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BIS 2.

4 - Video Engine
Installationshandbuch

de Deutsch
BIS 2.4 - Video Engine Inhalt | de 3

Inhalt

1 Bemerkungen zum IHB 7

2 Einführung 8
2.1 VIE-Systemübersicht und Bsp.- Installation 8
2.2 VIE-Bedienoberflächen 9
2.2.1 Multiview-Bedienung mit Videoalarm-Workflow 10
2.2.2 Digitale Videomatrix (DVM) 10
2.2.3 Multimonitor Leitstelle21 11
2.2.4 Kundenspezifische Bedienoberflächen, z. B. Touchscreenbedie-
nung 13
2.2.5 Integrierte Video Bedienoberflächen, z. B. Transaktionsdaten-
suche 14
2.2.6 Personen Bilddatenbank Anzeige und Recherche 15
2.2.7 Virtuelle Digitale Matrix (VDM) 16

3 Systemvoraussetzungen 17
3.1 Unterstützte Betriebssysteme 17
3.2 Unterstützte Browser 17
3.3 Zusätzliche Software-Pakete für BIS 18
3.4 Minimalausstattung für Video Engine 19
3.5 Zusätzliche Software-Pakete für VIE 19
3.6 Erweiterungen im BIS-Setup ab Vers. 2.3 20
3.7 Zusätzliche Hardware-Anforderungen für VIE-Client PC 21
3.8 Unterstützte Videosysteme (DVRs) 21
3.9 Video SDK Anzeigesteuerung - Versionshistorie 22
3.10 Kompatibilität 23
3.11 Lizenzierung 24
3.12 VIE-Funktionsverhalten - Subsysteme 25
3.12.1 Video Engine Multiview 25
3.12.2 Service Interface - Einschränkungen - Videoalarm 26
3.12.3 Alarm Workflow - Steuerung über Multiview 27
3.12.4 Monitoring und Steuerung über OPC-Interface 28
3.12.5 Monitoring über OPC-Interface 29

Bosch Sicherheitssysteme GmbH F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011


4 de | Inhalt BIS 2.4 - Video Engine

4 Techn. Spezifikationen und Einschränkungen 30


4.1 Standardeinstellungen und Begrenzungen 30
4.1.1 Allgemein 30
4.1.2 Export 30
4.1.3 Virtuelle Matrix 31
4.1.4 Multiview-Ansicht 32
4.1.5 Anpassung des Multiview Bediener-Interface 32
4.1.6 Bedienerzugriffsberechtigungen und Freigaben 32
4.1.7 Wartungsoberfläche für Benutzerkonten (VIE Viewer) 34
4.1.8 Video Server 35
4.1.9 Favoriten 37
4.2 Video SDK Netzwerk Ports 39
4.2.1 BVMS Verbindung 39
4.3 Verbindung zu DiBos DVRs via DCOM: 39
4.3.1 Verbindung zu Bosch En- und Decoder: 39
4.4 VRM Spezifikationen 39
4.5 Tabellarische Übersicht 40
4.5.1 Video Engine 40
4.5.2 Subsysteme 41

5 Voraussetzungen - Beschränkungen 42
5.1 Video Engine und Subsysteme 42
5.1.1 Allgemein 42
5.1.2 Videoanzeige 44
5.1.3 DiBos 8 46
5.1.4 Multimonitor Clients 47
5.1.5 Divar 48
5.1.6 Virtuelle Digitale Matrix (VDM) 49
5.1.7 Weitere Anforderungen und Einschränkungen 50
5.2 Einschränkung für VCS Videojet Anzeige 51
5.2.1 General 52
5.2.2 Features 52
5.2.3 Restrictions; Known Issues 53
5.2.4 Enhancements 53
5.2.5 Bug Fixes 53
5.2.6 Installation Notes 54

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BIS 2.4 - Video Engine Inhalt | de 5

5.2.7 System Requirements for VSDK VIE Clients 54


5.2.8 Performance Chart MPEG-4 Decoding 55
5.3 Mikrofon und Lautsprecher an PC 57

6 Installation Software 59
6.1 Schnell-Inbetriebnahme 59
6.2 Hinweise zum Update auf Version 60

7 Installation optionaler Komponenten 61


7.1 Multi-Monitor-Grafikkarte 61
7.1.1 Allgemein 61
7.1.2 Anforderungen 61
7.1.3 Installation 61
7.2 Custom Encoder 61
7.2.1 Allgemein 61
7.2.2 Installation 62
7.3 CCTV-USB-Keyboard- u. Joysticksteuerung 62
7.4 Tastatursteuerung Video Engine 65

8 Anschluss Video-Subsysteme 66
8.1 Verbindung zu DiBos 66
8.2 Verbindung zu Divar 66
8.3 Verbindung zu VCS-Videojets 67
8.4 Unterstützte Panasonic Geräte 67
8.5 VIP-X Audioanschlüsse (nur Audioversionen) 68
8.6 Verbindung zu Video-Fremdsystemen 70

9 Bestellinformationen 71

10 Support 72

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6 de | Inhalt BIS 2.4 - Video Engine

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BIS 2.4 - Video Engine Bemerkungen zum IHB | de 7

1 Bemerkungen zum IHB


Das Basis-Installationshandbuch ist das IHB BIS
(F.01U.028.712) in der jeweiligen aktuellen Version und Sprach-
ausführung.
Ergänzende spezifische Installationsinformationen für die jewei-
ligen BIS Engines und Subsysteme entnehmen Sie bitte den fol-
genden Installationshandbüchern:

BIS Engine IHB-DE IHB-EN


BIS-Platform F.01U.028.712 F.01U.028.709
Security Engine SEE F.01U.028.295
Automation Engine F.01U.028.294 F.01U.028.293
AUE
Access Engine ACE F.01U.028.714 F.01U.028.713
Video Engine VIE F.01U.028.326 F.01U.028.325
Subsysteme IHB--DE IHB-EN
DiBos Micro F.01U.512.552 F.01U.512.553
DiBos F.01U512.545 F.01U.512.546
Divar
VCS-VideoJet
Tabelle 1.1 BIS IHB-Anlagen für die BIS Engines und Subsysteme

Hinweis! Für die Installation der Video Engine benötigen Sie

i
also das Basis-IHB BIS und die ergänzenden Informationen aus
diesem Handbuch: IHB VIE!

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8 de | Einführung BIS 2.4 - Video Engine

2 Einführung
Die Video Engine (VIE) ist eines der drei Hauptmodule in der
BIS-Familie (Building Integration System). Sie kann separat
oder zusammen mit den anderen Engines (Automation oder
Access Engine) betrieben werden. Ihre Hauptaufgabe besteht
darin, Videofunktionalität im BIS System zur Verfügung zu stel-
len, z. B. Alarmbildanzeige im Falle eines Einbruchs oder die
kontinuierliche Anzeige von Bildern zu sicherheitsrelevanten
Bereichen in einem Objekt. Dazu stellt die Video Engine spezi-
elle Anzeigefunktionen zur Verfügung, die einfach in die BIS-
Bedienoberfläche integriert werden.

2.1 VIE-Systemübersicht und Bsp.- Installation

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BIS 2.4 - Video Engine Einführung | de 9

1 Zentraler BIS Server Central BIS Server


2 Bedienplätze Workstations
3 DiBos 1-n DiBos 1-n
4 Divar 1-n Divar 1-n
5 VCS-Video-Webserver, VCS-Video-Webserver,
wie Videojet, VIP, ... like Videojet, VIP, ...
6 LTC/Allegiant LTC/Allegiant
Kreuzschienen matrix switches
7 IP-Kamera 1-n IP-Camera 1-n
Tabelle 2.1 Erläuterungen zum VIE-Systembeispiel

Beispiel-Installation

Beispiel: Typische Video Engine Installation von 3 VIE-Clients


mit jeweils 1 CCTV-USB Keyboard und 3 analogen Monitoren als
digitale Videomatrix an DiBos-Servern und Videojet Codern

2.2 VIE-Bedienoberflächen
Aus verschiedenen Bedienoberflächen kann der Bediener die
für seine Anwendung jeweils geeignete Form auswählen.

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10 de | Einführung BIS 2.4 - Video Engine

2.2.1 Multiview-Bedienung mit Videoalarm-Workflow


Die Einbindung der VIE-Multiview in die BIS-Oberfläche ermögl-
icht die Bedienung und Überwachung des Systems aus einer
Gesamtübersicht mit folgenden Funktionalitäten:
– VIE-Multiview für Bedienung-Darstellung von Live-, Archiv-
und Alarmbildern
– Anzeige eingehender Alarme und deren Bearbeitungszu-
stand
– Navigierfähige Orts- und Geräteübersicht für alle ange-
schlossenen Systeme

2.2.2 Digitale Videomatrix (DVM)


Die VIE digitale Videomatrix, z. B. in Form einer Video-Wand, ist
Teil der BIS Video Engine Software. Die DVM ist die einfachste
Art und Weise, zahlreiche Bosch Viodejet- und VIP Kameras auf
Monitoren zu betrachten. Mit wachsender Akzeptanz werden
insbesondere in Sicherheitsleitstellen Flachbildschirme als
Anzeigemedien eingesetzt. Nur mit Vidoejet und VIP kodierte
MPEG2- und MPEG4-Datenströme können empfangen und
angezeigt werden. Die DVM kann in Kombination von Lageplän-

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BIS 2.4 - Video Engine Einführung | de 11

en und automatischer Steuerung per BIS Statemachine Anwen-


dung finden.
Der Config Browser erlaubt ein zentralisiertes Management und
Konfiguratiion z. B. für Administratoren, Benutzer und Berechti-
gungen zu definieren, um an den Arbeitsplätzen auf Livebilder
und Schwenk-Neige Kameras zugreifen zu können

Beispiel 2: Video-Arbeitsplatz mit digitaler Matrix


(mit Videostreamdecodern) und VIE-Client

2.2.3 Multimonitor Leitstelle21

Die MM-Benutzeroberfläche der VIE kann als Teil einer Video-


Wand in einem Sicherheitsleitzentrum angezeigt werden.
Dabei kann ein einzelner VIE-Arbeitsplatzmonitor in mehrere
Videowand-Monitore aufgesplittet dargestellt werden, entwe-
der in Form der DVM oder eines in jeder Leitstellenwand plat-
zierten Multiview Monitors .

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12 de | Einführung BIS 2.4 - Video Engine

Die gleichzeitige Anzeige/Wiedergabe der Videoquellen kann


auf bis zu 4 Monitore, d. h. auch bis zu vier Multiview-Fenster,
verteilt werden.
Der Multimonitorbetrieb ermöglicht,
– die Kombination von Bedienung und Überwachung
– die Erweiterung des gleichzeitigen Überwachungs-
umfanges (ohne Umschalten)
– die Darstellung größerer Bilder mit mehr Detailgenauigkeit
Jedem Monitor kann dabei eine Single- oder Multiview-Darstel-
lung zugewiesen werden.
Je nach Anzahl der zugeschalteten Monitore werden bis zu 4
Umschalter angezeigt, um zu den verschiedenen Multiview-
Fenstern zu gelangen.

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BIS 2.4 - Video Engine Einführung | de 13

2.2.4 Kundenspezifische Bedienoberflächen, z. B.


Touchscreenbedienung
Die VIE bietet die wichtigsten Funktionen, um die Videodarstel-
lung und das Multiview-Layout programmtechnisch und z. B.
per HTML- Benutzeroberfläche zu steuern. Per HTML-Schaltfläc-
he (Button) können Kameras selektiert und VIE-Steuererungen
ausgeführt werden. Das Aussehen dieser Oberfläche kann den
Bedürfnissen entsprechend angepasst werden

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14 de | Einführung BIS 2.4 - Video Engine

2.2.5 Integrierte Video Bedienoberflächen, z. B.


Transaktionsdatensuche
Der Vorteil der Video Engine liegt in der Natur der Webanwen-
dung. Man erhält die Möglichkeit, auf einfache Art sämtliche
digitalen Bosch Videoquellen in andere Anwendungen einzu-
betten. So lassen sich z. B. Videoaufzeichnungen aufgrund von
Kassen-, Geldautomat- oder anderen Zusatzdaten gezielt
suchen und aus einer Kundenanwendung heraus anzeigen.

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BIS 2.4 - Video Engine Einführung | de 15

2.2.6 Personen Bilddatenbank Anzeige und Recherche


Bei Video Engine Systemen, die mit Zutrittskontrollsystemen
kombiniert werden, sind die Bilder der Karteninhaber in Form
einer Datenbank verfügbar. Diese meist im JPEG-Format vorlie-
genden Personenbilder können einfach in der Video Engine als
Standarddokument angezeigt werden:
– im Cameo des Video Engine Multiviews, um z. B. eine ein-
fache Analyse von aufgezeichneten Bilddaten vorzuneh-
men, indem Kameraarchive direkt neben den Bildern der
gesuchten Objekte angezeigt werden
– in den Sonst. Dokumenten im Video Alarm Workflow, z. B.
neben einer Livedarstellung einer Türkamera, um den
Zutritt der Person zu verifizieren.

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16 de | Einführung BIS 2.4 - Video Engine

2.2.7 Virtuelle Digitale Matrix (VDM)


Die Virtuelle Digitale Matrix (VDM) ist eine weitere Anzeigefunk-
tion innerhalb der Video Engine. Im Gegensatz zur Multiview-
Darstellung erlaubt die VDM die Anzeige von alarmabhängigen
Livebildern; im Standard bis zu vier Bilder je Alarm und vier
Alarme gleichzeitig. Als Alarmtrigger kann jede sicherheitsrele-
vante Meldung aus dem BIS-Managementsystem parametriert
werden, z. B. Einbruch, Sabotage, Tür-Offen-Zeit überschritten,
etc. Sie verknüpfen lediglich einmalig die zugehörigen Kameras.
Die VDM und auch der Multiview lassen sich beliebig in die BIS
Video Engine Bedienoberfläche integrieren, z. B. als Overlay,
Vollbild bei Mehr-Monitor-Betrieb, Vollbild auf abgesetztem
Großbildschirm, etc.

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BIS 2.4 - Video Engine Systemvoraussetzungen | de 17

3 Systemvoraussetzungen
:
Hinweis! Grundsätzlich sind hier die Ausführungen aus dem
Basis-IHB BIS verbindlich.

i Bei der Video Engine sind zusätzlich die auf der Inst.-CD
befindlichen VIE-Release-Notes, Readme’s und die
nachfolgenden nachstehende Hinweise zu beachten:

3.1 Unterstützte Betriebssysteme


Der VIE Server und Client arbeiten mit den Betriebssystemen:
– Windows XP Professional SP2 oder SP3
Der VIE Client arbeitet auch unter
– Windos Vista SP1 nur für BIS Clients (Enterprise, Business
oder Ultimate) - Vista 64 Bit wird nicht unterstützt
Der Video Engine Server arbeitet auch unter
– Windows Server 2003 SP2
Die VIE-Software kann auf Systemen mit einem höheren SP
(Service Pack) installiert und gestartet werden. Es kann aber
nicht garantiert werden, dass das System in dieser Umgebung
problemlos arbeitet. Da noch keine Testergebnisse vorliegen,
erfolgt dafür vorerst kein Support.
Prüfen Sie bitte auch die Einstellungen von der XP FirewallSet-
tings.doc, die sich auf der Installations-CD befindet.
:
Hinweis! Auf Windows-2003-Server sind die "Advanced Security
Options / Erweiterte Sicherheitsoptionen" vor der ersten VIE-

i Nutzung zu deaktivieren!
(Unter: Start/Einstellungen/Systemsteuerung/Software/Windows-
Komponenten hinzufügen/entfernen)

3.2 Unterstützte Browser


– MS-Internet Explorer 6
– MS-Internet Explorer 7 (Nicht alle Videogeräte und ihre
Anzeigesteuerungen unterstützen IE7 - DiBos 7 z. B. nicht)

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18 de | Systemvoraussetzungen BIS 2.4 - Video Engine

Der MS-Internet Explorer Version 6 wird unterstützt. (Der MS-


Support für die Version 5.5 vom MS-Internet Explorer ist einge-
stellt.)

3.3 Zusätzliche Software-Pakete für BIS


– MS - Internet Information Server (IIS) (wird nicht automa-
tisch installiert)
– Microsoft .NET Framework 1.1 SP1
– Microsoft .NET Framework 2.0 SP1
– Microsoft .NET Framework 3.5 SP1
– Microsoft Visual J# 2.0 Redistributable Package
– Microsoft SQL Server 2005 Backward compatibility
– Microsoft SQL Server Management Objects Collection
– Microsoft SQL Server Native Client
– MDAC
– SAX (MSXML)
– Remote desktop Web Client (für VIE / DiBos)
– MS SQL-Server
– Autodesk Whip!
– Hardlock Device Treiber
– Leadtools
– BIS Platform

Im Setup werden diese Pakete automatisch installiert und aktu-


alisiert (update), außer ISS.

Hinweis! Für die ISS-Einstellungen wird die Installations-CD


des MS-Betriebssystems benötigt.
Vergewissern Sie sich, dass der Microsoft Internet Information

i
Server (ISS) installiert ist, bevor Sie mit der BIS-Installation begin-
nen!
Softwarekomponenten, die nicht automatisch installiert wer-
den, befinden sich auf der Dokumenten-CD im Ordner
"{Documents_CD}\AddOn\Driver\3rd_Party\"

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BIS 2.4 - Video Engine Systemvoraussetzungen | de 19

3.4 Minimalausstattung für Video Engine


– DirectX9.0c
– MS Media Player
– Microsoft .NET Framework 2.0

3.5 Zusätzliche Software-Pakete für VIE


Die BIS-VIE benötigt weiter die nachfolgende 3rd-party-Soft-
ware. Diese Komponenten werden bedarfsweise auf Server
und/oder Client installiert:
– Divar SDK 3.06
– Video Engine OCX 2.3
– VCS MPEG-ActiveX 3.0.2
– Video SDK 4.43.03.03 und Bosch Video SDK Runtime
Libary 4.43.01.06
– Techsmith Codec 2.0.4
– Techsmith Screen Recorder Control 3.0
– MS-Remote Desktop RDP Client Control 5.2
– PI HID Device Communication 1.4.1
– PI Engineering X-Keys Control 1.0 zur Unterstützung des X-
keys SE Joystick Keyboards
– VCS RCP Plus Lib 2.16
– Microsoft .Net Framework 2.0 (für Video SDK BVIP und
Divar XF display)
– Microsoft .Net Framework 3.0 (für Video SDK Dibos 8 und
BVMS 2.0.1 NVR display)
(Die Software "Microsoft .NET Framework 2.0 and 3.0"
wird auf dem BIS Client zur Anzeige von VCS, DiBos or
BVMS NVR Steuerungen mit Video SDK 4.43 benötigt. Die
Installation finden Sie auf der BIS Installations-CD unter
"{BIS installation CD}\BIS\3rd_Party\dotNET\2.0\dot-
netfx.exe.")

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20 de | Systemvoraussetzungen BIS 2.4 - Video Engine

:
Hinweis! Achten Sie darauf, dass auch bei der Installation

i
fremder Applikationen auf Server oder Client, die die gleichen
Komponenten verwenden, diese in identischen
Softwareversionen vorliegen!

Folgende Software-Pakete befinden sich ebenfalls auf der der


VIE-Installations-CD ( 3rd party software Ordner).
Sie können bedarfsweise auf dem Server installiert werden, um
die Konfiguration der Video-Subsysteme zu erleichtern:
– MS- Java Runtime (für die Einstellungen des Webinterface
von VCS-Videojets)
– Sun Java Virtual Machine (für die Einstellungen des Webin-
terface von VCS-Videojets)
– Allegiant MCS Software LTC 8850 Ver. 2.0
– Divar Config Tool and Control Center 2.23
– Divar XF Config Tool
– VCS Vidos Lite Config Manager 1.6
– VSDK 4.43.03.03

3.6 Erweiterungen im BIS-Setup ab Vers. 2.3


Ab BIS 2.3 werden bei der VIE-Installation zusätzlich folgende
Software-Tools automatisch installiert:
– VCS Configuration Tool
– Divar CT
– Divar XF CT
– VRM Config Tool
– Java VM
– Archive Player

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BIS 2.4 - Video Engine Systemvoraussetzungen | de 21

3.7 Zusätzliche Hardware-Anforderungen für


VIE-Client PC
– 3 GHz Pentium 4 oder Intel Core 2 Duo 2.66 GHz oder höh-
er

Hinweis!

i
Diese CPU-Leistung benötigen Sie allein bei H.264 Decoding
von nur 8 Videokanälen auf einem 2,66 GHz Dual Core CPU
Client.

– 4 GB RAM (besonders für Kamera-Sequenzen in einer Virtu-


ellen Matrix oder im Multiview)
– VGA Grafikadapter entsprechend den Videoanforderungen

3.8 Unterstützte Videosysteme (DVRs)


Die Video Engine unterstützt die folgenden Digitalen Video
Recorder (DVRs; Subsysteme)
– DiBos 7.4 (ausgeschlossen sind IE7 und Vista clients)(Hin-
zufügen 1 VIE-Kamera-Lizenz pro Kamera)
– DiBos 8.7 (Englisch, Deutsch) (Hinzufügen 1 ´VIE IP
Camera´ Lizenz pro Kamera)
• Multi-Client-Anbindungen
• Archivanzeige
– DiBos 8.2 an 8.3 for
• Metadaten-Suche
• Aktionsplan-Snapshots
• Alarm Frame-Fixierung
• Referenzbild-Prüfung
– DiBos 8.3 incl. Patch für SNZ-Steuerung
– Divar 1.2 & 2.0 (Hinzufügen 8 ´VIE IP Camera´ Lizenzen)
– Divar XF
– Videojet 10 S&E (Hinzufügen 1 ´VIE IP Camera´ Lizenz)
– Videojet 800x inkl. Archiveaufzeichnungen auf eine interne
Harddisk (Hinzufügen 8 ´VIE IP Camera´ Lizenz pro Kam-
era)
– VIP 10 S&E

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22 de | Systemvoraussetzungen BIS 2.4 - Video Engine

– VIP-X 1, 2, D
– VIP-X 1600 module (Hinzufügen 1 ´VIE IP Camera´ Lizenz
pro Kamera)
– Dinion IP, Gen4 IP Dome (Hinzufügen 1 ´VIE IP Camera´
Lizenz)
– Video Recording Manager VRM 2.0
– VIP-X USB Harddrives für Videoarchive
– VIP-X iSCSI Aufzeichnung
– VIP-X 10,-20,-40
– PI Engineering X-keys SE Joystick keyboard
– Divar XF (Hinzufügen 1 ´VIE IP Camera´ Lizenz pro Kam-
era)
– 3rd party ´aktive´ IP Kameras, Encoder, DVR oder NVR
(Hinzufügen 1 ´VIE IP Camera´ Lizenz pro Kamera)
– JPEG IP Kamera, Virtuelle Kameras mit SNZ Voreinstellung
oder Privacy Zone sind weiter ohne Begrenzung
Passen Sie bitte auf die individuellen Erfordernisse und
Enschränkungen der Videoanzeige der einzelnen angeschlos-
senen Systeme an und stellen Sie die VIE-Client Umgebung auf
diese Erfordernisse ein.

Hinweis! Die Nutzung des Funktionsumfanges ist mit


Einschränkungen verbunden. - Nicht alle Subsysteme bieten die
Funktionsmöglichkeiten der VIE, bzw. umgekehrt. Einige

i Funktionen der Subsysteme werden von der VIE nicht


unterstützt.
Prüfen Sie deshalb bitte sorgfältig die Funktionen der Geräte
und Versionen!

3.9 Video SDK Anzeigesteuerung -


Versionshistorie
Folgende Video SDK Versionen wurden VIE-Versionen auf-
genommen:
1. Divar SDK 3.00 - für BIS Video Engine
2. Divar SDK 3.01 - Update für BIS Video Engine
3. Divar SDK 3.05 - Update für Divar 2.20 Änderungen und BIS

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BIS 2.4 - Video Engine Systemvoraussetzungen | de 23

4. Video SDK 4.32 - Zusätzliche Unterstützung für die BVIP


2.50 Firmware-Version sowie Such- und Wiedergabe Erwei-
terungen
5. Video SDK 4.41 - Unterstützt das alte BVIP und neue Firm-
ware, Divar XF, DiBos, VRM2.0

Der SDK verwendet folgende Standardkomponenten:


– Aware wavelet decoder - zur Dekromprimierung von Divar
2 Videos
– Independent JPEG Group library - zur Erstellung von JPEG-
Bildern
– Elecard MPEG-2 decoder - zur Dekromprimierung von BVIP
MPEG-2 Videos
– Ateme MPEG-4 decoder - zur Dekromprimierung von
DiBos8 Videos
– Microsoft DirectShow filters

3.10 Kompatibilität
Die Video Engine Applikation enthält die neuesten Software-
komponenten, die zusammen mit Videogeräten verschiedener,
aber nicht allen Firmware-Versionen getestet wurden.
Nicht jede Video-Geräteserie und Produkt-Firmware wird abge-
deckt, kann aber aus SDK-Kompatibilitätsgründen unterstützt
werden. Das kann die ältere VCS VideoJet Reihe, ehemalige
DiBos Versionen, auch neue Systeme und SW-Versionen betref-
fen.
Bitte achten Sie darauf, das PI engineering x-keys Joystick Key-
board mit SE Firmware zu betreiben.
PI Engineering garantiert keine Abwärtskompatibilität bei einem
neuen MWII Firmware Gerät.

Bosch Sicherheitssysteme GmbH F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011


24 de | Systemvoraussetzungen BIS 2.4 - Video Engine

Hinweis!
BVMS, Access PE und Access Vision sind inkompatibel zur VIE!
Ist eine Bosch Video Application auf der gleichen Platform wie

i die Video Engine installiert, Video Engine, über prüfen Sie bitte,
ob die angezeigte VSDK Revisions-Nr exakt gleicht ist.:
VIE 2.4 erfordert VSDK 4.43.03.03 und ist nicht kompatibel zu
4.32.10!

3.11 Lizenzierung
BIS nutzt die Lizenzinformationen, um zu verhindern, dass Sie
Systemfunktionen konfigurieren, die für Ihr System nicht akti-
viert sind. Im Lizenzfile werden auch folgende VIE-spezifische
Informationen verwaltet:

Kategorie Merkmal Wert Akt.Wert

Products Video Engine

Video Engine DiBos Sender

Divar Sender

VCS Sender

VIE Video Cameras

X-Keyboard Licence

Hinweis!

i
Die Überschreitung der Lizenzgrenzen beeinträchtigt den
Betrieb. Die Werte können Sie im BIS Configuration Browser
unter Administration > Lizenz einsehen.

Siehe auch Onlinehilfe zum BIS Configuration Browser!

F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011 Bosch Sicherheitssysteme GmbH


BIS 2.4 - Video Engine Systemvoraussetzungen | de 25

3.12 VIE-Funktionsverhalten - Subsysteme


3.12.1 Video Engine Multiview

Bosch Sicherheitssysteme GmbH F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011


26 de | Systemvoraussetzungen BIS 2.4 - Video Engine

3.12.2 Service Interface - Einschränkungen - Videoalarm

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BIS 2.4 - Video Engine Systemvoraussetzungen | de 27

3.12.3 Alarm Workflow - Steuerung über Multiview

Bosch Sicherheitssysteme GmbH F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011


28 de | Systemvoraussetzungen BIS 2.4 - Video Engine

3.12.4 Monitoring und Steuerung über OPC-Interface

F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011 Bosch Sicherheitssysteme GmbH


BIS 2.4 - Video Engine Systemvoraussetzungen | de 29

3.12.5 Monitoring über OPC-Interface

Bosch Sicherheitssysteme GmbH F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011


30 de | Techn. Spezifikationen und Einschränkungen BIS 2.4 - Video Engine

4 Techn. Spezifikationen und Ein-


schränkungen

4.1 Standardeinstellungen und Begrenzungen


Für die Video Engine Anwendung gelten werkseitige Einschränk-
ungen sowie Mindestanforderungen bezüglich der Umgebungs-
bedingungen.
Folgende Einschränkungen sind in der Web.config
(\IISRoot\VideoEngineWeb\Web.config) der Video Engine
Webapplikation spezifiziert:

4.1.1 Allgemein
– Die maximale Cameo-Anzahl (max cameo number) ist in
Video Engine Multiview standardmäßig auf 16 Videoanzei-
gefenster begrenzt, bei bis zu 4 VGA-Monitoren pro Client.
– Die CPU-Auslastungsgrenze (CPU Usage Limit) ist stan-
dardmäßig auf 95 % gesetzt. Alle Bedieneranforderungen
für neue Cameos, durch die eine Client-Prozessorauslas-
tung von 95 % überschritten würde, werden verweigert.
Werte über 100 % entsprechen einer Deaktivierung der
CPU-Auslastungsgrenze. Bei gewissen Installationen kann
der Bediener auch das geforderte Niveau senken, um mehr
CPU-Leistung für den Start anderer Anwendungen auf dem
PC anzubieten.

4.1.2 Export
– Erforderliche minimale Plattenkapazität für den Videoex-
port: 200 MByte und eine maximale Zeit von 240 Sekunden
– werksseitiger Verzeichnispfad für den Videoexport ist der
Arbeitsplatz Desktop unter Pfad \VE-Capture\
– Der werkseitig festgelegte Verzeichnispfad/Standarderfas-
sungspfad (default capture path) für den Videoexport ist
der Workstation-Desktop im Pfad "\VE-Capture\".
– Die Screenshot-Benennung (screenshot naming) folgt dem
Standard der Vorlage snapshot-#Timestamp#.jpg.

F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011 Bosch Sicherheitssysteme GmbH


BIS 2.4 - Video Engine Techn. Spezifikationen und Einschränkungen | de 31

– Auf einem Client kann für den Videoexport die Verwendung


von bedienerdefinierten Encodern zugelassen werden
(allow custom encoder). Sie müssen den Codec selbst auf
jedem Client installieren. Wenn Sie die Einstellung aktivie-
ren, kann z. B. ein XviD-Codec unter "Custom Encoder" im
Dialogfeld "Options" ausgewählt werden. Die Eigen-
schaften der Codierung können im Dialogfeld "Codec" fest-
gelegt werden, dass sich über die Schaltfläche "…" auf der
Einstellungsseite öffnen lässt. Der ausgewählte Codec wird
von Multiview zur Encodierung und Wiedergabe von Video
verwendet. Wenn Sie einen anderen Codec als Techsmith
oder JPEG verwenden möchten, empfehlen wir http://
www.xvid.org . Auch andere Encoder können funktionie-
ren. Es gibt eine große Auswahl, beispielsweise für Nach-
richten an mobile Smart-Phones der 3GP-Codec unter
http://www.hdx4.com. http://www.divx.com bietet eben-
falls nützliche Codecs. Überprüfen Sie die korrekte Funk-
tion in Ihrer Umgebung. Die Überprüfung erfolgt auf eigene
Verantwortung und Risiko.

4.1.3 Virtuelle Matrix


– fest eingestellte Verzögerungszeit für die Anzeige von
Ereignissen in der virtuellen Matrix:
– für die Anzeige der Folgealarmzeile: 3 Sekunden Verzöger-
ung;
– für die Anzeige der Folgekamera innerhalb einer einzelnen
Alarmreihe: 0,6 Sekunden Verzögerung
– die Zahl an Alarmreihen ( bzw. Alarmzeilen) und Alarmspal-
ten ist werksmäßig auf eine 4 x 4 Matrix gesetzt
– Einige Beschränkungen sind für gewisse Server-Typen
innerhalb der Video Engine gültig, weil einige Kameraser-
ver-Typen die Leistungsanforderungen in gewissen Anzei-
gemodi, wie der virtuellen Matrix, nicht erfüllen.
– In manchen Umgebungen, bei denen CPU und Grafikpro-
zessor die hohen Anforderungen erfüllen, können die Vide-
ostreams ebenfalls angezeigt werden.

Bosch Sicherheitssysteme GmbH F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011


32 de | Techn. Spezifikationen und Einschränkungen BIS 2.4 - Video Engine

Alle Videojet-Typen werden von der Anzeige in der virtu-


ellen Matrix ausgeschlossen
– Einschränkung: VCS Videojets sind nicht generell von der
Anzeige in die virtuelle Matrix ausgeschlossen. Sie können
auf Clients mit ausreichender Grafikleistung (Dual Core)
gezeigt werden.

4.1.4 Multiview-Ansicht
– Im Multiview werden standardmäßig keine Videoalarmer-
eignisse angezeigt. Der Bediener muss auf die virtuelle
Matrixsicht umschalten, um die angezeigten Alarme zu
sehen. Standardmäßig öffnet die Video Engine in Multiview
keine Automode-Befehle.
– Die Video Engine zeigt standardmäßig die Cameos im Sei-
tenverhältnis 4:3 .
– Die Zahl der maximal offenen Kameraanzeigen auf allen
Monitoren ist standardmäßig auf 16 Videobilder begrenzt.
– Mit den werksseitigen Voreinstellungen können alle Bedie-
ner in der Multiview-Ansicht Einstellungen durch den Opti-
onen-Dialog verändern. Der Video-Export und der Export
Pfad können verändert werden.

4.1.5 Anpassung des Multiview Bediener-Interface


– Der Bediener der Video Engine Multiview-Ansicht kann
standardmäßig stets mit der 'Matrix'-Schaltfläche zum
Alarmmatrixmodus und zurück schalten.
– Die CPU Belastung wird mit Hilfe des Performance-Meters
innerhalb der Multiview-Ansicht gezeigt.
– Die Video Engine hat ein allgemeines Bosch Layout in Form
eines Bosch Cascading Style Sheets (CSS).
– DiBos8: Standardmäßig werden in der Cameo-Titelleiste
keine Links zur Steuerseite für die Relais und virtuellen
Eingänge angezeigt.

4.1.6 Bedienerzugriffsberechtigungen und Freigaben


– Standardmäßig werden im Multiview die Schaltfläche
"Favorites" (show Favorites button) und/oder die Schalt-
fläche "Camera List" (show Camera List button) angezeigt.

F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011 Bosch Sicherheitssysteme GmbH


BIS 2.4 - Video Engine Techn. Spezifikationen und Einschränkungen | de 33

– Der Bediener der Video Engine Multiview-Anzeige kann


standardmäßig jederzeit über die Schaltfläche "Matrix" in
den Alarmmatrix-Modus und wieder zurück schalten (show
'Matrix' button).
– Einige der Video Engine Multiview-Funktionen können auf
bestimmte Bediener beschränkt oder gänzlich von der Ver-
wendung durch Bediener ausgeschlossen werden. Hierfür
können die betreffenden Bediener den einzelnen Freiga-
ben, wie folgt, in Form einer kommagetrennten Liste zuge-
wiesen werden:
• user1 und user2 zuweisen: "<user1>,<user2>"
• Alle Bediener zuweisen: "*"
• Keinen Bediener zuweisen: ""
• Alle Bediener außer user1 und user2 zuweisen:
"*,!<user1>,!<user2>"
• Der Bediener "default" wird bei Betrieb außerhalb von
BIS verwendet, z. B. wenn die Video Engine im War-
tungsmodus gestartet wird.
• Geben Sie "Administrator" oder "BIS" an, um die
Freigabe auf einen Administrator zu beschränken.
Die folgenden Einzelfreigaben sind in Video Engine Multiview
standardmäßig für alle Bediener aktiviert:
– Optionen zum Ändern von clientseitigen Einstellungen
– Ausführen von Exportvorgängen im Multiview
– Ändern des Exportpfads im Dialogfeld "Options"
– Aufrufen des Matrixmodus aus Multiview
– Bearbeiten der Kameraliste
– Bearbeiten der Favoriten
– Bearbeiten anderer Kameralisten, standardmäßig aktiviert
für "Administrator, BIS, default".
– Setzen von AutoDome Positionen
– Aufrufen PTZ Positionen
– Audio-Bedienung zur Aktivierung von VIP-X Lautsprecher,
Mikrofon und beides mit Hilfe der Intercom-Schaltfläche
für Audio-Senden und -Empfangen
– Erstellen Referenzbilder
– Anzeigen Referenzbilder

Bosch Sicherheitssysteme GmbH F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011


34 de | Techn. Spezifikationen und Einschränkungen BIS 2.4 - Video Engine

– Alarmliste
– Pause für Live Bild im Cameo
– DiBos Metadaten
– Prio PTZ Steuerung
– Konfiguration Alarm Layouts

4.1.7 Wartungsoberfläche für Benutzerkonten (VIE


Viewer)
Zum Aktivieren des VIE Viewer gehen Sie wie folgt vor:
1. Start der Installation vie-viewer.vbs von \VideoEngineWeb\
2. Eingabe im Internet Explorer:
´http:/localhost/VieViewer/startWithConfig.aspx´ .
3. Registrieren der Installation über Produkt Support
4. Anmeldung im VIE Viewer der Video Engine mit einem der
folgenden Konten:

Es gibt verschiedene Möglichkeiten für die Anmeldung bei der


Wartungsoberfläche der Video Engine: In der Datei web.config
sind unter "Settings for VE-viewer" Standardeinstellungen für
die verschiedenen Benutzer angegeben, die den folgenden Stu-
fen zugeordnet sind:
– Super- oder Poweruser: Melden Sie sich mit einem der
Standardkonten "a"/"a" als Superuser an. Sie haben Zugriff
auf alle Videogeräte, die den Benutzerkonteneinstellungen
in VIE Config Manager entsprechen.
– User : Melden Sie sich mit einem der Standardkonten, z. B.
"b"/"b", als normaler Benutzer an. Dieses Zugriffskonto
muss auf dem DVR verfügbar sein, auf den Sie zugreifen
möchten. Wenn die angeforderte Videokamera nicht zur
Anmeldung passt, wird eine Meldung über die Verweige-
rung des Zugriffs angezeigt.
– Beliebiger Video Device User: Melden Sie sich mit einem
Konto eines der Videogeräte an, das in der Video Engine
nicht konfiguriert sein muss und in der Datei web.config
unter den Benutzerrechten für den VE-Viewer als "*/*"
angegeben ist. Melden Sie sich zum Beispiel als "USER 2"/
"user2" an, um Zugriff auf alle Divar Systeme zu erhalten.

F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011 Bosch Sicherheitssysteme GmbH


BIS 2.4 - Video Engine Techn. Spezifikationen und Einschränkungen | de 35

– Ein weiteres Beispiel ist die Anmeldung mit "a"/"", um eine


Liste aller Geräte abzurufen. In diesem Fall erhalten Sie
jedoch nur Zugriff auf z. B. die DiBos Systeme, die diesem
Konto entsprechen. Wenn das angeforderte Gerät nicht zur
Anmeldung passt, wird eine Meldung über die Verweige-
rung des Zugriffs angezeigt.
– Für eine Divar-Anmeldung mit einem der Standardbenut-
zerkonten "ADMINISTRATOR", "USER 2" bis "USER 6" oder
für die Videojets können die Konten "live", "user" und "ser-
vice" verwendet werden.
– Administrator: Dieses Konto ist nicht in der Datei web.con-
fig angegeben. Zum Ändern der Videoquellen der War-
tungsoberfläche (VE-Viewer) müssen Sie sich mit dem
Administratorkonto "x" anmelden, wobei "x" für das VE-
Standardkonto steht, das in der Anwendung VIE Config
Manager eingerichtet ist. Sie können dieses Konto über
den Config Manager ändern.
Geben Sie die User- und Superuser-Konten in den Einstellungen
in der Datei web.config für VE-Viewer im folgenden Format an:
'benutzer/passwort;benutzer/passwort'. Die allgemeine Aktivie-
rung der Gerätebenutzerkonten erfolgt über das Benutzerkonto
"*"/"*". Bei der Einstellung "/" ist zur Anmeldung kein Benutzer-
konto erforderlich, und alle Benutzer haben freien Zugang.

4.1.8 Video Server


– Der VCS Videojet Server wird in der Video Engine mit dem
aktuellen Archivdatumsstempel in der Titelleiste des Multi-
view-Cameos angezeigt.
– Zum Aufrufen der Bildanzeige der Divar Systeme verwen-
det die Video Engine dynamisch einen der 4 (oder 5, wenn
kein OPC-Server verwendet wird) verfügbaren. Standard-
mäßig verwendet die Video Engine die dynamische Zuwei-
sung von verfügbaren Divar-Konten wie etwa aktuell nicht
verwendeten Divar Benutzerkonten (die statische Konto-
verwendung ist deaktiviert ). Nach dem Beenden der Divar-
Kameraanzeige gibt die Video Engine das Konto wieder
frei. Die Verwendung statischer Divar-Konten

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36 de | Techn. Spezifikationen und Einschränkungen BIS 2.4 - Video Engine

(Use static Divar accounts), d. h. der statischen Zuweisung


von Konten zu einzelnen Video Engine Clients (genauer
gesagt VIE Bedienern), kann erforderlich sein, wenn ein
Divar System gleichzeitig in mehreren virtuellen Matrixen
angezeigt wird (z. B. auf 2 Clients).
– Wenn statische Konten für maximal 4 bis 6 VIE-Bedienercli-
ents verwendet werden, geben Sie die Divar-Bedienerzu-
ordnung wie folgt ein: "BIS Bediener/Divar Bediener-Nr.",
beginnend mit 1 für das Divar Konto ADMINISTRATOR. Bei-
spiel: vie-user1/6; vie-user2/5; vie-user3/4; vie-user4/3; vie-
user5/2
Den BIS VIE Users sind folgende Divar Accounts zugeord-
net:
• vie-user1 -- USER6
• vie-user2 -- USER5
• vie-user3 -- USER4
• vie-user4 -- USER3
• vie-user5 -- USER2
– Wenn nur ein Divar verwendet wird, kann die Initialisierung
durch Verwendung einer vorgeladenen Steuerung
beschleunigt werden.
Geben Sie die vorgeladene IP-Adresse (preloaded IP
Adress) des Divar Systems an.
– Für DiBos 7 kann die Video Engine in der Cameo-Titelleiste
die Schaltfläche "Export" zur Erfassung von Originalbildern
im echten JPEG-Format zur Verfügung stellen. Dadurch
können alle DiBos 7 Suchergebnisse von Zusatzdatenabfra-
gen (z. B. Suche nach Kreditkartennummern) gesichert
werden.
– DiBos 7 kann für Archive zusätzliche Informationen in meh-
reren Zeilen am unteren Rand jedes Cameos anzeigen:
diBos7_showArchiveInfoInMultipleLines
– Die Anzeige von Datum und Uhrzeit in der Titelleiste
(DiBos8 Date Time In Header) ist für DiBos 8 standardmäß-
ig deaktiviert: Bei DiBos 8 Cameos wird in der Titelleiste
von Archivansichten nicht der aktuelle Zeitstempel ange-
zeigt.

F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011 Bosch Sicherheitssysteme GmbH


BIS 2.4 - Video Engine Techn. Spezifikationen und Einschränkungen | de 37

– Standardmäßig werden in der Cameo-Titelleiste keine


Links zur Steuerseite für die Relais und virtuellen Eingänge
angezeigt (DiBos8 Relays and Inputs In Header).
– DiBos 8.4 Patch zeigt standardmäßig den Umschalter ´M´
in der Cameo-Kopfzeile an. Das bewegungssensible
Bereischmuster (Motion Information Overlay) in der Bild-
anzeige kann durch Betätigen dieses Schalters ein- und
ausgeschalten werden (sichbar - unsichtbar).
– Die Anzeige der BVMS OPC-Server-Kameraelemente ist in
der Video Engine standardmäßig deaktiviert. Wenn die Ein-
stellung aktiviert ist, kann VIE Multiview Live-Videos und
lokal aufgezeichnete Videos der verbundenen IP-Kame-
raquellen anzeigen.
– Die BVMS NVR-Aufzeichnungen der Videojet Kameras könn-
en in Multiview nicht wiedergegeben werden; BVMS bietet
keine Web-Schnittstelle. Verwenden Sie zur Anzeige von
BVMS-NVR-Aufzeichnungen über das gemeinsame "BVMS-
BIS User Interface" eine BIS-BVMS Workstation mit zwei
Monitoren. Der Aufruf der BVMS-Kameras über die Kamera-
ID-URL wird von der Video Engine nicht unterstützt, weil
die BVMS-Kamera-ID der VIE unbekannt sind.
Hinweis: Um aber die BVMS Kamera-IDs der VIE mitzutei-
len, müssen Sie die ID’s den entsprechenden Videojet URL-
Adressen zuordnen, indem Sie die Datei BVMSConfig.xml
in den Ordner VideoEngine\..\Data kopieren. Der
Kameraname muss ihre IP-Adresse enthalten, da die BVMS
XML Datei ein Attribut "IP-Adress'' nicht anbietet, z. B.
"Kamera143(140.10.1.13)"

4.1.9 Favoriten
– Die Favoriten und die Kameraliste werden im Multiview
standardmäßig auf dem Server gespeichert. Bei der Video
Engine Standalone-Oberfläche kann eine clientseitige Liste
vorteilhafter sein.
– Standardmäßig verwaltet die Video Engine separate Favo-
riten und Kameralisten pro Bediener.

Bosch Sicherheitssysteme GmbH F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011


38 de | Techn. Spezifikationen und Einschränkungen BIS 2.4 - Video Engine

– Standardmäßig ist jeder Video Engine Bediener berechtigt,


seine Kameraliste und Favoriten nach Bedarf zu bearbei-
ten.
– Video Engine Bediener dürfen standardmäßig nicht die
Kameralisten oder Favoriten anderer Bediener bearbeiten.
Ausnahme: Nur Administratoren und BIS Bedienern steht
diese Bearbeitungsmöglichkeit zur Verfügung.
– Standardmäßig werden in Multiview die Schaltfläche
"Favorites" und/oder die Schaltfläche "Camera List" ange-
zeigt.
– Standardmäßig können Bediener in der Kameraliste nicht
durch Klicken auf eine Kamera mit der rechten Maustaste
ein Archiv öffnen . Diese Option sollte nur aktiviert werden,
wenn alle Bediener über Zugriffsrechte verfügen, um Live-
und Archivbilder ihrer bevorzugten Kameraauswahl anzu-
zeigen.
Alarm Cameos und 16:9 Layouts:
– Mögliche Modi: Breit(wand) für 16:10 und 16:9, Normal (
für 4:3), ´Beide´ ( Breit und Normal) and Automatisch
– Start eines der mögliche Alarm Layouts 1-7 oder ´Letztes´
zum Öffnen des Alarm Layouts mit dem die VIE zuletzt
geschlossen wurde
– Anzeige einer Nachricht auf dem Bildschirm zur Einstellung
der Nutzungs-Zeit für PTZ-Kameras
Video SDK:
– Aktivieren/Deaktivieren des Bildschirm Overlays
(Kameraname und Wiedergabezeit)
– VRM Wiedergabemodus für iSCSI-Laufwerke entweder
Direct [= direkt iSCSI] oder VRM [= über VRM])
Analoger Monitor Gruppen Decoder
– Wechseln von Hires Stream 1 zu LowRes Stream 2 in der
Quad-View-Anzeige zur Änderung der Decoderleistung
Bedienerrechte und Prioritäten bei der Steuerung der PTZ-
Kameras
– Es wird eine Liste der Benutzer-und PTZ-Prioritäten defi-
niert: <user>:<prio>,<user>:<prio>..... e.g. user1:0,user2:2.

F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011 Bosch Sicherheitssysteme GmbH


BIS 2.4 - Video Engine Techn. Spezifikationen und Einschränkungen | de 39

Die Prioritäten beginnen von 0 (niedrige Priorität) bis 5


(höchste Priorität außer Administrator).
– Ein Benutzer mit der Prio Stufe A (für Administrator)
bedeutet, er hat für die PTZ-Nutzung die höchste Priorität
und blockiert alle anderen aus.

4.2 Video SDK Netzwerk Ports


Sie können folgende Ports für die Video-Engine Multiview
Anzeige als URL im VCS OPC-Config-Tool verwenden.

4.2.1 BVMS Verbindung


BVMS Verbindung von Video Engine VSDK via Zentral Server
oder Client Workstations zu BVMS NVR Aufzeichnungen zum:
– Zentraler Server: TCP Ports (default) 5390 und 5391
– Bediener Client Workstations: TCP Port (default) 5394

4.3 Verbindung zu DiBos DVRs via DCOM:


– TCP Port 135 plus vier TCP Ports und
– vier UDP Ports dynamischer Anpassung im Bereich
von 1025 bis 65535

4.3.1 Verbindung zu Bosch En- und Decoder:


– Control Channel: TCP Ports 80 und 1756
– Netzwerk Scan: UDP Ports 1757 und 1758
– Multicast* detection: UDP port (default= 1900
– Multicast Video Übertragung: für jeden Encoder ob Audio
oder Video Stream, 1 wählbarer UDP Port
– Unicast** (Punkt-zu-Punkt) UDP Übertragung: UDP Ports
dynamischer Anpassung im Bereich von 1024 bis 65000
*)Multicast: Mehrpunkt-Verbindung
**) Unicast: Punkt-zu-Punkt-Verbindung

4.4 VRM Spezifikationen


– Max. Datenrate pro iSCSI für Bosch DVA-12TK: 200 Mbps
– Max. IP Kameras/Encoder pro iSCSI für Bosch DVA-12T:
63 gleichzeitige iSCSI- Verbindungen
– Max. Anzahl IP Kameras/Encoders Kanäle pro VRM: 500

Bosch Sicherheitssysteme GmbH F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011


40 de | Techn. Spezifikationen und Einschränkungen BIS 2.4 - Video Engine

– Max. Anzahl von Wiedergabe Zyklen (sessions): 32


– Geräteunterstützung MPEG-4 BVIP X (series) Encoder:
Dinion IP (series) Kameras

4.5 Tabellarische Übersicht


4.5.1 Video Engine

F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011 Bosch Sicherheitssysteme GmbH


BIS 2.4 - Video Engine Techn. Spezifikationen und Einschränkungen | de 41

4.5.2 Subsysteme

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42 de | Voraussetzungen - Beschränkungen BIS 2.4 - Video Engine

5 Voraussetzungen - Beschränkungen
Es ist auf die Leistungsfähigkeit der Netzverbindungen und der
Video Webservers, z. B. DiBos, Divar und die Videojets, zu ach-
ten und das Gesamtsystem danach auszulegen. Die Konfigura-
tion der Virtuellen Matrix sollte der gegebenen Leistungs-
fähigkeit des Umfeldes angepasst sein.
Sind diese Anforderungen nicht erfüllt, werden aussagekräftige
Meldungen angezeigt, um das Optimieren von
– Video Servern
– Netzwerk-Architektur
– Client performance
– Konfiguration der virtuellen Matrix
zu erleichtern.

5.1 Video Engine und Subsysteme


5.1.1 Allgemein
– Schalten Sie bitte den Bildschirmschoner auf jedem Video
Engine Client aus, weil einige Videodecoder-Anzeige-Con-
trols Probleme verursachen können.
– Den Videojet OPC Server kann nur ein Single View Deco-
der-Videoproduktion(Decoder-Videooutputs) der VIP-X D
Decoder steuern. Ein QuadView wird durch die VIE nicht
unterstützt.
– Die Konfigurationswerkzeuge für Allegiant und den Video-
jet OPC-SERVER inkl. der Online-Hilfe sind nur auf Englisch
vorhanden, der Divar OPC-SERVER und das Konfigurations-
tools ebenso. Bei Installationen in einer abweichenden
Sprache, z. B. Deutsch, bitte nicht die Detektortypen und
Kommandos beim OPC-Verbindungsbrowsen aktualisieren,
sonst verlieren Sie die deutschen Kommandos der werks-
seitigen (Default-)Konfiguration.
– Max. 16 Videoanzeigefenster im Video Engine Multiview auf
max. 4 VGA-Monitoren pro Client
– 8 Clients können gleichzeitig zur Anzeige eines DiBos 7
angeschlossen sein, ein angeschlossener 9. Client erhält
eine Fehlermeldung.

F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011 Bosch Sicherheitssysteme GmbH


BIS 2.4 - Video Engine Voraussetzungen - Beschränkungen | de 43

– 3 Clients können gleichzeitig zur Anzeige eines DiBos 8


angeschlossen sein, ein angeschlossener 4. Client erhält
eine Fehlermeldung.
– 3 Kameras von einem DiVar pro Client (heutige Begren-
zung, Änderungen vorbehalten)
– Max. 5 Clients pro DiVar (DiVar Begrenzung, gleich CC)
– Multiview von einer Kamera für Archiv, Livebild und Suchen
sind möglich (Pentaplex Modus)
– Der Bildschirmschoner eines Video Engine Clients wird von
Video Engine Multiview automatisch deaktiviert, da der
Ressourcenbedarf mit dem der Videoanzeige kollidieren
könnte.
– Die meisten aktiven Komponenten unterstützen keine Pro-
tokollierung im Aktionsplan des BIS Management System
(z. B. ActiveX-Steuerung von DiBos 8, Videojet oder Divar).
– Zur Statusaktualisierung eines OPC-Clients (z. B. des BIS-
Servers), der an einen laufenden OPC-Server angeschlos-
sen ist, müssen Sie den OPC-Server neu starten.
– Nach der Neukonfiguration eines laufenden OPC-Servers
müssen Sie diesen neu starten, damit der neue Namens-
raum verfügbar wird.
– Achten Sie bei der Anzeige von archivierten Bildern darauf,
dass Video Engine Server, -Client und -Videogeräte inner-
halb derselben Zeitzone zeitsynchronisiert sind.
– Die Konfigurationstools für Allegiant und den Videojet
OPC-Server, einschließlich Online-Hilfe sind nur auf Eng-
lisch verfügbar. Auch OPC-Server und das Konfigurations-
tool für Divar unterstützen nur Englisch: Aktualisieren Sie
bei Installationen in anderen Sprachen nie die Standard-
Meldertypen und -Befehle, während die OPC-Oberfläche
angezeigt wird, da sonst die Spracheinstellungen verloren
gehen.
– Sonstige DiBos Dokumente unterstützen nun wie die VCS
und Divar Dokumente eine VIE-Umleitung, so dass ein
Zugriffsschutz per DiBos-Anmeldung konfiguriert werden
kann. Aktualisieren Sie Ihre VIE xxx Konfiguration auf die
neuen HTML-Dokumente von Version 2.2

Bosch Sicherheitssysteme GmbH F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011


44 de | Voraussetzungen - Beschränkungen BIS 2.4 - Video Engine

– Der BIS Configuration Browser erfordert Argumente für vir-


tuelle Matrixbefehle an Divar (und Videojets), z. B. URL,
Kamera und Zieloperator. Sie müssen nur die Kameranum-
mer und den Zieloperator angeben.
– Die BVMS NVR-Aufzeichnungen der Videojet Kameras könn-
en in Video Engine Multiview nicht wiedergegeben werden.
BVMS bietet keine Web-Schnittstelle. Verwenden Sie zur
Anzeige von BVMS NVR-Aufzeichnungen den BIS-BVMS Cli-
ent.
– BVMS Kameras auf Grundlage des BVMS OPC-Servers sind
durch eine Einstellung in web.config von der Anzeige in der
Video Engine ausgeschlossen. Um die BVMS Kamera-URLs
in Video Engine Multiview aufzulösen, kopieren Sie die
Datei BVMSConfig.xml in den Ordner VideoEngine\..\Data.
Die Video Engine navigiert nun zur zugehörigen Videojet
Kamera.
– Video Engine Multiview kann nicht zusammen mit einer
BVMS Workstation verwendet werden, die mit einem BIS
Client gekoppelt ist, da alle Videoanforderungen nur von
einem der Videomanagementsysteme beantwortet werden.

5.1.2 Videoanzeige
– Zum Anzeigen von Archivbildern und Alarmvideos müssen
Sie die Uhrzeit von Video Engine Server, Client und DVRs
synchronisieren.
– Die häufige (z. B. automatische) Anforderung von Kameras
eines einzelnen Videoservers von verschiedenen VIE Cli-
ents kann zur Überlastung des Geräts führen. Schlagen Sie
in den Handbüchern der Geräte nach, und optimieren Sie
die Einstellungen für Bildfrequenz, Aufzeichnung und Netz-
werk.
– Die virtuelle Matrix muss aus Sicherheitsgründen alle 24
Stunden abgeschaltet werden.
– VIE kann zur Systemüberlastung auf dem Videoserver führ-
en: bei häufiger automatischer Anforderung von Videobil-
dern von einzelnen Videoserverkameras und/oder bei
gleichzeitiger Anforderung von Videobildern von mehreren

F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011 Bosch Sicherheitssysteme GmbH


BIS 2.4 - Video Engine Voraussetzungen - Beschränkungen | de 45

VIE-Workstations. Bildfrequenz, Aufzeichnungsparameter


und Netzwerke müssen optimiert werden (die entspre-
chenden Anweisungen und Hilfe zu Einstellungen finden
Sie in den Handbüchern der Geräte).
– Privacy Zones werden im Alarm-Workflow in der Misc. Docs
nicht unterstützt. Bitte achten Sie darauf, dass das Ein-
schränkungungen auf eine zu schützenden Privatsphäre
haben kann.
– Die Anzeigen von DiBos 7 und anderen JPEG-IP-Kameras
verursachen bei nichtregulären Cursorn ein Flimmern, das
dem PTZ-Fenster-Mauscursor ähnelt. Der Tooltip der Site-
map funktioniert nicht: Installieren Sie die Unterstützung
für Active JPEG von der BIS Setup-CD (Verzeichnis
"\tools") auf dem DiBos 7 System. Ändern Sie bei IP-Kame-
ras die Zielseite für die Live-Anzeige von "ipcam" in "Active-
JpegAx".
– Nach Ändern der Konfiguration von DiBos 8 muss die
DiBos Webanwendung neu gestartet werden. Das kann z.B.
auch durch den Neustart des VIE-Clients erfolgen.
– Bei Öffnen einer neuen DiBos8-Kamera im Multiview, flak-
kert das Video von bereits angezeigten DiBos Kameras
kurzzeitig.
– Unterstützung für benutzerdefinierte Encoder: Video
Engine Multiview kann zur Verwendung jedes verfügbaren
Codecs auf der Workstation konfiguriert werden. Überp-
rüfen Sie vorher, ob der gewünschte Codec in Ihrer Work-
station-Umgebung richtig funktioniert und die
angegebenen Auflösungen von Multiview unterstützt: 1-16
Cameos als ½- oder ¼-Bild im minimierten oder maximier-
ten Cameo-Bereich.
Der Anwender ist selbst verantwortlich für die von ihm
angewendeten Encoder.
Der Video-Export mit benutzerdefinierten Encodern, wie
DivX oder Xvid wird möglicherweise aufgrund von
Beschränkungen und Grenzen dieser 3rd-Party-Codecs
fehlschlagen . Überprüfen Sie auch, ob für jeden 3rd-Party-

Bosch Sicherheitssysteme GmbH F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011


46 de | Voraussetzungen - Beschränkungen BIS 2.4 - Video Engine

Encoder und-Decoder in der VIE-Umgebung VIE die Cameo-


Multiviewauflösung von diesem Codec unterstützt wird.

5.1.3 DiBos 8
– Für DiBos 8 ist ein Update erhältlich. Beachten Sie die
behobenen und bekannten Probleme für das DiBos
Release 8.0.3. Verwenden Sie diese Version für PTZ-Bedi-
enfeld- und CCTV-Tastaturunterstützung.
– DiBos 8.2 unterstützt zwar den Betrieb in verschiedenen
Zeitzonen, die Video Engine Archivanzeige unterstützt die-
sen Betrieb jedoch möglicherweise nicht und zeigt dann
falsche Archivzeiten an.
– Nach der Änderung der DiBos 8 Konfiguration muss die
DiBos Web Anwendung neu gestartet werden. Hierzu kann
der VIE-Client neu gestartet werden, damit Zugriff auf alle
Video-Streams besteht.
– Beim Öffnen eines neuen DiBos 8 Cameos flimmert das
Videobild der bereits angezeigten DiBos 8 Kameras.
– DiBos 8 unterstützt die Einstellung "PTZ Preposition" nicht.
– DiBos 8 Display Control unterstützt keine mehrfachen
"Multiview-Aktualisierungen", beispielsweise über die
Schaltfläche "Refresh". Schließen Sie alle DiBos 8 Cameos,
um die DiBos Verbindung zu beenden und die Kameras
völlig neu anzufordern.
– Wenn nicht genügend Speicher zur Verfügung steht, zeigt
DiBos 8 Display Control möglicherweise keine Bilder, son-
dern nur ein schwarzes Cameo an. Stellen Sie einen Client
mit ausreichendem Arbeitsspeicher bereit.
– Bei der erstmaligen Anzeige der DiBos 8 Steuerung auf
einem einzelnen Client kann es zu Problemen beim Hochla-
den kommen: Laden Sie in diesem Fall das Cameo neu.
– Wenn DiBos 8 Display Control aktiv ist, schaltet sie die
Bildanzeige einer AutoDome Kamera auf Pause, kurz bevor
die Kamera ihre Endposition erreicht.
– Die Bilinx-Verbindung zu älteren AutoDome Kameras signa-
lisiert möglicherweise keinen "Bewegungsstopp"; die VIE

F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011 Bosch Sicherheitssysteme GmbH


BIS 2.4 - Video Engine Voraussetzungen - Beschränkungen | de 47

kann diese Fälle zwar handhaben, die PTZ-Kamera benötigt


jedoch u. U. einen zusätzlichen Stopp-Befehl.
– DiBos 8.2 bietet Momentaufnahmen der Bilddecodersteue-
rung, gibt jedoch kein Feedback, wenn beispielsweise ein
Live-Bild nach der ersten Initialisierung tatsächlich ange-
zeigt wird. Verwenden Sie ausreichende Verzögerungs-
zeiten, um Momentaufnahmen zu erfassen oder zu spei-
chern.
– DiBos 8.2 unterstützt mehrere Zeitzonen, damit ein einzel-
ner Empfänger an verschiedene DiBos Server angeschlos-
sen werden kann und in Live- und Archivwiedergaben die
jeweils richtige Ortszeit angezeigt wird. BIS unterstützt
keinen Betrieb in mehreren Zeitzonen.
– Werden Dibos 8.7 and 8.8 Cameos in der VIE Multiview
ausgeblendet, wird deren Bilddarstellung angehalten und
nach Maximierung der Cameos nicht wieder aufgenom-
men.

5.1.4 Multimonitor Clients


– Die Sequenzierung von Kameras kann pro Client nur für
einen Monitor aktiviert werden.
– Einige Mehrfachmonitor-Grafikkarten zeigen möglicher-
weise kein Video von DiBos 8 oder Videojet Geräten an.
Manche können zu weiteren Problemen führen. Halten Sie
sich an die Empfehlungen der Gerätehersteller, z. B. die
Release Notes.
– Der Export von Video, das auf den sekundären Monitoren
eines Mehrfachmonitor-Clients angezeigt wird, wird mögl-
icherweise nicht unterstützt. Es ist möglich, einen Export
von einem Multiview ohne Videoanzeige anzustoßen.
Exportieren Sie Video vom primären Monitor.
– Für eine DiBos 8 Anzeige auf einem 2. Monitor kann das
Deaktivieren der DirectX-Support der DiBos-Anzeige-Steue-
rung auf Client-Seite helfen:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Bosch Security Sys-
tems\DiBos\8.0\ImageDecoder] "DirectDraw"=
dword:00000000

Bosch Sicherheitssysteme GmbH F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011


48 de | Voraussetzungen - Beschränkungen BIS 2.4 - Video Engine

– Der Videoexport von sekundären Monitoren eines Multimo-


nitor Client wird aufgrund von Display-Treiber-Grenzen
möglicherweise nicht unterstützt. Exportieren Sie sicher-
heitshalber vom vom primären Monitor.

5.1.5 Divar
– Divar-SDK, Control Center, Configuration Tool erlauben
keine gleichzeitigen Anmeldungen unter demselben Bedie-
nerkonto eines einzelnen Gerätes.
– Die Anzeige einer Kamera auf mehreren Clients auf der
Grundlage eines einzigen Triggers funktioniert nicht. Es
muss eine Mindestverzögerung zwischen verschiedenen
Clients geben.
– Divar erlaubt keine gleichzeitige Anmeldung an verschie-
denen Clients; stellen Sie deshalb sicher, dass es bei der
Anzeige einer Kamera eines einzigen Geräts eine Mindest-
verzögerung zwischen zwei Clients gibt.
– Divar 2.1 erlaubt die Video Engine Anmeldung und Anzeige
ohne Verwendung des Kontos ADMINISTRATOR. Konfigu-
rieren Sie "vordefinierte" Divar-Konten für jeden Video
Engine Client.
– Der Video Engine Config Manager erlaubt nun das Sortie-
ren und Löschen einzelner Divar-Konten.
– Divar erlaubt keine Fernsteuerung (Remote) eines 4. Relais
durch Video Engine, Control Center oder einer anderen
Divar-Applikation ,
– Für "Relais 4" wird nur der Istzustand angezeigt, aber jeder
Benutzer und automatische Steuerungen werden ignoriert.
– Für eine Remote-Konfiguration des Divar OPC-SERVERS
muss das Divar OPC Leistungsmerkmal auf dem Konfigura-
tions-Client, dem Login Server installiert sein (erfolgt im
Setup)- .
– Die Konfigurationsdatei wird nicht automatisch im Remote-
Verzeichnis abgelegt . Das muss manuell erfolgen.
– Weitere technische Informationen, Anforderungen und Ein-
schränkungen entnehmen Sie bitte den einzelnen Spezifi-

F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011 Bosch Sicherheitssysteme GmbH


BIS 2.4 - Video Engine Voraussetzungen - Beschränkungen | de 49

kationen und Release Notes von Allegiant, DiBos, Divar,


Videojets und den BIS-Produkten.
– Der Divar Firmware erlaubt die Fernbedienung des "Relais
4" nicht.
– Für den Divar OPC-Server bestehen werksseitige Ein-
schränkungen und Minimalanforderungen an die System-
umgebung. Die Einschränkungen sind in der Windows
Registry definiert. [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFT-
WARE\BOSCH\OPC Servers\Divar\Server]
– Der Eintrag "MaximumNoOfDivars" ist auf "10 Divar Sys-
teme pro OPC-Server" eingestellt.

5.1.6 Virtuelle Digitale Matrix (VDM)


Die VDM, die im Web-Browser läuft, ist auf die Leistung der
angeschlossenen Videoserver und der Kontrollanzeigen der ein-
zelnen Gerätetypen beschränkt.
Es ist sicher zu stellen, dass für korrekte und zuverlässige Dar-
stellungen in der Virtuellen Matrix die Leistung der Videoserver,
des Netzwerkes, der darstellenden Clients inkl. ihrer Grafikkar-
ten entsprechend ausgelegt ist.
Generell wird die Anzeige in der Form gesteuert, dass
– der Bediener in der Lage ist, jeden Alarm zu erkennen und
die Matrix jeden Alarm mindestens 2 Sekunden anzeigt
– überwacht wird, ob die Geräte (z. B. IP-Kameras) auch
wirklich in der Lage sind, die gewünschte Videodarstellung
innerhalb des aktuellen Frames der virtuellen Matrix auch
anzuzeigen
– Störungen vom Video Server oder Netzwerk werden
erkannt und -sofern sie nicht automatisch durch wieder-
holtes Ausführen der gewünschten Bildanforderung beho-
ben werden - angezeigt.
– Max. 16 Videoquellen werden in der VDM-Matrix 4x4 darge-
stellt (16 Cameos in 4 Alarmreihen).
– Max. 10 Videoalarmereignisse werden zwischengepuffert
– Bei Überschreiten des Alarmpuffers beim 11. Alarm wird
ein Warnhinweis ausgegeben und das Ereignis verworfen.
– 10 Alarme / Sekunde im Burst Mode Performance

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50 de | Voraussetzungen - Beschränkungen BIS 2.4 - Video Engine

– Zeitfilter für Anzeige: 1 Alarm alle 3 Sekunden nominale


Leistung
– 2 Sekunden max. Reaktionszeit für erfolgreiche Anforde-
rungen der Bilder vom Videoserver
– 500 ms Latenzzeit nach erfolgter Videokameranzeige,
bevor die nächste Videokamera aufgeschalten werden
kann.
– Ein Neuladen der VideoWeb Applikation erfolgt nach:
• wiederholtem erfolglosen Anfordern von Videobildern
• Mitteilung von mehr als 1 Gerät: ´Seite kann nicht
geladen werden´
– Kein Videojet-Support aufgrund der hohen Leistungsanfor-
derungen eines bereits dargestelleten Videoanzeigeele-
mentes
– Es werden nur Livebilder von DiBos, Divar und JPEG-IP-
Kameras dargestellt (werksseitige Einstellung).
– Die virtuelle Matrix erfordert aus Sicherheitsgründen alle
24 Stunden einen Shut-down (Herunterfahren)

5.1.7 Weitere Anforderungen und Einschränkungen


VIE-Systemüberlastungen können auftreten:
– bei häufigem automatischen Anfordern von Videobildern
der Kameras einzelner Videoserver und/oder
– bei gleichzeitigem Anfordern der Videobilder von mehreren
VIE Terminals
Nach dem Auftreten solcher Überlastungen sollten Bildraten,
Aufzeichnungsparameter und Netzwerk optimiert werden (Hin-
weise und Einstellungshilfen in den Gerätehandbüchern).
– Weitere technische Daten, Anforderungen und Einschränk-
ungen finden Sie in den Gerätespezifikationen und Release
Notes von Allegiant, DiBos, Divar, Videojets und BIS Pro-
dukten.
– Die Videojet- und DiBos8-Videoanzeige-Elemente unter-
stützen nicht alle Multimonitorkarten. VCS empfielt NVidia
Grafikadapter.

F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011 Bosch Sicherheitssysteme GmbH


BIS 2.4 - Video Engine Voraussetzungen - Beschränkungen | de 51

– Die meisten aktiven Komponenten (z. B. Active X von


DiBos8, VideoJet oder Divar) unterstützen keine Logbuch-
aufzeichnung des Videobildinhaltes.
– Für die Anzeige von Archivebildern und Alarmvideos, bitte
Video Engine Server, Client und die DVRs zeitsynchronisie-
ren.

Weitere Informationen zu technische Daten, zu Anforderungen

i
und Einschränkungen der angeschalteten Geräte entnehmen
Sie bitte den Handbüchern und Versionsanmerkungen von Alle-
giant, DiBos, Divar, den Videojets und den BIS-Produkten.

5.2 Einschränkung für VCS Videojet Anzeige


– Videojet Display Control wurde auf Version 3.0.1 aktuali-
siert.
– Der Videojet MPEGx unterstützt nur die Kombination der
digitalen VIE Cameo Zoom bis zur 2 mal Vergrößerung der
Anzeige, ein Dreifach-Zoom schlägt fehl.
– Den Videojet MPEGx-Steuerung benötigt z. B. in der Multi-
ansicht außerhalb des sichtbaren Monitorbereiches bis zu
100 % der CPU-Leistung.
Öffnen Sie bitte VCS-Cameos nur innerhalb des sichtbaren
Bildschirmbereiches. Sie können sie später ohne Probleme
mit dem Multiview verschieben.
– Die lokale Anzeige von Videojet MPEG4 Video kann auf
einem Windows 2003 Server-Systemen fehlschlagen. Das
betrifft die mit dem Server verbundenen Clients nicht.
– Der Videojet OPC Server unterstützt nur die Ansteuerung
des Videoausgangs eines Decoders in Einzelansicht. Die
Quadrantendarstellung des VIP-X D wird nicht unterstützt.

Beachten Sie die behobenen und bekannten Probleme im


MPEGx Release Letter.

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52 de | Voraussetzungen - Beschränkungen BIS 2.4 - Video Engine

Für die Videojet-Anzeigen gelten laut Release Letter 4.32.01.02


(Original VCS-Text) die folgenden Anforderungen und Ein-
schränkungen:

Video SDK Release Letter


This letter contains the latest information about the above menti-
oned release 4.32.01.02 of the Bosch Video SDK. This mainte-
nance release is intended for all internal and external customers
and replaces the last external available release 4.32.00.10 of the
Bosch Video SDK. The problems fixed with this maintenance
release are manly Divar 2 related. Support for the Extreme CCTV
IP 200B based cameras is added.

Important Note: This release does NOT support BVMS-NVR.

5.2.1 General
The Bosch Video SDK is a comprehensive library of reusable soft-
ware components that can be used by other software applications
to integrate a wide range of IP video devices under a single object
API. It is primarily intended to be used within CCTV applications.
The Video SDK consists of high level "objects" that can be manipu-
lated by a client software application through a set of well-defined
COM interfaces, abstracting various underlying control and strea-
ming protocols with a common API.

5.2.2 Features
The Video SDK 4.32 includes support for Divar XF, DiBos and BVIP
devices. Moreover, this Video SDK release provides support for
Windows Vista.

It provides the following features:


– Network device detection.
– Concurrent network connections to multiple devices.
– Live video rendering from multiple devices including in-win-
dow pan / tilt / zoom (PTZ) control.
– Playback video rendering from multiple devices including
direction, speed, and stepping control.
– Live and playback audio rendering.

F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011 Bosch Sicherheitssysteme GmbH


BIS 2.4 - Video Engine Voraussetzungen - Beschränkungen | de 53

– Audio streaming to capable devices.


– Direct audio and video streaming to client applications.
– Recording of live video and rendering of recorded video.
– Still image capture.
– Control of device video and audio.
– Control of relay outputs.
– Event notification from device relays and alarms.
– Device event searching including input alarms and motion
alarms.
– Integrated diagnostic logging.
Note that not all features are supported by every device.
Miscellanious Improvements and minor issues have been resolved
mostly caused by the Video SDK upgrade from 4.41 to 4.43.

5.2.3 Restrictions; Known Issues


The following issues have been fixed for the Video SDK 4.27.01.01
that was only released along with the BVIP applications and are
not incorporated in the Video SDK release 4.32.01.02:
– Smooth reverse replay not supported for BVIP devices
– Divar2 media files not supported
– Media-Replay for MPEG-2 not supported
– DeviceConnector error handling incorrect for offline NVRs
– VRM Playback: Go to last recording will show wrong video
image for a few seconds
– Unhandled Exception when taking snapshots in ArchivePlayer
– Sporadic deadlocks on disconnecting devices

5.2.4 Enhancements
The following enhancements have been added to this maintenance
release:
– Support for Extreme CCTV IP 200B based cameras

5.2.5 Bug Fixes


The following bugs reported have been addressed with this main-
tenance release:
– PAL Divar2 video is not sized correctly in the VideoSDK
– Divar2: Streaming fails if multiple streams are started quickly

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54 de | Voraussetzungen - Beschränkungen BIS 2.4 - Video Engine

– Divar2: Date/time overlay value is incorrect when displaying


Divar2 video in the cameo
– Divar2: Sometimes the overlay is displayed correctly, but the
video is totally black
– After DisconnectVideo() Leaving container open for 10 min.
cases crash without any error message

5.2.6 Installation Notes


When installing the Video SDK a user guide and the documentation
of the interfaces are installed along with the application.

5.2.7 System Requirements for VSDK VIE Clients


For the new Video SDK display in VIE the requirements and restric-
tions apply according to Release Notes Video SDK 4.41. acc. to
this the Video SDK shall be able to run on the following graphics
cards:
– Pentium 4, 2GHz CPU (3GHz for Vista and later)
– Microsoft Windows 2000 SP4 or later
– 256 MB RAM (2GB for Vista and later)
– 50 MB hard disk capacity
– 100 Mbps Ethernet card
– DirectX 9.0c
– One of the following video cards that supports DirectX 9.0:
– NVIDIA GeForce 6600 (128 MB, driver version 93.71)
– NVIDIA Quadro FX 4500 PCIe (512 MB, driver version
162.62)
– NVIDIA GeForce 7950 GT (512 MB, driver version 93.71)
– NVIDIA Quadro FX 3500 PCIe (256 MB, driver version
162.62)
– NVIDIA Quadro FX 1500 PCIe (256 MB, driver version
162.62)
– NVIDIA Quadro FX 4500 PCIe (512 MB, driver version
162.62)
– VER4.30: NVIDIA Quadro NVS 285 PCIe (128 MB, driver
version 162.62)
– VER4.30: NVIDIA Quadro NVS 440 PCIe (256 MB, driver
version 162.62)
– ATI FireGL V7200 PCIe (256 MB, driver version 8.323)

F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011 Bosch Sicherheitssysteme GmbH


BIS 2.4 - Video Engine Voraussetzungen - Beschränkungen | de 55

– ATI FireGL V3300 PCIe (128 MB, driver version 8.323)


– ATI Radeon X1300 (256 MB, driver version 6.12
For High performance configurations use the following for Win-
dows XP (SP2, SP3) and Windows Vista (SP1):
– Intel® Core™2 Duo Processor E6700 2.67 GHz 4 MB 1066
MHz FSB
– 4 MB L2 Cache
– 1066 MHz Front-Side-Bus (FSB)
– 2 GB DDR2 667 ECC Dual Channel Memory
– Intel 955x Express Chipset
– Integrated 10/100/1000 Mbps Gigabit-Ethernet
– Integrated Audiochip for full-duplex Audio (1x Mic, 1x LSP,
1x Lin-in)
– 160 GB SATA hard drive 7200 r.p.m.
– Graphics card: NVIDIA Quadro FX 4500 PCIe (512 MB, dri-
ver version 91.85)
– Dual Monitor

Additional system specifications (e.g. QuadCore CPUs) may be


qualified and supported by the Video SDK

5.2.8 Performance Chart MPEG-4 Decoding


– This table shows the performance to be expected on a typical
PC with equivalent or exceeding performance and configura-
tion as the respective VIDOS station.
– Maximum number of Web browser windows may vary depen-
ding on video resolution, video quality, data rate and frame
rate settings, scene activity and - most important - other
applications running.
Amendments:
– The local display of Videojet MPEG4 video may fail on some
Windows 2003 Server systems. This does not affect the
Clients connected to the server.
– The Videojet OPC server may only control a single view of
the VIP-X D decoder video output. The Quad view is not
supported by the VIE

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56 de | Voraussetzungen - Beschränkungen BIS 2.4 - Video Engine

– The Videojet MPEGx only supports the combination of the


digital VIE Cameo Zoom up to a 2 times zoom of the Dis-
play Control itself. The display will fail on a 3 times zoom
– The Videojet MPEGx Control displayed e.g. in the Multiview
out of the borders of the visible monitor will require 100%
of the CPU performance. Please open VCS cameos only
within the visible range of the monitor. You may shift them
later without problems via Multiview from the monitor dis-
play.

In VideoJet 8008 / A
– Network Autosensing may fail
– Video loss is not marked in recordings
– Mixture between video standards, e.g. PAL encoder con-
nected to NTSC decoder, is not supported
– In QCIF resolution, stamping is not available
– No TCP mode is available
– Audio is only recorded when partition has been set up
accordingly

Audio functions in VIP X and VideoJet 800x with firmware 1.5


are not supported.

F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011 Bosch Sicherheitssysteme GmbH


BIS 2.4 - Video Engine Voraussetzungen - Beschränkungen | de 57

The resetting and overwriting of an already set and used PTZ


Position in a Gen4 Dome needs confirmation by using up/down
and iris buttons of panel or CCTV keyboard.

5.3 Mikrofon und Lautsprecher an PC


Einige Video-Subsysteme erlauben neben der Videoübertragung
eine gleichzeitige Übertragung von Audiosignalen für folgende
Szenarien:
– Anzeige / Wiedergabe von Livebild und Liveton
– Anzeige / Wiedergabe mit gleichzeitiger Aufzeichnung von
Livebild und Liveton
– Anzeige / Wiedergabe von Archivbild und Archivton
– Anzeige / Wiedergabe von Livebild und Liveton und gleich-
zeitiger Übertragung von Sprache (z. B. Bedieneransagen)
zum Lautsprecher am Ort der Aufnahmekamera
– Anzeige von Livebild mit gleichzeitiger Sprachkommunika-
tion zwischen Bediener und Sprechanlage am Ort der Auf-
nahmekamera (z. B. Türsprechanlage)
Deshalb müssen auf beiden Seiten (PC und Kameraort) die für
die Audionutzung notwendigen Vorraussetzungen geschaffen
werden.
Anschluss und Einstellungen der Audio-Technik auf der Kamera-
seite sind in den Installationsanleitungen der Kameras, Encoder
oder Subsysteme beschrieben; siehe auch unter Pkt. 8.5

Ein PC verfügt verfügt in der Standardausrüstung mindestens


über eine Onboard-Soundkarte (alternativ Soundkarte im PCI-
Bus) mit folgenden 3,5 mm Klinken-Anschlüssen:

Farbe Bezeichnung Funktion


rosa Mic-In Eingang für Mikrofon
(mono)
grün Line-Out Ausgang für Kopfhörer oder
Aktiv-Lautsprecher (stereo)

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58 de | Voraussetzungen - Beschränkungen BIS 2.4 - Video Engine

blau Line-In Optionaler Eingang für Auf-


nahmen

Beim Anschalten von externer Audio-Hardware (Headset, Mikro-


fon, Lautsprecher) an diese Anschlüsse ist Folgendes zu beach-
ten:
– Übereinstimmung der techn. Daten von Hardware und
Soundkarte (zulässige Grenzen)
– Farbübereinstimmung von Klinke und Stecker
– Korrekte Einstellung der Audioparameter:
Das Lautsprechersymbol rechts in der Windows-Task-
Leiste dient nicht nur zur schnellen Lautstärkeregelung.
Wenn Sie mit der rechten Maustaste darauf klicken und
den zweiten Menüpunkt Audioeigenschaften einstellen
wählen, erhalten Sie Zugriff auf die Registerkarte Audio
aus Systemsteuerung > Sounds und Audiogeräte.

F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011 Bosch Sicherheitssysteme GmbH


BIS 2.4 - Video Engine Installation Software | de 59

6 Installation Software
:
Hinweis! Grundsätzlich sind hier die Ausführungen aus dem

i
Basis-IHB BIS verbindlich.

6.1 Schnell-Inbetriebnahme
5. Default Konfiguration VIE auswählen
6. DiBos-Server in Serverliste aufnehmen
7. DiBos, Divar-, VCS- und Allegiant-Verbindungen lokal anle-
gen
8. Automatischen Netzwerkscan für Divar und VCS-Videojet
durchführen

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60 de | Installation Software BIS 2.4 - Video Engine

9. Divar, Videojets und DiBos verbinden


10. Konfiguration speichern
11. Konfiguration laden

6.2 Hinweise zum Update auf Version


Unter bestimmten Umständen kann, falls eine ältere Version
installiert war, der Internet-Explorer nach dem Starten beim
Überprüfen IE-Version stehen bleiben.
Abhilfe:
– Leeren Sie den Internet-Explorer-Cache (Internet-Explorer:
Menü Extras / Internetoptionen... / Button Dateien löschen...
/ Option Alle Offlineinhalte löschen Ja/ OK). Anschließend
den Internet-Explorer beenden und erneut starten.
– Aktivieren Sie außerdem Active X und Cookies beim Inter-
net Explorer!

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BIS 2.4 - Video Engine Installation optionaler Komponenten | de 61

7 Installation optionaler Komponenten


:
Hinweis! Grundsätzlich sind hier die Ausführungen aus dem

i
Basis-IHB BIS verbindlich.
Bei der Video Engine ist die Installation folgender
Komponenten möglich:

7.1 Multi-Monitor-Grafikkarte
7.1.1 Allgemein
Ist für die VIE-Nutzung der Multimonitor-Betrieb (2-4 Monitore)
vorgesehen, muss die PC-Grafikkarte die Voraussetzung dafür
erfüllen und die entsprechende Anzahl der Monitorausgänge zur
Verfügung stellen.
Für Erweiterungen ist deshalb ein Austausch erforderlich:
– 2 Monitore: Dual-Grafikkarte
– 3-4 Monitore: Quadro-Grafikkarte

7.1.2 Anforderungen
– AGP (accelerated graphic port) - Karte
– Min. 65000 Farben
– VCS-Empfehlung: NVidia-Grafikadapter
Grundlage sind die Anforderungen der Bildströme der jeweils
angeschalteten Videosubsysteme DiBos, Divar, VCS-Videojet...

7.1.3 Installation
Zum Einbau ist die Einbauanleitung und evtl. weitere spezi-
fische Hinweise des Herstellers zu beachten!

7.2 Custom Encoder


7.2.1 Allgemein
Auf einem VIE-Client können Sie für den Viedeoexport, abwei-
chend von den Standardeinstellungen (Techsmith oder JPEG)
auch andere bekannte und in der Anwendung bereits vertraute
Encoder anwenden, vorausgesetzt, der jeweilige Codec wird
auf dem Client installiert.

Bosch Sicherheitssysteme GmbH F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011


62 de | Installation optionaler Komponenten BIS 2.4 - Video Engine

Wenn Sie z. B. den XviD Codec anwenden wollen, müssen Sie


diesen Codec eigenverantwortlich installieren.
Nach der Installation kann dieser Codec im Multiview zur Ver-
schlüsselung und Viedowiedergabe ausgewählt werden.

7.2.2 Installation
Zur Installation eines von den Standardeinstellungen abwei-
chenden Codec laden Sie bitte das jeweilige Codec-Installatio-
nsprogramm, z. B. Quelle: http://www.xvid.org.

7.3 CCTV-USB-Keyboard- u. Joysticksteuerung


Das Bosch CCTV USB Joystick Keyboard spiegelt einen neuen
Ansatz in intelligenter, benutzerfreundlicher Steuerung eines
Video Management Systems.
Das VIE-Keyboard bietet eine ergonomisch durchdachte und
leicht erlernbare Alternative zur bisherigen PC-Bedienung der
Video Engine mit Maus und PC-Tastatur.
Es eignet sich sowohl für Bedienung bei routinemäßigen Überw-
achungsaufgaben als auch für eilige Bedienreaktionen im Alarm-
fall, denn die wichtigsten VIE-Bedienfunktionen, wie
Favoritenauswahl, Kameraauswahl, Cameo-, Multiview- und
Autodome-Steuerung werden direkt über vorprogrammierte
Tasten ausgelöst.
Ergänzend dazu lassen sich richtungsabhängige Auswahl- und
Bewegungsfolgen (für Monitor, Cameo, Kamera usw.) mit dem
Joystick vornehmen.

Um alle Vorteile der VIE-Leistungsmerkmale auszuschöpfen,


besteht das CCTV-USB-Keyboard aus einer mit 44 hinterleuch-
teten Tasten bestehende Tastatur. Sämtliche Steuerungen
können direkt auf Tastendruck erfolgen, z. B. Kameraanwahl,
Schwenken Neigen, Zoomen, Wächterrundgänge, Ausdrucken,
Alarmabarbeitung, Bildarchive, Wiedergabe in unterschied-
lichen Abspielmodi.
Das numerische Tastenfeld erlaubt die einfache Auswahl einer
jeden Kamera oder Kameragruppe durch ihre Zuordnungsnum-
mer.

F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011 Bosch Sicherheitssysteme GmbH


BIS 2.4 - Video Engine Installation optionaler Komponenten | de 63

Dieser direkte Zugriff auf Funktionen der Video Engine sichert


ein schnelles und intuitives Arbeiten. Das Ergebnis ist eine
erhebliche Erleichterung, die Trainingszeiten werden reduziert
und die Reaktions- und Antwortzeiten verbessert.

Der 3 Achsen-Vektor auflösende Joystick erlaubt eine präzisie


Steuerung einer jeden geschwindigkeitsabhängigen SNZ-
Mechanik. Der Joystick ist auf der Tastatur zentral angeordnet,
um den Gewohnheiten sowohl rechts- als auch linkshändigen
Benutzern entgegen zu kommen, auch für die Zoom Steuerung.
Das Autodiscovery (automatisches Auffinden) des Keyboards
von der Video Engine, das Plug&Play und die integrierte USB-
Stromversorgung sind weitere auszeichnende Merkmale.

Das CCTV-Keyboard ist die Steuerung für alle Bosch Video IP


Geräte und der zentrale Punkt, von dem alle Funktionen
zugänglich sind.

DAs CCTV-Keyboard kann ebenfalls für die alleinige Joystick-


steuerung benutzt werden. Das Drehen des Joysticks erlaubt
die Kamera-Optik hinein oder heraus zu zoomen.
Jede Tastenfarbe korreliert mit den Steuerelementen des VIE
Multiviews. Diese intuitive Farbgestaltung lässt jeden Benutzer
die richtige Taste finden.

Die Videogeräte anderer Hersteller können auf einfachste Art


und Weise integriert werden. Die dynamische Tastaturhilfe zeigt
in jedem Moment die aktuelle Kamerabelegung an und ist damit
ein weiteres einzigartiges Leistungsmerkmal der Keyboards.

Bosch Sicherheitssysteme GmbH F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011


64 de | Installation optionaler Komponenten BIS 2.4 - Video Engine

Die Betriebsbereitschaft des CCTV-Keyboards wird am Client


über das Tastatur-Symbol im VIE Multiview angezeigt.

Hinweis! Die Virtuelle Digitale Matrix (VDM) wird nicht vom

i
CCTV-Keyboard unterstützt.
Ist die VDM aktiv geschalten, wird das Keyboard vom System
deaktiviert .

F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011 Bosch Sicherheitssysteme GmbH


BIS 2.4 - Video Engine Installation optionaler Komponenten | de 65

7.4 Tastatursteuerung Video Engine


Die wichtigsten Hotkeys in einer Lernübersicht:

Bosch Sicherheitssysteme GmbH F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011


66 de | Anschluss Video-Subsysteme BIS 2.4 - Video Engine

8 Anschluss Video-Subsysteme
Eine stabile und arbeitsfähige Verbindung der Video Engine zu
den Video-Subsystemen ist die Vorraussetzung für die VIE-sei-

i tige Parametrierung (Browsen und Konfiguration).


Hinweis! Achten Sie deshalb auf nachfolgende Besonderheiten
bei den Subsystemen:

8.1 Verbindung zu DiBos


– Namenskonventionen für Kameras beachten
– Firewall ggf. deaktivieren: siehe Firewall Dokument
– OPC-Server von DiBos CD installieren
– Bedienerberechtigung für den DCOM-Zugriff auf den OPC-
Server vom Cfg-Browser einrichten: Siehe DCOM-Berechti-
gungen!
– Alternativ das im DiBos voreingerichtete ´mgts-service´
Bedienerkonto für OPC-Verbindungen nutzen
– Zentralen Bediener für den Zugriff auf die Bilddaten ein-
richten und mit der Video Engine abgleichen
– Remote Desktop für die Fernkonfiguration im DiBos akti-
vieren

8.2 Verbindung zu Divar


– ATM/POS und Multiuser-Netzwerklizenz aktivieren
– Zentrale Bedienerkonten für den Zugriff auf die Bilddaten
einrichten und mit der Video Engine abgleichen
– Zentrales Bedienerkonto für die OPC-Verbindung einrich-
ten und mit der Divar OPC-Server Cfg abgleichen; Berech-
tigungen für Relais-, Autodomekamera- und sonstige
Steuerungen vergeben,
– Setzten und Anwahl von Autodomepositionen aktivieren
– Relais für den Bedienerzugriff freigeben und automa-
tisches Betätigung deaktivieren
– Ferner für die OPC-basierten Steuerungen für z. B. den
´USER 6´ folgende Leistungsmerkmale freigeben:

F.01U.028.326 | V.2.4.0.3 | 01.2011 Bosch Sicherheitssysteme GmbH


BIS 2.4 - Video Engine Anschluss Video-Subsysteme | de 67

• Relaissteuerungen ausschließlich unter Bedienerkon-


trolle geben und keine automatischen Events, wie
Video Loss, Systemstörung,.. mit Hilfe der Relais sig-
nalisieren
• Video Loss Alarmierung
• Alarm Eingänge aktivieren
• Locken/Unlocken einzelner Kameras
• Löschen von Videoaufzeichnungen
• Schützen von Videoaufzeichnungen
• Setzten und Anwahl von Autodomepositionen

8.3 Verbindung zu VCS-Videojets


– Zentrale Bedienerkonten ´user´ für den Zugriff auf die
Bilddaten einrichten und mit der Video Engine abgleichen
– Zentrales Bedienerkonto ´service´ für die Steuerungen via
OPC-Verbindung einrichten und mit der Videojet OPC-Ser-
ver Cfg abgleichen; Berechtigungen für Relais-, Autodome-
kamera- und sonstige Steuerungen vergeben.

8.4 Unterstützte Panasonic Geräte

Typen Modelle Firmware


Network Disk Recorder WJ-ND200 v.2.30
(Nachfolgend NDR) WJ-ND300 v.4.70
DG-ND300A v.4.70
WJ-ND300A v.4.70
DG-ND400 v.1.10
WJ-ND400 v.1.10
Digital Disk Rekorder WJ-HD316A v.3.40
(Nachfolgend HD300) WJ-HD350 v.3.40

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68 de | Anschluss Video-Subsysteme BIS 2.4 - Video Engine

8.5 VIP-X Audioanschlüsse (nur Audioversionen)


Mikrofon und Lausprecher für Sprechanlagen
Der VIP X in der Audioversion besitzt zwei Audio-Schnittstellen
für Audio-Line-Signale sowie einen Mikrofoneingang und einen
Lausprecherausgang.
Die Audiosignale werden bidirektional und gleichzeitig mit den
Videosignalen übertragen. Damit können Sie am Zielort z. B.
einen Lautsprecher oder eine Türsprechanlage ansteuern

Hinweis! Für die Übertragung von Audiosignalen an

i
Sprechanlagen sollten Sie möglichst die Line-Schnittstellen der
Sprechanlage verwenden. Beachten Sie in jedem Fall die
nachfolgenden Spezifikationen.

Line In: Impedanz 9 kOhm typ.,


5,5 V max. Eingangsspannung
Line Out: Impedanz 16 Ohm typ.,
3 V max. Ausgangsspannung
MIC Impedanz 2 kOhm typ.,
(Mikrofon): 2,8 V max. Eingangsspannung,
-20 dB ein, Spannungsversorgung 2,3 V typ.
SPK Impedanz 4 Ohm min.,
(Lautsprecher): 6 V max. Ausgangsspannung,
Ausgangsleistung RMS 1 W

Die Stereo-Klinkenstecker müssen wie folgt belegt sein:

Kontakt VIP X1 VIP X2


Spitze Kanal 1 (Kamera 1) Kanal 1 (Kamera 1)
Mittlerer Ring Nicht verwendet Kanal 2 (Kamera 2)
Unterer Ring Masse Masse

– Verbinden Sie eine Audioquelle mit Linepegel über einen


3,5-mm-Stereo-Klinkenstecker mit der Klinkenbuchse Line
In des VIP X.

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BIS 2.4 - Video Engine Anschluss Video-Subsysteme | de 69

– Verbinden Sie ein Gerät mit Line-In-Anschluss über einen


3,5-mm-Stereo-Klinkenstecker mit der Klinkenbuchse Line
Out des VIP X.

Falls Sie ein Mikrofon und einen Lautsprecher direkt anschlie-


ßen wollen:
– Legen Sie die Mikrofonleitungen auf die Anschlüsse MIC
und GND der Steckklemme.
– Legen Sie die Lautsprecherleitungen auf die Anschlüsse
SPK der Steckklemme.

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70 de | Anschluss Video-Subsysteme BIS 2.4 - Video Engine

8.6 Verbindung zu Video-Fremdsystemen


Die VIE ist ein offenes herstellerneutrales Management System
Plug-In, welches einfach einzubinden, anzupassen und zu erwei-
tern ist mit dem Ziel, einer kontinuierlich wachsenden Anzahl
von Videogerätetypen ein einheitliches Benutzerinterface zu
geben.
Jeder Errichter oder Integrator hat vollständige Kontrolle über
den offenen Schnittstellen-Programmcode der VIE, um Funktio-
nalität hinzuzufügen, zu modifizieren oder das Erscheinungsbild
zu ändern.
Die Idee, die hinter der VIE Webapplikation steckt, ist der eines
einfach zu modifizierenden Web-Interface nicht nur zu sämtl-
ichen Bosch Video IP-Geräten, sondern auch zu sämtlichen
Videogeräten, die das einzig verfügbare standardisierte Inter-
face - das Webinterface- unterstützen.
Die VIE-Webapplikation kann einfach um zusätzliche Funktionen
erweitert werden, indem die Adapterseiten zu den einzelnen
Gerätetypen ergänzt werden. Diese Adapterseiten ermöglichen
dem Multiview Cameo, die unterschiedlichen Videoquellen in
einheitlicher Weise anzuzeigen und zu steuern.

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BIS 2.4 - Video Engine Bestellinformationen | de 71

9 Bestellinformationen
Die Video Engine kann in den Versionen
– Englisch (US)
– Deutsch
– Niederländisch
– Russisch
– Chinesisch
– Ungarisch

installiert werden.
Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitte dem aktuellen
Produktkatalog

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72 de | Support BIS 2.4 - Video Engine

10 Support

Wenden Sie sich an Ihr zuständiges Dienstleistungscenter:


– bei Störungen
– bei Fragen und Problemen
– bei Auskunft zum IHB-Inhalt
– bei Fehlern oder Vorschlägen zur inhaltlichen Ergänzung

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BIS 2.4 - Video Engine Support | de 73

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