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Die Räuber – 1.

Akt
Lesen den folgenden Text und ergänzen Sie Stichpunkte in die Tabelle!
Was passiert in der ersten Szene?

1. Szene – Saal im Schloss des Grafen Maximilian Moor

Graf Maximilian von Moor erhält von seinem Sohn Karl einen Brief aus Leipzig, wo Karl ein
ausschweifendes Leben als Student führt, aber Besserung gelobt. Das originale Schreiben
hatte sein zweitgeborener Sohn Franz abgefangen. Seinem Vater übergibt Franz einen
eigenen, gefälschten Brief, der nichts Erfreuliches enthält: Angeblich habe  40.000 Dukaten
Schulden gemacht, die Tochter eines reichen Bankiers entehrt und deren Verlobten im Duell
getötet. Der alte Graf Moor ist zutiefst erschüttert. Franz Moor überredet ihn dazu, seinen
älteren Sohn zu enterben und zu verstoßen. Franz schreibt für seinen Vater eine Antwort an
seinen Bruder Karl, indem er das Zerwürfnis zwischen den beiden unüberwindbar schildert.

Ort Saal im Schloss des Grafen Maximilian Moor

Personen Graf Maximilian Karl Moor  Franz Moor 

Handlungen Graf Maximilian Karl schickt den Seinem Vater übergibt


von Moor erhält Brief an seinen Franz einen eigenen,
von seinem Sohn Vater aus Leipzig, gefälschten
Karl einen Brief wo Karl ein Brief.Franz Moor
aus Leipzig.Dann ausschweifendes überredet ihn dazu,
erhält er einen Leben als Student seinen älteren Sohn zu
gefälschten Brief. führt, aber enterben und zu
Der alte Graf Besserung gelobt. verstoßen. Er ist im
Moor ist zutiefst Er ist im Widerspruch zu
aus dem Inhalt des Widerspruch zu seinem Bruder.
Briefes erschüttert. seinem Bruder.

Lesen den folgenden Text und ergänzen Sie Stichpunkte in die Tabelle!
Was passiert in der zweiten Szene?

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2. Szene – Kneipe an der Grenze von Sachsen

Karl Moor und sein Freund Moritz Spiegelberg klagen in einer Kneipe über die


freiheitsraubenden Gesetze. Spiegelberg versucht ihm die schwermütige Laune durch seinen
Humor wegzuscherzen. Er erinnert Karl an die übermütige Zeit, die sie als Studenten verlebt
hatten, und zeigt ihm, wie sie auf dem Wege des Verderbens noch weiter fortschreiten
können. Karl aber weist dieses Ansinnen zurück, denn er erwartet Verzeihung von seinem
Vater, als ihm der von Franz verfasste Brief seines Vaters überreicht wird und seine Hoffnung
wider erwarten zerschlägt. Über den Inhalt des Briefes ist Karl schockiert. Er stürzt aus dem
Raum.

Seine Freunde lesen sogleich den Brief.  Ihres wüsten Treibens wegen wurden sie von der
Universität verwiesen. Sie haben sich einem vagabundierenden Leben zugewendet, dass sie in
Schulden und Elend gestürzt hat, aus dem kein Rettungsweg sich zeigen will.  In dieser Not
macht Spiegelberg den Vorschlag zur Stiftung einer Räuberbande. Der Vorschlag wird gleich
mit großer Begeisterung aufgenommen. Auch der Vorschlag, Karl Moor zum Hauptmann der
Räuber zu wählen, findet allgemeinen Beifall.

Nur Spiegelberg ist erbittert über die erfahrene Enttäuschung. Er als Stifter der Räuberbande
hatte insgeheim erhofft, selbst deren Anführer zu werden. Seine Worte: „bis ich ihm hin
helfe“ klingen bedenklich durch das dem Hauptmann entgegen gebrachte Lebe-hoch
hindurch.

Ort Kneipe an der Grenze von Sachsen

Personen Karl Moor  Moritz die Räuberbande


Spiegelberg 

Handlungen Karl Moor klagt Er klagt mit Spiegelberg macht


mit seinem Freund seinem Freund den Vorschlag zur
Moritz in einer Karl in einer Stiftung einer
Kneipe über die Kneipe über die Räuberbande. Der
freiheitsraubenden freiheitsraubenden Vorschlag wird gleich
Gesetze. Karl Gesetze. Er mit großer
erwartet erinnert Karl an Begeisterung
Verzeihung von die übermütige aufgenommen. Auch
seinem Vater. Er Zeit, die sie als der Vorschlag, Karl
wurde zum Studenten verlebt Moor zum
Kapitän der hatten, und zeigt Hauptmann der
Räuber gewählt. ihm, wie sie auf Räuber zu wählen,
dem Wege des findet allgemeinen
Verderbens noch Beifall. Nur

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weiter Spiegelberg ist
fortschreiten erbittert über die
können. erfahrene
Enttäuschung.