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Training zur Prüfung Goethe-Zertifikat B2

von Spiros Koukidis und Artemis Maier

Lehr- & Arbeitsbuch


····Le.t1 r.erä u·sg·aile.···

Teil A

• Lehrbuch ·

'llPraxis
Spezialverlag DaF
Wt11k \ t n D2 - 1 ·hr· & Arbeitsbuch / Lehrerausgabe

vo11 plr w. Ko11kidi und Artemis Mai er

l .iycHJt : Hele n • Koukidis

Urmr.hl.1H (Bild : (Q fotoli a.com): Nikos Koukidis

/\utllo-l'roduktion: Drcll mland Record ing Studio Marburg 1 www.dreamland-recording.de

l),mk• ·'f~un1~ : Wi r möchten uns bei Herrn Ulli Biogas und Frau Sabine Tews für ihren Beitrag zur Erstellung
tl • M anu skript s sowie allen Kollegen und Kolleginnen, die während der Entstehungsphase Materialien
de!. /\rheit • buchcs ausprobiert haben, bedanken.

ISDN: 978-960-8261-85-3

D a~ Lehrwerk „Werkstatt ß2" besteht aus:

• L<?hrbuch ISBN: 978-960-8261-83-9


• ArbQit sbuch ISBN: 978-960-8261-84-6
• Lehr- & Arbeitsbuch/ Lehrerausgabe ISBN : 978-960-8261-85-3
• Audlos kostenlos downloadbar auf www.praxis.gr
• Glossar (DE/GR) kostenlos downloadbar auf www.praxis.gr

Vertrieb: Praxis-Verlag, Elasidon 30, GR 11854 Athen, Griechenland


Tel. (+30) 210 3626876, Fax (+30) 210 3628124
E·Mall: jofo@praxis.gr 1 Website : www.praxis.gr

Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt.


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Jede Verwendung In anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen bedarf der vorherigen schriftlichen
Zu ~a ße des Verlages.

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1. Aunagc (2018), 1. Druck (November 2018, 2000 Exemplare}

<C> 2018 Praxis-Verlag, Athen

Print cd In Grcccc, November 2018, 2000 copies

''Praxis
(~ , --
)llf'll. lvrorli1c. Dt F
Vorwort

„Werkstatt 82" wendet sich an Lerner m ·t1 ab gesc hl ossenem Niveau


·
Bl d. ·h K .
und sich auf die nächste Prüfung - gemeint ist di 2019 .d. .. , .. ie i re enntn1sse erweitern
vorbereiten wollen . e revi ierte Prufung fur das „Goethe-Zertifikat B2" -

„Werkstatt B2 " setzt als Nachfolger v


t II 1 V , .
s · „
on " tation B2 , das bewährte Praxis-Konzept „ Prüfungsvorberei-
ung para e zur e_rrni~lung des Lernstoffs (oder auch umgekehrt, beide Aspekte sind ja gleich wichtig)"
konsequent um. Die Teilnahme an e· p ·· f
. . . mer ru ung am Ende des Kurses zur Bestätigung des erreichten
Kenntnisstandes ist mittlerweile fast
. . . .
· s lb ·· · ·
zu einer e stverstandl1chke1t geworden, und das ist gut so, denn
auf diese Weise wird die Motivation der Lerner erhöht.

Ein_erfo~~reiches Konzept muss man beibehalten, das war uns von Anfang an klar, man muss jedoch
gle1chze1tig auch dafür sorgen, dass dieses Konzept an die Bedürfnisse seiner Zeit und der neuen
Prüfung angepasst ist und die aus der Arbeit mit „Station B2" und „Werkstatt Bl " gewonnenen
didaktisch-methodischen Erkenntnisse nutzt, um noch lerner- und lehrerfreundlicher zu werden .

Daher prägen auch in „Werkstatt B2" niveau- und prüfungsadäquate Inhalte, in der Kurspraxis erprobt,
das Bild. Was sich als erfolgreich erwiesen hat (lesenswerte „ zeitlose" Texte, die sämtliche Themen-
bereiche abdecken, Nutzung aller didaktisch-sprachlichen Möglichkeiten, die diese Texte für einen attrak-
tiven Unterricht bieten, systematische Grammatik- und Wortschatzarbeit, erweitertes Angebot in Bezug
auf Sprachproduktion, Vermittlung und Erläuterung der für die Prüfung erforderlichen Lösungsstrategien),
das alles findet sich in erweiterter und verbesserter Form in „Werkstatt B2".

Im Lehrbuch findet man 10 komplette Modelltests für die reine Prüfungsvorbereitung, im Arbeitsbuch
werden die Inhalte des Lehrbuchs erneut aufgegriffen, ergänzt und didaktisch sinnvoll und zweckdienlich
aufbereitet. Kostenlose Online-Komponenten (vorerst Audios und Glossar) runden das Angebot ab.

Für die Hand des unterrichtenden ist eine wichtige Innovation bestimmt, nämlich die ~eh~erausgabe von
w k t tt B2" m ·t komplettem Lehrbuch und Arbeitsbuch, wo die Lösungen und die losungsrelevan-
„ esr slla 'k. rt1 . d und m·1t e·1nem ausführlichen Leitfaden für den Unterricht, der die Unterrichts-
ten te en mar 1e sin ,
vorbereitung wesentlich erleichtert.

· ·· h II K II · nen und Kollegen viel Spaß und viel Erfolg bei der Arbeit mit ..Werkstatt B2 "
Wir wunsc en a en o egm
und freuen uns auf Feedback jeder Art.
Spiros Koukidis
Athen, im November 2018
Artemis Maier
INHALTSVERZEICHNIS Lehrerausgabe
T il 1\ : L hrbu ch

• lnholtsübersicht Lehrbuch „ .„„„„„„„. „„„„„„„ „ „„„.„„„„„„„„„„ .. „„„.„ „„„„„„„„.„„. s. 6-7


• Die Prüfung filr das Goeth e-Zertifikat BZ im Überblick „„.„„ „ „„„„„„„„ „.„„ „ „„„. „„„„ s. g.9
• Bewertungskriterien Schreiben. Sprechen „ „ „„„„„„„„„„„„„„„„„„„ „ „„„„„„ „ „„„.„ s. 10-11
• Test 1
· · · · · · · · · · · · · · ····• •o•o···••o· ··• •• o·••o•ooo „oo ooo o, oo• •ooooo oo ooo oo ,, ,o,o oooo o, ooo „ o,ooooo.oo,o ,oooo ooo ,,o„oo,, o,

• Test 2 S o 12-36
•• oo ,o,,,,,O oo,oo,o, oo , ,,oo, , o,o,,o oo ooo,,oo,ooooo oo o o,ooooooo,oooooo „,,O ooo o o•ooooooooooo ooooooooooooooo o ,00 000 00 0 0

• Test 3 S o 37-53
„ . „ . „ •• „„.0 0, „ „ o o ,o „ „o,„„O„ o oo„,„„ o„ „ „ o „ „ „ „o„ " " o " " " o „ „ „ „ . „ „ „ „ 0„„„ „„00„„ „ „

• Test4 S o 55-71
o•···••• o o„,,.,O. o o,oo,,,o o,,, oo,o,,,O o•o ••oooo oo o oo oo oooo o o oo oooo • oo oooo oo oooo ooo oooo oo oo o oooooo ooo oo o. 0 0000 00„ 000

• Test S S o 73-89
·····• • o· · · · · · •o•o•••o • • oo oo ,.ooo o o oooo ooo o • o ooo o,0•000000 000 00000 000 0 00 00 000000 00000000 0000 00 000000 0•• oo oo oo oo ooooo o

91-107
• Test 6
. So

•O• · · · · · · · · · · · · · · · · ·· · · ·· · · · · · "• o o •••• o.,, . OOo ••• •••ooo o ooo oo oo oo,,,,,o,,,,o,,, , o , oo o „o. o oooo •• , . 0•0 0 00„ •• • ••• 0•o o
109-125
• Test 7
S o

•••o••• • • o••••oooo o •• o,o , ,o , , o.oo o, , o., ,. ,,o, o oo ••• o,, ,,,,,,,,,o„ooo.oo„o , , , „ o • • „ o. oooooooooo oo ooo.„, • • oo o. o•• ••
S. 127-143
• Test 8
··· ·················································································································· s. 145-161
• Test 9
····················································································································· s. 163-179
• Test 10
····················································································································· s. 181-197
• Antwortbogen
·············································································································· s. 198
Teil B: Leitfaden für den Unterricht
··········································································· So 1-37
Teil C: Arbe itsbuch

• Inhaltsübersicht Grammatik „.„.0„„„„„„„„.„„ .„ „„„„„„„„„„0„„„„„ . „„„„„„.„.„„„„„0 S o 5

• Test 1
····················································································································· s. 7-26
• Test 2
····················································································································· S. 27-45

• Test 3
····················································································································· S o 47-65

• Test 4 . „ ••• • •• •• ••• „ „ •••• „ ••• o ••• „ •• „ . „ „ „ • • „ ••••• • „ •••••••• o. „ „ •• „ „ . oo „o•••••• o• •••• •o • •O„•• •o•• "•"oooo • s.
S. 87-104
67-85

• Test S . „ ••• „ • • „ • ... „ . „ ••• • • • •• ••• •• o••••••• „ . „ • • • • •• • • • • „ •• o. „ • •• ••• •••• •• o ••••• „ „ o•• • • o•ooo„„ „ ••• o„ •o•· · „ . 5. 105-122

• Test 6
·····················································································································
• Test 7
····················································································································· So 123-141

• Test 8 .....................·······································································......................... So 143-161

• Test 9 ······································································································· ·············· 5 163-180


0

• Test 10 ····················································································································· S. 181-198

@ -5-
Inhaltsübersicht Lehrbuch
Teil
~
·~; ..:· resu ,' ·,
"•"'\ ~ - . -- ~ ·- „ , --
Test2 Test3
Was Ist Glück·? Rauchen
LESEN 1 Sozialformen Reisen und
Urlaubsformen

Dicke Muskeln, Mozart statt Wie Sie Lügner


LESEN 2 Hochqualifiziert Kaufen ohne
unfaire Methoden Med ikamente entlarven können
und trotzdem Verstand?
arbeitslos Hirnforscher und
Marketing

LESEN 3 Frühjahrsmüdig- Parfüm- Ständiges Aufschie- Klinikclowns : Schätze

keit geheimninsvoller ben kann schwere Spaßmacher im aus Speichern


Folgen haben Krankenha us und Kellern
Verführer
Ordnung am Mobbing in der
LESEN 4 Ist Facebook ein Macht Veganismus Buch oder
E-Book? Arbeitsplatz Schule
Muss? einsam?

Stadtbibliothek - Informationen Volkshochschu le Praktikumsvertrag


LESENS Hausordnung der
Jugendherberge Benutzungs- zum - Teilnahme-

ordnung Mobilfunk-Vertrag bed ingungen

HÖREN 1 Kinderbetreuung Stillster Ort der Manga-Comics - Presse unter Vertikale Land-

- Teurer Rum - Welt - Digitale Kinderarbeit in Druck - Laufen wirtschaft - Duale


Panda-Bärin - Bildung - Mücken- Afrika - Zahnarzt- tut gut - Vespa Berufsausbildung
Plastikverschmut- plage - Zugreise besuch - Studen- elektrisch - Teil- - Lu ftverschmut-
zung - Hungertod- - Karriere mit Kind ten mit sprach- nahme an einem zung in Großstäd-
gefahr liehen Defiziten Wettbewerb - ten - Theater oder
- Grönlandhaie Ungewöhnliche Kino?- Schlaf ist
und Grönlandwale Solarparks wichtig

HÖREN 2 Kausale Zusam- Körperliche Aktivi- Lesen im digitalen Gerecht teilen Wahl des Studien-
menhänge in der tät und kreatives Zeitalter lernen fachs
Psychologie Denken
HÖREN 3 Schluss mit Organisation des Konsumverhalten Der Weg zur Wie notwendig
Schulnoten! Alltags an Weihnachten Arbeit sind Praktika?

HÖREN 4 Autisten: Prüfungsangst Konflikte in der Gesundheit und Jugendgewalt in


Menschen wie du Familie bessere Lebens- Deutschland
und ich
qualität im Alter
SCHREIBEN 1 Das Bild des Stadt- Arbeitstätige Müt- Erholung vom Die Nutzung von
Erfolg im Beruf
zentrums moder- ter in der moder- stressigen Alltag sozialen Medien
und die sogenann-
ner Großstädte nen Gesellschaft
te „große Karriere" heute
SCHREIBEN 2 Jubiläumsfeier des Teilnahme am
Familienurlaub Verabschiedung Mitarbeiterver-
Lessing-Gymnasi- Treffen unmöglich planen einer Mitar- sammlung
ums
beiterin in den
Ruhestand
SPRECHEN 1 Wege nach Ende Studium im Ausland Großstadtver- Getrennte Schulen Siezen oder ouzeO
der Schulzeit - Betriebsausflug kehr - Berufs- für Jungen und bei der Arbeit -
- Freizeitsport eines Unterneh- ausbildung statt Mädchen - „You- Ein Musikinstru-
- Die Sorge ums mens - Karriere im Studium - Energie Tuber" als Beruf ment lernen -
Körpergewicht - Au~land statt im ei- ErnährungstYPen
sparen - Fremd- - Erneuerbare
Urlaubsreisen genen Land - Aus- sprachen lernen - Schönheitsope·
Energien - Musik
flüge für körperlich rationen
und Filme online
Behinderte
genießen
SPRECHEN 2 Elektronische Gerä·
Sind Online-Ein- Sollte das E-Book: Ist das ?
te im Handgepäck käufe sicher? Haustiere kaufen
Mindestalter für unsere Zukunft·
a.u f Flugreisen ge- oder aus dem
nerell verbieten? Renten erhöht · Tierheim adoptie-
·6· .'a werden? ren?
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Teil Test6 Test 1 · ·Test;i " .·
••• 1 •• Test 10
LESEN 1 Wie Studenten N Jc hb .1 r~ch .1 ftli- Weiterb ildung KulturC' lle /\ lltJ[;S· \; .is 1 ~ t l k imJt ?
wohnen ehe Oeziehungt:n unterschied 1m
/\uJ:ind
LESEN 2 Kont.1 ktl oses Ha ndschrift : Ein P.1radics wirr! Live Esca pe r-.- ordwerp,nur.cn
Beza hle n mit Schreiben statt : ur Müllkippe Games - der neue - Leser lieben
der Ch ip karte Tippen
Freizeitt rend Krimis

LESEN 3 Positiv denken! Priva t schulen in Das Recht Chronische Sommer und
Optimismus & die Deutschl and ;iuf eine Familie: Schmerzen : Sonne: Stress
Einstellung zur Arbeit SOS-Kinderdörfer Qual ohne Ende? für d en Ki>rper
LESEN 4 Second-Hand- Neugier - wichtig Studieren im Erin nern und Warum l esen
Mode oder lästig? Ausland Vergessen w ichtig ist
LESEN 5 Allgemeine Job-Beschre ibung Freiwilligena rbeit Prü fungsordnung BAfoG
Geschäftsbed in- Bra ndschutzbe- Rettungsschwirn -
gungen auftragt er men
HÖREN 1 Radfahren - Digitale Medien Lernangebote Herztrans planta- Sinnvoll einkau-
Politikwissen- im Unterricht - für Erwachsene - tion - Erasm us- fe n - Auge isst
schaft-Studium Pop auf Deutsch - Superfood - Echte Genera tion - In mit - Hafen-Ci ty in
- Freizeit-Stress Yoga - Alkohol im Freunde - Bayri- der Bibliothek - Hamburg - Lesen
- Hotel ohne Urlaub - Früher scher Bierga rten Tattoos - Spenden zum Einschlafen
Internet- war's kostenlos - Rückschläge statt w egwerfen - Ka ffeeküche am
Mode aus zweiter motivieren Arbei tsplat z
Hand

HÖREN 2 Frauen in Technik- Förderung von Kin· Multitasking - ein Trinkwasser und Worka holics
berufen dern sozial schwa- Mythos? Wasserknappheit
eher Familien

HÖREN 3 Fremdsprachen Nach dem Abitur: Ehrenamtliches Familien in Partne rsuche·


lernen bringt Studium oder Engagement fü r Deutschland Portale und
Vorteile Lehre? Senioren Online- Dating

HÖREN4 Gute Vorsätze Campingurlaub Vorbild Eltern Globalisierung - M it Ärger umge-


ab 65 besser als ihr Ru f? hen

SCHREIBEN 1 Eine neue Arbeits- Sollen Jugendliche Risi kosport: Lust Frisch getrennt Studium ohne
stelle unter 18 Jahren auf Nervenkitzel? nach einer langjäh- Unterstiltz.ung
wählen dürfen? rigen Beziehung der Eltern

SCHREIBEN 2 Tag der offenen Einen Deutschkurs Nicht lieferbare Gemeinsa mes Abschiedsfeier
Tlir im Kranken- in Deutschland Bürostühle Projekt planen
haus zum Thema besuchen
Organspende
SPRECHEN 1 Eine WG gründen Das neueste Als Gast bei einer M aßnahmen ge- Die erste Verabre-

Smartphone Geburtstagsfeier gen Gewalt in der dung mit dem Part-


oder alleine woh-
kaufen - Eine - Sehnsucht nach Schule - Schulden ner Ihrer Träume
nen - Sich alleine
Hochzeit planen - Urlaub - Verhal- abbezahlen - - Altemativen zum
auf eine Prüfung
Musik und Filme tensregeln am „Schwarz* arbeiten Fliegen - Jugendli-
vorbereiten -
online abspielen Strand - Alternati - - Weniger Zucker ehe und Rauchen -
Alkoholkonsum -
ven zum Rauchen zu sich nehmen Arbeit und Freizei t
Literaturgenuss mit - Zuhause Urlaub
Buch und Hörbuch machen trennen

SPRECHEN 2 Wohnen auf Mle- Bestimmte Klei- Soziale Netzwer- Sollen Geschäfte Warum w ird
te oder lieber ein dervorschriften ke: Keine Privat - künftig auch Höflichkeit oft
Haus kaufen? für die Arbeit ? sphäre mehr! ? sonntags geöffnet missverst anden?
sein?

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-0
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)(
Die Prüfung für das Goethe-Zertifikat B2 im Überblick

Di e 2019 revid ierte B2-Prüfun g ist eine modulare Prüfun g, d. h. sie besteht aus vier glei chwe .
Modulen , di·e einzeln <ibgelegt und bestan d en w er d en k..onn en. Je d es Mo d u 1·ist unterschi·edlich aufgertlgen
baut
wi e di e folg ende TJbelle zeigt : '

Modul Aufgabe ltems Punktzahl Dauer (min)

Teil 1 Aussagen zuordnen 9 18

Teil 2 Sätze in einen Text einfügen 6 12

Hauptinformationen in einem Text 6


Teil 3 12
erkennen
LESEN
Teil 4 Überschriften zuordnen 6 12

Teil 5 Überschriften zuordnen 3 6

Modul LESEN gesamt 30 100 60+ 5

Haupt- und Einzelinformationen


Teil 1 10
in Kurztexten verstehen

Hauptinformationen in einem Radio-


Teil 2 6
interview verstehen

Aussagen in einem Gespräch mit mehre-


HÖREN Teil 3 6
ren Personen zuordnen

Wichtige Informationen in einem Vortrag


Teil 4 8
verstehen

Modul HÖREN gesamt 30 100 35 +5

Teil 1 Einen Forumsbeitrag schreiben

SCHREIBEN Teil 2 Eine halbformelle E-Mail schreiben

100 75
Modul SCHREIBEN gesamt

Einen kurzen Vortrag halten


Ein Modul gilt als bestanden, wenn 60 Punkte (von den maximal 100 Punkten) erreicht wurden.
Umrcchnungsttlbellc für rllc Modul „lesen" und „Hörern"

. Messp~~~t!,~I 0 :.>9
28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18
Ergobnlspunk~~Jd lOO 97
93 90 87 83 80 77 73 70 67 63 60

Messpunkte

Ergebnispunkte

Modul „Schreiben"

Aufgabe Ergebnispunkte• Zeit


Forumsbeitrag (4 Inhaltspunkte) 150 w. 60 ca. 45 min

halbformelle E-Mail (4 Inhaltspunkte) lOOW. 40 ca. 30 min

100 75min

Verteilung der Ergebnispunkte: s. S. 10

Modul „sprechen"

' Aufgabe Ergebnispunkte** Zeit

einen kurzen Vortrag halten 44

Diskussion mit dem Prüfungspartner 40

Aussprache

••
Verteilung der Ergebnispunkte: 5 · 5· 11

Punkte Prädikat
Punkte und Prädikate

100 - 90

89-80

79 - 70

69 - 60

59-0

6 -9-
~
"'"
;;;·
111 W fll tu nw.h rlt mlon fUr die Aufga b en des Moduls „Schreiben"

lt· d l' l'lilll' lll" /\ 11 fn,1IH 1 wlrcJ n;i ch cJ cn folßcnc.lcn vier Krite ri en bewe rtet :

r1f1\ lhrn11 : Wi r• gut 'lind dl~ MNkmale der geforderten Textsorte (Forumsbeitrag - halbformelle
r-
M. II) zu mk •nnen?

t lat die Arb lt die geforderte Lä nge?

[n t'iprlcht d r Inhalt jeder Aufgabe dem vorgegebenen Thema?

WI gut wurde n die gefo rderten Sprachfunktionen (z. B. Meinung äußern, sich
cntr;chuld lgen, Bedauern ausdrücken, um etwas bitten) realisiert?

Entspricht der Sti l der Arbei t der vo rgegebenen Situation?

Koh t\rc nz: W ie gut Ist der Text aufgeba ut (Einleitung - Inhaltspunkte - Schluss)? Ist die Logik
d e~ Tex tes/ Schre ibens deutlich zu erkennen?

Wi e BUt si nd die einzelnen Sätze und Satzteile miteinander verknüpft?

Wort'iclmtz: Wi e reich und differenziert ist der verwendete Wortschatz?

Wi e ßll t beherrscht der Kandidat den verwendeten Wortschatz?

Strukturen: Wi e groß Ist die Vi elfa lt der verwendeten grammatischen Strukturen?

Die Prüfe r bew ert en die Le istung jedes Kand idaten in jedem Teil und nach jedem Kriterium mit A, B,
C, D oder E. Die Punkte werden wi e folgt verteilt:

Erfüllung A: 14 Pkt. B: 10,5 Pkt. C: 7 Pkt. D: 3,5 Pkt. E : 0 Pkt.

Kohärenz A: 14 Pkt. B: 10,5 Pkt. C: 7 Pkt. D: 3,5 Pkt. E : 0 Pkt.


Tell 1
Wortschatz A: 16 Pkt. B: 12 Pkt. C: 8 Pkt. D: 4 Pkt. E : 0 Pkt.

B: 12 Pkt. C: 8 Pkt. D: 4 Pkt. E : 0 Pkt.

. Teil
Wi rd dils Kriterium Erfüllung für einen Te il mit E (= 0 Punkte) bewertet, ist die Punktzahl für diesen
lnsucsnmt O Punkte .
Bewertungskriterien für die Aufgaben d M d
es o uls „Sprechen"
Die mündlichen Leistungen werden n1ithilfe fol d . .
gen er Kriterien bewertet:
Nur Teil 1 Kohärenz Wie gut sind einzelne S"' t d . .
a ze un Satzte ile nl 1teinander verknüpft?
Wie flüssig ist die Sprechweise des Kandidate n?

' Nur Teil 2 Interaktion :st derKand~daun denage, das Gespräch zu beginnen, in Gang zu halten und
u beenden · Wie reag1en er auf die Argumente seines Gesprächspanners7

Wie gut beherrscht er den Wechsel zwischen Du- und Sie-Form7

Wie gut wurden die geforderten Sprachfunktionen (Alternativen beschrei-


ben, Vor- und Nachteile nennen, Standpunkte/Argumente austauschen
Erfüllung und darauf reagieren, Standpunkt zusammenfassen) realisien7

Wie treffend hat er seine Fragen bzw. Antworten formuliert?

Wie reich und differenziert ist der verwendete Wortschatz (Redensarten,


Hoch- und Umgangssprache)

Strukturen Wie groß ist die Vielfalt der verwendeten grammatischen Strukturen?

Inwieweit erschweren Fehler in Grammatik und Syntax das Verständnis?

Aussprache Wie gut sind Wortakzent und Satzmelodie? Gibt es deutliche Abweichungen,
die das Verständnis beeinträchtigen?

Die Prüfer bewerten die Leistung Je e .


. . . d s Kandidaten in jedem Teil und nach jedem Kriterium mit A, B, C,
D oder E. Die Punkte werden wie folgt verteilt:
...---- - 1
A: 8 Pkt.

Kohärenz A: 8 Pkt.
Teil 1
Wortschatz

Teil 2

Teil 1 und 2 Aussprache

e . 11 -
:;
..."'~-
• Modul LESEN

Vorbemerkung: In nur 60 Minuten 5 Teile mit verschiedenen Texten mit einer Gesamtlänge von
ca. 3000 Wörtern und 30 Aufgaben dazu zu behandeln, ist wirklich kein Kinderspiel. Das Modul LESEN
verlangt schnelle und präzise Arbeit - auch beim Übertragen der Ergebnisse auf den Antwortbogen
(dazu hat man 5 Minuten extra Zeit am Ende).

Hilfsmittel (Wörterbücher, Mobiltelefone etc.) sind selbstverständlich nicht erlaubt, nehmen Sie aber
eine konventionelle Armbanduhr mit, damit Sie jederzeit sehen können, wie viel Zeit noch übrig bleibt.

Die Antwortbögen werden entweder maschinell oder von zwei lizenzierten Korrektoren ausge-
wertet.
•• • • • ••••••••••••
WERKSTATT 82
• •••••••••••••• • •••••• • •••••• • •• • •• • • • •• • • • •• ' •••• • • 1 •

• 1 ••

.'

C · Teil 1 (9 18 Min .
Q,) :
"' . .l rel tiv kurze ! ext (jew lls 150-t60 Wort er) zu eine m Thcmil Jus ein em lnt<-rneHortJm
....
Q,) •

uf .'.lbc:
~ 9 Aussa gen von vier Personen
Herausfind en, von welch er Person (<1. b, c oder d) jede der 9 Au sstlge n (1 bi:; <J) ~ l<1 rn rn 1.
Ein Beispiel (0) wird vorgegeben. Kei ne Aussage bl eibt ohn e Zuordn ung.
Empfohlene Arbeitszeit: 18 Minuten.
Inhalt: In jedem der vier Texte werden verschied ene Aspekte des zentrill en Th emas zu r Spr;ichr:
gebracht. Ein Aspekt kann theoretisch in nur einem oder aber auch in c:illen vier T xten
Erwähnung finden .

So löst man die Aufgabe schnell und sicher:


a) Das Beispiel kann ein geübter Lerner ruhig ignorieren und dc:idurch etwas Zeit sparen.
b) Die 9 Aussagen aufmerksam lesen und Schlüsselwörter markieren .
c) Text a aufmerksam durchlesen, die angesprochenen Aspekte markieren und mit Punkt b
abgleichen . Wo man nicht ganz sicher ist, ein Fragezeichen setzen.
d) Mit Text b, c und d ähnlich vorgehen.
e) Die Stellen mit Fragezeichen kurz noch einmal lesen und sich endgültig festlegen .

Zu beachten: Diese Übung bleibt von Anfang bis Ende gleich schwer und liefert 9 der insgesamt 30 Punkte
des Moduls LESEN. Hohe Konzentration erforderlich!

Sie lesen in einem Forum, wie Menschen über Sozialformen (Gruppen-, Partner- und Einzelarbeit) denken.
Welche der Aussagen 1 bis 9 trifft auf die Personen a, b, c oder d zu? Die Personen können mehrmals
gewählt werden.

Beispiel

O Wer sieht Langeweile bei der Arbeit als großen Nachteil an?

~Aufgaben
1 Für wen ist es wichtig, nicht allergisch zu reagieren, wenn man
kritisiert wird?

2 Wer möchte auch als Mitglied einer Gruppe das Sagen haben?

3 Wer ist der Ansicht, dass Gruppenarbeit in verschiedenen Alters-


stufen praktiziert werden muss?

4 Wessen Beruf bringt einen ständigen Wechsel zwischen den


verschiedenen Sozialformen mit sich?
-----
S Wer glaubt, dass man schon als Schüler die Zusammenarbeit
in der Gruppe lernen kann?

Wer stellt immer wieder fest, dass Intelligenz keine Garantie für
die Wahl der eei neten Sozialform ist?

7 Wer erwähnt zwei Beispiele für effektive Partnerarbeit?

8 Wer arbeitet in der Regel unter Zeitdruck?

9 Wer ist der Ansicht, dass Computer und Internet die Art und
Weise, wie man arbeitet, wesentlich beeinflussen?
..
-14 .
. -~
~

.....
• Q:.
.... · · ·.......... .... . . .. . . . . . . .. . . . .. . . . . . . WER.""~11rr o
.. ... ,,,,,,,,,,,.....,
..... ..... ..2 .. . . . . . . . . . . . . . . .. .
~

Ich bin Ein. ze lkarn


„ pferi n Arbe· t . d
langweilig. Vielleicht ha'.. t i _in er Gruppe find e ich uninter
1 ng meine Ei t II essant und 0 . r-
a ~ Chefsekretärin ständig zu entscheid:~ eh ubng damit zusammen, d<iss ich • ('D
"".1e e_s getan werden muss - und z a e, was getan werden muss und : tll
fur . einen aus iebi en Ideen- und ~:d~~ne lange zu uberlegen. Da bleibt
• ('D
Meinem Chef geht e " b . kenaustausch einfach k . . a
: :::s
mich fragt er nie - s u ngens genauso, Entscheidungen trifft er im eine Z~1t.
\)1<,\I\ leben in einer schn~~:nohzl ~tr
ddas manchmal tun sollte, finde ich. ~:rl.:lle1~,
. h 1 e1 ' a muss sich K . ' wir
S ic se bst verlassen kd ' wer amere machen will f
Seminarraum für eine Präsentati h . nnen . Nur ganz selten, wenn zum Be· . 1 d ' au
.lf b . on ergenchtet w d II . . isp1e er große
um Hi e. A er auch in einer solche s· . .. er en so ' bitte ich Kollegen und K II .
W rt h b "b . n ituation mochte ich . d o egmnen
o . a e~, es g1 t Ja so viele Einzelheit d. in er Gruppe das erste und das letzt
Arbeitsschritte, die in der richtigen R .h f en, an ie gedacht werden muss und so viel kl . e 2
e1 en olge auszuführen sind. , e emere

Als Fremdsprachenlehrer weiß ich seh .


Partner- und Einzelarbeit sind Je . r wohl, welches die Vorteile von Gruppen-, 4
ner sicher ans Ziel und macht~ dße d1~ser So.~1a_lformen ist anders, bringt die Ler-
die jeweils passende Arbeitsfo~a . Es ist n.~turl1ch Aufga~e des_Unterrichtenden,
ner gleich das w "ß . h m auszuwahlen. Doch leider sind nicht alle Ler-
' e1 ic aus Erfahrung Manch k.. . .
schwer oder u ·· b h . · e onnen zum Be1sp1el nur ganz 6
er aupt nicht mit anderen K t ·1 h
Egoisten 1Dab · h d . urs ei ne mern zusa mmenarbeiten.
- · ei an elt es sich durch · II'
t-t1a1\o wertvolle Zeit und Geld f _weg um inte igente erwachsene Lerner, die
fragen· II Ch k op ern, um sich sprachlich zu verbessern . Wenn Sie mich
. a es ara tersache' Wer das Geben u d N h . h
fest davon überzeugt ist, im Alleingang erfol . h. . . ~ e men nie t gelernt hat, wer
wirklich nicht zu helfen. Diese Typen spüren z~e1c der zu _ se1~ als _m einer Gruppe, dem ist, glaube ich,
sich isolieren und die Zusammenarbeit mit de:~ ~ss sie ~~hh nicht gerade beliebt machen, wenn sie
Schade, wirklich schade! n eren a e nen, doch offenbar ist das ihnen egal.

Das ~ichtigs:e ist, glaube ich, dass das Arbeiten in einer Gruppe nicht nur angeneh-
m~r 1_~t und sicher zum Erfolg führt, sondern auch wesentlich zur Charakterbildung
beitragt. Wer es gewohnt ist, mit Mitschülern, Kommilitonen und Arbeitskolle- 3
gen a~f pa:tnerschaftliche_r ~asis zusammenzuarbeiten, der entwickelt Teamgeist
und fugt sich problemlos in 1ede Gruppe ei n. Solche Mitarbeiter sind besonders
wertvoll; sie haben nämlich Ideen, nehmen gern Vorschläge auf, reagieren nicht 1
negativ auf gut gemeinte Kritik. Keine Firma kann ohne sie existieren. Deswegen s
~nne\~e finde ich diesbezüglich die Rolle der Schule eminent wichtig. Überlegen Sie
„ - · • doch: Jede Schulklasse ist nichts anderes als eine schöne, große Gruppe, der
beste Ubungsplatz für später, für richtige s soziales Verhalten. Zu dumm, dass man dann als Erwachsener
oft Mitglied einer Gesellschaft ist, d ie aus lauter Individualisten besteht, Leuten, denen der Gedanke, Ideen
und Anstrengungen zu teilen, nie durch den Kopf geht.

Als treffendes Beispiel für Partnerarbeit fällt mir das gemeinsame Hantieren mit 7
dem Ehemann bzw. der Ehefrau in der Küche ein. Oder die gemeinsame Bespre-
chung von Hausaufgaben am Telefon oder über Skype. Da klingt „Gruppenarbeit"
schon irgendwie weltoffener, toleranter, aber man darf meiner Ansicht nach nicht
verallgemeinern. Klischees sind immer gefährlich. Es gibt nämlich garantiert sehr,
sehr viele Situationen im Alltag, wo man ein Problem allein lösen muss, weil ganz
einfach niemand in der Nähe ist, den man um Rat fragen könnte. Oder doch?
In der modernen Informationsgesellschaft gibt es den digitalen Helfer in der Not. 9
Er spricht meistens kein Wort, weiß aber alles. Wer ihn hat, braucht die anderen
nif!ll. Man kann höchstens mit den anderen konkurrieren, wer als Erster - in Einzelarbeit, versteht sich -
fertig ist. Das ist die traurige Wahrheit. Diese Entwicklung hat weltweit die Arbeitsgewohnheiten verän-
dert, spart Zeit und Geld und erhöht meistens den Verdienst, denn Zeit ist bekanntlich Geld. Dabei nimmt
allerdings der Spaß an der Sache ab.

.,,.., .
6l : - 15 -
OI •
?:! • •
. . . . . . . . . . . . . . . . WER.KSTA1T
. . . . . . . . . . . . . 82
. . . . . . . . . . . ........ . .... ..... . . .. .... .. . . .... . '

C ·
. Teil 2 (9 12 Min .
~=•
1./)
Vorlage: Ein mittellanger Text (ca. 350 Wörter) aus einer Zeitschrift oder Zeitung mit 7 Lücken+
~ ·
..... : g Sätze die aus dem Text herausgetrennt wurden .
Herausfinden, welcher Satz (a bis h) in jede Lücke (10 bis 15) passt. Ein Beispiel (O) wird
Aufgabe:
vorgegeben . zwei Sätze bleiben übrig. Empfohlene ~r~eitsze.it: 1~ Minuten .
Inhalt: Der Text weist eine relativ einfache Struktur auf und ist inhaltlich nicht schwer. Das Gleiche
gilt für die 9 Sätze, die eingefügt werden sollen.

So löst man die Aufgabe schnell und sicher:


a) Den Text in normalem Tempo zu lesen beginnen, den Beispielsatz (0) einfügen und bis
zur ersten Lücke (10) weiterlesen. Falls die Lücke sich mitten in einem Absatz
befindet, unbedingt auch den Satz hinter der Lücke lesen.
b) Die Sätze a bis h einzeln aufmerksam durchlesen und auf Kohärenz mit dem Satz vor bzw.
hinter der Lücke untersuchen. Den passenden Satz markieren. Wo man nicht ganz sicher
ist, ein Fragezeichen setzen.
c) Mit den Lücken (11) bis (15) ähnlich verfahren.
d) Die Stellen mit Fragezeichen noch einmal lesen und sich endgültig festlegen.

Zu beachten: Diese Übung wird mit jeder richtig ergänzten Lücke leichter, denn die Zahl der einzu-
setzenden Sätze nimmt kontinuierlich ab. Eine falsche Zuordnung kann jedoch einen
Konsequenzfehler zur Folge haben, deswegen besonders in der ersten Hälfte der Übung
sehr konzentriert arbeiten!

Sie lesen in einer Zeitschrift einen Artikel über das Problem der Arbeitslosigkeit unter Hochschulabsolven-
ten. Welche Sätze a bis h passen in die Lücken 10 bis 15? Zwei Sätze passen nicht.

Hochqualifiziert und trotzdem arbeitslos


Hochschulabsolvente n haben es schwer auf de m Arbeitsma rkt.

Judith R. ist 28 Jahre alt und ein Opfer der Wirtschaftskrise. Im Dezember letzten Jahres, noch
während ihrer Probezeit in einer Werbeagentur, bekam ihre heile Job-Welt erste Risse. „Uns brechen
die Kunden weg", hieß es vom Chef, "wenn es so weitergeht, musst du leider gehen." („ .O„.] ,,Für mich
ist damals eine Welt zusammengebrochen. Ich habe mich als Opfer der Krise gefühlt."

5 Judith ist unverschuldet in eine Opferrolle geraten. Mit einem sehr guten Abitur, dem begehrten
Abschluss in Kommunikationswissenschaften von der Freien Universität Berlin, mit einem Jahr
USA, einem Praktikum in Amsterdam und mehreren Fremdsprachen fühlte sich Judith gut gerüstet.
[„.10.„) Die junge Frau verbringt ihre Tage damit, Bewerbungen zu schreiben - bisher ohne Erfolg.

Die Bundesagentur für Arbeit meldete ein Anwachsen der Arbeitslosigkeit unter Akademike~n
10
von 150.000 auf 167.000 innerhalb eines Jahres. („.11...) Damals war zwischen 2001 und 2002 die
Zahl arbeitsloser Hochschulabsolventen von 180.000 auf 224.000 gewachsen.

~rund für die dramatische Entwicklung ist wieder eine konjunkturelle Krise. Die Experten sind nicht
uberrascht: („.12.„) Die derzeitige Krise ist vor allem eine Krise der Exportnation oeutschla.nd.
Betroffen sind Elektro-, Metall- und Hochleistungstechnologie - Branchen in denen traditionell viele
15
Facharbeiter mit Hochschulabschluss beschäftigt werden . '

Dd as. P~änomen ist auch deshalb so beeindruckend weil gleichzeitig die Arbeitslosigkeit be:
enJenigen ohne ab hl ' · J nuar au
. gesc ossene Berufsausbildung gesunken ist: Von 1,4 Millionen 1m a
.
- 16-
.• .~
)(
W,t::.'DV~JJ.rr 82
. ' ' . • .. • • . • .. • • ... • • .. • . . . . . . . . . . . . .. ........
~"''.J,,.....,
.. ... .... ... ....... .
. . . . . . . . . .. . .
1,26 Millionen im Dezember_ und da . K . .
. 1 . s rm nsen1ahr Im B . h
weise etztes Jahr viele Geringqualifiziet . · ere1c Gesundheitswesen sind b . .
r e eingestellt worden. (.„l3.„ ] e1sp1e1s- .• l'D,...
20 Sorgen um die Akademiker müsse man · h . h
src nrc t machen . t B : (1)
konjunkturellen Effekt und keinen langfr'rsti· T d • mern renke. „ Ich halte das für ei'n • l'D
gen ren . („ .14„.]" en : ::J
Dabei kann sich Brenke auf die Statistik be f
. . . h . ru en. 0 emnach ist über J h d'
m1ker zremlrc stabil geblieben: [ 15 ] w· d „ f . a re 1e Zahl arbeitsloser Akade-
. d „ . „ rr ur en nrcht vergessen d Ak d
zu anderen b er er Jobsuche privilegiert s·rnd"
„ .
• ass a emiker im Vergleich
, sagt Brenke.

\. • •1
\ Be1sp1e

O Sechs Wochen später wurde Judith gefeuert.

·~ Aufgaben

a Arbeitgeber stellen immer öfter billigere Mitarbeiter aus dem Ausland ein.

b 1991 waren 180.000 Hochschulabsolventen arbeitslos, heute sind es 170.000.

c Das ist der stärkste Anstieg seit dem Anfang des Jahrhunderts.

d Die Krise macht sich offenbar unterschiedlich bemerkbar.

e Doch jetzt scheint all dies nichts mehr wert zu sein.

f Sobald sich die Weltwirtschaft erholt, wird auch die Anzahl arbeitsloser Akademiker sinken.

g Vor dem Abschluss des Studiums bekam man früher attraktive Angebote.

h „Wir haben das erwartet", sagt Klaus Brenke vom Deutschen Institut für Wirtschafts-
forschung.

(5) : . 17 -
:!:? •
OJ
~
"'
.. •
............. WER.KST"1T 82
. . .. ...
•••••••••••• • •••••••••••••••••••••••••• • ••• • ••• t •••••

'•
c: : Teil 3 (5) 12 Min.
C1J :
II) •
C1J • Vorlage:
_, : Ein länuerer T~xt (ca. 450 Wört er) aus einer Zeitschrift oder Zeitung+ 6 Multi le-Ch .
Aufgaben zur Uberpriifung des Verständnisses. P oice-
Aufgabe:
Durch Beantwortung der 6 Aufgaben ( 16 bis 21) zeigen dass man die w·ichtl'r>st
ti · ' · „ en 1nform ~-
onen im Text verstanden hat. Ein Beispiel (O) wird vorgegeben. Empfohle . A b .
12 Minuten. ne r e1tsze1t:
Inhalt:
Der Text ist deutlich anspruchsvoller als der Text von Teil 2 und auch die Aufgab „

aufmerksam gelesen werden . en mussen

So löst man die Aufgabe schnell und sicher:


a) Das Beispiel (O) und die erste Aufgabe (16) lesen und die Schlüsselwörter markieren.
b) Den T~xt in normalem Tempo zu lesen beginnen, die Lösung von Beispiel (O) bestätigen
und bis zum Abschnitt von Aufgabe (16) weiterlesen . Die drei Auswahlantworten genau
lesen und die richtige markieren. Falls nicht ganz sicher, Fragezeichen setzen.
c) Mit den restlichen Aufgaben (17 bis 21) ähnlich verfahren.
d) Die Stellen mit Fragezeichen noch einmal lesen und sich endgültig fest legen.

Zu beachten: Die Aufgaben (und das Beispiel) folgen der chronologischen Reihenfolge des Textes. Alle
drei Auswahlantworten kommen direkt oder indirekt im Text vor, deshalb sollte man sich
beim Lösen jeder Aufgabe ruhig etwas Zeit lassen.

Sie lesen in einem Online-Magazin einen Beitrag über Frühjahrsmüdigkeit, ihre Folgen und was man
dagegen tun kann. Wählen Sie bei den Aufgaben 16 bis 21 die richtige Lösung a, b oder c.

Frühjahrsmüdigkeit
Die ersten w armen Tage im Jahr füh ren bei v ielen Mensche n zu M üdigkeit und
Kreislaufproblemen. Dagegen kann man zwar w enig tun , abe r di e typ is chen Beschwerden o
lassen sich mit Sonne, Luft, Bewegung und der r ichtigen Ern äh ru ng ertragen.

Wenn die Temperaturen steigen, fühlt sich jeder Zweite in Deutschland müde und abgeschlagen.
Der Körper braucht etwa vier Wochen, bis er sich an die Frühjahrstemperaturen gewöhnt hat. Das
wechselhafte Aprilwetter führt außerdem oft dazu, dass sich die Anpassungsphase noch verlängert:
Die ständigen Wechsel zwischen Warm und Kalt belasten den Kreislauf wetterfühliger Menschen, vor 16
5 allem bei einem Temperaturanstieg.

Die Ursache der Frühjahrsmüdigkeit ist noch nicht ganz geklärt. Fest steht aber, dass die beiden
körpereigenen Hormone Serotonin und Melatonin an den häufigsten Beschwerden beteiligt sind.
17
Serotonin wird unter Lichteinfluss produziert und ist für die Aktivierung des Körpers und g~
Stimmung zuständig. Je länger unser Körper natürlichem Licht ausgesetzt ist, desto mehr Seroto~
10 kann er herstellen. Mit der Steigerung von Serotonin wird gleichzeitig die Produktion von Melatonin
gedrosselt, dem sogenannten „Schlafhormon", das dafür sorgt, dass wir erholsam schlafen können.

Die Licht- und Wetterumstellung funktioniert nicht immer reibungslos. Das winter ic
. r he Schlaf·
nd
bedürfnis muss erst einmal abgebaut werden, ehe man sich so richtig an den frischen Farb~nLi~ht. is
der klaren Luft erfreuen kann. Am besten gelingt das bei Sonnenschein, auf jeden Fall aber bei ssert
15 ··
Es lohnt sich also in dieser Ubergangszeit, ·
seinen Tagesrhythmus den L1chtver h"'lt · en a nzu~
a . niss t nken.
Das heißt, früh ins Bett gehen und so früh wie möglich aufstehen, um möglichst viel Sonne zu~
. hat uns
Häufig stehen bei der Frühjahrsmüdigkeit Kreislaufprobleme im Vordergrund. Der Winter tragen.
zu richtigen Couch-Menschen gemacht und unser Gehirn könnte eine Sauerstoffdusche ve~ ~ ,

..
- 18 -
. -~
~
• 5:..
WERKSTATT
..... ................................................. 82 ..... ............. .
......
Deshalb: Trimmen Sie Ihren Kreislauf mit Bew egung an der frischen Luft, bevor die Frühjahrsmüdig- 19 : ,....
2o keit ins Rollen kommt, das bringt Sauerstoff in den Körper und regt die Hormonproduktion an. starkt ·~
Herz und Kreislauf und unterstützt das Immunsystem. : (/'I
· ~
: ::s
Einfache gymnastische Übungen und kleinere Fußmärsche bringen den Kreislauf auf Trab. Bewegung
bringt mehr Schwung ins Leben und sorgt auch dafür, dass sich die Haut besser fühlt. Das größte
Organ des menschlichen Körpers ist mit unzähligen Sensoren ausgestattet, die dabei helfen, die
25 Umwelt wahrzunehm.en. Gut durchblutete Haut sorgt nicht nur für frische Ausstrahlung, sondern 20
macht auch insgesamt wacher und aufmerksamer. Massagen und Wechselduschen fördern zusätzlich
die Durchblutung der Haut und sorgen dafür, dass der Blutdruck nicht zu sehr absackt.

Wer sich im Frühjahr allerdings gar nicht aufraffen kann, der sollte sich medizinischen Rat holen.
Anhaltende Antriebslosigkeit, Gereiztheit, Müdigkeit und Niedergeschlagenheit können ein Hinweis 21
30 auf tiefer liegende Probleme sein. Möglicherweise liegt eine Blutarmut oder eine bisher unerkannte
chronische Erkrankung vor, oder es macht sich auf diesem Wege eine Depression oder ein chroni-
sches Erschöpfungs-Syndrom bemerkbar.

~ Beispiel
O Frühjahrsmüdigkeit

-~Aufgaben
a die eine ermüdende Arbeit machen.
16 Frühjahrsmüdigkeit droht beson- X die gegen Wetteränderungen empfindlich sind.
ders Menschen, ...
c die sich in einer schwierigen Lebensphase befinden.

17 Gegen Frühjahrsmüdigkeit hilft ...


X der Anstieg von Serotonin im Körper. .
b die künstliche Produktion von Melatonin.
c der Anstieg von Melatonin.

"h schlafen gehen und möglichst lange schlafen.


a muss man f ru .
18 Im Frühling •.. V „ 1·chst lange Licht und Sonnenschein
/C7' sollte man mog 1
genießen.
c sollte man seinen Tagesrhythmus nicht ändern.

X Spaziergänge in der Natur.


19 Gut gegen Frühjahrsmüdigkeit b Duschen mit kaltem Wasser.
sind .„ c Masken, die den Körper mit Sauerstoff versorgen.

a Arme und Beine.


20 Was muss im Frühling besonders
>( Die Haut ..
gepflegt werden?
c Oie Arterien.

. h der Arzt in seiner Diagnose geirrt haben.


a kann s1c .
21 Wenn die Müdigkeit längere Zeit b hilft vielleicht eine Bluttransfus1on. . .
anhält, .„ X könnte das ein Zeichen für eine ernste Krankheit sem.

e: . 19 -

"'
~- .
.
"'
WER.KSTA1T
.. ........ ............... B2
......................................... ... ... '
..
C : Teil 4 11) 12 Min .
aJ : \.::;I
1.1) •
a; . Vorlage: B kurze Texte {jewe ils ca. 40 Wörter), in denen verschi edene Personen in ein er Zei tschrift
-' : ihre Meinung zu einem Thema äußern,+ 6 Überschriften
Aufgabe : Herausfinden, welche Überschrift (22 bis 27) inhaltlich zu jeder Äußerun g (a bi s h) pa sst.
Ein Beispiel (O) wird vorgegeben . Eine Äußerung bleibt ohne Zuordnung.
Empfohlene Arbeitszeit : 12 Minuten.
Inhalt: In jedem Text wird ein besonderer Aspekt des Hauptthemas zur Sprache gebracht, die
Untersch iede dazwischen können recht dünn sein.

So löst man die Aufgabe schnell und sicher:


a) Das Beispiel (0, Äußerung a) kann ein geübter Lerner ruhig ignorieren und dadu rch
etwas Zeit sparen.
b) Die 6 Überschriften aufmerksam lesen und Schlüsselwörte r markieren.
c) Äußerung b aufmerksam durchlesen, die Schlüsselaussagen ma rkieren und mit den
Überschriften abgleichen. Wo man nicht ganz sicher ist, ein Fragezeichen setzen.
d) Mit den restlichen Texten ähnlich vorgehen.
e) Die Stellen mit Fragezeichen kurz noch einmal lesen und sich endgültig festlegen.

Zu beachten: Das Lösen dieser Aufgabe wird sukzessive leichter, vorausgesetzt, man arbeitet konzen-
triert und nutzt die vorgegebene Zeit voll aus.

Sie lesen in einer Zeitschrift verschiedene Meinungsäußerungen über die Bedeutung von Facebook.
Welche der Überschriften 22 bis 27 passen inhaltlich zu den Äußerungen a bis h? Eine Äußerung passt nicht.
Die Äußerung a ist das Beispiel und kann nicht noch einmal verwendet werden.

'f" Beispiel

0 Über Facebook werden täglich frische Neuigkeiten und Informationen geliefert.

-~Aufgaben

22 Ohne Facebook leben: ein Ding der Unmöglichkeit?!

23 Wie viel wir über uns verraten, das ist unsere Sache.

24 Ein Abschied für immer ist möglich - und braucht etwas Zeit.

25 Der Stellenwert von Freizeit ändert sich radikal.

26 Facebook hält informiert über den Verbleib von Freunden und Bekannten.

27 Einfacher und billiger als Telefongespräche .

.
• 20 -
.et

~
~
~

1
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . •••••• •••• ..... 1„1r::R.K~~1T B
. . . . . . . . .fft;;;
. . . . . .. . . . . . . . .2.. . . . . .. . . .
Ist Fa ce book e in M uss?
.. r-
• t'D
Auch im Alltag wird vieles u" b F
er acebook =• t'D
~
geregelt. Man erfährt unaufge f or dert von ~as Leben außerhalb von Facebook is
Partys, Veranstaltungen Jobs d M' sicher teurer, denn vieles läuft d „ t : ::J
. ' un 1tfahr- H d ann ubers
gelegenhe1ten, genauso wie an y, aber die Regeln bestimmt man
. von 1esens-
werten Artikeln und interessan t en Filmen
. selbst. Vor allem nutzt man seine Freizeit
Außerdem praktisch : Handy h · bewusster und verschwendet k . .
s ge en ver- h eine Zeit
loren, Telefonnummern ändern sich me r damit, sich durch Profile von Freun-
Facebook bleibt. ' doch den und Bekannten zu klicken .

Marie, Minden Wilfried, Reutlingen

II Das virtuelle Selbst zu töten, ist nicht ein-


Die Zeit mit Facebook ist die Zeit, in der II
fach. Facebo~k sieht zwar inzwischen vor,
man alte Freundschaften pflegt. Ohne ihre
dass man sern Profil nicht bloß deaktivie-
Status-Updates wüsste man nicht, wo der
. p sondern für immer löschen kann.
ren,
0 ie rozedur dauert aber insgesamt an d' alte Kommi litone aus Bu rundi heute lebt
d .M ie und was aus den netten Hau snachbarn in
re1 onate und eine Garantie, dass wirk-
Ulm geworden ist. Viele Bekanntschaften
lich alle persönlichen Spuren vom Netz ver-
wären längst eingeschlafen.
schwinden, gibt es nicht.
Erwin, Koblenz
Yvonne, Freiburg

II Facebook ist längst ein wichtiger Bestand- Facebook ist unverzichtbar, um mit Freun-
teil unserer Kultur geworden. Und welche den in Kontakt zu bleiben. Denn Freunde
Daten man im Facebook angibt, das kann hat man inzwischen überall auf der Welt,
jeder selbst entscheiden. Aber die Vorteile da ist es oft unmöglich, einen Termin zum
überwiegen meiner Ansicht nach. Das zeigt Skypen oder Telefonieren zu finden. Dank
sich auch daran, dass man kaum noch Leu- Facebook können wir aber einfacher -
te kennt, die nicht auf Facebook sind. und noch dazu kostenlos - in Verbindung
bleiben.
Helene, Lübeck
Jörn, Berlin

Mir gehen all jene Leute, die Facebook und So manch einer hat es tatsächlich geschafft, II :
soziale Medien generell kritisieren, auf die zwei, drei Jahre ohne Facebook zu leben,
Nerven. Sollen sie doch, wenn sie keinen dann taucht er aber doch dort auf. Es gibt
Kontakt mit anderen Menschen wünschen, auch viele, die ihren Account theatralisch
sich In ihrem Wohnzimmer einschließen „ killen" und nach drei Wochen wieder zu-
und von früh bis spät fernsehen. rück sind. Und wer laut darüber nachdenkt,
digitalen Selbstmord zu begehen, der be-
Nadine, Recklinghausen kommt meistens ein „ Lass lieber!" zu hören.

Johann, Krefeld
...... .... .. .. ....WER.KSTl\1T
....... .....82
.... .. .. .. .... ... ....... ..... ... .. . • • f •• •
...„
Teil 5 tT\ 6 M"in .
\2,)

Vorlage: 1 kurzer Text (ca . 200 Wörter), Ausschnitt aus einem form ell •n Schrift·.UJck ( fle w: l ·nr~ r k
Satzung o.Ä.) + 8 Überschriften '
Aufgabe : Den drei Textabschnitten (28 bis 30) die inhaltli ch pa ssend <! Übcrs( hrift (a hi -; h)
zuordnen . Ein Beisp iel (0) wird vorgegeb en. Vi er Überschriften hlt? ihcn 0hn e ZuordnunP,.
Empfohlene Arbeitszeit: 6 Minuten.
Inhalt: Dieser Text ist in der Regel authentisch und sprachlich anspru ch !-vo ll, mit vielen w „, m-
mengesetzten Nomen, Passivstrukturen und Nomen-Verb -Verbin dunge n. Die zu lö~~n rl r;
Aufgabe ist jedoch nicht so schwer.

So löst man die Aufgabe schnell und sicher:


a) Das Beispiel (O) dient eigentlich nur dazu, dass man die entspreche nde Ühem hrift aus
der Liste streicht.
b) Die verbleibenden 7 Überschriften besonders aufmerksam lese n, notfalls ein zwe ites und
drittes Mal.
c) Abschnitt 28 zügig durchlesen und den Inhalt grob verstehen . Mit den Überschri ften
abgleichen . Wo man nicht ganz sicher ist, ein Fragezeichen set zen .
d) Mit den restlichen Abschnitten ähnlich vorgehen.
e) Die Stellen mit Fragezeichen kurz noch einmal lesen und sich endgültig fe stl egen.

Zu beachten: Keine Angst vor unbekannten Wörtern und komplizierten Satzkonstru ktion en und volle
Konzentration beim Abgleichen der Überschriften, dann lässt sich diese Aufgab e problem-
los in der vorgegebenen Zeit lösen .

Sie möchten in einer Jugendherberge in Berlin übernachten und lesen die Hausordnung. Welch e der
Überschriften a bis haus dem Inhaltsverzeichnis passen zu den Paragrafen 28 bis 30? Vier Üb erschriften
werden nicht gebraucht.

~ Beispiel § 0 Lösung Vt
Hausordnung der Jugendherberge men keine Haftung. Gerne können Sie Geld
oder kleine Gegenstände in einem Kuvert
Inhaltsverzeichnis im Safe an der Rezeption hinterlegen, oder
a Ankunft und Abreise Sie nutzen die Schließfächer in der Lobby.
b Aufenthalt Fragen Sie bitte an der Rezeption nach.
c Reservierung
d Wertgegenstände ,§ f 9 _ g_
e Feuerverhütungsvorschriften, elektrische Mit Rücksicht auf andere Gäste und unsere
Geräte Nachbarschaft möchten wir Sie bitten, sich
Müll von 22 - 6 Uhr auf dem gesamten Gelände,
g Nachtruhe den Balkonen, in den Gästezimmern und
~Weitere Informationen auf den Etagen ruhig zu verhalten. Das Ab-
spielen von Musik und das Musizieren mit
§0
Instrumenten sind nicht erlaubt.
Über Jugendherbergen, die Mitgliedschaft
im Deutschen Jugendherbergswerk (DJH), §30 c
über Klassenfahrten, Familienurlaub und Die Gäste können ihren Aufenthalt per·
Reisen für Einzelgäste erfahren Sie mehr auf sönlich, telefonisch, per Fax, per Post, p~r
unserer Homepage.
E-Mail oder auch online vorbestellen. Die
Anfrage sollte folgende Angaben enthalten:
§28 d
Name, Anschrift, Daten der Ankunft und
Für die Dauer des Aufenthaltes müssen Sie Abreise, Anzahl der Personen unter Angabe
für die Aufbewahrung und Sicherheit Ihrer d Mit·
des Geschlechts, Geburtsdatum un
. eigenen Sachen selbst sorgen, wir überneh-
gliedsnummer, falls vorhanden .
- 22 -
..;;:.
• -~
~
• Modul HÖREN

Vorbemerkung: Das Modul HÖREN gehört zu den traditionell am meisten gefürchteten Prüfungsteilen.
Bei der 82-Prüfung ist es nicht anders. In knapp 40 Minuten wird man mit 4 verschiedenen Textsorten
(Kurztexte, Radio-Interview, Gespräch mit mehreren Personen und Vortrag) mit insgesamt 30 Aufgaben
konfrontiert. Dabei ist also höchste Konzentration von der ersten bis zur letzten Sekunde erforderlich - auch
beim Übertragen der Ergebnisse auf den Antwortbogen (dazu hat man 5 Minuten extra Zeit am Ende).

Die Antwortbögen werden entweder maschinell oder von zwei lizenzierten Korrektoren ausgewertet.

1
e: . 23 .

„.
~· .
WERKSTll1T 82
••• 1 •••••••• ' •••••••• • •••• 1 ••••••••••• • •••••••••• •• • • ' ' •• •• • •

.. . . . ....
.'•
.
c: . Tei l 1

... .
aJ :
:o ·
Vorl;:igc: 5 kurze Hörtexte zu verschiedenen Themen (Dauer j eweils 30 bis 4
oder zwei Sprechern+ 10 Aufga ben (zwei zu jedem Text). Jeder T Ot Sekunden) rnit einn
ex wi rd nu , d l)
:I: : „ t
ge 1ior .
r c1nrna1
Bei J'edem Hörtext je eine Frage vom Typ „Richtig/Falsch" zum all .
Aufgabe: . . gemeinen (gl 0 t
Verständnis und eine Frage vom Typ Multlple-Cho1ce zum (selekti
. . . .
)
ven Ve rstand . .
i~le n)
wichtigen Information beantworten. Je ein Be1sp1el (01 und 02) wird v n15 einer
Lesen der beiden Aufgaben hat man vor jedem Hörtext 10 Sekunden 2orgegeben. Zurn
Die Aufgabenstellung hilft schon sehr, sich ein Bild über den Inhalt deseTit.
Inhalt: . extes zu rn h
sprachlich sind die verwendeten Texte nicht zu schwer. ac en.

So löst man die Aufgabe ohne Verluste:


a) Das Beispiel bringt einem geübten Lerner so gut wie nichts, also einfach entspannt
zuhören.
b) Die Aufgaben 1 und 2 aufmerksam lesen und Schlüsselwörter markieren.
c) Den Text aufmerksam anhören und während des Hörens oder gleich danach (aber n·
später, der Text wird nur einmal gehört!) die passenden Antworten markieren. icht
d) Bei den restlichen Texten ähnlich vorgehen.

zu beachten: Diese mittelschwere Aufgabe liefert 10 der insgesamt 30 Punkte des Moduls HÖREN
Hohe Konzentration ist erforderlich, da der Text nur einmal gehört wird . ·

Sie hören fünf Gespräche und Äußerungen. Sie hören jeden Text einmal. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die
richtige Lösung Richtig oder Falsch und a, b oder c.

~ Beispiel

01 Es wird über die Smartphones der


Zukunft gesprochen.
02 Der Anteil der Smartphone-Nutzer
unter den Senioren beträgt „ .

-~Aufgaben
1 Bei der Betreuung von kranken Kindern
haben Väter und Mütter gleiche Rechte.
2 Wer zahlt das Kinderpflegekrankengeld?

3 Grund für den sehr hohen Preis der


Flasche ist das Alter des Inhalts
4 bWas ist über den Käufer der Fla~che
ekannt?

S Panda-Bären sind in Gefah


sterben. r auszu-
6 Bao Bao „.
fiel das leben im Zoo von Washington schwer. rnbUS.
b . mag, anders als andere Panda·Bären, keinen Ba
~ist dreieinhalb Jahre alt.
.. . .
- 24 - • "'
·~
• Cl..
.Q
•••••••••••••••••••••••• • ••••• •••••• t
WER.KSTATT 82
••••••••••••• • •••••••••••••••••••••••••••••

7 Wirk ;imc M;ißnilhrncn g ncn Pl;istik- Richtig . ~


. :X:
müll. :. o:
....
s Plastik ge l;rngt In den m enschlichen ;i b~lrn Schwimmen im M eer. • t't>
Org<i nisrnus „ . b beim l\utowaschen. : :::J
~über die Nahrune.

9 Unicefs Haltung gegenüber der Hun - ' Richtig - ~


gersnot wird allgemein kritisi ert .
10 Der häufigste Grund für di e Hungersnot a Naturkatastrophen.
in Afrika sind ... X kriegerische Auseinandersetzungen.
c Mängel in der Produktion von Lebensmitteln.

Teil 2
Vorlage: Ein Radio-Interview (Dauer ca. 3:1 Minuten) zwischen einem Moderator und einer
Persönlichkeit aus der Wissenschaft+ 6 Aufgaben vom Typ Multiple-Choice. Der Text
wird zweimal gehört.
Aufgabe: Die 6 Aufgaben prüfen selektiv das Verständnis der wichtigsten Informationen im Text.
Ein Beispiel wird nicht vorgegeben . Zum Lesen der Aufgaben hat man vor dem ersten
Hören 90 Sekunden Zeit.
Inhalt: Die Tatsache, dass die Aufgaben der chronologischen Reihenfolge des Textes folgen, hi lft
dabei, sich schon beim Lesen der Aufgaben ein ziemlich genaues Bild über den Inhalt des
Textes zu machen. Sprachlich ist der Hörtext als mittelschwer einzuordnen.

So löst man die Aufgabe ohne Verluste:


a) Die Aufgaben aufmerksam lesen und Schlüsselwörter markieren - besonders in der Überschrift.
b) Sobald das Interview beginnt, konzentriert zuhören, ein Auge immer auf die kommende
Aufgabe und die Aufgabe danach werfen. Es kann ja passieren, dass Sie eine Antwort
„überhören".
c) Beim ersten Hören bei jeder Aufgabe die Lösung markieren oder ein Fragezeichen setzen.
Beim zweiten Hören sich endgültig für die jeweils richtige Lösung entscheiden.

Zu beachten: Das zweimalige Hören ist ein Vorteil, der konsequent genutzt werden muss. Hören Sie
konzentriert zu und legen Sie sich bei jeder Aufgabe erst beim zweiten Hören fest. Und
behalten Sie immer zwei Aufgaben im Auge!

Sie hören im Radio ein Interview mit einer Persönlichkeit aus der Wissenschaft. Sie hören den Text zweimal.
Wählen Sie bei den Aufgaben 11 bis 16 die richtige Lösung a, b oder c.
Lesen Sie jetzt die Aufgaben. Dazu haben Sie 90 Sekunden Zeit.

-~Aufgaben
11 Die erste Untersuchung hat gezeigt, dass Senioren im Vergleich zu jüngeren Leuten „.

a geistig mehr leisten.


b körperlich genauso fit sind.
X sich seelisch wohler fühlen.

12 Wodurch wird die Lebensfreude bei älteren Menschen offensichtlich nicht beeinflusst?
a Zunahme der psychischen Störungen.
~ Abnahme des Erinnerungsvermögens.
c Verschlechterung des allgemeinen Krankheitsbildes.

(6) : -25 -
~ ·
"'~. .
"'
WER.KSTA1T B2 • • • • • • • • • • • • • • • "....
. . ... ............ ..... . • • t ' ••
• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • f

c: . 13 w elchen Vorteil haben älterc Lcut 7


... .
~ :
:o .
a Sie sind psychisch überhnupt nicht llcl;istct.
:I: : X Sie können Stress besser bcwälticcn.
c Sie haben viel Kontakt zu Ihren Mitmenschen.

. bei jünp,Ncn Lcuton?


14 Was ist eine Ursache für seelische Störungen · •·

>-( Berufsbedingte Probleme.


b Kritik des Partners oder der Partnerin.
c Das Risiko plötzlicher Arbeitslosigkeit.

15 Was stellt man bei glücklichen Menschen fest?


a Sie empfinden keinen Stress.
X Sie haben weniger gesundheitliche Probleme.
c Sie denken nicht an den Tod.

16 Welchen Einfluss hat ein glückl;cher Mensch auf die Gesundheit seines Partners?

a Sein Partner muss nicht für ihn sorgen.


~ Die Lebenszufriedenheit des einen fördert die Gesundheit des anderen.
c Er hält ihn davon ab, auch gesund zu leben.

Teil 3

Vorlage: Eine Radio-Diskussion (Dauer ca . SYi Minuten) mit mehreren Personen (Moderator plus
Gäste im Studio)+ 6 Aufgaben vom Typ „Ordnen Sie zu". Der Text wird nur einmal gehört.
Aufgabe: Die 6 Aufgaben prüfen global-selektiv das Verständnis der wichtigsten Informationen
im Text . Ein Beispiel wird vorgegeben. Zum Lesen der Aufgaben hat man 60 Sekunden
Zeit.
Inhalt: Die klare Formulierung der Aufgaben hilft wesentlich dabei, sich bereits vor dem Hören
des Textes ein genaues Bild über Thema und Inhalt der Diskussion zu machen. Sprachlich
ist der Hörtext relativ einfach.

So löst man die Aufgabe ohne Verluste:


a) Die Aufgaben aufmerksam lesen und Schlüsselwörter markieren .
b) Für einen geübten Lerner ist das Beispiel ohne Bedeutung, betrachten Sie es lediglich als
Einführung ins Thema.
c) Sobald das interview beginnt, konzentriert zuhören, immer die kommende Aufgabe und
die Aufgabe danach im Auge - für den Fall dass Sie eine Antwort überhören".
d) Die Sprecherwechsel verfolgen („Wer spri~ht nun?") und die jew:ilige Antwort sofort
markieren - oder ein Fragezeichen setzen. Am Ende des Teils kurz über die noch offenen
Antworten nachdenken und die Lösung markieren.

Zu beachten: Die Tatsache, dass man mehr als zwei Stimmen hört und unterscheiden muss, dass die
Sprecher sich ständig abwechseln und dass das Ganze nur einmal gehört wird, macht
h 0" h · · Auge
er te Konzentration erforderlich. Auch hier muss man ständig zwei Aufgaben irn
behalten .

.
• 26 -
.• et
e VI
·~

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............... ............ WER.KSTA1T 82
• • • • • •• „ • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

Sie„ hören .im Radio


.
ein Interview mit mehreren Person en. s·
1e h ore
·· n d en Text einmal
.
Wahlen Sie bei den Aufgaben: Wer sogt das? · . :i:::
Lesen Sie jetzt die Aufga ben 17 bis 22. Dazu hoben Sie 60 Sekun den Zeit. ....
: o:
. rt>
~ Beispiel : :::J

0 Oie Diskussion über Sinn und Unsinn von Schulnoten ist nicht neu .

.>( Moderatorin b Schulleiter c Abiturientin

~Aufgaben
17 Oie meisten Schüler und deren Eltern haben nichts gegen Schulnoten.

a Moderatorin b Schulleiter

18 Schulnoten werden oft falsch interpretiert.

X Moderatorin b Schulleiter · c Abiturientin

19 Anspruchsvolle Studienfä cher setzen hohe Abiturnoten voraus.


„. " " "'-• .„
a Moderatorin b Schulleiter ~ AbltÜrj entlri ·•.•.

20 Schulnot~n s~gen nicht~ über die Persönlichk~it clne·sSchül.ers aus.


' .-1-p
. „ „\ . „

a Moderatorin X Schulleit er

•• , _.t

. .
·.>-( Moderatorin

6 : - 27 .

OJ •
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..
WER.KSTA1T
...... .......... ..... 82 ............... ............ .... .....
.............. ... '•

C · Teil 4
... .
Q) :
:o . Vorlage: Ein kurzer Vortrag (Dauer ca . 3y, M'.nuten) ~lt einem Redner+ 8 Aufgaben vom Typ
:i: : Multiple-Choice. Der Text wird zweimal gehort.
Aufgabe: Die 8 Aufgaben folgen der chronologischen Reihenfolge des Textes und prüfen selek .
das Verständnis der wichtigsten Informationen im Text . .Ein Beispiel wird nicht vo rgege-
tiv
ben. Zum Lesen der Aufgaben hat man 90 Sekunden Zeit .
Inhalt: sprachlich ist der Hörtext als mittelschwer einzuordnen. Die eigentliche Schwie rigk .
liegt darin, dass man in relativ kurzer Zeit recht viele Aufgaben zu bearbeiten hat. eit

So löst man die Aufgabe ohne Verluste:


a) Die Aufgaben aufmerksam lesen und Schlüsselwörter markieren.
b) Sobald das Interview beginnt, konzentriert zuhören, die Aufmerksamkeit immer auf die
kommende Aufgabe und die Aufgabe danach gerichtet - für den Fall, dass Sie eine Antwort
„überhören".
c) Beim ersten Hören bei jeder Aufgabe die Lösung markieren oder ein Fragezeichen setz
en.
Beim zweiten Hören sich endgültig für eine Lösung entschei d en.

Zu beachten: Gegen Ende des Moduls HÖREN ist man verständlicherweise nicht mehr ganz frisch, die
Konzentration lässt nach. Hören Sie also gut zu und legen Sie sich bei jeder Aufgabe erst
beim zweiten Hören fest. Und behalten Sie immer zwei Aufgaben im Auge!

Sie hören einen kurzen Vortrag. Sie hören den Text zweimal. Wählen Sie bei den Aufgaben die richtige
Lösung a, b oder c.
Lesen Sie jetzt die Aufgaben 23 bis 30. Dazu haben Sie 90 Sekunden Zeit.

-~Aufgaben

23 Die Ursache von Autismus .„


a hat die Wissenschaftler noch nicht beschäftigt.
b hat sicher keine genetische Wurzel.
~ ist noch nicht geklärt.

24 Wie viele Menschen leiden nach Schätzungen der UNO unter Autismus?
a 17 Millionen.

X 1% der Bevölkerung weltweit.


c Nur ein paar Tausend .

25 Als Menschen sind Autisten in der Regel .„


a total unqualifiziert.
§ nicht besonders kommunikativ.
c ziemlich hochnäsrg.

26 In welchem Alter wirkt . h .


sie Autismus als großer Nachteil aus?
a Im Vorschulalter.

X Bei Kindern und Erwachsenen.


c Bei arbeits- und mittellosen Erwachsenen .

. 28 . • "'
.- ~. .
Q.
WER.KSTPt1T 82
.. .. ...................................................................... .... .
27 Das Asperger-Syndrom „.
: :c
~ ist mit Autismus verwandt.
b macht sich besonders bei Vorstellungsinterviews bemerkbar.
....
: o:
• (1)

c lässt eine Beschäftigung in einem IT-Unternehmen nicht zu.


: ::s

28 Autisten fällt es schwer, „.

a sich verständlich auszudrücken.


b mathematische Probleme zu lösen.
X zu verstehen, was ihr Gesprächspartner eigentlich meint.

29 Wer unter Autismus leidet, „.

M hat keine Aussicht auf Heilung.


b kann die Symptome nicht erkennen lernen.
c kann nicht an eine akademische Karriere denken.

30 In vielen Ländern „.
a wird für die angemessene Beschäftigung von Autisten gesorgt.
b passen sich Autisten problemlos ans gesellschaftliche Leben an.
X bekommen Autisten keine Hilfe zur sozialen Integration.

.
-:; .
(Cl . - 29 -

"' ..

• Modul SCHREIBEN

Vorbemerkung: In 75 Minuten zwei verschiedene schriftliche Aufga ben ( •inen Forum bcl1r.1Rund c1nr
halbformelle E-Mail) mit einem Gesamtumfang von über 250 Wört ern zu beorbcltcn, d11s mu s gul ßt11lbt
sein. Das Modul SCHREIBEN verlangt solide Grammatik- und Wortschlit zke nntnis e und deren 1her •und
korrekte Anwendung, sowie gute Allgemeinbildung.

Die beiden Aufgaben können in beliebiger Reihenfolge beh andelt werden , es empfi ehlt Ich ll'dorh
mit der ersten, längeren Aufgabe, dem Forums beitrag, zu beginnen. Wört erbü cher. Mobilteleforw. dJI
Schreiben mit Bleistift und Korrekturmittel (Blanco) sind nicht erlaubt . Nehmen Si e Jbcr .1111 jed '" r~n
eine konventionelle Armbanduhr mit, damit Sie jederzeit wissen, wi e viel Zeit Sie noch h;ibcn.

Die schriftlichen Arbeiten werden von jeweils zwei lizenzierten Korrektoren nach bestirnniten KritL·tt~r.
(s. Seite 10) korrigiert und bewertet .

. 30.
WER.KSTAIT 82 ........... ' ... . .
.................................................................

Teil 1 : ~
·n
Aufg,1bc: Ei nen ForumsbeitrJg zu einem bestimmten Thema verfo sse n (Umfang: niind r stens 150 . ...,
: ::T

.. -·
Wörter). Zum Thema werden 4 Inhaltspun kte in sinnvoll er Reihenfolge vor gcgeb n. • ('t)
C"
: ('t)
zu beJchten ist Folgendes: : :::s
• Jeder der vier Punkte muss inhaltlich sinnvoll und in angemessenem Umfa ng bearbeitet
we rden.
• Die einzelnen Sätze und Abschnitt e müssen sprachlich gut miteinander verknüpft sein.
• Eine passende Einleitung und ein passender Schluss sind erforderl ich.

So kommt man sicher ans Ziel :


a) Das Thema und die dazugehörigen Inhaltspun kte besonders aufmerksam lesen.
b) Kurz überlegen, was man zu jedem einzelnen Inhaltspunkt schreiben kann.
c) Direkt zu schreiben beginnen. Sie haben - grob gerechnet - ungefähr 45 Minuten Zeitl
d) Denken Sie immer an die Grammatik und verwenden Sie nach Möglichkeit nur Wörter,
über deren Sinn und Gebrauch Sie ganz sicher sind.
e) Schreiben Sie gut leserlich und trennen Sie den Text in Absätze. Wenn Sie etwas korrigie-
ren wollen, streichen Sie das Fa lsche deutl ich durch.
f) Beha lten Sie die drei Punkte, die zu beachten sind (s. oben), stets im Kopf.
g) Wenn Sie fertig sind, machen Sie lieber mit der zweiten Aufgabe weiter. Sollte am Ende
etwas Zeit bleiben, dann sehen Sie beide schriftliche Arbeiten noch einmal aufmerksam
durch.
h) Sie müssen die Wörter nicht zählen, jedoch sollten Sie anhand früherer Arbeiten im Kopf
haben, wie viele Zeilen Sie für 150 Wörter ungefähr brauchen .

~Aufgabe
Sie schreiben einen Forumsbeitrag über das Bild des Stadtzentrums moderner Großstädte.

• Das Stadtzentrum als Wohngegend


Die Bedeutung des Stadtzentrums für Wirtschaft und Kultur

• Unterhaltung und Nachtleben im Stadtzentrum
• Die zukünftige Entwicklung der Großstädte

Denken Sie an eine Einleitung und einen Schluss. Bei der Bewertung wird darauf geachtet, wie genau die
Inhaltspunkte bearbeitet sind, wie korrekt der Text ist und wie_ gut die Sätze und Abschnitte sprachlich
miteinander verknüpft sind. Schreiben Sie mindestens 150 Worter.

>
... ' .. ..... .... ...WER.KSTA1T 82........ ...... .... ... ... .. ... ... .... . .
...... ... .. ..
.....
C ·
. Tell 2
Cl) :
.J:J •
·- •
A f b . EI halbformelle (d. h. nicht persönliche) E-Mail aus einem bestimmten Anlass v f
u ga c. ne < d . . . . er assen
C1J • (Umfang· mindestens 100 Wörter). Es wer en, wie in Te1 1 1, vier Inhaltspunkte vor
._ • · gegeben.
.i= :
U · Zu beachten ist Folgendes: . .
V') : • Die vier Inhaltspunkte müssen in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht w erd en.
• Jeder der vie r Punkte muss inhaltlich sinnvoll und in angemessenem Umfang bearbeitet
werden.
• Die einzelnen Sätze und Abschn itte müssen sprachlich gut miteinander verknüpft .
5 ei n.

So kommt man sicher ans Ziel:


a) Das Thema und die dazugehörigen Inhaltspunkte aufmerksam lesen.
b) Die vier Inhaltspunkte in eine sinnvolle Reihenfolge setzen (mit 1 - 4 markieren).
c) Kurz überlegen, was man zu jedem einzelnen Inhaltspunkt schreiben soll.
d) Direkt zu schreiben beginnen. Sie haben ungefähr eine halbe Stunde Zeit!
e) Denken Sie immer an die Grammatik und verwenden Sie nach Möglichkeit nur Wörter
über deren Sinn und Gebrauch Sie ganz sicher sind. '
f) Schreiben Sie gut leserlich und vermeiden Sie zu lange Sätze. Wenn Sie etwas korrigieren
wollen, streichen Sie das Falsche deutlich durch.
g) Einleitung und Schluss sind nicht erforderlich, es genügen eine höfliche Anrede und eine
passende Grußformel am Ende.
h) Nutzen Sie die Zeit, die eventuell übrig bleibt, dazu, beide schriftliche Arbeiten noch einmal
aufmerksam durchzulesen und zu korrigieren. Achten Sie besonders auf Endungen und Satz-
stellung.
i) Sie müssen die Wörter nicht zählen, jedoch sollten Sie anhand früherer Arbeiten wissen
wie viele Zeilen Sie für 100 Wörter ungefähr brauchen. '

-~Aufgabe

Das Lessing-Gymnasium, in dem Sie vor fünf Jahren das Abitur gemacht haben, feiert im kommenden Jahr
sein 60. Jubiläum. Sie haben da einige Ideen und schreiben eine E-Mail an Ihren früheren Mathe-Lehrer,
Herrn Popp.

ErzäJi/ev-. Sie vov-.


1 Sa eV1. Sie, waYIAW\ Sie Ihrer Schulzeit awi
9
\ sich aVI. HeYrV\. Popp W'\d Lessivig -C{uwiv..as.
::J IUW\.
V1.icht aV1. jeW\aVl.d aV1.ders
r60Erkläre" Sie, w'"''" '4J
1 · Jubiläuwi besoriders
gefeiert werderi Muss.
fvlacheY1. Sie zwei Vorsc'1täge
zLAr Feier des JiAbifäu~s.

Üb.erlegen Sie sich eine passende Reihenfolge für die Inhaltspunkte. . kt der Tefl
Bei der Bewertung · d d
.
rf . · d wie karre
wir arau geachtet wie genau die Inhaltspunkte bearbeitet sin ' . ·ndestens
ist und wi t d' s „ ' ·ben Sie m1
„ e gu te atze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind. Sehret
100 Worter.

.
- 32 -
.
• .~
~
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . WER.l(~Arr pD 2
.......... . .. .. . .. . .. . . . . . .. .. . . .
. . ..., ',.......

: tl')

....
: "C
. rt)
• I""\
:• :r
rt)
=~

• Modul SPRECHEN

Vorbemerkung: Die mündliche Prüfung ist eine Paarprüfung, d. h. zwei Kandidatinnen werden gemein-
sam von zwei lizenzierten Prüferinnen geprüft. Die Prüfung besteht aus zwei Teilen und dauert insgesamt
ca. 15 Minuten, davor gibt es noch einmal 15 Minuten Vorbereitungszeit. Wie im Modul SCHREIBEN, muss
man auch im Modul SPRECHEN zeigen, dass man über gute Grammatik- und Wortschatzken ntnisse verfügt
und diese sicher und korrekt verwenden kann.

Vor der Prüfung bereitet man sich (auf beide Teile!) allein vor, überlegt sich also, was man sagen wird
und wie man es sagen wird, und macht sich Notizen in Form von Stichwörtern. Schreiben Sie keine ganzen
Sätze, dazu reicht die Zeit nicht, außerdem wird erwartet, dass Sie während der Prüfung frei sprechen,
d. h. nicht vorlesen . Hilfsmittel wie Wörterbücher oder Mobiltelefone sind nicht erlaubt. Nehmen Sie
zur Prüfung eine konventionelle Armbanduhr mit, damit Sie kontrollieren können, wie viel Zeit Ihnen noch
bleibt.

Vor Beginn der Prüfung begrüßen die beiden Prüferinnen die Kandidatinnen, stellen sich vor und
stellen ein, zwei Fragen zum Aufwärmen. Diese Fragen zählen nicht bei der Bewertung.

Die mündlichen Leistungen beider Kandidatinnen werden von beiden Prüferinnen nach bestimmten
Kriterien (s. Seite 11) bewertet. Am Ende der Prüfung einigen sie sich dann auf eine Note.
WERKSTA1T
.. ...... ..... ... ........ B2... ....... .. ..... ...... ... ... ..
..... ... .... .. .·· .

. Teil 1
Q) :
.J:. . . M oll hier einen kurzen Vortrag halten und anschließend Fragen seines p .. f
Aufga be. ans . h ru ungspart
u: T •

... .
Q) •
Q..
bean tworten
.
Dauer: ca. 4 Minuten pro 1e1 1ne mer. Jedem Kandidaten werd
hl h .. d. .
Vorbereitungszeit zwei Themen zur W~ ausge an igt. Zu Jedem Thema werden im
drei zusammenhängende Arbeitsanweisungen gegeben.
envorder

mer
ners

V') :

Zu beachten ist Folgendes:


D"e Themen sind so gewählt, dass man immer etwas allgemein bzw. im Einzelnen b h
• 1 esc reibe
und vor- bzw. Nachteile nennen und bewerten muss. n
• Der Vortrag muss sinnvoll strukturiert sein - mit Einleitung, Hauptteil und Schluss.

Tipps zum Ablauf der Prüfung: .. . .


a) Lesen Sie die beiden The~en aufmerksam durch und wahlen Sie Jenes Thema aus, bei dem Sie
sich sicherer fühlen und einfach mehr zu sagen haben.
b} Überlegen Sie in Ruhe, was Sie zu jeder der drei Arbeitsanweisungen sagen werden.
c) Machen Sie ordentliche Notizen, d. h. Stichwörter untereinander, keine ganzen Sätze.
d} Wenn Sie mit Ihren Vortrag fertig sind, stellt Ihnen Ihr Prüfungspartner ein, zwei Fragen. Höre
Sie gut zu und antworten Sie nur, wenn Sie sicher sind, dass Sie die Frage richtig verstanden n
haben, sonst fragen Sie unbedingt nach!
e) Während des Vortrags Ihres Partners müssen Sie sich zwei, drei Fragen überlegen und auf Ihrem
Blatt notieren. Stellen Sie Ihre Fragen möglichst klar und deutlich!

~Aufgabe
Sie nehmen an einem Seminar teil und sollen dort einen kurzen Vortrag halten.

Wählen Sie ein Thema (A oder B) aus. lhr(e) Gesprächspartner(in) hört zu und stellt Ihnen anschließend
Fragen. Strukturieren Sie Ihren Vortrag mit einer Einleitung, einem Hauptteil und einem Schluss. IhreNotizen
und Ideen schreiben Sie bitte in der Vorbereitungszeit auf. Sprechen Sie ca. 4 Minuten.

Teilnehmende/-r A

IWfötD~----~-~ --.. . . . ----


Wege nach Ende der Schulzeit
• Beschreiben Sie mehrere Alternativen.
• Nennen Sie Vor- und Nachteile und bewerten
Sie diese.
• Beschreiben Sie eine Möglichkeit genauer.

liilfo§j:i
Freizeitsport
• Beschreiben Sie mehrere Aktivitäten.
: Beschreiben Sie eine Aktivität genauer.
~ennen Sie Vor- und Nachteile und bewerten
Sie diese.

1
- 34 - • "'
·~
•• • • •••••••••••••••••••••••• •
WER.KSTJ\1T 8 2
•••••••••••••••••••••••••••••••••••• • •• ••• • • t • • • •• • •

Teilnehmende/-r ß
: (J')

:" 'C
..,
• (t)
·n
Die Sorge ums Körpergewicht :• :::r
(t)
• Beschreiben Sie mehrere Aspekte : ::J
(z. B. Diäten).
• Beschreiben Sie einen Aspekt genauer.
• Nennen Sie Vor- und Nachteile und
bewerten Sie diese.

Urlaubsreisen
• Beschreiben Sie mehrere Alternativen.
• Nennen Sie Vor- und Nachteile und
bewerten Sie diese.
• Beschreiben Sie eine Möglichkeit genauer.

CE) : -35-
~.
"'.
~- .
"'
WERKSTA1T ~~ ...... . .... . ......... . . .......... .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . - ....


. Teil 2
(1) :
. R lrnien einer Disku~sion rnit seinem Prüfungspartner Stand
. soll man trn a , . . Punkte
.r:. . Aufgabe: H1er .
tauschen. oaue
r insnesamt: ca . 5 Minuten. Beiden K;:ind1datlnn en wird da
0 „ . s gernein
...c...
l.J :
(1) •
aus .b k . e Möglichkeit zu wahlen) vor der Vorb ereitungszeit ausgeh „ d. sarne
Thema (es ß' t . e1mn er drei gleiche Arbeitsa nweisungen uncJ ei ne Reihe von th an igt. Zurn
Tl ma werden 1m emensp .
~ : ie . h kten (die als Hilfe dienen sollen) gegeben . Weitere Sti chpunkt k" ez1-
tischen Stlc pun · e onnen
gewählt werden .

zu beachten ist Folgendes:


h n·ie wissen „ „
was sich der Gesprachspartner uberl egt hat und auch . h
• Man kann vor er 1
• ' nie t,
wie die Diskussion verlaufen wird.

Tipps zum Ablauf der Prüfung: „ . . .


. d Thema aufmerksam durch und uberlegen Sie, was Sie zu Jeder der drei A b .
a) Lesen S1e as . r e1ts-
. n sagen und wie Sie die vorgegebenen Stichpunkte nutzen werden
anwe1sunge . „ . . ·
b) Machen Sie ordentliche Notizen, d. h. Stlchworter untere1~ander, keine ganzen Sätze.
c) Hören Sie während der Diskussion Ihrem Partner konzentriert zu und zögern Sie nicht nachzu-
fragen, wenn Sie etwas nicht verstanden ~ab~n. . _ . . .
d) Tun Sie von Ihrer Seite alles, was erforderlich ist, damit die D1skuss1on in Gang kommt und flott
verläuft.

~Aufgabe
Sie sind Teilnehmende eines Debattierc/ubs und diskutieren über die aktuelle Frage unten.

ö Tauschen Sie zuerst Ihren Standpunkt und Ihre Argumente aus.


ö Reagieren Sie dann auf die Argumente Ihrer Gesprächspartnerin/ Ihres Gesprächspartners.
ö Fassen Sie am Ende zusammen: Sind Sie dafür oder dagegen?

Sollte man auf Flugreisen die Mitnahme elektronischer Geräte im Handgepäck generell verbieten!

Sie können die fol d .


gen en Stichpunkte zu Hilfe nehmen:

• Sicherheit über alles?


• Wozu braucht man ·.
• s· einen z B Lapt
md die geltenden . h ·.·
·
op 1m Handgepäck?
51
• Möglichkeiten zum c_ erheitsvorschriften bereits zu streng?
2e1tvertreib ·· h
• ··· wa rend des Fluges

1
......... ....... WERKSTA1T 82 .. .. ........ ...... .... ..
............ .... . .. . . • • 1 •
....'•
c:.
Q):
V'l •
Q) . Teil 1 (D 18 Min .
....1: Sie lesen in einem Forum, wie M ensc/Jen über verschiedene Urlaubs/ ormcn denken W
;> o· p I ·· · eiche de
1 bis 9 trifft auf die Person en a, b, c oder d zu . ie ersonen connen mehrm als gewählt Wcrde~.Au\Sogen

~ Beispiel

o Wer kann sich Pauschaltourismus auf keinen Fall vorstellen?

·~
~Aufgaben

1 Wer legt Wert darauf, selbst zu kochen? a b


d

2 Für wen spielt der Umweltschutz im Urlaub eine wichtige Rolle?

3 Wer möchte keine Rücksicht auf andere Mitreisende nehmen


müssen?

4 Für wen sind die Räumlichkeiten ausschlaggebend? d

5 Wer zahlt nichts oder so gut wie nichts für die Übernachtung? d

6 Für wen ist die Nähe zum Strand wichtig? d

7 Wer erwähnt Auswirkungen des Tourismus auf die Einheimischen


und die Umwelt?

Wer schätzt den Kontakt zu den Einheimischen in einer fremden

------
Stadt?

9 Für wen spielen die Übernachtungskosten eine Rolle?

- 38 -
..;;:.
•.'!!
~
........ ... . .. . .. ... ... ... .. INER.KSTA1T 82
. . ....................................... ......... .

Ich persönlich finde organisierte Reisen nicht schlecht aber am Pool 1. k


· h · · · . • 1egen ann
1c im he1m1schen Schwimmbad auch. Viel lieber gehe ich auf E d "ti· : ,.....
h · d' s d xpe 1 an, • t1)
sc aue mir 1e ta t oder die Umgebung an und entscheide auch ger f ·
· h · d n re1, wo : (1)
1c mittags un abends am liebsten essen möchte. Bei meinem letzten u 1 b • t1)
h~be ich mich deshalb für Couchsurfing entschied en. Das ist neu und fu~k:~­ : :::J
n1ert so_: Auf der lnt~rnetseite couchsurfing.com stellen Mitglieder freiwillig
~.chlafplatze
1 61\no ~er.fugu~g
zur un? können auch selber Schlafplätze suchen. Die
. , 'f,.6\\ Ubernachtungsmoglichke1ten sind unterschiedlich: Von einer Couch oder einer
. . ~atra:ze auf dem Wohnzimmerboden bis zu einem eigenen, perfekt ausgestat-
teten Zimmer ist alles dnn. Die Dauer und Art des Aufenthalts werden zwischen den Beteiligten im Vor-
hinein abgesprochen, dabei ist es verboten, für eine Übernachtung Geld zu verlangen oder zu bezahlen.
Gäste können jedoch einen kleinen Beitrag für Essen oder Wäsche beisteuern, um dem Gastgeber 5
ein bisschen auszuhelfen. Der ei entliehe Sinn von Couchsurfin ist dass die Gast eber den Touristen a
die 'eweili en und ihnen helfen den Aufenthalt erlebnisreich zu estalten.

b Ich bin Backpacker, also Rucksacktourist. In einer Gruppe zu reisen, wäre Hor- o
rar für mich. Ich möchte aufstehen, wann ich will, und keine festen Essenszei-
ten einhalten müssen wie die Pauschaltouristen, die sich in Hotels einquartie-
ren. Als Individualtourist kann ich hier mal eine Weile etwas länger bleiben, dort
1 nur kurz, so wie mir eben zumute ist. In einer Gruppe habe ich immer auch auf 3
" die Wünsche der anderen zu achten. Wenn ich hier die Busse sehe, aus denen
massenweise Touristen steigen, zehn Minuten einen Tempel besichtigen und
?e\la?\I~\ dann schnell wieder rein in den Bus, bin ich froh, dass ich allein reise. Ich habe
~ aber Freunde, die das anders sehen. Ihnen sind Sicherheit und Bequemlichkeit
wichtiger. Die buchen dann in einem Reisebüro. Meistens übernachte ich in preisgünstigen Hostels. 9
Da muss man sich das Zimmer manchmal mit einem Dutzend anderer Reisender teilen, aber dafür ist
es sehr preisgünstig. Und so viel Geld habe ich ja als Student schließlich auch nicht.

Für mich und meine Familie ist Urlaub in einer Ferienwohnung unschlagbar.
Besonders über einen längeren Zeitraum, aber auch, wenn man mit mehreren
Personen verreist, lohnt sich das finanziell. So bleibt mehr Geld in der Urlaubs-
kasse übrig für den einen oder anderen Luxus, den wir uns im Urlaub gönnen
möchten. Normalerweise findet man eine gut ausgestattete Küche vor, wo man 1
die Mahlzeiten selbst zubereiten kann, was besonders für Eltern mit Kleinkindern
eine tolle Möglichkeit darstellt, genauso gesund zu kochen wie daheim.~ 4
Unterkünfte sind außerdem geräumiger als Hotelzimmer und gemütlicher ein-
gerichtet. Da ist immer genug Platz zum Entspannen und man hat jederzeit ?ie
M og
„ 1·1chke1,
·t s'ich zurückzuziehen . Außerdem braucht man sich im Gegensatz
. . zum
. Hotelaufenthalt keine

S hen dass die spielenden Kinder die Gäste im Nachbarzimmer in ihrer Urlaubsruhe storen.
argen zu mac , dd d' u b · H' bl' k
Wichtig ist für uns auch, dass wir es nicht zu wei: bis ans Meer haben un ass 1e mge ung 1m m 1c 6
auf Bade- und Freizeitmöglichkeiten etwas zu bieten hat.

E ·st immer das Gleiche: Im Urlaub wollen die meisten vor allem Sonn.e. Mit
d~~
Flieger sind Schönwetterziele problemlos zu erreichen. S? wächst die .zahl
der Fernreisen von Jahr zu Jahr, obwohl klar ist, dass de~ Tourismus ~um ~lima-
wan d e1 be1·tra"gt . Fu·· r die Menschen vor Ort ist der Tourismus allerdings. d m bder. 7
Regel ein zweischneidiges Schwert: Er schafft zwar Arbeitsplätze und. hilft a e1,
die Wirtschaft zu stärken, jedoch ist vor allem der Massentouns.mu~ auch
immer mit Eingriffen in die Natur verbunden. Zum Glück werden . sich 1'.11mer
. a mehr Touristen dessen bewusst, dass sie ihre Verantwort~ng .~1ch.t einfach
- --- -
ra\\~ „ . . B deanzug abstreifen können und entscheiden sich · fur· eme
• wie einen a h kl ·
nach- 2
. d Landschaft schützt. Zum Beispiel suchen sie s1c emere,
haltigere Art des Re1sens, welche Natur un b t .t einem zertifizierten Siegel Nachhaltig reisen
b „ · H 1 lokalen Anbietern - am es en mi ·
una hang1ge ote s von B . . 1 enn man mit dem Rucksack oder Fahrrad wandert.
Auch der Landurlaub auf dem Bauern °
kann auch Entschleunigung bedeutenh, zfu md e1s.p1e R:ise an die Nord- oder Ostsee können gut nachhaltig
0 er eine
gestaltet werden.

<B: . 39 -
~ .
"'~- .
"'
1
. . . . . . . . . . . . . . . . WER.KSTA1T
. . .. . . . . . . . . . .82
. . . . . . . ......................... . . ....... ...

c: .. lt'il 2 C9 12 Min .
Cl) :
, . . . · ,~A ·kel ober die Einkaufsgewohnheiten der Verbraucher.
1.1) • einen r11
S1 • 1c~cn 111 c111t•r Zc1tsc/1r1, t · . .. .h
_, .
Q) .
Wclci1c Stitzc o bis h passen in die Uicken 10 bis 15? Zwei Satze passen ntc t.

Kaufen ohne Verstand? Hirnforscher und Marketing


Die Illusion vom rationalen Kunden

marketing in den Kinderschuhen. [ „ .12.„) Den


Stellen Sie sich vor, Sie sind zum Essen eingela-
rationalen Kunden gibt es nicht, Emotionen sind
den und möchten noch schnell eine Flasche Wein 25
kJufen. Im Supermarkt stehen Sie vor einem end- immer im Spiel.
losen Weinregal. Für welche Flasche entscheiden
s Sie sich? Vergleichen Sie bei sämtlichen Weinen Zum Beispiel verknüpfen wir mit einigen Marken
Preis und Qualität? Wahrscheinlich nicht. Denn bestimmte Erinnerungen - an die Kindheitstage,
dieses vorgehen würde viel zu lange dauern. die Großeltern, einen Urlaub oder die erste gro-
(.„0 ...) Wir greifen zu, weil wir diese Flasche ße Liebe. Die dazu gehörigen Emotionen klingen 30
schon mal bei einem Bekannten gesehen haben, schon unbewusst an, wenn wir das Produkt mit
10 diesen Wein aus der Werbung kennen, jenes dem vertrauten Logo nur sehen. [„ .13.„) Ent-
Etikett uns an den letzten Urlaub im Süden scheiden wir uns einmal doch für ein anderes
erinnert oder schlicht weil diese Sorte gerade Produkt, zum Beispiel weil es billiger ist, haben
im Angebot ist. („.10„.) Es sind vor allem Erin - wir häufig das Gefühl, auf etwas verzichtet zu 35
nerungen und Emotionen, die unsere Entschei- haben. („ .14„.)
15 dungen beeinflussen.
Den Einfluss auf unser Gehirn entwickeln
Lange Zeit waren es hauptsächlich Werbefach- Marken nicht von heute auf morgen. Sie müssen
leute, die sich für unsere Kaufentscheidungen uns schon immer wieder begegnen, am besten
interessierten, aber seit kurzem beschäftigen in einer wiedererkennbaren Art und Weise. 40
sich auch Hirnforscher mit dem Thema. (.„11„.) Besonders einfach hat es meistens die erste
20 Sie können beobachten, welche Gehirnbereiche Marke einer Produktklasse, die ganz neu auf den
aktiv sind, wenn wir eine Auswahl treffen, und Markt kommt. („.15„.] Dann stehen die Chan-
welche Teile des Gehirns dabei keine Rolle cen gut, dass Produkt und Marke als Synonym
spielen. Noch steckt das sogenannte Neuro- verwendet werden. 41

- 40 -
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O Wir kürz.en solche Entscheidungsprozesse meistens massiv ab. : t1'
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~ Aufgaben

a Wenn wir es dann auch noch kaufen, bekommen wir noch ein kleines Extraglücksgefühl
dazu. 13

b Doch wir lassen uns nicht nur von Marken beeinflussen.

c Aber eines ist bereits klar: 12

d Nicht die allgemeine Bekanntheit ist entscheidend.

e Auch wenn es uns nicht bewusst ist: 10

f Das gesparte Geld macht uns nicht glücklich. 14

g Solche Marken setzen sich dann in der Erinnerung besonders fest. 15

h Denn mit Hilfe der Kernspintomographie haben sie die Möglichkeit, unserem Gehirn beim 11
Denken zuzusehen.

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Teil 3 (9 12 M in.
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aJ: . . /' -Magazin ein en e11ra. . ..
1/) • Sie lesen in einem On in e . 21 dl richtige W s111111 o, /J od1•r c.
aJ . Wä hlen Sie bei den 1\ufga/Jcn 16 bis e
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Parfiim _geheimnisvoller Verführer
. . T nd Jahre n ein en feste n Pi nt ? Im t.r:bl! n dN Mc:n-.r.h"n
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ein Luxusar e 1,
bekannten H;i uptbc!'> tllndtci lc von ,/171 1 Echt
In Mesopotamien und Ägypten, vor mehr als \ 1(1
Kölnisch Wasser" sind iHhcrischc l Jii: von ~P!!llel.
7000 Jahren, wurden vermutlich die ersten
len Zitrusfrüchten und in r,c rineen An tei len ~chö.
Parfüms verwendet. Damals wurden sie zur
ren auch Rosmarin und L;:ivcndel d;izu. In rcl nr.m
Ehrung der Götter und Salbung der Tot.en ein-
Alkohol gelöst, muss die M ischung lilngc rcir n
5 gesetzt. Aber in der Oberschicht der Agypter
bis sie ihre einzi15artice Wirkunc entfa lten kil nn.' 1'.
0 waren Düfte auch schon zur Körperpflege oder
zur Therapie im Gebrauch. Die Phönizier brach-
Bis Mitte des 20. Jahrhund erts blieb Parfüm ein
ten die duftenden Essenzen auch nach Asien,
Luxusartikel. Ab 1910 begCJ nnen auch Mode·
Afrika und in den Mittelmeerraum.
designer Parfüm s herzu stell en, w as bisher den
Parfümeuren vorbehalten wCJr. Ch ;:inel No. S war
io Die Erfindung der Destillation durch die Araber
und Perser machte die Parfümherstellung, wie im Jahr 1920 der erst e synthetische Duft. Nach 10
wir sie heute kennen, möglich. Aromastoffe und dem zweiten We ltkrieg wurd e die fr;:inzösische
Weihrauch wurden erst nur zu medizinischen Parfümindustrie immer mehr zum Geschäft der
oder heiligen Zwecken nach Europa importiert. Modedesigner, während in Deutschland preis- 11
1s Venedig und Grasse in Frankreich entwickelten wertere Duftwä sser hergestellt wurden. Seit
16 sich schließlich zu den wichtigsten Handelszen- den 60er-Jahren gibt es bereits so viele Par· SI
tren für diese Ware. Duftstoffe wurden auch in füms, dass nicht mehr der Duft über Erfolg oder 20
Europa immer begehrter. Misserfolg einer neuen Kreation entscheidet,
sondern nur noch das Marketing eines neuen
Die Hochzeit des jungen Kaufmanns Wilhelm Duftes. Daran hat sich bis heute nichts geändert.
20 Mülhens in der Glockengasse zu Köln ist die
Geburtsstunde von „4711 Echt Kölnisch Was- Das amerikanische Militär beschäftigt sich eben·
ser". Ein Kartäusermönch überreichte dem jun- falls mit Gerüchen, allerdings ist man im Penta·
gen Ehepaar ein scheinbar schlichtes Geschenk. gon eher an schlecht riechenden Düften inter·
Tatsächlich war es jedoch die wertvollste al- essiert. Ein Cocktail aus stinkenden Substanzen ll
25 ler Gaben und beeinflusste die Zukunft der soll feindl iche Truppen oder Demonstrante!!i,
Familie Mülhens wie kein anderes Geschenk. auch ganze M enschenmassen zerstreuen. Es gibt 61
E~ war eine geheime Rezeptur zur Herstellung zwar viele Gerüche, die Menschen sehr schnell
emes „ aqua mirabilis", später Kölnisch Wasser in die Flucht schlagen können, allerdings spielen
genannt.
beim Empfinden von Gerüchen kul·
turelle Unterschi ede eine be·
30 Wilhelm Mülhens erkannte sehr schnell d 70

~ert dara:~
deutende Rolle : Die
17 dieser Rezeptur und begann bald einen empfinden
m der Glockengasse mit dem Bau einer kleinen d en Geruch
Manufaktur zur Herstellung des „aqua mirabilis" einer Abwasser·
35
~~~Name „ 471.1" wurde erst später eingeführ~ r e inigun gsan·
~ar ganz einfach die Hausnummer des F' lage als höchst
71
mens1tzes in der Glockengasse. ir-
ungesund und
18 fliehen, andere
Die genaue Zusammensetzung und
von „4711 Echt Kölnisch „ Reze~tur empfinden ihn

nach wie vor einer strengen :a::~ha~t~~~~,~~ nur als störend


und bleiben.
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f nd n unter anrl rcm In der M edizin Anwcndunn. : :::s

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In lt.ll11•1\ untt 1'1.ml-.1 1 lrh „. ;i wurde die Destillationstechnik erfunden.
X entwickelte sich ein reger Handel mit Parfüms.
c flJb es viele unheilbar Kranke.

17 l\<'i "~·l nN lloc:h1l•lt „. J bek<rm Wilhelm Mülhens eine wertvolle Flasche Kölnisch
Wasser geschenkt.
b erhielt Wilhelm Mülhens Geld für den Bau einer
Parfüm-Manufaktur.
X kannte Mülhens den wahren Wert der geheimen
Rezeptur noch nicht.

18 Zur Produktion von „ 4711 Echt


Kölnisch W asser" „.
X wird bis heute dasselbe Rezept verwendet.
b benötigt man zu gleichen Teilen ätherische Öle, Rosmarin
und Lavendel.
c verwendet man eine Mischung·aus Zitrone und Alkohol.

19 Im 20. Jahrhundert „. a wurde Parfüm nur noch aus synthetischen Rohstoffen


hergestellt.
b übernahmen Modeschöpfer das Design von Parfüm-
flaschen .
X wurde Parfüm zunehmend erschwinglich für die Massen.

a wird von künstlerischen Faktoren beeinflusst.


X hängt immer mehr von der richtigen Vermarktung ab.
c ist heute einfacher denn je.

X Gerüchen, die den Feind in die Flucht schlagen können.


Interessiert an . „ b Duftstoffen, die in bestimmten Regionen eingesetzt
werden können.
c Kläranlagen, die Gerüche reinigen.

@: - 43.
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Teil 4 (9 12 Min.

Sie lesen in einer Zeitschrift Meinungsäußerungen darüber, wie das Zusammenleben unt
.. '"' . er Vego
Vegetariern und Allesessern funktioniert. Welche der U~erschn;,en 22 bis 27 passen inha/t/i nern,
Äußerungen a bis h? Eine Äußerung passt nicht. Die Außerung a is t das Beispiel und kan eh zu dEn
' n nicht
einmal verwendet werden. noch

~ Beispiel

0 Es kommt vor, dass der Veganismus auf die Familie abfärbt.

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~ Aufgabe

22 Der Partner muss die Einstellung zur Ernährungsweise teilen .

23 Offen sein und neue Geschmacksrichtungen probieren.

24 Verständnis und Interesse für den veganen Lebensstil. _b

25 Unkomplizierte, duale Essenszubereitung zu Hause. _e_

26 Veganer werden immer noch nicht ernst genommen.

27 Durch die neue Lebensweise findet man neue Freunde und Bekannte. _c_

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-44-
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Macht Veganismus einsam?
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II Durch Bücher und Dokumentationen über
vegane Ernährung, die man den Famili-
Man darf nicht vergessen, dass die meisten
von uns in Familien leben, wo immer noch
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enmitgliedern weitergibt, und selbstver- Fleisch gegessen wird. Hier ist Toleranz
ständlich auch durch Gespräche über das das Schlüsselwort. Meistens zeigen die
Thema kann man sehr viel dazu beitragen, Familienmitglieder und Freunde von al-
dass Eltern und Geschwister ihre Ernäh- lein Interesse am veganen Lebensstil und
rungsgewohnheiten ändern oder sich zu- möchten mehr darüber erfahren.
mindest bewusster ernähren.
Alexandra, Bamberg
Cla ra, Kiel

II Aus sozialer Sicht ist vegan ganz bestimmt Eine Partnerschaft kann ein Veganer doch II
kein Grund mehr, sich abzusondern und nur mit einem Menschen eingehen, der
allein durchs leben zu gehen. Die vegane sich auch vegan ernährt. Hier dürfen keine
Lebensweise verbindet - in Frankfurt trifft Kompromisse gemacht werden, denn ein
man sich inzwischen beim monatlichen harmonisches Miteinander ist von ganz
Vegan Stammtisch, der mittlerweile zwi- grundsätzlicher Natur. Wie soll man sich
schen 35 und 60 Teilnehmer hat. denn sonst an einen gemeinsamen Tisch
setzen?
Matthias, Mainz
Birgit, Chemnitz

II Für die meisten Veganer ist Fleischkonsum Ein „Nein" zu Fleisch wird von vielen noch
kein Grund, sich mit der Familie oder dem immer belächel~ und ins Lächerliche gezo-
Partner nicht zu verstehen. Das Einfachste gen. Während die Vegetarier aber durch-
ist, vegan zu kochen und für die Allesesser aus in der Familie oder bei Freunden auf
einen Topf mehr auf den Herd zu stellen. Verständnis stoßen, ecken die Veganer, die
Nicht-vegane Extra s kann sich jeder selbst bekanntlich noch einen Schritt weiterge-
dazu kochen. hen, immer noch an.

Jean-Luc, Saarbrücken Peter, Staufen

III Als Veganer macht man sich leider nicht


Man soll für seine Gäste auch neue Sa- II
chen kochen, weil sie es einem wert sind
immer Freunde. Dennoch sollte man die
und weil man ihnen eine Freude bereiten
Menschen in seinem Umfeld darauf auf·
möchte. Etwas Veganes auszuprobieren
merksam machen, dass die Wahrschein·
erweitert darüber hinaus den geschmackli-
lichkeit, Herzkrankheiten, Übergewicht
chen Horizont. Auf altmodischen Essensge-
und viele weitere gesundheitliche Be·
wohnheiten zu bestehen macht am Ende
schwerden zu bekommen erheblich sinkt,
nur einsam.
wenn man sich vegan ernährt.
Andrea, Basel
Eva, lln.z

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Stadtbibliothek- Benutzungsordnung

(2) Jeder Benutzer hat sich so zu b~trage ,


lnhaltsveneichnis dass der Bibliotheksbetri eb und ~ n der<:!
Benutzer weder gestört noch br:ein rä c.h-
a Bibliotheksausweis tigt oder behindert werden sowie Medien,
b Auswärtiger Leihverkehr
Kunstwerke, Kataloge, Einrichtungen, Gerä-
c Benutzungsregelungen für Internet-/
te usw. keinen Schaden leiden.
Computerarbeitsplätze
Vorbestellungen
Verwendung externer elektronischer
Geräte und Dienste
Verhalten in der Bibliothek Benutzern, die gegen diese Satzung, die
f
g Benutzungsberechtigung Hausordnung oder die Gebührensatzung
h Ausschluss von der Benutzung verstoßen, kann zeitweise, bei w iederholten
Verstößen oder schwerwiegenden einma·
ligen Verstößen auch dauerhaft, die Benut·
§ö' zung der Stadtbibliothek untersagt werden.
Gleichzeitig kann der Bibliotheksausweis
Ausgeliehene oder ausleihbare Leihge- eingezogen werden.
genstände der Stadtbibliothek können auf
Wunsch des Benutzers eigenständig oder § 30 c
l - -
durch das Personal, immer aber gegen Ent-
richtung einer Gebühr reserviert werden
Die zur Verfügung gestellten Computer
Die Gebühr wird mit der Bereitstellung de~
sind sorgfältig und bestimmungsgemäß
Bestellung fällig.
zu behandeln und vor Veränderung,
§28 Beschmutzung und Beschädigung zu be·
wahren. Es dürfen nur die bereits vorin-
(~) Oie baulichen Anlagen, sämtliche Ein- s~allierten Programme aufgerufen werden.
richtungs-, Ausstattungs- und Ausstell Eine zweckentfremdete Nutzung der PCs ist
gegenstände der Stadtbibliothek . ungs- untersagt.
nend und .t S sind scho-
mi orgfalt zu b h
sauber zu halten. e andeln und
......................................... WER.KSTA1T 82 ........ .... ....
....................
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Teil 1 .:o:
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• (t)
Sie hören fünf Gespräche und Äußerungen aus dem Alltag. Sie hören j eden Text einmal. : ::J
Wählen Sie bei den Aufgaben die richtige Lösung Richtig oder Falsch und a, b oder c.
Lesen Sie jetzt das Beispiel. Dazu haben Sie 10 Sekunden Zeit.

01 Die Journalisten berichten über die


Geschichte der Meeresforschung.
02 Gesichtslose Fische ... a haben in der Tiefsee wenig Überlebenschancen.
leben seit 1873 im Meer vor Australien.
haben sich an ihre Umgebung gewöhnt.

~Aufgabe
1 Wer in einer Umgebung mit viel Lärm
lebt, kann sich ein Leben ohne Lärm
nicht vorstellen.
2 In Minnesota ... a darf in der Nähe von Großflughäfen nicht gebaut
werden.
~ gelten keine besonderen Lärmschutzbedingungen.
c befindet sich einer der stillsten Orte weltweit.

3 Lehrer sehen mittlerweile den


Gebrauch von Smartphones im
Unterricht mit anderen Augen.
4 lernende ... hätten wahrscheinlich nichts gegen ein Handyverbot.
_Cl_
b lernen an der Schule den Umgang mit Smartphones.
~ könnten ihr Smartphone zum Recherchieren
benutzen.

5 Im Kampf gegen Stechmücken werden


die verschiedensten Mittel eingesetzt.
6 Verantwortlich für die Mückenplage a neue, bisher unbekannte Mückenarten.
sind ... X regnerische Frühlinge.
c unwirksame Insektengifte.

7 Die junge Frau entscheidet sich für die


preiswertere Reiseroute.
8 Für die Fahrt von Zürich nach Hamburg ...

9 Die Moderatoren berichten über


Karriere junger Mütter.
10 Teilzeitarbeit„. ~ kann den beruflichen .Au~stieg b~emsen .
b ist ideal für Mütter mit Kindern 1m Teenager-Alt er.
c wird in Zukunft an Attraktivität verlieren.
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cmütlich K;i ffce trln t.

c w. b t' mtc KörpNf'unktioncn rn hcclnflu~scn?


12 Auf welche Art und Weise scheint Bew!!ßUnß es 1m .
X Hormone werden f~cig~sctzt .
b Der Krei~lauf beruhigt sich.
c Die Stimmung verschlechtert sich.

13 Was kennzeichnet Dinge oder Ideen,


. kreotlvcr M ensch produziert hat?
d'te em

a Sie sind nicht neu, ;ibcr sie sind originell.


X Sie sind nicht nur ungewöhnlich, sondern auch nützlich.
c Sie funktionieren automatisch.

14 w er schneidet beim Originalltätstest besonders gut ab?


a Wer Vorschläge macht, die sofort realisiert werden können .
b wer eine gute Idee modifizieren und dadurch verbessern kann.
~ Wer etwas vorschlägt, das bisher keinem anderen eingefallen Ist.

15 Wann wurde die höchste Kreativität gemessen?


a Nachdem man einige Zeit im Büro auf und ab gegangen war.
b Bei einem Spaziergang an einem bewölkten, kühlen Tag.
X Während und kurz nach einem Spaziergang in einer farbenfrohen Umgebung.

16 Doktor Körner will In Zukunft untersuchen, .„

a ob auch andere körperliche Aktivitäten sich ähnlich wie das Gehen auswirken.
b wann genau einem die besten Gedanken beim Gehen kommen.
~ warum sich das Gehen positiv auf das Gehirn auswirkt.
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Teil 3
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Sie hören im Radio ein Interview mit mehreren Personen. Sie hören den Text einmal.
Wählen Sie bei den Aufgaben: Wer sagt das?
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...
Lesen Sie jetzt die Aufgaben 17 bis 22. Dazu haben Sie 60 Sekunden Zeit. . :;:,

o Stress beeinflusst das tägliche Leben der Menschen.

~Moderator b Biologin c Student

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~Aufgaben

17 Die Organisation des Alltags ist eine Frage der Zusammenarbeit.

a Moderator ·X Biologin c Student

18 Man muss bei der Tagesplanung Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden.'

a Moderator X Biologin c · Student

19 Zu viel Arbeit und zu_wenig Zeit führen zu psychischer Belastung.

X Moderator b Biologin c Student

20 Er/Sie schätzt die Vorteile einer Aufgabenliste.

a Moderator b Biologin x student

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2~ Manchmal ist es schön, den Tag nicht durchgehend zu strukturieren .

a Moderator . c Student

22 Er/Sie hat Schwierigkeiten, Arbeitsalltag und Privatleben zu kombinieren.

a Moderator b Biologin X Student

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l.J M.m muu :irztllctl br. t,,1ncJl'lt werden. .
c ON Pro f sso r h"' t krln vor tdndnls dafür.

24 Prii fungSi11lf\SI .„ kb
X m.1cht sich durch seelische und
kö l'che Symptome bem er
rper '
ar.

l.J empfindet m hr llls die H.llfte aller Studenten.


c wurde bereits früher llls Kr;inkhcit diagnostiziert.

25 Welchen positiven Effekt kann Stress vor Prüfungen haben?


---
a Die Prüfung wird nicht als Gefahr angesehen.
X Er kann einem zur höchstmöglichen Leistung verhelfen.
c Er verhindert körperliche Reaktionen jeder Art.

26 Prüfungsangst ist durchaus verstiindllch, .„

a obwohl eine nicht bestandene Prüfung wiederholt werden kann.


b wenn man sich im Allgemeinen ständig bedroht fühlt.
X weil eine unbefriedigende Note das Selbstvertrauen verletzen kann.
27 Worüber muss man sich Gedanken machen?

a Wie man sich nach der Prüfung wieder beruhigen kann.


~ Wie man die Prüfungsangst auf ein erträgliches Maß reduzieren kann.
c Ob man aufgrund der Prüfungsangst von den Prüfungen befreit werden kann.

28 Was ist nach Ansicht von Herrn Brinkmann das Wichtigste?

a Den gesamten Prüfungsstoff als Ganzes zu lernen .


X Nicht lange zu warten, bis man mit dem Lernen beginnt.
c Ein eigenes Rezept gegen Prüfungsangst zu entwickeln.

29 Mündliche Prüfungen „.

a sind In der Regel nicht so schwer w ie schriftliche Prüfungen.


können mit Hiife von Mitstudenten vorbereitet werden.
c muss man schon als Kind ablegen.

30 Nach Ansicht von Herrn Brlnkmann .„

aist für sicheren Erfoln b · d „ rf deriich.


b [) ei er Prufung meistens eine teure Vorbereitung e or
sollte man nur perf kt b .
v lb . e vor ereitet zur Prüfung antreten.
""'"' g t es nur wenige die b 1P .
.
• '>O . • "'
' e rüfungen keinen Stress empfinden .
• I'
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. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • • • • • •WER.K~l\1T 82
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Teil 1 • t"'I

~Aufgabe ....
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Sie schreiben einen Forumsbeitrag über arbeitstötige Mütter in d d


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er mo ernen Gesellschaft. : ::;,
• Die Rolle(n) einer berufstätigen Mutter heutzutage
• Die typische Rollenverteilung im Haushalt
• Möglichkeiten/Probleme einer Kombination von Arbeit d F ·.
• . s·t
D1e · ·in d er Zu k unft
1 uatlon un am1 l1e

Denken Sie an eine Einleitung und einen Schluss Bei· der a rt .


· ewe ung wird darau• ht ·
Inhaltspunkte bearbeitet sind wie korrekt der Ti.ext 1.st d . J geac et, wie genau die
. . .. ' un wie gut die Sötz d Ab h · .
miteinander verknupft sind. Schreiben Sie mindesten 150 ,,,„rt e un sc nttte sprachlich
vvO er.

Teif 2

~Aufgabe
Sie und Ihr Kollege, Herr Baumann, arbeiten bei einer Firma für Web-Design und haben morgen ein
wichtiges Meeting bei einem neuen Kunden, wo Sie eine gemeinsame Präsentation machen müssen.
Leider können Sie an diesem Treffen nicht teilnehmen und schreiben deshalb Ihrem Kollegen eine E-Mail.

. · e 1.-ÖSUl/\9 tll/\·
. t~I/\ sie tll/\
ß
• lt"' - - - - --
....:------
EYkfäYU"- Sie, waYUWI Sie
..._;ch.t koW1W1en können.

Überlegen Sie eine passende Reihenfolge für die Inhaltspunkte. Bei der Bewertung wird darauf geachtet,
Wie genau die Inhaltspunkte bearbeitet sind, wie korrekt der Text ist und wie gut die Sätze und Abschnitte
sprachlich miteinander verknüpft sind. Schreiben Sie mindestens 100 Wörter.

.
(6) :
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"' : /c nch111cn m1 c/111•111 Scm/nnr wll und so/lcn dort einen kurzen Vortrag halten.
Wählen Sie ein Thcmn
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' I I H hört zu
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· Ihnen an schl"ieße
Fragen. Srrukrunercn Slt' //I ren Vortrag mit einer Ein eltung, e nem auptte1 und einem Schluss· lh re Non nd
und Ideen schreiben Slt' bitte /11 der Vorbereitungszelt auf. Sprechen Sie ca. 4 Minuten. zen

Teilnehmende/-r A

11MM4ti
Studium im Ausland
• Beschreiben Sie mögliche Gründe für diese
Entscheidung.
• Beschreiben Sie einen Aspekt genauer.
• Beschreiben Sie Vor- und Nachteile und
bewerten Sie diese.

Betriebsausflug eines Unternehmens


• Präsentieren Sie mehrere Ideen .
• N.en~en Sie Vor- und Nachteile und bewerten
Sie diese.
• Beschreiben Sie eine Idee genauer.

Teilnehmende/-r 8

~arriere im Ausland statt


im eigenen Land
: Beschreiben Sie die Situation.
• Nennen Sie mögliche Alternativen.
Nennen Sie Vor· und Nachteile und
bewerten Sie diese.

Ausflüge für körperlich Behinderte


: Präsentieren Sie mehrere Ideen.
Beschreiben Sie eine Idee genauer.
• Nennen Sie Vor- un·d Nachteile und tiewertt"
Sie diese.

.
. 52. •
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INET(KSTl\IT 82
............... ......... .... ... ..... ..... .... ... ..... .... .... ..... .... ..... .... .
Teil 2
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~Aufgabe • r"'I
: ::r
Sie sind Teilnehmende eines Debattierclubs und diskutieren über die aktuelle Frage unten. • t'D
: :l

6 Tauschen Sie zuerst Ihren Standpunkt und Ihre Argumente aus.


6 Reagieren Sie dann auf die Argumente Ihrer Gesprächspartnerin/ Ihres Gesprächspartners.
6 Fassen Sie am Ende zusammen : Sind Sie dafür oder dagegen?

Sind Online-Einkäufe sicher?

Sie können die folgenden Stichpunkte zu Hilfe nehmen:

• Warum kaufen wir online ein?


• Welche Risiken gibt es dabei? ..
• Wie kann man sich vor einem möglichen Betrug sc~utzen?
• Alternative Möglichkeiten, um sicher im Internet einzukaufen .

(Öl .
. - 53 -
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Personen o, b, c oder rl 111 ? Dte Pri m nt 11

\• Beispiel

0 Welche Pe~on denkt, dac;s ec; t>ln Glück 1~1. g1•~1111d '" 'l•' IJI?

~
~ Aufgaben

1 Wessen Hobby ist es, sich ehrenilmtlich zu engagl"ren 7

2 Für welche Person bedeutet Glück, das Positive Im Lebt'n In d Prl


Mittelpunkt zu stellen?

3 Welche Person ist der Meinung, dass jeder Mensch dn'i Glüc;k und
~
die Zufriedenheit anders wahrnimmt?

4 Wer denkt, dass durch viel Geld soziale Kontakte in die Brüche ß'!hc n
könnten? ~

5 Wer ist der Überzeugung, dass Konsumgüter kein Glück carantier~ n? ".

6 Für welche Person sind Wissen und Kenntnisse eine Garantie für
Glück? -:
7 Welche Person ist sich sicher, dass jeder für sein Glück selbst verant-
wortlich ist? i:

8 Wer empfindet das familiäre Miteinander als Glücksmomente?

9 Welche Person unterrichtet leidenschaftlich?

.:
- S6 - •

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WER.KSTl\1T B2 ....... .... .
.......

.• (1),....
: III
• (1)
: ::J

~@ Ich bin Lehrer, das ist ein Beruf, in dem man als Beamter nicht wirklich reich
wi_rd ! Aber ich bin glücklich, weil mir mein Job Spaß macht und ich mich täglich 9
mit neuen Themen befassen darf. Lehrer zu sein sollte eine Berufung sein. Viele
Kollegen sind Burnout-gefährdet, weil sie den Herausforderungen, besonders
bei pubertierenden Jugendlichen, nicht gewachsen sind. Ich habe viel Glück, so
einen erfüllenden Beruf zu haben! Ich kann mir nicht alles leisten, aber ich zweif-
le nicht daran, dass man auch nach einem Lottogewinn nur kurzfristig glücklich
ist. Gewohnte Strukturen würden sich komplett verändern. Alte Freunde würden 4
plötzlich nicht mehr zu mir passen, es kämen neue, die vielleicht nur am Geld
interessiert wären . Oder ich kündige meinen Job - und was sollte ich dann den ganzen Tag machen?
Mich würde diese leere unglücklich machen. Ich möchte von Menschen umgeben sein, mit denen ich
mich austauschen kann. Soziale Kontakte heben mein Glücksempfinden.

Ich sorge für meine Lebenshaltungskosten und warte nicht darauf, durch Reich-
tum glücklich zu werden. Ich suche mein Glück woanders. Denn der Einbil-
dung, ein neues Auto, ein neues Haus und das nächste iPhone würden glücklich
machen, laufen viele vergebens hinterher. So ein Kauf löst zwar Glücksgefühle s
aus, aber ob dieses Glück von Dauer ist, bezweifle ich. Viele meinen, dass der
Beruf die Erfüllung im Leben sein muss. Aber es gibt viele Momente, wo mir meine
Arbeit als Kranfahrer keinen Spaß macht. Ich fühle mich dennoch nicht
unglücklich! Ich suche Abwechslung in meiner Freizeit, die mich mit Sinn e~ü.llt:
ein interessantes Hobby oder der Einsatz für wohltätige Zwecke. Ich beschaft1_ge 1
mich bei der freiwilligen Feuerwehr, kann Mitmenschen in Notsituationen helfen und spüre unbeschreib-
liche Glücksmomente wenn ich zum Beispiel bei Umweltkatastrophen Familien re~en kann. Gutes z~
tun lässt mich persö~lich aufleben. Ich bin der festen Überzeugung, dass man sein Leben und somit 7
auch sein Glück selbst in der Hand haben muss.
. haffe meine Erwartungen nach unten zu schrauben oder
Immer wenn i~h es sc kann' sich das Glück viel einfacher ausbreiten. Ich suche
·.·· /i-~.·. ·.~ gar ganz l?sz_u ~s~e;i~uation und konzentriere mich auf die schönen Din e i~
·. ·1··.,r:,:. .. das Gute in e e h .. Momente losen viele Emotionen aus un
•' +:. . · . ·
: .1--"""'=" .... .._ .•
Leben. Die Erinnerungen an sc o~e ·rt rhalten die Werte eine etwas ande-
.j '.'
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in den verschiedenen Lebensabsc ~1d enhe.t ·1n der Familie der Zusammenhalt s
re Gewichtung.
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eh die Zufr1e en e1
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·ne Lebens ualität besonders w1chti .
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und die Fürsor e sin ur . b K' der wirklich glücklich machen oder
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'\e\\e Im Bekanntenkreis u
· r· hrt die Frage, o
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in ·· · d
. t zu hitzigen Diskussionen. Fur Km er
3, N hwuchs besser ran is ' .. t
ob man ohne ac .. . negativen· intensive Glucksmomen e
zu sorgen ist mit großen Gefühlen verbunden, positiv~ wie des Loslas~ens und Verlassenwerdens.
und starke Verbundenheit, aber auch Ängste und der.Sc mFerkzus auf etwas Erfreuliches in meinem
f" · h meinen o
Aber Glück im Allgemeinen bedeutet ur mic
Leben zu richten.

CiSl : - 57 -

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T . ~ 12 Min .
C· 1e1 1 2 \::/ . · ·t port
" b Doping im Fre1Zet s .
Q) : . · Artikel u er . „ • ht
I,/') • Sie lesen in einer Zeitschrift e1~en. Wcken 10 bis 15? zwet Satze passen ntc .
Q) .
Welche Sätze a bis h passen in die
-' :
Oicke Muskeln, unfaire Method~n
. 'bt es nicht nur in der Weltelite
Doping g1
hoffen auf eine Karriere als Profi. Ihr Ehrgeiz
.k m den Muskel-
Bodybuilder nehmen Anabo l1 a, u ist so groß, dass sie dafür unfaire Methoden
30
aufbau zu fördern. Amateurfußballer versuche~ anwenden und ihre Gesundheit gefährden.
mit Hilfe von Aufputschmitteln schneller un
besser zu spielen. Und Hobby I"au fer nehmen Sportmediziner unterstützen, genau genommen
Schmerzmittel, um den Marathon einfacher zu
5 sei Doping im Freizeitsport Medikamentenmiss-
überstehen. [„.O ... ] brauch . Sie warnen vor den gesundheitlichen 31
Folgen: „Wer Wirkstoffe zur Leistungssteige-
Es gibt keine wissenschaftlichen Untersuchu~­
rung nimmt, schädigt seinen Körper." {„ .14„ .}
gen dazu, wie hoch die Zahl der dopenden Frei-
Anabolika können zum Beispiel lebensbedroh-
zeitsportler insgesamt ist. [„.10 ...] Rund neun
liche Herz-Kreislauf-Probleme verursachen und
10 Millionen Kunden trainieren nach offiziellen An-
das Risiko für Schlaganfälle erhöhen. Schmerz- 40
gaben in Studios. Es wird geschätzt, dass ~2 b_is
15 Prozent der Besucher von Fitnessstudios in mittel können den Nieren schaden oder Magen-
Deutschland Anabolika nehmen. [ ...11...] For- blutungen zur Folge haben.
scher der Universität Mainz befragen regelmäßig
15 Teilnehmer nach Extremsport-Veranstaltungen. Es ist absurd : Gesunde Menschen nehmen Me-
Das Ergebnis zeigt, dass auch rund 15 Prozent dikamente, um ihren Körper auf Hochtouren
der Marathon- oder Triathlon-Teilnehmer zu zu bringen oder aber um ihre Denkleistung 41
Hilfsmitteln greifen. zu steigern. Medikamentenmissbrauch gibt es
nicht nur im Sport, sondern auch in der Schule,
[„.12...] Schmerzmittel kauft man in der Apo- im Studium oder im Job. [ ...15„.) Wenn Eltern
20 theke, Aufputschmittel oder Anabolika können zum Beispiel ihrem erkälteten Kind eine Tablette
im Internet auf einschlägigen Websites bestellt geben, damit es in die Schule gehen kann . Oder IO
werden, auch wenn das nicht ganz legal ist. Und wenn ein Jugendlicher Medikamente nimmt,
wer in bestimmten Fitnessstudios nach Anabolika um sich bei einer Prüfung besser konzentrieren
fragt, erhält schnell die Handynummer eines zu können. So wird indirekt vermittelt, dass der
2s Verkäufers. Doch warum dopen Freizeitsport- eigene Körper nur mit Hilfe bestimmter Wirk-
ler? Die einen träumen vom perfekt geformten 51
stoffe leistungsfähig sei. Hier müsse man,
Körper mit dicken Muskeln. [„. 13„.) Andere so die Mediziner, bei dieser oft sehr früh erlern·
wollen einfach besser sein als ihre Sportsfreun- ten Denkweise ansetzen, um Doping wirksam
de: schneller, ausdauernder, kraftvoller. Manche zu bekämpfen.

- 58 -
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McdikJmentenmi sbr,1uch ist ,1lso nicht nur 1111 Profhpn11 Pin Priihli•ni. :. ro~
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~Aufgaben
a Sie sind be reit nachzuhelfen, um ihr S hö nhrit s ldt~ 11 l 111 1'11 f'if llt'n . 1:

b Die Weichen für ein solches Verh<1ltcn w erden sehr frilh g 1'~ lt' lll.

c Und zwar ohne den Einsatz von unerl aubten Mitt eln.

d Die Wirkstoffe sind leicht zu bekommen.

e Gut erforscht ist die Problematik aber im Fitnessbereich.

Das sind dann mehr als eine Million Menschen.

g Über das Internet kommt man aber nicht so leicht an Stoffe wie Anobollk:i hcrnn.

h Denn nichts geht $purlos an einem vorüber, man bezahlt dafür an anderer Stelle.

~:
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- 59 -

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Teil 3 (9 12 Min.
. .t g über Problem e beim Arbeiten.
. .
~: . . -Mo azin einen 8 e1 ra .. d
1,/) • Sie lesen in einem Online g 6 bis 21 die richtige Losung o, b o er c.

1
Wählen Sie bei den Aufgaben
....1:
„ d' A ,fischieben kann schwere Folgen haben
Stan 1ges UJ·
. h von unangenehm en A u fgaben ah - in ße•11i~'.r:n F;; 11 ,_.n
1
Fast jeder lenkt sich man~ ma d In diesem Fall sp rich t man von Pro k ra stinntion
kann das aber krankha :O~~e:tndie Grenze und w as hil ft? .

dann aber doch noch auf Facebook ~u rft:'


Den Dachboden entrümpeln, einen Sprachku~s Jede eintreffende Nachricht, jedes „Like" lö~t
beginnen, dreimal die Woche nach d~r Arbeit kurzfristig ein gutes Gefühl aus. Man kann ~ich
dreimal um den Wohnblock laufen - viele star-
nicht überwinden, lässt sich von unangen.;: :
ten ins neue Jahr mit guten Vorsätzen oder
men Aufgaben leicht durch etwas ablenken, d;;
s Vorhaben. Ende Dezember stellen sie ernüchtert
momentan mehr Spaß macht. „ Danach ber~
fest, dass sie sie doch wieder nicht umgesetzt
man es, seine Aufgaben n icht rechtzeitig erledigt
0 haben. Das liegt häufig daran, dass man mit der
Umsetzung zu lange wartet . Da vergeht eine zu haben".
Woche, ein Monat, und bald ist das Jahr wieder
Das schwächt das Selbstwertgefühl. Aber i~t ('.
10 vorbei.
Aufschieben nicht manchmal auch gesund, weil
Wissenschaftliche Schätzungen gehen davon man nachdenken, in sich gehen, Abstand gewin-
16 aus, dass 80 Prozent der Menschen regelmä- nen kann? „Innehalten und Prioritäten setzen ist
ßig aufschieben. Das Phänomen ist also weit wichtig", bestätigt Sender. Aber eben nur, wenn "
verbreitet - in gewissen Fällen kann es geradezu man in der Lage ist, seine Vorhaben danach auch ;:
15 pathologisch werden. Wenn man sein Verhal- in die Tat umzusetzen .
ten ohne psychologische Beratung nicht mehr
kontrollieren kann und es negative Konsequen- Gegen das pathologische Aufschieben empfeh- ;:
zen hat, sprechen Fachleute von Prokrastination. len Psychologen eine Drei-Minuten-Regel : Auf·
Eine Untersuchung an der Universität Münster gaben, die nur wenig Zeit und Energie kosten1
20 erklärte zehn Prozent der Studierenden zu chro- sollten in diesem zeitlichen Rahmen erledi&! \:
nischen Aufschiebern. werden. Je dringlicher eine Aufgabe nämlich
ist, desto seltener wird sie hinausgeschoben.
Ob Prokrastination, die derzeit nicht offiziell als Für zeitaufwändige Projekte sei es sinnvoll, die
Krankheit anerkannt ist, genetisch bedingt oder
Aufgaben in Abschnitte zu unterteilen und mit
erlernt ist, darüber sind sich Experten uneinig
Mitschülern oder Kollegen feste Termine zu '!.
25 Auf einer Konferenz wurden Hinweise darauf
vereinbaren, um sie über den Fortschritt zu in·
17 vorgestellt, dass sie zu 46 Prozent vererbt . t
formieren.
„Allerdings spielen auch Umwelteinflüsse _1s .
große Ro~le", sagt Christina Bender, klini:~~:
~~ychologm. Beispielsweise könnten das f . Schließlich kann positives Denken einen grolk!! 1'.
30 hare Umf ld d am1- Beitrag leisten, nicht mehr alles aufzuschieb!!!· ,,
Leben k .e ' er Erziehungsstil der Eltern oder
s nsen das Verhalten auslösen. Gedanken wie "das schaffe ich sowieso nif!l!'.'. ,.
oder „jetzt habe ich ohnehin nicht den Kopf.f!!C
Aber auch d'1e soziale
. N beeinflussen uns nämlich stärker, als es sch~
net können krankhaft n etzw~rke im Inter- Statt die Erledigung einer Aufgabe schon ~
Christina Bend es Aufschieben fördern
35 F II er sagt dazu· E' k . vornherein durch unangenehme Gedanke!!..J,!! i~
a von Aufsch·1 b . . „ in lassischer
e en ist d ~erhindern, sollten also motivierende Geda_cl!.!!
gens aufsteht du h ' ass man frühmor-
' sc en gehen .. h im Vordergrund stehen.
moc te, davor

· 60- • "'
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Oclsplel
o Viele Menschen setzen Ihre a weil die Zeit dafür nicht ausreicht.
vorhaben nicht um, .„ denn Ihre Zielsetzungen sind unrealistisch. : (/)
• t'D
well sie vor der Realisierung ihrer Pläne oft zu 1 : ::l
warten. ange

~Aufgaben
16 Das regelmäßige Aufschieben a führt bei 10 Prozent der Studierenden zum Studien-
von Aufgaben „. abbruch.
X ist nach Meinung der Forscher keine Seltenheit.
c nimmt in 80 Prozent der Fälle krankhafte Ausmaße an.

17 Wissenschaftler sind der Meinung, a als Krankheit eingestuft werden sollte.


dass der Hang zum Aufschieben „. X teilweise schon von Geburt an besteht.
c Konflikte in der Familie hervorrufen kann.

18 Christina Bender stellt fest, X haben für viele Nutzer größere Wichtigkeit als anste-
soziale Netzwerke „ . hende Aufgaben .
b beeinflussen das Verhalten der Nutzer über einen länge-
ren Zeitraum positiv.
c werden ausschließlich dann genutzt, wenn man eine
Aufgabe meiden möchte.

19 Etwas aufzuschieben kann a solange die Unterbrechung nicht zu lange dauert.


hilfreich sein, b wenn man sich gesundheitlich nicht wohl fühlt. .
X wenn man die Arbeit anschließend tatsächlich erledigt.
20 Wissenschaftler empfehlen, .„ a leichte Aufgaben schnell hintereinander auszuführen.
b sich mit Arbeitskollegen zu verabreden, die das gleiche
Problem haben.
X sich für weniger anspruchsvolle Aufgaben ein Zeitlimit
zu setzen .

a hilft besonders denen, die sich nicht auf die Arbeit


konzentrieren können.
b motiviert die Aufschieber dazu, alle Aufgaben zu erfüllen.
X kann die negative~ G~danken verdrängen, die zum Auf-
schieben der Arbeit fuhren.

i----ZEITMANAGEMENT
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ktik;ible Zusatzfunktionen zur Verfügung.
o ( ooo._s ~t ellen d~ nl Leser prJ '

_ Aufgabe

22 01eit;ilc Lesegeräte sind von der Stromzufuhr abhängig.

23 ökologische Gründe sprechen für den Gebrauch von E-Books.

24 Ein Vorteil der E-Books ist ihr geringes Gewicht.

25 Verglichen mit dem gedruckten Buch bieten E-Books keinen erheblichen Preisvorteil.

26 Im Bildungsbereich können digitalisierte Bücher den Schüleralltag erleichtern.

27 E-Books stellen keine signifikante Gefahr für das konventionelle Buch dar. c

>
WERKSTATr 82
.................................................................. ........
...
Buch oder E-Book?
. r-
• t1)
: (/)
• t1)
was bei E-Readern besonders praktisch ist: Der größte Vorteil eines E-Books i~t dass
II Weiß man mal ein Wort nicht, kann man es leicht und handlich ist. Nur etw~ 200
: :::J
es im integrierten Wörterbuch oder per Gramm wiegen die kleinen Geräte. Auf
WLAN im Internet nachschlagen. E-Books Reisen und unterwegs ist dies wirklich
und E-Reader ermöglichen außerdem das ein Vorteil, denn man muss nur ein kleines
soziale Lesen", also das Teilen von beson- Gerät anstatt eines dicken Buches mit sich
ders beliebten Textstellen . rumschleppen.

Joachim, Karlsruhe Erik, Füssen

Oie Prognosen, dass wir in wenigen Jahren Gerade an einer spannenden Stelle gibt es II ·
alle nur noch elektronische Bücher lesen nichts Schlimmeres, als wenn der Akku leer
würden, haben sich allesamt als Unsinn geht, während man unbedingt weiterlesen
erwiesen. In großen Buchmärkten wie möchte. Also muss man immer darauf
Deutschland, Frankreich, Japan oder China achten, dass der Akku aufgeladen ist, denn
haben E-Books wenig mehr als fünf bis acht gerade auf Reisen, etwa im Flugzeug, gibt
Prozent Marktanteil. es keine Steckdosen.

Jens, Cuxhaven Max, Darmstadt

II Man sollte meinen, E-Books würden nur Seit Jahren wird davor gewarnt, dass ge- D
einen Bruchteil dessen kosten, was man rade die jüngsten Schüler viel zu schwere
in der Buchhandlung nebenan bezahlen Schultaschen herumtragen müssen. Die
muss. Doch dem ist nicht so! Man bezahlt beste Lösung wäre ein E-Book-Reader oder
fast denselben Preis wie bei dem gedruck- ein Tablet. Das würde nicht nur jede Men-
ten Buch, eventuell 2 Euro weniger. Doch ge Gewicht einsparen, sondern auch dafür
lohnt sich das?
sorgen, dass immer das passende Lehrma-
terial mitgebracht wird.
.-
Nicole, Reutlingen i
Peter, Göttingen r
t

so sehr man das Gefühl eines gebundenen II


II Für einen Buchliebhaber gibt es wohl nichts
Schöneres als den Duft eines guten Buches.
Romans in den Händen auch lieben mag:
Es stimmt leider, dass der Druck von
Viele lieben zum Beispiel den Duft der Büchern sehr viele Ressourcen verbraucht.
älteren Bände, wenn sie ein Antiquariat Will man also der Umwelt einen Gefallen
betreten. E-Books haben keinen spezl- tun, kommt man am E-Book nicht vorbei.
fischen Geruch, der sich mit den Jahren
verändert. Josephine, Potsdam

Veronika, Weimar

(6) :
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Vier Übcrscl1rifkt1 wer cn rll .

~ Beispiel: § 0 Lösuntl
-"'
lnformati o
. nen zum Mobilfunk-Vertrag

(2) Per Überweisung: Überweisen Sie Ihren


Inhaltsverzeichnis offenen Rechnungsbetrag bitte auf unser
Bankkonto.
a Vertragslaufzeit
b vorzeitige Kündigung (3) Im Shop: Sie können in unseren Shops bar
c Datenvolumen
und m it Kredit- oder EC-Karte zahlen . Den
d Rechnungsbegleichung
Betrag schreiben wir sofort Ihrem Kunden-
e Übertragungsstandard
konto gut. Dazu brauchen wir Ihre Mobil·
f Widerrufsrecht
funk-Nummer und den offenen Rechnungs-
g Tarifwechsel
!'-.. EU-Roaming-Regulierungen betrag. Sie können die Bezahlart jederzeit
ändern .

§29 _ b _
§0
Ein Vertrag kann imm er dann vor Ablauf
Seit dem 15.06.2017 sind Sondergebühren der Frist beendigt werden, wenn Störungen
für vorübergehende Reisen in den Ländern oder Probleme im Vertragsverhältnis auftau·
der Europäischen Union sowie in Norwegen, chen. Der Kunde kann dann eine sogenann·
Island und Liechtenstein abgeschafft. te „außerordentliche Kündigung" erklären.
Der Kunde ist nicht dazu verpflichtet, bis
zum Ende der vertraglichen Laufzeit durch·
zuhalten.
Bei Abschluss des Vertrags entscheidet sich
der Nutzer für eine Bezahlart. § 30 a

(~)Per Lastschrift: Mit einer Einzugsermäch- In der Regel haben unsere Mobilfunk-Ver·
tigu~.g erlauben Sie uns, Ihre Rechnungs-
träge eine Mindestlaufzeit von 24 Mona·
betrag~- von Ihrem Bankkonto abzubuchen. ten. Wenn nicht spätestens drei Mon~te
A~les lauft automatisch und Sie müssen
nichts mehr tun. vor Ablauf gekündigt wird, verlängert sich
die Gültigkeitsdauer jeweils um weitere
12 Monate.

-~~---- - - . ·~-~~--~

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HÖREN . . . '
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•, U:·. .
. „ . 40 nun. . ::c
Teil 1 ..,
.·O:
: t'b
Sie hören fünf Gespräche und Äußerungen aus dem Alltag. Sie hören 1·eden Ti t .
. h . L .. R. h . d
Aufgaben die nc t7ge osung 1c t7g o er Falsch und a, b oder c.
..
ex einmal. Wahlen Sie b .d
e1 en
.• :::J
Lesen Sie j etzt das Beispiel. Dazu haben Sie 10 Sekunden Zeit.

01 Genetischer Code von Katzen in Ägyp-


ten entschlüsselt.
02 Hauskatzen ... a wurden erst nach Christi Geburt im M ittelmeer •
raum ansässig.
b wurden früher als Mäusejäger auf Schiffen einge-
setzt.
stammen ursprünglich aus Nahost.

·~Aufgabe
1 Westeuropäische Comics dominieren Richtig -( 8
den deutschen Markt.
2 Mangas „. a werden nur in Japan so bezeichnet.
~verwenden ausgefallene Merkmale für die Figuren.
sind vergleichbar mit deutschen Comics.

3 Aufruf gegen illegale Arbeitsbedingun-


gen.
4 Was wird im Kongo produziert?

5 Der eine Gesprächspartner erzählt von


seinem gestrigen Termin beim Zahnarzt.
6 Behandlungen beim Zahnarzt „.

7 Dozenten achten zu wenig auf Ortho-


graphie und Grammatik.
8 Rechtschreibfehler „.

9 400 Jahre alte Grönlandwale sind keine


Seltenheit. ist von ihrer Größe abhäng{g.
10 Die Langlebigkeit der Eishaie in Afrika „ . hängt wahrscheinlich mit mehreren Faktoren
zusammen. .
wird stark von der Wassertemperatur beemtlusst.

IBl: - 65-
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. w mit einer Persönlichkeit aus der Wissensc/wfl. Sie hören de
b. 1G die rich t ige Lösung a, b oder c.
· d Ai 1'gaben 11 1s
n Tex t l'Ne/r..
··•of
l'Vc1f1 /,•11 . 11' bc t cn '' b s·e 90 Sekunden Zeit.
. r bn 1 Dazu ha en t
/.l'\l'll 11 • 1N1 t d1e Au,go d.

/\ufg;iben
. rner mehr Menschen in die Bibliotheken, ...
11 [s kom men un
;i seitdem gedruckte Bücher nicht mehr ausgeliehen werden .
X weil sie sich in angenehmer Atmosphäre kostenlos aufhalten können .
c aber nur an Tagen, an denen besondere Veranstaltungen stattfinden.

2 w lche Beobachtung macht Doktor Schwenk?


Die Leute finden zunehmend Gefallen an Hörbüchern.
Senioren interessieren sich besonders für Klassiker.
c Das Interesse an Krimis und Science-Fiction nimmt kontinuierlich ab.

13 Wie viel Zeit wenden die Menschen heutzutage fürs Lesen auf?

X Eine gute Stunde täglich.


b 12% ihrer Freizeit.
c 6 Stunden in der Woche.

14 Im digitalen Zeitalter .„

J: gehen viele Büchereien bewusst auf Distanz zu den neuen Med'


"""" 1en •
•;:: passen sich die Büchereien den neuen Umständen an.
c haben Sehbehinderte erhebliche Nachteile beim Lesen.

15 Welche Feststellung macht man immer wieder?


a Die Leute kaufen besonders gern Bildba·· n d e u„ b er Kunst
X Auf Papier gedruckte Texte versteht man leicht
G e~
.
c edruckte Bücher riechen irgendwie komisch.

In Amerika „.
WERKSTATT 82
.... .. • • • • • • • • • •• • •••• • • • • • • •• • • •• • •• • •• • •• • • • • • •••• • ••• •• • ••••• ' • • • • • •

. ... .... .1

Teil 3
. :c
Sie hÖren im Radio ein Interview mi t m ehreren Personen. Sie hören den Text einmal. .: ....
o:
Wä hlen Sie bei den Aufg aben : Wer sagt das? . ro
Lesen Sie j etzt die Aufgaben 17 bis 22. Dazu haben Sie 60 Sekunden Zeit. : :l

,• . • 1
\ Be1sp1e

o vor den weihnachtlichen Festtagen wird übermäßig viel konsumiert.

'

'X. Moderatorin b Psychologe c Schülerin

~ Aufgaben

17 Viele kaufen in der Weihnachtszeit mehr, als sie sich leisten können.

a Moderatorin X Psychologe c Schülerin

18 Geschenke vermitteln in ers.t er Linie dem, der schenkt, ein Glücksgefühl.

a Moderatorin X Psychologe c Schülerin

19 ~enn das Geschenk passt, spielt der Preis keine Rolle.

X
~
Moderatorin
- b .Psychologe c Schülerin

20 Geschenke
. spiegeln den persönlichen Geschmack wider.
.

a Moderatorin . b : Psychologe

0 : . 67 -
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~

... ..... ........
~~~~~~T!. ~~ .. ........ .. ... .. .. ....-...... -... ...'•
c: . Teil 4
• „ lcn rcxt zweima l. Wiihlcn 51<! lwl rln1 f\11f 11ri l1r·n rl/1· I
.... .
a.> : „
Sie hören einen kurzen vor r
t og . Sre /1 orcn c r r 111·
,,,,,
:o· Lösung o, b oder c. . Dazu /lau en Sie 90 Sel<un clcn Zei t.
:J: : 0
Lesen Sie j eczt die Aufg aben 23 bis 3 .

~Aufgaben
23 Wa!. meint Herr Lindner über Konflikte in der Familie?
Solche Konflikte sind ein Produkt unserer Zelt.
Sie gehören nicht zur Normalität.
Sie sind notwendiger Bestandteil des Zusammenlebens.

24 Meinungsverschiedenheiten···
a entstehen nur in Familienunternehmen .
X sind etwas Alltägliches.
c führen immer zum Streit.

25 w arum stellt die Pubertät ein besonders kritisches Stadium im Leben dar?
a Die Kindheit, wo viel gestritten wurde, ist vorbei, das normale Leben kann beginnen.
~ Jugendliche rebellieren oft gegen die Regeln der Erwachsenen.
c In der Schule wird mehr Konfliktstoff geboten als in der Familie.

26 Konflikte unter Geschwistern „ .

a enden immer mit einem Sieger und einem Verlierer.


b bieten keine Gelegenheit, den Umgang m it anderen Menschen zu lernen.
X werden manchmal besonders leidenschaftlich ausgetragen.

27 Was wurde bereits in Dramen der Antike thematisiert?

a Katastrophale Auseinandersetzungen zwischen Geschwistern.


Die enge Verbundenheit von Geschwistern miteinander.
c Der Kampf der Eltern um die Interessen ihrer Kinder.

28 Ein offener Konflikt zwischen den Eltern .„

a sollte um jeden Preis vermieden werden.


X kann den Kindern zeigen, dass man den Partner trotz des Streits respektiert.
c kann sich negativ auf die Erziehung der Kinder auswirken.

29 Welche Beobachtung macht Herr Lindner?

Ki.nder zueinander aggressiver Eltern neigen selber zu Gewalt.


Die Eltern sind in Bezug auf die Streitkultur selten ein ideales Beispiel für ihre Kinder.
c Gesunde Streitkult · • f
ur ist ein ach zu lernen und beizubringen.

30 Was ist am Ende wichtig?


a Dass Konflikte inn h lb d
. er a der Familie nur zum Schein ausgetragen wer en.
b Dass die Eltern n . .
ur miteinander und nicht mit ihren Kindern streiten.
X 0 ass man sich nach de S . .
- 68-
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. m treit wieder vertragen kann.

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WERKSTJ\IT 82
..... ... ...... ... .. .. .......... ..... .... ... .. .... .. .. ...... .. .... .. ..... .
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SCHREIBEN : .. ·. . . .. -.~·· .75 min. : V'l
• t""'I
Teil 1 .....
: :::J"
· ~
~ Aufßabc ·-·
. C"
:~
Sie schreiben einen Forumsbeilrag zum Thema „Erholung vom stressigen Alltag ''. : ::J

Nennen Sie Gründe, w<1 rum der All tag heutzutage so stre ssig ist.
Nennen Sie mögliche gesundheitliche Folgen von Stress.
• Schlagen Sie vor, wie man sich vom be lastend en Alltag erholen kann.
Äußern Sie sich zur Entwicklung der Situ<1tion in der Zukunft.

Denken Sie an eine Einleitung und einen Schluss. Bei der Bewert ung wird darauf geachtet, wie genau die
Inhaltspunkte bearbeitet sind, wie korrekt der Text ist und wie gut die Sätze und Abschnitte sprachlich
miteinander verknüpft sind. Schreiben Sie mindestens 150 Wär ter.

Teil 2

~Aufgabe
Sie und ihre Familie wollen gemeinsam Urlaub machen und möchten zuvor Informationen erhalten. Zu
diesem Zweck schreiben Sie eine E-Mail an ein Reisebüro.

Äußern Sie Wünscl-te zu


Unterkun~ und Verpflegung.

Überlegen Sie eine passende Reihenfolge für die Inhaltspunkte. Bei der Bewertung wird darauf geachtet,
Wie genau die Inhaltspunkte bearbeitet sind, wie korrekt der Text ist und wie gut die Sätze und Abschnitte
sprachlich miteinander verknüpft sind. Schreiben Sie mindestens 100 Wörter.
ca : -69 -
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WERKSTA1T 8~ ................. . .... . . ..
. . . .. .... . . .. . . . . . . ............ . ...... . ...

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4).
o.·
~Aufgabe
.
l.n : Sie nehmen an einem Seminar teil und sollen dort einen kurzen Vortra g halten .
Wählen Sie ein Thema (A oder B) aus. /~r(~) Ge~prä.chspar~ner{ln) hört zu und stellt Ihn en
5
Fmgen. Struk'"';eren s;e Ihren Vorirog mit einer Einleitung, einem Hauptteil und einem h anschließ,
n. en
und Ideen schreiben Sie bitte in der Vorbereitungszeit auf. Sprechen Sie ca. 4 Minute ' luss. Ihre N"znd

Teilnehmende/-r A

IWfotij ~---
Großstadtverkehr
• Beschreiben Sie die heutige Situation.
• Nennen Sie Alternativen zur Entlastung
des Autoverkehrs.
• Nennen Sie Vor- und Nachteile und begrün-
den Sie diese.

iiiifo4l'
Berufsausbildung statt Studium
• Beschreiben Sie mögliche Gründ
e.
• Beschre1'ben Sie einen Grund genau
• S~end~en Sie Vor- und Nachteile und b:~erten
1e 1ese.

Teilnehmende/-r B

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Sh' si d Teilnehmende eines Dcbattierclubs und dis kutieren über die aktuelle Fra ge unten. . ('t)
: :J
·' TJuschen Si e zuerst Ihren Standpunkt und Ihre Argumente aus.
ReJgieren Sie dann auf die Argun:ente. Ihrer .Gesprächspartnerin/ Ihres Gespräch spartners.
·' Fassen Sie am Ende zusammen : Sind Sie dafur oder dagegen?

Sollte das Mindesalter für Rente n erhöht werden?

Sie können die folgenden Stichpunkte zu Hilfe nehmen:

• Zusätzlich zur Rente noch arbeiten?


• Schadet das Arbeiten im Alter der Gesundheit?
• Können vom Staat spezielle Projekte für Rentner/Rentnerinnen angeboten werden?
• Ist das Leben nach dem Renteneintritt langweilig?

~ : - 71 -
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(9 18 Min. üb r das Rauchen denken. Wc/chr? rlcr /l. 1w.r1,11 1 1 .„
..1 : · Menschen e . J/~ 'J ,,11
s·e lesen in einem Forum, wie . n können mehrmals gewtJ 111 l wcrdr•n. /1'"1t
' b c oder d zu? Oie Persone ,
die Personen a, ,

\. . •1
\ Be1sp1e
. . endliche am meisten rauchen?
O Wer gibt an, dass österre1ch1sche Jug

~Aufgaben

1
Für wen ist das Rauchverbot eine persönliche Eingrenzung?
a b
X ~

2 Wer betont die gesundheitlichen Schäden durch das Rauchen? X b c ~

3 Wer empfiehlt eine therapeutische Unterstützung zur Entwöhnung


von Nikotin?
a
X c d

4 Wer fordert eine Altersbeschränkung beim Kauf von Tabak? a


X c d

5 Wer glaubt, dass Jugendliche aus Zweifel an sich selbst mit dem
Rauchen beginnen? X b c d

6 Wer kritisiert das umweltfeindliche Verhalten der Raucher? a b


X d

7 Wer warnt vor alternativen Entwöhnungsmethoden?


X c d

8 Wer wirkt gegenüber den Rauchern verständnisvoll?

9 Wessen Wunsch ist ein Rauchverbot in Fah


b X
mitfahren? rzeugen, wenn Kinder
a X c d

- 74 . • .~

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WET{KSTAIT 82
......... ....... ....... ............... .... .. ....... .......... . ..... . ~
... . .. .. .... .
, ,1 Es ist ein traurl er Rekord für Österreich dass hierzul and e 1 t S . •
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. .
.
meisten Jugendlichen der Welt qu almen. Ich denke dass die .
d . . '
au tatistik di
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eigene Unsicher- s
° .• r-
C't>
heit der w1 ch~gste ~ru~ ist, mit dem Rauchen anzufangen. Für Jugendliche
'
1
gehört sehr viel Se sts1cherhe1t dazu, dem Angebot zu wid t h
• . . „ ers e en und zu ·
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s;:ige n: Ich rauche nicht, weil ich es fur dumm und gefährlich halt W '
setzt s1c . h f . ß
re1w1 1g ein er gro en Ge a r aus abhängig und kP e.k er raucht ' ''
·11· . f h
• . . . . „ . • un zu werden.
Die 1ft1 en Stoffe 1m Z1 arettenrauch sch ad1 en beim Inh alieren a f 'h
u 1 rem We
\)~l\)~1'-' d~rch den Kor ~r fa st edes Or .an und beeinfiu ssen so ar die Erbinformation der 1
„ .
2
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. Kor erzellen. Dies kann verschied ene Krebsformen auslösen Besond b f
. . · ers etro -
·
ind die Atemwege und das Herz-Kre islauf-System von Raucherinnen und Rau chern An d . 1
· fen s . „ en unm1t- ;
l
. •

telbaren Folgen des Rauchens sterben in Osterre1~h e~wa 14.000 Menschen vorzeitig. Das sind meines
Wissens mehr Tote als durch .Alko~ol, Verkehrsunfalle, illegale Drogen und Mord zusammen. Aber daran \
denkt man nicht, wenn man iung ist. !
1

Ich wäre für strengere Gesetze. Die Gesellschaft hofft doch schon länger auf die \ 4
Anhebung der ~~tersgr.enze für alle Zigaretten und sonstige Tabakwaren auf 18 1
Jahre. Raucherraume in Hotels sollten erst nach Freigabe durch die Behörde
möglich sein und Rauchmöglichkeiten in der Öffentlichkeit, zum Beispiel an 1
Haltestellen oder in ~t~dien, sollte.n eingesch~änkt werden. Rauchen ist keine 1·

" schlechte Gewohnheit , sondern eine Sucht. Viele Menschen, die ich kenne und
die mit de~ Rau~hen au~ören möchten, haben schon mehrere Rauchstopp- !
ij : . \'llol~o\ Versuche hmt~r sich. Da.mit der "'!eg aus. der Sucht gelingen kann, würde ich 3
• als Apothekerin professionelle Hilfe anbieten. Neben den durch Zigaretten-
! rauch hervorgerufenen Folgen sind auch die erwartbaren Schäden aus dem zunehmend ansteigen- 1
1 den Konsum von Wasserpfeifen, E-Zigaretten und verwandten Produkten alarmierend . Ich kann diese
Gewohnheit nicht nachvollziehen. Ein Rauchverbot in Privatautos, beim Mitführen Minderjähriger und 9
1 auf Kinderspielplätzen wäre eine Überlegung wert!

II' k it oder anz ein ac „


ren aus Genuss wi ed er andere aus Gese 1 e „ d it dem Rauchen aufzuhoren.
1 zu rauchen. Aber es gibt ohne Zweifel noch bessere Grun e, m
6 :
~ .. - 75 -

.,. .
...
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1„Jt:O KS'fA7T B~ ....... . . . . . .... . .... .. ............ .... ..
.... .......... . . . . . . . . . . .
ni;.~
. ...... ,
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Teil 2 In
\;./ 12 Min. .. der Musik auf d 1e
. Gesun dh et.t .
. „b r den Einfluss .
. I . einer Zeitschrift einen Art1.kel u 1e0 bis 15? zwei Sätze passen nicht.
Sie esen in ·n die Lucken
welche Sätze a bis f1 passen 1

Moza rt statt Medi kamente


.k unserer Gesundhe it guttut
Warurn M us 1
Betroffene vor dem Einschlafen regelmäßig eine
. k g auf Geist und
Dass Musik positive Auswir un . überra- speziell dafür zusammengestellte Musik, liegen
.. h b n kann ist unumstritten. sie weniger lange wach und schlafen tiefer l-0
Korper a e ' ·· d.
sehend ist dass die Einsatzbereiche stan ig zu- [„.13„.) Dabei spielt es überhaupt keine Rolle.
nehmen. 1'n manchen Krankenhä~sern d~r Ver- ob man die Musik mag oder nicht. '
·· rt Musik m1ttlerwe1le zur
5 einigten Staaten ge ho . .
Standardtherapie. [ ... O„.] Auch das M~S1Zieren Lieder, die immer wieder gehört werden, wirken
selbst kann therapeutische Wirkung erzielen.
beruhigend und schaffen Erinnerungen. Ein Bei- 31
spiel dafür sind Kinderl ieder, die als Ritual jeden
Musiktherapie kann vielfältig eingesetzt wer-
Abend gespielt oder gesungen werden. Die-
den und wird bei Patienten mit Essstörungen
se einfachen Lieder animieren zum Mitsingen
10 und Angststörungen ebenso angewendet wie
oder leisen Vorsingen durch die Eltern. [ ...14 ...J
bei Menschen, die unter Depressionen leiden.
[ ... 10„ .] Eine Studie hat belegt, dass sich beim Kinder schlafen schneller ein, denn das Glücks· io
Hören einer bestimmten Musik der Blutdruck hormon sorgt für ein Wohlfühl-Gefühl. So ist
messbar senken ließ. Vor allem klassische Mu- auch der gemeinsame Gesang ein wichtiger
15 sik, insbesondere von Mozart, Bach oder Händel Aspekt in der frühkindlichen Erziehung und wird
spielt eine große Rolle in der Musiktherapie. in Schule oder Kindergarten gefördert.

Auch Alzheimer-Patienten können von Mu- Während Popmusik als Muntermacher gilt, der 4:
sik profitieren, und das gleich auf mehrfache stimmungsaufhellend und motivationssteigernd
Weise. Selbst wenn Alzheimer-Patienten fast w irkt, verbessert klassische Musik die Konzen·
20 nichts mehr können - auf die Lieder ihrer tration und die Gedächtnisleistung und mobi-
Jugend reagieren sie noch. (.„11...] Das hilft lisiert außerdem das Immunsystem. [„ .15...J
dabei, die kognitiven Fähigkeiten so lange wie Zu laute Musik kann schnell zur Gesundheits· ID
möglich wach zu halten. gefährdung werden und Probleme mit dem
Hören verursachen . Jugendliche sind dabei be·
~ittlerweile gibt es sogar Musiktherapie-Apps sonders gefährdet, da sie oftmals laute Musik
25 fu~ das S~artphone. Beispielsweise soll eine App über Kopfhörer hören oder häufig Musikveran·
mit spezieller Musik, die man hört, während I~
staltungen mit extrem lauter Musik besuc hen.
das Flugzeug auf die Start- und Landebahn
Dadurch wird die Gefahr eines Hörschadens
rollt, Flugangst lindern können. [ . „ 12... ] Horen
..
massiv erhöht .

. 76 .
..
• .~
~
...

...
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WER.KSTltIT 82
..... ... ........ .... ...... .......... ........ .... ........ ....... ... ... ... ... ... .
f Beispiel
0 Doch nicht nur als Konsument kann man von ihrer heilenden Wirkung profitieren.

~Aufgaben

a Sie erinnern sich häufig sogar wieder an Ereignisse, die mit dieser Musik verbunden sind.

b Musizierende Kinder können Fremdsprachen besser lernen.

c Sie sind beruhigend, friedlich und machen den Weg frei für süße Träume.

d Dabei wirkt instrumentale, ruhige Musik nachweislich am besten.

e Doch diese Wirkung wird nur bei angemessener Lautstärke erzielt.

f Selbst bei Bluthochdruck zeigt der Einsatz von Musik therapeutische Erfolge.

g Gemeinsames Musizieren macht weniger aggressiv.

h Auch gegen Schlafstörungen kann Musik helfen.


12

\Q): -77 -
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.. . . . . . .. . .. .
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Te il 3 (9 12 Min . . 1· Arbeit von Klin ikclowns.


. g iJber c ic
.
1 nzin einen De1trn_ .. b oder c.
Sie lesen in einem Onlmc-1\1 ng 6 " . 21 die richtige Losun g o,
' nben 1 . u lS
Wah len Sie bei den A111g
,n. acher im Krankenhaus
f(/inikclowns: Spapm . _ .
sund De 5 ist w 1sse nsch rd t lieh erw 1er;c:n
un d und ' s n1 i1 ht au h g L p.a n t v r b c ss r t d i c ALrn u nrr ·
L. h '- t ge. . . t d Körp 'r, c n .5 11 ' . 1 f J I
La .1 i ist ut fL"1r Ge1s un dllS Her z un d d n Kreis J U .
st~H t das l111rnun ysten~ r hat oft ni ch t vi el Grund zu lt chcn .
cl rer in1 ' r an enhaus li egt, e

1· bt es die sogenannten
men mehr Anfragen, als sie tatsächlich bedienen 4~
Genau desw egen g . · können .
Klinikclowns. Oie Idee, als Clown verkleidet Kin-
0
der in Krankenhäusern zu besuchen, stammt Klinikclowns arbeiten allerdings nicht nur, weil
aus den USA. In Deutschland gibt es diese ganz es schön ist, Menschen zum Lachen zu bringen.
besonderen Clowns seit 1986. Ihr geistiger Vater
5 Sie haben auch eine ganz klare medizinische 11
ist der Arzt Patch Adams, dessen Geschichte in
Aufgabe, denn Lachen kräftigt den Organismu~ 41
Hollywood mit Robin Williams in der Hauptrolle
stärkt das Immunsystem und lindert Schmerzen.
verfilmt wurde. Er entdeckte den Humor als
Und vielleicht am wichtigsten : Es fördert die
wichtigen Bestandteil der Behandlung seiner
Interaktion m it den Mitmenschen . Denn wer
10 Patienten.
krank ist, fühlt sich oft allein gelassen und nicht
zugehörig. 10
Auch in Bayern gibt es inzwischen regelmäßig
Clownvisiten: In Kinderkrankenhäusern, Senio-
renheimen und Einrichtungen für behinderte Kaum ein Klinikclown arbeitet ausschließlich 10
Menschen sorgen die sogenannten "Spaßma- als solcher, denn die psychische Belastung
is eher vom Dienst" für gute Stimmung. Dabei wäre einfach zu groß. Viele haben noch ei-
16 sind Flexibilität und Sensibilität sehr wichtige nen anderen Beruf, zum Beispiel im künstleri·
Eigenschaften für Klinikclowns. Schließlich müs- sehen Bereich. Doch auch Lehrer, Bankkaufleute, 51
sen sie sich an ständig wechselnde Situationen Anwälte oder sogar Pfarrer arbeiten als Klinik·
anpassen und individuell auf die Bedürfnisse der clowns. Personal und Angehörige betrachten
20 Patienten eingehen. Auch Improvisationstalent sie in den allermeisten Fällen keineswegs als
ist hier gefragt. Störenfriede, sondern als Entlastung.

„Was die Verkleidung betrifft, hat jeder Clown Doch das Einsatzgebiet der Spaßmacher be· 60
einen anderen Stil, passend zum Charakter" er-
schränkt sich nicht auf feste Einrichtungen. Ge·
klärt Bettina Seidel, seit drei Jahren Klinikcl~wn
nau wie ,Ärzte ohne Grenzen' gibt es auch,
25 a~ einem Münchner Kinderkrankenhaus. Aber 11
Clowns ohne Grenzen' Sie reisen ehrenamlliSt'.
11 die ro~e Clownnase ist immer dabei. Und die
in Krisengebiete, zu Menschen, die nicht ~
Verkleidung schützt auch den Menschen h. t . ~
der roten N . 1 m er zu 1achen haben, um dort zur Verbesse~
ase. ,,As Clown muss ich emotional
der Situation beizutragen. Als Krisengebiete
verstehen sie dabei solche, in denen Krieg,
Naturkatastrophen
oder Armut herr· ic
sehen . Die Idee zu,
Noch vor 20 Jahren gab Ä Clowns ohne Gren·
lung zur Arbeit der Kli~~ 1rzte, deren Einstel-
3'> haltend war. Heut . c owns eher zurück- zen' entstand 199~
. seit
18 herrscht eine s h e ist das ganz anders Es in Spanien, .
e r Ute Sti · 2005 gibt es sie 11
Klinikpersonal und Cl mmun zwischen
auch in oeutsch·
man häufig die Frage·o:i-fil· Mittlerweile hört
noch keine Klinikclo~n,~")'•a~.m gibt es bei uns land.
. ie Clowns bekam-
.: et
· 78 - • ~
~

.. o
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WER.KSTA1T 82
. . .. .. .......... ................... ... ........ ..... ........ ....... . .....
..... .
r' Beispiel
. r-
0
Ole Idee des Klinikclowns „ . a wurde von Ärzten entwickelt, um mit Patt nten
humorvoll umzugehen.
·~
: (/l
· ~
hat Ihren Ursprung In den USA. : :l
c wurde 1986 In Deutschland von Patch Adams eingeführt.

~Aufgabe
16 welche Eigenschaft trifft auf X Sie müssen vor Ort entscheiden können, wie sie die
Klinikclowns zu? Patienten zum Lachen bringen .
b Sie müssen flexibel sein, um zu den unterschiedlichen
Einrichtungen zu gelangen.
c Sie haben für jede Einrichtung ein festgelegtes spezielles
Programm.

17 Die Verkleidung der Klinikclowns ... a wird dem Patienten entsprechend ausgewählt.
b ist bis auf die rote Clownnase immer dieselbe.
X, hilft den Künstlern dabei, sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren.
18 Bei Ärzten und Krankenhaus- a sind die Clowns seit jeher anerkannte Mitarbeiter.
personal ··· X werden Klinikclowns inzwischen sehr gern gesehen.
c stellt sich immer öfter die Frage, ob man Klinikclowns
wirklich braucht.

19 Die Tätigkeit eines Klinikclowns ... a beschränkt sich darauf, für eine fröhliche Stimmung zu sorgen.
b hilft den Patienten, für kurze Zeit keine Schmerzen zu fühlen.
X hat auch einen therapeutischen Zweck.
20 Die Wenigsten sind hauptberuflich a denn sie wollen später mal einen anderen Beruf lernen.
Klinikclowns, .„ b denn sie bringen nicht genügend künstlerisches Talent mit.
X weil diese Tätigkeit sie seelisch überfordern würde.

21 Clowns ohne Grenzen „. a sind Künstler, die aus Deutschland und Spanien kommen.
X arbeiten dort, wo Menschen u~_ter großer Not leide~.
c besuchen zusammen mit den ,Arzten ohne Grenzen
Krisengebiete.

„ ·.
~
~ .
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1.1r:oKSTA1T
. . . 82
. .... .. . .... . „ „ „ „ „ „ ..„ .. . ..... ' ...' .
. . . . . .. . .. . . ... . . .. . .. . .. . .
"i;,~

"
C ·
. Teil 4 (9 12 Min .
Q) :
V') •
Q) •
_, :
.

M 1·nungsäußerungen über Ordnung am Arbeitsp/0 t
Sie lesen in einer Zeitschrift verschie~en~ ~ zu den Äußerungen a bis h? Eine Äußerung z. Welche
der Überschriften 22 bis 27 passen inha ~ ~t ach einmal verwendet werden.
1
Passt nicht.
Oie Äußerung a ist das Beispiel und kann nie n

\. • •1
\ Be1sp1e
. V etzten nicht gern gesehen.
o Unordnung am Arbeitsplatz wird vom orges

·~
~Aufgabe

22 Auch was das Arbeiten am Computer betrifft, ist Ordnung wichtig.

23 Für manche ist ein kreatives Durcheinander bei der Arbeit notwendig.
-
24 Zu viel Unordnung kann die berufliche Laufbahn negativ beeinflussen. b

25 Ein bisschen Unordnung ist wichtig für eine angenehme Atmosphäre. h

26 Wichtige Unterlagen sollten für Außenstehende nicht ersichtlich sein . c

27 Man schafft mehr Arbeit, wenn keine Unordnung herrscht.


WE.T<KSTl\1T 82
..........................................................
.. .... .............
.. Ordnung am Arbeitsplat z - muss das sein? .. r-
·~
: ~
Chef am Schreibtisch vorbei- Manch einer sagt ja, er beherrsche das · ~
w enn der - b : :::J
d sich die losen Blatter ne en Chaos besser als die Ordnung, und sobald
kommt un · d · h
bechern türmen, sieht as nie t aufgeräumt sei, finde er nichts mehr. Das
den Ka ffee .
. t produktiv aus. Da entsteht leicht ist im Privatleben auch Privatsache, aber
unbed1ng
. druck dass man genauso unor- am Arbeitsplatz sollte man wirklich auf-
der Ein ' . .
· · rt arbeitet wie der Arbeitsplatz passen, dass so viel Unordnung nicht zum
gan1s1e '
Karriereknick führt.
aussieht.

Bettina, Saarbrücken Ernst, Hannover

II Ein sauberes und aufgeräumtes Büro ist


Pflicht, wenn Mitarbeiter Besuch von
Unordnung am Arbeitsplatz ist vor allem
für die Arbeitskollegen eine Zumutung. Es
Kunden oder Auftraggebern bei sich emp- kann sein, dass man Kollegen vertreten
fangen. Wenn das Chaos regiert, fragt muss, weil sie krank sind oder in Urlaub
sich mancher: „Wie geht der wohl erst gehen. Da ist ein unordentlicher Arbeits-
mit meinen Sachen um?" Vertrauliche platz besonders schlimm, weil man sich in
Dokumente beispielsweise darf man nicht der Vertretung durch dieses Chaos wühlen
einfach herumliegen lassen. muss.

Eisa, Würzburg Marianne, Bremen

II Wenn alles stets an einem festen Platz


liegt, greift man instinktiv danach, ohne
Es gibt viele, die berufsbedingt viel
Unordnung an ihrem Arbeitsplatz haben,
a'
nachzudenken oder gar zu suchen. So wie zum Beispiel Schriftsteller oder Wer-
arbeitet man schneller und effektiver. betexter. Die brauchen das kreative Chaos.
Wichtig ist, dass man den Gegenstand Eine solche Umgebung kann dazu inspirie-
nach der Benutzung wieder an denselben ren, aus den gewohnten Denkmustern aus-
Platz zurücklegt. zubrechen und neue Ideen zu entwickeln.

Martin, Stuttgart Stefan, Nürnberg

Für viele ist der Arbeitsplatz im Büro das II


..
·~

Nicht nur der Schreibtisch sollte aufge-


räumt sein: Auch am Rechner muss man zweite Zuhause. Deshalb sollte man sich
sich stets zurechtfinden können. Um nicht auch dort wohlfühlen. Daheim räumt man
auch nicht ständig auf. Zum Wohlfühlbüro
in der E-Mail-Flut unterzugehen, sollte
gehört auch ein Stück Durchei~ander.
man die Nachrichten in dringende und
Außerdem zeigt es, dass dort Jemand
weniger wichtige einteilen. Vermeiden
sollte man, die E-Mails auszudrucken. So arbeitet und produktiv ist.
vermeidet man unnötige Papierberge.
Tobias, Wuppertal
Anita, München

~: - 81 -
~ .
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~-
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WERK;,'.'~ ..
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. . _ Teilnahmenbedingungen
Voll<shochschu le Le1pzrg

lnhaltsverzelchnis
·§ 29
- d

Eine Abmeldung vom Kurs ist bis zum Ende


a Semesterdauer der Anmeldefrist möglich und muss schrift-
b Anmeldefristen lich erfolgen. Die eingezahlte Kursgebühr
Unterrichtsfreie Tage
~
wird bei Einhaltung dieser Frist zurücker-
Kündigung von Kursen stattet. Es wird ein Verwaltungskostenanteil
Befreiung von der Zahlungspflicht
e von s, - EUR einbehalten. Nach Ablauf dieser
Einstufungsberatung
Frist ist eine Rückerstattung bzw. Gutschrift
g Teilnahmebestätigung
Zeug nlsse/Ze rti fi ka te nicht mehr möglich.
h

§o
Haben Sie einen unserer Kurse regelmäßig
An Sonn- und Feiertagen sowie während besucht und möchten darüber einen Nach-
der offiziellen Ferienzeit finden, wenn nicht weis erhalten, können Sie sich gerne eine
gesondert vereinbart, keine Kurse statt. Bescheinigung über Ihre Teilnahme aus-
stellen lassen. Voraussetzung ist, dass Sie
§28 _ f _ mindestens 80% der Veranstaltungstermine
besucht haben. Verbindlich für den Nach-
Bevor Sie eine unserer Veranstaltungen bu-
weis der besuchten Stunden sind nur die für
chen, sollten Sie - gerade in dem Bereich
1 Sprachen - prüfen, ob die Veranstaltung für
jeden Kurs geführten Anwesenheitslisten
der VHS.
die eigenen Bildungsziele geeignet ist. Hierzu
können Sie sich jederzeit in unserem Hause
beraten lassen oder von zu Hause aus Ihre
Kompetenz online testen.
WERKSTl\1T B2
.. ... ........ ... ..... .... ....... ......... ... ............... ...... ...
....
„ .„ . - - - - - - - - - - - -@ • I
.. J:
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.....
Teil 1 · ~
r f Gespräche und Äußerungen aus dem Alltag. Sie hören j eden Text einmal. Wählen Sie bei· d
: ::s
. h "ren 1 un en
Sie 0 d' ·clitige Lösung Richtig oder Falsch und a, b oder c.
' oben ie n . .
AU19 . . t t das Beispiel. Dazu haben Sie 10 Sekunden Zeit.
Lesen Sie 1e z

f' Beispiel
Ein Käsebrot in der Schule ersetzt
01
das tägliche Glas M ilch.
schulische Leistungen von Kindern und
02
Jugendlichen „ .

'\\.
~ Aufgabe

1 Journalisten werden zunehmend daran ~- Falsch


gehindert, ihre Aufgabe wahrzunehmen.
2 In demokratischen Staaten „ . a sehen viele Regierungen Journalismus als Feind.
X kann freier Journalismus oft nicht ausnahmslos
garantiert werden.
c wurde 1993 der Welttag der Pressefreiheit eingeführt.

3 Wer körperlich aktiv ist , kann nicht an Richtig - ~


Alzheimer erkranken .
4 Ein Spaziergang .„ a ist nicht so gut wie ein Langlauf.
b erhöht die Konzentration nicht.
X muss zum Tagesprogramm gehören.

5 Alte Elektromotoren von Vespa werden Richtig - ~


durch neue ersetzt.
6 Der größte Vorteil der Vespa Elettrica a dass sie besonders preisgünstig ist.
ist, „. X dass sie keinen Lärm produziert.
c dass sie der einzige Roller mit Elektromotor ist.

7 Beide jungen Leute nehmen am selben Richtig- ~


Preisausschreiben teil.
8 Was ist beim Preisausschreiben zu X Hilfe für den Aufbau der eigenen Firma.
gewinnen? b Eine komplette Büro-Einrichtung.
c Ein Scheck über 100.000 Euro.

9 China will neue Formen der Energie- Richtig - ~


gewinnung zum Schutze der Pandas
einsetzen.
10 Die einzigartige Form des Solarparks ...
X knüpft an die große Beliebt.heit der Pandas an. .
b soll als Symbol für internationale Zusammenarbeit
dienen.
c wurde in Zusammenarbeit mit dem WWF entworfen.

IB : • 83 •
~.
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1
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.. .. .... . ... . .8~
. ...... . . .. . . . ...WER.KSTA1T . ....... · · · · · · .. .
c: Teil 2 .
der w 1ssensc
haft. Sie hören den Text zweirn
01'
.... .
Cl) :
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. .
„ . hkeit aus
· er Person11c
Sie hören im Radio ein Interview mit etn . . fit1·ge Lösung a,
b oder c .

:c :. Wählen Sie bei den Aufgaben 11 15


b · 16 die nc
s· aSekunden zeit.
/laben ie 9
Lesen Sie jetzt die Aufgaben. Dazu

~ 7
~ Aufgaben . ht ein wichtiges Thema·
. s sychologischer sie
11 Warum ist Teilen aus entwicklung p . kt ist.
. eborener lnstin . f eiwillig abzugeben.
Weil Nicht-Teilen-Wollen ein ang . ht von ihrem Besitz r
X 1
b Weil Kinder oft von ihren E tern
lernen, nie s k n
. ht erlernt werden an .
h lt n ist das nie
c Weil Teilen ein soziales Ver a e '

. . d ·n Bezug aufs Teilen?


12 Wie verhalten sich Klemkm er i . droht
. ·1 n wenn man sie be .
a Sie sind nur dann bereit zu te1 e ' 1i ·1 ·hrer Persönlichkeit.
. besitzen als e1 1
X Sie betrachten alles, was sie ' . ·hnen nicht gefällt.
t ·1en wenn sie 1
c Sie wollen nur dann eine Sache e1 '

13 Die Bereitschaft zu teilen „ ·

a entwickelt sich viel früher bei Kindern, die Geschwister haben.


X ist bei unter Dreijährigen noch nicht gegeben.
c ist ein leider viel zu seltenes Charaktermerkmal.

14 welche Beobachtung macht Doktor Bertold immer wieder?


a Je weniger man als Kind hatte, desto großzügiger zeigt man sich als Erwachsener.
b Ein früh beginnendes soziales Training führt nicht immer zu hoher Teilbereitschaft.
X Wer als Kind alles bekam, was man brauchte, ist als Erwachsener freigebiger.

15 Wie können die Eltern ihr Kind positiv beeinflussen?

a S~e könne~ ihrem Kind eine Belohnung versprechen, damit es sich zum Teilen bereit zeigt.
,
b Sie sollen ihrem Kind, das nichts teilen will Recht geben.
X Sie sollen ihr Kind nie zum Teilen zwingen.

16 ~ie sollen sich Eltern verhalten, wenn ihr Kin . . .


Kind gehört? d mit einem Spielzeug spielen will, das einem anderen
~ dSie sollen ihrem Kind beibringen, dass es zuerst
as andere Kind um Erlaub . f
.
b S1esoll ms ragen muss
· h auf keinen Fall . .
en s1c ·
c s· einmischen
ie sollen diese Situati .
. . on zu Hause
mit ihrem Kind üben .

.
. 84 . • .~
• !!
)(

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.. .... .... ... .. .. ... ...........WERKSTA1T


.... ... .... 82 ... .... .
.......
............ . ...... .. .
Teil 3 .
.. . Radio ein Interview mit mehreren Person en. Sie hören den Text einmal
:. :c
Q:
. /ioren 1m
Sic s· bei den Aufgaben: Wer sagt das?
· .: t1)'""
Wählen ie . h b .
. ·erzt die Aufgaben 17 bis 22. Dazu a en Sie 60 Sekunden Zeit. • :::J
Lesen Sie J

'(' Beispiel

0 Berufstätige haben in ihrem Alltag oft einen sehr weiten Arbeitsweg.

~Moderator b Angestellte c Student

~Aufgaben

17 Mitoffe~tlichen Verkehrsmitteln braucht man länger als mit dem Auto.

a Moderator

19 Er/Sie find et Autofahren zur Arbeh problematisch.


-.- ..
a Moderator X Angestellte

20 Er/Sie pendelt aus Kost engründen !n die andere Stadt.

. a X student
b Angest ellte

• • C: · Student

"-„ b
• t •
Angestellte
5:
J; •
- 85 .
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~- .
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"·'fR.KSfA7T 82
····· ········· .. . ..... · · · · · · .. . . . ······
1
•••• ' •••••• • • ' • • • • • • • • • • • • • • • • • • t 1

c: .
. Teil .1
OJ : . .. den Text zweimal. Wä hlen Sie bei den Aufgnben die richti
'- . Si eh . rcn einen urzcn Vo rtrag. Sie /J oren 9e
:o ·
J: : Lösu1 g a, b oder c. 110 ben Sie 90 Sekunden Zeit.
Lesen Sie j etzt die Aufgaben 23 bis 3 o. Dow

~Aufgaben
· k gleich zu Beginn?
23 Welche Feststellung macht Herr Bnn
. intensiver trainiert als heute.
a Fniher haben ältere Mensc h en vie 1 .
.. . f t schrittenem Alter nicht rosten lassen.
Man darf seinen Korper auch in or ge .
X
c In jedem Altenheim muss ein vo II ausger
üsteter Fitnessraum sein.

24 Wobei handelt es sich um eine falsche Annahme?


„ h d' M skelkraft des Menschen unweigerlich zu rück.
Xb InSenioren
hoherem Alter ge t 1e u
verlieren jährlich 1% ihrer Muskelkraft.
c Schon mit 30 werden die Muskeln schwächer.

25 Ursache für den Muskelschwund ist die Tatsache, .„

a dass der Körper immer intensiver genutzt wird .


b dass man im Alter keine hohe Leistung braucht.
X dass ältere Menschen ihren Körper nicht genügend aktivieren.

26 Welcher Fehler wird häufig beobachtet?


X Die Leute fangen erst dann an zu trainieren, wenn gesundheitliche Probleme auftauchen.
b Fitnesstraining in hohem Alter w ird für unwichtig gehalten.
c Man glaubt, dass der Aufenthalt in einem Altenheim ausreichend Schutz bietet.

27 Nach welchem Konzept muss man in höherem Alter trainieren?

a Mit dem Training aufhören, wenn man davon depressiv wird.


X Nicht zu kompliziert und nicht unbedingt jeden Tag.
c Zusammen mit jungen Menschen trainieren.

28 Besonders wichtig beim Training in höherem Alter ist es, „ .

X kleinschrittig vorzugehen und nicht zu übertreiben.


b großes Gewicht auf die Trainingsqualität zu legen.
c eigene Prinzipien zu entwickeln und zu befolgen.

29 Stress „ .

~ ekntste~t durch die Angst vor einer Situation, die die Seele belastet.
ann sich auch positiv a . k
c kann ält usw1r en und die Lebensqualität verbessern.
_ ___e_ren Menschen das Leben kosten.

30 Wer s ·
einen Stress bewältigen will, .„
asollte nicht im d .
mer en direkten Weg wähl
bsoll abw t en.
"V ar en, was die Zukunft bringt
~ soll viel laufen. ·

- 86 - • -~
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WER.KSTl\1T 82
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......... • ••• •• • • • •• • • • • • • • • • •• • • • • • • • • • • •• •• • „ •• • • • • • • • • •• • • • •
. . .. . ..... .
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Teil l :. ::r
..,
. rt>
~ AUfgabe ·-·
. SChreiben einen Forumsbeitrag über den Erfolg im Beruf und die sogenannte „große Karri.ere"
Sie
• Äußern Sie Ihre Meinung zur Bedeutung des Erfolgs im Beruf. ·
Nennen Sie Faktoren, die den beruflichen Aufstieg beeinnusse n.
• Nennen Sie Möglichkeiten, wie der Erfolg im Beruf sichergestellt werd en kann.
• Beschreiben Sie, welche Rolle die Konkurrenz zwi schen Mitarbeitern spielt.

Denken Sie an eine Einleitung


. . und. einen Schluss . Bei der Bewertung w 1•r d d arauf geachtet wie ·
Inhaltspunkte bearbeitet
.. . sind, wie. korrekt der Text ist und wie gut d ie
. 5 a.. t ze und Abschnitte
' . genauhldie
'
miteinander verknupft sind. Schreiben Sie mindestens 150 Wö rter. spra c ich

~Aufgabe
Die Abteilung der Firma „Geri': in der Sie seit Jahren arbeiten, f eiert gemeinsam mit allen Mitarbeitern den
R.~he~tand von Frau Lester, die sehr lange m it Ihnen zusammen gearbeitet hat. Sie haben da einige Ideen
fur die Feier und schreiben eine E-Mail an Ihren Mitarbeiter, Herrn Lanz.
Sa9en Sie, wan.o"
Sie eine 11csondc-
seMeinsaMes Planunss- re Ab~chicdsfcicr
gespräeh über die Feier haben Möchten.
'Mic1'en Sie zwei
{Wa!IU'\? Wo?). Vorscht49e Für die
Vef'a'1schiedwng von
Frau Lt.Ster.

Überlegen Sie sich eine passende Reihenfolge für die Inhaltspunkte. Bei der Bew~rtung '":"ir~.
darauf
geachtet, wie genau die Inhaltspunkte bearbeitet sind, wie korrekt der Text ist und.wie gut die Satze und
Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind. Schreiben Sie m indestens lOO Worter.
(9:
:;'.
-
87 -
„.

WER.KSTA1T 82 ... . ............... . .. . ..
........ „ . ..... .... ............. ..... .. . .. .. •,

Teil 1

~Aufgabe
Sie nehmen an einem Seminar teil und sa//en dart einen kurzen Vortrag halten.
wohlen Sie ein Thema (A ader B} aus. lhr(e} Gespröchsportner(in) hört zu und stellt Ihnen
100
Fragen. Strukturieren Sie Ihren Vortrag mit einer Einleitung, einem Houp rteil und ein em Schlu• anschl!cf<c,,
und Ideen schreiben Sie bitte in der Vorbereitungszeit auf sprechen Sie eo. 4 Minuten. ,s, Ihre Nou

Teilnehmende/-r A

Getrennte Schulen für Jungen und


Mädchen
• Nennen Sie Vor- und Nachteile und bewerten
Sie diese.
• ~eschreiben Sie die Situation in Ihrem Land.
• Außern Sie Ihre Meinung.

„YouTuber" als Beruf


• Beschreiben Sie den Beruf und die Tati k 't
• Nennen s· V g e1 en.
B ie or- und Nachteile zu diesem
• eruf u~d bewerten Sie diese.

genaue~
Beschreiben Sie eine ähnliche Beschäft'
1gung

Teilnehmende/-r B

Erneuerbare Energ1en
.
• Beschreiben
(z. B so Sie mehrere Alternativen
• Beschreiben Sie ~ie, Windenergie etc.).
· nnenener · .
• Nennen s· V eme Alternative genauer.
Sie diese.'e or- und Nachteile und bewerten

Musik und Fl1 me onhne


. genießen
• Beschreib
(z B t en Sie· verschiedene Möglichkeiten

- · · s reamen)
•• Beschreib · · .
·
Nennen stn Sie eme Möglichkeit genauer.
Sie die e Vor- und Nachteile und bewerten
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. 88 . • -~
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.. . WERKSTl\1T 132
' ............................ ..... .... .... . .
........ . ... ...... ..... .
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Teil 2
:~
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.....
~ Aufgabe • C't)
• t"'\
. . ehmende eines Debattierclubs und diskutieren über die aktuelle Frage t :• :r
Sie sind Te1 1n un en. C't)
: :::s
Tauschen Sie zuerst Ihren Standpunkt und Ihre Argumente aus .
.:; R agieren Sie dann auf die Argumente Ihrer Gesprächspartnerin; Ihres Ges „ h
D. e . . „ prac spartners
.:; Fassen Sie am Ende zusammen: Sind Sie dafur oder dagegen? ·

Sollten Haustiere von Zoohandlungen gekauft oder aus demTierheimad optiert werden?

Sie können die folgenden Stichpunkte zu Hilfe nehmen:

• Haustiere von Großhändlern oft krank und nicht geimpft?


• Tierheime geeigneter? Warum (nicht)?
• Was muss man bei der Anschaffung beachten?
• Unterschiede bei Beratung und Ehrlichkeit?

(5) :
„..
- 89 -
:;
~· .
l
WE.R.KSTAT!_ ~~ ...... · · · · · · · · · . . . .............. · · · · · ·..
. . .. . . . .. . . . . .. . . . . .. . . . . . .

c: .
d) :
~~ :.• Teil 1 (9 18 Min.
'ber das Ha /ten
von Haustieren denke n. Welche der Ausso
.. hl 9en 1
- .. F um wie M enschen u können m ehrma 1s gew a t w er den.
Sie lesen in e1ne.m or ' . oder d zu? Die Personen
bis 9 trifft auf die Personen a, b, c

'f- Beispiel

0
h
Welche Person hat langjährige Erfa rung
. n?·
mit Haustiere
-~-- ~ --b~-c-i d

~Aufgaben
a b c
1 Welche Person hat noch kein Haustier .
. ?

><
2 Wer erwähnt die enge Beziehung zwischen Mensch und Haustier?
a
X c d

3 Wer schätzt den positiven Einfluss der Tiere auf den Menschen? a b
X d

4 Wer denkt, dass der Wohnraum den Bedürfnissen der Tiere


entsprechen soll? X b c d

s Wer hat sich gegen den Kauf eines Haustiers aus der Tierhandlung
entschieden ? a b
X d

Welche Person warnt davor, bei der Anschaffung eines Haustiers


impulsiv zu handeln? a
X c d

7 Für welche Person kommen keine Vierbeiner in Frage?


a b c
X
8 Wer genießt es, sich mit seinem Haustier spazieren zu gehen?

g
X b c d

Wer hat sich erst spät im Leben für ein Haustier entschi d ?
e en . d

. 92 .
... . .
• ·'!!

~
~

.Q
INER..KSTl\IT 82
. . .. . . . . . . . .......... ..... ................................ ......... .
....
.. ..·...
1ch bin mit vielen Haustierenf i'lufgcwachsen
. t d"
und w eiß, dass jedes Tier ander
e o
.. ,...
Bedürfnisse hat . Das betrlf t nie 1t nur 1e Pllege und da s Füttern . Eine • (t)
kle ·,ne Wohnung m<1g.
für Katzen od er Kanarienvögel kein Problem 5- : -
. . e1!1 : ~
diese Tiere fühlen sich In dieser Umsebung zufrieden . Anders sieht es jedoch • ('t)
mit Hunden a us, sie benötigen näIT~lich vi~I Bewegung und Abwechslung.
: ::J
Rennen, Springen und Herumtollen liegen diesen Haustieren in den Genen.
Man sollte also genau prüfen, ob man dem Tier genügend Auslauf bieten kann.
Eine kleine Wohnung im H?chhaus ist .meiner Meinung nach völlig ungeeignet,
ein Park vor der Haustur oder ein großer Garten dagegen eine gute
g Gerade Hunde möchten gerne ohne Leine über eine Wiese lau fen und freuen
voraussetzun · ··h h 1· b d. dl. h R d ·
. „b r einen Bach in der Na e. lc 1e e 1e morgen 1c e un e 1m Park mit meinem Hund. 8
sich u e n der Park zu langwe1·11g
· geword en ·1st , er kun d en wir
· gemeinsam
· d.1e W"ald er und Wanderwege
lli!d wen _
Q!r Region .

Alltag, Arbeit und der normale Familienwahnsinn sind oft schon anstrengend
genug, ein Haustier kann da eine zusätzliche Belastung sein. Man sollte sich 6
also gut überlegen, welche Pflichten mit der Haltung eines Tieres verbunden
sind. Weder dem Menschen noch dem Tier ist nämlich geholfen, wenn man nach
kurzer Zeit feststellt, dass man der Aufgabe nicht gewachsen ist. Ein Tier
ist ein Lebewesen , es kann sowohl krank werden als auch launisch sein oder
einen schlechten Charakter haben. Meistens ist es jedoch so, dass Haustiere
sich zu geliebten Familienmitgliedern entwickeln. Sie trösten uns, wenn
wir traurig sind und begleiten uns durch das Leben. So ist die Bindung zum
Tier oft sehr stark und deshalb kann uns der Verlust eines Tieres hart treffen . In der Regel werden
Haustiere nämlich nicht so alt wie w ir Menschen. Eine Ausnahme sind Schildkröten und Papageien.
Die Tierhalter müssen sich also mit dem Gedanken vertraut machen, dass das Tier eines Tages
sterben wird.

hen auch Gese sc · .


~1 "il\ue\ wohl fühlen, denn Katzen b raue ·1 Einsamkeit und mbglicherwe1se
l'\1e:• .. h d. zu Langewe1 e, II
. . Tag alleine sind, fu rt ies . b . h m·1r ein Aquarium zulegen so .
.. l · h mir 0 IC h' d
u~erwünschten Verhaltensweisen. ~lso uber .~~e ic ie mlch. Ein Aquarium wirkt s~hr. beru igen '
Fische sind die idealen Haustiere fur Berufstatige w h bl' h fördern kann. Naturlich brauchen
. d. E tspannung er e ic d.
Was nach einem stressigen Arbeitstag ie n .. t abends Immer noch erle 1gen.
. h f
Fische auch Pflege, aber das kann ic ru m·· h orgens oder spa

6 : -93-
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Au"' ,,bl111z ·In. " .1111 tt "rncn. Denn
" l · · •r zu t" n "
,rnn \ hclf n t•incn ur.n ~ werden fast en offenbaren sich Lügen direkt im
i" clW· ' vcrb rn n, Am e 1ie St
1\, ·n hi'" · d ' . Körper verrilten. . t 7 Muske ln steuern unsere Mimik so
Ges1c11 . 2 . •
immN von ihrcrn igcnen
·r zu rund 7 000 versch iedenen Gesichts
dass w1 · . „ . •

- 1 Um ~1'eh Arger zu erspJrC11 ' um Ancr-„ drücken fähig sind. Beim Lugen weiten sich
(„.0.„ auch cinfach aus JUS I' 1 h fi [ „

kcnnung zu crlilngen oder h unsere Pupillen, wir b 1nze n au ger. „ .14.„] 31


. L" oen keinem we • W;Jhrend ein normaler Gesichtsausdruck meist
F.1ulhe1t. Meist tun diesr Uo . •
im Gegenteil: („.10„.) Denn Menschen, d1~ im- rund drei Sekunden gehalten wird, spielen sich
10 rner ehrlich sind, haben es Im Alltag sc wer diese unwillkürlichen spontanen Bewegungen
und machen sich oft eher Feinde als Freund~ . innerhalb von Millisekunden ab und sind für das
Lügenforscher haben her;iusgefunden, dass wir
bloße Auge kaum sichtbar.
in SO Prozent der Fälle Jus sogenannten „proso-
zialen" Gründen lügen, das heißt, um das Zusam-
Doch auch Körperbewegungen können Schwind-
1 ~ menleben zu erleichtern . Geschickte Schwindler
kommen Jlso mit anderen ottenbar besser aus. ler verraten. Wildes Gestikulieren mit den Hän-
den etwa signalisiert: Hier sagt jemand die
Problematisch werden Lügen dann, wenn sie Wahrheit. Täuschungen dagegen erfordern
gezielt eingesetzt werden, etwa um andere zu hohe Konzentration, die Hände bleiben eher 11
täuschen oder z.u benachteiligen. („. 11.„) Oder ruhig. [. „15.„} Routinierte Lügner versuchen
io aber sie wollen sich selbst ins rechte Licht rücken bewusst, diesen körperlichen Reaktionen ent·
und beschuldigen lieber andere, als eigene Feh- gegenzusteuern. Das wirkt aber genauso un·
ler einzugestehen. natürlich . Gerade in Verhören können zum
Beispiel auch Stress oder Nervosität Auslöser 50
Dabei ist Schwindeln so schwer, dass es Scharf-
für unbewusste Gesichtsbewegungen sein.
sinn und Beobachtungsgabe, viel Fantasie
Und die Angst eines Lügners, entlarvt zu wer·
is und ein gutes Gedächtnis verlangt, um ande-
ren etwas .vorzuspielen · [ „ . 12 „ .] Der pu1s rast, den, sieht dann plötzlich genauso aus wie die
A~gst des Unschuldigen, dem nicht geglaubt
.
die Schweißproduktion wird angekurbelt; wir
wird. ~

. 94 .
.: tt„

~

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WERKSTATI 82
. . ... • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •• •• • •• •• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • ••• • • • „ •• ••••

... .. . .. . .
f Beispiel . r-
• ('b
nsch lügt etwa zweimal am Tag. : ~
0 Jeder M e • ('b
:=
~Aufgaben

a Es gibt Situationen, wo das ganz klar ist.

b an sind es karrieresüchtige Menschen, die diese Art des Lügens für sich einsetzen .

c Sie können wichtig und gesund sein.

d Und dann gibt es Lügen, bei denen man versucht, andere Personen zu schützen.

e Selbst für geübte Lügner sind sie nämlich nur schwer steuerbar.

f Gleichzeitig runzeln wir die Stirn und weichen den Blicken unseres Gegenübers aus.

g Auch die Redeweise wirkt bei Lügnern oft übertrieben.

h Und: Lügen bedeutet Stress: 12

-;: .
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(ur klein ~ Ge ld r r '> tr>i ert un d neben ,

Jede Taßeszeit hat auf dem Trödelmarkt ihr


Nach Angaben der Fachzeitschrift ,,Trödler" - so spezielles Publikum : Di~ „Jäger und Sammler"
16
bezeichnet man die Altwarenhändler - fin~cn unter den Flohm arktgangern warten bereits
jährlich in Deutschland über 40.000 Flohmärk- um 5 Uhr morßens, wenn die ersten Verkäufer
te statt, über zwei Millionen Men schen le ~en
kommen, und können es kaum erwarten, bis alle J-O
mittlerweile vom Geschäft mit alten Gegcns~än­
waren ausgepackt sind. Ihr Motto: "Der frühe
den - Tendenz steigend. Doch so manch einer
Vogel fängt den Wurm" - die besten Schnäp!.t 19
wird sich schon gefragt haben, was eigentlich
chen haben schon vor Sonnenaufgang ihren
den Reiz des Trödelns ausmacht. Für die Verkäu-
fer ist die finanzielle Ausbeute oft eher mager, Besitzer gewechselt.
10 als Besucher fragt man sich nach ermüdenden
Stunden in den engen Marktgässchen, warum Nicht zuletzt kommen Leute hierher, die einfach 11
man dieses oder jenes Teil denn überhaupt nur aus Spaß über den Trödelmarkt spazieren 1:
gekauft hat. gehen. Sie genießen die Atmosphäre, bestau-
nen das bunte Treiben und treffen auf nette
Viele Flohmarkt-Objekte stammen aus Spei- Menschen. Doch neben dem Vergnügen gibt es
15 chern, Kellern oder Haushaltsauflösungen. Es auch andere Gründe für einen Besuch auf dem 111
sind überwiegend Dinge, die schon im Besitz Flohmarkt. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Kri-
anderer Leute waren. Darunter gibt es echte sen müssen viele Menschen wieder gebraucht
Antiquitäten, die sich von Fachleuten einer be- und günstig kaufen .
stimmten Epoche zuordnen lassen, aber auch
10 viele schöne Dinge, deren Preis und Wert von
Seit der Gründung von eBay und Co. erfreJt 11
individuellen Interessen abhängt. Wichtig ist
17 en sich auch virtuelle Flohmärkte im lnternJ! ''
für alle F/ohmarktneulinge zu wissen : Auf dem
steigender Beliebtheit. Hier kann man ~
Trödelmarkt herrscht ein eigenes Preis- und
Wertesystem. guem rund um die Uhr stöbern und einkau®
ohne auch nur einen Fuß vor die Tür setzen zu
25
Viele Flohmarktfans grenzen sich bewusst müssen. Obwohl die Online-Branche boomt,
von der allgemeinen Konsum- und Kaufh stehen sich die traditionellen und die virtuellen flJ
18
kultur ab. Sie ziehen Gegenstände vor d' a.us- Flohmärkte nicht im Wege. Auf dem wöchentli·
Geschicht · · 1e eine chen Trödelmarkt kann man nämlich die waren
. e, eine individuelle Note hab
erteilen der Wegwe fk en, und sofort erwerben und mitnehmen. Und wenn
lO ~ 0· f r U1tur kategorisch eine
. ie au dem Flohma kt man Glück hat, bekommt man sogar oft noch ,,
Dinge sind nicht . r erstandenen . an·
auch ökologisch n~r preisgünstiger, sondern g ratis erne sp
er-
viele vielleicht n guh v~rtr~tbar. Und was für nende oder P
.h oc wichtiger . t· s· sönliche Ge·
ic en einen indiv' rs . re ermög-
35
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Lifestyle. rduellen Und originellen schichte über
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b 111• llt • "" „ .
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a bringt für über 40.000 Verkäufer deutschlandweit immer


größere Gewinne.
X wird für die Händler immer attraktiver, unabhängig vom
Gewinn.
c ist für manche Käufer von Nachteil, denn die Gegenstände
sind oft unbrauchbar.

17 Oie Preise auf den Flohmärkten „. a sind abhängig davon, aus welcher Epoche die Artikel stammen.
b werden von Experten festgelegt.
X folgen keinen gewohnten Regeln.

a kauft nur Gegenstände, die recycelt werden können.


b zeigt manchmal durch den Kauf alter Gegenstände wenig
ökologisches Bewusstsein.
X sucht gezielt nach Gegenständen, die der eigenen Persön-
lichkeit entsprechen.

X weil die interessantesten Artikel zu dieser Zeit verkauft werden.


b denn die Händler warten schon ungeduldig auf ihre Kunden.
c weil die Preise um diese Zeit günstiger sind.

20 Oie Atmosphäre auf einem Floh- a ist nebensächlich für diejenigen, die günstige Waren suchen.
markt „. b verleitet viele dazu, trotz der wirtschaftlichen Krise Geld
auszugeben.
X ist für viele ein Anreiz, den Trödelmarkt zu besuchen.
21 Im Gegensatz zu traditionellen a ist die Auswahl in virtuellen Flohmärkten viel spezieller.
Trödelmärkten „. X haben die Online-Plattformen keine Öffnungs- und
Schließzeiten.
c erhält man in einem virtuellen Markt ausführliche Infor-
mationen über die Ware.

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~ Bel picl
, l 'lsst sich scl1wer einschätzen.
0 Oie ~ntwicklung im Vcrh;ilttm von Mobbcrn '

~
~ Aufgabe

22 Die T.iter nur zu ermahnen ist keine ausreichende Maßnahme.


-h

23 Zur Bekämpfung von Mobbing müssen Schule und Eltern zusammenarbeiten.

24 Mobbing-Opfer sollten ihren Kummer nicht für sich behalten .

25 Es fällt nicht sofort auf, wenn jemand gemobbt wird.

26 Mobbing stellt für die Eltern der Opfer eine besondere Belastung dar. d

27 Mobbing passiert nicht nur in der Schule • son d ern auch .im Netz.
WER..KST/.\1T 82
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............... ............. ............. ................. ......
.. .
... ...
Mobb ing in der Schute - w a nn hö rt es e ndlich auf?
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Er'Jhruns z
eigt d 3SS das nicht vorherseh-
• " . . und t ritt oft indirekt auf. ftlr l\uRenstche~
· . Manchmal hört Mobbing einfach de ist es auf den ersten Blick vielleicht ßJr
bJr ist.
\'On selbst auf, etwa weil d~r ~lassenver- nicht erkennbar. Vor allem Klassenzimmer
löst wird oder weil die Mobber und Pausenhöfe, w enn gerade kein Lehrer
ban d au fge
keinen Spaß mehr daran finden. anwesend ist, sind die Tatorte.

Feli , Salzburg Andreas, Zürich

Mobbing und Cybermobbing gehen mitt- Eltern von gemobbten Kindern befinden
lerweile Hand in Hand. Durch Internet und sich in einer schwierigen Lage. Sie erfah-
soziale Medien werden beleidigende Nach- ren täglich, dass ihre Kinder Übergriffen
richten und gehässige Kommentare viel und Anfeindungen ausgeset zt sind, die sie
schneller verbreitet als auf dem Schulhof. krank machen . Und dabei spüren sie, dass
Noch dazu: Was einmal im Internet steht, sie ihr Kind zusätzlich belasten, wenn sie
lässt sich nicht mehr so leicht entfernen. die eigenen Sorgen zu offen zeigen.

Daniela, Flensburg Marina, Graz

II Lehrer sollten mit der gesamten Klasse Wenn Eltern mitbekommen, dass ihr Kind
besprechen, was Mobbing ist und wie die von Mitschülern gemieden, gehänselt,
Schüler sich verhalten sollten, wenn sie erpresst oder körperlich angegangen
etwas sehen oder erdulden müssen, was wird, müssen sie sich sofort an die Lehrer
darunter fallen könnte. Außerdem sollten wenden. Schließlich sind sie den ganzen
sie sich mit Kollegen zusammenschließen, Tag hautnah dabei, wenn Mobbing passiert-
um klassenübergreifend zu überlegen, wie und diejenigen, die sofort einschreiten
man Mobbing verhindern könnte. könnten, wenn etwas passiert.

Thomas, Stuttgart Karmen, München

Eine Schulgemeinschaft darf Mobbing nicht


II .
Wenn man gemobbt wird, ist es Immer n Wenn ein Schüler von Kl~ssenhka­
besser, mit jemandem über die Schwierig- dulde . · d · t die Sc u-
meraden schikaniert wir , is thaft
keiten in der Schule zu reden, als Traurig- . s Problem erns
le verpflichtet, diese „ finden.
keit und Frust hinunterzuschlucken oder d eine Losung zu
anzupacken un kno··pfen sie zu
zu verschweigen. Eine Vertrauensperson · al vorzu
Sich die Täter ei~m

drohen, greift viel
kann neben Eltern und befreundeten verwarnen oder ihnen zu
Klassenkameraden auch der Vertrauens-
zu kurz.
oder Klassenlehrer sein.
Katja, Freiburg
OJristina, 8erHn
6 :
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„. . . 99 -

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·'ERK5TAT[ ~ · · · · ·. ....... ... .. . .... ···. „.
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......... ............
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IT".\ Min. . stadt antreten und lesen den Praktfku •


C· Teil 5 \.V 6 . aktikum in oarm tnJ.
Q): d'ums
1 etn Pr
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Q) •
-i :
Sie
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vertrag.
. Rahmen Ihres Stu
werden im
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. h . passen zu den Paragrafen 28 bis 30?
1nhaltsverze1c nis
Welche der Überschrifte . ht gebraucht.
Vier Überschriften werden nie
,.
\ Beispiel:
§ o Läsung _ß-

Praktikumsvertrag

• wird eine/n betrieblichen Ansprechpart-


Inhaltsverzeichnis ner/in benennen, der den Praktikanten /
die Praktikantin bei auftretenden Fragen im
a Vertragsdauer Unternehmen unterstützt.
b Arbeitszeit h ens
c Pflichten des Praktikumsunterne m • soll nach Beendigung des Praktikums ein
d Pflichten des Praktikanten
Zeugnis über Ausbildungszeit und -inhalte
e Verschwiegenheitspflicht
der berufspraktischen Tätigkeit erstellen.
f Vergütung
Urlaub
~ Krankheit § 29 h

Fehlt der Praktikant / die Praktikantin wäh-


§0 rend der Ausübung des Praktikums aus ge·
sundheitlichen Gründen, ist der Arbeitgeber
Der Praktikant/ Die Praktikantin hat An- unverzüglich über die Arbeitsunfähigkeit zu
spruch auf zwei arbeitsfreie Werktage pro informieren. Für den Fall, dass das Unwohl·
Arbeitsmonat. Diese müssen durch den
sein länger anhält, sollte spätestens ab dem
Arbeitgeber genehmigt werden, bevor der
dritten Fehltag ein ärztliches Attest vorge·
Praktikant / die Praktikantin diese arbeits-
legt werden .
freien Tage in Anspruch nimmt.

§28~ ~ §30~

Das Unternehmen Der Praktikant / Die Praktikantin verpflich·


tet sich, über alle betrieblichen Angelegen·
~a ~/at. dafür zu sorgen, dass der/die Prakti- heiten, die ihm/ihr im Rahmen oder aus
n -m, entsprechend d V
gewählten Studienrichtu~n ergaben. in der
Anlass seiner/ihrer Tätigkeit bei dem Unter·
arbeitsthema in die b .g 1. dem Diplom- nehmen zur Kenntnis gelangen, auch nach
unterwiesen wird. etneblichen Abläufe seinem/ihrem Ausscheiden Stillschweigen
zu bewahren.

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sie d' ·c/itige Lösun g R1cht1g oder Falsch und a, b oder c.
~, L l'Tl tc r1 . .
\it1 11° ·~ . t t das Beispiel. Dazu haben Sie 10 Sekunden Zeit.
l.t SCll Stt JC l

'f Beispiel

Oie Moderatorin berichtet über eine


01
neue Art des Individualtourismus.
Ol was ist der Vorteil des „Glamping"?

~
~Aufgabe

1 Die Landwirtschaft soll in Zukunft in die


Städte verlagert werden .
2 Htndoor Farming" „. ~ermöglicht Gemüseproduktion auf engem Raum.
b wird niemals den klassischen Gemüse-Anbau ersetzen.
c kann eine Bedrohung für das weltweite Klima
bedeuten .

3 Der Sprecher berichtet über den beruf-


lichen Nutzen der dualen Ausbildung.
4 Die duale Berufsausbildung „ . a bietet eine praktische Lehre, die das Studium ergänzt.
b dauert zwei oder dreieinhalb Jahre.
~findet an zwei Lernorten st_a_tt.....
. -~------

S Der Verkehr in Millionenstädten soll


drastisch verringert werden.
6 Zur Verbesserung der Luftqualität in ~sollen zukünftig nur noch abgasfreie Fahrzeuge
den Metropolen „. verkehren.
b dürfen nach einigen Jahren keine Dieselmotoren
mehr produziert werden.
will man im Verkehr auf motorisierte Fahrzeuge

7 Die jungen Leute vergleichen verschie-


dene Theateraufführungen miteinander.
Man lernt neue, phantastische Welten ken.~en.
8 Was finden sie am Theater so beson-
Oie Zuschauer können die Handlung aus nachster
ders?
Nähe verfolgen. .
Das Theater sorgt für gute Laune, wenn man '"

=======:::::::.------,
schlechter Stimmung Ist.

9 Es w ird über die Gründe von Schlaf-


mangel berichtet. a sind bei der Arbeit unkonzentriert, wenn sie morgens
10 Die meisten Deutschen .„
früh aufstehen.
b schlafen in der Nacht melste~s.sc:hlecht.
beurteilen Frühaufsteher pos1tW.
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„. .
15 : - 101-

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. J"clikl'it aus der Wissenschaft . Sie hören den Ti
;r einer 1 erson 1
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1b " 16 rl1 c nc1i„g
c Lc)sunn o, /.J oder c.
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. . . .~ b
LCSt'n 1c 1ctzt ctn Au1go cn.
00111 hnbcn ie
s· 90 Sck11nden Zeit .

Aufgaben
. in seiner ersten Antwort nicht?
11 Welchen /\spe~t erw;ihnt Doktor Beckmann
_, Die Sicherheit des Arbeitsplatzes .
X Die Höhe des Verdienstes.
c Die zukünftigen Aussichten im Beruf.
==----------------~~----
12 Man sollte sich einen Beruf suchen, .„
a wo kaum Fachkräfte gebraucht werden.
~ der einem hundertprozentig liegt.

----· c wo man sich nicht ständig weiterbilden muss.


· · · ·t b h a
13 In einem Stud1enzwe1g m1 esc r
·· nkten Beschäftigungschancen kann es passieren, ...

X dass der Inhalt der Arbeit nichts mit dem studierten Fach zu tun hat.
b dass man überraschend schnell eine Arbeit findet.
c dass man für eine anspruchsvolle Arbeit wenig Geld bekommt.

14 Besonders gefragt sind zurzeit „ .


a Grundschullehrer.
;2S Computerspezialisten.
c Juristen.

15 Welcher Satz gibt die Ansicht von Doktor Beckmann exakt wieder?
a Facharbeiter mit Berufsabschluss finden schwieriger eine gut bezahlte Stelle.
b Ein Universitätsabschluss bedeutet automatisch höheren Verdienst.
X Die Entscheidung, ein Studium aufzunehmen, bereuen die meisten später nicht.

16 Unter „Abiturientenausbildung" versteht man ...

ein gemischtes, theoretisch-praktisches Ausbildungsmodell für Abit urienten.


ein Modell, das das vierjährige klassische Studium auf zwei Jahre reduziert.
c die Möglichkeit, noch vor der Abiturprüfung ein Studium zu beginnen.
... „ ... . ...... ........ . ...... . .. . . . ... . .WET(f<STl\1T
. .............82. ······
Teil 3

. . n Rnrlio ein Interview mit m eh rer en Person en. Sie hören den Ti .

•.------
.
Sie hörc1S1.' '.bei den /\11/gnbc11 : Wer sagt das? ext einmal.
Wb/J/C/1 IC b. . .
Lt cn II. , ;'etzt die Aufgaben 17 1s 22. Dazu haben Sre 60 Sekunden
S ze '·t .
,\ ee1sp1e
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0 Heutzutage sind Praktika eine Notwendigkeit.

b Praktikant
c Praktikantin

~ Aufgaben

F ttkbllem Abitur entscheid.en sich die wenigsten für eine handwerkliche Ausbildung.
Moderatorin
c • Praktikantin
- .
18 Durch ein Praktikum ändert sich oft das Bild, das man yon Berufen hat.

a Moderatorin
c Praktikantin

19 Er/Sie hat erst späte·~ erkan~t. welcher'Beruf der richtige ist. -


- .
a Moderatorin· b Praktikant X Praktikantin

20 Das·höhe;; Alter l~t be_ieinem Praktikum meistens ein Hindernis. •


><. Mod.eratorin. ·: b Praktikant c Praktikantin.

a Mq_äeratprin - b J>raktikant_
X Praktik~ntin
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0: .103 .
WER.KST!l1T 82
........................................................ ... . . .
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c: : Teil 4 "
(1) :
~ .
:o . Sie hören clnr n kurlcn Vortrag. Sie hören den Text zweimal. Wählen Sie bei den Aufgab .
cn die .
:c : Lös ung a, b oder c. . . ''Chtfqe
Lesen Sie j etzt die Aufgaben 23 bis 30. oazu haben Sie 90 Sekunden Zeit.

~Aufgaben
~------~--~-----
23 Was ist nach Ansicht von Frau Thiel ein Problem?
a Dass die Kriminalität in allen Altersgruppen zunimmt.
~ Dass das Alter der Jugendlichen, die kriminell werden, ständig sinkt.
c Dass die Gesellschaft das Thema Kriminalität bewusst herunterspielt.

24 In den Jahren nach der deutschen Wiedervereinigung „.

a nahm die Jugendgewalt in West und Ost rapide ab.


b hat man sich zunächst einmal mit dem Problem der Jugendgewalt kaum beschäftigt.
X war man entsetzt über die ansteigende Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen.

25 Was stellt man inzwischen fest?


a Gewalttätige Jugendliche halten an althergebrachten Regeln fest.
b Immer mehr Jugendliche werden gewalttätig.
~ Die Brutalität von gewalttätigen Jugendlichen nimmt bedrohliche Ausmaße an.

26 Was veranlasst Jugendliche gewalttätig zu werden?


a Eine bestimmte Hormonstörung.
b Das Erleben von Gefahrensituationen.
X Eine Reihe von Gründen.

27 Was kann zu Jugendgewalt führen?

~ Das negative Beispiel der Eltern.


Jb1 Das Leben in einer Überflussgesellschaft.
~ Fehlende Motivation seitens der Lehrer.

28 Wie entwickeln sich gewalttätige Jugendliche?

X ~ie meisten von ihnen wenden als Erwachsene keine Gewalt mehr an
b S'.e durchlaufen zwischen 16 und 21 eine friedliche Ph .
c Sr . . ase.
e neigen rn der Regel auch im Erwachsenenalter zu Gewalttaten.

29 Den Jugendlichen muss möglichst f "h kl


~ ru argemacht werden, ...
'°'
b d
dass Gewalt ein vielschichtiges Ph „ •
anomen ist
ass Gewalt zwangsläufi . .
c d . g zu sozialer Ausgrenzung führt
ass es keinen We ·
g raus aus der Gewalt gibt.
30 Welche Bemerkun
g macht Frau Thiel abschließend;>
a Wer Gewalt ·
am eigenen Leib erleb .
Xc Opfer von Gewaltt t
.. .
- t hat, wird nie selber gewalttätig.
a en schweigen oft da „ b . -
Gewalttatige Jugendlich h ru er, was ihnen passiert ist.
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- 104 - • .~ 1
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e aben nur vor der Justiz Angst.


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~Aufgabe ·-·
. schreiben einen Forumsbeitrag über die Nutzung von sozialen M ed.1en heute.
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Die Rolle der sozialen Medien in der heutigen Gesellschaft


Die Situation in der Vergangenheit
• Die Vor- und Nachteile
• Die Entwicklung von sozialen Medien in der Zukunft

Denken Sie an eine Einleitung


. . und. einen Schluss. Bei der Be wer t ung wird
. darauf g h .
Inhaltspunkte bearbeitet sind, w ie korrekt der Text ist und . . .. eac tet, wie genau die
.. ,h . d h . wie gut die Satze und Ab h .
miteinander ver knup;' sin . Sc reiben Sie mindestens 150 Wörter. sc nitte sprachlich

·~Aufgabe
0'.e Firma Fürth, bei der Sie arbeiten, bereitet eine Mitarbeiterversammlung für das Jahresende vor. Für
diese Mitarbeiterversammlung müssen verschiedene Dinge organisiert werden. Sie haben einige Ideen
und sch re1·b en eine
· E-Mail an Ihren Chef, Herrn Hartmann.

Er;z.äV.len Sie, was 9enau or9anisiert


werden W\USS (;z.. ß. Verpfle9un9 ,
TecV.nik, Ort etc.).

fV1achtn Sit konkrete


Erklären Sie , wesV.alb diese vorschlägt ;z.u de.t'I. jhew.tt'\

i
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MitarbeiterversaMMluV\9
so wicV.ti9 ist.

Überlegen Sie sich eine passende Reihenfolge für die Inhaltspunkte. Bei .d er Bew:rtung
geachtet, wie genau die Inhaltspunkte bearbeitet sind, wie k~rrek.t
der Text ist un~.
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der Vtrsaw.w.lun.9·

w ie gut die Satze un


~ird. darau~
Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind. Schreiben Sie mindestens l OO Worter.
5: -105 -

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(1) :
C. · - Aufgabe
1.1'1 : Sie oehmen an eloem Seminar re;/ und sollen dort einen kurzen Vortrag holten 11
· · Gespröchsportner{in)
Wählen Sie ein Thema {A oder B) 0 us. 1hr(e) E" I · · H hört zu· u;d ste t lhne 1
0
ragen. Strukturieren Sie ihren Vortrag m" einer m eitung, emem oupN e<I und eine
u en. n """h
eN 0 tiie~
und Ideen schreiben Sie bitte in der Vorbereitungszeit auf Sprechen Sie ca. 4 Min t m Schluss . Ihr 'eßen
F

Teilnehmende/-r A

Siezen oder Duzen bei der Arbeit


• Beschreiben Sie beide Möglichkeiten.
• Nennen Sie Vor· und Nachteile und bewerten
Sie diese.
• Erzählen Sie, welche Möglichkeit Sie besser
finden, und begründen Sie Ihre Meinung.

i ifüMi:'
Ein Musikinstrument lernen
•• Be
Beschreiben
h "b Sie mehrere Mus·k· ' mst rumente
sc re1 en Sie ein Instrument .
genauer.
• ~:n;:~e~ie Vor- und Nachteile und bewerten

Teilnehmende/-r B

' Ernährungstypen
• Beschreiben
(z. B All s·ie mehrere Typen
v .
Si , ~getar1er, Veganer etc.).
• esesser
• Beschreiben
• Nennen Sie Vi e emen Typ genauer.
Sie diese. or- und Nachteile und bewerten

Sch"on heitsoperationen
Beschreib n S~e
•• Beschreibe • mehrere Möglichkeiten.
• Nennen Sie~Sae eine Möglichkeit genauer.
Sie diese. e or- und Nachteile und bewerte!'

• 106. :
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'AUfgabe '(""\
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- . ende eines Oebattierclubs und diskutieren über die aktuelle Frage unten • t1)
·nd Tedne 1im . : :J
5;es1
hen Sie zuerst Ihren Standpunkt und Ihre Argumente aus.
Tausc f d" A t lh G .. h .
Reagieren Sie dann au ie rgu~en e_ rer .. esprac spartnerin /Ihres Gesprächspartners.
-' Sie am Ende zusammen : Sind Sie dafur oder dagegen7
_, Fassen ·

Sie können die folgenden Stichpunkte zu Hilfe nehmen:

• Vorteile von E-Books?


E-Books und die Umwelt
Mögliche Gesundheitsschäden durch das Lesen von E-Books
• Werden in der Zukunft nur noch E-Books statt gedruckter Bücher produziert?

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· a Vor Studienbeginn musste ich in die w er't eritfe t s
. . rn c tadt T"b' ,
da stand rch vor erner wichhgen Entscheldunf7· •· u rneen ziehen und
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Wohn h erm.
? D b . . ,„
a er musste rch bedenken d"'ss d' A
~ rge nc Wohnun
g,
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G oder
. . „ ' u re ntwort f d.
wohl mrt meinen ein eschrankten finanziellen Mö r hk . au res e Frage
. d . h . h f " d. rc erten zusamm h'
So entsc h re rc mrc ur re wahrscheinlich t ; h en rn . o
sc ste Wohnform d' W
gemeinschaft. Mir war klar, dass ich mir durcli d . : re ohn-
<1s gemernschaftl' h ·
viel Geld sparen kann. Viele Kosten für Strom W rc e Mreten
3
(\i(\3 anschluss kann man sich neben der Miete teile~ Dasselr,blntemet und Telefon-
. as e en rn der WG k"
unter Umständen sehr unterhaltsam und auch abwe h . onnte
. d c s1ungsrerch sein dach
. h ir Ich wollte allerdrngs ann und wann meine Ruhe haben und die so . 1 K .' . -
te rc rn . - . d h lb h b . zra e ontrolle rn erner 4
nnte ich nrcht ertragen, es a a e rch den Entschluss gefasst eine eige kl .
WG ko . W h h ' ne erne Wohnung
.ehen. In einer ergenen o nung at man zwar mehr Ruhe aber dafür ler t .h
zu bez' . ' n man nrc t so
. Leute kennen und findet schwer Anschluss. Das erschwert mein Studenten! b
vre1e . . . . . e en manchmal
erheblich. Abends robbe rch, um dre Wohnung finanzieren zu können.
9

lc~ bi~. Ein~elkind von gut verdienenden Eltern, daher kam ein Studentenwohn- 6
herm fur mich nach dem Abitur nicht in Frage, denn da ist oft eine soziale Bedürf-
tigkeit vorzuweisen. Ich suchte also im Zentrum nach einer WG. Die bestehenden 2
WG-Bewohner luden mich zum Vorstellen ein, denn man wird erst einmal über-
prüft, ob man einander überhaupt sympathisch findet. Schließlich lebt man in einer
Wohngemeinschaft sehr inhm zusammen und teilt Badezimmer, Waschmaschine
und Couch. Das kam mir zwar eigenarhg und störend vor, aber es ist letztendlich
verständlich, dass die Mitbewohner auch in ihren Einstellungen möglichst gut
zueinander passen sollten . Wer gerne mit vielen Leuten zu tun hat und von einem
höheren Geräuschpegel nicht gestört wird, für den ist das Zusammenleben mit anderen Studenten in
einer WG eine gute Lösung. Wenn man als Student in einer fremden Stadt nicht alleine leben möchte,
eignet sich eine WG optimal.

Schulfreunde von mir begannen zum gleichen Zeitpunkt in der gleichen Stadt wie 7
ich ihr Studium, deshalb lohnte es sich, doch über die Gründung einer neuen WG
nachzudenken. So entfiel das Vorstellen bei vielen WGs . Ich wusste, dass ich mit
jemandem zusammenziehe, mit dem ich mich schon über einen längeren Zeitraum
gut verstehe . Dass man sich in der Freizeit gut versteht, aber die Eigenschaften
des Freundes in einer WG auf einmal besonders negativ auffallen, habe ich nicht
bedacht. Wer in einer WG wohnt, muss sich an Gemeinschaftsregeln halten. 3
Benutztes Geschirr wegräumen, keine Haare im Waschbecken liegen lassen und
r- „_ viel mehr-für mich als ordnungsliebenden Menschen war der saloppe Lebensstil
&iner Freunde sehr anstrengend. Dann kam es zu Streitigkeiten über Dinge wie Strom- und Heizungs- s
~echnung bzw. Nachzahlungen. vorteilhaft ist jetzt zwar, dass ich nie alleine bin, aber in Lernphasen
rst das ein gravierender Nachteil. Meine Mitbewohner verursachen viel Krach und ich kann mich nur
schwer konzentrieren.

Ich bin ein kontaktfreudiger Mensch und es gefällt mir auszugehen und F~eu~de
8
zu treffen. Außerdem bin ich eher ein chaotischer Typ und mir macht ern b'.ss-
chen Durcheinander nichts aus. Deshalb war das Studentenwohnhei.'.11 mer~e
erste Wahl. Viele befürchten sich in einem Einzelzimmer einsam zu fuhle~, 1e-
. ' II 5 d t nwohnheime
doch sreht die Realität ganz anders aus. Fast a e tu en e .
besitzen

einen Freizeitraum in dem Partys gefeiert und Filmabende oder dre beruhdmbteldn
' h eue Freundschaften un a
Stammtische organisiert werden . Dort entste en n .
)irnooe zögert man auch nicht mehr beim Nachbarn anzuklopfen, um einen Kaffe.e trr~-
0 k · · t n Studentenwohnherme rn
• eutschland en zu gehen oder gemeinsam zu kochen. Dre mers e h . e staatlich
lllld beso d haben vergleichsweise günstige Mietpreise. Allerdings sind nicht alle Woh~ ermb d
dann Wen e~s bei jenen, die privat geführt werden muss man tief in die Tasche greifen, eso~ ers
lässt ;u nn sre in der Nähe des Uni-Campus liegen s~ wie meins. Die alte und unbequeme Aussta ung
I ' • h h •
aber ich genieße das Leben als Studentin rm Wo n erm.

a: - 111 -

...
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WER.KSTATf, ~~ .. · · · · · · · · .. .. .. . . . .... ... .. .. .. .. · ····..
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c: . Teil 2 (9 12 Min.
"ber konta
ktlosen Zahlungsverkehr.
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Q) : .
· hriFt einen Artikel u · 15? ZWel· Sa" tze passen nie 1 •
Ion • Sie lesen in einer Ze1tsc J' . d' Lu"cken 10 bis .
Q) . · h ssen in ie
...1 : We lche Sätze a bis pa

ses Bezahlen mit der Chipkarte


Kontaktlo · h " ber d'1e neue Bankkarten-Technologie
Nicht jeder freut s1c u
Und wie weit reichen die Funkwellen? Unter
. Traum für andere
Für manch einen is~ .e~ e1~ontaktl~se Bezahlen
Laborbedingungen beträgt die Reichweite der
das genaue Gegenteil. as . en um die neuen Technik bis zu einem Meter. („ .12„.] An
mit der Giro· oder Kreditkarte im Lad d der Kasse muss man die Chipkarte bis auf drei
Ecke. Im Idealfall funktioniert das Ausl.esen er oder vier Zentimeter an das Lesegerät heranhal-
s Karte und des darauf befindlichen Chips sogar ten nur dann funktioniert sie. Der Abstand ist
durch das Portemonnaie hindurch, ~enn man wili'kürlich so gewählt, um die Karte eindeutig zu
dieses nur nah genug an das Lesegerat der Kas·
identifizieren - denn an einer Kasse im Super-
se hält. Kostet der Einkauf bis zu 25 Euro, dann
markt steht in der Regel nicht nur ein Kunde. Da-
ist damit der Bezahlvorgang für den Kunden er·
rüber hinaus dürfen der Strom, der ausgesendet
10 ledigt. („.0„.)
wird, und das dadurch entstehende Magnetfeld
Doch genau das erschreckt viele Menschen und auch nicht zu stark sein. [„.13 „.)
weckt Sicherheitsbedenken. [.„10„.) Und wer
weiß schon, ob mit dem Einkauf auch tatsächlich Doch mit einer einfachen App auf dem Smart-
die richtige Karte belastet wird? phone ist es offenbar möglich, zum Beispiel die 40
Nummer und das Ablaufdatum einer Kreditkarte
1s Möglich ist das alles durch einen NFC-Chip und auszulesen, wenn man ihrem Besitzer so nahe
die sogenannte Near Field Communication - kommt wie auf einer Rolltreppe. („.14„.) Mit
eine Technologie zur Übertragung kleiner Daten- diesen Daten könnten Kriminelle im Internet
mengen per Funk. Sie funktioniert allerdings Waren auf fremde Kosten bestellen . Bei einer 41
nur auf kurze Distanz. Das bargeldlose Bezah- Online-Zahlung mit der Kreditkarte sollte zwar
20 len mit der Karte oder dem Smartphone gilt aus Sicherheitsgründen zusätzlich ein Zahlen·
derzeit als eines der wichtigsten Einsatzgebiete
code erfragt werden, der sich nur physisch auf
dieser Technik. Sie wird aber auch für digi-
der Rückseite der Karte befindet. (.„15„.] Der
tale Zutrittskarten in Unternehmen oder zu
Grund dafür liegt nahe : vermutlich, um den ·SO
Werbezweck~n genutzt. Dabei sendet der Chip
25 der Karte nicht automatisch Funksignale Vorgang des Bezahlens so einfach wie möglich
(.„11...) aus. zu gestalten. Im Schadensfall haftet dann das
Unternehmen. Doch der Kunde hat den Ärger.
----..__-----~~.__._..__"----·-~~~„-~

- 112 . : „
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WER.KSTA1T 82 .
. . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
.. ...

oazu braucht man nicht zu unterschreiben und auch keine Geheimnumm<>r


- e·rnzuge ben.
0

~ AUfgaben

a Letzteres könnte eine Gefahr für Kunden mit einem Herzschrittmacher darstellen.

b Doch manch ein Händler verzichtet darauf.

c Denn nicht nur die Kassenterminals können Daten auf dem Chip auslesen, sondern
offenbar auch Kriminelle.

d Kontaktlos zahlen ist hygienischer als Bargeld.

e Geringer ist sie, wenn man Münzen oder andere Karten im Portemonnaie hat.

Insofern ist die Gefahr eines Missbrauchs gering.

g Mehr braucht man nicht und das ist leicht geschehen.

h Das passiert nur, wenn er beispielsweise durch ein Kassenterminal aktiviert wird.

b
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Positiv denken!
W111 Optlnii'illltlS /ic Einstellung zur Arbeit verändert
Opllini 11111 lsr, wr nn dils Gl:1 s ?icht hCJlbleer,

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· ~ 1 - rn die Ocfrn ltion aus dem Volksmund.
~ l/ll• 1r.! l 1! lllllll<'I 1lil lllvnll · ?
W1t• Wll hl ~ ir ll 1111 n dlrsc [ in sl cllung auf dils Berufsleben aus.

1111 1 1 ., ~ ~ i1111 •111 ~1 litll M··11 ~r11 $li!l11 111 clen melsren men diese Eigenschaften schätzen und solche
•,1111.1ll11tlrl1J 11111 rl:i~ "' l1lt•rl111•, 'ichon wlcdi: r ein Mililrbeiter möglichst lange an sich bind;;;
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(),., 111 r 11111..r 111111 1 <'~ p1 a d1? SlchN kn.1111 er
~ 11111 rllrl 1<11r11l11J1UIHr11rl d1111 l 1 ~c h . Oie pemiilnent Eine klassische Situation, in der sich Optimisten 4-0
11 11r·wH1y11 111J..:l1JJ11!.!.lJ-l 111 •.1111•111 wir kl ~ Ich mclsr und Pessimisten deutlich voneinander unter-
:.• ll1Jtil ·'l'' ""'' 11llw.:m!'l11t>n 1e n1 ü t ~rn stilnd aus scheiden, Ist die Vergabe einer neuen Aufgabe.
111111 ;..1 111~ l .~ ilr, lf ,1·· :.!J.>.: WJJ.l ~ t1! 11 h.'i11ffg dPmoti- O(t scheint sie nämlich die persönlichen Fähig-
v r>' 1 111Jil ~1 IJl•:ilJl~ •'h111111 ~lnd , keiten im ersten Moment klar zu übertreffen.
Während nun der Pessimist schnell ein „Ich 41
111 f11tl1/ i1ndcr s V• rllall l'S ~ lrh Im rnll dN Optlmis· schaffe das nichtl" zum Ausdruck bringt, stellt 11
lr.11. Olll~tl 1111t1lt n vi1>I ellr-r c/11111, eine Situation sich der Optimist dieser Herausforderung - und
111HlllY 111 l>Fw1•r1t•11 1111<1 Ihr oh11c sc hlimme wächst daran. Eine positive Einstellung kann
llt!11hf/111u11Ji•11 f'lllf{<'f.ltJnwr re t1•n. Sind sie des- durchaus dabei helfen, sich persönlich und auch
1 ~ lt.illl dftl liililf{tt tr ll /\11~e5 1 rt1 1en? Untl'rsuchun-

l
fachlich weiterzuentwickeln und dadurch die S?
1 ~ ~rl ! !1.1hr•n 1' rgt:l1~, d.m sich Opt1mlrnl1Js nicht eigenen Karrierechancen zu verbessern .
1111lllt11.llf'.. U>Q.;./llv .111( dir ßt'lstlgc L<'isrung von
M" 1~111 1 •lJ•.lltltl!· In der l\rhcllswclt wmlndest Vermutlich sind Optimisten auch die besseren
Wil111r1 Op1in1i:ilf·n Stllt5 Im Vwiacht, die Welt
Führungskräfte. In der Führungsetage müssen
n ~1v 11t111 r <l11rcn eine rosarorc Orllle m betrachten.

'
regelmäßig grundlegende und schwerwiegende
11
Entscheidungen getroffen werden. Dabei sind
/ II not"
~1)11111 lll•ln dr5 hnlh lllm Pessimisten
analytische Fähigkeiten aber auch eine gewisse
' W"flfo117 Aiif ß•lf kt:lrwn F.1llr Optimismus darf . ·1<o bereitschaft gefragt.
Rrsr ' Nur selten lassen sich
,"' I" 11111m~t:l1. 111 WNden ' f/ nn nlc11t nur Im die Auswirkungen einer Entscheidung präzise vor· "
'' nwrc11, ~011r/1>rn .;11ch ~Im Oeru/llcf·1en 1<ann eine
.
l}11~t11y11_r ln ~tnJ.llwg w:thm Wun J hersagen. Optimisten sind hier im Vort~ ~
c er 1>ewlrken
sie haben keine Angst davor Fehler zu~
J', fit 1 h ( -
• . ''.','lll!t'~' ~, Wt·nn r•) flJ11u11 Br.hr r.lne K-1•
~a 1 r1,.-111t: 111 lu·w ~ ltl . ' . r- Vielmehr lernen sie darau~ und tre~
~· h~jn lci. d:w d11,' 0 .ß1'21·11.IDa 1\I <?lirr unwahr-
nächsten Mal eine noch bessere Ents~·
• , ,/ 1-..:. • ' /1 m ~ t d1•n Kopf 1 d -
' '1 t.1 ',lrr~t 11 rl •lrli ~; - · n en .JI
.., - •. nrrn Sc hlr.ksill er lbt. - 0 . . rn eill .
ptimisten schaffen es, den Mita~
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§_efühl zu vermitteln, dass diese au~ ff,cell 61
''' Ufifl11llly 111r1 11 for• · n.tollunp, ~chlec:hter? ti - ~hr~chw
>0 1 · .c1rnr konnte 1 1 !!ßen Weg sind und ebenfalls m~;cnt
~11 Y ru1ftlhlt1 nlcl 1
11 ·n c Ren, dass
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11
•lfinh, VtttfLißl rn tlllr fl ro '~·On, Wr.r op1imls11sch Wahrnehmen. Dazu schildern sre die 5 ziel.
'"~ /rr11t11m,11.~ lt)nl 'n '·l:Jl'. auch Ol>cr ein srnrl<<.! erklären die Strategie und benennen da\;vell ,c
J~ II ' • •H 1lrikkt ' •
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, das erreicht wird. Durch ihren eigenen posi 1.111d
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r11 t/IJJttfvftar dU4 ~r1ln IA:.~~11111 und höherer i P en Glauben gelingt es, andere zu begeist~r;uszu·
. ~ld ' clit~~ dl ro- diese davon zu überzeugen, über sich hin
~ wachsen.
i ·~ : "/
:~
................. ........... .... WER.K~l\11 B2
,•'......... . .................................. .
'(' Beispiel

Ein Pessimist „ . a läuh öfter als andere Gefa hr ent l


0
. . ' . assen zu werde
en t mutigt sich aufgrund s · . .n.
einer Einstellung oft lb
c ruft bei seinen Mitarbeitern ebenfalls . se st.
hervor. negative Gefühle

'\. Aufgabe
l &Eine positive Einstellung am a wird bei den Mitarbeitern hoch geschätzt.
Arbeitsplatz . „
X verbessert nicht unbedingt die Arbeitsleistung de A
stellten . r nge-

c wird Untersuchungen zufolge als unprofessionell betrachtet.

17 In schwierigen Situationen „. a bleibt der Optimist gelassen und hofft auf ein Wunder.
X gibt der Optimist nicht auf, nach einer Lösung zu suchen .
c findet der Optimist die Lösung, wenn andere schon auf-
gegeben haben.

18 Eine optimistische Lebensein- a haben die Berufstätigen, die nie am Arbeitsplatz erkranken .
stellung „. X ist aus der Sicht vieler Arbeitgeber eine Schlüsselqualifikation.
c ermöglicht es den Mitarbeitern, öfter Überstunden zu machen.

19 Berufliche Herausforderungen „. a meiden die Pessimisten, weil sie ihre Karriere nicht
gefährden wollen .
b können Optimisten meistens nicht richtig einschätzen .
X schrecken Optimisten grundsätzlich nicht ab.

20 Führungskräfte mit einer optimisti- a ignorieren geschäftliche Risiken, weil sie sowieso nicht
schen Einstellung „. vorauszusehen sind .
b treffen häufiger falsche Entscheidungen als andere.
X ziehen grundsätzlich positiven Nutzen aus ihren Misserfolgen.
a erledigen die Mitarbeiter mehr Arbeit in kürzerer Zeit.
21 Durch die Zusammenarbeit mit
Optimisten „. X lernen Kollegen, ebenso zuversicht~ich.zu den~en.
c merken Angestellte, dass ihre Arbeit nicht optimal wahr-
genommen wird .

tel : - 115 -
~ .
'".
~· .
WcRKSTA1T 132 .......... · · · · · · · · · · · · · · · · · · ..... .
• • • • • • • • • t.

''. 1 •••••••••••••••••••••

c: . T1•d ·1 (D 12 Min .
. äunerungen über Second-1-land·Kleidung.
C1J : . :r, h ·erlene Meinungs ,, .. . . .:
Ion • , 1,/r 5 11 111 L'irt •r l ·1 tscl1 n1 t ersc 1 . /" Jtli·ch ZLl den Außerungen a bis II ? Ein e llußcrunr
C1J • · .ft 2 2 b 2 7 pass en in JO uPa1· 1
..J : W ' I 111• dcr Ubcnc/ rfl en is . . md ka nn nie/lt nach einmal verwendet werden. '
n l !lt. Dir 1\11ßcrun9 a is t da s Be1sp1el l

~ ßclsplel

0 Vor allem modebewusste Großstadtbewohner tragen Second-Hand-Mode.

_ Aufga be

22 Kleiderkauf für Kinder wird mit Second Hand viel kostengünstiger.


- r:

23 Für Babys sind gebrauchte Kleidungsstücke besonders zu empfehlen.

24 Second-Hand -Käufe per Internet sind auch mit Nachteilen verbunden.

25 Geschicktes Marketing hat Second-Hand-Mode attraktiv gemacht.

26 Gebrauchte Kleidung zu tragen ist auch ein Zeichen von Umweltbewusstsein.

27 Heutzutage sind Modeartikel oft schlecht verarbeitet und ohne Individualität.

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WE.R.KST"'11T...82.
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Second-Hand-Mode statt Fast Fash'1o n.J
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Kleiderschrank der Großeltern geplündert. der Rest . d . o er recycelt,
Je och wrrd verbrannt d
auf Deponien entsorgt. Der Kauf ~:n
und getragen werden diese Kleider nicht
mehr von bedürftigen Menschen, sondern Second-Hand-Artikeln entlastet also .
von Großstadthipstern, die für ein altes d . ein-
eutig unsere Umwelt - sowohl bei der
Hemd von fremden Menschen SO Euro Herstellung als auch beim späteren Ent-
hinblättern. sorgen.

Bernd, Köln Carla, Braunschweig

Gerade bei Kinderkleidung ist es wesent- Auch bei Second Hand kommt es auf
lich schlauer, Second· Hand-Ware zu kau- die Vermarktung an. Seitdem gebrauch-
fen. Das mag erstmal komisch klingen, wird te Mode irgendwann in stylisches „Vinta-
aber von Ärzten bestätigt. Denn häufig ent- ge" umbenannt wurde, ist sie nicht mehr
hält Neuware giftige Schadstoffe, denen etwas, was nur Leute tragen, die sich keine
das Neugeborene ausgesetzt wird. Eltern Markenkleidung leisten können. Im Gegen·
sollten daher beruhigt zu gebrauchter Klei- teil: Gebrauchtes liegt total im Trend.
dung greifen.
Klaus, Baden-Baden
Andrea, Neustadt

II Kinderwachsen viel zu schnell aus ihren Sa- Second-Hand-Geschäfte sind nicht nur
praktisch für Alltagskleidung, sie kommen
chen heraus. Für das Geld, das man für eine
neue Bluse, Hose oder Jacke im Geschäft auch dann in Frage, wenn man auf der
Suche nach speziellen Kleidungsstücken
bezahlt, bekommt man gleich mehrere
ist die man nicht so oft im Alltag trägt.
Second-Hand-Artikel. Und das lohnt sich
Hi~rzu zählen beispielsweise die Lederhose
besonders, wenn es in der Familie mehrere
für den nächsten Oktoberfestbesuch oder
Kinder einzukleiden gilt.
ein wärmender Wintermantel.
Anne, Heidelberg
Thomas, Trier

Mittlerweile gibt es etliche Online-Anbie~betr


n alten Zeiten: damals, als noch die ·d gsstücke. Dort gi
für gebrauchte K1e1 un . bl't .
t legte. Lange scheint es h·e r zu sein. b riff ein und findet i z
man einen Such eg t1t oas spart viel
heuttgen Mode zieht die Qualftät nach man suc .
Js den Kürzeren und viele Käufer sehne II, wo an das gute Stück
· Allerdings kann m t
ttugen die Masse, statt die Einmalig· Zeit. U d falls es nicht pass •
. h probieren. n d
~ einen, besonderen Teils zu schät- nie t an
kann man kein
. Umtauschrecht gelten

machen.

Alexandra, Darmstadt

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„J/ •.
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1.1coK~11rr 82 ..... . ....... · · ... . ... . . ... , ..
........ .... . . . . ."~"'
... ..;,..' .n. . . . . . . . . . . . . ' '


. .15 (9 6Min .
Q):
IJ') •
Te1
. k ufen und lesen
d " Al/gemeinen Geschäftsbedingungen des
te
Sie m ochten im Internet ein a
Q) .
~: Online-Shops. . d n Inhaltsverzeichnis passen zu den Paragrafen 28 bis 30?
.. h ;F+ a bts 11 aus er
\'\eiche der Ubersc n,. en b cht
· ht ge rau ·
Vier Überschriften werden nie

~ Beispiel: § 0 Lösung ~ n~-- --~--.--~

. Geschäftsbedingungen (AGB)
Allgemeine

§ 29 d
Inhaltsverzeichnis

(1) Oie Angebotspreise als Kaufpreise


a Bestellungen über das Internet
beinhalten sämtliche Preisbestandteile
b Liefeneiten
einschließlich der gesetzlichen Mehrwert·

~
Zahlungsmethoden
Preise und Ermäßigungen steuer. Zusätzlich zum Kaufpreis fallen bei
Versendung die im konkreten Angebot
e Zoll
f Altersgrenze gesondert angegebenen Liefer- und Ver-
g Transportschäden sandkosten an, welche der Kunde zu tragen
h Datenschutz hat.

(2) Unseren registrierten Kunden bieten


§0 wir ab der zweiten Bestellung einen Preis·
nachlass von 5 % an.
Rechnungen können per Überweisung, Last-
schrift, Kreditkarte oder PayPal ® beglichen §30 _ b _
werden.
Sie sehen das voraussichtliche Versand·
§28 _ f _ oder Zustelldatum auf der letzten Se1'te des
Bestellformulars. Sofern die Artl'ke1·in unse-
Wir bieten keine Produkte zum Kauf durch rem Lager vorrätig sind, erhalten Sie die be-
Personen an, die noch nicht volljährig sind. stellte Ware innerhalb von 1 - 3 Werktagedn.
Unsere Produkte für Kinder können nur Muss der Artikel bestellt werden, er
folgt ie
von Erwachsenen gekauft werden. Falls Sie bei aus·
Zustellung nach Eingang der Ware _
4
unter 18 sind, dürfen Sie unsere Produkte · ·inne rhalb von 2
reichender Verfügbar ke1t
und Dienstleistungen nur unter Mitwirkung
Werktagen.
eines Elternteils oder Erziehungsberechtig-
ten nutzen.

- 118 - • „
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. hören fünf Gespräche und Äußerungen aus dem Alltag 51 1 .. . : ~
5ie . A ,r: b d" . . . e w ren Jeden Text . . ::J
" „h/en Sie bei den u1 ga en 1e nchtige Lösung RlchHg ad F 1 einmal.
hO . . . er a sc11 und 0 bad
Lesen Sie jetzt das Be1sp1el. Dazu haben Sie 10 Sekunden Zeit. · er c.

'f Beispiel

01 Semesterferien sind heute von längerer m~~:=lj~~~------------­


Oauer als früher.
02 In der vorlesungsfreien Zeit „. a be.~uchen ~ie Studenten oft praktische Veranstartungen.
mussen die Studenten PrOfungen ablegen.
brauchen die Studenten nicht zur Uni zu gehen.

~Aufgabe
1 In der Stadt wird das Fahrrad das Auto
bald als Verkehrsmittel ablösen.
2 Heutzutage „ . a hat das Fahrrad keinen guten Ruf wie früher.
muss man nicht viel Geld für ein gutes Fahrrad bezahlen.
bevorzugen viele das Fahrrad für kurze Strecken
in der Stadt.

3 Die junge Frau berichtet über ihre


Erfahrungen bei der Berufsorientierung.
4 Ihr Interesse an Politik „ . führt die Studentin auf die Vorschläge von Freunden
zurück.
b wurde in der Schule verstärkt.
M möchte die Studierende in ihren späteren Beruf
integrieren.

S Die Moderatoren berichten über Aus-


wirkungen von Stress in der Freizeit.
6 In der Freizeit fällt es oft schwer, „.

7 Die Nutzung von mobilen Geräten soll


Richtig - ~
· 'hrem Zimmer
In Hotels verboten werden. ··ste haben nur in 1
Oie Hote1ga
8 Was ist das Besondere am „Offline-
lnternet-Zugan~. . Allgemeinen über keinen
Urlaub"? b Oie Hotels verfugen im
Internet-Anschluss. brauch mobiler Geräte
"-1.Man verzichtet auf den Ge
r-:1> und entspannt sich.

9 Die Freundinnen u.n terhalten sich über Richtig • F Kleider.


uter Qualität als neue traaen
einen neuen Modetrend. sind von weniger ~dividuallsten gekauft und ge .
to Kleidungsstücke aus zweiter Hand . „ werden gern v~;als neue Kleider.
c kosten oft me :~=~-------

„....
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WERKSTA1T B~ . .. .. . . ..... . ... · · · · · · · ...... .. . .
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<1J : ' , sönllchkit nus d er Wissenschaft. Sie hö ren den Tex•
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:c : w .i1t/r•11 ~,, . /)I'/ r/1 •11 /\ 11/011 11'11 , I s·' DO St• k1111rlcn Zeit .
/ 1• 1' 11 \ /1 ' /r 'I I I r//1 ' 1\11/1/11/ )1'/I , {)11.'ll /r11 ICll . lt • .

t\1il~.1h11 11

. n rufen nicht im Vordergrund?


l l W.1, hlr K1•1111t 11l \ \I' \ll' h•'ll l11•i MIN, ·1.1e
.1 K1• n11111i'i~•' in Phy5ik, Clwrnln und Bioloßie.
X Jtrrhll ~ ·hc• und wir 1 ch,1ftlich Kenntnisse.
c Kc•nnlni 'i t• in M.1tlwm.1tik und Technik.

Rllt folgendes Klischee:

.1 l chnlklwrufo ~ ind Zukunftsberufe für Frauen.


~ Ti hnlkb rufo ~ lnd .in trcngend und schmutzig.
r Ti chnlkh ruf vNI. nR n nnch kommunikativen, kreativen Menschen.

1) t\111 .og n;innl cn ,,Girls' D;iy" „.

X m;ich 1 11 ich Schülerinnen mit Technikberufen bekannt.


b W(lrdcn weiblichen Fnchkri-Hten aus dem technischen Bereich verlockende Angebote gemach
c wird jtlllß(ln Fr;iucn Mut eenrncht, den Beruf zu wechseln.

14 Erzl hung ist In wichtiger Fnktor für spätere berufliche Interessen, .„

:i w nn m n b 1 pi lwelse In der Schule viele Experimente machen kann.


~ w II Kind r sich Immer mit ihren Eltern vergleichen.

--- c obwohl nichts stfüker Ist nls bestehende Klischees.

15 Dos lnt rcssc der Mlldchcn fllr den MINT-Bereich In der Schule „ .
X Ist zwischen der fünften und zehnten Klasse am stärksten.
b l:lsst ;llJch den langweiligsten Unterricht kreativ erscheinen .
c schnfft wichtige weibliche Vorbilder im Technikbereich.

H Welch B ob chtung macht man In Bezug auf Frauen in Technikberufen?


" F uen m chen vlel schneller Karriere als Männer.
01 m lsten Frau n arb lten lleber In Tellzeit.
F mlll und Arb lt In Einklang zu bringen Ist schwer.
.... .... .... . · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·. . ............... .. .....
WER.KSTPt7T 82
.. . . .... ...... .. . .
' ...
Teil 3
„ im Radio ein Interview mit mehreren Personen Sieh „
Sie horens,·e bei den Aufgaben: Wer sagt das? · oren den Text einmal.
: :r:
ähfen . .· „O:
IM s·e;·etzt die Aufgaben 17 bis 22. Dazu haben Sie 60 Sek d . : t'D
Lesen ' un en Zeit. . ::l

f Beispiel

Der Mensch profitiert vom Erlernen einer Fremdsprache.


0

~ Moderator b Studentin c Senior

~ Aufgaben

17 Er/Sie war in der Schule mit dem Fremdsprachenangebot zufrieden.

· a _ Moderatör X studentin c Senior

18 ~hinesisch ~ird, global gesehen, als Fremdsprache immer wichtiger.


-
~ Moderator b Studentin c Senior

19 Beim Erl~-nen der Fremdspra~he spielen persönliche Gründe eine Rolle.

~ a ...Moderato; b Studentin
X Senior

c Senior
>-.< Moderator b -. Studentin

· '.
2i Fr~rndsprachen
·· . · - ~ · - _ · -
lernen funktioniert im Alter anders als b
ei Jüngeren.
- X senior
b · Stude.ntin

~ Studenti~
ca : . 121 -
~ ·
~· .
"'.
1
WERKSTA1T 82
......................................... ... ... .. ..... .. .... . . . .

c: . Teil 4
C1J .:
._ Sie hören einen kurzen Vortrag. Sie hören den Text zweimal. Wä hlen Sie bei den Aufga ben d.iew;,
. ·
:o ·
:t: : Lösung a, b oder c. • ' i!E
Lesen Sie jetzt die Aufgaben 23 bis 30. Dazu haben Sie 90 Se kunden Zeit.

,,
~ Aufgaben

23 Von was für Veränderungen ist hier die Rede?


a Veränderungen, die man noch vor dem neuen Jahr real isieren möchte.
Veränderungen, die man nicht allein in die Tat umsetzen könnte.
Veränderungen, die zu einem totalen Wandel des Lebens führen könnten.
-----
24 Versprechen für die Zukunft werden oft nicht erfüllt, .„
X weil man zu hohe und vage Ansprüche an sich stellt.
b weil sie als viel zu leicht oder viel zu schwer empfunden werden .
c weil man sie jedes Jahr neu formulieren muss.

---
25 Welche ist die effektivste Methode zum Erreichen unserer Ziele?
a Bewusste Ungenauigkeit bei der Planung.

- b Genaue Kalkulation der anfallenden Kosten.


M Klare Formulierung des Vorhabens.
26 Besonders wichtig ist es, ...
~----~·----'---------·~--------'

a genau festzuhalten, warum man einen Plan nicht verwirklichen konnte .


X alles, was man sich vorgenommen hat, genau zu notieren .
c bei Nicht-Gelingen der Pläne kein schlechtes Gewissen zu haben.

27 Was auch von Bedeutung ist: ...

~ Man soll negative Formulierungen vermeiden .


.....
~ Fehlende Motivation kann alle guten Vorsätze zerstören.
~ Man soll nicht nur das Positive in seinen Plänen sehen .

. 28 Was empfiehlt Frau Drews?

X Bescheiden zu sein und kleinschrittig vorzugehen.


b Sich gleich zu Begin ein hohes Ziel zu setzen.
c Genau zu überlegen, auf welche Schwierigkeiten man stoßen könnte.

29 Was sollte man neben den guten Vorsätzen auch fleißig notieren?
a Mit wie viel Stress die Erfüllung der Vorsätze verbunden ist.
~ Welches Ziel man genau erreichen möchte.
c Inwieweit das Internet geholfen hat.

30 Es ist abschließend wichtig, „.

a rechtzeitig aufzugeben d .
. .. . , wenn er Misserfolg so gut wie sicher ist.
X '~ kritischen Augenblicken nicht den Mut zu verlieren.
c nicht zu viel Arbeit in d G 1. .. .
as e rngen unserer Plane zu investieren.
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· 122 . • -~
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... . .... . ........................ .WER.KST1'1T 82 .
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......... . .. .. ...... .. ... .
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SCHREIBEN · · · · ..· . 75 min.


: V'I
·n
.: ::r
Teil 1

. l't)
~Aufgabe ·-·
. hreiben einen Forumsbeitrag für Personen, die sich um eine neue Arbeitsstelle b b
Sie sc ewer en wollen und
Vorschläge brauchen.

• Merkmale einer guten Bewerbung


• Tipps für ein gelungenes Vorstellungsgespräch
Neue Kollegen und Kolleginnen kennenlernen
• oas Verhalten am ersten Arbeitstag

Denken Sie an eine Einleitung und einen Schluss. Bei der Bewertung wird darauf geachtet, wie genau die
Inhaltspunkte bearbeitet sind, wie korrekt der Text ist und wie gut die Sätze und Abschnitte sprachlich
miteinander verknüpft sind. Schreiben Sie mindestens 150 Wörter.

Teil 2

·~Aufgabe
n Tür. Sie wollen Bürgerinnen und Bürger
Das Universitätsklinikum in Ihrer Stadt plant einen Tag der_offe~ed K/'
'k als Arzt/ Ärztin und haben dazu
für das Thema Organspende sensibilisieren, denn Sie arbeiten tn eSr .dm;
ei · M ·1 Ihren Chef, Herrn e1 e · .
nige Ideen. Darum schreiben Sie eine E- at an ' Sagen Sie , waruW\ _sie
E '·(
r:zi:in el'I. Sie V Ot\ Ihr-er-
Herrn Seidel schreiben d
Ab und nicht jemand an erem.
• r eit aM Uttivevsität s- -~-
'i kfiV1.ikv.W\.
\~V'tV' . v orschlti-
• vJO.S sie ].Wt!I
SIt ' ffeV'tV' ,v1achen 'b'fisierunB der
\(.\O.f t V' J.tl" o . fl ist · Be ].U r senSI 1
l:'.I' J e,V' -ro.fl ""ic~t1 1ßi.ir9tt' · _ _ _....,.....,
fiAI' (,1. oV'J_e,l"S
'\lAI' \:)tS
. der Bewertun g wird darauf
Üb d 'e Inhaltspunkte. Bel
„ · d ' Sätze und
erlegen Sie sich eine passende Reihenfolge fu~ 1 . korrekt der Text ist und wie gut ie
!eachtet, wie genau die Inhaltspunkte bearb~itet si~d, ~~~Sie mindestens 100 Wörter.
bschnitte sprachlich miteinander verkn üpft sind. Sc rei 6 : - 123 -
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WERKSTATT 82
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QJ :
.i= .

...uc.QJ .:.· _ Au fgabe


rJ'j :
Sie nehmen an einem Seminar teil und sollen dort ein en kurzen Vort rag halten.
\Voh!en Sie ein Thema (A oder B) aus. lhr(e} Gesprächspartner(in) hört zu und stellt Ihn
Fragen. Strukturieren Sie Ihren Vortrag mit einer Einleitung, ein em Hauptteil und einem 5; ;, onschtießena
zen und Ideen schreiben Sie bitte in der Vorbereitungszeit auf. Sprechen Sie ca. 4 Minuten uss. IhreNon.

Teilnehmende/-r A

MUMM)) --~--~---~----
Eine WG gründen oder alleine
wohnen?
• Beschreiben Sie beide Möglichkeiten.
• Beschreiben Sie eine Möglichkeit genauer.
• Nennen Sie Vor- und Nachteile.

•·Ufof!fl
Sich alleine auf eine Prüfung
vorbereiten
• Beschreiben Sie mehrere Aspekte.
• Beschreiben Sie einen Punkt genauer.
• Nennen Sie Vor- und Nachteile und bewerten
Sie diese.

Teilnehmende/-r B

Alkoholkonsum
• Beschreiben Sie die Situation.
• Beschreiben Sie Vor- und Nachteile.
• Äußern Sie Ihre persönliche Meinung•

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~,Aufgabe ....
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. d Teilnehmende eines Debattierclubs und diskutieren üb d'
Sie sin er te aktuelle Frage unt en.
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('!)
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u -rauschen
,, Sie. zuerst Ihren. Standpunkt und Ihre Argume nt e aus.
, Reagieren Sie dann auf die Argumente Ihrer Gesprächspa t . /
'"' r nenn Ihres Ges „ h
fassen Sie am Ende zusammen: Sind Sie dafür oder dagegen? prac spartners.
0

Wohnen auf Miete oder lieber ein Haus / eine Wohnung kaufen?

Sie können die folgenden Stichpunkte zu Hilfe nehmen:

• Ist ein Hauskauf eine gute Investition?


• Welche Vor- und Nachteile bringt das Wohnen auf Miete mit sich?
• Ist ein Wochenend- oder Ferienhaus, das man besitzt oder mietet, eine gute Idee?
• Die finanzielle Situation und ihre Rolle bei der Entscheidung .

!Cl : -125-
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. . . . ... . . . . . . . . . .WER.KSTA1T
.. . . . . . . . . . ..82
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~-

Teil 1 (9 18 Min.

.
hbarschaftliche Beziehun gen den ken. Wefche 0,,
. M chen uber nac „ h „ - r /. :1;-
Sie lesen in einem Forum, wie ens d ;i Die Personen konnen me rma 1s ge :11oh/t 'llt:rd~ "'·
. b c oder zu· .r,.
gen 1 bis 9 trifft auf die Personen a, 1

~ Beispiel
a
0 Wer ist aufgrund baulicher Mängel umgezogen?

''~ Aufgaben
Wer hat die Initiative ergriffen, um ein Problem aus der Welt zu b c
schaffen?

Wer fühlt sich in der jetzigen Wohnung wohler als vorher?

'3 wer hat mittlerweile eine andere Meinung über nachbarschaftliche


Beziehungen?

4 Wer sieht in den Nachbarn eine generationsübergreifende Gemein-


schaft?

5 Für wen spielt eine leise Umgebung eine große Rolle?

6 Wer freut sich über kinderfreundliche Nachbarn?

7 Wer kann auf langjährige nachbarschaftliche Beziehungen zurück-


schauen? a d

Wer hat es vermieden, seine Nachbarn kennenzulernen? d

Wer erwähnt einen Treffpunkt in der Nachbarschaft? d

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-128- • .~

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Ich lebe in ein em eh em alige n Arbeiterviertel in M M nheim 1


Straße kenn en wir einand er · ' · n un~r. rcr 1
:;:-:;-:::-:;-:::-;-;-:--;::-:--7';'"---=:.:.:..::~~~s~c~1t-.l.:.J,~;:ih..!.!r.!:.z~ef~inf_!!t~c~n Wir Br i11 cn oft zu SJ mmcn
da sind alle Nachb arn d abei, d as sind richtir,e Str;i ßcnfcst" Früh b '
h' . K . . . , "· er ea es
1er e ine n e1pe, d 1~ m e1.n en Eltern gehörte, und sp,)ter habe ich sie übr r-
nommen . Dort traf sich fruhcr die ganze Straße, rn an fühlte sich wie zuhause:
Man trank und redet e mit gut en Freunden. Die Kn eipe eibt es zwar nicht
mehr, aber die Freundschilft en mit den Gjsten si nd geblieben. Vor ein paar
Monaten, als jemand seinen SO. Geburtstag feie rte, kam dann ganz spontan
die Idee auf, geme insam zu verreisen . Da habe ich das Ganze in die Hand
genommen und für 49 Leute eine Reise n ach Mallorca organisiert. Es w<J r eine tolle Zeit, auch weil
drei Generationen mitgefahren sind. Der Älteste war 58 Jahre alt, der Jüngste vier Monate. Wir
sind als Freunde hingefahren und als Freunde zurückgekehrt - und jetzt sind wir alle wunderbar
gebräunt.

Am Anfang übte die Anonymität der Großstadt einen großen Reiz auf mich aus.
Ich bin auf dem Land aufgewachsen, wo praktisch jeder den anderen kennt
und die Nachbarn oft sehr neugierig sind . Als ich vor zwei Jahren zum S~udium
nach Frankfurt in mein eigenes Apartment zog, wollte ich möglichst wenig o~er
gar nichts mit den Menschen unter demselben Dach zu tun haben. Wenn ich B
·1n lief ich die Tre en hinunter statt den Aufzu
mor ens aus d em Ha US d od Ich
. . . ein Gespräch verwickelt zu wer en. er
zu nehme~, um 1a nicht .~n . der Nachbar als erster das Haus verließ.
i ' • oe\el wartete hinter der Haustur, bis „ hl' h doch nach einem zumindest
r . h · h mich tatsac IC .
Aber irgendwann se nte ic f F ebook zwar ·eden Schritt der
. d . lt am dass man au ac . .
freundschaftlichen Austausch. Ist doch ir en wiese s h tun hat aber nicht weiß was
t 'chts me r zu h
ehemali en Schulkolle in verfol t mit der man sons ni d d' man beinahe tä lieh sieht rnac t
. m wohnt un ie
die Frau mit der höflichen Tochter die unter eine
~nn sie das Haus verlässt.

fj : . 129.
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WERKSTA~ ~~. · · · · · · · ...... . ....... ... . . ... ..... .. .·· „..
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C · lL•il ? (f) 11 Min. I 1r1


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. - Schreiben statt Tip p.e~


Handschrift . der Hnnd so wichtig ist
Wcsh<llb Schreiben mit
Wer nicht lerne, mit der Hand zu sc.hre·.1
[ l 2 ... 1 k Ek
01 itallslcrung nerät „. d verlerne das Den en. r enntnissen de
Infolge dN wnchmendcn mer rnehr In J. ben, er „
'issenschaft zufolge tragt da!. Schreiben
r
d. !> Sehr 'lllcn mit der Ha:, Kl~ern. Experten
1 Neurow .
. d Hand zur Entwicklung des Gehirns bei
:"
den Hintergrund - iJ UCh b 1 H d schreiben, mit er . . .
Kind er per an · wer nam .. l'ich etwas handschriftlich
. aufschreiben
\'l gen : Wenn . 1 besser abspe1·
kJnn ihr Gehirn cl <is Gelernte v1e . muss sich vor dem Schreiben genau über.
5 11
ehern. („ .0.„ ) WI ' was er festhalten will. Immerhin kann
legen,
nichts gelöscht oder ausgetauscht werden wie
d T bl t· Wer schreibt
Computer, Smartphonc un a c . lies am Computer. („.13 ...)
noch mit Stift und Papier, wenn man a .
schnell eintippen kann? Keine Frage, durch d1~ Grundschulkinder, die häufig mit der Hand
.h
10 Digitalisierung hat s1c unsere
. Art zu schrei-
schreiben, können das Alphabet besser behal-
ben grundlegend verändert. [„.~O„.] Und
ten. Auf diese Weise lernen sie auch schneller le-
damit stellt sich die Frage, ob es Sinn macht,
sen und können den Unterrichtsstoff viel besser (;
dass Kinder in der Schule jahrelang Schreib-
schrift lernen. Sollten sie nicht vielmehr den erlernen und verstehen.

1s Umgang mit Computerprogrammen und


Tastatur lernen? („ .11...] („ .14„.) Studenten, die in der Vorlesung ein
handschriftliches Skript verfassen, können den
Finnland hat schon seit 2016 die Schreibschrift Inhalt der Veranstaltung besser behalten als
abgeschafft, Kinder sollen per Hand nur noch diejenigen, die mit ihrem PC arbeiten. Es ist 1:
20 die Druckschrift erlernen. Dabei liegt der Fokus also nicht gleichgültig, ob man mit der Hand
eher darauf, das Schreiben mit der Tastatur oder mit der Tastatur schreibt. Nicht zuletzt ist
zu lernen. Auch in Deutschland liefen häufige die Handschrift ein Ausdruck der Individualität
Diskussionen darüber, wie sinnvoll das Erlernen des Menschen, denn jeder schreibt anders.
der Handschrift noch ist. Immer mehr Schüler [„.15„.) Wenn man also einen handgeschriebe·
2s lernen keine Schreibschrift mehr. Stattdessen nen Brief erhält, weiß man: Der Schreiber hat sich ,.
wird ihnen eine neue Grundschrift beigebracht,
Zeit genommen und Mühe gegeben, leserlich
die der Druckschrift ähnelt.
zu schreiben .
...... _ _ _ __ __ _ ,.. __ _ ______ _ _ ____ ____ _ __ ___ „ - - .

::~:~::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::=:::::::::::::::::::::::~_::::::::::::::::::::::::::::::~::::=~:~
------------~-f? Ee Ff r:a Hh I ' ----,~------- k---------------------------
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=~~~=-~:==·------------~----~--~~~~~--~~~~=~~~~~~~~~~==~~~~~=~~~~===W..W:.._LSK....Y.!L....~----~~:::.-~:-_:.:~/
------·-----------Aa..6h..Cr...Jld.. .f f_( .------------------------------ _,...,...-
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........ ........ . . . ... .. ..L~~R.KSTA7T 82
. .. ... .. . . .. ... .
.. • • • • • • • „
.. .. . . ' ...
f aeispiel

. mer mehr Kinder in Deu tsch land haben Schwi erigkeiten . d


0 ooch im ' mit er Hand zu schreiben.

~ AUfgaben

a lrn Beruf werden sie die Schreibschrift sowieso kaum noch brauchen.

b und abgesehen davon ist die Handschrift auch persönliche r, wärmer und lebendiger.

c Die Handschrift verrät sehr viel über die Person.

d Aber auch Erwachsene profitieren davon, mit der Hand zu sch reiben.

e Oft tut ihnen die Hand beim Schreiben weh .

Doch immer mehr Experten warnen vor den Folgen.

g Wir notieren fast nichts mehr m it der Hand.

h Mit der Hand schreibt man also bewusster und effizienter.

~ .
"' .
~· .
. . . . . . . . . . . . . . . . .WER.KSTA7T
. . . . . . . . . . .. .82
.. . . .. . . ................. .. . . . .. ... . .
'
c:
Q,) :
Teil 3 CD 12 Min.
~. · . . · über Privatschulen in Deutschland.
Q,) • Sie lesen in einem Online-Magazin einen Beitrag b d
-' : .. . d " . I 1ti e Lösung o, o er c.
Wahlen Sie bei den Aufgaben 16 bis 21 1e nc g

Schicker; teurer, besser? - Privatschulen in Deutschland


Seit 1992 ist die Zahl
0
allgemeinbildender privater Schulen .um SO.Prozent gestiegen,
beständig kommen weitere hinzu.
Aber sind staatliche Schulen tatsächlich schlechter?

Deutschlands Schullandschaft verändert sich. Darüber hinaus ist die Privatsch uflandsch h
Grund dafür sind private Bildungseinrichtungen. bunt. .:..;...;..;=-----::-:----;..;.o.L"'=:..::..:::.-.!.!..!~
Man findet etwa Angebote mit rn usr- a.
Laut Statistischem Bundesamt stieg ihre Zahl scher oder wirtschaftlicher Ausrichtung, s~ :
in den letzten Jahren auf 5.000 an. Darunter für Hochbegabte und Behinderte. In ländlid;';;; ·l
s sind 3.000 allgemeinbildende Schulen, jedes Gegenden werden Privatschulen zudern als
Jahr kommen 80 bis 100 Schulen hinzu. Das sind Alternative zur einzigen staatlichen Schule
im Durchschnitt ein bis zwei Neugründungen am Platz gegründet. Dass diese Schulgründun. ,
1
wöchentlich. gen zumeist auf Initiative der Eltern erfolgen,
belegt deren Zweifel am deutschen Bildungs-
In Deutschland besucht jeder 13. Schulpflichtige system.
10 eine Privatschule. Dass es nicht mehr sind, liegt
16 nur am fehlenden Angebot. Die Anmeldun- Das Argument, Privatschulen seien aufgrund 11
gen übersteigen die zur Verfügung stehenden hoher Kosten nicht für jedermann zugänglich, S'J
Plätze um das Fünffache. Nachdem im Jahr gilt eigentlich nicht. Jatsächlich kosten viele
2001 in der PISA-Studie festgestellt wurde, dass Schufen zwischen 80 und 100 Euro im Monat':
1s die deutschen Schüler in den Bereichen Lesen, betont Erziehungsexperte Peter Struck. Doch
Mathematik und naturwissenschaftliche Grund- sind nach oben keine Grenzen gesetzt. In vielen
kenntnisse auf den hintersten Plätzen standen, Fällen helfen Privatschulen ärmeren Schülerin· 11
gewinnen die privaten Institute rasant an Zulauf. nen und Schülern durch Stipendienprogram·
me, denn Schüler dürfen aufgrund ihrer wirt·
17 Betrachtet man private und staatliche Schulen schaftlichen Situation eigentlich nicht abgelehnt
20 im Hinblick auf die Qualität der Bildung, so werden.
ist allerdings kein Unterschied auszumachen. Ei-
ner Studie zufolge werden Unterschiede erst an Der Wettbewerb um die Schülerinnen und Schü· ·E-O
anderer Stelle sichtbar. „Vorteile weisen die Pri- ler in Deutschland hat auch den öffentlichen 1
vatschulen zum Teil beim Schulklima auf': heißt Schulen nach Ansicht vieler Experten gut geta~.
2s es dort. Besonders ins Auge fällt dabei offenbar „Die staatlichen Schufen werden besser, sre
„dass sich die 15-Jährigen besser von ihren Leh~ haben Elemente der privaten übernommen':
rern unterstützt fühlen als die der staatlichen
sagt etwa Peter Struck.
Schulen".

Da Eltern Privatschulen offenbar mi


·r ein. .er 61
Es. sind gefühlte Lücken wie diese, die deutsche . . . d . verbrn·
30 Privatschulen schließen wollen M "t S h 1ntens1veren Betreuung ihrer Kin er in weiter ,
1s k · ' c wer- dung bringen wird das Angebot wohl 't 1:
un ten und vielfälti en Betreuun san eboten ' da rnr •
wachsen. Wollen staatliche Schule~ :
' ~e~suc~en sie, dem gesellschaftlichen Wan- ~ 1-'•
e un den zunehmend A c halten, müssen sie sich weiter ver~
. Schül . en n1orderungen an .h .. 1· hkeit tra
. ermnen und Schüler sow· I 1 re Wandlung in die Offent 1c nd inre .
35 • nung zu tragen. Für Mitta ie E tern Rech- Nur so können sie ihr Image aufwe~ ,
betreuung sowie Sport- g~~~en, H~u~aufgaben­ Leistungen sichtbar machen.
i.st gesorgt. Die Lehrer . d Fre1ze1tangebote
vierter und die Klassen ksl1~ zudem meist moti- .
einer.
1 '. f.
........ · · · · · · · · · · · · · · · · · .. .. ... .~~~~'<STArr 82
• ••• ••.. •••• • ••
• • • • 1 ••• •••••
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f nclsplcl

0 PrtVJ
. tc Bildunso;clnrichtungen ... a gibt es in Deutschland seit 1992 . ,...
• C't)
biet en in Deutschland . b ·
a 1s staatliche Schulen.
eme essPre all
- gemeine Bildung
:• C't)
(/')

: ::l
haben in den letzten Jahren stark an Bel1 b
___e hert ~nnen.

a wird durch strenge Aufnahmepr· f


. . . . u ungen geregelt.
.. . .
b rst vrel niedriger als die zur Verf· h
ugung ste enden Plätze.
X ware vrel hoher, wenn es mehr private Schulen g··b
a e.
ner udle zufolge unterscheiden
tliche Schulen von
X grundsätzlich nicht, was den Bildungsstandard bet n'fft .
b hauptsächlich dadurch, dass die Lehrer strenger sind.
c in der Vielfalt und im Niveau des Bildungsangebots.

rtE WChe Aussage trifft auf deutsche a Die Lehrer haben mehr Spaß an ihrer Arbeit, weil sie
1:':Jl'l<P111w.tschulen zu? weniger Schüler unterrichten.
·X Sie richten sich verstärkt nach den Bed ürfnissen von
Schülern und Eltern.
c Sie stellen ein vielseitiges Angebot zur Verfügung, weil
sie sonst schließen müssen.

e Schulen mit unterschiedfi- a findet man fast ausschließlich außerhalb der großen Städte.
X sollen eine optimale schulische Bildung ermöglichen.
c sind von Elterninitiativen abhängig, die das deutsche
Bildungssystem ablehnen.

a - steht allen Schülern offen, die das Schulgeld bezahlen können.


b kostet nicht mehr als 100 Euro monatlich.

-............
.._~~~~~~~---
:X ist oft weniger kostspielig, als viele annehmen.

•X dem Beispiel der privaten Schulen folgen, um konkurrenz·


fähig zu bleiben. ·
b darum kämpfen, dass ihr Ruf sich nicht verschlechtert..
c die Leistungen der besten Schüler veröffentlichen, um rhr
Ansehen zu verbessern.

~ 133 .
~ .

..„...
~
......... .... ... ~~~~~~!! ~~ ............ ... .. ...... .. .... .... ......
c:
Q,) •
Teil 4 @ 12 Min.
~. . . . . . I . d e M einunostlujkr11na„11 r/arOht?r, wo~ Nr•1111!f.r i•fr11·111111 I I
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· x. . . . d '· nn nicht noch einmal vl!rwcnclr! I w1 •rrJe11. · ''":,
Die 1u1ßer11ng a 1sC das ße1sp1e / t111 "a

\• Beispiel

0 Persönliches Interesse ist nicht dasselbe wie neuglerlp,es Nachfragf!n.

~ Aufgabe
22 Neugier am falschen Platz kann Menschenleben kosten.

23 Man sollte den Wissensdrang der Kinder nicht behindern.

24 Im Berufsleben ist Neugier eine überaus positive Eigenschaft.

25 Der Mensch behält seine mentale Fitness, solange er neugierig ist.

26 Neugier ist ein charakteristisches Merkmal von Kindern.

27 Menschen setzen Maschinen ein, um wissenschaftliche Neugier zu befriedigen.


.... .. ........ ......... . . . . . ....... .WET(KST'11T
. ......... ....82. . .... .. .. ..... .
•'
...... . ....
Neugier - wichtig oder lästig?
. r-
• t't)
: <II
'bt Neugi@r, die andere nervt, und Neu- • rt)
Neugier ist uns angeboren und sie bleibt
II Es. R• die anderen ein
gier,
· gutes Ge f u''hl g1'b t.
. . b . .
n man sich zum Be1sp1e 1 e1 einem
unser ganzes Leben lang b .
. e1 uns. Der
: :::J
Mensch bleibt
wenund erkundigt,. wie . es 1'hm ge ht, wir. d . . geistig
. aktiv und vital 1
, so an-
ge• er neugierig ist. In dem Moment, 1·n dem
:~sich sicherlich freuen, das: man sich bei ..
wir spuren, dass uns nichts zum Lernen
ihm meldet und Interesse zeigt. motiviert, fängt das Altern an.

Paul, Aachen Lukas, Saarbrücken

- i
Schon Kleinkinder besitzen diesen unstill-
baren Wissensdurst, den man Neugierde
nennt. Sie saugen alles auf, was ihnen die
Welt bietet, sind neugierig, wissbegierig,
wollen den Dingen auf den Grund gehen,
Geheimnisse lüften, stellen Fragen - auch
solche, die man nicht leicht beantworten
kann.

Stella, Wiesbaden

„Neugier" beziehungsweise „Curiosity" ist Freundliche Aufmerksamkeit Ist gut, Neu-


der Name des großen Mars-Roboters, der gier und Einmischung mögen aber die
seit einiger Zeit auf unserem Nachbarpla- wenigsten. Neugierige Nachbarn stehen
neten aktiv damit beschäftigt ist, unseren daher ganz oben auf der liste der Ärgernis·
Drang nach Wissen zu befriedigen. „Curio- se in der Nachbarschaft. Da kann es schon
sity• wird fundamentale Fragen beantwor- helfen, sich von diesen Personen zu dista,,.
ten können; vielleicht sogar diejenige nach zieren. Irgendwann verlieren sie das lnte·
leben außerhalb der Erde. resse.

Jean luc, Basel Simon, Lübeck

Neugier hat extrem nachhaltige Nebenwir- a·


kungen: Menschen, die auf der Skai~ der
beruflichen Neugier höher abschneide~,
·1nfach mehr geschafft, sie
bekommen e 1
. d offener für das notwendige lebens an-
sm d auch gewissenhafter bei der
ge Lernen un f
utzung der neuen In os.
Aufnahme un d N

Martin, Graz

ca : . 135 ·

„.
~. .
. . . . .. . . . . . . . . . . WERK5TAIT
. . . .. . . . . . . . . .82
. . . . . . .......................... . . .... . '•

c: : Teil 5 (9 6 Min .
~:
V) • Sie m öchte!l sich um die Stelle des Brandschutzbeauftragten in einer Firma bewerben und lesen die

--' : entsprechende Job-Beschreibung. . .
\t eiche der Überschriftell a bis h aus dem Jnhaltsverzetchms passen zu den Paragrafen 28 bis 30?
Vier Überschriften werden nicht gebraucht.

'r' Beispiel: § 0 Lösung b ::-~-------~-~--~----~-

Job-Beschreibung Brandschutzbeauftragter

§ 29 d
Inhaltsverzeichnis

Dem Brandschutzbeauftragten müssen auf


a Alarmplan
/(... Aufgaben und Pflichten Grund seiner Vorbildung die Probleme des
c Offenes Feuer und Rauchen betrieblichen Brandschutzes ebenso be-
d Qualifikation kannt sein wie die speziellen Betriebsver-
e Risiko-Analyse hältnisse, z. B. die im Betrieb vorhandenen
f Stellung im Betrieb Arbeitsstoffe und die verfahrenstechnischen
g Verhalten nach Bränden Besonderheiten der Produktionsabläufe. Er
h Vollmachten soll eine mehrjährige Praxis oder eine ausrei·
chende Ausbildung im vorbeugenden Brand·
schutz besitzen. Eine regelmäßige Weiterbil·
dung ist erfahrungsgemäß notwendig.
§0
§ 30 h
Der Brandschutzbeauftragte soll Gefahren
erkennen, beurteilen und dafür sorgen, dass In der Macht des Brandschutzbeauftragten
sie beseitigt und Schäden möglichst gering steht Folgendes:
gehalten werden.
• Weisungsbefugnis im Alarm- und Lösch·
§28 f wesen des Betriebes,
• Weisungsbefugnis bei unmittelbar
Der Brandschut~.beauftragte soll in Analogie
drohender Gefahr,
zur Fachkraft fur Arbeitssicherheit unmit-
tel.bar ~er Leitung des Betriebes unterstellt • Weisungsbefugnis zur Wiederherstellung
~ein, fur dessen Brandschutz er zuständi des vereinbarten Brandschutzstandards,
~st. :r
soll zu allen den Brandschutz betre:-
e~ en Fragen des Unternehmens - h
• Mitentscheidungsrecht über die Art
bei der Planung- gehört werden. auc der durchzuführenden Brandschutz·
maßnahmen und
· vesri·
• Vorschlagsrecht für Brandschutzin
tionen .

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. 136 . • -~
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. h .. enfünf Gespräche und
S1C or . Äußerungen
. . . aus dem A//t . ..
ag. 5te horen jed : ft)
"h/en Sie bei den Aufgaben die richtig e Lösung Richtig ad F 1 en Text einmal. . :::J
Wa . . er a sch un d b
ieJ·erzt das Be1sp1e 1. Dazu haben Sie 10 Sekunden z 't a, oder c.
usen S e1 .

'(' Beispiel
Für die Teilnahme am Wettbewerb sind
01
gute Chemie-Kenntnisse erforderlich.
02 Als Preis können die Gewinner ... a ein Stipendium für ein Studium an der Uni Duisburg
bekommen.
b einen Flug im Heißluftballon absolvieren.
sich Bücher und andere Sachen besorgen.

~
~Aufgabe

1 Hamburger und Bremer Schulen zeigen


hervorragende Leistungen im Einsatz
digitaler Medien im Unterricht.
a dass ihre Lehrer einfach bessere Geräte haben.
2 Viele Schüler meinen, „.
~ dass es auch Lehrer gibt, die keine Ahnung von
Computern haben.
dass sie im Umgang mit Computern viel besser als
ihre Lehrer sind.

Auf Deutsch zu singen, das wagen


deutsche Popbands immer noch ganz
selten. sind besonders vielfältig in ihrem Schaffen.'
4 Deutsche Popmusiker .„ sind in ihrem eigenen Land nicht so pop.ulär:
sind erfolgreich im Imitieren angloamerikanischer
Vorbilder.

Yoga wirkt sich ni~ht nur auf die Seele,


sondern auch auf den Körper positiv aus.
6 Yoga hilft dabei, „ .

7 1 . -
mUrlaub sollte man Alkohol nur zu
bestimmten Tageszeiten trinken.
8 Erh 0·· h
ter Alkoholkonsum kann währen d
des Urlaubs .„

Die 1 ·· ·
nst eistungen bzw. Produkte,
:ilche direkt die Umwelt schonen,
to 1
rfen etwas kosten.
rn Vergleich zur Situation heute hat
rnan früh er „.
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OI
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. . . . . . . . . . . . . . . . WERKSTATT
. . . . . . . . . . '.. .B2
. . . . . .. ... .. .. · · · · · · · · · · · · · · · · ...... . . ' '.

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Q) : . . JJ . önliclikcit aus der Wissenschaft. Sie hören den Text
. I r • vic1v n11t cmcr c1s zwefrn
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S. " 0 Sekunden Zeit.
l t''<'ll ic 11·t:

i\ufg;i l>c n

• t d'e früh e Förderung von Kleinkindern „.


11 Pr f or Ac ppl1prop.lg1er t

.1 ,nt kinderreichen Familien.


X :n ts sozial be nachteiligten Familien.
c ;:ius obdJchlosen Familien.

12 elches Problem lässt sich bei diesen Kindern beobachten?

a Ihre Eltern haben keine Zeit für sie.


Sie haben kaum Kontakt mit Kindern anderer Nationalitäten.

---- Sie sind sprachlich zurückgeblieben.

13 Welche Form von Hilfe für Eltern und Kinder wird nicht erwähnt?
X Hausaufgabenhilfe.
b Besuch von speziellen Kursen.
c Ratschläge zur Sprachförderung.

14 Welche Beobachtung macht man bereits bei den geförderten Familien?


Die Angebote sozialer Institutionen werden konsequent genutzt.
Der Fernseher bleibt den ganzen Tag ausgeschaltet.
c Die Eltern besuchen oft Fremdsprachenkurse.

15 Was die finanzielle Seite des Projekts betrifft, so „.


a wird diesbezüglich vonseiten des Staates überhaupt nicht gespart.
X macht sich die frühe Förderung von Kindern mit Sicherheit bezahlt.
c sind Sondermaßnahmen für Jugendliche viel billiger als für Kinder.

a besuchen zwei Drittel der Kinder mit 4 den Kindergarten.


lernen die Kinder ausländischer Familien alle drei Landessprachen.
gehen alle Kinder mit 6 In die Gruncfschule•

.
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. 138 • • .!!)
~
~
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.............. · · · · · · · · · · · · · · ........ ."!~~~.STl\1T 82 .
. ......... ..... .. . . .. .. .. .
Teil 3
. Radio ein Interview mit mehreren Personen si·e h ..
"ren 1m · oren den Ti t .
5;e hO . bei den Aufgaben: Wer sagt das? ex einmal.
"h/en sie .
wo .
Lesen Sie J
·erzt die Aufgaben 17 bis 22. Dazu haben Sie 60 Sekunden Z .
e1t.

'f Beispiel
Oie meisten Abiturienten halten das Studium für ein Muss.

b Auszubildender c Auszubildende

\ Aufgaben

17 F_.ür manche Lehrberufe ist das Abitur eine Mindestvoraussetzung.

a Moderatorin X Auszubildender c Auszubildende

18 In vielen Fällen stellt sich ein Studium als eine Fehlentscheidung heraus, die zum Studienabbruch
führt. •

b Auszubildender c Auszubildende

i9 Es ist _wichttg,:mit Enthusiasmus bei der Sache zu sein.


- .
„.~

' a Moderatorin.„ ....· - b Auszubildender X Auszubildende


·.

• b Auszubildender .•

>.(. Auszubildend_er
(EJ : . 139 .
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WERKSTA1T 132 ........... · · · · · · · · · · · · · · · · · · .. ... .
• „ • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • ' 1 '

•,


. Teil 4
....
C1J :
:o .

. horen
Sie hören ein en kurzen Vortrag. S1e
d en Tiex t zweimal. Wählen Sie bei den Aufgaben die ri·chtlge
.

:t: : Lösung a, b oder c. . haben Sie 90 Sekunden Zeit.


Lesen Sie jetzt die Aufgaben 23 bis 30· Dazu

~'
~ Aufgaben

23 Welche Beobachtung macht Herr Westermann? ..


. wie sie sich verandert.
Senioren kennen die Natur gut un d wissen,
. rlaubern nimmt in den letzten Jahren ab.
Der Senioren-Anteil unter den Campmgu „ .

Bewegung an der f n·sehen Luft ist nunmehr ein Privileg fur Junge Leute.

24 Senioren, die Campingurlaub machen, „ .

a sind nicht älter als 65.


b sollten sich regelmäßig ärztlich untersuchen lassen.
X geben sich nicht mit einer elementaren Ausrüstu ng zufrieden.

25 Ältere Menschen „.
a haben manchmal komische Gewohnheiten.
hängen an bestimmten Sachen.
c brauchen immer Leute um sich .

. 26 Senioren ...
X machen in der Regel eine genaue Urlaubsplanung.
b_ planen ihren Urlaub ähnlich wie die jungen Leute.
c ziehen am liebsten mit Rucksack und Zelt in die Natur.

27 Leute, die langfristig planen, .„


verbringen ihren Urlaub oft jedes Jahr am selben Ort.
suchen sich jedes Jahr einen neuen Ort und neue l::lrlaubspartner aus.
sind unglücklich, wenn das Wetter einmal nicht so gut ist.

28 Was ist für Senioren, die in der Natur Urlaub machen, wichtig?

a Bequemer Transport zum und vom Urlaubsort zurück.


~ Sachen, wo man gemütlich sitzen oder liegen kann.
c Die Gesell~c~aft von Leuten mit den gleichen Hobbys.

, 30 Worauf weist Herr Westermann absch"eßen.d hi~? .

a Senioren machen am liebsten Urlaub in ihrem Heimatland.


b ~enloren ziehen zunehmend Sprachreisen im Ausland vor.
.• . ~ Altere Campi~gurlaub_er werden zunehmend flexibel. .
-140 -
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~

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......... . .. · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · . . . ...WER.KSTJ\1T
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'bell ein en Forums beitrag zum Th ema: Sollen Jugendliche u t :. 0:
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5;c 5 hrc1 n er 18 Jahren wählen dürfen?
: :J
i\lir5ern Si e Ihre persönliche Einstellung .
Nennen Sie Gründe, die dafür oder dagegen sprechen.
Nennen Sie mögliche politische Folgen einer Änderung des Mindestwahlalters.
Nennen Sie Alternativen, sich als Jugendlicher unter 18 politisch zu engagieren.

Denken Sie an eine Ei~leitu.ng un~ einen Schluss. Bei .der Bewe:tung w'.rd darauf geachtet, wie genau die
Inhaltspunkte bearbeitet smd, w1~ korr~kt ~er Text ist und ~1e gut die Satze und Abschnitte sprachlich
. · nder verknüpft sind. Schreiben Sie mindestens 150 Worter.
m1teina

Teil 2

\- Aufgabe ziehen und hab.en


~~~
Instituts,
. h Deutschland um. die Leitenn des
einen Deutschkurs besuch en, weil Sie nachreiben eine
. E-Mail an
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9utes Sprachinstitut in Heidelberg ge;" un den · Sie sc
Frau Hobbe.

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Sie sich eine passende sind, wie 10 „.
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WERKSTA1T 82
.......................................................... ... . . .... .

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~:
.c.

.....
~:
Q.. . ~ Aufgabe
~ :
Sie nehmen an einem Seminar teil und sollen dort einen kurzen Vortrag halten.
Wählen Sie ein Thema (A oder B) aus. Jhr(e) Gesprächspartner(in) hört zu und stellt Ihnen 0 .
Fragen. Strukturieren Sie Ihren Vortrag mit einer Einleitung, einem Hauptteil und einem Schlu nschlteßend
und Ideen schreiben Sie bitte in der Vorbereitungszeit auf Sprechen Sie ca. 4 Minuten. ss. /h reNotizen

Teilnehmende/-r A

IWföfD
Das neueste Smartphone kaufen
• Geben Sie mögliche Gründe an.
• Beschreiben Sie einen Grund genauer.
• Nennen Sie Vor- und Nachteile.

Eine Hochzeit planen


• Nennen Sie mehrere Aspekte.
• Beschreiben Sie einen Punkt genauer.
• Nennen Sie Vor- und Nachteile und bewerten
Sie diese.

Teilnehmende/-r 8

• 142 - ....
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.... . . . . ... . ......... . .... . . . . . . .. ..."'IEDv~i'\7T
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Teil 2

~Aufgabe . ,,,,
:-o
.„
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. . d Teilnehmende eines Debattierclubs und diskutier ..b . . l'b
Sie stn en u er die aktuell F · ~

rauschen Sie zuerst Ihren Standpunkt und Ihre A


e rage unten.
.. l'b
r.. . . rgumente aus : :l
Reagieren Sre dann auf dre Argumente Ihrer Gespra·· h :
~ c spartnenn / lh
~ Fassen Sie am Ende zusammen: Sind Sie dafür oder dagegen? res Gesprächspartners.

Soll es bestimmte Kleidervorschriften für die Arbeit geben?

Sie können die folgenden Stichpunkte zu Hilfe nehmen:

• Gründe dafür und dagegen


• Wer würde für die Kosten aufkommen?
• Probleme, die dadurch entstehen könnten
• Arbeitsuniformen als Lösungsvorschlag?

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0 W"' 11on dt::n p..,~cin,·n zog den Lehrberuf der hbheren schulischen
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Au•.b1ld1Jng vor?

Aufg:i bc n

1 rur w'!kh" Pr:r~on ~chcint es schwierig zu sein, Weiterbildung und


f. milit> zu vr! r ·incn?
a b
X d

2 Wclthe Per~n halt es fur wahrscheinlich, durch die Weiterbildung


b
bt-s\ere Auht1eguhanc;en zu haben? d

3 Welche PN~on f1nanzi(!rt zum Teil die Seminare der Angestellten? a b

WN findet, das eigene Leben nach der Weiterbildung besser

s
Im Griff zu haben? a
X d
W'!r l~t der Überzeugung, dass Weiterbildung vor Arbeitslosigkeit
~<:h ütz t? a b
X
' W r zeigt Interesse am elektronisch unter.stützten Lernen?

7 Wer rcc.hnct mit weniger Steuern aufgrund der Ausgaben für


a b d

dir? Fortbildung? a b
X
• W r erhofft sich eine Gehaltserhöhung?
a b d
9
Yl_er ala~Jbt, da~s in der globalisierten Welt die Weiterbildun
w1ehtfg rst? g
b c d
... . .. .. .... .... ..... ..... ... .. .l~~~~sr"rr
. .. .. s2
.. .. . ... .
• • • • • • • • • • ••• • 1 • • • ••

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f'0 So wie 40 „
fllle r Jugencili chen In Östc r ·
\..'./ . d re1c1i 1lJbt· J ll c h 1 1
ruf c ntschte en . In der Schule i el tr ich k .~ ~r_h l 11r 1•in" n
~~~it;lci~~~~ici.~~~~~=~l!}_
lieh wollte Ich nur m ö li eh st b<:1 ld 111 In ei ll CQJ'r~1l!b~\l:!_!>n~
rI c'~ --"-'11 ir ncl 1 <', 1tr 1) 1• - 11
rt' n fltr · r-
. t 1 n· h . enes Grl(I VPrcllc• . - 1
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m einer Sc 1u P 1c t begann ich eine Lehr" 1 EI . -...!.!..LQ. N.\(I\ ßr c·ndio : vi
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nuss meine r Eltern groß, die auch ein en h~ n 1 k · c H~rlich w.ir rl er r in :. ~
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\~)(~ so besc hl oss 1c 1, mich auf Sicherheitsanl rige t . -~. Unri
c r n CC 11nrk ZlJ s c7· I' ·
sprechende Lehrgänge zu besuch en . Es gibt viel G „ d P ra tstcrcn und t' nt-
. k ft - h · c run c, worum Wr 1 ·t bll 1
rm wichtig ist und in Zu un sie erltch noch wichtiger sein wird Ob f " d' . . rr cunr.
so. eno . . .
d n Job· Nur wer sich steti entwickelt kann heutzuta e in der Welt n h . h
· ur 1e Pcrsonlt chkc't 1 od r

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fur e hlGssel zu Wohlstand und Zukunft!
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Weiterbildung ist aus vielen Gründen enorm wichtig Es geht d b · · h
oc mit i'llten. W it crhildun 'J

_ \.V . . · a er nie t nur um


die berufliche Perspektive, sondern hauptsäch lich um dr'e per „ 1· h E ·
. _ . son tc c ntw1ck-
l~ng. D.1e We1terbddu~ verhilft sicherlich zu mehr Selbstvertrauen. Das Lernen
fuhrt nicht nur mit roßeren Chancen zu beruni chem Aufstie sondern auch zu
ersönlicher und rivater Zufriede nheit. Ich besuchte Sem inare zur Persönlich-
keitsentwicklung an der Volkshoch sch ule. So konnte ich mich selbst stärken
und habe auch gelernt, m it Misserfolgen umzugehen. Ich habe auch gelernt,
was meine Gestik, Mimik und Körperhaltung über meine Aussagen verraten.
Das war entscheidend bei meinem letzten Vorstellungsgespräch. Ich arbeite nun
als Chefsekretärin bei einer Versicherung. Nach meinem Persönlichkeitstraining kann ich offen mit Kritik
umgehen und kann erfolgreiche Gespräche m it Vorgesetzten und Mitarbeitern führen. Es muss ja nicht
gleich der große Sprung nach oben auf der Karriereleiter sein, aber meine Persönlichkeit ist ein wichtiges
Instrument, um am Berufsleben Freude zu haben . Fehlen von Weiterbildung wü rde für mich weniger
Lebensfreude und weniger Lust am Leben bedeuten .

(D Weiterbildung ist für Berufstätige sehr anstrengend, besonders wenn man in l


Vollzeit beschäftigt ist und sich auch um Frau und Kinder kümmern möchte. Viele
meiner Kollegen haben schon ein langes Berufsleben hinter sich: Da war zuerst
die Ausbildung, die Lehre, bei anderen das Studium, die vielen Jahre im Betrieb,
in denen man sich vielleicht sogar hochgearbeitet hat - warum also soll ~an
noch einmal anfangen, etwas Neues zu lernen? In unserer Firma ~aren P!~~
lieh Fremdsprachen gefragt, weil nun viele unserer Produkte weltweit expo
• oonnoe\ .
werden. Bei der weltweiten Ausbreitung .tn unserer ze·t
1 muss man umdenken. h
\\ " h d . en Fernkurs zu mac en. 6
Deshalb habe ich begonnen an den w_oc enen e~ ~:n d n Kursteilnehmer
!lli...funktioniert so: Im virtuellen Klassenzimmer sitzen ich, mern Lehrer un a e an ere h 'rd hört
v d . 'rt eilen Raum gesproc en wr '
:-2!-:em eigenen PC und haben ein Headset auf. Alles was im vi u d . h d rf auch einmal fehlen,
Jeder. Aber das Beste daran ist: Ich kann den Stoff jederzeit wiederholen. u~ hikc .t a·ner Gehaltserhöhung 8
. n d-ie Einheiten werden auf die Lernplattform gestellt. Die
den · ahrschernlrc e1 et w
rst nach d'
-....:.::.::!,! 1eser Weiterbildung sicher! .
d berufliche Wer-
. 1 und anspruchsvoller, un . . . b its-
Die Berufswelt wird immer komp exer A . ht dass gualrfiz1erte Ar e
Ich bin der nstc ' · weiter·
terbildung ist nicht nur Che fsach e. dererseits garanti eren
b 't tos werden an 1 • eine große
kräfte einerseits seltener ar ei s . ~nternehrnen. Ich eite ttf .
gebildete Mitarbeiter für ein erfo~greich~s Umfeld des Arbeitspla~zes ~ta h~~b
· · d d Weiterbildung tm ebildet srnd es
Baufirma und fin e, ass _ M'rtarbeiter ut aus 't bildungen
nn meine . Die wer er
den muss. Ich ma es we K ten der Sernrnaß. . d bereit sein,
beteilige ich mich auch an den. o~t statt. Eigentlich solltedJe ~nr Leben lang
. . „ d d Arbe1tszer . un ser
finden immer wahren er . bildung zu investieren f " berufliche Fort- 7
a..
''tlles 2 auch selbst Gel d un d ze it in Weiter

·@_iS_rrnQja~nlJ.!U!fr~7i;=~-;.~
un en. All es. '!!a . m Alter ist man
bildun u lernen. Es gibt viele staatlich finanzierte Fordedr Sgteue7""absetzen. In Jede
1 aus e·1 von er
l!rnfati· ener Tasche ezahlt hat kann man
ig, nur die Art und Weise verändert sich. e: -147 ·
"O .
„.
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rr a.2
WERKSf_~ ... ~ · · · · · ·.........
....... . .......... .
. .... ··· ...
. ... . . .. .. .. ' .. . . . . .. . . . .

c: . Tell ... (9 12 M in. e/tverschmutzung.


Q,) : „ . 1nft c1ne1 1 N tikel IJ /Jer umw Z
/J . 15 ? we1
. Sätze passen nicht.
'J'J • ;~ /t'<,cn in nncr c1t c . die Uicken 1 0 15
Q,) • . 1 pn t'tl in
0 b1 1
..J : \'\'dchc Hie

Ein Paradies wird zur Müllkipp~ ..


versinkt im Plastikmull
Abgelegene Sudsee1nse 1
„ •

anlagern können . Fische verwechseln die Stüc~.


1land im Südpazifik
er tra1'd on Hendcrson .slden Party. überall chen mit Plankton, so landet der Müll wieder
· eh einer w1 beim Menschen auf dem Teller.
1cht Jus " ic na . d g Millionen
·egt
l1 ~1ül l herum. [„.o...) Es sm 3
• " t on Tasma-
PIJ tikteile. Forscher der Univers1ta v .. Die Koralleninsel Henderson Island liegt auf ,
ni~n h3ben den Müll entdeckt und gezahlt. D.as halbem Weg zwischen Neuseeland und Chile
Kuriose: Die nur zehn Kilometer lange Insel i~t
und ist UNESCO-Weltnaturerbe. Auf der etwa
unbewohnt. Dennoch gibt es hier die weltweit
37 Quadratkilometer großen Insel leben viele .
hochste Mülldichte.
pflanzen- und Tierarten - aber keine Menschen.

In dem gigantischen Müllberg fanden die For-


(. „13 ...) Dass es auf Henderson Island dennoch „
10 scher unter anderem Flaschen, Zahnbürsten, so viel Müll gibt, hat wohl mehrere Gründe:
Dominosteine, Spielzeug und andere verwasche- Die Forscher machen in ihrem Bericht dafür
ne Plastikteile in jeder Größe und Farbe. („.10„.] Meeresströmungen, Wetterbedingungen und
die Art der Strände verantwortlich .
Die Zahlen seien alarmierend, würden aber
trotzdem nicht das ganze Ausmaß des Problems Die schädlichen Auswirkungen des Plas· "
1s widerspiegeln, schreiben die Forscher. Beispiels- tik- mülls auf die Ökosysteme der Meere sind
weise hätten sie Plastikteile, die mehr als zehn bekannt. [„.14„.] Wahrscheinlich ist, dass es
Zentimeter tief lagen, in der Zählung ebenso außer entlegenen Inseln wie Henderson
wenig berücksichtigt wie kleinste Plastikteilchen Island vermutlich noch viele weitere Gebiete
unter zwei Millimetern Größe. (.„11...) gibt, in denen sich Plastik sammelt. Schätzun· !I
gen zufolge landen jedes Jahr mehrere Millio·
20 Etwa acht Millionen Tonnen Plastik landen jähr- nen Tonnen Kunststoff in den Ozeanen. ( ...15.„]
lich im Meer, zumeist aus Flüssen. Nur ein
Es dauere zehn bis 20 Jahre 1 bis eine Plastik·
Prozent des Plastiks sieht man an der Wasser-
tüte weitgehend abgebaut sei, heißt es beim
oberfläche, etwa in Strudeln. (.„12 ... ) Aus kleins- ~~
Umweltbundesamt. Bei einer Plastikflasche
25 ten Plastikteilchen bildet sich dort eine neue
gehen Fachleute sogar von 450 Jahren aus.
geologische Schicht, in der sich Schadstoffe

. 148 . • „
• ·;c..,
: tt
.Q
• • f
..... . . . .... ... · · · · · · · · · · · · ..... .. . .L1!~R}(STJ\1T 82.
. . .. ..... ...
• 1 ••• ' ••• • • • •

• • • t • •

f Beispiel
. r-
• ('t)

0 urn genau zu sein: : VI


. t'b
: :J

Aufgaben

a Die restlichen 99 Prozent sinken ins Meer, zerrieben zu Mini-Partikeln.

b Dienere auf Henderson Island versuchen, m it dem M üll zu leben.

c Teil ~eise war dieser Plastikmüll zehn Zentimeter tief im Sand vergraben.

d Dabei ist das Hauptproblem die große Haltbarkeit.

e Spätere Generationen können diese Plastikberge nutzen.

f Im Umkreis von 5000 Kilometern gibt es keine größere bewohnte Fläche und auch keine
Industrie.

g Auch entlang der unbegehbaren Strandabschnitte hätten sie nicht gezählt.

h Dennoch weiß man bislang nur wenig über die Menge und den Verbleib von Plastik,
das ins Meer gelangt.

c:
„.
. 1 4~ .
„.
~

~
"'
..
WERKSTA1T ~~ ... · · · · · · · · ... . .. . ......... . ... .... · · ··..
. . . . . .. . ........... ' ...
• • • • • • • '1 ,


Teil 3 CD 12 Min. .
zin einen Beitrna
(}/Jer sos-Kinderdörfer.
Q) :
. „ 0 b ndcr c.
"' .
Q) .
Sie lesen in einem On/me-MalJJ06 /Jis 21 die richtige Losung ,
. ,
\-Viih/cn Sie bei (ICI
l /\ufgolJell
..J: • „

. Familie: SOS--l<1nderdorfer
Das Recht auf eine „ •
f
sind e in un Jbh an g rge s,

Di e SOS-Kind erdor erf . nell es Hil fs w e rk für l<indcr,
d üb erkon ess ro 1
nichtsta<Jtliches un , ~ Aufgab e ge m acht htJt, v e r assen c
k . . t und s1c11 zu r b 1 't
das we ltwe it~ tw is . . eine besse re Zukun ft zu eg e r e n .
und Not leid ende Kinder in
Kinder, die in ein e SOS-Kind erd orf-Familie
. d hat das Recht auf eine Familie - kommen, sind traurig, wütend, seelisch und
Jedes Kin der Vater der SOS-Kinderdorf-Idee
davon war 1949 das in vielen Fällen auch körperlich misshCJ ndelt
o Hermann Gmeiner überze~gt. Al~ er .. worden. Mit der Unterstützung von Pildago. 110
erste SOS-Kinderdorf in Osterreich grund~te, gen und Psychologen sollen di.e Kind er lernen,
s wollte er vor allem Kriegswaisenkindern eine ihre sorgen, Nöte und Erlebnisse der Vergan-
neue Familie und ein neues Zuhause geben.
genheit zu verarbeiten. Um diese schwierig_g iz
Die Kinderdorf-Idee war einfach : Jungen und
Aufgabe meistern zu können, haben alle Kinder-
Mädchen sollten die Möglichkeit bekommen,
dorfeltern eine sozialpädagogische Erzieheraus- ~ 1
in einer Familie aufzuwachsen. Dazu gehört
bildung.
1o eine Mutter, die sich rund um die Uhr um
die Kinder kümmert, Geschwister, mit denen
sie spielen, lachen und streiten können wie in In jedem SOS-Kinderdorf gibt es rund zehn
einer richtigen Familie, und ein Haus in einem Kinderdorffamilien. In der Regel bleiben Kinder
Dorf. dort dauerhaft, bis sie erwachse n sind. Über 19
die Jahre entstanden in den SOS-Kinderdörfern 10
15 Diese Grundsätze, so glaubte Hermann Gmeiner, viele weitere Angebote für Kinder, Jugendliche
seien für alle Kinder wichtig, um Vertrauen in und ihre Familien. Zum Beispiel gibt es Kinder-
sich selbst und in das Leben aufbauen zu kön- und Jugendwohngruppen. Dort werden kurz·
16 nen. Schnell wurde klar, dass es auf der ganzen und mittelfristig Jugendliche aufgenommen, die
Welt Kinder gab, die keine Familien hatten, in Notsituationen sind. 51
20 die ihnen die Geborgenheit und Sicherheit
geben konnten, um sich gesund entwickeln zu Das Ziel dieser Wohngruppen ist es, die Kinder io
können. Deshalb beschlossen Gmeiner u~ und ihre Familien wieder zusammenzubringen.
seine Unterstützer, ihre Idee auszubauen: Auf Damit dies auch klappt, verpflichten sich die
der ganzen Welt sollten SOS-Kinderdörfer Jugendlichen und ihre Eltern an regelm äßigen
2s errichtet werden. 60
pädagogischen und psychologischen Betreu·
ungsprogrammen teilzunehmen, um ihre Pro·
Das Herz der SOS-Kinderdorf-Idee ist die Kinder-
bleme zu lösen. Außerdem gibt es je nach Bedarf
d?rfmutter oder - wenn auch nur selten - der
Kindergärten, Schulen und medizinische Zentren
K'.nderdorfva~er. Sie ist eine Vertrauensperson,
in den Dörfern.
30 d1efbzu den Kindern eine verlässliche Beziehung
;~rd auen soll. Dies ist eine schwierige Heraus- We1twe1t . K. der· 65
gibt es inzwischen 575 in
dorfe~~ng, denn die Kinder, die in ein Kinder- .. f er. Manchmal gibt es in einem Land zu we·
dor
. mmen, haben meist schlim .
17 se hinter sich: Die Elter . me Erlebnis- nig Schulen oder die medizinische Versorgung 11
ist ungenügend. Durch die zusätzlichen~ ·
Krankheiten D . n sind tot oder durch
3 . ro enm1ssbrauch d
tungen unterstützt ein SOS-Kinderdorf n.lfb,! ~ 10
s er ene Probleme n· h un andere
um ihre Kinder zu k.1.c t mehr in der La e sich d"1e Fam11en oanz.t ·
· e g.;.---
·1· ·1m Dorf, sondern oftma 1s e!,!L
ummem.
Region.

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WER.KST/tt1T 82
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f eelspiel
. ,...
a sollte Geschwister beherber e . . • t'tl
e SOS-Kinderdorf „. verloren hatten. g n, die ihre Eltern im Krieg : 1.11
0 oas ers t • t'tl
beschäftigte Mütter auf einer 24-Stun den·Bas1s
. : ::J
wurde nach dem Krieg errichtet. .

~Aufgabe
a um elternlose Kinder an Familien z~ vermittel
.l(fnderdörfer sollten weltweit
tttet werden, „.
X denn überall
.z h bestand die Notwendigke1't ' wa·isen
n. k.in dern
ein u ause zu bieten.
c weil damals an vielen Orten auf der Welt noch Krieg herrschte.

a is.t es für die Jungen und Mädchen schwierig, zu anderen


Kindern Vertrauen zu fassen.
b kümmern sich Kinderdorfmutter und Kinderdorfvater
gemeinsam um die Kinder.
aM------------" X sind auch Kinder zu Hause, deren Eltern noch leben.
a arbeiten mit Spezialisten zusammen, die die Vergangen-
heit der Kinder kennen .
X sind speziell ausgebildet, um besser mit den Kindern
umgehen zu können.
c lassen sich während ihrer Zeit im Kinderdorf zu Pädagogen
ausbilden.
SOS·Kinderdörfern „. a wohnen bis zu zehn Kinder pro Familie zusammen.
b bleiben die Kinder, bis sie ihre eigene Familie gründen .
„l.. 'J 1 } \ t •
.....
~
'
X ist das Betreuungsangebot umfangreicher als früher.
.~g '-<

..
'
„ ' / ( sollen die Rückkehr der Kinder in ihre Familien ermöglichen.
b sorgen dafür, dass es unter den Jugendlichen nicht zu
Problemen kommt.
c verpflichten Eltern und Jugendliche, an Betreuungs-
programmen teilzunehmen.
a ersetzen SOS-Kinderdörfer normalerweise die örtlichen

Krankenhäuser. . „ · 1k 1
V . h d1'e Kinderdörfer tatkräftig fur die o a e
I"°" setzen s1c
Bevölkerung ein. d Region finanziell
c werden die SOS-Kinderdörfer von er

unterstützt.

B : - 151 -
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CJ .
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.. . . .. . . . . . . . . . . .WERKSTA7T
. . . . . . . .. . . . .82
.. . . . . .. . . . „ ........ . . .
. ........ .....


. Teil 4 (9 12 Min .
C1J :
V) • Sie lesen in einer Zeitschrift verschiedene M_einungsäuß~:ungen zum Th~ma St~diufl') im Aus/an
C1J •
-' . der Überschriften 22 bis 27 passen inhalthch zu de~ Außerungen a bis h? Eine Außerung d. Welche
. .. ,n . t d Bei·spiel und kann nicht noch emmal verwendet werden. Passt nich
Die Auperung a 1s as 1.

,. • • 1
\ Be1sp1e

o Für die spätere berufliche Karriere ist ein Auslandsaufenthalt von Nutzen.

~Aufgabe
22 Sechs Monate sind zu kurz für eine gründliche Begegnung mit dem Gastland.

23 Ein Auslandsaufenthalt ist nicht nur mit positiven Erfahrungen verbunden.

24 Persönliche Kompetenzen werden durch den Auslandsaufenthalt auch geschult.

25 Die Erfahrung eines Auslandsstudiums möchte man früher oder später wahrnehmen.

26 Die Sehnsucht nach der Heimat kann das Auslandsstudium beeinträchtigen.

27 Man hat oft kaum Gelegenheit, Fremdsprachkenntnisse im Alltag anzuwenden.


. '. . .... .... . · · · · · · · · · · · · · · · · · ..... .~~~~5!A1T
. ..
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..... . . ... .....
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„ Studieren im Ausla nd
. r-
• ('!)
Lebenslauf ist ein Auslandsstudium oder : (/\
im ndspral<tikum ein echter Pluspunkt. „.WC'r sic h auf ein
""\1.1ncls•(•m,"t' "r
A

nsst, wirrf davon au 1 1 r·1n


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AUS13 ·talter
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der G1o b a1·1s1erung
. sin. d A bsol- ' c l illl drr pr r 1
1ni Ze1 Ebene profiti . r -on •chr•n
ten mit Auslandserfahrung besonders C'rcn. In einem frr m J
zu studieren zwin t b . r n Lind
ven ·t denn be1· d en 1n · t erna ti. ona 1 ag1e-
· d d. . g c1sp1efswe1se Stud11'-
gef ra g , ren e azu, sich wirklich cieenstclnrli um
nden Unternehmen gibt es immer mehr
alle Probleme des Alltags zu k . g
~:darf an Fachkräften, die bereit sind, ·h s · umml'rn und
1 r tud1um selbst zu orgclnisieren.
im Ausland zu arbeiten .
Janine, Saarbrücken
Christoph, Nürnberg

Es kann vorkommen, dass man ein halbes Sich in einem fremden Land auf das Stu-
Jahr im Ausland verbringt und kein Wort dium zu konzentrieren, das schafft nicht
in der Landessprache spricht, weil an der jeder Studierende. Das neue Umfeld kann
Uni alles auf Englisch abläuft. Durch einen befremdlich wirken und Heimweh verur-
Sprachkurs erwirbt man zwar Grundkennt- sachen. Vor allem, wenn der Studienort
nlsse, aber was nützt das, wenn man sie weit entfernt liegt und man nicht eben mal
nicht in der Praxis benutzt? schnell nach Hause fliegen kann.

Petra, Celle Hansjörg, Bremen

1 Wenn man Facebook-Posts glaubt, dann


Der Grund für viele junge Leute, nicht ins
Ausland zu gehen, ist die Angst, etwas in ~er
ist das Jahr im Ausland eine nie endende
Heimat zurückzulassen. Sei es die Fre~nd1~,
Party, bei der niemand alleine ist. Wenn
eine Wohnung oder seinen Sportvere1~. Die
Freunde fragen, wie es denn so im Ausland
meisten bereuen später ihre Entscheidung
sei, möchte kaum jemand zugeben, dass und möchten das Abenteuer nachholen,
es nicht nur Höhepunkte, sondern auch
etwa im Masterstudium.
Mittelmaß oder Tiefpunkte gibt.
Viktor, Salzburg
Theo, Kiel

nd studieren
. möchte, sollte
h
II
Wer im AUS 1a ter also ein Ja r,
wei semes ' .
idealerwe1se z d nn hat man ein
dafür einplanen. Erst ~astland und Zeit
s Bild vom
differenzierte d niit der Spraehe
sich ausreichen . Ein semes-
genug, beschäftigen.
d Kultur zu .
und er . fach zu wenig.
ter ist dafUr ein

Mellna, Füssen

6 : . 15) .
~ ­

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WERKSTATT 82 . . ..... . . . . ...... .
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..
1,,,


. Teil S (9 6 Min .
~: . . ieren und lesen das Handbuch f ür Frei ·111
~· Sie m „ ch ten sich in Ziirich ehr enamt /tc11 engag . . Wt genarbe;
~· . aus dem Inhaltsverzeichnis passen zu den Paragrafen 28 b' t.
_, : \ \'eiche der Ü berschnft en a b 1s 11 15 30?
Vier Überschriften 1 erden nicht gebraucht.

~ Beispiel: § 0 Lösung f

Freiwilligenarbeit - Was Sie wissen sollten

- Informelle Freiwilligenarbeit findet h'1n-


gegen außerhalb von festen Organisations-
Inhaltsverzeichnis
strukturen statt. Häufig entsteht sie spontan
a Ziele und Aufgaben im Bekanntenkreis oder in der Nachbar-
b Formen der Freiwilligenarbeit schaft. Dazu gehört die Nachbarschaftshilfe
c Mindestalter ebenso wie die Unterstützung von Personen
d Einsatzfelder außerhalb der eigenen Familie.
e Vorkenntnisse/Berufserfahrung
/1( Erforderliche „ Soft Skills" § 29 d
g Erstattung von Unkosten
h Anerkennung der Freiwilligenarbeit Die Bereiche, in welchen sich Freiwillige
ehrenamtlich engagieren können, sind unter
anderem Alterszentren, Nachbarschaftshil-
§0 fe, Freiwilligeneinsätze in der Natur, Ein-
richtungen der Jugendhilfe oder kulturelle
Ein hohes Maß an Teamfähigkeit, Motiva- Einrichtungen und Begegnungsstätten.
tion, Verlässlichkeit, Flexibilität und Ein-
fühlungsvermögen sind unverzichtbare § 30 h
Sozialkompetenzen für das ehrenamtliche
Engagement.
Die Stadtverwaltung honoriert die Leistun-
gen der Freiwilligen durch folgende ver-
§28 b
schiedene Formen der Wertschätzung:

~rundsätzlich wird zwischen formeller und


• Publikation/Erwähnung der geleistet~n
informeller Freiwilligenarbeit unterschie-
den: Freiwilligenarbeit auf der Homepage und in
der Zeitung.
- Formelle Freiwilligenarbeit w· d .
me . ir im Rah- • Auf Wunsch des freiwilligen Mitarbeiters
n eines Einsatzbetriebes ode - .
satzo - . r einer Ein- ·d ·
wir ein Dossier , Freiwillig engagie d · rt" aus·
rgan1sation geleistet d h . . .
' · un
vaten oder öffentlichen l~sti~uti·- in einer pri- gestellt, welches die geleistete Arbeit
on. Korn·
die angewendeten bzw. erworbenen
petenzen ausweist.

-154 - •
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ünf Ge prnche und Äußerung en aus dem Alltag Sie 1. „ : ft)
' t'n f . .. . . . iorcn Jeden Text . . . ::J
• cn die richnge Losung R1cht1g oder Falsch und a, b oder c. einmal. Wahlen Sie bei den
9
" 'eJ·erzt das Beispiel. Dazu haben Sie 10 Sekunden Zelt
1
Lf5C11 ·

~ Beispiel

rzahlung ist in Deutschland und


01
Österreich gleich beliebt.
02 Für ihre Einkäufe nutzen die Deutschen a Münzen und Geldscheine.
meistens „. bargeldlose Möglichkeiten.
c Schecks.

Aufgabe
1 Erhöhtes Angebot von Lernprojekten - Falsch
für Erwachsene geplant.
2 Funktionale Analphabeten können ... a Farben nicht erkennen.
lesen, aber nicht schreiben.
kaum lesen oder schreiben.

3 Nicht alle Superfoods sind gut für die


Gesundheit.
4 Man sollte Lebensmittel vorziehen, „.

S Echte Freundschaften, die ewig halten,


die gibt es nur in unserer Fantasie.
a kann in Krisenzeiten nicht überleben'".ll!nln
6 Eine wahre Freundschaft ... kann nicht von heute auf morgen~
ist nur zwischen gegensatznchen
möglich.

7 Den Bierga~en assoziiert m.an mit


..aemütlich im Freien sitzen".
8
Bayerische Biergärten „.

' 9 lebe . können manchmal Anlass


• nsknsen
fur ·
·
10
eine Wende zum Besseren sein.
Otr Verlust des Arbeitsplatzes „.

a: .155 ·
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WE.RKSTA1T ~~ ...... · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ... .
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• • • • • • • • • • • • - 1,,

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.. . l I eil aus der Wlssen ~c/r(lff . Sie l1t'irr 111//·n Tr·xr
't einer Person 1tc 1 <
Sie hören im Radio ein Interview m1_ 16 die richtige Lösunq a, b oder c.
l Wt·1r11r1/
.
::c: : Wählen Sie bei den Aufgaben 11 bis b Sie 90 Sekunden Zelt.
Lesen Sie jetzt die Aufgaben. Dazu ha en

,,
~ Aufgaben

. " ht man die Fähigkeit, .„


11 Unter „Multitasking verste .
a eine Reihe von Aufgaben in kürzester Zeit zu erledigen.
. . d zu kombinieren.
b Routineaufgaben m1teinan er
X mehrere Aufgaben parallel auszuführen.

12 Komplexere Aufgaben kann der' Mensch „.

nur eine nach der anderen durchführen. . .


unter Umständen genauso schnell wie eine Maschine erledigen.
problemlos parallel zueinander bearbeiten.

13 Wer Auto fährt und gleichzeitig telefoniert oder textet, .„


X ist genauso gefährlich wie ein betrunk~ner Autofahrer.
b handelt mit hoher geistiger Konzentration.
c riskiert es, tödlich zu erkranken.

14 Multitasking im Büro-was kann da passieren?


a Man verliert die Konzentration und macht alles falsch.
~ Der Gesprächspartner fühlt sich herabgesetzt.
c Die Arbeiten müssen richtig verteilt werden.

15 Welche Arbeitsweise empfiehlt Doktor Heinecke?

a Man soll sich nur mit den wirklich wichtigen Aufgaben befassen.
X Man soll die anstehenden Aufgaben in einer sinnvollen Reihenfolge anpacken.
c Man soll zuerst die E-Mails in der lnbox lesen.

16 Multitasking und Jugendliche -was


IAsst sich dieshezüglfch beobachten?
·.,

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Teil 3 .. :X:
. R dio ein Interview mit mehreren Personen. Sie hören den -r1ex t etnma/
.
.. n 1m a
5;e nore . bei den Aufgaben: Wer sagt das? · .:o:
..,
wan/en.St:tzt die Aufgaben 17 bis 22. Dazu haben Sie 60 Sekunden Zeit. : t'D
Lesen Ste J ·~

f Beispiel

In oeutschland gibt es viele Gelegenheiten für Senioren, sich gemeinnützig zu betätigen.


0
'1

,>-< Moderator b Seniorin c Senior

~ Aufgaben

17 Nach.dem Endeßes aktiven Berufslebens hat man noch viel En°ergie .


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• . 1

a Moderator-"~· X seniorin . c Senior


·-

. 18 Die",E~tscheidung für eine ehrenamtliche Tätigkeit hängt auch von cfer Bildung ab.
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X Mod~ra~or P' . _, _ ,•
b Seniorin c Senior
1.
= ~·-'"~ ' .. 1
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'.1.~ ·Er/S.ie empfindet Zuf~le„d;nheit im Umgang mit den Mitmenschen.


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:I: : L s111 , . der c. S k d z·
- . hoben Sie 90 e un en e il.
Lc rn Sie j et t die Aufgaben 23 bis 30 . 0 azu

Aufgaben

23 'as ist charakteristisch für die Beziehung zwischen Eltern und Kindt:rn?

Kinder übernehmen viele Verhaltensweisen ihrer Eltern.


Oie inder sehen an ihren Eltern nur das Positive.
Alltagsgewohnheiten stehen höher als moralische Werte.

24 Als Erstes müssen Kinder im Alltag, ...


a nur zu unfreundlichen Leuten selber unfreundlich sein.
X positive Umgangsformen erwerben.
c Einfluss auf ihre Eltern gewinnen.

25 Was empfiehlt Frau Schwarz den Eltern?

a M isserfolge sofort zu korrigieren.


b Ihren Kindern klar zu verstehen zu geben, wer der Chef ist.
Ihre Kinder wie Erwachsene zu behandeln.

26 Damit ein gesunder Lebenssti l gepflegt wird, ...

X sollten Eltern zusammen mit ihren Kindern Bewegung haben .


b sollten Eltern ihre Kinder in einem Fitness-Center anmelden.
c sollte im Kinderzimmer keine Couch stehen.

27 In Bezug auf das Thema „Essen" im Allgemeinen meint Frau Schwarz, .„


dass die Eltern sich in der Regel gesund ernähren und somit ein gutes Beispiel sind.
dass man Kindern auch beibringen muss, wie man sich am Tisch korrekt benimmt.
dass die Mütter ihre Kinder nie ohne Frühstück aus dem Haus gehen lassen dürfen.

28 Warum ist die Rolle der Eltern bezüglich Medienkonsum der Kinder wichtig?

a Viele Kinder sind mit der Funktionsweise moderner Medien nicht vertraut.
b Weil die Eltern die besten Spielpartner für ihre Kinder sind.
X Damit aus Kindern aktive Mediennutzer werden.

30 Wenn man an die eigene Kindheit zurückdenkt, „ .


·a stellt man leicht fest, wie falsch man erzogen wurde.
b
ist man erschrocken über das unmögliche Verhalten der heutigen Kinder.
. X sieht m~n in der Regel die eigene Erziehung als gelungen an .
-158- •
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Teil 1
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~Aufgabe ·-·
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s·'.eschrei·ben einen Forumsbeitrog für junge Leute, die sich mit Risikosport {S . /
hirmspringen etc.) beschäftigen wollen..
..
urv1va -Training 8 .
, ase1um-
: :J
pmg. Fa11SC

Äußern Sie Ihre Meinung zum Risiko solcher Sportarten.


Nennen Sie Gründe, weshalb junge Menschen einen Risikosport wählen .
Nennen Sie mögliche positive Auswirkungen von Risikosport auf den Menschen.
Nennen Sie Möglichkeiten, Risikosport möglichst sicher zu gestalten.

Denken Sie an eine Einleitung und einen Schluss. Bei der Bewertung wird darauf geachtet, wie genau die
Inhaltspunkte bearbeitet sind, wie korrekt der Text ist und wie gut die Sätze und Abschnitte sprachlich
miteinander verknüpft sind. Schreiben Sie mindestens 150 Wörter.

Teil 2

\Aufgabe
. b r im ALJgenblick
Sie Orb . . . „ rastühle bestellt. die a e
20
leide e!ten in einer Möbelfirma. Ihr Kunde, Herr Klenk, hat _ Buch f, Herrn aerndt.
r nicht lieferbar sind. Sie schreiben also eine E-Mail an ihren e'

Erlclären Sie den (inmd ,


weslvl./b die Burosti4Me
nicl\t lieferbar si'nd.

5: . 159 .
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_ Aufgabe
...,, : it• nclimcn nn eine111 Seminar teil und sollen dort einen kurzen Vortrag halten.
vVi~/llen Sie ein Th 1!!110 (A oder B) aus. ll_i r(~} Ge~prä_chspar~ner(in) hört zu und stellt lhne
frage n. St rukw r;eren s;c tl>ren Vortrog mit einer Emle1tung, emem Houptte;/ und e;nem 5 n " '«htieß
1
n.
und Ideen schreiben Sie bitte in der Vorbereitungszeit auf Sprechen Sie ca. 4 Minute chluss. /hreNoHe" 1e~

Teilnehmende/-r A

IWfatU
Als Gast bei einer Geburtstagsfeier
• Nennen Sie einige Sachen, die man beachten
muss.
• ~rklären Sie eine Sache genauer.
• Äußern Sie Ihre persönliche Meinung.

l hlfäf;j:i
Sehnsucht nach Urlaub
• Nennen Sie mehrere Gründe.
: Beschrei_ben Sie einen Grund genauer.
Geben Sie Ihre persönliche Einschätzung.

Teilnehmende/-r B

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Teil 2
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AUfgabe
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Sie sind Teilnehmende eines Debattierclubs u d d ' . ·~
n iskutteren üb d'
er ie aktuelle F .: r"\::r
~ Tauschen Sie zuerst Ihren Standpunkt d rage unten. · ~
. · un Ihre Ar : :l
...lReagieren Sie dann auf die Argument lh gumente aus.
. e re r Ges „ h
.:, Fassen Sie am Ende zusammen· Sind s· d „ prac spartnerin; lh
. ie afur oder dagegen? res Gesprächspartners.

Soziale Netzwerke: Keine Privatsphäre mehr?I


..

Sie können die folgenden Stichpunkte zu Hilfe nehmen:

• Welche Bedeutung hat die Privatsphäre heutzutage?


• Wie können wir unsere Daten am besten privat halten? . d
• Was könnten die verschiedenen Anbieter (Facebook, Twitter etc.) zum Schutz der Privat aten
tun?
• Was könnten die Regierungen für den Datenschutz tun?

~.
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!./) • . (l) 18 Min. k tturetle Unterschiede im Alltag in einem fremd
Tel 11 \..V t über u
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..J : m wie Mensc 1en f d' Personen a, b, c od er d zu? Die. Personen enk. Land
Sie lesen in einem Foru , n 1 bis 9 trifft au ie onnen
W elche der AUssage
den ken. d
mehrmals gewählt wer en.

~ Beispiel

o
_ _..... . .
wer hat den Willen, sich in die deutsc
he Kultur einzugewöhnen? X b

~Aufgaben
. . · t II ng der Deutschen zur
1 Wer empfindet die unterschiedliche Ems e u
Arbeit als angenehm?
a b c
X
2
Für wen ist es ungewohnt, bestimmten Personen gegenüber die b c d
Meinung zu äußern?

b d
3 Wem fallen Unterschiede auf in der Art, wie sich die Leute grüßen?

d
4 Wer denkt, dass man in Deutschland seine Meinung sehr offen sagt?

5 Wer war von den unterschiedlichen Öffnungszeiten der Läden über-


rascht?
b
><
6 Wer hätte nicht erwartet, in Deutschland kulturellen Unterschieden d
zu begegnen?

7 Wer hatte anfangs Schwierigkeiten, Bekanntschaften zu machen? d


b

8
Für wen spiegelt ein Nahrungsmittel die deutsche Lebensart wider? b c ~
9 Wem fällt es mittlerweile schwer f "" h .
wenden? ' ru ere Umgangsformen anzu- d
b

.
. 14 . : -~
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WER.KSTJ\1T 82
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gewartet, dass 1emand klopft. Aber das ist nie passiert Der na··ch t K
. . - · s e u1turschock
kam an der Uni, als ich den lockeren Umgang zwischen deutschen St d' d
. u 1eren en
und 1hr.en Dozenten erlebte. Ni~ wü~de man in Afrika eine Respektsperson ohne
ausdrückliche Aufforderung einfach ansprechen, und ich hielt mich natürlich an diese Regel. Dadurch
i(i'aben sich aber negati~e Aus~irkungen. auf meine Leistung in den Fächern, denn ich meldete mich
nie zu Wort, um etwa meine Meinung zu einem Thema zu sagen oder im Kurs mitzudiskutieren. Aber ich
kenne einige Kenianer, denen es prima gelungen ist, sich in Deutschland einzuleben, und ich schaffe das 0
bestimmt auch!

@ Ich bin Österreicherin, aber ich habe durch meinen Beruf viele Länder bereist
und unterschiedliche Sitten und Bräuche kennengelernt. Das einzige Mal, dass ich 6
einen ernsthaften Kulturschock erlebt habe, war jedoch ausgerechnet, als ich ins
Nachbarland mit der gleichen Sprache, nämlich nach Deutschland gezogen bin.
Die allermeisten Probleme hatte ich jedoch nicht mit einzelnen Worten oder Aus-
drücken, sondern mit der sehr direkten Kommunikation der Deutschen. Die vielen 4
Ausdrücke der Ablehnung hatte ich anfänglich dahingehend interpretiert, dass die
/ . Deutschen noch negativer als die Österreicher eingestellt sind. Erst nach und nach
verstand ich, dass es durchaus nicht immer persönlich gemeint ist, sondern einfach
normal, seinen Unmut oder Unwillen in Deutschland mit einem deutlichen "Nein" kundzutun. Indessen
wird man in Österreich ein klares 11 Nein !"bedeutend seltener zu hören bekommen, normalerweise wird es
irgendwie umschrieben. Für mich war es sehr interessant, dass dieses Um-den-heißen-Brei-Herumreden
und Zwischen-den-Zeilen-Lesen von Deutschen oft als Falschheit ausgelegt wird.

(D Was mir in Deutschland am deutlichsten auffiel, war die Art und Weise, W.ie die
Menschen sich grüßen. Wir Spanier haben eine pauschale Weise„der Begru~.ung,
. K„ f d'ie Wange Manner begrußen
die im Alltag allgemein gültig ist: zwei usse au · . h 3
sich mit einem kräftigen Händedruck. In Deutschland hingegen gibt ;an sie
.. ß b . h habe auch beobachtet, ass man
meistens die Hand zur Begru ung, a er ic · h umarmt aber
d H II 0 " agt oder auch dass man sie ,
sich nur kurz zunickt un " a s ' B . meines Aufenthaltes
. hz·
das ist ein eindeutiges e1c en vo
n Vertrauen Zu eginn
. · . K" se auf die Wange zu ver-
. 1 . h schwer auf die zwei us h
~o\01e'> in Deutschland fie es mir se r ' h G f " hl wissen konnte, welc e
. b cht bis ich nac eu .
zichten. So habe ich lange ge rau ' . . zwischen habe ich dieses 9
Von d d . 1 h 't die richtige war. 1n . h t
en re1 Begrüßungsarten bei jeder Ge egen ei . k . h vor Leute die ich nie t u
Gefühl erworben und wenn ich wieder in S anien bin kommt es mir o;1sc Land war ist mir jetzt fremd
ken d · einem frem en '
~auf die Wange zu küssen. Was mir früher frem in
1nm · -
einem Heimatland 1
. nden am Arbeitsplatz zu
· anz normal, viele Stu ·· ischen
fd\ In meinem Heimatland Japan ist es g h f „ h bis 9 Uhr abends ist bei Japan . .
\:V . on 8 30 U r ru d lange Arbe1tsze1-
verbringen. Ein Arbeitstag v . . Dienstleistungssektor sin 'bt eine klare .
• „ · 1 Vor allem 1m nders es 1
Firmen vollig norma · d . t die Arbeitsku 1tur a d tschen Wort
ten üblich. Hier in Deuts.chla~ l~d Privatleben was auch am ~~s abends um
. h Arbe1tsze1 u S mer wenn es
Trennun zw1sc en . d Besonders im om .' . N r an das deutsche
"Feierabend" erkennbar .W;f-·ich die ungewohnte Fre1z.e1t.Ve~gleich zum japani-
22 Uhr noch hell ist, genie e ht gewöhnt, denn es ist im tschen Kuchen da e- s
'io'>°n1 Essen habe ich mich noch nie r Oie selbst ebackene~ deud Familie zu tun hat.
e sehen Essen sehr viel schweres. mit warme Harmonie u;. Geschäfte sonnta s s
'Wll em finde Ich als etwas sehr Privates etwas ~~ d überraschte war dass ie
• as Olic:h zu Be inn meines Aufenthaltes in oeutsc an
eschl0 ·
. ssen sind - in Ja an unvorstellbar! e: .165 .
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...,..,- 82 ............... . .. .. .
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as _ der neue Freizeittrend


L'1ve Escape Gamc: rschlossenen Räum en 11lko1nn1 •n
L gik aus ve
Mit Tearngeist un d o
den allermeisten Fäll en jedoch .111 [ rw,iclisenc
.Spc1 icllc l\n~o•·
. befinden sich in einem und Jugendlich e ab 16 Jahren.
Sttillen Sie sich vor: ~1e U d s·e sind in einem
. ,,t lJQ.
te für ein jüngeres Publikum smd .1bcr durch~tii
wrlJssenen Stadtgebiet. n 1. . ht genug:
h damit nie
R.1um eingesperrt. 0 oc . haben 60 vorhanden .
0 ] Man hat Ihnen gesagt, Sie
[ „ . .„ . . R 1 zu verlassen .
Minuten Zeit, um diesen au n . . Das Spiel selbst findet in eine m R.ium, manch.
\'
Sie sehen sich im Raum um. Es sieht aus wie in mal in mehreren kleinen Riium en stc1tl. („.13„.]
• rhin oder zum
Dr. Frankensteins Labor. 1mme oft hat es Ähnlichkeit mit bekJnnte n Geschich-
Glück sind Ihre Freunde auch eingesperrt. ten aus Film und Fernsehen. Auch Comput 'r·
spiele oder Themen aus der Litcr;:itur stellen
Was wie der Beginn eines Thrillers klingt, ist ein
die Vorlage dar. Die Ausstattung des Raum1, ;1
0 neuer Freizeit-Trend. Live Escape Games sor-
1 die zu suchenden Gegenstände sowie die
gen weltweit für Spannung und Begeisterung.
Rätsel orientieren sich dabei an dem gespielten
(... 10.„) Eine Gruppe von Mitspielern lässt sich in
einen Raum einsperren, aus dem sie ausbrechen Szenario.
müssen, daher auch der englische Name „Esca-
1s pe Room". In einer festgelegten Zeit gilt es, den Beliebt sind diese Fluchtspiele vor .1llem des·
Raum auf Hinweise zu durchsuchen, Rätsel zu halb, weil man mit seinen Mitspielern zusJm· i;
lösen und sich zu befreien. menarbeiten muss, wenn man gewinnen will.
[„.14„.) Die verschiedenen SzenJrien h;ibcn oft
Inzwischen gibt es in vielen größeren und auch auch einen unterschi e dlichen Schwierifi~eitl·
kleineren Städten die Möglichkeit, sich aus grad. So können sich Anfänger wie Juch echte
20 einem verschlossenen Raum zu rätseln. Ge- Rätselprofis an die Rätselaufgaben w agen.
spielt wird in der Regel in kleinen Gruppen.
(„.11...) Die Zusammensetzung der Gruppe ist [.„15.„) Es kann im heimisch en Wohnzi111mer in
etwas, was vo~ .den Teilnehmern selbst abhängt: Gruppen gespielt werden, so ist es sowohl in der
Fr:u~de, Familie oder Arbeitskollegen, alles ist Familie als auch auf einer Party eine selunt)t'M
25 moghch. [„.12„.) Escape Games richten sich in
Art der Unterhaltung.

III
. . . . . ... ...... .. .. ...... .. .. .. .. .WER.KSTPt1T 82.
........ .... ...
.. ·...... . .. . ... ........ . .. .

r Beispiel
. r-
:· ,,,,
Ein Countdown zählt die Minuten herunter. ~
0
· ~
: ~
Aufgaben

a Live Escape Games zählen damit zu den kooperativen Spielen.

b Im Spielraum vergisst man komplett die Außenwelt.

c Das Konzept des Spiels ist denkbar einfach.


10

d Vier bis sechs Personen sind dabei optimal.


11

e Die Spielregeln versuchen das zu verhindern.

Eine generelle Altersbeschränkung gibt es für gewöhnlich nicht. 12

g Auch als Brettspiel für die eigenen vier Wände wurde das Prinzip bereits umgesetzt. 15

h Das Szenario zum Spiel folgt in den meisten Fällen einem bestimmten Thema. 13

6: -167 -
~=
~· .
•ERK$TA ff. ~~·····...... ... .... .. .... ....... ... .···..
..... ."·
.. . ........
1 1
·. ·.
... ..... .
.
Teil 3
(9
.
12 M in.
.
..
Beitrag uber c
hronische Schmerzen.
c· . Magazin einen . . Lösung a, b oder c.
~ :
III • Sie lesen in ein.em o;~;:;ben 16 bis 21 die ncht1ge
~· Wählen Sie bet den
_.I :
. hmerzen - Qual ohne Ende?
chronische 5c
.d unter chronischen Schmerzen.
Millionen 0 eu
tsche lei en „ L b
b nwirkungen fur Magen, e er u nd
·1eren
l tt führt zu Ne e . 1 .
Der Griff zur Ta b e e Dann verzweifeln v1e e.
·rale bieten moderne Schmerztherapien.
Einen Ausweg aus der Schmerzsp1
handlungsverfahren nicht zu löse e . •,•„.
wirklich bedeu-
o Was chronische Schmerzen n selbst bräuchte dafür gut ausgebi ldete Sc~ ~
ten lässt sich nur begreifen, wenn ma therapeuten, doch die sind rar. Eine sp~
, . E. normaler Schmerz,
davon befallen ist. in . h II Ausbildung in der Schmerzbehandlung geb ;,
· geht relativ sc ne
so stark er auch sein mag, bislang an deutschen Universitäten nich• : -
s vorbei. Bleibt er aber bestehen oder kehrt seit 2016 ist es für jeden Medizinstu~=~·:."
ständig wieder, kann man nicht mehr ~on
Pflicht, Kenntnisse auf dem Gebiet der Sri:~„~- :-
einer sinnvollen Warn- oder Schutzfunktion
therapie nachzuweisen.
des Körpers sprechen - dann ist aus dem akuten
ein chronischer Schmerz geworden.
Heute finden chronische Schme rzp:;c~ :<::
10 In diesem Fall spricht man von einer eigenstän- wirkliche Hilfe vor allem in Schmerza •.t:."c..·r
digen Krankheit, die selbst alltägliche Dinge wie zen oder speziellen Schmerzkliniken. ·=:~
16
Anziehen, Waschen, Bücken, Sitzen oder Stehen Einrichtungen bieten umfassende, m c:-:-: ,
zur Tortur werden lässt. Die Betroffenen können Therapiekonzepte an, zu denen neben speZ:e 5:
in der Regel nicht mehr ihren Beruf ausüben, medikamentöser Behandlung auch Verh2'.::-_s.
15 leiden unter Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit therapie und Entspannungstraining ge .;: :"'-
und Erschöpfung. Die Folge: Sie vernachlässigen Das Stichwort lautet: ganzheitliche Schm~m~:­
oft ungewollt Partner und Freunde, geraten in rapie. Leider gibt es bisher erst um die 500 :r--. -
soziale Isolation. richtungen, die diese spezielle Schmerztt':ero: : ~
anbieten. Gut die doppelte Anzahl wäre r.c:f.
Sind die Schmerzen erst einmal chronisch ge-
20 worden, können nur noch Fachleute helfen. Dazu gehören unter anderem Verh alter.sti':n ·
~pezielle Schmerztherapeuten können heute
pie und Entspannungsverfahren. Ganz t:\;:;
u~er moderne Behandlungskonzepte chro-
für welche Therapie sich die BetroffenenG
nisc~e ~chmerzen nicht nur lindern, sondern
scheiden : Erträgliche Schmerzen niüsser~
~: ~atsachhch h~ilen. Allerdings ist Deutschland
erste Ziel bei der Behandlung von chrcr·~
immer noch ein Entwicklungsland wenn
d' v -
ie ersor un von Patienten mit h
• es um
. Schmerzen sein. Erst dann können Pa:::-;:;,·
Schmerzen geht. 800
000
P . c ron1schen wieder lernen dass sie bestimmte Situat -:-: ~
uns als behandl . . atienten gelten bei
ungsres1stent da 5 h .ß . bestimmte B~wegungen nicht mehr rr:e::.=-;
kann nicht mit einf h ' e1 t, ihnen müssen. Die Physiotherapie soll dieses 53 · !• :- ·
30 fen Werden B . 'h ac en Schmerzmitteln gehol-
. e1 1 nen hat · h b . liehe Konzept unterstützen .
nanntes Schmerzgedäch ~1c . ere1ts ein soge- .. ,
gebildet. tnis 1m Nervensystem · nnen Y
Auch Entspannungsverfahren k°~.:r-
Das best · Strategie sein Sc~
weitgehende
• ·rn ~ · -
. e Beispiel r· . - r -
n1s sind d' ur ein Sch rung zu erfahren und mehr Freih~
3s Noch ie sogenannten Ph merzgedächt- „ f 1· ·n.~f)'
Jahre na h antomschm zuruckzugewinnen Es gilt den Teu e ). ,,.-;
- • r an'"~'
Patienten . c Amputatione erzen. Schmerzerfahrung, Anspannung. erk~ ~1 •
. l<örperglie~m;er Wieder Schmerz: v:rsp.üren und Angst vor neuen Schmerzen zu -;.:
18 Das Schm , as gar nicht meh n in einem
chen . Progressive Muskelentspannu - . a
n"· ~.
:" -
erz edächtnis ist mi~ vorhanden ist. 51

· 168 . • .~
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•• Q.
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normalen Be-
- Meditation, Biofeedback oder Hypnose '
einige Verfahren, die dabei helfen ~ön ,t>ll·
... . . . . . . . .................... .~~R.KSTAIT
. B2.. .
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......... ...... ........ .. .
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f eeisp.i~e-
1-
O Chronische Schmerzen a unterscheiden sich von normalen 5 h
Intensität. c merzen durch ihre
. kann nur jemand nachvollziehen der selbst d : :J
c kommen Immer wieder, um de; Orga . arunter leidet.
und zu schützen. nismus zu warnen

~ AUfgabe
Menschen, die unter chronischen a werden in der Regel entlassen, weil sie ihre Arbeit nicht
16
Schmerzen leiden, „ . mehr erledigen können.
X können ihren Alltag nur noch mit großer Mühe meistern.
c werden häufig von ihren Partnern im Stich gelassen .
..
17 Die Behandlung von chronischen X ist in Deutschland ein Thema, mit dem sich die Medizin
Schmerzen „. zu wenig beschäftigt.
b ist mit der heutigen medizinischen Versorgung unmöglich.
c wird deutschlandweit bei 800.000 Personen durchgeführt.

a gibt es in Deutschland noch nicht.


b gibt es erst seit 2016.
X können das Schmerzgedächtnis erfolgreich bekämpfen.

19 Die Zahl der speziellen Einrichtun- a soll in den nächsten Jahren verdoppelt werden.
gen für chronisch.e Schmerzen ... X ist weit geringer als die Nachfrage.
c hängt von der Dauer der chronischen Schmerzen ab.
--··· ~
20 Die Art der Schmerztherapie „. a hängt von der Intensität der Schmerzen ab.
b ist abhängig von der Lebenssituation der Patienten.
X ist nebensächlich, solange der Schmerz erfolgreich
behandelt wird.

21 Entspannungsverfahren .„
a können die Patienten komplett von ihren Schmerzen
befreien .
b müssen täglich angewendet werden, um zu wirken.
X erlauben es den Patienten, mit dem Schmerz besser umzugehen.

e: . 169 ·
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WERK~~!!.~~ ... · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ... ... .
.. .... .. ... .. . .„ '
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. Teil 4 (9
12 Min . . d Meinungsäußerungen zum Thcmo ,,[rlnnr:rn 111/(111 1 1
c· hl~
. h :tt versch1e ene „ v 1·11 ,.,,
Sie lesen in einer Ze1tsc "'' . assen inhaltlich zu den Außerungcn a ',/ 1,· ··
Ji ? f.'lnr· 1111 111·rt,

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Welche der Ubersc "''
h :1ten 22 bis 27 P
nicht. Die Äußervng o ist das Be/Spie u
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. . nd kann nicht noch elnma verwcn<Jr>t w1:rrl l'n
. .
.1·111
1
.

.b . ht für immer im Gedächtnis verankert.


o Erinnerungen b1e1 en nie

~Aufgabe
22 Positive Erinnerungen werden oft durch angenehme Gerüche ausgelöst.

23 Erinnerungen aus der frühen Kindheit sind meistens nicht real.


-
"'

24 Der Mensch kann seine Erinnerungen nicht auswählen.


-
f,

25 Ohne Erinnerungen würde die Persönlichkeit eines Menschen zerfallen.

26 Unter Druck zu stehen beeinträchtigt die Gedächtnisleistung.

27 Immer wiederkehrende Vergesslichkeit bereitet manchen Gr un d zur Sorge.

--
;:~'::
1

..·~
· 17o . : .~
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WER.KSTJ\1T
...................................... .....82...
.......... .
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oas Gedächtnis: Erinnern und Vergessen
.. ,....
• ('?)
b espeicherte Erinnerungen ver- : ~
Auch 3 g·e alte Fotos, wenn sie · mc · ht re - W er besond ers viel Stres~ h , • ('?)
blassen wi . Dinge schneller. Auch k ., a~. verP,1~~1 : :J
„ ßi abgerufen werden . Das hegt da- orperlich" oder
geln'a g · daf ur
" ge b au t ·1st , psych Ische Belastungen wie N •- . ,
das Gedächtnis sind Stress fü ervos1tat
ran. dasS . . r uns. Jeder kennt das au~
"tige und überholte lnformatlonen zu seiner Schulzeit· Wir si' t ze . .
unno n Würde sich d as Ge d ac
" h tms· aII es „ • n In einer Prü.
verge Sse · . . f ung und konnen uns an nichts meh .
wäre es mit nutzloser Information . r erin -
merl<en ' nern, was w ir gelernt haben.
überflutet.
Tatiana, Göttingen
Björn. Hamburg

Man hat lange geglaubt, dass unser


Wenn man denkt, man erinnert sich an
Gedächtnis wie ein Diktiergerät arbei- etwas, was geschah, bevor man ungefähr
tet, das alte Aufnahmen durch wichtigere zweieinhalb Jahre alt war, ist das eine fal·
ersetzt. Nun wird den Wissenschaftlern sehe Erinnerung. Das frühkindliche Gehirn
nach und nach klar, dass unser Erinne- ist nämlich gar nicht reif genug, um Erin·
rungsvermögen unglaublich verformbar ist. nerungen zu speichern . Solche „ Erinnerun-
Ständig wird es von uns oder von anderen gen" stammen meistens von Fotos oder
beeinflusst. Erzählungen anderer.

Niko, Dresden Eva, Köln

II Die Fähigkeit, sich Dinge zu merken, hat Erinnerungen gehen, kann man sagen,
Vor- und Nachteile. Schöne Erinnerungen durch die Nase. Das Aroma von Orangen,
würde man am liebsten nie wieder verges- Zimt und Nelken beispielsweise löst bei
sen, während man negative Rückblenden den meisten Menschen im Winter wohlige
umgehend löschen will. Denn in unserem Freude aus. Diese Düfte verbinden viele
Gehirn werden nicht nur angenehme Ge- mit Weihnachten, mit schönen Erinnerun-
gen und Gefühlen von Geborgenheit und
schehnisse , sondern unter anderem auch
unsere Ängste gespeichert. Sicherheit.

Gina, Kassel
Frank, Konstanz

. on mal erlebt: Name


Jeder hat das sch gt Zahnarztter·
Was wären wir ohne Erinnerung? Für die hl " el ver1e ,
entfallen, Sc uss k . en Schimmer, wo
Bildung einer eigenen. Identität ist das Ge- oder ein „ f
min vergessen e arkt ist. Hau en
dächtnis unverzichtbar, denn Erinnerungen . nun wieder das Auto gh:man sich jedoch
sind der Stoff der die Persönlichkeit eines · h diese Vorfälle, "".ac gslücken noch
' „ · h"lt der sie . . Erinnerun .
Menschen zusammenhält. Uber sie a Sorgen: Sind diese "glich ein ZelChen
Mensch Kontakt zur Vergangen ei't· Dazu
h . I? Oder womo
norma . enz?

gehoren .
bedeutende Moment e ebenso wie . beginnender oem
tragische Episoden unseres Lebens.
Karin, Bern
Jens, Berlin
~ .
„.
.,.~ - .
WERK~ATf. ~~ ..... . .. · · · · · · · · · · · ........ . .....
... .. ....................... .··.
'
"
.

Teil 5 (9 6 Min. .
. mer qualifi'zieren und lesen die Voraussetzungen 1. d
(1) : R ttungsschw1m n er p „
II) • Sie möchten sich aIs e · R ttungs-Gese/lschaft (DLRG). 'Ufun95_
ordnung der Deutschen Lcbe~is; e dem Inhaltsverzeichnis passen zu den Paragrafen 28 b'
(1) •
~:
Wclclre der Überschriften a ~1s 1 aus ucht ts 30?
Vier Überschriften werden mcht gebra .

~ Beispiel: § 0 Lösung _L

Prüfungsordnung Rettungsschwimmen

neben der Anschrift und Unterschrift d


Inhaltsverzeichnis
ausstellenden Stelle die Namen der Prüfe~'.
a Allgemeine Voraussetzungen für die den tragen, die für die Durchführung verant-
Lehrgangsteilnahme wortlich sind. Nach erfolgreicher Prüfung
b Ablauf der Prüfung werden bundeseinheitliche Urkunden und
c Organisation der Schwimmausbildung Abzeichen gegen Erstattung der Kosten aus-
und -prüfung gehändigt.
d Regeln für Tauchübungen und -prüfun-
gen §i9 _ d _
Wiederholungsprüfungen
Zertifizierung nach bestandener Prüfung Bei allen Übungen, die unter Wasser erfol·
Regelungen für Menschen mit Behinde- gen, insbesondere in undurchsichtigen oder
rung offenen Gewässern, sind Sicherungsmaß-
h Weitere Prüfungen der DLRG nahmen erforderlich. Jeder Schwimmer
muss dauernd unter Kontrolle stehen. Wenn
Sicherheitsgründe nicht dagegen sprechen,
soll das Streckentauchen mit einem Kopf·
§0 sprung begonnen werden.

Die Prüfung für das Deutsche Rettungs- § 30' a


Schwimmabzeichen der DLRG kann jährlich
e~nmal erneuert und beurkundet werden. Vorbedingung für die Teilnahme an der
Einzelleistungen können ebenfalls jährlich Schulung ist ein ausgezeichneter Ge~und·
neu abgelegt und beurkundet werden.
heitszustand. Vor der Zulassung zu eine:
Lehrgang kann eine ärztliche UntersuchU~e
. h besta·
gefordert werden. Der Teilne mer . e
o· . . . d eh sein
ie Leistungen sind vom Ausb'ld . tigt vor Beginn der Ausbildung ur der
b 1 er einzeln . mungen
a zuneh~en und direkt im Anschluss in der Unterschrift, dass die Bestim AUStü~·
vorgeschriebene p "f Prüfungsordnung der DLRG nebst d
gen P "f n ru ungskarte zu bestäti- t wer en.
. ru ungskarten und Urkunden „ rungsbestimmungen anerkann
mussen

.
· 172 . • .!!!
:~
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. :z:
Teil 1 ..,
.·O:
. (t)
. ..
siehOren;·
'ün{Gespräche und Äußerungen aus dem Alltag. Sie hören jeden Text .
·e d' . h. L„ R'h'
bei den Aufgaben 1e nc tlge osung 1c tlg oder Falsch und a b od
einma./ .:~
Wählen S1 . , er c.
·e ·etzt das Beispiel. Dazu haben Sie 10 Sekunden Zeit.
S
Lesen ' 1

r' Beispiel

01 Wie lerne i.ch richtiges Benehmen?


Anfrageboom unter jungen Erwachse-
nen.
02 Korrektes Benehmen „.

~Aufgabe
1 Plötzlich war nichts mehr wie früher. ~ - . Fals_ch
2 Ursache für das Herzleiden war ... :>-<,eine Krankheit im Kindesalter.
Lb_ eine Verletzung beim Sport.
c ein fehlendes Wachstumshormon.

3 Die Teilnahme an einem Erasmus- Richtig - ~


Programm bringt Probleme mit sich.
4 Im Vergleich zu Akademikern ohne -~ eine ungenaue Vorstellung vom Leben im Ausland.
Erasmus-Erfahrung haben Erasmus- . b beruflich deutlich weniger Chancen.
Absolventen „. X ein geringeres Arbeitslosigkeitsrisiko.

5 Studenten brauchen keinen speziellen ~ - Faisch.


Ausweis für die Nutzung der Uni-Biblio-
thek.
a hat man freien Eintritt in alle Museen der Stadt.
6 Mit der Goethe-Card der Universität
-b kann man Geld aus dem Bankautomaten ziehen.
Frankfurt „.
' x zahlt man weniger für das Essen in der M~nsa.

7 Beide Sprecher haben heute kein Tattoo -~ - ~


mehr an ihrem Körper. seine sp' äteren Patienten nicht zu irritieren.
8 Der zweite Sprecher hat sich das Tattoo 1
entfernen lassen, „.
um
>-< . h
, b weil es ihm nach ern paar Ja ren m
·cht mehr gefallen

. c ~:~·hdem er mit einem Arzt über mögliche gesund-

--
,. heitliche Risiken gesprochen. hatte.

~ ··
Richtig - ~·
9 „Von Heim zu Heim" organisiert
' b - • brief an seine Adresse gesc~ickt.
Geldspenden für den Kauf von Möbeln.
a bekommt ernen D~nkes lb t zur Saminelstelle bringen.
10 Wer alte Möbel spendet, „. „ b 1nicht se s
V muss die M o e b hte Kleidung erhalten.
~kann im Gegenzug ge raue . •

a:
-o •
.113 -

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• • • • • • • • •
.. ... . ..WE.RKSTA1T
. .. . . . .. . . . ..82
. . . .. .. . .. ..... . ... . . ..... .. . ' .
„ • •• •

"
Teil 2
C ·
... .
~:
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Sie horen '.m a
.
· R dio ein Interview
mi·t einer Persönlichkeit aus der Wissenschaft si·e h „
.~ b 11bis16 die richtige Lösung a, b oder c.
· oren d
en Tr.>:t zv,.
:t : Wählen Sie bei den Au,ga en h ben Sie 90 Sekunden Zeit. ~lrrior
Lesen Sie jetzt die Aufgaben. Dazu a

,,
~ Aufgaben

Was meint Doktor Kleist in Bezug auf den Trinkwasserbedarf in Deutschland?


11
a In Großstädten mit wachsender Bevölkerung ist das ein Problem.
b zusammen mit der Bevölkerung steigt auch die verfügbare Wassermenge.
X Eine Wasserknappheit wird es in Deutschland nicht geben.
12 Aus welchem Grund wird in Deutschland im Allgemeinen Wasser gespart?

a Weil der Wasserpreis ständig erhöht wurde.


b Weil das Wassernetz Schäden aufwies, deren Reparatur teuer war.
~ Weil man vor 30, 40 Jahren eine starke Erhöhung des Wasserverbrauchs erwartete.

13 Warum ist es falsch, das vorhandene Wasser nicht zu verbrauchen?

a Weil die Wassermenge weltweit sowieso unverändert bleibt.


X Weil nur fließendes Wasser frei von Keimen und Bakterien ist.
c Weil die Menschheit sonst nicht überleben kann.

14 Wie lässt sich der hohe Wasserpreis in Deutschland erklären?


a Das Grundwasser ist sehr teuer.
~ Einrichtung und Pflege des Wassernetzes sind teuer.
__c_ Es wird nicht genug Regenwasser aufgesammelt.

15 In Bezug auf die Wassersituation weltweit meint Doktor Kleist, dass ...

a ein niedriger Wasserverbrauch in Deutschland der Welt helfen kann.


b Wasserknappheit ein unlösbares Problem bleiben wird.
X man auch an die für die Erwär
f':::-7.:-~-. . . . .- - - - - - - - - - -mung des Wassers erforderliche Energie denken soll.
16 Wie sieht es in Afrika aus?

~ Der Mangel an Trinkwasser h.. . , . .


b Die Wüst b" angt mit dem Mangel an finanziellen Mitteln zusammen.
c Es existie:n~: i~te saugen das Regenwasser auf.
u er aupt kein Wasser.n etz.

.....„
• 174 . •

• Q.
-~

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p
WER.KSTAIT
.................................. 82 .. . .
.. .....
......... . . ........... .. . '

......
Teil 3 . ::
. R di·a ein Interview mit mehreren Personen. Sie hören den Text einmal
„ en 1m a
Sie hor . b . den Aufgaben: Wer sagt das?
"hfen Sie e1 . .
· ....
: o:
• n>
W0 . . t t die Aufgaben 17 bis 22. Dazu haben Sie 60 Sekunden Zeit. : :::l
Lesen Sie1e z

0 In Deutschland verändert sich das konventionelle Modell des Zusammenlebens.

c Herr Schmidt

~
~ Aufgaben

:17. *Der Begriff „Famiiie"


.. „ - •
umfasst
...
mehr als nur

Blutsverwandte .

a .Möderatorin ·.· _ X Frau Krause c Herr Schmidt


„ „__ „ - „ .
....... :_
_

,·1s Für-~li~i~ erzi~he~de e mpfindet m~n oft Mltleid.


'"
• a · Moderatorin
•. „ . - :-.

X Frau Krause c Herr Schmidt
. „ „, ~ .-:
" „ - ' -- . „. -

·~9_0ie.'Bewäitig~ng des ·Fa~ili~nalltags gestaltet sii:h oft 'pr~ble.matisch .


..,. ... • - ,..
1
• „ . ~ , ~ - - .
• ~· .-. > „

~- ·: a M!Jderatorin b ' Fra·u Krause _·X Herr Schmidt

·20 F~milie bletet·~~ückhalt und~Tro~;fn s~hwi~ig_en ~ii~ationen.


. . '
X ~Öd~~tori~- · b. Frau Kraus~ ·· ..
·~
c Herr Schmidt

•' • „ •
- "
·,
..... .
....
~,
„ „„... . „ „ ...
--- · ~ -·- ....... ~ -:/ .... --.
21 Mittl~r~eil~ ~ind-Patchwork~Familien etwas f'.'J 0 r~al.es.' - :-.•··
.
.
. '
Herr Schn;iidt
··x M-ode!~torin b ··Frau Krause
~-
.- . , „ __ ...
.,,,.- .-
. · . . . . · ·i: .:· 1 ~~~'f0~;;ögiich. ·
22 Ein gesundes Familienleben _ist in Jeder _ am...,· . · :.~ ·
. ,

a · Moderatorin b • Era~ Kr~use

„.
~.

~-.
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WER.KSTA7T ~~.............. . . ... ... .
.. ... . ... .. ... .. . . . .. . . .. .. . . . .... .. .

Teil 4
"
C ·
....
aJ :
:o .
. k
Sie hören einen urzen
L„ a1 b oder c
Vortrag Sie hören den Text zweimal. Wählen Sie bei d
. en Aufgaben d.
1
erich
x .: osun<] . • d' A . ,r. oben 2 3 bis 30. Dazu haben Sie 90 Sekunden Zeit.
Lesen Sie 1etzt 1e U;g
Nge

~Aufgaben
welche Rolle spielen die Massenmedien im Zeitalter der Krisen?
23
X Sie nutzen die Krisen, um mehr Leser und Zuschauer zu gewinnen.
b Sie liefern wertvolle Hintergrundinformationen.
c Sie dämpfen die Ängste der Menschen weltweit u~ ihre Zukunft.

24 Welche Feststellung trifft Herr Meineke?


X Der Anteil der armen Menschen nimmt kontinuierlich ab.
b Die Überbevölkerung führt unweigerlich zu einer sozialen Katastrophe.
c Immer mehr Menschen müssen ihr Heimatland verlassen.

25 Welche positive Entwicklung ist der Globalisierung zuzuschreiben?

a Die Bevölkerung der Großstädte nimmt nicht mehr zu.


X Das Bildungsniveau verbessert sich weltweit.
c Das Problem der Übergewichtigkeit wird erfolgreich bekämpft.

26 Die „Generation Global" . „


a will tiefe Einschnitte im Bildungswesen verhindern.
b wird im Schatten der weltweiten Wirtschaftskrise aktiv.
X denkt und handelt ganz anders als die Vorgängergenerationen.

27 Wie sehen die jungen Globalen ihre berufliche Zukunft?

~ Sie wollen lieber in Firmen mit ökologischem Bewusstsein arbeiten.


b Sie wollen schnell Karriere machen und die Welt verändern.
. .
·c S!e wollen das Konsumverhalten der Gesellschaft näher studieren .
28 Das Wachstum der Wirtschaft „.

a führt zu einer weltweiten Mono-Kultur.


b führt zu einer Isolation der ärmeren Länder.
X fördert den kulturellen Austausch.

~9 Der Ko~ta~t mit f~emden K~lturen' ..• •-


a stärkt d s · 1 . · ·
~, . en _t,o z auf die eigene Heimatkultur.
. ist nicht frei von_Proble.men und Ängsten .
· c verstärkt b t h · '
, , es .e ende. Vorurteile und Kl.ischees.

30 Wodurch zeichnen sich G •


esellschaften unserer Zeit aus?
XPluralismus und Multi' k 1
b Ab . u turalität.
.
grenzung und h.
·· rerarchisches Denk
c Pessimismus und Zuku· ft . en.
· . n sangst. „
.
- 176 - • .~
• Q:
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WERJ<STl\1T 82
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~Aufgabe
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. . en Forumsbeitrag für Menschen, die sich nach einer langjährigen Beziehung get th b
. chreiben ein renn a en.
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Schildern Sie, welc~e Rolle ~ine Beziehung f?r Sie spielt.
Beschreiben Sie, wie man eine gesunde Beziehung erhalten kann .
Nennen Sie Faktoren, die eine Beziehung negativ beeinflussen.
Machen Sie einen Vorschlag, wie man in der Zeit nach der Trennung Konflikte mir dem Ex-Partner/
der Ex-Partnerin vermeidet.

Denken Sie an eine Einleitung und einen Schluss. Bei der Bewertung wird darauf geachtet, wie genau die
Inhaltspunkte bearbeitet sind, wie korrekt der Text ist und wie gut die Sätze und Abschnitte sprachlich
miteinander verknüpft sind. Schreiben Sie mindestens 150 Wörter.

~ Aufgabe .. ··t ng der


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. . Sie arbeiten, plant in na il Sie schnellstens ein
Die Kommunikationsfirma lnterboom, bei der . lh e Kollegin Frau Blum, we
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au/enden Projekte. Sie schreiben nun eine . . Ideen haben.
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~: Sie nehmen an einem Seminar teil und sollen dort einen kurzen Vortrag halte
. Wählen 5;e e;n Thema (A ader 8) aus. lhr(e}
· · Gesprächspartner(;n)
E' / 't · hört zu stellt lh
Fragen. Strukturieren
. Sie
. Ihren
. . Vortrag mit einer
· m e1· ung, einem Hauptteil und einem
. s hnen onseht; n
und Ideen schreiben Sie bitte in der Vorbere1tungsze1t auf Sprechen Sie ca· 4 M"muten. c luss· lh reNo~
ellen
u/e~a

Teilnehmende/-r A

iliifoU
Maßnahmen gegen Gewalt in
der Schule
• Beschreiben Sie mögliche Alternativen.
• Beschreiben Sie eine Alternative genauer.
• Nennen Sie Vor- und Nachteile und bewerten
Sie diese.

ihifötff:I
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Schulden abbezahlen
: Beschre~ben Sie mögliche Alternativen.
Beschreiben Sie eine Alternative genaue!'.
• Nennen Sie Vor- und Nachteile und b .
Sie diese. ewerten

Teilnehmende/-r B

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Teil 2 :-.
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\Aufgabe :• ::r
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. hmende eines Debattierclubs und diskutieren Ober die aktuelle Frage unten. : ::l
Sie sind Te1/ne
chen Sie zuerst Ihren Standpunkt und Ihre Argumente aus.
~ ~a~s ieren Sie dann auf die Argumente Ihrer Gesprächspartnerin / Ihres Gesprächspartners.
~ F:s:en Sie am Ende zusammen: Sind Sie dafür oder dagegen?

Sollen die Geschäfte künftig auch sonntags geöffnet sein?

Sie können die folgenden Stichpunkte zu Hilfe nehmen:

• Welche Vor- und Nachteile gibt es?


• Alternativen anstelle des verkaufsoffenen Sonntags?
• Geregelte Öffnungszeiten für verkaufsoffene Sonntage 7
• Ist Sonntagsarbeit arbeitnehmerfreundlich? Warum (nicht)?

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Teil 1 . M hen über Heimat denken. Welche der Aussag
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~ Aufgaben

Welche Person verbindet das Heimatgefühl mit dem Herkunftsort? b


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Für wen bedeutet Heimat, dass man sie kritisieren kann und b
dennoch akzeptiert bleibt?

3 Wer hat keine bestimmte Vorstellung vom Begriff „ Heimat"? b

4 Für wen ist es wichtig, Eltern und Freunde ganz nah bei sich zu haben? b

5 Wer denkt, die eigentliche Heimat sind die engen Familienange-


hörigen?

Wer denkt, die Sprache sei ein Stück Heimat? b

7 Wer denkt, dass man seine Herkunft nicht ignorieren kann? b d

~eiche Person ha_t die moralischen Werte aus der Heimat


ubernommen?
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~ee:e1i~~~ft~eimat v~rmittelt das GefGhl von Zugehörigkeit zur b

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WERKSTATT 82
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