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Moczek, Nicola; Stemmer, Boris

Psychologische Methoden zur Landschaftsbildbewertung für


Landschaftsplaner*innen
Schmohl, Tobias [Hrsg.]; Schäffer, Dennis [Hrsg.]: Lehrexperimente der Hochschulbildung. Didaktische
Innovationen aus den Fachdisziplinen. 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Bielefeld :
wbv 2019, S. 47-59. - (TeachingXchange; 2)

Empfohlene Zitierung/ Suggested Citation:


Moczek, Nicola; Stemmer, Boris: Psychologische Methoden zur Landschaftsbildbewertung für
Landschaftsplaner*innen - In: Schmohl, Tobias [Hrsg.]; Schäffer, Dennis [Hrsg.]: Lehrexperimente der
Hochschulbildung. Didaktische Innovationen aus den Fachdisziplinen. 2., vollständig überarbeitete
und erweiterte Auflage. Bielefeld : wbv 2019, S. 47-59 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-185678
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0111-pedocs-185678

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E-Mail: pedocs@dipf.de
Internet: www.pedocs.de
Lehrexperimente der Hochschulbildung
Didaktische Innovationen aus den Fachdisziplinen

Tobias Schmohl, Dennis Schäffer (Hg.)


Psychologische Methoden zur
Landschaftsbildbewertung für
Landschaftsplaner*innen
Nicola Moczek und Boris Stemmer

Abstract
Im Rahmen eines dreistufigen Seminars, welches im Sommersemester 2017 ge-
meinsam von einem Landschaftsplaner und einer Psychologin durchgeführt wurde,
lernten zwölf Studierende im ersten Teil verschiedene Methoden zur Landschafts-
bildbewertung kennen. Das Lernziel war es, sich zunächst systematisch mit der
sogenannten Laienperspektive zu beschäftigen, um diese im Rahmen der Land-
schaftsplanung einbeziehen zu können. Dazu führten die Studierenden in vier
Kleingruppen qualitative und quantitative Umfragen mit jeweils rund 40 Teilneh-
menden durch, werteten diese aus und präsentierten sie ihren Mitstudierenden. Da-
mit die Studien einen hohen Anwendungsbezug hatten, stand im Mittelpunkt der
Einfluss von Landschaften auf den Menschen und seine Bedürfnisse nach Erholung,
Wohlbefinden, Gesundheit, Lebensqualität und dem Erleben landschaftlicher Schön-
heit.
Im zweiten Teil des Seminars stand die Rolle der Expert*innen im Mittelpunkt
und die Frage, wie valide und reliabel die Urteile von Studierenden der Landschafts-
planung als angehenden Expert*innen sind. Dazu bewerteten Studierenden zu drei
Zeitpunkten im Semester die gleichen sechs Fotos nach den landschaftsplanerischen
Kriterien Vielfalt, Eigenart, Schönheit und Erholungswert. Zwischen den Bewertun-
gen wurden sie ausführlich im Verstehen und Anwenden dieser Kriterien geschult.
Wie erwartet, wurden die Urteile der Studierenden mit jeder Messwiederholung
ähnlicher, die Effekte waren aber gering. Die weiterhin bestehenden Unterschiede
der Ergebnisse deuten darauf hin, dass auch (angehende) Expert*innen keine ein-
heitlichen und stabilen Bewertungen in Bezug auf die Kriterien fällen und es daher
in der Praxis sinnvoll ist, mehrere Urteile einzuholen.
Im dritten Teil waren die Studierenden gebeten, insgesamt 60 Fotos des For-
schungsprojektes „Szenarien für den Ausbau der Erneuerbaren Energien aus Natur-
schutzsicht“1 hinsichtlich Vielfalt, Eigenart, Schönheit, Erholung und Naturnähe zu
bewerten. Sie unterstützten das Forschungsprojekt durch ihre Urteile, und die Er-
gebnisse zeigten einen weiteren Schritt in deren Professionalisierung. Allerdings
wurden erneut Schwächen der verwendeten Kriterien deutlich, denn die Urteile in

1 (FKZ 3515 82 2900, UFOPLAN 2018), gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) aus Mitteln des Bundes-
ministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Zeitraum vom 01.06.2016 bis 15.12.2018.
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Bezug auf Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie Erholungswert korrelieren hoch
miteinander, sie messen also nicht trennscharf.
Die Veranstaltung ermöglichte insbesondere durch ihren dialogischen Charak-
ter ein gemeinsames Lernen und entsprechende Erfolgserlebnisse. Deutlich ergänzt
wurden die bereits bei den Studierenden vorhandenen planerischen Kompetenzen
um Theorien und Methoden sozialwissenschaftlicher Disziplinen. Insbesondere die
Anwendung ermöglichte eine entsprechende Reflektion und Problemorientierung,
die ohne die eigenen praktischen Erfahrungen mit verschiedenen erlernten Metho-
den nicht möglich gewesen wäre. Schließlich führte das bewusste Wahrnehmen an-
derer Positionen zum Thema Landschaft zu einer besseren Einordnung des planeri-
schen Handelns.

Schlagworte: Landschaftsbewertung, Umweltpsychologie, problemorientiertes


Lernen

1 Ausgangslage
Landschaftsplanung und Naturschutz leiden erkennbar unter einem Akzeptanzpro-
blem. Vielfach werden landschaftsplanerische und planerische Entscheidungen im
Allgemeinen von der Öffentlichkeit nicht anerkannt – möglicherweise auch, weil sie
nicht verstanden werden. Planerische Herangehensweisen erscheinen nicht transpa-
rent oder nachvollziehbar. Für Studierende im Studiengang Landschaftsarchitektur
ist dies nicht immer leicht nachzuvollziehen, weil ihnen ihre oder die von Land-
schaftsfachleuten getroffenen Entscheidungen keineswegs intransparent erscheinen.
In der Regel liegt ihren Entscheidungen ein rationales Planungsmodell zugrunde.
Insbesondere, wenn es um den Handlungsgegenstand Landschaft geht, sind
reine Expertenmeinungen wenig erfolgversprechend und führen gerade in der Dis-
kussion über die Nutzung der Landschaften auch als Ort der Energiegewinnung oft
zu Missverständnissen und Konflikten zwischen Öffentlichkeit und Planer*innen.
Auf der einen Seite wollen Planer*innen (in ihrer Rolle als Expert*innen) die Deu-
tungshoheit über Landschaft nicht aufgeben (Kühne, 2011, S. 175), auf der anderen
Seite wird durch sie aber auch attestiert, dass eine zuverlässige Bewertung insbeson-
dere der „landschaftlichen Schönheit“ nicht möglich sei (Demuth, 2000, S. 32).
Damit wird die wichtigste Schnittstelle zwischen planerischem Handeln und öf-
fentlicher Lebenswelt – die Landschaft oder das Landschaftsbild – von Landschafts-
planer*innen und Naturschützer*innen häufig vernachlässigt. Eine Meinung dazu
ist, dass die Öffentlichkeit Landschaft überwiegend auf einer emotionalen, funktio-
nalen und ästhetischen Ebene wahrnehme, Expert*innen sie aber überwiegend ko-
gnitiv und mithilfe anderer/weiterer „objektiver“ Kriterien wie Vielfalt, Eigenart und
Naturnähe bewerten (Ipsen, 2006, S. 83). In der Kommunikation zwischen beiden
Gruppen kommt es daher zu systematischen Verständigungsschwierigkeiten, oft ar-
Nicola Moczek und Boris Stemmer 49

gumentieren sie (unbeabsichtigt) auf unterschiedlichen Ebenen – vergleichbar mit


der Kommunikationssituation in der Architektur (Rambow, 2010).
Besonders interessant ist diese Fragestellung, weil für sie nach rein wissen-
schaftlichen Kriterien gar keine Lösungen gefunden werden können, da sie eine Mi-
schung von ethischen, moralischen und politischen Fragen mit wissenschaftlichen
Fragen ist. Diese sogenannten Socio-Scientific-Issues (SSI) unterliegen Werten und
können als „normativ“ verstanden werden. Die Anliegen des Landschaftsschutzes
entsprechen in besonderem Maße gesellschaftspolitischen Normen. Es geht im
Landschafts-, Umwelt- und Naturschutz ständig um Entscheidungen, die neben wis-
senschaftlichen auch normative Bewertungen beinhalten (z. B., welche Lebensräume
welcher Tiere und Pflanzen sollen in welchem Maße geschützt werden? Wann gilt
eine Landschaft als besonders schützenswert? Wo dürfen Eingriffe vorgenommen
werden?) (Bromme & Kienhues, 2014). Der knapp dargestellte Disput, Expert*innen
könnten objektiv, Laien aber nur subjektiv bewerten, wird damit aufgelöst – beide
Seiten liefern wertvolle Erkenntnisse zur Lösung der landschaftsplanerischen Fra-
gen.
Empirische Erhebungen der Landschafts-Bewertungen durch sogenannte „Laien“
helfen also dabei, deren Perspektive besser verstehen zu können und ihr Wissen
(und auch Nicht-Wissen) und deren Bedürfnisse in Bezug auf die Landschaft und
die Landschaftsnutzung in die Planung einzubeziehen (z. B. Roth, 2012; Stemmer,
2016). Gleiches gilt also auch für die ethischen und moralischen Fragen. Zum syste-
matischen Erfassen sind Kenntnisse über empirische sozialwissenschaftliche Metho-
den nötig; viele Planer*innen lernen diese aber im Verlauf des Studiums oder Be-
rufslebens nicht kennen und anzuwenden.
Mit dem Forschungsvorhaben „EE-Szenarien aus Naturschutzsicht“, das aktuell
am Fachbereich 9 Landschaftsarchitektur und Umweltplanung von den Fachgebie-
ten „Landschaftsökologie und Naturschutz“ und „Landschaftsplanung und Erho-
lungsvorsorge“ bearbeitet wird, bot sich die Möglichkeit, eine Veranstaltung in
einem Wahlpflichtfach anzubieten. Dieses Seminar wurde zusammen mit dem
PSY:PLAN Institut für Architektur- und Umweltpsychologie konzipiert und durchge-
führt, das auch Mitglied im o. g. Forschungsprojekt ist. Durch die Kooperation einer
Psychologin mit einem Landschaftsplaner als „Team-Teacher“ wurden den Studie-
renden im Verlauf des Seminars immer wieder die unterschiedlichen, einander aber
ergänzenden Herangehensweisen beider Disziplinen verdeutlicht. Das wichtigste
Ziel dieser Diskussionen war es, die Fähigkeit zur kritischen Reflektion planerischer
Herangehensweisen und Entscheidungen und ihre Bedeutung für die Gesellschaft
bewusst zu machen.
50 Psychologische Methoden zur Landschaftsbildbewertung für Landschaftsplaner*innen

2 Überblick über die Durchführung des Seminars


Das Seminar setzte sich aus drei wesentlichen Elementen zusammen:
• Regelmäßige Seminare mit Inputvorträgen, Übungen und Diskussionsrunden.
• Vier zumeist ganztägige Sondertermine als Workshop, gemeinsam gestaltet von
Nicola Moczek, Architektur- und Umweltpsychologin, und Boris Stemmer,
Landschaftsplaner.
• Selbstständige Durchführung einer Studie mit einer bestimmten Methode der
Sozialforschung einschließlich angeleiteter empirischer Auswertung und Inter-
pretation.

Der didaktische Ansatz folgte dem Prinzip, möglichst wenig Frontalunterricht zu


halten, sondern den Studierenden vielmehr durch das Bearbeiten konkreter Aufga-
ben, Rollenspiele, eigene Datenerhebungen, Teilnahme an Online-Befragungen usw.
zunächst eigene Erfahrungen zu ermöglichen und diese anschließend in verschiede-
nen Runden gemeinsam kritisch zu reflektieren (Problemorientiertes Lernen, s. a.
Eder, Roters, Scholkmann & Valk-Draad, 2011; Reusser, 2005).
Zunächst wurde ein Überblick über die aktuelle Forschungsarbeit zum Thema
Landschaftsbild an der Hochschule und anderer Forschungsvorhaben gegeben und
wurden gebräuchliche Landschaftsbewertungsmethoden der Landschaftsplanung
theoretisch und praktisch vorgestellt und vermittelt. Ergänzt wurden diese durch so-
zialwissenschaftliche und umweltpsychologische Methoden, mit denen Landschaf-
ten und Landschaftsfotos bewertet werden und Erfahrungen zum lebensweltlichen
Umgang mit Landschaften abgefragt werden können.
Um der oben nur grob skizzierten Herausforderung auf die Spur zu kommen,
wurden im Seminar die unterschiedlichen Bewertungskriterien von Planer*innen
(als Expert*innen für die Landschaftsbewertung) und Laien auch praktisch erforscht.
Leitfragen waren:
• Wie nehmen Menschen Landschaften wahr?
• Welche Elemente in der Landschaft haben einen Einfluss auf die Bewertung?
• Ist diese eher emotional oder eher rational, subjektiv oder objektiv?
• Wie kann die Bewertung beeinflusst werden?
• Welche Faktoren stehen noch im Zusammenhang mit dem Urteil?

3 Befragungen der Öffentlichkeit


In einem ersten Schritt konnten die Studierenden in vier Kleingruppen ausgewählte
Methoden in eigenen Umfragen erproben. Damit die Methoden einen hohen An-
wendungsbezug haben, stand im Mittelpunkt der Einfluss von Landschaften auf
den Menschen und seine Bedürfnisse nach Erholung, Wohlbefinden, Gesundheit,
Lebensqualität und dem Erleben landschaftlicher Schönheit. Je zwei qualitative In-
terviews (zum Thema Erholungsräume und Mental Maps) und zwei quantitative Me-
Nicola Moczek und Boris Stemmer 51

thoden (Semantisches Differential und Perceived Restorativeness Scale) zur Erfas-


sung der Bewertungen von Landschaften kamen zur Anwendung. Die Studierenden
führten unter Anleitung die Planung, Durchführung, Auswertung und Interpreta-
tion durch. Eine Herausforderung bestand darin, jeweils 40 Personen, die nicht
Landschaftsplaner*innen waren oder das Fach studierten, zu einer Befragung zu
motivieren. Diese überwiegend selbständige Arbeit lief weitgehend parallel zum Se-
minar. Im zweiten Workshop wurden im Rahmen einer ausführlichen Zwischenprä-
sentation qualifizierte Rückmeldungen gegeben; diese Methode wurde durch den
Einsatz einer Checkliste unterstützt. Dabei wurde deutlich, dass mit den entspre-
chenden Methoden – insbesondere mit den beiden quantitativen – auch befragte
Laien in der Lage sind, „objektive“ Urteile abzugeben und sich zum Teil hohe Über-
einstimmungen zwischen den Bewertungen ergeben.
• Die Gruppe „Erholungsräume“ befragte 40 Bewohner*innen sowie Gäste in
Höxter nach ihren bevorzugten Grünräumen. Erwartungsgemäß wurden Wäl-
der und die Weser als beliebteste Orte genannt. Zu den einzelnen Orten doku-
mentierten die Studierenden, was die Menschen an diesen Orten machen, was
genau zur Erholung beiträgt und was diese ggf. stört. Den theoretischen Hinter-
grund lieferten zwei verschiedene Artikel zu Erholungsräumen und ihren Ein-
fluss auf das Wohlergehen (Bauer, Roe & Martens, 2016 sowie Eder, Allex &
Arnberger, 2016). Anschließend wurden ausgewählte Orte durch die Studieren-
den aufgesucht und mithilfe verschiedener weiterer Methoden nach Gehl (2013)
erfasst, unter anderem Fotografieren, Tracking, Zählen, Kartographieren. Es
wurden Nutzungsspuren erfasst, mögliche Nutzungskonflikte beschrieben und
Vorschläge zur Optimierung entwickelt.
• Die Gruppe „Mental Maps“ beschäftigte sich zunächst theoretisch mit ausge-
suchten Fragen der kognitiven Neurowissenschaft, insbesondere, wie Räume
mental repräsentiert und erinnert werden (Chown, Kaplan & Kortenkamp, 1995;
Mallot, 2012; Tversky, 2003). Anschließend baten sie 40 Personen darum, auf ei-
nem weißen Blatt Papier aus dem Kopf eine Landkarte des Ziegenbergs sowie
den Weg vom Bahnhof Höxter dorthin zu zeichnen. Ausgewertet und interpre-
tiert wurden diese ganz unterschiedlichen Karten nach den Kriterien von Kevin
Lynch (1960).
• Mit einer Kurzform des „Semantischen Differentials“ nach Roth (2012) ließen
die Studierenden der dritten Gruppe sechs Landschaftsfotos aus der Region
Höxter durch knapp 40 Freiwillige bewerten. Dazu nutzen sie acht Adjektive, je
zwei für die Kriterien Schönheit (ästhetisch und schön), Eigenart (charakteris-
tisch und unverwechselbar), Naturnähe (natürlich und ursprünglich) und Viel-
falt (vielgestaltig und abwechslungsreich). Jedes Foto wurde mithilfe aller acht
Adjektive auf einer sechsstufigen Skala (1 trifft gar nicht zu bis 6 trifft voll zu) be-
wertet. Für die Dateneingabe stand ein von der Seminarleitung vorbereiteter
Online-Fragebogen zur Verfügung, für die Datenauswertung (Mittelwerte, Stan-
dardabweichungen) gab es Hilfestellungen und Empfehlungen.
52 Psychologische Methoden zur Landschaftsbildbewertung für Landschaftsplaner*innen

Abbildung 1: Beispiel aus der Befragung PRS


Nicola Moczek und Boris Stemmer 53

• Die gleichen sechs Fotos wurden von der Gruppe „Erholungsqualitäten“ eben-
falls 40 Personen vorgelegt. Sie nutzen für ihre Bewertung mit einem vorab pro-
grammierten Online-Fragebogen die „Perceived Restorativeness Scale“ (PRS,
siehe auch Abbildung 1) in einer deutschen Übersetzung (Pasini, Berto, Bron-
dino, Hall & Ortner, 2014), die auf den Arbeiten von Kaplan (1995) und dessen
„Attention Restoration Theorie“ beruht. Die Ergebnisse der beiden qualitativen
Befragungen konnten auch vergleichend ausgewertet werden. Es zeigte sich da-
bei, dass alle fünf Faktoren (Schönheit, Naturnähe, Vielfalt, Eigenart sowie Er-
holungsqualität) sehr hoch miteinander korrelieren. Das bedeutet, dass bei-
spielsweise Bilder, die als vielfältig und naturnah eingestuft werden, auch als
schön und erholsam empfunden werden.

4 Bildbewertung Vielfalt, Eigenart, Schönheit und


Erholung durch Experten
Mit den oben genannten Methoden wurden die Urteile von „Laien“ abgefragt, in die-
sem Fall Bewohner*innen und Besucher*innen von Höxter und Umgebung, die kei-
nen professionellen Bezug zu Landschaft und Landschaftsplanung haben.
Wie valide und reliabel sind aber die Urteile von Studierenden der Landschafts-
planung als angehenden Experten? Um diese Frage zu diskutieren, wurden die Stu-
dierenden zu drei verschiedenen Terminen gebeten, die sechs Fotos nach den land-
schaftsplanerischen Kriterien Vielfalt, Eigenart, Schönheit und Erholung mit einer
dreistufigen Skala (1 = niedrige, 2 = mittlere und 3 = hohe Ausprägung) zu bewerten.
Vier der sechs Bilder stammten auch aus der Befragung der Studierenden. Das Vor-
gehen entspricht einem üblichen Vorgehen in der Landschaftsplanung. Die Abfrage
fand als klassischer Paper-Pencil-Test statt. Die zu bewertenden Fotos wurden als
Vollbild über den Beamer projiziert.
Es zeigte sich, dass die Urteile der Studierenden sich mit jeder Messwie-
derholung ähnlicher wurden, die Standardabweichungen sanken (erste Messung:
SD = 0,53; zweite Messung: 0,51; dritte Messung: 0,49). Dieser Effekt war erwünscht,
ist aber sehr gering. Die „Abweichung“ der verschiedenen Urteile der Studierenden
betrug beim dritten Messzeitpunkt (M3) immerhin noch rund 12 %. Das ist ein ver-
hältnismäßig hoher Anteil, vor allem, wenn bedacht wird, dass es nur sechs Fotos
waren, der Zeitraum zwischen den drei Messungen sehr kurz war und die Bewer-
tungskriterien nach der ersten und zweiten Messung ausführlich diskutiert wurden.
Woran könnte das liegen?
Die Streuung der Skalen liegt zwischen SD = 0,45 und 0,59 und ist damit eher
gering (Vielfalt: 0,53; Eigenart: 0,59; Schönheit: 0,45; Erholung: 0,47). Sie sollte höher
sein, da mit ihnen sowohl Fotos mit einer niedrigen als auch mit einer hohen Merk-
malsausprägung bewertet werden sollten. Ein Grund für diese geringe Streuung
könnte in der Verwendung der dreistufigen Skala liegen. Sie war offenbar nicht fein
genug, um Urteile präzise zu fällen – gerade auch bei eher ähnlichen Fotos. Ein
54 Psychologische Methoden zur Landschaftsbildbewertung für Landschaftsplaner*innen

zweiter Grund könnte darin liegen, dass die Kriterien, die den Urteilen zu Vielfalt,
Eigenart, Schönheit und Erholung zugrunde liegen, nicht so eindeutig definiert
sind, dass jede/r sie einheitlich verwendet. Die größte Übereinstimmung und damit
die größte „Zuverlässigkeit“ im Urteil gab es zu Schönheit, und dieses Ergebnis
scheint der Feststellung von Demuth (2000) zu widersprechen. Die geringste Über-
einstimmung stellten wir bei „Eigenart“ fest, und als mögliche Erklärung wurde die
geringe Erfahrung der Studierenden diskutiert. Kann es sein, dass das Erkennen von
landschaftlichen Charakteristika stärker als die anderen Kriterien von einem Erfah-
rungswissen abhängt?
Die Retest-Reliabilität bezeichnet den Grad der Übereinstimmung der Test-
ergebnisse bei denselben Probanden und mit demselben Test bei mehreren Testun-
gen. Der Wert für die Reliabilität wird durch den Korrelationskoeffizienten ausge-
drückt: „ausreichend“ ist die Reliabilität größer als 0,80, „hoch“ die über 0,90. Ein
Wert von 1 markiert die vollständige Übereinstimmung. Erwartet wurde, dass der
Wert zwischen der ersten und der zweiten Messung sinken und zwischen der zwei-
ten und dritten Messung steigen würde – und dies ist auch eingetreten. Allerdings
wäre zu erwarten gewesen, dass zwischen der ersten und der dritten Messung eben-
falls eine Steigerung eintritt; sie hätte sogar deutlich über 0,90 liegen sollen, liegt tat-
sächlich aber nur bei 0,87.
Erst der Blick auf Abbildung 2, in der die Korrelationen der Skalen zwischen
den drei Messungen dargestellt werden, bestätigt die Annahme, dass der Grund für
die sich insgesamt kaum verändernde Retest-Reliabilität in dem Kriterium „Eigen-
art“ liegt und sich bei den anderen Kriterien nur geringe und wenn, dann sogar ne-
gative Veränderungen zeigen.

Abbildung 2: Korrelationen zwischen den Messungen

Als ein Zwischenfazit wurde festgehalten, dass die Urteile der Expert*innen nicht
automatisch „objektiv“ sind und durchaus unterschiedliche, d. h. subjektive Aspekte
wie das Vorwissen über die Eigenart einer Landschaft in die Bewertungen einfließen
können. Es lohnt sich also, von mehr als einem Expert*innen ein Urteil über die
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gleiche Landschaft einzuholen und daraus Mittelwerte zu bilden. Der Blick in die
Streuung der Urteile zeigt mögliche Bewertungsunterschiede auf. Gleichzeitig
scheint es angezeigt, nicht nur die Kriterien noch präziser zu definieren, sondern
auch das Messinstrument selbst, die dreistufige Skala, feiner zu machen. Im Verlauf
des weiteren Seminars wurde daher eine große Studie mit Bewertung von 60 Land-
schaftsfotos mit einer sechsstufigen Skala durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten hö-
here Übereinstimmungen der Urteile (vgl. Stemmer, Philipper, Moczek & Röttger,
2019).

5 Mitarbeit am Forschungsprojekt „Erneuerbare Energien


und Naturschutz“
Die letzte Phase war insbesondere durch eine starke Verknüpfung zum Forschungs-
vorhaben gekennzeichnet und wurde durch eine „Expertenbewertung“ von 60 Land-
schaftsbildern aus dem Vorhaben abgeschlossen. Aus sechs verschiedenen Land-
schaftstypen lagen je zehn Fotos vor. Jedes der 60 Fotos wurde mithilfe eines Online-
Fragebogens durch 12 anwesende Studierende nach den fünf Kriterien Vielfalt,
Eigenart, Schönheit, Erholung und Naturnähe bewertet; dabei kam diesmal eine
sechsstufige Skala zum Einsatz.
Da die Daten sofort in einer Datenbank gespeichert wurden, konnten sie von ei-
nem Mitarbeiter von PSY:PLAN umgehend ausgewertet werden. Nach der Mittags-
pause lagen die Ergebnisse vor und wurden im weiteren Verlauf präsentiert und dis-
kutiert.
Auch hier zeigte sich eine überraschend hohe (in jedem Fall hoch signifikante)
Korrelation zwischen den fünf Kriterien (Abbildung 3). Dies spricht dafür, dass sie
nicht trennscharf und unabhängig voneinander messen. Eine weitere Analyse dieses
Befundes findet sich bei Stemmer, Philipper, Moczek und Röttger (2019).
In der letzten Phase des Seminars kamen mit Jochen Mülder (Lenné3D) und
Christian Westarp noch zwei Landschaftsplaner hinzu, die sich auf Bildbearbeitung,
Simulation und Eyetracking spezialisiert haben. Beide gaben durch Kurzvorträge
Einblicke in ihre Arbeit sowie einen Ausblick auf den weiteren Verlauf des For-
schungsvorhabens.
56 Psychologische Methoden zur Landschaftsbildbewertung für Landschaftsplaner*innen

Abbildung 3: Histogramme und Korrelationen der fünf Kriterien zur Landschaftsbewertung, N = 12, 60 Fo-
tos

6 Ergebnisse
Die Betrachtung der Ergebnisse der Veranstaltung muss zweigeteilt ausfallen. Zum
einen geht es um die Frage der landschaftsplanerischen Bewertung von Landschaf-
ten und der dafür erforderlichen Fähigkeiten. Durch Messwiederholungen bei der
Bewertung von immer gleichen Bildern sollte belegt werden, dass sich die Urteile
über bestimmte Landschaften bei den Studierenden immer mehr angleichen und
damit eine Professionalisierung offenbar wird. Dies konnte in kleinem Umfang ge-
zeigt werden. Viel deutlicher wurde aber die Professionalisierung bei der Anwen-
dung eines zuvor entwickelten Bewertungsbogens auf 60 Landschaftsbilder aus dem
Forschungsvorhaben. Besonders einheitliche Bewertungen mit geringer Varianz in-
nerhalb der Gruppe deuten auf einen Lernerfolg hin und stellten durch die Arbeit
des Bewertens eine aufwändige und damit sehr wertvolle Zuarbeit für die Forschung
dar.
In Bezug auf die Anwendung der sozialwissenschaftlichen Methoden werden
die Ergebnisse vor allem durch die präsentierten Auswertungen dokumentiert. Hier-
bei konnten die Studierenden beweisen, dass sie in der Lage waren, die zu den Me-
thoden bereitgestellten Literaturen auszuwerten, zu verstehen und anderen zu ver-
mitteln. Auch die Datenauswertung und -interpretation wird durch die meist sehr
Nicola Moczek und Boris Stemmer 57

guten Ergebnisse bei der angeleiteten Auswertung dokumentiert. Sowohl die grafi-
sche Aufbereitung wie auch die Interpretation im Rahmen der entsprechenden Son-
dertermine waren überwiegend überzeugend. Dies bestätigte sich auch im Rahmen
der Abgabe der Prüfungsleistungen und der rundum positiven Evaluationsergeb-
nisse.

Fazit
Der interdisziplinäre Ansatz des Seminars bedeutet für alle Beteiligten, dass sie sich
auf neue Herangehensweisen und fachliche Positionen einlassen müssen. Dies ist
in hervorragender Weise gelungen und führte dazu, dass alle (auch die Lehrenden)
viel voneinander gelernt haben. Insbesondere in Bezug auf die praktische Durchfüh-
rung von Befragungen und landschaftsplanerischen Bewertungen müssen die er-
worbenen Methodenkompetenzen hervorgehoben werden.
Ohne den dialogischen Charakter der Veranstaltung wären einige Herausforde-
rungen interdisziplinärer Arbeit nicht offensichtlich geworden – zum Beispiel, wenn
es um die unterschiedliche Verwendung der gleichen Begriffe in den beiden Diszi-
plinen ging. Missverständnisse erkennen und aufklären, gemeinsame Begriffsbe-
stimmungen erarbeiten und dabei unterschiedliche Herangehensweisen kennen-
lernen („Operationalisieren“ in der Psychologie, Messen latenter Variablen durch
Beschreibung von beobachtbaren Verhaltensweisen oder Einstellungen) boten span-
nende Gelegenheiten, bei denen sich Studierende und Lehrende gegenseitig unter-
stützt haben.
Neben den Methodenkompetenzen (s. o.) ist auch eine Einordung der Rolle der
Planung für die Gesellschaft sowie die Positionen und Bedeutung der Öffentlichkeit
in der Partizipation ein übergeordnetes Thema, das so nur bei seltenen Gelegenhei-
ten erfahren werden kann und zu dem jeder Planer und jede Planerin eine Position
finden muss. Letztendlich sollte hier die Aufmerksamkeit der Studierenden für diese
Frage vergrößert und eine Auseinandersetzung angeregt werden.
Zuletzt scheint es auch gelungen, Begeisterung für (sozial-)wissenschaftliche
Forschung zu säen und damit auch die Notwendigkeit wissenschaftlicher Herange-
hensweisen in der Planung zu dokumentieren. Gleichermaßen sind die Ergebnisse,
die durch die Gruppe erarbeitet wurden, auch für das aktuelle Forschungsprojekt
von Bedeutung.
Die Ergebnisse der Evaluation sowie die abschließenden Gespräche mit den
Teilnehmenden waren überaus positiv. U. a. wurden die gute Kommunikation, die
Möglichkeit, selber etwas auszuprobieren und zu diskutieren sowie der Forschungs-
bezug und vor allem die Interdisziplinarität der Veranstaltung gelobt. Ein Schluss-
plädoyer lautete sogar: Mehr Psychologie in die Planung!
Dies alles lässt es sinnvoll erscheinen, weitere ähnliche Veranstaltungen zu
planen und durchzuführen, evtl. wieder im Zusammenhang mit laufenden For-
58 Psychologische Methoden zur Landschaftsbildbewertung für Landschaftsplaner*innen

schungsvorhaben. Für die Autoren ist das Seminar aber auch Anregung gewesen,
weitere gemeinsame Studien zu planen: eben ein Gewinn für alle Beteiligten.

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Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Beispiel aus der Befragung PRS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52

Abb. 2 Korrelationen zwischen den Messungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54

Abb. 3 Histogramme und Korrelationen der fünf Kriterien zur Landschaftsbewer-


tung, N = 12, 60 Fotos . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56

Informationen zu Autorin und Autor


Dr.in rer. nat., Dipl.-Psych. Nicola Moczek
PSY: PLAN, Institut für Architektur- und Umweltpsychologie
Lehrbeauftragte im Fachbereich Landschaftsarchitektur
und Umweltplanung (SS 2017)
E-Mail: moczek@psyplan.de
Tel.: 030 293 50 521

Prof. Dr.-Ing. Boris Stemmer


Fachbereich Landschaftsarchitektur und Umweltplanung
E-Mail: boris.stemmer@th-owl.de
Tel.: 05271 687–7504