrei|ben [aufraibn], schreibt auf,
kurz auf die Kinder / mein Gepäck auf ? aufgeschrieben:
schrieb auf, hat 
auf|pum|pen [aufp mpn], pumpt auf, schriftlich festhalten: Schreib dir die
pumpte auf, hat aufgepumpt:
 Nummer auf, damit du sie nicht vergisst.
[Teile] mit Luft füllen, indem man der Auf|schwung [aufv
], des Auf-
pumpt: das Fahrrad / die Reifen aufpum- schwung[e]s, die Aufschwünge [auf-
pen. v
]:
씰 auf|räu|men [aufr ym n], räumt auf, räumte positive Entwicklung (der Wirtschaft):

auf, hat aufgeräumt: Das Land erlebt gerade einen wirtschaft-
in einen ordentlichen Zustand bringen: lichen Aufschwung.
Räumt bitte euer Zimmer / das Spielzeug 씰 auf|ste|hen [aufte n], steht auf, stand auf,
auf.
aufgestanden:
씰 auf|re|gen [aufren], regt auf, regte auf, hat 1. 〈ist〉 zum Stehen kommen: nach einem
aufgeregt:  Sturz nicht mehr aufstehen können x Er
1. nervös oder ärgerlich machen: Vor der stand auf und bot der alten Frau seinen
Prüfung war sie sehr aufgeregt. x Der Platz an.
Dreck regt mich echt auf ! 2. 〈ist〉 nicht mehr im Bett bleiben: Am
2. 〈+ sich〉 nervös oder ärgerlich werden: Wochenende stehen wir später auf.
Sie regte sich fürchterlich darüber auf. x 3. 〈hat〉 (umgangssprachlich) geöffnet
Jetzt reg dich nicht so auf, es wird schon sein: Das Fenster hatte die ganze Nacht
nichts passiert sein! aufgestanden.
auf|re|gend [aufrent], aufregender, am auf|stel|len [auftl n], stellt auf, stellte auf,

aufregendsten: 
hat aufgestellt:
Aufstellung – Aufwand 58

1. an einen Ort (in einer bestimmten auf|tei|len [auftail n], teilt auf, teilte auf, hat
Ordnung) stellen: auf der Terrasse
aufgeteilt:
Stühle, Tisch und Sonnenschirm auf- 1. verschiedenen Personen einen Teil von
stellen x Wir stellten uns alle im Kreis etwas geben: Wir teilten das Geld unter
auf. uns auf.
2. für eine Wahl oder einen Wettkampf 2. in Teile gliedern, trennen: Das Buch ist
melden: eine Kandidatin / Spielerin auf- in zehn Kapitel aufgeteilt. x Danach teil-
stellen x Er hat sich für das Amt des Bür- ten sich die Teilnehmer in fünf Arbeits-
germeisters aufstellen lassen. gruppen auf.
3. sich überlegen und formulieren: die Auf|tei|lung [auftail
], der Aufteilung,
Behauptungen / Forderungen / Regeln die Aufteilungen:
aufstellen. 1. Vorgang, Personen, Dinge aufzuteilen
4. aus verschiedenen Dingen, Personen oder aufgeteilt zu werden: die Aufteilung
zusammenstellen: eine Liste / ein Pro- der Posten in der Regierung x Danach
gramm / eine Mannschaft aufstellen. erfolgte die Aufteilung der Kinder auf /
die Auf|stel|lung [auftl
], der Aufstel- in einzelne Klassen.

lung, die Aufstellungen: 2. Gliederung: Die Aufteilung der Räume
1. Liste: eine Aufstellung der Dinge, die in dem Haus entsprach nicht unseren
für ein Fest besorgt werden müssen. Bedürfnissen.
2. für ein Spiel ausgewählte Spieler: Die 씰 der Auf|trag [auftrak], des Auftrag[e]s, die
Mannschaft wird auch nächste Woche in Aufträge [a uftr ]:
dieser Aufstellung antreten. 1. etwas, was eine Person auf Wunsch
3. das Aufstellen von Kandidaten, Teil- oder Befehl einer anderen tun soll; Auf-
nehmern: ihre Aufstellung für die Bun- gabe: Seine Mutter gab ihm den Auftrag,
destagswahl. Brot einzukaufen. x Er hatte offenbar im
4. das Formulieren oder Zusammenstel- Auftrag der Regierung gehandelt.
len: die Aufstellung des nächsten Haus- 2. Vertrag über die Lieferung einer Ware
halts / einer Liste. oder Arbeit: Mit dem letzten Auftrag
der Auf|stieg [auftik], des Aufstieg[e]s, die haben wir kaum Gewinn gemacht.
Aufstiege: 씰 auf|tre|ten [auftretn], tritt auf, trat auf, ist
1. Weg nach oben: Der Aufstieg zum Gip-
aufgetreten: 
fel war steil und anstrengend. 1. den Fuß auf den Boden setzen: Der
2. Vorgang, eine bessere Position zu Fuß tat so weh, dass ich kaum auftreten
bekommen: der schnelle Aufstieg der konnte.
Sängerin zu Starruhm x Der Verein hat 2. sich anderen gegenüber in bestimmter
gute Chancen für den Aufstieg in die Weise benehmen: sehr selbstbewusst
Bundesliga. auftreten.
auf|tau|chen [auftauxn], taucht auf, tauchte 3. vor Publikum erscheinen (und spielen):

auf, ist aufgetaucht: bei einem Konzert / im Fernsehen / als
1. aus dem Wasser nach oben kommen: Hauptdarsteller auftreten.
Pinguine können lange unter Wasser 4. entstehen oder vorkommen: Ist dieses
bleiben, ohne aufzutauchen. Problem schon einmal aufgetreten?
2. an einem Ort sichtbar werden oder 씰 der Auf|tritt [auftrt], des Auftritt[e]s, die
erscheinen: Am Horizont tauchten die Auftritte:
ersten Wolken auf. x Er tauchte erst am das Auftreten vor Publikum: ihr erster
Nachmittag bei uns auf. Auftritt in dieser Rolle x Die Band hat
3. entstehen oder entdeckt werden: ihren Auftritt abgesagt.
Wenn Fragen oder Probleme auftauchen, 씰 auf|wa|chen [aufvaxn], wacht auf, wachte
ruf mich an. x In dem Fall sind neue 
auf, ist aufgewacht:
Beweise aufgetaucht. wach werden: aus der Narkose aufwa-
auf|tau|en [auftau n], taut auf, taute auf, chen x Ich bin mitten in der Nacht aufge-
aufgetaut: wacht und konnte nicht wieder einschla-
1. 〈hat〉 Gefrorenes warm werden lassen: fen.
Ich könnte einen Kuchen aus der Gefrier- auf|wach|sen [aufvaksn], wächst auf, wuchs
truhe auftauen.
auf, ist aufgewachsen:
2. 〈ist〉 wärmer werden und nicht gefro- seine Kindheit verbringen: auf dem
ren bleiben: In der Mittagssonne taute Land / bei den Großeltern aufwachsen.
das Eis etwas auf. der Auf|wand [aufvant], des Aufwand[e]s:

59 aufwärmen – August

alles, was man benutzt oder tut, um ein etwas, was aufgezeichnet wurde: seine
Ziel zu erreichen: Alles noch einmal zu Aufzeichnungen durchlesen x Die Sen- A
kontrollieren ist mir zu viel Aufwand. x dung ist eine Aufzeichnung.
Sie haben die Hochzeit mit großem Auf-
wand gefeiert.
auf|zie|hen [auftsi n], zieht auf, zog auf,
aufgezogen:
M
auf|wär|men [aufvrm n], wärmt auf, 1. 〈hat〉 ziehend öffnen: den Reißver-
wärmte auf, hat aufgewärmt: schluss / die Schublade / die Vorhänge
1. wieder warm machen: Ich könnte dir aufziehen.
die Suppe von gestern aufwärmen. 2. 〈hat〉 an einem Teil ziehen oder dre-
2. (umgangssprachlich) Unangenehmes hen, um ein Gerät in Betrieb zu setzen:
wieder zum Thema machen: Jetzt wärm ein Spielzeugauto / einen Wecker aufzie-
doch diese alten Geschichten nicht wie- hen.
der auf ! 3. 〈ist〉 näher kommen: Am Nachmittag
3. 〈+ sich〉 den Körper warm werden las- zog ein Gewitter / zogen schwarze Wol-
sen: Komm rein und wärm dich bei uns ken auf.
auf. 4. 〈hat〉 sich um ein Kind oder Tier küm-
4. 〈+ sich〉 vor dem Sport die Muskeln mern, bis es groß ist: ein fremdes Kind
durch leichte bungen vorbereiten: sich wie sein eigenes aufziehen x ein Tier mit
vor dem Wettkampf aufwärmen. der Flasche aufziehen.
씰 auf|wärts [aufvrts]: 씰 der Auf|zug [auftsuk], des Aufzug[e]s, die
nach oben: Preise
von 100 Euro auf- Aufzüge [ y ]:
aufts
wärts x Der Weg aufwärts erschien mir Anlage, um Personen
oder Sachen nach
sehr lang. oben zu bringen; Fahrstuhl, Lift: den Auf-
auf|wei|sen [aufvaizn], weist auf, wies auf, zug nehmen / benutzen.

hat aufgewiesen: 씰 das Au|ge [au ], des Auges, die Augen:
erkennen lassen: Der Aufsatz weist das Organ, mit dem man sieht: Das
einige Fehler / Mängel auf. x Die beiden Kind sah mich mit staunenden Augen
Fälle weisen deutliche Unterschiede auf. an. x Sie rieb sich müde die Augen.;
auf|wen|den [aufvndn], wendet auf, wand- * ein Auge / beide Augen zudrücken
te/wendete auf, hataufgewandt/aufge- (umgangssprachlich): großzügig etwas
wendet: Negatives nicht beachten: Eigentlich
benutzen oder tun, um ein Ziel zu errei- hatte ich dir das ja verboten, aber ich
chen: Ich musste Kraft aufwenden, um die will noch mal ein Auge zudrücken.;
Tür zu schließen. x Für den Umbau wur- * jemandem die Augen öffnen: einer
den zwei Millionen Euro aufgewendet. Person etwas Unangenehmes bewusst
auf|wen|dig [aufvndc], aufwendiger, am machen: Dieser Vorfall hat mir die

aufwendigsten: ¸ Augen über seine wahren Absichten
mit großem Aufwand verbunden (und geöffnet.; * jemanden aus den Augen
teuer): eine aufwendige Produktion aus verlieren: den Kontakt zu einer Person
Hollywood x Der Saal war sehr aufwen- verlieren: Nach seinem Umzug haben
dig geschmückt. wir uns aus den Augen verloren.;
auf|zäh|len [auftsl n], zählt auf, zählte auf, * unter vier Augen: zu zweit und ohne

hat aufgezählt: Zeugen: Könnten wir das bitte unter
nacheinander nennen: Sie zählte mir alle vier Augen besprechen?
ihre Lieblingsbücher auf. 씰 der Au|gen|blick [aunblk], des Augen-
die Auf|zäh|lung [auftsl
], der Aufzäh- 
blick[e]s, die Augenblicke:

lung, die Aufzählungen: sehr kurzer Zeitraum; Moment: in die-
Reihe von aufgezählten Dingen: eine sem / im nächsten Augenblick x Das
endlose Aufzählung von Namen. dauert nur einen Augenblick. x Wenige
auf|zeich|nen [auftsaicn n], zeichnet auf, Augenblicke später war alles vorbei.
hat
zeichnete auf, ¸
aufgezeichnet: au|gen|blick|lich [aunblklc]:
für später in Schrift, Bild oder Ton 1. sofort: Er gehorchte ¸
 augenblicklich.
festhalten: Das Interview ist nicht live, 2. in diesem Augenblick; momentan:
sondern wurde schon gestern aufge- unsere augenblickliche Situation x Sie ist
zeichnet. x Der Forscher hat seine Beob- augenblicklich nicht hier.
achtungen sorgfältig aufgezeichnet. 씰 der Au|gust [au st], des Augusts:
die Auf|zeich|nung [auftsaicn
], der Auf- im Jahr: Wir fahren im
achter Monat
¸
zeichnung, die Aufzeichnungen: August ans Meer.
aus – Ausdehnung 60

씰 aus [aus]: 2. 〈sich〉 von einer Person oder Institu-


1. 〈mit Dativ〉 gibt die Richtung oder die tion leihen: Das Buch habe ich mir ges-
Bewegung von innen nach außen an: aus tern aus der Bücherei / von Kerstin aus-
dem Zimmer / dem Haus gehen. geborgt.
2. 〈mit Dativ〉 gibt an, wo etwas her- aus|bre|chen [ausbrcn], bricht aus, brach
kommt oder wann es entstanden ist: Er ¸
aus, ist ausgebrochen:
stammt aus Potsdam. x Das ist ein Bild 1. sich besonders aus einem Gefängnis
aus dem 17. Jahrhundert. oder Käfig befreien: Ein Tiger ist aus
3. 〈mit Dativ〉 gibt das Material an, aus dem Zoo ausgebrochen.
dem etwas besteht: eine Bank aus Holz / 2. plötzlich aktiv, wirksam werden oder
Stein. anfangen: Wenn ein Vulkan / ein Feuer /
4. 〈mit Dativ〉 gibt die Ursache oder den ein Krieg ausbricht ... x Am nächsten Tag
Grund für etwas an: Sie hat nur aus Spaß brach die Krankheit auch bei den ande-
gesagt, dass sie ihn liebt. x Er hat aus ren aus. x Bei dieser Nachricht brach
Versehen den Kaffee verschüttet. Jubel aus.
5. so, dass es nicht angeschaltet ist: Der 3. plötzlich starke Gefühle zeigen: Als er
Fernseher / Das Radio / Das Licht ist das sagte, brach ich in Tränen / Jubel
aus. aus.
6. so, dass es zu Ende ist: Das Theater / der Aus|bruch [ausbr x], des Ausbruch[e]s,
Das Kino ist um zehn [Uhr] aus. die Ausbrüche [ausbrc ]:
7. zusammen mit »von«: Von diesem 1. das Ausbrechen ¸
aus einem Gefängnis;
Fenster aus hat man einen wunderbaren Flucht: Drei Gefangenen gelang gestern
Blick auf die Stadt. x Von hier aus sind es der Ausbruch aus der Strafanstalt.
drei Kilometer bis zum Bahnhof.; * von 2. plötzlicher Beginn: Zwischen Anste-
mir aus (umgangssprachlich): ich wäre ckung und Ausbruch der Krankheit ver-
damit einverstanden: Von mir aus kön- gehen drei bis vier Tage. x Ein erneuter
nen wir im Urlaub auch zu Hause bleiben. Ausbruch des Vulkans wird befürchtet.
aus|bau|en [ausbau n], baut aus, baute aus, 3. Vorgang, bei dem eine Person plötzlich

hat ausgebaut: starke Gefühle zeigt: Die Kinder fürchte-
1. etwas hinzufügen und so größer oder ten sich vor den häufigen Ausbrüchen
besser machen: eine Scheune als Woh- ihres Vaters.
nung ausbauen x eine Straße / das Schie- die Aus|dau|er [ausdau], der Ausdauer:
nennetz ausbauen x Bei den Wahlen durchzuhalten:
Fähigkeit, lange Für eine
konnte die Partei ihre Mehrheit noch so lange Wanderung fehlt den Kindern
ausbauen. noch die Ausdauer. x Man braucht viel
2. mit Werkzeugen entfernen: den Motor Ausdauer, um Geige spielen zu lernen.
aus dem Auto / das alte Türschloss aus- aus|deh|nen [ausden n], dehnt aus, dehnte
bauen.
aus, hat ausgedehnt:
씰 aus|bil|den [ausbldn], bildet aus, bildete 1. 〈+ sich〉 an Umfang oder Volumen

aus, hat ausgebildet: zunehmen: Die Flasche platzte, als sich
auf einen Beruf vorbereiten: Lehrlinge das Wasser ausdehnte. x Die Hose dehnt
ausbilden x gut ausgebildete Fachleute. sich beim Tragen noch etwas aus.
씰 die Aus|bil|dung [ausbld
], der Ausbil- 2. 〈+ sich〉 ein größeres Gebiet, mehr Per-

dung, die Ausbildungen: sonen, Dinge oder eine längere Zeit
Vorbereitung auf einen Beruf mit erfassen: Der Brand dehnte sich schnell
anschließender Prüfung: Sie macht auf den ganzen Wald aus. x Dieses Pro-
gerade eine Ausbildung zur / als Bäcke- blem hat sich inzwischen auch auf
rin. x Er hat bereits eine abgeschlossene andere Branchen ausgedehnt. x Die Sit-
Ausbildung. zung dehnte sich bis in den späten
der Aus|bil|dungs|platz [ausbld
splats], Abend aus.
des Ausbildungsplatzes, die Ausbil- 3. lange oder länger dauern lassen: Wir
dungsplätze [ausbld
splts ]: dehnten unseren Aufenthalt noch ein
Viele Jugendliche
Stelle als Lehrling: sind paar Tage aus. x Er machte einen ausge-
noch ohne Ausbildungsplatz. dehnten Spaziergang.
aus|bor|gen [ausb rn], borgt aus, borgte die Aus|deh|nung [ausden
], der Ausdeh-

aus, hat ausgeborgt: 
nung, die Ausdehnungen:
1. einer Person leihen: Borgst du mir mal 1. Vorgang, etwas, sich auszudehnen: die
bitte einen Stift aus? geplante Ausdehnung des Streiks.
61 ausdenken – Ausflug

2. Größe oder Umfang: Die Stadt hatte aus|ei|nan|der|hal|ten [aus|ainandhaltn],


schon damals eine große Ausdehnung. auseinander,
hält auseinander, hielt 
hat A
aus|den|ken [ausd
kn] 〈+ sich〉, denkt sich auseinandergehalten:
aus, dachte sich aus,
 hat sich ausgedacht:
durch Nachdenken auf etwas kommen:
unterscheiden und nicht verwechseln:
Ich kann die beiden nicht auseinander-
M
Ich habe mir eine berraschung für sie halten.
ausgedacht. x Wer hat sich denn diesen aus|ei|nan|der|neh|men [aus-
Unsinn ausgedacht?; * nicht auszuden- |ainandnem n], nimmt auseinander,
ken: so schlimm, dass man es sich nicht
nahm auseinander, hat auseinanderge-
vorstellen will: Nicht auszudenken, was nommen:
passiert, wenn er das erfährt! in seine Teile zerlegen: Der Schrank
씰 der 1Aus|druck [ausdr k], des Ausdruck[e]s, musste für den Umzug auseinander-
die Ausdrücke [ausdrk ]: genommen werden.

1. eines oder mehrere Wörter mit aus|ei|nan|der|set|zen [aus|ainandztsn],
bestimmter (gemeinsamer) Bedeutung: auseinander,
setzt auseinander, setzte 
ein passender / schwer verständlicher hat auseinandergesetzt:
Ausdruck x Ich möchte nicht, dass ihr 1. 〈+ sich〉 sich mit etwas beschäftigen:
solche Ausdrücke gebraucht! Wir können das Problem nicht ignorie-
2. Miene: Ihr Gesicht bekam / hatte ren, sondern müssen uns damit ausei-
einen überraschten Ausdruck. nandersetzen.
3. 〈ohne Plural〉 Zeichen, an dem man 2. an Plätze mit größerem Abstand set-
etwas erkennt: Sie brachte ihr Bedauern zen: Weil es so oft Streit gab, setzte der
in einem Brief zum Ausdruck. x Sein Lehrer die beiden auseinander / setzten
aggressives Verhalten ist nur Ausdruck sie sich auseinander.
seiner Angst. die Aus|ei|nan|der|set|zung [aus-
씰 der 2Aus|druck [ausdr k], des Ausdruck[e]s,
|ainandzts
], der Auseinanderset-
die Ausdrucke:
zung,
die Auseinandersetzungen:
ausgedruckter Inhalt: Sie machte einen Streit mit Worten: Seine Mutter hatte
Ausdruck von der Datei. eine heftige Auseinandersetzung mit sei-
씰 aus|dru|cken [ausdr kn], druckt aus, ner Lehrerin.
druckte aus, hat ausgedruckt:
 씰 die Aus|fahrt [ausfat], der Ausfahrt, die
etwas, was im Computer gespeichert ist, Ausfahrten: 
drucken: Sie druckte sich die Wegbe- Stelle, an der Fahrzeuge ein Gebäude,
schreibung aus. Grundstück oder eine Autobahn verlas-
aus|drü|cken [ausdrkn], drückt aus, sen: Ausfahrt frei halten! x Bei der
drückte aus, hat ausgedrückt:
 nächsten Ausfahrt müssen wir raus.
1. so drücken, dass Flüssigkeit nach der Aus|fall [ausfal], des Ausfall[e]s, die
außen kommt: den Schwamm / eine Ausfälle [
ausfl ]:
Zitrone ausdrücken.
Fall, dass etwas nicht stattfindet, funk-
2. so drücken, dass etwas nicht mehr tioniert: Im Herbst gab es viel Ausfall /
brennt: eine Zigarette im Aschenbecher viele Ausfälle der Kurse wegen Krankheit
ausdrücken. der Lehrer.
3. 〈+ sich〉 in bestimmter Weise sprechen 씰 aus|fal|len [ausfal n], fällt aus, fiel aus, ist
oder schreiben: Drück dich bitte deutli-
ausgefallen:
cher aus. 1. sich wegen Krankheit oder Alter vom
4. in bestimmter Weise formulieren oder Körper lösen: Dem Kranken fallen die
zeigen: Er hat seine Gedanken und Haare / Zähne aus.
Gefühle klar ausgedrückt. x Was bedeu- 2. aufgrund von Problemen nicht statt-
tet das in Zahlen ausgedrückt? x Das finden, eintreten oder teilnehmen: Heute
Bild drückt aus, wie es mir geht. Nachmittag fällt die Schule aus. x Er ist
aus|drück|lich [ausdrklc]: krank und fällt daher leider aus.

deutlich (geäußert): Es¸ war ihr ausdrück- 3. plötzlich nicht mehr funktionieren:
licher Wunsch, dass ... x Das habe ich Beide Motoren fielen aus und das Flug-
den Kindern ausdrücklich verboten. zeug stürzte ab.
씰 aus|ei|nan|der [aus|ainand]: 4. ein bestimmtes Ergebnis haben: Das
mit Abstand dazwischen
voneinander Zeugnis ist gut ausgefallen.
getrennt: Unsere Wohnungen / Ergeb- 씰 der Aus|flug [ausfluk], des Ausflug[e]s, die
nisse sind nicht weit auseinander. Ausflüge [ ausfly ]:

ausführen – Auskunft 62

Wanderung oder kurze Fahrt zum Ver- gebe heute einen aus! (Ich lade euch
gnügen: Wollen wir am Wochenende heute [zu einem Getränk] ein!).
einen Ausflug in die Berge machen? 씰 aus|ge|hen [ause n], geht aus, ging aus, ist
aus|füh|ren [ausfyr n], führt aus, führte
ausgegangen:

aus, hat ausgeführt: 1. auf hören zu brennen oder zu leuchten:
1. tun, was nötig, geplant oder Das Feuer / Der Ofen / Das Licht ging aus.
gewünscht ist: einen Auftrag / Befehl / 2. das Haus verlassen, um ein Lokal oder
Plan ausführen x Die Reparatur wurde eine Veranstaltung zu besuchen: Gehst
sorgfältig ausgeführt. du heute Abend mit mir zum Essen /
2. Waren ins Ausland verkaufen; expor- Tanzen aus?
tieren: Unsere Produkte werden in die 3. in bestimmter Weise enden: Wie ist
ganze Welt ausgeführt. die Geschichte / das Spiel ausgegan-
aus|führ|lich [ausfylc], ausführlicher, am gen? x Das ist noch einmal gut ausge-

ausführlichsten:  ¸ gangen.
viele Einzelheiten berücksichtigend: ein 4. nicht mehr laufen: Der Kühlschrank /
ausführlicher Brief x Sie hat mir den Weg Motor ging aus.
ausführlich beschrieben. 5. ausfallen: Warum gehen mir denn auf
die Aus|füh|rung [ausfyr
], der Ausfüh- einmal so viele Haare aus?

rung, die Ausführungen: aus|ge|spro|chen [aus pr xn]:
1. das Ausführen einer Handlung: Die
sehr: ein ausgesprochen 
interessantes
Ausführung Ihres Auftrags verzögert Buch x Das Essen schmeckte ausgespro-
sich etwas. chen gut.
2. Art, wie etwas gemacht ist: Das Modell 씰 aus|ge|zeich|net [aus tsaicn t]:
gibt es in mehreren Ausführungen. ¸
sehr, besonders gut; hervorragend: aus-
씰 aus|fül|len [ausfl n], füllt aus, füllte aus, gezeichnete Weine x Der Film ist ausge-

hat ausgefüllt: zeichnet. x Er kann ausgezeichnet
1. Lücken mit den nötigen Angaben fül- kochen / tanzen.
len: die Anmeldung / ein Formular / aus|hal|ten [aushaltn], hält aus, hielt aus,
einen Fragebogen ausfüllen.
hat ausgehalten: 
2. als Raum beanspruchen: Das Regal 1. etwas, was schlimm ist, erleben und
füllte eine ganze Wand aus. nicht zusammenbrechen oder verzwei-
씰 die Aus|ga|be [ausab ], der Ausgabe, die feln; ertragen: Ich halte diese Schmerzen
Ausgaben: nicht mehr aus! x Er hielt es zu Hause
1. 〈ohne Plural〉 das Austeilen: Sie kam nicht mehr aus. x Es ist nicht zum Aus-
zu spät zur Ausgabe der Schulbücher. halten mit ihr.
2. Geld, das man ausgibt: die Ausgaben 2. durch eine Belastung nicht zerstört
reduzieren x Da kommen hohe Ausgaben oder beschädigt werden: Hält das Regal
auf uns zu. das Gewicht aus?
3. zu einem bestimmten Zeitpunkt 씰 die Aus|hil|fe [aushlf ], der Aushilfe, die
erscheinende Zeitung, Zeitschrift oder Aushilfen:
Auf lage eines Buches: eine neue Ausgabe Person, die für eine bestimmte Zeit mit-
seiner gesammelten Werke x Der Artikel arbeitet: Wir suchen für vier Wochen
stand in der Ausgabe vom Montag. eine Aushilfe.
씰 der Aus|gang [ausa
], des Ausgang[e]s, die aus|kom|men [ausk m n], kommt aus, kam
Ausgänge [a us
]:
aus, ist ausgekommen:
1. Tür, durch die man etwas verlässt: Die 1. nicht mehr brauchen als die genannte,
Zuschauer drängten sich zum Ausgang. verfügbare Menge: Kommst du mit dei-
2. Ergebnis oder Ende eines Vorgangs: nem Geld / mit 20 Euro aus?; * ohne
der überraschende Ausgang des Spiels. jemanden / etwas auskommen: eine
씰 aus|ge|ben [ausebn], gibt aus, gab aus, hat Person, Sache nicht brauchen: Ich
ausgegeben:  komme auch ohne dich / deine Hilfe /
1. Geld verbrauchen: Gib im Urlaub nicht ein Auto aus.
wieder so viel aus. x Für so etwas gebe 2. sich vertragen, verstehen: Er kommt
ich mein Geld nicht gern aus. mit den anderen Kindern gut aus.
2. verschiedenen Personen geben; austei- 씰 die Aus|kunft [ausk nft], der Auskunft, die
len: Morgen werden die Schulbücher (an Auskünfte [ ausknft ]:
die Schüler) ausgegeben. 1. Information als Antwort auf eine Frage:
3. für jemanden bezahlen, kaufen: Ich jemanden um eine Auskunft bitten.
63 Ausland – Ausnahme

2. 〈ohne Plural〉 Stelle, die für bestimmte bestimmte Zeit geben: Sie hat mir das
Auskünfte zuständig ist: Ich weiß die Buch ausgeliehen. x Das Museum hat A
Nummer auch nicht, ruf doch die Aus- mehrere Gemälde an ein anderes ausge-
kunft an.
씰 das Aus|land [auslant], des Ausland[e]s:
liehen.
2. 〈sich〉 von einer Person oder Institu-
M
der Teil der Erde, der nicht zum eigenen tion für eine bestimmte Zeit bekommen:
Land gehört: ins Ausland reisen x Gäste sich ein Buch in der Bücherei / von
aus dem Ausland. jemandem ausleihen x Ich wollte mir ein
씰 der Aus|län|der [auslnd], des Ausländers, Rad ausleihen und einen Ausflug
die Ausländer, die Aus|län|de|rin [ausln- machen.

d rn], der Ausländerin, die Ausländerin- aus|lie|fern [auslifn], liefert aus, lieferte
nen:
aus, hat ausgeliefert:
Person aus dem Ausland: Sprachkurse 1. auf eine Forderung hin übergeben:
für Ausländer. einen Verbrecher an ein Land ausliefern;
die Aus|län|der|be|hör|de [auslndb - * jemandem / einer Sache ausgeliefert

hød ], der Ausländerbehörde, die Aus- sein: in der Gewalt einer Person sein

länderbehörden: oder etwas ertragen müssen: Sie waren
Behörde, die besonders für Aufenthalts- den Entführern hilflos ausgeliefert. x Die
erlaubnisse für Ausländer zuständig ist: Kühe waren dem Gewitter schutzlos aus-
Nach Beschluss der Ausländerbehörde geliefert.
wurde er ausgewiesen. 2. zum Verkauf an den Handel liefern:
씰 aus|län|disch [auslnd]: Das Buch wird am Montag ausgeliefert.
aus dem, im, vom Ausland: ausländische aus|lö|sen [ausløzn], löst aus, löste aus, hat
Freunde / Regierungen / Währungen. ausgelöst: 
aus|lau|fen [auslaufn], läuft aus, lief aus, ist 1. eine Funktion starten: mit einem

ausgelaufen: Knopfdruck Feueralarm / den Bremsvor-
1. aus einem Gefäß f ließen: Die Milch / gang auslösen.
Das Wasser / Das Benzin ist ausgelaufen. 2. bewirken, dass etwas entsteht oder
2. leer werden: Die Flasche fiel um und passiert: Der Vulkanausbruch hat ein
lief aus. Erdbeben ausgelöst. x Die Nachricht
3. den Hafen verlassen: Das Schiff läuft löste große Freude bei uns aus.
heute Abend [nach Helsinki] aus. 씰 aus|ma|chen [ausmaxn], macht aus, machte
4. zu Ende gehen, enden: Der Mietvertrag
aus, hat ausgemacht:
läuft nächstes Jahr aus. 1. (umgangssprachlich) vereinbaren:
aus|lee|ren [ausler n], leert aus, leerte aus, einen Termin / Treffpunkt ausmachen x

hat ausgeleert: So war das aber nicht ausgemacht!
[ein Gefäß] leer machen, indem man den 2. (umgangssprachlich) außer Betrieb
Inhalt entfernt: den Eimer / den Papier- setzen; abschalten: Mach bitte das
korb / die Taschen ausleeren. Licht / die Heizung aus.
aus|le|gen [auslen], legt aus, legte aus, hat 3. für eine Person unangenehm sein:
ausgelegt:  Würde es dir etwas ausmachen, wenn ich
1. zum Ansehen, Nehmen an einen Ort rauche / mir zu helfen?
legen: Waren im Schaufenster auslegen x 4. darstellen: Computerspiele machen 20
Prospekte / eine Unterschriftenliste / Prozent unseres Umsatzes aus.
Rattengift auslegen. das Aus|maß [ausmas], des Ausmaßes, die
2. mit einer Schicht bedecken: ein Zim- Ausmaße:
mer mit Teppichen auslegen x die Größe oder Umfang einer Sache: Das
Kuchenform mit Backpapier auslegen. wahre Ausmaß des Problems wurde
3. vorläufig für eine andere Person nicht erkannt. x Der Missbrauch von
bezahlen: Sie hat mir das Geld für die Alkohol unter Jugendlichen nimmt
Fahrkarte ausgelegt, weil ich nicht genug erschreckende Ausmaße an.
bei mir hatte. 씰 die Aus|nah|me [ausnam ], der Ausnahme,
4. interpretieren: jemandes Worte falsch die Ausnahmen:
auslegen x Er legte ihr Schweigen als Kri- Person, Sache, die sich vom Normalen
tik aus. unterscheidet: alle ohne Ausnahme x Du
aus|lei|hen [auslai n], leiht aus, lieh aus, hat bildest in dieser Hinsicht eine erfreuliche

ausgeliehen: Ausnahme. x Na gut, ich will für dich
1. einer Person oder Institution für eine mal eine Ausnahme machen.
ausnahmsweise – ausschalten 64

aus|nahms|wei|se [ausnamsvaiz ]: eigentlich keine Lust dazu, aber mir fällt


als Ausnahme: Ich fange heute
aus- keine gute Ausrede ein.
nahmsweise später an. 씰 aus|rei|chen [ausraicn], reicht aus, reichte
aus|neh|men [ausnem n], nimmt aus, ¸
aus, hat ausgereicht:
nahm aus, hat ausgenommen: genügen: Das Geld reicht für diese lange
1. die inneren Organe entfernen: ein Reise nicht aus. x Seine Deutschkennt-
Huhn schlachten und ausnehmen. nisse reichen für diese Arbeit schon aus.
2. nicht berücksichtigen, sondern anders 씰 aus|rei|chend [ausraicnt]:
behandeln: Wir müssen uns mehr oder
1. nicht zu wenig ¸  zu schlecht; genü-
anstrengen, ich möchte mich davon gend: eine gerade noch ausreichende Leis-
nicht ausnehmen. x Täglich geöffnet, tung x Hast du ausreichend Geld dabei?
ausgenommen montags. 2. die Note »ausreichend« (4): Er hat ein
aus|nut|zen [ausn tsn], nutzt aus, nutzte »Ausreichend« in Mathe bekommen.
 (besonders nord-
aus, hat ausgenutzt 씰 aus|rich|ten [ausrctn], richtet aus, richtete
deutsch): ¸ 
aus, hat ausgerichtet:
auf kluge oder rücksichtslose Weise für 1. im Auftrag einer anderen Person mit-
sich nutzen: jemandes Schwäche ausnut- teilen: Ich soll dir Grüße von ihr ausrich-
zen x So eine gute Gelegenheit muss ten. x Richte ihm bitte aus, dass ich auf
man ausnutzen! x Ich fühle mich von dir ihn warte.
ausgenutzt. 2. Erfolg haben; erreichen: Ich glaube
aus|nüt|zen [ausntsn], nützt aus, nützte nicht, dass man da noch etwas ausrich-
 (besonders süd-
aus, hat ausgenützt ten kann.
deutsch, österreichisch, schweizerisch): 3. veranstalten: einen Wettkampf / eine
↑ ausnutzen. Tagung ausrichten x Zu seinem Geburts-
aus|pa|cken [auspakn], packt aus, packte tag haben seine Eltern für ihn ein großes

aus, hat ausgepackt: Fest ausgerichtet.
1. aus einem Behälter oder der Verpa- 씰 aus|ru|hen [ausru n] 〈+ sich〉, ruht sich aus,
ckung nehmen: ein Geschenk auspa- ruhte sich aus, hat sich ausgeruht:
cken x Hast du schon (deine Sachen) eine Pause machen, um danach mehr leis-
ausgepackt? ten zu können: Ich muss mich erst ein biss-
2. leer machen: den Koffer / seine Tasche chen ausruhen, bevor wir weitermachen.
auspacken. die Aus|rüs|tung [ausrst
], der Ausrüs-
aus|pro|bie|ren [ausprobir n], probiert aus,
tung, die Ausrüstungen:
probierte aus, hat ausprobiert: alle Dinge, die man für einen bestimm-
kurz benutzen oder tun, um zu prüfen, ten Zweck braucht: Camping würde mir
wie es ist: eine Methode / ein Rezept schon Spaß machen, aber ich habe keine
ausprobieren x Hast du das neue Rad Ausrüstung dafür.
schon ausprobiert? aus|rut|schen [ausr tn], rutscht aus,
aus|räu|men [ausr ym n], räumt aus, rutschte aus, ist ausgerutscht:

räumte aus, hat ausgeräumt: auf glattem Boden mit den Füßen den
1. aus einem Raum oder Behälter neh- Halt verlieren: Ich bin auf der nassen
men: die Möbel aus dem Haus ausräu- Straße ausgerutscht und hingefallen.
men. die Aus|sa|ge [ausza ], der Aussage, die
2. leer machen: das Haus / den Schreib- Aussagen:
tisch ausräumen. 1. Angaben, die eine Person vor Gericht
3. beseitigen: Ich konnte den Verdacht / oder bei der Polizei macht: die belas-
das Missverständnis ausräumen. tende Aussage eines Zeugen x Sie ver-
aus|rech|nen [ausrcn n], rechnet aus, rech- weigerte die Aussage.
nete aus, hat ¸
ausgerechnet: 2. Äußerung einer Meinung: Nach Aus-
1. durch Rechnen ermitteln: Rechne doch sage des Ministers besteht keine Gefahr.
mal aus, wie viel das kostet. aus|sa|gen [auszan], sagt aus, sagte aus,
2. 〈+ sich〉 aufgrund von Informationen
hat ausgesagt: 
vermuten, erwarten: Ich rechne mir gute 1. eine Aussage machen: Sie sagte als
Chancen auf den Sieg aus. Zeugin gegen ihn aus.
die Aus|re|de [ausred ], der Ausrede, die 2. erkennen lassen: Was sagen diese Zah-
Ausreden: len über die Entwicklung aus?
nicht wahre Begründung, die als Ent- aus|schal|ten [ausaltn], schaltet aus, schal-
schuldigung genannt wird: Ich habe tete aus, hat ausgeschaltet:

65 ausschauen – äußer...

außer Betrieb setzen; abschalten: den Es sieht ganz so aus, als ob er nicht mehr
Fernseher / das Licht ausschalten. kommt. x Wie sieht es mit morgen aus, A
aus|schau|en [ausau n], schaut aus, schaute hast du da Zeit?

aus, hat ausgeschaut
reichisch):
(süddeutsch, öster- das Aus|se|hen [ausze n], des Aussehens:
Eindruck, der beim Betrachten entsteht:
M
1. beim Betrachten einen bestimmten Auf der Flucht hat er mit Brille und fal-
Eindruck machen; aussehen: Du schaust schem Bart sein Aussehen verändert.
krank / traurig aus. x Das schaut nach 씰 au|ßen [ausn]:
einem Gewitter aus. an der Seite,
 die zur Umgebung zeigt: Der
2. etwas erwarten oder vermuten lassen: Topf ist außen rot und innen blau. x Wir
Mit dem Job schaut es nicht gut aus. x Es haben das Haus nur von außen angesehen
schaut so aus, als ob es funktioniert. und sind nicht hineingegangen.
aus|schei|den [ausaidn], scheidet aus, der Au|ßen|mi|nis|ter [ausnminst], des
ausgeschieden:
schied aus, ist  Außenministers, die Außenminister,
 die
1. bei etwas nicht mehr mitmachen: aus Au|ßen|mi|nis|te|rin [ausnminst rn],
dem Amt / einer Firma / dem Wett-
der Außenministerin, dieAußenministe-
kampf ausscheiden x Sie schied wegen rinnen:
einer Verletzung aus. Minister[in], der bzw. die für Außenpoli-
2. nicht infrage kommen: Diese Möglich- tik zuständig ist: ein Treffen der Außen-
keit scheidet aus. minister der EU.
aus|schla|fen [aus lafn], schläft aus, schlief die Au|ßen|po|li|tik [ausnpolitik], der

aus, hat ausgeschlafen: Außenpolitik: 
so lange schlafen, bis man genug hat: Politik, die die Beziehungen zu anderen
[sich] in den Ferien richtig ausschlafen x Staaten betrifft: eine aggressive Außen-
Du bist wohl nicht ganz ausgeschlafen? politik verfolgen.
씰 aus|schlie|ßen [aus lisn], schließt aus, au|ßen|po|li|tisch [ausnpolit]:
ausgeschlossen:
schloss aus, hat  1. für Außenpolitik zuständig: der
1. nicht [mehr] mitmachen oder Mitglied außenpolitische Sprecher der Partei.
sein lassen: jemanden aus einem Ver- 2. die Außenpolitik betreffend: außenpo-
ein / einer Partei ausschließen x Die litische Konflikte.
anderen Kinder schließen ihn aus. x Sie der Au|ßen|sei|ter [ausnzait], des Außen-
fühlt sich oft ausgeschlossen.  die Au|ßen|sei-
seiters, die Außenseiter,
2. nicht zulassen: Aber das eine schließt te|rin [ausnzait rn], der Außenseiterin,
das andere doch nicht aus! x Solche Risi- 
die Außenseiterinnen:
ken sind von der Versicherung ausge- 1. Person, die nicht in eine Gruppe inte-
schlossen. griert ist: gesellschaftliche Außenseiter.
3. für unmöglich halten: Ein Irrtum ist 2. Teilnehmer mit schlechten Chancen
völlig ausgeschlossen. x Ich kann nicht auf den Sieg: Griechenland ist bei der
ausschließen, dass das wahr ist. Europameisterschaft nur Außenseiter.
씰 aus|schließ|lich [aus lislc]: 씰 au|ßer [aus]:
¸ dein Pro-
nur: Das ist ausschließlich 1. mit Ausnahme von: Alle außer mir
blem. x Du solltest dich jetzt ausschließ- haben davon gewusst. x Sie steht täglich
lich aufs Lernen konzentrieren. außer sonntags um sechs Uhr auf. x Wer
der Aus|schnitt [ausnt], des Aus- außer dir war noch dort? x Ich übe täg-
schnitt[e]s, die Ausschnitte: lich, außer ich bin krank / außer wenn
1. Teil, der aus etwas geschnitten wurde: ich krank bin.
Ausschnitte aus der Zeitung aufheben. 2. nicht im genannten Zustand, Bereich;
2. Teil, der zeigt, wie das Ganze ist: Aus- nicht von etwas betroffen: außer Gefahr /
schnitte aus einem Film zeigen x Ich Kontrolle / Sichtweite sein.
kenne den Brief nur in den Ausschnitten, 3. * außer Betrieb sein: nicht [mehr]
die er mir vorgelesen hat. funktionieren: Der Fahrstuhl ist außer
씰 aus|se|hen [ausze n], sieht aus, sah aus, hat Betrieb.; * außer sich sein: seine Gefühle
ausgesehen: nicht mehr unter Kontrolle haben: Er war
1. beim Betrachten einen bestimmten Ein- völlig außer sich vor Wut / Begeisterung.
druck machen; ausschauen: Das sieht äu|ßer... [ ys r...]:
sehr hübsch aus. x Du siehst so aus, als ob
1. sich außen befindend: die äußere
dir schlecht ist. x Es sieht nach Regen aus. Seite / Schale.
2. etwas erwarten oder vermuten lassen: 2. von außen erkennbar: Es macht einen
außerdem – ausstatten 66

guten äußeren Eindruck. x Die äußere Ich möchte mich / dich dieser Gefahr
Ähnlichkeit täuscht. nicht aussetzen. x Hier sind wir zu sehr
3. von außen, anderen kommend: äußere der Sonne ausgesetzt.
Einflüsse. 4. kritisieren: Am Essen gab es / hatte
씰 au|ßer|dem [ausdem]: ich nichts auszusetzen. x Du findest ja
zusätzlich zu anderen, anderem: Das immer etwas auszusetzen.
schmeckt gut und ist außerdem gesund. x 씰 die Aus|sicht [auszct], der Aussicht, die
Britta kommt bestimmt, außerdem wahr- Aussichten: ¸
scheinlich Ralph, Bernd und Sven. 1. 〈ohne Plural〉 Sicht in die Ferne: Von
au|ßer|ge|wöhn|lich [aus vønlc], außer- unserem Zimmer hatten wir Aussicht
¸
gewöhnlicher, am außergewöhnlichsten: aufs Meer.
deutlich anders als normal und daher 2. Möglichkeit für die Zukunft: Besteht
auffallend: ein außergewöhnliches Ereig- denn noch Aussicht auf den Sieg? x Sie
nis x Ich finde das ganz außergewöhn- hat gute Aussichten, befördert zu wer-
lich. x Er sieht außergewöhnlich gut aus. den. x Das sind ja schöne (ironisch;
씰 au|ßer|halb [aushalp]: schlechte) Aussichten!
1. nicht in einem Bereich oder Raum: aus|sichts|los [auszctslos], aussichtsloser,
außerhalb des Gartens / der Stadt x ¸
am aussichtslosesten:
außerhalb von Bremen / Deutschland x ohne Aussicht auf Erfolg: Unsere Lage
Sie wohnen weit außerhalb auf dem schien aussichtslos. x Es ist doch aus-
Land. sichtslos, ihn überzeugen zu wollen.
2. nicht in einem bestimmten Zeitraum: 씰 die Aus|spra|che [ausprax ], der Ausspra-
Er rief außerhalb der Bürostunden an. che:
씰 äu|ßer|lich [ yslc]: 1. Art, wie etwas richtig gesprochen
von außen ¸
erkennbar: Äußerlich macht wird: die richtige Aussprache eines Wor-
das Haus einen gepflegten Eindruck. x tes.
Sie blieb äußerlich ruhig. 2. Art, wie eine Person spricht: Sie hat
äu|ßern [ ysn], äußert, äußerte, hat geäu- eine schlechte Aussprache. x An der Aus-
ßert: sprache erkennt man gleich, dass er
1. 〈+ sich〉 seine Meinung sagen: Er Schweizer ist.
wollte sich nicht zu den Vorwürfen 3. Gespräch, in dem etwas geklärt wer-
äußern. den soll: eine offene / vertrauliche Aus-
2. in Worte fassen und mitteilen: Sie sprache.
äußerte den Wunsch nach einer Pause. 씰 aus|spre|chen [ausprcn], spricht aus,
au|ßer|or|dent|lich [aus| rdntlc]: sprach aus, hat ¸
ausgesprochen:
ganz besonders: ein  ¸
außerordentlich 1. auf bestimmte Weise sprechen: Wie
kompliziertes Problem x Sie ist außer- wird dieses Wort ausgesprochen?
ordentlich beliebt bei den Schülern. 2. mündlich äußern: eine Bitte / ein
äu|ßerst [ ysst]: Urteil / einen Wunsch aussprechen x

in höchstem Maße; extrem: ein äußerst jemandem sein Beileid / seinen Dank
kalter Winter x Wir müssen äußerst vor- aussprechen x Er hat nur ausgesprochen,
sichtig sein. was alle gedacht haben.
die Äu|ße|rung [ ys r
], der Äußerung, die 3. 〈+ sich〉 eine ablehnende oder zustim-
Äußerungen: mende Meinung äußern: sich für einen
Meinung, die eine Person äußert: Er Vorschlag / gegen einen Bewerber aus-
bedauerte seine unvorsichtige Äuße- sprechen.
rung. x Sie wurde für ihre Äußerungen 4. 〈+ sich〉 über etwas sprechen, was
scharf kritisiert. einen belastet: Hast du keine Freundin,
aus|set|zen [ausztsn], setzt aus, setzte aus, bei der du dich aussprechen kannst? x Es

hat ausgesetzt:  ist alles wieder gut, ich habe mich ges-
1. eine Tätigkeit unterbrechen: im Spiel tern mit ihm ausgesprochen.
eine Runde lang aussetzen müssen x Die 5. miteinander sprechen, um etwas zu
Atmung / Das Herz des Patienten setzte klären: Wir müssen uns mal in Ruhe aus-
aus. sprechen.
2. an einem Ort allein lassen und sich aus|stat|ten [austatn], stattet aus, stattete
nicht mehr darum kümmern: ein Kind / 
aus, hat ausgestattet:
einen Hund / eine Katze aussetzen. etwas geben, hinzufügen, das für einen
3. in eine unangenehme Lage bringen: Zweck nötig ist: Sie stattete uns mit
67 Ausstattung – Ausweg

Vorräten aus. x Der Computer ist mit digten Reifens wurden die Schrauben
Drucker und großem Bildschirm aus- nicht richtig angezogen. A
gestattet. x Er war mit umfangreichen aus|tau|schen [austaun], tauscht aus,
Vollmachten ausgestattet.
die Aus|stat|tung [austat
], der Ausstat-
tauschte aus, hat ausgetauscht:

1. durch ein anderes Exemplar ersetzen:
M

tung, die Ausstattungen: die Batterien / den defekten Motor aus-
Dinge, mit denen eine Person, Sache aus- tauschen.
gestattet ist: Sicherheitsgurte gehören 2. gegenseitig geben, mitteilen oder schi-
zur üblichen Ausstattung eines Autos. cken: Sie tauschten Erfahrungen /
aus|stei|gen [austain], steigt aus, stieg Geschenke / ihre Telefonnummern aus. x

aus, ist ausgestiegen: Die beiden Staaten tauschten Gefangene
1. ein Fahrzeug verlassen: aus dem Auto aus.
aussteigen x Lässt du mich an der nächs- 3. 〈+ sich〉 über ein Thema sprechen: Ich
ten Ecke bitte aussteigen? würde mich mit ihr gern einmal über das
2. nicht mehr mitmachen: aus einem Projekt austauschen.
Geschäft / Spiel / Wettkampf aussteigen. aus|tei|len [austail n], teilt aus, teilte aus,
씰 aus|stel|len [austl n], stellt aus, stellte aus,
hat ausgeteilt:

hat ausgestellt: einzeln verschiedenen Personen geben: die
1. zum Ansehen an einen Ort bringen: Post austeilen x An die Flüchtlinge wurden
Bilder im Museum / Waren im Schau- Decken und Lebensmittel ausgeteilt.
fenster ausstellen. aus|üben [aus|ybn], übt aus, übte aus, hat
2. für eine Person schreiben: jemandem ausgeübt: 
einen Pass / eine Rechnung / ein Zeugnis 1. etwas als Beruf tun: Er hat Maler
ausstellen. gelernt, übt den Beruf aber nicht aus.
3. (umgangssprachlich) abschalten: Stell 2. Einf luss auf jemanden oder etwas
bitte das Radio aus! nehmen: Sie übte Druck auf mich aus,
씰 die Aus|stel|lung [austl
], der Ausstel- mich zu entscheiden.

lung, die Ausstellungen: 씰 die Aus|wahl [ausval], der Auswahl:
Veranstaltung, bei der etwas ausgestellt
1. die Möglichkeit, auszuwählen: Du hast
wird: Ich würde mir gern die neue Aus- die Auswahl unter fünf Modellen.
stellung in der Galerie ansehen. 2. Menge, aus der man auswählen kann:
der Aus|stieg [austik], des Ausstieg[e]s, die Das Lokal bietet eine große Auswahl an
Ausstiege: Weinen an.
Entscheidung, nicht mehr mitzumachen: 씰 aus|wäh|len [ausvl n], wählt aus, wählte
den Ausstieg aus der Atomenergie for-
aus, hat ausgewählt:
dern x sein überraschender Ausstieg aus sich für eine von mehreren Möglichkeiten
der Politik. entscheiden: sorgfältig ausgewählte Klei-
aus|strah|len [austral n], strahlt aus, dung x Welches Buch hast du ausgewählt?
strahlte aus, hat ausgestrahlt: aus|wär|tig [ausvrtc]:
um sich herum verbreiten: Die Heizung
1. mit Wohnung, ¸ an einem anderen
Sitz
strahlte angenehme Wärme aus. x Sie Ort: Der Auftrag wurde an eine auswär-
strahlt immer solche Ruhe aus. tige Firma vergeben. x So viele auswärtige
씰 aus|su|chen [auszuxn], sucht aus, suchte Schüler kann die Schule nicht annehmen.

aus, hat ausgesucht: 2. * das Auswärtige Amt: deutsches
aus einer Menge wählen: Er wurde aus- Außenministerium: Das Auswärtige Amt
gesucht, um unseren Verein beim Wett- warnt vor Reisen in das Krisengebiet.
kampf zu vertreten. x Du darfst dir gern aus|wärts [ausvrts]:
ein Bild aussuchen.
1. nach außen: Türen an Notausgängen
der Aus|tausch [austau], des Austausches: müssen auswärts aufgehen.
1. Vorgang, bei dem
man sich gegenseitig 2. nicht zu Hause: auswärts essen x Am
etwas von gleichem Wert gibt: sich zum Sonntag spielt unsere Mannschaft aus-
Austausch von Erfahrungen / Meinungen wärts.
treffen x Im Austausch für ihre Hilfe bot der Aus|weg [ausvek], des Ausweg[e]s, die
er ihr an, auf ihre Kinder aufzupassen. Auswege:
2. Vorgang, bei dem eine Person, Sache Hilfe, Lösung in einer komplizierten
durch eine andere ersetzt wird: der Aus- Situation: einen Ausweg aus der Krise
tausch eines Spielers in der zweiten suchen x Ich sah keinen anderen Aus-
Halbzeit x Beim Austausch des beschä- weg, als zu kündigen.
Ausweis – Automat 68

씰 der Aus|weis [ausvais], des Ausweises, die 씰 aus|zie|hen [austsi n], zieht aus, zog aus,
Ausweise: ausgezogen:
Karte, mit der man beweist, wer man ist 1. 〈hat〉 Kleidung vom Körper entfernen:
(und dass man etwas darf): Ohne Aus- das Hemd / die Schuhe / seinen Mantel
weis kommst du nicht in die Disko- ausziehen x Sie zog sich aus und stieg in
thek. x Ermäßigter Eintritt für Studen- die Badewanne. x Er zog dem Kind die
ten gegen Vorlage eines Ausweises. Handschuhe aus.
aus|wei|sen [ausvaizn], weist aus, wies aus, 2. 〈ist〉 eine Wohnung verlassen, um an

hat ausgewiesen: einem anderen Ort zu leben: Wenn sie
1. dazu zwingen, das Land zu verlassen: mit der Schule fertig ist, will sie von zu
einen kriminellen Ausländer ausweisen. Hause ausziehen.
2. 〈+ sich〉 seinen Ausweis zeigen: Er bat der 1Aus|zu|bil|den|de [austsubldnd ], der
den Polizisten, sich auszuweisen. Auszubildende / ein Auszubildender;

aus|wen|dig [ausvndc]: des / eines Auszubildenden, die Auszu-

aus dem Gedächtnis: ¸ etwas auswendig bildenden / zwei Auszubildende:
lernen (so, dass man es dann auswendig [männliche] Person, die für einen Beruf
kann) x Kannst du das Lied auswendig? ausgebildet wird: Wir stellen in diesem
aus|wer|ten [ausvetn], wertet aus, wertete Jahr zwei Auszubildende ein. x Die Aus-
 
aus, hat ausgewertet: zubildenden gehen an zwei Tagen der
prüfen, welche Informationen enthalten Woche in die Schule.
sind: Daten / Statistiken auswerten. die 2Aus|zu|bil|den|de [austsubldnd ], die /
die Aus|wer|tung [ausvet
], der Auswer- eine Auszubildende; der / einer Auszu-

tung, die Auswertungen:  bildenden, die Auszubildenden / zwei
das Auswerten: eine Auswertung der Auszubildende:
Messergebnisse vornehmen. weibliche Person, die für einen Beruf
aus|wir|ken [ausvrkn], wirkt sich aus, ausgebildet wird: In unserer Abteilung
wirkte sich aus, hat
 sich ausgewirkt: arbeitet eine Auszubildende.
Folgen für eine Person, Sache haben: Der der Aus|zug [austsuk], des Auszug[e]s, die
Umzug wirkte sich positiv auf seine Auszüge [ y ]:
austs
Noten aus. x Der geringe Unterschied (2) aus einer Wohnung:
1. das Ausziehen
wirkt sich kaum aus. Nach unserem Auszug mussten wir die
die Aus|wir|kung [ausvrk
], der Auswir- Wohnung noch streichen.

kung, die Auswirkungen: 2. Teil eines Textes: Auszüge aus einer
Folge für eine Person, Sache: Die Erfin- Rede / einem Roman veröffentlichen.
dung hatte große Auswirkungen auf die 3. Beleg über die Einnahmen und Ausga-
Wirtschaft. ben auf einem Konto: Hast du schon die
aus|zah|len [austsal n], zahlt aus, zahlte Auszüge geholt / ausgedruckt?

aus, hat ausgezahlt: 씰 das Au|to [auto], des Autos, die Autos:
1. einer Person Geld geben, auf das sie Fahrzeug mit vier Rädern und Motor für
Anspruch hat: Er ließ sich seinen Anteil die Straße: mit dem Auto zur Arbeit fah-
am Gewinn auszahlen. x Sie bekam das ren x Sie hat ihr Auto vor dem Haus
Haus und zahlte die anderen Erben aus. geparkt.
2. 〈+ sich〉 (umgangssprachlich) sich loh- 씰 die Au|to|bahn [autoban], der Autobahn,
nen: Hat es sich ausgezahlt, dass du so die Autobahnen:
viel gelernt hast? breite Straße ohne Kreuzungen, auf der
die Aus|zah|lung [austsal
], der Auszah- keine Fußgänger und Fahrräder erlaubt

lung, die Auszahlungen: sind: Auf der Autobahn geht es schneller
1. das Auszahlen von Geld: Ist auch eine als auf der Landstraße.
Auszahlung in bar möglich? 씰 der Au|to|mat [automat], des Automaten,
2. ausgezahlter Betrag: eine hohe Aus- die Automaten:
zahlung von der Versicherung bekom- 1. Apparat, in den man Geld oder eine
men. Karte steckt und dafür etwas anderes
die Aus|zeich|nung [austsaicn
], der Aus- bekommt: eine Fahrkarte / ein Getränk /
¸
zeichnung, die Auszeichnungen: Zigaretten am Automaten kaufen x Die
etwas, mit dem man für eine besondere Bank hat schon zu, du musst dir Geld am
Leistung geehrt wird: Für ihre mutige Tat Automaten holen.
bekam sie eine Auszeichnung vom Bür- 2. Maschine, die Arbeiten ausführt, ohne
germeister. dass eine Person sie bedient: Die Dosen
69 automatisch – Backpulver

Autokennzeichen
Wenn man auf deutschen Straßen und Auto- steht für Bamberg (ca. 70 000 Einwohner)
bahnen unterwegs ist, sieht man auf fast je-
dem Auto andere Buchstaben auf der linken
und »BAD« steht für Baden-Baden (ca.
54 000 Einwohner). Neben den »normalen«
M
B
Seite des Nummernschildes. Es können bis
zu drei Buchstaben sein und sie geben an, in
welcher Stadt bzw. welcher Region das Auto
Kennzeichen gibt es auch noch Sonderkenn-
zeichen. Alle Autos der Bundeswehr haben
beispielsweise den Buchstaben »Y«, Diplo-
M
zugelassen wurde. Ein Buchstabe zeigt an, maten haben statt der Buchstaben am An-
dass das Auto in einer großen Stadt zugelas- fang eine »0« auf dem Nummernschild. Die
sen wurde, bei drei Buchstaben handelt es restlichen Buchstaben und Nummern eines
sich um eine kleine Stadt oder eine Region Kennzeichens dienen zur Unterscheidung
mit mehreren kleinen Städten: »B« steht für einzelner Fahrzeuge aus einer Stadt.
Berlin (ca. 3,5 Millionen Einwohner), »BA«

werden von Automaten gefüllt, ver- die Eltern nicht zu Hause sind: Ich kann
schlossen und mit Etiketten beklebt. leider nicht mitkommen, ich habe keinen
씰 au|to|ma|tisch [automat]: Babysitter gefunden.
1. von einem Automaten oder Computer der Bach [bax], des Bach[e]s, die Bäche
(gesteuert): automatische Türen x Die [bc ]:
Heizung schaltet sich nachts automa- ¸ Fluss: So nah an der Quelle ist
kleiner
tisch ab. der Main noch eher ein Bach als ein
2. ohne dass man aktiv werden muss: Fluss.
eine automatische Verlängerung eines die Ba|cke [bak ], der Backe, die Backen:
Vertrags x Das Programm bekomme ich einer der zwei weichen Teile des Gesichts
seit Jahren automatisch zugeschickt. neben Mund und Nase; Wange: mit vol-
3. ohne bewusste Entscheidung: eine len Backen kauen x Er gab ihr einen Kuss
automatische Reaktion x Sie schloss auf die Backe.
automatisch hinter sich ab, ohne sich 씰 ba|cken [bakn], bäckt / backt, backte, hat
später daran zu erinnern. gebacken:
씰 der Au|tor [auto], des Autors, die Autoren, 1. einen Teig herstellen und im Ofen gar
die Au|to |rin [autorn], der Autorin, die werden lassen: frisch gebackenes Brot x
Autorinnen: für Weihnachten Plätzchen backen.
Person, die einen Text verfasst hat: die 2. im Ofen gar werden: Der Kuchen muss
Autorin der beliebten Kinderbücher x In eine Stunde bei 180 Grad backen.
der Zeitung werden die Autoren der Arti- der Bä|cker [bk], des Bäckers, die Bäcker:
kel oft nicht genannt. 1. [männliche] Person, deren Beruf es ist,
씰 der Azu|bi [atsubi], des Azubis, die Azubis, Brot und Gebäck herzustellen: eine Aus-
die Azu|bi, der Azubi, die Azubis bildung zum Bäcker machen.
(umgangssprachlich): 2. Bäckerei: Ich kaufe mein Brot lieber
Person, die gerade eine Ausbildung im beim Bäcker als im Supermarkt.
Betrieb macht; Lehrling: Die Bäckerei 씰 die Bä|cke|rei [bk rai], der Bäckerei, die
beschäftigt mehrere Azubis. Bäckereien:
Betrieb und Laden eines Bäckers: In der
Bäckerei riecht es immer so gut.
die Bä|cke|rin [bk rn], der Bäckerin, die
B Bäckerinnen:
weibliche Person, deren Beruf es ist, Brot
und Gebäck herzustellen: Sie ist gelernte
씰 das Ba|by [bebi], des Babys, die Babys: Bäckerin.
Kind vor und im ersten Jahr nach der 씰 der Back|ofen [bak|ofn], des Backofens, die
Geburt: dem Baby die Windel wechseln. Backöfen [bak|øfn]:
der Ba|by|sit|ter [bebizt], des Babysitters, Gerät in der Küche zum Backen und Bra-
die Babysitter, die Ba|by|sit|te|rin [bebi- ten: Ist die Ente noch nicht lange genug
zt rn], der Babysitterin, die Babysitte- im Backofen?
rinnen: das Back|pul|ver [bakp lf], des Backpul-
Person, die auf Kinder aufpasst, wenn vers:
Bad – Ballett 70

Pulver, das bewirkt, dass der Teig beim 2. Strecke für Wettkämpfe: zehn Bahnen
Backen größer wird: eine Tüte / zwei schwimmen x Sie startet auf der inners-
Teelöffel Backpulver in den Teig geben. ten Bahn / auf Bahn eins. x Das Pferd hat
씰 das Bad [bat], des Bad[e]s, die Bäder auf einer weichen Bahn bessere Sieg-
[bd]: chancen.
1. das Baden: ein heißes Bad nehmen x 3. langer Streifen einer Sache: Wie viele
ein Bad im See. Bahnen Tapeten brauchen wir noch?
2. Badezimmer: Beeil dich, ich muss die Bahn|cardY [bankat], der Bahncard,
auch noch ins Bad. die Bahncards: 
3. Schwimmbad: Die meisten Bäder Karte, mit der man für Fahrkarten der
haben noch geschlossen. Bahn weniger bezahlt: Wenn du so oft
der Ba|de|an|zug [bad |antsuk], des Bade- mit der Bahn fährst, würde sich eine
anzug[e]s, die Badeanzüge [bad - Bahncard für dich lohnen.
antsy ]: 씰 der Bahn|hof [banhof], des Bahnhof[e]s,

Kleidung zum Baden für Frauen in die Bahnhöfe [banhøf ]:
einem Teil: Zum Schwimmen trage ich Gebäude, an oder in dem Züge halten:
lieber einen Badeanzug als einen Bikini. Holst du mich vom Bahnhof ab? x Am
die Ba|de|ho|se [bad hoz ], der Badehose, nächsten Bahnhof muss ich aussteigen.
die Badehosen: 씰 der Bahn|steig [bantaik], des Bahn-
kurze Hose zum Baden für Männer: die
steig[e]s, die Bahnsteige:
nasse Badehose ausziehen. erhöhter Weg für die Reisenden zwischen
der Ba|de|man|tel [bad mantl], des Bade- den Gleisen im Bahnhof: Wir haben uns

mantels, die Bademäntel [bad mntl ]: erst am Bahnsteig verabschiedet. x Der
weicher Mantel, den man besonders  Zug fährt heute von Gleis 3, am selben
nach dem Baden oder der Sauna trägt: Bahnsteig.
Er lag im Bademantel auf dem Liege- die Bak|te|rie [bakteri ], der Bakterie, die
stuhl. 
Bakterien 〈meist Plural〉:
씰 ba|den [badn], badet, badete, hat gebadet: Lebewesen, das so klein ist, dass man es
 Wasser waschen: das Baby /
1. (sich) im nicht sieht: gefährliche / harmlose Bak-
den Hund baden x Badest oder duschst terien.
du lieber? 씰 bald [balt]:
2. zum Vergnügen ins Wasser gehen: im 1. nach kurzer Zeit: bald danach x Wir
Meer baden x baden gehen x zum Baden sind bald fertig, in einer Stunde oder
an einen See fahren. noch eher. x Tschüss, bis bald!
씰 die Ba|de|wan|ne [bad van ], der Bade- 2. (umgangssprachlich) fast: Das hätte
wanne, die Badewannen: ich jetzt bald vergessen.
große Wanne im Badezimmer: Sie liegt 씰 der Bal|kon [balkõ], des Balkons, die Bal-
gern lange in der Badewanne. kons; (besonders süddeutsch) [balkon],
das Ba|de|zim|mer [bad tsm], des Bade- des Balkons, die Balkone:

zimmers, die Badezimmer: eine Art Terrasse mit Geländer oben am
Raum mit Waschbecken, Dusche und, Haus: Sie haben eine Wohnung im ach-
oder Wanne, in dem man sich wäscht: ten Stock mit schönem Balkon nach
Wir haben zwei Badezimmer. Süden.
das Ba|fög [baføk], des Bafögs: 씰 der 1Ball [bal], des Ball[e]s, die Bälle [bl ]:
finanzielle Unterstützung vom Staat für Kugel aus Plastik, Leder oder Stoff zum
arme Studenten: Er bekommt kein Spielen: Ball spielen x Sie schoss / warf
Bafög, seine Eltern verdienen zu viel. den Ball ins Tor.
der Bag|ger [ba], des Baggers, die Bagger: der 2Ball [bal], des Ball[e]s, die Bälle [bl ]:
Fahrzeug, mit dem man große Löcher festliche Veranstaltung, bei der getanzt
graben und Erde bewegen kann: mit dem wird: auf einen Ball gehen x den Ball mit
Bagger eine Baugrube ausheben (gra- einem Tanz eröffnen.
ben). 씰 das Bal|lett [balt], des Ballett[e]s, die Bal-
das Ba|guette [bat], des Baguettes, die lette:
Baguettes: 1. klassischer Tanz auf der Bühne oder
langes, schmales Weißbrot: Zum Salat die dazu gehörende Musik: ein Ballett
gab es frisches Baguette. aufführen x Ballett tanzen lernen.
씰 die Bahn [ban], der Bahn, die Bahnen: 2. Gruppe, die Ballett tanzt: Sie möchte
1. Eisenbahn: mit der Bahn reisen. später mal zum Ballett.
71 Ballon – Bankomat

Bahn
Auch wenn viele Deutsche darüber schimp- züge machen nur in den größeren Städten
fen, dass die Züge in Deutschland immer un-
pünktlich sind, kann man trotzdem sehr gut
halt und fahren durch ganz Deutschland.
5. ICE: ICE steht für Intercityexpress. ICEs
M
B
und umweltschonend mit dem Zug verrei-
sen. Je nachdem, wie weit und schnell man
reisen möchte und wie viel Geld man bezah-
fahren ebenfalls durch ganz Deutschland,
halten aber an weniger Bahnhöfen als ICs
und fahren mit einer höheren Geschwindig-
M
len möchte, gibt es unterschiedliche Arten keit. Je nach Strecke kann ein ICE eine Ge-
von Zügen: 1. S-Bahnen: S-Bahn steht für schwindigkeit von bis zu 300 km/h errei-
Schnellbahn. S-Bahnen fahren in den Gebie- chen. 6. EC: EC steht für Eurocity. Diese
ten rund um größere Städte und halten an Züge verbinden große deutsche Städte mit
vielen kleinen Bahnhöfen. Oft halten sie auch großen europäischen Städten wie Basel,
an mehreren Bahnhöfen in einer Stadt. Budapest oder Luxemburg. Die Züge von
2. RB: RB steht für Regionalbahn. Regional- Typ 4 – 6 fasst man unter dem Begriff »Fern-
bahnen fahren kürzere Strecken innerhalb verkehr« zusammen, weil sie sehr weite Stre-
einer Region Deutschlands und halten auch cken zurücklegen. Die Fahrkarten für den
an kleineren Bahnhöfen. 3. RE: RE steht für Fernverkehr kauft man bei der Deutschen
Regionalexpress. Regionalexpresse fahren im Bahn. Der Fahrpreis für eine Bahnfahrt
selben Gebiet wie Regionalbahnen, halten hängt von der Entfernung ab, die man zu-
aber nicht an allen Bahnhöfen, an denen Re- rücklegt, und von der Art des Zuges, die man
gionalbahnen halten. Deshalb ist man mit ei- wählt. Die Fahrkarten für Züge des Nahver-
nem Regionalexpress schneller am Ziel. Die kehrs sind immer günstiger als für die des
Züge von Typ 1–3 fasst man unter dem Be- Fernverkehrs. Möchte man beim Bahnfahren
griff »Nahverkehr« zusammen, weil sie nur Geld sparen, kann man sich in allen Bahnhö-
kurze Strecken zurücklegen. Die Fahrkarten fen eine Bahncard kaufen, die jede Fahrt um
für Züge des Nahverkehrs kauft man nicht 25% oder 50% günstiger macht. Fahrkarten
bei der Deutschen Bahn, sondern bei den sind auch dann preiswerter, wenn man sie
Verkehrsverbünden. Jedes Gebiet in mehrere Wochen vor dem Reisetag kauft.
Deutschland hat einen eigenen Verkehrsver- Dann bietet die Bahn sogenannte Sparpreise
bund. 4. IC: IC steht für Intercity. Intercity- an.

der Bal|lon [balõ], des Ballons, die Ballons; Buch (aus einer Reihe): ein Lexikon in
(besonders süddeutsch) [balon], der sechs Bänden x Der nächste Band der
Ballons, die Ballone: Geschichte wird schon ungeduldig
1. Luftballon: Für die Party war das Zim- erwartet.
mer mit bunten Ballons geschmückt. 씰 die 3Band [bnt], der Band, die Bands:

2. runde, mit Gas gefüllte Hülle, mit der Gruppe von Musikern, die moderne
man durch die Luft f liegen kann: Sie Musik spielt: Welche Band spielt bei dem
wünschte sich, einmal im Ballon über Schulfest?
das Land zu fliegen. 씰 die 1Bank [ba
k], der Bank, die Bänke

씰 die Ba|na|ne [banan ], der Banane, die [b


k ]:
Bananen: eine Art breiter Stuhl für mehrere Perso-
lange, gebogene Frucht mit dicker, gelber nen: Wir setzten uns im Park auf eine
Schale: Sie gab dem Baby eine Banane Bank und unterhielten uns.
zum Essen. 씰 die 2Bank [ba
k], der Bank, die Banken:

das 1Band [bant], des Band[e]s, die Bänder Unternehmen, das Geschäfte mit Geld
[bnd]: macht: Bei welcher Bank hast du dein
1. langer, schmaler Streifen, besonders Konto? x Ich muss noch zur Bank, Geld
aus Stoff oder Leder: Das Paket war mit holen.
einem roten Band umwickelt. 씰 die Bank|leit|zahl [ba
klaittsal], der Bank-
2. langer Streifen Plastik, auf dem Ton
leitzahl, die Bankleitzahlen:
oder ein Film gespeichert werden kann: Zahl aus acht Ziffern, mit der eine Bank
Ich hatte das Konzert damals auf Band gekennzeichnet ist: Bitte geben Sie Ihre
aufgenommen. Kontonummer und Bank mit Bankleit-
der 2Band [bant], des Band[e]s, die Bände zahl an.
[bnd ]: 씰 der Ban|ko|matY [ba
komat], des Banko-
Bankomatkarte – Bauer 72

maten, die Bankomaten (besonders schaften, bei dem ein Ball in einen Korb
österreichisch, schweizerisch): geworfen werden muss: Spielst du mit
Geldautomat: zum Bankomaten gehen. uns Basketball?
씰 die Ban|ko|mat|kar|te [ba
komatkart ], 2. Ball, der im Spiel verwendet wird: Ich
der Bankomatkarte, die Bankomatkarten brauche einen neuen Basketball.
(besonders österreichisch, schweize- 씰 bas|teln [bastln], bastelt, bastelte, hat
risch): gebastelt: 
Karte, mit der man Geld abheben oder in der Freizeit mit Werkzeugen Dinge
bezahlen kann: Ich bezahle häufig mit herstellen oder reparieren: ein Futter-
der Bankomatkarte. häuschen für die Vögel basteln x Im Kin-
die Bank|ver|bin|dung [ba
kfbnd
], der dergarten wird mit den Kindern viel

Bankverbindung, die Bankverbindungen: gebastelt. x Er ist in der Garage und bas-
Angaben, welches Konto bei welcher telt an seinem Auto.
Bank eine Person hat: Bitte Adresse und 씰 die Bat|te|rie [bat ri], der Batterie, die Bat-
Bankverbindung angeben! terien [bat ri n]:
씰 bar [ba]: kleines Gerät, das Strom erzeugt oder

in Münzen und Scheinen: Zahlen Sie bar speichert: eine neue Batterie in die Uhr
oder mit Karte? einlegen x Die Batterie vom Auto ist
씰 die Bar [ba], der Bar, die Bars: wohl leer.
1. langer, hoher Tisch in Lokalen, an dem 씰 der Bau [bau], des Bau[e]s, die Baue / Bau-
Getränke in Gläser gefüllt werden: Sie ten:
setzte sich an die Bar und bestellte sich 1. 〈ohne Plural〉 das Bauen: der geplante
ein Bier. Bau einer neuen Brücke x Die Straße ist
2. Lokal, das abends lange geöffnet ist noch im / in Bau (wird gerade gebaut).
und in dem viel Alkohol getrunken wird: 2. 〈ohne Plural〉 Form, Figur oder Struk-
Nach dem Essen gingen wir noch in eine tur: der schlanke Bau der Giraffe x ein
Bar. Satz mit kompliziertem Bau.
씰 der Bär [b], des Bären, die Bären: 3. 〈Plural: Bauten〉 Bauwerk: die histori-
1. großes, schweres Tier mit kurzem schen Bauten in der Innenstadt x Die
Schwanz und oft braunem Fell: Bären lie- Schule ist ein hässlicher Bau mit Flach-
ben Honig. dach.
2. * jemandem einen Bären aufbinden 4. 〈ohne Plural〉 Baustelle: auf dem Bau
(umgangssprachlich): jemandem eine arbeiten.
unwahrscheinliche Geschichte erzählen: 5. 〈Plural: Baue〉 Höhle, die sich
Da hat dir aber jemand einen Bären auf- bestimmte Tiere bauen, in die Erde gra-
gebunden! ben: Der Hund jagte den Fuchs / das
bar|fuß [bafus]: Kaninchen in seinen Bau.
mit nackten Füßen: Im Sommer laufen 씰 der Bauch [baux], des Bauch[e]s, die Bäuche
die Kinder gern barfuß. [b yc ]:
씰 das Bar|geld [balt], des Bargeld[e]s: ¸
1. vorderer, weicher Teil des Körpers zwi-
Geld in Form von Münzen und Scheinen: schen Brust und Hüfte: auf dem Bauch
Ich hatte nicht genug Bargeld dabei und schlafen x einen (dicken) Bauch bekom-
musste mit Karte zahlen. men x Sie kraulte dem Hund den Bauch.
씰 der Bart [bat], des Bart[e]s, die Bärte 2. Magen: Ich bin gerade erst aufgestan-
[bt ]:  den und habe noch nichts im Bauch.
dichte Haare im unteren Teil des 씰 bau|en [bau n], baut, baute, hat gebaut:
Gesichts bei Männern: Er ließ sich einen
1. aus verschiedenen Materialien oder
Bart stehen / wachsen. x Der Weih- Teilen zusammensetzen: In der Fabrik
nachtsmann hat einen langen, weißen werden Flugzeuge gebaut. x Wir wollen
Bart. [ein Haus] bauen ( für uns bauen las-
die Ba|sis [bazs], der Basis, die Basen sen). x Ein Vogel hat im Apfelbaum sein
[bazn]: Nest gebaut.

Grundlage: auf Basis der vorliegenden 2. fest vertrauen: Du kannst immer auf
Daten x Das Projekt steht auf einer guten mich / meine Unterstützung bauen. x
finanziellen Basis. Ich baue darauf, dass er Wort hält.
씰 der Bas|ket|ball [bask tbal], des Basket- 씰 der Bau|er [bau], des Bauern, die Bauern:
balls, die Basketbälle [bask tbl ]: Person, die Landwirt-
1. [männliche]
1. 〈ohne Plural〉 Spiel von zwei Mann- schaft betreibt: Der Bauer ist gerade auf
73 Bäuerin – beantworten

dem Feld / im Stall. x Wir kaufen unsere beabsichtigt, sich eine neue Wohnung zu
Kartoffeln direkt beim Bauern. suchen. x Entschuldige bitte, das war
2. niedrigste Figur beim Schach: einen / nicht von mir beabsichtigt. x Die beab-
mit einem Bauern ziehen.
씰 die Bäu|e|rin [b y rn], der Bäuerin, die
sichtigte Wirkung blieb aus.
씰 be|ach|ten [b |axtn], beachtet, beachtete,
M
B
Bäuerinnen:
weibliche Person, die Landwirtschaft
hat beachtet: 
1. tun, was verlangt oder empfohlen M
betreibt: Die Bäuerin füttert gerade die wird: die Spielregeln / die Vorschriften /
Hühner. jemandes Ratschläge beachten.
der Bau|ern|hof [baunhof], des Bauern- 2. seine Aufmerksamkeit auf eine Person,

hof [e]s, die Bauernhöfe [baunhøf ]: Sache richten: Sie hat mich / mein
Betrieb für Landwirtschaft: Sie ist auf Geschenk überhaupt nicht beachtet.
einem Bauernhof aufgewachsen. be|acht|lich [b |axtlc], beachtlicher, am
das Bau|jahr [bauja], des Baujahr[e]s, die beachtlichsten: ¸
Baujahre:  so groß oder wichtig, dass es Aufmerk-
Jahr, in dem etwas gebaut wurde: ein samkeit verdient: eine beachtliche Leis-
Auto / Haus älteren Baujahrs. tung / Summe x Ich finde es durchaus
씰 der Baum [baum], des Baum[e]s, die Bäume beachtlich, dass ...
[b ym ]: die Be|ach|tung [b |axt
], der Beachtung:
Pf lanze mit einem Stamm und
große Vorgang, eine Person, Sache zu beachten
Ästen aus Holz: auf einen Baum klet- oder beachtet zu werden: die Beachtung
tern x Wir setzten uns im Garten unter der Vorschriften x Lange Zeit fanden
einen Baum. seine Bilder kaum Beachtung. x Sie
der Bau|markt [baumarkt], des Bau- schenkte ihrer Umgebung zu wenig
markt[e]s, die Baumärkte [baumrkt ]: Beachtung.
1. Bereich der Wirtschaft, der das Bauen 씰 der Be|am|te [b |amt ], der Beamte / ein
von Bauwerken betrifft: die Entwicklung Beamter; des / eines Beamten, die Beam-
des Baumarkts. ten / zwei Beamte:
2. Geschäft, in dem Werkzeuge und [männliche] Person, die für den Staat o. Ä.
Materialien zum Bauen verkauft werden: arbeitet: ein höherer / mittlerer Beam-
Im Baumarkt haben sie eine große Aus- ter x Er wurde zum Beamten ernannt.
wahl an Schrauben. 씰 die Be|am|tin [b |amtn], der Beamtin, die
die Baum|wol|le [baumv l ], der Baumwolle: Beamtinnen:

1. Pf lanze mit weißen Haaren an den weibliche Person, die für den Staat o. Ä.
Samen, aus denen Garn gemacht wird: arbeitet: Als Lehrerin ist sie Beamtin.
Baumwolle anpflanzen. be|an|spru|chen [b |anpr xn], bean-
2. Stoff oder Garn aus Baumwolle: ein sprucht, beanspruchte, hat  beansprucht:
Hemd aus reiner Baumwolle. 1. für sich fordern: Er beansprucht immer
der Bau|stein [bautain], des Baustein[e]s, den besten Platz für sich. x Ich möchte
die Bausteine: Ihre Zeit nicht länger beanspruchen.
einer der Teile, aus denen etwas besteht: 2. anstrengen oder belasten: In den Gän-
Eiweiß und Fett sind wichtige Bausteine gen werden die Teppiche stark bean-
unserer Ernährung. sprucht. x Meine Arbeit beansprucht
씰 die Bau|stel|le [bautl ], der Baustelle, die mich sehr.
Baustellen: 3. brauchen: Der Schrank beansprucht
Platz, wo ein Gebäude oder eine Straße zu viel Platz in dem kleinen Zimmer. x
gebaut oder repariert wird: auf der Bau- Der Umbau beansprucht gerade meine
stelle arbeiten x Wegen einer Baustelle ganze Zeit.
gab es Stau auf der Autobahn. 씰 be|an|tra|gen [b |antran], beantragt,
das Bau|werk [bauvrk], des Bauwerk[e]s, 
beantragte, hat beantragt:
die Bauwerke: offiziell um etwas bitten: Arbeitslosen-
Gebäude, Brücke oder Straße (beson- geld / ein Stipendium / ein Visum bean-
ders, wenn sie groß und beeindruckend tragen x Hast du deinen Urlaub schon
sind): Die alten Pyramiden sind gewal- beantragt?
tige Bauwerke. 씰 be|ant|wor|ten [b |antv rtn], beantwortet,
be|ab|sich|ti|gen [b |apzctn], beabsich- 
beantwortete, hat beantwortet:
tigt, beabsichtigte, hat¸beabsichtigt:
 1. auf eine Frage eine Antwort geben:
bewirken, erreichen oder tun wollen: Sie eine Frage mit Ja / Nein beantworten x
Beantwortung – Bedeutung 74

In der Prüfung habe ich mindestens zwei 1. Mitleid haben: Er wurde von den
Fragen falsch beantwortet. anderen sehr bedauert, weil er nicht mit-
2. auf etwas in gleicher Art reagieren: kommen konnte.
einen Brief / eine E-Mail beantworten. 2. traurig finden (und das ausdrücken):
die Be|ant|wor|tung [b |antv rt
], der einen Fehler bedauern x Er bedauerte,
Beantwortung: das Treffen verpasst zu haben. x Bedaure
das Beantworten: Ich hatte nicht genug (es tut mir leid), er ist nicht im Büro.
Zeit für die Beantwortung aller Fragen. be|de|cken [b dkn], bedeckt, bedeckte, hat
be|ar|bei|ten [b |arbaitn], bearbeitet, bear- bedeckt: 

beitete, hat bearbeitet: 1. als Schicht auf etwas legen: den Tisch
1. in den gewünschten Zustand oder die mit einem Tuch bedecken x Der Himmel
gewünschte Form bringen: ein Buch für hatte sich (mit Wolken) bedeckt.
einen Film bearbeiten x Er bearbeitete 2. als Schicht auf etwas liegen: Schnee
die schmutzigen Schuhe mit einer bedeckte die Wiesen. x Der Boden war
Bürste. mit / von Blättern bedeckt.
2. dafür verantwortlich sein, etwas zu be|den|ken [b d
kn], bedenkt, bedachte,
klären oder prüfen und Entscheidungen hat bedacht: 
zu treffen: einen Antrag / Fall bearbeiten. 1. berücksichtigen, nicht vergessen: Diese
3. schriftlich behandeln: Welches Thema Möglichkeit hatte ich leider nicht
hast du im Aufsatz bearbeitet? bedacht. x Du musst bedenken, dass das
4. (umgangssprachlich) hartnäckig ver- nicht so einfach ist.
suchen, eine Person zu überzeugen: Die 2. (gehoben) einer Person geben, schen-
Kinder haben sie so lange bearbeitet, bis ken: Sie bedachte mich mit einem stra-
sie nachgab. fenden Blick. x Ich war überrascht, dass
die Be|ar|bei|tung [b |arbait
], der Bear- er mich in seinem Testament bedacht

beitung, die Bearbeitungen: hatte.
1. das Bearbeiten: die Bearbeitung der das Be|den|ken [b d
kn], des Bedenkens,
Bilder am Computer x Die Behörde ver- die Bedenken 〈meist im Plural〉:
sprach eine schnelle Bearbeitung des Zweifel daran, ob etwas gut oder richtig
Antrags. ist: Bedenken gegen einen Plan äußern /
2. neu bearbeitete Form, Version: eine haben x Ich halte diese Bedenken für
leichte Bearbeitung des Stücks für das übertrieben.
Klavier. 씰 be|deu|ten [b d ytn], bedeutet, bedeutete,
be|auf|tra|gen [b |auftran], beauftragt, hat bedeutet: 
beauftragte, hat beauftragt:
 1. eine bestimmte Bedeutung haben: Was
einer Person einen Auftrag geben: Er hat bedeutet dieses Zeichen / Wort? x Ich
mich beauftragt, dich abzuholen. x Sie weiß wirklich nicht, was das alles bedeu-
wurde mit der Leitung des Projekts ten soll.
beauftragt. x Dazu waren Sie aber nicht 2. zur Folge haben: Was bedeutet das für
beauftragt! unsere Zukunft? x Das bedeutet ja noch
der Be|cher [bc], des Bechers, die Becher: lange nicht, dass es nicht funktionieren
relativ hohes¸ Gefäß zum Trinken (ohne wird.
Henkel): sich am Automaten einen 3. ( für eine Person) wichtig sein: Das hat
Becher Kaffee holen x die Zahnbürste nichts zu bedeuten. x Es bedeutet mir
zurück in den Becher stellen. viel, dass ihr heute alle gekommen seid.
씰 be|dan|ken [b da
kn] 〈+ sich〉, bedankt be|deu|tend [b d ytnt], bedeutender, am
 hat sich bedankt:
sich, bedankte sich, bedeutendsten: 
danke sagen: Hat er sich bei dir für das 1. wichtig: ein bedeutender Politiker /
Geschenk bedankt? Unterschied.
씰 der Be|darf [b darf], des Bedarf[e]s: 2. viel oder sehr; erheblich: Es geht ihr
Situation, etwas Bestimmtes zu brau- schon wieder bedeutend besser. x Unsere
chen: Im Moment besteht / herrscht gro- Lage hat sich bedeutend verschlechtert.
ßer Bedarf an neuen Lehrern. x Ich habe 씰 die Be|deu|tung [b d yt
], der Bedeutung,
keinen Bedarf an solchen Diskussio- die Bedeutungen:
nen! x Bei Bedarf / Je nach Bedarf kann 1. Inhalt oder Sinn von Wörtern, Zeichen
diese Menge erhöht werden. oder Verhalten: ein Wort in einer neuen
be|dau|ern [b daun], bedauert, bedauerte, Bedeutung verwenden x Kennst du die
hat bedauert: Bedeutung dieses Symbols?
75 bedienen – Beet

2. Eigenschaft, in bestimmtem Maß 1. Gefühl, etwas zu brauchen oder drin-


wichtig zu sein: Für uns hat die Reform gend zu wollen: Er fühlte / hatte ein
wenig Bedeutung. x Er hat die Bedeu- dringendes Bedürfnis nach Schlaf. x Es
tung der Vorfälle unterschätzt.
씰 be|die|nen [b din n], bedient, bediente, hat
war mir ein Bedürfnis, ihnen zu helfen.
2. 〈nur Plural〉 das, was man zum Leben
M
B
bedient:
1. (beraten und) die gewünschten Dinge
braucht: Das Haus entspricht ganz unse-
ren Bedürfnissen. M
bringen, geben: Wir wurden von einer 씰 be|ei|len [b |ail n] 〈+ sich〉, beeilt sich, be-
netten Verkäuferin bedient. x Tut mir sich beeilt:
eilte sich, hat
leid, an Ihrem Tisch bediene ich nicht. x versuchen, möglichst schnell zu sein:
Er lässt sich gern von seiner Mutter Beeil dich, wir müssen los! x Sie beeilte
bedienen. sich beim / mit dem Essen, weil sie ins
2. 〈+ sich〉 sich etwas nehmen: Bitte, Schwimmbad wollte.
bedienen Sie sich! x Sie hat sich einfach be|ein|dru|cken [b |aindr kn], beeindruckt,
aus meinem Geldbeutel bedient. beeindruckte, hat beeindruckt:

3. das tun, was nötig ist, damit ein Gerät, starken positiven Eindruck machen: Der
eine Maschine richtig arbeitet: Die Film hat mich sehr beeindruckt. x Ich
Maschine ist gar nicht schwer zu bedie- war von ihren Kenntnissen schwer beein-
nen. druckt. x Er hat eine beeindruckende
die Be|die|nung [b din
], der Bedienung, Menge an Informationen gesammelt.
die Bedienungen: be|ein|flus|sen [b |ainfl sn], beeinflusst,
1. das Bedienen eines Kunden, Gastes: beeinflusste, hat beeinflusst:

Das nenne ich prompte Bedienung! Einf luss oder Wirkung auf eine Person,
2. das Bedienen von Geräten, Maschi- Sache haben: Lass dich von ihm nicht
nen: ein Handy mit einfacher Bedienung. beeinflussen! x Die Umweltverschmut-
3. Person, die in einem Lokal Gäste zung beeinflusst das Klima.
bedient: die Bedienung um die Speise- be|ein|träch|ti|gen [b |aintrctn], beein-
karte bitten.
trächtigt, beeinträchtigte, ¸hatbeein-
씰 die Be|die|nungs|an|lei|tung [b din
s- trächtigt:
|anlait
], der Bedienungsanleitung, die negative Wirkung auf eine Person, Sache

Bedienungsanleitungen: haben: Nebel beeinträchtigte die Sicht. x
Text, der beschreibt, wie man ein Gerät, Das Kind ist durch eine Behinderung in
eine Maschine richtig benutzt: Lies mal der Entwicklung beeinträchtigt.
in der Bedienungsanleitung nach, wie 씰 be|en|den [b |ndn], beendet, beendete, hat
man neue Sender programmiert. beendet: 
씰 die Be|din|gung [b d

], der Bedingung, zu einem Ende bringen: ein Gespräch /
die Bedingungen: einen Streit beenden x Sie beendete ihre
1. Forderung oder Voraussetzung, die Ausbildung mit sehr guten Noten.
zuerst erfüllt sein muss: Du kannst das die Be|en|di|gung [b |nd
], der Beendi-
Auto haben, aber nur unter einer Bedin- gung:
gung: Du bist pünktlich zurück. x Sie Vorgang, durch den etwas beendet wird:
haben unsere Bedingungen nicht akzep- nach Beendigung einer Aufgabe mit der
tiert. nächsten anfangen.
2. 〈meist im Plural〉 Dinge oder Vorgänge, be|er|di|gen [b |edn], beerdigt, beer-
die einen Einf luss haben: Wir mussten  
digte, hat beerdigt:
unter sehr ungünstigen Bedingungen ins Grab legen: Sie ist gestern gestorben
arbeiten. x Die Bedingungen für Sportler und wird am Freitag beerdigt.
sind dort ideal. die Be|er|di|gung [b |ed
], der Beerdi-
be|din|gungs|los [b d

slos]: gung, die Beerdigungen:
nicht zu erschüttern: bedingungslose Feier, bei der eine Person ins Grab gelegt
Liebe x Sie vertraute mir bedingungslos. wird: Viele Nachbarn und Freunde waren
be|dür|fen [b drfn], bedarf, bedurfte, hat zur Beerdigung gekommen.

bedurft (gehoben): die Bee|re [ber ], der Beere, die Beeren:
brauchen: Kleine Kinder bedürfen stän- kleine, saftige Frucht von kleinen Pf lan-
diger Aufsicht. x Es bedurfte nicht viel, zen oder Sträuchern: Beeren für einen
sie zu überreden. Kuchen pflücken.
das Be|dürf|nis [b drfns], des Bedürfnis- das Beet [bet], des Beet[e]s, die Beete:
ses, die Bedürfnisse: Stück Erde, auf das man Blumen oder
befassen – begabt 76

Gemüse pf lanzt: In Beeten entlang des 2. das Befördern von Mitarbeitern: Er


Zauns wuchsen bunte Blumen. wartet schon lange auf eine Beförderung.
be|fas|sen [b fasn] 〈+ sich〉, befasst sich, be|fra|gen [b fran], befragt, befragte, hat
befasste sich, hat sich befasst: befragt: 
sich mit etwas beschäftigen: Mit diesem Fragen zu einem Thema stellen: Sie
Problem haben wir uns bereits ausrei- wurde vor Gericht als Zeugin befragt. x
chend befasst. x Er befasst sich zu wenig Ausgewählte Personen wurden nach
mit seinen Kindern. ihren Fernsehgewohnheiten befragt.
der Be|fehl [b fel], des Befehl[e]s, die 씰 be|frei|en [b frai n], befreit, befreite, hat
Befehle: befreit:
Auftrag von einer Person, die einem 1. dafür sorgen, dass eine Person, ein
sagen darf, was man tun muss: Die Sol- Tier oder ein Land wieder frei ist: Die
daten bekamen den / hatten Befehl zum Geiseln konnten von der Polizei befreit
Angriff. x Sie gab dem Hund den Befehl, werden. x Er befreite den Fuchs aus dem
sich hinzulegen. Käfig / der Falle.
be|feh|len [b fel n], befiehlt, befahl, hat 2. bewirken, dass etwas Unangenehmes
befohlen: oder Störendes verschwindet: die Schuhe
einen Befehl geben: Sie befahl den Kin- vom Schmutz befreien x Ich konnte mich
dern, ins Bett zu gehen. x Du hast mir nicht von der Vorstellung befreien, dass
gar nichts zu befehlen! ihr etwas passiert war. x Von dieser Sorge
be|fes|ti|gen [b fstn], befestigt, befes- sind wir jetzt befreit.
tigte, hat befestigt: 3. etwas, was üblich ist, nicht von einer
1. fest mit etwas verbinden: das Boot mit Person verlangen: Er ist heute wegen
einem Seil am Ufer befestigen x Das einer Familienfeier vom Unterricht
Schild ist mit zwei Schrauben an der Tür befreit. x Sie können sich von der Versi-
befestigt. cherungspflicht befreien lassen.
2. etwas bauen, was Schutz vor Angriffen die Be|frei|ung [b frai
], der Befreiung,
oder Gefahren bietet: das Ufer / die die Befreiungen:
Grenze / eine Stadt befestigen. 1. Vorgang, durch den Personen oder
씰 be|fin|den [b fndn], befindet, befand, hat Tiere befreit werden: Sie mussten lange
befunden:  auf ihre Befreiung warten.
1. 〈+ sich〉 an einem bestimmten Ort 2. das Befreien von einer Pf licht: die
sein: Mein Zimmer befindet sich im drit- Befreiung vom Sportunterricht beantra-
ten Stock. x Um diese Zeit befinde ich gen.
mich sonst schon im Bett. be|freun|det [b fr ynd t]:
2. 〈+ sich〉 im genannten Zustand oder
mit einer Beziehung als Freund(e): Bezie-
in der genannten Situation sein: Ich hungen zwischen befreundeten Staaten x
glaube nicht, dass wir uns in Gefahr Den Tipp habe ich von einer [mit mir]
befinden. x Das Haus befand sich in befreundeten Ärztin. x Wir sind schon
einem üblen Zustand. sehr lange miteinander befreundet.
3. eine Entscheidung treffen oder ein 씰 be|frie|di|gend [b fridnt], befriedigender,
Urteil sprechen: Das Gericht befand ihn am befriedigendsten: 
für schuldig. x Wann wird über den 1. so, dass eine Person damit zufrieden
Antrag befunden? x Ich habe nicht darü- ist: eine befriedigende Aufgabe /
ber zu befinden, ob das richtig ist. Lösung x Es ist sehr befriedigend, wenn
be|för|dern [b fœrdn], befördert, beför- die Kinder sich so gut entwickeln.
derte, hat befördert: 2. die Note »befriedigend« (3): Sie hat ein
1. dafür sorgen, dass eine Person, Sache »Befriedigend« in Chemie.
an einen Ort kommt: Güter / Reisende be|fürch|ten [b frctn], befürchtet, befürch-
mit der Bahn befördern x den Ball ins ¸ 
tete, hat befürchtet:
Tor / die Kinder ins Bett befördern. glauben, dass etwas Unangenehmes der
2. eine wichtigere, besser bezahlte Stelle Fall sein oder geschehen könnte: Nach-
geben: Sie wurde zur Direktorin beför- teile / eine Verschlechterung / das
dert. Schlimmste befürchten x Keine Angst,
die Be|för|de|rung [b fœrd r
], der Beför- du hast von mir nichts zu befürchten. x
derung, die Beförderungen: Ich hatte schon so etwas befürchtet.
1. 〈ohne Plural〉 Transport: die Beförde- be|gabt [b apt], begabter, am begabtes-
rung von Waren auf der Straße / Schiene. ten:
77 begeben – Begriff

mit guten Fähigkeiten geboren: ein voller Begeisterung von ihren Plänen. x
begabter Künstler / Musiker x Stipen- Seine Begeisterung für das neue Spiel
dien für Begabte x Sie ist für diesen hielt nicht lange an.
Beruf ausgesprochen begabt.
be|ge|ben [b ebn] 〈+ sich〉, begibt sich,
씰 der Be|ginn [b n], des Beginns:
erste Zeit von etwas; Anfang: kurz vor /
M
B
begab sich, hat sich begeben (gehoben):
1. an einen bestimmten Ort gehen oder
nach Beginn der Vorstellung x Bei / Zu
Beginn der Prüfung war sie noch sehr M
fahren: Er begab sich nach Hause / zu nervös.
Bett. x Sie begab sich auf die Suche nach 씰 be|gin|nen [b n n], beginnt, begann, hat
einem Hotel. begonnen:
2. sich ereignen: Nun begab es sich zu 1. etwas Neues oder als Erste(r) tun;
dieser Zeit, dass der Prinz eine Braut anfangen: Sie begann, das Zimmer auf-
suchte und ... zuräumen. x Wir hatten gerade mit dem
씰 be|geg|nen [b en n], begegnet, begeg- Essen begonnen, als er kam. x Wer hat
nete, ist begegnet: mit dem Streit begonnen?
1. eine Person zufällig treffen: Ich bin 2. seinen Anfang haben; anfangen: dort,
ihm erst neulich auf der Straße begeg- wo der Strand beginnt x Der Film hatte
net. x Sind wir uns schon mal begegnet? bereits begonnen, als ich ankam. x Es
2. (gehoben) einer unangenehmen Sache begann zu regnen.
nicht ausweichen: Wie können wir die- be|glau|bi|gen [b laubn], beglaubigt,
sen Problemen angemessen begegnen? 
beglaubigte, hat beglaubigt:
die Be|geg|nung [b en
], der Begeg- als Behörde bestätigen, dass etwas echt
nung, die Begegnungen: ist: sich das Zeugnis beglaubigen las-
zufälliges Treffen: Bei der ersten Begeg- sen. x Reichen Sie bitte alle Zeugnisse in
nung war er mir durchaus sympathisch. beglaubigter Kopie ein.
be|ge|hen [b e n], begeht, beging, hat 씰 be|glei|ten [b laitn], begleitet, begleitete,
begangen: hat begleitet: 
1. (gehoben) feiern: Ich würde Weih- mit einer Person gehen, damit sie nicht
nachten gern im Kreis meiner Familie allein ist: Er begleitete uns noch zur
begehen. Tür. x Würdest du mich auf das Fest
2. etwas Schlechtes tun: einen Fehler / begleiten?
ein Verbrechen / Selbstmord begehen. die Be|glei|tung [b lait
], der Begleitung,
be|gehrt [b ert], begehrter, am begehrtes- die Begleitungen:
ten: 1. 〈ohne Plural〉 Vorgang, eine Person zu
von vielen Menschen gewünscht: Der begleiten oder begleitet zu werden:
Oscar ist eine sehr begehrte Auszeich- jemandem seine Begleitung anbieten x
nung. x Auf Kinderfesten sind Würst- Kommst du allein oder in Begleitung?
chen sehr begehrt. x Er ist bei den 2. begleitende Person(en): Kennst du ihre
Frauen sehr begehrt. Begleitung?
be|geis|tern [b aistn], begeistert, begeis- be|grei|fen [b raifn], begreift, begriff, hat

terte, hat begeistert: begriffen: 
1. bewirken, dass eine Person Begeiste- 1. erkennen, was warum geschieht oder
rung empfindet: Er konnte die anderen zu tun ist: Physik habe ich eigentlich nie
für seine Idee begeistern. richtig begriffen. x Ich begreife einfach
2. 〈+ sich〉 in Begeisterung geraten: Sie nicht, wie das funktioniert / warum er
begeisterte sich sehr für meinen Vor- das tut.
schlag. x Für kalte Duschen kann ich 2. Fähigkeit und Wille, etwas zu akzep-
mich wirklich nicht begeistern. tieren: Er kann / will einfach nicht
씰 be|geis|tert [b aistt], begeisterter, am begreifen, dass es zwischen uns aus ist. x
begeistertsten: Begreif doch endlich, dass es so nicht
voller Begeisterung: die begeisterten weitergeht.
Zuschauer x Ich war sofort begeistert 씰 be|gren|zen [b rntsn], begrenzt,
von ihrem Vorschlag. x Die Kinder 
begrenzte, hat begrenzt:
erzählten begeistert von dem Ausflug. beschränken: die Geschwindigkeit / die
die Be|geis|te|rung [b aist r
], der Redezeit begrenzen x Die Teilnehmer-
Begeisterung: zahl ist auf 100 begrenzt.
Zustand, bei dem eine Person starkes der Be|griff [b rf], des Begriff[e]s, die
Interesse und Freude zeigt: Sie erzählte Begriffe:
begründen – beherrschen 78

1. Wort oder Wörter mit einem bestimm- 씰 be|han|deln [b handln], behandelt, behan-
ten Inhalt; Ausdruck, Bezeichnung: Ist 
delte, hat behandelt:
das der korrekte medizinische Begriff 1. sich einer Person gegenüber auf
dafür?; * für jemandes Begriffe: nach bestimmte Weise verhalten: Der Lehrer
jemandes Meinung: Für meine Begriffe hat sie ungerecht behandelt.
ist die Aufgabe zu schwer für die Kinder.; 2. auf bestimmte Weise benutzen: Du soll-
* etwas ist jemandem ein Begriff: eine test das Geschirr vorsichtiger behandeln.
Person hat von einer Sache, Person schon 3. sich mit etwas beschäftigen und es auf
gehört: Ist dir der Name ein Begriff ? bestimmte Weise darstellen: Dieses
2. * im Begriff sein/stehen: kurz davor Thema wurde im Unterricht noch nicht
sein, etwas zu tun: Ich war gerade im behandelt.
Begriff einzuschlafen, als es klingelte. 4. zu heilen versuchen: eine Wunde mit
씰 be|grün|den [b rndn], begründet, einer Salbe behandeln x Von welchem

begründete, hat begründet: Arzt wurden Sie behandelt?
Gründe nennen: ein begründeter die Be|hand|lung [b handl
], der Behand-
(berechtigter) Verdacht x Wie / Womit lung, die Behandlungen:
hat er sein Fehlen begründet? x Ich kann medizinische Versorgung: sich in ärztli-
es nicht begründen, aber ich habe kein che Behandlung begeben x Tabletten zur
gutes Gefühl dabei. Behandlung von Kopfschmerzen.
씰 die Be|grün|dung [b rnd
], der Begrün- 씰 be|haup|ten [b hauptn], behauptet,
dung, die Begründungen: behauptete, hat behauptet:

genannte oder bestehende Gründe: »Zu 1. zu Unrecht oder ohne Beweise als rich-
teuer!« war die offizielle Begründung. tig oder wahr darstellen: Er behauptet,
씰 be|grü|ßen [b rysn], begrüßt, begrüßte, allein gewesen zu sein, dabei habe ich
hat begrüßt:  Stimmen gehört. x Ich kann nicht
1. bei der Ankunft, beim Treffen (höf li- behaupten, dass ich mich damit aus-
che) Worte zu einer Person sagen: Wir kenne.
wurden bei unserer Ankunft freundlich 2. (gehoben) mit Erfolg verteidigen: Die
begrüßt. x Ich freue mich sehr, Sie heute Mannschaft konnte ihren Tabellenplatz
hier begrüßen zu dürfen. behaupten.
2. sich über etwas freuen: Ich würde es 3. 〈+ sich〉 (gehoben) sich durchsetzen:
begrüßen, wenn das schneller ginge. Sie muss lernen, sich gegen ihre Brüder
die Be|grü|ßung [b rys
], der Begrü- zu behaupten. x Das Verfahren hat sich
ßung, die Begrüßungen: in der Praxis nicht behauptet.
Vorgang, bei dem eine Person begrüßt die Be|haup|tung [b haupt
], der Behaup-
wird: Sie umarmten sich zur Begrü-
tung, die Behauptungen:
ßung. x Vielen Dank für die freundliche Äußerung, mit der man etwas behauptet:
Begrüßung! Können Sie diese Behauptung bewei-
씰 be|hal|ten [b haltn], behält, behielt, hat sen? x Sie blieb bei der Behauptung, das
behalten:  Opfer nicht zu kennen.
1. in seinem Besitz oder an einem Ort be|he|ben [b hebn], behebt, behob, hat
lassen: Den Rest vom Geld kannst du behoben: 
behalten. x Sie haben ihn gleich über in Ordnung bringen; beseitigen: einen
Nacht im Krankenhaus behalten.; Fehler / Mangel / Schaden beheben.
* etwas für sich behalten: niemandem be|herr|schen [b hrn], beherrscht,
davon erzählen: Bitte behalte das aber 
beherrschte, hat beherrscht:
für dich! 1. die Macht haben, zu regieren: Große
2. nicht verlieren: Wir müssen jetzt Teile Europas wurden damals von den
unbedingt die Kontrolle behalten. x Gold Römern beherrscht.
behält immer seinen Wert. 2. als entscheidendes Element bestim-
3. sich merken: Ich kann die Nummer men: den Markt beherrschende Pro-
einfach nicht behalten. dukte / Hersteller x Dieses Thema
der Be|häl|ter [b hlt], des Behälters, die beherrschte den ganzen Abend die Dis-
Behälter: kussion.
Gegenstand, in dem man etwas auf be- 3. 〈+ sich〉 sich unter Kontrolle halten:
wahren und transportieren kann: Sie Ich konnte mich nicht mehr beherrschen
füllten alle verfügbaren Behälter mit und schrie ihn an. x Sie musste sich
Wasser. beherrschen, um nicht laut loszulachen.
79 behindern – Beisetzung

4. gut können: mehrere Sprachen / ein euch sehr ähnlich. x Muss ich mich zwi-
Musikinstrument beherrschen x Er schen Salat und Suppe entscheiden oder
beherrscht die Kunst, sich bei allen kann ich beides haben?
beliebt zu machen.
씰 be|hin|dern [b hndn], behindert, behin-
der Bei|fall [baifal], des Beifall[e]s:
1. Applaus: Beifall klatschen.
M
B
derte, hat behindert:
etwas schwieriger machen; stören: Viele
2. Zustimmung: Ihr Vorschlag fand allge-
meinen Beifall. M
Baustellen behinderten den Verkehr. x Es die Bei|la|ge [baila ], der Beilage, die Bei-
war so eng, dass wir uns bei der Arbeit lagen:
gegenseitig behinderten. 1. etwas, was man zusätzlich bekommt,
씰 be|hin|dert [b hndt]: wenn man eine Zeitung oder Zeitschrift
mit einer körperlichen, geistigen oder kauft: Das Fernsehprogramm gibt es als
seelischen Behinderung: ein behindertes Beilage zur Freitagsausgabe.
Kind haben x Steuererleichterungen für 3. alles, was man zum Fleisch oder Fisch
Behinderte. dazu isst: Als Beilage zum Schnitzel
die Be|hin|de|rung [b hnd r
], der Behin- konnte man zwischen Pommes frites
derung, die Behinderungen: und Kartoffelsalat wählen. x Alle Fleisch-
1. ständiger Zustand von Körper, Geist gerichte servieren wir mit zwei Beilagen.
oder Seele, der einen Nachteil darstellt: bei|läu|fig [bail yfc]:
eine geistige Behinderung haben. so, als wäre es ¸ wichtig: eine beiläu-
nicht
2. Situation, in der eine Person, Sache fige Frage x Er hat mal beiläufig
behindert wird: Die Kinder stellen für erwähnt, dass er Kinder hat, aber nie von
mich keine Behinderung bei der Arbeit ihnen erzählt.
dar. x Wegen des Nebels kommt es zu das Bei|leid [bailait], des Beileid[e]s:
Behinderungen im Flugverkehr. drückt aus, dass
es einem leidtut, dass
씰 die Be|hör|de [b hød ], der Behörde, die jemand tot ist: Darf ich Ihnen mein Bei-
Behörden:  leid aussprechen? x Herzliches Beileid!
Teil der Verwaltung mit bestimmten Auf- 씰 beim [baim] 〈Verschmelzung von »bei« +
gaben: Viele Behörden haben ihre Büros
»dem«〉:
im Rathaus. x Welche Behörde ist für 1. 〈kann aufgelöst werden〉 das Haus dort
meinen Antrag zuständig? beim See.
씰 bei [bai] 〈mit Dativ〉: 2. 〈kann nicht aufgelöst werden〉 Es
1.
〈räumlich〉 gibt einen Ort, eine Nähe, bleibt alles beim Alten. x Ich nehme dich
einen Bereich an: Potsdam liegt bei Ber- beim Wort.
lin. x Er wohnt nicht mehr bei seiner 3. 〈kann nicht aufgelöst werden〉 bei der
Mutter. x Sie arbeitet bei einem großen, genannten Tätigkeit: Stör mich nicht
bekannten Unternehmen. beim Lesen! x Wir waren gerade beim
2. 〈zeitlich〉 gibt einen Zeitpunkt an: bei Essen, als er kam.
Tag / Nacht x Berlin bei Nacht. 씰 das Bein [bain], des Bein[e]s, die Beine:
3. gibt Umstände an: Bei Glatteis muss 1. einer der Teile des Körpers, mit denen
gestreut werden. x Bei diesem Regen ein Mensch oder Tier steht und geht: Ich
bleiben wir lieber zu Hause. x Er wurde habe mir das rechte Bein gebrochen. x
bei dem Unfall schwer verletzt. Insekten haben sechs Beine.
bei|brin|gen [baibr
n], bringt bei, brachte 2. Teil, auf dem besonders ein Stuhl oder

bei, hat beigebracht: Tisch steht: An dem Stuhl ist ein Bein
1. etwas so erklären oder zeigen, dass es abgebrochen.
eine Person danach kann: Mein Vater 씰 bei|na|he [baina ]:
hat mir das Schwimmen beigebracht. x nur wenig von etwas entfernt; fast: Er ist
Kannst du mir beibringen, wie man das beinahe zwei Meter groß / 20 Jahre
repariert? alt. x Das hätte ich jetzt beinahe verges-
2. etwas Unangenehmes mitteilen: Er sen!
brachte ihr schonend bei, dass ihr das Bei|sel [baizl], des Beisels, die Beiseln
Freund einen Unfall hatte.  umgangssprachlich):
(österreichisch
씰 bei|de [baid ]: Kneipe: im Beisel sitzen.

jede, jeder, jedes von zwei verschiedenen: die Bei|set|zung [baizts
], der Beiset-
Ich hätte gern diese beiden Bilder. x Der (gehoben):
zung, die Beisetzungen
Kurs dauerte nur zwei Tage und er kam Beerdigung: Die Beisetzung fand im
an beiden Tagen zu spät. x Ihr beide seid engsten Familienkreis statt.
Beispiel – Bekanntschaft 80

씰 das Bei|spiel [baipil], des Beispiel[e]s, die 2. mit etwas einverstanden sein: radikale
Beispiele: Gruppen, die Gewalt bejahen.
1. einzelner Fall, den man nennt, um be|kämp|fen [b kmpfn], bekämpft,
etwas deutlicher zu machen: Welche Bei- 
bekämpfte, hat bekämpft:
spiele für Schwimmvögel könnt ihr mir gegen eine Person, Sache kämpfen: die
außer Enten noch nennen?; * zum Bei- Gewalt / die Kriminalität / den Krebs
spiel: um ein Beispiel, mehrere Beispiele bekämpfen x In der Klasse gibt es meh-
zu nennen (Abkürzung: z. B.): viele Haus- rere Gruppen, die sich gegenseitig
tiere, zum Beispiel Hunde und Katzen x bekämpfen.
Das macht sie oft so, zum Beispiel ges- 씰 be|kannt [b kant]:
tern: Da hat sie ... 1. 〈bekannter, am bekanntesten〉 so, dass
2. Vorbild: Du solltest dir an ihm ein Bei- viele Menschen eine Person, Sache ken-
spiel nehmen. nen oder davon wissen: ein bekannter
bei|spiels|wei|se [baipilsvaiz ]: Politiker x die bekanntesten Hits der
zum Beispiel: Zu anderen Zeiten, bei- Band x Sie ist für ihren Mut bekannt. x
spielsweise im Urlaub, verstehen sie sich Gerade wurde bekannt, dass der Minis-
sehr gut. ter zurücktreten will.; * etwas bekannt
씰 bei|ßen [baisn], beißt, biss, hat gebissen: geben / machen: etwas öffentlich mittei-
 in etwas drücken (und Stü-
1. die Zähne len: Auf dem Fest gaben sie bekannt,
cke davon trennen): in einen Apfel / ins dass sie heiraten wollen. x Die Stadt
Brot beißen x Au, ich habe mir auf die machte in der Zeitung ihre Pläne für den
Zunge gebissen! x Lass mich auch mal Bau eines Flughafens bekannt.
(von der Wurst) beißen! 2. so, dass eine Person etwas weiß oder
2. mit den Zähnen fassen und verletzen: eine andere Person bzw. etwas kennt:
Der Hund hat mir in die Hand gebis- Mir war nicht bekannt, dass er verreist
sen. x Sie wurde von einer giftigen ist. x Darf ich Sie mit meiner Schwester
Schlange gebissen. bekannt machen (Ihnen meine Schwes-
씰 der Bei|trag [baitrak], des Beitrag[e]s, die ter vorstellen)? x Der Name kommt mir
Beiträge: bekannt vor, vielleicht haben wir uns mal
1. etwas, was zu etwas beiträgt: Viele kennengelernt.
leisteten einen Beitrag, damit das Fest 씰 der Be|kann|te [b kant ], der Bekannte /
ein Erfolg wurde. ein Bekannter; des / eines Bekannten,
2. Betrag, der regelmäßig zu zahlen ist: die Bekannten / zwei Bekannte:
Der Verein hat die Beiträge erhöht. [männliche] Person, mit der jemand
3. einer von mehreren Texten oder Fil- bekannt ist: Er ist ein alter Bekannter
men in einer Zeitschrift, Zeitung oder von mir.
Sendung: Ich habe im Radio einen inte- 씰 die Be|kann|te [b kant ], die / eine
ressanten Beitrag über gesunde Ernäh- Bekannte; der / einer Bekannten, die
rung gehört. Bekannten / zwei Bekannte:
bei|tra|gen [baitran], trägt bei, trug bei, weibliche Person, mit der jemand

hat beigetragen:  bekannt ist: Sie ist eine gute Bekannte
helfen, sodass ein Ziel erreicht wird: von mir.
Wenn wir das schaffen wollen, muss be|kannt|lich [b kantlc]:
jeder seinen Teil dazu beitragen. x Der ¸
wie es allgemein bekannt ist: Krähen
herzliche Empfang trug sehr dazu bei, sind bekanntlich kluge Vögel.
dass ich mich dort wohlfühlte. die Be|kannt|schaft [b kantaft], der
bei|tre|ten [baitretn], tritt bei, trat bei, ist Bekanntschaft, die Bekanntschaften:
beigetreten:  1. 〈ohne Plural〉 Kreis der Personen, zu
Mitglied werden: einem Verein / der EU denen man persönlichen Kontakt hat: Ist
beitreten. in deiner Bekanntschaft denn niemand,
der Bei|tritt [baitrt], des Beitritt[e]s, die der dir bei Computerproblemen helfen
Beitritte: kann? x Zu seiner Bekanntschaft gehö-
das Beitreten: Sie hat ihren Beitritt zu ren mehrere Musiker.
der Partei bald bereut. 2. Person, die man persönlich kennt:
be|ja|hen [b ja n], bejaht, bejahte, hat Dort traf ich zufällig eine alte Bekannt-
bejaht: schaft.
1. mit Ja beantworten: Diese Frage kann 3. persönlicher Kontakt: Nach längerer
ich bejahen. Bekanntschaft boten sie sich endlich
81 beklagen – belegen

das Du an. x Wir haben im Urlaub ein bestätigen, was bereits gesagt wurde: Er
paar nette Bekanntschaften gemacht / bekräftigte sein Versprechen, sich um
geschlossen.; * jemandes Bekannt- eine Lösung zu bemühen.
schaft machen: eine Person kennenler-
nen: Ich fand ihn sehr nett, als ich seine
be|las|ten [b lastn], belastet, belastete, hat
belastet: 
M
B
Bekanntschaft machte.; * mit etwas
Bekanntschaft machen: (umgangs-
1. Gewicht auf etwas legen: Ich darf den
verletzten Fuß erst mal nicht belasten. x M
sprachlich) etwas Unangenehmes selbst Um die Brücke nicht zu stark zu belas-
erleben: Bei dieser Gelegenheit machte ten, ist die Geschwindigkeit auf 60 km/h
ich erstmals Bekanntschaft mit dieser begrenzt.
Krankheit. 2. eine schädliche Wirkung auf etwas
be|kla|gen [b klan], beklagt, beklagte, hat haben: mit Schwermetallen belastete
beklagt:  Lebensmittel x Industrieabfälle belasten
1. sein Bedauern äußern: Es waren meh- die Umwelt.
rere Todesopfer zu beklagen. x Sie 3. eine negative Wirkung auf jemandes
beklagte den Mangel an freiwilligen Hel- Gesundheit oder Stimmung haben:
fern. Durch die Hitzewelle wird der Kreislauf
2. 〈+ sich〉 sich beschweren: Die Kinder belastet. x Es belastet mich sehr, wenn er
beklagten sich bei ihren Eltern über die böse auf mich ist.
Lehrerin. x Sie beklagte sich, dass sie zu 4. schuldig erscheinen lassen: Die Aussage
viel Arbeit habe. des Zeugen belastete ihn sehr. x In dem
die Be|klei|dung [b klaid
], der Beklei- Fall sind belastende Fotos aufgetaucht.

dung, die Bekleidungen: 5. Geld von etwas abbuchen: Ihr Konto
Kleidung: die Kosten für Bekleidung und wurde mit einem Betrag von 300 Euro
Körperpflege x Bitte die Kirche nur in belastet.
angemessener Bekleidung betreten! be|läs|ti|gen [b lstn], belästigt, beläs-
씰 be|kom|men [b k m n], bekommt, bekam, tigte, hat belästigt:
hat bekommen: stören, ärgern oder lästig werden: Sie
1. in den Besitz von etwas kommen: eine wurde in der Straßenbahn von einem
Belohnung / ein Geschenk bekommen x Betrunkenen belästigt. x Ich fühlte mich
Kann ich noch ein Stück Kuchen bekom- durch den Rauch belästigt.
men? x Hat der Klempner schon sein die Be|las|tung [b last
], der Belastung,
Geld bekommen? die Belastungen:
2. Empfänger oder Ziel einer Handlung Situation, in der eine Person, Sache
sein: Besuch / einen Brief / einen Kuss / belastet ist: eine enorme finanzielle /
Schläge bekommen x Ich bekam den seelische Belastung x die Belastung der
Auftrag, nach ihr zu suchen. Luft durch Feinstaub.
3. in einen bestimmten Zustand oder 씰 der Be|leg [b lek], des Beleg[e]s, die Belege:
eine Situation kommen: Angst / Hun- etwas, was als Beweis dient: Haben Sie
ger / Fieber / Probleme / Zweifel / einen denn noch den Kassenzettel als Beleg? x
Schnupfen bekommen x Das Hemd hat Die ältesten schriftlichen Belege für die-
einen Fleck bekommen. ses Wort stammen aus dem 15. Jahrhun-
4. Erfolg haben und etwas erreichen: Er dert.
bekommt einfach keine neue Arbeit. x be|le|gen [b len], belegt, belegte, hat
Karten für das Spiel waren schwer zu belegt: 
bekommen. 1. etwas auf etwas legen: ein Brötchen
5. eine Person dazu bringen, dass sie mit Käse / Wurst belegen x ein belegtes
etwas Bestimmtes tut: In den Ferien Brot essen.
bekomme ich die Kinder nicht vor zehn 2. für eine Person, sich selbst beanspru-
Uhr aus dem Bett. x Meinst du, du chen oder reservieren: Ich habe dir eine
bekommst sie dazu, sich zu entschuldi- Liege belegt. x Ist der Platz neben Ihnen
gen? schon belegt? x Das Hotel ist vollständig
6. von einer Person gut vertragen wer- belegt.
den: Das Essen dort ist mir nicht bekom- 3. in einem Wettkampf erreichen: in
men. x Die Ruhe im Urlaub ist ihr gut einem Rennen den ersten Platz belegen.
bekommen. 4. mit etwas beweisen: seine Ausgaben
be|kräf|ti|gen [b krftn], bekräftigt, durch Quittungen belegen x Kannst du

bekräftigte, hat bekräftigt: das durch Beispiele belegen?
Belegschaft – bemühen 82

die Be|leg|schaft [b lekaft], der Beleg- etwas geben: Er belohnte die Kinder für
schaft, die Belegschaften: ihre Hilfe mit 20 Euro. x So viel Fleiß
alle Personen, die in einem Betrieb arbei- muss belohnt werden. x Ich fühlte mich
ten: Der Direktor hielt eine Rede vor der durch ihr Lächeln reich belohnt.
versammelten Belegschaft. 2. als positive Folge von etwas gesche-
씰 be|lei|di|gen [b laidn], beleidigt, belei- hen: Das harte Training wurde mit

digte, hat beleidigt: einem Sieg belohnt.
jemandes Ehre oder Gefühle [meist die Be|loh|nung [b lon
], der Belohnung,
durch Worte] verletzen: Sie hat mich mit die Belohnungen:
ihrer Bemerkung schwer beleidigt. x Er etwas, womit eine Person belohnt wird:
ist schnell beleidigt, wenn man ihn kriti- Er versprach jedem, der ihm die Katze
siert. x Ich fand sein Benehmen beleidi- wiederbringen würde, 100 Euro Beloh-
gend. nung. x Zur Belohnung für die guten
die Be|lei|di|gung [b laid
], der Beleidi- Leistungen verzichtete der Lehrer auf

gung, die Beleidigungen: Hausaufgaben.
beleidigende Äußerung oder Handlung: be|merk|bar [b mrkba]:
Sie antwortete mit einer persönlichen 
1. deutlich wahrzunehmen: kaum
Beleidigung. x Er fasste es als Beleidi- bemerkbare Schmerzen x Ist schon ein
gung auf, dass der Schüler ihn nicht Fortschritt bemerkbar?
grüßte. 2. * sich bemerkbar machen: 1) auf sich
be|leuch|ten [b l yctn], beleuchtet, aufmerksam machen: Wir versuchten,
beleuchtete, hat ¸beleuchtet:
 uns durch Klopfen und Rufen bemerkbar
mit Licht versorgen: Die Bühne wurde zu machen. x Mach dich bemerkbar,
mit / von Scheinwerfern beleuchtet. x wenn du mich brauchst. 2) Wirkung zei-
Der Tisch war mit Kerzen festlich gen: Allmählich macht sich der Stress /
beleuchtet. mein krankes Bein bemerkbar.
die Be|leuch|tung [b l yct
], der Beleuch- 씰 be|mer|ken [b mrkn], bemerkt, bemerkte,
¸
tung, die Beleuchtungen: hat bemerkt: 
1. Licht: eine festliche Beleuchtung x Du 1. aufmerksam werden und bewusst
solltest nicht bei so schwacher Beleuch- wahrnehmen: Den Fehler habe ich leider
tung lesen. zu spät bemerkt. x Sie bemerkte nicht,
2. die vorhandenen Lampen: die dass er sie beobachtete. x Er bemerkte
Beleuchtung einschalten. kaum, was um ihn herum geschah.
be|lie|big [b libc]: 2. eine Bemerkung machen: Das ist,
aus einer Menge ¸ frei oder zufällig nebenbei bemerkt, schon lange
gewählt: Setz dich an einen beliebigen bekannt. x Ich habe dazu nur zu bemer-
Platz. x Das gilt für jeden beliebigen Teil- ken, dass ich mich nicht beteiligen
nehmer. x Die Reihenfolge ist beliebig. x werde.
Ich könnte Ihnen beliebig viele Beispiele be|mer|kens|wert [b mrknsvet], bemer-
nennen.  
kenswerter, am bemerkenswertesten:
씰 be|liebt [b lipt], beliebter, am beliebtesten: positiv auffallend; beachtlich: bemer-
so, dass es, ihn, sie viele mögen: eine kenswerte Fortschritte machen x bemer-
beliebte Band x ein beliebtes Urlaubs- kenswert großen Eifer zeigen x Ich finde
ziel x Sie ist bei den anderen Schülern diesen Roman wirklich bemerkenswert.
sehr beliebt. x Er versuchte, sich durch die Be|mer|kung [b mrk
], der Bemer-
Geschenke beliebt zu machen. kung, die Bemerkungen:
be|lie|fern [b lifn], beliefert, belieferte, kurze Äußerung nebenbei: Er machte
hat beliefert: eine ironische Bemerkung über seinen
(regelmäßig) an einen Kunden liefern: Chef. x Spar dir deine unpassenden
Der Bäcker beliefert die meisten Hotels Bemerkungen!
der Umgebung mit Backwaren. be|mü|hen [b my n] 〈+ sich〉, bemüht sich,
bel|len [bl n], bellt, bellte, hat gebellt: bemühte sich, hat sich bemüht:
die kurzen, lauten Laute von sich geben, 1. sich Mühe geben: Sie bemühte sich,
die für Hunde typisch sind: Der Hund alles richtig zu machen. x Er ist stets um
warnte uns mit seinem Bellen. Höflichkeit bemüht.
be|loh|nen [b lon n], belohnt, belohnte, 2. sich kümmern: Sie bemühte sich um
hat belohnt: das Wohl der Gäste. x Mehrere Ärzte
1. als Anerkennung oder zum Dank bemühten sich um den Verletzten.
83 Bemühung – Beobachtung

3. zu bekommen versuchen: sich um eine Er benötigt ein Visum. x Benötigen Sie


Stelle / einen Termin bemühen x Sie Hilfe?
bemühte sich erfolglos um Aufnahme in 씰 be|nut|zen [b n tsn], benutzt, benutzte, hat
den Kurs.
die Be|mü|hung [b my
], der Bemühung,
benutzt: 
als Mittel für einen Zweck oder ein Ziel
M
B
die Bemühungen 〈meist Plural〉:
Handlung, mit der man sich bemüht:
einsetzen; gebrauchen, verwenden: Ich
benutze den Computer vor allem zum M
Alle Bemühungen um eine friedliche Arbeiten. x Sie benutzte die Abkürzung
Einigung waren umsonst. x Vielen Dank durch den Park. x Das Boot wird kaum
für Ihre Bemühungen! noch benutzt. x Benutz doch mal deinen
be|nach|bart [b naxbat]: Verstand! x Sie warf das benutzte Hand-
sich in unmittelbarer Nähe befindend: tuch in die Wäsche.
Am Umzug nahmen viele Vereine aus be|nüt|zen [b ntsn], benützt, benützte, hat
den benachbarten Orten teil. x In den  süddeutsch, österrei-
benützt (besonders
benachbarten Häusern bemerkte nie- chisch, schweizerisch):
mand den Einbruch. ↑ benutzen.
be|nach|rich|ti|gen [b naxrctn], benach- der Be|nut|zer [b n ts], des Benutzers, die
richtigt, benachrichtigte, ¸hat benach- Benutzer, die Be|nut |ze|rin [b n ts rn],
richtigt: der Benutzerin, die Benutzerinnen:
von einem aktuellen Ereignis informie- Person, die eine Sache benutzt: die
ren: die Polizei von einem Unfall benach- Benutzer von Bussen und Bahnen x Die
richtigen x Bitte benachrichtigen Sie Internetseite hat fast 30.000 registrierte
mich, sobald die Arbeiten beginnen. Benutzer.
be|nach|tei|li|gen [b naxtailn], benach- die Be|nut|zung [b n ts
], der Benutzung,
benachteiligt:
teiligt, benachteiligte, hat  die Benutzungen:
schlechter behandeln als andere: Die Vorgang, etwas zu benutzen: Hand-
Regelung benachteiligt Familien mit Kin- schuhe zur einmaligen Benutzung x Gro-
dern. x Sie fühlte sich ihrem Bruder ßer Parkplatz zur kostenlosen Benut-
gegenüber benachteiligt. x Das Pro- zung für unsere Gäste!
gramm ist für sozial Benachteiligte 씰 das Ben|zin [bntsin], des Benzins:
gedacht. Flüssigkeit, die viele Motoren brauchen,
die Be|nach|tei|li|gung [b naxtail
], der um zu arbeiten: Unser Auto verbraucht

Benachteiligung, die Benachteiligungen: sechs Liter Benzin auf hundert Kilome-
Vorgang, eine Person zu benachteiligen ter. x Wir müssen bald tanken, wir haben
oder benachteiligt zu werden: eine unan- kaum noch Benzin.
gemessene Benachteiligung von Frauen / 씰 be|ob|ach|ten [b |obaxtn], beobachtet,
aufgrund des Geschlechts x Das Gesetz 
beobachtete, hat beobachtet:
soll soziale Benachteiligungen verhin- 1. eine Zeit lang aufmerksam ansehen,
dern. mit den Augen verfolgen: Vögel / die
be|neh|men [b nem n] 〈+ sich〉, benimmt Sterne beobachten x Hat einer von euch
sich, benahm sich, hat sich benommen: den Unfall beobachtet? x Sie wurde dabei
1. sich in Bezug auf soziale Regeln in beobachtet, wie sie das Fahrrad stahl.
bestimmter Weise verhalten: Ich habe 2. überwachen: Der Patient muss Tag
mich ihm gegenüber immer anständig und Nacht beobachtet werden.
benommen. x Sie hat sich auf dem Fest 3. bewusst wahrnehmen oder feststellen:
unmöglich benommen. eine Entwicklung mit Sorge beobach-
2. sich so verhalten, wie es die sozialen ten x Ich habe schon oft beobachtet, dass
Regeln verlangen: Er kann sich einfach so etwas nicht funktioniert.
nicht benehmen. x Benimm dich! die Be|ob|ach|tung [b |obaxt
], der Beob-
be|nei|den [b naidn], beneidet, beneidete, achtung, die Beobachtungen:
hat beneidet:  1. Vorgang, zu beobachten oder beobach-
gegenüber einer Person Neid empfinden: tet zu werden: unter ärztlicher Beobach-
Ich beneide ihn um seinen Job. x So viel tung stehen x Durch genaue Beobach-
Stress, wie sie hat: Sie ist wirklich nicht tung kann man feststellen, dass ...
zu beneiden. 2. das, was man durch Beobachten fest-
씰 be|nö|ti|gen [b nøtn], benötigt, benö- stellt: eine interessante Beobachtung
tigte, hat benötigt:  machen x Er schreibt alle seine Beobach-
[ für einen bestimmten Zweck] brauchen: tungen in ein Heft.
bequem – bereits 84

씰 be|quem [b kvem], bequemer, am 2. 〈ohne Plural〉 (abwertend) das Achten


bequemsten: auf den eigenen Vorteil: Er war nur aus
1. so, dass man sich entspannen kann Berechnung so freundlich zu ihr.
und wohlfühlt: ein bequemes Sofa x be|rech|ti|gen [b rctn], berechtigt,
Nach der Arbeit ziehe ich mir etwas ¸ 
berechtigte, hat berechtigt:
Bequemeres an. x Liegst du so bequem einer Person das Recht zu etwas geben:
oder soll ich dir noch ein Kissen bringen? Der Gutschein berechtigt zu einmaligem
2. keine Mühe oder Anstrengung verur- freien Eintritt. x Ich bin nicht berechtigt,
sachend: eine bequeme Lösung für ein Ihnen darüber Auskunft zu geben.
Problem x E-Mails sind für mich eine be|rech|tigt [b rctct]:
sehr bequeme Art der Kommunikation. mit Recht oder¸gutem
¸ Grund: berechtig-
3. faul: Er war zu bequem, um noch ein- tes Interesse an etwas haben x Ich halte
mal in den Keller zu gehen. deine Zweifel durchaus für berechtigt.
씰 be|ra|ten [b ratn], berät, beriet, hat bera- die Be|rech|ti|gung [b rct
], der
ten:  ¸
Berechtigung, die Berechtigungen:
1. durch Ratschläge unterstützen: Er ließ 1. Recht: Ihm wurde die Berechtigung
sich über seine Möglichkeiten beraten. x entzogen, Lehrlinge auszubilden.
Wir fühlten uns von der Verkäuferin gut 2. guter Grund: Man kann mit einiger
beraten. Berechtigung behaupten, dass ...
2. gemeinsam über etwas diskutieren: 씰 der Be|reich [b raic], des Bereich[e]s, die
Wir berieten [uns], was als Nächstes zu Bereiche: ¸
tun sei. x Er wollte sich zuerst mit sei- 1. Teil einer Fläche, eines Raums von
nem Anwalt beraten. x Dieses Problem unbestimmter Größe: in manchen Berei-
wird in der nächsten Sitzung beraten. chen des Landes x Schmerzen im Bereich
der Be|ra|ter [b rat], des Beraters, die des Bauchnabels.
Berater, die Be|ra|te|rin [b rat rn], der 2. Gruppe von Aufgaben oder Themen,
Beraterin, die Beraterinnen: die miteinander im Zusammenhang ste-
Person, deren Aufgabe es ist, jemanden hen: eine Tätigkeit im sozialen Bereich x
zu beraten: die persönliche Beraterin des Bücher aus dem Bereich der Kunst x Ich
Ministers x Er besprach sich mit seinen kann Ihnen nicht helfen, das fällt leider
engsten Beratern. nicht in meinen Bereich.
씰 die Be|ra|tung [b rat
], der Beratung, die 3. für die ungefähre Angabe einer Größe,
Beratungen: Höhe oder Menge verwendet: Kosten im
1. das Beraten einer Person: Die Bera- fünfstelligen Bereich (zwischen 10.000
tung ist kostenlos. und 100.000 Euro) x Gehälter im unte-
2. Gespräch, in dem über etwas ren Bereich.
Bestimmtes diskutiert wird; Bespre- 씰 be|reit [b rait]:
chung: Das Gericht zog sich zur Bera- 1. fertig, um benutzt werden oder etwas
tung zurück. x Nach tagelangen Beratun- tun zu können: Sind alle bereit, können
gen wurde ein Beschluss gefasst. wir anfangen? x Unser Zimmer war noch
씰 be|rech|nen [b rcn n], berechnet, berech- nicht bereit, als wir ankamen. x Macht
¸
nete, hat berechnet: euch zum Start bereit.
1. durch Rechnen auf ein Ergebnis kom- 2. den Willen habend, etwas zu tun: Er
men: Berechne doch mal die Zinsen für war nicht bereit, sich zu entschuldigen. x
drei Jahre. x Sie berechnete, wie viel alles Wer erklärt sich bereit, ihr zu helfen?
zusammen kosten würde. x Die Zeit für be|rei|ten [b raitn], bereitet, bereitete, hat
die Aufgaben war zu knapp berechnet. bereitet: 
2. auf eine Rechnung schreiben, die eine 1. zum Benutzen bereit machen: Sie
Person bezahlen muss: Die Maler haben bereitete ihm das Abendessen / das
mir zu viele Arbeitsstunden berechnet. x Bett / ein Bad.
Für Brot vom Vortag berechnen wir nur 2. für eine Person bewirken: Mit dem
den halben Preis. Geschenk hast du ihr eine große Freude
die Be|rech|nung [b rcn
], der Berech- bereitet. x Ich möchte dir keine Schwie-
¸
nung, die Berechnungen: rigkeiten bereiten. x Bereitet dir das Bein
1. Vorgang, ein Ergebnis durch Rechnen noch Schmerzen?
zu bestimmen: eine genaue Berechnung 씰 be|reits [b raits]:
der Entfernung x Nach meiner Berech- schon: Das Essen war bereits fertig. x Er
nung müsste unser Geld reichen. ist bereits 90 Jahre alt.
85 Bereitschaft – berühren

die Be|reit|schaft [b raitaft], der Bereit- sichtigt, berücksichtigte, hat berücksich-


schaft: tigt:
der Wille, etwas zu tun: Er kritisierte die neben anderen Dingen ebenfalls beach-
mangelnde Bereitschaft der Schüler, sich
anzustrengen.
ten: Wir sollten die Wünsche der Kinder
bei der Urlaubsplanung stärker berück-
M
B
be|reu|en [b r y n], bereut, bereute, hat
bereut:
sichtigen. x Hast du das bei der Berech-
nung der Kosten auch berücksichtigt? M
Reue empfinden: Das wirst du noch die Be|rück|sich|ti|gung [b rkzct
],
bereuen! x Sie bereute, gelogen zu der Berücksichtigung: ¸
haben / dass sie gelogen hatte. das Berücksichtigen: Bei / Mit / Unter
씰 der Berg [brk], des Berg[e]s, die Berge: Berücksichtigung der Fahrzeit brauchen
1. Teil der Landschaft, der sehr viel wir 50 Stunden.
höher ist als normal: Der Mount Everest 씰 der Be|ruf [b ruf], des Beruf[e]s, die Berufe:
ist der höchste Berg der Welt. Arbeit, mit der man sein Geld verdient:
2. Gebirge: in die Berge fahren x ein Dorf einen Beruf erlernen / ergreifen / aus-
in den Bergen. üben x Sie ist Ärztin von Beruf.
3. ein großer Haufen oder sehr viel: Im 씰 be|ruf|lich [b ruflc]:
Bad lagen Berge schmutziger Wäsche. x ¸
auf den Beruf bezogen, mit ihm verbun-
Ich habe noch Berge von / einen Berg den: die berufliche Ausbildung x Was
Arbeit zu erledigen. machen Sie beruflich?
berg|ab [brk|ap]: 씰 die Be|rufs|schu|le [b rufsul ], der Berufs-
den Berg abwärts: Bergab kamen wir schule, die Berufsschulen:
recht schnell voran.; * mit jemandem / Schule, in der die theoretische Ausbildung
etwas geht es bergab: der Zustand einer für einen Beruf stattfindet: Sie ist an zwei
Person, Sache wird schlechter: In der Tagen in der Woche in der Berufsschule.
achten Klasse ging es mit seinen Noten 씰 be|rufs|tä|tig [b rufsttc]:
bergab. in einem Beruf arbeitend:¸ berufstätige
berg|auf [brk|auf]: Mütter x Wer macht den Haushalt, wenn

den Berg aufwärts: Bergauf machten beide Partner berufstätig sind?
wir mehrere Pausen.; * mit jeman- 씰 be|ru|hi|gen [b run], beruhigt, beruhigte,
dem / etwas geht es bergauf: der hat beruhigt: 
Zustand einer Person, Sache wird bes- 1. bewirken, dass eine Person, Sache
ser: Das erste Jahr war schwierig, aber ruhig(er) wird: die Nerven / sein Gewis-
jetzt geht es mit dem Geschäft berg- sen beruhigen x Ich kann dich beruhi-
auf. gen, es ist überhaupt nicht gefährlich. x
씰 der Be|richt [b rct], des Bericht[e]s, die Es ist ein beruhigendes Gefühl zu wissen,
Berichte: ¸ dass ... x Danke, jetzt bin ich beruhigt.
sachliche Mitteilung über etwas: Im 2. 〈+ sich〉 ruhig(er) werden: Bitte beru-
Fernsehen kam ein Bericht über die Lage higen Sie sich doch! x Die Lage hat sich
im Katastrophengebiet. etwas beruhigt.
씰 be|rich|ten [b rctn], berichtet, berichtete, 씰 be|rühmt [b rymt], berühmter, am
hat berichtet:¸  berühmtesten:
auf sachliche Weise über Vorgänge infor- aus positiven Gründen vielen Menschen
mieren: dem Chef alles Neue berichten x bekannt: die für ihre Kinderbücher
Im Radio wurde gerade von einem berühmte Autorin x der Diebstahl eines
schweren Unfall berichtet. berühmten Gemäldes x Durch diese
be|rich|ti|gen [b rctn], berichtigt, berich- Erfindung wurde er berühmt.
¸ 
tigte, hat berichtigt: be|rüh|ren [b ryr n], berührt, berührte, hat
etwas, was falsch ist, ändern, sodass es berührt:
richtig wird; korrigieren: In der neuen 1. die Hand oder Finger auf etwas legen:
Auflage wurden diese Fehler berichtigt. x Er berührte sie leicht an der Schulter, um
Bitte berichtigen Sie mich, wenn ich sie auf sich aufmerksam zu machen. x
etwas Falsches sage. Bitte die Ausstellungsstücke nicht
die Be|rich|ti|gung [b rct
], der Berich- berühren!
¸
tigung, die Berichtigungen: 2. direkten Kontakt und keinen Abstand
das Berichtigen; Korrektur: die Berichti- zu etwas haben: Das Kleid berührte beim
gung von Rechtschreibfehlern. Gehen den Boden. x Sein Kopf berührte
be|rück|sich|ti|gen [b rkzctn], berück- fast die Decke.
¸ 
beschädigen – beschränken 86

3. kurz erwähnen: Dieses Ereignis wurde Bescheid kann innerhalb von vier
in dem Buch nur kurz berührt. Wochen Widerspruch erhoben werden. x
4. bestimmte Gefühle bei einer Person Hast du schon einen schriftlichen
bewirken: Ihre traurige Geschichte hat Bescheid über das Kindergeld bekom-
mich tief berührt. x Er war von der pein- men?
lichen Szene unangenehm berührt. 2. * jemandem Bescheid geben / sagen:
씰 be|schä|di|gen [b dn], beschädigt, eine Person informieren: Gib mir

beschädigte, hat beschädigt: Bescheid, wenn du mich brauchst. x Hast
an etwas Schaden verursachen: Der du ihr schon Bescheid gesagt, dass du
Baum wurde vom Sturm schwer beschä- später kommst?; * Bescheid wissen:
digt. x Die Waschmaschine habe ich bil- informiert sein: Wissen deine Eltern
liger bekommen, weil der Lack leicht [darüber] Bescheid, dass du hier bist?
beschädigt ist. be|schei|den [b aidn], bescheidener, am
die Be|schä|di|gung [b d
], der bescheidensten: 
Beschädigung, die Beschädigungen: 1. geringe Ansprüche stellend: Er ist
1. Vorgang, bei dem etwas beschädigt immer so bescheiden. x ..., wenn ich mir
wird: Dabei kam es zu einer Beschädi- die bescheidene Frage erlauben dürfte.
gung des Zaunes. 2. nur geringen Ansprüchen genügend:
2. Schaden: Nicht alle Beschädigungen Sie konnte sich nur ein sehr bescheide-
konnten repariert werden. nes Zimmer leisten. x Er konnte nur
be|schaf|fen [b afn], beschafft, beschaffte, bescheidene Erfolge vorweisen. x Das
hat beschafft:  Wetter war ziemlich bescheiden
mit Mühe für etwas sorgen, das nötig ist: (schlecht).
Zuerst sollten wir uns etwas zu essen be|schei|ni|gen [b ainn], bescheinigt,
beschaffen. x Den Job hat ihm sein Vater bescheinigte, hat bescheinigt:

beschafft. x Es war schwer, in so kurzer schriftlich bestätigen: den Empfang des
Zeit so viel Geld zu beschaffen. Geldes bescheinigen x Lass dir vom Arzt
씰 be|schäf|ti|gen [b ftn], beschäftigt, bescheinigen, dass du nicht schwer

beschäftigte, hat beschäftigt: heben darfst.
1. 〈+ sich〉 mit einer Tätigkeit oder die Be|schei|ni|gung [b ain
], der
bestimmten Gedanken seine Zeit ver-
Bescheinigung, die Bescheinigungen:
bringen: Du solltest dich mehr mit dei- schriftliche Bestätigung: eine Bescheini-
nen Schulbüchern beschäftigen. x Mit gung vom Arzt vorlegen, wenn man
diesem Thema habe ich mich noch nie wegen Krankheit eine Prüfung versäumt.
beschäftigt. x Ich war gerade damit 씰 be|schlie|ßen [b  lisn], beschließt,
beschäftigt, das Bad zu putzen. 
beschloss, hat beschlossen:
2. zum Nachdenken bringen: Diese Frage 1. zu einer Entscheidung kommen: Auf
beschäftigt mich schon lange. der Sitzung wurden Sparmaßnahmen
3. angestellt haben: Wie viele Mitarbeiter beschlossen. x Sie beschloss, Kunst zu
beschäftigt Ihr Unternehmen? x Wo sind studieren. x Wir ziehen um, das ist
Sie beschäftigt (angestellt)? bereits beschlossene Sache.
4. etwas zu tun geben: Womit könnte ich 2. beenden: Er beschloss das Gespräch
denn mein krankes Kind beschäftigen? mit Grüßen an meine Mutter.
씰 die Be|schäf|ti|gung [b ft
], der der Be|schluss [b  l s], des Beschlusses, die
Beschäftigung, die Beschäftigungen: Beschlüsse [b  ls ]:
1. Vorgang, sich zu beschäftigen: Bei der Entscheidung: Der Vorstand kam zu
Beschäftigung mit diesem Thema bin ich einem einstimmigen Beschluss. x Auf
auf ein Problem gestoßen. Beschluss des Gerichts kommt er aus der
2. Tätigkeit: Ich halte Gartenarbeit für Haft frei. x Sie fasste den Beschluss
eine sehr befriedigende, sinnvolle (beschloss), Italienisch zu lernen.
Beschäftigung. 씰 be|schrän|ken [b r
kn], beschränkt,
3. Arbeit in einem Beruf, als Angestellter: 
beschränkte, hat beschränkt:
eine Beschäftigung suchen x Zu viele 1. bestimmte, enge Grenzen festlegen: die
Jugendliche sind ohne Beschäftigung. Redezeit auf zehn Minuten beschrän-
씰 der Be|scheid [b ait], des Bescheid[e]s, die ken x Wir wurden in unseren Rechten
Bescheide: beschränkt. x Es steht nur eine
1. Mitteilung einer Behörde über eine beschränkte Zahl von Tickets zur Verfü-
offizielle Entscheidung: Gegen diesen gung.
87 beschreiben – besonders

2. 〈+ sich〉 eine Menge, Grenze nicht der Be|sen [bezn], des Besens, die Besen:
überschreiten: Er beschränkte sich am Gegenstand, mit dem man Schmutz vom
Telefon auf die wichtigsten Neuigkeiten. Boden kehrt: Sie kehrte die Krümel mit
씰 be|schrei|ben [b raibn], beschreibt,

beschrieb, hat beschrieben:
dem Besen zusammen.
씰 be|set|zen [b ztsn], besetzt, besetzte, hat
M
B
1. mit Schrift bedecken: Ich habe in dem
Heft nur wenige Seiten beschrieben.
besetzt: 
1. in Besitz nehmen: Besetzt du bitte für M
2. darüber sprechen, schreiben, wie eine mich auch einen Platz? x Der nördliche
Person, Sache ist: Der Zeuge konnte den Teil des Landes ist von feindlichen Trup-
Dieb genau beschreiben. x Ich kann dir pen besetzt.
gar nicht beschreiben, wie sehr ich mich 2. einer Person etwas geben, was noch
gefreut habe. frei ist: eine Rolle / Stelle mit jemandem
씰 die Be|schrei|bung [b raib
], der besetzen x Der Hamlet war mit ihm her-

Beschreibung, die Beschreibungen: vorragend besetzt.
Worte, mit denen eine Person, Sache 씰 be|setzt [b ztst]:
beschrieben wird: Ich habe ihn aufgrund Toiletten waren besetzt. x
nicht frei: Alle
deiner Beschreibung sofort erkannt. x Sie Ich wollte dich anrufen, aber deine Num-
ließ sich eine genaue Beschreibung des mer / dein Telefon / bei dir war dauernd
Weges geben. besetzt.
be|schul|di|gen [b  ldn], beschuldigt, 씰 be|sich|ti|gen [b zctn], besichtigt, besich-

beschuldigte, hat beschuldigt: ¸ 
tigte, hat besichtigt:
einer Person etwas vorwerfen: Er wird etwas ansehen, um es kennenzulernen
des Mordes / Betrugs beschuldigt. x Sie oder zu prüfen: Ich würde gern die
beschuldigte ihn, nicht flexibel genug zu Stadt / Wohnung besichtigen.
sein. be|sie|gen [b zin], besiegt, besiegte, hat
be|schüt|zen [b tsn], beschützt, besiegt: 
beschützte, hat beschützt:
 im Kampf, Spiel oder Wettkampf gewin-
vor einer Gefahr, etwas Unangenehmem nen: den Gegner zwei zu null besiegen x
schützen: Du kannst die Kinder nicht vor Beim Schach hat er mich noch nie
allem beschützen. x Er stellte sich besiegt.
beschützend vor seinen kleinen Bruder. der Be|sitz [b zts], des Besitzes:
die Be|schwer|de [b ved ], der 1. etwas, alles, was einer Person oder

Beschwerde, die Beschwerden: Institution gehört: Wälder im staatlichen
1. Äußerung, mit der man sich Besitz x Du erbst einmal meinen ganzen
beschwert: Die Schüler trugen ihm ihre Besitz. x Das Buch war ihr wertvollster
Beschwerden vor. x Uns liegt eine Besitz.
Beschwerde gegen Sie wegen Ruhestö- 2. Zustand, etwas zu besitzen: Er wurde
rung vor. wegen des Besitzes von Drogen verur-
2. 〈nur Plural〉 körperliche Probleme: teilt. x Sind Sie in Besitz einer Waffe?
dem Arzt seine Beschwerden schildern x be|sit|zen [b ztsn], besitzt, besaß, hat
Verursacht Ihnen das Bein / die Verlet- besessen: 
zung noch Beschwerden? als Eigentum oder Eigenschaft haben: Sie
씰 be|schwe|ren [b ver n] 〈+ sich〉, besitzt nur wenig Geld / einen deutschen
beschwert sich, beschwerte sich, hat sich Pass. x Er besitzt großen Mut.
beschwert: der Be|sit|zer [b zts], des Besitzers, die
einer Person, Behörde mitteilen, dass |ze|rin [b zts rn],
Besitzer, die Be|sit
einen etwas ärgert oder stört: sich beim der Besitzerin, die Besitzerinnen:
Lehrer über einen anderen Schüler Person, die etwas als Eigentum besitzt:
beschweren x Wenn du so viel isst, Das Haus hat den Besitzer gewechselt. x
brauchst du dich nicht zu beschweren, Seit gestern ist sie glückliche Besitzerin
dass du dick bist. eines Führerscheins.
be|sei|ti|gen [b zaitn], beseitigt, besei- 씰 be|son|der... [b z nd r...]:

tigte, hat beseitigt: speziell; groß: eine besondere Freude.
1. dafür sorgen, dass etwas verschwindet; 씰 be|son|ders [b z nds]:
entfernen: alle Hindernisse beseitigen x 1. das Normale übertreffend: Es gab
Der Fleck ließ sich nicht beseitigen. besonders gutes Essen. x Zu dem Spiel
2. (verhüllend) ermorden: Zeugen des kamen besonders viele Zuschauer.
Verbrechens wurden brutal beseitigt. 2. betont einen Teil der Aussage; vor
besorgen – bestellen 88

allem: Das Hotel ist besonders bei Fami- tigen. x Das Untersuchungsergebnis
lien mit Kindern beliebt. x Besonders an bestätigt meine Vermutung.
der Küste hat der Sturm große Schäden 2. 〈+ sich〉 sich als richtig oder wahr
angerichtet. herausstellen: Mein Verdacht hat sich
3. * nicht besonders (umgangssprach- leider bestätigt.
lich): relativ schlecht: Das Essen war echt 씰 die Be|stä|ti|gung [b tt
], der Bestäti-
nicht besonders. gung, die Bestätigungen:
씰 be|sor|gen [b z rn], besorgt, besorgte, hat 1. Vorgang, bei dem etwas bestätigt wird
besorgt:  oder sich bestätigt: eine klare Bestäti-
holen oder kaufen: Besorgst du uns gung einer Vermutung.
mal was zum Trinken? x Ich muss 2. Worte, mit denen man etwas bestätigt:
noch ein paar Dinge für den Urlaub eine schriftliche Bestätigung der Eltern
besorgen. vorlegen.
be|sorgt [b z rkt], besorgter, am besorgtes- be|ste|chen [b tcn], besticht, bestach, hat
ten: bestochen: ¸
voller Sorge: ein Anruf der besorgten mit Geschenken dazu bringen, einem
Eltern x »Gehts wieder?«, fragte er einen ungerechten Vorteil zu verschaf-
besorgt. fen: die Zeugen mit Geld bestechen,
씰 be|spre|chen [b prcn], bespricht, damit sie falsch aussagen x Die Beamten
¸
besprach, hat besprochen: waren bestochen.
gemeinsam diskutieren: Das Problem be|stech|lich [b tclc]:
wurde in der Sitzung besprochen. x Ich ¸ ¸
sich bestechen lassend: ein bestechlicher
würde gern mit dir besprechen, wohin Beamter / Politiker / Polizist.
wir dieses Jahr verreisen. die Be|ste|chung [b tc
], der Beste-
씰 die Be|spre|chung [b prc
], der Bespre- ¸
chung, die Bestechungen:
chung, die Besprechungen: ¸ das Bestechen: die Bestechung eines
Gespräch über eine bestimmte Sache: Sie Zeugen.
ist gerade in einer Besprechung und darf das Be|steck [b tk], des Besteck[e]s, die
nicht gestört werden. Bestecke:
bes|ser [bs]: Messer, Gabel(n) und Löffel: zuerst die
lieber: Komm besser schon morgen als Teller spülen, dann das Besteck x Sie
übermorgen. x Fahr besser nicht so legte ihr Besteck weg.
schnell. 씰 be|ste|hen [b te n], besteht, bestand, hat
bes|sern [bsn] 〈+ sich〉, bessert sich, bes- bestanden:
serte sich, hat sich gebessert: 1. existieren: Besteht das Problem schon
besser werden: Unsere Lage / Sein lange? x Es besteht kaum noch Aussicht
Zustand hat sich gebessert. x Er ver- auf Erfolg. x Trotz der Behandlung blie-
sprach, sich zu bessern und nicht mehr ben die Schmerzen bestehen.
zu lügen. 2. als Material oder Teile haben: Das
씰 die Bes|se|rung [bs r
], der Besserung, Regal besteht aus Holz. x Seine Kleidung
die Besserungen: bestand aus T-Shirt, Hose und Sport-
Vorgang, bei dem etwas besser wird: schuhen.
einem Kranken gute Besserung wün- 3. bei etwas erfolgreich sein: eine Prü-
schen x Es regnet seit Tagen und eine fung / einen Test bestehen x Bis dahin
Besserung ist nicht in Sicht. galt es noch manches Abenteuer zu
der Be|stand|teil [b tanttail], des Bestand- bestehen.

teil[e]s, die Bestandteile: 4. etwas fordern und nicht darauf ver-
einer von mehreren Teilen, aus denen zichten: Er bestand auf einer berprü-
etwas besteht: einen Motor in seine fung der Rechnung. x Ich bestehe darauf,
Bestandteile zerlegen x Die Pressefrei- dass er sich entschuldigt.
heit ist ein wichtiger Bestandteil der 씰 be|stel|len [b tl n], bestellt, bestellte, hat
Demokratie. bestellt:
씰 be|stä|ti|gen [b ttn], bestätigt, bestä- 1. sich bringen, liefern lassen: ein Buch
tigte, hat bestätigt:  in der Buchhandlung / im Internet
1. zeigen oder erklären, dass etwas rich- bestellen x Möchten Sie schon mal die
tig oder wahr ist: den Empfang eines Getränke bestellen? x Ich mag nicht
Pakets durch seine Unterschrift bestäti- kochen, ich habe uns stattdessen eine
gen x Ja, das stimmt, das kann ich bestä- Pizza bestellt.
89 Bestellung – beten

2. kommen lassen: Bestell doch schon 1. erklären, dass etwas nicht stimmt: Der
mal ein Taxi. x Der Chef hat mich für Angeklagte hat alle Vorwürfe bestrit-
zehn Uhr zu sich bestellt. ten. x Ich bestreite ja gar nicht, dass du
3. reservieren lassen: die bestellten Kar-
ten abholen x Ich würde gern für acht Uhr
recht hast, aber es gefällt mir nicht.
2. finanzieren: Wovon bestreitet sie ihr
M
B
einen Tisch für vier Personen bestellen.
4. im Auftrag einer anderen Person mit-
Studium?
der Best|sel|ler [bstzl], des Bestsellers, M
teilen; ausrichten: Ich soll dir Grüße von die Bestseller:
ihm bestellen. Buch, von dem besonders viele Exem-
die Be|stel|lung [b tl
], der Bestellung, plare verkauft werden: einen Bestseller
die Bestellungen: schreiben.
Auftrag, etwas zu bringen oder zu liefern: 씰 der Be|such [b zux], des Besuch[e]s, die
Der Kellner nahm unsere Bestellung Besuche:
auf. x Bei Bestellung bis 20. 12. liefern wir 1. das Besuchen: Er war erst vor Kurzem
pünktlich zum Fest. bei uns zu Besuch. x Mit dem Besuch
be|stim|men [b tm n], bestimmt, eines Schwimmbads solltest du noch
bestimmte, hat bestimmt: etwas warten.
1. über etwas entscheiden: Die Nachfrage 2. 〈ohne Plural〉 Person oder Gruppe, die
bestimmt (über) den Preis. x Du darfst jemanden besucht: Wann kommt denn
(darüber) bestimmen, was wir als Nächs- dein Besuch?
tes tun. 씰 be|su|chen [b zuxn], besucht, besuchte, hat
2. herausfinden: Weißt du, wie man das besucht: 
Alter eines Baumes bestimmen kann? 1. zu einer Person gehen, fahren, um mit
씰 be|stimmt [b tmt]: ihr zusammen zu sein: Ich will einen
1. festgelegt und bekannt, aber nicht Freund im Krankenhaus besuchen.
näher genannt: Bestimmte Leute wären 2. (regelmäßig) an einen Ort gehen, um
da anderer Meinung. x Ich suche ein dort etwas zu tun: Welche Schule haben
ganz bestimmtes Buch, weiß den Titel Sie besucht? x Ich besuche dieses Land
aber nicht mehr. x Hast du etwas zum ersten Mal. x Die Ausstellung war
Bestimmtes damit vor? gut (von vielen Leuten) besucht.
2. für einen Zweck, eine Person vorgese- der Be|su|cher [b zux], des Besuchers, die
hen: die zum / für den Verkauf bestimm- Besucher, die Be|su|che|rin [b zux rn],
ten Waren x Der Kuchen war eigentlich der Besucherin, die Besucherinnen:
nicht für dich bestimmt. Person, die eine andere oder einen Ort
3. ganz sicher: Weißt du das auch besucht: An seinem Geburtstag kamen
bestimmt? x Sie hat bestimmt nur den viele Besucher, um zu gratulieren. x Als
Bus verpasst. tausendste Besucherin musste sie keinen
4. 〈bestimmter, am bestimmtesten〉 ener- Eintritt zahlen.
gisch: Sie war höflich, aber ihr Ton sehr 씰 be|tei|li|gen [b tailn], beteiligt, beteiligte,
bestimmt. x Er lehnte das Angebot sehr hat beteiligt: 
bestimmt ab. 1. 〈+ sich〉 einen Teil übernehmen
die Be|stim|mung [b tm
], der Bestim- und mitmachen: sich finanziell an
mung, die Bestimmungen: einer Firma beteiligen x Möchtest du
1. Vorschrift: Das ist nach den gesetzli- dich nicht auch an der Diskussion
chen Bestimmungen verboten. beteiligen? x Mehrere Männer waren
2. Aufgabe, für die eine Sache, Person an dem berfall beteiligt.
vorgesehen ist: eine Brücke ihrer Bestim- 2. einer Person einen Teil von etwas
mung übergeben x Er glaubt an seine geben: seine Mitarbeiter am Gewinn
Bestimmung als Priester. beteiligen.
씰 be|stra|fen [b trafn], bestraft, bestrafte, die Be|tei|li|gung [b tail
], der Beteili-
hat bestraft: 
gung, die Beteiligungen:
1. einer Person eine Strafe geben: Seine Vorgang, sich, eine Person zu beteiligen:
Eltern haben ihn dafür hart bestraft. Die Veranstalter waren enttäuscht über
2. für etwas eine Strafe vorsehen: Betrug die schwache Beteiligung an der
wird mit Gefängnis oder einer Geldstrafe Demonstration. x Der Konzern hat seine
bestraft. Beteiligung am Verlag um 20 Prozent
be|strei|ten [b traitn], bestreitet, bestritt, erhöht.
hat bestritten:  be|ten [betn], betet, betete, hat gebetet:

Beton – Betrieb 90

zu (einem) Gott sprechen: Er betete um gen. x Im Zeugnis wurde sein Betragen


Frieden / für die Toten / zu seinem gelobt.
Gott. be|tref|fen [b trfn], betrifft, betraf, hat
der Be|ton [betõ], [bet
], [beton], des betroffen: 
Betons: für eine Person, Sache gelten: die von
graue Masse zum Bauen, die nach dem den Kündigungen betroffenen Mitarbei-
Trocknen sehr hart wird: Beton ter x Die Regelung betrifft vor allem alte
mischen x hässliche Bauten aus Beton. Autos. x Was die Umsätze betrifft, war es
be|to|nen [b ton n], betont, betonte, hat ein gutes Jahr. x Am betreffenden Tag
betont: war ich krank.
1. einen Teil eines Satzes, Wortes stärker be|trei|ben [b traibn], betreibt, betrieb, hat
sprechen als andere: ein Wort richtig / betrieben: 
falsch betonen. 1. als Beruf ausüben, in Betrieb halten:
2. deutlich machen, dass einem etwas ein Geschäft / Handwerk / Hotel / Lokal
wichtig ist: Ich möchte noch betonen, betreiben.
dass wir vorsichtig sein müssen. 2. etwas tun oder sich mit etwas beschäf-
be|tont [b tont]: tigen: großen Aufwand / Forschung
in auffälliger Weise einen bestimmten betreiben x Wir sollten jetzt Schadensbe-
Eindruck erreichen wollend: Sie fragte grenzung betreiben.
betont beiläufig, ob ich von ihm gehört be|tre|ten [b tretn], betritt, betrat, hat
hätte. x Er gibt sich immer betont lässig. betreten: 
Be|tracht [b traxt]: auf eine Fläche oder in einen Raum
* etwas in Betracht ziehen: als möglich gehen: Sie betrat die Bühne und fing zu
berücksichtigen: Du solltest durchaus in sprechen an. x Ich werde dieses Lokal nie
Betracht ziehen, dass du durchfallen wieder betreten! x Baustelle / Rasen
könntest.; * etwas außer Betracht las- betreten verboten!
sen: nicht berücksichtigen: Diese 씰 be|treu|en [b tr y n], betreut, betreute, hat
unwahrscheinliche Möglichkeit können betreut:
wir außer Betracht lassen. sich um eine Person, Sache kümmern:
be|trach|ten [b traxtn], betrachtet, betrach- Welcher Trainer betreut die Mann-

tete, hat betrachtet: schaft? x Ich habe die Beamtin angeru-
1. aufmerksam ansehen: ein Bild fen, die unseren Fall betreut.
betrachten x sich im Spiegel betrachten. 씰 der Be|treu|er [b tr y], des Betreuers, die
2. in bestimmter Weise beurteilen: Ich Betreuer, die Be|treu
|e|rin [b tr y rn],
habe ihn immer als (meinen) Freund der Betreuerin, die Betreuerinnen:
betrachtet. x Sie betrachtete als falsch, betreuende Person: Die Jugendgruppe
was er tat. x So betrachtet, haben wir ja hat einen neuen Betreuer.
noch Glück gehabt. 씰 die Be|treu|ung [b tr y
], der Betreuung,
be|trächt|lich [b trctlc], beträchtlicher, die Betreuungen:
¸ ¸
am beträchtlichsten: 1. Vorgang, zu betreuen oder betreut zu
1. ziemlich groß: eine beträchtliche werden: Wer übernimmt die Betreuung
Summe x Der Schaden ist beträchtlich. der Reisegruppe? x Ich war mit der
2. mit deutlichem Unterschied; erheblich: Betreuung sehr zufrieden.
Die Kosten sind beträchtlich gestiegen / 2. betreuende Person(en): Die Betreuung
höher. auf der Klassenfahrt bestand aus zwei
씰 der Be|trag [b trak], des Betrag[e]s, die Lehrern und einer Mutter.
Beträge [b tr ]: 씰 der Be|trieb [b trip], des Betrieb[e]s, die
bestimmte Menge Geld: Es wurden hohe Betriebe:
Beträge gespendet. x Sie überwies mir 1. Unternehmen der Industrie oder Wirt-
einen Betrag von 325 Euro. schaft; Firma: Der Betrieb beschäftigt
be|tra|gen [b tran], beträgt, betrug, hat 200 Mitarbeiter.
betragen:  2. 〈ohne Plural〉 Kommen und Gehen ver-
1. eine bestimmte Größe oder einen Wert schiedener Personen; viele Vorgänge an
erreichen: Die Rechnung betrug 340 einem Ort: Im Schwimmbad herrscht an
Euro. x Der Unterschied beträgt 15 solchen Tagen wenig / viel Betrieb. x
Meter / Kilo / Liter / Grad. Jetzt halt nicht den ganzen Betrieb auf !
2. 〈+ sich〉 sich benehmen: Sie hat sich 3. 〈ohne Plural〉 Zustand einer Maschine,
anständig / ordentlich / schlecht betra- Anlage, wenn sie arbeitet: den Drucker
91 Betriebsrat – Beute

in / außer Betrieb setzen x Wann wurde sen. x Sie saß in der Fußgängerzone und
das Kraftwerk in Betrieb genommen? x bettelte.
Die Fabrik hat den Betrieb aufgenom- 2. mehrmals dringend bitten: Der Verur-
men / eingestellt.
씰 der Be|triebs|rat [b tripsrat], des Betriebs-
teilte bettelte um Gnade / sein Leben. x
Die Kinder bettelten so lange, bis ich
M
B
rat[e]s, die Betriebsräte [b tripsrt ]:
1. Gruppe von gewählten Vertretern der
ihnen ein Eis kaufte.
der Bett|ler [btl], des Bettlers, die Bettler, M
Arbeitnehmer eines Betriebs: in den die Bett|le|rin [btl rn], der Bettlerin,
Betriebsrat gewählt werden. die Bettlerinnen:
2. [männlicher] Vertreter der Arbeit- Person, die vom Betteln lebt: Sie warf
nehmer: Er ist schon seit Jahren dem Bettler ein paar Münzen in den Hut.
Betriebsrat. die Bett|wä|sche [btv ], der Bettwäsche:
씰 die Be|triebs|rä|tin [b tripsrtn], der Laken und Bezüge für Kissen und Decke,
Betriebsrätin, die Betriebsrätinnen: die man fürs Bett braucht: die Bettwä-
weibliches Mitglied des Betriebsrats: Ich sche wechseln.
habe schon mit einer Betriebsrätin über beu|gen [b yn], beugt, beugte, hat
dieses Problem gesprochen. gebeugt: 
be|trof|fen [b tr fn], betroffener, am betrof- 1. krumm machen: ein vom Alter
fensten:  gebeugter Mensch x die Knie abwech-
von etwas Traurigem oder Peinlichem selnd beugen und strecken.
berührt: betroffen schweigen x Die Bilder 2. nach vorn und unten neigen: Sie saß,
der hungernden Kinder machen sehr den Kopf über ein Buch gebeugt, auf dem
betroffen. Sofa. x Ich beugte mich aus dem Fens-
der Be|trug [b truk], des Betrug[e]s: ter / über das Geländer.
das Betrügen: Das ist doch Betrug! x 3. 〈+ sich〉 seinen Widerstand aufgeben:
Gegen ihn wird wegen des Verdachts auf Ich beuge mich der Gewalt.
Betrug ermittelt. 4. die Form eines Wortes dem Satz
씰 be|trü|gen [b tryn], betrügt, betrog, hat anpassen: Welche Wortarten können
betrogen:  gebeugt werden?
1. mit der Absicht täuschen, für sich be|un|ru|hi|gen [b | nrun], beunruhigt,
selbst Vorteile zu bekommen: beim Kar- 
beunruhigte, hat beunruhigt:
tenspiel betrügen x Er hat Kunden der Sorge fühlen lassen: Es beunruhigt mich,
Bank um viel Geld betrogen. dass sie noch nicht angerufen haben. x
2. heimlich mit einer anderen Person Sex Das ist ein beunruhigender Gedanke. x
haben: Er hat seine Frau mit der Nachba- Ich war ziemlich beunruhigt.
rin betrogen. be|ur|tei|len [b | rtail n], beurteilt, beur-
der Be|trü|ger [b try], des Betrügers, die
teilte, hat beurteilt:
Betrüger, die Be|trü|ge|rin [b try rn], eine begründete Meinung über eine Per-
der Betrügerin, die Betrügerinnen: son, Sache haben oder äußern: Er hat die
Person, die betrügt: Die Betrüger hatten Situation falsch beurteilt. x Ich kann
im Internet Kontodaten ihrer Opfer nicht beurteilen, ob das Gedicht gut
gesammelt. ist. x Es ist schwer zu beurteilen, wie
씰 be|trun|ken [b tr
kn], betrunkener, am lange das dauern wird.
betrunkensten:  die Be|ur|tei|lung [b | rtail
], der Beurtei-
sich nicht normal benehmend, weil man lung, die Beurteilungen:
zu viel Alkohol getrunken hat: Auf der Text, mit dem etwas beurteilt wird: Die
Party war sie völlig betrunken. x Der Waschmaschine hat im Test eine gute
Betrunkene fing im Zug Streit an. Beurteilung bekommen. x Er schreibt
씰 das Bett [bt], des Bett[e]s, die Betten: monatliche Beurteilungen über die Leis-
Teil der Einrichtung, den man zum tungen der Mitarbeiter.
Schlafen benutzt: Sie liegt mit einer die Beu|te [b yt ], der Beute:
Grippe im Bett. x Wann gehen denn die eine Person einer anderen
1. Dinge, die
Kinder ins Bett?; * mit jemandem ins (mit Gewalt) wegnimmt: Die Diebe /
Bett gehen: mit jemandem Sex haben. Bankräuber machten reiche (viel) Beute.
bet|teln [btln], bettelt, bettelte, hat gebettelt: 2. Tier, das von einem anderen Tier oder
1. fremdeMenschen auf der Straße um einem Jäger getötet wird: Katzen spielen
Geld, Essen bitten: Das Land ist so arm, oft erst mit ihrer Beute, bevor sie sie
dass viele Kinder betteln gehen müs- töten.
Beutel – Bewerberin 92

der Beu|tel [b ytl], des Beutels, die Beutel: 4. in Gedanken beschäftigen: Diese Frage
den Beutel mit den Abfäl-
kleiner Sack: bewegt mich schon lange.
len in die Mülltonne werfen x Der Beutel 5. Gefühle wie Mitleid, Erleichterung
im Staubsauger ist voll. oder Dankbarkeit bewirken: eine bewe-
씰 die Be|völ|ke|rung [b fœlk r
], der Bevöl- gende Szene x Die Nachricht von seiner
kerung, die Bevölkerungen: Rettung hat mich sehr bewegt. x Sie
alle Menschen, die in einem Gebiet nahm tief bewegt Abschied.
leben: Im Osten des Landes nimmt die be|weg|lich [b veklc], beweglicher, am
Bevölkerung ab. x Die Bevölkerung beweglichsten: ¸
wurde zu spät vor der Flutwelle 1. sich bewegen lassend: eine Puppe mit
gewarnt. beweglichen Armen und Beinen x
씰 be|vor [b fo]: bewegliche (transportierbare) Güter x
1. vor dem Zeitpunkt, an dem etwas ein leicht / schwer beweglicher Hebel.
anderes geschieht; ehe: Ruf mich an, 2. sich geschickt und schnell bewegend:
bevor du abfährst. x Ich ging ins Bett, Zum Turnen muss man beweglich sein. x
bevor der Film aus war. Alte Menschen sind nicht mehr so
2. * bevor nicht: drückt aus, dass zuerst beweglich.
eine Bedingung erfüllt werden muss: 씰 die Be|we|gung [b ve
], der Bewegung,
Bevor das nicht fertig ist, können wir die Bewegungen:
nicht ins Bett gehen. 1. Veränderung der Position, Lage oder
be|vor|zu|gen [b fotsun], bevorzugt, Haltung: die eleganten Bewegungen des
 
bevorzugte, hat bevorzugt: Tigers x Der Zug setzte sich langsam in
1. lieber mögen, tun: Ich bevorzuge mil- Bewegung. x Mit einer schnellen Bewe-
den Käse. x Sie bevorzugte es, darauf gung fegte sie die Blätter vom Tisch.
nicht zu antworten. 2. 〈ohne Plural〉 besonders Mitleid,
2. besser behandeln als andere: Sie wird Erleichterung oder Dankbarkeit fühlend:
von den Lehrern bevorzugt. Ihre Stimme zitterte vor Bewegung.
be|wa|chen [b vaxn], bewacht, bewachte, 3. Gruppe von Menschen, die sich für ein
hat bewacht:  Ziel einsetzt: sich einer politischen
beobachten, um Verbotenes zu verhin- Bewegung anschließen.
dern: ein bewachter Parkplatz x Die 씰 der Be|weis [b vais], des Beweises, die
Gefangenen werden streng bewacht. Beweise:
be|wäh|ren [b vr n], bewährt sich, Sache, die zeigt, dass etwas existiert,
bewährte sich, hat sich bewährt: richtig oder wahr ist: Haben Sie Beweise
sich als geeignet oder zuverlässig erwei- für diese Behauptung? x Das ist doch der
sen: ein bewährter Mitarbeiter x Diese Beweis, dass die Methode nicht funktio-
Methode hat sich bewährt. x Jetzt hat sie niert!
Gelegenheit, sich zu bewähren. 씰 be|wei|sen [b vaizn], beweist, bewies, hat
be|wäl|ti|gen [b vltn], bewältigt, bewäl- bewiesen: 
tigte, hat bewältigt: 1. einen Beweis für etwas liefern: Er
etwas Schwieriges gut hinter sich brin- konnte seine Unschuld beweisen. x Es ist
gen: Zunächst waren einige Schwierig- längst bewiesen, dass diese Theorie rich-
keiten zu bewältigen. x Kannst du denn tig ist.
so viel Arbeit bewältigen? 2. zeigen, dass man eine Eigenschaft hat:
씰 be|we|gen [b ven], bewegt, bewegte, hat Sie hat Mut / Intelligenz bewiesen.
bewegt:  씰 be|wer|ben [b vrbn] 〈+ sich〉, bewirbt sich,
1. die Position, Lage oder Haltung verän- bewarb sich, hat sich beworben:
dern: Können Sie Ihre Zehen bewegen? x sich als Kandidat für etwas vorstellen
Die Tür lässt sich nicht mehr bewegen. und versuchen, es zu bekommen: sich
2. 〈+ sich〉 seine eigene Position, Lage um eine Stelle / ein Amt / ein Stipen-
oder Haltung verändern: Vor Schmerzen dium bewerben x Zwei der Firmen, bei
konnte er sich kaum bewegen. x Die denen sie sich beworben hat, haben sie
Zweige bewegten sich im Wind. x Die zum Vorstellungsgespräch eingeladen.
Zuschauer bewegten sich langsam zum der Be|wer|ber [b vrb], des Bewerbers, die
Ausgang. Bewerber, die Be|wer|be|rin [b vrb -
3. 〈+ sich〉 sich verändern: Die Preise rn], der Bewerberin, die Bewerberinnen:
bewegen sich nach oben. x Endlich Person, die sich um etwas bewirbt: Für
bewegt sich was! diesen Job gibt es zahlreiche Bewerber.
93 Bewerbung – Bezeichnung

씰 die Be|wer|bung [b vrb


], der Bewer- bewusste Täuschung x Er hat mich ganz
bung, die Bewerbungen: bewusst provoziert.
1. Vorgang, sich zu bewerben: Die Firma 2. mit dem Verstand wahrnehmend,
zog ihre Bewerbung um den Auftrag
zurück.
erkennend: eine bewusste Entschei-
dung x Mir war nicht bewusst, warum
M
B
2. Brief, mit dem man sich bewirbt: Er
schreibt jede Woche mehrere Bewerbun-
ich das tat. x Mir ist eben erst bewusst
geworden, dass das ein Fehler war. x M
gen, aber er findet keinen Job. Mach dir doch mal bewusst, wie du ihn
be|wer|ten [b vetn], bewertet, bewertete, behandelst.
hat bewertet:   be|wusst|los [b v stlos]:
Wert, Qualität oder Bedeutung beurtei- in einem körperlichen Zustand, in dem
len: Ihr Aufsatz wurde mit einer Eins man nichts wahrnimmt und nicht rea-
bewertet. x Nach welchen Kriterien wur- gieren kann: bewusstlos sein / werden /
den die Programme im Test bewertet? x zusammenbrechen x Bei dem Kampf
Ich bewerte seine Anstrengungen durch- wurde er bewusstlos geschlagen.
aus als positiv. das Be|wusst|sein [b v stzain], des
die Be|wer|tung [b vrt
], der Bewertung, Bewusstseins:
die Bewertungen: 1. körperlicher Zustand, in dem man
1. das Bewerten: eine Bewertung der wach ist und reagieren kann: Nach dem
Qualität vornehmen. Unfall war sie mehrere Stunden ohne
2. Note oder Urteil, mit denen etwas Bewusstsein. x Er war sehr verwirrt, als
bewertet wird: eine positive Bewertung er wieder zu Bewusstsein kam.
erhalten. 2. geistiger Zustand, in dem man sich
be|wil|li|gen [b vln], bewilligt, bewilligte, einer Sache bewusst ist: Sie rief sich den
hat bewilligt:  Vorfall noch mal ins Bewusstsein. x Im
einer Person, Institution das geben, was Bewusstsein, alles Wichtige erledigt zu
sie beantragt hat: Hat der Chef deinen haben, konnte ich entspannt Urlaub
Urlaubsantrag bewilligt? x Der Kredit für machen.
den Bau des Hauses wurde bewilligt. 씰 be|zah|len [b tsal n], bezahlt, bezahlte, hat
be|wir|ken [b vrkn], bewirkt, bewirkte, hat bezahlt:
bewirkt:  1. einer Person, Institution für etwas
als Folge, Wirkung oder Erfolg haben: Geld geben: Hat die Versicherung schon
Mit dem Geld können wir schon einiges bezahlt? x Die Arbeit wird / Ich werde
bewirken. x Die vielen Enttäuschungen für diese Arbeit gut bezahlt. x Wie viel /
bewirkten, dass sie jeden Mut verlor. Was hast du für die Hose bezahlt?
씰 der Be|woh|ner [b von], des Bewohners, 2. etwas Unangenehmes als Folge oder
die Bewohner, die Be|woh|ne|rin Strafe erleben: Diesen Irrtum bezahlte
[b von rn], der Bewohnerin, die sie mit ihrem Leben (sie starb deswegen).
Bewohnerinnen: x Dafür wird er mir bezahlen!
Person, die in einer Wohnung, einem be|zeich|nen [b tsaicn n], bezeichnet,
Gebäude oder einem Gebiet wohnt: Die ¸bezeichnet:
bezeichnete, hat
Insel hat nur wenige Bewohner. x Die 1. sagen, dass eine Person, Sache etwas
momentane Bewohnerin hat ihren Miet- ist; nennen: Sie bezeichnet dich als Lüg-
vertrag gekündigt. ner. x In Österreich würde man so ein
be|wun|dern [b v ndn], bewundert, Lokal als »Beisel« bezeichnen. x Man
bewunderte, hat bewundert: kann dieses Sofa wirklich nicht als
1. einen starken positiven Eindruck von bequem bezeichnen.
einer Person, Sache haben: Ich bewun- 2. als Name für einen Inhalt stehen: Das
dere deinen Mut! x Es ist wirklich zu englische Wort »handy« bezeichnet
bewundern, wie viel Geduld er mit den etwas ganz anderes als das deutsche
Kindern hat. »Handy«.
2. mit großer Anerkennung betrachten: die Be|zeich|nung [b tsaicn
], der
Habt ihr schon sein neues Haus bewun- ¸
Bezeichnung, die Bezeichnungen:
dert? x Bewundernde Blicke folgten ihr Wort, das etwas bezeichnet: Ich kenne
durch den Raum. die Salbe unter einer anderen Bezeich-
be|wusst [b v st], bewusster, am bewuss- nung. x »Chaos« ist eine passende
testen: Bezeichnung für den Zustand ihrer Woh-
1. mit Absicht, nicht aus Versehen: eine nung.
beziehen – Biergarten 94

be|zie|hen [b tsi n], bezieht, bezog, hat be|züg|lich [b tsyklc]:


bezogen:
im Zusammenhang ¸ mit: neue Erkennt-
1. mit einer Hülle (aus Stoff) bedecken: nisse bezüglich der Unfallursache x
Ich habe dir das Bett im Gästezimmer Bezüglich Ihrer Anfrage teilen wir Ihnen
bezogen. mit, dass ...
2. etwas mit seinen Sachen füllen, um be|zwei|feln [b tsvaifln], bezweifelt, bezwei-
dort zu bleiben: Die neuen Büros können 
felte, hat bezweifelt:
noch nicht bezogen werden. x Sie bezog Zweifel haben oder äußern: In dem Arti-
eine Wohnung im Erdgeschoss. kel wurde der Sinn der Maßnahme
3. regelmäßig bekommen: ein gutes bezweifelt. x Ich bezweifle, dass das not-
Gehalt / eine Rente / eine Zeitung bezie- wendig ist.
hen. die Bi|bel [bibl], der Bibel, die Bibeln:
4. 〈+ sich〉 einen Zusammenhang her- 
das heilige Buch der Christen: Weishei-
stellen: Du solltest nicht alle Kritik auf ten aus der Bibel x Wer legt die Bibeln in
dich beziehen. x Darf ich mich in dem Hotelzimmern aus?
Brief auf dich beziehen? x Ich verstehe 씰 die Bi|blio|thek [bibliotek], der Bibliothek,
nicht, worauf sich Ihre Frage bezieht. die Bibliotheken:
씰 die Be|zie|hung [b tsi
], der Beziehung, Raum, Institution mit einer großen
die Beziehungen: Sammlung von Büchern: Sie saß in der
1. 〈meist Plural〉 Kontakt; Verbindung: Bibliothek und las. x Das Buch habe ich
wirtschaftliche / diplomatische Bezie- mir in / von der Bibliothek ausgeliehen.
hungen x die Beziehungen zwischen bie|gen [bin], biegt, bog, gebogen:
Deutschland und Polen / den USA. 1. 〈hat〉 die Form oder Haltung ändern,
2. Verhältnis unter Partnern: eine Bezie- sodass etwas nicht mehr gerade ist: Sie
hung haben / abbrechen / beenden x Sie bog den Draht zu einer Schlinge. x Er bog
führen eine gute Beziehung. die Zweige zur Seite, um sich durch die
3. Zusammenhang, Verbindung: Gibt es Lücke zu quetschen. x Das Regal bog
eine Beziehung zwischen den beiden Tei- sich unter der Last der Bücher. x Wir
len? haben uns vor Lachen gebogen.
be|zie|hungs|wei|se [b tsi
svaiz ]: 2. 〈ist〉 beim Gehen, Fahren die Richtung
1. oder: ein Kredit für den Bau bezie- ändern: Der Wagen ist um die Ecke / in
hungsweise Kauf eines Hauses. eine Einfahrt gebogen.
2. genauer gesagt: Die Katze bleibt in der bieg|sam [bikzam], biegsamer, am bieg-
Nacht im Haus beziehungsweise im samsten:
Wohnzimmer. sich leicht biegen lassend: ein biegsames
3. drückt aus, dass für einen das Erste Blech x Die Körper von Balletttänzern
und für den anderen das Zweite gilt: Ihre sind sehr biegsam.
beiden Kinder sind vier beziehungsweise 씰 die Bie|ne [bin ], der Biene, die Bienen:
sechs Jahre alt. Insekt, das Honig macht: Bienen züch-
der Be|zirk [b tsrk], des Bezirk[e]s, die ten / halten x von einer Biene gestochen
Bezirke: werden x fleißig wie eine Biene sein.
Gebiet mit bestimmten Grenzen für die 씰 das Bier [bi], des Bier[e]s, die Biere 〈aber:
Verwaltung: die Wahlergebnisse in den 
zwei Bier〉:
einzelnen Bezirken Berlins / Bayerns x leicht bitteres Getränk, das Alkohol ent-
Jeder Briefträger hat seinen eigenen hält: einen Kasten Bier holen x Möchtest
Bezirk. du ein helles oder ein dunkles Bier? x Er
der Be|zug [b tsuk], des Bezug[e]s, die bestellte zwei Bier.; * etwas ist jemandes
Bezüge [b ts y ]: Bier (umgangssprachlich): etwas ist
1. Hülle aus Stoff, mit der etwas bedeckt jemandes Angelegenheit: Das geht dich
wird: Er holte frische Bezüge für das Bett nichts an, das ist mein Bier! x Was du
aus dem Schrank. damit tust, ist echt nicht mein Bier!
2. Zusammenhang, der hergestellt wird: der Bier|gar|ten [biartn], des Biergartens,
Er vermied in seiner Rede jeden Bezug  rtn
die Biergärten [bi  ]:
auf diese Vorfälle.; * in Bezug auf: in der Platz mit Tischen und Sitzen
 im Freien
genannten Hinsicht: Sie unterscheiden als Lokal oder Teil eines Lokals: eine
sich in Bezug auf Größe und Wert kaum. Wirtschaft mit Biergarten x Im Sommer
3. das regelmäßige Bekommen: Voraus- treffen wir uns abends gern mit Freun-
setzungen für den Bezug einer Rente. den im Biergarten.
95 bieten – Bildung

Bier
Man sagt, dass Bier das Nationalgetränk der heißt – jede Region hat ihre spezielle Bier-
Deutschen ist. Das ist ein Klischee [= von
vielen Menschen geglaubtes Vorurteil], ähn-
sorte, die traditionell dort gebraut und
getrunken wird. Der Biergarten war ur-
M
B
lich dem vom Whisky trinkenden Schotten
oder dem Rotwein trinkenden Franzosen.
Nicht alle Deutschen trinken gerne Bier, aber
sprünglich der unmittelbar um die Brauerei
gelegene Bereich, in dem die Brauer ihr Bier
ausschenken [= verkaufen] durften. Heute
M
Tatsache ist, dass Bier insgesamt das belieb- haben nicht nur Brauereien [= Gebäude, in
teste alkoholische Getränk in Deutschland dem Bier hergestellt wird] einen Biergarten,
ist – 121 Liter trinkt ein Deutscher durch- sondern auch viele Kneipen und Restaurants.
schnittlich im Jahr. Bier wird seit 5000 Jahren Der Biergarten ist bei schönem Wetter ein
hergestellt – seit 1516 gibt es das Reinheits- beliebter Treffpunkt zum Essen, Trinken und
gebot, nach dem zum Brauen [= Herstel- für Gespräche. In vielen Biergärten kann
lung] von Bier nur natürliche Zutaten ver- man sein Essen selbst mitbringen und kauft
wendet werden dürfen. Ob das Bier nun Hell, lediglich die Getränke.
Alt, Kölsch, Weizen, Pils, Märzen oder Bock

씰 bie|ten [bitn], bietet, bot, hat geboten: bil|den [bldn], bildet, bildete, hat gebildet:
 Angebot oder Möglichkeit
1. etwas als 1. in einer bestimmten Form entstehen
für jemanden haben oder nennen: Das lassen: Die Linien bilden ein Dreieck. x
Fest bot mir die Chance, sie besser ken- Das Konzert bildet den Höhepunkt der
nenzulernen. x Die Versicherung bietet Veranstaltungsreihe. x Wann wird die
Sicherheit vor vielen Risiken. x Sie hat neue Regierung gebildet? x Ich konnte
mir 20 Euro für das Buch geboten. x Hier mir noch keine Meinung darüber bilden.
bekommt man viel geboten für sein Geld. 2. 〈+ sich〉 entstehen: Auf dem Wasser
2. 〈+ sich〉 als Möglichkeit für eine Per- hat sich eine Eisschicht gebildet. x Vor
son entstehen oder existieren: Da bot der Kasse bildete sich eine lange
sich mir die Gelegenheit, zu zeigen, was Schlange.
ich kann. 3. durch Wissen die persönliche Entwick-
씰 der Bi|ki|ni [bikini], des Bikinis, die Bikinis: lung fördern: Sie versuchte, sich durch
Kleidung zum Baden für Frauen in zwei Kurse künstlerisch zu bilden. x Der
Teilen: Sie lag im Bikini am Strand in der Umgang mit dem Computer hat mich
Sonne. gebildet. x Reisen bildet.
die Bi|lanz [bilants], der Bilanz, die Bilanzen: das Bil|der|buch [bldbux], des Bilder-
1. Vergleich von Einnahmen und Ausga- buch[e]s, die Bilderbücher [bldbyc]:
ben, Vermögen und Schulden: Die Bilanz ¸
Buch für kleine Kinder mit vielen Bildern
am Jahresende war positiv. und wenig Text: mit den Kindern zusam-
2. zusammengefasstes Ergebnis: Zehn men ein Bilderbuch anschauen x ein
Siege und zwei Niederlagen sind die Wetter wie im Bilderbuch (sehr schönes
Bilanz der aktuellen Saison. x Ich kann Wetter).
für mich eine erfreuliche Bilanz der letz- 씰 der Bild|schirm [bltrm], des Bild-
ten Jahre ziehen ( formulieren). schirm[e]s, die Bildschirme:
씰 das Bild [blt], des Bild[e]s, die Bilder: die Fläche eines Computers oder Fernse-
1. künstlerische Darstellung auf einer hers, auf der das Bild erscheint: sich für
Fläche: Bilder an die Wand hängen x Sie den Computer einen größeren Bild-
malte / zeichnete ein Bild von ihm. schirm kaufen x am Bildschirm arbei-
2. Foto: Er machte ein paar Bilder vom ten x Die Kinder sitzen zu viel vor dem
Baby. Bildschirm.
3. das, was man an einem Ort, am Com- die Bil|dung [bld
], der Bildung, die Bil-
puter oder beim Fernsehen sieht: Bei die- dungen:
sem Sender ist das Bild eigentlich nie 1. Vorgang, bei dem etwas entsteht oder
scharf. x Der Garten bot ein friedliches gebildet wird: die Bildung einer Koalition
Bild. beschließen x Das Auto verbrannte unter
4. Vorstellung: Ich gewann ein klares Bild Bildung von sehr viel Rauch.
von der Situation. x Ich glaube, du 2. 〈ohne Plural〉 Wissen, das zur persönli-
machst dir ein falsches Bild von ihr. chen Entwicklung beiträgt: Sie hat eine
Bildungssystem – bislang 96

ausgezeichnete Bildung genossen. x Wir bio|lo|gisch [biolo]:


müssen mehr Geld in Bildung und Wis- 1. die Biologie betreffend: biologische
senschaft investieren. Forschungen / Vorgänge.
das Bil|dungs|sys|tem [bld
szstem], des 2. mit natürlichen Methoden oder Stoffen
Bildungssystems, die Bildungssysteme: (erzeugt): Gemüse aus biologischem
das System von Schulen und Möglichkei- Anbau. x biologisch erzeugte Lebensmit-
ten, sich zu bilden: Mängel und Vorteile tel.
des deutschen Bildungssystems. die Bio|ton|ne [biot n ], der Biotonne, die
씰 das Bil|lett [bljt], des Billett[e]s, die Billetts Biotonnen:
oder Billette: Tonne für Abfälle von Pf lanzen: Gekoch-
1. (schweizerisch, sonst veraltet) Fahr- tes und Fleisch gehören nicht in die Bio-
karte: vor der Fahrt ein Billett lösen tonne.
(kaufen). die Bir|ke [brk ], der Birke, die Birken:
2. (schweizerisch, sonst veraltend) Ein- Laubbaum mit weißer Rinde: Er setzte
trittskarte: ein Billett fürs Kino kaufen. sich unter eine Birke am Fluss.
3. (österreichisch) Karte in einem 씰 die Bir|ne [brn ], der Birne, die Birnen:
Umschlag: Sie bekam viele Billetts mit 1. süße Frucht, die unten rund und oben
Glückwünschen. schmal ist: Das sind Birnen aus unserem
씰 bil|lig [blc], billiger, am billigsten: eigenen Garten.
¸
1. für wenig Geld [zu bekommen]: billige 2. leuchtender Teil einer Lampe: eine
Arbeitskräfte x Das Auto war bestimmt kaputte Birne austauschen.
nicht billig. x Das Kleid habe ich wegen 씰 bis [bs]:
des kleinen Flecks billiger bekommen. 1. 〈mit Akkusativ〉 gibt das Ende eines
2. schlecht (gemacht): Das sind doch nur Zeitraums an: bis heute / Freitag / Okto-
billige Ausreden! x Das Buch war absolut ber x bis jetzt x Bis nachher / später! x
billig gemacht. Bis wann brauchst du das Buch?
bin|den [bndn], bindet, band, hat gebun- 2. 〈mit Akkusativ〉 gibt das Ende einer
den:  Strecke an: Der Zug fährt bis Berlin. x
1. eine Schlinge oder einen Knoten for- Ich fliege erst bis Frankfurt, dort steige
men: Kannst du schon Schleifen / deine ich um.
Schuhe binden? x Sie band sich einen 3. in Verbindung mit bestimmten Präpo-
Schal um den Hals. sitionen: bis an die Spree x Wir wollen
2. mit Schnur und Knoten befestigen: den bis nach Spanien fahren.; * bis auf:
Hund an den Zaun binden x Die Gefan- außer: Alle sind gekommen, außer eine.;
genen waren an Händen und Füßen * bis zu: gibt die obere Grenze von
gebunden. Maßen und Mengen an: In den Lift pas-
3. zu etwas verpf lichten: Er fühlte sich sen bis zu 10 Leute.
nicht an den Vertrag / an sein Verspre- 4. leitet einen Nebensatz ein, der eine
chen gebunden. x Das Urteil ist für beide zeitliche Grenze angibt: Ich warte mit
Seiten bindend. dem Essen, bis du kommst. x Bis es
4. 〈+ sich〉 heiraten: Du solltest dich Abendbrot gibt, könnt ihr noch spie-
nicht so früh binden. len.
die Bin|dung [bnd
], der Bindung, die 5. verbindet die obere und die untere
Bindungen: Grenze von Maßen und Gewichten: Er
Gefühl, zu einer Person, Sache zu gehö- muss zwei bis drei Wochen im Kranken-
ren: Er ließ keine Bindung zu ihr zu. x haus bleiben. x In fünf bis sechs Stunden
Bei Katzen ist die Bindung an das Haus sind wir fertig.
oft stärker als die an die Besitzer. 씰 bis|her [bshe]:
die Bio|gra|fie [biorafi], der Biografie, die bis jetzt: Sie hat bisher 50 Seiten gelesen,
Biografien [biorafi n]: 120 fehlen noch.
(Buch über die) Geschichte des Lebens bis|he|ri|g... [bsher...]:
einer Person: Ich lese gern Biografien von bisher gültig, vorhanden oder gewesen:
Künstlern. x Sie hat eine sehr interes- Unsere bisherige Lehrerin geht in
sante Biografie. Rente. x Sie hat den bisherigen Rekord
씰 die Bio|lo|gie [bioloi], der Biologie: heute um drei Sekunden verbessert.
Wissenschaft vom Leben der Pf lanzen, bis|lang [bsla
]:
Tiere und Menschen: Sie interessiert sich bis jetzt; bisher: Das hatte ich bislang
sehr für Biologie. nicht gewusst.
97 bislang – bislang

Bildungssystem
In Deutschland treffen die einzelnen Bun- die erste, ab dem 7. Schuljahr die zweite
desländer ihre Entscheidungen in der Bil-
dungspolitik zu einem großen Teil selbst.
Fremdsprache und eventuell eine dritte
Fremdsprache ab dem 9. Schuljahr. Als erste
M
B
Das führt dazu, dass in manchen Bundeslän-
dern die Schulzeit bis zum Abitur acht Jahre
dauert, in anderen Bundesländern neun
Fremdsprache wird in Deutschland meistens
Englisch unterrichtet, als zweite Fremdspra-
che Französisch oder Latein und als dritte
M
Jahre. Oder dass es für ein Schulfach je nach Fremdsprache werden je nach Schule zusätz-
Bundesland unterschiedliche Schulbücher lich Spanisch, Italienisch, Russisch oder Alt-
gibt. Auch manche Schularten gibt es in ei- griechisch angeboten. In manchen Bundes-
nem Bundesland, in einem anderen nicht. ländern gibt es integrierte Gesamtschulen, in
Kinder und Jugendliche, die in Deutschland denen alle Schüler nach der Grundschule ge-
leben, müssen ab dem 6. Lebensjahr neun meinsam unterrichtet werden. Der Sekun-
oder zehn Jahre lang in die Schule gehen. Die darbereich II umfasst im Wesentlichen die
Länge der Schulpflicht bestimmen die Bun- gymnasiale Oberstufe (Klassen 11–12 bzw.
desländer. Die Primarstufe umfasst die ers- 11–13) beziehungsweise die entsprechenden
ten vier Schuljahre, die Grundschule. In Klassen an den Gesamtschulen. Die Ab-
manchen Bundesländern sind aber auch schlussprüfung des Sekundarbereichs II, das
noch die Klassen 5 und 6 Primarstufe. Die Abitur, ist die Voraussetzung für ein Stu-
Kinder erwerben hier die für den weiteren dium an einer Hochschule. Die Abschlüsse
Bildungsweg wichtigen Kenntnisse (Lesen, an Fachoberschulen, auch Fachabitur ge-
Schreiben, Rechnen). Immer häufiger gibt es nannt, berechtigen zu einem Studium an ei-
an den Grundschulen auch schon Unterricht ner Fachhochschule. In manchen Bundeslän-
in einer Fremdsprache. Die Leistungen in der dern, wie z. B. Hessen, gibt es das Zentralabi-
vierten Klasse entscheiden in vielen Bundes- tur. Das bedeutet, dass alle Schüler des Bun-
ländern darüber, welche Schulform die Schü- deslandes dieselbe schriftliche Abiturprü-
ler in der Sekundarstufe besuchen können. fung ablegen müssen. In den anderen Bun-
Die Sekundarstufe I umfasst im Wesentli- desländern sind die Prüfungen je nach
chen die Klassen 5–10, wobei verschiedene Schule auch innerhalb eines Bundeslandes
Schulformen infrage kommen. Zur Haupt- unterschiedlich. Unter dem Tertiärbereich
schule geht man in der Regel von der 5. bis versteht man zunächst den Universitätsbe-
zur 9. (in manchen Bundesländern 10.) reich (es gibt in Deutschland über 120 Uni-
Klasse. Sie wurde in vielen Bundesländern versitäten und rund 215 Fachhochschulen).
abgeschafft und mit der Realschule zusam- Auch die Erwachsenenbildung (Volkshoch-
mengelegt. In der Hauptschule wird eine schulen etc.) wird zum Tertiärbereich ge-
breites Angebot an Fächern (einschließlich zählt. Universitäten und Fachhochschulen
einer Fremdsprache) unterrichtet, um die unterscheiden sich darin, dass an den Uni-
Schüler mit einer umfassenden Allgemeinbil- versitäten der Schwerpunkt auf der wissen-
dung auszustatten, die den bergang in ei- schaftlichen Forschung und Lehre liegt. Im
nen Ausbildungsberuf (mit Besuch einer Be- Gegensatz dazu konzentrieren sich die Fach-
rufsschule) ermöglichen soll. Von allen hochschulen verstärkt auf die praktischen
Schultypen des Sekundarbereichs ist die Aspekte der unterrichteten Fächer. Mittler-
Hauptschule die Schule mit dem niedrigsten weile studiert man in Deutschland fast über-
Bildungsabschluss. Die Realschule bietet all und in allen Fachbereichen nach dem Ba-
über die Fächer der Hauptschule hinaus oft chelor-Master-System. Der Bachelor dauert 6
eine zweite Fremdsprache an, dazu spezielle Semester, der Master weitere 4 Semester, die
Fächer wie Sozialwesen, Hauswirtschaft oder zur Vertiefung der Inhalte und zur Speziali-
Technik. Nach der 10. Klasse kann man sierung dienen. Die »alten« Studienab-
durch eine Prüfung seinen Realschulab- schlüsse in Deutschland waren »Magister«
schluss machen, die sogenannte mittlere (Geisteswissenschaften), »Staatsexamen«
Reife. Das Gymnasium bereitet in der Sekun- (Lehramt) und »Diplom« (Naturwissen-
darstufe I (Klassen 5–10) auf die Oberstufe schaften). Die Bedeutung der Erwachsenen-
(= Sekundarstufe II, Klassen 11–12 bzw. bildung, die hauptsächlich an den Volks-
11–13) vor. Zu den Fächern gehören je nach hochschulen stattfindet, ist in den letzten
Schwerpunkt der Schule ab dem 5. Schuljahr Jahren gestiegen.
bisschen – blasen 98

bitte
Im Deutschen wird bitte in verschiedenen Si- danke in verschiedenen Situationen verwen-
tuationen verwendet: Wenn man etwas ha- det: Wenn man etwas bekommen hat: Hier,
ben will: Kannst du mir bitte mal das Salz dein Buch. – Danke. Wenn eine Person etwas
geben? Wenn man möchte, dass eine Person macht, worum man sie gebeten hat: Laura,
etwas tut: Mach bitte den Fernseher aus. machst du bitte die Tür zu? [Sie tut es.] –
Wenn man möchte, dass eine Person etwas Danke. Wenn man ein Angebot annehmen
nicht tut: Darf ich rauchen? – Oh, bitte möchte: Möchtest du etwas zu trinken? –
nicht! Wenn man jemandem etwas gibt: Gib Ja gern, danke. Wenn man ein Angebot
mir doch mal die Butter. – Hier, bitte (schön). ablehnen möchte: Möchtest du etwas zu
Wenn sich jemand bedankt hat: Danke für trinken? – Nein, danke. / Danke, nein.
die Auskunft. – Bitte, gern geschehen. / Beachte: Im Deutschen kann man ein Ange-
Danke für die Einladung. – Bitte. / Hier, dein bot durch ein einfaches Danke (begleitet von
Buch. – Danke. – Bitte (schön). Wenn man einem Kopfschütteln oder einer ähnlichen
etwas nicht richtig verstanden hat: Wie Geste) ablehnen. Generell wird die Verwen-
bitte? Was haben Sie gesagt? / Ich möchte dung von bitte und danke als höflich angese-
bei Steffi übernachten. – Wie bitte? Das soll hen und sie ist daher zu empfehlen.
wohl ein Witz sein? Im Deutschen wird

씰 biss|chen [bsc n]: meine Eltern um Erlaubnis bitten. x Sie


¸
* ein / das bisschen: eine, diese kleine bat ihn, sich zu setzen.
Menge: Du musst noch ein bisschen 씰 bit|ter [bt], bitterer, am bittersten:
Geduld haben. x Das bisschen Wasser ist 1. mit unangenehm starkem Geschmack,
nicht genug! der weder süß, salzig noch sauer ist: eine
bis|sig [bsc], bissiger, am bissigsten: bittere Medizin x Das Bier schmeckt mir
¸
1. gefährlich, weil er schnell beißt: ein zu bitter.
bissiger Hund. 2. sehr unangenehm und verletzend: eine
2. durch scharfe Worte verletzend: bittere Enttäuschung x Die überraschen-
jemandem eine bissige Antwort geben x de Niederlage war sehr bitter für uns.
Warum bist du denn heute so bissig? 3. zornig und ohne Hoffnung: Seine
씰 bit|te [bt ]: Worte klangen sehr bitter. x Die Enttäu-
1. benutzt, damit eine Aufforderung oder schungen haben sie bitter gemacht.
Frage höflich klingt: Entschuldige die Bla|se [blaz ], der Blase, die Blasen:
bitte! x Wo sind denn hier bitte die Toi- 1. mit Gas gefülltes Loch in etwas: Der
letten? Kuchenteig wirft (bekommt) Blasen. x
2. fordert eine Person höflich dazu auf, Die Luft stieg in Blasen zur Wasserober-
etwas zu wiederholen, was man nicht fläche auf.
verstanden hat: Bitte / Wie bitte? 2. mit Flüssigkeit gefüllte wunde Stelle
3. als Antwort benutzt, wenn sich an der Haut: Von den neuen Schuhen
jemand bedankt hat: »Danke!« – »Bitte habe ich Blasen an den Füßen bekom-
sehr, gern geschehen!«. men.
4. als Kommentar benutzt, während man 3. Organ, in dem der Urin entsteht: Sie
einer Person etwas gibt: »Kann ich mal hat eine schwache Blase und muss stän-
das Salz haben?« – »Bitte schön!«. dig aufs Klo.
5. benutzt, um höflich Ja zu sagen: »Darf bla|sen [blazn], bläst, blies, hat geblasen:
ich rauchen?« / »Möchtest du etwas trin- 1. mit demMund Luft in Bewegung ver-
ken?« – »Ja, bitte!«. setzen: Sie blies in ihre kalten Hände /
6. drückt aus, dass man etwas dringend ins Feuer. x Er blies mir den Rauch direkt
wünscht: Bitte, bitte, hilf mir doch! ins Gesicht.
씰 die Bit|te [bt ], der Bitte, die Bitten: 2. ein Musikinstrument wie Flöte oder
an eine Person gerichteter Wunsch: Ich Trompete spielen: Er blies ins Horn / das
hätte da eine kleine Bitte an dich: ... x Signal zur Jagd.
Auf seine Bitte hin wurde der Termin 3. Luft in Bewegung versetzen (und dabei
verschoben. Dinge durch die Luft bewegen): Draußen
씰 bit|ten [btn], bittet, bat, hat gebeten: bläst ein eisiger Wind. x Der Wind blies
 formulieren: Ich muss erst
eine Bitte mir Sand in die Augen.
99 blass – blitzen

씰 blass [blas], blasser / blässer, am blassesten: ben x Ich bleibe dabei (bei der Meinung),
1. ohne die natürliche, gesunde Farbe: dass er lügt.
blasse Haut haben x vor Schreck blass bleich [blaic], bleicher, am bleichsten:
werden.
2. schwach (mit viel Weiß gemischt): ein
¸ Sie sah schrecklich bleich
sehr blass:
aus. x Er wurde bleich vor Angst.
M
B
blasses Blau / Gelb / Grün x nur noch
eine blasse Erinnerung an etwas haben.
씰 der Blei|stift [blaitft], des Bleistift[e]s, die
Bleistifte: M
씰 das Blatt [blat], des Blatt[e]s, die Blätter Stift mit grauer Mine zum Schreiben und
[blt]: Zeichnen: Ich habe immer Bleistift und
1. f lacher, meist grüner Teil einer Radiergummi zum Zeichnen dabei.
Pf lanze: Es wird Herbst, die ersten 씰 der Blick [blk], des Blick[e]s, die Blicke:
Bäume verlieren schon ihre Blätter. 1. Vorgang, die Augen auf ein Ziel zu
2. 〈Plural mit Zahlen auch: Blatt〉 Stück richten: Das erkennt man ja auf den ers-
Papier in der Größe, wie es verkauft ten Blick! x Sie warf einen kurzen Blick
wird: seinen Namen auf ein Blatt Papier auf die Uhr / ins Buch. x Ich wich seinem
schreiben x zwei Blätter aus dem Block prüfenden Blick aus.
reißen x 500 Blatt Papier. 2. 〈ohne Plural〉 Ausdruck der Augen: Ihr
3. Zeitung: Die großen Blätter haben aus- Blick war offen und freundlich.
führlich über die Ereignisse berichtet. 3. 〈ohne Plural〉 Aussicht: Von meinem
blät|tern [bltn], blättert, blätterte, hat Zimmer aus hat man einen schönen
geblättert: Blick auf die Berge.
die Seiten f lüchtig ansehen und nur Teile bli|cken [blkn], blickt, blickte, hat geblickt:
lesen: Während ich wartete, blätterte ich 1. die Augen auf ein Ziel richten; sehen,
in einer Zeitschrift. schauen: auf die Uhr / aus dem Fenster /
씰 blau [blau], blauer, am blau[e]sten: zu Boden blicken x Er blickte ängstlich
1. wie die Farbe des Himmels, wenn die um sich.
Sonne scheint: blaue Augen haben x ein 2. einen bestimmten Ausdruck im Gesicht
Kleid in leuchtendem Blau. haben: Warum blickst du so finster?
2. * blau sein (umgangssprachlich): 3. * sich blicken lassen: an einen Ort
betrunken sein: Am Ende der Party war kommen: Lass dich hier ja nie wieder bli-
er total blau. cken! x Hat er sich eigentlich in letzter
das Blech [blc], des Blech[e]s, die Bleche: Zeit mal bei euch blicken lassen?
1. dünnes,¸f laches Stück Metall: Das 씰 blind [blnt]:
Auto hat ein paar Beulen im Blech. 1. nicht sehen könnend: Er ist auf dem
2. Stück Blech, auf dem man zum Bei- linken Auge blind. x Katzen werden
spiel Kuchen backen kann: die Pizza auf blind geboren.
ein Blech legen x Wir haben heute 2. ohne Vernunft: blindes Vertrauen x
schon drei Bleche (voll) Plätzchen geba- Blind vor Eifersucht zerstörte er ihre
cken. Beziehung.
씰 blei|ben [blaibn], bleibt, blieb, ist geblieben: 씰 der Blitz [blts], des Blitzes, die Blitze:
nicht verlassen: Bleib doch
1. einen Ort Licht am Himmel bei Gewit-
kurzes, helles
noch ein bisschen bei mir. x Bleibt das ter: Der Baum wurde vom Blitz getrof-
Boot hier oder nehmen wir es mit? x Du fen. x Das Haus brannte ab, nachdem ein
solltest heute lieber im Bett bleiben. x Blitz eingeschlagen hatte.; * wie der Blitz
Wo bleiben denn die Kinder so lange? (umgangssprachlich): sehr schnell: Die
(Warum kommen sie so lange nicht?). Kinder waren wie der Blitz verschwun-
2. einen Zustand oder eine Position, Hal- den.; * wie ein Blitz aus heiterem Him-
tung nicht ändern: gesund / wach / am mel: so überraschend, dass man nicht
Leben bleiben x Du kannst ruhig liegen / darauf vorbereitet ist: Die Kündigung
sitzen bleiben. x Das Schwimmbad bleibt kam wie ein Blitz aus heiterem Himmel.
heute geschlossen. x Es bleibt dir über- 씰 blit|zen [bltsn], blitzt, blitzte, hat geblitzt:
lassen, was du tun willst.  als Blitz zu sehen sein: Bei
1. 〈es blitzt〉
3. (weiter) vorhanden sein oder existie- dem Gewitter heute hat es ganz oft
ren: Uns bleibt nur noch wenig Zeit. x geblitzt.
Nachdem du so fleißig warst, bleibt nicht 2. kurz im Licht glänzen: Die Küche
mehr viel zu tun. blitzte vor Sauberkeit. x Sie erzählte mit
4. etwas nicht ändern oder aufgeben: bei vor Begeisterung blitzenden Augen von
seiner Meinung / seinem Entschluss blei- der Fahrt.
Block – Boden 100

3. fotografieren, wer zu schnell fährt: An Pass bloß auf, dass das keiner merkt! x
dieser Straße wird oft / wurde ich schon Wo sind bloß meine Schlüssel?
einmal geblitzt. 씰 blü|hen [bly n], blüht, blühte, hat geblüht:
der Block [bl k], des Block[e]s, die Blocks 1. Blüten haben: gelb blühende Tulpen x
oder Blöcke [blœk ]: Der Apfelbaum blüht schon.
1. 〈Plural nur: Blöcke〉 hartes Stück mit 2. sich gut entwickeln: Das Geschäft
Kanten: ein Block aus Beton x Blöcke aus blüht! x Das Kind hat eine blühende Fan-
dem Eis schneiden. tasie.
2. Gruppe von Häusern in einer Stadt, 씰 die Blu|me [blum ], der Blume, die Blumen:
die ein Viereck bilden: Ich gehe noch mit 1. kleine Pf lanze mit auffallenden Blü-
dem Hund einmal um den Block. ten: Die Wiese war voller Blumen.
3. Blätter Papier, die an einer Kante mit- 2. Blüte mit Stiel: Blumen pflücken x Er
einander verbunden sind und die man schenkte ihr einen Strauß Blumen zum
einzeln abreißen kann: ein karierter Geburtstag.
Block x ein Block für Notizen. 씰 die Blu|se [bluz ], der Bluse, die Blusen:
4. 〈Plural meist: Blöcke〉 Gruppe: ein kon- eine Art Hemd für Frauen: Sie kam in
servativer Block im Europaparlament. Rock und Bluse.
blo|ckie|ren [bl kir n], blockiert, blo- 씰 das Blut [blut], des Blut[e]s:
ckierte, hat blockiert: rote Flüssigkeit, die durch den Körper
durch Hindernisse sperren: Demonstran- f ließt: Sie hat bei dem Unfall viel Blut
ten blockierten die Gleise. x Unser Weg verloren. x Der Arzt nahm ihm Blut ab,
war durch eine Lawine blockiert. um es auf Drogen zu testen.
blöd [bløt], blö|de [blød ], blöder, am blö- der Blut|druck [blutdr k], des Blut-
desten (umgangssprachlich): druck[e]s:
dumm: ein blöder Fehler x Zu blöd, dass Kraft, mit der das Blut auf die Adern
es jetzt regnet! x Jetzt stell dich doch drückt: hohen / niedrigen Blutdruck
nicht so blöd an! haben x Im Krankenhaus wurde bei mir
der Blöd|sinn [bløtzn], des Blödsinn[e]s täglich der Blutdruck gemessen.
(umgangssprachlich abwertend): die Blü|te [blyt ], der Blüte, die Blüten:
sinnlose Worte oder Taten; Unsinn: 1. bunter Teil einer Pf lanze, aus dem
Mach / Red keinen Blödsinn! x Ich halte später die Frucht entsteht: Rosen mit
diese Reform für völligen Blödsinn. weißen Blüten x Bienen summten um
씰 das oder der Blog [bl ], des Blogs, die Blogs: die Blüten des Apfelbaums.
Seite im Internet, auf der man über 2. 〈ohne Plural〉 Zeit oder Vorgang des
etwas berichtet, die ständig durch Kom- Blühens: Die Blüte der Apfelbäume ist
mentare oder Notizen erweitert wird und bereits vorbei. x Die Rosen stehen noch
öffentlich ist: sein eigenes / seinen eige- in voller Blüte.
nen Blog führen. 3. 〈ohne Plural〉 hoher Stand der Entwick-
씰 blog|gen [bl n], bloggt, bloggte, hat lung: eine Zeit der wirtschaftlichen Blüte.
gebloggt:  씰 blu|ten [blutn], blutet, blutete, hat geblutet:
an einem Blog [mit]schreiben: Sie bloggt 
1. Blut verlieren: eine stark blutende
über die aktuellen Ereignisse in ihrer Wunde x Sie blutete an der Hand / aus
Heimat. der Nase.
씰 blond [bl nt], blonder, am blondesten: 2. (umgangssprachlich) viel Geld zahlen:
(von Haaren) hell; gelb oder in der Farbe Für den Urlaub mussten wir ganz schön
von Gold: Sie ist blond / hat blondes bluten.
Haar. blu|tig [blutc], blutiger, am blutigsten:
씰 bloß [blos]: 1. mit Blut¸bedeckt: ein blutiger Verband.
1. ohne schützende Schicht oder Klei- 2. so, dass Menschen verletzt oder getö-
dung: auf dem bloßen Boden schlafen x tet werden: Es kam zu blutigen Unruhen
mit bloßen Füßen. in der Hauptstadt.
2. nichts anderes als: Der bloße Verdacht 씰 der Bo|den [bodn], des Bodens, die Böden
reicht nicht, wir brauchen Beweise. x [bødn]: 
Keine Angst, ich bin es bloß! 1. obere Schicht der Erde: fruchtbarer
3. (umgangssprachlich) nur: Das kostet Boden x ein Loch in den Boden graben.
bloß fünf Euro. x Wir haben bloß bis 2. Fläche, auf der man geht und steht: Sie
morgen Zeit. ließ das Glas zu Boden fallen. x Er hob
4. verstärkt Aufforderungen und Fragen: einen Stein vom Boden auf.
101 Bogen – boxen

3. untere Fläche von etwas: zum Boden kleines Fahrzeug, in dem man sich über
des Meeres sinken x Am Boden der das Wasser bewegt: Wir ruderten / segel-
Schachtel lag ein Brief. ten mit einem Boot über den See. x Er
씰 der Bo|gen [bon], des Bogens, die Bogen
oder (besonders süddeutsch, österrei-
stieg aus und zog das Boot an Land.
der Bord|stein [b rttain], des Bordstein[e]s,
M
B
chisch und schweizerisch) Bögen
[bøn]:

die Bordsteine:
Kante aus Steinen, die den Bürgersteig M
1. Bewegung oder Form, die wie ein Teil von der Straße trennt: Er stieß mit dem
eines Kreises aussieht: ein Tor mit einem Reifen gegen den Bordstein.
hohen Bogen x Das Pferd machte einen bor|gen [b rn], borgt, borgte, hat geborgt:
Bogen um das Hindernis. x Der Ball flog 
1. vorübergehend benutzen lassen:
im hohen Bogen über den Zaun. Kannst du mir mal deine Schere / zehn
2. Waffe aus einem gebogenen Stab, mit Euro borgen?
der man Pfeile schießt: mit Pfeil und 2. 〈+ sich〉 vorübergehend benutzen dür-
Bogen schießen / auf die Jagd gehen. fen: Ich habe mir für den Umzug ihr Auto
3. großes Blatt Papier: ein Bogen geborgt. x Kann ich mir eine Briefmarke
Geschenkpapier. bei / von dir borgen?
씰 die Boh|ne [bon ], der Bohne, die Bohnen: die Bör|se [bœrz ], der Börse, die Börsen:
1. Pf lanze, deren schmale, meist grüne 1. Markt, an dem zum Beispiel mit Geld
Früchte oder Samen als Gemüse geges- und Anteilen von Firmen gehandelt
sen werden: Bohnen anbauen. wird: Der Preis für Gold an der Börse ist
2. als Gemüse verwendete Früchte oder gestiegen.
Samen dieser Pf lanze: eine Suppe mit 2. kleine Tasche für Geld zum Mitneh-
grünen / dicken Bohnen. men; Geldbeutel: Sie holte eine Münze
boh|ren [bor n], bohrt, bohrte, hat gebohrt: aus ihrer Börse und gab sie dem Bettler.
1. durch drehende Bewegung herstellen: 씰 bö|se [bøz ], böser, am bösesten:
einen Brunnen bohren x ein Loch in die 1. moralisch schlecht: Das geschah nicht
Wand bohren. mit böser Absicht. x Er hat in seinem
2. durch Bohren nach etwas suchen: Leben viel Böses getan.
nach Erdöl / Wasser bohren. 2. unangenehm oder schlimm: eine böse
3. in etwas drücken (und ein Loch entste- berraschung erleben x Er hat sich bei
hen lassen): [mit dem Finger] in der Nase dem Sturz böse verletzt.
bohren x Der Pfeil bohrte sich in ihr 3. (umgangssprachlich) voll Ärger;
Bein. wütend: Bist du noch böse auf mich / mit
der Boh|rer [bor], des Bohrers, die Bohrer: mir? x Ich kann ihm nie lange böse
Werkzeug, mit dem man Löcher bohrt: sein. x Guck doch nicht so böse!
Er machte mit dem Bohrer Löcher in das 씰 die Bot|schaft [botaft], der Botschaft, die
Brett. x Der Zahnarzt griff zum Bohrer. Botschaften:
die Bom|be [b mb ], der Bombe, die Bom- 1. Nachricht, die eine Person einer ande-
ben: ren mitteilt: Hat sie keine Botschaft für
Gegenstand, der explodieren und mich hinterlassen?
dadurch [großen] Schaden verursachen 2. Behörde mit einem Büro im Ausland: bei
soll: Im Krieg wurde das Haus durch eine der amerikanischen Botschaft in Frankfurt
Bombe zerstört. x Terroristen haben im ein Visum für die USA beantragen.
Bahnhof eine Bombe gelegt. x Die Nach- die Box [b ks], der Box, die Boxen:
richt schlug ein wie eine Bombe (sorgte 1. Behälter (mit Deckel), besonders aus
für große Aufregung). Plastik: Sie hatten eine Box mit belegten
der Bon [b
], [bõ], des Bons, die Bons: Broten dabei. x Die Kinder haben eine
Zettel, der als Gutschein oder Quittung große Box voller Spielzeugautos.
dient: Heb den Bon gut auf, falls du das 2. einzelner Lautsprecher: ein CD-Player
Gerät umtauschen willst. x Jeder von uns mit großen Boxen.
bekam einen Bon für ein Getränk. bo|xen [b ksn], boxt, boxte, hat geboxt:
der oder das Bon|bon [b
b
], des Bon-  mit den Fäusten kämpfen:
1. als Sport
bons, die Bonbons: gegen jemanden boxen x die Weltmeis-
kleine Süßigkeit zum Lutschen: eine Tüte terschaft im Boxen.
Bonbons x ein Bonbon gegen Halsweh 2. mit der Faust schlagen oder stoßen: Er
lutschen. boxte mich / mir zur Begrüßung in die
씰 das Boot [bot], des Boot[e]s, die Boote: Seite.
Branche – breit 102

die Bran|che [brã ], der Branche, die Bran- 씰 braun [braun], brauner, am braunsten:
chen: von der Farbe von Holz und Erde: braune
Bereich der Wirtschaft: In welcher Bran- Augen / Haare haben x Du bist ja so
che sind Sie tätig? braun, warst du im Urlaub?; * braun
der Brand [brant], des Brand[e]s, die Brände gebrannt: in der Sonne braun geworden:
[brnd ]: braun gebrannt aus dem Urlaub kom-
großes Feuer, das etwas zerstört: In der men.
Schule brach ein Brand aus.; * etwas in die Braut [braut], der Braut, die Bräute
Brand stecken / setzen: einen Brand [br yt ]:
verursachen: Eine weggeworfene Ziga- Frau kurz vor oder am Tag der Hochzeit:
rette setzte die Scheune in Brand. x Er eine Braut im weißen Kleid.
drohte damit, den Wald in Brand zu ste- der Bräu|ti|gam [br ytam], des Bräuti-
cken.
gams, die Bräutigame:
씰 bra|ten [bratn], brät, briet, hat gebraten: Mann kurz vor oder am Tag der Hoch-
1. im Ofen oder in der Pfanne braun und zeit: Der Bräutigam hatte die Ringe ver-
gar werden lassen: Sie briet sich zum gessen.
Frühstück zwei Spiegeleier. brav [braf], braver, am bravsten:
2. in Fett braun und gar werden: Die sich so verhaltend, wie es die Erwachse-
Gans muss noch eine Stunde braten. nen wünschen: ein braves Kind x Sei
씰 der Bra|ten [bratn], des Bratens, die Braten: schön brav bei der Oma! x Er räumte

großes Stück Fleisch, das im Ofen gebra- brav sein Zimmer auf.
ten wird oder wurde: den Braten in den bra|vo [bravo]:
Ofen schieben x Schneidest du mir noch wird verwendet, um Anerkennung aus-
eine Scheibe von dem Braten ab? zudrücken: Bravo, gut gespielt!
die Brat|kar|tof|fel [bratkart fl], der Brat- die BRD [be|rde], der BRD:
kartoffel, die Bratkartoffeln 〈meist im Abkürzung von: Bundesrepublik
Plural〉: Deutschland: sowohl in der BRD als auch
in Scheiben geschnittene Kartoffel, die in in der DDR.
der Pfanne gebraten wird: Bratkartoffeln 씰 bre|chen [brcn], bricht, brach, gebrochen:
mit Spiegelei essen. ¸  Druck oder Gewalt in Stü-
1. 〈ist〉 durch
die Brat|pfan|ne [bratpfan ], der Brat- cke getrennt werden: Der Ast brach unter

pfanne, die Bratpfannen: ihrem Gewicht. x Das Glas brach in tau-
f laches Gefäß aus Metall zum Braten: Er send Stücke.
stellte eine Bratpfanne auf den Herd und 2. 〈hat〉 durch Druck oder Gewalt in Stü-
gab Fett hinein. cke trennen: einen Ast in zwei Teile /
씰 brau|chen [brauxn], braucht, brauchte, hat vom Baum brechen.
gebraucht:  3. 〈hat〉 einen Unfall haben, bei dem ein
1. für einen Zweck haben müssen oder Knochen bricht: Ich habe mir beim Ski-
voraussetzen: Die Pflanzen brauchen fahren ein Bein gebrochen.
dringend Wasser. x Es braucht viel 4. 〈hat〉 ein Hindernis überwinden: einen
Geduld, das zu lernen. Rekord brechen (verbessern) x jemandes
2. verwenden: Das kann ich gut brau- Widerstand brechen.
chen. x Ich habe zwei Stunden / drei 5. 〈hat〉 sich nicht an etwas halten: sein
Meter Stoff dafür gebraucht. Versprechen / einen Vertrag brechen x
3. verbrauchen: Das Auto braucht zu viel Endlich brach er sein Schweigen ( fing zu
Benzin. reden an). ; * sein Wort brechen: ein
4. 〈mit Infinitiv mit »zu«; verneint oder gegebenes Versprechen nicht halten.
eingeschränkt〉 müssen: Wenn du was 6. 〈hat〉 nichts mehr mit einer Person,
wissen willst, brauchst du mich nur zu Sache zu tun haben wollen: mit seiner
fragen. x Das hättest du doch nicht zu Familie / einer Gewohnheit / einer Tradi-
tun brauchen! tion brechen.
die Braue [brau ], der Braue, die Brauen: 7. 〈hat〉 erbrechen: Ihr wurde schlecht

schmaler Streifen Haare über dem Auge: und sie musste brechen.
Sie zog fragend die Brauen hoch. der Brei [brai], des Brei[e]s, die Breie:
die Brau|e|rei [brau rai], der Brauerei, die weiche, fast f lüssige Speise: das Baby mit
Brauereien: Brei füttern x einen Brei aus Milch,
Betrieb, in dem Bier hergestellt wird: Die Zucker und Grieß kochen.
Gaststätte gehört einer Brauerei. 씰 breit [brait], breiter, am breitesten:

103 Breite – bringen

1. mit großer Ausdehnung nach den Sei- schriftliche Mitteilung in einem


ten: ein breiter Fluss x Der Weg ist nicht Umschlag, die man mit der Post schickt:
breit genug, um nebeneinanderzugehen. Sie schrieb ihm einen langen Brief. x
2. mit der genannten Breite: ein zwei
Meter breites Bett.
Dein Brief ist wohl in der Post verloren
gegangen.
M
B
3. viele Menschen, Dinge betreffend: die
breite Masse (die meisten) x ein breites
씰 der Brief|kas|ten [brifkastn], des Briefkas-

tens, die Briefkästen [brifkstn ]:
 Karten
M
Publikum ansprechen x ein breites Ange- 1. Kasten, in den man Briefe und
bot. wirft, die die Post befördern soll: Der
씰 die Brei|te [brait ], der Breite, die Breiten: Briefkasten am Bahnhof wird täglich

seitliche Ausdehnung: Der Bach hat eine geleert.
Breite von zwei Metern. 2. Kasten am Eingang, in den der Brief-
씰 die Brem|se [brmz ], der Bremse, die träger die Post wirft: Mein Briefkasten
Bremsen: war wieder voller Reklame.
Teil eines Fahrzeugs, der dazu dient, 씰 die Brief|mar|ke [brifmark ], der Brief-
langsamer zu werden oder anzuhalten: marke, die Briefmarken:
auf die Bremse treten x Das Fahrrad kam kleines, buntes Stück Papier, das man
mit quietschenden Bremsen zum Stehen. auf Post klebt, um zu zahlen: Briefmar-
씰 brem|sen [brmzn], bremst, bremste, hat ken sammeln.
gebremst:  씰 die Brief|ta|sche [brifta ], der Brieftasche,
1. die Bremse(n) benutzen: Sie musste die Brieftaschen:
scharf bremsen. kleine, f lache Tasche für Geld, Ausweis,
2. bewirken, dass etwas langsamer wird: Führerschein und ähnliche Dinge: Der
eine Entwicklung bremsen. Dieb hat ihm die Brieftasche aus der
씰 bren|nen [brn n], brennt, brannte, hat Hose gestohlen.
gebrannt: 씰 der Brief|trä|ger [briftr], des Briefträ-
1. Flammen und Hitze produzieren (und gers, die Briefträger, die Brief|trä|ge|rin
dadurch zerstört werden): eine bren- [briftr rn], der Briefträgerin, die
nende Kerze / Zigarette x Im Kamin Briefträgerinnen:
brannte schon ein Feuer. x In der Schule Person, die die Post zu den Empfängern
hat es gestern gebrannt. x Nasses Holz bringt: Der Briefträger hat das Paket bei
brennt schlecht. den Nachbarn abgegeben.
2. eingeschaltet sein und leuchten: Lass 씰 der Brief|um|schlag [brif | m lak], des
das Licht brennen! Briefumschlag[e]s, die Briefumschläge
3. durch Hitze entstehen lassen: Er hat [brif| m l ]:
mir mit der Zigarette ein Loch in den Hülle aus Papier, in die man einen Brief
Ärmel gebrannt. steckt, den man mit der Post schickt: die
4. durch starke Hitze hart werden lassen: Adresse auf den Briefumschlag schrei-
Ziegel / Porzellan brennen x Gefäße aus ben.
gebranntem Ton. 씰 die Bril|le [brl ], der Brille, die Brillen:
5. 〈+ sich〉 sich durch Hitze oder Feuer Konstruktion mit zwei Gläsern, die man
verletzen: Ich habe mich an der heißen vor den Augen trägt, um besser sehen zu
Pfanne gebrannt. können: Er nahm seine Brille ab und
6. ein unangenehmes Gefühl verursa- putzte sie. x Zum Lesen brauche ich eine
chen: brennender Durst x Die scharfe Brille.
Soße brennt auf der Zunge. x Seine 씰 brin|gen [br
n], bringt, brachte, hat
Augen brannten vor Müdigkeit / von gebracht:
dem Rauch. 1. an einen anderen Ort schaffen: die
7. Daten auf Dauer darauf speichern: Sie Wäsche in den Keller bringen x Er
hat mir eine CD mit ihren Lieblingslie- brachte ihr das Frühstück ans Bett.
dern gebrannt. 2. mit einer Person an einen Ort fahren,
das Brett [brt], des Brett[e]s, die Bretter: gehen: die Kinder zur Schule bringen x
ein f laches, langes Stück Holz: Das Buch Er brachte sie nach dem Kino noch nach
steht auf dem obersten Brett des Regals. Hause.
die Bre|zel [bretsl], der Brezel, die Brezeln: 3. dafür sorgen, dass eine Person, Sache
meist salziges Gebäck
 mit der Form einer an einen Ort kommt: ein neues Produkt
Schlinge: eine Brezel essen. auf den Markt bringen x Dafür bringe ich
씰 der Brief [brif], des Brief[e]s, die Briefe: ihn vor Gericht / ins Gefängnis!
Bronze – brummen 104

4. bewirken, dass eine Person, Sache in der Bruch [br x], des Bruch[e]s, die Brüche
eine Situation oder einen Zustand [brc ]:
kommt: Du bringst uns alle in Gefahr! x ¸
1. Vorgang, bei dem etwas in Stücke
Seine Worte brachten sie zum Lachen / bricht: Beim Bruch der Leitung trat Gas
Weinen. x Ich muss erst noch diese Arbeit aus.; * in die Brüche / zu Bruch gehen:
zu Ende bringen.; * etwas hinter sich zerbrechen: Bei der Explosion gingen
bringen (umgangssprachlich): etwas zahlreiche Fenster zu Bruch. x Ich will
Schwieriges oder Unangenehmes bewälti- nicht, dass unsere Freundschaft deswe-
gen: Komm, bringen wir die Arbeit hinter gen in die Brüche geht.
uns!; * es nicht über sich bringen: sich 2. Verletzung, bei der ein Knochen bricht:
nicht entschließen können: Er brachte es Sie erlitt einen Bruch des Handgelenks. x
nicht über sich, das Huhn zu schlachten. Der Bruch ist gut verheilt.
5. im Leben oder Beruf ein Ziel errei- 3. Vorgang, bei dem sich eine Person
chen: Du wirst es im Leben noch weit nicht an etwas hält: Das ist ein Bruch
bringen. x Sie hat es zu Ruhm / zu einem unseres Vertrages!
Vermögen / zu nichts gebracht. 4. plötzliches Ende einer Beziehung: Er
6. ( für eine Person) zur Folge oder als hat nie erklärt, wie es zum Bruch mit sei-
Ergebnis haben: Lass das, das bringt nur nen Eltern kam.
Ärger. x Und was hat dir das Ganze jetzt 5. durch einen waagerechten oder schrä-
gebracht? gen Strich getrennte Zahlen, die zusam-
7. bewirken, dass eine Person etwas ver- men einen Teil eines Ganzen darstellen:
liert oder nicht bekommt: Bring die Kin- mit Brüchen rechnen.
der nicht um den Spaß! x Die Sorgen 씰 die Brü|cke [brk ], der Brücke, die Brü-
brachten ihn um den Schlaf. cken:
8. veröffentlichen, senden oder vorfüh- Bauwerk, das den Verkehr über ein Hin-
ren: Die Zeitung brachte neulich einen dernis führt: eine Brücke über den Fluss
Bericht darüber. x Den Film haben sie bauen x Ein paar Obdachlose schliefen
doch erst letzte Woche im Fernsehen unter der Brücke.
gebracht! 씰 der Bru|der [brud], des Bruders, die Brü-
die Bron|ze [brõs ], der Bronze: der [bryd]:
1. braunes Metall: Schmuck aus Bronze. männliche Person mit denselben Eltern:
2. Medaille aus Bronze, die man für den Peter ist mein kleiner ( jüngerer) Bru-
dritten Platz bekommt: Die deutsche der. x Sie hat drei Brüder und eine
Mannschaft holte (gewann) Bronze. Schwester.
씰 die Bro|schü|re [br yr ], der Broschüre, die die Brü|he [bry ], der Brühe, die Brühen:
Broschüren: 1. Wasser, in dem man Fleisch und, oder
Heft, das über ein Thema informiert oder Gemüse gekocht hat: aus der Brühe eine
für etwas wirbt: Im Wartezimmer lagen Nudelsuppe machen x eine Tasse heiße
Broschüren über gesunde Ernährung Brühe trinken.
aus. 2. (abwertend) schmutziges Wasser: Das
씰 das Brot [brot], des Brot[e]s, die Brote: Wasser im Hafen ist eine stinkende,
1. Gebäck aus Mehl, Wasser und Salz: trübe Brühe.
zwei Brote kaufen x Zum Frühstück gibt brül|len [brl n], brüllt, brüllte, hat gebrüllt:
es bei uns immer Brot. x Er schnitt sich 1. laut schreien: vor Schmerzen / Wut
eine Scheibe (vom) Brot ab. brüllen x Du brauchst nicht so zu brül-
2. eine (belegte) Scheibe Brot: ein Brot len, ich höre dich ganz gut. x Der Trainer
mit Käse / Wurst essen x den Kindern brüllte Anweisungen über den Platz.
Brote für die Schule machen. 2. laute Töne von sich geben: Das Vieh
씰 das Bröt|chen [brøtc n], des Brötchens, die brüllte vor Durst. x Man konnte einen
Brötchen: ¸ Löwen brüllen hören.
kleines, helles Gebäck aus Mehl, Wasser brum|men [br m n], brummt, brummte,
und Salz; Semmel: frische Brötchen fürs hat gebrummt:
Frühstück holen x ein Brötchen mit Mar- 1. einen gleichmäßigen, tiefen Ton pro-
melade essen. duzieren: Der Bär / Kühlschrank
씰 das Bröt|li [brøtli], des Brötlis, die Brötli brummte. x das Brummen der Käfer /
(schweizerisch): Motoren.
Brötchen: Ich hol noch schnell ein paar 2. mit tiefer Stimme leise singen oder
Brötli. undeutlich sprechen: ein Lied brum-
105 Brunnen – Bügel

men x Er brummte etwas Unverständli- 씰 der Buch|sta|be [buxtab ], des Buchsta-


ches und ging. bens, die Buchstaben:
der Brun|nen [br n n], des Brunnens, die Zeichen einer Schrift, das einem Laut
Brunnen:
1. Stelle, an der man Wasser aus dem
entspricht: ein Wort mit vier Buchsta-
ben x Sie schrieb ihren Namen in großen
M
B
Boden holt: Wasser vom Brunnen holen.
2. Anlage mit ständig f ließendem Wasser:
Buchstaben an die Tafel.
씰 buch|sta|bie|ren [buxtabir n], buchsta-
M
Sie saßen am Brunnen vor dem Rathaus. biert, buchstabierte, hat buchstabiert:
씰 die Brust [br st], der Brust, die Brüste die Buchstaben eines Wortes der Reihe
[brst ]: nach einzeln nennen: Könntest du mir
1. Teil des Körpers zwischen Hals und bitte buchstabieren, wie man das
Bauch: Das Herz schlug heftig in ihrer schreibt?
Brust. x Das Kind drückte die Puppe an die Bu|chung [bux
], der Buchung, die
seine Brust. Buchungen:
2. die beiden oder eines der beiden das Buchen: Bei früher Buchung gibt es
Organe der Frau, die Milch produzieren fünf Prozent Preisnachlass.
können: ein Kleid, das die Brust betont x bü|cken [bkn] 〈+ sich〉, bückt sich, bückte
Sie hat große Brüste. x Ihre linke Brust  gebückt:
sich, hat sich
ist größer als die rechte. den Oberkörper nach vorn beugen: Sie
bru|tal [brutal], brutaler, am brutalsten: bückte sich nach dem Brief, der auf den
Gewalt oder Kraft rücksichtslos einset- Boden gefallen war. x Die Tür war so
zend: ein brutaler Mensch x jemanden niedrig, dass ich mich bücken musste.
brutal misshandeln. bud|deln [b dln], buddelt, buddelte, hat
brut|to [br to]: 
gebuddelt (umgangssprachlich):
insgesamt, ohne Dinge wie Verpackung graben: Der Hund buddelt Löcher im
oder Steuern abzuziehen: Die Dose Boh- Garten. x Die Kinder buddelten eifrig im
nen wiegt brutto 250 Gramm. x Wie viel Sand.
verdienst du monatlich brutto? der Bud|dhis|mus [b dsm s], des Buddhis-
씰 der Bub [bup], des Buben, die Buben (süd- mus:
deutsch, österreichisch, schweizerisch): Religion, in der es keinen Gott gibt: Die
männliches Kind; Junge: Ist das Baby ein meisten Anhänger des Buddhismus
Bub oder ein Mädchen? leben in Asien.
씰 das Buch [bux], des Buch[e]s, die Bücher das Bud|get [byde], des Budgets, die Bud-
[byc]: gets:
viele,¸miteinander verbundene Seiten mit 1. Plan für die öffentlichen Einnahmen
einem gedruckten Text: Er las ein span- und Ausgaben; Haushalt: ein Budget für
nendes Buch. x Sie sitzt in ihrem Zim- das nächste Jahr aufstellen.
mer über ihren Büchern und lernt. 2. Geld, das für einen Zweck zur Verfü-
씰 bu|chen [buxn], bucht, buchte, hat gebucht: gung steht: Dafür reicht unser Budget lei-
reservierenlassen: Habt ihr euren Urlaub der nicht.
schon gebucht? x Ich habe Ihnen Plätze büf|feln [bfln], büffelt, büffelte, hat gebüf-
auf dem nächsten Flug nach Paris 
felt (umgangssprachlich):
gebucht. ( für eine Prüfung) intensiv lernen: Ich
die Bü|che|rei [byc rai], der Bücherei, die muss dringend Vokabeln / (für) Physik
Büchereien: ¸ büffeln.
öffentliche Bibliothek: Die Bücherei in 씰 das Buf|fet [bfe], des Buffets, die Buffets:
unserer Gemeinde ist in den Sommerfe- 1. verschiedene Speisen auf einem langen
rien geschlossen. Tisch, von denen man sich selbst holt,
씰 die Buch|hand|lung [buxhandl
], der was man essen will: ein kaltes / warmes
Buchhandlung, die Buchhandlungen: Buffet (mit kalten / warmen Speisen) x
Geschäft, in dem Bücher verkauft wer- Das Frühstück gibt es im Hotel als Buffet.
den: Ich habe mir das Buch in der Buch- 2. Schrank für Geschirr und Gläser: ein
handlung bestellt. Buffet mit Glastüren.
씰 die Büch|se [bks ], der Büchse, die Büch- der Bü|gel [byl], des Bügels, die Bügel:
sen: 
1. kleiner Gegenstand mit einem Haken,
kleiner Behälter mit Deckel, besonders auf den man Kleidung hängt: Sie hängte
für Konserven: eine Büchse Fisch / Pfirsi- das Kleid auf einem Bügel in den
che aufmachen. Schrank.
Bügeleisen – Bundesrätin 106

2. am Ende gebogene Stange, mit der kel, die erste Bundeskanzlerin der Bun-
eine Brille auf dem Ohr liegt: Bei meiner desrepublik Deutschland.
Brille ist ein Bügel abgebrochen. 씰 das Bun|des|land [b nd slant], des Bundes-
das Bü|gel|ei|sen [byl|aizn], des Bügel- land[e]s, die Bundesländer [b nd s-
 
eisens, die Bügeleisen: lnd]:
elektrisches Gerät, das man mit einer einzelner Staat eines Bundesstaates: In
heißen Fläche auf Wäsche drückt, um sie einigen Bundesländern sind bereits
glatt zu machen: sich am Bügeleisen ver- Schulferien. x Bayern ist das größte Bun-
brennen. desland Deutschlands.
bü|geln [byln], bügelt, bügelte, hat gebü- die Bun|des|li|ga [b nd slia], der Bundes-
gelt:  liga, die Bundesligen [b nd slin]:
(Wäsche) mit dem Bügeleisen glatt Gruppe der besten Vereine, die in 
machen: Bügelst du die Handtücher? x Deutschland oder Österreich um die
Ich muss heute noch bügeln. Meisterschaft kämpfen: Welcher Fuß-
씰 die Büh|ne [byn ], der Bühne, die Bühnen: ballverein ist schon am längsten in der
erhöhte Fläche, auf der Schauspieler Bundesliga?
oder Musiker vor einem Publikum spie- der Bun|des|mi|nis|ter [b nd sminst], des
len: Wir saßen in der ersten Reihe, direkt Bundesministers, die Bundesminister, die
vor der Bühne. Bun|des|mi|nis|te|rin [b nd sminst -
bum|meln [b mln], bummelt, bummelte, rn], der Bundesministerin, die Bundes-
gebummelt:  ministerinnen:
1. 〈ist〉 (umgangssprachlich) in der Stadt Mitglied der Bundesregierung: der neue
spazieren gehen und Geschäfte ansehen: Bundesminister für Wirtschaft und
Wir sind noch durch die Fußgängerzone Arbeit.
gebummelt. x Wollen wir ein bisschen das Bun|des|mi|nis|te|ri|um [b nd smins-
bummeln gehen? teri m], des Bundesministeriums, die
2. 〈hat〉 (umgangssprachlich abwertend) 
Bundesministerien [b nd smins-
sich nicht bemühen, schnell fertig zu teri n]:
werden: Nachdem er gestern so gebum- 
Behörde, die ein Mitglied der Bundesre-
melt hat, muss er sich heute sehr beeilen. gierung leitet: eine Broschüre des Bun-
씰 der 1Bund [b nt], des Bundes, die Bünde desministeriums für Bildung und For-
[bynd ]: schung.
1. Gruppe, die einen Vertrag über 씰 der Bun|des|prä|si|dent [b nd sprzidnt],
gemeinsames Handeln geschlossen hat; des Bundespräsidenten, die Bundespräsi-
Vereinigung: einem Bund beitreten x Wir denten, die Bun|des|prä|si|den|tin [b n-
schlossen einen feierlichen Bund, dass d sprzidntn], der Bundespräsidentin,
wir nie heiraten würden. die Bundespräsidentinnen:
2. 〈ohne Plural〉 der gesamte Bundesstaat 1. Person, die eine Bundesrepublik reprä-
im Gegensatz zu den einzelnen Bundes- sentiert: Theodor Heuss war der erste
ländern: Einen Teil der Kosten über- deutsche Bundespräsident.
nimmt der Bund, den Rest die Länder. 2. Person, die die Regierung der Schweiz
3. 〈ohne Plural〉 (umgangssprachlich) vertritt: die Schweizer Bundespräsiden-
Bundeswehr: Er musste nach der Schule tin auf Besuch in Deutschland.
zum Bund. 씰 der Bun|des|rat [b nd srat], des Bundes-
4. oberer, fester Rand bei Hosen und rat[e]s, die Bundesräte [b nd srt ]:
Röcken: Der Rock ist mir am Bund zu eng. 1. 〈ohne Plural〉 Vertretung der Bundes-
das oder der 2Bund [b nt], des Bund[e]s, die länder Deutschlands, Österreichs: Der
Bunde: Bundestag hat mit Zustimmung des
Dinge, die mit einem Band oder Draht Bundesrates das folgende Gesetz erlas-
zusammengefasst sind: ein Bund Radies- sen.
chen / Stroh. 2. 〈ohne Plural〉 Regierung der Schweiz:
씰 der Bun|des|kanz|ler [b nd skantsl], des die Wahlen zum Schweizerischen Bun-

Bundeskanzlers, die Bundeskanzler, die desrat.
Bun|des|kanz|le|rin [b nd skantsl rn], 3. [männliches] Mitglied des Bundesra-

der Bundeskanzlerin, die Bundeskanzle- tes in Österreich oder in der Schweiz:
rinnen: Der Bundesrat sagte im Interview, ...
Person, die die Regierung von Deutsch- 씰 die Bun|des|rä|tin [b nd srtn], der Bun-
land oder Österreich leitet: Angela Mer- desrätin, die Bundesrätinnen:
107 Bundesregierung – Büro

weibliches Mitglied des Bundesrates in Der Bundestag hat einen weiteren Aus-
Österreich und in der Schweiz: die neue landseinsatz der Bundeswehr beschlos-
Bundesrätin. sen.
씰 die Bun|des|re|gie|rung [b nd sreir
],
der Bundesregierung, die Bundesregie-
das Bünd|nis [bntns], des Bündnisses, die
Bündnisse:
M
B
rungen:
Regierung eines Bundesstaates wie
(Gruppe mit einem) Vertrag über
gemeinsames Handeln: Die beiden Par- M
Österreich oder Deutschland: ein Mit- teien schlossen ein Bündnis zur Bildung
glied der Bundesregierung. einer Koalition. x Die NATO ist ein mili-
씰 die Bun|des|re|pu|blik [b nd srepublik], tärisches Bündnis.
der Bundesrepublik: 씰 bunt [b nt], bunter, am buntesten:
Republik, die aus mehreren Bundeslän- 1. mit verschiedenen leuchtenden Far-
dern besteht: die Regierung der Bundes- ben: ein Buch mit bunten Bildern x bunt
republik Deutschland / Österreich. bemalte Ostereier.
씰 der Bun|des|staat [b nd stat], des Bun- 2. aus vielen verschiedenen Dingen: eine
desstaat[e]s, die Bundesstaaten: bunte Mischung x ein bunt gemischtes
1. Staat, der aus mehreren Ländern mit Programm.
eigener Regierung besteht: Die Schweiz der Bunt|stift [b nttft], des Buntstift[e]s,
ist ein Bundesstaat, dessen einzelne Län- die Buntstifte:
der »Kantone« heißen. Stift mit farbiger Mine zum Zeichnen:
2. einzelnes Land eines Bundesstaates: den Kinder ein paar Buntstifte zum
die 50 Bundesstaaten der USA x im Bun- Malen geben.
desstaat Ohio. 씰 die Burg [b rk], der Burg, die Burgen:
die Bun|des|stra|ße [b nd stras ], der sehr altes Gebäude mit dicken, hohen
Bundesstraße, die Bundesstraßen: Mauern und Türmen, die vor Feinden
große Straße für lange Strecken in schützen sollten: Entlang des Rheins
Deutschland oder Österreich: Stau auf sieht man sehr viele alte Burgen.
der Bundesstraße 12 (B 12) x Der Ver- 씰 der Bür|ger [br], des Bürgers, die Bürger,
kehr wurde von der Autobahn auf die die Bür|ge|rin [br rn], der Bürgerin,
Bundesstraße umgeleitet. die Bürgerinnen:
씰 der Bun|des|tag [b nd stak], des Bundes- Person, die in einer Gemeinde oder
tag[e]s: einem Staat lebt und dort wählen darf:
Parlament der Bundesrepublik Deutsch- Viele Bürger der Stadt hatten gegen den
land: eine Debatte im Bundestag x ein Bau der Straße protestiert.
Mitglied des Bundestags. die Bür|ger|ini|ti|a|ti|ve [br|initsiativ ],
씰 der Bun|des|tags|prä|si|dent [b nd s- 
der Bürgerinitiative, die Bürgerinitiati-
taksprzidnt], des Bundestagspräsi- ven:
denten, die Bundestagspräsidenten, die Gruppe von Bürgern, die sich gemeinsam
Bun|des|tags|prä|si|den|tin [b nd s- für ein bestimmtes Ziel einsetzen: Die
taksprzidntn], der Bundestagspräsi- neu gegründete Bürgerinitiative hat das
dentin, die Bundestagspräsidentinnen: Ziel, die geplante Müllverbrennungsan-
Person, die die Sitzungen des Bundes- lage zu verhindern.
tags leitet: Er wurde vom Bundestags- 씰 der Bür|ger|meis|ter [brmaist], des Bür-
präsidenten zur Ordnung gerufen
germeisters, die Bürgermeister, die Bür-
(ermahnt, sich an die Regeln zu hal- ger|meis|te|rin [brmaist rn], der
ten).
Bürgermeisterin, die Bürgermeisterin-
die Bun|des|ver|samm|lung [b nd sfzam- nen:
l
], der Bundesversammlung:  gewählte Person, die die Verwaltung
1. Gruppe von Mitgliedern des Bundes- einer Gemeinde leitet: die Kandidaten
tags und Vertretern der deutschen Bun- für das Amt des Bürgermeisters.
desländer: Der Bundespräsident wird der Bür|ger|steig [brtaik], des Bürger-
von der Bundesversammlung gewählt.
steig[e]s, die Bürgersteige:
2. Parlament der Schweiz: Die Bundes- erhöhter Weg für Fußgänger an der Seite
versammlung wählt die Mitglieder der einer Straße: Kleine Kinder dürfen auf
Schweizer Regierung. dem Bürgersteig Rad fahren.
die Bun|des|wehr [b nd sve], der Bun- 씰 das Bü|ro [byro], des Büros, die Büros:
deswehr:  Raum oder Räume zum Arbeiten an
Armee der Bundesrepublik Deutschland: Schreibtisch und Computer: Du sollst ins
Büroklammer – CD-ROM 108

Büro des Direktors kommen. x Musst du und Essen selbst holt: Treffen wir uns
morgen ins Büro oder hast du frei? nachher in der Cafeteria?
die Bü|ro|klam|mer [byroklam], der Büro- der Ca|mem|bert [kam mbe], des Camem-
klammer, die Büroklammern: berts, die Camemberts: 
Stück gebogener Draht, mit dem man ein französischer Käse mit einer Rinde
Papiere aneinander befestigen kann: Er aus weißem Schimmel: fetter / reifer /
klemmte den Zettel mit einer Büroklam- gebackener Camembert x ein Brot mit
mer an die Rechnung. Camembert.
씰 die Bürs|te [brst ], der Bürste, die Bürsten: der Ca|mi|on [kamiõ], des Camions, die
Gegenstand mit vielen kurzen, dicken 
Camions (schweizerisch):
Haaren oder Drähten zum Kämmen oder Lastkraftwagen.
Putzen: mit einer Bürste die Fingernägel 씰 das Camp [kmp], des Camps, die Camps:
reinigen x die Kartoffeln mit einer Bürste Anlage mit Zelten oder kleinen Häusern,
von Erde befreien. in denen man Urlaub machen kann
bürs|ten [brstn], bürstet, bürstete, hat (besonders für Kinder und Jugendliche):
gebürstet:  seine Ferien in / auf einem Camp ver-
1. mit der Bürste entfernen: die Haare bringen.
vom Anzug bürsten. 씰 cam|pen [kmpn], campt, campte, hat
2. mit einer Bürste bearbeiten: Bürste dir gecampt: 
doch mal die Haare / Fingernägel. [das Wochenende oder den Urlaub] in
씰 der Bus [b s], des Busses, die Busse: einem Zelt o. Ä. verbringen: an der
großes Auto mit Platz für viele Personen: Küste / in einer Bucht campen.
an der Haltestelle auf den Bus warten x das Cam|ping [kmp
], des Campings:
Die Kinder fahren jeden Morgen mit dem das Leben im Zelt oder in einem Wagen
Bus zur Schule. (besonders im Urlaub): In den Sommer-
der Busch [b ], des Busch[e]s, die Büsche ferien fahren wir meistens zum Camping
[b ]: nach Italien.
Pf lanze mit vielen Zweigen aus Holz, die der Cam|ping|platz [kmp
plats], des Cam-
kleiner ist als ein Baum; Strauch: Die pingplatzes, die Campingplätze [km-
Büsche am Rand des Feldes sind ein p
plts ]:
guter Schutz vor dem Wind. dem gegen Gebühr Camping
Platz, auf
der Bu|sen [buzn], des Busens, die Busen: gemacht werden darf: einen Stellplatz
 Frau: Sie hat einen gro-
die Brüste einer auf dem Campingplatz buchen x Der
ßen Busen. Campingplatz lag direkt am Meer.
씰 die But|ter [b t], der Butter: der Cap|puc|ci|no [kap tino], des Cappuc-
von der Milch getrenntes, festes Fett: ein
cino[s], die Cappuccino[s]:
Stück Butter kaufen x Butter aufs Brot heißes Getränk aus Kaffee und
streichen x etwas in Butter braten. geschäumter Milch: Zwei [Tassen] Cap-
das But|ter|brot [b tbrot], des Butter- puccino, bitte! x Die Cappuccinos waren
brot[e]s, die Butterbrote: nicht mehr heiß.
Scheibe Brot, auf die man Butter gestri- die CD [tsede], der CD, die CDs:
chen hat: Wir hatten Butterbrote mit Scheibe aus Kunststoff, auf der
1. kleine
Schinken und Käse dabei. Töne gespeichert sind: eine CD abspie-
len / hören x Sie wünschte sich eine CD
von Abba zum Geburtstag.
2. kurz für CD-ROM: eine CD brennen /
C ins Laufwerk legen x Sie suchte die CD
mit den Fotos vom letzten Urlaub.
씰 der CD-Play|er [tsedeple], des CD-Play-
씰 das Ca|fé [kafe], des Cafés, die Cafés:
ers, die CD-Player:
Lokal, das besonders Kaffee und Kuchen Gerät zum Abspielen von CDs: den CD-
anbietet: ein kleines / gemütliches Café x Player anstellen / einschalten x den CD-
Sonntags gehen sie gern zum Frühstü- Player abstellen / abschalten x Mach
cken ins Café. bitte den CD-Player leiser!
씰 die Ca|fe|te|ria [kafet ria], der Cafeteria, die CD-ROM [tseder m], der CD-ROM, die
die Cafeterias und die Cafeterien [kafet - CD-ROMs:
ri n]: kleine dünne Scheibe aus Kunststoff, auf
Restaurant, in dem man sich Getränke der Daten elektronisch gespeichert sind,
109 Celsius – Chirurgie

die vom Computer gelesen, aber nicht Chauffeure, die Chauf|feu|rin [ førn],
verändert werden können: Zu dem Buch der Chauffeurin, die Chauffeurinnen:
gibt es eine CD-ROM mit bungen zur Person mit dem Beruf, andere im Auto zu
Grammatik.
das Cel|si|us [tslzi s]:
fahren: Für die Hochzeit hatten sie einen
weißen Mercedes mit Chauffeur gemie-
M

Einheit zur Messung der Temperatur:
Mittags zeigte das Thermometer eine
tet. x Sie hat eine Stelle als Chauffeurin
gefunden. M
C
씰 che|cken [tkn], checkt, checkte, hat
Temperatur von 30 Grad Celsius an.
씰 der Cent [snt], des Cent[s], die Cents 〈aber:
10 Cent〉:
gecheckt: 
1. (besonders Technik) kontrollieren: ein
M
kleinste Einheit der Währungen ver- Flugzeug vor dem Start checken.
schiedener Länder und des Euros: eine 2. merken, begreifen, verstehen: Hast du
Briefmarke zu 58 Cent x Er hatte viele das endlich gecheckt?
Cents und leider nur wenige Scheine in 씰 der Chef [f], des Chefs, die Chefs, die Che-
seinem Geldbeutel. fin [fn], der Chefin, die Chefinnen:
씰 die Chan|ce [ãs ], der Chance, die Chan- Person, die eine Gruppe von Personen,
cen: eine Firma, Organisation leitet: Der Chef
günstige Gelegenheit, etwas zu erreichen; genehmigte ihr den Urlaub nicht. x Die
Aussicht auf Erfolg: eine Chance sehen / Abteilung bekommt eine neue Chefin.
nutzen / verpassen x Die Mannschaft 씰 die Che|mie [cemi], der Chemie:
hatte keine Chance, das Spiel zu gewin- ¸
1. Naturwissenschaft, die die Eigenschaf-
nen. x Er hat gute Chancen, den Auftrag ten und das Verhalten von chemischen
zu erhalten. Stoffen erforscht: Er studiert Chemie.
das Cha|os [ka s], des Chaos: 2. (umgangssprachlich) (als schädlich
völliges Durcheinander: ein Chaos aus- und ungesund abgelehnte) chemische
lösen / verursachen x ein wildes / irres / Stoffe, die von der Industrie hergestellt
unglaubliches Chaos x Der Schnee werden: Der Pudding schmeckt nach
führte zu einem totalen Chaos auf den Chemie.
Straßen. che|misch [cem]:
der Cha|rak|ter [karakt], des Charakters, die Chemie¸ betreffend; chemische Stoffe
die Charaktere [karakter ]: enthaltend, einsetzend: die chemische
1. durch Psyche und Geist bestimmte Industrie x chemische Waffen x eine
persönliche Art eines Menschen, sein Hose chemisch reinigen lassen.
Wesen: einen guten / schwierigen Cha- chic [k]:
rakter haben x Solche Erlebnisse prägen 1. modisch, elegant: Du siehst chic aus
den Charakter. x Sie hat Charakter (ist mit deiner neuen Frisur.
eine Persönlichkeit). 2. dem Trend entsprechend, modern: Es
2. besondere Art einer Sache: der spezifi- ist jetzt chic, sich mit Kuss auf die Wan-
sche / unverwechselbare Charakter einer gen zu begrüßen.
Landschaft x Die Veranstaltung hatte 씰 der Chip [tp], des Chips, die Chips:
eindeutig politischen Charakter.
1. knusprige, in Fett gebackene dünne
der Charme [arm], des Charmes: Scheiben von rohen Kartoffeln: eine
anziehende, sympathische Art: Sie setzte Tüte / Hand voll Chips x Beim Fernsehen
all ihren Charme ein, um ihn zu überzeu- knabberten sie meistens Chips und Erd-
gen. x Das Hotel war modern und ohne nüsse.
jeden Charme. 2. winzige, sehr dünne Platte zum Spei-
씰 der Chat|room [ttrum], [tætrum], des chern von elektronischen Informationen:
Chatrooms, die Chatrooms: Mit dem neuen Chip werden Handys
Bereich im Internet, in dem (zu einem noch einmal um ein Vielfaches leistungs-
bestimmten Thema) gechattet wird: in fähiger.
den Chatroom gehen x sich im Chatroom die Chi|rur|gie [cir ri], der Chirurgie:
anmelden. 1. medizinische¸ Behandlung durch Ope-
씰 chat|ten [tætn], chattet, chattete, hat ration: Die moderne Chirurgie hat große

gechattet: Erfolge bei künstlichen Knien und Hüf-
über den Computer elektronisch im ten aufzuweisen.
Internet kommunizieren: Sie chattet 2. Abteilung für Chirurgie in einem Kran-
regelmäßig im Internet. kenhaus: Er ließ sich einen Termin in der
der Chauf|feur [ fø], des Chauffeurs, die Chirurgie geben.

Chor – Croissant 110

der Chor [ko], des Chor[e]s, die Chöre 씰 das Co|la [kola], des Colas, die Colas, die
[kør ]:  Cola, der Cola, die Colas:
Gruppe von Menschen, die gemeinsam ein kaltes, braunes, sprudelndes
singen: Der Chor sang einen Kanon mit Getränk: Sie bestellten zwei kleine Cola
vier Stimmen. und zwei Hamburger.
der Christ [krst], des Christen, die Christen: 씰 der oder das Co|mic [k mk], des Comics, die
[männliche] Person, die dem Christen- Comics:
tum angehört: ein überzeugter / gläubi- Geschichte, die in vielen Bildern und mit
ger Christ. wenig Text erzählt wird: einen neuen
das Chris|ten|tum [krstntum], des Chris- Comic lesen / kaufen.
tentums:  씰 der Com|pu|ter [k mpjut], des Computers,
Religion, die auf Jesus Christus zurück- die Computer:
geht: Mit etwa 2 Milliarden Anhängern elektronisches Gerät, das Daten verar-
ist das Christentum die größte Religion beitet; PC: den Computer einschalten /
der Welt. starten / ausschalten.
die Chris|tin [krstn], der Christin, die der Con|tai|ner [k nten], des Containers,
Christinnen: die Container:
weibliche Person, die dem Christentum großer viereckiger Behälter zum Trans-
angehört: eine engagierte Christin. port von Waren: Der Container wurde im
das Christ|kind [krstknt], des Christ- Hafen vom Lkw aufs Schiff geladen.
kind[e]s: 씰 cool [kul], cooler, am coolsten (umgangs-
weibliche Gestalt mit blonden Locken sprachlich):
und Flügeln, die den Kindern angeblich 1. gelassen und keine Gefühle zeigend:
an Weihnachten Geschenke bringt: Sie ein cooler Typ x Bleib cool und lass dich
glaubt nicht mehr ans Christkind. nicht provozieren!
christ|lich [krstlc]: 2. sehr gut gefallend, toll: coole Musik /
auf Christus und seine Lehre zurückge- Klamotten x Die Party / Der Film war
hend, seiner Lehre entsprechend: der echt cool.
christliche Glaube x Sie ließen das Kind 씰 die Couch [kaut], der Couch, die Couchs:
christlich taufen. niedriges Sofa:
Wir haben eine Couch und
chro|nisch [kron]: zwei Sessel fürs Wohnzimmer gekauft.
1. sich langsam entwickelnd und lange 씰 der Cou|sin [kuz ˜], des Cousins, die Cou-
dauernd: eine chronische Krankheit x sins:
Sein Husten war inzwischen chronisch Sohn eines Onkels oder einer Tante: Ich
geworden. habe zwei Cousins.
2. (umgangssprachlich) gar nicht mehr 씰 die Cou|si|ne [kuzin ], die Cousine, die
auf hörend, ständig: chronisch überfor- Cousinen:
dert sein x Deine Faulheit wird langsam Tochter eines Onkels oder einer Tante:
chronisch. Meine Cousine wohnt in Dresden.
씰 cir|ca [tsrka]: 씰 das Cou|vert [kuve], des Couverts, die

ungefähr, etwa (Abkürzung: ca.): eine 
Couverts (schweizerisch):
Verspätung von circa zwei Stunden x Sie Kuvert; Briefumschlag: Er klebte eine
verdient circa 3000 Euro. Briefmarke aufs Couvert.
씰 die Ci|ty [sti], der City, die Citys: 씰 die Creme [krem], der Creme, die Cremes:
Zentrum [mit den großen Geschäften] 1. Salbe zur Pf lege der Haut: eine Creme
einer Stadt; Innenstadt: die Düsseldorfer auftragen / einziehen lassen x Die Creme
City x Die Mieten in den Citys sind für schützt gegen Sonnenbrand.
kleine Läden kaum mehr zu bezahlen. 2. weiche, süße Masse, als Nachtisch
der Cock|tail [k ktel], des Cocktails, die oder zur Füllung von Torten und Prali-
Cocktails: nen: eine lockere / schaumige Creme x
kaltes Getränk, das z. B. aus Früchten, Ich fragte sie nach dem Rezept für ihre
Säften und meist Alkohol enthaltenden köstliche Creme aus Himbeeren, Sahne
Getränken gemixt ist: Sie ließ sich an der und Likör.
Bar den teuersten Cocktail mixen. das Crois|sant [kroasã], des Croissants, die
씰 der Coif|feur [koafø], des Coiffeurs, die Croissants: 
Coiffeure, die Coif|feu|se [koaføz ], der Gebäck aus einem besonders lockeren

Coiffeuse, die Coiffeusen (schweizerisch): Teig, das gern zum Frühstück gegessen
Friseur[in]. wird: Fünf Croissants, bitte.
111 Cursor – dahin

der Cur|sor [køz], des Cursors, die Cur- lender nicht dabei. x Sie wollte bei dem
sor[s]:  Gespräch gern ihren Mann dabeihaben.
Zeichen auf dem Bildschirm, das 씰 das Dach [dax], des Dach[e]s, die Dächer
anzeigt, wo die nächste Eingabe
erscheint: den Cursor auf dem Bild-
[dc]:
Teileines Gebäudes oder Fahrzeugs, der
M
schirm nach oben / nach unten bewe-
gen x Gehen Sie mit dem Cursor auf das
es nach oben hin abschließt: ein steiles /
flaches Dach x Die Ziegel des alten M
Feld für »Geheimzahl«. Dachs mussten dringend erneuert wer-
den.
da|durch [dad rc]:
M
D

D
1. durch diese ¸Stelle, durch diese Öff-
nung: Auf der Rückseite ist ein Loch,
M
dadurch muss das Kabel geführt werden.
2. durch dieses Mittel; aufgrund dieser
씰 da [da]: Sache, deshalb: Gib den Pflanzen Dün-
1. an einer bestimmten Stelle: da hin- ger, dadurch wachsen sie schneller. x Es
ten x Da ist die Haltestelle. x Es ist nie- gab einen Unfall, dadurch kam es zum
mand da (anwesend). x Es muss noch Stau.
Brot da (vorhanden) sein. 씰 da|für [dafy]:
2. in diesem Moment, zu diesem Zeit-  für diese Sache: Sie hat dafür
1. für dies,
punkt: Da klingelte es plötzlich. x Da viel Geld ausgegeben. x Alles spricht
hatte ich noch keine Kinder. dafür, dass er es war. x Es war ein Unfall,
3. in dieser Hinsicht; unter dieser er kann nichts dafür (hat keine Schuld). x
Bedingung: Das Radio ist kaputt, da Wer ist dafür (stimmt mit Ja)?
kann man nichts machen. x Drei Euro 2. im Austausch, als Entschädigung: Das
für einen Fahrschein – da gehe ich lie- Auto ist gebraucht, dafür aber billig. x
ber zu Fuß! Was bekomme ich dafür, wenn ich für
4. weil: Da er krank war, konnte er nicht dich hingehe?
kommen. 씰 da|ge|gen [daen]:
씰 da|bei [dabai]: 
1. gegen, in Richtung auf diese Stelle oder
1. zu der Sache hinzugefügt; unter diesen Sache: Der Motorradfahrer übersah das
Personen, Dingen: Ich wollte das neue Auto und prallte dagegen.
Regal aufbauen, aber es war keine Anlei- 2. gegen diese Angelegenheit, Sache:
tung dabei. x Drei Bewerber wurden ein- Nächtliches Schnarchen – wer kennt ein
geladen, er war leider nicht dabei. x Es Mittel dagegen? x Dagegen ist nichts zu
ist nichts dabei, was mir gefällt. sagen. x Wer ist dagegen (stimmt mit
2. bei dieser Sache, Angelegenheit: Ich Nein)?
unterschrieb, aber ich fühlte mich nicht 3. im Vergleich, im Gegensatz dazu: Das
wohl dabei. x Es bleibt dabei. (Es ändert Unwetter im letzten Monat war furcht-
sich nichts.). x Ich bin dabei (mache bar, dagegen war das heute harmlos.
mit)! da|heim [dahaim] (besonders süddeutsch,
3. während dieses Vorgangs, während schweizerisch):
österreichisch,
dieser Tätigkeit; gleichzeitig: Sie las ein zu Hause: Er war krank und blieb des-
Buch und hörte dabei Musik. halb daheim.
4. 〈leitet einen Hauptsatz ein〉 obwohl: 씰 da|her [dahe]:
Sie hatte immer noch Hunger, dabei 1. von dort,von dorther: Ich weiß, dass
hatte sie drei Brötchen gegessen. der Supermarkt geschlossen hat, ich
da|bei|blei|ben [dabaiblaibn], bleibt dabei, komme gerade daher.

blieb dabei, ist dabeigeblieben: 2. aus dieser Quelle, durch diesen
bei einer Sache, Tätigkeit bleiben, nicht Umstand: Er arbeitet bei der Zeitung,
damit auf hören: Wichtig für einen Erfolg daher hat er seine Informationen. x Sie
beim Vokabellernen ist, dass Sie dabei- hatte mit einer Eins gerechnet, daher
bleiben. ihre Enttäuschung.
da|bei|ha|ben [dabaihabn], hat dabei, hatte 3. aus diesem Grund; deshalb: Sie

dabei, hat dabeigehabt  (umgangssprach- musste arbeiten und konnte daher nicht
lich): mitfahren.
bei sich haben: Ich kann leider nicht 씰 da|hin [dahn]:
nachsehen, ich habe meinen Terminka- 1. an diesen Ort, dorthin: Ich muss zum
dahinter – danke 112

Bahnhof, ist es noch weit bis dahin? x Wasser, das durch Hitze als Gas nach
Das gehört nicht dahin, räum es bitte oben steigt: Die Kartoffeln kochten so
auf ! stark, dass die ganze Küche voller Dampf
2. zu diesem Zeitpunkt: Der Zug fährt war.
um zehn, bis dahin ist noch viel Zeit. der Damp|fer [dampf], des Dampfers, die
da|hin|ter [dahnt]: Dampfer:
1. hinter dieser Sache, diesem Ort: Sie Schiff, das durch eine mit Dampf betrie-
saß auf dem Stuhl und er stand dahin- bene Maschine bewegt wird: Ihr größter
ter. x Sie fahren bis zur Kirche und gleich Wunsch war, einmal mit einem Dampfer
dahinter biegen Sie rechts ab. auf dem Mississippi zu fahren.
2. hinter diese Sache, hinter diesen Ort: 씰 da|nach [danax]:
In der Garage ist kein Platz, ihr müsst die 1. nach diesem Zeitpunkt, dieser Sache,
Fahrräder dahinter abstellen. diesem Vorgang: Ich bleibe bis zur Pause,
da|ma|lig [damalc]: danach gehe ich. x Er schluckte 20 Ta-
aus, zu jener Zeit,¸ von damals: Ihr dama- bletten, eine halbe Stunde danach war
liger Freund ist heute ihr Ehemann. x er tot.
Das war normal in der damaligen Zeit. 2. hinter dieser Person, Sache: Vorne lief
씰 da|mals [damals]: das Brautpaar, danach kamen die Gäste.
zu jener Zeit: Er lebte damals noch zu 3. nach dieser Sache: Er hatte von ihrer
Hause. x Es war viel passiert seit damals Krankheit erfahren und erkundigte sich
(seit jener Zeit). danach. x So sind die Vorschriften, rich-
씰 die Da|me [dam ], der Dame, die Damen: ten Sie sich bitte danach.
1. elegante, vornehme Frau: sich wie eine 씰 da|ne|ben [danebn]:
Dame benehmen x Setz dich ordentlich 1. neben dieser Stelle oder Sache: Sie saß
hin, wie eine Dame! in der Mitte, links daneben ihr Vater und
2. höf liches Wort für Frau: Die Dame vor rechts ihre Mutter.
Ihnen ist zuerst dran. x Sehr geehrte 2. neben diese Stelle oder Sache: Sie
Damen und Herren! baute den Liegestuhl auf und stellte den
씰 da|mit [damt]: Sonnenschirm daneben.
mit dieser Sache, Tätigkeit; zu dem 3. außerdem: Er liebt klassische Musik,
Zweck, dass: Sie nahm die Schaufel und hört daneben aber auch gerne Jazz.
grub damit ein Loch. x Hör auf damit! x 씰 der Dank [da
k], des Dank[e]s:
Damit das klar ist, dies war die letzte [in Worten geäußertes] Gefühl gegenüber
Warnung! x Sprich bitte langsam, damit jemandem, der einem Gutes getan hat:
alle es verstehen. jemandem Dank sagen, schulden x Vie-
däm|lich [dmlc], dämlicher, am dämlichs- len / Besten / Herzlichen Dank! x Zum
ten: ¸ Dank durfte ich die Hälfte des Geldes
dumm, nicht besonders intelligent, unge- behalten. x Sie sprach ihm ihren Dank
schickt: ein dämliches Gesicht machen x für sein großes Engagement aus.
dämliche Fragen stellen x Stell dich nicht 씰 dank|bar [da
kba], dankbarer, am dank-
so dämlich an! barsten: 
der Damm [dam], des Damm[e]s, die 1. voller Dank: ein dankbarer Blick x Sie
Dämme [dm ]: war ihm dankbar für seine Hilfe. x Sie
lang gezogener Bau aus Erde und Stei- nahm das Angebot dankbar an.
nen, der das Land bei gefährlich hohem 2. zufrieden machend, lohnend: Diese
Stand des Wassers von Flüssen und Seen Arbeit war eine schwierige und nicht
schützen soll: einen Damm bauen x Nach immer dankbare Aufgabe. x eine dank-
den starken Regenfällen droht der bare (nicht viel Arbeit machende)
Damm zu brechen. Pflanze.
die Däm|me|rung [dm r
], der Dämme- 씰 dan|ke [da
k ]:
rung: 1. höf liche Erwiderung auf ein Angebot:
bergang vom Tag zur Nacht, von der Möchten Sie noch Kaffee? Ja danke /
Nacht zum Tag: bei / mit Einbruch der Nein danke. x »Soll ich den Koffer für Sie
Dämmerung x im Licht der Dämme- tragen?« – »[Nein] danke, das ist nicht
rung x Im Sommer setzt die Dämmerung nötig!« x Hast du schon Danke gesagt? x
in Schweden erst gegen 23 Uhr ein. Danke schön! x Danke sehr!
der Dampf [dampf], des Dampf[e]s, die 2. kurze Form zur Äußerung seines Dan-
Dämpfe [dm pf ]: kes: Danke, Mama! x Danke für die Ein-

113 danken – darum

ladung! x Danke, das war sehr freundlich das Dar|le|hen [dale n], des Darlehens,
von Ihnen. die Darlehen: 
씰 dan|ken [da
kn], dankt, dankte, hat größere Summe Geld, die man sich [bei
gedankt: 
Danke sagen: Sie dankte kurz und ging. x
einer Bank] geliehen hat: ein Darlehen
aufnehmen / abbezahlen x Mithilfe des
M
Ich kann Ihnen für Ihre Hilfe nicht genug
danken. x Er dankte ihr mit einem
zinslosen Darlehens seines Bruders
konnten sie das Haus kaufen. M
der Darm [darm], des Darm[e]s, die Därme
Strauß Blumen.
씰 dann [dan]:
1. nach dieser Sache, Tätigkeit: Erst den-
[drm ]:
Organ, das unter dem Magen liegt,
M
D
ken, dann sprechen!
2. zu diesem späteren Zeitpunkt, in die-
einem Schlauch ähnelt und in dem Nah-
rung verdaut wird: Sie hatte einen emp-
M
ser Zeit: Noch ein Jahr, dann ist sie mit findlichen Darm und bekam von Sauer-
dem Studium fertig. x Morgen habe ich kraut sofort Durchfall.
frei, dann kümmere ich mich darum.; 씰 dar|stel|len [datl n], stellt dar, stellte

* bis dann (umgangssprachlich): Gruß dar, hat dargestellt:
zum Abschied. 1. in einem Bild zeigen: eine Statistik
3. in dem Fall: Das kann nur dann gelin- grafisch darstellen x Der Künstler hat
gen, wenn alle mitmachen. x Gut, dann ihn als Clown dargestellt.
ist ja alles in Ordnung! 2. als Schauspieler eine bestimmte Rolle
4. außerdem: Und dann kommt noch die spielen: Er hatte den Othello schon an
Mehrwertsteuer dazu. mehreren Bühnen dargestellt.
da|ran [daran]: 3. beschreiben: Er hatte seine berlegun-
1. an dieser Stelle, Sache: Der Zaun ist gen so klar und ausführlich dargestellt,
wacklig, du darfst dich nicht daran leh- dass jeder ihn verstand.
nen. x Der Käse ist nicht mehr gut, riech 4. bedeuten, sein: Das stellt für mich kein
mal daran. x Daran ist nichts zu ändern. besonderes Problem dar.
2. an diese Stelle, Sache: Sie schlug einen 씰 die Dar|stel|lung [datl
], der Darstel-
Nagel in die Wand und hängte das Bild 
lung, die Darstellungen:
daran auf. x Du hast heute Klavierunter- 1. Bild: Sie betrachteten eine moderne
richt, denk bitte daran. Darstellung der Kreuzigung.
da|rauf [darauf]: 2. Art, wie man eine Rolle im Theater
Stelle, Sache: An der Wand
1. auf dieser oder Film gestaltet: Seine Darstellung
hing ein Regal, darauf standen Bücher. x des Mephisto war sehr eindrucksvoll.
Er schnitzte sich eine Flöte und spielte 3. Beschreibung: eine ausführliche / rea-
darauf. listische / verständliche Darstellung x
2. auf diese Stelle, Sache: Sie nahm einen Ihre Darstellung der Geschehnisse ent-
Hocker und legte die Beine darauf. x Ich sprach nicht der Wahrheit.
komme, darauf kannst du dich verlassen. da|rü|ber [daryb]:
3. danach: Am Tag darauf schien bereits 1. über dieser Stelle oder Sache: Er trug
wieder die Sonne. ein weißes Hemd und darüber ein
da|rauf|hin [darauf hn]: schwarzes Sakko.

aus diesem Grund, im Anschluss daran: 2. über diese Stelle oder Sache: Damit
Sie verpasste den Bus und musste der Sessel nicht schmutzig wurde, legte
daraufhin mit dem Taxi fahren. sie eine Decke darüber. x Wir reisen frü-
da|raus [daraus]: her ab, habt ihr darüber gesprochen?
aus diesem Raum, Gefäß; aus dieser 3. * darüber hinaus: außerdem: Lest zu
Sache: Das ist mein Glas, wer hat daraus dem Thema bitte im Buch nach und
getrunken? x Sie hat ihm nie einen Vor- informiert euch darüber hinaus auch im
wurf daraus gemacht. x Tut mir leid, da- Internet.
raus wird nichts. da|rum [dar m]:
da|rin [darn]: 1. um diese Stelle herum; um diese
in diesem Raum, Gefäß; in dieser Sache, Sache, Angelegenheit: Sie stellte den
Angelegenheit: Ein Zimmer stand leer, Strauß in die Mitte und baute darum
darin bewahrten sie die leeren Kartons die Geschenke auf. x Ich erledige das, du
auf. x Die Frage war schwierig, darin brauchst dich nicht darum zu küm-
stimme ich dir zu. x Ich sehe kein Pro- mern.
blem darin. 2. aus diesem Grund; deshalb: Ich fand
darunter – davor 114

das Auto zu teuer und habe es darum elektronisches System, mit dem man
nicht gekauft. viele Daten speichern und bearbeiten
da|run|ter [dar nt]: kann: Der Arzt suchte in der Datenbank
1. unter dieser Stelle oder Sache: Wir nach einem passenden Organspender.
wohnen im 2. Stock und er genau darun- der Da|ten|schutz [datn ts], des Daten-
ter. x Sie trug nur einen Bademantel und schutzes: 
nichts darunter. Schutz des Bürgers vor Missbrauch sei-
2. unter diese Stelle oder Sache: Sie hob ner Daten: Die Firma versicherte den
den Kopf der Patientin an und schob ein Bewerbern, dass die Bestimmungen zum
Kissen darunter. x Das ist kein gutes Datenschutz eingehalten würden.
Motto, darunter kann ich mir nichts vor- 씰 das Da|tum [dat m], des Datums, die
stellen. Daten [datn]:
3. in der Menge dieser Personen oder 
1. Tag im Kalender: Welches Datum ist
Sachen: Es gab vier 20 Tote, darunter heute / haben wir heute? x Schreibt das
4 Kinder. Datum bitte an den Rand.
씰 das [das]: 2. 〈Plural〉 ↑ Daten.
1. 〈bestimmter Artikel der Neutra〉 zeigt 씰 die Dau|er [dau], der Dauer:
an, dass jemand, etwas bekannt ist oder bestimmte begrenzte Zeit: für die Dauer
bereits erwähnt wurde: das Auto x Das von einem Jahr x Es ließ sich noch nichts
Kind kommt bald in die Schule. über Verlauf und Dauer der Krankheit
2. bezieht sich auf eine bereits erwähnte sagen.; * auf Dauer: für immer: Auf
Person, Sache: Das Kind, das dort Dauer halte ich das Tempo nicht durch.;
kommt, ist mein Sohn. * auf die Dauer: über einen längeren
3. dies, dasjenige: Das schaffen die nie Zeitraum: Auf die Dauer geht einem das
bis nächste Woche. Gejammer ganz schön auf die Nerven.
씰 dass [das]: 씰 dau|ern [daun], dauert, dauerte, hat gedau-
leitet Nebensätze ein: ert:
1. 〈in Inhaltssätzen〉 Ich weiß, dass du eine bestimmte Zeit brauchen: Die Sit-
immer sehr wenig Zeit hast. x Er hat sich zung dauerte zwei Stunden. x Es hat drei
sehr [darüber] gefreut, dass sie gekom- Wochen gedauert, bis die Wunde verheilt
men ist. war. x Das dauert mir zu lange.
2. 〈in Adverbialsätzen〉 Es regnete so 씰 dau|ernd [daunt]:
stark / doll, dass sie nicht weggehen
(in ärgerlicher Weise) immer wieder,
wollte. x Das kommt davon, dass du häufig: Ihr dauerndes Räuspern ging ihm
nicht aufräumst. auf die Nerven. x Sie erzählt dauernd das
3. 〈mit bestimmten Präpositionen〉 Ich Gleiche.
habe nichts erfahren, außer dass er sehr der Dau|men [daum n], des Daumens, die
krank ist. x Er hat den Computer Daumen:
gekauft, ohne dass wir etwas davon erster, dickster Finger der Hand: Das
wussten. Kind lutscht am Daumen.; * jemandem
das|sel|be [daszlb ]: die Daumen drücken: jemandem bei
↑ derselbe. einer wichtigen Sache Erfolg wünschen:
씰 die Da|tei [datai], der Datei, die Dateien: Drück mir die Daumen, dass ich den Job
Dokument mit eigenem
elektronisches bekomme!
Namen: eine Datei erstellen / speichern / da|von [daf n]:
löschen x Ich habe dir die Datei mit den von dieser Stelle oder Sache: Links ist die
zu bearbeitenden Kapiteln gestern Schule, wir wohnen nicht weit entfernt
geschickt. davon x Ich trinke keinen Alkohol, ich
씰 die Da|ten [datn], der Daten 〈Plural〉: bekomme davon Kopfschmerzen. x

[durch Untersuchung einer Sache erhal- Davon wusste ich leider nichts.
tene] Angaben, Zahlen: Daten gewin- da|vor [dafo]:
nen / sammeln / weiterleiten x Gestern  Stelle oder Sache, vor die-
1. vor dieser
wurden die technischen Daten des neuen sem Zeitpunkt: Er konnte nicht in die
Airbus bekannt gegeben. x Wir versi- Garage fahren, weil ein Auto davor
chern, dass wir Ihre Daten vertraulich parkte. x Ich gehe nicht zur Prüfung, ich
behandeln. habe Angst davor. x Das Spiel beginnt
die Da|ten|bank [datnba
k], der Daten- um 15 Uhr, davor findet noch ein Trai-

bank, die Datenbanken: ning statt.
115 dazu – definitiv

2. vor diese Stelle oder Sache: Man sieht gelungenes / missglücktes Debüt x Die
dich schlecht hinter der Pflanze, stell Band gab gestern vor 1000 Zuhörern ihr
dich bitte davor. Debüt.
da|zu [datsu], [datsu]:

1. (in Ergänzung) zu dieser Sache, Ange-
씰 die De|cke [dk ], der Decke, die Decken:
1. größeres Stück Stoff, mit dem eine Per-
M
legenheit: Dazu schmecken am besten
Kartoffeln. x Dazu kann ich nichts
son oder Sache bedeckt ist, wird: die
Decke ausschütteln / glatt streichen x M
sagen. x Kehr du bitte, ich habe keine
Lust dazu. x Er ist dumm und dazu
(außerdem) auch noch faul.
sich mit einer warmen Decke zudecken x
Leg bitte eine saubere Decke auf den
Tisch.
M
D
2. zu diesem Zweck, Ergebnis: Dazu
reicht dein Geld nicht! x Ihr Drängeln
2. oberer Abschluss eines Raumes: das
Zimmer hat eine niedrige / hohe Decke x
M
führte dazu, dass er gar nichts mehr eine Lampe an die Decke hängen.
sagte. der De|ckel [dkl], des Deckels, die Deckel:
da|zu|ge|hö|ren [datsu hør n], gehört 
f lacher Gegenstand, mit dem man ein
hat dazugehört:
dazu, gehörte dazu, Gefäß bedeckt oder verschließt: den
zu dieser Sache oder Person gehören: Zu Deckel auf den Topf setzen / vom Topf
Pommes frites gehört auf jeden Fall nehmen x den Deckel des Marmeladen-
Ketchup dazu. x Sie bewunderte die Coo- glases abschrauben / zuschrauben x Der
len in der Klasse und wollte gern dazuge- Deckel passt nicht.
hören. de|cken [dkn], deckt, deckte, hat gedeckt:
da|zwi|schen [datsvn]:  für das Essen vorbereiten,
1. den Tisch
Personen,
1. zwischen diesen  Sachen; indem man Geschirr und Besteck auf-
zwischen diesen Zeitpunkten, Ereignis- legt: [den Tisch] für 4 Personen decken x
sen: Links saß Mutter, rechts Vater und eine festlich gedeckte Tafel x Kannst du
dazwischen er. x Die Oper hat zwei Akte, bitte schon mal decken?
dazwischen gibt es eine Pause. 2. nicht verraten und damit vor Strafe
2. zwischen diese Personen oder Sachen; schützen: Er log, um seine Komplizen
zwischen diesen Zeitpunkten: Sie schob zu decken. x Viele Verbrechen der
die Stühle auseinander und stellte den Mafia werden von den Behörden
Tisch dazwischen. x Morgens gibt es gedeckt.
schon zwei Vorträge, ich schiebe Ihren 3. 〈+ sich〉 einander genau gleich sein;
dazwischen ein. übereinstimmen: Die beiden Dreiecke
3. in, unter dieser Menge: Ich habe alle decken sich. x Die Aussagen der beiden
Rechnungen durchgesehen, Ihre war Zeugen decken sich nicht.
nicht dazwischen. de|fekt [defkt]:
da|zwi|schen|kom|men [datsvnk m n], einen Schaden, Fehler habend: ein defek-
kommt dazwischen, kam dazwischen,
 ist ter Fernseher x Die Toilettenspülung ist
dazwischengekommen: defekt.
unerwartet als Störung, Unterbrechung der De|fekt [defkt], des Defekt[e]s, die
eintreten: Ich kann nicht kommen, mir Defekte:
ist etwas dazwischengekommen. x Bis Schaden, Fehler: einen Defekt beheben x
morgen also, wenn nichts dazwischen- Der Motor hat einen Defekt.
kommt. de|fi|nie|ren [definir n], definiert, defi-
die DDR [dede|r], der DDR: nierte, hat definiert:
Abkürzung von: Deutsche Demokrati- erklären; bestimmen, festlegen: einen
sche Republik (1949–1990): die ehema- Begriff / ein Wort definieren x klar defi-
lige / frühere DDR x Im geteilten nierte Vorgaben x Definieren Sie bitte,
Deutschland verlief eine Mauer zwischen was man unter Spannung versteht.
der BRD und der DDR. die De|fi|ni|ti|on [definitsion], der Defini-
die De|bat|te [debat ], der Debatte, die tion, die Definitionen: 
Debatten: Erklärung, Bestimmung eines Begriffs:
Diskussion [im Parlament]: eine Debatte eine genaue / exakte Definition für ein
anstoßen / führen x Der Reaktorunfall Wort geben x Was ist deine Definition
löste eine lebhafte öffentliche Debatte von Glück?
über die Nutzung von Kernenergie aus. de|fi|ni|tiv [definitif]:
das De|büt [deby], des Debüts, die Debüts: endgültig, ganz sicher: eine definitive
erster Auftritt in der Öffentlichkeit: ein Entscheidung / Erklärung x Meine Ant-
dehnen – Denkmal 116

wort ist definitiv. x Ich weiß definitiv, 2. 〈ohne Plural〉 Mitbestimmung: Die
dass das nicht stimmt. Mitarbeiter forderten mehr Demokratie
deh|nen [den n], dehnt, dehnte, hat am Arbeitsplatz.
gedehnt: die De|mo|kra|tin [demokratn], der Demo-
1. durch Ziehen länger, breiter machen: kratin, die Demokratinnen:
ein Gummiband / einen Muskel deh- Anhängerin der Demokratie.
nen x ein Wort gedehnt aussprechen. 씰 de|mo|kra|tisch [demokrat]:
2. 〈+ sich〉 länger, breiter werden: Die 1. wie eine Demokratie aufgebaut: ein
Jeans dehnt sich bestimmt beim Tragen demokratischer Staat.
noch. 2. nach den Prinzipien der Mitbestim-
씰 dein [dain]: mung: eine demokratische Entschei-
deine, dein[e]s; drückt aus, dass
deiner, dung x Wir haben das demokratisch
jemand, etwas [zu] einer mit »du« ange- beschlossen, also keine Widerrede mehr.
redeten Person gehört: dein Bruder / der De|mons|trant [dem nstrant], des
Auto / Buch x deine Meinung x meine Demonstranten, die Demonstranten, die
Freunde x Viele liebe Grüße, deine De|mons|tran|tin [dem nstrantn], der
Anja. x Ist das ihr Geld oder deins? Demonstrantin, die Demonstrantinnen:
씰 das De|ka|gramm [dkaram], des Deka- Person, die an einer Demonstration teil-
gramms (österreichisch): nimmt: Die Demonstranten protestier-
Einheit der Masse (Abkürzung: dkg, ten gegen die Sparpläne der Regierung.
dag); 10 Gramm: Ich hätte gern 20 Deka- die De|mons|tra|ti|on [dem nstratsion]:
gramm (200 Gramm) Pralinen. öffentliche Versammlung für oder  gegen
씰 de|ko|rie|ren [dekorir n], dekoriert, deko- etwas: zu einer Demonstration aufru-
rierte, hat dekoriert: fen x an einer Demonstration teilneh-
gestalten; mit Schmuck versehen: die men x Die Demonstration gegen Atom-
Schaufenster / den Saal / die Kirche kraft verlief weitgehend friedlich.
dekorieren. 씰 den [den]:
der Del|fin [dlfin], des Delfins, die Delfine: 1. Akkusativ Singular von: ↑ der: Siehst
Säugetier mit einem wie ein Schnabel du dort den Jungen?
lang gezogenen Maul, das im Wasser lebt 2. Dativ Plural von: ↑ der, ↑ die, ↑ das: Wir
und springen kann: Der Delfin sprang helfen den Freunden beim Umzug.
durch den hochgehaltenen Reifen. denk|bar [d
kba]:
das Del|ta [dlta], des Deltas, die Deltas: 
1. möglich [gedacht zu werden]: alle nur
Gebiet, in dem mehrere Arme eines Flus- denkbaren Schäden x Es wäre durchaus
ses münden und das dadurch die Form denkbar, den Termin zu verschieben.
eines Dreiecks hat: Das Delta des Nils ist 2. sehr, äußerst: ein denkbar günstiges
sehr fruchtbar. Angebot.
씰 dem [dem]: 씰 den|ken [d
kn], denkt, dachte, hat
Dativ Singular von ↑ der, ↑ das: Ich helfe gedacht: 
dem alten Mann beim Einkaufen. 1. geistig arbeiten; überlegen: vor Müdig-
dem|nach [demnax]: keit nicht mehr klar denken können x
nach dem gerade Gesagten; also: Die Tür Bei dieser Aufgabe ist logisches Denken
war nicht beschädigt, der Einbrecher gefragt. x Erst denken, dann handeln!
muss demnach einen Schlüssel gehabt 2. eine bestimmte Meinung von etwas
haben. haben: gut / schlecht von jemandem
dem|nächst [demncst]: denken x Was denken denn die Leute,
¸ Ich werde mich
in nächster Zeit; bald: wenn du so aussiehst! x Wie denkst du
demnächst darum kümmern. darüber?
der De|mo|krat [demokrat], des Demokra- 3. annehmen, meinen: Ich dachte, du
ten, die Demokraten: wüsstest das. x Ich denke, du solltest es
Anhänger der Demokratie; jemand, der noch einmal versuchen.
die Entscheidungen der Mehrheit achtet: 4. 〈+sich〉 sich etwas vorstellen: Du
ein überzeugter / echter Demokrat. kannst dir doch denken, dass ich mir
씰 die De|mo|kra|tie [demokrati], der Demo- Sorgen mache!
kratie, die Demokratien: 5. sich erinnern: Ich denke oft an meinen
1. Staat, in dem die Bürger durch Wahl Vater. x Denk bitte daran, abzuschließen!
eines Parlaments die Möglichkeit zur 씰 das Denk|mal [d
kmal], des Denkmal[e]s,
Mitbestimmung haben. die Denkmäler [d
kml]:
117 denn – Design

Figur o. Ä. zur Erinnerung an eine Person zeichnet eine männliche Person, Sache:
oder ein Ereignis: ein Denkmal für die Ausgerechnet dem bin ich gestern begeg-
gefallenen Soldaten / für den Frieden net.
errichten x Auf dem Platz steht ein
Denkmal Beethovens.
3. bezieht sich auf eine bereits erwähnte
männliche Person, Sache: Der Mann, der
M
씰 denn [dn]:
1. leitet einen Hauptsatz ein; weil: Ich
gestern angerufen hat, meldet sich heute
noch einmal. M
씰 de|ren [der n]:
werfe das Radio weg, denn es ist kaputt.
2. drückt in Fragesätzen Interesse,
berraschung, Zweifel aus: Wie war es
1. 〈Genitiv Singular von ↑ die; demonstra-
tiv〉 Vor der Stadt betrachtete er die
M
D
denn? x Wie lang hast du die Schmerzen
denn schon? x Kommst du denn nicht
Stadtmauer und deren Türme.
2. 〈Genitiv Singular von ↑ die; relativisch〉
M
mit? x Glaubst du das denn? die Malerin, deren Bilder wir in Berlin
3. drückt Ärger, einen Vorwurf aus [und gesehen haben.
fordert eine Erklärung]: Was soll das 3. 〈Genitiv Plural von ↑ der, ↑ die, ↑ das;
denn! x Da steht es doch, bist du denn demonstrativ〉 Er lud alle Freunde und
blind? x Was hat sie sich denn dabei auch deren Kinder zu seinem Fest ein.
gedacht? 4. 〈Genitiv Plural von ↑ der, ↑ die, ↑ das;
den|noch [dn x]: relativisch〉 Nachrichten, deren Bedeu-
trotzdem: Im Zimmer war es sehr warm, tung er nicht erkannte.
dennoch fror sie. x Ich habe eigentlich de|rer [der]:
keine Zeit, aber ich komme dennoch. 〈Genitiv Plural von ↑ der, ↑ die〉 Wir erin-
das Deo [deo], des Deos, die Deos: nern uns derer, die bei dem Attentat
Deodorant: Du solltest öfter mal ein Deo starben.
benutzen. der|je|ni|ge [dejen ], diejenige, dasje-
das De|o|do|rant [de|odorant], des Deodo- nige: 
rants, die Deodorants, auch: Deodorante: weist besonders intensiv auf eine Person
Mittel, das man unter die Arme sprüht, oder Sache hin: Derjenige, der das getan
um nicht nach Schweiß zu riechen: ein hat, soll sich melden. x Diejenige, die
Deodorant benutzen / verwenden x Ihr gestern gefehlt hat, soll bitte morgen zu
neues Deodorant duftete nach Apriko- mir kommen. x Dasjenige, was sie am
sen. liebsten tut, ist lesen.
das De|pot [depo], des Depots, die Depots: 씰 der|sel|be [dezlb ], dieselbe, dasselbe:
1. Lager für Vorräte: Man entdeckte kennzeichnet  eine Person oder Sache als
mehrere Depots, in denen Waffen gela- identisch (mit sich selbst), als sie selbst
gert wurden. (und keine andere): Er trägt denselben
2. zentrale Stelle, an der Omnibusse und Anzug wie gestern. x Sie ist in dieselbe
Straßenbahnen abgestellt werden, wenn Schule wie ich gegangen. x Es ist jedes
sie nicht unterwegs sind: die Straßen- Jahr dasselbe: Weihnachten gibt es
bahn abends ins Depot fahren. Streit.
die De|pres|si|on [deprsion], der Depres- der|weil [devail]:
sion, die Depressionen (Medizin, Psycho- während dieser
Zeit; unterdessen: Küm-
logie): mer du dich ums Essen, ich decke der-
sehr traurige Stimmung (als psychische weil den Tisch.
Krankheit): an Depressionen leiden x Er der|zeit [detsait]:
hat eine schwere Depression. 
zurzeit, momentan: Das lässt sich derzeit
de|pri|mie|rend [deprimir nt], deprimieren- noch nicht sagen.
der, am deprimierendsten: der|zei|tig [detsaitc]:
traurig stimmend: deprimierende Nach-  ¸jetzig: Nach unseren
derzeit bestehend;
richten x Das Urlaubswetter war wieder derzeitigen Erkenntnissen wurde der
einmal deprimierend. Mann erstochen.
씰 der [de]: 씰 des|halb [dshalp]:

1. 〈bestimmter Artikel der Maskulina〉 aus diesem Grund; daher: Mein Auto ist
zeigt an, dass jemand, etwas bekannt ist kaputt, deshalb komme ich mit dem
oder bereits erwähnt wurde: der Som- Fahrrad. x Er ist noch beim Arzt und
mer x Der Mann dort hat mir geholfen. kommt deshalb später.
2. (wird als unhöflich empfunden, wenn das De|sign [dizain], des Designs, die
es auf eine Person bezogen ist) kenn- Designs:
Designer – deutschsprachig 118

die Art und Weise, wie ein Gegenstand 2. in der Sprache besonders der Bevölke-
des täglichen Gebrauchs gestaltet und rung Deutschlands, Österreichs und
geformt ist: ein modernes / ansprechen- mancher Teile der Schweiz: eine deut-
des / funktionales Design haben x Das sche Tageszeitung x Sie spricht mit ihren
Design des Stuhls wurde von einem Kindern nur deutsch.
schwedischen Künstler entworfen. das Deutsch [d yt], des Deutschs:
der De|si|gner [dizain], des Designers, die Sprache: Deutsch lernen /
1. die deutsche
Designer, die De |si|gne|rin [dizain rn], verstehen x etwas auf Deutsch sagen x Er
der Designerin, die Designerinnen: spricht gut / fließend / akzentfrei
Person, deren Beruf es ist, Designs zu ent- Deutsch. x Der Text ist in gutem / fehler-
werfen: Sie möchte Designerin werden. freiem Deutsch geschrieben.
씰 des|sen [dsn]: 2. die deutsche Sprache und Literatur als

〈Genitiv Singular von: ↑ der, ↑ das〉 Der Fach in der Schule: in Deutsch eine Zwei
Mann, dessen Wagen gestohlen wurde, haben x Sie unterrichtet Deutsch und
hat Anzeige erstattet. Mathematik. x Morgen haben wir in der
씰 das Des|sert [dse], des Desserts, die Des- dritten Stunde kein Deutsch, sondern
serts:  Englisch.
[kleines] süßes Essen nach dem norma-
len Essen: Als / Zum Dessert gab es Eis Deutsch
mit heißen Himbeeren. Die meisten wissen sicher schon, dass man
des|to [dsto]: Deutsch nicht nur in Deutschland spricht.
umso: je eher, desto besser x Je mehr du Deutsch hört man auch in Österreich und in
drängelst, desto weniger habe ich Lust. der Schweiz. In diesen drei Ländern ist
씰 des|we|gen [dsven]:
Deutsch Amtssprache. Was viele aber nicht
aus diesem Grund; deshalb: Sie hat sich wissen, ist, dass man Deutsch auch an ande-
am Fuß verletzt, deswegen hinkt sie. x ren Orten spricht: Belgien, Luxemburg, Süd-
Die Bremsen sind nicht geölt und quiet- tirol (Norditalien), Elsass und Lothringen
schen deswegen. (Frankreich), Namibia und Südafrika. Zu den
씰 das De|tail [detai], des Details, die Details:
interessantes / unwichti- circa 95 Millionen Menschen, die Deutsch
Einzelheit: ein als Muttersprache sprechen, kommen noch
ges Detail x einen Vorgang in allen alle Menschen hinzu, die Deutsch als Fremd-
Details / bis in das kleinste Detail schil- sprache lernen.
dern x Erspare mir die Details!
deu|ten [d ytn], deutet, deutete, hat gedeu-
tet:  씰 der Deut|sche [d yt ], der Deutsche / ein
1. (mit etwas) auf eine Person oder Deutscher; des / eines Deutschen, die
Sache, in eine Richtung zeigen: Sie deu- Deutschen / zwei Deutsche:
tete [mit dem Finger] nach Norden / auf [männliche] Person, die aus Deutschland
ihn / in diese Richtung. stammt oder zum deutschen Volk gehört:
2. eine Sache in einer bestimmten Weise Wie ist ein typischer Deutscher? x Die
verstehen; interpretieren: Träume, Zei- Deutschen haben (die deutsche Mann-
chen deuten x Ihr Schweigen lässt sich schaft hat) gewonnen.
nur als fehlendes Interesse deuten. 씰 die Deut|sche [d yt ], die / eine Deutsche;
씰 deut|lich [d ytlc], deutlicher, am deutlichs-
der / einer Deutschen, die Deutschen /
ten: ¸ zwei Deutsche:
klar, sich klar erkennen lassend: eine weibliche Person, die aus Deutschland
deutliche Schrift / Aussprache x ein stammt oder zum deutschen Volk gehört:
deutlicher Hinweis / Sieg x Ich habe ihr Sie ist [eine] Deutsche.
endlich einmal deutlich meine Meinung 씰 Deutsch|land [d ytlant], Deutschlands:
gesagt! x Bitte sprechen / schreiben Sie
Staat in Mitteleuropa: die Bundesrepublik
deutlich! Deutschland x in Deutschland wohnen x
씰 deutsch [d yt]: aus Deutschland kommen x Deutschland

1. die Deutschen, Deutschland betref- hat über 80 Millionen Einwohner.
fend: die deutsche Sprache x das deut- deutsch|spra|chig [d ytpraxc]:
sche Schulsystem x die deutsche Staats- 1. so, dass man die deutsche
¸Sprache
angehörigkeit besitzen x Das ist typisch spricht: die deutschsprachigen Länder x
deutsch ( für die Deutschen charakteris- die deutschsprachige Bevölkerung der
tisch). Schweiz.
119 Deutschunterricht – Dialog

Dialekt
Dialekte gibt es in allen Sprachen. Sie wei- Hamburg ein Rundstück – in Berlin schließ-
chen in Aussprache und Wortschatz von der
sogenannten »Hochsprache« ab. Manche
lich bekommt man eine Schrippe. Auch bei
der Begrüßung gibt es große Unterschiede.
M
Wissenschaftler vertreten die Meinung, dass
das »Hochdeutsche« in Wirklichkeit nicht
existiert, andere meinen, dass man rund um
Das hochdeutsche »Guten Tag!« lautet im
Fränkischen Hawedeehre, im Bayerischen
Griasgood, im Schwäbischen Grißgoddle, im
M
Hannover (Niedersachsen) Hochdeutsch
spricht. Zwischen den einzelnen Dialekten
Sächsischen Mohrschn oder Dahch ooch und
im Plattdeutschen Moin, moin. Der lockere
M
D
des Deutschen bestehen zum Teil so große
Unterschiede in Aussprache und Wort-
und hauptsächlich norddeutsche Abschieds-
gruß Tschüss schließlich gilt für den echten M
schatz, dass Sprecher bestimmter Dialekte Oberbayern als sprachliches Vergehen. Der
Schwierigkeiten haben, sich gegenseitig zu verabschiedet sich mit Pfiadi oder Pfiagod,
verstehen, wenn sie nicht auch noch »Hoch- der Franke mit Servus und in Ostwestfalen
deutsch« sprechen können. Der Begriff »Toi- wird man Jo, dann bis de Tage hören. Der
lette« lautet im Plattdeutschen [Dialekt aus größte Unterschied besteht zwischen nord-
dem Norden Deutschlands] dat Gemack und süddeutschen Dialekten. Das hat
oder dat Schiethus, im Schwäbischen [Dia- sprachgeschichtlich mit der 2. Lautverschie-
lekt aus dem Südwesten Deutschlands] Gloo, bung zu tun, die in den norddeutschen Dia-
im Sächsischen [Dialekt aus Ostdeutschland] lekten nicht stattgefunden hat. Insbesondere
dä Hidde oder s’ Glou und im Bayerischen entlang des Rheins gibt es auf kleinem Raum
[Dialekt aus dem Südosten Deutschlands] eine große Vielzahl unterschiedlicher Dia-
s’ Hoisl. Wer zum Frühstück ein Brötchen lekte. Diese Region wird deshalb in der
möchte, erhält in Franken (in Nordbayern) Sprachwissenschaft »Rheinischer Fächer«
a Weggla, in Sachsen een Breedchn und im genannt.
plattdeutschen Dialektgebiet nördlich von

2. in deutscher Sprache verfasst: durchsichtiges Foto, das mithilfe eines


deutschsprachige Literatur. speziellen Geräts auf einer weißen Flä-
der Deutsch|un|ter|richt [d yt| ntrct], che vergrößert gezeigt werden kann:
des Deutschunterrichts: ¸ Dias vom Urlaub zeigen.
Unterricht in der deutschen Sprache die Di|a|gno|se [dianoz ], der Diagnose,
[und Literatur]: In der Schule hatte ich die Diagnosen:
nur ein Jahr Deutschunterricht. x Sie Bestimmung einer Krankheit: eine rich-
nimmt seit zwei Monaten Deutschunter- tige / falsche Diagnose stellen x Die ärzt-
richt bei einer Studentin. liche Diagnose lautete auf Lungenent-
die De|vi|se [deviz ], der Devise, die Devi- zündung.
sen: dia|go|nal [diaonal]:
1. 〈Plural〉 Geld oder Schecks in auslän- zwei nicht benachbarte Ecken besonders
discher Währung: Wer in dieses Land eines Vierecks auf kürzestem Weg ver-
reist, sollte ausreichend Devisen mitbrin- bindend: eine diagonale Linie x diagonal
gen. verlaufende Linien x Er spielte den Ball
2. Worte, nach denen man sich richtet: diagonal über das Fußballfeld.
Er handelte stets nach der Devise »lieber 씰 der Di|a|lekt [dialkt], des Dialekts, die Dia-
zu viel als zu wenig«. x ben, üben, üben lekte:
heißt / lautet für sie die Devise. besondere Form der Sprache in einer
씰 der De|zem|ber [detsmb], des Dezem- Landschaft; Mundart: der fränkische /
ber[s]: bayerische Dialekt x Zu Hause spricht er
zwölfter Monat im Jahr: Anfang / Ende / nur Dialekt, in der Schule meist Hoch-
Mitte Dezember x Ich habe im Dezember deutsch.
Geburtstag. 씰 der Di|a|log [dialok], des Dialogs, die Dia-
씰 der oder das De|zi|li|ter [detsilit], des loge:
Deziliters, die Deziliter: Gespräche, die zwei Gruppen führen, um
100 Milliliter: Für die Soße brauche ich ihre gegenseitigen Standpunkte kennen-
zwei Deziliter (200 Milliliter) Sahne. zulernen: Die Gewerkschaft sucht den
das Dia [dia], des Dias, die Dias: Dialog mit den Parteien. x Der Papst rief
Diamant – dienen 120

zum Dialog zwischen Christen und Mus- zwei Teilen eines Geräts oder Behälters,
limen auf. die den Verlust von Gas oder Flüssigkeit
der Di|a|mant [diamant], des Diamanten, verhindert: Die Dichtung des Wasser-
die Diamanten: hahns ist kaputt. x Wir müssen die Dich-
sehr harter, fast farbloser kostbarer tung am Kühlschrank austauschen.
Stein: ein Diamant von 20 Karat x Der 씰 dick [dk], dicker, am dicksten:
Diamant strahlt / funkelt. x Er schenkte 1. einen ziemlich großen Umfang
ihr einen goldenen, mit Diamanten habend, nicht dünn: ein dicker Bauch /
besetzten Ring. Baum / Mann x ein dickes Brett / Buch x
씰 die Di|ät [dit], der Diät, die Diäten: Du bist dick geworden! x Die Salbe muss
besondere Art der Ernährung für kranke dick aufgetragen werden.
oder zu dicke Menschen: Sie machte eine 2. eine bestimmte Dicke habend: ein drei
Diät, damit ihre Hosen wieder passten. x cm dicker Rand x Die Matratze ist 15 cm
Seit sie zuckerkrank ist, muss sie streng dick.
Diät halten / kochen / leben. 3. nicht sehr f lüssig: ein dicker Brei x Die
씰 dich [dc]: Soße ist zu dick geworden.
¸
1. Akkusativ von »du«: Ich liebe dich. 4. (umgangssprachlich) besonders stark,
2. 〈reflexiv〉 Kannst du dich daran erin- intensiv: ein dickes Lob x Sie sind dick
nern? befreundet.
씰 dicht [dct], dichter, am dichtesten: 씰 die [di]:
¸ [größere] Zwischenräume: dich-
1. ohne 1. 〈bestimmter Artikel der Feminina〉
ter Wald / Nebel / Verkehr x ein dicht zeigt an, dass jemand, etwas bekannt ist
besiedeltes Land x Die Stühle stehen zu oder bereits erwähnt wurde: die Küche x
dicht. x Er ist am ganzen Körper dicht Die Frau dort hat mir den Weg gezeigt.
behaart. 2. 〈bestimmter Artikel〉 bezeichnet alle
2. keine Flüssigkeit, kein Gas durchlas- drei Genera der Substantive: die Häu-
send: ein dichtes Fass x Die Luftma- ser / Frauen / Männer / Kinder.
tratze / Der Gummistiefel / Der Ver- 3. (wird als unhöflich empfunden, wenn
schluss ist nicht mehr dicht.; * nicht es auf eine Person bezogen ist) kenn-
ganz dicht sein (umgangssprachlich zeichnet eine weibliche Person, Sache:
abwertend): nicht ganz bei Verstand Ausgerechnet die ist in meinem Team.
sein. 4. bezieht sich auf eine bereits erwähnte
3. sehr nah: dicht neben der Kirche x weibliche Person, Sache: Die Frau, die
dicht beim Haus x zu dicht auffahren x dort kommt, ist meine Tante.
Er stand dicht vor mir. x Der Termin liegt 씰 der Dieb [dip], des Dieb[e]s, die Diebe, die
mir zu dicht vor den Ferien. Die|bin [dibn], der Diebin, die Diebin-
dich|ten [dctn], dichtet, dichtete, hat nen:
gedichtet:¸  Person, die stiehlt: einen Dieb verfolgen /
in künstlerischer Sprache schreiben: ein fangen / erwischen x Diebe waren in das
Gedicht / ein Lied dichten x Sie dichtet Museum eingebrochen und hatten zwei
gerne. Bilder gestohlen.
der Dich|ter [dct], des Dichters, die Dich- der Dieb|stahl [diptal], des Diebstahl[e]s,
¸
ter, die Dichterin [dct rn], der Dichte- die Diebstähle [diptl ]:
rin, die Dichterinnen:¸ das Stehlen; das unerlaubte An-sich-
Person, die dichtet: Goethe ist einer der Nehmen von fremdem Eigentum:
bekanntesten deutschen Dichter. einen Diebstahl begehen / entdecken /
die 1Dich|tung [dct
], der Dichtung, die anzeigen x jemanden beim Diebstahl
Dichtungen: ¸ ertappen / erwischen x Er wurde wegen
1. Gesamtheit der sprachlichen Kunst- Einbruch und Diebstahl von Autos
werke: die klassische Dichtung der Grie- verurteilt.
chen x Das Buch gibt einen guten ber- 씰 die|nen [din n], dient, diente, hat gedient:
blick über Schillers Dichtung. 1. genutzt werden als: Das alte Schloss
2. sprachliches Kunstwerk: Von allen dient jetzt als Museum. x Wozu dient
Dichtungen Schillers gefällt mir dieses dieser Schlauch?
Gedicht am besten. 2. nützlich sein: Ihre Forschungen dien-
die 2Dich|tung [dct
], der Dichtung, die ten friedlichen Zwecken / der ganzen
Dichtungen: ¸ Menschheit.
Schicht (meist aus Gummi) zwischen 3. helfen: Mit 50 Euro wäre mir schon
121 Dienst – direkt

gedient. x Womit kann ich [Ihnen] die- 씰 dies|mal [dismal]:


nen? dieses Mal: Diesmal wird er es schaffen.
4. beim Militär arbeiten: Er hat ein Jahr die Dif|fe|renz [df rnts], der Differenz, die
bei der Luftwaffe gedient.
5. im Dienst stehen für: dem König / dem
Differenzen:
1. Unterschied (zwischen zwei Zahlen,
M
Staat dienen.
der Dienst [dinst], des Dienst[e]s, die
Größen): eine Differenz von zwei Euro /
von 20 Minuten x Die Differenz zwi- M
Dienste:
beruf liche Arbeit [beim Staat, in einem
Krankenhaus]: Der Arzt hat heute von
schen 2 und 5 ist / beträgt 3. x die Diffe-
renz zwischen den Kulturen / Geschlech-
tern.
M
D
7 bis 15 Uhr Dienst x Kannst du morgen
mit mir den Dienst tauschen / meinen
2. Unterschiede in der Meinung, Aus-
einandersetzungen: Bei diesem Thema
M
Dienst übernehmen? x Ich habe heute bestehen noch erhebliche Differenzen. x
keinen Dienst.; * der öffentliche Dienst: Sie hatte ständig Differenzen mit dem
vom Staat bezahlter Dienst: Sie arbeitet Chef. x Zwischen den beiden kommt es
als Angestellte im öffentlichen Dienst. oft zu Differenzen.
씰 der Diens|tag [dinstak], des Dienstag[e]s, 씰 di|gi|tal [diital]:
die Dienstage: 1. (Technik) in Ziffern dargestellt: Die
zweiter Tag der Woche: die Nacht von Uhrzeit wird digital angezeigt.
Dienstag auf Mittwoch x Sie kommt 2. (EDV) mit einem Verfahren arbeitend,
[am] Dienstag. das Informationen ausschließlich mit
씰 diens|tags [dinstaks]: Folgen aus den Ziffern 0 und 1 darstellt:
an jedem Dienstag: Dienstags treffe ich eine digitale Kamera x das digitale Fern-
mich immer mit meinen Freundinnen. sehen.
die Dienst|leis|tung [dinstlaist
], der das Dik|tat [dktat], des Diktats, die Dik-

Dienstleistung, die Dienstleistungen tate:
(Wirtschaft): wörtlich aufgeschriebener Text, den
Arbeit, bei der keine Ware produziert jemand vorgesprochen hat: Wir haben
wird, sondern Tätigkeiten für einen Kun- heute in der Schule ein Diktat geschrie-
den verrichtet werden: eine Dienstleis- ben und ich habe null Fehler. x Die
tung in Anspruch nehmen / anbieten x Sekretärin ist gerade beim Chef zum Dik-
Das Angebot der Agentur umfasst sämt- tat.
liche Dienstleistungen im Bereich von 씰 das Ding [d
], des Ding[e]s, die Dinge:
Haushalt und Garten. 1. Gegenstand, Sache: ein merkwürdiges
dienst|lich [dinstlc]: Ding x nützliche Dinge für den Haus-
¸
den Dienst, die Arbeit betreffend, beruf- halt x Nägel und ähnliche Dinge x auf
lich: Sie ist dienstlich viel unterwegs. x viele Dinge verzichten müssen.
Es handelt sich um eine rein dienstliche 2. 〈Plural〉 Tatsachen, Angelegenheiten:
Angelegenheit. die Dinge nicht ändern können x Es han-
씰 dies [dis]: delt sich um private Dinge, die dich
↑ dieser. nichts angehen.
씰 die|se [diz ]: 3. 〈Plural: Dinger〉 (umgangssprachlich)
↑ dieser. etwas, was [absichtlich] nicht mit sei-
der Die|sel [dizl], des Diesels, die Diesel: nem Namen benannt wird: Die alten
 Öl, mit dem eine
1. 〈ohne Plural〉 Dinger solltest du endlich wegwerfen. x
bestimmte Art von Motoren betrieben Was ist das denn für ein Ding?
wird: Musst du bei dem Auto Diesel oder 씰 das Di|plom [diplom], des Diplom[e]s, die
Benzin tanken? Diplome:
2. Fahrzeug, das mit Diesel fährt: einen Zeugnis für das Studium an einer Hoch-
Diesel fahren x Ist das ein Diesel oder ein schule: Dieses Jahr hat er sein Diplom als
Benziner? Chemiker erworben. x Sie hat ein Diplom
씰 die|sel|be [dizlb ]: ↑ derselbe. in Physik.
씰 die|ser [diz], diese, dieses: 씰 dir [di]:
weist auf eine Person oder Sache beson- 
1. Dativ von »du«: Ich leihe dir das Auto
ders hin: Dieser Schüler ist besonders gerne.
begabt. x Diese [Frau] hat besonders gut 2. 〈reflexiv〉 Stell dir sein Gesicht vor!
gesungen. x Im Juli dieses Jahres ziehen 씰 di|rekt [dirkt], direkter, am direktesten:
wir um. 1. auf kürzestem Weg, ohne Umweg: der
Direktor – Doktor 122

direkte Weg x eine direkte Zugverbin- Ereignissen noch keine Distanz und
dung x Ich komme direkt von zu Hause. weinte schnell. x Sie war sehr auf Distanz
2. unmittelbar, ohne einen Zwischen- gegenüber ihren Schwiegereltern bedacht.
raum: Ich komme direkt nach der Schule die Dis|zi|plin [dstsiplin], der Disziplin, die
bei dir vorbei. x Das Haus steht direkt Disziplinen:
am Bahnhof. 1. 〈ohne Plural〉 das Einhalten von
3. (umgangssprachlich) unmissverständ- bestimmten Vorschriften, Ordnung: auf
lich, ganz offen: ein direkter Mensch x Disziplin achten x Die Polizei fordert die
eine direkte Frage x Er sagt seine Mei- Autofahrer zu mehr Disziplin im Stra-
nung immer sehr direkt. x Sie ist immer ßenverkehr auf. x Hier herrscht Diszi-
sehr direkt [in ihren Äußerungen]. plin!
씰 der Di|rek|tor [dirkto], des Direktors, die 2. 〈ohne Plural〉 das Beherrschen des

Direktoren [dirktor n], die Di|rek|to|rin eigenen Willens, der eigenen Gefühle, um
[dirktorn], der Direktorin, die Direk- etwas zu erreichen: ein Mensch ohne
torinnen: Disziplin x Für das Examen musst du
Person, die eine Institution oder ein mehr Disziplin auf bringen.
Unternehmen leitet: die Direktorin der 3. Art des Wettkampfs innerhalb eines
Schule / des Krankenhauses / der Bank. bestimmten Sports: die olympischen Dis-
der Dis|coun|ter [dskaunt], des Discoun- ziplinen Gerätturnen und Trampolintur-
ters, die Discounter: nen x Der Riesenslalom ist ihre stärkste
Geschäft, das Waren zu sehr niedrigen Disziplin.
Preisen verkauft: Obst und Gemüse 씰 doch [d x]:
kaufte sie frisch auf dem Markt, den Rest 1. verstärkt eine Aussage, Aufforderung
beim Discounter. oder einen Wunsch: Das ist doch zu
씰 die Dis|ko [dsko], der Disko, die Diskos: dumm! x Kommen Sie doch herein! x
Diskothek: in die Disko gehen. Wenn sie doch endlich gehen würde!
씰 die Dis|ko|thek [dskotek], der Diskothek, 2. drückt aus, dass man etwas als
die Diskotheken: bekannt voraussetzt und nur daran erin-
Lokal, in das besonders jüngere Leute nern möchte: Darauf hatten wir uns
gehen, um zu tanzen: In dieser Disko- doch schon geeinigt. x Er kommt doch
thek legen die bekanntesten DJs morgen sowieso.
Deutschlands auf. 3. drückt aus, dass man nach etwas
씰 die Dis|kus|si|on [dsk sion], der Diskus- eigentlich Bekanntem fragt, das einem
sion, die Diskussionen: aber im Moment nicht einfällt: Wie heißt
Gespräch, Austausch von Meinungen zu sie doch gleich? x Wie war das doch
einem bestimmten Thema: eine leb- noch?
hafte / sachliche Diskussion führen x 4. drückt aus, dass man eine zustim-
Beim Stichwort Arbeitszeitverkürzung mende Antwort erhofft oder erwartet:
entbrannte eine heftige Diskussion zwi- Das stimmt doch, oder? x Das wird man
schen den Anwesenden. x An den Vor- doch wohl noch fragen dürfen!
trag schließt sich eine Diskussion an. 5. als widersprechende Antwort auf eine
씰 dis|ku|tie|ren [dskutir n], diskutiert, dis- negativ formulierte Aussage oder Frage:
kutierte, hat diskutiert: »Da kannst du nichts machen.« – »Doch,
besprechen; in einem Gespräch Meinun- ich werde ihn anzeigen!« x »Kommst du
gen austauschen: mit jmdm. über ein morgen nicht?« – »Doch [natürlich
Thema diskutieren x eine Frage / einen komme ich].«
Punkt ausführlich diskutieren x Wir 6. drückt aus, dass etwas entgegen der
haben über alles Mögliche diskutiert. x Erwartung eingetreten ist: Er ist also
Wir machen das jetzt so, ich will nicht doch der Täter. x Sie blieb dann doch zu
länger diskutieren. ˙
Hause. ˙
씰 die Dis|tanz [dstants], der Distanz, die Dis- 7. dennoch, trotzdem: Er sagte es höflich
tanzen: und doch bestimmt. x Seine Erklärung
1. Entfernung, räumlicher Abstand: Die klang überzeugend, und doch glaubte sie
Distanz zwischen beiden Punkten ihm nicht.
beträgt 300 Meter. x Das Licht ist auch 8. aber: Die Menschen dort sind arm,
über große Distanzen gut sichtbar. doch nicht unglücklich. x Ich habe laut
2. 〈ohne Plural〉 innerer Abstand: auf Dis- gerufen, doch niemand hat geantwortet.
tanz gehen / bleiben x Sie hatte zu den 씰 der Dok|tor [d kto], des Doktors, die Dok-

123 Doktorin – Dosis

toren, die Dok|to|rin [d ktorn], der Mittwoch auf Donnerstag x [Am] Don-
Doktorin, die Doktorinnen: nerstag habe ich frei.
1. höchster Grad, den man an einer Uni- 씰 don|ners|tags [d nstaks]:
versität erwerben kann (Abkürzung: Dr.):
seinen / den Doktor machen (promovie-
an jedem Donnerstag: Unsere Teamsit-
zungen finden ab sofort donnerstags
M
ren) x den Doktor in Chemie machen x
zum Doktor promovieren.
statt.
doof [dof], doofer, am doofsten (umgangs- M
2. 〈ohne Plural〉 Person, die den Titel
eines Doktors besitzt (Abkürzung: Dr.):
Sie ist jetzt Doktor der Physik. x Sehr
sprachlich):
1. dumm: doofe Fragen stellen x Er ist so
doof, dass man ihm alles dreimal erklä-
M
D
geehrte Frau Dr. Schulz!
3. (umgangssprachlich) Arzt: Ich muss
ren muss.
2. uninteressant, langweilig, Ärger berei-
M
mal zum Doktor gehen. tend: Das war gestern ein doofer
씰 das Do|ku|ment [dokumnt], des Doku- Abend. x An dieser doofen Kante habe
ments, die Dokumente: ich mich gestoßen.
offizielles Schreiben, Urkunde: Doku- 씰 das Dop|pel|bett [d plbt], des Doppelbetts,
mente einsehen / einreichen / veröffent- die Doppelbetten:
lichen x Das Dokument ist gefälscht. x breites Bett für zwei Personen: In der
Legen Sie der Bewerbung bitte Doku- Ferienwohnung gibt es ein Doppelbett
mente wie Zeugnisse und Diplome bei. und ein Etagenbett.
der Dol|lar [d lar], des Dollar[s], die Dollars 씰 dop|pelt [d plt]:
〈aber: 10 Dollar〉:  doppelte Länge / Menge x
zweimal: die
Währung in den USA und einigen ande- ein doppelt vorhandenes Exemplar x die
ren Staaten: in Dollar zahlen x Sie hat in doppelte Staatsbürgerschaft haben /
Hollywood jede Menge Dollars verdient. beantragen x Die CD habe ich doppelt. x
der Dol|met|scher [d lmt], des Dolmet- Russland ist fast doppelt so groß wie die
schers, die Dolmetscher, die Dol|met- USA.
sche|rin [d lmt rn], der Dolmetsche- 씰 das Dop|pel|zim|mer [d pltsm], des Dop-

rin, die Dolmetscherinnen: 
pelzimmers, die Doppelzimmer:
Person mit dem Beruf, etwas in eine Zimmer mit zwei Betten zusammen (in
andere Sprache zu übersetzen: Sie arbei- Hotels): Bitte buchen Sie für morgen ein
tet als Dolmetscherin für Russisch und Doppelzimmer und zwei Einzelzimmer.
Polnisch. 씰 das Dorf [d rf], des Dorf[e]s, die Dörfer
der Dom [dom], des Dom[e]s, die Dome: [dœrf]:
große Kirche: der Kölner Dom x den kleiner Ort auf dem Land: auf dem
Dom besichtigen / restaurieren. Dorf / in einem Dorf wohnen x Sie
der Dö|ner [døn], des Döners, die Döner: stammt aus einem kleinen Dorf mit nur
Gericht, das aus Stücken von Fleisch 100 Einwohnern.
besteht, die in ein Brötchen gelegt wer- 씰 dort [d rt]:
den: Mittags holte er sich meist nur an jenem Platz, Ort; nicht hier: dort
schnell einen Döner an der Imbissbude. unten / hinten x von dort aus x Der
씰 der Don|ner [d n], des Donners, die Don- Mann dort war es.
ner: 씰 dort|hin [d rthn]:
lautes Geräusch nach einem Blitz bei nach jenem Ort [hin], nach dort: Stell
Gewitter: In der Ferne hörten sie den dich dorthin! x Welcher Bus fährt dort-
Donner grollen. x Es blitzte und kurz hin?
darauf krachte der Donner. 씰 die Do|se [doz ], der Dose, die Dosen:
씰 don|nern [d nn], donnert, donnerte, hat 1. kleiner [runder] Behälter mit Deckel:
gedonnert: Zucker, Mehl und Tee bewahrte sie in
1. 〈es donnert〉 (bei einem Gewitter) als hübschen bunten Dosen auf.
Donner zu hören sein: Kommt rein, es 2. Büchse für Konserven, Getränke: eine
blitzt und donnert schon. Dose Cola x Zum Nachtisch gab es Pfirsi-
2. ein Geräusch verursachen, das einem che aus der Dose.
Donner ähnelt: Die Flugzeugmotoren die Do|sis [dozs], der Dosis, die Dosen:
donnern. bestimmte, genau abgemessene Menge
씰 der Don|ners|tag [d nstak], des Donners- (von einem Medikament): Die Kranke
tag[e]s, die Donnerstage: bekam zuletzt täglich eine starke Dosis
vierter Tag der Woche: die Nacht von Morphium. x Du musst dich bei den
Download – draußen 124

Tropfen genau an die vorgeschriebene An dem Gerücht ist sicher etwas dran (es
Dosis halten. hat sicher einen wahren Hintergrund). ;
der oder das Down|load [daunlo t], des * dran sein: an der Reihe sein: Du bist
Downloads, die Downloads: dran.
1. das bertragen von Daten aus dem der Drang [dra
], des Drang[e]s:
Internet auf den eigenen Computer: Der großes Bedürfnis, etwas zu tun oder zu
Hersteller bietet das Programm im Inter- erleben: der Drang nach Freiheit x Ich
net kostenlos zum Download an. verspürte einen starken Drang, ihm eine
2. Software, Datei, die man sich aus dem herunterzuhauen.
Internet auf den eigenen Computer laden drän|geln [dr
ln], drängelt, drängelte, hat
kann: In welchem Verzeichnis willst du gedrängelt: 
deine Downloads speichern? x Den kos- 1. in einer Menge andere [zur Seite]
tenlosen Download finden Sie auf unse- schieben, damit man schneller nach vorn
rer Homepage. kommt: Drängeln Sie nicht so, ich bin vor
der Do|zent [dotsnt], des Dozenten, die Ihnen dran! x Die Fans drängelten sich
Dozenten, die Do|zen|tin [dotsntn], der vor der Bühne, um ein Autogramm zu
Dozentin, die Dozentinnen: bekommen.
Person, die an einer Hochschule oder 2. jemanden ungeduldig und immer wie-
Volkshochschule unterrichtet: Sie arbei- der zu etwas zu bewegen suchen: Die
tet an der Uni als Dozentin für Deutsch Kinder drängelten so lange, bis wir nach-
als Fremdsprache. gaben und nach Hause gingen.
der Dra|che [drax ], des Drachen, die Dra- drän|gen [dr
n], drängt, drängte, hat
chen: gedrängt:
(in Märchen oder Sagen) großes Tier mit 1. jemanden in eine bestimmte Richtung
Flügeln, das Feuer spuckt: eine Darstel- schieben: jemanden an die Seite drän-
lung des heiligen Georgs im Kampf mit gen x Es war voll und sie wurde ständig
dem Drachen x Am Ende des Märchens von hinten gedrängt.
tötet der Ritter schließlich den Drachen. 2. sich in einer Menge schiebend und
der Dra|chen [draxn], des Drachens, die Dra- drückend bewegen: Nach dem Spiel
chen:  drängten die Zuschauer zu den Ausgän-
Gerät aus Stäben, die mit Papier oder gen. x Auf dem Bahnsteig drängten sich
Stoff bespannt sind, das einen langen die Menschen.
Schwanz hat und vom Wind in der Luft 3. jemanden ungeduldig dazu bewegen,
getragen wird: Im Herbst lassen die Kin- etwas zu tun: Er drängte mich, den Ver-
der bunte Drachen steigen. trag zu unterschreiben.
der Draht [drat], des Draht[e]s, die Drähte dran|kom|men [drank m n], kommt dran,
[drt ]: kam dran, ist drangekommen (umgangs-
in die Form einer Schnur lang gezogenes sprachlich):
Metall: zwei dünne Drähte zusammenlö- an die Reihe kommen: Obwohl er als Ers-
ten x ein Stück Draht aus Kupfer x etwas ter da war, kam er als Letzter dran. x Die
mit Draht umwickeln. unregelmäßigen Verben kommen
das Dra|ma [drama], des Dramas, die Dra- nächste Woche dran. x Zum Glück bin
men: ich in Englisch nicht drangekommen
1. Schauspiel (mit tragischem Ende): ein (vom Lehrer aufgerufen worden).
Drama in fünf Akten x ein Drama insze- dras|tisch [drast], drastischer, am dras-
nieren / aufführen. tischsten:
2. ein erschütterndes, trauriges Gesche- 1. sehr deutlich und [in grober Weise]
hen: das Drama der Geiselbefreiung x direkt: ein drastisches Beispiel x etwas
Ihre Kindheit war ein einziges Drama. x drastisch schildern x Seine Ausdrucks-
Vor dem Scheidungsrichter spielen sich weise ist recht drastisch.
täglich Dramen ab. 2. sehr deutlich in seiner [negativen]
dra|ma|tisch [dramat], dramatischer, am Wirkung zu spüren: drastische Maßnah-
dramatischsten: men / Auswirkungen x Die Preise wur-
aufregend, spannend: ein dramatischer den drastisch erhöht.
Zwischenfall / Augenblick x Das Spiel 씰 drau|ßen [drausn]:
verlief äußerst dramatisch. außerhalb eines
 Raumes, im Freien: Der
dran [dran] (umgangssprachlich): Chef telefoniert noch, warten Sie bitte
daran: Heute ist Sonntag, denk dran! x draußen. x Wollen wir uns zum Kaffee-
125 Dreck – drücken

trinken nach draußen setzen oder drin- 씰 drei|zehn [draitsen] (in Ziffern: 13):
nen bleiben? die Zahl 13: dreizehn Personen x Er ist
씰 der Dreck [drk], des Dreck[e]s (umgangs- dreizehn Jahre alt.
sprachlich):
1. Schmutz: den Dreck aufkehren x
씰 drin|gend [dr
nt], dringender, am drin-
gendsten:
M
Handwerker machen viel Dreck.
2. (emotional abwertend) wertloses
sehr eilig, wichtig: dringende Arbeiten /
Probleme x etwas dringend benötigen. M
씰 drin|nen [drn n]:
Zeug: Diesen Dreck kannst du selbst
behalten. x Herrgott noch mal, um jeden
Dreck ( jede Kleinigkeit) muss ich mich
innerhalb [eines Raumes]: Die Kinder
spielen drinnen.
M
D
selbst kümmern!
dre|ckig [drkc], dreckiger, am dreckigsten
¸
씰 dritt... [drt...]:
die Nummer drei in einer Reihe: Sie hat
M
(umgangssprachlich): letzte Woche ihren dritten Mann gehei-
1. schmutzig: dreckiges Geschirr x dre- ratet.
ckige (unanständige) Witze x Pass auf, das Drit|tel [drtl], des Drittels, die Drittel:
dass du dich nicht dreckig machst! dritter Teil von  etwas: ein Drittel des
2. (umgangssprachlich abwertend) frech, Kuchens / der Reise / der Bevölkerung.
unverschämt: Lach nicht so dreckig! 씰 die Dro|ge [dro ], der Droge, die Drogen:
씰 dre|hen [dre n], dreht, drehte, hat gedreht: Substanz, von der man abhängig werden
1. jemanden oder etwas um sich selbst im kann: harte / weiche Drogen x Alkohol
Kreis oder in eine andere Richtung bewe- und Zigaretten sind auch Drogen.
gen: den Schlüssel im Schloss drehen x 씰 die Dro|ge|rie [dro ri], der Drogerie, die
Zum Ausschalten des Geräts den Schalter Drogerien [dro ri n]:
ganz nach links drehen! x Dreh den Kopf Geschäft, in dem man Kosmetik und Mit-
für das Foto bitte etwas zur Seite. tel zum Putzen kaufen kann: Ich muss
2. 〈+ sich〉 sich im Kreis um sich selbst noch in die Drogerie gehen.
bewegen: Warum drehen sich Räder im dro|hen [dro n], droht, drohte, hat gedroht:
Film rückwärts? x Der Hund bellte und 1. versuchen, jemandem mit Worten o. Ä.
drehte sich dabei im Kreis. x Das Baby Angst zu machen: Er drohte ihr offen.
kann sich schon auf den Bauch drehen. 2. bevorstehen, eintreffen können: Es
3. seine Richtung [durch eine Bewegung droht ein Unwetter.
im Kreis] ändern: Das Auto drehte und 3. in Gefahr sein (etwas zu tun): Er drohte
kam zurück. x Das Schiff / Der Wind vor Erschöpfung zusammenzubrechen.
dreht [nach Norden]. die Dro|hung [dro
], der Drohung, die
4. Aufnahmen für einen Film machen: Drohungen:
Den nächsten Film will der Regisseur in drohende Äußerung: eine offene / ver-
Schweden drehen. x Für die Sendung steckte Drohung x Drohungen ausspre-
wurde 12 Tage lang gedreht. chen / ausstoßen.
5. 〈+ sich〉 zum Thema haben: Die Ver- 씰 drü|ben [drybn]:
handlungen drehten sich ausschließlich auf der anderen Seite: da / dort drüben x
um die Frage der Wiedervereinigung. x Sie wohnt drüben am anderen Ufer.
In dem Prozess dreht es sich um Betrü- 씰 der 1Druck [dr k], des Druck[e]s, die Drücke:
gereien. x Alles dreht sich ständig nur 1. Kraft, die auf eine Fläche wirkt: den
um sie (sie steht bei allen berlegungen Druck messen / kontrollieren / erhö-
im Vordergrund). hen x In der Leitung ist kein Druck.
씰 drei [drai] (als Ziffer: 3): 2. etwas, was jemanden belastet, was ihn
3: alle drei Minuten x Drei mal
die Zahl dazu zwingen könnte, etwas zu tun: Der
drei ist / gibt / macht neun. x Die Vor- Druck auf der Arbeit steigt ständig.
stellung beginnt um drei [Uhr].; * nicht 씰 der 2Druck [dr k], des Druck[e]s, die Drucke:
bis drei zählen können (umgangs- Vorgang, bei dem Texte oder Bilder auf
sprachlich): nicht sehr intelligent sein. Papier, Stoff o. Ä. übertragen werden: Der
das Drei|eck [drai|k], des Dreiecks, die Druck der Bücher erfolgt in Asien.
Dreiecke: 씰 dru|cken [dr kn], druckt, druckte, hat
Fläche, die drei gerade Linien als Grenze gedruckt: 
hat: ein spitzwinkliges Dreieck. durch Druck herstellen: Bücher / Zeitun-
씰 drei|ßig [draisc] (in Ziffern: 30): gen / Zeitschriften drucken.
die Zahl 30:¸dreißig Personen x Mit drei- 씰 drü|cken [drkn], drückt, drückte, hat
ßig ist man noch jung. gedrückt: 
Drucker – durchfallen 126

1. Druck auf etwas bringen: auf den 1. nicht hell; fast ohne Licht: dunkle Stra-
Knopf / die Hupe drücken. ßen / Wege / Fenster x Es wird langsam
2. pressen: Die Mutter drückt das Kind dunkel.
ganz fest an sich. 2. nicht hell, eher so, dass es sich
3. mit Kraft machen, dass sich jemand Schwarz nähert: dunkles Bier / Brot x
oder etwas bewegt: das Gesicht in die dunkle Farben / Kleider / Haare x ein
Kissen drücken x Ich drücke dir einen dunkles Blau / Rot / Grün.
Kuss auf die Nase. die Dun|kel|heit [d
klhait], der Dunkelheit:
4. das Gefühl eines unangenehmen Dru- kein Licht gibt:
Zustand, in dem es [ fast]
ckes verursachen: Die neuen Schuhe drü- völlige / totale Dunkelheit x Die Dunkel-
cken. heit überraschte uns.
5. 〈+ sich〉 (umgangssprachlich) eine 씰 dünn [dn], dünner, am dünnsten:
Arbeit o. Ä. nicht machen [wollen]: Sie 1. so, dass es nur einen geringen Umfang,
drückt sich immer / vor allen anstren- Durchmesser o. Ä. hat: eine dünne
genden Arbeiten. Wand x dünner Stoff / dünnes Papier x
씰 der Dru|cker [dr k], des Druckers, die Dru- ein dünner Ast x Durch die Krankheit ist
cker: sie sehr dünn geworden.
Gerät zum Drucken von Daten, die im 2. nicht dicht; wenig: Sie hat sehr dünnes
Computer gespeichert sind: Mein Dru- Haar. x Der Nordosten des Landes ist
cker ist kaputt, ich brauche einen neuen. dünn besiedelt.
씰 du [du]: 3. so, dass es wenig Substanz[, aber viel
bezeichnet eine Person, die man gut Wasser] enthält: dünner Kaffee / Tee x
kennt und mit diesem Wort anspricht: Die Suppe ist mir zu dünn.
Kommst du mit ins Kino? x Lass uns 씰 durch [d rc] 〈mit Akkusativ〉:
zum Du übergehen / Du sagen! ¸
1. 〈räumlich〉 kennzeichnet eine Bewe-
der Duft [d ft], des Duft[e]s, die Düfte gung, die zunächst in etwas führt und
[dft ]: dann [auf der anderen Seite] wieder hin-
Geruch, der angenehm ist: der Duft von aus: durch die Stadt / den Wald gehen x
Rosen / von Parfüm. die Suppe durch ein Sieb gießen x Gehen
dul|den [d ldn], duldet, duldete, hat gedul- Sie bitte durch die Tür links!
det:  2. kennzeichnet eine Person, die etwas
1. akzeptieren: Ich dulde nicht länger, vermittelt, etwas bewirkt, oder eine
dass du keine Hausaufgaben machst. Ursache: Ich habe durch einen Freund
2. (gehoben) etwas Schweres ertragen: von der freien Stelle gehört. x Die Stadt
Sie haben viele Jahre Not geduldet. wurde durch ein Hochwasser / Erdbeben
3. an einem bestimmten Ort leben, sich zerstört.
auf halten lassen: Wir sind in diesem durch|aus [d rc|aus]:
Land nur geduldet. völlig; ganz:¸ Das
ist durchaus richtig /
씰 dumm [d m], dümmer, am dümmsten: möglich.
1. nicht klug; wenig intelligent: ein dum- 씰 durch|ei|nan|der [d rc|ainand]:
mer Mensch x Er stellt sich dümmer, als 1. ohne jede Ordnung:¸ Hier liegt mal wie-
er ist. der alles durcheinander.
2. ungeschickt, nicht klug bei dem, was 2. (umgangssprachlich) so, dass man
man tut: Es war dumm von dir, ihn zu nicht mehr klar denken kann: Nach dem
belügen. Gespräch mit ihrem Chef war sie völlig
3. (umgangssprachlich) unangenehm; so, durcheinander.
dass man sich ärgert: ein dummer Feh- der Durch|fall [d rcfal], des Durchfalls, die
ler x Es war ein dummer Zufall, dass wir Durchfälle [d rc ¸ fl ]:
meinen früheren Freund getroffen Krankheit, bei der ¸ man sehr häufig auf
haben. die Toilette muss und sehr dünnen Stuhl
die Dumm|heit [d mhait], der Dummheit, hat: ein Mittel gegen den Durchfall x an
die Dummheiten: Durchfall erkranken / leiden x Ich muss
1. 〈ohne Plural〉 Mangel an Intelligenz: zum Arzt, ich habe [schweren] Durchfall.
etwas aus reiner Dummheit tun / sagen. durch|fal|len [d rcfal n], fällt durch, fiel
2. Handlung, die nicht klug war: Als Kind ¸
durch, ist durchgefallen:
hat er viele Dummheiten gemacht. x [eine Prüfung] nicht bestehen: Ich bin im
Macht keine Dummheiten! Examen / bei der Fahrschulprüfung
씰 dun|kel [d
kl], dunkler, am dunkelsten: durchgefallen.

127 durchführen – Dutzend

durch|füh|ren [d rcfyr n], führt durch, durch|su|chen [d rczuxn], durchsucht,


führte durch, hat ¸ durchgeführt: durchsuchte, hat ¸ durchsucht:

stattfinden lassen; veranstalten: eine gründlich suchen, genau prüfen: eine
Veranstaltung / eine Lesung / ein Pro-
jekt durchführen.
Wohnung / ein Auto / das Gepäck
[nach / auf Waffen] durchsuchen.
M
durch|hal|ten [d rchaltn], hält durch, hielt
¸ 
durch, hat durchgehalten:
씰 dür|fen [drfn], darf, durfte, hat gedurft /
dürfen:  M
1. nicht aufgeben: Das Projekt macht viel 1. 〈2. Partizip: dürfen〉 die Erlaubnis
Arbeit, aber wir werden durchhalten.
2. aushalten: Die Belastungen / Strapa-
haben, etwas zu tun: Dürfen wir Sie kurz
stören? x Ich habe nicht fahren dürfen. x
M
D
zen halte ich nicht mehr lange durch.
durch|le|sen [d rclezn], liest durch, las
¸
Darf ich bitten?
2. 〈2. Partizip: dürfen〉 drückt (oft mit
M

durch, hat durchgelesen: »nicht«) eine Bitte, einen Wunsch oder
von Anfang bis Ende, ganz lesen: einen eine Aufforderung aus: Das darf doch
Vertrag / eine Gebrauchsanweisung alles nicht wahr sein! x Mach weiter, du
durchlesen x Bitte lest den Text genau / darfst jetzt nicht aufgeben!
sorgfältig / gründlich durch. 3. 〈2. Partizip: dürfen〉 das Recht haben,
der Durch|mes|ser [d rcms], des Durch- etwas zu tun: Das hättest du nicht tun
¸
messers, die Durchmesser: dürfen. x So etwas darfst du nicht sagen.
gerade Linie, die durch den Mittelpunkt 4. 〈2. Partizip: dürfen; im 2. Konjunktiv〉
eines Kreises geht: Der Durchmesser es ist wahrscheinlich, dass ...: Es dürfte
beträgt 50 Zentimeter. x Berechnet bitte heute noch ein Gewitter geben. x Es
den Durchmesser dieses Kreises / dieser dürfte nicht schwer sein, diese Aufgaben
Kugel! zu lösen.
씰 die Durch|sa|ge [d rcza ], der Durchsage, 5. 〈2. Partizip: gedurft〉 die Erlaubnis
die Durchsagen: ¸ haben, etwas zu tun, an einen bestimm-
[offizielle] Mitteilung, die über Funk, ten Ort zu gehen: Wegen meiner Erkäl-
Radio o. Ä. verbreitet wird: eine Durch- tung durfte ich nicht ins Schwimmbad
sage der Polizei x Achtung, Achtung, gehen. x Darfst du das denn? x Er hat
eine wichtige Durchsage! nicht mit auf die Reise gedurft.
durch|schnei|den [d rcnaidn], schneidet 씰 der Durst [d rst], des Durst[e]s:
durch, schnitt durch,¸ hat durchgeschnit-
 [starkes] Bedürfnis zu trinken: großen /
ten: starken Durst haben x Durst bekom-
in zwei Teile schneiden: das Brot in der men / verspüren x Durst auf ein Bier
Mitte durchschneiden. haben.
씰 der Durch|schnitt [d rcnt], des Durch- 씰 durs|tig [d rstc], durstiger, am durstigsten:
¸
schnitt[e]s, die Durchschnitte: so, dass man¸ Durst hat: durstige Wande-
mittlerer Wert aus zwei oder mehreren rer x Wir sind hungrig und durstig.
Größen[, die miteinander verglichen 씰 die Du|sche [d  ], der Dusche, die
werden können]: der Durchschnitt der Duschen:
Bevölkerung x den Durchschnitt ermit- 1. Gerät im Bad, aus dem Wasser kommt
teln x etwas liegt über / unter dem und mit dem man sich von oben bis
Durchschnitt x Der Durchschnitt liegt unten nass machen kann: ein Bad / Zim-
bei 10 Prozent. mer mit Dusche x Ich geh mal unter die
씰 durch|schnitt|lich [d rcntlc]: Dusche.
¸ ¸
1. so, dass es dem Durchschnitt ent- 2. das Duschen: eine warme / kalte
spricht; im Allgemeinen: das durch- Dusche nehmen.
schnittliche Alter / Einkommen x die 씰 du|schen [d n], duscht, duschte, hat
durchschnittliche Lebenserwartung / geduscht: 
Leistung. 1. sich unter einer Dusche (1) waschen:
2. so, dass es von mittlerer Qualität ist, jeden Tag / warm / kalt / lange
dem Durchschnitt entspricht, nicht beson- duschen x Ich geh mal schnell duschen.
ders ist: ein durchschnittliches Ergebnis x 2. mit der Dusche (1) nass machen: sich /
Ihre Leistung ist nur durchschnittlich. die Kinder / den Rücken duschen.
durch|sich|tig [d rczctc], durchsichtiger, das Dut|zend [d tsnt], des Dutzends, die
¸ ¸ ¸
am durchsichtigsten: Dutzende: 
transparent; so, als wäre es aus Glas: 1. 〈ohne Plural〉 12 Stück von etwas: zwei
eine durchsichtige Folie / Bluse. Dutzend frische Eier.
duzen – Ecke 128

2. 〈nur Plural〉 sehr viele: Ich habe ihn 5. betont als Antwort, dass man etwas
Dutzende Male gesehen. x Es kamen Bestimmtes bestätigt: Eben! Genau das
Dutzende zu der Kundgebung. wollte ich auch sagen.
씰 du|zen [dutsn], duzt, duzte, hat geduzt: 6. * nicht eben: wirklich nicht: Das finde
 Du sagen: Sie duzen sich
zu jemandem ich nicht eben höflich von dir.
schon lange. die Ebe|ne [eb n ], der Ebene, die Ebenen:
1. f laches Land: Vom Turm hat man
duzen einen schönen Blick über die weite
Im Deutschen wird bei der gesprochenen Ebene.
und geschriebenen Anrede zwischen dem 2. Bereich, der sich im Niveau von ande-
förmlichen Sie und dem eher ungezwunge- ren unterscheidet: Maßnahmen auf
nen Du unterschieden. nationaler Ebene.
씰 eben|falls [ebnfals]:
Du sagt man in der Familie (Eltern, Kinder, 
Geschwister, Tanten, Onkel ...), unter Freun- gleichfalls, auch: »Vielen Dank!« –
den und am Arbeitsplatz, wenn die Kollegen »Danke, ebenfalls!« x Ich bin ebenfalls
mit dem Du einverstanden sind. Jüngere dieser Meinung.
씰 eben|so [ebnzo]:
Menschen sprechen sich fast immer mit Du  Maß oder in der gleichen
an. Eine Person, die man duzt, spricht man im gleichen
auch mit dem Vornamen an. Weise: Mir geht es ebenso. x Heute ist es
Wenn man sich mit Menschen eine längere ebenso kalt wie gestern.
씰 das E-Bike [ibaik], des E-Bikes, die E-Bikes:
Zeit gesiezt hat und man sich gut versteht,
kann eine(r) von beiden anbieten, dass man Fahrrad mit Motor: Ich spare auf ein
sich duzt. Die Anrede mit Sie (zusammen E-Bike.
씰 das E-Book [ib k], des E-Book[s], die
mit Herr oder Frau) ist unter Erwachsenen
üblich, wenn man nicht verwandt oder be- E-Books:
freundet ist. Wenn man einer fremden Per- 1. Inhalt eines Buches, der digital vor-
son vorgestellt wird, siezt man diese norma- liegt [und mit einem speziellen Gerät
lerweise. gelesen werden kann]: Ich kaufe mir den
neuen Roman von ihr als E-Book.
2. Gerät, mit dem man digitale Bücher
die DVD [defaude], der DVD, die DVDs: lesen kann: Die Preise für E-Books sin-

Scheibe, auf der sehr viele Informationen ken ständig.
gespeichert werden können: den Film 씰 die E-Card [ikd], der E-Card, die E-Cards:
auf / als DVD kaufen. Karte in elektronischer Form: Ich schicke
der DVD-Play|er [defaudeple], des DVD- ihr zum Geburtstag schnell eine E-Card.

Players, die DVD-Player: 씰 echt [ct]:
Gerät, mit dem DVDs abgespielt werden ¸
1. nicht von Menschen oder mit der
können: einen neuen DVD-Player kaufen. Absicht zu täuschen gemacht: echte Per-
len x Ist das Gemälde / die Unterschrift
echt?
2. wahr, wirklich: Das ist jetzt ein ech-
E tes / echt ein Problem. x Er hat sich wie
ein echter Held benommen.; * in echt
(umgangssprachlich): im wirklichen
1eben [ebn], ebener, am ebensten: Leben: Ich kenne sie nur aus dem Inter-

gleichmäßig f lach: ebenes Land x Der net. In echt haben wir uns noch nie
Fußboden ist nicht ganz eben. getroffen.
씰 2eben [ebn]: die EC-Kar|te [etse...], der EC-Karte, die
1. jetzt;in diesem Augenblick: Warte EC-Karten:
mal, er kommt eben zur Tür herein. kleine Karte aus Plastik, mit der man an
2. vor wenigen Sekunden, Minuten: Der Automaten Geld holen und in Geschäf-
Film hat eben erst angefangen. ten bezahlen kann: Kann ich auch mit
3. für kurze Zeit, schnell: Ich komme der EC-Karte zahlen?
gleich, ich muss nur eben noch telefonie- 씰 die Ecke [k ], der Ecke, die Ecken:
ren. 1. Stelle, an der sich zwei Seiten einer
4. drückt aus, dass sich etwas nicht Fläche oder eines Gegenstands treffen:
ändern lässt: So ist er eben. x Du hättest Ich habe mich an der Ecke des Tischs
dich eben mehr beeilen müssen. gestoßen.
129 eckig – Ei

2. Stelle, an der sich zwei Seiten oder 씰 der Ehe|mann [e man], des Ehemann[e]s,
Wände eines Raumes treffen: den Besen die Ehemänner[e mn]:
in die Ecke stellen x Die Schlüssel habe Mann als Partner in der Ehe: Sie kam
ich in der hintersten Ecke der Schublade
gefunden.
ohne ihren Ehemann.
씰 das Ehe|paar [e pa], des Ehepaar[e]s, die
M
3. Stelle, an der sich zwei Straßen treffen:
Mein Auto steht an der nächsten Ecke. x
Ehepaare: 
Ehefrau und Ehemann: Immer mehr M
Sie wohnen gleich hier um die Ecke.
씰 eckig [kc]:
¸ oder Kanten: Willst du eine
mit Ecken
Ehepaare planen ein Leben ohne Kinder.
씰 eher [e]:
1. zu einem noch früheren Zeitpunkt;
M
eckige Dose für die Plätzchen oder eine
runde?
früher: Könntest du morgen ein bisschen
eher kommen? x Je eher, desto besser!
M
E
edel [edl], edler, am edelsten:
1. mitsehr guten, wertvollen Eigenschaf-
ten: ein edles Pferd x Die Einrichtung
2. drückt aus, dass man eine Möglichkeit
für besser, wahrscheinlicher oder passen-
der hält als eine andere: Diese Schuhe
M
sieht sehr edel aus. gefallen mir schon eher. x Ich würde eher
2. großzügig und freundlich: Vielen Dank sterben, als ihn zu verraten.
an den edlen Spender! x Es war sehr edel die Eh|re [er ], der Ehre, die Ehren:
von dir, ihm zu verzeihen. 1. 〈ohne Plural〉 Wert und Ansehen eines
die EDV [edefau], der EDV: Menschen: Sie fühlte sich in ihrer Ehre
Abkürzung von: elektronische Datenver- verletzt. x Deine Ehrlichkeit macht dir
arbeitung; das Arbeiten mit Computern: Ehre.
Heute kommt keine Firma mehr ohne 2. Handlungen oder Zeichen, mit denen
EDV aus. man eine Person ehrt: eine Feier zu
der Ef|fekt [fkt], des Effekt[e]s, die Effekte: Ehren meines Bruders x Es ist mir eine
Wirkung, die man beobachten kann: Die große Ehre, Sie heute hier begrüßen zu
Strafe hatte nicht den gewünschten dürfen.
Effekt. eh|ren [er n], ehrt, ehrte, hat geehrt:
ef|fek|tiv [fktif], effektiver, am effektivs- zeigen, dass man eine Person bewundert
ten: oder ihr dankbar ist: Er wurde für seine
mit großer, der gewünschten Wirkung: mutige Tat mit einem Preis geehrt. x Ich
eine effektive Methode x effektiv arbei- fühle mich durch dieses Angebot geehrt.;
ten. * sehr geehrte / geehrter / geehrtes ...:
씰 egal [eal]: als höfliche Anrede in offiziellen Briefen
überhaupt nicht wichtig; gleichgültig: und Reden verwendet: Herzlich willkom-
Wichtig ist, dass du kommst. Wann ist men, sehr geehrte Damen und Herren!
egal. x Mir ist das eigentlich egal. der Ehr|geiz [eaits], des Ehrgeizes:
ehe [e ]: der Wunsch,Erfolg
zu haben und ein
bevor etwas geschieht oder getan wird: Ziel zu erreichen: Vom Ehrgeiz getrie-
Trink doch noch ein Glas, ehe du gehst. x ben, übte er Tag und Nacht. x Sie hatte
Wir können nicht fahren, ehe es nicht zu den Ehrgeiz, als Erste fertig zu werden.
regnen aufhört. ehr|gei|zig [eaitsc], ehrgeiziger, am ehr-
씰 die Ehe [e ], der Ehe, die Ehen: geizigsten: ¸
offizielle Partnerschaft zwischen einem voll Ehrgeiz: Sie haben ehrgeizige
Mann und einer Frau: Sie führen eine Pläne. x Er ist sehr ehrgeizig.
glückliche Ehe. x Jede dritte Ehe wird 씰 ehr|lich [elc], ehrlicher, am ehrlichsten:
geschieden. so, dasseine
¸ Person nicht lügt oder
씰 die Ehe|frau [e frau], der Ehefrau, die Ehe- betrügt: eine ehrliche Antwort x Sei ehr-
frauen: lich: Ist das denn wahr? x Wir haben ehr-
Partnerin in der Ehe: Bringen Sie zum lich geteilt. x Die Pause haben wir uns
Betriebsausflug ruhig auch Ihre Ehe- ehrlich verdient.
frauen mit. 씰 das Ei [ai], des Ei[e]s, die Eier:
ehe|ma|lig [e malc]: Hülle, in der ein junges Tier ent-
1. feste
¸
früher: Mein ehemaliger Mann lebt jetzt steht, besonders ein Vogel: ein Nest mit
im Ausland. vier Eiern x Schildkröten legen ihre Eier
ehe|mals [e mals]: in den warmen Sand.
einst, früher: In dem ehemals ruhigen 2. Ei von einem Huhn als Nahrung für
Ort wimmelt es heute von Touristen. Menschen: Eier braten / kochen x Zuta-
Eiche – eilig 130

ten: vier Eier, 200 Gramm Zucker, die Ei|gen|schaft [ainaft], der Eigenschaft,
200 Gramm Butter ... die Eigenschaften: 
die Ei|che [aic ], der Eiche, die Eichen: etwas, womit man das Verhalten oder
¸
großer Laubbaum mit schwerem, hartem die Art einer Person oder Sache beschrei-
Holz: Auf dem Marktplatz steht eine ben kann: gute / schlechte Eigenschaften
mächtige alte Eiche. haben x Kaffee hat die Eigenschaft, mun-
die Ei|chel [aicl], der Eichel, die Eicheln: ter zu machen.
Frucht der ¸Eiche:
 aus Eicheln und Kasta- 씰 ei|gent|lich [aintlc]:
nien Tiere basteln. 1. wirklich,  ¸
tatsächlich: Das eigentliche
das Eich|hörn|chen [aichœrnc n], des Eich- Problem wurde erst später deutlich.
¸
hörnchens, die Eichhörnchen: ¸ 2. in Wirklichkeit; wenn man es genau
kleines Tier mit braunem Fell und dickem nimmt: Eigentlich heißt sie Franziska,
Schwanz, das auf Bäumen lebt: Das Eich- aber jeder nennt sie nur Franzi. x Pilze
hörnchen knabbert an einer Nuss. sind eigentlich keine Pflanzen.
der Eid [ait], des Eid[e]s, die Eide: 3. obwohl jemand nicht entsprechend

feierliches Versprechen, die Wahrheit zu handelt: Ich wollte eigentlich heute noch
sagen oder etwas zu tun: vor Gericht ausgehen, aber jetzt bin ich zu müde.
unter Eid aussagen x Beamte müssen 4. drückt freundliches Interesse aus: Wo
einen Eid auf die Verfassung schwören. wohnt ihr eigentlich?
der Ei|fer [aif], des Eifers: 5. drückt Ärger oder einen Vorwurf aus:
Freude und Interesse an einer Aufgabe: Weißt du eigentlich, wie spät es schon
voller Eifer an die Arbeit gehen; * im ist?
Eifer des Gefechts: in der Aufregung, in das Ei|gen|tum [aintum], des Eigentums:
der Eile: Das habe ich im Eifer des etwas, was einer Person, Firma oder
Gefechts völlig übersehen. Institution gehört; Besitz: Dieser Wald ist
die Ei|fer|sucht [aifz xt], der Eifersucht: öffentliches Eigentum. x Nach seinem
Gefühl, die Liebe oder Aufmerksamkeit Tod ging die Firma in ihr Eigentum über.
einer Person nicht mit anderen teilen zu der Ei|gen|tü|mer [aintym], des Eigentü-
wollen: Er wird von Eifersucht geplagt,  die Ei|gen|tü|me-
mers, die Eigentümer,
wenn sie mit anderen Männern tanzt. rin [aintym rn], der Eigentümerin,
ei|fer|süch|tig [aifzctc], eifersüchtiger, 
die Eigentümerinnen:

am eifersüchtigsten: ¸ ¸ Person, der eine Sache gehört; Besit-
voll Eifersucht: Sie ist eifersüchtig auf zer[in]: der neue Eigentümer des Grund-
ihren kleinen Bruder. x Die Kinder ach- stücks.
ten eifersüchtig darauf, dass keines mehr 씰 eig|nen [ain n] 〈+ sich〉, eignet sich, eig-
bekommt als die anderen. hat sich geeignet:
nete sich,
eif|rig [aifrc], eifriger, am eifrigsten: die richtigen Eigenschaften oder Fähig-
¸ eine eifrige Schülerin x eifrig
voll Eifer: keiten für einen Zweck oder eine Aufgabe
lernen x Er erklärte mir eifrig seinen haben: Ich weiß nicht, ob ich mich für
Plan. diesen Beruf eigne. x Blumen eignen sich
das Ei|gelb [ailp], des Eigelbs, die Eigelbe gut als Geschenk. x Dieses Wasser eignet
〈aber: zwei Eigelb〉: sich nicht zum Trinken.
runder, gelber Teil in einem Ei: Die bei- 씰 die Ei|le [ail ], der Eile:
den Eigelb, Zucker und Butter verrühren. Zustand, in dem wenig Zeit vorhanden
씰 ei|gen [ain]: ist, um etwas zu erledigen: Ich kann
Person selbst gehörend, für sie
1. einer nicht lange bleiben, ich bin etwas in
selbst bestimmt: ein eigenes Auto Eile. x Die Sache hat keine Eile. x Das
haben x etwas vom eigenen Geld kaufen. hätte ich in der Eile beinahe vergessen.
2. zu einer Person selbst gehörend: Dazu 씰 ei|len [ail n], eilt, eilte, geeilt:
habe ich meine eigene Meinung. x Küm- in Eile an einen Ort gehen oder
1. 〈ist〉
mere dich um deine eigenen Angelegen- fahren: jemandem zu Hilfe eilen x Nach
heiten! der Arbeit ist sie sofort nach Hause
ei|gen|ar|tig [ain|atc], eigenartiger, am geeilt.
  ¸
eigenartigsten: 2. 〈hat〉 schnell erledigt werden müssen,
so ungewöhnlich, dass man sich wun- dringend sein: Dieses Schreiben eilt
dert; seltsam, merkwürdig: ein eigenarti- sehr. x Eilt es denn damit so sehr?
ges Gefühl x Das ist aber eigenartig! x ei|lig [ailc], eiliger, am eiligsten:
Hier riecht es aber eigenartig. ¸ in Eile: ein eiliger Blick ins
1. schnell,
131 Eimer – einerseits

Buch; * es eilig haben: in Eile sein: Ich Person, die einbricht: Die Einbrecher
habe es gerade besonders eilig. sind durch ein Fenster im Keller einge-
2. so, dass es bald und schnell erledigt drungen.
werden muss; dringend: ein eiliger Auf-
trag.
씰 der Ein|bruch [ainbr x], des Einbruch[e]s,
die Einbrüche [ainbrc ]:
M
der Ei|mer [aim], des Eimers, die Eimer:
Gefäß zum Transport und Lagern beson-
1. das Einbrechen ¸ Gebäude mit
in ein
Gewalt: Der Schmuck stammt von einem M
ders von Flüssigkeiten: ein Eimer (voll)
Sand / Wasser x Der Eimer ist voll / läuft
über.
Einbruch.
2. plötzlicher Beginn: vor / bei / nach
Einbruch der Nacht.
M
씰 ein [ain]:
1. 〈ein, eine, ein; unbestimmter Artikel〉
3. starke Verluste, unerwünschter Rück-
gang: ein Einbruch der Kurse an der
M
E
kennzeichnet ein einzelnes Wesen, Ding:
ein Teller / eine Tasse / ein Messer x Ein
Auto kostet viel Geld. x Sie kauft sich
Börse x Die Partei erlebte bei den Wah-
len einen schweren Einbruch.
ein|bür|gern [ainbrn], bürgert ein, bür-
M
einen Computer. x Er wollte ihr eine eingebürgert:
gerte ein, hat
Freude machen. x So eine Enttäuschung! 1. einer Person die Staatsangehörigkeit
2. 〈einer, eine, ein[e]s〉 (umgangssprach- des Landes verleihen, in dem sie jetzt
lich) jemand: Kann bitte eine / einer von lebt: Ausländer einbürgern x Er lebt
euch mal mit anfassen? x Ich kenne schon lange in Deutschland und will sich
einen, der dir sicher helfen kann. jetzt einbürgern lassen.
3. 〈einer, eine, ein[e]s〉 man: Man sollte 2. 〈+ sich〉 üblich werden: Bei uns hat es
nicht so viel trinken, wenn es einem sich so eingebürgert, dass wir nach dem
nicht bekommt. Essen spazieren gehen.
4. bezeichnet den Wert der Zahl 1: ein ein|cre|men [ainkrem n], cremt ein, cremte
Euro siebzig x Bitte einen Tisch für eine
ein, hat eingecremt:
Person! x Sie war in diesem Jahr nur Creme in die Haut reiben: jemandem den
einen Tag krank. Rücken eincremen x Crem dich nach
ei|nan|der [ainand] (gehoben): dem Baden ein.
mehrere Personen, Sachen gegenseitig: 씰 ein|deu|tig [aind ytc], eindeutiger, am ein-
Sie kennen einander noch nicht. x Ihr deutigsten: ¸
solltet einander lieber helfen, als euch zu klar, deutlich: ein eindeutiger Fall x Die-
streiten. ses Ergebnis ist eindeutig falsch.
씰 die Ein|bahn|stra|ße [ainbantras ], der ein|drin|gen [aindr
n], dringt ein, drang
Einbahnstraße, die Einbahnstraßen:
ein, ist eingedrungen:
Straße, in der man nur in einer Richtung in etwas gelangen, wo es, man nicht sein
fahren darf: In der Altstadt gibt es viele sollte: Durch den Riss drang Wasser ins
Einbahnstraßen. Boot ein. x Wie konnten die Täter ins
ein|bau|en [ainbau n], baut ein, baute ein, Haus eindringen?

hat eingebaut: ein|dring|lich [aindr
lc], eindringlicher,
in etwas nachträglich oder zusätzlich
am eindringlichsten: ¸
bauen, einfügen: neue Fenster ein- so, dass deutlich wird, dass eine Sache
bauen x nach der Reparatur den Motor wichtig ist: eindringliche Worte x Sie
wieder einbauen. ermahnte uns eindringlich, nichts zu
씰 ein|bre|chen [ainbrcn], bricht ein, brach verraten.
¸
ein, ist eingebrochen: 씰 der Ein|druck [aindr k], des Eindruck[e]s,
1. Gewalt anwenden, um heimlich in ein die Eindrücke [aindrk ]:
Gebäude zu gelangen: Unbekannte Täter die durch eine
Vorstellung im Kopf,
sind nachts in den Laden eingebro- Wahrnehmung entsteht: Sie hat einen
chen. x Bei unseren Nachbarn ist gestern guten Eindruck auf mich gemacht / bei
eingebrochen worden. mir hinterlassen. x Ich habe den Ein-
2. durch sein Gewicht ein Loch in eine druck, du magst mich nicht.
Oberf läche machen: Sie brach auf dem 씰 ei|ner|seits [ainzaits]:
Eis ein und ertrank. ...
* einerseits andererseits: nennt zwei
씰 der Ein|bre|cher [ainbrc], des Einbrechers, Dinge, von denen das eine für eine Per-
die Einbrecher, die Ein¸ |bre|che|rin son, Sache spricht und das andere dage-
[ainbrc rn], der Einbrecherin, die Ein- gen: Einerseits gefällt mir das Bild sehr
¸
brecherinnen: gut, andererseits ist es schon etwas teuer.
einfach – eingehen 132

씰 ein|fach [ainfax]: 씰 ein|fü|gen [ainfyn], fügt ein, fügte ein, hat



1. 〈einfacher, am einfachsten〉 ohne gro-
eingefügt: 
ßen Aufwand oder Luxus; bescheiden: etwas nachträglich, zusätzlich in etwas
eine einfache Mahlzeit x aus einfachen bringen: An dieser Stelle solltest du noch
Verhältnissen kommen. einen Satz über deine Sprachkenntnisse
2. 〈einfacher, am einfachsten〉 ohne einfügen.
Mühe oder Probleme; leicht: eine einfa- 씰 ein|füh|ren [ainfyr n], führt ein, führte ein,
che Aufgabe x Das ist gar nicht so ein-
hat eingeführt:
fach zu verstehen. 1. neu schaffen, verbreiten: Die Regie-
3. drückt aus, dass ein Vorschlag ein Pro- rung will eine neue Steuer einführen.
blem lösen könnte: Mach doch einfach 2. Waren aus einem anderen ins eigene
mal eine Pause! Land bringen: illegal eingeführte Dro-
4. verwendet, um das, was man sagt, zu gen x Wein aus dem Ausland nach
verstärken: Dazu bräuchte ich einfach Deutschland einführen.
mehr Geld. x Der Film ist einfach super! 3. einer Person eine neue Aufgabe zeigen,
씰 die Ein|fahrt [ainfat], der Einfahrt, die erklären: einen neuen Mitarbeiter in
Einfahrten:  seine Arbeit einführen.
1. 〈ohne Plural〉 Vorgang, bei dem ein 4. vorsichtig in eine Öffnung schieben:
Fahrzeug in ein Gebäude oder Gebiet ein Zäpfchen / einen Tampon einführen.
kommt: Vorsicht bei der Einfahrt des 씰 die Ein|füh|rung [ainfyr
], der Einfüh-
Zuges! x Einfahrt verboten!
rung, die Einführungen:
2. Stelle, an der man in ein Gebäude oder 1. das Einführen neuer Dinge: mit der
Gebiet fahren kann: Sein Auto stand in Einführung der neuen Gebühr noch war-
der Einfahrt. x Einfahrt frei halten! ten.
씰 der Ein|fall [ainfal], des Einfall[e]s, die Ein- 2. Text oder Kurs, mit dem man etwas

fälle [ainfl ]: Neues kennenlernt: eine Einführung in
Gedanke, den man plötzlich hat; Idee: das Thema x Nach einer kurzen Einfüh-
Sie hat immer viele tolle Einfälle. rung durften wir alle das Programm
씰 ein|fal|len [ainfal n], fällt ein, fiel ein, ist selbst ausprobieren.

eingefallen: die Ein|ga|be [ainab ], der Eingabe, die
1. einer Person als Idee oder Erinnerung Eingaben:
bewusst werden: Ihre Telefonnummer 1. Schreiben mit einem Antrag an eine
fällt mir gerade nicht ein. x Wir müssen Behörde: Er versucht mit der Eingabe zu
uns eine Lösung für dieses Problem ein- verhindern, dass die Bäume gefällt wer-
fallen lassen. den.
2. einstürzen: Das Dach der alten 2. das Eingeben von Daten in einen Com-
Scheune ist eingefallen. puter: Ich habe bei der Eingabe meines
씰 der Ein|fluss [ainfl s], des Einflusses, die Namens einen Fehler gemacht.
Einflüsse [ ainfls ]: 씰 der Ein|gang [aina
], des Eingang[e]s, die
Wirkung auf das Verhalten einer Person Eingänge [ ain
]:
oder Sache: Bei dem Unfall stand er
Tür in ein Gebäude hinein: am / vor dem
unter dem Einfluss von Drogen. x Er hat Eingang stehen x Der Eingang wird
keinen guten Einfluss auf meine Kin- nachts verschlossen.
der. x Sie hat viel / großen Einfluss. x ein|ge|ben [ainebn], gibt ein, gab ein, hat
Das hatte auf meine Entscheidung kei-
eingegeben: 
nen Einfluss. in einen Computer, ein elektronisches
ein|fluss|reich [ainfl sraic], einflussreicher, Gerät tippen: Jetzt musst du dein Pass-

am einflussreichsten: ¸ wort eingeben.
großen Einf luss besitzend, mächtig: Er ein|ge|hen [aine n], geht ein, ging ein, ist
gehört zu den einflussreichsten Män-
eingegangen:
nern im Land. 1. etwas akzeptieren und entsprechend
ein|frie|ren [ainfrir n], friert ein, fror ein, handeln: ein Bündnis / eine Wette mit
eingefroren: jemandem eingehen x Dieses Risiko
1. 〈ist〉 durch Frost nicht zu benutzen würde ich nicht eingehen.
sein: Die Wasserleitung ist eingefroren. 2. sich mit einer Sache beschäftigen: Auf
2. 〈hat〉 bei Temperaturen weit unter null diesen Punkt würde ich gern näher ein-
Grad lagern: Wir haben das Fleisch ein- gehen. x Du solltest mehr auf die Kinder
gefroren. (auf das, was sie sagen) eingehen.
133 eingehend – Einkommen

3. beim Waschen kleiner oder enger wer- 씰 ein|heit|lich [ainhaitlc], einheitlicher, am


den: Das T-Shirt ist in der Wäsche einge- ¸
einheitlichsten:
gangen. ohne große Unterschiede: eine einheitli-
4. wegen eines Mangels auf hören zu
existieren oder zu leben: Der Baum /
che Regelung finden x Wir sollten versu-
chen, einheitlich vorzugehen.
M
Hund ist eingegangen. x Wir sind fast
vor Durst / Hitze eingegangen. x Meh-
ein|ho|len [ainhol n], holt ein, holte ein, hat
eingeholt: M
rere kleine Geschäfte sind eingegangen,
als der Supermarkt eröffnet wurde.
ein|ge|hend [aine nt], eingehender, am
einen Rückstand auf eine Person ver-
schwinden lassen: Sie lief hinter ihm her,
konnte ihn aber nicht einholen. x In
M

eingehendsten:
alles beachtend; sorg fältig: eine einge-
Mathe hatte sie den Rest der Klasse bald
wieder eingeholt.
M
E
ei|nig [ainc]:
hende Analyse des Problems x Wir haben
die Möglichkeiten eingehend bespro-
chen.
¸
der gleichen Meinung: Seid ihr euch über
den Preis einig geworden? x Wir sind uns
M
ein|ge|schrie|ben [ain ribn] (österrei- nur noch nicht einig, wann es losgehen
chisch):  soll.
als Einschreiben: ein eingeschriebener 씰 ei|nig... [ain...]:
Brief.
1. unbestimmte kleine Menge: vor einiger
ein|grei|fen [ainraifn], greift ein, griff ein, Zeit x Man könnte noch einiges verbes-

hat eingegriffen:  sern.
aktiv werden, um etwas zu beeinf lussen 2. unbestimmte kleine Zahl: an einigen
oder zu stoppen: vermittelnd in einen Stellen x Die meisten waren schon weg,
Streit eingreifen x Durch rechtzeitiges aber einige waren noch da.
Eingreifen hätte das Problem verhindert 3. 〈betont〉 relativ große Menge oder
werden können. Zahl: Das wird aber einige Leute überra-
der Ein|griff [ainrf], des Eingriff[e]s, die