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Actros, Arocs, Antos

Betriebsanleitung
Symbole
G WARNUNG
Warnhinweise machen auf Gefahren aufmerk-
sam, die Ihre Gesundheit oder Ihr Leben bzw.
die Gesundheit oder das Leben anderer Per-
sonen gefährden können.

H Umwelthinweis
Umwelthinweise geben Ihnen Informationen
zu umweltbewusstem Handeln oder umwelt-
bewusster Entsorgung.

! Sachschadenshinweise machen Sie auf


Risiken aufmerksam, die zu Schäden an
Ihrem Fahrzeug führen können.
i Nützliche Hinweise oder weitere Informa-
tionen, die hilfreich für Sie sein können.
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Willkommen in der Welt von Mercedes- Sie können auch die Smartphone-App
Benz! Mercedes-Benz Guide für Actros, Antos oder
Machen Sie sich zuerst mit Ihrem Fahrzeug Arocs nutzen:
vertraut und lesen Sie die Betriebsanleitung,
bevor Sie losfahren. Sie haben dadurch mehr
Freude an Ihrem Fahrzeug und vermeiden
Gefahren für sich und andere.
Die Ausstattung oder Produktbezeichnung
Ihres Fahrzeugs unterscheidet sich je nach:
RModell
Apple® iOS
RAuftrag
RLänderausführung
RVerfügbarkeit
Einzelne Warn- und Kontrollleuchten können
ohne Funktion sein.
Die Abbildungen in dieser Betriebsanleitung
zeigen ein Linkslenker-Fahrzeug. Bei Rechts-
lenkern weicht die Anordnung von Fahrzeug- Android™
teilen und Bedienelementen entsprechend Bitte beachten Sie, dass die Mercedes-Benz
ab. Guide App eventuell noch nicht in Ihrem Land
Mercedes-Benz passt seine Fahrzeuge stän- verfügbar ist.
dig dem neuesten Stand der Technik an. Gute Fahrt wünscht Ihnen die Technische
Mercedes-Benz behält sich daher Änderun- Redaktion der Daimler AG.
gen in folgenden Punkten vor:
RForm
RAusstattung
RTechnik
Deshalb kann die Beschreibung in einzelnen
Fällen von Ihrem Fahrzeug abweichen.
Bestandteile des Fahrzeugs sind:
RBetriebsanleitung
RWartungsheft
Rausstattungsabhängige Zusatzanleitungen
Führen Sie diese Unterlagen stets im Fahr-
zeug mit. Geben Sie diese Unterlagen beim
Verkauf des Fahrzeugs an den neuen Besitzer
weiter.
i Erleben Sie wichtige Funktionen Ihres
Fahrzeugs auf Deutsch und Englisch in der
Online-Betriebsanleitung im Internet unter:
www.mercedes-benz.de/
betriebsanleitung-lkw

9605848896 É9605848896+ËÍ
Inhaltsverzeichnis 3

Stichwörter ............................................ 4 Auf einen Blick .................................... 35

Einleitung ............................................. 27 Sicherheit ............................................ 49

Öffnen und Schließen ......................... 59

Fahrerarbeitsplatz .............................. 77

Klimatisierung ................................... 125

Bordcomputer und Anzeigen ........... 139

FleetBoard® ....................................... 205

Audiosysteme ................................... 211

Fahrbetrieb ........................................ 231

Arbeitsbetrieb ................................... 333

Wartung und Pflege .......................... 341

Pannenhilfe ....................................... 371

Räder und Reifen .............................. 405

Technische Daten ............................. 423


4 Stichwörter

1, 2, 3 ... Fahren ........................................... 280


Funktionen und Einschaltbedin-
4-Rad-Feststellbremse nicht gungen ........................................... 277
sichergestellt (Display-Meldung) Geschwindigkeit/Geschwindig-
gelbes Ereignisfenster ................... 183 keitstoleranz/Sollabstand ein-
9-Gang Getriebe stellen ............................................ 279
allgemeine Hinweise ...................... 250 Geschwindigkeit erhöhen/verrin-
Schaltbereich wechseln ................. 250 gern ............................................... 279
Geschwindigkeitstoleranz im
A Schubbetrieb einstellen ................. 281
Abbiegelicht ......................................... 95 Sollabstand verringern/erhöhen .... 279
Abblendlicht Übersicht ....................................... 276
ein-/ausschalten ............................. 94 wichtige Sicherheitshinweise ......... 275
Glühlampen wechseln .................... 102 Abstandsregeltempomat
Abfallbehälter .................................... 117 siehe Abstandshalte-Assistent
Abgasfilter Abstandssensor
siehe Dieselpartikelfilter reinigen .......................................... 352
Abgasnachbehandlung BlueTec® verschmutzt (Display-Meldung
gelbes Ereignisfenster) .................. 183
Betriebsstoff AdBlue® .................... 346
Achslasten
Hinweise .......................................... 29
Anzeige einstellen (Bordcompu-
Statusanzeige ................................ 145
ter) ................................................. 157
Ablagen und Staufächer
Hinweise zu Achs- und Radlasten .. 264
Abfallbehälter ................................ 117
prüfen (Bordcomputer) .................. 156
am Fahrerplatz ............................... 116
zulässige Achslasten ...................... 424
Kühlbox .......................................... 118
Achsübersetzung .............................. 424
mit Außenklappen .......................... 118
Active Brake Assist 3
über der Frontscheibe ................... 116
aus-/einschalten ........................... 284
unter der Liege .............................. 117
besondere Fahrsituationen ............ 286
wichtige Sicherheitshinweise ......... 115
Kollisionswarnung und Notbrem-
ABS (Antiblockiersystem)
sung ............................................... 285
allgemeine Hinweise ...................... 242
wichtige Sicherheitshinweise ......... 282
Anzeigenkontrolle .......................... 242
AdBlue®
aus-/einschalten ........................... 243
Bremsen mit Blockierschutz .......... 242 Additive ......................................... 347
Abschleppen allgemeine Hinweise ...................... 346
Anzeige .......................................... 141
siehe An-/Abschleppen
Betriebsstoff .................................. 346
Abschleppöse .................................... 402
Entsorgung .................................... 348
Abstandshalte-Assistent
hohe Außentemperaturen .............. 347
Abstandsanzeige (Bordcompu-
Lagerung ........................................ 347
ter) ................................................. 153
niedrige Außentemperaturen ......... 347
Abstandshalte-Assistent wählen .... 277
Reinheit ......................................... 348
Anfahren und Anhalten .................. 278
tanken ........................................... 313
ausschalten ................................... 280
Verbrauch ...................................... 308
besondere Fahrsituationen ............ 286
wichtige Sicherheitshinweise ......... 313
einschalten bei Fahrzeugstill-
AdBlue® Behälter ............................... 313
stand ............................................. 278
einschalten während der Fahrt ...... 278
Stichwörter 5

AdBlue®-Reserve (Display-Mel- Fahrhinweise ................................. 314


dung) Hinweis zur Zugabstimmung .......... 316
gelbes Ereignisfenster ................... 173 Knickwinkel ................................... 315
AdBlue fast leer (Display-Mel- Reifen (Display-Meldung gelbes
dung) Ereignisfenster) .............................. 181
gelbes Ereignisfenster ................... 173 Schwenkwinkel .............................. 316
AdBlue leer (Display-Meldung) Anhänger/Auflieger
gelbes Ereignisfenster ................... 173 Hinweise zur Anhänger-/Sattel-
Adresse (Navigation) kupplung ........................................ 314
eingeben ........................................ 225 Anhängerhöhe beachten (Display-
Airbag Meldung)
Aktivierung ....................................... 55 gelbes Ereignisfenster ................... 181
Einleitung ......................................... 54 Anhängevorrichtung
Fahrer .............................................. 55 siehe separate Betriebsanleitung
wichtige Sicherheitshinweise ........... 54 Anlassen
Akku siehe Starten (Motor)
wechseln (Multifunktionsschlüs- Antiblockiersystem
sel) ................................................... 68 siehe ABS (Antiblockiersystem)
Akustische Warnung ......................... 310 Antriebs-Schlupf-Regelung
Allgemeine Sicherheitshinweise siehe ASR (Antriebs-Schlupf-Regelung)
Aufkleber ......................................... 31 Anzeige
Konturmarkierungen ........................ 31 AdBlue® ......................................... 141
Aluräder Außentemperatur ........................... 142
siehe Leichtmetallräder Gesamtwegstrecke ........................ 142
Ambientebeleuchtung Tageswegstrecke ........................... 142
ein-/ausschalten ............................. 98 Tankinhalt ...................................... 142
An-/Abschleppen Uhrzeit ........................................... 142
Abschleppkupplung hinten ............ 402 Anzeige und Bedienung Kombiin-
Abschleppöse vorn ........................ 402 strument gestört (Display-Mel-
Koppelmaul .................................... 401 dung)
wichtige Sicherheitshinweise ......... 400 gelbes Ereignisfenster ................... 188
Anbauten Anziehdrehmomente
siehe Aufbauten Löseschraube Federspeicher-
Anfahren bremszylinder ................................ 426
Hinweise ........................................ 238 Radmuttern .................................... 426
Anfahrhilfe Arbeitsscheinwerfer (oben)
Funktion ........................................ 296 Glühlampen wechseln .................... 107
Anfahrhilfe aktiv (Anhänger) (Dis- Arbeitsscheinwerfer (unten)
play-Meldung) Glühlampen wechseln .................... 108
gelbes Ereignisfenster ................... 181 Aschenbecher .................................... 114
Anhalten und Abstellen .................... 239 ASR (Antriebs-Schlupf-Regelung)
Anhänger aus-/einschalten ........................... 264
abkuppeln ...................................... 319 Funktion/Hinweise ........................ 264
ankuppeln ...................................... 316 Attention Assist
Daten anzeigen (Bordcomputer) .... 160 siehe Aufmerksamkeits-Assistent
Druckluftleitungen anschließen/
trennen .......................................... 320
6 Stichwörter

Audiogerät Außenspiegel
allgemeine Hinweise ...................... 121 einstellen ......................................... 92
bedienen (Bordcomputer) .............. 156 Spiegelheizung ................................. 93
bedienen (Schaltereinheit Liege) ... 121 wichtige Sicherheitshinweise ........... 92
Lautstärke einstellen (Tasten am Außentemperaturanzeige ................. 142
Lenkrad) ........................................ 156 Automatisiertes Getriebe
Audioquelle auswählen .................... 222 Mercedes PowerShift ..................... 251
Audiosystem
Allgemeine Hinweise ...................... 212 B
Audioquelle wählen ........................ 222
BAS (Bremsassistent) ....................... 243
Bediensystem (Übersicht) .............. 214
Batterie (Fahrzeug)
Bluetooth® Einstellungen ............... 222
ab-/anklemmen ............................. 364
Wichtige Sicherheitshinweise ........ 212
aus-/einbauen ............................... 365
Aufbauten ............................................ 30
Batteriekasten ............................... 363
Aufkleber
Batterietrennschalter ..................... 111
allgemeine Sicherheitshinweise ....... 31
Flüssigkeitsstand prüfen ................ 368
Auflieger
Hinweise/Wartung ........................ 366
absatteln ........................................ 319 laden .............................................. 367
aufsatteln ...................................... 316 Ladezustand niedrig Stromver-
Daten anzeigen (Bordcomputer) .... 160 braucher abschalten (Display-
Druckluftleitungen anschließen/ Meldung gelbes Ereignisfenster) .... 188
trennen .......................................... 320 Ladezustand zu niedrig bitte
Fahrhinweise ................................. 314 Motor starten und/oder Batterie
Hinweise zur Sattelkupplung ......... 317 laden (Display-Meldung gelbes
Hinweis zur Zugabstimmung .......... 316 Ereignisfenster) .............................. 188
Knickwinkel ................................... 315 Pflege ............................................ 368
Schwenkwinkel .............................. 316 Starthilfe ........................................ 398
Aufmerksamkeits-Assistent wichtige Sicherheitshinweise ......... 362
ein-/ausschalten (Bordcompu- Batterie (Schlüssel)
ter) ................................................. 165 Zündschlüssel erneuern (Display-
Funktion/Hinweise ........................ 290 Meldung gelbes Ereignisfenster) .... 188
Kamera .......................................... 352 Batterieladezustand ist nicht ver-
Aufstelldach fügbar (Display-Meldung)
mechanisch schließen ..................... 75 gelbes Ereignisfenster ................... 188
öffnen/schließen ............................. 73 Batterietrennschalter ....................... 111
Rollos ............................................... 74
Batterie wechseln (Schlüssel) ............ 68
Ausgleichsgetriebesperren
Bedieneinheit
wichtige Sicherheitshinweise ......... 266
Niveauregelung .............................. 292
Außenbeleuchtung
Bedienelemente-Übersicht
Hinweise zum Lampenwechsel ........ 99
Radio/Navigation .......................... 214
Lichtschalter .................................... 94
Bediensystem
Nachleuchtzeit einstellen (Bord-
siehe Bordcomputer
computer) ...................................... 163
Beleuchtungsanlage
Rundumleuchten .............................. 98
Außenbeleuchtung ........................... 94
Hinweise zum Lampenwechsel ........ 99
Innenbeleuchtung ............................ 96
Stichwörter 7

Lichtschalter .................................... 93 Blinklicht


Scheinwerfer teilweise abkleben ... 108 Glühlampen wechseln (Leuchten-
Bestimmungsgemäßer Gebrauch ...... 31 einheit hinten) ................................ 106
Betriebsbremse ................................. 240 Glühlampen wechseln (Schein-
Betriebssicherheit und Zulassung werfer) ........................................... 104
Abgasnachbehandlung BlueTec® ..... 29 Glühlampen wechseln (seitliche
Hinweis Elektroniksysteme .............. 28 Blinkleuchte) .................................. 104
Hinweise zu Aufbaurichtlinien .......... 30 Bluetooth®
Konformitätserklärungen ................. 29 ein-/ausschalten ........................... 223
Sachmängelhaftung ......................... 31 Einstellungen ................................. 222
Veränderung der Motorleistung ....... 29 Gerät autorisieren (anmelden) ....... 223
Betriebsstoffe Geräte verbinden ........................... 223
AdBlue® ......................................... 346 Verbindungsvoraussetzung ............ 222
allgemeine Hinweise ...................... 342 Bordcomputer
Dieselkraftstoff .............................. 345 Abstandsanzeige (Abstandshalte-
einstellen (Bordcomputer) ............. 164 Assistent) ....................................... 153
für Antriebsachsen und Getriebe ... 344 Achslastanzeige einstellen ............. 157
Getriebeöl ...................................... 344 Achslast prüfen .............................. 156
Kraftstoffzusatz .............................. 346 Anhänger-/Aufliegerdaten anzei-
Kühlmittel ...................................... 344 gen ................................................ 160
Motoröl .......................................... 342 Anzeige Fahrspur-Begrenzungs-
Betriebsstunden markierungen (Spurhalte-Assis-
prüfen (Bordcomputer) .................. 161 tent) ............................................... 153
Betriebstemperatur (Kühlmittel- Audiogerät bedienen ...................... 156
temperatur) ....................................... 426 Aufbau ........................................... 146
Betriebs- und Verkehrssicherheit .... 406 Aufmerksamkeits-Assistent ein-/
Betten im L-Fahrerhaus ausschalten ................................... 165
Aufstieghilfe ..................................... 82 Bedienung ...................................... 146
oben anklappbar .............................. 84 Bereiche im Display ....................... 147
oben Autotransporter ...................... 84 Diagnosedaten aufrufen ................ 162
oben breit ........................................ 83 Displaysprache einstellen .............. 163
oben schmal .................................... 82 EcoRoll-Modus ein-/ausschalten ... 165
Sitz-/Liegenkombination ................. 86 Einheiten einstellen ....................... 162
SoloStar Concept ............................. 89 Ereignisfenster (Display-Meldun-
Übersicht ......................................... 82 gen) ............................................... 165
unten ............................................... 85 Ereignisse anzeigen ....................... 162
Betten im M-Fahrerhaus Ersatzfahrbetrieb aktivieren
siehe Liegen im M-Fahrerhaus (Getriebeschaltung) ....................... 153
Bi-Xenon-Scheinwerfer Fahrgeschwindigkeit anzeigen ....... 151
Gesamtwegstrecke ........................ 150
Hinweise zum Lampenwechsel ........ 99
Getriebe Ölqualität einstellen ........ 164
Blinker
Hinterachse Ölqualität einstellen ... 164
siehe Fahrtrichtungsanzeiger
Hinweise zu Ereignissen ................ 165
Instrumentenbeleuchtung ein-
stellen ............................................ 163
Kamerabild anzeigen ..................... 154
Kriechmodus ein-/ausschalten ...... 165
8 Stichwörter

Kühlmitteltemperatur prüfen ......... 162 Bremsen


Lenkzeit prüfen .............................. 150 ABS ................................................ 242
Maßeinheit einstellen .................... 162 Anzeigenkontrolle ABS .................. 242
Menü Audio und Kommunikation ... 154 BAS ................................................ 243
Menü Betrieb und Wartung ............ 156 Blockierschutz ............................... 242
Menü Einstellungen ....................... 162 Bremssystem ................................. 240
Menü Fahrbetrieb .......................... 151 Dauerbremse ................................. 248
Menü Kontroll-Info ......................... 161 Dichtheit der Druckluft-Bremsan-
Menüs auf einen Blick .................... 148 lage prüfen .................................... 241
Menü Tourdaten ............................ 150 Federspeicher-Feststellbremse
Motorbetriebsstunden prüfen ........ 161 lösen .............................................. 403
Motor Ölqualität einstellen ............ 164 Feststellbremse ............................. 244
Motor Ölviskosität einstellen ......... 164 Haltestellenbremse ........................ 246
Nachleuchtzeit der Außenbe- Motorbremse ................................. 249
leuchtung einstellen ...................... 163 Retarder ......................................... 249
Niveauregelung bedienen .............. 159 Rollsperre ...................................... 247
Ölstand prüfen ............................... 161 Streckbremse ................................ 243
Pausenzeit prüfen .......................... 150 Vierrad-Feststellbremse ................. 245
PPC ein-/ausschalten .................... 165 Bremsen Achse 1 Wartung sofort
Reichweite prüfen .......................... 151 (Display-Meldung)
Reifendruck prüfen ........................ 157 gelbes Ereignisfenster ................... 177
Reifendruckverlust-Warnung .......... 159 Bremskraft erhöht Pedalweg ver-
Reiserechner aufrufen/zurück- größert (Display-Meldung)
setzen ............................................ 150 rotes Ereignisfenster ...................... 198
Tageswegstrecke ........................... 150 Bremslicht
Telefon bedienen ........................... 154 Glühlampen wechseln .................... 106
Tourdaten aufrufen/zurückset- Bremssystem
zen ................................................. 150 Betriebsbremse ............................. 240
Uhrzeit ........................................... 150 Bremsvorratsdruck zu niedrig (Dis-
Vorratsdruck prüfen ....................... 161 play-Meldung)
Warn-/Kontrollleuchten Über- rotes Ereignisfenster ...................... 193
sicht ............................................... 202 Bremswirkung eingeschränkt (Dis-
Wartungstermin anzeigen .............. 160 play-Meldung)
Wecker .......................................... 154 gelbes Ereignisfenster ................... 183
wirtschaftliche Fahrweise anzei-
gen (FleetBoard EcoSupport) ......... 151 C
Zielführung anzeigen (Navigation) .. 152
Bordwerkzeug und Notgeräte CD-Radio
wichtige Sicherheitshinweise ......... 373 Bediensystem (Übersicht) .............. 217
Bremsanlage Bluetooth® Einstellungen ............... 222
Dichtheit prüfen ............................. 241 Diebstahlschutz ............................. 213
Display-Meldung rotes Ereignis- Display (Übersicht) ........................ 218
fenster ........................................... 198 Funktionsüberblick ........................ 218
Technische Daten .......................... 425 Symbole (Übersicht) ...................... 219
Bremsbeläge vollständig ver- Checkliste
schlissen Anhänger (Display-Mel- nach Geländefahrt ......................... 303
dung) vor Geländefahrt ............................ 301
gelbes Ereignisfenster ................... 181
Stichwörter 9

Cockpit Display
Übersicht ......................................... 36 Bordcomputer ................................ 146
Controller ........................................... 219 Radio/Navigation .......................... 216
Cupholder .......................................... 120 Sprache einstellen (Bordcompu-
ter) ................................................. 163
D Display-Meldungen
siehe Gelbes Ereignisfenster
Dachluke öffnen/schließen ................ 76 siehe Graues Ereignisfenster
Dauerbremse siehe Rotes Ereignisfenster
ein-/ausschalten ........................... 248 Drehzahl-Einstellung
wichtige Sicherheitshinweise ......... 248 Nebenabtrieb ................................. 338
Dauerfahrlicht Drehzahlmesser ................................ 140
siehe Tagfahrlicht Druckluftanlage
Diagnosedaten Display-Meldung gelbes Ereignis-
aufrufen (Bordcomputer) ............... 162 fenster ........................................... 178
Diagnosekupplung .............................. 29 Füllanschluss ................................. 397
Diesel Mindestdrücke ............................... 425
tanken ........................................... 311 mit Fremdluft befüllen ................... 397
Dieselkraftstoffe Technische Daten .......................... 425
Kraftstoff-Additive .......................... 346 Vorratsdrücke ................................ 425
niedrige Außentemperaturen ......... 346 Druckluftanschluss
wichtige Sicherheitshinweise ......... 345 Fahrerhaus .................................... 120
Dieselpartikelfilter Druckluftbehälter
automatische Regeneration ........... 306 allgemeine Hinweise ...................... 426
Filterwechsel ................................. 308 Typschilder .................................... 427
manuelle Regeneration starten ...... 307 Druckluft-Bremsanlage
Regeneration sperren .................... 307 Vorratsdruck prüfen ....................... 236
wichtige Sicherheitshinweise ......... 306 Druckluftleitungen und Kabel
Dieselpartikelfilter voll Fahrzeug anschließen ................................... 320
anhalten Service verständigen trennen .......................................... 320
(Display-Meldung) Drucklufttrockner
rotes Ereignisfenster ...................... 192 prüfen ............................................ 237
Dieselpartikelfilter voll Motorleis-
tung ist reduziert (Display-Mel-
E
dung)
gelbes Ereignisfenster ................... 173 EcoRoll-Modus
Differenzialsperre ein-/ausschalten (Bordcompu-
siehe Ausgleichsgetriebesperren ter) ................................................. 165
Digitale Betriebsanleitung .................. 28 Fahrfunktionen .............................. 254
aufrufen ......................................... 227 EDW (Einbruch-Diebstahl-Warnan-
bedienen ........................................ 228 lage)
Hilfe aufrufen ................................. 229 Alarm ............................................... 67
Übersicht ....................................... 228 Alarm abbrechen ............................. 68
Digitaler Tachograf allgemeine Hinweise ........................ 66
Fahrerkarte auslesen und Daten ein-/ausschalten ............................. 67
senden ........................................... 208 Fahrzeuge für Gefahrguttrans-
port .................................................. 66
mit Innenraumschutz einschalten .... 67
10 Stichwörter

ohne Innenraumschutz einschal- Unterfahrschutz einstellen ............. 298


ten ................................................... 67 wichtige Sicherheitshinweise ......... 301
Panikalarm ein-/ausschalten ........... 68 Fahren im Winter
Probleme (Störung) .......................... 71 siehe Winterbetrieb
vor dem Einschalten ........................ 67 Fahrerhaus
Einfüllöffnung Motoröl ...................... 356 elektro-hydraulische Fahrerhaus-
Einheiten Kippanlage ..................................... 378
einstellen (Bordcomputer) ............. 162 Hinweise zum Kippen ..................... 376
Ein- und Umbauten mechanisch-hydraulische Fahrer-
siehe Aufbauten haus-Kippanlage ............................ 377
Einzelbereifung (Reifendruck) .......... 411 Probleme beim Fahrerhaus kip-
Elektrische Anlage (Display-Mel- pen ................................................ 380
dung) Fahrerkarte auslesen
graues Ereignisfenster ................... 170 siehe FleetBoard®
Elektrische Sicherungen Fahrfunktionen
siehe Sicherungen EcoRoll-Modus ............................... 254
Elektromagnetische Verträglich- Freischaukeln ................................ 257
keit Kriechmodus .................................. 255
Konformitätserklärung ..................... 29 Rangiermodus ................................ 263
Ereignisse Fahrgestellrahmen
anzeigen (Bordcomputer) ............... 162 anheben/absenken (Niveaurege-
Ersatzglühlampen ............................. 374 lung) .............................................. 293
Ersatzschlüssel .................................... 60 speichern/abrufen (Niveaurege-
ESP deaktiviert Normalniveau ein- lung) .............................................. 293
stellen (Display-Meldung) Fahrhinweise
gelbes Ereignisfenster ................... 183 Anhänger ....................................... 314
ESP nicht verfügbar (Display-Mel- Auflieger ........................................ 314
dung) Dieselpartikelfilter ......................... 306
gelbes Ereignisfenster ................... 183 wirtschaftlich und umweltbe-
wusst fahren .................................. 304
F Fahrhöhe einstellen
Niveauregelung .............................. 291
Fachwerkstatt ..................................... 31 Fahrlicht (automatisch) ...................... 94
Fahrbetrieb Fahrmanöver
ASR (Antriebs-Schlupf-Regelung) ... 264 Ankündigungsphase ...................... 227
Ausgleichsgetriebesperren ............ 266 Manöverphase ............................... 227
Hinweise zu Achs- und Radlasten .. 264 Fahrniveau
Leerlaufdrehzahl ............................ 270 aktivieren (Niveauregelung) ........... 293
Stabilitätsregel-Assistent ............... 265 erhöht (Fahrzeuge für Großvolu-
wichtige Sicherheitshinweise ......... 264 mentransport, Niveauregelung) ..... 295
Fahren im Gelände Fahrniveau einstellen (Display-
Checkliste nach Geländefahrt ........ 303 Meldung)
Checkliste vor Geländefahrt .......... 301 gelbes Ereignisfenster ................... 183
Fahren im Gefälle ........................... 303 Fahrprogramme
Regeln für Geländefahrt ................. 302 Mercedes PowerShift ..................... 253
Reinigung nach Gelände- oder Fahrprogrammwahl
Baustellenfahrt .............................. 303
Mercedes PowerShift ..................... 254
Stichwörter 11

Fahrregelung gestört (Display-Mel- Federspeicher-Feststellbremse


dung) Anordnung der Bremszylinder ........ 403
gelbes Ereignisfenster ................... 178 anziehen und lösen ........................ 244
Fahrsysteme Bremszylinder in Fahrstellung ver-
Abstandshalte-Assistent ................ 275 setzen ............................................ 404
Active Brake Assist 3 ..................... 282 Bremszylinder lösen ....................... 403
Einleitung ....................................... 271 Hebelstellungen ............................. 244
Limiter ........................................... 271 prüfen ............................................ 244
Spurhalte-Assistent ....................... 288 Technische Daten .......................... 426
TEMPOMAT .................................... 272 Fehlermeldungen
Fahrtrichtungsanzeiger anzeigen (Bordcomputer) ............... 162
ein-/ausschalten ............................. 96 Fenster
Glühlampen wechseln .................... 104 siehe Seitenfenster
Fahr- und Bremsverhalten verän- Fensterheber
dert (Display-Meldung) siehe Seitenfenster
gelbes Ereignisfenster ................... 183 Fernbedienung
Fahrweise Türen ent-/verriegeln ...................... 64
siehe Kraftstoffverbrauch Fernlicht
Fahrzeug ein-/ausschalten ............................. 95
an-/abschleppen ........................... 400 Glühlampen wechseln .................... 103
anfahren ........................................ 238 Feststellbremse
anhalten und abstellen .................. 239 Vierrad-Feststellbremse ................. 245
Ausstattung ..................................... 27 siehe Federspeicher-Feststellbremse
be-/entladen bei ausgeschalteter Feststellbremse einlegen (Display-
Zündung (Niveauregelung) ............. 294 Meldung)
Datenerfassung ............................... 32 rotes Ereignisfenster ...................... 198
reinigen .......................................... 348 Feuerlöscher ...................................... 374
stilllegen ........................................ 369 Filterwechsel
Türen ent-/verriegeln ...................... 64 Dieselpartikelfilter ......................... 308
Typschild ....................................... 424 FIN ...................................................... 424
Zwangsabsenkung ......................... 294 FleetBoard®
Fahrzeugaggregate Daten auf der Fahrerkarte ............. 208
auf Dichtheit prüfen ....................... 362 Fahrerkarte einsetzen/entneh-
Fahrzeughöhe_prüfen ....................... 238 men ............................................... 207
Fahrzeughöhe unter Sattelniveau Fahrerkarte Tachograf auslesen
(Display-Meldung) und Daten senden ......................... 208
rotes Ereignisfenster ...................... 196 Funktionen ..................................... 207
Fahrzeug-Identifizierungsnummer Nachrichten senden ....................... 207
siehe FIN Problem lösen ................................ 209
Fahrzeugschlüssel Übersicht ....................................... 206
siehe Schlüssel wichtige Sicherheitshinweise ......... 206
Fahrzeugstilllegung Flüssigkeitskupplung
besondere Maßnahmen ................. 369 Allgemeine Hinweise ...................... 262
Hinweise zur Batterie ..................... 366 Anfahren ........................................ 263
Fahrzeugtypschild ............................. 424 Gelbes Ereingisfenster ................... 180
Rangiermodus ................................ 263
12 Stichwörter

Flüssigkeitsstand Bremsbeläge vollständig ver-


hydraulisches Kupplungsbetäti- schlissen (Anhänger) ..................... 181
gungssystem ................................. 358 Bremsen Achse 1 Wartung sofort .. 177
Kühlmittel ...................................... 356 Bremswirkung eingeschränkt ........ 183
Freischaukeln Dieselpartikelfilter Füllstand
Fahrfunktionen .............................. 257 erhöht ............................................ 173
Freisprecheinrichtung Dieselpartikelfilter voll ................... 173
siehe Mobiltelefon Dieselpartikelfilter voll Motorleis-
Fremdstartanschluss tung ist reduziert ........................... 173
siehe Starthilfe Druckluftanlage ............................. 178
Fronthaube ESP deaktiviert Normalniveau ein-
siehe Wartungsklappe stellen ............................................ 183
Frontscheibenheizung ...................... 111 ESP nicht verfügbar ....................... 183
Füllanschluss Druckluftanlage ........ 397 Fahrniveau einstellen ..................... 183
Funkbasierende Fahrzeugkompo- Fahrregelung gestört ..................... 178
nenten Fahr- und Bremsverhalten verän-
Konformitätserklärung ..................... 29 dert Werkstatt aufsuchen .............. 183
Generator lädt Batterie nicht ......... 188
G Geschwindigkeitsbegrenzung ........ 173
Getriebe Öltemperatur zu hoch ...... 180
Ganganzeige Kühlmitteldruckregelung gestört ... 356
Mercedes PowerShift ..................... 252 Kühlmittelstand niedrig .................. 178
Geländefahrt Kühlmitteltemperatur zu hoch ....... 178
siehe Fahren im Gelände Kupplung gestört Werkstatt auf-
Gelbes Ereignisfenster suchen ........................................... 180
4-Rad-Feststellbremse nicht Kupplung stark belastet ................. 180
sichergestellt ................................. 183 Lenkverhalten Zusatzachse ver-
Abstandssensor verschmutzt ......... 183 ändert ............................................ 183
Active Brake Assist 3 nicht verfüg- Motor gestört ................................. 178
bar ................................................. 183 Motorkühlung gestört .................... 178
AdBlue fast leer ............................. 173 Motorleistung reduziert ................. 173
AdBlue leer .................................... 173 Motorschutz: Motorleistung redu-
AdBlue-Reserve® ........................... 173 ziert ............................................... 178
Anfahrhilfe aktiv (Anhänger) .......... 181 Motor Wartung sofort .................... 177
Anhängerhöhe beachten ................ 181 Reifendruckkontrolle gestört ......... 190
Anzeige und Bedienung Kombiin- Reifendruckkontrolle ohne Funk-
strument gestört ............................ 188 tion ................................................ 190
Batterieladezustand ist nicht ver- Reifendruck prüfen (Anhänger) ...... 181
fügbar ............................................ 188 Reifendrucksensor gestört ............. 190
Batterieladezustand niedrig Reifendruck zu hoch ...................... 190
Stromverbraucher abschalten ....... 188 Reifendruck zu niedrig ................... 190
Batterieladezustand zu niedrig Reifentemperatur zu hoch ............. 190
bitte Motor starten und/oder Bat- Schaltung gestört Werkstatt auf-
terie laden ..................................... 188 suchen ........................................... 180
Batterie Reifendrucksensor Schlüssel erneuern ........................ 188
schwach ........................................ 190 Vorratsdruck Getriebe/Kupplung
Batterie Zündschlüssel erneuern ... 188 zu niedrig ....................................... 178
Stichwörter 13

Zündschlüssel steckt nicht richtig .. 188 Gleitschutzketten


Zusatzachse angehoben (Anhän- siehe Schneeketten
ger) ................................................ 181 Glühlampe
Generator lädt Batterie nicht (Dis- Positionsleuchten Dach ................. 105
play-Meldung) Glühlampen
Gelbes Ereignisfenster ................... 188 Ersatzglühlampen .......................... 374
Gesamtwegstrecke ........................... 142 Glühlampenwechsel
Geschwindigkeit Abblendlicht (Halogen-Schein-
anzeigen (Bordcomputer) ............... 151 werfer) ........................................... 102
Geschwindigkeit begrenzen Arbeitsscheinwerfer (oben) ............ 107
siehe Limiter Arbeitsscheinwerfer (unten) .......... 108
Geschwindigkeit einstellen Blinklicht (Leuchteneinheit hin-
siehe TEMPOMAT ten) ................................................ 106
Geschwindigkeitsbegrenzung Blinklicht (Scheinwerfer) ................ 104
Höchstgeschwindigkeit .................. 309 Bremslicht ..................................... 106
Geschwindigkeitsbegrenzung Fernlicht ........................................ 103
(Display-Meldung) Innenbeleuchtung .......................... 106
gelbes Ereignisfenster ................... 173 Kennzeichenlicht ........................... 106
Getränkehalter Leseleuchte (Bett/Liege) ............... 107
siehe Cupholder Nebellicht (Variante 1) ................... 104
Getriebe Nebellicht (Variante 2) ................... 105
Ölqualität einstellen (Bordcompu- Nebelschlusslicht ........................... 106
ter) ................................................. 164 Positionslicht ................................. 102
Getriebe-/Kupplungskreis Rückfahrlicht ................................. 106
Vorratsdruck prüfen ....................... 237 Scheinwerfer ................................. 100
Getriebeöl Schlusslicht ................................... 106
allgemeine Hinweise ...................... 344 Seitenmarkierungsleuchte ............. 107
Qualität .......................................... 344 Seitenmarkierungslicht (Leucht-
Getriebe Öltemperatur zu hoch eneinheit hinten) ............................ 106
(Display-Meldung) Seitenmarkierungslicht (seitliche
gelbes Ereignisfenster ................... 180 Blinkleuchte) .................................. 104
Getriebeschaltung Tagfahrlicht .................................... 103
EcoRoll-Modus ein-/ausschalten Übersicht Glühlampen ................... 100
(Bordcomputer) ............................. 165 Umriss-/Seitenmarkierungslicht .... 106
Ersatzfahrbetrieb aktivieren Graues Ereignisfenster
(Bordcomputer) ............................. 153 Active Brake Assist 3 nicht aktivi-
Kriechmodus ein-/ausschalten erbar .............................................. 169
(Bordcomputer) ............................. 165 Kühlerjalousie ohne Funktion ........ 172
Kriechmodus ein-/ausschalten Kupplung stark belastet ................. 168
(Taste) ........................................... 257 Rangierschalter kürzer betätigen ... 168
Mercedes PowerShift ..................... 251 Rangierschalter länger betätigen ... 168
PPC ein-/ausschalten (Bordcom- Regeneration gesperrt (Dieselpar-
puter) ............................................. 165 tikelfilter) ....................................... 167
Schaltgetriebe ............................... 249 Reifendruckkontrolle (Reserve-
Gewicht rad) ................................................ 171
Gewichtsverteilung ........................ 264 Sattelniveau erreicht ..................... 171
zulässiges Gesamtgewicht ............. 264
14 Stichwörter

Taste für Not-Aus 3s ganz durch- Instrumentenbeleuchtung


drücken ......................................... 170 einstellen (Bordcomputer) ............. 163
Termin Wartung ............................. 172
Verbraucherabschaltung aktiv K
(Batterie) ........................................ 170
Waschwasserbehälter auffüllen ..... 172 Kabellampe ........................................ 374
Grobfilter Heizung und Klimatisie- Kabel und Druckluftleitungen
rung .................................................... 359 anschließen ................................... 320
Grünlicht trennen .......................................... 320
siehe Nachtfahrbeleuchtung Kältepaket ......................................... 330
Gurtstraffer Kaltstart ............................................. 330
Aktivierung ....................................... 55 Kennleuchte ......................................... 41
Kennzeichenlicht
H Glühlampen wechseln .................... 106
Kinder
Haltestellenbremse ........................... 246 Rückhaltesysteme ........................... 57
Handy Kippanlage
siehe Mobiltelefon elektro-hydraulische Fahrerhaus-
Haustiere im Fahrzeug ........................ 58 Kippanlage ..................................... 378
Heizbare Frontscheibe ...................... 111 Hinweise zum Kippen ..................... 376
Hinterachse mechanisch-hydraulische Fahrer-
Ölqualität einstellen (Bordcompu- haus-Kippanlage ............................ 377
ter) ................................................. 164 Probleme beim Fahrerhaus kip-
Hinterachsübersetzung .................... 424 pen ................................................ 380
Hochdruckreinigung ......................... 353 Kipperbetrieb
Höchstgeschwindigkeit Kippen ........................................... 340
siehe Geschwindigkeitsbegrenzung nach dem Kippen ........................... 340
Hydraulisches Kupplungsbetäti- vor dem Kippen ............................. 339
gungssystem ..................................... 358 Klapptisch .......................................... 119
Klimatisierung
I allgemeine Hinweise ...................... 126
automatisch regeln ........................ 129
Innenbeleuchtung
Belüftungsdüsen einstellen ............ 130
Ambientebeleuchtung ...................... 98 Kühlung mit Lufttrocknung ein-/
automatische Steuerung .................. 97 ausschalten ................................... 129
dimmen ............................................ 97 Luftmenge einstellen ..................... 131
Glühlampen wechseln .................... 106 Luftverteilung einstellen ................ 131
Hinweise zum Lampenwechsel ........ 99 Restwärmenutzung ein-/
Leseleuchten ................................... 97 ausschalten ................................... 133
Nachtfahrbeleuchtung ..................... 98 Scheiben entfrosten ...................... 132
Schalter ........................................... 96 Standbelüftung ein-/ausschalten .. 133
Insassensicherheit Standklimaanlage .......................... 133
Haustiere im Fahrzeug ..................... 58 Temperatur einstellen .................... 130
Kinder im Fahrzeug .......................... 56 Übersicht Funktionen .................... 126
wichtige Sicherheitshinweise ........... 50 Umluftbetrieb ein-/ausschalten ..... 132
Insektenschutzrollo Zusatzheizung ................................ 135
Schiebedach .................................... 74 Knickwinkel ....................................... 315
Stichwörter 15

Kombiinstrument Küherjalousie ohne Funktion (Dis-


AdBlue® ......................................... 141 play-Meldung)
Anzeigen .......................................... 38 graues Ereignisfenster ................... 172
Drehzahlmesser ............................. 140 Kühlbox .............................................. 118
Kontrollleuchten .............................. 39 Kühlmittel
Kraftstoffanzeige ........................... 142 Kühlmittelstand prüfen und nach-
Uhrzeit und Außentemperatur ....... 142 füllen .............................................. 356
Wegstreckenzähler ........................ 142 Zusatz mit Frostschutzeigen-
wichtige Sicherheitshinweise ......... 140 schaft ............................................ 344
Kombischalter ..................................... 95 Zusatz ohne Frostschutzeigen-
Übersicht ......................................... 47 schaft ............................................ 344
Komfortschließanlage ......................... 65 Kühlmitteldruckregelung gestört
Konformitätserklärungen ................... 29 (Display-Meldung)
Konturmarkierungen gelbes Ereignisfenster ................... 356
allgemeine Sicherheitshinweise ....... 31 Kühlmittelstand niedrig (Display-
Koppelmaul ........................................ 401 Meldung)
Korrosionsschutz prüfen .................. 362 gelbes Ereignisfenster ................... 178
Kraftstoff Kühlmittelstand zu niedrig (Dis-
Additive ......................................... 346 play-Meldung)
Anzeige .......................................... 142 rotes Ereignisfenster ...................... 194
Diesel ............................................ 345 Kühlmitteltemperatur
tanken ........................................... 311 prüfen (Bordcomputer) .................. 162
wichtige Sicherheitshinweise ......... 311 Kühlmitteltemperatur zu hoch
Kraftstoffanlage entlüften Rotes Ereignisfenster ..................... 194
Kraftstoff-Vorfilter entwässern ...... 382 Kühlmitteltemperatur zu hoch
mit dem Starter entlüften (ohne (Display-Meldung)
Kraftstoffvorfilter OM 936) ............ 382 gelbes Ereignisfenster ................... 178
mit der Handpumpe entlüften (mit Kupplung (Hydraulik) ........................ 358
Kraftstoff-Vorfilter) ........................ 382 Kupplung gestört Fahrzeug sicher
mit der Handpumpe entlüften abstellen (Display-Meldung)
(ohne Kraftstoffvorfilter OM rotes Ereignisfenster ...................... 195
470/471/473) .............................. 381 Kupplung gestört Werkstatt aufsu-
Kraftstoffverbrauch chen (Display-Meldung)
allgemeine Hinweise ...................... 308 gelbes Ereignisfenster ................... 180
automatische Verbrauchsopti- Kupplungs-/Getriebekreis
mierung (PPC) ................................ 280 Vorratsdruck prüfen ....................... 237
Betriebsbedingungen ..................... 308 Kupplungsbetätigungssystem ......... 358
Fahrweise ...................................... 308 Kupplung stark belastet (Display-
Fahrzeugausführung ...................... 308 Meldung)
wirtschaftliche Fahrweise .............. 304 gelbes Ereignisfenster ................... 180
Kriechmodus graues Ereignisfenster ................... 168
ein-/ausschalten (Bordcompu-
ter) ................................................. 165 L
ein-/ausschalten (Taste) ................ 257
Fahrfunktionen .............................. 255 Ladebordwand ..................................... 41
Lampenkontrolle ................................. 61
16 Stichwörter

Lampenwechsel Liege
allgemeine Hinweise ........................ 99 Schaltereinheiten ............................. 44
Längssperre ....................................... 266 Liegen im L-Fahrerhaus
Lastzug siehe Betten im L-Fahrerhaus
Hinweise ........................................ 319 Liegen im M-Fahrerhaus
Lautstärke einstellen Ablage gepolstert ............................. 90
Audiogerät ..................................... 156 Übersicht ......................................... 90
Radio ............................................. 156 unten ............................................... 90
Telefongespräche .......................... 154 unten geteilt .................................... 91
Leerlaufdrehzahl Limiter
Motor ............................................. 270 ausschalten ................................... 272
Nebenabtrieb ................................. 338 einschalten .................................... 271
Leichtmetallräder einschalten während der Fahrt ...... 272
reinigen .......................................... 354 Fahren ........................................... 272
Lenkrad-Einstellung ............................ 91 Funktionen und Einschaltbedin-
Lenkrad-Tasten gungen ........................................... 271
siehe Bordcomputer Geschwindigkeitsbegrenzung ein-
Lenkverhalten Zusatzachse verän- stellen ............................................ 272
dert (Display-Meldung) Überholvorgang ............................. 272
gelbes Ereignisfenster ................... 183 Übersicht ....................................... 271
Lenkzeit wählen ........................................... 272
prüfen (Bordcomputer) .................. 150 wichtige Sicherheitshinweise ......... 271
Leseleuchte Links-/Rechtsverkehr
dimmen (Fahrer/Beifahrer) .............. 97 Scheinwerfer teilweise abkleben ... 108
ein-/ausschalten (Beifahrer) ............ 97 Luftdruck
ein-/ausschalten (Fahrer/Beifah- siehe Reifendruck
rer) ................................................... 97 Luftdruckprüfer
ein-/ausschalten (Liege) .................. 98 siehe Reifendruckprüfer
Glühlampen wechseln (Bett/ Luftmenge
Liege) ............................................. 107 einstellen (Heizung/Klimaan-
Glühlampen wechseln (Fahrer/ lage) ............................................... 131
Beifahrer) ....................................... 106 einstellen (Klimatisierungsauto-
Leuchteneinheit hinten matik) ............................................ 131
Glühlampen wechseln .................... 106 Luftregelsystem
Leuchtstreifen öffnen und arretieren ..................... 383
siehe Konturmarkierungen Lufttrockner
Leuchtweite ......................................... 95 prüfen ............................................ 237
Licht Luftverteilung
Abbiegelicht ..................................... 95 einstellen (Heizung/Klimaan-
Abblendlicht ..................................... 94 lage) ............................................... 131
automatisches Fahrlicht .................. 94 einstellen (Klimatisierungsauto-
Leuchtweiteregler ............................ 95 matik) ............................................ 131
Nebellicht und Nebelschlusslicht ..... 95
Tagfahrlicht ...................................... 94
Lichthupe ............................................. 95
Lichtschalter
Übersicht ......................................... 94
Stichwörter 17

M starten und abstellen bei gekipp-


tem Fahrerhaus ............................. 380
Manuelle Regeneration nicht mög- Störung beseitigen ......................... 385
lich (Display-Meldung) Technische Daten .......................... 425
graues Ereignisfenster ................... 167 Veränderung der Leistung ................ 29
Maßeinheit Motorbremse ..................................... 249
einstellen (Bordcomputer) ............. 162 Motordrehzahl ................................... 140
Mercedes-Benz Servicestützpunkt Motor gestört (Display-Meldung)
siehe Qualifizierte Fachwerkstatt gelbes Ereignisfenster ................... 178
Mercedes PowerShift Motorhaube
Anfahren ........................................ 258 siehe Wartungsklappe
Anhalten ........................................ 259 Motorkühlung gestört (Display-
Automatik ...................................... 259 Meldung)
automatische Neutralstellung ........ 259 gelbes Ereignisfenster ................... 178
Fahrfunktionen .............................. 253 Motorleerlaufdrehzahl ...................... 270
Fahrprogramme ............................. 253 Motorleistung reduziert (Display-
Fahrprogrammwahl ........................ 254
Meldung)
Ganganzeige .................................. 252
gelbes Ereignisfenster ................... 173
Kriechmodus ein-/ausschalten
Motoröl
(Taste) ........................................... 257
Anwendungsbereiche .................... 343
manuelles Fahrprogramm .............. 260
Einbereichsmotoröle ...................... 343
Neutralstellung .............................. 259
Einfüllöffnung ................................. 356
Rückwärtsgänge ............................ 261
Mehrbereichsmotoröle .................. 343
schneller Fahrtrichtungswechsel ... 262
Mischbarkeit .................................. 344
wichtige Sicherheitshinweise ......... 251
nachfüllen ...................................... 361
Mercedes Stern
Ölstand prüfen ............................... 361
Beleuchtung ein-/ausschalten ......... 98
Ölstand prüfen (Bordcomputer) ..... 161
Mindestprofiltiefe ............................. 406
Ölwechsel ...................................... 343
Mobiltelefon
Qualität .......................................... 342
bedienen (Bordcomputer) .............. 154 Qualität einstellen .......................... 344
Freisprecheinrichtung anschlie- SAE-Klassen ................................... 343
ßen ................................................ 122 Verbrauch ...................................... 308
wichtige Sicherheitshinweise ......... 121 Viskosität einstellen (Bordcompu-
Montierhebel ..................................... 374 ter) ................................................. 164
Motor Motoröldruck zu gering (Display-
abstellen ........................................ 239 Meldung)
Betriebsstunden prüfen (Bord- rotes Ereignisfenster ...................... 194
computer) ...................................... 161 Motorschutz Motorleistung redu-
Kaltstart ......................................... 330 ziert
Motordiagnose Kontrollleuchte ...... 143 Gelbes Ereignisfenster ................... 178
Ölqualität einstellen (Bordcompu- Motortypschild .................................. 425
ter) ................................................. 164
Motorvorwärmung
Ölverbrauch ................................... 308
siehe Zusatzheizung
Ölviskosität einstellen (Bordcom-
Motor Wartung sofort (Display-
puter) ............................................. 164
Meldung)
reinigen .......................................... 354
gelbes Ereignisfenster ................... 177
starten ........................................... 236
Motorweiterlauf ................................ 234
18 Stichwörter

Multifunktionshebel Leerlaufdrehzahl ............................ 338


Übersicht ......................................... 47 motorverbunden ............................ 334
Multifunktionshebel und Gangan- Notbetrieb ..................................... 336
zeige Schalthinweise ............................... 335
allgemeine Hinweise ...................... 252 Niveauregelung
Multifunktionshebel ....................... 252 aktivieren (Bordcomputer) ............. 159
Multifunktionslenkrad Bedieneinheit ................................. 292
einstellen ......................................... 91 bedienen (Bordcomputer) .............. 159
Übersicht ......................................... 45 erhöhtes Fahrniveau (Fahrzeuge
für Großvolumentransport) ............ 295
N Fahrgestellrahmen anheben/
absenken ....................................... 293
Nachlaufachse ................................... 296 Fahrniveau aktivieren ..................... 293
Nachtfahrbeleuchtung Fahrzeug be-/entladen bei ausge-
ein-/ausschalten ............................. 98 schalteter Zündung ........................ 294
Navigation Höhe des Fahrgestellrahmens
Ankündigungsphase (Fahrmanö- speichern/abrufen ........................ 293
ver) ................................................ 227 mit Multifunktionsschlüssel
Darstellung (Fahrspurempfehlun- bedienen .......................................... 61
gen) ............................................... 227 Rangierniveau ................................ 295
einschalten .................................... 225 Straßenfertigerbetrieb ................... 294
Erklärung (Fahrspurempfehlun- Technische Daten .......................... 291
gen) ............................................... 227 wichtige Sicherheitshinweise ......... 291
Fahrmanöver ................................. 226 Zwangsabsenkung ......................... 294
Manöverphase (Fahrmanöver) ....... 227 Notebookhalter ................................. 122
Übersicht ....................................... 224 Notgeräte ........................................... 373
Vorbereitungsphase (Fahrmanö-
ver) ................................................ 226 O
wichtige Sicherheitshinweise ......... 224
Ziel eingeben ................................. 225 Öl
Zielführung ..................................... 226 siehe Motoröl
Ziel über Adresse eingeben ........... 225 Ölstand
Nebellicht prüfen (Motor) ............................... 361
ein-/ausschalten ............................. 95 Ölwechsel .......................................... 343
Glühlampen wechseln (Variante Original-Teile ........................................ 28
1) ................................................... 104
Glühlampen wechseln (Variante P
2) ................................................... 105
Panikalarm ........................................... 68
Nebelschlusslicht
Pannenhilfe
ein-/ausschalten ............................. 95
Glühlampen wechseln .................... 106 Ersatzglühlampen .......................... 374
Nebenabtrieb Fahrerhaus kippen ......................... 376
Federspeicher-Feststellbremse
allgemeine Hinweise ...................... 334
lösen .............................................. 403
ausschalten ................................... 336
Feuerlöscher .................................. 374
Drehzahl-Einstellung ...................... 338
Kabellampe .................................... 374
Drehzahl-Konstanthaltung ............. 338
Kraftstoffanlage entlüften .............. 381
einschalten .................................... 336
Lampe ............................................ 374
getriebeabhängig ........................... 334
Stichwörter 19

Montierhebel ................................. 374 Funktionsüberblick ........................ 221


Motor starten und abstellen bei Lautstärke einstellen ..................... 156
gekipptem Fahrerhaus ................... 380 Radio/Navigation
Pumphebel ..................................... 375 Bediensystem (Übersicht) .............. 214
Radschlüssel .................................. 375 Bluetooth® Einstellungen ............... 222
Reifendruckprüfer .......................... 374 Diebstahlschutz ............................. 213
Reifenfüllschlauch ......................... 374 Display (Übersicht) ........................ 216
Reifenpanne ................................... 385 Funktionsüberblick ........................ 216
Schlüssel Fahrerhaus-Kipp- Symbole (Übersicht) ...................... 216
pumpe ........................................... 375 Radlasten ........................................... 264
Unterlegkeil ................................... 375 Radmuttern
Verbandstasche ............................. 374 Anziehdrehmomente ...................... 426
Wagenheber .................................. 374 für Leichtmetallscheibenräder ....... 390
Warndreieck .................................. 374 für Stahlscheibenräder .................. 390
Warnleuchte .................................. 374 nachziehen .................................... 391
Warnweste ..................................... 374 Radwechsel
wichtige Sicherheitshinweise ......... 373 Hinweise zum Abstandshalter ........ 387
Pausenzeit Rad abnehmen ............................... 390
prüfen (Bordcomputer) .................. 150 Rad montieren ............................... 390
Pflegemittel ....................................... 348 Radmuttern für Leichtmetall-
Positionsleuchten Dach scheibenräder ................................ 390
ein- und ausschalten ........................ 99 Radmuttern für Stahlscheibenrä-
Positionslicht der ................................................. 390
Glühlampen wechseln .................... 102 Radmuttern nachziehen ................. 391
PowerShift Reserverad ausbauen .................... 387
siehe Mercedes PowerShift Wagenheber ansetzen ................... 388
PPC (Predictive Powertrain wichtige Sicherheitshinweise ......... 385
Control) Rampenanfahrhilfe ............................ 322
ein-/ausschalten (Bordcompu- Rangieren/An- und Abschleppen
ter) ................................................. 165 Hinweise ........................................ 400
Funktion ........................................ 280 Koppelmaul .................................... 401
Geschwindigkeitstoleranz einstel- Rangierniveau
len ................................................. 281 Niveauregelung .............................. 295
Pumphebel ......................................... 375 Rangierschalter kürzer betätigen
(Display-Meldung)
Q graues Ereignisfenster ................... 168
Rangierschalter länger betätigen
Qualifizierte Fachwerkstatt ................ 31
(Display-Meldung)
Quersperre ......................................... 266
graues Ereignisfenster ................... 168
Rauchgaskoeffizient ......................... 424
R
Rauchmelder
Radio allgemeine Hinweise ...................... 115
allgemeine Hinweise ...................... 121 Batterie wechseln .......................... 115
Audioquelle oder Titel/Sender Funktion prüfen ............................. 115
wechseln ....................................... 156 kurzzeitig deaktivieren ................... 115
Bediensystem (Übersicht) .............. 220 Rechts-/Linksverkehr
Diebstahlschutz ............................. 213 Scheinwerfer teilweise abkleben ... 108
20 Stichwörter

Reduktionsmittel Reifendruckkontrolle
siehe AdBlue® gestört (Display-Meldung gelbes
Regeneration Ereignisfenster) .............................. 190
siehe Dieselpartikelfilter ohne Funktion (Display-Meldung
Regeneration gesperrt (Display- gelbes Ereignisfenster) .................. 190
Meldung) Reifendruckkontrolle Reserverad
graues Ereignisfenster ................... 167 (Display-Meldung)
Reichweite graues Ereignisfenster ................... 171
prüfen (Bordcomputer) .................. 151 Reifendruckprüfer ............................. 374
Reifen Reifendrucksensor gestört (Dis-
Anhänger (Display-Meldung play-Meldung)
gelbes Ereignisfenster) .................. 181 gelbes Ereignisfenster ................... 190
Betriebs- und Verkehrssicherheit ... 406 Reifenfüllschlauch ............................ 374
Display-Meldung gelbes Ereignis- Reifenpanne
fenster ........................................... 190 siehe Radwechsel
Display-Meldung graues Ereignis- Reifenpanne (Display-Meldung)
fenster ........................................... 171 rotes Ereignisfenster ...................... 201
Display-Meldung rotes Ereignis- Reifentemperatur zu hoch (Dis-
fenster ........................................... 201 play-Meldung)
Geschwindigkeitsindex .................. 408 gelbes Ereignisfenster ................... 190
Lebensdauer .................................. 407 Reinigung und Pflege
Mindestprofiltiefe .......................... 406 Abstandssensor ............................. 352
regelmäßige Überprüfung .............. 406 Außenreinigung .............................. 349
runderneuerte ................................ 408 Hochdruckreinigung ...................... 353
Schäden ......................................... 407 Innenreinigung ............................... 348
Tragfähigkeit .................................. 408 Leichtmetallräder ........................... 354
Typen ............................................. 408 Motorwäsche ................................. 354
Umbereifung .................................. 408 nach Gelände- oder Baustellen-
Zustand .......................................... 407 fahrt ............................................... 303
Reifendruck Pflegehinweise ............................... 348
anzeigen ........................................ 158 Sicherheitsgurte ............................ 349
ermitteln ........................................ 409 Sitzbezug reinigen ......................... 348
Kontrolle (Bordcomputer) .............. 157 Trittstufen ...................................... 350
maximal zulässiger Luftdruck ........ 426 Waschanlage ................................. 353
Tabelle (Einzelbereifung) ................ 411 Reiserechner
Tabelle (Zwillingsbereifung) ........... 416 aufrufen/zurücksetzen (Bord-
Verlust-Warnung ............................ 159 computer) ...................................... 150
wichtige Sicherheitshinweise ......... 408 Reserveanzeige
zu hoch (Display-Meldung gelbes AdBlue® ......................................... 141
Ereignisfenster) .............................. 190 Kraftstoff ....................................... 142
zulässiger Druckunterschied .......... 426 Reserveschlüssel ................................ 60
zu niedrig (Display-Meldung Restwärmenutzung
gelbes Ereignisfenster) .................. 190 ein-/ausschalten ........................... 133
zu niedrig (Display-Meldung rotes Rollsperre ........................................... 247
Ereignisfenster) .............................. 201
zu niedrig Anhänger (Display-Mel-
dung gelbes Ereignisfenster) ......... 181
Stichwörter 21

Rotes Ereignisfenster Sattelniveau erreicht (Display-


Bremskraft erhöht Pedalweg ver- Meldung graues Ereignisfenster) ... 171
größert ........................................... 198 separate Betriebsanleitung ............ 314
Bremsvorratsdruck zu niedrig ........ 193 Sattelzug
Dieselpartikelfilter voll Fahrzeug Hinweise ........................................ 317
anhalten Service verständigen ....... 192 Schaltereinheiten
Fahrzeughöhe unter Sattelniveau .. 196 Beifahrertür ..................................... 44
Feststellbremse einlegen ............... 198 Fahrerarbeitsplatz ............................ 41
Kollisionswarnung (Active Brake Fahrertür .......................................... 43
Assist 3) ......................................... 198 Kombischalter .................................. 47
Kühlmittelstand zu niedrig ............. 194 Liege ................................................ 44
Kühlmitteltemperatur zu hoch ....... 194 Multifunktionshebel ......................... 47
Kupplung gestört Fahrzeug sicher Multifunktionslenkrad ...................... 45
abstellen ........................................ 195 über der Frontscheibe ..................... 43
Motoröldruck zu gering .................. 194 Schaltgetriebe
Reifendruck zu niedrig ................... 201 16-Gang-Getriebe .......................... 250
Reifenpanne ................................... 201 9-Gang-Getriebe ............................ 250
Sattelkupplung offen ..................... 196 Getriebe schalten .......................... 249
Sattelkupplung prüfen ................... 196 Split-Gruppe schalten (16-Gang-
Sattelkupplung prüfen und bei Getriebe) ........................................ 251
Bedarf öffnen ................................. 196 wichtige Sicherheitshinweise ......... 249
Schaltung gestört Fahrzeug sicher Schaltung gestört Fahrzeug sicher
abstellen ........................................ 195 abstellen (Display-Meldung)
Sensierung Sattelkupplung rotes Ereignisfenster ...................... 195
gestört ........................................... 196 Schaltung gestört Werkstatt auf-
Rückfahrkamera suchen (Display-Meldung)
Kamerabild anzeigen (Bordcom- gelbes Ereignisfenster ................... 180
puter) ............................................. 154 Scheibenwaschanlage
Rückfahrlicht Bedienung ...................................... 110
Glühlampen wechseln .................... 106 Flüssigkeit nachfüllen .................... 358
Rückfahrsperre .................................. 309 Hinweise zum Winterbetrieb .......... 111
Rückfahrwarner ................................. 309 Scheibenwischer
Rückhaltesystem ein-/ausschalten ........................... 110
Einleitung ......................................... 50 Wischerblätter wechseln ................ 360
Warnleuchte (Funktion) .................... 51 Scheinwerfer
Rundumleuchten ................................. 98 Grundeinstellung ........................... 424
herausschwenken (Variante 1) ...... 101
S herausschwenken (Variante 2) ...... 101
Hinweise zum Winterbetrieb .......... 111
SAE-Klassen (Motoröle) .................... 343
Lampenwechsel ............................. 100
Sattelkupplung
Schutzgitter wegschwenken .......... 101
öffnen (Display-Meldung rotes teilweise abkleben ......................... 108
Ereignisfenster) .............................. 196 Übersicht Glühlampen ................... 100
prüfen und bei Bedarf öffnen (Dis- Scheinwerfer-Reinigungsanlage
play-Meldung rotes Ereignisfens-
Flüssigkeit nachfüllen .................... 358
ter) ................................................. 196
22 Stichwörter

Schiebedach Sensierung Sattelkupplung


justieren .......................................... 75 gestört (Display-Meldung)
mechanisch schließen ..................... 74 rotes Ereignisfenster ...................... 196
öffnen/schließen ............................. 73 Service
Rollos ............................................... 74 siehe Wartungssystem (WS)
Schließanlage Sicherheit
EDW (Einbruch-Diebstahl-Warn- Kinder im Fahrzeug .......................... 56
anlage) ............................................. 66 Kinder-Rückhaltesysteme ................ 57
Komfortschließanlage ...................... 65 Sicherheitsgurt
Probleme mit der Schließanlage ...... 71 ablegen ............................................ 53
Schlüssel ......................................... 60 anlegen ............................................ 53
Zentralverriegelung .......................... 64 Einleitung ......................................... 51
Schlüssel korrekter Gebrauch ......................... 52
Akku wechseln ................................. 68 reinigen .......................................... 349
Batterie wechseln ............................ 68 Warnleuchte (Funktion) .................... 54
erneuern (Display-Meldung wichtige Sicherheitshinweise ........... 51
gelbes Ereignisfenster) .................. 188 Sicherheitsprüfung
Ersatzschlüssel ................................ 60 Drucklufttrockner .......................... 237
mit Fernbedienung ........................... 60 Fahrzeughöhe ................................ 238
Multifunktionsschlüssel ................... 60 Vorratsdruck im Getriebe-/Kupp-
Schlüssel Fahrerhaus-Kipppumpe ... 375 lungskreis ...................................... 237
Schlusslicht Vorratsdruck in der Druckluft-
Glühlampen wechseln .................... 106 Bremsanlage .................................. 236
Schneeketten Sicherungen
allgemeine Hinweise ...................... 329 Abdeckung des Hauptsiche-
Freigang der Räder prüfen ............. 329 rungsträgers abnehmen ................. 392
Schutzgitter Belegungsplan ............................... 392
Leuchteneinheit hinten .................. 106 Schmelzsicherung prüfen und
Scheinwerfer ................................. 101 ersetzen ......................................... 396
Schiebedach .................................... 74 Sicherungsautomat prüfen und
Schwenkwinkel ................................. 316 einschalten .................................... 397
Seitenfenster wichtige Sicherheitshinweise ......... 391
justieren .......................................... 73 Sitz
öffnen/schließen ............................. 72 Bezug reinigen ............................... 348
wichtige Sicherheitshinweise ........... 72 Funktionssitz ................................... 82
Seitenmarkierungslicht im SoloStar Concept ........................ 88
Glühlampen wechseln (Leuchten- korrekte Fahrer-Sitzposition ............ 78
einheit hinten) ................................ 106 Mittelsitz .......................................... 79
Glühlampen wechseln (Seiten- Schwingsitz Klima ............................ 79
markierungsleuchten) .................... 107 Schwingsitz Komfort ........................ 79
Glühlampen wechseln (seitliche Schwingsitz Standard ...................... 79
Blinkleuchte) .................................. 104 statischer Sitz .................................. 79
Seitenverkleidung ............................. 327 wichtige Sicherheitshinweise ........... 78
Sensierte Sattelkupplung Sitzecke
Funktion/Hinweise ........................ 317 siehe SoloStar Concept
SoloStar Concept ................................. 88
Stichwörter 23

Sonnenblende T
Schiebedach .................................... 74
Sonnenrollo .......................................... 76 Tageswegstrecke .............................. 142
Spannungswandler ........................... 113 Tagfahrlicht
Spiegel automatisches Fahrlicht .................. 94
einschalten ...................................... 94
siehe Außenspiegel
Glühlampen wechseln .................... 103
Spiegelheizung .................................... 93
Tanken
Sprache
einstellen (Bordcomputer) ............. 163 AdBlue® ......................................... 313
Spurhalte-Assistent Kraftstoff-/AdBlue® Behälter ......... 311
Anzeige Fahrspur-Begrenzungs- Kraftstoffe ..................................... 311
markierungen (Bordcomputer) ....... 153 Taste für Not-Aus 3s ganz durch-
Funktion/Hinweise ........................ 288 drücken (Display-Meldung)
Kamera .......................................... 352 graues Ereignisfenster ................... 170
Stabilitätsregel-Assistent Tasten
aus-/einschalten ........................... 266 siehe Bordcomputer
Funktion und Hinweise .................. 265 Technische Daten
Standbelüftung Betriebstemperatur (Kühlmittel-
ein-/ausschalten ........................... 133 temperatur) ................................... 426
Standheizung Bremsanlage .................................. 425
siehe Zusatzheizung Druckluftanlage ............................. 425
Standklimaanlage Druckluftbehälter ........................... 426
allgemeine Hinweise ...................... 133 Fahrzeugtypschild/Achslasten ...... 424
Einschaltzeitpunkt einstellen ......... 134 Federspeicher-Feststellbremse ...... 426
Kältespeicher laden ....................... 134 maximal zulässiger Reifendruck ..... 426
Schalter ......................................... 134 Motor ............................................. 425
Sofortkühlbetrieb ........................... 134 Motortypschild ............................... 425
Starten (Motor) .................................. 236 Niveauregelung .............................. 426
Radmuttern Anziehdrehmo-
Starthilfe ............................................ 398
mente ............................................ 426
Start-Stopp-Taste .............................. 234
Reifendrucktabelle (Einzelberei-
Staufächer fung) .............................................. 411
siehe Ablagen und Staufächer Reifendrucktabelle (Zwillingsbe-
Steckdosen ........................................ 112 reifung) .......................................... 416
Störung zulässiger Reifendruckunter-
anzeigen (Bordcomputer) ............... 162 schied ............................................ 426
Straßenfertigerbetrieb Telediagnose ...................................... 372
Niveauregelung .............................. 294 Telefon
Streckbremse .................................... 243 bedienen (Bordcomputer) .............. 154
Symbole Lautstärke für Gespräche einstel-
Radio/Navigation .......................... 216 len ................................................. 154
Temperatur
Anzeige Außentemperatur ............. 142
einstellen (Heizung/Klimaan-
lage) ............................................... 130
einstellen (Klimatisierungsauto-
matik) ............................................ 130
24 Stichwörter

TEMPOMAT Umriss-/Seitenmarkierungslicht
ausschalten ................................... 275 Glühlampen wechseln .................... 106
einschalten .................................... 273 Um- und Einbauten
einschalten während der Fahrt ...... 274 siehe Aufbauten
Fahren ........................................... 274 Umweltschutz
Fahrhinweise ................................. 274 allgemeine Hinweise ........................ 27
Funktionen und Einschaltbedin- Unterfahrschutz (klappbar) .............. 298
gungen ........................................... 273 Unterlegkeil ....................................... 375
Geschwindigkeit einstellen ............ 274 Unterspannung
Geschwindigkeitstoleranz einstel- gelbes Ereignisfenster ................... 188
len ................................................. 281
Geschwindigkeit und Geschwin- V
digkeitstoleranz einstellen ............. 274
Überholvorgang ............................. 275 Verbandstasche ................................ 374
Übersicht ....................................... 273 Verbrauch
wählen ........................................... 274 AdBlue® ......................................... 308
wichtige Sicherheitshinweise ......... 272 Kraftstoff ....................................... 308
Termin Wartung (Display-Mel- Öl (Motor) ...................................... 308
dung) Verbraucherabschaltung aktiv
graues Ereignisfenster ................... 172 Batterie (Display-Meldung)
Tourdaten (Bordcomputer) ............... 150 graues Ereignisfenster ................... 170
Trittstufen Verdunkelung
reinigen .......................................... 350 Schiebedach .................................... 74
wichtige Sicherheitshinweise ......... 350 Verkehrs- und Betriebssicherheit .... 406
Turbo-Retarder-Kupplung Verteilergetriebe ............................... 269
siehe Flüssigkeitskupplung Vierrad-Feststellbremse ................... 245
Türen Vorbereitung zur Fahrt
ein-/aussteigen ............................... 71 Sicht- und Funktionskontrolle
Haltegriff (Ein-/Ausstieg) ................. 71 außen am Fahrzeug ....................... 232
Trittstufe (Ein-/Ausstieg) ................. 71 Sicht- und Funktionskontrolle im
Türen ent-/verriegeln Fahrzeug ........................................ 233
außen ............................................... 64 Vor dem Losfahren
innen ................................................ 65 Vorratsdruck in der Druckluft-
Türschloss ............................................ 64 Bremsanlage prüfen ....................... 236
Typschild wichtige Sicherheitshinweise ......... 235
siehe Fahrzeugtypschild Vorlauf-/Nachlaufachse (lenkbar) ... 297
Vorlaufachse ...................................... 296
U Vorratsdruck
im Getriebe-/Kupplungskreis prü-
Uhrzeit
fen ................................................. 237
Anzeige im Display ......................... 142
in der Druckluft-Bremsanlage prü-
Umbereifung ...................................... 408
fen ................................................. 236
Umfeldbeleuchtung (Bordcompu-
prüfen (Bordcomputer) .................. 161
ter) ...................................................... 163 Vorratsdruck Getriebe/Kupplung
Umluftbetrieb zu niedrig (Display-Meldung)
ein-/ausschalten ........................... 132 gelbes Ereignisfenster ................... 178
Stichwörter 25

W Wecker
bedienen (Bordcomputer) .............. 154
Wagenheber Wegstreckenzähler
Bordwerkzeug ................................ 374 Tageswegstrecke ........................... 142
Wählhebel Werkzeugfach
Multifunktionshebel und Gangan- Bordwerkzeug und Notgeräte ........ 372
zeige .............................................. 252 Windabweiser
Warn-/Kontrollleuchten
Diagramme .................................... 324
Bordcomputer ................................ 202 einstellen ....................................... 322
Kombiinstrument ............................. 39 Windschutzscheibenheizung
Motordiagnose (BlueTec®5-Fahr- siehe Frontscheibenheizung
zeuge) ............................................ 143 Winterbetrieb
Motordiagnose (BlueTec®6-Fahr- allgemeine Hinweise ...................... 327
zeuge) ............................................ 144 Freigang der Räder prüfen ............. 329
Warnblinkanlage Hinweise zu Schneeketten ............. 329
bei Vollbremsung ........................... 240 Schneeketten ................................ 329
Warndreieck ...................................... 374 Winterreifen ................................... 327
Warnhinweise Winterdiesel ...................................... 346
Aufkleber ......................................... 31 Winterreifen ....................................... 327
Warnton Wischerblätter mit Stabdüse
siehe Akustische Warnung wechseln ............................................ 360
Warnweste ......................................... 374 Wohnecke
Wartung siehe SoloStar Concept
Hinweise ........................................ 354
Kühlmittelstand ............................. 356 X
Wartungsklappe ............................. 356
Wartungssystem (WS) .................... 355 Xenon-Scheinwerfer
Wartungstermin anzeigen (Bord- Hinweise zum Lampenwechsel ........ 99
computer) ...................................... 160
Wartung (Display-Meldung) Z
graues Ereignisfenster ................... 172 Zentralverriegelung
Wartungsklappe ................................ 356 Komfortschließanlage ...................... 65
Wartungsstellen unter der War- Probleme (Störung) .......................... 71
tungsklappe Probleme mit der Schließanlage ...... 71
Kühlmittel ...................................... 356 Türverriegelung außen ..................... 64
Motoröl .......................................... 356 Türverriegelung innen ...................... 65
Waschwasser Scheibenwaschan- Ziel (Navigation)
lage/Scheinwerfer-Reinigungs- über Adresse eingeben .................. 225
anlage ............................................ 356 Zielführung
Wartungssystem (WS) abbrechen ..................................... 226
Einleitung ....................................... 355 allgemeine Hinweise ...................... 226
Termin fällig (Bordcomputer) ......... 355 anzeigen ........................................ 226
Waschanlage ..................................... 353 anzeigen (Bordcomputer) ............... 152
Waschwasserbehälter auffüllen starten ........................................... 226
(Display-Meldung) Zigarettenanzünder ........................... 114
graues Ereignisfenster ................... 172 Zulässige Achslasten
Waschwasser nachfüllen ................. 358 Fahrzeugtypschild .......................... 424
26 Stichwörter

Zulässiges Gesamtgewicht
Fahrzeugtypschild .......................... 424
Zulassung
siehe Betriebssicherheit und Zulassung
Zündschloss ....................................... 234
Zündschlüssel
siehe Schlüssel
Zündschlüssel steckt nicht richtig
(Display-Meldung)
gelbes Ereignisfenster ................... 188
Zusatzachse
Anfahrhilfe ..................................... 296
Nachlaufachse ............................... 296
Vorlauf-/Nachlaufachse (lenk-
bar) ................................................ 297
Vorlaufachse .................................. 296
Zusatzachse angehoben (Anhän-
ger) (Display-Meldung)
gelbes Ereignisfenster ................... 181
Zusatzheizung
allgemeine Sicherheitshinweise ..... 135
Einschaltzeitpunkt einstellen ......... 136
Motorvorwärmung ......................... 135
Schalter ......................................... 136
Sofortheizbetrieb ........................... 136
Zwangsabschaltung ....................... 136
Zwillingsbereifung (Reifendruck) ..... 416
Zyklon-Staubvorabscheider ............. 359
Einleitung 27

Umweltschutz RStellenSie den Motor während verkehrs-


bedingter Wartezeiten ab.
Allgemeine Hinweise
RÜberwachen Sie den Kraftstoffverbrauch.
H Umwelthinweis
Die Daimler AG bekennt sich zu einem umfas-
senden Umweltschutz. Betriebsanleitung
Ziele sind der sparsame Einsatz der Ressour- Allgemeine Hinweise
cen und ein schonender Umgang mit den
natürlichen Lebensgrundlagen, deren Erhal- Lesen Sie diese Betriebsanleitung sorgfältig
tung Mensch und Natur dient. und machen Sie sich vor der ersten Fahrt mit
Durch einen umweltschonenden Betrieb Ihres Ihrem Fahrzeug vertraut.
Fahrzeugs können auch Sie einen Beitrag zum Befolgen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit und
Umweltschutz leisten. für eine längere Betriebsdauer des Fahrzeugs
Kraftstoffverbrauch und Verschleiß von die Anweisungen und Warnhinweise in dieser
Motor, Getriebe, Bremsen und Reifen hängen Betriebsanleitung. Eine Missachtung kann zu
von folgenden beiden Faktoren ab: Schäden am Fahrzeug sowie zu Personen-
schäden führen.
RBetriebsbedingungen Ihres Fahrzeugs
RIhrer persönlichen Fahrweise
Beide Faktoren können Sie beeinflussen. Fahrzeugausstattung
Beachten Sie daher folgende Hinweise: Diese Betriebsanleitung beschreibt alle
Betriebsbedingungen Modelle, Serien- und Sonderausstattungen
RVermeiden Sie Kurzstrecken, sie erhöhen Ihres Fahrzeugs, die zum Zeitpunkt des
den Kraftstoffverbrauch. Redaktionsschlusses dieser Betriebsanlei-
RAchten Sie auf den richtigen Reifendruck. tung erhältlich waren. Länderspezifische
Abweichungen sind möglich. Beachten Sie,
RFühren Sie keinen unnötigen Ballast mit.
dass Ihr Fahrzeug nicht mit allen beschriebe-
RNehmen Sie einen nicht mehr benötigten
nen Funktionen ausgestattet sein könnte.
Dachgepäckträger ab. Dies betrifft auch sicherheitsrelevante Sys-
REin regelmäßig gewartetes Fahrzeug teme und Funktionen. Deshalb kann die Aus-
schont die Umwelt. Halten Sie deswegen stattung Ihres Fahrzeugs bei einigen
die Serviceintervalle ein. Beschreibungen und Abbildungen abwei-
RLassen Sie Service-Arbeiten immer in einer chen.
qualifizierten Fachwerkstatt durchführen. In den Original-Kaufvertragsunterlagen Ihres
Persönliche Fahrweise Fahrzeugs sind alle in Ihrem Fahrzeug befind-
RGeben
lichen Systeme aufgelistet.
Sie beim Anlassen kein Gas.
RLassen Sie den Motor nicht im Stand warm
Bei Fragen zur Ausstattung und Bedienung
können Sie sich an jeden Mercedes-Benz Ser-
laufen.
vicestützpunkt wenden.
RFahren Sie vorausschauend und halten Sie
Die Betriebsanleitung, das Wartungsheft und
ausreichend Abstand.
die ausstattungsabhängigen Zusatzanleitun-
RVermeiden Sie häufiges und starkes
gen sind wichtige Dokumente und sollten im
Beschleunigen und Bremsen. Fahrzeug aufbewahrt werden.
RSchalten Sie rechtzeitig und fahren Sie die
Gänge nur zu Ô aus.

Z
28 Einleitung

Digitale Betriebsanleitung Mercedes-Benz keine Verantwortung für den


Einsatz in Mercedes-Benz Fahrzeugen.
Wenn Ihr Fahrzeug mit dem Radio-/Navigati-
Nur wenn sie geltenden gesetzlichen Vor-
onssystem ausgestattet ist, haben Sie über
schriften entsprechen, sind bestimmte Teile
das Radio-/Navigationssystem eine Digitale
in der Bundesrepublik Deutschland zum Ein-
Betriebsanleitung (Y Seite 227).
und Umbau zugelassen. Dies gilt auch für
einige andere Länder. Alle Mercedes-Benz
Gedruckte Betriebsanleitung Original-Teile erfüllen die Voraussetzung zur
Zulassung. Nicht zugelassene Teile können
Beachten Sie unbedingt die gedruckte zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen.
Betriebsanleitung sowie die Ergänzungen zur Dies ist der Fall, wenn
Betriebsanleitung.
Rsich die in der Betriebserlaubnis geneh-
Es erfolgt kein elektronisches Update der
migte Fahrzeugart ändert
Digitalen Betriebsanleitung. Änderungen
Reine Gefährdung von Verkehrsteilnehmern
erfolgen nur über Ergänzungen zur gedruck-
ten Betriebsanleitung. zu erwarten ist
Rsich das Abgas- oder Geräuschverhalten
verschlechtert.
Mercedes-Benz Original-Teile Geben Sie bei der Bestellung von Mercedes-
Benz Original-Teilen immer die Fahrzeug-
H Umwelthinweis Identifizierungsnummer (VIN) (Y Seite 424)
Die Daimler AG bietet recycelte Tauschaggre- an.
gate und ‑teile in gleicher Qualität wie Neu-
teile an. Dabei gilt der gleiche Anspruch aus
Sachmängelhaftung wie bei Neuteilen.
Betriebssicherheit und Zulassung
Hinweis Elektroniksysteme
Wenn Sie von Mercedes-Benz nicht frei gege-
bene Teile, Reifen und Räder verwenden, Wichtige Sicherheitshinweise
kann die Betriebssicherheit des Fahrzeugs
gefährdet sein. Sicherheitsrelevante Sys- G WARNUNG
teme, z. B. die Bremsanlage, können in ihrer Durch Veränderungen an elektronischen Bau-
Funktion gestört werden. Verwenden Sie aus- teilen, deren Software sowie Verkabelungen
schließlich Mercedes-Benz Original-Teile kann deren Funktion und/oder die Funktion
oder qualitätsgleiche Teile. Verwenden Sie weiterer vernetzter Komponenten beein-
nur für Ihren Fahrzeugtyp frei gegebene Rei- trächtigt sein. Insbesondere können auch
fen und Räder. sicherheitsrelevante Systeme betroffen sein.
Mercedes-Benz prüft Mercedes-Benz Origi- Dadurch können diese nicht mehr bestim-
nal-Teile auf mungsgemäß funktionieren und/oder die
Betriebssicherheit des Fahrzeugs gefährden.
RZuverlässigkeit
Es besteht erhöhte Unfall‑ und Verletzungs-
RSicherheit gefahr!
REignung Nehmen Sie keine Eingriffe an Verkabelungen
Andere Teile kann Mercedes-Benz trotz lau- sowie elektronischen Bauteilen oder deren
fender Marktbeobachtung nicht beurteilen. Software vor. Lassen Sie Arbeiten an elektri-
Auch wenn im Einzelfall eine Abnahme durch schen und elektronischen Geräten immer in
eine technische Prüfstelle oder eine behörd- einer qualifizierten Fachwerkstatt durchfüh-
liche Genehmigung vorliegt, übernimmt ren.
Einleitung 29

Wenn Sie Veränderungen an elektronischen werden. Dadurch besteht die Möglichkeit,


Bauteilen, deren Software sowie Verkabelun- dass das Fahrzeug die Anforderungen der
gen durchführen, kann die Betriebserlaubnis nächsten, gesetzlich geforderten Abgasun-
Ihres Fahrzeugs erlöschen. tersuchung nicht erfüllt.

Konformitätserklärungen
Veränderung der Motorleistung
Funkbasierte Fahrzeugkomponenten
! Leistungssteigerungen können
Nachfolgender Hinweis ist für alle funkbasier-
ten Komponenten des Fahrzeugs und der im Rdie Emissionswerte verändern
Fahrzeug integrierten Informationssysteme Rzu Funktionsstörungen führen
und Kommunikationsgeräte gültig: Rzu Folgeschäden führen.
Die funkbasierten Komponenten dieses Fahr- Die Betriebssicherheit des Motors ist nicht
zeugs befinden sich in Übereinstimmung mit in jedem Fall gewährleistet.
den grundlegenden Anforderungen und den
Wenn Sie die Motorleistung des Fahrzeugs
übrigen einschlägigen Bestimmungen der
erhöhen lassen, z. B. durch Eingriffe in das
Richtlinie 1999/5/EG.
Motormanagement, verlieren Sie den
Weitere Informationen erhalten Sie in jedem Anspruch auf Sachmängelhaftung.
Mercedes-Benz Servicestützpunkt.
Wenn Sie die Motorleistung des Fahrzeugs
Elektromagnetische Verträglichkeit erhöhen lassen,
Die elektromagnetische Verträglichkeit der Rlassen Sie die Reifen, das Fahrwerk, das
Fahrzeugkomponenten wurde gemäß der Brems- und das Motorkühlsystem an die
Richtlinie ECE-R 10, in der aktuell gültigen erhöhte Motorleistung anpassen
Fassung, geprüft und nachgewiesen. Rlassen Sie das Fahrzeug neu zertifizieren
Rmelden Sie die Leistungsänderung dem
Diagnosekupplung Versicherungsträger.
Die Diagnosekupplung dient dem Anschluss Sonst erlöschen die Betriebserlaubnis und
von Diagnosegeräten in einer qualifizierten der Versicherungsschutz.
Fachwerkstatt. Wenn Sie das Fahrzeug verkaufen, informie-
G WARNUNG ren Sie den Käufer über die veränderte Motor-
leistung des Fahrzeugs. Sonst kann dies —
Wenn Sie Geräte an eine Diagnosekupplung
abhängig vom Gesetzgeber — strafbar sein.
des Fahrzeugs anschließen, kann es zu Funk-
tionsbeeinträchtigungen von Fahrzeugsyste-
men kommen. Dadurch kann die Betriebssi-
Abgasnachbehandlung BlueTec®
cherheit des Fahrzeugs beeinträchtigt wer-
den. Es besteht Unfallgefahr! Um die ordnungsgemäße Funktion der Abgas-
Schließen Sie keine Geräte an eine Diagnose- nachbehandlung BlueTec® sicherzustellen,
kupplung des Fahrzeugs an. betreiben Sie das Fahrzeug mit dem Reduk-
tionsmittel AdBlue®.
Wenn der Motor ausgeschaltet ist und Geräte
Informationen zu AdBlue® finden Sie im
an der Diagnosekupplung benutzt werden,
Abschnitt Betriebsstoffe (Y Seite 346).
kann sich die Starterbatterie entladen.
Wenn Sie das Fahrzeug ohne AdBlue® oder
Der Anschluss von Geräten an der Diagnose-
mit emissionsrelevanten Fehlfunktionen
kupplung kann z. B. dazu führen, dass Abgas-
betreiben, erlischt die Straßenzulassung. Die
überwachungsinformationen zurückgesetzt

Z
30 Einleitung

rechtliche Konsequenz ist, dass Sie das Fahr- Der Bordcomputer warnt rechtzeitig vor emis-
zeug nicht mehr auf öffentlichen Straßen sionsrelevanten Störungen oder Fehlbedie-
betreiben dürfen. nung und zeigt Ihnen der Priorität entspre-
Dies kann in bestimmten Ländern ein Straf- chende
tatbestand oder eine Ordnungswidrigkeit Rgraue Ereignisfenster (Y Seite 167)
sein. Auch Vergünstigungen beim Kauf und/ Rgelbe Ereignisfenster (Y Seite 172)
oder Betrieb des Fahrzeugs können rückwir-
Rrote Ereignisfenster (Y Seite 192)
kend ungültig werden, z. B. eine Steuermin-
derung oder eine geringere Maut. Dies kann Bei BlueTec®6-Fahrzeugen zeigt der Bord-
sowohl im Land der Zulassung der Fall sein, computer zusätzlich die Kontrollleuchte ·
als auch in einem anderen Land, in dem Sie im Statusbereich des Displays für die Dauer
das Fahrzeug betreiben. der erkannten Störung.
Für die Einhaltung der Emissionsvorschriften Wenn Sie diese Ereignisfenster und deren
überwacht das Motormanagement die Sys- Handlungshinweise nicht beachten, drohen
teme der Abgasnachbehandlung BlueTec®. Reine Reduzierung der Motorleistung nach
Der Bordcomputer informiert Sie unter ande- dem erneuten Motorstart
rem über Reine sofortige Reduzierung der Motorleis-
Rden Status der Abgasnachbehandlung tung
BlueTec® (Y Seite 143) Rbei BlueTec®6-Fahrzeugen anschließend

Rden AdBlue® Füllstand (Y Seite 141) eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf


etwa 20 km/h
Rden Beladungsgrad des Dieselpartikelfil-
Rein frühzeitiger Wechsel des Dieselpartikel-
ters (Y Seite 306)
filters.
Wenn Sie versuchen das Fahrzeug ohne
Lassen Sie bei einer Störung die Abgasnach-
AdBlue®, mit verdünntem AdBlue® oder
einem anderen Reduktionsmittel zu betrei- behandlung BlueTec® in einer qualifizierten
ben, erkennt dies das Motormanagement. Fachwerkstatt prüfen und in Stand setzen.
Auch andere emissionsrelevante Störungen,
wie z. B. Störungen der Dosierung oder Sen-
sorfehler, werden erkannt und protokolliert. Hinweise zu Aufbaurichtlinien
Die Kontrollleuchte ; zeigt emissionsre- ! Lassen Sie aus Sicherheitsgründen Auf-
levante Fehler nach dem Motorstart an. Bei bauten nach den gültigen Mercedes-Benz
BlueTec®6-Fahrzeugen signalisiert die Kon- Aufbaurichtlinien fertigen und montieren.
trollleuchte ; zusätzlich den Status der Diese Aufbaurichtlinien gewährleisten,
Abgasnachbehandlung BlueTec® für eine dass Fahrgestell und Aufbau eine Einheit
schnelle Vor-Ort-Kontrolle durch die Behör- bilden und die höchstmögliche Betriebs-
den (Y Seite 145). und Fahrsicherheit erreicht wird.
Die Kontrollleuchte  warnt vor einem kri- Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen aus
tischen Beladungsgrad des Dieselpartikelfil- Sicherheitsgründen
ters und zeigt eine Störung an (Y Seite 306). Rkeine sonstigen Änderungen am Fahr-
zeug durchzuführen
Rbei Abweichungen von den frei gegebe-
nen Aufbaurichtlinien die Zustimmung
von Mercedes-Benz einzuholen.
Einleitung 31

Abnahmen durch öffentliche Prüfstellen Qualifizierte Fachwerkstatt


oder behördliche Genehmigungen schlie-
ßen Sicherheitsrisiken nicht aus. Eine qualifizierte Fachwerkstatt besitzt die
notwendigen Fachkenntnisse, Werkzeuge
Technische Änderungen am Fahrzeug können und Qualifikationen für die sachgerechte
die Funktion der Stabilitätsregelung beein- Durchführung der erforderlichen Arbeiten am
flussen. Beachten Sie die Hinweise in der Auf- Fahrzeug. Dies gilt insbesondere für sicher-
baurichtlinie. heitsrelevante Arbeiten.
Mercedes-Benz empfiehlt Mercedes-Benz Beachten Sie die Hinweise im Wartungsheft.
Original-Teile und von Mercedes-Benz aus-
Lassen Sie folgende Arbeiten am Fahrzeug
drücklich für den jeweiligen Fahrzeugtyp frei
immer in einer qualifizierten Fachwerkstatt
gegebene Umbau- und Zubehörteile zu ver-
durchführen:
wenden.
RSicherheitsrelevante Arbeiten
In einer besonderen Prüfung wurden Sicher-
heit, Zuverlässigkeit und Eignung dieser Teile RService‑und Wartungsarbeiten
festgestellt. RInstandsetzungsarbeiten
Sie erhalten die Aufbaurichtlinien im Internet RVeränderungen sowie Ein‑ und Umbauten
unter http://bb-portal.mercedes-benz.com. RArbeiten an elektronischen Bauteilen
Weitere Informationen erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen einen
Mercedes-Benz Servicestützpunkt. Mercedes-Benz Servicestützpunkt.

Aufkleber Bestimmungsgemäßer Gebrauch


Wenn Sie Warnhinweis-Aufkleber entfernen, Berücksichtigen Sie bei der Benutzung dieses
können Sie und andere Personen Gefahren Fahrzeugs:
nicht erkennen.
Rdie Sicherheitshinweise in dieser Betriebs-
Am Fahrzeug sind verschiedene Warnhin- anleitung
weis-Aufkleber. Die Warnhinweis-Aufkleber
Rdie Straßenverkehrsordnung
machen Sie und andere Personen auf Gefah-
ren aufmerksam. i Durch unsachgemäße Eingriffe an elek-
tronischen Bauteilen und deren Software
können diese nicht mehr funktionieren.
Konturmarkierungen Wegen der vernetzten Elektronik können
Konturmarkierungen sind vom Gesetzgeber dabei auch Systeme betroffen sein, die
für Fahrzeuge mit Aufbauten vorgeschrieben. nicht verändert wurden. Funktionsstörun-
gen der Elektronik können die Betriebssi-
Sie sind als Fahrer für den ordnungsgemäßen
cherheit Ihres Fahrzeugs erheblich gefähr-
Zustand der Konturmarkierungen verantwort-
den.
lich.
Die Konturmarkierungen dürfen nicht
beschädigt oder abgelöst sein. Lassen Sie Sachmängelhaftung
beschädigte Konturmarkierungen umgehend
in einer qualifizierten Fachwerkstatt erneu- ! Beachten Sie die Hinweise dieser
ern. Betriebsanleitung zum ordnungsgemäßen
Betrieb Ihres Fahrzeugs sowie zu mögli-
chen Fahrzeugschäden. Schäden an Ihrem
Fahrzeug, die durch schuldhafte Verstöße

Z
32 Einleitung

gegen diese Hinweise entstehen, sind Die Daten sind ausschließlich technischer
weder von der Mercedes-Benz Sachmän- Natur und können dazu verwendet werden,
gelhaftung noch von der Neufahrzeug‑ oder Rdie Erkennung und Behebung von Fehlern
Gebrauchtfahrzeug-Garantie abgedeckt. und Mängeln zu unterstützen
RFahrzeugfunktionen z. B. nach einem Unfall

Gespeicherte Daten im Fahrzeug zu analysieren


RFahrzeugfunktionen zu optimieren.

Eine Vielzahl elektronischer Komponenten Bewegungsprofile über gefahrene Strecken


Ihres Fahrzeugs enthalten Datenspeicher. können aus diesen Daten nicht erstellt wer-
Diese Datenspeicher speichern temporär den.
oder dauerhaft technische Informationen Wenn Sie Serviceleistungen in Anspruch neh-
über men, können diese technischen Informatio-
RFahrzeugzustand
nen aus den Ereignis‑ und Fehlerdatenspei-
chern ausgelesen werden.
REreignisse
Serviceleistungen sind z. B.
RFehler
RReparaturleistungen
Diese technischen Informationen dokumen-
RServiceprozesse
tieren im Allgemeinen den Zustand eines Bau-
teils, eines Moduls, eines Systems oder der RGarantiefälle
Umgebung. RQualitätssicherung
Diese sind z. B. Das Auslesen geschieht durch Mitarbeiter
RBetriebszustände von Systemkomponen- des Servicenetzes (einschließlich Hersteller)
ten. Dazu gehören z. B. Füllstände. mithilfe von speziellen Diagnosegeräten. Dort
RStatusmeldungen des Fahrzeugs und von
erhalten Sie bei Bedarf weitere Informatio-
nen.
dessen Einzelkomponenten. Dazu gehören
z. B. Radumdrehungszahl/Geschwindig- Nach einer Fehlerbehebung werden die Infor-
keit, Bewegungsverzögerung, Querbe- mationen im Fehlerspeicher gelöscht oder
schleunigung, Fahrpedalstellung. fortlaufend überschrieben.
RFehlfunktionen und Defekte in wichtigen Bei der Nutzung des Fahrzeugs sind Situatio-
Systemkomponenten. Dazu gehören z. B. nen denkbar, in denen diese technischen
Licht, Bremsen. Daten in Verbindung mit anderen Informatio-
RReaktionen und Betriebszustände des
nen - gegebenenfalls unter Hinzuziehung
eines Sachverständigen - personenbeziehbar
Fahrzeugs in speziellen Fahrsituationen.
werden könnten.
Dazu gehört z. B. Auslösen eines Airbags,
Einsetzen der Stabilitätsregelungssys- Beispiele hierfür sind:
teme. RUnfallprotokolle
RUmgebungszustände. Dazu gehört z. B. die RSchäden am Fahrzeug
Außentemperatur. RZeugenaussagen
Weitere Zusatzfunktionen, die mit dem Kun-
den vertraglich vereinbart werden, erlauben
ebenso die Übermittlung bestimmter Fahr-
zeugdaten aus dem Fahrzeug. Zu den Zusatz-
funktionen gehört z. B. die Fahrzeugortung im
Notfall.
Einleitung 33

Beachten Sie, dass bei Fahrzeugen mit Tele-


matikgeräten (z. B. FleetBoard) - je nach Kon-
figuration - zusätzliche Daten gespeichert
werden, die auch über die Telematikgeräte
ausgelesen und z. B. an den Fuhrpark über-
tragen werden können sowie zusätzliche Ana-
lysen ermöglichen.

Z
34
35

Cockpit ................................................. 36
Dachbedieneinheit .............................. 37

Auf einen Blick


Kombiinstrument ................................ 38
Schaltereinheiten ................................ 41
Multifunktionslenkrad ........................ 45
Kombischalter und Multifunkti-
onshebel .............................................. 47
36 Cockpit

Cockpit
Übersicht Linkslenker
Auf einen Blick

Funktion Seite Funktion Seite


: Schaltereinheiten 41 G Ablagen 115
; Belüftungsdüsen 130 Aufstieghilfe 82

= Lichtschalter 93 H Klapptisch 119

? Kombiinstrument 39 I Steckdose 24 V 112

A Multifunktionslenkrad 91 J Feststellbremse 244

B Multifunktionshebel 47 K Abdeckung des Hauptsi-


cherungsträgers 392
C Bedieneinheit Klimatisie-
rung 126 L Schubfächer 116

D Radio und/oder Navigatio- M Aschenbecher 114


nate 214 N Cupholder 120
E Zigarettenanzünder 114 O Zündschloss 234
Steckdose 24 V 112
P Hupe (Druckluft-/Signal-
F Regen- und Lichtsensor horn)
und Kamera Spurhalte-/
Aufmerksamkeits-Assis- Q Multifunktionslenkrad ein-
tent 352 stellen 91
R Kombischalter 47
Dachbedieneinheit 37

Dachbedieneinheit
Übersicht Linkslenker

Auf einen Blick


Funktion Seite Funktion Seite
: Staufächer 115 Funkgerät (siehe separate
Betriebsanleitung)
; Rauchmelder 115 Digitaler Tachograf (siehe
= Ablagen 115 separate Betriebsanlei-
tung)
? Schaltereinheiten 43 FleetBoard® 206
A DIN-Schächte für:
38 Kombiinstrument

Kombiinstrument
Anzeigen
Auf einen Blick

Kombiinstrument (Beispiel)
Funktion Seite Funktion Seite
: Tachometer B Uhrzeit und Außentempera-
turanzeige 142
; Bordcomputer 146
C Kraftstoffstand 142
= Drehzahlmesser 140
? AdBlue® Stand 141
A Gesamtwegstrecke und
Tageswegstrecke 142

i Bei Fahrzeugen ohne Display A und B


blättern Sie im Bordcomputer zum Menü-
fenster Truck Info im Menü Tourdaten ß
(Y Seite 150). Das Menüfenster zeigt die
Gesamtwegstrecke, Tageswegstrecke,
Uhrzeit und Außentemperatur an.
Kombiinstrument 39

Kontrollleuchten

Auf einen Blick


Kombiinstrument (Beispiel)
Funktion Seite Funktion Seite
: Warn-/Kontrollleuchten k Stabilitätsregel-Assistent
im Tachometer ausgeschaltet 265
; Motordiagnose 143 Á Stabilitätsregel-Assistent 265
º Fahrerhausverriegelung 376 À ASR (Antriebsschlupfrege-
lung) 264
¸ Niveauregelung außerhalb
Fahrniveau 291 ! ABS (Antiblockiersystem) 242
D Elektrische Lenkhilfe 183 J Bremse Störung 236
i Ausgleichsgetriebesperre 266 ? Warn-/Kontrollleuchten
in der AdBlue® Anzeige
W Bremsaufforderung bei
hoher Motordrehzahl 140 É Dieselpartikelfilter, auto-
matische Regeneration 306
; Fahrtrichtungsanzeiger 96
 Dieselpartikelfilter Störung 306
= Warn-/Kontrollleuchten
im Drehzahlmesser A Warn-/Kontrollleuchten
unterhalb des Bordcom-
¿ Rollsperre 247
puters
x Haltestellenbremse 246
K Fernlicht 95
Ï Vierrad-Feststellbremse 245
à Dauerbremse 248
l Active Brake Assist 282
! Feststellbremse 244
40 Kombiinstrument

Funktion Seite Funktion Seite


U Standlicht 94 X Flüssigkeitskupplung 262
Auf einen Blick

i Eine Übersicht der Warn-/Kontrollleuch-


ten im Statusbereich des Bordcomputers
finden Sie im Kapitel „Bordcomputer und
Anzeigen“ (Y Seite 202).
Schaltereinheiten 41

Schaltereinheiten
Cockpit

Auf einen Blick


Fahrerarbeitsplatz

Funktion Seite Funktion Seite


: Schaltereinheiten , EDW 66
ã Active Brake Assist 282 ¨ Panikalarm 68
m Spurhalte-Assistent 288 n Kühlbox 118
Ø Niveauregelung: Fahrni- þ Batterietrennschalter 111
veau 293
q Antiblockiersystem 242
ê Niveauregelung: erhöhtes
Fahrniveau 295 â Rotationsketten, siehe
separate Betriebsanleitung
¤ Niveauregelung: STOP 293
É Dieselpartikelfilter, Rege-
þ Niveauregelung: Rangierni- neration starten 307
veau 295
Ê Dieselpartikelfilter, Rege-
ë Niveauregelung: Straßen- nerationssperrung 307
fertigerbetrieb 294
¿ Rollsperre 247
F Drehzahl-Konstanthaltung 338
x Haltestellenbremse 246
. Nebenabtrieb 334
Ï Vierrad-Feststellbremse 245
J 12‑V-Spannungswandler 112
m Verteilergetriebe Gelände-
C Elektro-hydraulische Fah- gang 269
rerhaus-Kippanlage 378
i Freischaukeln 257
42 Schaltereinheiten

Funktion Seite Funktion Seite


í Kriechmodus 255 * Rückfahrwarner 309
Auf einen Blick

1 Rangiermodus 263 z Frontscheibenheizung 111


à ASR (Antriebsschlupfrege- ; Schaltereinheit
lung) 264
D Ladebordwand, siehe sepa-
k Stabilitätsregel-Assistent 265 rate Betriebsanleitung
£ Warnblinkanlage i Arbeitsscheinwerfer (wird
nach dem Anfahren auto-
i Ausgleichsgetriebesperren 266 matisch ausgeschaltet)
â Vorlauf-/Nachlaufachse 296 À Rundumleuchte 98
å Anfahrhilfe 296 = Schaltereinheit Fahrertür 43
Õ Lenkbare Nachlaufachse 297
Schaltereinheiten 43

Über Frontscheibe Fahrertür

Auf einen Blick


Funktion Seite Funktion Seite
Schaltereinheiten Schaltereinheit
¤ Sonnenrollo links öffnen 76 | Außenspiegel links 92
¥ Sonnenrollo links schließen 76 ~ Außenspiegel rechts 92
¦ Sonnenrollo rechts öffnen 76 Í Außenspiegel einstellen 92
§ Sonnenrollo rechts schlie- z Spiegelheizung 93
ßen 76
Ï Rangierstellung für Beifah-
Ú Beleuchteter Mercedes reraußenspiegel 92
Stern 98
W Seitenfenster öffnen/
o Fahrerleseleuchte 96 schließen 72
h Nachtfahrbeleuchtung Ë Türen verriegeln 65
(grün) 96
Ì Türen entriegeln 65
c Innenraumleuchten 96
r Automatische Steuerung
der Innenbeleuchtung 96
e Ambientebeleuchtung
(blau) 96
¸ Schiebedach/Aufstelldach
öffnen 73
P Schiebedach/Aufstelldach
schließen 73
44 Schaltereinheiten

Beifahrertür Liege
Auf einen Blick

Funktion Seite
Schaltereinheit
p Beifahrerleseleuchte 96
c Innenraumleuchten 96
Funktion Seite
W Seitenfenster der Beifah-
rertür öffnen/schließen 72 : Leseleuchte Bett/Liege 98
Ë Türen verriegeln 65 ; Schalterfeld Bett/Liege

Ì Türen entriegeln 65 ÷ Zusatzheizung 135


Æ Standklimaanlage 133
H Audiogerät (Radio)

I 121
¸ Schiebe-/Aufstelldach

P 73
c Innenbeleuchtung

g 96
Multifunktionslenkrad 45

Multifunktionslenkrad

Auf einen Blick


Rechte Tastengruppe am Multifunktionslenkrad
Linke Tastengruppe am Multifunktionslenkrad Funktion Seite
Funktion Seite Fahrsysteme bedienen:
Bordcomputer bedienen: 146 é TEMPOMAT wählen 274
u nächstes Hauptmenü/im Abstandshalte-Assistent
Eingabefenster nächsten wählen 277
Eintrag wählen, Wert erhö-
Ñ Einschalten und aktuelle
hen oder zurücksetzen
Geschwindigkeit/
t vorheriges Hauptmenü/im Geschwindigkeitsbegren-
Eingabefenster vorherigen zung einstellen, einge-
Eintrag wählen oder Wert stellte Geschwindigkeit/
verringern Geschwindigkeitsbegren-
zung erhöhen
r nächstes Menüfenster/im
Eingabefenster eine Menü- q Einschalten und gespei-
zeile nach unten cherte Geschwindigkeit/
Geschwindigkeitsbegren-
s vorheriges zung abrufen, eingestellte
Menüfenster/im Eingabe- Geschwindigkeit/
fenster eine Menüzeile Geschwindigkeitsbegren-
nach oben zung verringern
9 Eingabefenster öffnen und È Limiter wählen 272
schließen/Ereignisfenster
quittieren o Limiter/TEMPOMAT/
Abstandshalte-Assistent
Ú favorisiertes Menüfenster ausschalten
speichern/anzeigen
Ù Menüfenster Fahrsysteme
W Lauter/X Leiser:
Geschwindigkeitstoleranz
Audio 156 einstellen (TEMPOMAT/
Telefon 154 Abstandshalte-Assistent) 274
Sollabstand einstellen
(Abstandshalte-Assistent) 279
46 Multifunktionslenkrad

Funktion Seite
Telefon bedienen: 154
Auf einen Blick

; Anruf tätigen, anneh-


men/Menüfenster Tele‐
fon anzeigen
= Anruf beenden, ableh-
nen/Sprachbedienung
aktivieren 214
Kombischalter und Multifunktionshebel 47

Kombischalter und Multifunktionshebel

Auf einen Blick


Funktion Seite Funktion Seite
d Kombischalter F Schaltautomatik — Fahrpro-
grammwahl o 253
: Fernlicht aus (bei einge-
schaltetem Abblendlicht) 95 automatisches Fahrpro-
gramm A mit den Schaltpro-
; Fernlicht ein (bei einge- grammen economy, power,
schaltetem Abblendlicht) 95 fleet, offroad oder
fire-sv oder
= Lichthupe 95
manuelles Fahrprogramm M
? Fahrtrichtungsanzeiger,
rechts 96 G Schaltautomatik — manuel-
les Zurückschalten
A Fahrtrichtungsanzeiger, automatisches Fahrpro-
links 96 gramm 259
B Wischen mit Waschwas- manuelles Fahrprogramm 260
ser/Einmalwischen 110 H Schaltautomatik — manuel-
C Scheibenwischer 110 les Hochschalten
automatisches Fahrpro-
e Multifunktionshebel
gramm 259
D Dauerbremse 248 manuelles Fahrprogramm 260
E Schaltautomatik — Fahrt-
richtungswahl
h Drive/Vorwärtsfahren 258
i Neutralstellung 259
k Rückwärtsfahren 261
48
49

Wissenswertes .................................... 50
Insassensicherheit .............................. 50
Kinder im Fahrzeug ............................. 56
Haustiere im Fahrzeug ....................... 58

Sicherheit
50 Insassensicherheit

Wissenswertes Zudem müssen Sie sicherstellen, dass sich


ein Airbag beim Auslösen frei entfalten kann
Diese Betriebsanleitung beschreibt alle (Y Seite 54).
Modelle, Serien‑ und Sonderausstattungen Der Fahrer-Airbag ergänzt den richtig ange-
Ihres Fahrzeugs, die zum Zeitpunkt des legten Sicherheitsgurt und erhöht als zusätz-
liche Sicherheitseinrichtung das Schutzpo-
Sicherheit

Redaktionsschlusses dieser Betriebsanlei-


tung erhältlich waren. Länderspezifische tenzial für den Fahrer in der entsprechenden
Abweichungen sind möglich. Beachten Sie, Unfallsituation. Wenn z. B. bei einem Unfall
dass Ihr Fahrzeug nicht mit allen beschriebe- das Schutzpotenzial des Sicherheitsgurts
nen Funktionen ausgestattet sein könnte. ausreicht, löst der Fahrer-Airbag nicht aus.
Dies betrifft auch sicherheitsrelevante Sys- Dabei bieten Sicherheitsgurt und Fahrer-Air-
teme und Funktionen. bag im Allgemeinen keinen Schutz vor Gegen-
Lesen Sie die Informationen zur qualifizierten ständen, die von außen in das Fahrzeug ein-
Fachwerkstatt (Y Seite 31). dringen.
Informationen zur Funktionsweise des Rück-
haltesystems finden Sie unter „Auslösen des
Insassensicherheit Gurtstraffers und des Fahrer-Airbags“
(Y Seite 55).
Einleitung Rückhaltesystem
Für weitere Informationen über mitfahrende
Das Rückhaltesystem reduziert bei einem Kinder sowie über Kinder-Rückhaltesysteme,
Unfall das Risiko, dass Fahrzeuginsassen mit siehe „Kinder im Fahrzeug“ (Y Seite 56).
Teilen des Fahrzeuginnenraums in Kontakt
kommen. Darüber hinaus kann das Rückhal-
tesystem auch die Belastungen für die Fahr- Wichtige Sicherheitshinweise
zeuginsassen während eines Unfalls reduzie-
ren. G WARNUNG
Das Rückhaltesystem umfasst Durch Veränderungen am Rückhaltesystem
kann dieses nicht mehr bestimmungsgemäß
RSicherheitsgurtsystem
funktionieren. Das Rückhaltesystem kann
RFahrer-Airbag dann die Fahrzeuginsassen nicht mehr wie
Die Komponenten des Rückhaltesystems vorgesehen schützen und z. B. bei einem
sind aufeinander abgestimmt. Sie können ihr Unfall ausfallen oder unerwartet aktiviert wer-
Schutzpotenzial nur entfalten, wenn stets alle den. Es besteht erhöhte Verletzungsgefahr
Fahrzeuginsassen oder sogar Lebensgefahr!
Rden Sicherheitsgurt richtig angelegt haben Verändern Sie niemals Teile des Rückhalte-
(Y Seite 52) systems. Nehmen Sie keine Eingriffe an Ver-
Rden Sitz richtig eingestellt haben
kabelung sowie elektronischen Bauteilen
(Y Seite 78). oder deren Software vor.
Abhängig von der Ausstattung des Fahr- Wenn es erforderlich ist, das Airbagsystem
zeugs muss auch die Kopfstütze richtig ein- zur Anpassung an eine Person mit einer Kör-
gestellt werden. perbehinderung zu modifizieren, wenden Sie
Als Fahrer müssen Sie zusätzlich sicherstel- sich wegen Einzelheiten an einen Mercedes-
len, dass das Lenkrad richtig eingestellt ist. Benz Servicestützpunkt.
Beachten Sie die Informationen zur korrekten
Fahrersitzposition (Y Seite 78).
Insassensicherheit 51

Warnleuchte Rückhaltesystem anliegt. Er zieht den Fahrer jedoch nicht in


Richtung der Sitzlehne zurück.
Die Funktionen des Rückhaltesystems wer-
Der Gurtstraffer korrigiert zudem nicht eine
den nach dem Einschalten der Zündung und
falsche Sitzposition oder den Gurtverlauf
in regelmäßigen Abständen bei laufendem
eines falsch angelegten Sicherheitsgurts.
Motor überprüft. Dadurch können Störungen

Sicherheit
frühzeitig erkannt werden.
Wichtige Sicherheitshinweise
Wenn die Warnleuchte Rückhaltesystem
6 im Statusbereich des Bordcomputers G WARNUNG
angeht, ist das Rückhaltesystem gestört. Wenn der Sicherheitsgurt falsch angelegt ist,
G WARNUNG kann er nicht wie vorgesehen schützen.
Wenn das Rückhaltesystem gestört ist, kön- Zudem kann ein falsch angelegter Sicher-
nen Komponenten des Rückhaltesystems heitsgurt z. B. bei einem Unfall, bei Bremsma-
unbeabsichtigt aktiviert werden oder bei növern oder abrupten Richtungswechseln
einem Unfall mit hoher Fahrzeugverzögerung zusätzliche Verletzungen verursachen. Es
nicht auslösen. Das kann z. B. Gurtstraffer besteht erhöhte Verletzungsgefahr oder
oder Airbag betreffen. Es besteht erhöhte Ver- sogar Lebensgefahr!
letzungsgefahr oder sogar Lebensgefahr! Stellen Sie stets sicher, dass alle Fahrzeugin-
Lassen Sie das Rückhaltesystem umgehend sassen richtig angegurtet sind und korrekt
in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprü- sitzen.
fen und in Stand setzen.
G WARNUNG
Wenn die Sitzlehne nicht in nahezu aufrechter
Sicherheitsgurte Position steht, bietet der Sicherheitsgurt
nicht den bestimmungsgemäßen Rückhalte-
Einleitung schutz. In diesem Fall können Sie bei einem
Bremsmanöver oder einem Unfall unter dem
Der richtig angelegte Sicherheitsgurt redu-
Sicherheitsgurt durchrutschen und sich dabei
ziert bei einem Aufprall am wirksamsten die
z. B. am Unterleib oder Hals verletzen. Es
Bewegung des Fahrzeuginsassen. Dadurch
besteht erhöhte Verletzungsgefahr oder
sinkt das Risiko, dass Fahrzeuginsassen mit
sogar Lebensgefahr!
Teilen des Fahrzeuginnenraums in Kontakt
kommen oder aus dem Fahrzeug hinausge- Stellen Sie den Sitz vor Fahrtantritt richtig ein.
schleudert werden. Zudem hilft der Sicher- Achten Sie stets darauf, dass die Sitzlehne in
heitsgurt, den Fahrzeuginsassen in besserer nahezu aufrechter Position steht und der
Position zum auslösenden Airbag zu halten. Schultergurtteil über die Mitte der Schulter
verläuft.
Das Sicherheitsgurtsystem besteht aus
RSicherheitsgurten G WARNUNG
RGurtstraffer für den Sicherheitsgurt des Personen unter 1,50 m Größe können den
Fahrersitzes Sicherheitsgurt ohne geeignete zusätzliche
Wenn der Sicherheitsgurt schnell oder ruck- Rückhaltesysteme nicht richtig anlegen.
artig aus dem Gurtaustritt herausgezogen Wenn der Sicherheitsgurt falsch angelegt ist,
wird, blockiert der Gurtaufroller. Das Gurt- kann er nicht wie vorgesehen schützen.
band kann nicht weiter herausgezogen wer- Zudem kann ein falsch angelegter Sicher-
den. heitsgurt z. B. bei einem Unfall, bei Bremsma-
Der Gurtstraffer strafft beim Aufprall den növern oder abrupten Richtungswechseln
Sicherheitsgurt, damit er eng am Körper zusätzliche Verletzungen verursachen. Es

Z
52 Insassensicherheit

besteht erhöhte Verletzungsgefahr oder Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen, Sicherheits-


sogar Lebensgefahr! gurte zu verwenden, die Mercedes-Benz für
Sichern Sie Personen unter 1,50 m Größe Ihr Fahrzeug frei gegeben hat.
stets in geeigneten Rückhaltesystemen.
Korrekter Gebrauch der Sicherheits-
Wenn Sie ein Kind jünger als 12 Jahre und gurte
Sicherheit

unter 1,50 m Größe im Fahrzeug mitnehmen, Beachten Sie die Sicherheitshinweise zum
Rsichern Sie es stets in einem für dieses Sicherheitsgurt (Y Seite 51).
Mercedes-Benz Fahrzeug geeigneten Kin- Alle Fahrzeuginsassen müssen den Sicher-
der-Rückhaltesystem. Das Kinder-Rückhal- heitsgurt vor der Fahrt richtig anlegen. Stellen
tesystem muss alters‑, gewichts‑ und grö- Sie auch während der Fahrt sicher, dass stets
ßengerecht sein alle Fahrzeuginsassen den Sicherheitsgurt
Rbeachten Sie unbedingt die Anweisungen richtig angelegt haben.
und Sicherheitshinweise zu „Kinder im Achten Sie beim Anlegen des Sicherheits-
Fahrzeug“ in dieser Betriebsanleitung gurts unbedingt darauf, dass
(Y Seite 56) sowie die Montageanleitung
Rdie Gurtschlosszunge des Sicherheitsgurts
des Herstellers des Kinder-Rückhaltesys-
tems. nur in das zum Sitzplatz gehörende Gurt-
schloss gesteckt wird.
G WARNUNG Rder Sicherheitsgurt straff am Körper
Sicherheitsgurte können nicht wie vorgese- anliegt.
hen schützen, wenn Vermeiden Sie auftragende Kleidung, z. B.
Rsie beschädigt, verändert, stark ver- einen Wintermantel.
schmutzt, gebleicht oder eingefärbt sind Rder Sicherheitsgurt nicht verdreht ist.
Rdas Gurtschloss beschädigt oder stark ver- Nur dann können die auftretenden Kräfte
schmutzt ist auf die Gurtfläche verteilt werden.
RVeränderungen an Gurtstraffern, Gurtver- Rder Schultergurtteil stets über die Mitte der
ankerungen oder Gurtaufrollern vorgenom- Schulter verläuft.
men wurden. Der Schultergurtteil sollte nicht den Hals
Sicherheitsgurte können bei einem Unfall berühren und darf nicht unter dem Arm
auch nicht sichtbar beschädigt werden, z. B. durchgeführt werden. Wenn möglich, den
durch Glassplitter. Veränderte oder beschä- Sicherheitsgurt auf die der Körpergröße
digte Sicherheitsgurte können reißen oder entsprechenden Höhe einstellen.
ausfallen, z. B. bei einem Unfall. Veränderte Rder Beckengurt eng und so tief wie möglich
Gurtstraffer können ungewollt aktiviert wer- am Becken anliegt.
den oder im Bedarfsfall ausfallen. Es besteht
Der Beckengurt muss immer in der Hüft-
erhöhte Verletzungsgefahr oder sogar
beuge verlaufen und niemals über dem
Lebensgefahr!
Bauch oder dem Unterleib. Insbesondere
Verändern Sie niemals die Sicherheitsgurte, schwangere Frauen müssen darauf achten.
Gurtstraffer, Gurtverankerungen und Gurtauf- Bei Bedarf den Beckengurt nach unten in
roller. Stellen Sie sicher, dass die Sicherheits- die Hüftbeuge drücken und mit dem Schul-
gurte unbeschädigt, nicht abgenutzt und sau- tergurtteil straff ziehen.
ber sind. Lassen Sie die Sicherheitsgurte nach Rder Sicherheitsgurt nicht über scharfe,
einem Unfall umgehend in einer qualifizierten
spitze oder zerbrechliche Gegenstände ver-
Fachwerkstatt überprüfen.
läuft.
Insassensicherheit 53

Wenn sich solche Gegenstände an oder in X Den Sitz einstellen (Y Seite 78).
Ihrer Kleidung befinden, z. B. Stift, Schlüs- Die Sitzlehne muss in nahezu aufrechter
sel oder Brille, verstauen Sie diese an Position stehen.
einem geeigneten Ort. X Den Sicherheitsgurt ruckfrei aus dem Gurt-
Rmit einem Sicherheitsgurt stets nur eine austritt = ziehen und die Gurtschloss-
Person angegurtet ist. zunge ; im Gurtschloss : einrasten.

Sicherheit
Befördern Sie niemals einen Säugling oder Der Schultergurtteil muss stets über die
ein Kind auf dem Schoß eines Fahrzeugin- Mitte der Schulter verlaufen. Wenn nötig,
sassen. Bei einem Unfall können sie zwi- den Gurtaustritt einstellen (Y Seite 79).
schen dem Fahrzeuginsassen und dem X Wenn nötig, den Sicherheitsgurt vor der
Sicherheitsgurt Quetschungen erleiden. Brust nach oben ziehen, damit der Sicher-
Rniemals Gegenstände zusammen mit einer heitsgurt straff am Körper anliegt.
Person angegurtet werden.
Sicherheitsgurte sind ausschließlich für die Sicherheitsgurt ablegen
Sicherung und Rückhaltung von Personen
! Stellen Sie sicher, dass sich der Sicher-
vorgesehen. Beachten Sie für die Sicherung
heitsgurt komplett aufrollt. Sonst können
von Gegenständen, Gepäck oder Ladegut
der Sicherheitsgurt oder die Gurtschloss-
stets die Anweisungen und Sicherheitshin-
zunge in der Tür oder im Sitzmechanismus
weise zu „Ablagen und Staufächer“
eingeklemmt werden. Dadurch können die
(Y Seite 115).
Tür, die Türverkleidungen und der Sicher-
heitsgurt beschädigt werden. Beschädigte
Sicherheitsgurt anlegen Sicherheitsgurte können ihre Schutzfunk-
Beachten Sie die Sicherheitshinweise zum tion nicht mehr erfüllen und müssen ersetzt
Sicherheitsgurt (Y Seite 51) und die Hinweise werden. Suchen Sie eine qualifizierte Fach-
zum korrekten Gebrauch des Sicherheits- werkstatt auf.
gurts (Y Seite 52).

X Auf die Lösetaste : drücken, die Gurt-


schlosszunge ; festhalten und zum Gurt-
austritt = zurückführen.

Z
54 Insassensicherheit

Gurtwarnung für den Fahrer Stellen Sie stets sicher, dass sich keine
Die Warnleuchte Sicherheitsgurt 7 im Gegenstände zwischen Airbag und Fahrzeug-
Statusbereich des Bordcomputers macht Sie insasse befinden.
darauf aufmerksam, dass alle Fahrzeuginsas- RStellen Sie die Sitze vor Fahrtantritt richtig
sen den Sicherheitsgurt anlegen müssen. Sie
ein. Achten Sie stets darauf, dass die Sitz-
Sicherheit

kann dauerhaft leuchten oder blinken.


lehne in nahezu aufrechter Position steht.
Zusätzlich kann ein Warnton ertönen.
RStellen Sie den Fahrersitz so weit wie mög-
Die Warnleuchte Sicherheitsgurt 7 und
lich nach hinten ein. Die Sitzposition muss
der Warnton gehen aus, sobald der Fahrer
dabei ein sicheres Führen des Fahrzeugs
angegurtet ist.
erlauben.
RFassen Sie das Lenkrad nur außen am

Airbag Lenkradkranz an. So kann sich der Airbag


ungehindert entfalten.
Einleitung RLehnen Sie sich während der Fahrt stets an

Den Einbauort des Fahrer-Airbags erkennen die Sitzlehne. Beugen Sie sich nicht nach
Sie an der Kennzeichnung AIRBAG. vorn. Sonst sind Sie im Entfaltungsbereich
des Airbags.
Ein Airbag ergänzt den richtig angelegten
RSichern Sie Personen unter 1,50 m Größe
Sicherheitsgurt. Er stellt keinen Ersatz für den
Sicherheitsgurt dar. Der Airbag bietet ein immer in geeigneten Rückhaltesystemen.
zusätzliches Schutzpotenzial in entsprechen- Bis zu dieser Größe kann der Sicherheits-
den Unfallsituationen. gurt nicht richtig angelegt werden.
Kein heute erhältliches System kann jedoch Wenn Sie Kinder im Fahrzeug mitnehmen,
Verletzungen und Todesfälle gänzlich aus- beachten Sie zusätzlich die folgenden Hin-
schließen. weise.
Auch das Risiko von Verletzungen durch den RSichern Sie Kinder jünger als 12 Jahre und
Airbag kann aufgrund der erforderlichen unter 1,50 m immer in geeigneten Kinder-
Geschwindigkeit des Airbags nach dem Aus- Rückhaltesystemen.
lösen nicht vollständig ausgeschlossen wer- RBeachten Sie unbedingt die Anweisungen
den. und Sicherheitshinweise zu „Kinder im
Fahrzeug“ (Y Seite 56) sowie die Monta-
Wichtige Sicherheitshinweise geanleitung des Herstellers des Kinder-
Rückhaltesystems.
G WARNUNG
Wenn Sie von der korrekten Sitzposition
abweichen, kann der Airbag nicht wie vorge-
sehen schützen und durch das Auslösen
sogar zusätzliche Verletzungen verursachen.
Es besteht erhöhte Verletzungsgefahr oder
sogar Lebensgefahr!
Um Risiken zu vermeiden, stellen Sie stets
sicher, dass alle Fahrzeuginsassen
Rrichtig angegurtet sind, auch schwangere
Frauen
Rdie folgenden Hinweise beachten.
Insassensicherheit 55

Gegenstände im Fahrzeuginnenraum kön- in einer qualifizierten Fachwerkstatt erneu-


nen die bestimmungsgemäße Funktion ern.
eines Airbags gefährden. Um Risiken durch
die erforderliche Geschwindigkeit des Air- G WARNUNG
bags nach dem Auslösen zu vermeiden, stel- Pyrotechnisch ausgelöste Gurtstraffer sind
len Sie vor Fahrtantritt sicher, dass

Sicherheit
nicht mehr funktionsfähig und können daher
Rsich keine weiteren Personen, Tiere oder nicht wie vorgesehen schützen. Es besteht
Gegenstände zwischen dem Fahrer und erhöhte Verletzungsgefahr oder sogar
dem Fahrer-Airbag befinden. Lebensgefahr!
Rkeine Zubehörteile im Entfaltungsbereich Lassen Sie die pyrotechnisch ausgelösten
des Airbags befestigt sind, z. B. am Lenkrad Gurtstraffer umgehend in einer qualifizierten
oder an der Tür. Fachwerkstatt erneuern.
Rkeine schweren, scharfkantigen oder zer-
brechlichen Gegenstände in den Taschen Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen, das Fahr-
Ihrer Kleidungsstücke sind. Verstauen Sie zeug nach einem Unfall zu einer qualifizierten
solche Gegenstände an einem geeigneten Fachwerkstatt abschleppen zu lassen.
Ort. Berücksichtigen Sie dies insbesondere, nach-
dem ein Gurtstraffer oder Airbag ausgelöst
G WARNUNG wurde.
Wenn Sie eine Airbagabdeckung verändern Wenn Gurtstraffer oder Airbag auslösen,
oder Gegenstände, z. B. auch Aufkleber hören Sie einen Knall und es kann Pulver-
darauf anbringen, kann der Airbag nicht mehr staub austreten. Die Warnleuchte Rückhalte-
bestimmungsgemäß funktionieren. Es system 6 geht an.
besteht erhöhte Verletzungsgefahr! Der Knall beeinträchtigt, bis auf seltene Aus-
Verändern Sie niemals eine Airbagabdeckung nahmefälle, nicht Ihr Hörvermögen. Der aus-
und bringen Sie keine Gegenstände an. tretende Pulverstaub ist im Allgemeinen nicht
gesundheitsschädlich, kann jedoch bei Per-
Fahrer-Airbag sonen mit Asthma oder Atemschwierigkeiten
kurzzeitige Atembeschwerden hervorrufen.
Der Fahrer-Airbag entfaltet sich vor dem Wenn es gefahrlos möglich ist, sollten Sie zur
Lenkrad. Er erhöht auf dem Fahrersitz bei Vermeidung von Atembeschwerden das Fahr-
Aktivierung das Schutzpotenzial für den Kopf zeug umgehend verlassen, oder das Fenster
und den Brustkorb. öffnen.

Funktionsweise
Auslösen des Gurtstraffers und des
Fahrer-Airbags Bei einem Aufprall bewertet das Steuergerät
Rückhaltesystem während der ersten Kollisi-
Wichtige Sicherheitshinweise onsphase wichtige physikalische Daten der
Fahrerhausverzögerung, wie
G WARNUNG
RDauer
Nach dem Auslösen eines Airbags sind die
Teile des Airbags heiß. Es besteht Verlet- RRichtung
zungsgefahr! RIntensität
Berühren Sie die Teile des Airbags nicht. Las- Aufgrund dieser Bewertung löst das Steuer-
sen Sie einen ausgelösten Airbag umgehend gerät Rückhaltesystem bei einem Frontalauf-

Z
56 Kinder im Fahrzeug

prall den Gurtstraffer für den Sicherheitsgurt Kinder im Fahrzeug


des Fahrersitzes und den Fahrer-Airbag aus.
Der Gurtstraffer kann nur ausgelöst werden, Wichtige Sicherheitshinweise
wenn Wenn Sie ein Kind jünger als 12 Jahre und
Rdie Zündung eingeschaltet ist unter 1,50 m Größe im Fahrzeug mitnehmen,
Sicherheit

Rdie Komponenten des Rückhaltesystems Rsichern Sie es stets in einem für Mercedes-
funktionsbereit sind, siehe „Warnleuchte Benz Fahrzeuge geeigneten Kinder-Rück-
Rückhaltesystem“ (Y Seite 51). haltesystem. Das Kinder-Rückhaltesystem
Die Ermittlung der Aktivierungsschwelle für muss alters‑, gewichts‑ und größengerecht
Gurtstraffer und Fahrer-Airbag erfolgt durch sein
die Bewertung der Fahrerhausverzögerung. Rbeachten Sie unbedingt die Anweisungen
Dieser Vorgang hat vorausschauenden Cha- und Sicherheitshinweise in diesem
rakter. Das Auslösen muss rechtzeitig, zu Abschnitt sowie die Montageanleitung des
Beginn des Aufpralls, erfolgen. Herstellers des Kinder-Rückhaltesystems.
Die Fahrerhausverzögerung und die Kraftrich- G WARNUNG
tung werden im Wesentlichen bestimmt von
Wenn Sie Kinder unbeaufsichtigt im Fahrzeug
Rder Kraftverteilung während des Aufpralls lassen, können sie das Fahrzeug in Bewegung
Rdem Kollisionswinkel setzen, indem sie z. B.
Rder Verformungseigenschaft des Fahrer- Rdie Feststellbremse lösen
hauses Rdas Getriebe in die Neutralstellung schal-
Rder Beschaffenheit des Gegenstands, mit ten
dem das Fahrzeug zusammenprallt. Rden Motor starten.
Faktoren, die erst nach der Kollision sichtbar Zusätzlich können sie Fahrzeugausstattungen
oder messbar sind, geben keinen Ausschlag bedienen und sich einklemmen. Es besteht
für eine Airbag Auslösung. Sie sind auch kein Unfall‑ und Verletzungsgefahr!
Indiz dafür.
Nehmen Sie beim Verlassen des Fahrzeugs
Das Fahrzeug kann erheblich deformiert wer- immer den Schlüssel mit und verriegeln Sie
den, ohne dass der Airbag auslöst. Dies ist der das Fahrzeug. Lassen Sie Kinder niemals
Fall, wenn nur relativ leicht verformbare Teile unbeaufsichtigt im Fahrzeug.
getroffen werden und es nicht zu einer hohen
Verzögerung kommt. Umgekehrt kann ein G WARNUNG
Airbag ausgelöst worden sein, obwohl das
Wenn Personen – insbesondere Kinder – län-
Fahrzeug nur geringe Deformationen auf-
ger anhaltend hoher Hitze- oder Kälteeinwir-
weist. Dies ist der Fall, wenn z. B. sehr steife
kung ausgesetzt sind, besteht Verletzungsge-
Fahrzeugteile, wie Längsträger, getroffen
fahr oder sogar Lebensgefahr! Lassen Sie Per-
werden und die Verzögerung dadurch hoch
sonen – insbesondere Kinder – niemals unbe-
genug ist.
aufsichtigt im Fahrzeug.

G WARNUNG
Wenn das Kinder-Rückhaltesystem direkter
Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, können
sich Teile stark erhitzen. Kinder können sich
an diesen Teilen verbrennen, insbesondere an
Kinder im Fahrzeug 57

metallischen Teilen des Kinder-Rückhaltesys- G WARNUNG


tems. Es besteht Verletzungsgefahr! Wenn das Kinder-Rückhaltesystem falsch
Wenn Sie mit dem Kind das Fahrzeug verlas- montiert oder ungesichert ist, kann es sich bei
sen, achten Sie stets darauf, das Kinder-Rück- einem Unfall, Bremsmanöver oder abrupten
haltesystem nicht direkter Sonneneinstrah- Richtungswechsel lösen. Das Kinder-Rückhal-

Sicherheit
lung auszusetzen. Schützen Sie es z. B. mit tesystem kann herumschleudern und Fahr-
einer Decke. Wenn das Kinder-Rückhaltesys- zeuginsassen treffen. Es besteht erhöhte Ver-
tem direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt letzungsgefahr oder sogar Lebensgefahr!
war, lassen Sie es abkühlen, bevor Sie das Montieren Sie auch unbenutzte Kinder-Rück-
Kind darin sichern. Lassen Sie Kinder niemals haltesysteme immer korrekt. Beachten Sie
unbeaufsichtigt im Fahrzeug. unbedingt die Montageanleitung des Herstel-
lers des Kinder-Rückhaltesystems.
Stellen Sie stets sicher, dass alle Fahrzeug-
insassen richtig angegurtet sind und korrekt Weitere Informationen zum sicheren Ver-
sitzen. Insbesondere bei Kindern müssen Sie stauen von Gegenständen, Gepäck oder
darauf achten. Ladegut finden Sie unter „Ablagen und Stau-
Beachten Sie die Sicherheitshinweise zum fächer“ (Y Seite 115).
Sicherheitsgurt (Y Seite 51) und die Hinweise
zum korrekten Gebrauch des Sicherheits- G WARNUNG
gurts (Y Seite 52). Beschädigte oder bei einem Unfall bean-
spruchte Kinder-Rückhaltesysteme oder
deren Befestigungssysteme können nicht
Kinder-Rückhaltesystem mehr wie vorgesehen schützen. Das Kind
kann dann bei einem Unfall, Bremsmanöver
G WARNUNG oder abrupten Richtungswechsel nicht
Wenn das Kinder-Rückhaltesystem falsch auf zurückgehalten werden. Es besteht erhöhte
der dafür geeigneten Sitzposition montiert Verletzungsgefahr oder sogar Lebensgefahr!
wird, kann es nicht wie vorgesehen schützen. Erneuern Sie umgehend beschädigte oder bei
Das Kind kann dann bei einem Unfall, Brems- einem Unfall beanspruchte Kinder-Rückhalte-
manöver oder abrupten Richtungswechsel systeme. Lassen Sie die Befestigungssys-
nicht zurückgehalten werden. Es besteht teme der Kinder-Rückhaltesysteme in einer
erhöhte Verletzungsgefahr oder sogar qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen,
Lebensgefahr! bevor Sie wieder ein Kinder-Rückhaltesystem
Beachten Sie unbedingt die Montageanlei- montieren.
tung des Herstellers des Kinder-Rückhalte-
systems sowie den Verwendungsbereich. Beachten Sie die Warnhinweisschilder, die
Stellen Sie sicher, dass stets die gesamte sich an dem Kinder-Rückhaltesystem befin-
Standfläche des Kinder-Rückhaltesystems den.
auf der Sitzfläche des Sitzes aufliegt. Legen Wenn Sie ein Kind im Fahrzeug mitnehmen,
Sie niemals Gegenstände unter oder hinter beachten Sie stets auch die Sicherheitshin-
das Kinder-Rückhaltesystem, z. B. Kissen. weise zu „Kinder im Fahrzeug“ (Y Seite 56).
Verwenden Sie Kinder-Rückhaltesysteme nur Kinder-Rückhaltesysteme der Kategorie „Uni-
mit dem vorgesehenen Originalbezug. Tau- versal“ sind mit einem orangefarbenen Zulas-
schen Sie beschädigte Bezüge nur gegen Ori- sungslabel gekennzeichnet.
ginalbezüge aus.

Z
58 Haustiere im Fahrzeug

Haustiere im Fahrzeug

G WARNUNG
Wenn Sie Tiere unbeaufsichtigt oder ungesi-
chert im Fahrzeug lassen, können sie z. B. auf
Sicherheit

Tasten oder Schalter drücken.


Dadurch können sie
RFahrzeugausstattungen aktivieren und sich
z. B. einklemmen
RSysteme ein‑ oder ausschalten und
Zulassungslabel am Kinder-Rückhaltesystem (Bei-
spiel) dadurch andere Verkehrsteilnehmer
gefährden.
Das Befestigungssystem des Kinder-Rückhal-
Darüber hinaus können ungesicherte Tiere
tesystems ist der Sicherheitsgurt
bei einem Unfall oder abrupten Lenk‑ und
(Y Seite 51).
Bremsmanövern im Fahrzeug herumschleu-
Wenn Sie ein Kind in einem Kinder-Rückhal- dern und dabei Fahrzeuginsassen verletzen.
tesystem auf dem Beifahrersitz sichern, stel- Es besteht Unfall‑ und Verletzungsgefahr!
len Sie den Beifahrersitz stets so weit wie
Lassen Sie Tiere niemals unbeaufsichtigt im
möglich nach hinten. Die Standfläche des
Fahrzeug. Sichern Sie Tiere während der Fahrt
Kinder-Rückhaltesystems muss ganz auf der
stets ordnungsgemäß, z. B. mit einer geeigne-
Sitzfläche des Beifahrersitzes aufliegen. Die
ten Tiertransportbox.
Lehne eines vorwärtsgerichteten Kinder-
Rückhaltesystems muss möglichst flächig an
der Sitzlehne des Beifahrersitzes anliegen.
Dabei darf das Kinder-Rückhaltesystem nicht
durch die Kopfstütze belastet werden. Wenn
möglich, passen Sie dazu die Einstellung der
Kopfstütze entsprechend an. Beachten Sie
dabei stets den korrekten Verlauf des Schul-
tergurtbands vom Gurtaustritt zur Schulter-
gurtführung des Kinder-Rückhaltesystems.
Das Schultergurtband muss vom Gurtaustritt
nach vorne und nach unten verlaufen. Stellen
Sie bei Bedarf den Gurtaustritt entsprechend
ein. Beachten Sie stets auch die Montagean-
leitung des Herstellers des Kinder-Rückhalte-
systems.
Kinder-Rückhaltesysteme und Informationen
über das richtige Kinder-Rückhaltesystem
erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz Ser-
vicestützpunkt.
59

Wissenswertes .................................... 60
Schließanlage ...................................... 60
Ein-/Aussteigen .................................. 71
Seitenfenster ....................................... 72
Dach ..................................................... 73
Sonnenrollo ......................................... 76

Öffnen und Schließen


60 Schließanlage

Wissenswertes Schlüsselvarianten

Diese Betriebsanleitung beschreibt alle


Modelle, Serien‑ und Sonderausstattungen
Ihres Fahrzeugs, die zum Zeitpunkt des
Redaktionsschlusses dieser Betriebsanlei-
tung erhältlich waren. Länderspezifische
Abweichungen sind möglich. Beachten Sie,
Öffnen und Schließen

dass Ihr Fahrzeug nicht mit allen beschriebe- Schlüssel ohne Fernbedienung
nen Funktionen ausgestattet sein könnte.
Dies betrifft auch sicherheitsrelevante Sys-
teme und Funktionen.
Lesen Sie die Informationen zur qualifizierten
Fachwerkstatt (Y Seite 31).

Schließanlage Schlüssel mit Fernbedienung


Schlüssel
Allgemeine Informationen
Ihr Fahrzeug hat ein spezielles Schlüsselsys-
tem.
Nur wenn Sie Schlüssel haben, die auf das
Fahrzeug codiert sind, können Sie
Multifunktionsschlüssel
RdieZündung einschalten
Ihr Fahrzeug kann mit einer oder mehreren
Rden Motor starten
der folgenden Schlüsselvarianten ausgestat-
Rdas Getriebe schalten. tet sein:
i Wenn Sie einen Schlüssel verlieren, ist RSchlüssel ohne Fernbedienung
eine Hilfeleistung mit einem Ersatzschlüs- RSchlüssel mit Fernbedienung
sel zeitaufwändig. Eine Hilfeleistung ist nur RMultifunktionsschlüssel
über einen Mercedes-Benz Servicestütz-
Mit den Tasten % und & können Sie die
punkt möglich.
Zentralverriegelung und die Funktionen Kom-
Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen daher, für fortöffnen und Komfortschließen bedienen
Notfälle einen jederzeit erreichbaren (Y Seite 65).
Ersatzschlüssel mitzuführen.
Die Fernbedienung arbeitet richtungsunab-
Wenn Sie einen Schlüssel verlieren, lassen hängig. Sie können das Fahrzeug aus bis zu
Sie diesen in einem Mercedes-Benz Ser- etwa 30 m Entfernung ent-/verriegeln.
vicestützpunkt sperren. Dadurch ist ein Benutzen Sie die Fernbedienung nur aus der
Missbrauch des verlorenen Schlüssels aus- Nähe. Dadurch beugen Sie einem Diebstahl
geschlossen. vor.
Im Schlüssel mit Fernbedienung ist eine Bat-
terie. Wenn diese Batterie verbraucht ist,
zeigt Ihnen der Bordcomputer ein entspre-
Schließanlage 61

chendes Ereignisfenster. Erneuern Sie dann Multifunktionsschlüssel


die Batterie im Schlüssel (Y Seite 68).
Bedienung des Multifunktionsschlüssels
Im Multifunktionsschlüssel ist ein Akku.
Wenn das Zündschloss in Fahrstellung ist,
wird der Akku automatisch geladen. Erneuern
Sie den Akku bei einem Defekt (Y Seite 68).

Integrierter Schlüssel

Öffnen und Schließen


Schlüssel ohne/mit Fernbedienung

: Register Hauptmenüs
; Anzeigenbereich für Menüfenster
= Navigationstaste
? Bestätigungstaste
A Akkustand
B Funksignalstärke Schlüssel
C Register Untermenüs
Der Multifunktionsschlüssel hat ein Display
Multifunktionsschlüssel
und ein Bedienfeld. Mit dem Multifunktions-
X Schlüssel ohne/mit Fernbedienung: Ent- schlüssel können Sie aus bis zu etwa 100 m
riegelungsknopf : drücken und integrier- Entfernung verschiedene Funktionen wie im
ten Schlüssel nach vorne schieben und ein- Bordcomputer und Zusatzfunktionen nutzen.
rasten. Die Entfernung, aus der Sie mit der Fernbe-
X Multifunktionsschlüssel: Entriegelungs- dienung die Funktionen nutzen können, hängt
schieber ; in Pfeilrichtung schieben und stark von der Umgebung ab. Im Freien, mit
integrierten Schlüssel = herausziehen. direktem Sichtkontakt, ist die Reichweite am
Mit dem integrierten Schlüssel ent-/verrie- höchsten.
geln Sie die Schlösser in den Türen und im X Schlüssel aktivieren: Etwa 2 Sekunden
Tankdeckel. Schieben Sie anschließend den auf Bestätigungstaste ? drücken.
integrierten Schlüssel ganz in den Schlüssel X Durch Hauptmenüs blättern: Navigati-
zurück (Y Seite 64). onstaste = links oder rechts drücken.
X Durch Untermenüs blättern: Navigati-
onstaste = unten oder oben drücken.
X Im Untermenü Auswahl öffnen und
schließen: Bestätigungstaste ? drücken.
62 Schließanlage

X Menüzeile wählen: Navigationstaste = ß Fahrzeugkontrolle


unten oder oben drücken.
X Wert ändern oder Eintrag wählen: Navi- Das Display zeigt den AdBlue® Ø und
gationstaste = links oder rechts drücken. Kraftstoff-Vorrat 6 an. Weitere Informa-
X Schlüssel deaktivieren: Etwa 2 Sekunden tionen zum Thema AdBlue®/Kraftstoff-Vor-
auf Bestätigungstaste ? drücken. rat und Reichweite finden Sie im Kapitel
„Bordcomputer und Anzeigen“
i Wenn Sie keine Taste am Multifunktions- (Y Seite 151).
schlüssel drücken, wird das Display nach
Öffnen und Schließen

der eingestellten Standbyzeit gedimmt. Das Display zeigt den Vorratsdruck in den
Wenn Sie dann weiterhin keine Taste drü- Bremskreisen \ und ^ an.
cken, schaltet sich der Multifunktions-
schlüssel nach der eingestellten Abschalt- Das Display zeigt Ä an. Die Lampen-
zeit aus. kontrolle soll Ihre Abfahrtskontrolle erleich-
tern und Sie unterstützen, defekte Glüh-
Hauptmenüs lampen zu finden.
X Feststellbremse anziehen.
X Lampenkontrolle auswählen.
Abblendlicht, Markierungsleuchten,
Schlusslicht und Kennzeichenbeleuch-
tung gehen dauerhaft an. Blink-, Fern-,
Brems-, Tagfahr-, Rückfahr-, Nebellicht
und Arbeitsscheinwerfer werden nachei-
nander eingeschaltet. Dieser Zyklus wie-
derholt sich 3 Mal.
Wenn Sie die Lampenkontrolle abbrechen
ß Fahrzeugkontrolle wollen, drücken Sie erneut auf die Einga-
betaste oder lösen Sie die Feststellbremse.
â Betrieb
ö Komfort Das Display zeigt die Batteriespannung
ä Einstellungen Multifunktionsschlüssel # von den Fahrzeugbatterien an.
Menüs im Detail
Die Anzahl und die Reihenfolge der Menüs â Betrieb
hängen von der Ausstattung Ihres Fahrzeugs Das Display zeigt die Gesamtkilometer
und vom Fahrzeugtyp ab. Die nachfolgenden Å und Betriebsstunden Ó des
Menüs entsprechen teilweise denen des Motors an.
Bordcomputers. Einige Funktionen können
Sie nur bei laufendem Motor bedienen. Nut- Das Display zeigt ¨ und die Reifendrü-
zen Sie hierfür den Motorweiterlauf mit abge- cke an. Weitere Informationen zum Thema
zogenem Schlüssel (Y Seite 234). Reifendruckkontrolle finden Sie im Kapitel
„Bordcomputer und Anzeigen“
(Y Seite 157).
Schließanlage 63

â Betrieb ö Komfort
Das Display zeigt die Achslasten und das Das Display zeigt h an. Sie können die
Gesamtgewicht an, wenn Innenraumleuchte, Nachtfahr- und Ambi-
Rdas Fahrzeug steht entebeleuchtung ein-/ausschalten. Wei-
tere Informationen zum Thema Licht finden
Rdas Fahrniveau aktiv ist
Sie im Kapitel „Bordcomputer und Anzei-
Rdas Zündschloss in Fahrstellung geschal-
gen“ (Y Seite 163).
tet ist, Motorweiterlauf (Y Seite 234).

Öffnen und Schließen


Weitere Informationen finden Sie im Kapitel Das Display zeigt Î an. Sie können
„Bordcomputer und Anzeigen“ sehen, welche Außenklappen und Türen
(Y Seite 159). geöffnet oder geschlossen sind und ob das
Fahrzeug ver-/entriegelt ist.
Das Display zeigt D an. Sie können die
Ladebordwand ent-/verriegeln. Für weitere Das Display zeigt ¦ an.
Informationen lesen Sie die Betriebsanlei- Sie können folgende Funktionen des Audi-
tung des Aufbauherstellers. osystems bedienen:
REin-/Ausschalten
Das Display zeigt i an. Sie können den
Arbeitsscheinwerfer ein-/ausschalten. RQuelle wählen
RSender/Titel wählen
Das Display zeigt õ an. Wenn das Zünd-
RLautstärke ändern
schloss in Fahrstellung geschaltet ist
(Motorweiterlauf (Y Seite 234)), können RLautlosfunktion

Sie mit dem Multifunktionsschlüssel die Weitere Informationen zum Thema Audio
Niveauregelung analog zum Bordcomputer finden Sie im Kapitel „Bordcomputer und
bedienen. Lesen Sie hierzu das Thema Anzeigen“ (Y Seite 156) und „Audiosys-
Niveauregelung im Kapitel „Bordcomputer teme“ (Y Seite 222).
und Anzeigen“ (Y Seite 159).
ä Einstellungen Multifunktionsschlüs-
ö Komfort sel
Das Display zeigt die Außentemperatur und Das Display zeigt Ç an. Sie können die
bei Fahrzeugen mit Klimatisierungsauto- Helligkeit des Schlüsseldisplays einstellen.
matik auch die Innenraumtemperatur.
Das Display zeigt È an.
Das Display zeigt y an. Sie können die Sie können die Einheiten einstellen, die das
Zusatzheizung ein-/ausschalten. Weitere Display anzeigen soll, für
Informationen zum Thema Zusatzheizung
RDruck
finden Sie im Kapitel „Klimatisierung“
RDistanz
(Y Seite 135).
RTemperatur
Das Display zeigt Æ an. Sie können die RGewicht
Standklimaanlage ein-/ausschalten. Wei-
tere Informationen zum Thema Standklima- Das Display zeigt É und den Ladezu-
anlage finden Sie im Kapitel „Klimatisie- stand des Akkus im Multifunktionsschlüs-
rung“ (Y Seite 133). sel an.
Das Display zeigt Ë und die Funksignal-
stärke des Multifunktionsschlüssels an.
64 Schließanlage

X Integrierten Schlüssel in das Türschloss


ä Einstellungen Multifunktionsschlüs-
sel der linken Tür d oder rechten Tür e in
Stellung 2 stecken.
Das Display zeigt Ì an. Sie können die X Entriegeln: Schlüssel in Stellung 1 dre-
Standby- und Abschaltzeit einstellen. hen.
Das Display zeigt Í und verschiedene Die jeweilige Tür ist entriegelt.
Systeminformationen des Multifunktions- X Verriegeln: Schlüssel in Stellung 3 dre-
schlüssels an. hen.
Öffnen und Schließen

Beide Türen sind verriegelt.


X Öffnen: Schlüssel in Stellung 2 abziehen.
Zentralverriegelung X Türgriff ziehen.

Wichtige Sicherheitshinweise i Schlüssel mit Fernbedienung und Multi-


funktionsschlüssel: Wenn Sie die Tür mit
! Öffnen Sie Türen nur, wenn es die Ver- dem integrierten Schlüssel entriegeln und
kehrssituation erlaubt. Achten Sie beim EDW ist aktiv, löst der Alarm aus.
Öffnen der Türen auf ausreichenden Frei-
raum. Sonst beschädigen Sie Ihr Fahrzeug Mit der Fernbedienung ent- und verriegeln
oder andere Fahrzeuge. X Entriegeln: Auf Taste % des Fernbedie-
nungs-/Multifunktionsschlüssels drücken.
Türverriegelung außen Die Fahrertür oder beide Türen sind entrie-
gelt.
Mit dem Schlüssel ent- und verriegeln i Sie können die Entriegelungsfunktion der
Fernbedienung so ändern, dass bei Druck
auf die Taste % beide Türen oder nur die
Fahrertür entriegelt wird. Zum Umschalten
zwischen den beiden Entriegelungsfunkti-
onen drücken Sie für etwa 30 Sekunden
gleichzeitig auf beide Tasten der Fernbe-
dienung. Wenn Sie die Funktion gewählt
haben, dass nur die Fahrertür entriegelt
wird, können Sie durch erneutes Drücken
der Taste % die Beifahrertür entriegeln.
X Verriegeln: Auf Taste & des Fernbedie-
nungs-/Multifunktionsschlüssels drücken.
Beide Türen sind verriegelt.
Schließanlage 65

Türverriegelung innen Überwachen Sie beim Komfortschließen den


gesamten Schließvorgang. Stellen Sie beim
Mit dem Öffnungshebel entriegeln Schließen sicher, dass sich keine Körperteile
im Schließbereich befinden.

G WARNUNG
Beim Öffnen und Schließen können Körper-
teile im Bewegungsbereich des Schiebe-

Öffnen und Schließen


dachs/Aufstelldachs eingeklemmt werden.
Es besteht Verletzungsgefahr!
Stellen Sie beim Öffnen und Schließen sicher,
dass sich keine Körperteile im Bewegungsbe-
reich des Schiebedachs/Aufstelldachs befin-
Öffnungshebel (Beispiel linke Tür)
den.
Wenn jemand eingeklemmt wird,
X Öffnungshebel ziehen.
Rlassen Sie umgehend die Taste los, oder
Mit den Tasten zentral ver- und entriegeln Rdrücken Sie erneut oben auf die Taste.
Der Schließvorgang wird gestoppt.

G WARNUNG
Beim Schließen eines Seitenfensters können
Körperteile im Schließbereich eingeklemmt
werden. Es besteht Verletzungsgefahr!
Stellen Sie beim Schließen sicher, dass sich
keine Körperteile im Schließbereich befinden.
Wenn jemand eingeklemmt wird, lassen Sie
umgehend die Taste los oder drücken Sie auf
Bedienfeld der Tür (Beispiel linke Tür)
die Taste, um das Seitenfenster wieder zu öff-
nen.
X Beide Türen schließen.
X Zentral verriegeln: Links auf Taste Ë
drücken.
X Zentral entriegeln: Rechts auf Taste Ì
drücken.
Die Kontrollleuchte in der Taste Ì blinkt
kurz.

Komfortschließanlage
G WARNUNG
Türschloss (Beispiel linke Tür)
Beim Komfortschließen können Körperteile
im Schließbereich des Seitenfensters und des X Komfortschließen: Integrierten Schlüssel
Schiebedachs eingeklemmt werden. Es im Türschloss der Fahrertür in Stellung 2
besteht Verletzungsgefahr!

Z
66 Schließanlage

einstecken, in Stellung 3 drehen und hal- EDW (Einbruch-Diebstahl-Warnan-


ten. lage)
oder
Allgemeine Hinweise
X Fahrzeuge ohne EDW: Etwa 2 Sekunden auf
Taste & des Fernbedienungs-/Multi- EDW sichert das Zugfahrzeug gegen Einbruch
funktionsschlüssels drücken. und Diebstahl.
oder EDW überwacht
X Fahrzeuge mit EDW: Auf Taste & des
Öffnen und Schließen

Ram Zugfahrzeug
Fernbedienungs-/Multifunktionsschlüs- - die Türen
sels drücken.
- die Außenklappen
Alle Blinkleuchten blinken dreimal. Die
- die Spannungsversorgung
Türen sind verriegelt. Die Seitenfenster und
das Schiebedach/Aufstelldach schließen - die Fahrerhausverriegelung
sich. - den Fahrzeuginnenraum (deaktivierbar)
i Die Dachluke wird nicht geschlossen. - die Wartungsklappe

Bei Gefahr des Einklemmens: Rdie Kofferaufbauten

X Sofort integrierten Schlüssel in Stellung 1 Fahrzeuge für den Transport gefährlicher


drehen und halten, bis sich die Seitenfens- Güter: Wenn Sie EDW aktivieren und die
ter und das Schiebe-/Aufstelldach wieder Spannungsversorgung mit dem Batterietren-
öffnen. nschalter unterbrechen (Y Seite 111), löst
EDW einen Alarm aus. Der Bordcomputer
oder
zeigt den entsprechenden Hinweis in einem
X Sofort auf Taste % des Fernbedie-
Ereignisfenster.
nungs-/Multifunktionsschlüssels drücken
Beachten Sie Folgendes:
und halten, bis die Seitenfenster und das
Schiebe-/Aufstelldach wieder öffnen. RWenn Sie EDW aktivieren, bestätigt diese
Die Fahrertür ist entriegelt. den Schließvorgang durch dreimaliges Blin-
ken aller Blinkleuchten. Wenn die Blink-
X Komfortöffnen: Integrierten Schlüssel im
leuchten nicht dreimal blinken, sind eine
Türschloss der Fahrertür in Stellung 2 oder mehrere Komponenten nicht in
einstecken, in Stellung 1 drehen und hal- Grundstellung. EDW kann die Komponen-
ten. ten nicht überwachen, z. B. eine offene
oder Außenklappe.
X Auf Taste % des Fernbedienungs-/ RWenn Sie die Komponenten bis etwa
Multifunktionsschlüssels drücken und hal- 30 Sekunden nach der Aktivierung in
ten, bis die Seitenfenster und das Grundstellung bringen, werden sie von
Schiebe-/Aufstelldach die gewünschte EDW überwacht.
Position erreicht haben. RWenn Sie Außenklappen später schließen
Alle Blinkleuchten blinken einmal. Die Fah- und in die Überwachung einschließen wol-
rertür ist entriegelt. Die Seitenfenster und len, aktivieren Sie EDW erneut.
das Schiebedach/Aufstelldach öffnen
sich.
i Die Dachluke wird nicht geöffnet.
Schließanlage 67

Alarm der EDW Stellen Sie beim Schließen sicher, dass sich
Wenn EDW einen Alarm auslöst, keine Körperteile im Schließbereich befinden.
Wenn jemand eingeklemmt wird, lassen Sie
Rblinken alle Blinkleuchten für etwa umgehend die Taste los oder drücken Sie auf
5 Minuten und die Taste, um das Seitenfenster wieder zu öff-
Rertönt die Alarmsirene für etwa nen.
30 Sekunden.
Wenn Sie nach einem Alarm das Zündschloss

Öffnen und Schließen


in Fahrstellung schalten, zeigt der Bordcom-
puter in einem Ereignisfenster die Auslöse-
daten des Alarms mit Datum und Uhrzeit an.

Vor dem Einschalten der EDW


X Dachluke, Schiebedach oder Aufstelldach
schließen.
X Fenster schließen.
X Vorhänge zurückziehen.
Taste EDW mit Kontrollleuchte und Panikalarm
X Außenklappen schließen.
X Schlüssel aus dem Zündschloss herauszie-
X Alle losen Gegenstände im Fahrerhaus
hen.
abhängen/entfernen, z. B. Maskottchen
X Integrierten Schlüssel im Türschloss der
oder Kleiderbügel.
Fahrertür in Stellung Verriegeln drehen und
etwa 2 Sekunden halten.
EDW ein- und ausschalten Anschließend integrierten Schlüssel in die
EDW mit Innenraumschutz einschalten Grundstellung zurückdrehen und abziehen.
oder
G WARNUNG
X Auf Taste & des Schlüssels mit Fernbe-
Beim Öffnen und Schließen können Körper-
dienung oder des Multifunktionsschlüssels
teile im Bewegungsbereich des Schiebe-
drücken.
dachs/Aufstelldachs eingeklemmt werden.
Alle Blinkleuchten blinken dreimal und die
Es besteht Verletzungsgefahr!
Kontrollleuchte der Taste , blinkt. Das
Stellen Sie beim Öffnen und Schließen sicher, Fahrzeug ist verriegelt.
dass sich keine Körperteile im Bewegungsbe-
Fahrzeuge mit Komfortschließanlage: Die
reich des Schiebedachs/Aufstelldachs befin-
Fenster und das Schiebedach/Aufstell-
den.
dach schließen sich.
Wenn jemand eingeklemmt wird,
i Die Dachluke wird nicht geschlossen.
Rlassen Sie umgehend die Taste los, oder
Rdrücken
EDW ohne Innenraumschutz einschalten
Sie erneut oben auf die Taste.
Der Schließvorgang wird gestoppt.
Wenn Personen oder Tiere im Fahrzeug blei-
ben, aktivieren Sie EDW ohne Innenraum-
schutz.
G WARNUNG
Beim Schließen eines Seitenfensters können
Körperteile im Schließbereich eingeklemmt
werden. Es besteht Verletzungsgefahr!

Z
68 Schließanlage

X Schlüssel aus dem Zündschloss herauszie- Stellen Sie beim Öffnen und Schließen sicher,
hen. dass sich keine Körperteile im Bewegungsbe-
X Kurz oben auf Taste , drücken. reich des Schiebedachs/Aufstelldachs befin-
Die Kontrollleuchte in der Taste geht an. den.
Für den nächsten Verriegelungsvorgang Wenn jemand eingeklemmt wird,
bleibt der Innenraumschutz deaktiviert.
Rlassen Sie umgehend die Taste los, oder
X Innerhalb von etwa 60 Sekunden aus dem
Rdrücken Sie erneut oben auf die Taste.
Fahrzeug aussteigen und Fahrertür schlie-
Öffnen und Schließen

ßen. Der Schließvorgang wird gestoppt.


X Fahrzeug mit integriertem Schlüssel oder
mit Fernbedienung verriegeln. G WARNUNG
Beim Schließen eines Seitenfensters können
oder
Körperteile im Schließbereich eingeklemmt
X Oben auf Taste , länger als 2 Sekunden
werden. Es besteht Verletzungsgefahr!
drücken. (Nicht für Niederlande.)
Stellen Sie beim Schließen sicher, dass sich
Das Fahrzeug verriegelt und alle Blink-
keine Körperteile im Schließbereich befinden.
leuchten blinken dreimal. Die EDW ist ein-
Wenn jemand eingeklemmt wird, lassen Sie
geschaltet.
umgehend die Taste los oder drücken Sie auf
Wenn Sie die Zündung einschalten, schaltet die Taste, um das Seitenfenster wieder zu öff-
sich EDW automatisch aus. nen.
EDW ausschalten/Alarm abbrechen Mit der Taste ¨ können Sie den Alarm
X Auf Taste % des Schlüssels mit Fernbe- manuell auslösen, z. B. bei Gefahr.
dienung oder des Multifunktionsschlüssels X Einschalten: Unten auf Taste ¨ drü-
drücken und Fahrertür öffnen.
cken.
oder Der Alarm löst aus und das Fahrzeug ist
X Wenn EDW über die Taste , eingeschal- verriegelt.
tet wurde, erneut oben auf Taste , län- Fahrzeuge mit Komfortschließanlage: Die
ger als 2 Sekunden drücken. (Nicht für Nie- Fenster und das Schiebedach/Aufstell-
derlande.) dach schließen sich.
Alle Blinkleuchten blinken einmal.
i Die Dachluke wird nicht geschlossen.
i Wenn Sie EDW mit der Fernbedienung
X Ausschalten: Erneut unten auf Taste ¨
ausschalten und nicht innerhalb von
25 Sekunden eine Tür öffnen, drücken.
Der Alarm geht aus und das Fahrzeug ist
Rwird
das Fahrzeug verriegelt und entriegelt.
REDW ist wieder aktiv.
Wenn Sie die Zündung einschalten, schaltet
sich EDW automatisch aus. Batterie und Akkumulator des Schlüs-
sels
Panikalarm ein- und ausschalten
Wichtige Sicherheitshinweise
G WARNUNG
Beim Öffnen und Schließen können Körper-
G WARNUNG
teile im Bewegungsbereich des Schiebe- Batterien enthalten giftige und ätzende Sub-
dachs/Aufstelldachs eingeklemmt werden. stanzen. Wenn Batterien verschluckt werden,
Es besteht Verletzungsgefahr!
Schließanlage 69

kann es zu schweren Gesundheitsschäden X Schraubendreher etwa 1 mm in die Aus-


kommen. Es besteht Lebensgefahr! sparung am Schlüssel mit Fernbedienung
Bewahren Sie Batterien für Kinder unzugäng- stecken und Deckel : aufhebeln.
lich auf. Wenn Batterien verschluckt wurden, X Deckel : abnehmen.
nehmen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe in X Schlüssel mit Fernbedienung gegen die
Anspruch. Handfläche klopfen, bis die Batterie
herausfällt.
H Umwelthinweis X Neue Batterie mit dem Pluspol nach oben in

Öffnen und Schließen


Batterien und Akku enthal- den Schlüssel mit Fernbedienung einset-
ten Schadstoffe. Es ist zen.
gesetzlich verboten, sie X Deckel : vorne einhängen und hinten ein-
zusammen mit dem Haus- rasten.
müll zu entsorgen. Sie müs-
Verwenden Sie eine Batterie des Typs
sen getrennt gesammelt und
CR2025.
einer umweltgerechten Ver-
wertung zugeführt werden.
Akkuwechsel
Entsorgen Sie Batterien und
Akku umweltgerecht. Geben
Sie entladene Batterien oder
defekte Akku bei einer quali-
fizierten Fachwerkstatt oder
bei einer Rücknahmestelle
für Altbatterien ab.

Wenn die Batterie der Fernbedienung leer ist,


kann das Fahrzeug nicht mehr mit der Fern-
bedienung ver- oder entriegelt werden. Der
Bordcomputer weist Sie in einem Ereignis-
fenster auf den geringen Ladezustand der
Batterie hin.

Batteriewechsel

Der Akku des Multifunktionsschlüssels wird


automatisch über das Zündschloss geladen.
Ein neuer Akku kann bei einem Mercedes-
Benz Servicestützpunkt bestellt werden.
X Integrierten Schlüssel ; entnehmen
(Y Seite 60).
X Integrierten Schlüssel ; in den Multifunk-
tionsschlüssel stecken und zur Mitte drü-
Z
70 Schließanlage

cken, bis die Akkuschublade : entriegelt


ist.
X Akkuschublade : herausziehen.
X Akku = hinten anheben und aus der Akku-
schublade : entnehmen.
X Neuen Akku = erst vorne einsetzen und
dann hinten einrasten.
X Akkuschublade : und integrierten Schlüs-
Öffnen und Schließen

sel ; wieder in den Multifunktionsschlüs-


sel schieben.
Ein-/Aussteigen 71

Probleme mit der Schließanlage

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Wenn Sie die EDW (Ein- Ein überwachtes Bauteil ist nicht richtig verriegelt.
bruch-Diebstahl-Warn- X EDW ausschalten (Y Seite 66).
anlage) aktivieren, X Verriegelung der überwachten Bauteile überprüfen, z. B.
erfolgt keine Rückmel-
RTüren
dung über die Blink-

Öffnen und Schließen


leuchten. RFenster
RFahrerhausverriegelung
RAußenklappen auf Fahrer- und Beifahrerseite
RWartungsklappe
X EDW einschalten (Y Seite 66).
X Wenn keine optische Rückmeldung erfolgt, EDW in einer quali-
fizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Ein-/Aussteigen Halten Sie die Trittstufen, die Einstiege, die


Haltegriffe und das Schuhwerk von Verunrei-
G WARNUNG nigungen frei, wie z. B. von
Wenn Sie Kinder unbeaufsichtigt im Fahrzeug RSchlamm
lassen, können sie das Fahrzeug in Bewegung RLehm
setzen, indem sie z. B. RSchnee
Rdie Feststellbremse lösen REis
Rdas Getriebe in die Neutralstellung schal- Dadurch erhöhen Sie die Trittsicherheit.
ten
Rden Motor starten.
Zusätzlich können sie Fahrzeugausstattungen
bedienen und sich einklemmen. Es besteht
Unfall‑ und Verletzungsgefahr!
Nehmen Sie beim Verlassen des Fahrzeugs
immer den Schlüssel mit und verriegeln Sie
das Fahrzeug. Lassen Sie Kinder niemals
unbeaufsichtigt im Fahrzeug.

Beachten Sie unbedingt die Sicherheitshin-


weise im Kapitel "Kinder im Fahrzeug"
(Y Seite 56).
Nur wenn Sie die Haltegriffe und Trittstufen
benutzen, ist ein sicheres Ein- und Aussteigen
gewährleistet. Nur diese sind für eine solche
Belastung ausgelegt. Springen Sie nicht aus Ein- und Ausstieg (Beispiel linke Tür)
dem Fahrerhaus.

Z
72 Seitenfenster

X Ein- und Ausstiegshilfe des Schwingsitzes Justieren Sie die Seitenfenster nach einer
benutzen (Y Seite 79). Betriebsstörung oder einer Spannungsunter-
X Haltegriffe : und Trittstufen ; beim Ein- brechung (Y Seite 73).
und Aussteigen benutzen.

Seitenfenster öffnen/schließen
Seitenfenster
Öffnen und Schließen

Wichtige Sicherheitshinweise
G WARNUNG
Beim Öffnen eines Seitenfensters können
Körperteile zwischen Seitenfenster und Fens-
terrahmen eingezogen oder eingeklemmt
werden. Es besteht Verletzungsgefahr!
Stellen Sie beim Öffnen sicher, dass niemand
das Seitenfenster berührt. Wenn jemand ein-
geklemmt wird, lassen Sie umgehend die Schalterfeld (Beispiel Fahrertür)
Taste los oder ziehen Sie an der Taste, um das
An der Fahrertür sind die Tasten für beide
Seitenfenster wieder zu schließen.
Seitenfenster im Schalterfeld. An der Beifah-
rertür ist nur die Taste für das Seitenfenster
G WARNUNG
der Beifahrertür im Schalterfeld.
Beim Schließen eines Seitenfensters können
Sie können die Seitenfenster auch mit dem
Körperteile im Schließbereich eingeklemmt
Schlüssel öffnen und bei Fahrzeugen mit
werden. Es besteht Verletzungsgefahr!
Komfortschließanlage auch schließen
Stellen Sie beim Schließen sicher, dass sich (Y Seite 65).
keine Körperteile im Schließbereich befinden.
X Zündschloss in Radiostellung schalten.
Wenn jemand eingeklemmt wird, lassen Sie
umgehend die Taste los oder drücken Sie auf X Öffnen/schließen: Taste : oder ; so
die Taste, um das Seitenfenster wieder zu öff- lange drücken oder ziehen, bis das ent-
nen. sprechende Seitenfenster die gewünschte
Position erreicht hat.
G WARNUNG X Komfortöffnen: Taste : oder ; über
Beim erneuten Schließen eines Seitenfens- den Druckpunkt hinweg drücken.
ters unmittelbar nach dem Blockieren oder Das entsprechende Seitenfenster öffnet
Justieren schließt das Seitenfenster mit vollständig.
erhöhter oder mit maximaler Kraft. Die Rever- X Komfortschließen (Fahrzeuge mit einer
sierfunktion ist dabei nicht aktiv. Dabei kön- Komfortschließanlage): Taste : oder ;
nen Körperteile im Schließbereich einge- über den Druckpunkt hinweg ziehen.
klemmt werden. Es besteht erhöhte Verlet- Das entsprechende Seitenfenster schließt
zungsgefahr oder sogar Lebensgefahr! vollständig. Wenn das Seitenfenster beim
Achten Sie darauf, dass sich kein Körperteil Schließen blockiert wird, stoppt die auto-
im Schließbereich befindet. Um den Schließ- matische Reversierfunktion die Bewegung.
vorgang zu stoppen, lassen Sie die Taste los Wenn das Seitenfenster blockiert und Sie
oder drücken Sie erneut auf die Taste, um das die entsprechende Taste : oder ; ziehen
Seitenfenster wieder zu öffnen.
Dach 73

und halten, schließt das Seitenfenster ohne


die automatische Reversierfunktion.
X Komfortschließen/-öffnen unterbre-
chen: Die entsprechende Taste : oder ;
erneut drücken oder ziehen.

Seitenfenster justieren

Öffnen und Schließen


Justieren Sie das Seitenfenster nach einer
Spannungsunterbrechung oder, wenn sich
ein Seitenfenster nicht mehr vollständig Taste Schiebe-/Aufstelldach (Beispiel im Schalter-
schließt oder öffnet. feld über der Frontscheibe)
X Zündschloss in Radiostellung schalten.
X Auf entsprechende Taste : und/oder ;
drücken, bis das entsprechende Seiten-
fenster geöffnet ist.
X Auf entsprechende Taste : und/oder ;
für eine weitere Sekunde drücken.
X Entsprechende Taste : und/oder ; zie-
hen, bis das entsprechende Seitenfenster
geschlossen ist.
X Entsprechende Taste : und/oder ; für
eine weitere Sekunde ziehen. Taste Schiebe-/Aufstelldach (Beispiel im Schalter-
feld Bett/Liege)
X Öffnen: Kurz oben auf Taste ¸ drücken.
Dach Das Schiebedach stellt sich auf. Das Auf-
stelldach öffnet sich vollständig.
Schiebedach und Aufstelldach X Zum Anhalten der Bewegung auf Taste

Öffnen/schließen ¸ oder P drücken.


X Bei einem Schiebedach erneut oben auf
G WARNUNG Taste ¸ drücken und halten, bis das
Beim Öffnen und Schließen können Körper- Schiebedach die gewünschte Stellung
teile im Bewegungsbereich des Schiebe- erreicht hat.
dachs/Aufstelldachs eingeklemmt werden. X Schließen: Bei einem Schiebedach Taste
Es besteht Verletzungsgefahr! P so lange gedrückt halten, bis das
Stellen Sie beim Öffnen und Schließen sicher, Schiebedach die gewünschte Stellung
dass sich keine Körperteile im Bewegungsbe- erreicht hat.
reich des Schiebedachs/Aufstelldachs befin- oder
den. X Kurz unten auf Taste P drücken.
Wenn jemand eingeklemmt wird, Das Schiebe- oder Aufstelldach schließt
Rlassen Sie umgehend die Taste los, oder sich vollständig.
Rdrücken Sie erneut oben auf die Taste. X Zum Anhalten der Bewegung auf Taste

Der Schließvorgang wird gestoppt. P oder ¸ drücken.

Z
74 Dach

Während einer Betriebsstörung oder nach Schiebedach mechanisch schließen


dem Abklemmen der Batterie können Sie das
Schiebedach oder das Aufstelldach auch
mechanisch schließen — Schiebedach
(Y Seite 74), Aufstelldach (Y Seite 75).
Justieren Sie das Schiebedach nach einer
Betriebsstörung oder Spannungsunterbre-
chung (Y Seite 75).
Öffnen und Schließen

Verdunkelung/Insektenschutzrollo

Fahrzeuge mit ClassicSpace-Fahrerhaus

Rollos (Beispiel Aufstelldach)


X Schließen: Hebel kippen und Verdunke-
lung : oder Insektenschutzrollo ;
Fahrzeuge mit CompactSpace-Fahrerhaus
jeweils bis zum gegenüberliegenden Ende
des Dachrahmens ziehen und loslassen. X Innensechskantschlüssel aus dem Bord-
X Öffnen: Hebel kippen und Verdunke-
werkzeug nehmen.
X Fahrzeuge mit ClassicSpace-Fahrerhaus:
lung : oder Insektenschutzrollo ;
jeweils bis zum gegenüberliegenden Ende Abdeckkappe : abnehmen.
des Dachrahmens ziehen und loslassen. X Fahrzeuge mit CompactSpace-Fahrerhaus:
Abdeckung ; abnehmen.

Fahrzeuge mit Big-/GigaSpace-Fahrerhaus


X Fahrzeuge mit Big-/GigaSpace-Fahrer-
haus: Hebel kippen und Insektenschutz-
Dach 75

rollo bis zum gegenüberliegenden Ende des Aufstelldach mechanisch schließen


Dachrahmens ziehen und loslassen.
X Fahrzeuge mit Big-/GigaSpace-Fahrer-
haus: Insektenschutzrollo so weit gegen
das Schiebedach drücken, bis die Öffnung
sichtbar ist.
X Innensechskantschlüssel = durch die vor-
handene Öffnung auf den Stellmotor auf-

Öffnen und Schließen


stecken.
X Innensechskantschlüssel = so lange im
Uhrzeigersinn drehen, bis das Schiebedach
ganz geschlossen ist.
X Innensechskantschlüssel = herausziehen
Fahrzeuge mit ClassicSpace-Fahrerhaus
und zum Bordwerkzeug zurücklegen.
X Fahrzeuge mit ClassicSpace-Fahrerhaus:
Abdeckkappe : aufsetzen.
X Fahrzeuge mit CompactSpace-Fahrerhaus:
Abdeckung ; montieren.

Schiebedach justieren
Justieren Sie das Schiebedach nach einer
Spannungsunterbrechung oder einer ruck-
weisen Öffnung. Fahrzeuge mit Compact-/Big-/GigaSpace-Fahrer-
haus
X Taste P so lange gedrückt halten, bis
das Schiebedach etwa 3 Sekunden voll- X Flach-Schraubendreher (Klingenbreite
ständig geschlossen ist. 4 mm) ; aus dem Bordwerkzeug nehmen.
X Fahrzeuge mit ClassicSpace-Fahrerhaus:
Abdeckkappe : abnehmen.
X Fahrzeuge mit Compact-/Big-/GigaSpace-
Fahrerhaus: Hebel kippen und Insekten-
schutzrollo bis zum gegenüberliegenden
Ende des Dachrahmens ziehen und loslas-
sen.
X Fahrzeuge mit Compact-/Big-/GigaSpace-
Fahrerhaus: Insektenschutzrollo so weit
gegen das Schiebedach drücken, bis die
Öffnung sichtbar ist.
X Flach-Schraubendreher ; durch die vor-
handene Öffnung auf den Stellmotor auf-
stecken.
X Flach-Schraubendreher ; so lange entge-
gen dem Uhrzeigersinn drehen, bis das Auf-
stelldach ganz geschlossen ist.

Z
76 Sonnenrollo

X Flach-Schraubendreher ; herausziehen X Zündschloss in Fahrstellung schalten.


und zum Bordwerkzeug zurücklegen. X Ausfahren: Taste ¥ oder § kurz
X Fahrzeuge mit ClassicSpace-Fahrerhaus: unten antippen.
Abdeckkappe : aufsetzen. Die Sonnenrollos fahren bis zur Endstellung
aus.
oder
Dachluke X Taste ¥ oder § so lange unten drü-
cken, bis das entsprechende Sonnenrollo
Öffnen und Schließen

die gewünschte Position erreicht hat.


X Einfahren: Taste ¤ oder ¦ kurz
oben antippen.
Die Sonnenrollos fahren bis zur Endstellung
ein.
oder
X Taste ¤ oder ¦ so lange oben drü-
cken, bis das entsprechende Sonnenrollo
die gewünschte Position erreicht hat.
Sie können die Dachluke einseitig (vorne oder i Wenn ein Fehler vorliegt und Sie eine
hinten) oder beidseitig (vorne und hinten) öff- Taste drücken, macht das Sonnenrollo eine
nen. Referenzfahrt. Das Sonnenrollo fährt, lang-
samer als im normalen Betrieb, in die obere
X Dachluke an den Griffen : nach oben drü-
Endstellung. Danach kann das Sonnenrollo
cken oder nach unten ziehen. wieder normal bedient werden.
X Wenn eine Referenzfahrt unterbrochen
wurde: Auf Taste ¥ oder § drücken
Sonnenrollo
und danach sofort auf Taste ¤ oder
¦.
Das Sonnenrollo fährt in die obere Endstel-
lung.

Wenn Sie das Zündschloss in Fahrstellung


schalten und die Sonnenrollos nicht in der
oberen Endstellung sind, beginnt eine Refe-
renzfahrt und die Sonnenrollos werden kom-
plett eingefahren.
77

Wissenswertes .................................... 78
Sitze ...................................................... 78
Betten im L-Fahrerhaus ...................... 82
Liegen im M-Fahrerhaus ..................... 90
Multifunktionslenkrad einstellen ...... 91
Außenspiegel einstellen ..................... 92
Beleuchtungsanlage ........................... 93
Klare Sicht ......................................... 110

Fahrerarbeitsplatz
Spannungsversorgung ..................... 111
Nützliches .......................................... 114
Kommunikation ................................ 121
78 Sitze

Wissenswertes Sicherheitsgurt durchrutschen und sich dabei


z. B. am Unterleib oder Hals verletzen. Es
Diese Betriebsanleitung beschreibt alle besteht erhöhte Verletzungsgefahr oder
Modelle, Serien‑ und Sonderausstattungen sogar Lebensgefahr!
Ihres Fahrzeugs, die zum Zeitpunkt des Stellen Sie den Sitz vor Fahrtantritt richtig ein.
Redaktionsschlusses dieser Betriebsanlei- Achten Sie stets darauf, dass die Sitzlehne in
tung erhältlich waren. Länderspezifische nahezu aufrechter Position steht und der
Abweichungen sind möglich. Beachten Sie, Schultergurtteil über die Mitte der Schulter
dass Ihr Fahrzeug nicht mit allen beschriebe- verläuft.
nen Funktionen ausgestattet sein könnte.
Dies betrifft auch sicherheitsrelevante Sys- G WARNUNG
Fahrerarbeitsplatz

teme und Funktionen. Wenn der Fahrersitz nicht eingerastet ist,


Lesen Sie die Informationen zur qualifizierten kann er sich während der Fahrt unerwartet
Fachwerkstatt (Y Seite 31). bewegen. Dadurch können Sie die Kontrolle
über das Fahrzeug verlieren. Es besteht
Unfallgefahr!
Sitze Stellen Sie stets sicher, dass der Fahrersitz
Wichtige Sicherheitshinweise eingerastet ist, bevor Sie den Motor starten.

G WARNUNG G WARNUNG
Sie können die Kontrolle über das Fahrzeug Wenn Kopfstützen nicht eingebaut und richtig
verlieren, wenn Sie während der Fahrt eingestellt sind, können die Kopfstützen nicht
RFahrersitz, Kopfstütze, Lenkrad oder Spie- wie vorgesehen schützen. Es besteht erhöhte
gel einstellen Verletzungsgefahr im Kopf‑ und Nackenbe-
Rden Sicherheitsgurt anlegen.
reich, z. B. bei einem Unfall oder Bremsmanö-
ver!
Es besteht Unfallgefahr!
Fahren Sie stets mit eingebauten Kopfstüt-
Stellen Sie Fahrersitz, Kopfstütze, Lenkrad zen. Stellen Sie für jeden Fahrzeuginsassen
oder Spiegel ein und legen Sie den Sicher- vor der Fahrt sicher, dass die Mitte der Kopf-
heitsgurt an, bevor Sie den Motor starten. stütze den Hinterkopf in Augenhöhe abstützt.

G WARNUNG G WARNUNG
Wenn Sie einen Sitz verstellen, können Sie Wenn kein ausreichender Freiraum vorhan-
sich oder einen Fahrzeuginsassen einklem- den ist, kann der Schwingsitz Körperteile zwi-
men, z. B. an der Führungsschiene des Sitzes. schen Lenkrad und Schwingsitz einklemmen.
Es besteht Verletzungsgefahr! Es besteht Verletzungsgefahr!
Stellen Sie sicher, dass beim Verstellen eines Achten Sie auf ausreichenden Freiraum für
Sitzes niemand ein Körperteil im Bewegungs- die Bewegungen des Schwingsitzes. Senken
bereich des Sitzes hat. Sie vor dem Aussteigen den Schwingsitz ganz
ab.
G WARNUNG
Wenn die Sitzlehne nicht in nahezu aufrechter G WARNUNG
Position steht, bietet der Sicherheitsgurt Wenn Sie den Faltenbalg des Schwingsitzes
nicht den bestimmungsgemäßen Rückhalte- nach innen drücken, kann Ihre Hand einge-
schutz. In diesem Fall können Sie bei einem klemmt werden. Es besteht Verletzungsge-
Bremsmanöver oder einem Unfall unter dem fahr!
Sitze 79

Drücken Sie nicht den Faltenbalg nach innen. immer eng und möglichst tief am Becken,
d. h. in der Hüftbeuge, anliegen.
! Um Schäden an den Sitzen und der Sitz- RHalten Sie den Abstand zu den Pedalen so,
heizung zu vermeiden, beachten Sie fol- dass Sie diese gut durchtreten können.
gende Hinweise: Abhängig vom Fahrerhaus und der Ausstat-
RSchütten Sie keine Flüssigkeiten auf die tung kann Ihr Fahrzeug mit unterschiedlichen
Sitze. Wenn doch etwas auf die Sitze ver- Sitzen ausgestattet sein:
schüttet wurde, trocknen Sie die Sitze RStatischer Sitz ohne Federung
möglichst schnell.
RSchwingsitz Standard
RWenn die Sitzbezüge feucht oder nass
RSchwingsitz Komfort

Fahrerarbeitsplatz
sind, schalten Sie die Sitzheizung nicht
RSchwingsitz Klima
ein. Verwenden Sie die Sitzheizung auch
nicht zum Trocknen des Sitzes. RBeifahrer- und Mittelsitz

RReinigen Sie die Sitzbezüge wie empfoh- RFunktionssitz


len, siehe Kapitel „Reinigung und Pflege“. RWohnecke
RTransportieren Sie keine schweren Las- Beachten Sie auch die Sicherheitshinweise
ten auf den Sitzen. Legen Sie auch keine zum Airbag-System (Y Seite 54) und zu Kin-
spitzen Gegenstände auf den Sitzflächen dern im Fahrzeug (Y Seite 56).
ab wie z. B. Messer, Nägel oder Werk- Wenn Ihr Fahrzeug mit einem Schwingsitz
zeuge. Verwenden Sie die Sitze mög- ausgestattet ist, nutzen Sie zum Aussteigen
lichst nur für Personen. immer die Ein- und Ausstiegshilfe.
RDecken Sie bei Betrieb der Sitzheizung Zur Bedienung eines Schwingsitzes muss in
die Sitze nicht mit isolierenden Materia- der Druckluftanlage Ihres Fahrzeugs ein Vor-
lien ab, z. B. Decken, Mäntel, Taschen, ratsdruck von mindestens 7 bar sein.
Schonbezügen, Kindersitzen oder Sitzer- Benutzen Sie den Sitz nicht als Aufstieghilfe,
höhungen. z. B. um auf die obere Liege zu gelangen.
! Achten Sie darauf, dass keine Gegen- Ein Sitz mit integriertem Sicherheitsgurt ist
stände im Fahrerhaus die Sitze blockieren. ein sicherheitsrelevantes Bauteil und Rück-
Sonst können die Sitze beschädigt werden. haltesystem. Lesen Sie dazu unbedingt die
Ihr Sitz muss so eingestellt sein, dass Sie den Sicherheitshinweise im Abschnitt „Insassen-
Sicherheitsgurt korrekt anlegen können. sicherheit“ (Y Seite 51).
Beachten Sie dabei folgende Punkte: Informationen zur Sitzreinigung finden Sie im
RStellen
Abschnitt „Reinigung und Pflege“
Sie die Sitzlehne in nahezu senk-
(Y Seite 348).
rechte Position und sitzen Sie nahezu auf-
recht. Fahren Sie nicht mit stark nach hin- Lassen Sie Arbeiten an den Sitzen immer in
ten geneigter Sitzlehne. einer qualifizierten Fachwerkstatt durchfüh-
RIhre Arme sollten zum Lenkrad leicht ange-
ren.
winkelt sein.
RVermeiden Sie Sitzpositionen, die den rich-
Sitzbedienung
tigen Verlauf des Sicherheitsgurts beein-
trächtigen. Der Schultergurtteil muss über Statischer Sitz, Mittelsitz und Schwing-
die Mitte der Schulter verlaufen und gut am sitz Standard/Komfort/Klima
Oberkörper anliegen. Der Beckengurt muss
! Die Sitzheizung/-belüftung schaltet bei
Überhitzung nicht automatisch aus.

Z
80 Sitze

Beachten Sie die folgenden Hinweise, Nackenkissen ; auf die der Körpergröße
sonst können Sie die Sitzheizung/-belüf- entsprechende Höhe einstellen.
tung beschädigen: X Druckknöpfe loslassen.
RLegen Sie keine Gegenstände auf dem X Gurthöhe einstellen: Taste am Gurtum-
Sitz ab. lenker : drücken und halten.
RDecken Sie den Sitz nicht ab, z. B. mit X Gurtumlenker : auf die der Körpergröße
einem Handtuch oder Sitzkissen. entsprechende Höhe einstellen.
RWenn der Beifahrersitz nicht besetzt ist, X Taste loslassen.
schalten Sie die Sitzheizung und -belüf- X Armlehnen einstellen: Sitzarmlehnen =
tung am Beifahrersitz aus. hochklappen.
Fahrerarbeitsplatz

RWenn der Motor nicht läuft, schalten Sie X Mit dem Handrad an der Unterseite die Nei-
die Sitzheizung und -belüftung am Fah- gung der Sitzarmlehnen = einstellen.
rer- und Beifahrersitz aus. X Sitzneigung einstellen: Hebel ? nach
! Wenn Sie die Sitzlängsrichtung einstellen, unten drücken und halten.
achten Sie darauf, dass das Kopfteil der X Sitzkissen oder Sitzlehne durch Be-/
unteren Liege ganz abgesenkt ist. Sonst Entlasten in die gewünschte Position brin-
kann das Kopfteil an den Sitz stoßen und gen.
beide Bauteile beschädigen. X Hebel ? loslassen.
X Sitzlehne einstellen: Sitzlehne entlasten.
X Hebel ? nach oben ziehen und halten.
X Sitzlehne durch Be-/Entlasten in die
gewünschte Position bringen.
X Hebel ? loslassen.
X Sitzlehnenoberteil einstellen: Hebel K
an der Rückseite der Sitzlehne nach oben
ziehen und halten.
X Sitzlehnenoberteil in die gewünschte Posi-
tion neigen.
X Hebel K loslassen.
X Sitzhöhe einstellen: Hebel A eine Stufe
nach oben ziehen oder unten drücken.
Der Sitz hebt oder senkt sich um eine Stufe.
Schwingsitz Klima (Beispiel) X Sitzlängsrichtung einstellen: Hebel E

Lesen Sie vor der Sitzeinstellung die wichti- nach oben ziehen und halten.
gen Sicherheitshinweise zu den Sitzen. Je X Sitz durch Vor-/Zurückschieben in die

nach Sitzausführung können einzelne Ein- gewünschte Position bringen.


stellmöglichkeiten entfallen. X Hebel E loslassen.

X Bei der Sitzeinstellung auf genügend Frei- X Sitz vor- oder zurückschieben, bis er hörbar
raum achten, insbesondere hinter dem einrastet.
Sitz. X Sitzkissentiefe einstellen: Hebel H nach
X Nackenkissen einstellen: Druckknöpfe oben ziehen und halten.
an den Gummibändern drücken und X Sitzkissen durch Vor-/Zurückschieben in
die gewünschte Position bringen.
Sitze 81

X Hebel H loslassen. X Die Hebel E und F loslassen.


X Schwingungsdämpfer einstellen: Mit dem Einstellen der Sitzlängsrichtung
Schwingungsdämpfer mit Hebel G stufen- können Sie den Sitz wieder in die Fahrstel-
weise so einstellen, dass der Sitz nicht lung vorschieben und einrasten.
durchschlägt. X Sitzlehne klappen: Hebel J nach oben
X Blockierung Sitzlängsfederung lösen: ziehen und Sitzlehne nach vorne oder
Hebel I nach unten stellen. zurückklappen.
Der Sitz kann durchschwingen.
X Blockierung Sitzlängsfederung einras-
ten: Hebel I nach oben stellen.

Fahrerarbeitsplatz
Die Sitzlängsfederung rastet ein und die
Sitzfederung ist blockiert.
X Sitzheizung einschalten: Oben e auf
Schalter B drücken.
Die Sitzheizung ist in der ersten Heizstufe
aktiv.
oder
X Unten d auf Schalter B drücken.
Bedienfeld an der Innenseite, Schwingsitz Klima
Die Sitzheizung ist in der zweiten Heizstufe mit Massagefunktion (Beispiel)
aktiv.
i Mit der Massagefunktion können Sie Ver-
X Sitzheizung ausschalten: Schalter B in
spannungen vorbeugen.
Mittelstellung drücken.
XMassagefunktion ein-/ausschalten: Auf
X Sitzbelüftung einschalten: Gebläseregler
Taste L drücken.
s C aus der Stellung 0 nach unten
Wenn die Massagefunktion eingeschaltet
drehen.
ist, spüren Sie eine abwechselnd hoch und
Die Luftmenge nimmt in 3 Stufen zu.
runter laufende Wellenbewegung im Len-
X Sitzbelüftung ausschalten: Gebläsereg- denwirbelbereich der Sitzlehne. Die einzel-
ler s C ganz nach oben drehen. nen Luftkissen in der Sitzlehne werden für
X Ein- und Ausstiegshilfe nutzen: Auf Taste etwa 10 Minuten nacheinander befüllt und
D drücken. wieder entlüftet.
Der Sitz senkt sich vollständig ab. i Sie können zur Unterstützung der Wirbel-
X Erneut auf Taste D drücken. säule die Lehnenwölbung (Lordosenstütze)
Der Sitz fährt die zuletzt eingestellte Höhe und die Seitenkonturen anpassen.
an. X Sitzlehnenkontur einstellen: Oben oder
X In Ruheposition stellen: Hebel E nach unten auf Taste P drücken.
oben ziehen und halten. Die obere Sitzlehnenkontur wird stärker
X Sitz bis zum Anschlag zurückschieben. oder schwächer.
X Zusätzlich Hebel F nach oben ziehen und X Oben oder unten auf Taste N drücken.
Sitz über die Rastposition hinaus weiter Die untere Sitzlehnenkontur wird stärker
nach hinten in die Ruheposition schieben. oder schwächer.
X Auf Taste M drücken.
Die Seitenkontur wird stärker.
X Auf Taste O drücken.
Die Seitenkontur wird schwächer.

Z
82 Betten im L-Fahrerhaus

Funktionssitz RBett oben (Autotransporter mit zwei Bet-


ten) (Y Seite 84)
RBett oben anklappbar (Y Seite 84)
RBett unten (Y Seite 85)
RSitz-/Liegekombination (Y Seite 86)
RSoloStar Concept (Y Seite 88)

Bett oben
Aufstieghilfe
Fahrerarbeitsplatz

Lesen Sie vor der Sitzeinstellung die wichti-


gen Sicherheitshinweise zu den Sitzen.
X Armlehnen einstellen: Armlehnen :
hochklappen.
X Mit dem Handrad an der Unterseite die Nei-
gung der Armlehnen : einstellen.
X Sitzlehne einstellen: Sitzlehne entlasten.
X Hebel = nach oben ziehen und halten.
X Sitzlehne durch Be-/Entlasten in die
gewünschte Position bringen.
X Hebel = loslassen.
X Sitzkissen hochklappen: Sitzkissen ; Ablage auf dem Motortunnel (Beispiel)
hochklappen, bis es einrastet. Nutzen Sie die Fläche neben den Cupholdern
X Sitzkissen herunterklappen: Sitzkis- oder die Ablage auf dem Motortunnel als Auf-
sen ; gegen die Sitzlehne drücken und stieghilfe für das obere Bett.
entriegeln.
X Sitzkissen ; herunterklappen.
Bett oben schmal
G WARNUNG
Wenn sich ein Fahrzeuginsasse während der
Betten im L-Fahrerhaus Fahrt ohne montiertes Sicherheitsnetz auf
Übersicht dem Bett aufhält, kann er nicht zurückgehal-
ten werden. Es besteht Verletzungsgefahr
Im L-Fahrerhaus können folgende Betten ver- oder sogar Lebensgefahr!
baut sein: Montieren Sie immer das Sicherheitsnetz,
RBett oben schmal (Y Seite 82) bevor ein Fahrzeuginsasse das Bett benutzt.
RBett oben breit (Y Seite 83)
! Stellen Sie sicher, dass das Bett beim
Hoch- und beim Herunterklappen nicht an
Betten im L-Fahrerhaus 83

die Sitze stößt. Schwenken oder klappen Bett oben breit


Sie die Sitzlehne an Fahrer- und Beifahrer-
sitz nach vorn oder stellen Sie die Sitze G WARNUNG
weiter vor. Sonst kann das Bett an die Sitze Wenn sich ein Fahrzeuginsasse während der
stoßen und beide Bauteile beschädigen. Fahrt auf einem Bett aufhält, kann er nicht
zurückgehalten werden. Es besteht Verlet-
zungsgefahr oder sogar Lebensgefahr!
Benutzen Sie das Bett nur bei abgestelltem
Fahrzeug.

! Stellen Sie sicher, dass das Bett beim

Fahrerarbeitsplatz
Hoch- und beim Herunterklappen nicht an
die Sitze stößt. Schwenken oder klappen
Sie die Sitzlehne an Fahrer- und Beifahrer-
sitz nach vorn oder stellen Sie die Sitze
weiter vor. Sonst kann das Bett an die Sitze
Bett oben schmal (Beispiel) stoßen und beide Bauteile beschädigen.
Benutzen Sie das obere, schmale Bett wäh-
rend der Fahrt nur mit dem Sicherheitsnetz.
Beachten Sie die gesetzlichen Bestimmungen
des Lands, in dem Sie sich momentan aufhal-
ten.
X Sitzlehnen am Fahrer- und Beifahrersitz
nach vorne stellen oder klappen.
X Bei Bedarf Fahrer- und Beifahrersitz ausrei-
chend nach vorn stellen.
X Herunterklappen: Bett leicht anheben,
festhalten und die Lösetasten = an beiden Bett oben breit (Beispiel)
Gurtschlössern : drücken. Wenn das Fahrzeug an einer Steigung oder
X Gurtschlosszungen unten A der Halte- einem Gefälle steht, können Sie das obere,
gurte an beiden Gurtschlössern : heraus- breite Bett in waagerechte Stellung bringen.
ziehen. Stellen Sie dazu die Neigung des oberen, brei-
X Bett nach unten schwenken. ten Betts ein.
X Sicherheitsnetz aufspannen: Gurt- X Sitzlehnen am Fahrer- und Beifahrersitz
schlosszungen oben ; der Haltegurte in nach vorne stellen oder klappen.
die Gurtschlösser : drücken und hörbar X Bei Bedarf Fahrer- und Beifahrersitz ausrei-
einrasten. chend nach vorn stellen.
X Karabiner ? des Sicherheitsnetzes in den X Herunterklappen und Neigung einstel-
Halter am Fahrerhausdach einhängen. len: Lösetasten ; drücken und halten.
X Hochklappen: Bett nach oben schwenken
und festhalten.
X Gurtschlosszungen unten A der Halte-
gurte in die Gurtschlösser : drücken und
hörbar einrasten.

Z
84
Fahrerarbeitsplatz Betten im L-Fahrerhaus

X Bett nach unten schwenken. Bett oben (Beispiel)


X Bett mithilfe der Röhrenlibelle im Halter = X Sitzlehnen am Fahrer- und Beifahrersitz
waagerecht ausrichten und die Neigung nach vorne stellen oder klappen.
des Betts korrigieren. X Bei Bedarf Fahrer- und Beifahrersitz ausrei-
Verschieben Sie zum vollständigen Aus- chend nach vorn stellen.
richten des Betts den Halter = entlang des X Herunterklappen: Bett leicht anheben,
Bettrahmens. Sie können den Halter = festhalten und die Lösetasten an beiden
auch unten ausclipsen und am anderen Gurtschlössern ; drücken.
Ende des Betts wieder einclipsen. Die Luft-
X Gurtschlosszungen : der Haltegurte an
blase in der Röhrenlibelle soll sich überall
beiden Gurtschlössern ; herausziehen.
zwischen den Begrenzungslinien befinden.
X Bett nach unten schwenken.
X Lösetasten ; loslassen. X Hochklappen: Bett nach oben schwenken
Die Haltegurte : rasten automatisch ein
und festhalten.
und das Bett wird in dieser Neigung gehal-
X Gurtschlosszungen : der Haltegurte in die
ten.
Gurtschlösser ; drücken und hörbar ein-
X Hochklappen: Bett bis zum Anschlag nach
rasten.
oben schwenken.
Bett oben anklappbar
Bett oben (Autotransporter)
G WARNUNG
G WARNUNG
Wenn sich ein Fahrzeuginsasse während der
Wenn sich ein Fahrzeuginsasse während der
Fahrt auf einem Bett aufhält, kann er nicht
Fahrt auf einem Bett aufhält, kann er nicht
zurückgehalten werden. Es besteht Verlet-
zurückgehalten werden. Es besteht Verlet-
zungsgefahr oder sogar Lebensgefahr!
zungsgefahr oder sogar Lebensgefahr!
Benutzen Sie das Bett nur bei abgestelltem
Benutzen Sie das Bett nur bei abgestelltem
Fahrzeug.
Fahrzeug.
Betten im L-Fahrerhaus 85

! Klappen Sie das Bett aus Sicherheitsgrün-


den vor Fahrtantritt herunter. Sonst kön-
nen sich bei einem Unfall die Haltegummis
aus den Wandhalterungen lösen. Das Bett
klappt herunter und kann beschädigt wer-
den oder andere Bauteile beschädigen.

Fahrerarbeitsplatz
Bett unten (Beispiel)
Hochklappen
X Sitzlehnen am Fahrer- und Beifahrersitz
nach vorne stellen oder klappen.
Bett oben anklappbar (Beispiel) X Bei Bedarf Fahrer- und Beifahrersitz ausrei-
X Herunterklappen: Entriegelungsgriff : chend nach vorn stellen.
ziehen. X Rückenhochsteller des Betts ganz absen-
X Bett nach unten schwenken. ken.
X Ablagenstellung: Bett bis zur Hälfte nach X Bett hochklappen und gegen die Rückwand
oben Schwenken. drücken und halten.
X Gurtschlosszungen ; in die Gurtschlösser X Beide Haltegummis ; in Wandhalterun-
= einrasten. gen : einhängen.
X Hochklappen: Bett bis zum Anschlag nach Herunterklappen
oben schwenken und hörbar einrasten. X Bett gegen die Rückwand drücken und hal-
ten.
X Beide Haltegummis ; aus Wandhalterun-
Bett unten
gen : aushängen.
Bett unten X Bett nach unten schwenken.

Bett hoch-/herunterklappen Sicherheitsnetz aufspannen


! Stellen Sie sicher, dass das Bett beim G WARNUNG
Hoch- und beim Herunterklappen nicht an Wenn sich ein Fahrzeuginsasse während der
die Sitze stößt. Schwenken oder klappen Fahrt ohne montiertes Sicherheitsnetz auf
Sie die Sitzlehne an Fahrer- und Beifahrer- dem Bett aufhält, kann er nicht zurückgehal-
sitz nach vorn oder stellen Sie die Sitze ten werden. Es besteht Verletzungsgefahr
weiter vor. Sonst kann das Bett an die Sitze oder sogar Lebensgefahr!
stoßen und beide Bauteile beschädigen.

Z
86 Betten im L-Fahrerhaus

Montieren Sie immer das Sicherheitsnetz, hochsteller oder das Bett beschädigt wer-
bevor ein Fahrzeuginsasse das Bett benutzt. den.
Fahrerarbeitsplatz

Bett unten mit Sicherheitsnetz (Beispiel)


Belasten Sie den Rückenhochsteller mit
maximal 500 N (entspricht 50 kg).
Benutzen Sie das Bett unten während der
X Rückenhochsteller an der Schlaufe :
Fahrt nur mit dem Sicherheitsnetz. Beachten
hochziehen und einrasten.
Sie vor der Benutzung des Betts die gesetz-
Der Rückenhochsteller rastet in 5 Stufen
lichen Bestimmungen des Lands, in dem Sie
ein.
sich momentan aufhalten.
X Zum Absenken in die waagerechte Stellung
X Vor Fahrtantritt das Sicherheitsnetz ; in
Rückenhochsteller an der Schlaufe : über
den Bügel : am Fahrerhausdach einhän-
die oberste Stellung hinaus anheben und
gen.
ganz absenken.
i Wenn sich niemand auf dem unteren Bett
aufhält, verstauen Sie das Sicherheitsnetz
unter dem Bett. Hängen Sie den Karabiner Sitz-/Liegenkombination
in die dafür vorgesehne Schlaufe am linken
Rand des Sicherheitsnetzes ein. Wichtige Sicherheitshinweise
Rückenhochsteller einstellen G WARNUNG
Fahrzeuge mit Bett unten, abgesenkt besit- Wenn sich ein Fahrzeuginsasse während der
zen keinen Rückenhochsteller. Fahrt auf einer Liege aufhält, kann er nicht
zurückgehalten werden. Es besteht Verlet-
! Lassen Sie den Rückenhochsteller wäh-
rend der Fahrt immer in waagerechter Stel- zungsgefahr oder sogar Lebensgefahr!
lung. Wenn Sie den Rückenhochsteller Benutzen Sie die Liege nur bei abgestelltem
hochklappen, schwenken Sie zuvor die Fahrzeug.
Sitzlehne am Sitz nach vorn oder stellen Sie
den Sitz weiter vor. Sonst kann der Rücken- G WARNUNG
hochsteller an den Sitz stoßen und beide Wenn die Sitzfläche nicht in der Sitzposition
Bauteile beschädigen. arretiert ist, kann sie sich bewegen. Der
Achten Sie beim Zurückstellen des Sitzes Sicherheitsgurt kann nicht wie vorgesehen
immer darauf, dass der Rückenhochsteller schützen. Es besteht erhöhte Verletzungsge-
des unteren Betts ganz abgesenkt ist. fahr oder sogar Lebensgefahr!
Stellen Sie vor der Fahrt stets sicher, dass die
! Legen Sie keine Gegenstände unter den Sitzfläche in der Sitzposition arretiert ist.
hochgeklappten Rückenhochsteller. Sonst
können beim Herunterklappen der Rücken-
Betten im L-Fahrerhaus 87

G WARNUNG Liege unten


Beim Hoch‑ oder Herunterklappen der Sitz-
lehne können Sie sich oder andere Fahrzeug-
insassen einklemmen. Es besteht Verlet-
zungsgefahr!
Stellen Sie sicher, dass der Schwenkbereich
der Sitzlehne frei ist und niemand einge-
klemmt wird.

G WARNUNG

Fahrerarbeitsplatz
Wenn Sie die Sitzlehne beim Hoch‑ oder
Herunterklappen nicht festhalten, schlägt sie
Sitz-Liege-Kombination (Beispiel)
nach unten. Sie kann einen Fahrzeuginsassen
treffen und Körperteile einklemmen. Es X Sitzfläche zur Liegeposition herauszie-
besteht Verletzungsgefahr! hen: Sitzfläche an der Schlaufe A nach
Halten Sie die Sitzlehne beim Hoch‑ oder vorne hochziehen.
Herunterklappen stets fest. Die Halter ; an der Sitzfläche werden in
die Rasten : eingehängt.
G WARNUNG X Sitzfläche zur Sitzposition hineinschie-

Beim Herausziehen der Sitzfläche können Sie ben: Sitzfläche an der Schlaufe A anhe-
sich oder andere Fahrzeuginsassen zwischen ben und nach hinten schieben.
Sitzrahmen und Sitzfläche einklemmen. Es
besteht Verletzungsgefahr!
Stellen Sie sicher, dass beim Herausziehen
der Sitzfläche niemand ein Körperteil im
Bewegungsbereich der Sitzfläche hat.

Das Sicherheitsnetz an der oberen Liege ist


kein Rückhaltesystem, um die Liege während
der Fahrt zu nutzen.
Die Sitz-Liege-Kombination ist für Kinder-
Rückhaltesysteme nicht geeignet. Montieren
Sie ein Kinder-Rückhaltesystem nur auf dem
Beifahrersitz. Beachten Sie die Sicherheits-
hinweise im Abschnitt „Kinder im Fahrzeug“
(Y Seite 56).
Die Sitzlehne und/oder Sitzfläche besitzen
eine Sitz- und Liegeposition.

Z
88 Betten im L-Fahrerhaus

Liege oben X Gurtschlosszunge B in die Gurtschlösser


A rechts und links einrasten.
Sitzlehne zur Liegeposition hochklappen
Sitzlehne zur Sitzposition herunterklap-
pen
X Sitzlehne ; leicht anheben, festhalten und
Lösetasten C der Gurtschlösser A rechts
und links drücken.
X Sitzlehne ; etwas nach oben schwenken.
X An der Rückseite der Sitzlehne ; das
Fahrerarbeitsplatz

Sicherheitsnetz = an den Sicherungsstif-


ten ? und die Tenax-Knöpfe rechts und
links befestigen.
X Liege bis zur Rückwand nach unten
Haltegurt links (Beispiel)
schwenken.
X Haltegurte : rechts und links an der Sitz-
lehne ; einhängen.

SoloStar Concept
Beifahrersitz und Klapptisch
G WARNUNG
Wenn der Klapptisch während der Fahrt aus-
geklappt ist, können Fahrzeuginsassen dage-
Befestigung Sicherheitsnetz (Beispiel)
gen prallen, insbesondere bei einem Unfall,
X Haltegurte : rechts und links an der Sitz- Bremsmanöver oder abrupten Richtungs-
lehne ; aushängen. wechsel. Es besteht Verletzungsgefahr!
X Sitzlehne ; nach oben schwenken. Klappen Sie den Klapptisch vor jeder Fahrt
X An der Rückseite der Sitzlehne ; das ein.
Sicherheitsnetz = von den Sicherungsstif-
ten ? und die Tenax-Knöpfe rechts und G WARNUNG
links lösen. Wenn Gegenstände, Gepäck oder Ladegut
X Sitzlehne ; in die waagerechte Position ungesichert oder unzureichend gesichert
schwenken und halten. sind, können sie verrutschen, umkippen oder
herumschleudern und dadurch Fahrzeugin-
sassen treffen. Es besteht Verletzungsgefahr,
insbesondere bei Bremsmanövern oder
abrupten Richtungswechseln!
Verstauen Sie Gegenstände stets so, dass sie
nicht herumschleudern können. Sichern Sie
Gegenstände, Gepäck oder Ladegut vor der
Fahrt gegen Verrutschen oder Umkippen.
Betten im L-Fahrerhaus 89

Verstauen Sie lose Gegenstände während der Bett herunter-/hochklappen


Fahrt in den Ablagen und Staufächern,
(Y Seite 115). G WARNUNG
Wenn sich ein Fahrzeuginsasse während der
Fahrt auf einem Bett aufhält, kann er nicht
zurückgehalten werden. Es besteht Verlet-
zungsgefahr oder sogar Lebensgefahr!
Benutzen Sie das Bett nur bei abgestelltem
Fahrzeug.

! Stellen Sie sicher, dass das Bett beim

Fahrerarbeitsplatz
Hoch- und beim Herunterklappen nicht an
die Sitze stößt. Schwenken oder klappen
Sie die Sitzlehne an Fahrer- und Beifahrer-
: Wohnecke sitz nach vorn oder stellen Sie die Sitze
; Klapptisch weiter vor. Sonst kann das Bett an die Sitze
stoßen und beide Bauteile beschädigen.
X Kopfstütze einstellen: Kopfstütze nach
oben ziehen oder nach unten drücken, bis ! Lassen Sie den Rückenhochsteller wäh-
die gewünschte Höhe erreicht ist. rend der Fahrt immer in waagerechter Stel-
X Kopfstütze ausbauen: Kopfstütze kräftig
lung. Wenn Sie den Rückenhochsteller
hochklappen, schwenken Sie zuvor die
nach oben herausziehen.
Sitzlehne am Sitz nach vorn oder stellen Sie
den Sitz weiter vor. Sonst kann der Rücken-
hochsteller an den Sitz stoßen und beide
Bauteile beschädigen.
Achten Sie beim Zurückstellen des Sitzes
immer darauf, dass der Rückenhochsteller
des unteren Betts ganz abgesenkt ist.
! Legen Sie keine Gegenstände unter den
hochgeklappten Rückenhochsteller. Sonst
können beim Herunterklappen der Rücken-
hochsteller oder das Bett beschädigt wer-
X Klapptisch herunterklappen: Stütze = den.
am Klapptisch ; herausklappen und ein-
rasten.
X Haltegummi am Klapptisch ; aushängen.
X Klapptisch ; herunterklappen.
Die Stütze = ist in der Aussparung an der
Seitenverkleidung des Schubfachbehäl-
ters.
X Klapptisch hochklappen: Klapptisch ;
hochklappen und Haltegummi am Klapp-
tisch ; einhängen.
X Stütze = hineinklappen.

Z
90 Liegen im M-Fahrerhaus

X Bei Bedarf Fahrersitz ausreichend nach Liegen im M-Fahrerhaus


vorn stellen.
X Klapptisch ; hochklappen, Haltegummi
Übersicht
am Klapptisch ; einhängen und Stütze Im M-Fahrerhaus können folgende Liegen
einklappen. verbaut sein:
X Schlaufe = am Beifahrersitz : ziehen. RStandardliege unten/Ablage gepolstert
Die Sitzlehne des Beifahrersitzes ist entrie- (Y Seite 90)
gelt. RStandardliege unten, geteilt (Y Seite 91)
X Sitzlehne herunterklappen.
Fahrerarbeitsplatz

Standardliege unten/Ablage gepols-


tert
G WARNUNG
Wenn sich ein Fahrzeuginsasse während der
Fahrt auf einer Liege aufhält, kann er nicht
zurückgehalten werden. Es besteht Verlet-
zungsgefahr oder sogar Lebensgefahr!
Benutzen Sie die Liege nur bei abgestelltem
Fahrzeug.
Beachten Sie vor der Benutzung des Betts
während der Fahrt die gesetzlichen Bestim- ! Stellen Sie sicher, dass die Liege beim
mungen des Lands, in dem Sie sich momen- Hoch- und beim Herunterklappen nicht an
tan aufhalten. Wenn Sie das Bett während der die Sitze stößt. Schwenken oder klappen
Fahrt benutzen, spannen Sie das Sicherheits- Sie die Sitzlehne an Fahrer- und Beifahrer-
netz auf. Informationen zum Aufspannen des sitz nach vorn oder stellen Sie die Sitze
Sicherheitsnetzes und zum Einstellen des weiter vor. Sonst kann die Liege an die Sitze
Kopfteils finden Sie im Abschnitt „Bett unten“ stoßen und beide Bauteile beschädigen.
(Y Seite 85).
X Herunterklappen: Bett ? gegen die
Rückwand drücken.
X Verriegelung B gedrückt halten.
X Haltegummi A aus Wandhalterung aus-
hängen.
X Verriegelung B loslassen.
X Bett ? nach unten schwenken.
X Hochklappen: Kopfteil des Betts ganz
absenken.
Liege (Beispiel Standardliege unten)
X Bett ? hochklappen und gegen die Rück-
X Fahrzeuge mit Standardliege unten: Sitz-
wand drücken.
lehnen am Fahrer- und Beifahrersitz nach
X Haltegummi A gegen Verriegelung B drü-
vorne stellen oder klappen.
cken und in Wandhalterung einhängen.
X Bei Bedarf Fahrer- und Beifahrersitz ausrei-
X Sitzlehne zurückklappen, bis sie einrastet.
chend nach vorn stellen.
Multifunktionslenkrad einstellen 91

X Herunterklappen: Liege gegen die Rück- X Sitzlehnen am Fahrer- und Beifahrersitz


wand drücken und halten. nach vorne stellen oder klappen.
X Haken : um 90° drehen und aus Wand- X Bei Bedarf Fahrer- und Beifahrersitz ausrei-
halterungen ; aushängen. chend nach vorn stellen.
X Liege nach unten schwenken. X Herunterklappen: Liege gegen die Rück-
X Hochklappen: Liege hochklappen und wand drücken und halten.
gegen die Rückwand drücken und halten. X Haken : um 90° drehen und aus Wand-
X Haken : um 90° drehen und in Wandhal- halterungen ; aushängen.
terungen ; einhängen. X Verriegelungsschieber A nach unten
schieben.

Fahrerarbeitsplatz
Liegenteile vorn ? und hinten = sind
Standardliege unten, geteilt nicht mehr verriegelt.
X Liege nach unten schwenken.
G WARNUNG X Haken : zwischen die Polsterhälften drü-
Wenn sich ein Fahrzeuginsasse während der cken.
Fahrt auf einer Liege aufhält, kann er nicht
X Hochklappen: Liege hochklappen und
zurückgehalten werden. Es besteht Verlet-
gegen die Rückwand drücken und halten.
zungsgefahr oder sogar Lebensgefahr!
X Haken : um 90° drehen und in Wandhal-
Benutzen Sie die Liege nur bei abgestelltem
terungen ; einhängen.
Fahrzeug.
X Liegenteil vorn ? gegen Liegenteil hinten
! Stellen Sie sicher, dass die Liege beim = drücken, bis die Verriegelungsschieber
Hoch- und beim Herunterklappen nicht an A einrasten.
die Sitze stößt. Schwenken oder klappen
Sie die Sitzlehne an Fahrer- und Beifahrer-
sitz nach vorn oder stellen Sie die Sitze Multifunktionslenkrad einstellen
weiter vor. Sonst kann die Liege an die Sitze
stoßen und beide Bauteile beschädigen. G WARNUNG
Sie können die Kontrolle über das Fahrzeug
verlieren, wenn Sie während der Fahrt
RFahrersitz, Kopfstütze, Lenkrad oder Spie-
gel einstellen
Rden Sicherheitsgurt anlegen.
Es besteht Unfallgefahr!
Stellen Sie Fahrersitz, Kopfstütze, Lenkrad
oder Spiegel ein und legen Sie den Sicher-
heitsgurt an, bevor Sie den Motor starten.

G WARNUNG
Wenn das Lenkrad während der Fahrt entrie-
gelt ist, kann es sich unerwartet verstellen.
Dadurch können Sie die Kontrolle über das
Fahrzeug verlieren. Es besteht Unfallgefahr!

Z
92 Außenspiegel einstellen

Stellen Sie vor der Fahrt sicher, dass das G WARNUNG


Lenkrad verriegelt ist. Entriegeln Sie das Die Außenspiegel bilden verkleinert ab. Die
Lenkrad niemals während der Fahrt. sichtbaren Objekte sind näher als sie erschei-
nen. Dadurch könnten Sie den Abstand zu
hinter Ihnen fahrenden Verkehrsteilnehmern
falsch einschätzen, z. B. beim Fahrspurwech-
sel. Es besteht Unfallgefahr!
Vergewissern Sie sich deshalb stets mit
einem Blick über Ihre Schulter über den tat-
sächlichen Abstand zu hinter Ihnen fahrenden
Fahrerarbeitsplatz

Verkehrsteilnehmern.

Ein falsch eingestellter Außenspiegel kann


den Sichtbereich beeinträchtigen. Überprü-
Lenkradentriegelung im Fahrerfußraum
fen Sie deshalb vor Fahrtbeginn immer die
Einstellung der Außenspiegel am Fahrzeug.
Wenn ausreichend Vorratsdruck vorhanden
ist, können Sie das Lenkrad einstellen.
X Fahrzeug anhalten. Außenspiegel einstellen
X Feststellbremse anziehen.
X Einstellen: Auf die gelbe Taste : treten
und halten.
Die Lenksäule ist entriegelt.
X Höhe und Neigung des Multifunktionslenk-
rads einstellen.
X Fuß von der Taste : nehmen.
Die Lenksäule ist verriegelt.

Außenspiegel einstellen Bedienfeld Fahrertür


Wichtige Sicherheitshinweise : Linker Außenspiegel
; Rechter Außenspiegel
G WARNUNG = Außenspiegel einstellen
Sie können die Kontrolle über das Fahrzeug ? Rangierstellung für Außenspiegel
verlieren, wenn Sie während der Fahrt
Stellen Sie den Anfahrspiegel, Rampenspie-
RFahrersitz, Kopfstütze, Lenkrad oder Spie- gel und Weitwinkelspiegel von Hand ein. In
gel einstellen der Rangierstellung schwenkt der Außenspie-
Rden Sicherheitsgurt anlegen. gel an der Beifahrerseite so weit nach außen,
Es besteht Unfallgefahr! dass Sie den Anhänger/Auflieger beim Ran-
Stellen Sie Fahrersitz, Kopfstütze, Lenkrad gieren überwachen können. Wenn der Außen-
oder Spiegel ein und legen Sie den Sicher- spiegel in der Rangierstellung ist, können Sie
heitsgurt an, bevor Sie den Motor starten. den Außenspiegel horizontal einstellen.
Beleuchtungsanlage 93

X Zündschloss in Fahrstellung schalten. beschlag- und eisfrei. Der Rampenspiegel ist


X Außenspiegel einstellen: Auf Taste | nicht beheizt.
für den linken Außenspiegel oder auf Taste X Zündschloss in Fahrstellung schalten.
~ für den rechten Außenspiegel drü- X Ein-/ausschalten: Auf Taste Î drü-
cken. cken.
Die Kontrollleuchte in der Taste geht an. Wenn die Kontrollleuchte in der Taste
X Taste Í nach vorn oder hinten, rechts angeht, ist die Spiegelheizung eingeschal-
oder links drücken, bis der Außenspiegel tet.
richtig eingestellt ist. i Wenn die Spiegelheizung eingeschaltet
X Außenspiegel in die Rangierstellung ist und Sie die Außenspiegel in die Rangier-

Fahrerarbeitsplatz
schwenken: Auf Taste Ï drücken. stellung schwenken, wird die Spiegelhei-
Die Kontrollleuchte in der Taste geht an. zung deaktiviert. Wenn Sie die Außenspie-
Der Beifahrer-Außenspiegel schwenkt gel wieder in Fahrstellung schwenken, wird
nach außen in die Rangierstellung. die Spiegelheizung wieder aktiviert.
X Außenspiegel in der Rangierstellung
einstellen: Taste Í nach rechts oder
links drücken, bis der Außenspiegel richtig Beleuchtungsanlage
eingestellt ist.
Lichtschalter
Die eingestellte Rangierstellung ist gespei-
chert. Wenn Sie beim nächsten Rangieren Wichtige Sicherheitshinweise
auf die Taste Ï drücken, schwenkt der
Außenspiegel in die zuletzt eingestellte G WARNUNG
Rangierstellung. Die rückwärtige Außenbeleuchtung ist ver-
X Außenspiegel in die Fahrstellung deckt, wenn Sie die hintere Bordwand öffnen.
schwenken: Auf Taste Ï drücken. Dadurch können andere Verkehrsteilnehmer
Die Kontrollleuchte in der Taste geht aus. das Fahrzeug erst spät als Hindernis erken-
Der Beifahrer-Außenspiegel schwenkt in nen. Es besteht Unfallgefahr!
die von Ihnen eingestellte Fahrstellung Sichern Sie das Fahrzeug nach hinten ent-
zurück. sprechend den nationalen Vorschriften ab,
z. B. mit einem Warndreieck.

Spiegelheizung

Bedienfeld Fahrertür
Halten Sie bei feuchter und kalter Witterung
die Außenspiegel mit der Spiegelheizung

Z
94 Beleuchtungsanlage

Übersicht Tagfahrlicht
X Motor starten.
X Lichtschalter auf $ drehen.
Die Tagfahrleuchten werden eingeschaltet.
oder
X Lichtschalter auf c drehen.
Wenn das Abblend- und Standlicht auto-
matisch ausgeschaltet wird, geht das Tag-
fahrlicht an.
Fahrerarbeitsplatz

Wenn Sie den Lichtschalter auf L drehen,


schaltet sich das Tagfahrlicht automatisch
Lichtschalter aus.
1 c Automatisches Fahrlicht/Tagfahr-
licht Automatisches Fahrlicht
2 $ Licht aus/Tagfahrlicht
3 T Stand- und Schlusslicht, Kennzei- G WARNUNG
chenbeleuchtung, Umriss- und Sei- Wenn der Lichtschalter auf c steht, schal-
tenmarkierungslichter tet sich das Abblendlicht bei Nebel, Schnee
4 L Abblendlicht/Fernlicht und anderen Sichtbehinderungen wie Gischt
nicht automatisch ein. Es besteht Unfallge-
5 N Nebellicht
fahr!
6 Q Nebelschlusslicht
Drehen Sie den Lichtschalter in solchen Situ-
Mit dem Lichtschalter schalten Sie die Fahr- ationen auf L.
zeugbeleuchtung ein- oder aus. Das Fernlicht
und die Lichthupe bedienen Sie mit dem Kom- Das automatische Fahrlicht ist nur ein Hilfs-
bischalter (Y Seite 95). mittel. Die Verantwortung für die Fahrzeug-
Eine akustische Warnung ertönt, wenn Sie bei beleuchtung liegt bei Ihnen.
eingeschaltetem Drehen Sie den Lichtschalter bei Dunkelheit
RAbblendlicht und Zündschloss in Radiostel- oder Nebel zügig von c auf L. Sonst
lung die Fahrertür öffnen. könnte das Fahrlicht kurzzeitig unterbrochen
werden.
RStandlicht oder Abblendlicht und Zünd-
X Zündschloss in Fahrstellung schalten.
schloss in Stellung 0 die Fahrertür öffnen.
X Lichtschalter auf c drehen.
Abblendlicht Das Abblend- und Standlicht werden je
nach Lichtverhältnissen automatisch ein-/
X Lichtschalter auf L drehen. ausgeschaltet. Wenn das Abblendlicht ein-
Das Abblend- und Standlicht sind einge- geschaltet ist, geht die Kontrollleuchte
schaltet. Die Kontrollleuchte T im Kom- L im Kombiinstrument an.
biinstrument geht an. Bei Fahrzeugen mit Tagfahrlicht: Wenn das
Das Abblendlicht ist asymmetrisch. In Län- Abblend- und Standlicht automatisch aus-
dern, in denen nicht auf der gleichen Stra- geschaltet wird, geht das Tagfahrlicht an.
ßenseite gefahren wird wie im Zulassungs- Wenn der Regen- und Lichtsensor gestört ist,
land, besteht deshalb Blendgefahr. Kleben wird das Abblend- und Standlicht automa-
Sie bei Fahrten in diesen Ländern die Schein- tisch eingeschaltet und bleibt an.
werfer teilweise ab (Y Seite 108).
Beleuchtungsanlage 95

Nebellicht und Nebelschlusslicht 40 m bis 100 m betragen und das Abblend-


licht darf den Gegenverkehr nicht blenden.
X Lichtschalter auf T oder L drehen.
X Nebellicht einschalten: Lichtschalter auf
Stufe 5 herausziehen. Abbiegelicht
Das Nebellicht und die Kontrollleuchte
Nebellicht N neben dem Lichtschalter Fahrzeuge mit Nebellicht und LED-Tagfahr-
gehen an. leuchten:
X Nebellicht und Nebelschlusslicht ein- Wenn das Abblendlicht eingeschaltet ist, ver-
schalten: Lichtschalter auf Stufe 6 bessert das Abbiegelicht die Ausleuchtung
herausziehen. der Fahrbahn in Abbiegerichtung.

Fahrerarbeitsplatz
Das Nebellicht, das Nebelschlusslicht und Das Abbiegelicht unterstützt Sie auch beim
die Kontrollleuchten Nebellicht N und Rangieren. Wenn Sie den Rückwärtsgang
Nebelschlusslicht Q neben dem Licht- schalten, gehen bei eingeschlagener Len-
schalter gehen an. kung beide Nebellichter an.
i Wenn Ihr Fahrzeug nur Nebelschlusslicht Das Abbiegelicht schaltet sich automatisch
hat, drehen Sie den Lichtschalter auf L ein, wenn
und ziehen Sie den Lichtschalter auf Stufe RSie langsamer als etwa 25 km/h fahren
6 heraus. und blinken oder das Multifunktionslenk-
rad einschlagen.
RSie zwischen etwa 25 und 40 km/h fahren
Leuchtweiteregler
und das Multifunktionslenkrad einschla-
gen.
Das Abbiegelicht kann noch kurze Zeit nach-
leuchten, wird aber spätestens nach etwa
3 Sekunden automatisch ausgeschaltet.

Kombischalter
Fernlicht/Lichthupe

Mit dem Leuchtweiteregler passen Sie den


Lichtkegel der Scheinwerfer dem Beladungs-
zustand Ihres Fahrzeugs an. Wenn Sitze
belegt sind oder der Laderaum be- oder ent-
laden wird, verändert sich der Lichtkegel.
Dadurch könnten sich die Sichtverhältnisse
verschlechtern und Sie könnten den Gegen-
verkehr blenden.
X Bei unbeladenem Fahrzeug Stellung g
wählen. X Zündschloss in Fahrstellung schalten.
X Wenn das Fahrzeug beladen ist: Leuchtwei- X Fernlicht einschalten: Abblendlicht L
teregler auf die entsprechende Stellung einschalten.
drehen. Die Fahrbahnausleuchtung soll

Z
96 Beleuchtungsanlage

X Kombischalter in Pfeilrichtung ; drücken Innenbeleuchtung


und einrasten.
Die Kontrollleuchte K im Kombiinstru- Schalter Innenbeleuchtung
ment geht an.
X Lichthupe: Kombischalter kurz in Pfeilrich-
tung : ziehen.
Die Kontrollleuchte K im Kombiinstru-
ment und das Fernlicht gehen kurz an.

Fahrtrichtungsanzeiger
Fahrerarbeitsplatz

Schalterfeld über der Frontscheibe

X Blinken: Kombischalter nach oben, rechts


blinken : oder nach unten, links blin-
ken ; drücken und einrasten.
Die entsprechenden Blinkleuchten und die
Kontrollleuchte , oder . im Kombi- Schalterfeld Beifahrertür
instrument blinken.
Bei größeren Lenkbewegungen stellt sich
der Kombischalter automatisch zurück.
X Kurz blinken: Bei einem Überholvorgang
oder einem Spurwechsel, Kombischalter
kurz in die gewünschte Richtung, rechts
blinken : oder links blinken ;, antippen.
Die entsprechenden Blinkleuchten und die
Kontrollleuchte , oder . im Kombi-
instrument blinken 5‑mal.
X Kurz blinken abbrechen: Kombischalter
Schalterfeld Bett/Liege mit Leseleuchte (Beispiel
kurz in die entgegengesetzte Richtung, untere Liege)
rechts blinken : oder links blinken ;, : Fahrerleseleuchte ein-/ausschalten oder
antippen.
dimmen
Die entsprechenden Blinkleuchten und die
; Innenraumleuchten ein-/ausschalten
Kontrollleuchte , oder . im Kombi-
instrument blinken. oder dimmen
= Ambientebeleuchtung (blau) ein-/
ausschalten oder dimmen
Beleuchtungsanlage 97

? Automatische Steuerung der Innenbe- Die Innenbeleuchtung schaltet sich aus,


leuchtung ein-/ausschalten wenn
A Nachtfahrbeleuchtung (grün) ein-/ RSie bei geschlossenen Türen den Motor
ausschalten starten
B Beifahrerleseleuchte ein-/ausschalten RSie bei laufendem Motor die letzte Tür
oder dimmen schließen
C Gesamte Innenbeleuchtung ausschalten RSie mit der Funkfernbedienung verriegeln
Reine Tür über einen längeren Zeitraum
Innenbeleuchtung ein-/ausschalten geöffnet bleibt.
X Innenraumleuchten ein-/ausschalten:

Fahrerarbeitsplatz
i Wenn Sie die bei eingeschalteter automa-
Kurz auf Taste ; drücken. tischer Steuerung die Innenraumleuchten
Die Innenraumleuchten sind gedimmt ein- manuell einschalten, bleiben die Innen-
geschaltet. raumleuchten so lange eingeschaltet bis
X Dimmen: Taste ; gedrückt halten.
RSie eine Tür öffnen/schließen (verzö-
Die Helligkeit der Innenraumleuchten ist gerte Ausschaltung)
von 0 bis 100 % einstellbar. Wenn die Innen-
RSie mit der Funkfernbedienung ent-/
beleuchtung die maximale Helligkeit
erreicht hat, nimmt die Helligkeit wieder verriegeln
ab. Wenn die Innenbeleuchtung maximal RSie die Innenraumleuchten manuell aus-

abgedunkelt ist, nimmt die Helligkeit wie- schalten.


der zu. Wenn Sie schneller als 30 km/h
fahren, wird die Helligkeit automatisch Leseleuchte Fahrer/Beifahrer ein-/
herunter gedimmt. ausschalten
X Innenbeleuchtung ausschalten: Im X Ein-/ausschalten: Kurz auf Taste : für
Schalterfeld Bett/Liege auf Taste C drü- die Fahrerleseleuchte oder auf Taste B für
cken. die Beifahrerleseleuchte drücken.
Die gesamte Innenbeleuchtung des Fahrer- Das entsprechende Leselicht geht an.
hauses geht aus. X Dimmen: Taste : für die Fahrerlese-
leuchte oder B für die Beifahrerlese-
Automatische Steuerung der Innenbe- leuchte gedrückt halten.
leuchtung Wenn das Leselicht die maximale Helligkeit
X Ein-/ausschalten: So lange auf Taste ? erreicht hat, nimmt die Helligkeit wieder
drücken, bis ein kurzer Signalton ertönt. ab. Wenn das Leselicht maximal abgedun-
Wenn Sie die Fahrer- oder Beifahrertür öff- kelt ist, nimmt die Helligkeit wieder zu.
nen und sich die Innenraumleuchten sowie
die Einstiegsbeleuchtung automatisch ein-
schalten, ist die automatische Steuerung
eingeschaltet.
Wenn Sie bei eingeschalteter automatischer
Steuerung der Innenbeleuchtung die Türen
schließen, schalten sich die Innenraumleuch-
ten verzögert aus.

Z
98 Beleuchtungsanlage

Leseleuchte Bett/Liege ein-/ausschal- Beleuchteter Mercedes Stern


ten
Fahrerarbeitsplatz

Der beleuchtete Mercedes Stern in der War-


Leseleuchte Bett/Liege (Beispiel untere Liege) tungsklappe ist ausschließlich für die Benut-
X Einschalten: Unten auf die Lichtscheibe zung auf privatem Gelände zugelassen. Eine
der Leseleuchte drücken. Nutzung im öffentlichen Straßenverkehr ist
X Ausschalten: Oben auf die Lichtscheibe verboten, z. B. auch auf öffentlichen Parkplät-
der Leseleuchte drücken. zen.
In einzelnen Ländern sind aufgrund gesetzli-
Nachtfahrbeleuchtung ein-/ausschal- cher Bestimmungen Abweichungen von der
ten (grün) hier beschriebenen Benutzung des beleuch-
teten Mercedes Sterns möglich. Beachten Sie
Die Nachtfahrbeleuchtung dient als blend- die gesetzlichen Bestimmungen des Lands, in
freie Orientierungsbeleuchtung während der dem Sie sich momentan aufhalten.
Fahrt. X Einschalten: Oben auf Schalter Ú drü-
X Ein-/ausschalten: Auf Taste A drücken. cken.
Die Kontrollleuchte im Schalter Ú geht
Ambientebeleuchtung ein-/ausschal- an.
ten (blau) X Ausschalten: Unten auf Schalter Ú

Die Ambientebeleuchtung dient als Innenbe- drücken.


leuchtung bei abgestelltem Fahrzeug. Die Kontrollleuchte im Schalter Ú geht
aus.
X Ein-/ausschalten: Kurz auf Taste = drü-
cken.
X Dimmen: Taste = gedrückt halten. Rundumleuchte
Wenn die Ambientebeleuchtung die maxi-
male Helligkeit erreicht hat, nimmt die Hel-
ligkeit wieder ab. Wenn die Ambientebe-
leuchtung maximal abgedunkelt ist, nimmt
die Helligkeit wieder zu.
Beleuchtungsanlage 99

X Einschalten: Oben auf Schalter À drü- Arbeiten an der Xenon-Lampe immer in einer
cken. qualifizierten Fachwerkstatt durchführen.
X Ausschalten: Unten auf Schalter À
drücken. Wenn Ihr Fahrzeug mit Bi-Xenon-Lampen aus-
gestattet ist, erkennen Sie dies folgenderma-
Beachten Sie beim Fahrzeugbetrieb mit Run- ßen: Der Lichtkegel von Xenon-Lampen
dumleuchte die gesetzlichen Bestimmungen bewegt sich beim Starten des Motors von
des Lands, in dem Sie sich momentan aufhal- oben nach unten und wieder zurück. Das
ten. Wenn der geforderte Sichtkreis aufgrund Abblendlicht muss hierbei vor dem Starten
von Anhängern, Auf- oder Anbauten nicht des Motors eingeschaltet sein.
erfüllt wird, sichern Sie das Fahrzeug durch
Glühlampen und Leuchten sind ein wesentli-

Fahrerarbeitsplatz
zusätzliche Leuchten.
cher Bestandteil der Fahrzeugsicherheit. Ach-
ten Sie deshalb darauf, dass alle Glühlampen
Positionsleuchten Dach immer funktionieren.
Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen, bei Ausfall
X einer Glühlampe von Abblendlicht oder Fern-
Einschalten: Oben auf Taste drü-
cken. licht auch die entsprechende Glühlampe im
anderen Scheinwerfer zu wechseln.
X
Ausschalten: Oben auf Taste drü- Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen, hierfür
cken. Longlife-Glühlampen zu verwenden.
RUm einen Kurzschluss zu vermeiden, schal-
Beachten Sie beim Fahrzeugbetrieb mit Posi-
tionsleuchte die gesetzlichen Bestimmungen ten Sie vor dem Lampenwechsel die
des Landes, in dem Sie sich momentan auf- Beleuchtungsanlage aus und das Zünd-
halten. schloss in Stellung 0.
RTragen Sie beim Ausbau der defekten Glüh-
lampe eine Schutzbrille und Handschuhe.
Hinweise zum Lampenwechsel RErsetzen Sie defekte Glühlampen stets
durch spezifizierte neue Glühlampen mit
G WARNUNG der korrekten Watt- und Volt-Zahl.
Glühlampen, Leuchten und Stecker können RFassen Sie neue Glühlampen nur mit einem
im Betrieb sehr heiß werden. Wenn Sie eine sauberen, fusselfreien Tuch oder Ähn-
Glühlampe wechseln, können Sie sich an die- lichem an. Arbeiten Sie nicht mit feuchten
sen Bauteilen verbrennen. Es besteht Verlet- oder öligen Fingern.
zungsgefahr!
RPrüfen Sie die Kontakte auf Korrosion und
Lassen Sie diese Bauteile abkühlen, bevor Sie reinigen Sie diese bei Bedarf.
die Glühlampe wechseln.
RAchten Sie auf den richtigen Sitz von Dich-
tungen und erneuern Sie beschädigte Dich-
G GEFAHR
tungen.
Xenon-Lampen stehen unter Hochspannung.
Wenn Sie die Abdeckung der Xenon-Lampe
entfernen und elektrische Kontakte der
Xenon-Lampe berühren, können Sie einen
Stromschlag bekommen. Es besteht Lebens-
gefahr!
Berühren Sie niemals Bauteile oder elektri-
sche Kontakte der Xenon-Lampe. Lassen Sie

Z
100 Beleuchtungsanlage

RWenn die neue Glühlampe nicht leuchtet, Hintere Glühlampen


suchen Sie eine qualifizierte Fachwerkstatt
Blinklicht hinten, P21W 24V
auf.
Bremslicht, Rück-
RLassen Sie folgende Leuchtmittel von einer
fahrlicht, Nebel-
qualifizierten Fachwerkstatt wechseln: schlusslicht
- Bi-Xenon-Lampen
- Positionslicht (Bi-Xenon-Scheinwerfer) Schlusslicht, Kenn- R5W 24V
zeichenlicht,
- LED Tagfahrleuchte im Nebelscheinwer-
Begrenzungslicht
fer
- LED Elemente im Schlusslicht Innenbeleuchtung
Fahrerarbeitsplatz

- LED Umrisslicht vorn


Deckenleuchte: P18W 24V
- Leuchten der Ambientebeleuchtung im
Innenlicht
Fahrerhaus
Deckenleuchte: R10W 24V
Leselicht
Glühlampen wechseln
Deckenleuchte: EBS-R4 1,2W 24V
Übersicht Glühlampen Nachtfahrlicht

Vordere Glühlampen Leselicht Bett/ 10W 24V


Liege (Soffitten-
Blinklicht vorn PY21W 24V lampe)
Fernlicht H1 24V Staufach-Beleuch- W5W 5W 24V
tung unter Liege
Tagfahrlicht H21W 24V
Staufach-Beleuch- 5W 24V
Abblendlicht (Halo- H7 24V
tung über Front-
gen-Scheinwerfer)
scheibe (Soffitten-
Blinklicht seitlich, P21/5W 24V lampe)
Seitenmarkierungs-
licht Zusätzliche Glühlampen

Umrisslicht LED-Modul Seitenmarkierungs- LED-Modul


licht
Nebellicht H11 24V
Arbeitsscheinwerfer H11 24V
Positionslicht (Halo- W5W 24V oben
gen-Scheinwerfer)
Arbeitsscheinwerfer H3 24V
Positionsleuchten R 10 W 24 V unten
Dach
Rundumleuchten H1 24V

Vordere Glühlampen
Allgemeine Information
Der Wechsel der Glühlampen wird am rechten
Scheinwerfer beschrieben.
Beleuchtungsanlage 101

Folgende Glühlampen können gewechselt X Schraube ; herausdrehen.


werden: X Stoßfängerteil : in Pfeilrichtung nach
RBlinklicht außen schwenken.
RFernlicht
RTagfahrlicht
RPositionslicht (Halogen-Scheinwerfer)
RAbblendlicht (Halogen-Scheinwerfer)
RBlinklicht seitlich, Seitenmarkierungslicht
RNebellicht

Fahrerarbeitsplatz
RPositionsleuchten Dach

i Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen die Glüh-


lampen der Scheinwerfer in einer qualifi-
zierten Fachwerkstatt wechseln zu lassen.
X Schrauben mit grauer Unterlegscheibe =
Scheinwerfer Variante 1 herausschwen- herausdrehen.
ken Drehen Sie nicht an den Stellschrauben ?
des Scheinwerfers. Sonst muss der Schein-
werfer neu eingestellt werden.
X Scheinwerfer in Pfeilrichtung heraus-
schwenken.

Scheinwerfer Variante 2 herausschwen-


ken

Abdeckung neben Scheinwerfer (Beispiel rechter


Scheinwerfer)
X Auf die Abdeckung neben dem Scheinwer-
fer an der mit einem Pfeil markierten Stelle
drücken.
Die Abdeckung klappt auf.

Schutzgitter (Beispiel rechter Scheinwerfer)


X Wenn das Fahrzeug mit Schutzgittern vor
den Scheinwerfern ausgestattet ist,
Schrauben : lösen und Schutzgitter in
Pfeilrichtung nach außen schwenken.

Z
102 Beleuchtungsanlage

Abblendlicht und Positionslicht (Halogen-


Scheinwerfer)
Fahrerarbeitsplatz

X Schraube = herausschrauben.
X Abdeckrahmen ; außen nach unten
schieben, in Pfeilrichtung nach vorne Halogen-Scheinwerfer Variante 1
schwenken und herausnehmen.

Halogen-Scheinwerfer Variante 2
X Schrauben mit grauer Unterlegscheibe ? Beachten Sie die Hinweise zum Lampen-
herausdrehen. wechsel (Y Seite 99).
Drehen Sie nicht an den Stellschrauben A X Scheinwerfer herausschwenken – Variante
des Scheinwerfers. Sonst muss der Schein- 1 (Y Seite 101), Variante 2 (Y Seite 101).
werfer neu eingestellt werden. X Klammer ; in Pfeilrichtung drücken.
X Scheinwerfer in Pfeilrichtung heraus- X Abdeckung : öffnen und abnehmen.
schwenken. X Abblendlicht: Stecker von der Glühlampe
= abziehen.
X Sicherungsfeder aushängen.
X Glühlampe = herausnehmen.
X Neue Glühlampe so in die Fassung einset-
zen, dass der Sockelteller in die Ausspa-
rung passt.
X Positionslicht: Seitlich an Fassung ? drü-
cken und Fassung herausziehen.
X Glühlampe aus Fassung ziehen.
Beleuchtungsanlage 103

Fernlicht Tagfahrlicht

Fahrerarbeitsplatz
Scheinwerfer Variante 1 Scheinwerfer Variante 1

Scheinwerfer Variante 2 Scheinwerfer Variante 2


Beachten Sie die Hinweise zum Lampen- Beachten Sie die Hinweise zum Lampen-
wechsel (Y Seite 99). wechsel (Y Seite 99).
X Scheinwerfer herausschwenken – Variante X Scheinwerfer herausschwenken – Variante
1 (Y Seite 101), Variante 2 (Y Seite 101). 1 (Y Seite 101), Variante 2 (Y Seite 101).
X Abdeckung : nach links drehen und X Abdeckung : nach links drehen und
abnehmen. abnehmen.
X Stecker von der Glühlampe ; abziehen. X Fassung der Glühlampe ; mit leichtem
X Sicherungsfeder aushängen. Druck nach links drehen und herausziehen.
X Glühlampe ; herausnehmen. X Glühlampe mit leichtem Druck nach links

X Neue Glühlampe so in die Fassung einset- drehen und herausnehmen.


zen, dass der Sockelteller in die Ausspa- X Neue Glühlampe in die Fassung einsetzen
rung passt. und mit leichtem Druck nach rechts dre-
hen.

Z
104 Beleuchtungsanlage

Blinklicht Blinklicht seitlich, Seitenmarkierungs-


licht
Fahrerarbeitsplatz

Scheinwerfer Variante 1
Beachten Sie die Hinweise zum Lampen-
wechsel (Y Seite 99).
X Leuchte : nach hinten ziehen d und mit
einer Drehbewegung e vorn ausclipsen.
X Lampenträger mit leichtem Druck nach
links drehen und herausnehmen.
X Glühlampe mit leichtem Druck nach links
drehen und herausnehmen.
X Neue Glühlampe in den Lampenträger ein-
setzen und mit leichtem Druck nach rechts
Scheinwerfer Variante 2 drehen.
Beachten Sie die Hinweise zum Lampen- Nebellicht Variante 1
wechsel (Y Seite 99).
X Scheinwerfer herausschwenken – Variante
1 (Y Seite 101), Variante 2 (Y Seite 101).
X Fassung : mit leichtem Druck nach links
drehen und herausziehen.
X Glühlampe mit leichtem Druck nach links
drehen und herausnehmen.
X Neue Glühlampe in die Fassung : einset-
zen und mit leichtem Druck nach rechts
drehen.

Nebelscheinwerfer (Beispiel Nebelscheinwerfer


mit LED-Tagfahrleuchte Actros)
Wenn Sie den Nebelscheinwerfer : mit LED-
Tagfahrleuchte A ausbauen, wechseln Sie
Beleuchtungsanlage 105

nicht das Leuchtmittel der LED-Tagfahr- Lassen Sie bei Bedarf das Leuchtmittel in
leuchte A. Lassen Sie bei Bedarf das Leucht- einer qualifizierten Fachwerkstatt wechseln.
mittel in einer qualifizierten Fachwerkstatt Beachten Sie die Hinweise zum Lampen-
wechseln. wechsel (Y Seite 99).
Beachten Sie die Hinweise zum Lampen- X Scheinwerfer herausschwenken
wechsel (Y Seite 99). (Y Seite 101).
X Schraube ? der Blende = herausdrehen. X Stecker von der Glühlampe : des Nebel-
X Blende = oben und unten ausklipsen und scheinwerfers abziehen.
abnehmen. X Glühlampe : nach links aus dem Reflektor
X Schrauben ; des Nebelscheinwerfers : herausdrehen.

Fahrerarbeitsplatz
mit LED-Tagfahrleuchte A herausdrehen. X Neue Glühlampe einsetzen und nach rechts
X Nebelscheinwerfer : mit LED-Tagfahr- in den Reflektor eindrehen.
leuchte A etwas herausziehen.
X Stecker von der Glühlampe des Nebel-
Positionsleuchten Dach
scheinwerfers : und von der LED-Tagfahr-
leuchte A abziehen.
X Nebelscheinwerfer : mit LED-Tagfahr-
leuchte A herausziehen.
X Glühlampe nach links aus dem Reflektor
herausdrehen.
X Neue Glühlampe einsetzen und nach rechts
in den Reflektor eindrehen.

Nebellicht Variante 2

Positionsleuchten Dach
X Schrauben : herausschrauben.
X Lichtscheibe ; abnehmen.
X Glühlampe mit leichtem Druck nach links
drehen und herausnehmen.
X Neue Glühlampe in den Lampenträger ein-
setzen und mit leichtem Druck nach rechts
drehen.

Nebelscheinwerfer (Beispiel Nebelscheinwerfer


mit LED-Tagfahrleuchte Antos)
Wenn Sie den Nebelscheinwerfer mit LED-
Tagfahrleuchte ausbauen, wechseln Sie nicht
das Leuchtmittel für die LED-Tagfahrleuchte.

Z
106 Beleuchtungsanlage

Hintere Glühlampen ? Bremslicht


A Rückfahrlicht
Schutzgitter wegschwenken
B Schlusslicht
C Nebelschlusslicht
Das Kennzeichenlicht ist hinter der Reflektor-
einheit.
Wenn Sie ein Leuchteneinheit hinten mit LED-
Modulen haben, wechseln Sie nicht die
Leuchtmittel für das Blinklicht, Schlusslicht,
Bremslicht oder die Umrissleuchten. Lassen
Fahrerarbeitsplatz

Sie bei Bedarf diese Leuchtmittel in einer


qualifizierten Fachwerkstatt wechseln.
Beachten Sie die Hinweise zum Lampen-
X Schutzgitter aus den Klemmbügeln : aus- wechsel (Y Seite 99).
klipsen und nach oben schwenken. X Schrauben : herausdrehen.

Glühlampen wechseln X Lichtscheibe abnehmen.


X Glühlampe mit leichtem Druck nach links
drehen und herausnehmen.
X Neue Glühlampe einsetzen und mit
leichtem Druck nach rechts drehen.

Innenbeleuchtung
Innenbeleuchtung/Leseleuchte

6-Kammer-Leuchteneinheit hinten links (Beispiel


Pritschenfahrzeug)

Beachten Sie die Hinweise zum Lampen-


wechsel (Y Seite 99).
X Lichtscheibe mit Schraubendreher abdrü-
cken.
6-Kammer-Leuchteneinheit hinten rechts (Beispiel X Innenlicht :/Nachtfahrlicht ;/Leselicht
Pritschenfahrzeug) =: Glühlampe mit leichtem Druck nach
: Schrauben links drehen und herausnehmen.
; Umriss-/Seitenmarkierungslicht X Neue Glühlampe einsetzen und mit
= Blinklicht leichtem Druck nach rechts drehen.
Beleuchtungsanlage 107

Leseleuchte Bett/Liege i Sattelzugfahrzeug: Klappen Sie vor dem


Wechsel der Seitenmarkierungsleuchte die
Seitenverkleidung nach außen
(Y Seite 327).
Arbeitsscheinwerfer oben

Fahrerarbeitsplatz
Leseleuchte Bett/Liege
Beachten Sie die Hinweise zum Lampen-
wechsel (Y Seite 99).
X Lichtscheibe mit Schraubendreher aus
dem Drehscharnier drücken. Arbeitsscheinwerfer (Beispiel Sattelzugfahrzeug)
X Glühlampe herausnehmen. Beachten Sie die Hinweise zum Lampen-
X Neue Glühlampe einsetzen. wechsel (Y Seite 99).
X Sicherungsknöpfe : drücken und
Zusätzliche Glühlampen Gehäuse nach oben schwenken.
Seitenmarkierungsleuchten

X Glühlampe ; mit Kabelstecker = nach


Seitenmarkierungsleuchten (Beispiel Pritschen- oben drehen und herausnehmen.
fahrzeug) X Sicherung am Kabelstecker = zusammen-

Beachten Sie die Hinweise zum Lampen- drücken und festhalten.


wechsel (Y Seite 99). X Kabelstecker = abziehen.

X Sicherung am Kabelstecker ; mit einem X Glühlampe ; wechseln.


Schraubendreher drücken und festhalten.
X Kabelstecker ; abziehen.
X Sicherungen : an der Seitenmarkierungs-
leuchte = zusammendrücken und festhal-
ten.
X Seitenmarkierungsleuchte = wechseln.

Z
108 Beleuchtungsanlage

Arbeitsscheinwerfer unten Dadurch wird der Gegenverkehr nicht geblen-


det. Bei abgeklebten Scheinwerfern wird der
Fahrbahnrand nicht mehr so weit und hoch
ausgeleuchtet.
Beachten Sie bei einem Fahrzeugeinsatz in
anderen Ländern die gesetzlichen Bestim-
mungen des Lands, in dem Sie sich momen-
tan aufhalten.
Die Verantwortung für die Fahrzeugbeleuch-
tung liegt stets bei Ihnen.
Fahrerarbeitsplatz

Lassen Sie Xenon-Scheinwerfer vor dem


Grenzübertritt in diese Länder möglichst
Arbeitsscheinwerfer (Beispiel Sattelzugfahrzeug)
nahe an der Grenze in einer qualifizierten
Beachten Sie die Hinweise zum Lampen- Fachwerkstatt umgehend umstellen. Wäh-
wechsel (Y Seite 99). rend Ihrer Rückkehr lassen sie die Xenon-
X Schrauben : lösen. Scheinwerfer möglichst nahe am Grenzüber-
X Reflektor mit Rahmen abnehmen. gang in einer qualifizierten Fachwerkstatt
wieder auf asymmetrisches Abblendlicht
umstellen.
Halogen-Scheinwerfer müssen Sie vor dem
Grenzübertritt in diese Länder möglichst
nahe an der Grenze nach den folgenden Vor-
gaben von Mercedes-Benz abkleben. Benut-
zen Sie dazu eine handelsübliche und licht-
undurchlässige Selbstklebefolie. Entfernen
Sie die Klebestreifen während Ihrer Rückkehr
möglichst nahe am Grenzübergang.

X Kabelstecker ; abziehen.
X Sicherungsfeder aushängen.
X Glühlampe = herausnehmen.
X Neue Glühlampe so in die Fassung einset-
zen, dass der Sockelteller in die Ausspa-
rung passt.

Scheinwerfer teilweise abkleben -


Links-/Rechtsverkehr
! Benutzen Sie keine scharfen Gegen-
stände um den Aufkleber wieder zu entfer-
nen. Sonst können Sie die Scheibe des
Scheinwerfers beschädigen.
In Ländern, in denen auf der anderen Stra-
ßenseite als im Zulassungsland gefahren
wird, kleben Sie die Scheinwerfer ab.
Beleuchtungsanlage 109

Fahrerarbeitsplatz
Abklebefläche für Rechtsverkehr-Fahrzeuge bei Abklebefläche für Linksverkehr-Fahrzeuge bei Ein-
Einsatz in Ländern mit Linksverkehr (Beispiel Halo- satz in Ländern mit Rechtsverkehr (Beispiel Halo-
gen-Scheinwerfer Variante 1) gen-Scheinwerfer Variante 1)

Abklebefläche für Rechtsverkehr-Fahrzeuge bei Abklebefläche für Linksverkehr-Fahrzeuge bei Ein-


Einsatz in Ländern mit Linksverkehr (Beispiel Halo- satz in Ländern mit Rechtsverkehr (Beispiel Halo-
gen-Scheinwerfer Variante 2) gen-Scheinwerfer Variante 2)
: Scheinwerfer rechts = Scheinwerfer links
; Scheinwerfer links ? Scheinwerfer rechts
X Fahrzeuge mit Halogen-Scheinwerfer: Kle-
bestreifen nach Maßangaben aus einer
handelsüblichen, lichtundurchlässigen
Selbstklebefolie anfertigen.
X Entsprechenden Bereich am Scheinwerfer
abkleben.

Z
110 Klare Sicht

Klare Sicht X Einschalten: Zündschloss in Fahrstellung


schalten.
Scheibenwischer X Je nach Regenintensität den Scheibenwi-
! Fahrzeuge mit Regen- und Lichtsensor: scherschalter auf die gewünschte Stellung
Schalten Sie bei trockener Witterung den drehen.
Scheibenwischer aus. Sonst kann es durch Fahrzeuge mit Regen- und Lichtsensor:
Verschmutzungen oder optische Einflüsse Bei den Stellungen Ä oder Å stellt
zu unerwünschten Wischbewegungen der sich, je nach Niederschlag, die passende
Scheibenwischer kommen. Dadurch könn- Wischfrequenz ein. Auf Stellung Å ist der
ten die Wischergummis beschädigt oder Regen- und Lichtsensor empfindlicher als in
Fahrerarbeitsplatz

die Frontscheibe zerkratzt werden. Stellung Ä, somit wischt der Scheibenwi-


! Schalten Sie vor dem Abstellen des Fahr- scher häufiger. Wenn der Regen- und Licht-
zeugs den Scheibenwischer aus. Bei erneu- sensor ausfällt, schaltet der Scheibenwischer
tem Fahrtantritt kommt es sonst zu uner- automatisch auf das der Schalterstellung ent-
wünschten Wischbewegungen der Schei- sprechende Intervallwischen um.
benwischer. Dadurch werden besonders
bei verschmutzter oder vereister Front-
Scheibenwaschanlage
scheibe die Wischergummis oder die Front-
scheibe beschädigt.
Verschlissene oder beschädigte Wischer-
gummis führen zu Schlierenbildung auf der
Frontscheibe.
Bei Fahrzeugen mit Regen- und Lichtsensor
sind dadurch Funktionsstörungen möglich.

Kombischalter
X Einmalwischen: Kurz auf Taste î drü-
cken.
X Wischen mit Waschwasser: Taste î
gedrückt halten.
i Fahrzeuge mit Scheinwerfer-Reinigungs-
Scheibenwischerschalter im Kombischalter
anlage:
° Scheibenwischer aus
Wenn Sie nach dem Einschalten der Zün-
Ä Langsames Intervallwischen oder
dung bei eingeschaltetem Abblendlicht
Wischen mit Regensensor erstmalig die Scheiben mit Waschwasser
Å Schnelles Intervallwischen oder wischen, werden auch die Scheinwerfer
Wischen mit Regensensor gereinigt.
° Langsames Dauerwischen
¯ Schnelles Dauerwischen
Spannungsversorgung 111

Frontscheibenheizung Spannungsversorgung
Batterietrennschalter
G WARNUNG
Wenn Sie die Spannungsversorgung mit dem
Batterietrennschalter unterbrechen, wird der
Motor automatisch abgestellt. Dadurch sind
sicherheitsrelevante Funktionen einge-
schränkt oder nicht mehr verfügbar, z. B. die
Lenkhilfe, Beleuchtungsanlage und das ABS.

Fahrerarbeitsplatz
Die Druckluftversorgung fällt aus. Sie brau-
chen dann zum Lenken erheblich mehr Kraft.
Die Frontscheibenheizung ist bei laufendem Beim Bremsen können die Räder blockieren.
Motor betriebsbereit und schaltet sich nach Zudem kann sich bei Druckluftverlust die
etwa 15 Minuten automatisch ab. Federspeicher-Feststellbremse aktivieren
X Ein-/ausschalten: Oben auf Taste è und so das Fahrzeug unkontrolliert abbrem-
drücken. sen. Sie können die Kontrolle über das Fahr-
Wenn die Kontrollleuchte in der Taste zeug verlieren. Es besteht Unfallgefahr!
angeht, ist die Frontscheibenheizung ein- Betätigen Sie den Batterietrennschalter erst
geschaltet. dann, wenn das Fahrzeug steht.

Hinweise zum Winterbetrieb


Scheinwerfer
! Wenn im Winter die Kunststoffscheiben
der Scheinwerfer vereisen, entfernen Sie
nicht die Eisschicht mit einem Eiskratzer.
Sonst können Sie die Kunststoffscheiben
zerkratzen. Verwenden Sie nur Enteisungs-
spray, das für Kunststoffoberflächen geeig-
net ist.

Scheibenwaschanlage
Lenken Sie bei Temperaturen von etwa 5 †
bis Ò5 † und Schneefall die Luft mit dem
Luftverteilschalter zur Frontscheibe z
(Y Seite 132). Zusätzlich können Sie auch die
Frontscheibenheizung einschalten
(Y Seite 111). Mit diesen Einstellungen wer-
den die Wischerblätter an der Frontscheibe
erwärmt. Dadurch verhindern Sie Schlieren-
Batterietrennschalter (Beispiel)
bildung oder ein Gefrieren des Schnees auf
dem Wischergummi. Mit den Batterietrennschaltern unterbrechen
Sie die Spannungsversorgung. Dadurch kön-
nen Sie Kurzschlüsse mit Funkenbildung ver-

Z
112 Spannungsversorgung

meiden, die einen Brand oder eine Explosion Steckdosen


auslösen können. Fahrzeuge für den Trans-
port gefährlicher Güter sind je nach ADR- Übersicht
Klassifizierung mit 2 Batterietrennschaltern
ausgestattet.
Wenn Sie das Fahrzeug sicher abgestellt
haben, können Sie die Batterietrennschalter
benutzen, z. B. beim Beladen des Fahrzeugs in
einer Gefahrgutzone. Benutzen Sie den Bat-
terietrennschalter nur bei stehendem Fahr-
zeug. Beachten Sie die Hinweise des Ereig-
Fahrerarbeitsplatz

nisfensters im Bordcomputer. Schalten Sie


das Zündschloss in Stellung 0 und ziehen den
Schlüssel aus dem Schlüsselschacht. Warten
Sie bei Fahrzeugen mit Retarder nach dem Steckdosen am Cockpit (Beispiel)
Ausschalten der Zündung etwa 5 Sekunden,
bevor Sie die Spannungsversorgung mit dem
Batterietrennschalter unterbrechen. Wenn
die Zusatzheizung eingeschaltet war, warten
Sie den Nachlauf der Zusatzheizung ab.
In einer Gefahrensituation können Sie die
Spannungsversorgung mit den Batterietrenn-
schaltern sofort unterbrechen.
Wenn Sie die Spannungsversorgung bei akti-
vierter Einbruch-Diebstahl-Warnanlage mit
dem Batterietrennschalter unterbrechen, löst
Steckdose am Staufach (Beispiel)
die Einbruch-Diebstahl-Warnanlage den
Alarm aus.
Spannungsversorgung unterbrechen
X Abdeckung þ : nach oben schwen-
ken.
X Schalterstift ; herausziehen.
oder
X Schaltstift = nach oben schwenken.
Alle Verbraucher sind von den Batterien
getrennt, ausgenommen der digitale
Tachograf.
Spannungsversorgung wiederherstellen
X Abdeckung þ: nach unten drücken
und hörbar einrasten.
Spannungsversorgung 113

Fahrzeuge ohne Zigarettenanzünder: An


Stelle des Zigarettenanzünders (Y Seite 114)
wird eine 24‑V-Steckdose verbaut. Wenn das
Zündschloss in Radiostellung oder der
Schlüssel abgezogen ist, ist die 24‑V-Steck-
dose spannungsfrei.
X 24‑V-Steckdose nutzen: Zündschloss in
Fahrstellung schalten.

24‑V-Powersteckdose

Fahrerarbeitsplatz
24‑V-Power-Steckdose (Beispiel)
Die 24‑V-Power-Steckdose = können Sie
unabhängig vom Gebrauch der anderen
Steckdosen immer für Zubehör bis maximal
600 W (25 A) verwenden. Für die Nutzung der
24‑V-Power-Steckdose = empfiehlt Ihnen
Mercedes-Benz, den Adapter-Stecker ? in
einer qualifizierten Fachwerkstatt an Ihr
Zubehör montieren zu lassen. Sonst kann ein
sicherer Gebrauch nicht gewährleistet wer-
den.

Steckdose am Bett/Liege (Beispiel) Spannungswandler


: 24‑V-Steckdose 15 A (max. 360 W)
; Optional 24‑V-Steckdose 15 A (360 W) Wichtige Sicherheitshinweise
oder 12‑V-Steckdose 15 A (180 W) ! Betreiben Sie mit dem Spannungswand-
= 24‑V-Power-Steckdose 25 A (600 W) ler nur die nachfolgenden Ausstattungen.
? Adapter-Stecker 24‑V-Power-Steckdose Schließen Sie keine weiteren Geräte an die
A AUX-Steckdose (siehe separate Betriebs- 12‑V-Spannungsquelle an.
anleitung) Wenn Sie weitere Geräte anschließen wol-
len, wenden Sie sich an eine qualifizierte
12‑V-Steckdosen Fachwerkstatt.
Sie dürfen die 12‑V-Steckdose mit maximal
Spannungswandler 12 V/10 A
180 W (15 A) belasten.
Fahrzeuge mit Anschlussstelle 12 V für Das Fahrzeug ist ab Werk mit einem Span-
Nebenverbraucher: Wenn Sie die 12‑V- nungswandler 12 V/10 A für die CB-Funk-
Steckdose nutzen wollen, müssen Sie den Vorrüstung und/oder ein 12-V-Audiogerät
Spannungswandler 12 V/15 A einschalten (Radio) ausgestattet.
(Y Seite 113).

24‑V-Steckdosen
Wenn Sie die 24‑V-Steckdosen mit Aus-
nahme der 24‑V-Power-Steckdose = gleich-
zeitig nutzen, dürfen Sie diese in der Summe
mit maximal 600 W (25 A) belasten.
Z
114 Nützliches

Spannungswandler 12 V/15 A Sie können die beiden Aschenbecher mit


Deckel in jeden Cupholder im Fahrerhaus ste-
cken.

Zigarettenanzünder
G WARNUNG
Wenn Sie das heiße Heizelement des Zigaret-
tenanzünders oder die heiße Fassung berüh-
ren, können Sie sich verbrennen.
Fahrerarbeitsplatz

Zudem können sich entflammbare Materia-


Taste für 12‑V‑Spannungswandler lien entzünden, wenn
Der Spannungswandler versorgt die 12-V- Rder heiße Zigarettenanzünder herunterfällt
Steckdose und die Anschlussstelle 12 V für Rz. B. Kinder den heißen Zigarettenanzünder
Nebenverbraucher gemeinsam mit maximal an Gegenstände halten.
15 A. Es besteht Brand‑ und Verletzungsgefahr!
Fahrzeuge mit Anschlussstelle 12 V für Fassen Sie den Zigarettenanzünder stets am
Nebenverbraucher: Griff an. Stellen Sie stets sicher, dass Kinder
XEin-/ausschalten: Oben auf Taste J keinen Zugriff auf den Zigarettenanzünder
drücken. haben. Lassen Sie Kinder niemals unbeauf-
Wenn die Kontrollleuchte in der Taste J sichtigt im Fahrzeug.
angeht, werden die 12‑V-Steckdosen und
die Anschlussstelle 12 V für Nebenverbrau-
cher mit Spannung versorgt.
i Ohne 12 V Taste wird der Spannungs-
wandler dauerhaft versorgt.

Nützliches
Aschenbecher

Zigarettenanzünder
Widmen Sie Ihre Aufmerksamkeit vorrangig
dem Verkehrsgeschehen. Benutzen Sie den
Zigarettenanzünder nur, wenn das Verkehrs-
geschehen dies zulässt.
X Zigarettenanzünder nutzen: Zündschloss
in Fahrstellung schalten.
X Zigarettenanzünder eindrücken.
Wenn die Spirale glüht, springt der Zigaret-
Aschenbecher tenanzünder selbstständig zurück.
X Zigarettenanzünder am Griff aus der Steck-
dose ziehen.
Nützliches 115

Ausstattungsabhängig kann an Stelle des Prüfen Sie regelmäßig die Funktionsfähigkeit


Zigarettenanzünders eine 24‑V-Steckdose des Rauchmelders. Erneuern Sie eine leere
15 A verbaut sein (Y Seite 112). Batterie umgehend.

Prüfen Sie den Rauchmelder einmal pro


Rauchmelder Woche auf Funktion.
X Auf Taste/Kontrollleuchte : drücken und
Allgemeine Hinweise
halten.
Wenn der Rauchmelder korrekt funktio-
niert, ertönt der Alarm. Der Rauchmelder
ist ab dem Tastendruck für etwa

Fahrerarbeitsplatz
20 Minuten ausgeschaltet.
Wenn die Batterie leer ist, ertönt etwa alle
40 Sekunden ein kurzer Ton. Um die Funk-
tion des Rauchmelders zu gewährleisten,
erneuern Sie die Batterie so schnell wie
möglich.

Rauchmelder über der Beifahrertür (Beispiel) Batterie wechseln


: Taste/Kontrollleuchte Der Rauchmelder wird mit einer 9‑V-Block-
; Entriegelung batterie betrieben.
Der Rauchmelder ist über der Beifahrertür X Auf die Entriegelung ; drücken und den
oder an der Decke hinter dem Fahrer. Rauchmelder aus dem Halter nehmen.
Wenn im Fahrerhaus Rauch entsteht, warnt X Batterie wechseln.
Sie der Rauchmelder. Der Alarm kann auch X Rauchmelder in den Halter einrasten.
durch Partikel ausgelöst werden, z. B. Ziga-
rettenrauch, Staub oder Abgase.
Ablagen und Staufächer
Alarm ausschalten/Rauchmelder kurz-
zeitig deaktivieren Wichtige Sicherheitshinweise
X Auf Taste/Kontrollleuchte : drücken. G WARNUNG
Der Rauchmelder ist für etwa 20 Minuten Wenn Sie Gegenstände im Fahrzeuginnen-
ausgeschaltet und schaltet sich danach raum ungeeignet verstauen, können diese
automatisch wieder ein. verrutschen oder herumschleudern und
Während der Rauchmelder ausgeschaltet dadurch Fahrzeuginsassen treffen. Es besteht
ist, ertönt etwa alle 40 Sekunden ein kurzer Verletzungsgefahr, insbesondere bei Brems-
Ton und die Taste/Kontrollleuchte : manövern oder abrupten Richtungswechseln!
blinkt alle 10 Sekunden. RVerstauen Sie Gegenstände stets so, dass
sie in diesen oder ähnlichen Situationen
Rauchmelder auf Funktion prüfen nicht herumschleudern können.
RStellen Sie stets sicher, dass Gegenstände
G WARNUNG nicht aus Ablagen, Gepäcknetzen oder
Wenn die Batterie leer oder der Rauchmelder Staunetzen herausragen.
defekt ist, kann er Sie nicht warnen. Es
besteht Lebensgefahr!

Z
116 Nützliches

RSchließen Sie verschließbare Ablagen wäh- Staufächer über der Frontscheibe


rend der Fahrt.
RVerstauen und sichern Sie schwere, harte,
spitze, scharfkantige, zerbrechliche oder zu
große Gegenstände stets im Laderaum.

G WARNUNG
Wenn Sie die maximal zulässige Belastung
des Ablagefachs überschreiten, kann die
Abdeckung die Gegenstände nicht zurückhal-
Fahrerarbeitsplatz

ten. Gegenstände können aus dem Ablage-


fach herausgeschleudert werden und
dadurch Fahrzeuginsassen treffen. Es besteht X Öffnen: Griff : ziehen und Deckel nach
Verletzungsgefahr, insbesondere bei Brems- oben schwenken.
manövern oder abrupten Richtungswechseln! Die Staufach-Beleuchtung geht automa-
Halten Sie stets die maximal zulässige Belas- tisch an.
tung des Ablagefachs ein. X Schließen: Deckel nach unten schwenken
und im Schloss einrasten.
G WARNUNG Die Staufach-Beleuchtung geht automa-
Wenn Sie die maximal zulässige Belastung tisch aus.
des Staufachs überschreiten oder das Stau-
fach nicht verriegeln, kann die Klappe die Schubfächer am Fahrerarbeitsplatz
Gegenstände nicht zurückhalten. Gegen-
stände können auf die Fahrbahn geschleudert
werden. Es besteht Unfall‑ und Verletzungs-
gefahr!
Halten Sie stets die maximal zulässige Belas-
tung des Staufachs ein. Stellen Sie vor der
Fahrt stets sicher, dass das Staufach verrie-
gelt ist.

Überschreiten Sie für die einzelnen Staufä-


cher oder Schubfächer folgende Gewichte
nicht:
X Öffnen: Schubfächer am Griff bis zum
Rüber der Frontscheibe mit Abdeckung: Anschlag herausziehen.
8 kg
X Schließen: Schubfächer am Griff bis zum
RStau-/Schubfächer Cockpit: 10 kg Anschlag hineinschieben.
RStau-/Schubfächer in der Mitte unter der
Liege: 25 kg
RStau-/Schubfächer außen unter der Liege:
50 kg (inklusive Werkzeug und Zubehör)
Nützliches 117

Fahrerarbeitsplatz
Kleinteile- und Brillenablage im Schubfach (Bei- ; Ablageschale
spiel Einsatz rechts) = Abfallbehälter
Sie können den Einsatz herausnehmen und X Öffnen/schließen: Ablageschale ; in die
auf der linken/rechten Seite des Schubfachs gewünschte Stellung bis zum Anschlag
oder in ein anderes Schubfach einhängen. herausziehen oder bis zum Anschlag
hineinschieben.
Schubfach/Kühlbox unter der Liege
Abfallbehälter
Schubfach

: Deckel
X Öffnen/schließen: Griff : nach oben zie- ; Griff
hen und Schubfach bis zum Anschlag
herausziehen oder Schubfach bis zum
Anschlag hineinschieben.

Einbaulage des Abfallbehälters


Setzen Sie den Abfallbehälter nur in Position
d oder e ein. Sonst ist der Abfallbehälter

Z
118 Nützliches

nicht gesichert und kann während der Fahrt Staufächer mit Außenklappen
umkippen.
Kühlbox
Fahrerarbeitsplatz

Die Staufächer erreichen Sie von innen über


Staufachklappen unter der Liege sowie von
außen über die Außenklappen.
Das Schubfach unter der Liege kann auch mit
einer Kühlbox ausgestattet sein. Hinweise zur X Untere Liege hochklappen und sichern.
Bedienung und Einstellung der Kühlbox fin- X Staufachklappe öffnen: Griff : ziehen
den Sie in der separaten Betriebsanleitung. und Staufachklappe ; nach oben schwen-
X Öffnen: Schubfach in Pfeilrichtung bis zum ken und einrasten.
Anschlag herausziehen. Die Staufach-Beleuchtung geht automa-
X Deckel am Griff in Pfeilrichtung nach oben
tisch an.
X Staufachklappe schließen: Staufach-
schwenken und einrasten.
X Schließen: Deckel am Griff nach unten
klappe ; nach unten schwenken und im
Schloss einrasten.
schwenken.
Die Staufach-Beleuchtung geht automa-
X Schubfach bis zum Anschlag hineinschie-
tisch aus.
ben.

= Außenklappe Staufach
X Einschalten: Oben auf Schalter n drü- ? Entriegelungshebel für Außenklappe
cken. Staufach
Die Kontrollleuchte im Schalter geht an. A Entriegelungshebel für Außenklappe
X Ausschalten: Unten auf Schalter n Werkzeugfach
drücken. B Außenklappe Werkzeugfach
Die Kontrollleuchte im Schalter geht aus. (Y Seite 372)
Nützliches 119

X Außenklappe öffnen: Außen auf Entriege-


lungshebel ? drücken.
Die Außenklappe Staufach = öffnet sich
bis zum Anschlag des Sicherungshakens.
X Erneut außen auf Entriegelungshebel ?
drücken.
Die Außenklappe Staufach = ist vollstän-
dig entriegelt. Die Staufach-Beleuchtung
geht automatisch an.
X Außenklappe Staufach = nach vorne

Fahrerarbeitsplatz
schwenken.
Klapptisch herausklappen
X Außenklappe schließen: Außenklappe
X Unteren Deckel ; nach unten schwenken.
Staufach = schließen und hörbar im
Schloss einrasten. X Oberen Deckel : nach oben schwenken
Die Beleuchtung im Staufach geht automa- und festhalten.
tisch aus.

Klapptisch
G WARNUNG
Wenn der Klapptisch während der Fahrt aus-
geklappt ist, können Fahrzeuginsassen dage-
gen prallen, insbesondere bei einem Unfall,
Bremsmanöver oder abrupten Richtungs-
wechsel. Es besteht Verletzungsgefahr!
Klappen Sie den Klapptisch vor jeder Fahrt X Zusammengeklappten Klapptisch = bis
ein. zum Anschlag herausschwenken.

G WARNUNG
Wenn Sie die maximal zulässige Belastung
des Klapptischs überschreiten, klappt die
Tischplatte schlagartig herunter. Es besteht
Verletzungsgefahr!
Halten Sie stets die maximal zulässige Belas-
tung des Klapptischs ein.

Belasten Sie den Klapptisch nicht mit mehr


als 15 kg.
X Oberen Deckel : nach unten schwenken.
X Klapptischhälfte ? aufklappen.

Z
120
Fahrerarbeitsplatz Nützliches

Klapptisch auf der Beifahrerseite Tür (Beispiel linke Fahrzeugseite)


Klapptisch einklappen : Cupholder
; Bottleholder
X Klapptischhälfte ? nach vorn umklappen.
X Oberen Deckel : nach oben schwenken Setzen Sie nur passende Behälter in die
und festhalten. Cupholder :. Sonst ist ein sicherer Halt wäh-
X Zusammengeklappten Klapptisch = nach
rend der Fahrt nicht gewährleistet und Flüs-
sigkeiten können verschüttet werden. Ver-
vorn bis zum Anschlag in das Staufach
schließen Sie den Behälter, insbesondere bei
schwenken.
heißer Flüssigkeit.
X Oberen Deckel : nach unten schwenken.
Die Cupholder : nehmen auch die Aschen-
X Unteren Deckel ; nach oben schwenken.
becher auf (Y Seite 114).

Cupholder Druckluftanschluss im Fahrerhaus


G WARNUNG
Wenn Sie mit Druckluft das Fahrerhaus reini-
gen, werden Partikel aufgewirbelt. Diese kön-
nen in Augen, Nase, Mund und Ohren eindrin-
gen oder diese reizen. Es besteht Verletzungs-
gefahr!
Tragen Sie bei der Reinigung des Fahrerhau-
ses mit Druckluft stets eine Atemschutz-
maske, eine Schutzbrille und Gehörschutz.

G WARNUNG
Der Druckluftanschluss im Fahrerhaus steht
unter hohem Druck. Wenn Sie die Druckluft-
pistole auf Körperteile oder andere Personen
richten, können z. B. Augen, Ohren oder die
Haut geschädigt werden. Es besteht Verlet-
zungsgefahr!
Halten Sie die Druckluftpistole stets weg von
Ihrem Körper. Richten Sie die Druckluftpistole
nicht auf andere Personen.
Kommunikation 121

! Reinigen Sie mit der Druckluftpistole Bedienung mit Taste Audiogerät


nicht den Luftfilter. Erneuern Sie ver-
schmutzte Luftfilter.

Fahrerarbeitsplatz
Taste Audiogerät (Beispiel Liege unten)
: Audiogerät einschalten, Lautstärke erhö-
X Ankoppeln: Druckluftschlauch in den hen, nächsten Radiosender wählen,
Druckluftanschluss : drücken und einras- nächsten Titel wählen
ten. ; Audiogerät ein-/ausschalten, Lautstärke
X Abkoppeln: Druckluftschlauch in den verringern
Druckluftanschluss : drücken und X Einschalten: Kurz auf Taste H oder
herausziehen. I drücken.
X Ausschalten: Lang unten auf Taste I
drücken.
Kommunikation
X Lauter stellen: Kurz oben auf Taste H
Audiogerät (Radio) bedienen drücken.
X Leiser stellen: Kurz unten auf Taste I
Allgemeine Hinweise
drücken.
Wenn Sie ein Mercedes-Benz Audiogerät ein- X Nächsten Sender/Titel wählen: Lang
gebaut haben, können Sie Ihr Audiogerät oben auf Taste H drücken.
Rmit den Tasten am Multifunktionslenkrad,
Menüfenster Audio im Menü Audio und
Kommunikation á des Bordcomputers Telefon
bedienen (Y Seite 156)
Wichtige Sicherheitshinweise
Rmit dem Multifunktionsschlüssel bedienen
(Y Seite 60) G WARNUNG
Rmit der Taste Audiogerät im Schalterfeld Wenn Sie ins Fahrzeug integrierte Informati-
Bett/Liege bedienen. onssysteme und Kommunikationsgeräte wäh-
Wenn Sie ein Audiogerät eines anderen Her- rend der Fahrt bedienen, sind Sie vom Ver-
stellers verwenden, können Sie diese Funkti- kehrsgeschehen abgelenkt. Zudem können
onen nicht nutzen. Sie die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren.
Informationen zur Bedienung Ihres Audioge- Es besteht Unfallgefahr!
räts finden Sie im Kapitel „Audiosysteme“ Bedienen Sie diese Geräte nur, wenn die Ver-
(Y Seite 214). kehrssituation dies zulässt. Wenn Sie dies
nicht sicherstellen können, halten Sie ver-
kehrsgerecht an und nehmen die Eingaben
bei stehendem Fahrzeug vor.

Z
122 Kommunikation

Beachten Sie beim Bedienen des Telefons Notebookhalter


oder eines anderen Kommunikationsgeräts
die gesetzlichen Bestimmungen des Lands, in
dem Sie sich momentan aufhalten.
Das Fahrzeug kann mit einer integrierten
Bluetooth® Freisprecheinrichtung ausgestat-
tet sein. Um das Bluetooth® Mobiltelefon im
Fahrzeug zu laden, benötigen Sie eine pas-
sende Ladeschale. Diese erhalten Sie im
Mercedes-Benz Zubehörhandel.
Fahrerarbeitsplatz

Bedienen Sie das Mobiltelefon mit den Tasten


6 und ~ am Multifunktionslenkrad
(Y Seite 154). Oberseite
Wenn Sie nachträglich eines der folgenden
Kommunikationsgeräte einbauen, beachten
Sie die Einbaubedingungen von Mercedes-
Benz:
RMobiltelefon
RFunkgerät
RTelefaxgerät

Mobiltelefon an die Freisprecheinrich-


tung anschließen
Unterseite
Sie können den Notebookhalter : auch als
Schreibunterlage nutzen.
Benutzen Sie den Notebookhalter : nur bei
stehendem Fahrzeug. Verstauen Sie den Not-
ebookhalter : während der Fahrt in einem
Staufach.
X Notebook befestigen: Notebookhalter :
auf das Lenkrad legen und mit der oberen
Führung A oben am Lenkrad einhängen.
X Notebook öffnen und Tastatur-Unterteil
Aufnahme der Freisprecheinrichtung
unter die Gummizüge = und ? bis an die
XMobiltelefon-Aufnahmeschale auf die Auf- Kante ; des Notebookhalters : schie-
nahme der Freisprecheinrichtung aufste- ben.
cken.
X Bei Bedarf oberen Gummizug = so ver-
i Ausführliche Bedienungshinweise finden schieben, dass er die Bedienung der Tasta-
Sie in der Betriebsanleitung der Mobiltele- tur nicht behindert. Dabei muss der Gum-
fon-Vorrüstung. Diese liegt der Mobiltele- mizug in einer der Aussparungen B
fon-Aufnahmeschale bei. geführt werden.
Kommunikation 123

Wenn Sie während einer Ruhezeit das Note-


book nur als Wiedergabegerät nutzen, kön-
nen Sie es auf dem Notebookhalter befestigt
an folgenden Positionen im Fahrerhaus ein-
hängen:
X Notebookhalter mit der oberen Führung A
in eine offene Ablage über der Frontscheibe
einhängen.
oder
X Notebookhalter mit der oberen Führung A

Fahrerarbeitsplatz
in einen Haltegriff über den Türen einhän-
gen
oder
X Notebookhalter mit der oberen A und der
unteren Führung C in die Seitenwand-
Staufächer des unteren Betts oder der
unteren Liege einhängen.

Z
124
125

Wissenswertes .................................. 126


Allgemeine Hinweise ........................ 126
Übersicht Funktionen Klimatisie-
rungssystem ..................................... 126
Kühlung mit Lufttrocknung ein-/
ausschalten ....................................... 129
Klimatisierung automatisch
regeln ................................................. 129
Temperatur einstellen ...................... 130
Belüftungsdüsen einstellen ............. 130
Luftverteilung einstellen .................. 131

Klimatisierung
Luftmenge einstellen ........................ 131
Frontscheibe und Fenster entfros-
ten ...................................................... 132
Umluftbetrieb ein-/ausschalten ...... 132
Restwärmenutzung ein-/ausschal-
ten ...................................................... 133
Standbelüftung ein-/ausschalten ... 133
Standklimaanlage ............................. 133
Zusatzheizung ................................... 135
126 Übersicht Funktionen Klimatisierungssystem

Wissenswertes oder Umluft im Umluftbetrieb. Ein zugesetz-


ter Filter reduziert die Luftzufuhrmenge in das
Diese Betriebsanleitung beschreibt alle Fahrerhaus. Das Wechselintervall des Filters
Modelle, Serien‑ und Sonderausstattungen hängt von den Umwelteinflüssen ab. Es kann
Ihres Fahrzeugs, die zum Zeitpunkt des kürzer sein, als im Wartungsheft angegeben.
Redaktionsschlusses dieser Betriebsanlei- i Lüften Sie bei warmer Witterung das Fahr-
tung erhältlich waren. Länderspezifische zeug für kurze Zeit durch oder schalten Sie
Abweichungen sind möglich. Beachten Sie, bei einer Klimaanlage/Klimatisierungsau-
dass Ihr Fahrzeug nicht mit allen beschriebe- tomatik zur schnelleren Abkühlung kurzzei-
nen Funktionen ausgestattet sein könnte. tig in den Umluftbetrieb. So beschleunigen
Dies betrifft auch sicherheitsrelevante Sys- Sie den Abkühlungsvorgang und die
teme und Funktionen. gewünschte Temperatur wird schneller
Lesen Sie die Informationen zur qualifizierten erreicht.
Klimatisierung

Fachwerkstatt (Y Seite 31).

Übersicht Funktionen Klimatisie-


Allgemeine Hinweise rungssystem

! Schalten Sie bei einer Klimaanlage oder Heizung


Klimatisierungsautomatik die Kühlung mit
Lufttrocknung mindestens einmal im
Monat für etwa 10 Minuten ein. Sonst kön-
nen Sie den Kältemittelkompressor schä-
digen.
H Umwelthinweis
Schalten Sie die Klimaanlage nur bei Bedarf : K Luftmenge einstellen
ein. Wenn die Klimaanlage eingeschaltet ist, (Y Seite 131)
erhöht sich der Kraftstoffverbrauch.
; Ì Restwärmenutzung ein-/ausschal-
Die Heizung/Klimaanlage/Klimatisierungs- ten (Y Seite 133)
automatik ist nur bei laufendem Motor = Temperatur einstellen (Y Seite 130),
betriebsbereit. z Frontscheibe entfrosten
Um eine optimale Funktion sicherzustellen, ? ø Umluftbetrieb ein-/ausschalten
schließen Sie (Y Seite 132)
A Luftverteilung einstellen (Y Seite 131),
Rdie Fenster
M z Frontscheibe entfrosten
Rdas Schiebedach
Rdas Aufstelldach
Die Heizung ist ein Heizungs- und Belüftungs-
system ohne Kühlanlage.
Rdie Dachluke
Empfehlungen zur optimalen Klimatisierung:
Die Klimaanlage/Klimatisierungsautomatik
RStellen Sie den Temperaturregler in die Mit-
reguliert die Temperatur und die Luftfeuch-
tigkeit im Fahrerhaus und filtert uner- telstellung. Verändern Sie die Temperatur
wünschte Stoffe aus der Luft. nur in kleinen Schritten.
RHeizung mit Restwärmenutzung: Um das
Der eingebaute Filter filtert Staubpartikel,
Blütenpollen und unangenehme Gerüche stehende Fahrzeug zu heizen, nutzen Sie
weitgehend aus der zugeführten Außenluft nach längeren Fahrten die Restwärme des
Übersicht Funktionen Klimatisierungssystem 127

Motors. Die Kontrollleuchte in der Taste Sie nach längeren Fahrten die Restwärme
Ì geht an. des Motors. Die Kontrollleuchte in der
RNutzen Sie die Funktion Entfrosten nur so Taste Á geht an.
lange, bis die beschlagene Frontscheibe RNutzen Sie die Funktion Entfrosten nur so
wieder frei ist (Y Seite 132). lange, bis die beschlagene Frontscheibe
RNutzen Sie den Umluftbetrieb nur kurzzei- wieder frei ist (Y Seite 132).
tig, z. B. bei Staub- und Geruchsbelästigun- RNutzen Sie den Umluftbetrieb nur kurzzei-
gen. Sonst können die Frontscheibe und tig, z. B. bei Staub- und Geruchsbelästigun-
die Fenster beschlagen, da die Frischluft- gen. Sonst können die Frontscheibe und
zufuhr abgeschaltet und die Innenraumluft die Fenster beschlagen, da die Frischluft-
umgewälzt wird. zufuhr abgeschaltet und die Innenraumluft
umgewälzt wird.

Klimatisierung
Klimaanlage
Heizung/Klimaanlage mit Zusatzhei-
zung

: K Luftmenge einstellen
(Y Seite 131)
; ¿/Á Kühlung mit Lufttrocknung : K Luftmenge einstellen
ein-/ausschalten (Y Seite 129), (Y Seite 131)
Á Restwärmenutzung ein-/ausschal- ; Display
ten (Y Seite 133) = ù Vorwahlzeiten einstellen für:
= Temperatur einstellen (Y Seite 130), y Zusatzheizung (Y Seite 136),
z Frontscheibe entfrosten ü Motorvorwärmung (Y Seite 136)
? ø Umluftbetrieb ein-/ausschalten ? Luftverteilung einstellen (Y Seite 131)
(Y Seite 132) A z Frontscheibe entfrosten
A Luftverteilung einstellen (Y Seite 131), (Y Seite 132)
M z Frontscheibe entfrosten B y Zusatzheizung ein-/ausschalten
Die Klimaanlage ist eine Kombination aus (Y Seite 136)
einem Heizungs- und Belüftungssystem und C s Temperatur erhöhen (Y Seite 130),
einer Kühlanlage. s Einstellungen der Vorwahlzeiten
Empfehlungen zur optimalen Klimatisierung: ändern (Y Seite 136)
D r Temperatur verringern
RStellen Sie die Temperatur auf 22 † ein.
(Y Seite 130), r Einstellungen der
Verändern Sie die Temperatur nur in klei-
Vorwahlzeiten ändern (Y Seite 136)
nen Schritten.
E ¿/Á Kühlung mit Lufttrocknung
RSchalten Sie die Kühlung mit Lufttrocknung
ein-/ausschalten (Y Seite 129),
ein. Die Kontrollleuchte in der Taste
Ì/Á Restwärmenutzung ein-/
¿ oder Á geht an.
ausschalten (Y Seite 133)
RKlimaanlage mit Restwärmenutzung: Um
F ø Umluftbetrieb ein-/ausschalten
das stehende Fahrzeug zu heizen, nutzen (Y Seite 132)
Z
128 Übersicht Funktionen Klimatisierungssystem

Die Heizung mit Zusatzheizung ist ein Hei- ? Display


zungs- und Belüftungssystem ohne Kühlan- A Ï Vorwahlzeiten einstellen für:
lage. y Zusatzheizung (Y Seite 136),
Die Klimaanlage mit Zusatzheizung ist eine Æ Standklimaanlage (Y Seite 134),
Kombination aus einem Heizungs- und Belüf- ü Motorvorwärmung (Y Seite 136)
tungssystem, einer Kühlanlage und einer B Luftverteilung einstellen (Y Seite 131)
Zusatzheizung. C z Frontscheibe entfrosten
Empfehlungen zur optimalen Klimatisierung: (Y Seite 132)
RStellen Sie die Temperatur auf 22 † ein. D y Zusatzheizung ein-/ausschalten
Verändern Sie die Temperatur nur in klei- (Y Seite 136)
nen Schritten. E s Temperatur erhöhen (Y Seite 130),
RKlimaanlage: Schalten Sie die Kühlung mit s Einstellungen der Vorwahlzeiten
Lufttrocknung ein. Die Kontrollleuchte in ändern (Y Seite 136)
Klimatisierung

der Taste ¿ oder Á geht an. F r Temperatur verringern


RUm das stehende Fahrzeug zu heizen, nut- (Y Seite 130), r Einstellungen der
zen Sie nach längeren Fahrten die Rest- Vorwahlzeiten ändern (Y Seite 136)
wärme des Motors. Die Kontrollleuchte in G Á Kühlung mit Lufttrocknung ein-/
der Taste Ì oder Á geht an. ausschalten (Y Seite 129), Á Rest-
RNutzen Sie die Funktion Entfrosten nur so wärmenutzung ein-/ausschalten
lange, bis die beschlagene Frontscheibe (Y Seite 133)
wieder frei ist. H ø Umluftbetrieb ein-/ausschalten
RNutzen Sie den Umluftbetrieb nur kurzzei- (Y Seite 132)
tig, z. B. bei Staub- und Geruchsbelästigun- Die Klimatisierungsautomatik ist eine Kombi-
gen. Sonst können die Frontscheibe und nation aus einem automatisch arbeitenden
die Fenster beschlagen, da die Frischluft- Heizungs- und Belüftungssystem und einer
zufuhr abgeschaltet und die Innenraumluft Kühlanlage. Die Klimatisierungsautomatik
umgewälzt wird. kann zusätzlich eine Zusatzheizung und/oder
eine Standklimaanlage steuern.
Empfehlungen zur optimalen Klimatisierung:
Klimatisierungsautomatik
RSchalten Sie den Automatikmodus ein. Alle
Grundfunktionen werden automatisch
geregelt und die Kühlung mit Lufttrocknung
eingeschaltet. Die Kontrollleuchte in den
Tasten à geht an.
RStellen Sie die Temperatur auf 22 † ein.
Verändern Sie die Temperatur nur in klei-
nen Schritten.
: K Luftmenge einstellen
RUm das stehende Fahrzeug zu heizen, nut-
(Y Seite 131)
; Ã Automatikmodus einschalten – Kli-
zen Sie nach längeren Fahrten die Rest-
matisierung automatisch regeln wärme des Motors. Die Kontrollleuchte in
(Y Seite 129) der Taste Á geht an.
= q Im Fahrbetrieb Kältespeicher der
Standklimaanlage laden (Y Seite 134),
q Im Standbetrieb Standklimaanlage
ein-/ausschalten (Y Seite 134)
Klimatisierung automatisch regeln 129

RNutzen Sie die Funktion Entfrosten nur so Klimatisierungsautomatik


lange, bis die beschlagene Frontscheibe
X Auf Taste Á drücken.
wieder frei ist.
Wenn die Kontrollleuchte in der Taste
RNutzen Sie den Umluftbetrieb nur kurzzei-
angeht, ist die Kühlung mit Lufttrocknung
tig, z. B. bei Staub- und Geruchsbelästigun-
eingeschaltet.
gen. Sonst können die Frontscheibe und
die Fenster beschlagen, da die Frischluft- oder
zufuhr abgeschaltet und die Innenraumluft X Auf eine der Tasten à drücken.
umgewälzt wird. Wenn die Kontrollleuchten in den Tasten
angehen, wird die Klimatisierung automa-
tisch geregelt (Y Seite 129).
Kühlung mit Lufttrocknung ein-/
ausschalten

Klimatisierung
Klimatisierung automatisch regeln
Allgemeine Hinweise
Wenn Sie die Funktion „Kühlung mit Luft- Bei Fahrzeugen mit einer Klimatisierungsau-
trocknung“ ausschalten, wird die Innenraum- tomatik können Sie den Automatikmodus
luft des Fahrzeugs nicht gekühlt (bei warmer ein-/ausschalten. Die Klimatisierungsauto-
Witterung) und nicht getrocknet. Die Schei- matik regelt dann, abhängig von der gewähl-
ben können schneller beschlagen. Schalten ten Temperatur, die Luftverteilung und Luft-
Sie die Funktion „Kühlung mit Lufttrocknung“ menge automatisch und schaltet die Kühlung
nur kurzzeitig aus. mit Lufttrocknung ein. Im Automatikmodus
Um die Innenraumluft entsprechend der ein- können Sie die Luftmenge oder die Luftver-
gestellten Temperatur abzukühlen, müssen teilung auch manuell einstellen.
Sie bei Fahrzeugen mit einer Klimaanlage/ X Einschalten: Temperatur einstellen
Klimatisierungsautomatik die Kühlung mit (Y Seite 130).
Lufttrocknung einschalten. Die Innenraum- X Auf eine der Tasten à drücken.
luft wird dann gekühlt und getrocknet. Somit Wenn die Kontrollleuchten in den Tasten
können die Fenster und die Frontscheiben angehen, ist der Automatikmodus einge-
nicht beschlagen. schaltet.
An der Unterseite des Fahrzeugs kann im X Automatische Regelung für Luftmenge
Kühlbetrieb Kondenswasser austreten. oder Luftverteilung ausschalten: Auf
Taste à im Luftmengenregler oder Luft-
verteilregler drücken.
Klimaanlage
oder
X Auf Taste ¿ oder Á drücken. X Luftmenge (Y Seite 131) oder Luftvertei-
Wenn die Kontrollleuchte in der Taste lung (Y Seite 131) einstellen.
angeht, ist die Kühlung mit Lufttrocknung Die Kontrollleuchte in der entsprechenden
eingeschaltet. Taste à geht aus. Die Luftmenge oder
die Luftverteilung wird entsprechend der
Reglerstellung eingestellt.

Z
130 Belüftungsdüsen einstellen

X Ausschalten: Auf beide Tasten à drü- düsen und Lüftungsgitter im Fahrerhaus


cken. immer frei, damit die Luft ungehindert in das
oder Fahrerhaus strömen kann.
X Luftmenge (Y Seite 131) und Luftvertei- Stellen Sie für eine zugarme Belüftung die
lung (Y Seite 131) einstellen. Schiebegriffe der Mittel- und Seitendüsen
Die Kontrollleuchten in den Tasten à mittig und das senkrechte Stellrad der Mit-
gehen aus. Die Klimatisierungsautomatik teldüse Fahrerarbeitsplatz ganz nach oben.
übernimmt die aktuellen Einstellungen. Die
Kühlung mit Lufttrocknung bleibt einge-
schaltet. Mitteldüsen
Fahrerarbeitsplatz
Temperatur einstellen
Klimatisierung

Heizung/Klimaanlage
X Temperaturregler = zum Erhöhen nach
rechts oder zum Verringern der Temperatur
nach links drehen. In der Mittelstellung
oder bei 22 † beginnen.
Temperatur nur in kleinen Schritten verän-
dern (Y Seite 126).

X Stellrad ; zum Öffnen in Stellung I und


Klimatisierungsautomatik und Hei- zum Schließen der Mitteldüse zum Lenkrad
zung/Klimaanlage mit Zusatzheizung hin drehen.
X Auf Taste s oder r drücken. Bei X Stellrad ; über die Stellung I hinwegdre-
22 † beginnen. Temperatur nur in kleinen hen.
Schritten verändern. Die Mitteldüse ist ganz geöffnet und die
Das Display zeigt die gewählte Temperatur Vertikallamellen werden der Drehrichtung
an. entsprechend verstellt.
Wenn Sie eine Temperatur größer als 32 † X Stellrad : bis zur 1. Raststellung nach
einstellen, erscheint HI im Display. oben oder nach unten drehen.
Wenn Sie eine Temperatur kleiner als 16 † Die Horizontallamellen werden der Dreh-
wählen, erscheint LO im Display. richtung entsprechend verstellt.
X Stellrad : über 1. Raststellung hinweg
nach oben drehen.
Belüftungsdüsen einstellen Die Horizontallamellen werden zunehmend
aufgefächert. Der Luftstrom tritt dann dif-
Allgemeine Hinweise fus aus der Mitteldüse aus.
Über starre Belüftungsdüsen wird das
gesamte Fahrerhaus oder gezielt nur die
Frontscheibe oder nur der Fußraum belüftet.
Über die einstellbaren Mittel- und Seitendü-
sen können Sie den Fahrerarbeits- und den
Beifahrerplatz voneinander unabhängig
gezielt belüften. Halten Sie alle Belüftungs-
Luftmenge einstellen 131

Beifahrerplatz die Luft auch zu den einstellbaren Mittel- und


Seitendüsen gelenkt.
Die Symbole für die Luftverteilung haben fol-
gende Bedeutung:
M Lenkt Luft zusätzlich an die Front-
scheibe
Q Lenkt Luft zusätzlich an die Front-
scheibe und in das gesamte Fahrer-
haus
O Lenkt Luft zusätzlich in den Fußraum
P Lenkt Luft nur zu den Mittel- und Sei-
X Stellrad : zum Öffnen in Stellung I und tendüsen

Klimatisierung
zum Schließen der Mitteldüse in Stellung 0
drehen.
Heizung/Klimaanlage
X Luftverteilregler der Heizung/Klimaanlage
Seitendüsen A auf das entsprechende Symbol stellen
(Y Seite 126).

Heizung/Klimaanlage mit Zusatzhei-


zung
X Luftverteilregler der Heizung/Klimaan-
lage ? auf das entsprechende Symbol
stellen (Y Seite 126).

Klimatisierungsautomatik
Seitendüse (Beispiel Fahrerseite)
X Luftverteilregler B auf das entsprechende
X Stellrad ; zum Öffnen nach außen und
zum Schließen der Seitendüse : in Stel- Symbol stellen (Y Seite 126).
lung 0 drehen. oder
X Auf eine der Tasten à drücken.
Wenn Sie das Stellrad ; über die Raststel-
lung hinweg ganz nach außen in die Stellung Wenn die Kontrollleuchte in der Taste Ã
z drehen, ist die Entfrosterdüse = geöff- des Luftverteilreglers leuchtet, wird die
net. Luftverteilung automatisch geregelt
(Y Seite 129).

Luftverteilung einstellen
Luftmenge einstellen
Allgemeine Hinweise
Heizung/Klimaanlage
Mit dem Luftverteilregler lenken Sie die Luft
zu den starren Belüftungsdüsen. Unabhängig X Luftmengenregler : K auf die
von der Stellung des Luftverteilreglers wird gewünschte Stufe stellen (Y Seite 126).

Z
132 Umluftbetrieb ein-/ausschalten

Klimatisierungsautomatik Rdie Luftmenge auf Maximum


Rdie Luftverteilung in Richtung Frontscheibe
X Luftmengenregler : K auf die
und Fenster.
gewünschte Stufe stellen (Y Seite 126).
X Einschalten: Auf Taste z drücken.
oder
Die Kontrollleuchte in der Taste geht an.
X Auf eine der Tasten à drücken.
X Stellrad der Seitendüsen über die Raststel-
Wenn die Kontrollleuchte in der Taste Ã
des Luftmengenreglers leuchtet, wird die lung hinweg ganz nach außen in die Stel-
Luftmenge automatisch geregelt lung z drehen (Y Seite 130).
(Y Seite 129). X Ausschalten: Auf Taste z drücken.
Die Kontrollleuchte in der Taste geht aus.
Die vorherigen Einstellungen für Luftmenge
Frontscheibe und Fenster entfrosten und Luftverteilung sind wieder wirksam.
Klimatisierung

oder
Allgemeine Hinweise
X Am Bediengerät der Klimatisierungsauto-
Wählen Sie die folgende Einstellung nur so matik auf eine der Tasten à drücken.
lange, bis die Frontscheibe wieder frei ist. Die Kontrollleuchte in der Taste z geht
X Fahrzeuge mit Frontscheibenheizung: aus. Die Kontrollleuchten in den Tasten
Frontscheibenheizung einschalten à gehen an. Die Klimatisierungsauto-
(Y Seite 111). matik regelt in allen Grundfunktionen auto-
matisch (Y Seite 129).

Heizung/Klimaanlage
Umluftbetrieb ein-/ausschalten
Wählen Sie die folgenden Einstellungen nur
so lange, bis die Frontscheibe und die Fenster Wenn Sie den Umluftbetrieb einschalten,
wieder frei sind. können die Scheiben schneller beschlagen,
X Temperaturregler = auf z stellen insbesondere bei niedrigen Außentemperatu-
(Y Seite 126). ren. Schalten Sie den Umluftbetrieb nur kurz-
X Luftverteilregler A auf M z stellen. zeitig ein.
X Luftmengenregler : auf Stellung 5 stellen. Schalten Sie z. B. bei Staub- oder Geruchsbe-
X Mitteldüsen schließen (Y Seite 130).
lästigung die Frischluftzufuhr vorübergehend
ab und den Umluftbetrieb ein.
X Stellrad der Seitendüsen über die Raststel-
X Fenster, Dachluke, Aufstell- oder Schiebe-
lung hinweg ganz nach außen in die Stel-
lung z drehen (Y Seite 130). dach schließen.
X Auf Taste ø drücken.
Wenn die Kontrollleuchte in der Taste
Klimatisierungsautomatik und Hei- angeht, ist der Umluftbetrieb eingeschal-
zung/Klimaanlage mit Zusatzheizung tet.

Wählen Sie die folgenden Einstellungen nur i Die Klimatisierungsautomatik misst


so lange, bis die Frontscheibe und die Fenster zusätzlich die Kohlenmonoxid- und Stick-
wieder frei sind. oxidkonzentration der Außenluft. Abhängig
Die Funktion defrost schaltet automatisch vom Messergebnis schaltet die Klimatisie-
rungsautomatik den Umluftbetrieb für Sie
Rdie Temperatur auf HI nicht erkennbar automatisch ein und aus.
Rden Umluftbetrieb aus
Standklimaanlage 133

Restwärmenutzung ein-/ausschalten Standklimaanlage

Bei Fahrzeugen mit Restwärmenutzung kön- Allgemeine Hinweise


nen Sie mit der Restwärme des Motors das Die Standklimaanlage hat ein eigenes
abgestellte Fahrzeug noch bis zu etwa Gebläse und eine eigene Luftverteilung an der
90 Minuten heizen. Rückwand. Wenn der Kältespeicher geladen
Wenn Sie die Restwärmenutzung einschalten, ist, kann die Standklimaanlage die Innen-
werden die Standklimaanlage (Y Seite 133) raumluft motorunabhängig entsprechend der
und die Zusatzheizung (Y Seite 136) auto- eingestellten Temperatur kühlen.
matisch ausgeschaltet. Sie bedienen die Standklimaanlage über das
X Auf Taste Ì oder Á drücken. Bediengerät der Klimatisierungsautomatik
Wenn die Kontrollleuchte in der Taste (Y Seite 126) oder über das Schalterfeld
angeht, ist die Restwärmenutzung einge- Bett/Liege (Y Seite 134).

Klimatisierung
schaltet. Sie können die Standklimaanlage manuell
X Temperatur, Luftmenge, Luftverteilung und ein-/ausschalten (Sofortkühlbetrieb) oder bis
Belüftungsdüsen nach Bedarf einstellen. zu 2 Einschaltzeitpunkte definieren. Wenn der
Die Klimatisierungsautomatik schaltet Kältespeicher vollständig geladen ist, kann
automatisch in den Automatikmodus die Betriebszeit der Standklimaanlage abhän-
(Y Seite 129). gig von den Außenbedingungen bis zu
11 Stunden betragen.
Die Restwärmenutzung schaltet sich automa-
tisch ab, Wenn Sie die Vorhänge zuziehen und die Sitz-
lehnen nach vorne stellen, ist die Wärmeein-
Rwenn Sie den Motor starten strahlung in das Fahrerhaus geringer und die
Rnach etwa maximal 90 Minuten in Abhän- Standklimaanlage wirkungsvoller. Wenn Sie
gigkeit von der eingestellten Temperatur die Liege benutzen, können Sie die Wirksam-
und der Kühlmitteltemperatur. keit durch Zuziehen der Vorhänge vor der
Liege noch vergrößern.
Die Steuerung der Standklimaanlage führt
Standbelüftung ein-/ausschalten der gekühlten Innenraumluft bedarfsgerecht
Frischluft zu. Dadurch können Sie auf das
X Einschalten: Zündschloss in Radiostellung Öffnen von Fenstern während einer Über-
schalten. nachtung oder bei längeren Standzeiten ver-
X Luftmengenregler : auf die gewünschte zichten.
Stufe stellen (Y Seite 126). Das Gebläse der Standklimaanlage arbeitet
Das Gebläse belüftet das Fahrerhaus. nach dem Einschalten im Automatikmodus,
X Ausschalten: Luftmengenregler : nach den Sie bei Bedarf ausschalten können. Für
links auf Stufe 0 stellen. eine gleichmäßige Luftverteilung im Fahrer-
haus werden das Gebläse der Klimaautoma-
i Beachten Sie, dass sich die Batterie ent- tisierung automatisch zu- und der Umluftbe-
laden kann, wenn die Standbelüftung dau- trieb eingeschaltet. Im Automatikmodus
erhaft läuft. regelt die Standklimaanlage die Luftmenge
automatisch. Wenn im Automatikmodus die
Temperatur der Außenluft für die Kühlung der
Innenraumluft ausreicht, schaltet die Stand-
klimaanlage in einen Frischluftbetrieb.
Dadurch werden der Kältespeicher geschont
und die Betriebszeit verlängert.
Z
134 Standklimaanlage

Wenn Sie die Standklimaanlage manuell oder X Ein-/ausschalten: Am Bediengerät der


über den Einschaltzeitpunkt einschalten, wer- Klimatisierungsautomatik auf Taste q
den die Zusatzheizung (Y Seite 136) und die drücken.
Restwärmenutzung (Y Seite 133) automa- oder
tisch ausgeschaltet. X Im Schalterfeld Bett/Liege auf Taste Æ
drücken.
Wenn die Kontrollleuchten in den Tasten
Kältespeicher laden
q und Æ angehen, ist die Standkli-
Sie können den Kältespeicher nur bei laufen- maanlage eingeschaltet. Die Luftmenge
dem Motor laden. wird automatisch geregelt.
X Am Bediengerät der Klimatisierungsauto- X Bei Bedarf am Bediengerät der Klimatisie-
matik auf Taste q drücken. rungsautomatik Luftmenge manuell ein-
Die Kontrollleuchte in der Taste geht an und stellen.
Klimatisierung

der Kältespeicher wird geladen. Das Dis- Die Standklimaanlage schaltet sich abhängig
play des Bediengeräts zeigt den Ladezu- von der Außentemperatur und dem Ladezu-
stand am linken Displayrand als eine stand des Kältespeichers nach etwa
4‑Segmentanzeige. Wenn die Ladezus- 11 Stunden oder mit dem Starten des Motors
tandsanzeige alle 4 Segmente zeigt, ist der automatisch ab.
Kältespeicher vollständig geladen.
i Wenn Sie während des Ladevorgangs die Einschaltzeitpunkt einstellen
Kühlung mit Lufttrocknung ausschalten,
wird der Kältespeicher schneller geladen. Sie wählen eine im Display des Bediengeräts
angezeigte Option durch Drücken der Taste
Abhängig von der Außentemperatur entlädt
s oder r aus. Die gewählte Option
sich der Kältespeicher selbst. Kontrollieren
blinkt. Sie bestätigen die Auswahl durch Drü-
Sie deshalb die Ladezustandsanzeige des Käl-
cken der Taste Ï. Achten Sie beim Ein-
tespeichers rechtzeitig, bevor Sie die Stand-
stellen darauf, dass sich die eingestellten
klimaanlage einschalten.
Betriebszeiten nicht überschneiden.
X Zündschloss in Fahrstellung schalten.
Sofortkühlbetrieb X Am Bediengerät der Klimatisierungsauto-
matik auf Taste ù drücken.
Das Display des Bediengeräts zeigt die bei-
den Speicherplätze 1 und 2. Die Num-
mer des angewählten Speicherplatzes
blinkt.
X Mit Taste s oder r den Speicher-
platz wählen.
X Auf Taste ù drücken.
Das Display zeigt die Auswahl der Klimati-
sierungssysteme Standklimaanlage Æ,
Zusatzheizung y und Motorvorwär-
Zusätzliche Taste im Schalterfeld Bett/Liege (Bei- mung ü.
spiel Fahrzeug mit Zusatzheizung)
X Mit Taste s oder r die Standklima-
anlage Æ wählen.
Zusatzheizung 135

i Wenn Sie kein Symbol auswählen, wird Zusatzheizung


der entsprechende Speicherplatz gelöscht.
Wichtige Sicherheitshinweise
XAuf Taste ù drücken.
i Fahrzeuge mit Zusatzheizung: Achten Sie G GEFAHR
beim Einstellen des Datums und der Uhr- Wenn das Abgasendrohr blockiert ist oder
zeit darauf, dass sich die Betriebszeit nicht keine ausreichende Belüftung möglich ist,
mit der Betriebszeit der Zusatzheizung oder können giftige Abgase, insbesondere Kohlen-
Motorvorwärmung überschneidet. monoxid, in das Fahrzeug eindringen. Das ist
X Mit Taste s oder r den Wochentag z. B. in geschlossenen Räumen der Fall, oder
einstellen. wenn das Fahrzeug im Schnee stecken bleibt.
Es besteht Lebensgefahr!
X Auf Taste ù drücken.
Schalten Sie in geschlossenen Räumen ohne
X Mit Taste s oder r die Stunden ein-
Absaugung die Zusatzheizung aus, z. B. in der

Klimatisierung
stellen.
Garage. Wenn das Fahrzeug im Schnee ste-
X Auf Taste ù drücken. cken geblieben ist und Sie die Zusatzheizung
X Mit Taste s oder r die Minuten ein- laufen lassen müssen, halten Sie das Abgas-
stellen. endrohr und den Bereich um das Fahrzeug
X Auf Taste ù drücken. schneefrei. Öffnen Sie auf der dem Wind
X Mit Taste s oder r die Temperatur abgewandten Fahrzeugseite ein Fenster, um
einstellen. die ausreichende Versorgung mit Frischluft zu
gewährleisten.
X Auf Taste ù drücken.
Das Display zeigt die Temperatur, das
Timer-Symbol ù und den ausgewählten
G WARNUNG
Speicherplatz. Wenn die Zusatzheizung eingeschaltet war,
können Sie sich am heißen Abgasrohr ver-
X Für eine optimale Luftverteilung im Fahrer-
brennen. Es besteht Verletzungsgefahr!
haus Mittel- und Seitendüsen öffnen.
Lassen Sie vor Arbeiten an der Zusatzheizung
X Zündschloss in Stellung 0 schalten und
das Abgasrohr abkühlen.
Schlüssel herausziehen.
Die Standklimaanlage schaltet sich auto- ! Wenn Sie die Zusatzheizung längere Zeit
matisch zum eingestellten Einschaltzeit- nicht benutzen, können durch Wärmeein-
punkt ein. Wenn die Kontrollleuchten in den wirkung und Kondenswasser Ablagerungen
Tasten q in der Bedieneinheit und Æ im Kraftstoffsystem der Zusatzheizung ent-
in der zusätzlichen Taste am Bett/Liege stehen. Diese Ablagerungen verursachen
angehen, ist die Standklimaanlage einge- Funktionsstörungen an der Zusatzheizung.
schaltet. Lassen Sie die Zusatzheizung vor erneuter
Die Standklimaanlage schaltet sich nach Inbetriebnahme in einer qualifizierten
etwa 2 Stunden oder mit dem Starten des Fachwerkstatt prüfen und in Stand setzen.
Motors automatisch ab.
! Schalten Sie die Zusatzheizung mindes-
tens einmal im Monat für etwa 15 Minuten
ein. Sonst kann die Zusatzheizung beschä-
digt werden.
Die Zusatzheizung arbeitet motorunabhängig
und ergänzt die Heizung des Fahrzeugs. Um
die Heizung zu unterstützen (Zuheizfunktion),
können Sie die Zusatzheizung auch bei lau-

Z
136 Zusatzheizung

fendem Motor und niedrigen Außentempera- Sofortheizbetrieb


turen einschalten.
Sie bedienen die Zusatzheizung über das
Bediengerät der Heizung, Klimaanlage oder
Klimatisierungsautomatik (Y Seite 126) oder
über das Schalterfeld Bett/Liege.
Die Zusatzheizung erwärmt das Fahrerhaus.
Wenn Ihr Fahrzeug mit einer Motorvorwär-
mung ausgestattet ist, kann die Zusatzhei-
zung auch das Kühlmittel erwärmen. Die
Motorvorwärmung wirkt daher zusätzlich
motorschonend und Kraftstoff sparend. Sie
können die Zusatzheizung manuell ein-/ Zusätzliche Taste im Schalterfeld Bett/Liege (Bei-
Klimatisierung

ausschalten oder bis zu 2 Einschaltzeitpunkte spiel Fahrzeug ohne Standklimaanlage)


definieren. X Ein-/ausschalten: Am Bediengerät der
Wenn Sie die Zusatzheizung manuell oder Heizung, Klimaanlage oder Klimatisie-
über die Einschaltzeitpunkte einschalten, rungsautomatik auf Taste y drücken.
werden die Standklimaanlage (Y Seite 133) oder
und die Restwärmenutzung (Y Seite 133) X Im Schalterfeld Bett/Liege auf Taste ÷
automatisch ausgeschaltet. drücken
Wenn die Kontrollleuchten in den Tasten
y und ÷ angehen, ist die Zusatzhei-
Zwangsabschaltung
zung eingeschaltet.
! Benutzen Sie den Batterietrennschalter X Temperatur, Luftmenge, Luftverteilung und
im Zusatzheizbetrieb nur bei Gefahr. Wenn Belüftungsdüsen nach Bedarf einstellen.
das Heizgerät ohne Nachlauf abgeschaltet Die Klimatisierungsautomatik schaltet
wird, kann es beschädigt werden. automatisch in den Automatikmodus
Bei Fahrzeugen zum Transport gefährlicher (Y Seite 129).
Güter müssen Sie das Heizgerät vor Einfahrt i Das Gebläse kann abhängig von der Kühl-
in einen Gefahrenbereich (z. B. Raffinerie) mitteltemperatur verzögert starten.
ausschalten. Bei diesen Fahrzeugen können Die Zusatzheizung schaltet sich nach etwa
Sie aus Sicherheitsgründen keine Einschalt- 11 Stunden automatisch aus. Die Zusatzhei-
zeitpunkte einstellen. zung läuft nach dem Ausschalten etwa
Wenn Sie den Motor abstellen oder einen 2 Minuten nach.
Nebenabtrieb einschalten, schaltet sich das
Heizgerät automatisch aus. Das Brennluftge-
bläse läuft nach dem Ausschalten eine kurze Einschaltzeitpunkt einstellen
Zeit nach und schaltet sich dann automatisch
ab. G GEFAHR
Wenn Sie einen Einschaltzeitpunkt vorge-
wählt haben, schaltet sich die Zusatzheizung
automatisch ein.
RWenn keine ausreichende Belüftung sicher-
gestellt ist, können sich giftige Abgase
ansammeln, insbesondere Kohlenmonoxid.
Zusatzheizung 137

Das ist z. B. in geschlossenen Räumen der i Fahrzeuge mit Standklimaanlage: Achten


Fall. Es besteht Lebensgefahr! Sie beim Einstellen des Datums und der
RWenn leicht entzündliche Stoffe oder Uhrzeit darauf, dass sich die Betriebszeit
brennbare Materialien in der Nähe sind, nicht mit der Betriebszeit der Standklima-
besteht Brand‑ und Explosionsgefahr! anlage überschneidet.
Wenn Sie das Fahrzeug unter diesen oder X Mit Taste s oder r den Wochentag
ähnlichen Bedingungen abstellen, deaktivie- einstellen.
ren Sie stets die vorgewählten Einschaltzei- X Auf Taste ù drücken.
ten. X Mit Taste s oder r die Stunden ein-
stellen.
Sie können für die Zusatzheizung (Erwärmung
X Auf Taste ù drücken.
des Fahrerhauses) und für die Motorvorwär-
mung (Erwärmung des Kühlmittels) Einschalt- X Mit Taste s oder r die Minuten ein-

Klimatisierung
zeitpunkte einstellen. Wenn Ihr Fahrzeug für stellen.
den Transport gefährlicher Güter ausgestat- X Auf Taste ù drücken.
tet ist, können Sie keine Einschaltzeitpunkte X Mit Taste s oder r die Temperatur
einstellen. einstellen.
Sie wählen eine im Display des Bediengeräts X Auf Taste ù drücken.
angezeigte Option durch Drücken der Taste Das Display zeigt die Temperatur, das
s oder r aus. Die gewählte Option Timer-Symbol ù und den ausgewählten
blinkt. Sie bestätigen die Auswahl durch Drü- Speicherplatz.
cken der Taste ù. Achten Sie beim Ein- X Zündschloss in Stellung 0 schalten und
stellen darauf, dass sich die eingestellten Schlüssel herausziehen.
Betriebszeiten nicht überschneiden. Die Zusatzheizung und/oder Motorvorwär-
X Zündschloss in Fahrstellung schalten. mung schalten sich automatisch zu den
X Am Bediengerät der Heizung, Klimaanlage eingestellten Einschaltzeitpunkten ein.
oder Klimatisierungsautomatik auf Taste Wenn die Kontrollleuchten in den Tasten
ù drücken. y in der Bedieneinheit und ÷ in der
Das Display des Bediengeräts zeigt die bei- zusätzlichen Taste am Bett/Liege angehen,
den Speicherplätze 1 und 2. Die Num- ist die Zusatzheizung und/oder Motorvor-
mer des angewählten Speicherplatzes wärmung eingeschaltet.
blinkt. i Bei Fahrzeugen mit Restwärmenutzung
X Mit Taste s oder r den Speicher- wird zum Einschaltzeitpunkt erst die Rest-
platz wählen. wärme des Motors zum Heizen genutzt. Die
X Auf Taste ù drücken. Zusatzheizung schaltet sich dann verzögert
Das Display zeigt die Auswahl der Klimati- nach dem automatischen Abschalten der
sierungssysteme Standklimaanlage Æ, Restwärmenutzung ein.
Zusatzheizung y und Motorvorwär- X Wenn Sie den Einschaltzeitpunkt aktivie-
mung ü. ren: Mittel- und Seitendüsen öffnen
X Mit Taste s oder r die Zusatzhei- (Y Seite 130).
zung y oder die Motorvorwärmung X Heizung oder Klimaanlage: Luftverteilreg-
ü wählen. ler auf O stellen.
i Wenn Sie kein Symbol auswählen, wird X Heizung oder Klimaanlage: Luftmengenreg-
der entsprechende Speicherplatz gelöscht. ler auf Stufe 1 stellen.
X Auf Taste ù drücken.

Z
138 Zusatzheizung

Eine Klimatisierungsautomatik schaltet


zum eingestellten Einschaltzeitpunkt auto-
matisch in den Automatikmodus
(Y Seite 129).
Bei Fahrzeugen mit Motorvorwärmung:
Wenn die Kühlmitteltemperatur ausrei-
chend hoch ist, kann während der laufen-
den Motorvorwärmung auch das Fahrer-
haus mitgeheizt werden. Der Luftmengen-
regler muss dazu mindestens auf Stufe 1
eingestellt sein.
Die Einschaltzeit für die Motorvorwärmung
kann auch während der laufenden Zusatz-
Klimatisierung

heizung programmiert werden. Die Zusatz-


heizung läuft nach dem Zuschalten der
Motorvorwärmung weiter.
Die Motorvorwärmung und die Zusatzheizung
schalten sich nach etwa 2 Stunden automa-
tisch aus. Die Zusatzheizung läuft nach dem
Ausschalten etwa 2 Minuten nach.
139

Wissenswertes .................................. 140


Kombiinstrument .............................. 140
Bordcomputer ................................... 146
Ereignisfenster Bordcomputer ........ 165
Kontrollleuchten im Statusbereich
des Bordcomputers .......................... 202

Bordcomputer und Anzeigen


140 Kombiinstrument

Wissenswertes Der Bordcomputer zeigt im Display Meldun-


gen und Warnungen von bestimmten Syste-
Diese Betriebsanleitung beschreibt alle men an. Achten Sie daher darauf, dass Ihr
Modelle, Serien‑ und Sonderausstattungen Fahrzeug stets betriebssicher ist. Sonst kön-
Ihres Fahrzeugs, die zum Zeitpunkt des nen Sie durch ein nicht betriebssicheres Fahr-
Redaktionsschlusses dieser Betriebsanlei- zeug einen Unfall verursachen. Wenn Ihr Fahr-
tung erhältlich waren. Länderspezifische zeug nicht betriebssicher ist, stellen Sie es
Abweichungen sind möglich. Beachten Sie, umgehend verkehrssicher ab.
dass Ihr Fahrzeug nicht mit allen beschriebe-
nen Funktionen ausgestattet sein könnte.
Dies betrifft auch sicherheitsrelevante Sys- Drehzahlmesser
teme und Funktionen. ! Wenn Sie die maximal zulässige Motor-
Lesen Sie die Informationen zur qualifizierten höchstdrehzahl überschreiten, ertönt ein
Fachwerkstatt (Y Seite 31). Warnton.
Schalten und fahren Sie nicht nach Gehör,
Bordcomputer und Anzeigen

sondern nach dem Drehzahlmesser.


Kombiinstrument
Vermeiden Sie Überdrehzahlen im roten
Wichtige Sicherheitshinweise Gefahrenbereich. Sonst könnte ein Motor-
schaden die Folge sein.
G WARNUNG
Wenn Sie ins Fahrzeug integrierte Informati-
onssysteme und Kommunikationsgeräte wäh-
rend der Fahrt bedienen, sind Sie vom Ver-
kehrsgeschehen abgelenkt. Zudem können
Sie die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren.
Es besteht Unfallgefahr!
Bedienen Sie diese Geräte nur, wenn die Ver-
kehrssituation dies zulässt. Wenn Sie dies
nicht sicherstellen können, halten Sie ver-
kehrsgerecht an und nehmen die Eingaben
bei stehendem Fahrzeug vor. Kombiinstrument (Beispiel)
: Wirtschaftlicher Bereich (grün)
G WARNUNG ; Wirkungsbereich Motorbremse (gelb)
Wenn das Kombiinstrument ausgefallen ist = Gefahrenbereich durch Überdrehzahl
oder eine Störung vorliegt, können Sie Funk- (rot)
tionseinschränkungen sicherheitsrelevanter
Systeme nicht erkennen. Die Betriebssicher-
heit Ihres Fahrzeugs kann beeinträchtigt sein.
Es besteht Unfallgefahr!
Stellen Sie das Fahrzeug umgehend verkehrs-
sicher ab und benachrichtigen Sie eine quali-
fizierte Fachwerkstatt.

Beachten Sie beim Bedienen des Kombiinst-


ruments die gesetzlichen Bestimmungen des
Lands, in dem Sie sich momentan aufhalten.
Kombiinstrument 141

Wenn die Kontrollleuchte W im Kombiin- AdBlue® Anzeige


strument angeht, ist die Drehzahl hoch, z. B.
beim Zurückschalten in einen niedrigeren
Gang. Achten Sie auf weitere Hinweise im
Ereignisfenster des Bordcomputers.
X Fahrgeschwindigkeit mit der Betriebs-
bremse verringern.
oder
X Einen Gang hochschalten.
Die Kontrollleuchte W im Kombiinstru-
ment geht aus.
Allgemeine Fahrhinweise mit dem Drehzahl-
Kombiinstrument (Beispiel)
messer:
Das Reduktionsmittel AdBlue® ist zur Verrin-
RBeachten Sie im Fahrbetrieb den Drehzahl-
gerung der Emissionswerte des Motors erfor-
messer und halten Sie den wirtschaftlichen

Bordcomputer und Anzeigen


derlich.
Bereich : ein.
Wenn Sie das Fahrzeug ohne AdBlue® betrei-
In Ausnahmesituationen kann der Betrieb
ben, erlischt die Straßenzulassung. Die recht-
außerhalb des wirtschaftlichen Bereichs :
liche Konsequenz ist, dass Sie das Fahrzeug
sinnvoll sein, z. B. an Steigungen oder bei
nicht mehr auf öffentlichen Straßen betreiben
Überholvorgängen.
dürfen.
RWenn Sie das Fahrzeug im wirtschaftlichen
Im Menüfenster Reichweite des Menüs
Bereich : fahren, erreichen Sie einen
Tourdaten ß können Sie sich die Reichweite
niedrigen Kraftstoffverbrauch und geringen
Ihres Fahrzeugs auf Basis des aktuellen Tank-
Verschleiß.
inhalts anzeigen lassen (Y Seite 151).
RNutzen Sie im Motorbremsbetrieb den
gelben Drehzahlbereich ; aus. Die Wenn der AdBlue® Stand bis auf etwa 10 %
höchste Motorbremsleistung wird kurz vor abgesunken ist, zeigt der Bordcomputer ein
dem roten Gefahrenbereich = erreicht. entsprechendes Ereignisfenster mit dem
RAchten Sie bei Talfahrt darauf, dass die
Symbol Ø. Füllen Sie den AdBlue® Behäl-
ter rechtzeitig auf (Y Seite 313).
Motordrehzahl nicht in den roten Gefah-
renbereich = ansteigt. BlueTec®5-Fahrzeuge: Wenn Sie das gelbe
RDie Leerlaufdrehzahl wird automatisch Ereignisfenster nicht beachten und den
geregelt, abhängig von der Kühlmitteltem- AdBlue® Behälter leer fahren, droht eine
peratur. Reduzierung der Motorleistung.
RWenn das Fahrzeug steht, der Motor läuft BlueTec®6-Fahrzeuge: Wenn Sie das gelbe
und das Getriebe in Neutralstellung ist, Ereignisfenster nicht beachten und der
nimmt der Motor nur verzögert Gas an. AdBlue® Stand weiter auf etwa 2,5 % absinkt,
droht eine Reduzierung der Motorleistung.
i Beachten Sie die Informationen zu Ihrer
wirtschaftlichen Fahrweise im Menüfens- Wenn der AdBlue® Behälter leergefahren ist,
ter FleetBoard EcoSupport im Menü wird das Ereignis gespeichert und über die
Fahrbetrieb à (Y Seite 151). Der Bord- Kontrollleuchte ; beim Motorstart als
computer kann Sie dabei unterstützen, emissionsrelevanter Fehler signalisiert
Ihren Fahrstil zu optimieren und eine Kraft- (Y Seite 143). Zusätzlich droht eine
stoff sparende Fahrweise zu entwickeln. Geschwindigkeitsbegrenzung auf etwa
20 km/h.

Z
142 Kombiinstrument

Kraftstoffanzeige X Zündschloss in Fahrstellung schalten.


Das Display im Tachometer zeigt die Uhr-
zeit : und die Außentemperatur ; an.
Die Uhrzeit und Außentemperatur zeigt auch
das Menüfenster Truck Info im Menü Tour-
daten ß (Y Seite 150). Den Uhrzeitmodus
und die Temperatureinheit können Sie im
Menüfenster Menü des Menüs Einstellungen
ä umstellen (Y Seite 162).

Wegstreckenzähler
Kombiinstrument (Beispiel)
Wenn der Kraftstoffstand 9 bis auf etwa
14 % abgesunken ist, erreicht der Zeiger den
Bordcomputer und Anzeigen

roten Reservebereich. Der Bordcomputer


zeigt ein entsprechendes Ereignisfenster mit
dem Symbol 6.
Im Menüfenster Reichweite des Menüs
Tourdaten ß können Sie sich die Reichweite
Ihres Fahrzeugs auf Basis des aktuellen Tank-
inhalts anzeigen lassen (Y Seite 151).
Kombiinstrument (Beispiel Display im Drehzahl-
messer)
Uhrzeit und Außentemperatur
X Zündschloss in Fahrstellung schalten.
Das Display im Tachometer zeigt die
Gesamtwegstrecke : und die Tagesweg-
strecke ; an.
Die Gesamtwegstrecke und Tageswegstre-
cke zeigt auch das Menüfenster Truck Info
im Menü Tourdaten ß (Y Seite 150). Die
Maßeinheit können Sie im Menüfenster Menü
des Menüs Einstellungen ä umstellen
(Y Seite 162). Die Tageswegstrecke ; kön-
nen Sie im Menüfenster Truck-Info des
Kombiinstrument (Beispiel Display im Tachometer) Menüs Tourdaten ß zurücksetzen
Sie sollten dem Zustand der Straße beson- (Y Seite 150).
dere Aufmerksamkeit schenken, sobald die
Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt sind.
Beachten Sie, dass die Außentemperaturan-
zeige die gemessene Lufttemperatur anzeigt
und nicht die Straßentemperatur erfasst.
Eine veränderte Außentemperatur wird ver-
zögert angezeigt.
Kombiinstrument 143

Kontrollleuchte Motordiagnose
BlueTec®5-Fahrzeuge

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Die Kontroll- Wenn keine Störung vorliegt, geht die Kontrollleuchte während der
leuchte ; geht an Anzeigenkontrolle des Kombiinstruments an und nach dem Motor-
und erst nach Motor- start wieder aus.
start wieder aus.

Die Kontroll- AdBlue® ist aufgebraucht oder es wurde eine emissionsrelevante


leuchte ; blinkt. Störung erkannt.
Der Bordcomputer Die Motorleistung kann sich reduzieren.
zeigt ein Ereignisfens- X Hinweis des Ereignisfensters beachten.
ter.
X Vorsichtig zur nächsten Tankstelle fahren und AdBlue® tanken

Bordcomputer und Anzeigen


(Y Seite 313).
oder
X Vorsichtig in die nächste qualifizierte Fachwerkstatt fahren und
die Störung umgehend beseitigen lassen.

Die Kontroll- Die Abgasnachbehandlung BlueTec® hat eine Störung oder eine
leuchte ; geht an. emissionsrelevante Fehlfunktion. Die Fehlfunktion oder Störung
können die Abgasnachbehandlung BlueTec® beschädigen.
X Wenn der Bordcomputer ein Ereignisfenster zeigt, Hinweis
beachten.
X Die Abgasnachbehandlung BlueTec® umgehend in einer quali-
fizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

i Wenn Sie den AdBlue® Behälter auffüllen oder die Störung behoben ist, steht Ihnen wieder
die volle Motorleistung zur Verfügung. Wenn die Systemprüfung keinen weiteren Fehler
feststellt, geht die Kontrollleuchte ; aus. Die Systemprüfung kann mehrere Fahrten
dauern

Z
144 Kombiinstrument

BlueTec®6-Fahrzeuge

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Die Kontroll- Nachdem Sie das Zündschloss in Fahrstellung geschaltet haben,
leuchte ; blinkt. signalisiert die Kontrollleuchte über einen Blinkrhythmus den Sta-
tus des Systems. Wenn keine Störung vorliegt, geht die Kontroll-
leuchte nach dem Motorstart aus (Y Seite 145).

Die Kontroll- Die Abgasnachbehandlung BlueTec® hat eine Störung oder eine
leuchte ; geht an emissionsrelevante Fehlfunktion. Die Fehlfunktion oder Störung
und bleibt nach dem können die Abgasnachbehandlung BlueTec® beschädigen.
Motorstart an. X Wenn der Bordcomputer ein Ereignisfenster zeigt, Hinweis
beachten.
X Die Abgasnachbehandlung BlueTec® umgehend in einer quali-
Bordcomputer und Anzeigen

fizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Die Kontroll- Es wurde eine emissionsrelevante Störung erkannt.


leuchte ; geht an. X Hinweis des Ereignisfensters beachten.
Der Bordcomputer X Die Abgasnachbehandlung BlueTec® umgehend in einer quali-
zeigt ein Ereignisfens- fizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.
ter und die Kontroll-
leuchte · im Dis- Wenn Sie den Hinweis des Ereignisfensters nicht beachten, droht
play. entsprechend der angezeigten Meldung eine Reduzierung der
Motorleistung
Rnach etwa 10 Stunden, z. B. bei minderwertigem, verdünntem
Reduktionsmittel oder einer fehlerhaften Dosierung
Rnach etwa 36 Stunden, z. B. bei Störungen der Abgasrückfüh-
rung oder des Sicherungssystems.
Die Reduzierung der Motorleistung kann in bestimmten Fällen
auch früher erfolgen.
Kombiinstrument 145

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Die Kontroll- Sie haben eine erkannte emissionsrelevante Störung nicht besei-
leuchte ; leuchtet. tigt.
Die Motorleistung ist X Hinweis des Ereignisfensters beachten.
reduziert. Gleichzeitig X Vorsichtig in die nächste qualifizierte Fachwerkstatt fahren und
zeigt der Bordcomputer die Störung umgehend beseitigen lassen.
ein Ereignisfenster und
die Kontrollleuchte Wenn Sie den Hinweis des Ereignisfensters nicht beachten, droht
· im Display. entsprechend der angezeigten Meldung eine Geschwindigkeits-
begrenzung
Rnach etwa 20 Stunden nach dem ersten Auftreten der Störung,
z. B. bei minderwertigem, verdünntem Reduktionsmittel oder
einer fehlerhaften Dosierung
Rnach etwa 100 Stunden nach dem ersten Auftreten der Störung,
z. B. bei Störungen der Abgasrückführung oder des Sicherungs-

Bordcomputer und Anzeigen


systems.
Die Geschwindigkeitsbegrenzung kann in bestimmten Fällen auch
früher erfolgen.
Die Kontroll- AdBlue® ist aufgebraucht oder Sie haben eine erkannte emissi-
leuchte ; leuchtet. onsrelevante Störung nicht beseitigt.
Die Geschwindigkeit ist X Hinweis der Ereignismeldung beachten.
auf etwa 20 km/h X Vorsichtig zur nächsten Tankstelle fahren und AdBlue® tanken
begrenzt. Gleichzeitig
(Y Seite 313).
zeigt der Bordcomputer
die Kontrollleuchte oder
· im Statusbereich. X Vorsichtig in die nächste qualifizierte Fachwerkstatt fahren und
die Störung umgehend beseitigen lassen.
Wenn Sie das Fahrzeug weiterhin betreiben, erlischt die Straßen-
zulassung.

i Wenn Sie den AdBlue® Behälter auffüllen oder die Störung behoben ist, steht Ihnen wieder
die volle Motorleistung zur Verfügung. Wenn die Systemprüfung keinen weiteren Fehler
feststellt, geht die Kontrollleuchte ; nach der Statusanzeige des Systems aus. Die Sys-
temprüfung kann mehrere Fahrten dauern. Im Falle von minderwertigem oder verdünntem
Reduktionsmittel im AdBlue Behälter besteht die Möglichkeit eine Systemprüfung nach
Entleerung und anschließender Befüllung des AdBlue Behälters zu starten. Führen Sie dazu
eine manuelle Regeneration durch (Y Seite 307) nachdem Sie den AdBlue Behälter kom-
plett entleert und mit AdBlue/DEF nach DIN 70070/ISO 22241 befüllt haben.

Statusanzeige der Abgasnachbehand- eine schnelle vor Ort Kontrolle durch die
lung BlueTec® Behörden signalisiert.
Die Signalisierung erfolgt über die Kontroll-
Nur bei BlueTec®6-Fahrzeugen wird der Sta-
leuchte ; in 3 aufeinander folgenden Pha-
tus der Abgasnachbehandlung BlueTec® für sen. Die Signalisierung beginnt, nachdem Sie

Z
146 Bordcomputer

das Zündschloss in Fahrstellung geschaltet nicht sicherstellen können, halten Sie ver-
haben, und endet mit dem Motorstart. kehrsgerecht an und nehmen die Eingaben
Die 1. Phase ist die Anzeigenkontrolle des bei stehendem Fahrzeug vor.
Kombiinstruments. Die Kontrollleuchte geht
etwa 5 Sekunden an und anschließend etwa Beachten Sie beim Bedienen des Bordcom-
10 Sekunden aus. Die 2. Phase signalisiert puters die gesetzlichen Bestimmungen des
den Status der Systemprüfung. Die Kontroll- Lands, in dem Sie sich momentan aufhalten.
leuchte geht entweder erneut 5 Sekunden an Der Bordcomputer zeigt im Display Meldun-
oder blinkt für etwa 5 Sekunden. Anschlie- gen und Warnungen von bestimmten Syste-
ßend geht sie für etwa 5 Sekunden aus. men an. Achten Sie daher darauf, dass Ihr
In der 3. Phase signalisiert die Kontrollleuchte Fahrzeug stets betriebssicher ist. Sonst kön-
erkannte emissionsrelevante Störungen. nen Sie durch ein nicht betriebssicheres Fahr-
Wenn keine emissionsrelevante Störung zeug einen Unfall verursachen. Wenn Ihr Fahr-
erkannt wurde, geht die Kontrollleuchte kurz zeug nicht betriebssicher ist, stellen Sie es
an und anschließend für etwa 5 Sekunden umgehend verkehrssicher ab.
Bordcomputer und Anzeigen

aus. Dieser Blinkrhythmus wiederholt sich bis


zum Motorstart.
Wenn eine emissionsrelevante Störung
erkannt wurde, blinkt die Kontrollleuchte
dreimal und geht anschließend für etwa
5 Sekunden aus. Dieser Blinkrhythmus wie-
derholt sich bis zum Motorstart. Nach dem
Motorstart leuchtet die Kontrollleuchte noch
für etwa 15 Sekunden.
Die Kontrollleuchte geht an und bleibt auch
nach dem Motorstart an, wenn : Display des Bordcomputers
Reine schwer wiegende emissionsrelevante ; Tasten
Störung erkannt wurde u nächstes Hauptmenü/im Eingabefens-
Reine emissionsrelevante Störung seit mehr ter nächsten Eintrag wählen, Wert erhö-
als 200 Stunden nach dem Erkennen hen oder zurücksetzen
immer noch besteht. t vorheriges Hauptmenü/im Eingabe-
fenster vorherigen Eintrag wählen oder
Wert verringern
Bordcomputer r nächstes Menüfenster/im Eingabe-
Bedienung des Bordcomputers fenster eine Menüzeile nach unten
s vorheriges Menüfenster/im Eingabe-
G WARNUNG fenster eine Menüzeile nach oben
Wenn Sie ins Fahrzeug integrierte Informati- 9 Eingabefenster öffnen und schließen/
onssysteme und Kommunikationsgeräte wäh- Ereignisfenster quittieren
rend der Fahrt bedienen, sind Sie vom Ver- Ú favorisiertes Menüfenster speichern/
kehrsgeschehen abgelenkt. Zudem können anzeigen
Sie die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren.
Es besteht Unfallgefahr! Mit der linken Tastengruppe am Multifunkti-
onslenkrad navigieren Sie durch die Menüs
Bedienen Sie diese Geräte nur, wenn die Ver-
im Bordcomputer.
kehrssituation dies zulässt. Wenn Sie dies
Bordcomputer 147

Der Bordcomputer informiert Sie im Fahrbe- XIm Eingabefenster Wert ändern oder
trieb z. B. über Eintrag wählen: Auf Taste u oder t
RKraftstoffverbrauch drücken.
RReisezeit i Wenn Sie ein Menüfenster regelmäßig
RBetriebszustände
aufrufen, z. B. zur Motor-Ölstandskotrolle,
speichern Sie dieses auf der Taste Ú ab.
RWartungstermine
X Favorisiertes Menüfenster speichern:
RStörungen
Favorisiertes Menüfenster aufrufen und
RStörungsursachen
etwa 2 Sekunden auf Taste Ú drücken.
RMaßnahmen Ein Signalton ertönt und das Menüfenster
X Zündschloss in Radiostellung schalten. ist gespeichert.
Der Bordcomputer zeigt die Begrüßungs- X Favorisiertes Menüfenster anzeigen:
anzeige (Mercedes Stern). Nach kurzer Zeit Kurz auf Taste Ú drücken.
zeigt das Display zusätzlich das Datum und
die Uhrzeit.

Bordcomputer und Anzeigen


X Zündschloss in Fahrstellung schalten. Bereiche im Display
Der Bordcomputer zeigt das zuletzt aktive
Menüfenster, z. B. das Menüfenster Truck
Info im Menü Tourdaten ß.
Wenn eine Störung erkannt wird, zeigt der
Bordcomputer zuerst das Ereignis in einem
Ereignisfenster an. Zusätzlich zum Ereig-
nisfenster kann auch eine Kontrollleuchte
im Kombiinstrument oder im Statusbereich
des Bordcomputers angehen. Je nach Wer-
tigkeit zeigt der Bordcomputer bei mehre-
ren Ereignissen die Ereignisfenster nachei-
nander. Wenn weitere Informationen im
Ereignisfenster zur Störung verfügbar sind,
zeigt das Ereignisfenster das Symbol Û.
Die Informationen können Sie mit Taste
u anzeigen.
X Ereignisfenster mit der Taste 9 quittieren. Bereiche im Display (Beispiel Menüfenster Truck
X Durch Hauptmenüs blättern: Auf Taste Info)
u oder t drücken. Register und Titelzeile: Das Register :
X Weitere Menüfenster im Hauptmenü zeigt Ihnen die Hauptmenüs. Das aktive
anzeigen: Auf Taste r oder s drü- Hauptmenü wird weiß dargestellt. Das Regis-
cken. ter ? zeigt Ihnen die Anzahl der Menüfenster
X Eingabefenster öffnen und schließen: (Untermenüs) und an welcher Stelle Sie sich
Wenn ein Menüfenster das Symbol 9 befinden. In der Titelzeile A sehen Sie den
anzeigt, auf Taste 9 drücken. Namen des aktiven Menüfensters.
X Im Eingabefenster Menüzeile wählen: Anzeigebereich: Im Anzeigebereich ; zeigt
Auf Taste r oder s drücken. Ihnen der Bordcomputer das Menü- oder
Ereignisfenster. Ein Ereignisfenster wird auto-
matisch angezeigt und enthält eine Mittei-
lung, z. B. Nebenabtrieb aktiv, oder eine

Z
148 Bordcomputer

Information zur Störung, z. B. Fahrtrich‐ Menüs auf einen Blick


tungsanzeiger gestört. Ergänzend zum
Ereignisfenster kann auch eine Kontroll- Die Anzahl und die Reihenfolge der Menüs
leuchte im Statusbereich = des Bordcom- hängen von der Ausstattung Ihres Fahrzeugs
puters oder im Kombiinstrument angehen. und vom Fahrzeugtyp ab.
Wenn Sie das Ereignisfenster mit der Taste Tourdaten ß (Y Seite 150)
9 quittieren können, wird das Ereignisfens-
ter ausgeblendet. Eine Kontrollleuchte, die im Truck-Info Uhrzeit, Außentempera-
Statusbereich = des Bordcomputers oder im tur, Tages- und Wegstre-
Kombiinstrument angeht, wird nach dem cke anzeigen/zurückset-
Quittieren des Ereignisfensters nicht ausge- zen
hen. Tachograf Lenk- und Pausenzeiten
Statusbereich: Der Statusbereich = zeigt anzeigen
das gewählte Fahrprogramm z. B. A economy
und die Ganganzeige, z. B. N1 (Y Seite 252). Ab Start- Tourdaten ab Start anzei-
Der Statusbereich = zeigt bei gewähltem Gesamt gen/zurücksetzen
Bordcomputer und Anzeigen

Fahrsystem Reichweite Reichweite von Kraft-


RTEMPOMAT das Symbol é und die ein- stoff- und AdBlue® Vor-
gestellte Geschwindigkeit, z. B. 85 km/h rat anzeigen
(Y Seite 272)
Ab Reset- Tourdaten ab Reset-
RAbstandshalte-Assistent das Symbol É
Gesamt Gesamt anzeigen/
und die eingestellte Geschwindigkeit, z. B. zurücksetzen
85 km/h (Y Seite 275)
RLimiter das Symbol È und die einge- Ab Reset- Tourdaten ab Reset-Fah-
stellte Geschwindigkeitsbegrenzung, z. B. Fahren ren anzeigen/zurückset-
50 km/h (Y Seite 271) zen
RSpurhalte-Assistent die Fahrspur-Begren-
zungsmarkierungen (Y Seite 288) Fahrbetrieb (Y Seite 151)
Der Zustand des Fahrsystems, z. B. ein- oder à
ausgeschaltet, wird farblich dargestellt.
Geschwindig‐ Fahrgeschwindigkeit
Zusätzlich enthält der Statusbereich = ein keit anzeigen
Kontrollleuchtenfeld. Bei einer Störung, War-
nung oder Betriebsinformation geht automa- FleetBoard Bewertungen zu Ihrer
tisch eine Kontrollleuchte im Statusbereich EcoSupport Fahrweise anzeigen/
= des Bordcomputers an. Je nach Priorität zurücksetzen
der Störung, Warnung oder Betriebsinforma-
tion geht die Kontrollleuchte mit unterschied- Navigation Zielführung anzeigen
licher Farbe an. Die Kontrollleuchte kann Assistenz RAbstand zum voraus-
auch ergänzend zum Ereignisfenster ange- fahrenden Fahrzeug
hen. anzeigen (Abstands-
halte-Assistent)
RFahrspur-Begren-
zungsmarkierungen
anzeigen (Spurhalte-
Assistent)
Bordcomputer 149

Fahrbetrieb (Y Seite 151) Betrieb und (Y Seite 156)


à Wartung â
Ersatzfahr‐ Bei Problemen mit der Anhänger Anhänger-/Aufliegerda-
betrieb Getriebeschaltung, ten anzeigen
Schaltstellung wählen RInformationen zur
Video Bild der Rückfahrkamera Bremse
anzeigen/einstellen RAchslasten
RReifendruck

Audio und (Y Seite 154) RVorratsdruck

Kommunika- Wartung Wartungsstelle und -ter-


tion á min anzeigen/zurück-
Wecker RWeckzeit anzeigen setzen
RWecker stellen

Bordcomputer und Anzeigen


RWeckalarm beenden Kontroll-Info (Y Seite 161)
ã
Telefon Telefonbuch und Anru-
ferliste anzeigen/ Vorratsdruck Vorratsdruck im Brems-
Nummern anrufen kreis \ und ^
anzeigen
Audio RLautstärke regeln
RAudioquelle anzeigen Kühlmittel Kühlmitteltemperatur
RAudioquelle, Titel,
anzeigen
Sender oder Frequenz Motor Ölstand im Motor und
wechseln Betriebsstunden des
RMP3-Browser bedie- Motors anzeigen
nen
Ereignisse Ereignisse anzeigen

Betrieb und (Y Seite 156) Diagnose Diagnosedaten anzeigen


Wartung â
Einstellungen (Y Seite 162)
Achsen RAchslasten anzeigen
ä
RAchslastanzeige ein-
stellen Menü Einheitensystem einstel-
len (Anzeige von z. B. †
Reifen Reifendruck elektro- oder ‡)
nisch prüfen
Beleuchtung RInstrumentenbeleuch-
Niveaurege‐ RFahrgestellrahmen
tung und Beleuchtung
lung anheben/absenken des Audiodisplays hel-
RFahrniveau einstellen ler/dunkler stellen
RFahrgestellhöhe spei- RNachleuchtzeit für
chern/abrufen Außenlicht einstellen/
ausschalten
Sprache Sprache einstellen

Z
150 Bordcomputer

Einstellungen (Y Seite 162) Menüfenster Tachograf


ä Das Menüfenster Tachograf ist verfügbar bei
Fahrzeugen mit einem digitalen Tachografen.
Betriebs‐ Werte der eingefüllten
stoffe Betriebsstoffe anzei- X Mit Taste u oder t zu Tourdaten ß
gen/einstellen blättern.
X Lenk- und Pausenzeiten anzeigen: Mit
Systeme Kriechmodus/EcoRoll-
Taste r oder s zum Menüfenster
Modus/PPC/Aufmerk-
Tachograf blättern.
samkeits-Assistent ein-/
Das Menüfenster zeigt:
ausschalten
Rden Namen des Fahrers
Rdie Lenkzeit seit der letzten Pause

Menü Tourdaten Rdie Tageslenkzeit


Rdie Wochenlenkzeit mit Anzahl der
Menüfenster Truck Info Tageslenkzeiten mit mehr als 9 Stunden
Bordcomputer und Anzeigen

In der Anzeige wechselt pro ausgedehn-


ter Tageslenkzeit ein Punkt von grün auf
grau.
Rdie Pausenzeit (maximal 45 Minuten)
Rdie Anzahl der Überschreitungen

Weitere Informationen zum digitalen Tacho-


grafen finden Sie in der separaten Betriebs-
anleitung.

Menüfenster Ab Start-Gesamt/Ab
Menüfenster Truck Info Reset-Gesamt/Ab Reset-Fahren
: Gesamtwegstrecke
Die Tourdaten Ab Start-Gesamt enthalten
; Tageswegstrecke
Fahrwerte ab Fahrtbeginn. Wenn Sie das
= Uhrzeit Fahrzeug für länger als 4 Stunden abstellen,
? Außentemperatur werden die Werte automatisch zurückge-
X Gesamt-, Tageswegstrecke, Uhrzeit setzt.
und Außentemperatur anzeigen: Mit Die Tourdaten Ab Reset-Gesamt oder Ab
Taste u oder t zu Tourdaten ß Reset-Fahren enthalten Fahrwerte ab dem
blättern. letzten Zurücksetzen des Menüfensters.
X X Mit Taste u oder t zu Tourdaten ß
Tageswegstrecke zurücksetzen: Auf
Taste 9 drücken. blättern.
Das Eingabefenster zeigt Tageskilome‐ X Tourdaten anzeigen: Mit Taste r oder
ter zurücksetzen? Nein/Ja. s zum Menüfenster Ab Start-Gesamt,
X Mit Taste r Menüzeile Ja wählen und Ab Reset-Gesamt oder Ab Reset-Fahren
mit Taste u oder 9 bestätigen. blättern.
Das Menüfenster zeigt
Rdie gefahrene Strecke
Rdie Fahrzeit
Bordcomputer 151

Rdie durchschnittliche Fahrgeschwindig- Menü Fahrbetrieb


keit
Rden durchschnittlichen Kraftstoffver-
Menüfenster Geschwindigkeit
brauch X Mit Taste u oder t zu Fahrbetrieb
X Tourdaten zurücksetzen: Auf Taste 9 à blättern.
drücken. X Fahrgeschwindigkeit anzeigen: Mit
Das Eingabefenster zeigt z. B. Werte Taste r oder s zum Menüfenster
zurücksetzen für: Ab Start-Gesamt Geschwindigkeit blättern.
Nein/Ja.
X Mit Taste r Menüzeile Ja wählen und Menüfenster FleetBoard EcoSupport
mit Taste u oder 9 bestätigen.
Der Bordcomputer erfasst Ihre Fahrweise in
8 Kategorien, bewertet und zeigt sie im Menü-
Menüfenster Reichweite
fenster FleetBoard EcoSupport. Der Bord-
Der Bordcomputer errechnet anhand des computer kann Sie dabei unterstützen, Ihren
aktuellen Kraftstoff- und AdBlue® Vorrats die Fahrstil zu optimieren und eine Kraftstoff spa-

Bordcomputer und Anzeigen


ungefähren Reichweiten. Die Reichweiten rende Fahrweise zu entwickeln. Um die
sind hauptsächlich von Ihrer Fahrweise Bewertungen Ihrer Fahrweise positiv zu
abhängig. beeinflussen, beachten Sie auch die Fahr-
X Mit Taste u oder t zu Tourdaten ß
tipps im Abschnitt „Wirtschaftlich und
blättern. umweltbewusst fahren“ (Y Seite 304).
X Reichweiten anzeigen: Mit Taste r
Das Menüfenster FleetBoard EcoSupport
erkennt über die Fahrerkarte Tachograf den
oder s zum Menüfenster Reichweite
Fahrer und speichert die Bewertungen von 2
blättern.
Fahrern. Wenn ein 3. Fahrer seine Fahrer-
Das Menüfenster zeigt die ungefähren
karte in den digitalen Tachografen einsteckt,
Reichweiten des Kraftstoffvorrats 6
werden die ältesten Bewertungen automa-
und des AdBlue® Vorrats Ø an. Zusätz-
tisch gelöscht.
lich zeigt das Menüfenster unterhalb der
Reichweiten den momentanen Kraftstoff- Sie können jederzeit die Bewertungen
verbrauch als Balkenanzeige an. Wenn das zurücksetzen. Alle Bewertungen werden dann
Fahrzeug steht, wechselt die Balkenan- automatisch gelöscht.
zeige und zeigt Ihnen den Kraftstoffver- X Mit Taste u oder t zu Fahrbetrieb
brauch bei Fahrzeugstillstand an (l/h). Der à blättern.
Marker oberhalb der Balkenanzeige ent- X Mit Taste r oder s zum Menüfens-
spricht dem Durchschnittsverbrauch Ab ter FleetBoard EcoSupport blättern.
Start-Gesamt. X Bewertungen anzeigen: Auf Taste 9 drü-
Das Menüfenster zeigt die Reichweiten bis cken.
50 km. Bei kleineren Werten zeigt der Bord- Das Menüfenster zeigt folgende Katego-
computer <50 km. rien:
RGleichmäßig Der Bordcomputer bewer-
tet Ihre gleichmäßigen Fahrgeschwindig-
keiten über einen längeren Zeitraum.
RRollen/Bremsen Der Bordcomputer
bewertet die Bremsphasen, die nicht zu
einem Fahrzeugstillstand führen. Dabei
wird bewertet, ob Sie das Fahrzeug durch

Z
152 Bordcomputer

Rollen oder durch den Einsatz der Brem- eine negative Bewertung. Wenn Sie
sen (Motorbremse/Retarder und z. B. während verkehrsbedingter War-
Betriebsbremse) verzögern. Die wirt- tezeiten den Motor abstellen, erfolgt
schaftlichste Reihenfolge zum Abbau der eine positive Bewertung.
Bewegungsenergie ist - den Reifendruck (Fahrzeuge mit Rei-
- Verzögerung durch Rollen fendruckkontrolle)
- Verzögerung mit der Wenn Sie mit einem zu niedrigen Rei-
Motorbremse/dem Retarder fendruck fahren, erfolgt eine negative
- Verzögerung mit der Betriebsbremse Bewertung.
Wenn Sie die Fahrzeuggeschwindigkeit - die Regeneration des Dieselpartikelfil-
öfter durch Rollen verringern, erfolgt eine ters
positive Bewertung. Wenn Sie eine anstehende Regenera-
RAnhalten Der Bordcomputer bewertet tion des Dieselpartikelfilters nicht
die Bremsphasen, die zu einem Fahr- durchführen, erfolgt eine negative
zeugstillstand führen. Wenn Sie voraus- Bewertung.
Bordcomputer und Anzeigen

schauend fahren und dadurch einen - die Wartung des Luftfilters


Fahrzeugstillstand vermeiden, erhalten Wenn Sie den fälligen Wartungstermin
Sie eine positive Bewertung. des Luftfilters überschreiten, erfolgt
RGeschwindigkeit Der Bordcomputer eine negative Bewertung.
bewertet überhöhte Fahrgeschwindig- X Mit Taste r oder s Kategorie aus-
keiten. Wenn Sie über etwa 85 km/h wählen.
fahren, erfolgt eine negative Bewertung. Das Menüfenster zeigt in der entsprechen-
RDauerbremseinsatz Der Bordcomputer den Kategorie
bewertet den Einsatz der Dauerbremse Rdie Durchschnittsbewertung, z. B. Ø 25%
und ein vorausschauendes, stufenwei- Reine Balkenanzeige mit der aktuellen
ses Aktivieren der Bremsstufen. Bewertung
RSchalten Der Bordcomputer bewertet,
Reine Mitteilung zur aktuellen Bewertung,
ob Sie die Schaltempfehlungen im Bord- z. B. Gute gleichmäßige Fahrt
computer beachten und welches Fahr-
X Bewertungen zurücksetzen: Auf Taste
programm Sie gewählt haben. Wenn Sie
z. B. im Kraftstoff sparendem Schaltpro- u drücken.
gramm A economy fahren, erfolgt eine Das Eingabefenster zeigt Bewertung
positive Bewertung. Zurücksetzen? Ja/Nein.
X Mit Taste r oder s Ja wählen und
RGaspedaleinsatz Der Bordcomputer
bewertet Ihren Fahrpedaleinsatz sowie mit Taste u oder 9 bestätigen.
die Nutzung der Kick-down-Funktion. Ein
ruhiger und gleichmäßiger Fahrpedalein- Menüfenster Navigation
satz wird positiv bewertet. Das Menüfenster Navigation ist verfügbar
RTruck Check Der Bordcomputer bewer- bei Fahrzeugen mit Truck Navigationssystem.
tet Informationen zur Bedienung des Truck-Navi-
- die Motorlaufzeit bei Fahrzeugstill- gationssystems finden Sie Kapitel „Audiosys-
stand teme“ (Y Seite 224).
Wenn Sie den Motor etwa 1 Minute,
ohne erkennbaren Grund, bei Fahr-
zeugstillstand laufen lassen, erfolgt
Bordcomputer 153

X Mit Taste u oder t zu Fahrbetrieb Das Fahrzeug kann im Ersatzfahrbetrieb


à blättern. ungewohnte Reaktionen zeigen, die eine
X Zielführung anzeigen: Mit Taste r hohe Aufmerksamkeit des Fahrers erfordern.
oder s zum Menüfenster Navigation Der Ersatzfahrbetrieb ist so lange eingeschal-
blättern. tet, wie das Zündschloss in Fahrstellung
Das Menüfenster zeigt geschaltet ist. Wenn Sie den Schlüssel aus
Rdas Fahrziel, den Namen der Straße dem Zündschloss herausziehen, ist der
Rdie Fahrtrichtung
Ersatzfahrbetrieb ausgeschaltet. Im Ersatz-
fahrbetrieb kann es bei kaltem Getriebe vor-
Rdie Entfernung bis zum nächsten Fahr-
kommen, dass der Bordcomputer den
manöver gewählten Gang nicht anzeigt. Wiederholen
Sie die Gangwahl. Wenn der Bordcomputer
Menüfenster Assistenz nach mehrfacher Gangwahl den gewählten
Das Menüfenster Assistenz ist verfügbar bei Gang nicht anzeigt, stellen Sie den Motor ab.
Fahrzeugen mit Abstandshalte-Assistent Starten Sie erneut den Motor und wählen Sie
den Gang.

Bordcomputer und Anzeigen


und/oder Spurhalte-Assistent. Der Bordcom-
puter zeigt farblich die Warnungen und Schaltstellung wählen
Zustände der Fahrsysteme an. Lesen Sie vor- X Feststellbremse anziehen.
her die Bedienhinweise zum Abstandshalte-
X Motor starten.
Assistent (Y Seite 275) und Spurhalte-Assis-
tent (Y Seite 288) X Mit Taste u oder t zu Fahrbetrieb
à blättern.
X Abstandshalte-Assistent und/oder Spur-
X Mit Taste r oder s zum Menüfens-
halte-Assistent einschalten.
ter Ersatzfahrbetrieb blättern.
X Mit Taste u oder t zu Fahrbetrieb
Das Menüfenster zeigt Aktivierung
à blättern.
mit “Ok“.
X Abstand, Geschwindigkeit und Fahr-
X Auf Taste 9 drücken.
spur-Begrenzungsmarkierungen anzei-
Das Menüfenster zeigt Feststellbremse
gen: Mit Taste r oder s zum Menü-
eingelegt?.
fenster Assistenz blättern.
X Auf Taste u drücken.
Das Menüfenster zeigt
Das Eingabefenster zeigt
Rdie Fahrgeschwindigkeit des erkannten
RR für den Rückwärtsgang
Fahrzeugs und den Abstand zum erkann-
ten Fahrzeug (Abstandshalte-Assistent) RN für die Neutralstellung

Rdie Fahrspur-Begrenzungsmarkierungen RD1 für den langsamen Gang, 2. Gang


(Spurhalte-Assistent). RD2 für den schnellen Gang, 6. Gang
Rï für den Abschleppmodus
Menüfenster Ersatzfahrbetrieb X Mit Taste r oder s gewünschten
Gang, Neutralstellung oder Abschleppmo-
Allgemeine Hinweise dus wählen und mit Taste u bestätigen.
Wenn die automatisierte Getriebeschaltung Der Bordcomputer zeigt im Statusbereich
gestört ist, können Sie unter Umständen im die geschaltete Fahrtrichtung an.
Ersatzfahrbetrieb weiterfahren. Im Ersatz- X Wenn das Menüfenster Anfahrbereit
fahrbetrieb ist während der Fahrt ein Gang- für 10 sec. zeigt, Fahrpedal niedertre-
wechsel nicht möglich. ten.

Z
154 Bordcomputer

Wenn Sie im Ersatzfahrbetrieb fahren, zeigt X Weckzeit anzeigen: Mit Taste u oder
das Ereignisfenster Neutral einlegen?. Sie t zu Audio und Kommunikation á blät-
können während der Fahrt nur in die Neutral- tern.
stellung schalten. Das Menüfenster zeigt
Informationen zum Thema Abschleppen fin- Rden Wochentag und das Datum
den Sie im Abschnitt „Rangieren, An- und Rdie Weckzeit vom Wecker æ
Abschleppen“ (Y Seite 400). Rdie Weckzeit vom Wecker ç
X Wecker stellen: Auf Taste 9 drücken.
Menüfenster Video
Das Eingabefenster zeigt
Das Menüfenster Video ist verfügbar bei Rden Wecker Wecker 1/Wecker 2
Fahrzeugen mit Rückfahrkamera-Vorrüstung Rden Weckmodus Audio/Buzzer/Aus
ohne Radio-/ Navigationssystem Bluetooth®,
Rdie Stunde der Weckzeit, z. B. 09 h
Komfort.
Rdie Minuten der Weckzeit, z. B. 23 min
X Mit Taste u oder t zu Fahrbetrieb
X Mit Taste r oder s die gewünschte
à blättern.
Bordcomputer und Anzeigen

Menüzeile wählen.
X Kamerabild anzeigen: Mit Taste r
X Mit Taste u oder t Wert ändern.
oder s zum Menüfenster Video blät-
tern. i Wenn Sie die Taste u oder t
Das Display im Kombiinstrument zeigt das gedrückt halten, laufen die Stunden/Minu-
Kamerabild an. ten schnell durch.
X Helligkeit/Kontrast einstellen: Auf XWeckalarm beenden: Auf Taste 9 drü-
Taste 9 drücken. cken.
Das Eingabefenster zeigt über eine Balken- i Der Weckalarm geht nach 2 Minuten
anzeige die eingestellte Helligkeit. automatisch aus.
X Mit Taste r oder s Balkenanzeige
für Helligkeit/Kontrast wählen. Menüfenster Telefon
X Mit Taste u oder t Helligkeit/
Kontrast des Kamerabilds einstellen. Wichtige Sicherheitshinweise
Informationen zur Bedienung der Rückfahr- G WARNUNG
kamera bei Fahrzeugen mit Radio-/ Naviga- Wenn Sie mobile Informationssysteme und
tionssystem Bluetooth®, Komfort finden Sie Kommunikationsgeräte während der Fahrt
im Kapitel „Audiosysteme“ (Y Seite 214). bedienen, sind Sie vom Verkehrsgeschehen
abgelenkt. Zudem können Sie die Kontrolle
über das Fahrzeug verlieren. Es besteht
Menü Audio und Kommunikation Unfallgefahr!
Bedienen Sie diese Geräte nur bei stehendem
Menüfenster Wecker Fahrzeug.
Wenn Ihr Fahrzeug mit einem Mercedes-
Benz-Audiogerät ausgestattet ist, können Sie
im Weckmodus das Radio als Wecker einstel-
len. Wenn der Weckmodus auf Radio einge-
stellt wurde und zur eingestellten Weckzeit
das Audiogerät eingeschaltet ist, erfolgt
keine weitere Signalisierung.
Bordcomputer 155

Funktionen RGew. Nummern


Das Menüfenster Telefon ist verfügbar bei RTelefonbuch laden
Fahrzeugen mit X Mit Taste r oder s gewünschte
RCD-Radio Bluetooth® Menüzeile wählen.
X Mit Taste u Einträge anzeigen.
RCD-Radio Bluetooth® Komfort
X Mit Taste r oder s Nummer oder
RRadio-/Navigationssystem Bluetooth®,
Namen wählen.
Komfort
Im Menüfenster Telefon können Sie i Durch langes Drücken der Taste r
oder s können Sie schnell durch das
Rdas Telefonbuch anzeigen, einen Eintrag Telefonbuch oder die Anruferlisten blät-
wählen und anrufen tern.
Rdie Anruferlisten anzeigen, einen Eintrag
wählen und anrufen i Um die Nummer im Telefonbuch oder
einer Anruferliste anzurufen, drücken Sie
Rdas Telefonbuch aktualisieren.
auf Taste ;. Das Menüfenster zeigt
zunächst die Details des Anrufs. Durch

Bordcomputer und Anzeigen


i Weitere Informationen zu passenden
Mobiltelefonen und zum Verbinden von erneutes Drücken der Taste ; wird die
Mobiltelefonen über Bluetooth® erhalten Rufnummer gewählt.
Sie
RinIhrem Mercedes-Benz Servicestütz-
punkt
Rim Internet unter http://
www.mercedes-benz.com/connectivity
i Informationen zur Bedienung Ihres Audi-
ogeräts finden Sie im Kapitel „Audiosys-
teme“ (Y Seite 214).
X Bluetooth® Mobiltelefon: Mobiltelefon mit
dem Audiogerät koppeln.
Beispieldarstellung
X Mit Taste u oder t zu Audio und
; Anruf tätigen, annehmen/Menüfenster
Kommunikation á blättern. Telefon anzeigen
X Mit Taste r oder s zum Menüfens- = Anruf beenden, ablehnen
ter Telefon blättern. W Lauter stellen
Das Menüfenster zeigt den Providernamen
X Leiser stellen
und den Namen des verbundenen Blue-
tooth® Mobiltelefons. X Anruf annehmen: Auf Taste ; drü-
i Wenn Sie kurz auf Taste ; drücken, cken.
können Sie das Menüfenster Telefon Der Bordcomputer zeigt die Nummer des
direkt aufrufen. Anrufers oder Unb. Nummer.
X Gesprächslautstärke ändern: Während
X Telefonbuch/Anruferliste anzeigen: Auf
des Gesprächs mit Taste W oder X
Taste 9 drücken.
lauter oder leiser stellen.
Das Eingabefenster zeigt
X Anruf ablehnen oder beenden: Auf Taste
RTelefonbuch
= drücken.
REntg. Anrufe
RAngen. Anrufe

Z
156 Bordcomputer

Menüfenster Audio X MP3-Datei wählen oder Ordner öffnen:


Auf Taste u drücken.
Audioquelle, Titel/Sender/Frequenz, X Aktuellen Ordner schließen: Kurz auf
MP3-Browser
Taste t drücken.
Das Menüfenster Audio ist verfügbar bei X MP3-Browser schließen: Lang auf Taste
Fahrzeugen mit einem Mercedes-Benz Audio-
t drücken.
gerät.
X Audiogerät einschalten (Y Seite 214). Lautstärke einstellen
X Mit Taste u oder t zu Audio und
Kommunikation á blättern.
X Audioquelle und Titel/Sender anzeigen:
Mit Taste r oder s zum Menüfens-
ter Audio blättern.
X Audioquelle oder Titel/Sender/
Frequenz wechseln: Auf Taste 9 drü-
Bordcomputer und Anzeigen

cken.
Das Eingabefenster zeigt abhängig von der
aktiven Audioquelle
Rden Namen der Audioquelle
Beispieldarstellung
Rden Sender oder Frequenz bei Radiobe-
Sie können im Audiobetrieb jederzeit die
trieb
Lautstärke einstellen.
Rden Titel bei CD-, USB- und Bluetooth®-
X Lauter/Leiser stellen: Auf Taste W
Betrieb
oder X drücken.
Rdie AUX-Quelle bei Audio-AUX-Betrieb
Rdas Frequenzband bei Radio-Betrieb
Rden MP3-Browser bei CD- oder USB- Menü Betrieb und Wartung
Betrieb
X Mit Taste r oder s gewünschte
Menüfenster Achsen
Menüzeile wählen. Achslasten anzeigen
X Mit Taste u oder t Audioquelle,
Fahrzeuge mit Luftfederung: Das Fahrzeug
Titel, Sender wechseln.
kann mit einer Achslastanzeige ausgestattet
Sie können bei MP3-Dateien auf Audio-CDs sein. Die Achslastanzeige ist kein geeichtes
oder auf dem USB-Gerät in den Ordnern navi- oder eichfähiges System. Die Werte stellen
gieren und MP3-Dateien abspielen. nur einen groben Richtwert dar. Die Werte
MP3-Browser bedienen können Sie nicht für amtliche oder behördli-
che Zwecke verwenden. Um Mess-Unge-
X Menüfenster Audio öffnen.
nauigkeiten zu vermeiden, beladen Sie das
X Auf Taste 9 drücken. Fahrzeug gleichmäßig.
X Mit Taste r oder s Menüzeile MP3- Wenn der Fahrgestellrahmen auf Fahrniveau
Browser wählen. eingestellt ist, leitet die Achslastmesseinrich-
X MP3-Browser öffnen: Auf Taste u tung die Achslasten aus dem Druck in den
oder t drücken. Federbälgen ab.
X MP3-Dateien/Ordnern wechseln: Auf X Fahrzeug waagerecht abstellen.
Taste r oder s drücken. X Feststellbremse anziehen.
Bordcomputer 157

X Fahrniveau einstellen (Y Seite 293). Menüfenster Reifen


X Mit Taste u oder t zu Betrieb und
Funktion und Hinweise zur Reifendruck-
Wartung â blättern.
kontrolle
Das Menüfenster zeigt die jeweiligen Ach-
sen vom Fahrzeug und die Achslasten. G WARNUNG
Reifen mit zu niedrigem oder zu hohem Rei-
Achslastanzeige einstellen fendruck bergen folgende Gefahren:
Wenn die Achslastanzeige deutliche Unter-
RDie Reifen können platzen, besonders bei
schiede zu Wiegeergebnissen von geeichten
zunehmender Beladung und Geschwindig-
Waagen aufweist, können Sie die Achslast-
keit.
anzeige einstellen.
RDie Reifen können sich übermäßig und/
X Fahrzeug waagerecht abstellen.
oder ungleichmäßig abnutzen, was die Rei-
X Feststellbremse anziehen. fenhaftung stark beeinträchtigen kann.
X Anfahrhilfe ausschalten (Y Seite 296). RDie Fahreigenschaften sowie das Lenk- und
X Fahrniveau einstellen (Y Seite 293). Bremsverhalten können stark beeinträch-

Bordcomputer und Anzeigen


X Fahrzeug auf eine Einzelachslastwaage tigt sein.
stellen. Es besteht Unfallgefahr!
X Mit Taste u oder t zu Betrieb und Beachten Sie die empfohlenen Reifendrücke
Wartung â blättern. und kontrollieren Sie den Reifendruck aller
Das Menüfenster zeigt die Achslasten und Reifen inklusive Reserverad
die Gesamtachslast. Rmindestens monatlich
X Auf Taste 9 drücken.
Rbei veränderter Beladung
Das Eingabefenster zeigt die Achslasten.
Rvor Antritt einer längeren Fahrt
X Mit Taste r oder s gewünschte
Rbei veränderten Einsatzbedingungen, z. B.
Achse wählen.
Geländefahrt.
X Mit Taste u oder t Achslast ent-
Wenn erforderlich, passen Sie den Reifen-
sprechend dem angezeigten Wert an der
druck an.
Einzelachslastwaage korrigieren.
Das Menüfenster Reifen ist verfügbar bei
Fahrzeugen mit Reifendruckkontrolle.
Die Reifendruckkontrolle ist ein Komfortsys-
tem, das Sie
Rbei der regelmäßigen Reifendruckkontrolle
unterstützt und
Rbei Reifendruckverlust oder Überdruck
automatisch warnt.
Die Reifendruckkontrolle kann Sie nur zuver-
lässig warnen, wenn der korrekte Solldruck
für die Reifen im Bordcomputer eingestellt
ist.

Z
158 Bordcomputer

Die Reifendruckkontrolle überwacht einen Reifen des Anhängers überwacht und im


falschen Wert, wenn Sie z. B. Menüfenster Anhänger angezeigt
RIhr Fahrzeug überladen oder falsch beladen (Y Seite 160).
RRäder mit einer anderen Reifengröße auf Wenn im Fahrzeug oder in dessen Umgebung
das Fahrzeug montieren und der Solldruck Funksendeeinrichtungen (z. B. Funkkopfhö-
im Bordcomputer nicht korrigiert wurde rer, Sprechfunkgeräte) betrieben werden,
Reinen falschen Solldruck im Bordcomputer kann dies die Funktion der Reifendruckkon-
eingestellt haben. trolle stören.
Sie können den eingestellten Solldruck Der Bordcomputer zeigt anstelle des jeweili-
anhand der Reifendrucktabelle im Kapitel gen Reifendrucks „- -“ an, wenn
„Räder und Reifen“ (Y Seite 409) überprüfen. Rein Reifendrucksensor kurzzeitig gestört
Die Verantwortung für den korrekt eingestell- ist, z. B. durch eine Funksendeeinrichtung
ten Reifendruck liegt stets bei Ihnen. Lassen Rnoch keine Werte vom Reifendrucksensor
Sie den korrekten Solldruck im Bordcompu- verfügbar sind.
ter immer in einer qualifizierten Fachwerk- Warten Sie einige Minuten und/oder entfer-
Bordcomputer und Anzeigen

statt einstellen. nen Sie das Fahrzeug aus dem Wirkungsbe-


i Der Reifendruck ändert sich pro 10 † reich der Funksendeeinrichtung.
Lufttemperatur um etwa 30 bis 40 kPa (0,3 Die Werte für den Reifendruck im Bordcom-
bis 0,4 bar, 4,4 bis 5,8 psi). Beachten Sie puter können von denen abweichen, die Sie
diese temperaturbedingte Reifendruckän- mit einem Luftdruckprüfer messen. Die vom
derung, wenn Sie die Reifendruckkontrolle Bordcomputer angezeigten Reifendrücke
in Räumen durchführen, die eine höhere beziehen sich auf Meereshöhe. An hoch gele-
Temperatur haben als die Außentempera- genen Standorten zeigen Luftdruckprüfer
tur. einen höheren Reifendruck an als der Bord-
Beispiel: computer. Reduzieren Sie in diesem Fall nicht
den Reifendruck.
RDie Raumtemperatur beträgt etwa 20 †.
Neue Räder oder neue Reifendrucksensoren
RDie Außentemperatur beträgt etwa 0 †.
erkennt die Reifendruckkontrolle automa-
RStellen Sie hier den Reifendruck um 60 tisch. Fahren Sie das Fahrzeug einige Minu-
bis 80 kPa (0,6 bis 0,8 bar, 8,7 bis ten mit einer Geschwindigkeit von über
11,6 psi) höher ein, als in der Reifen- 30 km/h.
drucktabelle vorgeschrieben.
Beachten Sie auch die wichtigen Sicher- Reifendruck anzeigen
heitshinweise im Kapitel „Räder und Rei- i Wenn Ihr Fahrzeug mit einem Multifunk-
fen” (Y Seite 408). tionsschlüssel ausgestattet ist, können Sie
Wenn Sie Reifen mit einem anderen Trag- die Reifendrücke auch im Display des Mul-
fähigkeitsindex oder einer anderen Reifen- tifunktionsschlüssels überprüfen
größe einsetzen, lassen Sie den Solldruck (Y Seite 61).
in einer qualifizierten Fachwerkstatt anpas- X Mit Taste u oder t zu Betrieb und
sen. Wartung â blättern.
Die Reifendruckkontrolle überwacht im Stand X Mit Taste r oder s zum Menüfens-
und während der Fahrt den Reifendruck in ter Reifen blättern.
allen Reifen des Zugfahrzeugs. Das Menüfenster zeigt den Reifendruck in
allen Reifen am Zugfahrzeug.
i Wenn Ihr Anhänger mit einer Reifendruck-
kontrolle ausgestattet ist, werden auch die
Bordcomputer 159

X Auf Taste 9 drücken. men außerhalb des Fahrniveaus. Beachten


Das Eingabefenster zeigt Sie die zusätzlichen Informationen im Ereig-
Rdie Achswahl, z. B. Achse 1 nisfenster.
Rden Solldruck an den Reifen dieser Achse Niveauregelung einstellen
(bei 20 †)
Das Menüfenster Niveauregelung ist ver-
Rden Reifendruck und die Reifentempera-
fügbar bei luftgefederten Fahrzeugen. Sie
tur an den Reifen dieser Achse können die Niveauregelung bei Fahrzeugstill-
Rden Batteriestatus der Reifendrucksen- stand oder während der Fahrt bis etwa
soren in den Reifen dieser Achse 30 km/h bedienen.
X Mit Taste r oder s zur nächsten Die Funktionen der Niveauregelung steuern
Achse blättern. Sie abhängig von der Ausstattung Ihres Fahr-
zeugs mit
Reifendruckverlust-Warnung
Rder Bedieneinheit am Fahrersitz
Wenn der Reifendruck an einem oder mehre-
(Y Seite 291)
ren Reifen absinkt, zeigt der Bordcomputer

Bordcomputer und Anzeigen


Rder Bedieneinheit außen am Fahrzeugauf-
die Warnung h in einem gelben oder roten
Ereignisfenster. Zusätzlich ertönt ein Warn- bau (Y Seite 291)
ton. Danach wird automatisch das Menüfens- Rdem Multifunktionsschlüssel (Y Seite 61)
ter Reifen angezeigt. Jeder Reifendruck- Rdem Bordcomputer
Wert, an dem ein Reifendruckverlust festge- X Mit Taste u oder t zu Betrieb und
stellt wurde, wird rot oder gelb hervorgeho- Wartung â blättern.
ben. Bei einem deutlichen Reifendruckverlust X Mit Taste r oder s zum Menüfens-
wird der Reifendruck-Wert rot angezeigt.
ter Niveauregelung blättern.
X Auf Taste 9 drücken.
Menüfenster Niveauregelung
Der Bordcomputer zeigt das Eingabefens-
Wichtige Sicherheitshinweise ter.
Wenn Sie mit abgesenktem oder angehobe-
nem Fahrgestellrahmen fahren, können sich
das Bremsverhalten und die Fahreigenschaf-
ten ändern. Zudem können Sie bei angeho-
benem Fahrgestellrahmen die zulässige Fahr-
zeughöhe überschreiten. Beachten Sie die
gesetzlich zulässige Fahrzeughöhe des
Lands, in dem Sie sich momentan aufhalten.
Stellen Sie vor Fahrtbeginn immer das Fahr-
niveau ein.
Wenn Sie Wechselaufbauten oder Auflieger
Eingabefenster Niveauregelung (Beispiel)
aufnehmen/absetzen, müssen Sie den Fahr-
: Vorwahl Vorderachse anheben/absen-
gestellrahmen heben/senken. Wenn Sie
nach einer Veränderung der Fahrgestellhöhe ken
die Fahrt fortsetzen, müssen Sie den Fahrge- ; Vorwahl Gesamtfahrzeug anheben/
stellrahmen erneut auf Fahrniveau heben/ absenken
senken. = Vorwahl Fahrniveau einstellen
Wenn die gelbe Kontrollleuchte ¸ im Kom-
biinstrument angeht, ist der Fahrgestellrah-

Z
160 Bordcomputer

? Vorwahl Hinterachse anheben/absenken Menüfenster Anhänger/Auflieger


A Speicherplatz M1 oder M2 für Fahrgestell- Das Menüfenster Anhänger ist bei angekop-
Höhe peltem Anhänger/aufgesatteltem Auflieger
X Fahrgestellrahmen anheben/absen- verfügbar. Die möglichen Anzeigen sind
ken: Mit Taste u oder t Vorder- abhängig von der Ausstattung Ihres Anhän-
achse :, Gesamtfahrzeug ; oder Hinter- gers/Aufliegers. Beachten Sie die Hinweise
achse ? wählen. zur Ausstattung und deren Bedienung in der
X Fahrgestellrahmen mit Taste r absen- Betriebsanleitung des Anhänger-/Auflieger-
ken oder mit Taste s anheben. Die Kon- Herstellers.
trollleuchte ¸ im Kombiinstrument geht Wenn Sie sich die Achslasten im Menüfenster
an. Anhänger anzeigen lassen, stellen Sie das
X Hebe- oder Senkvorgang unterbre- Fahrzeug vorher waagerecht ab und ziehen
chen/beenden: Auf Taste 9 drücken. Sie die Feststellbremse an.
X Fahrniveau einstellen: Mit Taste u X Mit Taste u oder t zu Betrieb und

oder t Vorwahl Fahrniveau = wählen. Wartung â blättern.


Bordcomputer und Anzeigen

X Mit Taste r oder s zum Menüfens-


X Kurz auf Taste r oder s drücken.
Der Fahrgestellrahmen hebt oder senkt ter Anhänger blättern.
sich automatisch auf das Fahrniveau. X Auf Taste 9 drücken.

Wenn der Fahrgestellrahmen auf Fahrni- Das Display zeigt das erste Eingabefenster
veau ist, geht die Kontrollleuchte ¸ im z. B. Bremsen-Info an.
Kombiinstrument aus. X Mit Taste u oder t das nächste Ein-

X Höhe des Fahrgestellrahmens spei- gabefenster anzeigen.


chern: Fahrgestellrahmen auf die Ausstattungsabhängig können folgende
gewünschte Höhe absenken oder anheben. Informationen/Eingabefester angezeigt
werden:
X Mit Taste u oder t Speicherplatz
RBremsen-Info zeigt die Temperatur und
M1 oder M2 für Fahrgestell-Höhe A wäh-
len. den Verschleiß der Bremse am Anhän-
ger/Auflieger.
X Etwa 2 Sekunden auf Taste r drücken.
RAchslasten zeigt die Gesamtachslast
Die aktuelle Höhe des Fahrgestellrahmens
ist im entsprechenden Speicherplatz M1 des Anhängers/Aufliegers.
oder M2 gespeichert. RReifen zeigt den Reifendruck an den

X Höhe des Fahrgestellrahmens abrufen:


Reifen des Anhängers/Aufliegers.
Mit Taste u oder t Speicherplatz RVorratsdruck zeigt den Vorratsdruck in
M1 oder M2 für Fahrgestell-Höhe A wäh- den Druckluftbehältern des Anhängers/
len. Aufliegers.
X Mit Taste s gewählten Speicherplatz
abrufen. Menüfenster Wartung
Der Fahrgestellrahmen hebt/senkt sich
! Wenn Sie Wartungsarbeiten bestätigen,
automatisch auf die gespeicherte Höhe.
ohne sie fristgerecht durchführen zu las-
Weitere Informationen zum Thema Niveaure- sen, können Sie das Fahrzeug und die
gelung finden Sie im Kapitel „Fahrbetrieb“ Aggregate beschädigen. Der Verschleiß
(Y Seite 291). kann sich erhöhen.
Wenn Sie Wartungsarbeiten versehentlich
oder vorzeitig bestätigen, berechnet das
Bordcomputer 161

Wartungssystem den neuen Wartungster- RHinterachse


min. Um Schäden am Fahrzeug oder an RGetriebe
Aggregaten zu vermeiden, lassen Sie ent- RBremsen Achse 1/2/3/4/5
sprechende Wartungsarbeiten umgehend
RLuftfilter
durchführen.
X Wartungstermin zurücksetzen: Mit
Bestätigen Sie Wartungsarbeiten nur, wenn
die Wartungsarbeiten durchgeführt wur- Taste r oder s die gewünschte War-
den. tungsstelle anzeigen.
Wenn das Zurücksetzen möglich ist, zeigt
Das Wartungssystem errechnet abhängig von das Eingabefenster Zurücksetzen?.
den Einsatzbedingungen des Fahrzeugs War- X Auf Taste u drücken.
tungstermine für das Fahrzeug und die Aggre- Das Eingabefenster zeigt Nein/Ja.
gate. Das Ereignisfenster zeigt Wartungster-
X Mit Taste r Menüzeile Ja wählen und
mine automatisch erstmalig 14 Tage vor Fäl-
ligkeit an. Wenn der Wartungstermin erreicht mit Taste u oder 9 bestätigen.
oder überschritten ist, zeigt der Bordcompu-

Bordcomputer und Anzeigen


ter weitere Ereignisfenster (Y Seite 177).
Wenn ein Mercedes-Benz Servicestützpunkt
Menü Kontroll-Info
die Wartungsarbeiten durchführt, bestätigt er Menüfenster Vorratsdruck
die fachgerechte Erledigung im Bordcompu-
ter und im Wartungsheft. X Vorratsdruck anzeigen: Mit Taste u
X Mit Taste u oder t zu Betrieb und
oder t zu Kontroll-Info ã blättern.
Das Menüfenster zeigt die Vorratsdrücke
Wartung â blättern.
der Bremskreise \ und ^ als Bal-
X Mit Taste r oder s zum Menüfens-
kenanzeige an.
ter Wartung blättern.
X Wartungsstelle und -termin anzeigen:
Menüfenster Motor
Auf Taste 9 drücken.
Das Eingabefenster zeigt z. B. Im Menüfenster Motor können Sie den
Rdie Wartungsstelle Motor Ölstand im Motor prüfen und die Betriebs-
Rden Wartungstermin 23.09.2014
stunden des Motors anzeigen. Prüfen Sie den
Ölstand im Motor vor jeder Fahrt. Während
Rdie Restfahrstrecke 2000 km
der Fahrt werden keine Hinweise zum Ölstand
Wenn noch keine Prognose für den War- im Motor angezeigt.
tungstermin möglich ist, zeigt z. B. das Ein-
X Fahrzeug waagerecht abstellen.
gabefenster
X Feststellbremse anziehen.
Rdie Wartungsstelle Motor
X Motor abstellen.
Rden Wartungstermin --.--.--
X Zündschloss in Fahrstellung schalten.
X Nächste Wartungsstelle und -termin
X Nach dem Abstellen des Motors mindes-
anzeigen: Mit Taste r oder s
tens 5 Minuten warten.
nächste Wartungsstelle anzeigen.
Abhängig von der Fahrzeugausstattung i Wenn Sie den Ölstand im Motor zu früh,
können z. B. folgende Wartungsstellen oder während des Motorlaufs aufrufen,
angezeigt werden: zeigt das Menüfenster Nicht verfügbar.
RZeitwartung
RMotor
RDieselpartikelfilter

Z
162 Bordcomputer

X Mit Taste u oder t zu Kontroll-Info X Mit Taste u oder t zu Kontroll-Info


ã blättern. ã blättern.
X Ölstand im Motor und Betriebsstunden X Mit Taste r oder s zum Menüfens-
anzeigen: Mit Taste r oder s zum ter Ereignisse blättern.
Menüfenster Motor blättern. Das Menüfenster zeigt z. B. die Anzahl der
Das Menüfenster zeigt Ereignisse.
Rden Ölstand im Motor 4, z. B. X Ereignis anzeigen: Auf Taste 9 drücken.
Ölstand niedrig und/oder Öl nach‐ X Weitere Ereignisse anzeigen: Auf Taste
füllen 4 l r oder s drücken.
RBetriebsstunden des Motors ý, z. B.
10000 h 27 min Menüfenster Diagnose
Der Betriebsstundenzähler ist nicht für
die Arbeitszeiterfassung des Fahrers Diagnosedaten enthalten Informationen, mit
geeignet. Verwenden Sie für diesen denen Sie dem Werkstattpersonal bei der
Zweck geeignete Geräte. Fehlerdiagnose helfen können, z. B. über
Ferndiagnose. Das Menüfenster Diagnose
Bordcomputer und Anzeigen

X Wenn das Menüfenster Ölstand niedrig


enthält z. B. eine Liste aller Steuergeräte (Sys-
oder Ölstand zu niedrig anzeigt, Motor
teme), die im Fahrzeug verbaut sind. Weitere
nicht starten. Umgehend angezeigte
Informationen erhalten Sie in jedem
Ölfehlmenge nachfüllen (Y Seite 361) und
Mercedes-Benz Servicestützpunkt.
Ölstand erneut abfragen.
X Mit Taste u oder t zu Kontroll-Info
X Wenn die Ölstandsanzeige nicht möglich
ã blättern.
ist, Ölstandskontrolle wiederholen.
X Mit Taste r oder s zum Menüfens-
X Wenn wiederholt keine Ölstandsanzeige
ter Diagnose blättern.
möglich ist, die Ölstandsanzeige in einer
qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen X Diagnosedaten anzeigen: Auf Taste 9

lassen. drücken.
Das Eingabefenster zeigt eine Liste mit den
Systemkurzzeichen aller Steuergeräte.
Menüfenster Kühlmittel
X Mit Taste r oder s ein Steuergerät
X Mit Taste u oder t zu Kontroll-Info wählen.
ã blättern. X Mit Taste u weitere Details zum Steu-
X Kühlmitteltemperatur anzeigen: Mit ergerät anzeigen.
Taste r oder s zum Menüfenster
Kühlmittel blättern.
Wenn der Kühlmittelstand zu niedrig ist, ist Menü Einstellungen
die Kühlmitteltemperaturanzeige nicht aus-
sagekräftig.
Menüfenster Menü
Wenn Sie im Menüfenster Menü Einstellungen
Menüfenster Ereignisse ändern, wirken sich diese Änderungen auf die
Anzeige der Menüfenster aus.
Im Menü Ereignisse können Sie die gespei-
cherten Störungen und Mitteilungen anzei-
gen. Wenn Sie die Ursache der Störung/
Mitteilung beseitigt haben, zeigt der Bord-
computer das Ereignis nicht mehr an.
Bordcomputer 163

X Mit Taste u oder t zu Einstellungen Die Umfeldbeleuchtung geht auch für etwa
ä blättern. 30 Sekunden an, wenn Sie
X Einheitensystem einstellen: Auf Taste Rbei Dunkelheit eine Tür öffnen (Fahrzeuge
9 drücken. mit Regen- und Lichtsensor)
Das Eingabefenster zeigt eine Liste mit Ein- Rdas Abblend- oder Standlicht ausschalten,
stellmöglichkeiten: die Zündung ausschalten und innerhalb von
RUhrzeitmodus in 24h oder 12h etwa 4 Minuten eine Tür öffnen (Fahrzeuge
RGeschwindigkeit in km/h oder mph ohne Regen- und Lichtsensor).
RWegstrecke in km oder mi X Mit Taste u oder t zu Einstellungen
RFlüssigkeitsangaben in liter, UK gal ä blättern.
oder US gal X Mit Taste r oder s zum Menüfens-
RTemperatureinheit in °C oder °F ter Beleuchtung blättern.
Rdurchschnittlicher Kraftstoffverbrauch in X Instrumentenbeleuchtung/Nach-

l/100km, km/l oder mpg leuchtzeit einstellen: Auf Taste 9 drü-


cken.

Bordcomputer und Anzeigen


RDruckangaben in bar, kpa oder psi
Das Eingabefenster zeigt die Instrumenten-
RGewichtsangaben in t, tn oder l.tn
beleuchtung als Balkenanzeige und die ein-
X Mit Taste r oder s gewünschte gestellte Nachleuchtzeit der Außenbe-
Menüzeile wählen. leuchtung.
X Mit Taste u oder t Einstellung X Mit Taste r oder s Instrumenten‐
ändern. tafel oder Nachleuchtzeit Außenbe‐
leuchtung wählen.
Menüfenster Beleuchtung X Mit Taste u oder t Einstellung

Im Menüfenster Beleuchtung können Sie die ändern.


Helligkeit des Kombiinstruments, der Schal- i Wenn Sie die Nachleuchtzeit auf 0 s ein-
ter und des Audiodisplays sowie die Nach- stellen, ist die Umfeldbeleuchtung ausge-
leuchtzeit der Umfeldbeleuchtung einstellen. schaltet.
Nur wenn der Lichtsensor des Kombiinstru-
ments Nachtmodus erkannt hat und das Licht Menüfenster Sprache
eingeschaltet ist, können Sie die Helligkeit Die verfügbaren Sprachen hängen vom Emp-
des Kombiinstruments und der Schalter ein- fängerland des Fahrzeugs ab. Alle Textanzei-
stellen. Wenn eine Einstellung nicht möglich gen erfolgen in der gewählten Sprache. Sie
ist, zeigt das Eingabefenster Tagmodus. können weitere Sprachen installieren lassen.
Wenn Sie das Fahrzeug mit der Fernbedie- Informationen zur Installation weiterer Spra-
nung am Schlüssel/Multifunktionsschlüssel chen erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz
entriegeln, geht die Umfeldbeleuchtung Servicestützpunkt.
(Abblendlicht und Nebellicht) für etwa X Mit Taste u oder t zu Einstellungen
30 Sekunden an. Wenn Ihr Fahrzeug mit ä blättern.
einem Regen- und Lichtsensor ausgestattet
X Mit Taste r oder s zum Menüfens-
ist, geht die Umfeldbeleuchtung nur bei Dun-
kelheit an. ter Sprache blättern.
X Sprache einstellen: Auf Taste 9 drücken.
Das Eingabefenster zeigt eine Sprachaus-
wahl.

Z
164 Bordcomputer

X Mit Taste r oder s gewünschte Beachten Sie auch die Hinweise zum Diesel-
Sprache wählen. kraftstoff und zur Kraftstoffqualität im
X Mit Taste u Einstellung ändern. Abschnitt „Dieselkraftstoff“ (Y Seite 345).
Motor Ölqualität
Menüfenster Betriebsstoffe ! Wenn Sie Motoröle mit unterschiedlichen
Allgemeine Hinweise Qualitäten mischen, verkürzen sich die
Intervalle für Motorölwechsel gegenüber
! Wenn Sie im Bordcomputer die Daten der Motorölen mit gleicher Qualität.
Betriebsstoffe ändern, passt das Wartungs-
system automatisch die Wartungstermine Mischen Sie daher nur in Ausnahmefällen
entsprechend an. Motoröle mit unterschiedlichen Qualitäten.
Um Schäden am Motor zu vermeiden, stel-
Stellen Sie die Daten der eingefüllten len Sie unter Motor Ölqualität die Blatt-
Betriebsstoffe ein. Sonst können Sie Fahr- Nummer des Motoröls mit niedrigerer Qua-
zeug-Aggregate beschädigen. lität ein.
Beachten Sie den Abschnitt „Betriebsstoffe“ Beachten Sie auch die Hinweise zum Motoröl
Bordcomputer und Anzeigen

(Y Seite 342). im Abschnitt „Motoröle“ (Y Seite 342).


Motor Kraftstoffqualität (BlueTec®6-Fahr- Stellen Sie unter Motor Ölqualität die
zeuge) Ölqualität des verwendeten Motoröls nach
! Ein hoher Kraftstoffschwefelgehalt den Blatt-Nummern der Mercedes-Benz
beschleunigt den Alterungsprozess des Betriebsstoffvorschriften ein. Je höher die
Motoröls und kann den Motor und die Blatt-Nummer ist, desto höher ist die
Abgasanlage beschädigen. Motoröl-Qualität.

Vor der Fahrzeugauslieferung wird der Kraft- i Informationen zu Betriebsstoffen, die von
stoff-Schwefelgehalt eingestellt. Mercedes-Benz geprüft und für Ihr Fahr-
Beachten Sie auch die Hinweise zum Diesel- zeug frei gegeben sind, erhalten Sie im
kraftstoff und zur Kraftstoffqualität im Internet unter: http://bevo.mercedes-
Abschnitt „Dieselkraftstoff“ (Y Seite 345). benz.com/
Motor Ölviskosität
Motor Kraftstoffqualität (BlueTec®5-Fahr-
zeuge) Stellen Sie unter Motor Ölviskosität die
Viskositätsklasse (SAE-Klasse) des verwen-
! Ein hoher Kraftstoffschwefelgehalt
deten Motoröls ein.
beschleunigt den Alterungsprozess des
Motoröls und kann den Motor und die Getriebe Ölqualität
Abgasanlage beschädigen. Stellen Sie unter Getriebe Ölqualität die
Stellen Sie den Kraftstoff-Schwefelgehalt ein, Ölqualität des verwendeten Getriebeöls nach
der überwiegend getankt wird. den Blatt-Nummern der Mercedes-Benz
Stellen Sie unter Motor Kraftstoffquali‐ Betriebsstoffvorschriften ein. Je höher die
tät den Einstellwert für den Bordcomputer Blatt-Nummer ist, desto höher ist die Ölqua-
ein. Der Einstellwert gibt den Kraftstoff- lität.
Schwefelgehalt in Gewichts-% des verwende- Hinterachse Ölqualität
ten Dieselkraftstoffs an.
Stellen Sie unter Hinterachse Ölqualität
Folgende Werte können Sie einstellen: die Ölqualität des verwendeten Getriebeöls
R<0,005 % (bis 50 ppm) nach den Blatt-Nummern der Mercedes-Benz
R0,005-0,05 % (50-500 ppm) Betriebsstoffvorschriften ein.
Ereignisfenster Bordcomputer 165

Betriebsstoffe einstellen Wenn Sie das Zündschloss für mehrere


X Mit Taste u oder t zu Einstellungen Sekunden in Stellung 0 schalten, werden fol-
ä blättern. gende Fahrzeugsysteme automatisch wieder
X Mit Taste r oder s zum Menüfens- eingeschaltet:
ter Betriebsstoffe blättern. RKriechmodus
X Auf Taste 9 drücken. REcoRoll-Modus
Das Eingabefenster zeigt das Aggregat und RAufmerksamkeits-Assistent
die Betriebsstoffeigenschaft z. B. Motor PPC bleibt auch nach erneutem Einschalten
Ölqualität sowie den aktuell eingestell- der Zündung an oder aus.
ten Wert z. B. 228.51.
X Aggregat wählen: Mit Taste u oder
t ein Aggregat mit entsprechender Ereignisfenster Bordcomputer
Betriebsstoffeigenschaft wählen z. B.:
RMotor Kraftstoffqualität
Hinweise zu Ereignissen
RMotor Ölqualität Ereignisse enthalten Betriebsinformationen,

Bordcomputer und Anzeigen


RMotor Ölviskosität Fehlermeldung oder Warnungen, die der
RGetriebe Ölqualität
Bordcomputer automatisch in einem Ereig-
nisfenster zeigt. Zusätzlich zum Ereignisfens-
RHinterachse Ölqualität
ter kann auch eine Kontrollleuchte im Kom-
X Betriebsstoffwert einstellen: Mit Taste biinstrument oder im Statusbereich des Bord-
r oder s Betriebsstoffwert wählen. computers angehen.
X Mit Taste u oder t Betriebsstoff- Je nach Priorität des Ereignisses zeigt der
wert des eingefüllten Betriebsstoffs ein- Bordcomputer das Ereignisfenster mit unter-
stellen. schiedlicher Farbe:
RGraues Ereignisfenster bei einer Stö-
Menüfenster Systeme rung/Mitteilung mit niederer Priorität
Informationen zum Kriechmodus und zum Beachten Sie die Anweisungen im Ereignis-
EcoRoll-Modus finden Sie im Abschnitt „auto- fenster. Sie können weiterfahren.
matisierte Getriebe“ (Y Seite 253). Im RGelbes Ereignisfenster bei einer Stö-
Abschnitt "Fahrsysteme" finden Sie Informa- rung/Mitteilung mit mittlerer Priorität
tionen zu PPC (Y Seite 280) und zum Auf- Beachten Sie die Anweisungen im Ereignis-
merksamkeits-Assistenten (Y Seite 290). fenster. Wenn bei einer Störung eine Wei-
X Mit Taste u oder t zu Einstellungen terfahrt möglich ist, fahren Sie vorsichtig
ä blättern. weiter. Lassen Sie das betroffene System
X Mit Taste r oder s zum Menüfens- schnellstmöglich in einer qualifizierten
ter Systeme blättern. Fachwerkstatt überprüfen.
X Kriechmodus/EcoRoll-Modus/PPC/ RRotes Ereignisfenster bei einer Störung
Aufmerksamkeits-Assistent/Video- mit hoher Priorität
Popup ein-/ausschalten: Auf Taste 9 Beachten Sie die Anweisungen im Ereignis-
drücken. fenster. Stellen Sie das Fahrzeug umge-
X Mit Taste r oder s Kriechmodus, hend verkehrssicher ab und verständigen
EcoRoll-Modus, PPC , Attention Assist Sie eine qualifizierte Fachwerkstatt. Wenn
oder Video-Popupwählen. eine Weiterfahrt aus Sicht der qualifizierten
Fachwerkstatt möglich ist, passen Sie Ihre
X Mit Taste u ein-/ausschalten.
Fahrweise an. Fahren Sie besonders vor-

Z
166 Ereignisfenster Bordcomputer

sichtig. Beachten Sie, dass eine Weiterfahrt


unter Umständen zu Schäden am Fahrzeug
führt und einen Verstoß gegen gesetzliche
Bestimmungen bedeuten kann. Fahren Sie
sofort in eine qualifizierte Fachwerkstatt
und lassen Sie das betroffene System prü-
fen und in Stand setzen.
Wenn Sie das Ereignisfenster mit der Taste
9 quittieren können, wird das Ereignisfens-
ter ausgeblendet. Sie können das Ereignis-
fenster zu einem späteren Zeitpunkt wieder
aufrufen (Y Seite 162). Wenn zusätzlich zum
Ereignisfenster eine Kontrollleuchte im Kom-
biinstrument oder im Statusbereich des Bord-
computers (Y Seite 147) angegangen ist,
bleibt die Kontrollleuchte an.
Bordcomputer und Anzeigen
Ereignisfenster Bordcomputer 167

Graues Ereignisfenster
Hinweise
Wichtige Sicherheitshinweise
Wenn Sie Warn-/Kontrollleuchten und Ereignisfenster ignorieren, können Sie Ausfälle und
Störungen von Komponenten oder Systemen nicht erkennen. Das Fahr- oder Bremsverhalten
kann verändert sein und die Betriebs- und Verkehrssicherheit Ihres Fahrzeugs kann einge-
schränkt sein. Lassen Sie das betroffene System in einer qualifizierten Fachwerkstatt prüfen
und in Stand setzen. Beachten Sie immer Warnleuchten und Ereignisfenster und befolgen Sie
die entsprechenden Abhilfemaßnahmen.
Graues Ereignisfenster
Bei einer Störung/Mitteilung mit niederer Priorität zeigt der Bordcomputer ein graues Ereig-
nisfenster. Wenn weitere Informationen im Ereignisfenster zur Störung/Mitteilung verfügbar
sind, zeigt das Ereignisfenster das Symbol Û. Die Informationen können Sie mit der Taste

Bordcomputer und Anzeigen


u am Multifunktionslenkrad anzeigen. Beachten Sie die Informationen und Anweisungen
im Ereignisfenster. Sie können weiterfahren.

Abgasnachbehandlung BlueTec® 6

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Die Regeneration des Dieselpartikelfilters ist gesperrt und der
 Füllstand des Dieselpartikelfilters ist erhöht.
Regeneration
X Um die automatische Regeneration des Dieselpartikelfilters zu
gesperrt
ermöglichen, Regenerationssperrung so schnell wie möglich
ausschalten (Y Seite 307).

Ergänzender Text Û: Voraussetzung für manuelle Rege‐


 neration nicht erfüllt Bitte Betriebsanleitung beach‐
Manuelle Regenera‐ ten
tion nicht möglich Die Regeneration des Dieselpartikelfilters ist nicht möglich. Eine
oder mehrere Voraussetzungen werden nicht erfüllt.
X Einschaltbedingungen und Voraussetzungen für eine manuelle
Regeneration des Dieselpartikelfilters beachten (Y Seite 307).

Z
168 Ereignisfenster Bordcomputer

Getriebe und Kupplung

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Die Kupplung ist stark belastet, jedoch nicht überlastet. Sie sollten
Ô nur noch im 1. Gang anfahren.
Kupplung stark
X Anfahr- oder Rangiervorgang nicht unnötig ausdehnen.
belastet
Sie haben den Schalter 1 für den Rangiermodus zu kurz
1 gedrückt.
Rangierschalter
X Erneut auf Schalter 1 drücken.
länger betätigen
Wenn das Ereignisfenster wieder ausgeht, haben Sie den Schalter
1 1 für den Rangiermodus zu lang gedrückt. Wenn das Ereignis-
Rangierschalter fenster an bleibt, ist der Schalter 1 defekt.
kürzer betätigen
X Erneut auf Schalter 1 drücken.
Bordcomputer und Anzeigen

oder
X Schalter 1 in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen
lassen.
Ereignisfenster Bordcomputer 169

Fahrsysteme

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


ABS kann ausgeschaltet sein. Der Active Brake Assist oder das
È Bremssystem des Fahrzeugs kann gestört sein.
Active Brake
Assist nicht akti‐ G WARNUNG
vierbar Wenn Sie den Active Brake Assist nicht einschalten können, erhal-
ten Sie keine Kollisionswarnungen. In einer kritischen Situation
bremst das Fahrzeug nicht automatisch ab.
Bei unangepasster Fahrweise besteht Unfallgefahr!
X Verkehrssituation besonders aufmerksam beobachten.
X Wenn erforderlich, Fahrzeug mit der Betriebsbremse abbrem-
sen.
X Active Brake Assist in einer qualifizierten Fachwerkstatt über-

Bordcomputer und Anzeigen


prüfen lassen.

Der Active Brake Assist hat automatisch eine Notbremsung (Voll-


È bremsung) ausgelöst und die Notbremsung ist beendet.
Notbremsung been‐
X Fahrzeug schnellstmöglich aus dem Gefahrenbereich entfer-
det
nen, dabei die Verkehrssituation beachten.
X Motor abstellen.
X Feststellbremse anziehen.
X Fahrzeug und Ladegutsicherung auf ordnungsgemäßen Zustand
überprüfen.

Z
170 Ereignisfenster Bordcomputer

Elektrische Anlage und Schlüssel

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Der Batterieladezustand der Batterien sinkt.
# Bei ausgeschaltetem Motor werden folgende elektrische Verbrau-
Verbraucherab‐ cher automatisch ausgeschaltet:
schaltung aktiv
RAudiogerät
R24‑V‑Steckdosen
R12‑V‑Steckdose
RZigarettenanzünder
RSitzheizung
RLadebordwand
R1.Schalter Fremdaufbau (z. B. Laderaumleuchte)
Wenn das Fahrzeug gleichzeitig mit der 24‑V‑Power-Steckdose
Bordcomputer und Anzeigen

ausgestattet ist, erfolgt keine Abschaltung des Verbrauchers 1.


Schalter Fremdaufbau.
RStaufachleuchte über Frontscheibe
RAmbientebeleuchtung

i Das Audiogerät können Sie nach dem automatischen Aus-


schalten wieder manuell einschalten.
X Bei Bedarf Motor starten.
Wenn Sie den Motor starten, stehen die elektrischen Verbrau-
cher wieder zur Verfügung.

Wenn Sie während der Fahrt kurz auf die Start-Stopp-Taste


+ gedrückt haben, erscheint das Ereignisfenster im Display. In einer
Taste für Not-Aus Notsituation können Sie durch langes Drücken der Start-Stopp-
3s ganz durchdrü‐ Taste den Motor während der Fahrt abstellen.
cken
G WARNUNG
Wenn der Motor nicht läuft, ändert sich das Fahrverhalten erheb-
lich.
Es besteht Unfallgefahr!
X Wenn Sie den Motor ausstellen wollen, etwa 3 Sekunden die
Start-Stopp-Taste bis zum Anschlag drücken.
Der Motor geht aus.
Ereignisfenster Bordcomputer 171

Reifen

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Ergänzender Text Û: Reifendruck prüfen und korrigie‐
h ren
Reifendruck Reser‐ Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte h im
verad zu niedrig Statusbereich des Bordcomputers grau an. Der Reifendruck im
Reserverad ist zu niedrig.
X Reifendruck prüfen und, wenn erforderlich, den Reifendruck
korrigieren.

Ergänzender Text Û: Reifendrucksensor tauschen


h
Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte h im
Batterie Reifen‐ Statusbereich des Bordcomputers grau an. Die Batterie des Rei-
drucksensor Reser‐ fendrucksensors im Reserverad ist verbraucht.

Bordcomputer und Anzeigen


verad schwach
X Reifendrucksensor in einer qualifizierten Fachwerkstatt erneu-
ern lassen.

Ergänzender Text Û: Ausfall der Reifendruckkontrolle


h für Reserverad
Reifendruckkon‐ Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte h im
trolle Reserverad Statusbereich des Bordcomputers grau an. Die Reifendruckkon-
gestört trolle am Reserverad ist ausgefallen. Es wird z. B. aufgrund einer
Funkstörquelle kein Signal vom Reifendrucksensor empfangen.
X Weiterfahren.
Sobald die Ursache beseitigt ist, wird die Überwachung des
Reserverads wieder aktiviert und der Reifendruckwert ange-
zeigt.
X Wenn sich die Überwachung des Reserverads nach längerer
Fahrt nicht automatisch aktiviert, Reifendruckkontrolle in einer
qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Auflieger

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte £ im
ï Statusbereich des Bordcomputers rot an. Der Auflieger wurde
Sattelniveau beim Rückwärtsfahren erkannt. Die Sattelkupplung ist entriegelt.
erreicht
X Aufsattelvorgang fortsetzen, dabei langsam rückwärtsfahren.

Z
172 Ereignisfenster Bordcomputer

Betriebsstoffe und Wartung

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Der Waschwasserstand im Waschwasserbehälter der Scheiben-
¥ wasch-/Scheinwerfer-Reinigungsanlage ist bis auf etwa 1 Liter
abgesunken.
X Waschwasserbehälter auffüllen (Y Seite 358).

Ein Wartungstermin wird demnächst fällig.


¯
X Wartungstermin in einer qualifizierten Fachwerkstatt planen.
Luftfilter
12.08.2014 3000 km
(Beispiel)
Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte ¯ im
¯ Statusbereich des Bordcomputers grau an.
Bordcomputer und Anzeigen

Luftfilter Wartung Ein Wartungstermin ist fällig.


fällig (Beispiel)
X Wartungsarbeiten in einer qualifizierten Fachwerkstatt durch-
führen lassen.

Motor und Kühlung

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Das obere und/oder untere Luftregelsystem ist gestört, z. B. durch
I Fremdkörper vor dem Motorkühler.
Kühlerjalousie
X Fahrzeug verkehrssicher anhalten und Motor abstellen.
ohne Funktion (Bei-
X Oberes und unteres Luftregelsystem auf Fremdkörper oder Ver-
spiel)
schmutzung prüfen und bei Bedarf Fremdkörper oder Ver-
schmutzung entfernen.
Wenn kein Fremdkörper/keine Verschmutzung erkannt wird oder
das Ereignisfenster erneut angezeigt wird:
X Luftregelsystem manuell öffnen und arretieren (Y Seite 383).
X Luftregelsystem in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprü-
fen lassen.

Gelbes Ereignisfenster
Hinweise
Wichtige Sicherheitshinweise
Wenn Sie Warn-/Kontrollleuchten und Ereignisfenster ignorieren, können Sie Ausfälle und
Störungen von Komponenten oder Systemen nicht erkennen. Das Fahr- oder Bremsverhalten
kann verändert sein und die Betriebs- und Verkehrssicherheit Ihres Fahrzeugs kann einge-
schränkt sein. Lassen Sie das betroffene System in einer qualifizierten Fachwerkstatt prüfen
Ereignisfenster Bordcomputer 173

und in Stand setzen. Beachten Sie immer Warnleuchten und Ereignisfenster und befolgen Sie
die entsprechenden Abhilfemaßnahmen.
Gelbes Ereignisfenster
Bei einer Störung/Mitteilung mit mittlerer Priorität zeigt der Bordcomputer ein gelbes Ereig-
nisfenster. Ein gelbes Ereignisfenster zeigt der Bordcomputer, z. B. wenn Sie fällige Wartungs-
arbeiten nicht durchgeführt haben. Auch bei besonderen Betriebszuständen zeigt der Bord-
computer ein gelbes Ereignisfenster, z. B. wenn der Dieselpartikelfilter gesättigt oder die
Kupplung stark belastet ist. Wenn weitere Informationen im Ereignisfenster zur Störung/
Mitteilung verfügbar sind, zeigt das Ereignisfenster das Symbol Û. Die Informationen kön-
nen Sie mit der Taste u am Multifunktionslenkrad anzeigen. Beachten Sie die Informatio-
nen und Anweisungen im Ereignisfenster.

Abgasnachbehandlung BlueTec®

BlueTec®5

Bordcomputer und Anzeigen


Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen
Ergänzender Text Û: Bitte AdBlue nachtanken
Ø
Der AdBlue® Stand ist auf etwa 14 % abgesunken.
AdBlue-Reserve
X AdBlue® Behälter umgehend auffüllen (Y Seite 313).
Sonst droht eine Reduzierung der Motorleistung.

Ergänzender Text Û: Bitte AdBlue nachtanken


Ø
Der AdBlue® Stand ist auf etwa 0 % abgesunken. Die Motorleistung
AdBlue leer
wird nach dem nächsten Motorstart reduziert.
X Fahrweise entsprechend anpassen.
X AdBlue® Behälter umgehend auffüllen (Y Seite 313).

Ergänzender Text Û: Bitte AdBlue nachtanken


ê
Der AdBlue® Stand ist auf etwa 0 % abgesunken. Die Motorleistung
Motorleistung
ist reduziert.
reduziert
X Fahrweise entsprechend anpassen.
X AdBlue® Behälter umgehend auffüllen (Y Seite 313).

Z
174 Ereignisfenster Bordcomputer

BlueTec®6
Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen
Ergänzender Text Û: Bitte AdBlue nachtanken
Ø
Der AdBlue® Stand ist auf etwa 10 % abgesunken.
AdBlue-Reserve
X AdBlue® Behälter umgehend auffüllen (Y Seite 313).
Sonst droht eine Reduzierung der Motorleistung und eine
Geschwindigkeitsbegrenzung auf etwa 20 km/h.

Ergänzender Text Û: Bitte AdBlue nachtanken Reduzie‐


Ø rung Motorleistung droht
AdBlue-Reserve Zusätzlich zeigt der Bordcomputer die Kontrollleuchte · im
Statusbereich. Der AdBlue® Stand ist auf etwa 7,5 % abgesunken.
X AdBlue® Behälter umgehend auffüllen (Y Seite 313).
Sonst droht eine Reduzierung der Motorleistung und eine
Bordcomputer und Anzeigen

Geschwindigkeitsbegrenzung auf etwa 20 km/h.

Ergänzender Text Û: Bitte AdBlue nachtanken Reduzie‐


Ø rung Motorleistung nach Stillstand
AdBlue fast leer Zusätzlich zeigt der Bordcomputer die Kontrollleuchte · im
Statusbereich. Der AdBlue® Stand ist auf etwa 2,5 % abgesunken.
X AdBlue® Behälter umgehend auffüllen (Y Seite 313).
Sonst wird nach dem nächsten Fahrzeugstillstand die Motor-
leistung reduziert und es droht eine Geschwindigkeitsbegren-
zung auf etwa 20 km/h.

Ergänzender Text Û: Bitte AdBlue nachtanken Geschwin‐


Ø digkeitsbegrenzung droht
AdBlue leer Zusätzlich zeigt der Bordcomputer die Kontrollleuchte · im
Statusbereich. Der AdBlue® Stand ist auf etwa 0 % abgesunken.
Die Motorleistung ist reduziert.
X Fahrweise entsprechend anpassen.
X AdBlue® Behälter umgehend auffüllen (Y Seite 313).
Sonst droht eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf etwa
20 km/h.
Ereignisfenster Bordcomputer 175

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Ergänzender Text Û: Bitte AdBlue nachtanken Geschwin‐
· digkeitsbegrenzung droht
Motorleistung Zusätzlich zeigt der Bordcomputer die Kontrollleuchte · im
reduziert
Statusbereich. Der AdBlue® Stand ist auf etwa 2,5 % abgesunken.
Die Motorleistung ist reduziert.
X Fahrweise entsprechend anpassen.
X AdBlue® Behälter umgehend auffüllen (Y Seite 313).
Sonst droht eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf etwa
20 km/h.

Ergänzender Text Û: Bitte AdBlue nachtanken


·
Zusätzlich zeigt der Bordcomputer die Kontrollleuchte · im
Geschwindigkeits‐
Statusbereich an. Der AdBlue® Stand ist auf etwa 0 % abgesunken.
begrenzung

Bordcomputer und Anzeigen


Die Geschwindigkeit ist auf etwa 20 km/h begrenzt.
X Fahrweise entsprechend anpassen.
X AdBlue® Behälter umgehend auffüllen (Y Seite 313).

Z
176 Ereignisfenster Bordcomputer

Dieselpartikelfilter
Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen
Ergänzender Text Û: Regeneration einleiten Bitte
 Betriebsanleitung beachten
Dieselpartikelfil‐ Zusätzlich geht die Kontrollleuchte  im Kombiinstrument an
ter: Füllstand und leuchtet gelb. Die Regeneration des Dieselpartikelfilters ist
erhöht notwendig.
Abhängig vom Fahrbetrieb innerhalb der nächsten 4 Stunden:
X Regenerationssperrung ausschalten (Y Seite 307) und solange
eine Autobahn- oder Überlandfahrt durchführen, bis die Kon-
trollleuchte  ausgeht.
oder
X Eine manuelle Regeneration starten (Y Seite 307).
Bordcomputer und Anzeigen

Ergänzender Text Û: Regeneration sofort einleiten


 Schalter Regeneration im Fahrzeugstillstand 3s betä‐
Dieselpartikelfil‐ tigen Bitte Betriebsanleitung beachten
ter voll Zusätzlich leuchtet die Kontrollleuchte  im Kombiinstrument
gelb. Die Regeneration des Dieselpartikelfilters ist notwendig.
Abhängig vom Fahrbetrieb innerhalb der nächsten 30 Minuten:
X Regenerationssperrung ausschalten (Y Seite 307) und solange
eine Autobahn- oder Überlandfahrt durchführen, bis die Kon-
trollleuchte  ausgeht.
oder
X Umgehend eine manuelle Regeneration starten (Y Seite 307).

Ergänzender Text Û: Regeneration sofort einleiten


 Schalter Regeneration im Fahrzeugstillstand 3s betä‐
Dieselpartikelfil‐ tigen Bitte Betriebsanleitung beachten
ter voll Zusätzlich blinkt die Kontrollleuchte  im Kombiinstrument
gelb. Die Regeneration des Dieselpartikelfilters ist sofort notwen-
dig und kann letztmalig manuell gestartet werden.
X Umgehend eine manuelle Regeneration starten (Y Seite 307).
Sonst kann der Dieselpartikelfilter nur noch in einer qualifizier-
ten Fachwerkstatt gereinigt oder getauscht werden.
Ereignisfenster Bordcomputer 177

Betriebsstoffe und Wartung

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Der Kraftstoff ist bis auf die Reserve aufgebraucht.
9
X Kraftstoffbehälter auffüllen (Y Seite 311).

Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte ¯ im


¯ Statusbereich des Bordcomputers gelb an.
Motor Wartung Sie haben einen fälligen Wartungstermin erheblich überschritten.
sofort (Beispiel) Sie können das Fahrzeug und die Aggregate schädigen. Der Ver-
schleiß kann sich erhöhen.
X Wartungsarbeiten umgehend in einer qualifizierten Fachwerk-
statt durchführen lassen.

Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte #


¯

Bordcomputer und Anzeigen


ergänzt um s im Statusbereich des Bordcomputers gelb an.
Bremsen Achse 1 Sie haben fällige Wartungsarbeiten nicht durchführen lassen.
Wartung sofort (Bei-
spiel) Die Bremsbeläge und/oder Bremsscheiben haben Ihre Ver-
schleißgrenze überschritten.
G WARNUNG
Das Fahr- und Bremsverhalten des Fahrzeugs kann sich ändern.
Es besteht Unfallgefahr!
X Bremsbeläge umgehend in einer qualifizierten Fachwerkstatt
erneuern lassen.

Z
178 Ereignisfenster Bordcomputer

Druckluftanlage, Motor und Kühlung

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Der Drucklufttrockner hat eine Funktionsstörung.
+
X Drucklufttrockner in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprü-
Kondenswasser im
fen lassen.
Druckluftbehälter
Der Vorratsdruck im Getriebe-/Kupplungskreis ist zu niedrig.
:
Vorratsdruck G WARNUNG
Getriebe/Kupplung Sie können die Gänge nicht mehr korrekt schalten.
zu niedrig Es besteht Unfallgefahr!
X Fahrzeug umgehend verkehrssicher abstellen.
X Feststellbremse anziehen.
Bordcomputer und Anzeigen

X Motor laufen lassen, bis das Ereignisfenster ausgeht und wieder


ein ausreichender Vorratsdruck erreicht ist.
X Wenn die Störung öfter auftritt, Druckluftanlage in einer quali-
fizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Ergänzender Text Û: Werkstatt aufsuchen


I
Die elektronische Fahrregelung hat eine Störung.
Fahrregelung
X Anweisungen im Ereignisfenster beachten.
gestört
Eines der folgenden Systeme hat eine Funktionsstörung:
ÿ
RMotor
Motor gestört
RMotorkühlung
RMotormanagement
RKraftstoffeinspritzsystem

X Systeme in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen las-


sen.

Der Keilrippenriemen kann beschädigt oder die Spannung des


ÿ Keilrippenriemens nicht ausreichend sein.
Motorkühlung
X Keilrippenriemen in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprü-
gestört
fen lassen.
Ereignisfenster Bordcomputer 179

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Die Kühlmitteltemperatur ist zu hoch. Die Motorleistung verringert
? sich automatisch.
Kühlmitteltempera‐
X Geschwindigkeit verringern.
tur zu hoch
X In einen niedrigeren Gang schalten.
oder
X Fahrzeug verkehrssicher abstellen.
X Motor abstellen.
X Gegenstände entfernen, die die Luftzufuhr zum Motorkühler
behindern, z. B. aufgewirbeltes Papier.

Die Kühlmitteltemperatur ist zu hoch. Die Motorleistung verringert


? sich automatisch.
Motorschutz:
X Geschwindigkeit verringern.

Bordcomputer und Anzeigen


Motorleistung
X In einen niedrigeren Gang schalten.
reduziert
oder
X Fahrzeug verkehrssicher abstellen.
X Motor abstellen.
X Gegenstände entfernen, die die Luftzufuhr zum Motorkühler
behindern, z. B. aufgewirbeltes Papier.

Die elektrische Steckverbindung oder die Schlauchverbindung am


% Kühlmittel-Ausgleichsbehälter hat sich gelöst. Der türkisfarbene
Kühlmitteldruck- Deckel am Kühlmittel-Ausgleichsbehälter ist undicht.
Regelung gestört
X Elektrische Steckverbindung und die Schlauchverbindung am
Kühlmittel-Ausgleichsbehälter überprüfen (Y Seite 356).
X Wenn keine Undichtigkeiten festgestellt werden, das Motor-
kühlsystem in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen las-
sen.

Ergänzender Text Û: Kühlmittel nachfüllen


%
Der Kühlmittelstand ist unter den normalen Füllstand abgesunken.
Kühlmittelstand zu Das gelbe Ereignisfenster wird bei kaltem Motor und Zündschloss
niedrig in Fahrstellung angezeigt.
X Kühlmittel nachfüllen (Y Seite 356).
X Wenn der Kühlmittelstand erneut absinkt, Motorkühlsystem
umgehend in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen las-
sen.

Z
180 Ereignisfenster Bordcomputer

Getriebe und Kupplung

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Ergänzender Text Û: Werkstatt aufsuchen
Ú
Schaltung gestört G WARNUNG
Das Getriebeschaltungssystem hat eine Störung. Eine Weiterfahrt
ist mit Einschränkungen möglich.
X Getriebe in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen las-
sen.

Ergänzender Text Û: Werkstatt aufsuchen


Ø
Kupplung gestört G WARNUNG
Die Kupplung hat eine Störung. Eine Weiterfahrt ist mit Einschrän-
kungen möglich.
Bordcomputer und Anzeigen

X Kupplung in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen las-


sen.

Die zulässige Betriebstemperatur der Kupplung ist erreicht. Bei


Ô weiterer Belastung besteht die Gefahr eines Kupplungsschadens.
Kupplung stark
X Um zu rangieren oder anzufahren, in einen niedrigeren Gang
belastet
schalten.
X Anfahr- oder Rangiervorgang so schnell wie möglich beenden.
Sonst wird die Kupplung überlastet.

Die Öltemperatur in der Flüssigkeitskupplung ist zu hoch.


Ù
X In einen niedrigeren Gang schalten.
Kupplungsöltempe‐
Die Motordrehzahl steigt und die Trockenkupplung wird
ratur 180°C
geschlossen.

Die Öltemperatur im Retarder ist zu hoch.


Ö
X In einen niedrigeren Gang schalten.
Retarder: Öltempe‐
Die Motordrehzahl und die Motorbremswirkung steigen.
ratur zu hoch
Ereignisfenster Bordcomputer 181

Anhänger/Auflieger

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Ergänzender Text Û: Fahrweise anpassen
wr
Die Temperatur an einer Trommel-/Scheibenbremse des Anhän-
Radbremse überlas‐ gers/Aufliegers ist zu hoch. Die Trommel-/Scheibenbremse kann
tet überhitzen.
G WARNUNG
Das Fahr- und Bremsverhalten des Fahrzeugs kann sich ändern.
Beachten Sie die Hinweise in der separaten Betriebsanleitung des
Anhänger-/Auflieger-Herstellers.
Es besteht Unfallgefahr!
X Vorsichtig weiterfahren.
X In einen niedrigeren Gang schalten.

Bordcomputer und Anzeigen


X Fahrzeug mit der Dauerbremse abbremsen.
X Nur wenn die Bremsleistung der Dauerbremse nicht ausreicht,
zusätzlich Bremspedal niedertreten.
X Bremssystem in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen
lassen.

Ergänzender Text Û: Werkstatt aufsuchen


#r
Die Verkabelung zum Anhänger/Auflieger ist unterbrochen oder
Bremsbeläge voll‐ Sie haben fällige Wartungsarbeiten am Anhänger/Auflieger nicht
ständig verschlis‐ durchführen lassen. Die Bremsbeläge und/oder Bremsscheiben
sen des Anhängers/Aufliegers habe Ihre Verschleißgrenze überschrit-
ten.
G WARNUNG
Das Fahr- und Bremsverhalten des Fahrzeugs kann sich ändern.
Beachten Sie die Hinweise in der separaten Betriebsanleitung des
Anhänger-/Auflieger-Herstellers.
Es besteht Unfallgefahr!
X Verkabelung des Anhängers/Aufliegers umgehend in einer qua-
lifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.
oder
X Bremsbeläge des Anhängers/Aufliegers umgehend in einer
qualifizierten Fachwerkstatt erneuern lassen.

Z
182 Ereignisfenster Bordcomputer

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


An mindestens einem Reifen am Anhänger/Auflieger ist der Rei-
hr fendruck zu niedrig.
Reifendruck prüfen
G WARNUNG
Das Fahr- und Bremsverhalten kann sich ändern. Beachten Sie die
Hinweise in der separaten Betriebsanleitung des Anhänger-/
Auflieger-Herstellers.
Es besteht Unfallgefahr!
X Ohne heftige Lenk- und Bremsmanöver anhalten. Dabei das
Verkehrsgeschehen berücksichtigen.
X Reifendruck prüfen und, wenn erforderlich, den Reifendruck
korrigieren.

Die Anfahrhilfe am Anhänger/Auflieger ist eingeschaltet.


òr
Bordcomputer und Anzeigen

X Separate Betriebsanleitung des Anhänger-/Auflieger-Herstel-


Anfahrhilfe aktiv
lers beachten.

Die Vorlauf-/Nachlaufachse am Anhänger/Auflieger ist angeho-


ór ben.
Zusatzachse ange‐
X Separate Betriebsanleitung des Anhänger-/Auflieger-Herstel-
hoben
lers beachten.

Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte ï im


ñ Kombiinstrument gelb an. Die Niveauregelung des Anhängers/
Anhängerhöhe Aufliegers ist außerhalb des Fahrniveaus.
beachten
G WARNUNG
Im Fahrbetrieb kann sich das Fahr- und Bremsverhalten des Fahr-
zeugs ändern.
Bei unangepasster Fahrweise besteht Unfallgefahr!
Achten Sie auf Durchfahrtshöhen von Unterführungen. Beachten
Sie die Hinweise in der separaten Betriebsanleitung des Anhän-
ger-/Auflieger-Herstellers.
X Niveauregelung des Anhängers/Aufliegers auf Fahrniveau stel-
len, siehe separate Betriebsanleitung des Anhänger-/Auflieger-
Herstellers.

Das Blinklicht am Anhänger/Auflieger ist defekt.


br
X Entsprechende Glühlampe erneuern, siehe separate Betriebs-
Fahrtrichtungsan‐
anleitung des Anhänger-/Auflieger-Herstellers.
zeiger gestört (Bei-
spiel)
Ereignisfenster Bordcomputer 183

Bremsen und Fahrsysteme

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Ergänzender Text Û: Werkstatt aufsuchen
Õ
Zusätzlich geht die Warnleuchte Á im Kombiinstrument an.
ESP nicht verfügbar
Der Stabilitätsregel-Assistent hat eine Störung.
G WARNUNG
Das Fahr- und Bremsverhalten kann sich ändern.
Bei unangepasster Fahrweise besteht Unfallgefahr!
X Vorsichtig weiter fahren.
X Stabilitätsregel-Assistent in einer qualifizierten Fachwerkstatt
überprüfen lassen.

Zusätzlich geht die Warnleuchte Á im Kombiinstrument an.


Õ

Bordcomputer und Anzeigen


Wenn der Fahrgestellrahmen während der Fahrt nicht auf Fahrni-
ESP deaktiviert veau ist, wird der Stabilitätsregel-Assist ausgeschaltet.
Normalniveau ein‐
stellen G WARNUNG
Das Fahr- und Bremsverhalten kann sich ändern.
Bei unangepasster Fahrweise besteht Unfallgefahr!
X Fahrniveau einstellen (Y Seite 293).

Ergänzender Text Û: Fahrweise anpassen


ws
Die Temperatur an einer Scheibenbremse des Zugfahrzeugs ist zu
Bremswirkung ein‐ hoch.
geschränkt
G WARNUNG
Die Scheibenbremse kann überhitzen. Das Fahr- und Bremsver-
halten kann sich ändern.
Es besteht Unfallgefahr!
X Vorsichtig weiter fahren.
X In einen niedrigeren Gang schalten.
X Fahrzeug mit der Dauerbremse abbremsen.
X Nur wenn die Bremsleistung der Dauerbremse nicht ausreicht,
zusätzlich Bremspedal niedertreten.

Z
184 Ereignisfenster Bordcomputer

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Ergänzender Text Û: Werkstatt aufsuchen
J
Zusätzlich geht die Warnleuchte J im Kombiinstrument gelb
Fahr- und Bremsver‐ an.
halten verändert
Das Bremssystem des Fahrzeugs hat eine Störung.
G WARNUNG
Das Fahr- und Bremsverhalten kann verändert sein.
Es besteht Unfallgefahr!
X Vorsichtig weiter fahren. Dabei die Fahrweise dem geänderten
Fahr- und Bremsverhalten anpassen.
X Bremssystem in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen
lassen.
Bordcomputer und Anzeigen

Ergänzender Text Û: Feststellbremse einlegen oder


Ï Motor starten
4-Rad-Feststell‐ Die Funktion der Vierrad-Feststellbremse ist nicht sichergestellt.
bremse nicht
sichergestellt G WARNUNG
Das Fahrzeug ist nicht sicher abgestützt und kann wegrollen.
Es besteht Unfallgefahr!
X Feststellbremse anziehen.
oder
X Motor erneut starten.
Vierrad-Feststellbremse einschalten (Y Seite 245).

Der Fahrgestellrahmen ist außerhalb des Fahrniveaus. Der


ú Abstandshalte-Assistent und der Active Brake Assist funktionie-
Fahrniveau ein‐ ren nicht.
stellen
X Fahrniveau einstellen (Y Seite 293).
Ereignisfenster Bordcomputer 185

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Ergänzender Text Û: Fahrzeug anhalten und Sensor rei‐
Ò nigen Active Brake Assist und Abstandshalte-Assis‐
Abstandssensor tent gestört
verschmutzt Der Abstandssensor ist verschmutzt. Der Abstandshalte-Assistent
und der Active Brake Assist funktionieren nicht.
G WARNUNG
Wenn der Active Brake Assist und der Abstandshalte-Assistent
nicht funktionieren, erhalten Sie keine Kollisionswarnungen. In
einer kritischen Situation bremst das Fahrzeug nicht automatisch
ab.
Es besteht Unfallgefahr!
X Abdeckung des Abstandssensors im vorderen Stoßfänger mit

Bordcomputer und Anzeigen


Wasser reinigen (Y Seite 352).
Keine trockenen, rauen oder harten Tücher verwenden und
nicht scheuern oder kratzen.

Der Bordcomputer zeigt bei einer automatischen Kollisionswar-


· nung das gelbe Ereignisfenster · und ein doppelter Warnton
ertönt.
G WARNUNG
Der Abstandshalte-Assistent warnt Sie vor einer Auffahrgefahr.
Es besteht Unfallgefahr!
X Verkehrssituation besonders aufmerksam beobachten.
X Fahrzeug mit der Betriebsbremse abbremsen.

Ergänzender Text Û: Bei der nächsten Wartung beheben


È lassen (Beispiel)
Active Brake Der Active Brake Assist ist nicht verfügbar.
Assist nicht ver‐
fügbar G WARNUNG
Wenn der Active Brake Assist nicht verfügbar ist, erhalten Sie
keine Kollisionswarnungen. Das Fahrzeug bremst in einer kriti-
schen Situation nicht automatisch ab.
Bei unangepasster Fahrweise besteht Unfallgefahr!
X Wenn erforderlich, Fahrzeug mit der Betriebsbremse abbrem-
sen.
X Active Brake Assist in einer qualifizierten Fachwerkstatt über-
prüfen lassen.

Z
186 Ereignisfenster Bordcomputer

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Der Aufmerksamkeits-Assistent hat eine Ermüdung oder zuneh-
Ô mende Unaufmerksamkeit festgestellt.
Attention Assist: Zusätzlich ertönt ein Warnton.
Pause einlegen?
X Warnung mit Taste 9 bestätigen.
X Wenn erforderlich, Pause einlegen.

Machen Sie während längerer Fahrten rechtzeitig und regelmäßig


Pausen.
Ergänzender Text Û: Nicht bei Fahrzeugstillstand len‐
D ken. Bei Schrittgeschwindigkeit vorsichtig lenken.
Lenkverhalten ver‐ oder Bei der nächsten Wartung beheben lassen
ändert Die elektrische Lenkhilfe hat einen Fehler festgestellt. Das Lenk-
gefühl kann sich verändern.
Bordcomputer und Anzeigen

Wenn Sie im Rangierbetrieb stark lenken, kann der Notbetrieb der


Lenkung aktiviert werden.
X Fahrzeug verkehrssicher anhalten.
X Zündung ausschalten.
X Motor starten.
X Wenn der Fehler erneut oder immer noch angezeigt wird: Fahr-
zeug in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Ergänzender Text Û: Aktiver Lenkradrücklauf ohne


D Funktion. oder Bei der nächsten Wartung beheben las‐
Nicht bis Lenkrad‐ sen.
anschlag lenken Im Steuergerät der Lenkung ist ein Fehler aufgetreten. Das Fahr-
gefühl kann sich verändern. Das Lenkrad wird nicht mehr in Gera-
deausstellung zurückgestellt
Lenken Sie nicht bis zum Lenkanschlag. Sonst kann die Lenkung
überhitzt werden.
X Fahrzeug verkehrssicher anhalten.
X Zündung ausschalten.
X Motor starten.
X Wenn der Fehler erneut oder immer noch angezeigt wird: Len-
kung in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.
Ereignisfenster Bordcomputer 187

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Ergänzender Text Û: Werkstatt aufsuchen
D
Die lenkbare Nachlaufachse hat eine Störung und lenkt nur noch
Lenkverhalten passiv mit oder ist zentriert. Dadurch kann auch der Stabilitäts-
Zusatzachse verän‐ regel-Assistent ausgeschaltet sein. Wenn der Stabilitätsregel-
dert Assistent ausgeschaltet wird, zeigt das gelbe Ereignisfenster Õ
ESP nicht verfügbar. In extremen Fahrsituationen, z. B. bei
starken Bremsmanövern auf glatter oder unebener Fahrbahn,
kann sich die lenkbare Nachlaufachse deaktivieren. Dabei lenkt
die lenkbare Nachlaufachse nur noch passiv mit. Bei Fahrzeugen
mit einer hebbaren Nachlaufachse ist das Absenken der Zusatz-
achse während der Fahrt nicht mehr möglich.
G WARNUNG
Wenn der Stabilitätsregel-Assistent infolge einer defekten lenk-

Bordcomputer und Anzeigen


baren Nachlaufachse deaktiviert wird, ist die Fahrzeugstabilität
reduziert.
Es besteht Unfallgefahr!
X Vorsichtig weiter fahren und bei nächster Gelegenheit anhalten.
Dabei die Fahrweise dem geänderten Fahr- und Lenkverhalten
anpassen.
X Fahrzeug anhalten und Motor abstellen.
X Nach etwa 10 Sekunden Motor starten.
Das Ereignisfenster geht aus. Die lenkbare Nachlaufachse ist
wieder aktiviert.
X Wenn das Ereignisfenster nicht ausgeht: Nachlaufachse in einer
qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Sie fahren im Rangierniveau schneller als etwa 20 km/h. Wenn Sie


þ schneller als etwa 40 km/h fahren, ertönt zusätzlich ein Warnton.
Rangierniveau
deaktivieren G WARNUNG
Das Fahr- und Bremsverhalten des Fahrzeugs kann sich ändern.
Bei unangepasster Fahrweise besteht Unfallgefahr!
X Rangierniveau ausschalten (Y Seite 295).
oder
X Geschwindigkeit verringern.

Z
188 Ereignisfenster Bordcomputer

Beleuchtungsanlage, elektrische Anlage und Schlüssel

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Ergänzender Text Û: Bei der nächsten Wartung beheben
# lassen
Batterieladezu‐ Die Messwerte zum Batterieladezustand sind nicht verfügbar. Sie
stand nicht verfüg‐ werden nicht bei einem kritischen Batterieladezustand gewarnt.
bar
X Wenn bei abgestelltem Motor elektrische Verbraucher einge-
schaltet sind, auf den Stromverbrauch achten.

Ergänzender Text Û: Stromverbraucher abschalten


#
Zusätzlich ertönt einmalig ein kurzer Warnton.
Batterieladezu‐
stand niedrig Der Batterieladezustand der Batterien ist niedrig.
X Nicht benötigte elektrische Verbraucher ausschalten, z. B.
Radio, Kühlbox und Klimatisierung.
Bordcomputer und Anzeigen

Ergänzender Text Û: Bitte Motor starten und/oder Bat‐


# terie laden
Batterieladezu‐ Zusätzlich ertönen 3 kurze Warntöne.
stand zu niedrig
Motor starten Der Motor ist ausgeschaltet und der Batterieladezustand ist zu
niedrig.
X Motor starten.
oder
X Batterien laden (Y Seite 367).

Ergänzender Text Û: Werkstatt aufsuchen


ª
Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte ª im
Generator lädt Bat‐ Statusbereich des Bordcomputers gelb an.
terie nicht
Der Drehstromgenerator ist defekt oder der Keilrippenriemen ist
gerissen.
G WARNUNG
Das Fahr- und Bremsverhalten des Fahrzeugs kann sich ändern.
Bei unangepasster Fahrweise besteht Unfallgefahr!
X Drehstromgenerator/Keilrippenriemen umgehend in einer qua-
lifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Die CAN-Verbindung zum Kombiinstrument ist ausgefallen.


I Das Display des Bordcomputers kann wichtige Informationen für
Anzeige und Bedie‐ die Betriebs- und Verkehrssicherheit des Fahrzeugs nicht mehr
nung Kombiinstru‐ anzeigen.
ment gestört
X Vorsichtig weiter fahren.
X Kombiinstrument in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprü-
fen lassen.
Ereignisfenster Bordcomputer 189

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Die gesamte Außenbeleuchtung des Fahrzeugs wird elektronisch
bs überwacht. Wenn das Ereignisfenster angezeigt wird, ist eine
Glühlampe ausgefallen. Das Ereignisfenster enthält Informationen
zum Störungsort und zur Störungsabhilfe, z. B. Leuchtmittel
ersetzen Abblendlicht links gestört oder Werkstatt
aufsuchen Abblendlicht links gestört.
Wenn das Ereignisfenster „Leuchtmittel ersetzen“ zeigt:
X Entsprechende Glühlampe erneuern (Y Seite 99).
Wenn Sie vor dem Glühlampenwechsel nicht die Beleuchtungs-
anlage ausschalten, müssen Sie danach das Ereignisfenster
zurücksetzen. Schalten Sie dazu die entsprechende Beleuch-
tung oder bei Bedarf die Zündung aus und wieder ein.
oder

Bordcomputer und Anzeigen


X Bei LED-Leuchten und Xenon-Lampen qualifizierte Fachwerk-
statt aufsuchen.
Wenn das Ereignisfenster „Werkstatt aufsuchen“ zeigt:
X Qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.

Sie haben den falschen Schlüssel in den Schlüsselschacht des


+ Zündschlosses gesteckt.
Falscher Schlüssel
X Den richtigen Schlüssel verwenden.

Ergänzender Text Û: Bitte Werkstatt aufsuchen und


+ Schlüssel erneuern lassen
Schlüssel erneuern Der Schlüssel muss erneuert werden.
X Qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.

Die Batterien des Schlüssels sind leer.


+
X Batterien wechseln (Y Seite 68).
Batterie im Zünd‐
schlüssel erneuern

Z
190 Ereignisfenster Bordcomputer

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Ergänzender Text Û: Bitte Service verständigen und
+ Schlüssel erneuern lassen
Schlüssel ungültig Schlüssel ist gestört oder defekt.
Der Schlüssel muss erneuert werden.
X Qualifizierte Fachwerkstatt verständigen.

Ergänzender Text Û: Bitte Service verständigen und


+ Schlüssel erneuern lassen
Zündschlüssel Der Schlüssel ist nicht ganz in den Schlüsselschacht des Zünd-
steckt nicht rich‐ schlosses gesteckt.
tig
X Schlüssel ganz in den Schacht des Zündschlosses stecken.
oder
X Wenn das Ereignisfenster öfter angezeigt wird: Qualifizierte
Bordcomputer und Anzeigen

Fachwerkstatt aufsuchen.

Reifen

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte h im
h Statusbereich des Bordcomputers gelb an. Die Reifendruckkon-
Reifendruckkon‐ trolle ist defekt.
trolle ohne Funk‐
X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.
tion
Ergänzender Text Û: Ausfall der Reifendruckkontrolle
h für einen/mehrere Reifen
Reifendruckkon‐ Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte h im
trolle gestört Statusbereich des Bordcomputers gelb an. Die Reifendruckkon-
trolle ist an einem/mehreren Reifen ausgefallen. Es wird z. B. auf-
grund einer Funkstörquelle kein Signal von einem oder mehreren
Reifendrucksensoren empfangen.
X Weiterfahren.
Sobald die Ursache beseitigt ist, wird die Überwachung des Rei-
fens wieder aktiviert und der Reifendruckwert angezeigt.
X Wenn sich die Überwachung des Reifens nach längerer Fahrt
nicht automatisch aktiviert, Reifendruckkontrolle in einer qua-
lifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte h im


h Statusbereich des Bordcomputers gelb an. An einem Reifen ist der
Reifendrucksensor Reifendrucksensor defekt.
gestört
X Reifendrucksensor in einer qualifizierten Fachwerkstatt erneu-
ern lassen.
Ereignisfenster Bordcomputer 191

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Ergänzender Text Û: Reifendrucksensor tauschen
h
Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte h im
Batterie Reifen‐ Statusbereich des Bordcomputers gelb an. Die Batterie eines Rei-
drucksensor fendrucksensors ist verbraucht.
schwach
X Reifendrucksensor in einer qualifizierten Fachwerkstatt erneu-
ern lassen.

Ergänzender Text Û: Geschwindigkeit stark reduzieren


h
Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte h im
Reifentemperatur Statusbereich des Bordcomputers gelb an.
zu hoch
G WARNUNG
RAn einem oder mehreren Reifen ist die Reifentemperatur im
Fahrbetrieb stark angestiegen.

Bordcomputer und Anzeigen


RDie Bremsen können überhitzt sein.
RDer Reifendruck ist zu gering.
Das Fahr- und Bremsverhalten kann sich ändern.
Es besteht Unfallgefahr!
X Langsam weiterfahren.
Die Reifentemperatur wird durch den Fahrtwind abgesenkt.
X Wenn die Reifentemperatur gefallen ist, Reifen und Bremsen
überprüfen und die Ursache in einer qualifizierten Fachwerk-
statt beheben lassen.

Ergänzender Text Û: Reifendruck prüfen und korrigie‐


h ren
Reifendruck zu Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte h im
niedrig Statusbereich des Bordcomputers gelb an.
An einem oder mehreren Reifen ist der Reifendruck zu niedrig.
X Reifendruck prüfen und, wenn erforderlich, den Reifendruck
korrigieren.

Ergänzender Text Û: Reifendruck prüfen und korrigie‐


h ren
Reifendruck zu hoch Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte h im
Statusbereich des Bordcomputers gelb an.
An einem oder mehreren Reifen ist der Reifendruck im Fahrbetrieb
stark angestiegen.
X Ohne heftige Lenk- und Bremsmanöver anhalten. Dabei das
Verkehrsgeschehen berücksichtigen.
X Reifendruck prüfen und, wenn erforderlich, den Reifendruck
korrigieren.

Z
192 Ereignisfenster Bordcomputer

Rotes Ereignisfenster
Hinweise
Wichtige Sicherheitshinweise
Wenn Sie Warn-/Kontrollleuchten und Ereignisfenster ignorieren, können Sie Ausfälle und
Störungen von Komponenten oder Systemen nicht erkennen. Das Fahr- oder Bremsverhalten
kann verändert sein und die Betriebs- und Verkehrssicherheit Ihres Fahrzeugs kann einge-
schränkt sein. Lassen Sie das betroffene System in einer qualifizierten Fachwerkstatt über-
prüfen und in Stand setzen. Beachten Sie immer Warnleuchten und Ereignisfenster und befol-
gen Sie die entsprechenden Abhilfemaßnahmen.
Rotes Ereignisfenster
Bei einer Störung mit hoher Priorität zeigt der Bordcomputer ein rotes Ereignisfenster. Ein
rotes Ereignisfenster zeigt der Bordcomputer z. B. bei niedrigem Bremsvorratsdruck. Stellen
Sie das Fahrzeug umgehend verkehrssicher ab und verständigen Sie eine qualifizierte Fach-
Bordcomputer und Anzeigen

werkstatt. Wenn weitere Informationen im Ereignisfenster zur Störung verfügbar sind, zeigt
das Ereignisfenster das Symbol Û. Die Informationen können Sie mit der Taste u am
Multifunktionslenkrad anzeigen. Beachten Sie die Informationen und Anweisungen im Ereig-
nisfenster.

Abgasnachbehandlung BlueTec®

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Ergänzender Text Û: Fahrzeug anhalten Service ver‐
 ständigen Regeneration nicht mehr möglich
Dieselpartikelfil‐ Zusätzlich leuchtet die Kontrollleuchte  im Kombiinstrument
ter voll rot. Der Dieselpartikelfilter hat seine Rußbeladungsgrenze
erreicht. Die Motorleistung ist reduziert und eine manuelle Rege-
neration nicht mehr möglich.
X Dieselpartikelfilter umgehend reinigen oder wechseln lassen.
Ereignisfenster Bordcomputer 193

Druckluftanlage

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Zusätzlich geht die Warnleuchte J im Kombiinstrument rot an.
\ Der Vorratsdruck im Bremskreis 1 \ oder 2 ^ ist zu niedrig.
Bremsvorratsdruck
Kreis 1 zu niedrig Wenn der Vorratsdruck im Federspeicher- und Anhängerbrems-
(Beispiel) kreis zu niedrig ist, zeigt das Ereignisfenster das Symbol J.
Mögliche Ursachen:
RSie haben zu viel Druckluft verbraucht.
RDie Druckluftanlage ist undicht.
G WARNUNG
Die Betriebs- und Verkehrssicherheit des Fahrzeugs ist gefährdet.
Es besteht Unfallgefahr!

Bordcomputer und Anzeigen


X Fahrzeug umgehend verkehrssicher abstellen.
X Feststellbremse anziehen.
X Motor laufen lassen.
Die Druckluftanlage wird befüllt.
Wenn die Warnleuchte J im Kombiinstrument ausgeht:
X Fahrt fortsetzen.
Wenn die Warnleuchte J im Kombiinstrument nicht ausgeht:
X Dichtheit der Druckluft-Bremsanlage prüfen (Y Seite 241).
X Wenn die Druckluft-Bremsanlage dicht ist, aber die Warnleuchte
J nicht ausgeht: Druckluft-Bremsanlage in einer qualifizier-
ten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Z
194 Ereignisfenster Bordcomputer

Motor und Kühlung

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Ergänzender Text Û: Fahrzeug anhalten Motor abstellen
5
Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte 5 im
Motoröldruck zu Statusbereich des Bordcomputers rot an. Der Öldruck im Motor ist
gering zu niedrig.
Die Betriebssicherheit des Motors ist gefährdet.
X Fahrzeug umgehend verkehrssicher abstellen.
X Motor abstellen.
X Feststellbremse anziehen.
X Ölstand im Motor prüfen (Y Seite 161) und Öl nachfüllen
(Y Seite 361).
X Qualifizierte Fachwerkstatt benachrichtigen.
Bordcomputer und Anzeigen

Ergänzender Text Û: Fahrzeug anhalten Motor abstellen


?
Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte ? im
Kühlmitteltempera‐ Statusbereich des Bordcomputers rot an.
tur zu hoch
X Fahrzeug umgehend verkehrssicher abstellen.
X Motor abstellen.
X Feststellbremse anziehen.
X Motorkühlsystem abkühlen lassen.

Ergänzender Text Û: Kühlmittel nachfüllen Kühlmittel‐


, temperatur nicht aussagekräftig
Kühlmittelstand zu Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte * im
niedrig Statusbereich des Bordcomputers an. Solange die Kontrollleuchte
* an ist, ist die Kühlmitteltemperaturanzeige nicht aussage-
kräftig.
Der Kühlmittelstand ist mindestens 3 Liter unter den normalen
Füllstand abgesunken. Die Betriebssicherheit des Motors ist
gefährdet.
X Fahrzeug umgehend verkehrssicher abstellen.
X Motor abstellen.
X Feststellbremse anziehen.
X Kühlmittel nachfüllen (Y Seite 356).
X Motorkühlsystem in einer qualifizierten Fachwerkstatt auf
Dichtheit überprüfen lassen.
Ereignisfenster Bordcomputer 195

Getriebe und Kupplung

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Ergänzender Text Û: Fahrzeug anhalten Service ver‐
Ø ständigen
Kupplung gestört
G WARNUNG
Das Getriebe schaltet nicht mehr. Der Vorratsdruck im Getriebe-/
Kupplungskreis ist möglicherweise zu gering.
X Fahrzeug umgehend verkehrssicher abstellen.
X Feststellbremse anziehen.
X Wenn das Ereignisfenster Vorratsdruck Getriebe/Kupp‐
lung zu niedrig angezeigt wird: Motor laufen lassen, bis wie-
der ausreichend Vorratsdruck im Getriebe-/Kupplungskreis ist.
Das Ereignisfenster Vorratsdruck Getriebe/Kupplung zu

Bordcomputer und Anzeigen


niedrig geht aus.
X Motor abstellen.
X Nach etwa 10 Sekunden Motor erneut laufen lassen.
X Wenn erneut das Ereignisfenster Kupplung gestört Fahr‐
zeug anhalten Service verständigen angezeigt wird:
Ersatzbetrieb aktivieren.
X Wenn ein Aktivieren des Ersatzbetriebs nicht möglich ist: Eine
qualifizierte Fachwerkstatt verständigen.

Ergänzender Text Û: Fahrzeug sicher abstellen Gang‐


Ú wechsel nur noch im Ersatzfahrbetrieb möglich
Schaltung gestört
G WARNUNG
Das Getriebeschaltungssystem hat eine Störung.
X Ersatzfahrbetrieb aktivieren.
X Fahrzeug in eine verkehrssichere Position bewegen.
X Qualifizierte Fachwerkstatt benachrichtigen.

Z
196 Ereignisfenster Bordcomputer

Auflieger

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte £ im
£ Statusbereich des Bordcomputers rot an.
Sattelkupplung Wenn der Bordcomputer die Warnung anzeigt und ein Warnton
offen ertönt,
Rwurde beim Auf-/Absatteln der Zugsattelzapfen erkannt und
Rdie sensierte Sattelkupplung ist nicht verriegelt.
G WARNUNG
Der Auflieger kann sich lösen.
Es besteht Unfallgefahr!
X Beim Absatteln: Vorgang fortsetzen.
Bordcomputer und Anzeigen

X Beim Aufsatteln: Verriegelung der sensierten Sattelkupplung


überprüfen.
oder
X Auflieger erneut aufsatteln.

Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte £ im


£ Statusbereich des Bordcomputers rot an. Wenn der Bordcomputer
Fahrniveau unter die Warnung zeigt und ein Warnton ertönt, wird der Auflieger beim
Sattelniveau Rückwärtsfahren nicht mehr erkannt. Die sensierte Sattelkupp-
lung ist noch nicht verriegelt.
X Sattelniveau korrigieren, bis der Bordcomputer das graue Ereig-
nisfenster ï Sattelniveau erreicht zeigt.

Ergänzender Text Û: Sattelkupplung prüfen und bei


¤ Bedarf öffnen
Sattelkupplung Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte ¤ im
prüfen Statusbereich des Bordcomputers rot an.
Wenn der Bordcomputer die Warnung zeigt und ein Warnton
ertönt, ist die sensierte Sattelkupplung verriegelt und der Auflieger
wird nicht erkannt.
G WARNUNG
Der Auflieger kann sich lösen.
Es besteht Unfallgefahr!
X Verriegelung der sensierten Sattelkupplung überprüfen.
Ereignisfenster Bordcomputer 197

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte ¤ im
¤ Statusbereich des Bordcomputers rot an.
Sattelkupplung Wenn der Bordcomputer die Warnung zeigt und ein Warnton
prüfen ertönt, ist die sensierte Sattelkupplung verriegelt und der Auflieger
wurde nicht richtig erkannt.
G WARNUNG
Der Auflieger kann sich lösen.
Es besteht Unfallgefahr!
X Verriegelung der sensierten Sattelkupplung überprüfen.
oder
X Auflieger erneut aufsatteln.

Bordcomputer und Anzeigen


Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte î im
î Statusbereich des Bordcomputers rot an.
Sensierung Sattel‐ Die Sensierung der Sattelkupplung ist gestört. Der Zustand der
kupplung gestört sensierten Sattelkupplung wird nicht korrekt erkannt. Beachten
Sie den ergänzenden Text Û zur Störung/Abhilfe im roten
Ereignisfenster, z. B. Sensor reinigen.
G WARNUNG
Der Auflieger kann sich lösen.
Es besteht Unfallgefahr!
X Sensor reinigen, siehe Betriebsanleitung des Herstellers.
X Verriegelung der sensierten Sattelkupplung überprüfen.

Z
198 Ereignisfenster Bordcomputer

Bremsen und Fahrsysteme

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen

· G WARNUNG
Der Active Brake Assist warnt Sie vor einer Auffahrgefahr.
Es besteht Unfallgefahr!
Es ist zwingend erforderlich, dass Sie bei einer automatischen
Kollisionswarnung das Fahrzeug mit der Betriebsbremse abbrem-
sen, wenn
Rder Bordcomputer die Warnung · im roten Ereignisfenster
zeigt
Rein Intervallwarnton ertönt.

X Verkehrssituation besonders aufmerksam beobachten.


X Fahrzeug mit der Betriebsbremse abbremsen.
Bordcomputer und Anzeigen

Der Abstandshalte-Assistent hat das Fahrzeug angehalten. Sie


! haben die Feststellbremse nicht angezogen und
Feststellbremse
Rden Fahrersitz verlassen
einlegen
RdieFahrertür geöffnet
Rden Motor abgestellt.

G WARNUNG
Das Fahrzeug wird nicht mehr durch die Funktion des Abstands-
halte-Assistenten im Stillstand gehalten. Das abgestellte Fahrzeug
kann wegrollen. Sie können sich und andere gefährden.
Es besteht Unfallgefahr!
X Feststellbremse anziehen.

Sie haben die Feststellbremse nicht angezogen.


! Sie haben das Fahrzeug mit eingelegtem Gang und gelöster Fest-
Feststellbremse stellbremse abgestellt. Nach dem Abstellen des Motors schaltet
einlegen das Getriebe automatisch in die Neutralstellung.
G WARNUNG
Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen. Sie können sich und
andere gefährden.
Es besteht Unfallgefahr!
X Feststellbremse anziehen.
Ereignisfenster Bordcomputer 199

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Fahrzeuge mit Parametrierbarem Sondermodul (PSM): Sie haben
! die Feststellbremse nicht angezogen.
Feststellbremse Vor dem Einschalten des Nebenabtriebs haben Sie die Feststell-
einlegen bremse nicht angezogen.
G WARNUNG
Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen. Sie können sich und
andere gefährden.
Es besteht Unfallgefahr!
X Vor dem Einschalten des Nebenabtriebs Feststellbremse anzie-
hen.

Ergänzender Text Û: Fahrzeug anhalten Service ver‐


J ständigen

Bordcomputer und Anzeigen


Bremskraft erhöht, Zusätzlich geht die Warnleuchte J im Kombiinstrument rot an.
Pedalweg vergröß‐
ert Sie haben gegebenenfalls nicht die volle Bremsleistung zur Ver-
fügung.
G WARNUNG
Das Fahr- und Bremsverhalten ist verändert. Die Betriebs- und
Verkehrssicherheit des Fahrzeugs ist gefährdet.
Es besteht Unfallgefahr!
X Fahrzeug vorsichtig zum Stillstand bringen und verkehrssicher
abstellen.
X Feststellbremse anziehen.
X Qualifizierte Fachwerkstatt verständigen.

Ergänzender Text Û: Fahrzeug anhalten oder Motor


D starten
Lenkhilfe: Funk‐ Zusätzlich geht die Warnleuchte D im Kombiinstrument rot an.
tion nicht sicher‐
gestellt Das Fahrzeug rollt, ohne dass der Motor an ist.
X Fahrzeug anhalten.
oder
X Motor starten.

Z
200 Ereignisfenster Bordcomputer

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Ergänzender Text Û: Fahrzeug anhalten Hydraulische
D Lenkung im Rangierbetrieb prüfen Service verständigen
Lenkhilfe: Funk‐ Zusätzlich geht die Warnleuchte D im Kombiinstrument rot an.
tion nicht sicher‐
gestellt Die Lenkung arbeitet im Notbetrieb.
G WARNUNG
Die hydraulische Lenkhilfe ist ausgefallen.
Es besteht Unfallgefahr!
X Fahrzeug umgehend verkehrssicher anhalten.
X Zündung ausschalten.
X Motor starten.
X Wenn der Fehler erneut oder immer noch angezeigt wird: Qua-
lifizierte Fachwerkstatt verständigen.
Bordcomputer und Anzeigen

Ergänzender Text Û: Fahrzeug anhalten Service ver‐


D ständigen
Lenkhilfe: Funk‐ Zusätzlich geht die Warnleuchte D im Kombiinstrument rot an.
tion nicht sicher‐
gestellt Es ist ein Fehler in der elektrischen Lenkhilfe aufgetreten.
G WARNUNG
Die Lenkhilfe ist nicht dauerhaft sichergestellt.
Es besteht Unfallgefahr!
X Fahrzeug umgehend verkehrssicher anhalten.
X Zündung ausschalten.
X Motor starten.
X Wenn der Fehler erneut oder immer noch angezeigt wird: Qua-
lifizierte Fachwerkstatt verständigen.

Ergänzender Text Û: Fahrzeug anhalten Motor abstellen


D
Zusätzlich geht die Warnleuchte D im Kombiinstrument rot an.
Lenkhilfe über‐
hitzt Das Lenkgetriebe ist überhitzt.
X Fahrzeug umgehend verkehrssicher anhalten.
X Zündung ausschalten.
X Lenkgetriebe abkühlen lassen.
X Motor starten.
X Wenn der Fehler erneut angezeigt wird: Qualifizierte Fachwerk-
statt verständigen.
Ereignisfenster Bordcomputer 201

Reifen

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Ergänzender Text Û: Reifen wechseln
h
Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte h im
Reifenpanne Statusbereich des Bordcomputers rot an. An einem oder mehre-
ren Reifen sinkt der Reifendruck plötzlich ab. Zusätzlich ertönt ein
Warnton.
G WARNUNG
Das Fahr- und Bremsverhalten ändert sich.
Es besteht Unfallgefahr!
X Ohne heftige Lenk- und Bremsmanöver anhalten. Dabei das
Verkehrsgeschehen berücksichtigen.
X Wenn erforderlich, das Rad wechseln (Y Seite 385).

Bordcomputer und Anzeigen


Betonmischerfahrzeug mit Einzelbereifung: Das Fahrzeug ist
bei Ausfall eines Reifens an einer Hinterachse so ausgelegt, dass
mit reduzierter Geschwindigkeit eine kurze Wegstrecke weiter
gefahren werden kann. Dadurch haben Sie die Möglichkeit eine
sichere Haltemöglichkeit zum Radwechsel aufzusuchen.
X Schadenumfang am Rad (Reifen und Scheibenrad) überprüfen.
X Wenn vom defekten Reifen eine Gefahr für die Verkehrs-
teilnehmer ausgeht: Fahrt nicht fortsetzen.
X Rad umgehend wechseln (Y Seite 385).
oder
X Wenn vom defekten Reifen keine Gefahr für die Verkehrs-
teilnehmer ausgeht: Fahrt bis zur nächsten Haltemöglichkeit
fortsetzen.
X Auf geraden Strecken maximal 40 km/h fahren.
X In der Kurve maximal 15 km/h fahren.

Ergänzender Text Û: Reifendruck prüfen und korrigie‐


h ren
Reifendruck zu Zusätzlich zum Ereignisfenster geht die Kontrollleuchte h im
niedrig Statusbereich des Bordcomputers rot an. An mindestens einem
Reifen ist der Reifendruck zu niedrig.
G WARNUNG
Das Fahr- und Bremsverhalten ändert sich.
Es besteht Unfallgefahr!

Z
202 Kontrollleuchten im Statusbereich des Bordcomputers

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


X Ohne heftige Lenk- und Bremsmanöver anhalten. Dabei das
Verkehrsgeschehen berücksichtigen.
X Reifendruck prüfen und, wenn erforderlich, den Reifendruck
korrigieren.

Kontrollleuchten im Statusbereich Bordcomputers an. Je nach Priorität der Stö-


des Bordcomputers rung, Warnung oder Betriebsinformation geht
die Warn-/Kontrollleuchte mit unterschiedli-
Wichtige Sicherheitshinweise cher Farbe an. Die Warn-/Kontrollleuchte
Wenn Sie Warn-/Kontrollleuchten ignorieren, kann auch ergänzend zum Ereignisfenster
können Sie Ausfälle und Störungen von Kom- angehen.
ponenten oder Systemen nicht erkennen. Warn-/Kontrollleuchten
Das Fahr- oder Bremsverhalten kann verän-
Bordcomputer und Anzeigen

dert sein und die Betriebs- und Verkehrssi- 6 Fahrer-Airbag (Y Seite 54)
cherheit Ihres Fahrzeugs kann eingeschränkt
7 Sicherheitsgurt Warnung
sein. Lassen Sie das betroffene System in
(Y Seite 54)
einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen
und in Stand setzen. Beachten Sie immer · Emissionsrelevante Störung der
Warn-/Kontrollleuchten und befolgen Sie die Abgasnachbehandlung BlueTec®
entsprechenden Abhilfemaßnahmen. oder AdBlue® Vorrat gering
(Y Seite 144)
Übersicht 5 Öldruck zu niedrig (Motor), siehe
entsprechendes Ereignisfenster
4 Ölstand zu niedrig (Motor)
(Y Seite 161)
, Kühlmittelstand zu niedrig
(Y Seite 194)
# Batterieladezustand, siehe ent-
sprechendes Ereignisfenster
ª Spannungsversorgung Störung
(Y Seite 188)
¯ Wartungstermin, siehe entspre-
chendes Ereignisfenster
} Vorlaufachse (Y Seite 296)
¡ Nachlaufachse (Y Seite 296)
Warn-/Kontrollleuchten im Bordcomputer (Bei-
spiel) å Anfahrhilfe (Y Seite 296)
Bei einer Störung, Warnung oder Betriebsin-
formation geht automatisch eine Warn-/ Õ Lenkbare Nachlaufachse zentriert
Kontrollleuchte im Statusbereich : des (Y Seite 297)
Kontrollleuchten im Statusbereich des Bordcomputers 203

Warn-/Kontrollleuchten Warn-/Kontrollleuchten
{ Lenkbare Nachlaufachse Lenk- # Bremsbelagverschleiß (#
winkelunterschied (Y Seite 297) ergänzt um s für Zugfahrzeug
(Y Seite 177) oder ergänzt um
D Zusatzlenkung (Y Seite 183) oder r für Anhänger/Auflieger
(gelb) Lenkhilfe (Y Seite 183) (Y Seite 181))
D Lenkhilfe (Y Seite 198) ¯ Regeleingriff vom Stabilitätsregel-
(rot) Assistenten im Anhänger/Auflie-
¤ Sensierte Sattelkupplung ger (Y Seite 265)
(Y Seite 317)
£ Sensierte Sattelkupplung
(Y Seite 317)
î Sensierte Sattelkupplung Störung

Bordcomputer und Anzeigen


(Y Seite 196)
¬ Ladebordwand, siehe separate
Betriebsanleitung
I Nebenabtrieb (Y Seite 334)
y Dauerbremse Störung
(Y Seite 248)
h Reifendruckkontrolle Warnung,
siehe entsprechendes Ereignis-
fenster
¨ Reifendruckkontrolle
(Y Seite 157)
x Haltestellenbremse
(Y Seite 246)
Ï Vierrad-Feststellbremse
(Y Seite 245)
! ABS-Ausstattung (! ergänzt
um s, r oder u für Zug-
fahrzeug und/oder Anhänger/
Auflieger) (Y Seite 242)
ß ABS Störung Anhänger/Auflieger
(Y Seite 242)
Û Bremssystem Anhänger/Auflie-
ger Störung, siehe entsprechende
Warn-/Kontrollleuchte in den fol-
genden Abschnitten

Z
204 Kontrollleuchten im Statusbereich des Bordcomputers

Gelbe Warn-/Kontrollleuchte

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Die Kontrollleuchte G Unfallgefahr
Û geht im Statusbe-
Das Bremssystem des Anhängers/Aufliegers hat eine Störung.
reich des Bordcompu-
Das Fahr- und Bremsverhalten kann sich ändern. Beachten Sie die
ters gelb an.
Hinweise in der separaten Betriebsanleitung des Anhänger-/
Auflieger-Herstellers.
X Vorsichtig weiterfahren.
X Bremssystem in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen
lassen.

Rote Warn-/Kontrollleuchte
Bordcomputer und Anzeigen

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Die Kontrollleuchte G Unfallgefahr
Û geht im Statusbe-
Das Bremssystem des Anhängers/Aufliegers hat eine Störung
reich des Bordcompu-
oder der Anhänger/Auflieger wird automatisch gebremst. Das
ters rot an.
Fahr- und Bremsverhalten kann sich ändern. Beachten Sie die
Hinweise in der separaten Betriebsanleitung des Anhänger-/
Auflieger-Herstellers.
X Fahrzeug vorsichtig abbremsen und verkehrssicher abstellen.
X Feststellbremse anziehen.
X Qualifizierte Fachwerkstatt benachrichtigen.
205

Wissenswertes .................................. 206


Übersicht und Funktionen ............... 206

FleetBoard®
206 Übersicht und Funktionen

Wissenswertes FleetBoard® TiiRec

Diese Betriebsanleitung beschreibt alle FleetBoard® TiiRec Übersicht


Modelle, Serien‑ und Sonderausstattungen
Ihres Fahrzeugs, die zum Zeitpunkt des
Redaktionsschlusses dieser Betriebsanlei-
tung erhältlich waren. Länderspezifische
Abweichungen sind möglich. Beachten Sie,
dass Ihr Fahrzeug nicht mit allen beschriebe-
FleetBoard®

nen Funktionen ausgestattet sein könnte.


Dies betrifft auch sicherheitsrelevante Sys-
teme und Funktionen.
Lesen Sie die Informationen zur qualifizierten
Fachwerkstatt (Y Seite 31).

Übersicht und Funktionen


Wichtige Sicherheitshinweise
G WARNUNG
Wenn Sie ins Fahrzeug integrierte Informati-
: FleetBoard® TiiRec
onssysteme und Kommunikationsgeräte wäh-
rend der Fahrt bedienen, sind Sie vom Ver- ; Kartenaufnahme (Fahrerkarte Tachograf
kehrsgeschehen abgelenkt. Zudem können oder FleetBoard®)
Sie die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren. = Ñ Taste Home-Call
Es besteht Unfallgefahr! ? Ò Taste Event-Call
Bedienen Sie diese Geräte nur, wenn die Ver- A Ó Taste Service-Call
kehrssituation dies zulässt. Wenn Sie dies B U Taste Fahrerkarte auslesen und
nicht sicherstellen können, halten Sie ver- Daten senden
kehrsgerecht an und nehmen die Eingaben
C LED Kontrollleuchte
bei stehendem Fahrzeug vor.
FleetBoard® ist ein innovativer telematikge-
Beachten Sie beim Betrieb vom FleetBoard® stützter Internetdienst für die ständige Kom-
die gesetzlichen Bestimmungen des Landes, munikation zwischen Fahrzeug und Zentrale,
in dem Sie sich momentan aufhalten. von jedem Ort und zu jeder Zeit.
Für den FleetBoard® Betrieb sind bestimmte
Anforderungen erforderlich, z. B. ein Dienste-
vertrag. Für weitere Informationen wenden
Sie sich bitte an den FleetBoard® Support,
siehe Kontaktdaten im Impressum. Informa-
tionen zu FleetBoard® erhalten Sie in jedem
Mercedes-Benz Servicestützpunkt.
Das FleetBoard® Fahrzeugmanagement
ermöglicht einen zeitlich und räumlich unbe-
grenzten Zugriff auf die Verbrauchs- und Ver-
schleißdaten des Fahrzeugs.
Übersicht und Funktionen 207

Fleetboard® Funktionen
Mit FleetBoard® TiiRec können Sie folgende
Funktionen nutzen:
RFahrweisenanalyse und Berechnung der
Fahrweise
RFahrt- und Pausenaufzeichnung
RPositionsortung Berühren Sie nicht die Kontaktflächen des
RFernauslesen der Fahrerkarte und des
Speicherchips : mit den Fingern. Sonst kön-

FleetBoard®
nen beim Auslesen des Speicherchips :
Massenspeichers vom digitalen Tachogra-
Fehler auftreten.
fen
X Zündschloss in Fahrstellung schalten.
RSenden von vordefinierten Nachrichten
vom Fahrzeug aus (Home-Call, Service- Vor Fahrt-/Tour-Beginn:
Call, Event-Call) X Einsetzen: Fahrerkarte FleetBoard® ; in
RSenden von Wartungsterminen vom Fahr-
die Kartenaufnahme am FleetBoard® Tii-
zeug zur Wartungsplanung, z. B. Restfahr-
Rec hineinschieben, bis sie einrastet.
strecken für Motor- und Getriebeöl
Der Schriftzug und der Speicherchip : auf
RSenden von Fehlerspeicherdaten vom
der Fahrerkarte FleetBoard® ; müssen
Fahrzeug zur schnellen Diagnose und Pan- dabei nach oben zeigen. Wenn die Fahrer-
nenhilfe (wenn im Dienstevertrag der Wei-
karte FleetBoard® ; falsch eingesetzt
tergabe der Daten zugestimmt wurde)
wird, ertönt ein Warnton.
RSenden von Daten zur Einsatzanalyse des
Fahrzeugs, z. B. aktuelle Einsatz- und Nach Fahrt-/Tour-Ende:
Betriebsbedingungen des Fahrzeugs X Entnehmen: Fahrerkarte FleetBoard® ;
RAnalyse und Auswertung der Fahrzeugda- aus der Kartenaufnahme herausziehen.
ten über das Internet

Nachricht senden
FleetBoard®-Fahrerkarte
Sie können mit FleetBoard® TiiRec drei ver-
schiedene, von der Zentrale vordefinierte
Nachrichten an die Zentrale senden.
X Zündschloss in Fahrstellung schalten.

i Wenn die grüne LED am FleetBoard® Tii-


Rec dauerhaft leuchtet, ist das FleetBoard®
TiiRec betriebsbereit.
Fahrerkarte FleetBoard® X Home- oder Event-Call Nachricht sen-
Die Fahrerkarte FleetBoard® dient zur ein- den: Auf Taste Ñ oder Ò am Fleet-
deutigen Identifizierung des Fahrers für fah- Board® TiiRec drücken.
rerspezifische Auswertungen. Ein kurzer Signalton ertönt im Lautspre-
cher. FleetBoard® TiiRec generiert die zu
sendenden Daten, dies kann einige Sekun-
den dauern.
X Service-Call Nachricht senden/Teledi-
agnose durchführen: Etwa 2 Sekunden

Z
208 Übersicht und Funktionen

auf Taste Ó am FleetBoard® TiiRec drü- tragung die Daten über das Internet vom
cken. FleetBoard® Service-Center herunterladen.
Ein kurzer Signalton ertönt im Lautsprecher Die Daten müssen auf Verlangen den Behör-
und die gelbe LED-Kontrollleuchte blinkt. den zur Verfügung gestellt werden.
FleetBoard® TiiRec generiert die zu send- Die Fahrerkarte Tachograf können Sie wie die
enden Daten, dies kann einige Zeit dauern. Fahrerkarte FleetBoard® zur eindeutigen
Lassen Sie die Zündung so lange einge- Identifizierung des Fahrers verwenden.
schaltet. Wenn die Nachricht erfolgreich Berühren Sie nicht die Kontaktflächen des
versendet wurde, ertönt ein kurzer Signal- Speicherchips mit den Fingern. Sonst können
FleetBoard®

ton im Lautsprecher und die grüne LED- beim Auslesen des Speicherchips Fehler auf-
Kontrollleuchte blinkt drei Mal. Dem treten.
Mercedes-Benz Service liegen nun die Tele-
diagnose-Daten vor. Daten der Fahrer auslesen und senden
X Zündschloss in Stellung 0 schalten.
X Zündschloss in Fahrstellung schalten.
X Mercedes-Benz Service (Customer
Assistance Center oder Landesorganisa- X Fahrerkarte Tachograf in die Kartenauf-
tion) verständigen. nahme am FleetBoard® TiiRec hineinschie-
ben, bis sie einrastet.
Wenn ein langer Signalton im Lautsprecher Der Speicherchip und der Pfeil auf der Fah-
ertönt und die rote LED-Kontrollleuchte drei rerkarte müssen dabei nach oben zeigen.
Mal blinkt, wurde die Nachricht nicht gesen- Wenn die Fahrerkarte falsch eingesetzt
det: wird, ertönt ein Warnton.
XStandort des Fahrzeugs verändern. X Etwa 2 Sekunden auf Taste U am Fleet-
XNachricht erneut senden. Board® TiiRec drücken.
i Weitere Informationen zur Telediagnose Während des Auslesevorgangs blinkt die
finden Sie im Kapitel „Pannenhilfe“ LED-Kontrollleuchte am FleetBoard® Tii-
(Y Seite 372). Rec gelb. Der Auslesevorgang kann etwa
1 Minute dauern. Nach Abschluss des Aus-
lesevorgangs ertönt ein Signalton und die
Fahrerkarte Tachograf auslesen und LED-Kontrollleuchte leuchtet wieder grün.
Daten senden Das FleetBoard® TiiRec übermittelt die aus-
gelesenen Daten automatisch an das Fleet-
Daten auf der Fahrerkarte
Board® Service-Center. Die Übermittlung
der Daten wird auch bei abgezogenem
Schlüssel durchgeführt.
X Fahrerkarte Tachograf aus der Kartenauf-
nahme herausziehen.

Fahrerkarte Tachograf (Beispiel)


Auf der Fahrerkarte werden Daten des digi-
talen Tachografen gespeichert. Diese Daten
können Sie mit FleetBoard® TiiRec an das
FleetBoard® Service-Center übermitteln. Die
Zentrale des Fuhrparks kann nach der Über-
Übersicht und Funktionen 209

Auslesefehler Fahrerkarte

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen


Die LED-Kontroll- Das FleetBoard® hat keine gültige Fahrerkarte erkannt.
leuchte leuchtet grün Dies kann mehrere Ursachen haben:
und ein kontinuierlicher
Warnton ertönt, bis die REine falsche Fahrerkarte wurde eingesetzt.
Fahrerkarte Tachograf RDie Fahrerkarte wurde falsch eingesetzt.
entfernt wird. RDer Speicherchip auf der Fahrerkarte ist äußerlich verschmutzt.

FleetBoard®
X Richtige Fahrerkarte einsetzen. Die Fahrerkarte Tachograf nicht
mit der Fahrerkarte FleetBoard® verwechseln.
X Die Kontaktflächen des Speicherchips vorsichtig mit einem fus-
selfreien Tuch reinigen.
X Die Fahrerkarte so einsetzen, dass der Pfeil und die Kontaktflä-
chen des Speicherchips nach oben zeigen.

Die LED-Kontroll- Die Fahrerkarte wurde während der letzten 18 Stunden bereits
leuchte blinkt ausgelesen.
orange/rot und ein X Warten, bis 18 Stunden nach dem letzten Auslesevorgang ver-
kontinuierlicher Warn- gangen sind.
ton ertönt, bis die Fah-
rerkarte Tachograf ent-
fernt wird.
Die LED-Kontroll- FleetBoard® TiiRec kann möglicherweise keine Daten senden, da
leuchte leuchtet rot keine Verbindung zum Mobilfunknetz besteht.
und ein kontinuierlicher Der Zwischenspeicher von FleetBoard® TiiRec ist voll.
Warnton ertönt, bis die
Fahrerkarte Tachograf X Einen Standort mit Verbindung zum Mobilfunknetz suchen und
entfernt wird. Daten erneut senden.
X FleetBoard® Support anrufen, siehe Kontaktdaten im Impres-
sum.

Die LED-Kontroll- Die Funktion „Daten senden“ ist nicht freigeschaltet.


leuchte leuchtet kurz X FleetBoard® Support anrufen, siehe Kontaktdaten im Impres-
orange und danach sum.
grün.

Z
210
211

Wichtige Sicherheitshinweise ......... 212


Allgemeine Hinweise ........................ 212
Diebstahlschutz ................................ 213
Bediensystem .................................... 214
Audiobetrieb ...................................... 222
Bluetooth® Einstellungen ................. 222
Navigation ......................................... 224
Digitale Betriebsanleitung ............... 227

Audiosysteme
212 Allgemeine Hinweise

Wichtige Sicherheitshinweise Bedienen Sie diese Geräte nur bei stehendem


Fahrzeug.
G WARNUNG
Das CD/DVD-Laufwerk ist ein Laserprodukt G WARNUNG
der Klasse 1. Wenn Sie das Gehäuse des CD/ Wenn Sie mobile Audio‑/Videoquellen wäh-
DVD-Laufwerks öffnen, können unsichtbare rend der Fahrt handhaben oder bedienen,
Laserstrahlen austreten. Diese Laserstrahlen sind Sie vom Verkehrsgeschehen abgelenkt.
können Ihre Netzhaut beschädigen. Es Zudem können Sie die Kontrolle über das
besteht Verletzungsgefahr! Fahrzeug verlieren. Es besteht Unfallgefahr!
Öffnen Sie das Gehäuse nicht. Lassen Sie Handhaben oder bedienen Sie diese mobilen
Audiosysteme

Wartungsarbeiten und Reparaturen immer in Audio‑/Videoquellen nur bei stehendem


einer qualifizierten Fachwerkstatt vorneh- Fahrzeug.
men. Bedienen Sie mobile Audio‑/Videoquellen nur
über die ins Fahrzeug integrierten Kommuni-
G WARNUNG kationsgeräte, wenn die Verkehrssituation
Wenn Sie Datenträger während der Fahrt dies zulässt. Wenn Sie dies nicht sicherstellen
handhaben, sind Sie vom Verkehrsgeschehen können, halten Sie verkehrsgerecht an und
abgelenkt. Zudem können Sie die Kontrolle nehmen die Eingaben bei stehendem Fahr-
über das Fahrzeug verlieren. Es besteht zeug vor.
Unfallgefahr!
Handhaben Sie Datenträger nur bei stehen- G WARNUNG
dem Fahrzeug. Wenn Sie im Fahrzeug RF-Sender unsachge-
mäß betreiben, kann deren elektromagneti-
G WARNUNG sche Strahlung die Fahrzeugelektronik stö-
Wenn Sie ins Fahrzeug integrierte Informati- ren, z. B. wenn
onssysteme und Kommunikationsgeräte wäh- Rder RF-Sender nicht an eine Außenantenne
rend der Fahrt bedienen, sind Sie vom Ver- angeschlossen ist
kehrsgeschehen abgelenkt. Zudem können Rdie Außenantennen falsch montiert oder
Sie die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren. nicht reflexionsarm ist.
Es besteht Unfallgefahr!
Dadurch können Sie die Betriebssicherheit
Bedienen Sie diese Geräte nur, wenn die Ver- des Fahrzeugs gefährden. Es besteht Unfall-
kehrssituation dies zulässt. Wenn Sie dies gefahr!
nicht sicherstellen können, halten Sie ver-
Lassen Sie die reflexionsarme Außenantenne
kehrsgerecht an und nehmen die Eingaben
in einer qualifizierten Fachwerkstatt ein-
bei stehendem Fahrzeug vor.
bauen. Schließen Sie RF-Sender beim Betrieb
im Fahrzeug stets an die reflexionsarme
Beachten Sie beim Betrieb des Systems die
Außenantenne an.
gesetzlichen Bestimmungen des Lands, in
dem Sie sich momentan aufhalten.
G WARNUNG Allgemeine Hinweise
Wenn Sie mobile Informationssysteme und
Kommunikationsgeräte während der Fahrt Diese Kurzübersicht beschreibt nur die
bedienen, sind Sie vom Verkehrsgeschehen Grundprinzipien der Bedienung Ihres Audio-
abgelenkt. Zudem können Sie die Kontrolle systems.
über das Fahrzeug verlieren. Es besteht
Unfallgefahr!
Diebstahlschutz 213

Die Kurzübersicht umfasst folgende Geräte-


varianten:
RRadio-/Navigationssystem Bluetooth®,
Komfort (im Folgenden Radio-/Navigati-
onssystem)
RCD-Radio, Bluetooth® / CD-Radio, Blue-
tooth®, Komfort (im Folgenden CD-Radio)
RRadio, mit USB-Anschluss, CD-Radio (im
Folgenden Radio)
Alle weiteren Informationen zu den einzelnen

Audiosysteme
Funktionen erhalten Sie im Internet unter
www.mercedes-benz.de/betriebsanleitung-
lkw oder in der Digitalen Betriebsanleitung
(nur Radio-/Navigationssystem).

Diebstahlschutz

Bei erstmaligem Einschalten und beim Ein-


schalten, nachdem die Batterie abgeklemmt
war, steht im Display des Audiosystems
Gesperrt. Bitte Zündung einschal‐
ten./Gesperrt, bitte Zündung ein/
BLOCKED.
X Schalten Sie die Zündung ein.
Jetzt lässt sich das Audiosystem mit der
Taste q einschalten.

Z
214 Bediensystem

Bediensystem
Übersicht Radio-/Navigationssystem
Audiosysteme

Funktion Seite Funktion Seite


: Display 216 A Controller 3 drehen: 219
; Zifferntastatur Sender einstellen
Sender über Senderspei- Listenpunkt wählen
cher einstellen Kartenmaßstab einstellen
Sender manuell speichern Einstellwerte verändern
Passkey eingeben 223 Controller V kurz drücken: 219
Rufnummer eingeben Auswahl bestätigen
Zeicheneingabe gespeicherte Sender anzei-
gen
= 6 Wiedergabeoptionen anzei-
Ruf annehmen gen
Ruf aufbauen Karte als Vollbild anzeigen
aus anderer Betriebsart in Controller V lange drü-
Telefon-Betrieb wechseln cken: 219
? ~/? Zielführung direkt aus einer
Ruf ablehnen Liste starten
aktives Gespräch beenden
Sprachbedienung aktivie-
ren
Bediensystem 215

Funktion Seite Funktion Seite


B = ; horizontale H F kurz drücken:
Pfeiltasten: Sender über Sendersuch-
Hauptfunktion wählen lauf einstellen
Karte horizontal verschie- nächsten Titel wählen
ben (bei Vollbildanzeige) F lange drücken:
DVD-Menüpunkt wählen schneller Vorlauf
C : 9 vertikale Pfeil- manuelle Sendersuche
tasten:

Audiosysteme
I E kurz drücken:
Funktion aus Untermenü Sender über Sendersuch-
wählen lauf einstellen
Karte vertikal verschieben vorherigen Titel wählen
(bei Vollbildanzeige)
E lange drücken:
DVD-Menüpunkt wählen
schneller Rücklauf
D % Zurück-Taste kurz manuelle Sendersuche
drücken:
J Mini-USB-Buchse und AUX-
zur nächsthöheren Menü-
Anschluss
ebene springen
% lange drücken: K Datenträgerschacht
zur höchsten Menüebene CDs/DVDs einlegen
der eingestellten Haupt- CDs/DVDs entnehmen
funktion springen
L o drehen: Lautstärke ein-
E j Lösch-Taste kurz drü- stellen
cken:
M q drücken: Radio-/Navi-
Zeichen löschen
gationssystem ein-/
Einstellmenü ohne Ände- ausschalten
rung verlassen
j lange drücken:
Eingaben löschen
F Freisprechmikrofon
G 8/8 Mute-/Eject-
Taste kurz drücken:
Ton ein-/ausschalten
Verkehrsfunk- und Naviga-
tionsansagen ausschalten
Pause für CD-, DVD- und
USB-Wiedergabe
8/8 lange drücken:
CD/DVD auswerfen

Z
216 Bediensystem

Funktionsüberblick Radio-/Navigati- Menü-Übersicht Radio-/Navigations-


onssystem system
Mit dem Radio-/Navigationssystem bedie- Hauptfunktion Audio ¦
nen Sie folgende Hauptfunktionen: ¨ Radio
Rdie Audiofunktion mit den Betriebsarten u CD-/DVD-Wiedergabe
Radio, CD-/DVD-Audio- und MP3-Betrieb, © USB Audio
USB Audio, Bluetooth® Audio und Audio- ª Bluetooth® Audio
AUX
¬ AUX Audio
Rdas Navigationssystem (Zieleingabe, Tou-
Hauptfunktion Navigation ¡
Audiosysteme

reneingabe, Verkehrsmeldungen, Navigati-


onseinstellungen) ¢ Grundanzeige mit Karte
Rdas Telefon über Bluetooth® (Telefonieren, £ Zieleingabe
Telefonbuch, Anruflisten) ¤ Toureneingabe
Rdie DVD-Video-Funktion und die Video-/ ¥ Verkehrsmeldungen
AUX-Eingänge m Navigationseinstellungen
RDigitale Betriebsanleitung (Stichwortsu-
Hauptfunktion Telefon w
che, Visuelle Suche, Inhaltsverzeichnis,
Artikelseite, Hilfe) x Grundanzeige mit Tastatur
Rdie Einstellungen (Klang, Sprache, Display, y Telefonbuch
Bluetooth®, System) z Nicht angenommene Anrufe
| Angenommene Anrufe
~ Gewählte Rufnummern
Display-Übersicht Radio-/Navigati-
onssystem Hauptfunktion Video t
u DVD-Wiedergabe
v Video/AUX-Eingänge
Hauptfunktion Digitale Betriebsanleitung
n
o Stichwortsuche
p Visuelle Suche
q Inhaltsverzeichnis
r Artikelseite
s Hilfe
Hauptfunktion Einstellungen h
: Statuszeile
i Audio-Einstellungen
; Menüpfad-Anzeige
j Spracheinstellungen
= Hauptfunktionszeile, aktuelle Hauptfunk-
tion ist blau markiert k Displayeinstellungen
? Ausgewählter Listeneintrag l Bluetooth® Einstellungen
A Anzeige-/Auswahlfenster (hier Ortsaus- m Systemeinstellungen
wahlliste)
B Untermenü der eingestellten Hauptfunk-
tion (hier Navigation)
Bediensystem 217

Übersicht CD-Radio

Audiosysteme
Funktion Seite Funktion Seite
: Display 218 Controller V drücken: 219
Auswahl bestätigen
; Zifferntastatur:
Gespeicherte Sender anzei-
Sender über Senderspei- gen
cher einstellen
Wiedergabe-Optionen
Sender manuell speichern anzeigen
Passkey eingeben 223
B = ; horizontale
Rufnummer eingeben
Pfeiltasten:
Zeicheneingabe
Hauptfunktion wählen
= 6
C : 9 vertikale Pfeil-
Ruf annehmen tasten:
Ruf aufbauen Funktion aus Untermenü
Telefonbetrieb aufrufen wählen
? ~ D % Zurück-Taste kurz
Ruf ablehnen drücken:
aktives Gespräch beenden zur nächsthöheren Menü-
ebene springen
A Controller 3 drehen: 219
% lange drücken:
Sender einstellen
zur höchsten Menüebene
Listenpunkt wählen der eingestellten Haupt-
Einstellwerte ändern funktion springen

Z
218 Bediensystem

Funktion Seite Funktion Seite


E j Lösch-Taste kurz drü- I E kurz drücken:
cken: Sender über Sendersuch-
Zeichen löschen lauf einstellen
j lange drücken: vorherigen Titel wählen
Eingabe löschen E lange drücken:
F Freisprechmikrofon manuelle Sendersuche
schneller Rücklauf
G 8/8 Mute-/Eject-
Audiosysteme

Taste kurz drücken: J Mini-USB-Buchse und AUX-


Ton ein-/ausschalten Anschluss
Verkehrsfunkdurchsagen K Datenträgerschacht:
ausschalten CDs einlegen
8/8 lange drücken: CDs entnehmen
CD auswerfen
L o drehen:
H F kurz drücken: Lautstärke einstellen
Sender über Sendersuch-
lauf einstellen M q drücken:
nächsten Titel wählen CD-Radio ein-/ausschalten
F lange drücken:
manuelle Sendersuche
schneller Vorlauf

Funktionsüberblick CD-Radio
Mit dem CD-Radio bedienen Sie folgende
Hauptfunktionen:
Rdie Audiofunktion mit den Betriebsarten
Radio, CD-Audio- und MP3-Betrieb, USB
Audio, Bluetooth® Audio und Audio-AUX
Rdas Telefon über Bluetooth® (Telefonieren,
Telefonbuch, Anruflisten)
Rdie Einstellungen (Klang, Sprache, Display,
Bluetooth®, System)

MP3-Wiedergabefunktionen im CD-Betrieb (Bei-


Display-Übersicht CD-Radio spiel)
Im Display sehen Sie die momentan gewählte : Hauptfunktionszeile, aktuelle Hauptfunk-
Funktion und die zugehörigen Menüs. Das tion ist hervorgehoben (im Beispiel Audio)
Display ist in mehrere Bereiche aufgeteilt. ; Statussymbole
Bediensystem 219

= Untermenü der eingestellten Hauptfunk- Controller Radio-/Navigationssystem


tion und CD-Radio
? Ausgewählter Listeneintrag
A Aktuell aktivierte Option ist mit #
gekennzeichnet
B Untermenüs

Menü-Übersicht CD-Radio
Hauptfunktion Radio ´

Audiosysteme
RFM-Sender /Verkehrsfunk-Vorrang ein-/
ausschalten
RAutomatisch abgespeicherte FM-Sender/ Controller bedienen (Beispiel)
Verkehrsfunk-Vorrang ein-/ausschalten Sie können den Controller:
RAM-Sender/Wellenbereich umschaltbar Rkurz oder lang drücken V
RAutomatisch abgespeicherte AM-Sender/ Rnach links oder rechts drehen 3
Wellenbereich umschaltbar
Hauptfunktion Audio ·
RCD-Wiedergabe (Audio-CD und MP3-CD)
RUSB Audio
RBluetooth® Audio
RAUX
Hauptfunktion Telefon º
RGrundanzeige
RTelefonbuch
RAnrufein Abwesenheit
RAngenommene Anrufe
RGewählte Rufnummern
Hauptfunktion Klangeinstellungen ¸
RHöhen
RBässe
RMitten
RBalance
R3D-Klang
Hauptfunktion Einstellungen ä
RSprache
RDisplay-Helligkeit
RBluetooth® Einstellungen
RSystemeinstellungen

Z
220 Bediensystem

Übersicht Radio
Audiosysteme

Funktion Seite Funktion Seite


: t B ´ · Blättertasten:
Menü auswählen Im Radiobetrieb: Wellenbe-
im CD-/USB-Betrieb: reich umschalten
Anzeige der Spielzeit Im MP3-Betrieb (CD oder
umschalten USB): Ordner wechseln
; u Im AUX-Betrieb: Zwischen
FRONT und REAR MAN
Klangmenü auswählen wechseln
= Display C SRC Source-Taste:
? Datenträgerschacht: Audioquelle auswählen 222
CDs einlegen Lange drücken: A‑STORE
CDs entnehmen Aktuelle Verkehrsfunk-
durchsage stummschalten
A Gerät mit CD-Laufwerk:
8 Eject-Taste:
CD auswerfen
Gerät ohne CD-Laufwerk:
RDS-Taste
Im Radiobetrieb: RDS-Kom-
fortfunktionen an-/
ausschalten
Bediensystem 221

Funktion Seite Funktion Seite


D 8 Mute-Taste: F Mini-USB-Buchse und AUX-
Aktuelle Verkehrsfunk- Anschluss
durchsage beenden G Zifferntastatur
Gerät mit CD-Laufwerk:
Im Radiobetrieb:
kurz drücken: Kurz drücken: Sender aus
Audioquelle stummschal- dem Senderspeicher wäh-
ten (Mute/Pause) len
lange drücken: Lange drücken: Sender

Audiosysteme
Im Radiobetrieb: RDS-Kom- manuell speichern
fortfunktionen an-/ Im CD-/USB-Betrieb:
ausschalten Taste 3 (RND): Zufallswie-
Gerät ohne CD-Laufwerk: dergabe ein-/ausschalten
Audioquelle stummschal- oder umschalten
ten (Mute/Pause) Taste 4 (RPT): Titelwieder-
E ü û Pfeiltasten holung ein-/ausschalten
oder umschalten
Im Radiobetrieb:
Kurz drücken: Sendersuch- H q Dreh-/Druckknopf drü-
lauf starten cken:
Lange drücken: Manuelle Audiogerät ein-/ausschal-
Sendersuche ten
Im CD-/USB-Betrieb: q drehen:
Kurz drücken: Zum nächs- Lautstärke einstellen
ten/vorherigen Titel sprin-
gen
Lange drücken: Schneller
Vor-/Rücklauf

Funktionsüberblick Radio RWiedergabe von Audiogeräten über den


AUX-Anschluss
Mit dem Radio bedienen Sie folgende Funkti-
REinstellungen (Klang, Verkehrsfunk, Radio-
onen:
Daten-System)
RRadio mit den Wellenbereichen FM, AM
(Mittelwelle, Kurzwelle und Langwelle)
RCD-Audio-Wiedergabe (nur Geräte mit CD-
Laufwerk)
RMP3-Wiedergabe von CD (nur Geräte mit
CD-Laufwerk)
RMP3-Wiedergabe von USB-Audiogeräten

Z
222 Bluetooth® Einstellungen

Audiobetrieb Nähere Informationen zu passenden Mobilte-


lefonen und zum Verbinden von Bluetooth®
Radio-/Navigationssystem fähigen Mobiltelefonen mit dem Audiosystem
X
erhalten Sie
Taste = oder ; so oft drücken, bis in
der Hauptfunktionszeile ¦ (Audio) RbeiIhrem Mercedes-Benz Servicestütz-
gewählt ist. punkt oder
Das zuletzt benutzte Audio-Untermenü Rüber das Internet unter www.mercedes-
erscheint. benz.com/connectivity.
X Mit Taste 9 oder : im Audio-Unter-
menü gewünschte Audioquelle (Radio, CD/
Audiosysteme

DVD, USB, Bluetooth®, AUX) wählen. Voraussetzungen für eine Bluetooth®


Verbindung
CD-Radio
X Radio auswählen: Taste = oder ; Voraussetzungen:
so oft drücken, bis in der Hauptfunktions- RMobiltelefone müssen das Handsfree-Profil
zeile $ (Radio) gewählt ist. 1.0 oder höher unterstützen.
Die Radio-Grundanzeige erscheint. Sie RJedes Bluetooth® Gerät besitzt einen Blue-
hören den zuletzt eingestellten Sender. ®
tooth Namen, den Sie selbst vergeben
X Andere Audioquelle auswählen: Taste können.
= oder ; so oft drücken, bis in der RBluetooth® muss am Audiosystem und am
Hauptfunktionszeile ¦ (Audio) gewählt
jeweiligen Bluetooth® Gerät eingeschaltet
ist.
sein.
Das zuletzt benutzte Audio-Untermenü
RDas Bluetooth® Gerät muss „sichtbar“
erscheint.
X Mit Taste 9 oder : im Audio-Unter-
sein.
RDie Vorgehensweise für die Einstellungen
menü gewünschte Audioquelle (CD, USB,
Bluetooth®, AUX) wählen. am Bluetooth® Gerät entnehmen Sie bitte
der Betriebsanleitung des Bluetooth®
Radio Geräts.
X Taste SRC so oft drücken, bis im Display die
gewünschte Audioquelle (Radio, CD/MP3,
USB, AUX) angezeigt wird. Bluetooth® Einstellungs-Menü aufru-
fen
X Taste = oder ; so oft drücken, bis in
Bluetooth® Einstellungen der Hauptfunktionszeile h (Systemein-
Einleitung stellungen) gewählt ist.
Das zuletzt benutzte Einstellungs-Menü
In Verbindung mit einem Bluetooth® fähigen erscheint.
Mobiltelefon steht Ihnen die Telefonie über X Falls erforderlich: Mit Taste 9
das Radio-/Navigationssystem und das CD- oder : das Menü Bluetooth Einstellun-
Radio zur Verfügung. gen wählen.
Bluetooth® Einstellungen 223

Bluetooth® aktivieren/deaktivieren Ï Geräte in Reich-


X Mit Controller 3 Bluetooth aktivie‐ weite, die autori-
ren/Bluetooth ein wählen. siert, aber nicht ver-
bunden sind
X Einstellung umschalten: Controller V
drücken. Ñ Geräte in Reich-
Bei gesetztem Häkchen O ist die Funktion weite, die autorisiert
aktiviert. und verbunden sind

i Bei Bluetooth® Audiogeräten sehen Sie


Bluetooth® Geräte verbinden

Audiosysteme
statt des Telefonsymbols ein Notensymbol.
Allgemeine Hinweise Wenn sich Ihr Mobiltelefon oder Audiogerät
nicht in der Liste befindet, müssen Sie die
Wenn Sie Ihr Bluetooth® Gerät das erste Mal Liste aktualisieren.
mit dem Audiosystem benutzen, müssen Sie X Mit Controller 3 Aktualisieren wäh-
es verbinden.
len.
Das Verbinden eines Bluetooth® Mobiltele- X Auswahl bestätigen: Controller V drü-
fons und eines Bluetooth® Audiogeräts ist für cken.
den Bediener prinzipiell gleich. Deshalb ist Das Audiosystem sucht nach Bluetooth®
der Vorgang im Folgenden nur einmal erklärt. Geräten in Reichweite. Dieser Vorgang
kann einige Zeit dauern. Nach Abschluss
Bluetooth® Geräteliste aufrufen der Suche aktualisiert das Audiosystem die
X Mit Controller 3 BT Telefonliste/ Geräteliste.
Telefonliste oder BT Audiogeräte‐
liste/Audio Geräteliste wählen. Bluetooth® Gerät autorisieren (anmel-
X Auswahl bestätigen: Controller V drü- den)
cken. X In der Bluetooth® Geräteliste mit Controller
Die Liste der Bluetooth® Gerätenamen 3 das noch nicht autorisierte Gerät
erscheint. wählen.
Der Status der gelisteten Geräte kann sich X Auswahl bestätigen: Controller V drü-
folgendermaßen unterscheiden (sichtbar am cken.
Symbol): Das Menü der Bluetooth® Funktionen für
kein Symbol Geräte in Reich- das gewählte Gerät erscheint.
weite, die noch nicht X Mit Controller 3 Autorisieren wäh-
autorisiert sind len.
Ï Geräte außer Reich- X Auswahl bestätigen: Controller V drü-
ausgegraut/Ï in weite, die schon cken.
eckigen Klammern autorisiert wurden Ein Abfragedialog erscheint, ob Sie das
Gerät wirklich autorisieren möchten.
X Gerät autorisieren: Ja mit Controller V
bestätigen.
Der Dialog zur Eingabe des Passkeys
erscheint.

Z
224 Navigation

Wenn Sie den Vorgang abbrechen möchten, Navigation


Nein wählen und mit Controller V bestäti-
gen. Wichtige Sicherheitshinweise
Der Passkey ist eine beliebige, ein- bis sech- G WARNUNG
zehnstellige Ziffernfolge, die Sie selbst
Wenn Sie ins Fahrzeug integrierte Informati-
bestimmen können. Sie müssen die gleiche
onssysteme und Kommunikationsgeräte wäh-
Ziffernfolge am Audiosystem und an dem zu
rend der Fahrt bedienen, sind Sie vom Ver-
autorisierenden Bluetooth® Gerät eingeben kehrsgeschehen abgelenkt. Zudem können
(siehe Betriebsanleitung des Bluetooth® Sie die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren.
Geräts). Es besteht Unfallgefahr!
Audiosysteme

X Passkey an der Zifferntastatur des Audio- Bedienen Sie diese Geräte nur, wenn die Ver-
systems eingeben. kehrssituation dies zulässt. Wenn Sie dies
X Mit Controller V OK bestätigen. nicht sicherstellen können, halten Sie ver-
Am Bluetooth® Gerät erscheint die Auffor- kehrsgerecht an und nehmen die Eingaben
derung den Passkey einzugeben. bei stehendem Fahrzeug vor.
X Am Bluetooth® Gerät denselben Passkey
Das Navigationssystem berechnet die Route
wie am Audiosystem eingeben und bestä-
zum Ziel ohne Berücksichtigung von z. B.:
tigen.
RVerkehrsampeln
Radio-/Navigationssystem: Das Blue-
RStopp- und Vorfahrtsschildern
tooth® Gerät wird autorisiert und gleich
verbunden. RPark- oder Halteverboten

CD-Radio: Das Bluetooth® Gerät wird auto- RFahrbahnverengungen


risiert. Nach dem erfolgreichen Autorisie- RSonstigen Verkehrsregelungen
ren müssen Sie das Bluetooth® Gerät ver- Beachten Sie beim Betrieb des Systems die
binden. gesetzlichen Bestimmungen des Lands, in
Gerät verbinden CD-Radio: dem Sie sich momentan aufhalten.
Der Fahrer ist jederzeit selbst für die Sicher-
X In der Telefon- oder Audio-Geräte-Liste mit
heit des Fahrzeugs verantwortlich.
Controller 3 gewünschtes Gerät wäh-
len.
X Auswahl bestätigen: Controller V drü- Allgemeiner Hinweis
cken.
Die Navigation steht für das Radio-/Naviga-
X Mit Controller 3 Verbinden wählen.
tionssystem zur Verfügung.
X Auswahl bestätigen: Controller V drü-
cken.
Ein Abfragedialog erscheint, ob Sie das
Gerät wirklich verbinden möchten.
X Gerät verbinden: Ja mit Controller V
bestätigen.
Ihr Bluetooth® Gerät ist jetzt mit dem
Audiosystem verbunden und darüber
betriebsbereit.
Navigation 225

Navigationsbetrieb einschalten Beispiel Adresseingabe


X Taste = oder ; so oft drücken, bis in Adresseingabe-Menü
der Hauptfunktionszeile ¡ (Navigation) Adresseingabe-Menü aufrufen:
gewählt ist.
X Im Zieleingabe-Menü mit Controller 3
Das zuletzt benutzte Navigations-Menü
erscheint. Adresseingabe wählen.
X Falls erforderlich: Mit Taste 9 im Navi- X Auswahl bestätigen: Controller V drü-

gations-Untermenü ¢ (Kartendarstel- cken.


lung) wählen.
Adresse eingeben
Die Karte wird angezeigt.

Audiosysteme
Land wählen:
X Im Zieleingabe-Menü mit Controller 3
Menü ein-/ausblenden Land wählen.
X Auswahl bestätigen: Controller V drü-
X Menü ausblenden: Controller V drücken.
Sie sehen die Karte in der Vollbilddarstel- cken.
lung. X Mit Controller 3 das gewünschte Land

X Menü wieder einblenden: In der Vollbild- wählen.


darstellung Zurück-Taste % drücken. X Auswahl bestätigen: Controller V drü-
cken.
Das Zeicheneingabe-Menü für die Eingabe
Zieleingabe des Orts erscheint.
X Die ersten Buchstaben des gewünschten
Zieleingabemöglichkeiten
Orts eingeben.
Sie können die folgenden Möglichkeiten für Wenn die Anzahl der Orte, die mit den bereits
die Zieleingabe nutzen: eingegebenen Buchstaben beginnen, klein
RAdresse eingeben genug ist, erscheint die Auswahlliste automa-
RZiel aus dem Zielspeicher wählen tisch. Sie können aber auch vorher auf Lis-
Reines der zuletzt verwendeten Ziele wählen
tendarstellung umschalten, indem Sie im Zei-
(Letzte Ziele) cheneingabe-Menü den Controller lang drü-
cken oder ok wählen und bestätigen.
RZiel über die Karte eingeben
X Mit Controller 3 gewünschten Listen-
RZiel aus den Sonderzielen wählen
eintrag wählen.
X Auswahl bestätigen: Controller V drü-
Zieleingabe-Menü aufrufen
cken.
X Taste = oder ; so oft drücken, bis in Das Adresseingabe-Menü erscheint.
der Hauptfunktionszeile ¡ (Navigation)
gewählt ist. Straße wählen:
Das zuletzt benutzte Navigations-Menü X Im Adresseingabe-Menü mit Controller
erscheint. 3 Straße wählen.
X Falls erforderlich: Mit Taste 9 X Auswahl bestätigen: Controller V drü-
oder : im Navigations-Untermenü £ cken.
(Zieleingabe) wählen. Bei kleineren Orten erscheint sofort die
Das Zieleingabe-Menü erscheint. Straßenliste. Bei größeren Orten erscheint
zunächst das Zeicheneingabe-Menü und

Z
226 Navigation

erst nach Eingabe der ersten Buchstaben Anzeigen während der Zielführung
der gewünschten Straße die Straßenliste.
X Mit Controller 3 gewünschte Straße
wählen.
X Auswahl bestätigen: Controller V drü-
cken.
Das Adresseingabe-Menü erscheint wie-
der.
Sie können die Zielführung starten. Das Ziel
ist dann das Zentrum des gewählten Orts. Sie
Audiosysteme

können aber auch zuerst noch Straße, Haus-


Nr. oder Kreuzung eingeben. Verfahren Sie
Vollbilddarstellung mit geteiltem Bildschirm bei
dabei analog zur Straßeneingabe. aktiver Zielführung (Beispiel)
: Kartenausrichtung (hier Nordausrich-
tung), rechts daneben der eingestellte
Zielführung Maßstab
Allgemeine Hinweise ; Angaben zum Ziel (Entfernung zum Ziel,
voraussichtliche Fahrtdauer, voraussicht-
Navigationsansagen sollen Sie während der liche Ankunftszeit)
Fahrt anleiten, ohne Sie vom Verkehrsge-
= Fahrtrichtungspfeil bei Fahrmanöver
schehen und Fahren abzulenken. Hören Sie
stets auf die Navigationsansagen, anstatt ? Anzeige TMC1
sich an der Kartenanzeige zu orientieren. A Aktuell befahrene Straße (wenn verfüg-
bar) oder Geokoordinaten
Zielführung starten B Aktuelle Fahrzeugposition und Fahrtrich-
tung
X Im Adresseingabe-Menü mit Controller
C Route (farblich hervorgehoben)
3 Zielführung starten wählen.
X Auswahl bestätigen: Controller V drü-
Fahrmanöver
cken.
Einleitung
Zielführung abbrechen Fahrmanöver laufen in drei Phasen ab:
X Im Funktionsmenü mit dem Controller RVorbereitungsphase
3 Zielführung abbrechen wählen. RAnkündigungsphase
X Auswahl bestätigen: Controller V drü- RManöverphase
cken.
Die Vollbilddarstellung der Karte ohne Vorbereitungsphase
aktive Zielführung erscheint. Das Radio-/Navigationssystem bereitet Sie
auf das demnächst bevorstehende Fahrma-
növer vor. Die Ankündigung erfolgt mit der
Ansage Demnächst rechts abbiegen. Die
Karte erscheint in der Vollbild-Kartendarstel-
lung.

1 Traffic Message Channel – Verkehrsmeldungen über Radio


Digitale Betriebsanleitung 227

Ankündigungsphase Digitale Betriebsanleitung aufrufen


Das Radio-/Navigationssystem kündigt das
in Kürze bevorstehende Fahrmanöver an.
Zum Beispiel kann das Fahrmanöver mit der
Ansage Nach vierhundert Metern
rechts abbiegen und der A 81 folgen.
angekündigt werden.
Manöverphase
Das Radio-/Navigationssystem kündigt das
kurz bevorstehende Fahrmanöver an. Im Bei-

Audiosysteme
spiel erfolgt die Ankündigung 40 Meter vor
dem Fahrmanöver mit der Ansage Jetzt Eingangsbildschirm
rechts abbiegen.
X Auf Taste = oder ; drücken, bis in
Erklärung und Darstellung der Fahr- der Hauptfunktionszeile n (Digitale
spurempfehlungen Betriebsanleitung) ausgewählt ist.
Der Eingangsbildschirm erscheint.
Fahrspur X Mit Controller V Weiter auswählen.
X Auswahl bestätigen: Controller V drü-
Empfohlene Fahr- grün
cken.
spur
Das Display zeigt das zuletzt benutzte
Mögliche Fahrspur weiß Untermenü an.
Nicht empfohlene hellgrau
Fahrspur

Digitale Betriebsanleitung
Allgemeiner Hinweis
Das Radio-/Navigationssystem verfügt über
eine Digitale Betriebsanleitung.

Untermenü Visuelle Suche (Beispiel)

Z
228 Digitale Betriebsanleitung

Übersicht Digitale Betriebsanleitung


Audiosysteme

Radio-/Navigationssystem mit geöffneter Digitaler Betriebsanleitung (Beispiel)


: Navigationsleiste mit aktuellem Themenpfad
; Hauptfunktionszeile, Hauptmenü n Digitale Betriebsanleitung ausgewählt
= Ziffernblock
? V Controller
A % Zurück-Taste
B j Lösch-Taste
C s Bedienhinweise Digitale Betriebsanleitung
D r Artikelseite (Inhalt der Betriebsanleitung)
E q Inhaltsverzeichnis
F p Visuelle Suche
G o Stichwortsuche

Digitale Betriebsanleitung bedienen Links p. Wenn der Link angewählt ist,


Controller V drücken.
X Untermenü wechseln: Auf Taste 9 Die Anzeige springt in den entsprechenden
oder : drücken. Artikel oder an die entsprechende Stelle im
X Sich in der Digitalen Betriebsanleitung Inhaltsverzeichnis.
bewegen: Controller drehen cVd. X Zurück zur vorherigen Anzeige: Zurück-
X Eine Auswahl bestätigen: Controller V Taste % drücken.
drücken. i Wenn Sie einem Link folgen, hat die
X Einen Link auswählen: Beim Scrollen des Zurück-Taste % diese Funktion nur,
Texts springt der Cursor automatisch auf wenn der Link zu einer anderen Artikelseite
führt. Führt der Link in das Inhaltsverzeich-
Digitale Betriebsanleitung 229

nis, können Sie mit Taste : zur Artikel-


seite zurückkehren.
X Warn-, Umwelt- und Schadenshinweise
aufklappen: Beim Scrollen des Texts
springt der Cursor automatisch auf auf-
klappbare Warn-, Umwelt- und Schadens-
hinweise. Wenn der Hinweis angewählt ist,
Controller V drücken.
Der entsprechende Warn-, Umwelt- oder
Schadenshinweis klappt auf der gleichen

Audiosysteme
Seite auf. Artikelseite (Beispiel)

Hilfe zur Digitalen Betriebsanleitung


aufrufen

Liste für den Schnellzugriff (Beispiel)


X Mit Taste 9 oder : im Grundmenü
der Digitalen Betriebsanleitung s
(Schnellzugriff) auswählen.
Das Display zeigt eine Liste mit Stichwor-
ten für den Schnellzugriff auf die entspre-
chenden Inhalte in der Digitalen Betriebs-
anleitung an.
X Mit Controller cVd Listenpunkt auswäh-
len.
i Bei mehr als 7 Listenpunkten können Sie
in der Liste scrollen.
X Auswahl bestätigen: Controller V drü-
cken.

Z
230
231

Wissenswertes .................................. 232


Fahren ................................................ 232
Bremsen ............................................ 240
Schaltgetriebe ................................... 249
Automatisierte Getriebe .................. 251
Betrieb ............................................... 262
Fahrsysteme ..................................... 271
Niveauregelung ................................. 291
Zusatzachsen .................................... 296
Fahrhinweise ..................................... 298
Tanken ............................................... 311

Fahrbetrieb
Anhänger/Auflieger .......................... 314
Windabweiser ................................... 322
Winterbetrieb .................................... 327
232 Fahren

Wissenswertes

Diese Betriebsanleitung beschreibt alle


Modelle, Serien‑ und Sonderausstattungen
Ihres Fahrzeugs, die zum Zeitpunkt des
Redaktionsschlusses dieser Betriebsanlei-
tung erhältlich waren. Länderspezifische
Abweichungen sind möglich. Beachten Sie,
dass Ihr Fahrzeug nicht mit allen beschriebe-
nen Funktionen ausgestattet sein könnte.
Dies betrifft auch sicherheitsrelevante Sys-
Entkoppelelement zwischen Motor und Abgasrohr
teme und Funktionen.
(Beispiel Sattelzugfahrzeug mit BlueTec®6)
Lesen Sie die Informationen zur qualifizierten
X Entkoppelelement der Abgasanlage : auf
Fachwerkstatt (Y Seite 31).
Beschädigungen überprüfen, wie z. B.
Fahrbetrieb

Risse.
Fahren Das Entkoppelelement ist ein Verschleiß-
teil und muss regelmäßig überprüft wer-
Vorbereitung zur Fahrt den.
Sicht- und Funktionskontrolle außen BlueTec®5-Fahrzeuge: Bei Beschädigun-
am Fahrzeug gen muss das Entkoppelelement umge-
hend ausgetauscht werden.
Bevor Sie losfahren, sollten Sie folgende Kon- BlueTec®6-Fahrzeuge: Bei Beschädigun-
trollen am Zugfahrzeug und am Anhänger/ gen und/oder Undichtigkeiten muss das
Auflieger durchführen: Entkoppelelement umgehend ausge-
XFahrzeug auf Undichtigkeiten überprüfen. tauscht werden. Rußspuren am Entkoppel-
XKennzeichen, Fahrzeugbeleuchtung, Blink- element weisen auf undichte Stellen hin.
und Bremslichter auf Sauberkeit und unver- X Auf richtige Beladung achten.
sehrten Zustand überprüfen. X Bordwände und Außenklappen auf feste
i Die Funktion Lampenkontrolle im Multi- Verriegelung und unversehrten Zustand
funktionsschlüssel unterstützt Sie bei der überprüfen.
Überprüfung der Fahrzeugbeleuchtung X Klappbare/herausziehbare Trittstufen für
(Y Seite 61). die Fahrt einklappen/hineinschieben und
X Räder und Reifen prüfen (Y Seite 406). verriegeln.
Beachten Sie insbesondere folgende X Klappbaren Unterfahrschutz in Straßen-

Punkte: stellung klappen.


X Kotflügel-Mittelteile bei Betrieb ohne Auf-
RAllgemeinen Zustand
lieger aufsetzen und sichern.
RSichtbare Beschädigungen und Risse
X Spritzschutzlappen nach unten klappen.
RReifendruck
X Schnee- und Eisansammlungen bei winter-
RReifenprofiltiefe
lichen Straßenverhältnissen am Zugfahr-
RFesten Sitz der Räder zeug und am Anhänger/Auflieger entfer-
nen (Y Seite 327).
Fahren 233

X Kabel und Druckluftleitungen auf korrekten RVerbandskasten


Anschluss überprüfen (Y Seite 320). RFeuerlöscher
X Sattel-/Anhängerkupplung auf ordnungs- X Verbandskasten regelmäßig auf
gemäße Verriegelung und Sicherung über- Gebrauchsfähigkeit prüfen. Auf das Verfall-
prüfen. datum des Inhalts achten.
Bei der Bedienung, Pflege und Wartung der X Feuerlöscher alle 1 bis 2 Jahre überprüfen
Sattel-/Anhängerkupplung die separate lassen.
Betriebsanleitung des Herstellers beach- X Feuerlöscher nach jedem Gebrauch neu
ten. befüllen lassen.
Beheben Sie festgestellte Mängel oder Beachten Sie beim Mitführen von Notgeräten,
Beschädigungen. Lassen Sie bei Bedarf deren z. B. Alkoholtester die gesetzlichen Bestim-
Ursache in einer qualifizierten Fachwerkstatt mungen des Lands, in dem Sie sich momen-
feststellen und beseitigen. tan aufhalten.

Fahrbetrieb
Sicht- und Funktionskontrolle im Fahr- Fahrzeugbeleuchtung, Blink- und Brems-
zeug lichter prüfen
X Zündschloss in Fahrstellung schalten.
Allgemeine Hinweise Wenn eine Glühlampe am Zugfahrzeug
Beachten Sie, dass alle im Fahrzeug befindli- defekt ist, zeigt der Bordcomputer ein ent-
chen elektronischen Sicherungssystem Sie sprechendes Ereignisfenster. Bei einem
nur unterstützen. Sie entbinden Sie nicht von Glühlampenausfall zeigt das Ereignisfens-
der Pflicht, das Fahrzeug und den Anhänger/ ter b und s für Zugfahrzeug.
Auflieger vor Fahrtbeginn einer Sichtkontrolle X Fahrzeugbeleuchtung, Blink- und Brems-
zu unterziehen. lichter am Zugfahrzeug und am Anhänger/
Fahrsysteme einschalten Auflieger mit einer zweiten Person prüfen.
Vor der Fahrt auf öffentlichen Straßen: oder
X Fahrzeugbeleuchtung mithilfe des Multi-
X Stabilitätsregel-Assistent einschalten
funktionsschlüssels prüfen (Y Seite 61).
(Y Seite 266) oder ASR einschalten
X Defekte Glühlampen erneuern (Y Seite 99).
(Y Seite 264).
X Fahrzeuge mit Niveauregelung: Fahrniveau
Kraftstoff-/AdBlue® Vorrat prüfen
einstellen (Y Seite 293).
X Kraftstoff-/AdBlue® Vorrat an der Kraft-
Notgeräte/Verbandskasten prüfen stoffanzeige (Y Seite 142) und an der
Sie finden eine Übersicht über Notgeräte und AdBlue® Anzeige (Y Seite 141) prüfen.
Verbandskasten im Kapitel „Pannenhilfe“ X Bei Bedarf Kraftstoff (Y Seite 311) und
(Y Seite 373). AdBlue® (Y Seite 313) nachtanken.
X Notgeräte auf Zugänglichkeit, Vollständig-
Ölstand im Motor prüfen
keit und Funktionsfähigkeit prüfen, z. B.
RWarnweste
Prüfen Sie den Ölstand im Motor vor jeder
Fahrt (Y Seite 161). Während der Fahrt wer-
RWarndreieck
den keine Hinweise zum Ölstand im Motor
RWarnleuchte angezeigt.
234 Fahren

Zündschloss
G WARNUNG
Wenn Sie die Zündung während der Fahrt aus-
schalten, sind sicherheitsrelevante Funktio-
nen eingeschränkt oder nicht mehr verfügbar.
Das kann z. B. die Lenkhilfe und die Brems-
kraftverstärkung betreffen. Sie brauchen
dann zum Lenken und Bremsen erheblich
mehr Kraft. Es besteht Unfallgefahr!
Schalten Sie nicht während der Fahrt die Zün-
dung aus. Zündschloss (Beispiel)
Das Zündschloss besteht aus dem Schlüssel-
G WARNUNG schacht ; für die Aufnahme des Schlüssels
= und der 2-stufigen Start-Stopp-Taste :.
Fahrbetrieb

Wenn Sie Kinder unbeaufsichtigt im Fahrzeug


lassen, können sie das Fahrzeug in Bewegung Zum Schalten des Zündschlosses stecken Sie
setzen, indem sie z. B. den Schlüssel = bis zum Anschlag in den
Schlüsselschacht ;. Stecken Sie den
Rdie Feststellbremse lösen Schlüssel = so in den Schlüsselschacht,
Rdas Getriebe in die Neutralstellung schal- dass der Mercedes Stern nach oben zeigt.
ten
Rden
i Der Multifunktionsschlüssel ist verdreh-
Motor starten.
sicher. Sie können den Multifunktions-
Zusätzlich können sie Fahrzeugausstattungen schlüssel nur in einer Position in den
bedienen und sich einklemmen. Es besteht Schlüsselschacht stecken.
Unfall‑ und Verletzungsgefahr!
Nehmen Sie beim Verlassen des Fahrzeugs i Der Schlüssel kann sich im Zündschloss
immer den Schlüssel mit und verriegeln Sie erwärmen.
das Fahrzeug. Lassen Sie Kinder niemals Das Zündschloss hat folgende Schaltstellun-
unbeaufsichtigt im Fahrzeug. gen:
R0
G WARNUNG
Schlüssel = stecken/herausziehen.
Wenn Sie die Funktion Motorweiterlauf ver-
Das Display des Kombiinstruments ist aus.
wenden, kann bei eingeschaltetem Kriechmo-
R1 — Radiostellung
dus und eingelegtem Anfahrgang das Fahr-
zeug ungewollt anrollen. Es besteht Unfallge- Spannungsversorgung für einige Verbrau-
fahr. cher.
Wenn Sie die Funktion Motorweiterlauf ver- Das Display des Kombiinstruments zeigt
wenden: die Begrüßungsanzeige (Mercedes Stern).
RSchalten Sie das Getriebe in Neutralstel-
Nach kurzer Zeit zeigt das Display zusätz-
lung.
lich das Datum und die Uhrzeit.
R2 — Fahrstellung
RZiehen Sie die Feststellbremse an.
Zündung ist eingeschaltet.
Das Display des Kombiinstruments zeigt
ein Menüfenster oder ein Ereignisfenster.
R3 — Startstellung
Fahren 235

Wenn der Schlüssel = steckt und Sie die Vor dem Losfahren
Start-Stopp-Taste :
Wichtige Sicherheitshinweise
Rbis zum Anschlag drücken, schalten Sie das
Zündschloss in Stellung 3 und starten den G WARNUNG
Motor Wenn Gegenstände, Gepäck oder Ladegut
Rbis zur 1. Schaltschwelle drücken, schalten ungesichert oder unzureichend gesichert
Sie das Zündschloss in die jeweilige sind, können sie verrutschen, umkippen oder
nächste Stellung 0, 1 und 2. herumschleudern und dadurch Fahrzeugin-
Wenn Sie in Stellung 2 auf die Start-Stopp- sassen treffen. Es besteht Verletzungsgefahr,
Taste drücken, schalten Sie das Zünd- insbesondere bei Bremsmanövern oder
schloss wieder in Stellung 0. abrupten Richtungswechseln!
Den Motor schalten Sie ab, wenn Sie bei Fahr- Verstauen Sie Gegenstände stets so, dass sie
zeugstillstand die Start-Stopp-Taste : nicht herumschleudern können. Sichern Sie
Gegenstände, Gepäck oder Ladegut vor der

Fahrbetrieb
Rbis zum Anschlag drücken oder Fahrt gegen Verrutschen oder Umkippen.
Rbis zur 1. Schaltschwelle drücken und
danach die Start-Stopp-Taste : loslassen. G WARNUNG
Nach dem Abstellen des Motors ist das Zünd- Gegenstände im Fahrerfußraum können den
schloss in Stellung 1. Pedalweg einschränken oder ein durchgetre-
Motorweiterlauf: Die Funktion Motorweiter- tenes Pedal blockieren. Das gefährdet die
lauf ermöglicht Ihnen den Motor im Stand Betriebs‑ und Verkehrssicherheit des Fahr-
weiterlaufen zu lassen und den Schlüssel = zeugs. Es besteht Unfallgefahr!
aus dem Zündschloss herauszuziehen. Verstauen Sie alle Gegenstände im Fahrzeug
Dadurch können Sie z. B. das Fahrerhaus ver- sicher, damit diese nicht in den Fahrerfuß-
riegeln und im Arbeitsbetrieb die Nebenab- raum gelangen können. Stellen Sie bei Fuß-
triebe oder die Niveauregelung bedienen. matten und Teppichen eine rutschsichere
X Fahrzeug anhalten. Befestigung und ausreichenden Freiraum der
X Start-Stopp-Taste : bis zur 1. Schalt- Pedale sicher. Legen Sie nicht mehrere Fuß-
schwelle drücken und halten. matten oder Teppiche übereinander.
X Schlüssel entnehmen.
Der Bordcomputer zeigt das Ereignisfens-
G WARNUNG
ter Nur Rangiergeschwindigkeit mög‐ Wenn Sie das Fahrzeug ungleichmäßig bela-
lich. den, können die Fahreigenschaften sowie das
Lenk‑ und Bremsverhalten stark beeinträch-
i Lassen Sie die Start-Stopp-Taste : erst tigt werden. Es besteht Unfallgefahr!
los, wenn Sie den Schlüssel komplett
herausgezogen haben. Beladen Sie das Fahrzeug gleichmäßig.
Sichern Sie Ladegut gegen Verrutschen.
X Start-Stopp-Taste : loslassen.
Das Zündschloss bleibt in Stellung 2 und Das Fahr‑, Brems‑ und Lenkverhalten des
der Motor läuft weiter. Fahrzeugs ändert sich mit der Art des Lade-
Die Fahrzeuggeschwindigkeit ist auf etwa guts, dem Gewicht und der Schwerpunktlage
6 km/h begrenzt, solange die Funktion der Ladung.
Motorweiterlauf aktiv ist. X Alle Türen schließen.
Wenn Sie den Schlüssel erneut in den Schlüs- X Fußmatten und Teppiche auf sichere,
selschacht stecken, ist die Funktion Motor- rutschfeste Befestigung und auf ausrei-
weiterlauf wieder deaktiviert. chenden Freiraum der Pedale überprüfen.
Z
236 Fahren

Motor starten X Start-Stopp-Taste bis zum Anschlag drü-


cken und halten. Dabei nicht das Fahrpedal
G WARNUNG niedertreten.
Verbrennungsmotoren emittieren giftige X Wenn der Motor regelmäßig zündet, Start-
Abgase wie z. B. Kohlenmonoxid. Das Einat- Stopp-Taste loslassen.
men dieser Abgase führt zu Vergiftungen. Es Die Leerlaufdrehzahl wird automatisch
besteht Lebensgefahr! Lassen Sie den Motor geregelt.
deshalb niemals in geschlossenen Räumen
ohne ausreichende Belüftung laufen.
i Bei sehr niedrigen Außentemperaturen
oder während einer Regeneration des Die-
! Wenn der Öldruck im Motor zu niedrig ist, selpartikelfilters ist die Leerlaufdrehzahl
zeigt der Bordcomputer im roten Ereignis- erhöht.
fenster das Symbol 5. Zusätzlich ertönt i Der Startvorgang wird automatisch unter-
eine akustische Warnung. brochen bei Fahrzeugen
Die Betriebssicherheit des Motors ist
Fahrbetrieb

Rmit dem Motor OM 936 nach etwa


gefährdet. Motor sofort abstellen. 60 Sekunden
Beachten Sie die Hinweise und Anweisungen Rmit den Motoren OM 470, OM 471 und
zu diesem Ereignisfenster im Kapitel „Bord- OM 473 nach etwa 40 Sekunden
computer und Anzeigen“ (Y Seite 194).
X Wenn der Motor nicht anspringt: Ursache
X Bremspedal niedertreten oder Feststell- für schlechtes Startverhalten beheben.
bremse anziehen.
Mögliche Ursachen für ein schlechtes Start-
X Zündschloss in Fahrstellung schalten. verhalten sind z. B.:
Die Anzeigenkontrolle des Kombiinstru-
RVerstopfung des Kraftstofffilters
ments startet. Mit der Anzeigenkontrolle im
Kombiinstrument können Sie sehen, wel- Rleerer Kraftstoffbehälter (Y Seite 311)
che Ausstattungen vorhanden sind und ob RKraftstoffanlage nicht entlüftet
es Fehler in den Funktionen gibt. (Y Seite 381)
Die Wegfahrsperre schaltet sich aus und X Startvorgang wiederholen.
gibt den Startvorgang frei. Wenn Sie einen X Wenn der Motor erneut nicht anspringt,
ungültigen Schlüssel verwenden, zeigt der qualifizierte Fachwerkstatt verständigen.
Bordcomputer ein Ereignisfenster. Verwen-
den Sie einen gültigen Ersatzschlüssel. Sicherheitsprüfung
Fahrzeuge mit Mercedes PowerShift: Der
Bordcomputer zeigt die Getriebe-Schalt- Vorratsdruck in der Druckluft-Bremsan-
stellung und das Fahrprogramm Automatik lage prüfen
A, A economy, A power, A offraod, A
G WARNUNG
fleet oder A fire-sv an.
Bei einer undichten Druckluft-Bremsanlage
X Ölstand im Motor prüfen (Y Seite 161).
oder zu geringem Vorratsdruck ist es nicht
X Getriebe in Neutralstellung schalten. möglich, das Fahrzeug abzubremsen. Es
X Nebenabtrieb ausschalten (Y Seite 336). besteht Unfallgefahr!
X Ladebordwand ausschalten, siehe sepa- Setzen Sie das Fahrzeug erst in Bewegung,
rate Betriebsanleitung. wenn die erforderlichen Vorratsdrücke
X Fahrzeuge mit Motorvorwärmung: Motor erreicht sind.
bei Außentemperaturen unter Ò20 † vor Halten Sie bei Druckverlust während der Fahrt
dem Starten vorwärmen (Y Seite 135). umgehend verkehrsgerecht an. Sichern Sie
Fahren 237

das Fahrzeug mit der Feststellbremse. Ver- Funktion des Drucklufttrockners prüfen
ständigen Sie umgehend eine qualifizierte G WARNUNG
Fachwerkstatt, um die Druckluftanlage in Wenn der Kondenswasserstand in den Druck-
Stand zu setzen. luftbehältern zu hoch ist, kann sich die Brems-
wirkung verringern oder die Druckluft-Brems-
X Motor starten.
anlage ausfallen. Es besteht Unfallgefahr!
X Motor so lange laufen lassen, bis die Warn-
Prüfen Sie vor Fahrtbeginn den Druckluft-
leuchte J im Kombiinstrument aus-
trockner auf Kondenswasser. Lassen Sie die
geht.
Druckluft-Bremsanlage bei einem hohen Kon-
X Menüfenster Vorratsdruck aufrufen
denswasserstand umgehend in einer qualifi-
(Y Seite 161) und aktuellen Vorratsdruck zierten Fachwerkstatt überprüfen.
überprüfen.
Achten Sie auf die Ereignisfenster im Bord-
computer und die Kontrollleuchten im Sta-

Fahrbetrieb
tusbereich des Bordcomputers/Kombiinstru-
ments zum Vorratsdruck und zur Druckluft-
Bremsanlage.
Vorratsdruck im Getriebe-/Kupplungs-
kreis prüfen
G WARNUNG
Bei Druckverlust oder zu geringem Vorrats-
druck im Getriebe‑/Kupplungskreis können
Kondenswassersensor am Druckluftbehälter (Bei-
Sie nicht mehr schalten. Es besteht Unfallge- spiel)
fahr!
Fahrzeuge mit einem Kondenswassersensor:
Setzen Sie das Fahrzeug nicht in Bewegung Wenn der Kondenswasserstand in den Druck-
oder halten Sie umgehend verkehrsgerecht luftbehältern zu hoch ist, wird dies durch das
an. Sichern Sie das Fahrzeug gegen Wegrol- gelbe Ereignisfenster + Kondenswasser
len, z. B. mit der Feststellbremse. Verständi- im Druckluftbehälter angezeigt. Lassen
gen Sie umgehend eine qualifizierte Fach- Sie in diesem Fall die Druckluft-Bremsanlage
werkstatt, um die Druckluftanlage in Stand zu in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprü-
setzen. fen. Wenn Ihr Fahrzeug mit einem Kondens-
wassersensor ausgestattet ist, entfällt die
Der Vorratsdruck im Getriebe-/Kupplungs-
nachfolgende Prüfung.
kreis wird erst nach den Bremskreisen 1 und
2 aufgefüllt.
Wenn der Vorratsdruck im Getriebe-/Kupp-
lungskreis zu niedrig ist, zeigt der Bordcom-
puter das gelbe Ereignisfenster : Vor‐
ratsdruck Getriebe/Kupplung zu nied‐
rig.
X Motor starten.
X Motor so lange laufen lassen, bis das gelbe
Ereignisfenster : Vorratsdruck
Getriebe/Kupplung zu niedrig im
Bordcomputer ausgeht.

Z
238 Fahren

Fahrzeughöhe prüfen
Fahrzeuge mit Niveauregelung: Wenn Sie mit
abgesenktem oder angehobenem Fahrge-
stellrahmen fahren, können sich das Brems-
verhalten und die Fahreigenschaften ändern.
Zudem können Sie bei angehobenem Fahr-
gestellrahmen die zulässige Fahrzeughöhe
überschreiten. Beachten Sie die gesetzlich
zugelassene Fahrzeughöhe des Lands, in dem
Sie sich momentan aufhalten.
Kondenswasserventil am Druckluftbehälter (Bei-
Wenn die gelbe Kontrollleuchte ¸ im Kom-
spiel) biinstrument angeht, ist der Fahrgestellrah-
men außerhalb des Fahrniveaus.
Fahrzeuge ohne Kondenswassersensor sind
mit einem Kondenswasserventil : an einem X Fahrniveau einstellen (Y Seite 293).