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Der Jesuitenaussteiger Alberto Rivera

Alberto Rivera (1935-1997) war ein ehemaliger katholischer Priester und Jesuit, der später
zum Protestantismus konvertierte. Er warf der katholischen Kirche vor, den Kom-
munismus, den Islam und den Nationalsozialismus erschaffen zu haben. Er gab der ka-
tholischen Kirche die Verantwortung für die Weltkriege, die Rezessionen sowie die Er-
mordung von Abraham Lincoln und John F. Kennedy. Daraufhin wurde er vom Klerus
verfolgt und mit einer umfangreichen Verleumdungskampagne diffamiert. Schließlich
versuchte man, ihn zu töten. Er starb am 20. Juni 1997, und es wird angenommen, dass er
von Jesuiten vergiftet wurde, wie es im Orden bei Verrat vorgesehen ist (Rufmord - isolieren
- töten). Diese Vorgehensweise wird oft gewählt. Vor seinem Tod betrieb er jedoch viel
Aufklärungsarbeit. Es folgt nun eine Schilderung seiner Erlebnisse, wobei ich die Texte aus
verschiedenen Videos aus dem Englischen übersetzt sowie durch diverse deutsche und
englische Textdokumente ergänzt habe):
„Was ich Ihnen nun erzähle, ist das, was ich in geheimen Unterweisungen im Vatikan
gelernt habe, als ich ein Jesuiten-Priester war. Ich musste vorher einen Eid ablegen, nichts
davon jemals preiszugeben. Ein Jesuiten-Kardinal, genannt Augustine Bea, er- klärte mir,
wie verzweifelt die römischen Katholiken Jerusalem bis zum Ende des frü- hen dritten
Jahrhunderts besitzen wollten. Das war wegen seiner religiösen Ge- schichte und wegen
seiner strategischen Position in der Welt. Man wollte Jerusalem zu einer römisch-
katholischen Stadt machen.
Die große, zu dieser Zeit noch nicht erschlossene Quelle von Arbeitskräften, die diesen
Auftrag erledigen würden, sollten die Kinder von Ishmael sein. Die armen Araber wurden
Opfer eines der schlauesten Pläne, die je von den Mächten der Finsternis ersonnen wurden.
Die frühen Christen gingen überall hin, um das Evangelium zu verbreiten, und grün- deten
kleine Kirchengemeinschaften. Sie stießen dabei aber auf teilweise schweren Widerstand.
Beide, die Juden und die römische Regierung, verfolgten die Christusanhänger, um ihre
weitere Ausbreitung zu stoppen. Irgendwann rebellierten die Juden gegen das Römische
Reich, und im Jahre 70 nach Christus zerstörten römische Armeen unter dem Befehl von
General Titus ganz Jerusalem und den großen jüdischen Tempel Salomo, welcher das
Zentrum der jüdischen Gottesanbetung war. Genauso wurde es in der Prophezeiung der
Bibel angekündigt, und zwar bei Matthäus 24,2 als Jesus sagte: ,Seht ihr das alles? Amen,
das sage ich euch: Kein Stein wird hier auf dem anderen bleiben, alles wird niedergerissen
werden.'
Auf dem heiligen Platz, wo vormals dieser Tempel stand, steht heute der Dom der
Felsenmoschee, auch Al- Aqsa-Moschee genannt, der zweitheiligste Platz des Islam. Doch
irgendwann drehte sich der Wind. Korruption, Gier, Grausamkeit, Perversion und Rebellion
fraßen am römischen Imperium, und es fing an auseinanderzufallen. Die Christenverfolgung
hatte keinen Zweck, weil sie trotzdem damit fortfuhren, ihre Leben nach den Evangelien
Christi zu führen. Der einzige Weg, wie man das stoppen konnte, war, eine falsche
christliche' Religion zu erschaffen, um Gottes Werk.
zu zerstören. Die Lösung fand man in Rom. Ihre Religion entstammte dem alten Babylon,
und alles, was benötigt wurde, war eine neue Fassade. Das wurde nicht von heute auf
morgen geschafft, aber es begann in den Schriften der frühen Kirchenväter. Durch ihre
Schriften nahm die neue Religion langsam Form an. Die Statue von Jupiter in Rom wurde
schließlich zum heiligen Petrus, und die Statue der Venus wurde zur Jungfrau Maria
umgedeutet. Der Platz des neuen Hauptquartiers war auf einem der sieben Hügel Roms,
genannt Vaticanus, dem Platz der göttlichen Schlange, wo einst der römische Tempel von
Janus stand.
Diese neu erschaffene, falsche Religion war der römische Katholizismus, genannt
.Mysterium', ,Babylon die Große', ,Mutter der Huren' und .Abscheulichkeiten der Erde'
(Offenbarung 17, Die Hure Babylon). Sie tauchte auf, um das Evangelium zu blockieren
und die zu schlachten, die an Christus glauben; um Religionen zu grün- den, Kriege
auszulösen und die Nationen betrunken zu machen mit ihrem Wein der Unzucht. Die drei
führenden großen Religionen haben eines gemeinsam: Jede hat einen heiligsten Platz, an
dem die Gläubigen nach Führung suchen. Der römische Katholizismus hat den Vatikan,
seine heilige Stadt. Das Judentum schaut zur Klagemauer in Jerusalem und die Moslems
schauen nach Mekka.
Jede Gruppe dieser Gläubigen glaubt, sie erhalte gewisse Arten von Segnungen für den Rest
ihres Lebens, wenn sie diese heilige Stätte besucht. Zu Beginn brachten alle muslimischen
Pilger Geschenke zu ihrem Haus Gottes, und die Hüter der Kaaba waren gnädig zu jedem,
der dorthin kam. Einige brachten ihre Götzen mit, ohne die anderen Gläubigen damit
kränken zu wollen, und diese Götzen wurden im Inneren des Heiligtums platziert. Es wird
behauptet, dass die Juden die Kaaba früher ehrfurchtsvoll als ein Tabernakel (künstlerisch
gestaltetes Sakramentshaus) des Herrn betrachteten, bis es mit Götzen überfüllt war.
In einer Stammesauseinandersetzung über einen Brunnen wurden die Schätze der Kaaba
samt den Opfergaben der Pilger dort hineingeworfen, und er wurde mit Sand zugeschüttet,
bis er verschwand. Viele Jahre später wurden dem späteren Großvater des Propheten
Mohammed, Abd al-Muttalib ibn Häschim Visionen zuteil, die ihm sagten, wo er diesen
Schatzbrunnen wiederfinden kann. Dieser wird übrigens als Zamzam-Brunnen bezeichnet.
So wurde er der Held von Mekka, und seine Bestimmung war es, der Großvater von
Mohammed zu sein. Vor dieser Zeit wurde Augustinus von Hippo der Bischof von
Nordafrika und war erfolgreich darin, Araber für die katholische Kirche zu bekehren. Unter
diesen neu konvertierten Arabern wurde ein Konzept ersonnen, um einen arabischen
Propheten entstehen zu lassen. Mohammeds Vater starb an einer Krankheit. Die Söhne
angesehener arabischer Fa- milien wurden in die Wüste geschickt, um dort einen Teil ihrer
Kindheit mit Bedui- nen zu verbringen. So geschah es auch mit Mohammed. Nachdem seine
Mutter und sein Großvater ebenfalls verstarben, kam schließlich ein römischer Katholik und
erfuhr, wer er war. Er sagte zu seinem Onkel, er solle Mohammed in sein Land zurück-
bringen und ihn vor den Juden beschützen. Er sagte auch, dass große Dinge für Mo-
hammed geplant sind. Sollten die Juden erfahren, was die Katholiken geplant haben, dann
werden sie Mohammed Böses wollen.
Dieser Mönch hatte das Feuer für die künftige Verfolgung der Juden angefacht, es lag nun
an den Anhängern Mohammeds. Der Vatikan wollte zu dieser Zeit, wie schon erwähnt,
unbedingt Jerusalem besitzen, es war aber leider damals von den Juden blockiert. Ein
weiteres Problem waren die verbliebenen echten Christen in Nordafrika, die das
Evangelium predigten. Der Katholizismus wuchs schnell an Macht, aber er konnte keine
Opposition dulden. Der Vatikan musste eine Waffe erschaffen, um bei- de zu eliminieren,
Juden und echte Christen, die sich weigerten, den römischen Katholizismus anzunehmen.
Einen Blick auf Nordafrika werfend, sah Rom eine Menge Araber als eine Möglichkeit, die
Drecksarbeit für sie zu verrichten. Einige von ihnen waren ja Katholiken geworden und
konnten dazu benutzt werden, um Informationen zu den Herrschern nach Rom zu bringen.
Andere wiederum wurden als Spione in einem Untergrund- netzwerk benutzt, um Roms
Plan durchzuführen, die große Menge von Arabern zu kontrollieren, die den Katholizismus
ablehnten. Als der heilige Augustinus von Hippo auf der Bildfläche erschien, wusste er
bereits, was vor sich ging. Seine Klöster fungierten als Basen, um Bibelmanuskripte von
echten Christen ausfindig zu machen und zu zerstören. Der Vatikan wollte einen Messias für
die Araber erschaffen, einen, den sie zu einem großen Führer aufbauen konnten, einen Mann
mit Charisma, den sie trainieren konnten. Er sollte schließlich alle nichtkatholischen Araber
unter sich vereinen, um eine mächtige Armee zu bilden, die letztlich Jerusalem für den Papst
erobern sollte.
In der Vatikaneinweisung für Alberto Rivera erzählte Kardinal Bea folgende Geschichte:
,Eine wohlhabende Arabische Dame, welche eine gläubige Anhängerin des Papstes war,
spielte eine wichtige Rolle in diesem Drama. Sie war eine Witwe mit Namen Chadidscha.
Sie spendete ihren Reichtum der Kirche und setzte sich in einem Kloster zur Ruhe. Es
wurde aber vorher eine Abmachung getroffen. Sie sollte einen charismatischen jungen
Mann finden, der vom Vatikan dazu benutzt werden konnte, eine neue Religion zu gründen
und der Messias der Kinder von Ishmael zu werden. Chadidscha hatte einen Cousin,
genannt Waraqa, der ebenfalls ein sehr gläubiger Katholik war, und der Vatikan platzierte
ihn in der wichtigen Rolle als Mohammeds Berater. Er hatte gewaltigen Ein- fluss auf
Mohammed. Lehrer wurden zu Mohammed geschickt, und er hatte ein intensi- ves Training.
Er studierte die Werke, die er vom heiligen Augustinus bekam, als Vorbereitung für seine
große Berufung. Der Vatikan benutzte arabische Katholiken in ganz Nordafrika, die die
Geschichte eines großen Mannes verbreiteten, der bestimmt war, als Auserwählter Gottes
hervorzutreten. Während seines Trainings wurde ihm beigebracht, dass seine Feinde die
Juden wären und dass die einzigen wahren Christen die römisch-katholischen seien. Er
wurde darüber belehrt, dass andere, die sich selbst als Christen be- zeichnen, in Wahrheit
gefährliche Schwindler seien und vernichtet werden mussten. Viele Moslems glaubten das.
Mohammed begann schließlich, ,heilige Offenbarungen' zu erhalten (aus heiligem Diktat),
und sein ebionitischer Berater Waraqa half ihm natürlich, diese zu interpretieren. So
entstand der Koran. Im fünften Jahr von Mohammeds Mission begann es, dass seine
Anhänger verfolgt wurden, weil sie sich weigerten, die Götzen in der Kaaba anzubeten.
Mohammed befahl einigen von ihnen, nach Abessinien zu fliehen, eine Monarchie in
Ostafrika auf dem Gebiet der heutigen Staaten Äthiopien und Eritrea. Der dortige ka-
tholische König tolerierte sie, weil sie so gute Ansichten über die Jungfrau Maria hatten, die
sehr ähnlich zur katholischen Doktrin waren. Abessinien wurde im 4. Jahrhundert christlich
und war somit einer der ersten christlichen Staaten. Sie erhielten Schutz bei katholischen
Königen wegen der Offenbarungen Mohammeds. Mohammed eroberte später Mekka, und
die Kaaba wurde von den Götzen gesäubert. Die Geschichte zeigt, dass vor dem Islam in
Arabien andere Götter verehrt wurden - ein Mondgott, der mit einer Sonnengöttin vermählt
war. Sie hatten drei Kinder welche in der arabischen Welt als „ Töchter von Allah" verehrt
werden aber ursprünglich dem Hinduismus entstammten. Mohammed behauptete, eine
Vision von Allah gehabt zu haben, in der ihm gesagt wurde, dass er der Bote Allahs sei. So
begann seine Karriere als Prophet, und er erhielt danach noch viele weitere Botschaften. Als
Mohammed im Jahr 632 n. Chr. starb, explodierte die Religion geradezu in ihrer
Ausdehnung. Viele nomadische Stämme vereinten sich im Namen Allahs und seines
Propheten Mohammed. Einige von Mohammeds Schriften wurden im Koran platziert,
andere wurden nie veröffentlicht. Sie sind nun in den Händen von hochstehenden heiligen
Männern islamischen Glaubens, den Ajatollahs.'
Als Kardinal Bea das in der Vatikaneinweisung erklärte, sagte er auch, dass diese Schriften
beschützt werden müssen, weil sie geheime Informationen enthalten, die den Vatikan mit
der Gründung des Islam in Verbindung bringen. Beide Seiten haben genug Informationen
voneinander, dass, wenn diese öffentlich werden, solch ein Skandal entstehen könnte, dass
es eine Katastrophe für beide Religionen wäre. In ihrem heiligen Buch, dem Koran, wird
Christus nur als ein Prophet betrachtet. Wenn der Papst sein Stellvertreter auf Erden ist,
dann muss er ebenfalls ein Prophet Gottes sein. Das bewirkte bei den Anhängern von
Mohammed, den Papst zu fürchten und als einen weiteren Heiligen zu respektieren.
Der Papst reagierte schnell auf diese Situation und stellte Ermächtigungen aus, die den
arabischen Generälen die Erlaubnis garantierten, die Nationen Nordafrikas zu erobern. Der
Vatikan half finanziell beim Aufbau dieser gewaltigen islamischen Armeen im Austausch für
drei Gegenleistungen:
1. Vernichtet die Juden und Christen (echte Gläubige, welche sie „Ungläubige" nannten),
2. beschützt die Augustinischen Mönche und römischen Katholiken,
3. erobert Jerusalem für „Seine Heiligkeit", den Papst im Vatikan.
Als die Zeit verstrich, wurde die Macht des Islam sehr groß. Juden und echte Christen
wurden hingeschlachtet, und Jerusalem fiel im Jahr 637 nach Christus in die Hände der
Moslems. Römische Katholiken und ihre Klöster wurden während dieser Zeit nie attackiert.
Aber als der Papst die Übergabe von Jerusalem forderte, war er überrascht über ihre
Weigerung! Die arabischen Generäle hatten einen solchen militärischen Erfolg, dass sie sich
nicht mehr vom Papst einschüchtern ließen, nichts konnte sich ihren eigenen Plänen in den
Weg stellen.
Unter Waraqas Anleitung schrieb Mohammed, dass Abraham Ishmael als Opfer dar-
brachte. Die Bibel besagte jedoch, dass Isaac das Opfer war, aber Mohammed entfernte
Isaacs Namen und fügte stattdessen Ishmaels Namen ein. Als Resultat dessen und
Mohammeds Vision, erbauten die gläubigen Moslems eine neue Moschee, den Felsendom,
zu Ishmaels Ehren, auf dem Platz des jüdischen Tempels Salomo, der im Jahre 70 n.Chr.
von den Römern zerstört worden war. Dadurch wurde Jerusalem zum zweitheiligsten Platz
des islamischen Glaubens. Wie sollten sie solch einen geweihten Schrein dem Papst geben,
ohne dabei eine Revolte auszulösen
Der Papst realisierte nun, dass das, was er da erschaffen hatte, seiner Kontrolle entglitt.
Seine .Heiligkeit' wurde nun plötzlich als ein .Ungläubiger' bezeichnet. Die muslimischen
Generäle waren fest entschlossen, die Welt für Allah zu erobern, und nun wandten sie sich
Richtung Europa. Islamische Botschafter kamen zum Papst und baten um Erlaubnis,
europäische Länder angreifen zu dürfen.
Der Vatikan war schockiert, ein Krieg war unvermeidlich. Macht und die Kontrolle der Welt
waren das Grundrecht des Papstes! Er dachte nicht daran, sie mit jenen zu teilen, die er als
„Heiden" betrachtete. Der Papst sammelte seine Armeen und begann die Kreuzzüge, um den
Islam daran zu hindern, das ganze katholische Europa zu erobern. Die Kreuzzüge dauerten
Jahrhunderte, und Jerusalem entglitt den Händen des Papstes. Die Türkei fiel, und Spanien
und Portugal wurden von islamischen Truppen überfallen. In Portugal benannten sie das
Bergdorf ,Fátima' zu Ehren Mohammeds Tochter, und sie dachten damals nicht daran, dass
es einst weltberühmt werden sollte. Jahre später konnten die muslimischen Armeen
schließlich besiegt werden, und es wurde eine Übereinkunft getroffen: Man erlaubte den
Moslems, die Türkei zu besetzen, und den Katholiken wurde erlaubt, den Libanon zu
besetzen. Es wurde auch vereinbart, dass Moslems ohne Einmischung Moscheen in
katholischen Ländern bauen durften, solange gleichzeitig der römische Katholizismus in
arabischen Ländern florieren konnte. Kardinal Bea erzählte dann weiter, dass beide Seiten
entschieden, die Anstrengungen ihres gemeinsamen Feindes zu stoppen: die bibeltreuen
christlichen Missionare. Durch diese Aktion verhinderte Rom, dass die Moslems aus dem
Wissen dieser Schriften die volle Wahrheit erfuhren. Der Vatikan entwarf einen Plan, um
Hass zwischen Moslems und anderen Arabern zu säen. Zuvor hatten sie friedlich koexistiert.
Der nächste Plan war es, den Islam zu kontrollieren. Im Jahr 1910 wurde Portugal
sozialistisch. Rote Fahnen tauchten auf, und die Kirche stand vor einem großen Problem.
Wachsende Volksmengen waren kirchenfeindlich eingestellt. Der Ort Fátima konnte eine
Schlüsselrolle spielen, um den Islam auf die Seite der Mutter Kirche zu ziehen.
1917 erschien die Jungfrau Maria in Fátima. Die .Mutter Gottes' war ein durchschlagender
Erfolg. Als Resultat erlitten die Sozialisten in Portugal eine entscheidende Niederlage.
Römische Katholiken auf der ganzen Welt begannen, für die Konvertierung Russlands zu
beten, und die Jesuiten erfanden die ,Novenen-Gebete' zu Fátima, welche sie überall in
Nordafrika verwenden konnten. Das rief positive Reaktionen in der arabischen Welt hervor,
denn die Araber glaubten, sie würden die Tochter Mohammeds ehren. Das war genau das,
was die Jesuiten sie glauben machen wollten. Als Resultat der Vision von Fátima befahl
Papst Pius XII. seiner Nazi-Armee, Russland und die orthodoxe Religion zu zermalmen und
römisch-katholisch zu machen. Ein paar Jahre, nachdem Papst Pius XII. den Zweiten
Weltkrieg verloren hatte, erschreckte er die Welt mit seinem gefälschten Sonnenwunder, um
Fátima weiterhin in den Nachrichten zu halten. Nicht überraschend war, dass die diesmal
gefälschte Vision nur von ihm allein gesehen werden konnte. Die Jesuiten haben ihre
gefälschte Jungfrau Maria ein paarmal eingesetzt, um sie in China, Russland und den USA
erscheinen zu lassen.
Die Erscheinung .Unserer Lieben Frau' in Fátima markiert den Wendepunkt in der
Geschichte der Moslems. Nach dem Tode seiner Tochter schrieb Mohammed, dass sie die
heiligste aller Frauen im Paradies ist, gleich nach Maria. Daraufhin pilgerten viele Moslems
aus allen Teilen der Welt nach Fätima, um dort die Statue .Unserer Lieben Frau' zu
besuchen, und viele Moslems konvertierten so zur katholischen Kirche.
Im Moment des Todes Mohammeds im Jahr 632 n.Chr. begann die Suche nach einem
Nachfolger. Wenn er einen Sohn gehabt hätte, wäre die Spaltung des Islam niemals passiert.
Aber er starb ohne einen Sohn und ohne eine Willenserklärung. Sein nächster männlicher
Verwandter war der Philosoph Ali, seine Anhänger nannten sich Schiiten und behaupteten,
er wäre der Einzige, der die spirituelle Autorität habe, um erfolgreich Mohammed
nachzufolgen.
Die Sunniten glaubten, dass das Kalifat an denjenigen übergehen sollte, der politisch am
besten für das aufstrebende muslimische Imperium geeignet wäre: Mohammeds
Schwiegervater Abu Bakr. Er wurde der erste Kalif. Für den Fall, dass Ali eventuell später
das Kalifat erben könnte, wurde er ermordet. Die Macht fiel an den Gründer der ersten
Sunniten Dynastie. Das war der Beginn der Spaltung des Islam.
Die endgültige Spaltung kam nur 48 Jahre nach Mohammeds Tod, als Alis Sohn Hus- sein,
also Mohammeds Enkel, die in seinen Augen korrupte und tyrannische Führerschaft der
Sunniten herausforderte. Er wurde im Jahr 680 n.Chr. in der Schlacht von Kerbela in der
irakischen Wüste getötet. Das Massaker an Mohammeds Enkel und des Großteils seiner
Familie war ein Schock im ganzen muslimischen Imperium. Man sagt, Hussein ist unter den
Schiiten bekannt als Prinz der Märtyrer. Wie veränderte sein Tod die Sichtweise der
Moslems auf das Märtyrertum?
In fast derselben Weise, wie das Märtyrertum Christi Einfluss auf die frühen Christen hatte.
Schiiten sehen es als die ultimative Selbstaufopferung. Man sagt, dass er wusste, dass sein
Tod der einzige Weg war, das Gewissen der Moslems zu wecken und die Aufmerksamkeit
auf Tyrannei und Korruption zu lenken. Er opferte sich selbst für die Sache der Moslems
und aller unterdrückten Völker. Wie passt der moderne Selbstmordattentäter in dieses
Schema?
Neben der Benutzung des Wortes .Märtyrertum' sehr wenig. Heutige Selbstmordattentate
werden größtenteils nicht von Schiiten ausgeführt, sondern von einer kleinen Minderheit
radikaler sunnitischer Fundamentalisten. Solche Angriffe sind Werkzeuge des Krieges, und
die Benutzung des Wortes Märtyrer für einen Selbstmordattentäter wird von den meisten
spirituellen Führern der Sunniten und Schiiten als eine Perversion des Islam gesehen. So
viel zu diesem Thema.
Heutzutage werden die gleichen Kriege um die Religion geführt wie früher. Manche sehen
deshalb als Möglichkeit des Friedens nur die „Eine Weltreligion". Ist das Zufall? Könnte der
päpstliche Plan vorsehen, wachsendes Chaos zu verursachen, um eine neue Synthese der
globalen Religionen und der politischen Macht einzuleiten? Die Zeit wird es zeigen.
Wir leben jetzt in den letzten Tagen. Das römisch-katholische System wird sehr deutlich in
Offenbarung 17 als die große Hure beschrieben. Nachdem sie alle anderen
Glaubensrichtungen verschlungen hat, wird sie zur Weltkirche. Das Tier 666 wird sie dazu
benutzen, die Macht auf der Welt in der Zeit der großen Drangsal zu über- nehmen. Aber
nach 3,5 Jahren wird die Weltkirche vernichtet.