Sie sind auf Seite 1von 2

Wilhelm Heinrich Otto Dix wurde im Dezember 1891 geboren.

Dix war ein deutscher


Maler und Grafiker, der für seine rücksichtslosen und äußerst realistischen Darstellungen der
deutschen Gesellschaft während der Weimarer Republik und die Brutalität des Krieges
bekannt war.
Er war bewegt von den naturalistischen und symbolistischen Tendenzen von Max
Klinger. Er war ein Vertreter des Expressionismus, der mit der Malergruppe Neue
Sachlichkeit verbunden war. Er behauptete später, seine wichtigsten Inspirationsquellen
seien: die Bibel, Goethe und Nietzsche.
Er wurde in einem frühen Alter zu Kunst ausgesetzt, weil er im Studio von seinem
älteren Cousin, der Landschaftsmaler Fritz Amann verbrachte. Seine Kunst allmählich
verbessert. Dix machte eine Ausbildung mit dem Landschaftsmaler Carl Senff.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann er, eigene Landschaften zu malen; 1910 war
seine Ausbildung abgeschlossen und Dix verließ sein Zuhause in Richtung Dresden. Dort
wurde er in die Sächsische Kunstgewerbeschule aufgenommen.
Dix diente ab 1915 im Ersten Weltkrieg und kämpfte an der Westfront in der Schlacht
an der Somme. Dix führte ein Tagebuch und ein Skizzenbuch, mit denen er seine
Kriegserfahrungen aufzeichnete, Material für ein Hauptwerk von fünfzig Drucken mit dem
Titel „Der Krieg“.
Vom Krieg tief betroffen, würde er einen wiederkehrenden Albtraum beschreiben, in
dem er durch ausgebombte Häuser kroch; seine Erfahrung mit dem Krieg und seinen Folgen
wurde zu einem beherrschenden Thema in der Kunst, die er nach 1914 produzierte;
Infanteristen werden verstümmelt, verwundet, leiden oder verrückt, während seine Seeleute
mit Huren herumtollen.
Nach dem Krieg zog er nach Dresden, wo er 1919 Gründer der Dresdner
Secessionsgruppe wurde. Zu dieser Zeit wurde er von Dada beeinflusst und begann,
Collagenelemente in seine Werke aufzunehmen. Dix 'Arbeit war äußerst kritisch gegenüber
der heutigen deutschen Gesellschaft und beschäftigte sich oft mit Lustmord oder
sexualisiertem Mord.
Als die Nazis in Deutschland an die Macht kamen, betrachteten sie Dix als entarteten
Künstler und ließen ihn von seinem Posten als Kunstlehrer an der Dresdner Akademie
entlassen. Dix war gezwungen, der Reichskammer der bildenden Künste beizutreten. Die
Mitgliedschaft war für alle Künstler im Reich obligatorisch. Dix musste versprechen, nur
harmlose Landschaften zu malen.
Nach dem Krieg waren die meisten seiner Bilder religiöse Allegorien oder
Darstellungen von Nachkriegsleiden. Anlässlich seines 75. Geburtstages 1967 erhielt er den
Lichtwark-Preis in Hamburg und den Martin-Andersen-Nexo-Kunstpreis in Dresden. Dix
wurde Ehrenbürger von Gera. Ebenfalls 1967 erhielt er den Hans-Thoma-Preis und 1968 den
Rembrandt-Preis der Goethe-Stiftung in Salzburg.
Dix died on 25 July 1969 after a second stroke in Singen am Hohentwiel. He is buried
at Hemmenhofen on Lake Constance.
Dix had three children: a daughter Nelly, and two sons, Ursus and Jan.