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Frank Burkhard Basan (Frank doVioläo) studierte
Konzert- und Jazzgitarre in Deutschland, den USA und
in Brasilien.
Yon 1992 bis 2001 Iebte Frank in den USA, wo er ab
1994 an der University of Arkansas Klassische Citarre
studierte und wo ihnr 1999 der Titel ,,Master of Music"
in ,,Classical Cuitar Performance" verliehen wurde.
Während seines Stucliurns spielte er in der Meisterklasse
des weltbekannten ltrasilianischen Citarrenduos
S6rgio und Odair Ässacl sorvie in Meisterklassen des
O 2012, Gabriele Hepp, www.heppJotografie.de brasilianischen Citarristen Yamandu Costa und der
spanischen Citarrenr irtuosin Virginia Luque.
Um die regional unterschiedlichen brasilianischen Musikstile uncl cleren L rsprünge kennenzulernen,
bereiste Frank mehrmals die brasilianischen Bundesstaaten Bahia, ,\1inas Cerais, Säo Paulo und
Rio de Janeiro.
In Säo Paulo lernte er den bekannten brasilianischen Citarristen uncl Komponisten Ulisses Rocha
l<ennen, dem er einige seiner Kompositionen in verschiedenen brasilianrschen Musikstilen vorstellte.
Die Freundschaft mit Ulisses Rocha und das Reisen in Brasilien insltrrierten Frank zur weiteren Arbeit
an eigenen Kompositionen und zurVertiefung seiner Kenntnisse der brasilianischen Citarrenmusik.
lm Juli 2000 gab Frank auf Einladung des lnstituto de Educacäo Musical in Salvador de Bahia, dem
Zentrum der afro-brasilianischen Musik in Brasilien, einen Workshop und ein Konzert.
Während seiner Studienzeit in den USA qualifizierte er sich zum Suzuki-Lehrer und nahm an Teacher
Training Sessions von William Kossler und Frank Longay teil, den Begründern der Suzuki-Methode für
Citarre. Frank unterrichtete zehn Jahre an der Suzuki Music School of Arkansas und gründete dort die
erste Suzuki-Citarrenklasse in Northwest Arkansas.
Außerdem unterrichtete er Citarre an der University of Arkansas, am NorthwestArkansas Community
College, an der Northeastern State University of Oklahoma und in Miami/Florida.
Seit 2002 lebt Frank in Dresden, wo er als Citarrenlehrer tätig ist. Er gibt Konzerte als Solist und in
versch iedenen Ensembles.
Nur in Brasilien wird die klassische Konzertgitarre ,,Violäo" genannt-vielleichtweil sie hier aufgrund
derVernischung der Kulturen miteiner ganz eigenen Stimme singt. Frank Burkhard Basan istein
außergewöhnlicher Citarrist, der die See/e des brasilianischen Citarrenstils versteht.
ln diesem Buch präsentiert er sehr schöne, inspirierte Kompositionen und gelungene Arrangements
brasilianischer Standards. Er bringt uns authentische brasilianische Musik und er verdient in derTat den
Namen,, Frank do Violäo".
Ulisses Rocha, Säo Paulo / Brasilien, Dezember 2012
Notensatz: Mastering:
Alfred Music Publishing F. B. Basan, H. Kuhnert rw-sounddesign, Ralf Werner
Lektorat & Layout: Gitarristen der CD:
LEARN ITEACH T PLAY Frank Burkhard Basan,
T. Petzold, H. Kuhnert
Ulisses Rocha (Fim de tarde),
Produktionsleitung: Ma rco Pereira (Revive n d o),
AIle Rechte vorbehalten! Printed in Germany Thomas Petzold
Alessandro Penezzi
@ 2013 by Alfred Music Publishing GmbH Covergestaltung: (Aniversdrio), Nen6u
m-design Liberalquino (Mana)
Art.-Nr.: 201 B1 G (Buch/CD) Matthias Langer Autorenfoto F. B. Basan:
ISBN- 1 0: 3-943638-1 4-6 @ 2012, Gabriele Hepp,
|SBN13:978-3-943638-14-1 alfredverlag.de www.hepp-fotografi e.de
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Mit den vorl eqenden Arrangements und Kompositionen möchte ich allen an südamerika-
nischer ,\1us k interessierten Citarristen ausgewählte Stucke aus verschiedenen Musikstilen
Brasiliens',rtt-stellen: Samba, Bossa Nova,Valsa Brasi]eira, Baiäo, Maxixe, Lundu und Mrjsica
Popular B'asrleira.
Ich habe '' er Kompositionen der großen brasilianischen Citarristen und Komponisten
Anton'c, Carlos Jobim, Baden Powell, Luiz Bonfä und Jorge Benjor neu für Sie arrangiert.
,\us r-ne ner Erfahrung als Citarrenlehrer habe ich cJiese -rrrangements bewusst so einfach
spieiltar rrie möglich gestaltet. Die Stücke sollen sich lh:ren bereits beim Spielen der ersten
Takte er-schließen und so zum weiteren Üben und \lusizieren nrotivieren.
r\1it nrernen eigenen vier Kompositionen möchte ich lhnen die \lusikstile Baiäo, Bossa Nova
und \ alsa Brasileira vorstellen. Außerdem enthält clieses Buch vier Original-Kompositionen
ton Top-Citarristen der aktuellen brasilianischen Citarrenszene. Sie repräsentieren die Musik-
stile \ alsa Brasileira, Maxixe, Lundu und Müsica popular Brasileira.
Die Stücke sind nach Schwierigkeitsgrad angeordnet, damit Sie im Einklang mit Ihren
lJte
technischen und musikalischen Voraussetzungen an jeder Stelle des Buchei einsteigen
können. Um lhnen das Einstudieren der Stücke zu erleichtern, habe ich großen Weit auf gute
Fingersätze der Iinken Hand gelegt.
Sie kÖnnen dieses Buch sowohl für das Selbststudium als auch für den Citarrenunterricht
einsetzen.
Canz herzlich bedanke ich mich bei Ulisses Rocha, Marco Pereira, Nen6u Liberalquino
und Alessandro Penezzi, dte sich mit ihren schönen Kompositionen an diesem truch beteiligt
haben.
Besonders bedanke ich mich bei Lothar Landenberger, der mich von Beginn an bei der
Konzeption dieses Buches beraten hat und seinen Fingersatz von ,,Mana'' beisteuerte. Vielen
Dank auch an Claudia Rodi, die dieTexte dieses Buches redaktionell überarbeitete.
Außerdem danke ich meinen brasilianischen Freunden Frederico Almeida und Reginaldo
Angelim Frazäo sowie meinem Lehrer an der University of Arkansas Dr. James Cräeson,
Professor of Music.
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BrasilAcüstico
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von Frank Burkhard Basan:
Nofen Tabulatur CD-Titel
60......... 63 .............12
Der Schwierigkeitsgrad ist in Klanrnrern angegelten.
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Cracl l;is 5 (schwierig).
Verwendete Sonderzeichen
Noten
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Lundu
Der Lundu ist ein afro-brasilianischer Musikstil und Tanz im synkopierten 2/4-Takt, der durch
aus Angola stammende Sklaven nach Brasilien gebracht wurde. Der als "zu sinnlich' geltende
Tanz stieß außerhalb der afro-brasilianischen Cemeinschaft zuerst auf Ablehnrng und wurde
zeitweise sogar verboten. lm Bemühen, die afrikanische ldentität zu bervahren, tanzten die
Sklaven den Lundu, wie viele andere Tänze afrikanischen Ursprungs, fortan im Ceheimen.
Dennoch konnte sich der Lundu als erster afro-brasilianischerTanz fest etablieren auch
-
in den Salons derweißen Mittelschicht. Die ursprüngliche Besetzung des Lundu bestand
aus Cesang, begleitet von verschiedenen Perkussionsinstrumenten. Im 19. Jahrhundert
entwickelte sich der Lundu zur Lieclform und ryurde meist von Piano, Citarre und anderen
Saiten i nstru menten begl eitet.
Komponisten wie Xisto Bahia und Chiquinha Conzaga waren namhafteVertreter dieses
Musikstils.
Maxixe
Der Maxixe (gesprochen ,,Ma-schi-schi"), auch bekannt als brasilianischerTango, ist ein
Salontanz mit afrikanischen und europäischen Wurzeln im schnellen 2/4-Takt. Er wurde Ende
des '19. und Anfang des 20. Jahrhunderts von Choro-Musikern entwickelt und ist eine Fusion
aus Lundu, Habanera, Tango und Polka. Dieser Tanz war anfangs - wie der Lundu zeitweise
-
verboten, da er den Vorstellungen der Oberschicht von Sitte und Anstand zuwiderlief. Der
Komponist Ernesto Nazareth bezeichnete seine Maxixe-Kompositionen aus diesem Crund
mit dem unbelasteten Begriff Tango Brasileiro (BrasilianischerTango). Chiquinha Conzaga,
brasilianische Pianistin, Komponistin und Dirigentin, ist neben Ernesto Nazareth und eatäpio
Silva die bedeutendste Komponistin des Maxixe.
Maxixe-Stücke für Sologitarre schrieben brasilianische Citarristen wie Joäo Teixeira
Cuimaräes (Joäo Pernambuco), Dilermando Reis, Marco Pereira sowie auch der berühmte
Citarrist und Komponist Agustin Barrios Mangor6 aus Paraguay.
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Baiäo
Der Baiäo (gesprochen ,,Ba-ja-u") ist ein folkloristischer Musikstil aus dem Nordosten
Brasiliens. Die synkopierte 2/4-Rhythmik dieses von Luiz Conzaga um 1946 bekannt
gemachten Musikstils ist afro-brasilianischen Ursprungs. Die Melodien bedienen sich des
öfteren der verminderten Quinte und der kleinen Septime, was auf die afrikanischen Wurzeln
hinweist. Typisch sind die sogenannten Pedaltöne in der Bassbegleitung. Die typischen
lnstrumente des Baiäo in kleiner Besetzung sind Akkordeon, Triangel und Basstrommel
(Zabumba), aber auch große Karnevalorchester spielen Baiäo. Die polyrhythmischen
Komponenten des Baiäo mit nur einem lnstrument (der Gitarre) darzustellen ist nicht einfach.
Radam6s Cnattali, Egberto Cismonti, Marco Pereira, Paulo Bellinati, Nen6u Liberalquino und
andere haben Baiäos für Sologitarre und verschiedene kammermusikalische Besetzungen
komponiert.
Choro
Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts fasste man unter dem Namen Choro
(gesprochen ,,Scho-ro") verschiedene Musikstile zusammen, die meist in kleiner Besetzung
gespielt wurden: Flöte, begleitet von einer Citarre und einem Cavaquinho. Die ausführenden
Musiker nannte man Choröes. Sie spielten oft höchst virtuos und waren Meister im
lmprovisieren undVariieren. Choro ist kein musikalisches Genre im ursprünglichen Sinn,
sondern bezieht sich auf die Art und Weise des Vortrags. Die Rhythmen und Melodien
populärer europäischer Tanzmusiken wie Polka, Walzer, Mazurka und Schottisch wurden
von den Musikern "verbrasilianisiert". Afro-brasilianische Rhythmen wie Lundu, Maxixe und
Baiäo sind für das Entstehen dieses typisch brasilianischen Musikstils von großer Bedeutung.
HeitorVilla-Lobos komponierte 1908 die auch unter Klassikgitarristen bekannte und beliebte
"Suite populaire br6silienne" (Mazurka Choro, Schottisch Choro, Valsa Choro, Cavotta
Choro, Chorinho). Weitere herausragende Beispiele von Choro für Sologitarre finden wir
bei den bekannten brasilianischen Citarristen/Komponisten Joäo Teixeira Cuimaräes (Joäo
Pernambuco), Francisco Soares de Araüjo (Canhoto da Paraiba), Baden Powell, Raphael
Rabello, Paulo Bellinati und Marco Pereira.
Samba
Der Samba ist eine der bekanntesten Lied- und Tanzformen Brasiliens. Er ist wie die anderen
bereits erwähnten brasilianischen Rhythmen afrikanischen Ursprungs (Samba de Roda -
Kreistanz) und wurde von den aus Angola und dem Kongo nach Brasilien verschleppten
Sklaven entwickelt. Samba wird im 2/4-Takt notiert und bedient sich stark synkopierter
Rhythmik und Melodik. Die Abschaffung der Sklaverei im Jahr l BBB führte zu einer Migration
von ehemaligen Sklaven aus Bahia nach Rio de Janeiro. Dort verbreitete sich der Rhythmus
schnell und wurde nach 1915 in verschiedenen Formen weiterentwickelt. Die bekanntesten
sind:
Samba Enredo, der von den sogenannten Sambaschulen während des Karnevals
gespielt wird.
Samba Cancäo, der in einem langsameren Tempo vorgetragen wird und dessen
Melodie und Text gegenüber dem Rhythmus in den Vordergrund rücken.
Samba Reggae, der um 1980 aus einer Mischung von Samba und Reggae in
Salvador/Bahia durch die Cruppe Olodum populär wurde.
lm Repertoire der brasilianischen Sologitarre gibt es unzählige Beispiele von Kompositionen
und Arrangements im Stil des Samba. Bedeutende Citarristen/Komponisten wie Radam6s
Gnattali, LuizBonf6, Baden Powell, Marco Pereira und Paulo Bellinati haben einen großen
Beitrag geleistet.
Bossa Nova
Bossa Nova ist erner der bekanntesten Musikstile Brasiliens. Er entstand in Rio deJaneiro
durch dieVer:rischung der brasilianischen Musikstile Samba und Samba Cancäo mit
nordamerikanrschem )azz (Bebop und Cool )azz). Auch die Neue Nlusik aus Europa
hatte einen getr issen Einfluss auf die Harmonik des Bossa Nova. Die airo-brasilianische
Komponente lst mit der vom Samba hergeleiteten Rhythmik unüberhörbar'
Antonio Car os Jobim war einer der bekanntesten Bossa-Nova-Komponisien. \1it dem
Erscheine: ion Joäo Cilbertos Album Chega de Saudade" im Jahr 1919 ;::l dem Film
"Orfeo \eg'o rvurde man auch in den USA und Europa auf diese,\1us ^ a-inrerksam.
Tvpisch ;ir Bossa Nova ist ein entspannter Cesangsstil begleitet von eire. . :tuos gespielten
Citarre aber auch eineTriobesetzung mit Piano, Kontrabass und Schlaqze-n lst anzutreffen.
Paulinho \ogueira, Baden Powell, Marco Pereira, Romero Lubambo unC , e e andere
brasiLia: sche Citarristen haben Bossa Novas für Sologitarre komponreri
MPB
Der Begriff MPB (Mrjsica Popular Brasileira - Brasilianische Popularmusik) bezieht sich auf
eine Ceneration von Musikern, die in den 1960er-Jahren die brasilianische Musikszene
betrat. In der MPB verschmelzen Einflüsse von Bossa Nova, Samba, Sertaneja. Rock,
Reaggae, Klassik und)azz zu einem neuen Cenre. Die großen brasilianischen, im Fernsehen
übertragenen Musikfestivals ab 1965 machten Musiker wie Cilberto Gil, Edu Lobo, Chico
Buarque de Hollanda, Elis Regina und CaetanoVeloso bekannt. Diese Festivals waren bis
1968 auch eine Plattform für politisch abweichende Meinungen, die in den Liedern zum
Ausdruck kamen. Ausgelöst durch das sogenannte Ermächtigungsgesetz Nr. 5 von 1968 und
die folgenden Repressalien der Militärdildatur, gingen viele Künstler des MPB ins Ausland.
Das Repertoire der brasilianischen Sologitarre wurde durch die MPB um interessante
Kompositionen und Arrangements bereichert. Citarristen/Komponisten wie Ulisses Rocha,
Marco Pereira und Nen6u Liberalquino leisten heute einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung
der brasilianischen Instrumentalmusik, indem sie - ganz im Sinne der MPB - verschiedene
Einflüsse in ihren Kompositionen zusammenführen.
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