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Beispielklausur

1. Erläutern sie das Gesetz der Großen Zahlen

2. Was ist der Unterschied zwischen Deskriptiv- und Inferenzstatistik?

3. Was sollte bei der Auswahl von einer Stichprobe beachtet werden?

4. Beispiel für eine nicht-probabilistische Stichprobenziehung:

5. Merkmale einer wissenschaftlichen Hypothese?

6. Vorteile der Geschichteten Stichprobe?

7. Zufallsstichprobe mit n= 12

a) Kreuztabelle erstellen & Chi2 Berechnen und interpretieren

8. Definiere:

a) „Signifkant“; Stichprobenverteilung; kritischer Wert; Testniveau (+Wieso nennt man es


auch Irrtumswahrscheinlichkeit?); Stichprobenfunktion; Konzept der Freiheitsgrade

9. Durchführung x2 Test:

A) Berechnung der df

B) Chi2 Berechnen (sind Voraussetzungen


erfüllt?

10. Berechnung

11. Es wird nach einer Möglichkeit gesucht, die Beliebtheit der Serie „Criminal Minds“ unter
Serienguckern in der Bevölkerung zu messen. Welche Art der Stichprobenziehung würden Sie
verwenden? Wie genau gehen Sie vor?

12. Wahrscheinlichkeitsberechung:

a) Wk berechnen, dasss Werte zwischen 2-2,5;

b) 0,75 bis 1,3

c) -Unendlich bis -0,2?

d) Berechnen Mittelwert und Standardabweichung für n=10: n=3

13. Was stimmt? Stichprobenverteilung…

... Ist eine theoretische Verteilung.



... Ist eine empirische Verteilung.

... Besteht aus einer unendlichen Anzahl an gezogenen Stichprobenmitgliedern.

... Besteht aus einer unendlichen Anzahl von Stichproben, deren Kennwerte abgetragen sind.

... Ist die Grundlage, um eine Testverteilung zu bilden.

14. Was unterscheidet parametrische und nicht-parametrische Tests?

15. Bewerten Sie folgende Hypothesen nach Fehlerarten: H0 Max ist unschuldig; H1: Max
ist schuldig

a) was bedeutet es, wenn H0 bzw. H1 verworfen wird?

b) Was sind Konsequenzen des Fehlers 1. Und Fehlers 2. Art?

16. Definiere:

a) Parameter

b) Zentraler Grenzwertsatz

c) Wieso wird Gleichverteilung zu einer Normalverteilung (Bedingungen)?

17. Berechnen Sie die einseitige (linksseitige) Fragestellung. Hat sich Pauls Angst
verringert?

A) Berechnen des kritischen Werts in NV und SNV

B) Berechnen p-Wert (vergleichen mit Testniveau = 5%)

-> Testwert = 5, Zentrum = 6, Streuung = 1, α = 0.05

18. Durchführung z Test: N=1 (x=39)

a) Berechnen Sie (kritischen Wert und p-Wert) einen einseitigen zTest für H0 (Mitte ist
Mind. Gleich 34) Bei einer Streuung von 2 und einem Testniveau von 5%

19. N

Lösungen

1. Gesetz der Großen Zahlen: Bei Zufallsereignissen ist es so, dass die Anzahl, wie oft ein
Ereignis eintritt (z.B. bei einer Münze Kopf oder Zahl werfen), am Anfang sehr zufällig und
stark variabel sein kann. Wenn man jedoch eine große Anzahl an Durchgängen durchführt,
nähert sich die Wahrscheinlichkeit, wie oft ein Ereignis eintritt, immer weiter der „wahren“
Wahrscheinlichkeit dieses Ereignisses an.

2. Unterschied zwischen Deskriptiv- und Inferenzstatistik: Deskriptivstatistik geht es nur um


die Beschreibung erfasster Personen mit verschiedenen statistischen Methoden. Bei
Inferenzstatistik möchte man nicht nur beschreiben, sondern auch Schlussfolgerungen
ziehen und zwar von den erfassten Personen (einem Teil der Gesamtheit→Stichprobe) auf
alle Personen (Population/Grundgesamtheit). Vor allem mittels Signifikanztests

3. Auf was sollte bei Auswahl von Stichproben geachtet werden? Jedes Populationselement
sollte die gleiche Chance haben in die Stichprobe aufgenommen zu werden (Ansonsten:
Gefahr der Verzerrungen. Es sollte eine Liste mit möglichst allen Populationsmitgliedern
vorhanden sein (ist oft ein Problem weil unmöglich). Ziehung eines Elements sollte die
Ziehung eines anderen Elements nicht beeinflussen: Auswahlmethode sollte nicht mit dem
untersuchten Merkmal zusammenhängen (unabhängigkeit). Stichprobe sollte möglichst
repräsentativ für die Grundgesamtheit sein, damit man die Ergebnisse auch auf diese
übertragen kann.

4. Beispiel für eine nicht-probabilistische Stichprobenziehung:

1. Gelegenheitsstichprobe: es werden die Personen untersucht, die gerade zur


Verfügung stehen.

2. Quotenstichprobe: Auswahl der Personen nach Quoten bestimmter Merkmale, die mit
untersuchten Merkmal zusammenhängen→Repräsentativität bezogen auf
Quotenmerkmale

5. Merkmale einer wissenschaftlichen Hypothese: Empirische Überprüfbarkeit, Intersubjektiv


gleiche Überprüfbarkeit, Allgemeingültigkeit, Konditionalsatz, Falsifizierbarkeit 


6. Vorteile Geschichtete Stichprobe: Bildung von Schichten anhand eines anderen relevanten
Merkmals (Verteilung muss bekannt sein)→Zufallsstichprobe aus den einzelnen Schichten.
Genauere Vorhersage, wenn Schichten homogener sind als Grundgesamtheit

7. Chi2 = 1,8800 bzw 0,031 bei Korrektur); df = 1

8. Definitionen

a) Signifikant = Wert ist überzufällig, statistisch bedeutsam ( d.h. er ist nicht mehr allein
durch Stichprobenfehler erklärbar). Ob ein Wert als signifikant angesehen: abhängig von
Testniveau bzw. kritischen Wert

b) Stichprobenverteilung = Zieht man aus Population mehrmals eine Stichprobe und berechnet
jeweils den Testwert, lassen sich Testwerte auf einer empirischen Verteilung
(=Stichprobenverteilung) eintragen

c) krit. Wert = kritischer Wert teilt Testverteilung in einen Akzeptanzbereich der H0 und der H1.
Der kritische Wert korrespondiert mit dem Testniveau. Er ist der Wert über
dem „Testniveau%“ der Verteilungsfläche liegen.

d) Testniveau α = Das Testniveau ist die relative Häufigkeit dafür, dass man
für xtest den xkrit oder einen ungünstigeren Wert erhält (wenn H0 gilt).
Testniveau legt kritischen Wert & Akzeptanzbereich der H1 fest ->
bestimmt wann ein Wert als signifikant angesehen. oft 5%

e) Freiheitsgrade df: Bestimmen Form der Testverteilung; Werte, die frei &
unabhängig voneinander wählbar innerhalb einer Verteilung

9. Berechnung

a) df = (r-1)*(c-1) = (2-1)*(7-1) = 6
b) Bei Tabellen, die größer als 2x2 sind, müssen in Indifferenztabelle alle Zellen ein fe >= 1 haben
und in höchstens 20% ein fe < 5. Dies trifft nicht zu. Ansonsten wäre Inferenzschluss: H0
akzeptieren (ch2 = 8,467)

10. Berechnung

-> Inferenzschluss: Nullhypothese H0


akzeptiert, da 2,78 < 3,84

11. Kriminal Minds Aufgabe: Stichprobenmethode erläutern und begründen (Vor- und Nachteile
aufzählen), konkretes Vorgehen bezogen auf das Beispiel nennen (z.B. über GEZ, Telefonbuch,
etc.)

12. Wahrscheinlichkeitsberechnung

a) prob[2;2,5] = prob[0;2,5] – prob[0;2] = 0,4938 – 0,4772 = 0,0166 = 1,66%


b) prob[0,75;1,3] = prob[0;1,3] – prob[0;0,75] = 0,4032 – 0,2734 = 0,1298 = 12,98%
c) prob[-∞;-0,2] = 0,5 – prob[0;0,2] =0,5 - 0,0793 = 0,4207 = 42,07%

b) für n=10: MW=35,1 Sx= 2,766867; für n=30: MW=34,1667 sx=2,393718

13. Die Stichprobenverteilung:

... Ist eine theoretische Verteilung.



x..Ist eine empirische Verteilung.

... Besteht aus einer unendlichen Anzahl an gezogenen Stichprobenmitgliedern.

x.. Besteht aus einer unendlichen Anzahl von Stichproben, deren Kennwerte abgetragen sind.

x.. Ist die Grundlage, um eine Testverteilung zu bilden.

14. Unterschiede parametrische und nicht-parametrische Tests?

- Nicht-parametrische Tests benötigen keine Vorkenntnis darüber, wie die untersuchten


Merkmale in der Population verteilt sind (verteilungsfrei)
- parametrischen Tests: es müssen konkrete Annahmen über Verteilungen der Merkmale in GG
vorhanden sein. H0 trifft also best. Aussagen über Parameter der Population.
(verteilungsgebunden)

15. Fehler 1. & 2. Art

a) Wenn die Hyp angenommen, die auch objektiv wahr ist: richtige Entscheidung getroffen. Wird
die H0 verworfen H0 wahr = Fehler 1. Art (α-Fehler). Wahrscheinlichkeit dafür durch Testniveau
bestimmt. (hier: Max ist unschuldig, wird aber verurteilt. Wird H0 beibehalten, obwohl die H1
wahr =Fehler 2. Art (β-Fehler). Hier: Max ist schuldig, wird aber freigesprochen

16. Definitionen:

a) Parameter: beschreibt Kennzahl für eine bestimmte Information:

• Statistik: Mittelwert 𝒙ഥ→Parameter: Zentrum μ

• Statistik: Standardabweichung 𝒔 𝒙→ Parameter: Dispersion/Streuung σ

b) Zentraler Grenzwertsatz= Wenn man eine größere Anzahl von unabhängigen und identisch
verteilten Zufallsvariablen zieht und Ergebnisse der Variablen immer wieder aufsummiert
und in einer neuen Verteilung abträgt, nähert sich diese der Normalverteilung. Zuvorige
Verteilungsform ist dabei irrelevant.

c) Gleichverteilung wird zu Normalverteilung: wenn unabhängig voneinander und identisch


verteilt sind.

17. Angstniveau:

a) 0,05 = prob(Z6 < oder = zkrit) -> (xkrit - 6) / 1 = zkrit = -1,64. Daher: xkrit = 6-1,64 x 1
= 4,36

b) p-Wert = WK dafür, dass ein Wert kleiner ist, als


Testwert 5.

Inferenzschluss: 15,87% > 5%→ Wert ist nicht


signifikant (H0 wird angenommen. Die Therapie war nicht erfolgreich)

18. Z test

H0: Die Mitte des Merkmals „stunzahl“ ist gleich 34. & H1: Die Mitte des Merkmals „stunzahl“ ist
kleiner als 34.

-> Testwert = 39, Zentrum = 34, Streuung = 2, α =


0.05

Inferenzschluss: 31,72 < 39 -> H0 gilt! Mitte = 34 bzw mind. 34

19. N