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Zukunftsbild «Weiterbildung 2030»

Dieses Zukunftsbild für die Weiterbildung hat das Ressort Weiterbildung der HSLU-W entwickelt. Es
skizziert ein «Bild», wie
 sich die Bildungslandschaft (vielleicht/vermutlich) verändert und verändern wird und
 die Weiterbildung im Jahr 2030 (vielleicht/vermutlich) aussehen wird.

In dieses Zukunftsbild sind «Erfahrungswerte» und «Phantasien» der Ressortmitglieder und weiterer
Institutsmitglieder eingeflossen. Zudem haben die Ressortmitglieder ein «Bildungsreisli» zur Swisscom
und zum IMD unternommen und dort einige Anregungen aufgenommen. Schliesslich sind auch einzelne
Erkenntnisse aus wissenschaftlichen Berichten und aktuellen Artikeln eingeflossen.1

Das Zukunftsbild ist somit nicht als eine in sich konsistente wissenschaftlich-empirische Studie zu
verstehen. Es handelt sich vielmehr um eine durch verschiedene Impulse inspirierte kreative Projektion.
Der Anspruch ist nicht, eine widerspruchsfreie zukünftige Gestalt der Weiterbildung an der HSLU-W zu
präsentieren. Das Zukunftsbild ist nicht als «Strategie», «Programm» oder «Richtlinie» zu verstehen,
sondern vielmehr als Anregung für die Auseinandersetzung mit der Entwicklung der Weiterbildung. Im
Titel befindet sich eine konkrete Jahreszahl in weiter Zukunft; wir verstehen diese Jahreszahl als Metapher
für einen (weiten) Blick nach vorne – ohne dass wir uns einzubilden zu wissen, was uns die Zukunft
wirklich bringen wird.

Das Zukunftsbild bildet nicht nur Zukünftiges ab, sondern versteht sich in mancherlei Hinsicht als
Fortführung, Intensivierung unserer bestehenden Praxis. Das Ressort Weiterbildung versteht es sicher
nicht als Kritik an einer heutigen (vermeintlich rückständigen) Praxis am Departement Wirtschaft. Es will
vielmehr den innovativen Geist am Departement Wirtschaft weiter befördern.

Das Zukunftsbild ist aus dem Ressort Weiterbildung heraus entstanden, es ist aber zu vermuten, dass sich
in der Ausbildung ähnliche Entwicklungen abzeichnen. Das Ressort hat sich aber nicht systematsich mit
der Frage befasst, ob und in welcher Form die genannten Entwicklungen auch für die Ausbildung relevant
sind.

Die Mitglieder des Ressorts Weiterbildung der HSLU-W / 29.05.2019

1 Bieger, Thomas (2018): Universität 4.0: vom Lehren zum Lernen. In NZZ vom 30. August 2018, S. 10
Bremer, Claudia (2017): Wie digital wird die Weiterbildung. Herausforderungen, Chancen, Zukunftsperspektiven. Vortrag an
Veranstaltung «Weiterbildung digital – Forschungsperspektiven» an der Pädagogische Hochschule Zürich.
ETH (2018): Innovative Lehre.
Meier, Christoph (2018): Digitale Transformation: Handlungsfelderfür L&D. scil Arbeitsbericht Nr. 28. Arbeitsbericht zum scil
Innovationskreis 2017.
Merkle, Rudolf (2018): 3 * 6 Thesen zur Weiterbildung. Vortrag an der AMS-Mitgliederversammlung am 9. März 2018 in Fribourg.
Zukunftsvisionen Jugendlicher – UNESCO Forschungsprojekt (weitere Infos: Stéphanie Looser)
TRENDS IN DER BILDUNGSLANDSCHAFT
Global Player – Bildungs-Start-ups: Bildung als Wachstumsmarkt
 eine grosse Anzahl an Technologie-Unternehmen drängt in den Bildungsmarkt und verändert die
Bildungsstrukturen und auch das Lernverhalten.
 Globale Player betrachten Bildung als attraktiven, skalierbaren Wachstumsmarkt und verändern auch
nationale Bildungssysteme.
 an renommierten Hochschulen entstehen Bildungsstart-ups (Bsp. EPFL und coorpacademy).
 Technologie- und Datenkompetenz wird zum Erfolgsfaktor für individualisiertes, selbstgesteuertes
Lernen.
 Verknüpfung von Künstlicher Intelligenz (KI) und Bildung erlaubt automatisierte und individuelle
Lernsettings.
 Bildungs- oder Lernangebote sind nicht mehr Bildungsinstitutionen vorbehalten, einen Grossteil der
Anbieter gab es vor zehn Jahren noch nicht.

Zugang zu Wissen und Informationen


 der Zugang zu Bildungsangeboten ist global möglich und damit werden Lehrgänge in gewissen
Disziplinen zum globalen Markt.
 Anerkennung von informaler Bildung wird zur zentralen Herausforderung. Zunehmende Anerkennung
von selbstgesteuerten Bildungsbiographien.
 Geschäftsmodelle aus der digitalen Ökonomie setzen sich auch in der Bildung durch (Flatrates für
Angebote, Freemium, Lizenzmodelle für Firmen).
 bisher exklusiv für die angemeldeten Teilnehmenden angebotenen Weiterbildungsinhalte werden
kostenpflichtig zugänglich gemacht, damit ergeben sich für Institutionen mit einer ausgezeichneten
Reputation neue Erlösmodelle.
 Winner-takes-it-all-Prinzip bei starken Marken mit digitalen Angeboten.

Zertifizierung wird wichtiger


 spezifische Zielgruppe, fachliche Profilierung, die Reputation und die Zertifizierung der Institution
werden als Vertrauensfaktoren noch wichtiger.
 die heutigen «Titel» werden nicht verschwinden; in einzelnen Bereichen werden aber zustätzlich
Zertifizierungen, ergänzende Abschlüsse an Bedeutung gewinnen, womit die Vernetzung mit den
(internationalen) Organisationen der Arbeitswelt noch wichtiger wird.
 Qualitätskontrolle erfolgt durch Transparenz und öffentliche Bewertung.

Spezialisierung von Aufgabenprofilen


 Entflechtung («unbundling») von Angeboten als Herausforderung. Die Entwicklung geht weg vom
Anbieter oder Dozierenden, der alles aus einer Hand macht (Entwicklung Inhalte, digitale
Aufbereitung, Vermittlung, Coaching etc.) hin zu einer verstärkten Arbeitsteilung im Bildungsbereich;
d.h. eine ganzheitliche Aufgabenwahrnehmung zerfällt in spezialisierte Aufgaben- und
Tätigkeitsfelder, die nicht mehr integriert von einer Person wahrgenommen werden.
 Professionalisierung von Lernberatung, Lernprozessen und Aufbereitung von Lehrmitteln.

User Experience (UX), Learning Analytics und KI als Erfolgsfaktoren


 einfaches Handling beim Zugang zu Wissen und Aufbau einer Lernbeziehung über digitale Kanäle
werden zum Wettbewerbsfaktor.
 Produktions-Know-how wird in den Vordergrund rücken, Inszenierung von Lernsettings, Einsatz von
«Gamification»-Elementen und exzellente Fertigkeiten in der digitalen Vermittlung bestimmen das
Szenario.

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fliessende Übergänge und Differenzierung zwischen Aus- und Weiterbildung
 durch die Angebotsentwicklung, neue technische Möglichkeiten und moderne didaktische
Anforderungen löst sich die klare Unterscheidung zwischen Ausbildungs- und
Weiterbildungsangeboten auf. Dennoch bleiben diverse unterschiedliche didaktischen Anforderungen
zwischen Aus- und Weiterbildung bestehen. Um beiden Bildungsbereichen auch weiterhin gerecht zu
werden, hat eine sensible und zwischen beiden Bildungsanforderungen differenzierende
Weiterentwicklung der Aus- und Weiterbildung zu erfolgen.

WIE
lernen statt lehren
 struktuierte, konzentrierte Wissensentwicklung wird wichtiger – keine Zeit mit langen Vorlesungen
«verplempern».
 die wertvolle Präsenzzeit wird für Debatten oder gemeinsames Suchen nach Lösungen genutzt.
 Vermitteln von Problemlösungsfähigkeit (kritisches Denken) & wie Wissen zu erschliessen ist.
 Dozierende haben die Aufgabe zu motivieren und zu unterstützen, aber auch zu fordern und klare
Grenzen aufzuzeigen.
 Dozierende haben die Aufgabe, das «selbst» (also durch die Teilnehmenden) Erarbeitete
aufzunehmen, zu verdichten, zu sortieren, zu bewerten und so zu neuen Erkenntnissen zu verhelfen
(aktives Arbeiten mit dem Erarbeiteten).
 die Teilnehmenden tragen durch eigene Vorbereitungen, aufbereitetes Material zur
Unterrichtsgestaltung bei, da sich der «Unterricht» dann darauf bezieht.
 die Leistungsnachweise gehen durchgängig von konkreten Problemstellungen der Teilnehmenden
(identify your own problems / the problem of your company), von Unternehmen aus (Real Cases, Case
Study) (problem-based-learning).

lernen heisst, Beziehungen kompetent gestalten zu lernen


 Dozierende verstehen sich als «Entwickler» oder «Trainer» für soziale & kreative Kompetenz von
Personen und Gruppen.
 Teilnehmende wollen noch verstärkter wahrgenommen und ernst genommen werden, sie wollen
spüren, dass man sich für sie interessiert.
 Dozierende thematisieren Auffälliges, spiegeln Einzelne & Gruppen.
 Dozierende bringen sich als Personen authentisch ein und gestalten ein ausgewogenes, immer wieder
neu zu justierendes Nähe-Distanz-Verhältnis.

der/die Dozent/in muss


 sozial kompetent sein und mit schwierigen Gesprächssituationen in der Gruppe umgehen können,
 als Experte wahrgenommen werden,
 Wissen kompakt und strukturiert vermitteln,
 Wissen digital aufbereiten und kuratieren,
 online Lerncommunities moderieren (Community‐Moderator/in),
 von Teilnehmenden Erarbeitetes anerkennend auf ein höheres Erkenntnisniveau bringen und
 gut unterhalten.

lernen in der guten Balance zwischen «digtial» und «analog»


 das digitale und analoge Lernen sind in einer ausgewogenen Balance auszugestalten.

lernen durch erfahren und erleben


 ausreichend Sicherheit im Prozess und in Bezug auf Auftrag & Erwartungen vermitteln,
 ausreichend und explizit Unsicherheit zumuten (trial-and-error),

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 die Lernzeit wird so gestaltet, dass Teilnehmende möglichst viel unmittelbare, «eigene» Erfahrungen
im Unterricht machen können,
 die Teilnehmenden bringen ihre Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag aktiv ein und erweitern den
praktischen Erfahrungsraum im Arbeitsalltag (über «Aufträge aus der Weiterbildung»),
 wenn etwas vermittelt wird, dann wollen Teilnehmende nicht nur gut und strukturiert vermittelte
Expertise erleben, sondern auch gut unterhalten werden (im Gegensatz zu Studierenden im
Bachelor/Master).

lernen durch «sich austauschen»


 Lernen findet immer deutlich mehr im direkten Austausch und in der gemeinsamen Klärung eines
Gegenstandes, eines Problems statt.
 Gruppe als Lernort und damit das Lernen in Gruppen und über Gruppenprozesse nimmt an Bedeutung
zu, weshalb die Entwicklung der Interaktionskompetenz der Teilnehmenden auch Teil des
Lernprozesses in der Weiterbildung ist.
 Forschende «schmeissen» sich «ins Getümmel» und setzen sich verstehend, anerkennend,
beobachtend und empathisch (und nicht belehrend, besserwissend) mit praktischen Problemstellungen
auseinander.
 der Austausch findet zwischen Teilnehmenden, Praktikern, Forschenden und «moderierenden»
Dozierenden statt (anstatt Aneinanderreihung von Vorträgen ohne Bezug). Es findet ein verstärktes
fallorientiertes Lernen statt, bei dem Coaches nach Bedarf und (fachlicher) Problemstellung
hinzugezogen werden.
 Praktikerinnen und Praktiker, Forscherinnen und Forscher sowie Dozentinnen und Dozenten treten als
Team auf und unterstützen Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Verstehen, Analysieren und Lösen
von Problemstellungen.

lernen digital und analog


 durch den Anspruch, die kollektiven, über Standorte verteilte Intelligenz und Kreativität (auf allen
Stufen der Unternehmung) besser zu nutzen, dient die Weiterbildung auch dazu, eine Lernumgebung
zur Verfügung zu stellen, die einerseits effizientes und effektives digitales Lernen (selbstständig,
ortsunabhängig usw.) und andererseits effektives, reflektierendes analoges Lernen ermöglicht.
 bei der didaktischen Ausgestaltung wird unterschieden zwischen Anreicherung (Ergänzung mit
digitalen Tools), Integration (konsequente Nutzung digitaler Tools) & Virtualisierung (vollständige
Digitalisierung).

lernen – technisch unterstützt


 die Teilnehmenden arbeiten mit eigenen «Systemen» und erwarten leicht bedienbare Windows-/Mac-
kompatible Lernplattformen.
 es bestehen weltweite, unabhängige Programmiersprachen. Websites werden im Responsive Design
entwickelt und Inhalte können von Dozierenden so kreativer gestaltet werden.
 einfach bedienbare und Windows-/Mac-kompatible Lernplattformen vereinfachen erstens den
Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Zugang zu allen studiengangrelevanten Informationen und
Unterlagen, zweitens das Administrieren der Studiengänge und drittens die Kommunikation zwischen
Studienleitenden und Teilnehmenden.
 die neuen Sozialen Medien und Plattformen werden für das Erbringen von Leistungsnachweisen
genutzt – d.h. Leistungsnachweise werden auch nach deren Eignung für entsprechende mediale Kanäle
beurteilt.
 Leistungsnachweise werden mobiler und raum-unabhängiger erbracht werden können.
 die Anforderungen nach Datenschutz werden den Möglichkeiten der Technik Grenzen setzen.
 es gibt zunehmend Administrationssoftware, die Lösungen aus einer Hand bieten (wie z.B. Buchungen
und Bezahlfunktionen über die Website sind möglich, Instant Messsenger ermöglichen unkomplizierte
Kontaktaufnahme zu Teilnehmden oder Zertifikate können darüber ausgestellt werden.

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jede/n individuell begleiten
 Lernprozesse bedingen zum einen die Vermittlung von Wissen in standardisierten Prozessen, zum
anderen ist aber vermehrt zu gewährleisten, dass Teilnehmende selbständig Wissen aufarbeiten und
Probleme durchdringen und lösen und dabei kompetent begleitet werden.

WIR ERWARTEN
ernst gemeinte Selbständigkeit der Teilnehmenden
 die Hochschule hat hohe Erwartungen an die Teilnehmenden und expliziert diese auch.
 die Teilnehmenden müssen sehr viel «selber» mitbringen: selbstmotiviert, diszipliniert, neugierig,
aktiv (Themen, Problemstellungen etc.) und verbindlich.
 die Teilnehmenden übernehmen selber Verantwortung für den Bildungsprozess und die Bildungsziele.
 die Teilnehmenden müssen/sollten die Fähigkeit entwickeln, auch mehrere Rollen einzunehmen,
indem sie selber Wissen recherchieren, strukturieren und vermitteln.

nicht jeden nehmen


 die Aufnahmekriterien und -anforderungen sind hoch und erlauben eine Marktdifferenzierung als
qualitativ hochstehender Anbieter.

IN WELCHEN FORMATEN
hohe Aktualität in kleineren & grösseren Formaten
 Organisationen und Führungskräfte suchen Refresher, die ihnen einerseits aktuelles Wissen vermitteln
und andererseits auch ein neues, grosses Netzwerk bieten.
 es werden kleinere, individualisierte Bildungsangebote besucht mit (viel) Zusatzinformationen zu
spezifischen Themen.
 es wird Grossveranstaltungen geben, wo eine Zielgruppe (oder viele Zielgruppen) vieles Neues und
Aktuelles findet (finden).

mit Organisationen (Unternehmen, Verbände, Verwaltungen etc.) zusammenarbeiten


 Weiterbildungsprogramme werden immer stärker mit betriebsinterner Weiterbildung gekoppelt, indem
qualitätsüberprüfte interne Bildungsleistungen an Hochschulformate angerechnet werden oder
Weiterbildungsformate customized angeboten werden («Netflixisierung der Hochschulweiterbildung»
(Christina Cuonz, Uni Bern)).
 bei den «customized» Angeboten können bestehende Module & Konzepte bedarfsgerecht
zusammengestellt und dem Kunden angeboten werden.

Orientierung bieten
 da die Vielfalt an Angeboten und Abschlüssen eher zu- als abnimmt, es zunehmend auch um die
Anerkennung nicht-formaler Bildungsleistungen geht, funktioniert die Bildungsberatung professionell
und in einer geeigneten Form, d.h. in einer einfach verständlichen, durch den Angebotsdschungel
navigierenden digitalen, aber auch analogen, persönlichen Beratungsform.

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WO
enge Vermittlungsräume, weite Lernräume
 da deutlich weniger Zeit mit Zuhören verbracht wird, können die Räume, in denen Kontextwissen
vermittelt wird, auch «eng» und «grösser» sein.
 da deutlich mehr Zeit im erfahrungsbasierten Lernen verbracht wird, braucht es Räume, in denen
kleinere Gruppen in Ruhe, konzentriert und entspannt arbeiten können, aber auch Grossgruppen
miteinander «sprechen» können.

WISSEN
Wissen in vielfältiger Form produzieren und kuratieren
 Wissen steht in «guten» Büchern, Artikeln, Blog-Beiträgen, selbst produzierten, woanders verfügbaren
Videos oder Audio-Beiträgen zur Verfügung.
 Dozierende produzieren einerseits dieses Wissen in den verschiedenen Formaten und kuratieren
andererseits das vorhandene Wissen so, dass es anschlussfähig und niveaugerecht ist und im
Unterricht darauf aufgebaut werden kann. Die Hochschulen bereiten Wissen (arbeitsteilig)
«adressatengerecht» auf. Dozierende beherrschen unterschiedliche Formen der Wissensaufbereitung
und -vermittlung.
 Forschende entwickeln zunehmend Wissen zusammen mit den Teilnehmenden und veröffentlichen
dieses Wissen dann insbesondere auch gemeinsam gegenüber der (Fach-)Öffentlichkeit.

Wissen in attraktiver und nutzbarer Form zur Verfügung stellen


 sämtliche Wissensformen werden in passender Weise (wissenschaftlich-akademisch, unterhaltsam,
vertieft, kurzweilig) zur Verfügung gestellt.

BEGLEITEN - BERATUNG STATT MARKETING


Interessentinnen/en orientieren sich stärker an Peers
 Interessentinnen und Interessenten orientieren sich bei Ihnen Entscheidungen für oder gegen eine
Weiterbildung stärker an Freundinnen und Freunden, Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen,
Bekannten oder Personen, die ihnen von diesen vermittelt werden (Haben das andere, die ich kenne,
schon gemacht und finden diese es gut?) und an unmittelbaren Erfahrungen, die sie mit dem Anbieter
oder der Anbieterin machen (Nehmen sie mich ernst?). Ein Grund mag sein, dass aufgrund der
Angebotsfülle gar nicht mehr der Anspruch entsteht, sich vollständig und umfassend zu informieren.

Teilnehmende gewinnen und begleiten (von selling zu helping)


 wir begleiten potenzielle, aktuelle sowie ehemalige Teilnehmende individuell und professionell auf
ihrem Aus- und Weiterbildungsweg, mit dem Ziel einer langfristigen, gegenseitig befruchtenden
Partnerschaft. Dazu setzen wir ausgewählte Online- und Offline-Medien zielgruppengerecht und
vernetzt ein. Die Prämissen dabei sind die Nutzengenerierung und die automonme Entscheidung
der/des Einzelnen, ob sie/er sich weiterhin mit uns vernetzen, mit uns interagieren oder von uns
Informationen erhalten will.

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Anhang: Links zu MOOCs
- «Class Central» (www.class‐central.com): mehr als 4ʹ000 online-Kurse in verschiedensten Sprachen
verfügbar
- Lynda (https://www.lynda.com/), beispielsweise, bietet mehr als 6ʹ000 kurze Video‐Kurse in
verschiedensten Fachgebieten an. Über eine monatliche Gebühr ab US$ 19.99 kann auf die gesamte
Kursbibliothek zugegriffen werden.
- Neuen Lernplattformen, die personalisierte Lern‐ & Entwicklungspfade ermöglichen: Degreed,
EdCast oder Pathgather
- Linkedin Learning ist (https://www.linkedin.com/learning/) nach der Übernahme von Lynda.com
dabei, sich als global tätiger Bildungsdienstleister zu etablieren.
- Khanacademy: https://www.khanacademy.org/
- Von der EU bereitgestellt: https://slidewiki.eu/
- Übersicht über verschiedenen Online-Anbieter: https://www.slant.co/options/3043/alternatives/~khan-
academy-alternatives