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US-Kongressabgeordneter: Die Trump-Regierung wird dazu aufgerufen, die Front

Polisario zu „denunzieren“ und sich entschieden zum künstlichen Konflikt um die


Sahara zu äußern

Washington–Der republikanische Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses in Washington,


Paul Gosar, hat die Trump-Regierung dazu aufgefordert, die Front Polisario anzuprangern, die
"eine marxistische Ideologie vertritt", und eine feste Position einzunehmen, um dem
künstlichen Konflikt um die marokkanische Sahara ein Ende zu setzen.

Gast der sonntägigen Medi1-TV-Show „Mit Marokko aus Washington“ stellte Gosar die
Erklärung auf, dass „der Präsident Donald Trump und Außenminister Mike Pompeo die Front
Polisario, die für eine marxistische Ideologie einsteht, denunzieren müssen, und es werden
dann weitere Reaktionen zustande kommen“, nachschiebend, dass „sie bezüglich dieses
Dossiers nicht neutral bleiben dürfen“.

In diesem Zusammenhang gab der republikanische Vertreter von Arizona, der seit 2011
Mitglied des Kongresses ist, das Beispiel der Politik Washingtons gegenüber dem Iran an,
feststellend, dass die amerikanische Regierung „die Finanzströme nach Teheran eingestellt
und ein Handelsembargo verhängt hat, das die iranische Wirtschaft beschädigt hat“.

„In derselben Logik muss das Sprechen mit dem Handeln vor Ort einhergehen. Wir müssen
die Rechenschaftspflicht sicherstellen“, sagte er.

Auf die Frage des Gastgebers des Programms, des ehemaligen Botschafters und Sprechers des
Außenministeriums, Adam Ereli, zur Partnerschaft zwischen Marokko und den Vereinigten
Staaten zurückkommend, betonte Herr Gosar, dass das Königreich „Teil der besten Saaten
ist, wenn es darum geht, das Programm umzusetzen, das durch seinen Beitrag zum Frieden
und zur Stabilität eine Säule der diplomatischen Beziehungen darstelle.“

Marokko gehört zu den Staaten, womit die Vereinigten Staaten ausgezeichnete Beziehungen
im Bereich der Sicherheitskooperation unterhalten, fuhr er fort und stellte fest, dass das
Königreich „im Kampf gegen den Terrorismus und gegen extremistische Ideologien äußerst
aktiv sei und die Werte der Toleranz der Religion fördere".

Überdies verwies der amerikanische Vertreter auf die gemeinsame Arbeit, die Marokko und
die Vereinigten Staaten im Kampf gegen den Extremismus an vorderster Front leisten, und
zwar durch eine Reihe internationaler Mechanismen wie den Kampf gegen den Terrorismus
in Afrika südlich der Sahara, das Weltforum des Kampfes gegen den Terrorismus und die
Weltkoalition gegen Daesh, den Wunsch der beiden Staaten in den Mittelpunkt stellend, diese
Zusammenarbeit weiterhin aufrechtzuerhalten.

Das Mitglied des Unterausschusses Kontrolle und Reform auf Ebene des amerikanischen
Repräsentantenhauses verwies darauf, dass Marokko „dank seiner säkularen Geschichte und
seiner strategischen Position ein wesentlicher Partner der Vereinigten Staaten sei“.

Quellen:
http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com