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Technik Das Non Plus Ultra Das Nonplusultra Werkstoffe

Dentalkeramiken
Dentalkeramiken gliedern sich in zwei
Hauptgruppen: Silikatkeramik und Die Kombination von
Oxidkeramik. Silikatkeramiken umfas- gepressten Verblendungen
sen alle glasreichen Keramiken natürli-
chen (Feldspatkeramik) oder künst- aus Lithiumdisilikat und
lichen (synthetische Keramiken) Ur- hochfesten Zirkonium-
sprungs. Oxidkeramiken, wie Alumini- dioxidgerüsten stellt
umoxid oder Zirkonoxid, sind aus-
schließlich kristallhaltig und daher we-
hinsichtlich Ästhetik,
sentlich höher belastbarer, jedoch Funktion und Stabilität
deutlich weniger lichtdurchlässig als eine unübertroffene
Glaskeramik. Zirkonoxid hat sich inzwi-
schen als Gerüstmaterial für vollkera-
Variante für vollkeramische
mische Kronen und Brücken hinrei- Seitenzahnversorgungen
chend klinisch bewährt und metallfreie dar. Die Sinterverbund-
keramische Versorgungen sind heute
technologie ermöglicht,
aufgrund ihrer guten ästhetischen und
hervorragenden biokompatiblen Eigen- die ästhetischen und
schaften weit verbreitet [1-7]. Kronen- mechanischen Vorteile
käppchen und Brückengerüste aus Zir- zweier unterschiedlicher
konoxid werden dabei überwiegend mit
Hilfe von CAD/CAM- (Computer Aided vollkeramischer Materalien
Autoren: Design/Computer Aided Machining) so zu kombinieren, dass
Dr. Jan Hajtó, Verfahren hergestellt, wobei die Mate- transluzent verblendete
Ztm. Stefan Frei, rialbearbeitung hauptsächlich durch
Vollkeramikversorgungen
Vollkeramische Seitenzahnrestaurationen
Zt. Uwe Gehringer, Maschinen erfolgt. Dies ist effizient und
München stellt eine gleichbleibende Materialqua- im stärker belasteten

Indizes:
Chipping
Lithiumdisilikat
Oxidkeramik
lität sicher, was bei keramischen Werk-
stoffen von besonderer Bedeutung für
die Haltbarkeit ist.
Die Verblendung der Gerüste erfolgt bis
heute in den meisten Fällen entweder
Seitenzahnbereich mit gro-
ßer Sicherheit möglich sind.
Das Nonplusultra
Presstechnik über einen direkten manuellen Auftrag
Silikatkeramik von Verblendkeramik als Pulver-Flüssig-
Sinterverbund keit-Gemisch oder mittels direkter Über-
Zirkoniumdioxid pressverfahren. In beiden Fällen kommt
nur schwach belastbare Feldspat- bzw.
Glaskeramik in Frage.

Chipping genüber Metallgerüsten zu spielen. Da- Verblenden. Unterbrannte (also bei zu Es ist seit einiger Zeit auch neben den
durch können sich vor allem während ei- niedriger Temperatur versinterte) Ver- Varianten LT (Low Translucency), MO
In der Vergangenheit wurden bei diesen ner zu plötzlichen Abkühlung nach dem blendkeramik weist eine höhere Gefahr (Medium Opacity) sowie HO (High Opa-
vollkeramischen Verbundsystemen inak- Ofenbrand Restspannungen (Zugspan- des Chippings auf. city) in einer für Inlays, Teilkronen und
zeptabel hohe Raten von bis zu 8 Prozent nungen) innerhalb der Verblendschicht Verblendungen relevanten hochtrans-
pro Jahr kohäsiver Frakturen innerhalb entwickeln [14,15]. Lithiumdisilikat luzenten Variante (HT) in 16 Farben ver-
des Gerüstmaterials beobachtet [8-12]. Nach dem gleichen Prinzip wird im Üb- fügbar. Neuerdings sind weitere fünf
Solche sogenannte Chippings (Abb. 1) rigen auch Sicherheitsglas hergestellt. In der Gruppe der Silikatkeramiken Spezialfarben (Opal und Value) hinzu-
stellen somit die häufigste Komplikation Dieses zerbricht ebenfalls leicht, sobald steht uns mit dem Material Lithiumdisi- gekommen und es sind MT- (Medium
bei zirkongestützten Kronen und Brü- eine höhere Belastung das Innere er- likat (LS2) ein spezieller Werkstoff zur Translucency) Press und CAD-Rohlinge
cken dar [13]. Sie sind nicht allein durch reicht. Durch eine langsame Abkühlung Verfügung. Früher unter dem Marken- angekündigt. Damit bietet das Material
eine mangelnde Gerüstunterstützung zu beim Brennen können Chippingraten namen IPS Empress 2, heute unter dem eine sehr große Bandbreite an ästheti-
erklären, sondern höchstwahrscheinlich gesenkt werden [15]. Die geringe Wär- Namen IPS e.max CAD bzw. Press ver- schen Möglichkeiten. Da Lithiumdisili-
multifaktoriell bedingt. Eine besondere meleitfähigkeit von Zirkonoxid er- marktet, wird es ausschließlich von ei- kat eine zirka vier bis fünf mal höhere
Rolle scheint dabei die deutlich geringere schwert dem Zahntechniker darüber hi- nem einzigen Hersteller angeboten (Ivo- Festigkeit besitzt als herkömmliche
Wärmeleitfähigkeit von Zirkonoxid ge- naus die korrekte Brandführung beim clar Vivadent, Schaan, Liechtenstein). Glaskeramiken, bietet es sich an, die-

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c Abb. 1 Typisches
Chipping an handverblende-
ten Zirkoniumdioxidkronen
nach zwei Jahren

c Abb. 2 Festigkeit von


Infix CAD-Kronen.
Dauerschwingversuche
Prof. Tinschert [19].

f Abb. 3 Unmittelbar auf e Abb. 4 Manuell gestalte-


das gesinterte Zirkon- te Infix Press-Krone auf
käppchen aufmodellierte Zahn 36. 35 und 37 sind mit
Wachsverblendschale mit IPS e.max Press-Teilkronen
scharfen Rändern beim versorgt. Trotz der völlig
Abheben unterschiedlichen
Versorgungsarten ist durch
das identische oberflächige
Material die ästhetische
Harmonie gewährleistet.

e Abb. 5 Modellation einer


tels einer Fügekeramik („Glaslot“). Diese beitung von Glaskeramik mit diamant- Presstechnik Zweikomponentenkrone im
Technik wurde zum ersten Mal im Jahr beschichteten Werkzeugen, in diesem Matchpoint Modeler (abso-
2007 von Beuer und Schweiger für IPS Fall Lithiumdisilikat CAD im blauen Zu- Die Presstechnik hingegen ermöglicht lute Ceramics)
e.max CAD beschrieben [17] und wird seit stand, bedingt gewisse minimale Ma- auch die Anfertigung sehr dünnwandi-
2009 als Infix-Technologie von absolute- terialstärken und Randverstärkungen, ger verzweigter oder hohler Geometrien e Abb. 6 Infix Press-
ceramics (biodentis, Leipzig) in der zen- da sich lange freitragende beziehungs- mit scharfen Kanten. Auch scharfe Fis- Komponenten von absolute
tralen Fertigung und seit Ende 2010 unter weise messerscharfe Anteile nicht im- suren und ein detailliertes Höckerrelief Ceramics: Links eine gesin-
der Bezeichung CAD-ON von Ivoclar Vi- mer ohne kleine Aussprengungen des kann mit der Presstechnik von der terte Zirkonoxidkappe ohne
vadent für Chairside und In-Lab Systeme spröden Materials fertigen lassen. Als Wachsmodellierung eins zu eins umge- Unterschnitte.
angeboten. Sowohl in vitro-Studien [18, Folge können etwas zu voluminöse setzt werden. Gerade funktionelle Kau- Rechts eine gefräste
19] als auch der klinische Erfolg haben oder im Fissurenrelief zuwenig detail- flächen können auf diese Weise viel bes- Wahchsverblendung, bereit
die überragende Festigkeit dieser Kronen lierte Kronen resultieren, sofern der ser gestaltet werden als bei der freihän- zum Nacharbeiten oder
und Brücken bestätigt (Abb. 2). Zahnarzt es versäumt hat, die vorgege- digen Verblendtechnik (Abb. 3). Einbetten.
benen Platzverhältnisse von mindes- Es liegt auf der Hand, dass die Kombi-
Präparation tens 1 mm zirkulär und 1,5 mm okklusal nation von gepressten Verblendungen
zu schaffen. Dies ist leider auch sehr aus Lithiumdisilikat und hochfesten Zir-
Die auf diese Weise zu 90 Prozent mit häufig der Fall. Hinzu kommt: Trotz aller konoxidgerüsten hinsichtlich Ästhetik,
digitalen und maschinellen Methoden Fortschritte der CNC-Bearbeitung, wie Funktion und Stabilität die absolut un-
ses Material als Verblendmaterial auf hergestellten Restaurationen erfordern selektives Nachfahren der Fissuren mit übertroffene Variante für vollkerami-
Zirkonoxid einzusetzen. Es ist jedoch vom Zahnarzt allerdings ideale Keramik- feineren Instrumenten, sind Einbußen sche Kronen und Brücken im Seiten-
nicht in Pulverform zum Aufbrennen ver- und CAM-gerechte Präparationsformen. im Detailgrad von Okklusalreliefs bei zahnbereich darstellt. Das Chipping-Ri-
fügbar und ein Überpressen ist auf- Im Gegensatz zum Zahntechniker sind IPS e.max CAD-Elementen im Rohbear- siko von Infix Press-Versorgungen ist
grund des unterschiedlichen Wärme- standardisierte Industrieprozesse nicht beitungszustand „as machined“ immer minimal und liegt unter dem von Me-
ausdehnungskoeffizienten gegenüber so gut in der Lage, individuelle Abwei- noch nicht ganz zu vermeiden. Eine ma- tallkeramik. Aus ästhetischer Sicht zei-
ZrO2 nicht möglich. chungen oder gar Fehler des Zahnarz- nuelle Nachveredelung kann das Ergeb- gen mit hoch transluzenten IPS e.max
Was aber funktioniert, ist der Verbund tes ganz oder teilsweise zu kompensie- nis allerdings mit wenig Aufwand ver- Press HT versehene Kronen ein deutlich
von Lithiumdisilikat mit Zirkonoxid mit- ren. Die maschinelle schleifende Bear- bessern. natürlicheres Aussehen mit Tiefenwir-

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e Abb. 7 Manuell direkt


auf das Zirkonkäppchen e Abb. 10 Infix Press-
aus Wachs aufmodellierte Kronen vor dem Fügebrand
Verblendung an Zahn 36.
35 und 37 sind modellierte e Abb. 11
Teilkronen. Infix Press-Kronen 36 und
IPS e.max Press-Teilkronen
c Abb. 8 Gepresste auf dem Modell
Verblendung und
Zirkonkappe vor dem d Abb. 12
Sinterverbund Links: Infix Press-Krone
hergestellt mit gefräster
c Abb. 9 Fügen einer Krone Wachsverblendschale,
(anderer Patientenfall) mit- rechts: Infix Press-Krone
tels Glaslot, welches zur hergestellt mit manuell auf-
besseren Erkennbarkeit mit gewachster Verblendschale
Lebensmittelfarbe (Caran
d’Ache, Genf ) eingefärbt
werden kann
kung als die oft „quarkig“ wirkenden gebettet und gepresst werden können Zeitlich ist die Herstellung von Infix werden. Die adhäsive Befestigung von
handverblendeten Zirkonoxidkronen. (Abb. 6 und 12). Press-Restaurationen in etwa genauso Kronen wiederum ist schwierig, aufwän-
Dies zeigt sich vor allem dann, wenn ad- Zusätzlich besteht die Möglichkeit, oh- aufwändig wie die von handverblende- dig und fehleranfällig. IPS e.max CAD-
häsiv befestigte Teilkronen aus Lithium- ne Verwendung von CAD/CAM-gefertig- ten Kronen und Brücken, jedoch keines- oder Press-Vollkronen aus LT-Rohlingen
disilikat in unmittelbarer Nachbarschaft ten Wachselementen, freihändig direkt wegs aufwändiger. Als wirtschaftliche, setzen außerdem komplett oder wei-
zu Infix Press-Kronen eingesetzt werden auf die okklusal hinterschnittfreien Zir- kostengünstigere Standardalternative testgehend unverfärbte Zahnstümpfe
(Abb. 4). kongerüste aufzumodellieren und diese steht zudem nach wie vor das klassi- voraus, da eine hinreichende optische
Diese Materialkombination steht nun Modellationen zu pressen (Abb. 7 bis sche Infix CAD zur Verfügung. Abdeckung von Zahnverfärbungen nicht
mit den von absolute Ceramics angebo- 12). Somit ist für jeden Zahntechniker gegeben ist. Implantate und wurzelbe-
tenen Komponenten allen Zahntechni- eine geeignete Möglichkeit gegeben, Monolithische handelte Zähne weisen eine deutlich ge-
kern zur Verfügung: diese Technik anzuwenden. Es ist aller- Lithiumdisilikatkronen ringere Tastsensibiltät auf als vitale Zäh-
1. Eine Software, die eine unterschnitt- dings festzustellen, dass inzwischen am ne. Das zeigt sich in zirka doppelt so ho-
freie Modellierung sowohl der Gerüste Computer gestaltete Kauflächen an in Eine mögliche metallfreie Alternative zu hen Chipping-Raten bei konventionell
als auch der anatomischen Verblendun- ihrer Funktion und Ästhetik den durch- Infix Press-Einzelkronen stellen mono- verblendeten Zirkonoxidkronen. Da-
gen ermöglicht (Abb. 5). schnittlichen manuell hergestellten Mor- lithische oder (teil-)verblendete Lithi- durch steigt auch die Gefahr von Kom-
2. Ein Glaslot, welches aufgrund seiner phologien überlegen sind (Abb. 13 und umdisilikatkronen dar. Der Verzicht auf plettfrakturen bei schwächeren Kerami-
speziellen Konsistenz das Fügen von sehr 15). Zahnbibliotheken erlauben konstan- ein hochfestes Gerüst auf der auf Zug- ken. Daher ist auf solchen Pfeilern der
genau passenden Einzelverblendungen te Modellierungen, was insbesondere spannung belasteten Innenseite der Einsatz von Lithiumdisilikat besonders
erlaubt. für größere Labore von Vorteil ist, wo Kronen bedeutet in jedem Fall einen Ver- gut zu erwägen. Hinzu kommt, dass
3. Gefräste Wachsverblendschalen, die nicht alle Zahntechniker dieselben Fer- zicht auf mögliche Stabilität und sollten Standard-Abutments sehr scharfe Kan-
mit oder ohne manuelle Nacharbeit ein- tigkeiten besitzen. daher vorzugsweise adhäsiv befestigt ten aufweisen, was für die Keramikin-

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MPa. Sofern die okklusalen und appro- gungsform eine mögliche Re-Interven- Korrespondenzadresse:
ximalen Kontaktflächen zum Beispiel tion bedacht werden. Eine Entfernung
nach Einschleifmaßnahmen im Mund von Vollzirkonarbeiten ist sicher maxi- Dr. med. dent.
oder nach Abrieb der Glasur nicht zu mal aufwändig und instrumenteninten- Jan Hajtó
100 Prozent glatt sind, kann in Abhän- siv. Weinstr. 4
gigkeit von der Rauigkeit eine deutlich 80333 München
erhöhte Abrasion an den Antagonisten Fazit E-Mail
oder Nachbarzähnen nicht ausgeschlos- dr.jan.hajto@
sen werden. Belastbare klinische Daten Die Sinterverbundtechnologie eröffnet t-online.de
sind dazu noch nicht vorhanden. Erste dem Zahntechniker die Möglichkeit, die
in-vitro-Versuche bestätigen diese Be- ästhetischen und mechanischen Vortei-
denken [25]. Ebenso unbekannt ist, in- le zweier unterschiedlicher vollkerami-
wiefern eine über Jahre oder Jahrzehnte scher Materalien so zu kombinieren,
intakte hochfeste Zirkonoxidkrone mög- dass transluzent verblendete vollkera-
licherweise irgendwann ein funktionel- mische Kronen und Brückenversorgun-
les Gleithindernis darstellen könnte. Äs- gen im stärker belasteten Seitenzahn-
thetisch müssen bei reinen Zirkonoxid- bereich mit einer sehr großen Sicher-
Restaurationen trotz inzwischen etwas heit möglich sind (Abb. 13 bis 16). Die Zt. Uwe Gehringer
e Abb. 13 höher transluzenter Zirkonmaterialien hoher Dauerbelastbarkeit erlaubt eine Ztm. Stefan Frei
Ausgangssituation: und den Möglichkeiten der Maltechnik weite Indikationsstellung bis hin zu ok- Funktion & Ästhetik Dentallabor
handverblendete nach wie vor noch Einbußen in Kauf ge- klusal verschraubtem, implantatgetra- Frauenstr. 11, 80469 München
Metallkeramikkrone nommen werden. Nicht zuletzt sollte genen Zahnersatz, Brücken und dem E-Mail
auf 36 mit Randkaries auch bei jeder prothetischen Versor- Einsatz bei Bruxern. n stefan.frei@funtionaesthetik.de

e Abb. 14 Präparation

c Abb. 15 Eingesetzte
Infix Press-Krone Literatur:

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Ende 2010 bei zirka 2 Prozent der Kro- mit 20 bis 40µ pro Jahr in etwa entspre- S and Mercante DE. The efficacy of posterior three-unit zirconium-oxide- D. High-strength CAD/CAM-fabricated veneering material sintered to zirco-
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nicht freigegeben. rialien, wie Gold, Amalgam oder Kom- clinical trial of zirconia-ceramic and metal-ceramic posterior fixed dental keramischen und vollkeramischen Kronen. Interner Forschungsbericht an
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posit sollte nicht größer sein als wie
[9] Tinschert J, Schulze KA, Natt G, Latzke P, Heussen N, Spiekermann H.: [20] Burke EJ and Qualtrough AJ. Aesthetic inlays: composite or ceramic?
Monolithische durch einen natürlichen Zahn verur- Clinical behavior of zirconia-based fixed partial dentures made of DC- Br Dent J 1994;176:53-60.
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Eine weitere vollkeramische Alternative, höherer Festigkeit gegeben [22 - 24]. ceramic machining (DCM). European Cells and Materials. Abstracts of the ceramic and antagonist—A systematic evaluation of influencing factors in
die heute vermehrt propagiert wird, Das Ausmaß der Abrasion am Antago- 8th General Meeting of the Swiss Society for Biomaterials. Centre Médical vitro. Dent Mater 2008;24:433-449.
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einfach zu fertigen, jedoch klinisch Zirkonoxid ist mit einer Vickershärte zirconia-based Denzir 3-unit FPDs. Int J Prosthodont. 2008 May- [25] Beuer F, Klein A, Gernet W: Performance of full-contour Zirconia crowns
noch nicht vollständig bewährt. Bei die- von zirka 13.000 MPa deutlich härter Jun;21(3):223-7. (IADR/AADR/CADR 87th General Session and Exhibition (April 1-4, 2009)
ser Versorgungsart steht sicher nicht als Lithiumdisilikat mit im Mittel 5.900

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