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Pflegerische Unterstützung

Der Gesamtzustand eines Patienten mit bipolar Störungen kann durch geeignete pflegerische
Maβnahmen stabilisiert werden und die Symptomen deutlich verbessert werden.
Wie z.B. in der depressiven Phase durch:
- regelmäβige VZ kontrolle → Menschen mit Depressionen klagen häufig über somatische
Beschwerden wie Herzrasen oder Schwindel
- ausreichende Flüβigkeits- und Nahrungszufuhr:
→ Pat.mit depressiven Störungen nehmen aus Motivationslosigkeit kaum Flüβigkeit und
Nahrung zu sich. → Es sollte darauf geachtet werden ob der Patient ausreichend trinkt und
isst.
Pat.zum Trinken/Essen motivieren und gemeinsames Besprechen.
-Obstipationsprophylaxe →Viele Pat.klagen über Obstipation;
bei Obstipation geeignete Maβnahmen einleiten.
-Körperpflege → die Pat.sollten motiviert werden, eine regelmäβige Körperpflege
durchzuführen
-Schlaf fördern → gemeinsame Einschlafrituale entwickeln (Entspannungsübungen,
Entspannungsmusik, entspannende Fuβbäder usw.); vermeiden tagsüber zu schlafen.
-Tagesstruktur planen (Aktivitäten, soziale Kontakte): Dem Patienten werden gemeinsame
Unternehmungen wie Spaziergänge oder andere Einzel- oder Gruppenaktivitäte angeboten.

In der manischen Phase achten und unterstützen die Pflegekräfte die Patienten mit
bipolaren Störungen auf:
1.-entsprechende Hinweise um eine Herz-Kreislauf-Gefährdung zu vermeiden →
Aufgrund ihrer erhöten Vitalität nehmen die Patienten Warnsymptome ihres Körpers wie
Schmerzen nicht wahr.
2.-auf ein angemessenes Nähe und Distanzverhältnis achten → klare, und sachliche
Kommunikation;
3.-Anzeichen einer Suizidgefährdung erkennen;
Die weitere Maβnahmen:
1.- eine ausführliche Dokumentation des Schlafverhaltens ist sehr wichtig →Manische
Patienten haben erhebliche Schlafstörungen und sind während der Nacht sehr unruhig;

2.- Gewicht wird wöchentlich kontrolliert →Es muss darauf geachtet werden, dass Patienten
regelmäβige Mahlzeiten und angemessene Portionen zu sich nehmen,/ Pat.neigen zu
unkontrollierter Nahrungsaufnahme;
Durch die Überaktivität kann es vorkommen, dass die Patienten viel zu schnell essen, weil sie
gedanklich bereits mit anderen Dingen beschäftigt sind; man sollte für eine ruhige und reizarme
Umgebung gesorgt werden.

3.- Schutz des Patienten vor z.B. übertriebender Geldausgaben →verantwortungsloses


Verhalten; In der akuten Krankheitsphase neigen viele Betroffene dazu, groβzügig bis
verschwenderisch mit Geld umzugehen und gröβere Anschaffungen vorzunehmen oder aber
Mitpatienten zu Gesvhäften zu überreden oder sie zu beschenken.Deshalb sollte dringend darauf
geachtet werden, dass sich der Patient nicht verschuldet.

4.-einen klaren Rhytmus im Tages Ablauf entwerfen