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Hi TZz _. BEDIENU 4 DEUTZ-DI NGsAN LEITUNG | ESEL-SCHLEPPER | i INHALTSVERZEICHNIS @ Seite Die Handhabung i 4 Betrieb des Motors ‘ pea Fahrbetrieb . : : 6 Louftreifen, Spurverstellung : 9 Teleskop-Vorderachse 5 10 Stufenred j see HW Ballosigewichte . | 2 Dio Pflege Follmengen . % 13 Allgemeines und Wehi der Schmierstofte 13 Olkontrolle und Olwechsel im Motor 15 Olkontrolle und Olwechsel im Wechselgetriebe v.Hinterachsgehéuse 17 Lenkung und Riemerscheibenantrieb 7 Reinigen des Olspillpfiflters ca 18 Kraftstoff und Tanken : v Reinigen des Kraftstoff-Filters 20 Enilifen 21 Abschmieren und Scfmierplan i 2 Die Wartung { Einstellen der Ventild Keilriemenspannung. . . . . i. B Nachstellen der Vorterradlager 2B Lenkung, Nachsteller: der Kupplung }. 4 Nachstellen der Bremsen } 25 Schaltbild { : \ % Batterie, Lichtmaschir », Anlassgr, Glihkerzenanlage . . . . 7 Einstellen det Scheinwerfer. . . . \28 Beleuchtung und Anfringen des amllichen Kennzeichens 2 Wartungstafo! ( z a 30 Stérungstabelle Ue 31 Sonderzubehé } 32 Beschreibung f .. 1. Motor 3 Kurbelgehduse, Kurtltrieb, Zylinder und Zylinderkopt 34 Schmierdlkreislaut 35 Einspritzpumpe, KrafstotfFiltr, Lfiiter %6 2. Fahrgestell und Getribbe 37 Vorderachse, Lenkung, Triebwerk, Kupplung 38 Wechselgetriebe, Getriebeschema 9 Bremsen, Traktormeter, Elektrische Anlage, Anhéngevorrichtung . . 42 Technische Daten ‘ if 4 Olhydravlische Kraftheboranlage : 47 3-Punkt-Gertite-Kupplung 7 Anbau- und Bedienungianleitung far das Mihwerk 6 Bedienungsanleitung for den Deutz-Diesel-Schlepper ie ‘ Typ ,D 40.2" Gilltig ab Schlepper-Nr. 7855/1 1256399 H1136-1/1 Dieser Schlepper gehért jetzt Ihnen. Er wurde nach thren Erfordernissen konstruiert und gebaut. Als Helfer erledigt er die von Ihnen gestellten Auf- geben. Behandeln Sie Ihren Schlepper gut. Es kostet Ihr Geld und bereitet Ihnen VerdruB, wenn durch Bedienungsfehler und mangelhatte Pflege Arbeit ‘ausfélle und Reparaturen cusgelést werden. lesen Sie doher diese Bedienungsvorschrift sorgféiltig und wiederholt durch, Sie enthélt keine Hinweise fir die Durchfuhrung gréBerer Reporaturen und Montagen. Es ist richtiger, solche Arbeiten den von uns standig angeleiteten Werkstétten unserer Verkaufsstellen oder Vertragshdindler zu Uberlassen, die dafir besonders eingerichtet sind. Bei allen telefonischen oder schriftlichen Anfragen vergessen Sie bitte nicht, die Typenbezeichnung D40L und die Schlepper-Nr. anzugeben. Unliebsame Irrtdmer werden Ihnen dadurch erspart bleiben. Sie finden diese An- goben auf dem Typen- schild und eingeschla- gen om Motor und Kupplungsgehduse. Die Daten miissen mit den Eintragungen im Kratt- fahrzeugbrief iiberein- stimmen. Uberzeugen Sie sich von der Vollstéindigkeit der Ausristung und dem einwand freien Zustand Ihres Schleppers. Melden Sie Méngel sofort Ihrem Deutz Handler. Spéitere Beanspandungen kannen nicht berticksichtigt werden, Eine Haftung auf Grund dieser Bedienungsanleitung missen wir aus grundsdtz lichen Erwagungen ablehnen, 2 memes Pe WICHTIGE HINWEISE FUR DIE INBETRIEBNAHME DES SCHLEPPERS |. Luftdruck der Bereifung nach Angabe auf Seite 9 priffen. Far die Transport- verladung wurde der Luftdruck erhaht. . Olstand im Motor, Getriebe, in Nebentrieben und im Lufifilter kontrollieren, 1. Nur vorgeschriebene Schmier- und einwandfreie Krafistoffe verwenden. Kghlrippen vom Zylinder und Zylinderkopf sauber und trocken holten Vorsicht bei Benutzung von Ausgleichgetriebesperre und Lenkbremse. Bei StroBenfahrt ist die Betatigung unzulassig. Beférderung von Lasten auf den Anbaugerditen ist zu vermeiden. 7. Schrauben und Muttern regelmaBig auf festen Sitz kontrollieren, besonders ‘an den Radscheiben, |. Gewissenhaft Betriebs- und Wartungsvorschriften beachten. 1 Kontrolleuchten far Blinklicht (orange) 2 Ladekontrolleuchte (rot) 3 Glahiberwacher 4 Mehrzweckschalter 5 Lenkrad & SchallschloB 7 KupplungsfuBhebel 8 Schalthebel for Wechselgetriebe 9 Zusatzpedol fir Kupplung 10 Schalthebel fir Gruppengetriebe 11 Schalthebel for Zapfwelle 12 Handhebel fir Ausgleichgetriebe- sperre 4 13 Oldruckkontrolleuchte (grin) 14 Fernthermometer 15 GlhenlaBschalter 16 Handhebel fir Drehzahlverstellung 17 Fernlichtanzeigeleuchte (blav) 18 Traktormeter 19 Steckdose 20 Lenk- und FuBbremse 21 Steverhebel fir Zusaizgerat 22 Steverhebel fur Krafthober 23 FuBhebel fr Drehzahlverstellung 24 Handbremse DIE HANDHABUNG Betrieb des Motors 1 Olstand, Krafistoffvorrat priifen. Abschmieren nach Schmierplan. Die Schalthebel des Getricbes, der Zopf- welle und des Mahbalkenaniriebes missen beim Anlassen des Motors in Ausriickstellung siehen, die Handbremse angezogen sein. Handhebel der Drehzahlverstellung auf etwa ‘/s Last stellen. Lichtschlissel stecken und nath rechts auf Position 1 drehen, wobei rotes und grones Licht oufleuchten mu8. Vorglihen: Knopf des GlihanloB-Zugschalters bis ' zum spirborenWiderstand herausziehen, Aufleuch- ef) ten des Gluhiberwachers beobachten. (Vorglihen Z co. 15-20Sekunden). Bei kaltem Motor efwa Minute lang vorglihen, bei betriebswarmem Motor ist das a Vorglihen nicht erforderlich, Dann den Knopf weiter | herausziehen, Hierbei tritt der Anlasser in Tatigkeit. 8518) Sobald der Motor ziindet, Knopf loslassen. (Max Betdtigung des Anlassers 15 Sokunden.) Zum ,Nochglthen” Knopf bis 1. Roste herausziehen Falls der Motor nicht anspring!, Stillstand abwarten, dann AnlaSvorgang wiederholen. Nicht anlassen, solange Motor und Anlasser sich bewegen, Nach vergeblichen Versuchen, Ursache nach Stértabelle feststellen und be- heben. Vor allem sorgfaltige Entliftung des Einsprilzsystems beachten ‘Oldruckkontroll-Leuchte und Ladekontroll-Leuchte beobachten {missen bei loufender Maschine er- l8schen) Sobald der Motor rund- laut, Deehzah! zurdekneh- men. Bei maBiger Be- lostung mit wechselnder Drehzahl ist der Motor in kurzer Zeit betriebswarm. Zum Anfohren auf hohe Drehzahl gehen. Der Abstellhebel der Ein- spritzpumpeist durch einen Schlepphebel mit dem Ge- sténge der Drehzahlver- stellung verbunden, so da® durch Umlegen des Hand- hebels nach vorn der Mo: tor vom Sitz aus abgestellt werden kann 3, AnlaBvorschriften in der kalten Jahreszeit: Beim Anlossen KupplungsfuBhebel durchtreten, um den Widerstand des kalten, zdhen Getriebedles auszuschalten. @) Mindestens eine Minute lang vorglahen. b) Handhebel der Drehzohlverstellung auf %/ bis ‘Lost stellen ©) Nach dem Anspringen auf niederen Leerlauf zurtickstellen tind mindestens 2-3 Minuten lang warm laufen lassen. d) Erst donn Drehzahl steigern. Sollte sich dann noch WeiBqualmen zeigen, nochmals Y2 Minute nachgldhen. Auf guten Ladezustand der Batterie achten, evil. ausbaven und warmhalten. Vorgeschriebenes Schmierdl verwenden. 4, Abstellen. Hondhebel der Drehzahlverstellung ganz nach vorn legen bis Motor steht. Lichtschldssel abziehen, Nach vorangegangenem Vollasibetrieb den Motor vor dem Abstellen je- weils einige Minuten im niederen Leerlauf zum Temperaturausgleich weiter- laufen lassen. Boi léingerer Betriebsunterbrechung ist Einsprdhon von Korrosionsschutzdl durch die Glihkerzenbohrung zweckmaBig. Unter Umsténden Ol aus dem Kurbelgehduse ablossen, und durch Konservierungs6l ersetzen. Gelegentliche Inbetriebsotzung sichert zuverléissiges schnelles Starten fur den Bedarfsfall. Fahrbetrieb 1. Anfahren: KupplungsfuBhebel bis zum Anschlag nach vorn treten und fest- halten Nach Wahl der Gruppenschaliung den gewiinschten Gong einschalten, Drehzohl durch Niederireten des FuBhebels steigern, Feststellbremse Iésen und Kupplung durch allméhliches Nachlassen des FuBhebels langsam ein- rucken, Der Schlepper setzt sich dann in Bewegung. Je langsamer die Kupplung eingertickt wird, um so weniger werden Triebwerk und Reifen beansprucht. Niemals versuchen, einen Gang mit Gewalt zu schalten. Nach dem Einriicken der Kupplung ist der FuB sofort vom Kupplungshebel zu nehmen. Die Kupplung nicht linger schleifen lossen, als zum stoBfreien Anfahren unbedingt erforderlich ist. 2. Autwéirtsschalten: Auskuppeln, gleichzeitig Drehzahl verringern, Schalthebel aber Leerlaufstellung in den héheren Gang schalten, einkuppeln, Drehzchl steigern, 3. Abwiirtsschalten: Die verlangsamte Fahrgeschwindigkeit des Schleppers mu8 dem néchstniedrigen Gang bei Héchstdrehzchl des Motors angeglichen sein. Dann auskuppeln, Schalthebel auf Leerlaufstellung. Einkuppeln, Dreh- zahl steigern, damit die vom Motor angetriebenen Zohnrdder auf héhere Drehzahl kommen, wieder auskuppeln, niedrigen Gang einschalten und wieder einkuppeln. aE — _ u 12, Bei Talfahrien unter Lost rechizeitig den kleineren Gang einschalten und niedrigste Motordrehzahl einstellen. Im Geféllle niemals auskuppeln und schalten. Bergab niemals schneller fahren, als es bergaut gehen wirde. Bei Bergfahrt vor Beginn der Steigung ouf den erforderlichen kleineren Gang umschalten Das Schalten vom Vorwéiris- in den Riickwéirtsgang oder umgekehrt und dos Schalten der Zapfwelle darf nur bei stillstehendem Fahrzeug cus- gefthrt werden Nach kurzor Fahrt Broihswirkung priifen und besonders bei Benutzung eines Anhéngers Brems-Blink-SchluBlicht kontrollieren. |. Anhalten. Fahrgeschwindigkeit durch Zuriickstellen der Drehzohl verrin- ‘gern, cuskuppeln, bremsen und den Schalthebel auf Leerlauf stellen. Steht der Schlepper, Handbremse festzichen ‘Mahlen der Reifen vermeiden. Bei schliipfrigen oder vereisten Wegen mit verringerter Last fehren, gegebenenfalls Ketten auflegen. |. Bei_geringer Geschwindigkeit niemals mit niedriger Drehzahl in den groBen Gangen fahren. Kleineren Gang einschalten und mittlere Drehzahl wéhlen. Beim Einbiegen und Bremsen grundséitzlich Drehzahl herabsetzen. Lenkbremse: Nur auf dem Acker und ohne Betatigung der Ausgleichsperre benutzen. Auf der StraBe unzuldssig (Unfallgefahr!). Drehzahl des Motors verringern, Lenkung in die gew0nschte Richtung einschlagen und danach den entsprechenden Lenkbrems-FuBhebel kréftig niederireten, Ausgleichgetricbesperro: Bloibt der Schlepper auf einem glatten, schmieri- gen oder nachgiebigen Boden stecken, indem ein Rad rutscht und das ‘andere sich infolge der Wirkung des Ausgleichgetriebes nicht dreht, kann voribbergehend die Ausgleichgetriebesperre durch Niederdriicken des rechts neben dem Fahrersitz liegenden Handhebels eingeschaltet werden. Beim Einschalten und auch beim Ausschalten ist kurzzeitig die Kupplung zu betitigen. Mit eingeschaltoter Ausgleichsperre dirfen keinesfalls Kurven gefahren werden. 13, Zaptwellenbetrieb: Auskuppeln bei Beté- tigung des Schalthebels. Bis Endlage nach Betétigung des Zusatz- pedals .A* durchtreten, (Anschlag auBer Funktion). Stellung I: Motorzapfwelle For den Fohrbetrieb (Gangschaltung) ge- ndgt Auskuppeln bis zum Anschlag (siehe auch Seite 24). Toleskop-Vorderachse 5 Spurweiten 1312-1712 mm 5 Spurweiten 1468-1868 mm Rad gedreht. Stufenrad 6-fach Verstellbar von 1226-1726 mm bei Bereifung 10-28/9-32/11-28, Die Radmuitern sind sténdig auf festen Anzug zu Uberwachon, Insbesondere die auBenliegenden Befestigungsmuttern der Spurverstell- rider nach jedem Wechsel regelmaBig nachzuzichen. m68 10 " Ballastgewichte. Zur Erhdhung des Schleppergewichtes kénnen zusdtzlich in die Vorderréder je 30 kg und in die Hinterrdder je 82,5 kg schwere Gewichte eingebaut werden. AuBerdem ist der Einbau von 110 kg Frontballast in der Vorderachsbock méglich, Gowichte (in kg): T_gesamt Bereifung 600-16 | 11-28| 9-36 | | 670 | 940 1610 670 | 950 1620 Wosserfillung und 20% CoCh je Reifen Ballasigewicht je Satz ‘Schmierung von Kuhlgeblise und Keilriemenspannrolle Die Hohirdume sind mit einer Daverfettfollung (Bosch-HeiBlagerfett NBH 4/5 Z oder Shell Refinax A) versehen, die unter normalen Betriebsbedingungen bis zu einer MotorgeneralUberholung ausreicht. Gewahnliches Staufferfett ist ungeeignet. 2 DIE PFLEGE Kraftstoff # cee eee we . 49,0 Liter Schmieré! Motor: Neufillung . . bei Olwechsel . . tee Wechselgetriebe und Hinterachsantrieb . Mahontrieb (zusétzlich) Lenkung sees . (Sepia fler tp area are ey reer erste ts 114 Uller Getriebedl im Riemenscheibenantrieb 075 Liter Allgemeines und Wahl der Schmierstoffe. Der Wahl eines guten Schmiermittels und Krafistoffes, sowie deren sorgféltige Filterung, ist gréBte Autmerksamkeit zu schenken. Ebenso ist die Fillerung der ongesaugten Frischluft fir die Lebensdaver der Zylinder und Kolben von ma8- geblichem Einflu8. Nach der taglichen Arbeit soll der Schlepper einer kurzen Durchsicht und Reinigung unterzogen werden. 13 Vor allom Kihlrippen der Zylinder und Zylinderképfe souberhalten. Verunreinigungen der Kihlrippen vermindern die Kahlung. Insbesondere miissen die senk- rechten Zylinderkopfrippen (4) stets frei- und sauber gehalten werden Trockene Reinigung der Kihlrippen mittels Draht und méglichst durch Ausblosen mit Druckluft. Wird mit Dieselkrafisioff ausge- waschen, ist zur Vermeidung eines Fetinieder- schloges nachirdgliche Séuberung mit einer Sodalésung erforderlich. AnschlieBend Motor laufen lassen, domit Wasserricksttinde ver- dampfen. * For eine zuverldssige Reinigung sind die Ab- schirmbleche (4) ouf der Abluftseite zu ent- fernen, Insbesondere sind die Kuhlrippen zwi- schen den Ansaug- und Auspuffstutzen frei zu halien. ‘Am Wochenende soll eine grindliche Reini- gung und eine genaue Durchsicht des Fahr- zouges statlfinden. Etwa schadhaft gewordene Teile sind unverziglich auszutauschen. Alle Schrauben und Mutiern, besonders die des Lenkhobels, der Lenksto®stange, der Vorder- und Hinterréider sind auf festen Sitz 2u profen und gegebenenfalls festzuziehen, Schlopperpfloge ist erstes Gebot. RegelméBige und griindliche Reinigung und eine genave Durchsicht ersparen Arbeitsausfall und Reparaturkosten. Schlepperpflege lohnt sich. Die Lebens- dover des Schleppers wird erhdht. Motorendl Zur Schmierung des Motors ist HD-Ol zu verwenden, wobei es sich um an. erkennte Marken fuhrender Oifirmen handeln muB. Um unginstige Einflisse auszuschlieBen, stets die gleiche HD-Olsorte einfillen Unter Bericksichtigung der jeweiligen AuBentemperaturen und Viskositéts- gruppen sind fur die Schmierung unserer lufigekiihlten Motoren folgende Ole vorgeschrieben Bei Temperaturen uber +20°C SAE3O bei Temperaturen von ~10°C bis +20°C = SAE 20/20 W bei Temperaturen unter ~10°C . SAE10W SAE 20/20 W kenn ganzjdhrig verwendet werden, wenn im Sommer keine hohen Temperaturen auftreten. Getriebeal Im Sommer und Winter for alle Ole: Stockpunkt unter 10°C Flammpunkt nicht unter 200° C. SAE9O 4 MaBgebend fir den richtigen Olstand im Motor und Getriebe sind die Mar- kierungen an den zugehérigen Peilstéiben bzw. Kontrollschrauben. Schmierfett Dos zu verwendende Schmierfett muB frei_von Harz und Fremdstoffen sein. Wir schreiben lithiumverseiftes Mehrawockfett mit einer Pene- trationszahl 260-290 vor. Ulstandkontrolle und Olwechsel beim Motor Der Olstand ist taglich, mindestens alle 10 Be- Iriebsstunden mit dem Me8stab bei stillstehen- dem Motor zu prifen. Der Schlepper darf hierbei nicht schraig stehen. Der Me8stob mu8 vorher mit einem foserfreien Loppen abgewischt werden. Der Olstand ist richtig, wenn er innerhalb der Markierungszeichen am MeBstab liegt und der Motor einige Minuten gelaufen hat, so do8 alle Raume des Olkreislaufes gefullt sind. 1. Olweehsel: nach 20 Betriebsstunden 2. Olwechsel_ nach weiteren 40 Betriebsstunden Die weiteren Olwechsel sind wie folgt vorzu- nehmen: nach —Betriebs-Std. nach Traktormeter-Std, im Winter 70~ 85 50-60 im Sommer 100-120 70-85 Der Fillereinsatz des SchmierdHfilters Der Filtereinsatz des Schmierélfilters ist unter normalen Betriebsverhdltnissen clle 200-240 Be- triebsstunden zu ernevern. Beim Auswechseln des Filtereinsatzes Gehduse griindlich séubern, beim Zusammenbou auf Dichtheit achten, wenn erfor- derlich Deckeldichtung ernevern. 15 16 Schmierung von Einspritzpumpe und Regler Bei jedem Olwechsel ist die Kontrollstand- schraube om Reglerdeckel_herauszuschrauben und Uberschissiges Ol-Kraftstoffgemisch abzulas- sen. Tritt kein Olgemisch heraus, so ist frisches Motorendl durch den Einfillstutzen an der Ein- spritzpumpe zu ergénzen, Gelegentlich einer Generaldberholung oder bei Abbau der Einspritzpumpe, jedoch langstens nach 3000 Betriebsstunden, ist der gesamte Olvorrat zu Der Schmierdldruck wird nach dem Anlassen des Motors durch Erléschen der griinen Oldruck-Kontrolleuchle ouf dem Armaturenbrett angezeigt. Brennt die Kontrolleuchte weiter, so ist die Fehlerquelle sofort zu bes Beliftung des Kipphebelraumes Die von oben in den Zylinderkopf eingesetzien Patronen zur Beliifiung des Kipphebelraumes sind ca. alle 240 Betriebsstunden zu reinigen. Die Patronen sitzen in einem Stopfen 4, welcher for die Zufuhr von Frischluft mit einer Bohrung versehen ist. Be- festigungsschraube 1 der Zylin- derkopthaube? ldsen und Havbe ‘abnehmen. Filterpairone 3 her- cusziehen, in Dieselkraftstoff rei- igen, mit Motorél benetzen und wieder einsetzen. Zylinderkopf- hoube aufsetzen und Befesti- gungsschraube wieder anziehen Auf Dichtigkeitachten, damit kein angesammeltes Wasser ein- dringen kon. Sauber halten. Der Kugellagerausriicker ist mit einer Douerschmierung versehen und bederf keiner besonderen Wartung. Gelegentlich einer Instandsetzung oder wenn Motor und Getriebe getrennt wurden, ist die Fettfillung des Gehduses zu prifen und ggf. zu ergénzen ‘Olstandkontrolle und Olwechsel beim Wechselgetriebe und Hinterachsgehduse Olstand monatlich priifen und ergiinzen. Falls vorhanden OlmeBstab heraus- schrauben, abwischen und wieder einstecken, nicht einschrauben. Olspiegel mu8 mindestens untere Markierung erreichen. Erster Olwechsel nach 300 Be- triebsstunden. Die weiteren Olwechsel haben mindestens jahrlich, entsprechend 1800 Betriebsstunden zu erfolgen. Der Olwechsel wird zweckmaBig unmittelbar nach der Arbeit durchgefthrt, wenn das Trieb- werk noch warm ist und das Ol leicht abfliest. Bei angebautem Méhantrieb ist die OlablaB- »schraube auf der linken Seite am Gehduse zu affnen, Nach dem Ablauf des alten Getriebedles wer- den die Gehéuse mit einem Spdlél, notfalls nit Dieselkraftstoff grndlich ausgewaschen, damit der Abrieb feinster Stahlteilchen ent- fernt wird, Lankung. Kontrolle und Ergénzung der Ol- menge durch die oben auf dem Gehduse vor- gesehene VerschluBschraube bis zum Gewinde. snanirie’ Vor Anbau des Antriebes Olmenge priifen und erforderlichenfalls ergénzen. Kontrolle durch VerschluBschraube om Gehéusedeckel, bei intensiver Benutzung alle 50 Betriebssta. ‘Olwechsel und Ausspilen nach 300 Betriebsstd. ‘Olspilluttiilter Alle Arbeiten bei stehendem Motor durchfthren. Olstand und Olbeschaffenheit im ab- nehmbaren Unterteil tiglich kontrol- lieren, Erst nach léingerem Stillstand vornehmen, am besten morgens vor Inbetriebnahme des Schleppers, damit das in den Filtereinsatz eingedrungene Ol Zeit hat, in den Filtertopf abzu- tropfen. IstOl dunkel oder eingedickt, wobei der Olstand nurwenig ansteigt (ca. +5mm) Oltopf cuswaschen und mit frischem Motorenél bis Unterkante Olstandmar- kierung follen. Olfullung jchreszeitlich wie beim Motor. Der abnehmbore Filtereinsatz ist dann ebenfalls in Dieselkraftstoff auszuspi- len. Benzin oder Benzol dirfen fir das Auswaschen keinesfalls verwendet werden. Die Zeitabstande hierfir schwanken je nach Stavbhaltigkeit der AuBenluft zwischen 5 und 30 Betriebsstunden und mehr. Lofteintrittséffnung om Ansaugrohr von anhaftenden Bléttern, Stroh oder dergl. sdubern, Auf dichten FilteranschluB achten. Bei vorhandenem Vorabscheider Staubanfall im Sammelbehailter beobachten. Rechtzeitig entleeren und reinigen. Rote Morkierung bzw. Absatz darf nicht Gberschritten werden. Kraftstoff Guter Kraftstoff verldingert die Lebensdaver des Motors. Der geeignetste Kraft- stoff ist Gasél. Bei Verwendung anormaler Krafistoffe empfehlen wir eine Riickfrage im Werk. Auf Lieferung eines einwandfreien Kraftstoffes ist jederzeit gr&Bter Wert zu legen, wobei ein Markenkraftstoff nach DIN 51 601 bzw. nach British-Standard- Specificotion (BS 2859:1957) class A high speed am besten geeignet ist. Sogenannten Sommerkraftstoff nicht im Winter verwenden, da Paraffinaus- scheidungen zu Filterverstopfungen fahren 18 : Tanken B ‘dllen von Kraftstoft darf das in der Einfollung befindliche Sieb nicht entfernt werden. Beim Tanken aus dem FaB ist folgendes zu beachton: Der Kraftstoff mu® frei von Sand, Schlamm und Wasser sein, da sonst Einspritzpumpe und Einspritzventil ver- schmutzen und vorzei- tiger Verschlei8 verur- sacht wird, Verzinkte Fésser sind als Lager- behéilter nach Méglich- keit wegen chemischer Einwirkung nicht zu verwenden. 1. Vorratsbehélter (Fa8) mit Kraftstoff ruhig stehenlassen, damit sich Schmutz om Bodenabsetzen kann. Nicht durch Rollkippen den Bodensatz aufwirbeln, 2.Bei Verwendung einer Handpumpe nicht den Bodenschlamm aufrihren. Pumpe muB fest eingeschraubt sein Krofistoff nicht unmittelbar vom Boden absougen. Die Sauglécher milssen etwa 5 cm hoher liegen. 3, Den letzten Rest des FoBinhaltes nicht fdr den Motor verwenden. Verwendung eines Filters in der Abfull6ffnung ist empfehlenswert. 4. Alle UberfillgefaBe, wie Eimer, Kannen, Trichter, Fligelpumpen stets sauber- halten und nicht auf staubigen Boden stellen oder im Freien stehenlassen. 9 Aut gute Filterung des Kraftstoffes kommt es on; denn die Lebensdauer der hochwertigen Einspritz- ventile, Pumpenkolben und Druckventile hangt da- vonab. Filterricksténde wéchentlich an der Schlamm- ‘ablaBschraube nach mehrstindigem Stillstand des BA Motors ablassen. Je nach dem Grad der Verschmutzung muB das Filter in bestimmten Zeitabstanden gereinigt werden. Ausbav. 1. Nach Abnahme des Tankdeckels Siebeinsatz (Beutel) herausnehmen, 2. Den oben an der Spindel befindlichen und unter dem Rand des Einfillstutzens liegenden Hebel nach innen schwenken. 3. Mit dem Hebel die Spindel und damit dos Filter nach unten driicken, bis die Spindel durch die obere Fuhrung om Einfillstutzen freigegeben wird. 4. Spindel zur Mitte neigen und Filter herausnehmen. Noch Losschravben der untenliegenden Ve schraubung |aBt sich der Filtereinsatz abnehmen Zur Reinigung wird der Filzrohreinsatz nach Einstecken der sich beim Werk« zeug befindlichen Reinigungsvorrichtung in die untere Offnung in Dieselkraft- stoff oder Petroleum getaucht und mit einer weichen nicht metallischen Birste ‘abgebirstet. Dabei darauf achten, da8 die Reinigungsflissigkeit nur durch den Filz des Einsatzes und nicht durch den Schlauch in das Innere fA gelangen kann. Nach mehrmaligem Abwaschen, wobei die Reinigungsfliissi keit zu ernevern ist, Filzrohreinsatz in saubere Reinigungs- flussigkeit tauchen, vollsaugen lassen, heravsnehmen und durch den Schlauchonsatz der Reinigungsvorrichtung aus- blasen. Vorgang 4-5mal wiederholen, Einbau. 1. Filter in den Kraftstoffbehélter so einfihren, da8 es mit der unteren Fuhrung auf dem Ventil zum Aufliegen kommt. 2. Spindel wieder in die obere Fihrung einstecken und Hebel unter dem Rad des Einfillstutzens schwenken, 3. Siebeinsatz einlegen. Entliften Das Entloften der Krafistoffeinspritzanlage wird notwendig, wenn der Kraft- stoff ausgeblieben oder durch Undichtigkeit Luft in die Pumpe gelang Der Motor Iduft unregelmaig und springt schlecht oder gar nicht an. Hierb ist zundichst die Uberwurfmutter der Scugleitung on der Einspritzpumpe zu ldsen. Die Uberwurfmutter dann wieder festzichen. Dorauf ist der Saugraum der Einspritzpumpe durch Lésen der Entliftungsschraube um 1 bis 2 Génge durch Betéitigung des Anlassers zu entliften, bis auch hier Krafistoff blasenfrei austritt. Bringt dieses noch keinen Erfolg, so sind die Uberwurfmuttern der Druckleitungen am Einspritzventil zu lésen und alsdann der Anlasser zu beté- tigen, bis am Leitungsende Kraftstoff blasenfrei austrit. Dabei ist daraut zu achten, daB der Drehzahl- verstellhebel auf volle Drehzahl steht, Nach dem Entliften Uberwurfmuttern wieder fest- schrauben, Es ist widersinnig, die Einspritzpumpe zu ent laften, bevor nicht dos Leitungs-System ent- loftet ist a Abschmieren. Zum Fillen der Schmierpresse ist das vorgeschriebene Hochdruckfett (s. Seite 15] zu verwenden. Schmierképfe stets sorgfaltig reinigen. Solange Schmierfett ein- pressen bis es seitlich an den Schmierstellen heraustritt SCHMIERPLAN 1 Einfolstutzen Motor | otwectsat: 2) Ablofadrovbe Motor | 1. nach 29 Betrisbstnden 3) Ailatscvte Smo ese nee 2 Baten | Folaende nach fe weteron | 120 Betibestunden | | Bimodtats 4 Dleinischraube Wechsclgstrisbe |. nach 300 Betriebsstonden und fo. 5.| Olablosscrevbe Wechclctcbe endo noch je weteen 150) Be: é Heat ei DlebloBschraube Hinterachsgehéuse Prion otr-St8, 7 Olstand, Einspritzpumpe und Regler % — OlmeBstab Motor ‘oder OlmeBstab 10 Dilstandschraube am Wechselgetriabe NGifallung Lenkung 12 Fetifllung Ausrocklagor 13 _Olstondschravbe Riemenscheiben. contriod Fettschmiorung 14 Lenkschonkel rechts und links 15 Vorderachslag: 20 | Zugvorrichtung och gat sedart nee Inetonc- | Pehuns x 2 Span Die S Olwe Vicker ud DIE WARTUNG Ventils Bei jedem Olwechsel kontrollieren und auf das vorgeschriebene MaB 0,1-0,15 mm bei kaliem Motor regulieren. Spannung der Keilriemen. Falls die Spannung der Keilriemen im Laufe der Zeit nachgelassen hat, kann durch Schwenken der Lichtmaschine bzw. der Olpumpe die erforderliche Sponnung wieder hergestellt werden. Die Spannung ist richtig, wenn sich der gespannte Keilriemen mit dem Daumen elwa 1,0-1,5 om eindriicken laBt. Die Spannung des Lichtmaschinen-Keil- riemens ist nach den ersten 20 und nach weiteren 40 Betriebsstunden (1. und 2. ‘Olwechsel) zu prifen und erforder. lichenfalls nachzuspannen, Vorderradlagerung. Die Kegelrollenlager missen von Zeit zu Zeit auf spielfreien Lavf geprift und rechtzeitig nachgestellt werden. Hierzu ist das betreffende Rad hochzubocken und nach Abnahme der Radkappe der Splint zu entfernen und die Kronenmutter nachzuziehen, bis sich das Rad spielfrei drehen la8t. Zur Vermeidung von Spannungen wird die Mutter wieder um eine Viertelumdrehung gelockert und dann versplintet. 23 Lenkung. Dos Lenkgetriebe kann, falls erforderlich, nachgestellt werden. Die Nachstellung sollte nur in einer guigefihrten KD-Werksiait vorgenommen werden. Achtung! Beim Abspritzen des Schleppers darauf achten, da zwischen Lenk- rad und Mantelrohr kein Wasser eindringt. Korrosion der Lagerung ist die Folge. Doppelkupplung. Die Grundeinstellung der Kupplungsbetéitigung vom Werk aus soll nicht ver- Gndert werden, Das Kupplungsspiel an der FuBouflage gemessen betragt 18-20 mm. Nachstellen der Doppelkupplung 1. Verringert sich das Kupplungsspiel infolge Verschlei® der Fahrkupplung, so muB noch Lésen der Gegen- mutter die Stellschraube ,a” am FuBhebel hineingedreht und der vor- geschriebene Totgong von 18 mm wieder hergestellt werden. 2. Ist ein Verschlei® on der Zapfwellen- kupplung eingetreten, so ist der An- schlag .b" in den Langlachern so weit nach oben zu verschieben, doB bei Anliegen des Zusatzpedals ,A” in Stellung Il die Zapfwellenkupp- lung noch voll eingeriickt ist. 3. In dieser Stellung prifen, ob auch die Fahrkupplung fir ein einwandfreies Schalten der Génge gendgend ausgeriickt is. 4, Wenn nicht, mu8 das vorgeschriebene Spiel on den Stellschrauben ,s" der ‘Ausrickhebel der Kupplung korrigiert und auf 1,4 mm eingestellt werden. (siehe Seite 38). 5. Kupplungsbetatigung nach Einstellvorschrift der Grundeinstellung wieder einstellen, Einstellvorschrift: 1. Anschlag .b” so einstellen, da® bei Niederhalten des Zusatzpedols .A" der KupplungsfuBhebel bis zum Anliegen an der Schofischraube .S" einen Pedalweg II-III von 80 mm beschreibt. 2. Stellschraube .0" so verdrehen, da der Gesamiweg des KupplungstuB- hebels von Stellung O-IIl 165 mm betrégt 3. Kupplungsspiel durch Verstellen des Spannschlosses Sp" von Stellung 0 in Stellung | ouf ein MaB von 18 mm bringen. Kugellagerausriicker liegt gerade an. 24 Bromsen. Die Hinterradbremse ist eine kombinierte Fohr- und Lenkbremse, Die LenkbremsfuBhebel knnen einzeln betétigt werden. Bei zu groBem Totgang der Brems- pedale infolge Abnutzung der Bremsbelige ist rechizeitiges Nochstetten erforderlich Hierbei ist auf gleichmaBige Brems- wirkung zu achten. 1. Gabelkopf .A" der Bremszugstange caus dem Bremshebel aushéngen. 2 Sechskantschraube .B” an der Zen- triereinstellung zwei Umdrehungen lésen und durch Hammerschlag lockern. 3. Gummistopfen .C’ aus dem Fenster in der Bremsabdeckplatie ziehen Nechstellrad 0" mit Hilfe eines ‘Schraubenziehers in Pfeilrichtung .a” (fest) drehen, bis deutlicher Wider- stand fihlbar ist. Beide Bremsbacken liegen an der Bremstrommel an, 4, Sechskantschraube .B” wieder fest- ziehen 5. Nochstellrad ,D” um5Zéhne in Pr richtung ,b" (lose) drehen. Beide Bremsbacken sind von der Brems- A Gobslkopf E Bremsbacke trommel gelést, Lufispalt 05 mm, © Sechskantichraube F Bremshebel Gummistopfen .C* wieder eins ¢ Gummistopien, blow driicken, D Nochsteliad a fest 6. Bremshebel ,F" mit der Hand in Bremsrichtung bewegen, bis leichler Wider- stand fahlber wird. Nocken liegt an beiden Bremsbackenképfen kraft- schlissig an. Lange der Bremszugstangen ,.G” nach Lésen der Gegenmulter und durch Drehen des Gabelkopfes abstimmen. Gabelkopf in dieser Stellung einhdingen, Bolzen sichorn und Gegenmutter wieder festziehen, Verdlte, gebrochene und abgenuizte Bremsbeléige sind durch neve zu ersetzen. Unrunde oder riefige Bremstrommetn ausdrehen, schleifen und polieren lassen oder ernevern, Bei Ausfihrung mit Getriebebremse erfolgt die Nachstellung durch ein Spann- schlo8 mit Rechts- und Linksgewinde. Nach der Einstellung sind die Kontermuttern wieder festzuzieher Pa) Batterie: Die elektrische Anlage mu8 Schaltbild der elektrischen Anlage immer in einem guten Zustond sein. Bei Arbeiten an der elektrischen Anlage sind zur Vermeidung von Kurzschlossen die Botteriepole abzuklemmen. Die @ cnnichen ssigkeitsverluste in den Botterien in- Or 1 Kenpreich Flossigkeitsve ia 2 Ankdnger folge Gasentwicklung und Verdunstung Ames sind alle 100 Betriebsstunden durch sraars destilliertes Wosser zu ergéinzen, nie- “Tnslevchte mals durch Séure. Hierbei stets soube- 5 Sichorung wenden, pees res GefaB verwend. 7 Blinkgeber Der Svrespiagel muB 10 bis 15 mm 8 Sich Anlet ‘ber Plattenoberkante stehen. Polképfe und Kiemmen stets sauber halten und 9 Blink mit Korrosionsschutzfett einschmieren 10 Forlcht alae: Entladene Batierien sind sofort bei einer Ladestation in Ordnung bringen zu forzen lossen. Bei abgesiellten Schleppern mu die Batterie spatestens alle 4Wochen 12 Anloster nachgeladen werden, 13 Lichimoschine U4 Replorschalter Ws Schalewnrtor, Auf festen Anzug der Fligelmuttern des Befestigungsrahmens achten. Falls die Wee Gummiunterlagen ihre Elastizitét verloren haben, sind sie zu ernevern. ore, 18 Signathorn 19 Stoppscholer Die Lichimaschine lédt wihrend des Motorloufes die Batterien. Diese Auf- 20 Leitungs | ledung wird durch die Kontrollampe am Armaturenbrett dberwacht. Bei einge- } stecklem Schaltschlissel und laufendem Motor darf die Kontrollampe nicht sees | leuchten. Leuchtet sie dagegen auf, so lédt die Lichtmaschine nicht oder nicht mieie | genigend, Der Fehler ist durch Prifung des Lichtmaschinenreglers beheben zu Ronttie lossen, da sonst die Spannung der Botterien obnimmt und der Anlosser nicht 2 Motor mehr durchzieht. Konkel 25 Gluhaber- voce Bei der Pflege der Lichtmaschine ist darauf zu achten, dof alle 600 Betriebs- 7 ier stunden Kollektor und Birsten kontrolliert bzw. gereinigt werden und die 27 Schaltkasten Leistung in einer Spezialwerkstatt geprift wird. Die Lager sind hierbei mit 28 Brana 1 HeiBlagerfett zu schmieren. | | Anlas Noch jeweils 600 Betriebsstunden mu8 der Anlasser gereinigt und dessen An- triebslager mit Winterdl geschmiert werden. Nach 1200 Betriebsstunden ist eine agrindliche Reinigung des Anlassors in einer Spezialwerkstatt vorzunehmen. | | Gluhkerzenanlage. Der am Armaturenbrett angebrachte Glihiberwacher soll beim Einschalten der Kerzen nach etwa 15 Sekunden langsam aufgliihen, Tritt dies nicht ein, so liegt ein Fehler in der Stromzufidhrung vor. Batterien, Kabel und Glihkerzen sind nachzuprOfen. GlUht der Uberwacher zu spat oder nur schwach auf, so sind die Batterien ungenigend geladen oder es liegt ein Kontakifehler in der Strom- versorgung vor. Kurzschlu8 kennzeichnet sich durch sehr schnelles und helles Aufglihen des Uberwachers. Der GluhanlaBschalter ist dann sofort loszu- lossen und die Ursache des Kurzschlusses zu suchen. Vor dem Einschrauben der Gluhkerzen in den Zylinderkopf empfiehlt es sich, das Kerzengewinde mit oiner Mischung aus Schmieral und Graphit zu be- streichen, damit die Glahkerzen nicht festbrennen. stellen dor Scheinwerfer (symmetrisch), Die Einstellung soll bei belastetem Fahrzeug durchgefthrt werden, d. h. mit méglichen Anbaugerdien. Zur Einstellung der Scheinwerfer wird der Schlepper auf einer ebenen Flache, die nicht waagerecht zu sein braucht, in einer Entfernung von 5 m vor einer senkrechten Priffldche cufgestellt und das Abblendlicht eingeschaltet. Mit Hilfe der Einstelleinrichtung, mit der jeder Scheinwerfer versehen ist, werden beide Scheinwerfer einzeln so ausgerichtet, da® ihre Hell-Dunkel-Grenzen auf der Priffldche eine horizontale Linie bilden, die 5cm tiefer liegt als die Schein- werfermitte ,H*. Dann wird auf Fernlicht umgeschaltet. Die Scheinwerfer wer- den nun parallel zur Fohrzeug-Mittelebene seitlich so ausgerichtet, da® der Abstand der Lichtbindelmitten auf der Priiffléche dem Abstand der Schein- werfer A” enlspricht. Durch Umschalten auf Abblendlicht dberzeugt man sich, ob die Héheneinstellung noch stimmt und stellt ndtigenfalls nach. 28 Beleuchtung und Anbringen des amilichen Kennzeichens. Fir die vorgeschriebene Ausleuchtung des hinteren Kennzeichens missen die Nummerschilder und zwar: kleines Schild (griine Schrift) fOr Lond- v. Forstwirtschaff (steverfrei) groBes Schild (schwarze Schrift) far Transporigewerbe (steverpflichtig) noch der untenstehenden Ma®skizze angebracht werden. Insbesondere ist auf den Neigungswinkel von 30° zu achten. Bei der Zulassung des Fahrzeuges oder bei Verkehrskontrollen werden Kenn- zeichen, die nicht nach dieser Vorschrift angebracht sind, becnstandet. Bei gewissenhafter Befolgung dieser Bedienungsanleitung sind Be- triebsstérungen nicht zu erwarten, Treten trotzdem Stérungen auf, so ist der Grund zu suchen und planloses Probieren zu vermeiden. Die Stérungstabelle diene dazu als Anhalt. Emste Stérungen und Schéiden sind nur durch sachkundige Monteure beheben WARTUNGSTAFEL ‘Schmierung des ‘Motors | spritzpumpe ‘ond Regler ‘él-Feinfilter | Kihlrippen Keilriemen Lichtmaschine | Beliift de amon | | Elektrische Anlage Vorderrdider iterréider Bromsgestinge taglich wochentlich | ____monatlich Distagd beta Tatahan 1 OWancinsal nach AOBanraBstopan, FOC] dem Motor mivOimebsiah | nach waileren 40 etrebsstundon: Felgende Olwechel vierteliahilich Profens” won natig, Ol nuch jo weitoron 100 bis 120 Belrobestanden, dy helo EuSlen, Tivgig Sehmierol ernevern, Kurbelgehduse v. Schmier aifiter ceinigen Gi ous wormem Motor ablassen, Ventilschmierung ke licren, Ventispiel bel im fen. und OT Bis'0.1Smm einstatien Schlomm oblossen us nad | ‘Jom Schmioraiwedieel Olstend Kontralvaren: | Filersisct cle 20 bis 20 Bairiabstunden ermavern, ‘at ausbauen v. in Gosbl ouswaschen Digan nd Olbeschtlen-| iets vinigon und | Nach Beda 6 fait poten, Olullung ernovern Nosh 20 yo nad 0 Boriebsunden (wad 2. OL) VW051'5 cm, ev nachypannens "=" Sumenbrobe | Boluftungs Patrone am Zylinderkopt cuf Durehle® | Kupplungsspiel profen, Bezw. nachellen, Olstinde bei silsighendem Motor mil Pellsiab bew, Olstandschraube proten, wenn nétig, O! auffulien =e (6. Schmierolan. Druckschmierkdpte dar] Oletan irs Lenk toniung mit Fetpresse | Koniolieran: Simran Salrouben out festen Site | palfen (6 Schmierpon) E Séurestond der ‘Batterien Konfrllireny wenn dosiiiertes Wosser eutfllen odenustand der Batterion | - Kentroiteren 5 afestigunasxchroubon aut ~~ Radkanpen ebrahien, festen Siz profen | RcePa ceftlon ‘AUFGangigkeit und Brems- | Schmisren. ‘winking priten, | Sahmictpton,) Reifenluftdruck | Prifen, wenn natio, nach- | Eingedrungene Frendkérper aus den Reifen enifaman | pumpon 5 Fo | Sais sma ; ingen v, Fehler besei | (She Schmierplon. Ganzer Schlepper tigen ‘ate Sdhrouben cut | Sober rer ‘nd ction Site proten {genaver surchsehen a _ theber / Ulstanckontrsie 5 Frontader Noah den erton 20. Sotiobarunden Olwaca Krattheber | Gistondkontrole Fiferreinigung vornehmen (glechteltig wie beim | a Motor ia Matrerark | siehe Sonderanleitung halbjahrlich’ iahrlich fiFUhrang reinigen Venti nechsetaton | Nach 3000 Setrapastanden OF ernevern Kugellagerau Fattollung proten | baw ergngen, gaf. einer Instandeetzung. |. Olwechsel nech 900 Botriebsstunden, donn Ol iahr Tier wechseln, ‘Olemnoverung im Lenk: | Lenkgetiebe kenWallieven riebe, wie im Gelriebe | ynd Sauber, wenn nétig, lrcahven. Splat nocteen ‘Anlasser ausbaven, Feinigen und schmigren = Radnabensitakoniolliren, wenn notig,_Kegeirollen- Tagor nachsetien in obnehmen, kentralligren, wenn aoa, ‘Ansirich der Felgen in Beit ‘ond Horn kontrolieren; ‘wenn nétig, Anstrich Grondlich durch Ubep- vegchangadionst durch ‘Olwachial und. Filter 1000 Betriebsstunden, spatestens halbid iB pe iowsile Mot mM Mo Stérung “Motor springt nichtan | ‘Motor bleibt stehen Motor zieht nicht (Aussetzer) Mangelhafte Leistung “AnlaBschwierigkeiten folge Vorsagens der ‘lekdrischen Anlage Motor quali, Auspuff grav ‘oder blau bis schwarz Motor geht durch ‘Motor hat ungeniigenden Oldrud Griine Kontrolleuchte erlischt nicht. Grine Kontrolleuchte erlischt nicht oder leuchtet nicht auf Motor hat stoBenden Gang Motor wird zu hei STORUNGS Ursache | motor ZUnder nicht, Kratistolibenailer leer, Luttblasen in der Einspritzpumpe. Zu dickes Schmierol im Winters Motor la 6t sich nicht schnell genug durchdrehen, Einspritzventil zerstaubt nicht, da verschmotzt. Ungenigende Kompression. Ventile hngen oder sin Spiel zwischen Ventil und Ventilhebel zu klein Krafisioff ausgegangen. ilter oder Saugleitung verstopf. Kraftstoffilter stark verschmutzt Enspritzpumpe Forder! unregelméBig durch Vers Eniluftung des Krafistoff-Behélters unzureichend, Reglerstange in der Einspritzpumpe héingt Undichte Leitungen. Luft in der Einspritzpumpe. Undichtigkeit am Zylinderkopf. ‘Schaltkastenschidssel nicht fief genug eingesteckt Glah-AnlaBschalter nicht richtig betatigt oder defekt Vorglihanlage arbeitet nich. Schmelzeinsalz zum Glhuberwacher oder Gluhkerz gebronnt, Siromzufihrung unterbrochen. Bottorien haben keine Spannung. Anlasser zieht nich Botterieklemmen haben keinen vollen Kontakt. Anlasserleitung unterbrochen. ‘Schmierdlstand zu hoch. Einspritzdise zerstéubt nicht bzw. ist undicht. Férderbeginn zu spat eingestellt Motor hat mongelhatte Verdichtung, Max. Follung der Einspritzpumpe ist verstellt. Regler in der Einspritzpumpe klemmt Schmierdl zu dinn, Undichtigkeiten am Schmierdlkreislauf. Kurbelwellenlager defekt. Oldruckschalter defekt. Schaden an der elektrischen Leitung. Ungenigender Oldruck fan Einspritzdise héingt fest durch Verschmutzung, Kihlgeblése arbeitet nicht. Keilriemen rutscht. Kthlrippen on den Zylindern und Zylinderképfen pcm i ‘rderbeginn zu spat eingestellt. Einspritaddse defekh. Moximale Fillung der Einspritzpumpe zu aro8. Lufiverlust durch verbogene Luftfohrungsbleche. STORUNGSTABELLE Stérung Motor springt nicht an Motor bleibt stehen Motor zieht nicht ‘(Aussetzer) Mangelhafte Leistung AnlaBschwierigkeiten infolge Versagens der ‘lektrischen Anlage | Motor qualmt, Auspuff grav ‘oder blau bis schwarz Motor geht durch ‘Motor hat ungeniigenden ‘Oldruck Grine Kontrolleuchte cht nicht. Kontrotleuchte ‘Motor hat stoBenden Gang Motor wird zu heiB Ursoche Twiotor Zonder nicht, KraTisiolibendlter Teer Luftblasen in der Einspritzpumpe. Zu dickes Schmierdl im Winter. Motor 168t sich nicht schnell genug durchdrehen. Einspritzventil zerstéubt nicht, da verschmutzt Ungeniigende Kompression. Ventile hangen oder sind undicht Spiel zwischen Ventil und Ventilhebel zu klein. Krafistoff cusgegangen Filfer oder Saugleitung verstoptt Krofstothiter star cverecunu oe aes ‘nspritzpumpe, forder) unregelméBig durch Verschmutzung Entliftung des Kraftstoff-Behdlters unzureichend. Reglerstonge in der Einspritzpumpe héingt. Undichie Lettungen. Luft in der Einspritzpumpe, Undichtigkeit am Zylinderkopt. Schalikastenschlassel nicht tief genug eingesteckt, Gloh-AnlaBschalter nicht richtig betatigt oder defekt. Vorglihanlage arbeitet nicht Schmelzeinsatz 2um Gluhiberwacher oder Glihkerze durch gebrannt. Stromzufihrung unterbrochen. Baiterien haben keine Spannung, Anlasser zieht nicht durch. Baiterieklemmen haben keinen vollen Kontak. Anlasserleitung unterbrochen, Schmierdlstand zu hoch. Einspritzdise zerstéubt nicht baw. ist undicht, forderbeginn zu spa eingestlh Motor hat mangelhatte Verdichtung, Mox. Follung der Einspritzpumpe ist verstell Regler in der Einspritzpumpe klemmt Schmierdl zu din. Undichtigkeiten am Schmierélkreisleuf, Kurbelwellenlager defelt. ‘Oldruckschalter defekt. Schaden an der elektrischen Leitung. Ungenigender Oldruck _ Einspritzdise héngt fest durch Verschmutzung, Kihigeblase orbeitet nicht. Keilriemen rutscht Kahlrippen an den Zylindern und Zylinderképfen stark ver- schmulzt. Férderbeginn zu spat eingestellt. EinspritzdUse defekt. Maximale Fullung der Einspritzpumpe zu gro8. Luftverlust durch verbogene Luftfuhrungsbleche. Abhilfe Pampen entluiien, Nachgluhen. Behalter auffollen, Pumpen eniliften, Richtiges Winterdl im Motor einfallen. Motor géngig machen, beim Anlassen Kupplung treten. Sauborn Kraistofite reinigen. Filter ater reinigen,Krafistofl vorfiliern Gangig machen, schmieren, evil. einschleifen. Prifen und bei kaltem Motor auf 0,1-0,15 mm Spiel einstellen Kolben ausbaven, Kolbenringe géingig machen oder neve einsetzen, Luftfilter prifen und reinigen. Kraftstoff nachfillen. Pumpe entliften Filter und Leitungen reinigen Filter offers reinigen, Kraftstoff vorfiltern, Pumpen durch Fachmann prifen lassen, Druckentlastungsventil séubern. Bohrung far Luftzutritt im TankverschluBdeckel freilegen. Gestinge nachprifen Rohrvarschraubungen dicht ziehen Pumpe entluften, Abdichtung des Zylinderkopfes und des Disenhalters prifen, nachziehen bzw. ernevern, Ladekontrollompe mu8 oufleuchten. Schllssel tiefer einstecken ‘Aufglahen des Glohuberwachers beobachten, Uberprifen bzw. instandsetzen. Uberprifen bzw. inslandsetzen Ernovern. Uberpriifen. Aufladen, Kabelanschlisse priffen. Reinigen und profen. Uberprifen oder insiandsetzen lassen Ol bis obere Marke am OlmeSstab oblossen Reinigen bzw. inslandsetzen lassen. Richtig einstellen Ventifepiel, Genavigkeit und Sitz der Ventile Uberprifen baw. nev einstellen, gangig machen oder neu einschleifen. Kolbenringe bzw. Zylinder auswechseln. Richtigstellen lassen. Motor durch Unterbrechen der Kraftstoffaufuhr slillsetzen. ‘Ablossen und richtiges Schmierdl einfullen. Dlansaugleitung, Druckleitung, Anschlusse, Schmierélfilter, Druckregelventile auf Dichtigkeit prifen Motor sofort abstellen und insfandsetzen lassen. Ernevern. Schaden beseitigen Mit zuverldssigem Oldruckmesser prifen, sonst wie vor. ‘Ausbaven und sdubern. Untersuchen Riemon nachspannen. Reinigen. Richtigstellen lassen. Ersetzen Richtigstallen lassen Bleche richien lassen SONDERZUBEHOR Ackerschiene mit Plattform Heizungsanlage, auch bei Frontlader (fur Schlepper ohne Hydraulik) —_Ballastgewichte Zugpendel, auch bei 3-Punkt-Kupplung Wechsel- oder Zwillingsbereifung Beifahrersitzbiigel, rechts Aufbockvorrichtung Beifahrersitzkissen, rechts Mahwerke 413" oder 5’ for Hand- Riemenscheibe mit Antrieb, oder hydraulische Aushebung (oufsteckbar auf Zapfwelle) Wetterdach fir Fronteinstieg, hoch- Vorabscheider far Olspillufifilier schwenkbare Panorama-Frontscheibe Frontlader GréBe 2 Erdschaufel, Stalldung- und Vielaweckgabel (weitere Arbeitsgerdite sind von der Firma Baas, GmbH, 2 Wedel (Holstein), IndustriestraBe 39-43, zu bezichen. Hubkraft . . . kg 625 mitVerlingerung kg 300 volle Hubzeit . . sec. 7,0 e sm 1150 ee. mm 750 Oe es mm 1370 Hees. mm 3000 Heo. mm 4400 dass 5. 9 mm $0 Vorderradbereifung 6.00-16 AS Front (6 ply) erforderlich und 3 atii Luftdruck Hinterachslast muB durch Ballastgewichte in den Rédern erhdht werden; auch empfiehlt es sich, die Reifen mit Wosser zu fillen oder ein in den unteren Lenkern der 3-Punkt-Kupplung gelagertes Gegengewicht verwenden. 32 BESCHREIBUNG 1. Kohigeblése 5. Oleinfillstutzen 2. Keilriemen 6. Olmefstab 3. Spannrolle 7. Einfoilstutzen 8 4, Einspritzpumpe mit Regler . Schmierdlfeinflter Als Antriebskraft fir den D 40 L dient ein stehender luftgekihiter Dreizylinder- Motor Bavart F 3 L712, der im Viertakt nach dem Wirbelkammerverfah- ren arbeitet. Das Kurbelgehduse ist das RUckgrat des Motors, in welchem die Kurbelwelle in austauschbaren Fertiglagern Iduft, Alle Logerstellen werden durch eine Zahnradpumpe mit Druckél versorgt Der Oldruck wird durch einen Oldruckstorter Gberwacht, der an eine Quer- bohrung des Schmierdlkreislaufes angeschlossen ist und bei weniger als 0,5 ati Oldruck aber einen Federkontakt die griine Oldruckkontrolleuchte am Schalt- brett aufleuchten la6t, B 1 Kurbelwellenzahnvad 2 groBes Zwischenzannvad 5 Klsines Zwischensanrad 4 Nodkenwellenzahnrad 5 Spriteverstollorzahnrad 6 Schmierdipumpenzohned Plevelstangen mit Fertiglagern verbinden Kurbelwelle und Leichtmetallkolben. Nach unten ist das Kurbelgehduse durch eine Olwanne abgeschlossen. Die Leichtmetallzylinderképfe werden gemeinsam mit den Zylindern durch je vier lange Dehnschrauben auf das Kurbelgehéuse befestigt. In den Zylinder- képfen ist die Wirbelkammer eingegossen, in welche Einspritzdisenhalter und Glthkerze eingeschraubt werden. Die héngenden Ventile werden durch StoB- stangen und Kipphebel betdtigt. Eine Zylinderkopfhaube schlieBt den Kipp- hebelraum Sldicht nach oben ab. Unter derselben befindet sich eine Droht- geflechtfilterpatrone, durch die eine kleine Luftmenge zur Beliftung ins Motor- innere gelangt. ‘An dem vorderen Deckel des Kurbelgehduses sind Kihlgeblise, Keilriemen- spannrolle und Lichtmaschine befestigt. Nach Abnahme des Deckels sind sémt- liche Zohnrdder des Motors zugénglich. Der Antrieb des Kihigebldses und der Lichtmaschine erfolgt Gber Keilriemen. Hinter dem Kahigeblase befindet sich die mehrteilige cbnehmbare Lufifvhrungshaube. Darunter ist die Einspritz~ Pumpe mit Regler angebracht. Am Regler befindet sich auf der AuBenseite der Drehzahlverstellhebel und enigegengesetzt dem Kurbelgehduse zugewandt der Abstellhebel 34 AuBerdem sind auf dieser Motorseite der OlmeBstab, die Oleinfillung, die AblaBschraube sowie das Schmier8lfilter zugénglich. Dos hintere Kurbelwellen ende trégt des Schwungrad mit Anlasserzchnkranz. Auf der Abluftseite des Motors ist das Saugrohr und Auspuffrohr angeordnet. Hier befinden sich eben- folls Anlasser und Lichtmaschine sowie das Entluftungsrohr. In den Hauptsirom der Schmierdlleitung ist ein Feinfilter eingebaut. Das Ol wird durch den Einsatz aus Popier und Filtersioffen gedriickt. Bei Verstopfung der Filterpatrone &ffnet sich ein Uberdruckventi, so da8 das Schmierl ungefil- tert zu den Lagerstellen gelangen kann. Das Schmierdlfeinfilter 1aBt sich durch Auswaschen nicht séubern, sondern muB nach 240 bis 300 Betriebsstunden ernevert werden. Die fur die Kahlung des Motors erforderlich Lufimenge wird von einem axial wirkenden Kuhigeblése von vorn angesaugt und mit hoher Geschwindigkeit durch die Rippenspalten der Zylinder und Zylinderképfe hindurchgedriickt. Die Lufifihrungshoube und die vorgesehenen Leitbleche sorgen fir die richtige Aufteilung des Kihlluftstromes Der Antrieb des Kuhigebléses erfolgt durch einen Keilriemen, der von einer Spannrolle davernd in richtiger Spannung gehalten wird, Einwandfreier Zustand des Keilriemenantriebes fir das Kuhigebléise ist fir den ‘Motor von gr&Bter Wichtigkeit, da er sonst iberhitzt werden kénnte. Geht die Spannung infolge Ausfalls des Keilriemens verloren, so wird ber einen Zugschalter, der mit der Spannrolle verbunden ist, der Stromkreis einer Wornanlage geschlossen und das Signalhorn betditigt Motortemperctur wird durch ein Fernthermo- meter am Armaturenbrett dem Fohrer anzeigt. Der Waérmefihler hierfir ist unter der-Luftféhrun: haube im Zylinderkopf 2 unter dem Einspritz- | ventil eingeschraubt. Die zuldssigen Temperaturen liegen innerhalb des grinen ,Normal”-Feldesdes Fernthermometers, Werden diese zuldssigen Tem- peraturen Uberschritten, erscheint im Fenster des Gordites ein rotes ,Stop"-Feld, Gleichzeitig wird vom Fernthermometer aus das Signalhorn des Schleppers betdtigt. Der Motor ist sofort stillzu- setzen und die Schadensursache zu beseitigen. 35 Ein an die Einspritzpumpe angebavier Flichkraftverstellregler regelt wahrend des Betriebes innerhalb des Motordrehzohlbereiches durch Verdnderung der Kraftstoff-Férdermenge die Drehzahl. Die mitileren Drehzahlen werden durch entsprechende Betdtigung des von Hand oder FuB bedienten Reguliergesténges eingestell. Der Spritzversteller stellt automatisch den ginstigsten Férderbeginn der Ein- spritzpumpe fur jede Motordrehzohl zwischen niedrigem Leerlauf und Héchst- drehzohl ein Im Krafistoffbehalter sind 2 Kraftstofflter unter- gebracht. Das Filzrohr des Filters ist auf einer Spindel befestigt. Bei cusgebauten Filtern wird durch ein federbelastetes Bodenventil die Kraft- stoffleitung zur Einspritepumpe auiomatisch ab- gesperrt. 1 Docket 2am Kratstoffoehelter 2 Siebeineots (Beutel) 5 Grifatoce 4 Filzroheiter 6 Schlommablesch-aube 7 Bodenventit (Anschl8. Zor Einepeitzpumpe) Die vom Motor ange- saugte Luft wird durch ein unter der Motor- haube sitzendes Ol- spilluftfilier geleitet und dadurch entstaubt. 2. Fahrgestell und Gets Der Deutz-Radschlepper D 40 L ist eine Universal-Maschine, die fir versch dene Arbeiten wie Pflagen, Kulturorbeiten, Dreschen, Transporte usw. ver- wendet werden kann. Der Schlepper ist in Blockbavart ausgefuhrt, d. h. Vorderachslagerbock, Motor und Getriebe sind unmittelbar miteinander verflanscht und bilden das Trag- 7 gerist des Schleppers. Es dient gleichzeitig auch zur Aufnahme der Lenkung, der Kupplungs- und Bremsbetétigung sowie des Fahrersitzes und der Blechver- kleidung. Der Vorderachslagerbock ist am Motorgestell_ angeschraubt und nimmt die pendelnd angeordnete Vorderachse auf. Der Getrieberumpf wird ‘aus Kupplungsgehduse und dem anschlieBenden Getriebegehduse gebildet. be- x Die Vorderréder laufen uf nachstellbaren Kegelrollenlagern. Sie sind durch gummi gefederte Lenkschenkel drehbar mit den Foust- lagern der Lenkachse verbunden und werden durch eine Einfinger-Schneckenlenkung Gber Spurstange und LenkstoBstange mit war- tungsfreien Vullkolanschalen betatigt 3 A 4 = 5 7 rsetzung, das Ausgleichgetriebe, die Ausgleichg ie die Nebenantriebe untergebra 1 iber Wechselgetriebe, Zwischen- Im Get Wechselget terachsu sperre so ie Antriobsréder. Das Kupplungsgehduse _nimmt die Lenkung auf und umschlieBt | das Schwungrad des Motors mit der Doppelkupplung, die von einem FuBhebel dber einen Ku- gellagercusricker bet Der Kraftflu8 vom Motor verléuft Uber Kupplung und Antriebswelle 2 2 < g 39, Gotriebeschema ~ Voriante NF" ~ .UF* Geschwindigkeiton kmih bei Kegelradibersetzung 7:37 und Bereifung 1-28 1, Gang 2. Gang 3.Gang 30 13; 4.Gang 4,3 18,9 R-Gong 2,0 87 L 5 0 01 Deppelkupplng Gropponseheltung Mahbatkenantrieb Wecheelgetricbe Auspleichgetriabe- — @Hinierradbremse @ Getriebebromse Motorzapiwelle Zapfwallenschattung Riemenschoiboncntrieb n= 540 U/min. (rechts} bei 1875 U/min des Motors 9-36 o eegeg Getriebeschema ~ Variante ,NFS” ~ ,UFS" Geschwindigkeiten km/h bei Kegelradibersetzung 9:34 und Bereifung 1.Gong 2 2Gang 2 3.Gang 4,2 4A.Gang 6, R-Gang 2\ = Motorzapfwelle = 540 U/min. (rechts) bei 1875 U/min des Motors 4 Durch die Kombination von Gruppengetriebe und Wechselgetriebe ergeben sich 8 Vorwérls- und 2 Rickwértsgéinge, die durch entsprechende Stellung des Gruppenschalthebels und des Schalthebels des Wechselgetriebes gewahlt werden kénnen. Sie sind in einem Schaltbild auf dem Schaltknopf gekenn- zeichnet. Mit der Vorgelegewelle des Wechselgetriebes ist eine Zapfwelle verbunden, die bei der Doppelkupplung als Motorzapfwelle gescholtet wird. Die feststellbare Handbromse wirkt als Innenbackenbremse auf die Zwischenwelle des Getriebes. Die FuBbremse ist als 2. Pedalbremse ausge- bildet und wirkt auf die mit Innenbacken- bremsen versehenen Hinterrdder. Zur Unterstdtzung des Lenkvorganges kénnen die Pedale nach Umlegen des Fexierhebels einzeln betétigt werden. Sie dienen zum kir- zerenWenden auf dem Acker. Auf der StraBe ist die Benutzung wegen Unfallgefohr nicht stotthoft Zum Schutz gegen Witterungseinflisse ist der vordere Teil des Schleppers mit einer aufklappbaren Motorhaube abgedeckt. An diese schlieft sich der Kraft- stoffbehélter mit dem darunter liegenden Werkzeugkasten an. Auf dem Kupplungsgehduse ist der gummigefederte Fahrersitz befestigl. Die Vorderréder sind mit Kotschitzern versehen, wahrend die Hinterréder durch Kotflgel abgeschirmt werden 2 Auf der Anzeigescheibe des serienm8Big eingebauten Traktormeters lassen sich die Drehzahlen des Motors, der Zopfwelle und die Geschwindigkeiten der einzelnen Génge, letztere auf farbig markierten Feldern, ablesen 2-3-4Gang kennzeichnet die langsame und 5-6-8Gang die schnelle Schaligruppe. AuBerdem ist auf der Glasscheibe die vorgeschriebone Motordrehzahl von 1750 Uimin fir den Méhbetrieb markiert. Innerhalb des Troktormeters sind die An- zeigeleuchten for Oldruck, Ladekontrolle, Fernlicht und Blinkkontrolle sowie die Be- leuchtung der Skala untergebracht. Die ouf dem Traktormeter abgelesenen Betriebsstunden ergeben sich aus der An. zohl der Motordrehungen. Sie decken sich nur dann mit den effektiv zurickgelegten Betriebsstunden, wenn der Motor im Durchschnitt mit 1500 U/min. betrieben wird. (Siehe Olwechselvorschrift) AuBerdem werden von einem Zéhlwerk die Betriebsstunden registriert. Die elektrische Anlage von 12 Volt Span- nung besteht ous: Lichtmaschine mit 130 Watt Leistung, 2 Batterien je 112 Ah, An. lasser, 2 Scheinwerfern mit Stand-, Ab- blend- und Fernlicht, 2 SchluBbrems-Blink- leuchien, Kennzeichenleuchie, Blinkgeber, 2 Blink-Positionsleuchten, Mehrzweckschal- ter, Signalhorn, Anzeigeleuchten fir Ol- druck (grin), Ladekontrolle (rot), Fernlicht (blov}, Blinklicht (orange) und den dazu- gehdrenden Armaturen, die untethalb des Lenkrades Ubersichtlich angeordnet sind, Bei Benutzung eines Einachsanhéingers mu8 das Zugmaul wie auf nebenstehender Abbildung gezeigt angebracht sein. Der sichtbare Schmiernippel mu8 in Fahrtrich- tung nach rechts liegen. Zugmaul und An- héngevorrichtung sind am Ende des Ge- triebes befestigt und in der Hohe verstell- bor. a TECHNISCHE DATEN Motor-Bavart: : Zylinderzohl . Bohrung Hub Hubraum Arbeitsweise Drehzahl: . Leistung: L . Kraftstoffverbrauch bei max. Dreh- moment eae im Johresdurchschnitt Khlong: . Antrieb des Gebléses Luftreiniger . Schmierung: .. . ocr Schmierdldruck bei warmem Motor Schmierdlreiniger inhalt: Nevfillung (Erstfallmenge) . . Olwechsel Einspritzpumpe mit mech, Regler Dosenhalter Einspritzdise Einspritzdruck Kraftstoft-Filter Férderbeginn Zandfolge . Ventilspie! bei kaltem Motor EinloBventil éffnet EinloBventil schlieBt AuslaBventil &ffnet AuslaBventil schlieSt . Kolbenabstand vom Zylinderkopf . 44 Fai 72 3 stehend 95 mm @ 120 mm 2550 cm? Viertokt-Diesel mit Wirbelkammer 2150 U/min 35 PS 185 g/PS/h 25-37 kg/h Luftkihlung durch Axialgeblése 1 Keilriemen 12,5 1300 H 3701 St Olspulluttfilter, Vorreiniger (auf Wunsch) Druckumlaufschmierung mind. 0,5 ati bei Leerlauf (600 Upm) Feinfilter im Houptstrom ca. 10,5 Liter co. 9 Liter Bosch-Kolbenpumpe PE 3A 70B 410 RS 321/29 Bosch EP/RSV 300-1150 A 8 AV 5327 Bosch KD 45 SDA 45/1 Bosch DNOSD 211 125 atis 2 Filzrohrfilter im Kraftstoffbehélter 16°-18° v.0.T. = 3,0-3,8 mm Kolben- weg 123 0,1-0,15 mm 16° vor oT. 40° nach wT. 52° vor ut. 16° nach o.T. 1,25-1,5 mm Elektrische Ausriistung: Anlosser 22 2 ee Bosch BNG 2,5/12 DR9Z11 Lichtmaschine mit Bosch L1/GJJ 130/12 1500 R 8 Reglerschalter +. RSIUA 130/12/4 Anirieb ... 2.2... . . Keilriemen 12,5%1075 H 3701 St Glihstiftkerze : $105 H7,631 Glihiberwacher 17 Volt D DIN 72525 Gluhwiderstond .. 2 2... BDIN72525 Batterie see 286V 112 AH 72311 Fallmengen: Krafistoff r ; ol Schmierdl: Motor Neufillung 105 1 Olwechsel 71 Gotriebe . . . a “ot Méhantrieb (zusdtzlich) 161 Lenkung : 05 | Olspallufifitter i. 4! Riemenscheibenaniricb . . 0751 Variante: schl. hydr. Anlage) . ca. ky Bereifung: vorn rr NF UP" — NFS" / ,UFS" in a 1610 nee 550-16 rat} — hinten 14.4/11-28 AS| 9.5/9-36 AS. « 4ply (6ply) ; (y mm 3210 Breite: : (8) mm | 1560-1800 1540-1740 Hohe bis Beifahrersitzbigel (H) mm 1630 1550 Radstand: <-. > (R) mm 1950 Durchfahrtshdhe (m. Wetterdach) : mm 2200. 1 2250 Spurwaiten: vorn . (Sy) mm 1312-1468 Teleskopachse see mm 1312-1412-1512-1612-1712 (Rad gedrehi) 5 mm 1468-1 568-1 668-1 768-1868 inten 2 ~ (Sh) mm 1250/1500 Stufenrad (auf Wunsch) mm 1226-1326—1426-1526-1626-1726 Bodenireihei unter der Vorderachse . mm 430 unter der Hinterachse. - mm 500. 550 unter dem Rumpt mm 410. 425 | “Spurkretsdorchmesser op ohne Lenkbremse: : m 68 mit_Lenkbremse: m i) | _Zugvorrichtung: (HA) _ Hohe verstellbar . 420-750 480-810 ‘ahangevorrichtung: Héhe verstellbor 340/405 405/470 Geschwindigkeiten: T S]u T syus Kegelradibersetzung 7:37 19:34 var | 924 | 737 | 9:34 Endubersetzung 13:63 1.Gang . . 2 98 2Gang : 30 131 3.Gang | 46 200 4. Gang 65 284 R-Gang 30_131 | Zapfwelle: Gxlange. Hohe . (i) mam Drehzchi: Motorzapfwelle U/min, bei 1875 U/min des Motors) ‘Mahant : Riemenscheibe: @>Breitex Drehzahl 1185 rachis _mit Vorgelege 1245 rechts 320% 14051300 Hydravlische Hubvorrichtung: Deutz-Bosch-Regeinydraulik -Punkt-Kupplung 46 ‘Olhydraulische Kraftheberanlage DEUTZ-TRANSFERMATIC-SYSTEM ‘An diesem Schlepper ist eine ,Regelhydraulik” angebaut, bei der eine selbst- tatige hydraulische Regulierung des on die 3-Punkt-Kupplung angebauten Arbeitsgerdtes entweder auf gleiche Arbeitstiefe (Héhenlage) (Lageregelung, Position-control) oder cuf gleichen Zugwiderstand (Zugkraftregelung, Draft- control) eingestellt werden kann. Bei diesen Regel-Systemen wird das Gerdt wahrend der Arbeit vollsténdig vom Schlepper getragen, wodurch eine maximale Hinterachsbelastung erreicht und damit eine volle Ubertragueng der Motorkraft auf die Triebrader erzeugt wird, Das Stitzrad am Gerat ist hierbei dberflissig. In der untersten Steverhebelstellung (Richtung ,Senken*) ist die Funktion des Gerdite-Tragens (genannt ,hydr. Fesselung") aufgehoben. Das Gerdt bzw. die 3-Punkt-Lenker sind dabei, entsprechend den bisherigen hydr. Anlagen dieses Schleppers, freibeweglich. Man hat in dieser Stellung wieder den ,Freigang’, for den das Gert wie friher zur Tiefenhaltung ein Stitzrad bendtigt (so- genannte ,Schwimmstellung"). a A, B, C Kugelkupplungspunkte 1 Kraftheber 2 Houplsteverhebel 3 Zusatzsteuerhebel 4 Vorwahthebel 5 Geber 6 rechter Hubarm 7 rechte Hubstange mit 8 Hondrad 9 oberer Lenker (Toplenker mit Kugel-Kupplungspunkt ,C und SpannschloB) 10 linker Hubarm 48 11 linke Hubstange 12 Stabilisierungskette 13 Ketten mit SpannschloB 14 linker unterer Lenker mit Kugel- Kupplungspunkt A” 15 rechter unterer Lenker mit Kugel- Kupplungspunkt ,.B” 16 Lochschiene mit hdhenverstellbarem 17 Zugmaul 18 Anlenkpunkte fir den oberen Lenker 19 Geber-Feder Die Olpumpe Als Olpumpe wird eine Bosch-Zahnrad- pumpe mit Vorsatzlagor verwendet, die rilfels eines Keilriomons von der Motor: kurbelwelle angetvicbon wird. Dio Pumpe arbeitet_dacurch unabhangig von der Fahrkupplung des Schloppors Die Forderleistung dor Pumpe betrdgt bei voller Motordrehzahl 24 Vin, Der Be: x triebsdruck belicigh 150 ati, Die Forder * Ieistung der Pumpe ist abhdngig yon der Antriebsdrehzohl, Jo wonigor Touren der Motor macht, umso geringer ist die Férderleistung, «lio umio goringer sind die Kraftheber-Bewegungen. Zur Beachtun, Bei kalter Witterung ist nach Anlassen des Schloppermotors sundichst einige Zeit mit geringer Motordrehzahl der Olumlovt der hydraulischen Anlage einlaufen zu lassen, ehe auf volle Motordrehzahl dbergegangon wird, Verliert die hydr. Anlage durch eine plétzliche Lecklose Ol, so ist «ler Motor sofort slillzusetzen und der Keilriemen fir den Pumpenantrieb absvwohmen, um ‘Schdden an der Pumpe zu vermeiden. Wenn sich nach einiger Zeit der Antriebs-Keilriemen geldngt lat, also durch: rutscht, arbeitet die Pumpe nicht mehr einwandfrei, der Kralthobor hebt nur langsam oder garnicht. Der Riemen ist dann durch Hochschwenken der Pumpe um ihre Laworung nach: zuspannen. (Nicht Gberspannen!) s. Abb. Seite 23, Die Rohrkupplung in der dicken Ansaugleiiung (links neben dem Motor) ist dabei zu lésen. Der Kraftheber (Regelhydraulik) Der Kroftheber ist in Blockkonstruktion ausqefurt. Er besitz! vinon ins Ge- triebegehduse ragenden einfach wirkenden Hubzylinder und an seinom de: wértigen Teil den sogenannten ,Geber” mit der Geber-Feder und clon Antenk punkten fur den oberen Lenker. Ein Regelstcvergerdt, das Gber das Rogel- gesténge mit dem Geber verbunden ist, und ein Zusatzsteuergersi sind rachts seiflich angeflonscht. Das Krafthebergehduse dient gleichzeitig ols Ollank und ist mit einer Olfiltereinrichtung ausgeristet. Ein Schouglas reclis hinten gibt die richtige Olfallung an. Der Olspiegel muB bis zur unteren Schauglas- begrenzung stehen; bei Frontladerbetrieb bis zur oberen. Die Enililiuny dos Olraumes erfolgt in dos Getriebegehduse 9 K Kroftheber VVorwahhebel SL Sougleitung & Gober selector lever) BL Drvceitone St Regelstouergerat 2. Zorole Stovorgerst 3 Schavgios 8 Se oa fi2Steverhebel 202 E Entleerungsschrovbe 11 Stovorhebel 20 St Biter D, Senkdrosset A Verstellonschlag & 2P Zorschenplotte mit Hubrylin- fx Verisgelingsknopt der Siderheteventt Das Regelstevergeriit Das Regelstevergerdt ,St" steht Uber das Regelgestange .R” mit dem Geber G" in Verbindung. An dem Geber wird der obere Lenker (Toplenker) der 3-Punkt-Kupplung angeschlossen, A) Zugkraftregelung Sobald ein Arbeitsgerat (Pflug, Kultivator etc.) an der 3-Punkt-Kupplung an- geschlossen ist und der Steuerhebel ,H1” im Segment-Bereich ,Senken” steht, wird dos Regelstevergerét von dem Arbeitsgerdt gestevert, man nennt dies Zugkraftregelung (Draft-control} Der Vorwahlhebel .V” mu8 immer in die Endstellung gebracht werden, sonst ist eine einwandfreie Regelung der Kroftheberanlage nicht gewdhrleistet. ) VORWAHLHEBEL ,V" (selector lever) steht nach oben: ZUGKRAFTREGELUNG (Draft control). b) VORWAHLHEBEL .V" liegt nach hinten: LAGEREGELUNG (Position control). 50 For eine Zugkralt und dem Stukiur Bodonwid bleibon homogon wird man Dieses ve kurzzeilig Hand, » Zeigeting des Stove entstchon Toplenke ca. 10 Beim Tiolp pfligen o zweckmal B) Logo Durch Un unteren R Das Arh der Hale Fur eine mit dem Steverhebel eingestelite Arbeitstiefe (Pflugtiefe) soll die Zugkraft des Schleppers unabhéngig von der Bodenbeschatfenheit (Struktur) und dem Bodenzustand des Ackers gleich bleiben. Die aus unterschiedlicher Struktur und unterschiedlichem Zustand sich ergebenden Anderungen des Bodenwiderstandes im Acker verursachen dann, da ja die Zugkraft konstant bleiben soll, Anderungen in der Arbeitstiefe des Gerdtes, was bei einem homogenen Feld nicht in Erscheinung tritt. Bei genauer Kenntnis des Feldes ‘wird man on den schweren Stellen von Hand nachregeln, um ein Flacherwerden der Arbeitstiefe zu verhindern, wobei natirlich eine hdhere Motorbelastung in Kauf genommen werden muB. jon Hand-Nachregeln geschicht zweckmaBigerweise durch geringes kurzzeitiges Abwarts- oder Aufwartsbewegen des Steverhebels mit der rechten Hand, wobei man den Knopf des Verstellanschlages ,A* mit Daumen und Zeigetinger festhalt. Beim AbwGrlsbewegen ist dabei durch Zur-Seite-Dricken des Steuerhebels der Verstellanschlag zu Uberfahren. Die bei Zugkraftregelung enistehenden Tiefenschwankungen sollen bei richtiger Pflugeinstellung (auch Toplenkereinstellung) in einem fur den Pflanzenwuchs zuldssigen Bereich von ca. + 10% liegen. Die Reaktionsgeschwindigkeit des Arbeitsgerdtes (Pflug) wahrend der Fahrt durch weiche oder leichte Bodenstellen kann durch die Senkdrossel nD" beeinfluBt werden. Falls langsame Recktion langsames Absinken des Gerdes, ;chnelle Reaktion = schnelles Absinken des Gerdtes. Tropfen Sie ist von Anschlag zu Anschlag stufenlos ver- stellbar und richtet sich nach Gewicht der Gerdte sowie den Bodenverhdltnissen. Die Ansprech-Empfindlichkeit der Regelungen kann durch Einstecken des oberen Lenkers in die verschiedenen Boh- rungen des Gebers ,,G" verdndert werden. vee | Loch 1: unempfindlich. Fir Arbeiten in Legerregelung (Positions-control}. Loch 2: empfindlich. Loch 3: sehr empfindlich Beim Tiefpfldgen wird man im allgemeinen den Toplenker in Loch2, beim Flach- pflagen oder Kultivieren im Loch3 befestigen. Welche Lage die bessere ist, wird zweckmaBigerweise jeweils fir das betreffende Feld bzw. Gerdit ermittelt. B) Lageregelung Durch Umlegen des Vorwéhlhebels .V" nach hinten wird die Einwirkung der unteren Regelstange vom Geber her ausgeschaltet. Das Arbeitsgerdit héngt jetzt an der 3-Punkt-Kupplung hydraulisch gehalten in der Hahenlage, die mit dem Steuerhebel am Segmentbogen eingestellt wurde. 51 in etwaiges Absinken wird durch automatische Nachregelung, die von einer Kurvenscheibe auf der Hubwelle aber die obere Regelstange zum Stevergerdt cusgeldst wird, sofort wieder berichtigt. Das Arbeitsgerat behdlt also die ein- mal eingestellte Héhenlage (Arbeitstiofe) bei; man nennt dies ,Lageregelung” (Position-contral). Um hierbei eine stabile Gerdteféhrung zu haben, muB die Federung des oberen Lenkers ausgeschaltet werden; dies geschieht durch Befestigen des ‘oberen Lenkers im Loch 1 (Bild). Bestell- und Pflegegerdile ohne eigene Loufrader werden in Lageregelung (Posi- tion-control) gefahren. Nickbewegungen des Schleppers, verursacht durch Unebenheiten des Feldes, kénnen durch Betétigung des Steuerhebels H 1 avs- geglichen werden. Bei Bestell-und Pilegegerditen mit eigenen Laufrédern wird in Freigangstellung gearbeitet, d, h. Steverhebel H 1 ganz nach vorn legen. Bei der Logeregelung ist es gleichgiltig, ob dos angebaute Gerat in der Erde, an der Ober fléche oder Uber dem Boden ar- beitet. Der Verstellanschlag .A" ist auf die jeweils gewonschte Arbeits- fiefe einzustellen. Steverhebel .H1*, in Tronsporistellung ge- zeichnet, ist bis an den Verstell- onschlag heranzufihren, In Transportstellung erfolgt bei etwaigem Absinken des Arbeits- a gerdtes ebenfalls ein automati- 1 Steverhebet sches Wiederanheben, solange Ho Heben dor Motor laut, 3 Senkon R ArbeitsbereichfUr Regelung i rt-Fahrten 0 F Arbeitsbereich for Freioang pean acne ooo kel iSekwimmsteltung) solches Absinken des angebau- ten Arbeitsgerdtes beim schnellen Durchfahren von Schlagléchern oder Un- ebenheiten der StraBe einireten, wenn das in der Zwischenplatte ,ZP" ein- gebaute Zylindersicherheitsventil infolge zu starker Kompression im Zylinder anspricht, Dieses Ventil ist auf 250 old eingestellt. Zur Unfollverhiitung ist nach der Transportfahrt vor Stillsetzen des Motors das angebaute Arbeitsgeriit abzusenken. 52 RK, Vecriegetungehnopt MZ Méhwerkaufzog UD Loderzylinder 71 Stoverhobel X Rosehiag’ H2 Steverhebel for Zusatz BD Senkdrozse Stovergerat V Vorwahthebe! Das Zusatzstevergeriit ‘An dos Regelsteuergerdit ist ein einfochwirkendes Zusctzstevergerét ange- flanscht. Dieses Gerat ist vorgesehen fir die Bedienung zustitzlicher hydrau- lischer Arbeits-Zylinder, z. B. fir den Méhwerksaufzug oder fiir den Frontlader oder zum Kippen eines Anhéingers. Der Anschlu8 dieser zuséitzlichen Zylinder erfolgt an der Unterseite dieses Zusatzstevergerdtes (Gewinde M 18X1,5). Beim AnschluB mehrerer Zylinder, z. B. einmal fir das Mahwerk, zum anderen for den Frontlader, ist die ZufluBleitung zu diesen Zylindern, wie in der obigen Skizze dorgestellt, angeordnet. Mit dieser Anordnung kénnen entweder nur die Lader-Zylinder LZ bedient werden oder nur der Mahwerksaufzug MZ. Sollen mehrere Arbeitszylinder unabhéingig von einander bedient werden, so ist an das Zusatzstevergeréit ein zweites Zusatzstevergerdt anzuflanschen Achtung! Maximales Anziehungsmoment fir die 3 Befestigungsschrauben = 3 mkg). In der ,Neutral”-Stellung des Steverhebels H2 sind die Arbeitszylinder hydrau- lisch verriegelt. In den Stellungen ,Heben” und ,Senken” rostet der Stever- hebel H2 ein, In der ,Senken”-Stellung haben die Arbeitsgerdite Freigang nach ‘oben und unten. Aus der ,Heben’-Stellung wird der Steverhebel H2 durch die hydraulische Endauslésung automatisch in die ,Neutral"-Stellung zurickgefuhrt. Aus der »Senken’Stellung mu8 er von Hand zurickgeholt werden. 53 Um ein unbeabsichtigtes Betdtigen dieses Steverhebels wahrend des Trans- portes oder der Zeit der Nichtbenutzung der Zusalz-Zylinder zu verhindern, ist om Vorderteil des Zuscizstevergerdites ein Verriegelungsknopf ,RK" (Sicher- heitsraste) fr den Steuerhebel angeordnet: Knopf herausgezogen = Entriegelung, ~ Knopf hineingeschoben und um 90° gedreht = Verriegelung. i Durch feinfuhliges Betétigen des Steverhebels H2 kann das Heben oder Senken des Zusatz-Zylinders g;.0)bté von langsam bis schnell geregelt werden. Beim Heben des Frontladers beispielsweise ist volle Drehzahl und schnelles Schalten auf- warts, beim Senken (vorzugsweise mit Las!) Drehzahl-Verminderung und lang- somes Abwérsschalten zu empfehlen, Die Motordrehzahl-Variation erfordert ein Fahren mit der Fu8-Drehzchlverstellung. JUSTIERUNG DER REGELEINRICHTUNG An der vom Werk festgelegten Einstellung des Regelgestanges und seiner An- schléige (auch am Segmentbogen) dirfen keine Verdinderungen vorgenommen werden. Die Kurvenscheiben missen frei von Ol, Fett und Farbe bleiben. Bei Funktionsstérungen durch Beschédigungen im landwirtschaftlichen Betrieb ist der nachste Deutz-Kundendienst zu versténdigen WARTUNG UND PFLEGE Fallen der Hydraulikanlage mit Ol: Normale Verhéltnisse: Motorendl SAE 10 Tropische Verhélinisse: Motorendl SAE 30 Arktische Verhdlinisse: Hydraulikél mit Stockpunkt unter 50° C Andere Ole, insbesondere HD-Getriebe- oder Mehrbereichsdle sind ebenso wie Pflanzendle nicht goeignet und dirfen nicht verwendet werden, Fallmenge: 91 (bis uniere Schauglasbegrenzung) 121 (obere Schauglasbegrenzung) bei Frontladerbetrieb VerschluBschraube (Handschraube) zum Olfilter ,F” ouf dem Kraftheber-Ge- héuse herausdrehen, In diesen Stulzen das vorgeschriebene Mineralél einfil- len, Der Einfillvorgang nimmt léngere Zeit in Anspruch (2 bis | Stunde), do das Ol erst durch das Filter loufen muB. Es ist nicht angéngig, das Ol ander- warts einzufullen, da dann dos Ol ungefiltert in die Anlage kommt und mit- gefthrte Fremdkérper zur Beschéidigung oder Zersiérung der Anlage fuhren kénnen. Nun den Motor anlassen und mit Leerlaufdrehzahl laufen lassen. Sofern der Olspiegel fallt, weiter Ol einfullen. Steverhebel des Krafthebers betdtigen Sind im Schauglas auch nach léngerer Zeit noch Blasen sichtbar, so ist eine Verbindungsstelle der Saugleitung undicht, es wird Luft ongesaugt, Rohrver- bindungen und -anschlusse der Saugleitung nachziehen (s. Seite 63). 54 Zur Beachtung: Des éfteren den richtigen Olstond kontrollieren; ei mal wachentlich! Bei Olnachfullung gleiche Olsorte verwenden, schiedene Olsorten mischen. Ae ny PRA ERM RS Ho OF / / | ff ay 8 Be 2 eo 0 o— —\ AT Hl Steverhebel for Kroftheber 2 Sachshantechravbe 12 Hobhobat Ta Steverhebel for Zusolss "3 Flferdecel 13 Kolbenstonge pyinder 4 Rundaummiring 14 Kolbenbolzen 4 wchlog § Gommiring 15 Stongentoizon & Regelgestenge, oben § Sebtiterensate 16 Versireubong § Schougios 5 SSmutssommeliont 17 Dreckiewung E Emectungsehroube 8 Zylinder 12 Olwanne E Filter § Eolbon 19 Sicha & Seber, 10 Kolben-Manachette 18 Seinstteventi Erebereder 1 Aoberm 37 Rancgummiing Filterreinigung Oben in dem Kraftheber ist ein Bosch-Hydraulik-Filter eingebout. Nach den ersten 20 Betriebsstunden ist (zusammen mit dem ersten Olwechsel beim Motor) dieses Filter unbedingt zu reinigen und das Ol zu ernouern. rt Far die Reinigung des Filters wird nach Lésen der 3 Sechskanischrauben (2) der Filterdeckel abge- nommen und der Filtereinsatz mit Schmutzsam- meltopf (7) vorsichtig herausgenommen, ohne | Dichtungen zu beschédigen. Der Filtereinsatz be- steht ous dem durch Bajonettverschlu8 gehaltenen Schmutzsommeltopf, der obzunehmen ist, und dem Siebfilter aus sternférmig gefalteten feinstem \ Drahigewebe. Ohne dieses auseinanderzuneh- men, wird das Siebfilter mittels einer weichen Birste in Waschbenzin ausgewaschen, Das Absaugen des Oles aus dem Kraftheberge- héuse (Entleerungsschraube €) erfolgt bei still- stehendem Motor entweder mit einer Handpumpe und Eintauchrohr (s. Abb.; unter Bestell-Nr. 4939 6386 yon der Fa, Wilhelm Backer (Wilbér), Remscheid-Hasten zu beziehen) oder mit einer Absougeeinrichtung an einer Tankstelle. Eventuell im Filtergehéuse unter dem Filtereinsotz liegender Olschmutz ist ebenfalls vor Wiederzusammenbau zu entfernen. Nach dem Séubern sind die Filterteile in frischem Hydraulikol nachzuspilen und wieder einzusetzen. Dabei ist auf grSBte Sauberkeit zu achten! Dichtungen nicht vergessen. Die Filerreinigung ist jeweils nach etwa 1000 Betriebsstunden, spatestons rig, zu wiederholen. Bei Frontlader-Betrieb ist das Filler etwa alle 6 bis 8 Wochen zu reinigen! Dos abgelassene OI soll nach Moglichkeit nicht wieder verwendet werden, vor cllem nicht nach der ersten Filterreinigung! Achtung! Erfolat die regelmaBige Filterreinigung nicht, so tritt eine Drosselung in der Ansougleitung zur Pumpe ein, die Pumpe bekommt nicht genug Ol, \Guft hei® und erleidet Schaden. Der Kroftheber bzw. Hubzylinder Rebt long: sam oder gar nicht mehr. Mindestens einmal jahrlich ist die gesamte Olfallung der hydraulischen Anlage zu ernevern. STORUNGEN 1. Hubwelle bewegt sich nicht. Ursache: a) Olfilter ist verstopft Abhilfe: Filter reinigen, siehe Seite 55. b) Ubercruckventil_ im Stevergerat ist davernd goéfinet infolge verschmutzten Oles Abhilfe: Ol ernevern, Filter reinigen, siehe Seite 55 ©) Kolben-Manschette im Hubzylinder ist undicht Abhilfe: Neve Manschette einbauen, siehe Seite 63, 2. Hubwelle bewegt sich nur langsam. Ursache: a) Olfilier ist verstopft Abhilfe: Filter reinigen, siche Seite 55. b) zu wenig OI im Behalter. Abhilfe: Ol nachiallen, siehe Seite 54 <) Uberdruckventil ist davernd gedffnet infolge verschmutzten es, Abhiife: Filter reinigen und Olfullung erneuern, siche Seite 56. 4) Oliist durch Luft verschéumt. Abhilfe: Rohranschlisse der Saugleitung nachziehen oder 0 nachfillen, wenn zu wenig Ol vorhanden. €) Kolben-Manschette im Hubzylinder ist undicht. Abhilfe: Neue Manschette einbouen, siche Seite 63. 4} Regeleinrichtung funktioniert nicht mehr einwandfrei Abhilfe: Nachsten Deutz-Kundendienst versténdigen (s. Bem. unter ,Justierung”). 3. Anlage verliert Ol. Ursache: a) undichte Leitungsanschlisse, besonders der Druckleitung, Abhilfe: AnschiUsse nachziehen, siche Seite 63. b) Krafthebergehduse ist zu voll, Ol geht aus Eniliftungseinrich tung in das Getriebegehduse dber. Abhilfe: Richtigen Olstand beachien, siehe Seite 54, 6) Leitungen sind beschédigh. Abhilfe: Durch einschlagige Werkstatt neve Leitung verlegen lassen, siche auch Seite 63. 4) Befestigung der Anflansch-Stevergerate hat sich gelocker, Abhilfe: Befestigungsschrauben nachzichen (nicht Gberziehen), Achtung! Ofter Olstand kontroll 56 DIE 3-PUNKT-GERATEKUPPLUNG A. Wartung: Die Kugelgelenke am oberen Lenker, an den Hubstangen und an den unte- ren Lenkern sauber halien und etwas einfetten, um sie gangbar zu erhalten. Bei sandigen Béden sind die Kugeln (besonders der unteren Lenker) nicht zu fetten, da Fett mit Sand eine Schmirgelpaste ergibt, die zum schnellen Verschlei8 der Gelenke fihrt. In die Schmiernippel der Hubstangen ist von Zeit zu Zeit Fett einzupressen Das Spannschlo8 des oberen Lenkers und diejenigen der Spannketten be- sitzen eine Dauerschmierung, die durch Ein- und Ausdrehen der Spann- schlésser betatigt wird. Die mittlere Kammer dieser Teile soll mit Fett ge follt sein. Forderungen, die an das Arbi fiir Regelhydraulik gestellt werden: 1. Kein Stétzrad. 2. Punkt Cam Gerat darf nicht boweglich sein, kein Schlitzloch. 3. Anlage Y ohne Sohle (evil. schrég abschneiden oder aufwarts federnde Anlage). Bei Mehrscharpfligen ist empfehlenswert alle Anlogen abzu- schneiden. Zapfen A und B fir Kugelbohrung 22,4-22,7 mm (0,885-0,895") Kugelbreite 35 mm (1,38") Bolzen C far Kugelbohrung 19,3-19,5 mm (0,76-0,77") Kugelbreite 44 mm (1,73"), Enifernung A zu B am Arbeitegerat (Mite Kugol bis Mitte Kugel): 718mm (= 28%"), (Diese MaBe entsprechen DIN 9674 bzw. British-Standard 1841 :1951 Kategorie |). Die Durchmesser der Enden der 3-Punkt-Lenker betragen etwa 75 mm @. i Das mit ca. 500 mm angegebene MaB sollte nicht kleiner als 500 und nicht Ber als 600 mm sein, Bo die Geberfeder out Druck und Zug reget, sind zusatzliche Gewich's enilastungseinrichtungen fir dos Arbeitsgerat im allgemeinen nicht notig, MaB X: Vor dem Ankuppeln eines 3-Punkt-Ptluges mussen die rubstangen HS beiderseits so viel gekirzt (eingeschraubl) werden, daB die Kugel- Kupplungspunkte etwa 200 mm unter den Kuppelzopfen’ des Anbavgerdts liagen. Dobe’ sollen Schlepper und Gerdt auf einer ebenen Flache stehen. 7 €. Ankuppeln der Ger (Bitte auch Absatz ,,B” beachten!) D. Einstellen des 3-Punkt-Pfluges: a) Beetptlug 1. Steverventil H1 auf ,Freigang” schelten. a I. Tlefgang des Piluges mit Steverhebel H1 einstellen. Horizontale Lage des Pflu- ges om oberen Lenker ein- stellen: 2. Kugelkupplungspunkte A und B an den unteren Lenkern tber ent- sprechende Kupplungszopfen der Tragachse des Anbaugerdtes schieben und Vorstecker in die Zapfenbohrungen einfthren. Rechisdrehung = Verkiir- zung des Lenkers — Schar- spitze abwérts; (Einschar- pflug). Bei Mehrscharpflug vorderer Kérper tiefer. 3. Kugelkupplungspunkt C des oberen Lenkers mit dem Rahmenaufsatz des Gerdtes durch Steckbolzen verbinden. Bei abgebautem 3-Punkl-Gerdt werden die beiden unteren Lenker, wenn die gegenscitige Verbindung nicht durch die eingesetzte Anhangeschiene erfolgt, durch die Ketten der Vorstecker miteinander verbunden. Hier- durch wird verhindert, da® die Lenker bei der Fahrt ohne Gerdt mit den Reifen in Berdhrung komen, Linksdrehung = Verlénge- rung des Lenkers = Schor- spitze aufwarts (Einschor- pflug). Bei Mehrscharpflug hinterer Kérper tiefer. Bei richtig eingestelltem Pliug mu die Scharspitze des I. Pflugkérpers einige cm ther der Slandfliche liegen, wenn Schlepper un Piiug out ebener Flache —- stehen, nas 2. Arbeitsbreite des Pfluges durch Verstellen der Ex- Zenferwelle om Plug ein- stellen 3, Einstellen der senkrechten Stellung des angekuppelten Pfluges zum (mit den rech- ten Radern in der Vorfurche laufenden) Schlepper durch Verkirzen der rechten Hubstange mittels des Handredes D (Rechts drehung). 4, Gerdt hydraulisch ausheben, wobei die Motordrehzchl zu steigern ist Schalthebel in ,0-Stellung” legen, Gerdit nach jedem Transport vor Still- setzen des Motors ablassen. Unfallverhitung! (siehe Seite 52) 5. Spannketten: 050 Achtung! Die Spann-Ketten an den unieren Lenker dienen zur Bagrenzung des seitlichen Ausschwingens derLenker, um sie von den Reifen abzuhalien. Beim Geradequs-Piligen missen sie locker durchhangen, Bei der Bodenbearbeitung mit Pflug, Ege, Scheibenegge und Grubber missen die Kelten lose durchhéngen. Bei Kulturgerdten, insbesondere mit einem eigenen Schieberahmen, werden die Spannkelten fesigezogen, um ein seitliches Ausschwingen der unteren Lenker zu verhindern. Boim Ankuppeln letzterer Gerdte ist darauf zu ochten, do® die unteren nance. Lenker in die Langlécher der Hubstangen eingehdngt werden, um bei ee lung des Pfluges unrichtig der gréferen Breite der Arbeitsgerdite seitliche Bodenunebenheiten aus cingestelt, oder dos Spann zugleichen. sono zu fest angezogen. 58 59 ©) Andere Arbeitsgerdte: b) Drehpflug 1. Der Neigungsausgleich wird Auch bei diesen missen die beiden Hubstangen (1 und 2) gleiche Lange bei Drchpflugen am Pug haben. Bei stark unebenen Feldern sind evil. Stitzréder zweckmaBig, um aingestellt. Beim Anbau ist bei geringer Arbeitstiefe keine zu groBen Héhenschwankungen zu erhalten deshalb darauf zu achten, a8 am Dreipunkt-Gesién: ge dle beiden unieren Len- fer gleich hoch stehen, d. h ie beiden Hubstangen (1 und 2) gleich lang sind. Die Tragachse (4) am Drehpflu muf in jedem Fall porallel zur Schlepperachse liegen. Dos Neigen geschieht durch Verdrehen des Prlugrah: mens (7} gegenbber dem An. schluBkopf (8) und der Tragachse (4), wobei mittels Spindel (9) das Anschlog- stick (10) fur die Drehbe- grenzung verstellt wird Diese Einstellung wird ge- frennt fir den rechts- und linkswendenden Pflugteil vorgenommen 2.Tiefgang und horizontale Lage wie vor. 3.Die Schnittbreitenverstel lung wird bei Winkeldr pfligen (90°) durch Ver- schieben des Rahmens am AnschluBkopf mittels Spin- del (Sp) eingestellt, und zwar nach quien schmaler, nach innen breiter. Die Ein: stellung muB fur die recht und far die linkswendende Hélfte vorgenommen wer- den. Schnittbreitenverstellung beim Bei 180° Drehpfliigen wird 7 der Rahmen je nach Kon- [= Winkel-Drehpflug 180° Drehpfiug strukiion mittels Spindel rd A oder. Verschraubungen in WValldfek effog) Langléchern nach euBen ge- $= schmaler Rrochtt Dee Privy scinstest 1 Oberer Lenker in Ablage b = breiter Einstellung ist for beide 2 Zugmaul Halfien gemeinsam. 3 Stobilisierungsketie 4 Spannkette Die richtige Schnittbreite bei zweifurchigen Pfligen 5 Zugpendel ist erreicht, wenn beide 6 kurze 3-Punkt-Anhéngeschiene Korper gleich breitsdinee 7 lange 3-Punkt-Anhangeschiene 4a 60 E. Arbeiten Anhéingegerdten Lange und kurze 3-Punkt-Anhéingeschiene sowie Zugpendel: For das Ziehen ongehdngter, zapfenwellengetriebener Geréte, insbesondere Mahbinder, Wenderechen, Stallmiststrever, Vorratsroder, Ribenerntemaschinen oder sonstiger angehdingler Gerdte, wie Drillmaschinen, Dingerstrever, so diese nicht am hdhenverstellbaren Zugmaul oder am Zugpendel (insbesondere for Mahdrescher und Scheibeneggen) angehangt werden kénnen, dienen die 3-Punkt-Anhéngeschienen. Die Zopfen der Anhéingeschienen werden in die beiden unteren Kupplungs- punkte eingeschoben und durch die Vorstrecker gesichert Die Anhéngeschienen kénnen durch die Spannketten (seitlich) und durch eine Stabilisierungskette (nach oben) starr gesetzt werden. Hierbei wird die Stabili- sierungskelte einerseits mit ihrem Befestigungsbolzen in ein Loch der linken Lochschiene eingesteckt und andererseits am linken Kraftheberarm festge- mocht. Sie soll bei angehobenen Kraftheberarmen nicht stramm gespannt sein. sondern einen geringen Spielraum haben, Nach unten sind die Anhéinge- schienen élhydraulisch gesperrt. Es ist bei dieser Anordnung darauf zu achten, daB der Vorwéhlhebel .V* auf Lage-Regelung (Position-control) geschaltet ist und der Steverhebel HT nach richtiger Schieneneinstellung nicht nach ,Heben” (0°) geschaltet wird, da sonst das Uberdruckventil im Stevergerdt davernd anspricht und bald zu Schaden kommt, Die Stobilisierungskette verhindert eine selbsttatige Auf- wértsbewegung der Schiene, da der Kolben im Zylinder nach oben hydravlisch t gehalten wird. Schwere deichsellastige Arbeitsmaschinen (Méhdrescher, Ballenpressen etc.) sollen nicht on der Anhéngeschiene befestig! werden ,da hierfir die Anhén- gung 2u long ist und die Normschiene und Stabilisierungsketten fir die auf- tretenden StoBbelastungen nicht geniigend stark dimensioniert werden kénnen. Solche Maschinen mssen am Zugpendel angehdingt werden 62 DIE LOSBAREN ROHRVERSCHRAUBUNGEN Auf die Rohrverschraubungen ist besonders zu achten. Die Leitungen missen sorgfaltig vor Beschéidigungen geschitzt werden. Ist eine Verbindung undicht, so muB sie vorsichtig und mit Gefuhl nachgezogen werden. Dabei ist die am Gorat sitzende Gegenmutter mit einem zweiten SchlUssel festzuhalten. Keines- falls darf beim Nachziehen der Verbindungen rohe Gewalt angewandt werden BENENNUNG DER WICHTIGSTEN EINZELTEILE Pumpe: Bosch-Type HY/ZFRI/16R1 Krattheber: Bosch-Regelstevergerdt HY/SRI0H2/150/1 Bosch-Zusatzstevergerét HY/SRZ10H1/1 Bosch-Filter FJ/JR1 Rohrleitungen: Nahiloses Prazisionsstahlrohr geglaht und zunderfrei 15%1 und 221 St, 35.29 gzf. Wichtige VerschleiBteil Boi Deutz (Abt. Z) zu bestellen: (Hydraulik-Typschild-Nr. angeben!) Roatehiong far Rratheberarma: acu TPSCHIENG BeBe BIN esos GuBere Schuizkoppe fir beide Hubarme 21 -£1925-01-01.09 Geberfeder pee 1925-08-05.01 Nutring im Koiben (Manschette} | 1925-08-01.18 Rundgummiring far Zylinder : 85%4H 721 Abdichtung der Olwanne €1925-01-01.23 oder €.1925-08-01.23 Rundgummiring zwischen Gehéuse und Ansaugrohr 20%3H 721 Schauglas. AR 2" 13358 Rundgummiring dezu DIDI DI 2 eoxaH7ai Schniffelventil wl F'1925-01-02.05 Gummikilse dorunter 2) 22) lt F1925-08-01.22 Bei Bosch Uber den zustandigen Boschdienst zu bestellen For Pumpe: Flanschstutzen 15 @ 5 et HY RV 32 P 3X Dichtring dazu : WNR 40 P 100 x Flanschstutzen 22 ‘i DODD DD Hy as7 aia Dichtring dazu... cae WNR 40 P 102 X far Stevergerdite: Dichtringe gegen Zwischenplatte cee NNRBISX Dichtringe gegen Krafthebergehduse DD NNR8I/15X for Einbaufilter: yollst. Filtereinsatz . so. EIGEN UIAZ Siebsiern (Filtereinsctz) cllein |). |: FIS)34P 1 Z Deckeldichtung zum Filter. . WNR 405 19 X Dichtring zur Abdichtung ‘des Filtereinsaizes| und des Stulzrohres gegen den Schmutzsammeltopf . FINR1S1X Dichiring zwischen Filereinsotz und Stutzrohr (oben) WNR13S 4X 63 ANBAU- UND BEDIENUNGSANLEITUNG. fir das $ & $ MAHWERK TM 20070 (mit Handhebewerk) bzw. TM 20071 (mit Hydraulik-Hebewerk) Allgemeine Hinweise 1. Mahgeschwindig Beim Mahen ist die auf der Glasscheibo des Traktormeters durch eine Marke ge- Kennzeichnete Motordrehzchl yon 1750 Upm maglichst einzuhalten. Belden Schleppervarionten NF und UF sind der 2weite und der drtte Schnollgong die Mahgange, Der zweile Schneligang ergibt be! allen Méhverhalinissen_einen cinwanalteten Schnilt Der dritte Schnellgang ist beim Schneiden von Leguminosen Gnd souberen Wiesen zu empfehlen. 2. Mahon und Héickeoln Wird das Mahwerk vorwiegend gemeinsam mit einem Pick-Up-Hécksler eingesetzt Und mit einer niedrigen Geschwindigkeit sowie mit Nenndrehzahl gefahren, dann Simplicio sch die Keramendberseizung 2 andor, Ay ie Maho iebaapt relic wird consteit der Keilriomenscheibe TM 7465 (155.0), die Scheibe TM 7464 {1409} cufgesetzt und die kurzeren 3. StraBenfahrt Bei StraBenfahrt mit hochgezogenem Mahbalken mu8 der Mahbalken fest durch die Bolkenholtestonge verzurt! werden. Des Traktor: Mehwerk muB, wie in den Abbildungen 16 und 17 dargestell Tragstange TM 22285 fest verzure! werden. 4. Schnittwinkelverstellung Das Kippen des Mahbolkens ergibt keine kirzeren Stoppeln. Die Schnittwinkel- verstellung ist nur erforderlich bel hOgeligem Geldnde und bei stark liegendem Mahgut. 5. Emeuerung des Treibstangenholzes Bei Erneverung des Treibstangenholzes und beim Anbov der Treibsiange ist derauf zu achten, do die Sechskanischraube om Klemmband nach unten zeit. Bas Kiemmbond hot eine gewisse Vorelung und dart nich verdrehtcngebresh 6. Schwadenblechstab Je noch Art der Bereifung und Bolkenlinge kann es vorkommen, da8 der Sthwadenblechstab mil der Profil des Reifens in Berbhrung kommt. Die Befesti- ung. des Schwadenblechslabes ist deshalb so konstruiert, daB der Stob nach B5Cch der Flugelmutter leicht nach vorn umgeselzt werden kann 7. Nachspannen der Keilriemen. Beim Nachsponnen der Keilriemen verdndert sich der Messerhubwechsel. Wenn Belapielswese beim ersten. Nachspannen 2 Spannbellagen gowochselt werden, Gonh ist Keine neue Einstellung des Messerhubwechsels erforderlich. Bet dlteren, Gusgedehnien.Keilriemon ist eine Korrektur des Messerhubes erforderlich, die gemad Seite 77 vorgenommen wird 8, Getriebedlwechsel des Mahantrieb-Vorgeleges. Das Mahontriebs-Vorgelege ist vom Werk aus mit Gelriebod! SAE 90 gefdllt Beim Gelriebeolwechsel des Schleppers mu8 auch der Olstand im Mahantriebs- vergelege tberpro warden, ol waogerechem Slond des Schleppes soll der Gistand bis zum Gewindeloch der VerschiuBschraube reichen Mihstunde sind simtliche Schraubenverbindungen auf festen Sitz und alle Bolzensicherungen zu dberprifen SSimiliche Fahrungen des Mainbolkens sowie der KugelverschluB der Treibstange sind gu! zu dlen, um einen schnelleren Einlaut zu gewaheleiston, jemen 1711725 aufgelegt. mit der b4 | | Anbau des Mahwerkunterbaves und des Tragbockes fir das Hebewerk 1.Die, Keilriemenscheibe TM 7465 wird gema® Abb. 1 auf das freie Gewindeende der Mahantriebszapf- welle aufgeschravbt. i Gi 2. Bevor das Vorgelege am Getriebe- Ait AU gehduse des Schleppers angeschraubt J Svird, mu® die Unterlage TM 7469 Abb. 1 {ohne Schlitz) an der GuBeren Seite des Vorgeleges aufgelegt und dann die \ Spezia Ketvemen beiden Sechskontschrauben M 14180 1 65 S (wren 750 durchgesteckt werden (Abb.2). Ohne Spannbeilagen TM7467 wird nun dos (Shontriebsvorgelege am Schlepper- getriebe mit den lose aufgesetzien _ Sechskontschrauben-M 14%180_ bis ganz an das Getriebegehduse ange- Schoben. Die beiden Spezialkeilrie- men 17 11% 750 (Abb, 2}, dorfen mit jewaltsam aulgelegt werden. Mi Pilfe der Spannschraube (Abb. 3) wird dos Vorgelege so weit vom Getriebs ehause abgedrickt, bis die \Keil- Flemen die erforderliche Spannung wn haben, Dany wird, dio erforderiehe ‘Anzahl von Spannbeilagen I Abb. 2 vischen Schleppergehéuse und Mah- ‘antriebsvorgelege _geschoben. Die restlichen. Spannbeilagen TM 7467 sind zwischen die Unterlage TM 7469 und dem Vorgelegegehduse gemaB ‘Abb.3 zu legen. Die hintere Befesti- wungsschraube M 142100 fst gemaB bbb. 3 einzusetzen. Hierbei ist zu be- fachten, da8 die Anzahl der Unter Tagen TM 7470 zwischen dem Vor- ~ golege und dem Getriebegehduse jenau, der Anzahl der vorderen pannbeilagen TM 7467 entspricht. Bovor lig, 3. Befestigungsschrouben fur dos Vorgelege fest angezogen = Warden, mubdie Spannschraube ein- << Geschraubt werden, damit eine gute = Rnlage dor Anschraubnocken “ge- 3 wabrleistet ist 65 ie, vordere Lagerplatte TM 7075 ind durch 4” Sechskantschrauben M 12x35 und den dazugehdrigen Federringen an der Anschraubflache unier dem Schlepperrumpt gemas Abb. 4 befestigh 4.Der Tragbock TM 22242 fir das Handhebewerk TM, 20792) bzw. TM 22243 (for das HydraulikHebe- werk TM 20791) wird mit den Sechs- kantschrauben M1235 und den dozugehérigen Federringen an rechten Schlepperseite befestigt (Abb. 5}, 5. Die Schaltstange TM 22.241 wird ge- maB Abb. 5 u.6 am Hebel der Schall. welle TM 7431 und am Schalthebel des Schleppergetriebes Abb.6 ein- jehdngt; am Hebel der Schaltwelle ‘M7431’ durch einen Spiint und om Scholthebel des Schleppergetriebes durch die Feder TM 7418 gesichert Bevor die hintere LagerplatteTM7074 angeschraubt wird, muB die Ose on der Lagerplatte in die Feder TM7418 ‘eingehangt werden (Abb. 7). Dann wird zuerst die Logerplotte linkssentig, mit seiner -Sechskant, schraube M1440 sowie Scheibe und Federring gema6 Abb.8 befestigt. Durch Zurdckschwenken der Lager- platte TM 7074 (neu (7942) kann nun die eingehtingte Feder muhelos ge- spannt und die zweite Befestiguags- schraube M_14%40 mit Federring gemaB Abb.9 eingesetzt werden. 7074 Die _kpl. montierte vordere Ab- sttzung wird om Logerkopt M7073 durch den Lagerboizen TM 21753 mit der vorderen Lagerplatte TM 7075 verbunden und durch den, Klapp- splint TM 21755 gesichert (Abb. 10) 8. Dann wird dos hintere Tragrohr om Lagerkopf TM 7485 mit der hinteren Lagerplatie TM 7074 (neu 7942) durch Einstecken des Lagerbolzens TM 21 753 von vorn nach hinten ver- bunden und durch den Kloppsplint TM 21755 gesichert (Abb. 11). Hier- bei ist es zweckmaBig, die beiden Befestigungsschrauben M14 40 der hinteren Lagerplotie TM 7074. (neu 7942) etwas zu lésen, um die Flucht des Lagerbolzens korrigieren. zu 9.Die Verbindung der vorderen Ab- stitzung mit dem hinteren Tragrohr wird durch Einstecken des abgewin- kelten Endes des hinteren | Trag- rohres in das Schornierauge herge~ stellt (Abb. 17 u. 20), Die beiden Klemmschraubon sind fest onzu- ziehen. 10. Der Mahbalken wird in der tblichen Weise durch 2 Scharnierbolzen mit dem Scharnier verbunden und mit Splinien, die aufgebogen, werden missen, bzw. mit Federsteckern ge- sichert (Abb. 17 u, 20). 14 740% 66 o 11, Die Troibstange 1S995.D wird an der Kurbelscheibe befestigt, wobei das Klemn band der Treibstange ober das Treibstangenlager geschoben’ und die nach unten zeigende Klemmschraube gut angezogen werden mu8 (Abb. 12) 12. Der untere Schutzkasten TM 7483 wird mit den Sechskantschrauben M 10%30 und den dazugehorigen Federringen B 10 am Vorgelege gemaB Abb. 3 befestigt. Der gbere Schutzkasten TM 7495 wird mit einer Sechskonlschraube M 1030 sow ¢ Sechskantmutter und Federring am unteren Schutzkasten TM 7483 befestig! (Abb. 1°) TM 20792 1.Bevor das Handhebewerk mit den 3 Sechskantschrauben M 14%35 vod Federringen B 14 an den Tragbock TM 22242 ongeschraubt wird (Abb. 15 mu8 der Handhebel TM 22248 oui dos Bolzenende des Hebewerkes au’ fposteck und durch den Federsecker IM 6761 sowie Scheibe 19 DIN 144 gesichert werden (Abb. 14). 2. Die Verbindungsstange TM 22239, dio den Unterbou mit dem Handhebe werk verbindet, wird mit dem unte ren Haken in das Auge des Aufzug- hebels eingefohrt (Abb. 17). Durch Anheben des Mahbalkens und des Unterbaues von Hand wird der obere Hoken der Verbindungsstang: pale in den Hubarm des Handhebewerkes eingehangt (Abb. 16). 3.Bei StraBenfohrt dient als zusétz liche Authdngung des Unterbaues di Tragstonge TM 22285, die gem’ Abb. 16 befestigt werden muB. TH 8 68 Il Anbau des Handhebewerkes _ TM 20792 TM 22242 TM 22239 TM 20791 Ill. Anbau des Hydraulik- Hebewerkes TM 20791 1. Das Hydlraulik-Hebewerk wird an dem Tragbock TM 22243 durch 3 Sechskantsrchauben M14%35 und den dazugehdrigen Federringen gema® Abb. 18 befestigt. Die Rohrleitung TM 8204 wird an der, Schwenkverschraubung des Hydraulikhebewerkes verschraubt. Die Montage der Rohrleitung am Kraftheberblock des. Schleppers erfolgt durch die Hohischroube A 4 DIN 7623 und Reduziernippel TN 8225. Die Rohrleitung wird zusdtzlich durch eine_ Schlauch- klemmo am Rohr des Tragbockes TM 22.243 befestigt (Abb. 18). Die Verbindung zwischen dem Hydraulik-Hebewerk und demUn- terbau wird durch die Verbin- dungsstange TM 22235 hergestellt (Abb. 19). T™M 20791 TM 22243, TM 22235 IV. Einstellung und Bedienung des S&S Mahwerkes mit Handhebewerk TM 20792 Einstellung der Schraubenfeder des Handhebewerkes Die zylindrische Schraubenfeder des Handhebewerkes ist so eingestellt, daB so- wohl in der Schwadstellung, als auch in Fahristellung der Mahbalken frei in der Feder héngt. Die Rastklinke im Hondhebewerk soll nur als Begrenzungsanschiag dienen, Eine Nachstellung der Schraubenfeder erfolgt durch Drehen an dem oben befindlichen Sechskantschraubenkopf. tellung der Verbindungsstange Die Verbindung zwischen Ober- und Unterteil des Mahwerkes erfolgt durch die Verbindungsstange, deren unterer Haken bei gesenktem Mahbalken in dem Auge des Aufzughebels etwa bis zu 5 mm Spiel haben mu (Abb. 28, Pfeil). Eine Nachstellung der Verbindungsstange ist in Arbeitsstellung des Mahbalkens nicht mglich, da der obere Hoken in dem SpannschloB durch einen Spannstift fest verbunden ist und das SpannschloB in dieser Stellung nicht verdreht werden kann. ‘Aus Grinden der Sicherheit ist nur der untere Haken der Verbindungsstange léngseinstellber und erst nach Trennung der Verbindungsstange vom Handhebe- werk maglich, Wenn der Mahbalken in Fohristellung gezogen worden ist, wird der Hondhebel des Handhebewerkes so weit nach vorn durchgedrickt, bis die Rastklinke in den ersten Zahn om Hondhebewerk einrastet. Durch leichtes An- dricken des Méhbalkens von Hand kann dann die Verbindungsstange vom Hand- hebewerk abgehéngt werden. Danach ist es ers! méglich die Verbindungsstange ‘auf die gewiinschte Lange einzustellen (Abb. 13). Einstellung der Anschlagschraube am vorderen Tragrohr Wenn der Mahbelken in die Senkrechistellung (Fahrtstellung) hochgezogen ist, mu8 dberpruft werden, ob die Rostklinke TM 4397 in den letzten Zahn am Hand- hebewerk-Gestell eingerastet ist (Abb.21). Da das Mahwerk in der Feder héingt, ist zwischen Rastklinke TM 4397 und Zahn ein Spiel festzu- stellen. Die Anschlagschraybe an der vorderen Lagerplatte (Abb. 4) ist nun so weit herauszudrehen, bis das Spiel awischen Rostklinke TM 4397 und Zahn nur noch 1-2 mm betrégt (Abb.20). Dadurch wird ein unge- wolltes Lésen der Rastklinke ver- mieden und gleichzeitig die richtige Einstellung der Anschlagschravbe fr die Schwadstellung erreicht. n 4, Bedionung des S&S Mihwerkes Die Aushebung des Mahbalkens erfolgt in bekannter Weise, Der Handhebel kann, in die jeweils bequemste Stellung am Zahnsegment eingerastet werden. In der Schwadstellung wird das Mahwerk cutomatisch durch die Rostklinke gesichert Beim Herablassen des Mahbalkens wird diese Rostklinke wieder outomatisch gelést. Ist der Mahbolken durch Grasschaden stork belastet kann es vorkommen, doB die Rastklinke den Mahbalken sperrt, Um die Rastklinke zu lésen, mu8 vor dem Herablassen der Méhbalken mit dem Handhebewerk kurz angehoben werden und die Rostklinke lst sich aus der Arretierung. Ein Versuch zeigt, da® die Hand- habung sehr einfach ist 5. Abbau des S&S Méhwerkos mit Handhebewerk Es ist wichtig und unerlaBlich, daB dos Méhwerk mit Hondbedienung niemals abgebaut wird, wenn der Mahbolken auf dem Boden liegt. Der Abbau ist grund- sitzlich nur bei hochgezogenem Mahbalken vorzunchmen. Dabei wird der Hand- hebel des Handhebewerkes so weit nach orn durchgedrickt, bis die Rastklinke in den ersten Zohn am Handhebewerk einrastet. Nur so kann die Verbindungs- stange bei leichtem Andriicken des Mahbalkens von Hand vom Handhebewerk abgehangt werden (Abb. 13). Der weitere Abbau des Mahwerkes erfolgt in umgekehrter Reihenfolge wie der Anbau. tellung der automatischen Ausriickung Die Mahantriebs-Zapfwelle wird gekuppelt durch ein Schieberad, das durch den Schalthebel (Abb. 6) betitigt wird. Das Einkuppoln der Mahantriebs-Zaptwelle folgt - bei durchgetretener Fahrkupplung — durch Ziehen der rechts am Fahrersitz befindlichen Betétigungsstange. Die am Schalthebel angreifende Zugfeder TM 7418 versucht das Schieberad auszuschalten (Abb. 6). Dies wird verhindert durch die auf dem Hebewerks-Tragbock gelagerte Schaltklinke, die nach Einschalten der Ma antriebs-Zapfwelle einrastet. Der Schalthebel am Getriebegehduse ist nur in der nAus"-Stellung arretiert. Die Arretierung in der Einschalt-Stellung erfolgt uber die ‘am Hebewerks-Tragbock einrastende Schaltklinke. Um eine volle Uberdeckung des Schiebe-Zahnrades mit dem antreibenden Zahnrad zu erzielen, muB die Schalt- stange TM 22241 sorgféiltig eingestellt werden. Dies erfolgt zweckméBig, indem der Mahantrieb eingeschaltet wird, wom ke eingerastet ist. Die Schalt- stange TM 22241 wird durch feinfuhliges Drehen des Spannschlosses bis zur spiir- baren Anlage des Schieberades eingestellt. Die Einstellung des Zeitpunktes der automatischen Abschaltung erfolgt durch das Einstellen der in der Schaltklinke TM 7427 eingesetzten Sechskantschraube M 8X25, (Abb. 5). Im Motorleerlaut wird beim langsamen Anheben des Mihbalkens der Zei punkt der automatischen Abschaltung dberprift. Der Antrieb soll automatisch kurz iiber der Schwadstellung des Mahbalkens stillgesetzt werden. Ein Anschlagnocken am Hubarm des Hand- als auch des Hydraulik-Hebeworkes driickt beim Weiter- heben aus der Schwadstellung heraus gegen die Sechskantschraube der Schalt- kKlinke, womit die Schaltklinke ausrastet und der Schalthebel durch die Spannung der Zugfeder TM 7418 in die ,,Aus"-Stellung gezogen wird. Dieser Vorgang ist mehrmals in allen Drehzahlboreichen zu wiederholen. Die Ausschaltung des Méhantriebes von Hand erfolgt durch Bet stange an der Schaltklinke TM 7427. 72 igung der Griff- V. Einstellung des $ & S Mahwerkes mit HYDRAULIK-HEBEWERK TM 20791 Arbeitsweise des $&S Hydraulik- Hebewerkes Dos $ & S Hydraulik-Hebewerk hot 3 Stellungen und zwar 1. Die Méhstellung (Abb. 21) Der Bedienungshebel des Stevergerdtes vom Schlepper- kraftheber ist auf ,SENKEN (Freigang) zu stellen. 2. Die Schwadstellung (Abb. 22) Der Mahbalken wird in die Schwadstellung gehoben, in- dem der Bedienungshebel des Steuergerétes vom Schlepper- kraftheber auf .HEBEN" ge- stellt wird. Der Hebevorgang wird durch die im $ & S Hy- drovlik-Hebewerk eingebaute Sperrklinke in der Schwad- stellung automatisch begrenzt (Abb. 23) Nach Erreichen der Schwad- stellung spricht dos Uberdruck- ventil am Kraftheber on. Der Bedienungshebel des Stever- gerdtes ist donn sofort auf -NEUTRAL" (Ruhestellung) zu stellen. 73 3. Die Senkrechtstellung (Abb. 23). Das Heben in die Senkrechtstel- lung erfolgt, nochdem mittels FuBbedienung die Sperrklinke des S&S Hydraulik-Hebewerkes ‘ousgeléist worden ist. Indie Senk- rechisiellung soll nur mit Leer laufdrehzahl und mit feinfihliger Handhabung des Hydrauli dienungshebels (Langsamst rung) gehoben werden, dami bei der groBen Hubgeschwindig. keit des Mahbalkons die Schar- nierverbindung nicht unndtig be- blech nicht nach innen sch ansprucht wird und das Schwad- Fir StraBenfahrt muB dos S&S Hydraulik-Hebewerk in obersterStellung spiclfrei ver gelt werden (Abb. 23). Dadurch wird das Absinken des Mahbal- kens bei der Verwendung des Schlepperkrafthebers verhindert. Das Lésen der Verriege- Tung darf nur vorgenommen werden, nachdem vorher der Be- dienungshebel des Stevergerdites kurz auf ,HEBEN” gestellt und somit die Ver- riegelung entlastet ist. Der Méhbalken wird fir StraBenfahrt in bekannter Wei haltestange verzurrt. durch die Balken- Einstellung der Verbindungsstange TM 22235 und der Anschlagschraube @) Die Lange der Verbindungsstange kann durch Herein- oder Herausdrehen der Verbindungsése TM 6750 eingestellt werden. In der Bodenlage des Mahbalkens soll in der Verbindungsstange 5 mm Spiel sein. b) Die Anschlagschravbe an der vorderen Lagerplatte TM 7075 (Abb. 4) der Mah- balkenhalterung ist so einzustellen, daB in der Senkrechtstellung des Mah- balkens — bei voller Aushubhdhe — die Anschlagschraube méglichst spiellos Anlage erhailt ¢) In Anbetracht der groBen Hubgeschwindigkeit ist eine besonders sorgfaltige Einstellung der automatischen Ausrickung erforderlich 74 <4) Einstellung der automatischon Ausriickung Die Mahantriobs-Zopfwelle wi Schalthebol (Abb. 6) betiitigt wir | pelompelt dar ein Schisearnd cos durch dan Das Einkuppeln der Mahantriebs-Zapfwelle erfolgt — bei durchgetretener Fahrkupplung — durch Ziehen der rechts am Fahrersitz_befindlichen Betétigungsstange. Die am Schalthebel an: Zugfeder TM 7418 versucht das Schieberad auszuschalten (Abb. 6). vethindert durch die auf dem Hebewerks-Tragbock gelagerte Schaltklinke, nach fwelle cinrastet. Der Schalthebel Getriebegehduse ist nur in der ,Aus’-Stollung arretiert. Die Arretierung in der Einschalt-Stellung erfolgt ibor dio am Hebewerks-Tragbock einrastende Schaliklinke. Um eine volle Uberdeckung des Schiebe-Zahnrades mit dem anireibendon Zahnrad zu erzielen, muf die Scheltstange TM 2228) sorg ingestellt worden. Dies erfolgt zweckmaBig, indem der Mahantrie schaltet wird, womit die Klinke eingerastet ist. Die Schaltstange TM 22 wird durch feinfihliges Drehen des Spannschlosses bis zur spirbaren Anlage des Schieberades cingestellt, Die Einstellung des Zeitpuniktes der avtomatischen Abschaltung erfolgt durch das Einstellen dor in der Schaltklinke TM 7427 eingesetzten Sechskantschraube M&x25 (Abb.5). Im Motorleerlauf wird beim langsamen Anheben des Mah- balkens der Zeitpunkt der automatischen Abschaltung iberprift. Der Antrieb soll cutomatisch kurz uber der Schwadstellung des Mahbalkens stillgesetzt werden. Ein Anschlagnocken am Hubarm des Hand- als auch des Hydraulik- Hebowerkes driickt beim Weiterheben aus der Schwadstellung heraus gegen die Sechskantschraube der Schaltklinke, womit die Schaltklinke ausrastet und der Schalthebel durch die Spannung der Zugfeder TM 7418 in die Aus" Stellung gezogen wird. Dieser Vorgang ist mehrmals in allen Drehzahl- bereichen zu wiederholen, ‘Ausschaltung des Mahantriebes von Hand erfolgt durch Betiitigung der Griffstange an der Schaltklinke TM 7427. 5, Wartung und Pflege des $ & S Hydraulik-Hebewerkes Die Lagerung des Hubarmes wird mittels Feltpresse geschmiert. Gleichzeitig mussen die vier Lagerzapfen der Verbindungsloschen und der Lagerbolzen der Verbindungsése (Verbindyngsstonge) taglich geolt werden, domi ein vorzeltiger VerschleiB vermieden wird Der Hubzylinder het einen Tauchkolben, der bei jedem Hebevorgang von nevem mit O benetzt wird, Die Diclippe des im Zylinder eingesetzten Abstreifers hall bei zurdcklaufendem Touchkolben sowohl das Nelzél, als auch die Verunreini guagen zurdck. Im Laufe der Zell bildet sich am Tauchkolben ein Kranz, der Gelegentlich mii einem souberen Lappen abgewisent werden soll Ber fauchkolben mud unbedingt ver jeder mechanischen Beschadigung geschotzt werden. Wenn das Mahwerk mit HydraulicHebewerk nach Beenaigung ves Sommer-Halbjahres demontiert wird, soll die Aufbewahrung so erfolgen, daB der Tauchkolben elngeschoben ist. Die beiden Leitungsenden und der ZylinderanschluB sind unbeding! vor Eindringen von Schmutz zu schitzen VI. Einstellung des S&S MAHBALKENS ZweckmaBig werden Mahbalken-Voreilung und Messerhub gleichzeitig eingestellt, da beide Punkte in ihrer Einstellung yoneinander abhéngig sind. Zu diesem Zweck sind zuerst die Sechskantschrauben an dem Lagerkopf TM 7073 dos vorderen Tragrohres (Abb. 10} und die Sechskontschrauben am Lagerkopf TM 7485 des hinteren Tragrohres (Abb. 11) zu lésen, so daB eine LEngseinstellung der Trog: fohre vorgenommen werden kann. 75 1. Einstellung des Messerhubwechsels 0) Hub des Méhmessers Hochschnitt-Mahbolken: Innenhub Mitte 2. Klinge in der ersten Fingerspitze (Abb. 24). Mittelschnitt-Mahbalken: Innenhub Mitte 3. Klinge in der dritten Fingerspitze (Abb. 25), Tiefschnitt-Mahbalken: —Innenhub Mitte 2. Klinge zwischen der ersien und zweiten Fingerspitze (Abb. 26). Abb. 24 Abb. 25 Abb. 26 2. Einstellung der Voreilung des Méhbalkens Ist der entsprechende Hub des Mahmessers eingestellt, wird eine gerade lange Stange am Hinterrad des Schleppers parallel entlang gefwhrt und auf dem Boden mit dieser Stange ein Strich gemacht .An diesen Strich wird ein rechter Winkel gelegt und dieser Winkel parallel mit dem Balken verléngert. Der Abstand vom clstrich bis zur Vorderkante der Balkenschiene am AuGenschuh muB beim 5’ Mahbalken 50 mm gréBer sein als am Innenschuh (Abb.27). Es muB dann kon- trolliert werden, ob. die richtige Hubeinstellung geblieben ist und die vorher geldsten Sechskantschrauben am Lagerkopf TM 7073 (Abb.10) und am Lagerkopf TM 7485 (Abb. 11) sind wieder fest anzuzichen, 76 SSS SSS Voreilung beim 5’ ~Mahbolken 50 mm Abb. 27 . Einstellung der Anschlagschraube 4. ‘TM 1803 A am Aufzichgelonk Der Mahbalken mu8 sich dem Ge- Kénde gut onpassen kénnen. Beim Herablassen des Mahbalkens mu8, ‘wenn der AuBenschuh den Boden be- rohrt, der Innenschuh noch 10cm yom Boden enifernt sein. Auf keinen Fall darf der Innenschuh den Boden zverst berihren. Berihrt derinnenschuh den Boden friher als der AuBenschuh, dann mu8 die“ Anschlagschraube TM 180A, die gegen den Steg des Innenschuhes drickt, am “Aufzieh- jelenk weiter hineingedreht werden (Abb. 28). Einstellung der Anschlagschraube ‘am Innenschuh In Fohristellung mu der Mahbalken fest am Scharnier anliegen. Die Ein- stellung erfolgt on deram Innenschuh befindlichen Anschlogschraube. 7 -Ausgleichsplattchen Reibungsplatten Balkenschiene 8 5. Wartung und Pflege des $ & MAHBALKENS DerS &SMAHBALKEN ist aus duBerst verschleiBfesiem Material hergestellt Sollte jedoch nach léngerer Betrieb: daver ein sichtbarer Verschlei® 2wi schen Messerhaltern und Reinigungs- platien eintreten,so kann dieses Spiel leicht durch die’ Ausgleichsplatichen beseitigt werden Bei der Montage ist wie folgt zu ver- fohren: Die Ausgleichsplatichen, die sich zu- satzlich unter den Messerhaltern be- finden, sind so unter den Reibungs- platten zu verteilen, daB das Mahmes- ser wieder eine satte Auflage auf den Fingerplatten erhalt (Abb. 29 v, 30) Dabei ist zu beachten, daB zwis. den Messerhaliern und den auf dem ‘Messer aufgenieteten Reinigungsplat- ten ein geringfigiges Spiel entstebt. Auf keinen Fall sind die Messerhalter so stramm einzustellen, daB das Mes- ser-nur unter groBer Anstrengung hii und herbeweat werden kann Auf die gleiche Weise wird ein Ver- schlei8 an der hinteren Fuhrung des Innenschuhes beseitig. Messerhalter Reinigungsplatte Messerklinge — -Reibungsplatte Messerriicken Fingerplatte ‘Abb. 30 LIEFERUMFANG fur das S&S Mahwerk TM 20070 (mit Handhebewerk) und TM 20071 (mit Hydroulik-Hebewerk] Unterbaw 1 Stick TM 20827 kpl. Vordere Abstotzung 1, TM 22123 kpl. — Hinteres Tragrohr 1, TM 7075 kpl. _ Vordere Lagerplatte 1, TM 7942 — —Hintere Lagerplatte 1. TM 22.403 kpl. —_ Vorgelege 12 TM 7465 Keilriemenscheibe 1 2 1S 95E kpl. _Treibstonge, gerade 100 mm Ig. 1, TM 22265 kp. — Schutzkasten 1) TM 222414 — kpl. —Schalitstange 1 TM 7495A = Oberer Schutzkasten 1 TM 7965 kpl. Sicherungsbolzen 2 TM 21753 kpl. — Lagerbolzen 2. TM 21755 kpl. —Kloppsplint 2. — Keilriemen 1711x750 7. M7467 — — Spannbeilage 2mm 2 4 TM 8019 — Spannbeilage 1 mm 1, TM 7469 — ——Unterlage 7. TM 7470 — ——Unterlage 2mm 2 M8020 Unterlage 1 mm 1, TM 7418 — —— Lugfeder 2. — — Sechskanschraube M 14% 180 DIN 931 Pen — _ Sechskantschraube M 14% 100 DIN 937 2. nm — —— Sechskantschraube M1440 DIN 937 4am — Sechskantschraube M1235 DIN 931 od — —— Sechskantschraube M1030 DIN 931 37 = Sechskantschraube M 10X25 DIN 933 5. = Federring B14 DIN 127 ann — — Federring B 12 DIN 127 ane — _ Federring B 10 DIN 127 ta — Scheie 15 DIN 1441 la — Splint 315 DIN 94 re. — —— Sechskantmutter M 10 DIN 555 Hand-Aushebung 1, TM 20792 kpl. _ Hondhebewerk 1 | TM 223% — pl. — Handhebel 1 TM 22242 kpl. — Tragbock 1, TM 22239 kpl. — Verbindungsstange 1. TM 22240 kpl. Balkenhaltestange 79 ii Lesteile 1 Stick TM 6761 aS = Sees fe foe ee 3. - eee i Le ras Hydr. Aushebung 1. ™ 20791 kel. 1. TM 2243 kpl. 1, TM 22235 kp. 1, TM 2237 kpl. 1 TM 8204 kel. Losteile Vee = pe a ae eS te a sae ca oe ce “aeons a ‘eee a 1, TM 8235 = De eZ B. - - Mahbalken 5' mit 2 Mahmessern TM 15001 kpl. TM 15002 kl. TM 15003 kpl. os tee. nes Hee SB 907.C kpl. Ne 88 91 kpl. 1. ss 3940 = 1. ™4773 kpl. 1. T™ 4300 ae 2) 88 sib Ves 1. M 1015 kel. Nea i= =e desk oo es 1, SS 3943 a 80 Federstecker Sechskantschraube M 14%35 DIN 931 Sechskantschraube M 1230 DIN 931 Sechskantschraube M 12X35 DIN 931 Federring B 14 DIN 127 Federring B12 DIN 127 Scheibe 19 DIN 1441 Hydr. Hebewerk Tragbock Verbindungsstange Balkenhaltestange Rohrleitung Hohlschraube A 4 DIN 7623 Sechskantschraube M 14X35 DIN 931 Sechskantschraube M 1230 DIN 931 Sechskontschraube M1235 DIN‘931 Federring B 14 DIN 127 Federring B 12 DIN 127 Schlauchklemme 10 Schlouchband 10% 260 Reduziernippel Dichtringe A 10X14 DIN 7603 Ermeto-Schneidring d 6-S Hochschnittmahbalken 5’ oder Mittelschnittmahbalken 5 oder Tiefschnittmahbalken 5° Schwadenblech ‘Schwadenblechstab Abweisbiigel Abweiserschroube Scheibe ‘Scharnierbolzen Bolzen mit kleinem Kopf 12x55%50 DIN 1434 ‘Schwadenblechschraube Flachrundschraube M 12X35 DIN 603 Vierkontmutter M 12 DIN 557, Fingerschutz 5° Verkaufsstellen und Reparaturwerk der KLOCKNER-HUMBOLDT-DEUTZ AG jerlin: Verkoufsstelle: 1 Berlin W 30, Marburger StraBe 3 Telefon-Nr. 249181, Fernschreiber 0183765 Reparaturwerk: 1 Berlin-Reinickendorf, Gronatenstr. 19 Telefon-Nr. 492301, Fernschreiber 0183765 Dortmund: Verkaufsstelle und Reparaturwerk 46 Dortmund, Kérner Hellweg 142 Telefon-Nr. 555251, Fernschreiber 0822216 Frankfurt a. M.: Verkoufsstelle und Reparaturwerk 6 Fronkfurt/Main, Hanauer LandstraBe 291/93 Telefon-Nr. 40481, Fernschreiber 0411230 Hamburg: Verkaufsstelle und Reparaturwerk 2 Hamburg 1, AmsinckstraBe 70 Telefon-Nr. 2411 41, Fernschreiber 0211260 Hannover: Verkaufsstelle und Reparaturwerk 3 Hannover-Wolfel, Hildesheimer StraBe 447 Telefon-Nr. 370771, Fernschreiber 0922348 Kain: Verkaufsstelle West: 5 KOIn, Unter Sachsenhausen 14-26 Telefon-Nr. 21 95.41/42, Fernschreiber 08873311 Reparaturwerk West: 5 Kéln-Deutz, Deutz-Malheimer StraBe 107 Telefon-Nr. 8921, Fernschreiber 08873430, Deutzteile KLN ‘Miinchen: Verkaufsstelle und Ersatzteillager 8 Minchen, EragieBereistraBe 17 Telefon-Nr. 551025, Fernschreiber 0523773 Reparaturwerk: 8212 Ubersee am Chiemsee (Oberbay.) Telefon-Nr. 248, Fernschreiber 056825 Nurnberg: Verkaufsstelle und Reporaturwerk 85 Nurnberg, DieselstraBe 65 Telefon-Nr. 66 24 41, Fernschreiber 0622701 Soarbriicken: Verkaufsstelle und Reparaturwerk 66 Sacrbricken 3, Heinrich-Bécking-StraBe 20 Telefon-Nr. 6 49 58 — Fernschreiber 0442454 Stuttgart: Verkaufsstelle und Reporaturwerk 7 Stuttgart 13, Ulmer StraBe 172 Telefon-Nr. 4054/45, Fernschreiber 0723732 Nach dem Stand vom 1. 6, 1963,

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