Sie sind auf Seite 1von 3

Mein Persönlichkeitstest

Sie sind ein Freiheitsminister!


Für diesen Typ wird folgende Abkürzung verwendet: IKDL
Bei der Beschreibung zu Ihrem Ministertyp handelt es sich um einen gekürzten Text aus dem
Buch „So bin ich eben!“. In diesem Buch finden sie noch mehr Informationen zu Ihrem
Persönlichkeitstyp und zu den anderen Ministern. Sie gelangen zu erstaunlichen wie
intelligenten Einsichten über sich selbst, die anderen und das Miteinander.
Freiheitsminister sind Verstandesmenschen, die so schnell nichts umhaut. Wie ihr Titel schon
verrät, lieben sie ihre persönliche Unabhängigkeit. Auf Einengung, noch schlimmer auf
Bevormundung reagieren sie geradezu allergisch. Freiheitsminister machen gern „ihr Ding“.
Einmischungen akzeptieren sie nur, wenn es sein muss und dann auch nur sehr widerwillig.
IKDLs möchten tun, was sie wollen, wie sie es wollen und wann sie es wollen. Da sie jedoch
introvertiert sind, machen sie nicht viel Aufhebens um ihr Tun. Wenn sie sich zu viel gegängelt
fühlen, reagieren sie eher mit passivem Widerstand, als dass sie die offene
Auseinandersetzung suchen würden. IKDLs folgen gern ihren spontanen Launen, wobei sie
Tätigkeiten bevorzugen, die ihr logisch-praktisches Geschick herausfordern. Alles andere
bringen sie mit möglichst wenig Aufwand hinter sich. Wie alle KLs sind sie „Macher“ und
keine Theoretiker. Sie haben eine tief sitzende Abneigung gegen Hierarchien, Gesetze und
Regeln, sofern sie diesen nicht innerlich zustimmen können. IKDLs müssen ihren eigenen
Vorstellungen folgen, sie reagieren geradezu allergisch auf überflüssige Anweisungen.
Allerdings begegnen sie solchen nicht durch aktiven Widerstand, sondern indem sie sie
einfach ignorieren. Werkzeuge üben vor allem auf die männlichen Vertreter (aber auch auf die
meisten weiblichen) unter ihnen eine geradezu magische Anziehungskraft aus. Dies hängt mit
ihrem hohen Bestreben nach Wirksamkeit zusammen: Das Werkzeug ist der verlängerte
Hebel der Handlung, und Freiheitsminister lieben es zu handeln. Im Umgang mit Werkzeugen
und Maschinen, sei es ein Skalpell, ein Bohrer oder ein Flugzeug, können sie es zur
Meisterschaft bringen. Sie sind äußerst geschickt und präzise. Lange Gespräche, seien sie
theoretischer oder persönlicher Natur, liegen ihnen hingegen weitaus weniger. (…)

Arbeit
Den größten Erfolg werden Freiheitsminister in technischen und handwerklichen Berufen
haben, während sie der soziale Bereich sehr viel weniger anzieht (K/D). Sie hantieren gern mit
Werkzeugen, sei es als Chirurg oder Zimmermann. Ihr sachlich-praktischer Verstand lässt sie
Arbeiten bevorzugen, die einem handfesten Nutzen dienen oder logische Problemlösungen
erfordern. Sie schrecken aufgrund ihrer sinnlichen Wahrnehmung nicht vor Detailarbeiten
zurück, häufig sind sie leidenschaftliche Tüftler. Wenn es sein muss, tüfteln sie stunden- oder
tagelang eine Lösung aus, bis das Problem geknackt ist. Probleme sind Herausforderungen,
für die IKDLs dankbar sind, weil sie Abwechslung in ihren Berufsalltag bringen. Zu viel
Routine langweilt sie. Sie sind gute Krisenmanager, weil sie einen kühlen Kopf bewahren,
auch wenn es heiß hergeht. In allem, was sie tun, richten sie sich nach dem praktischen
Nutzen. Nur aus theoretischem Erkenntnisgewinn werden sie sich kaum einer Sache
hingeben, denn wenn IKDLs etwas lernen, dann wollen sie auch wissen, wozu es gut ist. Sie
sind Menschen der Tat und des Augenblicks. Ein Resultat in weiter Ferne, das von ihrer
eigentlichen Tätigkeit entkoppelt ist, motiviert sie kaum. Freiheitsminister schätzen
Arbeitsbedingungen, in denen sie möglichst spontan und frei von äußeren Zwängen
Entscheidungen treffen können. Von starren Hierarchien fühlen sie sich eingeengt. Sie sind
durch Kompetenz zu beeindrucken und nicht durch Status. Deshalb flößen ihnen Autoritäten
auch keinen besonderen Respekt ein. Sind IKDLs in einer Leitungsposition, ist ihr Führungsstil
freiheitlich. Sie lassen ihren Mitarbeitern die nötigen Informationen zukommen, machen
jedoch keine Vorschriften, wie die Arbeit erledigt werden soll. Sie wissen selbst, dass mehrere
Wege zum Ziel führen. Außerdem kommt es ihnen entgegen, wenn sie möglichst wenig
organisieren müssen. Diese Freiheit genießen ihre Untergebenen jedoch nur, solange das
Ergebnis stimmt. Wenn sie mit den Leistungen ihrer Mitarbeiter unzufrieden sind, scheuen sie
keine Konfrontation. Sie legen offen, was sie stört und was sie erwarten. IKDLs übernehmen
gern Führungspositionen. Sie scheuen keine Verantwortung und wissen die
Entscheidungsbefugnisse ebenso wie den finanziellen Verdienst sehr zu schätzen. (…)

Liebe und Freundschaft


Freiheitsminister pflegen eher einen kleinen und ausgewählten Freundeskreis, der jedoch
sehr beständig ist. Sie fühlen sich ihren Freunden oft über ein gemeinsames Hobby und
gemeinsame Interessen verbunden. Weniger geneigt sind sie hingegen, stundenlange
Gespräche über Beziehungen und Gefühlsangelegenheiten zu führen. Ihre freundschaftliche
Verbundenheit erwächst für sie aus gemeinsamen Erfahrungen. Nach außen zeigen sie diese
durch kleine Aufmerksamkeiten, mit denen sie ihre Freunde überraschen. Gleiches gilt für ihre
Liebesbeziehungen: Freiheitsminister sprechen über ihre Gefühle, wenn es sich nicht
vermeiden lässt. Sie sind der Meinung, dass die gemeinsamen Erfahrungen für sich sprechen
und man diese nicht „zerreden“ sollte. Genauso unangenehm ist es ihnen, wenn ihr Partner
ihnen seine Liebe gesteht. In ihrem Verhaltensrepertoire fehlt für diesen Fall einfach die
passende Reaktion. Wenn sie verliebt sind, sind IKDLs sehr aufmerksam gegenüber den
Vorlieben und Wünschen ihres Partners. Sie überraschen mit liebevollen Kleinigkeiten. So
zeigen sie ihre Zuneigung, anstatt sie in Worte zu fassen. (…)

Probleme und Entwicklungsmöglichkeiten


Freiheitsminister lieben ihre Freiheit. Die große Chance ihrer Unabhängigkeit liegt darin, dass
sie extrem flexibel sind. Zum Problem wird ihre Unabhängigkeit jedoch, wenn sie sich auf
keinerlei Verbindlichkeiten einlassen können, sei es beruflich oder privat. Insbesondere in
Liebesbeziehungen ist es für ihre Partner verunsichernd und kränkend, wenn der IKDL seine
Freiheit mehr als die Verbindlichkeit liebt. Hier kann leicht ein Teufelskreis entstehen: Je mehr
sich IKDLs unter Druck gesetzt fühlen, sich festlegen zu müssen, desto mehr entziehen sie
sich und flüchten in ihre Unabhängigkeit, was wiederum den Druck von außen verstärkt. Sie
sollten ihr überwertiges Freiheitsbedürfnis reflektieren und sich vor Augen halten, dass sie
innerhalb einer Beziehung auch für freie Entscheidungen sorgen können und deshalb nicht die
ganze Beziehung über Bord schmeißen müssen. Dafür müssten sie jedoch das tun, was ihnen
wenig liegt: Nämlich, den Mund aufmachen und reden. Sie dürfen von ihren Partnern nicht
erwarten, dass diese ihre Gedanken lesen können. Sie sollten sich überwinden über ihre
Wünsche und Bedürfnisse in der Beziehung zu sprechen. Indem sie für ihre Interessen
eintreten, verschaffen sie sich einen gesunden Freiraum innerhalb der Beziehung. Außerdem
könnten ihre Partner besser mit ihrem Bedürfnis nach Zurückgezogenheit umgehen, wenn sie
die Sicherheit erhielten, dass diese der Introversion des IKDL geschuldet ist und nicht einem
Mangel an Zuneigung. (…)

Persönliche Gebrauchsanweisung
• Bitte lass mir genügend Zeit und Raum für mich! Ich brauche meine Unabhängigkeit,
ansonsten entwickle ich Fluchtimpulse.
• Es gefällt mir, wenn du dich für mich und meine Gedanken interessierst, aber dräng
mich bitte nicht, zu schnell zu viel erzählen zu müssen. Manchmal tut es mir einfach
gut, mit mir allein sein zu dürfen. Du kannst dir sicher sein, dass ich dich gern an allem,
was mir wichtig ist, teilhaben lassen möchte. Aber es liegt einfach in meiner Natur,
dass ich dazu ein bisschen Zeit brauche − das hat nichts mit dir zu tun.
• Akzeptier bitte, wenn ich einfach mal still und in mich versunken bin. Das bedeutet
nicht, dass ich in diesem Moment deine Anwesenheit nicht genieße.
• Es fällt mir schwer, über Gefühle zu sprechen! Habe bitte bei emotionalen Themen
etwas Geduld mit mir.
• Quäl mich bitte nicht mit theoretischen Abhandlungen. Mich interessiert viel mehr,
wozu etwas nützlich ist und wie man es praktisch anwenden kann.
(…)

https://www.stefaniestahl.de/deu/index.php/test/