Sie sind auf Seite 1von 9

Testfragen Biologie

Nennen Sie die vier Hauptelemente.


Wasserstoff (H), Kohlenstoff (C), Stickstoff (N), Sauerstoff (O)

Unterscheiden Sie zwischen den folgenden Begriffen: Neutron und


Proton, Atomgewicht und Massenummer.
Neutron: ohne elektrische Ladung, neutral
Proton: positive Ladung Proton und Neutron besitzen ähnliche Massen
Elektron: negative Ladung Neutronen und Protonen bilden den
Atomkern
Atommasse oder Atomgewicht oder Massenzahl ist die Summe
der Protonen und der Neutronen in seinem Kern

Nennen Sie die Bedeutung der folgenden Begriffe und diskutieren Sie
ihre Relevanz für die Biologie: nichtpolare kovalente Bindung, polare
kovalente Bindung, Ionenbindung, Wasserstoffbrückenbindung und Van
der Waals-Wechselwirkungen.
Nichtpolare kovalente Bindung: Elektronen werden gleichmäßig
verteilt bzw. genutzt.
Polare kovalente Bindung: Es treten unterschiedlich elektronegative
Atome auf; es kommt zu einer Ungleichverteilung der
Bindungselektronen.
Ionenbindung: Kationen und Anionen ziehen sich wechselseitig an
(Beispiel: NaCl).
Wasserstoffbrückenbindung: ein positiv geladenes Wasserstoffatom,
das kovalent an ein elektronegatives Atom gebunden ist, wird von einem
weiteren elektronegativen Atom angezogen (Beispiel: Wasser –
Ammoniak).
Van der Waals-Wechselwirkung: fluktuierende Anziehungen zwischen
Elektronen, die verdichtet auftreten, innerhalb von Molekülen (Beispiel:
Gecko); positiver oder negativer Ladungsüberschuss.

Welches der vier Hauptelemente besitzt die größte chemische


Variabilität? Begründen sie ihre Antwort.
Kohlenstoff (C), da er eine gleich große Affinität für elektropositive und
elektronegative Elemente zeigt.

Nennen sie drei Eigenschaften die für alle Lebewesen als


Definitionskriterien gelten.
Stoffwechsel (Metabolismus)
Selbstreproduktion
Genetische Variabilität / evolutionäre Entwicklung
Was besagen die Begriffe “Parentalgeneration” und “erste
Filialgeneration”?
Parentalgeneration (P-Generation) = reinerbige Elternpflanzen.
Erste Filialgeneration (F1 Generation) = unmittelbare Nachfahren
einer Kreuzung

Was ist ein Allel?


Alternative Formen eines Gens

Erläutern sie die Begriffe „dominantes Allel“ und „rezessives Allel“.


Dominantes Allel: bestimmt das Erscheinungsbild des Organismus
Rezessives Allel: hat keine sichtbaren Auswirkungen

Was besagt die Mendel‘sche Spaltungsregel?


Die beiden Allele eines Erbmerkmals teilen sich bei der Keimzellbildung
(Ei- oder Samenzelle) auf und liegen dann in verschiedenen Gameten.

Was bedeuten die Begriffe „homozygot“ und „heterozygot“?


Homozygot = reinerbig
heterozygot = mischerbig

Wie unterscheiden sich „Phänotyp“ und „Genotyp“?


Phänotyp = äußeres Erscheinungsbild
Genotyp = zugrunde liegende genetische Konstitution

Werden die Allele eines Merkmals abhängig oder unabhängig von den
Allelen eines anderen Merkmals auf die Gameten verteilt?
Unabhängig

Was besagt die Mendel‘sche Unabhängigkeitsregel?


Bei der Gametenbildung wird jedes Allelpaar unabhängig von
anderen Allelpaarungen verteilt (vererbt).

Was bedeutet der Begriff „crossing over“ in der Genetik?


Überlagerung von zwei Chromatiden gefolgt von einem Bruch an
der Kontaktstelle und Fusion mit einem Teil des jeweils anderen
Chromatids.
Beschreiben Sie die Beiträge der folgenden Wissenschaftler zur
erfolgreichen Suche nach der Erbsubstanz: Frederick Griffith, Oswald
Avery, Erwin Chargaff; Alfred Hershey und Martha Chase, Jim Watson
und Francis Crick.
Frederick Griffith: Übertragbare Veränderung der bakteriellen
Eigenschaften (Transformation)
Oswald Avery: DNA als Träger dieser Transformation und damit Beweis
dieser als Erbsubstanz
Erwin Chargaff: Summe von Adenin und Thymin = Summe von Cytosin
und Guanin in einer DNA
Alfred Hershey und Martha Chase: Beweis der DNA als genetisches
Material des Bakteriophagen T2
Jim Watson und Francis Crick: Strukturmodell (Doppelhelix) der DNA

Beschreiben Sie die Struktur der DNA.


DNA bildet eine Doppelhelix, in der ein Adenin zwei
Wasserstoffbrücken mit einem Thymin ausbildet und ein Guanin
drei mit einem Cytosin.

Wie lautet die Definition des Begriffs „Gen“?


Ein Gen ist ein DNA-Bereich, der exprimiert werden kann und
dabei entweder ein Polypeptid oder ein RNA-Molekül als
Endprodukt mit einer Funktion herstellt.

Erklären Sie kurz, wie Information vom Gen zum Protein gelangt.
Ein Gen wird transkribiert, d.h eine mRNA erzeugt, die mit Hilfe
von Ribosomen und spezifischer tRNA, die Aminosäuren tragen,
in das Protein übersetzt wird.

Wie unterscheidet sich die die Transkription bei Bakterien von der der
Eukaryonten?
Bakterien haben keinen Zellkern. Die transkribierte mRNA kann
ohne zusätzliche Prozessierungsschritte unmittelbar translatiert
werden.

Wie unterscheidet sich die die Translation bei Bakterien von der der
Eukaryonten?
Bakterien: Translation erfolgt an freien Ribosomen im Cytoplasma;
Eukaryonten: Ribosomen befinden sich an zellulären Strukturen, dem
endoplamatischen Reticulum.

Erklären Sie, was es bedeutet zu sagen, dass der genetische Code


„redundant und universell gültig ist“.
Alle Lebewesen bedienen sich der gleichen genetischen Sprache.
Ein bestimmtes Codon steht immer für dieselbe Aminosäure.
Dies erklärt sich aus der Evolution und beweist diese auch.
Was besagt der Begriff „Anticodon“?
Komplementäres Codon einer tRNA zum Codon der mRNA

Verwenden Sie die folgenden Begriffe für die Beschreibung der


Transkription: mRNA, RNA Polymerase, Promotor, Terminator,
Transkriptionseinheit
mRNA: Transkribiertes Gen auf RNA Ebene;
RNA Polymerase: Enzym zur Umschreibung des Gens (DNA) in RNA;
Promotor: Erkennungssequenz auf der DNA für eine RNA Polymerase;
Terminator: Stop-Sequenz auf der DNA für die RNA Polymerase;
Transkriptionseinheit: Alle Informationen auf der DNA die für das
Ablesen erforderlich ist.

Verwenden Sie die folgenden Begriffe für die Beschreibung der


Translation: tRNA, Wobbling, Ribosomen, Initiation, Elongation und
Termination
tRNA: Träger spezifischer Aminosäuren zur Basenpaarung an einem
Codon
Wobbling: Redundanz der Codierung: mehrere Codons können den
Einbau derselben Aminosäure in das Protein verursachen;
Ribosom: Ort der Translation;
Organelle Initiation,
Elongation und Termination: spezifische, Enzym-vermittelte Prozesse
der Übersetzung von mRNA in Protein.

Was ist das „Zentrale Dogma der Molekularbiologie“?


Informationsfluss erfolgt stets von der DNA über die RNA zum
Protein.

Erklären Sie den Unterschied zwischen Prokaryonten und Eukaryonten.


Prokaryonten besitzen keinen Zellkern.
Gene sind dort in Operons organisiert.
Beides trifft für Eukaryonten nicht zu.

Was ist ein „Housekeeping Gen“?


Ein in allen Zellen und Zelltypen exprimiertes Gen.

Was ist ein Operon?


Ein Operon besteht aus mehreren Genen die in einer einzigen
mRNA transkribiert und translatiert werden.

Worin unterscheiden sich die Strukturen von Pro- und Eukaryontischen


Genen?
Eukaryontische Gene besitzen komplexere Kontrollelemente, z.B.
Enhancer, Bindungsstellen für Transkriptionsfaktoren, Introns
und Exons. Diese Strukturen weisen prokaryotische Gene nicht
auf.
Was bedeutet der Begriff „Spleißen“ in der Biologie ?
Herausschneiden nicht benötigter Sequenzen aus einer mRNA

Was versteht man unter „Differenzieller Genexpression“?


Gewebespezifische Genexpression 15. Was ist eine Zygote? Eine
befruchtete Eizelle

Welche maximale Vergrößerung des Untersuchungsmaterials erlaubt die


Lichtmikroskopie?
Ca. 1.000fach

Nennen Sie zwei Typen der Elektronenmikroskopie.


Rasterelektronenmikroskopie (REM)
Transmissionselektronenmikroskopie (TEM)

Nennen Sie die vier Grundbestandteile aller Zellen.


Plasmamembran
Cytosol
Chromosomen
Ribosomen

Nennen sie einige Unterschiede prokaryotischer und eukaryotischer


Zellen.
Prokaryotische Zellen: kein Zellkern, DNA in einem Nucleoid,
keine Membran-umschlossene Organellen, Cytoplasma füllt die
gesamte Zelle aus
Eukaryotische Zellen: Zellkern, umgeben von einer
Doppelmembran, membran-umhüllte Organellen, Cytoplasma im
Bereich zwischen Plasmamembran und dem Zellkern, größer als
prokaryotische Zellen

Was sind einige wesentliche Komponenten (6 Nennungen) des


Endomembransystems?
Zellkernhülle, Endoplasmatisches Retikulum (ER), Golgi-Apparat,
Lysosomen, Vakuolen, Endosomen

Nennen Sie einige Charakteristika des glattes und des rauen ER.
Glattes ER: enthält Enzyme für die Lipidbiosynthese, bewirkt den
Kohlenhydratstoffwechsel, entgiftet Fremdstoffe, speichert
Calcium Ionen
Raues ER: bindet Ribosomen, die Glykoproteine sekretieren, die
kovalent gebundene Kohlenhydratketten aufweisen, bildet und
streut Transportvesikel, Membranfabrik für die Zelle

Was ist „Apoptose“?


Erzwungener Selbstmord von Zellen
Wie heißen die drei Domänen der Organismen?
Eukarya, Archaea, Bacteria

Was ist ein phylogenetischer Stammbaum?


Darstellung der Abstammungslinien von Lebewesen

Worin liegt die Bedeutung von Charles Darwin für die Biologie?
Entdecker der Abstammungslehre. Erster, der erkannte, das
Lebewesen gemeinsame Vorfahren haben. Begründer der
Evolutionslehre.

Was besagt Darwins Erkenntnis von der „Dualität von Einheitlichkeit und
Diversität“?
Einheitlichkeit des äußeren Erscheinungsbilds (einer Art) und
Diversität (d.h. Mutationen im Erbgut) mit der Folge einer
besseren oder schlechteren Anpassung an Umweltbedingungen
sind zwei Seiten derselben Medaille

Nennen Sie die fünf Beobachtungen von Charles Darwin zur Evolution der
Organismen.
– Individuen in einer Population unterscheiden sich in ihren
Merkmalen
– Viele dieser Merkmale sind erblich, also von den Eltern an die
Nachkommen weitergegeben
– Eine Population vermag mehr Nachkommen zu produzieren, als
unter natürlichen Bedingungen überleben können
– Konkurrenz ist unvermeidlich
– Individuen passen sich ihrer natürlichen Umwelt an

Wie viele Arten von Organismen sind bis heute beschrieben?


Ca. 1,8 Millionen

Was schafft die Selektionsbedingungen für die Entwicklung vorteilhafter


Merkmale?
Die natürliche Umgebung schafft die Selektionsbedingungen für
die Entwicklung vorteilhafter Merkmale und damit für eine
bessere Umweltanpassung.

Was beschreibt der Begriff der „Mimikry“?


Nachahmung bestimmter nicht vorhandener, aber vorteilhafter
Eigenschaften zum Überlebensvorteil.

Was versteht man unter dem Begriff Syntänie?


Partielle oder völlige Identität der Abfolge von Genen bei
verschiedenen Organismen
Worin unterscheiden sich die Angaben für „Gene pro Mbp“ bei
Prokaryoten und Eukaryoten?
Gene sind bei Prokaryoten „dicht gepackt“ ohne Gen-freie
Abschnitte; bei Eukaryoten gibt es dagegen viele Gen-freie
Abschnitte.
Als Ergebnis gibt es viel mehr „Gene pro Mbp“ bei Prokaryoten
als bei Eukaryoten.

Was sind „orthologe Sequenzen“? Sich bei verschiedenen


Organismen entsprechende Gene und Genabfolgen (also gleiche
Gene) auf den Chromosomen

Wie ähnlich sind sich Mensch- und Schimpansen-Genome (in %)


Zu ca. 99%

Punktmutationen lassen sich in drei Gruppen unterteilen. Wie


lauten diese? Basenpaar-Austausche, -Insertionen, -Deletionen
1. Was ist eine Missense-Mutation, was eine „Nonsense-Mutation?
Missense-Mutation: erzeugt eine andere Aminosäure im Protein
Nonsense-Mutation: erzeugt einen Kettenabbruch des Proteins
(TAA, TAG, TGA) 7. Was ist ein Mutagen? Mutagene erzeugen
Mutationen 8. Nennen Sie drei Mutagene. Nitrosamine,
Basenanaloga, Strahlung (Röntgen-, UV-, ionisierende Strahlung)
9. Wie viele Chromosomen hat der Mensch? 24 (22 Autosomen, X,
Y) 10. Wie hoch schätzt man die Zahl der Gene beim Menschen
(circa Wert)? Ca. 25.000
2. Was versteht man unter den Begriffen „heterozygot“ und
„homozygot“? Heterozygot = mischerbig Homozygot = reinerbig
2. Was versteht man unter „monogenen“ Erkrankungen, was
unter „multifaktoriellen“ Erkrankungen ? Monogene Erkrankung:
nur ein einziges Gen verursacht die Erkrankung Multifaktorielle
Erkrankung: mehr als ein Gen verursacht die Erkrankung 3. Worin
unterscheidet sich ein „rezessiver Erbgang“ von einem
„dominantem Erbgang“? Bei dominantem Erbgang kommt es zur
klinischen Ausprägung einer Krankheit, wenn eines der beiden
entsprechenden Chromosomen ein mutiertes Gen trägt; bei
rezessivem Erbgang sind beide Gene mutiert.
3. Nennen Sie drei Beispiele möglicher Chromosomenaberrationen.
Inversion, Deletion, Translokation 7. Was bedeutet der Begriff
„Trisomie“? Ein Chromosom liegt statt 2x hier 3x vor 8. Nennen
Sie ein Bespiel einer relativ häufig vorkommenden Trisomie.
Trisomie 21
4. Was versteht man unter dem Begriff „Humangenomprojekt“? Die
Entschlüsselung der DNA (= Genom) des Menschen 2. Wie groß
(gemessen in Anzahl Basenpaare) ist das menschliche Genom
(ca. Wert-Angabe reicht) Ca. 3 Milliarden Basenpaare 3. Die
Verbesserung welcher Technologie machte die Entschlüsselung
des Human-Genoms erst möglich? DNA-
Sequenzierungstechnologien
5. Was ist ein Restriktionsenzym? Ein Restriktionsenzym schneidet
die DNA nur an spezifischen Erkennungssequenzen, die häufig
symmetrisch sind und glatte oder überlappende Enden
produzieren.
6. Nennen Sie fünf Gebiete der Forschung und der Medizin, welche
durch die Kenntnis des Humanen Genoms beeinflusst werden.
Humangenetik, Diagnostik, Entwicklung neuer Medikamente,
Patientenstratifizierung, Populationsgenetik, Gentherapien,
Stammzellforschung, Organ- und Gewebezüchtung
7. Beschreiben Sie die natürliche Funktion von Restriktionsenzymen
und erklären Sie ihre Nutzung für die Herstellung rekombinanter
DNA. Einige Restriktionsenzyme schneiden DNA an spezifischen
Erkennungssequenzen so, dass überlappende Ende entstehen.
Diese können nun mit einer anderen DNA kombiniert werden. Die
erhaltene, neu Kombination bezeichnet man als „rekombinante
DNA“. 2. Welche Netto-Ladung weist ein DNA Fragment auf:
Positiv oder negativ? Negativ 3. Nach welcher Eigenschaft
trennen sich DNA-Fragmente im elektrischen Feld einer
Gelelektrophorese auf? Nach ihrer Größe (=Länge): kleine
Fragmente laufen schneller als große.
8. Was ist ein „rekombinantes Plasmid“? Dieses trägt fremde DNA
Sequenzen in sich, ist also vom Menschen „rekombiniert“. 6. Was
versteht man unter dem Begriff der „DNA-Bibliothek“?
Repräsentation des Genoms eines Organismus, zerlegt in kleine
Abschnitte von DNAFragmenten zur weiteren Nutzung.
9. Was ist eine cDNA? Was eine „cDNA-Bibliothek“? Eine cDNA ist
die komplementäre DNA zu einer mRNA. Eine cDNA-Bibliothek ist
die vollständige Repräsentation aller in einer Zelle
vorkommenden mRNA zur weiteren Nutzung. 8. Zählen Sie die
drei wesentlichen Prozess-Schritte und deren
Temperaturbereiche der PCR auf. Denaturieren (Schmelzen) der
DNA bei ca. 960 C Primerhybridisierung (Anlagerung) bei ca. 680
C Elongation (Verlängerung) bei ca. 720 C
10. Nennen Sie fünf Beispiele für Anwendungen der Biotechnologie.
Herstellung rekombinanter pharmazeutischer Proteine
Proteinproduktion in Zellkulturen Proteinproduktion in Tieren und
Pflanzen Synthese niedermolekularer Wirkstoffe Genetische
Profile in der Gerichtsmedizin Umweltsanierung
Landwirtschaftliche Anwendung Züchtung von Nutztieren und
Nutzpflanzen Biotechnologisch bearbeitete Gewebezubereitungen
(Tissue-Engineering) Wirkstoffdesign (z.B. Arznei- und
Pflanzenschutzmittel) Gentherapien am Menschen
Pharmokogenomik / Pharmakogenetik 2. Was versteht man
unter einem „transgenen Tier“, was unter einer „transgenen
Pflanze“? Biotechnologisch verändertes Tier oder Pflanze.
Zusätzliche genetische Information zur Herstellung
rekombinanter Proteine oder Stoffe oder anderer Nutzung 3. Was
unterscheidet Stammzellen von anderen, ausdifferenzierten
Zelltypen? Die Totipotenz, d.h. die Fähigkeit in jeden Zelltyp
ausdifferenzieren zu können.
11. Nennen Sie zwei verschiedene Typen von Stammzellen.
Worin unterscheiden sich diese voneinander? Embryonale
Stammzellen (Totipotenz): Man kann sie durch gezielte
Kulturbedingungen zu Differenzierungen in verschiedene
Zelltypen (einschließlich Ei- und Samenzellen) veranlassen.
Adulte Stammzellen (Pluripotenz): Können aus dem erwachsenen
Körper gewonnen werden, z.B. aus dem Knochenmark oder
Nabelschnurblut. Können ebenfalls zu differenzierten Zellen
heranwachsen (Gewebeersatz) jedoch nicht zu Keimzellen. 5.
Was ist ein „Vektor“ bei der Gentherapie und wozu benötigt man
diese? Ein Träger der in die Zelle einzubringenden DNA (des
Gens), z.B. ein abgeschwächter Virus.
12. Was ist das Ziel der Stammzellforschung? Gewebe-Ersatz,
Heilung von Krankheiten, medizinische Hilfe bei Organersatz