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Inhalt
Abkürzungen........................................................................................................4
Anmerkungen...........................................................................................................5
Ein Computer besteht aus HW und SW...................................................................5
Hardware..........................................................................................................5
Software...........................................................................................................5
Das BIOS..............................................................................................................5
Optimierung der BIOS - Einstellungen................................................................6
Speichertypen.......................................................................................................6
Konventioneller Speicher...................................................................................6
Oberer Speicherbereich (UMB = upper memory).................................................6
Unterer Teil des Zusatzspeichers (HMA = High Memory Area)..............................6
Speichererweiterung (EMS-Speicher)..................................................................7
Optimierung des Arbeitsspeichers..........................................................................7
Festplatten-Interleave-Factor.................................................................................7
Installation...........................................................................................................7
Verschiedene DOS-Systeme...................................................................................8
Start-Vorgang und Start-Dateien................................................................................8
Konfiguration des Sytems......................................................................................8
Datei-Typen..........................................................................................................8
Attribute...............................................................................................................8
Gerätetreiber (Device)...........................................................................................9
Cursorsteuerung...............................................................................................9
Verzeichnis-Struktur............................................................................................10
Umgebungsvariablen (Environment).....................................................................10
Reservierte Gerätenamen....................................................................................11
Tastekombinationen............................................................................................12
Befehle (oder Kommandos)......................................................................................12
Interne und externe Befehle............................................................................12
Befehl – Kategorien.............................................................................................12
Datum und Zeit...............................................................................................12
Verzeichnisse..................................................................................................12
Dateien...........................................................................................................13
Eingabe / Ausgabe..........................................................................................13
Internationale Spachuntestützumg...................................................................13
Verwaltung des Speichers................................................................................13
Verwaltung der Lauifwerke...............................................................................14
Netzwerk........................................................................................................14
Online-Hilfe.....................................................................................................14
Betriebssystem................................................................................................14
Drucken von Dateien.......................................................................................14
Programmsteuerung........................................................................................14
Wiederherstellung von Dateien.........................................................................15
Bildschirmanzeige............................................................................................15
Absicherung....................................................................................................15
Syntax............................................................................................................15
Batch-Dateien.....................................................................................................15
Besonders interessant......................................................................................15

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Batch-Datei-Befehle.........................................................................................16
Makro.................................................................................................................16
Doskey...............................................................................................................16
Doskey-Befehle...............................................................................................16
Makro-Befehle.................................................................................................17
Defragmentieren.................................................................................................17
Fehlersuche........................................................................................................18
Trouble Shooting.................................................................................................18
Tips und Tricks....................................................................................................18
Exkurs....................................................................................................................20
Computer-Sicherheit............................................................................................20
Virus...............................................................................................................20
Bootsektor-Virus..............................................................................................20
Trojanisches Pferd...........................................................................................20

Abkürzungen

ALU = Arithmetische Logische Unit


ASCII = American Standard Code for Information Interchange
BIOS = Basic Input Output System
BIU = Bus Interface Unit
CD = Compact Disk
CHS = Cylinder Head Sektors
CISC = Complex Instruction Set Computer
CPU = Central Process Unit
CTRL = Control-Taste = Steuerung-Taste
DMA = Direct Memory Access
DOS = Disk Operating System (Deutsch: Datenträger-Betriebssystem)
EMS = Expanded Memory Specification
EOF = End Of File
EOL = End Of Line
EU = Execution Unit
FAT = File Allocation Table (Dateisystem)
HMA = High Memory Area
HW = Hardware
LBA = Logical Block Adress
OS = Operating System (Betriebssystem)
PC = Personal Computer
PCI = Peripheral Component Interconnect
RAM = Random Access Memory (Arbeitsspeicher)
RISC = Reduced Instruction Set Computer
ROM = Read Only Memory (Nur-Lese Speicher)
SAA =
SCSI = Small Computer System Interface
STRG = Steuerung-Taste = Control-Taste
SW = Software
TSR = Terminate and Stay Resident (speicherresidente Programme)
UMB = upper memory
USB = Universal Serial Bus
XMS = Extended Memory Specification
^ = Strg-Symbol

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Anmerkungen
Viele der Informationen hier beziehen sich noch auf das alte DOS (ohne "Windows) und
sind mittlerweile obsolet geworden, da die DOS-Eigenschaften durch das erweiterte
Windows verwaltet werden.

Beachten Sie bitte auch, dass einige der aufgelisteten Befehlen nur bei bestimten DOS-
Betriebssystemen laufen aber nicht bei allen. Hier gilt zu testen, was funktioniert.

Ein Computer besteht aus HW und SW

Hardware
- Mikroprozessor
- Hauptplatine oder Motherboard
- Arbeitsspeicher (flüchtiger Speicher oder RAM)
- Speicher ( nicht-flüchtiger Speicher wie Festplatten, CD-ROM, etc)
- PC-Karten (Sound-, Grafik-, Netzwerkkarten)
- Eingabegeräte (Tastatur und Maus)
- Ausgabegeräte (Monitor, Drucker, etc)
- Schnittstellen (Serial:COM, Parallel: LPT, Universal Serial Bus = USB)

Software
- BIOS (Basic Input Output System)
- Betriebssystem
- Anwendersoftware (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation)
- Spezielle Software (z.B. PPS: Produktions - PlanungsSystem)

Das BIOS
BIOS ist die Abkürzung für Basic Input Output System und bezeichnet das Programm im
ROM des Computers, welches die Verbindung vom Prozessor zu den angeschlossenen
Peripheriegeräten (Festplatten u.s.w.) herstellt.

Beim Start können Sie das BIOS über eine Tastenkombination erreichen:

DEL (oder) Entf = AMI-BIOS, Award, etc

F1 = alten AMI-BIOS

F2 = IBM ThinkPad

Achtung beim Verlassen des BIOS: Die deutsche Tastatur hat die Tasten Y und Z
vertauscht. "QWERTZ" anstatt "QWERTY"

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Optimierung der BIOS - Einstellungen
L1- und L2-Cache aktivieren

Festplatten-erkennung ausschalten: USER-Einstellungen benutzen (außer bei CD-ROMs)

Quick-Boot aktivieren bzw. Above 1MB Memory Test deaktivieren

Floppy Seek deaktivieren

Speichertypen

Konventioneller Speicher
Die ertsen 640 KB Speicherplatz in einem Computer. Konventioneller Speicher muß
vorhanden sein und kann von allen DOS-Anwendungsprogrammen direkt addressiert
werden. Der untere Speicherbereich (lower memory) bezeichnet die unstersten 64 KB des
konventionellen Speichers, in dem das Betriebssystem und die Gerätetreiber
normalerweise geladen werden; der restliche Teil des konventionellen Speichers steht
Ihren Daten und Programmen zur Verfügung. Die meisten DOS-Anwendungsprogrammen
können nur im konventionellen Speicher ausgeführt werden. Sie können die
Speicherkonfiguration Ires Systems jedoch dahinehend optimieren, das andere
Speichertypen genutzt werden können, so dass Ihren Anwendungsprogrammen so viel
konventioneller Speicher wie möglich zur Verfügung steht.

Oberer Speicherbereich (UMB = upper memory)


Der obere Speicherbereich hat eine Größe von 384 KB und liegt oberhalb des
konventionellen Speichers. Dieser Speicherbereich wird von verschiedenen Elementen
Ihrer systemhardware verwendet, z.B. vom Bildschirmadapter oder vom Netzwerkadapter.
Nicht benutzte Teile des oberen Speicherbereichs können jedoch für das Laden von
Gerätetreibern und speicherresidenten Programmen verfügbar sein.
Zusatzspeicher (XMS-Speicher): Der Speicher oberhalb von 1 MB. Für die Nutzung des
Zusatzspeichers ist ein Zusatzspeicher-Verwaltungsprogramm erforderlich (EMM386 und
HIMEM). XMS (Extended Memory Specification) bezeichnet ein Protokoll, das eine
Standardschnittstelle zu dem oberen Speicherbereich und Zusatzspeicher liefert und den
Speicherverwaltungsprogrammen den zugriff darauf ermöglicht.
Damit der Zusatzspeicher genutz werden kann, muß ein Rechner im geschüttzten Modus,
und nicht im realen Modus, arbeiten.

Unterer Teil des Zusatzspeichers (HMA = High Memory Area)


Die ersten 64 KB des Zusatzspeichers werden als unterer Teil des Zusatzspeichers High
Memory oder als HMA (High Memory Area) bezeichnet. Die Ausführung des
Betriebssystems wird standardmäßig in diesem unteren Teil des Zusatzspeichers verlegt,
so dass für Ihre Anwenderprogramme mehr Speicherplatz im konventionellen Speicher
verfügbar ist. Der HMA ist ein spezieller Zusatzspeicher, da auf ihn zugegriffen werden
kann, während der Computer im realen Modus arbeitet.

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Speichererweiterung (EMS-Speicher)
Zusätzlich (zum konventionellen) Speicher, den einige DOS-Anwendungen nutzen können.
Dieser Speicher entspricht der Expanded Memory Specification (EMS) von
Lotus/Intel/Microsoft und wird als Speichererweiterung (expanded memory) oder als EMS-
Speicher bezeichnet. Ursprünglich wurde die Speichererweiterung durch eine in den
Computer eingebaute Speichererweiterungskarte bereitgestellt, zu der ein
Speicherverwaltungsprogramm (Expanded Memory Manager) mitgeliefert wurde. Manche
Anwenderprogramme greifen auf EMS-Speicher zu, indem sie einen 64 KB großen Teil des
oberen Speicherbereichs, den sogenannten Seitenrahmen, adressieren. Dieser Bereich
wird vom Speicherverwaltungsprogramm im oberen Speicherbereich zwischen 640 KB und
1 MB reserviert, wenn eine Speichererweiterung erforderlich ist.

Optimierung des Arbeitsspeichers


Treiber EMM386.EXE laden (Expansionsspeicher, ab 386-Prozessoren)

Treiber HIMEM.EXE laden (HIgh MEMory)

BUFFERS auf 44 (oder) Werte zwischen 45 und 48, wenn die Programme es erlauben

DOS = HIGH, UMB

FILES so gering wie möglich

Treiber mit DEVICEHIGH laden

Programme mit LH oder LOADHIGH laden (starten)

Falls möglich, Programmm Memmaker (oder ähnliche Programme) benutzen.

LASTDRIVE = H oder geringer, je nachdem wie viele Laufwerke existieren.

Festplatten-Interleave-Factor
Ein Festplatten-Interleave-Factor (Sektorenversatz) bestimmt, wie oft sich die Festplatte
drehen muß, damit eineganze Spur gelesen werden kann. Der optimale Interleave-Factor
für eine Festplatte hängt von der Art der Festplatte und des vorhandenen Festplatten-
Controllers ab. Der Interleave-Factor ist besonders wichtig, wenn Sie das Programm
SMARTDrive verwenden. Ein ungeeigneter Interleave-Factor kann die Zugriffzeit nämlich
um 200 bis 300 Prozent vergrößern und somit die Systemgeschwindigkeit stark belasten.

Installation
Die Installation erfolgt in Allgemeinen von Disketten aus. Es handelt sich hierbei um 2 bis
6 Disketten.

Zunächst soll geplant werden, welche Dienste der Rechner erledigen soll.
Verfahrensanweisung:
1. Festplatte partitionieren (fdisk) Das Starten eines Betriebssystems erfolgt immer aus

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einer primären Partition (auch Start-Partition genannt)
2. Festplatte formatieren (format C: /s) (sys C:)
3. Betriebssystem installieren (install.exe)

Verschiedene DOS-Systeme
Es gibt verschiedene Anbieter von DOS Betriebssysteme:

DR-DOS (Ehemals Digital Research, heute Caldera)

FreeDOS: Findet man zurzeit in Computer, die "ohne Betriebssystem" verkauft werden.

Novell-DOS (von Novell, Netzwerkfähig)

MS-DOS (Microsoft, wurde durch Windows ersetzt, bildet aber immer noch die Basis des
Systems: Viele Befehle koenen Sie aus einer "Eingabeaufforderung" starten, einige Befehle
koennen Sie nur daraus starten)

PC-DOS (IBM)

PTS-DOS (dahinter steckt eine russische Softwareschmiede)

Start-Vorgang und Start-Dateien

Konfiguration des Sytems


Die Konfiguration des Sytems wird durch die Dateien CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT
festgelegt, die bei jedem Start des Systems ausgeführt werden.

Überspringen der Konfigurationsdateien: F5 beim Start.

Bestätigung jedes Start-Befehl: F8 beim Start.

Datei-Typen

BAK = back up (Sicherungsdatei)


BAT = batch (Stapeldatei)
BIN = binäre Datei
COM = command (Kommando)
DOC = document (Dokument)
EXE = executable (ausführbar)
SYS = system (Daten für das Betriebssystem oder Gerätetreiber)
TXT = text (Textdatei)

Attribute
Jeder Datei können 4 Eigenschaften zugeordnet sein. Diese Eigenschaften werden

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Dateiatribute genannt.

Das Archivattribut (a) wird zusammen mit den Befehlen backup, xcopy und anderen
Befehlen verwendet, um zu bestimmen, von welchen DateienSicherungskopien angelegt
werden sollen.

Das Schreibgeschützt-Attribut oder read only (r) verhindert, dass eine Datei
geändert oder gelöscht wird. Wenn eine Datei dieses Attribut hat, können Sie sie zwar
anzeigen, aber nicht löschen oder ihren Inhalt ändern.

Das Versteckt-Attribut oder hidden (h) verhindert, dass die Datei angezeigt wird. Die
Datei bleibt zwar in einem Verzeichnis, Sie können sie aber nur dann verwenden, wenn Sie
ihren Namen wissen. Dieses Attriut ist dann nützlich, wenn Sie mit vertraulichen Dateien
arbeiten.

Das system-Attribut (s) kennzeichnet eine Datei als Systemdatei. Dateien mit dem
Systemattribut werden ebenfalls in Verzeichnisauflistungen nicht aufgeführt.

Gerätetreiber (Device)
Gerätetreiber sind Dateien die nötig sind, um Geräte (z.B. Peripherie) zu betreiben.

Die meisten Gerätetreiber sind hardware-spezifisch, obwohl einige für Software-


Funktionen ausgelegt sind.

ANSI.SYS = Gerätetreiber für Tastatur und Bildschirm, erlaubt z.B. die Cursorsteuerung.

Cursorsteuerung
Bildschirm löschen: ESC[2J
Zeile löschen: ESC[K
Cursor eine Stelle nach oben: ESC[nA
Cursor eine Stelle nach unten: ESC[nB
Cursor eine Stelle nach rechts: ESC[nC
Cursor eine Stelle nach links: ESC[nD
Cursor zu einer beliebigen Stelle: ESC[y;xH oder ESC[y;xH

Textformatierung:
ESC[1;33m - ESC[0m
Attribute
1 = Fett
4 = Unterstrichen (nur bei Monochrom-Bildschirmen)
5 = Blinkend
6 = Versteckt
7 = Invertierte Darstellung
8 = Verdeckt ein

Text-Farbe:
30 = schwarz
31 = rot

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32 = grün
33 = gelb
34 = blau
35 = magenta
36 = cyanblau (aquamarin)
37 = weiss
7 = schwarzer Text auf weissem Hintergrund

Hintergrund-Farbe:
40 = schwarz
41 = rot
42 = grün
43 = gelb
44 = blau
45 = magenta
46 = cyanblau (aquamarin)
47 = weiss
7 = schwarzer Text auf weissem Hintergrund

Prompteinstellungen:
$$ = ($) Dollar-Zeichen
$t = Uhrzeit
$d = Datum
$p = Laufwerk und Pfad
$v = Versionsnummer
$n = Lau fwerk
$g = (>) Größer-als-Zeichen
$l = (<) Kleiner-als-Zeichen
$q = (=) Gleichheitszeichen
$b = (|) Verkettungszeichen oder Pipe
$_ = Wagenrücklauf, neue Zeile

DISPLAY.SYS = Ermöglicht das Umschalten von Codetabellen in Verbindung mit EGA und
VGA Bildschirmen.

DRIVER.SYS = Definiert die Eigenschaften eines physischen Laufwerkes.

PRINTER.SYS = Unterstützt das Umschalten von Codetabellen für Drucker.

VDISK.SYS = Mit VDISK.SYS können Sie ein Speicherlaufwerk einrichten, d.h. einen Teil
des RAM, der wie eine Schnelle Platte behandelt wird.

Verzeichnis-Struktur
. Aktuelles Verzeichnis
.. Eine Verzeichnisebene höher (cd ..\..)

Umgebungsvariablen (Environment)
Einige Proramme (wie z.B. Java, Emacs) moechten eine eigene Umgebungsvariable

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definiert bekommen. Dann waere diese Umgebungsvariable unter alle anderen zu finden
(mit dem Befehl "set" koennen Sie eine Umgebungsvariable setzen oder auch, ohne
Parameter, die gesetzten Umgebungsvariablen angezeigt bekommen.

Sie koennen so viele Umgebungsvariablen definieren wie Sie wollen/brauchen.

Beispiel:
ALLUSERSPROFILE=C:\ProgramData
APPDATA=C:\Users\tst\AppData\Roaming
CommonProgramFiles=C:\Program Files\Common Files
COMPUTERNAME=TOX
ComSpec=C:\Windows\system32\cmd.exe
FP_NO_HOST_CHECK=NO
HOMEDRIVE=C:
HOMEPATH=\Users\tst
LOCALAPPDATA=C:\Users\tst\AppData\Local
LOGONSERVER=\\TOX
NUMBER_OF_PROCESSORS=2
OS=Windows_NT
Path=C:\Windows\system32;C:\Windows;C:\Windows\System32\Wbem;;C:\Bat
PATHEXT=.COM;.EXE;.BAT;.CMD;.VBS;.VBE;.JS;.JSE;.WSF;.WSH;.MSC
PROCESSOR_ARCHITECTURE=x86
PROCESSOR_IDENTIFIER=x86 Family 6 Model 15 Stepping 13, GenuineIntel
PROCESSOR_LEVEL=6
PROCESSOR_REVISION=0f0d
ProgramData=C:\ProgramData
ProgramFiles=C:\Program Files
PROMPT=$P$G
PUBLIC=C:\Users\Public
SystemDrive=C:
SystemRoot=C:\Windows
TEMP=C:\Users\tst\AppData\Local\Temp
TMP=C:\Users\tst\AppData\Local\Temp
USERDOMAIN=TOX
USERNAME=tst
USERPROFILE=C:\Users\tst
windir=C:\Windows

Reservierte Gerätenamen
CON (Console = Monitor)

AUX oder COMn = Serieller Port

PRN oder LPT1 = Paralleler Port

NUL = Nichts; Verschwindet fuer immer.

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Tastekombinationen

Abbrechen von Kommandos: Ctrl + C

Umleitung > leitet die Ausgabe zu einem anderen Gerät oder Datei

Pipe | erlaubt die aneinanderreihung von Befehlen in einer Eingabezeile

Mehrere Befehle in einer Zeile: Befehl_1 mit Parametern & Befehl_2 mit Parametern

Befehle (oder Kommandos)

Interne und externe Befehle


Beim Starten lädt das Betriebssystem einige Befehle in den Arbeitsspeicher. Diese internen
Befehle sind in der Datei COMMAND.COM enthalten (z.B. dir, del, date und time).

Externe Befehle sind ausführbare Dateien auf einem Datenträger. Sobald Sie ienen
solchen Befehl verwenden, wird er von dort in den Arbeitsspeicher übertragen. Chkdsk
und format sind zwei Beispiele externer Befehle (Unterverzeichnis \xxDOS oder je nach
Pfad -Umgebungsvariable-).

Befehl – Kategorien
Sie koennen Hilfe mit dem Befehl "help" bekommen, wobei Sie eine Liste an Befehlen
erhalten
oder mit dem Schalter /? fuer Microsoft Programme bekommen Sie in Allgemeinen eine
Erklaerung ueber die Benutzung und moegliche Parameter und Schalter des Programms.
Bei Programme, die aus der Un*x Ecke kommen ist es wahrscheinlicher, dass der Schalter
--help (minus minus help) oder -h funktioniert.

Datum und Zeit


- date (System-Datum setzen)
- time (System-Zeit setzen)
- touch (Novell-DOS: Setzt das Aktuelle Datum zu eine oder mehrere Dateien)

Verzeichnisse
- assign
- join
- cd (Change Directory = wechsle Verzeichnis)
- xcopy (Erweitertes Copy = Kopieren)
- md (make Directory = erstelle Verzeichnis)
- rd (remove Directory = lösche Verzeichnis)
- xdel (Novel-DOS: erweitertes löschen)

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- tree (Baum: zeigt die Baumstrtuktur an)
- dir (Directory: Listing der Verzeichniseinträgen)
- xdir (Novell-DOS: erweitertes dir-Befehl)
- move (move = bewege. Enstpricht Kopieren + Löschen)
- rendir (rename directory = Umbenenne Verzeichnis)
- subst

Dateien
- password (Novell-DOS: Passwort-Schutz für Dateien und Verzeichnissen)
- verify
- comp (compare = Vergleiche. Dateien vergleichen)
- fc (Vergleich von Dateien)
- exe2bin
- copy (copy = kopieren)
- attrib (attribute = Eigenschaften von Verzeichnis-Einträgen oder Dateien)
- type (gibt den Inhalt einer Datei aus)
- edit (Editor-Programm)
- del (delete = löschen)
- xdel (Novell-DOS: erweitertes delete = löschen)
- find (find = finden von Text in einer Datei.)
- move (move = bewege. Enstpricht Kopieren + Löschen)
- ren (rename = umbenennen)
- touch (Novell-DOS: Setzt das Aktuelle Datum zu eine oder mehrere Dateien)
- path (Pfade, wo das Betriebsystem nach ausführbare Dateien suchen soll)
- append (Pfade, wo das Betriebsystem nach bestimmten Dateien suchen soll)
- filelink

Eingabe / Ausgabe
- ctty
- sort (sortieren)

Internationale Spachuntestützumg
- nlsfun / chcp
- graftabl
- keyb
- country
- mode

Verwaltung des Speichers


- hiload / loadhigh
- mem (memory = Speicherplatz)
- memmax
- emm386

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Verwaltung der Lauifwerke
- label (bennenen des Laufwerks)
- format (Dateisystem und Wurzelverzeichnis auf dem Laufwerk einrichten)
- chkdsk (Check Disk: Laufwerk testen)
- scandisk (Laufwerk "scannen" oder testen)

Netzwerk
- net
- net admin
- net console
- net diags
- net befehl
- netwars

Online-Hilfe
- dosbook
- help (help = hilfe)

Betriebssystem
- setup
- ver (version-Nummer)
- command
- lock
- prompt (prompt setzen)
- sys (überträgt Systemdateien)

Drucken von Dateien


- mode
- graphics
- print (print = drucken)
- copy (xcopy = kopieren)
- script

Programmsteuerung
- doskey (editierprogramm für die Befehleingabe)
- debug (zum debuggen)
- set (Einfügen von Informationen in den Master-Umgebungsbereich)
- share (Hilfsprogramm zur Unterstützung des gemeinsamen Dateizugriffs und der
Dateisperrung auf der Festplatte
- break
- install (installieren)
- taskmgr
- exit (verlassen)

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Wiederherstellung von Dateien
- delpurge
- recover
- undelete (undelete = wiederherstellen von Dateien)
- delwatch
- diskmap

Bildschirmanzeige
- mode
- cls (clear screen = lösche den Inhalt vom Bildschirm)
- more (more = mehr: Hilfsprogramm für die Seitenweise Ausgabe am Bildschirm)
- cursor
- prompt (Standard Systemprompt ändern)

Absicherung
- password
- lock
- sdscan
- unsecure

Syntax
Befehl Parameter Parameter /Option /Option

Optionen sind "Schalter", die die Ausführung des Befehls beeinflussen.

Platzhalter oder Ersatzzeichen (Joker)


Fragezeichen ? für ein beliebiges Zeichen
Stern * für eine beliebige Anzahl an Zeichen

Beispiel:
Suchen von Dateien: dir *.123 /s
/s steht fuer "Subdirectories" (Unterverzeichnisse)

Batch-Dateien
Batch-Dateien oder auch Stapeldatei
Bei der Stapelverarbeitung können Sie alle Befehle, die Sie zur Ausführung einer oder
mehrere Aufgaben benötigen, in einer einzigen Stapeldatei zusammenfassen, so dass Sie
nicht jeden Befehl einzeln eingeben müssen.

Besonders interessant
Start /?
cmd /?
set /?

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Anmerkung: Batch-Dateien sind reine ASCII-Dateien

%1, %2, ... = (Ersetzbare) Parameter

Batch-Datei-Befehle
@ = Befehl wird nicht angezeigt

CALL = Aufruf eines Befehls (und zurueck zur Stapeldatei)

ECHO = Text am Bildschirm ausgeben

ECHO ON = alle Befehle werden angezeigt

ECHO OFF = Befehle werden nicht angezeigt

IF GOTO :Marke

Pause = Wartet auf Tastendruck

REM = Kommentierte Zeile

Tipp: Anstatt REM koennen Sie auch 2 Mal Doppelpunkt eingeben (::), damit wird die
Zeile als GOTO-iel erstanden und einfach ignoriert.

SHIFT = Ändert die Position von ersetzbaren Parameter

Makro
Ein Makro ähnelt einer Batch-Datei; es besteht aus einer Anzahl von Befehle, die
ausgeführt werden, indem Sie nur einen einzigen Namen beim Systemprompt (Prompt:
C:\>_ ) eingeben.

Der Hauptunterschied zwischen Batch-Dateien und Makros ist, dass Makros im RAM statt
auf der Festplatte sind, und aus jedem beliebigen Verzeichnis ausgeführt werden können.

Doskey
erlaubt die Arbeit mit Makros und das Editieren von Befehlen in der Eingabe-Zeile.
Mehr als ein Befehl in einer Zeile: Getrennt durch Ctrl + t (Angezeigt: ¶)

Befehl: doskey /history_ zeigt eine Liste der eingegebenen Befehle.

Doskey-Befehle
Nach-Oben-Taste: Zeigt den vorhergehenden Befehl in der Liste an.

Nach-Unten-Taste: Zeigt den nächsten Befehl in der Liste an.

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F7: Zeigt die Liste der Befehle an, die Doskey gespeichert hat.

F8: Durchsucht die Liste der gespeicherten Befehle nach einem Befehl, der mit den
eingegebenen Zeichen anfängt.

F9: Fordert Sie zur Eingabe der Nummer des gewünschten gespeicherten Befehls auf.

Bild-Nach-Oben-Taste: Zeigt den zuerst eingegebenen Befehl in der Liste an.

Bild-Nach-Unten-Taste: Zeigt den zuletzt eingegebenen Befehl in der Liste an.

ESC: löscht die Eingabezeile.

Alt + F7: Löscht die Liste der gespeicherten Befehle.

doskey makroname = Befehlfolge

Die Befehlfolge ist durch die Länge einer Zeile begrenzt (127 Zeichen)

Makro-Befehle
mit $T oder $t trennen Sie die Befehle

$L oder $l = entspricht <

$G oder $g = entspricht >

$G$G oder $g&g = entspricht >>

$B oder $b = entspricht | (Pipe)

Einschränkungen

Es gibt keine GOTOs

Es ist nicht möglich, Makros von Makros aus zu starten

Erstezungsvartiablen sind $1 bis $9 anstatt %1 bis %9

Es ist möglich Umgebungsvariablen mit SET zu definieren, jedoch nicht,


Umgebungsvariablen im Makro selbst zu verwenden.

Speichern der Makros: doskey /macros > Datei.bat

Defragmentieren
Da Programme Daten auf Ihre Festplatte scheiben und von dort einlesen, können die auf
der Festplatte gespeicherten Informationen mit der Zeit fragmentiert werden. eine
Fragmentierung tritt ein, wenn eine Datei, statt in zusammenhängenden Sektoren der
Festplatte gespeichert zu werden, in Fragmente ausgespaltet wird, die an verschiedenen

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Positionen der Festplatte gespeichert werden. Obwohl eine Fragmentierung die Gültigkeit
der Informationen nicht beeinträchtigt, dauert das Einlesen solcher Dateien von der
Festplatte viel länger. Außerdem benötigen Programme mehr Zeit, um Dateien zurück auf
die Festplatte zu schreiben.

Für die Defragmentierung gibt es Programme bzw. Dienstprogramme (auch


Entfragmentierung oder Disk-Organizer).

Fehlersuche
Die erste zu klärende Frage ist, ob der Fehler ein HW-Fehler oder ein SW-Fehler ist.
HW-Fehler sind mit spezieller Diagnose-SW auffindbar. Schwierig ist, die richtige SW zu
haben.

SW-Fehler können aufgrund falsche Parameter oder als Folge von Bugs entstehen.
Bugs sind Programmierfehler, d.h. Fehler in der Logik des Programmes.

Trouble Shooting
Rechner startet nicht: Von Diskette starten und Fehler eingrenzen. Besonders auf die
Start-Dateien achten (ob vorhanden).

Rechner startet nicht: Überprüfen Sie, dass keine Diskette im Laufwerk (noch) steckt.

Nicht genügend (konventioneller) Speicher: Programme beenden oder auslagern. Treibern


auslagern.

Datei kann nicht gespeichert werden: Datei schreibgeschützt

Datei kann nicht gespeichert werden: Festplatte voll?

Datei kann nicht gefunden werden: Datei nicht im Pfad der Umgebungsvariablen.

Datei kann nicht gefunden werden: Überprüfen Sie die Schreibweise der Datei.

Tips und Tricks


Tastatur beschleunigen:
>mode con rate=32 delay=1_ Wobel rate für die Anzahl der Tastaturabfragen innerhalb
einer Sekunde steht. Die Werte liegen zwischen 1 und 32. Delay (Werte liegen zwischen 1
und 4 und entsprechen Verzögerungen von 0.25 bis 1 Sekunde) gibt die Zeit an, die
verstreicht, bevor die gedrückte Taste automatisch wiederholt wird.

Mehr als 25 Zeilen anzeigen:


>mode con lines=50

Befehlszeileeditierfunktionen ohne Doskey:


Die Funktionstansten F1 bis F5 sind mit verschiedenen Editierfunktionen belegt.

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F1 = Zeigt das nächste Zeichen des letzten Befehls an

F2n = Zeigt alle Zeichen des letzten Befehls bis zum Zeichen n an

F3 = Zeigt den gesamten letzten Befehl ab der Cursorposition erneut an

F4n = Löscht alle Zeichen des letzten Befehls bis zum Zeichen n und zeigt das ergebnis an

F5 = Kopiert die Eingabe in den Puffer für den letzten Befehl.

Eingabe vpn Zeichen, die nicht in der Tastatur sind:


> ALT + <Nummer des nummerischen Tastenfeldes: das ANSI-Kode>

Anzeige des Datums ohne Abfrage:


> @echo | more | date | find "Ak"
(Mittlerweile: date /T)

Anzeige der Uhrzeit ohne Abfrage:


> @echo | more | time | find "Uh"
(Mittlerweile: time /T)

Anzeige einer Datei auf dem Bildschirm:


> copy datei.dat con | more
type datei.dat | more
more < datei.dat
more datei.dat

Ausgabe einer Datei auf dem Drucker (obsolet!):


> copy datei.dat prn
type datei.dat > prn

Datei suchen (ganze Festplatte)


dir datei.dat /s
attrib datei.dat /s

Text suchen (ganze Verzeichnisse):


> for %1 in (.) do find "Text" %1 /i
@for %%1 in (.) do find "Text" %%1 /i

Ersparnis von Tipparbeit


del *.* = del .
copy *.* A: = copy . A:
xcopy *.* A: = xcopy . A:

Dateien anhängen:
copy datei1.dat + datei2.dat datei3.dat

Anzeigen der Unterverzeichnisse nur vom aktuellen Verzeichnis:


dir *.
dir | find ">"

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Exkurs

Computer-Sicherheit

Virus
Computerviren sind Programme, die sich selbstständig vermehren, manchmal ohne dass
erkannt wird, dass sie vorhanden sind. Computerviren können eine Vialzahl
unterschiedlicher symptome erzeugen. Einige Viren vermehren sich, ohne erkennbare
Änderungen hervorzurufen. Bösartigere Viren können unerwartet akustische Signale
erzeugen oder Meldungen auf dem Bildschirm anzeigen. In extremen Fällen können Viren
Dateien und Festplatten beschädigen.
Viren verbreiten sich auf unterschiedliche Weise. Es gibt Viren, die sich vermehren, wenn
eine infizierte Detei geöffnet wird. Andere Viren infizieren den Teil eines
Festplattenlaufwerks, der steuert, wie Ihr Computer gestartet wird und infizieren dann
andere Disketten oder Festplatten, wenn auf diese zugegriffen wird. Ein Virus, der eine
Fwestplatte oder Diskette infiziert hat, kann sich sowohl auf Datendisketten als auch in
Programmen vermehren.
Computerviren können je nach Art, wie sie Systeme infizieren, in Klassen unterteilt
werden:

Bootsektor-Virus
Der Startsektor ist der Teil einer Festplatte, der steuert, wie das Betriebssystem beim
Einschalten des Computers gestartet wird. Ein Bootsektor-Virus ersetzt den ursprünglichen
Startsektor des Systems durch einen eigenen Startsektor, so dass der Virus immer in den
Hauptspeicher (Arbeitsspeicher) geladen wird. Sobald der Virus im Hauptspeicher ist, kann
er sich auf anderen Laufwerken vermehren.
Dateivirus: Ein Dateivirus fügt Viruscode in eine ausführbare Datei (EXE, COM oder SYS)
ein, so dass der Virus immer dann aktiv wird, wenn das Programm ausgeführt wird.
Sobald der Virus aktiviert ist, vermehrt er sich in anderen Programmdateien.

Trojanisches Pferd
Diese Virusart erscheint in der Verkleidung eines normalen Programms. Wenn Sie ein
Programm ausführen, das mit einem solchen Virus infiziert ist, kann Ihr Computer
beschädigt werden. Ein Virus vom Typ "Trojanisches Pferd" ist noch viel eher in der Lage,
Dateien oder Laufwerke zu beschädigen, als andere Viren. Dateien oder Laufwerke, die
mit diesem Virus Infiziert sind, können möglicherweise nicht wiedehergestellt werden.

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