Sie sind auf Seite 1von 4

Einschränkung auf das Notwendigste

Boris Dobrev XIA №4

Zurzeit steht das neue Virus im Fokus der Aufmerksamkeit; infolgedessen treffen
viele Ländern strenge Maßnahmen, um das Coronavirus – Fällen zu verringern.
Deutschland zählt sich zu diesen Staaten; trotzdem zweifelt sich die Regierung, ob
die Maßnahmen notwendig sind. Mit dieser Frage beschäftigt sich der Artikel von
Joachim Müller – Jung unter dem Titel „Einschränkung auf das Notwendigste“,
den er in der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am 21.03.2020 publiziert hat.
Zuerst fasse ich die Hauptaussagen des Textes zusammen, bevor ich in einem
zweiten Schritt die dargestellte Grafik auswerte, um schließlich meine eigene
Meinung zu äußern.
Einleitend hebt der Autor hervor, dass die Experten versuchen, die Regierung
davon zu überzeugen, dass das soziale Leben stark eingeschränkt werden muss,
damit die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt. Der Autor zitiert den
virologischen Berater der Bundesregierung, es sei höchste Zeit, dass die Regierung
einen Beschluss fasse, welche Maßnahmen getroffen werden sollten, damit das
Gesundheitswesen mit Patienten nicht überflutet werde. Im nächsten Abschnitt
erklärt der Autor, dass die Optionen vor den Politiker nur zwei sind – Verzögerung
oder volle Isolation. Während bei der ersten Möglichkeit die Verseuchung setze
fort, wirke die zweite als Stoppen der Infektion, was in Deutschland
unwahrscheinlich siehe. Laut dem Text setzen die meisten Länder auf die nicht so
drastischen Maßnahmen, die die Hygiene und die soziale Isolation umfassen, wozu
ermahnt auch Angela Merkel. Laut der deutschen Epidemiologiegesellschaft
spielten die derzeitigen Maßnahmen eine große Rolle bei der Verringerung der
Ansteckungsquote. Eine weitere Information aus dem Text ist, dass die
Reproduktionszahl der Infektion (R0) zeigt, wie viele Personen der Infizierte
verseucht, worauf man bei einer Epidemie großer Wert legt. Der Autor betont, dass
diese Angaben von vielen Faktoren abhängten; daher veränderten sich sie mit der
Zeit. Dem Autor zufolge sind die Maßnahmen entscheidend für die Verringerung
des R0; trotzdem nach den Epidemiologen kann die Situation noch besser sein.
Müller – Jung erklärt, die Gesundheitssystem könne mit einer Ansteckungsquote
von ungefähr 1,1 umgehen. Dem Text entnimmt man, dass es in Deutschland 30
000 besetzten Intensivbetten, wobei die durchschnittliche Inkubationszeit des
COVID – 19 – Virus 20 Tage ist; deshalb vergrößert sich die Bettkapazität in
einigen Städten. Die Epidemiologen seien an dem Standpunkt, dass die
Beschränkung der angesteckten Menschen unrealistisch sei. Der Autor stellt fest,
dass die Krankenhäuser fast gefüllt sind; infolgedessen überlegt man, die
Maßnahmen zu verschärfen. Die Experten hätten die Option für ein Ausgehverbot
nicht abgelehnt; trotzdem forderten die Epidemiologen zur vollen Isolation, wobei
die Einzelfälle nicht zu vergessen seien. Im weiteren Verlauf des Textes betont der
Autor, dass die Zeit für Treffen der Maßnahmen wenig ist. Nach den
Epidemiologen sei diese Zeit zwei Wochen, dennoch solle diese Quarantäne
monatelang bleibt. Anschließend behauptet der Autor, dass die Experten sich nicht
von den Politikern beeinflussen lassen. Müller – Jung schlussfolgert, dass die
menschlichen Freiheiten betroffen werden, worüber viele Diskussionen geführt
werden sollen.
Ergänzend zum Text liegt ein Liniendiagramm vor, das unter dem Titel „Was die
Ansteckungsquote für die Fallzahlen bedeutet?“ das mathematische Modell der
Reproduktionszahl (R0) in Deutschland darstellt. Die Grafik, die von der
Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie am 19.05.2020 publiziert ist.
Bei einer Ansteckungsquote von 3 Menschen kommt die Spitze nach weniger al
100 Tagen mit keine oder wenige Gegenmaßnahmen; daher führt sie zu der
Verseuchung von fast 2 Millionen Menschen. Wenn die Personen, die ein
Infizierter durchschnittlich ansteckt, 2,5 sind, erreichen die COVID – 19 –
Patienten für 100 Tagen genau 1 500 000. Bei einer Reproduktionszahl 2 geht die
Infiziertenzahl über 1 Million Menschen nach über 100 Menschen. Bei einer
Ansteckungsrate von 1,5 erreicht die Seuche ihre Spitze in 150 Tagen, während die
Patienten über 500 000 sind. Bei einer Reproduktionszahl 1,25 gehen die
Infizierten in 200 Tagen nicht über 250 000. Bei einer Ansteckungsquote von 1,1
Menschen sind die Patienten mit Coronavirus vernachlässigbar.
Wenn man die Grafiken vergleicht, springt es ins Auge, dass mit der Verringerung
der Ansteckungsquote die Spitze der Seuche langsamer kommt. Das ist meiner
Ansicht darauf zurückzuführen, dass die getroffenen Maßnahmen auf das
Wachstum der Infizierten wirken. Die Hygiene, die Isolation und die richtige
Heilungsmethode bedingen eine ruhigere Situation. Solche langsame Entwicklung
der Ansteckung ist günstig für die vielbeschäftigten Krankenhäuser. Es fällt auf,
dass die Zahl der Angesteckten verringert sich, wenn Maßnahmen getroffen
werden. Das ist meiner Meinung darauf zurückzuführen, dass nur durch volle
Isolation kann man über das neue Coronavirus siegen. Nur rechtzeitig ergriffene
Maßnahmen führen zu den erwarteten Ergebnissen; daher sollen die Regierungen
schnell Entscheidungen treffen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass bei einer
Ansteckungsquote von 1,1 Mensch gibt es keine Spitze der Seuche. Solche
Situation ist jetzt in Bulgarien zu betrachten; daher sehen die Prognosen der
Epidemiologen für eine Spitze in Mitte April unwahrscheinlich aus. Niemand
weiß, wenn der Staat diese Krise bewältigen wird. Mit dieser Tendenz sind die
Kliniken nicht mit Patienten überflutet; trotzdem steht das Ende der Ansteckung
nicht in den kommenden Zeiten.
Die aktuelle Diskussion um das Coronavirus hat die Aufmerksamkeit von vielen
Menschen erregt; daher hat man weltweit Angst vor die neue Seuche. Alles hat in
China mit einer mysteriösen Krankheit und einer aufgegessenen Fledermaus;
infolgedessen ist jetzt die ganze Welt unter Quarantäne gestellt. Am Anfang war
die Rede von einer neuen Pest; trotzdem waren die Menschen sicher, dass die
Ansteckung zu fern ist. Im Jahre 2003 gab es ein solches Virus von China, das
SARS genannt wurde. Die Symptome waren ähnlich wie bei der aktuellen
COVID-19; dennoch gab es nicht so viele Infizierten. Maßnahmen wurden nicht
getroffen; deshalb ziehen wir heute die Konsequenzen von unserer Nachlässigkeit.
Während jeden Tag die Medien die Krise in allen Bereichen veröffentlichen,
finden manche Leute trotz der Fakten das Virus für nicht so gefährlich. Daher stellt
sich die Frage, ob das Coronavirus weltweite Hysterie oder reale Bedrohung ist?
Das Coronavirus ist reale Bedrohung für die Menschheit.
Zuerst ist es zu nennen, dass COVID - 19 eine beispiellose Bedrohung für das
Überleben der Menschheit ist. Das liegt daran, dass die Krankheit sich schnell
verbreitet; daher werden jeden Tag die Infizierten immer mehr. Der Hauptgrund
für die rapide Vergrößerung der Angesteckten ist die asymptomatische
Übertragung der Krankheit bei manchen Menschen. Nach einer Studie der
Internetseite www.worldometer.info erscheinen mit der Zeit immer mehr Corona –
Fälle in immer mehr Ländern. Zum Beispiel während mein Onkel in den USA
wohnt, lebt mein Cousin in Italien. In diesen zwei Ländern ist die Situation am
schwierigsten; infolgedessen erzählen mir die Beiden, dass sie völlig isoliert seien.
Die Krankenhäuser seien überflutet mit Patienten.
Außerdem hat Coronavirus große Wirkung auf die Wirtschaft. Der Grund dafür ist
die Einschränkung auf das Notwendigste; daher arbeitet niemand. Die Wirtschaft
leidet; darum erwartet uns eine Wirtschaftskrise. Auf diesen Standpunkt sind auch
viele Experten; trotzdem hofft man darauf, dass diese Prognosen nicht erfüllen
werden.
Hinzu kommt, dass COVID – 19 eine Gefahr für unseren Eltern und besonders
Großeltern ist. Das ist darauf zurückzuführen, dass alte Menschen oft an
chronischen Krankheiten leiden; folglich birgt dieses neues Virus Risiken für
ihnen. Menschen weltweit machen Sorgen für ihre Verwandte, die in dieser
Risikogruppe fallen.
Coronavirus ist nur eine Hysterie.
Die neue Seuche ist nicht so gefährlich. Dafür sprechen die Zahlen, die zeigen,
dass nicht so viele Menschen kommen zum Tod. Das ist eine gute Nachricht für
diese Leute, die keine chronische Krankheiten besitzen. Eigentlich ist es nicht
möglich festzustellen, ob die Ursache für die Todesfälle das Coronavirus ist. Als
Beispiel können die Statistiken angeführt werden, die solche Tendenz darstellen.
Ein wichtiger Gesichtspunkt ist die Berichterstattung in den Medien. In den letzten
zehn Jahren hat die Willkür der Informationen um ein Vielfaches zugenommen.
Und für Millionen, die nicht mit dem Coronavirus infiziert sind, ist es ein
Medienbild, das weitaus kontaminierter ist als sein Prototyp. Es ist kaum noch
jemand übrig, der nichts davon gehört hat, es nicht denkt, es nicht fürchtet. Das
Thema führt nicht nur die Agenda der Medien an, sondern hat es vollständig
übernommen und damit begonnen, Geschäfte, Theater und Kinos zu leeren, die
Wirtschaft zusammenzubrechen und Kultur in überflüssigen Luxus zu verwandeln.
Noch bevor in Bulgarien Fälle der Krankheit diagnostiziert wurden, begann dies
mit der ständigen Ankündigung ihrer Abwesenheit.
Zum Schluss kann ich sagen, dass COVID – 19 eine gefährliche Seuche ist;
trotzdem ist die allgemeine Psychose unnötig. In der absehbarer Zukunft durch die
einfachen und massiven Tests, die bereits auf der ganzen Welt verfügbar sind,
plötzlich stellt sich heraus, dass die dem Virus ausgesetzte Menschen, die aber es
nicht wussten, sind Millionen und die Toten sind mehrere Tausend, meistens nicht
sehr gesunde, ältere Patienten und erstellen echte Statistiken für reale, aber keine
imaginäre Gefahr, und dies wurde schließlich der panischen Menschheit erklärt.
Erst dann wird es scheinen, dass der Schaden der Medienhysterie für die
Menschheit groß war größer als die Epidemie selbst.

Das könnte Ihnen auch gefallen