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REGENERATIVE ACCELERATION GENERATOR TECHNOLOGY, BASIC PHYSICS

by Thane C. Heins PD inc.


http://jnaudin.free.fr/index.htm
http://jnaudin.free.fr/dlenz/heinseffecten.htm
The Delayed Lenz Effect DLE (Der verzögerte Lenz Effekt),
auch Regenerative Acceleration Effect (RAE) genannt

Das Document von Thane C. Heins erläutert, wie das Bremsverhalten eines
konventionellen Generators bei Belastung umgekehrt werden kann und
regenerative Beschleunigung stattfindet.
Eine konventionelle Generatorspule speichert die Energie im elektro-
magnetischen Feld ausserhalb der Spule.
Die regenerative Beschleunigungs-Generator-Spule wirkt bei höheren Fre-
quenzen des Flusswechsels wie ein Kondensator und speichert potenzielle
Energie in Form von Spannung, wenn sich ein magnetisches Feld einer Spu-
le nähert.
Sobald der Magnet zentrisch vor der Spule ( TDC = Top dead centre) steht
und sich weiter fortbewegt vom TDC, wird diese potenzielle Energie als
Strom freigegeben, der ein verzögertes magnetisches Feld aufbaut wel-
ches die gleiche Polarität hat, wie das sich fortbewegende Magnetfeld, das
dadurch beschleunigt wird.
Ein konventionelle Generatorspule wirkt als Induktivität und speichert die
Energie ausserhalb der Spule als magnetisches Feld.
Der Regenerative Beschleunigungs-Generator speichert die Energie als
elektrostatisches Feld innerhalb der Spule zwischen den Windungen.

Wie wird dies bewerkstelligt ?


Es wird eine hohe Impedanz (AC Widerstand) gewählt, die den Strom in
der Spule stark reduzier,t wenn der magnetische Flusswechsel schnell
genug ist > 500 Hz.

Die Grösse der Spulen Impedanz Z wie folgt berechnet werden:


Z = 2 * PI * f * L + Ri Ri = ohmscher Innenwiderstand der Spule

Wie zu erkennen ist, nimmt die Spulen Impedanz mit der Frequenz f, der
Induktivität L und dem ohmschen Innenwiderstand Ri der Spule zu.
Man kann den RAE auch so beschreiben:

Die BEMF (Back EMF) ist nicht schnell genug, um ein Bremsen zu bewirken,
solange die Zeitkonstante der Spule Tc gross genug ist.

Tc = L /( Ri + R_Last)

Wichtige Kriterien, um die Regenerative Accelleration Effect (RAE) zu nutzen:

Hochimpedanzspule, schneller magnetischer Flusswechsel, hohe


Betriebsspannung.

Mit mehr Spulen wird der RAE zunehmen ! Der RAE wirkt kumula-
tiv !

Bei Kurzschluss wird Tc grösser, also der RAE stärker.

Der verzögerte Lenz Effekt (DLE) bzw. der Regenerative


Acceleration Effect (RAE)

wird in einigen Fällen genutzt wie bei den Motoren von Adams, Bedini,
Troy Reed, Thane C. Heins oder dem Solid State Generator von Tariel
Kapanadze.

Wann kann dieser Effekt beobachtet werden ?

– Im Fall von Motor/Generator erhöht sich die Umdrehungszahl,


wenn der Generator über eine kritische Mindestfrequenz belastet
wird.
– Im Fall eines Solid State Generator oder speziellen Transformators
wird eine Verringerung der Eingangsleistung beobachtet, wenn der
Ausgang belastet wird.
– Bei Kurzschluss ist der DLE am am stärksten.

– Der DLE kann auch einen Absinkungseffekt bewirken (unbalance)


zwischen Masse und der Last, wie im Fall des Tariel Kabanadze
Generator.

Weitere gute Infos finden sich auf der Webseite von Jean-
Louis Naudin, siehe: http://jnaudin.free.fr/

Ein typischer Versuchsaufbau von Jean-Louis Naudin

Eine 23 mH Spule an einem an einem 18 NIB Magnet Rotor.


Ab 450 Hz Spulenfrequenz (Magnetflusswechsel) wirkt der RAE
Batterie Laden

2 Spulen als Last


2 Spulen kumulieren den Effekt

Schlussfolgerungen
Magnetic Motor Researches by Jean-Louis Naudin

http://jnaudin.free.fr/html/qedynmnu.htm

Zusammengestellt von Dipl.-Ing. Wolfgang Herda für einen Vortrag am Kongress vom
30./31. Mai 2015 in Stuttgart-Weilimdorf