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Hohenbestimmung der Sierra Nevada von Mérida :


hierzu Tafel 7 L •'iD1g1
-
Jahn, A.
in: Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin : zugl.
Organ d. Deutschen Geographischen Gesellschaft 1 Zeitschrift
der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin : zugl. Organ d.
Deutschen Geographischen Gesellschaft - 1907 l lnhalt ,Ze1
Verhandlungen der Gesellschaft Vortrage und Abhandlungen
Die Battak-Lander in Zentral-Sumatra Abbild. 64. Das Karo
Dorf Kidupen mit Blick auf den Deleng Djandi Abbild. 65.
t
Das nordliche Randgebirge von Süden gesehen Abbild.
66. Blick auf die ostliche Karo-Hochebene vom FuBe des
Si Nabun aus Abbild. 67. Landschaft aus dem westlichen
Abschnitt der Karo-Hochflache Abbild. 68. Blick auf das
mittlere Simsin-Tal Abbild. 69. Die Niederung am Südufer des
Toba-Sees mit dem Dolok Sipege Abbild. 70. Blick auf die
unabhangige Landschaft Parsasor'an im Südosten des Toba
Sees Abbild. 71. Das Simsin-Pakpak-Dorf Binalun Abbild.
72. Toba-Battaker Abbild. 73. Pakpaks aus dem mittleren
Simsim-Tal Hohenbestimmung der Sierra Nevada von
Mérida hierzu Tafel 7 Vorgange auf geographischem Gebiet
Literarische Besprechungen Berichte von anderen deutschen
geographischen Gesellschaften Verein für Erdkunde zu
Dresden Geographische Gesellschaft zu Greifswald Verein
für Erdkunde zu Halle Geographische Gesellschaft zu Lübeck
Eingange für die Bibliothek November 1907 Berichtigung
Karten Tafel 7. Das Chama-Tal und die Sierra Nevada von
Mérida nach neueren Aufnahmen gezeichnet von A. Jahn - 1O
1 Vortrage und Abhandlungen

6 Page(s) ([695] - 699)

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Hohenbestimmung der Sierra Nevada von Mérida.
Mitteilung von A. Jahn jr. in Caracas,
veroffentlicht von W. Si ev ers in
Giefsen. (Hierzu Tafel 7.)
Seit Mitte 1904 wird auch in Venezuela an der geographischen
Erkundung des Landes gearbeitet, was der gegenwartigen Regierung
umsomehr zum Verdienst gereicht, als seit der im Jahre 1830 Codazzi
übertragenen chorographischen Mission keine der spateren Verwaltungen
für ein derartiges Unternehmen das geringste Interesse gezeigt hat.
Unter Leitung einer Zentral-Kommission werden die Arbeiten des so
genannten ,,Plano Militar de la Republica" von einer vorzüglich aus
gerüsteten astronomischen und zwei topographischen Kommissionen
ausgeführt . Aufgabe der astronomischen Abteilung ist die Koordinaten
Bestimmung aller wichtigen Ortschaften des Landes, indem die Langen
telegraphisch und die Hohen barometrisch ermittelt werden. Den
Topographen liegt die Detail-Aufnahme, im Mafsstab 1 : 25 ooo, mit
Tachymeter ob, wobei sich natürlich die Hohen mit ziemlicher Ge
nauigkeit ergeben (+ 1,o m).
Leider hat man dem ersteren Teil nicht mehr Beachtung ge
sc.henkt ; denn was das Land zunachst braucht, ist ein Netz von gut
bestimmten Punkten , zwischen denen vorlaufig gute Routen - Auf
nahmen einzuschalten waren, die' sodann allmahlich durch topographische
Aufnahmen ersetzt werden konnten. Die gewahlte Methode, bei dem
gegenwartigen Personal und nach den bisherigen Leistungen zu urteilen,
stellt die Fertigstellung der Aufnahme des gesamten Landes erst in
150 Jabren in Aussicht, ein viel zu langer Zeitraum im wechselvollen
Leben unseres Landes.
Als Ausgangspunkt aller Arbeiten wurde das Observatorio Cajigal
zu Caracas gewahlt, dessen Lage. durch vielfache Beobachtungen der
Zentral-Kommission wie auch .durch meinen trigonometrischen An
schlufs an den vom nordamerikanischen Marine-Amt in La Guayra er
richteten und genau bestimmten Pfosten, bekannt war. Durch meine
vorjahrigen Prazisions-Nivellements war die Hohe von Caracas (Kathe
drale= 920,20 m und Observatorio Cajiga! = rn41,68 m) mit einer
··· ·.
A. Ja h n : Hohenbestimmung ·der ·sierra Nevada von Mérida. 695

Genauigkeit von ± 2 cm bestimmt worden, und auf diese Fixpunkte


wurden natürlich samtliche Hohen der Kommissionen bezogen.
Als erste Frucht der 2 '/2 jahrigen Arbeit hat nun die Zentral
Kommission dem diesjahrigen Kongrefs eine Zusammenstellung der bis
her ausgeführten Messungen und Karten in den Mem o ri a del M i n i
s t e ri o d e Gu e r r a y M a r in a unterbreitet, in der meine eigenen
Auf
nahmen des Valencia-Seebeckens und des Karaibischen Gebirges Ver- -
wendung gefunden haben. An anderer Stelle (Anales de la Univer
sidad Central de Venezuela Bd. VIII, No. 2) habe ich diese interessante
geographisch wichtige Arbeit naher besprochen ; hier mochte ich nur
erwahnen, dafs die astronomischen Langen- und Breitenbestimmungen,
bei denen, dank der guten telegraphischen Verbindung, grofse Genauig
keit erzielt wurde, zum Teil bedeutend von den früheren Angaben
Codazzis und Sievers' abweichen. (Die Lage Trujillo-Nutrias ist bei
Codazzi um 79,5 km nach NW zu verschieben.) Wenn wir daran er
innern, dafs den vorzüglichen Routen-Aufnahmen von Prof. Sievers
astronomische Stützpunkte ganzlich fehlten, dafs sie sich vielmehr an
die Angaben Boussingaults und Codazzis halten mufsten, und dafs der
letztere auf seinen Reisen keine astronomischen Beobachtungen ausgeführt
hat, so erscheinen die Differenzen zwischen den jetzt ·gemessenen und
den früher geschlitzten Positionen erk!arlich . Im Zentrum dagegen,
wo ein. Vergleich der astronomisch bestimmten Koordinaten ·mit meinen
t rigonometrisch abgeleiteten Werten moglich war, ist die Übereinstim
mung hochst befriedigend und zeigt, welch grofses Vertrauen die von
der Kommission gegebenen Werte verdienen. lch verweise hierüber
auf meine Schrift : Observaciones al Plano Militar de la Republica,
Caracas 1907.
Der westliche Abschnitt Venezuelas war im laufenden Jahr das
Arbeitsfeld der astronomischen Kommission, und gelegentlich der
Beobachtungen in Merida (Juni 1907) .wurde eine Triangulation der um
liegenden Gipfel vorgenommen, deren Berechnung ich übernommen
habe. lch teile hier die Ergebnisse mit, da sie als erste genaue Mes sungen
der hochsten Teile unserer Cordillere von Interesse sein dürften. Als Sie r
r a N e v ad a wird das nach Sievers aus k ristallinen Schiefern und
Granit bestehende Kulminationsmassiv der venezolanischen Cor dillere
angesehen, das sich zwischen dem Rio de Nuestra Señora, dem Rio
Chama und ·den Páramos von Mucuchies und Santo ·Domingo er streckt,
und durch diese mit der nordlichen Randkette verbunden wird. Fünf Gipfel
im Süden der Stadt Mérida überragen die .bei 4400 m (pach Sievers)
liegende Schneegrenze und scheinen ·die h6chste Er hebung der ganzen
Cordillere zu enthalten. Es sind diese, von Ost nílch
696 A. J ah n :.

West: La Corona, La Concha, La Columna, El Toro und El Leon 1).


Die nordliche Randkette, Culata, kulminiert wahrscheinlich in
dem von · Sievers bestiegenen und zu 4630 m bestimmten Pan de Az
聵。̬耠 enthaŬ 䅴舠 ၡ 㕢 er noch die Gipfel Sa lado und Pá r am o
d e lo·s Con ejos nordwestlich von Mérida. Die vorliegende Arbeit
betrifft nun die trigonometrische Hohenmessung dieser beiden, sowie
der oben genannten Schneegipfel der Nevada-Kette . Die beigegebene
Skizze (Tafel 7) soll der Berichtigung der Sieversschen Spezialkarte der
Sierra Nevada und des Chamatales dienen, ist deshalb im gleichen
Mafsstab gezeichnet (1 : 400 ooo) und weicht von dieser nur in der
relativen Lage von Mucuchies und in der Entfernung der Gipfel beider
Ketten von Mérida ab, die bei Sievers viel zu grofs angenommen ist,
eine Folge der erwahnten Codazzischen Verzerrung.
Als Grundlinie diente eine der Strafsen Méridas, parallel zur
Sierra; die drei Seiten, aus denen sie zusammengesetzt ist, wurden mit
Stahlband gemessen, nlimlich :
Lange 1 - 11 243,75 m
" 11 - III 935,40 ,,
,, 111 - IV 450,70 ,,
Die W i n k e 1m essu n g geschah mittelst Universal-Instruments
von Trougthon und Simms, London (Mikroskop-Ablesung an beiden
Kreisen 1").
Da einige Gipfel van allen vier Stationen, andere aber nur von
den .drei .ersten gesichtet wurden, habe ich aus den Seiten und den zu
gehOrigen Winkeln zwei Grundlinien berechnet, namlich :
1-III Azimut 232º 29 1 30 11 Lange 1178,76 m
1-IV Azimut 232º 181 58" Lange 1629,74 m
Die erste Basis diente zur Messung der Gipfel Columna und Toro
(westl. Gipfel), die zweite für die Gipfel Corona, Concha, Leon und
ostl. Toro. Aufserdem wurden bestimmt mit III-IV der Páramo
de los Conejos und mit 1-11 der Salado. Die Corona dürfte mit
Sievers Páramo de los Parras identisch sein 2). Aus einer Reihe von
Beobachtungen mit Quecksilberbarometer wurde die Hohe der Beob
achtungsstation in Mérida zu 163614 m berechnet und durch Aneroid
Ablesungen mit Station IV der Bas.is verbunden . Die Hohendifferenz
der einzelnen Basisstationen wurde aus den gemessenen Hohenwinkeln
von IV aus berechnet und ergab folgende absolute Werte :

1) Eine Abbildung der beiden letzteren wird in der Zeitschrift für Gletscher

kunde demn:lchst erscheinen. Sievers.


1) Diese Annahme ist nicht richti¡. Der Páramo de los Parros liegt weiter

ostlich. Sievers.

'
Hohenbestimmung det ··Sierra Nevada von Mérida. 697
für I 1666,2 m über dem Meere
)) 11 1657, 1 ,, ,, )) ))

)) III 1612,4 ,, ,, )) ))

,, IV 1597,4 ,, ,,
- --- ----- - ,,
Mittlere Basishohe = 1633,25 m "
Aus den Hohenkurven im Lageplan Méridas, nach Nivellement
vom Maracaibo-See aus, 1890 vom franzosischen Ingenieur Ferdinand
Castelle für das Bahnprojekt ausgeführt, entnahm ich als mittlere
Basishohe 1631,15, was recht befriedigend mit der oben abgeleiteten
Barometerhohe ilbereinstimmt. Ich habe demnach aus beiden den Mittel
wert 1632,2 gebildet und die Werte der Stationen, wie folgt, endgiltig
abgeandert : I 1665, 1
11 1656,0
III 161 1,3
IV 1596,3
, Mittel = 1b32,2
Bei Berechnung der Hohen wurden selbstverstandlich Refraktion
1
und Erdkrümmung berücksichtigt und nach der Formel e = R e,
2
1
wo log RK = 2, 83491- 10 und E die Entferung ist, abgeleit et.
2
Die absolute Hohe der Gipfel über dem Meerespiegel ist folgende :
Pi c a c h o La Co r o n a 1= 47 26,2 m
11 = 47 27,7 ,,
III= 47 28,6 ,,
IV = 47 26,9 ,,
Mittel .= 47 2 7,5 m ± 0,36 m
1

P i ca c ho La Con c h P i c a ch o La C ol u m n
a a
. 1 = 4871,0 I= 5004,6
11 = 4874,3 II= 5006,9
III = 4875,7 III = 5004, I
IV = 4872,8
Mittel == 487.3 9 m ± 0,70
1 Mittel = 5005,6 m ± 0,55
m El T o r o , W est -Gip f e l m E l T o r o , Ost - G ip f el
1. = 4(>90,5 I= 4647,0
IIl= 4690,2 II= 4652,0
lII =.
4655¡4
IV = 4645,8
· Mittel 4650,0 m ± 1., 50 m
698 A. Jahn:

Pi cacho El Leon
III= 4692,5
IV = 4686,7
Mittel = 4689,6 m

Pár a m o d e lo s Con Pá r a m o El Saf ad


ejos o
III = 4051,0 1 = 4 216,0
IV = 4051,6 II = 42 16,0
Mittel = 4051,3 Mittel = 4 216,0 m

Die gute Übereinstimmung der Einzelwerte unter sich und die


nach der Methode der kleinsten Quadrate berechneten wahrschein
lichen Fehler sprechen für die Zuverlassigkeit der gefundenen Werte.
Die Hohe von 5005 m übertrifft ganz bedeutend die bisher an
genommenen, obgleich aufser Codazzi wohl niemand direkte Messungen
ausgeführt hat. Seine Hohe bezieht sich wahrscheinlich auf den Toro,
als den der Stadt nachstgelegenen Gipfel, und entstammt wohl einer
sehr oberflachlichen Triangulation mit Sextant. Ich gebe folgende zum
Vergleich:
-
Anthony Finley, Map of South-
America Philadelphia 1829 : 15201 feet = 4633 m
Codazzi, Resumen de la Geografia
de Venezuela 1840: 5466 varas = 4566 m
Humboldt, Kosmos, nach Codazzi 1847 : 14136 Par. Fufs = 4592 m
Sievers, Venezuela 1888 : 4700 m
Schon Sievers hatte den Picacho Columna als den hOchsten er
kannt und am Fufse der Gipfelpyramide die Hohe von 43 12 m baro
metrisch bestimmt; er .unterschatzte .aber den schroffen, 700 m hohen
Felsturm, den er auf ,,hochsteils 400 m" taxierte . So aufsert er sich
in einem Privatbrief an den Verfasser, dat. Trujillo J. 9. 85 und in
seinen Reiseberichten an die Hamburger Geographische Gesellschaft,
S. 1oo; dennoch gibt er in seinen spateren Schrifte1_1 dem Picacho Concha
den Vorzug, wahrscheinlich durch die reichlichere Schneebedeckung
und das Vorhandensein eines kleinen Gletschers geleitet 1 ).
Überraschend war mir' die starke Neigung des Nordhanges der
Nevada, wie sie sich aus der Entfemung der Gipfel von der Grund linie
ergibt. Diese betragt

1) Diese Annahme ist zutreffend. . Sievers.


Hohenbestimmung der Sierra Nevada von Mérida. 699
Von Stat. 1 na ch Picacho Corona 1 1986 m Azimut 109° 59 ' 36 11
, Picac Concha 13069 ,, 1 13º 37 11
,, ho
Picac m
Columna 11931 ,, 02 ' °
124 11
02
,, PicachoToro, West 9363 m ,, 148° 12 1 08 11
,, Picacho Leon rn736 m ,, 158º 131 15"
Die Kathedrale liegt von I 914 m ,, 231 º 55 ' 4 2 11
Bedenkt man, dafs der Chama noch 170-180 m tiefer und
etwa 1ooo m südlich von Mérida ftiefst, so erhalt man, z. B. für den
Toro 4690 m
- 1440 m
---- ---·
3 250 m Hohe bei 8300 m horizontalem Abstand, d. i. 1 : 2,55
oder Grad 1) .
2 1 ' /2

Die Lage Méridas wurde von der Kommission zu 8° 35 1 56"


n. Br. und 71 ° 09 1 22 '1 w. L. v. Greenw. bestimmt (Mitte des Haupt
platzes). Hierauf habe ich obige Elemente bezogen und für den Haupt
gipfel der Sierra Nevada, den Picacho Columna, berechnet :
n . Br. 8° 32 1 32,5''
w. L. v . Greenw. 7 1 º 03 ' 36 11
Hohe 5005 m ü. d. M.

Die Hohenlage folgender Ortschaf ten cier Cordillere, ebenfalls


aus den Beobachtungen der astronomischen Kommission berechnet,
bietet ein gutes Vergleichsmaterial zu den früheren Angaben, die hier
nach zu berichtigen sind. Die Sieversschen Hohen, wie ich sie aus
seinen Beobachtungen abgeleitet habe, stimmen recht befriedigend mit
den neuen überein.
Kommission. Sievers.
Trujillo 819 m 835 m
Valera 5 " 5 "
Timotes 20 " 20 "
Chachopo 20
25 ,, 26 "
Paramo de Mucuchies 74
42 ,, 36
42 ,
(Timótes)
Los Apartaderos · 17
33 ,, 10
33 ,"
San Rafael 2
317 ,, 31
04 ,
Mucuchies 85
2 60
29 ,"
"
Mérida 16 ,, 86
16 "
Tovar 21
966 " 969 ,,
1) Die Steilheit der Boschung ist auch auf dem demnachst von mir in der

Zeitschrift für Gletscherkunde zu veroffentlichenden Bilde deutlich erkennbar.


Sievers.