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Fachrichtung Englisch/ Deutsch das 4. Studienjahr


Fach Deutsch das 8. Semester

Thema: Schulpraktikum

Wortschatz zum Thema.

I. Allgemeines

das Praktikum, die Praktika (Plural)


das Schulpraktikum
das Schulpraktikum haben, durchmachen, absolvieren, ableisten
der Praktikant
tätig als Deutschlehrer sein
der Methodiker ( nicht : Methodist ! )
wertvolle Anweisungen geben
beim Stundenaufbau helfen
die Stunden besprechen, auswerten
hospitieren
im Unterricht des Methodikers, der Studienkollegen hospitieren
eine Probestunde erteilen, geben
außerunterrichtliche Veranstaltungen durchführen
die Stunde selbständig führen
sich an die Schüler wenden
Fragen stellen, beantworten
die Wörter und Wendungen abfragen
Fehler machen / begehen, korrigieren
die Anschauungsmittel benutzen
den grammatischen und lexikalischen Stoff einführen, festigen, prüfen,
kontrollieren
Lesen und Schreiben den Schülern beibringen
Noten, Zensuren geben, erteilen
mit dem Praktikum zufrieden sein
gelingen
die Schule, die Kinder, ihr Leben und ihre Probleme näher kennenlernen
sich überzeugen von Dat.: die Berufswahl, richtig sein.

2. Die Aufgaben eines Lehrers


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− ein Fach unterrichten, lehren, erteilen


− in einem Fach Unterricht erteilen
− den Stoff, die Thematik, den Problemkreis durchnehmen, behandeln
− zur Selbständigkeit, Gewissenhaftigkeit erziehen
− Hausaufgaben, Schularbeiten aufgeben, prüfen
− schwächere Schüler, die Begabung, das Talent fördern
− zum Gebrauch der deutschen Sprache befähigen
− vertraut machen mit D.
− die Kenntnisse systematisieren.

3. Die Aufgaben der Schüler

− Fakten auswendig lernen


− sich ( Dat.) Regeln einprägen
− Fähigkeiten, Fertigkeiten, Wissen erwerben, vervollkommnen
− den Stoff, die Regeln wiederholen
− Wissen, Kenntnisse vertiefen, erweitern
− in das Problem, die Problematik eindringen
− sich beim Wissenserwerb anstrengen
− die Aufgaben erledigen
− nach besseren Leistungen streben

4. Übungen zum Wortschatz

4.1. Fragen Sie Ihren Gesprächspartner nach den Aufgaben eines Lehrers!
Verwenden Sie für Fragen und Antworten das im Punkt 2. angegebene
Wortmaterial!
4.2. Sprechen Sie über die Aufgaben der Schüler! Verwenden Sie dazu das unter 3.
angegebene Wortmaterial!
4.3. Wie soll der Schüler sein oder nicht sein?
Nennen Sie zu den folgenden Adjektiven Antonyme und ordnen Sie die
Adjektive in Gruppen nach positiver und negativer Bedeutung!

träge, faul gleichgültig


nachlässig aufmerksam
zerstreut zeverlässig
fahrig einseitig
ausgeglichen oberflächlich
leichtsinnig liederlich
diszipliniert selbständig
beherrscht ungezogen
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frech streitsüchtig
feige
4.4. Forderungen an Lehrer und Schüler
Lesen Sie die folgenden Sätze und schreiben Sie die im Text verwendeten
präfigierten Formen von fordern / Forderung heraus!Verwenden Sie diese
Wörter in eigenen Sätzen!

Die Bibliothek fordert das geliehene Buch zurück. Der Lehrer fordert den
Schüler zur Beantwortung von Fragen auf. Der Schüler wird übergefordert, wenn er
über Probleme sprechen soll, von denen er noch nichts gehört hat; er wird
untergefordert, wenn nicht selbständiges Denken von ihm gefordert wird. Will man
das Leistungsvermögen der Schüler voll ausschöpfen, erfordert das ein starkes
Konzentrationsvermögen der Schüler. Aber auch dem Lehrer fordert das ein großes
Maß an persönlichem Einsatz ab. Die Aufforderungen, die der Lehrer an die Schüler
richtet, sollten stets klar formuliert sein. An den Lehrer werden hohe Anforderungen
gestellt, denen er durch intensive Arbeit gerecht zu werden versucht.

4.5. Vom Lernen

Setzen Sie das passende Verb in der richtigen Form ein!

Anlernen — auslernen (2 Bedeutungen) — erlernen — umlernen — verlernen

Wenn die Schüler die Schule verlassen, ... sie einen Beruf. Peter beendet jetzt
seinen Lehrgang. Man sagt, er hat ... . Er meint aber, daß man nie ... . Als Kind
konnte ich gut radfahren. Jetzt bin ich schon lange nicht mehr gefahren. Ich glaube,
ich habe es ... . Infolge eines Unfalls kann er seinen Beruf nicht mehr ausüben, er
muß deshalb... . Der Brigadier gibt einem erfahrenen Arbeiter den Auftrag, den
Neuling ... .

4.6.. So sagen manchmal Schüler Sagen Sie es anders!

Mein A l t e r hat gesagt, ich soll d i e N a s e i n s B u c h


s t e c k e n und m i c h a u f m e i n e v i e r B u c h s t a b e n
s e t z e n, damit am Ende zu merken ist, dass ich 10 Jahre lang d i e
S c h u l b a n k g e d r ü c k t habe. Aber ewig ackern und streben, d a s
h ä l t j a k e i n S c h w a n z a u s. Gottseidank braucht man ja nicht mehr
n a c h z u b r u m m e n, und h ä n g e n bleibt man sowieso nich mehr, eh!
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4.7. Führen Sie mit Ihrem Gesprächspartner einen Dialog über Ihr Schulpraktikum!
Verwenden Sie dabei das angebotene Wortmaterial (Punkte 1 - 3) und die
folgenden Dialogimpulse!

A: Wo, wann, wie lange hattest du das Schulpraktikum?


B: .........
A: Welche Aufgaben hattest du als Praktikant zu erfüllen?
B: .........
A: Welche sind die Aufgaben eines Lehrers?
B: .........
A: Was sind die Aufgaben der Schüler?
B: .........
A: Wie waren die Schüler in deinen Klassen?
B: .........
A: Warst du mit deinen Schülern immer zufrieden? Warum?
B: .........
A: Was hast du in der Schule kennengelernt?
B: .........
A: Welche Bedeutung hat das Schulpraktikum für die Hochschulabsolventen?
B: .........