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UII Dichtung | P. Ovidii Nasonis Amores | Gattung Liebeselegie / Elegisches Distichon / Am.

I 1 als programmatisches Bekenntnis zur Liebesdich-


1. Gattungsbegriff: Herkunft des Wortes / frühgriechische Elegie / Epigramm vs. Elegie / Römische Liebeselegie / Gallus -Tibull-Properz-Ovid

2. Elegisches Distichon: irreführender Name des Pentameters / Aufbau (—◡◡ˌ—◡◡ˌ— ‖ —◡◡ˌ—◡◡ˌ◠) / Wirkung von Katalexe und Hebungsprall:
Ausdruck von Unruhe, Erregung, Gefühlen / Wirkung der Mitteldihaerese : Kombination mit Antithese oder Parallelismus (Betonung dieser Stilmittel)

3. Programmgedicht: Entstehung der Amores zwischen 23 und 15 v. Chr. / Erfolg / Neuauflage (50 Elegien in drei Büchern) / weitere Elegien: Heroides, Ars
amatoria, De medicamine faciei femineae, Remedia amoris, Fasti, Tristia, Epistulae ex Ponto / Sachfelder Krieg und Liebe / Deutung der Verse 3f., 17f. und
27f. / Gesamtaussage auf den drei Ebenen (s. Evers): Textebene, persönliche Ebene, Programmebene

Aufgaben

1. Lies den deutschen Text und


unterstreiche Passagen, die unklar
bzw. unverständlich sind!

2. Erkläre vor dem Hintergrund dei-


ner Mitschriften aus dem Lehrer-
vortrag von Herrn Finke zur Metrik
den Inhalt der Verse 3f., 17f. und
27f.!

3. Erkläre, warum Ovid dieses Ge-


dicht an den Anfang seiner Ge-
dichtsammlung stellt? Behalte dabei
die drei von Herrn Evers eingeführ-
ten Ebenen der Textbetrachtung im
Blick und wende sie auf die einzel-
nen Abschnitte des Gedichtes an
(1-4 / 5-20 / 21-26 / 27-30)

4. Analysiere die Metrik auf der


Rückseite und vergleiche sie mit
meiner Musterlösung!