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General Baranow erobert Schitomir durch Kavallerie-Attacke — London

und Washington zum Libanon-Streit — Berlin spricht von politischer


Expansion Russlands — Seuchen in Holland
sieht , sein Mandat in ein permanentes zu verwan-
deln oder Syrien und den Libanon einfach zu Kolo- Lord Woolton -
London und Washington zum Libanonstreit nien umzubilden. «Wir haben , so stellte der Ge-
neral fest , die Unabhängigkeit als einzige Nation in
der Welt zu Kriegszeiten dem Lande versprochen ,
nach Churchill das populärste
Telegruplilscher Bericht unseres Korrespondenten und wir gedenken unser gegebenes Wort zu halten.
Indessen sind wir im Kriege und eine endgültige
Kabin ettsmitglied
Regelung ist vor Ende der Feindseligkeiten nicht
möglich.» Telegraphischer Bericht unseres Korrespondenten
-nn. London, 14. Nov. Die Krise in Libanon banons und Antilibanons, besonders das Gebiet
Zu den französischen Verpflichtungen führte Ge-
Wird hier sehr ernst genommen. Im Vordergrund von Hauran , das den Beinamen «Dschebel Druse» neral Delavalade u. a. aus: «Das Mandat des Völ-
stehen natürlich militärische Erwägungen , da erhalten hat. -nn. London, 14. Nov. Die Wahl Lord Wooltons,
kerbundes ist nicht unvereinbar mit der Unabhän-
der Libanon zum Befehlsbereich des alliierten gigkeit. Wir sind dem Völkerbund gegenüber ver- der Englands vorbildliche Lebensmittelversor-
Oberkommandos Mittelost gehört und eine der Erklärungen des Generals Delavalade antwortlich hinsichtlich einer geordneten Verwal- gung im Kriege organisierte, für den Posten des
Basen für die kommende Balkanoffensive dar- Kairo, 14. November. (Reuter) Der französische tung in dem unter Mandat stehenden Libanon. Die Mannes, der die «Mobilisierung f ü r den Frieden»
Oberkommandicvende im Libanon , General Delava- volle Unabhängigkeit des Libanon und die Zurück- vorbereiten soll , ist beachtenswert. Er ist als
stellt. Aber die militärischen Gesichtspunkte ziehung der französischen Truppen aus dem Lande
sind eng mit den politischen verbunden. Mitten lade , der in Kairo auf Besuch weilt , erklärte am der Lieblingsminister aller Hausfrauen bezeich-
Samstagabend vor den Pressevertretern , daß die können erst nach dem Kriege eintreten. Wir haben net worden und wahrscheinlich das populärste
in den erfolgversprechenden Verhandlungen Informationen , nach denen es im Libanon zu be- der libanesischen Regierung Verhandlungen vorge- Käbinettsmitglied nach Churchill, dazu als Par-
über die Bildung einer Art panarabischer Union waffneten Konflikten gekommen sei, zur Wirklich- schlagen. Diese wollte aber davon nichts wissen, so
daß uns keine Wahl übrig blieb.» teiloser nicht mit Verpflichtungen parteipoliti-
können Vorkommnisse dieser Art in einem ara- keit im Widerspruch ständen. Der General erneuerte scher Natur belastet, ein erfolgreicher Geschäfts-
bischen Lande nicht ohne Auswirkungen aui das Versprechen auf Gewährung der vollen Unab-
hängigkeit an Syrien und den Libanon. General De- Irak und der Libanon mann, aber zugleich ein Mann mit weiten sozia-
di. Nachbarländer bleiben. Bereits zeigen sich len Interessen und ausgedehnter persönlicher Er-
nicht nur in Syrien, sondern selbst in Palästina lavalade bestritt, daß im Libanon der Ausnahmezu- Bagdad , 14. Nov. (United Preß) Das Parla-
stand proklamiert worden sei; nur ein Ausgehverbot ment von Irak ist am Samstag zu einer Sonder- fahrung im sozialen und industriellen Fürsorge-
lebhafte Reaktionen auf die Unruhen im Liba- sei verhängt worden. Die libanesische Bevölkerung wesen. Das sind Qualifikationen, wie sie wohl
non. Nichts kann heute den Engländern unan- sei ruhig; es sei nur zu einigen Zwischenfällen unter- sitzung zusammengetreten, um die Vorgänge im
wenig andere für die schwierigste Regierungs-
genehmer sein als Vorfälle, welche die glücklich geordneter Bedeutung gekommen. Am Samsfag Libanon zu besprechen. Wie Premierminister
aufgabe mitbringen könnten. Seine Ernennung
erreichte politische Stabilität im mittleren Osten seien ein französischer Unteroffizier und einige Zivil- Nouri el Said mitteilt, gaben die Abgeordneten
ist denn auch weithin von Rechts bis Links be-
direkt gefährden. Man verrät kein Geheimnis, personen verletzt worden. In Saida , südlieh Beirut , im Laufe einer längeren Debatte ihrem Bedau-
grüßt worden. Die Labourpartei allerdings
Wenn man feststellt, daß aus diesem Grunde sei es zu einem ernsten Zwischenfall gekommen , der ern über die von den Franzosen ergriffenen
aber keine Opfer gefordert habe. General Delavalade scheint ungehalten zu sein, daß em Mitglied des
die britischen Behörden schon lange einen stän- Maßnahmn Ausdruck und beschlossen, England
bestritt auch , daß die Abgeordneten verhaftet wor- Oberhauses den Posten erhalten hat , der nach
digen Druck auf die Franzosen ausgeübt haben, und die Vereinigten Staaten zu bitten, gegen die Meinung der Sozialisten mehr als jeder andere
den seien. Des weitern bestritt er , daß die Verhaf- französischen Maßnahmen zu intervenieren.
mit der Verwirklichung des Unabhängigkeits- tung von Staatsmännern durch senegalesische Trup- die engste Zusammenarbeit mit dem Unterhaus
Versprechens von 1941 ernst zu machen. Auch pen vorgenommen worden seien. Die Verhaftungen erfordern würde. Das ist sicher eine technische
die schließliche Durchführung der Wahlen, die seien von französischen Offizieren und Soldaten Schwierigkeit, die politische Folgen nach sich
dieses Jahr im Mandatsgebiet vorgenommen durchgeführt worden. Delavalade stellte auch die Ausnahmezustand in Norditalien
Behauptung in Abrede , daß senegalesische Truppen ziehen kann. Ueberhaupt wird es Lord Woolton
Wurden und dort eine überwältigende nationali- Bari, 14. Nov. (Reuter) Radio Bari gab am nicht leicht haben. Als eine Art «Ueberminister»,
stische Mehrheit ergaben , wäre wohl ohne die auf die Volksmenge geschossen hätten. Er erklärte ,
daß Frankreich und der Libanon ihre Differenzen Samstagabend bekannt, daß die deutschen Mili- der der Natur seiner Aufgabe gemäß in eine
britischen Vorstellungen noch länger verzögert sehr wohl selber regeln könnten , sofern man sie tärbehörden den Ausnahmezustand außer für ganze Reihe von Departementen hineinregieren
Worden. Man hat hier Verständnis für die Vor- allein lasse. Der General bedauerte die f r e m d e In- ff atland auch für andere norditalienische Städte muß, braucht er nicht nur organisatorisches Ge-
behalte der Freien Franzosen gegen die sofor- tervention. Frankreich verfolge keineswegs die Ab* tirKlärt haben. schick, sondern auch ein ungewöhnliches Durch-
tige Gewährung der völligen Souveränität und setzungsvermögen. Aber da er zu den wenigen
findet die Handlungsweise der libanesischen Leuten gehört, die Churchill gelegentlich sehr
Regierung und des libanesischen Parlaments grob ihre Meinung zu sagen pflegen und es doch
übereilt. Aber die französische Reaktion auf den
libanesischen Nationalismus wird hier allgemein
selbst von nahen Freunden Frankreichs und des
Auferstehung des Kavallerieangriffs verstehen, mit dem Premier gut auszukommen,
traut man ihm auch dieses Kunststück im all-
Komitees in Algier als «brüsk und provokant,
Um das mindeste zu sagen», bezeichnet. («Man-
in Russland gemeinen zu.
Enttäuschung herrscht allerdings darüber, daß
es wieder nicht zu einem Generalreinemachen
chester Guardian».) im Kabinett gekommen ist und daß weiter-
Wie Schitomir erobert wurde Bahn nach Korosten und hat die Stadt Tschern- gehende Reorganisationspläne, die Churchill er-
Man sieht lm französischen Vorgehen ein jachow genommen. Die zwischen Pripje t und
Symptom für den überaus empfindlichen und Moskau, 13. Nov. (Exchange) General Watu- wogen hatte, nicht zur Durchführung kamen.
tin, der sich bei seinen Garde-Tanktruppen auf- Teterew operierende Formation meldet eben-
agressiven Nationalismus, der im Kreise um de falls große Fortschritte und scheint Korosten
hielt , hat eine außerordentlich gewagte Opera-
Gaulle herrscht im Norden umgehen zu wollen. Nach letzten,
tion glücklich zum Abschluß gebracht. Aehnlich
und den man hier einigermaßen fürchtet, be- wie seinerzeit die Deutschen Frankreich, ließ er noch nicht bestätigten Frontberichten ist im
sonders wenn er auf den nicht minder inten- seine motorisierten Verbände die desorganisier- Raum Korosten eine deutsche Infanteriegruppe
siven Nationalismus der vorderasiatischen Ara- ten deutschen Divisionen passieren und küm- von 25 000—35 000 Mann eingekreist.
ber auftrifft. Daß die französischen Behörden merte sich nicht darum , daß in seinem Rücken Im Vorstoß von der Sosch-Mündung aus er-
im Libanon ihre Maßregeln trafen, ohne die Zehntausende schwer bewaffneter Achsentruppen zielten die Russen weitere Fortschritte und nah-
Engländer überhaupt zu konsultieren, stimmen zurückblieben. In einem unvergleichlichen Tem- men eine Reihe stark befestigter deutscher
die hiesigen Stellen und die britischen Autori- po ging es nach Westen, um zunächst einmal die Stützpunkte, darunter die Stadt Cholmytsch, die Eine überraschende Kunde enthält der
täten in Kairo nicht freundlicher. Deutschen des Bahnnetzes zu berauben , die durch vor einigen Wochen erobert, aber wieder ver- Frontbericht aus Moskau: die Stadt Schitomir
das unbeschreibliche Durcheinander in den loren wurde. ist durch Kavallerieangriff erobert worden.
Wie man hier erfährt, haben nicht nur die gänzlich unübersichtlich gewordenen Frontlinien
Engländer, sondern au ch die Amerikaner bei Deutscher Wehrmachibencht A u f klassische Art scheint es zugegangen zu
seit dem Mittwoch nicht mehr wußten, wo
den französischen Behörden interveniert. Berlin , 14. November. (DNB.) Das Oberkom- s ein, wie zu Friedrichs und Napoleons Zeiten
eigentlich der Feind bereits überall Stellung be- noch und wie seither in so groß em Stil nicht
mando der Wehrmacht gibt bekannt:
•Der amerikanische Wunsch geht laut «Daily zogen habe. Die Garnison von Schitomir war,
Auf der Krim unternahmen die Russen meh- mehr. General Baranows Reiterverbände müs-
Sketch» nach Wiedereinsetzung der verhafteten wie ein russischer Oberst erklärte «geradezu vor
rere vergebliche Vorstöße aus ihrem Brücken- sen an einer Stelle die deutsche Front durclt-
Regierung und der Parlamentsmitglieder in ihre den Kopf geschlagen, als wir in der Nacht zum
kopf nordöstlich von Kertsch und gegen unsere brochen haben oder einen Durchbruch ausge-
fechte. Man glaubt hier allerdings, daß die Un- Samstag vor den Toren der Stadt auftauchten.
Stellungen bei Perekop. nützt haben , auf jeden Fall entwickelten sie
ruhen , die in Beirut , Tripoli und andern libane- Es gelang uns, in der Verwirrung sofort bis zum
Zentrum Schitomips vorzustoßen und dann in An der Dnjepr-Front wurden südöstlich Cher-
sischen Städten stattgefunden haben , eine rasche son, nordwestlich Krementschug und beiderseits sich und «brausten wie eine Lawine» gegen
schneller Folge die Widerstandsnester zu liqui-
Lösung der Krise durch Wiederherstellung des
dieren , die noch übrig geblieben waren. Hunderte Tscherkassy feindliche Angriffe abgewiesen und d ie Sta d t , in die sie völlig überraschend ein-
Status quo erschweren dürften. geringfügige örtliche Einbrüche im Gegenstoß drangen. Die Taktiker werden sich an den
deutscher Offiziere und Soldaten wurden aus K o p f g r e i f e n , denn etwas Erledigteres als den
Zusammenstöße mit den französischen Truppen dem Bett heraus in Gefangenschaft übergeführt». eingeengt.
Im Kampfraum westlich Kiew geht das er- Kavallerieangriff hat es f ü r sie nicht mehr ge-
Kairo, 13. Nov. (Reuter.) Nach einem glaub- Einen mindestens so schweren Schlag bedeu-
tet es f ü r die Deutschen, daß sie in der Stadt, die bitterte Ringen weiter. Südwestlich der Stadt geben. Schon im letzten Weltkrieg hieß es , er
würdigen Berichterstatter, der am Freitagabend stießen eigene Kräfte in die Flanke des bei Schi- habe ausgespielt. Noch 1870/71 haben die f r a n -
, it dem Flugzeug aus Beirut eintraf , nehmen in Friedenszeiten etwa 100 000 Einwohner hatte,
die sorgfältig vorbereiteten Winterquartiere ver- tomir vorstoßenden Feindes und fügten ihm zösischen Heerführer , wenn sie sahen , d aß sich
j etzt die K o n f l i k t e zwischen der libanesischen empfindliche Verluste zu. In Schitomir und nörd- die Schlacht f ü r sie ungünstig wandte, jewe ils
Bevölkerung und den Panzern , Motorfahrzeugen loren haben , und daß jetzt weiter westlich von
Schitomir große deutsche Truppenmassen in der lich der Stadt wird heftig gekämpft.
Und der Infanterie der Franzosen ernsteren Cha- versucht , durch Reiterattacken die Gegenwen-
bereits stark-winterlichen Kälte schutzlos in Be- Während südwestlich Gomel und nordwestlich
rakter an. Die französischen Streitkräfte ma* Smolensk neue starke feindliche Durchbruchs- dung zu erzwingen. Mit einer Bravour sonder-
chen keinen Versuch , Nebenstraßen und weniger wegung geraten sind.
angriffe in schweren, stellenweise noch während gleichen sind damals die Kürassiere mit Brust-
sichere Quartiere zu besetzen. Sie beschränken der Dunkelheit anhaltenden Kämpfen abge- panzer , wehendem Helmschweif und gezoge-
Sich vielmehr darauf , die Hauptstraßen zu über- Frontbericht aus Moskau
Moskau, 14. Nov. (Exchange) Ueber die Er- schlagen oder aufgefangen wurden, warfen nem Pallasch gegen d.ie Zündnadelsalven der
wachen. Die Toten müssen nach Dutzenden ge- eigene Gegenangriffe nördlich Gomel vorüber- deutschen I nf a n t e r i e angeritten — zu spät und
zählt werden , während es noch weit mehr Ver- oberung von Schitomir wird ergänzend bekannt ,
netzte gibt , die aber nicht gezählt werden kön- daß das Hauptverdienst an diesem glänzenden gehend den Feind auf seine Ausgangsstellungen nutzlos sich o p f e r n d . Die g r oß e Attacke des
n en . Die senegalesischen Schützen versuchten Erfolg dem Kavalleriekorps des Generals Bara- zurück. Aus dem Raum von Newel wird leb- Generals Mnrgueritte bei Sedan war eine der
hafte, von den anderen Frontabschnitten geringe
am Freitag, das Haus des Präsidenten der Re- now zukommt. In einem Angriff , der nur in un- letzten Unternehmungen dieses klassischen
publik Libanon zu besetzen , doch standen sie den bedeutendem Ausmaß von schweren Waffen örtliche Kampftätigkeit gemeldet.
Kricgsstils. — Und j e t z t , da, die Panzertruppe
freunden des Präsidenten gegenüber , die das unterstützt war , stürmten die Reiter Baranows Armee DietI wird teilweise abgezogen die alte Kavallerie ausgeschaltet zu haben
^ebäude verbarrikadierten und hartnäckigen allen Widerstand überrennend durch die deut- Stockholm, 14. Nov. (Exchange) In Stockholm schien , kommt ein russischer General und ver-
Widerstand leisteten. Die Senegalesen , deren schen Linien nach Schitomir vor, dessen Außen- liegen schlüssige Beweise dafür vor , daß ein Teil steht es , unter geschickter Ausnutzung von
»Bgriff keinen Erfolg hatte, mußten sich bezirke bei Einbruch der Dunkelheit am Freitag der Armee Dietl von der Murmansk-Front ab- Gelände , Jahresze it , taktischer Situation , einen
Schließlich zurückziehen. Weitere Zwischenlalle erreicht wurden. Dem kombinierten Angriff der transportiert wird um an den Hauptfronten des A n g r i f f zu reiten, der zu einem einzigartigen
erei gneten sich , als die Mohammedaner sich für Kavallerie, die, wie ein Frontberichter kabelt ,
die Mittagsgebete nach den Moscheen wandten. Ostens eingesetzt zu werden. Unter den Ver- E r f o l g f ü h r t . «Diese r e i f e n d e n Bovernstäin- ine
«wie eine Lawine heranbrausten», und der bänden befinden sich viele österreichische Kon-
Dj e christliche Bevölkerung half den Moham- schweren Waffen wurde der deutsche Wider- sind im heutigen meclian--si.ert.cn Krieg unnütze
tingente.
medanern, den Gang zu den Moschenn freizu- stand in kurzer Zeit gebrochen, und bevor der Ralionenvcrtilger ... » schrieb vor drei. Jah re.n
halten , um nachher die Wache vor den Moscheen Morgen graute, war Schitomir in russischem Be- Rußlands Anspruch aui Ostpolen ein Militärschriftstcllcr über die russischen Ka-
Während der Gebctszeit zu übernehmen. sitz. Neuyork, 14. Nov. (ag.) Die «New York Times» vällerleverbände. Wer hätte ihm unrecht ge-
Beträchtlichen Anteil an der Eroberung von berichten aus Mexiko-City, der dortige Sowjet- geben ? Nun ist dem total mechani sierten Vor-
Bewegung unter den Drusen Schitomir hatten die Partisanen dieser Provinz, botschafter Umansky habe in einer Rede vor den st ^llunasvermögen der heutigen M enschlieit
London , 13. Nov (ag.) Der Sonderkorrespon- die während der letzten Tage in ununterbro- Mitgliedern der mexikanischen Regierung Mili-
dent der A g e n t u r Reuter in Kairo , Richard Oraw- eine Niederlage m a cf ü g t worden. In ihren mit
chenen A n g r i f f e n Eisenbahnzüge und Motorcon- tärs und Wirtschaftsführern erklärt, daß die " :
J§X, meldet , daß nach nichtamtlichen und nicht vois der Deutschen vernichteten. Sowjetregierung entschlossen sei, den Teil des Dingen der TecVn 'h >*r > '7.sff ?" ' -7 verstellten Ho-
be stäti gten Nachrichten aus Beirut die Drusen Die Hauptanntrcngungen sind jetzt auf die polnischen Staatsgebiets zu annektieren , der ihr rizont ist ein F ciicrscliT- >irm eingebrochen.
Sich bereitmachten, gegen die Franzosen zu mar- beiden anderen großen Eisenbahnknotenpunkte auf Grund des sowjetrussisch-deutschen Abkom- Die apokalyptischen T a n kf a h r e r werden er-
schieren. Das drusische Volk , das ungefähr 50 000 Korosten und Berditschew gerichtet. Von Schi- mens vom September 1939 zugesprochen worden kennen , d aß sie den apokalyptischen Reitern
*^ ö Pfe zählt, bewohnt die West abhänge des Li- tomir aus ist eine Kolonne halbwegs an der sei. nicht gewuchsen sind . . .
für die Angloamerikaner ein verlockendes Ziel Deutscher Heeresbericht
gewesen wäre, Rom als eine der beiden Haupt-
Berlin spricht von der politischen Expansion städte der Achse zu erobern ; doch sei Rom heute
nicht mehr Hauptstadt eines der Achsenländer.
Berlin, 14. Nov. (DNB.) Das Oberkommando
der Wehrmacht gibt bekannt : Ein AngrU'l
'sver-
such starker amerikanischer Bomberverbarw
Russlands Es sei daher auch nicht einzusehen, welch ein
Ruhm den Angloamerikanern aus der Eroberung gegen das nordwestdeutsche Reichsgebiet SJJjwM^
terte infolge der starken Jagdabwehr völlig-
der Heiligen Stadt des Katholizismus erwach-
Moskau und der Mittelmeerraum Verstreute Bombenabwürfe verursachten «J
sen könnte. Diese Betrachtungen werden von den
Telephonischei Bericht unseres Korrespondenten hiesigen Blättern, die in der Erörterung solcher einigen Orten unerhebliche Schäden. Die an der
und ähnlicher Fragen neuerdings ziemliche Frei- Abwehr dieser A n g r i f f e beteiligten Luftvertei-
heit genießen, als rein private Ansichten einiger digungskräfte vernichteten 29 feindliche Flug"
pw. Berlin, 14. Nov. Nach der Ansicht Ber- eine Art Sowjetrepublik zu errichten. Als wei- Römer Bürger gebracht. Zur gleichen Zeit wird zeuge.
liner politischer Kreise ist «im Zuge der britisch- tere Zentren des sehr intensiven russischen Ein- jedoch kein Zweifel darüber gelassen , daß weder
amerikanischen Angleichungspolitik an die Wün- flusses werden in Deutschland die kürzlich er- Warnung vor zu frühem Optimismus
die Regierung des Reiches noch diejenige Musso-
sche Moskaus» die planvoll betriebene politische richtete diplomatische Mission in Kai ro und die linis zum Plan einer Neutralisierung Roms ihre Washington, 13. Nov. (ag.) Der Nachrichten-
E x p ansion der Sowjets im Mittelmeerraum eine an Moskau angelehnten und von ihm dirigierten Zustimmung gegeben haben. Die letztere, meint dienst der amerikanischen Armee richtete am
besonders bemerkenswerte Erscheinung. Zu- balkanischen Partisanen betrachtet. Diese rus- man, würde sich nie damit einverstanden erklä- Freitag an den Kongreß einen Bericht über die
nächst wird die mit der Hereinnahme eines So- rische Expansion ist nach deutscher An- ren , einen so integralen und wichtigen Teil Ita- Gründe, weshalb die militärischen Stellen die ge-
wjetvertreters in den alliierten Mittelmeeraus- sicht umso auffälliger, als die Sowjetunion kein liens wie Rom aus der Gesamtheit des Staates, genwärtige ö f f e n t l i c h e Meinung über einen Qw
schuß eingeleitete Entwicklung verzeichnet , die «Anliegerstaat» des Mittelmeeres ist. Ihre Akti- wenn auch nur vorübergehend, auszusondern. digen Abschluß des Krieges nicht teilen. General-
neuerdings eine Präzisierung erfahre durch die vität in diesem Raum kann nach deutscher Diese ablehnende Haltung zur Neutrahsierung major Strong, der Chef des Nachrichtendienste?)
Beteiligung der Sowjets an der alliierten Kon- Ueberzeugung als ein untrügliches Zeichen für Roms ändere indessen nichts an der von der fa- erklärte nach Ausführungen über die Stärke des
trollkommission f ü r Italien. Hier sei insbeson- die nach dem Besitz der türkischen Moerengen schistischen Regierung in aller Form prokla- Feindes an Mannschaften, Material und allge-
dere die Anwesenheit eines Vertreters der Mos- gerichtete imperialistische Stützpunktpolitik mierten und vom Reich stillschweigend gutge- meiner Ausrüstung, daß der Vorteil der Ameri-
kauer Regierung in dem beratenden Ausschuß Moskaus interpretiert werden. heißenen Erklärung Roms zur O f f e n e n Stadt , kaner in der Geschicklichkeit der WalfcnproduK-
für Italien von Bedeutung, der sich vor allem mit die natürlich nach wie vor ihre Gültigkeit be- tion bestehe. Wenn ein allgemeiner Optimismus
nichtmilitärischen Fragen zu befassen habe und Die Kommunisten und das Befreiungskomitee
halte. eingreife, werde dieser Vorsprung zunichte ge-
deshalb ausgesprochen ein politisches Organ Algier. (Reuter) Der Beschluß der Kommu- macht und die Aussichton für den Sieg müßt en
darstelle. Nach deutscher Ansicht wird dieser nisten , beim Französischen Befreiungskomitee Zum Bombenabwurf auf die Vatikanstadt geringer werden. . ..
Ausschuß zum Instrument des stärkern sowjeti- Delegierte zu ernennen , ist noch nicht bestätigt. Der Kommandant eines der größten militä -
Rom, 13. Nov. (ag.) In Vatikankreisen wird er- rischen Ausbildungslager in den USA. richten
schen Partners werden, der in ihm einen ausge- General de Gaulle wird am Samstag dem Komi- klärt , daß der Heilige Stuhl bei den kriegführen-
zeichneten Ansatzpunkt finde , um seine «bolsche- tee Bericht über seine Verhandlungen mit den gleichzeitig an seine Untergebenen einen ähn-
den Mächten bezüglich des Bombenabwurfes vom
wistisch-propagandistischen Absichten beim ita- Kommunisten geben. Man befürchtet in Algier , lichen Bericht , in welchem er davor warnte , da*"*
5. November Schritte unternommen hat. Diese der Krieg mit Deutschland und Japan bald sieg-
lienischen Volk zur Geltung zu bringen». Moskau daß die Frage der kommunistischen Vertretung seien jedoch von der traditionellen zurückhalten-
habe dabei die Erwartung, so heißt es in Berlin , zu einer Krise führen könnte , wenn sie nicht reich beendigt werdon könne.
den Politik des Vatikans gekennzeichnet. Die
infolge der durch die italienische Kapitulation binnen kurzem gelöst werden kann. Vertreter dor kriegführenden Länder seien hie-
herbeigeführten chaotischen Verhältnisse im ita-
für nicht besonders eingeladen worden. Vielmehr Kallay rechtfertigt Ungarns Politik
lienischen Volk selbst Unterstützung zu finden. Maurice Thorez in Algier sei die diplomatische Note im Verlaufe des ge-
Ein weiterer Vorgang dieser Art , dem nach
Grenoble , 13. Nov. (ag.) Das Blatt «Petit wöhnlichen Wochenbesuches überreicht worden, Ankara , 13: Nov. (Exchange) Nach Abschluß
Meinung der Wilhelmstraße eine ähnliche poli- Dauphinois» v e r n i m m t aus Algier , daß der frü- den die beim Heiligen Stuhl akkreditierten Diplo- der gestrigen Budgetdebatte im ungarischen Ab-
tische Bedeutung zukommt, ist die Ausbootung
here kommunistische Kammerabgeordnete Mau- maten beim Staatssekretariat zu unternehmen geordnetenhaus hielt Ministerpräsident Kallcy
des Generals Giraud aus dem Algier-Komitee. Die rice Thorez aus Moskau kommend in Algier ein- pflegen. eine zweite Rede, in der er eini ge P u n k t e der un -
eigentlichen Ursachen dieser Entwicklung wer- garischen Außenpolitik abzuklären versuchte.
getroffen sei.
den nach Ansicht deutscher politischer Kreise Kallay ging insbesondere auf gewisse Anschul-
klarer , wenn man bedenke, daß Giraud zu kon-
servativen Anschauungen neige, während de
Pierre Cot Mitglied der konsultativen
Versammlung
Deutsche Landung auf der digungen ein , die gegen ihn von nationalsozialisti-
scher Seite erhoben worden waren. Man hatte
Gaulle immer stärker als Exponent einer Volks-
frontpolitik in Erscheinung trete, die er schließ- Algier , 13. Nov. (ag.) Radio Algier gab be-
Dodekanes-Insel Leros ihm vorgeworfen, daß er für den angeblichen
«Kurswechsel» in der ungarischen Außenpolitik
lich durch eine völlige Anlehnung an Moskau kannt , daß Pierre Cot amtlich für einen der vier Berlin, 13. November. (DNB.) Das Oberkom- persönlich verantwortlich sei. Kallay wies aUi
kröne. Berlin spricht in diesem Zusammenhang Sitze der konsultativen Versammlung bezeichnet mando der Wehrmacht gibt bekannt: Nachdom die schweren Verluste hin , die die 300 000 Mann
bereits von einem «Kerenski Nordafrikas» und worden sei, die zum voraus don früheren Kam- durch laufende L u f t a n g r i f f e auf S t ü t z p u n k t e starke ungarische Streitmacht, die nach der Ost-
macht darauf aufmerksam, das Zentralkomitee merabgeordneten aus der radikalsozialistischen der Insel Leros die Voraussetzungen für ein Un- front entsandt worden sei, erlitten habe sowie
der Kommunistischen Partei Frankreichs habe Partei reserviert wordon sind. ternehmen gegen Leros geschaffen waren , lan- auf die Tatsache, daß diese Streitmacht fast ihre
bereits sechs prominente Kommunisten als Mit- deten in den frühen Morgenstunden des 12. No- gesamte Ausrüstung einbüßte. Nicht die Ha ltung
glieder der beratenden Versammlung in Algier Die Kommission für Auswärti ges vemb ers im Zusammenwirken mit Kampf- und Ungarns , sondern die Lage im allgemeinen habe
bestimmt. Was sich mit der Ausschaltung Gi- Algier , 13. Nov. (ag.) Die Kommission für Transportverbänden der Kriegsmarine und Luft- sich entscheidend verändert, und das Land brau-
rauds vollzogen habe, sei also ein entschiedener Auswärtige Angelegenheiten ist am Freitag be- waffe mehrere Kampfgruppen , darunter auch che jetzt alle seine verfügbaren Streitkräfte un-
Ruck nach links und eine wichtige Etappe zu dem stellt worden. Zum Präsidenten der Kommission Fallschirmjäger, auf dor Insel. mittelbar zum Schutz seiner eigenen Grenzen*
Ziel, das nach dem Aufruf des Kommunisten wurde Rucart , zu Vizepräsidenten Grenier und Die Kämpfe mit der britischen und italieni-
Marty darin bestehe, in Algier sobald als möglich Coste gewählt. schen Insclbesatzung sind noch im Gange. Britische Warnung an Ungarn
Am 14. November meldet das Oberkommando London, 14. Nov. (Exchange) Im britischen
der Wehrmacht : Unsere auf Leros gelandeten Rundfunk wurde am Samstag in mehreren Sen-
Truppen haben gegenüber stärkerem feind- dungen im Auftrage der Vereinten Nationen
Langsames Vordringen der Alliierten lichem Widerstand den Nordteil in ihren Besitz «eine scharfe Warnung», die gleichzeitig Un*
gebracht. Im Südteil wird noch gekämpft. garn die «letzte Chance» geben sollte , verbrei-
tet. In der Sendung hieß es u. a.: «Nur durch
in Italien Schwere Kampfe auf Leros den unverzüglichen Abtransport aller ungari-
Kairo, 14. Nov. (Exchange)j Nach den letzten schen Truppen , Flieger und dem Verwaltungs-
hier aus Leros eingelaufenen Berichten toben im und Baupersonal aus Rußland kann unter Um-
Im Hauptquartier General Alexanders , 14. No- haben die Amerikaner nach schweren Gefechten Nord- und Zentralteil der Insel schwere Kämpfe. ständen die Einstellung der Vereinten Nationen
vember (Exchange) An der ganzen deutschen eine wichtige Höhenstellung 10 km nördlich von Die Deutschen haben im Laufe der Nacht zum bei Friedensschluß gegenüber Ungarn günst-S
«Winterlinie» in Italien kam es in den letzten 24 Venafro genommen. Deutsche Gegenangriffe Sonntag neue Verstärkungen gelandet, darunter beeinflußt worden.»
Stunden zu heftigen Kämpfen. Die Hauptkämpfe wurden abgewiesen und dem Gegner schweii* auch Artillerie. Es gelang ihnen , die alliierten
spielten sich in den Höhen nördlich von Mignano Verluste zugefügt. Truppen im Zentralabschnitt etwas zurückzu- Diphtherie und Typhus in Holland
ab, wo sich die Deutschen auf gut ausgebauten Im Särigo-Abschnitt eroberten die Truppen drängen , doch sind die . Geländegewinne unbedeu- Amsterdam, im November (ag.) Seit einigen
Bergstellungen verzweifelt gegen einen alliierten Montgomerys die Stadt Atessa südlich des tend. Im Nordteil von Leros sind die umgrup- Monaten verzeichnet die holländische «Staats-
Durchbruch in das ebene Gelände von Cassino Sangro und gewinnen damit eine strategisch pierten alliierten Streitkräfte zu energischen Ge- courant» ein Ansteigen der Fälle von Infektions-
wehren. Deutsche Artillerie und zahlreiche auf wichtige Position , von der aus ein Teil des genangriffen übergegangen und haben die Deut- krankheiten, das jede Woche beunruhigendere
den Bergkuppen postierte Maschinengewehre Sangro-Tals beherrscht wird. Von den Höhen bei schen um einige hundert Meter auf die Küste zu- Formen annehme. Vor allem die Typhus-, Dy-
machen den Truppen der Fünften Armee schwer Atessa kann das gesamte Sangro-Tal eingesehen rückgeworfen. Im ganzen hat sich die Lage auf senterie-, Scharlach- und Diphtheriefälle weisen
zu schaffen, doch stoßen diese in hartnäckigem werden. der Insel in den letzten 24 Stunden nicht we- eine erschreckende Häufigkeit, auf. So werden
Ringen Schritt für Schritt vor. Sobald die gegne- An der Adriaküsto herrscht lobhafte Patrouil- sentlich verändert. jode Woche bis zu 1300 neue Diphtheriefälle von
rischen Truppen von einer Anhöhe vertrieben lentätigkoit der Achten Armee, die systematisch der «Staatscourant» gemeldet; für die Woche
sind , sammeln sie sich sofort wieder zum Gegen- die starken deutschen Stellungen auf dem Nord- vom 17. bis 23. Oktober betrug diese Ziffer sog ar
angriff. Im anschließenden Sektor von Venafro ufer des Flusses abtastet , um schwache Stellen Die Deutschen besetzen 1952 gegen 1717 in der Vorwoche.
herauszufinden.
Bei etwas bosscrem Wetter herrscht an der
Adria-Inseln bei Fiume
ganzen Front ziemlich große L u f t a k t i v i t ä t, wo- Berlin , 14. Nov. (Interinf.) Fahrzeuge der deut- Spaltun g unter der «Freien
bei die deutsche L u f t w a f f e zum erstenmal seit
einigen Tagen wieder mit größeren Kräften
schen Kriegsmarine landeten in den Vormittags-
stunden des 13. November Truppen des deutschen
oesterreichischen Bewegung»
über dem Kampfgebiet erschien. Die Luftherr- Heeres auf den südlich Fiume gelegenen Inseln Telegraphischer Bericht unseres Korrespondenten ^
Norditahenische Streiflichter schaft der Alliierten war jedoch in keinem Veglia , Cherso und Lussino. Nach kurzem Wider-
Augenblick gefährdet. Bombardierungsaktionen stand wurden die Inseln besetzt. Mehrere flüch- -nn. London. — Es war zu erwarten, daß
Heute, drei Monate nach der letzten Bombar- alliierter Störbomber erstreckten sich bis nach tende Motorsegler wurden aufgebracht. die Moskauer Erklärung über Oesterreici-
dierung Mailands , liegen aus dieser Stadt fol- Venedig, Mailand , Padua und Verona. In Luft- eine belebende Wirkung auf die österreichische
gende offiziellen Angaben vor : gefechten wurden neun deutsche Maschinen ab- Alle serbischen Parteien Emigration in Eng land haben werde, in de "
Bombengeschädigte Bürger 293 700 geschossen. Die Alliierten verloren einen Appa- für Mihailowitsch schon lange Bestrebungen im Gange sind, USj
(größere oder kleinere Schäden) rat , doch konnte sich der Pilot in Sicherheit von den Alliierten die offizielle oder doch min-
bringen. Kairo, 14. Nov. (Reuter) Wie man erfährt, Art
Evakuierte 552 544 haben sich alle serbischen politischen Parteien destens halboffizielle Anerkennung einer erwirken-
Verfügungen über Wohnungsbeschlag- Deutscher Heeresbericht dem Nationalen jugoslawischen Komitee zur österreichischen Nationalkomitees zu
österrei-
nahmungen (seit 16. August) 2 605 Berlin, 14. November. (DNB.) Das Oberkom- Verfügung gestellt, um am Kampfe gegen den Unglücklicherweise scheinen sich die
gemeinsamen Gegner teilzunehmen. chischen Gegner Hitlers nicht einiger zu sein
Ausgeführte Beschlagnahmungen 1 466 mando der Wehrmacht gibt bekannt: als die Jugoslawen oder Griechen im Exil. AU*
Wohnungsgesuche 10 101 In Süditalien dauern die Kämpfe mit Schwer- der einen Seite besteht hier eine sogenannte
(Nach der letzten Volkszählung, April 1936, punkt beiderseits der Paßstraße Cassine an. Süd- Verschärfung' des Luftkriegs «Freie österreichische Bewegung» , die ursprüng-
hatte Mailand 1 115 848 Einwohner.) lich V e n a f r o ging eine gestern genommene Höhe angekündigt lich eine ziemlich breite Basis hatte, aber all-
Bis heute kehrten etwa zweihundertiausend wieder verloren. Starke amerikanische Angriffe Oxford , 13. Nov. (Exchange) In einer Rede in mählich auf eine etwas seltsame Einheitsfront
westlich Vonafre scheiterten. Oxford erklärte Lord Sherwood , Unterstaats- der Kommuniston, einiger sozialistischer Sp l't'
Evakuierte zurück. In der Stadt bleiben dürfen
jedoch nur diejenigen, die unaufschiebbare und General Roatta abgesetzt sekretär im britischen Luftfahrtministerium: tergruppen und der Monarchisten zusammen"
«Im kommenden Jahr erst wird unsere Bomber- schrumpfte.
zwingende Gründe nachweisen können. Jeder , Algier, 13. Nov. (Exchange) Amtlich wird mit- streitmacht ihre volle Stärke erreichen. Unser Vor kurzem haben nun offenbar auch die An-
der außerhalb der Stadt eine Wohnmöglichkeil geteilt , daß die italienische Regierung General Ziel ist es, in Abstünden von vierzig Minuten hänger Habsburgs ihre Unterstützung für da»
gefunden hat , muß dort bis zum Ende des Krie- Roatta seines Postens als Chef des italienischen regelmäßige Angriffe mit einer Bombenlast von «Freie Oesterreich» eingestellt, und die BeW$5
ges bleiben. Für diejenigen Evakuierten, die bis Generalstabs enthoben hat. Gegen Roatta ist be- je 2000 Tonnen zu unternehmen. Einer solchen gung ist nun politisch auf die äußerste Lin **
heute noch keine Wohnung gefunden haben , kanntlich eine Untersuchung wegen Kriegsver- Konzentration wird die Fliegerabwehr nirgends beschränkt, erhält aber beträchtlichen Zuzug
brechen in Jugoslawien im Gang. auf der Welt gewachsen sein.» Der Aufbau der aus mehr oder weniger unpolitischen Emigran-
sehen die Behörden provisorische Baracken-
dörfer vor , die 5000 Personen beherbergen wer- britischen Bomberstreitmacht in dem von Lord tenkreisen und die aktive Unterstützung el11"
Sherwood erwähnton Ausmaß ist bereits im flußreicher tschechischer Staatsmänner. Ander-
den. Die ersten dieser Barackendörfer sollen
nächsten Monat fertiggestellt sein.
Römischer Wunsch Jahre 1940 beschlossen worden. — Im Oktober seits haben sich vor wenigen Tagen die hiesige"
wurden Bomben im Gesamtgewicht von 17 000 Reste der alten Parteien Oesterreichs von den
Um den Transitverkehr der Güterzüge , die aus nach Unantastbarkeit Tonnen auf Ziele in Deutschland abgeworfen. Sozialdemokraten bis zu den Christlichsozialen
Italien Waren und Lebensmittel nach Deutsch- Die Deutschen warfen auf England 200 Tonnen unter der Losung «Für ein freies , unabhäng ige®
land und aus Deutschland nach Italien Truppen Telegraphischer Bericht unseres Korrespondenten Bomben ab. und wahrhaft demokratisches Oesterreich» zU "
und Nachschub bringen, zu sichern , haben die sammengeschlossen. Beide Gruppen suchen
g p . Rom, 14. November. Der schon vor einiger Amerikanischer Tagesangriff auf Bremen direkt oder indirekt die britische Unterstützun g
Deutschen nach den zahlreichen Anschlägen Zeit von einer Gruppe angesehener Römer Patri- aI "
auf diese Züge durch Saboteure und Partisanen London , 14. Nov. (Reuter) Das Hauptquartier zu gewinnen. Aber das Resultat dieser Sp
zier gemachte Vorschlag, Rom zu neutralisieren, •
der amerikanischen Luftwaffe meldet: Eine For- tung ist natürlich, daß das an sich schon ZBj
ein neues System eingeführt. Künftighin wer- das heißt , nicht nur als militärisch unverteidigte recht
mation Fliegender Festungen und Liberator- Vorsicht neigende Foreign Office erst
den den Personenzügen je einige nach Deutsch- offene Stadt , sondern auch als politisch neu- Bomber des 8. amerikanischen Fliegerkorps davor zurückscheut, sich auf eine dieser Grup -
land bestimmte oder von Deutschland kom- trale urrl demnach unantastbare Stadt zu er- griffen am Samstag unter der Eskorte von pen festzulegen und damit in innerösterreichi-
klären , wird von hiesigen einflußreichen Privat- las-
mende Güterwagen angehängt. Auf diese Weise Thunderbolds- und Lightning- .Tägorn Bremen an. sche Auseinandersetzungen hineinziehen zu
würde ein Attentat gegen die Güterwagen auch kreisen aufs neue vorgebracht. Vor allem setzt Unsere Flieger stießen auf starken feindlichen sen.
die italienischen Reisenden gefährden.
sich der bekannte italienische Diplomat und Ju- Jagd-Widerstand. 33 feindliche Flugzeuge wur- Politische Kreise diskutieren die Österreich 1»
rist Boggiano Pico mit großem Nachdruck f ü r sehe Frage immer noch eifrig. In einem Bn 6*
Die erste Tat der Faschistisch-Republikani- den von unsern Bombern und 10 weitere von den
diesen Plan ein. Er schlägt die Bildung einer Jagdfliegern abgeschossen. 15 eigene Bomber an den «Manchester Guardian» macht der P °l "
schen Partei war das Versprechen, die Brotration aus prominenten Bürgern dor Stadt Rom zu- nische Publizist Zygmunt Grabowski eine An-
und 9 Jäger sind nicht zurückgekehrt.
um 250 g täg lich zu erhöhen. Dieses Vorhaben sammenzusetzenden streng unpolitischen Con- Der letzte Angriff auf Bremen war am 8. Ok- regung, die verschiedentlich auch in britischen
scheint jedoch auf ernste Schwierigkeiten zu sulta vor, welche die Stadt bis zum Wieder- tober durchgeführt worden. Beim gestrigen Raid Kreisen schon vorgebracht wurde und cinigen
eintritt friedlicher Verhältnisse vorwalten solle. 011
stoßen. Bis je tzt ist es nur gelungen, den Arbei- handelte es sich um den 106. Luftangriff auf Anhang findet: Die Stellung eines unabhäng igge-
tern der Rüstungsfabriken von Turin und ihren Zur Begründung dieses Vorschlages wird von Bremen. Oesterreich solle nach dem Kriege dadurch
Familienmitgliedern eine Zulage von täglich
anderer Seite Ferner auf die Tatsache hingewie- stärkt werden, daß Wien mit seiner großen i n '
sen , daß Rom zurzeit nicht mehr Sitz einer Re- Berlin bombardiert ternationalon Tradition zum Sitz eines »ölw»
75 g zu sichern ,, und dies auch nur auf Grund gierung sei und nur noch als Weltzentrum des London, 14. Nov. (Reuter) «Moskito»-Bomber Rates von Europa oder anstelle Genfs eines wie-
von Kornzufuhren , die von Deutschland bewil- Katholizismus betrachtet werden müsse. Man haben in der Nacht zum Sonntag Berlin und derhergestellten und umgebauten Völkerbünde*
ligt wurden. JGM. könne sich wohl vorstellen , daß es ursprünglich Westdeutschland bombardiert. bestimmt werde.
werden wohl viele fragen. Da darf man wohl
auf das Wort hören, das kürzlich der Chef- Heilmittelkontrolle - unnötig P
Stellvertreter der Sektion für Chemie und
Pharmazeutika, Altkonsul Dr. Max A. Kunz In der letzten Freitagnummer der «Tat» hat
in einem sehr Interessanten Expose, das der sich an dieser Stelle ein unbekannter Einsender
chemischen Industrie in der Schweiz und den mit der Tätigkeit der I n t e r k a n t o n a l e n
Die schweizerische Chemie und ihre Fragen ihrer Bereitschaft galt, gesprochen hat. K o n t r o l l s t e l l e f ü r H e i l m i t t e l (IKS.)
in Bern befaß t.
Dr. Kunz betrachtet die Aussichten für die
kriegswirtschaftliche Bedeutung Zukunft günstig. Er verweist dort auf die Tat-
Nachdem er zuerst feststellt , daß gegen einen
Schutz des Publikums vor schädlichen, schwin-
sache, daß die Forschungsstätten gut besetzt delhaft angepriesenen oder im Preis übersetzten
-s- Heute gibt es kaum mehr einen Wirt- mittel, Sprengstoffe, Kunstharze usw. ihre sind, ferner auf die florierende Industrie, die Heilmitteln wohl niemand etwas einwende , fährt
schaftszweig, der nicht irgendwie auf die Er- Krönung erreicht, Hervorragendes geleistet. durchgängig ein gutes Anpassungsvermögen er fort , daß die IKS. sich diesem anerkennens-
zeugnisse unserer trotz mancher widriger Um- Weitere chemische Grundstoffe , die uns an den Tag gelegt habe. Sie erwarte mit Un- werten Zweck in den letzten Jahren entfremdet
geduld den Augenblick, da sie in freier Betäti- habe. In recht gehässiger Weise äuß ert er sich
stände außerordentlich leistungsfähigen che- ebenfalls unentbehrlich sind und die wir aus hierauf über die Tätigkeit dieser Kontrollstelle ,
mischen Industrie angewiesen ist. Ohne Che- dem Auslande einführen müssen, sind Pyrit gung und Entfaltung ihrer Kräfte ausländi-
sche Märkte mit ihren Qualitätserzeugnissen der er rechtsungleiche und bürokratische Ein-
mie gäbe es keine Zellwolle und keine Kunst- und Schwefel , ohne die die Papier- und Zell- stellung vorwirft. Den Beweis für seine Behaup-
seide, keine Farben und keine Pharmazeutika, stofffabrikation stilliegen würde, ferner zahl- beliefern kann. Unter den neueren Aufgaben, tung bleibt der Einsender allerdings schuldig;
keine Leichtmetalle, keine Kunstharze und reiche technische Fette und Oele, die wir zur die der schweizerischen Chemiewirtschaft har- es würde ihm auch schwer fallen , seine Unge-
Preßstoffe, keine Seife, kein Papier und kein Herstellung von Seifen, Waschmitteln und Gly- ren, erwähnt Dr. Kunz die Polymerisations- reimtheiten zu belegen. Wenn er am Schluß sei-
Leder. Auch mit den Pflanzenschutzmitteln zerin dringend benötigen. Zu bewundernder chemie, die in einer gewissen Analogie zur ner Auslassungen anregt , daß der Kanton Zürich
Und dem Kunstdünger wäre es ohne Chemie Hochachtung für die schweizerische Chemie Kautschuksynthese in wirtschaftlich befriedi- besser täte, sich aus der IKS. zurückzuziehen, um
gender Weise auf Azetylenbasis wertvolle die Begutachtung der Heilmittel selber an die
schlecht bestellt und damit auch mit dem zwingt die Tatsache, daß sie sogar auf jenen Hand zu nehmen, so beweist er damit, wie wenig
Mehranbau , dem großen eidgenössischen Ge- Gebieten, wo eigene Grundstoffe fehlen , mit Kunstharze und Lackprodukte herzustellen er-
laubt. Mehr gepflegt werden soll in Zukunft vertraut ihm das ganze Problem der Heilmittel-
meinwerk, dessen Gelingen weitgehend un- Hilfe der eingeführten Ausgangsmaterialien kontrolle ist. Alle Einsichtigen sind sich einig,
sere Zukunft bestimmt. Es kann also niemand umfangreiche Veredlungsindustrien aufgebaut auch die Gärungschemie. Zu den Zukunftsauf- daß einzig eine für die ganze Schweiz e i n -
bestreiten , daß, wie von führenden Kreisen der hat. Diese Feststellung bezieht sich keines- gaben dürfte auch die Erzeugung photogra- h e i t l i c h e Heilmittelkontrolle , wie sie die
eidgenössischen Kriegswirtschaft erneut be- wegs bloß auf die Kohlenveredlung ; auch phischer Filme auf der Grundlage der Nito- zentrale IKS . anstrebt , den Interessen der Volks-
tont worden ist, Schwefelsäure (die namentlich für die Textil- oder Azetylzellulose gehören. Eine wesentliche gesundheit und wirtschaftlichen Anforderungen
und andere Industrien unerläßliches Hilfsmit- Voraussetzung für alle zukünftigen Erfolge ist der Heilmittelindustrie gerecht werden kann.
die Chemie eine Schlüsselstellung im wahr- tel ist) wird aus eingeführtem Pyrit erzeugt. aber, daß der wissenschaftlichen Betätigung Leider verbietet das Amtsgeheimnis der IKS.,
sten Sinne des Wortes einnimmt, besonders Daß dieser umfassende Ausbau der schweizeri- der nötige Raum gewährt wird. Es gilt, einer ihre Akten zu öffnen und dem Publikum zu-
aber eine Schlüsselstellung im Rahmen der freien und wagemutigen Forschung die Wege gänglich zu machen. Das Staunen wäre wohl
schen Chemie eine entscheidende Vorausset- groß , wenn es feststellen könnte, was gewisse
Kriegswirtschaft. zung ihrer Leistungs- und Anpassungsfähig- zu ebnen. Diesbezügliche Bestrebungen sind im Glücksritter der Heilmittelindustrie an unlau-
Die schweizerische Chemie erfuhr den Schutz keit gerade in Kriegs- und Mangelzeiten bildet, Gange. Glücklicherweise besteht auch in den terem Schwindel etwa auf den Markt zu bringen
Und die Förderung seitens staatlicher Stellen erweist sich an mannigfachen Beispielen. Ge- Unternehmerkreisen für diesen Gedanken gro- versuchen. Gerade in Kriegszeiten, wo häufig
nie im selben Ausmaße wie die Schwerindu- lingt es doch, den kaum noch erhältlichen ßes Verständnis, und sie gewähren ihm Unter- genug Brancheunkundige glauben, mit zweifel -
strien mancher ausländischer Staaten. Um so Schwefel aus der Gasreinigungsmasse der Gas- stützung. In dieser Richtung liegt der Be- haftenHeilmitteln auf Kosten der leichtgläubigen
anerkennenswerter ist es, daß sie es fertig werke herauszuholen. Auch Pyrit und einhei- schluß, zusammen mit Hochschulkreisen eine Abnehmer rasch Geld verdienen zu können, ist
brachte, unter schwierigsten Umständen misches Gips sind als Ausgangsprodukte für medizinisch-biologische Akademie zu schaffen , eine Heilmittelkontrolle doppelt wichtig. Ge-
die die schweizerische Forschungstätigkeit auf wisse Leute verstehen geschickt die Werbetrom-
allenthalben in die Bresche zu springen, als Schwefel schon ins Auge gefaßt worden. Das mel zu rühren, und sie würden dem Publikum
es galt, für jene Stoffe und Materialien , die wäre eine Lösung, die technisch durchführbar , dem Gebiete der biologischen Wissenschaften ihre Tränke und Pillen immer wieder als die
wir heute nicht mehr einführen können , aber äußerst kostspielig ist, im Notfall iitimer- fördern soll. Möge es gelingen, das fachliche neueste wissenschaftliche Errungenschaft aufzu-
brauchbaren Ersatz zu schaffen. Wo standen hin dazu dienen könnte, verschiedene Indu- Rüstzeug zu schaffen, das die chemische In- schwatzen versuchen, würde nicht die IKS. wach-
wohl Land, Volk und Wirtschaft , wenn der strien vor einer verhägnisvollen Krise zu be- dustrie in die Lage versetzt, auch den höchsten sam und unablässig zum Rechten sehen. Diesen
findige Geist unserer Chemiker nicht in un- wahren. Anforderungen gerecht zu werden und ihre dunklen Geschäftsleuten , Gelegenheitskrämern
ermüdlicher Arbeit viele Lücken unserer Ver- Wie steht es um die Zukunft der schweizeri- Bereitschaft vor der ganzen Welt in augen- und Auß enseitern ist allerdings die IKS. ein Dom
sorgung geschlossen und mannigfaltige Aus- schen Chemiewirtschaft ? fälliger Weise zu dokumentieren. im Auge.
tausch- und Ersatzmaterialien für fehlende Es erübrig t sich, im einzelnen auf die wahr-
heitswidrigen Ausführungen des Einsenders ein-
Roh- und Hilfsstoffe hervorgebracht hätte ! zugehen; lediglich seine in der heutigen Zeit be-
Betrachten wir aber doch zunächst die Be- sonders unangebrachte Behauptung, wonach die
deutung der wenigen, aber um so wichtigeren telen teilzunehmen , insbesondere hinsichtlich IKS. Bern «Verbote bestimmter Mittel nach In-
Rohstoffe, die uns der eigene Boden liefert.
Holz wird mittels Kalziumbisulfit in Zellulose
Statistische Erforschung der Kandidatenwahl, des Versammlungsrechts tervention ausländischer Regierungen» wieder
aufgehoben hätte, wollen wir doch in aller Form
und der Pressefreiheit.
einerseits, in seine inkrustierenden Substanzen der Wahlen Iip Rekurs wird erwähnt , daß die Arbeiterpartei
zurückweisen und als alberne Lüge kennzeich-
IKS . Bern.
anderseits, zerlegt. Die Zellulose aber bildet nen.
bis heute keine Ermächtigung erhalten konnte,
den Grundstoff der Papier-, Kunstseide- und Die Ergebnisse der Nationalratswahlen wer- ihr Presseorgan, «La Voix Ouvriere», herauszu-
Zellwollerzeugung, aber auch die Sulfitablauge , den vom Eidg. Statistischen Amt seit Einfüh- geben.
die als Nebenprodukt bei der Zellstoffherstel- rung des Proporzes , jeweilen bearbeitet und
lung anfällt, ist heute dank ihrem hohen nach verschiedenen Gesichtspunkten — Wähler, Der Freisinn und
Zuckergehalt zu einem wichtigen Alkohol- Art der Stimmabgabe , Parteien , Gewählte — Bin Rekurs der Lausanner die Genossenschaften
bekanntgegeben. Nur im Jahre 1939, als in zahl- Arbeiterpartei
lieferanten geworden. Für die Klebstoff- , reichen Kantonen stille Wahlen stattfanden und
Bindemittel- und Druckfarbenindustrie liefert (Mitg.) Angesichts der Tatsache, daß zwar die
daher die Vergleichsmöglichkeiten dahinfielen , Die Lausanner Arbeiterpartei hat bei der schweizerischen Genossenschaften keiner Partei
sie wichtige Fabrikate. Vergessen wir schließ- wurde auf eine Sonderpublikation verzichtet; Staatskanzlei sowie beim Sekretariat der Bun- verschrieben sind, sondern über den Parteien
lich nicht , daß in Gestalt von Futterzellulose die Hauptergebnisse wurden aber im Statisti- desversammlung einen Rekurs gegen die eidge- stehen oder doch stehen sollen , daß jedoch die
der Zellstoff sogar mit Erfolg für Fütterungs- schen Jahrbuch 1941 veröffentlicht. nössischen Wahlen vom 30. und 31. Oktober ein- große Masse der Mitglieder der Freisinnig-Demo-
zwecke verwendet wird. Eine weitere Verwer- Dem Vernehmen nach werden auch die Wah- gereicht , der sich auf die Ausschaltung von Kan- kratischen Partei der Schweiz Genossenschaften
tung des Rohstoffes Holz ist die Holzverzucke- len vom 31. Oktober statistisch bearbeitet. Die didaten dieser Partei gründet. verschiedener Art als Mitglieder angehören und
rung, die hauptsächlich der Alkohol- und Ergebnisse sind auf nächstes Frühjahr zu erwar- ein Interesse an deren Weiterentwicklung haben,
Treibstoffgewinnung dient. ten. Besonders aufschlußreich dürften A usmaß hat die Zentralleitung der Partei vor einiger Zeit
Einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung und Einflu ß des Kumulierens und Panaschierens Wahlunregelm&ssigkeiten einen ständigen Ausschuß XI für Genossen-
Unserer Ernährung und unserer militärischen sein wegen der Beurteilung der Psychologie der schaftsfragen eingesetzt. Dieser Ausschuß , der
Wählermassen und der Wirkung des Panaschie- Die für die Nationalratswahlen vom 31. Okto- die Förderung des Genossenschaftsgedankens in
wie wirtschaftlichen Landesverteidigung bil- rens auf die Parteistärken. 1935, bei der letzten ber abgegebenen Stimmzettel einer Gemeinde des der ganzen schweizerischen Wirtschaft bezweckt ,
den sodann zwei Rohstoffe, die der Laie aller- eingehenden Erforschung des Wahlergebnisses, Kantons Graubünden sind vom Kleinen Rate we- ist unter der Leitung von Altnationalrat Du
dings nicht ohne weiteres als solche zu betrach- wurde nachgewiesen, daß die Sozialdemokraten gen Wahlunregelmäßigkeiten für ungültig er- Oskar Schär (Basel) in Bern zusammengetreten.
ten pflegt, nämlich Luft und Wasser. Aus ihnen über weitaus die disziplinierteste Gefolgschaft klärt und die Wahlakten der zuständigen Instanz Der Ausschuß genehmigte den vom Vorsitzenden
gewinnt man die Ausgangsprodukte, die für verfügen , indem damals 88,6 Prozent unverän- zur Strafverfolgung überwiesen worden. 'entworfenen Arbeitsplan und einen von Prof.
die gesamte Kunst-, Färb- und Sprengstoff- derte Parteilisten eingelegt und nur auf 6,8, Fritz Frauchiger (Zürich) eingereichten An-
industrie von großer Wichtigkeit sind. So hat bzw. 4,6 Prozent der Wahlzettel kumuliert und trag, wonach zur Verbreitung und Vertiefung des
Uns die Herstellung von Ammoniak und Sal- panaschiert wurde. Bei den Freisinnigen und den Dr. P. Altwegg wird Ständerat Wesens und der Ziele der Genossenschaftsbewe-
petersäure auf vielen Gebieten vom Ausland Bauern und Bürgern wurde nicht nur kräftig gung die kantonalen Organisationen der Partei
kumuliert , sondern 12—13 Prozent der Partei- eingeladen werden , durch Anregungen und Bera-
Unabhängig gemacht. zettel waren panaschiert, enthielten also Stim- Frauenfeld , (ag.) Der thurgauische Große Rat tungen der politisch neutralen Genossenschafts-
Viel wichtiger als man gemeinhin annimmt , men für Kandidaten anderer Parteien. Es wird hat am Samstag gemäß dem Antrag seiner Ge- Organisationen bei der Lösung gesetzgeberischer
ist das Kochsalz, das uns nämlich zur indu- diesmal besonders interessant sein, wie weit die setzgebungskommission entschieden, daß das Los Aufgaben mitzuwirken.
striellen Gewinnung von Soda und Aetznatron Sozialdemokraten Nutznieß er des Panaschierens darüber zu entscheiden habe, welcher von den
dient ; zwei Stoffen, die für den chemischen sind. Wenn z. B. im Kanton Bern aus bürger- beiden in das eidgenössische Parl ament gewähl-
lichen Kreisen zahlreiche Stimmen zugunsten ten Regierungsräten das eidgenössische Mandat
Betrieb unentbehrlich sind. Auf elektrolyti-
schem Wege gewinnt man aus Kochsalz über- des von Partei wegen kumulierten Kandidaten neben dem Amt eines Regierungsrates ausüben
Bratschi abgegeben wurden — sein großer Vor- dürfe. Das Los wurde vom Großratspräsidenten
dies Chlor, dessen Bedeutung vor allem daraus zugun-
hervorgeht , daß unzählige organische Chlor- sprung läßt auf das Ausmaß dieser Sympathie- nach der Sitzung vor dem Großratsbüro
stimmen schließen — , so war Nutznießer nicht sten von Ständerat Dr. Altwegg gezogen. Regie-
Verbindungen heute als Zwischen- und Fertig- der ohnehin Gewählte , sondern seine Par- rungsrat Dr. Roth wird infolgedessen voraus-
produkte in verschiedensten Fabrikationszwei- tei. Wenn solche panaschierten Stimmen von sichtlich auf den Nationalratssitz verzichten, der
gen eine entscheidende Rolle spielen. Steigende bürgerlichen Wählern sagen wir 20 Kandidaten damit an den , ersten sozialdemokratischen Er-
Sekundarlehrer Schümperli in
Anstelle des zurückgetretenen Dr. Tuinni m
Bedeutung erhält das elektrolytisch gewonnene der Sozialdemokraten (von 29) zukamen, so ist satzkandidaten Sierre wurde soeben vom Bundesrat zum Mit-
Chlor dadurch , daß es mit Wasserstoff direkt es leicht möglich, daß die Bürgerlichen den So- Romanshorn, fällt. glied des Verwaltungsrates der Schweiz. Unfall-
zu Salzsäure verbunden werden kann — ein zialdemokraten , ohne es zu wollen, ein Mandat versicherung gewählt Dr. med. L. Söchehaye ,
Verbrennungsprozeß, der gegenüber der bis- recht eigentlich verschenkt haben. Jedenfalls Spezialarzt für Chirurgie, in Genf.
herigen Gewinnung ebenfalls den Vorzug be- erscheinen diese Stimmen in der Berechnung Heiligsprechung Niklaus von * Ketterer-Leuba, von
der Parteistärke. Mit andern Worten : eine Par- Die Eheleute Edouard
sitzt , keinerlei ausländische Rohstoffe zu be- tei, die aus dem Panaschierverkehr ein Aktivum der Flües Fleurier, die im Alter von 84, bzw. 88 Jahren
nötigen. bucht , d. h. mehr Stimmen aus andern Lagern stehen, feierten am Sonntag im Kreise von 70
Das sind einige wenige, wenn auch sehr empfängt als an diese abgibt , erscheint zahlen- Rom, 13. Nov. (ag.) Papst Pius XII. empfing Kindern und Kindeskindem ihre Diamantene
wichtige einheimische Ausgangsmaterialien. mäßig stärker als sie es in Wirklichkeit ist. Das Kardinal Salotti, den Präfekten der heiligen Hochzeit.
Und nun kommen zahlreiche Rohstoffe dazu , gilt in ausgesprochenem Maße erfahrungsgemäß Ritenkongregation , in Privataudienz. Diese , • *
die wir unter allen Umständen aus dem Aus- für die Sozialdemokraten. Unter ihren 254 000 Audienz stand im Zusammenhang mit der Sit- Die belgische Vereinigung in Genf ließ am
lande herbeischaffen müssen , wenn unsere Wählern finden sich Tausende von Bürgern, die zung vom Dienstag über die Heiligsprechung Ni- Samstag in der St.-Joseph s-Kirche eine Toten-
wohl einem oder mehreren sozialistischen Kan- klaus von der Flües. Der Kardinal unterbreitete messe für die im Kriege gefallenen belgischen
chemische Industrie nicht gezwungen sein soll, Soldaten und für die infolge der Kriegsverhält-
Gines nahen Tages ihre Tätigkeit an den Nagel didaten ihre Stimmen gaben, aber noch lange dem Papst einen eingehenden Bericht , der auch
nicht Sozialisten sind. die Stimmabgabe der Kongregationsmitglieder nisse gestorbenen belgischen Zivilisten lesen.
ZU hängen. Wohl der wichtigste Rohstoff , den
w ir aus dem Auslande beziehen, ist die Kohle, Es wird interessant sein, zu erfahren , wieviel umfaßte. Im Verlaufe des Sommers 1944 wird
Am 13. November tagte * in Bern der Stiftungs-
<he ja überhaupt als der wichtigste aller che- einzelne Parteien vom Panaschieren und aus der Papst vermutlich seinen Entscheid fällen. rat der Stiftung für biologisch-medizinische Sti-
mischen Grundstoffe anzusehen ist. Obwohl die freien Listen profitiert haben. pendien . Elf Stipendien sind in diesem Jahr ver-
schweizerische Chemie hierin völlig vom Aus- Die Lebensmittelrationen im teilt worden. Die Stipendiaten verteilen sich
*ande abhängt , hat sie gerade auf dem Gebiete ziemlich gleichmäß ig auf alle Universitäten un-
der Kohlenveredlung, die in den städtischen
Ein Rekurs der Genfer Dezember 1943 seres Landes.
Gasfabriken beginnt, und in der Farbstoff- Arbeiterpartei *
Die aus allen Landesteilen zahlreich besuchte
todustrie. in der Industrie der Pflanzenschutz- Bern, 13. Nov. (ag.) Das Eidg. Kriegs-Ernäh- Jahreshauptversammlung des kantonalberni-
(ag.) Die Genfer Arbeiterpartei hat innert der rungs-Amt teilt mit: schen Schreinermeisterverbandes vom IS. No-
gesetzlichen Frist bei der Genfer Staatskanzlei Die Lebensmittelzuteilungen im Dezember vember 194S in Biel behandelte in lebhafte r Dis-
und beim Sekretariat der Bundesversammlung weisen mit Rücksicht auf die kältere Jahreszeit kussion die Vergebung der Baracken-Aufträge ,
einen Rekurs auf Nichtvalidierung der National- einige Erhöhungen auf. So wurde die Zuteilung wie sie sich aus dem für die Flüchtlingshilfe ge-
ratswahlen für die acht von der Regierung als von Butter/Fett/Oel sowohl auf der A- wie auf währten Kredit von 8 Millionen Franken ergibt.
gewählt erklärten Kandidaten eingereicht. Der der B-Karte um weitere 50 g heraufgesetzt, so
Rekurs gründet sich auf die Erklärung der Nicht- daß die Fett-, Oel- und Butterrationen zusammen *
Die Ausstellung der Neuenburger Sektion der
wählbarkeit der von der Arbeiterpartei portier-

Is^Sfä
550 g betragen. Gesellschaft schweizerischer Malerinnen, Bild-
ten Kandidaten Leon Nicole, Jean Vincent, Paul Auf beiden Karten wurden die Rationen für hauerinnen und Kunstgewerblerinnen wurde am
Naine und Louis Piguet. Die Partei verlangt vom Tafelschokolade um 50 P. auf 150 P. und für Samstagnachmittag eröffnet. ,
Nationalrat , für Genf innert kürzester Frist Neu- Confiserie um 100 P. auf 250 P. heraufgesetzt.
wahlen anzuordnen. Die A- und B-Lebensmittelkarten des Monats Der Pressechef des zuständigen Territorial-

I ¦-'iiggi FAi Diese Wahlen müßten unter Bedingungen vor


sich gehen, welche es der Arbeiterpartei ermög-
lichen wllrden, auf der Grundlage vollständi-
ger Gleichheit mit den übrigen politischen Par-
Dezember enthalten außerdem eine Zuteilung
von 100 g Kandiszucker und von 50 g Tee. An-
stelle der bisherigen Zuteilung von 250 g Hafer/
Gerste tritt eine gleich große Reisration.
kommandos teilt mit: Am 11. November geg en
18 Uhr umrde in der Gegend des Mendrisiotto in
der Nähe der italienischen Grenze ein Zivilist
von einer Schildwache erschossen.
bewilligten jährlichen Beitrag von Fr. 6200.—
mit Wirkung ab 1. Januar 1943 auf Fr. 7000.— Zürcher Presseball
zu erhöhen.
Dem Gemeinderat werden der Plan und der Daß der jeweilen die große gesellschaftliche
Kostenvoranschlag für die teilweise Kanalisa- Saison eröffnende Ball des Zürcher Pressevereins
tion im Friedhof Sihlfeld A zur Genehmigung seine Zugkraft bewahrt hat , bewiesen am Sams-
vorgelegt und beantragt, für die Ausführung tagabend die dicht besetzten Säle des «Baur aU
Neubau eines städtischen Jugendhauses einen Kredit von Fr. 150 000.— zulasten des
außerordentlichen Verkehrs zu erteilen.
Lac». War 's die Tradition der Gediegenheit , die
diesen Anlaß von seiner Einführung an auszeich-
Die Bauabrechnung über die Erstellung des net , war 's die Idee des Ballkomitees, eine Reihe
Für den Neubau des Jugendheims «Erika» an 6. November 1942 dem Gemeinderate überwiesen. Unterwerkes Oerlikon des Elektrizitätswerkes namhafter Künstler, die seit kurzem aus dem
der Rötelstraße in Zürich 6 verlangt der Zürcher In der vorberatenden Kommission des Gemeinde- mit einer Minderausgabe von Fr. 222 604.65 Auslandwirken in die Heimat zurückgekehrt
Stadtrat vom Gemeinderat einen Kredit von rates wurde die Vorlage abgelehnt, da die Kom- gegenüber dem bewilligten Kredit von Fr. sind , in den Mittelpunkt des Programms zu stel-
1560 000.— wird genehmigt. l e n . . . vielleicht lag 's an beiden , daß diesmal
914 OOO Fr. mission der Auffassung war , daß die mit dem ein weiterer Bereich der Gesellschaftsgruppcn
Die Stadt Zürich besitzt drei Jugendheime zur Umbauprojekt erreichbaren Verbesserungen zu Die städtischen Funktionäre sich geltend machte. Auch das Kolorit der M ode
Aufnahme von Kindern , die aus irgendeinem teuer erkauft seien. Die Lösung durch einen Um- und ihre Besoldungen entfaltete eine entsprechend reiche Skala , die
zwischen den klassischen Komponenten Weiß
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Grunde vorübergehend nicht bei den Eltern oder bau sei unbefriedigend und es sei daher richtiger, Der Zürcher Stadtrat unterbreitet dem Ge-
nahen Angehörigen sein können oder später an- das Haus abzubrechen und einen zweckentspre- meinderat soeben Antrag und ausführliche Wei- und Schwarz die Phantasie der Halbtöne vielfäl-
derwärts versorg t werden müssen. Das eine, der chenden einfachen Neubau auszuführen. sung über: tig spielen ließ und in die Räume ein festliches
Aenderungen in der Einreihung in die Besol- Gepräge dezenter Eleganz trug. Immerhin: Bei
«Florhof», dient der Aufnahme von Säuglingen und Nun liegt das neue Projekt vor. Es ist so an-
dungsklassen; Aenderungen des Personalrech- etwas weniger starkem Gedränge und dafür in
Kleinkindern und kann bis gegen 70 Kinder be- gelegt, daß eine klare Organisation und eine ein- einer Atmosphäre wünschbarer Auflockerung
herbergen. Das zweite, die «Erika», bietet Unter- fache Bauanlage erreicht werden. Es sieht den tes und der Verordnung über die Besoldungs-
und Anstellungsverhältnisse der städtischen des Betriebes wäre dieser Hauptakzent eines
kunft für 30 Kinder im Schulpflichten Alter , und Abbruch des bestehenden Gebäudes und die Er-
Lehrerschaft. bedeutenden gesellschaftlichen Ereignisses noch
das dritte, das «Artergut», ist für etwa 20 Kinder stellung eines Neubaues besser zur Geltung gekommen, eine Feststel-
im Alter von vier bis sechs Jahren und für sechs auf demselben Grundstück vor. Die Luftfahrt-Ausstellung in Zürich lung, die für künftige Anlässe dieses Genres be-
bis acht schulentlassene Mädchen eingerichtet. Die architektonische Haltung der Bauählage Si. Das andauernd große Interesse für die stimmend sein dürfte.
ist von großer Einfachheit. Durch die Gruppie- Schweiz. Luftfahrtausstellung in Zürich bewog Unter dor fröhlichen Führung von Lukas Am-
Alle Heime sind das ganze Jahr hindurch besetzt;
die Veranstalter, die Ausstellungsdauer bis zum mann vom Schauspielhaus, der eine liebenswür-
nicht immer können alle Anfragen berücksichtigt rung der einzelnen Gebäudeteile, die niedrigen dige Verbindung zwischen der Gilde der Veran-
werden. Vorbauten für die Verwaltung und die Garten- 21. November zu verlängern. Bis zum vergange-
nen Wochenende haben rund 60 000 Interessenten stalter und dem eingeladenen Publikum herzu-
Das Bedürfnis für diese Heime ist in vollem halle wird eine aufgelockerte Anlage erreicht, die
die Ausstellung besucht. stellen redlich bemüht war, unterhielten der
Umfange ausgewiesen. Dies trifft besonders zu einen wohnlichen Eindruck erweckt und in der juristische Heldentenor Ernst Fabry, der aus
dem Norden gekommene Bassist Jakob Keller
für das Jugendheim «Erika» an der Rötelstr. 55,
wo man sich häufig mit Notbetten beliehen muß.
sich die Zöglinge wohlfühlen dürften.
Die Parkanlage soll unter Anpassung an die
Film mit gehaltvollen Liedern, ferner die von einigen
Dialektfilmen her bekannte Haddy Wettstein
Durchschnittlich beträgt die Zahl der Insassen neuen Verhältnisse beibehalten werden; auf weit- Cinebref: «Die Welt im Bild»
mit lyrischen Rezitationen, der Luzerner Fre-
33, während das Haus eigentlich nur für 30 be- möglichste Schonung des vorhandenen Baum- Im Auftrag der Schweizerischen Wochenschau d6ric Bucher mit geistvollen Grotesktänzen und
rechnet ist. Immer mehr zeigt sich die Notwen- bestandes ist Rücksicht genommen. orientiert die «Tempo-Film»-Gesellschaft über die grazile Lotte Christeler mit anmutigen Krea-
digkeit und Nützlichkeit dieses Heims. Das neue Heim bietet dem Bedürfnis entspre- das besonders für die Jugend wichtige Problem tionen des solistischen Ballettstiles die Gäste mit
Das Haus ist aber baulich in jeder Beziehung in chend bei normaler Belegung Platz für 46 Zög- der Freizeitgestaltung. Die Arbeitsteilung als einem abwechslungsreichen Programm, das
notwendige Folge der Industrialisierung birgt für die hohe Qualität dieser Künstler, denen sich
einem äußerst schlechten Zustand. Der Stadtrat lings- und 7 Personalbetten ; der Altbau hat bei
die Gefahr geistiger Trägheit , Gleichgültigkeit Hans Willi Haeußlein als einfühlender Beg lei-
hat für den Umbau des Jugendheims «Erika» ein normaler Belegung Platz für 30 Zöglings- und und Phantasielosigkeit in sich. Es wird nun ge- ter am Flügel zugesellte, schöne Beweise bot.
Projekt ausarbeiten lassen und mit Weisung vom 5 Personalbetten. zeigt, welche Wege möglich sind , um für die Bei aller Anerkennung des hohen künstleri-
Jugend einen anregenden Ausgleich gegen diese schen Niveaus darf man sich vielleicht doch fra-
Gefahren zu schaffen. Eine wichtige Mission er- gen, ob die löbliche Absicht des Komitees den Er-
füllen die Jugendherbergen als Uebernachtungs-
Regierungsratsverhandlungen straße; 2 Anregungen und 3 Interpellationen. —
Die Bürgerliche Abteilung hat die Voranschläge und Aufenthaltsorte für junge Wanderer. Sie er-
wartungen der Ballbesucher ganz entsprechen.
Zwei Ballzeitungen, von denen die erste als
vom 11. November 1948 der bürgerlichen Güter und Stiftungen, eine erste ziehen im besondern auch zum Kameradschafts- Abendblatt vor allem als lobenswerte Einfüh-
"Der Regierungsrat unterbreitet dem Kantons- Reihe Nachtragskredite und 10 Bürgerrechts- geist. Von nicht zu unterschätzender Bedeutung rung in den Anlaß aufzufassen war , während
rat eine Vorlage über den Beitritt des Kantons gesuche auf der Liste. sind sodann die Freizeit-Werkstätten; schließ- die nach 2 Uhr herausgekommene Nachtausgabe
Zürich zur revidierten interkantonalen Ueberein- lich wird auf die Notwendigkeit der Vermehrung in Bild und Wort die Stimmung festzuhalten
von Freizeitstuben mit gut ausgerüsteten Ju- versuchte sowie eine Tombola, deren Gewinne
kunft über den Viehhandel.
Kriegsnotzuschüsse und gendbibliotheken hingewiesen. ausschließlich Abonnemente auf Zeitungen und
Der Britischen und Deutschen Wochenschau
In einer 88. und 39. Seri e der Wohnbauaktion
1942/1943 Winterhilfen (Landung der Amerikaner in Nordafrika , Räu- Zeitschriften betrafen, gehörten zum weiteren
Charakteristikum des Presseballes.
werden an 59 Wohnungen in 44 Gebäuden mit mung des Kuban-Brückenkopfs, Beobachtung Auf alle Fälle war für die fachliche Beto-
Der Zürcher Stadtrat beantragt dem Ge- feindlicher Bewegungen mittels aufgestiegener
einem Anlagewert von 1808 460 Fr. Barbeiträge meinderat zuhanden der Gemeinde, für die Aus- nung des Anlasses gesorgt — vielleicht nur zu
Fesselballons) folgt eine mit recht interessanten
des Kantons von 164 530 Fr., unverzinsliche Dar- richtung von Kriegsnotzuschüssen an die minder- Bild-Dokumenten aufwartende französische Re- reichlich, wenn man bedenkt , daß gerade die
lehen von Fr. 30 000.— und verzinsliche Darlehen bemittelte Bevölkerung einen weitern Kredit von Gegenwart mit ihrer Ueberfülle an Ereignissen
portage über eine 1934/35 durchgeführte Expe-
von Fr. 75 000.— bewilligt. Durch die bisherigen Fr. 5 000 000.— zu bewilligen. schon im rauhen Alltag draußen die Zeitungen
dition ins Innere Grönlands , wo der Mensch noch
Leistungen des Kantons an die Wohnbauaktion Dem Gemeinderat wird zur sofortigen materiel- beinahe so primitiv lebt wie in der Urzeit; als mehr als je zum unentbehrlichen Mittler zwi-
1942/1943 wurden insgesamt 1311 Wohnungen in len Behandlung und dringlichen Beschlußfassung schen Geschehen und Publikum stempelt, so daß
Hauptbeschäftigung der Eskimos wird die Jagd
843 Gebäuden mit einem Anlagewert von rund beantragt, den mit Kantonsratsbeschluß vom man sich an einem festlichen Anlaß gerne dem
auf den Seehund geschildert , dessen Fell die
37 Millionen Franken subventioniert. Die Auf- 25. Oktober 1943 als bezugsberechtigt erklärten mannigfachste Verwendung findet , so besonders journalistischen Echo etwas entziehen würde ,
wendungen des Staates betragen zusammen Fr. versicherten Arbeitslosen nach Maßgabe dieses beim Bau von Zelten und Booten (Kajaks und selbst wenn dieses in unbeschwerter Melodie sich
4 588 663.—, wovon Fr. 3 045 713.— auf Barbei- Beschlusses Winterhilfen auszurichten in der vernehmen läßt , wie es am Presseball 1943 der
Umjaks).
träge, Fr. 1047 100.— auf unverzinsliche Dar- Form von Tagesunterstützungen für bezugs- Fall gewesen ist. —r.
Zum Schluß präsentiert sich Disney D onald
lehen und Fr. 495 850.— auf verzinsliche Dar- berechtigte Ausfalltage in der Zeit vom 11. Ok- Duc k als «Sky-trooper». Seine tödliche Angst
lehen entfallen. tober 1943 bis 25. März 1944. Die Tagesunter- vor dem ersten Fallschirmabsprung ist für den
Pfarrer Paul Brüschweiler in Kyburg erhält stützungen sollen für Alleinstehende Fr. 1.20, für um das sichere Happy-End wissenden Zuschauer
auf den Zeitpunkt seines Rücktrittes vom Pfarr- Tödliche Folgen von Unfällen
Unterstützungspflichtige mit einem im gleichen ein Quell köstlichsten Humors und befreiender
amt (30. April 1944 ) ein jährliches staatliches Haushalt lebenden Angehörigen Fr. 2.35 und Heiterkeit. Der zwölfjährige Sohn Hans von Nationalrat
Ruhegehalt. für jeden weitern unterstützten Angehörigen Reichling in S t ä f a war anfangs August anläß-
Es werden genehmigt: Die Abänderung der Fr. — .55 betragen und in drei Beträgen im De- Aui abschüssiger Bahn lich einer Alpbesichtigung mit einem weitern
Bauordnung der Gemeinde Zollikon; die Vorlagen zember 1943, Januar/Februar und März 1944 In Zürich 1 erfolgte die Verhaftung eines vor- Knaben und seinem Vater von einer Seilbahn
des Schulamtes der Stadt Zürich für den Ausbau ausgerichtet werden. bestraften 19jährigen Hilfsarbeiters aus dem Kt. zwischen der Alp Rotstein und Altschwand im
des Schulhauses Friesenberg und die Erweiterung Basel in dem Moment , als er einen gestohlenen Goldingertal abgestürzt und verletzt worden. Es
der Schulhausanlage Triemli. von über 2400 Fr. einlösen wollte. Den wurde nachträglich noch eine Operation notwen-
Umstellun g einer Strassenbahnlinie Postscheck Scheck hatte er zusammen mit etwa 300 Fr. in bar dig. Hans Reichling ist nunmehr an den Folgen
Der Zürcher Gemeinderat auf Trolleybus in einer durch Taschendiebstahl in seinen Besitz jenes Unfalls gestorben.
gelangten Brieftasche vorgefunden. Vom Bargeld
Beim Zürcher Gemeinderat wird durch den war nichts mehr vorhanden. Die weitere Unter-

Der dreijährige Sohn des Landwirtes Bigler in
hält seine nächste Sitzung am kommenden Mitt- Stadtrat f ü r die Umstellung der Straßenbahn- suchung ergab, daß der Bursche zurzeit in Basel Schlatt bei Räterschen fiel vor etwa vierzehn
woch, 17. November , 17 Uhr , im Zürcher Rathaus linie 1 auf Trolleybusbetrieb ein Kredit von Fr. in Strafuntersuchung wegen Diebstahls steht. Tagen in einem unbewachten Augenblick in einen
ab. Neben einer Reihe von Geschäften, die vor-
1425 000.— zulasten des Trolleybusbetriebes Trotzdem hat er im Verlaufe weniger Tage in Zuber heißen Wassers. Er erlitt schwere Ver-
erst an vorbereitende Kommissionen gewiesen nachgesucht. brennungen und wurde in den Spital verbracht ,
werden müssen, stehen auf der Traktandenliste Zürich nebst dem erwähnten Taschendiebstahl
noch einige weitere Diebstähle begangen, ebenso wo er nunmehr gestorben ist.
die Erstellung der zwei Schulhausanlagen Entlis-
berg in Wollishofen und Käferholzstraße in Zü- Aus den Stadtratsverhandlungen vom 11. Nov . wird er wegen sittlichen Verfehlungen bestraft Vor anzei gen
rich 11, ferner einige Bauabrechnungen, Rech- ist ferner zu melden: werden müssen. Das Geld für die Reise nach Zü-
nung der Stadt Zürich über 1942 ; Beitrag an die Dem Gemeinderat wird beantragt , den dem In- rich verschaffte sich der viel verheißende Jugend- Corso Palais. Heute, Montagabend findet die
Schweizerische Anstalt f ü r Epileptische; Umbau ternationalen Komitee vom Roten Kreuz, Zweig- liche durch Veruntreuung einer ihm anvertrauten Abschiedsvorstellung des Massensuggestors Ile.r-
des Limmatwerkes Letten ; Bau der Katzenbach- stelle Zürich, mit Beschluß vom 20. Mai 1942 Geldsumme. mano nach einem 2V£ monatigen Gastspiel statt.

Max Währen verfaßte eine Szene «Standes- 20.15 «Neue Schweizer Musik und Literatur» . Trotzdem würde ein Ausfall derselben eine be-
RADIO-BRIEF unterschied», die das Studio Basel am 1. Novem-
ber 20,25 unter der Spielleitung Hans Haesers
Den unbestrittenen Höhepunkt des Abends bil-
dete zweifellos Richard Flurys Klavierkonzert
deutende "Senkung des musikalischen Niveaus
unseres- Landessenders bewirken, das ja nicht
Ole Bull erspielte sich 1843 in Amerika binnen nur durch die Konzerte des Zürcher Studio-
zur A u f f ü h r u n g brachte. In einer Wirtschaft im Nr. 2 mit Orchester. Paul Baumgartner spielte
2 Monaten 250 000 Dollar , Thalberg 1839 in drei Orchesters wesentlich beeinflußt wird. So erin-
Aktivdienst wickelt sich dieser gemütliche Vor- den Solo-Part des gar nicht neutönerischen
Konzerten in Moskau 40 000 Rubel. Virtuosen, nert man sich beispielsweise auch heute noch an
Tänzerinnen und Sänger lieferten die Themen zu trag eines Dr. phil. vor einem Arbeiter und einer Werkes virtuos. Die Komposition verdient Be-
schlagferti gen Serviertochter ab. Das Werklein achtung. Hier schafft ein Künstler, dem die weit zurückliegende, aber besonders markante
den Leitartikeln der Zeitungen des 19. Jahrhun- Uebertragungen öffentlicher Konzcrtvcranstal "
derts. Ihre Namen sind uns nur mehr Maßstäbe , f ü h l t e sich jedoch zwischen Wilhelm Friede- Quellen der Erfindungskraft nie zu versiegen
mann Bachs d-moll-Sinfonie und Luigi Boc- scheinen. Und allen jenen , die über den Roman- tungen , die uns mit bekannten Dirigenten und
aber keine Werte mehr. Einzig Carusos Stimme Solisten bedeutenden Werken zeitgenössische !
cherinis «Stabat Mater» nicht ganz wohl. tiker in Flury mitleidig lächeln möchten, rufen
ist uns auf Schallplatten überliefert und erhal- Komponisten bekannt machten.
Zwei wertvolle Kurzvorträge sandte das wir zu: Macht's nach , wenn ihr könnt! Gerne
ten , Feodor Schaljapin singt heute nicht mit hörte man auch Emil Freys Variationen für
Lebendigen. Die Technik hat die Größe irdischer Studio Zürich am 2. November, 18.00 und 18.35.
Dr. Werner Y. Müller widmete sein Manuskript fünf Bläser, während Hans Möckels Suite aus
Unsterblichkeit erhöht und gesteigert — aber ge- «Tredeschin» noch nicht über sehr viel musika-
rade dadurch bewiesen , daß es noch eine abso- dem Thema «Kunst und Friedhof», Dr. Richard
Zürcher plauderte eingehend über «die Vergäng- lische Substanz verfügt. Zum Abschluß der
lutere geben muß. Ein Schallplattenkonzert «Aus Schweizer-Woche-Veranstaltungen las Stadtprä-
der Welt der Oper», welches das Studio Bern am lichkeit des abendländischen Kunstbesitzes», die
er in überzeugender Schau großen geschicht- sident Ernst Nob aus seinem soeben erschienenen fplNKPEELEN DIESER WOCHE
1. November 12.40 sandte, veranlaßte uns zu gedankenvollen Bändchen «Helvetische Erneue-
dieser kleinen Betrachtung. Das Wunderbarste lichen Zusammenhängen einordnete. Eine objek-
tive, wahre, aber erschütternde Kulturbetrach- rung» einige verlockende Proben.
erscheint uns heute ja bereits selbstverständlich. «4mal Radio» betitelte das Studio Basel einen
Besinnlich und nachdenklich stimmte auch die tung.
«Tanzmusik nach alter Art» spielte das Instru- bunten Samstagabend, wie man ihn sich unbe-
fünfte Sendung «Theorie und Praxis» am 1. No- schwerter, heiterer und träfer nicht wünschen Das Studio Basel überträgt am 15. November.
vember 13.25. Diese Streiflichter erhellen schein- mental-Ensemble von Radio Bern am 4. Novem-
ber 19.40. Diese Gavotten und Polka-Melodien darf. Zwischen blechgepanzerter Tanzmusik 19.50 Uhr , aus dem Stadttheater eine komische
werferartig die Finsternis unserer Seelen-Him- knallten Fridolin, Schäuffole, Bernays und Oper in drei Akten von Moussorgsky (nach G°"
mel und versuchen die «feindlichen» Unarten fänden noch größeres Interesse, wenn man zwi-
schen oder auch während den einzelnen Dar- Heyne ihre Geschütze auf die Zwerchfalle der gol) , beendet und orchestriert von N. Tscherep-
aller Art in ihrem akustischen Klangkegel zu nin , deren einfache Handlung in der heute he ftig
bietungen noch einiges über die Zeit erfahren Hörer ab — und wahrhaftig, wie man es von
fassen — auf daß ein jeder selbst auf sie ziele Schweizern ja auch nicht anders erwartet! — umkämpften Ukraine unter Bauern , Zigeunern,
und die unangenehmen Bomber anständiger würde, in denen sie Mode waren. So muß der
Polka als der ausgesprochene Lieblingstanz der jeder Schuß wurde ein V olltreffer, und falls sich Kosaken und Händlern spielt , die der berühmte
Menschlichkeit abschieße. Man hätte das viel- noch einige derartige Pfeile in den Geistesköchern russische Komponist meisterlich zeichnet und
leicht schon vor 1939 überall tun sollen , dann dreißiger Jahre des 19. Jahrhunderts bezeichnet
werden; auf englischen Höfbällen tanzte man der genannten Autoren befinden: nur losgelegt! charakterisiert.
würden sie nicht so greifbare Gestalt angenom- Es gibt ja da und dort so etwas wie «hohle Gas- Eine zweite Uebertragung aus dem Großen
men haben. Rundspruch als Erziehungsmittel : 1845 noch acht Polkas , unter dem zweiten Kaiser-
reich aber tritt sie gegen den Galopp zurück. sen» in unseren Radioprogrammen, die man Kasinosaal in Bern macht uns am 16. November
Hier ist das Schlagwort Wirklichkeit geworden. durch solche Einlagen «füllen» kann! mit Werken von Igor Stravinskys, Chopins und
Eine «Abendmusik zu Allerheiligen» brachte Baron Hühner schreibt 1856 über Pariser Bälle:
«Alle unsere Mütter tanzen wie die Besessenen», Am 7. November übertrug Studio Bern die Wagners bekannt. Solist der von Luc Balmcr ge-
am 1. November 19.50 Eigenaufnahmen des Stu- ersten elf Fugen aus Johann Sebastian Bachs leiteten Veranstaltung ist der hochbegabte ru-
dios Basel zu Gehör, die bereits eine außer- und kein Geringerer als Moltke bemerkt am
englischen Hof , daß die Königin Viktoria, Mutter «Die Kunst der Fuge», die das neu gegründete mänische Pianist Dinu Lipatti, der bereits a111
ordentliche Vollkommenheit aufwiesen , was be- Berner Orchester «Musica viva» in der französi- 7. November eine Sonate seines Landmanne s
sonders bei Max Regers «An die Hoffnung» auf- von sechs Kindern, nicht einen Tanz ausließ.
Tausenderlei interessante kulturhistorische Ein- schen Kirche unter der Leitung Dr. Hermann Georges Enescu am Mikrophon spielte.
fiel. Das wundervolle Organ der Sängerin ver- Scherchens spielte. Eine ziemlich leicht verständ- Dr. Ernst Aeppli referiert am 17. November.
mochte sich neben dem Orchester gut zu behaup- zelheiten vergangener Zeiten warten darauf ,
bei sich bietender Gelegenheit am Rundspruch liche, gedrängte Einführung versuchte auch im 21.00 Uhr , im Studio Zürich über das intere s-
ten. Der Standort des Mikrophons war glänzend ungeschulten Hörer die Voraussetzungen zum sante Thema «Der Traum und seine Bedeutung»*
gewählt. Die Stimme wurde nie vom begleitenden verwendet zu werden und — an Gelegenheiten
fehlt es bekanntlich nie! vollen Genuß dieses einzigartigen Werkes zu Eine Reihe von Kurzplaudereien beantwortet arn
Klangapparat erdrosselt , sie ging aber auch nicht schaffen. 18. November, 21.00 Uhr , die Frage «Lesen Sn-'
scheinbar beziehungslos ..neben ihm her. Ein Charles Perret schrieb für das Studio Bern ein
Kriminalhörspiel «Die gelben Ballone», das die Die Vorverlegung des Emissionsschlusses er- Gedichte?»
Glücksfall oder das Ergebnis verantwortungsbe- laubt im allgemeinen die Uebertragung ganzer «Unverblümtes und Verblümtes» in heiteren
wußter Versuche? Wir werden im allgemeinen Freunde dieser Gattung befriedigt haben dürfte.
Das Stück ersetzt einen Kinobesuch vollauf und Opern kaum mehr. Beinahe sämtliche Theater- Reimen vermitteln Ihnen Jakob Stebler und
nicht mit glänzenden Uebertragungen begnadet, übertragungen der verschiedenen Studios im ver- Arthur Welti am 20. November, 20.10 Uhr.
was unser Mißtrauen vielleicht etwas verständ- man hat außerdem keinen Eintritt zu bezahlen.
Das Studio Zürich sandte am 5. November, gangenen Berichtsjahr waren Tcilübcrtragungen. Thomas Martin-
licher erscheinen läßt.
Das ist ein schönes Stück Geld für die Gilline.- '
C H A R L E S DE C 0 S T E R : Die Legende und die heldenhaften, Diese sang : Cherche ailleurs de tels charmes, Radio
Prends tout , mon amoureux, Montag, den 15. November 1948
fröhlichen und ruhmreichen Abenteuer von Plaisirs, baisers et larmes, 6.40 Skiturnen, Schallplatten, Frühnachrichten,
Et la Mort si tu veux. Schallplatten ; 7.20 Schluß. 10.15 Schallplatten. 10.20
Dann sagte sie kichernd: SchulfunksendunK. 10.50 Schallplatten. 11.00 Mon-

Menfotegel unu Hamme 0oe&$aft «Trinken wir!»


«Trinken wir!» sagten die Häscher.
teverdi, Plauderei; leichte Musik , Schallplatten.
12.15 «Cosi fan tutte» (Schallplatten). 12.29 Zeit-
zeichen , Nachrichten. 12.40 Polnische Musik , Sehall-
«Bei Gott!» sagte die Stevenyne , «trinken plattenquerschnitt. 13.25 Theorie und Praxis. 13.35
Kleines Orchesterkonzert (Schallplatten). 13.45
Uebertragung von Walter Widmer Albert Züst Verlag, Bern-Bümpliz wir! Die Türen sind verschlossen, die Fenster Schluß. 16.00 Den Frauen gewidmet. 16.59 Zeitzei-
haben feste Gitter , die Vögel sind im Käfig. chen. 17,00 Konzert des Basler Trios. Unterhal-
15 Trinken wir!» tungskonzert. 18.00 Per schweizerische Robinson.
«Trinken wir!» sagte Uelenspiegel. 18.30 Marschmusik. 18.55 Mitteilungen. 19.00 Die
Und die Stevenyne lachte vor Vergnügen gestanden hatten und die von ihren Kamera- Melodie der Sprachen. 19.30 Nachrichten. 19.40
Und streckte Uelenspiegel auch die Zunge her- den hereingeholt worden waren, damit sie am «Trinken wir!» sagte Lamme. Wochenrückblick für die Schweizer im Ausland.
aus , wenn er ihr den Rücken zukehrte. Und Festmahl teilnehmen konnten. Und aus ihren «Trinken wir!» sagten die Sieben. 19.50 «Der Jahrmarkt von Sorotschintzi.» Komische
«Trinken wir!» sagten die Häscher. Oper. 21.50 Nachrichten. 22.00 Schluß.
die Gilline mit dem Brokatrock streckte die Taschen sah man Stricke und Ketten hervor-
Zunge ebenfalls heraus. gucken. «Trinken wir!» sagte die Gilline und ließ
Und die Mädchen sagten ganz leise: «Seht Da streckte die Stevenyne die Zunge heraus ihre Geige erklingen. «Ich bin schön, trinken «Du würdest weniger reden , wenn du ge-
die Spionin, die mit ihrer Schönheit mehr denn und sagte grinsend : wir ! Ich könnte selbst den Erzengel Gabriel
hängt wärest» , sagte die Stevenyne, «und dein
siebenundzwanzig Reformierte auf die grau- «Keiner geht hinaus, bevor er mir bezahlt im Netz meines Gesanges fangen.» Liebchen käme, um dich zu betrachten.»
same Folter und zum grausamem Tod ge- hat.» «Also bringt zu trinken», sagte Uelenspie-
«Ja» , sagte Uelenspiegel, «aber ich würde
bracht hat. Gilline vergeht vor Lust im Ge- Und sie ging und schloß alle Türen ab, und gel, «Wein her, um das Fest zu krönen , und schwerer wiegen und könnte auf deine lieb-
danken an die Belohnung f ü r ihre Angeberei die Schlüssel steckte sie in ihre Taschen. vom besten. Ich will daß an jedem
Härchen unseres durstigen Leibes ein Tropfen liche Schnauze herunterfallen.
Trinken wir!»
— die ersten hundert Gulden vom Nachlaß der Gilline hob das Glas und sagte : «Was würdest du sagen, wenn man dich aus-
Opfer. Aber sie lacht nicht, weil sie daran «Der Vogel ist im Käfig, trinken wir.» flüssigen Feuers hängt.» "
denkt , daß sie das Geld mit der Stevenyne Darauf sagten zwei Mädchen namens Gena «Trinken wir!» sagte die Gilline. «Noch peitschte, gebrandmarkt an Stirn und Schul-
teilen muß.» und Margot zu ihr : zwanzig Gründlinge wie du , und die Hechte tern?»
«Ich würde sagen, man habe sich im Fleisch
Und alle, die Häscher, Metzger und Mädchen «Willst du wieder einen in den Tod schicken, hören auf zu singen.»
Die Stevenyne brachte Wein. Alle saßen da vergriffen» , gab Uelenspiegel zur Antwort ,
streckten die Zunge heraus, um Uelenspiegel du schlechtes Weib?» «und habe, anstatt die Sau Stevenyne zu bra-
zu verhöhnen. Und Lamme schwitzte dicke «Ich weiß nicht» , sagte Gilline, «trinken und tranken und schmausten , die Häscher und , das Ferkel Uelenspiegel gebrüht. Trinken
die Mädchen beieinander. Die Sieben saßen an ten
Tropfen , und er war vor Zorn rot wie ein wir.» wir!»
Hahnenkamm, aber er wollte nicht sprechen. Aber die drei Mädchen wollten nicht mit Uelenspiegels und Lammes Tisch und warfen
von ihrem Tisch auf den der Mädchen Schin-
«Da du nichts dergleichen gern hast» , sagte
«Zahl uns zu trinken und zu essen» , sagten ihr trinken. die Stevenyne, «wird man dich auf des Königs
die Metzger und die Häscher. Und Gilline nahm die Geige und sang. ken , Würste, Eierkuchen und Flaschen, die sie
Schiffe bringen , und dort wirst du verurteilt,
«Nun denn» , sagte Uelenspiegel und ließ Und während sie ihr Lied sang, war die Gil- im Flug auffingen, wie Karpfen die Fliegen von vier Galeeren gevierteilt zu werden.»
Wieder seine Gulden klingen, «gib uns zu trin- line so schön , so lieblich und anmutig, daß alle über einem Teich schnappen. Und die Steve- «Dann bekommen die Haifische meine vier
ken und zu essen, o du holde Stevenyne, zu Männer, die Häscher, die Metzger , Lamme und nyne lachte, bleckte ihre Hauerzähne und Gliedmaßen», sagte Uelenspiegel, «und du
trinken aus klingenden Gläsern.» Uelenspiegel stumm, gerührt, lächelnd und zeigte auf Kerzenpäckchen, fünf auf das
Pfund , die über dem Schanktisch schaukelten.
kriegst das zu fressen, was sie nicht mehr
Da lachten die Mädchen von neuem und die hingerissen von ihrem Zauber dasaßen. wollen. Trinken wir!»
Stevenyne fletschte ihre Hauerzähne. Plötzlich lachte Gilline laut auf , blickte Es waren die Kerzen der Mädchen. Dann
sprach sie zu Uelenspiegel :
«Warum issest du nicht eine von diesen Ker-
Aber sie ging doch in die Küche und in den Uelenspiegel an und rief : zen?» sagte sie. «Sie könnten dir in der Hölle
Keller und brachte Schinken, Würste Eier- «So lockt man die Vögel in den Käfig.» «Wenn man zum Scheiterhaufen geht , trägt
man eine Talgkerze ; willst du jetz t schon
zu deiner ewigen Verdammnis leuchten.»
kuchen mit Blutwürsten und klingende Gläser , Und ihr Zauber war gebrochen.
«Ich sehe hell genug, um deinen lichten
so genannt, weil sie einen Fuß hatten und er- Uelenspiegel, Lamme und die Metzger blick- eine?» Schweinsrüssel zu sehn, du schlecht gebrühte
klangen wie ein Glockenspiel, wenn man damit ten einander an. «Trinken wir!» sagte Uelenspiegel.
«Trinken wir!» sagten die Sieben.
Sau. Trinken wir!» sagte Uelenspiegel.
anstieß. «Nun , wollt ihr mich bezahlen?» sagte die
H e rr Die Gilline sagte :
Auf einmal klopfte er mit dem Fuß "seines
Da sprach Uelenspiegel : Stevenyne, «werdet ihr mich bezahlen ,
«Uelenspiegel hat glänzende Augen wie ein
Glases auf den Tisch und ahmte mit den Hän-
«Wer Hunger hat , esse, wer Durst hat , Uelenspiegel, der ihr so gutes Fett aus Prä- den das Geräusch nach , welches der Polster-
trinke!» dikantenfleisch herstellt?» Schwan, der gleich sterben wird.»
«Wie wär ' s, wenn man sie den Schweinen macher- hervorbringt , wenn er im Takt die
Die Häscher, die Mädchen , die Metzger , Gil- «Wir zahlen nicht im voraus», sagte er.
Wolle einer Matratze auf einer Holzunterlage
line und die Stevenyne klatschten und stampf- «Dann mache ich mich eben nachher aus zu fressen gäbe?» sagte die Stevenyne.
ten mit Händen und Füßen dieser Rede Bei- deiner Erbschaft bezahlt» , sagte die Steve- «Das wäre für sie ein mageres Fressen ; klopft , aber ganz leise. Dann sprach er:
trinken wir!» sagte Uelenspiegel.
«'T is tijdt van te beven de klinkaert ! Es ist
fall. Dann setzte sich jeder so gut er konnte, nyne. Zeit, mit dem Glas zu klirren.»
Uelenspiegel, Lamme und die sieben Metzger «Die Hexen leben von Leichen», antwort et e «Hättest du gern» , sagte die Stevenyne,
«wenn man dir auf dem Schafott die Zunge
Das ist in Flandern das Zeichen, daß die
am großen Ehrentisch, die Häscher und die Uelenspiegel. Zecher böse werden und die Häuser mit roten
Mädchen an zwei kleinen Tischen. Und man «Ja», sagte einer von den Häschern , «die mit einem glühenden Eisen durchbohrte?» Laternen kurz und klein schlagen werden.
trank und aß mit großem Krachen der Kinn- beiden haben das Geld der Prädikanten ge- «Um so besser könnte sie pfeifen ; trinken
laden ; sogar die beiden Häscher, die draußen nommen ; mehr als dreihundert Karlsgulden. wir!» antwortete Uelenspiegel. Fortsetzung folgt

einquartiert waren — gelang dies im Konzert zu poetischer Einheit, prächtig klang aus den Rei- junge Berner Altistin mit der Hingabe der Ju-
Unglücksfälle und Verbrechen ihrem 50jährigen Bestehen einmal durch die Er- hen Goethesche Lebensfreude in der Huldigung gend , doch stehen ihr im Lied noch andere Mög-
weiterung des Repertoires nach der Seite des an Hafis («Im Gegenwärtigen Vergangenes») . lichkeiten offen. Frühlingshaft hingehaucht
• Es hat sich inzwischen herausgestellt, daß A-capella-Gesangs der Renaissance und zum an- Neben Schubert steuerte Schoeck einiges aus schien das für den Tonhallesaal nur allzu zarte
der von uns Anfang letzter Woche gemeldete dern Male durch die Verpflichtung zweier So- Schubertsche «Morgenlied», und ergreifend klang
Brand des Schulhauses in Jonschwil (Toggen- seinem lyrischen Schaffen bei, mit dem die
listen , die in der vordersten Reihe des jungen «Chambre» ebenfalls schöne Verbundenheit es in Schoecks «Peregrina» aus jungem Munde
burg) darauf zurückzuführen ist , daß ein sechs- schweizerischen Künstlernachwuchses stehen.
jä hriger Bub auf dem Estrich mit Zündhölzchen zeigte : im balladesken Lenaulied auf die drei von tiefem Leid. F. S.
Daß die herrlichen und stetig heranreifenden
spielte. Stimmen von Elisabeth Gehri und Ernst H ä f l i g e r todgeweihten Reiter, in der Männerchorbearbei-
• Die Neuenburger Sicherheitspolizei hat tung «Auf dem Rhein», im wirkungsvollen «Wan-
in dieses Konzert einbezogen werden konnten ,
einen Heiratsschwindler verhaftet, der sich dar- ohne daß der Eindruck einer Diskrepanz zwi- derlied der Prager Studenten» und im Lenau-
auf spezialisiert hatte, in waadtländischen Zei-
tungen Heiratsannoncen aufzugeben und seine
schen dem Chorischen und dem Solistischen ent-
schen «Postillon», dessen sanfte Schwermut und
lieblicher Glanz in Schoecks Musik auf eine
Unsere Schweiierische
stand , spricht allein schon für das Können und
Opfer auf schamlose Art auszubeuten. Der
Schwindler , der nach seiner Verhaftung plötzlich die verfeinerte Diktion des Vortrages, die der
Weise verbunden sind, daß «einem seltsam weh Winterhilfe 1943
und traurig ums Herz» wird. Der Chor sang sei-
erkrankte , mußte provisorisch in Freiheit gesetzt Chor unter der sorgfältigen und verständnisvollen Ueber Konfessionen und Parteien hinweg h i l f t
Leitung M a x G r a f s seit langem einzusetzen hat. nen Part mit feiner Einfühlung, ergreifend tönte
Werden. des Postillons «Getreuer Brudergruß» aus Ernst die Schweizerische Winterhilfe von Mensch zu
Drei Chorsätze von Palestrina waren sicher ein-
• Ein 9jähriger Bub, der Im Pult seines Vaters Häfligers Munde, am Flügel skizzierte der Kom- Mensch.
in Amriswil einen Terzerol gefunden hatte, mani- studiert, dem Klangideal dieser geistlichen Re-
naissance-Kunst, die eine besondere Schulung ponist persönlich das subtile Orchesterkolorit Unterstützt die Schweizerische Winterhilfe\
pulierte mit der Waffe und traf durch einen seines zart übergoldeten Jugendwerkes.
Plötzlich losgehenden Schuß seinen 10jährigen erfordert , strebte der numerisch nicht große
Wie der Chor hatten sich auch die Solisten Bezirk Zürich. Postscheck VIII/964 7
Spielkameraden in die Stirne. Der Getroffene Verein mit gutem Gelingen nach, mochte ihm
starb nach 24 Stunden. die rhythmische Führung des schwebenden Me- vielfältige Aufgaben erwählt. Ein geistliches
los auch noch nicht ganz selbstverständlich, die Konzert von Schütz fügte sich wohl nicht zwin-
• In einem Bergwerk von Belmont verun-
Weihe und Inbrunst katholischen Sakralsingens gend ins Programm, doch Häfliger ließ dies
glückte letzten Donnerstag ein 19jähriger Lau-
sanner. Er starb am Freitag im Spital. eher fern gelegen sein. Völlig in ihrem Revier durch den Ernst und die Sammlung des Vor-
fühlte sich die Subsektion des Männerchors Zü- trages weitgehend vergessen; er wird hier einzig
• Die Strafkammer des Landesgerichts Kon-
stanz verurteilte einen Franzosen, der nach rich bei Schubert. Die beiden Grablieder «Ruhe, noch auf plastische Wortprägung Gewicht legen
Stockach arbeitsverpflichtet worden war , zu 10 schönstes Glück der Erde» und «Grab und Mond» müssen. Wie Häfliger besitzt auch Elisabeth
Monaten Gefängnis, weil er keine Anzeige er- wurden ganz Ausdruck des Elegischen, in Gehri nicht nur ein prächtiges Material , sondern » II I Mickey lioonoy in:
stattet hatte, daß zwei andere französische Zi- «Nachthelle» verbanden sich Chor und Solotenor auch die Fähigkeit, es dem Werk auf intensive ApOIIO I Andy Hardy auf Freiersfüßen
vilarbeiter eine Flucht aus Deutschland planten , mit dem lichtflimmernden Klavierklang zu Weise dienstbar zu machen. Wieder sang die ToNELLI
Wovon er Kenntnis hatte. fb. fnnitnl
•UQpiIUI Elia sensationeller Kriminalfilm
• Frau Elisabeth Bauer in Schwäbisch-Hall,
die vor dem Kriege mehrere Jahre in Amerika U Nur noch wenige Tage 4. Woclu
lebte , wollte sich mit einem gefangenen kanadi- STADTTHEATER SCHAUSPIELHAU S KßX SERGEANT YORK
schen Flieger im Lazarett etwas amerikanisch
Unterhalten und brachte ihm dabei einen Blu- 20 % und 30 % sparen Sie als Abonnent. -— Das Kombiheft ist gültig für beide Theater Urban DIR SELBER TREU
menstrauß. Das Amtsgericht Heilbronn stellte
fest , daß ein solches Verhalten einer deutschen Cr-rvl f.
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Frau unwürdig sei und verurteilte sie zu 6 Mo- n Kov Ba» *» Savoy 15. Nov. I l
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Konzertagcntur Dr. Joachim W- !3, Zürich
digern uberheß. Diese zeigten sich gewandt ge- Urania, siegte zwar erwartungsgemäß in Bern
nug, um mit den weit vorgespielten Bällen fertig gegen Helvetia, mußte aber einen Protest ent-
zu werden. Aber nach einer Viertelstunde kam es gegennehmen.
dennoch zu einem Ueberraschungstreffer für Zü-
rich. Huber hatte in der Feldmitte den Ball über- Die Rangliste der Nationalliga:
nommen und spedierte diesen nach zweimaligem 1. Cantonal 8 Spiele 14 Punkte
Wechsel mit Walter steil vor zu Schneiter, des- 2. Lausanne 8 » 11 »
Zürcher Niederlagen auf dem Letzigrund sen Schrägschuß den Hüter Cantonals glatt über-
raschte, so daß Zürich plötzlich auf 1:3 hatte re-
duzieren können.
3.
4.
Chaux-de-Fonds 7
Servette 8
»
»
10
9
»
»
Die Partie verlor dann wesentlich an Farbe, 5. Grenchen 8 » 9 »
ließen sie den Gegner weiterhin schalten und
Young Fellows-Basel 1:3 (0:0) walten wie er wollte. Wohl stellten die Zürcher
als der Cantonalstürmer Sydler nach einem Zu-
sammenstoß mit einem Zürcher Verteidiger in
6. Basel 8 » 9 »
um, indem Nausch in den Angriff ging und 7. Graßhoppers 7 » 8 »
die Kabine getragen werden mußte, so daß Can-
bl. Auf Grund der in den letzten Treffen ge- Lieehti und Fink die Plätze wechselten. Aber tonal auf 10 Mann reduziert war. Glücklicher- 8. St. Gallen 8 » 8 »
zeigten Leistungen war man geneigt, den YF. hieraus resultierte nicht viel Gutes, denn eine weise konnte aber der sympathische Neuenbur- 9. Lugano 7 » 7 »
zu dieser Partie größeren Kredit einzuräumen, Reihe von Fchlpassings brachte immer wieder ger nach einer knappen Viertelstunde den Rest
als dem durch seinen Sieg über die Graßhoppers 10. Young Boys 8 » 6 »
die stark nach vorn drängenden Basler in Front. der Partie mitbestreiten. In der Zwischenzeit
ebenfalls zu großem Ansehen gekommenen Geg- Vorerst verfehlten sie zweimal hintereinander 11. Young Fellows 7 » 5 »
konnte Zürich auch gegen die 10 Mann des Geg-
ner. Als man aber konstatierte, daß dieser sei- knapp den nächsten Torerfolg. Das zweitemal ners nicht besser bestehen als zuvor. Das ein- 12. Biel 8 » 4 »
nen gefährlichsten Stürmer, Kappenberger, nicht bedurfte es allerdings einer Glanzleistung von zige Intermezzo von Belang spielte sich bei 13. Zürich 8 » 4 »
zur Verfügung hatte, und außerdem die YF. zu- Eich sowohl wie von Seiler, um dem Ball den einem Zweikampf zwischen Schneiter und dem
erst den diagonal über das Feld streifenden Wind 14. Luzern 8 » 4 »
Eintritt ins Tor zu verwehren. Als dann aber Torhüter Luy ab, wobei der Schiedsrichter beide
zum Bundesgenossen hatten, glaubte man doch , der Torhüter der YF. einen unverhofften Schuß Augen zudrückte als Conte etwas unsanft in die
daß es wieder zu einem Zürcher Sieg kommen
würde. Allein, die in der ersten Halbzeit von YF.
von Weißhaar falsch berechnete, landete der
Ball neuerdings im Netz , womit die YF. end-
Sitzlage versetzt wurde. Die restlichen Angriffe Prächtige Kämpfe am
des Gästeklubs scheiterten daran , daß kein Spie-
gezeigten Leistungen waren nicht dazu angetan ,
das in sie gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen.
gültig geschlagen schienen. Es zeigte sich aber
nun schon beim nächsten Zürcher Vorstoß , daß
ler den Torschuß aus beträchtlicher Distanz Winterthurer Boxmeeting
wagen wollte, so daß die beiden Verteidiger im-
In der Aufstellung: Eich ; Maag, Seiler; Bernet , auch die Basler Hintermannschaft ihrer Sache mer wieder Gelegenheit fanden, Luft zu schaf- JMS. Das 18. Winterthurer Boxmeeting vom
Vernati, Nausch ; Fink, Lieehti, Andres, Lusenti, nicht recht sicher war. Auf Flanke Gredigs fen. Samstagabend in der «Platte» Veitheim geht
Gredig vermochten die YF. wohl meistenteils konnte Nausch absolut ungedeckt den Ball be- als eines der wohl rassigsten in die Vereinsge-
leichte Feldüberlegenheit, aber wirklich nicht rechnet in die entferntere Torecke dirigieren und schichte des Orts-Box-Clubs ein. Einmal hat das
gerade viele torreife Situationen herauszuarbei- so auf 1:2 aufholen. Schon schien es, als sollten Städtetreffen Winterthur—La-Chaux-de-FonoSj
ten. Recht zweckmäßig agierte Basel , dessen die YF. doch noch die Niederlage abwenden, da St. Gallen-Grasshoppers trotz einiger Umstellungen in letzter Minute ,
Mannschaftsaufstellung lautete: Müller; Grauer , spielte Seiler hart an der Strafraumgrenze den mehrheitlich den Erwartungen vollauf entspro-
Elsässer; Losa, Vonthron, Hof schmid; Nyffeler, Ball mit der Hand , was zu einem Freistoß führte. 2:5 (2:4) chen. Und dann hat der Dreirundor zwischen
Suter, Weißhaar, Ebner, Bertsch. Als Schieds- Diesen dirigierte Suter mit Wucht unter die Schweizer Meister Theääy Barchetti und dein
richter amtete der Bellenzer Grasse, dem es die Latte, wo die Abwehr von Eich zu spät kam, als Zürcher Sieg in Si. Gallen für Zehrs Farben kämpfenden Guillou die zahl-
Spieler nicht besonders schwer machten. Die er- daß dieser die Partie endgültig entscheidenden reichen Zuschauer zur Begeisterung hingerissen.
sten seriösen Angriffe gehörten zweifelsohne den Treffer noch hätte verhütet werden können. bl. Die Großhoppers haben in St. Gallen nicht Der Winterthurer ist wohl heute in der besten
YF., die allerdings recht einseitig immer wieder Mit einem bedauerlichen Unfall schloß diese enttäuscht, wiewohl der Platzklub schon in der Form. Nur schade, daß 1944 keine Olympiade
versuchten, durch das rechte Flügeltandem bis dahin so spannende und faire Partie: Der allerersten Spielminute in Torvorsprung ging. stattfindet, sonst hätten wir mit ihm im Mit-
Liechti-Fink dem Gegner zu Leibe zu rücken. Basler Verteidiger Elsässer und der YF.-Stür- Deriaz konnte am linken Flügel durchbrechen, telgewicht mit einem Spozialtraining wohl einen
Diese konsequent bis zur Pause durchgeführte mer Nausch stießen gleichzeitig nach dem Ball, die Verteidigung überlaufen und sicher einschie- ehrenvollen Vertreter gehabt! Er dominiert e
Taktik erwies sich dann allerdings recht ver- wobei Elsässer unglücklicherweise das Schien- ßen. Allein schon nach wenigen Minuten hatte Guillou die ganzen drei Runden souverän , ahne
hängnisvoll, insofern als es die Leute überaus bein brach. Bickel den Ausgleich hergestellt, und nach ge- diesen allerdings auf die Knie zu zwingen , so
schwer hatten, den Ball gegen den starken, von Die YF. haben diese Partie in erster Linie zu- raumer Zeit sorgte Friedländer dafür, daß der daß sich dessen Durchstehen gegen Stettier in
der Seite her einwirkenden Wind zweckmäßig folge taktischer Fehler verloren. Sie spielten je- Meister nun seinerseits die Führung übernahm. Genf also voll bestätigt. Beidseits eisern hart ,
nach der Platzmitte zurück zu dirigieren. So ver- desmal konsequent den Ball mit dem Wind nach Als dann Bickel nochmals durchgebrochen war in den Schlagvariationen an die besten Profes-
fehlte Fink in aussichtsreicher Situation eine vorn , anstatt durch zielbewußtes Vorteilen der und hart aufs Tor geschossen hatte, führte dor sionals erinnernd und im Einstecken nicht min-
gute Torgelegenheit, und außerdem kamen nun Angriffe sämtliche Angriffswaffon einzusetzen. Nachschuß von Amado zum 3:1 für Graßhoppers. der fest als sein erstaunliches Gegenüber , ist
weder Andres noch Lusenti zu irgendwelchen Dadurch erleichterten sio auch der Basier Mann- Dieser wurde wieder etwas beeinträchtigt durch Barchetti II zu einer seiner bisher schönsten
aussichtsreichen Aktionen im Torberoich. We- schaft dio Abwehr weitgehend, die ihrerseits einen Elfmeter-Strafstoß, don Lohmann zum si- Leistungen aufgelaufen. Der zweite Winterthu-
sentlich geschickter, wenn auch seltener an Zahl Kraft genug fand , um don eigenen Aufbau weit chern Torerfolg ausnützte, so daß nun die Partie rer Schweizer Meister , Max Weidmann, hatte im
waren die Angriffe der Basler aufgebaut, die undurchsichtiger zu bewerkstelligen. Außerdom 2:3 stand. Aber auch auf der Gogonseite setzte erst 19jährigen Züricher Box-Clübler Metta uer,
allerdings ebenfalls meist von der Tribünenseite hatte der Sturm einon recht schwachen Tag, da es einen Strafstoß ab, den Bickel mit überra- der für den verletzten Meister Schmidiger ein-
her gegen das Tor vorgetragen wurden. Da aber er immer wieder versuchte, Andres durch Steil- schender Sicherheit ins Netz dirigierte, so daß sprang, einen die Erwartungen erheblich über-
die Gäste dort Bertsch stehen hatten, bedurfte vorlagen einzusetzen, wiewohl dieser Spieler, der neuerdings die Zürcher mit 3 Toren im Vor- treffenden Gegner , der beidseits sowohl Direkte,
es der vollen Aufmerksamkeit der Hintermann- vom FC. Basel zu den YF. kam , recht vorsichtig sprung lagen. Haken und Uppercuts sozusagen stilrein schlug
schaft der YF., hier gegnerische Torerfolge zu abgedeckt wurde. Schwache Einzclleistungon der und des Meisters gefürchtetem Direkten immer
verhüten. Wir notierten noch eine Prachtsab- übrigen Stürmer trugen mit dazu boi , daß Mül- wieder geschickt auszuweichen wußte. Obwohl
wehr von Müller, während Eich sich lediglich ler im Basler Tor recht wonig schwierige Arboit
bei zwei Weitschüssen des Gegners bewähren zu vorrichten hatto. Fussball-Resultate dieser am Schluß seine Chance im Niederschlag
suchte, kam es nicht so weit und die Partie
mußte, die allerdings nicht mit der nötigen Kalt- endete unerwartet, aber gerecht unentschieden*
blütigkeit abgetan wurden. So trennten sich die Meisterschaft der Nationalliga: Von den übrigen Kämpfern hat winterthurer-
beiden ungefähr gleichwertigen Gegner boi der Zürich — Cantonal 1:3 (0:2) Young Fellows—Basel 1:3 seits namentlich der Weltergewichtler Kraus ge-
Pause, ohne einen Torerfolg erzielt zu haben. Zürich—Cantonal 1:3 s fallen , dor don guten Jurassier Portenier in der
Zu Beginn der zweiten Halbzeit schien es, als bl. Zum Spiel gogon den Tabellenführer mußte St. Gallen—Graßhoppers 2:5 zweiten Minute mit einer wuchtigen Doublette
wollte sich an der Spielart nicht mehr viel än- Minolli als Trainer des FC. Zürich einige Um- Chaux-de-Fonds—Lausanne 2:3 auf den Boden zwang. Entwicklungsfähig sind
dern. Die YF. spielten nun alles auf der linken stellungen in seiner Mannschaft vornehmen. Grenchen—Biel 2:1 ebenfalls Ghirardello und Müller , während Vol-
Seite, aus dem gleichen Beweggrund wie zuvor , Molina stand nicht zur Verfügung, und Boßhard Lugano—Luzern 6:0 lenweider einstweilen noch die Treffsicherheit
weil sie den bequemeren Weg wählten, der dann bekam von der Aspirantenschule für diesen Servette—Young Boys 0:0 abgeht. Auf Seiten La-Chaux-de-Fonds waren
dafür im Abschluß weit steiler wurde. Basel ar- Sonntag nicht frei. Da Cantonal seine beste For- neben Guillou Bähler und Schmidt die Besten,
beitete in dieser Beziehung weit geschickter und mation gestellt hatte, waren die Aussichten des Meisterschaft der Ersten Liga: während S c h ö p f e r nicht seinen guten Tag hatte.
brachte vor allem den Linksaußen Bertsch im- Zürcher Stadtklubs auf eine Ueberraschung auf
mer wieder an den Ball; trotzdem dieser von den Nullpunkt gesunken. Unter der Leitung von Birsfelden—Zug 3:0 Resultate:
Bernet gut gedeckt war , konnte er sich doch des Lohmann (Born) bestritt Zürich diese Partie Nordstern—Bellinzona 1:2
Born—Solothurn 3:1 Rahmenlcämpfe. Welter: Sagarra s. Brem n. Ja
öftern erfolgreich durchsetzen und so dem In- mit: — Feder : Hauser und Fehr unentschieden. — Halb-
nensturm Schußgelegenheiten verschaffen. Die Kunz; Busenhart, Nyffeler; Haug, Mouton , Biel-Bözingen—Freiburg 3:1 schwer: Boßhardt s. Todesco n. P.
CA. Genf—Montreux 3:0
Verteidigung der YF. wies dabei mehrfach Un- Hagenlocher; Huber, Schneiter, Conte, Neu- S t ä d t e k a m p f . Feder : Müller (W) und Berger (Ch)
sicherheiten auf und mußte sich in einer ganzen meier, Waltor. Vevey—Etoile Sporting 1:0 unentschieden. — Leicht: Ghirardello (W) s. Schöp-
Reihe von Szenen auf das Geschick des Torhüters Cantonal: Luy; Gyger, Stoffen; Pcrrenoud , Renens—Derendingen 2:2 fer (Ch) n. P. — Leicht: Schmidt (Ch) s. Wartmann
verlassen. Dieser machte seine Sache so lange Cuany, Gutmann; Lanz , Facchinetti, Franghi, Helvetia Born—Urania Genf 0:2 (Protest) (W) n. P. — Welter : Vollenweider (W) und FrMS
gut , bis auch ihm ein Fehler unterlief. Dann hieß Klcinhüningen—Chiasso 2:1 (Ch) unentschieden. — Weiter : Kraus (W) s. P°r "
Sydlor , Sandoz.
es aber auch schon 1:0 f ü r dio Basier. Suter Kickers Luzern—Brühl St. Gallen 1:2 tenier (Ch) k. o. 1. Rde. — Welter: Bähler (Ch) h
Zürich wählte don Wind zum Bundesgenossen, Lüdi (W) n. P. — Mittel : Barchetti (W) s. Guill° u
hatte, ungedeckt, hart aufs Tor geschossen, wo- Pro Daro—Aarau 4:3
der nun ziemlich deutlich längsseits über den (Ch) n. P. Winterthur sehlägt La Chaux-de-FondS
bei dor Ball über die Hände des Hüters hinwog Platz strich, so daß man sich nicht wundern Locarno—Concordia Basel 6:2
8:6 P.
an die Latte spritzte. Weißhaar hatte es nun durfte, daß die ersten Angriffe den Zürchern ge- Der Sport-Toto-Zwölfer: Separatkämpfe. Mittel : Wagner (BC. Zürich) J 1
nicht mehr schwer, am fallenden Hüter vorbei hörten , die damit allerdings nicht viel gefähr- Steppacher (BC. Winterthur) n. P. Leicht: Weid-
einzulenken. Die Reaktion der YF. blieb aus; liche Situationen vor dem Cantonaltor herauf- 2—1—1—2—x—2—2—1—2—1—1—1 mann (BC. Winterthur) und Mettauer (BC. Zürich)
statt daß sie nun alles auf Angriff gesetzt hätten , zubeschwören vermochton. Schon bei der Gegen- unentschieden.
attacke krachte es im Zürchertor. Der Rechts- -¥•
außen — Lanz — war unvermutet an den Ball Sport-Toto-Nachrichten. Si. Mit einem Ge-
gekommen und schoß aus ungünstigem Winkel ,
dabei Kunz überraschend, so daß der Ball von
samteinscitz von 242 117 Franken wurde im 11. Der 2. Zürcher Orientierung*-»*
Sport-Toto-Wettbewerb vom 14. November die
der Latte weg ins Tor spritzte und damit die
1:0-Fiihrung Cantonals auch schon bewerkstel-
größte Toto-Beteiligung in der laufenden Saison lauf
und der zweithöchste Einsatz seit Bestehen dos
ligt war. Mit großer Leistung verstand es Zü- Totos registriert. Von der Gesamtgowinnsumme JMS. Der Orientierungslauf der- Zürcher WH"
rich , weiterhin eine leichte Feldüberlegenheil von
von Fr. 131 05S.— konnten dorn Trostpreisfonds litärdirektion hat am Sonntag im Gebiet
herauszubringen, wobei allerdings die rechte An- Durch-
Fr. 6053.—¦ zugesprochen werden und pro Ge- Affoltern am Albis die letztjährige erste
griffsseite mit Huber und Schneiter zufolge stän-
winnrang werden Fr. 38 335.— ausbezahlt. führung in Effretikon propagandistisch noch
diger Rochaden viel Zeit in Anspruch nahm , ohne übertreffen, indem den damals 2400 Startenden
deswegen den Ball je richtig vor das Tor zu brin- diesmal 3160 gegenüberstanden, von denen schät-
gen. Als dies doch einmal geschah , war auch zungsweise 3000 am Ablauf erschienen sind*
Sonderangebot schon dic Hintormannschaft von Cantonal de-
routiert , dor Ball spritzte mehrfach vor dem Tor
Fussball-Kurzkommentar Solche Aufmarschzahlen sind nicht nur lt"
schweizerischen Sportbetrieb unerreicht, sondern
hin und her , aber niemand fand sich, der ihm haben unseres Wissens auch in den nordischen
die Richtung ins Netz gab. Etwas gefährlicher eb. Der Einbruch des mehr winterlichen Wet- Mutterländern dieser schönen Uebung nicht
Volksaussfeuer für den Gegner wurden die von links her vor- ters vermochte der Qualität der Sportplätze noch ihresgleichen gehabt. Es war ein unermeßl' <? _
In ganz Hartholz, getragenen Angriffe Zürichs, allein auch hier nicht viel anzuhaben , was zur Folge hatte, daß malerischer Anblick , als sich nach einer 1£\ '
'
fehlte os, wenn es darauf ankam, am entschlos- besonders in der Nationalliga ziemlich «normale» stündigen Bahnfahrt etwas südlich Affoltern der
bestehend aus DoppeInchlaf- senen Abschluß. Cantonal brachte nun etwas Resultate herauskamen. Im Sport-Toto wird sich Riesenstrom der Teilnehmer aus allen Gegenden
eimmer ganz Hartholz m. gutem mohr Schnelligkeit ins Spiel , forcierte nun auch dies in einer großen Gewinnerzahl, dafür aber der Schweiz in strammer Viererkolonne auf d-
Bettinhalt sowie Wohn-Eßzim- abwochslungswoise die beiden Außenstürmer, so niedrigen Quoten auswirken. 10 verschiedenen Startplätze begab. Der za "
mer, ebenfalls ganz Hartholz daß es nun auch vor dorn Zürchertor zu einigen Cantonal ist doppelter Gewinner dieses achton reich vertretenen Prosse war inzwischen von-
mit prakt. Aufsatz-Büfett, Zim- aufregenden Augenblicken kam. Ein Ueber- Meisterschaftssonntages. Die Mannschaft ge- Spiritus rector , Lt. Farner, der Kartenausschnit
mertisch, 4 Stühlen und beque- raschungsschuß dos Mittelstürmers pariorte der wann in Zürich gegen don ersatzgeschwäehten mit den für die drei Kategorien anzulaufende
mer Schlaf-Couch mit abklapp- Torhüter mit frappierender Sicherheit , um aber Stadtklub, ohne große Stricke zerreißen zu müs- Punkte in die Hand gedrückt wordon, woi'au
baren Seitenlehnen schon beim nächsten Torversuch von Franghi sen und profitiert zudem von der Niederlage, sich ergab, daß dio Topographie vielleicht e^j
restlos geschlagen zu sein , als der Ball wiederum .
B e i d e Z i m m e r fl AQ P» m welche der gefährliche Kantonsrivale FC. Chaux- leichter sei als 1942, indem es weniger WwK
zusammen nur Fr. I l l rvi mit perfider Boshaftigkeit untor die Latte de-Fonds auf eigenem Terrain durch Lausanne- stücke zu durchmessen galt , dafür aber ' uner-
kl atschte und ins Notz rutschte. Sports bezichen mußte. Die beiden Mannschaf- wartete Tücken , in denen streckenweise dt irC
(Warenumsatzsteuer Inbegriffen) Mit verwirrenden Spiolzügon kommen dio ton , die in der vorgangenon Spielzeit an dor Ta- die Anbauschlacht veränderten örtlichen » c*
Weitere kompl. Aussteuern zu Nouenburgor immer wieder vor Zürichs Tor , wo bellenspitze standen , n ä m l i c h Graß hoppers und halfnisso ankündigten.
sich die beiden Verteidiger alle Mühe geben , Lugano, gewannen beide ihre Spiele u. schließen n
Fr. 1890.—, 1580.—, 2200.—, Mit Start um 9.20 Uhr gingen alle 2 Minute-^
durch kraftvolle Abstöße L u f t zu schaffen. Aber sich , vom Unentschieden aus Servette—Young 3 Viertertaems gleichzeitig auf die Strecke , s
2600.—, 2950.— und höher das Angriffsspiel dor Gäste ist so abwechslungs- Boys mitprofitierend, der Verfolgergruppe dos daß man sich in dorn Geviert Affoltern-Obfelden;
Verlangen Sie sofort unsern reich , daß immer dor letzte Paß dorthin kommt, Spitzenreiters enger an. Einen wichtigen Punkte- Ottenbach-Zwinikon bald in Hunderten von üt>
wo ihn niemand vormutet. So kommt ganz unver- gewinn verzeichnet ferner der FO. Basel , der die die Felder und durch die Wälder ihren P^?*
Gratis - Prospekt Nr. 19 mutet Franghi aus nächster Nähe nochmals zum Young Fellows trotz Kappenborgers Abwesen- nachspürenden Gruppen sah. Die meisten **%.
Schuß und kann so das Resultat auf 3:0 stellen , heit sicherer als erwartet schlug und sich eben- troll punkte vorteilten sich auf das Waldgeh 1
wiewohl Zürich weiterhin eher eino loiehto Feld- falls in der oberen Tabellenhälfte festsetzt. Am
überlegenheit hat , allerdings unterstützt vom Tabellenende hat es lediglich zwischen Young
starken Wind , zu dorn sich gegen Schluß dor er- Boys und Youngs Fellows eine Verschiebung ab-
sten Halbzeit sogar noch cin leichtes Schnee- gesetzt. Durch da.s ungünstige Torverhältnis
gestöber gesellte. rutscht übrigens der mit Biol und FC. Zürich
Zürich stellte seinen Sturm nach der Pause punktgleiche FC. Luzern ganz ans Tabellenende.
um , indom nun Schneiter seinen angestammten In dor Ersten Liga ist da.s Ergebnis der Basier
Flügolposten bezog, während Hubor in die Partie Nordstern-Bell-inzona von größter Bedeu- %
Sturmmitte und Conto auf den Verbinderposten tung. Bellinzona siegte und brachte zugleich den
vor zü glich es Mittel flogen Rheuma , Is c hias , Hoxon-
gingen. Vorerst schaute aus dieser Umstellung Baslern die erste Punkteeinbuße bei , seitdem schuea , Glieder- u. Golonkschmerzcn , Nerven- und
allerdings nicht viel heraus, da nun der Mittel- diese in der Ersten Liga mitwirken. Nicht ganz Kop fschmerzen , Erkältungskrankheiten. Jurldln er-
läufer von Cantonal , Cuany, das Feld vollständig erwartet kommt der Sieg — der erste dieser lös* Sie von Ihren unerträg lichen Schmerzen. Efl
beherrschte und abwechslungsweise die beiden Spielzeit , don Birsfelden über die etwas reichlich ist eehr preiswert. Ein versuch ÜberzeugtI
In allen Apotheken. 40 Tablotton tr. 2.
Tandems Facchinetti-Lanz oder Sandoz-Nyffeler viele Senioren aufweisende Elf des Sportclubs
ins Feuor schickte und diu Abwehr den Vertei- Zug errang. Der Spitzenklub der Westgruppe,
gjMch Montag, 15. November 191S DTE TAT 8 Jahrgang Nr. 269 Seite 7

?es sich nur wenig über die Talsohle erhebenden Schüsse verfehlten das Ziel , bis schließlich Kai- schinen, wurde von Ing. Georg Müller konstruiert sehen Triangulation und des Landesnivelle-
s-"iberges,
wo sich denn auch, wie sich am ser wenige Minuten vor dem Pausenpfiff das und von den Segelflugzeug-Werkstätten He- ments, und an Hermann S ieber, Direktor der
cMuß herausstellte, das Geschick der meisten Resultat auf 1:3 verkürzte. — Nicht unbedingt getschweiler in Horgen gebaut. Es handelt sich Zellulosefabrik Attisholz bei Solothurn , in Wür-
ei>tschied. um eine Weiterentwicklung des Typs, mit wel- digung seiner Verdienste um die Förderung der
vorauszusehen war , daß nun der heftige Wind
Im all gemeinen wurde die Aufgabe umsichtiger nachließ, so daß die zweite Hälfte ein präch- chem Ernst Spahni die Schweiz. Segelflug- schweizerischen Zelluloseindustrie und damit
WtBepackt als letztes* Jahr; wohl sah man noch tiges Ringen um den Sieg wurde. Mit vorbild- meisterschaft 1942 gewann und vom gleichen Pi- unserer Waldwirtschaft.
•Manche Gruppenführer kopflos ihren Leuten lichem Einsatz rollten die Graßhoppers-Angrlffe loten bei der diesjährigen Meisterschaft in Sa- Den Jahresbericht über das Studienjahr 1942/
°raus durchs Gelände eilen, ohne nach Karten gegen das Berner Tor , vorerst ohne Erfolg, dann maden verwendet wurde. Beide Piloten äußerten 43 erstattete Altrektor Prof. Dr. Saxer. Die Zahl
gpjl Punkt zu Punkt die wesentlichen Gelände- aber innert wenigen Minuten schössen Kaiser sich sehr befriedigt über die Probeflüge, und es der Aufnahmen im Herbst betrug 1943 638 ge-
ff-JTkmale sich vorzumerken. Anderseits wurden und Schmid den Ausgleich ! Dies war eine präch- ist nicht daran zu zweifeln, daß man von diesem genüber 671 im Vorjahr, wovon 70 Ausländer
unsere besten Kompasse, darunter das neue Ar- tige Leistung. In der 15. Minute erzielte Mor- neuesten Typ, für welchen auch im Ausland und gegenüber 28 im letzten Jahr. Die Feier war
"•eemodell , viel mehr verwendet. Allerdings genthaler Rudolf auf Freistoß ein etwas glück- namentlich in Schweden reges Interesse besteht, umrahmt durch Vorträge des Studentengesang-
Junten gerade die besten Gruppen ohne Kom- liches Tor , da sich der Hüter zu früh warf , so in der nächstjährigen Segelflugsaison einiges zu vereins.
Paßverwendung ihre Aufgabe lösen, weil sie als daß der Ball über ihn ins Tor sprang. Das war hören bekommen wird.
*n sich Geländevertraute instinktmäßig und mit Pech ! Eine flotte Einzelleistung von Leutenegger Segelf lug in der Schweiz. Si. Der Monat Sep- Buchausstellung in Zürich
?ern topographischen Ueberblick besser zurecht- brächte wiederum den Ausgleich. Ein mächtiger tember brachte im nationalen Segelflugbetrieb
kamen. insgesamt 4006 Starts mit einer Gesamtflug- In der Zeit vom 13. bis 27. November findet in
Kampf um den Endsieg tobte hin und her, der der Zentralbibliothek in Zürich eine Buchaus-
Wie erwartet , setzten sich neuerdings die zu gut gefolgte Mittelläufer Sidler konnte unbe- dauer von 454 Std. 32 Min., womit das Total für
wunderten neun Monate auf 33 167 Starts mit 2565 Std. 25 stellung statt. Dem Besucher ist Gelegenheit ge-
mitlaufenden Pfadfindergruppen hindert den Siegestreffer unter Dach bringen.
•J-^hrheitlich in allen Klassen in den Vorder- Min. Flugzeit anstieg. Das Samadener Segelflug- boten , sich eingehend über die diesjährige sehr
Die letzten zehn Minuten spielten die Berner vielfältige Produktion der schweizerischen Ver-
8r und , die ausnahmslos aus jüngeren Leuten sich «auf Zeit», um schließlich diesen knappen, sehr lager der Gruppen Horgen, Zug und Ölten lie-
ekrutierend , das einstweilen noch mangelnde ferte im Berichtsmonat allein 349 Starts mit lagsanstalten zu orientieren und durchaus frei in
£« glücklichen Sieg zu halten. Damit haben die die Bücher Einsicht zu nehmen. Neben den Neu-
-Ufvermögen mit geübter Geländegängigkeit Berner die größten Aussichten, die Meisterschaft einer Flugzeit von 377 Std. 34 Min. Ein Vorunter-
ht
J^ttmachten , wie denn überhaupt neuerdings richtslager auf dem gleichen Startplatz brachte erscheinungen werden in einer gesonderten Abtei-
ein drittes Mal hintereinander zu gewinnen. lung die Buchraritäten aus 5 Jahrhunderten ge-
^'c das reine Laufvermögen entschied, sondern es auf 667 Starts.
«>en (jas zeitvcrlustlose Angehen der Kontroll- Abstinenten Basel — RTV. 1879 Basel 8:4 (5:1) zeigt. Bei freiem Eintritt ist die Ausstellung ge-
punkte in Wald und Gelände. So hatte die Pfad- öffnet: Wertags 9—12 und 14—19 Uhr (Samstags
Das zweite Endspiel um die Meisterschaft fand RAD nur bis 17 Uhr) ; Sonntags von 10—13 Uhr. Ver-
«ndcrabteilung Zollikon als glückliche B-Siege-
m einen 14jährigen in Basel statt und ergab einen verdienten Sieg anstalter der Ausstellung sind der Zürcher Buch-
in demBuben im Team , der auf der Abstinenten Basel , die nun am kommenden
Zur Delegiertenversammlung des SRB. händler-Verein und die Vereinigung der Buch-
^°fn Rückweg stellenweise schwierigen Rennfahrer-Amnestie beantragt
D -ände von seinen Kameraden mitgezogen Sonntag ihr zweites Endspiel gegen Graß hoppers antiquare und Kupferstichhändler der Schweiz.
^
"Urde. Die gegenseitige Hilfe namentlich in den in Zürich bestreiten werden. Si. Für die am 28. November in Murten ta-
Wi ganz jungen oder alten Teilnehmern besetz- gende Delegiertenversammlung des Schwei-
en Gruppen war überhaupt Trumpf. Anderseits
Sab es vereinzelt Mannschaften, die unbotmäßig Ziehung* der Teilnehmer für die
zerischen Radfahrer- und Motorfahrer-Bundes
ist vom Veloklub Zürich . 2 ein umfangreicher Rechtferti g en Sie **» v.rtrau «n ,
auseinanderfielen. Neuerdings waren es natür- Antrag eingereicht worden. In erster Linie wird mit dam dta Geidiähsloutc In dar „TAT" Iniet-Iaren:
"ch auch ganze Scharen von Konkurrenten, die schweizerischen Jugendskilager 1944 die Einsetzung einer Spezialkommission bean- Kaufan Sla rn erster Llnla bei unseren Inserenten ein I
sich verirrten ; so verdarb sich unter anderem tragt, die folgende Aufgaben zu übernehmen
?°i letzten Hindernis die zu den Favoriten zäh- sk. Mehr als 2500 Kinder gedachten Donners- hätte: Ueberprüfung sämtlicher Statuten, Regle-
le nde Gruppe des Zürcher Sportklubs ihre Chan- mento und Beschlüsse der Zentralbehörde sowie
c?n. Unter don wonigen Frauen , die mitkonkur-
tagabend der Ziehung, die in Lausanne stattfand.
In Gegenwart der Journalisten, der leitenden der Sportkommission und allfälliger Berufsrad- t/l +tA**'*-' Markante
le rten , nahmen sich die Wipkinger Spartaner- rennsport. Ferner seien zu überprüfen die Bezie- Hvuschnupfcr / f t »» *» *^
Heilerfo lge !
f Persönlichkeiten des Schweizerischen Skiverban-
Jnnen am besten aus, die ihre Aufgabe ohne Kom- des und seines Präsidenten Oberst Henri Guisan, hungen und der Verkehr von Veranstaltern von
Paß bewältigten. Der erfolgreichste Verein des vollzogen zwei Knaben und zwei Mädchen die Berufsfahrer-Straßen- und Bahnrennen mit den 1 N H Ä I A T 0 R I I 1 M / wUCH Mittelstraße 45 Tel. 2 60 77
,l a Ees ist der Seminarturnverein Küsnacht, der """ ST. GALLEN Tannonstraßo 8 Toi. 2 50 08
Ziehung der 1000 Kinder, welche an den Jugend- Professionals und Geldpreisfahrern. /¦J) m a UKHN Eneingeratr. 86 Tel. 8 01 08
i der Kat. B mit 2 Teams unter den ersten 10 skilagern teilnehmen können. Andre Baumgart- Der VC. Zürich 2 schlägt außerdem vor , die VaMWMtoCMMO .'AHKl. MlaaionaBtr . 42 Tel. 8 72 00
e'nkam und auch Mittelschulmeister wurde. Delegiertenversammlung möge die sofortige Aeritlictte Sprouii. i unden val 'Voranmeldung — Prospekte
ner, Advokat und Vizepräsident des SSV. leitete
mit Geschick die Ziehung und bald schon waren Aufhebung der über die acht bekannten Renn-
•für nächstes Jahr ist von der Militärdirektion fahrer verhängten Suspension zu erwirken. Das
er Zusammenarbeit mit dem Zürcher Landes-
*-'Ue die 1000 Namen bekannt.
Zentralkomitee habe die sofortige Einberufung

$Bk
band für Leibesübungen geplant, woraus 1452 Knaben und 1016 Mädchen hatten sich ein-
^ geschrieben. Die Kantons-Kontingente waren mit des Nationalkomitees zu veranlassen, damit die
«p ein nochmaliges Ueberbieten der Auf- Rücksicht auf die Bevölkerungsdichte und topo- Fahrer bis spätestens 15 Dezember 1943 wieder
"^rschzahl erwartet werden dürfte. in den Besitz einer Rennlizenz gelangen.
graphische Situation der Kantone aufgestellt
Das Zentralkomitee beantragt, für die Sektio- y^
j Kat. A. Jünglinge im Vorunterrichtsalter mit
*älterem
Mannschaftstührer. Distanz 9450 m. 1. Ka-
worden.
Die deutschsprechenden Kantone haben An- nen die Möglichkeit der Ernnenung von Jugend- m %? i^r
rten Schaffhausen (Mannschaftsführer Robert recht auf 694 Teilnehmer. Aargau 60, Appenzell warten in den Statuten zu vorankern. Ferner
ferner) 48 :48,2. 2. Rover Werdesg Zürich , 2. Rotte
i»Ül Achtziger) 49:35,6. 3. Pfadfinder Lägern I
I.-Rh. und Appenzell A.Rh. 30, Basel-Stadt und soll die Jugendkommission im Einverständnis Mäntel , Füchse
Baselland 56, Bern 100, Glarus 24 , Graubünden 20, mit dem Zentralkomitee ermächtigt werden, zur
{•julaeh (Hans Heidelberger) 53:27,4. 4. Vorunter- Koordinierung der turnsportlichen Jugendaus- Persianer, Neri,
-Tichtsgruppe FC. Dübendorf (Moritz Wagner) 54: Luzern 40, St. Gallen 54, Schaffhausen 40,
Schwyz 20, Solothurn 40, Thurgau 40, Unterwai- bildung (Vorunterricht) mit anderen Verbän- Hu ria usw.
o?'-** 5. Vorunterrichtsgruppe Oberrieden II (Hans den Arbeitsgemeinschaften zu bilden. Schließ-
»teig Gr ) 54 :41,2. 6. Vorunterrichtsgruppe Rüschli- den (Nid- und Obwalden) 20, Uri 20, Zug 30 und
*°n (Peter FrfHi ) 55:33,2. Zürich 100. lich wird von der Verbandsleitung zur Deckung Gediegene Ausführung
Zürich 1, Llnimnt 'iiinl 32
. Kat. B. Jünglinge im Vorunterrichtsalter, ebenso Alle Kinder , die sich angemeldet haben , werden der vermehrten Betriebskosten eine Erhöhung Vorteilhafte Preise Tel. 2 6t X!»
Ht Mannschal'tsführer. Distanz 7950 m. 1. Pfad- der Mitgliederbeiträge für Sektions- und Ein- Si n nier - , Stahl- und
i'lder Zollikon (Daniel Steinfels) 47:11,2. 2. Olympi
am 25. November 1943 einen Brief erhalten, der
Ihnen den Ausgang der Ziehung bekannt geben zelmitglieder um 50 Rappen vorgeschlagen. PELZ-VORBERG ßrennstempel
i (Rudolf Müller) 48 :00. 3. Pfadfinder Musegg II Nachfolger
MWern (Gilbert Ackermann) 48:00 ,2. 4. Pfadfinder wird.
G. Günthart-Vorberg
Wetzikon II (B. Messikommcr) 49:12,8. 5. Seminar Der erste Akt der Jugendskilager 1944 ist somit
^Ustiacht 2a/II (Eduard Kyburz) 50:01 (Mittelschul- beendet. 1000 Kinder werden das große Glück Limmatquai 94, 1. Etage
6. Ruciolf-Mosse-Haus
^elster) .
e r
Pfadfinder Glockenhof Friesen I (Wer-
5 Ehrensperger) 50:36,4. — Beste Mädchengruppe:
haben, eine Woche in unseren Bergen zu ver-
bringen und sich dort Gesundheit und strahlende
ZÜRICH Kein Laden — Gegr. 1904
^Parta Wipkingen I (Trudy Weber) 1:36 :46,6. Sonne zu holen. Mufftaschen — sehr beliebt
Kat. C. Offen für alle Schulen , Vereine und Or- Aber vergessen wir nicht , daß dieses prächtige Modernisieren — Aendern
«anis ationen aller Art. Distanz 11300 m. 1. Sport- 3. Schweizer Modewoche Zürich 1944
eKtion Pfadfinder Zürich (Ernst Pfeiffer) 1:03:36,4. Unternehmen nur mit der hochherzigen Unter-
| stützung unserer ganzen Bevölkerung durchge-
* Pfadfinder Schwyzerslärn Bern (Walter Bret- In einer Mitgliederversammlung vom 9. No- Bettumrandung Fr. 145.-
50h er) i :o4 :23. 3. Pfadfinder Landenberg-Zürich führt werden kann . vember 1943 wurde die 3. Schweizer Modewoche
!.A lwin Zangger) 1:04:50 4. TV. Technikum Winter-
Ptt (Adolf Störi) 1:05:00. 5. TV. Neumünster Zü-
Paten und Patinnen , das Postschekkonto des 1944 auf die Zeit vom 24. Februar bis 12. März
Handgew. Et. Gesch. Walche- bert Gubler
£<ch (Walter Meier) 1:05:16,4. 6. Pfadfinder Mus-
Schweizerischen Skiverbandes, Jugendskilager, 1944 festgesetzt. Die Veranstaltungen finden str. 21, (hinter Stamplenbach- 64 BahnMsti93 Zürich
lautet wie folgt: 11/9296. wieder im Kongreßgebäude in Zürich statt. plaß) Part rechts, b. Bhf.,
pgB Luzern (Hans Hellmüller) 1:05:41 , 2. — Mäd-
^engruppe: Pfadfinder Küsnacht (Silvia Patt) 1: Für die räumliche Gestaltung wurde im letz- Zürich. P43 2
Dreikantone-Wettkampi im Freistilringen ten Monat ein Ideen-Wettbewerb unter eingela-
denen Architekten durchgeführt. Auf Grund der
HANDBALL
"Vnn. Gesellschaft Bern schlä gt Graßhoppers
-b. Seit über einem Jahrzehnt wird dem Frei-
stilringen im Eidg. Turnverein besondere Auf-
merksamkeit geschenkt, handelt es sich dabei
doch um eines dor besten sportlichen Erziehungs-
eingereichten Entwürfe ist Marc Piccard , Archi-
tekt BSA. aus Lausanne zum Ausstellungsarchi-
tekten gewählt worden.
Die Geschäftsleitung für die Vorbereitung der
T*>**1
5:4 (3:1) im ersten Endspiel der Nationalliga
'd. Mit Viel Pech unterlagen am Sonntagvor-
mittel unserer Nationalturner. Den hohen tech-
nischen Stand dieses TArnzweigcs vorzuführen ,
Veranstaltung befindet sich nun wieder im Hotel
Savoy am Paradeplatz in Zürich.
Plattenspieler
JUittag die Graßhoppers gegen im den Agfa-Cup- ist Zweck eines Dreikantone-Wottkampfes Basel- Einer von allen e gnet 8ich
^ger Gymn. Gesellschaft Bern ersten End- Bern-Zürich, der am 21. November in dor Stadt- bestimmt für Sie:
halle Zürich vor sich gehen wird. Verschiedene Ueberbaung des Brunnenhofes
JPierder Meisterschaft. Reim Verlierer konsta-
nt en wir eine wesentlich bessere Leistung als Ausscheidungskämpfe f ü h r t e n zur Ermittlung Einfacher, offener
y°r Monatsfrist am Cup-Endspiel, aber äußere nachstehender vortrefflicher Mannschaften. Es In unmittelbarer Nähe des Radio-Studios stand Plattenspieler
starten f ü r Basel Burgholzer, Wyß, Müller , bisher noch ein altes Bauernhaus samt einigen
V'hstände verunmöglichten diesmal einen Sieg,
^
?r mit einem oder zwei Toren Vorsprung nicht
^oßial ungerecht gewesen wäre. Die Hinter-
Schaad, Dätwyler, Kehrli und Buchmüller, für
Bern Wenger , Blattmann, Baumann, Guggisberg,
kleineren Gebäuden. Nachdem in der Umgebung
bereits zahlreiche Neubauten entstanden sind, soll
nun auch dieses Idyll aus früherer Zeit der Ueber-
Jf iteM *^
C^i/erts&rc aßr°*£.
-*
Geschlossenes Discophon
mannschaft machte den sicheren Eindruck, die
e ni gen Fehler nützten dio Bernor geschickt
Förster, Gfeller und Lardon , für Zürich Burk-
halter , Niederöst , Jauch , Walter und Heinrich bauung Platz machen. Die Baugenossenschaft
^ürwß t^o *
Radlotlschchen mit elnye
Angst , Stöckli und Stiefenhofer. Frohheim gedenkt nach den Plänen von Architekt:
j^.Us , da diese viel rascher und wendiger waren. Hochuli hier modern e Wohnbauten zu errichten.
bautem Plattenspieler
er Sturm machte seine Sache im Felde recht , Dätwyler ist Meister im Mittelgewicht und zu-
fl gleich Schweiz. Polizeimeister im Ringen, die Längs der Hofwiesenstraße soll zwischen Brun-
W? Torschuß ließ noch immer zu wünschen nenhofstraße und Brunnenhofweg ein Block von Automatischer Platten-
br i g. Beim Sieger fiel im Sturm wiederum das Brüder Angst sind ebenfalls seit Jahren Meister
j drei Doppelmehrfamilienhäusern erstellt werden, Neujahrskarten wech8 ei ,fü 9 8 und
JUstellunglaufen , die wuchtigen Torschüsse und in ihren Klassen, desgleichen Stöckli als Erster ' ; L « ?
kleine Platten)
des Eidg. Nationalturnertages 1943. Lardon, während eine gestaffelte Gruppe von zwei drei- mit Kuverts u.
Sj Cht zuletzt der unheimliche Eifer auf , denn fachen Mehrfamilienhäusern an den Brunnenhof- aufgedruckter
Buchmüller, Schaad, Wenger und Stiefenhofer -^
Rft dem kleinsten Vorsprung von einem Tor weg zu stehen kommen wird. Die Neubauten wer- Adresse
zählen ebenfalls seit Jahren zur ersten Garnitur. Fr. 1.80, 2.-—, ...und noch viele andere
°'n g sofort der Sturm zurück , so daß dio Zür- den zusammen 36 Wohnungen aufnehmen, davon 2.120 und 2.50
BBer Fünferreihe immer wieder gegen acht und u* „„hi„„ti„„=„
Kombinationen.
je IS zu zwei und zu drei Zimmern, und werden per nutzend.
e
f[ Un Mann anrannten. Die Deckung spiel to sehr Neues vom turnsporthehen Vorunterricht von Grünflächen und Bäumen umgeben sein. Der E.WißftB t & Cic„ Ltuen*
?^ r t , und gerade dio beiden Verteidiger gingen
°tter .s über da.s Erlaubte hinaus, ohne daß es Si. In Aarau fand am 10. und 11. November
Kostenvoranschlag beläuft sich auf gegen eine
Million Franken. Vom alten Brunnenhof wird in Je eis litt
j,0rr - Schiedsrichter geahndet wurde. Wenn der unter dem Vorsitz des Sektionschefs für Vor-
Rassige Endkampf schließlich mit einem Ber- unterricht und im Beisein von Oberst R ad uner ,
Zukunft nur noch der Name in der Straßenbe- ALT-GOLD ^mm0^k
1 zeichnung übrig bleiben. *
gs* Sieg endete, so wjir in es Glück ! Schiedsrichter dem Chef der Eidg. Zentralstelle für Vorunter- Ali-Silber PFWJEN/ZÜR ICHI
^aumann (Basel) war der ersten Hälfte oin richt , Turn-, Sport- und Schießwesen, eine Kon-
unisichtiger Leiter, in der zweiten dreißig Mi- ferenz der Vorsitzenden der kantonalen Büros Der ETH.-Tag @ Alt-Plalin >v
?*7.to 1- dagegen ließ er zu öfters übertriebene und dor eidgenössischen Inspektoren für Vor- nie Sehmueksaehen , Uhren ,
^BJ^""^f^^^üär
£$We ungestraft, übrigens stellten sich ihm die unterricht statt. Die eidgenössischen Schießoffi- Die Eidgenössische Technische Hochschule be- Zahnkronen , Krücken von
t(
°i ..en Mannschaften zu Beginn des Spieles wie ziere waren an dor Konferenz ebenfalls anwe- ging am Samstagvormittag ihron Jahrestag mit Privaten
Preisen
kauft zu besten
%'t: send. einer Feier im Auditorium maxirnum. Nach der
VV. WKHKI.I - ZI H1C11
, °0. Bern : Beutter ; Jordi, Rüedi; Jakob, Sid- Im Verlaufe der zweitägigen Konferenz , die im Begrüßung und einer Ansprache von Rektor Goldschmied Rennweg 91
L° r . Baumann; Jost , Arm, Morgenthaler Rob., Zeichen vorzüglicher kameradschaftlicher Zu- Prof. Dr. Tank übor «Wandlungen und Entwick-
cl *ilt , Morgenthaler Rud. sammenarbeit stand , wurden zur weiteren För- lungen in der Elektrodynamik», folgten die *öfee|
(-, Graß hoppers : Schmid Ed.; Dubs, Herkenrath ; derung und Entwicklung des freiwilligen turn-
^"•tenbein, Garzoni, Leutenegger ; Thülcr , sportlichen Vorunterrichts und der obligatori-
! schon Nachhilfekurse wichtige Beschlüsse go-
Ehrenpromotionen.
Die Würde eines Doktors der technischen Wis- 0
lt h"»»*
e
n aller , Kaiser , Schmid K., Güdel.
GGB . gewann die P l a t z w a h l und spielte wäh- f a ß t
senschaften ehrenhalber wurde verliehen an 'VAMMMA/ al ler
Ing. Hans Z ö l l y , Direktor-Stellvertreter und hy. . . Samta s..rtlltel
f/ eV -
, "d der ersten Halbzeit mit dorn starken West- Zur Behandlung kamen u. a. die Revision der Chefingenieur für Geodäsie und Photogramme- y
l ln <i und der Sonne im Rücken. Sie nü t z t e n Ausl'ührungsvorschriften des Vorunterrichts, die trie der Eidgenössischen Landestopographie in Gratiskstalog \\ > 47 , Möt I ?„
r y se Situation geschickt aus , doch vorerst blie- Vereinfachung der Administration, die Ausglei- Bern-Wabern , f ü r seine Verdienste um die geo- y.ktfi pjl Zürich S
< ei> ihre wohldurchdachten, raschen Vorstöße chung dor Prüfungsanforderungen und Meßvor- dätischen Grundlagen der schweizerischen Lan- 04*
'n der Deckung hängen. Schon nach den ersten Schriften zwischen Schule , Vorunterricht und Re- desvermessung, insbesondere um die einheitliche
SeefeldstraOe 96 Tel 4.15.24

lell h Minuten bemerkte man in dem Kampf , daß ; k r u t e n p r ü f u n g sowie weitere Traktanden, die vor Durchführung und Erhaltung der schweizeri-
:j . aßhopper s nicht gewillt war , im voraus auf allem den Erfahrungen des zweijährigen Beste-
-e Verliererstraße gesetzt zu werden. Ihre An- hens des neuen Vorunterrichts Rechnung trugen.
griffe waren ebenfalls recht gefährlich , doch Berücksichtigen Sie die
er Abschluß gegen den starken Wind war un- Inserenten dec «TAI»
j
»JUchtbar. Endlich nach 15 Minuten tankte sich SBGELFLUO F#E M Ö B E L - L A G E R H A U S
Xf °rgenthaler Robert erstmals gefährlich durch M T f &j m
j ^d sein Schuß war für den Hüter nicht mehr Ein neues Schweizer S e g e lf l u g z e u g . Si. Auf
*U erreichen. Während den nächsten fünf Mlnu- dem Flugplatz Hausen km Albis wurde kürzlich
eri setzte n sich die GGBisten vor dern Graß- dns neueste Produht der jungen schweizerischen
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S&pperstbr fest, sie lagen nun ständig mil tfechs Segi*'Flugzeugindustrie , ein Kfochleistungsflug-
8J*ht. im Angriff. Die beiden Flügel Jost und ieug «Moo-.wey III» mit Erfolg durch den Flug- A% GEBR.KUONü Äö.
.r 'rgenthaler Rudolf erhöhten die Skore auf prüfer des Eidg. Luftamtes, Willy Bauer , sowie
: ! Auf der Gegenseite kam die linke Sturm- durch Pilot Ernst Spahni eingeflogen. Das Flug-
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WHWBL| ZÜRICH - NEUGASSE 14
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^eit e ein paar Mal gut zum Abschluß, doch die zeug, das erste Exemplar einer Serie von elf Ma-
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ZUrich Montag, 15. November 1943 t > t E TAT? i " »• Jahrgang Nr. 269 Seite
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Achtzehnfache vergrößern konnten. Die Arbeits- Herabgesetzte Käse- und Backwaren-Rationen
leistung des einzelnen Arbeiters stieg um das in Holland
Dreifache. So kann z. B. heute ein Arbeiter in Amsterdam. Amtlich wird mitgeteilt daß In Hol-
1 1 ,Kanonen montie-
einer bestimmten Zeit 10-„,,, land die Käseration ™ j nj £ ™ *^ J £™ £
... „, . * --„v,^ -iaA-1 herabgesetzt
b werden muß , weil es nicht mogiicn t,t
ren gegenüber nur zwei Stück im Jahre 1941.
wesen einen genügenden Wintervorrat anzu-
Diese Produktionssteigerung wurde durch die ,
egen Auch ___ Zuteilung an Backwaren wurde ie-
Ausführung von Verbesserungsvorschlägen duz ier t , und zwar von 100 auf 90 g.
durch das Betriebspersonal erreicht. Dadurch
gelang es auch, in den letzten 12 Monaten rund Streikende Kohlenarbeiter in England
3900 Tonnen Metall, 38 000 Tonnen Kohle und London. Die Bergleute von zwei weiteren Kohlen-
55 Maschinen einzusparen und 725 Arbeiter für gruben in der Grafschaft Lancashire sind in den
die Armee freizumachen. Streik getreten. In dieser Grafschaft befinden sich
Die «Prawda» berichtet weiter, daß die Mos- jetzt 6500 Grubenarbeiter wegen Lohndifferenzen
kauer Industrie ihr Septemberprogramm lange im Ausstand.
vor Monatsende erfüllt hatte. Die Produktion Höchstpreise in Portugal
von Gußeisen sei um 20% , von Stahl um 12% Lissabon. Die portugiesischen Behörden haben
und von Koks um 17% gestiegen. für einige wichtige Lebensmittel Höchstpreise fest-
Absperrungen, Zahlungs- u n d Transportschwie- gesetzt , um den in der letzten Zeit ständig zuneh-
Schade Bise — auch an der Front des rigkeilen sowie durch Rohstoffmangel längere Voller Erfolg der lO-Mill.-Anleihe der Basler menden Preisüberschreitungen entgegenzutreten.
Kantonalbank
Wirtschaftskrieges1 Zeit in eine fast ausweglose Lage geraten sollte.
Basel. Die Emission der kommissionsweise pla- Alliierte Lieferungen für die algerische
Bei den meisten Unlernehmungen wies der Auf-
„ (AS) Ein rauher Biswind bläst aus England her- cierten 3Ms%igen Anleihe, Serie E, hatte einen vollen Zivilbevölkerung
tragsbesland schon seit Mille Sommer einen Erfolg. Der Anleihensbetrag wurde zum weitaus Algier. Der Wirtschaftsrat in Algerieft hat eine
über. Er treibt eine dunkle Wolke in Form der
merklichen Rückgang auf , da neue Bestellungen größten Teil durch die Konversionsanmeldungen ge- Erklärung veröffentlicht , wonach 220 000 t Lebens-
täuschen «Schwarzen Liste» vor sich her , die
s-ch über der schweizerischen Wirtschaft zu aus dem In- und Ausland spärlicher erfolgten. deckt , so daß die Barzeichnungen einer starken Re- mittel für die Zivilbevölkerung von den Alliierten
eWladen droht. duktion unterzogen werden müssen. nach Nordafrika geliefert worden seien. Feiner wur-
Wachsende Handelssorgen den 850 000 t Kohien , 400 t Medikamente und erheb-
Der englische Versuch einer Beeinflussung Man flüstert : Vielleicht komml doch bald der Traubenaktion 1943 liche Mengen Benzin und Oele geschickt.
^ftseres Außenhandels erregle nichl nur in Friede und damit ein allgemeiner Preissturz. In Eine amtliche Mitteilung orientiert über den Er-
"hischaftskreisen , sondern im ganzen Schwei- Handelskreisen macht sich infolgedessen ein folg der von der Abteilung für Landwirtschaft des Die europ äische Nachkriegsversorgung
Jervolk ein nicht geringes A u f s e h e n . Das K a u f u n w i l l e geltend , wie er ja seil Mona- EVD. getroffenen Maßnahmen, um den Konsumen- Atlantic City. Das interalliierte Komitee für die
zu annehmbaren Feststellung der Bedürfnisse der Nachkriegszeit hat
*Ur Freiheit und Unabhängigkeit kämpfende ten auch an der Wertpapierbörse in einer aus- ten einheimische Tafeltrauben
Preisen zu verschaffen. Trotz der geringeren Trau- ersten Bericht unterbreitet. In
'' ¦gland verwickeil sich mit solchen Maßnah- gesprochenen Inveslitionsangsl zum Ausdruck benernte und der großen Kernobsternte wurden im der «UNRRA» seinen
ttl6n in ärgsle Widersprüche. Es handelt sich diesem Bericht , der von Sir Leith Roß als Komitee-
komml. Die fortgesetzten Alarmmeldungen (Ner- Rahmen dieser Aktion 2,51 Mill. kg vermittelt, Präsident unterzeichnet ist , ist die Schätzung ent-
'•-chl allein um die gegen die Firma Sulzer un- venkrieg!) über angeblich unmittelbar bevor- gegenüber 2,44 Mill. kg im Vorjahr. Die Detailpreise halten, daß der Bevölkerung der jetzt unter deut-
l6r falschen Anschuldigungen ergriffenen Maß-
stehende militärische Großerei gnisse verstärken blieben durchschnittlich gegenüber den Höchstprei- scher und japanischer Herrschaft stehenden Län-
nahmen. Was bedenklich slimml, ist die stän- die Warenscheu noch. sen 1942 unverändert , trotzdem die Weinpreise etwas der nach ihrer Befreiung mindestens 45,9 Mill. Ton-
di ge Verlängerung der ohnehin schon Buchform gestiegen sind. Eine Konzentrat-Aktion fand dieses nen Lebensmittel und andere dringend benötigte
Unter diesen Umsländen gehl im Groß- und Jahr nicht statt.
^nehmenden «Schwarzen Liste» . Nichl weni- Kleinhandel die R e n t a b i l i t ä t s t ar k z u - Waren zur Verfügung gestellt werden müssen , wenn
ger als nahezu 80 Firmen verfielen allein im r ü c k , speziell bei den kleineren Firmen. Die Mehr Betten für die Evakuierten sie eine tägliche Ernährung von 2000 Kalorien er-
Monat Okiober der Diskriminierung. in Süddeutschland halten sollen. Im Bericht kommt forner die Ver-
in der Zeil der großen Vorralskräfle entstandene mutung zum Ausdruck , daß es nötig sein werde, die
A u ß e n h a n d e l bedeulel heute W a r e n - Prosperität der Ladengeschäfte verflachte sich fb. In einem Aufruf der Wirtschaftsgruppe «Be- Völker der befreiten Territorien mindestens ein hal-
' au s ch . Das isl keine schweizerische Erfin- schon gegen Ende des letzlen Jahres. Seit Mo- herbergungsgewerbe» in der «Bodensee-Rundschau» bes Jahr lang zu unterstützen. Um diese 46 Millio-
dung 1 Wir wurden ja zum Tauschhandel g e - naten werden die Umsälze fasl im gesamten De- werden die Betriebsinhaber aufgefordert , Bettraum nen Tonnen Hilfsmaterial innerhalb sechs Mona-
Evakuierte ten nach ihren verschiedenen , auf der ganzen Welt
j u n g e n . Für lebenswichtige Importwaren lailhandel neben den Friedenshoffnungen noch in größtmöglichem Ausmaß für weitere
haben sich die verstreuten Bestimmungsorten zu transportieren ,
können wir eben fasl keine eigenen Rohsloffe beeinlrächtigl durch den siarken Kaufkraftrück- zur Verfügung zu stellen. Vor allem
6x Porlieren. Nur die Industrie-Erzeugnisse ver-
Saisonbetriebe bereitzuhalten. Auch sollen die Pri- werden 23,5 Mill. Tonnen Schiffsraum benötigt.
gang der slädlischen Bevölkerung. Die besseren vatherbergen herangezogen werden. Wer früher
mö gen dem Außenhandel das erforderliche Verdienstmöglichkeiten der Landwirtschaft bie- Betten an Fremde abgab, ist verpflichtet , dies auch
Ex-Gouverneur Lehmann als Direktor
^-eichgewicht zu geben. Durch den Zusammen- ten nur wenigen Branchen einen Ausgleich. Im heute zu tun. der «UNRRA»
bruch Frankreichs im Jahre 1940 wurden wir Großhandel werden nun auch nicht bewirt-
Gute französische Getreideernte 1943 Atlantic City. Der frühere Gouverneur von Neu-
aber weilgehend vom kontinentalen Handel schafte Waren wieder angeboten , die seil Jah-
, ist von der «UNRRA» zum
abhängig. Dieses ABC der schweizerischen ren in Erwartung höherer Preise zurückgehallen pw. Berlin. Wie einer in Berlin einlaufenden Mel- york , Herbert Lehmann
Direktor der die ganze Welt, umspannenden Hilfs-
dung aus Vichy zu entnehmen ist , beträgt die dies-
Wirlschafl kennl die ganze Welt. wurden. Der Käufer gewinnt seine während der jährige französische Getreideernte 6,5 Mill. t , gegen- aktion gewählt, worden. Es handelt sich dabei um
Waru m also Irolzdem brilischer Handelskrieg erslen Krie-gsjahre verlorene Machtstellung über nur 5,5 Mill. t im Jahre 1942. Damit ist dreimal eine der größten Aufgaben auf dem Gebiete der Un-
S^gen die Schweiz? Sollte die treibende Kraft langsam wieder zurück I Die Firmen sehen sich hintereinander eine beachtliche Steigerung der terstützung und Fürsorge, die je einem einzelnen
dieser Maßnahmen etwa die Niederhallung der zu vermehrter Inseralenwerbung veranlaßt Seil französischen Getreideerzeugung festzustellen. In Manne übertragen worden ist.
Schweizerischen E x p o r l i n d u s l r i e i n d e r den weltpolitischen und militärischen Groß- deutschen Kreisen wird darauf hingewiesen, daß es
N a c h k r i e g s z e i t bezwecken wollen? An erei gnissen des Sp ätsommers werden wesentlich mit Hilfe der Ernte von 1942 trotz der im November Redaktion : Dr. Max Rychner; Dr. H. Münz;
aussetzenden Zufuhr aus den nordafrikanischen Ge- Dr. E. Jaeckle (Chef der Red.) ; Dr.
diese ofl gehörte Ansicht glauben wir zwar w e n i g e r S a c h we r l k ä u f e (Gemälde, bieten gelungen sei, die Bevölkerung einigermaßen G. Kummer (abw.); Dr. M. A. Meier
Jicht. Die gerade in letzter Zeit in zahllosen Schmuck, Teppiche usw.) gelätigl. zu versorgen. Deshalb dürfte erwartet werden , daß (abw.) ; Dr. A. Grütter (Bern) .
Reden formulierten Versprechungen eines ge- Chef der Administration und Inseratenabteilung:
die reichlichere Ernte von 1943 für das französische W. Aerni.
wehten Wellfriedens sind doch keine wesen- Uebertriebene Kaufreserve nicht gerecht- Volk jede Sorge vor einer Krise in der Brotver- Herausgeber und Druck:
losen Tiraden? Und die anerkannle schweizeri- fertigt sorgung bannen werde. Migros-Genossenschafts-Bund, Zürich
sch e Qualitätsarbeil dürfle , so klein ihr Beitrag Ganz abgesehen davon , daß die Kriegsdauer
*Uch ist , für den Aufbau der zerlrümmerlen Well völlig unberechenbar isl und Ueberraschungen ^¦% •• j • Die Zürcher Tlörso blieb am Wochonsohluß .o hne jede Anro-
?Ur nützlich sein. Zwar kann , man in der Arl des — auch in bezug der Richtung einer starken Ver- j j o
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Aktion ° daß das«ichGO-«.-'»- '» «ehu>pp«nd v..ru..f s<.ii« , .i , .,...
trotzdem als widerstandsfähig, u n d ver-
Vorgehens gegen unsere Exporle wirklich An- zögerung des Waffenstillstandes — nicht aus- schiedene Industriepapiere vermochton ihre Erholung fortzusetzen . A l u m i n i u m und Sulzer erhöhton ihron Sland um 10,
haltspunkte für den zukünftigen weltwirtschaft- geschlossen sind , müssen wir uns darauf ge- Brown-Boveri um f . F r a n k e n . Im Gegensatz hierzu waren amerikanische Valoren angeboten u n d leicht abgeschwächt. —
Handelsver- Schwoiz. Btaatlpaplere profitierten von oinigor Kaufneigung. — An don beiden letzlen Wochentagen kam ou In N e u y o r k -zu
lichen Kurs erblicken, wenn man bedenkl, daß faßl machen, daß der internationale Kursschwankungen, dio eine unsichere Stimmung verrieten, Ansätze zu Kurstiefostigungon wurdon immer Wieder durch
die britische Altacke ausgerechnet auf einen kehr noch lange Zeil nach dem letzten Schuß upuo Abgaben beeinträchtigt, so daß überwiegend A l i s c h w n c l i u n g o n loiohloron Ausmaßes e i n t r a t e n . Die Phelps Dodge Cou-
rier Corp. beabsichtigt einon Ausbau der Verarbeitung von Leichtmetall. Das große Magnesium-Blech- und Streifenwerk der
Handelsvertrag mil Deutschland folgle , der weiß havarierl sein wird. Der berühmte englische Rcvoro Copper & Braß Co. befindet sich im Bau und soll boreits zu A n f a n g 1944 oino Monatsloistung von 500 000 lbs.
•SEMI alle Rücksichten auf unsere Neutralität Nalionalökonom Keynes ist beisp ielsweise de besitzen.
nimmt. Aehnliche Ueberlegungen ergeben sich, Auffassung, daß für die vollständige Ueber
N »»-
^*snn man den sich nicht mehr völlig hinler führung der Wirlschafl auf Friedensbasis drei "TT- Genf *&• "{J; Neuyork ^ov.
Jahre notwendig sindl Eine Vorratspolitik , die TT"D Cm' Petita
den Kulissen absp ielenden Kampf der alliier- JH U i&D-H A ktien :
*6n Mächle um die Vorherrschafl der Welt ver- auf einer baldigen Normalisierung der wirt-
k l Kurse
1942 Nov. Nov .
C a n a d i a n Pacifio .
Am. -Eur. Soc. priv.
44.50
—.
43 .50
.— Atchison Topoka .
— — 51*/» 51'/»
fol gt. schaftlichen Grundlagen basierl , dürfte sich für ZUrich
England , Amerika und Rußland stehen nach Private und Geschäftsleute zumindest für eini- __ % Eidg Anl. 1980 . 104.10
12
103.40
13
- .-
Araruayo
Montecatinl . .
( i a n l v priv
. . .

. .
48. —
—¦
138 . - 137
¦— Canadian Pacific .
.— N e u y o r k — —
48.25 U u l t i m o r e u Ohio .

Central .
5
7'/ B
16' / a
5
7'/j
16'h

mittelbare Nachkriegszeil Europa nicht die er-


8-A%
dem Kriege mil einer enorm ausgeweiteten Pro- germaßen gangbare Waren als verfrüht erwei- 4 % Eidg A n l 1086 108 —
duktionskapazität da. Ein amerikanisches For- sen. Zu berücksichligen isl ferner , daß die un- 88'A %
Eid g. Anl, 1982 101.30

Wehranl. 1086
% Eidg. Anl. 1987 102.00
101 80
101.25

—.
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-. - 103 . —
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. . 27'/,
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37'/j
. 153'/ B
27J/ 8
92'/»
37'/,
153'Ja
schungsinstitut schälzt nach einer Uniled-Preß- 3 % SBB. di ff<ir6 . 99 25 99 .75 99.80 Nov. Nov. Am Tobaooo . . 57 i6'/»
. 101 25 -. - -.- Mailand 12. is. A n a c o n d a Copper . 24'/e 24'fj
^eldung, daß es in den USA. nach dem Kriege sehhle Ruhe, sondern wahrscheinlich chaoti- 88% %
SBB. 1932
% SBB, 1038 . 93.50 93.45 93.50 ' Bethlehem Steel . 55' / 2 SS»/,
K u n d 11a 8 % . .
y'ieder 15 Millionen Arbeitslose geben werde I sche Zustände bringen wird. 3 "/. % U o t t l i n r d b a h n . 100 75 100.95 — .—
Snia Viscogu
Cos« I I
, .
. . 122 122
3V4 % J u r a Simp lon . 101. — 101.10 — .- Chrysler Corp. . . 74»/e ' 74 3/B

— —— —
M dann also wieder ein r ü c k s i c h t s l o s e r Jahrestiefstkurse an der Börse H VJ % Y o u n g A n l u i h e 11-40 — .— 11.70 Montecatinl . . .
Oonaol Ellison . . 22 21'/ 8
62. — 55. .— Broda . . . . 49 '/->
Kon k u r r e n z k a m p f z w i s c h e n den 5 % % Albbruck-Dog. Fiat Torino . . . a a
Douglas A ircraft . *-»
N a t i o n e n f ä l l i g ? Nun , wir wollen nicht Die Molive, die schon nach kurzen Erholungs- 7 % Meridionale . 27 % — .— — .—
A d r i a t l c a El. . • _a %
Du Pont . . 13» 13¦'/»
Len & Co. Prior . . 305. .— — .— General Electrlo . 35 34-y»
1 und Konsolidierungsp hasen immer wieder a u s- Eidg. Bank AG. . . 398.— -.- 352 . - S1P % 1 49'/ 2 49 a / 0
j * Schwarzseherei verfallen und vorerst auch
General dolore . .
— .— 64S , - Meridionalo El. . xi S 67 66'fj
«j den wirtschaftlichen Maßnahmen der Krieg- g e p r ä g t e B a i s s e t e n d e n z e n sowohl für Schwoiz. Bankgos. . 070.— — .— 308 . - ferni . . bo bo
Int llarvester . .
26»/» 27
B o i l o n k r o d i t a n s t al t . 815. — Int Nickel . .
führenden die Tragödie erblicken, daß eben ein schweizerische wie für amerikanische Aktien Schwoiz. Kreditanstalt 560. — 542. — 542. - TiM-. u n n i u s i o Ital. . ja
«
pj
Inl Pol a roi. . . 11*7» H 3/»
in unserem letzlen Bericht Nationalbank . . . 690 .— — ¦— -.- Beni Stabill . . " Johns Manville . 84'/ 2 84
*^ampf auf Leben und Tod ausgefochlen wird , auslösen, haben wir E l o k t r o b a n k A . . . 398.— 379 .— 37*1 . - llulcenicnti . . . Keiiiloi ntl Copper 30»/, 305/«
eingehend erwähnt. Wir begnügen uns heule Contl Liuolonm . . 101.— 140 .— 1-9. - Morttgomerj Ward . 42'/ 8 42'/«
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men kann. damit , darauf hinzuweisen , daß in der lelzlen Saoi* Serie I 85 .50 -¦**.- _- .. Nov. Nov. Standard Oll N. J. 53»/» 53»/,
Berichtswoche eine neue Verkaufswelle derart I t a l o Suisse . . . . 82.— «3.50 63. - Berlin 12 ,3 ünlted A i r c r a f t . 26»/, 27'/,
. Riickvers. . 8725.— 3625. - 3630. - ü S Kühner . . 38 37'/«
Verzwickte Situation auf das Kursniveau drückte, daß in der nach- Schwoiz — ,_ —,_
llu i .U K . . . . 113.25

_ —
Unfall Winterthur . 4000.— N o r d t l Lloy d . . 115. 75 0 8 Stool com. . 51'/, 51
Gleichgülti g, wie nun die Blockierungsmelho- folgenden Statistik mit Ausnahme von Elektro- «Zürich» U n f a l l . . 6810.— — ,_ 7200. - Kelchsbank . . . 148 .— D S Steel pref. . 11» 11*'/«
Aaro-Tossln AG. . . 1048.— — .— 1030. — A E U . — .— p Western U n i o n . . 41»/, 4l 5/a
"^n interpretiert werden , die Aspekte unserer bank , Fischerstahl und Nestle alle Wochentiefst- Accum-Oorlikon . . 405.— -, .— Bayr. Motorenw. .
. . .
— .— S W e a t i n g h o i m e El. . 89 89
Wirt schaftlichen Zukunfl sehen zurzeil nichl kurse identisch sind mit dem Jahresliefstslandl Saurer AG . . . . 885.— 655 .— 655. — Daimler . . . . 157.25 o Woolworth Co. . . 36 36'/«
A l u m i n i u m - I n d u s t r i e . 2940. — 18u5. — 1815 - Dt Linoleum . . — .— 3 Blectric H o n d a . . 6»/ 8 6'J 2
n -ehr wie bis jelzl nur unsicher, sondern direkt Schweizer-Aktien 5. Nov. Woohen-Tief 11. Nov Bally AG 990.— -.— — .- El, Lieht u. Kraft — .— | Aktionumsatz
Bank f. elektr. Unternehm. 382 379 380 Bovori 690.— 550 . - 558 .- IG Farben . 175.75 S> ( i n 1000 Shares) 796 3U
^günsti g aus. Wie ja zu befürchlen war , mußte Motor-Columbus 334 329 329 Centralschw. Kraftw. 1110.— 1180 .— 108J. — Rh B r a u n k o h l e . Tendenz:
H'p h während der k r i l i s c h e nP h a s e , in die Ad. Saurer AG. 652 640 650 S t a h l w e r k Fisclior . 1050.— 870 .— 870. — Rh Stahlwerke . 160.75 \ unregelmäßig
,et Kft-ieg nun einmündet, eine erhebliche Be- Aluminium-Industrie 1855 1740 1800 K r a f t w . L a u f o n b u r g . 1025.—
I.inol, Giubiasco . . 70.— ,
— .—
—.
—— ——
-.— S u l z d e t f u r t h . . .
.— Sarotti
— .—
Dme-Jones-

——
. . . . — .—
6lt -hächtigung
unseres Außenhandelsvolumens Brown-Boveri 550 532 548 Maschinen Oerlikon . 629. — 439 . .— Siemens & l l ul r . k u . 132. —
Akiirnindex:
2 Stahlwerk-Fischer 865 860 862 Nestlfi 945.— 902 . .- 20 E i s e n h a h n e n . 32 .57 32.53
^angsläufig ergeben. Aehnlich wie der un- Lonza Elektr. 800 760 781 Stickerei Prior . . . 695.— — .— 645. — 16 Dl litt le« . . . -.0-»1 21 01
^tWartel lang sonnig gebliebene Herbsl nun mil Nestle 895 895 905 Sulzer 1200. — — ._ 1165. -
OT
HO I n d u s t r i e . . '32.15 131 .76

7ä -
32. 25 , Nov. Nov. Mnody W a r e n l n d e x 243.2 —•
Sulzer Gebr. AG. 1155 1135 1155 Haltlmore and Ohio . 81 75 33. —
Lyo n 12,
türmen un d grauem Gewölk abschließt , scheint
3Jj!hft de das schweizerische Wirtschaftswunder dem
entgegenzugehen. Wir müssen ernsthaft
USA.-Aktien:
Baltimore & Ohio
Pennsylvania Rr.
35
108
30%
102
33
105
Pennsylvania . . . 181.—
H i s p a n o ABO . . . 1105.—
Ilisnano E
I lalo- Argentina
. . . 207.—
. . 140. —
105 .—
98t>.
-.— — —
141 .50
105. 5 J
.— 3% Frangais 1942
183. - B a n q u e de Paris
142 .- Oriiltl Lyonuai»
92.50
2220. —
3350. —
0
Honds:
treasury
99»/,

— —
| i VS -/, A r g e i i t 1048
^damit rechnen daß die Arbeilsbeschaffung auf Standard Oil 202 195 201 A E G 27 .25 -.— -. - K i i h l n i i i u n . , . 2400 . — 8 UV » Itnr/. il 1 0*27 57 Wh 47»/,
,
General Electric 140 137 138 General Eloctrlo . . 165. .— 137 .- Pechiney . . . 4850. — *9 li'Ü Chile I O O I ass \n, 1\.J,
SäP-kle Schwierigkeilen stößt, wenn der wich- Int. Nickel Co. 149 141 141
(ionoral MotorB — .— 168 . - Royal Dutch . , 16859. — g i '/S ",', Halt ll Ohio 28'/« M'/a
I n t Nickel . . . .169.— 143. - 140 .- Fil, Schuppe . . 14000 .— -**•

— —— ——
, '3ste Erwerbszweig, die Exportindustrie, durch Kennecott Copper 133 130 135 Konnocott . . . 176.—
. 135 .— 131. -


Otiaiij/es
MontgeMpr; * • • 177.— —. .—
Svonska B 14. Schweiz .
. .— , London
, Nov. Nov
Neue Verfügungen solange gelten , bis der gesamte Fragenkomplex Royal Dutch m. Erkl. 87«.— 455. — 450 .- London 12 13
einer einheitlichen Lösung zugeführt wird. Für Ain Canad. Trust Eund 77.75 83. — 82.75 - % ' / , Uunaola . . -,015/ Warenbörsen
des deutschen Preiskommissars die Gastwirte wurden Kontrollorgane eingesetzt , Basel 4% Kund 00-90 . 113
,:,., "•
uon Munin.
Hon Miliu m . 87.7»6 Nov. Nov.

—— —— — —
Plü . Berlin. Je länger dor Krieg dauert , desto *
die stichprobenweise nachprüfen , daß diese nicht nasiei H a n d e l s b a n k . 852. . .-
Angin I r a m a n
Btii'niitli
. . . UK a Wetze,ll 12. 13.
Oil . . . ,r 111
1 $ 07-7-,
Järker werden auch die Bestrebungen, da.s be- unter Ausnutzung der noch vorhandenen Be- Schwoiz B a n k v e r e i n 520.— i 'liicugu Uei 157%
502. — 502 - Courtaul.1« . . . g'J » 1 » Mai i 6-Vi

—— —— —
jah ende Preisgefüge zu sprengen. Aus diesem IS6-Y.
stände an Wein und Spirituosen Mischgetränke Chom ludelec . 812. .— 3i,4. ~ Unl Ain Tob. . ',
. 3 Juli ,:4-*/ f 154'/j
— ._ Distlllera
r Unde sieht sich der Preiskommissar dauernd
herstellen und diese zu übersetzten Preisen ab- Ges f ü rFabrik
ohem Ind.
Sando» 8800.
5500.
.—
.— — .- Rolls Royce • • • ss ' 6,
. . 1
__ Winnipeg Okt


bei.
pfiffigen , Warnungen zu erlassen und Anwei- setzen. Indiistrle-Gos. Sohappe 902.—
Lonza 900.—
810. —
780.
— .—
.-
Vickers ord. . . 17.411,
j ^ngen herauszugeben, die der Zügelung der Royal Dutch o. Erkl. . 240 — — .— — .- Mals:
re ise dienen. Drei der soeben erlassenen Bestim- Die phantastische Steigerung der Auszahlung Noten Chicago Dia.
Clearing
mungen wenden sich diesmal an die zur Re-
r^ratur von Uhren zugelassenen Betriebe, an
russischen Kriegsproduktion Fremde Währungen ?2
0v N
,^
Nov.
12.
Nov.
13.
Nov,
12.
Nov
13.
Mai
Juli
Merlin 100 Reichsmark 172.55 1,2.55 4.50 15. - 173.01 173.01
J*s Elektrohandwerk und an die Gastwirte. Moskau. Die «Prawda» veröffentlicht einen London 1 engl P f u n d 17.32 17.32 ¦
• .90 1 .10
j lFStei'e müssen die festgesetzten Höchstpreise an
c-itbar er Stelle ihres Ladens anschlagen. Für
Bericht über die Erhöhung der russischen Malland
Lyon
100 Lire
100 FruncB
22.67' /.,
6.02'h
22.67'/
6 lä'/j
1.56
1.56
1.751/j
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1 ./4'/j
22,671„ 22.6 /
10. —
-F , "»«»"wolle:
Kriegserzeugung. Daraus geht u. a. hervor , daß Stockholm 100 Kronon 102.65 102 .65 —¦ - — — ¦—
10. -

—•—
.Neujork Doz 19 .64
19.60
19,74
19 .68
s Elektrohandwerk ist eine Liste von geneh- • > Jan,
die Artilleriewerke «Stalin» ihre Geschützpro- Lissabon 100 Escudos 17.70 17.70 17.871/j 17 .87'/j — .— — .—
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migten Zuschlägen veröffentlicht worden, die duktion gegenüber der Vorkriegszeit um das Nouyork 1 amorlk. Dollar
Buonos Aires 100 Tesos
4.?1
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4. 3.
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ZUrlch Montag, 15. November 194S / Erscheint wöchentlich 6mal Einzelpreis 15 Rp. '

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beschickte
In Atlantic City im nordamerikanischen Staate New Jersey tagt gegenwärtig die von 44 Nationen(United f3|%-gÜ3 '" J^SgÄyK | SH
Wiederaufbauk onferenz. Unten in der Ecke Herbert Lehmann, der Generaldirektor der U.N.R.R.A. Na- '*";%«M»^r JH K^ifl Wß ^^'
tions Relief and Rehabilitation Administration). (*-.*.» e^m *^ j| B pRP^^
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Aus der «Fischperspektive». Eine amüsante Aufnahme , die Pausenlos erhält die in NorditaMen stationierte Armee Rom- J
zeigt , wie ein Ingenieur Messungen am Heck eines neuen mels gewaltige Verstärkungen. Unser Bild zeigt Artillerie-
(C 366)
Schiffes vornimmt ""'1 Fourgonskolönnen beim Passieren des Brenners
* Die drei Bilder zeigen, wie USA. -Truppen Segeltuchboote aus Blac
-. gar
s1 herstellen. Diese Boote können eine ganze Feldküchenausrüstung, ) a ^
einen «Jeep»
^^p. tragen. j
j -!#** Wmk Bild oben: Das Segeltuchboot wird mit Hilfe . eines Holzrahmens
. . .Sk Blechbüchsen (die als Flöße dienen) hergestellt.
^W Bild Mitte *. Ein «Jeep» wird auf das Segeltuch gefahren, das SegelW 0 ^
I in diesem Falle sogar ohne Rahmen — daran hochgebunden.
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