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Gedicht über Knut - Berliner Zoo

"Seid nicht traurig, weil ich ging,

in Euren Herzen bleib' ich ewig drin!

Ihr wart mir echte Freunde hier,

die es stets gut meinten, mit mir!

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Mein kleines Herz schrie nach Liebe,

als ich noch lag in Thomas' Bären-Baby-Wiege,

er schenkte sie mir im Überfluss,

ja, er war mein Papa und nur mit ihm war mein Leben reiner Genuss!

Ich vermisste ihn doch sehr,

der Abschied von ihm fiel mir schwer,

ich sehnte mich nach ihm, mehr und mehr!

Nun darf ich zu ihm geh'n,

werde ihn endlich wieder seh'n!

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Ich schwimm' in einem MEER aus Euren Tränen

und kann mich glücklich wähnen,

dass es Euch alle für mich gab,

erinnere mich an Euch an jedem neuen Tag!

Eure Liebe begleitet mich über meinen Tod hinaus,

jahrein, jahraus.

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Erst wenn Euer Schmerz ist vorbei,

bin ich wirklich frei.

Lasst mich nun zieh'n,

allem irdischen Ungemach entflieh'n!

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Denkt an mich nur in Freud' zurück,


denn was ich hinterlassen will, ist Glück, -nicht Leid!

Jetzt trag' ich wohl zurecht mit Stolz mein weissestes "Kleid",

das so hell erstrahlt, mit Wonne,

gleich einer großen Sonne.

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Es beginnt eine andere Zeit,

für mich in alle Ewigkeit.

Ich bin bereit!

Auch Thomas lässt Euch alle von mir grüßen,

er neckt mich, scherzt mit mir und sitzt selig zu meinen Füßen!

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Mein Dank an Euch,

dass ich überhaupt gewesen,

Ihr habt mir manchen Wunsch von den Augen abgelesen,

mir unendlich viel gegeben,

in meinem -wenn auch- kurzen Bären-Leben.

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In Gedanken werde ich immer bei Euch sein,

Ihr seid niemals ganz allein!

Denkt an Euren weißen "Meister Petz", den Eisbären,

der Euch allen etwas sogar zuletzt noch konnte demütig, weise lehren:

Gegen den TOD kann man sich eben auch als starker Bär nicht wehren!

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Keiner bleibt für alle Zeiten hier,

ich hoffe, die Zeit war für Euch genauso schön mit mir?!

Vergesst mich nicht -ich KNUT, sende Euch mein großes LICHT,

das selbst der TOD nicht zerbricht!

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Ich wollte stets gutes Beispiel sein,


vielleicht lernt Ihr -aus mir?!

Ich war niemals voll Hass, Gewalt und Gier,

wie so mancher böse <MENSCH>, der entartet zu einem gefährlichen <Raubtier>!

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Mein Bären-Leben hatte einen tiefen SINN,

ich hoffe, ich war Euch allen ein innerer Gewinn?!

Es kommt unweigerlich für jeden von Euch die Zeit,

zu welcher sich öffnet das Tor der Ewigkeit,

irgendwann sehen wir uns alle wieder,

bis dahin strahlt mein LICHT auf Euch hernieder.

Aus ganzem Bären-Herzen, Euer KNUT!"

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gbs Newsletter vom 16.04.2011 Giordano Bruno Stiftung

Mittlerweile seien auf das Gutachten der "gbs-Ethikkommission" zahlreiche


Reaktionen aus der Politik eingegangen. Bis auf wenige Ausnahmen sei die
Argumentation der Bundestagsabgeordneten "erschreckend naiv" ausgefallen, meinte
Schmidt-Salomon:
"Viele Politiker schrieben, dass sie als Christen an eine Beseelung der Embryonen
glaubten, als ob dies ein guter Grund sein könnte, konfessionsfreien Menschen zu
verbieten, mithilfe von PID ein gesundes Kind auf die Welt zu bringen! Andere
meinten, dass die bewusste Reduktion von Behinderungen zur Diskriminierung von
Behinderten führen würde, obwohl dies in keinem Land geschah, in dem PID erlaubt
ist. Einige schienen sogar den einfachen Sachverhalt nicht zu begreifen, dass es
darum gehen muss, Kranke und Behinderte zu unterstützen aber nicht aber Krankheit
und Behinderung! Ich muss zugeben, dass mich die logischen Schnitzer in diesen
Politikerschreiben beunruhigt haben."

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http://wolodja.blog.de/2011/04/18/2-teil-undercover-bericht-tierschuetzern-
11007886/

Sie sterben wie sie gelebt haben - unbemerkt, unbeweint. Tatsächlich finden wir
überall Leichen, finden Tiere im Todeskampf, unrettbar verloren. Sterbende Augen
blicken nach uns, mahnend, anklagend.

Deprimiert verlassen wir die Anlage, irgend wo kräht der letzte glückliche Hahn
einen guten Morgen, erste Lichter in den umliegenden Häusern beweisen die
fortgeschrittene Stunde. Ob die Menschen die Tragödie, welche sich jeden Tag
unmittelbar vor ihren Augen abspielt, registrieren?
....

Ob der Besitzer der Farm, wohnhaft in einem wunderschönen Haus, mit mehr Platz als
ein Mensch brauchen kann für seinen Geschäftssinn belohnt, einen Gedanken daran
verschwendet, wofür er hier verantwortlich zeigt? Ist ihm bewusst, dass durch sein
Lebenswerk alle 6 Wochen 10 000de Tiere, welche nur Leben wollten, nach einem
grauenhaften, hoffnungslosen Dasein geköpft und ausgeblutet an Hacken und
Förderbändern ihren Atem aushauchen? Auch wenn der Mann diese Gedanken im
Augenblick vielleicht sogar lächerlich findet, auch er und die seinen, sie werden
letztendlich vor einem Gericht sitzen; nicht heute oder morgen, aber der Tag wird
kommen, unweigerlich.

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Und die Pfaffen tanzen im gewagten Outfit, in ihren geschlechtslosen Kleidern, um


ihre Altäre herum und nehmen Menschen in Beichtstühlen ihre Sünden ab. Tiere so zu
misshandeln ist für sie natürlich keine Sünde, sind doch diese Tiere... nach ihren
Worten ... von Gott für uns zum Verzehr oder sonstigem Gebrauch, z.B. als
Versuchstiere, zu verwenden. Schließlich sind ja "nur Tiere ohne Seele" in ihrer
unheilvollen Lehre. Wenn es ein Weltgericht geben würde, möchte ich nicht in ihrer
Haut stecken.