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Republik Österreich

Der Bund besteht seit 1922 aus den neun Ländern Burgenland, Kärnten,
Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Wien, das
gleichzeitig auch Hauptstadt ist. Der Staat liegt einerseits zwischen Rhein und Bodensee im
Westen sowie der pannonischen Tiefebene im Osten und andererseits zwischen böhmischer
Masse und Thaya im Norden sowie Karawanken und steirischem Hügelland im Süden. Als
Binnenstaat grenzt Österreich im Norden an Deutschland und Tschechien, im Osten an die
Slowakei und Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien und im Westen an die Schweiz und
Liechtenstein.

Die höchsten Berge in Österreich sind Dreitausender und befinden sich in den
Ostalpen. Mit 3798 m ist der Großglockner in den Hohen Tauern der höchste Berg. Es gibt
mit Nebengipfeln fast 1000 Dreitausender in Österreich.Die Gebirgslandschaft ist von großer
Bedeutung für den Tourismus, es gibt viele Wintersportgebiete, im Sommer bieten sich
Möglichkeiten zum Bergwandern und Klettern.

Der größte See ist der Neusiedler See im Burgenland. Für den Sommertourismus in
Österreich haben die Seen neben den Bergen große Bedeutung, insbesondere die Kärntner
Seen und jene des Salzkammerguts. Die bekanntesten sind der Wörthersee, der Millstätter
See, der Ossiacher See und der Weißensee in Kärnten. Weitere bekannte Seen sind Mondsee
und Wolfgangsee an der Grenze zwischen Salzburg und Oberösterreich.

Der größte Teil Österreichs wird über die Donau zum Schwarzen Meer entwässert, nur
kleine Gebiete im Westen über den Rhein und im Norden über die Elbe zur Nordsee.

Geschichte :

Der größte Teil des heutigen, österreichischen Staatsgebiets wurde um 15 v. Chr. vom
Römischen Reich besetzt. Im nördlichen Alpenraum hatte sich ab Mitte des 6. Jahrhunderts
das baierische Stammesherzogtum gebildet, deren Herrscher aus dem Geschlecht der
Agilolfinger stammten. Im Jahr 976 entstand die älteste Ländereinheit auf dem Boden der
heutigen Republik Österreich in der Form des selbständigen Herzogtums Kärnten. Den
Babenbergern folgten ab 1278 die Habsburger, die ihr Herzogtum Österreich durch das
gefälschte Privilegium Maius (maius = größer, Komparativ zu lat. magnus = groß) zum
Erzherzogtum Österreich machten, um ihren besonderen Rang zu betonen. Vom späten 15.
Jahrhundert bis 1690 waren die habsburgischen Länder ständigen Angriffen des Osmanischen
Reichs ausgesetzt, das von Ungarn aus westwärts strebte. Franz II. gründete 1804 das
Kaisertum Österreich und nahm als Franz I. den Titel Kaiser von Österreich an, um die
Gleichrangigkeit mit dem neuen französischen Kaiser zu wahren. 1806 legte er dann unter
dem Druck Napoleons die Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation
nieder, womit dieses zu bestehen aufhörte. Nach dem Ersten Weltkrieg zerfiel Österreich-
Ungarn und der Reich wurde nur Österreich gennant.

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