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Die Welt ist ein Dorf - brennen wir es nieder!

Viel läuft gerade nicht wirklich gut auf dieser Welt. Zählen Sie mir mindestens drei Dinge auf, die
zurzeit gut funktionieren! Selbst wenn Sie es schaffen irgendwo diese drei Dinge zu finden – und
mögen sie noch so unvbedeutend sein – sie werden trotzdem niemals die schlechten Sachen
relativieren, die auf Gottes Erdboden stattfinden. Egal wie man es dreht und wendet: Die Welt ist ein
Ort, dessen Existenz mehr Leid hervorruft, als Freude. Was kann man also tun oder ist es gar schon zu
spät? Vielleicht sollten wir gar nicht mehr versuchen die Welt zu verbessern. Vielleicht sollte die Erde
unser Macbeth sein und wir ihr Macduff?
Es gibt eigentlich genug Gründe, warum wir es nicht verdient haben auf dieser Erde zu Leben. Wir
nehmen uns alle Ressourcen, die wir wollen und nehmen dabei wenig Rücksicht. Das geht von
Rodung der Wälder über Kohleabbau bis zur gezielten Verbrennung von Feldern für Sojaanbau, alles
nur zur Bereicherung derjenigen, die sowieso mehr als genug haben. Weiters gibt es noch eine
Unzahl an anderen schlechten Dingen auf dieser Welt: Krankheiten, Hungersnöte,
Umweltkatastrophen, Drogen und vieles mehr. In vielen Fällen sind die schlimen Ausgänge dieser
Dinge auch auf reiche Menschen und deren Gier zurückzuführen. Diese wenigen Reichen sind die
einzigen, die davon profitieren und die fünfzig reichsten Menschen sind reicher als die Hälfte aller
anderen Menschen auf diesem Planeten. Wäre es also nicht berechtigt, die Erde einfach
niederzubrennen, um dadurch vielen Menschen ein Leben zu ersparen, das von Leid und dem ewigen
Kampf ums Überleben geprägt ist, da sowieso nur ganz wenige daran verdienen? Das klingt im ersten
Moment nach einem einschlagbaren Weg, doch so einfach ist es sicher nicht.
Denn niemand von uns würde die Erde einfach niederbrennen, da es ja auch eine Vielzahl an schönen
Dingen gibt auf dieser Welt, da gibt es die Liebe, Familie, Nächstenliebe etc. Manche würden jetzt
sagen, der Grund dafür, dass wir das nicht tun würden ist doch, weil es uns gar nicht so schlecht geht,
nur weil wir nicht zu den reichsten Menschen der Welt zählen. Aber dazu gehört noch mehr:
Wir können ja versuchen, unsere Privilegien, die wir als Menschen besitzen, die es relativ gut haben,
um anderen Menschen, die noch viel ärmer sind, zu helfen. Da hilft also kein Schmieden von Plänen
über die Zerstörung der Erde oder das Aufregen über Reiche, sondern man muss selbst tätig werden.
Ob man spendet, selbst aktiv verscuht zu helfen oder etwas Anderes ist jedem selbst überlassen.
Alles in allem ist die Erde zwar ein schlechter Ort für viele Menschen, unter anderem wegen der Gier
reicher Menschen, trotzdem sollte unser Ziel aber nicht sein die Erde dem Erdboden gleichzumachen
(😉), sondern es ist unsere Pflicht, vor allem als Menschen, die weit über dem Existenzniveau leben,
anderen Menschen zu helfen und ihnen die Möglichkeit zu geben ebenfalls ein lebenswürdiges Leben
leben zu können.