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Sorgen und Zweifel?

Da scheißt der Hund


drauf

_________________

Hab keine Angst, sondern tu es einfach!

von Christoph Seilbach


Alle Rechte vorbehalten.
Inhaltsverzeichnis

Worum es hier überhaupt geht …


Alles ist Energie und das ist auch gut so
Das Geheimnis der Gedanken

Wie dein Bewusstsein die Realität verändert


Deine Vorstellung
Deine Überzeugungen
Dein Glaube
Deine Handlungen
Deine Gefühle
Deine Gedanken

Was genau ist wirklich der Unterschied zwischen dem Bewusstsein und
dem Unterbewusstsein?
Das Unterbewusstsein stellt sich vor
Nutze die volle Power deines Unterbewusstseins für dich
Frage einfach und du wirst herausfinden, was du wirklich willst!
Wechsel die Perspektive und mache deine Probleme zu Möglichkeiten
In schwierigen Zeiten - So hältst du am Besten durch
Wie du es schaffst, an dich selbst zu glauben
Keine Zeit? Wie du die Übungen in deinen Alltag miteinbeziehst
Tue es jetzt und nicht irgendwann!
Es kann nicht nur steil bergauf gehen – Wieso das Leben aus Wellen
besteht?
Positiv vs. Negativ - So kommst du besser mit den Wellen des Lebens klar
Mit der ANDERS Formel Veränderungen willkommen heißen
So gehst du am besten mit Rückschlägen um

Die Transzendentale Meditation – Vielleicht DIE ultimative Lösung?


Wie funktioniert nun die Transzendentale Meditation?
Wie reduziert TM den Stress?
Wie kannst du TM erlernen?
Transzendentale Meditation ist die Grundlage für ein erfolgreiches
Leben
Verwirkliche dich selbst und Wunder werden geschehen!
Mit der Transzendentalen Meditation zu mehr Selbstbewusstsein

Sag „Ja“ zu dir und dem Leben – Wie ein Wort alles verändern kann
Fazit: Alles ist möglich – Du hast es in der Hand
Bonus für meine Leser: Der 24/7 Unterstützungssupport

Weiterführende Literatur
Impressum
Worum es hier überhaupt geht …

„Halte Dir jeden Tag dreißig Minuten für Deine Sorgen frei
und mache in dieser Zeit ein Nickerchen.“
Abraham Lincoln

Sorgen sind allgegenwärtig und besonders in der heutigen Zeit unser ständiger
Begleiter. Mittlerweile macht man sich nicht um sich selbst Gedanken, sondern auch um
den Job, die Kinder, die Ehe und Freundschaften. Das Absurde an diesen Befürchtungen
ist jedoch, dass sie zu 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit niemals eintreffen und dich
auch nicht weiterbringen. Machst du dir Sorgen, schadest du dir somit mehr, als dass du
dir damit etwas Gutes tust. Leider ist das etwas, was den meisten erst viel später
bewusst wird.

Gehörst du zu den Menschen, die sich viel sorgen? Dann wirst du auf Dauer nicht nur
seelische, sondern auch körperliche Beschwerden haben. Dein Leben kann so negativ
geprägt sein, dass du keine Person mehr bist, mit der man gerne Zeit verbringen möchte.
Du wirst dich schlechter konzentrieren können, an Gewichtsverlust oder -zunahme
leiden, unzufriedener sein, keine Freude mehr im Leben haben und es kann sogar so weit
gehen, dass du unter einer Depression leiden wirst.

Wenn du dieses hier also liest, ist es wirklich das, was du willst?

Wir streben nicht nur nach Erfolg oder Liebe, sondern auch nach Anerkennung. Sobald
wir uns diese selbst nicht mehr geben können, fangen wir an, uns von anderen abhängig
zu machen. Von diesen Menschen erwarten wir dann, dass sie uns das geben, was wir
uns eigentlich selbst geben sollten. Die Sorgen treiben dich dazu, dich selbst aus den
Augen zu verlieren, weil es im Normalfall nicht nur dich gibt. Gleichzeitig bist du auch
noch eine Mutter oder ein Vater, eine Freundin oder ein Freund, eine Schwester oder
ein Bruder und der Meinung, die Verantwortung für andere übernehmen zu müssen. Sei
ehrlich zu dir selbst: Machst du dir mehr Sorgen um dich oder um alle anderen? Wenn
du dir das zuerst bewusst machst, kannst du deinen Fokus voll und ganz auf dich richten.

Dieses Buch soll dir dabei helfen, deine Sorgen zu vergessen und einfach das zu tun,
was du schon immer tun wolltest! Wenn du deine negativen Gedanken ein für alle Mal
loslässt und beginnst, im Vertrauen zu handeln, wirst du positiv überrascht sein, wie
sich dein Leben verändern wird. Anhand verschiedener Themen zeige ich dir, wie du
deine Gedanken neu ausrichtest und deinen Fokus auf die Person legst, die du wirklich
sein möchtest. Jetzt ist Schluss mit „Ach, wenn ich doch …“, nein, pack es an! Lerne
dein Bewusstsein neu kennen und erschaffe dir damit deine ganz eigene Realität.

Ebenso ist es wichtig, zu wissen, dass alles, was in deinem Unterbewusstsein verborgen
liegt, genau das ist, was sich letztendlich manifestiert. Du solltest es also nicht außer
Acht lassen und lernen, darauf zu hören. Ob du es glaubst oder nicht: Du bist der einzige
Mensch, der die Kontrolle über dein Leben hat. Nutze diese Kontrolle zu deinem
Vorteil und gib sie niemals ab. Weder an deine Eltern, deinen Partner, deine Kinder
noch an das Leben selbst. Wäre es nicht schön, wenn ich dir sagen würde, dass du mit
all dem nicht allein bist und immer eine universelle Unterstützung hast? Dabei ist es
ganz egal, ob du an Gott glaubst, an ein Universum oder von mir aus an dich selbst. Du
allein kannst deine Träume wahr werden lassen, indem du einfach nur anfängst. Wenn
du deine Sorgen vergisst, kannst du nur gewinnen, aber gewöhne dir an, die Dinge sofort
anzupacken und nicht auf morgen zu warten. Du lebst nur einmal und möchtest du
wirklich deine kostbare Zeit mit sinnlosen Gedanken verschwenden, die dir noch nicht
einmal etwas bringen? Ich glaube nicht.
Du wirst im Laufe des Buches eine Erkenntnis machen, die nur mit dir selbst zu tun hat.
Erfahre, warum du mit deiner eigenen Energie zu einem Magneten für alles Gute, aber
auch Schlechte wirst. Sorgen gehören zu einem negativen Energiefeld, von dem du
immer mehr anziehst, wenn du deine Gedanken nicht auf die Gewissheit richtest, alles
zu bekommen, was dich glücklich macht. Du musst wissen, dass alles um dich herum
ebenfalls aus Energie besteht. Somit entscheidest du, was in deiner Realität
verwirklicht werden soll. Deine Gedanken und Gefühle sind demnach das Ticket zu
einem erfolgreichen oder erfolglosen Leben und nur du kannst entscheiden, welches du
davon anstrebst. Ich rede dabei nicht vom bloßen Wunschdenken und auch nicht davon,
gar nichts zu tun, um erfolgreich zu sein, nein. Es ist eine Wechselwirkung zwischen
bewusster Absicht und dazugehöriger Handlung. Hast du positive Absichten, wirst du
auch nur positiv handeln und selbst beim kleinsten Rückschlag den Fokus beibehalten.

In dem Zusammenhang wirst du von mir etwas über das „Gesetz der Anziehung“
erfahren. Das Basiswissen darüber ist wichtig, damit du verstehst, wie du wirklich
funktionierst. Wenn du dein Leben verändern und endlich in den Griff bekommen willst,
solltest du diese Tatsachen kennen. Die Aspekte, die ich im Buch aufzeige, ermöglichen
es dir, das Gesetz der Anziehung richtig anzuwenden. Damit kannst du dein Leben mit
mehr Liebe, Gesundheit, Erfolg und Reichtum füllen. Unzählige andere Autoren haben
bereits über dieses Gesetz gesprochen und auch verdeutlicht, wie es auf viele Bereiche
anzuwenden ist. Um die Anziehung richtig verstehen zu können, musst du deine
Gedanken von Grund auf verändern und mehrmals am Tag analysieren. Erinnerst du dich
an das Sprichwort, dass du bist, was du isst? Nun ja, hier würde es eher heißen, dass du
bist, wie du denkst.

Wusstest du eigentlich, dass deine Gedanken viel mehr können, als einfach nur zu
existieren und entsprechendes anzuziehen? Sie sind zusätzlich für deine Launen
verantwortlich, beeinflussen deine Gefühle und somit auch die Entscheidungen und
Handlungen, die du in deinem Leben tätigst. Das, was du glaubst, wird eintreffen. Bist
du der Überzeugung, dass etwas erfolgreich sein oder total schieflaufen wird, so oder
so: Es wird eintreffen! Menschen, die viel von diesem geheimnisvollen Gesetz gelesen
haben, fragen sich natürlich, wie sie alle ihre Wünsche erreichen können. Ich bin mir
sicher, dass du dich das jetzt auch fragst. Das Einzige, was du dafür zuerst tun musst, ist
dir deine Gedanken vorzuknöpfen. Unbewusst läuft alles eher nebenher ab und wir sind
wie Sklaven unserer Gedanken. Bewusst jedoch kannst du dies tatsächlich ändern. Das
glaubst du noch nicht? Dann warte ab, bis wir bei dem Kapitel angekommen sind.

Bestimmt hast du dir nicht nur einmal die Frage gestellt, wieso alles schief läuft. Du
warst oft Zeuge negativer Situationen in deinem Leben und hast daraufhin auch nichts
anderes mehr außer Schlechtes wahrnehmen können? Wir leben in einer Welt der
Dualität, was bedeutet, dass es immer zwei Seiten einer Medaille gibt: Tag und Nacht,
Licht und Dunkelheit, Gut und Böse, schwarz und weiß. So ist es auch mit Positiv und
Negativ. Schlussfolgernd muss es dann auch immer zwei Perspektiven einer Situation
geben, aber welche du dir davon anschaust, ist dir überlassen. Jede negative Seite hat
auch eine Positive und genau die gilt es sich vorzunehmen! Natürlich läuft das Leben
nicht immer nach deinem Plan, denn es besteht nun mal nicht aus einer Geraden. Du hast
und wirst weiterhin Situationen erleben, die ganz unerwartet passieren. Ich bin mir
sicher, dass du genau weißt, dass das Leben eben auch andere Spielregeln kennt, was
nicht bedeutet, dass du da mitspielen musst … Hier heißt es dann: Durchhalten und
niemals aufgeben! Du möchtest doch etwas verändern, oder nicht?

Der Glaube an sich selbst ist hierbei entscheidend, denn er kann dir Türen öffnen, die
bisher verschlossen waren. Wenn du es schaffst, dem Leben weiterhin mit positiven
Gedanken und Gefühlen, mit einem Lächeln auf den Lippen und einem „Ja“ zu dir selbst
die Stirn zu bieten, wirst du dafür belohnt werden. Wichtig ist nur, an was du glaubst,
und nicht, was die anderen darüber denken. Es sind deine Ziele, deine Sehnsüchte,
deine Wünsche und dein Leben und kein anderer wird deinen Platz einnehmen. Wieso
sollte dann ein anderer darüber urteilen dürfen?
Dieses Buch soll dich begleiten und dir die Möglichkeit geben, dich etwas zu trauen.
Wenn du eine Vision hast, dann setze sie um. Schreibe sie dir detailliert auf und denke
nur gut darüber. Glaube an dich und deine Fähigkeiten und traue dir vor allem zu, das
Ziel zu erreichen. Menschen, die nur über etwas geredet haben und nichts taten, blieben
diese Menschen. Sie entwickelten sich nicht weiter, lernten nichts Neues dazu, erlebten
weniger und wurden somit niemals zu dem, der sie immer sein wollten. Bedenke, dass
du beim Aufgeben nicht nur dein Ziel oder deinen Erfolg verlierst, sondern auch dich
selbst. Ich möchte dir dabei helfen, den Weg zu gehen, für den du dich bewusst
entschieden hast.

Also, lass uns beginnen …


Noch kurz eine Info bevor wir starten…

Jetzt exklusiv für Leser dieses Buches! Der Motivations-Letter!

Lass dich täglich motivieren, inspirieren und zum Nachdenken anregen. Erhalte jeden
Tag ein ausgewähltes Zitat mit einem dazugehörenden, stimmungsvollen Bild, welches
dir hilft, dein Mindset weiter auf Erfolg zu programmieren. Denke daran, egal was du
bisher schon erreicht hast, es geht immer noch mehr.

Das Ganze ist natürlich kostenlos, schließlich hast du ja das Buch gekauft.

Sei dabei und lerne von den klügsten und erfolgreichsten und werde selbst erfolgreich!

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Alles ist Energie und das ist auch gut so

„Wir Menschen haben die Aufgabe, die Gedanken an das,


was wir wollen, festzuhalten. Wir müssen uns gedanklich absolut
klarmachen, was wir wollen, und dann fangen wir an,
eines der großartigsten Gesetze im Universum anzurufen,
nämlich das Gesetz der Anziehung.
Sie werden das, woran Sie am meisten denken,
aber Sie ziehen auch an,
worüber Sie am meisten nachdenken.“
John Assaraf

Wissenschaftler bestätigen mittlerweile, dass alles in der Welt Energie ist. Sei es
Reichtum, Geld, Erfolg oder sogar du selbst. Wir senden Schwingungen aus (auch diese
sind Energie) und sind somit mit allem verbunden. Die Energie, die wir aussenden und
empfangen, ist sogar messbar.

Durch unsere Gene und unsere DNA wirkt eine feinstoffliche Kraft, die uns gleichzeitig
so einzigartig macht. Erkennst du, dass du ein Energieträger bist, kannst du diese
Erkenntnis für dich nutzen. Wenn du verstehst, dass alles um dich herum ebenfalls aus
Energie besteht und seinen eigenen Code hat, kannst du das in dein Leben ziehen, was
du dir wünschst. Denn auch unsere Gedanken energetisch.
Das Geheimnis der Gedanken

„Du bist dort, wo deine Gedanken sind.


Sieh zu, daß deine Gedanken da sind, wo du sein möchtest.“
Rabbi Nachman

Du allein hast ein enormes Mitspracherecht, wenn es um dein „Sein“ geht. Deine
Gedanken haben nämlich Einfluss auf deine Gefühle, deine Handlungen und deine
Perspektive vom Leben. Unzählige Bücher berichteten bereits über die Macht der
Gedanken. Die meisten jedoch haben keine richtige Ahnung, wozu die eigenen
Gedanken überhaupt fähig sind. Einen wissenschaftlichen Beweis finden wir in der
Quantenphysik. Diese besagt ausdrücklich, dass unsere Gedanken Energie sind und eine
Frequenz aussenden, die in Manifestation wieder zu uns zurückkommt. Die Frequenz ist
jedoch von der Art der Gedanken immer anders: Positive senden demnach eine andere
Schwingung aus als negative. Die Physiker sind ebenso der Überzeugung, dass ähnliche
Frequenzen sich anziehen und verschiedene sich abstoßen. Im Umkehrschluss heißt das
einfach, dass positive Gedanken dir immer mehr Positives bescheren, genauso wie das
bei negativen Gedanken der Fall ist. Nicht umsonst fragst du dich wahrscheinlich oft,
wieso es Menschen gibt, die das ganze Leben nur Glück haben und andere, die vom
Pech verfolgt sind. Nun ja, das Geheimnis sind ihre Gedanken.

Das Gesetz der Anziehung ist der eigentliche Begriff, wenn es um die Gedankenkraft
geht. Es wird auch Resonanzgesetz genannt und ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen
Leben ohne Sorgen! Mithilfe deiner Gedanken ziehst du das zu dir, was du die ganze
Zeit denkst. Das heißt natürlich nicht, dass du bloß einen Wunschgedanken hegen musst
und plötzlich erfüllt sich dieser ohne wirkliches Zutun… Wenn das so einfach wäre,
dann wären alle Menschen sehr zufrieden, glaube mir. Es stimmt, dass deine Gedanken
machtvoll sind, dennoch musst du aktiv werden und etwas für deine Träume tun. Tust du
das, wird dein Leben wirklich voller Wunder sein!

Die Beschaffenheit deiner Gedanken prägt deine Handlungen, deine Wahrnehmung und
deine Gefühle. Warum das so ist, zeige ich dir jetzt genauer:

Die Gedanken sind für dein Gefühlsleben verantwortlich


Allgemein herrscht eine Verwirrtheit, wenn es um die Kraft der Gedanken und die der
Gefühle geht. Beides ist Energie, jedoch sind nicht deine Gefühle für dein momentanes
Leben verantwortlich, sondern immer zuerst das, was du denkst. Du kannst dir das so
vorstellen: Passiert etwas in deinem Leben, ist dies anfangs immer neutral. Mit deinen
Gedanken, egal ob positiv oder negativ, bewertest du das Ganze und dies führt
automatisch zu den entsprechenden Gefühlen. Man kann auch sagen, dass du mithilfe
deiner Gedanken das passende Pendant dazu anziehst. Deine Gedanken entscheiden über
deine Stimmung. Es ist nämlich unmöglich, gut zu denken und sich schlecht dabei zu
fühlen. Probiere es ruhig aus, es wird dir nicht gelingen. Im Gegensatz dazu ist es
ebenso unwahrscheinlich, schlecht zu denken und gleichzeitig gute Laune zu versprühen.
Anhand zweier Beispiele werde ich dir das noch genauer verdeutlichen:

Wenn dir dein Partner ein Kompliment zu deiner Figur macht, ist das etwas, was in dir
Dankbarkeit und positive Gefühle auslösen sollte. Hast du jedoch jahrelang Gedanken
wie:
„Ich bin zu dick“,
„Ich fühle mich nicht wohl in meinem Körper“, oder
„Ich bin nicht schön genug“, wirst du bei dem Kompliment automatisch schlechte
Gefühle entwickeln. Du wirst das Kompliment hinterfragen und mit etwas wie „Du
siehst doch, wie ich aussehe!“ gegensteuern.
Das Gleiche gilt mit den berüchtigten „Ich bekomme keinen Partner“ Mantras. Hast du
dir damit über die Jahre eine Mauer aufgebaut, die nur aus negativen Steinen besteht,
wird dieses Thema keine guten Gefühle in dir hervorbringen. Gerade das ist wie ein
Teufelskreis, den du unterbrechen musst, um überhaupt wieder eine Partnerschaft
anziehen zu können. Du denkst ständig, dass du so einsam bist und dich sowieso keiner
haben will und fühlst dich deswegen nicht gut. Deine Gefühle erzeugen in dir eine
Ausstrahlung, die so unattraktiv ist, dass sie potenzielle Beziehungskandidaten eher
abschreckt.

Du siehst, es kommt immer zuerst auf deine Gedanken an. Du allein kannst mit deiner
Interpretation des Lebens die Person sein, die du sein willst und das tun, was du tun
willst. Du musst deine Arbeit erst mit deinem Gedankenkonstrukt beginnen und dich
langsam nach vorne heranwagen, um alles Negative zu beseitigen. Machst du dir ständig
Sorgen, wirst du dich immer schlecht fühlen und demnach noch mehr Sorgen anziehen.
Also achte auf das, was du denkst!

Die Gedanken sind für deinen Perspektivenblick verantwortlich


Du kannst dir gar nicht vorstellen wie grandios dein Gehirn ist. Jeden Tag filtert es die
Gedanken heraus, die du am häufigsten denkst, weil es diese als wichtig ansieht. Denkst
du jeden Tag einen bestimmten Gedanken, wird deine Wahrnehmung sich nur nach
diesem einen richten und zwar mit all deinen Sinnen. Dein Gehirn will dir auf keinen
Fall etwas Böses, sondern dir nur behilflich sein. So wird deine Wahrnehmung
automatisch auf das gerichtet, woran du denkst. Anhand des zweiten Beispiels gerade
(ich finde keinen Partner) im Buch zeigte ich dir, dass deine Wahrnehmung leider auch
auf das gerichtet wird, was du vermeiden möchtest. Dein Unterbewusstsein kennt das
Wort „Nicht“ oder „kein(en)“ nämlich nicht und bejaht somit alle deine Gedanken. Sind
diese nur auf die Einsamkeit und den fehlenden Partner gerichtet, werden dir immer
mehr verliebte Paare auffallen. Das Leben wird dir deine Gedanken ständig bestätigen,
indem es deine Wahrnehmung nur auf das richtest, was du nicht hast. Wie wäre es, die
Wahrnehmung auf das hin zu trainieren was dir auch beliebt?

Die Gedanken sind für deine Handlungen verantwortlich


Deine Handlungen werden meist nur durch einen bloßen Gedanken in deinem Kopf in
Gang gesetzt. Sie sind es, die deine täglichen Entscheidungen beeinflussen und so
kommst du gar nicht dazu, das zu erfüllen, was du dir wünschst. Unabhängig davon, ob
es Reichtum, Erfolg oder Liebe ist, denn wie ich bereits sagte, bringen dich deine
Gedanken in die gewünschte Richtung, aber den Rest musst du selbst tun. So etwas wie
Schicksal gibt es nämlich eigentlich gar nicht und ich werde dir auch beweisen, wieso
nicht: Nehmen wir uns das „Single“ Beispiel vor. Du bist mit deinen Freunden feiern,
hast aber mal so überhaupt keine Lust auf diesen Abend, weil deine Überzeugungen eh‘
nur davon handeln, dass du niemand neues kennenlernen wirst. Du bist dir ganz sicher,
dass vor deinen Augen nur verliebte Paare rumtänzeln und dir abermals bestätigen, dass
du auf ewig allein bleibst und deswegen gehst du erst gar nicht mit! Jetzt stell dir vor du
hättest dort den Mann oder die Frau deiner Träume getroffen …

Ich denke, dass ich dir hiermit sehr eindrücklich gezeigt habe, dass du deine Gedanken
in Zukunft auf das richten solltest, was du künftig haben und wer du sein möchtest. In 3
Schritten erläutere ich dir nun praktische Methoden, die du anwenden kannst. Diese 3
Schritte kombinieren im Grunde deine Gedanken, deine Gefühle und deine Handlungen
miteinander, was automatisch für noch mehr Anziehung sorgt:

Schritt 1: Schaue dir dein Ziel an!


Die meisten sagen, dass der Weg das Ziel sei. In diesem Fall rate ich dir, detailliert an
dein Ziel zu denken. Es muss bildlich jeden Tag vor deinem geistigen Auge erscheinen,
und zwar genauso, wie du es dir ersehnst. Gerade bei dem Thema „Single sein und
bleiben“ denken wir meist daran, wo und wie wir überhaupt jemanden kennenlernen
könnten. Wir kommen nicht auf die Idee, uns die perfekte Beziehung bereits
vorzustellen. Frage dich also, was du dir in deiner Beziehung wünschst? Welche Werte
sind dir ganz besonders wichtig? Was darf gar nicht in einer Beziehung fehlen und wie
sollen die Eigenschaften deines zukünftigen Partners überhaupt sein? Probiere dies erst
aus, um zu erkennen, wie sich deine Gedanken und Gefühle durch die bloße Vorstellung
bereits verändern: Richtig, sie werden positiv gestimmt sein! Stellst du dir stattdessen
jedes Mal die Frage, wie du an den perfekten Partner kommen magst, werden deine
Gedanken mit Sicherheit deprimierend behaftet sein.

Schritt 2: Deine Sinne sind hierbei gefragt


Jetzt sind deine Gefühle an der Reihe, aktiviert zu werden! Dein Gedanke bekommt
damit einen Motor, den nur du allein anschmeißen kannst. Dein Unterbewusstsein wird
nämlich den Eindruck bekommen, dass du diesen Wunsch bereits in deinem Leben
erfüllt hast, und durch die Diskrepanz von Vorstellung und Realität alles versuchen, um
beide auf einen Nenner zu bringen. In der Hinsicht ist es ein richtiger Perfektionist ;-)
Bei der sogenannten Visualisierung nutzt du am besten alle deine Sinne gleichzeitig:
Was wäre das für ein Gefühl, wenn du bereits in einer Beziehung wärst? Spürst du den
Kuss deines Partners auf deinen Lippen? Ist es angenehm, wenn deine Hand gehalten
wird oder du dich in einer Umarmung wiederfindest? Genau das ist es, was du brauchst,
um deine positiven Gefühle zu aktivieren.

Schritt 3: Beweg deinen Arsch!


Sorry für den Ausdruck, aber wenn du nur rumsitzt und über dein schlechtes Leben
jammerst, wird sich auch niemals etwas ändern. Glaub mir, die Erfüllung deiner
Träume wird nicht in an deine Tür klopfen. Du sollst deine Gedanken auf dein Ziel
richten, deine Gefühle aktivieren und dann aber auch handeln. Was macht man denn,
wenn man ganz frisch in einer Beziehung ist? Man geht zum Friseur, kleidet sich
entsprechend und pflegt sich.
Besuche Orte, wo du andere Menschen treffen kannst, gehe mit deinen Freunden aus
oder melde dich bei einer Singlebörse an, aber vor allem: Sei offen für eine neue
Beziehung. Treffen dein Wunsch und du euch in der Mitte, wird er sich viel schneller
manifestieren.

Wenn ich dir schon rate, dir deiner Gedanken bewusst zu werden, solltest du auch mehr
über dein Bewusstsein erfahren. Im nächsten Kapitel lernst du es kennen und vor allem
auch die Tatsache, wie viele Sorgen verfliegen, wenn wir uns Dinge bewusster machen.
Wie dein Bewusstsein die Realität verändert

„Wenn du etwas ganz fest willst,


dann wird das Universum darauf hinwirken,
dass du es erreichen kannst.“
Paulo Coelho

Wenn du irgendwo mal gelesen hast, dass nur dein Unterbewusstsein für die Erfüllung
deiner Wünsche verantwortlich ist, muss ich dich enttäuschen. Dein Bewusstsein zeigt
dir nämlich die richtige Richtung zu deinen Wünschen und befördert gleichzeitig
Unbewusstes wieder unter deine völlige Kontrolle. Zuerst sollte dir klar sein, dass die
Realität aus deinem jetzigen Leben besteht. Wie du weißt, kann sich dieses ändern, so
ist auch deine Realität immer veränderbar. Du musst nicht denken, dass da jemand ist,
der dein Leben bestimmt, sondern es ist etwas, was du selbst gestalten kannst. Du bist
nicht an die Zeit gebunden und auch nicht an die Ereignisse, die geschehen, denn die
Zeit ist beispielsweise eine Illusion, die dein Gehirn erschaffen hat. Merkst du etwas?
Du bist der Mittelpunkt des Ganzen.

Wenn du ehrlich bist, wirst du dir eingestehen, dass du in dem Moment, wo du das Licht
der Welt erblickt hast, keine eigene Kontrolle mehr über deine Realität hattest. Du
warst zu klein und deine Eltern waren diejenigen, die das für dich übernommen haben.
Das, was du deine Realität nennst, ist eigentlich eine Zusammenfassung aus deinen
Erlebnissen, den Erfahrungen und Meinungen deiner Mitmenschen. Ist es da nicht
langsam mal an der Zeit, dass du endlich dein Leben lebst, indem du es in die Hand
nimmst und Verantwortung für dich selbst übernimmst?
Wenn ich dir jetzt sage, wie sich deine Realität selber erschafft, wirst du vermutlich
ungläubig den Kopf schütteln: Deine Realität ist ein Konstrukt aus deinen Gedanken,
deinen Überzeugungen, deinem Glauben, deiner Vorstellung, deinen Gefühlen und
deinen Handlungen. Ist dir bei der Aufzählung das Wort „dein“ aufgefallen? Ja, richtig
gelesen: Du erschaffst sie, nur du allein! Beziehungsweise, bislang haben dies andere
Menschen für dich übernommen und ihre Gefühle, ihre Vorstellungen und Gedanken auf
dich projiziert. Gehen wir noch einmal alle Komponenten durch. Drei davon kennst du
bereits, weswegen ich sie nur kurz noch mal erwähnen werde:
Deine Vorstellung

Du solltest deine Vorstellungskraft mit jedem Tag trainieren, damit du deine Wünsche
so detailgetreu wie nur möglich gestalten kannst, um diese anschließend zu
manifestieren. Jede Idee fängt mit der bloßen Vorstellung an. Wenn du nicht weißt, wie
etwas genau aussehen soll – wie wird dann wohl erst die Erfüllung aussehen? Das
Visualisieren mit geschlossen Augen oder auch Träumen im wachen Zustand ist eine
Möglichkeit von vielen verschiedenen Methoden. Wenn du es hinbekommst, jeden Tag
negative Vorstellungen zu haben, geht das doch auch mal bestimmt im positiven Sinne,
oder?
Deine Überzeugungen

Bist du von etwas sehr überzeugt, weißt du auch, dass es sich erfüllen wird. Eine
Überzeugung ist demnach wie eine Tatsache und somit auch stärker als der Glaube,
denn dieser geht mehr in Richtung „hoffen“, während die Überzeugung eine Art des
Wissens ist. Für dein Unterbewusstsein ist eine Überzeugung die reine Wahrheit und
kann somit auch mithilfe deines Bewusstseins realisiert werden. Du kannst deine
Überzeugungen mit einer wirksamen Technik zum Positiven verändern. Dies braucht
natürlich einiges an Zeit und Geduld, da es nicht etwas ist, was von heute auf morgen
geschieht, dennoch stelle ich dir diese Technik einmal vor. Eine Überzeugung wird auch
Glaubenssatz genannt und hat die Formel „Aus der Ursache (x) folgt ein Ergebnis (y).
Dies kann im Fall des Single Beispiels wie folgt aussehen, und beginnt meist mit „weil“
oder „wenn“:

„Weil ich nicht schlank bin, werde ich keinen Partner bekommen.“

„Wenn ich nicht abnehme, bin ich nicht liebenswert genug.“

Es gibt einen Unterschied zwischen persönlichen und universellen Überzeugungen.


Universelle sind allgemeine Glaubenssätze, wie „Die Welt ist ungerecht“, oder „Ich bin
nichts wert“, die man ebenfalls mit der X und Y Formel auseinandernimmt, um diese
besser umwandeln zu können. Hinter einem universellen Glauben steht immer ein
persönlicher. Die Welt ist deshalb ungerecht, weil ich immer schlecht behandelt werde,
nie den Job bekomme, den ich doch wollte, oder weniger Geld verdiene als andere,
obwohl ich vielleicht sogar ein besserer, ehrgeizigerer oder intelligenterer Mensch bin?
Für den Anfang solltest du dir eine Überzeugung raussuchen, die du verändern möchtest.
Achte darauf, dass du dir eine vornimmst, die dich sehr belastet. Welche Gedanken
denkst du am häufigsten über dich oder über die Welt? In 10 Schritten zeige ich dir, wie
du in 30 Sekunden deine Überzeugung positiv verändern kannst. Dazu ist es wichtig,
dass du den Widersacher auflöst, das nennt man Reframing. Nimm aber bitte die 30
Sekunden nicht allzu ernst, weil es auch mehr oder weniger sein kann. Das Ziel der
Auflösung ist es, dass an die Stelle des alten Glaubenssatzes ein neuer tritt, der dich in
deinem Erfolg unterstützt und nicht hemmt. Nach einem Reframing kann es passieren,
dass du ganz plötzlich fest davon überzeugt bist, dass du den Partner fürs Leben findest
und wenn es jetzt noch nicht so weit ist, es nicht mehr lange dauern wird. So geschieht
es fast wie von selbst, dass deine alte Überzeugung keine Gewichtung mehr hat, weil sie
einfach nicht deiner Wahrheit entspricht. Angewendet auf das Single Beispiel von
gerade eben, sehen die 10 Schritte wie folgt aus:

Schritt 1: Verwende die Absicht der alten Überzeugung gegen diese selbst
Mit der Aussage, dass du schlank sein musst, um einen Partner zu finden, bewahrst du
dich vor einer Enttäuschung. Du bist dir ganz sicher, wenn du es versuchst, mit deinem
jetzigen Erscheinungsbild auf Männer/Frauen zuzugehen, werden sie dich definitiv
abblitzen lassen. Jedoch haben doch gerade die Frauen/Männer, die vielleicht noch
fülliger sind als du, meist die schönsten Männer/Frauen an ihrer Seite, und zwar nur,
weil sie sich getraut haben und dachten, dass sie, egal ob dick oder dünn, es verdient
haben, mit jemandem zusammen zu sein.

Schritt 2: Wie sieht die Konsequenz aus, wenn sich die Überzeugung nicht ändert?
Bleibt deine Überzeugung bestehen, wirst du niemals einen Partner finden. Du wirst
auch nicht abnehmen können, selbst wenn du es wolltest, weil ein gewisser Druck hinter
deinem Vorhaben steht. So wirst du dich noch mehr zurückziehen und irgendwann
keinen Kontakt zum anderen Geschlecht suchen können. So viele Chancen gehen dir
durch die Lappen, weil du der festen Meinung bist, dass du im jetzigen Zustand nicht gut
genug bist.

Schritt 3: Ändere das Ergebnis (y) und mache daraus eine andere Konsequenz
Mal abgesehen von der Tatsache, dass du etwas mehr auf den Rippen hast, könnte ja
dein Selbstbewusstsein sich stärken. Du könntest anderen Frauen/Männer, die dasselbe
„Problem“ haben, motivieren und zeigen, dass die innere Schönheit wichtiger ist.
Vielleicht bewahren dich deine Kilos auch davor, auf einen Typen reinzufallen und
stattdessen die/den auszuwählen, die/der es auch ernst mit dir meinen?

Schritt 4: Ändere die Ursache (x)


Nicht eine schlanke Figur, sondern dein fehlender Mut, die Selbstliebe und das
Selbstbewusstsein sind es, die dazu führen, dass du noch in keiner Beziehung bist.

Schritt 5: Konkretisiere das Ergebnis (y)


Was ist eine Partnerschaft für dich? Was bedeutet es in einer Beziehung zu sein? Wenn
du darüber nachdenkst, was schießt dir in den Kopf? Welche Gedanken und Bilder?
Wer entscheidet, was schön ist, und wer ist der Ansicht, dass nur dünne Frauen/Männer
eine Beziehung haben? Welche Rolle und wie viel Gewichtung hat das Aussehen in
einer Partnerschaft? Geht es nicht vielmehr um den Charakter, und dass man sich
versteht? Sind Humor und gemeinsame Interessen nicht viel wichtiger?

Schritt 6: Verallgemeinere deine Überzeugung


Bist du wirklich der Ansicht, dass jede(r) dicke Frau/Mann keinen Partner bekommt?

Schritt 7: Suche Gegenbeispiele, die deine Überzeugung widerlegen


Kennst du nur dünne Frauen/Männer, die in einer wundervollen Beziehung stecken?
Suche nach Beispielen in deinem Umfeld oder auch bei der Prominenz, ob es nicht
vielleicht doch (einige) fülligere Frauen/Männer gibt, die einen äußerst attraktiven
Gegenpart haben.

Schritt 8: Verändere den Rahmen deiner Überzeugung


Wie viele Männer/Frauen würden es versäumen, dich kennenlernen zu dürfen, nur weil
du meinst, nicht gut genug zu sein? Wie würde die Welt aussehen, wenn jeder sich erst
optisch verändern müsste, um dann jemanden anzusprechen zu können? Würdest du
wollen, dass andere Menschen ebenfalls so von sich denken, weil sie genauso sind wie
du?

Schritt 9: Überprüfe deine Prioritäten


Ist deine Zufriedenheit mit dir selbst, so wie du bist, und die Akzeptanz deines Körpers
nicht viel mehr wert? Vielleicht ist es wichtig, dass du Menschen mit deinem
Selbstbewusstsein positiv beeinflussen kannst und so genau den Mann/Frau anziehst,
der/die dich so liebt wie du bist. Was ist dir in einer Beziehung am wertvollsten?

Schritt 10: Hinterfrage die Entstehung deiner Überzeugung


Woher stammt deine Überzeugung? War es damals jemand, der dir einreden wollte,
dass du, so wie du jetzt bist, keinen Partner haben wirst? Vielleicht war die Person
insgeheim neidisch auf dich und hat das deswegen gesagt? Kann es sein, dass diese
Aussage einfach von dir aufgeschnappt wurde und du sie direkt als deine Wahrheit
übernommen hast?

Wenn du deine negativen Glaubenssätze loslassen möchtest, solltest du mehrmals diese


10 Schritte durchgehen und dann beginnen, deine eigenen, und vor allem positiven
Glaubensätze, zu kreieren.
Dein Glaube

Wie bereits erwähnt, ist der Glaube etwas, was wir hoffen, aber was oft auch mit
Zweifeln verbunden ist. Glauben heißt nicht wissen – dies kannst du auch mit dem
Wechseln deiner Meinungen gleichsetzen. Auch wenn die Überzeugungen sehr viel
stärker als der bloße Glaube sind, ist dieser, je größer er ist, dennoch kraftvoller. Deine
Glaubenssätze sind es, die für dein jetziges Leben verantwortlich sind. Hast du über die
Jahre geglaubt, dass du zu dick bist, keinen Partner bekommst, nicht liebenswert bist
oder im Job nicht genug verdienst, ist dein Glaube mehr und mehr zu Tatsachen
geworden. Das nennt man auch die „Selbsterfüllende Prophezeiung“. Ja, so kann der
feste Glaube auch zu einer verankerten Überzeugung werden, die nur sehr müßig zu
verändern ist. Dennoch ist es machbar!
Deine Handlungen

Denkst du ernsthaft, dass du deine Handlungen bewusst unter Kontrolle hast? Nein. Dein
Unterbewusstsein übernimmt für gewöhnlich das Steuer und richtet sich zuerst an deine
ständigen Gedanken und Gefühle, um dann entsprechend zu handeln. Damit du deine
Handlungen bewusst steuern kannst, musst du diese an deine Gedanken und Gefühle
anpassen, denn sonst wird es dich immer wieder zu unbewussten Handlungen ziehen.
Deine Gefühle

Gefühle sind der Motor deiner Gedanken, denn diese bringen es zu der Realität, die du
bewusst erschaffen kannst. Das, was du erlebst, ist für deine Gefühle verantwortlich.
Stirbt jemand, den du sehr geliebt hast, wirst du automatisch Trauer empfinden und
niemals anfangen zu lachen. Deine Gefühle sind das Resultat deiner Gedanken und
deiner fest verankerten Überzeugungen. Nicht nur aus deinen Gedanken, sondern auch
aus deinen Empfindungen kann eine Art Teufelskreis entstehen. Diese sind dann auch für
die entsprechenden Gedanken verantwortlich und irgendwann wirst du dir deine eigene
Mauer aus negativen Gedanken und Gefühlen aufgebaut haben. Du musst dich also
bewusst für gute Gefühle entscheiden und alles dafür tun, um diese zu erzeugen. Erst
dadurch kannst du das Leben leben, was du dir die ganze Zeit gewünscht hast.
Deine Gedanken

Abschließend enden wir dann mit deinen Gedanken, um den Kreis zu schließen. Die
Gedanken sind nämlich das Topping deines Bewusstseins. Damit deine Gedanken zu
tiefen Überzeugungen und Gefühlen werden, müssen sie ins Unterbewusstsein gelangen.
Sie müssen mit dem Rest, den ich dir aufgezeigt habe, eins werden. Daher ist es
wichtig, dass sich alles auf einer positiven Ebene befindet. Hast du nämlich gute
Überzeugungen, Gefühle, einen guten Glauben und nur gute Vorstellungsbilder vor
deinem geistigen Auge, werden auch deine Gedanken positiver Natur sein.

Da das Unterbewusstsein dir die Arbeit mit dem Bewusstsein erschweren kann, weil es
einfach viel stärker ist, solltest du dir den Unterschied der beiden merken.
Was genau ist wirklich der Unterschied zwischen dem
Bewusstsein und dem Unterbewusstsein?

„Die Erkenntnis, dass das Unterbewusstsein


durch Gedanken gelenkt werden kann,
ist vermutlich die größte Entdeckung aller Zeiten.“
William James

Bevor ich dir das Unterbewusstsein in seiner Bandbreite erkläre, zeige ich dir den
Unterschied zwischen ihm und dem Bewusstsein. Hast du dich selbst mal dabei ertappt,
zu sagen: „Oh, das war aber eher unbewusst“, oder „Das habe ich bewusst getan“? Von
beiden Komponenten ist das Bewusstsein viel einfacher zu erfassen als das
Unterbewusstsein, weil du es sehr gut kontrollieren kannst und es sich zusammen mit dir
weiterentwickelt, bzw. verändert.

Das Bewusstsein wird somit von unserem logischen Teil des Gehirns gesteuert und
demnach bewusst kontrolliert. Deswegen ist es so einfach, die offensichtlichen
Gedanken auch bewusst in die richtige Richtung zu lenken, bevor man sich an die Arbeit
mit seinem Unterbewusstsein macht. Die unbewussten Dinge musst du dir ganz einfach
verdeutlichen, damit du sie ebenfalls steuern kannst.

Was du in deinem Unterbewusstsein vorfindest sind deine automatischen Handlungen,


wie das Atmen, deine Glaubenssätze, Gewohnheiten und Gefühle. Es braucht einen
Auslöser vom Bewusstsein, der dann an das Unterbewusstsein weitergeleitet und
gespeichert wird. Stell dir vor, du musstest einst eine Prüfung halten und wurdest nur
ausgelacht. Dein Unterbewusstsein hat das Gefühl, das du während der Prüfung
empfunden hast, gespeichert, sodass du nur beim Gedanken an eine Prüfung erneut Angst
haben wirst. Das Bewusstsein kann dir dabei nur schwer helfen, selbst wenn du oder
andere dir einreden, dass du doch anders reagieren kannst. Dein Unterbewusstsein wird
dich bei deiner Prüfungsangst regelrecht mit negativen Gefühlen bombardieren. Was
jedoch im negativen Sinne klappt, funktioniert natürlich auch rückwirkend ins Positive,
aber dazu später mehr.

Wissenschaftler sind der Ansicht, dass du etwa 90 % aus dem Unterbewusstsein denkst,
fühlst und auch handelst. Auch wenn du über dein Bewusstsein mehr Kontrolle ausüben
kannst, würde dich das auf Dauer überfordern. Deswegen ist es auch gar nicht mal so
schlecht, dass vieles unbewusst und dann automatisch geschieht.

Wie kannst du das Unterbewusstsein nun dazu bringen, für dich zu arbeiten?
Das Unterbewusstsein stellt sich vor

„Gebete sind eine Konzentration von schönen Gedanken.


Sie können im Unterbewusstsein Wunder bewirken.“
Gyula Trebitsch

Damit du das versteckte Unbewusste besser verstehen kannst, werde ich dir nun 20
Fakten auflisten, die dein Unterbewusstsein besser verdeutlichen. Du kannst erst etwas
ändern, wenn du es sehr gut kennst. Deswegen fangen wir gleich an!

Fakt 1: Dein Unterbewusstsein speichert dein gesamtes Leben in sich. Deine


Erfahrungen und alle Situationen, die du bereits erlebt hast. Mit jeder deiner
Erinnerungen kann das Unterbewusstsein dafür sorgen, dass dein Leben eine Art
Struktur erhält.

Fakt 2: Schaffst du es, dein Unterbewusstsein von etwas zu überzeugen, tut es alles,
damit sich dies in deiner Realität auch erfüllt.

Fakt 3: Deine Gedanken denkst du zwar bewusst und kannst diese somit lenken. Deine
tiefen Gefühle, die aus Gedanken resultieren und andersrum, befinden sich jedoch in
deinem Unterbewussten.

Fakt 4: Dein Unterbewusstsein reagiert immer ausnahmslos auf deine Gedanken.

Fakt 5: Es wird dich und deine Entscheidungen niemals verurteilen. Es nimmt alles auf,
egal was es ist.

Fakt 6: Dein Unbewusstes ist somit auch deine Intuition und arbeitet mit deiner
Vergangenheit, sowie deinen Gefühlen.

Fakt 7: Es ist sozusagen für dein Bild und deine Wahrnehmung von dieser Welt
verantwortlich, denn es verarbeitet alles, bevor etwas in dein Bewusstsein geholt wird.

Fakt 8: Dein Unterbewusstsein hat mithilfe der Vergangenheit eine Art Mauer
aufgebaut, wodurch die Informationen gefiltert werden, die es hereinlässt. So ist es ganz
natürlich, dass deine jetzige Wahrnehmung immer durch die Brille der vergangenen Zeit
betrachtet wird. Du wirst dadurch keine objektive Einschätzung von Dingen entwickeln.

Fakt 9: Dadurch kann keine Reizüberflutung stattfinden, weil du nur das wahrnehmen
wirst, was für dich am wichtigsten ist, und das, was dich überleben lässt.

Fakt 10: Das Unterbewusstsein formt deine Realität, denn: „Wie innen, so auch außen.“

Fakt 11: Um dein Unterbewusstsein zu erreichen, musst du lernen, richtig mit ihm zu
kommunizieren. Suggestionen wie Subliminals sind dafür bestens geeignet.

Fakt 12: Dein Unterbewusstes ist ein richtiger Allrounder, denn es kennt die Lösung für
deine Probleme. Du musst es nur fragen. (Allerdings klappt es meist nicht beim ersten
Mal, du must also dranbleiben. Aber die Antwort wird kommen, garantiert!)

Fakt 13: Womit du es wiederholt nährst, wird es akzeptieren und zu deiner Wahrheit
machen.
Fakt 14: Deine Gedanken hinterlassen echte Spuren im Unterbewusstsein. Deswegen
solltest du überwiegend positiv denken, damit du Positives erwarten kannst.

Fakt 15: Dein Unterbewusstsein nimmt alles ernst, was du sagst, denkst und fühlst.

Fakt 16: Deine Prozesse werden von ihm gesteuert.

Fakt 17: Du musst deinem Unterbewusstsein richtig mitteilen, was du möchtest, und
darauf aus sein, dass es mit dir kooperieren möchte.

Fakt 18: Es erfüllt deine Bedürfnisse und sichert dir dein Überleben. Gleichzeitig
beachtet es aber auch deine Gedanken.

Fakt 19: So wie dein Leben momentan ist, ist dies nur ein Spiegel der Informationen,
die in deinem Unterbewusstsein gespeichert sind.

Fakt 20: Es gibt keine Zufälle: Eine Aktion fordert immer eine Reaktion heraus.

Da du nun dein Unterbewusstsein etwas besser kennengelernt hast, verrate ich dir, wie
du es auf deine Seite bringst.
Nutze die volle Power deines Unterbewusstseins für dich

„Der Wille gestaltet den Menschen.


Zum Erfolg braucht er jedoch Mut und Ausdauer.“
Bruce Lee

Merke dir, dass dein Unterbewusstsein also immer größer sein wird als dein
Bewusstsein. Es hat zudem mehr Entscheidungsfreiheit, wenn es um dein Leben geht,
und übernimmt meist, ohne zu fragen, die Kontrolle. Nur weil es vom Begriff her etwas
ist, was nicht direkt greifbar erscheint, solltest du dich dennoch intensiv damit
beschäftigen. Um dein Unterbewusstsein jedoch optimal nutzen zu können, ist das
Verständnis seiner Sprache ausschlagend für gute Ergebnisse. Wie sonst gedenkst du mit
ihm zu kommunizieren?

Wenn du möchtest, dass dein Unterbewusstsein auf deiner Seite steht, solltest du
anfangen, eine gut funktionierende Beziehung mit ihm aufzubauen, und das meine ich
wirklich ernst. 95 % deiner Entscheidungen und Handlungen werden von deinem
unbewussten bestimmt. Das meiste davon ist mit Sicherheit negativer Natur. Du kannst
deinem Unterbewusstsein aber die Richtung vorgeben, indem du auf die Bildsprache
setzt.

Dein Bewusstsein reagiert auf Tatsachen und Zahlen. Der unbewusste Teil eher auf
Symbole und vor allem Bilder. Hast du so ein bestimmtes Bild vor deinem geistigen
Auge, reagiert das Unterbewusstsein und veranlasst das Bewusstsein dazu, zu handeln.
So entstehen auch die ganzen Gewohnheiten. Dein Unterbewusstsein bewertet dabei
nicht. Es ist ihm im Grunde egal, ob dieses Bild gut oder schlecht für dich ist. Wenn du
dich als jemanden siehst, der in keine Hose mehr passt, wirst du bewusst noch mehr
essen, dass du dem inneren Bild auch im Außen entsprichst. Klar, soweit? Es gibt
jedoch die Möglichkeit, das Unterbewusstsein umzuprogrammieren und wieder alles
geradezubiegen. Zuerst aber erkläre ich dir, welche Vorbereitung so eine
Programmierung benötigt.

Dein Unterbewusstsein lässt sich gut und gerne von deinen Gedanken, Gefühlen und
weiteren Dingen beeinflussen. Betrachte dafür einmal deine negativen Glaubenssätze
und Überzeugungen, die du über die Jahre gesammelt hast und die weitgehend dein
Leben bestimmen. Das sind meistens die Gedanken, die sich in deinem Kopf sehr oft
wiederholen. Tausche nun deine negativen Sätze durch positive aus. Wie du ja jetzt
weißt, reagiert dein Unterbewusstsein anhand von Bildern. Deswegen ist die
Visualisierung oder die Vorstellungskraft auch die, die am effektivsten ist. Stell dir
dabei vor, wie du dein Ziel bereits erreicht hast. Du musst dein Inneres also
vollkommen erreichen können, und dafür habe ich dir 5 Methoden aufgelistet. Beachte
aber, dass du nicht alle Methoden auf einmal anwenden musst/solltest, sondern nur die,
die richtig für dich sind, und mit denen du dich auch wohlfühlst:

Methode 1: Durch Meditation dein Inneres erreichen


Meditierst du, befindest du dich währenddessen in einem entspannten Zustand, wo die
sogenannten Alphawellen dein Unterbewusstsein direkt ansprechen können. Während du
also entspannende Musik hörst oder dich durch eine Stimme leiten lässt, kannst du deine
Gedanken bewusst positiv gestalten. Fange an, Gedanken zu denken, die deine
Selbstliebe steigern und dich dankbarer machen. Du kannst sie lautlos wiederholen oder
besser noch, dir bildlich vorstellen. Wichtig ist, dass du nur dann meditierst, wenn du
dich auch wirklich entspannen kannst, denn in Stresssituationen ist es unmöglich, positiv
zu denken.

Methode 2: Halte deine Gedanken und Wünsche schriftlich fest


Schreibst du deine Gedanken auf, werden sie viel schneller vom Unterbewusstsein
aufgenommen. Super hilfreich ist es auch, wenn du sie daraufhin noch einmal laut
vorliest. Nimm dir am besten eine Frage vor, auf die du eine Antwort haben möchtest.
So kann dir dein Unterbewusstsein auch sehr gut bei Problemen weiterhelfen. In der
Nacht wird es sich dann um die Lösung deines Problems kümmern. Entweder kommt dir
dann am nächsten Morgen ein Blitzgedanke oder du träumst von der Lösung.

Methode 3: Nur Wiederholungen sind der Schlüssel zum Programmieren


Deine negativen Überzeugungen sind ja nur durch jahrelange Wiederholung entstanden.
Du hast im Jugendalter damit begonnen und denkst bis heute weiterhin so. Das kannst du
mit positiven Wiederholungen auch wieder rückgängig machen. Das ist wie mit Auto
fahren: Man verlernt es nicht. Wiederholt man die Tätigkeit ständig, passiert es wie von
selbst. Möchtest du beispielsweise eine unangenehme Gewohnheit verändern, musst du
sie durch das Gewünschte ersetzen und dies dann oft genug wiederholen.

Methode 4: Rituale helfen dir, dein Unterbewusstsein zu erreichen


Es reagiert nicht nur auf Bilder, sondern auch auf Symbole. Verbindest du also einen
guten Gedanken mit einem Ritual, hilfst du damit deinem Inneren, sich das eher
einzuprägen. Jedes Mal, wenn du dein Ritual durchführst, wirst du damit automatisch
gute Gedanken und Gefühle verbinden.

Methode 5: Deine Träume sind ein wichtiger Punkt


Träume bestehen vermehrt aus Bildern. Dein Unterbewusstsein kommuniziert ebenfalls
mit dir, und das tut es durch deine Traumwelt. Am besten ist es, wenn du dir dafür ein
Traumtagebuch anlegst. Schreibst du deine Träume direkt nach dem Aufwachen auf,
kannst du so nicht nur am besten herausfinden, was dein Unterbewusstsein dir damit
sagen möchte, sondern gleichzeitig deine Erinnerung trainieren.
Es gibt noch einen indirekten und 4 direkte Wege, wie du mit deinem Unterbewusstsein
kommunizieren kannst. Diese möchte ich dir ebenfalls vorstellen, damit du die für dich
perfekt geeignete Methode ausprobieren kannst. Der indirekte Weg ist ein sehr
effektiver, denn dieser hat etwas mit den Überzeugungen zu tun, die du programmiert
haben möchtest. Wie du bereits weißt, glaubt dein Unterbewusstsein nur den Bildern,
die es von dir vor die Nase gehalten bekommt. Möchtest du beispielsweise abnehmen,
reicht es nicht aus, dass du dich vor den Spiegel stellst und dir einredest, dass du
schlanker sein willst. Gleichzeitig bleiben deine Handlungen jedoch dieselben. Du
musst dich im Außen wie jemand verhalten, der auch schlank ist, was bedeutet, auf die
Ernährung zu achten und Sport zu treiben und ja auch eine Kleidergröße bereits jetzt
kleiner zu kaufen. Das Unterbewusstsein wird dich dabei unterstützen, denn es will um
jeden Preis dieses Ungleichgewicht des inneren Bildes und das der Realität
ausgleichen. Du musst deinem Unbewussten also schon ein paar Vorlagen liefern – es
will halt Beweise sehen, sonst glaubt es dir gar nichts! Man nennt das hier die indirekte
Methode, weil es genau das ist, womit dein Unterbewusstsein auch die negativen
Überzeugungen hat wahr werden lassen. Die nächsten vier Methoden sind die direkten
mit denen du dein Inneres erreichen und umprogrammieren kannst. Das Visualisieren
und die Wiederholungen habe ich bereits erwähnt. Die anderen zwei davon lauten:

Direkte Methode 1: Das Wissen von Experten


Du bezeichnest jemand als einen Experten, wenn er Wissen zu einem Thema aufbringen
und dies idealerweise auch mit bestimmten Zertifikaten untermauern kann. Das sind die
Menschen, denen du voll und ganz vertraust. Dein Bewusstsein lässt diese Tatsachen
auch so stehen, da sie glaubwürdig genug erscheinen. Dein Kopf will dir damit immer
wieder sagen, dass du besser mit den Leuten verkehrst, die auch gut sind, weil sie sonst
ja erfolglos geblieben wären. So haben sich auch alle deine negativen Überzeugungen in
dein Leben geschlichen, denn du bist automatisch und bewusst davon ausgegangen, dass
deine Eltern, deine Freunde und deine Lehrer doch recht haben müssen. Ihre Meinungen
hast du als deine aufgenommen und im Unterbewusstsein verinnerlicht. Das sind leider
auch meist die, die dein ganzes Leben prägen und sich nicht einfach von heute auf
morgen ändern werden. Du musst anfangen, dich so weiterzubilden und zu deinem
eigenen Experten zu werden, sodass du die Überzeugungen deiner Eltern in deinem
Unterbewusstsein widerlegen kannst. Hast du also etwas mehr auf den Rippen und
dennoch einen liebenden und attraktiven Partner gefunden, der dich so liebt wie du bist,
stimmt es wohl nicht, dass nur „dünne“ Menschen liebenswert sind …

Direkte Methode 2: Die Hypnose


Die Hypnose ist eine Gelegenheit, um das Bewusstsein auszugrenzen und nur das
Unterbewusstsein zu betrachten. Mithilfe einer Hypnose wirst du entweder abgelenkt
sein oder so entspannt, dass man ganz einfach dein Unterbewusstsein anzapfen kann. So
wirst du in einen Zustand versetzt, in dem dein Bewusstsein sozusagen nicht aktiv ist.
Ohne Probleme kannst du dann deinem Inneren deine Anliegen unterbreiten oder deine
Überzeugungen neu definieren. Dein Bewusstsein wird dir dabei nicht in die Quere
kommen.

Die ersten Kapitel haben dir einen genauen Einblick in die Schwingungen deiner
Gedanken gegeben. Gleichzeitig hast du dein Bewusstsein sowie dein Unterbewusstsein
genauer kennengelernt und kannst mit ihnen schon einiges erreichen. Wende dabei
unbedingt die Methoden an, die ich dir gezeigt habe. Dennoch reicht es nicht, nur zu
wissen, welche Macht du eigentlich besitzt. Dir muss klar werden, wer du bist und was
du vom Leben erwartest, um erfolgreich zu werden. Auf den nächsten Seiten ist
demnach deine Mitarbeit gefragt, denn sonst würde ich ja dem Buchtitel widersprechen.
Frage einfach und du wirst herausfinden, was du wirklich
willst!

„Manche Menschen sehen die Dinge,


so wie sie sind - und fragen: Warum?
Ich erträume Dinge, die es noch nie gegeben hat,
und frage: Warum eigentlich nicht?“
George Bernard Shaw

Ich habe bereits in der Einleitung erklärt, dass du dich vorwiegend mit Sachen
beschäftigen solltest, die dir Freude bereiten und diese, die das nicht tun, überwiegend
sein zu lassen. Stelle dir öfters die Frage, was du bereuen würdest, wenn du es nicht
tust. Aus dieser Frage resultieren weitere, die dir dabei helfen, herauszufinden, was dir
eigentlich Spaß macht. Wofür hegst du eine Leidenschaft? Ist es merkwürdig darüber
nachzudenken, damit vielleicht dein Geld zu verdienen oder sogar erfolgreich zu
werden?

Die meisten Menschen tätigen einen Job, der sie gar nicht erfüllt. Sie tun das, weil sie
es müssen, es so erwartet wird und sie ja eine Familie zu ernähren haben. Wie oft
denken diese Menschen bereits Mitte der Woche schon an ihr Wochenende oder fragen
sich, wie viele Tage ihnen noch bleiben, bis sie endlich in Rente gehen dürfen? Meinst
du wirklich, dass du mit diesen negativen und auch erschöpfenden Gedanken dein Leben
jemals ganz genießen kannst? Erfolgreich zu sein, hat zuerst immer etwas mit Mut zu tun.
Du musst mutig genug sein, zu sagen, dass du jetzt etwas machen möchtest, was dir Spaß
bereitet, und wenn du damit erfolgreich wirst, umso besser! Schluss mit dem
eingefahrenen Satz: „Ja, wenn man es sich einfach nur aussuchen könnte…“ Ja, das
kannst du! Um das jedoch zu können, musst du erst herausfinden, was du wirklich willst.
Frage dich zu allererst was deine Leidenschaft ist. Was begeistert dich jeden Tag, wenn
du es tust? Wofür du morgens gerne für aufstehst und abends gar nicht mehr ins Bett
möchtest? Wie kannst du herausfinden, was dir wirklich Freude bereitet? Leider ist das
eine Frage, die man sich nicht nur in der jugendlichen Findungsphase stellt, sondern
eine, die immer wieder aufs Neue auftauchen kann, wenn du deine Berufung noch nicht
gefunden hast. Diejenigen, die auf der Suche danach sind, sind neidisch auf die, die ihre
Leidenschaft bereits kennen. Ich sage dir: Das brauchst du nicht sein, denn auch du wirst
sie finden. Was willst du vom ganzen Herzen? Was ist es, was du den ganzen lieben Tag
machen könntest, und zwar egal, ob mit Verdienst oder ohne. Deswegen habe ich dir 7
Punkte zusammengestellt, die dich deiner wahren Leidenschaft näherbringen werden:

Punkt 1: Was hast du vermasselt?


Was ist es, was du am stärksten bereust? Gibt es etwas, was du gerne lernen würdest?
Würdest du eine zweite Chance bekommen, was würde dann definitiv anders laufen?
Was war mit 18 Jahren dein Berufswunsch? Ist es zu spät, diesen noch zu
verwirklichen?

Punkt 2: Wer triggert deine Inspiration?


Schreibe all die Namen der Menschen nieder, die dich inspirieren. Welche von ihnen
verdienen deine Anerkennung und deinen Respekt? Gibt es etwas, was dich sehr
inspiriert und was du vielleicht selbst bereits zu bieten hast? Würdest du gerne das
Leben von jemand anderem leben und wieso? Dies führt mich zu Punkt 3.

Punkt 3: Entdecke deine natürlichen Talente


Finde die Bereiche heraus, in denen du immer schon gut warst. Denke dabei an deine
Schulzeit zurück und schaue dir deine Schulnoten in verschiedenen Fächern an.
Vielleicht bist du ein Sprachengenie oder kannst gut mit Zahlen jonglieren? Was sind
deine Stärken, wo deine Schwächen kaum zur Geltung kommen? Kannst du gut mit
anderen Menschen umgehen oder hast ein Herz für Tiere? Vielleicht besteht dein
Charakter aus Zügen, die in einem gewissen Bereich sehr gefragt sind? Fähigkeiten
kannst du erlenen, aber natürliche Talente sind bereits etwas, was dich jetzt schon
weiterbringen könnte. Wenn du schon länger das Gefühl hast, dass du eine Art
Bestimmung zu erfüllen hast, dann hast du zu 100 % Talente in dir, die ausgelebt
werden wollen. Nutzt du diese nicht, wirst du ein tolles Leben verpassen.

Punkt 4: Gibt es etwas, was dich zufrieden sein lässt?


Eine ganz kurze Frage, bevor wir zu Punkt 5 kommen: Verbringst du Zeit mit den
Dingen, die in dir Zufriedenheit auslösen?

Punkt 5: Wenn du ein Lehrer wärst …


… welches Fach würdest du dann unterrichten? Denn anderen etwas beizubringen wird
nur dann sehr erfolgreich werden, wenn es dir selber Spaß bereitet. Genauso ist es mit
dem Geld verdienen: Macht es dir Spaß, wirst du immer mehr Geld zur Verfügung
haben.

Punkt 6: Welche Bereiche sind es, wo Menschen deinen Rat brauchen?


Du selbst bittest ja nur jene um Rat, die auch eine gewisse Ahnung von der Frage haben,
oder? Würdest du einen Maler nach deinen Knieschmerzen befragen? Wohl kaum.
Welche Fragen bekommst du denn so gestellt? Nach der perfekten Beziehung? Nach
religiösen Themen oder bekommst du technische Fragen gestellt? Genau diese sind es,
die dich deiner Leidenschaft immer näherbringen, weil du ja anscheinend ein Profi auf
diesen Gebieten bist.

Punkt 7: Mit 80 Jahren …


Wie sollte dein Leben aussehen, wenn du mit 80 noch einmal zurückblickst? Wie wären
deine Beziehungen gewesen? Wie sähen deine Erfolge aus? Warst du die meiste Zeit
glücklich? Würdest du etwas anders haben wollen? Wenn du dir diese Fragen bewusst
machst, versuche die Antworten nach deinen Wünschen zu gestalten.

Mit diesen Fragen wirst du sehr schnell herausbekommen, was du im Herzen wirklich
möchtest und was du von deinem eigenen Leben erwartest. Beantworte sie also ehrlich
und direkt.
Wechsel die Perspektive und mache deine Probleme zu
Möglichkeiten

„Glaube nicht, es muss so sein, weil es so ist und immer so war.


Unmöglichkeiten sind Ausflüchte steriler Gehirne.
Schaffe Möglichkeiten.“
Hedwig Dohm

Nenne mir einen einzigen Menschen auf der Welt, der keine Probleme mit sich
herumschleppt. Du wirst definitiv keinen finden, denn Probleme gehören zum Leben
dazu, damit du daraus wachsen kannst. In diesem Kapitel geht es darum, dass du zu
erkennen lernst, wie du deine Perspektive so lenken kannst, um daraus etwas Positives
zu ziehen und diese negativen Erfahrungen nutzt, um voranzukommen. Es geht immer um
deine Interpretation der Dinge und wie du darauf schlussendlich reagierst. Ist dir schon
einmal aufgefallen, dass es Menschen gibt, die über Dinge lachen können, worüber du
dich normalerweise aufregst? Das liegt an ihrer Sichtweise, die anders ist als deine. Es
gibt Menschen, die Probleme als Chance sehen, und wieder andere, die am liebsten gar
nicht erst mit ihnen konfrontiert werden möchten. Ich habe dir 5 Möglichkeiten
aufgelistet, die dir eine andere Sicht der Dinge geben:

Möglichkeit 1: Das Leben ist veränderbar


Es gibt nichts, was unbedingt ewig halten muss. Beziehungen, Jobs, Gefühle und auch
Gedanken ändern sich. Doch die meisten Menschen und vielleicht gehörst du auch dazu,
nehmen die Probleme als Grund dafür, sich zu sorgen. In den Momenten, wo eine
Beziehung in die Brüche geht oder man den Job verloren hat, sieht man in diesen
Ereignissen rein gar nichts Gutes. Fakt ist jedoch, dass wenn man einmal in den Sorgen
und dem Selbstmitleid gefangen ist, sich auch nichts ändern wird. Das was war ist nun
Vergangenheit und die Zukunft steht direkt vor dir. Fokussiere dich darauf, indem du
deine Perspektive einfach einmal wechselst: Deine Beziehung ist zu Ende – hatte das
vielleicht einen guten Grund? Warst du wirklich glücklich? Hast du diese Person noch
geliebt? Wie fühlst du dich jetzt wirklich, wo du wieder mal mit dir selbst zusammen
sein kannst? Spürst du eine gewisse Erleichterung? Ist das Abhängigkeitsgefühl weg und
hast du nun die Gelegenheit bekommen, nur für dich verantwortlich zu sein?

Wie sieht es mit deiner Arbeitslosigkeit aus? War das dein Traumberuf? Hast du
dadurch vielleicht deine wahren Talente und Fähigkeiten vernachlässigt? Wurdest du
angemessen bezahlt und bist du gerne arbeiten gegangen?

Um zu wachsen und erfolgreich zu werden, muss man viele Erfahrungen sammeln und
das geht schlecht, wenn man keine Veränderung in Anspruch nimmt.

Möglichkeit 2: Die Probleme, die du hast, die habe ich auch


Die Probleme, die dir Sorgen bereiten, wirst du mindestens schon einmal im Leben
gehabt haben. Mit großer Wahrscheinlichkeit hat sogar dein Nachbar just in diesem
Moment oder generell genau mit denselben Problemen zu kämpfen. Mittlerweile muss
ich die Augen verdrehen, wenn mir jemand weismachen will, dass ich seine Sorgen ja
gar nicht nachvollziehen kann. Doch, glaub mir, das kann ich! Denn auch ich musste da
durch und es gibt mindestens einen Menschen da draußen, der dir sogar eine Lösung
anbieten kann. Du musst dir also bewusst machen, dass du mit den Sorgen nicht allein
bist und von den Menschen lernen kannst, die die Lösung erfolgreich im Leben
angewendet haben. Trau dich ruhig mit fremden Menschen in Kontakt zu treten und im
Internet in Foren dein Problem offen anzusprechen und sich mit anderen auszutauschen.
Du musst dich nicht verstecken.

Möglichkeit 3: Halte deine Fantasie in Grenzen


Wenn sich Gedanken anfangen zu verselbstständigen, scheint es erst einmal so, als wärst
du verloren. Die meisten Probleme machen wir uns nämlich selbst und stellen erst viel
später fest, dass es eigentlich nie welche waren. Ich wage zu behaupten, dass 95 %
deiner Probleme nur deiner bloßen Fantasie entsprungen sind. Sie kann uns oft genug
weismachen, dass das, was wir uns vorstellen, auch der Realität entspricht. Für die
Manifestation von guten Dingen ist dies großartig, aber wenn es um Probleme geht …

Auch hier ist es wichtig, dass du damit nicht allein bist. Vertraue dich jemandem an, der
neutral mit deinem Problem umgehen kann und dir somit auch die andere Perspektive
aufzeigt. Nimmst du etwas Abstand von deinem Kopfkino, lässt sich das Problem viel
besser in den Griff bekommen.

Möglichkeit 4: Dankbarkeit ist der Turbo schlechthin


Richten wir den Fokus nur auf das, was nicht so gut läuft, verlieren wir den Blick für
die Dinge, die wir bereits erreicht haben. Du kannst einen Perspektivenwechsel nur
vornehmen, wenn du erkennst, für was du jetzt dankbar sein kannst. Dankbarkeit ist nicht
nur ein Turbo für deine Erfolge, sondern bringt dich ebenso dazu, die Probleme hinter
dir zu lassen. Jammerst du, weil du krank bist, erkennst du vielleicht, dafür dankbar zu
sein, dass du jetzt wieder mal Zeit für dich hast. Erkenne, was du bereits alles
erschaffen hast und wie bereichernd dein Leben schon jetzt ist. Wenn du in dieser
Schleife von einer negativen Perspektive festzusitzen drohst, solltest du deinen Fokus
auf die Dinge und Menschen richten, für die du dankbar bist. Sei für deine Gesundheit
dankbar, dass du ein Dach über dem Kopf hast, Freunde und Familie um dich herum
sind, du gesunde Kinder hast und im Großen und Ganzen doch ziemlich glücklich bist,
oder? Nachdem du dir das einmal bewusst machst, wird es dir viel besser gehen.

Möglichkeit 5: Das Problem ist nur ein kleiner Teil des Ganzen
Es gibt noch sehr viel Bedeutenderes als dein kleines Problem. Dies ist nur ein Teil von
etwas Größerem. Probleme kommen und gehen aber auch schnell wieder und deswegen
solltest du versuchen, öfters einen Perspektivenwechsel vorzunehmen. Wenn du
momentan nicht in einer Beziehung bist, kann das zwar etwas sein, das dich stört, aber
wenn du dich dafür entscheidest, die andere Seite zu betrachten, stellst du vielleicht
fest, dass dein Leben viel mehr zu bieten hat. Du hast öfters die Zeit, mit Freunden
abzuhängen oder auch mal für dich zu sein. Außerdem musst du nicht unbedingt auf
jemand anderen achten, wenn du Single bist. Beschäftige dich auch ruhig mit den
Geschichten von Menschen, die mit Ähnlichem zu kämpfen hatten und dennoch ihr Leben
in vollen Zügen genießen können. Vor allem wird dir dadurch noch einmal klar, wie
viel Potenzial in dir steckt. Denk einmal an all die Situationen, die du erfolgreich
gemeistert hast. Wie oft hat dir etwas Probleme gemacht, was am nächsten Tag
bewältigt wurde? Wenn du deinen Blick auf das lenkst, was um dein Problem herum
existiert, wird dir deutlich, wie schnell und einfach es gehen kann, einfach die
Sichtweise zu ändern.

Ein Perspektivenwechsel ist sehr wichtig, wenn du dich mehr auf die positiven Dinge
im Leben konzentrieren möchtest. Nimm deswegen öfters einen anderen Blickwinkel
ein.
In schwierigen Zeiten - So hältst du am Besten durch

„Versagen bedeutet, dass man wieder aufstehen


und es noch intensiver versuchen muss.“
Sylvester Stallone

An der Disziplin scheitern die meisten, denn die Motivation kann schnell nachlassen
und wieder einmal stecken wir in unseren negativen Gedankenströmen fest und machen
uns abermals unnötige und vor allem zu viele Sorgen. Mithilfe der 5 Tipps zeige ich dir,
wie du deine Ausdauer steigern kannst:

Tipp 1: Du stehst bereits am Ziel


Stell dir dein Ziel so genau wie möglich vor und sehe dich selbst an der Ziellinie
stehen. Wie fühlt es sich an, wenn du dir vorstellst, das erreicht zu haben, was du
erreicht sehen wolltest? Fühle dich richtig in dein Gefühl hinein und danach wirst du
weitermachen und nicht mehr aufgeben wollen. Du möchtest doch endlich erfolgreich
sein und etwas schaffen.

Tipp 2: Die Häppchen Technik


Diese Technik wird auch Salami-Technik genannt. Dabei geht es hauptsächlich darum,
große Ziele in kleine Zwischenziele aufzuteilen. So kannst du sie viel besser und
vielleicht sogar schneller erreichen und du erlebst jedes Mal kleine Erfolgserlebnisse,
die dich dazu bringen werden, weiterzumachen. Du möchtest viele Kilos abnehmen?
Fange doch erst mal mit 3 Kilo an und steigere dich auf 5, bis du deine gewünschte
Anzahl erreicht hast.
Tipp 3: Entwickele Routinen, die dann zu Gewohnheiten werden
Routinen sind bei ständiger Wiederholung echt empfehlenswert, weil sie dadurch zu
einer festen Gewohnheit werden, die du in deinen Alltag fest integriert hast. Das ist wie
Atmen. Möchtest du beispielsweise mehr Sport treiben, dann versuche, jeden Freitag
nach der Arbeit eine Runde ins Fitnessstudio zu gehen. Machst du dies wirklich auch
jeden Freitag, wird dies mit der Zeit wie von selbst laufen.

Tipp 4: Mit Menschen um dich herum wird es leichter


Es gibt doch nicht besseres, als ein Ziel gemeinsam mit anderen zu erreichen. Hast du
jemanden, der dich unterstützen kann, ist das viel wert. Diese Person kann dich immer
wieder aufs Neue motivieren. Zudem ist es schön, die Zeit mit Menschen zu verbringen,
die ähnlich denken und dasselbe wie du wollen.

Tipp 5: Werde zu einem Abenteurer


Entdecke die Schätze in deinem Leben, die du bereits hast und du wirst automatisch
alles dafür tun, um noch mehr davon zu erreichen. Beantworte dir die Fragen:

„Wofür bist du dankbar und auf was willst du nicht mehr verzichten?“

Wenn du dir in Momenten des Aufgebens deine Antworten durchliest, wirst du wieder
Mut bekommen.

Es kann auch helfen, wenn du dein Leben in Bereiche wie Freundschaften, Liebe, Beruf
und Finanzen einteilst und dir für jeden dieser Bereiche 3 Dinge aufschreibst, für die du
dankbar bist. Dadurch wirst du zusätzlich neue Kraft für weitere Ziele tanken.

Um etwas in deinem Leben zu verändern, musst du durchhalten und darfst nie aufgeben.
Leider ändern sich Dinge nämlich nicht von jetzt auf gleich, aber glaube mir – du wirst
belohnt werden!
Wie du es schaffst, an dich selbst zu glauben

„Eure Zeit ist begrenzt. Vergeudet sie nicht damit,


das Leben eines anderen zu leben.
Lasst euch nicht von Dogmen einengen -
dem Resultat des Denkens anderer.
Lasst den Lärm der Stimmen anderer
nicht eure innere Stimme ersticken.
Das Wichtigste: Folgt eurem Herzen und eurer Intuition,
sie wissen bereits, was ihr wirklich werden wollt.“
Steve Jobs

Wieso fällt es dir schwer, an dich selbst zu glauben? Wieso hast du kein Vertrauen in
dich und dein Sein? Gibt es jemanden, der sagt, dass du nicht an dich glauben darfst?
Die Basis für Vertrauen wird meist in der Kindheit gesetzt. Wenn deine Eltern und
deine Freunde immer an dir und deinen Fähigkeiten gezweifelt haben, wird es dir heute
unmöglich erscheinen, an dich selbst zu glauben. Es kann sein, dass man dir bei Fehlern
oft gesagt hat, dass du eh nichts auf die Reihe bekommst, und dieser Satz hat sich als
deine eigene Überzeugung in dir entwickelt und ausgebreitet. Jetzt wirst du bei jedem
zukünftigen Fehler genauso über dich selbst denken. So wirst du neue Dinge erst gar
nicht ausprobieren und auch keine wirkliche Veränderung zulassen. Deine Erfolge
bleiben aus und du wirst aus deinem Leben nicht wirklich etwas machen.

Wieso ist der Glaube an sich selbst für Erfolge so entscheidend? Hat es nicht immer
etwas mit Können zu tun, erfolgreich zu werden? Es gibt bestimmt einige Dinge, die du
dir verwehrt hast, eben weil dir das Vertrauen fehlt. Hast Chancen verstreichen lassen,
weil du dir selber eingeredet hast, dass diese nicht möglich für dich sind. Ich muss dir
jetzt wohl die Wahrheit sagen: Ohne das Vertrauen in dich selbst, wirst du deine Ziele
niemals erreichen! So hart es klingen mag, es ist leider so. Hat dich dein Unglaube
irgendwie weitergebracht? Bist du bereits da, wo du immer sein wolltest? Wenn dem so
wäre, würdest du dieses Buch nicht lesen.

Frage dich mal, was du anders machen würdest, wenn du felsenfest an dich glauben
würdest? Was würdest du endlich anpacken? Falls du Angst vor Niederlagen hast, und
falls das der Grund für deine Zweifel sind, nun ja, da musst du durch, denn diese
werden kommen, aber das heißt nicht, dass sie dein Leben verschlechtern. Rückschläge
sind es, die dich erfolgreich machen. Ich weiß, dass es nicht leicht ist, von jetzt auf
gleich an sich zu glauben. Deswegen habe ich hier 3 Übungen, die dir das
Selbstbewusstsein eines Tigers geben.

Übung 1: Schreibe die Komplimente nieder, die du bekommen hast


Ist dir bewusst, wie andere Menschen dich sehen? Dass du für jemanden da draußen
etwas ganz Besonderes bist und er dich für dein Selbst schätzt? Du hast (und wirst)
Komplimente bekommen (haben), da bin ich mir sehr sicher. Komplimente haben
nämlich nichts mit dem Aussehen zu tun, sie sind vielmehr als das, denn sie lösen in dir
ein gutes Gefühl aus.

„Schön, dass du hier bist.“


„Ich habe dich sehr lieb.“
„Du bist mir so wichtig.“
„Ich bin gerne mit dir zusammen.“

Die meisten jedoch können mit Komplimenten nicht recht umgehen, weil sie nicht an
sich glauben. Ich kann nicht etwas annehmen, wovon ich nicht überzeugt bin. Doch auch
das kannst du lernen! Schreibe dir in Zukunft also alle Komplimente auf, die du erhalten
hast. Du machst dir die Sätze wieder bewusst und fängst mit der Zeit und ständiger
Wiederholung an, diese anzunehmen und zu deiner Wahrheit werden zu lassen. Als
weiteren Tipp rate ich dir, besondere Komplimente in deiner Wohnung aufzuhängen und
auch selbst Komplimente zu machen. Es kann dir so viel geben, wenn du auch anderen
eine Freude damit machen kannst, versuche es ruhig. Es wird dein Innenleben
bereichern.

Übung 2: Her mit den Herausforderungen!


Wir haben unser ganzes Leben meist nur Angst. Angst vor allem und vor uns selbst.
Eigentlich absurd, liegt doch unsere größte Furcht daran, dass wir etwas nicht schaffen
können. Wenn du Angst hast, plötzlich deinen Job zu verlieren, dann nur, weil du damit
nicht fertig wirst. Kann es sein, dass du der Meinung bist, aus dem Liebeskummer nicht
rauszukommen, wenn dein Partner dich verlässt? Wie wäre es, wenn du mit jeder
Niederlage in deinem Leben ganz sicher klarkommst? Hättest du dann noch Angst? Es
geht auch hier wieder um deinen Perspektivenwechsel, weil, wenn du der Ansicht bist,
dass du dennoch mit allem fertig werden kannst, du es auch wirst. Um dahin zu kommen
und die Angst zu besiegen, solltest du jeden Tag etwas wagen, wovor du dich eigentlich
fürchtest: Nimm an einem Workshop teil, sprich fremde Leute an oder reise allein in ein
fremdes Land. Du musst dich bewusst dem stellen, was du eher vermeiden möchtest,
denn nur so wächst das Vertrauen in dich. Danach wirst du mit jeder noch so
unangenehmen Situation fertig werden.

Übung 3: Deine Erfolge sind ein Grund zu feiern


Nimmst du deine Erfolge als selbstverständlich? Du bist vielleicht der Meinung, dass
diese nichts Besonderes sind, dabei sind sie es sehr wohl. Im Grunde besteht unser
ganzer Alltag aus kleinen Erfolgen:
Allein einzukaufen, die Steuererklärung zu machen, selbst ein Loch zuzunähen, oder
einen wildfremden Mann nach einem Date zu fragen. Du erlebst jeden Tag einen Erfolg,
wieso solltest du diese nicht auch gebührend feiern? Die Erfolge sind etwas, das dir
gehört und kein anderer Mensch wird dieselben feiern. Jeder Erfolg ist demnach
individuell. Gewöhne dich daran, jeden Abend 5 Erfolge aufzuschreiben, die du am Tag
erreicht hast. Auf diese Weise wirst du eher deinen Verstand auf deine Seite bringen,
denn er wird realisieren, dass du es verdient hast, gut von dir zu denken und dich selbst
zu loben. Leider ist es so, dass die Gefühle dennoch stärker sind als dein Verstand, und
ist dieser nicht auf Erfolg gestimmt, wirst du damit auch auf der Strecke bleiben. Du
musst deine Gefühle aktivieren und das geht nur mit positivem Ausrasten. Wenn du das
regelmäßig machst, wirst du merken, dass sich mit der Zeit deine Sicht auf deine
Erfolge verändern wird. Als Rat gebe ich dir, am besten 10 Erfolge am Tag
aufzuschreiben.

Das können Erfolge sein, wie: Ich habe Pausen gemacht, bin zum Sport gegangen, habe
eine Person angesprochen, 2 Stunden für die Uni gelernt, meine To-do-Liste
abgearbeitet oder ein ganzes Buch gelesen.
Keine Zeit? Wie du die Übungen in deinen Alltag
miteinbeziehst

„Wenn du nichts veränderst,


wird sich auch nichts verändern!“
Sparky Anderson

Die Übungen werden definitiv Wirkung zeigen, wenn du sie täglich und regelmäßig
anwendest. Natürlich solltest du dafür auch ein wenig Geduld aufbringen, denn nichts
wird von heute auf morgen gehen. Ich denke jedoch, dass du es dir wert bist. Im Grunde
schaffst du dir neue Gewohnheiten, um die anderen zu eliminieren.

Wenn du mit kleinen Schritten beginnst, machst du sogar bessere Fortschritte als mit den
ganz großen Schritten. So empfehle ich dir, die Übungen einen Monat lang
durchzuführen und sie zu einem Teil deines Alltags werden zu lassen. Achte darauf,
dass besonders Schöne und für dich Einzigartige schriftlich festzuhalten, damit du es dir
immer wieder anschauen kannst.

Es geht auch hierbei nicht um das Anfangen, sondern vielmehr um das Durchhalten und
auch dein Unterbewusstsein kann dir zusätzlich Probleme bereiten, weil es dir vielleicht
weismachen möchte, dass deine Erfolge doch nichts sind, wofür es sich zu feiern lohnt.
Das tut es nur, weil es dies über die Jahre anders von dir gewohnt ist. Wenn du dennoch
weitermachst und nicht aufgibst, wird der Moment kommen, wo du mehr und mehr an
dich glaubst. Du wirst merken, wenn es so weit ist, denn dann werden die Übungen dich
eher nerven ;-)
Tue es jetzt und nicht irgendwann!

„Man kann dir den Weg weisen,


aber gehen musst du ihn selbst“
Bruce Lee

Wir machen am Tag unzählige To-do-Listen mit dem Ziel, diese abzuarbeiten. Dabei
konzentrieren wir uns eher auf das „Hier und Jetzt“. Die Dinge, die wir aber immer
schon mal machen wollten, kommen auf die „irgendwann“-Liste und beim irgendwann
wird es dann auch meist bleiben … Gehst du diese Dinge wie Ziele, neue Projekte und
Ideen nicht an, bleiben diese auf der Liste stehen. Wenn du so eine besitzt, solltest du
dich erst einmal fragen, seit wann die da schon draufstehen? Seit einer Woche, einem
Monat oder doch einem Jahr? Die Dinge, die da draufstehen, werden dich mit der Zeit
sehr beschäftigen, weil du dich fragen wirst, wieso du sie ignoriert hast.

Schaust du dir ab und an deine Liste an, denkst du dir vielleicht: „Ach, das muss ich
noch machen und dies wäre irgendwann auch mal an der Reihe, aber ich habe so wenig
Zeit dafür …“. Diese Liste wird leider auch immer länger und dann möchtest du sie dir
bestimmt nicht mehr ansehen. So wird aus „Irgendwann“ „Niemals“.

Wie ist deine Liste aufgebaut? Die Einträge darauf müssten sich von sinnvoll bis zu
gelegentlich sinnvoll unterscheiden. Das Problem allerdings sind die Einträge, die nicht
auf diesen Zettel gehören. Ich zeige dir, wie du die „irgendwann“-Liste am besten
nutzen kannst. Damit du die Punkte, die sich darauf befinden auch wirklich angehst und
diese nicht in Vergessenheit geraten, solltest du dir diese sichtbar machen. Gewöhne es
dir an, die „irgendwann“-Liste genauso in deinem Kalender zu intrigieren wie deine
beruflichen Termine und deine To-do-Listen. Des Weiteren solltest du sie genauso
regelmäßig durchgehen und das mindestens alle zwei Wochen. Es kann ebenso helfen,
wenn du eine deiner Ideen von der „irgendwann“-Liste auf deine To-do-Liste setzt,
damit du diese Punkte auch mal angehen kannst. Rede dir nicht ein, dass dafür keine Zeit
ist – du kannst dir Zeit schaffen. Du kannst beispielsweise etwas früher aufstehen, um
diese Idee umzusetzen, Möglichkeiten wird es geben. Schau dir ansonsten deine Liste
an, und zwar besonders die Punkte, die schon sehr lange draufstehen. Hast du diese
bereits umgesetzt? Falls nicht, solltest du sie streichen.

Auch ein Grund, wieso deine „irgendwann“-Liste so vollgepackt aussieht, könnte sein,
dass dort Einträge stehen, die dort nicht hingehören. Manchmal schieben wir Termine
auf und setzen sie einfach auf diese Liste – miste also einfach mal aus! Wie du bereits in
den vorherigen Kapiteln gelernt hast, haben Worte und Gedanken eine große Macht.
Benenne deine „irgendwann“-Liste doch einfach zu „Wichtige Aufgaben“ um, dann
wirst du sie auch eher umsetzen wollen. Diese Tipps können dir helfen, die Liste in
einem anderen Licht zu sehen und endlich das anzugehen, was dich in deinem Erfolg
weiter voranbringen kann.
Es kann nicht nur steil bergauf gehen – Wieso das Leben aus
Wellen besteht?

„Wir denken selten bei dem Licht an Finsternis,


beim Glück ans Elend, bei der Zufriedenheit an Schmerz;
aber umgekehrt jederzeit.“
Immanuel Kant

Nur weil dieses Buch dir zeigen möchte, wie du dein Leben positiv gestalten und
verändern kannst, heißt das nicht automatisch, dass negative Dinge ausbleiben werden.
Natürlich kann man sein Leben weitgehend selbst kontrollieren, man sollte jedoch auch
die andere Seite im Blick haben. Es ist nämlich so, dass die Menschen, die glücklich
sind auch mal durch schwere Zeit durchmussten, und diese, die anscheinend vom Pech
verfolgt sind, dennoch gute Momente haben. Wie du bereits mitbekommen hast, werden
wir von Dingen beeinflusst, die sich Energien nennen. Da alles aus Energie besteht, hat
auch das Universum oder eine andere höhere Macht einen Einfluss auf uns. Diejenigen,
die mithilfe ihrer Gedanken ihr Leben positiv gestalten, sehen das Leben einfach mit
anderen Augen als du. Das bedeutet, dass sie aus jeder schweren Zeit das Gute
herausnehmen und etwas daraus für sich mitnehmen. Sie gewinnen dadurch eher etwas,
als das sie verlieren. Menschen, die man zu den Pessimisten zählen kann, sehen in allem
Negativen auch nur das schlechte. Sie denken das Leben wäre buchstäblich gegen sie,
weil sie immer und immer wieder die Bestätigung auf ihre Gedanken bekommen.
Gehörtest du bis jetzt ebenfalls zu den Pessimisten, kann sich dies jetzt ändern.

Merk dir einfach zu allererst, dass diese Welt aus einem Dualismus besteht, wo es eben
Gegensätze gibt. Für deine Entwicklung und auch deine Erfolge ist es wichtig, dass du
Positives wie auch Negatives erleben darfst. Die Entscheidung, worauf du letztendlich
deine Aufmerksamkeit lenkst, liegt ganz bei dir. Wenn die ganze Welt nur gut wäre,
würdest du nie herausfinden, was du wirklich willst. Negative Gefühle unterstützen
dich bei der Wahl der richtigen Entscheidung, wieso machen wir denn bloß diese
ganzen Pro und Contra Listen? Du kannst dir ruhig alles schlecht reden, das Leben wird
dann auf dein Gerede anspringen oder aber du entscheidest dich gerade deswegen für
das Positive und wirst belohnt werden. Die Menschen, die immer nur darüber klagen
wie ungerecht das Leben ist, haben einfach keine Ahnung: Es ist sowas von gerecht,
weil es deine Gedanken und Gefühle berücksichtigt!

Das Leben ist keine Gerade, die schnurstracks nach oben läuft. Es ist eher eine Welle,
die dazu da ist, dass du aus ihr lernst und sie auch zu überwältigen versuchst, um daran
zu wachsen. Wenn du begreifst, dass du die Kontrolle hast, wirst du mehr Positives als
Negatives erleben. Nimm jeden Stein, der dir in den Weg gelegt wird an, weil es doch
ohne Probleme schon sehr langweilig wäre. Werde zu einer optimistischen Person, die
nicht zulässt, dass sie etwas Negatives in die Knie zwingt.

Denke daran, wenn du fällst, dann falle wenigstens nach vorne. Denn mit jeder
negativen Erfahrung bekommst du etwas Positives geschenkt. Im nächsten Kapitel zeige
ich dir, wie du praktisch gegen jede negative Welle ankommen wirst.
Positiv vs. Negativ - So kommst du besser mit den Wellen des
Lebens klar

„Das, was kommt, kommt ohnehin,


also sorge dich nicht.“
Rudolf Schenker

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie du aus negativen Erfahrungen das Beste herausholen
kannst. Situationen, die dich wie ein Blitz treffen, sind oft der Grund dafür, dass du
deine Komfortzone verlässt. Auch wenn sich dies erst einmal sehr schlecht anfühlt, ist
es gleichzeitig die einzige Chance, dein Leben voranzutreiben. Obwohl solche
Ereignisse dich aus der Bahn werfen können, weil du das Gefühl hast, die Kontrolle zu
verlieren, sind sie deine Chance auf das Leben, was du dir wünschst. Gegen
unerwartete Situationen wirst du nichts ändern können – sie müssen einfach sein. Du
kannst sie jedoch überwinden und lernen, mit ihnen gut umzugehen:

Wenn eine unerwartete Situation eingetroffen ist, solltest du zuerst nachdenken,


bevor du handelst
Die Gedanken stehen vor deinen Handlungen, was bedeutet, dass du in einer blöden
Situation erst einmal einen kühlen Kopf bewahren solltest. Akzeptiere deine angstvollen
Gedanken und Gefühle, aber steigere dich nicht in sie hinein. Nimm dich kurz zurück,
atme tief durch und denke zuerst nach. Ich weiß, dass die ersten Minuten nach einer
schlechten Nachricht sehr schwer sind. Leider sind sie auch die wichtigsten, denn du
hast in diesem Moment die Möglichkeit ruhig zu bleiben und nicht etwas zu
manifestieren, was du nicht haben möchtest. In Ruhe Entscheidungen zu treffen wird
dich in dem Fall viel weiter bringen, als welche zu treffen, die von deinen negativen
Gefühlen beeinflusst wurden.

Danach konzentrierst du dich auf deine Ziele


Sollte etwas passieren, wo du kurzer Hand den Boden unter den Füßen verlierst oder
sogar die Motivation für etwas Bestimmtes, denke an deine langfristigen Ziele. Setze
deine Bedürfnisse an die erste Stelle. Gleichzeitig gibt dir das die Möglichkeit,
kurzzeitig das Problem außer Acht zu lassen und einen Perspektivenwechsel
durchzuführen. Wie das geht, habe ich dir ja schon erklärt. Die Probleme, die nur kurz
bei dir verweilen, sind wirklich keine Sorgen wert. Setze den Fokus auf die positiven
Aspekte und auf deine viel wichtigeren Ziele.

Die positive Einstellung bloß beibehalten


Es ist unglaublich hilfreich, wenn du trotz einer negativen Situation positiv bleiben
kannst. Das ist etwas, was einiges an Übung erfordert. Dabei ist es wichtig, den Fokus
ändern zu können und dies auch wirklich zu wollen. Jedes Problem ist immer eine
positive Möglichkeit für dich. Durch negative Ereignisse wirst du motivierter,
ehrgeiziger und beharrlicher. Alles Eigenschaften, die du ganz gut gebrauchen kannst,
denn diese führen letztendlich zum Erfolg. Sogar eine Katastrophe wie den Job zu
verlieren kann dir die Chance bieten, etwas Besseres zu finden. Denk mal über die
ganzen Ereignisse nach, wo du dir solche Sorgen gemacht hast und dir am Ende
dachtest: „Wieso habe ich mir nur so einen Kopf gemacht?“.

Denk immer daran, dass du niemals allein bist


Es kommt oft vor, dass unerwartete Situationen dich von anderen abschotten. Du wirst
nicht mehr die Lust verspüren, Gesellschaft um dich zu haben, weniger raus gehen und
in deinem Selbstmitleid versinken und was folgt daraus? Noch mehr Gründe für
Selbstmitleid, keine Gesellschaft und in der Wohnung bleiben. Das kennst du ja schon ;-
) Gib dir also bitte einen Ruck und erinnere dich daran, dass auch andere in derselben
oder sogar noch schlimmeren Situation wie du waren. Du bist niemals allein damit und
kannst dir von solchen Menschen Ratschläge und Unterstützung holen. Sie werden dir
genau sagen, wie sie damals da wieder rausgekommen sind. Sprichst du mit Menschen,
die dasselbe erlebt haben, fühlst du dich sogar besser, weil du wieder einmal die
Chance auf einen Perspektivenwechsel bekommst und Dinge lernst, die du vorher nicht
kanntest.

Des Weiteren möchte ich dir Möglichkeit Nr.2 zeigen, mit der du Veränderungen positiv
willkommen heißen kannst. Sie nennt sich die ANDERS Formel.
Mit der ANDERS Formel Veränderungen willkommen heißen

„Die Kraft der Gedanken ist unsichtbar wie der Same,


aus dem ein riesiger Baum erwächst;
sie ist aber der Ursprung für die sichtbaren Veränderungen
im Leben des Menschen.“
Leo Tolstoi

Magst du Veränderungen oder gehörst du zu den vielen Menschen, die absolut etwas
dagegen haben? Dass Veränderungen zum Leben dazugehören ist klar, aber das heißt
nicht, dass jeder damit so einfach klarkommt. Die meisten wollen, wenn überhaupt, eine
Veränderung, die sie selbst kontrollieren können oder eine, die immer nur zu ihrem
Besten geschieht. Alles was positiv ist, wird gerne angenommen – das Negative darf
ruhig wegbleiben. Stehen kleine oder große Veränderungen an, haben die meisten
einfach Angst und die Sorgen hören nicht mehr auf. Man zweifelt an sich und seinen
Fähigkeiten, stellt Dinge infrage, vertraut keinem mehr so richtig und nimmt alles sehr
persönlich. Entscheidungen zu treffen ist schlichtweg unmöglich. Ich muss dich
enttäuschen, wenn du bislang der Ansicht warst Veränderungen seien nur positiv
behaftet. Nein, sie können dich verletzen, dich unsicher machen und dir den Glauben an
ein besseres Leben nehmen. Sie bringen dich oft in eine Situation, bei der du denkst, ihr
nicht gewachsen zu sein. Doch du bist dieser Situation gewachsen, sonst müsstest du
dich ihr nicht stellen. Das ist ein universelles Gesetz.

Dennoch warten Veränderungen nicht. Sie kommen, wann es ihnen beliebt, denn das
Leben besteht aus Prüfungen, die bestanden werden müssen. Lernst du jedoch, gut mit
ihnen umzugehen und sie zu meistern, werden sie dein Leben erfolgreicher machen.
Stehst du gerade vor einer Veränderung, hilft dir die ANDERS Methode, eben besser
damit umzugehen:

A: Achte auf deine Gefühle


Erkenne sie an und nehme sie vor allem an. Nimm negative Emotionen wahr und schaue,
wie dein Körper darauf reagiert. Vielleicht mit Schmerzen in der Bauchgegend oder
schwitzenden Händen? Hast du sie wahrgenommen, sollst du sie im nächsten Schritt
benennen. Sage dir selber, dass du Angst hast, dir Sorgen machst, verunsichert bist oder
überfordert. Du nimmst den Gefühlen etwas Raum, wenn du sie dir klar werden lässt.

N: Naturbedingt sind Veränderungen ein Prozess des Lebens


Wenn du mal darüber nachdenkst, dass ohne Veränderung das Leben und die Welt, wie
du sie kennst und in der du lebst, gar nicht existieren würde, würdest du dich vielleicht
fragen, wieso du dich so vehement gegen Änderungen sträubst. Veränderungen
begünstigen, dass ein Fortschritt erzielt werden kann und sich Dinge weiterentwickeln.
Menschen, die sich dem Leben anpassen und aus negativen Situationen gute Chancen
ziehen können, haben es stets auch leichter.

D: Denke an alle die Situationen, die dein Leben verändert haben


Jeder Mensch hat schon einige Moment erlebt, wo man mit der Veränderung schlecht
klarkam. Sei es z.B. der Wechsel vom Kindergarten in die Grundschule. Gerade hatte
man dort Freunde gefunden und schon ging es von der Grundschule auf eine weitere, wo
man abermals neue Freunde kennenlernen musste. Der Wechsel vom Kind zum
Erwachsenen ist auch etwas, was vielen Menschen schwerfällt. Sie wollen ihre
Kindheit nicht verlieren und sich nicht den Problemen eines Erwachsenen stellen.
Veränderungen im Berufsleben, wie etwas zu finden, was einen gut verdienen lässt und
gleichzeitig eine große Leidenschaft darstellen soll. Verschiedene Trennungen und bei
jedem neuen Partner die Frage: „Ist er oder sie die Richtige?“. Geliebte Menschen, die
von jetzt auf gleich von dir gegangen sind oder das erste Mal schwanger zu sein und zu
begreifen, dass du die Verantwortung für jemand anderen als dich selbst trägst. Diese
ganzen Ereignisse passierten mehr oder weniger ohne deine Einwilligung und dennoch
wurdest du dadurch erst zu dem Menschen, der du jetzt bist. Du hast dazu gelernt und es
hat dich jedes Mal aufs Neue stark gemacht. Führ dir das immer wieder vor Augen,
wenn dich bei der nächsten Veränderung die Panik überkommt.

E: Entscheide dich für die Veränderung


Indem du die Veränderung annimmst, gibst du ihr die Möglichkeit, sich praktisch zu
erklären. Manchmal begegnen wir etwas Neuem mit Argwohn und Vorsicht und sind
danach dankbar, dass es doch so gekommen ist. Offenheit ist hier der Schlüssel, denn
dein Leben kann sich von jetzt auf gleich positiv verändern. Außerdem herrscht dann
kein Stillstand und glaub mir, das ist auch besser so. Du möchtest doch dein volles
Potenzial kennenlernen. Es gibt so vieles, was du noch nicht weißt, weil du jede neue
Chance einfach abgeblockt hast. Trau dich, es zu versuchen!

R: Ruhe und Geduld sind der Schlüssel


Alles was du brauchst ist Ruhe und Geduld, denn nur so kannst du die Angst bekämpfen,
die mitsamt der Veränderung auf dich zukommt. Betrachtest du dieses Gefühl mit Ruhe
und Gelassenheit, wird es immer kleiner. Am Ende stellst du fest, dass es alles gar nicht
so schlimm war, wie du es dir einst ausgemalt hast. Versuche, bei dem nächsten Anflug
von Panik tief durchzuatmen und erst einmal Ruhe zu bewahren.

S: Sieh Veränderung als ganz persönliche Chancen an


Wir gehören zu den Gewohnheitsstieren und wollen bloß nicht aus unserer Komfortzone
herauskommen. Die Gefahr ist zu groß, sich den tiefsten Ängsten stellen zu müssen und
in eine Situation zu kommen, mit der wir restlos überfordert sind. Was wäre denn, wenn
dennoch etwas viel Besseres außerhalb deiner Komfortzone auf dich wartet? Die
Veränderung könnte die Hilfe sein, die dich deinem Ziel oder Traum näherbringt. Meist
reicht bloß ein kleiner Schritt, damit du deinem Leben, so wie du es dir wünscht,
näherkommst. Möchtest du das wirklich nicht ausprobieren und Chancen verpassen, die
du dann bereuen würdest? Es kann nicht direkt unbedingt besser werden, wenn es
ANDERS wird, aber es sollte ANDERS werden, damit es überhaupt erst gut werden
kann.

Versuche, Veränderung mit der ANDERS Formel zu analysieren, bevor du aufgibst oder
dich in dein Schneckenhaus zurückziehst. Es wird sich so oder so lohnen.
So gehst du am besten mit Rückschlägen um

„Versuche herauszufinden, wer du bist und wer du nicht bist,


dann wird auch die Zahl der Rückschläge
immer weniger werden.“
Rudolf Schenker

Nicht nur Veränderungen, sondern auch Rückschläge sind etwas, was einfach
dazugehört. Es ist gut, dass sie da sind, denn sonst würdest du dich im Stillstand
langweilen. Du brauchst Rückschläge und Niederlagen, damit du wachsen kannst und
um zu lernen. Gerade bei Neuanfängen wird es dir oft passieren, dass du Fehler machst,
aber wüsstest du bereits alles, wärst du ja perfekt und das ist einfach nicht möglich. Du
sollest demnach versuchen, mit Rückschlägen positiv umzugehen, anstatt diese
vermeiden zu wollen, und dabei kann ich dir in 6 Schritten helfen.

Eins vorneweg: Ich kann dich vollkommen verstehen und will hier nicht das Gefühl
vermitteln, ich hätte jede Niederlage ganz einfach weggesteckt. Am Anfang fühlt sich
jedes Tief echt mies an. Mit der Zeit jedoch bist du dankbar dafür. Außerdem wird es
dir auch nicht weiterhelfen, wenn du dich bei jedem begangenen Fehler selber
bemitleidest und dich runter machst. Du erhältst mehr von der negativen Energie, die
dich in deinem Erfolg ganz einfach hemmt, anstatt deine Reserven mit guter Energie
aufzutanken. Du kannst nie vorher wissen, ob der Job, die Beziehung oder deine Idee
die Richtige war. Ja, du hättest bestimmt anderes gehandelt, hättest du es gewusst, aber
dann wärst du auch kein Stück gewachsen. Selbst wenn du scheiterst, ist das kein
Weltuntergang. Jede Niederlage will dich nicht in die Knie zwingen, sondern sie
möchte, dass du immer wieder aufstehst. Du kannst so zu einem Vorbild für andere
werden und voller Stolz auf dein Leben zurückblicken.
Streiche negative Sätze, die dich runtermachen aus deinem Wortschatz. Bereue nichts,
wofür du dich im ersten Moment entschieden hast und selbst, wenn es nicht die beste
Entscheidung deines Lebens war, war sie es für dein Wachstum. Bevor wir zu den 6
Schritten kommen, möchte ich dir einige Ratschläge mitgeben:

Verhalte dich selbstbewusster


Gestehst du dir deine Fehler ein, wirst du immer stärker werden. Du gewinnst an
Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, wenn du niemals aufgibst und weitermachst.

Bitte nur positive Gedanken


Dieses Buch soll dir die Kraft der positiven Gedanken vermitteln und wenn du
begreifst, wie gut du es trotz Niederlage hast, wirst du aufhören zu jammern. Dein Auto
ist kaputt? Wenigstens hast du eins. Dein Chef ist mal fies zu dir? Aber, er bezahlt dich
gut. Keine Luxus Wohnung? Möchtest du lieber unter der Brücke schlafen? Deine Frau
hat dein Lieblingsessen nicht gekocht? Wenigstens musst du nicht hungern, wie viele
Kinder da draußen.

Sei für dich verantwortlich


Du hast die Kontrolle über dein Leben. Du allein entscheidest, was gut oder schlecht ist,
richtig oder falsch für dich. Jede Situation ist mit deiner Hilfe und deinem Willen
veränderbar. Triff deine Entscheidungen und lebe!

Wenn ein Rückschlag kommt: Akzeptiere ihn!


Das Beste, was du gegen Rückschläge machen kannst, ist sie zu akzeptieren. Solange du
dein Problem ignorierst oder ihm zu viel negative Aufmerksamkeit schenkst, wird es
nicht besser. Stattdessen hast du eher das Gefühl, dass es für immer so bleiben wird …
Abstand hilft
Solltest du mit negativen Gedanken und Gefühlen vollgepumpt sein, wirst du so leider
keinen klaren, positiven Gedanken fassen können. Kurzschlussreaktionen und falsche
Entscheidungen sind hierbei vorprogrammiert. Nimm etwas Abstand von der Situation
und konzentriere dich auf etwas, was dich ablenkt und dir gute Gefühle beschert.
Meditation ist dafür gut geeignet, um sich wieder zu erden und genau zu wissen, was
man möchte. Du kannst auch einen kleinen Spaziergang machen oder dich hinlegen und
entspannen. Sobald du dein eigentliches Ziel wieder vor Augen hast, kannst du voll
durchstarten.

Nun folgen die 6 Schritte, die dir helfen werden mit Rückschlägen besser umzugehen:

Schritt 1: Wofür bist du dankbar?


Dankbarkeit kann deinen Fokus vom Negativen ins Positive bringen und besonders
dann, wenn es bewusst entsteht. Suche dir am besten morgens und abends die Dinge
raus, für die du dankbar sein kannst. Du bist gesund, hast eine Familie, schläfst in einem
warmen Bett und kannst auf deine Freunde zählen. Die Dankbarkeit muss nicht auf etwas
Großes projiziert werden, denn es sind meist die kleinen Dinge, die das Leben so schön
machen.

Schritt 2: Der Perspektivenwechsel


Dieser Begriff zieht sich durch das Buch wie ein roter Faden und das auch nur, weil er
so wichtig ist. Betrachtest du scheinbar negative Dinge aus einem anderen Winkel,
erscheinen sie meist ganz anders. Manchmal musst du dir eine Situation nur genauer
anschauen, um festzustellen, dass du wieder einmal maßlos übertrieben hast. Wenn du
dich nach deinem jetzigen Problem erkundigst, wirst du merken: Es gibt gar keins! Die
Gedanken und Ängste, die für das Gefühl in dir verantwortlich sind, gaukeln dir nur vor,
dass da etwas ist.

Schritt 3: Finde das Positive im Negativen


Jede negative Situation hat auch immer etwas Positives an sich. Selbst wenn es dir nicht
offensichtlich ins Gesicht springt, ist es dennoch da.

Schritt 4: Tue dir selbst Gutes


Rückschläge werden dir im ersten Moment nicht guttun. Sie bringen deine Gedanken
durcheinander und lassen dich meist nur Schlechtes, wie Trauer, Wut und Enttäuschung
fühlen. Stress ist in solchen Momenten nicht gerade fördernd und kann dich somit noch
tiefer ins Selbstmitleid ziehen. Also: Lass es dir gut gehen! Nimm dir eine Auszeit und
gönn dir Ruhe. Geh‘ an die frische Luft, kümmere dich um deinen Körper, lies mal
wieder ein Buch oder träume über deine Zukunft. Alles was dir gute Gefühle gibt und
dich von dem Rückschlag ablenkt, ist genau richtig.

Schritt 5: Lerne daraus


Rückschläge sind mitunter die einzige Möglichkeit für dich, um zu lernen. Du
reflektierst so deine eigenen Werte und findest mehr und mehr heraus, wo du wirklich
hinwillst. Frage dich bei der nächsten Niederlage:

Was habe ich aus ihr gewinnen können?


Was möchte ich nächstes Mal besser machen?
Was muss ich vermeiden, damit sich das nicht wiederholt?

Am besten ist es, wenn du die Antworten auf diese Fragen für dich aufschreibst, damit
du diese immer wieder nachschlagen kannst, wenn du eine neue Niederlage erleiden
musst. Vielleicht kannst du diese diesmal sogar umgehen und definitiv aus den Fehlern
lernen.
Schritt 6: Immer nach vorne schauen
Wenn du fallen solltest, dann doch bitte nach vorne. (Auch das hatten wir schon. Du
merkst, die wichtigen Dinge wiederhole ich gerne, damit sie sich einprägen.) Richte
deinen Blick niemals zurück. Das, was war, ist vorbei. Wichtig ist, was jetzt kommt.
Die Vergangenheit kannst du nicht mehr ändern, dafür aber deine Zukunft. Solltest du
merken, dass dein Rückschlag dich weiterhin nonstop begleitet, gehe ihm einfach aus
dem Weg. Lass los, was dich einst belastet hat und gib deiner Energie die Möglichkeit,
neu aufzutanken.

Mit diesen 6 Schritten wirst du künftig viel lockerer mit Rückschlägen umgehen.
Solltest du jedoch einen Rückfall erleiden, hilft dir mein Notfallplan sicher weiter:

Dieser Plan wird dich optimal für den nächsten Schlag vorbereiten. Gehe weiterhin
Risiken ein, verlasse deine Komfortzone und erwarte stets das Gute von deinem Leben.
Dafür nimmst du dir eine Karteikarte und schreibst vorne drauf:

Mein Plan für künftige Rückschläge


Hinten stehen dann die Dinge, die du sofort tun wirst, wenn ein Rückschlag an deine Tür
klopft. Dafür sind die gerade genannten 6 Schritte optimal, damit du bestens ausgerüstet
bist. Achte jedoch darauf, dass du direkt die Schritte in die Tat umsetzt und nicht lange
damit wartest. (Nicht umsonst kommen im Buchtitel die Wörter „tu es“ vor.) So gerätst
du nicht unnötig ins Grübeln. Sorgen sind nämlich wie eine Einladung für alle negativen
Gefühle und du weißt ja, dass diese nicht schnell loszuwerden sind, wenn sie sich
einmal ausgebreitet haben. Damit du etwas mehr Übung hast, kannst du diesen Plan in
jeder noch so kleinen Alltagssituation ausprobieren. Dafür gebe ich dir ein kleines
Beispiel:
Du kommst einmal zur spät zur Arbeit, weil du verschlafen hast. Reg dich nicht auf,
sondern zieh eine Karteikarte und setze die 6 Schritte direkt in die Tat um:

Schritt 1: Ich bin dankbar, dass ich heute überhaupt aufgestanden bin.
Schritt 2: Da mir das bis jetzt nur einmal passiert ist, muss ich mir keine Sorgen
machen.
Schritt 3: Immerhin stand ich nicht im Stau.
Schritt 4: Ich mache mir während der Arbeit das Radio an, vielleicht läuft ja gerade
mein Lieblingslied?
Schritt 5: Nächstes Mal stelle ich mir zwei Wecker und gehe früher ins Bett.
Schritt 6: Ich bin zwar zu spät gekommen, aber die Arbeit ging mit heute gut von der
Hand, mein Chef war zufrieden mit mir und später wartet ein leckeres Mittagessen auf
mich.

Wenn du diese Schritte bei jeder Niederlage anwendest, wirst du sehr schnell aus der
negativen Schleife herauskommen und auch viel besser für den nächsten Rückschlag
vorbereitet sein. Schaust du dir später einmal alle deine Erfolge an, wirst du für jede
Niederlage immer dankbarer. Erfolg hat etwas damit zu tun, wie gut man mit solchen
Fehlschlägen umgeht und nicht, dass man sie erleben muss.
Die Transzendentale Meditation – Vielleicht DIE ultimative
Lösung?

„Wenn wir an Scheitern denken, so scheitern wir.


Wenn wir unentschlossen bleiben, bleibt alles beim Alten.
Wir müssen Großes vollbringen wollen und es einfach tun.
Niemals denkt an Misserfolg – denn so, wie wir jetzt denken,
erfüllt sich alles.“
Maharishi Mahesh Yogi

Vorab, ich der Autor, erhalte durch das Schreiben dieses Kapitels keinen einzigen
Cent an Provision oder sonst irgendwelche Vergütungen. Ich schreibe hier über
meine ganz persönliche Erfahrung mit der Transzendentalen Meditation und gebe
meine eigene Meinung wieder. Diese Form der Meditation ist für mich die am
leichtesten zu erlernende, aber gleichzeitig auch die effektivste Art der Meditation.
Sie ist aber auch, das nehme ich schon mal vorweg, nicht die günstigste Variante.
Kommen wir nun zum eigentlichen Text …

Hektik und Stress sind meist der Grund für übermäßige Sorgen und einen negativen
Gedankenstrudel, aus dem die meisten nicht so einfach herauskommen, weil es ihnen
schwerfällt, zur Ruhe zu kommen. Die meisten Menschen versuchen, mithilfe von
Meditationen zu entspannen und Gedanken neu anzuordnen. Ein wenig Übung ist jedoch
erforderlich, um sich wirklich voll auf die Meditation einzulassen. Die Transzendentale
Meditation auch TM genannt, wird von ungefähr 6 Millionen Menschen bereits
ausgeführt. 600 Studien haben diese genauestens untersucht und auch wissenschaftlich
bestätigt, dass sie eine der effektivsten Techniken in der Meditation ist. Gerade für ihre
Einfachheit ist sie beliebt, weil sie keine Anstrengung erfordert und nach wenigen
Tagen wirksam wird. Dabei ist sie keine Meditation in dem Sinne, dass du lernst deinen
Geist zu kontrollieren, sondern ist eher darauf ausgelegt Entspannung und innere Stille
zu erleben. Die Konzentration ist hierbei nicht entscheidend, weil sie nicht als
angenehm leicht empfunden wird. Der Geist kommt mit Kontrolle wenig klar, weil es
für ihn nicht natürlich ist, beherrscht zu werden.

Aber zuerst: Was ist diese Art von Meditation überhaupt und was soll sie bringen? Die
Transzendentale Meditation wurde vor 60 Jahren neu entdeckt. Ein relativ junger
Wissenschaftler namens Maharishi Mahesh Yogi aus Indien bemerkte, dass richtige
Mediation nichts mit Kontrolle zu tun, sondern mit der Absicht, den Geist bei der
inneren Ruhe zu unterstützen. Durch sein Verfahren war es dem Meditierenden möglich,
seinen Geist auf eine natürliche Art und Weise in einen Zustand der Stille zu versetzen.
Transzendieren bedeutet also vielmehr, man selbst zu sein. Wie können wir unsere
Gedanken beherrschen, wenn sie eher uns beherrschen? Indem wir unsere
Aufmerksamkeit immer nur auf unsere Gedanken und Gefühle richten, schenken wir eher
der Welt unser Sein als uns selbst. Bei sich selbst zu sein bedeutet nichts mehr
wahrzunehmen, nicht mehr zu handeln und auch nicht mehr zu denken, denn dann finden
wir uns selbst wieder.

Man selbst zu werden und auch zu bleiben ist eine Erfahrung, die sehr viel Macht
besitzt. So kann sich alles im Leben vom Negativen ins Positive verändern. Es ist
traurig, dass die Transzendentale Meditation nicht so eine Reichweite hat wie normale
Entspannungstechniken. Vielleicht erscheint der Vorgang dieser Meditationstechnik zu
unmöglich, da man den Geist nicht mit Druck dazu zwingen kann, nichts mehr zu denken.
Es ist nicht möglich, sich hinzusetzen oder zu -legen und mit dem Augenschließen auch
alle Gedanken zu verbannen. Je mehr die Aufmerksamkeit auf das „Nichtdenken“
gerichtet ist, desto mehr wird man denken müssen. Mithilfe der Transzendentalen
Meditation hingegen, funktioniert dies auf eine natürliche Weise. Hierbei ist es wichtig,
nicht zu versuchen, sondern sein zu lassen. Sobald der Geist merkt, dass er „Ich“ sein
darf, wird er sich mit Leichtigkeit und angenehm zur Ruhe bringen lassen.
Wie funktioniert nun die Transzendentale Meditation?

Unzählige Menschen, die TM ausprobiert haben, haben eins gemeinsam: Sie wollen
zufrieden und glücklich sein. Für den Geist ist das die Gelegenheit alle Erfahrungen
erleben zu wollen, die ihn glücklich machen. Das Einzige was zu tun ist, ist dem Geist
die Richtung zu zeigen, ihn aber freiwillig diese Richtung gehen zu lassen. So geben wir
die Kontrolle ab, fokussieren uns nicht auf Ruhe oder positive Gedanken.

Das klingt alles zu anstrengend, um wahr zu sein? Ist es aber nicht, wenn du die eine
bestimmte Technik kennenlernst. Ist das einmal geschehen, geht alles von selbst und du
musst nur noch 2 x am Tag 20 Minuten meditieren. Das Schöne an TM ist, dass es keine
Philosophie ist und nicht etwas, an das du glauben musst. So oder so wird es
funktionieren. Wenn man es also ein bisschen mit dem „Gesetz der Anziehung“ oder der
Funktion deines Unterbewusstseins gleichsetzt, IST es einfach, nicht mehr und nicht
weniger. In deinem „Innern“ wirst du die Ruhe finden, die du suchst und nach der sich
dein Geist sehnt. Viele fragen sich jedoch, wie sie problemlos und vor allem einfach
dahin gelangen, um sich immer wieder zurückziehen zu können.

Mit Sicherheit hast du dich gefragt, woran du erkennen wirst, dass die Transzendentale
Meditation wirkt. Wissenschaftler haben nicht nur einmal feststellen können, dass
Körper und Geist eins miteinander sind. Sollte sich dein Geist also in den Tiefen seines
Zustandes beruhigen und entspannen, wirst du das auch körperlich spüren. Du wirst
wacher, stressfreier, deine Zellen regenerieren sich und deine Selbstheilungskräfte
werden aktiviert. Gleichzeitig sinkt dein Cortisolspiegel um 30 % und dein
Serotoninwert erhöht sich, was für deine Glücksgefühle verantwortlich ist. Außerdem
sinkt dein Bluthochdruck und geht mit der Zeit sogar konstant zurück, sowie dein
Cholesterinspiegel. Körperlich gesehen ist somit die Gefahr an einem Schlaganfall,
Herzinfarkt oder psychische Krankheiten zu leiden, geringer.
Wie reduziert TM den Stress?

Stress kann wie ein Rucksack voller schwerer Steine sein, den du tagtäglich mit dir
herumschleppst. Körperlich gesehen entwickelte sich der Stress dann zu Spannungen,
die du im Körper zu spüren bekommst. Dies kann sich entweder durch einen Druck in
der Brust zeigen oder durch Gliederschmerzen. Gönnst du deinem Körper allerdings
etwas Ruhe, baut er den Stress sozusagen ab. Somit wird die Last etwas weniger.
Besonders Schlaf dient dazu, die angesammelten Steine abzulegen und am nächsten Tag
munter weiterzumachen. Meist reicht die Ruhe nicht, die wir durch den Schlaf
bekommen. Natürlich ist der Druck am nächsten Morgen erst einmal vergessen, aber er
ist da. So kann es ein Teil von uns werden, welchen wir so schnell nicht mehr
loswerden. Wie Blockaden, die wir mit der Zeit aufgebaut haben. Diese Blockaden sind
es dann, die unsere Gesundheit, unsere Beziehungen, den Job und das Wohlbefinden
beeinflussen und auch negative Auswirkungen auf das Gehirn haben. Nur zu schlafen
reicht dann nicht mehr, zusätzlich sollte man lernen, zu transzendieren. Damit wird die
Ruhe in tieferen Schichten erreicht und kann die vergangenen Blockaden, die sich
festgebissen haben, auflösen. So ermöglichst du es dir selbst, deine Selbstheilungskräfte
zu aktivieren und deinen Körper zu heilen.

Gerade die Menschen, die unter dem PTSD Syndrom (Post Traumatic Stress Disorder)
leiden, können damit diese Erkrankung, die als schwer heilbar gilt, sowie auch
Depressionen um 50 % reduzieren und das nach nur 8 Wochen. Dies zeigte eine Studie
auf, die Experten dieser Meditation mit Veteranen aus dem Irakkrieg durchgeführt hat.
Wusstest du, dass Stress für 90 % deiner Krankheiten, seien es körperliche oder
seelische, verantwortlich ist? Mithilfe von TM kannst du diesen beseitigen und
gleichzeitig schweren Erkrankungen vorbeugen. Viele Ärzte sind deswegen auch
Unterstützer der Transzendentalen Meditation. Mit dieser Methode kannst du nicht nur
lernen, deine Gedanken zu neutralisieren, dich selbst zu finden, schneller zu genesen und
glücklicher zu sein, sondern auch dein ganzes Potenzial zu transformieren. 600 Studien
haben bestätigt, dass TM die Funktion deines Gehirns beeinflusst und anregt und dazu
mehr Selbstvertrauen verleiht, bessere Partnerschaften, ein besseres Gedächtnis, sowie
hohe Konzentration. Ferner auch emotionale Stabilität, Kreativität, Intelligenz und
Energie. Die Frontallappen in deinem Gehirn werden mit TM so gestärkt, dass du
bessere Entscheidungen treffen kannst und eher eine Lösung für ein Problem finden
wirst.
Wie kannst du TM erlernen?

TM wird mit einem Mantra oder einem Klang ausgeführt, der zwar keine Bedeutung hat,
sich aber positiv auf dich auswirkt. Hätte es eine Bedeutung, würde sich während der
Meditation dein Verstand melden und erneut den Geist zu kontrollieren versuchen.

TM ist zudem nichts, was du aus einem Buch oder durch ein YouTube-Video erlernen
kannst. Sie wird von einem ausgebildeten Lehrer persönlich unterrichtet, da diese Art
von Meditation eine ist, die von Lehrer zu Schüler weitergegeben wurde und seit
Jahrtausenden existiert. An vier nacheinander folgenden Tagen wirst du in die Kunst der
TM angeleitet. Der erste Tag beginnt mit einem Einzelunterricht. Hier wird dir der
Klang oder das Mantra beigebracht, was du brauchst, um richtig zu meditieren. Nach
den vier Tagen folgt ein sechsmonatiges Folgeprogramm, damit du die Technik auch
richtig auszuführen lernst. Bei den meisten Mediationen ist es entscheidend, wie man
sitzt oder liegt. Für die TM ist die Haltung nebensächlich, wichtig ist, dass es bequem
ist.

Das Besondere an der Transzendentalen Meditation ist, dass du es einfach ausprobieren


kannst, ohne etwas dafür tun zu müssen. Die innere, tiefsitzende Ruhe ist etwas, was du
bereits in dir hast. Diese Form der Mediation hilft dir nur dabei, den Zugang zu finden,
und es ist egal, ob du von der Technik überzeugt bist oder nicht. Probiere es aus, um
dich selbst dabei zu unterstützen, innerlich ruhig zu werden und dein Leben glücklich zu
leben.
Transzendentale Meditation ist die Grundlage für ein erfolgreiches Leben

Erfolg ist das, was du dir wünschst, oder? Es hängt dabei am meisten von den
Beziehungen ab, die wir führen und wie sie behaftet sind. Damit diese positiv sein
können, müssen wir zuerst selbst so werden. Im Grunde sind sie also abhängig von uns.
Wie wir mit anderen umgehen, prägt unseren privaten und beruflichen Erfolg. Dabei ist
es wichtig, dass wir uns zuerst verändern, um eine Veränderung im Leben
herbeizuführen. TM ist dabei der Schlüssel für einen Zugang zu unserem Selbst. Je mehr
du meditierst, desto eher wirst du feststellen, dass du auch außerhalb der Meditation
immer mehr du selbst sein wirst.

Die Forschung zeigte ebenfalls, dass diejenigen, die erfolgreich im Leben waren,
dennoch sie selbst blieben, obwohl sie vielleicht Ablehnung und Neid erfuhren. 20
wissenschaftliche Studien zeigten ganz deutlich, dass TM in der Lage ist, eine innere
Stabilität zu fördern und zu erhalten. Die Auswirkungen, dieser Meditation, sind viermal
effektiver als die einer herkömmlichen Meditation.

Bist du jemand, der von seinen Sorgen zerfressen wird und nicht mehr in der Lage ist
eine gute Entscheidung zu treffen? Merkst du, dass selbst die kleinsten alltäglichen
Probleme dich in die Knie zwingen? Mithilfe von TM bleibst du du selbst und kannst
besser mit diesen Problemen des Lebens, sowie großen Schwierigkeiten
zurechtkommen. Sie werden nicht mehr andere Bereiche überschatten, geschweige denn
dich großartig stressen. Mit TM wirst du lernen, automatisch ruhiger zu werden, kaum
noch mit anderen in Konflikte geraten und vor allem schnelle Lösungen für deine
Probleme zu finden. Du hast viel besseren Zugang zu deinen inneren Werkzeugen, mit
denen du alles erreichen kannst. Wenn du schon mal gestresst warst und in diesem
Moment eine Entscheidung treffen solltest, wirst du dich bestimmt daran erinnern, dass
dies eben nicht möglich war. Hattest du jedoch eine „Nacht drüber geschlafen“, ist dir
direkt eine Lösung eingefallen, denn Stress blockiert deine Intelligenz und Kreativität
und hemmt den Zugang zu deinem wahren Selbst.
Bist du bei dir selbst angekommen, wirst du automatisch mehr Selbstbewusstsein
erreichen und somit weniger angreifbar sein. Du wirst ein Mensch werden, mit dem man
sich gerne umgibt, weil er nicht zu Konflikten neigt und weniger anfällig ist, verletzt zu
werden. Des Weiteren akzeptiert man sich so wie man ist, übt weniger Selbstkritik aus
und strahlt eine Positivität aus, die dazu führt, dass die Lebensumstände sich radikal
verbessern.

Studien zeigten ebenfalls, dass sich Beziehungen privater oder beruflicher Natur schnell
gebessert haben, wenn man einfach bei sich geblieben ist und somit die Verantwortung
nicht an andere weitergegeben hat.
Verwirkliche dich selbst und Wunder werden geschehen!

Je älter man wird, desto eher verliert man seine Ziele aus den Augen und konzentriert
sich nicht mehr auf die Verwirklichung seiner Träume. Übst du TM aus, wirst du
merken, dass diese Selbstverwirklichung spontan anfängt, sich weiter zu entwickeln.
Erfolg zu haben liegt eigentlich demnach nur daran, dass du du selbst bleibst und
wiedererkennst, wer du wirklich bist.

Schauen wir uns die Psychologie an, entdecken wir, dass die Selbstverwirklichung ein
Maßstab ist. Dieser zeigt an, wie hoch oder niedrig man die Person bleibt, die man ist.
Dieser Test der Bewertung wurde damals von Abraham Maslow kreiert, der eine
Gruppe von Menschen untersuchte, die beruflich und privat sehr erfolgreich waren. So
wollte er herausfinden, ob es dafür vielleicht einen Grund gab. Alle von ihnen waren in
der Lage sie selbst zu sein und auch zu bleiben, egal was in ihrem Leben vorgefallen
war und ganz gleich, vor welchen Herausforderungen sie standen. Maslow war
außerdem der Meinung, dass nur 1 % der gesamten Bevölkerung die wahre
Selbstverwirklichung jemals erreicht. Nur die sogenannten „Gipfelerfahrungen“ können
die Selbstverwirklichung auf den höchsten Stand bringen. Wenn Forschungen festgestellt
haben, dass sogar die Intelligenz wachsen kann, kann das die Selbstverwirklichung
ebenso, wenn man immer wieder zu seinem wahren Selbst zurück kann. Maslow
erkannte, dass diese „Gipfelerfahrungen“ die Selbstverwirklichung systematisch
erhöhen, und zwar egal wie alt man ist. Nur manche Menschen haben diese Erfahrungen
machen können, doch gab es noch keinen Trick, wie diese auch jeder „normale Mensch“
machen kann. Jedoch sind Beschreibungen dieser Erfahrungen mit der der
Transzendentalen Meditation zu vergleichen, was bedeutet, dass TM dazu führt, die
Selbstverwirklichung zu erhöhen.

Mit der Transzendentalen Meditation hat nun jeder, auch du, die Möglichkeit sich selbst
zu verwirklichen, und zwar egal, in welchem Alter du dich befindest. Es ist also keine
Überraschung, dass TM nicht nur zu mehr Erfolg führt, sondern auch dein wahres Ich
aufdeckt.
Mit der Transzendentalen Meditation zu mehr Selbstbewusstsein

Mit der Meditation kannst du wieder in Kontakt mit deinen Sehnsüchten und
Bedürfnissen treten und dabei zusehen, wie sich der Rest von selbst zusammenfügt.
Änderst du das Gefühl zu dir selbst, wirst du automatisch mehr Selbstwert spüren. Je
mehr du dich selbst verwirklichst, desto größer wird dein Vertrauen in dich und ins
Leben und alles entwickelt sich wie von selbst, ohne etwas dafür tun zu müssen. Die
meisten TM Meditierenden haben gemerkt, dass sich ihr Selbstbewusstsein schneller
aufgebaut hat und das, obwohl sie diese Technik nur ein paar Wochen angewendet
haben. Diese Wirkung hat sich automatisch auf alle anderen Bereiche ihres Lebens
ausgebreitet und alles Positive hervorgehoben. Zumal dies auch einige Studien wieder
belegen konnten.

Wie du siehst, ist diese Form der Meditation auch noch etwas, was dich erfolgreicher
und selbstbewusster macht. Gleichzeitig lernst du immer mehr dein wahres Selbst
kennen und kannst davon nur profitieren.
Sag „Ja“ zu dir und dem Leben – Wie ein Wort alles verändern
kann

„Es kommt für jeden der Augenblick der Wahl


und der Entscheidung: ob er sein eigenes Leben führen will,
ein höchst persönliches Leben in tiefster Fülle,
oder ob er sich zu jenem falschen, seichten,
erniedrigenden Dasein entschließen soll,
dass die Heuchelei der Welt von ihm begehrt.“
Oscar Wilde

Das letzte Kapitel soll dir klarmachen, dass ein „Ja“ zu dir und dem Leben dich deinen
Erfolgen näherbringen und von den Sorgen fernhalten wird. Gehörtest du mehr den
„Nein“-Sagern an, dann werde ich dir jetzt sagen: „Ja“ zu sagen kann man lernen. Ein
„Ja“ hat so viel mehr Kraft, als du vielleicht denkst.

Wie du bereits weißt, sind Hürden und Probleme willkommene Geschenke, die man
dankend annehmen sollte. Das Gefühl, sich nie wieder sorgen zu müssen, wird sich
niemals einstellen. Es wird weniger, ja, aber es geht nie ganz weg. Es ist nämlich
normal, dass du dich sicher fühlen und auch Risiken und großen Herausforderungen aus
dem Weg gehst willst, weil du dir darüber Gedanken machst, was andere dann über
dich denken könnten. Dabei entsteht oft ein „Nein“ zu uns selbst und ein „Ja“ zu
anderen. Du bekommst im Grunde jeden Tag die Chance dein Leben zu ändern, es
entweder zu bejahen oder nicht. Du kannst aktiv oder passiv mitentscheiden, dich von
anderen kontrollieren lassen oder selbst die Kontrolle übernehmen. Dabei geht es
letztendlich nur um eine Sache: Du musst dich damit wohlfühlen, denn tust du dies nicht,
ist es auch nicht das Richtige für dich.
Das kleine, aber feine Wort „Ja“ hat eine unglaubliche Macht. Wie du weißt, versteht
dein Unterbewusstsein kein „Nein“ und wandelt alles in ein „Ja“ um, was bedeutet, dass
ein „Nein“ anders kraftvoll ist als sein Gegensatz. Positive oder negative Worte wirken
sich ja bekanntlich unterschiedlich auf unseren Körper und vor allem unsere Zellen aus.
Sind deine Gedanken positiv, wirst du auch Positives fühlen und genauso handeln. Dies
ist auch bei negativen Gedanken der Fall. Deswegen solltest du dir angewöhnen, deine
Worte bewusster statt unbewusst zu gestalten. Was ein „Ja“ sogar in deinem Körper für
eine Auswirkung hat, ist erstaunlich: Dein Herz öffnet sich und deine Energie fließt bei
einem „Ja“, während es bei einem „Nein“ geschlossen bleibt und sich Blockaden auftun.
Auch dein Unterbewusstsein reagiert bei einem „Ja“ anders, denn für ihn gibt es kein
anderes Wort.

Verstehe mich nicht falsch: Ein „Nein“ ist nicht schlecht und in vielen Fällen sehr
wichtig, besonders, wenn es um uns und unsere Bedürfnisse geht. Tut dir etwas nicht
gut, verdient es niemals deine Bejahung. Leider sagen wir oft zu uns selbst „Nein“,
anstatt uns das „Ja“ zu schenken. Wir handeln passiv, können uns nicht entscheiden und
kennen unsere Ziele nicht. Auf Dauer werden wir unzufrieden, weil wir uns und unseren
Werten gar keine hohe Priorität beimessen. Gleichzeitig übernehmen wir keine
Verantwortung für unsere Fehler, weil immer jemand anderes schuld ist. So werden wir
uns nie weiterentwickeln.

Sagst du „Nein“ zu dir, tust du das aus Mangelgefühlen, möchtest dich oder Situationen
nicht verändern, lebst in deiner Komfortzone, die dir Schutz bietet, erlebst Stillstand
und weißt nicht, was du wirklich willst. Außerdem wirst du Ausreden für dein
Aufgeben finden, ziehst Menschen an, die das mitbringen, was du eher vermeiden
möchtest, erlebst keine Entwicklung, die dich deinem Ziel näherbringt, und schwingst
auf einem niedrigen Energielevel. Das hört sich nicht so positiv an, oder?
Was ist nun mit unserem „Ja“? Dann übernimmst du die Kontrolle und handelst endlich.
Deine Entscheidung triffst du bewusst und nicht mehr unbewusst, die Verantwortung
liegt bei dir, du denkst an deine Ziele, weißt genau, was du möchtest, kannst dich mutig
deinen Ängsten stellen und Schwierigkeiten annehmen, sowie auch beseitigen. Du
glaubst an dich und machst weiter, egal was passiert. Du gestaltest dein Leben bewusst
und wählst die Gedanken, die richtig sind. Dein Energielevel ist extrem hoch und damit
kannst du in deinem Leben alles erreichen, was du dir vornimmst.

Und wie lernst du nun, „Ja“ zu sagen? Beantworte dafür einfach folgende Fragen und
mache aus jedem „Nein“ ein „Ja“:

Bestimmst du dein Leben oder tun das andere für dich?


Handelst du aktiv oder eher passiv?
Begrüßt du offen Veränderungen oder gehst denen aus dem Weg?

Gefällt dir dein Leben so, wie es jetzt ist? Mit all den Sorgen und Ängsten und keinen
Erfolgen in Sicht? Ein „Ja“ hat deswegen so viel Kraft, weil es eine Entscheidung für
dich ist, eine klare Richtung zu einem erfolgreichen Leben. Deswegen ist es wichtig,
dass du erkennst, dass nur du allein dein Leben in den Griff bekommen kannst.
Programmiere dein „Ja“ tief in dein Unterbewusstsein, damit es dich zusätzlich
unterstützen kann. Sage auch „Ja“ zu jeder Veränderung, jedem Rückschlag, jeder
Niederlage. „Ja“ zu einer anderen Sichtweise, zu dir selbst, deinem Glauben, deinen
Gedanken, Gefühlen und Handlungen. „Sag „Ja“ zu deinen Vorstellungen, deinen Ideen,
deinem Wachstum. Damit nimmst du der negativen Energie die Kraft und stärkst
zugleich deine positiven Schwingungen. Du kannst mit einem kleinen „Ja“ alle Sorgen
hinter dir lassen, keine neuen entstehen lassen und erfolgreich werden. Wichtig ist nur,
dass du es tust, und zwar Jetzt!
Fazit: Alles ist möglich – Du hast es in der Hand

„Wenn Du nicht vor hast alles zu geben,


warum überhaupt anfangen?“
Joe Namath

Bevor du dieses Buch gelesen hast, warst du vielleicht der Ansicht, dass das Leben
gegen dich wäre. Das alles, was du dir vornimmst, nicht funktioniert, und du auf
jeglichen Ebenen nur scheiterst. Die ganzen Sprüche, die einem zeigen, wie ungerecht
die Welt doch sein kann und das du anscheinend jemand besonderes sein musst, um
Erfolg zu haben, bestätigten nur das, was du die ganze Zeit selbst dachtest.

Nachdem wir jedoch am Ende dieses Buch angelangt sind, wirst du festgestellt haben,
dass das Leben sehr wohl auf deiner Seite ist und es doch nicht so ist, dass du dem
hilflos ausgeliefert bist, sondern es dir dient und nicht andersherum. Dabei kommt es nur
darauf an, was du machen musst, damit es zu deinem Verbündeten werden kann.

Nach den ganzen Erkenntnissen über dein Unterbewusstsein, deinen Gedanken,


Überzeugungen und Vorstellungen, sowie Handlungen und Gefühlen, müsstest du dich
eigentlich für sehr besonders halten, oder? Das bist du auch! Du besitzt eine Macht in
dir, die du einfach nur vernachlässigt hast. Du wusstest nicht, dass sie existiert und auch
nicht, wie du sie aktivieren kannst. Nicht umsonst jedoch sind wir alle mit dem
Universum verbunden, damit wir einen Einfluss auf unser Dasein haben können. Gott,
das Universum oder eine höhere Macht waren nie gegen dich, sondern immer für dich.
Du bist auf der Welt, um das Leben zu leben, was du verdient hast. Keiner wird zufällig
ausgewählt, um erfolgreich zu sein, harmonische Beziehungen führen zu dürfen, eine
Familie zu gründen oder viel Geld zu verdienen. Wir sind nicht auf dieser Erde, um
mithilfe von unseren eigenen negativen Gedanken und Gefühlen alles Gute regelrecht
kaputtzumachen. Sorgen werden dich nicht weiterbringen. Sie hemmen dich, lassen dich
stagnieren und nehmen dir im schlimmsten Fall sogar das weg, was du bereits besitzt!
Mit schlechter Laune und einem negativen Auftreten kannst du deine Beziehung
zerstören, Freunde verlieren, gekündigt und sogar krank werden.

Die ganzen Übungen und Techniken, die im Buch aufgeführt werden, funktionieren nur
mithilfe von Geduld. Denn genauso, wie es Jahre gebraucht hat, diese Mauern von
Gedanken und Überzeugungen als deine Wahrheit anzunehmen, wird es auch seine Zeit
brauchen, diese wieder vollkommen aufzulösen und durch neue zu ersetzen. Es ist aber
möglich!

Wichtig ist nur, dass du dranbleibst und stetig das wiederholst, was dich zum Ziel
führen wird. Egal wie hart das Leben erscheinen mag, egal welche Prüfungen und
Situationen auf dich warten, sage dir jedes Mal aufs Neue, dass es das wert ist. Erkenne
an, dass jede Prüfung vom Leben gestellt wird, weil es weiß, dass du es meistern wirst.
Es weiß, dass du daraus lernen und viel besser werden wirst. Das ganze Universum
passt sich deinem Entwicklungsstand an und gibt dir nur das als „Hausaufgabe“ auf, was
du auch erledigen kannst. Es fördert dein Potenzial und deine Stärken, indem es ab und
an auch mal deine Schwächen benutzt. Gleichzeitig geschehen oft für dich „schlimme“
Dinge, die dich am Ende zu dem Menschen werden lassen, der du immer sein wolltest
oder du bekommst etwas, wonach du dich seit Längerem gesehnt hast. Ich denke, dass
du so am besten damit klarkommst, Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten
und zu erkennen, dass keiner gegen dich ist, sondern mit dir.

Hier endet nun dieses Buch, aber für dich beginnt die Reise deiner Weiterentwicklung.
Mache die Übungen, habe Geduld und ziehe es durch!
Und ganz wichtig: Never give up!
Bonus für meine Leser: Der 24/7 Unterstützungssupport

Falls doch etwas unklar ist oder dir noch irgendwelche Fragen auf der Seele
brennen, biete ich dir meine Unterstützung an. Du kannst mich persönlich unter
folgender Email-Adresse erreichen:

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Lass dich täglich motivieren, inspirieren und zum Nachdenken anregen. Erhalte jeden
Tag ein ausgewähltes Zitat mit einem dazugehörenden, stimmungsvollen Bild, welches
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Weiterführende Literatur

Lasset die Moneten zu mir kommen


Von Christoph Seilbach

Lass uns Dein Geld vermehren!

Als eines der Wunder Jesu gilt die „Speisung der 5000“. Er verstand es, mit einer
äußerst geringen Menge an Brot, über 5000 Menschen satt zu bekommen, indem er das
Brot immer wieder teilte und vermehrte. Wir alle sind genauso mächtig wie Jesus, nur
sind sich die Meisten dieser Kraft nicht bewusst.

Bücher zum Thema Visualisierung und Manifestierung gibt es viele. Dieses hier schlägt
einen anderen Weg ein und zielt speziell auf das Thema Geld ab. Warum hat ein kleiner
Teil der Bevölkerung so viel davon, während die meisten von uns dem Geld ständig
hinterherlaufen müssen?

Alles im Leben ist Energie. Auch Geld ist nichts anderes als eine bestimmte Art von
Energie. Das können wir uns zunutze machen, indem wir lernen, genau diese
Energieform in unser Leben zu ziehen. Visualisieren und Manifestieren sind dabei zwei
mächtige Werkzeuge. Allerdings ist es entscheidend, sie auch richtig zu beherrschen und
einzusetzen.

Auf den Punkt gebracht – Wir alle wollen Geld, wir alle brauchen Geld. Sei es für uns
selbst oder unsere Liebsten. Glaubst Du immer noch, dass man Geld nur durch harte
Arbeit erhält? Warum kommst Du seit Jahren finanziell nicht voran? Dieses Buch verrät
Dir die Gründe und zeigt Dir Wege und Möglichkeiten auf, dies ganz einfach zu ändern.

Die Moneten warten schon auf Dich – Lass sie nun auch zu Dir kommen!

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Denken – Handeln – Wohlstand
von Jürgen Höller

Jürgen Höllers neues Buch ist da! Es ist ab heute hier, für Leser dieses Buches,
kostenlos erhältlich!

Wer Jürgen schon auf der Bühne erlebt, kennt seine begeisternde und mitreißende Art,
aber was er alles in seinem neuen Buch Denken – Handeln – Wohlstand
preisgibt, ist bemerkenswert.

Er verrät Strategien und Methoden, durch die er zu seinem Erfolg gekommen ist und
die 1:1 kopierbar sind. Die Resonanz ist einfach überwältigend!

Denken - Handeln - Wohlstand hält was es verspricht.

Lass dir diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen so wertvollen Content geschenkt zu
bekommen.

Wenn du dir dein kostenloses Exemplar noch nichtgesichert hast, dann ist es
allerhöchste Zeit, dass du dir deine Ausgabe des Buches noch heute bestellst.

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Viel Freude und komm in die Umsetzung!


Handeln ist jetzt angesagt!
Wenn du noch schnellere Resultate willst:
Lebensveränderndes Event mit Christian Bischoff live und
hautnah

Kennst Du das: Du wachst morgens auf und lässt den Wecker dreimal schlummern, weil
Du einfach keine Energie hast, aus dem Bett zu kommen? Du fragst Dich schon länger,
was Du eigentlich genau möchtest? Du hast “irgendwie schon” Ziele im Leben, aber
weißt nicht so richtig, wo Du anfangen sollst?

Lass Dich in 2020 wieder auf den richtigen Weg führen und starte voll motiviert
gemeinsam mit vielen anderen Teilnehmern auf Christian Bischoffs Erfolgsevent “Die
Kunst, Dein Ding zu machen” durch!

Christian Bischoff ist im deutschsprachigen Raum der wohl erfolgreichste


Persönlichkeitscoach mit hunderttausenden Fans auf vielen Plattformen. Seit kurzer Zeit
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Impressum

© Christoph Seilbach 2019


1. Auflage
Alle Rechte vorbehalten.
Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. Kein Teil dieses Werkes darf ohne schriftlich Genehmigung des Autors in
irgendeiner Form reproduziert, vervielfältigt oder verbreitet werden.
Kontakt: Marko Eickholt/ Heimannstr. 45/ 46240 Bottrop
Coverfoto: depositphotos.com
Covergestaltung: Jana Schuhmann
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