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Grenzen des Sprachrelativismus


Roberto Bein, UBA und IESLV „Juan R. Fernández“
E-mail: roberto.bein@gmail.com

Einleitung
Die Vertreter der Aufklärung – im deutschen Bereich besonders Immanuel Kant (1724-
1804) und Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) – postulierten eine allgemeine menschliche
Vernunft. Sie meinten also, dass jeder man jeden Gedanken in jeder Sprache denken und
ausdrücken könne, und glaubten daher auch an eine universelle Übersetzbarkeit. Die
Sprachunterschiede seien lediglich verschiedene Entwicklungsstadien, aber man könne auch in
die Sprachen eingreifen um sie zu verbessern und zu modernisieren. Dieses Gedankengut, vor
allem im 18. Jahrhundert entstanden, kann man noch heutzutage u.a. in den Vorschlägen zur
„Verbesserung“ von Sprachen, d.h. in Rechtschreibereformen, Terminologienormen und
normativen Grammatiken und Wörterbüchern antreffen.
Die Romantiker (Ende des 18. – Beginn des 19. Jhs.) dagegen glaubten an die
Besonderheit jedes Nationalcharakters – der Begriff stammt von Johann Gottfried Herder (1744-
1803) – , der sich in der betreffenden Sprache widerspiegelt, weshalb die Übersetzung
grundsätzlich unmöglich sei, da, selbst wenn es die Wortentsprechungen gibt, die Begriffe sich
nicht genau auf dasselbe beziehen; so bedeuten etwa Freiheit, Vaterland, Familie usw. nicht
dasselbe für einen Deutschen wie für einen Franzosen, einen Engländer oder einen Italiener. Die
krasseste Form dieser Auffassung formulierte Johann Gottlieb Fichte (1762-1814) in seinen
Reden an die deutsche Nation (1808), während Napoleon Berlin besetzte. In diesen Reden rief
Fichte das in viele Staaten geteilte Deutschland auf, ein einheitliches Heer zu bilden um die
Franzosen zu besiegen; der Beweggrund dafür war, die deutsche Sprache zu retten. Da die
Völker, die in Deutschland lebten, immer die gleiche Sprache weiterentwickelt haben, im
Gegensatz zu den germanischen Völkern, die nach Gallien, Italien, Iberien usw. zogen und dort
romanische Sprachen annahmen, erwecke nämlich jedes deutsche Wort eine tausendjährige
Geistesgeschichte; somit erlaube die deutsche Sprache, viel tiefgründiger als alle anderen
Sprachen (außer Griechisch) zu denken, und diesen Schatz müsse man für die Menschheit
bewahren. Auch Wilhelm von Humboldt (1767-1835) trug zu diesem sprachlichen Idealismus in
dem Maße bei, als dass er, obschon viel differenzierter und nach dem Studium vieler
amerikanischer, austronesischer, indonesischer und melanesischer Sprachen, zum Schluss kam,
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dass die Völker nicht nur sprechen, wie sie denken, sondern auch denken, wie sie sprechen. Er
meinte also, dass unsere Vorstellung von der Wirklichkeit von unserer Art und Weise über
Wirklichkeit zu sprechen geprägt sei, dass linguistische Kategorien wie Morphologie, Syntax und
Semantik die jeweilige „Weltansicht“ der Sprecher einer gemeinsamen Sprache formen (cf.
Humboldt, 1820). Humboldt schloss jedoch nicht die Möglichkeit der Übersetzung aus, sondern
glaubte, dass gerade die gedankliche Verschiedenheit der Völker Übersetzungen erlauben würde,
neues Gedankengut in die Sprachen zu bringen.
Jedenfalls wurden sie und andere durch diese Ideen zu Wegbereitern des sogenannten
Sprachrelativismus Benjamin Lee Whorfs (1897-1941), nämlich zur Hypothese, dass jede
Sprache eine Vorstellung der Welt bestimme.

Die Sapir-Whorf-Hypothese
Obschon öfters auch der Kulturrelativismus des Anthropologen Franz Boas (1858-1942) und das
Werk Eduard Sapirs (1884-1939) als Vorläufer der sog. Sapir-Whorf-Hypothese genannt werden,
ist sie in ihrer radikalsten Formulierung wohl nur Benjamin Lee Whorf zuzuschreiben. Boas
glaubte nämlich, dass alle Sprachen komplex genug waren um alle Gedanken ausdrücken zu
können, und Sapir hat, so viel ich weiß, nur in einem eine Seite langen Artikel, nämlich in
„Conceptual Categories in Primitive Languages“ (1931), geäußert hat, dass

Kategorien wie Numerus, Genus, Kasus, Tempus, Modus, Verbmodus, ‚Aspekt‘ und viele
andere, viele von denen in unseren indoeuropäischen Sprachen nicht systematisch erkannt
werden, werden selbstverständlich letztendlich von der Erfahrung abgeleitet, aber wenn
sie einmal von der Erfahrung abstrahiert sind, werden sie systematisch in der Sprache
ausgearbeitet, und sie werden nicht so sehr in der Erfahrung entdeckt, als dass sie ihr eher
auf Grund der tyrannischen Einflusses, den die Sprache auf unsere Orientierung in der
Welt [orientation in the world] ausübt, aufgezwungen werden. (Eigenübersetzung, R.B.)

Whorf dagegen, ein Schüler Sapirs, vertrat in einigen Schriften 1 die Meinung, dass sogar
Begriffe wie Raum, Zeit oder Materie von der Sprache abgeleitet werden, und zwar von jeder
Sprache oder zumindest von jedem Sprachraum auf unterschiedliche Weise. Anhand der Sprache
der nordamerikanischen Hopi-Indios, die z.B. nie Zeit- und Raumbegriffe vermische, also ein
ganz anderes Zeit-Raum-Verhältnis als die der indoeuropäischen Sprachen habe, soll nun dieses

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An American Indian model of the universe (1930); The Relation of Habitual Thought and Behavior to
Language (1939) usw.
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indigene Volk eine andere Vorstellung der Wirklichkeit haben, da diese Vorstellung das Produkt
der Kategorien sei, die unsere Muttersprache unserer Wahrnehmung und unserem Denken
aufoktroyiert hat:

Die Formulierung von Gedanken ist selbst kein unabhängiger Vorgang, der im alten Sinn
des Wortes rational wäre, sondern wird von der jeweiligen Grammatik beeinflußt. [...]
Das linguistische System ist kein reproduktives Instrument zum Ausdruck von Gedanken,
sondern formt selbst die Gedanken. (cf. Whorf 1956)

Um es einfacher auszudrücken: Die Kategorien unserer Muttersprache, meint Whorf,


bestimmen unsere Denkkategorien. Oder noch einfacher: Unsere Muttersprache bestimmt unser
Weltbild. Was man als positiv daran erachten kann, war, dass diese linguistische Relativitätsthese
ein Argument gegen ein eurozentrisches Wissenschaftsbild darstellte (so wie Boas‘
Kulturrelativismus eins gegen die Erhabenheit einiger Kulturen gegenüber den „primitiven“
Kulturen war). Whorf argumentierte auch gegen das Durchsetzen einer Weltsprache, da dadurch
„Denkmöglichkeiten“ verschwänden, die anderen Sprachen zueigen seien.
Als seine Schriften in den fünfziger Jahren nach seinem frühen Tode 1941 allmählich
bekannt wurden, fanden sie zwar bald Anhänger, aber auch Kritiker. Bekannt sind die Beispiele
der vielen Wörter, die die Inuit-Eskimos für „Schnee“ haben; es ist auch vorstellbar, dass in
denjenigen Sprachen, die differenziertere Namen für Farbtöne besitzen, ihre Sprecher diese
Farben rascher „sehen“ lernen, und es ist logisch, dass z.B. Küstenvölker mehr Bezeichnungen
für Schiffe als Binnenvölker haben. Aber viele Linguisten meinten auch, dass die Sprachstruktur
prinzipiell kognitive Universalien, nicht kulturelle Unterschiede widerspiegelt. Also dass Whorfs
Sprachanalysen Daten über die Sprachen, aber nicht unbedingt über das Denken ergaben, ganz
abgesehen davon, dass seine Ergebnisse empirisch nicht nachgewiesen werden konnten. Dennoch
ist hervorzuheben, dass Whorfs Kulturrelativismus ein aufgeklärter war, der nach einer
Verteidigung der sog. „primitiven“ Sprachen und Kulturen strebte.
Das war leider nicht immer der Fall unter den deutschen Erben dieser Theorien. Ende der
zwanziger Jahre bildete sich der sog. Neuhumboldtianismus mit u.a. Leo Weisgerber und Jost
Trier, dem Begründer der Wortfeldforschung. Einige seiner Vertreter hoben vor allem den
antiuniversalistischen Charakter des Sprachrelativismus hervor und hatten somit keine
Schwierigkeiten mit der Nazi-Ideologie.2
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Wie es Christopher Hutton (2001) hervorhebt, nahmen an der 1959 erschienen Festschrift für Leo
Weisgerber mindestens fünf ehemalige NSDAP-Mitglieder teil, darunter Walter Porzig und Jost Trier,
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Was aber all diese Ansätze gemeinsam haben, ist ihr sprachphilosophischer Idealismus,
d.h. der Standpunkt, dass unsere Kenntnis der Realität sprachlich bedingt sei; in ihrer strengsten
Fassung bedeutet das, dass es keine sprachunabhängige Wirklichkeit gibt.

Heutige Lage
Zumindest in seiner radikalsten Whorf-Form wurde der Sprachrelativismus allmählich
abgelehnt, nicht nur aus theoretischen oder sprachphilosophischen Gründen, sondern auch, weil
in der Praxis sowohl die Übersetzertätigkeit und die Lexikografie als auch das Lehren und Lernen
fremder Sprachen beweisen, dass die wirklich existierenden Sprachstrukturunterschiede
größtenteils mit Umschreibungen, Erklärungen oder analogen Ausdrücken überwunden werden
können (siehe z.B. Rossi-Landi, 1972) . Natürlich stimmt es, dass die Lebensbedingungen (von
Binnen- oder Küstenvölkern, von isolierten oder vermischten Ethnien, von Industrie- oder
Agrargesellschaften usw.) die Entwicklung der Sprachstrukturen, vor allem des Wortschatzes,
beeinflussen, sodass man nicht alles in jeder Sprache zu einem gewissen Zeitpunkt ausdrücken
kann. Als nahes Beispiel können wir das Guarani nennen, in dem, seit es zur Schulsprache in
Paraguay geworden ist, Ausdrücke auf den Gebieten der Wissenschaft und der Technologie
eingeführt werden müssen, da es sie bisher nicht gab, was aber nicht bedeutet, dass ein
Guaranisprecher die Welt nur in den Kategorien seiner Muttersprache betrachten und begreifen
könnte. Zudem sind ja die Grenzen zwischen Sprachen und Dialekten oft politisch; die heutigen
Sprachen sind praktisch alle das Ergebnis von Vermischungen; keine der heutigen Sprachen
wurde in ihrer jetzigen Form vor tausend Jahren gesprochen; es gibt heutzutage genaue Studien
über die Grammatisierungs- und Differenzierungsprozesse von Sprachen; nah verwandte
Varietäten – etwa das Hochdeutsch und deutsche Dialekte – haben manchmal recht
unterschiedliche Strukturmerkmale, was z.B. den Gebrauch der Flexion angeht; es gibt
heutzutage neue Phänomene, wie die die weltweite wirtschaftliche, kulturelle und
kommunikative Verflechtung, die vielfaltigen Migrationen sowie die ständig zunehmende
Urbanisierung der Bevölkerung3 die Kulturunterschiede teilweise neutralisiert hat; die Kultur-

ganz abgesehen von der führenden, wenngleich nicht umstrittenen Rolle Weisgebers in der Linguistik des
Dritten Reiches.
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Z.B. leben über 90% der argentinischen Indios in Städten (persönliche Kommunikation der
Indiosprachen-Forscherin Virginia Unamuno).
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und Weltbildunterschiede werden wohl zumindest in der westlichen Welt stärker von der
Gesellschaftsschicht und vom Habitat als von der Muttersprache bestimmt.
In den letzten Jahrzehnten erfreut sich jedoch der Sprachrelativismus wieder einer
gewissen Beliebtheit, vor allem unter den Verfechtern einer Richtung des ökologischen Diskurses
in der Soziolinguistik, die die Folgen des Aussterbens von Sprachen denen von Tierarten fast
gleichsetzt, weil der Menschheit dadurch das nur von dieser Sprache darstellbare Weltbild
verloren ginge. Aber der unkritische Transfer der Begriffe der Ökologie auf die Linguistik ist
theoretisch unhaltbar: Man müsste von einer Ökologie der Menschen ausgehen und feststellen,
wie die Dynamik der sich ändernden Sprachsituationen je nach Interessen und Erfahrungen auf
sie einwirkt (z.B. welche Rolle jede Sprache zu einem bestimmten Zeitpunkt spielt, ob sie
notwendig ist um einen Arbeitsposten zu bekommen, um sich in eine Gemeinschaft zu
integrieren usw.) und welche Gefühle und Verbundenheiten sie hervorruft, statt die Sprachcodes
kontextfrei, isoliert und als gegeben zu betrachten (siehe z.B. Bastardas-Boada 2002:18f.), da die
Äußerungen in den verschiedenen Sprachen ja keinen für immer festgelegten Sinn haben; er
entsteht vielmehr im Gebrauch ihrer konkreten Sprecher, die von den sich stets wechselnden
Bedingungen ihrer soziokulturellen Eingliederung, ihres Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft,
ihrer Abgrenzung von anderen Sprachen und Gruppen sowie von der Sprachenpolitik ihres
Staates bestimmt werden. Andererseits führt dieser sprachrelativistische Öko-Diskurs auch
sprachpolitische und pädagogische Folgen, wie wir es jetzt besprechen werden.

Sprachpolitische und pädagogische Folgen


Was Sprachenpolitik angeht, teile ich das in vielen internationalen und nationalen
Dokumenten festgelegte Ziel, dass jedes Kind ein Anrecht darauf hat, in der Sprache und der
Kultur seiner Vorfahren erzogen zu werden, dass die Sprachenvielfalt eine sprachliche und
kulturelle Bereicherung darstellt. Wir wissen auch, dass erziehungspolitisch die interkulturelle bi-
oder multilinguale Erziehung durchaus durchführbar ist; dazu braucht man nur den politischen
Willen und Geld. Auch administrativ ist der jetzt als Menschenrecht betrachtete
Multilingualismus zu bewältigen. In einigen Staaten können sich Sprecher anerkannter
Minderheitensprachen in ihrer Sprache an die Regierungsstellen wenden, die Straßenschilder sind
zwei- oder dreisprachig usw., sie können also in ihrer Sprache leben. 4 Aber bei der Sprachpolitik
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Allerdings ist es selbst in offiziell vielsprachigen Staaten (z.B. Russland, Österreich, Bolivien usw.) fast
unmöglich, dass jemand, der nicht die allgemeine Nationalsprache beherrscht, höhere Posten erlangt.
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und –planung sollte man von objektiven Realitäten und von politischen Vorhaben ausgehen, also
nicht auf Grund eines abstrakten Gleichheitsprinzips etwa im Schulwesen die Präsenz aller
Sprachen zu fordern, das durch die Schwierigkeit seiner Verwirklichung dann manchmal sogar
Haltung der Gegner von Minderheitensprachen stärkt. In Argentinien sollte man z.B. der
Tatsache Rechnung schenken, dass das Portugiesische, selbst wenn es in unserem Land außer in
den Grenzprovinzen Misiones und Corrientes wenig Muttersprachler hat, zusammen mit dem
Spanischen fast ganz Lateinamerika vereint, dass einige indigene Sprachen ebenfalls interne und
überstaatliche Netze bilden, dass einige Einwanderersprachen, darunter das Deutsche, nicht nur
noch etliche Sprecher haben, sondern auch als Handels-, Kultur- und Tourismussprachen wichtig
sind, und dass niemand dadurch gravierende psychische Schäden erleidet, dass er mehrere
Sprachen lernt. Dagegen sollte man meines Erachtens etwas mystisch angehauchte Theorien wie
die des Sprachrelativismus mit Vorsicht genießen, etwa um Sprachen zu revitalisieren, die von
ihren eigenen Völkern nicht mehr gesprochen werden.
Was schließlich die pädagogischen Folgen des Sprachrelativismus betrifft, ist es wohl
wichtig, dass man sich zwar beim Sprachenlehren alle Faktoren vergegenwärtigt, die die
Produktion und Rezeption in der Fremdsprache auf Grund der Sprach- und Kulturunterschiede
behindern und dafür Lösungen sucht, statt resigniert davon auszugehen, dass jemand, dessen
Muttersprache weit von der zu erlernenden Sprache entfernt ist, u-a- literarische Texte ja doch nie
ganz verstehen wird, oder höchstens die referenzielle Bedeutung, aber nicht all die Anspielungen,
nicht die Atmosphäre, in die diese Texte eingebettet sind. Dasselbe gilt übrigens für die
Sprachpädagogik in der Muttersprache für Schüler, die andere Varietäten sprechen. Noch
gewichtiger kann das sprachrelativistische Denken wohl die Übersetzungspädagogik und –praxis
beeinflussen, da es im Hintergrund sowohl zur Unübersetzbarkeitsvorstellung als auch zur
Einstellung führen kann, dass die Studierenden wegen ihrer Nicht-Muttersprachlichkeit in der
Zielsprache eine beinahe genetische Unfähigkeit haben, einen Text ganz zu verstehen und richtig
zu übersetzen.5 Die Folge ist dann nicht immer den Studierenden Zusatzinformation zu bieten
oder den Gesamttext in seinem Kontext zu besprechen, sondern leider oft auch eine leidige Satz-
für-Satz oder sogar Wort-für-Wortkorrektur. Zum Trost: Wenn wir, die wir keine englischen

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Es stimmt natürlich, dass die Übersetzungen umso schwieriger sind, je weiter entfernt eine Kultur ist: So
scheint es z.B. äußerst schwer zu sein chinesiche Gedichte zu übersetzen, aber nicht so sehr wegen des
Sprachunterschiedes, sondern weil es in der traditionellen Kultur Chinas ein weit verbreitetes Symbolnetz
gibt, dass Farben, Tiere, Pflanzen, Gefühle usw. umfasst.
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Muttersprachler sind, Whorf genau beim Wort nähmen, könnten wir seine Schriften eigentlich
nie ganz verstehen...

Literaturangaben

Bastardas-Boada, Albert (2002): “Biological and linguistic diversity: Transdisciplinary


explorations for a socioecology of languages”. In: Diverscite langues (Montreal), vol. VII.

Hartmann, Frank: „Zur Kritik der Sprachabhängigkeitsthese“. In


http://www.netzgestalten.de/Frank.Hartmann/Sapir-Whorf.htm [8.12.2013]

Humboldt, Wilhelm von (1820): „Über das vergleichende Sprachstudium in Beziehung auf die
verschiedenen Epochen der Sprachentwicklung“, reproduziert veröffentlicht in
Gesammelte Schriften (Akademie-Ausgabe), Bd. IV. Berlin 1903 - 1936.

Humboldt, Wilhelm von (1836): Über die Verschiedenheiten des menschlichen Sprachbaues und
ihren Einfluss auf die Entwickelung des Menschengeschlechts.

Hutton, Christopher 2001   "Cultural and conceptual relativism, universalism and the politics of
linguistics." In eds. R. Dirven, B. Hawkins & E. Sandikcioglu, Language and Ideology I:
cognitive theoretical approaches. Amsterdam: John Benjamins, pp. 277-296.

Rossi-Landi, Ferruccio (1972): “Ideologie della relatività linguistica”, in Semiotica e ideologia,


Kap. 10. Mailand: Bompiani. [Spanische Übersetzung: Ideologías de la relatividad
lingüística. Buenos Aires: Nueva Visión, 1974].

Sapir, Edward (1931): “Conceptual Categories in Primitive Languages”. Originalausgabe in


Science Nr. 74, p. 578. Reproduziert in Pierre Swiggers (2008): The Collected Works of
Edward Sapir. Vol.1: General Linguistics. Berlin: Walter de Gruyter, p. 498.
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Whorf, Benjamin Lee (1956): Language, Thought and Reality. Cambridge MA. [Deutsche
Fassung: Sprache, Denken, Wirklichkeit. Beiträge zur Metalinguistik und
Sprachphilosophie. Reinbek, 1963].