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INHALTSVERZEICHNIS

INHALT DER EG-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG......................... 4


FCC-HINWEIS.............................................................................. 5
EUROPÄISCHE EMV-ERKLÄRUNG ............................................ 5
GESUNDHEITS -UND ARBEITSSCHUTZ.................................... 6
Symbole ................................................................................. 6
Informationen zu Tinten und Flüssigkeiten............................. 7
Lagerung........................................................................... 8
Brandgefahr ...................................................................... 8
Vorgehensweise bei ausgelaufener Tinte und Entsorgung .... 10
Elektrostatische Entladungen................................................. 11
ALLGEMEINES............................................................................. 12
BESCHREIBUNG ......................................................................... 12
BESTIMMUNGSGEMÄßER GEBRAUCH..................................... 12
A320i Drucker......................................................................... 12
A420i Drucker......................................................................... 13
Drucker A520i......................................................................... 13
Druckerspezifikation............................................................... 14
Druckkopf ......................................................................... 14
Gehäuse ................................................................................. 15
A320i, A420i...................................................................... 15
A520i................................................................................. 15
Externe Anschlüsse ................................................................ 16
Tintensystem .......................................................................... 16
Umgebungsbedingungen....................................................... 17
TouchPanel Type 3 ................................................................. 17
ERSTINSTALLATION ................................................................... 18
Gehäuseposition .................................................................... 18
Gehäusemontage ................................................................... 18
Vorbereiten des Tintensystems .............................................. 19
Installation des i-Tech Module................................................ 21
Installation der Tintenkartusche ............................................. 23
Installation der Zusatzflüssigkeitskartusche........................... 23
Einschalten ............................................................................. 24

1
Touchscreen (QuickStep) ....................................................... 24
QVGA ..................................................................................... 24
AUSSCHALTEN ........................................................................... 25
EMPFEHLUNGEN FÜR EIN LÄNGERFRISTIGES
AUSSCHALTEN ........................................................................... 25
DRUCKERSTEUERUNG .............................................................. 26
Touchscreen (QuickStep) ....................................................... 26
Allgemeines ...................................................................... 27
Editor-Bildschirm .............................................................. 27
QVGA (nur A320i und A420i) .................................................. 28
ZUSTÄNDE DES DRUCKERS...................................................... 30
ANZEIGEKONTRAST ................................................................... 30
QVGA-Bildschirm ................................................................... 30
ERSTELLEN EINES TEXTES ........................................................ 31
Touchscreen (QuickStep) ....................................................... 31
Hinzufügen von Texten ..................................................... 31
Hinzufügen einer neuen Offset-Uhr .................................. 32
QVGA (nur A320i und A420i) .................................................. 33
Zeichensatzoptionen ....................................................... 33
Uhroptionen ..................................................................... 35
Speichern des Textes ............................................................. 37
Touchscreen (QuickStep).................................................. 37
QVGA................................................................................ 37
Drucken des Textes ................................................................ 37
Touchscreen (QuickStep).................................................. 37
QVGA................................................................................ 37
WECHSEL DER KARTUSCHEN FÜR TINTE
UND ZUSATZFLÜSSIGKEIT ....................................................... 38
Auswechseln des Zusatzflüssigkeitsfilters ............................. 40
AUSWECHSELN DES I-TECH MODULE...................................... 42
Eingeben des i-Tech Module-Datencodes ............................ 42
Touchscreen (QuickStep).................................................. 42
QVGA................................................................................ 43
Wechsel des i-Tech Module ................................................... 44
AUSWECHSELN DES LUFTFILTERS .......................................... 46
FEHLERSUCHE ........................................................................... 47

2
QVGA-REFERENZ ....................................................................... 49
Druckbreite und -höhe .......................................................... 49
Druckhöhe ....................................................................... 49
Druckbreite ...................................................................... 49
Textausrichtung ..................................................................... 49
Bildschirmsymbole ................................................................. 50
Hauptmenü-Tasten ................................................................. 51
Sondertasten .......................................................................... 52
Hilfetaste........................................................................... 54
Währungstaste.................................................................. 54
Verriegelung ..................................................................... 55
REINIGEN DES DRUCKKOPFS ................................................... 56
DÜSENPLATTE AUSBAUEN UND REINIGEN ............................. 58
Standard-Druckkopf............................................................... 59
XS-Druckkopf ......................................................................... 61

3
INHALT DER EG-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
(laut ISO/IEC 17050-1:2010)
Nr. EDP002568/5
Name des Herstellers: Domino UK Ltd.
Adresse des Herstellers: Bar Hill, Cambridge CB23 8TU
Gegenstand der Erklärung: Domino A320i, A420i, A520i.
Der oben genannte Gegenstand der Erklärung entspricht den
Anforderungen folgender Dokumente:
EN 61000-6-4:2007/A1:2011 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV).
Generische Standards. Emissionsstandard für Industrieumgebungen.

EN 61000-6-2:2005 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV).


Generische Standards. Störfestigkeitsstandard für Industrieumgebungen.

EN 55022:2010 Einrichtungen der Informationstechnik -


Störfestigkeitseigenschaften - Grenzwerte und Prüfverfahren.

EN 60950-1:2006/A2:2013 Einrichtungen der Informationstechnik –


Sicherheit – Teil 1: Allgemeine Anforderungen.

2006/95/EC: Niederspannungsrichtlinie.

2004/108/EC: Richtlinie zur elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV)

2011/65/EU RoHS-Richtlinie

4
FCC-Hinweis
Dieses Gerät wurde geprüft und entspricht gemäß Abschnitt 15 der
Vorschriften der Federal Communication Commission (FCC) den
Grenzwerten eines digitalen Geräts der Klasse A. Diese Grenzwerte
garantieren einen angemessenen Schutz vor Störstrahlungen in
Geschäftsräumen. Dieses Gerät erzeugt und strahlt eventuell Funkfre-
quenzenergie ab. Wenn es nicht entsprechend der Bedienungsanleitung
installiert und betrieben wird, kann es Störungen bei der Funkkommu-
nikation verursachen. Bei Betrieb dieses Gerätes in einem Wohngebiet
kann es zu schädlichen Funkverkehrsstörungen kommen. Der Benutzer
hat in diesem Fall dafür Sorge zu tragen, dass etwaige Störungen auf
seine Kosten behoben werden.
Änderungen oder Modifikationen, die nicht ausdrücklich vom Hersteller
genehmigt worden sind, können dazu führen, dass der Benutzer das
Benutzungsrecht der Anlage verliert.
Europäische EMV-Erklärung
Bei Verwendung dieses Produkts in Wohngebieten kann es zu Störstrah-
lungen kommen. Eine solche Verwendung ist zu vermeiden, sofern nicht
besondere Maßnahmen getroffen werden, um elektromagnetische
Emissionen zu reduzieren und auf diese Weise Störungen beim Empfang
von Radio- oder Fernsehsendungen auszuschließen.

5
Gesundheits- und Arbeitsschutz
Symbole
In diesem Handbuch werden die nachfolgend aufgeführten Symbole
verwendet. Wenn diese Symbole neben einem Verfahren oder einer
Anweisung angeführt sind, haben sie die Bedeutung eines schriftlichen
Warn- oder Achtungshinweises.

Es muss Augenschutz getragen werden.

Es muss geeignete Schutzkleidung getragen werden. Es sind


geeignete Schutzhandschuhe zu verwenden. Hinweise finden
Sie im entsprechenden Sicherheitsdatenblatt (SDB).

Vor Wartungs- oder Reparaturarbeiten die Verbindung trennen.

Den Netzstecker aus der Steckdose ziehen.

Diese Arbeiten dürfen nur von hierfür ausgebildetem Personal


durchgeführt werden.

6
Informationen zu Tinten und Flüssigkeiten
Domino liefert Sicherheitsdatenblätter (SDB), die spezifische Sicher-
heitsinformationen für sämtliche Tinten, Zusatzflüssigkeiten und
Reinigungsflüssigkeiten enthalten. Außerdem sind alle Behälter mit
Warnhinweisen versehen. Nachfolgend sind einige allgemeine, grundle-
gende Anforderungen angeführt:
• Die industriellen Standardverfahren in Bezug auf Sauberkeit und
Ordnung sind zu beachten.
• Tinten und Tintenbehälter müssen gemäß den örtlichen Vorschriften
gelagert und stets mit Vorsicht gehandhabt werden.
• Rauchen oder der Umgang mit offenen Flammen (oder anderen
Zündquellen) in der näheren Umgebung von Tinten oder Lösungsmitteln
ist höchst gefährlich und daher unbedingt zu vermeiden.
• Alle Personen, die mit Tinten in Kontakt kommen, müssen
entsprechend im Umgang mit diesen Substanzen geschult sein.
Die Anweisungen bezüglich sicherer Arbeitspraktiken unterscheiden
sich je nach Einsatzort des Druckers. Nachfolgend sind einige Grundsätze
angeführt, auf deren Grundlage die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen
getroffen werden können:
• Tinte darf auf keinen Fall in den Mund gelangen. Aus diesem Grund
müssen das Essen, Trinken, Rauchen und andere persönliche
Angewohnheiten, bei denen der Mund mit Tinte in Berührung kommen
könnte, unterlassen werden.
• Tinte darf auf keinen Fall in die Augen gelangen. Beim Umgang mit
Tinte muss deshalb geeigneter Augenschutz getragen werden. Falls
dennoch Tinte in die Augen gelangt, als Erste-Hilfe-Maßnahme das
betroffene Auge 15 Minuten lang mit Salzlösung spülen (oder mit
sauberem Wasser, falls keine Salzlösung verfügbar ist). Darauf achten,
dass das Wasser nicht in das andere Auge gelangt. Unverzüglich in
ärztliche Behandlung begeben.

7
• Die meisten Drucktinten enthalten Lösungsmittel, die Hautverletzungen
verursachen können. Es sind grundsätzlich adäquate Verfahren zur
Arbeitssicherheit zu befolgen und Risikoeinschätzungen durchzuführen.
Sicherheitsdatenblätter mit Hinweisen zu persönlicher Schutzaus-
rüstung sind auf Anfrage erhältlich. Die meisten Handschuhe bieten
nur begrenzten und kurzfristigen Schutz und müssen daher in
regelmäßigen Abständen sowie nach jeder Verschmutzung durch
Spritzer ausgetauscht werden.
• Viele Tinten enthalten Stoffe, die leicht verdampfen und inhaliert
werden können. Daher muss für ausreichende Belüftung gesorgt
werden.
• Alle verwendeten Reinigungsmaterialien wie Lappen, Wischtücher
usw. stellen eine potenzielle Feuergefahr dar. Sie sind nach der
Verwendung einzusammeln und vorschriftsmäßig zu entsorgen.
Sollte Tinte auf die Haut gelangen, muss diese so schnell wie möglich
abgewaschen werden.
• Der Drucker kann dezentral gesteuert werden. Bei einem dezentralen
Betrieb ist vor der Reinigung oder Wartung des Druckers unbedingt
die Verbindung zur dezentralen Benutzeroberfläche zu trennen.
Lagerung
Drucktinten müssen in gut belüfteten Gebäuden an speziell dafür
vorgesehenen Orten, die auch bei Ausbruch eines Feuers sicher sind,
gelagert werden. Alle Flüssigkeiten sind gemäß den vor Ort geltenden
Vorschriften zu lagern.
Brandgefahr
Bei einem durch defekte Elektronikteile ausgelösten Brand kein Wasser
zum Löschen verwenden. Wenn Wasser eingesetzt werden muss, z. B.
bei einem Brand von Tinten, die Nitrozellulose enthalten (siehe unten),
IST ZUNÄCHST DIE STROMZUFUHR ZUM DRUCKER ZU
UNTERBRECHEN.
Einige Tinten enthalten Nitrozellulose als Bindemittel und sind auch im
getrockneten Zustand leicht entzündlich. Beachten Sie alle Warnhinweise
auf dem Gerät und halten Sie die folgenden Sicherheitsvorschriften ein:
• Ansammlungen getrockneter Tinte dürfen nicht mit Schabern aus
Metall beseitigt werden, da dies zur Entstehung von Funken führen
kann.

8
• Wenn sich trockene, auf Nitrozellulose basierende Tinte entzündet,
erzeugt sie ihren eigenen Sauerstoff und kann nur dadurch gelöscht
werden, dass die Temperatur mit Wasser gesenkt wird.
• Wenn ein Nitrozellulose-Feuer ausbricht, IST UMGEHEND DIE
STROMZUFUHR ZUM DRUCKER ZU UNTERBRECHEN, BEVOR
Wasser zum Löschen des Feuers eingesetzt wird.
Bei der Lagerung und Verwendung von Druckertinten muss der
Brandgefahr besonderes Augenmerk geschenkt werden. Das Ausmaß
der Brandgefahr hängt stark vom Tinten- oder Reinigertyp ab.
Tinten auf Wasserbasis sind nicht brennbar. Tinten, die auf Wasser-
Alkohol-Gemischen basieren, sind brennbar, wenn der Alkoholanteil
hoch genug ist.
Wenn auf Wasser basierende Stoffe über längere Zeit hohen Temperaturen
ausgesetzt werden, kann das Wasser verdunsten und ein brennbarer
Rückstand verbleiben.
Tinten auf Lösungsmittelbasis stellen je nach Lösungsmittel oder
Lösungsmittelzusammensetzung ein höheres Risiko dar. Bei besonderen
Gefahren finden sich entsprechende Hinweise im Sicherheitsdatenblatt
(SDB).
Bei diesen Druckern werden die Tintentropfen zum Drucken leicht
elektrostatisch geladen. In den meisten Fällen werden diese elektrost-
atischen Ladungen, z. B. wenn die Tropfen auf die Druckoberfläche
gelangen, abgeleitet oder können sich nicht kumulieren. Bei Wartungs-
arbeiten können Drucktropfen jedoch in einem Behälter, z. B. in einem
Becher, gesammelt werden. Daher ist sicherzustellen, dass dieser
Behälter aus leitendem Material gefertigt und ordnungsgemäß geerdet ist.
Die elektrostatischen Ladungen können dann sicher zur Erde abgeleitet
werden.
Bei einem Brand besteht die Gefahr, dass durch die Verbrennung von
Druckertinte gefährliche Rauchgase entstehen. Aus diesem Grund muss
Druckertinte so gelagert werden, dass sie zur Brandbekämpfung rasch
erreichbar ist und das Feuer sich nicht über das Lager hinaus ausbreiten
kann.

9
Vorgehensweise bei ausgelaufener Tinte und
Entsorgung
WARNUNG: Einige getrocknete Tinten sind leicht
entzündlich. Verschüttete Tinte ist umgehend
aufzuwischen. Tinte nicht trocknen lassen und
darauf achten, dass sich keine verschüttete,
getrocknete Tinte ansammelt.
Verschüttete Drucktinten sind so schnell wie möglich unter Verwendung
entsprechender Lösungsmittel und unter Beachtung der Sicherheit des
Personals zu beseitigen. Darauf achten, dass verschüttete Tinte oder
Tintenrückstände bei der Reinigung nicht in Abfluss- oder
Abwassersysteme gelangen.
Tinten und zugehörige Flüssigkeiten sind elektrisch leitende Stoffe.
Deshalb muss die Stromversorgung des Druckers ausgeschaltet werden,
wenn ausgelaufene Tinte aus dem Druckergehäuse entfernt wird.
Druckertinten und zugehörige Flüssigkeiten dürfen nicht als normaler
Abfall behandelt werden. Sie sind mittels genehmigter Methoden
entsprechend den vor Ort geltenden Vorschriften zu entsorgen.

10
Elektrostatische Entladungen
Um statische Entladungen von Geräten der Produktionslinie zu vermeiden,
müssen die Geräte und alle Geräteteile ordnungsgemäß geerdet sein.
Domino ist zwar nicht für die Wartung der Kundengeräte verantwortlich,
weist den Kunden aber auf die Bedeutung der ordnungsgemäßen
Erdung hin. Bei der Installation des Druckers muss der Techniker
von Domino (oder des Domino-Händlers) dafür sorgen, dass die
Produktionslinie, in der der Drucker installiert wird, richtig geerdet ist.
Dies bedeutet, dass alle metallischen Teile, die weniger als 30 cm vom
Standort des Druckkopfs entfernt sind, sicher geerdet sein müssen.
Dies muss in Bezug auf die Masse der Druckkopf-Grundplatte mit einem
Ohmmeter, einem digitalen Voltmeter oder einem anderen geeigneten
Gerät überprüft werden. Die Erdung muss unbedingt in regelmäßigen
Abständen überprüft werden. Wenn der Drucker in einer anderen
Produktionslinie eingebaut wird, muss überprüft werden, ob die neue
Produktionslinie richtig geerdet ist. Zusätzliche Geräte zur Ableitung der
statischen Ladung wie Antistatikbürsten usw. werden empfohlen.

11
Allgemeines
Dieses Dokument enthält grundlegende Anweisungen für den Betrieb
der A-Series i-Tech Tintenstrahldrucker von Domino.
Ausführliche Informationen zu Betrieb und Reparatur sind im A-Series
i-Tech Produkthandbuch zu finden.
Diese Arbeiten dürfen nur von ausgebildeten Technikern und mit original
Domino-Ersatzteilen durchgeführt werden.
Beschreibung
A-Series ist ein kontinuierlicher Tintenstrahldrucker, der mit einer oder zwei
Düsen (je nach Konfiguration) auf ein Trägermaterial druckt. Er umfasst:
• Einen rechteckigen Druckkopf.
• Ein Gehäuse, in dem das Tintenversorgungs- und das
Elektroniksystem untergebracht sind.
Der Druckkopf ist über einen flexiblen langen Schlauch mit dem Gehäuse
verbunden.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Der Domino A-Series ist ein industrieller Tintenstrahldrucker für das
Drucken variabler Daten in Produktionslinien.
A320i Drucker
Der A320i verwendet das neue Tintensystem i-Tech, bei dem zur Bei-
behaltung der optimalen Leistung lediglich die Verbrauchsmaterialien
nachgefüllt werden müssen. Verbrauchsmaterialien sind aus Gründen
der Benutzerfreundlichkeit gelb gekennzeichnet.
Mit Hilfe der Tinten- und Lösungsmittelverwaltung von i-Tech
überwacht der A320i den Verbrauch und berechnet den Zeitpunkt, an
dem die Flüssigkeiten nachgefüllt werden müssen.
Herzstück des Tintensystems i-Tech ist das bahnbrechende i-Tech Module,
das die Drucktinte und die Tintenfilter enthält. Das i-Tech Module lässt
sich auch von unerfahrenen Bedienern in weniger als 10 Minuten
austauschen.
WARNUNG: Das i-Tech Module nicht entfernen, wenn der
Drucker eingeschaltet ist.

12
A420i Drucker
Der flexible A420i Drucker ist auf die Verwendung zahlreicher Spezialtinten
ausgelegt und ermöglicht das Bedrucken einer größeren Auswahl von
Produktoberflächen. Das Tintensystem ist den Anforderungen gemäß
aus Materialien gefertigt, die Tinten mit korrodierenden Eigenschaften
gegenüber unempfindlich sind, um einen zuverlässigen Betrieb und
minimale Ausfallzeiten zu gewährleisten.
Der A420i ist mit einen 6-m-Schlauch lieferbar.
Das Auswechseln des i-Tech-Moduls variiert je nach Druckertyp.
Für Details bitte mit Domino Kontakt aufnehmen.
Drucker A520i
Der Drucker A520i bietet alle Funktionen des A420i sowie ein
stapelbares, robustes Gehäuse, das für beliebige Umgebungen
geeignet ist. Die Benutzeroberfläche QuickStep ist entweder über das
optionale Bedienfield TouchPanel Type 3 oder einen PC verfügbar.

13
Druckerspezifikation
Druckkopf

Standard- Grundplatte: Edelstahl


ausführung: Anschlusskasten: Gussnylon
Schutzgehäuse: Plattiertes Aluminium
Abmessun- Breite: 50,3 mm
gen: Tiefe: 50,3 mm
Höhe einschließlich Schlauchhaltemutter: 243 mm
Arbeitshöhe mit um 90° gebogenem Schlauch: 320 mm
Gewicht einschließlich 3-m-Schlauch: 1,8 kg
Abmessun- Breite: 57 mm
gen der Duo- Tiefe (Max.): 53 mm
Variante: Höhe: 255 mm
Gewicht: 2,8 kg einschließlich Schlauch (3 m)
Düsengröße: 60 oder 75 Mikron
Nur Pinpoint: 40 Mikron
Abstand von 12 mm (Sollwert)
der Druckflä- 4 mm (+/- 1mm)
che:
Nur Pinpoint:
Arbeitshöhe 3-m-Schlauch: ±1 m
relativ zum 6-m-Schlauch: ±3 m
Gehäuseso-
ckel:
Schlauch- A320i: 3 m
länge: A420i: 3 m, 6 m
A520i: 3 m, 6 m

14
Gehäuse
A320i, A420i

Standard- Glasfaserverstärktes Nylon mit rückseitiger Tür aus


ausführung: Edelstahl (Güte 304).
IP-Schutz- Konstruktion gemäß IP55
klasse:
Abmessun- Breite: 455 mm
gen: Tiefe: 370 mm
Höhe: 524 mm
Gewicht: 24,5 kg
Gewicht Wie Einstrahl-Variante (oben) +1 kg
(Duo):
Bedienfeld: Super Video Graphic Array (SVGA): Polyester,
Folientastatur und Touchscreen

A520i

Standard- Edelstahl (Güte 316)


ausführung:
IP-Schutz- Konstruktion gemäß IP55 (IP66 für Elektronikgehäuse)
klasse:
Abmessun- Breite: 440 mm
gen: Tiefe: 395 mm
Höhe: 470 mm
Höhe (mit TouchPanel): 698 mm
Gewicht: 33 kg
Gewicht Wie Einstrahl-Variante (oben) +1 kg
(Duo):
Bedienfeld: Super Video Graphic Array (SVGA): Polyester,
Folientastatur und Touchscreen

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Externe Anschlüsse

Produktdetektor (Sensor)/ 8-polige Buchse


Drehgeberanschlüsse:
Drehgebereingang: NPN oder PNP Open Collector oder 24 V
Push-Pull-Geber, Einzel- oder Quadratur-
Eingang
Warnleuchtenanschluss: 5-polige Buchse
Alarmanschluss: 7-poliger Stecker – 1 A, 30 V max.
TCP/IP: RJ45
Datenübertragung: USB Type A (A520i über TouchPanel
Type 3 oder optionales Zubehör)
Stromanschluss: 3-poliger Stecker, Kabel wird mitgeliefert
Optionen:
User-Port SK1: 25-polige D-Sub-Buchse
User-Port SK2: 37-polige D-Sub-Buchse
Serielle Schnittstelle 8-polige Buchse
(RS232):

Tintensystem

Tintenkapazität 600 ml (automatisch gemessen)


(i-Tech Module)
Tintenkapazität 825 ml
(Kartusche):
Zusatzflüssigkeitsmenge 250 ml (Sollwert) - automatisch
(Reservoir): nachfüllend
Zusatzflüssigkeitsmenge 1.200 ml
(Kartusche):
Kontrolle der Automatisches Viskosimeter
Tintenviskosität:
Tintenentlüftungssystem: Automatischer Start/Stopp

16
Umgebungsbedingungen

Temperaturbereich +5 bis +45 °C


(Betrieb)*
Temperaturbereich -20 bis +60 °C (Trockenlagerung des
(Lagerung) Geräts – Nasslagerung ist von den
Flüssigkeiten abhängig)
Luftfeuchtigkeit 10 - 90 % relative Luftfeuchtigkeit (nicht
kondensierend)
Stromversorgung 100-240 V, 50-60 Hz (Nennwert), einphasig,
automatische Regelung, 200 VA, interne
Sicherungsnennleistung 4 A
Schallpegel Maximal 70 dBA

* modellabhängig
TouchPanel Type 3

Standard- Aluminiumguss (hinten), Nylon (vorne)


ausführung:
IP-Schutz- IP65
klasse:
Abmessun- Breite: 307 mm
gen: Tiefe: 75 mm
Höhe: 232 mm
Gewicht: 2,5 kg
Konnektivität: DVI-Kabel an Rückseite des Druckers A520i
Datenüber- USB Typ A (x2)
tragung:

17
Erstinstallation
Gehäuseposition
WARNUNG: Beim Bewegen des Druckers vorsichtig
vorgehen, um Verletzungen zu vermeiden.
Nur in der manuellen Handhabung von Lasten
geschultes Personal mit der entsprechenden
Ausrüstung sollte diese Aufgabe ausführen.
Die Position des Gehäuses muss so gewählt sein, dass ein freier Zugang
zur Vorderseite und zur linken Seite (Rückseite am A520i) möglich und
genügend Raum zum Öffnen der Türen vorhanden ist. Das Gehäuse
muss in Waage stehen und von anderen Geräten, mit Ausnahme einer
normalen Datenschnittstelle, galvanisch getrennt sein.
Der Drucker ist in einem Bereich aufzustellen, in dem die Temperatur
zwischen +5 °C und 45 °C bleibt und die relative Feuchtigkeit innerhalb
von 10-90 % (nicht kondensierend) verbleibt. Das Ansaugen und Ausblasen
von Kühlluft erfolgt beim Drucker durch die Griffmulden. Die Luft muss
jederzeit frei strömen können.
Gehäusemontage
Damit eine vollkommene Stabilität gewährleistet ist, sollte der Drucker
auf einem Gehäusegestell von Domino montiert werden. Wenn kein
Gehäusegestell von Domino verwendet wird, den Druckersockel unbedingt
mit M6 Montageschrauben sichern. Mit Distanzstücken sicherstellen,
dass die Montagebuchsen mit den Montagefläche fluchten.
A520i-Gehäuse sind stapelbar (maximal drei aufeinander). Aus Gründen
der Stabilität muss dafür der Stapelbausatz A520i (Teilnr. EPT011760)
verwendet werden.

18
Vorbereiten des Tintensystems
Das i-Tech Module und der Tintentyp müssen geprüft und registriert
werden. Hierzu wie folgt vorgehen:
(1) Home > Druckerstatus > Verbrauchsmaterialien wählen.
(2) Bei Aufforderung den 10-stelligen Qualitätscode eingeben, der
auf dem Etikett an der Vorderseite des i-Tech Module und der
Tintenkartusche angegeben ist. Anschließend auf Code(s) Prüfen
klicken.
(3) Wenn der Code OK ist, erscheint die Aufforderung, den Drucker
auszuschalten. Den Drucker über die Ein-/Aus-Taste ausschalten.
(4) Das i-Tech Module anbringen, wie auf Seite 21 beschrieben.
(5) Die Zusatzflüssigkeitskartusche installieren, wie auf Seite 23
beschrieben.
(6) Die Tintenkartusche am i-Tech Module anbringen, wie unter
Seite 23 beschrieben.
(7) Die Sicherungsschrauben am Druckkopf lösen, den Druckkopf
aus der Halterung nehmen und in eine Reinigungsstation
einsetzen.
Hinweis: Einzelheiten zum Druckkopf siehe Seite 14.
(8) Die Silikonschlauchkappe über dem Rücklauf entfernen. Prüfen,
ob der Druckkopf sauber und trocken ist.
(9) Den Drucker über die Ein-/Aus-Taste einschalten.
Der Drucker führt automatisch eine Entlüftung des Tintensystems durch,
bei der sämtliche Luft aus dem System entfernt wird. Der Drucker ist jetzt
betriebsbereit, und der Tintenstrahl kann eingeschaltet werden.
(10) Die Start/Stopp-Taste drücken. Der Drucker schaltet
automatisch den Strahl ein.
(11) Prüfen, ob die Strahlausrichtung gemäß der Abbildung auf Seite 20
korrekt ist.
(12) Prüfen, ob ca. 40 Sekunden nach Drücken der Start/Stopp-
Taste in der Statusleiste die Meldung Bereit zum Drucken
erscheint und die blaue Anzeigeleuchte durchgehend leuchtet
anstatt zu blinken.
(13) Die Sicherungsschraube am Druckkopf lösen, den Druckkopf
aus der Reinigungsstation entnehmen und wieder in die
Schutzhalterung einsetzen.
Das Gerät ist jetzt druckbereit.

19
Tropfengenerator
(generische
Abbildung)
Strahlausrichtung in
der Ladeelektrode

Strahlausrichtung
mit Ablenkplatten

1 mm

Pinpoint

1 mm
Pinpoint

90 % 75 % Strahlen
ID ID Strahlausrichtung im
Rücklauf

Strahl auf einen Abstand einstellen, der 25 %


des Rücklaufdurchmessers entspricht

Druckkopfausrichtung

20
Installation des i-Tech Module

Dieses Verfahren ist durchzuführen, wenn das i-Tech Module zum ersten
Mal eingesetzt wird oder der Drucker nach Ausbau des i-Tech Module
längere Zeit nicht benutzt wurde:
Hinweis: Persönliche Schutzausrüstung tragen und Papiertücher o.ä.
sowie Reinigungslösung bereithalten.
WARNUNG: Das i-Tech Module nicht entfernen, wenn der
Drucker eingeschaltet ist.
(1) Das neue i-Tech Module aus der Verpackung nehmen und dabei
den i-Tech Module-Datencode notieren.
(2) Die Sicherungsstopfen, die den Tintenverteilerblock schützen,
entfernen.
Verteiler-
dichtstreifen

Angebrachte Sicherungsstopfen

21
(3) Papiertücher o. Ä. oben auf die Füllstandsensormodule legen,
um überschüssige Flüssigkeit aufzufangen, und mit der
Reinigungslösung getrocknete Tintenreste von der Oberfläche
des Tintenblockventils entfernen.

Reinigung der Oberfläche der Tintenblockventile

(4) Papiertücher o. Ä. unter die Anschlüsse des i-Tech Module


legen und die Schläuche mit Reinigungslösung reinigen.

Reinigung der i-Tech Module-Schläuche


(5) Das i-Tech Module zwischen die Halterungsklemmen einsetzen
und die Anschlüsse fest in den Tintenblock drücken.
(6) So lange schieben, bis die Halterungsklemmen hörbar einrasten.
Hinweis: Sicherstellen, dass die Klemmen vollständig eingerastet sind.

22
Installation der Tintenkartusche

Hinweis: Siehe Abbildungen auf Seite 39.


(1) Einen 6-mm-Sechskantschlüssel in die Oberseite der Tinten-
kartusche einführen und drehen, um die Transportsicherung
aufzubrechen. Die Transportsicherung entfernen.
(2) Die Kartusche auf den Tintenverteiler des i-Tech Module drücken.
Darauf achten, dass das Etikett nach vorn zeigt.
Installation der Zusatzflüssigkeitskartusche

Hinweis: Siehe Abbildungen auf Seite 39.


(1) Die Zusatzflüssigkeitskartusche aus der Verpackung nehmen
und den Kartuschencode notieren.
(2) Einen 6-mm-Sechskantschlüssel in die Oberseite der
Zusatzflüssigkeitskartusche einführen und drehen, um die
Transportsicherung aufzubrechen. Die Transportsicherung
entfernen.
(3) Die Kartusche auf den Verteiler für Zusatzflüssigkeitskartuschen
drücken. Darauf achten, dass das Etikett nach vorn zeigt.
Den Drucker einschalten. Bei Aufforderung die Datencodes eingeben.

23
Einschalten
Die Start/Stopp-Taste gedrückt halten.
• Die blauen Leuchten an der Start/Stopp-Taste und an der Ein/Aus-
Taste des Druckers beginnen zu blinken.
• Ein Fortschrittsbalken und das Domino-Logo erscheinen auf dem
Bildschirm.
• Die Statusleiste zeigt die Vorgaben und den Status des Druckers an
(siehe Seite 30).
Touchscreen (QuickStep)
(1) Home > Einstellungen > Regional > Sprache und Tastatur wählen
(2) In den Dropdown-Listen die gewünschten Einstellungen für
Sprache, Tastatur, IME-Schema und Hauptwährung wählen.
(3) Die Registerkarte Datum und Uhrzeit auswählen und auf die
bearbeitbaren Felder drücken.
(4) Geben Sie Systemdatum und -uhrzeit mithilfe der Pfeile ein oder
drücken Sie auf die bearbeitbaren Felder und verwenden Sie die
Tastatur.
(5) Nach Abschluss des Vorgangs OK wählen.
QVGA
Wenn das Installationsmenü aktiviert ist:
• Der Bildschirm zur Sprachauswahl wird angezeigt. Die gewünschte
Sprache wählen.
• Der Bildschirm für den Druckertyp erscheint. Das Modell markieren
und auswählen.
• Der Menübildschirm erscheint. Die gewünschte Option aus
Grund-Druckereinstellung/Installation/Drucker Einstellungen
wählen und anschließend Fertig drücken.
Das Gerät ist jetzt zum Drucken von Texten bereit.
Hinweis: Bei Einschalten der Düse benötigt der Drucker etwa 2 Minuten,
um den Standby-Status zu erreichen, und 2 bis 3 Minuten,
bis er bereit zum Drucken ist.
Der Drucker kann auch vom ausgeschalteten Zustand aus in den Standby-
Status gesetzt werden. Hierzu ca. 2 Sekunden lang die Ein-/Ausschalttaste
auf der Folientastatur drücken. Während sich der Drucker in diesem
Status befindet, können andere, nicht mit dem Drucken verknüpfte
Funktionen (z. B. das Erstellen von Texten) durchgeführt werden.

24
Ausschalten
Zum kontrollierten Abschalten des Druckers die Ein-/Ausschalttaste
ca. 2 Sekunden lang gedrückt halten.
Zum nicht kontrollierten Abschalten des Druckers (im Notfall) die Ein-/
Ausschalttaste ca. 10 Sekunden lang gedrückt halten.
Die Start-/Stopptaste dient zum Wechsel zwischen „Bereit zum
Drucken“ und „Standby“: Befindet sich der Drucker im Status „Bereit
zum Drucken“, wechselt er bei Drücken dieser Taste zum Standby-Status;
befindet sich der Drucker sich im Standby-Status, wechselt er entsprechend
zum Status „Bereit zum Drucken“.
Empfehlungen für ein längerfristiges Ausschalten
Wenn der Drucker bis zu 7 Tage ausgeschaltet bleiben soll, den Rücklauf
während des automatischen Durchspülzyklusses mit der richtigen
Reinigungsflüssigkeit ausspülen, um sicherzustellen, dass der Rücklauf
vollkommen sauber ist. Den Rest des Druckkopfs säubern.
Soll der Drucker für länger als 7 Tage ausgeschaltet, gelagert, an einen
anderen Standort gebracht oder selten verwendet werden, dienen die
folgenden Verfahren dazu, das Tintensystem abzudichten und den Drucker
in gutem Zustand zu halten, während dieser nicht in Gebrauch ist.
(1) Den Rücklauf während des automatischen Durchspülzyklusses
mit der richtigen Reinigungsflüssigkeit spülen, um sicherzustellen,
dass der Rücklauf vollkommen sauber ist. Den Rest des
Druckkopfs säubern.
(2) Die Kartuschen für Tinte und Zusatzflüssigkeit durch saubere,
leere Kartuschen ersetzen.
(3) Die Anschlüsse an den entnommenen Kartuschen säubern und
zur späteren Weiterverwendung aufbewahren.
(4) Bei Duo-Druckern die Rückläufe mit Kreppband o.ä. verschließen.
Hinweis: Es muss sichergestellt werden, dass keine Partikel des zum
Verschließen der Duo-Rückläufe verwendeten Materials in
die Rückläufe selbst gelangen.
Wenn der Drucker länger als 14 Tage ausgeschaltet bleiben soll, bitte
mit Domino Kontakt aufnehmen.

25
Druckersteuerung
Touchscreen (QuickStep)
Auf dem Drucker befinden sich nur drei echte Tasten: Ein-/Ausschalttaste,
Start-/Stopptaste und Alarmtaste. Die Tasten sind nachstehend dargestellt.
Alle anderen Funktionen und Tasten sind über den Touchscreen verfügbar.
Hinweis: Die A520i-Benutzeroberfläche ist über das TouchPanel Type 3
verfügbar.
Ein-/
Ausschalttaste

Anzeige

Start-/
Stopptaste

Alarme

Layout des SVGA-Bedienfelds


Alarme
Ein-/
Ausschalttaste

A 520i
Start-/
Stopptaste

Echte Tasten des A520i


Die Touchscreen-Anzeige ist auf der folgenden Seite dargestellt:

26
Allgemeines
Hinweis: Die A520i-Benutzeroberfläche ist über das TouchPanel Type 3
verfügbar.

Statussymbole Alarm-/Statusleiste Start-/Stopptaste

Bildschirmtitel
Scrollen nach:
Seite
Registerkarten

Scrollen nach:
Zeile

Bildschirm sperren

Editor-Bildschirm

Wiederherstellen/Rückgängig Menüschaltflächen

Element
wählen
Untermenü

Horizontal
blättern

Zuletzt aufgerufene
Optionen (Navigation)

27
QVGA (nur A320i und A420i)
Der Drucker wird über das Bedienfeld gesteuert. Es stehen zwei Arten
von Tasten zur Verfügung:
• Echte Tasten mit feststehenden Funktionen (Großteil der Tasten).
• Funktionstasten (Softkeys) mit Funktionen, die geändert werden
können.
In der nachfolgenden Abbildung sind die Hauptbereiche des QVGA-
Bedienfelds dargestellt.

Funktionstasten Anzeige Cursortasten


Auswahltaste
Ein-/
Ausschalttaste

Start-/
Stopptaste

Hilfe

Text drucken

Hauptmenü-
Zeichensatztasten Tasten

Dateneingabetasten.

Layout der QVGA-Bedienfeldtastatur


Die Anzeige ist folgendermaßen aufgebaut:

Titelleiste Bildschirmnummer

Verbindungssymbole

Softkeys
Bildlaufleiste

Druck- und
Betriebssymbole

Status-/Alarmleiste Druckbildvorschau
Darstellung der Anzeige (QVGA)

28
Status-/Alarmleiste: Dient zur Anzeige von Statusinformationen. Bei
Ausgabe eines Druckeralarms werden hier Informationen über den Alarm
eingeblendet. Sobald der Alarm deaktiviert ist, wird die Alarmmeldung
gelöscht (und der Status angezeigt). Wenn zwei oder mehr Alarme
gleichzeitig vorliegen, wird derjenige mit der höchsten Priorität angezeigt;
wenn beide Alarme über dieselbe Priorität verfügen, wird der zuletzt
aufgetretene angezeigt. Die Anzeigemeldungen werden im Abschnitt
„Anzeigemeldungen und Fehlersuche“ des Produkthandbuchs (auf CD
mitgeliefert) ausführlich beschrieben.
Arbeitsbereich: Dient zur allgemeinen Darstellung der verwendeten
Funktion.
Softkeys: Es werden bis zu vier Softkeys angezeigt. Beim QVGA-Modell
entsprechen sie den vier Funktionstasten ganz links auf dem Bildschirm;
beim SVGA-Modell einfach den Touchscreen an entsprechender Stelle
berühren.
Bildschirmnummer: Nummer zur Identifikation der einzelnen Bildschirme.
Bildlaufleiste: Weist darauf hin, dass die Eingabe im Arbeitsbereich über
den Anzeigebereich hinausgeht. Der verborgene Eingabebereich kann
mit Hilfe der Cursortasten nach oben/unten oder der Auf-/Ab-Tasten in
der Bildlaufleiste angezeigt werden.
Druck- und Betriebssymbole: Sie zeigen den Status des Druckers an.
Die Druckbereitschaft und unbestätigte Alarme werden jeweils durch
entsprechende Symbole angezeigt. Siehe Tabelle unten.
Verbindungssymbole: Dienen zur Anzeige der an den Drucker
angeschlossenen Komponenten. Das USB-Symbol gibt an, dass ein
USB-Gerät angeschlossen ist.
Siehe „QVGA-Referenz“ auf Seite 49 für eine Beschreibung der
Symbole und Tasten.

29
Zustände des Druckers
Nachfolgend sind einige Druckerzustände beschrieben, die in der
Alarm-/Statusleiste am unteren Bildschirmrand angezeigt werden:
Status: Standby
Das Tintensystem ist inaktiv, aber die Bedienerschnittstelle kann weiterhin
verwendet werden.
Status: Wird bereit zum Drucken
Sobald dieser Vorgang abgeschlossen ist, sollte sich der Drucker im
Status „Bereit zum Drucken“ befinden.
Status: Bereit zum Drucken
Wenn ein Text aktiv ist, wird dieser bei Eingang eines Produkterfas-
sungssignals gedruckt.
Status: Nicht bereit zum Drucken
Der Drucker wechselt vom Status „Bereit zum Drucken“ in den Status
„Nur Strahl an“ oder „Standby“.
Status: Aufheizen
Der Drucker heizt den Druckkopf auf die optimale Temperatur für die
Tinte auf.
Status: Tintensystem Standby
Das Tintensystem steht unter Druck und ist aktiv, der Strahl ist jedoch
ausgeschaltet.
Anzeigekontrast
QVGA-Bildschirm
Zur Kontrasteinstellung gleichzeitig die Umschalttaste und die
Einstellungstaste drücken, um den Einstellungsmodus aufzurufen,
und anschließend den Kontrast über die Tasten und die Helligkeit
über die Tasten einstellen. Durch Drücken der Auswahltaste
werden diese Einstellungen gespeichert.
Hinweise: (1) Beim Beenden durch Drücken der Kombination aus
Umschalttaste und Einstellungstaste werden
diese Einstellungen vorübergehend übernommen.
Nach einem Neustart wird der Drucker jedoch auf die
ursprünglichen Einstellungen zurückgesetzt.
(2) QVGA ist auf Druckern des Modells A520i nicht verfügbar.

30
Erstellen eines Textes
Touchscreen (QuickStep)
In diesem Beispiel werden Text und eine definierte Offset-Uhr zum
Drucktext hinzugefügt.
Hinzufügen von Texten
(1) Texte > Neuer Text wählen, um den Message Editor zu öffnen.
Das Untermenü Felder wird angezeigt.

Text Barcode Element kopieren

Variable Daten Bild


(z. B. Uhr, Zähler)

(2) Das Fadenkreuz in einem bestimmten Bereich des Message


Editors platzieren, in dem das betreffende Element erscheinen soll.
(3) Im Untermenü das Symbol Text auswählen.
Hinweis: Die Tastatur lässt sich durch Auswählen des entsprechenden
Symbols für eine alternative Tastatur wechseln.
(4) Den gewünschten Text über die Tastatur eingeben und nach
Abschluss das grüne Häkchen auswählen.
(5) Um den Text zu ändern, das Textelement und anschließend im
Untermenü das Symbol Tastatur wählen.
(6) Zum Ändern von Textparametern (Fettdruck, Breite,
Zeichenabstand usw.) das Untermenü verwenden oder Mehr
auswählen.
Hinweis: Text und andere eingegebene Felder im Editor-Bildschirm
können durch Drag-and-Drop manuell verschoben werden.

31
Hinzufügen einer neuen Offset-Uhr
(1) Auf dem Bildschirm auf einen bestimmten Bereich des Message
Editor drücken, in dem das betreffende Element erscheinen soll.
An dieser Stelle wird ein Fadenkreuz angezeigt.
(2) Das Symbol Hinzufügen auswählen.
(3) Im Untermenü das Symbol Variabel auswählen.
(4) Neu erstellen > Uhr auswählen.
(5) In den Dropdown-Listen Uhrentyp, Format und Sprache
auswählen.
(6) Die benötigten Offset-Parameter (Tage, Monate, Jahre und/oder
Stunden, Minuten, Sekunden) auswählen und über die Tastatur
Werte hinzufügen. Nach Abschluss jedes Parameters das grüne
Häkchen auswählen.
(7) Die eingegebenen Informationen überprüfen und das grüne
Häkchen wählen, wenn sie richtig sind, bzw. auf das betreffende
Feld drücken, um Werte hinzuzufügen oder zu ändern.
(8) Das grüne Häkchen wählen, um die Offset-Uhr im Text
einzufügen.

32
QVGA (nur A320i und A420i)
Einfache Texte können über die Tastatur im Message Editor eingegeben
werden.
(1) Die Menütaste Message Editor drücken.
(2) Den Text über die Tastatur eingeben.
Das Textformat lässt sich ebenfalls ändern, z. B. Schrifthöhe, Fettdruck,
Zeichenabstand usw. und verschiedene Komponenten wie Zeitangaben,
Seriennummern, Schichtcodes und Textfelder in den Text eingeben.
Diese Funktionen werden nachstehend beschrieben.

Message
Editor-Bereich

Textformat

Message Editor-Bildschirm

Zeichensatzoptionen
Dieses Menü ermöglicht den Zugriff auf folgende Funktionen: Schrifthöhe,
Fettdruck, Zeichenabstand und Textformat.
Schriftartgrößen (Zeichen), fettgedruckte Zeichen und doppelte Abstände
können als Funktionstasten-Optionen gewählt werden. Das Drücken
der Taste aktiviert die jeweilige Option, und alle nachfolgenden Eingaben
erscheinen in der entsprechenden Größe/fettgedruckt/mit dem
angegebenen Abstand, bis die Option geändert wird.
Die Schriftgröße wird durch die vertikale Größe des Cursors angezeigt.
Wenn eine größere Schriftart in einen mehrzeiligen Text eingefügt wird,
werden die anderen Zeichen automatisch um die größeren Zeichen
herum angeordnet.

33
Die Funktion Textformat ermöglicht die Speicherung verschiedener Raster
(Textformate) im Drucker. Es können bis zu 8 Textformate lokal im Drucker
gespeichert/verwaltet werden. Der Drucker kann damit beliebige Texte
erstellen.
Im Message Editor lassen sich die Einstellungen oder der relevante
Einstellungsdialog für eingefügte Formate öffnen durch Markieren des
Eintrags mithilfe der Links-/Rechts-Tasten und Drücken der
Auswahltaste .
Die verfügbaren Schrifthöhen (Druckhöhen) sind von den derzeit
ausgewählten Textformaten abhängig. Die gewünschte Höhe auswählen
und OK drücken.
Die Höhe des Cursors ändert sich entsprechend im Bereich des
Message Editor.
Die Funktion Fettdruck fügt zusätzliche Tropfen hinzu, d. h. anstelle einer
Linie vertikaler Tropfen druckt der Drucker die gewählte Anzahl an Linien
(eine empfohlene Anzahl lautet z. B. 1). Der als nächstes eingegebene
Text erscheint entsprechend in Fettdruck.
Der Zeichenabstand ist die Distanz zwischen den einzelnen Zeichen.
Der Zeichenabstand kann vergrößert oder verringert werden.

34
Uhroptionen
Datums- und Zeitfelder sowie Schichtcodes können angelegt und in
den Text eingefügt werden.
Zum Einfügen eines Datums- oder Zeitfelds das gewünschte Feld in der
Liste auswählen und die Auswahltaste drücken.
Im Drucker sind standardmäßige Vorlagen
für Datums- und Zeitfelder vorhanden, die
auch ergänzt werden können.
Nebenstehend ist ein Beispiel für den
tatsächlich gedruckten Text dargestellt.

In den nachstehenden Tabellen sind die zur Erstellung von Datums- und
Zeitfeldern verwendeten Formate aufgelistet:
Datumscodes:

%A Datum (01 bis 31) %G Monat Name


%B Tag des Jahres %J Tagesname
(001 bis 366)
%C Julianisches Jahr %K Wochennummer
(0 bis 9) (01 bis 53)
%D Jahr (00 bis 99) %L Tagesnummer (1 bis 7)
%E Jahr (1970 bis 2038) %P Julianischer Tag
(001 bis 366)
%F Monat (01 bis 12)

Zeitcodes:

%H Stunden (00 bis 23) %N Sekunden (0 bis 59)


%I Viertelstunden (01 bis 96) %O Stunde (Text)
%M Minuten (0 bis 59)

35
Zeitoffsets können ebenfalls eingestellt und auf eine beliebige Zeitvorlage
angewendet werden. Dies kann bei der Codierung eines Ablauf- oder
Haltbarkeitsdatums hilfreich sein, das eine festgelegte Anzahl von Tagen
in der Zukunft liegt.
Zur Einstellung einen Offset aus der Liste im Bildschirm Zeitoffsets wählen
und Ändern drücken. Bei Bedarf den Namen ändern und den Offset-Wert
einstellen. Es empfiehlt sich, für Zeitfelder, die keine Offsets benötigen,
einen der Offsets auf Null zu belassen.
Zum Einfügen eines Offsets in ein Datums- oder Zeitfeld den Bildschirm
Eigenschaften für das Datums- oder Zeitfeld öffnen und den gewünschten
Offset wählen.

In diesem Beispiel wurde Offset A auf das


Zeitfeld „HH:MM“ angewendet.

36
Speichern des Textes
Touchscreen (QuickStep)
(1) Das Symbol Datei und anschließend das Symbol Speichern
wählen .
(2) Einen Namen für den Text eingeben und einen Speicherort
wählen.
(3) Die Taste Speichern wählen.
Hinweis: Es wird empfohlen, Texte in den Message Stores zu speichern,
um das Abrufen zu erleichtern.
QVGA
Der erstellte Text kann über den Message Editor durch Drücken auf
Speichern/Löschen gespeichert werden.
Hinweise: (1) Wenn der Text im Message Editor bereits gespeichert
wurde, führt ein Drücken dieser Taste zum Löschen des
Message Editor.
(2) Der aktuelle Text (im Message Editor) kann über den
Message Store durch Drücken der Speichertaste abgelegt
werden.
Drucken des Textes
Touchscreen (QuickStep)
Wenn sich der Drucker im Status Bereit zum Drucken befindet:
(1) Das Symbol Datei wählen.
(2) Das Symbol Text drucken wählen.
QVGA
Wenn sich der Drucker im Status Bereit zum Drucken befindet:
(1) Die Taste Text drucken auf der Folientastatur drücken, um
den derzeit gewählten Text zu drucken.
Der Text wird jetzt bei jedem Print-Go-Signal gedruckt.
Hinweis: Wenn ein aktiver Text auf irgend eine Art und Weise geändert
wird, muss die Taste „Text drucken“ erneut gedrückt werden,
damit die Änderungen wirksam werden.

37
Wechsel der Kartuschen für Tinte und
Zusatzflüssigkeit

WARNUNG: Rauchen oder der Umgang mit offenen Flammen


(oder anderen Zündquellen) in der näheren
Umgebung von Tinten oder Lösungsmitteln ist
höchst gefährlich und daher unbedingt zu
vermeiden.
Wenn die Kartusche für Tinte oder Zusatzflüssigkeit ausgetauscht
werden muss, erscheint die Meldung „Tintenkartusche wechseln“
oder „Zusatzlösung wechseln“ auf dem Bildschirm und der gelbe Alarm
leuchtet auf. Bei Aufforderung die entsprechenden Kartuschencodes
eingeben.
(1) Zum Entfernen der alten Kartuschen die Tintenkartusche durch
Drehen gegen den Uhrzeigersinn und die Zusatzflüssigkeitskar-
tusche durch Drehen im Uhrzeigersinn lösen und anschließend
abheben.
Hinweis: Dies verhindert, dass die Kartuschen auf den falschen Verteiler
aufgesetzt werden.
(2) Einen 6-mm-Sechskantschlüssel in die Oberseite der Tinten-
kartusche einführen und drehen, um die Transportsicherung
aufzubrechen. Die Transportsicherung entfernen.
(3) Die Kartusche auf das i-Tech Module oder den Verteiler für
Zusatzflüssigkeitskartuschen drücken. Darauf achten, dass das
Etikett nach vorn zeigt.

38
Hinweis: Tintenkammer
Zum Entfernen zur besseren
die Kartusche Darstellung ohne
drehen und
anheben. Abdeckung

A320i_0016.eps

Zum Entfernen
die Kartusche
drehen und
anheben.

Die Transportsicherung
A320i_0017.eps
mit einem 6-mm-
Sechskantschlüssel
entfernen.

Die Kartuschen mit


dem Etikett nach vorn
fest aufdrücken, bis
sie richtig sitzen.

A320i_0020.eps

A320i_0015.eps

Kartuschenwechsel

Wenn die Zusatzflüssigkeitskartusche nicht ausgetauscht wird, leert


sich mit der Zeit das Reservoir mit der Zusatzflüssigkeit und die
Tintenviskosität überschreitet die Betriebsgrenzen. Darüber hinaus wird
beim Ausschalten des Druckers der Druckkopf nicht gespült, sodass
sich möglicherweise Tinte auf den Komponenten des Druckkopfs
absetzt. Der Drucker ist dann zwar weiterhin einsatzbereit, aber es kann
zu Störungen am Druckkopf kommen.

39
Auswechseln des Zusatzflüssigkeitsfilters

Der Zusatzflüssigkeitsfilter befindet sich im Reservoir für Zusatzflüssigkeit.


Der Filter ist eine vom Benutzer austauschbare Komponente und daher
gelb markiert.
Zum Auswechseln des Zusatzflüssigkeitsfilters wie folgt vorgehen:
Hinweise: (1) Erforderliche Werkzeuge: 6-mm-Sechskantschlüssel,
flusenfreies Papiertuch zum Auffangen austretender
Tinte, Schutzkleidung (insbesondere Schutzbrille)
(2) Sauberkeit ist von größter Wichtigkeit. Sicherstellen,
dass bei diesem Verfahren kein Schmutz in das Reservoir
für Zusatzflüssigkeit gelangt. Jederzeit auf höchste
Reinlichkeit achten.
(1) Den Drucker ausschalten.
(2) Wenn eine Kartusche auf dem Reservoir für Zusatzflüssigkeit
aufgesetzt ist, diese durch Drehen im Uhrzeigersinn entfernen
(siehe „Wechsel der Kartuschen für Tinte und Zusatzflüssigkeit“
auf Seite 38).
(3) Den gebrauchten Zusatzflüssigkeitsfilter aus dem Reservoir
ausbauen. Hierzu einen 6-mm-Sechskantfilter in die gelb
markierte Oberseite des Filters einführen und den Filter
herausschrauben. Den Filter sicher entsorgen.
(4) Vorsichtig den neuen Filter aus der Verpackungen nehmen.
(5) Den Filter mit Hilfe des 6-mm-Sechskantschlüssels vollständig
in das Reservoir für Zusatzflüssigkeit hineinschrauben.
(6) Die Zusatzflüssigkeitskartusche wieder aufstecken (sofern
vorhanden).
(7) Den Drucker einschalten und auf undichte Stellen untersuchen.
(8) Die Zugangstür zur Tintenkammer schließen.

40
Filter

Reservoir mit
Zusatzflüssigkeit

Auswechseln des Zusatzflüssigkeitsfilters

41
Auswechseln des i-Tech Module

WARNUNGEN: (1) Rauchen oder der Umgang mit offenen


Flammen (oder anderen Zündquellen) in
der näheren Umgebung von Tinten oder
Lösungsmitteln ist höchst gefährlich
und daher unbedingt zu vermeiden.
(2) Das i-Tech Module nicht entfernen,
wenn der Drucker eingeschaltet ist.
Die Haupttinten- und Rücklauffilter befinden sich im i-Tech Module und
sind integraler Bestandteil des i-Tech Tintensystems von Domino. Der
Wechsel dieser Filter erfolgt daher automatisch mit dem geplanten
Wechsel des i-Tech Module.
Eingeben des i-Tech Module-Datencodes
Am Ende der Laufzeit des i-Tech Module erscheinen die Meldungen
Tintenwechsel in weniger als 24 Stunden erforderlich und später
Tintenwechsel in weniger als 2 Stunden erforderlich. Der Druck wird
nach Ablauf der i-Tech Module-Laufzeit ausgesetzt.
Das i-Tech Tintensystem senkt den Tintenfüllstand automatisch auf ein
Minimum, sodass der Austausch dieser Kartusche für gewöhnlich zur
gleichen Zeit erfolgt.
In diesem Fall muss der Qualitätscode des neuen i-Tech Module eingegeben
und die Alarme bezüglich des Wechsels müssen zurückgesetzt werden.
Hierzu wie nachfolgend beschrieben vorgehen:
Touchscreen (QuickStep)
(1) Den Drucker unter Anwendung des entsprechenden Verfahrens
in den Standby-Status schalten und sicherstellen, dass der
Strahl ausgeschaltet ist.
(2) Home > Druckerstatus > Verbrauchsmaterialien > i-Tech
Module wechseln wählen.
Auf dem Bildschirm erscheint eine Aufforderung zur Eingabe des
Qualitätscodes, der auf dem Etikett des neuen i-Tech Module
aufgedruckt ist.

42
(3) Den Qualitätscode des i-Tech Module eingeben.
(4) Den Code der vorhandenen bzw. der neuen Tintenkartusche
eingeben.
(5) Validieren wählen.
Wenn der korrekte Code eingegeben wurde, zeigt der Informationsbalken
die Meldung „i-Tech Module installieren“ an. Die i-Tech Module-Laufzeit
wird zurückgesetzt und die Alarme werden gelöscht. Der Drucker schaltet
sich anschließend automatisch aus. Mit „Wechsel des i-Tech Module“
auf Seite 44 fortfahren.
Wenn die Nummer falsch eingegeben wird, ist eine Korrektur durch
erneute Eingabe möglich. Bei Eingabe einer ungültigen Codenummer
wird diese nicht akzeptiert und die Meldung in der Informationsleiste
weist auf das Problem hin, z. B. Falsche Tinte – nicht verwenden,
Haltbarkeitsdatum der Tinte abgelaufen – Tinte nicht verwenden oder
Der eingegebene i-Tech Module-Code wurde bereits verwendet. Einen
gültigen Code eingeben. (Es wurde eine alte i-Tech Module-Nummer
verwendet.)
QVGA
(1) Den Drucker in den Standby-Status schalten, d. h. sicherstellen,
dass der Strahl ausgeschaltet ist.
(2) Die Taste „Maschineneinstellung“ drücken und, falls
erforderlich, das Passwort eingeben.
(3) Die Taste „Produktionsdaten“ und anschließend die
Funktionstasten Flüssigkeitsmanagement > i-Tech Module
wechseln drücken. Daraufhin erscheint auf dem Bildschirm
eine Aufforderung zur Eingabe des Qualitätscodes, der auf
dem Etikett des neuen i-Tech Module angegeben ist.
(4) Bei Aufforderung den Qualitätscode des i-Tech Module eingeben.
(5) An der Aufforderung den Code der vorhandenen bzw. der neuen
Tintenkartusche eingeben.
(6) Die Funktionstaste Code bestätigen drücken.

43
Wechsel des i-Tech Module

Das i-Tech Module wie nachfolgend beschrieben auswechseln:


Hinweis: Sauberkeit ist von größter Wichtigkeit. Während des Wechsels
dürfen keine Verschmutzungen in das neue i-Tech Module
oder den Tintenblock gelangen. Jederzeit auf höchste
Reinlichkeit achten.
WARNUNG: Das i-Tech Module nicht entfernen, wenn der
Drucker eingeschaltet ist.
(1) Den Drucker ausschalten.
(2) Die Zugangstür zur Tintenkammer des Druckers öffnen.
(3) Wenn eine Tintenkartusche am i-Tech Module installiert ist,
diese durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn lösen.
(4) Die beiden Halterungsklemmen des i-Tech Module vom i-Tech
Module weg nach außen ziehen.

A320I_0019.eps
i-Tech Module
Halterungsklemmen

Hinweis: Tintenkammer zur besseren Darstellung ohne Abdeckung


Entfernen des i-Tech Module

44
(5) Das i-Tech Module nach hinten ziehen, sodass sich der
Anschlussverteiler vom Tintenblock löst, und das gebrauchte
i-Tech Module entfernen.
Hinweise: (1) Wenn sich das i-Tech Module mit leichtem Zug nicht
entfernen lässt, das i-Tech Module vollständig nach
hinten schieben (durch trockene Tinte entstandene
Klebestellen werden aufgebrochen) und erneut
versuchen.
(2) Die Verteileranschlüsse enthalten einen Rest Tinte. Beim
Ausbau des i-Tech Module darauf achten, keine Tinte zu
verschütten.
(6) Das neue i-Tech Module aus der Verpackung nehmen und den
Dichtstreifen, der den i-Tech Module-Verteiler schützt, entfernen.
(7) Den Dichtstreifen wieder verwenden, um den Verteiler am
gebrauchten i-Tech Module zu versiegeln.
(8) Papiertücher o. Ä. oben auf die Füllstandsensormodule legen,
um überschüssige Flüssigkeit aufzufangen, und mit der
Reinigungslösung getrocknete Tintenreste von der Oberfläche
des Tintenblockventils entfernen.
(9) Papiertücher o. Ä. unter die Anschlüsse des i-Tech Module
legen und die Schläuche mit Reinigungslösung reinigen.
(10) Das i-Tech Module zwischen die Halterungsklemmen einsetzen
und die Schläuche in den Tintenblock drücken.
(11) So lange schieben, bis die Halterungsklemmen hörbar einrasten.
(12) Eine neue Tintenkartusche am i-Tech Module anbringen.
(Die vorhandene kann bei Bedarf wieder verwendet werden.)
Hinweis: Resttinte aus dem alten i-Tech Module entfernen, indem mit
einem 6-mm-Sechskantschlüssel die Ablassöffnung an der
Unterseite des i-Tech Module aufgebrochen wird. Das i-Tech
Module so halten, dass sich die Resttinte beim Aufbrechen
nicht über der Ablassöffnung befindet.
Wenn der Drucker das nächste Mal eingeschaltet wird, erscheint die
Meldung „Tintensystem wird entlüftet - bitte warten“. Das Tintensystem
auf undichte Stellen prüfen.

45
Auswechseln des Luftfilters

Ein Wechsel des Luftfilters empfiehlt sich nach jeweils 2000


Betriebsstunden, je nach Betriebsumgebung kann der Wechsel jedoch
auch eher erfolgen.
Ein neuer Luftfilter kann über BuyDomino auf der Domino Printing-Website
erworben werden.
Zum Ausbau des Luftfilters wie folgt vorgehen:
(1) Den Drucker ausschalten.
(2) Der Luftfilter befindet sich in einer Aussparung seitlich am
Drucker (A320i/A420i) bzw. an der Rückseite unterhalb der
Elektronikkammer des A520i. Der Filter ist benutzerseitig
austauschbar und daher gelb markiert.
(3) Den Luftfilter zum Ausbau am freiliegenden gelben Teil
festhalten und vorsichtig aus dem Filtergehäuse herausziehen.

46
Fehlersuche

Problem Mögliche Ursache Behebung


Kein Druck, die Düse verstopft Touchscreen (QuickStep):
Fehlermeldung Rücklauf Home > Einstellungen >
trocken wird angezeigt. Diagnose > Tests > Düse
reinigen aufrufen.
QVGA: Das Menü >
> Diagnoseaufrufen,
anschließend Düse
reinigen wählen und Test
durchführen drücken.
Tinte auf Ablenkplatten Verstopfte Düse Den Druckkopf bei
und/oder Ladeelektrode. oder verschmutzter ausgeschaltetem und vom
Mögliche Fehler: Druckkopf Stromnetz getrennten
„Tinte an Ladeelektrode Drucker reinigen, siehe
festgestellt“ Seite 56.
„Ladeauslösung
misslungen“
„Letzte Strahlmodulation
im Einsatz“
„Hochspannung
ausgefallen“

47
Es erfolgt kein Druck, aber Fehlerhafter SensorDen Sensor und seine
der Text wurde gesendet. Position überprüfen.
Fehlerhafter Prüfen, ob der Drehgeber
Drehgeber Signale ausgibt
(am Bildschirm des
externen Interface sichtbar).
Sensor falsch Prüfen, ob der aktive Level
eingestellt korrekt eingestellt ist.
Druckverzögerung Prüfen, ob Verzögerung
und/oder -versatz und Versatz für den Text
falsch eingestellt korrekt eingestellt sind,
und ggf. einstellen.
Die Taste „Ein/Aus Diese Taste dient vom
(Text drucken)“ Startbildschirm aus zum
wurde vom Aktivieren/Deaktivieren des
Startbildschirm aus Druckvorgangs. Bei Bedarf
gedrückt. also einfach die Taste
erneut drücken.

48
QVGA-Referenz
Druckbreite und -höhe
Druckhöhe und -breite können eingestellt werden.
Hinweise: (1) Die Druckbreite ist nur von Änderungen betroffen, wenn
eine interne Impulsquelle verwendet wird.
(2) Druckhöhe und -breite sind Maschineneinstellungen und
werden nicht mit den einzelnen Texten gespeichert.
Druckhöhe
Die Einstellung erfolgt in Prozent der Gesamthöhe. Die Änderungen sind
unmittelbar wirksam und wirken sich auf alle gedruckten Texte aus.
Druckbreite
Diese Änderungen werden nur dann wirksam, wenn eine interne
Impulsquelle verwendet wird. Mithilfe der Tasten zum Erhöhen/
Verringern lässt sich die Druckbreite (gemessen als Frequenz)
einstellen.
Textausrichtung
Ermöglicht den Druck des Textes im Revers- bzw. Inversdruck sowie in
Invers Video.
Hinweis: Revers- und Inversdruck wirken sich auf den gesamten Text
aus, Invers Video hingegen hat nur Auswirkungen auf
nachfolgend eingegebenen Text.

49
Bildschirmsymbole
QVGA-
Beschreibung
Symbol
Konnektivität (rechts oben auf dem Bildschirm)
Service- oder Funktionsschlüssel eingesteckt

USB

Druck/Betrieb (links unten auf dem Bildschirm)


Tintenstrahl an

Tintenstrahl aus

Druckvorgang läuft

Übergangsstatus (d. h., der Drucker wechselt von


„Tintenstrahl an“ zu „Tintenstrahl aus“)
Die Druckersoftware kommuniziert mit dem
Bedienfeld (Normalbetrieb).
Remote-Verbindung zum Drucker hergestellt

Feststelltaste ein (nur QVGA)


Unicode-Taste (SVGA, in die numerische Tastatur
integriert) oder Unicode ist aktiv (QVGA)
Unicode und Feststelltaste ein (nur QVGA)

i-Tech Module 1. Warnung - die Restlaufzeit des


i-Tech Module beträgt 24 Stunden. (Ein neues
i-Tech Module sollte bestellt werden.)
i-Tech Module 2. Warnung - die Restlaufzeit des
i-Tech Module beträgt 2 Stunden.
Das i-Tech Module hat die Laufzeit überschritten
und muss umgehend ausgewechselt werden. Der
Druckvorgang wurde gestoppt.

50
Hauptmenü-Tasten
Die Tasten öffnen jeweils Sätze von Bildschirmoptionen.

Message Bietet Zugriff auf die Tools zur


Editor Texterstellung.

Message Store Bietet Zugriff auf die gespeicherten


Texte. Dient zum Speichern von
Texten.
Druckparame- Bietet Zugriff auf die Tools zur
ter Gestaltung des zu druckenden
Textes, z. B. Textausrichtung.
Diese Parameter werden mit dem
Text gespeichert.
Maschinenein- Dient zur Durchführung von
stellung und Servicearbeiten und zur Einstellung
Service des Druckers.
Verriegelung Wenn die Sicherheitsfunktion
aktiviert ist, wird über diese Taste
der aktuelle Benutzer abgemeldet.
Home Wenn diese Taste gedrückt wird,
(Startbildschirm) kehrt der Drucker von den meisten
Bildschirmen aus wieder zum
Startbildschirm zurück.

51
Sondertasten
Drucker Ein/ Schaltet die Stromversorgung des
Aus Druckers ein. Der Drucker geht in den
Standby-Status über. Wenn die Taste bei
eingeschaltetem Drucker 2 Sekunden lang
gedrückt wird, führt der Drucker das
Abschaltverfahren durch und schaltet sich
aus. Wird die Taste 10 Sekunden lang
gedrückt, führt der Drucker eine
Notabschaltung durch.
Start/Stopp Versetzt den Drucker in einen druckbereiten
Zustand. Wenn die Taste gedrückt wird,
während sich das Gerät in einem
druckbereiten Zustand befindet, wechselt
der Drucker in den Standby-Status.
Cursortasten Vier Tasten, die zum Verschieben des
Cursors auf dem Bildschirm dienen.

Auswahltaste Auswahl der derzeit markierten Option


zum Einfügen in den Text oder zum
Aufrufen der Eigenschaften.
Funktions- Auswahl der Softkey-Option in der Anzeige
tasten rechts.

Zurück Führt zur nächst höheren Menüebene.

52
Text drucken Vom Message Editor, vom Message Store
(Druck und von einigen Druckparameterbereichen
aktivieren/ aus leitet diese Taste den Druck des
deaktivieren) derzeit gewählten Textes ein. Vom
Startbildschirm aus aktiviert bzw.
deaktiviert diese Taste den Druckvorgang.
Schaltfläche Löscht Einträge unmittelbar links vom
„Löschen“ Cursor.

Umrandungs- Setzt im Message Editor einen Rand um


+3 tastenkombi- jede einzelne Komponente (z. B. Datum,
nation Text) im Drucktext.
Alternativer Diese Taste drücken, um das blaue
Zeichensatz – Zeichen links oben auf der jeweiligen
links oben Zeichentaste zu wählen.
(Blau)
Alternativer Diese Taste drücken, um das grüne
Zeichensatz – Zeichen rechts oben auf jeder QVGA-
rechts oben Zeichentaste zu wählen. (Nur Arabisch -
(Grün) aktiviert die arabische Tastatur.
Standardmäßig sind die Zeichen oben
rechts eingestellt. Für alternative Zeichen
Schwarz, Rot und Blau drücken und halten.
Erneut drücken, um zur lateinischen Tastatur
zurückzukehren.)
Alternativer Diese Taste drücken, um das rote Zeichen
Zeichensatz – rechts unten auf jeder Zeichentaste zu
rechts wählen.
unten – Rot
(nur Arabisch)
Feststelltaste Ändert die Zeichen in Kleinbuchstaben und
stellt bei erneutem Drücken wieder auf
Großbuchstaben um.

53
Umschalttaste Zum Umschalten von Groß- auf
Kleinschreibung (und umgekehrt) gedrückt
halten.
Umschalt- Diese Taste drücken, um das schwarze
taste/Taste für Zeichen links unten auf den Zeichentasten
alternativen zu wählen. Bei deaktivierter arabischer
Zeichensatz Tastatur als Umschalttaste verwenden.
(nur Arabisch)
Alarmtaste Öffnet die Alarmliste. Über dieses
Dialogfeld können Alarme bestätigt
werden.

Hilfetaste

Hilfetaste Ruft die Hilfe-Informationen zur aktuellen


Menüanzeige auf.

Währungstaste

Währungs- Dient zur Eingabe von Währungszeichen.


taste Das Drücken dieser Taste erzeugt Symbole
für die Untereinheit (z. B. p, c usw.), das
Drücken der Taste in Kombination mit der
Umschalttaste die Hauptwährungssymbole
(z. B. £, $ usw.).

54
Verriegelung
Durch Drücken der Verriegelungstaste werden unbefugte Änderungen
am Bedienfeld bzw. Manipulationen des Druckers verhindert, während
dieser unbeaufsichtigt ist. Bei aktivierter Verriegelung ist die Bedienung
des Druckers auf folgende Funktionen beschränkt: Einschalten, Ausschalten
und Überprüfung des im Druck befindlichen Textes. Für den Zugriff auf
alle anderen Funktionen ist das korrekte Passwort erforderlich, sofern
ein solches festgelegt wurde. Die Bediener können sich anmelden und
die Menüs entsprechend ihren Zugriffsrechten aufrufen. Administratoren
können auch neue Benutzer anlegen. Der Zugriff auf die Sicherheitsein-
stellungen des Druckers ist nur für Administratoren möglich.
Damit die Verriegelung aktiviert werden kann, muss die Sicherheitsfunktion
im Bereich „Maschineneinstellung“ aktiviert sein. Detaillierte Informationen
zum Sicherheitsbereich finden Sie im Produkthandbuch.

55
Reinigen des Druckkopfs

Die Halterung entfernen. Hierzu die beiden Halterungsklemmen seitlich am


Druckkopf eindrücken. Die Halterung vorsichtig nach vorne herausziehen.
Die interne Abdeckung entfernen. Hierzu leicht die Seiten eindrücken,
um die Klemmen zu lösen, und den unteren Teil vom Druckkopf wegheben
und vorsichtig nach unten ziehen.

Halterungsklemme

Interne Abdeckung

Die Schraube lösen und die


Ladeelektrode herausziehen.
Den Schlitz mit geeigneter
Reinigungslösung säubern und
mit einem flusenfreien Tuch
trocknen.

Tintenreste von den


Ablenkplatten entfernen.

Tintenreste aus dem


Rücklaufbereich entfernen.
A320i_003.eps

Standard-Druckkopf

56
Die Schrauben lösen und die
Ladeelektroden herausziehen.
Den Schlitz mit geeigneter
Reinigungslösung säubern und
mit einem flusenfreien Tuch
trocknen.

Tintenreste von den


Ablenkplatten entfernen.

Tintenreste aus dem


Rücklaufbereich entfernen.

AD_0001.eps Duo-Druckkopf

Die Schrauben lösen und die


Ladeelektrode herausziehen.
Den Schlitz mit geeigneter
Reinigungslösung säubern und
mit einem flusenfreien Tuch
trocknen.

Tintenreste von den


Ablenkplatten entfernen.

Tintenreste aus dem


Rücklaufbereich entfernen.

XS Printhead Cleaning.eps
XS-Druckkopf

57
Düsenplatte ausbauen und reinigen

WARNUNGEN: (1) Den Drucker niemals einschalten, wenn


die Düsenplatte ausgebaut ist.
(2) Bei bestimmten Fehlerzuständen kann
die Tinte in den Zufuhrschläuchen und
im Tropfengenerator unter Druck bleiben,
wenn der Drucker ausgeschaltet wird.
Zum Schutz vor auslaufender Tinte ein
Papiertuch um die Düsenplatte legen,
bevor die Sicherungsschrauben gelöst
werden, oder um die Verbindung eines
Tintenzufuhrschlauchs, wenn diese
gelöst werden soll.
ACHTUNG: Bei den folgenden Verfahren, sofern nicht anders
angegeben, den Kolben des Kopfventils oder den
Düsenstein (in der Mitte der Düsenplatte) nicht mit den
Fingern berühren.

58
Standard-Druckkopf
Die Düsenplatte wie nachfolgend beschrieben ausbauen:

Unverlierbare
Schrauben

Tropfengenerator

Chassis
O-Ring

Düsenplatte

A320i_0042.eps
Ausbauen der Düsenplatte
(1) Den Drucker ausschalten.
(2) Das Gehäuse vom Druckkopf entfernen. Hierzu die beiden
Halterungsklemmen eindrücken und das Gehäuse abziehen.
(3) Die Formabdeckung über den internen Leitungen und der
Verkabelung entfernen. Hierzu die Seiten der Abdeckung leicht
nach innen drücken und die Abdeckung vom Druckkopf
wegziehen.
(4) An der Rückseite des Druckkopfs die beiden unverlierbaren
Schrauben (in den schwarzen Gummitüllen) lösen, mit denen
der Tropfengenerator befestigt ist.
(5) Den Tropfengenerator vorsichtig so weit von der Grundplatte
abziehen, dass die Schrauben der Düsenplatte zugänglich sind.
Nicht an der Verkabelung ziehen.
(6) Die vier Schrauben lösen, mit denen die Düsenplatte befestigt ist.
Die Düsenplatte von den Passstiften abziehen und entfernen.

59
Zum Reinigen der Düse die Düsenplatte in einen sauberen, mit einer
geeigneten Reinigungslösung gefüllten Becher legen. Den Becher in ein
mit Wasser gefülltes Ultraschallbad stellen. Das Ultraschallbad einschalten
und die Düsenplatte maximal 10 Minuten reinigen. Wenn die Düse ersetzt
werden soll, sicherstellen, dass es sich bei der neuen Düse um den
richtigen Typ handelt. Die Düsenplatte wie folgt wieder einbauen:
(7) Die Oberfläche des Tropfengenerators und die Spitze des
Kopfventilkolbens, die aus dem Tropfengenerator herausragt,
reinigen. Die Spitze des Kolbens vorsichtig in den Tropfengenerator
drücken, um die freie Beweglichkeit zu überprüfen.
(8) Sicherstellen, dass sich der O-Ring auf der Stirnfläche des
Tropfengenerators befindet, und die Düsenplatte am
Tropfengenerator befestigen. Die Platte muss so ausgerichtet
sein, dass die Schraubenlöcher passen und die Platte auf den
Passstiften sitzt. Die Schrauben so weit wie möglich festziehen.
(9) Den Tropfengenerator wieder in der Halterung montieren. Darauf
achten, dass er richtig auf den Passstiften sitzt. Die beiden
Sicherungsschrauben an der Rückseite des Druckkopfs
festziehen.
(10) Den Druckkopf wieder in das Gehäuse stecken.

60
XS-Druckkopf
Hinweis: Zum Einbauen der Düsenbaugruppe ist ein
Drehmomentschlüssel erforderlich.
Die Düsen wie nachfolgend beschrieben ausbauen:
O-Ring

Unverlier-
bare Tropfengenerator Kristall
Schrau-
ben
Befesti-
gung

Kristall

Isolierhül-
se
Chassis
Gehäuse

Düsenplatte
Ausbau der Düsenplatte – XS-Druckkopf.eps

Ausbauen der Düsenbaugruppe - XS-Druckkopf

(1) Den Drucker ausschalten.


(2) Das Gehäuse vom Druckkopf entfernen. Hierzu die beiden
Halterungsklemmen eindrücken und das Gehäuse abziehen.
(3) Die Formabdeckung über den internen Leitungen und der
Verkabelung entfernen. Hierzu die Seiten der Abdeckung leicht
nach innen drücken und die Abdeckung vom Druckkopf
wegziehen.
(4) An der Rückseite des Druckkopfs die beiden unverlierbaren
Schrauben (in den schwarzen Gummitüllen) lösen, mit denen
der Tropfengenerator befestigt ist.
(5) Den Tropfengenerator vorsichtig so weit vom Chassis wegziehen,
dass die Düsenbaugruppe zugänglich ist. Nicht an der Verkabelung
ziehen.
(6) Den Tropfengenerator festhalten und mithilfe eines 8-mm-Schrau-
benschlüssels die Düsenbaugruppe vom Tropfengenerator
abschrauben.

61
(7) Die Düsen- und Kristallbaugruppe vorsichtig vom
Tropfengenerator wegziehen.

O-Ring

(8) Vorsichtig den O-Ring von der Düsenbaugruppe abnehmen.


ACHTUNG: Der O-Ring muss immer vor dem Ausbauen des Piezos
entfernt werden. Ein Nichtbeachten diese Anweisung
kann zu einer Beschädigung des Kristalls führen.
(9) Vorsichtig die Piezo-Kristalle und die Befestigung von der
Düsenbaugruppe abnehmen.

Befestigung
Isolierhülse
Kristall

(10) Isolierhülse abnehmen


Zur Reinigung der Düse diese in einen sauberen, mit einer geeigneten
Reinigungslösung gefüllten Becher legen. Den Becher in ein mit Wasser
gefülltes Ultraschallbad stellen. Das Ultraschallbad einschalten und die
Düse maximal 10 Minuten reinigen. Wenn die Düse ersetzt werden soll,
sicherstellen, dass es sich bei der neuen Düse um den richtigen Typ
handelt. Die Düsenbaugruppe wie nachfolgend beschrieben ausbauen:
(11) Die Isolierhülse wieder einbauen.
(12) Den ersten Kristall einbauen, wobei die Kupferseite nach oben
zeigen muss. Anschließend die Befestigung und den zweiten
Kristall wieder einbauen, wobei die Kupferseite nach unten
zeigen muss.
Kupferseiten
Kupferseite zusammen
Kristall

(13) Den O-Ring montieren.


(14) Die Düsenbaugruppe vorsichtig wieder einbauen. Diese muss
auf 0,7 Nm festgezogen werden.

62
(15) Den Tropfengenerator wieder in der Halterung montieren.
Darauf achten, dass er richtig auf den Passstiften sitzt.
Die beiden Sicherungsschrauben an der Rückseite des
Druckkopfs festziehen.
(16) Den Druckkopf wieder in das Gehäuse stecken.

63