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DEUTSCHE NORM Entwurf April 2002

Kleine Wasserfahrzeuge
Elektrische Systeme
Kleinspannungs-Gleichstrom-(DC-)Anlagen
(ISO 10133:2000) Deutsche Fassung EN ISO 10133:2000 EN ISO 10133
ICS 47.080

Small craft – Electrical systems – Extra-low-voltage d.c. installations


(ISO 10133:2000);
German version EN ISO 10133:2000
Petits navires – Sytèmes électriques – Installations à très basse
tension à courant continu (ISO 10133:2000);
Version allemande EN ISO 10133:2000

Die Europäische Norm EN ISO 10133:2000 hat den Status einer Deutschen Norm.

Nationales Vorwort
Die vorliegende Norm ist im Technischen Komitee ISO/TC 188/WG 10 „Kleine Wasserfahrzeuge – Elektri-
sche Anlagen“ erarbeitet worden. In Zusammenarbeit mit dem CEN/BT/WG 69 ist für die deutsche Mitarbeit
der Arbeitskreis NSMT 8.1.10 der Normenstelle Schiffs- und Meerestechnik (NSMT) im DIN zuständig.
Für die im Abschnitt 2 zitierten Internationalen und Europäischen Normen wird im Folgenden auf die
entsprechenden Deutschen Normen hingewiesen:
ISO 6722-3 siehe DIN ISO 6722-3
ISO 8846 siehe DIN EN 28846
ISO 10239 siehe DIN EN ISO 10239
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ISO 10240 siehe DIN EN ISO 10240


ISO 13297 siehe DIN EN ISO 13297
IEC 60446 siehe DIN EN 60446
IEC 60529 siehe DIN EN 60529 (VDE 0470 Teil 1)
IEC 60947-7-1 siehe DIN EN 60947-7-1 (VDE 0611 Teil 1)

Fortsetzung Seite 2
und 15 Seiten EN

Normenstelle Schiffs- und Meerestechnik (NSMT) im DIN Deutsches Institut für Normung e.V.

 DIN Deutsches Institut für Normung e. V. · Jede Art der Vervielfältigung, auch auszugsweise, Ref. Nr. DIN EN ISO 10133:2002-04
nur mit Genehmigung des DIN Deutsches Institut für Normung e. V., Berlin, gestattet. Preisgr. 10 Vertr.-Nr. 5210
Alleinverkauf der Normen durch Beuth Verlag GmbH, 10772 Berlin
DIN EN ISO 10133:2002-04

Nationaler Anhang NA
(informativ)
Literaturhinweise
DIN ISO 6722-3, Straßenfahrzeuge – Ungeschirmte Niederspannungsleitungen – Teil 3: Leiterquerschnitte und
Maße für dickwandig isolierte Leitungen; Identisch mit ISO 6722-3:1993
DIN EN 28846, Kleine Wasserfahrzeuge – Elektrische Geräte – Zündschutz gegenüber entflammbaren Gasen
(ISO 8846:1990); Deutsche Fassung EN 28846:1993.
DIN EN 60446 (VDE 0198), Grund- und Sicherheitsregeln für die Mensch-Maschine-Schnittstelle – Kennzeich-
nung von Leitern durch Farben und numerische Zeichen (IEC 60446:1999);
Deutsche Fassung EN 60446:1999.
DIN EN 60947-7-1 (VDE 0611 Teil 1), Niederspannungsschaltgeräte – Teil 7: Hilfseinrichtungen – Haupt-
abschnitt 1: Reihenklemmen für Kupferleiter (IEC 60947-7-1:1989 + A1:1999);
Deutsche Fassung EN 60947-7-1:1991 + A1:1999.
DIN EN ISO 10239, Kleine Wasserfahrzeuge – Flüssiggasanlagen (LPG) (ISO 10239:2000);
Deutsche Fassung EN ISO 10239:2000.
DIN EN ISO 10240, Kleine Wasserfahrzeuge – Handbuch für Schiffsführer (ISO 10240:1995).
DIN EN ISO 13297, Kleine Wasserfahrzeuge – Elektrische Systeme – Wechselstrom-(AC-)Anlagen
(ISO 13297:2000); Deutsche Fassung EN ISO 13297:2000.
DIN EN 60529 (VDE 0470 Teil 1), Schutzarten durch Gehäuse (IP-Code); (IEC 60529:1989 + A1:1999);
Deutsche Fassung EN 60529:1991 + A1:2000.
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2
ENTWURF
prEN ISO 10133

Dezember 2000

ICS 47.080 Ersatz für

Deutsche Fassung

Kleine Wasserfahrzeuge
Elektrische Systeme
Kleinspannungs-Gleichstrom-(DC-)Anlagen
(ISO 10133:2000)

Small craft – Electrical systems – Extra-low-voltage Petits navires – Sytèmes électriques – Installations
d.c. installations (ISO 10133:2000) à très basse tension à courant continu
(ISO 10133:2000)

Diese Europäische Norm wurde vom CEN am 1. Dezember 2000 angenommen.


Die CEN-Mitglieder sind gehalten, die CEN/CENELEC-Geschäftsordnung zu erfüllen, in der die Bedingungen
festgelegt sind, unter denen dieser Europäischen Norm ohne jede Änderung der Status einer nationalen Norm zu
geben ist.
Auf dem letzten Stand befindliche Listen dieser nationalen Normen mit ihren bibliographischen Angaben sind beim
Management-Zentrum oder bei jedem CEN-Mitglied auf Anfrage erhältlich.
Diese Europäische Norm besteht in drei offiziellen Fassungen (Deutsch, Englisch, Französisch). Eine Fassung in einer
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anderen Sprache, die von einem CEN-Mitglied in eigener Verantwortung durch Übersetzung in seine Landessprache
gemacht und dem Management-Zentrum mitgeteilt worden ist, hat den gleichen Status wie die offiziellen Fassungen.
CEN-Mitglieder sind die nationalen Normungsinstitute von Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich,
Griechenland, Irland, Island, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, Schweiz,
Spanien, der Tschechischen Republik und dem Vereinigten Königreich.

EUROPÄISCHES KOMITEE FÜR NORMUNG


EUROPEAN COMMITTEE FOR STANDARDIZATION
COMITÉ EUROPÉEN DE NORMALISATION

Management-Zentrum: rue de Stassart, 36 B-1050 Brüssel

 2000 CEN – Alle Rechte der Verwertung, gleich in welcher Form und in welchem Verfahren,
sind weltweit den nationalen Mitgliedern von CEN vorbehalten. Ref. Nr. EN ISO 10133:2000 D
EN ISO 10133:2000 (D)

Inhalt
Seite
Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
1 Anwendungsbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
2 Normative Verweisungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
3 Begriffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
4 Allgemeine Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
5 Batterien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
6 Batterie-Trennschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
7 Leiter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
8 Überstromschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
9 Verteilertafeln (Schalttafeln) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
10 Leiterverbindungen und Anschlüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
11 Steckdosen/Buchsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
12 Zündschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Anhang A (normativ) Anforderungen an Leiter . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Anhang B (informativ) Informationen und Anweisungen, die im Handbuch
für Schiffsführer enthalten sein müssen (ISO 10240) . . . . . . . . . . . . 12
Anhang C (informativ) Empfohlene Systemprüfungen . . . . . . . . . . . . . 12
Anhang D (informativ) Ergänzende Normen mit kurzer Inhaltsbeschreibung 12
Anhang ZA (normativ) Normative Verweisungen auf internationale
Publikationen mit ihren entsprechenden europäischen Publikationen . . . 14
Anhang ZB (informativ) Abschnitte in dieser Europäischen Norm,
die grundlegende Anforderungen oder andere Vorgaben von
EU-Richtlinien betreffen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
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Vorwort
Der Text der Internationalen Norm ISO 10133:2000 wurde vom Technischen Komitee ISO/TC 188 „Small craft“
in Zusammenarbeit mit dem CMC erarbeitet.
Diese Europäische Norm wurde unter einem Mandat erarbeitet, das die Europäische Kommission und die
Europäische Freihandelszone dem CEN erteilt haben, und unterstützt grundlegende Anforderungen der
Richtlinie(n) Nr 94/25/EG der EU-Richtlinie.
Diese Europäische Norm muss den Status einer nationalen Norm erhalten, entweder durch Veröffentlichung
eines identischen Textes oder durch Anerkennung bis Juni 2000, und etwaige entgegenstehende nationale
Normen müssen bis Juni 2000 zurückgezogen werden.
Zusammenhang mit EU-Richtlinien siehe informativen Anhang ZB, der Bestandteil dieser Norm ist.
Entsprechend der CEN/CENELEC-Geschäftsordnung sind die nationalen Normungsinstitute der folgenden
Länder gehalten, diese Europäische Norm zu übernehmen: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland,
Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal,
Schweden, Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich.
Anerkennungsnotiz
Der Text der Internationalen Norm ISO 10133:2000 wurde von CEN als Europäische Norm ohne irgendeine
Abänderung genehmigt.
ANMERKUNG Die normativen Verweisungen auf Internationale Normen sind im Anhang ZA (normativ) aufgeführt.

2
EN ISO 10133:2000 (D)

Einleitung
Anhang A enthält Anforderungen an Leiter.
Anhang B legt Informationen und Anweisungen fest, die im Handbuch für Schiffsführer enthalten sein müssen
(ISO 10240).
Anhang C gibt Informationen zu empfohlenen Systemprüfungen an, die nach Fertigstellung der DC-Installation
durchgeführt werden sollen.

1 Anwendungsbereich
Diese Internationale Norm legt die Anforderungen für die Auslegung, die Herstellung und die Installation von
elektrischen Kleinspannungs-Gleichstrom-(DC-)Anlagen fest, die bei einer Nennspannung von bis zu DC 50 V
auf kleinen Wasserfahrzeugen bis 24 m Rumpflänge arbeiten.
Diese Norm gilt nicht für elektrische Leitungen in Motoren, die vom Motorenhersteller geliefert werden.

2 Normative Verweisungen
Die folgenden normativen Dokumente enthalten Festlegungen, die durch Verweisung in diesem Text Bestandteil
dieser Internationalen Norm sind. Bei datierten Verweisungen gelten spätere Änderungen oder Überarbeitungen
dieser Publikationen nicht. Anwender dieser Internationalen Norm werden jedoch gebeten, die Möglichkeit zu
prüfen, die jeweils neuesten Ausgaben der nachfolgend angegebenen normativen Dokumente anzuwenden.
Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte Ausgabe des in Bezug genommenen normativen Dokuments.
Mitglieder von ISO und IEC führen Verzeichnisse der gegenwärtig gültigen Internationalen Normen.
ISO 6722-3:1993, Road vehicles – Unscreened low-tension cables – Part 3: Conductor sizes and dimensions
for thick-wall insulated cables.
ISO 6722-4:1993, Road vehicles – Unscreened low-tension cables – Part 4: Conductor sizes and dimensions
for thin-wall insulated cables.
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ISO 8846:1990, Small craft – Electrical devices – Protection against ignition of surrounding flammable gases.
ISO 10239:2000, Small craft – Liquefied petroleum gas (LPG) systems.
ISO 10240:1995, Small craft – Owner’s manual.
ISO 13297:2000, Small craft – Electrical systems – Alternating current installations.
IEC 60529:1989, Degrees of protection provided by enclosures (IP Code).
IEC 60947-7-1:1989, Low-voltage switchgear and controlgear – Part 7: Ancillary equipment – Section one:
Terminal blocks for copper conductors.

3 Begriffe
Für die Anwendung dieser Internationalen Norm gelten folgende Begriffe.

3.1
Masseleiter für Potenzialausgleich
ein üblicherweise keinen Strom führender Leiter, der dazu dient, zwischen verschiedenen frei liegenden,
leitfähigen Teilen von Gleichstromgeräten und nicht zugehörigen Leitern einen wirksamen Potenzialausgleich
herzustellen

3.2
negativer Motoranschluss
Anschluss am Motor, an welchem die negative Batterieleitung angeschlossen ist

3
EN ISO 10133:2000 (D)

3.3
Masse des Wasserfahrzeuges
Erdung des Wasserfahrzeuges
Erdung, welche durch eine leitende Verbindung (beabsichtigt oder unbeabsichtigt) mit der allgemeinen Erde
(Potenzial der Erdoberfläche), einschließlich jeden leitenden Teiles der benetzten Oberfläche des Rumpfes,
hergestellt ist

3.4
zündgeschützte Ausrüstung
Ausrüstung, die nach ISO 8846 ausgeführt und hergestellt ist

3.5
Überstromschutzeinrichtung
eine Einrichtung wie eine Sicherung oder ein Schutzschalter, die zum Unterbrechen des Stromkreises dient,
wenn der Strom einen vorgegebenen Wert für eine vorgegebene Zeit überschreitet

3.6
Verteilertafel (Schalttafel)
eine Hilfstafel, auf der Einrichtungen zum Zweck der Steuerung und/oder Verteilung von Energie auf einem
Wasserfahrzeug angebracht sind
ANMERKUNG Beispiele solcher Einrichtungen sind Leistungsschalter, Sicherungen, Schalter, Instrumente und Anzeigen.

3.7
Schutzhülle
gleichförmige und durchgehende rohrförmige Schutz-Umhüllung aus metallischem oder nicht metallischem
Werkstoff, meist stranggepresst, um einen oder mehrere isolierte Leiter angeordnet
BEISPIEL Geformter Gummi, geformter Kunststoff, Stoffummantelung oder biegsame Rohre.

3.8
Leistungsschalter mit Freiauslösung
mechanische Schaltvorrichtung zum Herstellen, Halten und Unterbrechen von Strömen unter üblichen Strom-
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kreisbedingungen sowie Herstellen und für eine bestimmte Zeit Halten, die jedoch den Stromkreis unterbricht,
wenn bestimmte unübliche Stromverhältnisse, wie bei einem Kurzschluss, auftreten. Die Vorrichtungen
müssen so konstruiert sein, dass es nicht möglich ist, die Stromunterbrechungseinrichtung manuell außer
Betrieb zu setzen

3.9
zugänglich
für Inspektion, Ausbau oder Wartung erreichbar, ohne den Ausbau von dauerhaft vorhandenen Teilen des
Wasserfahrzeuges

3.10
leicht zugänglich
schnell und sicher erreichbar zum wirksamen Gebrauch ohne Benutzung von Werkzeugen

3.11
Elektroinstallationsrohr
Teil eines umschlossenen Verdrahtungssystems mit rundem oder anders geformtem Querschnitt für isolierte
Leiter und/oder für Kabel in elektrischen Installationen, mit der Möglichkeit, diese einzuziehen und/oder zu ersetzen

3.12
Kabelkanal
System geschlossener Einfassungen, die mit einer abnehmbaren Abdeckung versehen und so gestaltet sind,
dass isolierte Leiter, Kabel und andere elektrische Einrichtungen aufgenommen werden können

4
EN ISO 10133:2000 (D)

3.13
Systemspannung
Nennspannung, mit der die Gleichstrom-Verteilertafel (Schalttafel) von der Stromquelle gespeist wird

3.14
ungeschütztes leitendes Teil
leitendes Teil der elektrischen Ausrüstung, das berührt werden könnte und das üblicherweise nicht unter Span-
nung steht, aber bei Störungen Spannung führen könnte

3.15
Sicherung
Bauteil, das durch Schmelzen einer oder mehrerer seiner speziell konstruierten Komponenten den Stromkreis
unterbricht, in den es eingefügt ist, in dem es den Strom unterbricht, wenn dieser einen bestimmten Wert
während einer bestimmten Zeit überschreitet
ANMERKUNG Die Sicherung schließt alle Teile ein, die zu der elektrischen Einrichtung gehören.

3.16
vollständig isoliertes Zweileiter-Gleichstromsystem
System, bei dem der Minuspol von der Masse (Erde) isoliert ist, z. B. nicht mit dem Wasser verbunden ist durch
einen metallischen Rumpf, das Propeller-System oder den Schutzleiter von AC-Systemen

3.17
Zweileiter-Gleichstromsystem mit negativer Masse (Erde)
System, bei dem der Minuspol mit Masse (Erde) verbunden ist durch einen metallischen Rumpf, das Propeller-
System oder den Schutzleiter von AC-Systemen

4 Allgemeine Anforderungen
4.1 Zu verwenden ist entweder das vollständig isolierte Zweileiter-Gleichstromsystem oder das Zweileiter-
Gleichstromsystem mit einer negativen Masse. Der Rumpf des Bootes darf nicht als stromführender Leiter
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benutzt werden.
Für am Motor befestigte Verdrahtungssysteme darf der Motorblock als geerdeter Leiter benutzt werden.

4.2 Wenn ein Potenzialausgleichsleiter eingebaut ist, so muss er mit der Erdung des Wasserfahrzeuges
verbunden werden, um Korrosion durch Streuströme möglichst gering zu halten.

4.3 Schalter und Regler müssen nach ihrer Funktion gekennzeichnet sein, es sei denn, diese ist vollkommen
offensichtlich und deren Fehlbedienung würde keine gefährliche Situation verursachen.

4.4 Schutzeinrichtungen wie Leistungsschalter oder Sicherungen müssen nahe der Stromquelle, z. B. an der
Verteilertafel (Schalttafel), zur Unterbrechung von Überströmen vorgesehen sein, um die durch Hitzeentwick-
lung mögliche Schädigung von Leiterisolation, Verbindern oder Anschlussklemmen zu verhindern.
Die Auswahl, Anordnung und Leistungsmerkmale sollten so getroffen werden, dass Folgendes erreicht wird:
a) maximale Verfügbarkeit überlebenswichtiger Funktionen unter Fehlerbedingungen durch selektives Verhalten
der verschiedenen Schutzeinrichtungen;
b) Schutz der elektrischen Ausrüstung und Leitungen vor Überströmen durch Koordination der Eigenschaften
von Stromkreis oder Verbraucher und dem Auslöseverhalten der Schutzeinrichtungen.

4.5 Die gesamte gleichstrombetriebene Ausrüstung muss in dem nachfolgend angegebenen, an den
Batterieklemmen gemessenen Spannungsbereich funktionstüchtig sein:
– bei 12-V-Systemen: 10,5 V bis 15,5 V;
– bei 24-V-Systemen: 21 V bis 31 V.
AUSNAHME Wenn im Stromkreis Ausrüstung mit erforderlicher höherer Minimalspannung enthalten ist, muss diese
spezifizierte Minimalspannung bei der Dimensionierung der Leiterquerschnitte zu Grunde gelegt werden. Siehe A.2.

5
EN ISO 10133:2000 (D)

4.6 Länge und Querschnittsfläche der Leiter in jedem Stromkreis müssen so bemessen werden, dass der zu
erwartende Spannungsabfall an jedem Verbraucheranschluss nicht mehr als 10 % der Batterie-Nennspannung
beträgt, wenn alle Verbraucher auf Volllast geschaltet sind.

5 Batterien
5.1 Batterien müssen an einem trockenen und belüfteten Ort oberhalb des zu erwartenden Bilgewasser-
spiegels fest eingebaut sein.

5.2 Batterien müssen so eingebaut sein, dass ihre horizontalen und vertikalen Bewegungen eingeschränkt
sind. Dabei ist der beabsichtigte Gebrauch des Wasserfahrzeuges, einschließlich des Anhängertransportes,
wenn vorgesehen, zu berücksichtigen. Die eingebaute Batterie darf sich nicht mehr als 10 mm in jeder
Richtung bewegen können, wenn sie einer Kraft ausgesetzt wird, die das Doppelte ihres Eigengewichtes
beträgt.

5.3 Batterien auf Wasserfahrzeugen müssen Schräglagen bis zu 30° ausgesetzt werden können, ohne dass
Elektrolyt austritt. Auf Einrumpf-Segelfahrzeugen muss eine Auffangvorrichtung für ausgetretenen Elektrolyten
vorgesehen werden, die bis zu einer Schräglage von 45° funktionstüchtig bleibt.

5.4 Batterien müssen so eingebaut, ausgeführt oder geschützt sein, dass metallische Gegenstände nicht in
unbeabsichtigten Kontakt mit einem ihrer Anschlüsse (Pole) kommen können.

5.5 Eingebaute Batterien müssen an ihrem Einbauort oder in ihrem Gehäuse gegen mechanische Beschä-
digung geschützt sein.

5.6 Batterien dürfen nicht unmittelbar über oder unter einem Kraftstofftank oder Kraftstofffilter eingebaut
werden.

5.7 Jedes metallische Teil des Kraftstoffsystems innerhalb eines seitlichen Abstandes von 300 mm oder
oberhalb von der eingebauten Batterie muss elektrisch isoliert sein.

5.8 Der mechanische Halt von Polklemmen an den Batteriepolen darf nicht auf Federwirkung beruhen.

6 Batterie-Trennschalter
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6.1 Ein Batterie-Trennschalter muss in den positiven Leiter zwischen Batterie/n und den versorgten Strom-
kreisen, so nahe wie möglich an der/den Batterie/n, eingebaut werden. Der Schalter muss leicht zugänglich
sein.
Ausgenommen sind folgende Fälle:
a) Wasserfahrzeuge mit Außenbordmotor, in denen nur Stromkreise für Motorstart und Positionslichter
installiert sind;
b) elektronische Einrichtungen mit geschütztem Speicherbereich und Schutzeinrichtungen wie Bilgepumpen
und Alarmgeber, wenn diese geschützt sind durch eine eigene Sicherung oder einen eigenen Leistungs-
schalter so nahe wie möglich an der Batterie;
c) Abluftgebläse für Maschinenraum oder Räume von Kraftstofftanks, wenn diese geschützt sind durch eine
eigene Sicherung oder einen eigenen Leistungsschalter so nahe wie mögliche an der Batterie;
d) Einrichtungen, die zur Ladung der Batterie genutzt werden sollen, wenn das Wasserfahrzeug dort nicht
angeschlossen ist (z. B. Solarzellen, Windgeneratoren), wenn diese geschützt sind durch eine eigene
Sicherung oder einen eigenen Leistungsschalter so nahe wie möglich an der Batterie.

6.2 Die minimale Strombelastbarkeit des Batterie-Trennschalters muss mindestens gleich der maximalen
Stromstärke sein, für die der Haupt-Trennschalter dimensioniert wurde. Dasselbe gilt für die Belastung durch
den wechselnden Strom des Anlassermotor-Stromkreises oder die Strombelastung durch die Hauptspeise-
leitung, je nachdem, welche größer ist. Ein separater Batterie-Trennschalter darf für den Anlassermotor-Strom-
kreis eingebaut werden.

6.3 Fernbedienbare Batterie-Trennschalter müssen, wenn sie verwendet werden, außerdem eine sichere
manuelle Bedienung zulassen.

6
EN ISO 10133:2000 (D)

7 Leiter
7.1 Für die elektrische Verteilung müssen isolierte Litzenleiter aus Kupfer verwendet werden. Siehe
Anhang A. Die Leiter-Isolation muss aus feuerhemmendem Werkstoff bestehen, z. B. selbstverlöschend sein.

7.2 Nicht ummantelte Leiter müssen über ihre ganze Länge in Installationsrohren oder in Kabelkanälen oder
Kabelwannen geführt oder bei individueller Verlegung in Abständen von maximal 300 mm befestigt werden.

7.3 Ummantelte Leiter und Leiter von der Batterie zum Batterie-Trennschalter müssen in Abständen von
maximal 300 mm befestigt werden, wobei der erste Befestigungspunkt nicht mehr als 1 m vom Anschluss
entfernt sein darf, andere ummantelte Leiter in Abständen von maximal 450 mm.
Ummantelte Leiter für Anlasser von Außenbordmotoren bilden eine Ausnahme.

7.4 Leiter, für die die Möglichkeit einer mechanischen Beschädigung besteht, müssen durch Ummantelung,
Rohre oder andere gleich wirksame Maßnahmen geschützt werden. Die Isolation der Leiter, die durch Schotts
oder Schiffsverbände führen, muss vor Beschädigung durch Scheuerbewegungen geschützt sein.

7.5 Leiterquerschnitte müssen Mindestmaße nach Tabelle A.1 haben oder nach den Herstellerangaben zur
Strombelastbarkeit des jeweiligen Leiters in Abhängigkeit von der zu versorgenden Last und dem zulässigen
Spannungsabfall bis zu dieser Last. Leiter in spannungskritischen Stromkreisen, wie solchen von Anlasser-
motoren, Positionsleuchten und Ventilatormotoren, deren Leistungsfähigkeit von der Systemspannung
abhängt, müssen in Übereinstimmung mit den Forderungen der Hersteller dieser Teile dimensioniert werden.
Siehe 4.5 und 4.6.

7.6 Jeder Leiter, der länger als 200 mm gesondert verlegt ist, muss einen Querschnitt von mindestens
1 mm2 haben. Jeder Leiter eines Leiterbündels innerhalb einer Ummantelung muss einen Querschnitt von
mindestens 0,75 mm2 haben und darf nicht weiter als 800 mm aus der Ummantelung herausragen.
Eine Ausnahme kann für Leiter mit einem Querschnitt von mindestens 0,75 mm2 gemacht werden, die als
innere Verdrahtung von Schalttafeln eingesetzt sind.

7.7 Wechselstrom-(AC-) und Gleichstrom-(DC-)Kreise müssen voneinander getrennt aufgebaut bzw. verlegt
werden, es sei denn, eine der nachfolgend beschriebenen Methoden zur Trennung wird angewendet.
a) Bei vieladrigen Kabeln oder Leitungsbündeln werden die Wechselstromleitungen von den Gleichstrom-
leitungen getrennt durch eine metallische, geerdete Abschirmung mit gleicher Strombelastbarkeit wie die
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Ader mit der größten Querschnittsfläche in jedem Einzelkreis.


b) Die Kabel sind entsprechend ihrer Betriebspannung isoliert und in getrennten Fächern eines Kabel-
führungs- oder Kabelkanalsystems verlegt.
c) Die Kabel sind in einer Kabelwanne oder -leiter installiert, bei der die räumliche Trennung durch Segmente
sichergestellt ist.
d) Die Gleich- und Wechselstromleiter sind direkt auf einer Oberfläche befestigt mit mindestens 100 mm
Abstand voneinander.

7.8 Jeder einzelne Leiter, der Teil des elektrischen Systems ist, muss nach seiner Funktion im System
identifizierbar sein, ausgenommen die Leiter, die Bestandteil von Motoren sind und von deren Herstellern
geliefert werden.

7.8.1 Alle Potentialausgleichsleiter müssen durch eine grüne oder grün-gelb gestreifte Isolierung gekenn-
zeichnet sein oder können auch nicht isoliert sein. Leiter mit grüner oder grün-gelb gestreifter Farbe der
Isolierung dürfen nicht als stromführende Leiter verwendet werden.
ANMERKUNG Der Schutzleiter eines AC-Systems nach ISO 13297 besitzt ebenfalls grün und grün-gelb gestreift isolierte
Adern und kann mit dem negativen Anschluss des Fahrzeugmotors verbunden sein.

7.8.2 Andere Mittel der Kennzeichnung als Farben für positive DC-Leiter sind erlaubt, wenn diese im
elektrischen Schaltplan für das Wasserfahrzeug genau beschrieben sind.

7.8.3 Alle negativen Leiter für DC-Systeme müssen durch schwarze oder gelbe Isolierung gekennzeichnet
sein. Wenn das Wasserfahrzeug mit einem AC-System (siehe ISO 13297) ausgerüstet ist, in dem die schwarze
Isolierung für die spannungsführenden Leiter verwendet wird, muss für die negativen Leiter des DC-Systems

7
EN ISO 10133:2000 (D)

die gelbe Isolierung benutzt werden. Schwarze oder gelbe Isolierung darf nicht für positive Leiter eines
DC-Systems verwendet werden.
ANMERKUNG 1 In Angleichung an IEC 60446 sind die Leiter-Isolationsfarben des Wechselstrom-(AC-)Systems:
– stromführender Leiter: schwarz oder braun;
– Neutral-(Null-)Leiter: weiß oder hellblau;
– Schutzleiter (Erdung): grün oder grün mit einem gelben Streifen.
ANMERKUNG 2 Die Leiterisolation darf zusätzlich mit einem Farbstreifen gekennzeichnet sein, um den Leiter im System
identifizieren zu können.
In Wasserfahrzeugen mit AC- und DC-Systemen sollte der Gebrauch von braunen, weißen oder hellblauen
Leiterisolationen in den Gleichstrom-(DC)-Systemen vermieden werden, es sei denn diese sind gekennzeichnet
(siehe 7.7) und von den Wechselstrom-(AC)-Systemen klar getrennt.

7.8.4 Die Leiterisolierung in Maschinenräumen muss für Umgebungstemperaturen von mindestens 70 °C


bemessen und ölbeständig sein oder durch Isolierrohre oder Isolierschläuche geschützt werden. Die zulässige
Strombelastbarkeit solcher Leiter ist in Übereinstimmung mit Abschnitt A.1 herabzusetzen.

7.8.5 Für weitere Spezifikationen von Leitern siehe ISO 6722-3 und ISO 6722-4.

7.8.6 Stromführende Leiter des DC-Systems müssen oberhalb des vorgesehenen Bilgewasserspiegels und
anderer Bereiche, in denen sich Wasser sammeln könnte, geführt werden, oder wenigstens 25 mm oberhalb
des Niveaus, bei dem der Schalter für die Bilgepumpen-Automatik anspricht.
Wenn Leiter durch den Bilgebereich geführt werden müssen, so ist die Ausführung von Verdrahtung und
Verbindungen mindestens in Schutzart IP 67 nach IEC 60529 vorzunehmen und so, dass kein Kontakt mit dem
vorhersehbaren Wasserspiegel auftreten kann.

7.8.7 Leiter müssen abseits von Abgasrohren und anderen Hitzequellen verlegt sein, um mögliche Beschä-
digungen der Isolation zu verhindern.
Der Minimalabstand der Leiter beträgt 50 mm von wassergekühlten Teilen der Abgasanlage und 250 mm von
solchen Teilen ohne Kühlung, wenn kein anderer gleichwertiger thermischer Schutz vorgesehen wurde.

8 Überstromschutz
8.1 Ein von Hand zurückstellbarer frei auslösender Leistungsschalter oder eine Sicherung muss innerhalb
200 mm Abstand von der Stromquelle für jeden Stromkreis oder für jeden Leiter des Systems installiert sein,
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oder wenn das nicht möglich ist, muss jeder Leiter auf seiner gesamten Länge von der Stromquelle bis zum
Leistungsschalter oder der Sicherung von einer Schutzhülle, wie einem Kabelrohr oder -kanal, umgeben sein.
Ausgenommen sind folgende Fälle:
a) Der Hauptstromkreis von der Batterie zum Anlasser (Startermotor), wenn dieser zum Schutz gegen Durch-
scheuern und Kontakt mit leitenden Oberflächen ummantelt oder entsprechend geschützt aufgebaut ist.
Siehe 7.2.
b) Der Hauptstromkreis von der Batterie zur Verteilertafel (Schalttafel), oder zum Sicherungskasten, wenn
dieser zum Schutz gegen Durchscheuern und Kontakt mit leitenden Oberflächen ummantelt oder entsprechend
geschützt aufgebaut ist. Siehe 7.2.
Wenn die Sicherung oder der Leistungsschalter zwischen der Stromquelle und dem Versorgungsleiter so
bemessen ist, den Leiter im Stromkreis mit dem kleinsten Querschnitt zu schützen, dann ist nur diese Sicherung
oder dieser Schutzschalter an der Stromquelle erforderlich.

8.2 Die Bemessungsspannung jeder Sicherung oder jedes Schutzschalters darf nicht geringer als die Nenn-
spannung des Stromkreises sein; der Bemessungsstrom darf nicht den Wert für den Leiter im Stromkreis mit
dem kleinsten Querschnitt überschreiten.

8.3 In Ausgangsstromkreisen mit automatischer Strombegrenzung von Generatoren oder Ladegeräten sind
keine Sicherungen oder Leistungsschalter erforderlich.

9 Verteilertafeln (Schalttafeln)
9.1 Alle Verteilertafeln (Schalttafeln) müssen so eingebaut sein, dass die Regler, Anzeigeinstrumente,
Schutzschalter und Sicherungen leicht zugänglich sind. Die Anschlussklemmen müssen zugänglich sein.

8
EN ISO 10133:2000 (D)

9.2 Elektrische Verbindungen und Bauteile auf Verteilertafeln müssen so angebracht sein, dass sie in Über-
einstimmung mit IEC 60529 geschützt sind, und zwar:
– mindestens IP 67, wenn kurzzeitiges Eintauchen in Wasser möglich ist;
– mindestens IP 55, wenn sie Spritzwasser ausgesetzt sind;
– mindestens IP 20, wenn sie in geschützten Bereichen innerhalb des Wasserfahrzeuges angeordnet sind.
9.3 Verteilertafeln (Schalttafeln) müssen dauerhaft mit der Nennspannung des Systems gekennzeichnet
sein.
BEISPIEL DC 12 V (oder DC 6 V, DC 24 V, DC 32 V; wie es für das Wasserfahrzeug zutrifft)

9.4 Bei Wasserfahrzeugen, die sowohl mit einem Gleichstrom-(DC)-System als auch einem Wechselstrom-
(AC)-System ausgerüstet sind, muss die Stromverteilung entweder von getrennten Verteilertafeln oder von
einer gemeinsamen Verteilertafel mit einer Unterteilung oder anderen geeigneten Maßnahmen erfolgen, die
die einwandfreie Trennung von Gleich-(DC)- und Wechselstrom-(AC)-Bereichen sicherstellen. Bei den Verteiler-
tafeln müssen elektrische Schaltpläne zur Identifizierung von Stromkreisen, Bauelementen und Leitern auf
dem Fahrzeug vorhanden sein.

10 Leiterverbindungen und Anschlüsse


10.1 Leiterverbindungen müssen in wettergeschützten Bereichen angeordnet sein oder in Gehäusen, die
mindestens die Bedingungen der Schutzart IP 55 nach IEC 60529 erfüllen. Verbindungen auf Deck, die
zeitweiligem Eintauchen ausgesetzt sind, müssen mindestens in Schutzart IP 67 nach IEC 60529 ausgeführt
sein.
10.2 Metalle, die bei Teilen für elektrische Anschlüsse verwendet werden, wie Schrauben, Muttern und
Scheiben, müssen korrosionsbeständig und mit den Leitern und Anschlüssen galvanisch verträglich sein.
Aluminium und Stahl ohne Oberflächenvergütung dürfen nicht verwendet werden für Schrauben, Muttern oder
Scheiben in elektrischen Stromkreisen.
10.3 Alle Leiterenden müssen mit passenden Anschlüssen versehen sein, d. h. es dürfen keine blanken
Drähte an Stift- oder Schraubverbindungen angebracht sein.
10.4 Schraubklemmleisten und schraubenlose Klemmleisten müssen nach IEC 60947-7-1 gebaut sein.
Andere Anschlüsse müssen als Ring oder selbstsichernde Kabelschuhe ausgeführt sein, damit die Kontakt-
sicherheit nicht allein auf der Festigkeit der Schraubverbindung beruht.
Eine Ausnahme sind Verbinder, deren Festigkeit nur auf Reibung beruht, dürfen in Stromkreisen bis 20 A
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verwendet werden, sofern die Verbindung nicht getrennt wird, wenn diese einer Kraft von bis zu 20 N
ausgesetzt wird.
10.5 Durch einfaches Umwickeln bzw. Verdrillen hergestellte Verbindungen dürfen nicht angewendet werden.
10.6 Freiliegende blanke Anschlussteile müssen gegen versehentliches Kurzschließen durch Verwendung
von Isolierstegen oder Isolierhülsen geschützt werden, mit Ausnahme der im Erdungssystem verwendeten.
10.7 Lötfreie Quetschverbindungen bzw. Crimpanschlüsse müssen mit dem für sie vorgeschriebenen
Crimpwerkzeug hergestellt worden sein. Eine solche Verbindung muss nachfolgende Anforderungen erfüllen.
Jede Leiter-zu-Leiter- und Leiter-zu-Kontakt-Verbindung muss einer Abzugskraft von mindestens dem in
Tabelle 1 aufgeführten Wert widerstehen, gültig für den jeweils kleinsten Leiter in einer Verbindung.
Tabelle 1 – Werte für die Abzugskräfte bei Verbindungen

Leiterquer- Leiterquer- Leiterquer-


Abzugskraft Abzugskraft Abzugskraft
schnitt schnitt schnitt
mm2 N mm2 N mm2 N
0,75 40 6 200 50 400
1 60 10 220 70 440
1,5 130 16 260 95 550
2,5 150 25 310 120 660
4 170 35 350 150 770

10.8 An einer Anschluss-Verschraubung dürfen nicht mehr als vier Leiter befestigt sein.

9
EN ISO 10133:2000 (D)

11 Steckdosen/Buchsen
11.1 Auf dem Wasserfahrzeug verwendete Steckdosen bzw. Buchsen und dazu passende Stecker, die im
DC-System verwendet werden, dürfen nicht mit denen des AC-Systems verwechselbar sein oder vertauscht
werden können.
11.2 Steckdosen/Buchsen, die an Orten installiert sind, wo sie durch Regen, Spritz- oder Schwallwasser
beansprucht werden, müssen mindestens die Schutzart IP 55 nach IEC 60529 aufweisen, wenn sie nicht in
Gebrauch sind, z. B. durch eine Schutzkappe mit einem wirksamen wasserdichten Verschluss.
11.3 Steckdosen, die in Bereichen installiert sind, in denen Überflutung oder kurzzeitiges Untertauchen
vorkommt, müssen mindestens die Schutzart IP 67 nach IEC 60529 aufweisen. Dies gilt auch bei eingesteckten
Steckern.

12 Zündschutz
12.1 Elektrische Komponenten, die in Räumen installiert sind, welche explosive Dämpfe und Gase enthalten
können, müssen in Übereinstimmung mit ISO 8846 zündgeschützt sein.
Räume, die explosive Gase enthalten können, sind jene, die folgende Teile enthalten oder eine offene Verbindung
dazu haben:
a) Motoren mit Fremdzündung oder ihre Kraftstofftanks;
b) Anschlüsse oder Armaturen an Kraftstoffleitungen, die fremdgezündete Motoren mit ihren Kraftstofftanks
verbinden.
Belüftete Räume mit 0,34 m2 offener Fläche je Kubikmeter des Raumvolumens zur freien Atmosphäre außer-
halb des Wasserfahrzeuges sind von diesen Anforderungen ausgenommen.
12.2 Elektrische Bauteile, die in speziellen Räumen von Wasserfahrzeugen mit Flüssiggas(LPG)-Systemen
wie z. B. mit Gehäusen oder Schränken für LPG-Gasflaschen und Druckminderer eingebaut sind, müssen
zündgeschützt (siehe ISO 8864), wie in ISO 10239 gefordert, sein.
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10
EN ISO 10133:2000 (D)

Anhang A
(normativ)
Anforderungen an Leiter
A.1 Tabelle A.1 gibt die Bemessung an für die Dauerstromstärke in Ampere bei einer Umgebungstemperatur
von 30 °C und die Mindestanzahl der Einzeldrähte eines Leiters.
Für Leiter in Maschinenräumen (60 °C Umgebungstemperatur) muss die Bemessung für den maximalen Strom
in Tabelle A.1 durch die folgenden Faktoren reduziert werden:
Temperaturmessung für Leiterisolation: Maximale Stromstärke nach Tabelle A.1
°C zu multiplizieren mit:
79 0,75
85 bis 90 0,82
105 0,86
125 0,89
200 1

A.2 Als Richtlinie gilt: Der Spannungsabfall E bei Belastung, in Volt, kann nach folgender Gleichung berechnet
werden:

0,016 4 × I × L
E = ----------------------------------- (A.1)
S
Dabei ist
S Leiterquerschnitt, in Quadratmillimeter;
I Belastungsstrom, in Ampere;
L Länge des Leiters, in Meter, vom Pluspol der Stromquelle zur elektrischen Einrichtung und zurück zum
Minuspol.

Tabelle A.1 – Leiterquerschnitte, erlaubter Dauer-Strom und Anzahl der Einzeldrähte eines Leiters

Quer- Max. Stromstärke, in Ampere, für Einzel-Leiter Mindestanzahl der


schnitt bei Isolationstemperatur-Stufen von Einzeldrähte eines Leiters
mm2 60 °C 70 °C 85 °C bis 90 °C 105 °C 125 °C 200 °C Typ A Typ B
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0,75 6 10 12 16 20 25 16 –
1 8 14 18 20 25 35 16 –
1,5 12 18 21 25 30 40 19 26
2,5 17 25 30 35 40 45 19 41
4 22 35 40 45 50 55 19 65
6 29 45 50 60 70 75 19 105
10 40 65 70 90 100 120 19 168
16 54 90 100 130 150 170 37 266
25 71 120 140 170 185 200 49 420
35 87 160 185 210 225 240 127 665
50 105 210 230 270 300 325 127 1 064
70 135 265 285 330 360 375 127 1 323
95 165 310 330 390 410 430 259 1 666
120 190 360 400 450 480 520 418 2 107
150 220 380 430 475 520 560 418 2 107
Leiter mit der Mindestanzahl der Einzeldrähte eines Leiters vom Typ A müssen generell zur Verkabelung in
Wasserfahrzeugen verwendet werden. Leiter mit der Mindestanzahl der Einzeldrähte eines Leiters vom
Typ B müssen immer für Verkabelung verwendet werden, wo häufiges Biegen bei Gebrauch auftritt.
ANMERKUNG Die Nennströme der Leiter können für Querschnitte, die zwischen denen nach Tabelle A.1 liegen,
interpoliert werden.

11
EN ISO 10133:2000 (D)

Anhang B
(informativ)
Informationen und Anweisungen, die im Handbuch für Schiffsführer enthalten sein müssen
(ISO 10240)

B.1 Die folgenden Informationen müssen im Handbuch für Schiffsführer enthalten sein:
a) Schaltplan/-pläne zur Identifizierung der elektrischen Stromkreise des Wasserfahrzeuges, mit den Einbau-
orten von elektrischen Einrichtungen auf dem Wasserfahrzeug und Kennzeichnung der Leiter durch Farbe
oder andere Mittel;
b) Einbauort und Beschreibung der Funktionen von elektrischen Reglern, Anzeigen, Schaltern, Sicherungen
und ebenso Leistungsschaltern, die auf der Schalttafel eingebaut sind.

B.2 Dem Schiffsführer müssen außerdem folgende Warnungen gegeben werden:


NIEMALS
a) an elektrischen Anlagen arbeiten, die mit Energie versorgt werden;
b) das elektrische System des Wasserfahrzeuges oder die zugehörigen Zeichnungen ändern: Einbau,
Änderungen und Wartung sollten nur von einem qualifizierten Schiffselektriker ausgeführt werden;
c) Überstromschutzeinrichtungen oder ihren Bemessungsstrom ändern;
d) elektrische Geräte installieren, ersetzen oder so verändern, dass der Bemessungsstrom des jeweiligen
Kreises überschritten wird;
e) das Wasserfahrzeug unbeaufsichtigt lassen, während das elektrische System mit Spannung versorgt wird,
ausgenommen automatische Bilgepumpen, Feuerschutz- und Alarmstromkreise.

Anhang C
(informativ)
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Empfohlene Systemprüfungen
Die folgenden Systemprüfungen sollten nach Fertigstellung der DC-Installation durchgeführt werden.
– Funktionsprüfung für alle Stromkreise, insbesondere der von Signal- und Schutzeinrichtungen.
– Messung des Isolationswiderstandes bei 500 V DC für jeden Stromkreis.
ACHTUNG: ELEKTRONISCHE BAUGRUPPEN KÖNNEN DURCH HOHE GLEICHSPANNUNGEN
BESCHÄDIGT WERDEN !

Anhang D
(informativ)
Ergänzende Normen mit kurzer Inhaltsbeschreibung
Diese Internationale Norm wurde erarbeitet, um Explosionen und Feuern vorzubeugen. Es ist unbedingt zu
beachten, dass diese Norm allein hierzu nicht ausreicht. Der Hersteller muss auch die ergänzenden Normen
anwenden, um die vorstehend genannten möglichen Gefahren abzuwenden. Die ergänzenden Normen sind
nachfolgend aufgeführt mit einer kurzen Beschreibung ihres Inhalts. Um die Anforderungen vollständig zu
verstehen muss der Hersteller die aktuellen Normen berücksichtigen. Bei Übereinstimmung mit allen diesen
Internationalen Normen wird ein hoher Sicherheitsstandard an allen Wasserfahrzeugen erreicht, besonders
bei denen Benzin oder Flüssiggas (LPG) genutzt wird.

12
EN ISO 10133:2000 (D)

[1] ISO 10088:– 2), Kleine Wasserfahrzeuge – Fest eingebaute Kraftstoffsysteme und Kraftstofftanks.
Einzelne Kraftstofftanks, 100-%-druckgeprüft
Nicht metallene Kraftstofftanks, brandgeprüft
Flammbeständige, flexible Kraftstoffschläuche
Flammprüfung für nicht metallene Komponenten des Kraftstoffsystems
Korrosionsbeständige Werkstoffe für Kraftstofftanks
Galvanisch verträgliche, metallene Teile
Festlegungen zu Sicherungsarmaturen, die ein Auslaufen von Kraftstoff bei Riss oder Leckage im Kraft-
stoffsystem verhindern
Doppelte Halterungen für Kraftstoff-Füllleitungen
Erdung aller Metallteile
100-%-Druckprüfung vollständig installierter Kraftstoffsysteme.
[2] ISO 8846:1990, Kleine Wasserfahrzeuge – Elektrische Geräte – Zündschutz gegenüber entflammbaren
Gasen.
Alle Bauteile in Räumen mit Ottomotoren sowie Benzin- und Flüssiggas (LPG)-Tanks sind explosions-
geschützt auszuführen, um offene Funken zu verhindern. Dieses gilt für die komplette Maschine ebenso
wie für alle elektrischen Kontakte, Kollektoren, Schleifringe, Bürsten, Schalter, Relais, Generatoren,
Sicherungen, Zündverteiler, Startermotoren, Verstellmotoren für Propeller usw.
ISO 8846 fordert weiterhin Komponenten, die allen Betriebszuständen der Einrichtung standhalten,
einschließlich der maximal erreichbaren Überlast bis zu 400 % des Bemessungsstromes (Leistungsschalter,
Schalter und dergleichen) und den Bedingungen eines blockierten Rotors für jeden Motor, dessen Strom-
kreis durch eine Überstromschutzeinrichtung in der vom Hersteller spezifizierten Ausführung gesichert ist.
[3] ISO 7840:1994, Kleine Wasserfahrzeuge – Feuerwiderstandsfähige Kraftstoffschläuche.
Es dürfen nur feuerbeständige Kraftstoffschläuche in Räumen mit Ottomotoren und Benzintanks verwendet
werden. Ein flexibler Schlauch muss zwischen dem Motor und einer fest installierten metallischen Leitung
montiert sein, um Schwingungen auszugleichen. Die Schlauchleitung muss Feuer, Druck, Vakuum, Ozon
und anderen Umwelteinflüssen standhalten und muss eine minimale Kraftstoffdurchlässigkeit haben.
[4] ISO 9097:1991, Kleine Wasserfahrzeuge – Elektrische Ventilatoren.
[5] ISO 8849:1990, Kleine Wasserfahrzeuge – Elektrisch angetriebene Bilgepumpen.
Alle Bauteile, die in Räumen mit Ottomotoren und Benzin- oder Flüssiggas (LPG)-Tanks eingebaut sind,
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müssen explosionsgeschützt sein, isolierte Leiter haben, für die Anwendung an Bord geeignet sein und
dürfen keine Gefahr darstellen, wenn der Motor überlastet oder blockiert wird.
[6] ISO 10239:– 3), Kleine Wasserfahrzeuge – Flüssiggasanlagen (LPG).
Das System muss gegen Temperaturen innerhalb der festgelegten Grenzwerte beständig sein
Geräte müssen zugelassen sein und dürfen nur in belüfteten Räumen installiert werden. Tanks und Druck-
regler dürfen in gekennzeichnete Schränke, die eine Lüftungsöffnung nach außenbords haben, installiert
werden.
Die Vorgaben für Kraftstoffleitungen und ihre Halterungen sind einzuhalten.
Sicherheitseinrichtungen mit Flammkontrolle und Abschalteinrichtung für jedes Gerät
Warnschilder an jedem Gerät
Druckprüfung für installierte Systeme
Alle elektrischen Einrichtungen, in Schränken/Kästen für die Aufbewahrung von LPG-Flaschen müssen
explosionsgeschützt sein.
[7] ISO 9094-1:– 3), Kleine Wasserfahrzeuge – Brandschutz – Teil 1: Wasserfahrzeuge mit einer Rumpflänge
bis einschließlich 15 m.
ISO 9094-2:– 3), Kleine Wasserfahrzeuge – Brandschutz – Teil 2: Wasserfahrzeuge mit einer Rumpflänge
über 15 m bis einschließlich 24 m.
Festlegungen zu Ausgängen und Notausgängen
Werkstoff-Festlegungen für Bereiche, in der Nähe offener Flammen

2) In Vorbereitung. Überarbeitung von ISO 10088:1992.


3) In Vorbereitung.

13
EN ISO 10133:2000 (D)

Selbstverlöschende Werkstoffe für Maschinenräume


Belüftung und Flammenschutz für Wassererhitzer
Gekapselte Verbrennungssysteme für unbemannte Anlagen
Festlegung für Kraftstofftanks
Anforderungen an tragbare Feuerlöscher hinsichtlich Zugang, Schutz, Anbringung und die Größe des
Kennzeichens für den Schrank
Festlegungen über Anzahl und Art von Feuerlöschern
Anforderungen an fest installierte Feuerlöschanlagen für bestimmte Wasserfahrzeuge
Festlegung für Flaschen-Installation
Fernauslösung für fest installierte Feuerlöschsysteme
Feuerbeständige Schläuche und Rohre
Anforderungen für Verteilung und Überwachung
Verteilungs- und Betriebsanleitungen.
[8] ISO 11105:1997, Kleine Wasserfahrzeuge – Belüftung von Räumen mit Ottomotoren und/oder Benzintanks.
Auslegung der Belüftung nach Rauminhalt
Festlegung der Dichtheit von Räumen
Natürliche und motorisch betriebene Lüftung für Maschinenräume
Natürliche Lüftung in bestimmten Räumen mit Kraftstofftanks
Lüftungsöffnungen an der Wasserfahrzeug-Außenseite
Gebläse-Warnhinweis für Schiffsführer.
[9] IEC 60092-350:1988, Electrical installations in ships – Part 350: Low-voltage shipboard power cables –
General construction and test requirements.
[10] IEC 60092-352:1988, Electrical installations in ships – Part 352: Choise and installation of cables for low-
voltage power systems.
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Anhang ZA
(normativ)
Normative Verweisungen auf internationale Publikationen mit ihren entsprechenden
europäischen Publikationen
Diese Europäische Norm enthält durch datierte oder undatierte Verweisungen Festlegungen aus anderen
Publikationen. Diese normativen Verweisungen sind an den jeweiligen Stellen im Text zitiert, und die Publika-
tionen sind nachstehend aufgeführt. Bei datierten Verweisungen gehören spätere Änderungen oder Über-
arbeitungen dieser Publikationen nur zu dieser Europäischen Norm, falls sie durch Änderung oder Überarbeitung
eingearbeitet sind. Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte Ausgabe der in Bezug genommenen Publikation
(einschließlich Änderungen).

Publikation Jahr Titel EN Jahr

ISO 8846 1990 Small craft – Electrical devices – Protection EN 28846 1993
against ignition of surrounding flammable gases

ISO 10239 2000 Small craft – Liquefied petroleum gas (LPG) System EN ISO 10239 2000

ISO 10240 1995 Small craft – Owner’s manural EN ISO 10240 1996

14
EN ISO 10133:2000 (D)

Anhang ZB
(informativ)
Abschnitte in dieser Europäischen Norm, die grundlegende Anforderungen oder
andere Vorgaben von EU-Richtlinien betreffen
Diese Europäische Norm wurde im Rahmen eines Mandates, das dem CEN von der Europäischen Kommis-
sion und Europäischen Freihandelszone erteilt wurde, erarbeitet und unterstützt grundlegende Anforderungen
der EU-Richtlinie 94/25/EG.
WARNHINWEIS Für Produkte, die in den Anwendungsbereich dieser Norm fallen, können weitere Anforderungen und
weitere EU-Richtlinien anwendbar sein.
Die folgenden Abschnitte dieser Norm, wie in Tabelle ZB.1 ausführlich angegeben, sind geeignet, Anforderun-
gen der Richtlinie 94/25/EG zu unterstützen.
Die Übereinstimmung mit den Abschnitten dieser Norm ist eine Möglichkeit, die relevanten grundlegenden
Anforderungen der betreffenden Richtlinie und der zugehörigen EFTA-Vorschriften zu erfüllen.

Tabelle ZB.1 – Gegenüberstellung von dieser Europäischen Norm mit den EU-Richtlinien

Abschnitte/Unterabschnitte Relevante grundlegende


Kommentare
dieser Europäischen Norm Anforderungen der Richtlinie 94/25/EG
4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12 Abschnitt 5.3 von Anhang 1,
Elektrische Systeme

12.1 Abschnitt 5.2.2 (a) von Anhang 1,


Zündschutz

7.1, 7.4 Abschnitt 5.6.1 von Anhang 1,


Feuerschutz
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