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Magazin für Mitarbeiter in Bäderbetrieben und Rettungsschwimmer Wiederbelebung: Guidelines 2010 4-2010 Foto: Reckert
Magazin für Mitarbeiter in Bäderbetrieben und Rettungsschwimmer Wiederbelebung: Guidelines 2010 4-2010 Foto: Reckert
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Magazin für Mitarbeiter in Bäderbetrieben

Magazin für Mitarbeiter in Bäderbetrieben und Rettungsschwimmer Wiederbelebung: Guidelines 2010 4-2010 Foto: Reckert
Magazin für Mitarbeiter in Bäderbetrieben und Rettungsschwimmer Wiederbelebung: Guidelines 2010 4-2010 Foto: Reckert

und Rettungsschwimmer

Wiederbelebung:

Guidelines 2010

4-2010
4-2010

Foto: Reckert

in Bäderbetrieben und Rettungsschwimmer Wiederbelebung: Guidelines 2010 4-2010 Foto: Reckert oder doch nicht? Alles neu
in Bäderbetrieben und Rettungsschwimmer Wiederbelebung: Guidelines 2010 4-2010 Foto: Reckert oder doch nicht? Alles neu
in Bäderbetrieben und Rettungsschwimmer Wiederbelebung: Guidelines 2010 4-2010 Foto: Reckert oder doch nicht? Alles neu

oder doch nicht?

in Bäderbetrieben und Rettungsschwimmer Wiederbelebung: Guidelines 2010 4-2010 Foto: Reckert oder doch nicht? Alles neu

Alles neu

Editorial

von Heiko Reckert
von
Heiko Reckert

Impressum

Herausgeber:

BSG-Institut zur Aus- und Fortbildung von Bäderpersonal Reckert / Meyer-Bergmann GbR

Redaktion:

Heiko Reckert (re) (v.i.S.d.P) Kurt Meyer-Bergmann (kmb)

Titelfoto:

Heiko Reckert Fotos : pixelio, Wikipedia und Heiko Reckert

Gestaltung:

Heiko Reckert, heiko@reckert-online.de

Druck:

PDF-Format

Redaktionsanschrift:

Bäder - Sport - Gesundheit Magazin für Mitarbeiter in Bäderbetrieben und Rettungsschwimmer BSG-Institut Auf dem Lay 20 31542 Bad Nenndorf Telefon: 05723 / 91928080 Fax: 05723 / 91928089 Mobil: 0178 / 81 84 288 E-Mail: schwimmmeister@online.de

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 15. Februar 2011

Erscheinungsweise:

Viermal jährlich, jeweils März, Juni, September und Dezember.

www.schwimmmeister-schulung.de

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Liebe Leser

und Dezember. www.schwimmmeister-schulung.de 2 Liebe Leser Das Redaktionsteam von Bäder Sport Ge- sundheit wünscht

Das Redaktionsteam von Bäder Sport Ge- sundheit wünscht allen Lesern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2011. Die aktuelle Ausgabe unseres Magazins hal- ten Sie etwas später in Händen, als Sie das eigentlich gewohnt sind. Wenn Sie unser Ma- gazin vielleicht schon vermisst haben, dann spricht das sicher für uns, was mich freuen würde. Die Verzögerungen bei der Erstellung dieser Ausgabe haben mehrere Ursachen. Ein Grund sind die anhaltenden Umbauarbeiten im Redaktionsgebäude. Wenn nebenan mit ohrenbetäubendem Lärm eine Wand herausgebrochen wird und der Steinstaub durch das Gebäude zieht, schreibt es sich nicht so gut und die Computer auf denen dieses Magazin entsteht werden unter einer Plane sicher verstaut. Leider hat das Bau- unternehmen diese Arbeiten um über zwei Monate verzögert, sodass die Produktion der aktuellen Ausgabe davon betroffen ist. Von diesem Lärm bekommt der aktuelle Meisterkurs unseres Instituts natürlich nichts mit. Seit Oktober sitzen 14 Fachangestellte im Hotel Hannover in Bad Nenndorf am Schreibtisch und bereiten sich auf die Meisterprüfung vor. Auch diese Gruppe ist ein Grund dafür, dass die redaktionellen Arbeiten zurückgestellt werden mussten, denn unser großes Ziel in diesem Winter ist es, erneut alle Teilnehmer durch die Meister- prüfung zu bringen. Dabei hat sich wieder einmal gezeigt, dass man auf einen Vor- bereitungskurs auf die Prüfung, auch wenn er in der Prüfungsordnung nicht vorge- schrieben ist, nicht verzichten kann. Das umfangreiche Wissen der Dozenten zu den einzelnen Prüfungsthemen lässt sich nicht zuverlässig aus Büchern erarbeiten. Ant- worten auf 10 wichtige Fragen zur Meisterausbildung finden Sie ab Seite 12. Und der letzte Grund dafür, dass Sie dieses Magazin erst heute in Händen halten, ist etwa acht Wochen alt und hört auf den Namen Alice. Unser jüngstes Redaktionsmit- glied hat gleich nach der Geburt von ihrem Vater einen längeren Vaterschaftsurlaub verlangt. Diesem Verlangen bin ich gerne nachgekommen. Nun aber freuen wir uns alle auf ein ereignisreiches Jahr, auf interessante Seminare, erfolgreiche Prüfungen und auf informative Themen in Bäder Sport Gesundheit. Blei- ben Sie uns auch in diesem Jahr treu.

auf informative Themen in Bäder Sport Gesundheit. Blei- ben Sie uns auch in diesem Jahr treu.

Bäder

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Sport

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Gesundheit

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Alles anders nicht?

Seit Oktober gibt es neue Richtlinien zur Reanimation. Was hat sich geändert und was ist gleich geblieben. Wir klären auf.

oder doch

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Mach den Meister

Die Weiterqualifizierung zum Meister ist zurzeit der Renner. Wir gegen Antworten auf die 10 wichtigsten Fragen zum Angebot.

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Antworten auf die 10 wichtigsten Fragen zum Angebot. 21 Kaffee ist gesund Gerade im Schichtdienst hält
Antworten auf die 10 wichtigsten Fragen zum Angebot. 21 Kaffee ist gesund Gerade im Schichtdienst hält

Kaffee ist gesund

Gerade im Schichtdienst hält einen eine Tasse Kaffee manchmal als einziges Mittel wach. Doch manche Forscher sagen, dass Kaffee unge- sund ist. Stimmt das? Wir stellen eine Studie vor, die zu einem anderen Ergebnis kommt.

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I N H A LT Editorial Lieber Leser 2 Inhaltsverzeichnis 3
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Editorial
Lieber Leser
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Inhaltsverzeichnis
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Thema
Thema
Alles anders oder doch nicht - Neue HLW-Guidelines Die Geschichte der Wiederbelebung 4 8 Nachrichten
Alles anders
oder doch nicht -
Neue HLW-Guidelines
Die Geschichte der Wiederbelebung
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Nachrichten
Arzneimittel schützt Ohren von Wassersportlern
„Still-Zeit in der Firma
Gefahr für Herzschrittmacher
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Bildung Schwimmbad ABC: Teil 2 Badegast Mach den Meister Zuständige Stelle für die Prüfung 12
Bildung
Schwimmbad ABC: Teil 2 Badegast
Mach den Meister
Zuständige Stelle für die Prüfung
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Aus den Verbänden
Aus den Verbänden
Goldener Abschluss für Bundestrainerin Birgit Ramisch 18 Magazin
Goldener Abschluss für Bundestrainerin
Birgit Ramisch
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Magazin

Studien zeigen: Kaffee ist gesund

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4 THEMA Bäder - Sport - Gesundheit
4 THEMA Bäder - Sport - Gesundheit
4 THEMA Bäder - Sport - Gesundheit
4 THEMA Bäder - Sport - Gesundheit

THEMA

Bäder

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Gesundheit

THEMA Alles anders oder doch nicht? Die neuen Von Heiko Reckert HLW Guidelines 2010 Thomas
THEMA Alles anders oder doch nicht? Die neuen Von Heiko Reckert HLW Guidelines 2010 Thomas
THEMA Alles anders oder doch nicht? Die neuen Von Heiko Reckert HLW Guidelines 2010 Thomas
THEMA Alles anders oder doch nicht? Die neuen Von Heiko Reckert HLW Guidelines 2010 Thomas

THEMA

Alles anders

Alles anders oder doch nicht? Die neuen Von Heiko Reckert HLW Guidelines 2010

oder doch nicht?

Die neuen

Alles anders oder doch nicht? Die neuen Von Heiko Reckert HLW Guidelines 2010
Alles anders oder doch nicht? Die neuen Von Heiko Reckert HLW Guidelines 2010
Alles anders oder doch nicht? Die neuen Von Heiko Reckert HLW Guidelines 2010
Alles anders oder doch nicht? Die neuen Von Heiko Reckert HLW Guidelines 2010
Alles anders oder doch nicht? Die neuen Von Heiko Reckert HLW Guidelines 2010

Von Heiko Reckert

Alles anders oder doch nicht? Die neuen Von Heiko Reckert HLW Guidelines 2010
Alles anders oder doch nicht? Die neuen Von Heiko Reckert HLW Guidelines 2010
Alles anders oder doch nicht? Die neuen Von Heiko Reckert HLW Guidelines 2010

HLW Guidelines 2010

Thomas ist ein ausdauernder Jogger. Jeden Tag läuft er nach Feierabend zehn Kilometer durch den Stadtpark, und manchmal läuft ein fremder Mann direkt vor ihm, den er bisher noch nie einholen konnte. Der Fremde ist einfach zu schnell. Doch heute wird der Mann plötzlich langsam, bleibt stehen und fasst sich an die Brust. Dann bricht er auf dem Weg zusammen. Sekunden später ist Thomas bei dem Zusammengebrochenen. Er überlegt, was zu tun ist. Was hat er damals im Erste-Hilfe-Kurs gelernt? Puls prüfen, Atmung prüfen und wenn beides nicht vorhanden ist, dann wiederbeleben. Oder war es erst Atmung und dann Puls? Vielleicht sollte er zunächst auch erst einen Not- ruf absetzen? Wie war das noch gleich? Sofort Wiederbelebung, oder erst einen Notruf absetzen. Thomas entscheidet sich dafür, zunächst den Notruf abzusetzen. Zu seiner Überraschung stellt er fest, dass der Mitarbeiter in der Rettungsleitstelle ihm nach erfolgter Meldung sagt, was nun zu tun ist und er spricht davon, dass Thomas zunächst 30 mal das Herz zusammen drücken soll und dann zweimal beatmen. War das immer schon so? Hat er das falsch in Erinnerung? Thomas ist verwirrt, als ihm einige Tage später sein Freund sagt, dass schon seit Jahren ein Rhythmus von 30:2 statt 2:15 gilt. „Ja ist denn nun falsch, was ich damals gelernt habe?“ fragte Thomas sich. In diesem Schwerpunktbeitrag werden wir seine Frage beantwor- ten.

Etwa 500.000 Menschen erleiden nach Angaben des German Resuscitation Council (GRC) jedes Jahr in Europa einen plötzlichen Herztod. Der Europäische Reanimations Rat gibt in einer aktuellen, über das Internetangebot abrufbaren, Präsentation eine Zahl von europaweit rund 700 000 Herzstillstände pro Jahr bei einer Überlebensrade von 5-10% an. Die Wiederbelebung durch schnelles Eingreifen von Notfallzeugen erhöht die Überlebenschance dieser Menschen um

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das 2- bis 3-fache. Allerdings wird heu- te nur bei jedem fünften Menschen mit Kreislaufstillstand eine solche schnelle Ersthilfe geleistet. Der Deutsche Rat für Wiederbelebung schätzt, dass eine Stei- gerung der Häufigkeit einer Reanimation durch den Ersthelfer jedes Jahr europa- weit rund 100.000 Leben retten könnte. Die neuen Leitlinien zur Reanimation 2010 des European Resuscitation Coun- cil (ERC) sollen helfen, dieses Ziel zu er- reichen.

Verwirrung im Vorfeld

Dabei machte sich im Vorfeld der Ver- öffentlichung der neuen Guidelines zu- nächst einmal Verwirrung breit. Nach- dem nach längerer Zeit auch bei den letzten Vertretern der Rettungsorgani- sationen der Rhythmus 30:2, wie er seit den Guidelines 2005 gilt, angekommen war, predigten die ersten eifrigen und angeblich gut informierten Ausbilder schon den 30:0 Rhythmus. Beatmung, so wurde gesagt, wird in den Guidelines 2010 nicht mehr vorkommen, allein die Herzmassage reicht zur erfolgreichen Re- animation aus. Mit entsprechender Spannung erwar- teten die Erste-Hilfe- und Sanitätsaus- bilder also die neuen Richtlinien. Am 18. Oktober 2010 schließlich führten ERC und GRC die neuen europäischen Leitli- nien zur kardiopulmonalen Reanimation ein. Sie basieren auf den aktuellen wis- senschaftlichen Erkenntnissen. Und in der Tat kann die Beatmung unter bestimmten Bedingungen wegfallen. Insbesondere für Laienhelfer soll die Erste-Hilfe am Patienten noch einfacher und klarer werden. Professor Bernd Böttiger, Chairman des ERC, und Dr. Dr. Burkhard Dirks, Vorsit- zender des GRC, betonen: „Schnell und tief drücken, und sofort beginnen! Wenn der Patient nicht antwortet oder reagiert, dann drücken Sie mitten auf die Brust, und zwar mindestens 5 cm tief, minde- stens 100-mal pro Minute.“ „Das Wichtigste bei der Wiederbelebung ist die Herzdruckmassage“, heißt es in einer ERC-Meldung und weiter: „Jeder – sogar ein Kind – kann das leisten. Diese simple Maßnahme ist sicher und verbes- sert die Überlebenschancen des Pati-

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6 THEMA enten wesentlich.“ Allein diese Aussage führte dazu, dass bekannte und durchaus renommierte deutsche Zeitungen
6 THEMA enten wesentlich.“ Allein diese Aussage führte dazu, dass bekannte und durchaus renommierte deutsche Zeitungen
6 THEMA enten wesentlich.“ Allein diese Aussage führte dazu, dass bekannte und durchaus renommierte deutsche Zeitungen
6 THEMA enten wesentlich.“ Allein diese Aussage führte dazu, dass bekannte und durchaus renommierte deutsche Zeitungen

THEMA

enten wesentlich.“ Allein diese Aussage führte dazu, dass bekannte und durchaus renommierte deutsche Zeitungen schon schrieben, dass künftig nur noch zu drücken sei, eine Beatmung hingegen nicht mehr nö- tig wäre. Das ist schlicht und einfach falsch, denn wer die neuen Guidelines ließt, der stellt schnell fest, dass die „Compression only“ Regel nur für absolute Laien und solche, die sich vor einer Mund-zu-Mund-Beat- mung ekeln, gilt.

Herzmassage und Beatmung

Wer die Pressemeldung des GRC weiter ließt erfährt nämlich folgendes:

„Notfallzeugen, die darin ausgebildet sind und sich trauen, sollen die Herz- druckmassage mit Mund-zu-Mund-Be- atmung kombinieren, d.h. 30 Kompressi- onen, gefolgt von 2 Beatmungen.“ Aber es gilt auch: Die Herzdruckmassa- ge ist am wichtigsten, selbst ohne Beat- mung – ohne Herzdruckmassage nimmt das Gehirn 5 Minuten nach dem Kollaps irreversiblen Schaden! Eine Reanimation sollte also möglich kurz nach dem Eintritt des Notfalls zu er- folgen und so wenig wie möglich unter- brochen werden.

Unterstützung am Telefon

Bei einer Notfallmeldung soll dem Erst- helfer künftig vor Ort per Telefon eine möglichst umfassende Unterstützung angeboten werden. Dabei muss die Ret- tungsleitstelle zunächst einmal heraus- finden, ob beim Verunfallten eine Wie- derbelebung notwendig ist. Dazu wird es ein Abfrageprotokoll geben, das der Leitstellendisponent bei jeder Meldung abzuarbeiten hat. Neben dem völligen Fehlen von Le- benszeichen ist zum Beispiel auch eine Schnapp-Atmung ein Anzeichen für ei- nen Herzstillstand. Alle Ersthelfer, egal ob ausgebildet oder nicht, sollen in einem solchen Fall, un- ter Umständen mit telefonischer Unter- stützung der Leitstelle, eine möglichst hochwertige Herzmassage durchführen. Dabei sollte die Brust mindestens 5 cm tief eingedrückt werden. Die Zeiten, in denen die optimale Drucktiefe schon bei 38 mm begann, sind somit vorbei. Als Frequenz für die Kompression gilt nach wie vor die Zahl von 100 Herzmassagen pro Minute. Nachdem in den Guidelines vor 2005 noch die „Rippenbogen-Brustbein-zwei- Finger-drüber“ Methode zum Auffin- den des richtigen Druckpunktes gelehrt wurde und nachdem ab 2005 die Regel „mittig zwischen den Brustwarzen“ galt, heißt es in den neuen Richtlinien einfach

nur: „Platzieren Sie den Handballen Ihrer Hand in der Mitte der Brust mit der ande- ren Hand darauf.“ Wer darüber hinaus ausgebildet ist und sich dies zumutet, sollte nach 30 Herz- massagen 2 Beatmung durchführen.

Anders als vielfach dargestellt hat da- bei die Beatmung durchaus noch einen hohen Stellenwert, besonders für Mitar- beiter an Bäderbetrieben. Den meisten nicht -kardialen Kreislaufstillständen, also solchen, die nicht durch eine Erkran- kung des Herzens ausgelöst wurden, liegt eine Störung der Atmung zu Grun- de, oft verursacht durch Ertrinken. Nach wie vor ist in vielen Teilen der Welt das Ertrinken der häufigsten Todesursachen. Trotz konstanter Ertrinkungszahlen in Deutschland muss allerdings festgehal- ten werden, dass wir vom weltweiten Schnitt der Ertrinkungstode pro Jahr, wie er von der WHO angegeben wird, weit entfernt sind. 8,4 pro 100.000 ist der durch die Weltgesundheitsorganisation angegebene Schnitt. Das entspräche bei 82. Mio Bundesbürgern fast 6900 Toten jährlich, also etwa dem 10fachen der tat- sächlichen Zahl.

Neben

Bedeutung der AED-Geräte

der

Herzdruckmassage

ist

der

Bäder

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THEMA zweite Schwerpunkt der Ersten-Hilfe am Patienten der Einsatz eines automati- sierten externen Defibrillators (AED),
THEMA zweite Schwerpunkt der Ersten-Hilfe am Patienten der Einsatz eines automati- sierten externen Defibrillators (AED),
THEMA zweite Schwerpunkt der Ersten-Hilfe am Patienten der Einsatz eines automati- sierten externen Defibrillators (AED),
THEMA zweite Schwerpunkt der Ersten-Hilfe am Patienten der Einsatz eines automati- sierten externen Defibrillators (AED),

THEMA

zweite Schwerpunkt der Ersten-Hilfe am Patienten der Einsatz eines automati-

sierten externen Defibrillators (AED), der jetzt an vielen öffentlichen Orten, wie Stadien, U-Bahn-Stationen und Hallen- bädern, zu finden ist. Die neuen ERC Leit- linien sprechen sich eindeutig für den Gebrauch der Defibrillatoren aus: AED- Geräte sind einfach anzuwenden, da der Benutzer durch gesprochene Anwei- sungen sicher angeleitet wird. Die frühe Defibrillation kann - kombi- niert mit Herz- druckmassage - bei vielen Patienten mit

Kreislaufstill-

stand Leben retten. Einen deut- lich höheren S t e l l e n w e r t als bisher mes- sen die neuen Richtlinien der kontinuierlichen Herzmassage in den AED-Pausen zu. So soll inzwi- schen auch wenn das AEG-Gerät auflädt die Massage nicht unterbrochen werden. Pausen, die durch eine Analyse des Gerätes ausge- löst werden, sollen möglichst gering ge- halten werden. Zwar wird die Vorsicht, die beim Einsatz eines AED-Gerätes gelten muss, nach wie vor herausgestellt, doch machen die neuen Guidelines klar, dass die Ge- fahr, selbst beim Berühren des Patienten durch den Ersthelfer, eher gering ist. Insbesondere dann, wenn der Ersthelfer Handschuhe trägt.

den, doch ist in vielen Fällen auch nicht bewiesen, dass die aktuelle Regelung eher als bisherige Anweisungen zum Er- folg führt.

Krankheitsübertragung

unwahrscheinlich

Eine weitgehende Absage erteilen die neuen Richtlinien der besonderen Ge- f ä h r d u n g durch Übertragung von Krankheiten bei der Reanimation. Eine systema - t i s c h e

Etwas 10 Prozent der europäischen Be- völkerung trägt den Krankheitserreger in sich. Trotzdem laufen wir nicht ständig mit Mundschutz durch die Gegend.

Weitere Neuerungen

Für ausgebildete Helfer gibt es noch eine Reihe weiterer Neuerungen bzw. neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Rea- nimation. So betonen die ERC Leitlinien zur Reanimation 2010 z.B. die Bedeu- tung der therapeutischen Hypothermie (Unterkühlung) nach Kreislaufstillstand. Wird der Patient nach dem Kreis- laufstillstand für 12 – 24 Stun- den auf 32 - 34°C ge- kühlt, erhöht dies die

C h a n c e auf ein Über -

e b e n h

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Hirnscha-

den deut- lich. Bislang wird diese einfache Me- thode nur von wenigen Rettungsdiensten und Kliniken in Europa angewandt. Die ERC Leitlinien zur Reanimation 2010 empfehlen die Hy- pothermiebehandlung auch für Neuge- borene nach Sauerstoffmangel unter der Geburt auszuweiten. Eine umgehend begonnene tiefe Herz- druckmassage, frühe Defibrillation und therapeutische Kühlung sind die Schlüs- selfaktoren der Wiederbelebung nach den neuen ERC Leitlinien 2010.

Fazit

Fast alles bleibt für Mitarbeiter an Bä- derbetrieben und Rettungsschwimmer wie es ist. Die Beatmung fällt nur für absolute Laien aus der Wiederbelebung heraus. Die Bedeutung einer schnellen Hilfe wird nach wie vor herausgestellt. Eine schnelle Alarmierung, schnelle und effektive HLW und der schnelle Einsatz eines AED-Gerätes sind nach wie vor die wichtigsten Kriterien für eine erfolg- reiche Wiederbelebung. Dabei gilt es noch mehr als zuvor alle unnötigen Ver- zögerungen und Pausen bei der HLW zu vermeiden. Um all dies sicher zu beherrschen, ist und bleibt eine fundierte Ausbildung und eine regelmäßige Nachschulung je- doch unerlässlich. Wann war Ihre letzte Schulung?

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Über - prüfung er- gab laut ERC, dass es außerhalb der risikoreichen Aktivitäten, wie dem Umgang mit in- travenösen Kanülen keine Berichte zu Übertragungen von Hepatitis B, Hepati- tis C, HIV oder Cytomegalie während der Ausbildung oder einer tatsächlich durch- geführten HLW gab. Weltweit sind allerdings einige Fälle be- kannt in denen bei der Wiederbelebung z.B. SARS, Meningokokken-Meningitis (Hirnhautentzündung) oder Herpesviren übertragen wurde. Insbesondere eine In- fektion mit SARS kann aber für Deutsch- land als wohl wenig wahrscheinlich an- gesehen werden. Dennoch sollen, wenn ohne Zeitverzö- gerung möglich, während der Wiederbe- lebung Handschuhe getragen werden. Für die Beatmung kann zwar ein entspre- chender Schutz eingesetzt werden, doch halten die Guidelines, aufgrund der eher geringen Gefahr einer Ansteckung, eine Beatmung ohne Schutz für zumutbar. Insbesondere Meningokokken werden durch Tröpfcheninfetion übertragen, z.B. wenn man beim Einkauf angenießt wird.

Studien zur Effektivität

Die neuen Regeln gründen sich auf einer breiten Datenbasis ausgewerteter Not- fälle. „Zahllose Studien zur Effektivität der Wiederbelebungsmethoden wurden für die neuen ERC Leitlinien zur Reanimati- on 2010 bewertet. Das Augenmerk galt einer überzeugenden wissenschaftli- chen Evidenz und Vereinfachung in der Praxis“, sagt Dr. Jerry Nolan, ERC Vor- standsmitglied. Dass es dabei keine allgemeingültige Wahrheit gibt muss aber auch jedem klar sein. Zwar ist bei den Guidelines 2010 sicher, dass sie nach den aktuellen Erkenntnissen dem Patienten nicht scha-

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THEMA Die Geschichte der Wiederbelebung 8 Aus Wikipedia.de Altertum Schon seit Jahrhunderten wird versucht, Menschen,
THEMA Die Geschichte der Wiederbelebung 8 Aus Wikipedia.de Altertum Schon seit Jahrhunderten wird versucht, Menschen,
THEMA Die Geschichte der Wiederbelebung 8 Aus Wikipedia.de Altertum Schon seit Jahrhunderten wird versucht, Menschen,
THEMA Die Geschichte der Wiederbelebung 8 Aus Wikipedia.de Altertum Schon seit Jahrhunderten wird versucht, Menschen,

THEMA

Die Geschichte der Wiederbelebung

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Aus Wikipedia.de

Altertum

Schon seit Jahrhunderten wird versucht, Menschen, die keine klaren Lebenszeichen mehr zeigen, wieder ins Leben zurückzu- rufen. Dabei gab es verschiedene Versuche, leblose Personen durch laute Ansprache, Berührung, Atemspende und Thorax- kompression zu reanimieren. Von Konfuzius (China, 500 v. Chr.) ist das folgende Zitat über- liefert:„Der Retter eines Menschen ist größer als der Bezwinger einer Stadt.“ Der Ursprung der Atemspende ist nicht bekannt, man weiß nur, dass die Methode sehr alt ist. Möglicherweise hatten die Ägypter schon vor etwa 5000 Jahren erste Kenntnisse von Be- atmungstechniken, worauf Funde hindeuten. Im 2. Buch der Könige im Alten Testament (etwa 700 v. Chr.) heißt es:

„Als Elischa in das Haus kam, lag das Kind tot auf seinem Bett. Er ging in das Gemach, schloss die Tür hinter sich und dem Kind und betete zum Herrn. Dann trat er an das Bett und warf sich über das Kind; er legte seinen Mund auf dessen Mund, seine Augen auf dessen Augen, seine Hände auf dessen Hände. Als er sich so über das Kind hinstreckte, kam Wärme in dessen Leib.“

Neuzeit

Lange Zeit bestimmte die Lehre des Galen von Pergamon aus der Zeit der Spätantike die Vorstellungen von den Vorgängen im menschlichen Körper. Erst im 17. Jahrhundert wurde Galens Lehre von William Harveys Entdeckung des Blutkreislaufes ab- gelöst. Dieser beschrieb zum ersten Mal schlüssig und zusam- menhängend den Blutkreislauf und die Aufgabe des Herzens als Druckpumpe. Zuvor hatte bereits Andreas Vesalius Galens Fehler aus der Tieranatomie verbessert. Die Londoner Royal Society demonstrierte 1667 die Beatmung anhand des geöff- neten Brustkorbs eines Hundes und die dabei sichtbaren Belüf- tung der Lunge. An einem Bergmann führte 1744 der Chirurg Tossach erstmals eine erfolgreiche Mund-zu-Mund-Beatmung

durch. Man erkannte die Bedeutung der Atmung für die Wie- derbelebung, neue Erkenntnisse wurden jedoch nicht konse- quent in der Wiederbelebung umgesetzt. Es gab aus heutiger Sicht kuriose Empfehlungen zur Wiederbe- lebung, beispielsweise die Empfehlung, warme Luft mit einem Blasebalg oder einer Klistierspritze in die Gedärme zu blasen, oder das Einblasen von Tabakrauch in den Darm. Der spätere Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach, Carl August, erließ 1776 die folgende Anweisung zur Wiederbelebung:

„Hierauf muss man Luft in den Mund blasen, entweder mittels eines Blasebalgs oder, welches besser, auf die Weise, dass ein Mensch, der eine gesunde Lunge hat, seinen Mund auf den Mund des Ertrunkenen einbringt und dazu sich eines abge- brochenen Pfeifenstils oder einer anderen Röhre bedient, bei diesem sowohl des Odems, als auch Tabakrauch aber muss ein anderer mit der einen Hand die Nase des Ertrunkenen zuhalten und mit der anderen über die Brust hin und her streichen und vornehmlich von der Herzgrube nach der Brust reiben und rü- cken.“

Im 19. Jahrhundert wurde eine Vielzahl verschiedener manu- eller Verfahren der Atemspende durch direkte oder indirekte Thoraxkompression ausprobiert und beschrieben, wie etwa die Methode nach Silvester, bei der die Beatmung durch pas- sive Armbewegungen des Patienten praktiziert werden soll.

Auch zur Frage der Herzdruckmassage gab es verschiedene Ansätze. 1904 erschien das Buch „Die Frau als Hausärztin“ von Anna Fischer-Dückelmann, in dem eine Anleitung zur Herz- massage zu finden ist:

„Indirekte Herzmassage: Das Zwerchfell wird beeinflusst, eben- so das Herz, wenn man mit beiden Handflächen die Eingewei- de in die Höhe schiebt und nach links aufwärts drückt, dann plötzlich loslässt. – Dadurch wird das Herz hinauf und hinun- ter geschoben, durch die Erhebung des Zwerchfelles aber die Brusthöhe zuerst verengt, und, wenn es plötzlich wieder he- rabsinkt, erweitert. Ist noch ein Funken Leben vorhanden, so sind solche Anregungen wohl imstande, Atmung und Herz- schlag wieder in Gang zu bringen. Bei verunglückten Kindern können Frauen diese 'erste Hilfe bei Unglücksfällen' wohl zur Anwendung bringen.“

Bäder

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Gesundheit

THEMA Bild: Wikipedia Entwicklung der modernen Reanimation im 20. Jahrhundert Anfang der 1960er Jahre führten
THEMA Bild: Wikipedia Entwicklung der modernen Reanimation im 20. Jahrhundert Anfang der 1960er Jahre führten
THEMA Bild: Wikipedia Entwicklung der modernen Reanimation im 20. Jahrhundert Anfang der 1960er Jahre führten
THEMA Bild: Wikipedia Entwicklung der modernen Reanimation im 20. Jahrhundert Anfang der 1960er Jahre führten

THEMA

Bild: Wikipedia
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Entwicklung der modernen Reanimation im 20. Jahrhundert

Anfang der 1960er Jahre führten verschiedene Forschungs- ergebnisse zur Entwicklung der im Prinzip bis heute gültigen Reanimationstechnik. 1957 gelang es Greene nachzuweisen, dass mit der Ausatemluft des Helfers ein ausreichender Gasaustausch er- zielt werden konnte und dass die Mund-zu- Mund-Beatmung den vorher benutzten Beat- mungsverfahren überlegen ist. 1960 erkannte man die Effektivität der äuße- ren Herzdruckmassage, die zuvor nur als Ver- fahren bei eröffnetem Brustkorb eingesetzt worden war. Der entscheidende Schritt erfolgte jedoch durch Peter Safar. Der amerikanische An- ästhesist und gebürtige Wiener hatte die geringen Erfolge der bisherigen Methoden erkannt und konnte zeigen, dass eine Kombi- nation aus Herzdruckmassage und Beatmung höhere Erfolgsraten aufweist. Dazu erprobte er die Wirksamkeit seiner kardiopulmonalen Reanimation an freiwilligen Kollegen aus sei- nem Forschungsteam. Aufgrund dieser For- schungsergebnisse, die die Grundlage der modernen Wiederbelebungstechniken bil- den, wird Safar oft auch als „Vater der kar- diopulmonalen Reanimation“ bezeichnet. Parallel hierzu war in den 1950er Jahren durch den Ingenieur Hesse und den Arzt Ruben der Beatmungsbeutel erfunden wor- den. Um die Handhabung des Beutels üben zu können, entwickelten die beiden Erfin- der eine Puppe, die damit beatmet werden konnte. Das erste Trainingsgerät wurde dann 1958 an das dänische Rote Kreuz verkauft (Ambu-Phantom). Im Jahre 1960 wurde das Gerät dann um die Funktion der Thoraxkom- pression und der Mund-zu-Mund-Beatmung ergänzt, so dass das weltweit erste „Übungs- Phantom“ entstanden war. Bei einer Reise

nach Norwegen lernte Safar den Spielzeugfa- brikanten Asmund Laerdal kennen. Gemeinsam entwickelten Safar und Laerdal die so genannte Resusci-Anne. Mit dieser einfachen Puppe wurde es möglich, auch Laien in der Herz-Lungen-Wie- derbelebung auszubilden.

Die ersten Versuche von Elektroschockbehand- lung bei Herzrhythmusstörungen wurden schon in den 1940er Jahren unternommen, anfangs mit Wechselstrom. Anfang der 1960er-Jahre ist von dem US-amerika- nischen Kardiologen Bernard Lown die Defibrilla- tion und elektrische Kardioversion durch Gleich- strom entwickelt worden. Eine solche Methode war aufgrund des kalten Krieges unabhängig da- von schon 1946 in der Sowjetunion beschrieben worden. Die Weiterentwicklung der Defibrilla- toren führte in den 1990er Jahren schließlich zu Geräten, die auch zur Anwendung durch den Ersthelfer geeig- net sind.

Bild: Wikipedia
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Bild: Wikipedia - Torsten Henning

NACHRICHTEN

Arzneimittel schützt Ohren von Wassersportlern

ots - Wassersportler wie Taucher oder Schwimmer können ihre Ohren mit einem Rezeptur-Arzneimittel aus der Apotheke vor Infektionen schützen. Durch den Kontakt mit Wasser quillt die Haut des Gehörgangs auf und weicht auf. Zudem entstehen besonders durch Meerwasser kleine Risse, durch die Infek- tionserreger in den äußeren Gehörgang eindringen können. Saure Ohrentropfen wirken entquellend und austrocknend. Im Anschluss an den Wasserkontakt angewendet verhindern sie, dass sich Infektionen bilden. Das Neue Rezeptur Formularium (NRF) hat eine Qualitäts- vorschrift für die Herstellung von Essig- säure-Ohrentropfen entwickelt. "Wer aus dem Wasser kommt, sollte seine Ohren zunächst mit Trinkwasser spülen und anschließend die vorbeugenden Ohren- tropfen benutzen", so Dr. Andreas Kie- fer, Vorsitzender der NRF-Kommission. Die verdünnte Essigsäure dieser Rezep- tur wirkt auf die Haut des Gehörgangs entquellend und gegen Bakterien, das enthaltene Propylenglykol reduziert ebenfalls die feuchtigkeitsbedingte Schwellung. Grundsätzlich dürfen Oh- rentropfen nur bei intaktem Trommelfell angewendet werden. Ohrentropfen sollten unabhängig vom Wirkstoff vor der Anwendung in den Händen angewärmt wer - den.

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Bild: Pixelio.de - Hilde Vogtländer
Bild: Pixelio.de - Hilde Vogtländer

Still-Zeit in der Firma

Das Mutterschutzgesetz gesteht stillenden Frauen umfangreiche Rechte zu

(ots) - Junge Mütter, die bereits in den Beruf zurückkehren möchten, während sie ihr Kind noch stillen, sollten einen Blick in das Mutterschutzgesetz werfen. Es gesteht ih- nen weitgehende Rechte zu. "Stillenden Müttern ist auf ihr Verlangen die zum Stillen erforderliche Zeit, mindestens aber zweimal täglich eine halbe Stunde oder einmal täglich eine Stunde frei zu geben", erklärt die Rechtsanwältin Smaro Sideri im Apo- thekenmagazin "BABY und Familie". Diese Zeiten dürfen nicht auf die sonstigen Pau- sen angerechnet und müssen auch nicht nachgearbeitet werden. Den Frauen steht auch ein Raum für das Stillen oder Abpumpen zu. Im Schichtdienst dürfen sie keine Nacht- und Wochenenddienste übernehmen. Viele Firmen sind erst einmal über- rascht, wenn sie mit diesen Rechten konfrontiert werden. Claudia Seidel, Vorstands- mitglied des Berufsverbandes der Still- und Laktationsberaterinnen, rät den jungen Müttern jedoch nachdrücklich, ihre Rechte einzufordern: "Wer nachhakt, wird positiv überrascht sein, wie viel doch ganz unkompliziert möglich ist." Schließlich habe Stillen auch für den Arbeitgeber Vorteile: "Gestillte Kinder sind zum Beispiel seltener krank als nicht gestillte."

Gefahr für Herzschrittmacher

(ots) - Elektromagnetische Felder bestimmter elektronischer Geräte können die Funktion eines Herzschrittmachers be- einflussen. "Benutzen Sie sicherheitshalber keine Schlag- bohrmaschinen und Fettanalysewaagen", rät Privatdozent Dr. Christof Kolb vom Deutschen Herzzentrum München Schrittmacherträgern im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Dauerhafte Schädigungen des Schrittmachers seien nur bei sehr starken Feldern zu befürchten, wie sie etwa bei Kernspinuntersuchungen auftreten. "Gegen das elektromagnetische Feld von Handys sind moderne Herz- schrittmacher gut abgeschirmt", sagt Kolb. Trotzdem rät er, das Handy auf der dem Schrittmacher abgewandten Seite zu benutzen.

Bäder

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Gesundheit

Prüfungsvorbereitung zum/r geprüften Meister/in für Bäderbetriebe

In Abstimmung mit der Landesschulbehörde Hannover bieten wir auch 2009 wieder einen Lehrgang zum Erwerb des anerkannten Abschlusses

„Geprüfte/r Meister/in für Bäderbetriebe“ 2011 / 2012

(gem. Verordnung vom 07.07.98) an.

2011 / 2012 (gem. Verordnung vom 07.07.98) an. Unsere Pluspunkte: • Wir haben ein erfahrenes Lehrteam,
2011 / 2012 (gem. Verordnung vom 07.07.98) an. Unsere Pluspunkte: • Wir haben ein erfahrenes Lehrteam,

Unsere Pluspunkte:

Wir haben ein erfahrenes Lehrteam, das weiß, was Sie wissen müssen und dies zuverlässig vermit- teln kann

Wir setzen moderne Tech- niken ein und schulen Sie auch im Umgang mit diesen

Das Hallenbad befindet sich in unmittelbarer Nähe und kann von den Kursteilnehmern jederzeit genutzt werden

Wir betreuen Sie in klei- nen Lerngruppen individuell - natürlich auch am Wochenende und nach Feierabend

Lehrgangszeitraum: Oktober 2011 bis März 2012

BSG-Institut zur Aus- und Fortbildung von Bäderpersonal Auf dem Lay 20 - 31542 Bad Nenndorf Tel.: 05723 / 91928080 Mobil: 0178 / 8184288 www.schwimmmeister-schulung.de

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BILDUNG

Schwimmbad ABC Teil 2: Badegast

Für Mitarbeiter an Bäderbetrieben ist es keine Frage, was der Begriff „Bade- gast“ bedeutet. Der Badegast ist der Besucher unseres Hallen- oder Freibades. Doch wenn man sich das Wikipedia Lexikon anschaut, dann wird man schnell auf weitere Bedeutungen des Namens aufmerksam. Wir haben das getan und nachfolgend möchten wir Ihnen den Begriff „Badegast“ von einer anderen Seite vorstellen.

Badegast ist ein Begriff aus der Seemannssprache. So freundlich und so ironisch bezeichnen die Seeleute jeden Gast an Bord, der an einer Reise oder an einem Seetörn teilnimmt, aber keine Aufgaben im Schiffsbetrieb erfüllt. In- nerhalb der Besatzung dagegen ist ein „Gast“ (pl.: Gasten) ein Matrose in einer bestimmten Dienststellung oder mit be- sonderen Aufgaben, beispielsweise ein Steuermannsgast, Signalgast, Rudergast, Pumpengast, Bootsgast oder Fallreeps- gast.

Etymologisch gehört das Wort Gast zur westindoeuropäischen Wurzel ghost-s´ und bedeutet Fremder, dem man vor der verschlossenen Tür des eigenen Hauses Obdach und Lager gewährt. Ferner verstand man unter „Gast“ einen Hand- werksgesellen, einen Genossen, einen

Matrosen

oder Schiffsknechte gehörte damals zum seemännischen Berufswortschatz.

Kameraden.

„Schipgast“

für

Als man den Nichtseeleuten an Bord spöttisch das Bestimmungswort „Bade-“ zuordnete, war ziemlich genau die Zeit, als gutbetuchte Sommerfrischler zu- nehmend die Fischerdörfer und Hafen- städte aufsuchten. Die Einheimischen nannten die zeitweilig Zugereisten vor- erst anzüglich Isenbahner, weil sie mit der Eisenbahn kamen und mit ihr auch wieder verschwanden, oder auch Oor- sutkäuhlers - „Arschauskühler“, weil sie sich zu einer den Küstenbewohnern viel zu früh erscheinenden Jahreszeit am Strand tummelten und badeten. Wahrscheinlich lange, bevor man von „Urlaubern“ sprach, setzte sich als all- gemeine Bezeichnung für sie das Wort Badegast durch, zunächst sicher mit einem ironischen Unterton, der die ab-

wertende Haltung der Alteingesessenen gegenüber den für sie vor sich hin fau- lenzenden Menschen ausdrückte. Es ist nicht auszuschließen, dass Seeleute das Wort an Land aufnahmen.

Die Herkunft des Wortes unterliegt aber auch einer anderen Deutung, die den maritimen Badegast auf das Wort Ba- dequast zurückführt. Zunächst war ein Quast in früheren Jahrhunderten ein Büschel oder eine Troddel und das Ende eines Kuhschwanzes, bis es ein grober Pinsel wurde. Im 18. Jahrhundert war Quast ein Schimpfwort für einen ver- kehrten, wunderlichen und seltsamen Menschen. Im 19. Jahrhundert sagte man im Niederdeutschen zu einem al- bernen Menschen Hans Quast.

Die ironische Bezeichnung „Badegast“ breitete sich aus und wurde auf Han- delsschiffen üblich; man übertrug sie auf Passagiere und nannte schließlich alle Personen Badegast, die sich zeitweilig an Bord befanden, jedoch für den Einsatz des Schiffes überflüssig waren. So ist es auch heute noch. Quelle und Bild : Wikipedia

Bäder

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Sport

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Gesundheit

Informationen weltweit griffbereit. Im- mer gut informiert über Themen rund um die Arbeit an Bäderbetrieben
Informationen weltweit griffbereit. Im- mer gut informiert über Themen rund um die Arbeit an Bäderbetrieben
Informationen weltweit griffbereit. Im- mer gut informiert über Themen rund um die Arbeit an Bäderbetrieben

Informationen weltweit griffbereit. Im- mer gut informiert über Themen rund um die Arbeit an Bäderbetrieben und da- rüber hinaus.

http://www.schwimmeister-schulung.de

• Aktuelle Berichte zum Beruf des Fachanstell- ten und des Meisters

• Informationen rund um die Ausbildung zum Meister

• Hinweise auf Fortbildungsmöglichkeiten

http://schwimmmeister.foren-city.de/

• Forum zum Austausch rund um die Arbeit an Bäderbetrieben

• Treffpunkt für Teilnehmer unserer Meister- kurse

• Hilfeecke für Computerprobleme (auch au- ßerhalb des Berufes)

http://traumladenwelt.blogspot.com/ Privater Blog mit den Themen:

• Computer

• Bildung

• Literatur

• Aktuellem Tagesgeschehen

Privater Blog mit den Themen: • Computer • Bildung • Literatur • Aktuellem Tagesgeschehen

BILDUNG

Mach den Meister

10 Fragen zur Schwimmmeisterausbildung in Bad Nenndorf und die Antworten darauf

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Am 10. Oktober 2011 beginnt in Bad Nenndorf der nächste Vorbereitungskurs zur Prüfung zum ge- prüften Meister für Bäderbetriebe. Seit Anfang Januar sind die Anmeldeunterlagen zu diesem Kurs unter der Adresse www.schwimmmeister-schulung.de abrufbar. Dass der Bedarf nach einer Weiterqualifizierung zum Meister steigt, zeigen die Anmeldungen zu un- seren jährlichen Seminaren. Und doch sind sich viele Fachangestellte unsicher, ob eine Weiterqualifi- zierung machbar ist. Oft genannte Gründe für einen Verzicht auf diese Weiterqualifizierung sind der Zeitfaktor und der finanzielle Aufwand. In diesem Beitrag wollen wir versuchen, die zehn wichtigsten Fragen zum Meisterkurs, wie er in Bad Nenndorf angeboten wird, zu beantworten.

1. Ich habe mehrere Angebote eingeholt. Für welchen Kurs sollte ich mich entscheiden?
1. Ich habe mehrere Angebote eingeholt. Für
welchen Kurs sollte ich mich entscheiden?

Hier gibt es mehrere wichtige Aspekte. Neben dem Ausbil- dungsort und dem Preis sind vor allem die Punkte Qualität der Ausbildung (Durchfallquote), Zuverlässigkeit des Angebotes (gab es Absagen?) und Dauer des Kurses entscheidend. Soll alles nach 5 Monaten vorbei sein oder möchten Sie lieber die Stunden auf 2 Jahre verteilen. Für den Kurs in Bad Nenndorf gilt: Seit 1999 fand jeder Meister- kurs statt, es gab noch keinen, der sich zur Prüfung gemeldet hätte und dann nicht Meister geworden wäre. Die Ausbildung findet am Stück zwischen Oktober und März statt. Es gibt also keine Lernpausen, in denen man erworbenes Wissen wieder vergessen könnte. Alle Fächer werden so unterrichtet, dass Teilnehmer jeweils zur Prüfung auf dem aktuellen Stand sind. Zusätzlich zum Meisterbrief erhalten Teilnehmer in Bad Nenndorf noch weitere Qualifikationen wie den Lehrschein der DLRG, eine Lizenz als Aqua-Fitness-Kursleiter, eine Ausbildung zum Animateur und darüber hinaus die Ausbildung zum Sani- täter A incl. Einweisung in den Umgang mit Sauerstoff.

2. Ich habe gehört, dass man sich auch in einem Fernstudium auf die Prüfung vorbereiten
2. Ich habe gehört, dass man sich auch in einem
Fernstudium auf die Prüfung vorbereiten kann.
Würden Sie mir dazu raten?

Ein Fernunterricht von zu Hause aus ist nur in sehr wenigen Fäl- len sinnvoll. Wenn Sie während des Kurses z.B. aus familiären Gründen zwingend daheim sein müssen, bietet sich ein sol- cher Kurs an. In allen anderen Fällen ist ein Fernstudium nicht zu empfehlen. Die häufig genannten Vorteile eines Fernstudiums sind:

Geringere Kosten durch wenige Präsenzphasen Angenehmes Lernen von zu Hause aus in vertrauter Umge- bung. Hierzu lässt sich sagen, dass in einem uns bekannten Beispiel immerhin 31 Präsenstage vorgeschrieben sind. Bei rund 40 Euro Hotelkosten pro Tag macht dies über den Kurs verteilt im- merhin 1240 Euro. Dafür können Sie z.B. in Bad Nenndorf gut 5 Monate lang wohnen.

Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass das effektivste Lernen das fern ab von zu Hause ist, denn in diesem Fall hat man die Ruhe, die man zum Lernen benötigt und keine Ablenkung. Zu- dem kann man mit anderen Teilnehmern in Lerngruppen die eigenen Schwächen aufbessern.

3. Ich möchte mich gerne für einen Kurs anmel- den, weiß aber nicht, ob ich
3. Ich möchte mich gerne für einen Kurs anmel-
den, weiß aber nicht, ob ich zu Zugangsvoraus-
setzungen erfülle. Wer kann mir helfen?

Dies hängt von Ihrem Wohnort ab. Eine Zulassung spricht im allgemeinen die Prüfende Stelle aus. Eine Liste der Zuständi- gen Stellen finden Sie auf der übernächsten Seite. Insbesondere dann, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine be- stimmten Qualifikation anerkannt wird, ist die jeweilige Behör- de Ihres Bundeslandes der richtige Ansprechpartner.

4. Ich möchte zwar am Kurs teilnehmen, weiß aber nicht, wovon ich in diesen fünf
4. Ich möchte zwar am Kurs teilnehmen, weiß
aber nicht, wovon ich in diesen fünf Monaten le-
ben soll. Wo kann ich Unterstützung anfordern?

In den vergangenen Jahren haben Kursteilnehmer in vielen Fällen Unterstützung in Form von “Meister BAFöG” erhalten. Je nach Ihrer privaten Situation können Sie bei der für Sie zu- ständigen Stelle eine Förderung (auch für die Kurskosten) er- halten. Genaue Angaben über die Höhe der Förderung können wir hier nicht machen. Es sind, abhängig von Ihrer finanziellen Situation und Ihrem Familienstand, monatliche Förderungen und sogar Teilerstattungen bzw. Kredite für die Seminarkosten möglich. Nach erfolgreicher Prüfung gibt es zum Teil prozentu- ale Nachlässe auf erteilte Kredite. Eine Broschüren auf der Seite des Bundesministeriums für Bil- dung und Forschung gibt jedoch genau Auskunft über BAFöG- Ansprüche und die Höhe der Förderung. Weitere Informationen zum Meister BAFöG erhalten Sie auf der Seite: http://www.meister-bafoeg.info

Bäder

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BILDUNG

5. Ich kenne den Unterricht aus der Berufsschule 7. Warum kostet der Kurs so viel
5. Ich kenne den Unterricht aus der Berufsschule
7. Warum kostet der Kurs so viel Geld? Würden
noch. Das will ich nicht noch mal so haben. Wo-
1000 Euro nicht reichen? Und ist das billigste
her weiß ich, dass die Dozenten wissen, was ich
Angebot auch das beste Angebot?
für die Prüfung benötige?

Das können Sie natürlich nicht wissen. Fragen Sie nach den Durchfallquoten. Das ist zwar kein ausschließlicher Hinweis auf die Qualität der Ausbilder, doch wenn alle bestanden haben, kann der Ausbilder nicht so schlecht gewesen sein. Zwar gibt es offenbar immer noch irgendwo Dozenten, die mit uralten Schwarz-Weiß-Folien langweilige Vorträge halten, doch eine moderne Meisterschule setzt natürlich auch die unterschiedlichsten Unterrichtsmedien ein. In Bad Nenndorf hat die gute alte Tafel ihren Platz neben dem Whiteboard, Flip- charts werden genauso eingesetzt, wie Notebook und Beamer. Wir lernen praktisch an Geräten und theoretisch durch Bilder und Filme und dies im ständigen Wechsel. Lernen muss nicht langweilig sein, sondern kann eine spannende neue Erfahrung sein, denn ein Meisterkurs ist keine einfache Schule.

6. Werde ich die Meisterprüfung bestehen? Ist schon jemand durch die Prüfung gefallen?
6. Werde ich die Meisterprüfung bestehen? Ist
schon jemand durch die Prüfung gefallen?

Bundesweit können wir hierzu natürlich keine Aussagen treffen. Versprechen können wir Ihnen dies für unseren Kurs natürlich auch nicht. Bisher haben alle Teilnehmer, die sich zur Prüfung in Niedersachsen angemeldet haben, diese auch bestanden. Eini- ge wenige Kursteilnehmer mussten an einer Nachprüfung teil- nehmen. Auf jeden Fall werden wir Ihnen aber alles mit auf den Weg geben, was Sie zu einer erfolgreichen Prüfung benötigen.

Natürlich entstehen alle Meisterschulen bei der Vorbereitung und Durchführung des Kurses Kosten. Zum Teil werden Ge- samtangebote gemacht, die eine Unterkunft und Verpflegung beinhalten, auch wenn beides gar nicht gewünscht wird. Je höher die Teilnehmerzahl eines Kurses ist, desto geringer könnte theoretisch der Preis sein. Die Frage ist immer, was bekommt man für sein Geld? Ist der Großkurs für 500 Euro weniger als das Konkurrenz Angebot die bessere Wahl oder lege ich Wert auf individuelle Betreu- ung, um auch in Problemsituationen immer gut aufgehoben zu sein. Gibt es Zusatzqualifikationen, die ich unter Umständen woanders extra bezahlen müsste? Die geringen Kursgrößen in Bad Nenndorf ermöglichen eine individuelle Betreuung (bei Bedarf auch am Wochenende und an Feiertagen). In unseren Kursgebühren sind alle Unterrichts- materialien (ohne Bücher die Sie sich möglicherweise kaufen möchten) enthalten. Sie erhalten von unseren Dozenten zahl- reiche Kopien mit zum Teil exklusivem Material, das extra für diese Ausbildung geschrieben wurde. Anders als bei anderen Angeboten dieser Art bieten wir Ihnen nur den reinen Kurs an. Wir bessern geringe Kursgebühren also nicht über entsprechende Mieten für Unterkunft und Verpfle- gung auf. Wo Sie wohnen und was Sie dafür bezahlen, ist Ihnen und Ihren finanziellen Möglichkeiten überlassen. Oft ziehen es unsere Kursteilnehmer aber auch vor, daheim zu übernachten und fahren jeden Morgen zu uns. Egal ob Sie sich für ein Hotel- zimmer oder eine kleine Wohnung entscheiden, wir sind Ihnen gerne bei der Suche nach einer Unterkunft behilflich.

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BILDUNG

Baden Württemberg Hessen Schleswig Holstein Regierungspräsidium Karlsruhe 87 Sachgebiet 12b-, Schlossplatz 1-3 Die
Baden Württemberg
Hessen
Schleswig Holstein
Regierungspräsidium Karlsruhe 87
Sachgebiet 12b-,
Schlossplatz 1-3
Die jeweiligen Industrie und
Handelskammern.
Verwaltungsakademie
Heintzestr. 13
24582
Bordesholm
76131
Karlsruhe
Tel. 04322 / 6 93 - 5 22 (Hr. Büsch)
www.vab-sh.de
Bayern
Niedersachsen
Mecklenburg Vorpommern
Bayrische Verwaltungsschule
Abteilung 3
Tel.: 089/54057-430 (Hr. Kisch)
Ridlerstrasse 75
Landesschulbehörde Herr
Winfried Meis
Standort Hannover
Dezernat 4 - Zuständige Stelle
Landesverwaltungsamt in Magdeburg ,
Referat 313
Postfach 1963
39108
Magdeburg
80339
München
Am Waterlooplatz 11
Tel.: 0392 567 2413 o.2412
www.bayvs.de
30169
Hannover
Fax: 0391 567 2399
Telefon: 0511/106-2324
Fax: 0511/106-992324
E-Mail: winfried.meis@lschb-
h.niedersachsen.de
www.landesverwaltungsamt.sachsen-
anhalt.de
Berlin
Nordrhein Westfalen
Sachsen Anhalt
Senator für Inneres
Fehrbelliner Platz 2
Bezirksregierung Düsseldorf
Dezernat 49.2
siehe Mecklenburg Vorpommern
10707
Berlin
Postfach 300865
40408
Düsseldorf
Telefon : 0211 475-3504
Fax : 0211 475-3956
Email
: michael.ullmann@brd.nrw.de
: www.brd.nrw.de
Bremen
Rheinland Pfalz
Sachsen
Senator für Arbeit
Contrescarpe 73
Aufsichts- und
Dienstleistungsdirektion Trier
28195
Bremen
Postfach 1320
Regierungspräsidium Chemnitz
Sportabteilung
Brückenstraße 10
54203
Trier
09111
Chemnitz
Tel.: 0651/9494 252
Hamburg
Saarland
Brandenburg
Senator der Freien
siehe Mecklenburg Vorpommern
und Hansestadt Hamburg
Steckelhörn 12
Minister für Kultus,
Bildung und Sport
Zuständige Stelle für
20457
Hamburg
Schwimmmeister
Postfach 1010
66117
Saarbrücken
Thüringen
Ministerium für Arbeit und Soziales
Zuständige Stelle für
Schwimmmeister
Postfach 610
Erfurt
Zuständige Stellen für die Prüfung zum
Meister für Bäderbetriebe und zum
Fachangestellten für Bäderbetriebe
Quelle: www.bds-ev.de
Bäder
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Gesundheit
8. Wann sollte ich mich anmelden?
8. Wann sollte ich mich anmelden?

Wir haben eine begrenzte Teilnehmerzahl von zurzeit 15 Schü- ler pro Kurs. Nur so können wir die individuelle Betreuung für die unser Institut bekannt ist sicherstellen. Im Kurs 2009-2010 konnten wir z.B. nicht alle Teilnehmer aufnehmen.

9. Warum soll ich überhaupt am einem Kurs teil- nehmen? Ich habe gehört, dass man
9. Warum soll ich überhaupt am einem Kurs teil-
nehmen? Ich habe gehört, dass man sich auch
ohne Kurs zur Prüfung anmelden kann.

Das stimmt. Sie müssen keinen Kurs belegen, um sich zur Meisterprüfung in Niedersachsen anzumelden. Allerdings ist uns für Niedersachsen kein Fall bekannt, in dem dies jemand erfolgreich versucht hat. Viel von dem Wissen, das Sie für die

BILDUNG

Prüfung benötigen, können Sie nicht aus Büchern lernen, da es solche Bücher schlicht nicht gibt. In vielen Bereichen kann ein Buch den Dozenten nicht ersetzen.

10. Super, ich möchte gerne am Kurs teilneh- men. Was kann ich schon mal “vorlernen”
10. Super, ich möchte gerne am Kurs teilneh-
men. Was kann ich schon mal “vorlernen” damit
ich bei Kursbeginn einen besseren Start habe?

Es macht nicht wirklich Sinn, “vorzulernen”. Wenn Sie aktiv im Beruf sind, bringen Sie schon viel Wissen mit. Manche Be- reiche, z.B. Bädertechnik, werden wir Ihnen entsprechend Ihres Vorwissens vermitteln. Das bedeutet, dass zwar derjenige, der bisher sehr viel mit Bädertechnik zu tun hatte, einen leichten Vorteil hat, aber auch der technisch weniger gut ausgebildete Fachangestellte wird am Ende in der Lage sein, die Prüfung zu bestehen. Gleiches gilt für Fächer wie Mathematik, Recht oder EDV. Wir holen alle Teilnehmer dort ab, wo sie mit ihrem Wissen stehen und führen sie Schritt für Schritt zur Prüfungsreife.

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VERBÄNDE

Goldener Abschluss für

Bundestrainerin Birgit Ramisch:

DLRG verteidigt Deutschlandpokal

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(ots) - Deutsche Mannschaft beweist nach langer Saison Stehver- mögen und sichert sich nicht zuletzt dank sehr guter Staffellei- stungen den Sieg beim 20. Internationalen Deutschlandpokal im Rettungsschwimmen in Warendorf vom 19. bis 20. November 2010. Italienerin Chiara Pidello und Marcel Hassemeier gewin- nen 200 m Super Lifesaver. DLRG Westfalen stellt bestes Landes- verbandsteam.

Wie viele Kilometer Interims-Bundestrai- nerin Birgit Ramisch an diesem Wochen- ende am Beckenrand der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf rauf- und runter getiegert ist, weiß sie wahrschein- lich selbst nicht. Wettkampf, dass heißt für die erfahrene Übungsleiterin - bis 2003 verantwortete sie schon einmal als Bundestrainern den Leistungssport in der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesell- schaft - Hochspannung, Konzentration und ständiges Anfeuern und Anleiten ihrer Schützlinge. In Warendorf beim Deutschlandpokal sind das nicht nur die zehn Athleten der deutschen National- mannschaft sondern auch die aktuellen

Mitglieder der Sportfördergruppe, deren Leistungen Ramisch mit beobachtet, no- tiert und kommentiert. Dennoch liegt ihr Hauptaugenmerk natürlich auf der Nationalmannschaft, schließlich möch- te Ramisch nach dem hervorragenden dritten Platz in der Gesamtwertung bei den Weltmeisterschaften Rescue 2010 auch den letzten Wettkampf des Jahres und damit voraussichtlich auch ihren allerletzten Wettkampf gewinnen. Und es läuft gut für das deutsche Team, bei dem der eine oder andere im Vorfeld mit Motivationsproblemen zu kämpfen hatte. Doch als am ersten Wettkampftag in den für deutsche Teams traditionell

eher schwachen Hindernisdisziplinen

Erfolge zu feiern sind, die Staffeln sogar Gold gewinnen, platzt der Knoten. Dabei haben die Sportlerinnen und Sportler die Maxime ihrer Trainerin verinnerlicht:

"Ich werde ganz sauber schwimmen, mit kommt's nicht so auf die Einzelme- daille an. Ich will Punkte sichern damit Deutschland gewinnt", gibt beispielswei- se Christian Ertel am Samstagmorgen noch einmal die Richtung vor. Wie sehr sich diese Taktik auszeichnen kann, hat- te sich schon am Freitag gezeigt, als die Disqualifikation der italienischen und niederländischen Damenstaffel über 4

x 25 m Retten einer Puppe, die DLRG-

Retterinnen nicht nur auf den Goldrang katapultierte, sondern dem deutschen Team auch über 900 Punkte-Vorsprung

in der Gesamtwertung brachte.

Trotzdem heißt diese Vorgabe nicht, dass die Nationalmannschaftsathletinnen und -athleten ganz auf Einzelmedail- len verzichten. Insgesamt dreimal Gold,

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neunmal Silber und fünfmal Bronze ha- ben sie am Ende in den Einzeldisziplinen aus dem Becken gefischt. Vor allem Chri- stian Ertel räumt viele Medaillen ab und durfte sich auch über den Gerd-Stoppel- kamp-Gedächtnispokal freuen, der je- weils an den besten deutschen Schwim- mer über 100 m Retten mit Flossen, der den Pokal noch nicht gewonnen hat, vergeben wird. Da ist dann auch zu ver- schmerzen, dass Federico Pinotti aus Ita- lien mit drei Einzeltiteln nach der Anzahl der Goldmedaillen die Nase vorn hat. Denn in der Summe gewinnt Christian Ertel auch die Mehrkampfwertung. Bei den Damen sicherte sich diese Wertung aus der Punkte-Summe der vier besten Einzeldisziplinen Chiara Pidello aus Ita- lien vor den deutschen Steffis: Stefanie Schoder und Stephanie Kasperski.

Spätestens als am Samstag nach dem Mittagessen beide deutschen Gurtret- terstaffeln vor Italien gewinnen, weicht auch aus Ramisch Gesicht die Anspan-

nung und jetzt findet sie auch Zeit für Gespräche mit Zuschauern und Sport- lern, die gerade nicht im Wettkampf sind. "Schön, wenn sich Athleten für das tolle Jahr bedanken", sagt Ramisch und ein bisschen Bedauern schwingt in ihrer Stimme mit. Doch dann stehen ihre Ath- leten wieder auf dem Startblock und so- fort ist die Konzentration zurück - auch in der letzten Disziplin 200 m Super Lifesa- ver soll alles rund laufen. Und es klappt:

Zwar wird Youngster Fabienne Göller disqualifiziert, mit Silber und Bronze für Stephanie Kasperski und Katrin Altmann hinter der Italienerin Chiara Pidello er- höhen die deutschen Damen den DLRG Punktestand aber weiter. Noch besser läuft es bei den Herren, wo Marcel Hasse- meier mit einer überzeugenden schwim- merischen Leistung und perfekter Pup- penaufnahme mit deutlichem Abstand gewinnt. Christoph Ertel profitiert von der Disqualifikation Pinottis und ge- winnt Silber vor Stefano Costamagna aus Italien. Damit stand dann auch end-

VERBÄNDE

gültig fest, dass die deutschen National- schwimmer und -schwimmerinnen ihrer Bundestrainerin das perfekte Abschieds- geschenk gemacht haben: Die Titelver- teidigung des Deutschlandpokals vor Italien und den Niederländern.

Beim DLRG internen Wettkampf um den Sieg in der Landesverbandswertung setzte sich in diesem Jahr das Team aus Westfalen vor Sachsen-Anhalt und Hes- sen. Damit bestätigten die Westfalen den schon bei den Junioren-Rettungs- pokalen und Deutschen Meisterschaften gezeigten erfolgreichen Trend und ha- ben sich endgültig neben dem erfolgs- gewohnten Team aus Sachsen-Anhalt als Größe im Rettungssport etabliert.

Fotos: DLRG

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MAGAZIN

Studien zeigen:

Kaffee ist gesund

ots - Kaffee ist eines der meist getrunkenen Getränke der Welt. Zahlreiche wissenschaftliche Studien befassen sich seit Jahren mit den gesundheitlichen Wirkungen von Kaffee. Dabei haben Forscher erstaunliche Wirkungen von Kaffee herausgefunden und alte Vorurteile revidiert.

Die fünf wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse sind:

1. Kaffee zählt zum Flüssigkeitshaushalt dazu.

2. Kaffee kann vor Diabetes schützen.

3. Kaffee stimuliert das Gehirn und kann Alzheimer vorbeu- gen.

4. Die Leber kann durch Kaffee geschützt werden.

5. Kaffee kann die Fitness steigern.

Kaffee zählt zum Flüssigkeitshaushalt dazu

Mehrere Studien der letzten Jahre kommen zu dem Ergebnis, dass Kaffee dem Körper Flüssigkeit zuführt. Die Deutsche Ge- sellschaft für Ernährung e.V. (DGE) stellt fest: "Für viele Men- schen leistet Kaffee einen wesentlichen Beitrag zur täglichen

Gesamtwasserzufuhr. Er wird in die Flüssigkeitsbilanz einbezo- gen - wie jedes andere Getränk auch."

Kaffee kann vor Diabetes schützen

Wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass der regelmäßige Genuss von Kaffee das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, deutlich senken kann. "Verschiedene Studien ka- men zu dem Ergebnis, dass das Diabetes-Risiko bei Personen, die täglich bis zu sieben Tassen Kaffee tranken, am geringsten ist", so Prof. Dr. Stephan Martin vom Westdeutschen Diabetes Zentrum in Düsseldorf. "Diese Wirkung ist offenbar nicht auf das enthaltene Koffein zurückzuführen, denn der schützende Effekt wurde auch bei entkoffeiniertem Kaffee beobachtet. For- scher vermuten, dass v.a. die in Kaffee enthaltenen Antioxidan- tien eine maßgebliche Rolle spielen."

Kaffee kann Alzheimer vorbeugen

Kaffee macht munter und steigert die Konzentration. Wissen- schaftler haben herausgefunden, dass Informationen vom

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Gehirn nach Kaffeegenuss schneller aufgenommen und ver- arbeitet werden können. Zudem kann Kaffee die Stimmung aufhellen, da das im Kaffee enthaltene Koffein im Gehirn die Freisetzung von aufmunternden Botenstoffen wie Dopamin, Serotonin und Endorphinen fördert. Weitere Studien zeigen, dass lebenslanger Kaffeekonsum bei Frauen und Männern den altersbedingten Abbau der geisti- gen Leistungsfähigkeit verringern kann. Prof. Jürgen Vormann, Leiter des Institutes für Prävention und Ernährung (IPEV) in Ismaning: "Eine aktuelle finnische Studie hat über viele Jahre den Kaffeekonsum von Menschen im mittleren Lebensalter beobachtet. Die Forscher fanden heraus, dass Kaffeetrinker sel- tener dement wurden als Kaffee-Abstinenzler. Bei Menschen, die pro Tag zwischen drei und fünf Tassen tranken, war das Ri- siko, an Alzheimer-Demenz zu erkranken, um 65 Prozent ver- ringert."

Die Leber kann durch Kaffee geschützt werden

Wissenschaftler fanden heraus, dass Kaffeetrinker deutlich sel-

MAGAZIN

tener an Erkrankungen der Leber litten als die Probanden, die keinen Kaffee tranken. Bei bereits lebergeschädigten (z.B. mit Hepatitis infizierten) Personen zeigte sich in einer aktuellen Studie, dass drei oder mehr Tassen Kaffee täglich das Risiko für ein Fortschreiten der Leberzerstörung um 53 Prozent senkten. Koffein scheint nicht der entscheidende Faktor zu sein, da sich bei mit anderen koffeinhaltigen Getränken keine vergleich- baren positiven Resultate zeigten.

Kaffee kann die Fitness steigern

Das im Kaffee enthaltene Koffein kann die körperliche Fitness fördern. "Koffein steigert nicht nur die Konzentrationsfähigkeit und Leistungsbereitschaft, sondern auch die Ausdauerleistung. Kaffee hat mit seinen gefässschützenden Inhaltsstoffen somit im Leistungs- und Breitensport seinen Platz", so der Sportmedi- ziner Dr. med. Wolfgang Grebe vom Hessischen Sportärzte-Ver- band. "Leistungssteigernd wirkt Koffein vor allem bei Ausdau- ersportarten, bei denen die Belastung länger als fünf Minuten anhält", so Dr. med Grebe.

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Keine Angst vor AED und Sauerstoff

Seminarangebote für Angestellte in Bäderbetrieben

Seminarangebote für Angestellte in Bäderbetrieben Informationen zu unseren Angeboten erhalten Sie unter der
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BSG-Institut zur Aus- und Fortbildung von Bäderpersonal Auf dem Lay 20, 31542 Bad Nenndorf oder im Internet unter:

www.schwimmmeister-schulung.de

schwimmmeister@online.de

Auf dem Lay 20, 31542 Bad Nenndorf oder im Internet unter: www.schwimmmeister-schulung.de schwimmmeister@online.de