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Lebensmittel

Unsere Nahrung besteht aus: Nährstoffen, Wirkstoffen und Ballaststoffen

Chemisch betrachtet zählen unsere Lebensmittel zu den organischen Verbindungen. Das heißt, sie
bestehen hauptsächlich aus C (Kohlenstoff) und H (Wasserstoff). Man bezeichnet sie daher als
Kohlenwasserstoffe. In geringerer Menge kommen auch die Elemente O (Sauerstoff), N
(Stickstoff), S (Schwefel), P (Phosphor) und Halogene (Elemente der 7. Hauptgruppe) in diesen
Verbindungen vor.

Nährstoffe
Nährstoffe sind im Gegensatz zu den Wirkstoffen energiereich, das heißt sie machen uns satt. Zu
den Nährstoffen zählen: Kohlenhydrate (17,2 kJ/g)
Fett (17,2 kJ/g)
Eiweiß (39,1 kJ/g)

Wozu braucht der Körper die Nährstoffe?


1) als Baustoffe zum Aufbau körpereigener Substanzen, besonders während des Wachstums
in der Kindheit und in der Jugend und zur ständigen Regeneration von Geweben und
Organen

2) als Betriebsstoffe, um Energie zu erzeugen für Arbeit, Bewegung und Stoffwechsel-


vorgänge im Körper

Die Nährstoffe werden in den Körper aufgenommen, im Körper verdaut (in ihre chemischen
Bausteine zerlegt) und dann zur Energiegewinnung verwendet oder in körpereigene Stoffe (z.B.
Muskeln, Fett…) umgewandelt. Die sich dabei im Körper vollziehenden Vorgänge bezeichnet man
als Stoffwechsel.

Wirkstoffe
sind energiearm, sind aber wichtig für die Regelung vieler Stoffwechselvorgänge in unserem
Körper (z.B. Eisen für Transport von Sauerstoff im Blut) oder als Baustoffe (z. B Kalk im Knochen).
Dazu gehören:
Vitamine: bewirken bestimmte Stoffwechselvorgänge im Körper (Buch S. 82)
Mineralsalze: Sind wichtig als Baustoffe oder zum Aktivieren von Enzymen (Buch S. 85)
Dabei unterscheidet man:
- Mengenelemente: werden in größeren Mengen benötigt (> 50 mg/kg
Körpermasse), z.B. Calcium, Clor, Kalium, Magnesium,
Natrium und Phosphor
- Spurenelemente: werden nur in sehr geringen Mengen benötigt (< 50 mg/kg
Körpermasse), z.B. Eisen, Fluor, Iod, Cobalt

Ballaststoffe
unverdauliche Vielfachzucker, wie z.B. Zellulose oder Pektine  sie können im menschlichen
Körper nicht verdaut werden und quellen im Magen und Darm mit Wasser auf. Sie verstärken im
Magen das Sättigungsgefühl und fördern im Darm die Darmflora und regen die Ausscheidung an.