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al-ḫarīdatu l-bahīyah

von
ʾAḥmad ad-Dardīr
ausgewählt für das Modul
„Einführung in die Glaubensgrundlagen des Islam – uṣūl al-dīn“
am Institut für Islamische Theologie
der Universität Osnabrück
im Wintersemester 2012/2013
von
Muhammed Fehmi Bayraktar

herausgegeben und übersetzt


von
Jens Bakker
e-mail: jens.bakker@uni-osnabrueck.de
Wintersemester 2012/2013
Universität Osnabrück
IIT

Der Textsatz erfolgte mit LaTeX (XeLaTeX)


Inhaltsverzeichnis
1 Zum Autor des Lehrgedichts „al-ḫarīdatu l-bahīyah“ 3

2 Die verwendeten Textausgaben 6

3 Übersetzung von „al-ḫarīdatu l-bahīyah“ 7

4 Vokalisierter Text von „al-ḫarīdatu l-bahīyah“ 17

5 Literaturverzeichnis 23

1 Zum Autor des Lehrgedichts „al-ḫarīdatu l-bahīyah“

In ʿaǧāʾibu l-ʾāṯār fī t-tarāǧimi wa-l-ʾaḫbār des ʿAbd ar-Raḥmān b. Ḥasan al-Ǧabartīy, Band II, p.147, findet sich folgendes
zu lesen:

„Die Erwähnung derjenigen, die in diesem Jahr [d. h. im Jahre 1201 :‫[ ﻣﻦ اﻷﻋﻴﺎن‬١٢٠١ ‫"ذﻛﺮ ﻣﻦ ﻣﺎت ﰲ ﻫﺬه اﻟﺴﻨﺔ ]ﻳﻌﲏ ﺳﻨﺔ‬
A. H.] von den bedeutenden Leuten verstarben:
Der herausragende Gelehrte, einzigartige seiner Zeit in den vernünfti- ‫ﺗﻮﰲ اﻹﻣﺎم اﻟﻌﺎمل اﻟﻌﻼﻣﺔ أوﺣﺪ وﻗﺘﻪ ﰲ اﻟﻔﻨﻮن اﻟﻌﻘﻠﻴﺔ واﻟﻨﻘﻠﻴﺔ‬
gen und auf Überlieferung beruhenden Wissenschaften, der Segen für ‫ﺷﻴﺦ اﻹﺳﻼم وﺑﺮﻛﺔ اﻷﻧﺎم اﻟﺸﻴﺦ أﲪﺪ ﺑﻦ ﳏﻤﺪ ﺑﻦ أﲪﺪ ﺑﻦ‬
die Menschheit, šayḫu l-ʾislām ʾAḥmad b. Muḥammad b. ʾAḥmad b. ʾA- ‫أيب ﺣﺎﻣﺪ اﻟﻌﺪوي اﳌﺎﻟيك اﻷزﻫﺮي اﳋﻠﻮيت اﻟﺸﻬﲑ ﺑﺎﻟﺪردﻳﺮ‬
bī Ḥāmid al-ʿAdawīy al-Mālikīy al-ʾAzharīy, der als ad-Dardīr bekannt
ist, starb.
al-ḫarīdatu l-bahīyah von ʾAḥmad ad-Dardīr 4

Er wurde im Jahre 1127 in Banī ʿAdīy geboren, wie er selbst mit- ‫وﻟﺪ ﺑﺒﲏ ﻋﺪي ﻛﲈ أﺧﱪ ﻋﻦ ﻧﻔﺴﻪ ﺳﻨﺔ ﺳﺒﻊ وﻋﴩﻳﻦ وﻣﺎﺋﺔ‬
teilte. Er lernte den Koran auswendig und rezitierte ihn richtig, fand ‫وأﻟﻒ وﺣﻔﻆ اﻟﻘﺮآن وﺟﻮده وﺣﺒﺐ إﻟﻴﻪ ﻃﻠﺐ اﻟﻌﻠﻢ ﻓﻮرد‬
Gefallen am Studium, reiste zur ʾAzhar-Moschee, besuchte die Unter- ‫اﳉﺎﻣﻊ اﻷزﻫﺮ وﺣﴬ دروس اﻟﻌﻠﲈء وﺳﻤﻊ اﻷوﻟﻴﺔ ﻋﻦ اﻟﺸﻴﺦ‬
richte der Gelehrten, hörte von Muḥammad ad-Dafrīy den ḥadīṯ der ‫ﳏﻤﺪ اﻟﺪﻓﺮي ﺑﴩﻃﻪ واﳊﺪﻳﺚ ﻋﲆ ﻛﻞ ﻣﻦ اﻟﺸﻴﺦ أﲪﺪ‬
Barmherzigkeit, so wie es üblich ist.1 Außerdem hörte er ḥadīṯ von ‫اﻟﺼﺒﺎغ وﺷﻤﺲ اﻟﺪﻳﻦ اﳊﻔﲏ وﺑﻪ ﲣﺮج ﰲ ﻃﺮﻳﻖ اﻟﻘﻮم وﺗﻔﻘﻪ‬
ʾAḥmad aṣ-Ṣabbāġ und aš-šayḫ al-Ḥafnīy, der ihn auch im Sufi-Weg ‫ﻋﲆ اﻟﺸﻴﺦ ﻋﲇ اﻟﺼﻌﻴﺪي وﻻزﻣﻪ ﰲ ﺟﻞ دروﺳﻪ ﺣﺘﻰ أﻧﺠﺐ‬
ausbildetet. Praktische Theologie studierte er bei ʿAlīy aṣ-Ṣaʿīdīy und
besuchte auch fast alle seiner übrigen Unterrichte bis er sich umfas-
send gebildet hatte.
Er empfing das Gottesgedenken (aḏ-ḏikr) und den Weg der Ḫalwa- ‫وﺗﻠﻘﻦ اﻟﺬﻛﺮ وﻃﺮﻳﻖ اﳋﻠﻮﺗﻴﺔ ﻣﻦ اﻟﺸﻴﺦ اﳊﻔﲏ وﺻﺎر ﻣﻦ‬
tīyah von al-Ḥafnīy und wurde einer seiner bedeutendsten Nachfol- ‫أﻛﱪ ﺧﻠﻔﺎﺋﻪ ﻛﲈ ﺗﻘﺪم‬
ger, wie bereits [an anderer Stelle des Werkes] erwähnt wurde.
Er unterrichtete und erteilte Gutachten in Fragen der praktischen ‫ودرس وأﻓﺘﻰ ﰲ ﺣﻴﺎة ﺷﻴﻮﺧﻪ ﻣﻊ ﻛﲈل اﻟﺼﻴﺎﻧﺔ واﻟﺰﻫﺪ واﻟﻌﻔﺔ‬
ّ
Theologie bereits zu Lebzeiten seiner Lehrer und ließ sich dabei nicht ‫واﻟﺪﻳﺎﻧﺔ‬
im geringsten von weltlichen Motiven bestimmen oder in seiner reli-
giösen Haltung erschüttern.

1
Es ist üblich, daß der erste ḥadīṯ, den man von einem neuen Lehrer hört, der ḥadīṯ der Barmherzigkeit ‫اﻟﺮ ْﲪ ُﻦ ْار َﲪﻮا َﻣ ْﻦ ﰲ اﻷرض‬ ِ
َّ ‫ﲪ ُﻬ ُﻢ‬
ُ َ ‫اﲪﻮ َن َﻳ ْﺮ‬
ُ ‫اﻟﺮ‬
ّ
ُ َ ‫ َﻳ ْﺮ‬ist. Deshalb wird er al-ḥadīṯu l-musalsalu bi-l-ʾawwalīyah genannt, d. h. „der immer als erster gehört wird“. Vgl. dazu al-Kattānīy:
‫ﲪ ُﻜﻢ َﻣ ْﻦ ﰲ اﻟﺴﲈء‬
fahrasu l-fahāris, I, p.85–94.
5 al-ḫarīdatu l-bahīyah von ʾAḥmad ad-Dardīr

Er besucht auch die Unterrichte von al-Malawīy, al-Ǧawharīy und an- ‫ﺑﻌﺾ دروس اﻟﺸﻴﺨني اﳌﻠﻮي واﳉﻮﻫﺮي وﻏﲑﳘﺎ‬ َ ‫ﴬ‬ َ َ ‫وﺣ‬َ
deren, allerdings ist er in der Hauptsache ein Schüler von al-Ḥafnīy ‫واﻟﺼﻌﻴﺪي‬
ّ ‫اﳊﻔﲏ‬ ِ
‫وﻟﻜ َّﻦ ُﺟ َّﻞ اﻋﺘﲈده واﺗﻨﺴﺎﺑﻪ ﻋﲆ اﻟﺸﻴ َﺨ ْ ِني‬
ّ
und aṣ-Ṣaʿīdīy.
Er hatte ein gutes Herz, einen aufrichtigen Charakter und gepflegte ‫وﻛﺎن ﺳﻠﻴﻢ اﻟﺒﺎﻃﻦ ﻣﻬﺬب اﻟﻨﻔﺲ ﻛﺮﻳﻢ اﻷﺧﻼق وذﻛﺮ ﻟﻨﺎ ﻋﻦ‬
Sitten. Über seinen Beinamen teilte er uns mit, daß um die Zeit, als ‫ﻟﻘﺒﻪ أن ﻗﺒﻴﻠﺔ ﻣﻦ اﻟﻌﺮب ﻧﺰﻟﺖ ﺑﺒﻠﺪه ﻛﺒﲑﻫﻢ ُﻳ ْﺪﻋﺎ ﲠﺬا اﻟﻠﻘﺐ‬
sein Großvater geboren wurde, sich in seinem Heimatort eine Bedui- .‫ُﻓﻮ ِﻟ َﺪ َﺟ ُّﺪ ُه ﻋﻨﺪ ذﻟﻚ ﻓﻠُ ِّﻘ َﺐ ﺑﻠﻘﺒﻪ ﺗﻔﺎؤﻻ ﻟﺸﻬﺮﺗﻪ‬
nenstamm niederließ, dessen Oberhaupt so, [d. h. ad-Dardīr,] genannt
wurde, weshalb man ihn – als gutes Omen, war dieser doch berühmt –
nach ihm benannte.
Er verfaßte einige Werke, darunter einen Kommentar zur Epitome ‫وﻟﻪ ﻣﺆﻟﻔﺎت ﻣﻨﻬﺎ ﴍح ﳐﺘﴫ ﺧﻠﻴﻞ أورد ﻓﻴﻪ ﺧﻼﺻﺔ ﻣﺎ‬
Ḫalīls, in dem er das wesentliche von dem anführt, was al-ʾUǧhū- ‫ذﻛﺮه اﻷﺟﻬﻮري واﻟﺰرﻗﺎين واﻗﺘﴫ ﻓﻴﻪ ﻋﲆ اﻟﺮاﺟﺢ ﻣﻦ‬
rīy und az-Zurqānīy bieten, wobei er sich auf die Auffassungen be- ‫وﻣ ْ ٌنت ﰲ ﻓﻘﻪ اﳌﺬﻫﺐ ﺳﲈه ﺗﻘﺮﻳﺐ اﳌﺴﺎﻟﻚ ﳌﺬﻫﺐ‬ َ ‫اﻷﻗﻮال‬
schränkt, die vorzuziehen sind. Weiterhin einen kurzgefaßten Text ‫ﻣﺎﻟﻚ ورﺳﺎﻟ ٌﺔ ﰲ ﻣﺘﺸﺎﲠﺎت اﻟﻘﺮآن وﻧﻈﻢ اﳋﺮﻳﺪة اﻟﺴﻨﻴﺔ ﰲ‬
über praktische Theologie nach der malikitischen Schule, den er taqrī- […] ‫اﻟﺘﻮﺣﻴﺪ وﴍﺣﻬﺎ‬
bu l-masālik li-maḏhabi Mālik nannte, eine Abhandlung über die mehr-
deutigen Verse des Korans und das Lehrgedicht al-ḫarīdatu s-sanīyah
über Dogmatik sowie eine Kommentar zu diesem […]
al-ḫarīdatu l-bahīyah von ʾAḥmad ad-Dardīr 6

Er erkrankte einige Tage und konnte das Bett nicht mehr verlassen, ‫ﺗﻌﻠﻞ أﻳﺎﻣﺎ وﻟﺰم اﻟﻔﺮاش ﻣﺪة ﺣﺘﻰ ﺗﻮﰲ ﰲ ﺳﺎدس ﺷﻬﺮ‬
bis er am 6. Rabīʿ I des Jahres [1201 A. H.] verstarb. Das Totengebet ‫رﺑﻴﻊ اﻷول ﻣﻦ ﻫﺬه اﻟﺴﻨﺔ وﺻﲇ ﻋﻠﻴﻪ ﺑﺎﻷزﻫﺮ مبﺸﻬﺪ ﻋﻈﻴﻢ‬
wurde über ihn in der ʾAzhar in Anwesenheit einer großen Menge "[…] ‫ﺣﺎﻓﻞ‬
gesprochen […]“

2 Die verwendeten Textausgaben


Für den Text von al-ḫarīdatu l-bahīyah wurden folgende Die hier in Abschnitt 4 wiedergegebene Vokalisierung des
Druckausgaben herangezogen: Textes folgt der al-Karmīys, die bis auf ganz wenige Ausnah-
men mit der Qalbirdīys übereinstimmt. In sehr seltenen Fäl-
– Der vollvokalisierte Text, der in der Sammlung kurzge- len wurde von dieser Vokalisierung abgewichen. Beides wur-
faßter Standardwerke, die ʿAlīy Hudā Qalbirdī heraus- de hier nicht einzeln vermerkt. Die übrigen Varianten werden
gegeben hat, auf p.22–25 geboten wird. im Anmerkungsapparat in Abschnitt 3 aufgeführt.
– Der unvokalisierte Text aus der von al-ʾAsyūṭīy veran- Wie aus dem Ende des Kommentars ʾAḥmad ad-Dardīrs
stalteten Sammlung kurzgefaßter Standardwerke, der hervorgeht, hat er diesen im Ǧumādā I des Jahres 1177 A. H.
sich dort auf p.16–19 findet. fertiggestellt. (Vgl. al-Maṭīʿīy, p.204). Dieses Datum ist ein
terminus ante quem für die Abfassung der ḫarīdah und ein ter-
– Der vollvokalisierte Text aus der von Ḫālid ʿAbd Al- minus post quem für den Tod ihres Autors.
lāh al-Karmīy herausgegebenen zweibändigen Zusam- Zu den Werken ʾAḥmad ad-Dardīrs und zu Kommen-
menstellung kurzgefaßter Standardwerke (siehe Band I, taren und Superkommentaren zu einigen seiner Werke vgl.
p.68–70). auch Brockelmann: Geschichte der arabischen Literatur, II,
– Der unvokalisierte Text, der sich in der Ausgabe des p.464–465 (Rand 353); S II, p.479–480.
Kommentars von ʾAḥmad ad-Dardīr zu seinem Lehrge-
dicht findet, die Muḥammad Baḫīt al-Maṭīʿīy besorgt
und mit einem Superkommentar versehen hat.
7 al-ḫarīdatu l-bahīyah von ʾAḥmad ad-Dardīr

3 Übersetzung von „al-ḫarīdatu l-bahīyah“

‫ﺑﺴﻢ اﻟﻠﻪ اﻟﺮﲪﻦ اﻟﺮﺣﻴﻢ‬


Im Namen Gottes des Barmherzigen, des Erbarmers

[1] ʾAḥmad ad-Dardīr, der um die Gnade des allmächti- ‫ أي أﲪﺪ اﳌﺸﻬﻮر ﺑﺎﻟﺪردﻳﺮ‬- ‫ﻳﻘﻮل راﺟﻲ رﲪﺔ اﻟﻘﺪﻳﺮ‬ [١]
gen Gottes bittet, sagt:
[2] Lob sei Gott, dem Einzigen, dem Erhabenen, dem All- ‫ اﻟﻌﺎمل اﻟﻔﺮد اﻟﻐﲏ اﳌﺎﺟﺪ‬- ‫اﳊﻤﺪ ﻟﻠﻪ اﻟﻌﲇ اﻟﻮاﺣﺪ‬ [٢]
wissenden, Einen, der keines Dinges bedarf, dem Ruhmrei-
chen,
[3] und höchster Segen und Heil seien auf dem auser- ‫ ﻋﲆ اﻟﻨﺒﻲ اﳌﺼﻄﻔﻰ اﻟﻜﺮﻳﻢ‬- ‫وأﻓﻀﻞ اﻟﺼﻼة واﻟﺘﺴﻠﻴﻢ‬ [٣]
wählten und edlen Propheten,
[4] seiner reinen Familie und seinen lauteren Gefährten, ‫ ﻻ ﺳﻴﲈ رﻓﻴﻘﻪ ﰲ اﻟﻐﺎر‬- ‫وآﻟﻪ وﺻﺤﺒﻪ اﻷﻃﻬﺎر‬ [٤]
nicht zuletzt seinem Begleiter in der Höhle.2
[5] Dies ist eine erhellende Glaubenslehre, die ich „die ‫ ﺳﻤﻴﺘﻬﺎ اﳋﺮﻳﺪة اﻟﺒﻬﻴﺔ‬- ‫وﻫﺬه ﻋﻘﻴﺪة ﺳﻨﻴﺔ‬ [٥]
glänzende Perle“ genannt habe.
[6] Sie ist elegant und klein an Umfang, enthält jedoch ‫ ﻟﻜﻨﻬﺎ ﻛﺒﲑة ﰲ اﻟﻌﻠﻢ‬- ‫ﻟﻄﻴﻔﺔ ﺻﻐﲑة ﰲ اﳊﺠﻢ‬ [٦]
reichlich Erkenntnis,
[7] die ausreichend ist, wenn du dich bescheiden willst, ‫ ﻷﳖﺎ ﺑﺰﺑﺪة اﻟﻔﻦ ﺗﻔﻲ‬- ‫ﺗﻜﻔﻴﻚ ﻋﻠﲈ إن ﺗﺮد أن ﺗﻜﺘﻔﻲ‬ [٧]
bietet sie doch das wesentliche dieser Wissenschaft.
[8] Gott bitte ich, dieses Werk anzunehmen, durch es ‫ واﻟﻨﻔﻊ ﻣﻨﻬﺎ ﺛﻢ ﻏﻔﺮ اﻟﺰﻟﻞ‬- ‫واﻟﻠﻪ أرﺟﻮ ﰲ ﻗﺒﻮل اﻟﻌﻤﻞ‬ [٨]
[den Menschen] zu nützen und meine Fehler zu vergeben.

2
Mit dem „Begleiter in der Höhle“ ist ʾAbū Bakr gemeint, wie aus dem Kommentar ad-Dardīrs hervorgeht. (Vgl. al-Maṭīʿīy, p.9).
al-ḫarīdatu l-bahīyah von ʾAḥmad ad-Dardīr 8

[9] Die Vernunft urteilt entweder, daß etwas notwendig ‫ ﻫﻲ اﻟﻮﺟﻮب ﺛﻢ اﻻﺳﺘﺤﺎﻟﺔ‬- ‫أﻗﺴﺎم ﺣﻜﻢ اﻟﻌﻘﻞ ﻻ ﳏﺎﻟﺔ‬ [٩]
oder unmöglich
[10] oder – als drittes – möglich ist. Erfaßt du das, fühlst ‫ ﻓﺎﻓﻬﻢ ﻣﻨﺤﺖ ﻟﺬة اﻷﻓﻬﺎم‬- ‫ﺛﻢ اﳉﻮاز ﺛﺎﻟﺚ اﻷﻗﺴﺎم‬ [١٠]
du die Freude des Verstehens.
[11] Jeder vor Gott Verantwortliche ist durch die Offenba- ‫ ﻣﻌﺮﻓﺔ اﻟﻠﻪ اﻟﻌﲇ ﻓﺎﻋﺮف‬- ‫وواﺟﺐ ﴍﻋﺎ ﻋﲆ اﳌﻜﻠﻒ‬ [١١]
rung verpflichtet, Gott den Erhabenen zu erkennen, erken-
ne also!
[12] Er solle also das erkennen, was hinsichtlich Gottes des ‫ ﻣﻊ ﺟﺎﺋﺰ ﰲ ﺣﻘﻪ ﺗﻌﺎﱃ‬-‫أي ﻳﻌﺮف اﻟﻮاﺟﺐ واﳌﺤﺎﻻ‬ [١٢]
Erhabenen notwendig, unmöglich und was möglich ist,
[13] desgleichen dieses im Hinblick auf die Gesandten ‫ ﻋﻠﻴﻬﻢ ﲢﻴﺔ اﻹﻟﻪ‬- ‫وﻣﺜﻞ ذا ﰲ ﺣﻖ رﺳﻞ اﻟﻠﻪ‬ [١٣]
Gottes – auf ihnen sei der Segen Gottes.
[14] Das Notwendige, das durch die Vernunft erkannt ‫ اﻻﻧﺘﻔﺎ ﰲ ذاﺗﻪ ﻓﺎﺑﺘﻬﻞ‬- ‫ﻓﺎﻟﻮاﺟﺐ اﻟﻌﻘﲇ ﻣﺎ مل ﻳﻘﺒﻞ‬ [١٤]
wird, ist das, das nicht anders sein kann, also freue dich!
[15] Das Unmögliche ist, gerade im Gegensatz zum erstge- ‫ ﰲ ذاﺗﻪ اﻟﺜﺒﻮت ﺿﺪ اﻷول‬-‫واﳌﺴﺘﺤﻴﻞ ﻛﻞ ﻣﺎ مل ﻳﻘﺒﻞ‬ [١٥]
nannten, das, welches von sich aus nicht sein kann.
[16] All das, was sein kann und nicht sein kann, ist mög- ‫ وﻟﻠﺜﺒﻮت ﺟﺎﺋﺰ ﺑﻼ ﺧﻔﺎ‬- ‫وﻛﻞ أﻣﺮ ﻗﺎﺑﻞ ﻟﻼﻧﺘﻔﺎ‬ [١٦]
lich, wie offensichtlich ist.
[17] Dann wisse, daß diese Welt, d. h. alles außer Gott dem ‫ أي ﻣﺎ ﺳﻮى اﻟﻠﻪ اﻟﻌﲇ اﻟﻌﺎﳌﺎ‬- ‫ﺛﻢ اﻋﻠﻤﻦ ﺑﺄن ﻫﺬا اﻟﻌﺎﳌﺎ‬ [١٧]
Erhabenen und Allwissenden,
[18] zweifellos erst eine bestimmte Zeitspanne existiert ‫ ﻷﻧﻪ ﻗﺎم ﺑﻪ اﻟﺘﻐﲑ‬- ‫ﻣﻦ ﻏﲑ ﺷﻚ ﺣﺎدث ﻣﻔﺘﻘﺮ‬ [١٨]
und [hinsichtlich seiner Existenz einer Ursache] bedarf,
denn in ihm findet Veränderung statt.
9 al-ḫarīdatu l-bahīyah von ʾAḥmad ad-Dardīr

[19] Ihr, [d. h. der Welt,] Entstandensein ist ihr Sein nach ‫ وﺿﺪه ﻫﻮ اﳌﺴﻤﻰ ﺑﺎﻟﻘﺪم‬- ‫ﺣﺪوﺛﻪ وﺟﻮده ﺑﻌﺪ اﻟﻌﺪم‬ [١٩]
dem Nichtsein, das Gegenteil davon wird Urewigkeit ge-
nannt.
[20] Wisse also, daß das Attribut des Seins dem Einzigen, ‫ ﻣﻦ واﺟﺒﺎت اﻟﻮاﺣﺪ اﳌﻌﺒﻮد‬- ‫ﻓﺎﻋﻠﻢ ﺑﺄن اﻟﻮﺻﻒ ﺑﺎﻟﻮﺟﻮد‬ [٢٠]
der angebetet werden soll, notwendig zukommt.
[21] Denn es ist offensichtlich, daß jede Wirkung auf eine ‫ ﳞﺪي إﱃ ﻣﺆﺛﺮ ﻓﺎﻋﺘﱪ‬- ‫إذ ﻇﺎﻫﺮ ﺑﺄن ﻛﻞ أﺛﺮ‬ [٢١]
Ursache verweist, überlege also.
[22] Dieses, [d. h. das notwendige Sein Gottes,] wird We- ‫ ﺛﻢ ﺗﻠﻴﻬﺎ ﲬﺴﺔ ﺳﻠﺒﻴﺔ‬- ‫وذي ﺗﺴﻤﻰ ﺻﻔﺔ ﻧﻔﺴﻴﺔ‬ [٢٢]
sensattribut genannt, dem fünf negative [Attribute] fol-
gen.Vers 22b
[23] Wenn du erkennst, daß diese da sind die Urewigkeit ‫ ﻗﻴﺎﻣﻪ ﺑﻨﻔﺴﻪ ﻧﻠﺖ اﻟﺘﻘﻰ‬- ‫وﻫﻲ اﻟﻘﺪم ﺑﺎﻟﺬات ﻓﺎﻋﻠﻢ واﻟﺒﻘﺎ‬ [٢٣]
durch sich selbst, das ewige Fortbestehen, sein Sein durch
sich selbst,
[24] weiterhin daß er, [d. h. Gott,] gänzlich anders als al- ‫ ﰲ اﻟﺬات أو ﺻﻔﺎﺗﻪ اﻟﻌﻠﻴﺔ‬- ‫ﳐﺎﻟﻒ ﻟﻠﻐﲑ وﺣﺪاﻧﻴﺔ‬ [٢٤]
les andere ist, einzig sowohl hinsichtlich seines Wesens als
auch seiner erhabenen Attribute, wird dir die Gottesfurcht
zuteil.Vers 24a
[25] Das Wirken und somit das ursächliche Bewirken ‫ ﻟﻠﻮاﺣﺪ اﻟﻘﻬﺎر ﺟﻞ وﻋﻼ‬- ‫واﻟﻔﻌﻞ ﻓﺎﻟﺘﺄﺛﲑ ﻟﻴﺲ إﻻ‬ [٢٥]
kommt ausschließlich dem Einzigen, dem Allmächtigen –
gelobt sei er –, zu.Vers 25a

‫ وأ ّن ﻣﺎ أﺛﺒﺘﻪ اﳌﻄﻴﻌﻲ‬،"‫ "ﰲ اﻟﺘﺄﺛﲑ" ﺑﺪﻻ ﻣﻦ "ﻓﺎﻟﺘﺄﺛﲑ‬:‫ ﰲ ﻣﺘﻮن اﻷﺳﻴﻮﻃﻲ وﻗﻠﱪدي واﻟﻜﺮﻣﻲ‬Vers 25a ."‫ "ﲣﺎﻟﻒ‬:(٦٢ ‫ ﰲ ﻣنت اﳌﻄﻴﻌﻲ )ص‬Vers 24a ."‫ "ﻳﻠﻴﻬﺎ‬:‫ ﰲ ﻗﻠﱪدي‬Vers 22b
.‫ﺻﺤﻴﺢ ﻳﺘﻀﺢ ﺑﻌﺪ اﻟﺘﺄﻣﻞ وﻳﻮاﻓﻖ ﻣﺎ ﰲ ﴍح اﻟﺪردﻳﺮ‬
al-ḫarīdatu l-bahīyah von ʾAḥmad ad-Dardīr 10

[26] Die Annahme einer Natur oder [eigenständigen] ‫ ﻓﺬاك ﻛﻔﺮ ﻋﻨﺪ أﻫﻞ اﳌﻠﺔ‬- ‫وﻣﻦ ﻳﻘﻞ ﺑﺎﻟﻄﺒﻊ أو ﺑﺎﻟﻌﻠﺔ‬ [٢٦]
Wirkursache ist bei den Leuten der [wahren] Religion
Unglaube,
[27] und die Lehre von [den Geschöpfen] anerschaffenen ‫ ﻓﺬاك ﺑﺪﻋﻲ ﻓﻼ ﺗﻠﺘﻔﺖ‬- ‫وﻣﻦ ﻳﻘﻞ ﺑﺎﻟﻘﻮة اﳌﻮدﻋﺔ‬ [٢٧]
Vermögen ist Irrtum, weise sie also zurück!
[28] Kämen ihm, [d. h. Gott,] diese Attribute nicht zu, wä- ‫ ﺣﺪوﺛﻪ وﻫﻮ ﳏﺎل ﻓﺎﺳﺘﻘﻢ‬- ‫ﻟﻮ مل ﻳﻜﻦ ﻣﺘﺼﻔﺎ ﲠﺎ ﻟﺰم‬ [٢٨]
re er entstanden, was unmöglich ist, bleibe also auf dem
geraden Weg!
[29] Dies würde nämlich zu einem regressus ad infinitum ‫ واﻟﺪور وﻫﻮ اﳌﺴﺘﺤﻴﻞ اﳌﻨﺠﲇ‬- ‫ﻷﻧﻪ ﻳﻔﴤ إﱃ اﻟﺘﺴﻠﺴﻞ‬ [٢٩]
oder einem Zirkel führen, was gewiß unmöglich ist.
[30] Er ist der Erhabene, der Schöne, der Nahe, der Reine, ‫ واﻟﻄﺎﻫﺮ اﻟﻘﺪوس واﻟﺮب اﻟﻌﲇ‬- ‫ﻓﻬﻮ اﳉﻠﻴﻞ واﳉﻤﻴﻞ واﻟﻮﱄ‬ [٣٠]
Heilige, hohe Herr.Vers 30b
[31] Er ist gänzlich unkörperlich und frei von [jeglichem ‫ واﻻﺗﺼﺎل اﻻﻧﻔﺼﺎل واﻟﺴﻔﻪ‬- ‫ﻣﻨﺰه ﻋﻦ اﳊﻠﻮل واﳉﻬﺔ‬ [٣١]
Attribut der körperlichen Welt wie] Einwohnen, Ort, Ver-
bundensein und Getrenntsein sowie davon, etwas nicht dem
ihm angemessenen Ort zuzuweisen.3 / Vers 31b

3
So erklärt ad-Dardīr das Wort safah in seinem Kommentar (p.75):
."‫")اﻟﺴﻔﻪ( وﻫﻮ وﺿﻊ اﻟﴚء ﰲ ﻏﲑ ﳏﻠﻪ إذ ﻫﻮ اﳌﺪﺑﺮ اﳊﻜﻴﻢ اﳋﺒﲑ اﻟﻌﻠﻴﻢ وﻟﺬا ﻗﺎل ﺑﻌﺾ أﻫﻞ اﻟﻌﺮﻓﺎن ﳌﺎ ﺷﺎﻫﺪ ﻣﻦ ﻋﺠﻴﺐ اﻹﺗﻘﺎن ﻟﻴﺲ ﰲ اﻹﻣﻜﺎن أﺑﺪع ﳑﺎ ﻛﺎن‬
„as-safah heißt, daß man etwas nicht an den ihm angemessenen Ort stellt, ist er, [d. h. Gott,] doch der weise und wissende Planer. Deshalb hat
jemand von den Leuten, denen erlebnishafte Erkenntnis zuteil wurde, wegen der von ihm wahrgenommenen Vollkommenheit der Schöpfung gesagt:
,Das Möglich-Seiende ist das vollkommenste Mögliche‘.“

."‫ "واﻟﺼﻔﺔ" ﺑﺪﻻ ﻣﻦ "اﻟﺴﻔﻪ‬:‫ ﰲ ﻣﺘﲏ ﻗﻠﱪدي واﻟﻜﺮﻣﻲ‬."‫ "واﻻﻧﻔﺼﺎل‬:(٦٩ ‫ ﰲ ﻣنت اﻟﻜﺮﻣﻲ )ص‬Vers 31b ."‫ "واﻟﻈﺎﻫﺮ" ﺑﺪﻻ ﻣﻦ "واﻟﻄﺎﻫﺮ‬:‫ ﰲ ﻣﺘﲏ ﻗﻠﱪدي واﻟﻜﺮﻣﻲ‬Vers 30b
11 al-ḫarīdatu l-bahīyah von ʾAḥmad ad-Dardīr

[32] Allerdings erkennt der Vernünftige sieben substanti- ‫ أي ﻋﻠﻤﻪ اﳌﺤﻴﻂ ﺑﺎﻷﺷﻴﺎء‬- ‫ﺛﻢ اﳌﻌﺎين ﺳﺒﻌﺔ ﻟﻠﺮايئ‬ [٣٢]
vische Attribute, also sein, [d. h. Gottes,] Wissen, das alle
Dinge einschließt,
[33] sein Leben, seine Allmacht, seinen Willen, wobei je- ‫ وﻛﻞ ﳾء ﻛﺎﺋﻦ أراده‬- ‫ﺣﻴﺎﺗﻪ وﻗﺪرة إرادة‬ [٣٣]
des Seiende von ihm gewollt ist,
[34] auch dann, wenn er das Gegenteil geboten hat, denn ‫ ﻓﺎﻟﻘﺼﺪ ﻏﲑ اﻷﻣﺮ ﻓﺎﻃﺮح اﳌﺮا‬- ‫وإن ﻳﻜﻦ ﺑﻀﺪه ﻗﺪ أﻣﺮا‬ [٣٤]
der Wille ist etwas anderes als das Gebot, unterlasse also
den Streit!
[35] So hast du bereits vier Abteilungen der Seienden er- ‫ ﰲ اﻟﻜﺎﺋﻨﺎت ﻓﺎﺣﻔﻆ اﳌﻘﺎﻣﺎ‬- ‫ﻓﻘﺪ ﻋﻠﻤﺖ أرﺑﻌﺎ أﻗﺴﺎﻣﺎ‬ [٣٥]
kannt, merke dir dies!4
[36] [Außerdem sind als substantivische Attribute] sei- ‫ ﻓﻬﻮ اﻹﻟﻪ اﻟﻔﺎﻋﻞ اﳌﺨﺘﺎر‬- ‫ﻛﻼﻣﻪ واﻟﺴﻤﻊ واﻹﺑﺼﺎر‬ [٣٦]
ne Rede, das Hören, das Sehen und daß Gott frei wählend
wirkt [zu nennen].
[37] Bis auf das Leben haben alle diese Attribute notwen- ‫ ﺣﺘﲈ دواﻣﺎ ﻣﺎ ﻋﺪا اﳊﻴﺎة‬- ‫وواﺟﺐ ﺗﻌﻠﻴﻖ ذي اﻟﺼﻔﺎت‬ [٣٧]
dig ein Objekt.

4
Diese vier Abteilungen sind folgende: Das, was Gott will und somit auch existiert, zerfällt in solches, das er gebietet, und solches, das er nicht
gebietet. Desgleichen teilt sich das, was er nicht will und das also nicht ist, in solches, das er gebietet und solches, das er nicht gebietet. (Vgl. al-Maṭīʿīy,
p.85–86.) Also meint ad-Dardīr hier mit „Seienden“ nicht nur solches, das einmal war, ist oder sein wird, sondern auch solches, das sein könnte, aber
nicht war, ist oder sein wird, da Gott es nicht will.
al-ḫarīdatu l-bahīyah von ʾAḥmad ad-Dardīr 12

[38] Das Wissen und die erhabene Rede haben ohne Aus- ‫ ﺗﻌﻠﻘﺎ ﺑﺴﺎﺋﺮ اﻷﻗﺴﺎم‬- ‫ﻓﺎﻟﻌﻠﻢ ﺟﺰﻣﺎ واﻟﻜﻼم اﻟﺴﺎﻣﻲ‬ [٣٨]
nahme alle [drei] Abteilungen [der Seienden bzw. Nichtsei-
enden] zum Gegenstand.5
[39] Die Allmacht und der Wille beziehen sich auf alle ‫ ﺑﺎﳌﻤﻜﻨﺎت ﻛﻠﻬﺎ أﺧﺎ اﻟﺘﻘﻰ‬- ‫وﻗﺪرة إرادة ﺗﻌﻠﻘﺎ‬ [٣٩]
möglich Seienden, oh Gottesfürchtiger!
[40] Erkenne auch mit Gewißheit, daß sein Hören und Se- ‫ ﺗﻌﻠﻘﺎ ﺑﻜﻞ ﻣﻮﺟﻮد ﻳﺮى‬- ‫واﺟﺰم ﺑﺄن ﺳﻤﻌﻪ واﻟﺒﴫا‬ [٤٠]
hen alle Seienden Dinge, die gesehen [bzw. gehört] werden
können, zum Inhalt haben!
[41] Alle Attribute sind mit dem Wesen [Gottes] urewig, ‫ ﻷﳖﺎ ﻟﻴﺴﺖ ﺑﻐﲑ اﻟﺬات‬- ‫وﻛﻠﻬﺎ ﻗﺪميﺔ ﺑﺎﻟﺬات‬ [٤١]
da sie nicht etwas anderes als das Wesen sind.
[42] Die Rede [Gottes] nun besteht weder aus Lau- ‫ وﻟﻴﺲ ﺑﺎﻟﱰﺗﻴﺐ ﻛﺎﳌﺄﻟﻮف‬- ‫ﺛﻢ اﻟﻜﻼم ﻟﻴﺲ ﺑﺎﳊﺮوف‬ [٤٢]
ten, noch ist sie etwas linear angeordnetes wie die [uns]
bekannte.
[43] Die Gegenteile der erhabenen Attribute, die genannt ‫ ﻣﻦ اﻟﺼﻔﺎت اﻟﺸﺎﳐﺎت ﻓﺎﻋﻠﲈ‬- ‫وﻳﺴﺘﺤﻴﻞ ﺿﺪ ﻣﺎ ﺗﻘﺪﻣﺎ‬ [٤٣]
wurden, sind unmöglich, wisse dies!
[44] Kämen sie [– d. h. diese Attribute –] ihm nämlich ‫ ﲠﺎ ﻟﻜﺎن ﺑﺎﻟﺴﻮى ﻣﻌﺮوﻓﺎ‬- ‫ﻷﻧﻪ ﻟﻮ مل ﻳﻜﻦ ﻣﻮﺻﻮﻓﺎ‬ [٤٤]
nicht zu, müßte man ihm die Gegenteile von ihnen zuspre-
chen.
[45] Denn derjenige, der die Gegenteile dieser [Attribute] ‫ ﻓﻬﻮ اﻟﺬي ﰲ اﻟﻔﻘﺮ ﻗﺪ ﺗﻨﺎﻫﻰ‬- ‫وﻛﻞ ﻣﻦ ﻗﺎم ﺑﻪ ﺳﻮاﻫﺎ‬ [٤٥]
hat, der ist gänzlich bedürftig.
5
So nach dem Kommentar ad-Dardīrs (vgl. al-Maṭīʿīy, p.94):
‫ﺟﺰﻣﺎ( ﻣﻌﻤﻮل ﻟﻘﻮﻟﻪ ﺗﻌﻠﻘﺎ ﻗﺪم ﻋﻠﻴﻪ )واﻟﻜﻼم اﻟﺴﺎﻣﻲ( أي اﻟﻌﺎﱄ اﳌﺮﺗﻔﻊ اﻟﻘﺪر اﳌﻨﺰه ﻋﻦ اﳊﺮوف واﻷﺻﻮات واﻟﺘﻘﺪﻳﻢ واﻟﺘﺄﺧﲑ واﻟﺴﻜﻮت واﻟﻠﺤﻦ واﻹﻋﺮاب وﻏﲑ ذﻟﻚ ﳑﺎ‬ً ‫")ﻓﺎﻟﻌﻠﻢ‬
."‫ﻳﺘﺼﻒ ﺑﻪ ﻛﻼم اﳊﻮادث )ﺗﻌﻠﻘﺎ( أي أن ﻫﺎﺗني اﻟﺼﻔﺘني ﺗﻌﻠﻘﺎ ﺟﺰﻣﺎ أي ﳎﺰوﻣﺎ ﺑﻪ )ﺑﺴﺎﺋﺮ( أي ﺑﺠﻤﻴﻊ ﺟﺰﺋﻴﺎت )اﻷﻗﺴﺎم( أي أﻗﺴﺎم اﳊﻜﻢ اﻟﻌﻘﲇ اﻟﺜﻼﺛﺔ اﻟﻮاﺟﺐ واﳌﺴﺘﺤﻴﻞ واﳉﺎﺋﺰ‬
13 al-ḫarīdatu l-bahīyah von ʾAḥmad ad-Dardīr

[46] Der Einzige aber, der angebetet wird, bedarf nichts ‫ ﻟﻐﲑه ﺟﻞ اﻟﻐﲏ اﳌﻘﺘﺪر‬- ‫واﻟﻮاﺣﺪ اﳌﻌﺒﻮد ﻻ ﻳﻔﺘﻘﺮ‬ [٤٦]
außer sich selbst, er der Allmächtigen ist gänzlich unabhän-
gig.
[47] Es ist ihm möglich, zu erschaffen, dies zu unterlassen ‫ واﻟﱰك واﻹﺷﻘﺎء واﻹﺳﻌﺎد‬- ‫وﺟﺎﺋﺰ ﰲ ﺣﻘﻪ اﻹﳚﺎد‬ [٤٧]
sowie Qual und Glückseligkeit zu geben.
[48] Wer sagt, daß Gott notwendig immer das [für den ‫ ﻋﲆ اﻹﻟﻪ ﻗﺪ أﺳﺎء اﻷدﺑﺎ‬- ‫وﻣﻦ ﻳﻘﻞ ﻓﻌﻞ اﻟﺼﻼح وﺟﺒﺎ‬ [٤٨]
Menschen] beste bewirken muß, der hat sich ungebührlich
aufgeführt.
[49] Glaube gewiß, oh Bruder, daran, Gott im ewigen Pa- ‫ ﰲ ﺟﻨﺔ اﳋﻠﺪ ﺑﻼ ﺗﻨﺎﻫﻲ‬- ‫واﺟﺰم أﺧﻲ ﺑﺮؤﻳﺔ اﻹﻟﻪ‬ [٤٩]
radies zu sehen, ohne daß dies aufhört.
[50] Denn dies ist vernünftig möglich, und die Offenba- ‫ وﻗﺪ أىت ﻓﻴﻪ دﻟﻴﻞ اﻟﻨﻘﻞ‬- ‫إذ اﻟﻮﻗﻮع ﺟﺎﺋﺰ ﺑﺎﻟﻌﻘﻞ‬ [٥٠]
rung teilt es [uns] mit.
[51] Alle Gesandten sind zuverlässig, wahrhaftig, haben ‫ واﻟﺼﺪق واﻟﺘﺒﻠﻴﻎ واﻟﻔﻄﺎﻧﺔ‬- ‫وﺻﻒ ﲨﻴﻊ اﻟﺮﺳﻞ ﺑﺎﻷﻣﺎﻧﺔ‬ [٥١]
[alles, was sie den Menschen von Gott übermitteln sollten,]
mitgeteilt und sind von großer Verstandeskraft.
[52] Das Gegenteil davon ist im Hinblick auf sie, [d. h. ‫ وﺟﺎﺋﺰ ﻛﺎﻷﻛﻞ ﰲ ﺣﻘﻬﻢ‬- ‫وﻳﺴﺘﺤﻴﻞ ﺿﺪﻫﺎ ﻋﻠﻴﻬﻢ‬ [٥٢]
auf die Gesandten,] unmöglich, [menschliche Eigenschaf-
ten und Tätigkeiten] wie z. B. Essen sind für sie jedoch mög-
lich.
[53] Ihre Sendung ist Gnade und Barmherzigkeit für die ‫ ﻟﻠﻌﺎﳌني ﺟﻞ ﻣﻮﱄ اﻟﻨﻌﻤﺔ‬- ‫إرﺳﺎﳍﻢ ﺗﻔﻀﻞ ورﲪﺔ‬ [٥٣]
Menschen, erhaben ist der Spender der Wohltaten.
al-ḫarīdatu l-bahīyah von ʾAḥmad ad-Dardīr 14

[54] Es ist Pflicht, an die Abrechnung, die Versammlung ‫ واﳊﴩ واﻟﻌﻘﺎب واﻟﺜﻮاب‬- ‫وﻳﻠﺰم اﻹميﺎن ﺑﺎﳊﺴﺎب‬ [٥٤]
[der Menschen am Jüngsten Tag nach der Auferstehung],
die Bestrafung und die Belohnung zu glauben,
[55] sowie an die Auferstehung [der Toten], an die Brücke ‫ واﳊﻮض واﻟﻨﲑان واﳉﻨﺎن‬- ‫واﻟﻨﴩ واﻟﴫاط واﳌﻴﺰان‬ [٥٥]
[über die Hölle, die den Ort, an dem sich die Menschen
nach der Auferstehung versammeln, mit dem Paradies ver-
bindet], die Waage, das Wasserbecken, die Höllenfeuer und
die Paradiesgärten,
[56] die Geister, Engel, Propheten, Paradiesjungfrauen, ‫ واﳊﻮر واﻟﻮﻟﺪان ﺛﻢ اﻷوﻟﻴﺎ‬- ‫واﳉﻦ واﻷﻣﻼك ﺛﻢ اﻷﻧﺒﻴﺎ‬ [٥٦]
jungen Männer im Paradies und die Heiligen
[57] und an all das, was der Freudenbote ohne Zweifel ‫ ﻣﻦ ﻛﻞ ﺣﻜﻢ ﺻﺎر ﻛﺎﻟﴬوري‬- ‫وﻛﻞ ﻣﺎ ﺟﺎء ﻣﻦ اﻟﺒﺸﲑ‬ [٥٧]
verkündet hat.
[58] All das, was an Dogmen erwähnt wurde, ist im Be- ‫ ﻣﺎ ﻗﺪ ﻣﴣ ﻣﻦ ﺳﺎﺋﺮ اﻷﺣﻜﺎم‬- ‫وﻳﻨﻄﻮي ﰲ ﻛﻠﻤﺔ اﻹﺳﻼم‬ [٥٨]
kenntnis zum Islam6 enthalten.
[59] Sprich es, [d. h. das Bekenntnis,] also mit der richti- ‫ ﺗﺮﻗﻰ ﲠﺬا اﻟﺬﻛﺮ أﻋﲆ اﻟﺮﺗﺐ‬- ‫ﻓﺄﻛرثن ﻣﻦ ذﻛﺮﻫﺎ ﺑﺎﻷدب‬ [٥٩]
gen Haltung häufig, dann wirst du durch dieses Eingedenk-
Sein die höchsten Stufen erklimmen.Vers 59b
[60] Laß die Furcht [vor Gott] größer sein als die Hoff- ‫ وﴎ ﳌﻮﻻك ﺑﻼ ﺗﻨﺎء‬- ‫وﻏﻠﺐ اﳋﻮف ﻋﲆ اﻟﺮﺟﺎء‬ [٦٠]
nung [auf seine Vergebung] und eile ohne Umwege zu dei-
nem Herrn!

6
Gemeint ist die šahādah, d. h. die Worte ‫ ﻻ إﻟﻪ إﻻ اﻟﻠﻪ ﳏﻤﺪ رﺳﻮل اﻟﻠﻪ‬. (Vgl. al-Maṭīʿīy, p.179).
."‫ "ﺗﺮق" ﺑﺪﻻ ﻣﻦ "ﺗﺮﻗﻰ‬:‫ ﰲ ﻣنت ﻗﻠﱪدي‬Vers 59b
15 al-ḫarīdatu l-bahīyah von ʾAḥmad ad-Dardīr

[61] Bereue die Ungehorsamkeiten [gegen Gottes Gebote] ‫ ﻻ ﺗﻴﺄﺳﻦ ﻣﻦ رﲪﺔ اﻟﻐﻔﺎر‬- ‫وﺟﺪد اﻟﺘﻮﺑﺔ ﻟﻸوزار‬ [٦١]
immer wieder und verzweifle nicht an der Barmherzigkeit
dessen, der beständig vergibt!
[62] Danke stets für seine Gaben und ertrage seine Versu- ‫ وﻛﻦ ﻋﲆ ﺑﻼﺋﻪ ﺻﺒﻮرا‬- ‫وﻛﻦ ﻋﲆ آﻻﺋﻪ ﺷﻜﻮرا‬ [٦٢]
chungen geduldig!
[63] Alles, was geschieht, ist von Gott bestimmt, ei- ‫ وﻛﻞ ﻣﻘﺪور ﻓﲈ ﻋﻨﻪ ﻣﻔﺮ‬- ‫وﻛﻞ أﻣﺮ ﺑﺎﻟﻘﻀﺎء واﻟﻘﺪر‬ [٦٣]
nem jeglichen, das bestimmt ist, kann man nicht entrin-
nen.Vers 63
[64] Nimm es, [d. h. das von Gott Verfügte und Gebote- ‫ واﺗﺒﻊ ﺳﺒﻴﻞ اﻟﻨﺎﺳﻜني اﻟﻌﻠﲈ‬- ‫وﻛﻦ ﻟﻪ ﻣﺴﻠﲈ يك ﺗﺴﻠﲈ‬ [٦٤]
ne,7 ] an, auf daß du gerettet wirst, und folge dem Weg der
weltentsagenden Gelehrten!
[65] Verbann alles andere [außer Gott] durch Ernst und ‫ ﺑﺎﳉﺪ واﻟﻘﻴﺎم ﰲ اﻷﺳﺤﺎر‬- ‫وﺧﻠﺺ اﻟﻘﻠﺐ ﻣﻦ اﻷﻏﻴﺎر‬ [٦٥]
Beten am frühen Morgen aus dem Herzen,
[66] durch beständiges Gottesgedenken, wobei du alle ‫ ﳎﺘﻨﺒﺎ ﻟﺴﺎﺋﺮ اﻵﺛﺎم‬- ‫واﻟﻔﻜﺮ واﻟﺬﻛﺮ ﻋﲆ اﻟﺪوام‬ [٦٦]
Sünden zu meiden suchst
[67] und Gott in allen Augenblicken [so, wie es dem je- ‫ ﻟﱰﺗﻘﻲ ﻣﻌﺎمل اﻟﻜﲈل‬- ‫ﻣﺮاﻗﺒﺎ ﻟﻠﻪ ﰲ اﻷﺣﻮال‬ [٦٧]
weiligen Augenblick angemessen ist,] im Sinn hast, auf daß
du die Stufen der Vollkommenheit erreichst.

7
ad-Dardīr kommentiert diesen Halbvers wie folgt (al-Maṭīʿīy, p.193):
."‫")ﻓﻜﻦ( أﳞﺎ اﻟﻄﺎﻟﺐ ﻟﺮﺿﺎ ﻣﻮﻻه )ﻟﻪ( ﺗﻌﺎﱃ )ﻣﺴﻠﲈ( ﰲ ﻛﻞ ﻣﺎ ﻗﺪره وﻗﻀﺎه أو أﻣﺮ ﺑﻪ ﻣﻦ أﺣﻜﺎم اﻟﺪﻳﻦ أو ﳖﻰ ﻋﻨﻪ ﺑﺄن ﺗﺮﴇ ﺑﺬﻟﻚ ﻣﻦ ﻏﲑ إﻋﺮاض وﻻ اﻋﱰاض‬

."‫ "ﻓﲈ ﻣﻨﻪ ﻣﻔﺮ‬:‫ ﰲ ﻣنت اﻷﺳﻴﻮﻃﻲ‬."‫ "ﻓﻜﻞ أﻣﺮ‬:‫ ﰲ ﻣنت اﳌﻄﻴﻌﻲ‬Vers 63
al-ḫarīdatu l-bahīyah von ʾAḥmad ad-Dardīr 16

[68] Und sprich ergeben: „Herr schneide mich nicht von ‫ ﻋﻨﻚ ﺑﻘﺎﻃﻊ وﻻ ﲢﺮﻣﲏ‬- ‫وﻗﻞ ﺑﺬل رب ﻻ ﺗﻘﻄﻌﲏ‬ [٦٨]
dir ab und versage mir nicht
[69] dein strahlendes Geheimnis, das die Blindheit hin- ‫ واﺧﺘﻢ ﺑﺨﲑ ﻳﺎ رﺣﻴﻢ اﻟﺮﲪﺎ‬- ‫ﻣﻦ ﴎك اﻷﲠﻰ اﳌﺰﻳﻞ ﻟﻠﻌﻤﻰ‬ [٦٩]
fortnimmt und beende mein Leben im Guten, du bist der
Barmherzigste der Barmherzigen!“
[70] Preis sei Gott für die Fertigstellung [dieses Lehrge- ‫ وأﻓﻀﻞ اﻟﺼﻼة واﻟﺴﻼم‬- ‫واﳊﻤﺪ ﻟﻠﻪ ﻋﲆ اﻹمتﺎم‬ [٧٠]
dichts] und bester Segen und HeilVers 70a
[71] auf dem Haschimitischen Propheten, dem letzten, ‫ وآﻟﻪ وﺻﺤﺒﻪ اﻷﻛﺎرم‬- ‫ﻋﲆ اﻟﻨﺒﻲ اﳍﺎﺷﻤﻲ اﳋﺎﺗﻢ‬ [٧١]
und seiner Familie sowie seinen Gefährten, den edlen.

."‫ "اﻟﺘﲈم‬:‫ ﰲ ﻣنت اﻷﺳﻴﻮﻃﻲ‬Vers 70a


‫‪17‬‬ ‫‪al-ḫarīdatu l-bahīyah von ʾAḥmad ad-Dardīr‬‬

‫‪4‬‬ ‫“‪Vokalisierter Text von „al-ḫarīdatu l-bahīyah‬‬

‫ﺑﺎﻟـﺪ ْر ِد ْﻳ ِ‬ ‫ــﺔ اﻟ َﻘ ِ‬‫راﺟــﻲ رﺣــﻤ ِ‬ ‫ِ‬


‫ــﺮ‬ ‫َّ‬ ‫ــﻬ ْـﻮ ُر‬
‫ـﺸ ُ‬ ‫ـــﺪ اﳌَ ْ‬ ‫ـﻤ ُ‬ ‫أَ ْي أَ ْﺣ َ‬ ‫ﻳــﺮ‬ ‫ـﺪ ِ‬ ‫َ ْ َ‬ ‫ــﻮ ُل‬‫َﻳـ ُﻘ ْ‬ ‫]‪[١‬‬
‫ــﺪ‬ ‫اﳌـﺎﺟ ِ‬ ‫ِ‬ ‫ــﻲ‬ ‫ــﻢ اﻟـ َﻔــﺮ ِد اﻟ َﻐ ِ‬
‫ـﻨ‬ ‫ا ِ‬
‫َﻟﻌـﺎﻟ ِ‬ ‫ــﺪ‬ ‫اﻟﻮاﺣ ِ‬ ‫ِ‬ ‫ـﻲ‬ ‫ّٰــﻪ اﻟ َﻌ ِ‬
‫ـﻠ‬ ‫ــﺪ ﻟﻠ ِ‬ ‫ـﻤ ُ‬
‫ِّ‬ ‫ْ‬ ‫ِّ‬ ‫اﳊَ ْ‬ ‫]‪[٢‬‬
‫ﻳــﻢ‬ ‫ـﺼـﻄَــﻔــﻰ اﻟ َﻜ ِﺮ ِ‬ ‫ِ‬ ‫ــﻠـْ ِ‬ ‫ــﻼة واﻟ َّﺘـﺴ ِ‬ ‫ــﻞ اﻟﺼ ِ‬ ‫وأَﻓْ َ‬
‫ٰ‬ ‫اﻟـﻤ ْ‬ ‫ُ‬ ‫ـــﻲ‬
‫ﻋـﻠــﻰ اﻟـ َّﻨــﺒ ِّ‬ ‫ﻴــﻢ‬ ‫ْ‬ ‫َّ‬ ‫ـﻀ ُ‬ ‫]‪[٣‬‬
‫ِ‬
‫اﻟـﻐـــﺎر‬ ‫ــــﻪ ﰲ‬ ‫ــﻘ ِ‬ ‫ﻻ ِﺳـــﻴــﻤـﺎ ر ِﻓــﻴ ِ‬ ‫ِ‬
‫ْـﻬـــﺎر‬ ‫ـــﻪ اﻷَ ﻃ‬ ‫ـــﻪ وﺻـﺤــ ِﺒ ِ‬ ‫وآﻟ ِ‬ ‫ِ‬ ‫]‪[٤‬‬
‫َ ْ‬ ‫َّ‬ ‫َ ْ‬
‫ـــﻴــ ْﻪ‬ ‫اﻟـﺒ ِ‬ ‫ــﻴــــ ُﺘــﻬــﺎ اﻟـ َﺨ ِ‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬
‫ــﻬ َّ‬ ‫َ‬ ‫ــﺮ ْﻳــﺪ َة‬ ‫ــﻤ ْ‬
‫َﺳ َّ‬ ‫ــــﻴــ ْﻪ‬‫َﺳـﻨ َّ‬ ‫ـــﻴــﺪ ٌة‬
‫َﻋـﻘ ْ‬ ‫وﻫـﺬه‬ ‫]‪[٥‬‬
‫ِ‬ ‫ِ‬ ‫ــﻴـﻔـ ٌﺔ َﺻ ِـﻐ ْ‬ ‫ِ‬
‫اﻟﻌـــﻠ ِْـﻢ‬ ‫ﰲ‬ ‫َﻛـ ِﺒ ْ‬
‫ـــﻴــﺮ ٌة‬ ‫ﻟﻜـ َّﻨـــﻬﺎ‬ ‫ـــﻢ‬ ‫ـﺠ ِ‬ ‫ـــﲑ ٌة ﰲ اﳊَ ْ‬ ‫ﻟَﻄ ْ‬ ‫]‪[٦‬‬
‫َﺗ ِـﻔـــﻲ‬ ‫ـــﻦ‬
‫اﻟـ َﻔ ِّ‬ ‫ــﺪ ِة‬‫ﺑِ ُﺰ ْﺑ َ‬ ‫ِﻷَ َّﻧــﻬﺎ‬ ‫ْـﻤﺎ ِإ ْن ُﺗ ِـﺮ ْد أَ ْن َﺗ ْﻜـ َﺘ ِـﻔـﻲ‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬
‫َﺗ ْﻜﻔ ْـﻴ َـﻚ ﻋﻠ ً‬ ‫]‪[٧‬‬
‫ِ‬
‫اﻟـﺰﻟ ِ‬
‫َــﻞ‬ ‫َّ‬ ‫ــﺮ‬
‫ــﻢ َﻏـ ْﻔ َ‬ ‫واﻟـ َّﻨـ ْﻔـــ َﻊ ﻣـ ْﻨــﻬﺎ ُﺛ َّ‬ ‫ـﻞ‬‫ـﻤ ِ‬ ‫ـــﻮ ِل اﻟـ َﻌ َ‬ ‫واﻟﻠّٰ َﻪ أَ ْر ُﺟــﻮ ِ ْﰲ ﻗَ ُـﺒ ْ‬ ‫]‪[٨‬‬
‫ِاﻻ ْﺳ ِـﺘــﺤــﺎﻟَــــ ْﻪ‬ ‫ـــﻢ‬
‫ـــﻮ ُب ُﺛ َّ‬ ‫اﻟـﻮ ُﺟ ْ‬ ‫ُ‬ ‫ِﻫ َﻲ‬ ‫ــﻞ ﻻ َﳏـﺎﻟَـــ ْﻪ‬ ‫ــﺴـــﺎم ُﺣـ ْﻜ ِ‬
‫ــﻢ اﻟـ َﻌـ ْﻘ ِ‬ ‫ُ‬ ‫]‪ [٩‬أَﻗْ‬
‫ــﻬــﺎم‬‫ِ‬ ‫َــﺬة اﻷَﻓْ‬ ‫ــﺖ ﻟ َّ‬ ‫ــﺤ َ‬ ‫ــﻬـــﻢ ﻣ ِ‬ ‫ِ‬ ‫ــﺚ اﻷَ ﻗْ‬ ‫ِ‬
‫ــﻨ ْ‬ ‫ﻓَـﺎﻓْ َ ْ ُ‬ ‫ــﺴـــﺎم‬ ‫ﺛـﺎﻟ ُ‬ ‫اﻟـﺠــﻮا ُز‬
‫َ‬ ‫ــﻢ‬
‫]‪ُ [١٠‬ﺛ َّ‬
‫ـــﺮ ِف‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬ ‫وواﺟـﺐ َﺷـﺮ ًﻋﺎ ﻋﻠـﻰ اﳌُ ـ َﻜـﻠ ِ‬
‫ــﻲ ﻓـﺎ ْﻋ ِ‬ ‫ــﺮ ﻓَــ ُﺔ اﻟﻠّٰﻪ اﻟـ َﻌــﻠ ِّ‬ ‫َﻣـ ْﻌ ِ‬ ‫َّـﻒ‬ ‫ْ‬ ‫ِ ٌ‬ ‫]‪[١١‬‬
‫‪al-ḫarīdatu l-bahīyah von ʾAḥmad ad-Dardīr‬‬ ‫‪18‬‬

‫ـﻌــﺎﻟـــﻰ‬ ‫ﺗَ‬ ‫ﺣــ ِّﻘ ِ‬


‫ـــﻪ‬ ‫ــﺰ ِ ْﰲ‬ ‫ِ‬
‫ﺟــﺎﺋ ٍ‬ ‫َﻣــ ْﻊ‬ ‫واﻟـﻤـــﺤـــﺎﻻ‬ ‫ـــﺐ‬ ‫ِ‬ ‫أَ ْي َﻳ ِ‬
‫ٰ‬ ‫َ‬ ‫ُ‬ ‫اﻟـﻮاﺟ َ‬ ‫ـﻌــﺮ ُف‬ ‫]‪[١٢‬‬
‫اﻹﻟ ِ‬
‫ٰـــﻪ‬ ‫ِ‬ ‫ـــﻴـــــ ُﺔ‬ ‫ِ‬ ‫َــﻴ ِ‬ ‫ـﻞ اﻟﻠ ِّٰﻪ‬ ‫ــﻖ ُر ْﺳ ِ‬ ‫ِ‬
‫ﺗَـﺤ ّ‬ ‫ــﻢ‬
‫ــﻬ ُ‬ ‫َﻋـﻠ ْ‬ ‫وﻣـ ْﺜ َـﻞ ذا ﰲ َﺣ ِّ‬ ‫]‪[١٣‬‬
‫ــﻬ ِ‬
‫ــــﻞ‬ ‫ﻓـﺎﺑــ َﺘ ِ‬ ‫ذاﺗ ِ‬
‫ـــﻪ‬ ‫ِ‬ ‫ــﺘـــﻔــــﺎ ِ ْﰲ‬ ‫ا َِﻻ ﻧْ ِ‬ ‫ـﻞ‬‫ــﻲ ﻣـﺎ ﻟ َْﻢ َﻳـ ْﻘ َـﺒ ِ‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬
‫ْ‬ ‫ــﺐ اﻟـ َﻌـ ْﻘـﻠ ُّ‬ ‫ﻓـﺎﻟـﻮاﺟ ُ‬ ‫]‪[١٤‬‬
‫اﻷَ ّو ِل‬ ‫ﺿ َِّـﺪ‬ ‫ــﻮ َت‬
‫اﻟ ُّﺜ ُـﺒ ْ‬ ‫ذاﺗ ِـﻪ‬‫ِ‬ ‫ﰲ‬ ‫ـﺤ ْـﻴ ُـﻞ ُﻛ ُّـﻞ ﻣـﺎ مل َﻳ ْﻘ َﺒ ِﻞ‬ ‫واﳌُ ـﺴـ َﺘ ِ‬
‫ْ‬ ‫]‪[١٥‬‬
‫َﺧـﻔــﺎ‬ ‫ﺑِــﻼ‬ ‫ﺟﺎﺋ ٌـﺰ‬ ‫ِ‬ ‫ِوﻟـﻠـ ُّﺜ ُـﺒ ْـﻮ ِت‬ ‫ِﻟ ِـﻼ ْﻧ ِـﺘـﻔـﺎ‬ ‫ﻗﺎﺑِ ٍ‬
‫ـﻞ‬ ‫أَ ْﻣ ٍـﺮ‬ ‫و ُﻛ ُّـﻞ‬ ‫]‪[١٦‬‬
‫ِ‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬ ‫ـﻦ ﺑِــﺄَ َّن ﻫــﺬا اﻟـﻌـﺎﻟَـﻤـﺎ‬
‫اﻟـﻌــﺎﻟــﻤـﺎ‬ ‫ـــﻲ‬
‫ــﻮى اﻟﻠّٰﻪ اﻟـ َﻌــﻠ ِّ‬ ‫أَ ْي ﻣــﺎ ﺳ َ‬ ‫َـﻤ ْ‬‫ُﺛ َّﻢ ا ْﻋﻠ َ‬ ‫]‪[١٧‬‬
‫ــﺮ‬ ‫ﺑِ ِ‬ ‫ِﻷَ َّﻧـــ ُﻪ‬ ‫ﺣـﺎد ٌث ُﻣـ ْﻔـ َﺘ ِـﻘ ُـﺮ‬
‫ِ‬ ‫ـﻦ َﻏ ْـﻴ ِـﺮ َﺷ ٍّـﻚ‬ ‫ِ‬
‫ــﻴ ُ‬‫اﻟـ َّﺘــ َﻐ ُّ‬ ‫ــﻪ‬ ‫ﻗــﺎم‬
‫َ‬ ‫ﻣ ْ‬ ‫]‪[١٨‬‬
‫ِ‬
‫ﺑﺎﻟﻘ َـﺪ ْم‬ ‫ــﻤـﻰ‬ ‫ـﺴ َّ‬ ‫اﳌُ َ‬ ‫ﻫـﻮ‬ ‫ِــﺪ ُه‬
‫وﺿ ُّ‬ ‫ــﻮ ُد ُه َﺑ ْﻌ َـﺪ اﻟ َﻌ َـﺪ ْم‬ ‫وﺟ ْ‬ ‫ُ‬ ‫ُﺣ ُـﺪ ْو ُﺛــ ُﻪ‬ ‫]‪[١٩‬‬
‫ــﺒ ْـﻮ ِد‬ ‫ِ ِ‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬ ‫ــﻮ ِد‬ ‫َـﻢ ﺑـﺄَ َّن‬
‫واﺟـﺒــﺎت اﻟﻮاﺣــﺪ اﳌَ ـ ْﻌ ُ‬ ‫ـﻦ‬‫ﻣ ْ‬ ‫ﺑﺎﻟﻮ ُﺟ ْ‬ ‫ُ‬ ‫ــﻒ‬
‫اﻟﻮ ْﺻ َ‬ ‫َ‬ ‫ﻓﺎ ْﻋـﻠ ْ‬ ‫]‪[٢٠‬‬
‫ــﺮ‬‫ــﺮ ﻓـﺎ ْﻋــ َﺘــ ِﺒ ِ‬ ‫ُﻣ َـﺆ ِّﺛ ٍ‬ ‫ِإﻟَــﻰ‬ ‫ــﺪي‬ ‫ـﻬ ِ‬ ‫ــﻞ أَ َﺛ ِ‬ ‫ﻇـﺎﻫ ٌـﺮ ﺑـﺄَ َّن‬ ‫ِ‬ ‫ِإ ْذ‬
‫َﻳ ْ‬ ‫ــﺮ‬ ‫ُﻛ َّ‬ ‫]‪[٢١‬‬
‫ِ‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬
‫َﺳـﻠْــ ِﺒ َّ‬
‫ــﻴــ ْﻪ‬ ‫ــﺴــ ٌﺔ‬ ‫ـﻤ َ‬ ‫َﺧ ْ‬ ‫ــﻴـﻬﺎ‬
‫َﺗـﻠ ْ‬ ‫ــﻢ‬
‫ُﺛ َّ‬ ‫ــﻴـ ْﻪ‬
‫ـﻤــﻰ ﺻـ َﻔــ ًﺔ َﻧـ ْﻔـﺴ َّ‬ ‫ـﺴ َّ‬ ‫وذي ُﺗ َ‬ ‫]‪[٢٢‬‬
‫ْــﺖ اﻟـ ُّﺘـ َﻘــﻰ‬ ‫ِﻧـﻠ َ‬ ‫ــﺴ ِـﻪ‬ ‫ِﻗـﻴـﺎﻣــ ُﻪ ﺑِـ َﻨـ ْﻔ ِ‬
‫ُ‬ ‫واﻟﺒـﻘـﺎ‬ ‫َـﻢ َ‬
‫ّ ِ‬
‫ﺑـﺎﻟـﺬات ﻓَﺎ ْﻋـﻠ ْ‬
‫و ْﻫـﻲ ِ‬
‫اﻟﻘ َـﺪ ْم‬ ‫َ َ‬ ‫]‪[٢٣‬‬
‫‪19‬‬ ‫‪al-ḫarīdatu l-bahīyah von ʾAḥmad ad-Dardīr‬‬

‫ِ‬ ‫ِ ِ ِ‬ ‫ّ ِ‬ ‫ــﺮ وﺣ ِ‬ ‫ِ‬ ‫ﻣ ِ‬


‫ــﻴــ ْﻪ‬
‫اﻟـﺬات أو ﺻــﻔﺎﺗــﻪ اﻟ َﻌـﻠ َّ‬ ‫ﰲ‬ ‫ــﺪاﻧ َّـﻴــ ْﻪ‬ ‫ــﻴ ِ َ ْ‬ ‫ــﻒ ﻟـﻠْـ َﻐ ْ‬ ‫ـﺨـﺎﻟ ٌ‬ ‫ُ‬ ‫]‪[٢٤‬‬
‫ــﻬ ِ‬ ‫ْـﻮاﺣ ِ‬ ‫ِﻟـﻠ ِ‬ ‫ــﺲ ِإ ّﻻ‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬
‫ــــﻞ و َﻋــــﻼ‬ ‫ـــﺎر َﺟ َّ‬ ‫ــــﺪ اﻟـ َﻘ َّ‬ ‫َــﻴ َ‬
‫ـــﺮ ﻟ ْ‬ ‫ـــﻴ ُ‬ ‫واﻟﻔـ ْﻌ ُـﻞ ﻓَـﺎﻟــ َّﺘــﺄْﺛ ْ‬ ‫]‪[٢٥‬‬
‫ِاﳌـﻠَّــ ْﻪ‬ ‫ــﺪ أَ ْﻫ ِ‬
‫ــﻞ‬ ‫ِﻋـ ْﻨ َ‬ ‫ــﺮ‬
‫ُﻛـ ْﻔ ٌ‬ ‫ﻓَـﺬاك‬ ‫ﺑﺎﻟﻌــﻠَّـ ْﻪ‬ ‫ِ‬ ‫ــﻦ َﻳـ ُﻘ ْـﻞ ﺑﺎﻟﻄ َّْـﺒـ ِﻊ أَ ْو‬ ‫وﻣ ْ‬ ‫َ‬ ‫]‪[٢٦‬‬
‫ــﺖ‬ ‫ــﻔ ِ‬ ‫ــﺬاك ﺑِ ْـﺪ ِﻋـــﻲ ﻓَــﻼ ﺗَـﻠْــ َﺘ ِ‬ ‫ﻓَ َ‬ ‫ــﻞ ﺑِﺎﻟْـ ُﻘــﻮ ِة اﻟْﻤــﻮ َد َﻋ ِ‬
‫ــﺔ‬ ‫ـﻦ َﻳـ ُﻘ ْ‬
‫ٌّ‬ ‫ُ ْ‬ ‫َّ‬ ‫وﻣ ْ‬ ‫َ‬ ‫]‪[٢٧‬‬
‫ــﻢ‬ ‫ِ‬ ‫ـﺼــﻔـﺎ ﺑِـﻬـﺎ ﻟ َِـﺰ ْم‬ ‫ﻟَـﻮ ﻟَﻢ ﻳـ ُﻜــﻦ ﻣـ َّﺘ ِ‬
‫ﺎﺳــ َﺘـﻘ ْ‬ ‫ــﺎل ﻓَ ْ‬ ‫ـﺤ ٌ‬ ‫ُﻣ َ‬ ‫ــﻮ‬
‫َو ْﻫ َ‬ ‫ُﺣ ُـﺪ ْو ُﺛــ ُﻪ‬ ‫ْ ُ‬ ‫ْ ْ َ‬ ‫]‪[٢٨‬‬
‫ـﺠ ِـﻠـﻲ‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬
‫ــﻞ اﳌُ ـ ْﻨ َ‬ ‫ــﻴ ُ‬ ‫ـﺴــ َﺘــﺤ ْ‬ ‫واﻟﺪ ْو ِر َو ْﻫ َـﻮ اﳌُ ْ‬ ‫َّ‬ ‫ـﻞ‬ ‫ْـﺴ ِ‬ ‫ـﺴـﻠ ُ‬ ‫ﻷَ ﻧَّــ ُﻪ ُﻳـ ْﻔـﻀــﻲ ِإﻟَـﻰ اﻟ َّﺘ َ‬ ‫]‪[٢٩‬‬
‫ــﻲ‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬ ‫ـﻬـﻮ اﳉ ِـﻠـﻴ ُـﻞ واﳉ ِ‬
‫واﻟــﺮ ُّب اﻟـ َﻌــﻠ ّ‬ ‫َّ‬ ‫ــﺪ ْو ُس‬ ‫ــﺮ اﻟ ُﻘ ُّ‬ ‫واﻟﻈَّـﺎﻫ ُ‬ ‫ــﻲ‬ ‫واﻟﻮ ﻟ ّ‬ ‫َ‬ ‫ـﻤ ْـﻴ ُـﻞ‬ ‫َ‬ ‫َ ْ‬ ‫ﻓَ ْ َ‬ ‫]‪[٣٠‬‬
‫واﻟﺴـــ َﻔــــ ْﻪ‬ ‫َّ‬ ‫ِ‬
‫ــﺼــﺎل‬ ‫ِاﻻﻧْ ِـﻔ‬ ‫ِ‬
‫ــﺼــﺎل‬ ‫واﻻﺗِّ‬‫ِ‬ ‫ـﻬـــ ْﻪ‬ ‫ُــﻮ ِل واﳉِ َ‬ ‫ــﻦ اﳊُـﻠ ْ‬ ‫ُﻣـ َﻨ َّـﺰ ٌه َﻋ ِ‬ ‫]‪[٣١‬‬
‫ــﺤــﻴــﻂُ ﺑِﺎﻷَ ﺷــﻴــﺎءِ‬ ‫أَي ِﻋـﻠْـﻤــ ُﻪ اﻟـﻤ ِ‬ ‫ﻟﻠـﺮ ِاﺋــﻲ‬ ‫ـﻌـﺎﻧــﻲ َﺳ ْـﺒـ َﻌـ ٌﺔ‬ ‫ُﺛـﻢ اﻟـﻤ ِ‬ ‫]‪[٣٢‬‬
‫ْ‬ ‫ْ‬ ‫ُ‬ ‫ُ‬ ‫ْ‬ ‫ّ‬ ‫َ‬ ‫َّ‬
‫أَ را َد ْه‬ ‫ـــﻦ‬ ‫ِ‬ ‫ﺷـــﻲءٍ‬ ‫ِإ را َد ْه‬
‫َﻛـــﺎﺋ ٌ‬ ‫َ ْ‬ ‫ـــﻞ‬
‫َو ُﻛ ُّ‬ ‫ــﺪ َر ٌة‬ ‫َوﻗُ ْ‬ ‫َﺣــﻴـــﺎ ُﺗـــ ُﻪ‬ ‫]‪[٣٣‬‬
‫اﻟـﻤـــﺮا‬ ‫ــﺮ ﻓﺎﻃْــﺮ ِح ِ‬
‫َ‬ ‫ــﺪ َﻏ ْـﻴ ُـﺮ اﻷَ ْﻣ ِ‬ ‫ــﺼ ُ‬ ‫ﻓَﺎﻟـ َﻘ ْ‬ ‫ــﺪ أَ َﻣــﺮا‬ ‫ــﺪ ِه ﻗَ ْ‬ ‫ـﻀ ِّ‬ ‫و ِإ ْن ﻳــ ُﻜــﻦ ﺑِ ِ‬
‫ْ‬ ‫َ‬ ‫َ‬ ‫]‪[٣٤‬‬
‫ﺎﺣــ َﻔ ِ‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬
‫ــﻆ اﳌَ ــﻘــﺎﻣــﺎ‬ ‫ـــﻨـــﺎت ﻓَ ْ‬ ‫اﻟﻜـﺎﺋ‬ ‫ِﰲ‬ ‫ـﺖ أَ ْر َﺑـ ًﻌـﺎ أَ ﻗْ ً‬
‫ـﺴـﺎﻣـﺎ‬ ‫ـﻤ َ‬ ‫ﻓَـ َﻘ ْـﺪ َﻋـﻠ ْ‬ ‫]‪[٣٥‬‬
‫‪al-ḫarīdatu l-bahīyah von ʾAḥmad ad-Dardīr‬‬ ‫‪20‬‬

‫ــﺘــﺎر‬ ‫اﻟـﻤــ ْﺨ‬ ‫ــﻞ‬ ‫ِ‬


‫اﻟﻔــﺎﻋ ُ‬ ‫ِ‬
‫اﻹﻟٰــ ُﻪ‬ ‫ــﻮ‬ ‫اﻟﺴــﻤــ ُﻊ و ِ‬
‫ُ‬ ‫ُ‬ ‫ــﻬ َ‬‫ﻓَ ْ‬ ‫ــﺼــﺎر‬
‫ُ‬ ‫اﻹ ْﺑ‬ ‫َ‬ ‫َو َّ ْ‬ ‫ـﻼﻣــ ُﻪ‬ ‫َﻛ ُ‬ ‫]‪[٣٦‬‬
‫ِ‬
‫ــﻴــﺎة‬ ‫اﻟـﺤ‬ ‫واﻣـﺎ ﻣــﺎ َﻋــﺪا‬ ‫ِ‬ ‫ــﻖ ِذي‬ ‫ِ‬ ‫َو ِ‬
‫َ‬ ‫ــﻤــﺎ َد ً‬ ‫َﺣــ ْﺘ ً‬ ‫ــﻔــﺎت‬ ‫اﻟـﺼ‬
‫ِّ‬ ‫ــﻴ ُ‬
‫َﺗـ ْﻌـﻠ ْ‬ ‫ــﺐ‬
‫واﺟ ٌ‬ ‫]‪[٣٧‬‬
‫ِ‬
‫ــﺴـــﺎم‬ ‫اﻷَ ﻗْ‬ ‫ِ‬
‫ـﺴــﺎﺋ ِ‬
‫ـــﺮ‬ ‫ﺑِ‬ ‫َﺗـ َﻌــﻠَّــﻘــﺎ‬ ‫اﻟﺴــﺎﻣ ِــﻲ‬ ‫ِ‬
‫ــﻼم ّ‬ ‫َﺟ ْـﺰ ًﻣـﺎ َواﻟـ َﻜ ُ‬ ‫ْـﻢ‬
‫ﻓَـﺎﻟـﻌـﻠ ُ‬ ‫]‪[٣٨‬‬
‫ــﻘــﻰ‬ ‫ــﻨــﺎت ُﻛــﻠِّــﻬــﺎ أﺧــﺎ اﻟـ ُّﺘ‬ ‫ِ‬ ‫ﺑِـﺎﻟـﻤــﻤ ِ‬
‫ــﻜ‬ ‫ﺗَـــ َﻌـــﻠَّـــ َﻘـــﺎ‬ ‫ِإ را َد ٌة‬ ‫ــﺪ َر ٌة‬‫َوﻗُ ْ‬ ‫]‪[٣٩‬‬
‫ٰ‬ ‫ُ ْ‬
‫ـــﺮى‬ ‫ٰ‬ ‫ـــﻮ ٍد ُﻳ‬ ‫ـــﻞ َﻣ ْـﻮ ُﺟ ْ‬ ‫ﺗَـ َﻌــﻠَّــﻘــﺎ ﺑِـ ُﻜ ِّ‬ ‫ـﺼـﺮا‬
‫اﻟـﺒ َ‬
‫ـﻤـ َﻌــ ُﻪ َو َ‬ ‫ــﺰ م ﺑِـﺄَ َّن َﺳ ْ‬ ‫اﺟ ِ‬ ‫َو ْ‬ ‫]‪[٤٠‬‬
‫اﻟـﺬ ِ‬ ‫ِ‬ ‫ـﺎﻟـﺬ ِ‬ ‫ِ‬
‫ات‬ ‫ّ‬ ‫ــﻴ ِ‬
‫ــﺮ‬ ‫ـــﺖ ﺑِـ َﻐ ْ‬ ‫ــﺴ ْ‬ ‫ﻷَ ﻧَّـــﻬــﺎ ﻟ َْـﻴ َ‬ ‫ات‬ ‫ﺑِ ّ‬ ‫ــﻤــ ٌﺔ‬
‫ﻗَـﺪ ْﻳ َ‬ ‫َو ُﻛــﻠُّــﻬــﺎ‬ ‫]‪[٤١‬‬
‫ُــﻮ ِف‬ ‫ِ‬ ‫ـﺎﻟـﺤــﺮ ِ‬
‫ـﺎﻟـﻤــﺄْﻟ ْ‬ ‫َﻛ َ‬ ‫ــﻴ ِ‬
‫ــﺐ‬ ‫ــﺲ ﺑِـﺎﻟـ َّﺘــﺮﺗ ْ‬ ‫َوﻟ َْـﻴ َ‬ ‫وف‬ ‫ــﺲ ﺑِ ُ ُ‬ ‫ــﻼم ﻟ َْـﻴ َ‬ ‫ــﻢ اﻟ َﻜ ُ‬ ‫ُﺛ َّ‬ ‫]‪[٤٢‬‬
‫ــﺨــﺎت ﻓَﺎ ْﻋــﻠَــﻤــﺎ‬ ‫ِ‬ ‫اﻟـﺸ ِ‬
‫ــﺎﻣ‬ ‫ــﻔــﺎت ّ‬ ‫ِ‬ ‫اﻟـﺼ‬ ‫ـﻦ‬ ‫ِ‬ ‫وﻳـﺴـ َﺘ ِ‬
‫ِّ‬ ‫ﻣ َ‬ ‫ِــﺪ ﻣــﺎ َﺗـ َﻘ َّـﺪ ﻣــﺎ‬ ‫ـﺤ ْـﻴ ُـﻞ ﺿ ُّ‬ ‫ََ ْ‬ ‫]‪[٤٣‬‬
‫ِ‬
‫ــﺮ ْوﻓــﺎ‬ ‫ـــﻮى َﻣـ ْﻌ ُ‬ ‫ـﺎﻟﺴ ٰ‬ ‫ﺑِــﻬــﺎ ﻟَـﻜــﺎ َن ﺑِ ِّ‬ ‫ــﻮﻓــﺎ‬‫ــﻦ َﻣ ْـﻮ ُﺻ ْ‬
‫َـﻢ َﻳـ ُﻜ ْ‬ ‫ﻷَ َّﻧــ ُﻪ ﻟ َْـﻮ ﻟ ْ‬ ‫]‪[٤٤‬‬
‫ــﻨــﺎﻫــﻰ‬
‫ٰ‬ ‫ــﺪ َﺗ‬ ‫ـــﺮ ﻗَ ْ‬ ‫ّـﺬي ِﰲ اﻟـ َﻔــ ْﻘ ِ‬ ‫ـﻬـﻮ اﻟ ِ‬
‫ﻓَ ْ َ‬ ‫ــﻪ ِﺳــﻮاﻫــﺎ‬ ‫ــﻞ ﻣــﻦ ﻗــﺎم ﺑِ ِ‬
‫َ‬ ‫َو ُﻛ ُّ َ ْ‬ ‫]‪[٤٥‬‬
‫ــﺪ ُر‬ ‫ــﻨـﻲ اﻟـﻤــ ْﻘــ َﺘ ِ‬
‫ُ‬
‫ِ‬
‫ـــﻞ اﻟـ َﻐ ْ‬ ‫ـــﺮ ِه َﺟ َّ‬ ‫ـــﻴ ِ‬ ‫ﻟـ َﻐ ْ‬
‫ِ‬ ‫ــﺮ‬ ‫ِ‬
‫ــﻮ ُد ﻻ َﻳـ ْﻔــ َﺘــﻘ ُ‬
‫ــﺒ ْ‬ ‫اﻟـﻤـ ْﻌ ُ‬
‫ــﺪ َ‬
‫ِ‬
‫اﻟـﻮاﺣ ُ‬ ‫َو‬ ‫]‪[٤٦‬‬
‫اﻹ ْﺳــﻌـــﺎ ُد‬ ‫و ِ‬ ‫ـــﻘـــﺎء‬ ‫اﻹ ْﺷ‬‫و ِ‬ ‫ـــﺮ ُك‬ ‫ِ‬ ‫ﺟــﺎﺋــﺰ ِ ْﰲ ﺣــ ِّﻘ ِ‬ ‫و ِ‬
‫َ‬ ‫ُ‬ ‫َ‬ ‫َواﻟـ َّﺘ ْ‬ ‫اﻹ ْﻳــﺠــﺎ ُد‬ ‫ـــﻪ‬ ‫َ‬ ‫ٌ‬ ‫َ‬ ‫]‪[٤٧‬‬
‫‪21‬‬ ‫‪al-ḫarīdatu l-bahīyah von ʾAḥmad ad-Dardīr‬‬

‫ﺳـــﺎء اﻷَ َدﺑـــﺎ‬ ‫ــﺪ أَ‬ ‫ٰــﻪ ﻗَ ْ‬ ‫اﻹ ﻟ ِ‬ ‫ِ‬ ‫ـﻠــﻰ‬ ‫اﻟـﺼــﻼ ِح َو َﺟــﺒـﺎ‬ ‫ــﻞ ِﻓــ ْﻌ ُ‬
‫َ‬ ‫َﻋ ٰ‬ ‫ــﻞ ّ‬ ‫ــﻦ َﻳـ ُﻘ ْ‬ ‫َو َﻣ ْ‬ ‫]‪[٤٨‬‬
‫ِ‬ ‫ِ ِ‬ ‫اﻹﻟ ِ‬ ‫ِ‬ ‫ــﺰ م أَ ِﺧــﻲ ﺑِـﺮ ْؤﻳ ِ‬
‫ــﻲ‬ ‫ِ ْﰲ َﺟــ َّﻨـــﺔ اﳋُــﻠْــﺪ ﺑـﻼ ﺗَــﻨــﺎﻫ ْ‬ ‫ٰــﻪ‬ ‫ــﺔ‬ ‫ُ َ‬ ‫ْ‬ ‫اﺟ ِ ْ‬ ‫َو ْ‬ ‫]‪[٤٩‬‬
‫ِ ِ‬ ‫ِ‬ ‫ـــﺰ ﺑِـﺎﻟـ َﻌــ ْﻘ ِ‬ ‫ِ‬ ‫ِإ ِذ‬
‫ــﻞ‬ ‫ــﻞ اﻟـ َّﻨــ ْﻘ ِ‬ ‫ــﻴ ُ‬ ‫ــﻴـــﻪ َدﻟ ْ‬ ‫ﺗـــﻰ ﻓ ْ‬ ‫ـــﺪ أَ ٰ‬ ‫َوﻗَ ْ‬ ‫ــﻞ‬ ‫ـــﻮ ُع ﺟــﺎﺋ ٌ‬ ‫اﻟـﻮﻗُ ْ‬ ‫ُ‬ ‫]‪[٥٠‬‬
‫ــﻴــ ِﻎ َواﻟ َﻔــﻄــﺎﻧَــ ْﻪ‬ ‫ـــﺪق واﻟـ َّﺘ ِ‬
‫ــﺒــﻠ ْ‬ ‫ْ‬ ‫َ‬ ‫ِ‬ ‫اﻟـﺼ‬
‫َو ِّ‬ ‫اﻟـﺮ ْﺳــﻞ ﺑِـﺎﻷَﻣــﺎﻧــ ْﻪ‬ ‫ــﻴــ َﻊ ُّ‬
‫ِ‬
‫ـــﻒ َﺟــﻤ ْ‬ ‫َو ِﺻ ْ‬ ‫]‪[٥١‬‬
‫ــﻢ‬ ‫َﺣــ ِّﻘ ِ‬ ‫ـــﻞ ِ ْﰲ‬ ‫ـــﺰ َﻛــﺎﻷَ ْﻛ ِ‬ ‫ِ‬ ‫َــﻴ ِ‬ ‫ِ‬
‫ـــﻬ ُ‬ ‫َوﺟـــﺎﺋ ٌ‬ ‫ـﻢ‬‫ــﻬ ُ‬ ‫ِــﺪ ﻫــﺎ َﻋـﻠ ْ‬ ‫ــﻞ ﺿ ُ‬ ‫ــﻴ ُ‬ ‫ـﺴــ َﺘــﺤ ْ‬ ‫َو َﻳ ْ‬ ‫]‪[٥٢‬‬
‫ِ‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬
‫ــﻤـــ ْﻪ‬ ‫ـــﻲ اﻟ ِّﻨــ ْﻌ َ‬ ‫ــﻞ ُﻣ ْـﻮ ﻟ ْ‬ ‫ــﻦ َﺟ َّ‬ ‫ــﻴ َ‬
‫ﻟـﻠْـﻌــﺎﻟَــﻤ ْ‬ ‫ــﻤــ ْﻪ‬ ‫ــﻞ َو َر ْﺣ َ‬ ‫ــﻀ ٌ‬ ‫ـﻢ َﺗـ َﻔ ُّ‬ ‫ِإ ْرﺳــﺎﻟ ُ‬
‫ُــﻬ ْ‬ ‫]‪[٥٣‬‬
‫ِ‬ ‫ِ‬ ‫ــــﺮ و ِ‬ ‫ِ‬ ‫اﻹ ﻳــﻤـــﺎ ُن ﺑِ ِ‬ ‫ْــﺰ ُم ِ‬
‫ـــﻮاب‬ ‫ـــﻘــــﺎب َواﻟ َّﺜ‬ ‫اﻟـﻌ‬ ‫ـــﺸ ِ َ‬ ‫اﻟـﺤ ْ‬ ‫َو َ‬ ‫ــﺴـــﺎب‬ ‫ـﺎﻟـﺤ‬ ‫ْ‬ ‫َو َﻳـﻠ َ‬ ‫]‪[٥٤‬‬
‫ِ‬
‫ــﻨـــﺎن‬ ‫َو ِ‬
‫اﻟـﺠ‬ ‫ِ‬
‫ـــﺮان‬ ‫ــﻴ‬ ‫ــﻮ ِض‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬ ‫ــﺸ ِ‬
‫َواﻟـ ّﻨ ْ‬ ‫اﻟـﺤ ْ‬ ‫َو َ‬ ‫ـــﺰان‬ ‫ــﻴ‬
‫واﻟـﺼــﺮاط َواﻟـﻤ ْ‬ ‫ِّ‬ ‫ـــﺮ‬ ‫َواﻟـ َّﻨ ْ‬ ‫]‪[٥٥‬‬
‫ـــﻢ اﻷَ ْو ِﻟـــﻴـــﺎ‬ ‫ْـــﺪان ُﺛ َّ‬ ‫ِ‬ ‫ـــﻮ ِر َو ِ‬
‫اﻟـﻮ ﻟ‬ ‫اﻟـﺤ ْ‬ ‫َو ُ‬ ‫ـــﻢ اﻷَ ْﻧــ ِﺒــﻴـــﺎ‬ ‫ِ‬
‫ـــﻦ َواﻷَ ْﻣـــﻼك ُﺛ َّ‬ ‫اﻟـﺠ ِّ‬ ‫َو ِ‬ ‫]‪[٥٦‬‬
‫ــﺮ ْو ِر ْي‬ ‫ـــﻞ ُﺣــ ْﻜ ٍ‬ ‫ِ‬ ‫ــــﻴ ِ‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬
‫ـﺎﻟـﻀ ُ‬ ‫ﺻـــﺎر َﻛ َّ‬ ‫َ‬ ‫ـــﻢ‬ ‫ــﻦ ُﻛ ِّ‬ ‫ﻣ ْ‬ ‫ــــﺮ‬ ‫اﻟـﺒـــﺸ ْ‬ ‫ــﻦ َ‬ ‫ﺟــﺎء ﻣ َ‬ ‫َ‬ ‫ـــﻞ ﻣـــﺎ‬ ‫َو ُﻛ ِّ‬ ‫]‪[٥٧‬‬
‫ِ‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬ ‫اﻹ ْﺳ ِ‬ ‫ــﺔ ِ‬ ‫َــﻮ ي ِ ْﰲ ِﻛــﻠْــﻤ ِ‬
‫ــﻜـــﺎم‬ ‫ﺳـــﺎﺋ ِ‬
‫ـــﺮ اﻷَ ْﺣ‬ ‫ــﻦ‬‫ـﻀــﻰ ﻣ ْ‬ ‫ٰ‬ ‫ــﺪ َﻣ‬ ‫ﻣــﺎ ﻗَ ْ‬ ‫ـــﻼم‬ ‫َ‬ ‫َو َﻳـ ْﻨــﻄ ِ ْ‬ ‫]‪[٥٨‬‬
‫ــــﺐ‬ ‫اﻟـﺮ َﺗ ِ‬ ‫ــﻠـــﻰ ُ‬‫ٰ‬ ‫ـــﺮ أَ ْﻋ‬
‫اﻟـﺬ ْﻛ ِ‬ ‫ـﻬـــﺬا ِّ‬ ‫ﻗﻰ ﺑِ ٰ‬ ‫ــﺮ ٰ‬ ‫َﺗ ْ‬ ‫ــﺮ ﻫـــﺎ ﺑِـﺎﻷَ َد ِب‬ ‫ـــﻦ ِذ ْﻛ ِ‬ ‫ــﺮ ْن ﻣ ْ‬
‫ِ‬ ‫ِ‬
‫ﻓَـﺄَ ْﻛــﺜ َ‬ ‫]‪[٥٩‬‬
‫‪al-ḫarīdatu l-bahīyah von ʾAḥmad ad-Dardīr‬‬ ‫‪22‬‬

‫ﻻك ﺑِـــﻼ ﺗـــﻨــــــﺎءِ‬ ‫ـــــﻮ َ‬ ‫ِ‬ ‫َو ِﺳ‬ ‫ِّــﺐ اﻟـ َﺨـــﻮ َف ﻋــﻠـــﻰ اﻟـﺮ ﺟـــﺎءِ‬ ‫َو َﻏــﻠ ِ‬
‫َ‬ ‫ــﻤ ْ‬ ‫ــــــﺮ ﻟ َ‬
‫ْ‬ ‫ٰ َّ‬ ‫ْ َ‬ ‫]‪[٦٠‬‬
‫ِ‬
‫ــﻔـــﺎر‬ ‫ﻻ ﺗَـﻴــﺄَﺳـــﻦ ِﻣــﻦ ر ﺣـــﻤ ِ‬
‫ـــﺔ اﻟـ َﻐ‬ ‫ِﻟ ْـﻸَ ْو ِ‬
‫زار‬ ‫ـــﻮ َﺑــــ َﺔ‬ ‫ــﺪ ِد‬
‫ْ َ ْ َ‬ ‫ْ َ ْ‬ ‫اﻟـ َّﺘ ْ‬ ‫َو َﺟ ِّ‬ ‫]‪[٦١‬‬
‫ــــﻮ را‬ ‫ِ ِ‬ ‫ِ ِ‬
‫ـــﺒ ْ‬
‫ــﻠــــﻰ َﺑــﻼﺋــــﻪ َﺻ ُ‬ ‫ٰ‬ ‫ــــﻦ َﻋ‬
‫َو ُﻛ ْ‬ ‫ـــﻮ را‬ ‫ــﻠـــﻰ آﻻﺋــــﻪ َﺷـــ ُﻜ ْ‬ ‫ٰ‬ ‫ـــﻦ َﻋ‬ ‫َو ُﻛ ْ‬ ‫]‪[٦٢‬‬
‫ِ‬
‫ــــﺪ ْو ٍر ﻓَــﻤــــﺎ َﻋــ ْﻨـــ ُﻪ َﻣــ َﻔ ْ‬
‫ـــﺮ‬ ‫ــــﻞ َﻣـ ْﻘ ُ‬
‫َو ُﻛ ُّ‬ ‫ـــﺪ ْر‬ ‫ـــﺮ ﺑِـﺎﻟـ َﻘــﻀـــﺎء َواﻟـ َﻘ َ‬ ‫ـــﻞ أَ ْﻣ ٍ‬ ‫َو ُﻛ ُّ‬ ‫]‪[٦٣‬‬
‫ـﻦ اﻟـ ُﻌـﻠَـﻤـﺎ‬ ‫ِ ِ‬ ‫ــﺒــ ْﻊ َﺳـ ِﺒ ْـﻴ َ‬
‫ــﻞ اﻟـ ّﻨـﺎﺳـﻜ ْـﻴ َ‬ ‫َو ا ْﺗ َ‬ ‫ــﺴـﻠَـﻤـﺎ‬ ‫ـﻲ َﺗ ْ‬ ‫ِّـﻤـﺎ َﻛ ْ‬ ‫ـﺴـﻠ ً‬ ‫ــﻦ ﻟَـ ُﻪ ُﻣ َ‬ ‫َو ُﻛ ْ‬ ‫]‪[٦٤‬‬
‫ِ‬
‫ـــﺤــﺎر‬ ‫ــﻴـــﺎم ِ ْﰲ اﻷَ ْﺳ‬ ‫ِ‬ ‫ـــﺪ و ِ‬
‫اﻟﻘ‬ ‫ـﺎﻟـﺠ ِ‬ ‫ﺑِ ِّ‬ ‫ــﻦ اﻷَ ْﻏ ِ‬
‫ـﻴــﺎر‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬
‫َ‬ ‫ْــﺐ ﻣ َ‬ ‫َو َﺧـﻠِّــﺺ اﻟـ َﻘـﻠ َ‬ ‫]‪[٦٥‬‬
‫اﻵﺛـــﺎم‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬
‫ـﺴـــﺎﺋ ِ‬
‫ــﺮ‬ ‫ِﻟ‬ ‫ــﺒـﺎ‬ ‫ِ‬ ‫اﻟـﺪ ِ‬ ‫اﻟـﺬ ْﻛ ِ‬
‫ــﺮ َو ِّ‬ ‫اﻟـﻔــ ْﻜ ِ‬ ‫و ِ‬
‫ـﺠــ َﺘــﻨ ً‬ ‫ُﻣ ْ‬ ‫وام‬ ‫َّ‬ ‫ـﻠــﻰ‬
‫ــﺮ َﻋ ٰ‬ ‫َ‬ ‫]‪[٦٦‬‬
‫ِ‬
‫ـﻤـــﺎل‬ ‫اﻟـ َﻜ‬ ‫ﻣ ِ‬
‫ـﻌــﺎﻟــﻢ‬ ‫ــﻘــﻲ‬ ‫ِﻟـ َﺘــﺮ َﺗ ِ‬ ‫اﻷَ ْﺣ ِ‬
‫ــﻮال‬ ‫ِ ْﰲ‬ ‫ﻟﻠ ِّٰﻪ‬ ‫ــﺒـﺎ‬ ‫ِ‬
‫َ‬ ‫ْ‬ ‫ُﻣـﺮاﻗ ً‬ ‫]‪[٦٧‬‬
‫ـﺤ ِ ِ‬ ‫ِ‬ ‫ـﺬ ٍّل ر ب ﻻ َﺗـ ْﻘــﻄَــ ْﻌ ِ‬
‫ــﻲ‬ ‫ــﺮ ْﻣــﻨ ْ‬ ‫ــﻚ ﺑِـﻘـــﺎﻃـــ ٍﻊ َوﻻ َﺗ ْ‬ ‫َﻋــ ْﻨ َ‬ ‫ــﻨــﻲ‬ ‫َ ِّ‬ ‫ــﻞ ﺑِ ُ‬ ‫َوﻗُ ْ‬ ‫]‪[٦٨‬‬
‫ِ‬ ‫ِ‬ ‫ِﻣـﻦ ِﺳـﺮ َك اﻷَ ﺑـﻬـﻰ اﻟـﻤ ِـﺰ ﻳ ِ ِ‬
‫اﻟـﺮ َﺣــﻤــﺎ‬ ‫ــﻢ ُّ‬ ‫ــﺮ ﻳـﺎ َر ﺣ ْـﻴ َ‬ ‫ــﻴ ٍ‬‫ــﻢ ﺑِـ َﺨ ْ‬ ‫َوا ْﺧــﺘ ْ‬ ‫ــﻤـﻰ‬ ‫ـﻞ ﻟـﻠْـ َﻌ ٰ‬ ‫ْ ٰ ُ ْ‬ ‫ْ ِّ‬ ‫]‪[٦٩‬‬
‫ــــﻼم‬ ‫ِ‬ ‫اﻟــﺴ‬ ‫ِ‬ ‫َوأَﻓْ َ‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬ ‫ِ‬
‫َو َّ‬ ‫ــــﻼة‬ ‫اﻟـﺼ‬
‫َّ‬ ‫ــــﻞ‬
‫ــﻀ ُ‬ ‫ــﻤــﺎم‬ ‫اﻹ ْﺗ‬ ‫ـﻠــﻰ‬
‫ــﺪ ﻟﻠٰﻪ َﻋ ٰ‬ ‫ـﻤ ُ‬ ‫اﻟـﺤ ْ‬ ‫َو َ‬ ‫]‪[٧٠‬‬
‫ِ‬
‫ﻛــــﺎرم‬ ‫اﻷَ‬ ‫وﺻـــﺤـــ ِﺒ ِ‬
‫ـــــﻪ‬ ‫ِ‬
‫ــــــﻪ‬ ‫َو ِآﻟ‬ ‫ــﻢ‬ ‫ِ‬
‫اﻟـﺨـﺎﺗ ِ‬ ‫ـﻲ‬ ‫ِ ِ‬ ‫ِ‬
‫َ َ ْ‬ ‫ــﻲ اﻟـﻬــﺎﺷــﻤ ِّ‬ ‫ـﻠـﻰ اﻟـ َّﻨـﺒ ِّ‬ ‫َﻋ ٰ‬ ‫]‪[٧١‬‬
23 al-ḫarīdatu l-bahīyah von ʾAḥmad ad-Dardīr

5 Literaturverzeichnis
al-ʾAsyūṭīy, Muḥammad (Herausgeber): maǧmūʿu l-mutūni wa-l-musalsalāt, ed. ʾIḥsān ʿAbbās, zweite Auflage, zwei
l-muštamilu ʿalā muhimmāti l-funūni, Kairo: al-Maṭba- Bände und ein Band Indizes, Beirut: Dār al-Ġarb al-ʾIs-
ʿah al-ʿĀmirah al-Ḫayrīyah Ǧumādā I 1310 A. H. lāmīy 1402/1982.
Brockelmann, Carl: Geschichte der arabischen Literatur, al-Karmīy, Ḫālid ʿAbd Allāh: ǧāmiʿu muhimmāti l-mutūni
erster Band, zweite, den Supplementbänden angepaßte yaštamilu ʿalā miʾatin wa-tisʿata ʿašara matnan fī muḫ-
Auflage, Leiden: E. J. Brill 1943; zweiter Band, zweite, talifi l-funūni wa-l-ʿulūmi, (= manšūrāt Muḥammad ʿA-
den Supplementbänden angepaßte Auflage, Leiden: E. līy Bayḍūn), zwei Bände, erste Auflage, Beirut: Dār al-
J. Brill 1949; erster Supplementband, Leiden: E. J. Brill Kutub al-ʿIlmīyah 1429/2008.
1937; zweiter Supplementband, Leiden: E. J. Brill 1938; al-Maṭīʿīy, Muḥammad Baḫīt, al-Ḥanafīy: ḥāšiyatun ʿalā
dritter Supplementband, Leiden: E. J. Brill 1942. šarḥi ʾAḥmada d-Dardīri ʿalā manẓūmatihī fī l-ʿaqāʾidi l-
al-Ǧabartīy, ʿAbd ar-Raḥmān b. Ḥasan: ʿaǧāʾibu l-ʾāṯār fī musammāti bi-ḫarīdati t-tawḥīdi, unveränderter Nach-
t-tarāǧimi wa-l-ʾaḫbār: druck der Ausgabe von Muḥammad Baḫīt al-Maṭīʿīy in
al-Ǧabartīy, ʿAbd ar-Raḥmān b. Ḥasan: ʿaǧāʾibu l-ʾā- der Zeitschrift al-ʾIslām vom Rabīʿ II 1315, Kairo: Dār
ṯār fī t-tarāǧimi wa-l-ʾaḫbār, die noch nicht er- al-Baṣāʾir 2006.
schienene kritische Edition von Moreh, Shmuel, Qalbirdī, ʿAlīy Hudā (Herausgeber): maǧmūʿu l-mutūni l-
Band- und Seitenzählung nach der Ausgabe Būlāq kabīru, l-muštamilu ʿalā tisʿatin wa-ṯalāṯīna matnan min
von 1297/1879–1880, ebenso wie in der Überset- muhimmāti l-funūni, Kairo: Maktabat as-Sayyid ʿUmar
zung von Philipp und Perlmann. Ḥusayn al-Ḫaššāb wa-Naǧlihī al-Muḥarram 1324 A. H.
Philipp, Thomas & Perlmann, Moshe (Herausgeber): bzw. 1323 A. H.
ʿAbd al-Raḥmān al-Jabartī’s History of Egypt ʿAjā-
ʾib al-Āthār fī ’l-Tarājim wa’l-Akhbār, Band I: Text
Volumes I & II; Band II: Volumes III & IV; Band III:
A Guide, By Thomas Philipp and Guido Schwald,
Stuttgart: Franz Steiner Verlag 1994.
al-Kattānīy, ʿAbd al-Ḥayy b. ʿAbd al-Kabīr: fahrasu l-fahā-
risi wa-l-ʾaṯbāt wa-muʿǧamu l-maʿāǧimi wa-l-mašyaḫāti