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3.

Einheiten der Wortbildung

Woraus werden im Deutschen Wörter gebildet? Was ist das Sprachmaterial?


- aus Wörtern
- aus Konfixen
- aus Wortbildungsaffixen
- aus Phrasen
- aus Sätzen
Eine wichtige Rolle spielt dabei das Fugenelement.

1. Grundeinheit der Wortbildung – das Wort

„Wörter sind abstrakte Einheiten, die in Texten als Wortformen realisiert werden: So umfasst
ein Wort wie König (als abstrakte Einheit) Wortformen wie König, Königs, Könige, Königen”
(Donalies 2005: 19).

„Der Terminus ’Wortbildung’ weist auf das Wort als eine Grundeinheit hin, über deren
Definition jedoch keine Einigung besteht. Gelegentlich wurde das Wort sogar als eine Fiktion,
eine Abstraktion bezeichnet. Doch die Sprachbeschreibung kommt nicht ohne diesen Begriff
aus” (Fleischer 1976: 30-31).
Die Abgrenzung des Wortes (oder auch anderer sprachlicher Kategorien) gegen andere
sprachliche Einheiten ist schwierig, denn die Sprache ist ein „sich ständig veränderndes
System mit notwendigerweise gleitenden, kontinuierlichen Übergängen” (Fleischer 1976: 31).

1.1. Das Wort und seine Eigenschaften


- Das Wort ist eine Einheit: seine Einheit realisiert sich in Form und Inhalt (Bedeutung)
Das Wort ist also formal, semantisch und auch syntaktisch gesehen eine Einheit. Keine
von den Eigenschaften darf aber verabsolutiert werden, und darüber hinaus gibt es
immer problematische Grenzfälle.
- Frage (1): sie semantische Einheit des Wortes
Verabsolutierung: Vati und Vater sind ein Wort, oder? Vater und father und apa sind
ein Wort, oder?
- Frage (2): formale Einheit des Wortes:
a.) die Grenze zwischen Flexion und Wortbildung
Verabsolutierung: essen, isst und gegessen sind zwei Wörter, oder? Mutter und Mütter
sind zwei Wörter oder? – der Unterschied zwischen Flexion und Wortbildung liegt in
der Funktion: Wortbildung: dient der Benenneung von verschiedenen
Benennungseinheiten, die Flexion (Formbildung) hat die Aufgabe, die Wörter als
Bennenungseinheiten entsprechend ihrer Funktion in der Sprachäußerung zu formen
(vgl. Fleischer 1976: 33).
b.) Das Wort hat paradigmatische Varianten. Was ist das Verhältnis zwischen ihnen,
vor allem bei den sog. Suppletivstämmen, z.B.: viel – mehr, gut – besser, bin – war.
Die Suppletivformen werden vom Standpunkt der Gegenwart als verschiedene Formen
eines Wortes betrachtet und somit nicht der Wortbildung, sondern der Flexion
zugerechnet. (Aber: mehr: viel/mehr, sehr/mehr, oder: Er hält sich für mehr, als er ist.
Mehr ist ein selbstständiges Wort, nicht eine Form von viel oder sehr. Oder sind es
Homonyme?
- c.) Abgrenzung von Wort (Wortzusammensetzung) und Wortgruppe
(Wortverbindung)
aufgehen – die Sonne geht auf; zusammenkommen – zusammen kommen
festsitzen – locker sitzen – die Orthographie als Kriterium wird abgelehnt;
Wir haben es hier mit ständigen Übergängen zwischen der freien syntaktischen
Fügung, der phraseologischen Verbindung und dem Einzelwort zu tun.
- Frage (3): syntaktische Einheit des Wortes: das Wort ist die kleinste sprachliche
Einheit, die in der Lage ist, als Satzglied zu fungieren. Ist die Verbindung von
Substantiv und Artikel ein Wort? Oder sind z.B. zu oder nachdem oder pfui keine
Wörter?

1.2. Eine mögliche Lösung?

Das Wort kann man nicht exakt definieren, sondern nur in Bezug auf die verschiedenen
Ebenen der Sprache.
- das graphische Wort: was zusammengeschrieben wird.
Graphematisch: Ein Wort wird durch Zwischenräume im Schriftbild gekennzeichnet
(Ernst 1992: 84).
- das Lexikonwort: was nach dem Charakter seiner Bedeutung im Wörterbuch
gesondert berücksichtigt werden muss
Lexikalisch-semantisch: Ein Wort ist der kleinste, relativ selbstständige Träger von
Bedeutung, der im Lexikon kodifiziert ist (Ernst 1992: 84).
- das phonetische Wort: eine Gruppe von Morphemen, die durch eine bestimmte
phonetische Erscheinung vereinigt werden
Phonetisch-phonologisch: Ein Wort ist das kleinste, durch phonetische Merkmale
(etwa Wortakzent, Knacklaut, Pause u. dgl.) theoretisch isolierbares Lautsegment.
Die Betonung auf theoretisch ist damit begründet, dass die Wörter in einem
gesprochenen Satz nicht wirklich durch Pausen getrennt werden […] (Ernst 1992: 84).
- das Flexions-Wort: Einheit aus zwei Teilen: Stamm + Endung
Morphologisch: Ein Wort ist als paradigmatische Grundeinheit durch Flexion
gekennzeichnet […] (Ernst 1992: 84).

1.3. Die Wortform

Noch einmal die Definition:


„Wörter sind abstrakte Einheiten, die in Texten als Wortformen realisiert werden: So umfasst
ein Wort wie König (als abstrakte Einheit) Wortformen wie König, Königs, Könige, Königen”
(Donalies 2005: 19).

Was zu den Wortformen gezählt wird, ist nicht einheitlich. Der Ausgangspunkt von E.
Donalies: auch Stämme1 werden zu den Wortformen gerechnet. „Ein Stamm ist etwas, an das
unmittelbar ein Flexionsaffix angehängt werden kann, z.B. König +
-(e)s → Königs, schweig- + -t → schweigt. Ein Stamm ist demnach eine Wortform ohne
Flexionsaffix, z.B. König (Donalies 2005: 19-20).

Umgelautete Formen wie Büch- in Bücher sind als Stammvarianten zu betrachten.

1
„Wörter kommen als Wortformen grundsätzlich frei vor. Als frei vorkommend sollen hier auch Einheiten
gelten, die nur in Kombination mit Flexionsaffixen frei vorkommen, also auch die eher seltenen Verbstämme des
Typs ess-, geb- und les-, die nur als Wortformen mit Flexionsaffix syntaktisch nutzbar sind” (Donalies 2005: 20)
– ez a felfogás nem egyezik azzal, amit Peter Ernst képvisel
„Auch in der Wortbildung werden Wörter stets als Wortformen und zwar meist in der
Stammform verwendet” (Donalies 2005: 20)
z.B. ess- → Esstisch; Hut → Hutschachtel, grün → grünen
Aber vgl.: laufen → das Laufen (Infinitivform); Sohn → Sohnespflicht (Genitivform); Kind
→ Kindergarten, Kinderchen (Pluralform); breit → verbreitern (Komparativform)

2. Das Konfix2

„Konfixe […] sind Einheiten, die in Texten nur gebunden vorkommen. Darin unterschieden
sie sich elementar von den Wörtern: Im Gegensatz zu Wörtern erscheinen Konfixe (z.B.
ident-) weder selbst frei, noch können sie unmittelbar mit Flexionsaffixen syntaktisch nutzbar
gemacht werden, z.B. seine *Ident ist noch nicht geklärt, ihre *Identen sind noch nicht
geklärt. Konfixe sind demnach keine Wortformen. Sie sind aber wie Wörter basisfähig, indem
sie mit Wortbildungsaffixen wie -isch Derivate bilden können, z.B. identisch. Dies
unterscheidet Konfixe elementar von den Wortbildungsaffixen, die nicht basisfähig sind”
(Donalies 2005: 21-22).
„Sehr selten werden Konfixe durch Kürzung gebildet, z.B. kul- (aus Kugelschreiber) im
expliziten Derivat Kuli oder prol- in Prolo (aus Prolet)” (Donalies 2005: 23).

3. Das Wortbildungsaffix

„Die Wortbildung mit Affixen wird explizite Derivation genannt” (Donalies 2005: 24).
Eigenschaften der Affixe (vgl. Donalies 2005: 23ff)
- im Gegensatz zu Wörtern sind sie gebunden, sie kommen also weder selbst frei vor,
noch können sie durch Anhängen von Flexionsaffixen syntaktisch unmittelbar nutzbar
gemacht werden
- im Gegensatz zu Wörtern und Konfixen sind sie nicht basisfähig, also sie nicht mit
sich selbst Wörter bilden (z.B. *verlich), sondern nur mit Basen (also mit Wörtern
oder Konfixen)
- ihre Zahl ist begrenzt, ihr Inventar wird nur selten erweitert
- ein Teil der Affixe entwickelten sich aus deutschen Wörtern (z.B. -heit), andere aus
entlehnten Affixen (z.B. -er von lat. -arius). Einige sind noch als Entlehnungen
erkennbar, z.B. -abel zu franz. -able.
- Sie werden entweder vor einer Basis (a), nach einer Basis (b) oder um eine Basis (c)
herum positioniert:
a) Präfixe (Unglück, urgemütlich3, erblühen)
b) Suffixe (Schönheit, glücklich, diskutabel, festigen)
c) Zirkumfixe (Gerede)

Vorsicht!
Affixe sind mit den (nicht zur Wortbildung, sondern zur Syntax gehörenden) Flexionsaffixen
und dem semantisch leeren Fugenelement nicht identisch! (vgl. Donalies 2005: 25)
Fugenelement: Hochzeitstorte
Flexionssuffix: er redete

2
lat. configere = aneinander heften
3
= sehr gemütlich, überaus gemütlich (eine urgemütliche Kneipe)
3.1. Das Präfix (vgl. Donalies 2005: 26)

Präfixe (lat. praefigere = vorn anheften)


- sind gebundene Spracheinheiten, die stets vor einer Basis positioniert sind.
- verbinden sich mit Substantiven (z.B. Megaparty, Misston, Untat), Adjektiven (z.B.
hypernervös, missverständlich, unklug) und Verben (z.B. begeistern, destabilisieren,
entzaubern4, erhoffen, verspielen)
- bestehen überwiegend aus einer Silbe (Ausnahmen sind vor allem Lehnpräfixe wie
hyper-, mega- mini-)
- sind entweder betont oder unbetont
- einige können vervielfacht werden: Ururururenkel
- einige hervorhebende Präfixe können weitere Hervorhebungen bilden:
megaultrahyperschlau

Problemfall (1): Einheiten wie anti, exra, kontra, quasi, super: sind sie Präfixe oder nicht?
Donalies 2005: 28: „Nicht zu den Präfixen rechne ich konsequent Einheiten, die frei
vorkommen und daher m.E. als Wort definiert werden sollten.” – er ist ziemlich anti
eingestellt; sie ist extra früh aufgestanden; sie erwog alle Argumente pro und kontra; das ist
ja quasi seine Aufgabe; eine super Frau

Problemfall (2): Einheiten wie z.B. vor- ein- aus- ab-: sind sie Präfixe oder Präpositionen?
Die Meinungen gehen auseinander. E. Donalies nennt Einheiten wie vorgehen, einkommen,
aussterben, abstehen „Präverbfügungen”, die zu den Komposita gehören5 (vgl. Donalies
2005: 30).

3.2. Das Suffix (vgl. Donalies 2005: 30-32)

Suffixe (lat. suffigere = hinten anheften)


- sind gebundene Spracheinheiten, die stets hinter einer Basis positioniert sind.
- mit ihnen werden gebildet:
o Substantive: Schönheit, Sensibelchen
o Adjektive: akzeptabel, herzlich
o Verben: festigen, konkurrieren
o andere Wortarten: schnöde6rdings, talwärts
- sie bestimmen als zweite Einheiten grundsätzlich die grammatischen Merkmale des
Derivats: -heit: feminines Substantiv, -lich: Adjektiv , -ier(en): Verb
- einige Suffixe bewirken Stammvokalveränderung:
o -e – umlauterzwingend: Bläue, Säure, Höhe, Güte, Länge, Blöße, Schwäche
o -chen, -lein – umlauterzwingend: Hündchen, Händchen, Dörflein
o -ling – umlauerzwingend: Jüngling, Schwächling, Dümmling, Täufling
o -er – umlautauslösend: Jäger, Kläger, Bäcker; aber: Pflanzer, Versager, Nager

4
von einem Zauber, Bann befreien: der Prinz im Märchen musste erst entzaubert werden
5
nach Donalies ist überreden (unabhängig von der Betonung) ein Kompositum (vgl. Donalies 2005: 30)
6
schnö|de (bes. südd., österr.:) schnöd <Adj.> [mhd. = vermessen, rücksichtslos; verächtlich,
erbärmlich, gering; dünn behaart (von Pelzen), eigtl.= geschoren, H. u.] (geh. abwertend): 1. nichtswürdig,
erbärmlich, verachtenswert: um des schnöden Mammons, Geldes willen; aus schnöder Angst. 2. in besonders
hässlicher, gemeiner Weise Geringschätzung, Verachtung zum Ausdruck bringend u. dadurch beleidigend,
verletzend, demütigend: schnöder Undank; jmdn. s. behandeln, abweisen; sie wurden s. (kalt u. rücksichtslos) im
Stich gelassen. (schnöde = sértő, bántó)
© Duden - Deutsches Universalwörterbuch 2001
o -in – umlautauslösend: Hündin, Köchin; aber: Gattin, Russin
- einige Suffixe habe rein stilistische Funktion, z.B. in der Jugendpsrache oder in den
legeren Sprachstilen der Umgangssprache:
o -o: geilo
o -ös: teuriös
o -inowski: bis baldinowski
o -inger: Pilsinger
3.3. Das Zirkumfix (vgl. Donalies 2005: 33)

Zirkumfixe (lat. circumfigere = ringsum umwickeln)


- sind gebundene Spracheinheiten, die stets um eine Basis herum positioniert sind7.
- mit ihnen werden Substantive (Gerede), Adjektive (gefügig8) und Verben
(besänftigen9) gebildet

4. Der Satz und die Phrase

Satz = eine syntaktische Wortgruppe mit einem finiten Verb (vgl. Donalies 2005: 40)
Phrase = eine Wortgruppe, die aus funktional zusammengehörenden, aufeinander folgenden,
zusammen verschiebbaren Elementen besteht und kein finites Verb enthält (vgl. Donalies
2005: 41)

- mit Sätzen und Phrasen werden überwiegend Nomina gebildet


- Komposita:
o Aus Sätzen: ihr unwirscher10 Ich-kann-das-nicht-glauben-Blick
o Aus Phrasen: Grüne-Bohnen-Eintopf; Sag-niemals-nie-Haltung
- explizite Derivate: Dickhäuter, Schwarzseher, blauäugig, viertürig
- Konvertate: Schluckauf, Dreikäsehoch11, Vergissmeinnicht, das ewige Am-Computer-
sitzen-müssen

5. Die unikale Einheit

- unikale Morpheme: sie kommen in einer einzigen Umgebung vor, auf synchroner
Ebene ist ihre Bedeutung nicht zu analysieren
- ehemals waren sie Wörter, heute sind sie als selbstständige Einheiten veraltet
- sie treten noch gebunden, sozusagen festgefroren auf
- z.B.
o Lindwurm
o Schornstein
o Himbeere
o Brombeere
o Nachtigall
o Bräutigam
o Sintflut
7
Ihr Status im System der Wortbildungssuffixe ist umstritten, denn sie können als Kombination aus Präfix und
Suffix betrachtet werden.
8
ge|fü|gig = sich jmds. [autoritärem] Anspruch, Zwang fügend, unterordnend; widerstandslos gehorsam: ein -er
Mensch, Charakter; [sich <Dat.>] jmdn. g. machen; jmdn. seinen Wünschen g. machen. (DUW)
9
lecsillapít
10
unwirsch = unfreundlich
11
vakarcs, pöttöm kisfiú
o Unflat
o vergessen
o beginnen
o verhunzen
o verlieren
o plötzlich
o ledig
o fähig
o deftig
o Fledermaus

6. Das Fugenelement

Fuge: befindet sich zwischen den segmentierbaren Einheiten von Wortbildungsprodukten,


z.B. Hut [Fuge]schachtel. Sie ist meist leer, mitunter aber durch ein Fugenelement ausgefüllt,
z.B. Hochzeit[Fugen-s]torte
Fugenelemente
- finden sich vor allem in substantivischen und adjektivischen Komposita
- sind inhaltlich leer
- haben keine Wortbildungskraft
- weren verwendet, denn:
o erleichtern die Aussprache (s. Hochzeit-s-torte)
o markieren die Grenze in Komposita, so machen sie die Struktur durchsichtiger
- es sind:
o -s-:
 kommt in Komposita vor
 ist deutscher Herkunft
 Beispiele
 nach dem Suffix -heit: Schönheitswettbewerb, mehrheitsfähig
 nach dem Suffix -ion: Unionsvertreter, emotionsstark
 nach dem Suffix -ität: Identitätskrise, realitätsfern
 nach dem Suffix -ung: Heizungsmonteur, erwartungsgemäß
 nach dem Suffix -schaft: Freundschaftsdienst12,
gemeinschaftsfördernd
 nach dem Suffix -keit/-igkeit: Flüssigkeitsverlust,
höflichkeitshalber
 Tendenz: wenn die Ersteinheit komplex ist: Hochzeitstorte
 es gibt auch regionale Unterschiede:
Abfahrtzeit (CH), Abfahrtszeit (D)
Fabriksarbeiter (A), Fabrikarbeiter (D)
o -o-:
 kommt in Komposita vor
 wurde aus dem Griechischen entlehnt
 wird in der Wortbildung mit entlehnten Einheiten verwendet
 Beispiele: Thermometer, morphosyntaktisch, anglophil, Aristokratie,
anglophob

12
baráti szívesség
o -t-:
 kommt in expliziten Derivaten vor
 sein Fugenelementstatus ist strittig (könnte auch ein Suffix wie -tlich
sein, aber sprachhistorisch lässt es nicht rechfertigen)
 Beispiele: gelegentlich, öffentlich
o -i-:
 kommt in Komposita vor
 wurde aus dem Lateinischen entlehnt
 kaum produktiv
 Beispiele: Stratigraphie, Plastinaut
Vorsicht! Fugenelement oder Flexionsaffix?
”Nicht als Fugenelemente verstehe ich alle Einheiten, die im Flexionsparadigma der
ersten Einheit vorhanden sind” (Donalies 2005: 45), so die folgenden Fälle: Sohnespflicht
(= Pflicht des Sohnes), Gehaltserhöhung (= Erhöhung des Gehalts) – Genitivformen
Ärztehaus, Bücherregal, Ionenaustausch – Pluralformen

Zusammenfassung der Kombinationsmöglichkeiten von Wortbildungseinheiten:


Kurtisanenschuh Wort + Wort
Hochzeitstorte Wort + Fugenelement + Wort
Thermojacke Konfix + Fugenelement + Wort
kölnophil Wort + Fugenelement + Konfix
Thermometer Konfix + Fugenelement + Konfix
ahistorisch Wortbildungsaffix + Wort
Schönheit Wort + Wortbildungsaffix
identisch Konfix + Affix
öffentlich Wort + Fugenelement + Affix
Das-darf-doch-nicht-wahr-sein-Grinsen Satz + Wort
sein Aber-hallo-Gesicht Phrase + Wort
viertürig Phrase + Affix
Himbeere unikale Einheit + Wort
Bräutigam Wort + unikale Einheit
vergeuden Affix+ unikale Einheit
deftig unikale Einheit + Affix