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UNIVERSITÄT BANJA LUKA

PHILOLOGISCHE FAKULTÄT
ABTEILUNG FÜR DEUTSCHE SPRACHE UND LITERATUR

ROMANTISCHE MOTIVE IN DER ERZÄHLUNG VON ADELBERT VON CHAMISSO


PETER SCHLEMIHLS WUNDERSAME GESCHICHTE

DIPLOMARBEIT

Betreuerin: Doz.Dr. Anđelka Krstanović Janković


Student: Stefan Simonović
Matrikelnummer: 915/2014

Banja Luka, Oktober 2019


Inhaltsverzeichnis

Einleitung
Adelbert von Chamisso-Biographie
Romantik und romantische Motive
Romantische Motive im Werk
Der Mann im grauen Rock
Schattenverkauf
Fortunati Glücksseckel
Siebenmeilenstiefel
Wandermotiv
Schlussfolgerung
Literaturverzeichnis
Adelbert von Chamisso – Biographie
Adelbert von Chamisso wurde am 30.1.1781 im Schloß Boncourt / Champagne geboren, gestorben
am 21.8.1838 in Berlin. Sein Vater war ein Offizier, aus einer alten lothringschen Adelsfamilie. Er
floh 1790 mit den nach Konfiskation verarmten Eltern vor der Revolution nach Lüttich, Den Haag,
Düsseldorf, Bayreuth und Juli 1796 nach Berlin. Hier wurde er Page der Königin Luise, 1798
Fähnrich, 1801 Leutnant. Er arbeitete mit der deutschen Sprache und Literatur im Freundeskreis
(Nordsternbund) von Hitzig, Varnhagen, W. Neumann, Koreff und Fouque. Er dichtete zuerst
französisch. Seit 1803 auf Deutsch. 1804-06 war er Mitherausgeber des sogenannten „Grünen
Musenalmanachs“. Nach Kapitulation von Hameln im November 1806 wurde er entlassen. Er reiste
nach Paris wegen Aussicht auf Anstellung als Professor am Lyzeum Napolleonville, aber vergebens.
Er verkehrte mit H. v. Chezy, er lernte Uhland kennen und durch A.W.Schlegel mit Mme de Staël. Bei
ihr in Chaumont und Fossé bei Blois und April 1811 bis August 1812 in Coppet bei Genf. 1812-15
studierte er Medizin und Botanik in Berlin, Freiheitskriege 1813 in Kunersdorf, wo „Peter Schlemihl“
entsteht. 1815-18 war er als Naturforscher der russischen wissenschaftlichen Expedition „Rurik“ tätig.
1819 Dr.phil.h.c. , Adjunkt später Kustos beim Botanischen Garten in Berlin. Mitglied der Christlich.-
dt. Tischgesellschaft, seit 1827 steigende dichterische Produktivität. Er war Mitherausgeber des „Dt.
Musenalmanachs“ 1832-39 mit Gustav Schwab, Freund von E.T.A. Hoffmann. In Verserzählungen
Meister der Terzine. Tiefsinnige Kunstmärchen und die symbolische Erzählung vom verlorenen
Schatten „ Peter Schlemihl“ als Verklärung eigenes Schicksals zwischen zwei Vaterländern. Das ist
ein wichtiges und wissenschaftlich bedeutendes Reisewerk. 1

1
Nach:von Wilpert,Gero: Deutsches Dichterlexikon, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart,1988,S.127-128. U fusnoti
se navodi prvo ime, pa prezime (izbrisati Nach, von..). voditi računa da imate jedan razmak poslije svake zapete.
Die Romantik
Die Romantik ist eine literarische Epoche, die zwischen dem Ende der zweiten Hälfte des 18.
Jahrhunderts und der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Der Begriff „ romantisch“
Der Begriff „romantische Poesie“ entwickelte sich um 1797. Aus diesem Begriff wurde später der
Name für die Epoche abgeleitet. Das Wort „ romantisch“ hatte zu dieser Zeit mehrere Bedeutungen.
„ Romantische“ Sprachen nannte man die Sprachen, die von der lateinischen Sprache abstsammen
(heute: „romanisch“). Das Wort wurde dann auf die ältere Literatur der romanischen Sprachen
bezogen ( Romane, Romanzen), die nicht im klassischen Versmaß geschrieben war. Auch der Inhalt
dieser Dichtung, das Phantastische, Fremde, Wunderbare und Unglaubliche war „ romantisch“. Die
Epoche der Romantik besteht aus zwei Strömungen: Frühromantik und Spätromantik. 2
Frühromantik
Zu den Vertretern der Frühromantik mit ihrem Zentrum in Jena gehören Wilhelm Wackenroder und
Ludwig Tieck. Die beiden in Berlin geborenen Freunde wurden während einer Wanderung durch
Franken(Nürnberg, Bayreuth, Bamberg) zu Betrachtungen über die mittelalterliche Kunst- besonders
Albrecht Dürers – und über katholische Frömmigkeit angeregt. In Dresden lernte Wackenroder die
Werke der Meister der italienischen Renaissance kennen. Er verfasste die wesentlichen Teile der
„ Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders“(1797). Wackenroder stellte in achtzehn
Aufsätzen einige Künstlerbiographien vor(z.B. Dürer, Raffael, Leonardo da Vinci, Michelangelo). Der
Künstler hat die besondere Fähigkeit, die Natur als die Sprache Gottes zu verstehen. Das, was er
verstanden hat, versucht er durch Kunst auszudrücken. Der Künstler ist bei Wackenroder ein
Vermittler zwischen zwischen Gott und dem Menschen, im weiteren Sinn zwischen dem Ideal und
Wirklichkeit:
Ich kenne aber zwei wunderbare Sprachen(. . .) Die eine dieser wundervollen Sprachen redet nur Gott; die
andere reden nur wenige Auserwählte unter den Menschen(. . .) Ich meine : die Natur und die Kunst.

Das merkwüdige musikalische Leben des Tonkünstlers Joseph Bergliniger, die letzte Erzählung der
Herzensergießungen, ist autobiographisch gefärbt. Es folgten zahlreiche Märchen und Erzählungen
der Romantik, die das Schicksal von Künstlern darstellen, die am unüberbrückbaren Gegensatz von
Kunst und Leben zerbrechen. Ludwig Tieck schrieb unter Wackenroders Einfluß Franz Sternbald`sW
Wanderungen (1798). Das zentrale Thema des Romanfragments ist die Kunst.Franz, ein Schüler
Dürers, wandert in die Niederlande und nach Italien zu bekannten Künstlern. Doch im Unterschied
zum klassischen Muster des Bildungsromans (Wilhelm Meister) durchläuft der Held keine
Entwicklung, er bleibt ein Träumer. Das romantische Motiv des Wanderns wird angesprochen, das
Ziel bleibt unbestimmt und bei Franz Sternbald unerreicht. In diesen Roman sind Gedichte und Lieder
eingestreut. In beiden genannten Werken deuten sich die Kennzeichen der Romantik an: die
Freundschaft der beiden Autoren, die Bevorzugung des deutschen Mittelalters vor der Antike, die
Nähe der Kunst zur Religion , das unruhige Wandern und sehnsüchtige Träumen. Charakteristisch ist
auch die Auflösung der Romanform durch ein Verschmelzen der Gattungen.
Etwa zur gleichen Zeit (1796/97) formierte sich in Jena ein Kreis um den Philosophen J.G.
Fichte,dessen als Wissenschaftslehre (1794) bezeichnete Philosophie eine Weiterentwicklung der
Philosophie Kants ist und für das Dichtungsverständnis der Frühromantik wichtig wurde.
„Wissenschaftslehre“ ist bei Fichte ein Synonym für „Philosophie“. In dieser Philosophie ist das Ich

2
Nach:Baumann,Barbara;Oberle, Brigitta:Deutsche Literatur in Epochen, Max Hueber Verlag, Ismaning,
1996,S. 127.
Ausgangspunkt allen Denkens. Dieses Ich verlangt nach einem Gegenüber; Fichte nennt es das
„Nicht-Ich“.Zwischen diesen Polen muss es eine Vermittlung geben. Das Vermittlungsvermögen
zwischen dem Ich (Subjekt) und dem Nicht-Ich (Objekt) nennt man in der Romantik die
Einbildungskraft. Das Ich wird in Fichtes Thesen zu einem schöpferischen Ich, das Grenzen denkend
überwinden kann. Zu dem Jenaer Kreis um Fichte gehörten auch die Brüder A.W. Schlegel und F.
Schlegel. Sie begründeten in Berlin nach einem Streit mit Schiller ihre eigene Zeitischrift, das
Athenäum(1798-1800). Ihr Inhalt sollte sein: überhaupt Alles, was sich durch erhabene Frechheit
auszeichnete und für alle anderen Journale zu gut wäre. Zusammen mit ihnen haben Tieck,
Wackenroder, Novalis und andere gearbeitet. Für diese Zeit war Fragment sehr wichtig. Es war eine
literarische Form, die nur einen in sich abgeschlossene Gedanken ausdrückt. Manchmal sind sie so
umfangreich und kritisch beurteilend, dass sie auch zu einem kleinen Essay wachsen.Besonders
wichtig waren für die romantischen Dichter die Fragmente über die romantische Ironie und über die
romantische Poesie. Die romantische Ironie entsteht aus dem Wissen um unaufhebbare Zwiespalte,
z.B. zwischen der Wirklichkeit und dem Ideal, zwischen dem Endlichen und dem Unendlichen. Für
die Dichter bedeutete das, dass sie sich durch Ironie von gerade erzeugten Illusionen. Das sieht man in
Tiecks „szenischem Kunstmärchen“ Der gestiefelte Kater (1797). Die Gedanken der Zuschauer sind in
das Spiel einbezogen. Das berühmte 116. Athenäumsfragment von F. Schlegel über die romantische
Poesie weist hin auf ein neues Verständnis der literarischen Gattungen. Eine klare Trennung wird in
der Romantik vermieden: Die romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie. Ihre
Bestimmung ist nicht bloß, alle getrennten Gattungen der Poesie wieder zu vereinigen, und die Poesie
mit der Philosophie und der Rhetorik in Berührung zu setzen.
Die Poesie sollte allumfassend sein gegenüber Formen, sie mischen und im Sinne der romantischen
Ironie immer wieder über sich selbst erheben, nicht im Stillstand verharren, sondern
progressiv(dynamisch,produktiv) sein.
Das erste literarische Produkt dieser Überlegungen war F.Schlegels Roman Lucinde (1799). Hier hatte
er einen „sentimentalen Stoff in fantastischer Form“ gefunden. Anstatt einer Handlung, die klassisch
konstruiert ist, steht di „reizende Verwirrung“ im Mittelpunkt. Um den Mittelteil Lehrjahre der
Männlichkeit gruppieren sich jeweils sechs Kapitel. Sie bestehen aus Briefen, Erzählungen und
Betrachtungen und haben die Liebe des Autors zu Lucinde zum Inhalt, hinter der sich Dorothea Veit,
die spätere Frau F. Schlegels und die Frau seines Bruders , Caroline Schlegel-Schelling, verbergen
sollen. Nach einem Leben voll Abenteuern findet der Dichter bei Lucinde die wahre Liebe. Das Buch
erregte wegen seines freizügigen Inhalts und der neuen Form großes Aufsehen.
Auch Friedrich von Hardenberg (sein Dichtername ist Novalis) schrieb für die Zeitschrift Athenäum.
Er ist bekannt für seine Fragmente, zwischen denen Blüthenstaub-Fragmente am wichtigsten sind.Der
Leser wird durch die unabgeschlossene Form des Fragments aufgefordert, den Inhalt schöpferisch
nachzuvollziehen und weiterzugestalten. Sein Roman „ Heinrich von Ofterdingen“(1802) erreichte die
Synthese von Poesie und Philosophie, die die Frühromantiker anstrebten. Der erste Teil Die
Erwartung spielt im Hochmittelalter, der Minnesänger Heinrich von Ofterdingen ist die Hauptfigur.
Auf einer Reise von Eisenach nach Augsburg erlangt Heinrich Welterfahrung durch Märchen und
Erzählungen mitreisender Kaufleute, durch Begegnungen mit Kreuzrittern, mit der gefangenen
Morgenländerin Zulima, mit einem Bergmann und einem Einsiedler. Er übernahm hier das Modell des
Bildungsromans. Heinrichs Reise hat in einem Traum ihren Ausgangspunkt. In diesem Traum erblickt
Heinrich die „blaue Blume“, ein zentrales Motiv der Romantik. Sie ist ein Symbol für die unerfüllbare
Sehnsucht nach dem Unendlichen, ein Symbol der Liebe und der „Weltkraft“.
Der zweite Teil Die Erfüllung sollte sich auf einer mythologischen Ebene fortsetzen. Novalis
hinterließ bei seinem frühen Tod nur das erste Kapitel dieses Teils. Das in der Spätromantik beliebte
Motiv der Nacht wurde von Novalis erstmals gestaltet. Die Entstehung seines Zyklus` Hymnen an die
Nacht (1800) wird auf sein Erlebnis am Grab seiner Braut Sophie von Kühn zurückgeführt (März
1797). Die Hymnen sind teils in rhythmischer Prosa und teils in Versen geschrieben. Die Nacht, das
Dunkle im Gegensatz zum Licht, wird für Novalis zum eigentlichen Element des Menschen , das die
Möglichkeit des Erkennens birgt.Für die Literatur dieser Zeit sind auch die sogenannten literarischen
Salons wichtig, die sich um die Jahrhundertwende besonders in Berlin bildeten.Auch die Frauen der
Brüder Schlegel, Caroline und Dorothea,hatten wichtigen Anteil an den Gesprächen in diesen
Salons3.

Während die Frühromantik stark philosophisch und kritisch orientiert war, war die Spätromantik
weniger theoretisch und nicht so betont philosophisch. Die Hauptvertreter der Spätromantik
sammelten sich seit 1805 in Heidelberg(„Heidelberger Romantik“). Ihnen war die Vergangenheit sehr
wichtig. Es kam zur Wiederentdeckung, Sammlung und Überarbeitung von Volksbüchern,
Volksliedern und besonders Volksmärchen. Sie übersetzten die Weltliteratur. Besonders wichtig hier
sind Tieck und A.W.Schlegel(mit Übersetzungen von Calderón, Petrarca, Dante, Ariost, Tasso,
Shakespeare u.a.). Achim von Arnim und C.Brentano gaben in den Jahren 1806 und 1808 Des
Knaben Wunderhorn heraus, eine Sammlung von alten deutschen Liedern und Gedichten, die die
beiden Freunde teilweise umgedichtet oder ergänzt hatten. Ein weiteres Bekenntnis der Romantik zur
mittelalterlichen Kultur und Volksdichtung gab Joseph Görres im Jahr 1807 mit den Teutschen
Volksbüchern. Sehr wichtig , wenn nicht am wichtigsten für die Spätromantik waren die Brüder
Grimm. Ihre Kinder- und Haus-Märchen erschienen 1812 und 1815. Mündliche Überlieferungen,
Schwanksammlungen und andere Quellen aus der Zeit seit dem Mittelalter waren die Fundgrube für
die Brüder Grimm; sie beteuerten:
Wir haben uns bemüht, diese Märchen so rein als möglich war aufzufassen(...) Kein Umstand ist
hinzugedichtet oder verschönert und abgeändert worden.
Die Kinder-und Haus-Märchen, erstmals in einem Band herausgegeben, wurden nach Luthers Bibel
zum meistgedruckten deutschen Buch. Die Brüder Grimm waren auch wegweisend für die deutsche
Philologie:1819-1837 erschien die von ihnen erarbeitete Deutsche Grammatik. Ihr 1852 begonnenes
Deutsches Wörterbuch wurde erst 1961 vollendet. Auch die Geschichte vom braven Kasperl und dem
schönen Annerl(1817) von C. Brentano trägt märchenhafte Züge und A.von Arnims Erzählungen von
der Einquartierung im Pfarrhaus (1817) und Der tolle Invalide auf dem Fort Ratonneau (1818)
verbinden die „unerhörte Begebenheit“ einer Novelle mit dem Wunderbaren eines romantischen
Märchens. Noch deutlicher wird dies in Adelbert von Chamissos(1781-1838) märchenhafter
Erzählung Peter Schlemihl´s wundersame Geschichte (1814) vom verkauften Schatten. Sie wurde in
viele Sprachen übersetzt und erlangte Weltruhm.
In der romantischen Kunst existieren wie im Märchen Phantasie und Wirklichkeit nebeneinander; die
Phantasie nimmt den Vorrang ein. Die Wirklichkeit darf und kann von der Phantasie nicht getrennt
werden. Die Grenzen zwischen dem Wunderbaren und dem Wirklichen sind wie die Grenzen der
Gattungen in der Romantik aufgehoben. Das führt dazu, dass der Alltag bedrohliche und phantastische
Züge annehmen kann, während die Phantasiewelt zur Realität wird. 4

Fortunati Glückssäckel

3
Nach:Baumann, Barbara; Oberle, Brigitta:Deutsche Literatur in Epochen, Max Hueber Verlag, Ismaning,
1996,S. 128-130.
4
Nach:Baumann,Barbara;Oberle, Brigitta:Deutsche Literatur in Epochen, Max Hueber Verlag, Ismaning,
1996,S. 130-132.
Der Glückssäckel bedeutet für die Geschichte im Werk ein wichtiger Gegenstand. Das ist ein „mäßig
großer, festgenähter Beutel von starkem Korduanleder, an zwei tüchtigen ledernen Schnüren 5“.
Seinem Aussehen nach ist es ein normaler Geldbeutel, aber als sein Name erwähnt wird,weiß Schlemihl
sofort, worum es geht. Das Phantastische am Beutel ist nicht der Gegenstand alleine, sondern das, was er
bringt.Schlemihl kennt die Vorteile des Besitzens eines solchen Beutels. Er hat das Angebot des Grauen
angenommen, obwohl er hat Angst vor ihm. Schlemihl wird durch den Beutel reich, aber trotzdem wird
er aus der Gesellschaft ausgeschlossen, er wird zum Außenseiter. Einerseits bringt der Säckel ihm das
Reichtum, aber andererseits bringt er ihm Unglück und Einsamkeit. Solange er den Säckel bei sich hat ,
ist er mit dem Grauen verbunden. Schlemihl begreift, dass ihm der Beutel Unglück bringt, als Minas
Vater seine Tochter dem Schlemihl als Frau nicht geben wollte.Vater verlangte von Schlemihl, dass er
ihm seinen Schatten zeigt. Er musste gestehen, dass er keinen Schatten hat. Seitdem möchte er seinen
Schatten zurück und er möchte den Säckel nicht mehr sehen. Er hat ihn später in einen Abgrund geworfen
und damit den Teufel den Grauen gewonnen. Ende des Pakts mit dem Teufel und Ende zu dem Beutel. Im
Buch steht es so: „Sie können mich nicht leiden, mein Herr, Sie hassen mich, ich weiß es; doch warum
hassen Sie mich? Ist es etwa, weil Sie mich auf öffentlicher Straße angefallen, und mir mein Vogelnest
mit Gewalt zu rauben gemeint? oder ist es darum, daß Sie mein Gut, den Schatten, den Sie Ihrer bloßen
Ehrlichkeit anvertraut glaubten, mir diebischer Weise zu entwenden gesucht haben? Ich meinerseits hasse
Sie darum nicht; ich finde ganz natürlich, dass Sie alle Ihre Vorteile, List und Gewalt geltend zu machen
suchen; dass Sie übrigens die allerstrengsten Grundsätze haben und wie die Ehrlichkeit selbst denken, ist
eine Liebhaberei, wogegen ich auch nichts habe. Ich denke in der Tat nicht so streng als Sie; ich handle
bloß, wie Sie denken. Oder hab ich Ihnen etwa irgend wann den Daumen auf Gurgel gedrückt, um Ihre
werteste Seele, zu der ich einmal Lust habe an mich zu bringen? Hab ich von wegen meines
ausgetauschten Seckels einen Diener auf Sie losgelassen? hab ich Ihnen damit durchzugehen versucht?
Ich hatte dagegen nichts zu erwidern; er fuhr fort; Schon recht, mein Herr, schon recht! Sie können mich
nicht leiden; auch das begreife ich wohl, und verarge es Ihnen weiter nicht. Wir müssen scheiden, das ist
klar,und auch Sie fangen an, mir sehr langweilig vorzukommen. Um sich also meiner ferneren
beschämenden Gegenwart völlig zu entziehen, rate ich es Ihnen noch einmal: Kaufen Sie mir das Ding
ab. – Ich hielt ihm den Seckel hin: Um den Preis. Nein! Ich seufzte schwer und nahm wieder das Wort:
Auch also. Ich dringe darauf, mein Herr, laßt uns scheiden, vertreten Sie mir länger nicht den Weg auf
einer Welt, die hofentlich geräumig genug ist für uns beide. Er lächelte und erwiderte: Ich gehe, mein
Herr, zuvor aber will ich Sie unterrichten, wie Sie mir klingeln können, wenn Sie je Verlangen nach
Ihrem untertänigsten Knecht tragen sollten: Sie brauchen nur Ihren Seckel zu schütteln, dass die ewigen
Goldstücke darinnen rasseln, der Ton zieht mich augenblicklich an. Ein jeder denkt auf seinen Vorteil in
dieser Welt; Sie sehen, dass ich auf Ihren zugleich bedacht bin, denn ich eröffne Ihnen offenbar eine neue
Kraft. O dieser Seckel! Und hätten gleich die Motten Ihren Schatten schon aufgefressen, der würde noch
ein starkes Band zwischen uns sein. Genug, Sie haben mich an meinem Gold, befehlen Sie auch in der
Ferne über Ihren Knecht, Sie wissen, dass ich mich meinen Freunden dienstfertig genug erweisen kann,
und dass die Reichen besonders gut mit mir stehen; Sie haben es selbst gesehen. Nur Ihren Schatten, mein
Herr-das lassen Sie sich gesagt sein- nie wieder, als unter einer einzigen Bedingung. Gestalten der alten
Zeit traten vor meiner Seele. Ich frug ihn schnell: Hatten Sie eine Unterschrift vom Herrn John? Er
lächelte. Mit einem so guten Freund hab ich es keineswegs nötig gehabt. Wo ist er? bei Gott, ich will es
wissen! Er steckte zögernd die Hand in die Tasche, und daraus bei den Haaren hervorgezogen erschien
Thomas Johns bleiche, entstellte Gestalt, und die blauen Leichenlippen bewegten sich zu schweren
Worten: Justo judicio Dei judicatus sum; Justo judicio Dei condemnatus sum. Ich entsetzte mich, und
schnell den klingenden Sekkel in den Abgrund werfend, sprach ich zu ihm die letzten Worte: So
beschwör ich dich im Namen Gottes , Entsetzlicher! hebe dich von dannen und lasse dich nie wieder vor
meinen Augen blicken! Er erhub sich finster und verschwand sogleich hinter den Felsenmassen, die den
wild bewachsenen Ort begränzten. 6

5
Chamisso,von Adelbert:Peter Schlemihls wundersame Geschichte, Goldmann Verlag, Leipzig, 1980, S.14.

6
Chamisso,von Adelbert:Peter Schlemihls wundersame Geschichte, Goldmann Verlag, Leipzig, 1980, S.61.-63.
Siebenmeilenstiefel
Siebenmeilenstiefel stellen hier einen wichtigen Gegenstand. Sie hat Peter Schlemihl zufällig in einem
Geschäft gefunden. Er wollte sich neue Schuhe kaufen, aber er musste sich wegen des Preises
überlegen. Er kaufte alte Stiefel. Der Unterschied zwischen diesen Gegenständen ist groß, weil die
Stiefel nicht von dem Grauen kommen. Schlemihl nutzt sie um die Welt zu bereisen. Er schafft das
und wird ein Naturforscher. Er hat sich endlich im Leben gefunden, obwohl er als soziales Lebewesen
ein Außenseiter geblieben ist. Im Buch ist es beschrieben wie er entdeckt hat, dass die alten Stiefel, die
er gekauft hat, dass sie nicht übliche Stiefel sind. „ Ich war in meinen Gedanken sehr vertieft, und sah
kaum, wo ich den Fuß hinsetzte, denn ich dachte an das Bergwerk, wo ich auf den Abend noch
anzulangen hoffte, und wo ich nicht recht wusste, wie ich mich ankündigen sollte. Ich warnoch keine
zweihundert Schritte gegangen, als ich bemerkte, dass ich aus dem Wege gekommen war; ich sah
mich danach um, ich beafand mich in einem wüsten, uralten Tannenwaldea, woran die Axt nie gelegt
worden zu sein schien. Ich drang noch einige Schritte vor , ich sah mich mitten unter öden Felsen, die
nur mit Moos und Steinbrecharten bewachsen waren, und zwischen welchen Schee- und Eisfelder
lagen. Die Luft war sehr kalt, ich sah mich um, der Wald war hinter mir verschwunden. Ich machte
noch einige Schritte- um mich herrschte die Stille des Todes, unabsehbar dehnte sich das Eis, worauf
ich stand , und worauf ein dichter Nebel schwer ruhte; die Sonne stand blutig am Rande des
Horizontes. Die Kälte war unerträglich. Ich wusste nicht, wie mir geschehen war, der erstarrende Frost
zwang mich, meine Schritte zu beschleunigen, ich vernahm nur das Gebrause ferner Gewässer, ein
Schritt, und ich war am Eisufer eines Ozeans. Unzählbare Herden von Seehunden stürzten sich
vor mir rauschend in die Flut. Ich folgte diesem Ufer, ich sah wieder nackte Felsen, Land, Birken- und
Tannenwälder, ich lief noch ein paar Minuten gerade vor mir hin. Es war erstikkend heiß, ich sah mich
um, ich stand zwischen schön gebauten Reisfeldern unter Maulbeerbäumen. Ich setzte mich in deren
Schatten, ich sah nach meiner Uhr, ich hatte vor nicht einer Viertelstunde den Marktflecken
verlassen,-ich glaubte zu träumen, ich biß mich in die Zunge, um mich zu erwecken; aber ich wachte
wirklich.- Ich schloß die Augen zu, um meine Gedanken zusammen zu fassen.- Ich hörte vor mir mit
seltsame Sylben durch die Nase zählen; ich blickte auf: zwei Chinesen, an der asiatischen
Gesichtsbildung unverkennbar, wenn ich auch ihrer Kleidung keinen Glauben beimessen wollte,
redeten mich mit landesüblichen Begrüßungen in ihrer Sprache an; ich stand auf und trat zwei Schritte
zurück. Ich sah sie nicht mehr, die Landschaft war ganz verändert: Bäume, Wälder, statt der
Reisfelder. Ich betrachtete diese Bäume und die Kräuter, die um mich blühten, die ich kannte, waren
südöstlich asiatische Gewächse; ich wollte auf den einen Baum zugehen, ein Schritt- und wiederum
alles verändert. Ich trat nun an, wie ein Rekrut, der geübt wird, und schritt langsam, gesetzt einher.
Wunderbar veränderliche Länder, Fluren, Auen, Gebirge, Steppen, Sandwüsten, entrollen sich vor
meinem staunenden Blick: es war kein Zweifel, ich hatte Siebenmeilenstiefel an den Füßen. 7

Chamisso kannte das Motiv der Siebenmeilenstiefel aus Charles Perraults Märchensammlung Contes
de ma mére l´oye (1697), wo das Motiv erstmals vorkommt, ferner aus Uhland Romanze vom kleinen
Däumling (1812) und aus Tiecks Märchenspiel Leben und Taten des kleinen Thomas, genannt
Däumchen (1812).

Wandermotiv

7
Chamisso,von Adelbert:Peter Schlemihls wundersame Geschichte, Goldmann Verlag, Leipzig, 1980, S.67.,68.
Das Wandermotiv ist ein sehr altes Motiv. Es ist besonders kennzeichnend für die Romantik. Nicht
nur in der deutschen Literatur, sondern auch in der englischen Literatur ist dieses Motiv sehr
bemerkbar. Der berühmte Lord George Gordon Bayron verwendete dieses Motiv in seinem Werk
„ Die Reisen des Child Harolds“. Dort flieht der Held in die Exotik, weit von Problemen und äußerer
Welt. Gero von Wilpert definiert das Wandermotiv als „ ein Motiv, das in mehreren
Nationalliteraturen, Epochen und Werken wiederholt auftaucht und nachweislich oder vermutlich
übernommen wurde.8“Menschen , die an Fernweh leiden, fühlen , dass sie immer reisen müssen. Sie
können nicht zu Hause sitzen und ein konventionelles Leben führen. Sie träumen von weiten
Gegenden und unbekanten Menschen und Tieren. Ihre Einbildungskraft ist sehr groß. Sie beleben die
alten Welte wieder und sie reißen die fast vergessene Zivilisationen aus der Vergessenheit. Am
meisten schreiben sie ihre Tagebücher, sodass sie ihren Nachfahren , und nicht nur ihnen, sondern
auch den anderen Menschen, die freidenkend sind, überlassen.Schlemihl war ein Wanderer und wir
finden dafür Beispiele im Buch: „Ich raffte mich auf, um ohne Zögern mit flüchtigem Überblick
Besitz von dem Felde zu nehmen, wo ich künftig ernten wollte. Ich stand auf den Höhen des Tibet,
und die Sonne, die mir vor wenigen Stunden aufgegangen war, neigte sich hier schon am
Abendhimmel, ich durchwanderte Asien von Osten gegen Westen, sie in ihrem Lauf einholend, und
trat jn Afrika ein. Ich sah mich neugierig darin um, indem ich es wiederholt in allen Richtungen
durchmaß.Wie ich durch Ägypten die alten Pyramiden und Tempel angaffte, erblickte ich in der
Wüste, unfern des hunderttorigen Theben, die Höhlen,wo christliche Einsiedler sonst wohnten. Es
stand plötzlich fest und klar in mir, hier ist dein Haus. Ich erkor eine der verborgensten, die zugleich
geräumig, bequem und den Schakalen unzugänglich war, zu meinem künftigen Aufenthalte, und setzte
meinen Stab weiter. Ich trat bei den Herkules-Säulen nach Europa über, und nachdem ich seine
südlichen und nördlichen Provinzen in Augenschein genommen, trat ich von Nordasien über den
Polarglätscher nach Grönland und Amerika über, durchschweifte die beiden Teile dieses Kontinents,
und der Winter, der schon im Süden herrschte, trieb mich schnell vom Kap Horn zurück. Ich verweilte
mich, bis es im östlichen Asien Tag wurde, und setzte erst nach einiger Ruh meine Wanderung fort.
Ich verfolgte durch beide Amerika die Bergkette, die die höchsten bekannten Unebenheiten unserer
Kugel in sich faßt. Ich schritt langsam und vorsichtig von Gipfel zu Gipfel, bald über flammende
Vulkane, bald über beschneite Kuppeln, oft mit Mühe atmend, ich erreichte den Eliasberg, und sprang
über die Beringstraße nach Asien. Ich verfolgte dessen westliche Küsten in ihren vielfachen
Wendungen, und untersuchte mit besonderer Aufmerksamkeit, welche der dort gelegenen Inseln mir
zugänglich wären. Von der Halbinsel Malakka trugen mich meine Stiefel auf Sumatra, Java, Bali und
Lamboc, ich versuchte, selbst oft mit Gefahr, und dennoch immer vergebens, mir über die kleinern
Inseln und Felsen, wovon dieses Meer starrt, einen Übergang nordwestlich nach Borneo und andern
Inseln dieses Archipelagus zu bahnen. Ich musste die Hoffnung aufgeben, Ich setzte mich endlich auf
die äußerste Spitze von Lamboc nieder, und das Gesicht gegen Süden und Osten gewendet, weint ich
wie am festverschlossenen Gitter meines Kerkers, dass ich doch so bald meine Begrenzung gefunden.
Das merkwürdige, zum Verständnis der Erde und ihres sonnengewirkten Kleides, der Pflanzen- und
Tierwelt, so wesentlich notwendige Neuholland und die Südsee mit ihren Zoophyten-Inseln waren mir
untersagt, und so war, im Ursprunge schon, alles , was ich sammeln und erbauen sollte, bloßes
Fragment zu bleiben verdammt. Oft habe ich im strengsten Winter der südlichen Halbkugel vom Kap
Horn aus jene zweihundert Schritte, die mich etwa vom Land van Diemen und Neuholland trennten,
selbst unbekümmert um die Rückkehr, und sollte sich dieses schlechte Land über mich, wie der
Deckel meines Sarges, schließen, über den Polarglätscher westwärts zurück zu legen versucht, habe
über Treibeis mit törichter Wagnis verzweiflungsvolle Schritte getan, der Kälte und dem Meere Trotz
geboten. Umsonst, noch bin ich auf Neuholland nicht gewesen-ich kam dann jedesmal auf Lamboc
zurück und setzte mich auf seine äußerste Spitze nieder, und weinte wieder, das Gesicht gen Süden
und Osten gewendet, wie am fest verschlossenen Gitter meines Kerkers. Ich riß mich endlich von
dieser Stelle, und trat mit traurigem Herzen wieder in das innere Asien,ich durchschweifte es fürder,
die Morgendämmerung nach Westen verfolgend, und kam noch in der Nacht in die Thebais zu

8
Wilpert,Gero von : Sachwörterbuch der Literatur, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart, 1989, S.1021.
meinem vorbestimmten Hause, das ich in den gestrigen Nachmittagsstunden berührt hatte.Sobald ich
etwas ausgeruht und es Tag über Europa war, ließ ich meine erste Sorge sein, alles anzuschaffen, was
ich bedurfte. Zuvörderst Hemmschuhe, denn ich hatte erfahren, wie unbequem es sei, seinen Schritt
nicht anders verkürzen zu können, um nahe Gegenstände gemächlich zu untersuchen, als indem man
die Stiefel auszieht. Ein Paar Pantoffeln,übergezogen, hatten völlig die Wirkung, die ich mir davon
versprach, und späterhin trug ich sogar deren immer zwei Paar bei mir, weil ich öfters welche von den
Füßen warf, ohne Zeit zu haben, sie aufzuheben, wenn Löwen,Menschen oder Hyänen mich beim
Botanisieren aufschreckten. Meine sehr gute Uhr war auf die kurze Dauer meiner Gänge ein
vortreffliches Kronometer. Ich brauchte noch außerdem einen Sextanten, einige physikalische
Instrumente und Bücher. Ich machte, dieses alles herbei zu schaffen, etliche bange Gänge nach
London und Paris, die ein mir günstiger Nebel eben beschattete. Als der Rest meines Zaubergoldes
erschöpft war, bracht ich leicht zu findendes afrikanisches Elfenbein als Bezahlung herbei, wobei ich
freilich die kleinsten Zähne, die meine Kräfte nicht überstiegen, auswählen musste. Ich ward bald mit
allem versehen und ausgerüstet, und ich fing sogleich als privatisierender Gelehrter meine neue
Lebensweise an. Ich streifte auf der Erde umher, bald ihre Höhen, bald die Temperatur ihrer Quellen
und die der Luft messend, bald Tiere beobachtend, bald Gewächse untersuchend; ich eilte von dem
Äquator nach dem Pole, von der einen Welt nach der andern; Erfahrungen mit Erfahrungen
vergleichend. Die Eier der afrikanischen Strauße oder der nördlichen Seevögel und Früchte, besonders
der Tropen-Palmen und Bananen, waren meine gewöhnlichste Nahrung. Für mangelndes Glück hatt
ich als Surrogat die Nicotiana, und für menschliche Teilnahme und Bande der Liebe eines treuen
Pudels, der mir meine Höhle in der Thebais bewachte, und wenn ich mit neuen Schätzen beladen zu
ihm zurückkehrte, freudig an mich sprang, und es mich doch menschlich empfinden ließ, dass ich
nicht allein auf der Erde sei. Noch sollte mich ein Abenteuer unter die Menschen zurückführen. 9
Auf seinen Reisen, erlernte er die Pflanzen und die Tieren. Dadurch wurde er Naturforscher. Hier
erscheint ein neues Motiv in der romantischen Literatur und es heißt Wissenschaftler-Motiv. Im
Einklang mit der Epoche, herrschte der Wissensbedarf überall. Die Menschen wollten einfach kluger
und gebildeter sein. Sie erlernten exotische und neue Arten von Pflanzen und Tieren. Es war modern
exotische Haustiere zu besitzen. Die Sache der Prestige war möglichst mehr Bücher gelesen zu haben.

Der Mann im grauen Rock

Der Mann im grauen Rock war ein Mann, den Peter Schlemihl im Garten von Herrn John
kennengelernt hat. Er repräsentiert den Teufel. Am Anfang möchte er den Schatten von Schlemihl
abkaufen. Schlemihl akzeptierte das Angebot. Er hat seinen Schatten dem Mann im grauen Rock
verkauft. Der Teufel nahm den Schatten und Schlemihl bekam Fortunati Glückssäckel, den Beutel, der
immer Geld in sich hatte. Ohne seinen Schatten war Schlemihl ein Außenseiter. Er verlor seine
9
Chamisso,von Adelbert:Peter Schlemihls wundersame Geschichte, Goldmann Verlag, Leipzig, 1980, S.69-72.
Identität. Zum zweiten Mal traf Schlemihl ihn in dem Moment, als Schlemihl verzweifelt seinen
Schatten verlangte. Der Teufel verlangte die Seele des Peters im Austausch gegen den Schatten. Da
hat Schlemihl gewonnen , indem er den Säckel in einen Abgrund geworfen hat und auf diese Weise
sich von dem Teufel befreit. Er sah den Mann , er war „ein stiller,dünner, hagrer, länglicher,ältlicher
Mann“10
Der Schattenverkauf
Der Schatten ist ein Bestandteil jedes Mannes. Es kann nicht von dem Besitzer getrennt werden. In
dieser Erzählung wird der Schatten nicht nur getrennt, sondern auch verkauft.

Opšti komentari:

Izravnati marginu i sa desne strane. Kucati tekst fontom Times New 12 i


proredom 1,5. Time ćete popuniti I veći prostor.
Na kraju rada dati popis literature.

10
Chamisso,von Adelbert:Peter Schlemihls wundersame Geschichte, Goldmann Verlag, Leipzig, 1980, S.9.

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