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Der Name der Rose – Erledigte Arbeitsaufträge (Von Paul Stummer)

1.

Adelmus von Otranto tötete sich selbst,nachdem er Jorge von Burgos seine Homosexualität
gebeichtet hatte, weil er Gewissensbisse hatte

Venantius von Salvemec starb, weil er das Buch lesen wollte.

Berengar von Arundel starb durch das Gift des Buches.

Severin von St. Emmeram wurde von Berengar erschlagen.

Malachias von Hildesheim wurde vergiftet als er das Buch lesen wollte.

2.

A) Die Rose könnte sich als Metapher auf das Bauernmädchen, das Adson liebte, beziehen, deren
Namen Adson nie erfährt. Die Rose steht in diesem Fall also für die unermessliche Schönheit des
Mädchens (so wie Adson sie beschreibt).

B) „Der Name der Rose“ als Satz war eines der Hauptbegriffe im Universalienstreit und da Eco sich
sehr gut mit dem Mittelalter und dem Universalienstreit auskennt, ist es wahrscheinlich, dass er den
Titel des Buches auf diesen Gegenstand der Diskussion im Universalienstreit bezogen hatte.

C) Außerdem könnte sich Umberto Eco auch auf das Buch „Rosenroman“ bezogen haben, denn in
diesem steht die Rose für die geliebte Frau, was man auf das von Adson geliebte Bauernmächen
übertragen könnte.

3.

Der Stil des Romans ist etwas altmodisch und es kommen manchmal sehr alte, nicht mehr
verwendete Wörter vor, genauso wie viele Fachausdrücke aus der Philosophie etc., die zwar von
einer hohen Intelligenz und Intellektualität des Leser zeugen, aber fast ein bisschen besserwisserisch
wirken, wenn allzu sehr in bestimmte Themen der Geschichte oder Philosopie abgeschweift wird.

4.

Es werden zwei Handelsstränge miteinander verflochten, nämlich einerseits die Aufklärung der vielen
Morde an de Mönchen, die William von Baskerville und Adson von Melk zu lösen haben und
andererseits das Treffen zwischen dem Anführer der Franziskaner und Unterstützer des Papstes, die
über die Kirche diskutieren und ob sie Reichtum und Macht verdient hätte oder lieber vorbildlich in
Armut leben sollte.

5.

Die Aussage von William von Baskerville spielt darauf an, dass dieser geglaubt hatte, dass die Morde
an den Mönchen nach einem bestimmten Muster, nämlich den Vorboten des Antichristen (z. B. Meer
aus BlutMönch wird im Kessel mit Schweineblut tot aufgefunden) zu tun haben, aber dies nur ein
Trick von Jorge von Burgos war, um ihn zu verwirren. Der Satz von Adson von Melk ist ein Zitat eines
Hexameters von Bernhard von Morlaix, und könnte eines der bereits oben erwähnten Dinge
bedeutet haben.

1. Leben im Kloster

Das Motto eines Klosters lautete „ora et labora“, also „bete und arbeite“ und daraus bestand das
Leben der Mönche oft. Die Mönche hatten jeder einen eigenen Beruf, de sie den ganzen Tag
ausübten und das Beten war sozusagen die Pause dazwischen, in der die Mönche zur Ruhe kommen
und sioch mit Gott beschäftigen konnten.

4. Peter Abaelard

Der Franzose Peter Abaelard war Philosoph und Scholastiker und hatte eine Liebesbeziehung mit
einer Bauernfrau namens Heloisa, was in dem Buch Rosenroman beschrieben wird und indem die
Rose für die geliebte Frau, also in diesem Fall Heloisa steht. Dabei kann man wieder Parallelen zum
Titel des Buches ziehen, was die Rose betrifft.

5. Universalienstreit

Beim Universalienstreit treffen zwei Gruppen aufeinander, die Nominalisten und die Realisten. Die
Realisten sind Unterstützer von Platon, der der Meinung ist, dass Ideen und Begriffe eine
eigenständige Existenz haben und die Nominalisten sagen, dass Begriffe nur
Erfindungen/Bezeichnungen des Menschens sind, die erfunden worden sind und davor nicht existiert
haben.

8. Jorge von Burgos

Jorge Luis Borges war ein argentinischer Schriftsteller der das Buch „La biblioteca de Babel“ schrieb,
ein Buch das starke Parallelen zu „Der Name der Rose“ aufweist, das Eco inspiriert hatte das Buch zu
schreiben, weshalb er dem Argentinier vermutlich auch eine Rolle im Buch zuwies, nämlich der des
alten Mönchs Jorge von Burgos, der, wie Jorge Borges im hohen Alter, blind ist.

11. Arthur Conan Doyles Werke

William von Baskerville ist ein äußerst kluger und scharfsinniger Mann, dessen Nachname auf die
Figur Hugo Baskerville anspielt, der in einem „Sherlock Homes-Roman“ des Autors Arthur Conan
Doyle vorkommt. Auch die Kombination vom klugen Meister (William von Baskerville) und seinem
treuen Partner (Adson von Melk) wurde aus den Romanen als Pendant zu Sherlock Holmes und Dr.
Watson übernommen. Außerdem wurde die Personenbeschreibung von William von Baskerville fast
wortwörtlich von der Beschreibung von Sherlock Holmes übernommen.

Auch der Name Adson von Melk ist eine Anspielung, da Sherlock Holmes Gehilfe „Watson“heißt, also
nicht unähnlich zu Adson klingt. In den Dialogen zwischen William und Adson gibt es ebenfalls oft
Parallelen zu denen von Holmes und Watson.