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Verhaltensregeln

Wie kann man eine Infektion mit Erregern und dem neuen Coronavirus vermeiden?

mindestens 20 Sekunden einseifen

Hände waschen Richtig husten und niesen


Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und Um andere zu schützen, besser in die
gründlich mit Seife und trocknen Sie sie Ellenbeuge – und nicht die Hand – niesen.
mit einem sauberen Tuch ab. Berühren Benutzte Papiertaschentücher direkt in
Sie mit ungewaschenen Händen keine einen Mülleimer mit Deckel werfen.
Lebensmittel und auch nicht Mund, Nase
oder Augen.

einseifen bis zum Handgelenk

Aufpassen beim Anfassen Auf Abstand gehen


Viren können an vielen Oberflächen Auch Infizierte, die sich gesund fühlen,
haften. Zur Sicherheit den Fahrstuhlknopf können ansteckend sein. Deshalb heißt
lieber mit einem Stift drücken, die Türklin- es: Abstand halten, eineinhalb Meter sind
ke mit dem Ellenbogen betätigen oder ausreichend.
Handschuhe tragen. Geht das nicht, emp-
fiehlt es sich, die Hände direkt zu waschen.

mindestens 1,5 Meter


Sicherheitsabstand

Von Annick Ehmann (Illustrationen), Maria Mast und Sven Stockrahm, ZEIT ONLINE. Stand: 2.3.2020 www.zeit.de/coronavirus
Weniger Körperkontakt
Menschenmengen eher
Auf Händeschütteln oder Umarmungen
zur Begrüßung besser verzichten.
meiden
Konzerte, Sportveranstaltungen oder
Messen – vermeiden Sie lieber große
Ansammlungen von Menschen.

Mundschutz bringt fast nichts Gegen Grippe impfen lassen


Masken aus Papier verhindern keine Schützt zwar nicht vor Sars-CoV-2, kann
Infektion, sie werden schnell feucht und aber gefährliche Doppelinfektionen mit
sind kaum ein Hindernis für Viren. Nur dem Corona- und dem Grippevirus verhin-
wer selbst infektiös ist, kann mit einer dern. Die Impfung wird Schwangeren,
OP-Maske andere etwas schützen. über 60-Jährigen und chronisch Kranken
empfohlen. Ältere und Vorerkrankte sollten
sich auch gegen Pneumokokken impfen
lassen.

Zu Hause bleiben Einige Vorräte kaufen


Wer sich krank fühlt und Erkältungssymp- Hamsterkäufe sind nicht nötig, aber es
tome hat, sollte lieber zu Hause bleiben. ist sinnvoll, mit haltbaren Lebensmitteln
Um seiner selbst willen und um andere zu für ein paar Tage vorzusorgen. Achten Sie
schützen. Bei heftigen Symptomen rufen darauf, dass Sie die Medikamente, die Sie
Sie einen Arzt an. brauchen, zu Hause haben und das, was
kleine Kinder benötigen.

Von Annick Ehmann (Illustrationen), Maria Mast und Sven Stockrahm, ZEIT ONLINE. Stand: 2.3.2020 www.zeit.de/coronavirus
Ansteckung Symptome
Wie wird das neue Coronavirus übertragen? Was sind Anzeichen
für eine Coronavirus-
Infektion?
Fieber oder erhöhte Husten oder Kratzen
Temperatur im Hals

Tröpfcheninfektion
Beim Niesen, Husten und auch beim Sprechen stoßen wir mikros- Atembeschwerden oder Muskel- und
kopisch kleine Tröpfchen aus. Darin können Viren sein, die sich Atemnot Kopfschmerzen
über die Luft übertragen und von anderen Menschen eingeatmet
werden können.

Risikogruppen
Welche Personen
gefährdet das Corona-
virus am stärksten?
Eher Männer Eher Erwachsene
als Frauen als Kinder
Schmierinfektion
Niest eine infizierte Person beispielsweise in die Hand und fasst danach
etwas an, können sich andere hier anstecken, wenn sie hinfassen und
sich anschließend an Nase, Mund oder Augen berühren.

Die Zeit zwischen der Infektion und dem Auftreten der ersten Sympto-
me beträgt nach derzeitigen Daten bis zu vierzehn Tage. Oft scheint sie Eher Ältere Eher Menschen mit
kürzer zu sein. als Jüngere Vorerkrankungen

Von Annick Ehmann (Illustrationen), Maria Mast und Sven Stockrahm, ZEIT ONLINE. Stand: 2.3.2020 www.zeit.de/coronavirus
Bin ich infiziert – was nun?
Was tun, wenn Sie glauben, sich mit Sars-CoV-2 angesteckt zu haben?

Andere schützen Telefonische Beratung


Um ihre Umgebung vor möglichen Infektionen zu schützen, Rufen Sie das zuständige Gesundheitsamt oder Ihre Haus-
vermeiden Sie den Kontakt mit Menschen und bleiben Sie arztpraxis an und lassen Sie sich über weitere Schritte
zunächst zu Hause. informieren. Und setzen Sie sich nicht ins Wartezimmer.

Onlinesuche nach zuständigen


Gesundheitsämtern: https://tools.rki.de/plztool/

Kassenärztlicher Notdienst: 116117


(deutschlandweit, auch in der Nacht,
am Wochenende und an Feiertagen)

Von Annick Ehmann (Illustrationen), Maria Mast und Sven Stockrahm, ZEIT ONLINE. Stand: 2.3.2020 www.zeit.de/coronavirus