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Pflichtenheft UKoSim

v 1.1
4.5.2020 GK
Inhaltsverzeichnis

0 Allgemeine Erklärungen..................................................4
1 Erklärung der Prozesse..................................................5
1.1 Montage der Produkte in 3 Fertigungsabteilungen.......................5
1.2 Gesamtdarstellung des Unternehmens......................................6
1.3 Das Unternehmen und die Fertigungsabteilung 1........................6
1.4 Das Unternehmen und eine Fertigungsstation............................7
1.5 Die Einzelteile und die Halbfabrikate.........................................8
1.5.1 Halbfabrikate Lager- und Abschlussdeckel....................................8
1.5.2 Kolbenstange, Kolben aus Teilen und gespritzter Kolben................8
1.5.3 Zylinderrohr.............................................................................9
1.6 Bezeichnungen der Einzelteile..................................................9
1.7 Verschiedenen Prozesse in verschiedenen Ebenen.....................10
1.8 Maschinen in den Möglichkeiten der Ausführungen....................13
1.8.1 Gegebene Maschinen:.............................................................13
1.8.2 4 Angebote für Maschinen:.......................................................14
1.9 Freiheitsgrade für „Gegebene Maschinen“ und „Angebote“..........17
1.10 Andere Freiheitsgrade:......................................................20
1.10.1 Alternative Kolben:...............................................................20
1.10.2 Alternativen bei SIM:.............................................................20

2 Darstellung des Unternehmens......................................21


2.1. Allgemeine Erklärungen......................................................21
2.2 Grundsätzliches...................................................................21
2.3 Kundenaufträge...................................................................22
2.4 Fertigungsaufträge...............................................................22
2.5 Materialbestellungen.............................................................23
2.6 Fertigungslager....................................................................23
2.7 Ausgangslager.....................................................................24
2.8 Logistikprozesse..................................................................25
2.9 Fertigungsprozesse...............................................................26

2
2.10 Sonderfunktionen.............................................................27
2.10.1 Planungs-Tool:.....................................................................27

3 Die Bedien- und Informationsoberfläche (neues Design). . .28


4 Basisdaten für KoSim und Auftragskostenrechnung..........29
5 Funktionsebene Programmierung (IGOR)........................30

3
1 Allgemeine Erklärungen

4
2 Erklärung der Prozesse
1.1 Montage der Produkte in 3 Fertigungsabteilungen

Text
Ist-Zustand:
Es werden in der Fertigungsabteilung 1 von der Größe 32 und 40 montiert in 3 U
und einer geplanten Serienmontage montiert

In der Fertigungsabteilung 2 werden von der Größe 50 in 1 Serienfertigung und


einem 2 U für Sonderbestellungen montiert
Eine zweite Serienfertigung geplant.

In der Fertigungsabteilug 3 werden von der Größe 63 und 80 nur in 2 U montiert.


2 weitere U geplant.

5
1.2 Gesamtdarstellung des Unternehmens

1.3 Das Unternehmen und die Fertigungsabteilung 1

Mit 3 Kleinserienmontagen und einer Serienmontage.

6
1.4 Das Unternehmen und eine Fertigungsstation

7
1.5 Die Einzelteile und die Halbfabrikate

1.5.1 Halbfabrikate Lager- und Abschlussdeckel

Lagerdeckel Abschlussdeckel

Lager- und Abschlussdeckel werden in mehreren Varianten montiert.

1.5.2 Kolbenstange, Kolben aus Teilen und gespritzter Kolben

8
Kolbenstange in verschiedenen Längen und Kolben aus Teilen und gespritzter
Kolben

9
1.5.3 Zylinderrohr

Zylinderrohr in verschiedenen Längen

1.6 Bezeichnungen der Einzelteile

10
1.7 Verschiedenen Prozesse in verschiedenen Ebenen

11
12
Prozesse so, dass ein Maximum an Aufgaben für Studierende (30-50) für die
Abschlussarbeiten entsteht.

13
1.8 Maschinen in den Möglichkeiten der Ausführungen
1.8.1 Gegebene Maschinen:

Fertigungsabteilung 1:
3 Varianten bei U aus 2005, 2012 und 2018
1 geplante Serienmontage

Fertigungsabteilung 2:
2 Varianten bei U aus 2005 und 2012
1 Variante bei Serienmontage aus 2018
1 geplante Serienmontage

Fertigungsabteilung 3:
2 Varianten bei U aus 2005 und 2012
2 weiter U geplant

14
1.8.2 4 Angebote für Maschinen:

1 Maschinen Gruber GmbH


Das erste Angebot stammt von der Firma „Maschinen Gruber GmbH“, ein
mittelgroßes Unternehmen mit Spezialisierung im Bereich Aktorik. In diesem
Angebot wird eine Erneuerung von speziellen Aktoren und der Austausch von
Verschleißteilen angepriesen. Maschinenbauliche Veränderungen sind in diesem
Angebot nicht vorgesehen.

Die „Maschinen Gruber GmbH“ verspricht dadurch diverse steuerungstechnische


Verbesserungen und wesentlich mehr Prozesssicherheit. Bei diesem Angebot
werden 31% der Prozesse automatisiert durchgeführt.

Investitionsbeispiel:
Umbau der Maschine € 30 000
Einrichten einer Wartungsorganisation, € 10 000
die diese Wartungsintervalle sicherstellt (Personalkosten)

Das Problem ist, dass erfahrungsgemäß mit der Zeit dieses Konzept wieder
ausgedünnt wird, da es doch einige Kosten verursacht

2 Mayer Maschinen AG
Das zweite Angebot stammt von der Firma „Mayer Maschinen AG“, ein
Maschinenbau-Unternehmen mit Spezialisierung im Bereich
Maschinenrevitalisierung. Ihr Markenzeichen ist das Retrofitting. Dabei wird
argumentiert, dass fast nichts weggeworfen werden muss.

In diesem Angebot werden spezielle Aktoren erneuert und bleibende


Verschleißteile gewechselt. Zusätzlich werden einfache maschinenbauliche
Veränderungen und einfache Verbesserungen bei Material-Zuführungen
durchgeführt.

Die Firma „Mayer Maschinen AG” verspricht dadurch diverse


steuerungstechnische Verbesserungen und damit wesentlich mehr
Prozesssicherheit. Bei diesem Angebot werden 50% der Prozesse automatisiert
durchgeführt.

Investitionsbeispiel:
Umbau der Maschine € 25 000
Umbau der Überwachungssoftware € 15 000
Einschulung der Werker €  3 000
Einrichten einer Wartungsorganisation, € 10 000
die diese Wartungsintervalle sicherstellt (Personalkosten)

Das Problem ist, dass erfahrungsgemäß


mit der Zeit dieses Konzept wieder
ausgedünnt wird, da es doch einige Kosten verursacht

15
3 Automation GmbH Mensch-Maschine
Das Angebot 3 wird vom Maschinenbau Unternehmen „Automation GmbH“
gestellt.

In diesem Angebot handelt es sich um den speziellen Maschinen-Neubau des


Modells „Auto60“. Dieses Modell zeichnet sich durch eine hohe Prozesssicherheit
aus. Die hohe Prozesssicherheit wird durch die Verbesserung der
steuerungstechnischen Komponenten und einer Verbesserung aller
Maschinenbau-Elementen erreicht.

Mithilfe der Maschine „Auto60“ wird ein Automatisierungsgrad von 60% erreicht.
Das heißt 60% der Prozesse werden automatisiert durchgeführt.

Investitionsbeispiel:
Kosten der Maschine € 120 000
Einschulung der Werker €  3 000

Einrichten einer Wartungsorganisation, € 10 000

Das Problem ist, dass erfahrungsgemäß mit der Zeit dieses Konzept wieder
ausgedünnt wird, da es doch einige Kosten verursacht

alternativ für später

https://www.youtube.com/watch?v=xiJMJs984Nw

16
4 Huber Automation AG Vollautomat
Das Maschinenbau Unternehmen „Huber Automation AG“ stellt das Angebot 4.
Das Konzept dieses Maschinenbau Unternehmens zielt auf den Neubau von
Maschinen auf der Basis von „fast“ Vollautomaten.

Bei dem Maschinen-Modell „80pro“ werden alle Einstellungen für das Rüsten
automatisch vorgenommen. Weiters zeichnet eine hohe Prozesssicherheit dieses
Modell aus.

Zu beachten ist, dass bei einer fast automatischen Maschine hohe Kosten für das
generelle präventive Service- & Wartungskonzept zu berücksichtigen sind.
Mithilfe des „80pro“ wird ein Automatisierungsgrad von 80% erreicht. Das
bedeutet, dass 80% der Prozessschritte automatisch erfolgen.

Investitionsbeispiel:
Hohe Kosten der Maschine € 280 000
Ausführliche Einschulung der Werker €  3 000
1 Werker pro Maschine
Einrichten einer Wartungsorganisation, € 10 000

Das Problem ist, dass erfahrungsgemäß mit der Zeit dieses Konzept wieder
ausgedünnt wird, da es doch einige Kosten verursacht

17
1.9 Freiheitsgrade für „Gegebene Maschinen“ und
„Angebote“

HA1 Person 1 Person 2 Person 3 Person 4 Arbeitsschritte manuel


Station 1 13 11 9 8 4 Einlegen_Montieren auto
8 9 15 18 25 Auto_Bearbeitung
5 5 4 3 2 Entnehmen_Entfernen

Station 2 12 10 9 8 4 Einlegen_Montieren
8 9 15 18 25 Auto_Bearbeitung
5 5 4 3 2 Entnehmen_Entfernen

Station 3 16 15 11 8 5 Einlegen_Montieren
8 9 15 18 26 Auto_Bearbeitung
6 6 4 3 2 Entnehmen_Entfernen

Station 4 7 7 5 4 2 Einlegen_Messen
4 4 9 12 22 Auto_Messung
11 11 8 7 4 Entnahme_Messen

Summe 75 70 54 44 25
28 31 54 66 98
Summe gesamt 103 101 108 110 123

Auto/Gesamt 27% 31% 50% 60% 80%

Sekunden

HA I Person 1 Person 2 Person 3 Person 4

Station 1 07:00 07:00 05:00 05:00 00:50

Station 2 04:00 04:00 03:00 03:00 00:50

Station 3 06:00 06:00 05:00 05:00 00:50

Station 4 03:00 03:00 03:00 03:00 00:50

Auto/Gesamt 27% 31% 50% 60% 80%

Minuten

18
HA I Person 1 Person 2 Person 3 Person 4
Station 1 15:00 15:00 12:00 10:00 05:00 Dauer
1600 3000 4000 3500 3500 Häufigkeit ohne W
2900 6000 7000 8000 10000 Häufigkeit mit W

Station 2 15:00 15:00 12:00 10:00 05:00 Dauer


1100 2500 3000 3000 3000 Häufigkeit ohne W
1900 4000 5000 8000 10000 Häufigkeit mit W

Station 3 15:00 15:00 12:00 10:00 05:00 Dauer


950 2000 3000 3000 3000 Häufigkeit ohne W
1700 2500 3500 8000 10000 Häufigkeit mit W

Station 4 30:00:00 30:00:00 20:00 10:00 05:00 Dauer


4800 7000 9000 10000 10000 Häufigkeit ohne W
50000 100000 150000 200000 300000 Häufigkeit mit W

19
Verspätung Logistik Person 1 Person 2 Person 3 Person 4
20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 Dauer
5% 5% 5% 5% 5% Häufigkeit
Faktor Mensch
1,08 1,08 1,05 1,05 1,02
Verschleiß
0,0001 0,0001 0,0001 0,0001 0,0001 ohne W
0 0 0 0 0 mit W
Qualität (%Fehler)
0,5 0,5 0,5 0,5 0,5

Simulationsergebnisse PlantSIM

KSM-U: Einstellungen der Stationen - Taktzeiten

Station 1 Station 2 Station 3 Station 4


Einzelzeiten in Summe Summe Summe
Sekunden Einlegen Aut.Bearb. Entnahme Einlegen Aut.Bearb. Entnahme Einlegen Aut.Bearb. Entnahme Einlegen Aut.Bearb. Entnahme PEZ Manuell Aut. Alle
Halbautomatik 1 13 8 5 12 8 5 16 8 6 7 4 11 75 75 28 103
A1 11 9 5 10 9 5 15 9 6 7 4 11 70 70 31 101
A2 9 15 4 9 15 4 11 15 4 5 9 8 56 54 54 108
A3 8 18 3 8 18 3 8 18 3 4 12 7 52 44 66 110
A4 4 25 2 4 25 2 5 26 2 2 22 4 40 25 98 123
0 0 0
0 0 0

Einzelzeiten in allen Spalten eintragen Ermittelte PEZ eintragen


(in Sekunden) (in Sekunden)

HA1 Person 1 Person 2 Person 3 Person 4


Taktzeiten (##:##:##)
Nugget 1 Idealfall

Nugget 2 Verfügb.
Rüsten
Störung Produkt
Logistik

Nugget 3 Effekt.
Menschen langsamer
ohne Wartung
Maschine Verschleiß

Nugget 4 Qualitätsprüfung

Nugget 5 Wartungsmanagement

20
1.10 Andere Freiheitsgrade:

1.10.1 Alternative Kolben:

3-Teiliger Kolben oder gespritzter Kolben


Vereinfachung Station 1
Kosten Kolben

1.10.2 Alternativen bei SIM:

Das muss ich noch genau überdenken

21
3 Darstellung des Unternehmens

Da werde ich noch meine Sonderwünsche eintragen (Verzögerung Mensch,


Logistik ……….)

2.1. Allgemeine Erklärungen


Es wird ein Teilbereich eines Unternehmens betrachtet, die Zylinderfertigung.
Diese ist in ein Unternehmen eingebettet und entspricht ca. einem Viertel des
Gesamtunternehmens.

In dieser Zylinderfertigung gibt es 3 Kleinserienmontagen (U1-U3), so wie sie im


LP6 dargestellt wurden. Aktuell sind diese in Halbautomatik 1. Diese sind schon
sehr ausgelastet und zusätzliche Produktionsmengen sind nicht mehr möglich.
Deshalb wurden Angebote eingeholt, um die bestehenden Kleinserienmontagen
durch Anlagenverbesserungen leistungsfähiger zu machen.

Im LP6 wurden diese 4 Angebote nach Aspekten der Leistungsfähigkeit mit


PlantSim analysiert. Als Ergebnis liegen nun die möglichen Taktzeiten sowie die
möglichen Produktionsmengen zu jedem Angebot vor. Nun geht es darum auch
die Investitionskosten zu betrachten. Sind die Kleinserienmontagen durch die
Adaptierungen so leistungsfähig, dass die zusätzlichen Investitionen dadurch
abgedeckt werden können?

Dazu wird nun das Simulatinstool KoSim (Kosten Simulatione) verwendet,


welches Excel Basierend ist. Es wird die Supply Chain vom Einkauf über die
Fertigung bis zum Kunden dargestellt.

2.2 Grundsätzliches
Im Tool sind durchschnittliche Daten für eine Woche hinterlegt, welche simuliert
werden. Dieses Ergebnis wird dann auch ein Jahr hochgerechnet.

In KoSim sind folgende Parameter für das Unternehmen hinterlegt:

22
2.3 Kundenaufträge

Hier sind die Kundenaufträge dargestellt, welche in dieser Woche an Kunden


geliefert werden sollen. Es ist auch angegeben, wann diese im Unternehmen
eingelangt sind und wann die Lieferung erfolgen soll. Ebenso ob diese gefertigt
werden müssen oder vom Lager geliefert werden. Rabatte sind ebenfalls
hinterlegt und auch ein Pönale, falls zu spät geliefert wird.

2.4 Fertigungsaufträge

Die Fertigungsaufträge, welche in dieser Woche produziert werden sollen, sind


der Reihe nach zu jeder Kleinserienmontage (U1-U3) hier dargestellt. Im
Bedarfsfall können diese Fertigungsaufträge auch aus den Kundenaufträgen
automatisch generiert werden, da das Unternehmen in den Kleinserienmontagen
Kundenauftragsbezogen fertigt.

23
2.5 Materialbestellungen

Dies ist die Liste an Material, welches für die Fertigung benötigt wird. Sie wird
aus den Fertigungsaufträgen gemäß den Stücklisten generiert. Der
Bestellzeitpunkt ergibt sich aus dem Zeitpunkt der Kundenbestellung nach einer
internen Beschaffungsdauer. Die Lieferzeit der diversen Lieferanten ist hier
ebenfalls hinterlegt.

2.6 Fertigungslager

Hier ist der Lagerstand von jedem Rohstoff hinterlegt. Ebenso der Einkaufspreis
und die Transportkapazität, wenn das Material transportiert wird. Zur einfachen
Handhabung kann auch eingestellt werden, für wie viele Aufträge der
Anfangsbestand des Lagers reichen soll. Um auch die finanzielle Belastung des
Lagers zu veranschaulichen, sind auch Finanzierungskosten hinterlegt.
24
2.7 Ausgangslager

Hier sind die Fertigprodukte mit dem Lagerstand und Listpreisen dargestellt.
Ebenso wie beim Material sind auch hier Transportkapazitäten hinterlegt. Diese
spielen vor allem bei größeren Aufträgen eine Rolle, da die Manipulation dadurch
länger dauert.

25
2.8 Logistikprozesse

Hier unterscheiden wir 3 verschiedene Bereiche:

Einlagern (Material vom Lieferanten bzw. Produkte zum Ausgangslager):


Die Prozessdauer und etwaige Problem, sowie die Entfernungen der Lagerorte
werden hier festgelegt.

Auslagern (Material zur Fertigung):


Auch hier werden die Komissionierzeiten und damit verbundene Tätigkeiten und
Probleme sowie die Entfernung festgelegt.

Kundenlieferung:
Die Lieferzeit sowie die damit verbunden Kosten zum jeweiligen Kunden sind hier
festgehalten.

Weitere organisatorischen Maßnahmen wie die Vorinformation des Lagers über


zukünftige Bedarfe sowie die die Durchführung der Transporte entweder durch
Werker, Logistiker oder Transporteur sind hier parametriert.

26
2.9 Fertigungsprozesse

Zu jeder Kleinserienmontage können hier unterschiedliche Parameter festgelegt


werden. Die Kleinserienmontagen müssen nicht identisch sein, wodurch sich
Unterschiede im Fertigungsablauf ergeben können. Diese Unterschiede können
die Taktzeit, den Verschließ oder Faktor Mensch, die Messfunktionen zur
Fehlererkennung, die Stördauern mit Häufigkeiten, Störungszeitpunkte, sowie
Wartung und Rüsten sein.

Ebenso können für spätere Anforderungen auch Serienmontagen hinzugefügt


werden.

Wie bei den Logistikprozessen werden auch in der Fertigung administrative


Tätigkeiten simuliert. Diese betreffen das An- und Abmelden sowie die
Dokumentation der Fertigungsaufträge, sowie auch die Kommunikation mit dem
Vorgesetzten, da in dieser Zeit nicht gefertigt wird.

27
2.10 Sonderfunktionen
2.10.1 Planungs-Tool:
Dieses Vorplanungstool ist wichtig, da der Operative Manager während der
laufenden Prozesse sich die Gegebenheiten ansehen kann und noch Korrekturen
vornehmen kann.

Anforderungen:
In der Simulation sind bei Station 2.1 gravierende Störungen aufgetreten

Maschine 2.1 fällt im Laufe des Dienstages komplett aus.

Service und Wartung stellen fest, dass die Maschine unbedingt generalüberholt
gehört (Angebot 1).

Dauer der Generalüberholung 2 Tage. Vom Unternehmen Angebot 1 auch


Samstag und Sonntag zu erhöhten Kosten möglich.

Die Maschine 2.1 könnte nach einem Schnellservice am Mittwoch statt einem
Takt 25 Sek. mit Takt 35 Sek. betrieben werden.

Die Maschine 2.1alt könnte ab Mittwoch mit einem Takt 35 Sek. betrieben
werden.

Maßnahmen:
Zielsetzung:
Montag wieder Normalbetrieb
Aufträge müssen alle bis Sonntag am Abend abgearbeitet sein

Da wir schon am Dienstag mitten in der Phase von Abarbeitung von Aufträgen
sind, muss in der gegebenen Situation am Dienstag eingestiegen werden.

a) M2.1 und M2.1 alt Mittwoch bis Freitag parallel laufen

b) M2.1 und M2.1 alt Mittwoch bis Freitag parallel laufen und 2. Schicht

c) M2.1 und M2.1 alt Mittwoch bis Freitag parallel laufen und M2.1 alt Samstag
und Sonntag

d) b) und c)

Darstellung welche Lösung warum am besten geeignet ist.

28
4 Die Bedien- und Informationsoberfläche (neues
Design)

29
5 Basisdaten für KoSim und
Auftragskostenrechnung

30
6 Funktionsebene Programmierung (IGOR)

Die Basis für die neue Kosten-Simulation ist die Fertigungsstruktur in Excel und
VBA.

Blatt „Struktur“

Vor jeder Simulation, muss die Liste von allen verwendeten Elementen
(Bauteilen) vorbereitet sein.

Die Elemente teilen sich in:

Produkte (P)

Quellen erster Ordnung (A)

Quellen zweiter Ordnung (B)

Quellen dritter Ordnung (C)

Diese Begriffe sind absolut. Es gibt auch relative Begriffe „Vorgänger“ und
„Nachfolger“.

Eine bestimmte Quelle A ist ein Nachfolger von Quelle B (oder einigen Quellen
B). A kann auch als ein der Vorgänger für Produkt P gesehen sein.

Ein Element kann viele Vorgänger, aber nur einen Nachfolger haben. Das ist eine
„Baum-Struktur“, wo jedes Produkt ein Stamm ist und seine Quellen Äste sind.

Beispiel:

Wir fertigen eine Schere. Das ist unser P1.

Er hat zwei Arten von Quellen erster Ordnung: Hebel (2 Stück) und Gelenk (1
Stück). Sie ist unsere A (P1_A1 und P1_A2).

Um das Zwischenprodukt „Hebel“ zu fertigen, braucht man ein Zwischenprodukt


voriger Ordnung – einen Stab mit Auge. Um ein Gelenk zu fertigen, braucht man
einen Gelenkrohling. Sie sind unsere Quellen zweiter Ordnung. Aber nennt man
sie nicht B1 und B2, sondern P1_A1_B1 und P1_A2_B1, da diese „B“-Elemente
verschiedenen „A“-Elementen gehören.

Für Gelenkrohling braucht man keine weitere Quellen – das ist schon
Rohmaterial, dieser „Ast“ endet hier. Für einen Stab mit Auge braucht man einen
Entsprechenden Stab (C1).

Dafür haben wir diese Codes für unsere Elemente:

P1 (Schere)

P1_A1 (Gelenk für Schere)

P1_A2 (Hebel für Schere)

P1_A1_B1 (Gelenkrohling für Gelenk für Schere)


31
P1_A2_B1 (Stab mit Auge für Hebel für Schere)

P1_A2_B1_C1 (Stab für Stab mit Auge für Hebel für Schere)

Die gleiche Baum-Struktur hat man, wenn man Schere anderer Art (P2) fertigen
muss. Da starten alle Codes von abhängigen Bauteilen mit P2. Es kann auch viele
andere Kombinationen von Quellen und Produkten sein, aber das Prinzip bleibt
dasselbe.

Die Fertigung geschieht an verschiedenen Stationen, die können parallel oder


nacheinander arbeiten (abhängig von produzierten Elementen). Es gibt drei
Ebene von konsequenter Fertigung:

C zu B;

B zu A;

A zu P.

Man muss nicht immer alle diese Ebene benutzen. Zum Beispiel, in
Serienfertigung nimmt man Rohmaterialien und macht davon gerade fertige
Produkte. Das meint, dass unsere Rohmaterialien hier Quelle erster Ordnung sind
(A).

Um die Codes zu lesen, geht man „rückwärts“.

Unsere gefertigten Produkte sind immer P.

Wenn es C gibt, das ist immer Rohmaterial.

Aber unsere Rohmaterialien können A, B oder C sein, abhängig von


Fertigungsart.

Jetzt muss der Benutzer alle Produkte und die Anzahl von entsprechenden
Quellen manuell eingeben. Das System formt automatisch die Codes und die
gesamte Liste (Buttons A, B und C). Dann gibt der Benutzer die Namen und
Preise von Produkten und Quellen ein. Man muss auch die Zeiten eingeben, wann
unsere Kunden die Produkte benötigen. Alle anderen Zeitpunkte werden
automatisch kalkuliert.

Hier werden VBA-Makros Struktur I bis III verwendet

Blatt Vorplanung

Auf diesem Blatt kann man die Arte und Anzahl von gewünschten Produkten
eingeben und die totale Bedürfnisse (Materialien und Halbfabrikate) sehen.
Rohmaterialien werden mit orange Kursiv gezeigt.

Blatt Fertigung

Hier gibt man Fertigungsaufträge und Parameter von einzelnen Stationen ein.

Blatt Personal

Fertigungsgrade für Personal (Gehalt, Anzahl, Geschwindigkeit) und sonstige


Kosten wie Schulung und Investitionen.

Blatt Interne Logistik


32
Hier gibt man Parameter für Lager-Aktivitäten ein. Man kann auch spezifische
logistische Verzögerungen für jeden einzelnen Auftrag manuell justieren.

Blatt Externe Logistik

Parameter von Material- und Produktlieferung

Blatt Hauptprozess

Im Fertigungsprozess am wichtigsten ist, Startzeiten zu definieren. Es gibt 5


Parameter:

Start der Simulation (Tag 1 08:00)

Ende des vorigen Prozesses auf dieser Station

Verfügbarkeit der benötigten Vorgänger durch Fertigung ODER

Verfügbarkeit der benötigten Vorgänger durch Lieferungen ODER

Verfügbarkeit der benötigten Vorgänger auf Lager

Diese Parameter sind korrelativ: z. B. wenn alle benötigten Vorgänger auf Lager
sind, muss man nicht auf Lieferungen und Fertigungen warten.

Nur wenn alle Vorgänger verfügbar sind, kann der bestimmte Fertigungsprozess
starten. Weiter wird der Prozess von standarden Parameter beeinflusst: Rüstzeit,
Transportzeit, Störungen, Logistische Verzögerungen, usw.

Hier wird VBA-Makro Simulation verwendet.

Zeitberechnung

Es gibt 2 Formel für Zeitberechnung:

Programzeit in Echtzeit

=VERKETTEN("Woche ";KÜRZEN((KÜRZEN((AK11-$AJ$2)/($AJ$3-$AJ$2-$AJ$5)-
$AJ$7)+1-1)/$AJ$6)+1;", Tag ";REST((KÜRZEN((AK11-$AJ$2)/($AJ$3-$AJ$2-
$AJ$5)-$AJ$7)+1-1);$AJ$6)+1;", ";TEXT(REST((AK11-$AJ$2-$AJ$7);$AJ$3-
$AJ$2-$AJ$5)+$AJ$2+WENN(REST((AK11-$AJ$2-$AJ$7);$AJ$3-$AJ$2-$AJ$5)+
$AJ$2>$AJ$4;$AJ$5;0);"hh:mm:ss"))

Echtzeit in Programzeit

=$AJ$2+((AI14-1)*$AJ$6+(AJ14-1))*($AJ$3-$AJ$2-$AJ$5)+AK14-$AJ$2-
WENN(AK14>$AJ$4;$AJ$5;0)

BenutzerInnen sehen nur Echtzeiten in Format „Woche X, Tag Y, hh:mm:ss“.

Es ist jetzt möglich, verschiedene Arbeitsmode für einzelne Stationen


herzustellen. In unserem Beispiel arbeitet Station U2 nicht 5, sondern 7 Tage pro
Woche. Darum ist der dritte Auftrag „Kleiner Stab mit Auge“ am Sonntag
gefertigt. Aber an der Station U3 startet die Fertigung von „Kleinem Hebel“ nur
die nächste Woche, wenn es freie Zeit gibt.

Blatt Kosten+Tarife

Noch nicht 100% fertig, aber ähnlich der alten Version von USim
33
Blatt Darstellungen

Betriebszeiten von einzelnen Stationen. Vielleich gibt es später andere


Darstellungen.

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