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EKW - Kremen d.o.o.

, Dolenje Mokro Polje 40, 8310 Šentjernej, Slovenija,


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 teh. sektor +386 (7) 39 33 216,  info@kremen-nm.si, ë www.kremen-nm.si,

EKA-Focor LPN
EINBAUANLEITUNG

TECHNISCHE EIGENSCHAFTEN
EKA-Focor LPN ist eine spezielle trockene Hochaluminatmasse für die Erstellung von resistenten Beschichtungen an Gusstöpfen,
Pfannen und sonstigen Aggregaten. Es ermöglicht schnelles Fertigstellen oder Instandsetzung der abgenutzten resistenten
Beschichtungen. EKA-Focor LPN Masse ist ein guter Dämmstoff und sorgt somit um kleineren Energieverbrauch.

Der Umbau mit der EKA-Focor LPN Masse garantiert:


- hohe Ebene von Temperaturdämmung
- einfachen, reinen und schnellen Einbau
- Festigkeit gegen chemische Einflüsse von Schlacke und physikalische Erosion der Schmelzmasse
- schnelle Instandsetzung der Beschichtung
- schnelle Vorbereitung des Aggregats für die Benutzung
- Einbau der Masse ohne vorherige Vorbereitung

VORBEREITUNGS- UND EINBAUVERFAHREN


Den Einbau beginnen wir am Boden, in welchen die Masse eingeschüttet (die Höhe hängt von den Aggregatabmessungen ab),
verdichtet und geglättet wird. In die Mitte des geglätteten Bodens stellen wir eine Metallschablone, welche die Form eines zurecht
gestutzten Kegels haben soll mit Neigung von mindestens 6° wegen einfacherem Herausziehen und Perforierung mit 3-5 mm
Löchern in einem 10-20 cm Netz. Vor dem Gebrauch die Schablone gut reinigen (mit Luft durchblasen) und mit Al-Paste,
Graphitanstrich oder gewöhnliches Schmierfett beschicken um leichter von der Grundlage abzuziehen. Die Schablone kann
einteilig für Töpfe mit Eingussrinne oder mehrteilig sein (für Siphontöpfe wird eine dreiteilige Schablone benötigt). In den
Leerraum zwischen Schablone und Mantel wird Trockenmasse eingeschüttet, welche mit angepasstem Werkzeug durch Schlagen
auf Schablone und Gehäuse gestaucht wird um die gewünschte Homogenität zu erreichen.
Die Bindung der EKA-Focor LPN Masse wird durch exotherme Reaktion erreicht, welche durch gleichmäßiges Aufheizen der
Schablone (oder Gehäuse) mit Gasbrenner erzielt wird. Beim Aufheizen ist es wichtig, durch zu hohen Temperaturanstieg
kein Massewachstum einzuleiten (Strukturlockerung), was die Folge von intensivem Gasaustritt ist. Die Masse wird auf der
Gesamtfläche bis zu einer Temperatur von ca. 400 oC aufgeheizt, bei welcher sich brennender Gas in Form einer Flamme freisetzt.
Aufheizen durch Brenner wird unterbrochen, wenn die Brennintensivität nachlässt, womit die exotherme Reaktion beendet ist. Die
Schablone vor dem Ausziehen abkühlen lassen.
Vor dem ersten Gießen empfehlen wir die Aufheizung der Beschichtung bis zu Rotglut auf ca. 1000 oC, womit Wärmeverluste
vermindert werden.
Die endgültige Festigkeit erreicht die Beschichtung nach dem ersten Gießen.

DAS VERFAHREN DER UMMAUERUNGSKORREKTUR


Beim Instandsetzungsverfahren zuerst alle beschädigten Teile der alten Beschichtung, Schlacke und Unreinheiten entfernen, um
zu stabilem Untergrund zu gelangen. Die Schablone einsetzen und das Verfahren so wie beim Einbau der neuen Beschichtung
fortsetzen.

Für zusätzliche Informationen wenden Sie sich an unseren technischen Dienst.

Juni 2007